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Bild 26. Schnitt durch den Hinterradantrieb

die Gelenkwelle in Längsrichtung verschieben kann. Bei jedem Ein- oder Ausfedern des Hinterrads tritt an dieser Stelle eine geringe

Längsbewegung auf. Bei den enormen Drehkräften, die dabei noch übertragen werden, ist für eine ausreichende Schmierung dieses und

auch des hinteren Kreuzgelenkes Sorge zu tragen. Während der Schmiernippel des vorderen Gelenkes ohne weiteres zugänglich ist,

muß zum Abschmieren des hinteren Gelenkes erst die Schutzhaube entfernt werden. Diese ist mit zwei Halbrundschrauben befestigt und

kann nach Herausschrauben derselben abgezogen werden.

Die Gelenkwelle besteht aus zähem Vergütungsstahl und ist im Gesenk geschmiedet. Das hintere Gelenk ist ein nadelgelagertes

Kreuzgelenk.

Bei der Montage des Hinterradantriebs ist zu beachten, daß die beiden Mitnehmerlappen des äußeren Mitnehmers (auf der Gelenkwelle)

und die Gabel der Gelenkwelle in einer Flucht stehen. In der Schnittzeichnung sind Mitnehmer und Gabel um 90° versetzt dargestellt, um

die Deutlichkeit der Darstellung zu erhöhen.

Das Untersetzungsgetriebe des Hinterradantriebs besteht aus einem kleinen Kegelrad (Ritzel) und einem großen Kegelrad (Tellerrad)

mit Klingelnberg-Palloid-verzahnung.

Die erforderliche Herabsetzung der Drehzahl wird durch geeignete Zähnezahlen beider Zahnräder erreicht.

Diese betragen

für das Ritzel für das Tellerrad

bei Solobetrieb 7 Zähne 27 Zähne

bei Seitenwagenbetrieb 6 Zähne 28 Zähne

Die Ritzellagerung im Antriebsgehäuse erfolgt durch zwei Spezial-Schulterkugellager und ein Rollenlager.

Die Lagerung des Tellerrades geschieht durch ein sehr großes Schulterkugellager und ein ebenfalls reichlich dimensioniertes

Rollenlager. Das Tellerrad ist an die Tellerradnabe angenietet, welche die Kraftübertragung auf das Hinterrad bewirkt.

Die Schmierung des Hinterradantriebs erfolgt, wie beim Schaltgetriebe, mit dünnflüssigem Motorenöl mit einer Viskosität von 6° ... 8° E

bei 50° C. Die Ölmenge beträgt 0,12 Liter. Dabei liegt der Ölspiegel zwischen den beiden Marken des Ölkontrollstabes. Der Ölablaß

erfolgt durch eine unten am Gehäuse sitzende Ölablaßschraube.

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