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Herzlich willkommen in der Schöpfung Gottes

Gemeindebrief

12 Zur

12 Zur Flüchtlingsthematik in Biebrich Flüchtlinge willkommen heißen! Pfarrer Klaus Endter Direkt nach der Eröffnung des vom Evangelischen Dekanat Wiesbaden getragenen F l ü c h t l i n g s c a f é s „Come Together“ in d e n R ä u m e n d e r Albert-Schweitzer- Gemeinde am 7. Mai kamen Interessierte zum „Impuls im Alltag“ mit Pfarrer Klaus Endter, dem Leiter des Ökumene-Bereichs im Evangelischen Dekanat, in der Hauptkirche zusammen. Pfarrerin Claudia Strunk begrüßte neben ihm auch noch Joseph aus Eritrea. Der katholische Christ, vor anderthalb Jahren nach Deutschland geflohen, bereicherte die Veranstaltung mit einigen Liedern aus seiner Heimat – beschwingte und zugleich melancholische Melodien fesselten die Zuhörer. In seinem Impuls verwies Pfarrer Endter auf die lange biblische Tradition von Menschen auf der Flucht. Dazu gehörten Abraham und Noah, dazu gehörte das babylonischen Exil des Volkes Israel wie auch die Flucht der Heiligen Familie mit Maria, Josef und Jesus nach Ägypten. Immer wieder haben sie Herberge gefunden. Im 3. Buch Mose Musiker Joseph aus Eritrea mit Pfrn. Claudia Strunk wird dies auch ohne Wenn und Aber gefordert: „Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst.“ (19, 33f). Das ist eine Aufgabe, der sich die Kirche verpflichtet fühlt. Dabei betonte Klaus Endter, dass mit Kirche alle Christinnen und Christen gemeint sind und nicht nur das bezahlte Personal der Kirche. Zum Selbstverständnis der Kirche gehört es, sich an der Entwicklung einer Willkommenskultur zu beteiligen – für Menschen, die oft dramatische Schicksale erlebt und lebensbedrohliche Fluchtwege überstanden haben. Ein kirchlicher Beitrag zur Willkommenskultur in Wiesbaden gehören nun das Flüchtlingscafé wie auch Deutschkurse für Flüchtlinge in den Räumen der Albert-Schweitzer-Gemeinde, die noch keinen Anspruch auf einen Deutschkurs haben. Diese Angebote sind besonders für die Flüchtlinge gedacht, die in der Otto-Wallach-Straße vorübergehende Unterkunft gefunden haben. Das Café ist donnerstags von 16 bis 18 Uhr geöffnet. Flüchtlinge, Migranten, Unterstützer und Interessierte kommen hier zum Austausch zusammen.

Konrmation 2015 – Taufe, Vertrauen und Freiheit Vertrauen - und Freiheit - Konfirmation Vertrauen und Freiheit – das waren die großen Themen zum Abschluss des diesjährigen Konfi- Jahrgangs mit Jugendlichen aus der Hauptkirchen- und der Albert-Schweitzer-Gemeinde. Der Vorstellungsgottesdienst am 29. März stand im Zeichen des Vaterunsers. Die Konfis arbeiteten auf unterschiedliche Weise die aktuellen Bezüge heraus und stellten sie phantasievoll im Gottesdienst dar. Sie formulierten Texte, Gebete, Spielszenen und waren auch für die musikalische Gestaltung verantwortlich. Eine kleine Konfi-Bläsergruppe (Yann-Mika Fabarius, Malte Guth, Niclas Köllner und Simon Schafmeister) war dabei ein besonderes Highlight. Gemeinsam mit der Konfi-Gruppe der Lukasgemeinde ging es dann vom 20. bis 22. April nach Waldernbach im Westerwald zur Konfi-Freizeit. Unter Leitung von Pfarrerin Claudia Strunk und Pfarrerin Christiane Müller (Lukasgemeinde) wurde intensiv miteinander gearbeitet: Im Zusammenhang mit dem Thema Taufe gab es etwa Vertrauens- und Rollenspiele (siehe Bild) sowie Übungen zu Lebensstationen. Für die Nachtwanderung, das Werwölfe- Spiel u.a. waren die beiden männlichen Begleitpersonen Christopher Oberländer und Andreas Thumeyer verantwortlich. Am Sonntag, dem 10. Mai, gab es dann den Abschluss in der Hauptkirche mit einem festlichen Gottesdienst, an dem rund 250 Menschen teilnahmen. Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein“ (1. Buch Mose, Kapitel 12, Vers 2) – Zuspruch und Auftrag. In ihrer Predigt schlug Pfarrerin Claudia Strunk den Bogen von der Geborgenheit der Kindheit und Jugendzeit zur Freiheit des Erwachsenenwerdens – und der damit verbundenen Verantwortung. Symbolisch machte sie dies dadurch deutlich: Ein schwarzer horizontal ausgerichteter Bilderrahmen stand für die Geborgenheit eines sicheren Rahmens, der dann vertikal aufgerichtete Rahmen wurde dann zum Fenster der Freiheit. Die Taube, als das Segen spendende Symbol für den Heiligen Geist, und ein grüner Zweig als Zeichen für das Leben rundeten das Bild ab. Für den musikalischen Rahmen war Charlotte Adelsberger (Orgel), der Posaunenchor des CVJM unter Leitung von Kilian Döring und die Sängerin Stefanie Tettenborn verantwortlich. Die großzügige Kollekte, knapp 800,00 Euro, wurde auf Wunsch der Konfis zu gleichen Teilen für das Projekt „Upstairs“ für Straßenkinder im Rhein-Main-Gebiet und für die Erdbebenopfer in Nepal verwendet. 13

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