Unsere renditestarken Photovoltaikanlagen kennen Sie schon!

wir.in.gg.de

Unsere renditestarken Photovoltaikanlagen kennen Sie schon!

Michael Schleidt

info@werbewerk-ms.de

Drucken

Claudiusstraße 27

64521 Groß-Gerau

Beschriften

Internet

Tel. 06152-51163

Fax 06152-52429

Werben


Wir sind da ...

Um Ihre Werbeanzeige,

Firmenpräsentation

und um die Gestaltung

des Magazins kümmert

sich WIR-Herausgeber

Michael Schleidt, der

auch gerne Ihre Fragen

zur monatlichen Zustellung

beantwortet. Sie erreichen ihn und das

WIR-Team unter Tel. 06152-51163 oder

per e-Mail info@wir-in-gg.de. Mitteilungen

oder Anzeigenvorlagen senden Sie bitte per

e-Mail oder an unsere neue Postanschrift:

Claudiusstraße 27, 64521 Groß-Gerau.

Impressum

Wir. Das kostenlose Monatsmagazin

im Gerauer Land: Informationen aus Kultur, Politik,

Gewerbe und Vereins leben. Erscheint für alle

Haushalte in Groß-Gerau, Berkach, Dornheim,

Waller städten, Büttelborn, Klein-Gerau, Worfelden,

Trebur und Nauheim (teilw.).

Herausgeber: Michael Schleidt, W. Chr. Schmitt

Verlag: Michael Schleidt Medienverlag,

Claudiusstraße 27, 64521 Groß-Gerau.

Gesamtauflage: 21.000 Expl.

Redaktion & Konzeption:

W. Christian Schmitt, Tel.: 06152-806124,

wcschmitt@wir-in-gg.de

Layoutsatz, Produktion und Vertrieb:

Werbewerk M. Schleidt, Claudiusstraße 27,

64521 Groß-Gerau, Tel: 06152-51163

Anzeigen: (anzeigen@wir-in-gg.de)

Guiseppina Contino: 0151-58964877,

Kerstin Leicht: 0171-4462450 und 06152-51163

Mitarbeit: Tina Jung, Kerstin Leicht, E. Menger

Fotos: Tina Jung, W. Chr. Schmitt, Privat,

Landratsamt, Gem. Büttelborn, Wir- Archiv,

Hans Welzenbach, Michael Schleidt

Redaktionsanschrift:

c/o. Schmitt‘s Redaktionsstube,

Mörfelder Straße 1a, 64521 Groß-Gerau

Internet: www.wir-in-gg.de

Die nächste Ausgabe erscheint am 20.02.2010

Anzeigenschluß: 11.02.2010,

Redaktionsschluß: 05.02.2010 (per e-Mail)

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher

Genehmigung des Verlages.

aus der Redaktion

Was alles wird

2010 die Gemüter

bei uns bewegen?

BRILLEN CONTACTLINSEN

W. Christian Schmitt ist der für

Redaktion und Konzeption zuständige

Herausgeber des Wir-Magazins.

e-Mail: wcschmitt@wir-in-gg.de

Geht es Ihnen ähnlich? Wir schreiben das Jahr 2010, aber mir ist, als

hätten wir gestern erst die Jahrtausendwende gefeiert. Doch die liegt

schon wieder zehn Jahre zurück. Und wie rasch wird auch das, was

derzeit in der Kreisstadt unter dem Stichwort „GG 2020“ diskutiert, geplant

und viel leicht realisiert werden wird, uns bald schon als Schnee von gestern

erscheinen. Die Sand uhr läuft unaufhörlich weiter. Und besonders älteren

Menschen scheint dies bewusster als dem Rest unserer Gesellschaft.

Was wird uns im Gerauer Land 2010 an Entscheidungen, Weichenstellungen,

Überraschungen alles bringen? Mit Sicherheit einen neuen Kopf an der Spitze

des Landratsamtes. Für den Bürger Einschnitte in Gewohntes, weil leere Kassen

in den Etats der Kreisstadt und der Gemeinden reihum Sparprogramme

unumgänglich machen. Darüber wird es innerhalb und außerhalb der Parlamente

noch heftige bis hitzige Diskussionen geben. Wen und was wird der

Rotstift der Kämmerer treffen? Welche Bereiche werden auf den Prüfstand

kommen (müssen)? Was ist für die Städte und Gemeinden noch finanzierbar?

Wird es den Bereich „Soziales“, die Kultur oder „Bürger-Service“ treffen? Wie

sicher darf sich der Bürger fühlen, dass er auch morgen – wie selbstverständlich?

– noch Anspruch auf ein Schwimmbad, ein Bürgerhaus, ein Freizeitgelände,

eine Bücherei, ein Museum etc. hat? Was werden morgen die „Kernaufgaben“

unserer Gesellschaft sein? Werden wir noch Zeit (und Energie)

haben, etwa über „Stolpersteine“, den Erhalt einer vom Aussterben bedrohten

Wanderschnecke, die Höhe von Minaretten, Anbaufelder für Gen-Mais oder

Ähnliches zu streiten? Es scheint an der Zeit, dass wir uns alle wieder auf den

größten (nicht den kleinsten) gesellschaftlichen Nenner besinnen.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Start im neuen Jahr und eine

ange nehme Lektüre.

BRILLEN CONTACTLINSEN


Worüber die Leute reden 23. Jan. bis 19. Febr. 2010

Ismail Özdogan rückt auf. Der Vorsitzende des Groß-

Gerauer Vereins „Generation X - gelebte Integration

e.V.“ hat uns folgendes mitgeteilt: „Ich bin bei der

Plenarsitzung des früheren Bundesausländerbeirates,

jetzt Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat, in

Saarlouis für die Dauer von zwei Jahren zum stellvertretenden

Vorsitzenden gewählt worden. Zudem bin ich

Vorstandsmitglied (stellv. Vorsitzender) in der Arbeitsgemeinschaft

der Ausländerbeiräte Hessen, Landesausländerbeirat

(AGAH)“. Im Groß-Gerauer Ausländerbeirat

ist er allerdings - bedingt durch seinen Umzug nach

Klein-Gerau - seit Jahresbeginn nicht mehr vertreten.

Herausgeber-Quartett hat Arbeit an neuem Kulturatlas

begonnen. Der 2007 erstmals erschienene „Groß-

Gerauer Kulturatlas“ soll im kreisstädtischen Jubiläumsjahr

2010 eine stark überarbeitete und erweiterte Neuauflage

erfahren. Daran haben zu arbeiten begonnen

Kristina Hofmann (li.), Beate Koslowski, W. Christian

Schmitt (re.) und Dr. Dittmar Werner (†) vom Organisationskreis

des Groß-Gerauer Kulturstammtischs, die

zugleich auch als Herausgeber des „Kulturatlas 2010“

fungieren. Einen Nachruf auf Dr. Werner finden Sie auf

der nebenstehenden Seite.

Stadtführer Viebahn in Sorge um Kreisstadt-Image.

In einer der WIR-Redaktion (sowie Bürgermeister und

Fraktionen im Stadtparlament) vorliegenden Doku-

6 Das Wir-Magazin • 169 • Januar 2010

Demnächst in „Wir“...

Für die Februar-Ausgabe u.a.

v o r g e s e h e n : Interview mit Irene

Fückel, der Vorsitzenden des

Bezirkslandfrauen-Vereins.

Von Karrieren, Hits und Abschieden

Von W. Christian Schmitt, wcschmitt@wir-in-gg.de

mentation erhebt Lebrecht Viebahn massiv Vorwürfe

gegen die Leitung des ev. Dekanats. Diese habe – im

Zusammenhang mit der „Stolperstein“-Diskussion - die

heute in den USA lebende, ehemalige jüdische Mitbürgerin

Groß-Geraus, Renata Schwarz, geb. Rosenthal,

nicht der Faktenlage gemäß zitiert. Es gehe u.a. um

den Frau Schwarz zugeschriebenen Satz „Groß-Gerau

war judenfeindlich und soll sich schämen!“. Viebahn,

der seit vielen Jahren in engem Kontakt mit Frau

Schwarz steht, schreibt, dass „die alte Dame in nicht

zu verantwortender Weise benutzt“ worden sei, um

den „Stolperstein“-Aktivitäten Nachdruck zu verleihen;

der Kreisstadt sei ein Image-Schaden zugefügt worden.

Herr Viebahn ist erreichbar unter Tel.: 06152-55079.

Nicefield-Duo auf dem Weg in die Deutsche Hitparade.

Die aus Andreas und Susanna Schönfeld bestehende

Popgruppe (siehe auch WIR Nr. 165) ist erfolgreich

ins neue Jahr gestartet mit einer Nominierung für die

Deutsche Hitparade. Dies mit ihrem aktuellen Titel

„Amor y alegria“, der auch bei ihrem Auftritt im Rahmen

der Groß-Gerauer „Nacht der Sinne“ zu hören war.

Fröhlich startet die Stockstädter Bücherschau. Die

längst etablierte „Buchmesse im Ried“ beginnt in diesem

Jahr mit Susanne Fröhlich, die am Freitag, 12.

März, ab 20 Uhr, ihr neues Buch „Täglich grüßt das

Moppel-Ich“ vorstellen wird.


Zentral in Büttelborn wohnen

ab 223.900 �,

inkl. 2 Stellplätzen

K f W 6 0

Häuser

K f W 6 0

Nachruf

Dr. Dittmar Werner (1949 – 2010).

Er wird uns fehlen

Er war ein ernster Mensch, der herzlich

lachen konnte. Hoch gebildet, bei seinen

Schülern beliebt, im kulturellen Leben der

Kreisstadt geschätzt und engagiert –

Dr. Dittmar Werner, Pädagoge, Lyriker, Feingeist,

Kulturkämpfer. Nach einem überstandenen

Schlaganfall bemühte er sich, an vergangene

Zeiten anzuknüpfen. Reihum versuchten

wir, ihn dabei zu unterstützen.

Doch jetzt (in der Nacht vom 5. auf den 6.

Januar) ist die Welt über ihm zusammengebrochen.

Der Kulturstammtisch verliert seinen

Mitgründer, der Groß-Gerauer Kulturatlas

einen beflissenen Mitherausgeber, das

WIR-Magazin einen kritischen Beobachter

und Mitarbeiter, viele einen guten Freund.

Er wird uns fehlen, wir werden ihn nicht vergessen.

Das Kulturkabinett-Programm 2010, das für

Mittwoch, den 29. September, einen Vortrag

von Dr. Dittmar Werner über sich und seine

Arbeit vorsah, ist geändert in „Lyrik war

seine Passion. Zur Erinnerung an Dr. Dittmar

Werner (1949 - 2010). Freunde und Mitglieder

des Groß-Gerauer Kulturstammtischs

gestalten einen Abend des Erinnerns“.

W. Christian Schmitt ist WIR-Herausgeber

und Mitglied des Groß-Gerauer Kulturstammtischs;

wir@wcschmitt.de

Büttelborn Sonderformat 195 x 65 mm 4c - Kettenhaus

GERAUER LAND

Häuser mit Wärmepumpe und Fußbodenheizung

Häuser mit Solaranlage zur Brauchwasseraufbereitung

Rohbau steht –

jetzt anschauen

www.wir-in-gg.de

Besichtigung:

Sonntag von 14.00 bis 16.00 Uhr,

Büttelborn, Am Sportplatz, folgen Sie ab der

Darmstädter Straße der Beschilderung

Bouwfonds Rhein-Main GmbH · Stresemannallee 28

60596 Frankfurt am Main · www.bouwfonds-rhein-main.de

Das Wir-Magazin • 169 • Januar 2010

7


Nachgefragt (143) zur Landratswahl

Mann oder Frau?

Das ist hier die Frage

Am 7. Februar sind die Bürger

des Kreises Groß-Gerau aufgerufen,

eine/n Nachfolger/in für

Landrat Enno Siehr zu wählen.

Drei Bewerber stehen zur Wahl:

Ursula Kraft*, CDU (siehe WIR

164), Thomas Will*, SPD (siehe

WIR 148) und Gerd Schulmeyer,

Die Linke. Mit den beiden aussichtsreichsten

Kandidaten hat

das WIR-Magazin ein ausführlicheres

Interview geführt.

* www.kraft-ursula.de;

* www.thomas-will-gg.de

* www.wir-fuer-Thomas-Will.de

Der scheidende Landrat hinterlässt einen

riesigen Schuldenberg und eine Vielzahl

ungelöster Probleme. Was reizt Sie dennoch

an diesem (möglichen) Job?

Ursula Kraft: Wir befinden uns in

einer wirtschaftlich spannenden

Zeit, die wir nur mit guter Führung

und neuer Ausrichtung für

uns positiv gestalten können.

Ich möchte den Kreis Groß-Gerau

trotz der schwierigen Ausgangslage

leistungsstark und

leistungsbewusst in eine gute

Zukunft führen. In diesem Kreis

und seinen Menschen stecken

Potentiale, auf denen ich aufbauen

möchte. Meine besondere

Fähigkeit, auf Menschen zuzugehen,

mein Blick für das Ganze

und mein Interesse an Menschen

ist eine große Motivation

für dieses Amt.

8 Das Wir-Magazin • 169 • Januar 2010

Thomas Will: Ich glaube, dass

man hier auf alle Fälle genauer

hinsehen sollte. Natürlich ist der

Schuldenstand des Kreises mit

derzeit rund 257 Millionen Euro

unerfreulich hoch. Aber zum einen

liegt dies durchaus im Rahmen

vergleichbarer Gebietskörperschaften.

Zum anderen muss

man dabei eines bedenken: der

Kreis Groß-Gerau hat die wichtige

Zukunftsaufgabe Schulsanierung

bald abgeschlossen,

während anderenorts damit gerade

erst begonnen wird. Jeder

Euro, der hierfür ausgegeben

wurde, ist eine Investition in die

Zukunft unserer Kinder. Und

jede sanierte Schule stellt einen

beträchtlichen Vermögenswert

dar, den man den Schulden gegenüberstellen

muss. Die Defizite

im Kreishaushalt sind alles

andere als hausgemacht und

begründen sich vor allem in

ständig steigenden Sozialausgaben.

Eine Vielzahl ungelöster

Probleme? Diese Behauptung

Ihrerseits sehe ich, mit Verlaub,

ebenfalls weit differenzierter.

Der scheidende Landrat hat

deutlich gemacht, dass dieser

Kreis Groß-Gerau mehr ist als

Opel, Autobahn und Startbahn

West, nämlich eine Region, die

weltoffen und tolerant ist und

in der es sich gut leben und arbeiten

lässt. Ja, ich bin ehrlich:

Dieser Job reizt mich sehr - ich

bin bereit!

Was glauben Sie, erwarten die Bürger

von einer neuen Landrätin, einem neuen

Landrat?

Ursula Kraft: Dass Gutes bewahrt

und mit Entschlossenheit

Neues begonnen wird.

Eine Politik, die den Kreis und

seine Kommunen als Ganzes

sieht, nachvollziehbar und

überschaubar. Eine Politik, die

Gemeinsamkeiten fördert und

gewachsene Eigenarten beibehält

–„Einheit in Vielfalt“.

Thomas Will: Ein Landrat muss

ein Gespür für die Menschen in

„seinem“ Kreis haben. Menschlichkeit

gepaart mit Fachlichkeit

ist eine gute Voraussetzung für

dieses Amt. Ein Landrat muss

aber auch Erfahrung in der Leitung

einer großen Behörde haben,

mit Mitarbeitern umgehen

können, eine solide Ausbildung

haben und über einschlägige

Berufserfahrung verfügen. Und

die Interessen der Bürginnen

und Bürger müssen für ihn stets

Vorrang haben.

Was wollen Sie - falls Sie gewählt werden

sollten - alles anders, möglicherweise

besser machen als der amtierende

Landrat?

Ursula Kraft: Als erstes gilt es

den Schuldenberg des Kreises

abbauen. Wir brauchen eine

schlanke, leistungsstarke Kreisverwaltung,

die Vorbildfunk-


tion für die Kommunen des

Kreises ausübt. Ich möchte eine

bessere Kommunikation mit

den Kreiskommunen und ihren

Bürgerinnen und Bürgern.

Dazu gehört auch ein höheres

Maß an Teilnahme und Anteilnahme

am Leben der Menschen

im Kreis Groß-Gerau, alles was

mein Motte „Mitten im Leben“

ausdrückt.

Thomas Will: Ob man etwas besser

macht als sein Vorgänger,

entscheidet man nicht selbst.

Natürlich habe ich meinen eigenen

Stil, meine eigenen Vorstellungen

und Schwerpunkte.

Ich schätze Teamarbeit und

weiß, die Vorzüge langfristig

zu erkennen. Als Arbeitsfelder

der Zukunft benenne ich da beispielhaft

Schulpolitik, Ganztagsangebote

und nicht zuletzt eine

gesunde Schul-Ernährung. Ich

werde mich stärker beim Thema

der regionalen Zusammenarbeit

engagieren, und ein besonderer

Schwerpunkt wird hier natürlich

die Kulturpolitik sein.

Was schätzen Sie an Ihrem/r Mitbewerber/in?

bei Ursula Kraft und Thomas Will

Ursula Kraft: Seine Loyalität

dem amtierenden Landrat gegenüber.

Thomas Will: Ich schätze an meiner

Mitbewerberin ihre sachliche

Form der Auseinandersetzung

mit problematischen

Themen. Und dass sich Frau

Kraft in und für ihren Heimatort

Stockstadt in so vielfältiger

Weise ehrenamtlich engagiert.

Was würde - nach gewonnener Wahl - zu

Ihren ersten Amtshandlungen zählen?

Ursula Kraft: Eine Bestandsaufnahme,

Gedankenaustausch

und Informationsgespräche mit

den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

der leitenden Verwaltungsebene

und den Bürgermeistern

im Kreisgebiet.

Thomas Will: Da ich mich nicht

groß einarbeiten muss, würde

der Übergang sicher recht unspektakulär

verlaufen. Auf ein

Treffen mit allen Amts- und Abteilungsleitern

werde ich großen

Wert legen, um dann offiziell

deren Erwartungen an den

neuen Chef kennenzulernen.

Gesprächspartner: W. Chr. Schmitt.

Gerd Schulmeyer, Landratskandidat für DIE LINKE. Offene Liste:

Bei der Landratswahl geht es auch um die Richtung, in die sich unser Kreis

politisch bewegt. Mensch und Umwelt sind hier besonders stark belastet

und bedroht, weil Wirtschaftsinteressen den Vorrang vor den Lebensinteressen

der Bevölkerung haben. Immer mehr Menschen wollen eine grundsätzlich

andere Politik. Sie wollen, dass die Wirtschaft den Menschen dient,

nicht umgekehrt. Gute Gründe sprechen deshalb für die Forderungen: Kein

weiterer Ausbau am Frankfurter Flughafen; Nachtflugverbot von 22.00 bis

6.00 Uhr durchsetzen! AKW Biblis abschalten! Kein Kiesabbau am Rheindeich!

Dafür muss in Zukunft gemeinsam mit den Bürgerinitiativen, Naturschutzverbänden

und Umweltorganisationen mehr öffentlicher Druck entwickelt

werden. Dabei muss der Landrat treibende Kraft sein. Wer den

Kandidaten der Linken wählt, setzt damit ein politisches Signal - über den

Wahltag hinaus. www.linke-kreis-gross-gerau.de

GERAUER LAND

Das Wir-Magazin • 169 • Januar 2010

9


1010 Das Wir-Magazin • 169 • Januar 2010

Nachgefragt (144) bei Christian Halbig

Fitnessprogramm

für die Innenstadt

In der Kreisstadt

redet man seit Jahren

über „Stadtmarketing“,

doch die Ergebnisse

all dieser Bemühungenerscheinen

eher bescheiden.

Woran liegt´s?

Vieleicht daran, dass

bislang keiner einmal

so richtig definiert

hat, was darunter eigentlich

zu verstehen

ist. Das WIR-Magazin

hat Christian Halbig

gefragt, der seit

kurzem für den

Bereich Wirtschaftsförderung

und Stadtmarketing

im Stadthaus

zuständig ist.

Herr Halbig, wie lautet denn Ihre Definition

und damit Ihre Arbeitsplatzbeschreibung?

Christian Halbig: Stadtmarketing

ist für mich der Ansatz der

zielgerichteten Gestaltung und

Vermarktung einer Stadt, basierend

auf der Philosophie der

Kundenorientierung. Es soll der

nachhaltigen Sicherung und

Steigerung der Lebensqualität

der Bürger und der Attraktivität

der Stadt im Standortwettbewerb

dienen. Meine Funktion

ist insofern die des Ansprechpartners,

des Vermittlers und

Moderators im Stadtmarketingprozess.

Denn Stadtmarketing

ist nicht alleinige Aufgabe der

Stadtverwaltung, sondern vielmehr

Auftrag an eine ganze

Stadt. Grundlage erfolgreichen

Stadtmarketings und auch

erfolgreicher Wirtschaftsförderung

sind insbesondere die

Vernetzung der kommunalen

Akteure, um die gemeinsamen

Ziele zu erreichen. In den letzten

Jahren wurden erste wichtige

Stadtmarketingbausteine

in Groß-Gerau umgesetzt, wie

der sehr umfangreiche und informative

Internetauftritt der

Stadt, die Slogan-Entwicklung:

GG voller Leidenschaft, voller

Möglichkeiten, der GG-Naviga-

tor, die Standortbroschüre GG-

Magazin, die Weiterentwicklung

des Wochenmarktes und

natürlich das Erfolgsprodukt

„Nacht der Sinne“.

Man sieht Sie nun des Öfteren vor Ort

in der Kreisstadt unterwegs, um wohl

das zu registrieren, was möglicherweise

einer Korrektur, einer Verbesserung bedarf.

Welche Rolle sollte Kultur in einem

Stadtmarketing-Konzept spielen?

Christian Halbig: Stadtmarketing

hat sich in Deutschland seit

über 20 Jahren etabliert. Im Unterschied

zu seinen Vorläufern,

der klassischen Tourismuswerbung,

ist der heutige Ansatz des

kooperativen Stadtmarketings

eher ein Ansatz der Stadtentwicklung

im harten Wettbewerb

der Städte. Hierzu gehören

immer mehrere Felder, wie

gewerbliche, soziale Angebotsstruktur,

Erlebnisse und Ereignisse,

Stadtkommunikation sowie

auch natürlich die Kultur.

Ziel einer jeden Stadt muss es

sein, in der Außendarstellung

sich durch Konzentration und

Einschränkung auf besondere,

individuelle Stärken, den sogenanntenAlleinstellungsmerkmalen

zu profilieren. Die Vermarktung

des Produktes Stadt

kann nur erfolgreich sein, wenn

sie authentisch ist. Insofern genießen

in jeder Stadt andere

Felder eine besondere Priorität.

Wer von allem etwas bieten will,

läuft Gefahr genau das Gegenteil

zu erreichen und keine der

Zielgruppen anzusprechen.


Christian Halbig (33), Dipl.-Ing. (Raum- und Umweltplanung an der TU

Kaiserslautern); vorherige Tätigkeiten: City-Manager und Wirtschaftsförderer

der Kreisstadt St. Wendel; Mitarbeiter Stadtmarketing der Nibelungenstadt

Worms e.V.

Vor kurzem ist die erste Ausgabe des

städtischen online-Magazins „GG Kompakt“

erschienen, das Sie redaktionell

betreuen. Wenn ich das richtig verstehe,

will Bürgermeister Sauer damit mehr aktuelle

Informationen aus dem Stadthaus

direkt zu den Bürgern bringen.

Christian Halbig: Hauptziel des

neuen Mediums „GG Kompakt“

ist es, Transparenz zu schaffen

und alle zwei Monate in gebündelter

Form über städtebauliche

Entwicklungen und Aktivitäten

in der Kreisstadt Groß-Gerau zu

informieren. Wir möchten über

das Instrument ein positives

Image für den Wirtschafts- und

Lebensstandort Groß-Gerau

aufbauen, zur Steigerung der

Identifikation mit der eigenen

Stadt beitragen und den Bekanntheitsgrad

von Angeboten

und Einrichtungen der Stadt

Groß-Gerau erhöhen. Zielgruppe

sind neben interessierten

Bürgern, den Kultur- und Freizeitanbietern,

Vereinen, Schulen

und Bildungseinrichtungen

insbesondere die Unternehmen

GROSS-GERAU

am Standort Groß-Gerau sowie

Institutionen und Organisationen.

Mit diesem Informationsangebot

reagieren wir auch bewusst

auf Anregungen aus der

Bevölkerung aus dem Stadtentwicklungskonzept

„GG 2020“,

den Informationsfluss aus der

Stadtverwaltung zu erhöhen.

Was steht denn 2010 auf Ihrer Agenda?

Oder anders gefragt: wo könnte, sollte

der Bürger erkennen, dass der Wirtschaftsförderer

der Kreisstadt aktiv ist?

Christian Halbig: Das Thema

Innenstadtentwicklung wird

aufgrund des immer weiter

zunehmenden Konkurrenzdruckes

ein wichtiges Thema

sein. Gemeinsam mit dem Gewerbeverein,

Einzelhändlern,

Gastronomen sowie Immobilieneigentümern

werden wir sukzessive

ein „Fitnessprogramm“

für die Innenstadt von Groß-

Gerau aufbauen, das eine gemeinsame

Richtschnur für die

Zukunft sein wird.

Gesprächspartner: W. Chr. Schmitt.

Das Wir-Magazin • 169 • Januar 2010

11


www.wir-in-gg.de

Heizungen

und Sanitär

Neuanlagen

Wartung

Kundendienst

Brennwerttechnik

Heizkörpermontage

Solaranlagen

Wasserleitungssanierung

Wärmepumpen

...und andere „Kleinigkeiten“

Karl-Heinz & Martin Klein GmbH

Gottlieb-Daimler-Straße 3

64569 Nauheim

Telefon 0 61 52 / 6 18 08

Telefax 0 61 52 / 60 37

www.klein-heizung.de

Dr. Henning Müller

ist Zugführer beim

THW Groß-Gerau,

info@thw-gg.de

Stellen Sie sich vor, es

ist eine Katastrophe und

keiner hilft. Kann man

sich so etwas überhaupt

vorstellen? Wenn man

vor dem Fernseher sitzt

und Nachrichten über

Brände, Verkehrsunfälle

oder Erdbeben sieht,

dann wimmelt es dort

doch immer vor Helfern.

Blaulicht ist überall.

Aber ist der Gedanke

so abwegig? Wesentliche

Teile der Gefahrenabwehr

in Deutschland

beruhen auf ehrenamtlichen

Leistungen.

und das THW (4)

Die auf ihr

Feierabendbier verzichten

Ganz vorne arbeiten hier die

Freiwilligen Feuerwehren,

die fast täglich zu Einsätzen

gerufen werden, oder auch die

Rettungsdienste, deren Wachen

ständig besetzt sein müssen. Und

natürlich auch der Katastrophenschutz,

zu dem unter anderem

auch das Technische Hilfswerk

gehört. Zusammen mit den Feuerwehren,

dem Rettungsdienst

oder auch der DLRG sorgt das

THW für die Sicherheit der Bevölkerung.

Egal, ob bei einem

Brand ein Kettenbagger benötigt

wird, bei einem Zugunglück in

der Nacht Licht, Sicherungsposten

bei einem Fastnachtsumzug

oder Rettungshunde auf der Suche

nach einem vermissten Kind

– die freiwilligen Helfer sind zu

jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar.

Dies ist ihr Ehrenamt.

Und damit – wenn man es auf

die Spitze treibt – nichts anderes

als ein Hobby. Dies bedeutet,

dass die Helfer ihren Dienst zeitlich

irgendwo zwischen dem Beruf,

der Familie und Erholungszeiten

„dazwischenquetschen“

müssen. Ich denke, jeder kann

sich diesen Spagat vorstellen.

Als wir zum Jahresende

mal wieder die Statistik für den

Ortsverband erstellten und registrierten,

dass durchschnittlich

jeder Helfer rund 300

Stunden pro Jahr geleistet hat,

dass einige sogar über 1.000

ehrenamtliche Stunden erbracht

haben, wurde uns diese

Leistung wieder bewusst. Sie

haben es geschafft, die Motivation

aufzubringen, sich nach der

Arbeit nicht auf das gemütliche

Sofa, sondern in den Kettenbagger

zu setzen. Sie haben kein

Feierabendbier aufgemacht,

sondern sind mit dem Rettungshund

trainieren gegangen. Am

Wochenende haben sie keinen

Wellness-Tempel aufgesucht,

sondern Einsatzfahrzeuge gepflegt.

Und der Grund hierfür

liegt auf der Hand: Sie wollen

helfen! Bringen Sie doch auch

eine solche Motivation auf

und engagieren Sie sich ehrenamtlich.

Zum Beispiel bei der

Feuerwehr, den Rettungsdiensten,

der DLRG – oder bei uns,

dem THW. Sprechen Sie uns

einfach an und lernen Sie es

kennen: Das gute Gefühl, helfen

zu können. Dann brauchen wir

uns gar nicht vorzustellen, dass

eine Katastrophe stattfindet und

keiner ist da, um zu helfen.


e-Mail aus Thailand (3)

Wo man nie

Heiner J. Conrad, Gerauer Rentner mit Zweit-

Guten Abend sagt wohnsitz in Thailand; hjconrad@aol.com

In Thailand sagt man Sawasdee krap.

Dies ist der Standardgruß der Thais und

bedeutet „Guten Tag“. Guten Morgen

oder guten Abend wird hier nicht gesagt.

Warum das so ist, konnte mir keiner der

befragten Thailänder sagen. Vielleicht,

weil die Thais morgens kaum aus dem Bett

kommen, da sie abends bzw. frühmorgens

sehr spät zu Bett gehen. Womöglich will

man als Asiat nicht das Gesicht verlieren,

wenn man noch vollkommen schlaftrunken

„Guten Morgen“ sagt, obwohl „Guten

Tag“ oder gar „Guten Abend“ besser zur

Tageszeit passen würde.

Die Thai-Sprache ist eine einfache

Sprache, wenn man von den Schwierigkeiten

der insgesamt fünf Tonarten für Vokale

mit jeweils total anderen Bedeutungen

der von diesen Vokalen abhängigen, häufig

einsilbigen Worte absieht. So kann zum

Beispiel das Wort Maa je nach Betonung

Hund, Pferd oder „kommen“ heißen oder

kai bzw.gai könnte Ei, krank, Huhn, Tour

guide, wer oder Fett bedeuten. Wenn in

Deutschland ein Ausländer beim Sprechen

falsch betont, bringt dies in aller Regel keine

Verständigungsschwierigkeiten. Man

versteht ihn trotzdem einigermaßen. Dagegen

kann ein Thai beim besten Willen

nicht darauf kommen, dass bei falscher Betonung

nicht das Pferd gemeint ist, was zu

laut bellt, sondern der Hund. Eine weitere

Eigenart der Thai-Sprache ist, dass zum

Beispiel beim Guten-Tag-sagen, aber auch

bei vielen anderen Redewendungen der

Mann oder der Junge die Aussage „krap“

anhängt, während Frauen oder Mädchen

„kaa“ anfügen. So sagt eine Thailänderin

nicht „Sawasdee krap“ sondern „Sawasdee

kaa“. Im Fernsehen oder bei Sportreportagen

„krapt“ oder „kaat“ es folglich am

laufenden Band. Ich finde das eigentlich

ganz praktisch, weil man dadurch, dass

sich die Thailänder mit diesen Zusätzen

hinsichtlich ihres Geschlechts normalerweise

immer outen, nicht fälschlicherweise

eine junge hübsche Person männlichen

Geschlechts mit langen Haaren für eine

Frau hält und umgekehrt. Aber, Vorsicht:

die in Thailand häufig anzutreffenden sogenannten

Ladyboys outen sich natürlich

nicht mit ihrem wahren Geschlecht.

Neben dem Buddhismus ist der Geisterglaube

in Thailand weit verbreitet. Die

Thais gehen davon aus, dass mit dem Bau

eines Hauses der Erdgeist (ChaoThi), der

auf dem Grundstück residiert, vertrieben

wird. Um ihm nun eine neue Bleibe zu

bieten, wird ein Geisterhaus aufgestellt,

wobei man bei großen Grundstücken mit

mehreren Häusern (wie z.B. in meinem

Falle ein Village) mit einem großen Geisterhaus

(San Jao Thi) auskommt. Bei einzelnen

Häusern wird, um den Luftgeist

(Chao Phum) gnädig zu stimmen, ein

kleines Geisterhäuschen (San Phra Phum)

aufgestellt. Mehr unter www.khaolaktoday.com/kultur/geisterhaus.html.

www.wir-in-gg.de


1414 Das Wir-Magazin • 169 • Januar 2010

aus dem Stadtparlament

Wie geht das:

Sparen in der Not?

Die Finanz- und Wirtschaftskrise

betrifft auch die

Kommunen in Deutschland.

Spürbar wird dies in den

städtischen Haushaltsplänen,

in denen die Einnahmen aus

der Gewerbesteuer erheblich

rückläufig sind und es den

Kommunen nicht mehr gelingt,

ihre Haushalte auszugleichen,

also die Einnahmen und Aus-

gabeneinigermaßen im

Gleichgewicht

zu halten. In

der Regel sind

die Haupteinnahmequellen

einer Kommune

die Gewerbesteuer und der

ihr zufallende Anteil an der

Einkommensteuer.

Groß-Gerau weist für 2010

derzeit etwas mehr als sechs

Mio. Euro Fehlbedarf im Ergebnishaushalt

aus. Bei einem Blick

auf die Zahlen tritt Erstaunliches

zutage: Die Gesamteinnahmen

betragen 33,5 Mio. Euro, davon

abzusetzen sind als gesetzlich

festgelegte Ausgaben die Kreis-

und Schulumlage an den Landkreis

Groß-Gerau in Höhe von

rd. 12 Mio. Euro, weiterhin die

Gewerbesteuerumlage von 1,3

Insoweit sind alle städtischen

Leistungen auf den Prüfstand zu

stellen. Zu prüfen sind Gebührenanpassungen

einerseits sowie

Einschränkung von Angeboten

andererseits.

Mio. Euro und Abschreibungen

in einer Größenordnung von rd.

1,7 Mio. Euro. Allein diese drei

Ausgabenpositionen zehren fast

45 Prozent der städtischen Einnahmen

auf. Rechnet man noch

die Kosten für Personal in Höhe

von rd. 14,1 Mio. Euro ab, kommt

man auf ein Ausgabenvolumen

von 29,1 Mio. Euro, was mehr

als 86 Prozent entspricht. Ver-

bleiben noch

4,4 Mio. Euro

Überschuss der

Einnahmen

über die Ausgaben,

aber es

sind noch die

sogenannten

„Aufwendungen für Sach– und

Dienstleistungen“, also Energiekosten,

einfache Instandhaltungen,

Mieten und Pachten,

Versicherungen u.ä. zu berücksichtigen.

Diese schlagen 2010

mit rd. 8,1 Mio. Euro zu Buche,

und schon übersteigen die Ausgaben

die Einnahmen um 3,7

Mio. Euro.

Alleine diese grobe Aufstellung

der Zahlen verdeutlicht,

dass Groß-Gerau - bedingt

durch die Mindereinnahmen

bei der Gewerbesteuer und

Einkommensteuer - nicht mehr

64521 Groß-Gerau · Am Marktplatz

Tel 06152 - 20 21 · Mo 12-19 Uhr

Di-Fr 9-19 Uhr · Sa 9-15 Uhr


in der Lage ist, auch nur annähernd

seine notwendigen Aufgaben

zu erfüllen, ohne dass der

städtische Haushalt in die roten

Zahlen gerät. Dieser Trend wird

aller Voraussicht noch anhalten

bzw. sich sogar noch verstärken.

Durch das „Wachstumsbeschleunigungsgesetz“

der

Bundesregierung drohen den

Kommunen und damit auch

Groß-Gerau weitere Steuerausfälle,

welche das Ergebnis für

2010 und die Folgejahre noch

verschlechtern werden.

Gleichzeitig sind die Kommunen

gehalten, eine Infrastruktur

für ihre Bürgerinnen

und Bürger in angemessener

Form vorzuhalten. Dies geht

von den Angeboten der Kinderbetreuung,

welche bis 2013 auch

für die Gruppe der Kinder unter

drei Jahren ausgebaut werden

soll, über Straßeninstandhaltung

bis hin zu der Darstellung

von Sport – und Kulturangeboten.

Der Gesetzgeber gibt den

Kommunen und mithin auch

Groß-Gerau auf, dass bei negativen

Haushalten Maßnahmen

zur Defizitreduzierung zu ergreifen

sind, damit die Kommune

langfristig wieder finanziellen

Handlungsspielraum

gewinnt. Dies bedeutet, dass

der Magistrat, die Verwaltung

und auch die Stadtverordnetenversammlung

aufgefordert

sind, ein sogenanntes Konsolidierungskonzept

zu erarbeiten

GROSS-GERAU

Matthias Schimpf ist Fraktionsvorsitzender

von Bündnis

90/DIE GRÜNEN in Gross-

Gerau und hauptamtlicher

Stadtrat für Finanzen, Soziales,

Öffentliche Sicherheit

und Ordnung, sowie Umwelt

und Energie in Bensheim;

Matthias.Schimpf@bensheim.de

und zu verabschieden. In einem

solchen Konzept ist darzustellen,

mit welchen Maßnahmen

Einnahmen erhöht und Ausgaben

begrenzt und/oder verringert

werden können. Insoweit

sind alle städtischen Leistungen

auf den Prüfstand zu stellen.

Zu prüfen sind Gebührenanpassungen

einerseits sowie

Einschränkung von Angeboten

andererseits. Ich plädiere dafür,

ohne Scheuklappen diese

Überprüfungen vorzunehmen,

damit wir alle eine klare Sicht

auf und für die Situation unserer

Stadt bekommen. Welche

Maßnahmen dann aufgrund

der Prüfergebnisse umgesetzt

werden, wird politisch zu entscheiden

sein. Auf diese politische

Diskussion in 2010 darf

man gespannt sein.

Unsere Unsere renditestarken

renditestarken

Photovoltaikanlagen Photovoltaikanlagen kennen kennen Sie schon! schon!

Jetzt

neu:

Mit unserer

Wärmebildkamera

machen wir Ihr

Einsparpotential

Photovoltaik

Solarthermie

sichtbar!

Wärmepumpen

Energieberatung

Energieausweis

Terrasol Terrasol

Terrasol GmbH

Heidemarie Bergsträßer

Am Mithräum 13 . 64521 Groß-Gerau

Telefon: 0 61 52 - 17 76 80 . Fax: 17 76 79

www.terrasol-gmbh.de

Das Wir-Magazin • 169 • Januar 2010

Rufen Sie

gleich an

für eine

Vor-Ort-Beratung!

15


ichtig Musik machen - Du kannst es!

DIE MUSIKLEHRER

Tel. 06152 / 719997

Schlagzeug, E-Gitarre, Keyboard, E-Bass,

Klavier, Flöte, Geige, ...

Infos auch unter www.fusionjazz.de

www.wir-in-gg.de

* ROSENMONTAG, 15.FEB. 2010 *

AB IN DEN

DIE MEDITERRANE CAFÉ BAR

Frankfurter Str. 14, 64521 Groß-Gerau,

Tel. 0 61 52 / 807 99 93, www.sueden-cafe-bar.de

���

MIT DJ OLI — BEGINN 15:11 UHR

WIR FEIERN BIS DER

ARZT KOMMT — TÄRÄÄ !!!

Nachgefragt (145)

2010 steht beim Überlandwerk Groß-Gerau

(das eine 100prozentige Tochter der Stadtwerke

Mainz ist) ein rundes Jubiläum an.

Ein Grund mehr für das WIR-Magazin, bei

den beiden ÜWG-Geschäftsführern Hanns-

Detlev Höhne und Heribert Braun einmal

nachzufragen.

Herr Höhne, Herr Braun, gibt es – bei wirtschaftlich

rauer werdenden Zeiten – eigentlich etwas zu feiern?

Hanns-Detlev Höhne: Selbstverständlich

gibt es etwas zu feiern: 100 Jahre Überlandwerk

Groß-Gerau, 100 Jahre Partner

der Region, wenn das kein Anlass zur

Freude ist. Obwohl die Zeiten wirtschaftlich

rauer geworden sind, wie Sie richtig

erwähnen, muss das für uns nicht negativ

sein – ganz im Gegenteil, wir sind der Meinung,

Wettbewerb belebt das Geschäft.

Seit 100 Jahren sind wir der verlässliche

Partner und versorgen die Region sicher

und zuverlässig mit Strom. Zusätzlich zu

unserem Kerngeschäft engagieren wir uns

sehr stark im Bereich der erneuerbaren Energien

und tragen so zur nachhaltigen Energieversorgung

im Kreis bei.

In der Tagespresse war – vor dem Hintergrund, dass

Ende 2011 bestehende Konzessionsverträge mit neun

Kommunen im Kreis auslaufen - ein wenig martialisch

formuliert zu lesen, nun habe „der Kampf um die

kommunalen Netze“ begonnen. Könnten Sie dies den

WIR-Magazin-Lesern ein wenig erläutern?

bei der ÜWG-Geschäftsführung

Energiewende ist

Gemeinschaftsaufgabe

Heribert Braun: In den nächsten Jahren enden

in Deutschland fast alle Konzessionsverträge.

Unter anderem auch die im Kreis

Groß-Gerau, bei denen die ÜWG derzeit

Vertragspartner ist. Aber auch in vielen anderen

Gebieten im Rhein-Main-Gebiet. Die

ÜWG hat bereits vor einigen Jahren damit

begonnen, sich auf solche auslaufenden

Konzessionsverträge zu bewerben. Wir

sind als hundertprozentiges kommunales

Energieversorgungs-Unternehmen gut

aufgestellt, den Städten und Gemeinden als

Konzessionsgeber einiges mehr als bisher

zu bieten. Bei den großen Energieversorgungs-Unternehmen

wie E.ON oder RWE

und deren Tochtergesellschaften waren

bisher weder eine kommunale Beteiligung

an der örtlichen Energieversorgung, noch

kommunalfreundliche Konzessionsverträge

die Regel. Mit unseren Bewerbungen ist

ein deutlicher Schwung in den Wettbewerb

um den Neuabschluss der Konzessionsverträge

gekommen. Dieser Wettbewerb wird

natürlich nun auch bei den Konzessionsverträgen

der Städte und Gemeinden im

Kreis Groß-Gerau ausgetragen.

In Anzeigen sowie auf Ihrer Website heißt es u.a.:

„Energiewende für die Region. Wir schaffen das!“.

Was meinen Sie damit konkret?

Hanns-Detlev Höhne: Als Energiewende

wird die Realisierung einer nachhaltigen

Energieerzeugung bezeichnet. Insbeson-


Geschäftsführer Höhne, Braun

dere erneuerbare Energien werden als Alternative

zu fossilen Energieträgern und

Kernbrennstoffen verstanden. Unsere Region

– der Kreis Groß-Gerau - hat das Potenzial

für eine umfassende Energiewende.

Wir haben vielfältige Möglichkeiten zum

Ausbau der erneuerbaren Energien und

zur Erhöhung der Energieeffizienz. Gerne

wollen wir unsere Möglichkeiten nutzen,

um dieses Potenzial zur Energiewende

zum Wohle der Region zu erschließen. Wir

schaffen das, wenn uns die Bürger, die Politik,

sowie die Vereine und Verbände dabei

unterstützen. Denn die Energiewende

ist eine Gemeinschaftsaufgabe, zu deren

Bewältigung wir unsere Kräfte bündeln

müssen. Natürlich wollen wir dabei auch

unsere ersten erfolgreichen Schritte aufzeigen,

die wir in unserem Bemühen um

eine Energiewende bereits zurückgelegt

haben: Die Photovoltaik-Anlagen auf den

Dächern der Schulen und Turnhallen im

Kreis Groß-Gerau, die Biogasanlage in

Wallerstädten, die Holzhackschnitzelheizung

in Pfungstadt-Hahn und der Solarpark

in Riedstadt-Leeheim, um nur einige

Beispiele zu nennen. Diese Beispiele und

mehr finden Sie auf unserer Homepage.

Gesprächspartner: W. Chr. Schmitt.

Holen Sie mehr aus

Ihrem Kabelanschluss!

Internet, Telefon & Digital TV

3play 20.000 für nur 25 €/Monat* � bis 6 Monate gratis

� 20.000er Internetanschluss + Flatrate

� Telefonanschluss + Flatrate ins dt. Festnetz

sowie exklusiv für Unitymedia-Kabelkunden:

� zusätzlich Digital TV BASIC ohne Aufpreis

Sichern Sie sich das Angebot noch heute!

Ihr selbständiger Medienberater im Auftrag von Unitymedia Group:

Martin Kornfeld, ����� ����� � ������� � ������ ���� � ��� ����

*Die bisherigen analogen Programme sind weiterhin über den bestehenden Kabelanschluss von

Unitymedia (oft bereits in den Mietnebenkosten enthalten oder z.B. im Einzelnutzervertrag für

17,90 € mtl.) zu empfangen. Mindestvertragslaufzeit nur 12 Monate. Online-Rechnung inklusive.

Nähere Informationen, auch zur Verfügbarkeit, unter www.unitymedia.de.

Wir wollen neben der Sonne, dem Wind, Wasser auch die Erde als

umweltfreundliche Energiequelle gewinnen. Denn unter ihrer Oberfl

äche befi ndet sich ein gigantisches Energiepotenzial, das klimafreundlich

und schadstofffrei ist und an 365 Tagen rund um die Uhr

verfügbar ist. Wir wollen die Energiewende für unsere Region – unterstützen

Sie uns auf diesem Weg!

ERDWÄRME

DA STEH

ICH DRAUF

www.uewg.de

uewg_geothermie_125x200_4c_2.indd 1 14.01.10 10:05

Hauptuntersuchung (HU) 57

Abgasuntersuchung (AU) ab 24

Änderungs-, Anbauabnahmen ab 31


Unser Girokonto.

Einfach mehr drin.

Jetzt wechseln -

mit Zufriedenheitsgarantie!

Im Sparkassen-Girokonto steckt mehr drin als nur ein Konto. Weitere Infos

in Ihrer Geschäftsstelle. Wenn´s um Geld geht - Sparkasse.

1818 Das Wir-Magazin • 169 • Januar 2010

aus der Moschee (4)

Maria und Jesus

im Koran

Maria und Jesus werden in

der islamischen Tradition

und im Koran als besondere

Menschen verehrt. Insbesondere

in zwei verschiedenen

Suren, die 19. Sure „Meryem“ als

auch die Sure 3 ist dem Andenken

des Lebens Jesu und Marias

gewidmet. Sie erzählen die

Geschichte der Geburt und der

Kindheit von Maria, Johannes

dem Täufer und schließlich von

Jesus.

Maria wird im Koran als

eine fromme und ehrwürdige

Frau vorgestellt. Sie ist die Frau,

die von Allah auserwählt wurde.

Folgende Ereignisse widerspiegeln

sich in den heiligen

Texten des Islam: Marias Vater

Imran, versprach Gott, wenn

Gott ihm und seiner Frau ein

Kind schenken würde, werde

er es weitergeben, damit es dem

heiligen Tempel dient. Gott

nahm Imrans Gebet an und

schenkte ihnen eine Tochter.

Meryem, wie Maria im Koran

erwähnt wird, wuchs zunächst

unter der Obhut von Zacharias

(Zekeriyya) auf. Maria, die weiterhin

im Tempel diente, traf

eines Tages den Engel Gabriel.

Er verkündete ihr die Botschaft,

dass sie einen Sohn bekommen

werde.

Maria hat immer eine äußerst

wichtige Position in der

islamischen Gesellschaft dar-

gestellt und

noch heute

werden

gerne die

Kinder mit

dem NamenMeryemausge-

Erhan Durmus

ist Vorbeter der

türkisch-islamischen

Gemeinde

in Groß-Gerau;

erhandurmus41@

hotmail.com

zeichnet. Jesus wird im Koran

und in der islamischen Tradition

als einer der großen Propheten

verehrt. Im Koran und

in der islamischen Literatur hat

der Name „Jesus“ die Form ‚Isâ.

Mehrfach wird Jesus im Koran

genannt mit seinem Beinamen

„al-Ma-sîh“. Seine wundervolle

Geburt, seine Aufgaben, der

Tod und die Auferstehung sind

Ereignisse, die im Koran teilweise

ausführlich aufgeführt

wurden.

Gott schuf Jesus als ein

„Zeichen“ seiner Barmherzigkeit

gegenüber den Menschen

in aller Welt, da durch Jesus‘

Predigt später viele Menschen

zum Glauben an den einen Gott

kommen sollten.

Um auf das Wunder der

Jungfrauengeburt hinzuweisen,

nennt der Koran Jesus

immer „den Sohn der Maria“.

Denn der Koran teilt die christliche

Vorstellung, dass Maria

eine Jungfrau war, als sie Jesus

gebar. Der Koran betont, dass

Jesus Gott als seinen Herrn und

Schöpfer bekennt.


aus den Vereinen (80)

Selbsthilfe für

junge Suchtkranke

Der „Kreuzbund – Selbsthilfe

und Helfergemeinschaft

für Suchtkranke

und Angehörige im Kreis Groß-

Gerau“ geht seit einiger Zeit

neue Wege. Seit mehr als zwei

Jahren werden im Bundesgebiet

nach dem neuen Schwerpunktprogramm

„DJMiK – Die Jungen

Menschen im Kreuzbund“

Selbsthilfegruppen gestartet,

die sich an jüngere Menschen

mit Suchterfahrungen richten.

Das Suchtmittel oder Störungen

sind dabei nicht entscheidend,

sondern zunächst das Alter.

Die jungen Menschen sind zwischen

20 und ca. 35 Jahre alt,

haben ihre Abhängigkeit schon

erlebt und/oder wollen ein

Suchtmittel oder störungsfreies

Leben führen. Beim Aufbau ist

die Selbsthilfegruppe behilflich

mit den dort vorhandenen Erfahrungen

der Gleichgesinnten.

Gegenseitige Stütze und Hilfe

aus Betroffenenkompetenz ist

das „Zauberwort“.

Die Gruppe in Groß-Gerau

besteht schon seit etwas mehr

einem Jahr und tagt jeden Donnerstag

um 19.30 Uhr in der

Mainzer Str. 12. Es finden sich

meist 8 bis 12 junge Menschen

ein, die ihre Erfahrungen einbringen

und/oder von Anderen

lernen. Der Zulauf zu der

Gruppe (zwei bis drei Personen

pro Monat) zeigt, dass dieses

GERAUER LAND

Angebot richtig

ist und gebraucht

wird.

Die DJMiK-

Organisation

veranstaltet

Vorträge und

Seminare, bei

denen die In-

Dr. Klaus-Peter

Sawinski, Gruppenleiter

im Kreuzbund

Groß-Gerau,

Tel.: 06152-

961898 oder

peter.sawinski@

t-online.de

teressierten etwas für sich selbst

tun können, d.h. Hilfe zur

Selbsthilfe im besten Wortsinn.

Um ein freies Leben und Freizeit

mit Spaß und ohne Suchtmittel

zu trainieren, veranstalten

Gruppen weiter Aktivitäten

auch für andere Gruppen im

weiteren Umkreis. Dabei stoßen

die Organisatoren immer

wieder auf ein Hindernis: Diese

jungen Menschen haben

nur noch wenige, funktionierende

Sozialkontakte, oft keinen

Beruf und meist auch kein

Einkommen. Daraus resultiert,

dass die Aktivitäten zumindest

teilweise fremdfinanziert werden

müssen, wofür Sponsoren

mit einem ausgeprägten Gefühl

für soziale Verantwortung benötigt

werden. Dabei hilft, dass

der Kreuzbund selbst als gemeinnützig

anerkannt ist.

Kreuzbund Groß-Gerau

Gruppe DJMiK, Mainzer Str. 12,

64521 Groß-Gerau; jeden Do. ab

19.30 Uhr; Kontakt: Klaus-Peter

Sawinski, Tel.: 06152-961898

oder 0175-2791813 oder

www.kreuzbund-hessen.de

Haarstudio Juhasz Immer einen Schnitt voraus

Farbig durch den Fasching

Volumenwelle 49 €

mit

Intensivtönung 59 €

(Angebot ist gültig bis zum 27.2.2010)

Das Wir-Magazin • 169 • Januar 2010

64521 Groß-Gerau - An der Pforte 48

0 61 52 - 5 33 67 haarstudio@chefmail.de

www.wir-in-gg.de

19


LIFE HAS

ITS MOMENTS ...

... MAKE THEM UNFORGETTABLE

PANDORA-ARMBANDAKTION

Friedensplatz 7 · 65428 Rüsselsheim · Tel.: 06142-14001

www.weiss-ihr-juwelier.de

2020 Das Wir-Magazin • 169 • Januar 2010

Jahresumfrage 2010

Hoffnungsvoll ins neue Jahr

Auch diesmal hat das Wir-Magazin wieder Entscheidungsträger hier

bei uns gefragt, also jene, die das Leben im Gerauer Land mitprägen

bzw. mitgestalten, mit welchen Erwartungen, Hoffnungen, Wünschen

sie auf das Jahr 2010 blicken. Nachfolgend Teil zwei der eingegangenen

Antworten.

Helmut Gölzenleuchter,

Vorsitzender

der BüttelbornerGemeindevertretung:

Es zeichnet

sich leider ab, dass aufgrund

der von Bankern verschuldeten

Krise, der damit einhergehenden

Belastungen der Allgemeinheit

und der folgenden

Wirtschaftskrise, die kommunale

Finanzausstattung massiv

in Mitleidenschaft gezogen

werden wird. Ich erwarte, hoffe

und wünsche, dass sich in der

Politik auf Landes- und Bundesebene

die Einsicht durchsetzt,

dass nur finanziell starke Kommunen

die ihnen im Sinne des

Gemeinwohls obliegenden Aufgaben

mit auch hinreichender

Qualität erfüllen können. Auch

wenn das Jahr 2010 dasjenige

vor der nächsten Kommunalwahl

ist, hoffe ich, dass - auch

wie schon zuvor - das Klima auf

kommunalpolitischer Ebene

sach lich und fair bleibt.

Wolfgang Wilhelm, Krankenhausdirektor

(Kreisstadt): Unser

Krankenhausbefindet

sich im

Aufbruch.

So wird die

bereits begonneneModernisierung,

wie auch die Umsetzung

unseres Farbkonzepts, mit der

unser Krankenhaus ein neues

„Outfit“ erhält, konsequent

fortgesetzt. Ein Ärztehaus soll

vor unserer Haustür entstehen,

neue Kooperationen mit niedergelassenen

Ärzten werden geschlossen,

das medizinische Leistungsspektrum

wird erweitert

und unser Krankenhaus wird

optisch eine Attraktivitätssteigerung

erfahren. Mein Wunsch

ist, dass sich unser Krankenhaus

im Jahr 2010 und darüber

hinaus zu einem modernen Gesundheitszentrumweiterentwickelt;

hierzu sind wir auf einem

guten Weg.

Ursula Kraft, CDU-Kreisvorsitzende

und Kandidatin bei der

Landratswahl: Allen Leserinnen

und Lesern wünsche ich ein

gutes, glückliches Neues Jahr

bei bester Gesundheit. Ich hoffe,


dass dieses

Jahr 2010

die Erwartungenerfüllen

kann,

die wir alle

auf unterschiedlichste

Weise hineinsetzen. Persönliche

Erwartungen und Wünsche

und auch wirtschaftliche Hoffnungen

auf Erfolg und Wachstum.

Ich wünsche uns allen ein

Jahr mit vielen glücklichen und

erfüllten Momenten.

Thomas Will,

1. Kreisbeigeordneter

und Kandidat

bei der Landratswahl:

Ich

halte es da

ganz mit Johann

Wolfgang Goethe: „Das

neue Jahr sieht mich freundlich

an, und ich lasse das alte mit

seinem Sonnenschein und Wolken

ruhig hinter mir“, hat der

einmal gesagt. Ich schaue vertrauensvoll

ins neue Jahr, und

dafür gibt es, zumindest in unserem

Teil der Welt und hier im

Kreis Groß-Gerau, gute Gründe:

Allerorten Menschen, die

sich ehrenamtlich für andere

einsetzen, ein stabiles soziales

Netz, gute Bildungschancen,

Bürgersinn und nachbarschaftliches

Miteinander. Wünsche?

Viele kleine, und ein ganz großer,

hoffentlich nicht allzu un-

GERAUER LAND

bescheiden: Gesundheit und

ungebrochene Schaffenskraft,

für meine Familie und alle, die

uns nahestehen.

Gerald Kummer, Bürgermeister

der Stadt Riedstadt: Ich hoffe,

dass die Menschen in 2010 vor

Gewalt, Kriegen,Terrorismus

und

Naturkatastrophenbewahrtwerden

mögen.

Ich hoffe,

dass das Bewusstsein der Menschen

für ihre Umwelt gestärkt

wird, dass wir erkennen, dass

wir gemeinsam anpacken müssen,

um im Sinne der Nachhaltigkeit

unsere kleine Erde auch

für die kommenden Generationen

lebenswert zu erhalten.

Ich hoffe, dass das Wort „sozial“

wieder in unserer Gesellschaft

an Bedeutung gewinnt, dass der

Egoismus in der Gesellschaft

nicht nur klar benannt, sondern

auch als schädlich für unser Gemeinwesen

geächtet wird.

Ich wünsche, dass soziales

Miteinander und Solidarität

in unserer Gesellschaft wieder

im Vordergrund des Handelns

stehen und dass Familien und

Kinder Unterstützung, Wertschätzung

und Schutz erhalten,

nicht nur in der Theorie

des Grundgesetzes, sondern

auch in der Verfassungswirklichkeit.

www.wir-in-gg.de

Das Wir-Magazin • 169 • Januar 2010

21


2 22 Das Wir-Magazin • 169 • Januar 2010

aus der Apotheke (15)

Gesund im Alter

Anti Aging – ein Begriff, den

wir immer wieder hören.

Doch was steckt dahinter?

Wörtlich übersetzt heißt dies:

„gegen das Altern“. Altern ist

jedoch ein normaler Veränderungsprozess,

den wir positiv

annehmen und leben sollten.

Entscheidend ist hierbei, dass

Altern nicht gleichbedeutend

ist mit Siechtum, Demenz und

Gebrechlichkeit. Daher halte

ich den Begriff „Best Aging“ für

wesentlich geeigneter. Denn

genau darum

muss es gehen

– vital, lebenslustig

und

kraftvoll bis ins

hohe Alter bleiben,

und dafür

können wir eine ganze Menge

tun.

Es gilt zunächst, die vielen

fadenscheinigen Angebote von

vermeintlichen Fachleuten, die

einem per Internet oder Postwurfsendung

ins Haus flattern,

von den guten und sinnvollen

Maßnahmen zu trennen. Oftmals

sind es ohnehin die kleinen

Dinge, die uns wirklich

voran bringen. Denken Sie hier

vor allem an die so genannten

Ordnungstherapien, das sind

Maßnahmen wie richtiges Trinken

und Essen, ausreichend Bewegung

und kaum zu glauben,

richtiges Atmen.

Natürlich

sind

auch die

Gene entscheidend

für die Fit-

Dem Altern können Sie nichts

entgegensetzen, aber der

Gebrechlichkeit im Alter eine

ganze Menge.

www.wir-in-gg.de

Jörg Rott ist

Inhaber der Rathaus-Apotheke

in

Trebur;

Tel. 06147-439.

ness im Alter, aber eben nicht

nur. Vieles können Sie selbst

tun. Eine wichtige Säule ist die

optimale Versorgung mit Vitaminen,

Mineralstoffen und

Spurenelementen. Der viel beschworene

Satz: “Wenn man

sich gut ernährt, braucht man

das alles nicht“

stimmt schon

lange nicht

mehr und - wer

ernährt sich

schon gut?

Wussten

Sie, dass es auch ganz persönliche

Vitalstoffmischungen gibt?

Alle für Sie persönlich notwendigen

Vitamine, Mineralstoffe

und Spurenelemente in einer

Dose. Das ist oft besser als „Pillen

von der Stange“. Dem Altern

können Sie nichts entgegensetzen,

aber der Gebrechlichkeit

im Alter eine ganze Menge.

Ein sinnvoll abgestimmter Präventionsplan

mit regelmäßigen

Entgiftungs- und Ausleitungsverfahren,

aussagekräftigen

Analysen, die einem zeigen, wo

es anzusetzen gilt, sind heute

in Präventions-Apotheken eine

Selbstverständlichkeit.


aus dem Landtag (10)

Wünsche für 2010

Für das Neue Jahr 2010 wünsche

ich allen Bürgerinnen

und Bürgern alles Gute,

Glück, Gesundheit und persönliche

Zufriedenheit. Ich hoffe,

dass Sie alle einige ruhige Tage

genießen konnten, um Kraft für

neue Herausforderungen und

Aufgaben zu gewinnen.

Ein schwieriges Jahr mit

der Finanz- und Wirtschaftskrise

ist zu Ende gegangen und

die Themen werden uns sicher

auch in 2010 be-

schäftigen. Für

uns hier in der

Region ist nach

wie vor die

Frage wichtig,

wie es mit Opel

weitergeht. Ich

kann nur mit

Ihnen allen hoffen, dass dort

eine zukunftsfähige Lösung gefunden

wird. Soweit die Politik

dazu beitragen kann, wird das

sicher geschehen.

Auch das Thema Ausbau

des Flughafens wird die Landespolitik

weiter beschäftigen.

Am 22. Dezember hatten wir

noch eine Sondersitzung des

Landtages zu dem Thema.

Ich halte es für wichtig,

dass so schnell als möglich

Rechtssicherheit in dieser Frage

hergestellt wird. Dazu ist ein

abschließendes Urteil des Bundesverwaltungsgerichtesnot-

GERAUER LAND

wendig. Es

bleibt aber

auch festzuhalten,

dass

der Hessische

Das Jahr 2010 beginnt

politisch mit einer Wahl:

Am 7. Februar wählen die

Bürgerinnen und Bürger einen

neuen Landrat/Landrätin.

Günter Schork ist

Landtagsabgeordneter

der CDU;

guescho@web.de.

Verwaltungsgerichtshof den

erlassenen Planfeststellungsbescheid

nahezu vollständig

bestätigt hat. Es geht jetzt nur

noch um die Frage, welche Ausnahmen

von einem Nachtflugverbot

zwischen 23 Uhr und 5

Uhr notwendig sind.

Das Jahr

2010 beginnt

politisch mit einer

Wahl: Am

7. Februar wählen

die Bürgerinnen

und

Bürger einen

neuen Landrat/

Landrätin.

Ich bitte Sie alle: Machen

Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch,

per Briefwahl oder am

07. Februar im Wahllokal. Ich

wünsche mir, dass Ursula Kraft

die neue Landrätin wird.

Wir erweitern in diesem Jahr unsere

Polit-Ecke. Künftig lesen Sie

– neben unseren beiden Landtagsabgeordneten

– auch Beiträge

der Bundestagsabgeordneten

Dr. Franz Josef Jung (CDU) und

Gerold Reichenbach (SPD).

Entspricht mein Bad in 10 Jahren noch meinen

Bedürfnissen? Denken Sie vorausschauend und

sichern Sie sich bestmögliche Flexibilität!

Mein Bad ...

Lassen Sie sich inspirieren!

Unser nächster SchauSonntag ist

am 31.01.2010 von 14-17 Uhr

Bäder zum Wohlfühlen . Heizen mit System

Merkert OHG . Sudetenstr. 23 . 64521 Groß-Gerau

Tel. 0 61 52/92 52-0 . www.merkert-bad.de

www.wir-in-gg.de

Das Wir-Magazin • 169 • Januar 2010

23


Kampagne 2010

Kampagne 2010

Die lädt ein zur

Fastnacht im Volkshaus Büttelborn

Fastnacht Damensitzung im Volkshaus Büttelborn

Samstag, 23. Januar 2010

Beginn 19:33 Uhr

Damensitzung

Prunksitzungen

jeweils samstags

30. Januar Beginn 2010 19:33 Uhr

6. Februar 2010

Beginn 19:11 Uhr Prunksitzungen

Kappensitzung

Sonntag, 24. Januar 2010

Beginn 15:11 Uhr

Kindersitzungen

jeweils sonntags

31. Januar 2010

7. Februar 2010

Beginn 14:11 Uhr

Kartenvorverkauf für die Sitzungen:

TVE Lantermann am Rathausplatz

oder über Internet: www.bca-buettelborn.de

Kindersitzungen

DIE DIE BRILLE BRILLE

B Ä C K E R E I . K O N D I T O R E I

Schulstraße 1 . Büttelborn . Tel. 0 61 52 / 5 79 65

Hauptstraße 25 . Klein-Gerau . B Ä C K E R E I . K O N D I T O R E I

Schulstraße 1

Tel. 0 61 52 / 44 93

. Büttelborn . Tel. 0 61 52 / 5 79 65

Hauptstraße 25 . Klein-Gerau . Tel. 0 61 52 / 44 93

Die lädt ein zur

Samstag, 23. Januar 2010

jeweils samstags

30. Januar 2010

6. Februar 2010

Beginn 19:11 Uhr

Kappensitzung

Sonntag, 24. Januar 2010

Beginn 15:11 Uhr

jeweils sonntags

31. Januar 2010

7. Februar 2010

Beginn 14:11 Uhr

KOSKEKG KOSKEKG Kartenvorverkauf für die Sitzungen:

Spengler’s

Druckwerkstatt

Spengler’s

GmbH

TVE Lantermann am Rathausplatz

oder über Internet: www.bca-buettelborn.de

�� �� �ü�� � � ��� � ��

P1-Kampagne 2010.indd 1 30.11.2009 14:43:10 Uhr

� � � � � � �� ü��� �� � ��

Tel. 06152/56021 . �� �� �ü�� � � ��� � ��

DruckwerkstattGmbH

Fax06152/56022

� � � � � � �� ü��� �� � ��

Tel. 06152/56021 . Fax06152/56022

P1-Kampagne 2010.indd 1 30.11.2009 14:43:10 Uhr

2424 Das Wir-Magazin • 169 • Januar 2010

Kurz & bündig

Von Ämtern, Ehrungen

und Erinnerungen

Zusammengestellt von W. Christian Schmitt

Büttelborn. Beim Bezirksparteitag

der CDU Südhessen wurde

Ursula Kraft (3. v.l.), Kandidatin

bei der Landratswahl am 7. Februar,

zur stellvertretenden Vorsitzenden

gewählt; Peter Ziemainz

(Nauheim, li.) gehört als Beisitzer

des Bezirksvorstand an; Georg

Sturmowski (2.v.l.) ist Ehrenbezirksvorsitzender.

Kreisstadt. Auch 2010 machten

die Sternsinger der Pfarrei St.

Walburga im Landratsamt Station

und wurden dort zusammen mit

Eltern und Gemeindereferentin

Dorothea Tambour-Antoci (hinten,

3.v.r.) von Landrat Enno Siehr

(Mitte) begrüßt.

Kreis Gross-Gerau. Nach der

Verlosung des Prämiensparvereins

Rhein-Main stellten sich

dem Fotografen (v.l.): Hans

Dieter Schmidt (Raunheim,

Gewinner des Opel Corsa), Sparkassendirektor

Bernd Fickler

(Geschäftsführer des Prämiensparvereins),

Hans J. Wieschollek

(Pressesprecher KSK), Hildegard

Schmidt, Kai Treber (Auto Jacob,

Rüsselsheim), Lieselotte Marx

(Marktbereichsdirektorin Raunheim

KSK) und Werner Ottmann

(Gernsheim).

Nauheim. Vor dem Gebäude der

Grundschule, auf dessen Dach

jetzt eine Solaranlage „sauberen“

Strom produziert, postierten sich

(v.l.): Wolfgang Matthes (Riedwerke),

Marc André Glöckner

(Unternehmenssprecher ÜWG),

Walter Astheimer (Riedwerke),

Erster Kreisbeigeordneter Thomas

Will und Daniela Müller (ETech).

Geinsheim. Die Treburer Künstlerin

Monika Gentz ließ die Trafostation

Buchenstr./Burggraben zum farbenfrohen

Blickfang werden.

Kreisstadt. Dekan Tankred

Bühler wurde vom Verein „Generation

X – gelebte Integration“

zum Ehrenmitglied ernannt.


Worfelden. Die NABU-Ortsgruppe

erhielt im Rahmen des

Wettbewerbs „Für mich, für uns,

für alle“ in der Kategorie „Alltagshelden“

einen Preis, den der

Vorsitzende Harald Lutz (Bildmitte)

entgegennahm.

Kreisstadt. Schüler der 7. Klasse

des Prälat-Diehl-Gymnasiums

erlebten Religionsunterricht vor

Ort auf dem Jüdischen Friedhof,

direkt neben dem Freibad.

Büttelborn. Helmut Gölzenleuchter,

Vorsitzender der Gemeindevertretung,

wurde anlässlich

seines 60. Geburtstags mit einem

Empfang im Volkshaus geehrt.

Kreis Gross-Gerau. Volker Blum

und Baldur Schmitt haben mit

Blick auf die Landratswahl am

7. Februar eine „Wählerinitiative

Thomas Will“ (wir-für-thomaswill.de)

gegründet.

GERAUER LAND

Gross-Gerau. Sanna Meinke

(Bildmitte), Kreistagsabgeordnete,

wurde in den Bezirksvorstand der

ASF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer

Frauen) Hessen

Süd gewählt.

Wallerstädten. Heinrich Münster

sowie Erwin Hinterthür vom

Natur- und Vogelschutzverein

wurden im Rahmen der Bürgerinitiative

„Für mich, für uns, für

alle“ für ihr „Lebenswerk“ ausgezeichnet.

Kreis Gross-Gerau. Thomas Will,

Erster Kreisbeigeordneter, ist

neuer Aufsichtsratsvorsitzender

der „KulturRegion FrankfurtRhein-

Main gGmbH“.

Büttelborn. Wolfgang Werner

vom Naturschutzbund wurde im

Rahmen der Bürgerinitiative „Für

mich, für uns, für alle“ für sein

„Lebenswerk“ ausgezeichnet.

Foto: Tina Jung

Malwettbewerb für Kinder zum

Thema „Eisvogel - Vogel des

Jahres 2009“ vom NABU-Kreisverband

durchgeführt. Die Preisübergabe

an die Gewinner aus

den Grundschulen Nauheim, Büttelborn,

Mörfelden-Walldorf und

Riedstadt fand im Rahmen einer

kleinen Feierstunde in der Groß-

Gerauer Volksbank statt. Die Siegerarbeiten

können noch bis zum

27. Januar in der Hauptstelle der

Groß-Gerauer Volksbank angesehen

werden.

��������������������������������������������������

Schon mal dran

gedacht das eigene

Tier malen zu lassen?

Echte Ölgemälde nach Foto

von Ihrem Tier gemalt.

Schon ab � 139,—

in der Größe Midi (40x50 cm)

zzgl. Versand (ohne Rahmen)

Miezi, Wuff & Co berät Sie gerne persönlich und kompetent!

Telefon 0 61 52/7 10 09 29 · kontakt@mieziwuff.de

GRATIS INFO-HOTLINE, 8–20 Uhr

0800-19 4 18 08

www.schuelerhilfe.de

Das Wir-Magazin • 169 • Januar 2010

realistische Ölgemälde

nach Fotovorlage

Anzeige: EXTRAGGtdoT | 16.12.2009, 12:28 | 90 mm * 51,88 mm

Unser Gewinnspiel auf

www.mieziwuff.de.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

auf unserer Homepage!

Tage der offenen Tür !

Samstag, den 30.01.und

06.02.2010 von 10.00-13.00 Uhr

• Motivierte und erfahrene Nachhilfelehrer/-innen

• Regelmäßiger Austausch mit den Eltern

• Individuelles Eingehen auf die Bedürfnisse der Kinder

und Jugendlichen

Beratung vor Ort: Mo.–Fr., 15.00-17.30 Uhr

Groß-Gerau • Am Marktplatz 15 •

über HUK-Coburg / BARMER • 06152 / 19 4 18

Riedstadt-Goddelau • Bahnhofstr. 2 •

Ecke Starkenburger Straße • 06158 / 19 4 18

25


termine@wir-in-gg.de

Terminkalender

Das Wir-Magazin veröffentlicht an dieser Stelle kostenlos

Termine von Verbänden, Institutionen, Kunst und Kultur.

Zuschriften bitte an: WIR-Magazin, Claudiusstraße 27,

64521 Groß-Gerau, Fax 06152-52429

Regelmäßige Termine ...

finden Sie auch im Veranstaltungskalender

der Kreisstadt, erhältlich

im Stadthaus Groß-Gerau oder unter

www.gross-gerau.de

Dauerausstellung

im Stadtmuseum Groß-Gerau

Mi. u. Sa. 10–12 Uhr,

Do. 14–17 Uhr u. So. 11–17 Uhr

Römerzeit und Stadtgeschichte

1920-1990 im Stadtmuseum GG,

Am Marktplatz 3, Info-Tel. 716295

bis 30. Januar

Mi. u. So. 10-12 Uhr

Do. 14-17 Uhr, So. 11-17 Uhr

Ausstellung: Valeria Heisenberg

präsentiert von der Initiative GG

im Stadtmuseum Groß-Gerau,

Am Marktplatz 3, Info-Tel. 06152-

716295 od. 06147-8487

26. Januar

17.45 und 20.15 Uhr

Kommunales Kino Groß-Gerau:

„Nur die Wolken bewegen die

Sterne“ (Drama Norwegen 1998)

Kino in der Mittelstr. 1. Veranst.:

Bündnis gegen Depression im Kreis

GG, Moderation Anke Creachcadec.

Info unter Tel. 06105-966773

28. Januar

15.30 Uhr

Bücherwurm-Treff für

Kinder von 5 – 10 Jahren.

2010 steht ganz im Zeichen der

bevorstehenden Fußball-WM in Südafrika.

In Zusammenarbeit mit dem

Weltladen Darmstadt und der VHS

gibt es eine Ausstellung und Füh-

2626 Das Wir-Magazin • 169 • Januar 2010

rungen für Schulklassen zum Thema

Afrika und Fußball. Beim Bücherwurmtreff

wird aus dem Buch

„Wie Franz Kaiser den Fußball erfand“

(v. Karsten Teich) vorgelesen

und die Kinder erfahren etwas über

Afrika und seine Bewohner. Stadtbücherei

GG, Gernsheimer Str. 5,

Info-Tel. 06152-716250

29. Januar

20.11 Uhr

Damensitzung Carnevalverein GG

in der Gaststätte „Zum Wagenrad“,

Am Sandböhl, Info-Tel. 82176

30. Januar

10.00 – 13.00 Uhr

Kinderkleiderbasar in der Schillerschule

Groß-Gerau auf Esch.

Veranst.: KITA Wilhelm-Hammann-

Straße, Info-Tel. 06152-58792

19.00 Uhr

Prunksitzung Gesangverein

Teutonia Wallerstädten in der Sporthalle

Wallerstädten, Auf dem Deich,

Info-Tel. 06152-176524

31. Januar

11.00 Uhr

Ausstellung: „ins Bild gesetzt“

Textobjekte und Bilder von

Iris Welker-Sturm in der Galerie am

Büchnerhaus, Riedstadt, Weidstr. 9.

Eröffnet wird mit einem Lesekonzert.

Die Ausstellung ist Do. und So. von

14 – 18 Uhr zu besichtigen.

Info-Tel. 06158-930841

20.30 Uhr

Jazz Café Spezial:

Hotel Bossa Nova im Kulturzentrum

„Das Rind“, Rüsselsheim, Mainstr. 11,

Info-Tel. 06142-81680,

www.dasRind.de

1. Februar

20.00 Uhr

Existenzgründertreffen, Landratsamt

Groß-Gerau, Wilhelm-Seipp-Str. 4.

www.existenzgruendungs-treff-gg.de

zusammengestellt von Kerstin Leicht.

e-Mail: termine@wir-in-gg.de

Angaben ohne Gewähr

2. Februar

15.00 Uhr

Café Extra für Kinder:

Kindertheater Tom Teuer: „Auf der

Suche nach dem goldenen Frosch“

Café Extra Büttelb., Mainzer Str. 13.

Veranst.: Gemeinde Büttelborn,

Kinder u. Jugendförderung.

Info-Tel. 06152-178845

2. Februar bis 14. März

Di. – Sa. 9-17 Uhr, So. 11-15 Uhr

Ausstellung: Mario Derra

„Ein Gesicht für Peter Schöffer“

Die Historie der Druckkunst in der

Interpretation eines heutigen Künstlers.

Farbholzschnitt, -radierung

und -lithographie im Gutenberg-

Museum Mainz.

Info: www.gutenberg-museum.de

4. Februar

15.00 Uhr

Das Chapiteau-Theater spielt

„König Nimmersatt“. Eine Show

für Kinder ab 4 Jahren im Kulturcafé

Groß-Gerau, Info-Tel. 06152-53551

www.wir-in-gg.de

Austräger gesucht!

Für Worfelden suchen wir

zuverlässige Verteiler.

Bei Interesse bitte melden!

Tel. 06152-51163

Fax 06152-52429


6. Februar

19.11 Uhr

Prunksitzung der Chorgemeinschaft

Dornheim in der Riedhalle,

Am Sportfeld, Info-Tel. 55464

20.11 Uhr

Prunksitzung Carnevalverein

Groß-Gerau in der Stadthalle GG,

Jahnstr. 14, Info-Tel. 06152-81152

7. Februar

14.11 Uhr

Seniorensitzung Carnevalverein GG

in der Stadthalle Groß-Gerau,

Jahnstr. 14, Info-Tel. 06152-81152

17.00 Uhr

„Das Licher Lorchen“

Vortrag über die letzte Darmstädter

Großherzogin, im Büchnerhaus

Riedstadt, Weidstraße 9,

Info-Tel. 06158-930841

12. Februar

20.00 Uhr

„Woyzeck“ das Solo-Personen-Stück

der Büchner-Bühne im Landratsamt

Groß-Gerau, Wilhelm-Seipp-Str. 4

im Georg-Büchner-Saal.

Info-Tel. 06158-188854,

www.buechnerbuehne.de

13. und 21. Februar

20.00 Uhr

Die dramatischkleinebühne zeigt

„Auf hoher See“. Eine bitterböse

Satire des polnischen Autors

Slawomier Mrozek im Kulturcafé GG,

Info-Tel. 06152-53551

13. Februar

20.11 Uhr

Faschingsfete unter dem Motto

„Bauer sucht Frau“ in der Riedhalle

Dornheim, Am Sportfeld. Veranst.:

Tierärztlicher Notdienst

für Groß-Gerau an Wochenenden

und Feiertagen.

Folgende Tierarztpraxen nehmen

am Notdienst teil:

Dr. G. Groussel (Schwetje), Zamenhofstraße

7, Groß-Gerau,

Tel.: 06152/84933

Dr. S. Müller, Nordendstraße 1,

Groß-Gerau, Tel.: 06152/39588

Dr. C. Wiesenecker, Hauptstraße

22, Groß-Gerau/Dornberg,

Tel.: 06152/178117

Dr. E. Zinser-Rudigkeit,

Lange Hecke 15, Groß-Gerau,

Tel.: 06152/52202

GERAUER LAND

Tanzsportabteilung der Chorgemeinschaft

1844 Dornheim gemeinsam

mit den Kerweborsch.

Info-Tel. 06152-59921

14. Februar

ab 14.00 Uhr

58. Rosensonntagsumzug

in Büttelborn

16.00 Uhr

Goethes „Das römische Carneval“

Lesung des Büchnerbühnen-Schauspielers

Christian Suhr zur Fastnachtszeit

aus den Reiseerzählungen

des Dichterfürsten. Ehemaliges

Feuerwehrgerätehaus Wolfskehlen,

Gernsheimer Str. 1,

Info-Tel. 06158-188854

18. Februar

15.30 Uhr

Bücherwürmchen-Treff

für Kinder ab 4 Jahre.

Stadtbücherei, Gernsheimer Str. 5,

Info-Tel. 06152-716250.

19. Februar

20.00 Uhr

Die Büchnerbühne zeigt „Dreck“,

Fremdenhass, der sich nach innen

kehrt. Im Georg-Büchner-Saal der

Kreis verwaltung Groß-Gerau,

Wilhelm-Seipp-Straße 4.

Das Theaterstück von Robert

Schneider („Schlafes Bruder“)

handelt in eindrücklicher Art und

Weise vom alltäglichen Fremdenhass

und den verlorenen Identitäten hier

lebender Menschen. Den Iraker Sad

spielt Harald Preis.

Inszeniert wird der Abend von

Christian Suhr, dem Leiter des

jungen Ensembles in Riedstadt.

Info-Tel. 06158-188854

24. Februar bis 16. Mai

Mi. 10 – 21 Uhr

Do. u. So. 10 – 18 Uhr

„Mit Abstand – Ganz nah.

Fotografie aus Leipzig“

Ausstellung in den Rüsselsheimer

Opelvillen. Zu sehen sind Werke von

25 Künstler/innen, die alle an der

Hochschule für Grafik und Buchkunst

ein Studium absolviert haben.

26. Januar bis 28. Februar 2010

Die Ausstellung gibt einen Überblick

zur Leipziger Fotografie seit den

späten 1970er Jahren bis in die

unmittelbare Gegenwart hinein.

Erstmals zu sehen sind die Aktfotografien

der Erfurter Fotografin

Gundula Schulze Eldowy. Außerdem

werden u.a. Arbeiten von Tina Bara,

Maria Sewcz, Christian Borchert,

Erasmus Schröter, Matthias Hoch,

Ricarda Roggan und Tobias Zielnoy

präsentiert. Stiftung Opelvillen,

Zentrum für Kunst in Rüsselsheim,

Ludwig-Dörfler-Allee 9,

Tel. 06142-835931.

Beachten Sie auch die Begleitveranstaltungen

im Februar.

www. opelvillen.de

26. Februar

15.30 Uhr

Lesung mit Patricia Prawit

aus dem Stück „Ritter Rost“ in der

Stadtbücherei Groß-Gerau, Gernsheimer

Str. 5, Info-Tel. 716250

27. Februar

20.00 Uhr

Konzert: Hans-Werner Brun

„Hosde schun geheert“ im Kulturzentrum

Faselstall, Obere Beinstr. 2,

Biebesheim. www.biebesheim.de

28. Februar

15.00 Uhr

Zirkus-Workshop für Kinder und

Aufführung „Kinderzirkus Hallöchen“

im Kulturcafé GG, Info-Tel. 53551

Bis zu 10 Pfund

in 10 Tagen ...

natürlich gesund leben

Das Wir-Magazin • 169 • Januar 2010

Dr. Sabine Gräff-Luding

Kirchstr./Ecke Sandböhl

64521 Groß-Gerau

Tel. 06152 - 910220

27


Mein eigener Lernweg

Lernkompetenz ist

mehr als gute Noten.

Michael Schleidt

Claudiusstraße 27

64521 Groß-Gerau

Tel. 06152-51163

Fax 06152-52429

info@werbewerk-ms.de

Die schulischen Anforderungen sind enorm

hoch, heute brauchen Kinder mehr denn je

eine Entlastung beim Lernen und die erfahren

sie durch die kumon-Methode. Über vier

Millionen Kinder weltweit entwickeln bereits

ihre Lernkompetenz durch kumon.

Fördern auch Sie Ihr Kind.

kumon-Lerncenter Groß-Gerau

Schützenstr. 26 ∤ 64521 Groß Gerau

Tel. 06152 . 85 83 80 · Renate Hauwasser

www.kumon.de

Schaufenster

Praxis für Physiotherapie Th. Vatter

Jetzt in der Sudetenstr. 33 in Groß-Gerau

Am 12.12.2009 war es nach einer

längeren Umbau- und Renovierungsphase

endlich soweit und die Einweihung

der neuen großzügigen Praxisräume

in der Sudetenstr. 33 wurde

mit allen Freunden, Bekannten und

Patienten gebührend gefeiert.

Seit 2003 gibt es die Praxis von

Thomas Vatter die er gemeinsam mit

seiner Frau Sandra und

Mitarbeitern in Groß-

Gerau (ehem. Mainzer

Str. 35) führt. Mit dem

Praxis-Umzug in die

Sudetenstr. 33 wurde

Thomas und Sandra

Vatter der Wunsch nach

viel Platz und Großzügigkeit

für das umfangreicheBehandlungsangebot

erfüllt. Mit viel

Geschmack, harmonischem

Farbkonzept

Haare - Kosmetik - Wellness

Schnibbelstube in Büttelborn präsentiert sich

mit neuem Namen, Ambiente und Konzept.

1996 wurde die Schnibbelstube in

Büttelborn eröffnet. Nach 13 Jahren

war es an der Zeit für ein neues Konzept,

so Martina Müller (Friseurmeisterin

& Inhaberin) Seit Ende letzten

Jahres präsentiert sich nun die ehemalige

Schnibbelstube mit neuem

Logo: „Haare-Kosmetik-Wellness“

und Wohlfühl-Ambiente. In der entspannenden

Atmosphäre wird der

Besuch beim Friseur neu definiert.

Außer trendigen Haarschnitten,

Styling und Farbe werden verschiedene

Verwöhnprogramme angeboten.

Wie z. B.: Handmassage,. Kopfmassagen

(versch. Techniken) oder

Verwöhn-Haarwäschen u.v.m heben

Das Wir-Magazin • 169 • Januar 2010

und schönen Bildern wurden die

Räume gestaltet. So ist eine entspannende

Atmosphäre geschaffen

worden, die bei Betreten der Praxis

gleich spürbar ist. Thomas Vatter,

staatl. geprüfter Physio- und Schmerztherapeut,

bietet mit seinem Team

außer Krankengymnastik, Massage,

Lymphdrainage, Wärme- und Kältetherapien

und Wirbelsäulengymnastik-Gruppen

auch

Schröpfkopftherapie

und Fussreflexzonenmassage

sowie Hausbesuche

in Groß-Gerau,

Riedstadt und

Umgebung an.

Informationen und

Beratung zu Behandlungen

und Kosten erhalten

Sie in der Praxis

unter 06152-40166,

www.physiotherapievatter.de

den Friseurbesuch auf ein ganz

neues Niveau – Wellness wird bei

Martina Müller großgeschrieben.

Das ganzheitliche Programm wird

durch exklusive Friseurprodukte von

Biosthetique und Paul Mitchel im

Salon und für zu Hause vervollständigt.

Ständig geschultes Personal

das immer auf aktuellem Stand in

Sachen Schnitt, Styling und Farbe

ist, nimmt sich Zeit für Sie und berät

typ gerecht. Genießen Sie Ihren

nächsten Wohlfühltermin bei Haare-

Kosmetik-Wellness in Büttelborn.

Martina Müller und Team lassen Sie

gut aussehen in der Mainzer Str. 7D,

Büttelborn, Tel. 06152-51106.

Öffnungszeiten:

Di., Do., Fr. 8 – 18 Uhr,

Mi. 8 – 20 Uhr und Sa. 8 – 12 Uhr.


von Kerstin Leicht

Weight-Loss-Challenge

4. Abnehmkurs in Büttelborn – Das ganzheitliche

Konzept zur dauerhaften Gewichtsabnahme

Bis jetzt konnten die Teilnehmer der letzten drei

„Weight-Loss-Challenges“ nur Erfolge verzeichnen

insgesamt wurden ca. 174 Kilos abgenommen und

es geht weiter. Ab Dienstag, den 26.1. startet der

4. Abnehmkurs in Büttelborn unter der Leitung von

Anja Beißer, Wellness Coach und Leiterin des

Vitaltreff Beißer in Büttelborn.

12 Wochen lang werden die Teilnehmer betreut,

beraten und motiviert, so das der innere Schweinehund

langsam aber sicher bekämpft werden kann.

Einmal in der Woche treffen sich die Teilnehmer

im Vital-Treff zum wöchentl. Ernährungs-Workshop

und zum Wiegen, dabei wird der Verlauf der

Abnehmphase beobachtet und kontrolliert ob sich

auch wirklich das Körperfett reduziert und nicht

nur Wasser wie bei vielen anderen Diäten. So kann

gleich mit den richtigen Ernährungs- und Bewegungstipps

gegengesteuert und das Abnehmen

wieder auf Erfolgskurs gebracht werden. Bei der

„Weigt Loss Challenge“ erhält jeder Teilnehmer

eine umfangreiche computergesteuerte Analyse

seiner individuellen Werte wie Muskelanteil,

Organfett und persönlichem Kalorienverbrauch

u.v.m. Ziel ist das Abnehmen und die Ernährungsumstellung

auf eine gesunde und dauerhafte Weise

ohne Jo-jo-Effekt. Ein klein wenig Disziplin gehört

dazu, aber es ist zu schaffen! Zum Ende des

Kurses winken den 3 Teilnehmern mit dem

prozentual meisten Gewichtsverlust lukrative

Geldpreise. Probieren Sie es aus – hier bekommen

Sie ihr Fett weg. Der 12-Wochen-Kurs kostet

59,- Euro inkl. Unterlagen. Anm. und Info unter

Tel. 06152-686-2020

Gutes Ergebnis trotz

schwierigem Umfeld

Vorläufiger Bilanzbericht der Kreissparkasse

Groß-Gerau für das Geschäftsjahr 2009

Die Weltkonjunktur hat seit dem Sommer 2008

die bislang schwerste Rezession seit dem 2. Weltkrieg

erlebt. Für das Jahr 2009 gehen die Wirtschaftsforschungsinstitute

von einem Rückgang

des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland um

5% aus. Inzwischen mehren sich jedoch die

Anzeichen, dass die deutsche Konjunktur ihren

Tiefpunkt hinter sich hat.

„In diesem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld

hat die Kreissparkasse Groß-Gerau ein gutes Geschäftsergebnis

erzielt,“ sagte deren Vorstandsvorsitzender

Bernd Fickler anlässlich der Vorstellung

der vorläufigen Bilanzzahlen. „Wir verwenden die

Gelder unserer Kunden in erster Linie für die Vergabe

von Wohnungsbaukrediten an Privatkunden

im Kreis Groß-Gerau sowie von Geschäftskrediten

an mittelständische Unternehmen in der Region.

Diese Strategie ermöglicht uns stabile Betriebsergebnisse

und beherrschbare Risiken,“ betonte

Fickler. Die Bilanzsumme betrug rund 2,6 Mrd.

Euro. Das bilanzielle Kundengeschäft zum Bilanzstichtag

lag auf dem Niveau des Vorjahres. Die

Kundeneinlagen erreichten 1,8 Mrd. Euro, der

Gesamtbestand der Forderungen an Kunden

1,5 Mrd. Euro. Die Kreissparkasse sei gut durch

die Wirtschafts- und Finanzkrise gekommen und

liege beim Betriebsergebnis für das Jahr 2009 in

der Spitzengruppe der Sparkassen in Hessen,

hob Bernd Fickler nicht ohne Stolz hervor.

GERAUER LAND

Das wünscht sich jede Tasche.

������������������������������������

�������������������������������

����������������������������������������������������������������������������

������������������������������������������������������

���������������������

�����������������������������������

����������������������

Das wünscht sich jede Tasche.

������������������������������������

�������������������������������

����������������������������������������������������������������������������

������������������������������������������������������

���������������������

�����������������������������������

����������������������

�����������

�������������

����� �

������������������������

�������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

���������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

��������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

�������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

���������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

����������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

���������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

���������� ������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

���������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

�������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

���������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

��������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

�������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

���������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

����������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

���������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

���������� � ������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

���������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

�����������

�������������

����� �

������������������������

Das Wir-Magazin • 169 • Januar 2010

29


Mir Gerer (100)

Daongge aon alle unn adschee ihr Lait

Werner Hofmann,

Tel.: 06152-7045

Die Verbundenheit eines Ma ga zins

mit dem Gerauer Land, in dem es

erscheint und über das es berichtet,

zeigt sich am allerbesten,

wenn man „den Leuten aufs Maul“

schaut. Genau dies soll mit der

Kolumne „Mir Gerer“ geschehen.

Autor des „Gebabbels“ ist Werner

Hofmann, Gerer aus Passion.

Aiern

Hofmaonns-Werner

Wie isch oogefaonge

hobb, färs „Wir-Heft“ zu

schraiwe, hatt isch mir

forgenumme, wenn ischs erlääb,

hunnert Folsche zu schraiwe.

Unn waos soll isch aisch saoche,

isch hobs erlääbt. Unn wenn ihr

owwe hierguckt, hobbt ihrs sogar

schriftlisch: do schdeht 100.

Grund färr moi Schraiwerai

war aischentlisch, zu zaische,

dass mir Gerer aa noch gererisch

babbele unn des Gebabbelde

aa schraiwe kenne. Also

korz gesaocht: die Fleesch funn

unserne Mundart. Zumal die

hait noch oft gerädt wärd, zwar

mit Aobwaischunge, awwer wer

schraibt schunn so? Isch kenn

zur Zait kaon Gerer. Awwer

fiellaischt honn isch den aone

odder aonnern animiert, des

noochzumache. Auf, ihr Lait.

Isch war jo immer widder

iwwerrascht, waos isch färr

Resonaonz gefunne honn. Do

honn misch Kärweborsch, junge

Lait also, oogeruffe unn aa

alde Omas, die sisch aon fieles

noch ärinnern konnde odders

aa färgässe hann unn jetzt isses

widder uffgetaucht. Dodebai

honn isch doch nur geschriwwe,

waos die Lait so rädde, wenn

se baienaonner sinn, unn waos

se so dengge. Nur um die groß

Polidik honn isch en Booche

gemaocht. Zu sehr gehen do die

Oosischde ausenaonner. Unn

wer hott schunn Färschdendnis

dodefier, wenn aoner e aonner

Moinung hott? Nur wenische.

Trotzdem honn isch erfahrn,

dass moi Kolumne, aa

in Buchform, bai alde Gerer,

die wo hait in Kalifornie unn

Skandinafie lääwe, ja sälbst in

Australie gelääse wärd unn die

Ausgewaonnerde froh sinn, mol

widder waos zu lääse, waos se

aon Gere ärinnert. Unn wenn’s

nur die Schraibwais iss.

Nadierlisch hotts aa die ao

odder aonner negadief Erfahrung

gäwwe, wenn se aa färschwindend

gering warn. Awwer

wer kaonns schunn jedem

Räscht mache? Isch bild’ märr

des nett oi. Awwer so Lait solles

erst mol besser mache.

Doch aa die hunnertst Folsche

haaßt noch nett, dass isch

gar nix meh funn mir heern

loss. Nur wärrn moi Baidrääsch

nett meh jeden Monat aon de

gewehnde Schdell erschoine,

sonnern daonn, wenn’s widder

waos Intressaonndes gibt. Also

kennt ihr des Heft aa widder

funn forne nooch hinne lääse.

Doch find isch, jetzt isses

aa mol aon de Zait, misch bai all

moine Lääser gaonz härzlisch

zu bedaongge, also fielen Daonk

aon all die, dene wos gefalle

hott. Unn wenn’s gefalle hott,

färzehlts waider. Hotts aisch

nett gefalle, daonn behaalts bidde

färr aisch.

Fiellaisch finnes aa maonsche

schaod, dass jetzt die Reschelmäßischkeit

im Gererische

uffheert. Awwer besser, die Lait

saoche schaod, wenn märr uffheert

odder find’t en aonnern

Modus, als wenn die Lait saoche

dehn: Waonn heert der daonn

uff zu schraiwe unn des aa noch

zu färeffentlische.

Also, alles Guude färr aisch

all unn „adschee, ihr Lait“!


G | WIE | GESUNDHEIT

Sie sparen

17%

Sie sparen

16%

* Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage

und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Sie sparen

21%

250 Produkte – dauerhaft günstig.

* Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage

und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

* Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage

und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

* Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage

und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

* Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage

und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

GESUNDHEIT VON A-Z

Almased Vitalkost alli* frubiase Sport

Diät für mehr Energie – hochwertiges

pflanzliches und tierisches

Eiweiß mit allen notwendigen

Aminosäuren für eine gesunde

Dient der Gewichtsreduktion und

wird bei übergewichtigen Erwachsenen

ab 18 Jahren mit einem Body-

Maß-Index (BMI) von 28 oder darüber

angewendet. alli sollte in Ver-

Die wichtigsten Power-

Lieferanten für Freizeitsportler

und Aktive in einer

Brausetablette. Für einen

Ernährung.

Entspricht 3,10 € / 100 g Sie sparen

bindung mit einer fett- und kalorienreduzierten

Ernährung angewendet

werden. Wirkstoff: Orlistat.

erhöhten Nährstoffbedarf

beim Sport.

UVP**: 18,87 €

500 g Pulver: 15,49 € 18%

UVP**: 59,90 €

84 Kapseln: 48,99 € 8,99 €

20 Brausetabletten

Orthomol Immun

elmex gelée* nicorette TX Pflaster 25 mg*

Trinkfläschchen*

Dient zur ergänzenden bilanzierten

Ernährung und diätetischen

Behandlung für Erwachsene und

Heranwachsende zur Stärkung der

körpereigenen Widerstandskräfte,

z.B. bei häufigen Infekten.

Sie sparen

Zur Kariesprophylaxe,

Remineralisation der Initialkaries

und Behandlung überempfindlicher

Zahnhälse.

Entspricht 23,96 € / 100 g Sie sparen

Neues Pflaster mit höherer Wirkstärke besonders

für Raucher mit einem Rauchkonsum

über 20 Zigaretten pro Tag. Versorgt Ihren

Körper mit einem relativ gleich bleibenden

Nicotinspiegel. Wird über 16 Stunden angewendet

und ahmt Ihr übliches Rauchverhalten

nach. Es ist kleiner und halbtransparent

für eine noch diskretere Anwendung.

UVP**: 17,95 €

7 Trinkfläschchen: 14,99 € 23%

UVP**: 7,83 €

25 g Gel: 5,99 € 17%

UVP**: 24,11 €

7 Pflaster: 19,99 €

GeloMyrtol forte

Kapseln*

Bei akuter und chronischer

Bronchitis und Entzündungen

der Nasennebenhöhlen

(Sinusitis).

Wirkstoff: Myrtol.

Wick DayMed

Erkältungskapseln

JAN - FEB | 2010

* Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage

und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Antra 20 mg magensaftresistente

Tabletten*

Zur Behandlung von Sodbrennen

und saurem Aufstoßen.

Wirkstoff: Omeprazol

(als Hemimagnesium).

Sie sparen

Zur symptomatischen Behandlung grippaler

Infekte mit den wesentlichen Erkältungsbeschwerden

wie Husten,

Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen,

leichtem Fieber und atmungsbehinderten

Schleimhautschwellungen im Nasenund

Rachenraum.

Sie sparen

UVP**: 7,65 €

20 Kapseln: 5,99 € 36%

UVP**: 9,47 €

20 Kapseln: 5,99 € 21%

UVP**: 8,95 €

7 Tabletten: 6,99 €

**UVP = Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (Stand 12.11.2009). | Angebot gültig vom 23.01.10 - 20.02.2010. | Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen, solange der Vorrat reicht!

Für Druckfehler übernehmen wir keine Haftung. | Änderun gen vorbehalten. | Abbildungen ähnlich.

COUPON COUPON COUPON COUPON

Christine Jopski,

Fritz Klink

und Heike Kämpf,

Ihre AVIE Apotheker

10 % Rabatt 10 % Rabatt 10 % Rabatt 10 % Rabatt

in Groß-Gerau

Gültig vom 25.01. – 30.01.2010 Gültig vom 01.02. – 06.02.2010 Gültig vom 08.02. – 13.02.2010 Gültig vom 15.02. – 20.03.2010

Sie erhalten mit Vorlage des Coupons

10 % Rabatt auf 1 Artikel Ihrer Wahl

aus dem Selbstbedienungssortiment

Ihrer AVIE Apotheke. Ausgenommen

sind alle Angebotsartikel aus dieser

Printwerbung.

Sie erhalten mit Vorlage des Coupons

10 % Rabatt auf 1 Artikel Ihrer Wahl

aus dem Selbstbedienungssortiment

Ihrer AVIE Apotheke. Ausgenommen

sind alle Angebotsartikel aus dieser

Printwerbung.

Sie erhalten mit Vorlage des Coupons

10 % Rabatt auf 1 Artikel Ihrer Wahl

aus dem Selbstbedienungssortiment

Ihrer AVIE Apotheke. Ausgenommen

sind alle Angebotsartikel aus dieser

Printwerbung.

Sie erhalten mit Vorlage des Coupons

10 % Rabatt auf 1 Artikel Ihrer Wahl

aus dem Selbstbedienungssortiment

Ihrer AVIE Apotheke. Ausgenommen

sind alle Angebotsartikel aus dieser

Printwerbung.

* Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage

und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bären Apotheke im Helvetia Parc | Helvetiastraße 5 | 64521 Groß-Gerau

Unser Servicetelefon: 0 61 52 . 1 87 57 40 | Bis 16.00 Uhr anrufen, ab 18.00 Uhr geliefert!

Unser Servicetelefax: 0 61 52 .1 87 62 73 | gg-baeren@avie-apotheke.de | www.avie-apotheke.de/gg-baeren

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 8.00 - 20.00 Uhr