Jahresrückblick 2010 - Stadtsparkasse Wuppertal

sparkasse.wuppertal.de

Jahresrückblick 2010 - Stadtsparkasse Wuppertal

s Stadtsparkasse

seit 1822

Wuppertal

Jahresrückblick 2010


Jahresrückblick der

Stadtsparkasse Wuppertal

2010

Gegründet 1822, 189. Geschäftsjahr, Mitglied des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes

und über diesen dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband e.V. angeschlossen

Inhaltsverzeichnis

Seite

Vorwort des Vorstandes 4

10 Fragen an den Vorsitzenden des Vorstandes

Dr. h. c. Peter H. Vaupel 6

Die Standorte der Stadtsparkasse Wuppertal 14

Jahresabschluss 2010 17

Bericht des Verwaltungsrates 22

Die Stadtsparkasse Wuppertal im Überblick

2009 2010

(in Mio. EUR) (in Mio. EUR)

Bilanzsumme 6.286 6.390

Verbindlichkeiten

gegenüber Kreditinstituten 1.507 1.428

Kundengelder 3.695 3.903

Inhaberschuldverschreibungen 620 589

Forderungen an Kreditinstitute 201 440

Kundenkredite 4.665 4.735

Wertpapiereigenbestand 812 715

Eigenkapital 317 325

Wertpapierumsätze 499 483

(Anzahl) (Anzahl)

Wertpapierdepots 19.218 18.911

Mitarbeiter/-innen 1.461 1.443

Geschäftsstellen 34 34

SB-Geschäftsstellen 9 9

Immobilien-Service 1 1

Geldautomaten 91 92

Kontoauszugdrucker 93 92

Selbstbedienungsterminals 90 90

Als Mitglied der Sparkassen-Finanzgruppe verfügt die Stadtsparkasse Wuppertal über

folgende Ratings: Moody´s – Verbundrating von Aa2, DBRS – Floor-Rating von A(high)/R-1 (middle)


Vorwort des Vorstandes

Sehr geehrte Geschäftsfreunde,

ein Unternehmen zu führen, ist zunehmend

eine komplexer werdende Aufgabe.

Insbesondere die sich ständig verändernden

Rahmenbedingungen sind nicht geeignet,

Zukunftsplanungen einfacher zu

gestalten. Dennoch stellen Prognosen für

die nächsten Monate und vielleicht sogar

Jahre unerlässliche Basisdaten für eine

moderne Unternehmenssteuerung dar.

Daher haben wir im Januar 2010 in unserer

Prognose für das beginnende Geschäftsjahr

alle fundierten Daten erhoben

und analysiert, um einen Ausblick auf die

kommenden Monate zu wagen. Heute wissen

wir, dass wir trotz sehr sorgfältiger Recherche

und einem umfassenden

Erfahrungsschatz die Dynamik des Jahres

2010 nur teilweise vorhersehen konnten.

Der vorsichtig optimistische Ausblick, den

wir damals gewagt haben, wurde von überaus

positiven Entwicklungen in bisher selten

erlebter Größenordnung mehr oder

weniger deutlich in den Schatten gestellt.

Ein sehr starkes Wirtschaftswachstum

sowie gute Beschäftigungsquoten und

steigende Unternehmensgewinne sorgten

in Deutschland für sehr positive Schlagzeilen.

Alles das hat bis heute zu einer erhöhten

Konsumbereitschaft geführt, die für

die Stimmung im Lande und für die Binnennachfrage

eine hohe Bedeutung hat.

4

Getragen wurde diese positive Entwicklung

auch von der Tatsache, dass es in

Wuppertal – wie in ganz Deutschland – zu

keinem Zeitpunkt zu einer Kreditklemme

gekommen ist. Für sinnvolle Investitionen

hat es Dank des aus privaten Geschäftsbanken,

Kreditgenossenschaften und Sparkassen

bestehenden dreigliedrigen

Bankensystems in Deutschland immer

ausreichende Kreditmittel gegeben.

Darüber hinaus hat gerade auch Wuppertal

stark davon profitiert, dass der Mittelstand

weiterhin das Rückgrat unserer

Wirtschaft darstellt. Verantwortungsvolle

Geschäftsleitungen haben es in hohem

Maße geschafft, qualifiziertes Personal

auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten

im Unternehmen zu halten. Daher standen

gute Mitarbeiter auch in dem Moment, als

es wirtschaftlich wieder bergauf ging, sofort

zur Verfügung.

Handlungsfähige inhabergeführte Unternehmen

haben in Kombination mit kurzen

Entscheidungswegen innerhalb der Stadtsparkasse

Wuppertal in vielen Fällen mit

dazu beigetragen, dass die wichtigsten

deutschen Wirtschaftszweige in kürzester

Zeit mit den Produkten versorgt werden

konnten, um die deutlich gestiegenen Auftragseingänge

erfüllen zu können. Nicht

nur in der Krise, sondern insbesondere im

Übergang von der Krise zum Aufschwung

hat sich das deutsche System bewährt.

Norbert Brenken,

Dr. h. c. Peter H. Vaupel

(Vorstandsvorsitzender)

und Axel Jütz


Auch für die Stadtsparkasse Wuppertal

war das Jahr 2010 ein erfolgreiches Jahr.

Voraussetzung für diesen Erfolg ist dabei –

als eine wesentliche Stärke unseres Hauses

im Wettbewerb – insbesondere die

Nähe zu unseren Kunden durch qualifizierte

und motivierte Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter.

Wir danken Ihnen für das uns entgegengebrachte

Vertrauen und freuen uns auf eine

Fortsetzung der guten und erfolgreichen

partnerschaftlichen Zusammenarbeit.

Bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

bedanken wir uns für das Engage-

5

ment bei der erfolgreichen Bewältigung

der vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen.

Darüber hinaus gilt unser Dank auch den

Mitgliedern des Verwaltungsrates und des

Personalrates für die immer offene und

konstruktive Diskussion sowie die jederzeit

gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Freundliche Grüße

Der Vorstand

Dr. h. c. Peter H. Vaupel

Norbert Brenken Axel Jütz


Jahresrückblick 2010

10 Fragen an den Vorsitzenden des Vorstandes der

Stadtsparkasse Wuppertal, Dr. h. c. Peter H. Vaupel

Frage 1: Seit einigen Jahren haben sich

große Teile des Bankgeschäftes in das

Internet verlagert. Inzwischen bieten

sogenannte Smartphones die Möglichkeit,

nahezu überall und jederzeit auf die eigenen

Konten zugreifen zu können.

Herr Dr. Vaupel, brauchen wir zukünftig

noch klassische Kreditinstitute und speziell

die Sparkassen?

Peter H. Vaupel: Erfreulicherweise Ja. Aber

Sie haben völlig Recht, neue Technologien

haben den Bankenmarkt weltweit verändert

und diese Entwicklung wird sich noch

verstärken. Dennoch oder gerade deswegen

bin ich mir sicher, dass Banken und

insbesondere die Sparkassen nicht überflüssig

werden.

85 % der Weltbevölkerung haben kein eigenes

Konto, immer mehr von ihnen verfügen

aber über ein Handy. Daher sehe ich

für diesen Geschäftszweig global gesehen

ein riesiges Potenzial aus mehreren Milliarden

Menschen.

Wir als Sparkasse leben aber nicht von

weltumspannenden Plänen, sondern von

unserer Region. Und hier bei uns in Wuppertal

gibt es Dank der Sparkasse kaum einen

Einwohner ohne Girokonto. Wir finden also

völlig andere Verhältnisse vor.

Die Bank im Handyformat

Dennoch engagieren wir uns intensiv im

Bereich der neuen Medien und sind auch

beim Online- und Handy-Banking Marktführer.

Wir Sparkassen waren die ersten in

Deutschland, die ein App zunächst für das

6

iPhone, später auch für andere Smartphones

angeboten haben. Und unsere

Kunden machen von dieser Möglichkeit

rege Gebrauch.

Eine andere Entwicklung wird für uns langfristig

ebenfalls gravierende Auswirkungen

haben. Branchengrenzen weichen immer

stärker auf und werden zu weiteren Marktverschiebungen

führen. Wenn man heute

die Filiale einer Kaffeerösterei betritt, muss

man oft lange suchen, bis man ein Regal

mit Kaffee findet. Die Umsätze werden

heute mit völlig anderen Produkten erzielt.

Erste Bankshops in Supermärkten und

Bäckereien zeigen, dass auch hier experimentiert

wird. Umgekehrt sind einige

Banken dazu übergegangen, in ihren

Filialen branchenfremde Produkte zu

präsentieren, da durch den starken Mitarbeiterabbau

Freiflächen entstanden sind.

Wir als Sparkasse Wuppertal gehen bewusst

einen anderen Weg. Unsere Erfahrung

zeigt, dass das persönliche Gespräch

durch nichts zu ersetzen ist. Und dafür

brauchen wir unsere Geschäftsstellen vor

Ort, brauchen wir unsere Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter in jedem Stadtteil, um die

Chancen des kurzen Weges für alle Bürger

und Unternehmen anbieten zu können.

Deshalb haben wir in den letzten Jahren

mehrere Millionen Euro in die Modernisierung

unserer Geschäftsstellen investiert.

Als klares Bekenntnis zu Wuppertal und

auf Grundlage unserer Überzeugung, dass

Wuppertal gute Zukunftschancen hat.


Frage 2: Aktuellen Statistiken zufolge

besuchen aber nur noch 7 % der Kunden

eine Geschäftsstelle, um ein persönliches

Beratungsgespräch zu führen.

Wie reagieren Sie darauf?

Peter H. Vaupel: Diese Zahlen kommen

zustande, weil ein Großteil unserer Kunden

auf die Angebote im Selbstbedienungsbereich

zugreift. An Geldautomaten und

Kontoauszugdruckern beispielsweise

haben wir hervorragende Zugriffszahlen.

Das persönliche Gespräch

bleibt die Basis

Sogenannte Standardgeschäfte können

auf diese Weise oder im Internet

abgewickelt werden. Wenn es aber um

komplexere Geldgeschäfte geht, sind wir

wieder beim persönlichen Beratungsgespräch.

Wer möchte schon seinen Vermögensaufbau

mit einem virtuellen Berater

besprechen? Welcher Unternehmer

möchte die Finanzierung seiner neuen

Fertigungshalle mit einem unbekannten

7

Vertreter besprechen, der seine Weisungen

aus Frankfurt oder London erhält?

Wir sind uns sehr bewusst, dass wir als

Sparkasse von unserer Regionalität leben.

Davon, dass wir unsere Kunden und ihre

Situation genau kennen und individuelle

Lösungen anbieten können.

Dass führt auch immer wieder zu Lösungen,

die nicht am Taschenrechner oder

Laptop entstehen können, sondern allein

auf dem Vertrauensverhältnis Kunde/Berater

beruhen. Wenn ich also auf Ihre Eingangsfrage

zurückkomme, dann ist es

unsere Aufgabe als Sparkasse dafür zu

sorgen, dass wir uns nicht selbst überflüssig

machen, indem wir nur noch betriebswirtschaftlich

denken. Wir Sparkassen

müssen uns auf unsere Stärken besinnen,

die uns zum Marktführer gemacht haben

und die unser besonderes Profil ausmachen.

Die Finanzkrise der letzten Jahre hat

doch sehr nachdrücklich gezeigt, welch

stabilisierende Wirkung die Sparkassen in

Deutschland haben und dass wir wertvoll

und unverzichtbar sind.


Frage 3: Aber auch die Sparkassen müssen

doch wirtschaftlich arbeiten, um dauerhaft

bestehen zu können. Große Fusionen im

Bankgewerbe lassen dabei doch eigentlich

nur den Rückschluss zu, dass ausschließlich

Megabanken überlebensfähig sind.

Peter H. Vaupel: Das sehe ich völlig anders.

Dezentral organisierte Sparkassen sind gut

für Deutschland. Denn wenn wir uns die

großen Fusionen im deutschen Bankgewerbe

ansehen, bezweifle ich, dass sie

im Kundeninteresse entstanden sind. In

erster Linie dienen diese Zusammenschlüsse

den Renditezielen dieser Unternehmen.

Natürlich sind viele Fusionen

kleinerer Einheiten sinnvoll, um betriebswirtschaftlich

notwendige Größenordnungen

zu erreichen. Das haben wir im

genossenschaftlichen Bankensektor

genauso erlebt wie bei vielen Sparkassen.

Aber ab einer gewissen Unternehmensgröße

geht diese Entwicklung zu Lasten

der Kundenbeziehung, da sie dann meist

anonymer wird. Und genau das wollen

unsere Kunden nicht.

8

Grundbedürfnis nach Kontinuität

Eine große Stärke der Sparkasse Wuppertal

ist die Kontinuität in der Beratung. Wir produzieren

in unserem Haus weder ständige

Strategiewechsel noch groß angelegte

Beraterwechsel.

Frage 4: Worauf legen die Kunden denn

besonderen Wert?

Peter H. Vaupel: Obwohl wir in einem

Europa leben, das immer mehr zusammen

wächst, ist uns bewusst, dass es gerade in

Wuppertal einen starken Zusammenhalt in

den Stadtteilen gibt. Da besucht der

Kunde oftmals nicht die Stadtsparkasse

Wuppertal, sondern die Sparkasse Beyenburg,

die Sparkasse Ronsdorf oder eine

unserer anderen 32 Wuppertaler

Geschäftsstellen. Oder er geht zu seinem

Berater, den er seit Jahren kennt und der

umgekehrt auch ihn kennt und ihn mit

Namen begrüßt.


Frage 5: Und Produkte und Konditionen

spielen keine Rolle?

Peter H. Vaupel: Natürlich müssen Preise

und andere Produktmerkmale marktgerecht

gestaltet sein. Aber da sich die

Bankprodukte immer mehr gleichen,

spielen andere Aspekte eine größere Rolle.

Eine aktuelle Studie belegt, dass Kunden

Wert auf Einsatzbereitschaft, Freundlichkeit

und Wertschätzung durch das

Bankpersonal legen.

Wertschätzung und Nachhaltigkeit

Für uns sehr erfreulich ist auch die Tatsache,

dass Nachhaltigkeit in der augenblicklichen

Wertediskussion eine große

Rolle spielt, denn damit können die

Sparkassen ebenfalls punkten.

9

Frage 6: Können Sie uns dafür

Beispiele nennen?

Peter H. Vaupel: Es fängt beispielsweise

damit an, dass es für viele Sparer ein gutes

Gefühl ist, wenn mit ihren Spareinlagen

Arbeitsplätze hier bei uns in Wuppertal

finanziert werden. Die Kunden sind stolz

darauf, dass ihre Sparkasse mit dazu beigetragen

hat, dass die Junior Uni finanziert

werden kann, dass im Kindergarten

ihrer Kinder neue Spielgeräte von der

Sparkasse gespendet wurden oder dass

ein Seniorenzentrum jetzt Ausflüge mit

einem behinderten gerechten Fahrzeug

anbieten kann. Hunderte Wuppertaler

Einrichtungen profitieren auf diese Weise

Jahr für Jahr vom Erfolg ihrer Sparkasse

und das gibt auch unseren Kunden die

Gewissheit, das ihr Geld im doppelten Sinn

gut angelegt ist.


Frage 7: Was hat das Geschäftsjahr 2010

aus ihrer Sicht besonders geprägt?

Peter H. Vaupel: Wir waren und sind immer

noch mit den Auswirkungen der Finanzkrise

beschäftigt. Dabei ist es beispielsweise

unsere Aufgabe, nicht zu hohe

Risiken einzugehen ohne gleichzeitig der

Wirtschaft den Kredithahn abzudrehen.

Bei unseren Kunden hat es keine Kreditklemme

gegeben und daher konnten viele

Wuppertaler Betriebe die Chancen der

anziehenden Konjunktur schnell nutzen

und damit wiederum Arbeitsplätze sichern

oder sogar neue schaffen. Und damit

kommen wir zu einem ganz wichtigen

Aspekt bei der Rückschau auf das Jahr

2010. Wir haben es für uns als das Jahr der

positiven Überraschungen betitelt.

Denn unsere vorsichtig optimistischen

Prognosen für das Jahr 2010 wurden

allesamt übertroffen. Statt eines zähen

Erholungsprozesses wurde uns insbesondere

in Deutschland ein zweites

Wirtschaftswunder beschert.

10

104 Mio. € Bilanzsummenwachstum

Die positive Gesamtstimmung hat in

unserem Haus dazu geführt, dass unsere

Bilanzsumme nochmals um 104 Mio. € auf

inzwischen fast 6,4 Mrd. € angewachsen

ist.

Spannend waren auch die Entwicklungen

im Kreditgeschäft unseres Hauses. Für

viele Unternehmen war das Jahr 2010 so

erfolgreich, dass Investitionen aus eigener

Liquidität finanziert werden konnten.

Trotzdem konnten wir unseren Kreditbestand

um rund 70 Mio. € ausweiten, ein

weiterer Beleg dafür, dass es für unsere

Kunden keine Kreditklemme gegeben hat.

Aber nicht nur das Kreditgeschäft wurde

von den Entwicklungen des Jahres 2010

beflügelt, sondern auch die Geldvermögensbildung.

Um rund 170 Mio. € konnte

die Geldvermögensbildung unserer Kunden

ausgebaut werden. Doch was nutzen

die schönsten Bestandszuwächse, wenn

die Ertragslage nicht stimmt. Doch auch

hier hat uns das Jahr 2010 positiv überrascht.

Das Betriebsergebnis vor Bewertung

konnte um rund 0,3 Mio. € auf

56,5 Mio. € erhöht werden.


Eigenkapitalbasis ausgebaut

Dadurch waren wir auch in der Lage, unser

Eigenkapital so aufzustocken, dass wir bereits

heute die neuen Eigenkapitalvorschriften

nach Basel III erfüllen, die erst ab

2013 gültig sein werden. Und da wir gerade

in die Zukunft blicken: Mit hoher

Wahrscheinlichkeit konnte im Jahr 2010

die Basis dafür gelegt werden, dass in den

nächsten Monaten der Umbau der Landesbanken

deutliche Fortschritte machen

kann. Ich persönlich würde es sehr

begrüßen, wenn Kunden wie Mitarbeiter

möglichst bald Klarheit über die neuen

Strukturen der Landesbanken erhalten.

Ebenfalls intensiv diskutiert wurde letztes

Jahr über die Gebühren an Geldautomaten.

Und deswegen möchte ich an dieser

Stelle noch einmal betonen, dass unsere

Kunden diese Probleme nicht kannten und

nicht kennen. Wir stellen unseren Kunden

allein in Wuppertal fast 100 Geldautomaten

kostenfrei zur Verfügung. Bundesweit

sind es 25.700 Automaten, die für unsere

Kunden die Bargeldversorgung sicher stellen.

Und jetzt frage ich Sie, ob es unsere

Aufgabe sein kann, das Problem insbesondere

von Direktbanken zu lösen, nur weil

diese sich weigern, ebenfalls Geldautomaten

aufzustellen.

11

Abschließend möchte ich zu dieser Frage

die vier wichtigsten Ergebnisse unseres

Hauses für das Jahr 2010 nennen:

1. Trotz Bevölkerungsrückgang haben wir

1.500 zusätzliche Kunden gewonnen.

2. Die Gesamtersparnis konnte um

rund 170 Mio. € ausgeweitet werden.

3. Der Kreditbestand hat sich

um 70 Mio. € erhöht.

4. Unsere Bilanzsumme ist um 104 Mio. €

auf knapp 6,4 Mrd. € gewachsen.

Diese Zahlen stärken unsere Marktführerschaft

und bilden eine gute Basis für die

nächsten Jahre.


Frage 8: Nach diesem Rückblick auf 2010

möchte ich jetzt gerne wissen, welche

Entwicklungen werden die Sparkasse

Wuppertal in den nächsten Jahren voraussichtlich

besonders beschäftigen?

Peter H. Vaupel: Über technische Neuerungen

haben wir ja schon gesprochen. Facebook,

Twitter und Co. werden uns weiter

beschäftigen und dabei neue Kontaktmöglichkeiten

zu den Menschen erschließen.

Das Thema Nachhaltigkeit wird noch größeren

Raum einnehmen und daher werden

wir in besonderen Kommunikationskampagnen

darüber berichten.

Demografische Entwicklung

Unsere Spezialisten beschäftigen sich

auch mit der Alterspyramide, insbesondere

12

der demografischen Entwicklung in Wuppertal

und den daraus veränderten Anforderungen

an Bankgeschäfte. Dabei müssen

wir allerdings beachten, dass die Menschen

nicht nur älter werden als früher,

sondern insbesondere, dass sie anders

älter werden als wir es bisher kennen. Ein

70-jähriger lebt heute völlig anders als

noch vor 20 Jahren und mit fortschreitender

medizinischer Entwicklung wird sich

dieser Trend dynamisch weiter entwickeln.

Darüber hinaus habe ich den Eindruck,

dass wir langsam eine „Bergische Identität“

entwickeln sollten. Wir müssen der

Landesregierung, aber auch dem Europäischen

Parlament vermitteln, dass es sich

beim „Bergischen Land“ nicht um einen

Schreibfehler handelt, sondern dass sich

hier eine Region entwickelt, die Zugang zu

Fördertöpfen erhalten will und die überall

dort zusammenarbeitet, wo es Sinn ergibt.


Frage 9: Flammt dabei auch die

Diskussion über eine „Sparkasse Bergisch

Land“ wieder auf?

Peter H. Vaupel: Wie in der Vergangenheit

werden wir auch zukünftig alle Optionen

prüfen. Wenn es im Sinne der Menschen

und Unternehmen unserer Region ist, werden

wir auch solche Überlegungen anstellen.

Ob es soweit kommt oder ob wir das

bewährte Modell der punktuellen Kooperationen

weiter ausbauen, ist heute völlig

offen.

Das Bergische Land

Wenn es um die gemeinsame Abwicklung

des bargeldlosen Zahlungsverkehrs, die

Aufnahmetests für Ausbildungsinteressenten,

Schloss Burg oder den Bergischen

Handballclub geht, arbeiten die Sparkassen

in Solingen, Remscheid und Wuppertal

auch heute schon effektiv zusammen.

Im Sinne der gemeinsam definierten Ziele

werden wir auch zukünftig Lösungen

finden und weiter Verantwortung für

unsere Region übernehmen.

13

Frage 10: Herr Dr. Vaupel, zum Schluss

unseres Gesprächs noch die Frage, welchen

Wunsch Sie für die Sparkasse Wuppertal

haben?

Peter H. Vaupel: Natürlich würde ich mich

freuen, wenn wir auch in den nächsten

Jahren eine solch positive Bilanz vorlegen

können wie dieses Jahr. Darüber hinaus

wünsche ich mir, dass immer mehr Kunden

auch öffentlich sagen: Gut, dass es die

Sparkasse gibt.


Die Standorte der Stadtsparkasse Wuppertal

Sparkassen-Zentrale

Islandufer 15, 42103 Wuppertal, Telefon 0202 488-1

Geschäftsstelle Barmen

Rolingswerth 2

42275 Wuppertal

Telefon 0202 488-5511

Geschäftsstelle Beyenburg

Am Kriegermal 21

42399 Wuppertal

Telefon 0202 488-5571

Geschäftsstelle Cronenberg

Rathausstr. 15

42349 Wuppertal

Telefon 0202 488-5572

Geschäftsstelle Dönberg

Höhenstr. 37

42111 Wuppertal

Telefon 0202 488-5551

Geschäftsstelle Engelshöhe

Elfenhang 14

42329 Wuppertal

Telefon 0202 488-5531

Geschäftsstelle Hahnerberg

Hahnerberger Str. 9

42349 Wuppertal

Telefon 0202 488-5573

Geschäftsstelle Hammerstein

Goethestr. 3

42327 Wuppertal

Telefon 0202 488-5532

Geschäftsstelle Haspel

Friedrich-Engels-Allee 64

42285 Wuppertal

Telefon 0202 488-5541

Geschäftsstelle Hatzfeld

Wilkhausstr. 90

42281 Wuppertal

Telefon 0202 488-5552

Geschäftsstelle Heckinghausen

Waldeckstr. 1

42289 Wuppertal

Telefon 0202 488-5561

Geschäftsstelle Hochstraße

Hochstr. 34

42105 Wuppertal

Telefon 0202 488-5542

Geschäftsstelle Islandufer

Islandufer 15

42103 Wuppertal

Telefon 0202 488-5524

14

s direkt-Beraterteam

Telefon 0202 488-2424, Telefax 0202 488-7931

Geschäftsstelle Katernberg

Katernberger Schulweg 14

42113 Wuppertal

Telefon 0202 488-5521

Geschäftsstelle Kipdorf

Kipdorf 39

42103 Wuppertal

Telefon 0202 488-5543

Geschäftsstelle Kleeblatt

Weststr. 65

42119 Wuppertal

Telefon 0202 488-5522

Geschäftsstelle Klever Platz

Steinbeck 92

42119 Wuppertal

Telefon 0202 488-5523

Geschäftsstelle Langerfeld

Schwelmer Str. 26

42389 Wuppertal

Telefon 0202 488-5562

Geschäftsstelle Leimbach

Schützenstr. 71

42281 Wuppertal

Telefon 0202 488-5512

Geschäftsstelle Märkische Straße

Märkische Str. 169

42281 Wuppertal

Telefon 0202 488-5553

Geschäftsstelle Nächstebreck

Wittener Str. 60

42279 Wuppertal

Telefon 0202 488-5563

Geschäftsstelle Neuenteich

Neuenteich 3

42107 Wuppertal

Telefon 0202 488-5544

Geschäftsstelle Oberbarmen

Berliner Str. 166

42277 Wuppertal

Telefon 0202 488-5564

Geschäftsstelle Robert-Daum-Platz

Friedrich-Ebert-Str. 98

42117 Wuppertal

Telefon 0202 488-5525

Geschäftsstelle Ronsdorf

Staasstr. 8

42369 Wuppertal

Telefon 0202 488-5574

Geschäftsstelle Rott

Rödiger Str. 69

42283 Wuppertal

Telefon 0202 488-5513

Geschäftsstelle Röttgen

Uellendahler Str. 363

42109 Wuppertal

Telefon 0202 488-5554

Geschäftsstelle Schellenbeck

Dellbusch 59

42279 Wuppertal

Telefon 0202 488-5555

Geschäftsstelle Sonnborn

Sonnborner Str. 25

42327 Wuppertal

Telefon 0202 488-5533

Geschäftsstelle Uellendahl

Uellendahler Str. 60

42107 Wuppertal

Telefon 0202 488-5556

Geschäftsstelle Unterbarmen

Friedrich-Engels-Allee 291

42285 Wuppertal

Telefon 0202 488-5545

Geschäftsstelle Varresbeck

Düsseldorfer Str. 27

42115 Wuppertal

Telefon 0202 488-5534

Geschäftsstelle Vohwinkel

Vohwinkeler Str. 13

42329 Wuppertal

Telefon 0202 488-5535

Geschäftsstelle Wichlinghausen

Wichlinghauser Str. 138

42277 Wuppertal

Telefon 0202 488-5557

Geschäftsstelle Wupperfeld

Berliner Str. 100

42275 Wuppertal

Telefon 0202 488-5565


Internet www.sparkasse-wuppertal.de und www.sparkasse.de für das Finanzportal der Sparkassen-Finanzgruppe

E-Mail info@sparkasse-wuppertal.de, S.W.I.F.T. WUPSDE33, BLZ 330 500 00

Zentrales Firmenmanagement

Leitung Abteilungsdirektor

Josef Achilles

Telefon 0202 488-5910

Private Banking

Leitung Abteilungsdirektor

Bernd Stahlke

Telefon 0202 488-5920

Immobiliencenter

Leitung Abteilungsdirektor

Hans-Peter Brause

Werth 103

42275 Wuppertal

Telefon 0202 488-5800

Firmencenter Barmen

Leitung Volker Postler

Telefon 0202 488-5610

Repräsentanz

Firmencenter Langerfeld

Telefon 0202 488-5611

Repräsentanz

Firmencenter Ronsdorf

Telefon 0202 488-5612

Firmencenter Elberfeld

Leitung Klaus Kessler

Telefon 0202 488-5620

Repräsentanz

Firmencenter Vohwinkel

Telefon 0202 488-5621

Repräsentanz

Firmencenter Cronenberg

Telefon 0202 488-5622

Vermögenscenter Barmen

Leitung Frank Mühlhoff

Telefon 0202 488-5710

Vermögenscenter Elberfeld

Leitung Ulrike Müller

Telefon 0202 488-5720

Vermögenscenter Katernberg

Leitung Sabine Schulz

Telefon 0202 488-5730

Vermögenscenter Vohwinkel

Leitung Beate Kolodziej

Telefon 0202 488-5740

15

Vermögenscenter Röttgen

Leitung Wolfgang Jarisch

Telefon 0202 488-5750

Vermögenscenter Wichlinghausen

Leitung Dietmar Wakup

Telefon 0202 488-5760

Vermögenscenter Langerfeld

Leitung Arne Gräfingholt

Telefon 0202 488-5770

Vermögenscenter Ronsdorf

Leitung Werner Schulz

Telefon 0202 488-5780

Repräsentanz

Vermögenscenter Cronenberg

Telefon 0202 488-5781

SB-Geschäftsstellen

Alte Freiheit

Alte Freiheit 5

42103 Wuppertal

Bayer-Werk

Friedrich-Ebert-Str. 360

42117 Wuppertal

Bergische Universität

Gaußstr. 20

42119 Wuppertal

Döppersberg

Alte Freiheit 24 a

42103 Wuppertal

Klotzbahn

Willy-Brandt-Platz 13

42105 Wuppertal

Kaiserstraße

Kaiserstr. 34

42329 Wuppertal

Lichtscheid

Müngstener Straße

42285 Wuppertal

Ronsdorf-Ascheweg

Lüttringhauser Str. 23

42369 Wuppertal

Werther Brücke

Werth 103

42275 Wuppertal

Standorte Geldautomaten

akzenta Barmen

Unterdörnen 61 - 63

42283 Wuppertal

akzenta City-Arkaden

Erdgeschoss 1

Alte Freiheit 9

42103 Wuppertal

akzenta Steinbeck

Tannenbergstr. 58

42103 Wuppertal

akzenta Vohwinkel

Am Stationsgarten 2

42329 Wuppertal

Aprather Weg

Aprather Weg 18 a

42118 Wuppertal

Bethesda Krankenhaus

Hainstr. 35,

42109 Wuppertal

CinemaxX

Bundesallee 250

42103 Wuppertal

City-Arkaden

Erdgeschoss 2

Alte Freiheit 9

42103 Wuppertal

Galerie Alter Markt

Alter Markt

42275 Wuppertal

Klinikum Barmen

Heusnerstr. 40

42283 Wuppertal

Rathaus Galerie

2. Obergeschoss

Klotzbahn 1

42105 Wuppertal

WSW Mobicenter

Wall 31

42103 Wuppertal

WSW-Zentrale

Bromberger Str. 39 - 41

42271 Wuppertal


17

Jahresabschluss

zum 31. Dezember 2010

der Stadtsparkasse Wuppertal

Land Nordrhein-Westfalen

Regierungsbezirk Düsseldorf


Aktivseiten

Euro Euro Euro

31. 12. 2009

Tsd. EUR

1. Barreserve

a) Kassenbestand 30.873.453,72 31.692

b) Guthaben bei der Deutschen Bundesbank 172.029.702,90 273.270

202.903.156,62 304.962

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur

Refinanzierung bei der Deutschen Bundesbank zugelassen sind

a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen

sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen -,— .0—

b) Wechsel -,— .0—

-,— .0—

3. Forderungen an Kreditinstitute

a) täglich fällig 283.709.397,64 3.087

b) andere Forderungen 156.127.006,39 198.371

439.836.404,03 201.458

4. Forderungen an Kunden

darunter: durch Grundpfandrechte

4.734.926.297,89 4.665.153

gesichert 1.373.556.706,99 Euro (1.290.017)

Kommunalkredite 589.462.531,20 Euro (527.460)

5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

a) Geldmarktpapiere

aa) von öffentlichen Emittenten

aa) darunter: beleihbar bei der Deutschen

-,— .0—

aa) Bundesbank -,— Euro (—)

ab) von anderen Emittenten

aa) darunter: beleihbar bei der Deutschen

-,— .0—

aa) Bundesbank -,— Euro (—)

-,— .0—

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

ba) von öffentlichen Emittenten

ba) darunter: beleihbar bei der Deutschen

63.761.045,98 38.082

ba) Bundesbank 63.761.045,98 Euro (38.082)

bb) von anderen Emittenten 642.162.690,46 765.521

ba) darunter: beleihbar bei der Deutschen 705.923.736,44 803.603

ba) Bundesbank 609.074.052,31 Euro (732.797)

c) eigene Schuldverschreibungen 8.754.132,34 8.063

714.677.868,78 811.666

Nennbetrag 8.551.600,00 Euro (7.903)

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 140.947.182,35 136.612

6a. Handelsbestand -,— .0—

7. Beteiligungen 86.627.263,39 88.485

darunter:

an Kreditinstituten -,— Euro (—)

an Finanzdienstleistungsinstituten -,— Euro (—)

8. Anteile an verbundenen Unternehmen -,— .0—

darunter:

an Kreditinstituten -,— Euro (—)

an Finanzdienstleistungsinstituten -,— Euro (—)

9. Treuhandvermögen 326.355,90 1.475

darunter:

Treuhandkredite 326.355,90 Euro (475)

10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich

Schuldverschreibungen aus deren Umtausch -,— .0—

11. Immaterielle Anlagewerte 4.

a) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte

und ähnliche Rechte und Werte -,— (—)

b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche

Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte

sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 145.443,00 (221)

c) Geschäfts- oder Firmenwert -,— (—)

d) geleistete Anzahlungen -,— (—)

145.443,00 1.221

12. Sachanlagen 64.118.355,34 68.973

13. Sonstige Vermögensgegenstände 2.247.741,37 3.520

14. Rechnungsabgrenzungsposten 2.970.221,63 4.454

Summe der Aktiva 6.389.726.290,30 6.285.979

18

Jahresbilanz


zum 31. Dezember 2010

Euro Euro Euro

31. 12. 2009

Tsd. EUR

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

a) täglich fällig 259.052.585,94 265.332

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 1.169.375.281,96 1.241.882

1.428.427.867,90 1.507.214

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen

aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist

aa) von drei Monaten

ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist

1.014.672.824,75 931.758

aa) von mehr als drei Monaten 467.217.922,51 553.568

1.481.890.747,26 1.485.326

b) andere Verbindlichkeiten

ba) täglich fällig 1.895.019.230,36 1.645.206

bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 424.515.486,08 467.927

2.319.534.716,44 2.113.133

3.801.425.463,70 3.598.459

3. Verbriefte Verbindlichkeiten

a) begebene Schuldverschreibungen 633.996.493,54 665.456

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten -,— 1.087.7—

633.996.493,54 665.456

darunter:

Geldmarktpapiere

eigene Akzepte und

-,— Euro (—)

Solawechsel im Umlauf -,— Euro (—)

3a. Handelsbestand -,— .0—

4. Treuhandverbindlichkeiten 326.355,90 1.475

darunter: Treuhandkredite 326.355,90 Euro (475)

5. Sonstige Verbindlichkeiten 6.232.130,49 7.965

6. Rechnungsabgrenzungsposten

7. Rückstellungen

9.465.207,82 5.337

a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 15.722.944,00 16.921

b) Steuerrückstellungen 1.060.000,00 6.460

c) andere Rückstellungen 35.544.375,20 45.977

52.327.319,20 63.358

8. Sonderposten mit Rücklageanteil -,— .0—

9. Nachrangige Verbindlichkeiten 101.445.378,67 97.144

10. Genussrechtskapital

darunter: vor Ablauf von

1.818.530,00 1.795

zwei Jahren fällig 590.910,00 Euro (596)

11. Fonds für allgemeine Bankrisiken

darunter: Sonderposten

28.945.832,79 22.120

nach § 340e Abs. 4 HGB

12. Eigenkapital

285.371,66 Euro (—)

a) gezeichnetes Kapital -,— .0—

b) Kapitalrücklage

c) Gewinnrücklagen

-,— .0—

ca) Sicherheitsrücklage 314.630.706,79 304.603

cb) andere Rücklagen -,— .0—

314.630.706,79 304.603

d) Bilanzgewinn 10.685.003,50 12.053

325.315.710,29 316.656

Summe der Passiva 6.389.726.290,30 6.285.979

1. Eventualverbindlichkeiten

a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln -,— .0—

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen 628.546.362,88 572.364

c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten -,— .0—

628.546.362,88 572.364

2. Andere Verpflichtungen

a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften -,— .0—

b) Platzierungs- und Übernahmeverpflichtungen -,— .0—

c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 358.951.461,49 462.851

358.951.461,49 462.851

19

Passivseite


1.1.–31.12.2009

Euro Euro Euro Tsd. EUR

1. Zinserträge aus

a) Kredit- und Geldmarktgeschäften

darunter: aus der Abzinsung von

250.622.291,80 252.026

Rückstellungen

b) festverzinslichen Wertpapieren

0,01 Euro (—)

und Schuldbuchforderungen 12.720.374,11 19.964

263.342.665,91 271.990

2. Zinsaufwendungen 141.202.760,87 149.735

darunter: aus der Aufzinsung von 122.139.905,04 122.255

Rückstellungen

3. Laufende Erträge aus

195.194,59 Euro (—)

a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 4.598.924,34 (4.805)

b) Beteiligungen 1.115.513,88 (2.321)

c) Anteilen an verbundenen Unternehmen -,— (—)

5.714.438,22 7.126

4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungsoder

Teilgewinnabführungsverträgen -,— .0—

5. Provisionserträge 37.499.106,85 (36.282)

6. Provisionsaufwendungen 3.885.581,69 (3.964)

33.613.525,16 32.318

7. Nettoertrag des Handelsbestandes

darunter: Zuführungen zu dem Fonds für allgemeine

2.568.344,94 1.504

Bankrisiken 285.371,66 Euro (—)

8. Sonstige betriebliche Erträge

darunter: aus der Fremdwährungs-

6.343.397,67 6.076

umrechnung 158.502,66 Euro (—)

9. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil -,— .0—

10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand

170.379.611,03 169.279

aa) Löhne und Gehälter

ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen

54.533.908,84 (55.131)

für Altersversorgung und für Unterstützung 14.785.575,32 (18.908)

ab) darunter: für Alters- 69.319.484,16 (74.039)

ab) versorgung 4.950.209,40 Euro (8.509)

b) andere Verwaltungsaufwendungen 28.659.677,23 (30.442)

97.979.161,39 104.481

11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle

Anlagewerte und Sachanlagen 6.770.044,10 6.968

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen

darunter: aus der Aufzinsung von

6.700.344,49 6.788

Rückstellungen 1.741.035,40 Euro (—)

13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen

und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu

Rückstellungen im Kreditgeschäft

14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und

bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung

26.704.801,29 (27.067)

von Rückstellungen im Kreditgeschäft -,— (—)

26.704.801,29 27.067

15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen,

Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen

behandelte Wertpapiere

16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen

757.202,56 (587)

Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren -,— (—)

757.202,56 20.587

17. Aufwendungen aus Verlustübernahme -,— .7—

18. Zuführungen zum Fonds für allgemeine Bankrisiken 6.540.146,63 2.720

19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 24.927.910,57 20.668

20. Außerordentliche Erträge

darunter: Übergangseffekte aufgrund des Bilanzrechts-

1.325.311,50 (—)

modernisierungsgesetzes 1.325.311,50 Euro (—)

21. Außerordentliche Aufwendungen

darunter: Übergangseffekte aufgrund des Bilanzrechts-

2.793.304,61 (—)

modernisierungsgesetzes 2.793.304,61 Euro (—)

22. Außerordentliches Ergebnis 1.467.993,11 .0—

23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 12.388.782,77 (8.482)

24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 386.131,19 (133)

12.774.913,96 8.615

25. Jahresüberschuss 10.685.003,50 12.053

26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr -,— .7—

27. Entnahmen aus Gewinnrücklagen

10.685.003,50 12.053

a) aus der Sicherheitsrücklage -,— (—)

b) aus anderen Rücklagen -,— (—)

-,— .0—

10.685.003,50 12.053

28. Einstellungen in Gewinnrücklagen

a) in die Sicherheitsrücklage -,— (—)

b) in andere Rücklagen -,— (—)

-,— .0—

29. Bilanzgewinn 10.685.003,50 12.053

20

Gewinn- und Verlustrechnung

für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010


Verwaltungsrat Vorstand

vorsitzendes Mitglied Stellvertreter des vorsitzenden Mitglieds

Peter Jung 1. Renate Warnecke

Oberbürgermeister Diätassistentin

2. Karl-Friedrich Kühme

Sonderschulrektor

Mitglieder stellvertretende Mitglieder

Lorenz Bahr Martin Möller

Historiker IT-Consultant

Gabriele Forthmann Anke Paukert

Bankkauffrau Bankkauffrau

Axel Gluth Klaus Joppien

Bankkaufmann Bankkaufmann

Florian Grether Karsten Weide

Bankkaufmann Bankkaufmann

Andreas Hugendick Jutta Lapuhs-Bieschke

Bankkaufmann Bankkauffrau

Karl-Friedrich Kühme Rainer Spiecker

Sonderschulrektor selbst. Textilkaufmann

Andreas Mucke Barbara Dudda-Dillbohner

Dipl.-Ingenieur Wirtschaftswissenschaftlerin

Michael Müller Dirk Jaschinsky

Schausteller Industriekaufmann

Bernhard Sander bis 11.07.2010

Dipl.-Politologe Gunhild Böth

kaufm. Angestellter Lehrerin

ab 12.07.2010

Dr. Wolfgang Fenner

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Alexander Schmidt Marcus Benn

Dipl.-Ökonom Rechtsreferendar

Geschäftsführer

WQH Unternehmergesellschaft

Bürgermeisterin Peter Hartwig

Ursula Schulz

Journalistin

Prokurist Aug. Heinrigs GmbH

Bernhard Simon Gisela Schlüter

Dipl.-Verwaltungswirt selbst. Kauffrau

Renate Vohwinkel Christine Arndt

Bankkauffrau Bankkauffrau

Renate Warnecke Helga Güster

Diätassistentin Kriminalbeamtin

21

Dr. h. c. Peter H. Vaupel, Vorsitzender

Dipl.-Kfm. Norbert Brenken

Dipl.-Ök. Axel Jütz, Stellvertreter gemäß § 19 SpkG


Bericht des Verwaltungsrates

Der Verwaltungsrat der Stadtsparkasse

Wuppertal hat die ihm nach dem Sparkassenrecht

obliegenden Aufgaben im abgelaufenen

Geschäftsjahr wahrgenommen.

Hierzu zählen insbesondere gemäß § 15

Absatz 1 SpkG NW die Bestimmung der

Richtlinien der Geschäftspolitik und die

Überwachung der Geschäftsführung. Nach

den Mindestanforderungen an das Risikomanagement

(MaRisk) erfolgt die Erörterung

der Risikolage in dem vom Verwaltungsrat

zu bildenden Risikoausschuss

und darüber hinaus ist der Verwaltungsrat

über die wesentlichen Inhalte der Risikolage

zu informieren.

Vor diesem Hintergrund erfolgten umfassende

Informationen zu den verschiedenen

Risikoarten und deren Bedeutung für

die Risikosituation der Stadtsparkasse

Wuppertal. Der Verwaltungsrat wurde darüber

hinaus in seinen Sitzungen über die

jeweils aktuellen Entwicklungen bei der

WestLB AG informiert.

Der Vorstand informierte den Verwaltungsrat

außerdem regelmäßig über die Geschäftsentwicklung,

die wirtschaftlichen

Verhältnisse und über alle sonstigen wichtigen

Vorgänge. Außerdem ließ sich der

Verwaltungsrat nach § 20 Absatz 6 SpkG

NW ein Budget vorlegen und über dessen

Einhaltung regelmäßig berichten. Die

grundsätzlichen Fragen der Geschäftspolitik

wurden eingehend erläutert. Der Verwaltungsrat

hat in insgesamt fünf Sitzungen

die nach dem Gesetz erforderlichen

Beschlüsse gefasst.

22

In seiner Sitzung am 18.03.2010 hat der

Verwaltungsrat eine neue Geschäftsanweisung

für den Vorstand und eine neue Geschäftsanweisung

für die Innenrevision beschlossen.

Der Rat der Stadt Wuppertal hat in seiner

Sitzung am 12.07.2010 den Organen der

Stadtsparkasse Wuppertal gemäß § 8 Absatz

2 f SpkG NW Entlastung für das Geschäftsjahr

2009 erteilt und gemäß § 8 Absatz

2 g SpkG NW in Verbindung mit § 24

Absatz 4 SpkG NW und § 25 SpkG NW über

die Verwendung des Jahresüberschusses

der Stadtsparkasse Wuppertal beschlossen.

Nach Prüfung des Jahresabschlusses und

des Lageberichtes für das Jahr 2010 durch

die Prüfungsstelle des Rheinischen Sparkassen-

und Giroverbandes wurde der uneingeschränkte

Bestätigungsvermerk erteilt.

Buchführung und Jahresabschluss

entsprechen den gesetzlichen Vorschriften.

Der Lagebericht steht im Einklang mit

dem Jahresabschluss.

Die Berichterstattung über die Risiken ist

ein wesentlicher Teil des Lageberichtes.

Die Risiken der Stadtsparkasse Wuppertal

setzen sich im Wesentlichen zusammen

aus den Adressenausfallrisiken, den Marktpreisrisiken,

den Liquiditätsrisiken und

den operationellen Risiken.

Gemäß § 15 Absatz 2 d SpkG NW hat der

Verwaltungsrat den vom Vorstand vorgelegten

Lagebericht gebilligt und den Jahresabschluss

2010 festgestellt.


Die Verwendung des Jahresüberschusses

in Höhe von 10.685.003,50 € erfolgte nach

§ 25 SpkG NW. Der Verwaltungsrat schlägt

der Vertretung des Trägers vor, von dem

oben genannten Jahresüberschuss einen

Bruttobetrag von 2.970.002,97 € – nach

Abzug von Steuern verbleibt eine Nettozahlung

von 2.500.000,00 € – an den Träger

auszuschütten und den verbleibenden

Betrag von 7.715.000,53 € in voller Höhe der

Sicherheitsrücklage nach § 25 Absatz 1 c

SpkG NW zuzuführen.

23

Der Verwaltungsrat dankt dem Vorstand

und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

für den engagierten Einsatz und die

erfolgreiche Tätigkeit im Geschäftsjahr

2010.

Wuppertal, den 09. Juni 2011

Der Vorsitzende des Verwaltungsrates

Peter Jung

Oberbürgermeister


24

Impressum Herausgegeben von der

Stadtsparkasse Wuppertal

Vorstandssekretariat

Text Vorstandssekretariat

Fotos Panorama

Sigurd Steinprinz

Vorstandsportrait

David Klammer

Gestaltung Peter Klassen

Herstellung Hitzegrad, Wuppertal

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