KRAN UND FAUN - NFM Verlag Nutzfahrzeuge Management
ATF
400 E-6
NL € 4,–; L € 4,–; DK dkr. 29,79; A € 4,–; B € 4,–; CH sfr 5,86; D € 4,– 23. Jahrgang Juni 2011 58778
&K H RAN-
FÜR PROFIS
EBETECHNIK
POWER OF LIFTING
HIMMEL
KRAN UND FAUN
K&H Verlags-GmbH, Wilhelm-Giese-Straße 26, 27616 Beverstedt
Postvertriebsstück, DPAG, 58778, Entgelt bezahlt
INHALT K&H 6/2011
Gehobenes Nach-Haken S. 38
Individuelle Kundenlösungen bilden den Arbeitsschwerpunkt
des Unternehmens Wiedenmann. Für die Bearbeitung spezifischer
Anforderungen setzen die Hebe- und Sicherungsspezialisten auf
Markenkomponenten der Industrie sowie ein eigenes, umfangreiches Know-how.
Editorial
3 Keine Toleranz erwünscht
6
Tipps & Trends
Die neuen Söhne Mannheims
8 Vorarlberger Brückenschlag
10 Weltweites Massemessen
12 Gewachsene Nachfrage
14 Bühne für königliche Hochzeit
16 Mobil mobil bleiben
17 Neue Organisationsstruktur
18
Mobilkrane
Himmel, Kran und Faun
24 Einsatz am Ende der Welt
25 Kompakter Dreier
Zukünftige Hydro-Generation S. 60
Auf der CeMAT 2011 präsentierte Rexroth einerseits
Komponenten, die die Energieeffizienz und Leistung steigern,
andererseits die Einhaltung der Umweltvorschriften erleichtern,
ohne Kompromisse bei der Funktionalität machen zu müssen.
26 Schnell mit kompakt verbunden
28 MSG arbeitet mit E.P.O.S.
30 Schlankes am Haken
BKH
32 Lückenschluss zu Autokranen
34
Safety
Auf den Millimeter genau
36 Gesetzliche Pflichten
38 Gehobenes Nach-Haken
42
Höhenzugangstechnik
Blick unter die Kulissen
46 Aufzug zum Wind
48
Schwerlastverkehr
Schwarzwälder Familientreffen
50 Autarker Richtungswechsel
52 Schweres auf Leichtes
54 Das Runde muss auf das Eckige
“OK
Es gibt andere Hersteller,
aber die Serviceleistungen des
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Ladekrane
56 Automatisierte Warenaufnahme
58 Neuer PK 23002-SH
Hydraulik
60 Zukünftige Hydro-Generation
Werkstatt
64 Reifen-Druck digital im Netz
FBL
66 Konzepte für Bewegung
70 Hier bewegt sich was!
74 Fünf Schritte für Energie
Hallenkrane
76 Der 90. Geburtstag
78 Heben für Energie
63 Händlerteil
81 Impressum
Blick unter die Kulissen S. 42
Mit einem neuen süddeutschen Standort für Brückenuntersichtgeräte
will die Eichenzeller WEMO-tec GmbH
ihre regionale Marktführerschaft auch in Süddeutschland
ausbauen. Ergänzend rundet der Zugangsspezialist
mit der neuen Tochterfirma WEMO-tec UK Ltd. sein
Europa-Geschäft ab.
HIMMEL,
KRAN
Premiere mit Relaunch
UND FAUN
Mobilkrane. Im Rahmen
des Krantags 2011 feierte
Tadano Faun in Anwesenheit
zahlreicher Kunden und einem
erweiterten Kreis von Geschäftspartnern
aus aller Welt
die Premiere des neuen
ATF 400G-6...
...dem man nach Vorgaben
der Entwicklungsabteilung
deutliche Einsatzvorteile
gegenüber vergleichbaren
Wettbewerbsgeräten mit
auf den Weg zur Einsatzstelle
gegeben hat.
Ziemlich genau vier Jahre ist es
nun her, als Tadano Faun auf
der seinerzeitigen bauma das neue
Flaggschiff aus deutscher Produktion als
ATF 360G-6 präsentierte. Doch anders
als zunächst geplant, konnte der neue
360-Tonner hier zu Lande aus unterschiedlichen
Gründen nicht vermarktet
werden, sodass der ATF 360G-6 seither
überwiegend auf dem japanischen Heimatmarkt
verkauft wurde. Sicherlich kein
besonders erfreulicher Umstand für den
hiesigen Vertrieb, zumal die Stückgewichte
bei den Einsätzen bekanntermaßen zugenommen
haben bzw. zunehmen und
die Vermieter mit einem entsprechenden
Fuhrpark gern auf den schweren Kran aus
Lauf gesetzt hätten.
Diese Gründe waren wohl Anlass genug,
um sich in der Entwicklungsabteilung
nochmals des 360-Tonners anzunehmen
und mit einem weltweit zu vermarktenden
Gerät dem Tadano-Faun-Programm
ein auch tatsächlich global lieferbares
Highlight hinzuzufügen.
Dank an Koichi Tadano
Allerdings war man beim Update des großen
Telekrans so ehrgeizig, dass man beschloss,
nicht nur die Lastgrenze nochmals
ein bisschen anzuheben, sondern
gleich auch aus den Schwächen von vergleichbaren
Wettbewerbsgeräten so umgehend
die Stärken für das eigene Produkt
zu machen. Das Ergebnis präsentierte
man nun im Rahmen des Krantags 2011,
der neben der Premiere des neuen Flaggschiffs
auch die Demonstration weiterer
Geräte, eine Ausstellung von Zuliefererkomponenten
und Faun-Exponaten aus
der jüngeren und älteren Geschichte und
natürlich einen Blick hinter die Ferti-
gungskulissen bot. In Anwesenheit von
Koichi Tadano präsentierte so Tadano-
Executive-Officer Alexander Knecht die
Neuheit offiziell der Öffentlichkeit.
Dazu ließ es sich Knecht nicht nehmen,
mit einem inzwischen schon fast historischen
Faun Kraka zum neuen 400-Tonner
zu fahren, um anschließend ein paar
erläuternde Worte an die anwesenden
Gäste zu richten und über den Hintergrund
der jetzt vorgestellten Entwicklung
zu sprechen. Dies verband Alexander
Knecht auch mit einem ausdrücklichen
Dank an Koichi Tadano, der letztendlich
auch die Entwicklung des vorgestellten
ATF 400G-6 ermöglicht hatte.
Gefragte Broschüren
Detaillierte Infos zur Entwicklung, aber
auch zu gesetzlichen Hintergründen, lieferte
dann noch Thomas Schramm, Ge-
Vor vier Jahren präsentierte
Tadano Faun
auf der seinerzeitigen
bauma den ATF 360G-6.
neral-Manager Vertrieb in Lauf, in einem
ergänzenden Kranseminar, das von zahlreichen
Besuchern des Krantags besucht
wurde. Die ausgelegten, noch vorläufig
gültigen Broschüren des ATF 400G-6 entpuppten
sich dabei, wen wundert’s, als
ausgesprochen gefragte Lektüre. Noch vor
Beginn des Vortrags warfen die Praktiker
unter den Zuhörern einen interessierten
Blick in die entsprechenden Traglasttabellen.
Damit hatte ganz offensichtlich auch
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Thomas Schramm gerechnet, der sich
trotzdem über das Interesse an den Daten
freute und sich so zu Beginn seines Referates
für das intensive Studium der Datenblätter
bedankte.
12.000 kg statt 12 t
Doch anders als vielleicht erwartet, widmete
sich der Vortrag nicht vornehmlich
den technischen Werten des großen Teleskopkrans,
sondern vielmehr dem gesetz-
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Die Herausforderungen im Umweltbereich nehmen zu: Thomas
Schramm erläutert die langfristigen Vorteile einer anspruchsvollen
Abgasnachbehandlung. (Fotos: fh)
lichen Umfeld, in dem das schwere Hebe-
gerät zukünftig von seinen Vermietern
bewegt wird. Zwei der entscheidenden
Stichwörter: Achslasten sowie Abgasgrenzwerte.
Wurden schon in der Vergangenheit
von den Nutzern der Krane die oftmals
unrealistischen Werksangaben der
Gesamtgewichte seitens der Hersteller moniert,
so wies Schramm im ersten Teil seines
Vortrages explizit darauf hin, dass
auch Tadano Faun zukünftig nicht mehr
von den hier zu Lande üblichen 12 t Achslast
ausgehen würde, sondern durchaus
auf die deutlich sensiblere Marke von
12.000 kg achten würde.
Herabstufung der Brücken
Zur Erfüllung dieser „road compliance“ sei
man schließlich beim neuen ATF 400G-6
bei einem Gesamtgewicht dann auch unter
72.000 kg gelandet. Dies sei insbesondere
auch vor dem Hintergrund erfolgt,
dass die Vermieter der Geräte gerade in
Deutschland mit einer deutlichen Verschärfung
der erteilten Fahrgenehmigungen
zu rechnen haben. Grund ist der bekannt
schlechte Zustand von Brücken, die
bisher durchaus für Achslasten von 12 t
freigegeben waren. Da es aber aufgrund
der schlechten Lage öffentlicher Haushalte
nicht zu einem Neubau oder zur Reparatur
entsprechender Brückenbauwerke
22 K&H 6/2011
kommen werde, sondern zu einer Neueinstufung
und damit Herabsetzung der jeweiligen
Lastgrenzen, könne die Lösung
zunächst auch in einer Reduzierung der
Achslasten bei den Geräten liegen. Als Beispiel
für die bereits erfolgte Rückstufung
der Brücken führte Schramm eingeführte
Limits von 11 bzw. 10 t (Hamburg) an.
Nutzlastreserven eingeplant
Doch nicht auf dem deutschen Markt
sehen sich die Hersteller der schweren
Arbeitsmaschinen mit der zunehmend
strengeren Reglementierung bzw. Kontrolle
von Achslasten konfrontiert. So
berichtete Thomas Schramm von automatischen
Kontrollsystemen auf niederländischen
Autobahnen, die neben der
tatsächlichen Achslast auch weitere, sicherheitsrelvante
Daten während des
Überfahrens der in die Straße eingelassenen
Sensoren registrieren und, parallel zu
Geschwindigkeitsverstößen, gleich Fahrzeuge
mit möglichen Überschreitungen
fotografisch festhalten. Zweifelsohne also
gute Gründe für alle Mobilkran-Hersteller,
im Sinne der Kunden vielleicht
die eine oder andere Nutzlastreserve für
das notwendige Zubehör wie Anschlagmittel
oder Unterleghölzer mit auf den
Weg zu geben.
BlueTec auch bei Tadano Faun
Diesem Bemühen entgegen läuft jedoch
die derzeitige Einführung strengerer Abgasnormen,
dem zweiten großen Schwerpunkt
im Schramm-Referat. So erfordert
bekanntermaßen das mit und von den
Mercedes-Benz-Motoren übernommene
BlueTec-SCR-Konzept zusätzliche Bauteile
und einen Vorratsbehälter für das erforderliche
AdBlue – der 400-Tonner selbst
verfügt über einen 480-kW-(653 PS)-OM-
502-LA. Allerdings machte der Kran-Entwickler
auch deutlich, dass es schon auf
kurze Sicht nicht wirklich förderlich wäre,
auf die noch weiter zunehmenden
Herausforderungen der Abgasnachbehandlung
zu verzichten.
Abgasarm auch im Export
Beeindruckt zeigte sich Schramm dabei
von einem Besuch vor wenigen Monaten
in Saudi-Arabien, bei dem die erste Frage
der Kunden nicht etwa die technischen
Leistungen der Krane betraf, sondern vielmehr
die Frage nach der Umweltfreundlichkeit
der Maschinen.
Andererseits wies der Vertriebsexperte
auch darauf hin, dass erste Länder, die
noch vor wenigen Jahren ein dankbarer
Markt für ausgemusterte Geräte aus Europa
waren, jetzt nicht mehr den Import
veralteter Abgastechnik erlauben. Die Zeiten
partikelreicher Dieselantriebe laufen
also nicht zuletzt auch durch gesetzlich
verbindliche Einsatztermine anspruchsvollerer
Abgastechnik langsam, aber sicher
ab. Wie ehrgeizig die Entwicklung
des ATF 400G-6 vorangetrieben wurde,
Bewährtes BlueTec-Konzept: Komplexe
Abgastechnik von Daimler.
machte Thomas Schramm schließlich
beim letzten Teil seines Vortrags deutlich.
Dabei zitierte er die maximalen
Lastmomente in einem 360°-Kreis vergleichbarer
Maschinen. Hier soll der
neue 400-Tonner aus Lauf mit 1114 mt
gegenüber den anderen drei Vertretern
mit Werten zwischen 909 und 990 mt einen
echten Spitzenplatz einnehmen.
Geringere Logistik
Die entsprechende Konstruktion des
Krans bzw. dessen fünfteiligen, maximal
60 m langen Auslegers sollen darüber
hinaus in der Praxis eine weitaus höhere
Anzahl von Einsätzen ohne zusätzliche
Mastabspannung ermöglichen, was für
den Betreiber wiederum weniger Transporte
und verkürzte Rüstzeiten bedeute.
Die schnelle Einsatzbereitschaft solle darüber
hinaus das modulare Konzept des
Gegengewichts mit einer Gesamtmasse
von 138 t sichern.
Nicht ohne Stolz beantwortete Thomas
Schramm am Ende seines Vortrages auch
die Frage von Gästen des Krantags 2011
nach einer Lasttraverse mit einer ausgewiesenen
Kapazität von 600 t, die wohl
recht bewusst von den Veranstaltern in
Sichtweite des neuen ATF 400G-6 abgelegt
worden war. Die einfache Erklärung:
Bei den bisher absolvierten Tests hatte
das neue Flaggschiff aus Lauf eine maximale
Prüflast von immerhin 450 t gestemmt
und damit den Erfolg der gesetzten
Entwicklungsziele für den einst als
ATF 360G-6 gestarteten ATF 400G-6 für
alle Beteiligten bestätigt.
Sichtbarer Traglastgewinn gegenüber
dem Wettbewerb: In ausgesuchten
Lastfällen hängen 9 t mehr am Haken.
Mobilkrane
Einsatz am Ende der Welt
Infrastruktur. Die Firma Sea & Shore Projects wurde mit der Küstenverbauung im Hafen von
Tristan da Cunha Island im südlichen atlantischen Ozean beauftragt. Hier entsteht mithilfe eines
Liebherr LR 1100 ein Schutzwall bzw. ein kreisförmiger Brandungsschutz mit Betonblöcken.
Sea & Shore Projects setzt bei den Arbeiten auf der 98 km 2
großen Insel auf den Raupenkran mit einem speziell auf
die Betonblöcke angepassten Greifer. Der Liebherr-Raupenkran
LR 1100 wurde in Kapstadt auf ein Frachtschiff geladen
und nach Tristan da Cunha transportiert. Die Überfahrt
dauerte neun Tage. Beim Bauprojekt auf Tristan da Cunha
Island hebt das Liebherr-Gerät 80 Betonblöcke à 10 t zur Küstensicherung
rund um den Hafen der Insel.
Das Aufnehmen und Verlegen von Steinblöcken wird durch die
Bewegung der Hubwinde mit einem 12-t-Seilzug gesteuert. Beim
Positionieren von Steinblöcken zur Uferbefestigung bietet das
Gerät wirtschaftliche Vorteile im Vergleich zur pontonseitigen
Verladung. Weil der Raupenkran von Land aus arbeitet, sind
größere Ausladungen möglich.
Wirtschaftlicher Einsatz
Einsatzspezifische Leistungsmerkmale und hohe Mobilität
zeichnen die Raupenkrane mit Gittermastauslegern (LR-Serie)
nach Herstellerangaben aus. Neue, verbesserte Materialien und
Komponenten, die vereinfachte Steuerung, die optimierte Antriebstechnik
sowie die optimierte Handhabung für Transport
und Aufbau sind nur einige Merkmale für optimalen Kunden-
24 K&H 6/2011
Einsamer Arbeitsplatz: Auf der Insel Tristan
da Cunha Island wird dieser LR 1100 zur
Hafenbefestigung eingesetzt. (Foto: Liebherr)
nutzen. Im Vordergrund steht der zuverlässige, kostengünstige
Betrieb für den Kunden. Dafür sorgen robuste und langlebige
Komponenten, ein niedriger Kraftstoffverbrauch und der geringe
Wartungsaufwand. Dies gilt für den kraftvollen Liebherr-Dieselmotor
ebenso wie für die Kranwinden, den Unterwagen und
alle weiteren Komponenten der Liebherr-Raupenkran-Serie.
Zuverlässiges Einsatzpotenzial
Der LR 1100 wird von einem 270 kW starken Sechs-Zylinder-
Dieselmotor angetrieben. Der robuste Stahlbau des Oberwagens
bietet optimale Voraussetzungen für die wetterexponierten Einsätze
im Hafen von Tristan da Cunha Island. Für den Anwender
bedeutet dies nicht nur eine höhere Leistungsfähigkeit, sondern
auch einen verminderten Verschleiß und damit eine höhere
Lebensdauer des Gerätes. Serienmäßig verfügt der LR 1100 über
die Liebherr-Litronic-Steuerung, die auf CAN-Bus-Technologie
basiert. Dieses elektronische System umfasst alle Steuer- und
Kontrollfunktionen des Gerätes und arbeitet zuverlässig nach
Werksangaben auch bei extremen Temperaturen, Feuchtigkeit
und Erschütterungen. Schnelle Arbeitsspiele erreicht der Kran
dank elektrohydraulischer, stufenloser Proportionalsteuerung,
die das gleichzeitige Fahren aller Bewegungen erlaubt.
Hans-Peter und Marlene Knoll,
Dieter Walz und Michael Striebel. (Foto: Liebherr)
Kompakter Dreier
Vermieter Knoll übernimmt Liebherr-Krane
Anfang April übernahm die Autokranvermietung Hans-
Peter Knoll e. K. einen LTF 1045-4.1, einen LTF 1060-4.1
sowie einen LTC 1045-3.1 im Liebherr-Herstellerwerk in
Ehingen. Das Kranunternehmen mit Sitz in Schillingsfürst
am Autobahnkreuz A6/A7 ist mit insgesamt 30 Mobilkranen
Vollanbieter im Segment bis 200 t Tragkraft.
Nahezu die Hälfte der Geräte kommt aus dem Hause Liebherr.
Eine Zweigniederlassung betreibt Knoll in Weisendorf
südlich von Erlangen. Den neuen LTC 1045-3.1
plant Knoll für universelle Einsätze in der Region. Aufgrund
seiner kompakten Bauweise ist er vor allem für Jobs
im innerstädtischen Bereich vorgesehen sowie für Einsätze
in Industriehallen.
Viele Bereiche. Firmeninhaber Hans-Peter Knoll hat den
Kran mit Vollausstattung bestellt und erklärt: „Für uns
als Vollanbieter ist es wichtig, alle Einsatzbereiche abdecken
zu können. Die Liftkabine des LTC ermöglicht
eine wesentlich bessere Sicht auf die Montagesituation.
Zusätzlich haben wir eine Funkfernsteuerung bestellt, die
bei schwierigen Montagen in Hallen ohne Sicht die
Sicherheit wesentlich verbessert, denn der Kranfahrer
kann dann direkt vor Ort sein.“ Knoll hat sich beim LTC
1045-3.1 für die schwarze Lackierung entschieden, in der
Liebherr das neue Modell auf der bauma 2010 präsentiert
hatte. Ein Elefant, das Markenzeichen der Kranvermietung
Knoll, ziert sowohl den LTC als auch die gelben
Liebherr-LTF-Krane.
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Mobilkrane
Schnell mit kompakt verbunden
Vermieter. Als Unternehmen mit einer fast 100-jährigen Tradition und nahezu 50-jähriger Erfahrung als
Krandienstleister ist die Firma Hüffermann nach eigenen Angaben ganz bewusst zukunftsorientiert aufgestellt.
Als SCC**-zertifiziertes Unternehmen garantiert der Hüffermann-Krandienst vor diesem Hintergrund
Zuverlässigkeit, Solidität und Sicherheit.
Dabei strebt der Kran- und Hebedienstleister nach
Aussage der beiden Geschäftsführer Rolf Hüffermann
und Daniel Janssen mit den Kunden langfristige
und gelebte Partnerschaften in einem starken Netzwerk
an und bietet, neben konventionellen Autokranen
von 30 bis 220 t Traglast, auch spezielle Krandienstleistungen
mit verschiedenen Ladekranen, Kompaktkranen und
seit Anfang Februar auch mit einem Mobilbaukran an.
Höhere Arbeitsgeschwindigkeiten
Die Mobilbaukrane sind bekanntermaßen ein Gemeinschaftsprodukt
vom Liebherr-Werk Ehingen, dem Autokran-Experten
und dem Liebherr-Werk Biberach, dem
Experten für Turmdrehkrane. Der von Hüffermann neu
beschaffte MK80 verbindet die klassischen Vorteile eines
Turmdrehkrans mit der Mobilität eines Fahrzeugkrans. Das
MK-Konzept sieht einen sehr großen und leistungsstarken
Turmdrehkran vor, der bei kompakten Transportmaßen als
so genannter Taxikran mit kompletter Ausrüstung verfahren
werden kann. Das Nachfahren und Aufsetzen von
Ballastteilen entfällt. Besonders hervorzuheben ist zudem
die deutlich schnellere Arbeitsgeschwindigkeit im Vergleich
zum herkömmlichen Autokran.
Dieselantrieb oder Fremdstrom
Auf der Baustelle zeichnet sich der MK dann durch sein
sehr effizientes, elektrisch-mechanisches Gesamtkonzept
aus. Ein kleines und sparsames 48-kVA-Dieselaggregat
genügt für Montage und Betrieb. Noch leiser und sparsamer
geht es im Betrieb mit Fremdstrom zu, hierbei arbeitet
der Kran quasi ohne Abgas und Lärmemission.
Die MKs sind daher als Geräte der Gegenwart und der
Zukunft zu sehen, insbesondere auch in Ballungsräumen
und bei restriktiver Umweltgesetzgebung. Zu den
typischen Einsatzgebieten des MK 80 zählen Dach- und
Fassadenarbeiten, Stahl- und Hallenbaumontagen aller
Art, Beblechungen aller Art, das Setzen von Solaranlagen
sowie alle erdenklichen Arbeiten im innerstäd-
tischen Bereich und auf engem Raum. Neben den Krandienstleistungen
bietet Hüffermann auch Arbeitsbühnen und weitere
Höhenzugangstechnik an.
Weitere Standorte
„Als Mitglied im PartnerLIFT-Verbund, einer Kooperationsgemeinschaft
für Arbeitsbühnen-, Baumaschinen-, Stapler- und
Kranvermieter, stehen uns fast überall in Deutschland diverse
Geräte zur Verfügung“, erklärt Daniel Janssen. Der gemeinsame
Mietgerätepool umfasst über 7000 Arbeitsbühnen und über
5000 sonstige Mietgeräte aus den Bereichen Baumaschinen,
Wo herkömmliche
Mobilkrane
scheitern, bietet
der MK-Faltbaukran
bessere
Möglichkeiten.
(Fotos: Hüffermann)
Krane und Stapler. Neben dem Hauptsitz in Wildeshausen
kann das Unternehmen im Firmenverbund mit der Jade Kran
GmbH in Wilhelmshaven und dem Franke Krandienst in Bremen
sowie in Zusammenarbeit mit weiteren Kooperationspartnern
bundesweite Krandienstleistungen, Transporte und Höhenzugangstechnik
anbieten – und alles aus einer Hand.
Typisches Beispiel der flexiblen Krannutzung bei Hüffermann
zeigte sich kürzlich bei einem Ladekraneinsatz unter sehr engen
Platzverhältnissen. So stand das Hüffermann-Fahrzeug rückwärts
parkend an der entsprechenden Toreinfahrt und schob den Kranausleger
direkt durch die Halle zum betreffenden Kessel.
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LIEBHERR Werkshändler ist, weiß, wie man
anspruchsvolle Kunden glücklich macht.
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vermögen. Für die Florack Bauunternehmung
muss der neue 280EC-H16 zum Beispiel
unbedingt in der firmeneigenen Farbe
leuchten. Kein Problem für Breuer&Wasel.
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Mobilkrane
MSG arbeitet mit E.P.O.S.
Management. Seit annähernd 20 Jahren steht die MSG Krandienst GmbH für Mobilkran-Logistik
und Schwerguttransporte. Als zukunftsfähige, flexible und funktionale Branchensoftware hat MSG jetzt
zur Sicherung des Unternehmenserfolges E.P.O.S. von Matusch gewählt.
Anlässlich eines Kundenbesuches
der Firma Matusch bei der Firma
MSG in Kehl erläuterten Björn
Jatz und Betriebsleiter Stefan Haase, wie
weitreichend und wichtig der Schritt in
die Zukunft mit E.P.O.S. für das Unternehmen
ist. Laut Unternehmensangaben
wurde das alte Software-System der Firma
MSG nach gut zwölf Jahren abgeschaltet.
Zum einen waren der Firma MSG die
Zukunftsaussichten des alten Software-
Anbieters zu ungewiss. Außerdem sollte
ein besseres Zusammenspiel der einzelnen
Bereiche Außendienst, Disposition,
Fakturierung und Werkstatt erreicht werden.
Der alte Software-Lieferant konnte
das laut MSG nicht bieten.
28 K&H 6/2011
Kundenbesuch von Matusch bei MSG in Kehl (v. r.):
Björn Jatz, Christian Matusch, Frank Heinzmann (Fuhrparkleiter MSG),
Stefan Haase (Betriebsleiter MSG) und Jan Bachmann (Trainer Matusch).
Problemlose Integration
„Wir haben uns auch noch weitere Software-Anbieter
angeschaut“, so Björn Jatz.
„Die Firma Matusch hatte einen Wettbewerbsvorteil,
weil sie sich in der Kranund
Schwertransportbranche sehr gut
auskennt und E.P.O.S. speziell dafür entwickelt
wurde.“ Zu den kaufentscheidenden
Faktoren zählte nach MSG-Angaben
auch das Entwicklungspotenzial der Firma
Matusch für die Zukunft und ein
sicherer wirtschaftlicher Partner.
Die Installation und Integration von
E.P.O.S. verlief problemlos. „Das hat die
Firma Matusch wirklich sehr gut hingekriegt“,
so Stefan Haase. „Auch unsere
Truppe war motiviert, bald mit einer neu-
en Software arbeiten zu können“, meint
Haase. Die Mitarbeiter wurden vor Ort
individuell geschult und in E.P.O.S. eingearbeitet,
so konnte das Kerngeschäft
sofort nach der Software-Umstellung sehr
gut abgewickelt werden.
Automatische Verknüpfung
Mit E.P.O.S. werden jetzt bei der MSG die
einzelnen Unternehmensbereiche verknüpft,
was vorher nicht immer fehlerfrei
möglich war. So z. B. die Verbindung
Fakturierung in E.P.O.S. mit der Finanzbuchhaltungs-Software.
Die Rechnungsausgangsdaten
und Debitoren können
jetzt ganz einfach per Knopfdruck von
E.P.O.S. an die Finanzbuchhaltung übertragen
werden. Die Zahlungen für Belege
werden aus der Finanzbuchhaltung in
E.P.O.S. übernommen. Dem Disponenten
wird bei der Auftragsabwicklung und
-verwaltung der aktuelle Offen-Posten-
Status der Kunden angezeigt. Er muss
nicht mehr in der Buchhaltung die offenen
Posten nachfragen.
Termine im Plan
Im Bereich Genehmigungen wird in Zukunft
die komplette Kommunikation mit
dem VEMAGS-System über die E.P.O.S.-
VEMAGS-Schnittstelle abgewickelt. Des
Weiteren ist jetzt die Werkstatt mit der
Disposition verknüpft. Fällige Gerätetermine
können besser koordiniert werden.
Der Fuhrparkleiter sieht in E.P.O.S. wann
z. B. ein Kran für den Einsatz auf einer
Langzeitbaustelle eingeplant ist und kann
die fälligen Gerätetermine des entsprechenden
Krans besser planen.
Sehr gut ist auch die Art und Weise, wie
der Dispoplan erzeugbar ist. „Die elektronisch
erstellte Einsatzplanung ist der Top-
Trumpf von E.P.O.S.“, so Björn Jatz. Es ist
sofort einsehbar, welcher Kran mit welchem
Fahrer auf der Baustelle eingesetzt
ist. Die Abwicklung komplexer Aufträge
mit beliebigen Kombinationen aus Transport,
Montage und Hebeleistungen wird
mit der E.P.O.S.-Projektverwaltung optimiert.
Ein großer Vorteil von E.P.O.S.
für die Geschäftsführung ist, dass die Betriebsabläufe
administrierbar sind.
Außerdem bietet E.P.O.S. vielfältige Auswertungsmöglichkeiten
und Controlling-
Informationen. Durch die Optimierung
der internen Abläufe mit E.P.O.S. hat auch
der Kunde Vorteile. Er erhält schnell die
gewünschten Informationen. „Man ist mit
E.P.O.S. auch vielfältiger und flexibler“,
so Björn Jatz. Zusammen mit dem modernen
Fuhrpark, dem modernsten Equipment
und dem hoch qualifizierten Personal
kann MSG stets eine optimale Qualität
und einen individuellen, auf die
Bedürfnisse des Kunden, zugeschnittenen
Lösungsvorschlag anbieten.
Der Blick voraus
Zukünftig soll bei MSG das Geschäftsfeld
Projekt-Logistik weiter ausgebaut werden.
„In diesem Bereich wird verlässliche EDV-
Unterstützung benötigt“, so Björn Jatz.
„Hier ist E.P.O.S. eine gute Grundlage
um auch komplizierte Transportabläufe
abzubilden.“ Auch die Ausstattung der
Fahrzeuge mit Telematiksystemen wird bei
MSG zum Thema werden. Zur Anbindung
von Telematiksystemen an den Betriebsablauf
bietet E.P.O.S. bereits verschiede-
Umstellung nach fundierter Planung durch Matusch gelungen: Heute setzt die elektronische
Einsatzplanung von MSG Krandienst auf E.P.O.S. (Fotos: Matusch)
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ne Schnittstellen an. „Unterstützung bei
der Transportprozessplanung soll bei der
Weiterentwicklung von E.P.O.S. einfließen“,
meint Betriebsleiter Haase. „Wir beschäftigen
uns bereits mit dem Thema
Transportprozessplanung“, so Christian
Matusch. „Da wird in E.P.O.S. eine Lösung
kommen.“
Neue Funktionen
Eine weitere Neuerung in E.P.O.S. wird
im Rahmen der diesjährigen BSK-Jahreshauptversammlung
in Mainz vorgestellt:
das Managemant-Informations-System
(MIS). Damit wird ein detaillierter Soll-
Ist-Wert-Vergleich der Fahrzeuge möglich.
Es kann in E.P.O.S. ermittelt werden,
ob die Umsätze und Kosten der Geräte
so ausgefallen sind, wie geplant wurde.
Die Kosten-Daten dafür bezieht E.P.O.S.
direkt aus dem Buchhaltungssystem und
der Rückkoppelung mit den Werkstattvorgängen.
E.P.O.S. wird am Hauptsitz in Kehl sowie
in allen Filialen eingesetzt. E.P.O.S.
wurde an die Kundenanforderungen des
Vermietspezialisten MSG Krandienst und
dessen Betriebsablauf angepasst.
6/2011 K&H 29
SCHLANKES
am Haken
Jobreport. Der Liebherr-Gittermastraupenkran
LR 1600/2 von Breuer & Wasel kam Mitte April 2011
bei einem zweifachen Hub in einer Duisburger Anlage
zur Herstellung von Industriegasen zum Einsatz.
Im Zuge einer Vergrößerung der Produktionseinrichtung
ließ Linde Gas
Deutschland, Eigentümer der Anlage
und damit auch Auftraggeber, zwei ausgesprochen
schlanke Kolonnen einbauen.
Mit den beiden Kolonnen, zwei hohen
Säulen-Konstruktionen, werden zukünftig
Stoffgemische durch thermische Verfahren
getrennt.
Im Zuge des Auftrages galt es, für den LR
1600/2, mit einer 125 t schweren und 58 m
langen Kolonne am Haken zu schwenken
und schließlich über mehrere Meter hinweg
in Richtung des späteren Montageortes der
Kolonne zu fahren. Das neue Anlagenteil
wurde von oben in ein 30 m hohes Gebäude
abgelassen. Dazu musste der LR 1600/2
die Last auf eine Hakenhöhe von 96 m bei
einer Ausladung von 48 m heben.
Nachführen mit 350-Tonner
Der Liebherr-Raupenkran war mit einem
60 m langen Hauptmast, einer 48 m langen
Wippspitze und einem 36 m langen Derrickausleger
ausgerüstet. Der Raupenkran
selbst war für den geplanten Job mit einem
Zentralballast von 65 t, einem Oberwagenballast
von 150 t und 300 t Derrickballast
ausgestattet. Für die Auf- und Abballastierung
des LR 1600/2 zeichnete ein LTM
1150-6.1 ebenfalls von Breuer & Wasel verantwortlich.
Ein weiterer Liebherr-Kran, ein
LTM 1350-6.1 mit einer Tragkraft von 350 t,
unterstützte den LR 1600/2 beim Hub. Er
half beim Aufnehmen der Last aus der
Waagrechten und wurde zum Nachführen
der Kolonne eingesetzt.
Das Unternehmen Breuer & Wasel ist seit
mehr als 30 Jahren und in zweiter Familiengeneration
im Bereich Kranvermietungen
und Schwerlast-Logistik tätig. Das europaweit
tätige Unternehmen beschäftigt derzeit
rund 330 Mitarbeiter. 80 Prozent der
115 Fahrzeugkrane sowie alle fünf Raupenkrane
im Fuhrpark stammen von Liebherr.
Darüber hinaus betreibt das Unternehmen
340 Liebherr-Turmdrehkrane.
LTC 1045-3.1 auch fürs Rheinland
Während der Liebherr LR 1600/2 bereits
vor zwei Jahren von den Rheinländern beschafft
wurde, feierte jetzt auch der kompakte
Mobilkran LTC 1045-3.1 mit 45 t
maximaler Traglast die Übernahme in den
Gerätepark von Breuer & Wasel.
Der LTC 1045-3.1 bietet nach Ansicht des
Vermietspezialisten die hervorragenden
Fahreigenschaften klassischer All-Terrain-
Krane und ist dank seiner kompakten Bauweise
zugleich ein ideales Hebegerät für
Einsätze auf engstem Raum, z. B. für Kranarbeiten
in Industriehallen. Als Taxikran ist
er schnell einsatzbereit und verfügt über ein
neues Ein-Kabinen-Konzept. Bekanntermaßen
kann die Krankabine mittels Teleskoparm
in eine Fahr- oder eine Arbeitsposition
verschoben werden. Drei weitere Maschinen
dieses Typs sollen in Kürze folgen.
Die Rheinländer setzen auf die kompakten Maße
des flexiblen Drei-Achsers. (Fotos:
Breuer & Wasel, Liebherr)
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Lückenschluss zu Autokranen
Telehandler. Mit der ROTO 60.24 MCSS will Umschlagspezialist Merlo die Kapazitätsgrenze zu
klassischen Auto- und Mobilkranen schließen. Die neue Teleskopmaschine mit einer Tragfähigkeit
von immerhin 60.000 kg fährt mit 20 km/h von Baustelle zu Baustelle.
Mit der nach hinten kippbaren
Kabine kann der Fahrer auch
maximal gehobene Lasten
mühelos beobachten.
(Fotos: Merlo)
32 K&H 6/2011
Grundsätzliche Rationalisierungstendenzen auch
im Baubereich sorgen heute dafür, dass die Vorfertigung
ausgesuchter Baugruppen weiter zunimmt,
sodass diese im Sinne immer kürzerer Bauzeiten
nur noch auf der Baustelle in bereits bestehende Abschnitte
eingebaut werden. In diesem Zusammenhang ist
es natürlich von wirtschaftlichem Vorteil, wenn man mit
vergleichsweise schweren Objekten arbeiten kann. Deren
Handhabung setzt aber allwegtaugliche Hub- und Transportmaschinen
mit angepasster Tragfähigkeit und ausreichenden
Arbeitskoordinaten voraus.
Bewährte Maschinenmerkmale
Merlo will jetzt dafür mit der neuen ROTO 60.24 MCSS
Maßstäbe in der entsprechenden Gerätekategorie setzen.
Da Merlo schon seit der zweiten Entwicklungsstufe sämtliche
Teleskopmaschinen nach dem gleichen Prinzip
gestaltet, besitzt auch die ROTO 60.24 MCSS als neues
„Flaggschiff“ des Teleskopmaschinen-Programms von
Merlo alle Merkmale der inzwischen 15 Maschinentypen
umfassenden ROTO-Familie. Selbstverständlich verfügt
auch die ROTO 60.24 MCSS über einen hydrostatischen
Mit ihrem Hubarm
erreicht
die ROTO 60.24
MCSS eine größte
Hubhöhe von
23.900 mm
oder eine maximale
Ausladung
von 20.800 mm.
Allradantrieb und die für die rasche und präzise Maschinenpositionierung
wichtige, dreifach variierbare Allradlenkung.
Während des Fahrbetriebs sorgt die pendelnde
Hinterachse für den Ausgleich von Fahrbahnunebenheiten
sowie permanenten Antriebs- und Stützkontakt aller
Antriebsräder mit der Fahrbahn.
Das elektro-hydraulisch gesteuerte Zwei-Gang-Schaltgetriebe
besitzt einen stufenlos von 0 bis 11 km/h mit dem
„Gaspedal“ hochregelbaren Arbeitsgang und einen gleichfalls
bei 0 beginnenden, aber dann bis 20/40 km/h reichenden
Transportgang. Der Motor ist mit der zentralen
und stufenlos verstellbaren Load-Sensing-Hydraulikpumpe
zu einem Antriebsaggregat geblockt. Die Hydraulikpumpe
fördert maximal 144 l/min.
Die Modell-Maße
Die nur 2490 mm breite, über die Fahrerkabine 3150 mm
hohe und im Transportzustand nur 7270 mm lange Maschine
bringt 19.600 kg auf die Waage und erreicht mit
ihrem dreischüssig ausziehbaren Teleskophubarm eine
maximale Hubhöhe von 23.900 mm. Ihre größte Ausladung
beträgt 20.800 mm. In der Einsatzpraxis lassen
sich diese beiden Arbeitswerte durch den Anbau von Zusatzauslegern
oder durch das spezielle Spacesystem von
Merlo an der Ausrüstungs-Schnellwechseleinrichtung am
Kopf des Hubarms deutlich vergrößern. Der wassergekühlte
Sechs-Zylinder-Turbo-Dieselmotor von Iveco
leistet bei 2200 U/min 129 kW und ist, wie es sich für ein
ordentliches Flaggschiff gehört, das größte Antriebsaggregat
aller Merlo-Teleskopmaschinen.
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Auf den Millimeter genau
Safety. Wenn es um den sicheren Stand von Kran- und Hebebühnenstützen geht, sind Millimeter
entscheidend. Gefragt sind daher einfach zu integrierende Messlösungen, die aber dennoch ausreichend
genaue Daten für die rechnergestützte Sicherheitsanalyse des Krans liefern.
Die SIKO GmbH bietet mit einer Vielzahl an Seilzuggebern
hierfür passende Produkte, die nach Angaben des
Unternehmens durch äußerst kompakte und gleichzeitig
robuste Bauweisen ebenso überzeugen, wie durch ein breites
Einsatzspektrum. Seit rund 18 Jahren entwickelt und produziert
die SIKO GmbH mit Sitz in Buchenbach bei Freiburg Seilzuggeber
für unterschiedlichste Anwendungen. Hierbei werden
Längen von 600 mm bis zu 15 m abgedeckt.
Einfaches Funktionsprinzip
Das Funktionsprinzip der Seilzuggeber ist relativ einfach: Ein
Mess-Seil wird auf einer Trommel befestigt. Der Auszug verursacht
eine Drehbewegung der Trommel, die von einem Sensor
registriert wird, der mit der Trommelachse verbunden ist. Proportional
zur Drehbewegung der Trommel und dem entsprechenden
Seilzug wird ein Mess-Signal erzeugt, das die jeweilige
Position der entsprechenden Stütze anzeigt.
34 K&H 6/2011
(Foto: SIKO)
Die exakte Positionserfassung der Stützen ist für die Sicherheit
bei ausgefahrenen Auslegern unbedingt notwendig, damit
der Kran oder Lkw gegen ein Kippen bzw. Umkippen geschützt
ist. Die aktuellen Messwerte der ausgefahrenen Stützen werden
direkt mit der Länge des ausgefahrenen Auslegers verglichen.
Das komplette Ausfahren der Ausleger ist somit nur dann möglich,
wenn parallel auch die Stützen auf die maximale Weite
ausgefahren werden.
Spezialfall Werkstattbühnen
Seilzuggeber kommen nicht nur zum Einsatz, wenn es hoch
hinaus geht, wie z. B. beim Kraneinsatz. Auch beim Anheben
von Lasten in der Länge ist höchste Genauigkeit erforderlich.
Müssen beispielsweise Züge oder U- bzw. Straßenbahnen mit
einer Hebebühne angehoben werden, stellen Seilzuggeber die
Gleichmäßigkeit sicher. Denn wird diese vernachlässigt, treten
Spannungen auf, die zu Beschädigungen der Gesamtkonstruk-
tion führen können. Aus den genannten Sicherheitsgründen
sowie aufgrund beengter Platzverhältnisse ist häufig
ein redundantes System erforderlich.
SIKO hat speziell für diese Anforderungen Lösungen entwickelt,
die den speziellen Bedürfnissen auf verschiedene
Weise entsprechen: Die Seilzuggeber SG20 und SG30 wurden
so dimensioniert, dass trotz einer sehr kompakten
Bauform Messlängen von 2000 bzw. 3000 mm erreicht
werden können. Somit besteht die Möglichkeit, trotz
beengter Platzverhältnisse beispielsweise auch zwei Geräte
parallel zueinander zu betreiben. Mit den jeweiligen
Varianten SG21 und SG31 kann der Nutzer nahezu beliebige
Drehgeber adaptieren.
Platzsparend und kälteresistent
Alle genannten Versionen wurden so entwickelt, dass sie
über eine besonders schmale und damit kompakte Bauweise
verfügen. Trotz der platzsparenden Größe und dem
geringen Gewicht wurden in puncto Stabilität keinerlei
Kompromisse eingegangen. Das Außengehäuse besteht
aus belastungsfähigem Metall, das Federgehäuse aus glasfaserverstärktem
Kunststoff.
Ein weiteres, wesentliches Alleinstellungsmerkmal kommt
durch das breite Spektrum der möglichen Arbeitstemperaturen
hinzu. So können die Geräte von bis zu –40 bis
80 °C eingesetzt werden. Um der Kondensbildung vorzubeugen,
wurden bei den SIKO-Seilzuggebern mehrheitlich
vier verschließbare Belüftungsöffnungen integriert. Der
Seilzugausgang ist speziell abgedichtet. Der Seilabgang ist
darüber hinaus flexibel, sodass eine 100-prozentige Flucht
aus dem Seilausgang nicht unbedingt notwendig ist.
Einfacher Anschluss gewährleistet
Der Messbereich der vorgestellten Versionen beträgt bis zu
4000 mm. Durch die einlagige Seilaufwicklung kann über
den gesamten Messbereich eine hohe Messgenauigkeit
gewährleistet werden. Je nach Ausführung sind unterschiedlich
analoge oder digitalisierte Signale verfügbar.
Insbesondere die standardisierte Verbindungstechnik
bietet nach Ansicht der Messexperten den Vorteil des
Plug-and-Play-Systems, welches einen schnellen und einfachen
Einbau und die sofortige Nutzung garantiert.
„Nach einer intensiven Entwicklungsarbeit konnten wir
die neue Seilzuggeber-Generation bereits in der Praxis
ausgiebig testen. Unsere Kunden und wir sind überaus
zufrieden. Wir konnten unsere langjährige Erfahrung in
diesen speziellen Anwendungsbereichen bei dieser Entwicklung
berücksichtigen“, zieht Jürgen Schuh, Vertriebsleiter
bei SIKO, eine erste Bilanz zur Einführung der neu
entwickelten Messwertaufnehmer.
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Safety
PLÄNE FÜR KOMPETENZZENTRUM
Innovation, Wissen, Prüfen
Innovation, Wissen und Prüfen: Diese drei Bereiche
wird der Ladungssicherungsspezialist Marotech in seinem
neuen Kompetenzzentrum Ladungssicherung unter
der Marke 3G zusammenführen. Die Bezeichnung steht
sinnbildlich für die in der Ladungssicherung zentrale
Beschleunigungskraft bzw. Verzögerungskraft und die
drei genannten Bereiche. Vorgestellt wurde das Projekt
auf der Messe transport logistic. Im europäischen Kompetenzzentrum
für Ladungssicherung werden ab Herbst
dieses Jahres Innovation, Wissen und Prüfung zur Förderung
der Verkehrssicherheit auf allen Ebenen der Wirtschaft
unter einem Dach gebündelt. Über 2000 m2 auf
fünf Ebenen stehen für Schulung, Forschung und Entwicklung
sowie Prüf- und Testeinrichtungen rund um die
Ladungssicherung zur Verfügung.
In enger Zusammenarbeit mit Prüforganisationen wie
Fraunhofer, TUL-LOG, IDH, DEKRA, TÜV und GTÜ begleitet
und unterstützt 3G die Entwicklung neuer, zukunftsweisender
Produkte. Das Kompetenzzentrum Ladungssicherung
in Fulda ist über die Autobahnen A4, A5, A7
und A66 sowie IC-E-Zugverbindungen zu erreichen.
HILFSMITTEL
Kombiniertes Heben
Bei der Hebegurtschlinge VTT Duplix
handelt es sich um eine Kombination aus
Hebegurt und Rundschlinge, die dabei die
Vorteile der beiden genannten Hebemittel
in einem neuen Produkt vereinen soll. Die
Hebegurtschlinge ist patentiert und wird
exklusiv von VTT hergestellt. Die Duplix-
Schlinge kann im direkten oder doppelten
Zug eingesetzt werden. Dabei erreicht sie
nach Herstellerangaben im doppelten Zug
eine WLL von 200 t pro Hebegurtschlinge
(einfach bis 100 t). Mit der jüngsten Ge-
36 K&H 6/2011
neration der Hebegurtschlinge von VTT
können Lasten nach EN-Norm 1492-1/2
absolut sicher und schonend gehoben
werden. Ermöglicht wird dies durch eine
patentierte Fertigungstechnologie sowie
den völlig neuen Aufbau, der die Auflagefläche
deutlich vergrößern soll.
Die Schlaufe kann unabhängig von der
Hakendrehung immer einfach eingehängt
werden. Die breite Auflagefläche mit vier
unabhängigen Kanälen schont die Ladung
und vergrößert die Hebestabilität deutlich.
Diese Technologie wurde speziell
dafür entwickelt, um teure und sensible
Objekte wie Rotoren, Turbinen, Transfor-
Mitglieder der L.A.M. Allianz
begutachten, reparieren oder
beraten. (Foto: L.A.M.)
Gesetzliche Pflichten
Dienstleistungsangebote von L.A.M.
Gesetze, Standards und Richtlinien ändern sich ständig.
Der Paragrafen-Dschungel wird in zunehmendem Maße
undurchschaubarer. Für die Nutzer von Maschinen genügt
es hier nicht, bestehende Normen zu erfüllen, es gilt
darüber hinaus auch, die weitere Entwicklung im Gesetzesbereich
im Blick zu behalten. Dabei besteht die Herausforderung,
die gesetzlichen Vorschriften sowohl auf
matoren, Schiffe, Boote, Yachten usw.
sicher umschlagen zu können. Die Breite
der Auflagefläche hängt von der Hebekapazität
der Hebegurtschlinge ab – sie
variiert zwischen 120 und 600 mm Breite.
Für spezielle Anwendungen (z. B. Pipelines,
Windkraftwerke) werden Hebemattenschlingen
mit einer Breite von bis zu
700 mm angeboten. Hebegurtschlingen
sind in Ausführungen mit einer Hebekraft
von 1 bis 100 t und einer Länge von bis
zu 20 m erhältlich. Nach Kundenwunsch
fertigt VTT darüber hinaus auch spezielle
Hebemattenschlingen und maßgeschneiderte
Ausführungen.
Landesebene als auch auf EU-Ebene zu erfüllen. Auf
der „Einsatzseite“ sind heute Arbeits- und Betriebsmittel
teilweise hohen Belastungen ausgesetzt. Verschleiß und
die dadurch entstehenden Risiken für Mensch und Material
sind vorprogrammiert. Um die Sicherheit in diesem
Bereich zu erhöhen, schreibt der Gesetzgeber hierzu
regelmäßige Prüfungen vor, die jeder Anwender in der
Gefahrenanalyse festschreibt.
Die richtige Wahl. Gewissenhaftes Prüfen schafft jedoch
nur da Sicherheit, wo Sachverständige und Sachkundige
eingesetzt werden, die über Expertenwissen verfügen.
Die Gefahr, an selbsternannte Prüfer zu geraten, ist dabei
nach Einschätzung der L.A.M. Allianz groß. Nachlässigkeit
und Unwissenheit derselben verursachen erfahrungsgemäß
lang andauernde Ausfälle und im schlimmsten
Fall gefährliche Unfälle.
Servicetechniker und Prüfwerkzeuge. Für Schäden
durch unsachgemäße Prüfungen an Arbeitsmitteln jedoch,
haftet allein der Unternehmer. Gesetzliche Sicherheit
und Transparenz bieten nach eigener Aussage daher
die Mitglieder der L.A.M. Allianz durch ein entsprechendes
Fachwissen und die kompromisslose Einhaltung aller
gültigen Normen und gesetzlichen Vorschriften. Ausnahmslos
alle L.A.M.-Allianz-Mitglieder verpflichten sich
zur Einhaltung eines strengen Reglements und durch das
Audit des SGS/TÜV. Das Dienstleistungsangebot reicht
von der Gefahrenanalyse bis zur Ausführung gerichtsverwertbarer
Dokumentationen.
Vorteile vereinen: Bei der Hebegurtschlinge Duplix
von VTT handelt es sich um eine besonders tragfähige
Kombination aus Hebegurt und Rundschlinge. (Foto: VTT)
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Gehobenes Nach-Haken
Hebetechnik. Individuelle Kundenlösungen bilden den Arbeitsschwerpunkt des Unternehmens Wiedenmann.
Für die Bearbeitung spezifischer Anforderungen setzen die Hebe- und Sicherungsspezialisten auf
Markenkomponenten der Industrie sowie ein eigenes Know-how bei der Konstruktion und Fertigung.
Als Unternehmen der Seil- und Anschlagindustrie
kann auch die
Wiedenmann Seile GmbH auf eine
lange Tradition zurückblicken. So reichen
die Wurzeln des einstigen Seilerbetriebs
bis in das Jahre 1812 – im kommenden
Jahr dürfen daher Geschäftsführer Bernhard
Etzelmüller mit Ehefrau Beate, Kindern
und den Mitarbeitern bereits den
200. Geburtstag des Betriebs feiern.
Stand mit Beginn der Geschäftstätigkeit
natürlich noch die Verarbeitung von
Hanf-, später auch Stahlseilen im Vorder-
38 K&H 6/2011
grund, so hat sich das Produktions- und
Angebotsbild gerade auch in den letzten
40 Jahren doch deutlich gewandelt.
Konsequenter Programmausbau
Durch eine zunehmende Nachfrage seitens
der Kunden nach ergänzenden Produkten
bzw. anspruchsvollere Richtlinien
zur Nutzung der Anschlag- und Sicherungsmittel
wurde das Programm konsequent
um weitere Produktreihen und
Dienstleistungsangebote ausgebaut. So
umfasst das aktuelle Lieferprogramm
Anschlagseile und -ketten, Hebezeuge,
textile Anschlagmittel aus eigener Fertigung,
Persönliche Schutzausrüstung gegen
Absturz, Höhensicherungsgeräte und
Hebezeuge. Im Bereich des Stahlbaus fertigt
Wiedenmann Traversen, Greifer und
komplette Krananlagen nach den individuellen
Bedürfnissen der Kunden. Konsequenterweise
ist der Betrieb nach DIN
EN ISO 9001:2000 und als anerkannter
Schweißfachbetrieb mit der Herstellerqualifikation
Klasse E mit dynamischer
Erweiterung zertifiziert.
Wartung und Schulungen
Individuelle Eigenfertigung sowie die Zusammenarbeit
mit bekannten Herstellern
wie Columbus McKinnon (Yale, Pfaff),
Haacon, Capital Safety (Protecta, Sala)
usw. ermöglicht es Wiedenmann, ein entsprechend
breites Sortiment anbieten zu
können. Um die beschriebenen Angebote
zu komplettieren, offeriert das Unternehmen
auch die ergänzenden Wartungen,
Reparaturen, UVV-Prüfungen, Erweiterungen
oder Änderungen von bestehenden
Anlagen sowie Sachkundeschulungen
für PSA und Anschlagmittel. Letztere
können alternativ direkt bei Wiedenmann
in Marktsteft oder aber individuell
bei den jeweiligen Kunden erfolgen.
Dieses umfassende Angebot in Verbindung
mit einer fachgerechten Beratung
lässt sich nach Bernhard Etzelmüller,
Geschäftsführer der Wiedenmann Seile
GmbH, nur mit einem entsprechend
langjährigen Know-how realisieren. So
entstand bei der einstigen Belieferung der
Kunden mit Seilen sehr schnell die Nachfrage
nach ergänzendem Zubehör – die
Grundlage für die heute zunehmend umgesetzten
Kran- und Hebelösungen aus
einer Hand waren gelegt. Gerade sicherheitsrelevante
Aspekte der heutigen Hilfsmittelnutzung
machen schon allein aus
wirtschaftlicher Sicht mehr als Sinn.
Schließlich befinden sich in den unterschiedlichen
Produktions- und Dienstleis-
tungsunternehmen eine mehr oder minder
große Zahl an Anschlag-, Hebe- oder
Sicherungsmitteln im Einsatz, die bei Lieferung,
Wartung und Reparatur aus einer
Hand sinnvoll und damit wirtschaftlich
aufeinander abgestimmt werden können.
Derzeit drei Standorte
Dies zeigt sich in besonderem Maße in der
Metropolregion Nürnberg. Hier befindet
sich eine Vielzahl von bekannten Industrie-Unternehmen,
die natürlich innerhalb
der Entwicklung und Fertigung auf
entsprechend leistungsfähige und individuell
abgestimmte Hebe- und Anschlagmittel
angewiesen sind. So entstand 1981
neben dem Stammsitz in Marktsteft, unter
dem Gesichtspunkt einer deutlich verbesserten
Kundenähe, der zusätzliche
Standort Nürnberg, der 1993 durch eine
dritte Niederlassung in Brehna in Sachsen-
Anhalt ergänzt wurde. Hier stehen durch
das entsprechende Know-how textile Anschlagmittel
im Produktionsschwerpunkt.
Entwicklung geht weiter
Die Bandbreite des heutigen Leistungsspektrums
zeigt sich beispielsweise durch
eine Kundennachfrage zum Einpassen einer
neuen Kranbahn in eine bestehende
Halle. Durch die zuvor nicht eingeplante
Montage eines Hallenkrans ergaben sich
Schwierigkeiten bei der fachgerechten Installation
bzw. beim später geplanten Be-
Für den deutlich flexibleren Einsatz
entstand bei Wiedenmann das Sicherungs-
und Rettungsdreibein „Movy“.
trieb, für den Wiedenmann letztendlich
eine technisch und wirtschaftlich ausgeklügelte
Lösung anbieten konnte. Gerade
in diesem Segment bleibt für die Unterfranken
die Entwicklung auch in eigener
Sache nicht stehen. So konnte man kürzlich
die Inbetriebnahme einer weiteren
Produktionshalle am Stammsitz in Marktsteft
feiern, die insbesondere für den weiter
wachsenden Bereich des Stahlbaus zu-
sätzliche Kapazitäten bietet. Allein die
Dimensionen machen hierbei deutlich,
wohin die Entwicklung in der Branche
geht: weiter aufwärts. Selbstverständlich
übernimmt den Umschlag in der neuen
Halle, die im Rahmen eines Kundentages
Mitte Mai feierlich seiner Bestimmung
übergeben wurde, ein Wiedenmann-Kran.
Dieser setzt sich typischerweise aus einer
Kombination aus hauseigenem Stahlbau
und einem handelsüblichen Kran-Kit zusammen
und ist dabei auch für kommende
Herausforderungen mit entsprechenden
Nutzlastreserven ausgestattet.
Doch nicht nur die Krantechnik bildet einen
entsprechenden Arbeitsschwerpunkt
des Wiedenmann-Gesamtprogramms. So
zählt auch die Sicherung von Personen zu
den Geschäftsbereichen des traditionsreichen
Betriebes.
Eigenentwicklung „Movy“
Erwähnenswert erscheint dabei neben
den standardmäßigen Offerten zur PSA
auch die Eigenentwicklung Movy. Hierbei
handelt es sich um ein serienmäßiges
Dreibein, wie es im Bereich der Sicherung
und Rettung von Personen eingesetzt
wird, jedoch für eine mobile und damit
weitaus flexiblere Verwendung über Wiedenmann-eigene
Fahrwerksteile mit Rollen
ausgestattet wurde. Ergänzt wird das
Standard-Serie | NIRO-Serie | Hydraulik-Serie | Motorsport-Serie | Winkel-/ Gabelgelenke | Sonderanfertigungen
Qualität ist maßgebend.
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Zur Einweihung
der neuen
Stahlbauhalle
gab es den
übergroßen
„Wiedenmann“.
reine Produktprogramm darüber hinaus
auch hier mit den ergänzenden Servicedienstleistungen,
die dann auch schon
mal so prestigeträchtige Aufträge wie die
regelmäßige Überprüfung von Sicherungseinrichtungen
an Regierungsgebäuden in
Berlin beinhalten.
Weiter kümmern sich Bernhard und Beate
Etzelmüller mit Unterstützung ihrer Kinder
auch noch um die sportliche Weiterentwicklung
des im Transportsegment
weit verbreiteten Spanngurtes. So nahmen
die Anschlag- und Hebespezialisten
die Entwicklung der Trendsportart Slacklining
aus den USA auf und bieten für das
Balancieren auf dem textilen Sicherungs-
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mittel unterschiedlich ausgestattete Kits
mit dem notwendigen Zubehör unter
dem Label „Keep the Line“ an.
Opensource für RFID
Dass die Entwicklung im Anschlag- und
Sicherungsbereich nicht stehen bleibt,
zeigt in diesem Segment derzeit die
zunehmende Bedeutung von RFID. Mit
SpanSet und RUD haben sich zwei bekannte
Größen der Branche sich des Themas
angenommen, wobei es nach Ansicht
von Bernhard Etzelmüller nur eine
Frage der Zeit ist, bis diese digitale Datentechnik
den Markt entsprechend stark
durchdrungen hat. Gerade auch unter
Extreme Stabilität
Kompromisslose Mobilität
Tonnenstarke Hubkraft
Schnell wechselbare Anbauteile
Theorie und Praxis: Im eigenen Haus entstehen nicht nur die Hebekonstruktionen (re.),
sondern werden auch intern in das jeweilige Produkt umgesetzt. (Fotos: Wiedenmann)
dem Gesichtspunkt der Dokumentation
gibt es für den Sicherheitsexperten kein
besseres System. Allerdings sieht Etzelmüller
die hohe Verbreitungsgeschwindigkeit
dieser Datentechnik unmittelbar
mit einer Opensource-Philosophie der
entsprechenden Programme verbunden.
Seiner Meinung nach helfen geschlossene
Systeme nur den Herstellern. Deshalb
arbeitet die firmeneigene IT-Abteilung an
einer offenen RFID-Lösung, die demnächst
marktreif sein soll. Die wirkliche
Weiterentwicklung und letztendlich auch
kundenspezifische Akzeptanz der RFID-
Technik im Hebe- und Anschlagbereich
wird nur über einen entsprechend breiten
Raupenkran
Raupenarbeitsbühne
Wirtschaftlichste Sonderanbauteile
Ausgleichsschild (34%)
Input seitens der Nutzer gewährleistet werden
– die Praktiker vor Ort entdecken dabei
immer neue Aspekte der Verwendung.
Sich um den Kunden kümmern
Nicht weiter verwunderlich, dass genau
dieser Ansatz auch auf die unternehmenseigene
Philosophie baut: Nicht das ausschließliche
Handeln mit Hilfsmitteln
soll dem Unternehmen die Zukunft sichern,
sondern vielmehr Lösungen, bei
denen sich Wiedenmann Seile GmbH als
Kombination aus standardisierten Bauteilen
und eigenem, langjährig erworbenem
Fachwissen um die spezifischen Belange
der jeweiligen Kunden kümmern kann.
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BLICK
unter die Kulissen
Unternehmen. Mit der Übernahme und einem neuen
süddeutschen Standort für Brückenuntersichtgeräte
will die Eichenzeller WEMO-tec GmbH
ihre regionale Marktführerschaft auch in Süddeutschland
ausbauen. Ergänzend rundet
der Zugangsspezialist mit der neuen
Tochterfirma WEMO-tec UK Ltd.
sein Europa-Geschäft ab.
Bundesweit agieren, kundennah reagieren“: Nach
diesem Motto betreibt der Bereich Brückenuntersicht-
und Tunnelinspektionsgeräte der WEMO-tec
GmbH das eigene Geschäft. Das Eichenzeller Unternehmen
ist mit mehr als 50 vermietbaren Brückenuntersichtgeräten
nach eigenen Angaben Marktführer in Deutschland
und Europa. „Wenn eine Brücke geprüft oder saniert
werden soll, dann bieten wir unseren Kunden dafür das
passende Equipment“, erklärt Frank Seidler, Geschäftsbereichsleiter
und Prokurist der WEMO-tec. Er steht vor der
Werkstatthalle der Firmenzentrale. Hier werden zurzeit
vier Brückenuntersichtgeräte gewartet und einsatzbereit
gemacht. Die Geräte sind das Resultat der deutschlandweit
angelegten Expansion: Seit dem 1. Februar 2011 sind
die Maschinen Eigentum der WEMO-tec – erworben vom
bayerischen Arbeitsbühnenvermieter Roggermaier aus
Kirchheim bei München.
Das Unternehmen ist einer der größten Vermieter seiner
Branche in Süddeutschland. Die Vermietung von Brückenuntersichtgeräten
zählt aber eher zum Randgeschäft. Roggermaier
will sich nun auf seine Kernkompetenz, die
Arbeitsbühnenvermietung, konzentrieren.
Neuer Standort Pfaffenhofen nahe München
Die Suche nach einem zusätzlichen WEMO-tec-Standort
im Großraum München ist schon abgeschlossen. In Pfaffenhofen,
nahe der A9, nördlich von München, wird das
neue Domizil liegen. Hier sollen die vier Arbeitsgeräte
(Korb- und Steggeräte) ihr neues Zuhause finden.
„Mit Start der Hauptsaison im Laufe des März haben wir
dann von dort aus unsere Brückenuntersichtgeräte im
süddeutschen Raum eingesetzt“, erläutert Frank Seidler.
Der Standort ist seitdem auch mit einem Vertriebsmitarbeiter
für Süddeutschland besetzt. Bis zu diesem Zeitpunkt
leitet Roggermaier entsprechende Kundenanfragen
an die Eichenzeller WEMO-tec-Zentrale weiter.
Vor-Ort-Kontakt zu den Kunden
Die Vermietung der Maschinen bietet Seidler ab München
an. Mit der neuen Zweigniederlassung könnte das
Konzept der regionalen Kundennähe im Süden aufgehen:
direkter Ansprechpartner vor Ort und mehr als 20 Jahre
Know-how für die zahlreichen Standard- und Spezialmaschinen.
Lückenlos kann der Vermieter dann von vier
Orten aus auf Kundenanfragen reagieren: zentral von
Eichenzell bei Fulda, im Norden von Kronsforde bei
Lübeck, im Osten von Weißenfels bei Leipzig und eben
Pfaffenhofen in Süddeutschland. Der Prokurist zuversichtlich:
„Wir wollen damit signalisieren, wie wichtig
uns der Vor-Ort-Kontakt zum Kunden ist.“
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Der Zukunftsmarkt England
Auch in Europa steht der Kurs auf Expansion: Mit der neuen
Tochterfirma WEMO-tec UK Ltd. rundet der Marktführer unter
den Vermietern von Brückenuntersichtgeräten sein Europa-
Geschäft ab. Auslandsgründungen eines deutschen Unternehmens
bringen in der Regel viele Risiken mit sich: Welche rechtlichen
Schritte müssen eingehalten werden? Wie funktioniert
der ausländische Markt? Welche Kundenstrukturen sind vorhanden?
Wie denkt der Kunde vor Ort? Diese Probleme kennt
Frank Seidler ebenfalls nur zu gut.
Als Prokurist für das Geschäftsfeld Brückenuntersichtgeräte
national/international der Eichenzeller WEMO-tec GmbH hat
er einige Gründungen im Ausland begleitet. „Bei unserer englischen
Tochterfirma WEMO-tec UK Ltd. war einiges einfacher“,
resümiert er. In England existierten bisher zwei Vermieter von
Brückenuntersichtgeräten.
Neustart mit echtem Know-how
Einer dieser Konkurrenten ist seit Mitte 2010 nicht mehr auf
dem Markt aktiv. WEMO-tec vermietete bereits in der Vergangenheit
Untersichtgeräte erfolgreich nach England. Da lag die
strategische Schlussfolgerung nahe – Expansion in den englischen
Markt. Frank Seidler erwarb zunächst zwei Brückenuntersichtgeräte
des ehemaligen Unternehmens.
Aber nicht nur das: Außerdem konnte er Mitarbeiter des einstigen
Wettbewerbers für die neue WEMO-tec-Tochter begeistern.
Darunter Christopher Sandford und Peter Rees. Beide bringen
jahrelange Erfahrung in dem Geschäftsfeld mit. „Mit ihrer
(Fotos: WEMO-Tec)
Erfahrung im englischen Markt und den bestehenden Kundenkontakten
bringen beide den entscheidenden Vertrauensvorsprung
mit. Vor allem wissen sie, worauf der englische Kunde
Wert legt und welche formalen Bedingen auf der Insel, abweichend
von Kontinentaleuropa, zu beachten sind. Natürlich
konnten somit auch die bürokratischen Hürden leichter überwunden
werden“, lächelt Frank Seidler.
Europas größter Fuhrpark
Die rechtliche Gründung der englischen Tochter erfolgte zum
Jahreswechsel in London. Klar ist inzwischen auch der operative
Standort: Es ist Darlington in Nordengland. Von dort
aus kann WEMO-tec den Gesamtmarkt England sowie Wales
und Schottland mit den Brückenuntersichtgeräten abdecken.
Die Mechaniker der Eichenzeller Zentrale brachten die beiden
neuen Maschinen des englischen Fuhrparks auf Vordermann
und dann anschließend auf ihren Weg über den Kanal auf die
britische Insel.
Eine weitere Maschine wird die Flotte vor Ort ergänzen. Die Kundenvorteile
liegen nach Unternehmensangaben auf der Hand:
langjährige Marktkenntnis und kompetente Beratung vor Ort
und eine Unterstützung durch den Gesamtfuhrpark in Eichenzell.
Mit den englischen Gerätschaften wächst der Fuhrpark des
Vermieters auf mehr als 50 Brückenuntersichtgeräte. „England
ergänzt unser Europa-Geschäft und unsere Strategie der Kundennähe
optimal“, erklärt Prokurist Seidler – und denkt dabei auch
ganz bewusst an die bereits länger bestehenden Auslandstöchter
in Spanien, Italien, Portugal, Polen und den Niederlanden.
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Mit dem neuen
Servicelift für
Windkraftanlagen
berücksichtigt
Hersteller Zarges
amerikanische und
europäische Sicherheitsvorschriften.
(Foto: Zarges)
AUFZUG
zum Wind
Höhenzugangstechnik. Zarges
präsentierte auf der Windpower 2011
erstmals einen seilgeführten Service-Lift.
Amerikanische und europäische Normen
sollen nach Angaben der Zugangsexperten
gleichermaßen erfüllt werden.
Der modulare Aufbau, das große Raumgefühl und
ein innovatives Design werden nach Ansicht
von Bernd Göpfert, Geschäftsführer der Zarges
Aluminium Systeme, die wesentlichen Faktoren für den
Markterfolg des neuen, seilgeführten Service-Liftes für
Windenergieanlagen sein, der jetzt während der Windpower
2011 Conference & Exhibition im kalifornischen
Anaheim präsentiert wurde.
Spezielle Entwicklung
Bernd Göpfert: „Wir runden mit diesem neuen Lift unser
Angebot sinnvoll ab und können dadurch natürlich noch
mehr als bisher auf alle Kundenwünsche reagieren. Dieser
Lift wurde in Abstimmung mit unterschiedlichen
Windenergieanlagenherstellern sowie Turmbauern entwickelt
und berücksichtigt damit die aktuellen Bedürfnisse
des internationalen Windenergiemarktes.“
Wichtig für den weltweiten Einsatz sei insbesondere,
dass der neue Lift alle wichtigen internationalen Normen
erfülle, darunter den ASME A17.1-Safety Code for Elevators
and Escalators, die DIN EN 1808 oder die gültige
Betriebssicherheitsverordnung.
Die Konzeption
Zarges als Systemlieferant bei Turminnenausbauten für
Windenergieanlagen reagiert nach den Worten Göpferts
mit dem neuen Service-Lift auf den Bedarf des Marktes.
„Mit unseren leitergeführten Liften haben wir die Kunden
bereits überzeugt, die aber aus teilweise unterschiedlichen
Gründen immer wieder auch seilgeführte Systeme
bei uns bestellen wollten. Diesem Wunsch kommen wir
nun sehr gerne nach.“
Wenn er das große Raumgefühl erwähnt, dann denke er
besonders an den großen Platzgewinn, den die Entwickler
bei Zarges durch die Platzierung der Winde außerhalb
der Kabine, die Konzeption eines extrem kleinen Schaltschrankes
und flache Bedientableaus erreicht haben.
Individuell bestellen können die Kunden auch die Form
des Einstieges, Falttür, Rollo oder Überstieg jeweils von
der Längs- oder Querseite. Optional gewählt werden können
u. a. auch der Schallschutz, die Kabinenbeleuchtung
oder die Farbgestaltung.
Ausstattungsmöglichkeiten
Zur Basisversion gehöre ebenfalls, dass die Elektroinstallation
in Kabelkanäle integriert und damit das Design
ansprechend gestaltet wurde. „Aluminium als Werkstoff
bietet sowieso hervorragende Eigenschaften, die wir nicht
nur gestalterisch nutzen, sondern das auch höchste Anforderungen
an den Korrosionsschutz erfüllt.“
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48 K&H 6/2011
Schwarzwälder
FAMILIENTREFFEN
Veranstaltungen. Das Nützliche mit dem Angenehmen
verbinden – etwa 1000 Kunden und Freunde des Unternehmens
Doll nahmen Mitte Mai das Motto zum Anlass, sich über
die aktuelle Produktpalette der Schwarzwälder Fahrzeugbauer
zu informieren und dabei gleichzeitig erneut Gleichgesinnte
der Branche zum vielfältigen Meinungsaustausch zu treffen.
An drei Tagen Mitte Mai hatte
Doll Kunden, Interessierte und
Freunde des Hauses an den
Stammsitz Oppenau eingeladen, sich
über aktuelle Fahrzeugkonzepte in
den jeweiligen Branchen zu informieren
und gleichzeitig einen Blick hinter
die Fertigungskulissen des vielfältigen
Fahrzeugbaubetriebes zu werfen.
So gab es hier neben den thematischen
Schwerpunkten Holztransport, Schwertransport
sowie Flugfeld geführte Rundgänge
durch die Produktion, aber auch
das hauseigene Reparaturwerk, das sich
neben der Instandsetzung aktuelle Defekte
oder Unfallschäden auch der Aufarbeitung
überholungsbedürftiger Fahrzeugeinheiten
widmet.
„panther“ live in Oppenau
Im Geschäftsbereich Schwertransport
zeigte man ein durchaus auch schon
mal sprichwörtlich breites Programm
an Aufliegern. Dieses reichte vom Zwei-
Achs-Tiefbett-Fahrzeug bis zum achtachsigen
Semi-Sattelauflieger.
Im Mittelpunkt stand jedoch einmal
mehr die Doll-Fahrwerks-Technologie
panther. Dieses Konzept verfügt über
12 t Achslast, eine Erhöhung des Lenkeinschlages
von 45 auf 55°, serienmäßig
über Hydraulikfederung mit
315 mm Gesamthub (–70 bis 245 mm)
und eine stufenlos verstellbare Fahrhöhe
im Bereich von 150 mm. Neben
Exponaten einer statischen Ausstellung
konnten Interessierte auch ein
Exemplar live erleben. Unterschiedliche
Fahrmanöver und Produktexperten
demonstrierten das flexible
Gesamtkonzept, das heute schon von
zahlreichen Unternehmen der Branche
genutzt wird.
Vielfältiger „energy“
Der Geschäftsbereich Holztransport
präsentierte verschiedene Varianten
von Langholz- und Kurzholzfahrzeugen,
Sattelaufliegern sowie Neu-Entwicklungen
wie den Doll energy und
den so genannten Tree Trimmer, der
speziell zum Baumfällen auf engstem
Raum entwickelt worden ist.
Beim energy handelt es sich um ein
kombiniertes Sammel- und Transportfahrzeug,
das seine Premiere auf der
letztjährigen Interforst in München
feierte. Das gänzlich neuartige Fahrzeug-Konzept,
das in enger Zusammenarbeit
mit dem Forstunternehmen
Candinas AG in der Schweiz erstellt
wurde, steht sowohl für die Power, mit
der der Rohstoff Holz im robusten, volumenstarken
Shelter verdichtet und
zusammengepresst wird als auch für das
daraus entstehende Endprodukt.
Mit einem Kran wird der Shelter des
energy mit Restholz beladen. Für eine
bessere Übersicht ist der Kran-Sitz hydraulisch
höhenverstellbar. Nach dem Beladen
und Zusammenpressen des Holzes
wird die verdichtete Biomasse über
die gewölbte Heckklappe entladen und
kann so direkt in einem Biomassekraftwerk
geschreddert und zu Bioenergie weiterverarbeitet
werden.
Übergroße Arbeitsplattform
Last but not least war der Geschäftsbereich
Flugfeld mit recht unterschiedlichen Exponaten
auf der Doll-Hausmesse vertreten.
Neben diversen, klassischen Catering-
Fahrzeugen konnten die Besucher auch
ein ausgefallenes Höhenzugangsgerät bewundern,
das von den Schwarzwäldern
unter der Bezeichnung X-Flat L vertrieben
wird. Der X-Flat L eignet sich dabei für den
Transport von schweren Gütern, aber auch
deren Übergabe in einer Höhe von über
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Treffen unter Freunden: Doll-Hausmesse in Oppenau. (Fotos: fh)
8 m. Dank der Teleskop-Hydraulikzylinder
werden mittels Scherenkonzept sehr
hohe Arbeitsbereiche einfach und sicher
erreicht. Auch enge und schwer zugängliche
Stellen bilden für das Fahrzeug kein
Hindernis – die hydraulische Nachlauflenkachse
soll sicher jede Kurve meistern.
Das insgesamt 11 m lange Exponat
verfügt über eine immerhin 9 m lange
Bühne, die eine Nutzlast von 5 t bietet und
bei Windgeschwindigkeiten von bis zu
38 kn (20 m/Sek.) eingesetzt werden kann.
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Autarker Richtungswechsel
Schwerlastverkehr. Ein Anhänger mit eigener Hydrauliklenkung und Achsausgleich? Für die Goldhofer AG
mit Stammsitz in Memmingen ist dies bekanntermaßen „business as usual“. Die Bordhydraulik dieser
Systeme benötigt ein eigenes Hydraulikaggregat mit einem Dieselmotor – beispielsweise von Hatz.
Auf einem 100.000 m2 großen Areal am Rande von Memmingen
produziert die Goldhofer AG mit ihren etwa
600 Mitarbeitern derzeit Produkte für vier verschiedene
Geschäftsfelder. Da ist zum einen der Anhängerbereich mit
Fahrzeugen für den Bau, für kommunale Belange sowie für den
Garten- und Landschaftsbau. Der Nutzlastbereich bewegt sich
länderspezifisch zwischen 25 und 80 t, dann die Produktgruppe
„Sattelanhänger“, die den mittleren Nutzlastbereich bis
ca. 150 t abdeckt und je nach Anforderung bereits über hydraulische
Lenksysteme verfügt. Die dritte Gruppe, die modularen
Schwerlastsysteme, bieten sich für den Transport von Ultra-
Schwerlasten im Offshore-Bereich oder z. B. für den Kraftwerksbau
bis zu einer Größenordnung von 10.000 t und mehr an. Das
vierte Geschäftsfeld betrifft die Airport-Technologie mit Flugzeugschleppern
und -bergesystemen.
Hatz passt zur Kunden-Philosophie
Sowohl die Sattelanhänger als auch die vielachsigen Modulfahrzeuge
benötigen für den Achsausgleich (Heben und Senken
einzelner Achsen) und für deren Lenkung ein bordeigenes Hydraulikaggregat.
Je nach Ausführung werden hydraulische Ver-
50 K&H 6/2011
drängerlenkungen oder elektronisch gesteuerte und geregelte
Lenksysteme eingesetzt. „Wir arbeiten bei allen dafür verwendeten
Baugruppen nur mit namhaften Zulieferern zusammen –
und einer davon ist Hatz“, bestätigt Felix Merkel, Leiter Konstruktion
für modulare Schwerlastfahrzeuge.
Und weiter: „Der Hatz-Motor passt in unsere Philosophie, weil
er ebenso verlässlich und langlebig ist und weltweit eine hohe
Verfügbarkeit bietet.“ Genau das schätzen Goldhofer-Kunden,
die keinen Gedanken an den eingebauten Motor verschwenden
– er muss nur einsatzbereit sein, wenn er gebraucht wird.
Langjähriger Einsatz bei Goldhofer
„Wir verbauen schon seit über 30 Jahren Hatz-Motoren. Man
spricht nicht konkret darüber – aber er ist da. Nachfragen kommen
erst immer dann, wenn das Angebot geprüft wird und
beim Hilfsaggregat nicht explizit der Name Hatz steht“, so Merkel.
Bei vielen Anwendungen wird der 1D81Z eingesetzt: speziell
bei Windkraftanlagen-Transporten die gekapselte SILENT-
PACK-Ausführung mit ihrer extremen Geräuschreduzierung
von bis zu 95 Prozent. „Diese Transporte sind hier in Mitteleuropa
meist nachts unterwegs und da spielt die Lärmbelästi-
Der Hatz-Motor passt laut Felix Merkel genau in die
Philosophie von Goldhofer. (Fotos: Goldhofer, kommunikation-bau)
gung innerorts eine große Rolle“, erläutert Felix Merkel.
Bei einer Exportquote zwischen 60 und 70 Prozent ist
für ihn neben der Lärm- auch die Abgasreduzierung ein
wichtiger Faktor.
Hatz investiert hier jede Menge Know-how, um die komplette
Ein-Zylinder-Baureihe 1B.. und 1D.. den aktuellen
Gesetzesvorschriften anzupassen. Betreut wird Goldhofer
über einen Münchener Händler. „Aber auch die
direkte Zusammenarbeit mit Hatz ist unkompliziert. Wir
benötigen eine hohe Beratungsqualität – und die bekommen
wir bei Hatz.“
Vormarsch der Schwerlastmodule
Modulare Fahrzeuge fertigt Goldhofer schon seit den
70er-Jahren. Ihr Anteil am Gesamtumsatz hat sich laut
Erich Traub, zuständig für Werbung und Marketing, in
den letzten 15 Jahren stark erhöht. „Modulbaureihen
sind zwischenzeitlich zum Hauptumsatzträger avanciert.
Sie sind nach unserer Philosophie ein nachhaltiges und
langlebiges Investitions-Gut.“
Tatsächlich ist es so, dass der Kunde die ersten Versionen
der vierachsigen Module heute noch einsetzen kann,
selbst wenn er inzwischen das modernste, elektronisch
gelenkte System verwendet. Auch bei den Sattelaufliegern
setzt Goldhofer auf Innovation. Eine neue Generation mit
Pendelachsen erlaubt deutlich höhere Zuladungen und
schont zugleich die Straßen. Erich Traub: „Der Unternehmer
kann mit uns wachsen und muss keinen neuen Partner
suchen. Bei uns kommen nicht die Fahrzeuge zurück,
sondern die Kunden!“
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Kombinierte Flusskreuzung
In China wird derzeit eine 7 km lange Brücke über dem
Fluss Yangtze gebaut. Die ChongQi-Brücke soll Chongming
Island, eine Insel in Shanghai, und die Stadt Qidong
in Jiangsu verbinden. Für das Projekt bewegten
dabei SPMT von Nicolas insgesamt 25.500 t Stahl.
Die tragende Struktur der Brücke besteht aus zwölf
vorgefertigten Segmenten, welche von Jiangsu Zhongtai
Steel Structure Co. Ltd. (ZTSS) in Jiangsu hergestellt
werden. Von der Produktionsstätte aus galt es, die
gigantischen Stahlkonstruktionen bis zur 2 km entfernten
Brückenbaustelle zu transportieren.
Die Dimensionen der einzelnen Segmente sprechen
für sich: zwei Segmente mit je 595 t und 56 m Länge,
zwei Segmente mit je 1890 t und 147 m Länge sowie
acht Segmente mit je 2566 t und 185 m Länge. Für
die Beförderung der insgesamt knapp 25.500 t Stahl
wurden SPMT des Fahrzeugherstellers Nicolas Industrie
SAS aus Frankreich eingesetzt. Das chinesische
Unternehmen ZTTS ist bereits langjähriger Kunde des
französischen Transportfahrzeugherstellers und setzt
dessen Transport-Equipment in seinem täglichen Produktionsgeschäft
ein.
MANAGEMENT
Werksverkehr
nach Plan
Am Standort Zweibrücken fertigt die Terex
Cranes aus 25.000 Teilen von 500 Lieferanten
an drei Produktionsstätten Mobilkrane
mit einer Tragkraft von 40 bis 3200 t. Dazu
transportiert das Unternehmen zwischen 50
internen und externen Be- und Entladestellen
eine Vielfalt großer und schwerer Teile mit einem
Fuhrpark von neun bis 15 Fahrzeugen.
Die iSL innovative System Logistik GmbH aus
Saarlouis steuert mit der Speditionssoftware
52 K&H 6/2011
von cargo support inklusive Modul für Handy-
Telematik den Werksverkehr zwischen den
drei Produktionsstandorten von Terex in
Zweibrücken.
In der Kombination mit einer webbasierten
Auftragserfassung für 50 Be- und Entladestellen
soll die anpassungsfähige Standardsoftware
durch flexible Transportplanung
die Wartezeiten reduzieren und die Anzahl
der täglichen Touren pro Lkw für iSL in Saarlouis
um ein Drittel erhöhen.
Mit dem Ziel einer flexibleren Transportplanung
nahm der von Terex beauftragte Full-
Service-Logistik-Provider iSL Anfang April die
Schweres auf Leichtes
Nooteboom-Trailer für Steil Kranarbeiten
Steil Kranarbeiten aus Trier hat kürzlich seinen Fuhrpark
um einige Fahrzeuge erweitert, u. a. auch um einen siebenachsigen
MCO-PX-Semitieflader und zwei fünfachsige
Telestep-Ballasttrailer von Nooteboom.
15 Trailer. Steil Kranarbeiten hat Niederlassungen in
Deutschland, Frankreich und Luxemburg und ist innerhalb
der Steil-Gruppe in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern
aktiv: Kranarbeiten, Spezialtransport, Berge- und
Abschleppdienst, Transport von Hubarbeitsbühnen und
Gabelstaplern. Steil hat in den vergangenen Jahren nach
eigenen Angaben kräftig in seine Transportflotte inves-
Speditionssoftware in Kombination mit einer
webbasierten Auftragserfassung in Betrieb.
Das System beschleunigt mit direkter und
einmaliger Auftragserfassung an den Beund
Entladestellen mit transparentem Zugriff
auf alle Daten, die Planung und Disposition
von Transportaufträgen sowie die zeitnahe
Kontrolle von Laufzeiten und Kosten.
Die Speditionssoftware von cargo support
verknüpft dazu alle Auftragsdaten für die
einzelnen Teile über eine Identnummer mit
den Stammdaten des Unternehmens inklusive
logistischen Angaben zu Länge, Breite,
Höhe und Gewicht.
tiert, in der sich auch etwa 15 Nooteboom-Ballasttrailer,
-Multitrailer und -OSDS-Semitieflader befinden.
Abgestimmte Ladefläche. Steil Kranarbeiten hat sich
nicht nur wegen der nach Nooteboom-Angaben hohen
Nutzlast von rund 61 t für den Telestep-Ballasttrailer entschieden.
Auch die geringe Ladeflächenhöhe dieser neuen
Ballasttrailer macht es möglich, einerseits die hohen
Materialcontainer zu laden und anderseits die Ballastteile
zu transportieren.
Die hohe Nutzlast des Ballasttrailers, Typ OVB-75-05(Z),
von 61 t wird durch das geringe Eigengewicht von unter
14 t ermöglicht. Die Länge der Ladefläche ist speziell für
den Transport von Ballast- und Kranteilen ausgelegt.
Durch die verwendete Drehschemel-Lenkung soll der
Telestep-Ballasttrailer letztendlich auch sehr wendig sehr.
Optimierter Werksverkehr bei Terex durch die
Speditionssoftware von cargo support. (Foto: fh)
Bei rund 14 t
Eigengewicht können
auf den fünfachsigen
Telestep-
Ballasttrailer von
Nooteboom etwa
61 t Gegengewicht
geladen werden.
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Seil- und Hebetechnik
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muss auf das
Spezialfahrzeuge. Die Firma Finke-Spezialtransporte GmbH aus Neuenkirchen-Vörden ist auf den
Transport von Rohren an die Pipelinetrassen spezialisiert. Dafür baut sie in einer firmeneigenen
Werkstatt ihre Mercedes-Benz-Actros-Lkw zu spezialisierten Lkw mit Plattform für Langmaterial um.
Der bei dem Bau der Ethylen-Pipeline-Süd eingesetzte
Actros 4141 AK 8x8 ist einer von sechs neu beschafften
Actros, die die Firma Finke-Spezialtransporte GmbH in
Eigenregie mit Beratung der Vechtaer Mercedes-Benz-Vertretung
Autohaus Anders und in Zusammenarbeit mit dem TÜV Nord
realisierte. Das Fahrerhaus des Actros setzte man vor den Kipperrahmen
und legte es gleichzeitig tiefer, damit die sperrige
Last von Pipeline-Rohren von bis zu 19 m Länge überkopf transportiert
werden kann. Dazu verlängerten die Fahrzeugbauer das
Fahrgestell auf 12 m. Im Zuge dieser Umbauten wurde ein komplett
neuer Kabelstrang eingezogen, die Kardanwelle verlängert
und das Lenkgetriebe für die doppelgelenkten Vorderachsen
neu platziert. Gleichzeitig verstärkte man den Rahmen, um die
Plattform aufzunehmen.
Mit BlueTec 5 ins Gelände
Der Unterschied zum früheren Pipeline-Bau ist, dass auch hier
das grüne Bewusstsein Einzug gehalten hat und in den Planfeststellungsverfahren
dezidiert vorgeschrieben wird, sodass die
Transport-Lkw auf der Trasse den neuesten Emissionsschutzgesetzen
genügen müssen. So sind die Plattform-Actros schon
zum frühest möglichen Zeitpunkt als BlueTec 5 bestellt worden,
Auf Basis eines herkömmlichen Actros
4141 AK 8x8 entstanden durch Finke-Spezialtransporte
sechs neue Rohrtransporter.
Sechs auf einen Streich:
Die Flotte von Rohrtransportern von Finke. (Fotos: Daimler)
insbesondere, da diese Spezialfahrzeuge auch lange Autobahnanfahrten
zu den weit verteilten Baustellen in Kauf
nehmen müssen und hiermit von der Incentivierung profitiert
haben. In den Planfeststellungsverfahren wird
im Zuge des Umweltschutzes, hier genauer der Bodenverdichtung,
auf die geringe Einsinktiefe der Actros 4141
AK 8x8 geachtet. So sind die Pipeline-Spezial-Actros mit
aus dem Agro-Transport bekannten Niederdruckreifen
550/60 22,5 (vorne) und 700/50 22,5 (hinten) der Marken
Alliance und BKT ausgestattet.
Die Ethylen-Pipeline Süd
Mit der Ethylen-Pipeline Süd (EPS) soll die erforderliche
Infrastruktur für den sicheren und wirtschaftlichen
Transport von Ethylen zwischen wichtigen süddeutschen
Chemiestandorten und den Anschluss an das europäische
Pipelinenetz geschaffen werden. Dazu wird eine Rohrleitung
einschließlich aller dafür notwendigen technischen
Einrichtungen verlegt. Sie verläuft mit 360 km Länge
von Münchsmünster, Bayern, durch Baden-Württemberg
nach Ludwigshafen, Rheinland-Pfalz.
Sicherheits- und Umweltaspekte
Ethylen ist ein chemisches Zwischenprodukt. Es wird für
eine Vielzahl von Kunststoffen wie Polyethylen, Polystyrol
und PVC benötigt, die ihren Einsatz im täglichen
Leben, in der Landwirtschaft, Automobilindustrie etc.
finden. Das Gas lässt sich aus wirtschaftlichen Gründen
und unter Sicherheits- und Umweltaspekten nur in Rohrleitungen
transportieren. Pipelines stellen die umweltverträglichste
Möglichkeit zum sicheren Transport großer
Mengen von Etyhlen dar. In einem unterirdischen System
erfolgt die Beförderung des Rohstoffs emissionsfrei
und mit geringem Energieaufwand.
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Automatisierte
WARENAUFNAHME
Komponenten. Ein Speditionsmitarbeiter muss in 10 m Höhe an einem Silo einen
Kran-Lasthaken anschlagen, um den Speicher für den Weitertransport per Lkw in die Vertikale
zu bringen. Das Gefahrenpotenzial ist hierbei vergleichsweise groß – reduziert werden
könnte diese Gefahr durch ein autarkes Anschlagen der Last.
Arbeitsrisiken reduzieren:
Auch bei Montageeinsätzen
leistet die...
...automatisierte Lastaufnahme
und -abgabe mit dem
Elebia e5 wertvolle Dienste.
Das Anschlagen der Last von Hand in Höhe ist immer
gefährlich. Bei einem Haken, der seine Last
automatisch per Knopfdruck aufnimmt und
nach dem Transport wieder automatisch ablegt, wäre
das Arbeitsrisiko für den Mitarbeiter deutlich reduziert.
Solche Problemstellungen leiteten die Ingenieure bei der
Entwicklung des Sicherheitshakens Elebia e5. Seit rund
einem Jahr ist der automatische Sicherheitshaken mit
digitaler Fernbedienung auf dem Markt: Software-Programmierung,
Lithium-Akku, Magnetfeldgenerator und
Funkfernsteuerung ermöglichen die automatische Aufnahme
von Lasten bis zu 5 t.
Magnetisches Feld
Der patentierte Haken generiert im aktivierten Zustand
permanent ein magnetisches Feld. Bei Annäherung des
Hakens an das Transportgut richtet sich der Hebehelfer
selbsttätig im 90°-Winkel zur Lastaufnahmeöse aus und
bringt diese in die richtige Position. Der Verlader schließt
per digitaler Fernsteuerung den Haken, der sich im belasteten
Zustand nicht öffnen lässt. So kann die Ladung zeitsparend
und sicher angeschlagen, gehoben und versetzt
werden, ohne manuellen Einsatz des Bedieners.
Am Bestimmungsort setzt der Bediener die Last wieder per
Funksteuerung ab, die eine Reichweite von 100 m besitzt.
„Damit sind Arbeiter, die mit einem Lkw-Kran eine tonnenschwere
Papierrolle aus einem Schiffsbauch auf einen
Laster laden, weit aus der Gefahrenzone“, erklärt Rudi
Gunzenhauser, Produkt-Manager beim Seil-, Hebe- und
Sicherheitstechnik-Unternehmen CarlStahl. Ohne Stromkabel,
Hydraulik und Druckluft, sondern nur mit Akkuleistung
arbeitet der Sicherheitshaken. Ein bis drei Tage halten
die sechs Zellen der Batterie. Diese lässt sich aus dem Ge-
Seit rund einem Jahr
ist der automatische
Sicherheitshaken
Elebia e5 auf dem
Markt. (Fotos: CarlStahl)
häuse herausnehmen und innerhalb von drei Stunden aufladen.
Kernstück des Elebia ist die Software der Fernsteuerung.
Mit über 65.000 Kombinations-Code-Möglichkeiten
reagiert jeder Haken nur auf die ihm zugeordnete Fernsteuerung.
Mit einer gesonderten Programmierung sind aber
auch mehrere Haken synchron zu betätigen, um z. B. mehrere
Papierrollen anzuschlagen und gleichzeitig auf einem
Lkw zum Weitertransport abzusetzen.
Jährliches Wartungsintervall
Um auch Textilschlaufen wie bei Big-Bags magnetisch
von dem Haken anzuziehen, gibt es extra Ummantelungen,
in die Metall eingenäht ist und sich von den Schlaufen
flexibel wieder abnehmen lassen. Das erforderliche,
jährliche Wartungsintervall zeigt die Fernsteuerung selbsttätig
an. Dazu schickt der Nutzer den Haken an den Lieferanten
und bekommt ihn innerhalb von zwei Tagen
zurück oder Servicemitarbeiter überprüfen und warten
das Lastaufnahmemittel vor Ort.
Neu am Markt
„Der Elebia-Haken ergänzt unser Spektrum an Lastaufnahmemitteln“,
sagt der Produkt-Manager. Es gibt bereits
mechanische Haken und Befestigungen für hunderte Anwendungen,
aus robustem oder leichtem Material, für
jede Art von Last und in allen möglichen Größen. Vollständig
elektrisch bedienbare Haken sind allerdings eine
Neuheit auf dem Markt. In Deutschland, der Schweiz und
Österreich ist der Elebia exklusiv bei CarlStahl erhältlich.
Der Elebia e5 ist die jüngste Erweiterung des Hebetechnik-Programms,
das 10.000 Produkte umfasst. „Auf dem
Markt wird sich der Elebia durchsetzen“, ist sich Gunzenhauser
sicher.
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Ladekrane
LIV HIDRAVLIKA
Geräte einer Sonderklasse
Ladekranaufbauten für Lkw-Langholzzüge sind eine Klasse
für sich. Stückgewichte bis 10.000 kg je Stamm
müssen in Wald und Flur schnell und zuverlässig geladen
werden. Als Familienunternehmen seit 1950 am
Markt, hat sich das Karl-Lammert-Fuhrunternehmen
auf Langholzfuhren spezialisiert. „Wir sind europaweit
von Dänemark bis nach Frankreich unterwegs. Unser
Motto: Wir fahren dahin, wo die Arbeit ist“, erklärt Inhaber
Karl Lammert aus Höxter. Als Ladekran für seinen
neuen MAN TGX 26.480 wählte Lammert erstmalig
einen Kran von LIV. Seit knapp einem Jahr ist die Fassi
Ladekrane GmbH exklusiver Vertriebspartner des slowenischen
Herstellers LIV Hidravlika in Deutschland. Der
L270K, den Lammert wählte, ist ein für den schweren
Einsatz gerechneter Kran. Ausgestattet mit drehbarem
Holzgreifer und Hochsitzsteuerung fehlt es an nichts.
Mit einer Reichweite von 8,10 m und einer Hubleistung
von 261 kNm netto ist der LIV Kran perfekt für seinen
Einsatz auf Langholzfahrzeugen abgestimmt und bietet
dabei ein geringes Eigengewicht.
SPEZIALEINSATZ
Hydraulischer Heizer
Nicht zuletzt durch die langjährige Fertigungs-
und Entwicklungstradition hat sich
das Unternehmen IGS auch aufgrund der
eigenen, ganz spezifischen Anforderungen
jetzt für die Beschaffung eines ATLAS-Krans
AK 105.2 entschieden. Der Kran kommt dabei
zur Beschickung eines Ofens zum Einsatz.
Im Industriepark Gersthofen wird durch
die IGS ein ganz neues, umweltschonendes
Verfahren zur Energiegewinnung angewandt.
Müll, der früher ungenutzt auf Deponien
landete, wird heute als Ersatzbrennstoff zur
Erzeugung von Wärme und Strom genutzt.
58 58 K&H K&H 6/2011 6/2011
Dieses Verfahren reduziert nicht nur die CO2-
Emissionen und schont die Ressourcen, sondern
sorgt auch für kalkulierbare Energiepreise.
Der Müll gelangt über einen Trichter
in den Brennofen. Es passiert gelegentlich,
dass dieser Trichter verstopft und die Anlage
kurzfristig zum Stehen kommt.
In diesen Fällen ist der ATLAS-Kran AK
105.2 gefragt, dessen Aufgabe es ist, den
Trichter kurzfristig frei zu räumen, um die
Anlage wieder in Betrieb nehmen zu können
– und erledigt dabei seine Aufgabe nach
Unternehmensangeben zuverlässig und gewissenhaft.
Verkauft wurde der Kran durch
die Firma ATLAS Augsburg Kamp GmbH,
ATLAS-Vertragspartner seit 1964. So bie-
(Foto: Palfinger)
Neuer PK 23002-SH
Salzburger erweitern Ladekran-Familie
Mit der Präsentation der ersten SH-Kranmodelle auf der
letztjährigen bauma bzw. IAA hat Palfinger ein weiteres
Kapitel im eigenen Ladekran-Programm aufgeschlagen.
Die neue Elektronik stellt dabei nach Unternehmensangaben
das „Sahnehäubchen“ der neuen Krangeneration
dar und soll dabei gleichzeitig ein neues Zeitalter in der
elektronischen Steuerung einläuten.
Kranrelevante Daten. So kann der Bediener erstmalig am
Sender der Funksteuerung alle kranrelevanten Daten am
Display ablesen. Der Kranfahrer soll somit das Gerät sehr
tet die Firma ATLAS Augsburg Kamp neben
jahrelanger Erfahrung und Kompetenz einen
24-h-Notfall-Service und hält alle wesentlichen
Ersatzteile im eigenen Lager vor, sodass
IGS einen bewährten Partner an ihrer
Seite hat, der den Betrieb sichert. „Unsere
Produkte überzeugen in der Praxis“, berichtet
Gerhard Frerichs, Geschäftsführer des
Werkes Delmenhorst. „Wir bieten maßgeschneiderte
Lösungen und der Kunde steht
permanent mit all seinen Bedürfnissen im
Vordergrund.“ Die ATLAS Maschinen GmbH
wurde 1919 gegründet und patentierte
1945 den ersten Kran. Heute werden im
Werk Delmenhorst 55 Krantypen mit 95
Zubehöroptionen hergestellt.
viel effizienter nutzen können. Zur Erfüllung der aktuellen
Krannorm EN12999:2011 sind sowohl im mechanischen
als auch im elektronischen Bereich zahlreiche Bedingungen
zu erfüllen, die nur durch ein entsprechend
intelligentes Steuerungssystem erreicht werden können.
Palfinger hat dabei gemeinsam mit Bosch Rexroth in dreijähriger
Entwicklungszeit einen Hydraulikschieber entwickelt,
der gleichfalls Maßstäbe in der Branche setzen
soll. So ist es gelungen, eine „Soft-Stopp“-Funktion zu integrieren,
welche beim Fahren auf Endanschlag bereits im
Vorfeld die zu erwartenden Schwingungen erkennt und in
der Folge die Geschwindigkeit proportional runter regelt.
Patentiertes System. Gemeinsam mit dem patentierten
AOS (Schwingungsdämpfungssystem) können in der Praxis
die Kranzyklen, sprich Lastbewegungen, schneller und
sicherer gefahren werden. Es hat sich in der Praxis gezeigt,
dass ungeübte Kranfahrer viel schneller das Gerät steuern
können als dies bei normalen Ladekranen möglich ist. In
der Summe wurden nach Palfinger-Angaben weltweit bereits
300 SH-Krane verkauft, welche nach Aussage der Salzburger
bereits zu vielen positiven Rückmeldungen führten.
Mit Endlos-Schwenkwerk. Seit mehreren Wochen ist nun
der PK 23002-SH auch am Markt verfügbar, welcher mit
seinem Endlos-Schwenkwerk in der 20-mt-Klasse einzigartig
ist. Im Herbst will man dann noch zwei neue Krantypen
in der 60- und 80-mt-Schwerlastklasse und Anfang
2012 Geräte in der 15- und 18-mt-Klasse präsentieren.
Wenn’s mal wieder klemmt: Der ATLAS-Kran
AK 105.2 wird bei IGS im Störfall zur Beschickung
der Müllverbrennungsanlage eingesetzt. (Foto: Atlas)
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Zukünftige
HYDRO-GENERATION
Komponenten. Viele Neu- und Weiterentwicklungen im Detail sind die Grundlage, damit große
Fortschritte im Ganzen möglich werden. Auf der CeMAT 2011 präsentierte Rexroth deshalb einerseits
Komponenten, die die Energieeffizienz und Leistung steigern, andererseits die Einhaltung der Umweltvorschriften
erleichtern, ohne Kompromisse bei der Funktionalität machen zu müssen.
Ein typisches Beispiel dafür ist die neue
Außenzahnradpumpe SILENCE PLUS,
die auf der diesjährigen Hannover
Messe unter mehr als 500 Bewerbungen mit
dem Industriepreis 2011 als innovativstes
Produkt ausgezeichnet wurde. Sie reduziert
den Geräuschpegel gegenüber einer konventionellen
Außenzahnradpumpe um durchschnittlich
15 dB (A).
Mit einem Druckbereich bis 280 bar ist
sie trotzdem für Anwendungen mit hoher
Arbeitsleistung geeignet. Die fast lautlose
Hydraulik ergänzt die Vorteile leiser Elektro-
Gabelstapler und elektrischer Hubwagen.
Gerade in Umgebungen mit unmittelbarem
Kundenkontakt, wie Supermärkte oder
Getränkemärkte, ist Geräuschminderung
ein wichtiger Aspekt. Aber auch in Lagerhallen,
wo viele Mitarbeiter von lauten Arbeitsgeräten
betroffen sind, stellen Systeme mit
der leisen Rexroth-Pumpe einen Beitrag
zum Gesundheitsschutz dar. Die Investition
lohnt sich auch konstruktiv, weil der Aufwand
für Geräuschdämmung sinkt. In der
Montage können somit zahlreiche Arbeitsgänge
entfallen.
Hohe Leistung, niedriger Verbrauch
Mit moderner Hydraulik will Rexroth beweisen,
dass Effizienz nicht Verzicht auf
wichtige technische Eigenschaften bedeutet.
Mit einer weiteren Kernkomponente,
der Verstellpumpe A10VO präsentierte Rexroth
besonders wartungsarme und wirtschaftliche
Hydrauliklösungen. Nach dem
Prinzip „flow on demand“ wird bei der Verstellpumpe
A10VO durch eine bedarfsgerechte
Steuerung nur so viel Öl gefördert,
wie von den Verbrauchern tatsächlich abgerufen
wird. Die Reduzierung des Schwenk-
Leistungsfähige
Komponenten
für Hydraulikanwendungen.
winkels macht es möglich, abhängig von
der benötigten Leistung den Volumenstrom
zu regulieren und so den Verbrauch erheblich
zu senken. Außerdem soll sich die Lebensdauer
der Hydraulikflüssigkeit verlängern,
womit auch längere Service-Intervalle
möglich sind.
Künftige Anforderungen
Die leistungsfähigen Einzelkomponenten
von Rexroth geben Ingenieuren bereits heute
die Systeme an die Hand, mit denen sie
kommende Anforderungen bewältigen können.
Wenn ab 2014 die nochmals verschärften
Abgasgrenzwerte von TIER IV final in
Kraft treten, werden besonders umweltschonende
und kosteneffiziente Komponenten
benötigt. Allerdings sind die Anforderungen
so hoch, dass einzelne Bauteile allein oft
nicht genügen. Deshalb bietet Rexroth eine
Reihe von abgestimmten Baugruppen, mit
denen Hersteller mobiler Arbeitsmaschinen
Engineering-Aufgaben sehr effizient lösen
können sollen. Ob Fahrantrieb, Arbeitshydraulik,
Lenkung oder Bedienung – die Subsysteme
lassen sich nach Unternehmensangaben
sehr einfach in die individuellen
Konzepte der Hersteller integrieren und erledigen
dort klar umrissene Einzelaufgaben.
Hydrostatischer Antrieb
Der hydrostatische Fahrantrieb gestaltet
beispielsweise den Verbund von Rädern und
Verbrennungsmotor variabler. Die Hydraulik
kann Laständerungen sehr effizient abfangen,
damit der Motor nicht unnötig im
oberen Drehzahlbereich arbeiten muss.
Durch den genau dosierbaren Ölstrom lassen
sich Hydrostaten besonders feinfühlig
fahren und positionieren. Das Leistungs-
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Management erlaubt, per Software zwischen
maximaler Umschlagleistung und
minimalem Energieverbrauch zu wählen.
So wird der Verbrauch optimiert und dem
Benutzer steht trotzdem stets die benötigte
Arbeitsleistung zur Verfügung.
Verschleißfrei bremsen
Ein weiterer Vorteil: Verschleißfreies, hydrostatisches
Bremsen mit Retarderunterstützung
erhöht die Langlebigkeit des Systems
und soll auch hier die Verbrauchskosten
senken. Andere Subsysteme wie
die Rexroth-Power-Packs ermöglichen besonders
kompakte, elektro-hydraulische
Lösungen, weil alle Ventile komplett in
das Aggregat integriert sind. Da die sonst
notwendige Verrohrung entfällt, sinken
die Kosten. Außerdem wird weniger Arbeitszeit
beim Einbau benötigt und die
kompakten Rexroth-Power-Packs belegen
auch wenig Platz.
62 K&H 6/2011
Komplexe Anwendung:
Hier ist eine ausgefeilte
Steuertechnik gefragt.
(Fotos: Bosch Rexroth)
Effizienz durch Präzision
Intelligente Systeme erfordern leistungsfähige
Steuerungen. Auf der CeMAT 2011
präsentierte Rexroth so einen neuen Vertreter
der Baureihe 30 der BODAS-RC-
Steuergeräte. Zahlreiche Ventile, Hydropumpen
und -motoren sowie elektrische
Verbraucher können nun mit einem einzigen
Gerät gesteuert werden.
Die RC28-14/30 Controller ersetzen dezentrale
Lösungen und sollen es einfach
machen, Komponenten in das Steuerungskonzept
einzubinden, die derzeit oft
noch rein mechanisch gesteuert werden.
Die neuen Steuergeräte besitzen 28 Proportionalausgänge,
14 Schaltausgänge sowie
75 multifunktionale Eingänge. Ein
schneller TriCore-Prozessor sorgt dafür,
dass auch komplexe Programme mit geringer
Zykluszeit abgearbeitet werden. Die
Steuerungsplattform ermöglicht es, Sicherheitsfunktionen
bis Performance Level d
nach der ISO 13849 mit nur einem Controller
abzubilden. Die frei programmierbare
Steuerung mit CAN-Bus-Anbindung
kann den hydrostatischen Fahrantrieb, die
Arbeitshydraulik und die elektrischen Zusatzfunktionen
sowohl einzeln als auch
gemeinsam steuern. Außerdem kann sie
auf das Motorsteuergerät zugreifen, um
beispielsweise eine verbrauchsgünstige
und bedarfsgerechte Drehzahl anzufordern.
Die Kombination von elektrischer
Steuerung und Hydraulik erlaubt es, situativ
zu reagieren und dadurch die Effizienz
zu steigern. Deutlich wird dies bei
Diesel Hydraulic Control (DHC). Rexroth
greift hier auf die Kompetenz von Bosch
in puncto Dieselmotorsteuerung zurück,
um hohe Dynamik der Fahr- und Arbeitshydraulik
bei möglichst niedrigen und
somit verbrauchsgünstigen Drehzahlen
des Diesels möglich zu machen.
DHC erhöht den Gesamtwirkungsgrad der
Maschine, indem die Hydraulik mit dem
Motor-Management kommuniziert. Die
Arbeitshydraulik kann so eine bevorstehende
Arbeitsanforderung an den Motor
melden, der die entscheidenden Sekundenbruchteile
gewinnt, um sich auf die
anstehende mechanische Last vorzubereiten.
Er gerät nicht in die Drückung, sondern
kann sofort seine Leistung entfalten.
Dadurch bleibt die Dynamik des Staplers
auch bei auf TIER-IV-final-optimierten
Dieselmotoren erhalten.
Gestiegener Wirkungsgrad
Zusätzlich verringert das energieoptimierte
Steuerungskonzept den Kraftstoffverbrauch
erheblich. Eine weitere Strategie
zur Steigerung des Wirkgrads ist die Erhöhung
des Druckniveaus im hydraulischen
Kreislauf. Wenn die so erzielten Effizienzgewinne
ausreichen, um kleinere, verbrauchsärmere
Motoren einzusetzen, ist
der Grundstein für effektives Downsizing
gelegt. Kleinere Motoren wiegen in der
Regel weniger und belegen auch weniger
Platz im Motorraum. Rexroth bietet passend
dazu hydrostatische Antriebe für die
Fahr- und Arbeitshydraulik an.
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Werkstatt
Reifen-Druck digital im Netz
Technik. Auf der transport logistic 2011 präsentierte die VENTECH GmbH erstmals die neue
Datenbankanwendung PNEUSCAN DAT. Das Programm dient zur Auswertung der mit den Reifenkontrollgeräten
PNEUSCAN ATM und PNEUSCAN PRO gemessenen Reifendrücke und Profiltiefen.
PNEUSCAN DAT der VENTECH GmbH macht umgehend
falsche Rad- und Druckeinstellungen deutlich. (Fotos: VENTECH)
PNEUSCAN DAT stellt dem Nutzer des Reifenkontrollsystems
PNEUSCAN nach VENTECH-Angaben eine Schnittstelle
zur Verfügung, mit deren Hilfe er sämtliche
hafte Messwerte rot dargestellt.
Neben der Liste aller Fahrzeugen samt Messwerten stellt das
Programm auf Wunsch auch Auswahllisten für eine frei defi-
Kontrollergebnisse von jedem Computerarbeitsplatz im Firmennierbare Anzahl letzter Messungen, für die letzten Messungen
netzwerk aus einfach überwachen und auswerten kann. „Mit mit mindestens einer Messung außerhalb des eingestellten To-
unserem neuen Daten-Management lassen sich jetzt sämtliche
Kontrollergebnisse der einzelnen
Fahrzeuge auch über einen
leranzbereichs oder die Messergebnisse der letzten 48 Stunden
längeren Zeitraum verfolgen und Die korrekte Fahrwerkseinstellung
auswerten“, erklärt Ulrich Pingel, stellt optimale Verbrauchs-
Geschäftsführer des PNEUSCAN-
Herstellers VENTECH.
werte sicher.
Effiziente Kostenkontrolle
Das Daten-Management PNEUSCAN
DAT bietet zahlreiche Funktionen
und Auswertungen, die das Fuhrpark-Management
einfacher und die
Kostenkontrolle wesentlich effizienter
machen sollen. So lässt sich nicht
nur rechtzeitig Ersatzbedarf für abgefahrene
Reifen erkennen. Es ist auch
64 K&H 6/2011
möglich, überdurchschnittlichen Verschleiß, etwa durch Fehleinstellungen
an der Achse, aber auch Schädigungen der
Reifen frühzeitig zu analysieren, Ausfällen durch Reifenschäden
vorzubeugen und so die Kosten gegebenenfalls für Reifenersatz
sowie Reparatur- und Ausfallzeiten erheblich zu senken.
Das leistet das Programm
PNEUSCAN DAT ist ein browserbasiertes Programm, das vom
VENTECH-Fachmann auf den Rechner des Reifenkontrollsystems
PNEUSCAN aufgespielt wird. Über das Firmennetzwerk
ist die Auswertung von jedem Netzwerkrechner aus abrufbar.
Eine zusätzliche Programminstallation ist nicht notwendig. Im
Browserfenster zeigt das Programm standardmäßig den Prüfstatus,
Datum und Uhrzeit der letzten Messung, Fahrzeugnummer
und -typ an. Auf Knopfdruck erhält der Nutzer die genauen
Messdaten jedes einzelnen Reifens, sowohl für den Luftdruck
als auch für die Profiltiefe. Dabei werden kritische oder fehler
PNEUSCAN vereinfacht die Datenspeicherung.
bereit, auch hier auf Wunsch nur die als kritisch markierten.
So hat der Fuhrparkleiter oder Werkstattmeister auf
Knopfdruck alle relevanten Daten jederzeit parat.
Optische Warnung
Voraussetzung für PNEUSCAN DAT ist die Installation
der Sensor-Reifenkontrollanlage PNEUSCAN ATM; idealerweise
ergänzt durch die Profiltiefenmessung PNEU-
SCAN PRO und die Fahrzeugerkennung PNEUSCAN ID.
Die Kombination dieser von VENTECH entwickelten Produkte
überprüft beim Überfahren innerhalb von Sekunden
nicht nur den Reifenluftdruck an jedem einzelnen
Rad, sondern zusätzlich auch die Tiefe des Profils sowie
die Indikation eines schräg abgefahrenen Reifens.
Gleichzeitig werden dank der Fahrzeugidentifizierung die
Messdaten dem jeweiligen Fahrzeug im System zugeordnet.
Bei fehlerhaftem Druck oder zu wenig Profiltiefe
warnt eine rote LED-Leuchte und ein großes Display zeigt
übersichtlich die entsprechenden Werte grafisch. Damit
lassen sich aufwändige Prüfungen von Hand vermeiden.
Reifen mit korrektem Druck und ausreichendem Profil
sind nicht nur sicherer, sie verursachen auch weniger
Kosten, dank geringerem Kraftstoffverbrauch und weniger
Ausfällen durch Reifenschäden
Produktlinie mit vollautomatischen Anlagen
Die VENTECH GmbH wurde im Jahr 2006 von Ulrich
Pingel im westfälischen Marl gegründet, mit dem Ziel,
innovative Mess-Systeme für den Straßenverkehr anzubieten.
Das Kernprodukt ist PNEUSCAN, eine Produktlinie
vollautomatischer Anlagen, die einfach und schnell
den Reifendruck und die Profiltiefe von Bussen, Lastwagen,
Schwerlastfahrzeugen, Autos und Sonderfahrzeugen
überprüfen können. Diese kostensparenden Lösungen
helfen den Kunden, die Wartung der Reifen zu verbessern
und gleichzeitig die Fahrsicherheit zu erhöhen. Des Weiteren
tragen die Produkte dazu bei, die Lebensdauer der
Reifen zu verlängern, den Kraftstoffverbrauch zu optimieren
und die CO2-Emissionen zu verringern.
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Konzepte für
Ausblick. Die Welt der Mobilität ist auch
in der Intra-Logistik im steten Wandel und
schon heute stellen sich Entwickler Fragen
zu kommenden Trends und Anforderungen
und gestalten ihre Antworten.
K&H stellt einige Konzepte kurz vor.
Stapler von morgen: Die Hersteller
entwickeln stetig neue Lösungen und Ideen.
Fronius und Linde: HyLog-Fleet schleppt emissionsfrei
Brennstoffzellen könnten sich zu einer Alternative für Elektroantriebe
entwickeln. Ein konkretes Beispiel, wie innerbetrieblicher
Transport dann aussehen könnte, kommt aus den Häusern
Fronius International und Linde Material Handling. Gemeinsam
haben die Unternehmen mit HyLog-Fleet (Hydrogen powered
Logistic-System im Flotteneinsatz) einen weiterentwickelten
Schlepper vorgestellt.
Das Fahrzeug basiert auf einem Schlepper Linde P30 C mit 3 t
Zugkraft. Fronius entwickelte für den Schlepper eine Brennstoffzelle
der zweiten Generation, die so genannte Fronius Energy
Cell. Sie ist im Vergleich zum Vorgängermodell kleiner und
kompakter geworden, wodurch der Wasserstofftank nicht mehr
auf der Batterieabdeckung sitzt, sondern in den Batterieraum
integriert werden konnte. Das neue Design der Brennstoffzelle
erlaubt zudem den Einbau in einen Standard-Batterietrog.
Die Idee, Antriebs- und Ladeeinheit
zu trennen, kennen wir z. B. vom
Straßenverkehr. Linde zeigt, es geht
auch in der Intra-Logistik. (Fotos: Hersteller)
In einem nächsten Schritt sollen die Fahrzeuge unter realen
Bedingungen getestet werden. Nach und nach sollen nach Unternehmensangaben
weitere Fahrzeuge erprobt werden und die
dabei gemachten Erfahrungen in die Weiterentwicklung der
Brennstoffzellen-Lösung fließen. Brennstoffzellen bieten als
Eigenschaften u. a. einen hohen Wirkungsgrad, arbeiten emissionsfrei
und ohne lange Batterie-Ladezeiten.
Hyundai: Vorhang leicht gelüftet
Wie die Stapler von Hyundai in Zukunft aussehen sollen, offenbart
eine Konzeptstudie der geplanten, neuen Elektrostapler-Baureihe,
an der die Ingenieure im Hyundai-Entwicklungszentrum
aktuell arbeiten. Auf der CeMAT wurde der Vorhang
bereits ein klein wenig gelüftet. Heraus kommen sollen Maschinen
mit abgerundeter Karosserie und großzügigen Glasflächen
an den geräumigen Fahrerkabinen.
Linde MH: Plug and Play in der Lagertechnik
Verschiedene Aufsätze für ein und denselben Adapter –
ein System, das sich bei Bohrmaschinen und Co. bewährt
hat, setzt Linde Material Handling mit Epion auch für
Lagertechnikfahrzeuge um. Dreh- und Angelpunkt des
Systems ist die Antriebseinheit mit innovativer Steuerschnittstelle.
Über diese modulare Lastschnittstelle lassen
sich verschiedene „Werkzeuge“ mit der Antriebseinheit
verbinden und auf diese Weise unterschiedliche Fahrzeuge
kreieren. Gabelzinken machen das Gerät z. B. zum
Niederhubwagen; im Tausch mit einem Monomast inklusive
Initialhub entsteht ein multifunktionaler Hochhubwagen.
Wird stattdessen ein Fahrerstand mit Anhängerkupplung
an die Antriebseinheit gesteckt, entsteht ein
Schlepper zum Verziehen von Rollcontainern oder Behältern.
Ohne Antriebsmodul lässt sich die Masteinheit
des Hochhubwagens obendrein als freistehende Arbeitsstation
verwenden.
Die Energieversorgung der Antriebseinheit erfolgt über
Lithium-Ionen-Batterien mit Schnellwechselsystem. Sowohl
Fahr- als auch Hebefunktionen werden elektrisch
gesteuert. Dirigiert wird das Gerät über einen Multifunktions-Joystick
mit intuitiver Ein-Hand-Bedienung und
der Möglichkeit, diesen abzunehmen und das Fahrzeug
per Fernbedienung zu dirigieren.
STILL: cubeXX bringt sechs auf einen Streich
STILL richtet mit dem cubeXX wieder einmal den Blick
in Richtung Zukunft. Gemeinsam mit dem Hamburger
Designbüro TEAM DESIGN entwickelte das Unternehmen
ein flexibles Fahrzeug für den Arbeitsalltag von morgen.
Zur Bewältigung der steigenden Auftragseingänge
in der On-demand-Welt, lässt sich der cubeXX im Dualbetrieb,
also automatisiert oder bemannt, betreiben. Im
automatisierten Betrieb oder im Stand-by-Modus kann
nicht nur die Kabine einfahren, sondern auch die Gabeln
beim Nichtgebrauch bündig zum Hubgerüst einklappen.
Je nachdem, ob er mit oder ohne Ladung fährt, lassen
sich die Räder so einschlagen, dass er sich auf der Stelle
um 360° drehen kann. Laststützen unterhalb der Gabeln
ermöglichen Lastaufnahmen ohne Gegengewicht.
Können die Laststützen nicht genutzt werden, kann optional
ein Gegengewicht aufgenommen werden. Bei bemannter
Fahrt ist die Kabine ausgefahren und bietet dem Fahrer
eine Steh-Sitz-Position und die Möglichkeit, sich für
einen Richtungswechsel um 180° zu drehen. Nach dem
Motto „Einer für alles“ bietet der cubeXX eine Kombination
aus sechs Fahrzeugarten: Elektrostapler, Doppelstockfahrzeug,
Routenzug, Nieder- und Hochhubwagen sowie
Horizontalkommissionierer.
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Neue Tragklassen-Dimension
Mit dem luft- oder SE-bereiften GEX 40-50
stößt Clark in eine neue Tragklassen-Dimension
seiner Elektrogeräte vor. Der 80-V-Vier-
Rad-Stapler vervollständigt mit Tragkräften
von 4, 4,5 und 5 t die GEX-Baureihe (1,6 bis
5 t). Das Design des GEX bietet u. a. zwei Antriebsmotoren,
AC-Technologie und Ölbadlamellenbremsen.
Schmaler Platzsparer
Combilift hat das Angebot der Aisle-Master-Reihe
mit einem weiteren schmaleren
Modell erweitert. Der Aisle-Master 15E
hat eine Tragfähigkeit von 1,5 t und eine
Chassisbreite von 1030 mm sowie einen
AC-Elektro-Antrieb. Die Produktpalette umfasst
Modelle mit AC-Elektro- sowie LP-
Gas-Antrieb mit Tragfähigkeiten von bis zu
2,5 t und Hubhöhen von bis zu 12,50 m.
Designpreis-Hattrick
Zuwachs für F-Gen
Eine neue Baureihe von schweren Kalmar-
Staplern erweitert die F-Generation von Cargotec.
Die Reihe umfasst die vier Modelle
DCF180 bis 250 mit Hubkapazitäten von 18
bis 25 t und verfügt über saubere Motoren
mit verbesserter Kraftstoffeffizienz, eine neue
Hydraulik, einen ergonomischen Führerstand
und ein hochmodernes Diagnosesystem.
Arbeitsplatz Stapler
Die Grammer AG hat mit Primo Evolution
einen Premiumsitz als Nachrüstlösung für
Schwerlast- und Containerstapler vorgestellt.
Besonderes Merkmal des Sitzes:
Die niedrig aufbauende Federung wurde
mit einer vollautomatischen Gewichtseinstellung
kombiniert.
Die Schubmaststapler der ESR-5000-Serie von Crown haben bereits den dritten internationalen Preis
für ihr Design erhalten. Nach dem iF Gold Award und dem IDEA Gold Award geht nun auch der Good Design Award an die Schubmaststaplerserie.
CH WAS!
Produktvorstellungen. Rund um
die Flurförderzeuge hat sich
einiges bewegt. K&H stellt im
Short-News-Format einige der
Änderungen rund um neue
Modelle, Zubehör und mehr vor.
(Fotos: Hersteller)
Vorstoß nach Westeuropa
LiuGong Machinery Corp. hat zehn neue
Gabelstaplermodelle vorgestellt. Darunter
das elektrogetriebene CLG2015AT,
CLG2015A und CLG2020A. Weitere
Modelle sollen sich in der Entwicklung
befinden. Die Gabelstapler werden über
Fachhändler vertrieben und in Europa
über die Niederlassung der europäischen
Tochter sowie das Teilelager in Amsterdam
unterstützt.
Mittelfeld neu aufgestellt
Hyundai hat seine Familie der mittelgroßen
Treibgasstapler neu aufgestellt. Hinzu kommt
der 33L-7a, dafür entfällt künftig der 20L-7. Damit
bietet die Baureihe nun drei Modelle mit
Traglasten von 2,5 bis 3,3 t. Die eingesetzten
Hyundai-Theta-Weltmotoren erfüllen die Abgasnorm
Tier IV.
72 K&H 6/2011
Schnellere Fahrten
Komplettierte Reihe
Der neue Hyster-Gabelstapler J4.0-
5.0XN elektrifiziert das Segment von
4 bis 5 t. Der Staplertyp ist u. a. mit
umweltoptimiertem ECO-eLo-Modus
und dem leistungsorientierten HiP-
Modus ausgestattet. Kompakte Abmessungen,
Vorderachse mit zwei
Fahrmotoren und Lenkachse für Wenderadius
null ermöglichen eine hohe
Mobilität.
Preview für Niederhub-Kommissionierung
Drehen für neue Dimensionen
Gemeinsam mit dem Systempartner
Neumaier Industry bietet Linde Material
Handling für seine verbrennungsmotorischen
Gabelstapler im Traglastbereich von
2 bis 8 t einen drehbaren Fahrersitz an.
Dabei dreht der Bediener den gesamten
Fahrerstand mechanisch um 90°. Eine
Prüfung durch den TÜV-SÜD bestätigte
nach Unternehmensangaben das Sicherheitsniveau
des Drehsitzes.
Der neue HUBTEX 2150 mit Tragfähigkeiten von 5 bis 8 t ist als Elektro-Mehrwege-Seitenstapler
für den echten Außeneinsatz konzipiert. Herausragendes Merkmal ist die neue Lenkung. Die Umschaltzeiten
beim Fahrtrichtungswechsel wurden deutlich reduziert. Dank Verzicht auf starre
Lenkprogramme erhält der Fahrer große Freiräume für die Fahrzeugbewegung. Die neue Lenkung
wird ab Herbst 2011 auf allen Elektro-Mehrwege-Seitenstaplern optional verfügbar sein.
Schon jetzt hat Toyota Material Handling Deutschland einen Blick auf die neue BT- Optio-L-Serie
gewährt. Die als Allzweck-Kommissionierer für die erste und zweite Ebene ausgelegten Geräte
sollen in der zweiten Jahreshälfte 2011 am Markt erhältlich sein und verschiedene Modelle
mit Tragfähigkeiten von 1000 bis 2500 kg bieten.
Damit Energie stets dann verfügbar ist,
wenn sie benötigt wird, sind Speicher
notwendig. Eine Möglichkeit: Lithium-
Ionen-Akkus. Eine Technologie, mit der
auch die Bauform der Stapler selbst in
eine neue Welt eintauchen könnte. Lithium-Ionen-Akkus
gehen nicht nur mit
kleineren Energiezentralen und Stromversorgungszellen
an den Start als andere
Vertreter und bringen damit auch Vorteile
für die Umwelt mit. Mitsubishi Gabelstapler
nennt hier gleich sieben Hauptvorteile
bei der Nutzung von Lithium-Ionen-Akkus
bei Gabelstaplern.
Ladevorteile und mehr. Im Gegensatz
zu einem herkömmlichen Akku, der vor
dem Aufladen mindestens zu 80 Prozent
entladen werden muss, kann ein Li-
Neue Energie im
Einsatz: Lithium-Ionen-Akkus
bieten neue Möglichkeiten. (Foto: Mitsubishi)
Mehr als alternative Energie
Mitsubishi setzt auf Lithium-Ionen-Akkus
thium-Ionen-Akku jederzeit aufgeladen
werden. Das Laden selbst benötigt dabei
laut Mitsubishi mit 20 Min. deutlich weniger
Zeit als bei Blei-Akkus. Auch bei der
Lebensdauer kann die Technologie demnach
gegenüber herkömmlichen Akkus
punkten. Aufgrund der hohen Energiedichte
können die Lithium-Ionen-Akkus
zudem kleiner und leichter sein als die
Alternative in Form eines Blei-Akkus und
sind wartungsfrei.
Neue Designdimensionen. Bisher spielten
Akkus dank ihrem Gewicht und ihrer
zentralen Anordnung eine wichtige Rolle
bei der Stabilisierung des Staplers. Die
Lithium-Ionen-Akkus erlauben den Designern
nun auch neue Formen und Größen
und damit die Möglichkeit einer ra-
dikalen Neubewertung der Bauform von
Gabelstaplern – vielleicht kündigen sich
damit die größten Veränderungen an,
seit es Gabelstapler gibt. Blei-Akkus haben
laut Mitsubishi den Nachteil großer,
interner Verluste, was zur Bereitstellung
von weniger Energie führt. Lithium-Ionen-Akkus
können Energie effizienter
speichern, abgeben und so auch die CO2-
Emissionen reduzieren.
Herausforderungen am Anfang. Die
Kosten für einen Lithium-Ionen-Akku
sind noch hoch, jedoch ist es wahrscheinlich,
dass sie sich mit steigender
Produktionsmenge verringern werden.
Zudem kann es bei Anwendungen mit
höheren Spannungen bei der Verbindung
mit einem bestehenden Netz laut
Mitsubishi Probleme geben. Die Lösung
sei hier, auf Drehstromnetze zu schalten.
Die damit verbundenen Kosten würden
durch Einsparungen ausgeglichen, die
sich aus dem Verzicht auf Blei-Akkus ergeben,
wie z. B. entfallende Entlüftungsanlagen
in den Räumen, in denen die
Batterien aufgeladen werden.
Bereits heute am Markt. Das erste
Produkt von Mitsubishi Forklift Trucks
mit Lithium-Ionen-Akku in Form ei-
nes Gegengewichtstaplers ist bereits auf
dem japanischen Markt erhältlich: Der
GRENDIA EX Hybrid verfügt über einen
Antrieb mit Dieselmotor und Lithium-
Ionen-Akku. Die wiederaufladbare Energiequelle
wird innerbetrieblich bei dem
Mutterkonzern des Herstellers, Mitsubishi
Heavy Industries (MHI), gefertigt, der
mit Wissenschaftlern bei der Kyushu
Electric Power Company in Nagasaki zusammenarbeitet.
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(Foto: HOPPECKE)
Fünf Schritte für Energie
HOPPECKE stellt Energiekonzepte vor
Ohne Energie geht’s nicht. Das gilt
auch in der Welt der Flurförderzeuge.
Ein Thema, dem sich auch die
HOPPECKE Batterien GmbH & Co.
KG stetig widmet und neue Lösungen
und Möglichkeiten für die
Energie-Verfügbarkeit zeigt.
SCHALTBAU-KOMPONENTEN FÜR STAPLER
Modular verbinden
Schritt eins: Tankstelle. Mit der
„eTankstelle“ soll sich die Energieversorgung
von Flurförderzeugen
ebenso einfach gestalten, wie das
Betanken eines Pkw. Dabei können
Kunden bei diesem Konzept u. a.
von kalkulierbaren Kosten in Form
„Connect-Contact-Control“ ist das Motto der Schaltbau GmbH. U. a.
fertigt das Unternehmen Ladesteckverbinder, Kombischützen und Notabschalter,
die vor allem in Gabelstaplern eingesetzt werden. So auch
die Ladesteckvorrichtungen der modular aufgebauten Baureihe LV. Das
ermöglicht skalierbare Lösungen zwischen Fahrzeug, Batterie und Ladegerät.
Dank der multifunktionalen Adapter lassen sich zusätzliche Medien
über die Steckvorrichtung übertragen. Je nach Einsatzzweck werden dazu
Modulträger zur Aufnahme der verschiedenen Adapter an der Ladesteckvorrichtung
montiert. Der LV500 ist mit massiven Leistungskontakten für
Anschlussquerschnitte WG4/0 (120 mm2 ) ausgestattet; so sollen dauer-
einer monatlichen Flatrate oder der
Abrechnung verbrauchter Kilowattstunden
ohne Kapitalbindung und finanzielle
Vorleistung profitieren.
Schritt zwei: Serienstart. Lithium-
Ionen-Batterien sind bei HOPPECKE
ab Sommer 2011 in der Serienfertigung
und zwar in den neuen Einrichtungen
der HOPPECKE Advanced Battery
Technology GmbH (ABT) in Zwickau.
Auf der CeMAT konnten die Besucher
sich über Eigenschaften und optimale
Anwendungsbereiche der einzelnen
Batterie-Technologien wie Blei-Säure,
Faserstruktur-Nickel-Batterien und Lithium-Ionen-Lösungen
informieren.
Eine Lithium-Ionen-Design-Studie zeigte
zugleich die Design- und Entwicklungsmöglichkeiten
dieser Batterien.
Ladetechnologien und Überwachungseinheiten
ergänzen das Batterieportfolio
zu Komplettsystemen.
Schritt drei: neue Produkte. Neu im
Programm ist das flexibletrak ® -powermulti-charge-Ladegerät.
Das modular
aufgebaute multi-charge-Ladesystem
für industrielle Motive-Power-Anwendungen
gehört zu den neuesten Produkten
des Herstellers. Bis zu acht
Hochfrequenz(HF)-Ladegeräte für alle
Batterietechnologien können so innerhalb
eines industriellen Ladegeräts
integriert werden. Für trak ® -Xchange-
Batteriewechselsysteme präsentierte
HOPPECKE neue Zusatzeigenschaften,
die für eine erhöhte Bedienerfreundlichkeit
in der Ladestation sorgen.
Schritt vier: „grüne Konzepte“. Im
Green Logistics Center zeigte Energiespezialist
HOPPECKE, wie eine unabhängige
Energieversorgung für die Zukunft
aussehen könnte. Von der Solaranlage
auf der ungenutzten Dachfläche
einer Logistik-Halle über die effiziente
Energieversorgung von Flurförderzeugen
bis hin zur Wiederverwertung von
Altbatterien: Den kompletten Prozess
stellte HOPPECKE anhand einer 3D-
Animation dar.
Schritt fünf: Servicenetz. Das europaweite,
flächendeckende Servicenetzwerk
sorgt für eine professionelle Rundumbetreuung.
Der HOPPECKE-Service
umfasst dabei Leistungen vom Wassernachfüllen
über Batteriereinigung
oder BGV-A3-Prüfung der Ladegeräte
bis hin zur Betreuung der Antriebsenergie-Assets.
HOPPECKE Batterien
entwickelt und produziert bereits seit
1927 Lösungen „Made in Germany“.
hafte Betriebsströme bis 500 A gewährleistet sein. Dank formfestem, glasfaserverstärktem
Gehäuse ist der Ladesteckverbinder nach Herstellerangaben nicht
nur mechanisch belastbar, sondern auch säure- und temperaturbeständig sowie
schock- und vibrationsfest. Die Baureihe erfüllt die Anforderungen der UL1977.
Elektromechanische Komponenten:
Schaltbau fertigt neben
Ladesteckvorrichtungen z. B.
auch Kombischützen und Notabschalter.
(Foto: Schaltbau)
Hallenkrane
Der 90. Geburtstag
Jubiläum. SWF – drei Buchstaben, die in der Welt der Krantechnik für Produkte wie Schwenkkrane,
Windwerke und mehr bekannt sind. Dabei steckt mehr hinter dieser Abkürzung – und zwar eine Unternehmensgeschichte,
die vor neun Jahrzehnten mit einem ganz anderen Fokus begann.
Die Geschichte beginnt im Jahr
1921 mit der Gründung der Süddeutschen
Waggon Fabrik, einem
Waggonhersteller. Doch was haben Waggons
mit Krantechnik zu tun? Auf den
ersten Blick wenig, aber in der Produktion
der Eisenbahnwaggons spielten auch
Hebezeuge eine tragende Rolle. Denn um
die Waggons bei der Herstellung zu bewegen,
benötigte das Unternehmen Winden.
Ein Zusammenhang, aus welchem
letztlich das Unternehmen im Laufe der
letzten 90 Jahre seinen Geschäftsgegenstand
mehr und mehr vom Eisenbahnwaggon
zum Hebezeug wandelte.
Name spiegelt Kompetenzwechsel
Ein Prozess, der sich bereits 1926 nicht
nur in der Produktion der ersten Seilwinden,
sondern auch dem Firmennamen
76 K&H 6/2011
Stete Entwicklung:
SWF hat nicht nur
seine Kernkompetenz
gewandelt, sondern
entwickelt auch stets
neue Hebelösungen.
(Fotos: SWF)
wieder fand: Umfirmierung in Süddeutsche
Waggon- und Förderanlagen. Noch
deutlicher zeigte sich der neue Unternehmensfokus
ab 1953 im Firmennamen –
von nun an standen die drei Buchstaben
für Süddeutsche Winden- und Förderanlagenfabrik
von Bechtolsheim und Stein
KG. Bis zum heutigen Namen folgten
noch einige Wechsel, bis schließlich mit
der Übernahme durch KCI 1997 die SWF
Krantechnik GmbH an den Start ging.
Die Gegenwart
Heute blickt SWF nicht nur auf 90 Jahre
Erfahrung zurück, sondern ist auch mit
250 Partnern in 50 Nationen tätig. Das
breite Produktprogramm reicht dabei
von Lösungen für leichte Hebearbeiten
bis zu Hebelösungen für echte Schwergewichte.
Auf der CeMAT feierten die
Mannheimer nicht nur mit Kunden und
Partnern das Jubiläum, sondern zeigten
auch ihre neuesten Produkte. Highlight
war der CRABster-Neuling für Traglasten
bis zu 160 t. Das SWF-Produkt CRABster
ist sowohl als Einzelwindwerk und auch
als Krankit mit Komponenten für den
Kranbau erhältlich.
Das leichte Kransegment
Die Schwenkkrane JIBster für Traglasten
bis zu 2 t komplettieren das Leichtkransegment
bestehend aus den Leichtkransystemen
LIGHTster und ProfileMaster.
Alle drei Systeme werden mit Elektrokettenzügen
oder CRAFTster-Handhebezeugen
angeboten. JIBster-Schwenkkrane sind
auf Anfrage allerdings auch mit Elektroseilzug
NOVA erhältlich.
Heben im Kleinen
Für die kleinen Hebearbeiten präsentiert
SWF die CRAFTster-Handhebezeuge. Mit
den kompakten Powerpaketen können
Traglasten bis zu 20 t bewegt werden. Der
Fokus liegt allerdings in den Traglastbereichen
bis 5 t.
Angeboten werden die Standardausführung
CRAFTster sowie die zusätzlich mit
Rutsch-Kupplung als Überlastsicherung
versehene Ausführung CRAFTster GT.
Handhebelzüge, Trägerklemmen sowie
verschiedene Fahrwerke und die explosionsgeschützten
Handkettenzüge runden
das Angebot der CRAFTster-Produktfamilie
ab. Damit bietet das SWF-Krantechnik-Portfolio
Lösungen für verschiedene
Hebeaufgaben von leicht bis schwer in
unterschiedlichen Branchen.
Befähigung für mehr Sicherheit
KITO-Hebezeuge auf dem Prüfstand bei der BGHM
Arbeitsmittel müssen regelmäßig über-
prüft werden! Diese gesetzlich vorgeschriebenen
„wiederkehrenden Prüfungen“ können
„Befähigte Personen“ durchführen,
die vom Betreiber ernannt werden. Sie
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müssen neben Fachkenntnissen auch über
eine entsprechende Berufsausbildung,
Berufserfahrung und zeitnahe berufliche
Tätigkeit am zu prüfenden Arbeitsmittel
verfügen.
Lernen für Sicherheit. In der „Bildungsstätte
Nümbrecht“, einer von sieben Bildungsstätten
der Berufsgenossenschaft
Holz und Metall, werden Teilnehmern
aktuelle Erkenntnisse zum Arbeitsschutz
im Betrieb vermittelt, rechtliche Fragen
erörtert, die eigene Verantwortung im Bereich
Arbeitssicherheit und Gesundheits-
schutz verdeutlicht und nicht zuletzt
Möglichkeiten zur praktischen Umsetzung
des Gelernten im eigenen Betrieb
aufgezeigt. Hans-Jürgen Engels, als Referent
für Seminare im Transportbereich
zuständig: „Die Unfallverhütung in den
Unternehmen, beginnend mit Präventionsmaßnahmen,
gehört zum Kerngeschäft
unserer Ausbildungsmaßnahmen.“
Prüfung von Hebezeugen. In diesem Fall
geht es um die Prüfung von Handhebezeugen
und die Schulung an Ketten- oder
Ratschenzügen, so wie es z. B. von KITO
Europe GmbH in ihren Betriebsanleitungen
vorgeschrieben ist. Darin ist festgelegt,
welche Bauteile an den Geräten zu
prüfen sind. Da die Bedienungsanleitung
so detailliert ist, kann diese gleichzeitig
auch als Prüfungsvorschrift verwendet
werden. Eine entsprechende Befähigung
dies zu tun, kann in dem Seminar erlangt
werden.
Teilnehmer kommen überwiegend von
Betreiberfirmen, aus großen Industrieunternehmen,
mittelständischen Unternehmen
oder Montagebetrieben, also
Volle Kontrolle: Die Geräte werden von den
Teilnehmern demontiert und alle Sicherheitseinrichtungen
überprüft. (Foto: KITO)
vom Benutzer und Endverbraucher. Auch
Dienstleister sind dabei, die sich überwiegend
auf die Prüfung von Krananlagen,
Hebezeugen oder Lastaufnahmemitteln
spezialisiert haben.
Hallenkrane
NEUE DISPLAY-SYSTEME
Überblick in Farbe
Getreu dem Motto „Sicherheit in
Farbe“ hat die HBC-radiomatic GmbH
die Neuentwicklung micron 7 vorgestellt.
Dabei handelt es sich um einen
Sender mit integriertem Farb-LCD.
Das Display ermöglicht die Anzeige
verschiedener Rückmelde-Informationen,
z. B. Lastgewicht sowie Fehlermeldungen
und Warnhinweise. Die
Informationstexte können dabei sowohl
mit Buchstaben und Zahlen als
auch mit bis zu 16 frei wählbaren
ASCII-Zeichen konfiguriert werden.
Neben dem neu entwickelten LCD
bietet micron 7 eine ganze Palette
an weiteren Funktionen. Die Standardausstattung
umfasst zehn zweistufige
Drucktaster, zwei Drehschalter sowie
radiomatic ® iLOG für die Aktivierung
eines Ersatzsenders im Servicefall.
Optional ist micron 7 z. B. mit Vibrationsalarm,
Benutzerkennung und
als Ex-Ausführung lieferbar.
KONECRANES AIR BALANCER
Verstärkung am Arbeitsplatz
Krane und Hebezeuge haben ihre Einsatzgebiete überall dort,
wo Schweres bewegt wird, doch auch an Arbeitsstationen
an denen leichtere Materialen transportiert werden müssen,
können spezielle Hebehelfer helfen Lasten sicher, präzise und
schnell zu handhaben. So auch das XA-Aluminium-Leichtkransys-tem
mit Air Balancer von Konecranes.
Das neue XA-Aluminium-Leichtkransystem ist als Ein-Schienenbahn
sowie als Ein- und Zwei-Träger-Hängekran für Lasten bis
2000 kg konzipiert und dank 50 Prozent reduziertem Eigengewicht
bei weniger belastbaren Hallendecken oder Oberkons-
78 K&H 6/2011
Heben für Energie
Demag-Cranes-Krananlagen für MVA in China
In den vergangenen Jahren sieht sich
China mit einem starken Anwachsen
der Abfallmengen konfrontiert.
Indem die bei der Müllverbrennung
entstehende Energie zur Stromerzeu-
(Foto: Demag Cranes)
gung genutzt wird, vermeidet das Land
Mülldeponien und schont fossile Ressourcen.
Gleich in vier MVA übernehmen
Krananlagen von Demag Cranes
so zukünftig eine tragende Rolle in der
truktionen einsetzbar. Kombiniert wird der XA mit dem Air
Balancer, einem pneumatischen Seilstabilisator, der sich insbesondere
für schnelle Übergabebewegungen auf Montagelinien
eignet. Die geringen Anschaffungs-, Betriebsund
Wartungskosten und seine Produktivitätsvorteile
machen den ATB AirBalancer
laut Konecranes zu einer lohnenden
Investition. Das Hebezeug
bietet eine Alternative zu Seilzügen.
Verschiedene Steueroptionen und
Greifervorrichtungen ermöglichen
die Anpassung des Systems an
unterschiedliche Anwendungen.
(Foto: Konecranes)
chinesischen Energieversorgung aus Müll.
Siedlungs- und Gewerbeabfälle dienen
dabei als Brennstoff für Stromerzeugungs-
anlagen (waste to energy), die Strom an
Haushalte und Industriebetriebe liefern.
Den neuen Krananlagen kommt direkt
zu Beginn der Prozesskette eine Schlüsselfunktion
zu, indem sie dazu beitragen,
die für die konstante Verbrennungsleistung
erforderliche Menge Brennstoff aufbereitet
und entsprechend dosiert den
Öfen zur Verfügung zu stellen.
Krantechnik für die Rekord-MVA. Von
Shanghai Laogang Comprehensive Waste
Development Ltd. erhielt Demag Cranes
den Auftrag zur Lieferung von Krantechnik
für die MVA Laogang. Diese Anlage
nahe der Industriemetropole Shanghai
wird in der ersten Ausbaustufe mit vier
Verbrennungslinien gebaut, in denen
täglich bis zu 3600 t Müll verbrannt werden
sollen.
Um dies zu erreichen, arbeiten in Zukunft
vier automatisierte Prozesskrane
im 24/7-Betrieb ohne Kranfahrer. Mittelfristig
ist eine Verdoppelung der Kapazität
geplant, womit laut Angaben der
Betreiber die größte MVA der Welt mit
einer Verbrennungsleistung von mehr als
2 Mio. t pro Jahr entstehen würde.
Allianz der Sicherheit
Sicherheit mit
Mehrwert durch
• Erfüllung der Gesetzesvorgaben
• regelmäßige Zertifizierungen
• Kompetenz und Nähe
Scannertechnologie. Die vier Prozesskrane
werden über Spurmittenmaße von
jeweils 33,30 m, Tragfähigkeiten von 18 t
sowie Mehrschalengreifer mit einem Fassungsvermögen
von je 12 m3 verfügen.
Jeder Kran soll täglich mehr als 1800 t
bei Räum- und Mischvorgängen sowie
zur Beschickung der Verbrennungsöfen
umschlagen. Erreicht werden diese sehr
großen Leistungen mit Kranfahrten bis
zu 100 m/min, Katzfahrten bis maximal
80 m/min und Heben bis zu 100 m/min
sowie moderner Scannertechnologie und
aktiver Lastpendeldämpfung für einen
störungsfreien Betrieb.
Folgeauftrag BaoAn. Auch für das Groß-
projekt BaoAn II wurde Demag Cranes
mit der Lieferung von vier Prozesskranen
beauftragt. Nachdem sich der Anlagenbetreiber
Shenzhen Energy Environment
Co Ltd. bereits beim Projekt BaoAn I für
Demag Krane entschieden hatte und aufgrund
des zuverlässigen Betriebs sehr zufrieden
war, ging auch der Folgeauftrag
an die Krantechnikspezialisten. Das Projekt
BaoAn II sieht dabei den Bau einer
weiteren Anlage mit zwei Müllbunkern
vor. In der neuen Anlage sollen dann nach
Unternehmensangaben jährlich mindestens
1 Mio. t Müll verbrannt werden.
Krane plus Lagerstrategie. Die Anlage
umfasst vier neue Verbrennungslinien
mit vier baugleichen Prozesskranen, die
im 24/7-Automatikbetrieb ohne Kranfahrer
arbeiten werden. Bestückt mit 10-m3- Greifern verfügen die Krane über ein
Spurmittenmaß von 35 m.
Auch diese neue Anlage ist mit modernster
Scannertechnologie und aktiver Lastpendeldämpfung
ausgerüstet, sodass die
vorgegebene Umschlagleistung von bis
zu 140 t pro Stunde je Kran erreicht werden
kann. Um die konstante Versorgung
der Öfen zu gewährleisten, integriert Demag
Cranes konfigurierbare Lagerstrategien
in die Kransteuerungen.
Weitere MVA-Projekte. Für zwei weitere
Müllverbrennungsanlagen wird Demag
Cranes vier semiautomatisierte Krananlagen
liefern. Der Auftrag für Tianjin nahe
der Hauptstadt Peking wurde von der
Tianjin Binhai Environmental Industry
Development Ltd. vergeben. Die beiden
12,5-t-Krane verfügen über ein Spurmittenmaß
von 38 m und erhalten je einen
8-m3-Greifer. Zwei weitere halbautomatisierte
Prozesskrane liefert Demag Cranes
zudem an Shanghai Jinshan Biomax Green
Energy Co Ltd. für die Müllverbrennungsanlage
Jinshan in Shanghai.
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