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NL € 4,–; L € 4,–; DK dkr. 29,79; A € 4,–; B € 4,–; CH sfr 5,86; D € 4,– 25. Jahrgang April 2013 73713

ConTraiLo

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Container | Trailer | Logistik

Dortmunder Hafen

ePaper


INHALT 3/2013

Sing-a-pur Singapur S. 18

Singapur mischt in der Weltcontainerliga bereits ganz oben mit. Mehr als 31 Mio. TEU gingen

hier 2012 über die Kaikante – bald könnten es 50 Mio. TEU jährlich sein, denn Terminalbetreiber

PSA stockt mit dem Ausbau des Pasir Panjang Terminals klar auf. Mit dabei: Hafentechnologie

von ZPMC, Siemens und Cargotec.

Auf nach Nordamerika S. 22

Die Vereinigten Staaten lagen laut Statistischem

Bundesamt im letzten Jahr auf

Platz 2 der wichtigsten deutschen Exportländer.

Ein guter Grund, sich die Häfen

auf der anderen Seite des „großen Teichs“

einmal näher anzusehen. Ob Containerterminals

in New York/New Jersey, den

Everglades oder in Georgia – ConTraiLo

porträtiert einige Häfen Nordamerikas.

Editorial

3 Der Container und das Hinterland

Finanzen

6 Neuer Mieter zieht ein

8 Neue Angebote im Portfolio

10 Umgehend in Angriff nehmen

11 Globale Zertifikate erhalten

12 Konjunkturbelebung erwartet

14 Das Jahr unter dem Strich

15 Zwillingshafen im Doppelpack

16 Auf einer Stufe mit Aktien

Übersee

18 Sing-a-pur Singapur

22 Big Apple’s Sechserpack

26 Gartenstadt für Container

32 Verstärkung im Sonnenstaat

36 Boxenumschlag XXL

42 Sieben Sachen auf dem Seeweg


Boxenumschlag XXL S. 36

Während hierzulande selbst 45’-Container noch

als Besonderheit gelten und bislang Lang-Lkw

nur im Feldversuch zulässig sind, gehören

anderorts längst andere Größendimensionen

zum Bild. Wie 53’-Container im Nordamerikanischen

Hinterland. Ein Markt, in dem

auch der Port of Portland eine Rolle spielt.

Logistik Osteuropa

50 Land mit zwei Gesichtern

Logistik

52 Sydney als Zwischenstopp

53 Weltweit neue Regionalteams

Sieben Sachen auf

dem Seeweg S. 42

Ein neues Leben am anderen

Ende der Welt beginnen ist

ein Abenteuer. Ein Abenteuer,

nicht nur für die Menschen,

auch für die mitreisenden Güter.

Die do-it-yourself-Methode

ist hier ein riskantes Manöver,

das an vielen Kleinigkeiten scheitern

kann. Denn Überseeumzüge

erfordern eine komplexe Logistik.

Binnenschifffahrt

54 Auf Innovationskurs

58 Gutachten in der Kritik

Schiene

60 Mehr Leistung für Umschlag

62 Autoteile per Bahn

63 DB AG darf Gleisnetz behalten

Ladungsträger

64 Geändertes Tauschverfahren

65 Impressum

Auf Innovationskurs

S. 54

Die Eissperre im Februar

und vier Wochen Schleusensperrung

im Herbst –

im wahrsten Sinne des

Wortes im letzten Jahr

zwei Sperren für die

Binnenschifffahrt auf dem

Dortmund-Ems-Kanal. Mit

Bremswirkung auf den

wasserseitigen Umschlag.

Nichtsdestotrotz steigert

der Dortmunder Hafen

erneut sein Ergebnis.


Die Bauabschnitte 3 und 4

des Pasir Panjang Terminals

stehen ganz im Zeichen von

Automation, Optimierung und

mehr Umweltfreundlichkeit.

(Fotos S. 18–20: PSA Corporation Ltd.)

Die PSA International Pte Ltd. hat im Jahr 2012 auf seinen Terminals

rund um die Welt 60,06 Mio. TEU umgeschlagen. Damit konnte

die Gruppe einen Zuwachs von 5,2 Prozent verzeichnen. Den Löwenanteil

am Ergebnis hatte dabei Singapur. Außerhalb Singapurs schlugen

die PSA Terminals mit 28,8 Mio. TEU 3,9 Prozent mehr Container

als 2011 um. Zusammen mit den Flaggschiffbetrieben PSA

Singapore Terminals und PSA Antwerpen hat die Gruppe Anteile in

29 Hafenprojekten in 17 Ländern Asiens, Europas und Amerikas.

Terminalausbau. Singapur mischt in der

Weltcontainerliga bereits ganz oben mit!

Mehr als 31 Mio. TEU gingen hier 2012

über die Kaikante – bald könnten es

50 Mio. TEU jährlich sein! Denn Terminalbetreiber

PSA stockt mit dem Ausbau

des Pasir Panjang Terminals klar auf.

Mit dabei: Hafentechnologie von ZPMC,

Siemens und Cargotec.

Ausfuhr 2012 (vorläufige Daten)

Güterart

Menge in t

Maschinen, Apparate, mechanische Geräte 69.482,5

Kunststoffe und Waren daraus 56.375,8

Organische chemische Erzeugnisse 44.688,3

Eisen und Stahl 39.694,6

Kraft- und Landfahrzeuge 39.107,8

Gesamtausfuhr 542.019,3

Einfuhr 2012 (vorläufige Daten)

Güterart

Menge in t

Mineralische Brennstoffe 79.593,9

Kunststoffe und Waren daraus 31.131,1

Elektrotechnische Erzeugnisse 18.967,4

Tierische und pflanzliche Fette, Öle, Wachs 18.366,7

Organische chemische Erzeugnisse 18.205,2

Gesamteinfuhr 250.047,0

(Datenquelle: Statistisches Bundesamt)

Fast 6000 m Kai, 15 neue Liegeplätze und bis zu

18 m Wassertiefe – schon diese Zahlen deuten die

Dimensionen der Bauphase 3 und 4 des Pasir Panjang

Terminals (PPT) in Singapur an. Im Oktober hatte

PSA Singapore Terminals (PSA) das Großprojekt gestartet.

Auf den neuen PPT-Abschnitten entsteht dabei ein automatisierter

Containerumschlagplatz inklusive ferngesteuerten

Containerbrücken und unbemannten RTG. Beide

Krantypen sind elektrisch betrieben und stehen damit

auch im Zeichen ökologischer Nachhaltigkeit.

Die ferngesteuerte Krantechnik

Die Zhenhua Port Machinery Company (ZPMC) liefert

für das Projekt 22 ferngesteuerte Containerbrücken.

Optional gehören weitere 34 Krane zum Projekt. Der

chinesische Kranhersteller hat Siemens beauftragt die

elektrischen Anlagen für die 22 Containerkrane zu konstruieren,

zu planen und zu liefern. Bereits seit 1891 ist

Siemens ein Antriebstechnikspezialist für Krane. Dabei

hat das Unternehmen auch schon zahlreiche Anlagen im

20 ConTraiLo 3/2013


Auftrag von ZPMC installiert. Im letzten Jahrzehnt haben

mehr als 3000 Hafenkrane Siemens-Systeme als Ausstattung

erhalten. Die Krane auf dem PPT sollen bereits im

kommenden Jahr in Betrieb gehen können.

Fahrerloser Transportprototyp

Auch für den Containertransport zwischen Kai und Yard

setzt PSA auf moderne Technologien inklusive umweltfreundlicherer

Ausrichtung. Hierzu investiert PSA in

AGV-Prototypen für den 24/7-Betrieb im Containerumschlag.

Der Terminalbetreiber hatte im Sommer die Singapore

Technologies Kinetic Limited und die Shanghai

Zhenuha Heavy Industry Company Limited aufgefordert,

Angebote einzureichen, um je zwei AGV-Prototypen mit

energieeffizienter Hybridtechnologie zu entwickeln. Die

Cargotec Corporation erhielt den Auftrag für ein Navigationssystem

für die Fahrzeuge. PSA plant für dieses und

das kommende Jahr eine Reihe an Pilotversuchen unter

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Gemeinschaftsprojekt

Der verstärkte Einsatz von automatisierter Hafentechnologie

soll den Terminalbetrieb optimieren und PSA ermöglichen,

die Hafenproduktivität zu erhöhen – sowohl

mit Blick auf den Umschlag steigender Volumen in naher

Zukunft als auch auf längere Sicht. Dabei arbeitet PSA eng

mit der Maritime and Port Authority of Singapore (MPA)

zusammen. Beide hatten vor zwei Jahren ein Fünfjahresprogramm

zur Forschung und Entwicklung von Hafentechnologien

für zukünftige Containerterminals gestartet.

Drei Schwerpunkte

Sowohl das PPT-Containeryard als auch die AGV stehen

damit ganz im Zeichen der Ziele des Programms, für das

sich PSA und MPA drei Schwerpunkte gesetzt haben:

automatisierte Systeme, fortschrittliche Optimierungstechniken

und -technologien sowie umweltfreundliche

Hafentechnologien. Der Abschluss der kompletten Bauphasen

3 und 4 des PPT ist für 2020 geplant – sodass PSA

dann auf seinem Flaggschiffterminal in Singapur bis zu

50 Mio. TEU im Jahr umschlagen kann.

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Eine Weltgröße

Der Transhipment Hub verbindet Singapur über das Reedereinetzwerk

mit 600 Häfen weltweit. Verlader haben so

Zugriff auf tägliche Schiffsabfahrten zu den Haupthäfen

der Welt. PSA Singapore Terminals ist das Flaggschiffterminal

der PSA International Pte Ltd. Mit dem Umschlag

von 31,26 Mio. TEU konnte Singapur im Jahr 2012 ein

Plus von 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreichen.

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Porträt. Wer an New York denkt, hat oftmals

sofort „Lady Liberty“ vor Augen. Gar nicht so weit

von der Freiheitsstatue, im New Yorker Hafen,

befindet sich ein spezieller Sechserpack mit

Bedeutung für die weltweite Containerschifffahrt.


Big Apple’s

Bereits seit 1921 betreibt und unterhält

die Port Authority of New

York & New Jersey viele wichtige

Infrastrukturanlagen für Transport und

Handel im Land. Auf den Hafenarealen

von New York und New Jersey können

Containerschiffe dabei gleich an mehreren

Terminals mit insgesamt über 520 ha

und mehr als 8 km Kaje festmachen.

Über 5 Mio. TEU

Bis Ende November 2012 erreichte der seeseitige

Umschlag mit 5,076 Mio. TEU ein

leichtes Plus von 0,3 Prozent gegenüber

dem Vorjahreszeitraum. Den höchsten

Zuwachs verzeichneten die Leercontainer

auf Exportseite, während prozentual

deutlich weniger Leercontainer über New

York und New Jersey importiert wurden.

Den höchsten Anteil am Aufkommen

hatten dabei beladene Importcontainer.

Im Jahr 2011 hatte die Port Authority ein

Rekordjahr verbucht – auch hier hatten

beladene Importcontainer den Löwenanteil

am Gesamtumschlag.

Die Top-Handelsgüter

Die größten Volumen brachten dabei

übrigens Möbel, Getränke, Bekleidung

und Vermischtes sowie Herrenbekleidung.

Auf der Exportseite führten Güter

wie Papier, Kohle, Krepp, Automobile,

Metall und Schrott oder auch Haushaltsgüter

die Rangliste nach Volumen an.

Wachstum bescherten bei der containerisierten

Importladung vor allem Fahrzeuge

und Maschinen, im Export holzhaltige

Güter, Sojabohnen, Automobile, medizinisches

Equipment sowie Stamm- und

Schnittholz. Deutschland befand sich

2011 sowohl im Im- als auch Export in der

Liste der Top 5 Handelspartner. Weitere

wichtige Handelspartner aus Europa sind

Italien, Frankreich, die Niederlande und

das Vereinigte Königreich. Angeführt wird

die Liste jedoch von China und Indien.

Maher Terminal

Platz des Containergeschehens sind im

Port New York & New Jersey wie angedeutet

sechs Terminals. Das größte Terminal,

das Maher Containerterminal hat 180 ha

Fläche. An der 3087 m langen Kaje mit

13,70 bis 15,20 m Wassertiefe laden und

löschen insgesamt 16 Containerkrane die

ein- und ausgehenden Containerschiffe.

Die drei eingesetzten Krantypen haben

Auslegerlängen zwischen etwa 35 und

61 m. Dabei erreichen die größten Krane

eine Tragfähigkeit von bis zu 65 LT, der

(2011)

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Los Angeles

Long Beach

New York & New Jersey

Savannah

Port Metro Vancouver

Oakland

Seattle

Hampton Roads

Houston

Tacoma


Eines der

Containerterminals

ist

das Maher

Terminal.

(Fotos: PANYNJ)

Kleinste bis 40 LT. Zum weiteren Equipment

gehören u. a. Straddle Carrier (SC),

Reachstacker, Leercontainerhandler, Yard-

Hustler und Mafis. Das Terminal hat laut

Port Authority als einziges im Hafen New

York & New Jersey einen genossenschaftlichen

Chassispool.

APM Terminal

Mit weiteren 142 ha und 1829 m Kaje

ist auch die Anlage von APM Terminals

auf den Containerumschlag spezialisiert.

Hier sorgen 15 Containerkrane an den

Liegeplätzen mit 13,70 bis 15,20 m Tiefe

für Bewegung. Die ZPMC- und Paceo-

Mitsui-Post-Panamax- sowie Paceo-Krane

können je bis zu 50 LT handhaben.

Die Auslegerreichweiten variieren je nach

Modell zwischen rund 33,50 und knapp

63 m. Für Bewegung im Yard sorgen hier

32 RTG, 142 Yard-Hustler, 28 Leercontainerstapler

und 25 Gabelstapler mit bis

zu 30 t Kapazität sowie Toplader.

Port Newark Container Terminal

Nummer drei im Bunde ist das PNCT mit

71,2 ha Areal. Drei Paceo-, zwei ZPMC-

Post-Panamax- und vier Fantuzzi-Containerkrane

stehen hier an der 1165 m

langen Kaje bereit. Sie treten mit Tragfähigkeiten

zwischen 46 und 50 LT mit

Spreader an. Die maximale Auslegerreichweite

liegt bei knapp 60 m, die Wassertiefe

am Dock zwischen 12,20 und

15,20 m. Unterstützung im Umschlag

geben hier u. a. 74 SC, fünf Reachstacker

und zehn Leercontainerstapler.

Volumen in TEU Differenz Jan. bis Nov. 2011

Gesamt 5,076 Mio. +0,3 Prozent

Beladene Container 3,950 Mio. –0,3 Prozent

– davon Import 2,534 Mio. +2,5 Prozent

– davon Export 1,415 Mio. –4,9 Prozent

Leercontainer 1,126 Mio. +2,5 Prozent

– davon Import 63.573 –15,2 Prozent

– davon Export 1,062 Mio. +3,8 Prozent

New York Container Terminal

Das New York Container Terminal ist neben

Containern auch auf General Cargo

und Breakbulk spezialisiert. Besonderheiten

des Terminals sind z. B. eine

Ondock-Containerfrachtstation und US-

Zollinspektion sowie ein Chassispool mit

1700 Chassis. Das 58-ha-Terminal hat

918 m Kaje mit einer Tiefe von 11,30 bis

13,70 m. Die neun Containerkrane können

zwischen 40 und 50 LT Tragfähigkeit

und Auslegerreichweiten von 35 bis

24 ConTraiLo 3/2013


50 m aufweisen. Abgerundet wird die

Ausstattung u. a. mit 26 Truck-Gates,

86 Yard-Traktoren, 32 Vollcontainer-, 13

Leercontainer- und sonstige Stapler.

Global Marine Terminal

Container-, RoRo- und Schwerlastverkehre

spielen am Global Marine Terminal

die Hauptrolle. Hier sind weitere 39,7 ha

Fläche mit 549 m Kaje mit 13,10 m

Wassertiefe zu finden. Die sechs ZPMC-

Post-Panamax-Krane haben je 50 LT Tragfähigkeit

und knapp 55 m Auslegerreichweite.

Auch hier sind zusätzlich diverse

mobile Umschlaghelfer wie RTG, Seitenund

Top-Lader, Gabelstapler bis 30 t und

Yard-Traktoren im Einsatz.

Red Hook Container Terminal

Nicht zuletzt trägt auch das Red Hook

Container Terminal zum Ergebnis des

Hafens New York & New Jersey bei. Auf

32 ha gehen hier Container, RoRo und

Breakbulk über die Kaikante. Für den

Containerumschlag hat das Terminal

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634 m Kaje mit 12,80 m Tiefe. Weitere

1039 m stehen im Zeichen des Breakbulkumschlag.

Die Krane von Paceo, Star,

Kone und Liebherr übernehmen hier mit

Tragkapazitäten zwischen 40 und 60 LT

und bis zu 45,70 m Auslegerreichweite

die wasserseitige Güterbewegung. Den

landseitigen Boxentransport übernehmen

u. a. 45-t-Toplader, 26-t-Gabelstapler

und 100-t-Yard-Hustler.

Schienen am Wasser und ins Land

Wie in anderen Häfen auch, ist auch die

Anbindung ans Hinterland ein wichtiger

Punkt für die Terminals. Der Schienenumschlag

in den ersten elf Monaten des

Jahres 2012 erreichte mit 405.071 Lifts

im Port New York & New Jersey ein Plus

von 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die drei On-dock-Intermodal-Terminals

ExpressRail Elizabeth, ExpressRail Port

Newark und ExpressRail Staten Island bedienen

z. B. Ziele in den US-Staaten New

York, Illinois, Ohio, Michigan, Indiana,

Pennsylvania, Missouri, Kentucky, Tennessee,

Massachusetts und in Kanada

Quebec und Ontario. Insgesamt gesehen

erreichten die Terminals in dem Hafen

2011, in dem „Lady Liberty“ die Schiffe

begrüßt, den Platz drei unter den US- und

Kanada-Containerhäfen.

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Seehäfen der USA.

47 ft of opportunity – mit

diesem Slogan überschreibt

die Georgia Ports Authority ihr

aktuelles Hafenerweiterungsprojekt

für den Port of Savannah.

Für neue Möglichkeiten im Land

der unbegrenzten Möglichkeiten,

bereitet sich so auch Georgia

auf neue Schiffsklassen vor.


Knapp 25 Seemeilen landeinwärts

erstreckt sich die 2955 m lange

Kaje des Garden City Terminals.

Auf dem ca. 486 ha großen Containerterminal

sind mehr als 100 RTG und 23 STS-

Krane im Einsatz.

Mit seinen Ausmaßen ist das Terminal

laut Hafengesellschaft die größte Containeranlage

der Nation und hat mit der

Möglichkeit seine heutige Kapazität zu

verdoppeln, Raum für Wachstum. Mehr

als 4 Mio. m 2 Flächen von Distributionszentren

befinden sich in einem 30-Meilen-Radius,

weitere 688 ha sind zur Entwicklung

verfügbar.

Fahrrinnenanpassung um 5’

Insgesamt gesehen befindet sich Savannah

auf Rang vier der nationalen Containerhäfen.

Im Geschäftsjahr 2012 bewegte

das Terminal laut Georgia Ports Authority

8,1 Prozent der containerisierten US-Ladungen,

im Export sogar 11,6 Prozent.

Bislang ist die Zufahrt über den Savannah

River auf 12,80 m Tiefgang beschränkt.

Das soll sich ändern. Die Bauarbeiten

des Savannah-Harbour-Expansions-Projekts

(SHEP) mit der Fahrrinnenvertiefung

um 5’ auf 14,30 m bei mittlerem Niedrigwasser

sollen in diesem Frühjahr starten.

Die Fertigstellung ist für 2016 geplant. Ein

Hafenausbauprojekt, dessen Investitionen

sich bereits nach etwas mehr als drei Jahren

rechnen könnten.

Investition als Sparprogramm

So sehen die Beteiligten eine Kostenreduktion

dank der neuen Schiffsklassen um

213 Mio. US-Dollar pro Jahr. Laut einer

Studie der Corps of Engineers sollen für jeden

investierten Dollar 5,50 US-Dollar an

die Nation zurückfließen. Hintergrund für

Der RoRo-Umschlag ist für Brunswick bedeutend. Bald sollen hier z. B. auch

5000 Toyota Venza jährlich Richtung Russland und Ukraine in See stechen.


Savannah ist im Containerumschlag unter den nordamerikanischen Top 5.

SHEP ist auch der Ausbau des Panamakanals.

Ab 2015 können hier von bzw. zur

US-Ostküste deutlich größere Schiffe reisen.

Der Port of Savannah ist aber nicht

nur auf den Containermarkt spezialisiert.

Mit dem Breakbulkspezialisten Ocean Terminal

bietet der Hafen auch Kunden mit

nicht-containerisierter Ladung einen Umschlagplatz

zu internationalen Märkten.

Anbindung an das Hinterland

Beide Terminals sind nahe der Interstate

16 und 95. Wichtige Städte und Produktionsstandorte

im Südosten und mittleren

Westen der USA sind innerhalb von

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Ein- bis Zwei-Tagesfahrten erreichbar. Im

Port of Savannah betreibt die Georgia

Ports Authority zwei Intermodal Container

Transfer Facilities (ICTF). Während

CSX Transportation die Chatham

ICTF versorgt, fährt Norfolk Southern

Railroad die James D. Mason ICTF an.

Doppelstockzugdienste reisen von hier

zu Inlandszielen wie Atlanta, Charlotte,

Chicago, Dallas sowie Memphis und darüber

hinaus.

Noch ein Hafen

Ein weiterer Hafenstandort der Georgia

Ports Authority ist der Port of Brunswick.

12 bis 15 Seemeilen von der offenen See

entfernt sind hier drei weitere inhabergeführte

Terminals zu finden. Darunter das

auf RoRo- und Agrargüter spezialisierte

Colonel’s Island. Auf einer Länge von

1022 m bietet das Terminal drei Liegeplätze

und vier Anlagen für Fahrzeuge

auf dem Gelände. Eine Überführung über


Nach dem Seeweg gehen die Container per Truck oder Schiene zu vielen Hinterlandzielen.

Nahe dem Containerterminal finden sich zahl-

den Highway 17 ermöglicht Fahrzeuge

zwischen der Nord- und Südseite des Terminals

zu transportieren. Mehr als 20

Hersteller von Fahrzeugen und schwerem

Equipment nutzen die Leistungen.

National rangiert Brunswick nach Betreiberangaben

auf Platz drei der RoRo-Häfen,

bei den Importen auf Platz zwei.

An allen Liegeplätzen können auch Ladungen

mit Übergröße umgeschlagen

werden. Der Fokus auf dem Terminal Major’s

Point liegt dabei auf Forstprodukten

und das dritte Terminal am Standort,

East River, ist auf den Umschlag diverser

Massengüter ausgerichtet.

Straße und Schiene ins Land

Auch die Brunswick-Terminals sind über

den US-Highway 17 an die Interstate 95

angebunden und sind etwa eine Stunde

von der Interstate 16 und 10 entfernt.

Die Golden Isles Terminal Railroad arbeitet

mit CSX Transportation und Norfolk

Southern Railroad. So sind auch hier

auf der Schiene Ballungszentren von Atlanta,

Birmingham, Charlotte, Memphis

und Orlando schneller erreicht.

Zwei Bahnanlagen geben Auswahlmöglichkeiten

für die Wege ins Hinterland.

Die Lage auf dem Terminalgelände ermöglicht

dabei, dass die Ladung unabhängig

von Gewichtsbeschränkungen

ist, die für die Straßenverkehre gelten.

Bewegte Logistikzonen

Auch in den Logistikzonen von Georgia

herrscht Bewegung. Insgesamt gibt es

102 Distributionszentren in Georgia mit

30 ConTraiLo 3/2013


eiche Logistikzonen in Georgia. (Fotos: Geogia Ports Authority, Stephen Morton)

500.000-m 2 -Fläche oder größer. Ein aktuelles

Beispiel ist ein neuer Vertrag von halb des sogenannten Savannah-D.-Ge-

Nordwest Court in Pooler, GA., ist inner-

Matson Logistics.

bäudes. Das Zentrum ist knapp 13 km

vom Port of Savannah entfernt, hat eine

Matson kurz vorgestellt

lichte Höhe von 32’ und 65 Lkw-Buchten.

Eine Erweiterung auf 125.000 m 2 ist

Der Anbieter multimodaler Transporte,

Lagerhaltung und Distribution in Nordamerika

hat in Savannah 65.000 m 2 Möglichkeiten im Land der unbegrenz-

möglich. Auch hier zeigen sich also neue

neue Distributionsfläche. Die Anlage am ten Möglichkeiten.

In Georgetown, Kentucky, rollt

der Toyota Venza vom Band. Vom

Werk geht die Reise nun für jährlich

ungefähr 5000 der Fahrzeuge über

den Port of Brunswick in Richtung

Russland und Ukraine. Das Colonel’s

Island Terminal hat im letzten Jahr

mit 612.489 Autos und Maschinen

einen Rekordumschlag verzeichnet.

Laut der Georgia Ports Authority

gehen ca. zehn Prozent des US-

RoRo-Handels und zwölf Prozent

der US-RoRo-Importe über den Hafen

von Brunswick. Die Produktion

der Fahrzeuge soll im April 2013

beginnen.

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S

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Hafenausbau. Bereits heute ist der Port Everglades für den internationalen

Containerumschlag eine Größe – und die Segel im Sonnenscheinstaat für mehr sind gesetzt.

Mehr Liegeplätze, verbesserte Zugangsbedingungen und ein Schienenterminal:

Mit diesen Großprojekten macht sich Port Everglades bereit für die Zukunft.


An der Kreuzung des Nordsüd- und Ostwest-Handels

hat sich der Port Everglades zu einem bedeutenden

Containerhafen entwickelt. Mit einem

jährlichen Umschlag von fast 1 Mio. TEU ist der Hafen

nach eigenen Angaben auf Platz 12 der Rangliste der US-

Seehäfen, in Florida sogar der Exporthafen Nummer eins.

Nur zwei Ampeln trennen den Hafen vom Interstate-

Highway-System und der Fort-Lauderdale-Hollywood-

International-Airport ist in der Nähe. Direkt im Gebäude

der Hafenbehörde ist auch ein US Department of Commerce

Export Assistance Center zu finden.

Drei Schlüsselprojekte

Gerade mit Blick auf den Güterumschlag setzt Port Everglades

einen eindeutigen Ausbaukurs. In den kommenden

15 Jahren sollen mit drei Erweiterungsprojekten

7000 Arbeitsplätze in der Region und US-weit 135.000

Jobs entstehen. Die drei Schlüsselprojekte sollen in den

nächsten sechs Jahren fertiggestellt werden.

Nach der Verbreiterung und Vertiefung der Zufahrt

sollen die Schiffe den Hafen in Florida noch besser anlaufen

können als bisher. (Fotos: Port Everglades)

Verstärkte Schiene

ICTF ist das Stichwort für die erste Maßnahme des Hafens.

Die Abkürzung steht für Intermodal Container Transfer

Facility. Die Schienenanlage mit einer Fläche von 42,5 ac,

also rund 17 ha, soll ab Mitte 2014 den Transfer containerisierter

Ladung durch den Hafen zur Hauptlinie der

Florida East Coast Railway (FEC) erleichtern. Neben internationalen

Ladungen geht es dabei auch um den Umschlag

für das Innenland. Der erste Spatenstich erfolgte

vor Kurzem. Auch für die Schifffahrt hat der Port Ever-


glades ehrgeizige Ziele: Mit fünf neuen Liegeplätzen für

Frachtschiffe wird auch der bestehende Tiefwasserwendebereich

von derzeit etwa 275 auf ca. 730 m vergrößert. Ein

entscheidender Teil dieses Southport-Turning-Notch-Ausbauprojekts

ist auch eine Ersatzmaßnahme für eine bestehende,

ca. 3,5 ha große Mangroven-Schonung in Form

einer Hochlandaufforstung von etwa 6,7 ha mit rund

70.000 neuen Mangroven. Dies umfasst neben Pflanzen

und Saat eine Reihe von Umweltverbesserungen im West

Lake Park. Aktuell ist das Projekt in der Planungsphase. Die

Fertigstellung der Bauarbeiten ist für 2017 geplant.

Vereinfachte Zufahrt

Bereits jetzt können Schiffe der Post-Panamax-Klasse den

US-Hafen anlaufen, allerdings nur leicht beladen. Auch

hier soll es zukünftig anders gehen. Der Port Everglades

arbeitet mit den US Army Corps of Engineers zusammen,

um den Kanal zu verbreitern und von derzeit 42 auf 50’,

also auf über 15 m zu vertiefen.

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Mit neuen Spielregeln

Neben den eigenen Ausbauprojekten sieht der Port Everglades

auch in anderen Entwicklungen, mit denen sich

die bisherigen „Spielregeln“ ändern, Potenziale für den

Standort. Beispiele hierfür sind der Ausbau des Panamakanals

ebenso wie die Einführung neuer US-Freihandelsabkommen

mit Kolumbien, Panama und Südkorea. Mit

seinem Plan für die Zukunft und seinen Umschlaganlagen

sieht sich der Port Everglades als idealen Eingangshafen

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Boxenumschlag

Im Port of Portland

kamen 53’-Container

aus China für

den amerikanischen

Markt an.


Seehäfen der Welt. Während hierzulande selbst 45’-Container noch als Besonderheit

gelten und bislang Lang-Lkw nur im Feldversuch zulässig sind, gehören anderorts

längst andere Größendimensionen zum Bild. Wie 53’-Container im nordamerikanischen

Hinterland. Ein Markt, in dem auch der Port of Portland eine Rolle spielt.


Der Umschlag der übergroßen Container

erfordert den Einsatz von Spezialequipment. (Fotos: Port of Portland)

Bereits seit den 70er-Jahren gehören

Container im Hafen von Portland

zum Programm. Schauplatz für den

internationalen Containerumschlag ist

heute das sogenannte Terminal 6 im Port

of Portland. Hier beherbergt der Hafen

an einer Tiefwasserfahrrinne eine 192 ac

Containeranlage, also auf fast 78 ha, mit

einem 52 ac bzw. rund 21 ha Intermodalyard.

Seit gut zwei Jahren betreibt ICTSI

Oregon, Inc. das Terminal. Das Tochterunternehmen

der International Container

Terminal Services Inc. hat das Portland-Terminal

6 für 25 Jahre geleast.

Dann kam UMAX

In erster Linie schlägt auch dieses Terminal

die typischen TEU und FEU um. Aber

nicht nur. Ab 2010 bemerkte Portland

einen wachsenden Zustrom fabrikneuer

53’-Container für Schienen- und Straßentransporte

innerhalb Nordamerikas. Die

UMAX-Container stammen aus der Fertigung

in Qingdao, China. Die großen

Boxen kamen für die Intermodalangebote

der Union Pacific Railroad und CSX

Intermodal nach Portland. Die UMAX-

Container spiegeln einen Trend auf dem

Kontinent wider: zunehmend laden Verlader

internationale containerisierte Ladungen

in die Container mit Übergröße

um, da diese mehr Laderaum haben.

CONTAINERANLAGEN

UND SEECONTAINER

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Bewährungsprobe bestanden

Über ein Drittel dieser fabrikneuen Container

bleibt, wie der Port of Portland

erklärt, im Markt der Region. Den Import

übernahm der Carrier Gearbulk, dessen

Schiffsflotte weltweit im Einsatz ist.

Um die 53’-Container vom Schiff zu löschen,

sind Spezialequipment und -techniken

erforderlich. Aber Portland erkannte

die einzigartige Möglichkeit, die dieser

Nischenmarkt bietet und konnte sich

bewähren. Aktuell sind die Importe der

UMAX-Container abgeschlossen. Der Port

of Portland arbeitet jedoch mit anderen

Logistikunternehmen zusammen, um diese

spezielle Leistung im Hafenumschlag

mit Gearbulk weiterzuführen.

Der Gesamthafen

Aber auch sonst hat Portland einiges für

den internationalen Handel zu bieten.

Insgesamt gehören zum Port of Portland

heute vier Seeterminals, drei Flughäfen

und fünf Industriegebiete. Mehr als 1000

Unternehmen verlassen sich laut Hafenangaben

auf die Leistungen, um ihre Waren

von bzw. zu den weltweiten Märkten

zu bekommen. Die Mehrheit haben dabei

kleine und mittlere Unternehmen, inklusive

einer Reihe von Agrarexporteuren.

Der Gesamtumschlag fiel mit 12,4 Mio. t

im Jahr 2012 etwa 8 Prozent niedriger aus

als im Vorjahr. Bleibt damit aber dennoch

das sechstbeste Ergebnis nach Tonnage für

den Hafen von Portland.

Bilanz 2012

Besonders der Stahl- und Autoumschlag

konnten Zuwächse verzeichnen. So schlug

der Port of Portland mit 284.138 Fahrzeu-

38 ConTraiLo 3/2013


In Schweden und in den Niederlanden sind

EuroCombis bereits zugelassen, die Schweden

fahren zudem Tests mit 32,50 m langen

Fahrzeugen. Deutschland testet das

Lang-Lkw-Konzept und die Dänen betreiben

bereits Lobbying für grenzüberschreitenden

Transport, schließt der Traileranbieter

seine Auflistung.

Knapen Trailers liefert auch Auflieger mit abweichenden Längen wie z. B.

Kombinationen mit 18,75, 24 und 25,25 m. (Foto: Knapen Trailers)

Wie lang denn nun? Die Diskussionen um nen, seien die Längenmaße von Aufliegern

Fahrzeuglängen reißen in Europa nicht anzupassen.

ab. So sprach sich vor Kurzem der BGL

bei einem Treffen mit dem EU-Verkehrskommissar

Kallas für eine Stärkung des Auch Knapen Trailers weiß von den Unter-

Beispiele für europäische Längen

Kombinierten Verkehrs und der Co-Modalität

ein. Die Ladelängen von Trägerfahr-

versucht ein Aufliegerhersteller in Deutschschieden

in Europa zu berichten: Demnach

zeugen müssten sich an die existierenden land z. B., die Behörden von den Vorteilen

Behältermaße im Land- und Seeverkehr von 14,90 m langen Aufliegern zu überzeugen.

Britische Argumente sehen die ideale

anpassen.

Damit Wechselbehälter zukünftig einfacher

den Verkehrsträger wechseln und rechnungen einer britischen Universität zur

Aufliegerlänge bei 15,65 m. Wobei die Be-

auch 45’-Container ohne Sondergenehmigungen

im KV transportiert werden könsionen

Effizienz von EuroCombis weitere Diskus-

entfachten.

Mehr Lang-Lkw-Strecken

Übrigens: der deutsche Lang-Lkw-Feldversuch

wurde um über 60 neue Strecken

bzw. Streckenerweiterungen ausgebaut.

Die Neuerungen durch die zweite Änderungsverordnung

zum Feldversuch Lang-

Lkw wurden im Februar im Bundesanzeiger

veröffentlicht. Darunter auch Bremer Autobahnen.

Nachdem das Bundesverkehrsministerium

diese freigegeben hat, hat der

Bremer Senat dem Antrag einer Firma auf

Ausnahmegenehmigung für die Befahrung

der Strecke zwischen der A281 und dem

GVZ stattgegeben, um Wettbewerbsnachteile

zu vermeiden. Im Übrigen bleibt der

Senat jedoch aus Sicherheits- und verkehrspolitischen

Gründen bei der grundsätzlichen

Ablehnung des Feldversuchs und

hat beschlossen der Verfassungsklage gegen

diesen beizutreten.


Drei Mal täglich startet der Kühne+

Nagel-Lang-Lkw auf der Strecke

zwischen Gallin und dem Güterverkehrszentrum

(GVZ) Bremen.

An Bord: Ladung für Tchibo. Eine

Sondergenehmigung für die letzte

Meile in Bremen hat den Feldversuch

im 24-Stunden-Rundlauf ermöglicht.

Rund 30.000 l Diesel und

entsprechend CO2-Emissionen sollen

so jedes Jahr auf der Strecke gespart

werden können. Eine geeignete

Bahnverbindung als Alternative

konnte laut Tchibo trotz Bemühungen

nicht etabliert werden.

gen 21 mehr Einheiten um. Das Terminal

6 konnte im vergangenen Jahr mit Hamburg

Süd und einer ausgebauten Partnerschaft

mit Hapag-Lloyd seine Möglichkeiten

weiter ausbauen. Jedoch musste auch

das Containerterminal mit 183.203 Containern

im letzten Jahr einen Rückgang

um 8 Prozent verzeichnen.

Rabattprogramm für 2013

Ab Ende Mai erfuhr das Containerterminal

Rückgänge aufgrund eines Arbeitskampfs

um Jobs zwischen der International

Longshore and Warehouse Union

und der International Brotherhood of

Electrical Workers. Betroffen waren dabei

auch die Ver- und Entsiegelung und die

Überwachung von Kühlcontainern. Die

Arbeitskämpfe führen für den Terminalbetreiber

zu erhöhten Kosten.

dabei im Port of Portland aktuell nicht

nur an Containerkaje.

Bewegung in den Logistikzonen

ConGlobal Industries verlagerte sein

Containerdepot im letzten Frühjahr, um

die Rollkosten für die Kunden zu reduzieren

und den Frachtbetrieb zu verbessern.

Ihnen folgte bald der Bau einer

schienenangebundenen Süßstoffanlage

für Archer Daniels Midland Company

und eine neues Mietobjekt für das Unternehmen

Nordwest Cascade, Inc.

Zu den weiteren Mietern in Rivergate gehören

Excel Logistics im Bybee Lake Logistic

Center und OIA Global Logistics im

Rivergate Logistics Center. Da regionale

Studien den Bedarf an mehr baubereiter,

großer Parzellen unterstreichen, will der

Hafen hier aktiv werden.

(Foto: Kühne+Nagel)

Höhere Kosten durch Streik

Vor Kurzem haben die Port Commissioners

daher für das Terminal 6 für dieses

Jahr ein Mietrabattprogramm für ICTSI

Oregon genehmigt. Das Programm soll

dem Terminalbetreiber erfolgreiche Vertragsverhandlungen

mit für beide Seiten

wirtschaftlich akzeptablen Bedingungen

mit Reedereien ermöglichen. Das

Rabattprogramm ist für das Kalenderjahr

2013 vorgesehen. Bewegung herrscht

Weitere Ansiedlungsmöglichkeiten

Im Oktober letzten Jahres genehmigte die

Troutdale Planning Kommission die neue

Phase-II-Erschließung des Troutdale Reynolds

Industrial Park mit zwölf Parzellen

auf etwa 127 ha. Nicht weit entfernt, hat

sich Gresham Vista Business Park offiziell

dem Oregon-Certified-Industrial-Site-Programm

angeschlossen, um elf entwickelbare

Lose auf rund 82 industriellen ha und

kommerziellen knapp 7 ha zu vermarkten.

40 ConTraiLo 3/2013


Nicht nur die Schiffsgrößen wachsen. Auch

die Container legen zu. Auch wenn die

Zahl der 45’-Container von 2009 bis 2011

um 17 Prozent auf 472.302 TEU bzw.

209.912 Einheiten wuchs, zeigt der prozentuale

Anteil an der Weltcontainerflotte mit

1,6 Prozent Konstanz. Dies sind Ergebnisse

aus dem Container Census Report 2012

von Drewry Maritime Research. Die meisten

Eigner der großen Boxen sind demnach

in Nordostasien zu finden – direkt gefolgt

von Europa. Reefercontainer spielten dabei

mit 1737 TEU im Vergleich zu Standardcontainern

eine untergeordnete Rolle.

Rund 70 Prozent der Dry-Freight-Standardcontainer

gehören dabei übrigens den Reedereien.

Weitere Daten und Fakten zu 45’-

Containern und anderen Containertypen in

der Weltflotte finden Interessierte in dem

Container Census 2012, der bei Drewry

Maritime Research für 1295 GB-Pfund erhältlich

ist. Zudem veröffentlichen die Spezialisten

regelmäßig weitere Reports und

Daten wie Frachtraten und mehr.

Verteilung der 45’-Weltcontainerflotte nach Eigentum (2011)

Europa

Amerika Nordostasien Südostasien Mittlerer Osten

134.937

121.590

178.362

33.750

3663

45’-Weltcontainerflotte nach Typen

Leasing 30 %

Reefer 0,4 %

Special 2,8 %

Others 1 %

Shipping 69 %

Dry Freight Standard

Leasing Company 136.548

Shipping Company 315.099

Other Transport Owner 5895 Dry Freight Special

Gesamt 457.542 13.023 Reefer 1737

(Datenquelle: Drewry Maritime Research – Container Census 2012)


Sieben Sachen


Special Logistics. Ein neues Leben am anderen Ende der Welt beginnen ist ein

Abenteuer. Ein Abenteuer, nicht nur für die Menschen, auch für die mitreisenden Güter.

Die do-it-yourself-Methode ist hier ein riskantes Manöver, das an vielen „Kleinigkeiten“

scheitern kann. Denn Überseeumzüge erfordern eine komplexe Logistik.


Viele Umzugsgüter haben

vor allem auch einen

ideellen Wert. Das fachgerechte

Verpacken für den

Seetransport ist also

nicht nur aus rechtlichen

Gründen wichtig.

44 ConTraiLo 3/2013


Die Gründe für einen Umzug in

die Ferne sind vielfältig: ob

berufsbedingt, aus Liebe, zum

Studieren oder um den Lebensabend in

Übersee zu verbringen. Häufige Ziele

für berufsbedingte Umzüge sind nach

den Erfahrungen der ITO Möbeltransport

GmbH die USA, Kanada, Australien

und Neuseeland. Ansonsten sind derzeit

auch Südamerika, Südafrika/Namibia

und Südostasien gefragt. Die Überseeumzugsprofis

sind mit Niederlassungen

und Tochterunternehmen TIS nicht nur

mehrfach in Deutschland, sondern auch

in den USA, der Schweiz und der Türkei

direkt vertreten. Sie kümmern sich sowohl

um Ex- als auch Importe von Übersiedlungsgütern.

Wer reist wie?

Betroffen von Überseeumzügen sind alle

Altersgruppen, im Kern aktuell bei den

ITO-Kunden jedoch 25- bis 55-Jährige.

Während die Jüngeren oftmals mit leichtem

Gepäck im LCL-Bereich reisen, nehmen

Ältere demnach mehr Gegenstände

mit – viele davon eher mit ideellem als

materiellem Wert. Das gilt auch für die

Rückwanderer, die nach Jahrzehnten in

Ländern wie den USA, Kanada, Südafrika

und Australien wieder nach Deutschland

zurückkehren.

Ob mit komplettem Hausstand inklusive

Pkw oder drei kleinen Kisten ist dabei

egal – in jedem Fall steckt in den Umzugskartons

ein Stück Lebensgeschichte.

Eine sensible Fracht. Damit diese sicher

am neuen Heimatziel ankommt, sind eine

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Die verschiedenen Akteure müssen bei

Überseeumzügen wie Zahnräder einer

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gefragt, wie Dr. Ellen Troska, Mitglied der

Geschäftsführung beim Bundesverband

Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e. V.

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erklärt. Die in Verbänden organisierten

Möbelspeditionen bedienen sich dabei

für die Auslieferung vor allem solcher

Möbelspeditionen, die ebenfalls einem

Verband angehören, um einen Qualitätsstandard

zu sichern.

Die letzte Transportetappe läuft per Lkw bis zur Haustür. (Fotos: ITO, AMÖ/MöLo, Zoll/HZA Bremen)

Suche nach Umzugspartnern

Die Gruppe der älteren, zahlungskräftigen

Rückwanderer mit größerem Umzugsgutvolumen

wird nach den Erfahrungen

von ITO sehr häufig durch FIDI-Faim zertifizierte

Agenten weltweit bedient. Auch

beruflich Reisende haben sehr oft die

freie Spediteurwahl. Häufig erhalten sie

nur eine Umzugpauschale und können

sich dann einen Überseespediteur aussuchen.

Auf der Suche nach dem günstigsten

Umzugsservice stellt sich dann schnell

heraus, warum ein qualifizierter Umzug

Geld kostet.

Zoll-Tipp: Befreiung von Einfuhrabgaben

Wie schon der Artikel zeigt, ist bei Umzügen

rechtlich einiges zu beachten. Ein Blick auf

die Zollwebsite (www.zoll.de) im Vorfeld des

Umzugs kann sich auszahlen. Denn unter

Umständen können beispielsweise Übersiedlungsgüter

– umgangssprachlich Umzugsgüter

– bei einem Umzug aus einem Drittland in

einen EU-Mitgliedsstaat von Einfuhrabgaben

befreit sein. Jedoch haben z. B. die Zollfachleute

vom Hauptzollamt Bremen in der Praxis

immer wieder Fälle, in denen die Anmelder

ihr Übersiedlungsgut – nicht vollständig anmelden.

Ebenfalls eine Fehlerquelle: Waren

wie alkoholische Erzeugnisse, Tabak und

Tabakwaren oder Nutzfahrzeuge in Umzugsgutsendungen,

die gesetzlich nicht unter die

Zollbefreiung fallen. Auch Fälle gegen Verbote

und Beschränkungen stellen die Zollprofis

fest. Doch was genau ist Umzugsgut und was

nicht? Welche Bedingungen gelten? Wer auf

der Zoll-Homepage in der Suchmaske den

Begriff Übersiedlungsgut eingibt, kann im

Fachthemenbereich Antworten auf diese und

weitere Fragen zum Thema finden.

Dokumente mit Unterschieden

Denn auf dem Weg in die neue oder auch

alte Heimat gilt es verschiedene Hürden

zu bewältigen. Die AMÖ verweist hier besonders

auf die Zollbestimmungen des

Ziellandes. Für eine zollfreie Einfuhr des

Umzugsguts sind verschiedene Dokumente

wie Zollerklärung, Melde- und Unbedenklichkeitsbescheinigungen

etc. erforderlich.

Dabei unterscheiden sich die

Anforderungen von Staat zu Staat. Darüber

hinaus sind Vorabanmeldungen der

Aus- und der Einfuhr unerlässlich. Auf

beiden Seiten; das heißt im Export- und

Importland sind die entsprechenden Formalitäten

zu erledigen.

Papiere mit Problemen

Auch ITO weiß, schon bei den Papieren

fängt es an – beispielsweise auch, wenn

es um die Einfuhrpapiere für Deutschland

geht. Denn nicht jeder hatte im

Ausland einen Arbeitgeber und Meldebehörden

in der Form gibt es kaum. So ist

es besonders auch für ältere Privatkunden

schwierig, teilweise fast unmöglich,

die notwendigen Papiere beizubringen.

Die nächste Hürde ist das fachgerechte


Packen für den Seeweg. Hier ist echtes

Fachwissen gefragt, weiß die AMÖ, denn

einen speziellen Umzugscontainer gibt es

nicht und es gelten zahlreiche Vorgaben,

z. B. für Gefahrgut.

Was darf mitreisen und wie?

Was Umzüge mit Gefahrgütern zu tun

haben? Eine Menge. Die AMÖ weist hier

darauf hin, dass seit 2012 motorgetriebene

Fahrzeuge und Geräte wie Pkw, Rasenmäher

und Co. beim Transport in Containern

als Gefahrgut gelten können. Natürlich

mit entsprechenden Vorgaben zur

Anmeldung und Sicherung.

Auch die Umzugsspezialisten von ITO

verweisen auf die IMO-Erklärung für den

Transport von Gegenständen mit Verbrennungsmotor.

Generell unterliegen

nach den Erfahrungen der Umzugsprofis

Motorvehicle jeder Art und Lebensmittel

den strengsten Einfuhrregelungen – soweit

sie überhaupt im Empfangsland zugelassen

sind. Denn wie angesprochen,

Eine internationale Informationsplattform

rund um das Thema Möbellogistik,

Umzugsspedition und

Service ist die MöLo. Vom 19. bis

21. September 2013 geht die Fachmesse

in Kassel in ihre dritte Runde,

um dem Fachpublikum Neuigkeiten

und Trends aus den Bereichen

Speditionslogistik, Möbeleinzelhandel

und -industrie sowie Möbel- und

Umzugslogistik aus Deutschland

und dem europäischen Ausland zu

präsentieren. Aber auch Veranstaltungen

der AMÖ und deren Landesverbände

bieten Profis Austauschmöglichkeiten

untereinander.

Die AMÖ vertritt seit 130 Jahren

die Interessen deutscher Möbelspediteure.

Zu den etwa 100 Mitgliedsunternehmen

in 18 Landesverbänden

zählen Umzugs-, Handelmöbel-,

Kunst- sowie EDV- und Medizintechnikspediteure.


hat jedes Land für die Ein- und Ausfuhr

seine Besonderheiten.

Hohe Sicherheitsanforderungen

Nach den Erfahrungen von ITO zeigt

sich z. B. Südamerika mit sehr hohen

Hafenkosten, ein anderes Beispiel sind

Transporte in Länder, in denen Bücher,

CDs, DVDs, etc. einer Zensur unterliegen.

Als eine Schwierigkeit erweist sich

auch das sogenannte 100-Prozent-Scanning,

dass in den USA seit Längerem

Realität ist. Das Scannen der Umzugscontainer

auf amerikanischem Boden

verursacht enorme Kosten. Als Beispiele

nennt ITO hier zusätzliche Wartezeiten

für Fahrpersonal, Staus im Hafen

Pkw, Motorräder,

und längere Abfertigungszeiten an

Rasenmäher und Co.

den Terminals. Zudem stellt ITO

unterliegen oftmals strengen zunehmend fest, wie die Überprüfungen

der Container Schäden

Ein- und Ausfuhrbestimmungen

und können sogar als

verursachen, da es aufgrund des

Gefahrgut gelten.

Sendungsaufkommens an Kontrollpersonal

mangelt, das für den Umgang

mit Umzugsgütern qualifiziert

ist.

Stets auf dem Laufenden

Die von den USA angestrebte

Gesetzgebung zum

100-Prozent-Scanning von

Containern für die USA im

europäischen Abgangshafen

scheint demnach eine Verlagerung

von Kosten von den USA auf die

europäische Seite. Beispiele, die zeigen,

die rechtlichen Vorgaben sind stetig in

Bewegung. Mitgliedsunternehmen der

AMÖ erhalten ständig aktuelle Informationen

ihres Verbands zu rechtlichen Änderungen.

Auch in Sachen Zoll setzt sich

der Verband nach eigenen Angaben immer

wieder für praxistaugliche Regelungen

ein. Erst, wenn die Voraussetzungen

geklärt sind, kann es also letztlich an den

praktischen Umzug gehen.

Typische Umzugsstationen

Mit einem Profi als Partner sieht dieser

dann laut AMÖ etwa wie folgt aus. Eine


Familie entscheidet sich für einen Möbelspediteur

und möchte mit ihrem Hausrat,

privaten Fahrzeugen etc. umziehen. Der

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Spediteur beauftragt eine Überseespedition

entsprechend dem geplanten Volumen

der Umzugsgüter die Bereitstellung

von Containern zu arrangieren.

Der Überseeweg

Die Umzugsprofis stauen und sichern

dann Möbel, Bücher, Kleidung usw. fachgerecht

in den Boxen, die dann zum

Verladehafen gehen. Die Überseespedition

übernimmt hier die Abfertigung des

Containers und hat bereits eine Reederei

mit dem Seetransport beauftragt. Im Zielhafen

kommt dann ebenfalls eine Überseespedition

ins Spiel. Sie übernimmt die

Abfertigung der Einfuhr und übergibt

den Container an den ausliefernden Möbelspediteur.

Je nach Vereinbarung mit dem Kunden

übernimmt der Spediteur dann neben

dem Transport der Container zum neuen

Wohnort auch die Entladung, das Auspacken

von Kartons bis zu Aufbau und

Montage der Möbel im neuen Heim. Im

letzten Schritt kümmert sich dieser Möbelspediteur

dann auch um die Rückgabe

des Containers.

Möbelcontainerlager

Ist das neue Domizil noch nicht bezugsfertig

oder aus anderen Gründen eine

Zwischenlagerung des Umzugsguts notwendig,

übernimmt dies ebenfalls die

Möbelspedition. Hierzu haben die Unternehmen

eigene Containerlagerhallen.

Insgesamt verfügt beispielsweise die ITO-

Gruppe bundes- und US-weit über zwölf

Lagerhäuser.

Zu den Firmenneuheiten gehört der Bau

einer Containerhalle in Siek, Schleswig-

Holstein. Möbelspediteure nutzen Container

auch im Inland, erklärt die AMÖ:

Denn auch bei der Einlagerung ist der

Trend weg von der Holzbox zum Container

seit Längerem zu verzeichnen. Für die

Selbsteinlagerung kommen auch spezielle

Self-storage-Container zum Einsatz.

Eine sofortige Preisauskunft,

schnellstmögliche Anfragebearbeitung

und individuelle Beratung zu

Zollformalitäten – diese drei Merkmale

hat ITO auf dem Weg zu ihrem

heutigen Webauftritt für die Kundengruppe

festgestellt. Zum Ergebnis

gehört u. a. ein Onlinepreisrechner

mit 150 Überseezielorten. Mit wenigen

Eingaben gelangt der Nutzer

hier zum Ziel, d. h. er gibt den Umfang,

das Ziel, den Umzugsmonat

und das gewünschte Servicepaket

an und erhält sofort eine Preisaussage.

Ist der Anwender dann an einem

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hier ist dann die Eingabe persönlicher

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Logistik Osteuropa

Land mit zwei Gesichtern

MESSETIPP

Mittendrin

In wenigen Tagen ist es wieder so

weit: Vom 23. bis zum 26. April 2013

startet in Moskau die TransRussia.

Bereits zum 18. Mal findet die internationale

Transport- und Logistikausstellung

mit Konferenz statt.

ANTWERPEN UND ROSMORPORT

Zusammenwirken

Der Hafen Antwerpen will in den

nächsten fünf Jahren enger mit Rosmorport

zusammenarbeiten. Rosmorport

vertritt die Interessen der russischen

Seehäfen. Für Antwerpen ist

Russland der viertgrößte Handelspartner.

In 2012 wurden zwischen Antwerpen

und Russland 8,6 Mio. t Güter

transportiert. Die Vereinbarung betrifft

u. a. die Zusammenarbeit im Bereich

Hafenentwicklung, Ausbau der

Transport- und Logistiknetzwerke und

die Anwerbung von Investitionen in

Hafenanlagen.

SANKT PETERSBURG

Umweltinvestitionen

JSC Sea Port of Saint-Petersburg

hat im letzten Jahr 56,7 Mio. Rubel

für Maßnahmen zur Verringerung der

Umweltschäden auf Ökosysteme in

Hafennähe übergeben. Der Hauptanteil

der Mittel war für verbesserte

Luftqualität gedacht und ein Teil floss

in den Gewässerschutz und für die

Entsorgung von Abfällen.

Strategie für Verkehrs- und Transportwege

Russland zählt zu den globalen Wachstumsmärkten.

liches Schlusslicht. Ein Grund: Es man-

Gerade auch mit Blick gelt an einem schlüssigen Gesamtkonliches

auf die Olympischen Winterspiele zept zur Beseitigung infrastruktureller

2014 und die Fußball-WM 2018 könnten

Mängel und Unterschiede. Zwar hat

sich für deutsche Logistiker zusätz-

Russland bis 2030 hohe Infrastruktur-

lich neue Potenziale ergeben – vorausgesetzt:

investitionen angekündigt, Korruption

Die Infrastruktur wächst mit. treibe die Kosten für den Transportweinvestitionen

Denn Russland hat zwei Gesichter: gebau jedoch in schwindelerregende

den relativ gut entwickelten Westen Höhen und einheitliche Konzepte zur

sowie den kaum mit Transportwegen koordinierten Verwendung der Gelder

erschlossenen Osten. Ein Thema, mit würden fehlen.

dem sich auch der Bundesverband Logistik

Das Schienen- und Straßennetz. Das

(BVL) beschäftigt.

85.000 km lange Schienennetz ist zwar

Die Wirtschaftslage. Nach BVL-Angaben

das zweitlängste der Welt und 83 Pro-

wächst Russlands Wirtschaft zent des Güterverkehrs innerhalb Russ-

jährlich zwischen drei und vier Prozent.

lands laufen über dieses. Aber es weist

Dennoch bildet Russland im nur eine Dichte von 5 m/km 2 auf –

BRIC-Staaten-Vergleich ein wirtschaft-

in Deutschland sind es 117 m/km 2 .

RUSSLANDVERKEHRE VIA HAMBURG IM AUFWIND

Barrieren abgebaut

Mit einem Gesamtvolumen von rund 675.000 TEU ist Russland der zweitwichtigste

Handelspartner des Hamburger Hafens im seeseitigen Containerumschlag. Im

Jahr 2012 nahmen die Containerverkehre damit für Hamburg um 13,3 Prozent

zu. Als Hintergrund für die Entwicklung führt der Hafen Hamburg Marketing e. V.

(HHM) u. a. den WTO-Beitritt Russlands und das damit verbundene, vereinfachte

Handelsrecht sowie den Abbau von Handelsbarrieren an. Knapp 95 Prozent des

(Foto: HHM)

50 ConTraiLo 3/2013


Für den Gütertransport

mit Westeuropa führt der

BVL das Straßennetz als

bedeutender an. Die inländische

Anbindung im

zentralen und östlichen

Teil ist jedoch schlecht.

Die Auswirkungen. Die

sportlichen Großereignisse

könnten eine Chance

für den Ausbau der Infrastruktur

bieten – allerdings

auch hier wohl

mehr für den Westen des

Landes. Gelingt es Russland,

nachhaltig von den

Impulsen zu profitieren,

stehen die Chancen für

das Wirtschaftswachstum

gut. Ein ausführliches

Länderspecial ist auf der

BVL-Webseite zu finden.

gesamten direkten Russlandverkehrs

Hamburgs wird

über den Seehafen St. Petersburg

abgewickelt. Von

Hamburg aus laufen Schiffe

zudem die Häfen Kaliningrad,

Ust-Luga, Archangelsk

und Murmansk an. Mit zu

den wichtigsten Exportgütern

über Hamburg gehören

Steinkohle, Dieselöl, rohes

Erdöl, Papier, Kupfer und

chemische Stoffe. Auf der

Importseite stehen überwiegend

Fleisch, Fahrzeuge,

Obstkonserven, Elektroerzeugnisse

und Papier. Der

Hamburger Hafen präsentiert

sich wieder mit einem

Gemeinschaftsstand auf der

TransRussia.

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Park Köln Eifeltor. Im vergangenen

Jahr entwickelte Prologis dort eine Logistikimmobilie

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Objectflor. Der Prologis

Park Köln Eifeltor verfügt über

ca. 107.000 m 2 Distributionsfläche.

Das Logistikzentrum ist mit dem weltweit

einheitlichen IT-System von Logwin ausgestattet. (Foto: Logwin)

Sydney als Zwischenstopp

TÄGLICH NÜRNBERG–TÜRKEI

Kooperation

Die Warennachfrage mit Blick auf den

Markt Türkei steigt. Die Deutsche

Transport-Compagnie GmbH & Co. KG

(DTC) und die Hellmann Worldwide

Logistics GmbH & Co. KG haben daher

eine Kooperation geschlossen. Die

Partner transportieren dabei Industriegüter

und Handelsware. Der Nürnberger

Logistiker DTC schickt mehrmals

täglich Fahrzeuge zu den Hellmann-

Logistikzentren Istanbul oder Ismir.

Neues Logistikzentrum von Logwin

Der Logistikdienstleister Logwin hat ist vor allem auch für die Unternehmen

interessant, die Sydney als Zwi-

in Sydney ein neues Multiuser-Warehouse

eröffnet und bietet dort ein schenstopp für ihre Produkte sehen.

breites Spektrum an Seefracht-, Luftsowie

Logistikdienstleistungen an. In werken und einer Gesamtfläche von

Der Fashionbereich. Auf drei Stock-

der neu erbauten Anlage hat der Logistikdienstleister

bestehende Kunden-

Kommissionierstationen und ein spe-

4000 m 2 befinden sich Hochregallager,

projekte gebündelt, die bisher auf zieller Bereich für Fashion- und Lifestyleprodukte.

Dort können hängen-

mehrere Standorte verteilt waren.

Zielbranchen. Zu den Kunden gehören

Unternehmen aus verschiedenen gelagert werden. Logwin ist seit 1978

de Kleidung und auch Kartonwaren

Bereichen wie z. B. Elektronik, Maschinenbau,

Fashion, Konsumgüter Standorte in Brisbane, Melbourne,

in Australien vertreten und betreibt

und Projektlogistik. Der neue Standort Perth und Sydney.

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Neue Teams

Kühne + Nagel im Wandel

(Foto: M&M)

Zum 1. Juli 2013 ändert Kühne + Nagel

seine Regionalstruktur. In Europa

fasst der Logistiker drei Organisationseinheiten

zur Regionalleitung Westeuropa

in Hamburg zusammen. Die

Region Osteuropa in Wien bleibt wie

gehabt bestehen.

Sitz in Dubai. Die Divisionen Nah-/

Mittelost-/Zentralasien sowie Afrika

verschmilzt Kühne + Nagel zur neuen

Region Mittlerer Osten/Afrika mit

Managementsitz in Dubai. In der asiatisch-pazifischen

Region bildet das

Unternehmen zwei regionale Managementteams.

Die Landesgesellschaften

China, Hongkong, Taiwan und Macau

werden ab Juli zur Region Nordasien

gehören, deren Hauptsitz in Schanghai

sein wird.

Sitz in Singapur. Länder Südasiens

sowie Südkorea und Japan fasst der

Logistiker in der Region Südasien mit

Leitung in Singapur zusammen. Die

Strukturen in Amerika bleiben unverändert.

Karl Gernandt, Präsident des

Verwaltungsrats der Kühne + Nagel

International AG sagt: „Die Neuausrichtung

der Regionalstruktur ist Teil

eines umfassenden Maßnahmenkatalogs

zur Effizienzsteigerung, in dessen

Rahmen auch die Prozesse im Finanzund

Personalbereich gestrafft und optimiert

werden.“

INTERNATIONALES STANDORTNETZ AUSGEBAUT

Indischer Subkontinent

Der Schweizer Transportlogistikdienstleister Militzer & Münch erweitert sein

Netzwerk um drei Standorte und ist somit auch in Bangladesch, Pakis-tan

und im Inselstaat Sri Lanka vertreten. Jüngstes Mitglied des Netzwerks ist

Militzer & Münch Logistics Pakistan Ltd. in Karatschi. Über die Hafenstadt

verschifft Militzer & Münch in erster Linie Textilien. Darüber hinaus ist geplant,

die islamische Republik als Transitland zu nutzen und vor allem, um

Baumwolle aus Tadschikistan und Usbekistan über Pakistan weiter zu verschiffen.

Im September 2012 wurde Militzer & Münch Transport Logistics

Services Ltd. gegründet.

Für das Team in der Hafenstadt Colombo an der Westküste Sri Lankas zählt

neben Textilien auch Ceylon-Tee zu den wichtigsten Exportgütern. Das jüngste

Großprojekt dort ist der Auftrag eines Reifenherstellers, der seine Erzeugnisse

mit Militzer & Münch von Sri Lanka nach Europa bringt. Die Projekte

von M&M Air Sea Bangladesh Ltd. koordinieren 14 Mitarbeiter von zwei

Standorten aus, Dhaka und Chittagong. Das Unternehmen ist vor allem im

Bereich Air + Sea aufgestellt. Als größter industrieller Sektor Bangladeschs

sind Textilien die hauptsächlichen Transportgüter für das Unternehmen.

Hier will das Unternehmen in den nächsten Jahren unter anderem im Importgeschäft

von Baumwolle weiter wachsen.

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V. l.: Markus Bangen, Uwe Büscher und Rainer Pubanz.

Dortmunder Hafen

vermeldet erneut positive Bilanz

AUF IN

Binnenhäfen. Die Eissperre im Februar

und vier Wochen Schleusensperrung im Herbst

– im wahrsten Sinne des Wortes im letzten Jahr zwei

Sperren für die Binnenschifffahrt auf dem Dortmund-

Ems-Kanal mit Bremswirkung auf den wasserseitigen

Umschlag. Dennoch steigert der Dortmunder

Hafen erneut sein Ergebnis.

Insgesamt haben die Dortmunder im

letzten Jahr 5,21 Mio. t Güter umgeschlagen

– im Vorjahr waren es noch

5,18 Mio. t. Erstmals präsentierte der

neue alleinige Hafenvorstand, Uwe Büscher,

die Jahresbilanz der Dortmunder

Hafen AG. Zum 1. Januar 2013 trat er die

Nachfolge von Manfred Kossack an. Ge-


(Foto: Dortmunder Hafen AG)

NOVATIONSKURS

meinsam zogen Büscher, der Generalbevollmächtigte

Markus Bangen und der

kaufmännisch/technische Leiter Rainer

Pubanz die Bilanz für das Wirtschaftsjahr

2012 und gaben einen Ausblick auf weitere

Schritte und Entwicklungen. Das Ergebnis

für die Dortmunder Hafen AG für

2012 lautet: 1,2 Mio. Euro Gewinn. Fast

80 Prozent der Volumen entfallen dabei

auf drei Gütergruppen: Baustoffe, Mineralöl

und den absoluten Umschlagschlager

Container.

Schiene auf dem Vormarsch

Im Dortmunder Hafen sind derzeit ungefähr

160 Unternehmen angesiedelt. Ob

Schubverbände mit bis zu 185 m Länge

und 11,40 m Breite oder auch Großgütermoorschiffe

– etwa 2000 beladene Schiffe

machen Jahr für Jahr an den Dortmunder

Kajen fest. Die Hindernisse für die Schifffahrt

zeigten dabei sehr wohl Auswirkungen

auf den wasserseitigen Umschlag:

Mit 2,36 Mio. t verloren die Dortmunder


Das Containerterminal liegt gegenüber dem

Alten Hafenamt – auch bildlich sind Tradition

und modernes Hafengeschehen verbunden.

(Foto: Dortmunder Hafen AG/Mlotzek)

180.000 oder 7,1 Prozent gegenüber dem

Jahr 2011. Eine Situation, in der sich die

trimodale Ausrichtung des Kanalhafens

voll ausspielen konnte. Über die Schienenverkehre

glich Dortmund den Rückgang

nicht nur aus, sondern steigerte die

Leistung der Eisenbahn um 8 Prozent auf

2,85 Mio. t.

Das geplante Terminal

Die Schiene spielt dabei auch in weiterer

Hinsicht für die Dortmunder eine entscheidende

Zukunftsrolle. Noch in diesem

Jahr sollen die Arbeiten für das neue bimodale

KV-Terminal beginnen. Zur Erinnerung:

Im Bereich „Am Hafenbahnhof“

sollen zunächst auf 60.000 m² Fläche ein

Terminal für den Straßen-Schienen-Umschlag

entstehen. Während in der ersten

Betriebsphase der Umschlag von

Containern, Wechselbrücken und Sattelaufliegern

per Reachstacker erfolgen soll,

sieht die Endausbaustufe zwei Portalkrane

für die Abfertigung der Züge auf insgesamt

vier ganzzuglangen Gleisen vor.

Bis zu 100.000 Ladeeinheiten können

hier dann pro Jahr zwischen Schiene und

Straße umsteigen.

Der aktuelle Zeitplan

Damit erhöhen die Dortmunder deutlich

ihre Kapazitätsgrenze im Containerumschlag,

die bisher mit dem Container Terminal

Dortmund (CTD) bei 180.000 Containern

liegt. Eine Grenze, der das CTD

Jahr für Jahr näher kommt: In 2012 bewegten

die drei Containerbrücken bereits

179.000 Container mit einem Gewicht

von 846.000 t. Noch ist der Weg für das

neue KV-Terminal nicht frei. Eine Klage

steht im Raum. Die Dortmunder zeigen

sich jedoch optimistisch, dass die rechtlichen

Rahmenbedingungen für den Baustart

ab dem Sommer gegeben sind.

Schweres in der Prüfung

Auch die Möglichkeit für den Schwerlastumschlag

haben die Dortmunder weiterhin

auf dem Prüfstand. Bereits heute gehen

schwere Güter über die Dortmunder

Kaikanten – allerdings aktuell mithilfe

von Mobilkranen, die für das jeweilige

Projekt geordert werden. Dies könnte sich

ändern, denn die Überlegungen für eine

feststehende Umschlaganlage stehen im

Raum. Zunächst prüfen die Dortmunder

aber, ob die ständige Erreichbarkeit des

Hafens für die Gewichtsklasse gewährleistet

ist – also ob Straßen, Brücken, etc. die

erforderliche Tragfähigkeit mitbringen.

Auf der Schiene legte

Dortmund 2012 deutlich

zu und glich so Hindernisse

für den wasserseitigen

Umschlag

aus. (Foto: Dortmunder Hafen

AG/www.wassmuthfoto.com)

Potenzial laut Gutachten

Beide Entwicklungsschritte stehen im

Einklang mit den Empfehlungen eines

Gutachtens des Fraunhofer Instituts für

Materialfluss, das dem Hafen Potenziale

als Universalhafen bescheinigt. Apropros

Gutachten: Im aktuellen Planco-Gutachten

konnte Dortmund als einer von sieben

Häfen den Status der Kategorie A

erreichen. Auch dem Kritikpunkt Flächenpotenzial

haben die Dortmunder schlag-


kräftige Gegenargumente zu bieten. Ja,

96 Prozent der Hafenflächen sind vermarktet

und die Dortmunder Hafen AG

konnte im Laufe des Jahres 4,5 Mio. Euro

aus ihrer Tätigkeit als treuhänderische

Verwalterin der Hafengrundstücke an die

Stadt Dortmund überweisen.

Wurzeln mit neuer Wertung

Aber dies sind längst nicht die einzigen

Flächen, die der Logistikstandort zu bieten

hat. Ein Beispiel ist das Gelände des

Logistikparks Westfalenhütte – mit dem

Dortmund einmal mehr seinen Ursprung

als Montanstandort mit der neuzeitlichen

Bedeutung als Logistikdrehscheibe

verknüpft. Dabei entwickelt sich der Hafen

mehr und mehr zu einem Herzstück

eines Logistikclusters. Neben der Bedeutung

als Umschlagplatz für die Seehäfen

darf dabei auch die regionale Relevanz

des Hafens nicht außer Acht gelassen

Container sind der

Umschlagschlager im

Dortmunder Hafen.

(Foto: Dortmunder Hafen

AG/www.wassmuthfoto.com)

werden. Auch hier können die Dortmunder

die Ergebnisse eines Gutachtens präsentieren.

Rund 8000 Arbeitsplätze sind

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direkt bzw. indirekt mit dem Hafengeschehen

verknüpft. Das Institut für Verkehrswissenschaft

an der Universität

Münster zeigt damit in der Studie „Die regionalwirtschaftlichen

Effekte des Dortmunder

Hafens“ den wirtschaftlichen

Stellenwert des Hafenstandorts für das

östliche Ruhrgebiet.

Erneute Sperre mit Ausnahmen

Eine erneute Herausforderung meistern

sie in diesen Tagen. Seit dem 14. März

2013 laufen an der Schleuse Heinrichenburg/Waltrop

Arbeiten zum Umbau

der Elektrotechnik. Die Schleuse soll auf

Fernbetrieb umgerüstet werden, also zukünftig

der Betrieb von einer zentralen

Stelle aus gesteuert werden. Noch bis voraussichtlich

10. April sollen die Arbeiten

andauern. Für den Dortmunder Hafen

bedeutet dies eine erneute teilweise

Schleusensperrung. Doch der Schiffsverkehr

kann weiterlaufen.

Denn da die Dortmunder früher über die

Arbeiten informiert wurden, konnten sie

mit der Wasser- und Schifffahrtsdirektion

Duisburg-Meiderich intensive Gespräche

führen und Bedarfsschleusungen in einem

Zeitfenster zwischen 22 und 6 Uhr

ausmachen. So kann der Schiffsverkehr

auch während der Bauphase weiterlaufen

und die Auswirkungen so gering wie

möglich gehalten werden.

Die kommenden Jahre

Alles in allem lassen die positive Bilanz

2012, die positiven Ergebnisse gleich

mehrerer Gutachten und bevorstehende

Projekte die Dortmunder optimistisch in

die Zukunft gehen. Auch für 2013 und

die Folgejahre erwarten Hafenvorstand

Büscher und sein Team, dass die positive

Entwicklung des Hafens auch weiterhin

das Bild bestimmt.

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Binnenschifffahrt

WASSERSTRASSEN

Im Dienst für

die Wissenschaft

Die Fahrrinnenbreite und -tiefe sind

entscheidende Bedingungen für die

Binnenschifffahrt. Den Niederrhein

passieren jährlich rund 200.000 Schiffe,

jedes davon mit einem Gewicht von

bis zu 3000 t. Die Bundesanstalt für

Wasserbau (BAW) untersucht derzeit

die Breite der Fahrrinnen. Dafür haben

die Spezialisten das Schiff GMS Covano

mit zwei GPS-Empfängern am Bug

und Heck ausgerüstet. Im Sekundentakt

kann das von Contargo Waterway

Logistics gecharterte Schiff die exakte

Schiffsposition ermitteln.

Anhand der Daten kann die BAW die

Fahrspur verfolgen und für die Berechnung

nutzen, um die erforderliche

Fahrspur- und Fahrrinnenbreite des

Rheins zu prüfen und zu kalibrieren. Im

Auftrag der Wasser- und Schifffahrtsdirektionen

West und Südwest führt

die BAW bereits seit einiger Zeit vergleichbare

Messungen auf verschiedenen

Fahrzeugen auf dem frei fließenden

Rhein unterhalb Iffezheim bis zur

niederländischen Grenze durch.

Die GPS-Empfänger

an Bord der

GMS Covano.

(Foto: Contargo)

Das Riesenrad aus

München reist per Container

nach Mexiko. (Fotos: Wolfgang Grösslinger)

Das drehende Rad der Logistik

Über Nürnberg nach Mexiko weiterrollen

Riesenräder sind ein optisches Highlight

auf Märkten und Co. und das ein Projekt der Firma Maurer Söhne

das geht, zeigte vor wenigen Wochen

nicht nur hierzulande. Doch wie gelangen

eigentlich die Giganten zu ih-

Ab nach Mexiko. Das Reiseziel für die

aus München.

ren Einsatzorten in aller Welt? Ganz 27 Riesenradspeichen stand fest: Mexiko.

Mit der Organisation betrauten

einfach: per Lkw, Zug und Schiff. Wie

BINNENHÄFEN IM WETTBEWERB

Gutachten in der Kritik

Das sogenannte Planco-Gutachten „Wettbewerbsfähigkeit der Binnenhäfen“

sorgt in der Binnenhafenbranche für Kritik. Beispielsweise bewertet

der Bundesverband Öffentlicher Binnenhäfen e. V. (BÖB) das BMVBS-Gutachten

in einer Stellungnahme als weitgehend ungeeignet für eine Bewertung

der deutschen Binnenhäfen. Als Gründe führt der Bundesverband

Fehler bei der Erstellung und einen unzutreffenden Titel an.

Der BÖB fordert daher, aus dem Gutachten keine einseitigen Schlussfolgerungen

mit Blick auf den Bundesverkehrswegeplan, die Hafen- und Förderpolitik

zu ziehen. Die Interessengemeinschaft Häfen und Wasserstraßen

NRW hinterfragt in einer Meldung, ob das BMVBS eigentlich weiß, was ein

Binnenhafen ist. Aus Sicht der Wirtschaft liefere das Gutachten keine Erkenntnisse

über die Wettbewerbsfähigkeit. Auch hier wird bereits der Gutachtentitel

angemahnt. Die untersuchten Überlegungen zu ausgewählten

Binnenhäfen als Hauptumschlagbasis für den Seehafenhinterlandverkehr habe

es bereits früher gegeben. Die Interessengemeinschaft mahnt, dass bei

einer Hubstrategie die Straßen eher be- als entlastet werden. NRW wisse

um diese Leistungsfähigkeit seiner Häfen und werde sich im Dialog mit Berlin

neu positionieren müssen, führen die Kanalhäfen NRW an. Die Forderung

geht so weit: Offensichtlich muss dabei ganz von vorne angefangen werden.

58 ConTraiLo 3/2013


die Riesenradspezialisten von Maurer

German Wheels die Railco B. V. Zerlegt

und auf speziellen 40’-Flats verpackt,

liefern Lkw der Firma Kloiber

die Speichen am TriCon Containerterminal

an. Schon bei der Konstruktion

des Riesenrads war das 40’-Maß

eine bestimmende Größe. Denn sie

ermöglicht den Umschlag im KV-Terminal

auf Standardcontainerzüge.

Verladevorgang. Jeder der neun Flats

ist etwa 12,20 m lang, 2,50 m breit und

2,20 m hoch. Die Verladung erfolgt per

Kettenkranung. Im ersten Hub setzten

die Kranführer die Container von den

Lkw auf eine Abstellfläche ab. Mit einem

zweiten Hub ging es dann auf die

Züge der TX-Logistik, mit denen die

Sonderanfertigungscontainer zum Seehafen

Rotterdam und von dort weiter

nach Mexiko reisten.

MANNHEIMER HÄFEN – UMSCHLAGSTATISTIK

Weniger Schiffe, mehr Ladung

In den Mannheimer Häfen sind im Monat Februar insgesamt 690.548 t Güter

wasserseitig umgeschlagen worden. Das macht 12,75 Prozent mehr als im

Februar letzten Jahres (612.446 t). Diese positive Entwicklung vermeldet die

Staatliche Rhein-Neckar-Hafengesellschaft mbH. Besonders die Güterklassen

Nahrungs- und Futtermittel haben sich dabei mehr als verdreifacht: Der Umschlag

stieg von 40.230 auf 137.488 t (+241,75 Prozent).

Im wasserseitigen Containerverkehr sank zwar das Gewicht der Boxen um

1,5 Prozent von 102.233 auf 100.695 t, die Zahl der Container jedoch

stieg gleichzeitig um 17,42 Prozent von 9195 TEU in 2012 auf 10.797 TEU

in in diesem Jahr. Der durchschnittliche Wasserstand lag im Monat Februar

bei Pegel Mannheim bei 4,13 m und somit um 1,70 m über dem Durchschnittspegel

im Februar des Vorjahres mit 2,43 m. Der Güterumschlag

wurde dieses Jahr von insgesamt 544 Schiffen getätigt. Dies sind 146

Schiffe weniger als im Vorjahr.

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Schiene

Mehr Leistung für Umschlag

Stadtwerke Osnabrück verstärken ihre Hafenbahnflotte

Dr. Johannes Nicolin von der Ahaus

Alstätter Eisenbahn AG. (Foto: AAE)

PREISVERGABE

Auszeichnung für

Technikdirektor

Die Gemeinschaft der Europäischen

Bahnen (CER) und der Verband der

europäischen Bahnindustrie (Unife)

haben Ende Februar in Brüssel Dr. Johannes

Nicolin mit dem European Railway

Award 2013 ausgezeichnet. Der

technische Direktor der AAE Ahaus

Alstätter Eisenbahn AG erhält den mit

10.000 Euro dotierten Preis für die

zahlreichen Impulse, die er in der Entwicklung

innovativer Güterwagen, insbesondere

bei Intermodalwagen, gesetzt

hat. Das Preisgeld wird Nicolin

an das Kinderhilfswerk der Vereinten

Nationen, Unicef, spenden. Bevor der

deutsche Ingenieur Nicolin 1995 zu

AAE wechselte, arbeitete er als Entwicklungsdirektor

in der Aachener

Waggonfabrik Talbot. Zu den maßgeblich

von ihm angestoßenen Entwicklungen

gehören die sogenannten Taschenwagen,

das bimodale System

Kombirail sowie Gummifeder-Drehgestelle

für 25 t Achslast.

Zwei leistungsstärkere Diesellokomotiven

ersetzen neuerdings zwei kleinere

Loks der Hafenbahn. Die beiden

runderneuerten, jeweils 1100 PS starken

„Kraftpakete“ wurden Ende Februar

offiziell von der DB an die Stadtwerke

übergeben. Damit reagieren die

Stadtwerke Osnabrück auf den boomenden

Bahnumschlag im Hafen und

verstärken so ihre Hafenbahnflotte.

Steigerungen. „Mit den beiden neuen

Loks sind wir sehr gut für den steigenden

Bedarf gerüstet“, sagte Stadtwerke-Vorstand

Dr. Stephan Rolfes bei

der offiziellen Übergabe. Allein in 2011

war der Bahnumschlag um knapp

20 Prozent auf mehr als 1,1 Mio. t gestiegen

– weit mehr als im niedersächsischen

Durchschnitt. „Dieser Anstieg

hat sich in 2012 fortgesetzt und wird

sich auch in Zukunft fortsetzen“, so

Dr. Rolfes weiter. Die beiden jeweils

80 t schweren Loks der Baureihe V90

haben jeweils 500 PS mehr Leistung als

die beiden bisherigen, jetzt ausrangierten

Fahrzeuge und können somit

deutlich mehr Tonnage bewegen. Zudem

können die Stadtwerke die neuen

VERBAND ZU INVESTITIONSBEDARF

Sechste VDV-Maßnahmenliste

Loks flexibler einsetzen, da sie auch

für das öffentliche DB-Streckennetz

zugelassen sind. „Jetzt verfügen wir

über drei für unsere Bedürfnisse sehr

gut geeignete Loks“, betonte der Stadtwerke-Vorstand.

Boom durch KLV-Anlage. Grund für

den boomenden Bahnumschlag sind

die nach Stadtwerke-Angaben optimalen

Bedingungen, die die KLV-Anlage

auf der Fläche der ehemaligen Winkelhausenkaserne

für den Kombinierten

Ladungsverkehr zwischen Straße und

Schiene bietet. Bislang hatten drei Züge

pro Woche die Anlage erreicht, seit

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Kurzem sind es bereits fünf Züge mit

einer Länge von jeweils bis zu 700 m.

KLV-Ausbau. „Künftig rechnen wir

mit bis zu 20 Zügen pro Woche“, erläuterte

Werner Tegeler, Geschäftsführer

der für den Hafenbetrieb zustän-

Im vergangenen Monat hat der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen

(VDV) die Ergebnisse der sechsten Unternehmensbefragung, die unter Mitarbeit

der Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger im SPNV (BAG-

SPNV) entstanden ist, vorgestellt. Dabei hat der VDV nach zwei Jahren erneut

im Sommer 2012 die Eisenbahnverkehrsunternehmen sowie die

Verbunde und Aufgabenträger zu dem aus ihrer jeweils spezifischen Sicht

bestehenden Investitionsbedarf im Bundesschienenwegenetz befragt. Die

Ergebnisse können auf der Homepage des VDV nachgelesen werden.

60 ConTraiLo 3/2013


V. l.: Reinhold Batke (DB Fahrzeuginstandhaltung), Werner Tegeler (EHB-Geschäftsführer),

Dr. Stephan Rolfes (Stadtwerke) sowie Falko Lüders-Kubersky

(DB Fahrzeuginstandhaltung Bremen). (Foto: Stadtwerke Osnabrück)

digen Stadtwerke-Tochtergesellschaft

EHB (Eisenbahn- und Hafenbetriebsgesellschaft

Region Osnabrück). Aus

diesem Grund haben die Stadtwerke

den sogenannten Piesberger Lückenschluss,

die Anbindung an das DB-

Netz über den Piesberger Zechenbahnhof,

vorangetrieben und planen auch

den Ausbau der KLV-Anlage.

Beide Loks generalüberholt. Rund

eine halbe Mio. Euro haben die Stadtwerke

in die Anschaffung der beiden

runderneuerten Loks investiert. „Eine

Investition, die sich schnell rentieren

wird, da wir mit beiden Fahrzeugen

Zeit und Kosten sparen“, erläuterte

EHB-Betriebsleiter Hubert Unland.

Durch den Einsatz der beiden Loks

entfällt das Rangieren der Züge. Beide

Loks aus dem Baujahr 1977 wurden in

den vergangenen Monaten im Werk

Bremen der DB Fahrzeuginstandhaltung

GmbH generalüberholt und haben

die höchste Instandhaltungsstufe.

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TÜV SÜD RAIL ÜBERNIMMT DNV-KEMA-SPARTE

Dienstleistungsakquisition

TÜV Süd Rail hat die europäische Sparte Transportation Systems des

norwegisch-niederländischen Energiedienstleistungskonzerns DNV Kema

übernommen. Mit der Akquisition erweitert TÜV Süd Rail seine Servicepalette

rund um Beratung, Prüfung und Zertifizierung von Bahnanlagen und

stärkt seine Führungsposition als Partner bei internationalen Bahnprojekten.

Der Verkauf der europäischen Bahnsparte von DNV Kema deckt sich

mit der neuen Strategie des Unternehmens, das sich künftig ausschließlich

auf Energie und nachhaltige Energienutzung konzentrieren möchte.


Schiene

KOMBIVERKEHR OPTIMISTISCH

Zuversichtlich für

das Jahr 2013

Für das Geschäftsjahr 2013 rechnet

die Frankfurter Kombiverkehr KG wieder

mit einem deutlichen Anstieg des

Sendungsaufkommens. „Wir gehen davon

aus, dass sich unsere Transportmenge

besser entwickeln wird als die

Gesamtwirtschaft“, sagt Geschäftsführer

Robert Breuhahn. „Grund dafür

sind zum einen die anhaltenden Anfragen

von Kunden nach neuen Zugprodukten

und zusätzlicher Kapazität.

Zum anderen haben wir bereits in der

zweiten Jahreshälfte 2012 mehrere

neue Züge gestartet und zusätzliche

Verbindungen aufgenommen, die sich

in der Mengenentwicklung erst 2013

voll auswirken werden.“ Weiterhin sind

für dieses Jahr bereits zahlreiche neue

Projekte geplant, mit denen Kombiverkehr

Schritt für Schritt die Kapazität

ausweiten und den Leistungsumfang

für die Kunden verbessern will. Dazu

zählen auch die Weichenstellungen des

vergangenen Jahres für Service- und

Kapazitätsverbesserungen im europäischen

Netz von Kombiverkehr.

GCS/Ruscon installierte eine neue Ganzzugverbindung. (Foto: Global Container Service)

Autoteile per Bahn

GCS/Ruscon richtet Service für General Motors Korea ein

Ausgehend vom neuen Ust-Luga Container

Terminal (ULCT) richtet der in Korea ein. Die Linie wird zukünftig

Automobilhersteller General Motors

Dienstleistungsspezialist Global Container

Service (GCS/Ruscon) einen Nizhny Novgorod laufen. Primäre Auf-

über eine Distanz von rund 1100 km

ebenso neuen Ganzzugservice für den gabe der jetzt installierten Linienver-

HELLMANN RAIL SOLUTIONS NACH LUDWIGSHAFEN

Zusätzliche Verbindung

(Foto: Hellmann)

(Foto: Kombiverkehr)

Hellmann Worldwide Logistics treibt den Ausbau seiner Schienenaktivitäten

voran und bindet ab Februar 2013 sein Zugsystem rail solutions auch an

den Standort Ludwigshafen an. Mit täglichen Verbindungen ab Hamburg

und Osnabrück bietet Hellmann diese Verbindungen im schnellen Nachtsprung

an. „Im September vergangenen Jahres eröffnete sich mit der

Erweiterung des KTL-Kombi-Terminals auf dem Werksgelände der BASF

für uns die Möglichkeit, unser Zugsystem an diesen attraktiven Standort

anzubinden“, begründet Max Siep, Verantwortlicher für Schienenverkehre

bei Hellmann, diesen Schritt.

Nach dem erfolgten Ausbau des KTL-Terminals konnte sich Hellmann nun

einen der begehrten Slots sichern, um zukünftig seine Zugverkehre dorthin

abzuwickeln. Die Verbindungen nach Ludwigshafen möchte man weiter ausbauen

und plant, noch in 2013 eine Anbindung auch ab Bremen zu schaffen.

Hier sieht man aufgrund der eigenen Aktivitäten auch im Bereich der

Seecontainer weitere interessante Entwicklungsperspektiven.

62 ConTraiLo 3/2013


indung ist die Versorgung des Automobilherstellers

GAZ, der von General

Motors Korea Teile für die Produktion

des Chevrolet Aveo erhält.

Pilotzüge. In Ergänzung zu den markenspezifischen

Gütern soll die Linie

auch weiteren Interessierten zugängig

gemacht werden. Die Fertigung des

Chevrolet Aveo aus CKD-Bausätzen

begann bei GAZ im Dezember und

soll einmal bis zu einer Höhe von

jährlich 32.000 Einheiten hochgefahren

werden. Mit dem Start der Verbindung

stellte GCS/Ruscon zwei Pilotzüge

mit insgesamt 118 Containern

zusammen. Neben dem eigentlichen

Transport der Stahlboxen übernimmt

Ruscon auch die Bearbeitung aller fälligen

Zollformalitäten, während die

Anlieferung der Container bis zum

Terminal Maersk übernimmt.

KLAGE VON EUROPÄISCHER KOMMISSION ABGEWIESEN

DB AG darf Gleisnetz behalten

In einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 28. Februar 2013 in der

Rechtssache C-556/10 ist eine Klage der Europäischen Kommission gegen

die Bundesrepublik Deutschland in Bezug auf die nicht vollzogene Trennung

der DB Netz AG von der Deutschen Bahn AG abgewiesen worden. Die EU-

Kommission hatte die Klage beim Gerichtshof im November 2010 eingereicht,

weil nach ihrer Ansicht zum damaligen Zeitpunkt keine klare Trennung

zwischen dem Bahnbetreiber und dem Eigentümer des Schienennetzes bestand.

Unterstützung hat die Deutsche Bahn AG von der Bundesregierung

erhalten, die sehr wohl eine Trennung der beiden Unternehmensteile innerhalb

der Holding sah. Bereits im Mai 2007 hatte die Europäische Kommission

den deutschen Behörden einen Fragebogen zukommen lassen, um die

Umsetzung diverser Richtlinien zu überprüfen. Übrigens wies der Gerichtshof

am 28. Februar auch eine Klage ab, die sich gegen eine DB-ähnliche Struktur

bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) richtete.

ConTraiLo

Container | Trailer | Logistik

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Ladungsträger

GÜTESICHERUNG

Extern kontrolliert

Seit diesem Jahr hat die Bureau Veritas

Industry Service GmbH die weltweite

Qualitätsprüfung für EPAL-Ladungsträger

übernommen. Bereits wenige

Wochen später vermeldete die European

Pallet Association e. V. (EPAL)

die Produktion der neunmillionsten

Europalette unter der neuen unabhängigen

Gütesicherung. Der Wechsel

von SGS zu Bureau Veritas erfolgte

laut EPAL, um die Kontrollen und damit

die Ladungsträgerqualität weiter

zu verbessern.

VERANSTALTUNGSTIPP

Jetzt vormerken

Die easyFairs-Messe Verpackung und

Packaging Innovations (PI) 2014 wirft

bereits jetzt ihre Schatten voraus: am

22. und 23. Januar 2014 sollen in

der Hamburger Messe u. a. Themen

wie Transportverpackungen und richtige

Lagerung und Sicherung im Schwerpunkt

stehen. Die diesjährige Auflage

zog mit 183 Ausstellern und einem

breiten Rahmenprogramm 3076 Besucher

an. Bereits im Februar konnten

die Veranstalter für den kommenden

Termin mehr als 50 Prozent optionierte

Standflächen vermelden.

(Foto: easyFairs)

Das Stückgutnetz IDS

setzt auf ein neues System

für Palettenrückläufe.

(Foto: IDS Logistik)

Geändertes Tauschverfahren

Nachhaltigere Palettenrückführung

Paletten sind in der Transportwelt in

vielen Bereichen unentbehrlich, so

auch bei Sammelguttransporten. Der

Palettenaustausch sorgt jedoch regelmäßig

für Unstimmigkeiten. IDS Logistik

müsste nur der Saldo zurücktransportiert

werden, um die Konten zweier

Depots im Systemverkehr auszugleichen.

Das IDS-Clearing ermittelt für

jedes einzelne Depot den Saldo.

setzt daher auf ein neues Clearing-

Schulden gegen Guthaben. Jeder

und Transportoptimierungssystem. Die

erste Bilanz laut IDS: 30 Prozent weniger

CO2-Emissionen bei der Leerpalettenrückführung.

Automatische Erfassung. Die Partnerunternehmen

von IDS arbeiten nach

eindeutigen Spielregeln: Wer Paletten

im System in Umlauf gibt, ist verpflichtet,

diese auch wieder abzuholen

bzw. abholen zu lassen. Für die automatische

Abwicklung entstand jetzt

ein System in Eigenentwicklung. Wird

eine Stückgutsendung in einem der

43 IDS-Depots verladen, dann wird

die Paletten- und Gitterboxenanzahl

dieser Sendung automatisch anhand

der borderierten Daten und durch das

Scannen im zentralen IT-System gebucht

– insgesamt sind dies rund

500.000 Europaletten und 20.000 Gitterboxen

im Monat. Zum Monatsende

Partner erhält die von ihm in das System

eingebrachte Menge, unter der

Berücksichtigung seiner eigenen Packmitteleingänge,

zurück. So muss ein

Depot nur einen einzigen Saldo gegenüber

dem IDS-Netzwerk führen.

Das System nutzt den Umstand, dass

ein bestimmtes Depot beispielsweise

gegenüber einem anderen Depot Palettenschulden

hat, aber gleichzeitig

Guthaben gegenüber einem anderen.

Weniger Transporte. So lässt sich die

tatsächliche Stückzahl reduzieren. Die

zum Ausgleich benötigten Palettentransporte

konnten so laut IDS auf

rund 10 Prozent der Paletten verringert

werden. Für die Transporte der Paletten

ist ebenfalls ein Optimierungstool

im Einsatz, das ermittelt, welches

Depot letztlich wo Ladungsträger abholen

muss.

64 ConTraiLo 3/2013


Hohlräume kein Sicherheitsrisiko

Verschärfte Sicherheit auch für Packmittel wie Paletten

Packmittel und Verpackungen erleichtern

den Transport und schützen die

Waren vor Schäden. Dabei müssen

auch die Hilfsmittel stetig strengeren

Sicherheitsvorschriften entsprechen.

Neuerungen, wie die Verschärfungen

im Luftfrachtbereich, die seit März

Sicher verpackt.

(Foto: Inka Paletten)

2013 gelten und daher für multimodale

Transportketten von Bedeutung

sein könnten. Die Neuerungen sorgen

dabei für Unsicherheit bei Nutzern. umreift oder einschließlich der Füße

Ein Beispiel: Befürchtungen, dass mit Folie umwickelt, gelten sie demnach

Hohlräume in Palettenfüßen als potenzielles

Risiko gelten könnten. Peter

Fischer, Geschäftsführer der Inka Paletten

GmbH, kann beruhigen. Sind

die Paletten vollflächig beladen und

als sicher und sind z. B. luft-

frachtfähig. Sind die Versender bei

dem Luftfahrtbundesamt als bekannte

Versender registriert, können zudem

Nachkontrollen vermieden werden.

CHEP-PALETTEN

Blau statt weiß

In Spanien und Portugal setzt die in

Deutschland ansässige Beiersdorf AG

jetzt auf Paletten aus dem Chep-Pool

statt auf die bisherigen Weißholz-

Mehrwegpaletten. Das Kosmetikunternehmen

unterzeichnete mit dem Palettenanbieter

einen Vertrag für 50.000

Paletten pro Jahr. Neben den Kommissionieraktivitäten

deckt Chep damit

100 Prozent der inländischen Warenflüsse

ab. Das Ziel: weniger Produktschäden,

Transportkosten und eine

optimierte Palettenkontrolle inklusive

verbessertem CO2-Fußabdruck.

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