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DNS Ausgabe Februar 2016

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<strong>Februar</strong> <strong>2016</strong><br />

seit 12-2000<br />

Auflage:<br />

30.000<br />

Nimm mich mit !<br />

<strong>DNS</strong><br />

DÜRENS STATT- MAGAZIN<br />

Schau mich an !<br />

WWW.<strong>DNS</strong>-DIGITAL.DE<br />

Titelstory<br />

Ron Williams<br />

Recht So!!!<br />

Neuer Chefarzt<br />

Dr. Ulrich Pohlmann<br />

Gesundheit<br />

Kryolipolyse<br />

Boten für<br />

Derichsweiler<br />

gesucht


02.<strong>2016</strong><br />

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02.<strong>2016</strong><br />

Herausgeber:<br />

DNR Verlag, Kirsten &<br />

Michael Bille<br />

Anschrift:<br />

Glashüttenstraße 4 -<br />

52349 Düren<br />

Telefon: 0171 - 28 666 39<br />

Mail: info@dns-tv.de<br />

Internet:<br />

www.dns-digital.de<br />

Auflage:<br />

30.000 (Haushaltsverteilung)<br />

Anzeigenleitung:<br />

Michael Bille<br />

Verteilung in die Haushalte der Stadt Düren<br />

sowie Derichsweiler, Niederau, Rölsdorf, Gürzenich,<br />

Lendersdorf, Echtz und alle Dürener Gewerbegebiete.<br />

Der Abdruck erfolgt ohne Gewähr. Der<br />

Verlag haftet nicht für unverlangt eingesandte<br />

Manuskripte, Fotos, etc.. Die Artikel geben die<br />

Meinung der Autoren wieder und stellen nicht<br />

zwangsläufig die Meinung des Verlages oder der<br />

Redaktion dar.<br />

Na geht es ihnen auch so,<br />

<strong>DNS</strong>-Digital: Kevin Bille<br />

Redaktion:<br />

Michael Bille<br />

(verantwortlicher Chefredakteur)<br />

Kirsten Bille<br />

(Redaktion)<br />

Grafik/Satz/Layout:<br />

Kevin Bille<br />

Verantwortlich im Sinne des<br />

Pressegesetzes:<br />

Michael Bille<br />

Druck<br />

Grafischer Betrief Henke GmbH<br />

Nachdruck in Auszügen oder komplett ist<br />

nur mit ausdrücklicher Genehmigung des<br />

Verlages gestattet. Dies gilt insbesondere<br />

für die Gestaltung und Ausführung der<br />

Anzeigen. Die Urheberrechte liegen beim<br />

Verlag. Erfüllungsort und Gerichtsstand<br />

ist Düren. Es liegen die AGB des Verlages<br />

zugrunde, die auf Verlangen gerne zugesandt<br />

werden. Abmahnungen werden<br />

ohne vorherige Information des Verlages<br />

nicht anerkannt.<br />

... auf den Punkt gebracht.<br />

Inhalt<br />

Titelstory Ron Williams 4<br />

CDU / MIT 7<br />

Firmenportrait Sagman 9<br />

Firmenportrait Zigarren Volles 10<br />

Stadt Düren informiert 13<br />

Veranstaltungskalender 16<br />

Menschen: Dr Ulrich Pohlmann 18<br />

Spendenübergabe 20<br />

Gesundheit 22<br />

Terminator 24<br />

Firmenportrait Parting Immobilien 27<br />

Recht So!!! 28<br />

Menschen: In Gesichtern lesen 30<br />

Spruch des Monats<br />

Ursachen von Staatsveränderungen entstehen<br />

in Demokratien am häufigsten durch den<br />

Missbrauch, welchen die Demagogen von ihrer<br />

Gewalt zur Beleidigung anderer machen.<br />

Aristoteles<br />

(384 - 322 v. Chr.), griechischer Philosoph, Schüler Platos,<br />

Lehrer Alexanders des Großen von Makedonien<br />

da reiht sich das komplette Versagen der Kölner Polizei zu<br />

Sylvester, nahtlos in das Versagen der Sicherheitsbehörden<br />

bei der Registrierung der Flüchtlinge ein-und<br />

noch ist kein Ende dieser Stümperei in Sicht!<br />

Genau dieses Versagen ist es, das jedweden Stimmungsmachern<br />

Tür und Tor öffnet für ihre dumpfen Parolen, diese-unsere<br />

Demokratie in ihren Grundfesten zu erschüttern.<br />

Michael Bille


Titelstory<br />

Ron Williams—<br />

viele Facetten,<br />

ein Gesicht<br />

02.<strong>2016</strong><br />

Er ist der Star des diesjährigen Sparkassenabends bei<br />

den Dürener Jazztagen-und das aus vielen Gründen.<br />

Wir von <strong>DNS</strong> trafen den Künstler, Entertainer,<br />

Moderator-und die Liste lässt sich getrost noch sehr<br />

lang weiterführen, anlässlich eines Interviews. Wie<br />

das so ist waren wir wie üblich völlig unvorbereitetund<br />

das ist auch gut so, denn dann ist das, was man<br />

selbst hört und denkt auch authentisch. (So hat eben<br />

jeder seine Methode sich einem Thema oder einem<br />

Menschen zu nähern.)<br />

Mit Ron Williams trafen wir auf einen menschlichen<br />

Vollprofi. Im Allgemeinen schon ein Widerspruch<br />

in sich. Nicht so bei diesem Mann, der nicht<br />

nur steriotypisches blabla von sich gibt, sondern<br />

etwas zu erzählen hat, wobei auch das Wort „Vision“<br />

4


02.<strong>2016</strong><br />

durchaus verwendet werden darf.<br />

In nachfolgendem Artikel steht eine, wenn nicht DIE<br />

Facette des Ron Williams im Vordergrund.<br />

Nun ist es ja auch nicht selbstverständlich, dass ein<br />

Militärpolizist und später auch Sprecher beim Afn<br />

(American forces network) nach seiner Militärdienstzeit<br />

nicht nach Hause in die USA fliegt, sondern<br />

in Deutschland bleibt.<br />

Es war der Rassismus in seiner Heimat, die damit<br />

einhergehenden Kränkungen und Verletzungen wegen,<br />

und nur wegen seiner Hautfarbe, die den damals<br />

noch jungen Mann veranlassten 1965 in Deutschland<br />

Fuß zu fassen. Im Land der Dichter und Denker,<br />

aber eben auch im Land das unermessliches<br />

Leid über die Welt brachte.<br />

„Deutschland hat sich mit seiner Vergangenheit sehr<br />

konsequent auseinandergesetzt und das geschieht<br />

noch immer. In meiner Heimat erfolgt diese Auseinandersetzung<br />

leider nur sehr sporadisch. Es ist<br />

schwer zu akzeptieren-und ich tat das auch nie, nur<br />

wegen der Hautfarbe bewertet und im schlimmsten<br />

Fall diskriminiert zu werden. Oft spürte ich, dass<br />

mich Menschen zu Beginn eines Gespräches nur<br />

anhand meiner Hautfarbe in eine Schublade pressen<br />

wollten. Im Verlauf dieser Gespräche, als meine<br />

Gegenüber erfuhren, dass ich durchaus wusste wer<br />

der Preußenkönig, Goethe und Schiller waren,<br />

wandelte sich dieser Blick. Das Schwarze in meiner<br />

Hautfarbe verschwamm und meine Gegenüber sahen<br />

den Menschen Ron Williams! Das ist es, was ich<br />

erreichen wollte, denn das zu erfahren half ja nicht<br />

nur mir, sondern auch meinen Gesprächspartnern<br />

den Blick zu erweitern und sich auch selbst zu hinterfragen.<br />

Das gelingt aber nicht mit der Keule oder<br />

dem Vorschlaghammer, sondern nur wenn man dem<br />

eigenen Wachsen der Selbsterkenntnis auch Raum<br />

Titelstory<br />

bietet. Die Absicht etwas in den Köpfen und Herzen<br />

zu verändern reicht nicht-der Weg, wie dies geschehen<br />

kann und sollte ist entscheidend Hier würde ich<br />

mir von dem ein- oder anderen Kollegen in Film,<br />

Musik und Entertainment etwas mehr kreatives<br />

Engagement wünschen, denn wir erreichen nun<br />

mal viele Menschen!“<br />

Gerade in der heutigen Zeit, wo Flüchtlinge auf der<br />

Suche nach Schutz und einer Zukunftsperspektive, in<br />

unser Land kommen, sind gerade solche tatsächlich<br />

verwirklichten Visionen und Erfahrungen sehr wichtig,<br />

um Ängste, Vorbehalte und damit einhergehend<br />

auch Vorurteile abzubauen.<br />

Ron Williams stellte sich Zeit seines Lebens dieser<br />

Aufgabe, auch in Düren. Im Rahmen seines sozialen<br />

Engagements für mehr Toleranz und gegen<br />

Rassismus (dafür Verleihung des Bundesverdienstkreuzes<br />

2004), war es auch sein Theaterstück über<br />

Martin Luther King, was in Düren (2002) in Zu-<br />

Von der Erstberatung bis zur Schlüsselübergabe<br />

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5


Titelstory<br />

02.<strong>2016</strong><br />

sammenarbeit mit Landrat Wolfgang Spelthan zu<br />

einer Premiere der besonderen Art führte, denn hier<br />

wurde dieses Stück zum ersten Mal auch vor Schülern<br />

aufgeführt. Niemand wusste, wie es „bei diesen<br />

pubertierenden Monstern“ ankommt. „Wir wagten es<br />

und ja, das Ensemble und ich hatten richtig Lampenfieber,<br />

wie das denn nun ankommen würde-und die<br />

jungen Menschen waren wie gebannt.<br />

Sie erfuhren auf diese Weise, was es heißt für seineund<br />

die Menschenrechte anderer einzutreten-und<br />

zwar friedlich! Es war für alle ein unvergessliches<br />

Erlebnis, mit den Menschen in dieser Stadt und mit<br />

Düren selbst.<br />

Ich halte es für sehr wichtig-und mein Leben hat mir<br />

darin Recht gegeben, dass nur durch aufeinander zu<br />

gehen, das Erleben und Erfahren<br />

ein Prozess des Verstehens<br />

und Respektierens in Gang gesetzt<br />

wird. Natürlich ist das oft<br />

schwer und es gibt auch Rückschläge,<br />

aber es ist in jedem<br />

Fall ein Gewinn!“<br />

Ebenso deutlich wird Ron Williams<br />

aber auch dahingehend,<br />

dass die Aufnahme in einem<br />

Gastland in hohem Maße auch<br />

verbunden ist mit dem Respekt<br />

vor dem Gastland und den dort<br />

lebenden Menschen, die erst<br />

durch ihre Hände Arbeit, dem<br />

Gast die Aufnahme ermöglichen.<br />

Selbstverständlich ist das<br />

nämlich nicht.<br />

Offenheit und Toleranz hat sich<br />

dieses Deutschland über viele<br />

Jahrhunderte oft sehr schmerzvoll<br />

im wahrsten Sinne der<br />

Worte erarbeitet und erstritten!<br />

Köln durfte nicht geschehen<br />

und darf sich auch nicht wiederholen.<br />

Dies gilt aber auch für<br />

den Staat der eine hohe Verantwortung<br />

für seine Bevölkerung<br />

hat.<br />

Immer da, immer nah.<br />

Die Biographie des Ron Williams<br />

würde den Rahmen dieses<br />

Artikels sprengen. Wer darüber<br />

mehr wissen möchte und<br />

warum sein Auftritt mit dem<br />

Joerg Seidel Trio am Sparkassenabend<br />

in jedem Fall ein Highlight sein wird, der<br />

sollte mal googlen unter www.ron-williams.de<br />

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02.<strong>2016</strong><br />

Herz- und<br />

Gefäßerkrankungen<br />

Haupttodesursache<br />

Düren. - „Ärztliches Gipfeltreffen“ in der „Alten<br />

Molkerei“ an der Mariaweiler Landstraße.<br />

Zu einer Patientenfortbildung kamen in Anwesenheit<br />

zahlreicher Gäste, vier in der Region bekannte<br />

Ärzte bzw. Fachberater zusammen: der ehemalige<br />

Chefarzt der Kardiologie am Städt. Krankenhaus<br />

in Düren, Prof. Dr. Dietrich Gulba, derzeit Chef in<br />

Oberhausen, der frühere Chefarzt für Gefäßchirurgie,<br />

Rolf Dammrau, jetzt vor Ort niedergelassen,<br />

Prof. Thomas Hölting, Leitender Facharzt im Venenzentrum<br />

Aachen und Rolf Tzscheutschler, Fachberater<br />

für Lymphologie.<br />

Ausgang der Veranstaltung war die Erkenntnis,<br />

dass Herz- und Gefäßerkrankungen trotz erheblicher<br />

Fortschritte nach wie vor erschreckend oft<br />

in der westlichen Welt auftreten.<br />

Durch moderne Operations- und Behandlungsverfahren<br />

kann die Sterblichkeit deutlich gesenkt und<br />

die Lebensqualität verbessert werden.<br />

Besonders wichtig als Betroffener oder Angehöriger<br />

ist es, selbst darüber informiert zu sein und zu wissen,<br />

worauf es bei der Auswahl geeigneter Kliniken<br />

ankommt.<br />

Schwerpunkt der Veranstaltung war deshalb Informationen<br />

über die Erkrankungen des venösen<br />

Systems.<br />

In der Behandlung von Thrombosen und Lungenembolien,<br />

so die Botschaft der Referenten, gäbe es erhebliche<br />

Fortschritte. In der Krampfaderbehandlung<br />

z.B. gäbe es ebenfalls moderne Verfahren mit Laser,<br />

Radiowellen, Schaum etc. Zu diesen Alternativen gab<br />

es zahlreiche Anregungen und Hinweise.<br />

Abends war CDU-Stadtverordneter Rolf Delhougne.<br />

In seiner Begrüßung betonte Prof. Dietrich Gulba,<br />

dass diese 3. Veranstaltung in der Reihe das Ziel<br />

habe, die Entwicklung des Wirtschaftsraumes der<br />

Region zu erkennen, anzustoßen und zu fördern,<br />

darunter auch die Entwicklung der Medizin-Region<br />

im Raum zwischen Aachen und Köln.<br />

„In der Medizin“ Dietrich Gulba, „nehmen heute<br />

insbesondere die Herz-, Gefäß und Kreislauferkrankungen<br />

eine herausragende Bedeutung ein.“<br />

Nach seiner Begrüßung hielt Dr. Dietrich Gulba einen<br />

Vortrag über Thrombose, Lungenembolie unter<br />

Berücksichtigung von angeborenen Gerinnungsstörungen<br />

und modernen Antikoagulantinen. „Im<br />

Normalfall besteht im Blut immer eine leichte Untergerinnbarkeit.<br />

Sie gewährleistet dass das Blut immer<br />

flüssig bleibt.<br />

Es gäbe aber erbliche und erworbene Störungen, bei<br />

denen dieses natürliche Gleichgewicht zugunsten der<br />

Blutgerinnung verschoben ist.<br />

Diese Menschen leiden an häufigen Thrombosen“,<br />

erläuterte er. „Thrombosen zerstören die Venenklappen<br />

und führen zu venöser Insuffizienz, Hautstörungen<br />

und zu Krampfadern (post Thrombotisches<br />

Syndrom), die tödliche Folgen haben.“ (Lungenembolie,<br />

Phlegmasie)<br />

Rolf Dammrau, der zahlreiche Dürener Patienten<br />

am offenen Herzen operiert- und seine Praxis in<br />

Merzenich hat, berichtete über moderne endovaskuläre<br />

Operationsverfahren, bei Thromboisen, Rekanalisationen,<br />

Stent und Thrombusabsaugung.<br />

„Die Gesundheit ist ein hohes Gut für jeden<br />

Menschen. Doch leider entdecken wir dieses allzu<br />

oft erst dann, wenn diese angeschlagen ist.<br />

Dann jedoch machen wir uns auf die Suche nach<br />

Informationen, um Ursachen zu verstehen, Genesungsmöglichkeiten<br />

kennen zu lernen und wieder<br />

Jeder der vier Redner stellte anschließend aktuelle<br />

Aspekte aus seinem Fachgebiet vor und wusste<br />

die interessierte Zuhörerschaft, unter ihnen viele<br />

ehemalige Patienten, zu fesseln.<br />

Eingeladen zu der Veranstaltung hatte Rolf Dammrau,<br />

Chef der Praxis für Gefäß- und Thoraxchirurgie<br />

in Merzenich. Organisator und Moderator des<br />

7


02.<strong>2016</strong><br />

Sicherheit in unserem Körper zu erlangen.<br />

Natürlich wissen wir um die Sorgen, die Betroffene,<br />

Angehörige und Freunde bewegen“, so desen<br />

Ausführungen.<br />

Im weiteren Verlauf gab er Informationen, die einen<br />

Einblick in das weite Feld der Gefäß-, Thorax- und<br />

Herzchirurgie vermittelten „um Ihnen auch einen<br />

kleinen Leitfaden für die Situationen zu geben, wenn<br />

medizinische Hilfe notwendig ist“.<br />

„Moderne Therapieverfahren der Varikose, Laser,<br />

Radiofrequenz, Schaum, Verödung“ war das<br />

Thema von Prof. Thomas Hölting.<br />

Dabei ging es vor allem um die Frage, welches<br />

Verfahren sollte man bei welcher Erkrankung anwenden.<br />

Prof. Dr. Thomas Hoelting blickt seit seiner<br />

chirurgischen Facharztausbildung in Heidelberg auf<br />

eine langjährige Erfahrung zurück.<br />

Aus seiner Tätigkeit unter anderem an der University<br />

of California in San Franzisko resultieren<br />

unzählige Fachartikel und Buchbeiträge sowie seine<br />

Ernennung zum APL-Professor der medizinischen<br />

Fakultät der Universität Heidelberg.<br />

Deutschsprachkurse anbieten, Unterstützung bei der<br />

Orientierung bzw. Begleitung im Stadtviertel, bei<br />

Behörden/ Ärzten etc. leisten, staatliche und kulturelle<br />

Werte vermitteln und Kontakt zu Vereinen und<br />

Organisationen herstellen.<br />

Wer sich an der Aktion beteiligen möchte, kann<br />

sich bei Rolf Delhougne, MIT Kreisverband Düren,<br />

Binsfelder Straße 95,52351 Düren, Telefon:<br />

02421/97580,Telefax: 02421/9758-26,E-Mail: info@<br />

mit-kreis-dueren.de melden.<br />

Rolf Delhougne: „Wir hoffen auf viel Unterstützung<br />

durch unsere Mitglieder und die Dürener Bevölkerung“.<br />

Letzter Redner war der Orthopädietechnikermeister<br />

Rolf Tzeutschler.<br />

Er erläuterte den Teilnehmern Ursachen und Therapie<br />

des Lymphoedems.<br />

Das Fazit zog Moderator Rolf Delhougne (MdR):<br />

„Insgesamt“, so Delhougne, „macht die Veranstaltung<br />

deutlich, dass die Möglichkeiten der modernen<br />

Herz- und Gefäßmedizin eine enorme Verbesserung<br />

erfahren haben,<br />

MIT Düren<br />

8<br />

Als Aktion im Rahmen ihres 60jährigen Bestehen<br />

will sich die MIT des Kreises Düren in die Betreuung<br />

von Flüchtlingen einbringen.<br />

Auf Vorschlag der Stadtverwaltung, so MIT-Chef<br />

Rolf Delhougne, will seine Vereinigung die Betreuung<br />

der beiden Flüchtlingsheime in der Kölnerlandstrasse<br />

übernehmen.<br />

Zustimmung kommt auch von Bürgermeister Paul<br />

Larue, der das Angebot begrüßt.<br />

In Abstimmung mit der Verwaltung will die MIT:


02.<strong>2016</strong><br />

Firmenportrait<br />

Autoservice Sagmann<br />

In unserer Reihe Leistungszentren in der Region<br />

waren wir diesmal zu Gast bei Autoservice Sagmann<br />

im Gewerbegebiet Nickepütz in Düren.<br />

Mit David Sagmann stellte sich der Chef dieses Unternehmens<br />

persönlich unseren Fragen.<br />

David Sagmann: „Es ist nicht einfach und erfordert<br />

auch große Anstrengungen, gerade im Rahmen<br />

der Sorftware immer auf dem aktuellsten Stand<br />

zu sein. Dies umso mehr, als wir die Reparatur für<br />

alle Fabrikate anbieten, wobei wir aufgrund meiner<br />

15 jährigen Tätigkeit für VW und Audi, für diese<br />

Marken eine Präferenz haben. Es hat aber wohl auch<br />

mit unserem erarbeiteten guten Ruf zu tun und da<br />

bedanke ich mich an dieser Stelle bei all unseren<br />

Kunden.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Wie verhält es sich denn mit den Garantieansprüchen<br />

bei neueren Fahrzeugen?“<br />

David Sagmann: „Da wir nach Herstellerangaben<br />

arbeiten, bleibt die Garantie erhalten. Allerdings<br />

bieten wir unsere Leistungen zu attraktiveren Preisen<br />

an.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Was würden Sie sich denn wünschen?“<br />

David Sagmann: „Wie nahezu alle Selbständigen,<br />

wünsche ich mir mehr Zeit für die Familie und die<br />

Kinder zu haben.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Herr Sagmann erzählen Sie doch bitte unseren<br />

Lesern/innen etwas über ihren Werdegang.“<br />

David Sagmann: „Als gelernter Kfz-Meister und<br />

Kfz-Sachverständiger machte ich mich 2004 in<br />

Düren Lendersdorf selbständig. Das Unternehmen<br />

entwickelte sich sehr gut, so gut, dass wir erhebliche<br />

Platzprobleme bekamen. Daraufhin erfolgte 2014 der<br />

Umzug an unseren jetzigen Standort hier im Gewerbegebiet<br />

Nickepütz.<br />

Besonders wichtig waren dabei die großzügige Halle<br />

mit fünf Hebebühnen und die Kundenparklätze.<br />

Alles in allem war der Umzug eine gute Entscheidung,<br />

denn nun können auch meine vier Mitarbeiter<br />

und der Auszubildende unter attraktiveren Verhältnissen<br />

arbeiten.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Nun ist es für eine freie Werkstatt in der<br />

heutigen Zeit nicht gerade leicht zu bestehen. Wie<br />

gelingt Ihnen das?“<br />

9


Firmenportrait<br />

Zigarren Volles<br />

02.<strong>2016</strong><br />

In unserer Reihe Leistungszentren in der Region<br />

waren wir diesmal zu Gast beim Eigentümer geführten<br />

Fachgeschäft „Zigarren Volles“ in der Zehnthofstraße.<br />

Mit Peter Giezek stand uns der Chef persönlich Rede<br />

und Antwort.<br />

<strong>DNS</strong>: „Bei Eingeweihten sind Sie als der „schnellste<br />

Händler“ in Düren bekannt. Wie kamen Sie dazu?“<br />

Peter Giezek: „Im Grunde genommen bezeichne<br />

ich mich, gewürzt mit einem Schuss Selbstironie,<br />

selber so. Immerhin bin ich gelernter Jetpilot bei der<br />

Bundeswehr und auch nach meinem aktiven Dienst<br />

war ich noch lange Jahre Pilot.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Wow, das hat ja was. Nach der Pilotenlaufbahn<br />

wurde es dann etwas ruhiger?“<br />

Peter Giezek: „Wie man es nimmt-ich führte<br />

mehrere Tankstellen gleichzeitig und wie das so<br />

ist, irgendwann sagt einem die Gesundheit, dass es<br />

so wohl nicht weitergeht. Was kommen sollte kam<br />

dann auch-mir wurde quasi zwischen Tür und Angel<br />

„Zigarren Volles“ angeboten. Natürlich stellte es für<br />

mich auch eine Verpflichtung dar, dieses Mehrgenerationengeschäft<br />

auch in Zukunft erfolgreich weiterzuführen.“<br />

<strong>DNS</strong>: „War dies auch ein Grund für den Umzug im<br />

eigenen Haus?“<br />

Peter Giezek: „Ja, mit dem Mehr an Platz bot sich<br />

auch die Möglichkeit ein Mehr an Angebotsvielfalt<br />

zu offerieren.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Was bieten Sie ihren Kunden?“<br />

Peter Giezek: „Neben einer großen Auswahl an<br />

Rauchwaren und Schnupftabak, ist es natürlich eine<br />

Vielzahl an Zeitschriften sowie eine Lotto – Tottoannahmestelle.<br />

Im Zigarrensegment decken wir nahezu<br />

10<br />

alle Preiskategorien ab.<br />

Ein Augenmerk legen wir auch auf die fachliche<br />

Beratung und den Verkauf von E-Zigaretten und<br />

Liquids aus deutscher Herstellung.<br />

Dies gilt in besonderem Maße auch für unser ausgesuchtes<br />

Sortiment an Whisky, Bränden, Rum, Cognac<br />

und Grappa.<br />

In all diesen Bereichen ist natürlich<br />

fachlich versiertes Personal<br />

ganz wichtig-und da bin ich<br />

schon stolz, dass wir auch dies<br />

unseren Kunden bieten können.“


02.<strong>2016</strong><br />

11


02.<strong>2016</strong><br />

26.<br />

www.duerener-jazzclub.de<br />

Vorsitzender: Rolf Delhougne<br />

Talente gesucht!<br />

Jetzt bewerben!<br />

Die drei besten Talente aus der<br />

Region werden am 3.6.<strong>2016</strong> mit<br />

auf der Sparkassen-Bühne stehen<br />

und je 1000 Euro Gage gewinnen!<br />

Anmeldung für die Castings unter<br />

www.dietop3.org<br />

Die Casting-Termine:<br />

09.04., 20:00 Uhr, Jülich,<br />

Kulturbahnhof<br />

30.04, 19:00 Uhr, Düren,<br />

Becker & Funck<br />

07.05., 20:00 Uhr, Kreuzau, Festhalle<br />

Der Dürener Jazzclub e.V. +<br />

Radio Rur präsentieren<br />

RON WILLIAMS<br />

und das Joerg Seidel Trio<br />

Sparkassenabend<br />

am 3.6.<strong>2016</strong>, 18:00 Uhr<br />

www.sparkasse-dueren.de


02.<strong>2016</strong> Stadt Düren informiert ...<br />

DÜREN DEMONS mit<br />

gelungenem Jahresstart<br />

American Footballer mit Rekord-Trainingsbeteiligung<br />

Das haben die Mannen um Trainer Alexander Schiefer<br />

in den knapp 19 Jahres des Bestehens der Düren<br />

Demons noch nicht erlebt. Zum Trainingsauftakt<br />

nach der Winterpause begrüßte man 64 Spieler aus<br />

dem Jugend- und Herrenbereich auf dem Gelände<br />

des Dürener Spielvereins 06.<br />

„Wir haben zwar seit dem Neustart unseres Vereins<br />

starken Zulauf, aber mit solch einer Teilnehmerzahl<br />

hat niemand gerechnet“, so der Coach, der im neuen<br />

Jahr endlich wieder den Erfolg nach Düren bringen<br />

will.<br />

Leidliche Neuigkeit für die Dämonen: Durch eine<br />

Umstrukturierung des Dachverbandes (American<br />

Football & Cheerleading Verband NRW) sind die<br />

Altersklassen der Jugendlichen nun getrennt, so dass<br />

man zwei Teams anstelle von einem bilden muss. „So<br />

benötigen wir eine Mannschaft der 14-16jährigen sowie<br />

ein Team aus 17-18jährigen Spielern“, so Schiefer.<br />

„Das bedeutet allerdings auch, dass wir doppelt so<br />

viele Jugendliche benötigen.“<br />

Derzeit trainieren rund 25 Jugendspieler auf dem<br />

Gelände des Veldener Hofs. Benötigt werden allerdings<br />

gut 40 Aktive, um mit beiden Mannschaften<br />

starten zu können. „Tragisch wäre, wenn wir aufgrund<br />

der neuen Struktur eine Hälfte unserer<br />

Jugendlichen nicht an den Ligastart bringen würden“,<br />

so Demons-Vorsitzender Christian Kramer. „Daher<br />

würden wir uns freuen, wenn sich möglichst viele<br />

Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren bei uns zum<br />

Probetraining melden würden“.<br />

Alle Informationen zu den Trainingszeiten und Orten<br />

findet man online unter www.demonsfootball.de<br />

oder unter der dämonischen Hotline 0172-6903890.<br />

Duftig, kreativ,<br />

transparent<br />

Reflex mit innovativen<br />

Papierprodukten auf der<br />

Creativeworld <strong>2016</strong><br />

Vom 30. Januar bis 02. <strong>Februar</strong> <strong>2016</strong> findet die<br />

Creativeworld, weltweit wichtigste Fachmesse für die<br />

internationale Hobby-, Bastel- und vor allem Künstlerbedarfsbranche,<br />

gemeinsam mit den parallelen<br />

Fachmessen Paperworld und Christmasworld in<br />

Frankfurt/Main statt.<br />

Der Papierhersteller Reflex aus Düren/Deutschland<br />

stellt sein breites Sortiment von Künstlerpapieren<br />

und erstmals, als weiteren Schwerpunkt, „purescent“,<br />

ein neues, betörendes Duftpapier vor.<br />

Besucher des 75 Quadratmeter großen Messestandes<br />

von Reflex werden bereits durch die klare Linie<br />

der offenen Standgestaltung regelrecht in den Bann<br />

gezogen. Das einladende Konzept setzt sich auch im<br />

Innenbereich des Messestandes fort. Edles Schwarz,<br />

kombiniert mit Grau und reinem Weiß unterbrochen<br />

mit Edelholzteilen laden zu intensiven Gesprächen<br />

mit dem Team von Reflex ein. Das Management<br />

und alle Verantwortlichen aus Vertrieb und Verkauf<br />

stehen Rede und Antwort zur neuen Strategie des<br />

Papierherstellers, zu den Messeneuheiten, zum gesamten<br />

Produktsortiment und zu den nahezu unbegrenzten<br />

Anwendungsmöglichkeiten der kreativen<br />

Papiere.<br />

Eine überdimensionierte Fotowand mit Malutensilien<br />

symbolisiert eines der beiden Schwerpunktthemen<br />

von Reflex: die Künstlerpapiere. Dazu<br />

zählen die vor allem bei Künstlern und Grafikern<br />

beliebten Papiere der Marke „Schoellershammer<br />

Fine Art by Relex“. Die ungewöhnliche Bandbreite<br />

von grafischen Papieren umfasst starke Marken wie<br />

Gohrsmühle, Zeta, Efalin, Spectral und andere aus<br />

dem Programm der „ZANDERS Premium Papiere“.<br />

Darüber hinaus finden Interessenten alle Sorten des<br />

für sämtliche Zeichen- und Drucktechniken geeigneten<br />

Programms, insbesondere die Marken Da<br />

Capo, Duria/Durex und die für Airbrush und Kalligrafie<br />

genutzte Marke 4g. Ausführungen, auch die<br />

13


Stadt Düren informiert ...<br />

haptischen Unterschiede, sind dank umfangreichen<br />

Mustern auf dem Messestand jederzeit nachvollziehbar.<br />

Das vorhandene Programm der Künstlerblöcke<br />

erhält ein neues Design. Ebenso Blöcke für Skizzierund<br />

Layoutpapier. Erste Entwürfe werden als „Preview“<br />

bereits zur Creativeworld vorgestellt.<br />

Das qualitativ sehr hochwertige Transparentpapier<br />

von Reflex wird in erweitertem Sortiment angeboten.<br />

Überzeugend sind die unzähligen Anwendungen,<br />

deren Spektrum von kreativen Prospekten, anspruchsvollen<br />

Büchern und Kalendern, edlen Drucksachen<br />

über mehrdimensionalen Mailingteilen bis<br />

hin zu innovativen Verpackungen reicht.<br />

Neugierde schafft die zweite Fotowand des Messestandes.<br />

Eine wunderschöne, blühende Rose<br />

kennzeichnet die Messeneuheit „purescent“, das<br />

atemberaubende Duftpapier von Reflex. Die Rose als<br />

Symbol für Bewunderung und für die Wirkung eines<br />

unvergleichlichen Duftes. Drei Duftnoten werden<br />

beispielhaft mit Mustern zum Anfassen an der Fotowand<br />

des Messestandes vorgestellt. Während winter<br />

spice an Lebkuchengewürze an Weihnachten erinnert,<br />

zeigt sich Green Leaf dagegen als sehr blumig<br />

frisch. Die dritte Duftnote beweist die direkte, wieder<br />

erkennbare Umsetzung eines bereits bekannten Duftes<br />

auf Papier.<br />

Waren für die Auswahl von Papier bislang eher visuelle<br />

oder haptische Eigenschaften ausschlaggebend,<br />

läutet Reflex nun mit dem duftigen Papier das „geruchssinnliche“,<br />

sprich: olfaktorische, Marketing ein.<br />

Der Geruchssinn zählt zum ältesten Sinn des Menschen.<br />

Dieser wirkt direkt auf das limbische System,<br />

das Emotionen verarbeitet. Bekanntlich lösen Gerüche<br />

sehr starke Emotionen aus, die zudem langfristig<br />

im Gehirn gespeichert werden. Ein überaus wertvolles<br />

Instrument, um nachhaltig beim Kunden in<br />

Erinnerung zu bleiben.<br />

Individuelle Duftwünsche sind von Reflex nachstellbar.<br />

Der Duft muss übrigens nicht auf dem Papier<br />

„gerubbelt“ werden. Er wird aerob, das heißt im<br />

Kontakt mit Luft automatisch aktiviert und bleibt<br />

sehr lange erhalten. Duft eröffnet eine neue Dimension,<br />

eine zusätzliche Form der Kommunikation ohne<br />

Worte. Reflex bietet mit purescent einzigartige Duft-<br />

Anwendungen in den Qualitäten 150 g/qm und 250<br />

g/qm an. Mit der Messeneuheit werden vor allem<br />

Kreative und Markenunternehmen in unterschiedlichsten<br />

Branchen angesprochen.<br />

02.<strong>2016</strong><br />

Hariolf Koeder, Geschäftsführer von Reflex, unterstreicht<br />

die Aktivitäten auf der Creativeworld:<br />

„Wir arbeiten konsequent daran, unsere Mehrsäulenstrategie<br />

umzusetzen. Dazu zählen neben<br />

der Weiterentwicklung von opaken Zeichen- und<br />

Künstlerpapieren, auch unsere anspruchsvollen<br />

Transparentpapiere. Reflex beweist zudem hohes<br />

Engagement, neue Wege in der Papierproduktion zu<br />

verfolgen. Ein sehr gutes Beispiel ist aktuell unsere<br />

Messeneuheit, das Duftpapier purescent. Wir bieten<br />

ein faszinierendes Medium, das man anfassen,<br />

anschauen, riechen und sogar hören kann.“<br />

„Meine derzeitige<br />

Heimatstadt Düren“<br />

Düren. Seit nahezu 25 Jahren lebt der vor allen Dingen<br />

aus vielen Fernsehserien bekannte Schauspieler<br />

Jochen Kolenda mit seiner Familie im Stadtzentrum<br />

von Düren. Bürgermeister Paul Larue empfing den<br />

62-Jährigen im Rathaus zu einem Gespräch. Anschließend<br />

trug sich der Schauspieler in das Goldene<br />

Buch der Stadt Düren ein.<br />

In seinem Eintrag im Goldenen Buch spricht Jochen<br />

Kolenda von „meiner derzeitigen Heimatstadt Düren.“<br />

Er dreht an vielen interessanten Schauplätzen<br />

überall in der Welt und fühlt sich überall zuhause, ist<br />

aber seit einem Vierteljahrhundert in der Rurstadt<br />

Düren „verortet“. Da seine Frau aus Winden stammt,<br />

lag es nahe, sich in Düren niederzulassen, zumal von<br />

hier eine gute Anbindung an die Orte besteht, in denen<br />

Jochen Kolenda beruflich zu tun hat. Zusätzlich<br />

zu seinem Beruf als Schauspieler ist er vielfach als<br />

Sprecher für Film und Hörfunk im Einsatz. „Mein<br />

14


02.<strong>2016</strong> Stadt Düren informiert ...<br />

zweites Standbein“, wie er sagt. In diesem Bereich<br />

ist nach wie vor die Stadt Köln eine ganz wichtige<br />

Adresse.<br />

Jochen Kolenda erzählte Paul Larue von seiner ersten<br />

Erfahrung als Schauspieler während seiner Schulzeit<br />

in Essen, wo er 1953 geboren ist. Er spielte in einer<br />

Laienspielgruppe mit, deren Regisseur sein Deutschlehrer<br />

war. „Der inspirierte mich zur Schauspielausbildung“,<br />

erinnert sich Jochen Kolenda, der bis<br />

dahin an diese berufliche Richtung überhaupt nicht<br />

gedacht hatte. Er bestand die Aufnahmeprüfung an<br />

der Schauspielschule in Bochum, wo ausschließlich<br />

für das Theater ausgebildet wurde. Doch sein<br />

erstes Fernsehspiel drehte Jochen Kolenda bereits<br />

während der Ausbildungszeit. Die Abschlussaufführung<br />

an der Bochumer Schauspielschule wurde<br />

vom damaligen WDR-Hörspielleiter inszeniert, der<br />

die Sprecherqualitäten von Jochen Kolenda mit dem<br />

interessanten Bass-Bariton sofort erkannte. Fernsehschauspieler<br />

und Sprecher bei Funk und Film<br />

sind bis heute die beiden beruflichen Schwerpunkte<br />

geblieben.<br />

Nach Beendigung der Schauspielschule in Bochum<br />

hat Jochen Kolenda mehrere Jahre in Pforzheim,<br />

Essen, Wuppertal und Köln auf den Theaterbühnen<br />

gestanden. Doch die Engagements beim Fernsehen<br />

nahmen dermaßen zu, dass er seine Theaterlaufbahn<br />

beendete.<br />

In Düren, „meiner derzeitigen Heimatstadt“, fühlt<br />

sich der Schauspieler wohl. „Als ich das erste Mal in<br />

Düren geschlafen habe, war ich verblüfft: Wie ruhig<br />

ist das hier!“<br />

Als Sprecher haben die Dürenerinnen und Dürener<br />

Jochen Kolenda im Haus der Stadt bei einer Aufführung<br />

„Peter und der Wolf “ erleben können und<br />

2015 während der Orgelwoche in St. Anna bei einer<br />

Lesung aus einem Roman von John Irving.<br />

Vorschläge für Ehrungen<br />

am Tag des Ehrenamtes<br />

erbeten<br />

Düren. Unsere Gesellschaft lebt vom Engagement<br />

mit und für andere. Deshalb möchte die Stadt Düren<br />

auch in diesem Jahr am Tag des Ehrenamtes, am<br />

09. Juli <strong>2016</strong>, wieder Menschen auszeichnen, die sich<br />

für andere einsetzen und eher im Stillen und Verborgenen<br />

wirken.<br />

Dabei ist die Stadtverwaltung auf die Hilfe aus der<br />

Bevölkerung angewiesen und bittet um Anregungen,<br />

welche ehrenamtlich tätigen Personen, Gruppen<br />

oder Institutionen in diesem Jahr geehrt werden<br />

sollen.<br />

Schriftliche Vorschläge nimmt der Kulturbetrieb<br />

im Haus der Stadt, Stefan-Schwer-Str. 4 -6, bis<br />

einschließlich 15. April <strong>2016</strong> entgegen. Nähere<br />

Informationen sind einem Flyer zu entnehmen, der<br />

im Rathaus, im Bürgerbüro und im Haus der Stadt<br />

ausliegt. Weitere Auskünfte sind auch möglich unter<br />

der Rufnummer 02421 25- 1423.<br />

15


02.<strong>2016</strong>


02.<strong>2016</strong>


Menschen<br />

Dr. Ulrich Pohlmannder<br />

neue Chefarzt in der<br />

Kinderklinik des St. Marien<br />

Hospitals Düren-<br />

Birkesdorf<br />

Wer selbst die Erfahrungen gemacht hat, was die<br />

Geburt des eigenen Kindes bedeutet, der weiß<br />

was es heißt Vertrauen in jene zu haben, die mit<br />

viel Empathie und professionellem Handeln<br />

dazu beitragen, neuem Leben auf die Welt verhelfen.<br />

Im Mittelpunkt aber steht die Mutter, deren Angst in<br />

einer Ausnahmesituation und die nahezu zur Untätigkeit<br />

„verdammten“ Väter.<br />

Dr. Ulrich Pohlmann, als neuem Chefarzt in der<br />

Kinderklinik des St. Marien Hospitals sind gerade<br />

diese Ausnahmesituationen sehr bewusst. Für ihn ist<br />

es eminent wichtig gerade hier, an der Schnittstelle<br />

zwischen Ängsten, Sorgen und professionellem<br />

Handeln eine tragfähige Brücke zu bauen. „Vertrauen“<br />

ist das Stichwort.<br />

Als langjähriger Oberarzt am Klinikum Stuttgart und<br />

aus persönlicher Erfahrung, dessen eigenes Kind auf<br />

der Intensivstation lag, weiß dieser Mann sehr genau<br />

von was er im Interview spricht.<br />

„Natürlich muss eine Klinik auch wirtschaftlich<br />

geführt werden, aber, und das betone ich hier ausdrücklich,<br />

Vertrauen ist die oberste Maxime,<br />

denn wenn der Ausbau des transparenten Vertrauens<br />

nicht gewährleistet wird, steht auch die Wirtschaftlichkeit<br />

zur Disposition.<br />

Dabei ist es sehr wichtig mit den ortsansässigen<br />

Kinderärzten in gutem Kontakt zu stehen, ebenso,<br />

wie das Vertrauen der Mütter und Väter die<br />

uns ihre Kinder anvertrauen.<br />

Im Bedarfsfall ist ein Kind in drei Tagen komplett<br />

durchdiagnostiziert und hierbei gilt es die Eltern<br />

mitzunehmen.<br />

Hierbei ist nicht wichtig eben nur Ratschläge zu<br />

02.<strong>2016</strong><br />

erteilen-die bekommen Eltern und vor allem Mütter<br />

ständig, ob gefragt oder ungefragt! Es gilt Vorbild<br />

zu sein in einer Zeit, in der die Eltern oft selbst<br />

extrem unsicher sind. Nur wer medizinische Abläufe<br />

versteht, entwickelt auch Vertrauen.<br />

Wir als Ärzte und Schwestern verfügen über das<br />

nötige Knowhow und die Klinik ist, Dank meiner<br />

Vorgänger, auf einem sehr hohen medizinischen<br />

Stand. Diesen gilt es zu halten und den Erfordernissen<br />

entsprechend zu erweitern.<br />

Gerade im Bereich der Frühgeborenen ist transparentes<br />

Verhalten überaus wichtig, denn nicht nur das<br />

Kind kommt zu früh, auch die Eltern sind noch nicht<br />

so darauf vorbereitet. Im Grunde genommen fehlt<br />

allen die notwendige Zeit.“<br />

Nahezu 3500 stationäre Aufenthalte und 8000 ambulante<br />

Patienten sind ein deutliches Zeichen, dass<br />

die Kinderklinik die zentrale Anlaufstation unseres<br />

mittelgroßen, ländlichen Versorgungsgebietes ist.<br />

„Für mich ist es wichtig das Kind als Patienten nicht<br />

nur singulär zu betrachten. Daneben und nicht<br />

weniger wichtig ist, sich das Gesamtbild vor Augen<br />

zu halten. Wie ist das Umfeld des Kindes-Eltern,<br />

Geschwister, Freunde? All das zusammengenommen<br />

sollte in die Behandlung mit einfließen, um den Heilungsprozess<br />

eines Kindes zu fördern.<br />

Hierzu dient die Arbeit im Team mit den Kollegen<br />

der Kinder und Jugend-Psychiatrie (KJP)<br />

und des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ)<br />

unter einem Dach.<br />

Gemeinsam tragen wir dazu bei Krankheiten zu<br />

therapieren - gesund wird ein Kind in erster Linie<br />

zu Hause!<br />

Seit meinem Amtseintritt habe ich mich sehr intensiv<br />

in die Abläufe der Klinik eingearbeitet.<br />

Dazu gehört auch die Dienstpläne der Ärzte und<br />

Schwestern so familienfreundlich wie nur möglich<br />

zu gestalten. Auch hier spreche ich aus eigener<br />

Erfahrung, wie wichtig ein harmonischer Ausgleich<br />

zwischen Arbeit und Freizeit ist.<br />

Als positiven Beleg hierfür könnte man das schon<br />

jetzt überraschend hohe Bewerberinteresse von<br />

Jungärzten an unserem Haus werten.<br />

Gerade auch in der Zufriedenheit der Mitarbeiter/innen<br />

sehe ich einen wichtigen Schlüssel, das Gesamtbild<br />

Klinik weiter nach vorn zu tragen.<br />

18


02.<strong>2016</strong><br />

Menschen<br />

Für mich und dieses Haus habe ich drei<br />

Schwerpunkte festgesetzt:<br />

1. Akute Patientenversorgung! Noch nie war die Medizin<br />

so schnell wie heute die Versorgung zu gewährleisten.<br />

2. Begleitpersonen kommunikativ mit einzubinden.<br />

Eltern, die im „Notprogramm“ laufen ernst zu nehmen<br />

und diesem entsprechend Rechnung zu tragen.<br />

3. Informationsveranstaltungen für Mitarbeiter/<br />

innen, Kollegen und Eltern anzubieten, um eigene<br />

Fähigkeiten entwickeln zu können.“<br />

NEUERÖFFNUNG!<br />

Samstag, 13. <strong>Februar</strong> <strong>2016</strong><br />

BOECKING<br />

Friedenstr. 54 - 52351 Düren<br />

Wir freuen uns auf Sie!<br />

19


Spendenübergabe<br />

Münchener Engineering-<br />

Partner spendet für die<br />

Jugendarbeit in Düren.<br />

02.<strong>2016</strong><br />

<strong>DNS</strong>: „Herr Schaun, was ist der Anlass, der Sie zu<br />

dieser Spende bewogen hat?“<br />

Herr Schaun: „Bisher war es üblich, unseren<br />

Kunden zur Weihnachtszeit ein Geschenk zu überreichen.<br />

Dieses Jahr haben wir, Driven Solution, uns<br />

entschieden, statt der üblichen Aufmerksamkeiten<br />

für unsere Kunden, das Geld einer gemeinnützigen<br />

Organisation zu spenden.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Was genau macht Driven Solution?“<br />

Herr Schaun: „Die Driven Solution GmbH ist ein<br />

Engineering-Partner für die Mobilitätsindustrie,<br />

Medizintechnik und Industrie.<br />

Unter unserem Motto „engineeringbased on partnership“<br />

realisieren wir im Team mit unseren Kunden<br />

und Mitarbeitern innovative Entwicklungs-, Validierungs-<br />

und Beratungslösungen, die bewegen. Im<br />

Automobil- und Nutzfahrzeugbau genauso, wie für<br />

den Schienen- und Luftverkehr, der Medizintechnik<br />

oder im Maschinen- und Anlagenbau. Umfassende<br />

Facherfahrung und branchenübergreifender Knowhow-Transfer<br />

sowie unsere Leidenschaft, technische<br />

Visionen in praktische Erfolge zu übersetzen, bilden<br />

die Basis dafür.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Wie sind Sie auf die „Mobile Jugendarbeit<br />

Düren Süd-Ost“ gekommen und welchen Bezug hat<br />

Driven Solution zu Düren?“<br />

Herr Schaun: „Ich wohne in Düren und habe<br />

privaten Kontakt zur Ansprechpartnerin Simone<br />

Schneider. So habe ich einen Einblick in ihre Arbeit<br />

bekommen und konnte diesen bereits bei mehreren<br />

Veranstaltungen vertiefen.<br />

Die Jugend ist unsere Zukunft. Deshalb finde ich es<br />

wichtig, dass Jugendlichen eine interessante Perspektive<br />

aufgezeigt wird. Wir, bei Driven Solution, arbeiten<br />

mit vielen Absolventen, jungen Ingenieuren und<br />

Technikern zusammen.<br />

Ich persönlich, habe seit Jahren gute Beziehungen zu<br />

Unternehmen im Dürener Großraum.<br />

Neben Zulieferern der Automobilindustrie finden<br />

wir auch jede Menge Industrieunternehmen die, auf<br />

Grund der steigenden Flexibilisierung der Arbeitswelt,<br />

verstärkt mit externen Dienstleistern zusammenarbeiten.<br />

Unser Wunsch ist es, Menschen aus der<br />

Region mit der Industrie zusammenzubringen und<br />

sichere Arbeitsplätze zu schaffen.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Eine Spende ist ja gut und schön, aber Sie<br />

kommen ja aus der Industrie. Was tun Sie in Sachen<br />

Nachwuchsförderung? Stichwort Facharbeitermangel.“<br />

Herr Schaun: „Wir mussten feststellen, dass Arbeitssuchende<br />

kaum Unterstützung erhalten, um<br />

schnell ins Berufsleben zu finden. Wenn wir Bewerbungen<br />

erhalten, geht es uns nicht nur darum herauszufinden,<br />

ob der Kandidat passt oder nicht. Wir<br />

sehen es als unsere Aufgabe, Kandidaten im Bewerbungsprozess<br />

zu beraten. Dazu gehört als erstes ein<br />

ausführliches Gespräch, indem wir die Wünsche<br />

und Vorstellungen der Bewerber den Marktanforderungen<br />

gegenüberstellen.<br />

Danach folgen die Analyse der Bewerbungsdokumente<br />

und die Vorbereitung auf anstehende Bewerbungsgespräche.<br />

Diese Aufgabe übernimmt unser fachlich ausgebildeter<br />

Recruiter (MA Wirtschaftspsychologie). Somit<br />

werden die Kandidaten bestens und umfassend auf<br />

alle Schritte im Bewerbungsprozess vorbereitet.<br />

Nach Gesprächen bei unseren Kunden geben wir<br />

ausführliche Feedbacks, damit sich die Kandidaten<br />

20


02.<strong>2016</strong><br />

und Mitarbeiter ständig in der Eigenpräsentation<br />

verbessern können.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Frau Schneider, abschließend eine Frage an<br />

Sie: Welche Möglichkeiten sehen Sie für Industrie<br />

und Handel sich dem Thema Jugendarbeitslosigkeit<br />

zu stellen?“<br />

Frau Schneider: „Jugendliche werden zunehmend<br />

alleine gelassen mit ihren Problemen. Es fehlt ihnen<br />

die familiäre Unterstützung, um Lösungen zu<br />

finden. Das führt oftmals zu Frust und üblicherweise<br />

führt dies zu einem erheblichen Leistungsabfall in<br />

der Schule.<br />

Die Probleme und ihre Folgen haben dann ein vermindertes<br />

Selbstwertgefühl der Heranwachsenden<br />

als Konsequenz.<br />

Dennoch ist das Zeugnis hauptausschlaggebend in<br />

der Vergabe der Ausbildungsplätze.<br />

Aus meinem Beruf heraus kenne ich Jugendliche mit<br />

hervorragenden Kompetenzen, aber leider fehlendem<br />

Selbstwertgefühl, die gerne eine Ausbildung<br />

hätten. Aufgrund des schlechten Abschlusszeugnisses<br />

werden sie erst gar nicht eingeladen und bekommen<br />

so keine Chance.<br />

Durch ergänzende Praktika gewinnen die Jugendlichen<br />

die Möglichkeit zu zeigen, was in ihnen steckt!<br />

Das hebt ihre Selbstachtung und die Motivation,<br />

schulische Defizite aufzuarbeiten.<br />

Spendenübergabe<br />

Sponsern Sie Projekte der Offenen- und Mobilen<br />

Jugendarbeit!<br />

Durch unsere gute Beziehung zu den Jugendlichen<br />

gelingt es uns, die Kompetenzen, Fähigkeiten und<br />

Fertigkeiten der Jugendlichen für die Berufsausbildung<br />

auszubauen, zu fördern und einzuüben.<br />

DANKE an Driven Solution GmbH, dass Sie dieses<br />

Vertrauen in unsere Arbeit haben!!!“<br />

EINFACH<br />

GUTE FLIESEN!<br />

I hre Vorteile :<br />

Große Auswahl<br />

Bester Service<br />

Tolle Preise<br />

c+s Fliesenwelt Düren<br />

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www.fliesenwelt-dueren.de<br />

21


Gesundheit<br />

Kryolipolyse<br />

Kryolipolyse- was ist das?<br />

02.<strong>2016</strong><br />

zu Schädigung der Haut kommt, wird die Haut mit<br />

einem speziellen Vlies geschützt. Durch die Kühlung<br />

werden Fettzellen geschädigt und zerstört. Die<br />

zerstörten Zellen werden in den folgenden Wochen<br />

durch den Stoffwechsel des Körpers über das Lymphund<br />

Lebersystem abgebaut-nachhaltig und ohne<br />

lästige Nebenwirkungen. Eine Überlastung der Leber<br />

erfolgt nicht, da die Verstoffwechselung der Fettzellen<br />

nicht auf einmal, sondern über einen längeren<br />

Zeitraum erfolgt.<br />

Wo kann Kryolipolyse angewendet werden?<br />

Kryolipolyse ist überall dort sinnvoll, wo sich hartnäckige<br />

Fettpolster gebildet haben und auch durch<br />

Sport oder Diät nicht verschwinden. Am Bauch, den<br />

Oberschenkeln, an den Hüften genauso wie an Oberarmen<br />

und Rücken.<br />

Wie lange dauert eine Behandlung?<br />

Es ist so einfach wie es klingt: „Frieren sie ihre<br />

Fettpölsterchen doch einfach weg.“<br />

Wie genau funktioniert Kryolipolyse?<br />

Fettzellen brauchen Wärme, um sich wohl zu fühlen,<br />

Kälte dagegen mögen sie gar nicht. Bei der Kryolipolyse<br />

werden die entsprechenden Körperareale mittels<br />

Vakuum in ein Handstück angesaugt und durch die<br />

integrierten Kühlplatten kontrolliert und schonend<br />

auf bis zu – 6 Grad Celsius gekühlt. Damit es nicht<br />

Die Behandlung pro Körperareal dauert 1 Stunde,<br />

da die Kälte eine gewisse Zeit auf die Fettzellen<br />

einwirken muss, um den Prozess der Zellzerstörung<br />

in Gang zu setzen. Eine kürzere Behandlung bringt<br />

nicht den gewünschten Erfolg.<br />

Wie lange dauert es, bis ein Ergebnis sichtbar wird?<br />

Da die Fettzellen zunächst zerstört und dann über<br />

den Körper abgebaut werden, dauert es ca. 3 Monate<br />

bis erste Ergebnisse sichtbar werden. Also ist ein<br />

wenig Geduld Grundvoraussetzung für zufriedene<br />

Kunden.<br />

Wie oft muss ich die Behandlung<br />

wiederholen?<br />

Je nach Dicke der Fettschicht können mehrere<br />

Behandlungen nötig werden. Da bei jeder Behandlung<br />

etwa 20 bis 30% der Fettzellen absterben, muss<br />

jeder für sich entscheiden, wann das Ergebnis für ihn<br />

selbst erreicht ist. Ein Behandlungsintervall von 4- 6<br />

Wochen erscheint hier als sinnvoll.<br />

Was gibt es für Nebenwirkungen?<br />

Direkt nach der Behandlung ist eine Rötung der<br />

Haut möglich- ähnlich wie sie im Winter z.B. an<br />

den Händen auftritt. Diese verschwindet innerhalb<br />

weniger Stunden wieder. Außerdem können durch<br />

das erzeugte Vakuum bei Menschen, die dazu neigen,<br />

leichte blaue Flecke auftreten. Diese sind völlig<br />

harmlos und bilden sich ebenfalls schnell zurück.<br />

Manchmal ist eine Druckempfindlichkeit, ähnlich<br />

eines Muskelkaters, zu spüren, aber auch diese verschwindet<br />

bald wieder.<br />

22


02.<strong>2016</strong> Gesundheit<br />

Gibt es Menschen bei denen die<br />

Kryolipolyse nicht angewendet werden<br />

darf?<br />

Für stark übergewichtige Menschen ist die Methode<br />

nicht geeignet. Auch gibt es Erkrankungen, wie z.B.<br />

Diabetes, bei denen die Methode nicht angewendet<br />

werden darf.<br />

Eine ausführliche Beratung über Möglichkeiten der<br />

Kryolipolyse, deren Grenzen und insbesondere der<br />

Kontraindikationen sollte in jedem guten Kryolipolysestudio<br />

auf jeden Fall vor Behandlungsbeginn<br />

erfolgen.<br />

Die mit Kryolipolyse behandelten Zellen sterben ab<br />

und werden aus dem Körper ausgeschieden. Sie sind<br />

unwiderruflich abgebaut und können keine Fettsäuren<br />

mehr einlagern.<br />

Alles in allem ist Kryolipolyse eine echte und schonende<br />

Alternative zur Fettabsaugung.<br />

Es ist kein operativer Eingriff notwendig, es treten<br />

nur geringe bis gar keine Schmerzen auf, die Methode<br />

birgt nur minimale Risiken, und wesentlich<br />

kostengünstiger ist die Kryolipolyse auch noch.<br />

Die Redaktion<br />

Was muss ich vor der Behandlung beachten?<br />

Vor der Behandlung dürfen keine blutverdünnenden<br />

Medikamente, wie z.B. Aspirin oder Marcumar<br />

eingenommen werden.<br />

Und nach der Behandlung?<br />

Für eine Woche sollte auf Saunagänge und eine intensive<br />

UV- Einstrahlung verzichtet werden. Ansonsten<br />

kann man jeder Tätigkeit, wie z.B. Sport nachgehen.<br />

Ausreichend Flüssigkeitszufuhr und gesunde<br />

Ernährung wirken sich positiv auf das Ergebnis aus.<br />

Auch Lymphdrainagen können unterstützend wirken.<br />

Wie sieht es mit dem berühmten Jojo-Effekt<br />

aus?<br />

Vor der Behandlung, Während der Behandlung, 3 Monate nach der<br />

Fettanlagerungen gekühlte Fettzellen Behandlung, Fettabbau<br />

23


Terminator<br />

01.02.<strong>2016</strong><br />

12.02.<strong>2016</strong><br />

02.<strong>2016</strong><br />

Neue Kurse beim 1. Rock ‚n‘ Roll-Club<br />

Düren im Vereinsheim des 1. RRC<br />

Düren, Mariaweilerstr. 30<br />

Beginn:<br />

11.02.1016<br />

19:00Uhr<br />

Der Sturm - The tempest im Theater<br />

„Haus der Stadt“ Düren<br />

Beginn:<br />

11:00Uhr<br />

„Fitness Basic – das gesunde Allroundtrainig“<br />

im<br />

Gesundheitszentrum - Krankenhaus<br />

Düren<br />

Beginn:<br />

12.02.<strong>2016</strong><br />

16:00Uhr<br />

KOMM, sing mit!<br />

Mit Ulrich Wolf in der KOMM Düren<br />

Beginn:<br />

19:00Uhr<br />

24


02.<strong>2016</strong> Terminator<br />

13.02.<strong>2016</strong><br />

16.02.<strong>2016</strong><br />

Bücherzwerge in der Stadtbücherei<br />

Düren. Die Vater-Kind-Veranstaltung<br />

für Kinder von 12 – 36 Monaten<br />

Beginn:<br />

10:30Uhr<br />

Zeitreise und Karneval im Erzählcafé<br />

Haus der Evang.Gemeinde Düren<br />

Beginn:<br />

Ende:<br />

10:00Uhr<br />

12:00Uhr<br />

14.02.<strong>2016</strong><br />

Öffentliche Kinder und<br />

Familienführung im Leopold-<br />

Hoesch-Museum<br />

17.02.<strong>2016</strong><br />

„mit dir zusammen“ Tanz. Theater-<br />

Integration. Für alle Kindergartenkinder<br />

im Papst-Johannes-Haus Düren<br />

Beginn:<br />

Ende:<br />

15:00Uhr<br />

16:00Uhr<br />

Beginn:<br />

Anzeige<br />

10:30Uhr<br />

15.02.<strong>2016</strong><br />

Seltene Streichinstrumente der<br />

Barockzeit in der Kulturfabrik<br />

Becker&Funck in Düren<br />

www.tonspuren-dueren.de<br />

Beginn:<br />

19:30Uhr<br />

15.02.<strong>2016</strong><br />

Kunst gegen Bares in der KOMM Düren<br />

Beginn:<br />

20:00Uhr<br />

25


Terminator<br />

20.02.<strong>2016</strong><br />

28.02.<strong>2016</strong><br />

02.<strong>2016</strong><br />

Lesestart für Flüchtlingskinder<br />

mit Thomas Rachel in Mainz/Willich<br />

31. Dürener-Sparkassen-Stadtlauf<br />

Voranmeldung bis 20.02.<strong>2016</strong><br />

20.02.<strong>2016</strong><br />

Planet Jazz ROUZBEH ASGARIAN<br />

QUINTETT- „Waiting“ in der KOMM<br />

Düren<br />

Beginn:<br />

20:00Uhr<br />

29.02.<strong>2016</strong><br />

Komm mit ins Vorleseland.<br />

in der Stadtbücherei Düren<br />

Beginn:<br />

15:00Uhr<br />

23.02.<strong>2016</strong><br />

HERBERT KNEBELS AFFENTHEA-<br />

TER „Männer ohne Nerven“ im „Haus<br />

der Stadt“ Düren<br />

Beginn:<br />

20:00Uhr<br />

26.02.<strong>2016</strong><br />

Single treff in der KOMM Düren<br />

ab 40 Jahren<br />

Beginn:<br />

19:00Uhr<br />

27-28.02.<strong>2016</strong><br />

Ostermarkt im „Haus der Stadt“ Düren<br />

26


02.<strong>2016</strong><br />

Firmenportrait<br />

Parting Immobilien<br />

In unserer Reihe Leistungszentren in der Region<br />

waren diesmal zu Gast bei Parting Immobilien in<br />

DN-Mariaweiler.<br />

Mit Robert Parting stand uns der Chef persönlich<br />

Rede und Antwort.<br />

<strong>DNS</strong>: „Herr Parting, erzählen Sie unseren Lesern/<br />

innen doch etwas über ihren Werdegang.“<br />

Robert Parting: „Als gelernter Betriebswirt hatte<br />

ich eine Basis für mein jetziges Berufsleben gelegt,<br />

ohne dass ich das seinerzeit schon mit dem Studium<br />

verband.<br />

Über die Hausverwaltung näherte ich mich Schritt<br />

für Schritt dem Immobilienmakler Parting und seit<br />

2012 bin ich in diesem Bereich selbständig und Immobilienverwalter<br />

IHK.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Wie bestehen Sie in einem hart umkämpften<br />

Markt?“<br />

Robert Parting: „Für mich galt es ein mehr oder<br />

weniger eigenes Konzept für die Vermittlung von<br />

Mietobjekten zu entwickeln.<br />

Sehen Sie, nach der Gesetzesnovellierung zum<br />

01.06.2015 zahlt bei Mietobjekten der jeweilige Auftraggeber<br />

den Makler. In der Regel sind das nach wie<br />

vor die Besitzer und nicht die zukünftigen Mieter.<br />

Diesem Umstand Rechnung tragend biete ich den<br />

Auftraggebern, unabhängig von der Größe des<br />

Objektes, unter drei Paketen die jeweiligen Servicedienstleistungen<br />

zum Festpreis an.<br />

So hat der Kunde eine feste Summe zu zahlen und<br />

erhält im Gegenzug das jeweilige Servicepaket, das<br />

ich mit „Bronze, Silber und Gold“ klassifizierte.<br />

Bei meinen Stammkunden kam dies sehr gut an,<br />

denn meiner Meinung nach bietet dies für beide<br />

Parteien einen fest vereinbarten Rahmen.<br />

Daneben biete ich aber auch eine Beratung bei der<br />

Miethöhe an, denn kein Mieter zahlt gern zu viel,<br />

aber es gibt auch keinen Vermieter, der gern zu wenig<br />

Miete erhält.<br />

Bei öffentlich gefördertem Wohnraum biete ich eine<br />

Überprüfung der Kostenmiete an, wodurch ggf. eine<br />

Anpassung erfolgen kann.“<br />

<strong>DNS</strong>: „Wie entwickelt sich denn aus ihrer Sicht der<br />

Immobilienmarkt?“<br />

Robert Parting: „Das ist sehr<br />

schwer einzuschätzen. Noch<br />

nie waren die Zinsen so niedrig<br />

und als Kapitalanlage ist die<br />

Immobilie ein realer Gegenwert.<br />

Ob sich daraus mal eine<br />

Immobilienblase entwickelt,<br />

weil die Zinsen irgendwann<br />

steigen, kann wohl keiner abschließend<br />

beantworten.<br />

27


Recht So!<br />

Die Verteidigung der<br />

Freiheit<br />

von Rechtsanwalt Christoph Rühlmann,<br />

Düren<br />

zugleich Fachanwalt für Strafrecht<br />

Der Karneval ist doch eine herrliche Sache!<br />

Wann sonst kann man ohne sozial auffällig zu<br />

wirken, morgens schon ein Fläschchen Sekt oder<br />

ein Frühstücksbier trinken?<br />

Wann sonst kann man tagelang singend und schunkelnd<br />

über Plätze, durch Straßen und Kneipen<br />

ziehen? Und erst recht das! Wo sonst bekommt man<br />

die Gelegenheit, sich die Zeit aufs Köstlichste mit<br />

wildfremden Menschen zu teilen, knutschend und<br />

fummelnd bei launiger Mitgrölmusik endlich mal<br />

wieder die Sau rauszulassen, um sich bei Bedarf auf<br />

dem Weg zur Toilette einen neuen Knutsch- und<br />

Fummelpartner zu suchen?<br />

Aber diese „Freiheit“ ist in Gefahr!<br />

Nach dem, was sich an Sylvester in Köln und anderen<br />

deutschen Großstädten abgespielt hat, war<br />

die feindliche Übernahme unserer herzallerliebsten<br />

Brauchtumsfestivität mehr als nur eine abstruse<br />

Utopie. Nein, dass das kölsche Lebensmotto: „Et is<br />

noch immer jotjegange!“ auch nach dem Karneval<br />

<strong>2016</strong> seine seit Urzeiten gegebene Gültigkeit behalten<br />

sollte, davon konnte kein Mensch ausgehen.<br />

War nicht dieser „Sexmob“, wie ihn die Bildzeitung<br />

bezeichnete, diese Zusammenrottung undankbarster<br />

notgeiler Asylgäste, dieses Betatschen, Antanzen und<br />

Anmachen unserer Frauen ein Fanal, das ein unbeschwertes<br />

Abfeiern im Karneval auf der Domplatte<br />

undenkbar erscheinen ließ?<br />

„Gut“, dass es in diesen bewegten Zeiten noch die<br />

sozialen Netzwerke gibt!<br />

Wenn schon die Polizei für ausreichenden Schutz<br />

nicht sorgen kann, was soll schon ein rollender<br />

Polizeipräsidentenkopf daran ändern, dann heißt es,<br />

die Sache eben selbst in die Hand zu nehmen - und<br />

Frauenrechte und die Familie selbst proaktiv gegen<br />

den „Sexmob“ zu verteidigen! Und schneller als die<br />

Politik ist Facebook allemal, ganz abgesehen davon,<br />

dass eine Mehrheitsbeschaffung hier so viel schneller<br />

und unkomplizierter abläuft.<br />

So eine kurze, aber der gegebenen „Notstandslage“ in<br />

ihrer Schärfe entsprechende Analyse der politischen<br />

28<br />

02.<strong>2016</strong><br />

Situation, ist schnell geschrieben und „gepostet“.<br />

Und wer sich nicht ganz dumm anstellt, vermieden<br />

werden sollte auf jeden Fall der Hinweis, dass es<br />

mehrheitlich Familien sind, die auf der Flucht vor<br />

Irgendetwas in Deutschland eingefallen sind, der<br />

darf sich berechtigte Hoffnungen machen, dass seine<br />

„Analyse“, Aufruf zum Widerstand oder Wuttirade,<br />

es bis ganz nach Oben in den Facebook-Charts<br />

schafft. „Oben“ heißt ist in diesem Fall, mehrtausendfach<br />

„Geteilt“ oder „Gelikt“ zu werden. Daumen<br />

hoch!<br />

Ein Haar in der Suppe vermag ich hier jedoch dann<br />

schon zu entdecken. Viele der zur Verteidigung der<br />

Frauenrechte und Familienehre Berufenen kannte<br />

ich - oh weh - bislang so gar nicht als mustergültige<br />

Ehemänner, Frauenversteher und Familienmenschen.<br />

Der Kreis meiner „Facebook-Freunde“<br />

mag ein wenig groß geraten sein.<br />

Um der Wahrheit die Ehre zu geben, es waren nicht<br />

nur richtige „Freunde“ darunter! Sondern auch<br />

solche, deren Freundschaftsanfragen bei Facebook<br />

ich eben deshalb, weil man ja nicht dauernd unfreundlich<br />

sein möchte, angenommen habe. Auch<br />

einige aus meiner nicht ganz kleinen Mandantschaft<br />

waren dabei. Nein, es war nicht schön, auch<br />

von solchen, von denen ich wusste, dass sie als<br />

Freunde körperlicher Gewalt gelten dürfen, auf<br />

einmal Anstöße zur Gründung von Bürgerwehren<br />

erhalten zu müssen.<br />

Notwendig geworden, zur Eindämmung ausländischer<br />

Gewalt gegen deutsche Frauen! Auch wusste<br />

ich von einigen, die äußerten unsere Werte und ihre<br />

Familie notfalls mit „allen Mitteln“ verteidigen zu<br />

wollen, dass es ihnen bislang stets als zu mühselig<br />

erschien, für Bildung und Unterhalt ihrer Kinder<br />

durch eigene Arbeit zu sorgen, sondern dies vorzugsweise<br />

den staatlichen Fürsorgeprogrammen<br />

überließen.<br />

Natürlich ekeln auch mich Vorfälle wie in der Silvesternacht<br />

geschehen auf das Heftigste an! Auch ich<br />

finde, es ist an der Zeit, die Polizei mit den erforderlichen<br />

personellen und sächlichen Mitteln auszustatten,<br />

um Kriminalität wirkungsvoller bekämpfen zu<br />

können.<br />

Dann aber auch bitte die Kriminalität, die sich gegen<br />

Ausländer richtet, wie die Mordanschläge durch<br />

Brandlegung an Flüchtlingsunterkünften.<br />

Fast jeden Tag brennt in Deutschland mittlerweile<br />

ein Flüchtlingsheim. Die Täter werden nur in wenigen<br />

Fällen ermittelt, von denen, die gefasst wurden,<br />

sitzt, für mich völlig rätselhaft, kaum einer in<br />

Untersuchungshaft.


02.<strong>2016</strong> Recht So!<br />

Und unter das Schlagwort „Internetkriminalität“<br />

fallen auch all die Beiträge in den sozialen Netzwerken,<br />

die die Grenze zur Meinungsfreiheit längst<br />

überschritten haben und unter dem unappetitlichen<br />

Wort der „Volksverhetzung“ im § 130 StGB unter<br />

Strafe gestellt sind. Danach wird der bestraft, wer „in<br />

einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden<br />

zu stören,<br />

1. gegen eine nationale, rassische, religiöse oder<br />

durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe,<br />

gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen<br />

Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer<br />

vorgezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der<br />

Bevölkerung zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder<br />

Willkürmaßnahmen auffordert oder<br />

2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift,<br />

dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung<br />

oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit<br />

zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu<br />

einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig<br />

verächtlich macht oder verleumdet.“<br />

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen!<br />

Ich gönne jedem seine Meinung zur Frage der<br />

Einwanderung, sofern die „Spielregeln“ geltenden<br />

Rechts eingehalten werden.<br />

Da dies allzuoft nicht der Fall war, habe ich meinen<br />

Facebook-Account gelöscht. Die Verteidigung der<br />

Freiheit mag ich allzu vielen Beitragsverfassern dort<br />

nicht zutrauen. Dennoch hoffe ich, dass sie alle einen<br />

schönen Karneval feiern konnten. Mit allem was<br />

dazugehört!<br />

Anmerkung der Redaktion<br />

Sehr gut, gerade in dieser Zeit, wo Alles aus dem<br />

Ruder zu laufen scheint, dass es noch solche klaren<br />

Worte gibt. Es wäre an der Zeit, dass jene, die unsere<br />

Demokratie vertreten, sich Ihrer Verantwortung<br />

bewusst werden und für die Demokratie einstehen!<br />

Michael Bille


Menschen<br />

„In Gesichtern lesen“ -<br />

Entschlüsseln Sie den<br />

Code der Mimik!<br />

Wenn Sie Ihren Gesprächspartner verstehen<br />

wollen, dann schauen Sie ihm ins Gesicht!<br />

02.<strong>2016</strong><br />

Hat eine ausgeprägte Mimik:<br />

Organisationspsychologe,<br />

Coach und Mimikexperte<br />

Frank Wittke.<br />

Wie wäre es, beim Blick in das Gesicht Ihres Gegenübers<br />

Dinge zu entdecken, die anderen Menschen<br />

unbekannt sind? Bei Mitarbeitern, Kunden, Freunden!<br />

Wie wäre es, wenn Sie anhand der Mimik sehen<br />

könnten, ob Ihr Partner Sie mag oder ablehnt, gar<br />

verachtet oder Ihre Argumente innerlich ablehnt?<br />

Der Erlebnisabend in der Fabrik für Kultur und<br />

Stadteil, „Becker und Funck“ in Düren, führt Sie<br />

in die geheime Welt der Mimik. Nicht nur theoretisch,<br />

sondern auch praktisch werden Ihnen die<br />

Spuren der Mimik anhand realer Beispiele gezeigt.<br />

Zentral sind dabei kleinste Bewegungen in der<br />

menschlichen Gesichtsmuskulatur, die sogenannten<br />

„Mikroexpressionen“. Bei genauer Wahrnehmung<br />

bieten sie für einen kurzen Augenblick einen Zugang<br />

zu nicht bewussten Gefühlen und Emotionen.<br />

Wer sich für andere Menschen und sich selbst interessiert<br />

und gerne mehr Menschenkenntnis für Alltag<br />

und Beruf möchte, der ist hier richtig!<br />

Kein Hokuspokus, sondern wissenschaftlich fundiert<br />

und seriös, unterhaltsam und spannend vom Organisationspsychologen<br />

und Mimik-Experten Frank<br />

Wittke dargeboten.<br />

Die Mimik ist der am besten erforschte Bereich der<br />

Körpersprache. Unter anderem hat sie der amerikanische<br />

Psychologe Paul<br />

Ekman über 40 Jahre lang<br />

erforscht. Ganz nach dem<br />

Motto: Möchten Sie Ihren<br />

Gesprächspartner verstehen,<br />

dann schauen Sie ihm ins<br />

Gesicht!<br />

Durch geringe<br />

Bewegungen der<br />

Gesichtsmuskeln<br />

kommunizieren Menschen<br />

nonverbal, also<br />

körpersprachlich.<br />

Unterhaltsam,<br />

informativ und mit vollem<br />

Körpereinsatz: Frank Wittke.<br />

Termin: 3. März, Beginn: 19.07 Uhr, Fabrik für Kultur<br />

und Stadtteil „Becker und Funck“,<br />

Binsfelder Str. 77, 52351 Düren.<br />

Eintritt: 15,- Euro zzgl. VVK (Becker und Funck),<br />

Ermäßigungen für Frühbucher etc.<br />

30


02.<strong>2016</strong><br />

Damit seine Eltern<br />

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