DNS Oktober 2015

dnsdigital

Oktober 2015

seit 12-2000

Auflage:

30.000

Nimm mich mit !

DNS

DÜRENS STATT- MAGAZIN

Schau mich an !

WWW.DNS-TV.DE


Damit seine Eltern

keinen Fön kriegen: die

Preisgarantie Ihrer SWD.

12.2014

Jetzt bestellen

und Festpreis

sichern!

Entscheiden Sie sich bei Ihrem SWD PrivatStrom für die Option „beständig“. So wissen Sie bis zu zwei Jahre lang, was auf Sie

zukommt und Ihnen stehen nicht plötzlich die Haare zu Berge. Profitieren Sie außerdem von den weiteren Zusatzoptionen

Ihres SWD PrivatStroms. So erhalten Sie genau den Strom, den Sie sich wünschen. Fair, stabil und individuell.

www.stadtwerke-dueren.de

RZ_SWD_Anzeigenlayouts_Strom_A4quer_030315.indd 1 04.03.15 17:26

Do | 29. Oktober 2015 | 20:00 Uhr | Haus der Stadt

ERÖFFNUNGSREVUE

Moderation LIOBA ALBUS

2015

ERÖFFNUNGSREVUE

AUSVERKAUFT

Kleinkunst-Stars

HENNING SCHMIDTKE, GERNOT HASSKNECHT,

BARBARA RUSCHER, SENKRECHT & PUSCH, LIOBA ALBUS,

BRUNO SCHMITZ VON STUNK UNPLUGGED

EINZELGASTSPIELE

2

Di | 17. November | 20:00 Uhr | KOMM

HENNING SCHMIDTKE

„HETZKASPER – ZU BLÖD

FÜR BURNOUT“

Fr | 4. Dezember | 20:00 Uhr |

Haus der Stadt

GERNOT HASSKNECHT

„DAS HASSKNECHT PRINZIP –

IN ZWÖLF SCHRITTEN

ZUM CHOLERIKER“

Di | 8. Dezember | 20:00 Uhr | KOMM

BARBARA RUSCHER

„EKSTASE IST NUR

EINE PHASE“

Mi | 16. Dezember | 20:00 Uhr | Komm

SENKRECHT & PUSCH

„UMSTURZ!“

Mo | 7. März | 20:00 Uhr | KOMM

LIOBA ALBUS

„KÖNIGIN VON EGOLAND“

Fr | 20. Mai | 20:00 Uhr |

Haus der Stadt

STUNK UNPLUGGED

„DEUTSCHLANDS

GRÖSSTES KABARETT-

ENSEMBLE“

Karten Eröffnungsrevue:

KOMM, Bürgerbüro,

Haus der Stadt

Karten Einzelgastspiele:

KOMM, CTS-Vorverkaufsstellen,

Bürgerbüro*,

Haus der Stadt*

*Gilt für Einzelgastspiele, die im Haus der Stadt stattfi nden


10.2015

Herausgeber:

DNR Verlag, Kirsten &

Michael Bille

Anschrift:

Glashüttenstraße 4 -

52349 Düren

Telefon: 0171 - 28 666 39

Mail: info@dns-tv.de

Internet: www.dns-tv.de

Auflage:

30.000 (Haushaltsverteilung)

Anzeigenleitung:

Michael Bille

DNS/TV: Kevin Bille

Verteilung in die Haushalte der Stadt Düren

sowie Derichsweiler, Niederau, Rölsdorf, Gürzenich,

Lendersdorf, Echtz und alle Dürener Gewerbegebiete.

Der Abdruck erfolgt ohne Gewähr. Der

Verlag haftet nicht für unverlangt eingesandte

Manuskripte, Fotos, etc.. Die Artikel geben die

Meinung der Autoren wieder und stellen nicht

zwangsläufig die Meinung des Verlages oder der

Redaktion dar.

Redaktion:

Michael Bille

(verantwortlicher Chefredakteur)

Kirsten Bille

(Redaktion)

Grafik/Satz/Layout:

Kevin Bille

Verantwortlich im Sinne

des Pressegesetzes:

Michael Bille

Druck

Grafischer Betrief Henke GmbH

Nachdruck in Auszügen oder komplett ist

nur mit ausdrücklicher Genehmigung des

Verlages gestattet. Dies gilt insbesondere

für die Gestaltung und Ausführung der

Anzeigen. Die Urheberrechte liegen beim

Verlag. Erfüllungsort und Gerichtsstand

ist Düren. Es liegen die AGB des Verlages

zugrunde, die auf Verlangen gerne zugesandt

werden. Abmahnungen werden

ohne vorherige Information des Verlages

nicht anerkannt.

... auf den Punkt gebracht.

Na geht es Ihnen auch so....

Die Flüchtlinge sind das Thema. Es liegt an unserer Gesellschaft

aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen.

Jetzt gilt es rasch Strukturen aufzubauen, mit denen alle

leben können.

Von Griechenland hört und liest man man nur noch am

Rande-gut so. Alle haben sich aneinander abgearbeitet,

um festzustellen, dass es doch weitergeht.

Inhalt

Düren Leuchtet 2015 4

Quo Vadis Düren 7

Mitsubishi Outlander 9

Stadt Düren informiert 13

Dürens Kinderärzte und Flüchtlinge 17

im Postillion gehts ab 19

Duria 20

Firmenportrait: Domi 24 22

Menschen 23

Gesundheit 24

Terminator 26

Flüchtlingsratgeber 28

Firmenportrait: Liquid Designer / E-Zigaretten 30

Spruch des Monats

Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn

haben - aber es hat nur ganz genau so viel Sinn,

als wir selber ihm zu geben imstande sind.

Hermann Hesse (1877-1962), dt. Dichter, 1946 Nobelpr. f.

Lit.

VW ist ein Kürzel und stand wie „Made in germany“ für

Qualität. Wer als Land aber nicht mal einen Flughafen

bauen kann, der sollte sich Gedanken darüber machen, ob

hier nicht viel mehr auf dem Spiel steht, als „nur“ die Frage,

ob die Abgaswerte generell in Ordnung sind oder nicht?

Michael Bille

3


Titelstory

Düren leuchtet 2015

Im wahrsten Sinne des Wortes das Highlight des

Jahres.

Zum mittlerweile 9x taucht am 07.November ab

18.00 Uhr die Dürener Innenstadt in ein Lichtermeer

der besonderen Art.

Kaum zu glauben, aber was sich die Organisatoren

diesmal haben einfallen lassen, topt nahezu alles

Vorangegangene-frei nach dem Motto: „Wir können

noch mehr!“

10.2015

Es ist schon eine Herkulesarbeit alle unter einen Hut

zu bringen, den Einzelhandel, die Gastronomie und

weitere Sponsoren. Erst kommt die weiterführende

Idee wieder etwas Neues zu kreieren, dann die

Umsetzung. Etwas, das in Düren nun beim besten

Willen nicht selbstverständlich ist, wie andere Projekte

zeigen.

Düren leuchtet ist aber mehr, als „nur“ schöne

Effekte-es ist das herausragende Fest, das die Großen,

wie StadtCenter, Kaufhof und Einzelhandel in einer

gemeinsamen Anstrengung verbindet, den Handelsstandort

so zu repräsentieren, wie er es verdient-und

das zeitgemäß!

Natürlich kostet so ein Event der Superlative richtig

Geld – und nahezu alle haben sich daran beteiligt,

jeder nach seinen Möglichkeiten – und genau das ist

aller Ehren wert und verdient höchsten Respekt! Mit

Düren leuchtet stellt sich der Einzelhandel nahezu

geschlossen der Herausforderung, Menschen aus

Nah und Fern für diese Stadt zu begeistern!

Wie konnte das gelingen und wer, wenn nicht der

Handel selbst kann dies organisatorisch stemmen?

Zum einen ist Düren leuchtet ein herausragendes

Event mit sehr großer Außenwirkung. Zum anderen

liegt es daran, dass sich engagierte Streiter, wie Ulf

Minartz, Daniel Böttke, Nobert Wolf u.a. persönlich

4


10.2015

Titelstory

für dieses Event einsetzen.

Für die im Vorfeld notwendige grafische Gestaltung

von Flyern, Plakaten etc. wurde mit Biggi Lakatos

eine hoch engagierte Fachfrau gesucht und gefun-

den.

Das StadtCenter, die Wirtelstraße,

Teile der Kölnstraße und

der Rathausvorplatz erstrahlen

in magischem Licht und dokumentieren

so die Einkaufstadt

als Einheit des Handels und des

Handelns.

Neu ist eine Lasershow der Superlative,

die den Marktplatz zu

einem futuristischen Ensemble

verschmelzen lässt. So etwas zu

realisieren geht nur mit Profis der Extraklasse und

die wurden gesucht und gefunden!

Dies betrifft dass Event auf dem Marktplatz, eine

Multimediashow der Extraklasse unter Beteiligung

der Dürener Bevölkerung.

Ulf Minartz und Norbert Wolfs

Wunsch bestand darin drei verschiedene

Ansätze, Video, Laser in multimedialer

Kombination miteinander

zu verbinden.

Wichtig war es auch die Dürener

Bevölkerung mit einzubeziehen. So

wurden seitens der ausführenden

Firma Powerlights Augsburg viele

Interviews geführt. Was bewegt die

Dürener in Bezug auf ihre Stadt? Kritisches

und natürlich auch Positives

wurden aufgezeichnet und werden als

kurze Statements visualisiert wiedergegeben.

Von einem fünf Meter hohen Gerüst

wird ein Layher Gerüstturm mit

Dach installiert werden. Von diesem

aus entfalten 6 Laser ihre magische Projektion in

Richtung des Bürgerbüros. Drei weitere Videoprojektionen

mit Teleobjektiven versehen, strahlen auf

Leinwände in der Innenstadt. Zusätzlich sorgen LED

Scheinwerfer für ein umfassendes Spektakel.

In den Pausen wird ein Film über Düren gezeigt

werden, so wie es ist, wie es vielleicht so aber nicht

mehr jeder kennt! Dazu erfolgt auch ein visualisiertes

Dankeschön an alle Sponsoren, ohne die so ein

außergewöhnliches Spektakel nicht zu realisieren

gewesen wäre.

5


12.2014


10.2015

Quo Vadis Düren

Die Wahl in das Bürgermeisteramt der Stadt ist gelaufen

und an dieser Stelle beglückwünschen wir von

DNS den bisherigen und auch zukünftigen 1. Repräsentanten

dieser Stadt, Paul Larue.

Nachdem das dünne Lüftchen des kaum wahrnehmbaren

Wahlkampfes sich verzogen hat, ist es aber an

der Zeit sich mit dem „Morgen“ zu beschäftigen.

Aus diesem Grunde sprachen wir mit Rolf Delhougne,

der in Düren erwiesenermaßen kein ausgesprochener

Parteisoldat, sondern wohl eher ein Visionär

mit Ecken und Kanten ist.

DNS: „Herr Delhougne: „Wie geht oder besser

gefragt, wie sollte es denn Ihrer Meinung nach in

Düren weitergehen? Immerhin steht die Stadt vor

großen Problemen und natürlich auch Herausforderungen

und Chancen zugleich.“

Qou Vadis

Rolf Delhougne: „Der Wahlsieg für Paul Larue

war schlichtweg überzeugend eindeutig. Unumwunden

muss man auch konstatieren, dass es eigentlich

keinen richtigen Wahlkampf gab, denn die Ampel

plus war kaum vorhanden, und Liesel Koschoreck als

deren gemeinsame Bürgermeisterkandidatin stand

mehr oder weniger allein da.

Wir, und damit meine ich die CDU und deren Kandidat

wurden absolut nicht gefordert. Verstehen Sie

mich bitte nicht falsch, aber im Grunde genommen

ist das nicht gut für eine Demokratie. Diese lebt ja

nicht von der Langeweile, sondern der politischen

Auseinandersetzung. Die geringe Wahlbeteiligung

ist ein ernstzunehmendes und besorgniserregendes

Indiz für die dadurch mitgeförderte Wahlmüdigkeit.“

DNS: „Das beantwortet aber nicht meine vorherige

Frage.“

Rolf Delhougne: „Eine Analyse kann nicht schaden.

Zu Ihrer vorherigen Frage- die SPD, und damit

deren Spitzenkandidatin, wurde allein gelassen. Die

SPD sollte sich dringend die Frage stellen was dieses

Bündnis, dem sie als deren stärkste Fraktion vorsteht,

eigentlich wert ist.

Düren kann es sich im Hinblick auf die Flüchtlingsproblematik,

der für Düren eminent wichtigen Um-

7


Qou Vadis

setzung des Masterplanes, den Herausforderungen

für den Wirtschaftsstandort Düren nicht leisten, sich

in einem unsäglichen Gezerre zu verzetteln. Hier

sind ganz klare Mehrheiten gefordert, um tragfähige

Entscheidungen treffen und auch verantworten zu

können.

Eine „Familienpartei“, wie die FDP in Düren kann da

doch wohl nicht allen Ernstes als Gradmesser dienen

und der SPD das Handeln diktieren. In diesem Zusammenhang

möchte ich an dieser Stelle mal meinen

Unmut über den grenzwertigen, äußeren Auftritt

mancher Ratsmitglieder der Ampel plus kundtun.

So repräsentiert man vielleicht ein Zeltlager, aber

keine Stadt. Ich gehöre definitiv nicht gerade der

Krawattenfraktion an, aber so geht es wirklich nicht.“

DNS: „Nennen Sie doch Ross und Reiter.“

Rolf Delhougne: „Diejenige, die das betrifft, weiß

das.“

10.2015

Projekte verschoben oder gestrichen, noch drohen

sonst Einschränkungen jedweder Art.

Aber, und das sage ich an dieser Stelle ganz deutlich-

Deutschland ist das gastgebende Land, ohne

seine Identität einzubüßen. Ich erwarte auch von den

Flüchtlingen eine deutliche Bereitschaft zur Integration.

Das betrifft unser fortschrittliches Frauenbild

in der Gesellschaft und auch andere gewachsene

Normen. Hilfreich wäre auch, dass sich die hiesigen

Moscheen bedeutend mehr engagieren, damit es

nicht zu einer Bildung von Parallelwelten kommt.

Auch sind wir hier nicht der Austragungsort eventueller

religiöser oder ethnischer Rivalitäten in den

jeweiligen Heimatländern.“

Ich stimme dem Vorsitzenden der muslimischen Gemeinschaft

zu, dass es wichtig ist, jedem Flüchtling

eine Übersetzung des Grundgesetzes der Bundesrepublik

Deutschland ins arabische zur Verfügung

zu stellen. In Händen halte ich eine vom Bundestag

(Bundespresseamt) erstellte amtliche Übersetzung.

8

DNS: „Die CDU hat doch selbst Probleme, den Verlust

der Mehrheit im Rat zu verkraften. Anders sind

doch manche Aussagen kaum zu verstehen.“

Rolf Delhougne: Es fällt mir schwer, aber in diesem

Punkt kann ich ihnen nicht widersprechen.

Auch die CDU muss die Realitäten zur Kenntnis

nehmen und entsprechend handeln.

Um aber noch mal auf die Problematik zurückzukommen.

Gradmesser für die Politikfähigkeit der

Ampel plus wird die Ausschreibung für den neuen

Kämmerer der Stadt Düren sein, der zugleich auch

die Wirtschaftsförderung übernehmen soll.“

DNS: „Kommen wir zu einem anderen Thema,

obwohl das vorherige durchaus schon abend-bzw.

seitenfüllend ist. Flüchtlinge und was nun?“

Rolf Delhougne: „Diese Herausforderung ist für

Düren, wie für alle anderen Städte, definitiv ein

ernstes Thema-gilt es doch in überraschend kurzer

Zeit einer großen Anzahl hilfsbedürftiger Menschen

Aufnahme und Gastfreundschaft zu gewähren. In

diesem Zusammenhang ist die Stadt gut aufgestellt.

Die einzelnen Behörden, caritativen Organisationen

und freiwilligen Helfer arbeiten, so wie ich das überblicken

kann, sehr gut zusammen.“

DNS: „Wird es für die hiesige Bevölkerung zu etwaigen

Einschränkungen kommen?“

Rolf Delhougne: „Nein, weder werden anstehende


10.2015

Die Energiewende

auf vier Rädern

Mitsubishi Outlander

Abweichend von unseren herkömmlichen

Autotests, möchten wir Ihnen in dieser

Ausgabe etwas anderes präsentieren.

Warum? Weil die Technik des Mitsubishi

Outlanders nicht herkömmlich ist.

Allenthalben liest man von E-Autos und

Hybridfahrzeugen. Soweit so gut oder

so schlecht, denn eines hatten bisher alle

gemeinsam-die geringe Reichweite des E-

Antriebes oder kaum Nutzlast. Die Folge:

Die Deutschen fahren nahezu ungebremst

mit der alten, aber bewährten Technik.

Mit dem Outlander ist Mitsubishi so etwas

wie die Quadratur des Kreises gelungen-

ein vollwertiges Auto, großer Kofferraum,1.500kg

Anhängerlast, eine reine E-Fahrstrecke von nahezu

50 km und einer Gesamtreichweite von 800 km.

Dies bedeutet, sie fahren nahezu 50 km ohne zusätz-

9


10.2015

lichen Benzin/Dieselverbrauch, wie bei herkömmlichen

Fahrzeugen. Dazu leise, preiswert-bis umsonst

und dazu fast emissionsfrei.

Setzen Sie die technischen Möglichkeiten richtig ein,

dann können Sie getrost das „preiswert“ durch ein

„umsonst“ ersetzen-zumindest was den Energieverbrauch

anbelangt.

Unglaublich? So dachten wir auch und wollten uns

selbst überzeugen.

Bevor es losging hörten wir nichts und auch als wir

schon rollten, hörten wir noch immer nichts.

Bis 120 km/h kann der Outander auf E-Betrieb gefahren

werden. Ideal ist die Stadt mit ihren Ampeln,

dem „Bremsen“ und leichtes Gefälle oder ein Mix aus

alldem. Letztlich Strecken, die man jeden Tag fährt.

Die Autobahn ist für den reinen E-Betrieb zwar

kurzfristig machbar, aber eben nur bis 120 km/h.

Falls benötigt läuft der Outlander im Benzinbetrieb

bis zu 170 km/h.

Nun zu den Gründen warum der Outlander von seiner

Technik her wie geschaffen ist für die Stadt und

das Umland.

Die „Bremskraft“ geht hier nicht nur vom Bremspedal

aus, sondern wie sie die Bremswirkung (Rekuperation)

des E-Motors einstellen, denn dessen Bremswirkung

wandelt die kinetische Energie in Strom um,

der wiederum den Akku im Fahrzeug auflädt. Sprich,

jede Ampel, vor der sie „bremsen“ müssen sorgt für

zusätzliche Energie. Das verhalf uns von Anfang

Kreuzau an, bis Mitte Dürens ohne jeglichen zusätzlichen

Energieverbrauch zu fahren, was bedeutet, das

die elektrischen Reserven des Akkus nicht angetastet

wurden.

Mit dem ECO Mode werden darüber hinaus alle wei-


10.2015

teren elektrischen Verbraucher, wie Klimaanlage etc.

auf ein Minimum an Verbrauch gedrosselt.

Fahren Sie jetzt zügig auf der Autobahn, dann schalten

Sie in den Save-Modus. Dies bedeutet, dass im

Fahrbetrieb keinerlei elektrische Energie verbraucht,

sondern diese wird für die anschließende rein elektrische

Fahrt durch die Stadt gespeichert wird.

So, und nun schließt sich der Kreis und die Überschrift

erhält ihre Berechtigung. Sie können den

Outlander, falls vorhanden an ihre Fotovoltaikanlage

anschließen und Strom zum Nulltarif in die Akkus

des Outlander leiten-,sie können dies aber auch umgekehrt

machen und in der sonnenarmen Zeit den

Outlander quasi als feststehenden Speicher nutzen.

Natürlich nur, so lange das Fahrzeug vor dem Haus

steht.

Ganz nebenbei erwähnt kostet der Mitsubishi Outlander

ganze 40 Euro KFZ-Steuer im Jahr und das

bei einer Effizienzklasse von A+.

Mit etwas Glück wären sie bald sogar im Besitz eines

außergewöhnlichen Kennzeichens - einem mit einem

E am Ende für Elektromobilität.

Natürlich sollte man sich mit den Möglichkeiten des

Outlander befassen, um all das, was er kann auch

entsprechend nutzen zu können. Aber seien Sie

versichert-es dauert nicht lang und dann werden Sie

zum Sparfuchs mutieren.

Technische Daten des von DNS

getesteten Mitsubishi Outlander

(gemäß Herstellerangaben)

Hubraum:

1998 cm³

Leistung / Benzin: 89 kW (121 PS)

Leistung / Elektero: 60KW (82PS

Stromverbrauch (NEFZ

Messverfahren

ECE R101) kombiniert: 13,4KWh / 100km

Kraftstoffverbrauch

(NEFZ Messverfahren

ECE R101) kombiniert: 1,9L Benzin / 100km

CO2 Emission

kombiniert:

44g / km

11


Und dann diese Preise!

6.

9 9 0EUR

Space Star 1.0 MIVEC

5-Gang

Der wendige City-Flitzer

5 Türen

6 Airbags

geringer Benzinverbrauch

kleinster Wendekreis

seiner Klasse

12.2014

DER PLUG-IN HYBRID

OUTLANDER

Bis zu 52 km elektrisch –

bis zu 800 km gesamt.

ASX 1.6 MIVEC ClearTec

2WD

Der zuverlässige

Kompakt-SUV

Klimaanlage

Radio-CD- / MP3-

Kombination

Berganfahrhilfe

15 . 9 9 0EUR

Abb. zeigen Space Star TOP 1.2 MIVEC CVT mit Extra-Paket und ASX PLUS 1.8 DI-D+ 2WD 6-Gang

*5 Jahre Herstellergarantie bis 100.000 km, Details unter www.mitsubishi-motors.

de/garantie Verbrauchswerte nach Messverfahren VO (EG) 715/2007: Space

Star 1.0 MIVEC 5-Gang Gesamtverbrauch (l/100 km) innerorts 5,0; außerorts 3,6;

kombiniert 4,2. CO 2-Emission kombiniert 96 g/km. Effizienzklasse B. ASX 1.6 MIVEC

ClearTec 2WD Gesamtverbrauch (l/100 km) innerorts 7,4; außerorts 4,9; kombiniert

5,8. CO 2-Emission kombiniert 133 g/km. Effizienzklasse C. Space Star TOP 1.2

MIVEC CVT mit Extra-Paket Gesamtverbrauch (l/100 km) innerorts 4,9; außerorts

3,9; kombiniert 4,3. CO 2-Emission kombiniert 99 g/km; Effizienzklasse C. ASX PLUS

1.8 DI-D+ 6-Gang Gesamtverbrauch (l/100 km) innerorts 6,6; außerorts 4,7; kombiniert

5,4. CO 2-Emission kombiniert 141 g/km; Effizienzklasse C.

Autohaus Dahmen GmbH Gewerbegebiet Stockheim

Schäfersgraben 33

52372 Kreuzau

Telefon 02421 51800

Telefax 02421 57673

www.autodahmen.de

PLUG-IN HYBRID OUTLANDER 2.0

MIVEC 4WD PLUS **

34.990 EUR

Abb. zeigt Ausstattungsvariante TOP

3 Fährt mit Strom und Benzin

3 Bequem zu Hause

aufladen

3 Leise und komfortabel

3 Großer Innen- und

Laderaum

3 Bis zu 52 km rein elektrisch

3 Bis zu 800 km Gesamtreichweite

* 5 Jahre Herstellergarantie bis 100.000 km und zusätzlich

5 Jahre Mobilitätsgarantie gem. der Allianz Global Assistance.

Details unter www.mitsubishi-motors.de/garantie

** NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) Messverfahren

ECE R101, Gesamtverbrauch Plug-in Hybrid Outlander:

Stromverbrauch (kombiniert) 13,4 kWh/100 km; Kraftstoffverbrauch

(kombiniert) 1,9 l/100 km; CO 2 -Emission

(kombiniert) 44 g/km; Effizienzklasse A+.

Die tatsächlichen Werte zum Verbrauch elektrischer Energie / Kraftstoff bzw. zur

Reichweite hängen ab von individueller Fahrweise, Straßen- und Verkehrsbedingungen,

Außentemperatur, Klimaanlageneinsatz etc., dadurch kann sich die Reichweite

reduzieren.

Autohaus Dahmen GmbH

Gewerbegebiet Stockheim

Schäfersgraben 33

52372 Kreuzau

Telefon 02421 51800

www.autodahmen.de


10.2015

Aktionstag der Lokalen

Agenda 21 wirbt für

mehr Umweltbewusstsein

Düren. Im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche

veranstaltete die „Lokale Agenda 21“ in

Düren wieder einen Aktionstag unter dem Motto

„Mobilität für alle“. Mit dem Aktionstag soll ein

Bewusstsein für Klimaschutz geweckt werden.

Hierzu wurde die Kreuzung am Wirteltorplatz gesperrt,

und viele Fahrräder ersetzten die ansonsten

auf der Kreuzung reichlich vertretenen Autos.

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

luden zu einem kleinen Imbiss ein.

In einer Podiumsdiskussion, moderiert von Stefan

Kesting von der Lokalen Agenda 21, stellten sich

unter anderem Bürgermeister Paul Larue und Paul

Zündorf, Technischer Beigeordneter der Stadt Düren,

den Fragen der Bürgerinnen und Bürger rund

um Radfahrwege und Verkehrsnetz der öffentlichen

Verkehrsmittel.

„Was kannst du selber tun, sollte sich jeder fragen“,

beantwortete Bürgermeister Paul Larue die Auftaktfrage

von Stefan Kesting, wie mehr Mobilität

für alle in einer Stadt wie Düren möglich sei, ohne

die Umwelt zu belasten. „Wenn alle gemeinsam

öffentliche Verkehrsmittel nutzen, so oft es geht

oder mit dem Fahrrad fahren, wären wir ein

großes Stück weiter“, erklärte Paul Larue. Die

Tatsache, dass der Fahrradkäfig auf dem Parkplatz

für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung

langsam zu klein wird, dass es bereits

für viele Dienstbereiche Dienstfahrräder gibt,

zeige eine steigende Bereitschaft, auf das Fahrrad

umzusteigen.

Stadt Düren informiert ...

Dritte Einbürgerung

ganz im Zeichen der

Flüchtlingssituation

Düren. 28 Personen, davon 25 Erwachsene und drei

Kinder aus 13 Nationen nahmen im September im

Bürgerbüro der Stadt Düren ihre Einbürgerungsurkunden

aus den Händen von Bürgermeister Paul

Larue entgegen.

In seiner Begrüßungsansprache verwies Larue auf

die große Zahl von Flüchtlingen, die in Europa und

insbesondere in Deutschland das suchen, was deutsche

Staatsbürger im Schutz des Grundgesetzes seit

Jahrzehnten genießen dürfen: Sicherheit, Recht und

Freiheit. „Mit Blick auf die Weltlage sollten wir alle

neu schätzen lernen, was unsere freiheitliche und

demokratische Ordnung uns an Möglichkeiten bietet

und diese mit Leben füllen.“, so Paul Larue.

Zehn der Eingebürgerten kamen aus der Türkei, vier

aus dem Iran, jeweils zwei aus Kroatien, Marokko

und Syrien sowie jeweils einer aus Angola, Griechenland,

Kasachstan, Nigeria, Polen, Rumänien, Togo

und Ungarn.

Den Prozess bis zur Einbürgerung haben Iris Castro

Mendez, Katharina Krüger und Melanie Kaiser vom

Bürgerbüro der Stadt Düren von Anfang an begleitet.

„Wir haben große gemeinsame

Aufgaben in

Europa!“

Düren. Dicht gedrängt saßen in der Aula des Burgau-

Gymnasiums Austauschschülerinnen und –schüler

aus der Ukraine und aus Frankreich mit ihren deutschen

Gastgebern zusammen. Sie wurden von Schulleiter

Dr. Arno Schneider und Bürgermeister Paul

Larue begrüßt und willkommen geheißen.

13


Stadt Düren informiert ...

10.2015

Eine Woche waren die 25 Schülerinnen und Schüler

aus Gémenos in Südfrankreich zu Gast in Düren bei

den Familien von Schülerinnen und Schülern der

bilingualen Klasse 9b, wobei der Fokus des Austausches

auf der Spracharbeit in Tandems liegt.

Der Austausch zwischen den beiden Gymnasien besteht

seit 1992, konnte aber in den letzten fünf Jahren

nicht durchgeführt werden, weil es keine Deutschlehrerin

am Gymnasium in Gémenos mehr gab. Die

Lücke füllt nun Anke Mariaud, eine in Frankreich

lebende Deutsche, die den Austausch erstmalig leitet,

und mit den französischen Schülerinnen und Schülern

neben dem Unterricht auch Aachen und Köln

erkundet und ihnen das Leopold-Hoesch-Museum

und seine Schätze zeigte. Auf deutscher Seite wird

der Austausch von Ramona Wehry koordiniert.

Erst am Vorabend angekommen waren die Gäste

aus der Ukraine vom Kiewer Gymnasium 167, die

2000 Kilometer geflogen sind, um mit ihrer Leiterin

Lidija Makarenko das Alltagsleben in Deutschland

kennenzulernen, Einblicke in die kulturellen, historischen,

politischen, sozialen Gegebenheiten des

Gastgeberlandes zu gewinnen, Klischees zu korrigieren

und ihre Sprachkompetenz zu erweitern.

Die Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler

ist bereits groß, denn wie sie Bürgermeister Paul

Larue erzählten, lernen sie bereits seit neun Jahren

Deutsch als erste Fremdsprache.

„Es ist eine kleine Premiere: Schülerinnen und Schüler

zusammen aus drei Ländern!“, sagte Bürgermeister

Paul Larue und erzählte von den sieben Partnerstädten

Dürens, insbesondere von den beiden aus

Frankreich sowie der Partnerstadt Stryj in der Ukraine

und wie die Partnerschaften entstanden sind.

„Es gibt 122 Nationen in Düren. Wir sind eine sehr

bunte Stadt und werden derzeit noch bunter“, berichtete

Paul Larue und ging auf das aktuelle Thema

Flüchtlingszustrom ein. „Das ist eine große gemeinsame

Aufgabe in Europa, die Flüchtlinge möglichst

gut aufzunehmen.“

Ratgeber „Flüchtlingshilfe

im Kreis Düren“ veröffentlicht

Broschüre mit Basis-Informationen

und Ansprechpartnern für

ehrenamtliche Helfer

Kreis Düren.Das Schicksal der Menschen, die zu uns

flüchten, bewegt sehr viele Engagierte im Bistum

Aachen. Flüchtlinge willkommen zu heißen und beizustehen,

den Menschen Hoffnung und Heimat zu

geben, ist auch ein zentrales Anliegen des Caritasverbandes

für die Region Düren-Jülich e.V.. Dies drückt

sich im verstärkten Engagement des Verbandes, vor

Ort in den Pfarrgemeinden und Kommunen und

14


10.2015 Stadt Düren informiert ...

in vielfältigen lokalen Initiativen aus. Es tut gut zu

sehen, wie viele freiwillige Helfer sich hierbei engagieren

und in beeindruckender Weise für die Flüchtlinge

einsetzen. Viele Hilfsaktionen werden vor Ort

von Freiwilligen organisiert und getragen.

Damit Ehrenamtliche für die Arbeit mit und für

Flüchtlinge gut gerüstet sind, hat der Caritasverband

nun einen Ratgeber veröffentlicht. Zweitausend Stück

umfasst die erste Auflage und soll eine kleine Hilfestellung

an die Hand geben und die Ehrenamtlichen

mit notwendigen Hintergrundinformationen und

hilfreichen Tipps unterstützen.

Die Autoren lassen aber auch die Grenzen des persönlichen

Engagements nicht außer Acht, denn es

engagieren sich ja in der Regel Laien, denen ebenfalls

eine gewisse Fürsorge entgegengebracht werden

muss.

Für Bestellanfragen wenden Sie sich gerne telefonisch

an das Sekretariat der Caritas unter 02421/481-

21 oder per Mail: sekretariat@gst.caritas-dn.de. Die

Broschüre steht auch als Download auf der Homepage

des Verbandes zur Verfügung.

Mehr zu diesem Thema auf den Seiten 28

und 29.

Caritas-Vorstand Dirk Hucko (re.) und Migrationsexperte

Barthel Korn stellten die 48-seitige Broschüre

nun der Öffentlichkeit vor. „Die Fakten und Informationen

auf den neuesten Stand zu bringen, war

eine zeitintensive Aufgabe“ berichtet Barthel Korn,

der eigentlich kaum Zeit für die redaktionelle Arbeit

hatte, da der Beratungsbedarf aufgrund der steigenden

Flüchtlingszahlen ständig wächst. Das manche

Informationen nur eine begrenzte Halbwertszeit

haben, ist auch Vorstand Dirk Hucko bewusst, der

ebenfalls im Fachteam Migration, gemeinsam mit

den drei Kolleginnen aus der Gemeindesozialarbeit,

mitarbeitet. „In der Flüchtlingshilfe ist momentan

viel Bewegung. Gesetze und Rahmenbedingungen

können sich recht schnell ändern, daher haben wir

uns vorgenommen die Informationen regelmäßig

zu aktualisieren“. Bereits für November dieses Jahres

ist eine Aktualisierung geplant, um auf die aktuellen

Gesetzesvorhaben der Bundesregierung zu reagieren.

Der jeweils neueste Stand der Broschüre wird auf

der Homepage des Verbandes (www.caritasverbanddueren.de)

als Download verfügbar sein.

In hinteren Teil des Ratgebers finden sich viele

nützliche Ansprechpersonen im Kreis übersichtlich

geordnet, an die sich die ehrenamtlichen Helferinnen

und Helfer direkt wenden können. Auch dieser Teil

wird regelmäßig aktualisiert und weiterentwickelt.

Neben dem Adressbuch behandelt der Ratgeber viele

grundlegende Informationen und gibt dem Leser

alltagstaugliche Tipps. Themen sind u. a. das Anerkennungsverfahren,

das Asylbewerberleistungsgesetz,

der Bereich Schule-Ausbildung-Arbeitsmarkt,

Sprachförderung aber auch die Situation in der

medizinischen Versorgung und der Umgang mit

traumatisierten Flüchtlingen.

15


12.2014

Bäckerei Oebel | Big Balloon | Bijou Brigitte | Bonita | BRAX | CAMP DAVID | Candybox | coffee beans&friends | Cosmo | Deichmann | dm Drogeriemarkt | E - Plus | engbers

Ernsting‘s Family | Essanelle | Fashion Shoes | GameStop | Gelati | GERRY WEBER | H&M | HOTALO Asia Fast Foods | Jack Wolfskin | Jeans Fritz | Jonen Augenoptik und Hörakustik

> Anzeige

Verkaufsoffener Sonntag

25. Oktober

13:00 bis 18:00 Uhr

Ausstellung Wolkentheater

31. Oktober - 27. November

Düren Leuchtet

Samstag, 07. November

Im Herzen der Stadt, am Puls der Zeit

Montag bis Samstag von 10 bis 20 Uhr

Wilhelm - Wester - Weg / Ecke Philippstraße

Kuhgasse 8 in 52349 Düren

www.stadtcenter-dueren.de

Juwelier im StadtCenter | kik | LOVE | MAXMO Apotheke | McDonald‘s | McPaper | mister lady | muro | Mustang | New Yorker | O 2 | Olymp & Hades

Parfümerie Becker | Pizza Piú | RETURN | RUNNERS POINT | Saturn | Shoe4You | Super Cut | Tally Weijl | Telekom Shop | US Star Nails | Vodafone | XENOS


10.2015

Dürens Kinderärzte und

die Flüchtlinge

Kaum eine Nachrichtensendung der letzten Wochen,

in der nicht Flüchtlinge, die Herausforderungen,

Überforderungen und das Versagen einzelner EU-

Mitgliedsstaaten im Mittelpunkt standen.

Wir hier im wohlbehüteten Deutschland sehen

Kriege, Verfolgung Not und Elend, wenn überhaupt

im Fernsehen oder im Internet. Was es bedeutet

selbst Betroffener zu sein, das eigene Kind ertrinken

zu sehen, können uns vielleicht noch die Großeltern

erzählen.

Aber nun sind sie hier- Frauen, Männer und Kinder.

In ihrer Anzahl schlichtweg eine große Herausforderung

für Städte, Kommunen und die vielen Helfer,

Profis und engagierte Bürger, die sich ihrer Verantwortung

für Menschen in Not bewusst sind.

Um die Profis, nämlich Kinderärzte/innen und deren

Beweggründe geht es in folgendem Artikel.

Dazu trafen wir uns in den Räumlichkeiten der Kinderklinik

des St. Marienhospitals in Düren Birkesdorf.

Kinderärzte/innen des Krankenhauses und niedergelassene

Kinderärzte aus Düren und Umgebung. Ein

Bild, das man wohl so nur selten sieht, da jeder sein

übliches Tagesgeschäft hat.

Übereinstimmend wurde sehr schnell klar-die Hilfe

klappt und das, obwohl die vorhandenen Strukturen

auf die schiere Anzahl und die Schnelligkeit, mit der

die Flüchtlingswelle die Region erreicht hatte, nicht

vorbereitet war.

Es musste improvisiert, die vorhandenen Ressourcen

und Ärzte/innen der Region angesprochen-Termine

koordiniert werden-und das sehr schnell. An dieser

Stelle lobten alle die vorbildliche, hoch effiziente

und unbürokratische Arbeit und Unterstützung der

Dürener Kreis und Stadtverwaltung, die quasi über

Nacht qualitativ gute Notunterkünfte bereitstellte.

Neben den Notunterkünften galt es aber auch die

Kommunikation zwischen Flüchtlingen und Helfern

soweit als möglich sicherzustellen. Auch hier waren

die Ärzte positiv überrascht, denn das Jugendamt

in Düren organisierte die Bereitstellung von Dolmetschern,

deren Tätigkeit die Arbeit vor Ort sehr

erleichterte

Die erste Bewährungsprobe mit Erstversorgung,

17


10.2015

18

notwendigen Impfungen und TBC-Untersuchungen

war Linnich.

Mittlerweile erstreckt sich die Arbeit auf das gesamte

Einzugsgebiet des St. Marienhospitals-sprich Linnich,

Bergheim, Kerpen und natürlich auch Düren.

Alle Krankenhäuser des Kreises arbeiten eng zusammen

und sind hoch engagiert tätig.

Die Koordination für die Versorgung der Kinder erfolgt

ausgehend vom St. Marienhospital.

Zu den Zahlen, die vermutlich jetzt schon überholt

sein dürften: 10 Kinderärzte/innen, 20 Hilfskräfte

stellen ihr knowhow und ihre Zeit freiwillig zu

Verfügung, um zu helfen. Mittlerweile wurden 1.000

Flüchtlingskinder untersucht und geimpft.

Aber es gibt seitens der Ärzteschaft auch die Sorge,

dass die funktionierende, trotzdem nach wie vor improvisierte

Hilfe, mit der Zeit als „selbstverständlich“

angesehen wird – und das ist sie nicht!

Neben der ohnehin schon fordernden alltäglichen

Tätigkeit wird die Versorgung der Flüchtlinge noch

on Top gesetzt. Was fehlt sind Leitlinien und zu

schaffende Strukturen, federführend ausgehend von

der Bezirksregierung, damit aus der funktionierenden

Improvisation, eine auf Dauer, den Anforderungen

gerecht werdende Organisations -und Handlungsstruktur

wird.

Von einem Gedanken sollte man sich wohl verabschieden:

Die Flüchtlingsproblematik wird noch

über Monate, wenn nicht Jahre ein forderndes Thema

sein.

Die meisten Flüchtlinge kommen aus Syrien und

allen in der Bevölkerung kursierenden Befürchtungen

zum Trotz- Syrien ist ein totalitärer Staat, aber

das Gesundheitssystem war auf einem hohen Niveau.

Erst der Krieg stürzte dieses Land und damit

die Menschen ins bodenlose. „Aus diesem Grund

können keine gefährlichen Krankheiten importiert

werden“.

Bis einschließlich Dezember 2015 hat das St. Marienhospital

den dreimal pro Woche stattfindenden

Besuch der Einrichtungen in den Dienstplan der

Kinderärzte und Hilfskräfte aufgenommen-und dies

auf freiwilliger Basis. Zur Bewältigung dieser organisatorischen

Aufgabe hat das Krankenhaus auch eine

¾ Stelle ins Leben gerufen und entsprechend fachmännisch

besetzt.

Allen, die so unverhofft mit den Flüchtlingen in Kontakt

traten, die halfen, unterstützen, Betten,-sanitäre

Einrichtungen aufbauten, für die Verpflegung und

medizinische Versorgung sorgten gilt unser Dank,

denn es zeigt auch, dass selbst in einem wohlhabenden

Land wie dem Unseren die Menschlichkeit, nach

wie vor ein hohes Gut ist.

Auf unsere Frage, was Ihnen (den Ärzten/innen)

die direkte Konfrontation mit den Hilfsbedürftigen

bedeutet, die zum Teil furchtbare Odyssen überlebt

haben, möchten wir Ihnen zwei Resümees nicht

vorenthalten.

„Wir haben in Deutschland eines der am besten

funktionierenden Gesundheitssysteme der Welt und

in diesem System wirken wir seit Jahren. Die Arbeit

an und mit den Flüchtlingen erdet!

In den Flüchtlingsunterkünften treffen wir auf Menschen,

die Überleben wollen. Man kommt als Arzt

wieder an den Ursprung seines Handelns und der

eigenen Motivation zurück-der unmittelbaren Hilfe

am Menschen. Selbst Kinder bedanken sich für die

Spritze!“

„Es ist die authentische Dankbarkeit, für mein Hier

sein und meine Arbeit, die mich bewegt weiter zu

machen. Es ist auch sehr

bewegend zu sehen, dass

Flüchtlinge, die schon

länger im Land sind, den

Neuankömmlingen im

Rahmen ihrer Möglichkeiten

helfen.“

Besonders betont wurde

allerdings auch, dass gerade

dieses Zusammenarbeiten

vor Ort zwischen Krankenhausärzten

und niedergelassenen

Ärzten sich zu

einem positiven Miteinander

entwickelt hat. Nur

wenn alle an einem Strang

ziehen, kann diese Herausforderung

auch bewältigt

werden.


10.2015

Im Postillion geht’s ab….

unter diesem Motto luden Sonja, Elsa und ihr Team

anlässlich Dürens Stadtfest 2015 Ihre Gäste zum

Feiern ein.

Und es wurde nicht zu viel versprochen. Zur Livemusik

der „Shakers“, Dürens bekannteste Beatband

mit Songs der 60er Jahre und den Saxophonrhythmen

von Uwe Malischewski, erlebte das Publikum

tolle, leider unerwartet kurze Abende, an denen sie

ausgelassen tanzen und feiern konnten. Sonja und

Elsa möchten sich herzlichst bei Allen bedanken,

ohne deren zahlreiches Erscheinen dieses tolle Fest

nicht möglich gewesen wäre. „Für die im Vorfeld

geleistete Arbeit gilt unser Dank auch dem Liegenschaftsamt

der Stadt Düren.“

19


10.2015

Duria-Software von

Ärzten für Ärzte

Dass sich in Düren manche, auch industrielle und

innovative Kleinode der besonderen Art ansässig

gemacht haben oder seit vielen Jahren ansässig sind,

dürfte Vielen in der Region nicht bewusst sein.

Eines davon ist Duria-seit den 80er Jahren in Düren

und mit ihrem schönen Neubau auf der Dürener

Automeile, jetzt so etwas wie Zuhause angekommen.

Wir lernten Dr. Erich Gehlen, Vorstandsvorsitzender

der Duria anlässlich einer Einladung zur Eröffnung

kennen. Grund genug sich zu verabreden, einen

Blick hinter die Kulissen zu erhalten und Ihnen unsere

Eindrücke etwas näher zu bringen.

DNS: „Vorab herzlichen Glückwunsch zu ihrem

neuen Domizil, das 27 Mitarbeiter/innen Raum zur

Entfaltung bietet.

Herr Gehlen, erzählen Sie doch bitte etwas über dieses

innovative Unternehmen.“

Dr. Erich Gehlen: „Angefangen hat alles mit Dr.

...in guten Händen

Ihre kompetenten Partner für Lösungen sozialer und gesundheitlicher Aufgaben.

Caritas Trägergesellschaft West gGmbH (ctw) ∙ Holzstraße 1 ∙ 52349 Düren

Telefon 02421 555 99-0 ∙ Telefax 02421 555 99-110 ∙ info@ct-west.de ∙ www.ct-west.de

20


10.2015

med. Wolfgang Deiters, der seit vielen Jahren in

Düren als Arzt tätig war und ist und neben Duria

auch manch andere Projekte mit vielen Dürener

Ärzten erfolgreich ins Leben rief und noch immer

mit begleitet.

In den achziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts

war die IT gerade mal aus den Kinderschuhen

gewachsen, aber das Potential war schon mehr als

ersichtlich. Es gab auch damals schon Abrechnungsprogramme

aber wer, wenn nicht ein Mediziner

konnte wissen welche Anforderungsprofile er für

seinen Bereich gern erfüllt haben möchte.

Aus dieser Idee heraus entstand Duria. Fachleute,

sprich Programmierer wurden gesucht und gefunden

und so kam was kommen musste. Erste Abrechnungsprogramme

mit den Krankenkassen wurden

entwickelt und wir als Softwareunternehmen 1991

zugelassen und lizensiert. Wenn Sie so wollen wurde

eine Vision kraftvoll in die Tat umgesetzt!

Eine weitere Frage stellte sich uns-die rechtliche

Form der Firma. Wir entschieden uns für die Gründung

einer Genossenschaft.“

DNS: „Eine Rechtsform, die ich nun beim besten

Willen nicht mit Ihnen in Verbindung bringen würde.“

Dr. Erich Gehlen: „So ging und geht es anderen

auch. Letztlich aber ist es die Form, die auch zu unseren

Idealen passt-unabhängig zu sein und unsere

mittlerweile 3300 Mitglieder sehen dies ebenso und

1993 war es dann soweit, die Genossenschaft wurde

gegründet.“

DNS: „Unabhängig von wem?“

Dr. Erich Gehlen: „Vor allem von der Pharmaindustrie-und

darauf legen wir ganz besonderen

Wert!

Unsere Programme vernetzen interdisziplinär die angeschlossenen

Praxen und ermöglichen das Versenden

von Arztbriefen und Laborberichten auf einem

sehr hohen datenschutzrechtlichen Niveau. Immerhin

geht es um hoch sensible persönliche Daten und

genau da steckt auch manchmal das Problem, denn

nach wie vor werden viele Daten per Fax versendetund

ein Fax ist weitem nicht so gesichert, wie unsere

Programme, die zum Beispiel Arztbriefe über VPN

digital verschlüsselt versenden.“

21


Firmenportrait

Firmenportrait:

DOMI 24

In unserer Reihe Leistungszentren in der Region

waren wir diesmal zu Gast bei DOMI 24 mit Sitz

Kaiserplatz in Düren.

Mit Steffen Rumpf stand uns der Chef persönlich als

Gesprächspartner zur Verfügung.

DNS: „Herr Rumpf, der Name Ihres Unternehmens

ist ja schon einprägsam.“

Steffen Rumpf: „Wenn Sie das auch so sehen, um

so besser. Aber es stimmt, im Vorfeld habe ich mir

schon einige Gedanken über die Namensgebung

gemacht.“

DNS: „Erzählen Sie doch bitte unseren Leser/innen

etwas über Ihren Werdegang.“

Steffen Rumpf: „Ich bin seit 1999 in der Immobilienbranche

tätig und seit 2003 selbständig. 2014

erfolgte dann der Schritt mich mit einem eigenen

Ladenlokal in Düren niederzulassen.“

DNS: „Warum in Düren?“

Steffen Rumpf: „Da ich ohnehin nur regional tätig

war und nach wie vor auch bin, lag es Nahe, mich im

Mittelzentrum- eben Düren niederzulassen. Wichtig

war mir den Interessenten und Kunden eine qualitative

Anlaufstelle zu bieten, mein Ladenlokal aber

gleichzeitig auch in einer der schönen Geschäftsstraßen

von Düren zu etablieren. Ich denke, das ist mir

auch gelungen.“

DNS: „Der Beruf des Immobilienmaklers hat nicht

10.2015

unbedingt das beste Image. Wie steuern Sie gegen

diese Vorbehalte an?“

Steffen Rumpf: „Für mich und mein Selbstverständnis

für diesen Beruf ist es wichtig, so fundiert

wie möglich Immobilien bewerten und vermarkten

zu können. Darum absolvierte ich auch eine qualitative

Ausbildung zum Immobilienkaufmann. Sehen

Sie, für die meisten Menschen ist der Kauf einer

Immobilie die größte finanzielle Herausforderung

ihres Lebens. Ich denke

schon, dass dies allein

schon Grund genug

sein dürfte, sich dieser

Thematik so versiert

und auch respektvoll

wie möglich zu stellen.

Es geht eben nicht

darum ein Handy zu

kaufen, sondern oftmals

ein Haus, eine Wohnung

fürs Leben.“

DNS: „Ihr Wirkungsgrad

ist die Stadt Düren

und das nähere Umfeld.

Warum nicht darüber

hinaus?“

Steffen Rumpf: „Ich

vertrete die Philosophie

das man Immobilien nur in dem Umfeld professionell

handhaben sollte in dem man auch lebt. Es geht

mir nicht darum die Quantität abzuarbeiten, sondern

Qualität zu bieten.“

22


10.2015

Emre Aksoy

Menschen

Ach was wären wir ohne Vorurteile? So oder so

ähnlich geht es mir auch dauernd, und so ab und an

werde ich doch eines Besseren belehrt.

In meinem Fall geschah das mit Emre Aksoy, den

ich wie meistens aus Zufall kennen lernte, und

dessen sportliche Vita schlichtweg spannend ist.

Nun aber zu den Vorurteilen und eines davon ist:

Kickboxen=gruselig.

Der 18 jährige,

geborene Dürener

Jung liebt und lebt

diesen Kampfsport,

bei dem es viel

mehr auf Technik

und Können, als

auf Kraft und Hau

drauf ankommt.

Ein Klischee,

das von reichlich

Hinterhofkloppern

bedient wurde und

wird. Es ist eben

nicht der Sport

an sich, sondern

das, was Nicht-

Sportler daraus

machen.

Mit 10 Jahren

lernte Emre

diesen Sport

kennen und

vom ersten Tag

an war klar-„

das will ich

auch und zwar

bis ganz nach

oben!“

Soweit so gut

und mit Jama

Saidi war auch

ein engagierter

und mehr als

nur versierter Trainer auf den Jungen aufmerksam

geworden.

Seit dieser Zeit wird der junge Mann akribisch und

professionell betreut. Viele Wettkämpfe waren und

sind noch erforderlich den Schritt ins Profilager zu

wagen, aber das Licht am Ende des Tunnels ist bereits

deutlich zu sehen.

Spätestens seit dem Gewinn der Europameisterschaft

2012 in der Klasse bis 55 kg und dem Gewinn der

deutschen Meisterschaft 2015 in der Klasse bis 65 kg

sind Türen geöffnet worden.

Natürlich, und das ist bei vielen Sportarten so, es

fehlen noch die Sponsoren, dieses außergewöhnliche

Talent auch finanziell auf seinem Weg nach oben zu

unterstützen.

Neben seiner Ausbildung zum Bürokaufmann steht

Emre mindestens dreimal die Woche für jeweils 1,5

Stunden im Ring oder trainiert. In einer Zeit, in der

alles und jeder über die „Jugend von heute“ lästertist

das doch ein ganz anderes Bild der Jugend. Soweit

zu den Vorurteilen.

Michael Bille

Jama Saidi

Emre Aksoy

23


Gesundheit

Kosmetische Faltenreduzierung

mit dem

Ridulifting

Basis ist die Elektrotherapie

10.2015

Solange es die Kosmetik gibt, ist diese untrennbar

mit dem Hautalterungsprozess verbunden.

Die wichtigsten Merkmale des Älterwerdens der

Haut sind die Falten.

Falten gelten als ästhetisch unschön; sie passen

nicht zum Ideal des jugendlichen Erscheinungsbildes.

Die Bereitschaft, etwas gegen Falten zu tun, ist

dementsprechend groß.

Das Ridulifting, in den 90-ern des vergangenen

Jahrhunderts, als Ridulyse bekannt und in

Frankreich entwickelt, ist eine Behandlungsmethode

zur Faltenreduzierung.

Was wir uns genau darunter vorzustellen haben

und wie die Behandlung abläuft, erläutert Rudolf

Weyergans, der die Methode mitentwickelt hat.

Wer auf sofort sichtbare Ergebnisse Wert legt,

wendet sich bislang an die Medizin.

Dort werden Falten z.B. mit Collagen oder

Hyaluron unterspritzt. Auf diese Weise wird die

Faltentiefe sofort gehoben.

So beschäftigt sich auch die moderne Kosmetologie

mit diesem Thema.

Hochqualifizierte Fachleute aus dem Bereich der

behandelnden, präparativen und apparativen

Kosmetik haben diese Herausforderung angenommen.

In gemeinsamer Forschung haben sie ein Verfahren

entwickelt.

Das Ergebnis ihrer Arbeit ist das „Unterspritzen"

der Falten mit elektrischem Strom.

Die kosmetische „Faltenunterspritzung" ist eine

Weiterentwicklung im Bereich der Elektrotherapie.

Ein spezieller ,,Impuls-Cocktail" zieht Gewebeflüssigkeit

und Lipide an.

Sie lagern sich im Bereich der Nadel an und unterpolstern

so spontan das Gewebe. Gleichzeitig

wird das Gewebe im Bereich der Falte präzise

stimuliert.

Eine Serie von komplex modulierten und unterschiedlichen

Stromsignalen führt das gewünschte

Ergebnis herbei. Innerhalb von wenigen Minuten

verlieren selbst ausgeprägte Mimikfalten

ihre Tiefe.

Störende kleinere Trockenheitsfältchen werden

sofort beseitigt. Bereits nach wenigen Anwendungen

bleibt das Behandlungsergebnis dauerhaft

und lässt ihr Äußeres jugendlicher erscheinen

Die neue kosmetische „Faltenunterspritzung"

wurde über Jahre hinweg mit einem speziell konzipierten

kosmetischen Behandlungscomputer

entwickelt und getestet.

Mit seiner Hilfe kann die Kosmetikerin jedes

beliebige Stromsignal, jede beliebige Behandlung

produzieren.

Speziell für das Ridulifting wurde dieser Computer

soweit wie möglich den Erfordernissen

angepasst.

Das Ergebnis ist ein neues Gerät mit eigenem

Mikroprozessor.

24


10.2015

Bits und Bytes machen's möglich

Gesundheit

Neue Möglichkeiten tun sich auf

Das neue Gerät verwendet für die Faltenbehandlung

mehrere unterschiedliche Impulsformen.

Diese stellt es während ein und derselben Behandlung

automatisch zur Verfügung.

Vor dem Ridulifting wird die sogenannte „Drainage"

durchgeführt. Sie dient der Vorbereitung

des Behandlungsareals vor dem eigentlichen kosmetischen

„Faltenunterspritzen".

In die Haut werden hoch wisame Wirkstoffe

eingeschleust. Diese Behandlungsphase dauert

insgesamt nur etwa fünf Minuten.

Mit jeder Behandlung kann eine sofort sichtbare

optische Verbesserung herbeigeführt

werden-selbst bei ausgeprägten Mimikfalten.

Die Ergebnisse bei den besonders störenden

„ersten Falten", Knitter- oder Trockenheitsfältchen

sind sogar noch besser und tragen so zu

einer sichtbaren Reduktion bei.

Bei dem Ridulifting wird kein Ersatzmaterial

unterspritzt.

Es werden stattdessen ausgeklügelte, spezielle

Stromsignale über eine Nadelelektrode in die

Falte geleitet.

Die Nadelelektrode wird durch eine Pore bzw.

durch ein Haarfolikel eingebracht.

Sie bleibt in der Epidermis zwischen Horn- und

Basalschicht - also im nichtdurchbluteten

Gewebe.

Damit wird die Nadel also

noch nicht einmal so tief gestochen

wie bei der Epilation

oder wie beim Permanent-

Make-up.

25


Terminator

08.10.2015

12.10.2015

10.2015

Tierische Begegnungen - Herbstferienprogramm

in der Stadtbücherei Düren

KUNST GEGEN BARES – Die Kleinkunstshow

in der KOMM Düren

Beginn:

Ende:

15:00Uhr

17:00Uhr

Beginn:

20:00Uhr

09.10.2015

Abschlussfest Düra im Haus der Stadt

Düren

17.10.2015

Oktoberfest im Berzberger Haus

Beginn:

12:00Uhr

Beginn:

Ende:

10:00Uhr

16:00Uhr

17.10.2015

10.10.2015

Tanzparty in der Tanzschule Dreschmann

2 - Inh. St. Hannes

SIX MAGICS Chilenische Metalband in

der KOMM Düren

Beginn:

Ende:

19:30Uhr

23:59Uhr

Beginn:

12.10.2015

20:00Uhr

18.10.2015

Geheimnis Papier auf Schloß Burgau

Tierische Begegnungen - Herbstferienprogramm

in der Stadtbücherei Düren

Beginn:

Ende:

11:30Uhr

18:00Uhr

Beginn:

Ende:

15:00Uhr

17:00Uhr

26


10.2015

19.10.2015

22.10.2015

Terminator

Tonspuren - Alte Musik in der Kulturfabrik

- Becker&Funk

Hör zu - mach mit! in der Stadtbücherei

Düren

Beginn:

19:30Uhr

Beginn:

16:00Uhr

20.10.2015

22.10.2015

Die Opferung von Gorge Mastromas

im Haus der Stadt Düren

„Möglichkeiten der Ahnenforschung in

FamilySearch“ im Stadtmuseum Düren

Beginn:

20:00Uhr

Beginn:

Ende:

19:00Uhr

20:30Uhr


Ratgeber für Flüchtlinge

10.2015

Hilfreiche Begleitung /

Ansprechpartner/innen

für Ehrenamtliche

Flüchtlingshilfe im Kreis Düren

Informationen, Fakten und Hilfsmöglichkeiten

für Ehrenamtliche

Wir bei der Caritas, einschließlich unserer Fachverbände,

haben uns die Hilfestellung für

Flüchtlinge und für ehrenamtliche Helferinnen und

Helfer ein wenig aufgeteilt:

Unser „Fachdienst für Flüchtlings- und Migrationsberatung“

ist eine Beratungsstelle

für Flüchtlinge und Asylbewerber, ehemalige Flüchtlinge,

Mitbürger ausländischer Herkunft

mit und ohne (gesichertem) Aufenthaltsstatus, Menschen

ohne Aufenthaltspapiere,

Mitbürger aus den EU-Staaten sowie deutsche Bürgerinnen

und Bürger (damit sind auch

Ehrenamtliche gemeint) zu Fragen rund um das

Thema Migration.

Dienstags und donnerstags wird eine offene Sprech-

28

DÜREN-JÜLICH


10.2015

stunde vormittags ab 9.30 Uhr

angeboten. Ansprechpartner ist Herr Barthel Korn,

T: 02421 / 481-45, M:

bkorn@gst.caritas-dn.de.

Sie finden den Fachdienst in der Geschäftsstelle des

Caritasverbandes für die Region

Düren-Jülich e.V., Kurfürstenstraße 10-12, 52351

Düren im Erdgeschoss, Raum 04.

Unsere „Gemeindesozialarbeit“ unterstützt bestehende

Asylarbeitskreise (alternativ:

Flüchtlingsinitiativen) in den Städten und Gemeinden

des Kreises Düren, hilft beim

Aufbau neuer Gruppen und steht bereits Engagierten

wie auch Interessierten an der

Flüchtlingsarbeit als Ansprechpartner zur Verfügung.

- Frau Sylvia Karger-Kämmerling ist zuständig für

die Kommunen Aldenhoven,

Jülich, Linnich und Titz. T: 02461 / 622-6300

- Frau Brigitte Schmitz ist zuständig für die Kommunen

Düren, Inden, Langerwehe,

Merzenich und Niederzier. T: 02421 / 481-17

- Frau Gisela Gerdes ist zuständig für die Kommunen

Heimbach, Hürtgenwald,

Kreuzau, Nideggen, Nörvenich und Vettweiß. T:

02421 /481-12

Unser Fachverband „Sozialdienst katholischer Frauen

Düren (SkF)“ hilft mit seinem

„Jugendmigrationsdienst“ (JMD) Kindern, Jugendlichen

und jungen Erwachsenen

von 12 bis 27 Jahren sowie deren Familien bei ihrer

Integration in Deutschland.

Montags von 14.30 bis 17.00 Uhr und mittwochs von

10.00 bis 12.00 Uhr werden in

Düren Sprechstunden angeboten; dienstags von

14.00 Uhr bis 15.30 Uhr in Jülich.

Ansprechpartnerin ist Gaby Uerlichs, T: 02421 /

2843-0, M: jmd@skf-dueren.de.

Sie finden den JMD in Düren in der Friedrichstraße

16 im 2. OG und in Jülich in der

Stiftsherrenstraße 7 im 1. OG.

weitere Flüchtlings

beratungsstellen im Kreis

Düren

Düren

Zentrum für Sozial- und Migrationsberatung der Ev.

Gemeinde zu Düren

Peter-Beier-Platz 1, 52349 Düren

Ihr Ansprechpartner ist Frank Kreß T: 02421 / 188-

Ratgeber für Flüchtlinge

193, Zentrale: 188-0

Jülich

Migrationsfachdienst des Diakonischen Werkes im

Kirchenkreis Jülich

Schirmerstraße 1a, 52428 Jülich

Ihre Ansprechpartnerin ist Freya Lüdeke

T: 02461 / 975614

Flüchtlingsinitativen und

Asylarbeitskreise

Kreis Düren

Flüchtlingsrat

Ihre Ansprechpartner sind Frank Kreß, T: 02421 /

188-193 und

Barthel Korn, T: 02421/481-45

Im Flüchtlingsrat treffen sich Vertreterinnen und

Vertreter der Flüchtlingsinitiativen

und Asylarbeitskreisen sowie interessierte Einzelpersonen

und Mitarbeiter und

Mitarbeiterinnen aus den Beratungsstellen zum gemeinsamen

Austausch.

Aldenhoven

Ihr Ansprechpartner ist Pfr. Charles Cervigne, T:

02464 / 5234 oder 0171/1981769

M: evkg-aldenhoven@t-online.de

Düren

Es gibt den Flüchtlingsrat in Düren (s.o.). Wer sich

engagieren möchte, kann sich

bei der Stadt Düren, Frau Cekme, T: 02421/ 25-2741

melden.

Heimbach

Es gibt noch keinen Asylarbeitskreis

Hürtgenwald

Ihre Ansprechpartnerin ist Amira Boltersdorf,

M: fluechtlinge.huertgenwald@web.de

29


Firmenportrait:

Liquid Designer –

E-Zigaretten

In unserer Reihe Leistungszentren der Region waren

wir diesmal zu Gast bei „Liquid Designer“,

auf der Kölnstrasse 28b in Düren. Mit Willi Liebertz

stand uns der Inhaber Rede und Antwort.

DNS: „Herr Liebertz, seit wann betreiben Sie Ihr

Geschäft „Liquid Designer“ in Düren?“

Willi Liebertz: „Ich habe das Geschäft am

01.10.2014 eröffnet und seit dem 01.06.2015 befinden

sich die Geschäftsräume in diesem Ladenlokal

auf der Kölnstr. 28b in Düren.“

DNS: „Was war Ihnen bei der Umsetzung der Geschäftsidee

wichtig?“

Willi Liebertz: „Wichtig war mir, dass die Kunden

neben dem normalen „Kauferlebnis“ auch die Möglichkeit

haben gemeinsam gemütlich beisammen zu

sitzen, Erfahrungen auszutauschen und sich wohl zu

fühlen. Dementsprechend haben wir hier die Ein-

richtung ausgewählt.“

DNS: „Gibt es weitere Besonderheiten, also neben

dem normalen Verkauf von E-Zigaretten?“

Willi Liebertz: „Ja die gibt es. Wir stellen die

Liquids selbst her. Ich habe einen entsprechenden

Lehrgang nebst Prüfung absolviert und bin berechtigt

die Liquids selbst herzustellen. Wir verfügen

inzwischen über 120 Liquids mit unterschiedlichen

10.2015

Geschmacksvariationen, davon auch einige aus eigener

Rezeptur. Unsere verwandten Basen haben einen

Reinhaltsgehalt von 99.9% und das schmeckt man

auch.“

DNS: „Herr Liebertz, wo sehen Sie die Vorteile der

E-Zigarette im Vergleich zur normalen Zigarette?“

Willi Liebertz: „Sämtliche bislang getätigten Untersuchungen

haben ergeben, dass das „Dampfen“ der

E-Zigarette bedeutend weniger schädlich ist, als das

herkömmliche Rauchen. In Ländern wie England

zum Beispiel wird die E-Zigarette bereits von den

Krankenkassen bei „Umsteigern“ unterstützt um vom

normalen Rauchen weg zu kommen.“

DNS: „Die E-Zigarette ist bei uns noch nicht soweit

verbreitet, die Kunden haben sicherlich jede Menge

Fragen zu dem Thema?“

Willi Liebertz: „Ja, der Beratungsaufwand ist sehr

hoch. Wir sind allerdings inzwischen ein Kompetenzteam

in Sachen E-Zigarette und es ist uns wichtig

die Kunden hier sehr umfassend aufzuklären und

zu beraten. Schließlich benutzen und vertreiben wir

E-Zigaretten der 3. Generation. Selbst die Temperatur

des Dampfes ist inzwischen regelbar. Wir verkaufen

Hardware in allen Varianten vom Standardmodell

bis zur High-End E-Zigarette und wir führen

hier die Produkte aller namenhaften Hersteller.

Inzwischen ist es sogar möglich sich als Endverbraucher

die Aromen der Liquids je nach Geschmack

selbst zusammen zu stellen.“

Zum 1-jährigen Jubiläum waren wir zu Gast bei

Herrn Liebertz und konnten uns bei den Gästen,

sprich Kunden nach deren Erfahrungen mit der

E-Zigarette erkundigen. Herr Gerd E. zum Beispiel

erklärte: „Vor Nutzung der E-Zigarette habe ich etwa

60 Zigaretten pro Tag geraucht. Seit der E-Zigarette

habe ich keine „normale“ Zigarette mehr geraucht

und nach nur 3 Tagen ist das „Kratzen“ im Hals bereits

fast verschwunden.

Aber das „Dampfen“ der E-Zigarette ist nicht nur

gut für meine Gesundheit, ich habe auch viel Geld

gespart.“

Auch auf die Frage ob es nicht ein „komisches Gefühl

sei in der Öffentlichkeit

mit der E-Zigarette

rum zu laufen bekamen

wir ein eindeutiges NEIN.

Im Gegenteil, die Nutzer

der E-Zigarette halten

dies inzwischen sogar für

„kultig“.

30

Willi Liebertz


12.2014

31

More magazines by this user
Similar magazines