Treffpunkt.Bau 05/16 - 06/16

Lulu89

www.treffpunkt-bau.com

DAS MAGAZIN

Wir bringen Ihre

Themen auf den Punkt .

• KLÖCKNER – Mobile Siebmaschine mit vielen Aufgabemöglichkeiten

• ZEPPELIN – Jahresbilanz-Pressekonferenz und Aussichten 2016

• LIVE DABEI – NLMK . Schmidbauer . HS Schoch

• BAURECHT – Auf was sich Bauunternehmer einstellen müssen

• BAUMA – großer Messerückblick

Mai-Juni 2016

05-06/2016


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05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 3 ]


INHALT

EDITORIAL .

Nach der Bauma ist vor der Bauma 6

TITEL .

Klöckner - Siebmaschine mit vielen Aufgabemöglichkeiten 8

LIVE DABEI .

Bauma - Weltleitmesse übertrifft Erwartungen 9

HS-Schoch - 25 Jahre HS-Schoch Truckstyling 25

Zeppelin - Jahresbilanz-Pressekonferenz 26

MAN - Lkw-Ladekrane wechseln den Besitzer 27

NLMK - Belgischer Spezialstahl für Kipper 28

NEWSPOINT . 29 - 34

KNOW-HOW AM BAU . 35 - 82

ERDBEWEGUNG . 29 - 3

Caterpillar - Kettenbagger mit halbautomatischer Steuerung 83

JCB - Mobilbaggerkonzept erweitert Anwendungsgebiete 84

Case - Schulungs-Bagger mit Telematiksystem 85

Liebherr - Weltpremiere in der 18 – 20 t Klasse 86

Takeuchi - Kompaktbagger mit weniger Emissionen 87

Komatsu - Radlader mit reduziertem Kraftstoffverbrauch 88

Kiesel - Neue Serie-6-Radlader 89

Liebherr - Allround-Radlader sorgen für erhöhte Produktivität 90

Hyundai - Weltpremiere für 31 t Radlader 91

Volvo CE - 60 t Dumper mit hoher Wirtschaftlichkeit 92

Engcon - Sortierlöffel und Baggersteuersystem 93

Leica Geosystems - Unterwasser-Vermessungstechnik 94

Kinshofer - Erfolgreicher Messeauftritt 95

JCB - Maschinen-Upgrade im mittleren Segment 96

Holte Electronics - Kabelsucher erleichtert Erdarbeiten 98

Hydrema - Bauma erfüllt Erwartungen 99

ABBRUCH. BRECHEN. SIEBEN. RECYCLING .

Atlas Copco - Hydraulische Anbaugeräte

mit mehr Durchsatzleistung 100

Wimmer - Abbruchzange mit speziellem Eilgang 101

Hartl Crusher - Anpassbare Antriebseinheit

für maximale Flexibilität 102

Dsb Innocrush - Überarbeitete Prallmühle feiert Premiere 103

C. Christophel - Beratung und Testlauf überzeugen 104

Rockster - Maschinenübergabe als Messehighlight 105

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INHALT

Bitzer Wiegetechnik - Industrielle Wiegesysteme 106

BHS - Baustoff-Recyclingsieb mit geringen Wartungskosten 107

Waagen Kiesel - Stoffströme erfassen und dokumentieren 108

Hein-Lehmann - Bewährte Siebmaschinen mit erhöhter Resistenz 109

SKF - Wartungslösungen für Förderanlagen 110

HUB- UND HEBETECHNIK. KRANE .

Terex Cranes - Rückkehr der Demag-Krane 111

Liebherr - Leistungsfähigere Turmdrehkrane 112

Linden Comansa - Höchster Turmdrehkran der Bauma 112

Unic - Emissionsfreie Eco-Minikrane 113

Manitowoc Cranes - Selbstaufbaukran mit hoher Reichweite 114

Tadano - Neuheiten im Bereich der Mobil-,

Lade- und Raupenkrane 116

NUTZFAHRZEUGE AM BAU .

Iveco - Hinterkipper-Weltpremiere auf der Bauma 118

Tatra Trucks - Neue Schwerlastkipper für den Tiefbau 119

Velsycon - Transporttechnik für Lkw-Chassis 120

Renault Trucks - Neue Transporter mit Euro 6 Motorisierung 121

Wörmann - Modellneuheiten ziehen Besucher an 122

Altec - Aluminium-Auffahrkeile für schweres Gerät 123

Aluca - Fahrzeugeinrichtung beugt gegen Diebstahl vor 124

BETONBAU. SCHALUNG. GERÜSTE .

Cemex - Transportbetone erleichtern Verdichtung 125

Paschal - Höhere Sicherheit beim Schalen 126

MBK - Korbschweißmaschinen für die Betonindustrie 127

OEM .

Kleenoil/ Sennebogen - Maschinenkonzept reduziert Emissionen 128

Dynaset - Mobile Hydraulikgeneratoren für Baustellen 129

Briggs & Stratton - Neue Motorenreihe mit EFI-System 130

Kohler Engines - Antriebstechnik von 30 bis 100 kW 131

Kubota - Dieseläquivalente Motoren für die Zukunft 131

John Deere - Emissionskontrolle für Off-Highway-Anwendungen 132

Comer Industries - 12 t Offroad-Achse präsentiert 132

Webtec - Hydraulische Durchflussmesser - und Regelventile 133

Hella - Neuheiten im Lichttechnik-Bereich vorgestellt 133

EDV . BETRIEBSEINRICHTUNG .

Sitech - Prozessoptimierung durch Maschinensteuerung 135

Cat Phones - Smartphones mit Wärmebildkamera 136

Fdata - Kostenabweichungen mit Software frühzeitig erkennen 137

SBH - App für Verbaulösungen 138

FINANZIERUNG. UNTERNEHMENSFÜHRUNG.

RECHT .

DLL - Finanzierungslösungen für die Baubranche 139

Cramo - Unternehmensportrait - Rental-Partner für den Bau 140

Autorenbeitrag - Telematik-Lösungen für die Bauindustrie 141

Baurecht - Neuer Verbraucherschutz im Bauwesen 142

IMPRESSUM . 144

FIRMEN A-Z . 144

IM TREFFPUNKT FINDEN . 145

Dieser Ausgabe liegt eine Beilage des folgenden Unternehmens bei:

Bau Süddeutsche Baumaschinen Handels GmbH

www.treffpunkt-bau.eu

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU [ 5 ]


EDITORIAL

Nach der Bauma ist vor der Bauma

Fast zwei Monate sind seit dem Schlussakkord der diesjährigen Bauma

ins Land gegangen. Das sogenannte Abhupen der Baumaschinen am

Abend des letzten Tages ist Brauch und gehört zum Bild der Weltleitmesse

wie das Hupkonzert nach einem WM-Sieg der Deutschen Nationalmannschaft.

Doch verabschiedet das Hupen nicht nur, es leitet

auch einen Neuanfang ein. Über 1.000 Tage haben Aussteller und Besucher

nun Zeit, die erhaltenen und erteilten Aufträge zu verarbeiten

und sich 2019 erneut mit überarbeitetem Portfolio zu präsentieren.

Eine gute Gelegenheit, die Eindrücke der Bauma noch einmal Revue

passieren zu lassen, sind die Interviews, die das Treffpunkt.Bau

TV-Team während der Messe aufgenommen hat. Die Videos mit

Liebherr, Goldhofer, Hünnebeck, Avant Tecno, Doosan, Evonik, NLMK,

Smiley Monroe, Trimble, FRD, MB Crusher, G&Z, Sany und Protos sind auf der Treffpunkt.Bau Facebook-Seite

oder auf der Verlagshomepage in der Rubrik „Videothek” zu finden.

Ein Thema, das die Branche bereits seit mehreren Wochen beschäftigt hat, waren die Tarifverhandlungen.

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt hat am 18. Mai bekannt gegeben, dass

die Tarifparteien in der vierten Verhandlungsrunde ein Ergebnis für das Bauhauptgewerbe erzielt

haben. Die IG Bau und die beiden Arbeitgeberverbände, Zentralverband des Deutschen Baugewerbes

(ZDB) sowie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB), einigten sich nach

zähen Verhandlungen schließlich auf einen Abschluss. Der Kompromiss sieht für die rund 785.000

Beschäftigten am Bau ein Einkommensplus von rund 5 % vor.

„Das Ergebnis ist ein Kompromiss, mit dem es sich keine Seite leicht gemacht hat. Die Verhandlungen

standen mehrfach vor dem Scheitern. Es geht an die Grenze dessen, was die Kolleginnen und

Kollegen gerade noch mittragen können”, sagte der Stellvertretende IG Bau-Bundesvorsitzende

und Verhandlungsführer Dietmar Schäfers. „Uns war insbesondere wichtig, dass wir einen spürbaren

realen Nettolohnzuwachs erzielen konnten."”

Bei weit vom Firmensitz entfernten Baustellen stellt und bezahlt künftig der Arbeitgeber die Übernachtung.

Zudem zahlt er eine Verpflegungspauschale von 24 Euro pro Arbeitstag. Durch Vereinbarung

im Betrieb kann davon jedoch nach oben auf bis zu 28 Euro abgewichen werden.

Ebenfalls neu und besonders für Bauunternehmer interessant ist ein Gesetzentwurf, den die Bundesregierung

Anfang des Jahres auf den Weg gebracht hat. Das neue Gesetz enthält wesentliche

Änderungen zum Werkvertrag, Bauvertrag, Bauträgervertrag, Architekten- und Ingenieurvertrag

sowie zur kaufrechtlichen Mängelhaftung. Mit dem Inkrafttreten ist bereits ab dem Jahr 2017 zu

rechnen. Die neuen Vorschriften sehen besonders für private Bauherren zahlreiche neue Schutzvorschriften

zum Verbraucherschutz vor. Die wesentlichen Punkte des neuen Gesetzes werden auf

Seite 142 näher erläutert.

Teil dieser Ausgabe ist darüber hinaus der alljährliche Sonderteil „...Know-How am Bau”. In einer

Heft-in-Heft-Struktur informiert der Treffpunkt.Bau-Verlag seine Leser auf 48 Seiten über branchenrelevante

Produkte, Angebote und Dienstleistungen und verhilft so zu einem schnellen Überblick.

Um das Teilen und Weitergeben zu erleichtern, sind die Seiten perforiert und können herausgetrennt

und mitgenommen werden.

In diesem Sinne: viel Spaß beim Entdecken dieser Ausgabe!

Gloria Schaffarczyk

[ 6 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

EDITORIAL


5,5 Liter Diesel

pro Stunde gespart

Die Schrode GmbH im Südwesten Deutschlands setzt häufig hochinnovative Anbaugeräte ein.

Man ist darauf getrimmt, Aufträge in maximaler Effizienz und Geschwindigkeit zu erledigen.

„Seit wir ein mit DYNAVIS® formuliertes Hydraulikfluid einsetzen, erzielen wir bei schweren

Steinfräsarbeiten Einsparungen in Höhe von 5,5 Litern Diesel pro Stunde. Im Mischbetrieb

sparen wir immer noch 1,8 Liter pro Stunde. Das summiert sich auf etwa 6.000,– Euro pro Jahr.“

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DYNAVIS® is a brand of Evonik or one of its subsidiaries.

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

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TITELSTORY – KLÖCKNER

KLÖCKNER

2013 hat die Firma Keil die Klöckner Siebmaschine vom Typ KS 2015 erworben.

Das Fazit nach drei Jahren im Einsatz: eine Investition, die sich auszahlt.

Die anwenderfreundliche und wartungsarme KS 2015 ist einfach zu transportieren

und für nahezu jeden Einsatzzweck geeignet.

Mobile Siebmaschine mit

vielen Aufgabemöglichkeiten

KLÖCKNER

Besitzer einer Siebmaschine Typ KS 2015 der Herstellerfirma Klöckner

wwist seit dem Jahr 2012 auch die Firma Bernd Keil Garten- und

Landschaftsbau in Steffenberg. Nachdem der Firmeninhaber im Jahr

2011 zunächst ein Sieb zur Erprobung verwendet hatte, stand für

ihn fest: „Das ist eine robuste, optimale Maschine zur schnellen und

unproblematischen Absiebung kleiner und mittlerer Mengen.“

Die Umwelt schonen

Bauprozesse können mit der Siebmaschine optimiert werden, was

eine Energieeinsparung und CO2-Emissionsverringerung zur Folge

hat. Dieses Verfahren ist demnach nicht nur aus ökonomischer Sicht

sinnvoll, sondern auch aus ökologischer.

Die Ressourcen schonen

Bei einer Beschickung mit Radlader oder Bagger ist in kurzer Zeit

Mutterboden, Füllboden oder Recyclingmaterial abgesiebt. Diese

gezielte Aufbereitung und Verwertung von natürlichen Ressourcen

als kostbarem Gut, steht ganz im Sinne der Firmenphilosophie der

Firma Keil: Energie sparen, die Nutzung von erneuerbaren Energien,

Emissionsreduzierung sowie die Aufbereitung von Baustoffen im Interesse

der Umwelt. . „Denn“, so der Firmenleiter, „das Grundprinzip

der Natur ist ein Kreislauf, in dem nichts ganz verdirbt oder nichts

vollkommen erneuert werden muss, sondern alles ist nur in Wandlung.

Die natürlichen Ressourcen sind kostbar. In diesem Kreislauf,

zum Schutz und der Erhaltung der Umwelt hat jetzt auch die Siebmaschine

der Firma Klöckner ihren Platz gefunden.“

Clever sieben

Über die vergangenen Jahre hat die Firma Keil zusätzliche Siebe

mit 50er, 35er, 25er, 16er und 8er Maschenweiten im Einsatz gehabt.

So ist inzwischen jede gewünschte Körnung herstellbar. „Wenn man

darauf achtet, dass das zu siebende Material ordnungsgemäß gelagert

wird, ohne dass es Feuchtigkeit ausgesetzt ist, werden gute

Siebergebnisse erzielt. Nicht nur die Feuchtigkeit von oben gilt es

zu vermeiden, sondern auch am Erdhaufen vorbeifließendes Wasser.

„Dieses wird sonst nämlich wie von einem Schwamm aufgesogen“,

weiß Bernd Keil aus Erfahrung zu berichten. Nasses Material muss

dann erst wieder mit trockenem vermischt werden, damit es sich

nicht auf dem Sieb verdichtet. Verbleibende geringe Restmengen

werden dann vorschriftsmäßig auf einer naheliegenden Deponie

entsorgt.

Störungsfrei arbeiten

Das Klöcknersieb läuft wartungsfrei. Bisher ist noch keine Störung

eingetreten. In Abstimmung mit der Firma Klöckner hat Bernd Keil

den Motor von 80 auf 100 % hochgedreht, was bewirkt, dass bei Einsatz

des 50er Siebes auch feuchteres Material gesiebt werden kann.

Fazit

Nach über drei Jahren im Einsatz fällt das Fazit der Firma Keil durchweg

positiv aus. Dem Unternehmen zufolge sind die Anschaffungskosten

angemessen, wobei speziell das gute Preis-Leistungs-

Verhältnis auffällt. Auch mit dem Handling ist Keil zufrieden. Die

Siebmaschine kann schnell umgesetzt werden und ist von einem

Mitarbeiter problemlos zu bedienen. Anklang findet zudem die gute

Transportierbarkeit der KS 2015. Durch sie konnte das Unternehmen

z. B. den vorhandenen Mutterboden auf einem Sportplatz vor Ort

sieben und gleichzeitig mit Erde vermischen. Auch die Wartungsfreiheit

und der geringe Verschleiß seien Punkte, die sehr für die

Siebmaschine sprechen. Zuletzt weiß man auch den Service des

Herstellers und die Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter zu schätzen.

[ 8 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

TITELSTORY


LIVE DABEI

Die Gewinner des Bauma Innovationspreises 2016 in der Allerheiligen Hofkirche, München.

Rekordverdächtige Weltleitmesse

BAUMA

Sieben Tage lang – vom 11. bis zum 17. April – strömten Angaben

des Veranstalters zufolge insgesamt 580.000 Besucher aus 200 Nationen

auf die Bauma in München. Damit stieg der Andrang auf die

Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen,

Baufahrzeuge und Baugeräte um mehr als neun Prozent

gegenüber dem Jahr 2013. Die ersten zehn Plätze der Besucherländer

nach Deutschland belegten 2016 Österreich, die Schweiz, Italien,

Frankreich, die Niederlande, Großbritannien, Schweden, die russische

Föderation, Polen und die Tschechische Republik. Daneben

bemerkte die Treffpunkt.Bau-Redaktion auch einen hohen Anteil an

Besuchern aus dem asiatischen Raum. Insgesamt 3.423 Aussteller

– 1.263 nationale und 2.160 internationale Unternehmen – aus 58

Ländern präsentierten auf einer Fläche von 605.000 Quadratmetern

ihre Neuheiten und Konzepte. Dabei lag der Anteil der internationalen

Aussteller, der Messe München zufolge, mit 63 Prozent so hoch

wie noch nie.

Gewinner des Innovationspreises

Einen Tag vor der offiziellen Eröffnung der Messe fand in der Allerheiligen-Hofkirche

in der Münchener Residenz die Preisverleihung

für die Gewinner des Bauma Innovationspreises statt. Eine ausführliche

Erklärung zu den Nominierten und ihren Beiträgen kann in der

Februar-Ausgabe des Treffpunkt.Bau nachgelesen werden. Der bayerischen

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner zufolge ist der Innovationspreis

ein Spiegelbild der Innovationskraft der deutschen und internationalen

Bau-, Baustoff- und Bergbaumaschinenindustrie und

zeigt nicht nur, was technisch möglich ist, sondern eröffnet auch

einen Blick in die Zukunft. Johann Sailer, Vorsitzender der im Verband

Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) zusammengeschlossenen

deutschen Hersteller von Bau- und Baustoffmaschinen,

betonte anlässlich der Preisverleihung das steigende Interesse

ausländischer Unternehmen an dem Wettbewerb. Fast die Hälfte

der Bewerbungen stamme von internationalen Unternehmen. Der

Preis setzt laut Sailer wichtige Impulse für die gesamte Branche und

die Bauma sei als Weltleitmesse eine hervorragende Plattform dafür.

Emissionsfreier Radlader

Gewinner in der Kategorie Maschine ist die Firma Kramer-Werke. Sie

erhielt den Preis für den vollelektrisch angetriebenen und allradgelenkten

Radlader 5055e. Die emissionsfreie Maschine ist besonders

gut für den Einsatz in Gebäuden und Tunneln geeignet. Da der Radlader

zudem einen niedrigen Geräuschpegel hat, kann er auch in

lärmsensitiven Bereichen eingesetzt werden. Außerdem sind die

Wartungskosten, da die Elektromotoren weitgehend verschleißfrei

arbeiten, geringer als bei herkömmlichen Maschinen.

Schnelle Bestimmmung des Wassergehalts

Der Preis in der Kategorie Komponente ging an das Unternehmen

Imko. Ausgezeichnet wurde Imko für seine Sono-WZ Sonde, ein

Hand-Messgerät, mit dem sich schnell, sicher und problemlos der

Wassergehalt von Frischbeton bestimmen lässt. Es müssen lediglich

die Parameter des Betons eingegeben und die an einem Stab befestigte

Sonde mehrmals in einen mit dem Beton gefüllten Eimer getaucht

werden. Das Display zeigt dann den jeweiligen Wassergehalt

an. Lange Wartezeiten wie beim derzeit gebräuchlichen Darr-Verfahren

gibt es nicht.

BAUMA NACHBERICHT

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

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Allu‘s M-Serie Brecherlöffel erwecken großes

Interesse bei der produzierenden Industrie und im

Bergbau. Zum ersten Mal präsentierte der Hersteller

diese Monster Brech- und Siebschaufel nun auf der

Bauma.

Mit dem SK 800 bringt Krampe seinen ersten

Schwerlastkipper auf den Markt, der serienmäßig

mit einer Luftfederung ausgestattet ist. Sand- und

Kieskipper für den Schlepperzug gehören seit vielen

Jahren zum gewohnten Bild auf Autobahnbaustellen

und bei Erdarbeiten im schweren Gelände.

Auch im Krampe Produktportfolio sind diese Kipper

nicht mehr wegzudenken und werden nun mit der

Tridem-Ausführung SK 800 vervollständigt.

Peter Hedke im Gespräch mit Treffpunkt.Bau TV

über die Markteinführung des S400 Gleitschalungsfertigers

von Guntert & Zimmermann (G&Z). Der

S400 eignet sich für ein breites Spektrum an Gleitschalungsanwendungen

u. a. dank der standardmäßigen

Verstellbarkeit von 2 m bis zu 5,3 m.

Der UAM Verdichterlöffel bei einer Live-Präsentation.

Er ermöglicht Aushub und Verdichtung ohne

Werkzeugwechsel – gerade wenn kein vollhydraulischer

Schnellwechsler am Trägergerät vorhanden

ist, ist dies eine Alternative für effiziente Bodenarbeiten.

Schnelle und kostengünstige Brückensanierung

Die Auszeichnung in der Kategorie Bauwerk/ Bauverfahren erhielt

das Bauunternehmen Leonhard Weiss für ein Pilotprojekt, bei dem

die marode Fahrbahn einer Stahlbrücke mit verhältnismäßig geringem

Aufwand saniert wurde. Auf die vorher instand gesetzte Stahlplatte,

aus der die Fahrbahn besteht, wurde ein Kunstharzkleber

aufgetragen und das Ganze dann mit Bauxit-Splitt abgestreut. Darauf

wurden ein engmaschiges Bewehrungsnetz und ein spezieller

von der Firma Contec entwickelter hochfester Beton eingebaut. Da

die etwa 6 Zentimeter starke Betonschicht über den Splitt fest mit

der Stahlplatte verbunden ist, entstand eine völlig neue und auch

erheblich belastbarere Fahrbahn. Das Verfahren macht es nicht nur

möglich, marode Stahlbrücken kostengünstig und in kurzer Zeit in

Ordnung zu bringen. Auch die Tragfähigkeit bestehender Brücken

kann erhöht werden.

Schalungsfreies Betonieren

Mit dem Preis in der Kategorie

Forschung wurde die Professur

für Baumaschinen an der Technischen

Universität Dresden für

das derzeit laufende Forschungsprojekt

zum 3D-Druck für Beton

ausgezeichnet. Bei den bisherigen

Bestrebungen, derartige

Verfahren praxisreif zu machen,

ging es vorrangig darum, in

den Produktionsstätten und

je nach Kundenwunsch individuell

gefertigte Betonteile

herzustellen. Die Wissenschaftler

aus Dresden dagegen

wollen den 3D-Druck

nicht nur direkt auf die Baustelle

bringen, sie wollen auch vorhandene

Maschinen als Basis für ihre neue Technik nutzen. Und zwar

so, dass diese Maschinen weiterhin auch für ihren ursprünglichen

Zweck eingesetzt werden können. Entwickelt werden sollen eine

großräumig agierende Robotertechnik und ein Druckkopf, mit dem

schnell härtender Beton in Schichten aufgetragen wird und so ganze

Bauwerke entstehen. Nicht nur die Bauprozesse, sondern auch

die Bauformen könnten so revolutioniert werden.

Der Stand von Liebherr hatte eine Fläche von

etwa zwei Fußballfeldern. Schauen Sie dazu in der

Treffpunkt.Bau Videothek auch das Interview mit

Dr. Gerold Dobler an.

Zwei Preisträger mit richtungsweisenden Ideen

In der Kategorie Design wurde der Preis gleich zweimal vergeben.

Das Unternehmen Mecalac erhielt die Auszeichnung für seine neue

Mobilbaggergeneration und die Technische Universität Dresden

sowie die im Concept Cluster zusammengeschlossenen Unternehmen

für die gemeinsam entwickelte Fahrerkabine „Genius Cab“. Die

neuen Mobilbagger von Mecalac zeichnen sich durch ein Design

aus, das nicht nur Kraft und Stabilität, sondern auch Dynamik und

Wertigkeit ausstrahlt, urteilte die Jury. Als gelungen bewertete die

Jury auch die Integration des drehbaren Ober- in den Unterwagen.

Sie stelle ein gutes Beispiel dafür dar, wie gut sich technischer Fortschritt

und Design miteinander kombinieren ließen. Die ebenfalls

ausgezeichnete „Genius Cab“ wertete die Jury als eine gelungene

Symbiose aus Technik und Design, die dem Betrachter ein Gefühl

von Sicherheit und Stärke vermittle. Alleinstellungsmerkmale wie

Verkleidungselemente und die mit facettierten Fenstern ausgestattete

Glaskanzel zeigten, wie Design Markenbildung unterstützen

könne.

Gelungener Start kündigt erfolgreiche Woche an

War bisher traditionell an den ersten beiden Tagen der Messe weniger

los, strömten die Besucher in diesem Jahr seit der Eröffnungs-

[ 10 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

BAUMA NACHBERICHT


BILDQUELLEN: ZWICK. MAIR. NIEBERLE. KERN. SCHULTE. SCHAFFARCZYK. VDMA. PIRTEK. ZEPPELIN. KIESEL, HERSTELLER

Hochfeste Faserseile für Krane sorgten

schon im Vorfeld der Messe für Gesprächsstoff.

Das Ergebnis der Zusammenarbeit

von Teufelberger und Liebherr

zeigt, dass in Zukunft immer mehr Stahldurch

Faserseile ersetzt werden.

Die Menzi Muck Schreitbagger Vorführungen

zogen Tausende Besucher in ihren Bann. Der

neue M220 ist in acht Teile zerlegbar. Damit kann

er einfach per Hubschrauber an seinen Einsatzort

geflogen werden.

Ein Kraftakt für die Bayerische Polizei. Vor und nach

der Messe begleitete die Polizei unzählige Schwertransporte.

Das Treffpunkt.Bau TV Team während eines

Videointerviews. Die Videos sind in der Videothek

der Treffpunkt.Bau-Homepage hinterlegt.

Blick aus der Kabine des Komatsu PC 7000. Der

Großbagger wiegt rund 670 Tonnen, mit dem Hochlöffel

hebt er 65 Tonnen auf einmal. Angetrieben

von zwei mal 1700 PS, gehörte die Maschine zu den

Highlights auf der Bauma.

Die Berufsgenossenschaft Bau zeigte am Stand in

praxisnahen Vorführungen, worauf es bei Arbeitssicherheit

und Höhensicherung ankommt.

Brock Kehrtechnik zeigte, auf welche Details es

ankommt und welche Ausstattungsmerkmale

eine effiziente Straßenreinigung ermöglichen.

Das Unternehmen Wolffkran beschäftigt weltweit

aktuell rund 850 Mitarbeiter. 350 davon alleine

in Deutschland. Im letzten Geschäftsjahr hat der

Kranhersteller einen Umsatz von über 150 Millionen

Euro erwirtschaftet. Dr. Peter Schiefer, Inhaber

und Geschäftsführer von Wolffkran, ist über das

diesjährige Messeergebnis erfreut. „Die Nachfrage in

Deutschland ist sehr hoch und die Bauunternehmer

sind gut ausgelastet. Nach der letzten Krise herrschte

eine gewisse Zurückhaltung, doch das Vertrauen

ist komplett wiederhergestellt. Die allgemeine

Wirtschaftslage ist so positiv, dass viele Kunden

Krane kaufen, anstatt sie zu mieten. Vergleicht man

die Umsätze der Jahre 2015 und 2016, haben wir im

ersten Quartal eine Steigerung von 25 % erreicht.

Und das alleine auf dem deutschen Markt. Eine

ähnliche Entwicklung sehen wir auch unsere Mietflotte

betreffend. Hier haben wir annährend eine

Vollauslastung, die von unserem Standort Heilbronn

ausgeht. Hochhausbauten speziell in Berlin und

Frankfurt sowie diverse Großprojekte werden unsere

Mietflotte auch im dritten und vierten Quartal

auslasten”, so Schiefer.

Ein durchweg positives Feedback zu den neuen

Kehrmaschinen Profi 660 und Plus 590 von den

Messebesuchern verzeichnete der Kehrmaschinen-Hersteller

Tuchel.

Der chinesische Hersteller Sany spickte die Maschinenvorführungen

mit asiatischen Tanz- und

Musikeinlagen.

Demag: „Eine Legende kehrt zurück“, hieß es

auf dem Stand von Terex.

Individuallackierungen wie hier am Nagel

Stand sind ein Garant, um Besucher auf die

Stände zu locken.

BAUMA NACHBERICHT

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

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Das Standpersonal von BKT empfing Interessenten

stets mit großer Freundlichkeit.

Bridgestone präsentierte bewährte und neue

Reifen- und Gummiketten-Konzepte.

KH Kipper stellt Kipper, Anhänger und Auflieger

her und zeigte diese am Stand im Freigelände.

Gegründet wurde das polnische Unternehmen vor

18 Jahren - bis heute haben gut 100.000 Kipper

die Produktionsbetriebe verlassen.

Der Stand des Unternehmens MANN-Filter.

Die Hyundai-Pressekonferenz.

Vincent Koel (li) von SAF Holland

im Kundengespräch.

Der Hersteller Weber Baumaschinen führte

unter anderem den neuen Abbruchroboter

Sherpa 100 EHD vor.

Melike Arslan und Milorad Krstic vom Unternehmen

Kleenoil Panolin. Auf der Bauma 2016

zeigte Panolin der breiten Öffentlichkeit sein

„Greenmachine“-Konzept zur Reduktion von CO2.

Wimag entwickelt und produziert hochwertige

Baugeräte und Hebezeuge. Zum 200-jährigen

Firmenjubiläum präsentierte das Unternehmen

einige Neuentwicklungen auf der Bauma.

Das Genius CAB wurde auf der Bauma erstmals

der Öffentlichkeit gezeigt. Insgesamt 11 OEM-

Zulieferer, die TU-Dresden und der VDBUM waren

an der Entwicklung der Kabine beteiligt.

Am Stand bei Zeppelin Power Systems.

Das Unternehmen zeigte seine neuesten

Antriebs- und Energiesysteme.

RUD und Goldhofer präsentierten sich

als Dream-Team.

Der Hersteller MTU stellte den Standbesuchern

die neuen Motorenspezifikationen vor.

Skyjack stellte u. a. eine neue Gelenkteleskopbühne

vor – die elektrisch betriebene SJ30 Arje mit

Drehkorb, einer Arbeitshöhe von 11 m und einer

maximalen Tragfähigkeit von 227 kg.

[ 12 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

BAUMA NACHBERICHT


stunde massenhaft auf das Gelände. Dieter Gutschmidt, Vertriebs-,

Verkaufs- und Marketingleiter von Doosan dazu: „Die Bauma 2016

entspricht voll und ganz unseren Erwartungen. Wir haben das

schon an dem ungewöhnlich großen Besucherandrang am Montag

gesehen. Traditionell kommen zur Weltleitmesse in der zweiten

Hälfte mehr Besucher als in der ersten. Dieses Mal waren aber bereits

am Montag und am Dienstag sehr viele Besucher bei uns am Stand.“

Deutlich bemerkbar war der höhere Andrang auch bei den Messerundgängen

am 11. April mit den Spitzenpolitikern Ilse Aigner,

der stellvertretenden Ministerpräsidentin

und Bayerischen Staatsministerin für Wirtschaft

und Medien, Energie und Technologie,

Sigmar Gabriel, dem Bundesminister

für Wirtschaft und Energie, und Alexander

Dobrindt, dem Bundesminister für Verkehr

und digitale Infrastruktur. Sigmar Gabriel

sprach bei seinem Rundgang in der Halle

B0, in der zeitgleich die Ausbildungsmesse

„Think Big“ stattfand, mit jungen Meistern

und Auszubildenden und forderte im Anschluss

eine Abschaffung der Gebühren

für die Meisterschulen.

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung

der Messe München,

zeigte sich insgesamt von dem breitgefächerten

Interesse des Fachpublikums

begeistert: „Die Resonanz der

Teilnehmer dieses Jahr ist unglaublich.

Die Investitionsbereitschaft der Besucher

war deutlich höher als erwartet. Viele Aussteller sprechen

sogar von einer Rekordnachfrage auf der Bauma 2016. Gerade vor

dem Hintergrund der unsteten Zeiten ist das ein mehr als positives

Signal.“ Ähnlich sieht das auch Johann Sailer, Vorsitzender des Fachverbandes

Bau- und Baustoffmaschinen im Verband Deutscher Maschinen-

und Anlagenbau, VDMA: „Die Bauma ist die ideale Plattform

zur Vorstellung für zukunftsweisende Neuheiten, mit einer immensen

Ausstrahlung in die ganze Welt. Auch 2016 wird die weltgrößte

Baumaschinenmesse Impulse für das weitere Wachstum unserer

Branche liefern.“

Der PC7000 von Komatsu ist das größte Exponat

das jemals auf der Bauma ausgestellt wurde.

Er hat 700 t Eigengewicht und eine 36 m 3 Schaufel.

Die Firma Skylotec - Hersteller von persönlicher

Schutzausrüstung – informierte über die

Absturz- und Sicherungssysteme für die

Bereiche Sport und Industrie.

Dr. Michael Ruf von Continental erklärt im Rahmen

der Pressekonferenz die Vorzüge der neuen

Maschinen-Kabine.

Marius Schaub (Pressesprecher Fachmedien) und

Uwe Gemsa (Head of Global Product Line Management)

des Unternehmens Rema Tip Top.

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05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

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[ 13 ]


Annet und Kees Hoogendoorm feierten das

20-jährige Firmenjubiläum auf der Bauma.

Die Firma Hartl aus Österreich zeigte ihr neues

Brecher-Konzept.

Montagefertige Umbausätze und Anbaugeräte

waren am großflächigen Stand der Fa. DMS zu

sehen. Das Unternehmen aus Fürth im Odenwald

ist bekannt für flexible Sonderlösungen.

Der ferngesteuerte Abbruchroboter DXR 300 hat

eine Leistung von 22 kW und einer Breite von nur

78 cm. So passt er durch alle Standardtüröffnungen.

Im Fachgespräch: Michael Burms am Stand des

irischen Brechanlagen-Herstellers Anaconda

Equipment.

Marina Grupp (Marketing) und Hermann Kolb

(Leiter Gesamtvertrieb) RUD Ketten waren erfreut

über die gute Resonanz am Messestand.

Das Unternehmen Hytorc, Hersteller von Verschraubungslösungen,

traf auf der Bauma das gewünschte

Fachpublikum.

Hubert Wittmann, Senior Produktmanager

Strategische Produktplanung beim Unternehmen

Grammer, führt die Genius CAB vor.

Das Unternehmen Top Tec aus München ist bekannt

für ferngesteuerte Abbruchbagger und zeigte auf

der Bauma maßgeschneiderte Modelle.

Die Firma SMP Parts präsentierte ihre gesamte Produktpalette

auf einem großflächigen Messestand.

Das Angebot zum „Probesitzen“ wurde bei

Takeuchi von vielen Besuchern sichtlich

begeistert angenommen.

Maschinenübergabe auf der Bauma. Metso Händler

Fischer-Jung aus Annsdorf an Firma Bierbrauer und

Sohn. V.l.: Hugo von Benthen, Karl Werner Bierbrauer,

Ralph Philippen, Adrian Wood, Thorsten Plew,

Egon Plew und Rudi Piers.

Auf der Bauma 2016 präsentierte das Unternehmen

Schwing-Stetter mehr als 15 Maschinen und Anlagen

rund um die Herstellung, den Transport und

Einbau von Beton.

Die Firma Rotar aus Holland stand interessierten

Kunden Rede und Antwort, wenn es um ihr

Kernthema Abbruchwerkzeuge ging.

[ 14 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

BAUMA NACHBERICHT


Wohltätigkeit und

Klimaschutz fördern

Im weiteren Verlauf der Bauma fanden im

Kontext des Rahmenprogramms viele interessante

Vorträge und Diskussionen statt.

Darunter auch eine Pressekonferenz zur

sogenannten „Bauma Charity Alliance“, einem

Bündnis von wohltätigen Unternehmen

und Vereinen, das von der Messe

München ins Leben gerufen wurde.

Die Bau- und Baumaschinenindustrie

gehört seit Jahren weltweit zu den treibenden

Kräften der Wirtschaft. Dass

die Firmen dieser Branche sich neben

ihrem Tagesgeschäft aktiv für die Bekämpfung

von Hunger und Armut sowie für bessere

Bildungsmöglichkeiten und erhöhten Umweltschutz in der

Dritten Welt engagieren, sollte durch einen eigenen Messestand

und Informationsveranstaltungen gezeigt werden. Sechs namhafte

Unternehmen stellten ihre Charity-Projekte im Rahmen der

Pressekonferenz einer breiten Öffentlichkeit vor und riefen weitere

Organisationen auf, sich ihnen anzuschließen. Michael Heidemann,

Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin Baumaschinen

GmbH: „Zeppelin fühlt sich in seiner Tradition als Stiftungsunternehmen

verpflichtet, seinen Messeauftritt in München zu verbinden,

Hilfsprojekte in Äthiopien und Südafrika zu unterstützen. So werden

wir auch wieder während der Bauma 2016 eine Spendenaktion für

‚Home from Home‘ ins Leben rufen. Dass nun alle Spendeninitiativen

innerhalb der Bauma Charity Alliance gebündelt präsentiert

werden, wird helfen, weitere Unterstützer für die sozialen Projekte

zu gewinnen.“ Durch die Bauma Charity Alliance wurde ein starkes

Netzwerk aus engagierten Förderern ins Leben rufen, um einen

globalen Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit zu unterstützen. Die

Alliance rückt gezielt Projekte aus den Bereichen Bildung, Umwelt,

Gesundheit, Ernährung und soziale Integration in den Mittelpunkt,

welche die Lebensqualität hilfebedürftiger Menschen in oder aus

Krisengebieten, Schwellenländern oder Entwicklungsländern verbessern.

An der Pressekonferenz nahmen Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung

der Messe München, Henk Brouwer, Geschäftsführer

der Atlas Copco MCT GmbH, Denise Johnson, Group President

Resources Industries von Caterpillar, Rory Devlin, Geschäftsführer

von Columna Capital und Pilosio Shareholder, Bill Law, Senior Vice

President Corporate Communications

von Volvo Construction Equipment, Thomas

Weber, Geschäftsführer der Zeppelin

Baumaschinen GmbH, und Susanne

Obert, Leiterin Demografiemanagement

& ZF hilft von der ZF Friedrichshafen AG

teil. Sie stellten die Charity-Projekte ihrer

Unternehmen vor und beantworteten im

Anschluss Fragen dazu.

Sauberes Trinkwasser

Die Initiative „Water for All“ beispielsweise

wurde 1984 von Mitarbeitern des schwedischen

Atlas-Copco-Konzerns gegründet.

Die Organisation hat weltweit etwa 5.000

Mitglieder. Mithilfe freiwilliger Spenden, die

zusätzlich von Atlas Copco aufgestockt werden,

hat diese gemeinnützige Organisation

bis heute mehr als 1,5 Millionen Menschen

mit sauberem Trinkwasser versorgt.

Paolo Mantovani (4. von Links), Inhaber der

MBI Group, inmitten seinem gutgelaunten

Messeteam.

Einen Oldtimer aus seinem Produktportfolio zeigte

Meiller Kipper und stieß damit auf großes Interesse.

Die Firmen Protos Integral und Pfanner Schutzbekleidung

präsentierten an ihrem Stand unter

anderem den Protos Integral Industry Helm mit

modularem Prinzip.

Wolfgang Feldmann, Geschäftsführer von Fassi

Deutschland im Gespräch mit den Fachbesuchern.

Blick auf das Areal der Wacker Neuson Gruppe aus

luftiger Höhe.

Das Unternehmen Menzi Muck, das seine

Maschinen gekonnt präsentiert hatte, feiert in

diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum.

Das Beratungsteam des Unternehmens Lindner,

Spezialist für Mobile Recyclingtechnik.

BAUMA NACHBERICHT

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

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Die Manitou Gruppe ist in 140 Ländern vertreten

und beschäftigt rund 3.214 Mitarbeiter. Eine Auswahl

seiner über 400 Modelle präsentierte

das Unternehmen an seinem Stand.

Zwei der beliebtesten Fotomotive waren in diesem

Jahr zwei Ausstellungsstücke des Unternehmens

Liebherr: Der 395 t schwere Mining Truck T 264

und der Miningbagger R 9200.

LIEBHERR

Das Unternehmen Polixmair vor seiner vierten

Rockster Anlage. Die Maschinenübergabe fand

auf der Bauma statt.

Bei Sortimo bekam man gezeigt, wie man den

Innenraum eines Transporters optimal ausnutzt.

Demonstration anlässlich des 50-jährigen

Jubiläums: Der neue Menzi Muck M545 trägt

den ersten Schreitbagger aus dem Jahr 1966.

Mithilfe eines feinfühlig steuerbaren Greifers

übergab ein Mitarbeiter des Unternehmens Engcon

Plüsch-Rentiere an junge Messebesucher.

In einer Demonstration zeigte die Firma MB Crusher,

was ihre Anbaugeräte leisten können.

Der Kurzheckbagger PC55MR-3 von Komatsu

ermöglicht mit seinen kompakten Abmessungen

auch dort noch ein sicheres Arbeiten, wo ein

herkömmlicher Bagger nicht mehr eingesetzt

werden kann.

Zur Bauma hat Sennebogen den neuen Umschlagbagger

870 e vorgestellt. Dank Rückgewinnung soll

er bis zu 30 % Energie einsparen.

Die Ammann Asphaltmischanlage konnten Besucher

bereits von der Autobahn aus sehen. Dabei

waren auch die Tandemwalzen ein Blickfang.

Am Stand des Unternehmens Kiesel in der Halle

B0 konnte jeder sein Talent als zukünftiger

Maschinenführer austesten.

Großer Andrang herrschte an den Fahrerhäusern

der MAN Fahrzeuge.

Eine Asphaltfräse am Stand des italienischen

Herstellers Simex, der in diesem Jahr sein

25-jähriges Jubiläum feiert.

Der Stand des Unternehmens Topcon war

modern und besucherfreundlich gestaltet.

[ 16 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

BAUMA NACHBERICHT


Bildungsförderung

24 Jahre später, 2008, begann das Engagement

des Unternehmens MAN für SOS-Kinderdorf

mit der Förderung des SOS Vocational

Training College (VTC) in Kality – eine

Initiative, die auf Bildung setzt und deshalb

langfristige Wirkung verspricht. Dank der

bis heute anhaltenden Zuwendungen

durch MAN konnten dort die Ausbildungszweige

Motorenservice/-wartung

sowie Antriebssystem- und Kfz-Mechanik

finanziert und ein weiteres College-Gebäude

errichtet werden. Neben

der finanziellen Hilfe für Investitionen

und Unterhalt von bislang 600.000

Euro leistet MAN auch fachliche Unterstützung

und Wissenstransfer.

Der Hydraram-Stand wurde von außerirdischen

Abbruchscheren-Robotern besetzt.

Der Kramer Allrad Radlader 5065 beeindruckte

Besucher unter anderem durch seine ungewöhnliche

Platzierung.

Klimaschutz

Volvo Construction Equipment ist Initiator einer Klimaschutzinitiative,

die Nachhaltigkeit in der gesamten Bauindustrie voranbringt und

die dringend notwendigen Mittel zur Finanzierung von Umweltforschung

bereitstellt. Die Construction Climate Challenge (CCC) Initiative

wurde im Vorfeld des Weltumwelttags am 4. Juni 2014 ins

Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, einen Dialog zwischen Branchenvertretern,

Wissenschaft und Politik herzustellen sowie die Mittel für

neue Forschungsunternehmungen und den Wissensaustausch bereitzustellen,

damit die Bauindustrie auf lange Sicht Veränderungen

herbeiführen kann, von denen die zukünftigen Generationen profitieren.

Hierbei geht es nicht allein um die Herstellung und Nutzung

von Baumaschinen, sondern um die gesamte Wertschöpfungskette

der Baubranche. Also von der Förderung und Produktion von Baumaterialien

über Straßen- und sonstige Bautätigkeiten bis hin zum

Recycling.

Ausblick der Baumaschinenindustrie

Eine zweite wichtige Veranstaltung stellte die Podiumsdiskussion zu

den Perspektiven der Baumaschinenindustrie dar. Die europäischen

Baumaschinenhersteller rechnen mit jährlichen Wachstumsraten

von fünf bis sechs Prozent und einer Verbesserung der Rendite um

zwei Prozentpunkte bis 2020. Das ging aus einer Studie des Unternehmens

McKinsey & Company mit dem Titel „Reengineering construction

equipment: From operations focused to customer centric“

hervor, die auf der Bauma im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit

präsentiert wurde. Für die Studie wurden in Zusammenarbeit

mit dem CECE, dem europäischen Verband der Baumaschinenhersteller,

mehr als 75 Unternehmen aus dem Sektor befragt.

In der Analyse wurde damit erstmals ein Gesamtbild der Industrie

gezeichnet.

Der Studie zufolge blicken 69 Prozent der Unternehmen optimistisch

in die Zukunft, nur jeder zehnte Hersteller geht von schlechteren

Geschäften aus. Chancen sehen die Unternehmen vor allem im

Marktwachstum außerhalb Europas und im Aftermarket-Geschäft

(Service und Wartung). Sechs von zehn Unternehmen sehen diese

beiden Entwicklungen als entscheidende Branchentrends.

Trotz des schlechten Wetters ging es bei Palfinger

stets hoch hinaus.

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Die wichtigsten Zentren der Industrie

„Die Baumaschinenindustrie steht vor großen Umbrüchen“, erläuterte

Detlev Mohr, Leiter der europäischen Automobil- und Maschinenbauberatung

von McKinsey. „Hersteller sehen sich mit Veränderungen

in vielen Bereichen konfrontiert: intensiverer Wettbewerb

in den Schwellenländern, komplexere Kundenanforderungen und

eine stärkere Regulierung. Darüber hinaus werden datenbasierte Lösungen,

elektrische Antriebe und autonome Maschinen den Markt

verändern.“ Insgesamt umfasst die Branche in Europa rund 450 Her-

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BAUMA NACHBERICHT

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 17 ]


Tobias Gerstlauer und Roland Schmidt (Liqui Moly)

waren vom ersten Bauma-Auftritt ihres Unternehmens

begeistert.

Husqvarna-Produkte konnten Besucher auch im

Einsatz erleben.

Avant demonstrierte die Geländegängigkeit

seiner Maschinen.

Bei tollem Wetter präsentierte sich die Firma

Bohnenkamp vor einem Reifenturm.

Auf dem Demogelände von Komatsu konnte man

die Maschinen auch als Miniatur bestaunen.

CEO Gerald Hanisch von Rubble Master vor

der neuen 120GO! unmittelbar nach der

Presseveranstaltung.

Martin Werthenbach, Geschäftsführer des Unternehmens

Hydrema, im Gespräch mit Besuchern

des Standes.

Sean McCusker (links) mit den Käufern einer

Powerscreen Anlage.

Erster offizieller Termin auf der Bauma:

die Pressekonferenz der Firma Wirtgen.

V.l.n.r.: Stefan und Jürgen Wirtgen.

FRD bestach nicht nur durch seine Geräte. Auch das

blaue Granulat des Standes fungierte als Blickfang.

Das Schweizer Unternehmen Gipo blickt auf eine

erfolgreiche Messe zurück.

Die Firma Müller Mitteltal aus Baiersbronn mit dem

Baustellenkipper KA-TA-R 21.

Bei Goldhofer war zu jedem Zeitpunkt viel los. Das

Unternehmen stellte auf der Bauma die Welneuheit

„ADDrive” vor.

Nadine Kirner vom Marketing unterstützt das

Messeteam.

[ 18 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

BAUMA NACHBERICHT


Das Unternehmen Doosan erfüllte nicht nur die

eigenen Erwartungen, sondern auch die der

Besucher.

steller. Sie beschäftigt rund 150.000 Mitarbeiter

und erzielt einen Umsatz von rund 40

Milliarden Euro pro Jahr. Die Studie zeigte:

Deutschland, Italien und Frankreich sind

die Zentren der Industrie – mehr als die

Hälfte der Hersteller ist in diesen Ländern

zu Hause. Die Branche ist zudem geprägt

von kleinen und mittelständischen Anbietern

(KMU): Zwei Drittel der europäischen

Unternehmen erzielen weniger

als 50 Millionen Euro Umsatz im Jahr, nur

zehn Prozent kommen auf einen Umsatz

über 1 Milliarde Euro. Gleichzeitig

sind die Hersteller international: Mehr

als 40 Prozent der Umsätze werden außerhalb

Europas erwirtschaftet, vor allem

in Nordamerika, dem Nahen Osten und Asien. Mehr als

100 verschiedene Maschinentypen – vom kompakten Bagger über

Betonmischer bis hin zu Tunnelbohrmaschinen und Kranen – sind

auf dem europäischen Markt zu finden. Einige Maschinen wie Raupen-/

Kompaktbagger oder Radlader werden hunderttausendfach

pro Jahr produziert, andere wie Grabenbagger oder mobile Fräsmaschinen

nur in zwei- oder dreistelliger Stückzahl.

Guter Service verspricht Erfolg

„Die Studie zeigt, dass das Wachstum neuer Absatzmärkte und das

größere Servicegeschäft die Branche in den nächsten Jahren prägen

werden“, sagte Erik Sjödin, Co-Autor der Studie. Obwohl Hersteller

nach eigener Einschätzung auf diese Veränderungen gut vorbereitet

sind, geben sie sich schlechtere Noten bei der dafür notwendigen

Gewinnung von Fachkräften sowie bei der Ausweitung ihres

Geschäftsmodells, beispielsweise in Richtung Finanzierung und

Leasing. Sjödin: „Die zentralen Erfolgsfaktoren in der Industrie werden

sich ändern – von einem starken Fokus auf operative Exzellenz

hin zu einer stärkeren Kundenorientierung.“ Während heute Größenvorteile

und eine kosteneffiziente Produktion von den Herstellern

als wichtigster Erfolgsfaktor genannt werden, seien in Zukunft ein

noch intensiveres Kundenverständnis sowie eine Spitzenposition

bei neuen Technologien entscheidend. Dazu zählen beispielsweise

kundenspezifische Anpassungen der Maschine sowie datenbasier-

Auch der schwedische Stahlhersteller SSAB durfte

auf der Bauma nicht fehlen.

Baukompressoren mit Elektroantrieb, neue Baugrößen

bei den umweltfreundlichen Baukompressoren

sowie die komplette Baureihe von 14 kW bis 450 kW

präsentierte Kaeser Kompressoren auf der Bauma.

EVB Baupunkt präsentierte sich gewohnt stark auf

der Weltleitmesse. Steffen Eberl (links) mit seinem

Stand-Team.

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BAUMA NACHBERICHT

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 19 ]


Beeindruckendes Design und Funktionalität beim

RSP-Saugbagger mit neu entwickeltem Gelenkschlauchträger.

Die Firma Backers, vertreten durch Christian und

Carmen Backers.

Bau-, Industrie- und Landmaschinenhersteller JCB

zeigte an seinem Stand eine Vielzahl an

Anwendungslösungen.

Der Nutzen der neuen Tibatek-Flüssigbodenschaufel

wurde von Jörn Lorenzen dargelegt.

Ein Gewinner der Bauma, die Firma Mecalac mit

ihrem MWP, präsentiert durch Jan Lawrenz.

Der neue Mercedes Zetros auf den Freiflächen

zwischen den Hallen.

Die Firma Bauwatch (Maibach) konnte nach Aussage

von Benno Blöhmen auf eine sehr gute

Bauma zurückblicken.

Dr. Martin Thelen erläuterte der Redaktion die

Vorteile des Hydradig-Baggers, mehr dazu auf

Seite 84.

V.l.n.r.: Uwe Basler, Verantwortlicher für die Marktentwicklung

von Simex Deutschland, Johann Paulus,

Geschäftsführer der Firma Hydraulik Paule, und Mirco

Risi, Inhaber und Gründer des Unternehmens Simex.

Im Rahmen einer Abendveranstaltung am Messestand

wurde das 25-jährige Bestehen gefeiert und damit

einhergehend langjährige Wegbegleiter und Händler

geehrt. 2015 war das erfolgreichste Geschäftsjahr seit

der Firmengründung 1991.

Eine beachtliche Anzahl an Baggern und Radladern

wurde auf dem Hitachi-Stand präsentiert.

Zum 5. Mal in Folge präsentierte sich der mobile

Hydraulikschlauchservice Pirtek auf der Bauma.

Neben der eigentlichen Kernkompetenz des

internationalen Dienstleisters – der schnellen

Reparatur von Hydraulikschläuchen – stellte Pirtek

zum ersten Mal eine eigene Entwicklung vor: den

Pirtek Fluid Power Glove, einen Schutzhandschuh,

der als bisher einzige Schutzausrüstung auf dem

Markt vor Hydraulikeinschüssen bis 700 bar schützt.

Initiiert wurde der Handschuh von der Abteilung für

Arbeitssicherheit des Unternehmens, die in Großbritannien

sitzt. Die Resonanz war beeindruckend.

Weit über 300 Kontakte und Besuche wurden auf

dem Pirtek-Stand registriert, 155 Bestellungen und

Interessensbekundungen für den Handschuh.

Das Treffpunkt.Bau-Team im Interview mit Dirk

Schlitzkus und Tanja Göbel von Cramo.

Anja Wiehoff und Henk Brouwer, Geschäftsführer

des Unternehmens Atlas Copco.

[ 20 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

BAUMA NACHBERICHT


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te Modelle, die Auszeiten und Energieverbrauch reduzieren. Sjödin

weiter: „Kunden werden von den europäischen Baumaschinenherstellern

erwarten, aktive Partner zu werden bei der Optimierung der

Maschinennutzung und der damit einhergehenden Wertschöpfung.“

Leitmesse für Geschäftsabschlüsse

Die Aussichten für die Branche sind damit überwiegend optimistisch.

Ein Indiz, das den positiven Trend bestätigt: die auf der Bauma 2016

getätigten Geschäftsabschlüsse. Auch Stefan Heissler, Mitglied des

Direktoriums der Liebherr-International AG, bestätigt: „Die Bauma

2016 war für Liebherr ein voller Erfolg. Wir haben zahlreiche Aufträge

aus den unterschiedlichsten Märkten erhalten. In einigen Bereichen

wurden unsere Erwartungen sogar übertroffen.“ Für Michael Heidemann,

Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung bei Zeppelin,

steht fest, „dass die Bauma 2016 mal wieder allen gezeigt hat,

dass sie völlig zu Recht Impulsgeber für Innovationen ist und ihrem

Anspruch, eine Leitmesse zu sein, gerecht wird.“ Eine Einschätzung,

der sich Jürgen und Stefan

Tobias Schumann erklärte das Mietportal Klickrent. Der

Zeppelin-Konzern investierte 20 Millionen Euro in das

Startup-Unternehmen. Klickrent bietet in 13 Kategorien,

von der Arbeitsbühne bis zum Zubehörteil, über

600 verschiedene Produkte an. Neben Vermietpartnern

wie Zeppelin Rental, Mobiheat oder Sulzer bieten auch

kleinere und regionale Partner ihre Geräte auf Klickrent

zur Miete an. Mieter können aus einem breiten Angebot

das richtige Produkt für ihr Projekt finden und eine

kostenlose Anfrage stellen. Vermieter profitieren von

einer einfachen Möglichkeit, ihre Reichweite zu vergrößern

und neue Kundengruppen zu erschließen.

Wirtgen, Geschäftsführende

Gesellschafter bei der Wirtgen

Group, anschließen: „Die

Bauma ist als Leitmesse seit

jeher der Gradmesser der

Branche und hatte von Anfang

an eine ganz besondere

Bedeutung für unser

Unternehmen. Unser diesjähriger

Bauma Auftritt ist

der bislang erfolgreichste

in der Unternehmensgeschichte.“

Auch der Miningbereich

erfuhr auf der

Bauma in diesem Zusammenhang

eine äußerst

positive Resonanz, wie Erwin

Schneller, Geschäftsführer

bei SBM Minerals,

berichtet: „Die Bauma ist

sehr international. Wir

hatten Besucher von

Chile bis Kanada, von China bis Russland, von Afrika

bis Norwegen. Mein persönliches Highlight war, dass wir nicht geplante

Verkäufe direkt auf der Messe hatten.“ Aus diesem Grund bot

das Rahmenprogramm auch verschiedene Länder-Specials mit den

Themen Nigeria, Indonesien, Russland, Türkei, Iran, Lateinamerika,

Australien und Indien. Die hohe Internationalität spiegelte sich auch

bei den Besuchern wider. Zudem fiel auch der hohe Anteil an Fachbesuchern

auf, wie Alexander Schwörer, Geschäftsführer bei Peri,

bestätigt: „Die Bauma 2016 war für uns ein großer Erfolg, wir sind

sehr zufrieden mit der Resonanz und mit der hohen Qualität der

Fachbesucher.“ Auch Frank W. Reschke, Gesamtvertriebsleiter und

Mitglied der Geschäftsführung bei Masa, zeigte sich beeindruckt:

„Mit dem Verlauf der Messe sind wir sehr zufrieden und seit dem

ersten Messetag begrüßen wir fast minütlich Gäste aus aller Welt.

Die Qualität des Fachpublikums ist wie schon vor drei Jahren sehr

hochwertig und wir konnten sehr gute Gespräche führen.“

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Erwartungen durchweg erfüllt

Im Rahmen der neuen, speziell für die Bauma geschaffenen Rubrik

Treffpunkt.Bau TV“ war die Redaktion vier Tage lang in Begleitung

eines Kamera- sowie Produktionsteams auf der Messe unterwegs,

um ausgewählte Aussteller zu interviewen. Theo van Horck, Sales

Area Manager Germany von Sany Germany, zum hohen Besucherandrang

der Bauma 2016: „Wir haben sehr viele interessierte Kunden

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der HS-Schoch Gruppe

BAUMA NACHBERICHT

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 21 ]


Das Unternehmen Zeppelin konnte in München

seine bisherige Erfolgsgeschichte fortführen. Bereits

kurz nach Halbzeit wurde der bisherige Messerekord

von 2013 in den Schatten gestellt. Im Vorfeld

und während der Bauma wurden über 2.666 neue

und gebrauchte Baumaschinen sowie Motoren im

Wert von 318 Millionen Euro verkauft.

Caroline Andratschke von HKS bei der Vorführung

der neuen „RotoBox“ und des neuen Tiltrotators.

Das „Drahtgeflecht“ des englischen Weldex 1.350 t

Krans.

„Geht durch Beton wie Butter“, so lautet das Motto

des PTH Multi Crusher. Traktoren ab 400 PS bringen

dafür die nötige Leistung. Der PTH Multi Crusher

war eine der wichtigsten Neuheiten des PTH Teams

auf der diesjährigen Bauma. Er eignet sich zum

Abbruch von Beton- und Asphaltstraßen sowie für

Arbeiten zum Stabilisieren des Bodens und zum

Brechen von Granit und sonstigem Hartgestein. So

kann alles vor Ort erledigt werden, ohne dass ein

Bagger benötigt wird oder ein Lkw-Pendelverkehr

zur Weiterverarbeitung eingerichtet werden muss.

Mit einer Mannschaft von etwa 150 Mitarbeitern,

mit etwa 80 Maschinen und 150 Anbaugeräten war

Kiesel in München an den Start gegangen, um den

Kunden nicht nur Maschinen und Anbaugeräte,

sondern individuelle Systemlösungen für ihre spezifischen

Anforderungen anzubieten. Großes Interesse

weckten die Neuheiten und Sonderlösungen

der KTEG Kiesel Technologie- und Entwicklungsgesellschaft

wie Lift Star, Multi Carrier und Multi Lifter

sowie die Systeme für den Innenabbruch mit den

passenden Anbaugeräten.

und Händler und sind gerade auch dabei,

das Händlernetzwerk auszubauen. Unser

Ziel ist es, gegen Jahresende zwischen 10

und 15 Händler für den deutschen Raum

zu gewinnen, um das Gebiet so flächendeckend

wie möglich betreuen zu können.“

Einen der beeindruckendsten Messestände

hatte auch in diesem Jahr mit einer

Fläche von rund 14.000 m2 das Unternehmen

Liebherr. Darauf angesprochen, wie

er die Zukunft der Baubranche national

und international einschätzt, wies Dr. Gerold

Dobler, Leiter der Baufachpresse der

Liebherr Gruppe, darauf hin, dass man

differenzieren müsse: „Für die Miningbranche

sind die Vorzeichen seit einiger

Zeit sehr schlecht und wir gehen davon

aus, dass dies auf absehbare Zeit auch

anhalten wird. Wenn wir vom klassischen

Baugeschäft reden, sieht die

Lage jedoch deutlich anders aus. Da kommt

es darauf an, welchen Markt man betrachtet. Mit der Entwicklung in

Deutschland sind wir sehr zufrieden. Es gibt auch sehr gute Entwicklungen

in Übersee, also in den USA. Zudem gibt es leichte Konjunkturverbesserungen

in zuletzt eher kritischen Märkten wie beispielsweise

Südeuropa oder auch Frankreich. Also man muss da wirklich

differenzieren, welches Produkt man in welchem Markt betrachtet.

Mit der Gesamtentwicklung sind wir allerdings sehr zufrieden. Wir

haben im letzten Jahr einen Rekordumsatz, auf die gesamte Firmengruppe

bezogen, von 9,3 Millarden Euro verzeichnet und das obwohl

wir einige Märkte haben, die sehr kritisch sind. Darunter Russland

und China. Trotzdem sind wir gewachsen und erwarten auch

für das laufende Jahr ein leichtes Wachstum.“

Die kompletten Videos mit Interviewpartnern von Doosan, Liebherr,

Hünnebeck, Smiley Monroe, Trimble, FRD, Avant Tecno, Evonik,

NLMK, MB Crusher, Sany, Goldhofer, G&Z und Protos finden Interessierte

entweder auf der Treffpunkt.Bau Homepage, eingebettet in

die Kategorie „Videothek“, oder auf der Treffpunkt.Bau Facebookseite.

Weltneuheiten auf der Bauma

Die Ausmaße der Bauma beeindrucken selbst die Experten der

Branche jedes Mal aufs Neue. Beliebte Fotomotive waren in diesem

Jahr zwei Ausstellungsstücke des Unternehmens Liebherr: der

395 t schwere Mining Truck T 264 und der Miningbagger R 9200. Das

größte jemals auf der Bauma ausgestellte Exponat ist der PC 7000

Miningbagger von Komatsu. 677 t wiegt er, so viel wie etwa vier

Mittelklasse Autos. Angetrieben mit 3.400 PS und einer 36 m2 großen

Schaufel, wird er für den Abbau von Kohle, Kupfer und Eisen

eingesetzt. 17 Tieflader haben die riesige Maschine in Einzelteilen

nach München gebracht. Fast acht Wochen lang hat der Aufbau gedauert.

Eine der Weltneuheiten auf der Bauma ist der bereits erwähnte und

mit dem Innovationspreis ausgezeichnete Elektroradlader 5055e

des Herstellers Kramer. 28 Neuheiten, vor allem aus den Sparten

Baumaschinen, Mining und Komponententechnik präsentierte der

Liebherrkonzern den Besuchern der Messe. In einer sieben Jahre

andauernden Kooperation zwischen Liebherr und Teufelberger

wurde zudem ein neuartiges Faserseil entwickelt, das erstmals auf

der Bauma gezeigt wurde. Das „Solite“ besitzt laut Hersteller eine bis

zu 200 % höhere Tragkraft, hat ein 80 % geringeres Eigengewicht,

ist umweltfreundlich und zeigt seine Ablegereife elektronisch an.

Vögele stellte als Teil der Wirtgen Gruppe 11 Weltneuheiten auf der

Weltleitmesse vor. Darunter seine neue „Strich 3“ Fertigergeneration.

Das in die neue Generation integrierte Emissionsreduktionspaket

„Vögele EcoPlus“ umfasst eine Reihe von Einzelmaßnahmen, die den

[ 22 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

BAUMA NACHBERICHT


05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 23 ]


Werner Rädlinger, Geschäftsführer des Familienunternehmens,

zur Bauma 2016: „Der Messeverlauf hat

uns bewiesen, dass wir in den letzten drei Jahren

die absolut richtigen Schritte gesetzt haben. Interesse,

Bekanntheitsgrad und Bestandskundennetz

geben uns hier recht. Gleichzeitig weist die Bauma

auch den Weg für die nächsten drei Jahre. Und mit

diesen Aussichten können wir sehr zufrieden sein.“

Kraftstoffverbrauch und die Schallemissionen der »Strich 3«-Fertiger

senken. Auch die ebenfalls mit dem Innovationspreis ausgezeichnete

„Genius Cab“ wurde auf der Bauma erstmals der Weltöffentlichkeit

präsentiert. Sie ist das Ergebnis der „Cab Concept Cluster“-Kooperation

aus bekannten OEM-Zulieferern und renommierten

Wissenschaftlern der Branche, in der alle beteiligten Partner ihre

Kernkompetenzen vereint haben. Als Licht- und Elektronikhersteller

steuerte das Unternehmen Hella die LED-Arbeitsscheinwerfer,

das „SignaturLight“, die Innenbeleuchtung, die Funkfernbedienung

zum Entriegeln der Tür, das Fahrpedal sowie den Regen-Licht-Sensor

bei. Als Fazit kann festgehalten werden, dass die Bauma durch

die Reihe dazu genutzt wurde, Neuheiten zu präsentieren, und die

Branche sich insgesamt bemüht, nachhaltiger, effizienter und

gleichzeitig leistungsstärker

zu werden. Ein Trend der

sich mit Sicherheit auch in

den kommenden Jahren

fortsetzen wird.

DOKA

Eine Vielzahl verschiedenster Baugeräte, die vom

Hersteller Case in einer Kiesgrube vor den Toren

Münchens im Arbeitseinsatz beurteilt werden

konnten.

Mit dem ca. 4.000 m2 großen „Doka Campus“ präsentierte das

Unternehmen Doka auf der Bauma 2016 ein neues Messekonzept,

das ganz nach den Kriterien Kundennähe, Authentizität und Baustellenflair

gestaltet wurde. Mit den drei Themenwelten „Produkt“,

„Projekt“ und „Komponenten“ wurden nicht nur kleine und mittelständische

Unternehmen abgeholt, sondern auch Großprojekt-Kunden,

die besonders die Engineering- und Beratungskompetenz

des Unternehmens schätzen. Sieben Tage lang begeisterte

Doka nach eigenen Angaben mit 'Schalgeschwindigkeit' und

Qualität in einer neuen Dimension und begrüßte Besucher aus der

ganzen Welt – von Kanada über Chile bis hin zu Afrika und Australien.

„Die Bauma ist sicherlich das Branchen-Highlight – nirgendwo

sonst haben wir die Möglichkeit, so vielen bestehenden und

potentiellen Kunden in nur wenigen Tagen an einem Ort unsere

Produkte, Lösungen und Dienstleistungen zu präsentieren“, erzählt

Jürgen Obiegli, Vorsitzender der Geschäftsführung Doka Group.

Philipp Contault, Marketingverantwortlicher bei

John Deere Powersystems, vor der neuesten

Motorengeneration.

Der Ausblick von einer der Asphaltmischanlagen

auf dem Außengelände.

[ 24 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

BAUMA NACHBERICHT


ZWICK

Der neue XF/ Euro 6 von DAF,

ausgestattet mit Scheinwerferbügel,

Dachlampenbügel, Frontlampenbügel,

Frontbar, Bumpbar, Sidebar und

Radzierblende.

Das Scania R Modell mit pulverbeschichtetem

Bullfänger, Kuhfänger,

Rammschutz, Scheinwerferbügel,

Dachlampenbügel, Fahreraustritt

uvm.

Ein Renault Truck mit eigens gestyltem

Scheinwerferbügel, Dachlampenbügel,

Top-Bügel, Bullfänger, Kuhfänger,

Rammschutz, einer Frontbar, Bumpbar,

Sidebar und Scheinwerfern.

Der Mercedes Benz, Actros. HS-Schoch

liefert für den Konzern Original Edelstahlzubehör.

Der Volvo FH 16, ausgestattet mit

Scheinwerferbügel, Dachlampenbügel,

Bullfänger, Kuhfänger, Rammschutz,

Rammschutzbügel, Frontbar,

Bumpbar, Sidebar, Radzierblende

und Scheinwerfer.

Der Iveco Stralis, ausgestattet mit

Dachlampenbügel, Scheinwerferbügel,

Bullfänger, Kuhfänger, Rammschutz,

Frontbar und Bumpbar.

Die HS-Schoch Produkte sind bei MAN

mit Original-ZD-Nr gelistet.

25 Jahre HS-Schoch Truckstyling

Mit dem Foliendesign war der

Stuttgarter Designer Lucca Tiede

beauftragt worden.

HS-SCHOCH

Am 28. April feierte das Unternehmen HS-Schoch sein 25-jähriges

Truckstyling Jubiläum. Begonnen hatte die Lauchheimer Firma damit

1991, als Trucks noch Lastkraftwagen hießen und Ingenieure für

das Aussehen der Lkw zuständig waren. Treffpunkt.Bau war bei der

Vorführung der „25th Anniversary Edition“ live dabei.

Die Edition besteht aus sieben Zugmaschinen der Marken DAF, Iveco,

MAN, Mercedes-Benz, Renault, Scania und Volvo, die von HS-Schoch

mit Bullfängern, Lampenbügeln für Front und Dach, LED bestückten

Low-Bars, Trittstufen und Radzierblenden ausgestattet wurden.

Da das Unternehmen seit 2001 auch eine KTL- und Pulverbeschichtungsanlage

betreibt, wurde eines der Modelle mit beschichteten

Elementen in Hammerschlagoptik ausgestattet. Das Entwerfen der

Beklebungen übernahm der Stuttgarter Designer Lucca Tiede. Mit

der Weiterentwicklung des Fahrzeugdesigns entwickelte sich auch

das Truckstyling. Wurden früher noch dicke Rohre an die Fahrzeuge

angeschraubt, orientieren sich die Produkte heutzutage an der Linienführung

der Fahrzeuge.

Für jedes neue Fahrzeug, für jede Dachform oder Fahrzeugfront

entwickelt HS-Schoch individuelle Accessoires, die sich harmonisch

in das Gesamtbild einfügen. Aus diesem Grund liefert der Hersteller

beispielsweise das Original Edelstahlzubehör für DAF, Iveco und

Mercedes-Benz. Überdies sind die HS-Schoch Produkte bei MAN mit

Original-ZD-Nr und im Volvo-Renault Truckshop ebenfalls mit Original-Artikelnummer

gelistet.

Der Messe- und Showtruck von HS-Schoch.

MAN, Iveco, Mercedes Benz, Renault, Scania, DAF, Volvo:

die „25th Anniversary Edition” des Unternehmens.

Die geladenen Gäste verfolgten

aufmerksam die Präsentation.

Marcel Schoch bei der Moderation

der Vorführung.

Das GF-Duo Hermann

und Marcel Schoch.

Die Präsentation wurde durch Musik

und eine gelungene Kulisse untermalt.

LIVE DABEI

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 25 ]


MAIR

Die vier Geschäftsführer des Zeppelin-Konzerns (v.l.n.r.): Jürgen-Philipp Knepper, Christian Dummler, Peter Gerstmann und Michael Heidemann.

Jahresbilanz-Pressekonferenz

und Aussichten 2016

ZEPPELIN

Am 05. April lud der Zeppelin-Konzern zu seiner Jahresbilanzpressekonferenz

nach Garching bei München ein. Wie im Vorjahr belastete

das Unternehmen die Krisensituation in der Ukraine und Russland

im Geschäftsjahr 2015 merklich. Durch zielgerichtete Maßnahmen

und ein besonnenes Handeln des Managements konnte der Konzern

dennoch sein Ergebnis gegenüber dem Vorjahr steigern. Gute

Auftragserfolge in allen strategischen Geschäftseinheiten sicherten

hohe Marktanteile. Auch in den Vertriebsgebieten der Geschäftseinheit

Baumaschinen CIS konnte trotz schwieriger Marktbedingungen

und einem Einbruch des Baumaschinenmarkts um rund 70 % durch

ein stabiles Servicegeschäft die Ertragsfähigkeit abgesichert werden.

Baumaschinen, Vermietung und Anlagenbau

Die strategische Geschäftseinheit Baumaschinen EU schloss ein erfolgreiches

Geschäftsjahr ab. Die Marktanteile wurden weiter ausgebaut

und die Maschinenpopulation erhöht, sodass der höchste

Umsatz der letzten vier Jahre realisiert werden konnte. Die strategische

Geschäftseinheit Rental hat auf die Situation in Russland und

der Ukraine mit einer Anpassung des Geschäftsmodells und der

Kapazitäten reagiert. Die Geschäftseinheit Power Systems war 2015

besonders von der gedämpften Nachfrage aus der Öl- und Gasindustrie

betroffen. Positiv entwickelte sich dafür die Nachfrage nach

flexiblen Energielösungen und Blockheizkraftwerken. Erfolge verzeichnete

die Geschäftseinheit auch im Bereich der Industriemotoren

mit Herstellern von Land- und Baumaschinen. Die Geschäftseinheit

Anlagenbau konnte sich 2015 gut im Markt positionieren und

die Ertragskraft konnte im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden.

Es gelang in den Bereichen Hersteller- und Verarbeiteranlagen für

Kunststoffe, einige größere Aufträge zu sichern.

„Trotz vieler Widrigkeiten haben wir uns 2015 gut behauptet und

unseren Konzern erfolgreich weiterentwickelt. Ein besonderes Augenmerk

lag dabei auf den volatilen Märkten Russland und Ukraine,

die unsere Geschäftstätigkeit stark beeinflussen“, erklärte Peter

Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH.

„Durch den Ausbau neuer Geschäftsfelder und die Weiterentwicklung

des konzernweiten Finanz- und Risiko-Managementsystems

haben wir unser Ergebnis gegenüber dem Vorjahr gesteigert“, sagte

Christian Dummler, Geschäftsführer und CFO der Zeppelin GmbH.

„Einmal mehr haben wir unsere Lösungskompetenz erfolgreich unter

Beweis gestellt und unsere Position als Anbieter von nachhaltigen

Kundenlösungen verbessert. Eine große Rolle spielen dabei

unsere Mitarbeiter, die durch ihr eigenverantwortliches Handeln

und ihr breites Wissen den Konzernerfolg auch in herausfordernden

Zeiten stützen“, fasste Peter Gerstmann zusammen.

Digitale Transformation

Im Geschäftsjahr 2015 trug der Zeppelin Konzern der fortschreitenden

Digitalisierung mit zahlreichen Maßnahmen Rechnung.

So erhielten Telematik, automatisierte und GPS-gestützte Maschinensteuerungssysteme

sowie digitales Flottenmanagement mehr

Bedeutung für die den Kunden zur Verfügung gestellte Lösungskompetenz.

Des Weiteren wurde das 2014 gegründete Startup-Unternehmen

Klickrent weiterentwickelt. Über den Online-Marktplatz

„klickrent“ können Maschinen und Geräte hersteller- und händlerunabhängig

gemietet und vermietet werden. Für die reibungslose

Bestellung von Ersatzteilen wurde das Zeppelin Kundenportal weiter

ausgebaut. So wird schon heute ein Drittel des Ersatzteilumsatzes

digital abgewickelt.

Aussichten 2016

Die Aussichten für die Märkte in 2016 sind heterogen. Für die Geschäftseinheit

Baumaschinen EU geht der Zeppelin Konzern von einem

robusten Geschäftsklima aus, denn notwendige Investitionen

in die Sanierung der Verkehrsinfrastruktur beleben die Branche. Mit

dem vorhandenen Produkt- und Dienstleistungsportfolio sowie der

guten Marktpositionierung wird der Zeppelin Konzern voraussichtlich

von diesem positiven Umfeld profitieren. Für die geopolitisch

beeinflussten Märkte in Osteuropa und der CIS wird keine Besserung

der angespannten Situation erwartet. Aufgrund der anhaltend niedrigen

Rohstoffpreise rechnet der Konzern bei Neuinvestitionen im

Bereich Öl- und Gasgewinnung mit einer Zurückhaltung seiner Kunden.

Eine Wachstumsschwäche wird ferner in den Kernmärkten des

Anlagenbaus in Russland, Südamerika und China prognostiziert. Die

Kapazitätsanpassungen aufgrund der Situation in Russland und die

erfolgte Integration der Streif Baulogistik GmbH werden dagegen

entlastend auf das operative Ergebnis wirken.

[ 26 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

LIVE DABEI


High Performance Lkw-Ladekrane

an Schmidbauer ausgeliefert

MAN

Unter dem Dach der Schmidbauer-Gruppe präsentieren sich

deutschlandweit über 20 Standorte. Der Hauptsitz des Unternehmens

liegt in Gräfelfing bei München, das Tochterunternehmen

Fricke-Schmidbauer Schwerlast ist in Braunschweig, Aschersleben

und Hannover ansässig und das Haus Rieger & Moser in Ulm. Zu den

Kernkompetenzen der Gruppe gehören die Gestellung von mobilen

Kranen für verschiedene Anforderungen, multimodale Logistikkonzepte

für Schwertransporte, die Durchführung anspruchsvoller

Montagen sowie die Entwicklung und Realisierung technischer

Konzepte für die Schwerlastbranche. Als einer der führenden Anbieter

bei der Vermietung von Krantechnik hat das Unternehmen

Anfang April vier Palfinger Lkw-Ladekrane übernommen. Mit dabei

drei Modelle aus der Serie 92002 SH und ein Kran der Serie 65002

SH. Nachdem die Firma Stark Fahrzeugbau im Auftrag von Hofner

Hebetechnik, dem lokalen Vertriebs- und Servicepartner von Palfinger

in Augsburg, die Kranaufbauten auf Lkw Fahrgestelle von MAN

montiert hatte, überreichten Vertreter von Palfinger, MAN Trucks

und Hofner die Fahrzeuge offiziell an Werner Schmidbauer und sein

Fahrerteam im MAN Truck Forum in München. Die neuen Ladekrane

werden zukünftig den Fuhrpark an vier von über 20 Schmidbauer-Standorten

erweitern: in Nürnberg, Oberndorf, München und bei

Fricke-Schmidbauer in Braunschweig.

Schmidbauer hat vier MAN Fahrzeuge

mit Palfinger Lkw-Ladekranen

übernommen.

ZWICK

Werner Schmidbauer, Geschäftsführer

der Schmidbauer-Gruppe, hat für vier

von zwanzig Unternehmensstandorten

neue Ladekrane erworben.

Nach der Übergabe fand eine Einweisung und

Demonstration statt.

Ein besonderes Präsent

überreichte das Unternehmen

Palfinger an die

Schmidbauer-Gruppe: Zum

Erwerb der Ladekrane kam

dieses Kunstwerk.

Hubert Meschnark, Head of Corporate Marketing des

Unternehmens Palfinger, bei der Begrüßung der Anwesenden.

Josef Lechner (links), Leiter des MAN Forums, und Fred

Straßberger (rechts), Verkaufsleiter MAN, überreichen

den symbolischen Schlüssel an Werner Schmidbauer

(Mitte).

Die Ladekrane, darunter drei Modelle aus der

Serie 92002 SH und 65002 SH, wurden von der

Firma Stark Fahrzeugbau auf MAN Fahrgestelle

montiert.

LIVE DABEI

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 27 ]


Belgischer Spezialstahl

für neuen Saarkipper

Freundlicher Empfang direkt zu Beginn in der Kiesgrube

in Püttlingen.

Der neue Saarkipper wurde erstmals auf der Torpedo-Kipperschau

vorgestellt.

Benjamin Wegemund (Marketingverantwortlicher

Torpedo), Werner Faul (Gergen) und Jörg Langenhuizen

(NLMK) im Fachgespräch während der Kipperschau.

V.l.n.r.: Werner Faul (Kundenberater) und Arndt Kreutzer

(geschäftsführender Gesellschafter) von Gergen Kipperund

Fahrzeugbau.

NLMK

Am 18. und 19. März hat die Torpedo-Gruppe unter dem Motto „Für

viel Kies und wenig Schotter“ eine Kipperschau im saarländischen

Püttlingen veranstaltet. An beiden Tagen konnte sich eine ausgewählte

Teilnehmerschaft nicht nur von der Leistungsfähigkeit der

neuen Kipper-Modelle von Mercedes-Benz, sondern unter anderem

auch vom „neuen Saarkipper“ des Unternehmens Gergen Kipperund

Fahrzeugbau aus St. Ingbert überzeugen.

Stahl für hohe Belastungen

Traditionell hat man es bei Gergen schon immer mit dem Transport

schweren Materials wie beispielsweise Schlacken und Abraummaterial

zu bzw. von den Hütten und Halden zu tun. Aufgrund dessen

musste auch der neue Saarkipper den entsprechenden, schweren

Praxisanforderungen genügen. Einer der Voraussetzungen bei der

Entwicklung hat dem Treffpunkt.Bau-Team Werner Faul, Kundenberater

bei Gergen, erläutert: „Für den neuen Saarkipper war es

erforderlich, höchstwertigen Stahl zu verwenden und wir sind dadurch

auf den Quard-Stahl von NLMK in Clabecq/ Belgien aufmerksam

geworden, der uns von anderen Unternehmen, die bereits sehr

gute Erfahrungen mit dessen Qualität gemacht haben, empfohlen

wurde.“

Wirtschaftlichkeitssteigerung

Wie Werner Faul darüber hinaus erläuterte, hat sich Quard-Stahl

besonders durch seine Verarbeitungseigenschaften bewährt. Er zeige

beispielsweise beim Kanten keine Sprödigkeit und zeichne sich

gleichzeitig durch bessere Schweißeigenschaften aus. Dabei stellt

für ihn die hohe Verzugsfestigkeit einen weiteren Vorteil dar, da dadurch

weitere nachfolgende Produktionsschritte auf der Richtbank

eingespart werden können. Gleichzeitig weist der Quard-Stahl eine

sehr glatte, fehlerfreie Oberfläche auf, wodurch beim Abkippen weniger

Abrieb erzeugt wird. Das bedeutet für den neuen Saarkipper

eine höhere Verschleißfestigkeit und damit verbunden eine längere

Lebensdauer.

Herstellungsverfahren garantiert hohe Qualität

Jörg Langenhuizen, Business Area Manager Quard & Quend Central

Europe, legte im weiteren Gespräch mit der Redaktion dar, dass die

Qualität von Quard im Gesamtherstellungsprozess begründet ist,

der bereits bei der Reinheit des Rohstoffes anfängt. Die Feinkörnigkeit

des Gefüges und der sehr niedrige Gehalt an Stahlschädlingen

ermöglichen im Zusammenwirken mit dem Fertigwalzverfahren

und der modernen Vergütungslinie in Clabecq/ Belgien die besonderen

Eigenschaften von Quard.

Erschließung neuer Konstruktionspotentiale

Durch den Einsatz des Quard-Stahls wurde es Gergen ebenso möglich,

konstruktiv andere Wege zu beschreiten. Der Muldenboden

des neuen Saarkippers konnte erstmals aus nur einem Teil gefertigt

werden. Arndt Kreutzer, geschäftsführender Gesellschafter abschließend:

„Unser Ziel war es, unseren Kunden einen klaren Nutzen zu

verschaffen. In der Zusammenarbeit mit NLMK haben wir einen

Partner und das passende Material gefunden, mit dem wir dieses

realisieren konnten“.

SCHULTE

Durch Quard wurde es möglich, erstmalig eine einteilige

Mulde zu fertigen.

[ 28 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

LIVE DABEI


NEWSPOINT

Spatenstich für Neubau

in Reichertshofen

WACKER NEUSON

Im April hat der Ausbau des

Produktionsstandortes für Baugeräte

von Wacker Neuson in

Reichertshofen begonnen. Bis

zum Jahresanfang 2017 investiert

das Unternehmen rund

10 Mio. Euro in ein neues Forschungs-

und Entwicklungszentrum

für Baugeräte. Bisher

beschäftigt das Unternehmen

in Reichertshofen rund 330 Mitarbeiter.

Auf dem mehr als zehn

Hektar großen Areal werden

direkt neben der vorhandenen

Produktion ein neues Bürogebäude

und eine Versuchshalle

errichtet. Auf rund 3.500 m² entstehen

vor allem auf Forschung

und Entwicklung ausgerichtete

Arbeitsplätze für bis zu 120 Mit-

arbeiter. Daran anschließend

wird eine knapp 3.000 m² große,

moderne Versuchshalle errichtet,

um die Baugeräte schon in

ihrer Entwicklungsphase ausgiebig

testen zu können. Die

Gesamtinvestitionen für den

Ausbau belaufen sich auf über

10 Mio. Euro. Am Standort Reichertshofen

werden Vibrationsplatten,

verschiedene Stampfer

(beispielsweise Akkustampfer),

Innenrüttler und Umformer,

Trennschleifer, Fugenschneider

und Aufbruchhämmer entwickelt

und gefertigt. Am 22. April

2016 fand der Spatenstich statt

und bereits Ende dieses Jahres

soll der Bezug des vierstöckigen

Verwaltungsgebäudes und der

Versuchshalle beginnen.

WAKCER NEUSON

V.l.n.r.: Johannes Hofner (Vorstand KUS Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm), Günther

Binder (CFO), Helmut Bauer (Geschäftsführer Wacker Neuson Produktion),

Michael Franken (Bürgermeister Markt Reichertshofen), Alexander Greschner

(Geschäftsführer Wacker Neuson Produktion), Andreas Köhnlein (Leonhard

Weiss), Christoph Wildgruber (Head of Corporate Real Estate, Wacker Neuson

SE), Michael Koch (Corporate Real Estate, Wacker Neuson SE).

WIMAG

Wetterfeste Arbeitsbekleidung

Das Familienunternehmen Wimag feiert 2016 sein 200-jähriges Bestehen. Hier

das Firmengelände aus der Vogelperspektive.

200-jähriges Jubiläum

WIMAG

Der im bayerischen Obernburg

ansässige Baugeräte und Hebezeuge

Hersteller Wimag feiert

in diesem Jahr sein 200-jähriges

Jubiläum. Das Familienunternehmen

wurde 1816 gegründet

und überstand zwei Weltkriege

und sämtliche Wirtschaftskrisen.

Mit Gerd Greßbach ist bereits die

sechste Generation Geschäftsführer

an der Spitze und auch

bereits für die Nachfolge ist ge-

sorgt. So kann sich Familie Greßbach

mit ihren 45 Mitarbeitern

auf ihr Kerngeschäft, die Entwicklung

und Produktion von

Baugeräten, Hebezeugen, Kranen,

Vakuumhebern und Sonderkonstruktionen,

konzentrieren.

Zu den Neuentwicklungen

des Jubiläumsjahres gehören

ein kompakter Schachtheber,

ein automatischer Palettenheber

sowie eine automatische

Rundzange.

KÜBLER

Im neuen Wetterkatalog

2016/17 präsentiert Berufsbekleidungshersteller

Kübler sein

aktuelles Outdoorsortiment. Es

wird im September, rechtzeitig

vor dem Start in die Wintersaison,

ab Lager verfügbar sein. Auf

den ersten Blick fällt das Design

der Wind-, Wetter- und Regenschutzkollektionen

ins Auge,

die genauso gut für den privaten

Bereich genutzt werden

können. Die Auswahl robuster,

atmungsaktiver Materialien, die

ergonomische Schnittführung

sowie die Verarbeitungs- und

Ausstattungsdetails zeigen jedoch,

dass die Bekleidungsteile

für harte Arbeitseinsätze entwickelt

wurden. Mit einer großen

Modellauswahl trägt Kübler

sowohl den jahresbedingt unterschiedlichen

Witterungsherausforderungen

als auch den individuellen

Vorlieben der Träger

Rechnung. So umfasst die Windschutzkollektion

beispielsweise

Softshell- und Fleecejacken.

Das Wetterschutzprogramm

beinhaltet zudem wärmeisolierende,

wasserabweisende und

atmungsaktive Jacken, Blousons

und Westen in

unterschiedlichen

Designs

und

vielen

Farbvarianten.

Ebenso

varianten-

reich

sind

die wasserdichten,

nach EN

343 zertifizierten

Regenprodukte,

die in den beiden geprüften Parametern

Wasserdurchgangswiderstand

(Wasserdichtheit) und

Wasserdampfdurchgangswiderstand

(Atmungsaktivität) durchweg

in Klasse 3 mit den höchsten

Anforderungen eingestuft

wurden. Sie schützen den Träger

laut Hersteller nicht nur vor

Nässe, sondern halten ihn dank

Steppfutter auch an besonders

kalten Wintertagen warm. Zur

Komplettierung der Wetterbekleidung

stellt Kübler im neuen

Katalog außerdem funktionelles

Zubehör vor, angefangen von

Funktionsunterwäsche und Socken

bis hin zu Mützen und Arbeitshandschuhen.

KÜBLER

NEWSPOINT

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 29 ]


Deutscher Abbruchverband

zieht positive Bilanz

DEUTSCHER

ABBRUCHVERBAND

Der Ansprechpartner rund um

das Thema Abbruch zu sein –

und somit Anziehungspunkt

für Ausbildungsinteressierte, für

Nicht-Mitglieder und für bestehende

Verbands-Mitglieder –,

das waren die Ziele, die sich der

Deutsche Abbruchverband e.

V. (DA) erneut mit seinem eigenen

Stand auf der Bauma 2016

gesetzt hatte. Der Auftritt war

erneut ein voller Erfolg: Die Entscheidung,

wieder auf dem Freigelände

präsent zu sein, erwies

sich als richtig. Viele Besucher

fanden so den Weg zum DA.

Um das Thema Ausbildung und

hier vor allem die Berufsbilder

des „Bauwerksmechanikers für

Abbruch- und Betontrenntechnik“

sowie des „Baugeräteführers“

anschaulich den Besuchern

nahezubringen, zeigte der DA

technisches Abbruchgerät „zum

Anfassen“. Auszubildende und

junge Facharbeiter aus DA-Mitgliedsunternehmen

zeigten

Interessierten den Umgang mit

einer ferngesteuerten Brokk-Abbruchmaschine

der Firma Darda

und wiesen sie in die richtige

Bedienung ein. Diese Chance,

selbst die Fähigkeiten im Umgang

mit so einem Roboter zu

Der Deutsche Abbruchverband zieht eine positive Bilanz seiner Präsenz auf

der Bauma 2016.

testen, wurde von vielen Besuchern

aller Altersklassen und Geschlechter

gleichermaßen vielfach

und freudig ausprobiert.

DEUTSCHER ABBRUCHVERBAND

Einen weiteren Abbruchroboter

stellte das Fördermitglied Husqvarna

am DA-Stand zur Ansicht

aus.

Hafenneubauauftrag für eine Arbeitsgemeinschaft

ZÜBLIN

Das Unternehmen Züblin Stuttgart

baut in Arbeitsgemeinschaft

mit der Firma Heinrich

Hirdes den Offshore-Terminal

Bremerhaven (OTB). Der entsprechende

Bauauftrag hat ein

Auftragsvolumen von rd. € 120

Mio. und beinhaltet den Terminal

(Kaje und Hinterland),

die Terminalzufahrt und die Ertüchtigung

des betreffenden

Deichabschnitts. „Wir haben

mit Züblin und Hirdes zwei leistungsfähige

Partner gefunden,

die alle Voraussetzungen mitbringen,

um diesen anspruchsvollen

Auftrag nach unseren

Vorstellungen umzusetzen“,

sagte Bremenports-Geschäftsführer

Robert Howe.

Projektdetails

Im Mittelpunkt des Projekts

steht der Bau der etwa 500

m langen OTB-Kaje. „Sie wird

nicht als klassische kombinierte

Spundwand aus Trag- und

Zwischenbohlen hergestellt“,

erläuterte Howe. „Stattdessen

werden die Tragbohlen bei dieser

Bauausführung durch 159

Stahlrohre ersetzt.“ Diese Rohre

haben 1.820 mm Durchmesser,

sind 30 bis 39 m lang und bringen

es auf ein Gesamtgewicht

von etwa 5.000 t. Die Zwischenbohlen

wiegen insgesamt rund

750 t, die bis zu 51 m langen Ankerpfähle

etwa 1.300 t.

Als Gründungspfähle der

Schwerlastplatte dienen etwa

630 Ortbetonrammpfähle mit

einer Gesamtlänge von etwa 16

km. Um den rd. 25 Hektar großen

Terminal errichten zu können,

müssen etwa 2,6 Mio. m³

Wesersand aufgespült werden.

Der Sand wird von Hopperbaggern

im Rahmen der üblichen

Unterhaltungsbaggerungen in

der Weser gewonnen. Bei der

Errichtung der Hafenanlage

werden die Arbeiter außerdem

etwa 18.600 m³ Beton verbauen.

Zurzeit laufen die bauvorbereitenden

Arbeiten; der OTB soll

Ende 2018/Anfang 2019 an den

Betreiber BLG Logistics übergeben

werden.

Der Offshore-Terminal Bremerhaven (OTB) wird ausgebaut

BREMENPORTS

[ 30 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

NEWSPOINT


Übergabe an

langjährige Partner

Der Geschäftsführer Karl-Werner Bierbrauer von Bierbrauer & Sohn (links)

nimmt seinen 15. Lokotrack LT96 Backenbrecher von Verkaufsleiter Ralph

Phlippen (Fischer-Jung) entgegen.

BIERBAUM-PROENEN/ TRANSFAIR

FISCHER-JUNG

Die diesjährige Bauma stand

für das Unternehmen Metso im

Zeichen besonderer Kundenwie

auch Händlerbeziehungen.

Allein während der Messe

übergab der Hersteller vier mobile

„Lokotrack“ Brechanlagen

an langjährige Kunden. Dazu

zählte der Baumaschinen-Mietservice-

und Recyclingbetrieb

Bierbrauer & Sohn aus Kretz,

der dort von Metso bzw. seinem

deutschen Händler Fischer-Jung

bereits den 15. Lokotrack entgegennahm

– einen LT96 Backenbrecher.

Kurz Aufbereitungsan-

lagen aus Friolzheim erweiterte

seine Vermietungsflotte ebenfalls

um den 10. Lokotrack, den

der Geschäftsführer im Rahmen

der Messe entgegennahm.

Ein weiterer Metso-Händler, HSB

aus Ensdorf, übergab auf der

Messe ebenfalls einen LT96 an

seinen Kunden Merscher GmbH,

der damit seine vierte Metso-Anlage

erworben hat. Unmittelbar

nach der Messe geht

für den größten langjährigen

Metso-Händler Fischer-Jung ein

mobiler Prallbrecher vom Typ

LT1213S als Mietanlage in Bayern

an den Start.

Arbeitsbekleidung aus Fairtrade-Baumwolle

BIERBAUM-PROENEN

Das Kölner Unternehmen Bierbaum-Proenen

nimmt seit 2016

als erstes Berufsbekleidungsunternehmen

weltweit am

Fairtrade-Baumwoll-Programm

teil. Damit verpflichtet sich

Bierbaum-Proenen (BP) zur Abnahme

einer bestimmten Menge

von Fairtrade zertifizierter

Baumwolle. Mit der Teilnahme

baut der Hersteller von Berufskleidung

und Persönlicher

Schutzausrüstung sein Engagement

für nachhaltige Arbeitsund

Produktionsbedingungen

weiter aus.

FISCHER-JUNG

Das Fairtrade-Baumwoll-Programm

unterstützt unter anderem durch

feste Mindestpreise Kleinbauern, die

Baumwolle nachhaltig produzieren.

Im Rahmen des Fairtrade-Baumwoll-Programms

wurden im

Jahr 2016 fünf Prozent der

Baumwolle – das entspricht

62 Tonnen – von BP zu Fairtrade-Bedingungen

eingekauft.

Gemäß den Vorgaben des Programms

wird diese Menge in

den kommenden Jahren weiter

ansteigen. „Die Teilnahme am

Fairtrade-Baumwoll-Programm

ist für uns ein weiterer, wichtiger

Baustein auf dem Weg, unsere

Produktionsbedingungen nachhaltig

zu gestalten“, sagt die

BP-Nachhaltigkeitsbeauftragte

Ute Müller.

Kleinbauern profitieren

Das Fairtrade-Baumwoll-Programm

unterstützt durch feste

Preise Kleinbauern, die Baumwolle

nachhaltig produzieren,

indem sie etwa auf genmanipuliertes

Saatgut und künstliche

Bewässerung verzichteten und

den Einsatz von Chemikalien restriktiv

handhaben. „Durch das

Engagement von Bierbaum-Proenen

können die Baumwollbauern

mehr Baumwolle als

Fairtrade-Baumwolle absetzen.

Die langfristige Kooperation

macht eine Planungssicherheit

möglich, die sie sonst nicht

haben. So können sie ihr Einkommen

steigern und auch die

Gemeinschaft profitiert durch

eine höhere Fairtrade-Prämie,

mit der Projekte in der Gemeinde

finanziert werden“, sagt Dieter

Overath Geschäftsführender

Vorstandsvorsitzender des

Transfair Vereins. Die eingekaufte

Menge an Fairtrade-Baumwolle

kann dabei mit anderer

Baumwolle oder auch anderen

Fasern gemischt und in der Lieferkette

von BP oder anderen

Lieferketten verarbeitet werden.

Demnach ist die zertifizierte

Baumwolle nicht zwingend in

BP-Artikeln erhalten, die Marktdurchdringung

von zertifizierter

Baumwolle insgesamt jedoch

steigt durch das Engagement

weiter an.

Open House

25.06.2016 / Ab 10:00 Uhr

Erleben Sie die Welt der Modelle im Hause Conrad

NEWSPOINT

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

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Birkgartenstraße 15 / 90562 Kalchreuth / Tel. 0911 - 51 85 60 / www.conrad-modelle.de


Desolater Zustand

der Fernstraßenbrücken

DEUTSCHE

BAUINDUSTRIE

„Dass der Zustand von Deutschlands

Fernstraßenbrücken desolat

ist, wissen wir bereits länger.

Wie sich jetzt gezeigt hat, ist das

Ausmaß des Zerfalls allerdings

weit größer als bislang bekannt.

Wir sollten daher den Vize-Vorsitzenden

der Bundestagsfraktion

von Bündnis 90/ Die Grünen,

Oliver Krischer, beim Wort

nehmen, der eine konzertierte

Aktion von Bund und Ländern

für eine schnellere Planung und

Sanierung von Brücken gefordert

hat. Dabei sind auch die

Grünen als Regierungspartner in

neun Landesregierungen gefordert.“

Dies erklärte RA Michael

Knipper, Hauptgeschäftsführer

des Hauptverbandes der Deutschen

Bauindustrie, Mitte März

in Berlin zur Äußerung Krischers

auf Spiegel Online über den

schlechten Zustand der Fernstraßenbrücken

in Deutschland.

Geld allein hilft nicht

Zwar weise das von Bundesverkehrsminister

Alexander Dobrindt

initiierte Sonderprogramm

zur Brückenmodernisierung, das

bis 2017 noch rund 750 Mio.

Euro vorsieht, in die richtige

Richtung. Mit mehr Geld allein

sei es aber nicht getan. Auch die

Voraussetzungen müssten stimmen,

damit die Mittel zügig umgesetzt

werden können. Knipper

forderte daher nochmals

schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren

vor allem

auch für Ersatzbrücken: „Es muss

doch möglich sein, dort schnell

eine neue Brücke zu bauen, wo

in den vergangenen 40 Jahren

schon eine Brücke stand. Für

Ersatzbauten an gleicher Stelle

den gleichen Genehmigungsaufwand

zu betreiben wie für

Neubauvorhaben, mit Abwarten

der jährlichen Vegetationsphasen

und der Berücksichtigung

des Wildwechsels, können wir

uns in Anbetracht des Zustands

unserer Brücken nicht mehr leisten.

Der Zeitverlust wäre Wahnsinn“,

erklärte Knipper.

Rund 2.550 Brückenabschnitte befinden sich in einem mangelhaften oder ungenügenden

Zustand und müssen dringend saniert werden. Geld allein reicht

dafür nicht. Auch die Planungskapazitäten müssen erhöht werden.

Fehlende Kapazitäten

Ein weiteres Hindernis, das Brückenproblem

anzugehen, seien

mangelnde Planungskapazitäten

bei gleichzeitig steigenden

Anforderungen, insbesondere

im Naturschutz und Umweltrecht.

Dies habe zur Folge, dass

immer weniger Personal in den

Planungsbehörden bei der Umsetzung

immer anspruchsvollerer

Projekte eingesetzt werden

müsse. „Um diesem Teufelskreis

zu entfliehen, müssen wir stärker

auf Design-and-Build-Modelle

zurückgreifen, bei denen

Teile der Planung auf die private

Seite übertragen werden“, forderte

Knipper. Gerade im Brückenbereich

gibt es leistungsfähige

mittelständische und

größere Bauunternehmen, die

mehr als nur den Bau übernehmen

könnten.

Mangelhafte Brücken

Nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums

befinden

sich 2.550 Brückenabschnitte

in einem mangelhaften oder

gar ungenügenden Zustand

und müssen dringend saniert

werden. Rund 12.000 Brückenabschnitte

hätten nur noch die

Note ausreichend. Viele davon

stünden in den kommenden

Jahren ebenfalls zur Sanierung

an. Insgesamt seien rund 3,8 Millionen

Quadratmeter dringend

sanierungsbedürftig.

Das Bundesverkehrsministerium

gab diese Zahlen nach einem

siebenjährigen Rechtsstreit

mit einem Journalisten bekannt.

Neue Hybrid-Arbeitsbühne

Ab Werk integriert

Die neue Hybrid Arbeitsbühne „TG

280 K D/E 4x4 S“ im Außenbereich

bei einem Baustelleneinsatz.

MATECO

MATECO

Das Unternehmen Mateco, einer

der größten Arbeitsbühnenvermieter

in Deutschland, investierte

in diesem Jahr in weitere

1.000 Arbeitsbühnen. Darunter

die Teleskop-Gelenk-Arbeitsbühne

„TG 280 K D/E 4x4 S“. Mit

ihrem Hybridantrieb soll sie

neue Maßstäbe im Segment

der großen Teleskop-Gelenk-Arbeitsbühnen

setzen. Sie ist sowohl

für Einsätze im Innenbereich

als auch im Außenbereich

geeignet. Einige ihrer Vorteile

sind kompakte Abmaße, unter

15 t Gesamtmasse, der Hybrid-Allrad-Antrieb

und 28 m Arbeitshöhe.

Zudem verfügt sie

über 19 m seitliche Reichweite

bei 280 kg Traglast.

TRIMBLE/ HYUNDAI

Trimble und Hyundai Heavy

Industries (HHI) haben Mitte

April bekannt gegeben , dass

sie planen, die Trimble „Ready“

Maschinensteuerungs-Kits ab

Werk zu integrieren und zu vermarkten.

Dies ermöglicht die

nachträgliche Installation von

Trimble „GCS900 Grade Control“

Systemkomponenten bei

verschiedenen ausgewählten

HHI Baggern. Der schnelle und

vereinfachte Installationsprozess

vermeidet nachträgliches

Schweißen, Bohren, Nachlackieren

und Demontagen beim

Installieren sowohl von Trimble

GCS900 2D- als auch GCS900

3D-Maschinensteuerungslösungen

und vermindert somit

zusätzliche Stillstandszeiten

deutlich. „HHI freut sich über

das Abkommen über die Entwicklung

und Integration von

fortgeschrittenen Maschinensteuerungslösungen

auf unsere

Baggerproduktlinie mit Trimble”,

sagte Seung-Jai Lee, Senior Vice

President von HHI-CE.

Informieren sie sich auf

www.treffpunkt-bau.eu

[ 32 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

NEWSPOINT


Durchlaufzeiten

werden halbiert

SCHWARZMÜLLER

Die Schwarzmüller Gruppe wird

den Wachstumskurs der Strategie

2020 nach den Vertriebserfolgen

der vergangenen drei

Jahre durch eine weiter verbesserte

Kundenorientierung

fortsetzen. Im Fokus des Unternehmens

steht jetzt die Optimierung

der Produktion. Der

neue CEO Roland Hartwig kündigte

am 11. April auf der Bauma

in München an, dass das Unternehmen

eine komplexe Sequenzierung

in den drei Werken aufbauen

wird. Schrittweise sollen

sich dadurch die Durchlaufzeiten

verkürzen. Bis 2020 ist eine

Reduzierung um 50 Prozent geplant,

womit das Unternehmen

seinen Premiumanspruch auch

auf die Lieferzeiten für die internationalen

Kunden ausdehnt.

WILHELM SCHWARZMÜLLER

Der CEO der Schwarzmüller Gruppe

Roland Hartwig kündigte auf der

Bauma 2016 in München an, dass

sein Unternehmen die Durchlaufzeit

in der Produktion mittelfristig um 50

Prozent reduzieren wird.

Komplexe Aufgaben erfordern individuelle Lösungen wie hier die Sicherung

eines 8 Tonnen schweren Steinfußballs.

Neuer Katalog

SPANSET

Pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum

der Spanset-Gruppe

erscheint erstmalig der Katalog

„Safety Management“ der Firma

Spanset, Übach-Palenberg.

Er stellt auf über 70 Seiten viele

Serviceleistungen vor, die das

Unternehmen in engem Kontakt

mit Anwendern entwickelt

hat. Spanset versteht sich dabei

nicht nur als Hersteller und

Anbieter hochwertiger Produkte

für die Ladungssicherungs-,

Hebe- und Höhensicherungstechnik,

sondern geht noch weit

darüber hinaus. Was einmal mit

der Fort- und Weiterbildung von

Anschlägern, Kranführern oder

Arbeitssicherheitskräften begann,

ist heute zu einem umfassenden

Dienstleistungsangebot

herangewachsen. Dazu gehören

das Prüfen und Warten der

Produkte im Einsatz, Beratung,

Planung, Konstruktion und Installation

bis hin zur Aus- und

Weiterbildung. Unter dem Be-

SPANSET

griff „Safety Management“ hat

Spanset jetzt alle Leistungen in

einem neuen Katalog zusammengefasst.

Sechs verschiedene

Bereiche stellen sich vor: Beratung,

Installation und Reparatur,

Prüfungen und Gutachten, Individuelle

Lösungen, Hilfreiche

Tools sowie Fortbildung und

Seminare.

Der Safety Management Katalog

bietet viele Informationen, Tipps und

Tricks für sicheres und effizientes

Arbeiten.

Mit uns auf der

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Zahlungsmoral hat

sich verschlechtert

DEUTSCHE

BAUINDUSTRIE

„Die Zahlungsmoral der öffentlichen

Hand hat sich zwei Jahre

nach Inkrafttreten des ‚Gesetzes

zur Bekämpfung von Zahlungsverzug

im Geschäftsverkehr‘

wieder verschlechtert – und das,

obwohl das Gesetz eigentlich

doch mehr Zahlungsdisziplin

bringen sollte.“ Mit diesen Worten

kommentierte Mitte Mai in

Berlin der Hauptgeschäftsführer

des Hauptverbandes der

Deutschen Bauindustrie, RA

Michael Knipper, die Ergebnisse

der Frühjahrs-Umfrage der Wirtschaftsauskunftei

Creditreform

zum Zahlungsverhalten der Unternehmen.

Knipper: „36 % der

Bauunternehmen melden, dass

ihre öffentlichen Kunden nicht

innerhalb von 30 Tagen, sondern

erst später ihre Rechnung

begleichen, das sind genauso

viele wie vor Inkrafttreten des

Gesetzes. Die leichte Verbesserung

im Vorjahr war somit nicht

von langer Dauer.“ Dagegen

konnten sich die Gläubiger privater

Schuldner über eine weite-

re Verbesserung ihrer Zahlungsmoral

freuen: Lediglich 7 % der

befragten Bauunternehmen

mussten bei der Begleichung

ihrer Rechnungen länger als 30

Tage warten.

Existenz gefährdet

„Dabei hätte das Gesetz, welches

die europäische Zahlungsverzugsrichtlinie

im Sommer

2014 in nationales Recht umsetzte,

auch den öffentlichen

Auftraggebern eine hervorragende

Gelegenheit geboten,

ihr Zahlungsverhalten zu ändern“,

stellt Knipper fest. Die

hohe Insolvenzintensität des

Bauhauptgewerbes zeige, dass

der „Giftcocktail“ aus schlechter

Zahlungsmoral, geringen Renditen

und niedrigen Eigenkapitalquoten

die Existenz vieler Bauunternehmen

gefährde. Zwar

hätten sich die Umsatzrenditen

in den vergangenen Jahren etwas

verbessert, gemessen an

den Risiken von Bauprojekten

seien diese aber nach wie vor

unbefriedigend. Dabei ist besonders

die Baubranche von der

Die Zahlungsmoral der öffentlichen Auftraggeber hat sich wieder verschlechtert

– Öffentliche Hand lässt Bauunternehmen wieder länger auf Rechnungsbegleichung

warten.

schlechten Zahlungsmoral der

öffentlichen Hand betroffen: Im

gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt

lag der Anteil nur bei 25

%. Knipper: „Daher kann es nicht

verwundern, dass jede sechste

Unternehmenspleite aus der

Baubranche stammt.“

Große Verantwortung

„Wir freuen uns natürlich, dass

zumindest einige öffentliche

Gebietskörperschaften ihre Investitionsmittel

erhöht haben,

um die Versäumnisse der Vergangenheit

bei der Instandhaltung

der Infrastruktur wieder zu

beheben. Sie sollten die Bauunternehmen

dann aber nicht mit

Zahlungsverzögerungen an den

Rand der Insolvenz treiben“, bemerkte

Knipper. „Wir appellieren

deshalb an alle öffentlichen Auftraggeber,

ihre starke Marktposition

nicht auszunutzen. Schließlich

entfallen immer noch 28 %

des Umsatzes im Bauhauptgewerbe

auf den Öffentlichen Bau.

Wir fordern die öffentliche Hand

deshalb auf, sich ihrer besonderen

Verantwortung bewusst zu

werden und ihre eigenen Gesetze

auch selber anzuwenden.“

Neue Europa-Zentrale

TSURUMI

Das Unternehmen Tsurumi

befindet sich nach wie vor in

Düsseldorf, jetzt allerdings in

der Wahlerstra?e 10 im Ortsteil

Rath. In dem modernen Komplex

steuern die 30 Mitarbeiter

des japanischen Unternehmens

auf 800 m² Bürofläche die Aktivitäten

der Marke in Europa.

Weitere 20 Mitarbeiter sind in

EU-Tochtergesellschaften tätig.

Über 22 Mio Euro Jahresumsatz

macht Tsurumi hierzulande,

etwa 30 Mio in Europa.

„Wir freuen uns über die neuen

Pumpenfertigung am laufenden Band: Tsurumi-Pumpen gibt es nur als Original,

denn der Hersteller vergibt keine Lizenzen.

Die neue Europa-Zentrale des Pumpenherstellers Tsurumi in der Wahlerstraße

in Düsseldorf: Hier werden auch Händler und Kunden kostenlos geschult.

TSURUMI

Möglichkeiten, die der Standort

im Wahlerpark bietet“, sagt Daniel

Weippert, zusammen mit

Tomoaki Hasegawa Geschäftsführer

des Unternehmens. „Davon

werden nicht nur unsere

Händler und Partner profitieren,

sondern auch Anwender, die wir

hier kostenlos schulen.“ Rund

250 Vertriebs- und Servicestellen

hat der Hersteller allein in

Deutschland für seine Kunden

aufgebaut.

[ 34 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

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Wettbewerbsvorteile sichern durch technischen Vorsprung

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Einmal im Jahr informiert das Magazin Treffpunkt Bau seine Leser mit dem Sonderteil

„Know-How am Bau“. Hier finden Sie interessante Produkte, Angebote und Dienstleistungen

im schnellen Überblick.

In einer Heft-in-Heft Struktur informiert dieser 48-seitige Einhefter im jährlichen Turnus.

Oft fehlt einfach nur die Zeit um Informationen an zuständige Mitarbeiter und Kollegen

weiter zu geben. Damit das „teilen“ einfacher wird sind alle „Know-How am Bau“ Seiten

zum heraustrennen.

Blättern SIE, sehen SIE und entscheiden SIE, welche Produkte Ihnen einen wirklichen

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05|06.2016 . TREFFPUNKT BAU

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Bei einer wassergeführten

Baubeheizung verteilen die

mobilen Lüfter die Wärme

im Raum.

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von 3 bis 70 kW.

PRODUKTE:

• Heizmobile/Heizcontainer: Serienmodelle 100 kW bis 2.000 kW

mit entsprechenden mobilen Warmwasser-

Frischwasserstationen (1300 l/Std. bis 12 360 l/Std.)

• Elektroheizmobile: Serienmodelle 3 kW bis 40 kW

• Luftentfeuchter: Entfeuchtungsergebnisse bis zu 55l/24h

• Lufterhitzer: 3 kW bis 70 kW

• Mobile Pelletheizung: 75kW bis 300 kW

• Mobile Kältezentralen bis 2000 kW

Heizmobil-mobiheat: Die Heizmobile

gibt es von 150 bis 320 kW.

Die mobiheat GmbH mit der Hauptzentrale im bayerischen Friedberg wurde

2004 von den beiden Gesellschaftern Andreas Lutzenberger und Helmut

Schäffer mit der Vision gegründet, mobile Wärme zuverlässig, flexibel und

leistungsstark für jeden Bedarf zur Verfügung zu stellen. Das Unternehmen

beschäftigt derzeit rund 50 Mitarbeiter und hat mehrere Standorte in

Deutschland und Österreich. Eingesetzt werden die mobilen Heizzentralen als

Notheizung, bei Modernisierungen und zur Bautrocknung. Als Hersteller und

Wärmedienstleister fertigt mobiheat sofort anschlussfertige, mobile Heizzentralen

im Heizmobil oder Heizcontainer für Miete oder Verkauf bis zu einem

Leistungsspektrum von 10 MW. Mobile Lufterhitzer von 3 bis 70 kW ergänzen

als schnelle Raumwärme das Angebot an mobilen Heizungen. So gilt, egal

ob Heizungsausfall, geplanter Umbau oder Modernisierung, die mobilen Wärmezentralen

von mobiheat sind die ideale Übergangslösung für den flexiblen

Wärmebedarf. Innerhalb kurzer Zeit versorgt mobiheat im Notfall verschiedenste

Gebäude wieder mit Komfortwärme und Warmwasser. Abgesehen von

der Notheizung kommen die Geräte auch bei Reparaturen als Fernwärme, Pro-

zesswärme, als Fermenterheizung, zur Bautrocknung bzw. Estrichtrocknung

oder beim Objektbau zum Einsatz. Zunehmend wird die Baubranche auf die

mobilen Heizzentralen aufmerksam. Wurden die flexiblen Wärmeerzeuger in

der Vergangenheit vor allem im SHK- oder Fernwärmebereich zur Überbrü-

ckung von Ausfällen eingesetzt, so ist das Beheizen von Rohbauten mit einem

wassergeführten System eine immer beliebtere Variante zur herkömmlichen

Beheizung. Im Gegensatz zur direktbefeuerten Baubeheizung mittels Warm-

luftgebläse und Luftschlauch bietet ein wassergeführtes System enorme

Vorteile und arbeitet zudem energieeffizienter. Über Schlauchleitungen wird

das heiße Wasser aus der Heizzentrale zu den mobilen Lüftungsgeräten ins

Gebäudeinnere transportiert. Die Lüftungsgeräte verteilen die Wärme dann

gleichmäßig im Raum. Bei der direktbefeuerten Beheizung geht bei jeder

Biegung im Warmluftschlauch Wärme verloren, so dass am Ende nur ein Teil

der Wärme dort ankommt, wo sie benötigt wird. Zudem kann der Schlauch

aufgrund seines großen Durchmessers meist nur am Boden verlegt werden.

Dies hat aber zu Folge, dass Bodenarbeiten, wie beispielsweise das Einbringen

des Estrichs, nur unter erschwerten Bedingungen möglich sind. Die mobiheat

Heißwasserleitungen mit einem Durchmesser von nur 25 Millimetern können

problemlos an der Decke befestigt werden, an den mobilen Heizlüftern sind

Rollen montiert, sie sind somit äußerst flexibel einsetzbar.

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ERDBEWEGUNG

Ein hochgenaues Planum herzustellen, zählte bisher zu den schwierigsten Übungen für den Baggerführer. Mit Cat „Grade mit Assist“ klappt es laut Hersteller

selbst einhändig – schnell, präzise und ohne Nacharbeiten.

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Halbautomatische Löffel- und

Auslegersteuerung für Kettenbagger

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Die neue Generation der Maschinensteuerungen für Caterpillar Kettenbagger,

die CAT „Grade mit Assist“, bietet in puncto Effizienz und

Produktivität viele Vorteile und hebt die Erstellung des Feinplanums

auf ein neues Niveau. Diese neue Technologie ist die erste für Cat

Bagger verfügbare Fahrer-Assistenzfunktion mit halbautomatischer

Löffel- und Ausleger-Steuerung. Sie kommt erstmals bei Baggern

des Typs CAT 323E und CAT 323F zum Einsatz. „Grade“ mit „Assist“

automatisiert die Erstellung des Feinplanums beim Abziehen. Normalerweise

bedient der Fahrer die beiden Joysticks und wandelt

gleichzeitig drei radiale Bewegungen in eine lineare Bewegung um.

Die Geschwindigkeit hängt hier maßgeblich von dem Talent des

Fahrers ab. Bei „Assist“ wird diese Aufgabe von der Halbautomatik

übernommen. Sowohl erfahrene als auch weniger erfahrene Baggerfahrer

erstellen das Soll-Planum dem Hersteller zufolge bis zu 45

Prozent schneller als mit dem klassischen Abziehen von Hand und

Messgehilfen. Werden bereits 2D-Anzeigessysteme (2D-Steuerung)

verwendet, liegt der Vorteil bei 30 Prozent, so das Unternehmen.

Integrierte Ausführung

Die neue Technologie „Assist“ für die automatische Höhensteuerung

der Löffelschneide ergänzt das 2D-Anzeigesystem „Cat Grade

Control“ (CGC), das sich bereits in verschiedenen Baggern von Cat

bewährt hat. Alle Komponenten wie Winkelsensoren, Bordrechner

oder Display sind von Caterpillar konsequent in die Maschine integriert

worden. Durch die Integration in das vorhandene 2D-Anzeigesystem

„Cat Grade“ ist die Bedienung für den Fahrer noch

einfacher geworden. Der Fahrer referenziert seine Löffelschneide

an einem bekannten Höhenpunkt, gibt einen Höhen-Offset ein

und kann mit dem automatischen Erstellen des Feinplanums auf

cm-Genauigkeit beginnen. Betätigt der Fahrer die Automatiktaste,

übernimmt der Bagger die Auslegersteuerung. Der Fahrer zieht lediglich

noch den linken Joystick für die Stielbewegung heran und

der Ausleger bewegt sich automatisch auf und ab. Das Ergebnis ist

eine plane Fläche. Ferner wird der Löffel mit konstantem Schnittwinkel

mitgeführt. Bereits beim Basissystem profitiert der Baggerfahrer

von den Anzeigefunktionen von CGC wie der Längs- und Querneigung

oder den akustischen Höhen- und Tiefenwarnungen. Die „Assist“-Technologie

geht noch einen Schritt weiter und beschleunigt

durch die Automatik die Erstellung des Feinplanums erneut. Über

den gesamten Schnitt ist eine präzise Steuerung gewährleistet und

der Fahrer kann schneller und mit weniger Aufwand ein genaues

Planum in der Höhe erstellen. Das System kann auch bei schrägen

Flächen oder Böschungen eingesetzt werden. Dank der Flexibilität

von „Grade“ mit „Assist“ können Kunden, die komplexe Geometrien

im Straßen- und Erdbau erstellen müssen, das System mit einer

3D-GPS-Maschinensteuerung von Trimble/Sitech aufrüsten.Ein

großer Vorteil ensteht dadurch, dass die Löffelschneide im Automatikbetrieb

nicht unter das Soll-Planum vom Fahrer gerückt werden

kann. So wird ein zu tiefes Ausheben verhindert und gleichzeitig

ein unnötiger Materialmehraushub und Nacharbeit vermieden. Gerade

in Situationen, wie im Kanalbau oder Baugrubenaushub, wo

der Fahrer die Höhe schlecht einschätzen kann, spielt „Assist“ seine

Stärken aus.

Schutzfunktionen

Ferner verfügt „Assist“ über eine automatische Höhenabschaltung,

die „Protect“-Funktion. „Protect“ berechnet permanent im Hintergrund

die Höhen des Auslegerbuckels, des Stielhochpunktes, die

Koppel-, Löffelrückseite- und Löffelschneidehöhe. Wird einer dieser

Werte zur Sicherheitshöhe überschritten, schaltet „Protect“ automatisch

ab. So kann die Maschine in Bereichen mit geringer Deckenhöhe

eingesetzt werden, wie z. B. in Innenräumen und unterhalb von

Überführungen sowie in der Nähe von über- und unterirdischen

Versorgungsanlagen. Mit einem „Override“-Befehl kann der Fahrer

die Auto-Steuerung bei Bedarf schnell aufheben.

ERDEBEWEGUNG

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 83 ]


Über die Anzeige im Display ist der

Baggerführer stets über die Lage der

Löffelschneide informiert.

Merkmale und

Funktionen

Intelligente Steuerungs- und

Schutzfunktionen helfen Kunden

dabei, ein größeres Arbeitspensum

zu schaffen.

• „Grade mit Assist“ – automatische

Auf und Abbewegung

des Auslegers sowie der Vorund

Zurückbewegungen des

Löffels für ein gleichmäßiges

Planum.

• „Assist“ für Fahrer – Einhandsteuerung

der Stielgeschwindigkeit

durch den Fahrer.

• „Assist“ für Löffelwinkel – automatische Nachstellung für einen

konstanten Schnittwinkel an der Löffelschneide.

• „Protect“ für Planum – vermeidet den Abtrag unter der Soll-Höhe.

• „Protect“ für Decke und für Boden – sorgen dafür, dass sich Ausleger,

Stiel oder Löffel immer innerhalb eines Sicherheitsbereiches

befinden.

• „Override“ für Fahrer – ermöglicht dem Fahrer die Aufhebung der

Auto-Funktion.

• 2D-Steuerung – funktioniert mit dem vorhandenen 2D-Neigungsanzeigesystem

„Cat Grade Control“, Nachrüstung für

CAT 323E mit CGC kann auf 3D-Positions- und Höhenassistenzsystem

erweitert werden.

• 3D-GPS-Steuerung – kann mit Trimble GCS900 auf eine

3D-GPS-Steuerung aufgerüstet werden.

• Service – durch Zeppelin Baumaschinen GmbH bundesweit und

einheitlich.

Verfügbarkeit

Ein Nachrüstsatz zur Aktualisierung bereits im Einsatz befindlicher

Bagger vom Typ Cat 323E L ist verfügbar. Neue Bagger vom Typ 323F

können optional mit Cat Grade mit „Assist“ ab Werk bestellt werden.

Neues Mobilbagger-Konzept für jede Baustelle

JCB

Das Unternehmen JCB hat kürzlich eine neue Bagger-Lösung auf

den Markt gebracht. Unter dem Codenamen „Project 710“ über einen

Zeitraum von drei Jahren im Geheimen entwickelt, präsentiert

das Unternehmen nun den neuen „Hydradig“. Die Maschine soll eine

gute Sicht gewährleisten, eine hohe Stabilität, Wendigkeit, Mobilität

und Warutungsfreindlichkeit bieten. In enger Zusammenarbeit

mit einer Reihe von Kunden analysierte der Hersteller im Detail die

Anwendungen von Baumaschinen, einschließlich Versorgungswirtschaft

und Straßenbau, Kommunen, allgemeine Bauwirtschaft, Garten-

und Landschaftsbau, und entwickelte basierend auf den Ergebnissen

sein neues Konzept.

Sicht – Rundumsicht mit allen vier Rädern im Blick

Mit einem im Unterwagen verbauten Antriebsstrang konnten

die Konstrukteure eine Kabine mit 360˚-Sicht und einen Oberwagen

entwickeln, in dem weder Motorabdeckungen noch Flüssigkeitstanks

die Sicht behindern. Da der Motor nicht mehr im Oberwagen

untergebracht ist, sind weder zusätzliche Handläufe noch

Spiegel oder eine Rückfahrkamera notwendig, sodass die Sicht für

den Fahrer sich weiter verbessert.

Stabilität – Verbessert durch kurzen Hecküberstand

Der Kern der Konstruktion war die Notwenigkeit, den Schwerpunkt

der Maschine tiefer zu legen, um Stabilität und Mobilität zu steigern.

Dies wurde erreicht durch die Unterbringung des Antriebsstrangs

und der Hydraulikpumpe im Unterwagen, statt hoch gelegen im

Oberwagen der Maschine. Durch Rückgriff auf die Erfahrungen im

Bereich Teleskoplader konnten die Konstrukteure von JCB den kompletten

Antriebsstrang im Unterwagen unterbringen. Der niedrige

Schwerpunkt gewährleistet auch eine hohe Stabilität unterwegs.

Mobilität – Bis zu 40 km/h mit stufenlosem Getriebe

Bei niedrigem Schwerpunkt und hoher Stabilität kann der Fahrer die

Höchstgeschwindigkeit des Hydradig von 40 km/h voll ausnutzen.

Dank stufenlosem hydrostatischem Antrieb auf allen vier Rädern

und einem erweiterten Allrad-Fahrgestell kann der Hydradig rasch

zwischen Baustellen bewegt werden. JCB wird mit dem Hydradig

auch einen maßgeschneiderten Anhänger anbieten, mit dem Fahrer

eine Anzahl von Anbaugeräten und Löffeln sowie Materialien für

eine Vielzahl von Aufgaben auf der Baustelle transportieren kann.

Wendigkeit – Wendiger Mobilbagger

Mit einem Chassis, das auf der Technologie des „Loadall“ Teleskopladers

aufbaut, war JCB in der Lage, den Hydradig mit drei

Standard-Lenkarten, Vorderradlenkung, Allradlenkung und Hundegang-Lenkung

auszuführen. Es gibt auch eine optionale Rückwärts-Steuerfunktion,

die die Richtung der gelenkten Räder umstellt,

wenn das Lenkrad um 180 Grad gedreht wird. Die Vorderachse

mit einem Pendelwinkel von +/-8-Grad und der permanente Allradantrieb

mit stufenlosem hydrostatischem Antrieb sorgen für maximale

Traktion und Manövrierbarkeit in schwierigstem Gelände.

Mit dem „Hydradig“ ist es JCB gelungen, eine Maschine zu schaffen, die die

fünf wichtigsten Herausforderungen im Baustellenalltag meistert: Sicht, Stabilität,

Mobilität, Wendigkeit und Wartungsfreundlichkeit.

JCB

Wartungsfreundlichkeit – Kontrollen vom Boden aus

Der Seitenmotor verfügt über ein Stahlgehäuse mit weiter Öffnung,

das vom Boden aus vollen Zugang zu Motor und Kühlung ermöglicht.

Alle täglichen Kontrollen und Wartungsarbeiten können vom

Boden aus sicher erfolgen. So werden Ausfallzeiten verringert und

die Baustellensicherheit erhöht, da keine Arbeiten in der Höhe erforderlich

sind.

[ 84 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

ERDEBEWEGUNG


CASE

Der Case CX210D mit Leica 3D Steuerung beim ersten Test.

Dipl.-Ing Horst Dickel, Marnix Korpershoek Case

Produktspezialist, Dipl.-Ing. Martin Schmidt (v.r.).

Icon Monitorsteuerung der

Leica Steuerung.

Bagger mit Telematiksystem

SCHULUNG

Marnix Korpershoek, Case Produktspezialist für Telematiksysteme

und Maschinensteuerungen, ist zur Hydraulk-Feinabstimmung des

neuen Case CX210C eigens zur Firma Besicon nach Bad Berleburg

gereist. Dort unterstützte er Stefan Dommert von Leica Geosystems

bei der Einrichtung der 3D Steuerung für den Raupenbagger,

den kurz zuvor die Case Niederlassung Unna geliefert hatte.

Die neue Case Maschine ist für einen speziellen Verwendungszweck

bestimmt: Der Bagger geht nicht wie sonst üblich in den Erdbau,

wie es die Ausrüstung vermuten ließe, sondern er ist in erster Linie

für Schulungen auf dem Firmengelände der Firma Besicon gedacht.

Das Unternehmen bietet seit Beginn des Jahres in Kooperation

mit Case Komplettlösungen rund um Telematik- und Maschinensteuerungen

an. Treibende Kraft sind dabei die beiden Besicon

Diplom-Bauingenieure Horst Dickel und Martin Schmidt, die sich

bereits während des Studiums auf den Schwerpunkt Vermessung

konzentriert hatten und dann in verschiedenen führenden Positionen

in namhaften Unternehmen im Baubereich fundierte praktische

Kenntnisse erworben haben.

Schulungen sind unumgänglich

Mit den Schulungsangeboten reagiert Besicon auf den steigenden

Bedarf, der sich durch den wachsenden Konkurrenz- und Rationalisierungsdruck

in der Baubranche ergibt. Immer mehr Bauunternehmen

setzen auf Telematiksysteme und 2D- oder 3D-Maschinensteuerungen,

um das Leistungspotential ihrer Maschinen voll auszuschöpfen.

Auf der anderen Seite wird dadurch die Bedienung der Maschine

aber immer weniger intuitiv und zunehmend komplexer.

Eine gründliche Schulung der Maschinenführer ist daher für einen

effektiven Einsatz der neuen Systeme in der Regel unumgänglich.

„Und hier kommen wir ins Spiel“, meint dazu Dipl.-Ing. Horst Dickel:

„Auf unserem rund 3.000 m 2 großen Testgelände können wir nahezu

alle denkbaren Arbeitsgänge und Einsatzbedingungen simulieren.

Das geht vom Grabenziehen über den Böschungsbau bis zum Planieren.

Das gilt aber nicht nur für Mobil- oder Raupenbagger. Wir

bieten auch entsprechend abgestimmte Schulungsprogramme für

den Einsatz von digitaler Steuertechnik für Motorgrader und Planierraupen

an. Wir organisieren aber auch Vorführungen für Kunden, die

sich vor einem möglichen Kauf zunächst über die Möglichkeiten einer

Maschinensteuerung informieren wollen.“

Komplettlösung für Kunden

Sein Partner Dipl.-Ing. Martin Schmidt erzählt: „Wir begreifen unser

Angebot als Komplettlösung rund um das digitale Baustellenma-

nagement. Unsere Kunden können bei Bedarf auch unsere komplett

ausgerüsteten Maschinen für einen Auftrag mieten und wir

unterstützen den Fahrer beim Einsatz, etwa beim Einrichten des

3D-Systems auf der Baustelle. Falls es gewünscht wird, stellen wir

auch zusätzlich einen geschulten Fahrer, damit sich der Kunde von

den Vorteilen und Möglichkeiten einer Maschinensteuerung selbst

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überzeugen kann. Im Prinzip reicht unsere Dienstleistung von der

Projektvorbereitung über die Einrichtung vor Ort bis zur Unterstützung

bei der Durchführung und der Nachbereitung mit digitaler

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Abrechnung.“

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05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 85 ]


MAIR

Der Notausstieg über das Heckfenster ist bei allen Konfigurationsvarianten des Raupenbaggers gleich.

Kompakter Bagger in der 18 – 20 t Klasse

LIEBHERR

Auf der Bauma feierte der neue R 920 Compact von Liebherr seine

Weltpremiere. Dabei handelt es sich um einen kompakten Bagger in

der 18 – 20 t Klasse. Dem Hersteller zufolge ist der R 920 weltweit der

einzige Kompaktbagger in dieser Klasse. Die Maschine ist in Europa

und Nord-Amerika (Stufe IV/ Tier 4f ) verfügbar. Der R 920 Compact

reiht sich dabei zwischen den Modellen R 914 Compact und R 926

Compact ein.

Vielfältige und robuste Ausrüstungen

Liebherr hat die Maschine mit einem großen Spektrum an Ausrüstungen

ausgestattet, welche den spezifischen Anforderungen der

Kunden gerecht werden sollen. Die Langlebigkeit der Bauteile wird

durch eine serienmäßige automatische Schmierung gewährleistet.

Das Fahrerhaus gewährleistet eine gute Rundumsicht und wird opti-

mal durch die im Ballastgewicht integrierte Rückraumüberwachung

ergänzt. Der Zugang zum Oberwagen bzw. zum ROPS zertifizierten

Kabinenaufbau ist zusätzlich gesichert. Der Notausstieg geschieht

über das Heckfenster und ist bei allen Konfigurationsvarianten des

Raupenbaggers enthalten.

Geeignet für enge Baustellen

Durch seine kompakten Abmessungen eignet sich der R 920 Compact

besonders gut für den innerstädtischen Einsatz. Auch sein geringer

Schwenkradius von 1,85 m erleichtert die Arbeiten in engen

Platzverhältnissen sehr.

Angetrieben wird der Bagger durch einen leistungsstarken Stufe IV

Motor mit 136 PS und 100 kW. Das Einsatzgewicht des R 920 Compact

beträgt je nach Konfiguration zwischen 18.750 – 21.300 kg.

Die Fahrerkabine des Raupenbaggers gewährleistet eine gute Rundumsicht,

die durch eine integrierte Rückraumüberwachung zusätzlich unterstützt wird.

Der neue R 920 Compact von Liebherr eignet sich dank seiner kompakten Abmessungen

und des geringen Schwenkradius gut für innerstädtische Einsätze.

[ 86 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

ERDEBEWEGUNG


Neue Bagger – neue Technik

KOMPAKTBAGGER

An welchem Tag auch immer man den Takeuchi-Stand auf der

Bauma besuchte, er war voller Besucher. „Von der großen Resonanz

waren wir sehr angenehm überrascht. Die Besucher haben den

direkten Kontakt zu uns und unseren Händler gesucht und auch

gefunden. Das Messeergebnis ist für alle Beteiligten überaus positiv“,

sagt Marko Schwarz, Vertriebsleiter des Generalimporteuers W.

Schäfer aus Mannheim.

Technik überzeugt

Auf der Bauma wurden die drei neuen Kompaktbagger gezeigt.

Der TB 210R mit 1,15 t und mit teleskopierbarem Laufwerk, der TB

230 mit 3,0 t und der TB 240 mit 4,0 t Betriebsgewicht. Alle drei mit

einer umfangreichen Grundausstattung. Bei den beiden größeren

gehören beispielsweise Drehmotor, Schnellwechsler und Endlagendämpfung

dazu. Diesem Trio widmeten die Besucher hohe Aufmerksamkeit.

Aber auch der neue Takeuchi Mobilbagger TB 295 W

und der Kettenbagger TB 2150, die ab nächstem Jahr lieferbar sein

werden, fanden viele Interessierte, wie auch die neue Laderaupe TL

12 V2. Dass Takeuchi für die Zukunft des Bauens plant, war an den

neuen Motoren abzulesen. Sie werden mit deutlich weniger Emissionen

ihre Leistung bringen. Die AdBlue Varianten werden ab 2017

im Einsatz sein. Und auch die fernere Zukunft stellte Takeuchi mit

einem vollelektrischen Bagger vor. Die Maschinenstudie eines 15 t

Baggers arbeitet ausschließlich mit Kraft, die durch Batterien geliefert

wird. Nach der Messe wird der Elektrobagger im Baueinsatz sein.

TAKEUCHI

Während der gesamten Bauma-Zeit war der Takeuchi-Stand gut besucht.

Viele Kontakte und zahlreiche Abschlüsse sind die positive Bilanz.

6-WEGE-SCHILD MIT LASERSTEUERUNG

Wir präsentierten auf der

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

München 2016 Moscow 2016

[ 87 ]


Der neue WA600-8 Radlader von Komatsu

hat einen bis zu 13 % geringeren

Kraftstoffverbrauch, eine größere Schaufel

und ein ruhiges Fahrverhalten.

KOMATSU

Neuer Radlader mit 13 %

geringerem Kraftstoffverbrauch

KOMATSU

Der WA600-8 Radlader von Komatsu bietet

ausgehend von den marktbewährten Eigenschaften

des Vorgängermodells eine neue

Kombination aus Stabilität, Losbrech- und

Zugkraft. Die Maschine eignet sich dadurch

für jede Art von Materialumschlag, Transportoder

Verladeeinsätze. Die erhältlichen Anbaugeräte

erweitern die Flexibilität der Maschine

bis hin zu Einsätzen in der Abfallindustrie oder

in der Gewinnung.

Der neue WA600-8 ist mit einem optimierten

Automatikgetriebe mit automatischer Wandlerüberbrückung,

einer neuen Schaufel-Füllautomatik

und der neuen Betriebsart „E-light“

ausgerüstet und nutzt die Motorsteuerung

„SmartLoader Logic“. Er ist zudem mit der optimierten

Schaufel von Komatsu ausgestattet, die

sich dem Hersteller zufolge durch besonders

gute Eigenschaften beim Eindringen in das Material

und beim Befüllen auszeichnet. Diese Weiterentwicklungen

führen zu einer Steigerung

des Bedienkomforts und der Produktivität und

reduzieren den Kraftstoffverbrauch.

Unter der Motorhaube

Der SAA6D170E-7-Motor gemäß EU Stufe IV

(23,15 l; 396 kW/538 PS) verbraucht bis zu 13%

weniger Kraftstoff als der Vorgänger mit EU Stufe

IIIB. Der Komatsu-Dieselpartikelfilter (KDPF)

und andere Baugruppen zur Abgasnachbehandlung

sorgen zusammen mit dem Motor

der Maschine für mehr Effizienz und eine längere

Lebensdauer. Über 98% der KDPF-Regeneration

finden passiv statt und erfordern kein

Eingreifen des Fahrers. Auch der Betrieb der

Maschine wird nicht beeinträchtigt. Zusammen

mit dem optimierten Automatikgetriebe mit

automatischer Wandlerüberbrückung stellt die

Motorsteuerung „SmartLoader Logic“ optimales

Drehmoment für stärkere Beschleunigung,

besseres Fahren bergauf, eine höhere Maximalgeschwindigkeit

und Kraftstoffeinsparungen

zur Verfügung. „Komatsu Care“, das kostenlose

Wartungsprogramm für Kunden des Unternehmens,

und „Komtrax Plus“, das Telematiksystem

von Komatsu, ermöglichen ein Flotten- und

Wartungsmanagement und können den unberechtigten

Betrieb der Maschine verhindern.

Weiterentwicklungen rund um die

Fahrerkabine

Die Kabine wurde benutzerfreundlich und

großzügig gestaltet und hat laut Hersteller einen

Geräuschpegel von nur 73 dB(A) am Fahrerohr.

Ein neuer, luftgefederter Fahrersitz mit

Vibrationsdämpfung ist der Mittelpunkt der

Fahrerkabine. Die am Sitz angebauten EPC

(Electronic Pilot Control)-Bedienhebel erhöhen

den Fahrerkomfort im Einsatz und reduzieren

Ermüdungserscheinungen beim Fahrer. Der erhöhte

Innendruck verhindert, dass Staub oder

andere Partikel in die Kabine gelangen. Um ein

einfaches und sicheres Ein- und Aussteigen zu

gewährleisten, wurde die Maschine mit einer

Tür ausgestattet, die sich nach hinten öffnet,

sowie mit versetzten Trittstufen und großen

Handläufen.

Die Kabine entspricht zudem den ROPS-Richtlinien

und besitzt große Fenster ohne Säulen für

ungehinderte Rundumsicht. Das 7 Zoll große,

hochauflösende Farbdisplay des Monitorsystems

zeigt dem Fahrer alle wichtigen Daten

wie KDPF-Zustand, AdBlue-Füllstand, Kraftstoffverbrauch

und Leistung an. Die Eco-Hinweise

werden in Echtzeit während des Einsatzes und

beim Herunterfahren des Systems nach dem

Ausschalten des Motors angezeigt. Über das

Eco-Menü kann der Fahrer Informationen zum

Einsatz, Eco-Hinweise und Kraftstoffverbrauchsdaten

einsehen. Diese Daten können heruntergeladen,

sortiert und ausgewertet werden,

sodass der Gesamtverbrauch der Maschine gesenkt

werden kann.

[ 88 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

ERDEBEWEGUNG


Neue Serie-6-Radlader

KIESEL

Auf der Bauma wurde die neue Generation der

Radlader von Hitachi Construction Machinery

Europe vorgestellt. Diese setzt nicht nur hohe

Maßstäbe in Sachen Wirtschaftlichkeit und

Effizienz, sondern bietet ebenso Weiterentwicklungen

bei Sicherheit, Umweltverträglichkeit

und Komfort für den Bediener. Dank

ihrer Vielseitigkeit und hohen Zuverlässigkeit

eignen sich diese Radlader für eine große

Bandbreite von Einsätzen wie im Straßenbau,

auf Großbaustellen, in der Landwirtschaft oder

auch in der Recyclingbranche.

Die neue Generation der Serie-6-Radlader wurde

von Hitachi gezielt auf die Anforderungen

des europäischen Marktes hin entwickelt und

bietet außergewöhnliche Leistungsmerkmale

wie geringen Kraftstoffverbrauch bei gleichzeitig

höherer Wirtschaftlichkeit. Der vielseitige

Helfer auf der Baustelle zeichnet sich durch eine

besonders hohe Haltbarkeit aufgrund der Verwendung

hochwertiger Konstruktionselemente

und Materialien aus, Konstruktion und Design

wurden an vielen Stellen weiter optimiert. Die

Schwingungsdämpfung sorgt dafür, dass Maschinenbewegungen

minimiert werden und

somit ein präzises und effizientes Arbeiten möglich

ist. Stillstandzeiten werden unter anderem

dadurch minimiert, dass die tägliche Wartung

schnell und komfortabel durch die einfach und

weit zu öffnende Motorabdeckung vonstatten

geht.

Mehr Power auf Knopfdruck

Durch 25 Prozent mehr Vorschubkraft und eine

höhere Hubarmgeschwindigkeit wird mit einem

effektiveren Füllvorgang Zeit gespart und damit

die Gesamtproduktivität erhöht. Bei Bedarf an

höheren Schürf- und Transaktionskräften kann

über den Power-Schnellschalter per Knopfdruck

mehr Leistung bedarfsgerecht abgerufen werden.

Die Radlader können auch über die Fernüberwachung

des Global e-Service eingesetzt

und überwacht werden, was die Wirtschaftlichkeit

des gesamten Fuhrparks erhöhen soll.

Sparsam und emissionsarm

Mit dem neuen Stufe-IV-konformen Motor

kommen die Radlader ohne Dieselpartikelfilter

aus, was sich zusätzlich positiv auf Wartungsaufwand

und Kraftstoffverbrauch auswirkt. Im

Vergleich zum Vorgängermodell wird beim

Beladen und Transportieren bis zu 10 Prozent

Kraftstoff eingespart, bei der V-Verladung sind

bis zu 8 Prozent Einsparung möglich. Mithilfe

des SCR-Systems wird die Stickstoffoxidmenge

reduziert. Auch der Lärmpegel konnte reduziert

werden, sodass der Radlader auch gut für innerstädtische

Baustellen geeignet ist.

Mehr Bedienkomfort durch

360°-Rundumblick

Durch die geräumige, rundum verglaste Kabine

und die ergonomische Motorhaube, die eine

gute Sicht nach hinten ermöglicht, behält der

Bediener immer den vollen Überblick über sein

Arbeitsfeld, ein großes Plus in Sachen Sicherheit.

In der Kabine sorgen der verringerte Geräuschpegel

sowie der Multifunktionsmotor für

angenehmes Arbeiten. Für ein komfortableres

Fahrerlebnis auf allen Untergründen minimiert

die Fahrsteuerung Nickbewegungen mittels

Gegenbewegungen der Hubzylinder. So ausgestattet

erreicht dem Hersteller zufolge jeder Bediener

der neuen 6er-Serie das höchstmögliche

Produktivitätsniveau.

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TREFFPUNKT BAU [ 89 ]


Da Liebherr schwere Komponenten wie den Dieselmotor

im Heck verbaut, verlagert sich der Schwerpunkt

in den hinteren Bereich der Maschinen. Die Radlader

benötigen daher weniger zusätzlichen Ballast und erzielen

bei niedrigem Einsatzgewicht höhere Kipplasten.

Das bedeutet, Betreiber können im Arbeitsalltag

größere Schaufeln einsetzen und damit Umschlagleistung

und Produktivität optimieren.

LIEBHERR

Allround-Radlader für anspruchsvolle Einsätze

PRODUKTIVITÄT STEIGERN

Das Unternehmen Liebherr hat auf der Bauma 2016 die neue

Generation der mittleren Radlader, welche die Emissionsrichtlinien

der Abgasstufe IV / Tier 4f erfüllt, präsentiert. Mit den Radladern L

526, L 538 und L 546 umfasst die neue Baureihe drei Modelle, die

dem Ruf dieser Maschinenklasse als leistungsstarke und zuverlässige

Allrounder treu bleiben. Um die Robustheit und Langlebigkeit

dieser Radlader weiter zu steigern, verbaut Liebherr größere Achsen

und verstärkt die Stahlkonstruktionen. Für hohe Komfortstandards

haben die Entwickler das Interieur der Kabine überarbeitet.

Liebherr hat die neuen Modelle L 526, L 538 und L 546 mit Blick auf

die aktuellen Anforderungen des Marktes entwickelt. Der hydrostatische

Fahrantrieb überzeugt dem Hersteller zufolge weiterhin mit

Kraftstoffeinsparungen von bis zu 25 Prozent im Vergleich zu Radladern

derselben Größenklasse. Um die Einsatzvielfalt zu erweitern,

bietet Liebherr zahlreiche einsatzspezifische Lösungen. Etwa können

Kunden bei diesen Modellen zwischen Z-Kinematik für Standardeinsätze

und Parallel-Kinematik für Industrieeinsätze wählen.

Aus der neuen Baureihe hat das Unternehmen auf der Bauma 2016

den L 526 und den L 546 gezeigt. Diese beiden Modelle haben in

Standardausführung Kipplasten von 7.700 kg beziehungsweise

10.500 kg und Schaufelgrößen von 2,1 m3 beziehungsweise 2,8 m3.

Größere Achsen und robuste Stahlkonstruktion

Ein wichtiges Einsatzgebiet der neuen Radlader ist beispielsweise

die Recyclingindustrie, wo Betreiber besonders hohe Ansprüche

an die Maschinen stellen. Mehrschichtbetrieb mit bis zu 6.000 Betriebsstunden

pro Jahr und das Arbeiten mit Vollgummi-Reifen oder

geschäumten Reifen sind typisch für Radlader-Einsätze in dieser

Branche. Zuverlässigkeit ist oberstes Gebot, da Radlader in Recyclingbetrieben

häufig Schlüsselrollen im Produktionsprozess über-

nehmen. Mit gezielten Investitionen in die Robustheit hat Liebherr

die neuen Allround-Radlader für diese Anforderungen vorbereitet.

Um die Standfestigkeit der Maschinen zu steigern, verbaut der Hersteller

bei allen drei Modellen im Vergleich zur Vorgängergeneration

größere Achsen. Diese verfügen über automatisch wirkende Selbstsperrdifferentiale,

die auch auf unwegsamem Terrain für höchste

Traktion sorgen. Umfassende Optimierungen der gesamten Stahlkonstruktion

verbessern die Langlebigkeit der Maschinen, etwa

in anspruchsvollen Industrieeinsätzen. Im Besonderen haben die

Entwickler den Stahlrahmen sowie die beiden Hubgerüstvarianten

konstruktiv verstärkt. Hochwertige Hydraulikkomponenten runden

das Maßnahmenpaket zur Erhöhung der Langlebigkeit ab.

Effizienter Fahrantrieb sorgt für Produktivität

Dieselmotoren der Abgasstufe IV / Tier 4f treiben die neuen Radlader

der mittleren Baureihe an. Die Motorleistung ist auf die Bedürfnisse

des leistungsstarken hydrostatischen Antriebs abgestimmt. Die

Liebherr-Power-Efficiency spielt dabei eine große Rolle. Das System

regelt den Motor so, dass dieser auch bei geringer Drehzahl

die größtmögliche Kraft liefert. Der hydrostatische Fahrantrieb ermöglicht

eine zügige und stufenlose Beschleunigung in allen Geschwindigkeitsbereichen,

ohne spürbare Schaltvorgänge und ohne

Zugkraftunterbrechung. Zudem bremst er selbstständig mit, sodass

die Betriebsbremse nur unterstützend wirken muss und sie nahezu

verschleißfrei bleibt. Die stufenlose Zugkraftregulierung in Kombination

mit den automatischen Selbstsperrdifferentialen verhindert

ein Durchdrehen der Räder. Dadurch sinkt der Reifenverschleiß um

bis zu 25 Prozent und die Betriebskosten verringern sich. Das Abgasnachbehandlungssystem

umfasst Diesel-Oxidationskatalysator

(DOC), Dieselpartikelfilter (DPF) und selektive katalytische Reduktion

(SCR). Das System entspricht dem neuesten Stand der Technik

in dieser Maschinenklasse. Es reduziert die Schadstoffemissionen

effektiv.

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[ 90 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

ERDEBEWEGUNG


Weltpremiere für

31 t Radlader

HYUNDAI

Der Hersteller Hyundai nutzte die Bauma als Plattform für die

Einführung des neuen HL980. Der neue Radlader hat ein Betriebsgewicht

von 31.000 kg und bezieht seine Leistung von

dem neuen Scania DC13-Motor nach Abgasnorm Stage IV ohne

DPF (Dieselpartikelfilter), der den HL980 eine bis zu 10 % bessere

Kraftstoffausbeute bei der Lkw-Beladung und eine im Vergleich

zu seinem Vorgänger der 9A-Serie bis zu 8 % höhere Produktivität

erreichen lässt.

Die neue ROPS/FOG/FOPS-Kabine des Radladers mit voll einstellbarem

Sitz bietet dem Fahrer einen ergonomischen und angenehmen

Arbeitsplatz. Sie ist voll schallgedämmt und nutzt moderne schallmindernde

Techniken, die maximale Ruhe (68 dB) bei der Arbeit in

lauten Umgebungen wie Kiesgruben oder Abfalldepots garantieren

soll. Die neue Klimaanlage maximiert zudem die Heiz- und Kühlleistung

durch optimierten Luftstrom in der Kabine. Der elektrohydraulische,

integrierte Steuerhebel ermöglicht das einfache Führen der

Anbaugeräte.

HYUNDAI

Die HL-Serie hat einen großvolumigen Luftfilter mit automatischem Staubaustrag

und einen dreistufigen Turbo-Vorfilter als Option, um die Austauschintervalle

und die Standzeit der Elemente zu verlängern.

Ökologische Vorteile

Neben vorteilhaften Verbrauchswerten wartet die neue HL-Serie mit

zahlreichen weiteren umweltschonenden Attributen auf. Eine automatische

Motorabschaltung hält Kraftstoffverbrauch und Emissionen

zum richtigen Zeitpunkt unter Kontrolle. Die HL-Serie stellt im

Leerlauf den Motor ab. Die Betriebsart und die Zeit, die der Motor

„leer“ läuft, sind vom Fahrer je nach den Arbeitsbedingungen einstellbar,

was wiederum die Effizienz erhöht. Auch das 5-Gang-Getriebe

mit Überbrückungskupplung trägt laufend einen Teil dazu

bei, der Arbeitssituation angemessen Kraftstoff zu sparen.

Infotainment-System für hohen Bedienerkomfort

Der HL980 ist für den schnellen Zugriff auf akkurate Maschinendaten

durch seine Bediener optimiert. Der intelligente, 7 Zoll breite

Touch-Monitor bedient sich ähnlich wie ein Smartphone-Display.

Das Infotainment-System bietet dem Bediener ebenfalls die Möglichkeit,

„Miracast“ zu nutzen. Mit diesem System kann er über das

WLAN seines Smartphones die Funktionen des Mobiltelefons auf

den Bildschirm legen – inklusive Navigation, Internetsurfen, Videound

Musikwiedergabe. Der Touchscreen-Monitor und elektrohydraulische

Hebel stellen mehrere (neue) Merkmale zur Verfügung,

wie zum Beispiel Endlagendämpfung, Schaufelpriorität und Arretierstellungen

für Ausleger und Schaufel, die alle über den Touchscreen

gesteuert werden. Die Endlagendämpfung greift, wenn sich ein Anbaugerät

dem Ende seines Bewegungswegs nähert, und sorgt für

stoßfreies „Ankommen“, indem an diesem Punkt automatisch die

Bewegungsgeschwindigkeit zurückgenommen wird. Diese Funktion

kann am Monitor deaktiviert werden, falls der Bediener sie nicht

zu nutzen wünscht.

Neues Wiegesystem

Die HL-Serie verbessert die Arbeitspräzision mit einer zusätzlichen

Gewichtskalibrierung. Die automatisch/manuell kumulative Wiegefunktion

unterstützt eine höhere Arbeitseffizienz. Symbole zeigen

Gewichtsfehler an und die zweifarbige Gewichtsanzeige am Monitor

ermöglicht akkurates Wiegen für wirtschaftliches und produktives

Arbeiten.

ERDEBEWEGUNG

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 91 ]


Der A60H wird von einem

16-Liter-Volvo-Motor mit einer

maximalen Leistung von 495 kW und

einem Maximalen Drehmoment von

3.200 Nm angetrieben.

VOLVO CE

Größter knickgelenkter Dumper

VOLVO CE

Immer einsatzbereit, größer und belastbarer bietet der knickgelenkte

Dumper A60H der 60-Tonnen-Klasse von Volvo Construction

Equipment mit seiner robusten Konstruktion, dem einfachen

Wartungszugang und dem akquirierten Händlernetz kontinuierlichen

Einsatz und eine hohe Zuverlässigkeit.

Der neue A60H mit einer Kapazität von 60 Tonnen ist der größte

knickgelenkte Dumper, den Volvo Construction Equipment aktuell

zu bieten hat. Er wurde für den schweren Transportbetrieb in unwegsamem

Gelände entwickelt – einschließlich Steinbruch, Tagebau

und große Erdbewegungen. Mit seinem robusten Front- und

Heckrahmen, dem Knick-Drehgelenk und den nassen Scheibenbremsen

ist der A60H für ständige Verfügbarkeit ausgelegt.

Mit weniger mehr bewegen

Mit einer Nutzlast von 60 Tonnen lassen sich mit dem A60H die Kosten

pro Tonne senken. Die moderne Konstruktion erhöht die Kapazität

und verbessert die Kraftstoffeffizienz – es lässt sich also mehr

transportieren mit geringerem Aufwand. Der A60H wird von einem

16-Liter-Volvo-Motor angetrieben mit einer maximalen Leistung

NADO EXCOMAT SW H5

Vollhydraulisches Wechselsystem

für Bagger von 12 - 22t

von 495 kW und einem maximalen Drehmoment von 3.200 Nm. Die

Kraftstoffeffizienz des Antriebs sorgt für hohe Wirtschaftlichkeit und

Produktivität.

Betriebsdaten

Beim A60H sind die wichtigsten Daten stets verfügbar, um so die

Effizienz vor Ort zu verbessern und Kosten zu senken. Mit Systemen

wie „Matris“, „CareTrack“ und dem Onboard-Wiegesystem können

Kunden den Einsatz optimieren und die Betriebskosten reduzieren.

Volvo nutzt neue Technologien, um den Maschinenbetrieb und den

Zustand des Motors zu überwachen, woraus sich Hinweise zur Verbesserung

der Wirtschaftlichkeit ergeben. Das Onboard-Wiegesystem

gewährleistet bei jedem Zyklus die optimale Last. Die steigert

auf Baustellen aller Art und bei allen Arbeitsabläufen die Produktivität,

erhöht die Kraftstoffeffizienz und verringert den Verschleiß der

Maschine. Darüber hinaus bieten zahlreiche unterschiedliche Serviceverträge

Lösungen für vorbeugende Wartung, Komplettreparaturen

sowie eine Reihe von Serviceleistungen an, die eine vollständige

Kontrolle der Wartungskosten ermöglichen.

Hohe Wirtschaftlichkeit

Mit dem A60H steigern Kunden ihren Ertrag mit höherer Beladung

und Produktivität zu niedrigeren Kosten pro Tonne. Mit dem passenden

Antrieb, der automatischen Antriebskombinationen einschließlich

100%-Differentialsperre, dem geländegängigen Drehgestell, der

hydromechanischen Lenkung und dem aktiven Fahrwerk ist der

A60H gut ausgerüstet. Zudem ist er mit einer aktiven hydraulischen

Vorderradaufhängung für höhere Fahrgeschwindigkeiten unter

schwierigen Bedingungen ausgestattet. Dadurch bietet er dem Bediener

beim Fahren hohen Komfort und Stabilität und ermöglicht

es, mehr Material in kürzerer Zeit zu bewegen.

A60H Volvo

Einsatzgewicht kg 43.700

Nutzlast kg 55.000

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Max. Leistung,

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Max. Geschwindigkeit km/h 55

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[ 92 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

ERDEBEWEGUNG


Sortierlöffel und

Baggersteuersystem

ENGCON

Der Hersteller von Tiltrotatoren bringt jetzt eine Serie von

Sortierlöffeln auf den Markt, die das Engcon- Sortiment an Löffeln,

Greifern und sonstigem Zubehör für Bagger der Gewichtsklasse

1,5 - 32 t ergänzt.

„Unsere neuen Sortierlöffel basieren im Grunde auf dem Verkaufsschlager

Planierlöffel, der seit 2008 zum Sortiment gehört”, sagt

Johan Johansson, der bei der Engcon Holding als Konstrukteur tätig

ist. Der Sortierlöffel ist für einfache Sortierarbeiten oder für Verfüllarbeiten

vorgesehen. Der Sortierlöffel weist anstelle eines dichten

Bodens Rundstangen aus hochfestem Stahl mit einer Härte von 500

Brinell auf, die parallel zur Breite des Löffels verlaufen. Der Abstand

zwischen den Stahlstangen variiert zwischen 30 mm bei den kleineren

Löffeln und 70 mm bei den größten Modellen.

„Da auch auch der Schneidestahl eine Brinellhärte von 500 hat,

bürgt dies für eine maximale Lebensdauer”, so Johan Johansson.

Die neuen Sortierlöffel von Engcon werden in zwölf verschiedenen

Größen und in Breiten ab 900 mm für die kleineren Bagger und bis

zu 2000 mm für die größeren Bagger angeboten. Die Auslieferung

erfolgt ab dem Frühjahr 2016.

Sicher arbeiten mit neuem Steuersystem

Das neue Steuersystem des Typs „SS9-2” soll Baggerarbeiten mit vier

Schläuchen sicherer machen. Es basiert auf einem Tiltrotator, der an

zwei zweifach wirkende Druckleitungen sowie zwei Rückleitungen

angeschlossen wird, um dann von der Proportionalfunktion des

Baggers gesteuert zu werden. „Bei der Entwicklung des SS9-2 ging

es uns vor allem um die Sicherheit. Das neue Steuersystem erfüllt

die Europäische Norm SS EN ISO 13849-1:2008“, berichtet Roberth

Jonsson, Produktleiter bei Micropop, dem Hersteller von Engcons

Steuersystem, und er fährt fort: „Die Verriegelungsfunktion ist noch

sicherer geworden. Die Methode entspricht zudem den Anforderungen

von EN 13031 und erinnert stark an das proportionale Steuersystem

DC2.”

Maschinen mit Schwankungen bei der Spannungsversorgung, die

bei 12 Volt-Geräten beim Start ein häufig auftretendes Problem

sind, bewältigt das SS9-2 dem Hersteller zufolge problemlos. Dazu

gekommem sind deutlichere Fehleranzeigen und Alarmcodes. Sie

werden nun übersichtlich im Display angezeigt. Das SS9-2 wurde

im Herbst und Winter 2015 in der Praxis getestet. Anfang 2016 lief

schließlich die serienmäßige Lieferung an.

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05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 93 ]


Präzise Fundamente für Berliner Stadtautobahn

VERMESSUNGSTECHNIK

Einmal quer durch den Berliner Bezirk Neukölln zieht sich derzeit

eine der längsten Baustellen der Hauptstadt: Auf rund 3,2 Kilometer

Länge wird die Autobahn 100 vom Autobahndreieck Neukölln

nach Norden bis zum Treptower Park ausgebaut. Offiziell ist dies

der 16. Bauabschnitt des Weiterbaus des Berliner Autobahnrings.

Ein 17. Abschnitt soll noch folgen, aber schon dieses 2013 gestartete

und wohl bis 2022 beendete Teilstück für rund 473 Millionen

Euro mitten in einer Weltmetropole hat es in sich:

Die sechsspurige Trasse verläuft auf 385 Metern Länge im Tunnel

und auf gut 2,3 Kilometern in bis zu sieben Meter tiefer sogenannter

Troglage. Dafür müssen in Längsrichtung insgesamt 27

zusammenhängende Baugruben oder auch Baudocks mit einer

Gesamtlänge von rund 2.700 Metern errichtet werden. Sie sind jeweils

zwischen 28 und 132 Meter lang, 34 bis 52 Meter breit sowie

bis zu 30 Meter tief – und allesamt mit Wasser gefüllt. Um darin die

punktgenauen Bohrungen für die Fundamente zu setzen und zu

dokumentieren, kommt jetzt die Leica „Icon rig IRD3“ Maschinensteuerung

für Bohrgeräte zum Einsatz.

Fundamente bei Berliner Großbauten sind im Grunde wie Fundamente

in Venedig: Der hohe Grundwasserpegel der Stadt macht

fast immer umfangreiche Pfahlgründungen notwendig. Das ist

auch beim Ausbau der Stadtautobahn 100 nicht anders. Ein zentra-

GPS gesteuerte Positionierung

über dem Bohrloch.

les und eigenständiges Wassermanagement der Großbaustelle soll

darum für eine Grundwasser schonende Bauweise sorgen. Wasserdichte

Baugruben oder auch Baudocks, die abhängig von Baugrund,

Grundwasserstand, Baustellenlogistik und Stadtgeografie zwischen

28 und 132 Metern lang sowie 34 bis 52 Meter breit sind, stellen das

Herzstück dar. Denn abhängig von einzelne Bauphasen und Bauzuständen

fallen Kompensationswasser, Lenzwasser und Restwasser

sowie im Notfall auch Havariewasser an. Kompensationswasser ist

während des Nassaushubs der Baudocks erforderlich, um den entstehenden

Grundwasserdruck auszugleichen. Damit es zu keinen

Grundwasserbewegungen oder Absenkungen des Grundwasserstandes

außerhalb der Baudocks kommt, muss während des Erdaushubs

zudem auf einen konstanten Wasserpegel innerhalb des Baudocks

geachtet werden. Darum wird in ausreichender Menge und

in Abhängigkeit vom täglichen Erdaushub Wasser in die Baudocks

zu- oder abgepumpt und das vorhandene Wasser vom zentralen

Wassermanagement entsprechend verteilt.

Unterwasserarbeiten erfordern spezielle Lösung

Praktisch bedeutet das, sämtliche Fundamente für die spätere Autobahntrasse

– die sogenannten Baugrubensohlen – sind unter Wasser

zu errichten. Eine solche Sohle muss man sich als dicke Betondecke

vorstellen, die außerdem durch Betonanker im Boden erstens gegen

Auftrieb zu sichern ist und zweitens das Gewicht des späteren Bauwerks

gleichmäßig auf tragendem Gestein verteilt. Erst wenn diese

Arbeit beendet ist, können die Baugruben leer gepumpt – in der

Fachterminologie des Tiefbaus „gelenzt“ – werden. Nach dem Bau

eines Ingenieurbauwerks, Tunnels oder Trogs kann der normale Straßenbau

dann überhaupt erst beginnen. Das heißt aber, sämtliche

Bohrungen für diese Anker – im Prinzip nichts anderes als Pfähle aus

Stahlbeton – müssen von schwimmenden Pontons aus vorgenommen

werden. Klassische Baustellen-Absteckungen mit Holzpflöcken

und Seilen, um die künftigen Bohrlöcher zu markieren, sind auf der

Wasseroberfläche aber natürlich nicht möglich. Bei der verlangten

Lagepräzision der insgesamt mehreren Tausend Bohrungen im Zentimeterbereich

und einer außerdem geforderten umfangreichen

(digitalen) Dokumentation wurde daher schnell klar, dass es einer

mit dem Bohrgerät verbundenen Lösung bedurfte.

www.apolczer-baumaschinen.de

LEICA GEOSYSTEMS

Doppel-GNSS-Antenne macht‘s möglich

Über den Leica Geosystem Partner CCS Construction Competence

Shop wurde das verantwortliche Unternehmen Ed. Züblin auf Leica

„Icon rig IRD3“ aufmerksam. Eine auf dem oberen Ende des Bohrgestänges

montierte Doppel-GNSS-Antenne plus weiterer Sensoren

für die Winkelausrichtung des Bohrers erlaubt damit auch auf

dem Wasser zentimetergenaue Positionierung. Das Bohrgerät selbst

wird dabei gewissermaßen zum Rover, der die Korrekturdaten seiner

GNSS-Messung vom zentralen Baustellendifferential empfängt.

Das Gerät stellt dem Maschinenführer dann Punktlisten auf der Anzeige

im Führerhaus bereit und führt ihn so schnell und präzise an

die gewünschten Stellen. Auch Bohrmuster kann der Fahrer direkt

dem Bildschirm der Bedieneinheit entnehmen, für deren intuitives

Konzept überdies nur eine kurze halbtägige Schulung erforderlich

ist. Zugleich wird jede Bohrung automatisch dokumentiert und zu

jedem beliebigen Zeitpunkt kann der Baufortschritt abgerufen werden.

Drei Bohrgeräte wurden in Berlin zunächst auf Mietbasis ausgestattet,

doch mit Blick auf die noch rund zwei Jahre andauernden

Bau- und Bohrarbeiten fiel bereits nach zwei Monaten Erfahrung mit

den Effizienzgewinnen der Leica-Lösung eine Kaufentscheidung für

diese Maschinensteuerung, mit der sich laut Hersteller jedes schwere

Bohrgerät leicht nachrüsten lässt.

[ 94 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

ERDEBEWEGUNG


Bestes Messe-Ergebnis der Firmengeschichte

KINSHOFER

KINSHOFER

Für die Kinshofer Group sowie ihre Tochterunternehmen Demarec,

RF System und Auger Torque war die Bauma 2016 eigenen Angaben

zufolge ein großer Erfolg. Kinshofer ist ein bekannter Hersteller von

Anbaugeräten für Ladekrane, Bagger und Baggerlader. Dass die Kinshofer

Group seit ihrem ersten Bauma-Auftritt stark gewachsen ist,

ließ sich auch an einem 50 % größeren Stand ablesen. Hinzu kamen

in diesem Jahr ein eigener Hallenstand für die Tochterfirma Auger

Torque, um auch deren umfangreiches Programm zu präsentieren.

Außerdem waren auf dem Freigelände-Stand die Schwesterunternehmen

Darda und Brokk mit fernsteuerbaren Minibaggern bzw.

dazu passenden Abbruchgeräten zum zweiten Mal mit von der Partie.

Live-Demonstrationen

Neu am Stand des Unternehmens war in diesem Jahr die kommentierte

Live-Demo-Show, bei der zwei Trägergeräte das rasche

Durchwechseln anhand cleverer Anbaugeräte wie den beiden neuen

„NOX“-Tiltrotatoren im Einsatz demonstrierten. Die Show war ein

Besuchermagnet. Eyecatcher waren dabei neben dem „TR14NOX“

mit integriertem Dreifinger-Gripper und einem „TR19NOX“ zwischen

zwei vollhydraulischen Oilquick-Schnellwechslern auch der praktische

Einsatz des „Icon iXE3 3D“ Grabsystems, das in Kooperation

mit dem Unternehmen Leica installiert wurde. Besucher konnten

die präzise wie sensible „Noxprop“-Steuerung sowohl in der Simulation

als auch real selbst bedienen und testen: Das Handling der

beiden Joy-Sticks, mit denen man den Demo-Bagger fernsteuerte,

begeisterte dem Unternehmen zufolge viele Baggerfahrer derart,

dass auch hier die Aufträge folgten.

Schnellwechsler- und Löffelpalette

Zum ersten Mal auf der Bauma wurde die Palette an Kinshofer-Schnellwechslern

und Löffeln in voller Breite gezeigt, mit Systemen

sowohl für den nationalen wie für den internationalen Markt

und deren Sicherheitsbestimmungen. Dass der Hersteller sich auch

nach Kundenbedürfnissen richtet, zeigt der weiterentwickelte „Pinto-Pin

X-Lock“ Schnellwechsler und seine vollhydraulische Version

mit aktivem Schmutzschutz. Hinter den Schnellwechslern erstreckte

sich zudem ein Feld mit orangefarbenen Anbaugeräten für Ladekrane

bis zu einem Podest mit „NOX“ Tiltrotatoren jeder Größe. Als

Fazit gibt die Unternehmensgruppe an, dass das Messeergebnis das

beste der Firmengeschichte war.

Anbaugeräte

für echte Profis

Langlebige Produkte für

maximale Zuverlässigkeit

unter schwierigen Bodenverhältnissen

in Skandinavien getestet!

Vielen Dank für Ihren Besuch

auf unserem bauma Stand!

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ERDEBEWEGUNG

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 95 ]


JCB

Die neuen Modelle 411, 417, 427 und 437 sind mit Tier 4 final/Stufe IV-konformen Motoren ohne kostenintensive Dieselpartikelfilter ausgerüstet.

Höhere Leistung und Komfort

im mittleren Ladersegment

MASCHINEN-UPGRADE

Das Unternehmen JCB rüstet das mittlere Radladersegment mit

Features des Flaggschiffs 457 für die Modelle 427 und 437 und

die kleineren Lader 411 und 417 auf.

Die neuen JCB Radladermodelle 411 und 417 werden von den Tier 4

final/ EU Stufe IV-konformen JCB „EcoMax“-Dieselmotoren angetrieben,

die den 411 mit 81 kW (108 PS) und den 417 mit 108 kW (125 PS)

ausstatten. In den größeren Ladern 427 und 437 ist ein Tier 4 final/EU

Stufe IV-konformer Cummins-Dieselmotor mit 133 kW (179 PS) bzw.

136 kW (183 PS) im Einsatz. Der emissionstechnischen Gesamtstrategie

des Herstellers folgend, erfüllen beide Motoren die aktuellen

Abgasnormen ohne einen Dieselpartikelfilter (DPF). Auf diese Weise

werden Betriebskosten gesenkt. Alle Tier 4 final-Radlader haben jetzt

eine einteilige Motorhaube, die sich für den verbesserten Wartungszugang

zu Motor und Kühleinheit elektrisch oder von Hand heben

lässt. Zugunsten maximaler Produktivität und Effizienz fahren die

Maschinen mit automatischen Lastschaltgetrieben. Die einteilige

Motorhaube bildet zudem eine Dichtung um den Motorraum herum,

wodurch weniger Staub und Schmutz eindringen. Ein Umkehrlüfter

ist optional erhältlich.

Hoher Bedienerkomfort

Alle vier neuen Radlader verfügen über die „Command-Plus“-Kabine.

Bei diesem neuartigen ROPS-Aufbau sind die B-Säulen gleich weit

Das Modell 437 besitzt eine Schaufel mit 2,7 m3 Volumen.

wie das Heck auseinandergestellt, was auch den größeren Innenraum

mit Panorama-Frontscheibe erklärt. „Command Driving Position“

nennt JCB die Fahrerposition mit überarbeiteten Pedalen, einer

einstellbaren Lenksäule und sitzmontierten Hydraulikhebeln. Schalter

und Zusatzsteuerungen wurden an der rechten B-Säule neu angeordnet,

sodass der Bediener in einem übersichtlicher angelegten

Innenraum problemlosen Zugriff auf sämtliche Bedieneinrichtungen

der Maschine hat. Vollfarbige LC-Displays zeigen die Bedienerbildschirme

des Laders und dienen als Monitor für eine Heckkamera.

Die „Command-Plus“-Steuerung ermöglicht es dem Bediener, den

Volumenstrom der Zusatzhydraulik im Hauptbildschirm einzustellen.

Ebenso lässt sich am Monitor eine Fahrgeschwindigkeit einstellen,

bei der sich die optionale automatische Ladeschwingendämpfung

SRS zuschaltet sowie die Zeitschaltung für automatische

Lüfterumkehr zum Reinigen der Kühleinheiten. Ein Hilfemenü zeigt

dem Bediener bei Bedarf die Funktionen aller Schalter an.

Design zum Arbeiten

Die Radlader 411 und 417 sind serienmäßig mit HT-Hubgerüsten

ausgestattet. Somit werden Ladearbeiten erleichtert und die Tragleistung

für Werkzeuge wird verbessert. Die Hubgerüste sind mit

und ohne Parallelhubausführung erhältlich, sodass ein optimaler

Schaufelbetrieb gewährleistet ist. Beim Modell 411 beträgt der

Schaufelinhalt 1,4 m3 und beim Modell 417 1,7 m3. Die größeren

Modelle können mit einer Auswahl an HT- oder ZX-Hubgerüsten in

gewünschter Länge bestellt werden. Somit eignen sie sich für alle

Industrieanwendungen. Das Modell 427 ist mit einer Schaufel mit

2,4 m3 Volumen ausgestattet, während das Modell 437 über eine

größere Schaufel mit einem Volumen von 2,7 m3 verfügt.

[ 96 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

ERDEBEWEGUNG


Keine Probleme - nur Lösungen

Stromerzeuger und Wasserpumpen von Yamaha

EF1000iS

EF2000iS

EF2400iS

EF2800i

EF3000iSE

Das Modellprogramm der Yamaha Stromerzeuger umfasst fünf 4-Takt-Modelle - vom handlichen 1000er für den Hobbybedarf

bis hin zum 3000er für den harten Profi-Einsatz. Dank Inverter-Technologie mit Pulsweitenmodulierung sorgen sie für

hochwertigen, schwankungsarmen Strom und mit ihrer Schalldämmung arbeiten sie sehr geräuscharm. So sind Sie überall

netzunabhängig mit Elektrizität versorgt.

YP20G

Die schaffen was weg! Yamahas Wasserpumpen-Sortiment umfasst zwei Modelle – die YP20G mit einer Förderleistung von

600 Litern pro Minute und die YP30G mit 980 Litern pro Minute. Die Pumpen werden von geräuscharmen 4-Taktmotoren

angetrieben und haben ein besonders leichtes Gehäuse aus speziellem Aluminiumguss. Serienmäßig im Lieferumfang: Saugkorb

und Schlauchkupplung mit Schlauchschellen und Werkzeug-Set.

YP30G

www.yamaha-motor.de

Yamaha empfiehlt

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 97 ]


Kabelsucher erleichtert Erdarbeiten

HOLTE ELECTRONICS

Michael Wohlfahrt ist Inhaber eines Baggerbetriebs und einer Baumaschinenvermietung

in Volkmannsdorf. Um seine Arbeit effizienter

und schneller zu gestalten, setzt er zum Suchen von Elektro-,

Telefon- und Starkstromkabeln einen Kabelsucher ein. Ihm zufolge

funktioniert das Gerät bis zu einer Tiefe von 150 cm.

„Um mir vor den Erdarbeiten auf der Baustelle unkompliziert und

sicher ein Bild von der Lage zu machen, ist es genau das, wonach

ich gesucht habe“, betont Wohlfahrt. Zudem muss der Unternehmer

nicht mehr auf externe Dienstleister setzen, um die Aufträge termingerecht

abzuwickeln. Mit dem Kabelsucher lässt sich der Kabelverlauf

genau feststellen und somit schnell eingrenzen. „So haben wir

haben wir generell weniger Standzeiten“, erklärt Michael Wohlfahrt

weiter.

Einfache Handhabung, schnelle Kontrolle

Der Kabelsucher wurde von Stian Holte aus Norwegen entwickelt.

Das Gerät soll eine Ergänzung sein und zur Kontrolle dienen. Oft

sind Kabelpläne nicht genau oder innerbetriebliche Leitungen nicht

dokumentiert. Gelegentlich sind auch Farbspraymarkierungen nach

einem Mutterbodenabtragung nicht mehr erkennbar. Genau hier

macht sich das handliche Kabelsuchgerät bezahlt. Michael Wohlfahrt

hat das Gerät seit knapp zwei Jahren im Einsatz. Die Bedienung

des Detektors ist einfach. Durch ein akustisches Signal lässt sich

nach kurzer Einweisung der Verlauf und die Tiefe von Kabeln genau

lokalisieren. „Wir haben uns schnell mit der Bedienung zurechtge-

funden. Kürzlich mussten wir für die Verlegung von Dränagenleitungen

eine Starkstromleitung auf freiem Feld suchen. Durch die Kabelmerksteine,

die als Messpunkte den Verlauf angeben sollen, war

zwar die Richtung erkennbar, aber nicht die genaue Lage. Wir haben

dann mit dem Kabelsucher in kürzester Zeit die genaue Position und

Tiefe der Starkstromleitung finden können. Damit konnten die Erdbauarbeiten

für das Verlegen der Dränageleitung ohne Verzögerung

weitergehen“, ergänzt Wohlfahrt.

MICHAEL WOHLFAHRT

Der Kabelsucher von Stian Holte ist klein, handlich und zuverlässig.

NEUES VON ENGCON

▲ ePS POSITIONING SYSTEM

Das engcon Positioning System bietet

zusammen mit dem Baggersteuerungssystem

oder einer 3D-Steuerung eine maximale

Kontrolle der Geräteposition. Die Effizienz

und Genauigkeit des Tiltrotators wird dadurch

enorm erhöht.

◄ QSC SCHNELLWECHSLER-

VERRIEGELUNGSSYSTEM

engcon`s neue und universelle Steuerungskonsole

die die Bedienung von sämtlichen

Schnellwechslern revolutionieren wird.

Sichere und einfache Bedienung aller

Schnellwechslermarken.

▲ GRD ABNEHMBARE

GREIFERKLAMMER

engcon`s neue abnehmbare Greiferklammer

mit einfacher Handhabung beim an- und

ablegen. Angepasst für engcon`s Q-Safe –

dem sichersten Schnellwechsler am Markt.

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[ 98 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

ERDEBEWEGUNG


HYDREMA

Bereits am ersten Tag der Bauma war der Hydrema Messestand stark frequentiert.

Kurzheckbagger zieht Kunden an

HYDREMA

Das Unternehmen Hydrema blickt auf eine erfolgreiche Bauma

zurück. Angefangen hat alles bei sonnigem Wetter und der Standparty

am Montag. „Bereits am ersten Tag war unser Stand voll mit

Besuchern und Interessenten und zusammen mit den am Stand

vertretenen Händlern hatten wir alle Mühe, allen Besuchern und

Interessenten gerecht zu werden. Mit fast 200 Leuten war unser

Stand zur Stand-Party voll besetzt und wir hatten einen fantastischen

ersten Tag. Schon da zeigte sich die hohe Loyalität zum

Produkt und zur Firma, denn alle geladenen Gäste waren gekommen“,

erzählt Vertriebsleiter Martin Werthenbach.

„Es verging tatsächlich kein Tag, an dem nicht bei uns Aufträge geschrieben

worden sind, und was mindestens genauso gut ist, ist das

überaus riesige Interesse an unseren Maschinen. Auch zahlreiche

große bedeutende Kunden ließen sich sehr gründlich über die technischen

Details und Vorteile unserer Maschinen informieren. Unsere

deutlich verbesserte Marktpräsenz hat sich einmal mehr bestätigt.

Die Kombination aus Marketing und qualifizierten Vertriebspartnern

hat dafür gesorgt, dass wir bis zum letzten Tag alle Hände voll zu tun

hatten, um alle unsere Besucher und Kunden ordentlich zu betreuen.

Auch die Konzernleitung aus Dänemark war total beeindruckt

von der Dynamik und Energie, die an unserem Stand wahrzunehmen

war.“

Mit einem sich ständig drehenden MX16 Rail, der Zweiwegevariante,

und einem MX14, der quer zum Oberwagen stehend den Tieflöffel

quasi fast mit Kontakt zum Unterwagen abgestellt hat, zeigte

man bei Hydrema, was einen Kurzheckbagger ausmacht, nämlich

nicht nur das kurze Heck, sondern auch der kurze vordere Schwenkradius.

„Die außerordentliche hydraulische Kraft der Maschine ist

am Markt mittlerweile allgemein bekannt. Was noch fehlte, war das

breite Wissen, dass Hydrema ein Premium-Hersteller ist, der dem

Unternehmer durch zahlreiche Alleinstellungsmerkmale wirtschaftliche

Vorteile bietet und dem Fahrer einen extrem komfortablen Arbeitsplatz.

Das alles gepaart mit einer Fertigungsqualität höchster

Güte. Obwohl sich alle Hersteller bemüht haben, eine vergleichbare

Maschine zu zeigen, kommen sie alle nicht an die Leistungswerte

des MX heran. Wir haben weiterhin mit der Maschine deutlich die

Nase vorn und behaupten zahlreiche Alleinstellungsmerkmale mit

diesem Produkt“, erzählt der Vertriebsleiter.

„Was uns auch gefreut hat, ist die Tatsache, dass zahlreiche Alt-Kunden,

die aus früherer Zeit einen Mehrzwecklader gekauft hatten,

sich ebenfalls wieder bei uns gemeldet haben, weil sie sich freuten,

dass wir durch das dichte Händlernetz wieder vor Ort mehr präsent

sind. Also alles in allem eine fulminante Bauma 2016 für uns“, bestätigt

Martin Werthenbach.

,

Der MX16 Rail, die Zweiwegevariante des Kurzheckbaggers war so aufgebaut,

dass er sich ununterbrochen drehte. So konnten Besucher die Maschine aus

allen Blickwinkeln betrachten.

ERDEBEWEGUNG

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 99 ]


ABBRUCH . BRECHEN . SIEBEN . RECYCLING

Die Kombi-Abbruchzange CC

5000 hat eine neu gestaltete

Aufhängung für das nun einteilige

Gehäuse bekommen und

eine verbesserte Zangenarmlagerung.

ATLAS COPCO

Hydraulische Anbaugeräte

mit mehr Durchsatzleistung

ATLAS COPCO

Die Anbaugeräte in Atlas Copcos neuer Generation von BC Backenbrecherlöffeln

erreichen einen bis zu 30% höheren Materialdurchsatz

als frühere Modelle. Die neuen BC Backenbrecherlöffel

sind trotz deutlich reduzierter Wartungsanforderungen in hohem

Maße widerstandsfähig gegen Verschleiß und Materialermüdung

und gleichzeitig noch zuverlässiger. Die Backenbrecher gibt es in

den beiden Versionen BC 2500 und BC 3700 mit Varianten für Trägergeräte

von 22 bis 38 Tonnen. Die robusten Backenbrecherlöffel

empfehlen sich für kleine Aufgaben bei Abbruch, Recycling oder

Straßenbau, wo sie häufig die effiziente Alternative zu einem mobilen

Backenbrecher darstellen. Mit einem Materialdurchsatz von

bis zu 110 Tonnen pro Stunde bieten sie, in Abhängigkeit von der

Mobilität des Trägergerätes, auch in Sachen Betriebsreichweite eine

hohe Flexibilität.

Kombi-Abbruchzange

Bei der neuen Kombi-Abbruchzange CC 5000 wurden Stabilität

und Nutzungsdauer durch optimierte Bauweise und höheres Gesamtgewicht

nochmals verbessert. Als robuster Partner im harten

Umfeld schwerer Abbrucharbeiten bietet dieses Abbruchwerkzeug

eine Kombination aus hoher Brechkraft, kurzen Zykluszeiten und

großer Zuverlässigkeit. Zu den bemerkenswerten konstruktiven Änderungen

bei diesem neuesten Modell gehören eine neu gestaltete

Aufhängung für das nun einteilige Gehäuse, weniger Bauteile im eigentlichen

Gehäuse und eine verbesserte Zangenarmlagerung. Im

Auflagebereich gibt es nun geschweißte Platten und breitere Buchsen

bieten eine größere Oberfläche.

Beton-Abbruchzange

Die neue Beton-Abbruchzange CB 2500 ist eine gute Wahl für Trägergeräte

mit großer Arbeitshöhe oder langem Ausleger. Mit einer

Backenöffnung von 1.100 mm und einem Gewicht von nur 2.580

kg hat die CB 2500 beim Schneiden von Trägern und Schwerbeton

in großer Höhe laut Hersteller leichtes Spiel. Die CB 2500 entwickelt

eine Brechkraft von 100 Tonnen und ist damit Grundmauern bis zu

einer Stärke von 900 mm gewachsen. Sie ist eine ebenso gute Wahl

für lärmsensible Bereiche und kann in Wohngebieten eingesetzt

werden, wo hydraulische Aufbrechhämmer unzulässig sind.

Die neue Generation

BC Backenbrecherlöffel

erreicht einen bis zu 30 %

höheren Materialdurchsatz

als die Vorgängermodelle.

Die Beton-Abbruchzange

CB 2500 entwickelt eine

Brechkraft von 100 t und kann

in lärmsensiblen Gebieten

eingesetzt werden.

[ 100 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

ABBRUCH . BRECHEN . SIEBEN . RECYCLING


Abbruchzange mit

speziellem Eilgang

WIMMER

Für die Firmengruppe Wimmer aus Thalgau war die Bauma 2016

eine gute Möglichkeit, die Leistungen des Unternehmens im großen

Rahmen zu präsentieren. Neue Produkte wurden dem internationalen

Fachpublikum vorgestellt. Der Messestand zeigte die großen

Schwerpunkte des Herstellers: Spezialtiefbau, Tunnelbau und Bohrtechnologie.

Im Bereich Bohrtechnik ist Wimmer am internationalen

Markt erfolgreich unterwegs.

Hohe Drehmomente, große Bohrdurchmesser, Verrohrtes Bohren

und die Verwendung von Imloch-Bohrhämmern, diese Technologien

werden von dem Unternehmen vehement weiterentwickelt.

Ebenfalls spielt Gewichtsreduktion eine große Rolle. Diese Faktoren

werden von den Anwendern honoriert. Zwei Bohranlagen wurden

am Messestand ausgestellt, eine weitere war am Stand der Firma

Kaiser zu sehen. Wimmer präsentierte zudem seine neuartige

Bohranlage „AB2300 Drill&Split“. Eine maßgeschneiderte Hochleistungs-Bohranlage

mit automatischem Spaltmechanismus.

Ebenso zeigte der Hersteller seine neue Abbruchzange „Topcut Alligator“.

Die große Maulweite, eine hohe Beißkraft und ein spezieller

Eilgang sorgen hier für eine gute Abbruchleistung.

Geschäftsführer Andreas Wimmer über die Bauma 2016: „Seit 30 Jahren sind

wir Aussteller auf der Bauma – dieses Jahr konnten wir einen besonders starken

Besucherandrang auf unserem Stand messen. Speziell unser Löffelkonfigurator

wurde von den Kunden vor Ort getestet und sehr positiv aufgenommen.

Mit diesem Online-Tool kann in nur wenigen Schritten ein Baggerlöffel

konfiguriert werden. Eine Innovation in der Baubranche! Insgesamt konnten

wir uns auf der Bauma 2016 abermals als international agierender Player mit

Kompetenzen in allen Bereichen rund um den Hydraulikbagger präsentieren.“

WIMMER

Start des neuen

Automatische Screening-System 25/60 mm

ABBRUCH . BRECHEN . SIEBEN . RECYCLING

Wir präsentierten auf der

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

München 2016 Moscow 2016

[ 101 ]


HARTL CRUSHER

Der Hartl „Performance Skid“ ist eine flexible Antriebseinheit, die eine hohe Leistung generiert.

Flexible Antriebseinheit mit Docking Station

MOBILE BRECHANLAGEN

Der neue Hartl „Performance Skid“ ergibt in Kombination mit dem

Hartl „Bucket Crusher“ eine mobile Brechanlage mit vielen Vorteilen.

Die flexible Antriebseinheit mit Docking Station ist für Anbaugeräte

wie Schaufelbrecher, Separatoren und Schredder geeignet.

Hohe Leistung

Der bisher kritisierte geringere Durchsatz bei Schaufelbrechern

(durch eine unproduktive Schwenkzeit) konnte durch die konstante

Beschickung eliminiert werden und braucht laut Hersteller den

Vergleich mit herkömmlichen Brechanlagen nicht mehr zu scheuen.

Höhenverstellbarkeit

Das bisher ungelöste Problem der geringen Auslaufhöhe bei Brechanlagen

wird durch die stufenlose Höhenverstellbarkeit der Brecheinheit

am „Performance Skid“ elegant gelöst. Vor allem Kunden, die

armierten Stahlbeton, Betonschwellen oder Eisenbahnschwellen

brechen müssen, profitieren von diesem neuen Feature.

Kippfunktion

Lange Stehzeiten durch sogenannte „Stopfer“ im Brecher gehören

dem Hersteller zufolge der Vergangenheit an. Das Auskippen der

Brecheinheit löst diese Problematik per Knopfdruck. Die Firma Hartl

bietet den „Performance Skid“ mit einem HBC 950 Brecher (Einlauföffnung

950 x 525 mm) für Neueinsteiger und erfahrene Anwender

an. Der standardisiert integrierte Hakenlift lässt die Gesamtanlage

leicht transportieren und rasch umstellen.

Baukastensystem

Das Unternehmen Hartl Crusher bietet ab sofort auch ein Baukastensystem

an. Kunden können sich so eine individuelle Lösung nach

ihren Bedürfnissen zusammenstellen. Und das bis hin zur kompletten

Aufbereitungsanlage. Jedes Modul kann in Kombination aber

auch alleine genützt werden. Teure Transporte mit Tieflader und

Spezialgenehmigungen sind dadurch Vergangenheit.

Greifer f ür echte Meister

Kerim Homri, Linebacker

NewYorker Lions

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[ 102 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

ABBRUCH . BRECHEN . SIEBEN . RECYCLING

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Prallmühlen-Relaunch überzeugt Kunden

DSB INNOCRUSH

Auf der Bauma präsentierte sich der österreiche Brecherhersteller

Dsb Innocrush unter anderem mit zwei seiner aktuellen Anlagen:

der überarbeiteten Innocrush 35 samt aufgebauter Siebbox IS2

sowie der bewährten Innocrush 30.

Die neu entwickelte Prallmühle Innocrush 35 fand bei den Messebesuchern

großen Anklang und wurde an Ort und Stelle sechs Mal von

Kunden aus Deutschland, der Schweiz und Nordafrika bestellt. Sehr

„aufgräumt“ und weiterhin ohne unnötige Zusätze präsentierte sich

die Maschine in geändertem Design. Das Hauptaustrageband ist

nun länger und steiler, was eine höhere Abwurfhöhe bedeutet. Die

Poclain Radialkolbenpumpe wird direkt mittels Zahnriemen vom

CAT Dieselmotor angetrieben und das Motorpaket ist hydraulisch zu

öffen. Das Laufwerk wurde nach vorne versetzt, was eine optimale

Gewichtsverteilung, auch bei aufgebauter Siebbox, bedeutet. Trotz

neuem Design liegt das Hauptaugenmerk auf der Funktionalität der

Maschine. Eine Kundenmeinung zur Innocrush 35: „Ich bin langjähriger

Anwender der Innocrush Maschinen und war, ehrlich gesagt,

ziemlich skeptisch, denn meist ist ja neues Design mit Abdeckungen,

die keiner braucht bzw. die den optimalen Zugang zu vielen

Komponenten erschweren, verbunden. Deshalb war der heutige

Besuch auf der Messe ein absolutes Muss. Aber, wie auch in der Vergangenheit,

hat mich das Team mit ihrer neuen stylischen Maschine,

bei der der Fokus weiterhin klar auf Funktionalität liegt, überzeugt!“

Lieferumfang

Das Unternehmen Dsb Innocrush liefert grundsätzlich einfache Anlagen,

die standardmäßig schon mit einem All-in-Paket ausgestattet

sind. So sind das absenkbare Hauptaustrageband, der patentierte

„innodrive“, die Funkfernbedienung, der Magnetabscheider, das

Staubunterdrückungssystem, das Seitenaustrageband sowie der

Servicetechniker zur Einschulung bereits im Standard-Komplettpaket

ohne Mehrpreis enthalten.

DSB INNOCRUSH

Die neue Innocrush 35 inkl. Siebbox IS2 feierte auf der Bauma

ihren Relaunch. Im Hintergrund die bewährte Innocrush 30.

Der Durchbruch

Der R1100S schlägt ein!

Starke Nachfrage & höchst positive

Resonanz auf der Bauma 2016.

Ü Transport ohne Sondergenehmigung

Ü Quick Start mit neuer Steuereinheit

Ü Leistungssteigerung dank längerer

Siebbox und automatischer, stufenloser

Regelung der Fördergeschwindigkeit

Ü Anpassung der Motor-, Rotor- und

Vibrogeschwindigkeit während des

Betriebs mit neuer Funkfernsteuerung

Ü Stufenlose, vollhydraul. Spaltverstellung

Ü Senken der Siebbox f. einfache Wartung

Ü 2-funktionales Rückführ-/Haldenband

Ü Erhältlich mit TIER3 oder TIER4f Motor

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BAU [ 103 ]


C. CHRISTOPHEL

Das Unternehmen Wünschendorfer Dolomit hat sich nach ausführlicher Beratung durch die Firma C. Christophel und einem Testlauf für die Powerscreen Siebanlage

„Warrior 2400“ entschieden.

Beratung bringt Erfolg im Untertagebau

C. CHRISTOPHEL

Für die Firma Wünschendorfer Dolomit entstanden nach der

Erschließung eines neuen Abbaufeldes unter Tage neue Anforderungen

an ihre Aufbereitungstechnik. Die Aufgabe bestand

darin, eine mobile Siebanlage zu finden, die dauerhaft im

Zweischichtbetrieb arbeitet und dabei Stundenleistungen von

300 – 500 Tonnen bewältigt sowie gesprengtes Haufwerk bis

600 mm x 600 mm x 600 mm störungsfrei verarbeiten kann. Neben

sauberen Trennschnitten bei 26 mm und 75 mm sollte die Siebanlage

auch noch wahlweise mit Strom oder autark mit Dieselmotor

betrieben werden können.

Als Exklusivhändler der Marke Powerscreen konnte die Firma C.

Christophel auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Nach

einer gründlichen Analyse der Aufgabenstellung sowie der individuellen

Gegebenheiten vor Ort kam man gemeinsam zu dem Ergebnis,

dass die vom Kunden gestellten Anforderungen nur durch eine

„Warrior 2400“ von Powerscreen angemessen zu lösen sind.

800 t pro Stunde

Die Warrior 2400 ist eine leistungsstarke Grobstücksiebanlage, die

durch ihren besonders robusten „Huck-Bolt“- Siebkasten je nach

Aufgabenstellung bis zu 800 Tonnen pro Stunde schafft. Die Maschine

ist standardmäßig mit einem 10 m3 großen Aufgabetrichter

ausgestattet und ca. 46 t schwer.

Optional wurde die Warrior 2400 bei der Firma Wünschendorfer Dolomit

mit einer seitlichen Trichtererhöhung zur rückwärtigen Radladerbeschickung

sowie einem robusten Plattenband im Aufgabebunker

ausgestattet, womit das Gesamtgewicht der Anlage ca. 50 t

beträgt. Weiterhin wurde die Anlage um eine „Dual Power“ Einheit

erweitert.

Testlauf überzeugt

Diese ermöglicht es, die Siebanlage wahlweise autark mit Dieselmotor

oder Strom aus der „Dose“ zu betreiben. Weltweit einzigartig

für eine Grobstücksiebanlage ist der über drei Wellen angetriebene

6.100 mm lange und 1.830 mm breite Doppeldeck- Siebkasten von

Cedarrapids, der einen maximalen Hub von bis zu 16 mm und eine

Materialbeschleunigung von 8 – 9 g erreicht.

Die dadurch erreichten Trennungs- bzw. Abreinigungsergebnisse,

auch bei schwierigen Aufgabematerialien, sind laut Hersteller

derzeit einzigartig. Genau diese Ausstattungsmerkmale und der

überzeugende Testlauf der Siebanlage im Einsatz haben alle Beteiligten

davon überzeugt, dass Powerscreen die richtige Wahl bei anspruchsvollen

Siebeinsätzen ist.

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ABBRUCH . BRECHEN . SIEBEN . RECYCLING

[ 104 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU


Maschinenübergabe auf der Bauma

ROCKSTER

Das Unternehmen Rockster nutzte die Bauma für eine Vorstellung

seines aktuellen Portfolios und präsentierte auf insgesamt rund 400

m2 unter anderem seine Zugpferde, den Prallbrecher R1100S, sowie

den Kleinsten im Bunde, den R700S. Beide konnten die Besucher

dem Hersteller zufolge mit hochentwickelter Technologie, dem

doppelfunktionalen Rückführ-/Haldenband, zahlreichen Optionen

und einer neuen Steuerung mit Quick-Start-Funktion begeistern.

Vor allem aber auch in puncto Transport hat Rockster bei der Entwicklung

dieser beiden Brechanlagen (R700S 19,3t / 3,1m Höhe und

R1100S 32,9t / 3,2m Höhe) an die Anforderungen seiner Kunden

gedacht, welche ihre Maschinen so einfach wie möglich und ohne

Sondergenehmigungen von A nach B befördern wollen.

Live-Maschinen-Demo nahe der Messe

Um den Besuchern auch die Möglichkeit zu bieten, einen Rockster

Brecher live im Einsatz zu sehen, bot die Firma einen Shuttle-Service

zu einer nahegelegenen Baustelle an, wo mit einem Prallbrecher

R900 inklusive Siebbox und Rückführband Bauschutt auf 0–22 gebrochen

wurde. Interessenten konnten die Gelegenheit nutzen, um

sich von der Endkornqualität und Durchsatzleistung zu überzeugen

sowie direkt an der Maschine von Rockster Mitarbeitern beraten zu

werden.

Übergabe an den neuen Besitzer

Bereits seit 2013 setzt das Familienunternehmen Polixmair Aufbereitungstechnik

aus Gmunden (Oberösterreich) auf Rockster Prallbrechanlagen

und hat nun mit der R1100S die vierte Anlage vom

Ennsdorfer Anlagenbauer erworben. „Mit der neuen R1100S sind wir

auf dem letzten Stand der Technik. Das intuitive Steuerungsdisplay

mit der Quick-Start Funktion und den Material-Voreinstellungsmöglichkeiten

sowie die stufenlose, vollhydraulische Spaltverstellung

sind arbeitserleichternde Features und helfen uns, Zeit zu sparen.

Dass die Siebbox bis zum Boden absenkbar ist, erleichtert das Wechseln

von Siebbelägen oder Wartungsarbeiten enorm. Auch mit der

Fernbedienung kann man jetzt noch mehr steuern, durch das Anpassen

der Brecherdrehzahl und der Geschwindigkeit der Virbrorinne

über die Fernsteuerung hat der Baggerfahrer rasch die Möglichkeit,

in den Brechprozess einzugreifen,“ erklärt Geschäftsführer

Ferdinand Polixmair.

SCHAFFARCZYK

Rockster Geschäftsführer Wolfgang Kormann (re) übergibt die R1100S an ihren neuen Besitzer Ferdinand Polixmair (li) aus Gmunden.

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05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 105 ]


Industrielle Wiegesysteme für

die Baustoff- und Recyclingbranche

WIEGETECHNIK

Die Fima Bitzer Wiegetechnik wurde 1948 gegründet und entwickelte

sich vom Waagenservicebetrieb zum Hersteller industrieller Wiegetechnik.

Neben dem Waagenbau versteht sich das Unternehmen

als Systemanbieter, der mit seinen Produkten und Dienstleistungen

die Abläufe beim Kunden optimiert. Insbesondere für die Baustoffund

Recyclingindustrie bietet Bitzer ein breites Produktspektrum an.

BITZER WIEGETECHNIK

Überflurfahrzeugwaagen eignen

sich besonders gut um Lkw mitsamt

ihrer Materialladung zu verwiegen.

Mithilfe von Selbstbedienstationen

können sich Lkw-Fahrer mittels mobiler

Endgeräte, Chipkarten, Barcode oder

RFID-Tag identifizieren und sich ohne

zusätzliches Personal rund um die Uhr an

der Fahrzeugwaage selbst verwiegen.

Fahrzeug-, Schütt- und Bandwaagen

Um gesamte Lkw mit ihrer Materialladung zu verwiegen, eignen

sich Fahrzeugwaagen, die entweder ebenerdig in den Boden eingelassen

oder überirdisch aufgestellt werden und über Rampen befahrbar

sind. Schüttwaagen können als Verlade- oder Annahmewaagen

für Nettoverwiegungen genutzt werden. Das Waagengestell ist

im Einlauf durch eine pneumatische Absperrklappe und im unteren

Teil des Wiegebehälters mit pneumatisch betätigten Bodenentleerungsklappen

ausgerüstet. Mithilfe einer in einem Förderband eingebauten

Bandwaage wird das Material während des Transportvorgangs

verwogen. Durch Gewichts- und Geschwindigkeitsmessung

wird die Leistung ermittelt. Bei größeren Geschwindigkeiten und

höherer Leistung bieten sich Zweirollenbandwaagen an.

Dokumentation, Optimierung und Vernetzung

Sämtliche Waagen können mittels einer der Softwarelösungen

der Firma Bitzer bedient werden und die Wiegeergebnisse lassen

sich einfach dokumentieren. Die Software „Bitzer Professional“ ermöglicht

dabei auch eine umfangreiche Verarbeitung der Wiegedaten

und ist standardmäßig auf die Anforderungen der Bereiche

Baustoffe und Entsorgung bzw. Recycling zugeschnitten. Eine

Kernkompetenz des Unternehmens liegt in der Optimierung der

internen Hofabläufe durch den Einsatz von kundenspezifischen

Logistiksystemen, mit denen die Abläufe und Warenbewegungen

teilweise oder vollständig automatisiert werden. Mithilfe von Selbstbedienstationen

können sich Lkw-Fahrer mittels mobiler Endgeräte,

Chipkarten, Barcode oder RFID-Tag identifizieren und sich ohne zusätzliches

Personal rund um die Uhr an der Fahrzeugwaage selbst

verwiegen. Anschließend kann sich der Fahrer autark einen Lieferschein

ausdrucken. Zudem ist eine Vernetzung der Wägetechnik mit

anderen Systemen wie Warenwirtschaftssystemen via Schnittstellen

möglich. Durch moderne Datenübertragung per SSL-Verschlüsselung

ist es auch möglich, örtlich getrennte Standorte sicher über

das Internet zu vernetzen.

Anpassung an geänderte Vorgaben nötig

Erst kürzlich mussten sich Waagenbetreiber aufgrund des am 1. Januar

2015 in Kraft getretenen neuen Mess- und Eichgesetzes (Mess-

EG) auf veränderte Anforderungen wie den Wegfall von Taraspeicherungen

einstellen. In der Baustoff- und Recyclingbranche wird

nun zudem über eine neue Mantelverordnung für einen deutschlandweit

einheitlichen Einsatz von gütezertifizierten Recyclingbaustoffen

diskutiert. Dies erfordert für viele Anbieter von Recyclingbaustoffen

den Einsatz von zuverlässiger Wiegetechnik und eine

einwandfreie Dokumentation der einzelnen Wiegevorgänge.

Hier unterstützt die Firma Bitzer Waagenbetreiber bei der Umstellung

auf die neuen Anforderungen durch passende Waagen- und

Softwarelösungen für eine reibungslose Abwicklung von Wiegevorgängen

und deren Dokumentation sowie die Vernetzung zu anderen

IT-Systemen.

[ 106 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

ABBRUCH . BRECHEN . SIEBEN . RECYCLING


HANS-WOLF

Franz Lermer – Leiter Kieswerke – und Hans-Jörg Weiß – Leiter Deponie – mit ihrer neuen SBR 2 beim Beton- und Mauerwerksrecycling in der Deponie Agendorf

bei Straubing.

Baustoff-Recyclingsieb erleichtert Arbeiten

BHS

Die Hans Wolf-Gruppe ist als Produzent qualitativ hochwertiger

Produkte rund um die Rohstoffe Sand und Kies eine feste Größe im

südostbayerischen Raum. Seit März 2016 verfügt Hans Wolf über

eine bauaufsichtliche Zulassung für die rezyklierte Gesteinskörnung

„Hans Wolf – RC Betonsplitt 2/16“, mit welcher sie ortsansässige

Transportbetonhersteller beliefert. Zur einfachen Aufbereitung

von Kies und Bauschutt hat das Unternehmen, mit Stammsitz in

Straubing, in ein BHS Baustoff-Recyclingsieb SBR 2 investiert.

Insbesondere im Zuge der Zulassung des „Hans Wolf RC Betonsplitt2/16“,

womit Hans-Wolf eines von lediglich 11 Unternehmen

bundesweit ist, das ein zugelassenes Betonrecycling betreibt,

kommt viel Arbeit auf die SBR 2 zu. Durch die Vorabsiebung werden

die Anforderung an die Umweltkriterien erreicht und zum anderen

Feinteile ausgesiebt, die stören würden, da Transportbetonwerke

nur Splitte verarbeiten dürfen.

Siebmaschine ermöglicht geringe Betriebskosten

Die selbst entwickelte Siebmaschine der BHS, ursprünglich nur für

die Aufbereitung von Asphaltfräsgut in den eigenen Asphaltmischwerken

gedacht, wird heute für die Aufbereitung von Bauschutt,

Böden, Kies, Schotter, Fels, Gabionen- und Wasserbausteinen sowie

für Verbrennungsschlacke eingesetzt. Der Stangensizer über dem

Siebdeck scheidet große Brocken ab und leistet einen großen Beitrag

zur Robustheit der Maschine. Der elektrische Betrieb, gesteuert

über einen Näherungssensor, ermöglicht laut Hersteller geringste

Betriebskosten von


WAAGEN KIESEL

Mit dem Waagen Kiesel Wiegesystem können einzelne Halden mitsamt Radlader umgesetzt werden. Das System erfasst und protokolliert

die Mengen währenddessen eigenständig.

Stoffströme im Baustoffrecycling

erfassen und dokumentieren

DOKUMENTATION

Eine industrielle Wiegetechnik mit angegliederter Software ermöglicht

es, Materialien und Stoffströme im Betrieb zu erfassen

und zu dokumentieren. Das Eingangsmaterial wird über die Fahrzeugwaage

erfasst und über eine Wiegesoftware mit der richtigen

AVV-Schlüsselnummer versehen. Somit kann über die AVV-Nummer

die jeweilige Menge in kg oder t dokumentiert werden, die auf

der entsprechenden Halde oder Box liegt. Die Weiterverarbeitung

erfolgt meist über eine Brecheranlage mit Tonnageerfassung am

Austragsband. Durch das Brechen wird das Material in seiner Form

geändert, die AVV-Nummer ändert sich. Die erzeugte Menge wird

erfasst und durch eine Umbuchung in der Lagersoftware auf den

aktuellen Stand gebracht. Bandwaagen können in bestehende Brecheranlagen

nachgerüstet werden. Meist wird nur ein Rollenstuhl

ausgetauscht und eine Auswerteelektronik installiert, sodass die

Menge über das Austragsband erfasst und protokolliert werden

kann. Nach dem Brechen kann das Material über eine Siebanlage

weiter aufgeschlüsselt werden. Die einzelnen Halden können mit ei-

nem Radlader mitsamt Wiegesystem umgesetzt werden. Die Mengen

werden über das Wiegesystem erfasst und protokolliert.

Dynamischer Wiegevorgang

Wiegesysteme für Radladerwaagen sind heute dynamisch, d. h. der

Wiegevorgang findet während des Ladespiels statt, es entsteht keine

Wartezeit für das Wiegen. Die Komponenten werden im Hydrauliksystem

integriert. Eine Nachrüstung in alle Radlader ist möglich,

der Einbau ist in einem Arbeitstag erledigt. Durch Umbuchung in

der Software sind alle erzeugten Materialien auf dem aktuellsten

Stand. Einem Verkauf der aufgearbeiteten Materialien steht nichts

im Wege. Der Ausgang wird über die Fahrzeugwaage getätigt. Über

die Software sind alle Materialbestände im Betrieb abrufbar. Das

Unternehmen Waagen Kiesel bietet als zertifizierter Waagenfachbetrieb

und Komplettlieferant alle Wiegesysteme einschließlich Montage

und Inbetriebnahme an. Die zugehörige Software wird ebenfalls

vom Hersteller geliefert und speziell auf den jeweiligen Betrieb

abgestimmt.

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[ 108 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

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Bewährte Siebmaschinen

HEIN-LEHMANN

Seit Jahrzehnten ist die Verwendung von Liwell-Siebmaschinen bei

der Absiebung von Bauschutt, Bodenaushub und Baumischabfällen

Stand der Technik. Die Vorteile ergeben sich insbesondere aus dem

Wirkungsprinzip: Zwei ineinander gesetzte Siebkästen werden von

einer Exzenterwelle mit Schubkurbeltrieb in erzwungene gegenläufige

Schwingungen versetzt. In den beiden Siebkästen befinden

sich quer zur Siebrichtung eingeschraubte Rohrprofile zur Aufnahme

von flexiblen Siebmatten. Die Rohrprofile sind wechselweise

mit dem inneren bzw. dem äußeren Siebkasten verbunden. Die

gegenläufige Bewegung der Siebkästen führt zu einem ständigen

Distanzwechsel zwischen den Rohrprofilen. Hierdurch werden die

eingebauten Siebmatten entsprechend der Maschinenfrequenz

wechselweise gespannt und wieder entspannt und zusätzlich gedehnt.

Die entstehende trampolinartige Bewegungsform ist charakteristisch

für die Spannwell-Siebung. In den Spannphasen werden

dabei am Siebbelag Beschleunigungswerte von weit über 50 g

erzielt, während die übrige Maschinenkonstruktion nur mit 2 – 3 g

belastet wird.

Vorteile bei der Klassierung

Aus diesen hohen Beschleunigungswerten resultieren unter anderem

Vorteile bei der Klassierung von agglomerierenden, klebrigen

Siebgütern, da Anbackungen/Anhaftungen am Siebbelag verhindert

und ggf. Agglomerate zerstört werden. Auch bei der Aufbereitung

von Bauschutt, Bodenaushub und Baumischabfällen lassen

sich durch diese Technik im Dauerbetrieb Trennschärfen und Durchsatzleistungen

erreichen, die mit vergleichbaren konventionellen

Maschinen wegen der schwierigen und typischen Eigenschaften

des Aufgabematerials nicht realisierbar sind. Der Zwangsantrieb

mittels Exzenterwelle bewirkt konstante Amplituden, welche auch

durch wechselnde Einsatzbedingungen (Aufgabeleistung, Schüttdichte,

Feuchte etc.) nicht beeinträchtigt werden. Insbesondere

die signifikant hohen Feuchten im Aufgabematerial können bereits

bei relativ groben Trennungen auf konventionellen Siebmaschinen

zahlreiche Probleme bereiten. Die Spannwell-Technik hingegen erweitert

die Möglichkeiten zu feinen Absiebungen hinsichtlich der

Vermeidung von Anbackungen am Siebbelag.

Bessere Resistenz gegen Klemmkornprobleme

Zusätzlicher Vorteil bei inhomogenen Schüttgütern in Bezug auf

Kornform und Dichte ist die bessere Resistenz gegen Klemmkornprobleme,

welche z. B. durch länglich-konische Partikel hervorgerufen

werden können. Typischerweise liegen die Siebschnitte im

Bereich von 3 – 4 mm bei Feuchten bis zu 10 %. Trotz der hohen

Feuchte sind Aufgabeleistungen im Bereich bis 100 t/h auch mit

kleineren bis mittleren Maschinengrößen möglich. Das Größenprogramm

hat ein Spektrum von ca. 2,5 m2 – 30 m2 und bietet somit

ebenfalls ein größeres Anwendungsspektrum als konventionelle

Kreisschwing-Siebmaschinen.

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Eine Liwell-Siebmaschine Typ LF 1.5 – 6.30/20 ED (Siebfläche 9,45 m2) bei der

Firma Otto Dörner Entsorgung in Hamburg zur Absiebung von Baumischabfall

bei 4 mm.

Baumischabfall auf dem Siebbelag während der Absiebung.

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05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 109 ]


Zu den von SKF ausgestellten

Lösungen für

Bergbau, Erzaufbereitung

und Zementproduktion

gehören unter anderem widerstandsfähige

Gehäuse,

wirksame „Taconite“-Dichtungen

und robuste „Explorer“-Pendelrollenlager.

Auf der Bauma zeigte der Hersteller sein Lösungsangebot für Förderanlagen

im Bergbau, in der Erzaufbereitung und in der Zementproduktion.

SKF

Lebenszyklus-Lösungen für Förderanlagen

WARTUNG & INSTANDHALTUNG

Auf der Bauma in München präsentierte die Firma SKF Lösungen

zur Verbesserung der Leistung und Lebensdauer von Förderanlagen

im Bergbau, in der Erzaufbereitung und in der Zementproduktion.

Förderbänder in Bergwerken, Steinbrüchen und Zementwerken

leisten harte Arbeit unter schwierigen Bedingungen. Die Gewinnung

und Verarbeitung von Mineralien erzeugen große Mengen

von extrem abrasivem Staub, der in Maschinen eindringen und

Schmierstoffe verunreinigen kann. Das beschleunigt die Abnutzung

von Lagern, Dichtungen, Zahnrädern, Kupplungen und anderen rotierenden

Teilen und kann letztlich zu deren Ausfall führen. Förderbänder

arbeiten mit relativ geringer Geschwindigkeit, aber oft unter

hohen Lasten und zum Teil auch bei hohen Temperaturen. Dies stellt

enorme Anforderungen an Lager, Dichtungen und Schmierung.

Schwer zugängliche Einsatzorte können die Instandhaltung und

Zustandsüberwachung erschweren. In solchen Anwendungsbereichen

sind Schmutz und unzureichende Schmierung für mehr als die

Hälfte aller Lagerausfälle verantwortlich.

Die Drei-Barrieren-Lösung

Das Angebot an SKF Produkten für Förderanlagen deckt den gesamten

Lebenszyklus der Betriebsmittel ab und beinhaltet Lager,

Gehäuse, Dichtungen, Schmiersysteme, Lösungen für Wartung und

Instandhaltung sowie Zuverlässigkeitstechnik. Mit der „Drei-Barrie-

ren-Lösung“ hat SKF ein ebenso umweltgerechtes wie kostengünstiges

Konzept verwirklicht, das dem Hersteller zufolge nachweislich

die Lebensdauer von Förderbandtrommeln bzw. -anlagen verlängert.

Ist diese Lösung implementiert, verfügen die Förderbandlager

über drei wirksame „Schutzschichten“ gegen Verunreinigung, was

die erforderliche Schmierstoffmenge – gemessen an „konventionellen“

Dichtungslösungen – um bis zu 90 Prozent reduziert. Das wiederum

senkt die Instandhaltungskosten spürbar.

Widerstandsfähige Gehäuse

Auf dem Stand ebenfalls zu sehen waren SKF Gehäuse, die aus hochwertigem

Gussmaterial oder optional aus Sphäroguss bestehen: Sie

haben große Stege im Unterteil und sind um die Befestigungslöcher

herum verstärkt, sodass sie Stoßbelastungen besser gewachsen sind

und weniger empfindlich auf Verformungen des Unterteils und Lagersitzes

bei hohen Belastungen reagieren. In diesen Gehäusen

können abgedichtete SKF „Explorer“-Pendelrollenlager zum Einsatz

kommen, die aus einem neu entwickelten Stahl (inklusive patentierter

Wärmebehandlung) bestehen. Die Explorer Lager sind werkseitig

vorgeschmiert und weisen integrierte Dichtungen zum Schutz des

Lagers auf. Dadurch werden Verschleißfestigkeit und Abdichtung

verbessert, sodass sie selbst bei unzureichender Schmierung und in

verunreinigten Umgebungen bis zu dreimal so lange haltbar sind

wie „Standard-Lager“.

Für extrem verunreinigte Bedingungen lässt sich die „Drei-Barrieren-Lösung“

von SKF sogar mit der neuen SKF „Taconite“-Dichtung

kombinieren. Diese Kombination sorgt für die bestmögliche Abschottung

des Gehäuseinneren – sowohl gegen Schmutz als auch

gegen äußerliche Reinigungsvorgänge.

Wartung hautnah erleben

Besucher, die sich primär für Wartung und Instandhaltung interessierten,

konnten sich bei SKF das „Idler Sound Monitor Kit“ anschauen:

Das Kit gehört zum wachsenden Angebot des Unternehmens

an anspruchsvollen und einfach einzusetzenden Systemen zur

Maschinenzustandsüberwachung. Mit diesem tragbaren Werkzeug

lassen sich erste Anzeichen für ein Tragrollenversagen zu einem frühen

Zeitpunkt feststellen, was Gurtbeschädigungen minimiert und

damit zu einer kostengünstigeren Instandhaltungsplanung beiträgt.

Außerdem auf dem Stand zu sehen war das SKF „Idler Sound Monitor Kit“ – ein

Zustandsüberwachungssystem, mit dem sich erste Anzeichen für ein Tragrollenversagen

früh feststellen lassen.

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[ 110 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

ABBRUCH . BRECHEN . SIEBEN . RECYCLING


HUB- UND HEBETECHNIK . KRANE

Bekannte Kranmarke kehrt zurück

TEREX CRANES

Das Unternehmen Terex Cranes kündigte zur Bauma die Rückkehr

seiner Kranmarke „Demag“ an. Drei neu überarbeitete 5-Achser

aus der Familie der Demag All-Terrain-Krane waren dort zu sehen.

Insgesamt umfasst die Demag Reihe elf All-Terrain-Krane mit

Tragfähigkeiten von 100 bis 1.200 Tonnen sowie sieben Gittermast-Raupenkrane

von 400 bis 3.200 Tonnen Tragfähigkeit.

Unter der Überschrift „Eine Legende kehrt zurück“ wurde die Wiedereinführung

am Montag, dem 11. April, der internationalen Presse

und den Besuchern der Bauma im Rahmen einer Show am Terex

Stand bekannt gegeben.

TEREX CRANES

„Ich freue mich wirklich sehr, dass wir die Marke Demag wieder

einführen. Wir richten uns damit nach den Wünschen unserer Kunden,

die uns darum gebeten haben, den Markennamen Demag

zurückkehren zu lassen. Es ist tatsächlich so einfach“, erläutert Ken

Lousberg, Präsident von Terex Cranes. „Die Marke Demag ist eine

Legende. Eingehende Gespräche mit unseren Kunden haben uns

klar gemacht, wie viel ihnen die Marke bedeutet und welche Erwartungen

sie damit verbinden. Demag ist eine Marke, auf die sie sich

jahrzehntelang, Tag für Tag verlassen haben, und der Name ist nach

wie vor einer der renommiertesten der Branche.“ Und er ergänzt:

„Wir werden weiterhin eine Organisation bleiben, die zwei Marken

vertritt. Ob unsere Kunden sich für Terex oder Demag Produkte entscheiden,

sie können sich stets auf höchste Qualität, zuverlässige

Produkte und auf ein Team verlassen, das stolz hinter diesen Produkten

und unseren Dienstleistungen steht.“

130-Tonnen-Fünfachserklasse

Mit 14,3 m Gesamtlänge und 2,75 m Unterwagenbreite ist der Demag

AC 130-5 All-Terrain-Kran die kompakteste Maschine in der

130-Tonnen-Fünfachserklasse. Serienmäßig ist der Kran mit einem

60 m langen Hauptausleger ausgestattet, erreicht aber mithilfe zusätzlicher

Auslegerverlängerungen eine Systemlänge von bis zu

86,5 m. Das in dieser Maschine verwendete Einmotoren-Konzept

verfügt über ein intelligentes Motormanagement, das die benötigte

Leistung an die Hub- und Fahrfunktionen verteilt. An diesem wendigen

Fahrzeug sind alle Achsen gelenkt, inklusive unabhängiger Hinterachslenkung

und dynamischer Anfahrhilfe. Auf der Straße bleibt

der Kran trotz einer Nutzlast von bis zu 450 kg unterhalb der 12-Tonnen-Achslastgrenze.

Das optional erhältliche Steuerungssystem IC-1

Plus berechnet die Tragfähigkeit des Krans für jede Auslegerstellung

in Abhängigkeit vom Drehwinkel des Oberwagens. Damit ist der

Bediener in der Lage, stets die maximal verfügbare Tragfähigkeit zu

nutzen, insbesondere bei Hüben über die Abstützungen.

HUB- UND HEBETECHNIK . KRANE

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 111 ]


Der höchste Turmdrehkran

der Bauma 2016

LINDEN COMANSA

Bei den überarbeiteten Liebherr Schnelleinsatzkranen 81 K.1 und 65 K.1 kann

die Tragkraft bei Bedarf temporär um bis zu 20 % erhöht werden.

Überarbeitete

Turmdrehkrane

RELAUNCH

Das Unternehmen Liebherr hat zur Bauma 2016 die beiden

Schnelleinsatzkrane 81 K und 65 K überarbeitet. Das Ergebnis sind

zwei leistungsfähigere Krane: der 81 K.1 und der 65 K.1. Bei beiden

Kranen wurden die Traglasten um bis zu 20 % gesteigert und

zugleich die Ausleger um 3 m verlängert. Zudem ist eine neue,

außen liegende Kabine erhältlich.

Auf der Bauma 2016 zeigt Liebherr den Schnelleinsatzkran 81 K.1 als

Vertreter der überarbeiteten Krane. Die beiden Schnelleinsatzkrane

81 K und 65 K gehören zu den Bestsellern der Turmdrehkrane. Starke

Leistung, ansprechendes Design und Zuverlässigkeit sind dem Hersteller

zufolge die drei ausschlaggebenden Gründe dafür, dass sich

inzwischen rund 1.000 Kunden für einen der beiden Krane entschieden

haben.

Überarbeitung macht flexibler und leistungsfähiger

Bei den überarbeiteten Liebherr-Schnelleinsatzkranen 81 K.1 und 65

K.1 kann die Tragkraft bei Bedarf temporär um bis zu 20 % erhöht

werden. Mit der sogenannten Load-Plus-Funktion ist es bei schwereren

Hüben nicht nötig, zusätzlich einen größeren Kran zu nutzen.

Durch Anbolzen einer Verlängerung kann der Ausleger beider Krane

ohne großen Aufwand um 3 m verlängert werden. Im Vergleich

zu den Vorgängern erhöht sich damit die maximale Ausladung des

81 K.1 auf 48 m, die des 65 K.1 auf 43 m. Beide Krane können somit

fast schon den nächstgrößeren Kranklassen zugeordnet werden.

Bewährte Turmdrehkran-Funktionen bleiben auch nach der Überarbeitung

der Schnelleinsatzkrane weiterhin integriert.

Neue Kabine bietet mehr Sicherheit und Komfort

Als Neuheit für die Baureihe der K-Krane stellt Liebherr die optionale

außen liegende Kabine vor. Je nach Anforderung kann diese an jeden

neuen K-Kran mit dem eigenen Lasthaken einfach und schnell

montiert werden. Der sichere, seitliche Zustieg ist bequem zu erreichen.

Durch die außen liegende Position hat der Kranfahrer eine optimale

Sicht auf die Baustelle. Die neue Kabine mit ergonomisch angeordneten

Bedienelementen bietet dem Kranfahrer ausreichend

Platz und ermöglicht effizientes und ermüdungsfreies Arbeiten.

Folglich erhöhen sich Arbeitsleistung und Sicherheit im Betrieb. Ein

weiterer positiver Nebeneffekt: Für die Kranflottenbetreiber senken

sich die Kosten, da dieselbe Kabine je nach Bedarf an unterschiedlichen

Liebherr-Schnelleinsatzkranen zum Einsatz kommen kann.

LIEBHERR

Mit einer beeindruckenden eigenstabilen Höhe von 80,9 Metern

und einer Auslegerlänge von 80 Metern war der Turmdrehkran

21LC750 von Linden Comansa bei der weltgrößten Baumaschinenmesse

von jedem Punkt des Bauma-Messegeländes aus zu

sehen. Das Modell war Bestandteil des gemeinsamen Stands des

Turmdrehkran-Herstellers Linden Comansa und seines deutschen

Händlers BKL Baukran Logistik, eines in Mitteleuropa in Vermietung,

Verkauf und Service führenden Krananbieters.

Der ausgestellte 21LC750 mit einer maximalen Tragfähigkeit von 48

Tonnen und Flat-Top-Design ist an BKL verkauft worden, das ihn in

seinen Mietpark eingliedern wird. Mit diesem Kauf und der Ausstellung

des Krans auf der Bauma stärkt der deutsche Kranhersteller BKL

seine Position auf dem Markt der Großkrane (bis 750 Tonnenmeter),

um große Industrie- und Infrastrukturprojekte ausstatten zu können.

Ein weiteres auf der Bauma ausgestelltes Produkt von Linden Comansa

war der Flat-Top-Kran 11LC160 mit einer maximalen Tragfähigkeit

von 8 Tonnen, Monoblock-Turmmodulen und Gegengewichten

Der 21LC750 von Linden Comansa, der höchste Turmdrehkran auf der Bauma

2016.

mit Eckenschutzbeschlägen aus Metall. Der 11LC160, der ebenfalls

zum Mietpark von BKL gehören wird, und der 21LC750 sind die ersten

Krane eines Großauftrags von BKL an den Kranhersteller.

Messepremiere

Linden Comansa hat ebenfalls den Nadelausleger LCL 280 gezeigt,

ein Modell, das bislang auf noch keiner anderen Messe vorgestellt

worden war. Die LCL-Familie der Nadelauslegerkrane einschließlich

dieses Modells enthält wichtige Verbesserungen, die dank der von

Firmenkunden aus der ganzen Welt vorgebrachten Anregungen

und Ideen umgesetzt wurden. Für den Kranhersteller verlief die

Bauma 2016 erfolgreich: Viele Kunden und Händler haben den Messestand

besucht, einschließlich der Tochterunternehmen Linden

Comansa America aus den USA und Comansa CM aus China; die

Messe hat neue Geschäftsgelegenheiten mit potenziellen Händlern

auf zahlreichen Märkten eröffnet. Während der Bauma sind Bestellungen

im Wert von über 5 Millionen Euro bestätigt worden, in der

Mehrzahl Flat-Top-Turmdrehkrane des mittleren und großen Segments.

Und nicht zuletzt haben Linden Comansa und sein Partner

BKL ihre Zusammenarbeit vertieft.

LINDEN COMANSA

[ 112 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

HUB- UND HEBETECHNIK . KRANE


UNIC

Thomas Thiele (Unic) und Erik Hämmerle (Mateco) geben sich die Hand. Die beiden Unternehmen

wollen sich zukünftig gegenseitig in der Vermietung unterstützen.

Minikrane ohne

Emissionen vorgestellt

UNIC

Auf der Bauma 2016 in München präsentierte

der Minikran-Hersteller Unic

seine breit gefächerte Produktpalette.

Vom 0,99 t Model URW 094 bis zum 10,0 t

Modell URW 1006 war alles dabei. Diverse

Geräte wurden in Kunden-Hausfarbe und

mit Firmenbeschriftung ausgestellt.

Der Arbeitsbühnenhersteller Butsch & Meier

aus Baden-Baden präsentierte sein neues

Flaggschiff B-780.2 (max. Traglast 8,0 t,

max. 22,0 m Hubhöhe, 3,0 t Schwerlastspitze)

und das bewährte Model B-350.1

Michaela Meier-Butsch (Butsch & Meier) und

Thomas Thielen (Unic) bei der Schlüsselübergabe.

HUB- UND HEBETECHNIK . KRANE

(Traglast 3,5 t, max. 11,8 m Hubhöhe, 2,6 m

Klappspitze). Beide Geräte sind mit Diesel-Elektro-Antrieb,

Funkfernsteuerung

und Lastmomentbegrenzer ausgestattet

und ergänzen den bereits bestehenden

Unic-Minikranfuhrpark. Symbolisch wurde

dann auch von Thomas Thielen der Fahrzeugschlüssel

an Michaela Meier-Butsch

übergeben.

Partnerschaft besiegelt

Auch der Arbeitsbühnenvermieter Mateco

hat sich für die Marke Unic Minikran entschieden.

Auf der Bauma 2016 wurde das erste

Modell B-350.1 (Traglast 3,5 t, 12 m Hubhöhe,

Diesel-Elektroantrieb, 2,6 m Klappspitze)

mit Mateco-Firmenbeschriftung

präsentiert und symbolisch an Erik Hämmerle,

Regionalleiter Mateco, übergeben.

Auf dem Messestand wurde zudem bekannt

gegeben, dass sich die Unternehmen

Mateco und Schmidbauer zukünftig

gegenseitig in der Vermietung unterstützen

wollen, um das jeweilige Portfolio zu

erweitern und dem Kunden dadurch einen

Mehrwert zu bieten.

Auch aus diesem Grund wurden in beiden

Unternehmen die „kleinen Roten“ angeschafft.

Geräte ohne Emissionen

Ein Highlight auf der Bauma war die grüne

Eco-Ecke für Geräte mit Null-Emission.

Hier konnten die grünen Eco-Modelle von

B-350 und B-376 mit Batterieantrieb genauer

inspiziert werden. Alle Unic B-Modelle

können zukünftig als Hybrid oder

batteriebetrieben angeboten werden. Dies

ist besonders interessant für Hebearbeiten

in geschützten Bereichen (z. B. Lebensmittel-Produktion).

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05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 113 ]


Der neue Hup 32-27 Selbstmontagekran verfügt

über eine maximale Tragfähigkeit von 4 t. An der

Auslegerspitze kann er eine Last von 1 t heben.

Selbstaufbaukran mit hoher Reichweite

HÖHENTECHNIK

Auf der Bauma zeigte das Unternehmen Manitowoc Cranes

einen neuen Selbstmontagekran: Der Potain Hup 32-27 ist das

erste Modell einer neuen Serie. Er wird künftig vier vorhandene

Potain-Igo-Krane ersetzen.

Der Hup-Kran punktet mit einer hohen Hubleistung in großen Hakenhöhen.

Wie andere Potain-Selbstmontagekrane ist auch der

neue Hup 32-27 für den Einsatz auf beengten Baustellen geeignet.

Der Kran besteht aus einem zweiteiligen Mast mit integriertem dritten,

teleskopierbaren Innenmast. Diese Konstruktion ermöglicht ein

teleskopartiges Ausfahren des Innenmastes, womit die Hakenhöhe

des Krans auf 27 m vergrößert wird. Bei einer Konfiguration in der

„unteren Position“ beträgt die Hakenhöhe 21 m. Diese Position erfordert

ein geringfügiges Ausfahren des Innenmastes, der beim Aufbau

des Auslegers leicht teleskopiert wird. Durch den teleskopierbaren

Innenmast wird ein schnelleres und einfacheres Umrüsten des

Kranes möglich.

Hohe Reichweite durch Ausleger

Die Vielseitigkeit des Krans wird durch die Verstellbarkeit des Auslegers

auf drei Positionen – 10 °, 20 ° und 30 ° – über der Horizontalen

noch weiter verstärkt. Die dann vom Kran erreichbare maximale Ha-

kenhöhe, bei einer 30° Steilstellung liegt bei 40 m. Bei horizontaler

Auslegerstellung sind mit 11 m, 23 m oder (maximal) 32 m weitere

Auslegerlängen möglich. Das Verkürzen oder Verlängern des Auslegers

geht schnell und direkt vonstatten. Beim Arbeiten mit einem

kürzeren Ausleger bietet der Hup 32-27 eine höhere Hubleistung,

während der vollständig ausgefahrene Ausleger eine größere Reichweite

ermöglicht.

Funkfernsteuerung

Die neue Funkfernsteuerung von Manitowoc bietet durch einen

großen Farbbildschirm und eine einfache Menüführung per Jog-Dial

eine optimierte Ergonomie. Darüber hinaus blendet die Fernsteuerung

während der Kranaufmontage dank der neuen „Smart

Set Up“-Software auf dem Bildschirm spezielle Anweisungen ein.

Die Fernsteuerung bietet drei Fahrprofile an, so dass der Kranführer

die Arbeitsgeschwindigkeit des Kranes den jeweiligen Einsatzbedingungen

anpassen kann. Das Hubwerk umfasst die bekannte

HPL-Technologie, die hohe Geschwindigkeiten erzeugt. Eine integrierte

Diagnoseeinrichtung erleichtert die Fehlersuche. Darüber

hinaus sind Wartungs-Warnanzeigen für den Laufkatz, Hub- und

Schwenkantrieb sowie für den Schmiermittelverbrauch vorgesehen.

Spezifikationen

Der Hup 32-27 verfügt über eine maximale Tragfähigkeit von 4 t. An

der Auslegerspitze (bei 32 m) kann er eine Last von 1 t heben. Da die

Wendigkeit am Einsatzort ein zentraler Aspekt bei der neuen Kranserie

war, besitzt der Hup 32-27 einen Drehradius von nur 2,25 m,

sodass er näher an Gebäuden positioniert werden kann. Für den

Kran sind zwei verschiedene große Abstützflächen (4 m x 4 m oder

3,5 m x 4,42 m) möglich, während seine Entfaltungssilhouette einen

Aufbau selbst unter den beengtesten Platzverhältnissen gestattet.

Darüber hinaus ermöglicht ein neues verstellbares Abstützsystem

die Aufstellung am Boden bis zu einer Geländeneigung von 8 %

bzw. über Höhenunterschiede von bis zu 25 cm.

Die neue Funkfernsteuerung des Krans bietet drei Fahrprofile an.

MANITOWOC

Einfacher Transport

Weil der Hup 32-27 über eine permanente Vierfachseilscherung verfügt,

erreicht er seine optimale Hubleistung, sobald er am Einsatzort

konfiguriert wird. Wie der Betrieb des Kranes wurde auch der

Transport optimiert: In der Transportkonfiguration ist der Hup 32-27

4 m hoch und 12 m lang, sodass er für den schnellen und kostengünstigen

Versand ins Ausland in einen einzigen Container verladen

werden kann. Der Kran wird mit dreiphasigen 480-V-Stromaggregaten

versorgt.

[ 114 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

HUB- UND HEBETECHNIK . KRANE


Den Fortschritt erleben.

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05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 115 ]


Auf der Bauma stellte der japanische Kranhersteller Tadano zahlreiche Neuheiten vor. Darunter den neuen 3-Achser ATF 60G-3.

Neuheiten im Bereich der

Mobil-, Lade- und Raupenkrane

TADANO

Auch 2016 präsentierte das japanische Unternehmen Tadano, das

Produktionsstandorte in Japan, Deutschland, China, Thailand und

den USA aufweist, zahlreiche Neuheiten auf der Bauma: allen voran

das neue Flaggschiff ATF 600G-8, das der Öffentlichkeit bereits Mitte

2015 im Rahmen der „Tadano Crane Days“ vorgestellt wurde. Aber

auch am unteren Ende der Produktpalette gab es Neues: Mit dem

ATF 60G-3 präsentierte der Hersteller einen neuen 3-Achser, der sich

durch einen durchdachten Fahr- und Kranantrieb auszeichnet und

besonderen Leichtbau ermöglicht und dadurch eine Reihe von wesentlichen

Vorteilen im Betrieb verspricht. Die gesetzliche Umstellung

der Produkte auf die neuesten Abgasnormen Euromot 4/Tier4

f hat das Unternehmen genutzt, um die Produktpalette im Detail zu

überarbeiten. In München ausgestellt wurden die neuesten Versionen

der Produkte ATF 70G-4, ATF 100G-4, ATF 130G-5 und ATF 200G-

5 sowie der Teleskop-Raupenkran GTC-800 und der weltweit größte

Geländekran GR-1450EX.

Starker Kran mit 48,2 m langem Hauptausleger

Wie schon bei der Entwicklung des ATF 600G-8, der sich durch

sein Triple Boom System auszeichnet, wurde auch beim neuen

ATF 60G-3 zunächst Grundsätzliches infrage gestellt: Kann für den

Stahlbau und die Antriebstechnik eine Lösung gefunden werden,

die einen besseren Kran ermöglicht? Den Motor und das Getriebe

analog dem Stand der Technik in einem kompakten Unterwagen

unterzubringen würde gemäß Hersteller zu Kompromissen beim

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[ 116 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

HUB- UND HEBETECHNIK . KRANE


Unterwagen führen. Werden hingegen die Antriebskomponenten

im Oberwagen angeordnet, so könne der Unterwagen sehr viel steifer

und trotzdem leichter gebaut werden. Die Antwort der Tadano

Ingenieure fiel positiv aus: Beim neuen ATF 60G-3 wurden Motor

und Getriebe am Oberwagen hinter der Kranfahrerkabine verbaut.

Dr. Bernward Welschof, Entwicklungsleiter bei Tadano Faun, erläutert:

„Ein hinten am Oberwagen verbauter Motor wirkt quasi wie

zusätzliches Gegengewicht. Ist der Motor demgegenüber im Unterwagen

jenseits der Kippkante verbaut, leistet er keinen Beitrag zur

Standfestigkeit des Krans. Ganz im Gegenteil: Er schwächt vielmehr

den Unterwagenrahmen, weil er Stahl verdrängt, wo er eingebaut

ist.“ Durch dieses Umdenken ist es dem Hersteller gelungen, einen

starken Kran mit einem 48,2 m langen Hauptausleger zu bauen, der

zugleich problemlos die Achslasthöchstgrenzen von 10 bis 12 t einhält

und damit in Ländern mit entsprechend strengen Vorschriften

schnell und unkompliziert einsatzbereit ist. Was die starken Traglasten

angeht, so verweist Entwicklungschef Welschof insbesondere

auf das Schieben bzw. Teleskopieren unter Last, das aufgrund eines

extrem starken Teleskopzylinders möglich sei und dadurch Montagearbeiten

erheblich erleichtere. Abgerundet wird die Gesamtkonzeption

des ATF 60G-3 Tadano zufolge dadurch, dass der Hauptausleger

mit 48,2 m nicht nur lang, sondern aufgrund seiner sieben

Teleskope auch noch sehr kompakt sei, weshalb er sich besonders

gut für Einsätze mit Höhenbeschränkungen wie in Hallen, Tunneln

oder unter Brücken etc. eigne. Auch für den Kranfahrer habe die

neue Antriebskonzeption wesentliche Vorteile: einmal beim Fahren

auf der Straße, da sich der Motor weit weg von der Unterwagenkabine

befindet und die Lärmbelästigung damit entsprechend niedrig

ausfalle. Und zum anderen während des Kranbetriebs, da sich Motor

und Abgasanlage zu jedem Zeitpunkt hinter der Oberwagenkabine

befinden und damit einen entspannteren und sichereren Kranbetrieb

ermöglichen.

Bald auch in Europa verfügbar

Ab 2017 bietet Tadano den Teleskop-Raupenkran GTC-800 auch für

den europäischen Markt an. Der 80-Tonner kann bis zu einem Gefälle

von 1,5 Grad auf seine stärksten Traglasttabellen zurückgreifen

und seine Doppelklappspitze bis 2,5 Grad Gefälle zum Einsatz bringen

– in beiden Fällen mehr als bei jedem anderen Hersteller. Sein

Kettenantrieb ist auf drei verschiedene Positionen ausfahrbar und er

verfügt über eine Arbeitsbereichsbegrenzung mit integrierter Soft-

Stop Funktion. Laut Herstellerangaben ist der GTC-800 ebenfalls gut

geeignet für Fundamentarbeiten und stellt damit eine Alternative

zu Gittermast-Raupenkranen dar.

MAIR . TADANO

HUB- UND HEBETECHNIK . KRANE

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 117 ]


NUTZFAHRZEUGE AM BAU

IVECO

Vor Kurzem haben zwei Iveco Trakker des Teams Petronas De Rooy an der Dakar 2016 teilgenommen und dabei mit Platz fünf und zehn im Endklassement die

Stärke und Zuverlässigkeit dieses Fahrzeugs unter Beweis gestellt.

Weltpremiere auf der Bauma

IVECO

Das Unternehmen Iveco hat auf der Bauma vier für die Baubranche

entwickelte Schlüsselprodukte vorgestellt: den neuen Daily 4x4

Stahl-Dreiseiten-Kipper, den Trakker 6x6 Dreiseiten-Kipper, den Astra

HD9 8x6 Hinterkipper und den neuen Eurocargo 4x4, der auf der

Bauma seine Europapremiere feiern durfte. Das zweite Mal in Folge

trat Iveco an einem gemeinsamen Stand mit der Schwestermarke

Case Construction Equipment auf.

Weltpremiere für Hinterkipper

Seine Weltpremiere auf der Bauma feierte der Astra HD9 8x6 Euro

VI-Kipper mit einem 24 m 3 Kippaufbau und einem zGG bis zu 60 Ton-

Der neue Astra HD9 8x6 feierte auf der Bauma seine Weltpremiere.

nen. Mit seinem 13 Liter-Euro VI-Cursor- Motor von FPT mit 560 PS

(412 kW) und dem automatisierten Astronic ZF-16-Gang-Getriebe

mit integriertem Intarder ist dieses Fahrzeug ideal für Arbeiten im

Steinbruch. Seine technische Ausstattung macht es noch robuster,

zuverlässiger und langlebiger und sorgt somit für eine höhere Produktivität.

Dazu gehören Schwerlastvorder- und -hinterachsen von

Kessler mit verstärkter Parabelfederung und das stabile Fahrgestell

mit zwei flachen, parallelen Längsträgern (320 x 90 x 10 + 6 mm) für

höhere Stabilität und Widerstandsfähigkeit auch unter schwierigen

Arbeitsbedingungen. Das Fahrerhaus-Interieur wurde neu gestaltet

und optimiert, um die Ergonomie und den Komfort des neuen Armaturenbretts

mit den hochspezialisierten Funktionen zu kombinieren

und es mit den härtesten und anspruchsvollsten Offroad-Missionen

aufzunehmen. Dem Hersteller zufolge bietet der Astra eine

einfache Ausrüstung, Reparatur und Wartung über den gesamten

Lebenszyklus. Robustheit, Vielseitigkeit, Einsatzorientiertheit und Ladekapazitäten

sind zudem seine Schlüsselwerte.

Neuer Dreiseitenkipper

Im Steinbruch-Bereich des Standes wurde der Trakker 26-Tonner,

6x6, dreiachsige Ausführung mit Dreiseiten-Kipper gezeigt. Speziell

für Steinbrüche und Baustellen konzipiert, liefert der Trakker eine

gute Performance auf unwegsamem Gelände und hält der kontinuierlichen

Belastung unter schwierigen Bedingungen stand. Jede

einzelne Komponente, angefangen bei Rahmen aus hochfestem

Stahl mit hoher Streckgrenze, sorgt für Stärke und Robustheit. Die

Cursor 9 und Cursor 13 Motoren und die Mechanik stecken laut Hersteller

selbst extreme Belastungen mühelos weg. Der Trakker nutzt

die SCR-Technologie für die Abgasnachbehandlung. Diese Lösung

ist auf die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs ausgelegt und erfordert

nur minimale Wartung. Plötzliche Regenerationen zur Unzeit

entfallen damit. Der Trakker ist mit dem „Intrader“ der dritten

Generation ausgestattet, um die Anforderungen an die Betriebsbremsen

zu reduzieren.

[ 118 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

NUTZFAHRZEUGE AM BAU


Neuer Schwerlastkipper als

effiziente Lösung für den

Berg- und Tiefbau

TATRA TRUCKS

Der neue, auf Produktivität getrimmte

Phoenix 10x10 Schwerlastkipper mit

10x10 Allradantrieb und gelenkter

Nachlaufachse erlebte seine Weltpremiere

auf der Bauma 2016. Zielgruppe sind

Bergbau und Tiefbauunternehmen, die

bisher auf klassische Dumper angewiesen

waren.

Angetrieben wird der Tatra Phoenix 10x10

Allrad-Lkw von einem 510 PS starken

Paccar MX 13 Euro 6 Motor. Das Allison

7 Gang-Automatikgetriebe sowie die Außenplanetenachsen

sorgen für einen konstanten

Kraftfluss. Für entsprechende Traktionsleistung

sorgen schließlich zehn luftgefederte

Halbachsen und auf Wunsch das

optional erhältliche Reifenluftdruck-Regelsystem.

Ein Konzept, das laut Hersteller gerade

bei extremen Fahrbahnverhältnissen

gute Resultate erzielt. Die Produktivität resultiert

aus maximal möglichen 40 t Nutzlast

und gleichzeitig hoher Transportgeschwindigkeit,

sowohl im Gelände als auch

auf der Straße. Die neu entwickelte konische,

beheizbare Kippmulde von VS-Mont

verkürzt die Prozesszeiten beim Entladen.

Dazu kommen niedrige Betriebs- und Wartungskosten

und der Entfall von Sondertransporten

zwischen den Einsatzorten, da

der Tatra Phoenix als normaler Lkw für das

öffentliche Straßennetz zulassungsfähig

ist. „Wir bauen auf die guten Erfahrungen

unserer Kunden, die Vorgängermodelle

wie den Tatra Phoenix 8x8 mit 30 t Nutzlast

einsetzen. Gegenüber Gelenk-/Knickdumpern

mit vergleichbarer Transportkapazität

bietet das Tatra Konzept eine um 15 %

höhere Produktivität bei nahezu halbierten

Anschaffungs- und Betriebskosten“, berichtet

Jiri Kasparek, Marketingleiter von Tatra

Trucks. „Damit ist der Phoenix Schwerlastkipper

sowohl für Mittel- als auch Großbetriebe

ein wirtschaftlich unschlagbares

Angebot für den innerbetrieblichen Materialtransport.“

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TATRA TRUCKS

Der neue Tatra Phoenix ist als normaler Lkw für das öffentliche Straßennetz

zulassungsfähig. Mit 510 PS meistert er jedoch nahezu jedes Gelände.

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SASK steht für Silo-Absetzkipper, dessen Aufnahmearme sich bis in die Horizontale

ablegen lassen.

Der Combilift fährt auch DIN Wechselcontainer wie jeder andere Hakenabroll-Lkw.

Silosteller- und Transporttechnik

für Lkw-Chassis

VELSYCON

Für Baustoffhersteller, -händler und -logistiker bietet das Unternehmen

Velsycon die passende Transporttechnik. Der neue ZTA

ist ein Aufsteller für Silos von 12 m3 bis 22 m3 Ladevolumen für das

am Markt verbreitete 2-Taschen Aufnahmesystem. Optional kann

der Siloaufsteller um die Aufnahmemöglichkeit für Silos nach DIN

30734 ergänzt werden. Seine einfache und robuste Bauweise sorgt

für Langlebigkeit, das geringere Eigengewicht für hohe Nutzlasten.

Entwickelt nach dem Baukastenprinzip mit Komponenten des Combilift-Hakenwechselgerätes,

insbesondere im Bereich der Bodenabstützung

und der Hydraulikbauteile, ist im Servicefall eine einfache

und schnelle Ersatzteilversorgung sichergestellt.

Update für den Klassiker

Der Abrollkipper Combilift von Velsycon ist schon seit Mitte 2015

ohne Einschränkungen für Lkw nach EURO 6 geeignet. Das komplette

Gerät wird oberhalb des Lkw-Chassis aufgebaut. Der Kippwinkel

konnte dadurch von 94° auf 98° erhöht werden. Die seitliche

Abstützweite der Telezylinder wurde optimiert und die gesamte

Montage deutlich erleichtert. Trotz der beiden neuen Hilfszylinder

sind die Abrollkipper der Typen CL 26.72 und CL 35.72 nicht

schwerer als ihre Vorgänger. Der Combilift fährt auch DIN Wechsel-

container wie jeder andere Hakenabroll-Lkw. Er ist in Ausführungen

für 2- bis 4-achs-Lkw verfügbar. Schwerpunkt seines Einsatzspektrums

sind aber der Transport und die Abstellung aller am Markt

gängigen Wechselsilos. Die Anhängerbeladung ist eingeschlossen.

Bei größeren Silogewichten ab 20 t bis 25 t kommt der Sattelsilolift

zum Einsatz. Die Logistik dieser Systeme ist vielfach europaweit im

Einsatz. Dank der hohen Fertigungstiefe mit eigenem Stahlbau und

Hydraulikzylinderherstellung innerhalb der Unternehmensgruppe

sowie des Einsatzes bewährter Komponenten sind auch Sonderlösungen

nach Kundenwunsch realisierbar. Durch eine Vertriebsgemeinschaft

mit der Firma Hüffermann Transportsysteme besteht

Zugriff auf passende Anhänger für jeden Einsatzzweck.

Siloabsetzkipper Typ SASK

Der Siloabsetzkipper SASK ist ein flexibel einsetzbarer Absetzkipper,

dessen Haupteinsatzgebiet der Transport von Wechselsilos nach

DIN 30734 und PFT-Containern ist. Darüber hinaus sind Absetzkippermulden

unterschiedlicher Größe mit dem SASK zu transportieren.

Das Überladen von Containern und Silos auf einen Anhänger ist

ebenso möglich und erweitert das Einsatzfeld. Eine Funksteuerung

bietet ein sicheres Arbeiten. Ausstattungsoptionen nach Kundenwunsch

sind gegeben.

Velsycon Siloaufsteller Typ ZTA 26 - 35 für 2-Taschensilos 12 m3 - 22 m3.

[ 120 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

NUTZFAHRZEUGE AM BAU


Der Renault Master Euro 6 wurde für den Einsatz in verschiedenen Branchen

konzipiert und erfüllt daher die Anforderungen im Bauwesen, im Paketdienst,

bei temperaturgeführten Transporten oder in der Personenbeförderung.

Fokus auf mehr Komfort

und Individualität

TRANSPORTER

Der Renault Master von Renault Trucks ist ab sofort mit Euro 6

Motorisierung bestellbar. Das Master Angebot umfasst Modelle

von 2,8 bis 4,5 Tonnen, Motorleistungen von 110 bis 170 PS und ist

damit auch weiterhin sehr weit gefächert. Die Anforderungen im

Baugewerbe, im Paketdienst, bei temperaturgeführten Transporten

oder in der Personenbeförderung werden somit optimal

erfüllt. Es kommen dabei verschiedene Spezialpakete zum Einsatz.

RENAULT TRUCKS

Renault Trucks führt den Renault Master Euro 6 ein. Zur Erfüllung der

Schadstoffvorschriften verwendet das Fahrzeug die SCR-Technologie

(selektive katalytische Reduktion). Diese Technologie wird von

Renault Trucks bereits seit 2009 in den Lkw-Baureihen eingesetzt. In

Verbindung mit der „AdBlue“-Einspritzung in die Abgase sorgt das

SCR-System laut Hersteller für eine deutliche Senkung der Schadstoffemissionen.

Der „AdBlue“-Tank des Renault Master erlaubt mit

seiner Kapazität von 22 Litern eine Reichweite von bis zu 12.000 km.

Um Verwechslungen zu verhindern, wurde dieser Tank auf der gegenüberliegenden

Seite des Kraftstofftanks angebracht.

Modelle für sämtliche Anforderungen

Das neue Master Angebot umfasst Modelle von 2,8 bis 4,5 Tonnen

sowie 110 bis 170 PS und verfügt über die beiden Euro 6 Zulassungen

Light Duty und Heavy Duty. Dadurch werden auch schwere

Aufbauten wie beispielsweise Hebebühnen möglich. Renault

Trucks bietet auch Modelle mit einsatzfertigen Aufbauten, wie z. B.

Pritschen, Koffer oder Kippmulden an. Um den Bedürfnissen der

Kunden optimal gerecht zu werden, hat Renault Trucks die Ausstattungsvarianten

des Renault Master Euro 6 so individuell wie möglich

gestaltet: Die fünf Branchenpakete (Baustelleneinsatz, Lieferverkehr,

temperaturgeführter Transport, Aufbauhersteller, Personenbeförderung)

beinhalten die geeignete Ausstattung für die jeweiligen Arbeitsbereiche

und erleichtern die Einrichtung von Aufbauten. Das

Paket Baustelleneinsatz umfasst etwa Optionen wie den Fahrgestell-Unterbodenschutz

oder die Motordrehzahlregelung für Geräte

am Nebenantrieb, das Paket Lieferverkehr beinhaltet hingegen Optionen

wie die 270°-Hecktüröffnung, um Be- und Entladevorgänge

zu erleichtern. Renault Trucks bietet zudem speziell auf die Nutzer

des Fahrzeugs ausgerichtete Versionspakete an. Diese erleichtern

die Ausübung ihrer Tätigkeit, wie das Paket Vision mit Optionen für

verbesserte Rundumsicht, oder sie bieten zusätzlichen Komfort, wie

das Paket High Comfort.

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Der PK 165.002 TEC 7 – konzipiert für 32-Tonnen-

Trägerfahrzeuge – ist ein Spezialist für schwere Lasten

und große Reichweiten. Die optionale Überwachung des

Schubsystems ermöglicht höhere Trag lasten und verbessert

die Stand sicherheit. Leichtbauweise trifft High-Tech-

Steuerungs systeme.

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[ 121 ]


Der neue, wendige Abroll-Containeranhänger „Debris“

mit elektro-hydraulischer Kippvorrichtung wurde auf der

Bauma 2016 vorgestellt.

Erfolgreicher Messeauftritt

WÖRMANN

Für die Firma Wörmann, die auf dem Freigelände mit einem Messestand

vertreten war, war die diesjährige Bauma ein Erfolg. Vor allem

die Modellneuheiten fanden begeisterte Aufnahme, der Absatz ins

Ausland konnte erheblich gesteigert werden. So präsentierte der

Anhänger-Hersteller unter großem Andrang sein vielfältiges Produktportfolio

an 3-Seitenkippern, 5 bis 40-Tonnern und Maschinentransportern.

Dabei wurde auf der Bauma 2016 unter anderem der

Lkw-Tieflader „Bau HL“ vorgestellt.

Dieser lässt sich mit seinen klappbaren Auffahrschienen für den

Transport von schwerer Last wie beispielsweise Baumaschinen ver-

Ich bin ein

Anhänger!

Weil ein HUMBAUR

viel aushält.

Peter Schubert, Bauarbeiter

Wörmann präsentierte auf der Bauma 2016 sein Produktportfolio an 3-Seitenkippern,

5 bis 40-Tonnern und Maschinentransportern.

wenden. Der flexibel einsetzbare Pkw-Maschinentransporter „Profi-

Lader“ verfügt über eine kippbare Ladefläche, durchgehende Auffahrrampen

und seitlich abnehm- und abklappbare Alu-Bordwände.

Als Neuheit 2016 wurde unter anderem der wendige Abroll-Containeranhänger

„Debris“ vorgestellt. Dieser verfügt über eine elektro-hydraulische

Abroll- und Kippvorrichtung sowie einen verstärkten

Stahlrahmen in Schweißkonstruktion.

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Aluminium-Auffahrkeile für schweres Gerät

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Die Bauma in München ist bekannt für ihre Rekorde.

Die Baumaschinen werden größer, stärker, besser

und wachsen nicht nur im Freigelände Richtung

Himmel. Die Baumaschinen müssen jedoch noch oft

bis zu ihrem eigentlichen Einsatzort mittels Tieflader

transportiert werden. Um die Gerätschaften aufzuladen

und die erste Hürde zu nehmen, zeigte die Firma

Altec aus Singen speziell entwickelte Auffahrkeile

aus Aluminium.

Durch die Verwendung von Profilbausätzen ist es

möglich, auf fast alle Verladesituationen einzugehen

und Tragkräfte bis 80 t zu erreichen. Die Tiefladerampen,

sogenannte VFR-Keile, werden hauptsächlich

verwendet, um schwerste Baumaschinen bis 80

Tonnen Gewicht zu verladen. Bei diesen Rampen

handelt es sich um individuelle Lösungen, die sich

je nach Einsatzzweck und Tragkraft unterscheiden.

Für ein gutes Handling sorgen seitlich angebrachte

Handgriffe. Keile in besonders großen Ausführungen

werden zweiteilig gefertigt.

ALTEC

Mit den VFR-Keilen des Unternehmens Altec ist es möglich, auf fast alle Verladesituationen

einzugehen und Tragkräfte bis zu 80 t zu erreichen.

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Mit der Unterflurlösung „Aluca dimension2“ kann ein Schubladensystem im Unterflur verbaut werden, das den diebstahlsicheren Transport von Werkzeugen,

Material und Kleinteilen ermöglicht.

Doppelter Boden und persönliche

Schubladen für mehr Sicherheit

FAHRZEUGEINRICHTUNG

Regelmäßig werden Transporter von Handwerksfirmen aufgebrochen

und die mitgeführten Materialien und Maschinen sind leichte

Beute. Die Firma Aluca bietet (Einrichtungs-)Lösungen, die auf den

ersten Blick nicht erkennen lassen, welch kostbares Gut transportiert

wird. So macht „Aluca dimension2“ die rollende Werkstatt vor

Dieben sicherer.

Wie man einen Transporter in eine rollende Werkstatt verwandelt

und ihn vor Dieben sicher macht, zeigt der Fahrzeugeinrichter Aluca

an seiner Unterflurlösung „Aluca dimension2“. Die Lösung bietet im

Unterflur ein Schubladensystem für den diebstahlsicheren Transport

von Werkzeugen, Material und Kleinteilen. Unter einer zweiten Bodenplatte,

die je nach Ausführung bis zu 30 cm höher gelegt ist, befinden

sich großformatige Schubladen mit Vollauszug, die teure Maschinen

und Werkzeuge vor neugierigen Blicken und Langfingern

schützen. Materialien wandern von der sichtbaren Ladefläche in

großvolumige Schubladen, die bis 1,60 Meter Länge erhältlich sind

und sich mit bis zu 80 kg beladen lassen. Ganz gleich ob Baulaser

mit Stativ oder L-BOXX mit Akkuschrauber – alles was gut und teuer

ist, versteckt sich somit unter der zweiten Bodenplatte. Die robusten

Schubladen- und Schranksysteme sind zudem einzeln abschließbar.

Persönliche Schubladen

Auch bestehende Systeme von Aluca lassen sich einfach nachrüsten.

Die Schließzylinder lassen sich gleich- oder verschiedenschließend

ordern. Dies gewährleistet, dass mehrere Monteure eines Fahrzeugs

ihre „persönlichen Schubladen“ erhalten und eigene Werkzeugsätze

bei Bedarf sicher verschließen und verwalten können.

Geringes Gewicht plus Diebstahlschutz

Adäquat zum System des Herstellers ist auch das junge Unterbodensystem

aus 100 % Aluminium gefertigt. Damit ist auch „Aluca

dimension2“ leicht und robust zugleich. Das bedeutet für Kunden

maximale Zuladung bei minimalem Eigengewicht.

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[ 124 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

NUTZFAHRZEUGE AM BAU


BETONBAU . SCHALUNG . GERÜSTE

CEMEX DEUTSCHLAND AG/ ANNETTE LÜNING

„ergoton“ ist die neue, besonders anwenderfreundliche Transportbeton-Familie des Unternehmens

Cemex Deutschland.

Leichtes Verdichten per Schwabbeln genügt: Hier wird

ein Ergotonbeton der fließfähigen Konsistenzklasse F5

eingebaut.

Neue Transportbetone erleichtern Arbeiten

CEMEX

Das Unternehmen Cemex Deutschland hat Anfang 2016 eine neue,

vielversprechende Transportbeton-Produktfamilie auf den Markt

gebracht. Dank ihrer Eigenschaften sind die sogenannten „ergoton“-Betone

leicht zu verarbeiten und darüber hinaus anwenderfreundlich.

„Mit ergoton führen wir ein Produkt ein, das den Wünschen

und Bedürfnissen von vielen Kunden sehr entgegenkommt“,

erklärt Heino Füchter, Vice President Ready-Mix & Pumping von Cemex

Deutschland. „ergoton lässt sich auch von einer Person zügig

und leicht mit einem geringen Verdichtungsaufwand einbauen –

dieser Beton ist eben besonders ergonomisch.“

Vorteile der neuen Betone

Manche Anwender, wie kleinere Baufirmen und Privatleute, gehen

nicht täglich mit Beton um. Gerade ihnen bietet der Hersteller mit

Ergoton mehr Sicherheit bei der Auswahl des richtigen Betons. Zugleich

machen die neuen Produkte Betonarbeiten einfacher und

körperlich weniger anstrengend, denn die neuen Betone sind leicht

verarbeitbar. Dank einer weichen Betonkonsistenz von F4 oder F5

sind die Betone zudem leicht und gleichmäßig im Bauteil verteilbar.

Bei ihrem Einbau fällt nur ein geringer Verdichtungsaufwand

an und es bilden sich weniger Nester und Hohlräume, was der

Dauerhaftigkeit des Bauteils zugutekommt. Das Produkt „ergoton

plus“ haben die Betontechnologen eigens mit einer guten Pumpfähigkeit

ausgestattet, damit sich auch schwer erreichbare Bauteile

sicher betonieren lassen. Die Betone der Ergoton-Familie werden

aus qualitätsüberwachten Ausgangsstoffen im Transportbetonwerk

hergestellt und im Fahrmischer zur Baustelle geliefert. Dort können

sie sofort verarbeitet werden. Ins Bauteil gelangen die Betone, in Abhängigkeit

von den örtlichen Bedingungen, über die Fahrmischerrutsche,

per Krankübel oder Betonpumpe. „Mit ergoton können unsere

Kunden ihre Bauaufgaben schnell, sicher und in hoher Qualität

realisieren. Das ist für sie ein echter Mehrwert“, unterstreicht Heino

Füchter. „Unsere Vertriebsmitarbeiter und Baustofftechniker stehen

Interessenten für Auskünfte zu unseren neuen leicht verarbeitbaren

Betonen gern zur Verfügung.“

Die Produktfamilie

„ergoton classic“ ist ein Beton der Konsistenzklasse F4 (sehr weich)

und wird in den Druckfestigkeits- und Expositionsklassen C20/25

XC1 XC2, C25/30 XC4 XF1 XA1 und C30/37 XC4 XF1 XA1 XD1 XS1

angeboten. Zur Verarbeitung ist ein leichtes Rütteln mit dem Innenoder

Außenrüttler nötig. Empfohlene Anwendungsgebiete sind

Streifenfundamente, Zaunfundamente, Wintergärten und Gartenhäuser.

„ergoton comfort“ fällt in die Konsistenzklasse F5 (fließfähig) und

ist in den Druckfestigkeits- und Expositionsklassen C25/30 XC4 XF1

XA1 und C30/37 XC4 XF1 XA1 XD1 XS1 zu haben. Hier ist ein leichtes

Verdichten durch Klopfen, Stochern oder Schwabbeln angezeigt. Als

Anwendungsgebiete empfiehlt der Hersteller zusätzlich Stützmauern,

Fundamentplatten, Terrassen und Garagen.

„ergoton plus“ hat ebenfalls die Konsistenzklasse F5. Seine Zusammensetzung

haben die Betontechnologen von Cemex für den Einsatz

bei baustellenabhängig erforderlichen Förderwegen optimiert.

Druckfestigkeitsklassen, Expositionsklassen, Verarbeitung und Anwendungsgebiete

entsprechen „ergoton comfort“.

BETONBAU . SCHALUNG . GERÜSTE

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 125 ]


Arbeitssicherheit beim Schalen

SCHALSYSTEME

Aus einer aktuellen Veröffentlichung der BG Bau ist festzustellen,

dass etwas mehr als die Hälfte, 52 %, aller Arbeitsunfälle, die sich auf

Baustellen zutragen, Absturzunfälle sind. Die Industriegewerkschaft

Bauen-Agrar-Umwelt hat zu ihrer Auswertung nachfolgende Übersicht

veröffentlicht.

Unfälle in Relation zur Absturzhöhe

Absturzhöhe

Absturzunfälle mit

Verletzungen

< 3 Meter 47,6 % 25,0 %

3 – 5 Meter 29,8 % 16,7 %

5 – 10 Meter 20,2 % 37,5 %

> 10 Meter 2,3 % 18,1 %

Absturzhöhe nicht

bekannt

Absturzunfälle mit

tödlichem Ausgang

2,8 %

Arbeitssicherheit steht an erster Stelle

Die Systeme des Unternehmens Paschal zeichnen sich durch Qualität,

Praxisbezug und integrierte Sicherheitseinrichtungen aus. Bei

der Produktentwicklung wie auch der Weiterentwicklung werden

seitens des Herstellers geforderte gesetzliche Bestimmungen, Verordnungen

und bautechnische Normen sowie bauaufsichtliche

Vorgaben für die höchstmögliche Arbeitssicherheit berücksichtigt.

Im Bereich der Arbeitssicherheit werden alle anfallenden Schal- und

Betonierarbeiten vom Hersteller beleuchtet und wo immer möglich

Absturzsicherung!

Alu-Seitenschutz TITAN

BAU/TB

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sichere Vorkehrungen für die Arbeitssicherheit integriert. Ob dies

den oberen Schalungsrand zum Einfüllen des Betons betrifft, den

sicheren Auf- und Abstieg bei großen Schalungshöhen angeht, ob

es die Vormontage betrifft oder die Weiterverarbeitung von Betonfertigteilen.

Paschal betrachtet die Anforderungen ganzheitlich und

bietet kombinierbare Komplettsysteme.

Multifunktionale Arbeitsplattform

Die „Multip“ von Paschal erhöht die Arbeitseffizienz beim Schalen

und Betonieren. Die Montage erfolgt schnell und bequem am liegenden

Schalungselement, wodurch sich Gefahrensituationen reduzieren.

Nach dem Befestigen der Multip an der Schalung wird das

System lediglich aufgeklappt. In die komplette Systemeinheit sind

die Leitern, Beläge und Geländer integriert, sodass eine komplette

Einheit transportiert und aufgestellt wird, ohne Einzelteile montieren

zu müssen, oder dass bauseitig Ergänzungen notwendig wären.

Das Setzen oder Lösen von Verbindungsmitteln, das Montieren oder

Entfernen der Krananhängung wie auch das Lösen von Spannankern

ist schnell und sicher durchführbar. Beim Umsetzen der Schalungseinheiten

bleibt die Multip an der Schalung montiert und wird

einfach mit umgesetzt.

Die Bühneneinheit ist auf das Schalungssystem „LOGO.3“ abgestimmt

und mit 238 cm Länge 2 cm kürzer als das 240 cm breite

Schalungselement. Die Breite von 120 cm ist ein ausreichender Laufund

Arbeitsbereich. Die Logo-Betonierbühne umfasst als komplette,

klappbare Systemeinheit sämtliche Einzelteile: Arbeitsbereich, Rückenschutz,

Krananhängungen und Konsolen. Nach dem Aufklappen

sorgt die Betonierbühne für umfassenden Arbeitsschutz.

Am Beispiel der Stützenschalung „Grip“ wird deutlich, dass auch

beim Schalen und Betonieren von schlanken Bauteilen die Arbeitssicherheit

gegeben ist. Die verstellbare Stützenschalung Grip ist nach

dem Prinzip der Windmühlenflügel konstruiert und wird komplett

als System mit Richtstreben, Arbeitsplattform und fest verbundener

Leiter zur Arbeitsebene auf die Baustelle geliefert. Zum Transport

wird die Grip-Schalung platzsparend

zusammengeklappt. Der Klappmechanismus

erleichtert

auch das Umsetzen der

Stützenschalung mit

nur einem Kranhub.

• nur zwei Bauteile, schnelle Montage

• geringes Gewicht, einfach zu tragen

• günstigstes System pro Meter Absicherung

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„Multip“, die multifunktionale

Arbeitsplattform,

ist für den Einsatz

an verschiedenen

Schalungssystemen

geeignet. Leitern, Roste

und Handläufe sind fest

installiert. Sie können

mittels eines Mechanismus‘

für den Transport

zusammengeklappt

werden.

PASCHAL

[ 126 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

BETONBAU . SCHALUNG . GERÜSTE


MBK

Eine BSM Korbschweißmaschine zur Fertigung von Bewehrungskörben für die Schacht- und Betonrohrindustrie.

Korbschweißmaschinen für

die Bau- und Betonindustrie

MBK

Als international agierendes Unternehmen nutzte die Firma MBK

Maschinenbau aus Kisslegg die Bauma als Präsentations-Plattform

für ihre neuesten Produktentwicklungen. Seit Firmengründung

im Jahr 1961 entwickelte sich MBK durch technisches Know-how,

Ideenreichtum, hohe Qualitätsstandards und stetige Kundenorientierung

zu einem der führenden Hersteller von Schweißmaschinen

und Anlagen für die Bau- und Betonindustrie.

Ein Schwerpunkt bei MBK ist die Konstruktion und Fertigung von

Korbschweißmaschinen für unterschiedliche Anwendungsbereiche,

die sich alle durch Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und eine

stabile Bauweise auszeichnen. So bietet das Unternehmen Korb-

schweißmaschinen zur Fertigung von Bewehrungskörben für die

Schacht- und Betonrohrindustrie: für hohe Produktionsleistungen

als BSM, für mittlere Produktionsleistungen als ESM und für geringe

Produktionsleistungen als ISM an. Die gesamte Baureihe ist auf hohe

Produktivität, maximale Flexibilität und enge Produktionstoleranzen

ausgerichtet. Bestimmend für den Produktionsalltag sind zudem

ihre einfache Handhabung und der minimale Personalbedarf.

Die Korbschweißmaschinen zur Fertigung von Vierkantbewehrungen

für Ramm- und Bohrpfähle, Stützen und Träger (mit oder

ohne Konus), RSM/VSM kommen darüber hinaus mit Funktionen

wie der Einstellung der Bewehrungskorb- und Schweißdaten über

abgespeicherte Programme, einer hohen Variabilität bei der Wickeldrahtsteigung

und einem ergonomischen Handling an der Drahtund

Korbseite.

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KLEENOIL/ SENNEBOGEN

V.l.: Erich Sennebogen & Milorad Krstić freuen sich über positive Kundenresonanz im Zusammenhang mit

„Greenmachine“ zertifizierten Maschinen.

Maschinenkonzept zur Reduzierung des

CO2-Austoßes vorgestellt

KLEENOIL/ SENNEBOGEN

Anlässlich der Bauma 2016 zeigte das Unternehmen Panolin der

breiten Öffentlichkeit sein „Greenmachine“-Konzept zur Reduktion

von CO2. Die Firma Sennebogen stellte zudem als Hersteller von

Umschlagbaggern, Seilbaggern und Kranen weltweit erstmals

„Greenmachine“ zertifizierte Geräte aus.

Das Panolin „Greenmachine“ Konzept steht für die Ölnutzung in Arbeitsmaschinen,

die auf mehrfache Weise umweltschonend sind.

Die Öle des Herstellers sind langzeittauglich, für Verlängerung von

Ölwechselintervallen geeignet und dank ihrer Leichtlaufeigenschaften

wirken sie sich positiv auf den Energieverbrauch aus. Insgesamt

bedeutet das eine deutliche Reduktion der CO2-Emission. Der „Carbon

Foot Print“ (CO2-Fußabdruck) zeigt das Treibhauspotenzial eines

Produktes während einer auf die Anwendung festgelegte Zeitspanne

auf. Die CO2-Einsparung wird mithilfe des Panolin CO2-Emissionsrechners

ermittelt.

CO2-Reduktion von über 10 t möglich

Unternehmen, die das Konzept „Greenmachine“ umsetzen, zeigen,

dass sie einen Beitrag für die Umwelt leisten. Zum Einsatz kommen

Öle, deren technische Leistungsfähigkeit z. B. Alterungsstabilität

oder das Verschleißschutzverhalten sehr hoch sind. Das führt zur

Senkung der Betriebskosten und die Unternehmen verschaffen sich

damit laut Hersteller zugleich Image- und Wettbewerbsvorteile.

Nach den Beschlüssen in Paris 2015 zur CO2-Reduktion ist zu erwarten,

dass in der nächsten Zeit der politische Druck auf die Unternehmen

wächst. Mit dem „Greenmachine“ Konzept möchte

beispielsweise die Firma Sennebogen ihren Kunden rechtzeitig

eine Hilfeleistung anbieten, um auf die bevorstehenden Forderungen

optimal vorbereitet zu sein. Je nach Maschine, Einsatzart und

verwendeter Schmierstoffe, kann eine CO2-Reduktion von über 10

Tonnen im Laufe der Einsatzdauer einer durchschnittlichen Baumaschine

errechnet werden.

Wenig Aufwand

Um an diesen Vorteil zu gelangen, müssen Maschinen laut Hersteller

nicht bzw. kaum erwähnenswert umgerüstet werden. Kleenoil Panolin

empfiehlt für die Schmierstoffe die Ölwechselintervalle in An-

lehnung an ihre tatsächliche technische Leistungsfähigkeit zu orientieren

und nicht den empirisch festgelegten Zeiten zu unterwerfen.

Hohes Einsparpotenzial dank Neuentwicklung

Ein Fortschritt in Richtung Kraftstoffeinsparung ist den Entwicklern

mit dem Motoröl „Panolin Ecomot 5W/30“ gelungen. Dem auf dem

Prüfstand nachgewiesenen Einsparpotenzial von 0,9 % stehen Ergebnisse

in Feldversuchen von zwischen 2,97 % – 4,65 % gegenüber.

Der Hersteller geht davon aus, dass mindestens 2 % Kraftstoffeinsparung

möglich sind.

Fazit der Geschäftsführer

Anlässlich der Bauma 2016 äußerten sich Milorad Krstić (Inhaber der

Kleenoil Panolin AG) und Erich Sennebogen (Geschäftsführender

Gesellschafter von Sennebogen) wie folgt:

Milorad Krstić: „Seit 1986, also seit 30 Jahren, versorgen wir unsere

Kunden mit vollsynthetischen, biologisch schnell abbaubaren Panolin

Ölen. Heute müssen wir aber feststellen, dass die Verschmutzung

des Erdreichs und der Gewässer meistens (nur) lokal wirkt, während

die Atmosphärenverschmutzung global ist. Mit unüberlegtem Umgang

der Rohstoffe verschmutzen wir die Atmosphäre auch dann,

wenn wir glauben, alles richtig zu tun. Wenn wir in allen Bereichen

nicht umdenken, kann es dazu kommen, dass uns buchstäblich

die Luft ausgeht. Unser Greenmachine Konzept ist möglicherweise

ein kleiner, aber ganz sicher ein Schritt in die richtige Richtung. Das

Konzept ist so entwickelt, dass für die Anwender keine zusätzlichen

Kosten entstehen. Im Gegenteil: Bei richtiger Anwendung können

erhebliche Einsparungen erzielt werden."

Erich Sennebogen: „Unsere Kunden erwarten von uns zu Recht,

dass wir uns rundum unsere Maschinen neben ihrer Wirtschaftlichkeit

auch um die bestmögliche ökologische Verträglichkeit bemühen.

Im besonderen Maße folgen unsere Produkte aus der Greenline

diesem Gedanken, was wir in der Vergangenheit bereits über

die Green Efficiency-Technologien, die Elektroantriebe und Energierückgewinnungstechniken

bewiesen haben. Das Panolin Greenmachine

Konzept ist für uns hierbei eine hervorragende Ergänzung. Wir

beabsichtigen, dieses Konzept weiter mitzugestalten und unseren

Kunden als zusätzliche Leistung anzubieten.”

[ 128 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

OEM


Hydraulikgeneratoren versorgen

Baustellen mit Strom

DYNASET

Das finnische Unternehmen Napapiirin Energia ja Vesi Oy in Rovaniemi

ist zuständig für die Energie-, Fernwärme- und Wasserversorgung

der Region am Polarkreis. Dazu gehören auch der Bau

und Erhalt neuer Infrastrukturen. An Rohrleitungsbauer werden

besondere Anforderungen gestellt, u. a. sind Bagger mit eigenen

Generatoren ausgerüstet, um die anfallenden Arbeiten schnell und

effektiv ausführen zu können.

Neben Schnelligkeit und Effizienz verbessert sich laut Hersteller

auch die Rendite jener Unternehmer, die Dynaset HG Hydraulikgeneratoren

an ihren Baggern mitführen. MSL Kemppe Oy – ein

Auftragnehmer der Stadt Rovaniemi – rüstet jeden ihrer Bagger mit

Dynaset HG Generatoren aus. Bauleiter Timo Kauppinen, verantwortlicher

Baustellenleiter in Rovaniemi, erklärt die Hintergründe für

diese Auftragsanforderung. “Die Hydraulikgeneratoren [u. a. eingesetzt

zur Bereitstellung von Schweißstrom] macht die Unternehmer

unabhängig vom bedingt zugänglichen Festnetz und von separat

mitzuführenden Stromaggregaten. Insbesondere bei Rohrleitungsbrüchen

und anderen schnell zu erledigenden Arbeitseinsätzen sorgen

Hydraulikgeneratoren zuverlässig für sofort verfügbaren Strom

auf jeder Baustelle.”

Neben der HG-Baureihe bietet Dynaset weitere Hydraulikanbaugeräte

speziell für Baggereinsätze an. Zusätzlich zu den 16 Standard

HG-Modellen (mit Leistungen ab 3,5 bis 70 kVA) stellt das Unternehmen

auch Sondermodelle im Leistungsspektrum 70 – 350 kVA her.

Auf Kundenwunsch können Generatoren auch mit höherer Schutzklasse

IP54 sowie in 50 Hz oder 60 Hz Frequenzstufen bereitgestellt

werden. HG Hydraulikgeneratoren liefern zuverlässig Strom für viele

auf Baustellen eingesetzte Stromabnehmer, u. a. elektrische Handgeräte

(Bohrmaschinen, Winkelschleifer), Beleuchtung, Schweißgeräte,

Pumpen, Betonmischer usw.

Qualitätsstrom und kompaktes Format

Die HG Hydraulikgeneratoren zeichnen sich durch Laufruhe und

hochwertigen, schwankungsarmen Strom aus, was u. a. auf die eingebaute

automatische Frequenzregelung zurückzuführen ist. Die

Montage der Hydraulikgeneratoren ist einfach und sicher an allen

gängigen Hydrauliksystemen durchzuführen.

Nur ein Gerät für Licht- und Schweißstrom

Auch die Dynaset HWG hydraulischen Schweißgeräte eignen sich

gut für Schweißarbeiten auf Baustellen. Je nach Modell sind die

Schweißgeräte zusätzlich mit Steckdosen für Licht- und sogar Starkstrom

(Dynaset K-Baureihe) ausgestattet – ein guter und vielseitiger

Ersatz für herkömmliche Schweißgeräte. Die leichten und kompakten

HWG Schweißgeräte sind mit Hilfe hydraulischer Schnellanschlüsse

schnell und flexibel an die Hydraulik verschiedener Trägerfahrzeuge

anschließbar.

DYNASET

Die Dynaset HG Hydraulikgeneratoren ermöglichen unterbrechungsfreies Arbeiten und garantieren sofort verfügbaren Strom. Das zahlt sich besonders bei

Rohrleitungsbrüchen und anderen schnell zu erledigenden Arbeitseinsätzen aus.

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Umschalt-Ventilatoren zur Kühlerreinigung

weniger Lärm

mehr Leistung

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der Lüfter-Antriebsleistung

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weniger Verbrauch

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 129 ]

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05-06/2015

07/2015

Neue Motorenreihe

mit EFI-System

BRIGGS & STRATTON

BRIGGS & STRATTON

Motorenhersteller Briggs & Stratton Commercial Power erweitert

sein Angebot um eine Motorenreihe mit elektronischer Einspritzung

EFI. Die neuen Modelle in verschiedenen Hubraum- und Leistungsklassen

basieren auf den für ihre Haltbarkeit und Zuverlässigkeit bekannten

Vanguard V-Twin Industriemotoren mit vertikaler oder horizontaler

Antriebswelle. Die EFI-Versionen wurden dem Hersteller

zufolge so konzipiert, dass sie unter allen Bedingungen im täglichen

Einsatz für eine optimale Leistung und Performance sorgen.

Elektronische Einspritzung optimiert Betrieb

Beim EFI-System (electronic fuel injection) werden die Zufuhr des

Kraftstoff-Luft-Gemisches, die Drosselklappenstellung und der

Zündzeitpunkt kontinuierlich elektronisch geregelt. Der Motor läuft

damit stets mit optimal an die Einsatzbedingungen angepassten

Parametern. Das Ergebnis sind schnelle Reaktionen auf Lastwechsel,

konstante Drehzahlen, ein besserer Wirkungsgrad, niedrigerer Kraftstoffverbrauch,

zuverlässiger Motorstart (ohne Choke) sowie die Verhinderung

der Gemischüberfettung beim Betrieb in Höhenlagen.

Daraus resultieren Vorteile beim Einsatz in den unterschiedlichsten

Bereichen.

Jeder Anforderung gewachsen

„Für das Baugewerbe stehen Leistung und Lebensdauer an erster

Stelle – die Antriebe müssen einfach täglich und über einen langen

Zeitraum ohne Probleme funktionieren. Bei der Feuerwehr und den

Rettungsdiensten kommt es dagegen vor allem auf die sofortige

Einsatzbereitschaft unter Zeitdruck und absolute Zuverlässigkeit an.

Bei Maschinen im kommerziellen Einsatz wird großer Wert auf einen

niedrigen Kraftstoffverbrauch und somit niedrige Betriebskosten

gelegt. Und in allen Punkten überzeugen unsere neuen EFI-Motoren,

auf die sich Anwender auch unter schwierigen Einsatzbedingungen

verlassen können“, kommentiert Thomas Holzhüter, Briggs

& Stratton Verkaufsdirektor Commercial Power Europa. Für die unterschiedlichen

Anforderungen wurden verschiedene V-Twin-Motoren

mit der EFI-Technologie ausgerüstet. Den Anfang markiert ein 810

cm3 Motor mit vertikaler Antriebswelle für den Einsatz in Rasentraktoren.

Jetzt wurde die Baureihe um die Hubraumklassen 627 cm3 mit

23 HP Bruttoleistung sowie 896 cm3 und 993 cm3 mit bis zu 37 HP

Bruttoleistung erweitert. Diese Motoren sind vor allem für den Antrieb

von Generatoren, für Baumaschinen wie Beton-Flügelglätter,

Fugenschneider sowie für Geräte des Feuerschutz- und Rettungswesens

gedacht.

Auf Langlebigkeit und Service ausgelegt

Sämtliche neuen EFI-Motoren verfügen über OHV-Technologie, ein

Aluminium-Kurbelgehäuse mit Grauguss-Zylinderlaufbuchsen, legierte

Leichtbaukolben und mit Chrom beschichtete Kolbenringe.

Alle Komponenten sind ausgelegt für hohe Beanspruchungen und

eine lange Lebensdauer. Ausstattungsmerkmale wie dynamisch gewuchtete

Kurbelwellen aus Kugelgraphitguss und Ventilstößel mit

groß dimensionierten Auflageflächen wie auch das Donaldson Zyklon-Luftfilter-System

und die Druckumlaufschmierung mit Wechselfilter

sorgen für eine lange Haltbarkeit und entsprechend hohe

Laufleistungen. „Für die neuen Motoren wurden bereits Schulungsprogramme

für unser Service-Netz entwickelt, um den Anwendern

auch in diesem Bereich eine optimale Unterstützung bieten zu können“,

berichtet Barry Goodchild, verantwortlich für den Bereich Service-

und den Technischen Kundendienst in Europa.

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TREFFPUNKT BAU. ist eine Baumaschinen Fachzeitschrift.

Sie informiert Bauunternehmen über Maschinen und

Geräte aus der Baumaschinenindustrie.

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07/2015

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Motorenpalette überzeugt durch geringe

Abmessungen und geringen Verbrauch

ANTRIEBSTECHNIK

Die neue KDI Palette des Unternehmens Kohler Engines ist verfügbar

in unterschiedlichen Modellen von 30 kW bis 100 kW und

entspricht der Norm Tier4 Final - Stufe IV (im Leistungsbereich von

56 - 100 kW). In die Motoren ist ein Hochdruck-Common-Rail-Einspritzsystem

(2.000 bar) mit G3S Injektoren integriert, das für eine

präzise Kraftstoffdosierung während des Einspritzvorgangs sorgt.

Auch das AGR-Ventil ist elektronsich gesteuert und sorgt für die

Rückführung der korrekten Menge an Abgasen, die durch einen

Wasser-Luft-Tauscher mit Flüssigkeit abgekühlt werden. Das

AGR-System besteht aus zwei Kühlstufen, die den Wärmeaustausch

bei geringen Abmessungen optimieren. Zudem verhindert die Positionierung

auf der heißen Seite des Motors eine Blockierung des

AGR-Ventils, wodurch es hohe Zuverlässigkeit gewährleistet.

Die neuen Lösungen haben dem Hersteller zufolge zu einem mehr

als 10 % geringeren Verbrauch der KDI-Motoren gegenüber herkömmlichen

Motoren der gleichen Leistungsklasse geführt. Darüber

hinaus ermöglichen das hohe Drehmoment bei Leerlaufdrehzahl

(412 Nm @ 1.000 U/min) und ihre spezifische Leistungsfähigkeit

(Leistung und Drehmoment) eine Produktivitätsmaximierung der

Maschinen und eine sofortige Reaktion des Motors bei Last und das

auch bei niedrigen Drehzahlen.

Kompakte Abmessungen

Die besonders kompakten Abmessungen der Motoren erleichtern

den Einbau und bieten vielseitige Anwendungsmöglichkeiten.

Letzteres auch dank vier möglicher Kraftabnahmen mit zwei zusätzlichen

PTO‘s (SAE A und SAE B), welche die Kraftabgaben an der

Der Kohler Engines KDI 2504 TCR Power-Pack Motor mit Common-Rail-Technologie.

Kurbelwelle ergänzen. Die KDI-Motoren besitzen eine erhöhte Leistungsverfügbarkeit

bei niedrigen Drehzahlen und gewährleisten

laut Hersteller eine Produktivitätssteigerung der Maschinen von bis

zu 15 %. Dazu kommen niedrige Betriebskosten wegen des niedrigeren

Verbrauchs, des geringen Wartungsaufwands und der Wartungsintervalle

von 500 Stunden dank sauberer Verbrennung ohne

Partikelfilter. Bis 2019 wird in der neuen Generation der KDI-Motoren

der Partikelfilter zur Einhaltung der vorgeschriebenen Emissionsgrenzwerte

nach Stufe V eingeführt.

SCHAFFARCZYK

Dieseläquivalente Motoren für die Zukunft

KUBOTA

Auf einem repräsentativen Stand zeigte das Unternehmen Kubota

die neuesten Antriebe mit zum Teil aufwendiger Technik aus der japanischen

Motorenschmiede. Aus Osaka angereist, äußerte sich der

oberste Motorenchef der Kubota Corporation, Shinji Sasaki, Senior

Managing Executive Officer und General Manager Engine Division,

folgendermaßen: „Wir konnten auf der Bauma mehrere Großaufträge

unterzeichnen, an denen wir schon längere Zeit arbeiten.

Darüber hinaus wurden in vielen Gesprächen auf Leitungsebene

aussichtsreiche Geschäftsbeziehungen angestoßen. Dies wird uns

ermöglichen, unsere engen Beziehungen zu europäischen und internationalen

Kunden in den nächsten Jahren weiter auszubauen.“

Als Alternative zu künftigen Dieselmotoren mit aufwendiger Abgasnachbehandlung

offeriert der Hersteller eine durchgängige Baureihe

(Diesel-)äquivalenter Motoren mit vergleichbaren Einbaumaßen

(„same footprint“) der verschiedenen Leistungsklassen mit Benzin,

Erdgas, Treibgas / LPG (Liquefied Petroleum Gas) oder CNG (Compressed

Natural Gas) als Treibstoff. Eine Option, die manchem Hersteller

künftig als kostengünstige Alternative für den Antrieb seiner

Maschinen willkommen sein dürfte. An der Kubota Technik interessiert

zeigten sich nicht nur Kunden und Interessenten aus der Industrie,

sondern auch eine große Zahl angereister technischer Experten

aus Forschung und Entwicklung.

Bauma Besucher lassen sich technische Details eines der Kubota „Motorenpärchen“

mit vergleichbaren Einbaumaßen („same footprint“) erläutern; links der

Dieselmotor V3800-TIEF4B mit derzeit 86,4 kW, rechts der Gasmotor Typ WG

3800 mit 70 kW Leistung.

KUBOTA

OEM

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 131 ]


Emissionskontrolle für

Off-Highway-Anwendungen

JOHN DEERE

JOHN DEERE

Auf der diesjährigen Bauma hat das Unternehmen John Deere verschiedene

Stufe IV/Final Tier 4-Motorenmodelle im Leistungsbereich

von 36 bis 448 kW präsentiert.

Emissionskontrollsystem

Zur Einhaltung der immer strengeren Emissionsvorschriften für

Off-Highway-Dieselmotoren hat der Hersteller systematisch neue

Technologien eingeführt, um die gesetzlich vorgeschriebenen

Emissionsstufen zu erreichen. Für Final Tier 4/Stufe IV hat John Deere

seinen geplanten Ansatz weiterverfolgt und ein integriertes Emissionskontrollsystem

entwickelt, das je nach Bedarf verschiedene

Komponenten zur Nachbehandlung und Emissionsreduzierung

kombiniert. Dank individueller Konfigurationen wird das integrierte

Emissionskontrollsystem sowohl den geltenden Emissionsvorschriften

als auch den kundenspezifischen Anforderungen in den verschiedenen

Leistungsbereichen gerecht. Der Hersteller bietet das

Emissionskontrollsystem in drei Ausführungen an. Am John Deere

Stand wird die Konfiguration für den Leistungsbereich 93 bis 448

kW (125 bis 600 PS) gezeigt, die einen Abgasfilter mit Diesel-Oxidationskatalysator/Dieselpartikelfilter

(DOC/DPF) und selektiver katalytischer

Reduktion (SCR) – in Verbindung mit einer gekühlten Abgasrückführung

(EGR) umfasst.

Zusätzliche Konfigurationen

Die Motorenmodelle der Leistungsklasse 36 bis 55 kW (48 bis 74 PS)

werden über ein integriertes Emissionskontrollsystem mit DOC/DPF

verfügen; sie werden jedoch ohne EGR oder SCR angeboten.In der

Leistungsklasse 56 bis 104 kW (75 bis 140 PS) gibt es den „Power-

Der „PowerTech EWX 2.9L“ von John

Deere erreicht 36 bis 55 kW. Er ist das

kleinste Modell, welches der Hersteller

auf der Bauma gezeigt hat.

TechTM PWL 4.5L“ mit gekühlter Abgasrückführung (EGR) und einem

integrierten Emissionskontrollsystem, das mit einem DOC und SCR

konfiguriert ist. Alle integrierten Emissionskontrollsysteme von John

Deere sind speziell für die Anforderungen von Off-Highway-Anwendungen

in den gegebenen Leistungskategorien ausgelegt.

Unabhängig vom Motorleistungsbereich und der Konfiguration des

integrierten Emissionskontrollsystems bieten die John Deere Motoren

neben dem guten Ansprechverhalten eine hohe Verfügbarkeit

sowie geringe Betriebskosten.

Antriebslösungen für jedes Anwendungsgebiet

KOMPONENTEN

Auf dem Comer Industries Stand wurde unter anderem die neue 12

t Achse 328 ausgestellt. Sie ist eine der aktuellsten Entwicklungen

des Herstellers in diesem Produktbereich und vergrößert die Palette

der Offroad-Achsen. Sie baut auf den bekannten Typen 128 und

228/238 auf. Zu sehen gab es außerdem die Lenkachse S-328. Sie

ist besonders gut für 11K-Teleskoplader geeignet. Durch die Belastungs-

und Drehmomentwerte der Achse (12 Tonnen dynamische

Last und 53,000 Nm Drehmoment in der Spitze) kann sie in nahezu

jeder Maschine der Baubranche eingesetzt werden. Auch die halbautomatisierte

Montagelinie des „Planetary Drives & Axles-Werkes”

in Cavriago (Reggio Emilia), Italien, wurde vorgestellt. Dort kommt

bereits heute das System „Industrie 4.0“ zum Einsatz. Angekündigt

wurde zudem, dass in der neuen Produktionsstätte von Comer

Industries in Bangalore (Indien) ab Mitte dieses Jahres Achsen gefertigt

werden. Besonderes Interesse weckte auch die ausgestellte

Antriebslösung für Bodenverdichter, die auf dem Stand durch ein

spezielles Event vorgestellt wurde.

Der Auftritt von Comer Industries auf der Bauma 2016 wurde unterstützt

durch die Teilnahme der deutschen Tochtergesellschaft Comer GmbH aus

Schermbeck NRW. Hier das gesamte Messeteam.

COMER INDUSTRIES

[ 132 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

OEM


Neue hydraulische

Durchflussmesser und

Durchflussregelventile

WEBTEC

HELLA

Hella hat seinen

Ultra Beam LED

Arbeitsscheinwerfer

weiterentwickelt. Bei

der neuen Generation

wurden bis zu 4.000

Lumen gemessen.

Das Unternehmen Webtec, Anbieter hydraulischer Mess- und

Regeltechnik mit Sitz in der Nähe von Cambridge, Großbritannien,

hat auf der Bauma zwei neue hydraulische Produkte vorgestellt,

die zur Effizienzsteigerung von Tests sowie zur Betriebsoptimierung

mobiler Anlagen dienen.

Beim ersten Produkt handelt es sich um eine neue Reihe von Mengenreglern

mit variabler Priorität und drei Anschlüssen, die sich

ideal zur Drehzahlregelung bei hydraulischen Motoren eignen und

zudem einen einzelnen Eingangsfluss in zwei aufteilen, womit ein

zweites System angetrieben werden kann. Es ist auf Hochdruckanwendungen

(bis 420 bar) ausgelegt, zeichnet sich aber auch durch

eine deutlich verbesserte Energieeffizienz aus: Der Energiebedarf

liegt um ein Drittel niedriger als bei vergleichbaren Modellen. Darüber

hinaus bietet der neue VFD120 einen guten Druckausgleich,

sodass der vorrangige Durchfluss von Druckschwankungen der beiden

nachgeschalteten Kreisläufe laut Hersteller praktisch gar nicht

beeinflusst wird.

Das zweite Produkt, das auf der Bauma vorgestellt wurde, ist eine

neue Reihe von Hochdruck-Zahnrad-Durchflussmessern, die auf

vielfältige Anwendungen wie die Überwachung von Schmiermittelströmen,

die Referenzdurchflussmessung bei Prüfständen für

Hydraulikkomponenten und die Leckagemessung bei äußerst niedriger

Durchflussmenge ausgelegt ist. Als Novum in der Branche ist

die neue Baureihe GF speziell für Hydraulik- und Schmieranlagen

und nicht für Verarbeitungsprozesse vorgesehen. Daher sind alle

Produkte auf den Einsatz mit Ölen, Phosphatestern oder Wasser-Glykol-Mischungen

ausgerichtet und kalibriert und auf bis zu 420 bar

ausgelegt.

WEBTEC

Die neuen Hochdruck-Zahnrad-Durchflussmesser sind auf den Einsatz mit

Ölen, Phosphatestern oder Wasser-Glykol-Mischungen ausgerichtet und

kalibriert auf bis zu 420 bar ausgelegt.

Weltneuheiten auf

Bauma vorgestellt

BELEUCHTUNG

Der Licht- und Elektronikhersteller Hella präsentierte auf der Bauma

sein umfassendes Produktspektrum. Besonderes Highlight des

Messeauftritts war die Weltpremiere der Konzeptkabine Genius Cab,

die der Hersteller gemeinsam mit bekannten OEM-Zulieferern und

renommierten Wissenschaftlern der Branche entwickelt hat. Weiterhin

stellte Hella im Bereich Beleuchtung die neuesten LED-Arbeitsscheinwerfer

vor; darunter zwei speziell für den Mining-Bereich entwickelte

Scheinwerfer mit „Zeroglare“ Technologie. Aus dem Bereich

Elektronik wurden unter anderem eine Funkfernbedienung zum

Entriegeln von Türen sowie ein Regen-Licht-Sensor präsentiert.

Weiterentwickelte Arbeitsscheinwerferreihe

Mit dem Ultra Beam LED der zweiten Generation erweitert Hella seine

bekannte Arbeitsscheinwerferreihe um eine LED-Variante mit bis

zu 4.000 gemessenen Lumen, die damit sogar Xenon-Arbeitsscheinwerfer

übertreffen kann. Dank neuer LED-Technologie überzeugt

der Ultra Beam LED dem Hersteller zufolge mit einer niedrigen Leistungsaufnahme

von 56 Watt, Langlebigkeit, Wartungsfreiheit und

einer tageslichtähnlichen Lichtfarbe, die Ermüdungserscheinungen

vorbeugt und somit ein angenehmes Arbeiten auch bei Nacht ermöglicht.

Dank eines speziell entwickelten Multi-Facettenreflektors

wird das Licht der Leuchtdioden optimal verteilt und realisiert eine

homogene Ausleuchtung. Durch unterschiedliche Streuscheiben

kann der Arbeitsscheinwerfer sowohl für die Nahfeld- als auch die

weitreichende Ausleuchtung eingesetzt werden. Dadurch eignet

sich der Scheinwerfer auch für eine Vielzahl an Arbeitssituationen

im Baumaschinenbereich.

Spezielles Licht für ermüdungsfreies Arbeiten

Am Messestand des Herstellers waren weiterhin die LED-Arbeitsscheinwerfer

„Roklume 380“ und „Roklume 280“ zu sehen, die speziell

für den Mining-Bereich entwickelt wurden. Sie verfügen über

fünf verschiedene Ausleuchtungsvarianten, darunter die „Zeroglare“

Variante, mit der Hella einen neuen Lichtstandard im Mining-Bereich

setzen möchte. Das „Zeroglare“ System projiziert das Licht der LEDs

gezielt auf den Bereich vor dem Fahrzeug, sodass eine sehr scharfe

Hell-Dunkel-Grenze erzeugt wird. Auf diese Weise wird der Fahrer

des entgegenkommenden Fahrzeugs nicht geblendet, wodurch die

Sicherheit und der Komfort aus der Automobilindustrie auf den Mining-Bereich

übertragen werden. Die Lichtleistung der LED-Scheinwerfer

„Roklume 380“ und „Roklume 280“ beträgt bis zu 7.500 bzw.

4.300 gemessene Lumen und die Farbtemperatur ist mit 5.000° Kelvin

dem Tageslicht sehr ähnlich. Dadurch wird die Konzentrationsfähigkeit

des Fahrers deutlich verbessert, da das menschliche Auge

weniger schnell ermüdet.

OEM

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 133 ]


Bauma signalisiert optimistischen Ausblick

BKT

Die Bauma verlief für den Reifenhersteller BKT, der auf der Messe

erstmals seinen neuen Giant Reifen, den Earthmax SR 45 Plus, vorgestellt

hat, sehr positiv. BKT zufolge bestätigte und förderte die internationale

Veranstaltung den

positiven Trend, der auch aus

den jüngsten Marktforschungen

hervorgeht. In der Baumaschinenbranche

prognostizieren

die von CIC (Construction

Intelligence Center) Global 50

veröffentlichten Daten einen

allgemeinen Zuwachs auf dem

globalen Markt um 21 Prozent,

der im Jahr 2020 in einem Gesamtumsatz

von 10,3 Trillionen

US-Dollar gipfeln wird. Bis dahin

wird eine globale Wachstumsrate

von 3,9 Prozent pro Jahr

BKT

Lucia Salmaso, Geschäftsführerin des

Unternehmens BKT.

vorhergesagt. Schon in diesem Jahr wird ein umgehendes Marktwachstum

vor allem in Europa, in den USA und in Indien erwartet.

Markenbekanntheit trägt

zur Bekanntheit des Unternehmens bei

Der große Erfolg, den BKT auf der Bauma verbuchen konnte, ist u. a.

das Ergebnis einer breit angelegten Marketing-Kampagne. Sie trägt

dazu bei, den Marktanteil zu erhöhen, die Beziehungen zu den Vertriebspartnern

und das Vertrauen der Endnutzer in die Produkte von

BKT zu stärken. Davon ist Lucia Salmaso, Geschäftsführerin von BKT

Europe, überzeugt: „Wir sind mehr als zufrieden mit der Bauma in

diesem Jahr, die den positiven Trend in der internationalen Baubranche

widerspiegelt.

Endlich ist nach mehreren Jahren ein weltweit günstiges und zuversichtliches

Klima zu spüren. Ich glaube, dass ein neuer Zyklus im

Entstehen ist, der ganz gewiss Änderungen und Umwandlungen

und somit große Herausforderungen für alle Beteiligten bereithält.

Wir von BKT sind bereit, uns mit derselben Entschlossenheit wie immer

der Zukunft zu stellen. Änderungen ängstigen uns nicht; im Gegenteil,

wir versuchen sie vorwegzunehmen, um als globale Akteure

von morgen bereits heute mitzuwirken.“

„Weil unsere

Beschäftigten

nicht aus

Stein sind.“

Roland Meier,

Steinmetzmeister

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bei der Arbeit!

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sind vermeidbar.

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[ 134 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

OEM


EDV . BETRIEBSEINRICHTUNG

SITECH/ TRIMVBLE

Frank Dahlhoff, Geschäftsführer von Sitech

Deutschland, zieht ein positives Fazit von der

diesjährigen Weltleitmesse.

Das Team von Sitech Deutschland auf der Bauma 2016.

Maschinensteuerung kommt auf Baustelle an

STEUERN, WIEGEN, VERMESSEN

Mehrere Tausend Besucher, interessante Fachgespräche sowie eine

hohe Anzahl von konkreten Geschäftsabschlüssen – die Bauma

2016 war für Sitech Deutschland ein großer Erfolg. „Im Vergleich

zu der schon sehr guten Bauma 2013 konnten wir noch einmal

eine erhebliche Steigerung um über 50 Prozent an Kontakten

und Verträgen verzeichnen“, lautet das Fazit von Frank Dahlhoff,

dem Geschäftsführer von Sitech Deutschland. „Die Bauma ist und

bleibt ‚die‘ Leitmesse der Branche“, unterstreicht Dahlhoff. „Unsere

Technologie ist komplett auf der Baustelle angekommen“, stellte

er weiter fest. „Das Know-how hinsichtlich unserer Technologie

und ihrer Möglichkeiten zur Optimierung der Prozesse auf der

Baustelle ist erheblich gestiegen.“ Hätten sich noch vor drei Jahren

die Besucher eher wohlwollend interessiert dem gesamten Themenkomplex

genähert, sei die Technologie inzwischen bei allen

führenden Baumaschinenherstellern in den Fokus gerückt.

Um die Vorteile und Möglichketen an konkreten Einsatzbeispielen

zu verdeutlichen, haben die Sitech- und Trimble-Verantwortlichen

auf ihrem Messestand zwei Kreisläufe dargestellt. Der erste widmete

sich dem gesamten Themenkomplex Straßen- und Tiefbau, vom

Erfassen des Geländes über die Ausführung und das Projektmanagement

bis hin zur Abrechnung. Dabei wurden die einzelnen Arbeitsschritte

nachempfunden, Nutzen und Vorteile der Maschinensteuerung

an konkreten Beispielen demonstriert. Gezeigt wurden

die klassischen Vermessungsgeräte wie die SPS-Tachymeter oder

Handroverstab, Hingucker war allerdings die Drohnentechnologie,

die auf schlecht zugänglichem Areal hochgenaue 3D-Geländeaufnahmen

erstellt. An den weiteren Stationen wurde veranschaulicht,

wie Trimble GCS900 integrierte Maschinensteuerung in Dozern,

Gradern und Baggern bei der Bauausführung für eine Produktivitätssteigerung

von bis zu 50 Prozent sorgen und das gesamte Projektmanagement

sowie die abschließende Abrechnung erleichtern und

die Kosten so um rund 40 Prozent reduziert werden können.

Gewinnungsindustrie im Fokus

Ähnlich war der zweite Kreislauf, der die Einsatzmöglichkeiten der

Technologien aus dem Hause Trimble für die Gewinnungsindustrie

in den Fokus rückte. Durch die integrierten „Loadrite“ Wiegesysteme

wird die Produktivität der einzelnen Baumaschinen gesteigert, Zeitverluste

durch zwischenzeitliches Wiegen entfallen. Der Einsatz von

Radlader und Bagger ist wesentlich besser planbar und die Leistung

der Baumaschinen ist durch die Vernetzung über „Visionlink“ jederzeit

messbar. Die Materialbewegungen können stets dokumentiert

und dem jeweiligen Kunden zugeordnet werden, der Projektfortschritt

ist unmittelbar nachvollziehbar. Deutlich herausgestellt wurden

die wesentlichen Vorteile der Business-Center-Software, also die

Datendrehscheibe aller Projektbeteiligten. Diese ermöglicht es, den

verschiedenen Mitarbeitern mit derselben Datengrundlage und

denselben Plandaten zu arbeiten. Kalkulatoren können die Business

Center Software auch zur Massenermittlung verwenden, Anwender

nutzen sie für den automatischen Datenaustausch zwischen dem

Büro und den Bauleiter, sowie Baupersonal und Maschinenführern

auf der Baustelle. Auf großes Besucherinteresse stieß in diesem

Zusammenhang auch die von der Trimble Tochter Linear Project

entwickelte Software für die Ablaufplanung. Die umfangreiche

Projektsoftware „Tilos“ (Time-Location-System) steht für effektive

Planung und Steuerung des gesamten Bauprojekts auf einem übersichtlichen

Weg-Zeit-Diagramm.

Die Projektsoftware „Tilos“ stieß auf reges Interesse.

EDV . BETRIEBSEINRICHTUNG

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 135 ]


CAT PHONES

Das „Cat S60“ ist wasserdicht bis zu 5

m Tiefe und kann sowohl mit nassen

Fingern als auch mit Handschuhen

bedient werden.

Das neue „Cat S60“ besitzt

eine integrierte Wärmebildkamera,

die dabei helfen

kann, das Entweichen von

Wärme nachzuvollziehen.

Smartphone mit integrierter Wärmebildkamera

CAT PHONES

Im neuesten Rugged Smartphone des Unternehmens Cat Phones

kommt das Lepton Thermalkamera-Modul von FLIR zum Einsatz.

Cat Phones, einer der weltweit führenden Hersteller von robusten

Handys und Zubehör, kündigte die Markteinführung seines neuen

„Cat S60“ an – das weltweit erste Smartphone mit integrierter Wärmebildkamera

und einer bisher unerreichten Wasserdichtigkeit von

bis zu 5 Metern Tiefe.

Unsichtbares sichtbar machen

Die integrierte Thermalkamera von FLIR, dem Weltmarktführer im

Bereich Wärmebild-Technologien, erlaubt Besitzern des neuen

S60 erstmals eine Vielzahl von Verwendungsmöglichkeiten, die für

Smartphones bisher völlig einzigartig sind. So lässt sich damit unter

anderem das Entweichen von Wärme rund um schlecht isolierte

Fenster und Türen erkennen, das Entstehen feuchter Stellen aufgrund

mangelnder Dämmung oder auch das Risiko einer Überhitzung

von elektrischen Geräten und Schaltkreisen. Menschen oder

Tiere werden selbst in absoluter Dunkelheit sichtbar. Die Thermalkamera

zeigt Wärme an, die für das Auge nicht erkennbar ist, und

visualisiert Temperaturunterschiede.

Dabei kann sie Oberflächentemperaturen bei einem Abstand von

bis zu 30 Metern messen, selbst bei Nebel oder Rauch. Die Einsatzmöglichkeiten

für das Baugewerbe sind damit unerschöpflich, erklärt

der Hersteller.

Aufgrund seiner Wasserdichtigkeit lässt sich das S60 sogar als Unterwasserkamera

nutzen – Tiefen von bis zu 5 Metern übersteht es eine

Stunde lang völlig unbeschadet. „Wir sind daher sehr stolz darauf,

dass wir nun zusammen mit FLIR eine echte Weltneuheit vorstellen

können”, so Peter Stephens, CEO der Bullitt Group (weltweiter Lizenzträger

von Caterpillar für mobile Produkte). Das Display lässt sich sogar

bei direkter Sonneneinstrahlung noch gut lesen und sowohl mit

nassen Fingern als auch Handschuhen bedienen. Die speziell entwickelte

Wärmebildkamera-App mit MSX-Technologie ermöglicht ein

Standbild, Panoramabild und Videoaufnahmen sowie unterschiedlich

anwendbare Wärmebilddarstellungen, die die Temperatur des

Objektes sowie Mindest-, Maximal- und Durchschnittstemperaturen

anzeigen.

Die wichtigsten Ausstattungsdetails

• Die speziell entwickelte FLIR Wärmebildkamera-App mit MSX-Technologie

ermöglicht ein Standbild, Panoramabild und Videoaufnahmen

sowie unterschiedlich anwendbare Wärmebilddarstellungen,

die die Temperatur des Objektes sowie Mindest-, Maximal- und

Durchschnittstemperaturen anzeigen

• Wasserdicht bis zu 5 Metern Tiefe für 1 Stunde

• Gute Akkuleistung (3.800 mAh)

• Sturzsicher bis zu 1,80 Meter, Mil-Spec 810G-zertifiziert

• Widerstandsfähiges Druckgussgehäuse aus Aluminium

• Hohe Audioqualität (>105 dB)

• Android Marshmallow

MITTEN DRIN

DAS MAGAZIN

[ 136 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

MZ Mediaverlag GmbH . Tel. +49(0)831/6973051-10

PRINTWERBUNG

Unsere Leser: Ein top qualifiziertes

Fachpublikum der Bau- und

Baumaschinenbranche

REICHWEITE

Wir denken international:

Hohe Bekanntheit durch unseren

zweisprachigen Newsletter und

das e-Paper

ONLINEWERBUNG

Wir erreichen alle: Werbebanner auf

unserer Homepage erreichen PCs,

Smartphones und Tablets

ERWEITERTES

LEISTUNGSPORTFOLIO

Wir sind vielfältig:

Luftbildaufnahmen, Videos

und 3D-Animationen ergänzen

unsere Leistungen

MULTIMEDIAL

Präsent: In unserer App, auf

Facebook, auf unserer Homepage

oder You Tube

www.treffpunkt-bau.com


Kosten-Abweichungen

bereits während

der Bauausführung

erkennen

BAU-SOFTWARE

FDATA

Im Rückblick zu wissen, wie die Baustelle gelaufen ist, macht

klüger. Allerdings hätte man sich oft gewünscht, rechtzeitig

gegensteuern zu können. Denn fast immer unterscheiden sich die

tatsächlichen Kosten von den im Angebot kalkulierten Soll-Kosten.

Nur wer Abweichungen frühzeitig erkennt, kann Maßnahmen

ergreifen. Beispielsweise, um den kalkulierten Gewinn auf der

Baustelle nicht wieder zu verlieren. Nachkalkulation ist umso wirksamer,

je eher man damit beginnt.

Die Bausoftware „Nextbau“ bietet jetzt Funktionen zur Nachkalkulation,

die im Sinne einer laufenden „Mit-Kalkulation“ bereits während

der Ausführung einsetzbar sind. Dass die Anwendung möglichst

einfach, gleichzeitig aber flexibel anpassbar bleibt, war dem Anbieter

Fdata dabei besonders wichtig. So lassen sich die Kosten im Auftrag

ohne weiteres Zutun differenziert nach Kostenarten auswerten.

Also für Baustoffe, Lohn, Geräte, Hilfsstoffe, Sonstige und NU-Leistungen.

Wer es genauer wissen will, kann seine Kosten zusätzlich

individuell aufschlüsseln.

Wer die beschriebenen Möglichkeiten der „Nextbau“-Software austesten

möchte, kann auf der Homepage des Unternehmens eine kostenlose

Demoversion anfordern.

gabeaufwand so gering wie möglich bleibt, sind alle Elemente im

Ausführungs-LV – beispielsweise die Stoffkosten für KS-Mauersteine

– auswählbar, um passend dazu Ist-Kosten einzugeben. Bei dieser

Vorgehensweise werden Bezeichnung, Materialpreis und Leistungsschlüssel

automatisch in die Kostenerfassung übernommen.

NZG_Anzeige_TB-Bau_05_06_16.pdf 1 19.05.2016 12:14:07

Praktische Nachkalkulation macht Abweichungen im direkten Soll-

Ist-Vergleich sichtbar. Nur so kann der Unternehmer Maßnahmen

zur Gewinnsteigerung ableiten:

• Entdecken von Verlustquellen, um Kosten zu senken

• Kontrolle der Kosten- und Leistungspositionen für Nachträge

und Abrechnung

• Überprüfen der eigenen Kalkulationsdaten für zukünftige

Angebote

Die dafür nötige Erfassung von Ist-Kosten ist dem Hersteller zufolge

in „Nextbau“ clever gelöst: Alle Kosten werden in die „Schublade“

der passenden Kostenart eingegeben und sind so automatisch mit

C

dem Auftrag bzw. dem Ausführungs-LV vergleichbar. Die Eingabe

M

ist so detailliert oder so aufsummiert möglich, wie es der Anwender

haben möchte. Wer will, kann beispielsweise Lohnkosten tagesgenau

je Mitarbeiter mit individuellem Beschäftigtenlohn eintragen.

Y

CM

Genauso könnten aber Lohnstunden nur als Gesamtsumme und

MY

bezogen auf den Kalkulationslohn verwendet werden.

Vergleiche auf Knopfdruck

CMY

Soll-Ist-Vergleiche zum Auftrag oder zum Stand der Ausführung stehen

dann jederzeit auf Knopfdruck zur Verfügung. Zusätzliche Ein-

K

gaben werden nur erforderlich, wenn eine weitere Aufschlüsselung

und Zuordnung von Kosten gewünscht ist. Dafür können individuelle

Leistungsschlüssel vergeben werden. Passend zum Geschäft des

Anwenders, nach Bauablauf, im Sinne eines Arbeitsverzeichnisses

oder z. B. angelehnt an den Bauarbeitsschlüssel (BAS). Damit der Ein-

CY

EDV . BETRIEBSEINRICHTUNG

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 137 ]


App für Verbaulösungen zum 30. Jubiläum

SBH

Mit der zehnten Teilnahme in Folge an der Fachmesse für Baumaschinen

und Baugeräte, der Bauma in München, vermeldet das

nordrhein-westfälische Unternehmen SBH Tiefbautechnik eine der

erfolgreichsten Messebeteiligungen seiner Firmengeschichte. Seit

30 Jahren entwickelt und produziert das Unternehmen Verbausysteme

für alle Anforderungen im offenen Grabenverbau und ist

einer der weltweit führenden Hersteller von Verbausystemen und

kaltgewalzten Profilen. Nach wie vor werden alle Produkte erfolgreich

am Standort Heinsberg, dem westlichsten Kreis der Bundesrepublik,

hergestellt.

Mit der neuen, ersten App

speziell für Verbaulösungen

setzt SBH ein

Zeichen in Sachen

effektives Arbeiten auf

der Baustelle. Mit der

App kann nicht nur das

benötigte Verbausystem exakt

bestimmt werden, sondern es

finden sich auch Ein- und

Rückbauanleitungen sowie

Antworten auf unterschiedliche

Fragen zu Verbauaufgaben.

Begonnen hat alles im Jahr 1989. Auf der seinerzeit noch auf der

Münchener Theresienwiese stattfindenden Messe beteiligte sich das

1986 gegründete, junge Unternehmen SBH mit einem Container als SBH, Händler, Kunden. Eine große Familie

Messebüro und einem einzigen ausgestellten Verbauelement. Im Aus den ursprünglich acht Mitarbeitern im Gründungsjahr wuchs

Jahr 2016 präsentierte SBH nun nahezu die gesamte Produktpalette ein Unternehmen mit heute über 100 Beschäftigten, die in zwei

des Unternehmens auf einem 500 m2 großen Stand im Freigelände Schichten die Verbausysteme produzieren. In den 30 Jahren Unternehmensgeschichte

baute einer der Gründer und heutige alleini-

der Bauma. Besonderes Augenmerk legt das Unternehmen dabei

auch darauf, viele Verbausysteme realistisch im Boden einzubauen. ge geschäftsführende Gesellschafter Wolfgang Deußen ein dichtes,

weltweites Netz auf. SBH Händler aus allen Kontinenten waren

Das Flaggschiff des Unternehmens, der Gleitschienenverbau, bildete

dabei den Rahmen des Messestandes.

auf der Bauma anwesend und freuten sich dem Hersteller zufolge

über die zahlreichen Besuche der Kunden und potenziellen neuen

Kunden, die ebenfalls aus aller Welt angereist auf dem Messestand

Spezialkonzepte für Arbeitsbühnen, Baumaschinen, das Gespräch suchten. Krane „Die weite Anreise aus Houston, Texas, nach

München zur Bauma lohnt sich jedes Mal aufs Neue,“ so Ron Chilton,

Chairman der NTS National Trench Safety, einer der großen SBH

Händler. „Besser kann man die Innovationen nicht erleben und der

Gedankenaustausch mit den Kollegen in der Messewoche gibt viele

neue Impulse für unseren Markt in Amerika.“

Vision

Weltweit erste App für Verbaulösungen

Im Fokus Innovation

Spezialkonzepte für Arbeitsbühnen, Baumaschinen, der Firma SBH Krane Tiefbautechnik steht derzeit das Thema

Verantwortung

Effizienz im Grabenverbau. Dazu gehört der große Mietpark des

Unternehmens sowie Spezialgeräte wie Verbaugreifer und Plattengreifer

oder der SBH Hydralifter, die das Arbeiten mit Verbausyste-

Spezialkonzepte für Arbeitsbühnen, Baumaschinen, Krane

Besondere Risiken brauchen mehr

men einfacher

Sicherheit

und wirtschaftlicher machen. Auf ganz besonderes

Interesse am Messestand Vision stieß die erste App für Verbaulösungen.

Wir haben besonders umfangreiche und zugleich „Damit kostengünstige haben Innovation die Spezialkonzepte

Menschen auf der Baustelle schneller denn je die

entwickelt. Hier die wichtigsten Policen: Lösung Verantwortung

für nahezu Vision alle Verbaufragen auf ihrem Smartphone oder

Tablet-Computer Innovation zur Hand“. so Deußen. „Die SBH App ermöglicht es

Betriebs- und Umwelthaftpflichtversicherung Besondere Risiken brauchen im

für

Handumdrehen

Händler Verantwortung

mehr und Sicherheit Vermieter

durch die Eingabe der Verbautiefe und der Rohrdurchlasshöhe,

das geeignete Verbausystem exakt zu bestimmen

Maschinen-Spezial-Policen für Anwender, Händler und Vermieter

Kfz-Flotten- und Stückzahlmodelle Besondere Risiken für alle brauchen Fahrzeugarten mehr Sicherheit

Wir haben besonders umfangreiche und zugleich kostengünstige Spezialkonzepte

oder gezielt nach Lösungen für unterschiedliche Fragen, Verbau betreffend

und zugleich zu kostengünstige suchen.“ Spezialkonzepte Ziel von SBH ist es, mit der App die Abwicklung

Geschäftsgebäude- entwickelt. und Geschäftsinhaltsversicherungen

Hier die wichtigsten Policen:

Aus der ganzen Welt waren die SBH Händler angereist und standen Wir haben den besonders inter-umfangreichessierten Besuchern zu den Neuheiten und Rechtsschutzversicherungen Entwicklungen in

Transportversicherungen aller Art (auch Hakenlastversicherungen)

Betriebs- entwickelt.

der Verbaubranche

Rede und Antwort.

und Hier Umwelthaftpflichtversicherung die wichtigsten Policen: für Händler und Vermieter

für den Firmeneiner

und

Baustelle

Privatbereichnoch einfacher und schneller zu machen und die

Maschinen-Spezial-Policen für Anwender, Händler und Vermieter

Kfz-Flotten- Betriebs- und und Stückzahlmodelle Umwelthaftpflichtversicherung Wirtschaftlichkeit für alle Fahrzeugarten

für Händler und weiter Vermieterzu erhöhen.

hinen, Krane

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nstige Spezialkonzepte

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r und Vermieter

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r und Vermieter

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n

herungen)

r und Vermieter

erweiterte Betriebshaftpichtversicherungen

Maschinen-Spezial-Policen für

Baumaschinen, Arbeitsbühnen und Krane

Kfz-Flotten- und Stückzahlmodelle

[ 138 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

SBH

Geschäftsgebäude- und Geschäftsinhaltsversicherungen

Rechtsschutzversicherungen für den Firmen- und Privatbereich

Transportversicherungen aller Art (auch Hakenlastversicherungen)

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Sprechen Sie mit uns und profitieren Sie von unserer Erfahrung.

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Maßgeschneiderte Versicherungskonzepte für das Baugewerbe

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und Krane

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Vision

Innovation

Verantwortung

Auch als App

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Vision

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Betriebs- und Umwelthaftpflichtversicherung für Händler und Vermieter

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Wir haben besonders umfangreiche und zugleich kostengünstige Spezialkonzepte

Betriebs- und Umwelthaftpflichtversicherung für Händler und Vermieter

Maschinen-Spezial-Policen für Anwender, Händler und Vermieter

Wir haben besonders umfangreiche Kfz-Flotten- Maschinen-Spezial-Policen und Stückzahlmodelle und zugleich für kostengünstige alle für Fahrzeugarten

Anwender, Händler Spezialkonzepte

und Vermieter

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entwickelt. Hier die wichtigsten Geschäftsgebäude- Kfz-Flotten- Policen: und und Geschäftsinhaltsversicherungen

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Rechtsschutzversicherungen Transportversicherungen für den Firmen- aller Art und (auch Privatbereich Hakenlastversicherungen)

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FINANZIERUNG . UNTERNEHMENSFÜHRUNG . RECHT

Finanzierungslösungen für die Baubranche

DLL

Ob prozessoptimierte Maschinensteuerungen, Flottenmanagement

oder integrierte Wägesysteme für Lkw und Bagger: Die Umwälzungen

der Industrie 4.0 sind in der Baubranche angekommen.

Mit dem Bundesverkehrswegeplan 2030 steht zudem ein bundesweites

Großprojekt in den Startlöchern, das in den kommenden

Jahren hohe Ansprüche an Maschinen- und Softwareausstattung

der beteiligten Unternehmen stellen wird. Umso wichtiger sind

Finanzierungsangebote, die notwendige Investitionen ermöglichen

und gleichzeitig unternehmerische Spielräume bewahren:

Der global tätige Finanzierungs- und Leasingpartner für Baumaschinen

und - fahrzeuge DLL stellte auf der diesjährigen Bauma die

neuesten Konzepte im Bereich der Baumaschinenbeschaffung vor.

Im Fokus standen dabei Finanzierungslösungen für Bauunternehmen

aller Größenordnungen: „Dank jahrzehntelanger Branchenerfahrung

hat DLL den Trend zum ‚Nutzen statt Besitzen’ frühzeitig

erkannt“, erläutert Arthur Breuer, Country Sales Manager Construction,

Transport & Industrial bei DLL. „So treten neben die klassischen

Optionen für Finanzierung und Mietkauf zunehmend lösungsorientierte,

individuell anpassbare Nutzungs- und Servicemodelle.

Bauunternehmen profitieren von Komplettpaketen, die neben

Fahrzeugen und Maschinen alle notwendigen Dienstleistungen wie

Wartung, Versicherungen und die anschließende Zweitverwertung

umfassen.“

Partner für den Mittelstand

Besonders attraktiv ist das „Second Life Leasing“: Baumaschinen aus

Beständen der Branchenmultis gelangen nach Ende ihres Leasingzeitraums

zurück in den Wirtschaftskreislauf. Hierfür entwickelt DLL

maßgeschneiderte Lösungen, die auf dem Konzept „Nutzen statt

Besitzen“ basieren und mit denen das Unternehmen sicherstellt,

dass Maschinen für jeden Bedarf und jeden Einsatzzweck kosteneffizient

verfügbar sind. Darüber hinaus bietet das Unternehmen

bereits eine komplett papierlose

Vertragsabwicklung von

der Bonitätsprüfung bis zur

Finanzierungszusage an, die

eine Kapitalvermittlung innerhalb

von Minuten erlaubt.

Die im Laufe des Jahres erscheinende

mobile App wird

diesen Prozess noch weiter

vereinfachen.

Sichere Finanzlösungen

mit Branchen-

Know- how

DLL

Arthur Breuer, Country Sales Manager

Construction, Transport & Industrial

bei DLL. In enger Zusammenarbeit mit

Herstellern, Händlern und Lieferanten

bietet DLL individuelle Finanzierungsmodelle,

mit denen Investitionsgüter

über den gesamten Lebenszyklus

hinweg optimal genutzt werden können:

Das reicht vom Leasing über die

Lieferanten- und gewerbliche Finanzierung

bis hin zum Remarketing.

Vertrauensvolle langjährige

Partnerschaften in Verbindung

mit tief gehender

Marktkenntnis sind die

Grundlage des Geschäftsmodells

von DLL – so wie beim

Spezialisten für Hublösungen

Manitowoc: Als einziger

Kranhersteller weltweit bietet

Manitowoc seinen Kunden

mit Manitowoc Finance einen

globalen Finanzpartner,

der in mehr als 30 Ländern

auf fünf Kontinenten tätig ist.

Eine starke Partnerschaft, aus

der starke Zahlen resultieren:

Seit der Gründung von Manitowoc

Finance im Jahr 2002 wurden so bereits 8.500 Krane mit einer

Hubkapazität von insgesamt mehr als einer halben Million Tonnen

finanziert.

FINANZIERUNG . UNTERNEHMENSFÜHRUNG . RECHT

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 139 ]


Rental-Partner für den Bau

UNTERNEHMENSPORTRAIT

Das Unternehmen Cramo mit Sitz in Feldkirchen bei München

zählt zu den größten Vermietern von Arbeitsbühnen, Baumaschinen,

Baugeräten, Baustellenausrüstungen, Werkzeugen und Mobilraum

im deutschsprachigen Raum.

Das international tätige Unternehmen der Bau-Branche mit fast 70

Niederlassungen in Deutschland, Österreich und Ungarn – sieben

davon sind überregionale Vermietzentren für Arbeitsbühnen – beschäftigt

rund 320 Mitarbeiter und verfügt über ein flächendeckendes

Vertriebsnetz. Das Unternehmen legt viel Wert auf die fachliche

Beratungs-Kompetenz seiner Mitarbeiter. „Gut ausgebildete und engagierte

Mitarbeiter sind die Grundlage unseres Erfolgs. Viele von ihnen

sind schon seit 10, 15 oder 20 Jahren in unserem Unternehmen

tätig. Diesen Erfahrungsschatz haben wir dem Wettbewerb voraus“,

so Dirk Schlitzkus, Vorstand des Unternehmens Cramo.

Übernahme

Im Februar 2011 gelang der finnischen Cramo-Group mit Hauptsitz

nahe Helsinki mit der Übernahme des Maschinen-Vermieters Theisen

auch der Einstieg in den deutschen, österreichischen und ungarischen

Markt. Mit 300 Niederlassungen in den nordischen Ländern

sowie Mittel- und Osteuropa gehört Cramo mit seiner Spezialisierung

auf die Vermietung von Arbeitsbühnen, Baumaschinen, Ausrüstungen

und vielen weiteren Dienstleistungen sowie Verkauf und

Vermietung von modularen Raumsystemen unter der Marke Cramo

Adapteo zu den Großen in der europäischen Bau-Branche. Rund 360

Mietparks in 15 Ländern betreibt Cramo heute. Ein Team von rund

2.500 Mitarbeitern kümmert sich um die Belange und Wünsche von

150.000 Kunden wie Bauunternehmen, Kommunen, Heim- und

Handwerker sowie Privatkunden.

Vermietung

Angaben des Unternehmens

zufolge kommt im

Durchschnitt jede vierte in

Deutschland gemietete Maschine

von Cramo. Ob es

darum geht, Bauunternehmen

die passende Höhenzugangstechnik

zur Verfügung

zu stellen, Baustellen-Trupps

auszustatten, Handwerkern

Werkzeuge an die Hand zu

geben oder den Maschinenpark

für eine komplette

Großbaustelle zusammenzustellen:

Cramo bietet von

CRAMO

Dirk Schlitzkus, Vorstand des

Unternehmens Cramo.

der Gelenk-Teleskopbühne

mit 43,30 m Arbeitshöhe,

der kompakten Bohrmaschine

über den Kompaktlader

bis zum 30 t Kettenbagger maßgeschneiderte, zukunftsorientierte

Technik für alle Einsätze. Zu den Kunden des Unternehmens zählen

Hoch-, Tief-, Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen, Kleinbetriebe,

Handwerker, Kommunen und Privatkunden. Auch Service

und Kundennähe werden bei Cramo großgeschrieben: Jede Niederlassung

verfügt über speziell ausgebildete Kundendienst-Techniker

mit Service-Fahrzeugen sowie über eine moderne Werkstatt.

Dadurch können Standzeiten und Maschinenausfälle minimiert

werden. Auch dadurch, dass die Ersatzteile des täglichen Bedarfs

vorgehalten und eilige Ersatzteile „overnight“ binnen kurzer Zeit verfügbar

sind. Wird im Falle eines Falles z. B. eine Arbeitsbühne nicht

pünktlich bzw. vereinbarungsgemäß geliefert, werden Cramo-Kunden

entschädigt.

Technik

Das Unternehmen Cramo arbeitet teilweise seit Jahrzehnten mit

vielen Premium-Herstellern zusammen. Im Lieferprogramm für

Arbeitsbühnen stehen insgesamt rund 90 Typen: Mobilkrane bis

14,90 m Hakenhöhe, Vertikalmastbühnen bis 12,65 m Arbeitshöhe,

Diesel-, Elektro- und Hybrid-Scherenbühnen bis 22,30 m Arbeitshöhe,

Diesel- und Elektro-Teleskopbühnen mit und ohne Gelenk bis

43,30 m Arbeitshöhe, Diesel- und Elektro-Raupenbühnen mit und

ohne Gelenk bis 30,00 m Arbeitshöhe, Teleskop-Anhängerbühnen

mit und ohne Gelenk bis 21,00 m Arbeitshöhe sowie Lkw-Teleskopbühnen

mit und ohne Gelenk bis 33,00 m Arbeitshöhe. Keine Kompromisse

macht Cramo als zertifiziertes IPAF-Schulungszentrum hier

bei der Auswahl der Hersteller und damit beim Thema Sicherheit

für den Bediener. Sie heißen beispielsweise JLG, Haulotte, Genie,

Teupen, Ommelift, Dino, Ruthmann Steiger, Palfinger, Hematec.

Merlo- und Kramer-Teleskopstapler bis 5,0 t Tragkraft sowie Elektround

Gas-Gabelstapler runden das Sortiment bedarfsorientiert ab.

Darüber hinaus vermietet Cramo u. a. Radlader von Ahlmann, Kramer

und Caterpillar, Dumper von Neuson, Yanmar-Kompaktbagger,

Ketten- und Mobilbagger von Caterpillar, JCB, Volvo und Doosan,

Vögele-Straßenfertiger, Ammann- und Hamm-Verdichtungstechnik,

Rammax-Grabenwalzen, Vermessungstechnik von Trimble, Container

und Bauwagen, Kompressoren von Kaeser und Atlas Copco,

Werkzeuge u. a. von Hilti, Husqvarna, Bosch und Cedima, modulare

Raumlösungen für Kommunen, Messen, Events, Büros und Schulen

u.v.a.m.

[ 140 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

FINANZIERUNG . UNTERNEHMENSFÜHRUNG . RECHT


Die vernetze Flotte: Wie Open Innovation

die Bauindustrie revolutioniert

AUTORENBEITRAG

Telematik ist für die Baubranche nichts Neues. Viele Baufirmen setzen

mittlerweile entsprechende Lösungen ein, um die Aktivitäten

von mobilen Mitarbeitern und Flottenfahrzeugen transparenter zu

machen. Dabei werden zahlreiche Daten erfasst – von der Ankunft

an der Baustelle über die Auftragsabwicklung bis hin zur Fahrleistung.

Dank Vernetzung und offener Plattformen bieten moderne

Telematiklösungen aber mittlerweile die Integration von weiteren

Daten und damit neue Einsatzmöglichkeiten. Das erhöht die Effizienz

und verbessert den Informationsaustausch über verschiedene

Abteilungen hinweg. Mithilfe von optimierten Lieferketten steigern

Bauunternehmen ihre Flexibilität und behalten gleichzeitig die Kosten

im Griff. Ein Beispiel ist die Auftragsbearbeitung mithilfe der

Branchenlösung „Dorner Optimize“ von Dorner Electronic, einem

Partner von Tomtom Telematics. Darin lassen sich Flotteninformationen

wie Auftragsliste, Stammdaten, Fuhrparkplan, Fahrzeugstandort

nahtlos integrieren. Dies erfolgt beispielsweise über die offene

Schnittstelle der Flottenmanagement-Plattform „Webfleet“.

Die Kraft der Vernetzung

Ein wichtiger Ansatz zur Überbrückung der physischen Distanz

zwischen Fahrer und Back-Office ist in der Telematik die Nutzung

offener Programmierschnittstellen (APIs). Diese ermöglichen Softwareentwicklern

den ungehinderten Zugriff auf die Technologieplattform

und ermöglichen die Entwicklung vernetzter Lösungen

mit Daten aus unterschiedlichen Quellen. Ob Office-Anwendungen,

ERP-Software oder Supply-Chain- und Asset-Management – zahlreiche

Applikationen lassen sich über offene Schnittstellen in Telematik-

und Flottenmanagement-Plattformen integrieren. Spezifische

Hardware für den Außendienst – etwa Signalgeber, Fahrzeugsensoren

und Drucker – werden drahtlos mit dem Telematik-Gerät im

Fahrzeug verbunden. Auch Apps kann der mobile Mitarbeiter auf

seinem Tablet-ähnlichen Driver Terminal nutzen. Da viele Anwendungen

dem Anwender „Out of the box” zur Verfügung stehen, sind

Ein wichtiger Ansatz zur Überbrückung der physischen Distanz zwischen

Fahrer und Back-Office ist in der Telematik die Nutzung offener Programmierschnittstellen

(APIs). Diese ermöglichen Softwareentwicklern den ungehinderten

Zugriff auf die Technologieplattform und ermöglichen die Entwicklung

vernetzter Lösungen mit Daten aus unterschiedlichen Quellen.

meist keine großen Investitionen

in IT-Beratungs- und

Softwareentwicklungsprojekte

erforderlich.

Effizientere Prozesse

für den Bausektor

Telematiklösungen helfen

Bauunternehmen an mehreren

Stellen. Ist beispielsweise

das Wiegesystem an

Bord des Lieferfahrzeugs

mit der Telematik-Software

verbunden, lassen sich die

Angaben zum Frachtgewicht

(z. B. für Teer oder

Beton) in Echtzeit in die

Back-Office-Software übertragen

– zusammen mit den

Daten zu Fahrzeugstandort

und Strecke. Rechnungen

lassen sich so einfach auf

der Grundlage des Frachtgewichts

erstellen, ohne

TOMTOM

Der Autor dieses Beitrags ist George de

Boer, International Alliance Manager

bei Tomtom Telematics.

dass dazu die entsprechenden Daten aufwendig zusammengetragen

und das Fahrzeug auf die Wiegebrücke geschickt werden muss.

Auch beim Betontransport leistet die Telematik wertvolle Dienste.

So lässt sich die Planungssoftware des Bauunternehmens mit Daten

zur voraussichtlichen Ankunft aus dem Telematik-System anreichern,

die auf aktuelle Verkehrsinformationen und historische Streckenaufzeichnungen

zurückgreifen. Sensoren am Mischtrommelfahrzeug,

die Live-Daten zur Drehrichtung über die Telematik-Plattform an

die Disposition übertragen, können dabei unterstützen, Lieferzeiten

transparenter zu machen, die Qualitätskontrolle zu verbessern und

Betrugsdelikte zu verhindern. Die Disponenten werden automatisch

darüber informiert, ob die Betonfertigmischung noch unterwegs ist

oder bereits entladen wird. Für Bauarbeiter, die in gefährlichen oder

abgelegenen Umgebungen tätig sind, lassen sich die Standortdaten

in Notfallgeräte integrieren, die am Körper getragen werden

und via Funktechnik mit der Telematik-Box im Fahrzeug verbunden

sind. Die Technologie unterstützt somit Unternehmen dabei, für die

Sicherheit und das Wohlergehen der Mitarbeiter zu sorgen.

App sorgt für Übersicht

Darüber hinaus können die Mitarbeiter über ihr Driver Terminal auf

eine zentrale App zugreifen, die ihnen ihre täglichen Aufgaben anzeigt.

Zu Tages- oder Wochenbeginn nimmt der Fahrer mithilfe des

Gerätes diverse Fahrzeugkontrollen vor. Das hilft dabei, die Wartungspläne

aktuell zu halten und der Sorgfaltspflicht nachzukommen. Der

Mitarbeiter erhält den täglichen Arbeitsablauf direkt auf das Gerät

und die Navigation zur jeweiligen Baustelle wird angezeigt. Automatische

Meldungen via SMS oder E-Mail informieren den Auftraggeber

über die voraussichtliche Ankunftszeit. Bei Ankunft auf der

Baustelle können die Mitarbeiter den Materialliefernachweis mit der

Signaturfunktion der App erbringen oder Codes mit der eingebauten

Kamera oder dem NFC-Chip des Geräts einscannen. Der Status

lässt sich dann im Back-Office-System aktualisieren – Tageskilometersätze

und Arbeitsstunden inklusive.

FINANZIERUNG . UNTERNEHMENSFÜHRUNG . RECHT

05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

[ 141 ]


Zukünftig neuer Verbraucherschutz

im Bauwesen

BAURECHT

Die Bundesregierung hat am 02.03.2016 den Gesetzentwurf über

die Reform des Bauvertragsrechts und zur Änderung der kaufrechtlichen

Mängelhaftung im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) auf den

Weg gebracht. Das neue Gesetz enthält wesentliche Änderungen

zum Werkvertrag, Bauvertrag, Bauträgervertrag, Architekten- und

Ingenieurvertrag sowie zur kaufrechtlichen Mängelhaftung. Mit

dem Inkrafttreten ist bereits ab dem Jahr 2017 zu rechnen. Diese

neuen Vorschriften sehen besonders für private Bauherren zahlreiche

neue Schutzvorschriften zum Verbraucherschutz vor. Die neuen

Schutzvorschriften gelten immer dann, wenn ein Bauunternehmer

von einem Verbraucher zum Bau eines neuen Gebäudes oder zu

erheblichen Umbaumaßnahmen an einem bestehenden Gebäude

verpflichtet wird.

Verpflichtung zur Erstellung einer

exakten Baubeschreibung

Erstmals wird der Bauunternehmer gegenüber einem Verbraucher

verpflichtet, eine detaillierte Baubeschreibung zu erstellen und zu

übergeben. Diese Informationspflicht ist zu begrüßen, da der private

Bauherr meist nur mit einer detaillierten Baubeschreibung die

diversen Angebote vergleichen kann und dem Unternehmer die

Möglichkeit genommen wird, sich bei Streit und Diskussionen um

den Leistungsumfang bzw. Mängelfragen hinter einer ungenauen

Baubeschreibung zu „verstecken“. Die Neuregelung trägt somit

dazu bei, dass am Bau häufig vorkommende Streitigkeiten vermieden

werden.

Verbindliche Fertigstellungszeitpunkte

Nach dem neuen Recht muss die Baufirma dem privaten Verbraucher-Bauherren

künftig auch einen verbindlichen Fertigstellungstermin

im Vertrag benennen und fixieren. Damit soll der häufigen Praxis

ein Riegel vorgeschoben werden, wonach Baufirmen einen Fertigstellungszeitpunkt

entweder gar nicht benennen oder möglichst

vage formulieren, um bei Bauverzögerungen für mögliche Verzugsschäden

des Bauherren erst gar nicht in Haftung zu geraten. Ohne

einen konkreten Fertigstellungszeitpunkt kann der private Bauherr

aber seinen noch bestehenden Mietvertrag nicht rechtzeitig kün-

digen und den Umzug rechtzeitig

planen. Mit der neuen

Regelung entfallen diese

Rechtsunsicherheiten und es

bestehen künftig erheblich

verbesserte Erfolgsaussichten

des Verbrauchers, sämtliche

Verzugsschäden von

Bauunternehmern ersetzt zu

bekommen.

Widerrufsrecht von

14 Tagen

Aufgrund des beim Hausbau

regelmäßig hohen finanziellen

Risikos verfolgt das neue

Verbraucherschutzrecht

auch das Ziel, den privaten

Bauherrn vor voreiligen Vertragsschlüssen

zu schützen.

Dem privaten Auftraggeber

wird daher künftig das Recht

eingeräumt, den Bauvertrag

innerhalb der ersten 14 Tage

nach der Unterzeichnung zu

widerrufen. Zudem muss der

Verbraucher bei Vertragseingehung

ordnungsgemäß

über dieses Widerrufsrecht

belehrt werden. Ohne eine

solche Belehrung erlischt das

Widerrufsrecht des Verbrauchers

erst nach 1 Jahr und 14

Tagen oder mit der ersten

Abschlagszahlung.

THOMAS SCHMITT

Autor dieses Beitrags ist der Rechtsanwalt

Thomas Schmitt. Er ist Partner der

Kanzlei JuS Rechtsanwälte, Augsburg.

Er ist Fachanwalt für Bau- und

Architektenrecht und Schlichter nach

SOBau des Deutschen Anwaltverein

(DAV). Er beschäftigt sich seit über 19

Jahren vornehmlich mit sämtlichen

rechtlichen Fragen des Bau-, Architekten-

und Immobilienrechts. Zudem ist

Thomas Schmitt Mitglied der Arbeitsgemeinschaft

Bau- und Immobilienrecht

im Deutschen Anwaltsvereins

(ARGE BauR).

Anordnungsrechte der Bauherren

Da sich die Erstellung von Bauwerken in der Regel über einen längeren

Zeitraum erstreckt, entsteht nach Vertragsschluss meist noch

ein gewisser Änderungsbedarf. Neu ist daher künftig auch, dass der

Bauunternehmer gegenüber dem Bauherren verpflichtet wird, solchen

Anordnungen des Bestellers (auch nach Vertragsschluss), die

eine Änderung des Werkerfolgs bewirken (z. B. ein Zimmer mehr),

stets nachzukommen, wenn der Betrieb des Unternehmers auf die

Durchführung solcher Änderungs- oder Zusatzarbeiten eingerichtet

ist.

Obergrenze bei

Abschlagszahlungen

und Begrenzung von Sicherheiten

Weiterhin neu wird geregelt, dass sobald ein Bauunternehmer Abschlagszahlungen

vom Verbraucher-Bauherrn verlangt, der Gesamtbetrag

der Abschlagszahlungen nur noch 90% der vereinbarten Gesamtvergütung

betragen darf. Auch dieser zusätzliche Schutz des

Verbrauchers ist zu begrüßen und wird sogar noch verstärkt, da der

[ 142 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU

FINANZIERUNG . UNTERNEHMENSFÜHRUNG . RECHT


Bauherr weitere 5% für die ordnungsgemäße Erfüllung einbehalten

darf oder aber hierfür eine Sicherheit vom Bauunternehmer erhalten

muss.

Erstattungsanspruch bei fehlerhaften

Materialien nun auch für Ein- und Ausbaukosten

Eine weitere für den Baubereich sehr bedeutsame neue kaufrechtliche

Regelung sollte dringend beachtet werden. Wird beispielsweise

im Baufachmarkt Material gekauft und eingebaut und stellt sich

dieses Material nach Einbau in das Bauwerk als fehlerhaft heraus, so

haftet ab sofort der Verkäufer (Lieferant) dem Materialkäufer künftig

in gesteigerter Form dahingehend, dass dem Käufer nicht nur

wie bis dato als Ersatz mangelfreie Ware zu übergeben ist, sondern

der Verkäufer (Lieferant) muss nunmehr zusätzlich die kompletten

Ausbaukosten der mangelhaften Sache und die Neueinbaukosten

betr. die neuen bzw. nachgebesserten mangelfreien Materialien

übernehmen. Dies wird auch im Verbraucherbereich in den nicht

seltenen Fällen relevant, in denen der Verbraucher zur Kosteneinsparung

die notwendigen Baumaterialien selbst beschafft und in

Eigenleistung verbaut hat.

Fazit

Die dargestellten Änderungen erhöhen klar den Schutz für private

(Verbraucher-) Bauherren. Die neuen Verbraucherschutzregelungen

sind im Übrigen auch unabdingbar, sodass diese nicht vom Bauunternehmer

in dessen Verträgen durch Allgemeine Geschäftsbedingungen

(„Kleingedrucktes“) zum Nachteil des Verbrauchers abgeändert

oder umgangen werden können.

13. 13. Historische Baustelle

13. Historische Baustelle

am am 02./0

./03. . Juli . Juli 2016

am im im Kieswerk 02./0

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in

in

im Kieswerk Brecht in

13. Historische Baustelle

am 02./0

./03. . Juli 2016

im Kieswerk Huttenheim

Huttenheim

Brecht in

Huttenheim

LECTURA

VALUATION

LECTURA LIEFERT

DIE RICHTIGEN DATEN

Erleben Erleben Sie Sie an an beiden beiden Tagen Tagen historische Baumaschinen

Erleben und und Lkw Sie Lkw in an Aktion.

in beiden Aktion.

Tagen historische Baumaschinen

und Die Die Lkw Veranstaltung in Aktion.

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bis bis 18.00

18.00

Die Uhr Veranstaltung Uhr für für Besucher Besucher geöffnet.

ist geöffnet.

jeweils von 10.00 Uhr bis 18.00

Für und Getränke

Uhr Für ist für Speisen gesorgt.

Besucher und geöffnet.

Getränke

Für ist Speisen gesorgt.

und Getränke

ist gesorgt.

Anfahrt:

Anfahrt:

über die B35

Anfahrt:

von Bruchsal Richtung

Für Speisen und Getränke

über

Germersheim, über die B35

Abfahrt die B35 von Bruchsal

vor von der Bruchsal Richtung Richtung

Anfahrt:

Rheinbrücke Germersheim, Germersheim, ist ausgeschildert Abfahrt Abfahrt vor der vor der

ist gesorgt.

über die B35 von Bruchsal Richtung

Von Rheinbrücke Germersheim Rheinbrücke her ist kommend ausgeschildert

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Rheinbrücke erste erste Abfahrt Abfahrt

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Veranstalter: Von Germersheim her kommend die

Interessengemeinschaft historische Veranstalter: Baumaschinen erste Abfahrt e.V. nach – www.ighb.de der Rheinbrücke

Veranstalter: Veranstalter:

Interessengemeinschaft Interessengemeinschaft historische historische Baumaschinen Baumaschinen e.V. e.V. – www.ighb.de e.V. – www.ighb.de – www.ighb.de

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FINANZIERUNG . UNTERNEHMENSFÜHRUNG . RECHT

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05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU [ 143 ]

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FIRMENÜBERSICHT . IMPRESSUM

Altec www.altec.de 123

Aluca www.aluca.de 124

Atlas Copco www.atlascopco.de 100

Bauma www.bauma.de 9

BHS www.bhs-innovationen.de 107

Bierbaum-Proenen www.bp-online.com 31

Bitzer Wiegetechnik www.bitzer-waage.de 106

BKT www.bohnenkamp.de 134

Briggs & Stratton www.briggsandstratton.com 130

Christophel www.christophel.com 104

Case www.casece.com 85

Cat Phones www.catphones.com 136

Caterpillar www.cat.com 83

Cemex www.cemex.de 125

Comer Industries www.comerindustries.com 132

Cramo www.cramo.de 140

DA www.deutscher-abbruchverband.de 30

Deutsche Bauindustrie www.bauindustrie.de 32, 34

DLL www.dllgroup.com 139

Dsb Innocrush www.innocrush.com 103

Dynaset www.dynaset-hydraulik.de 129

Engcon www.engcon.com 93

Fdata www.fdata.de 137

Fischer-Jung www.fischerjung.de 31

Hartl Crusher www.hartl-crusher.com 102

Hein-Lehmann www.heinlehmann.de 109

Hella www.hella.com 133

Holte Electronics www.holte-electronics.no 98

HS-Schoch www.hs-schoch.de 25

Hydrema www.hydrema.de 99

Hyundai www.hyundai.eu 91

Iveco www.iveco.com 118

JCB www.jcb.de 84, 96

John Deere www.deere.de 132

Kiesel www.kiesel.net 89

Kinshofer www.kinshofer.com 95

Kleenoil/ Sennebogen www.sennebogen.de 128

Klöckner www.kloeckner-siebe.de 8

Kohler Engines www.kohlerengines.com 131

Komatsu www.komatsu.de 88

Kübler www.kuebler.eu 29

Kubota www.kubota.de 131

Leica Geosystems www.leica-geosystems.de 94

Liebherr www.liebherr.de 86, 90, 112

Linden Comansa www.comansa.com 112

MAN www.entry.man.eu 27

Manitowoc Cranes www.manitowoc.com/de 114

Mateco www.mateco.de 32

MBK www.mbk-kisslegg.de 127

NLMK www.nlmk.com 28

Paschal www.paschal.de 126

Renault Trucks www.renault-trucks.de 121

Rockster www.rockster.at 105

SBH www.sbh-verbau.de 138

Schwarzmüller www.schwarzmueller.com 33

Sitech www.sitech.de 135

SKF www.skf.com 110

Spanset www.spanset.de 33

Tadano www.tadanofaun.de 116

Takeuchi www.wschaefer.de 87

Tatra Trucks www.tatratrucks.com 119

Terex Cranes www.terex.com 111

Thomas Schmitt www.jus-kanzlei.de 142

TomTom www.tomtom.com 141

Tsurumi www.tsurumi.de 34

Trimble/Hyundai www.trimble.com/www.hyundai.eu 32

Unic www.uniccranes.com 113

Velsycon www.velsycon.de 120

Volvo CE www.volvoce.com 92

Waagen Kiesel www.waagen-kiesel.de 108

Wacker Neuson www.wacker-neuson.de 29

Webtec www.webtec.com 133

Wimag www.wimag.de 29

Wimmer www.wimmer.info 101

Wörmann www.anhaenger-center-woermann.de 122

Zeppelin www.zeppelin.de 26

Züblin www.zueblin.de 30

Anschrift

MZ Mediaverlag GmbH

Härtnagel 2 . 87439 Kempten

Tel. +49 (0)8 31/6 97 30 51-0

Fax +49 (0)8 31/6 97 30 51-50

E-mail info@treffpunkt-bau.eu

Gesamtverantwortlich

Geschäftsführende Gesellschafter:

Manfred Zwick, Bernd Mair

Redaktion Gloria Schaffarczyk (-90)

Michael Schulte (-30)

Layout/Grafik Karin Kern - KERNWERK.eu

Anzeigen Franz Nieberle (-60) . David Kern (-70)

Alexander Schugg (-80)

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ISSN 2363-8710

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Nr. 2 vom 1.1.2015

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[ 144 ] 05-06.2016 . TREFFPUNKT BAU


IM TREFFPUNKT FINDEN

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Montabert XL1900, Gebrauchtgerät, Bj. 2012

Montabert V45, Demogerät, Bj. 2016

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Zato FC 30 RII, Gebrauchtgerät, Bj. 2007

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Konverma HCM800-M, Demogerät

La Bounty MDP 20 CC, gebrauchte Backe, Bj. 2011

La Bounty MDP 20 CP, gebrauchte Backe, Bj. 2013

La Bounty MDP 20, gebr. Grundgerät, Bj. 2012

La Bounty MDP 30, gebr. Grundgerät, Bj. 2012

La Bounty MDP 30, gebr.s Grundgerät, Bj. 2012

La Bounty MDP 30 CC, gebr. Backe, Bj. 2012

La Bounty MDP 30 CP, gebr. Backe, Bj. 2012

La Bounty MDP 30 CC, gebr. Backe, Bj. 2012

La Bounty MDP 30 CP, gebr. Backe, Bj. 2012

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Paal S1102D, Gebrauchtgerät, Bj. 2014

NPK D2500, überholt

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EMI CONTROLS V 7, Gebrauchtgerät, Bj. 2013

EMI CONTROLS V 12, Gebrauchtgerät, Bj. 2012

WM Europe Spraystram 10, Gebrauchtgerät, Bj. 2012

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REMU EX 140, Demogerät, Bj. 2011

Remu EP2150-15, Demogerät, Bj. 2014

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- Durchsatzleistung bis zu 200 t/h je nach Material

- Stabiler Aufgabetrichter mit ca. 4,5 m 3 Inhalt

- Trichterabzugsband mit 1.000 mm Gurtbreite,

Metalldetektor integriert

- Automatische Regelung über Füllstandssensor

- Pegson Automax Kegelbrecher mit 1.000 mm

Durchmesser

- Dieselmotor CAT C9 mit 250 kW

- Austragsband mit 800 mm Gurtbreite,

Abwurfhöhe: 3.230 mm

- Bedienertafel mit Tastatur und Display

- Kabel und Funkfernbedienung für Raupenfahrwerk

- Ersatz Upperframe Kegel

- Spalteinstellung von 19-35 mm

TEREX KK120S Raupenmobiler Doppelkniehebel-Backenbrecher

Baujahr 2001 / Betriebsstunden ca. 9.000

- Durchsatzleistung bis zu 200 t/h je nach Material

- Stabiler Aufgabetrichter mit ca. 10,0 m 3 Inhalt

- Aufgabearinne mit integrierter Vorabsiebung

- Kue Ken Doppelkniehebel Backenbrecher

- Einlauföffnung 1.067 x 813 mm

- Dieselmotor CAT 3306T mit 134 kW

- Austragsband mit 1.000 mm Gurtbreite,

ca. 12,0 m Achsabstand

- Seitenaustragsband, Breite 650 mm

- Funkfernbedienung für Raupenfahrwerk

- Kniehebel in 2015 komplett überholt

- Brecherbacken in 2015 erneuert

POWERSCREEN CHIEFTAIN 1400 Raupenmobile Siebanlage

Baujahr 2015 / Betriebsstunden ca. 385

- Aufgabetrichter 6,5 m 3 , mit 2-Deck Vibrationsrost

- Hauptförderband Bandbreite 1.000 mm

- 2-Deck-Siebmaschine,

Siebfläche 3.100 x 1.550 mm

- Perkins Dieselmotor 96,8 kW, TIER 3A

- 2 Seitenbänder stufenlos regelbar,

Gurtbreite 650 mm

- Sandband mit 1.200 mm Gurtbreite

- HD-Raupenfahrwerk mit Kabelfernbedienung

- Schnellwechselsystem für 1/3 Oberdeck

- Oberdeckrahmen Querspanner

KEESTRACK DESTROYER 1011 Raupenmobiler Prallrecher

Baujahr 2014 / Betriebsstunden ca. 1.000

- Durchsatzleistung bis zu 150t/h je nach Material

- Aufgabetrichter Inhalt 3,5 m 3

- Effiziente Vorabsiebung mittels Lochblech

- Prallmühle Einlauf 950 x 770 mm

- Rotordurchmesser 1.060 mm

- DEUTZ Dieselmotor Typ TCD 7.8 mit 210 kW

- Automatische Schmieranlage

- 2 Prallschwingen mit hydraulischer

Spaltverstellung

- Überbandmagnetabscheider mit Permanentmagnet

- Funkfernbedienung zum Fahren der Anlage

- 1-Deck Nachsieb 2.800 x 1.200 mm (ca. 3 to.)

- Überkornrückführband Breite 500 mm

PORTAFILL 4000T Trommelsiebanlage auf Raupen

Baujahr: 2014 / Betriebsstunden ca. 230

- Aufgabetrichter Inhalt 4,25 m 3

- Trichtererhöhung 500 mm

- Stufenlos regelbares Aufgabeband, Gurtbreite

900 mm

- 2 Trommelsiebe aus Lochblech (10 und 20 mm)

- Offene Siebfläche 18,0 m

- Stufenlos verstellb. Trommeldrehzahl von

0-22 U/min.

- Selbstreinigungssystem, 2-teiliger Bürstensatz

- Sammelband Gurtbreite 1.200 mm

- Feinkornband Gurtbreite 750 mm, glatter Gurt,

Abwurfhöhe bis 2.800 mm

- Grobkornband Gurtbreite 750 m, glatter Gurt,

Abwurfhöhe bis 2.900 mm

- Luftgekühlter DEUTZ TD2011 Dieselmotor mit

39,9 kW

- HD-Raupenfahrwerk mit 400 mm breiten

3-Steg-Bodenplatten

- Kabelfernbedienung zum Fahren der Anlage

EXTEC ROBOTRAC Grobstücksiebanlage auf Raupen

Baujahr: 1996 / Betriebsstunden ca. 6.880

- Breite des Aufgabebandes 1.200 mm,

- 2-Deck Grobstücksiebanlage

stufenlos regelbar

- Oberdeck Stangenrost 150 mm

- Breite des Austragsbandes 1.000 mm,

- Unterdeck Siebbelag

Abwurfhöhe 3.500 mm

- Deutz Dieselmotor BFM1012 mit 82 kW

- Raupenfahrwerk mit Kabelfernbedienung

zum Fahren der Anlage

Irrtum und technische Änderungen vorbehalten.

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Tel: 07762/52100 – Fax: 07762/521019

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Tel: 07062/974400 – Fax: 07062/974410

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H+W Service- und Baumaschinenhandel GmbH

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Tel: 05223/4939990 – Fax: 05223/4939999

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Tel: 02522/83880 – Fax: 02522/8388111

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Mühlweg 15 - 74547 Untermünkheim

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Schmid Baumaschinen GmbH

Ohmstr. 43 - 92224 Amberg

Tel: 09621/7827888 – Fax: 09621/7827890

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Süddeutsche Baumaschinen Handels GmbH

Dieselstr. 29 - 87437 Kempten

Tel: 0831/575350 – Fax: 0831/5753520

www.bau-baumaschinen.de

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Im Gewerbegebiet 20 a - 26842 Ostrhauderfehn

Tel: 04952/94740 – Fax: 04952/947440

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Ziesmann Baugeräte GmbH

Gewerbering 14 - 04860 Torgau

Tel: 03421/72490 – Fax: 03421/724917

www.ziesmann.de

SCHWEIZ:

AG für Baumaschinen Schmerikon

Allmeindstr. 13 - CH-8716 Schmerikon

Tel: +41-552861286 – Fax: +41-552861287

www.agfbs.ch

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