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KURT 12/2016

Das Stadt-, Kultur- und Szenemagazin für die Region Gifhorn

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Das Stadt-, Kultur- und Szenemagazin für die Region Gifhorn<br />

kostenfrei ∙ <strong>12</strong>/<strong>2016</strong><br />

Spenden-Kampagne:<br />

Energy Eddy im Koma<br />

» Seite 5<br />

Fest für die Fellnasen:<br />

Gabentisch für Tiere<br />

» Seite 11<br />

Virtueller Marktplatz:<br />

OnlineCity Gifhorn<br />

» Seite 15<br />

Gifhorns Weinkeller<br />

feiert sein Comeback<br />

» Seite 31<br />

Neujahrskonzert mit<br />

dem Staatsorchester<br />

» Seite 33<br />

Schlager zu Silvester:<br />

<strong>KURT</strong> verlost Tickets<br />

» Seite 39<br />

Frohes Fest:<br />

So feiern wir Gifhorner<br />

unser Weihnachten<br />

X-Mas-Partys, Santa Claus im Interview und der Rest vom Fest » Seiten 18 bis 29


» Sonderseiten 22 bis 33<br />

2<br />

3<br />

ALPEN<br />

ABEND<br />

LIVE COOKING & BUFFET<br />

blaulicht & blitzlicht ............» Seite 4<br />

land & leute ...........................» Seite 9<br />

trends & lifestyle ................» Seite 15<br />

editorial<br />

Eine kulinarische Reise<br />

durch die Alpen<br />

im Gehrenkamp1a, 38550 Isenbüttel<br />

Aktuelle Termine<br />

auf roth-catering.de<br />

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bummel & rummel ..............» Seite 18<br />

kunst & kultur ..................... » Seite 32<br />

szene & events ...................» Seite 36<br />

Spaß beim Cover-Shooting<br />

Ihr erinnert Euch an die Torte zu <strong>KURT</strong>s erstem Geburtstag<br />

vor gut anderthalb Jahren? Schon damals posierte die<br />

liebreizende Sarah Wilke (25) aus Gifhorn für <strong>KURT</strong>s<br />

Cover – und jetzt zum Fest der Liebe tat sie es erneut.<br />

Unserem Fotografen Michael Franke aus Hannover ist<br />

dabei auch noch ein großartiger Schnappschuss gelungen.<br />

So zieren unsere liebe Sarah und ihre Model-Freundin<br />

Virginia Schulz (27) aus Gifhorn nun auch noch die Übersicht<br />

aller X-Mas-Partys in und um Gifhorn auf Seite 29.<br />

Das Stadt-, Kultur- und Szenemagazin für die Region Gifhorn<br />

Das volle Programm zum Gifhorner<br />

Altstadtfest<br />

kostenfrei ∙ 08/2015<br />

Happy<br />

Birthday:<br />

1 Jahr<br />

<strong>KURT</strong><br />

» Seite 4<br />

60 Prozent<br />

Mehr als 60 Prozent der<br />

Sachsen sind der Meinung,<br />

dass Deutschland aktuell<br />

eine „starke Partei“ brauche,<br />

die „die Volksgemeinschaft<br />

insgesamt verkörpert“.<br />

Nur rund 30 Prozent<br />

sehen dies nicht so. Das<br />

geht aus dem „Sachsen-<br />

Monitor“ hervor, den das<br />

Meinungsforschungsinstitut<br />

Dimap im Auftrag des<br />

Freistaates erstellt hat.<br />

Egotronic-Sänger Torsun<br />

kommentierte bei<br />

Facebook: „60 Prozent der<br />

Sachsen wünschen sich ein<br />

erneutes Flächenbombardement<br />

Dresdens.“ Ziemlich<br />

provokant – aber auch<br />

ziemlich gut erkannt.<br />

Denn wer sich tatsächlich<br />

eine „starke Partei“<br />

wünscht, die „die Volksgemeinschaft<br />

insgesamt<br />

verkörpert“, der hat auch<br />

vergessen, was NSDAP<br />

oder SED schon angerichtet<br />

haben. Kleiner Tipp<br />

für den Wunschzettel: ein<br />

Geschichtsbuch.<br />

Bastian Till Nowak<br />

(nowak@kurt-gifhorn.de)


4<br />

Freie Fahrt auf der B4 – nur nicht bei Nässe<br />

Backen Sie<br />

sich Ihren<br />

Kredit.<br />

Noch vor Weihnachten<br />

soll die neue B4-Brücke<br />

bei Gifhorn nun endlich<br />

fertig werden – so die<br />

jüngsten Nachrichten der<br />

Landesbehörde für Straßenbau<br />

und Verkehr. Zumindest<br />

wenn das Wetter<br />

den letzten Arbeiten keinen<br />

Strich mehr durch die<br />

Rechnung macht.<br />

Starke Regenfälle führten<br />

zu Verzögerungen am Bau:<br />

So sackten im Frühjahr die<br />

neuen Lärmschutzwände auf<br />

gesamter Länge ab – an der<br />

Westseite der Fahrbahn wurden<br />

diese Schäden bereits<br />

behoben. Für die Reparaturen<br />

an der Ostseite wurden<br />

zuletzt noch drei weitere<br />

Wochen veranschlagt.<br />

Doch die lange Odyssee –<br />

erst mit weiträumigen Umleitungen<br />

über verschiedene<br />

Dörfer, dann mit einspuriger<br />

Verkehrsführung auf der<br />

halb fertigen Brücke – hat<br />

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.<br />

Auf die Mischung kommt es an. Sprechen Sie uns an.<br />

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Wir machen den Weg frei.<br />

ja nun endlich bald ein<br />

Ende. Und dann heißt es<br />

wieder: freie Fahrt!<br />

Außer wenn es regnet:<br />

Dann ist auf der B4 jetzt<br />

nämlich Tempo 60 angesagt,<br />

weil das Wasser<br />

wegen der Veränderungen<br />

an der Brücke nun<br />

an einigen Stellen nicht<br />

mehr ordentlich abfließen<br />

kann. Fichtennadeln sind das<br />

Problem: Sie verstopfen die<br />

schmalen Abflüsse entlang<br />

der neuen Betonwand in der<br />

Mitte beider Fahrbahnen.<br />

Nach einer Lösung werde<br />

aber bereits gesucht, versicherte<br />

die Landesbehörde.<br />

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Eduard Gutknecht im Koma:<br />

Kontrahent des Westerbecker Profi-Boxers startet Aufruf via Facebook<br />

Der letzte Kampf in diesem Jahr endete<br />

dramatisch: Nach einem Box-Fight gegen<br />

den Briten George Groves in der Londoner<br />

Wembley-Arena erlitt der Westerbecker<br />

Profi-Boxer Eduard Gutknecht schwere<br />

Kopfverletzungen. Seit einer Not-Operation<br />

liegt der deutsche Supermittelgewichtler<br />

nun im künstlichen<br />

Koma. Sein Zustand sei ernst, jedoch<br />

stabil – genauere Informationen<br />

gibt es bislang nicht. Aus<br />

Respekt hielt sich sein Kontrahent<br />

George Groves in der<br />

Öffentlichkeit zunächst<br />

zurück. Doch um Energy<br />

Eddy und seiner Familie<br />

beizustehen, startete<br />

der Brite nun eine<br />

Spenden-Kampagne.<br />

Über den Zustand des<br />

Profi-Boxers, der seit der<br />

vergangenen Kommunalwahl<br />

auch im Westerbecker<br />

Ortsrat und im Sassenburger<br />

Gemeinderat sitzt, herrscht<br />

nach wie vor Unklarheit. Thomas<br />

Pütz, Präsident des Bundes<br />

Deutscher Berufsboxer (BDB),<br />

bemühe sich nach Angaben der<br />

Deutschen Presse-Agentur „täglich<br />

über den britischen Verband<br />

um Informationen“. Die Ärzte des<br />

Londoner St. Mary‘s Hospital teilten<br />

blaulicht & blitzlicht<br />

Spenden-Kampagne<br />

für seine Familie<br />

jedoch auch den britischen Box-Funktionären<br />

nichts mit, erklärte Thomas Pütz. Wegen<br />

Gehirnblutungen sei der 34-jährige Ex-Europameister<br />

Gutknecht nach der Punkt-Niederlage<br />

gegen George Groves operiert und in ein<br />

künstliches Koma versetzt worden, berichtete<br />

Robert W. Smith, Generalsekretär des<br />

britischen Boxverbandes.<br />

Um Eduard Gutknecht und seiner Familie<br />

zu helfen, startete George Groves<br />

nun zusammen mit seinem Team eine<br />

Spendenaktion via Facebook: „Er<br />

ist ein Ehemann und Vater, und<br />

das Geld wird dafür eingesetzt,<br />

seiner Familie durch diese<br />

schwierige Zeit zu helfen, so<br />

dass sie bei ihm sein können“,<br />

heißt es in seinem<br />

Aufruf. „Mein Team ist<br />

zudem dabei eine Auktion<br />

zu organisieren, bei<br />

der Gegenstände von<br />

Prominenten ersteigert<br />

werden können. Das gesammelte<br />

Geld soll Eduards<br />

Familie zu Gute kommen.“<br />

Seine Besorgnis um den<br />

Westerbecker Boxer sei groß –<br />

und <strong>KURT</strong> findet seine Aktion<br />

besonders großherzig.<br />

Weitere Infos findet Ihr auf<br />

George Groves‘ Facebook-Seite<br />

unter www.facebook.com/<br />

SaintGeorgeGroves!<br />

5<br />

Archivfoto: Sebastian Priebe (regios24)


6<br />

GWG<br />

GIFHORNER<br />

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blaulicht & blitzlicht<br />

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Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, aufzuwachen.<br />

Denn in den mehr als 2.200 Wohnungen und Einfamilienhäusern in<br />

Gifhorn und Umgebung findet jeder ein passendes Zuhause.<br />

Toll gemacht, Mädelz:<br />

N‘Stylz sahnen den<br />

dritten Platz ab<br />

Die sechs sympathischen Tänzerinnen aus<br />

Gifhorn traten beim „AOK On Move Dance<br />

Battle“ in Hannover gegen zwölf weitere<br />

Crews an. „Wir haben einen dreiminütigen<br />

Ausschnitt unserer diesjährigen Show ‚One<br />

Dance‘ getanzt“, berichtet N‘Stylz-Trainerin<br />

Nadja Weidner (32). Die Veranstaltung im<br />

Pavillon Hannover in der Lister Meile war ausverkauft<br />

– und das Publikum war begeistert<br />

von den Tanzkünsten unserer Gifhornerinnen,<br />

die im November <strong>KURT</strong>s Cover zierten.<br />

Auch die Jury bestehend aus Flockey, Aldo<br />

Ardo und Wal-D – in der Szene alles andere als<br />

unbekannte Namen – war völlig hin und weg:<br />

N‘Stylz landete auf Platz 3 und durfte sogar<br />

ein Preisgeld mit nach Hause nehmen. Eine<br />

Spitzenleistung, Mädelz. Macht weiter so!<br />

Ein Hauch von Scrubs in Gifhorns Klinikum<br />

Das Helios-Klinikum Gifhorn wird zum akademischen<br />

Lehrkrankenhaus: Medizinstudierende<br />

der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg<br />

können ab Frühjahr 2017 sowohl in<br />

der Theorie als auch in der Praxis in Gifhorn<br />

ausgebildet werden.<br />

„Die Anerkennung zum akademischen<br />

Lehrkrankenhaus ist eine Auszeichnung und<br />

Bestätigung für hohe medizinische Qualität<br />

unseres Krankenhauses und damit auch für<br />

alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums“,<br />

freut sich Klinikum-Geschäftsführer<br />

Stefan Schad. Der Studiendekan in Magdeburg,<br />

Prof. Dr. Christoph Lohmann, bescheinigt<br />

den Gifhornern „studentische Ausbildung<br />

auf sehr hohem Niveau“ und sieht<br />

einen positiven Effekt für beide Seiten: „Ich<br />

hoffe, dass so auch ein Beitrag geleistet werden<br />

kann, Medizin-Studenten aus dem Raum<br />

Gifhorn zu interessieren und zu binden.“


8<br />

9<br />

Sicher ans Ziel mit<br />

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Die ersten Tage waren hart für Anni<br />

Gabka. Sehr, sehr hart! Gerade erst angekommen<br />

in Ghana, hat die 18-jährige<br />

Gifhornerin das Heimweh fest gepackt:<br />

Tränen flossen, die Unsicherheit wuchs.<br />

„Ich dachte, es wird einfach eine geile<br />

Zeit“, sagt Anni. „Jetzt frage ich mich,<br />

ob das alles das Richtige für mich ist.“<br />

Kehrt sie den guten Projekten des Vereins<br />

You4Ghana nun vorzeitig den Rücken?<br />

Oder macht sie weiter? Der erste<br />

Monat ist rum – und <strong>KURT</strong> berichtet Euch<br />

von Annis Gefühlen und Erlebnissen.<br />

Vor der Abreise klang‘s so schön: Basteln,<br />

Spielen, Vorlesen – so stellte Anni sich ihren<br />

Einsatz in dem Waisenhaus mit Kindergarten<br />

vor. Doch die Realität in dem westafrikanischen<br />

Land sieht anders aus. Ganz anders.<br />

„Schon am ersten Tag wurde ich vor der<br />

Klasse alleine stehen gelassen.“ Moment<br />

mal! Klasse? Wir dachten doch, Anni würde<br />

in einem Kindergarten arbeiten. Nicht in einer<br />

Schule. Tut sie ja auch. Doch einen Kindergarten<br />

mit kunterbunten Spielsachen,<br />

Kletterburgen und Puppenhäusern, wie wir<br />

ihn in Deutschland nicht anders kennen,<br />

gibt es in Ghana so nicht. Die Kinder sitzen<br />

an Tischen, tragen Schuluniformen, sollen<br />

Englisch lernen. Und wenn gerade keiner der<br />

einheimischen Lehrer da ist, soll Anni nun dafür<br />

sorgen, dass sie wenigstens still auf ihren<br />

Plätzen sitzen bleiben: „Die Kinder sind es gewohnt,<br />

dass ihre Lehrer sie ansonsten schla-<br />

Anni<br />

in Ghana<br />

1. Monat: Heimweh, Zweifel<br />

und ganz viele Tränen<br />

gen – aber ich schlage sie nicht, und sie hören<br />

nicht auf mich.“ Anni klingt verzweifelt.<br />

Die junge Gifhornerin will das jedoch keineswegs<br />

als Kritik an der Hilfsorganisation,<br />

der sie sich verschrieben hat, verstanden<br />

wissen: „Die leisten hier alle großartige Arbeit.<br />

Ich bin‘s, die nicht mit den Kindern umzugehen<br />

weiß. So etwas merkt man aber leider<br />

erst, wenn man vor Ort ist und es erlebt.“<br />

Zum Glück sind da noch die anderen freiwilligen<br />

Helfer: „Sie haben mir berichtet, dass<br />

es ihnen anfangs auch richtig schlecht ging.“<br />

Es half, mit ihnen zu reden – oder abends<br />

auch einfach nur mal Karten zu spielen, anstatt<br />

im Bett zu liegen und zu weinen.<br />

Ja, die ersten Tage waren hart. Und eine<br />

Konsequenz hat Anni bereits gezogen: Sie<br />

möchte nur noch sechs Monate in Ghana<br />

bleiben – nicht acht, wie ursprünglich geplant.<br />

Respekt hat sie trotzdem verdient!


10<br />

11<br />

Café Aller<br />

Neue Begegnungsstätte für Einheimische und Flüchtlinge in Gifhorn<br />

Das neue Café Aller im Cardenap hat seine Türen<br />

geöffnet für einheimische und geflüchtete Menschen.<br />

Rechtsgebiete:<br />

Rechtsanwalt<br />

Thomas Böker<br />

Rechtsanwalt in<br />

Gifhorn seit 1997<br />

Sozialrecht (Hartz4, Rente, Krankheit,<br />

Pflege, Schwerbehinderung)<br />

Insolvenzrecht<br />

Steuerrecht<br />

Arbeitsrecht Mietrecht<br />

Steinweg 50<br />

38518 Gifhorn<br />

Tel. 05371 – 6190640<br />

ANWALT§<br />

Email kontakt@kanzlei-boeker.de<br />

Viel Fleiß und Mühe haben die Helfer in<br />

den Ausbau des Weltladens im Cardenap<br />

5 in Gifhorn investiert: Der Weltladen<br />

direkt neben dem Kaufhaus Aller hatte<br />

schon im August seine Pforten geöffnet –<br />

das Café Aller, ein Treffpunkt für geflüchtete<br />

Menschen und die, die hier beheimatet<br />

sind, ist nun hinzugekommen.<br />

Rund eine Million Menschen suchen Schutz<br />

in unserem Land vor Krieg und Verfolgung in<br />

ihrer Heimat – rund 1500 von ihnen leben<br />

im Landkreis Gifhorn: „Sie sollen unsere Hilfe<br />

und Willkommenskultur spüren“, erklärt Projektleiter<br />

Axel Keller. Einer dieser Menschen<br />

ist Ewad Sawas aus Aleppo im Norden Syriens.<br />

Der 27-Jährige kam vor einem Jahr über<br />

die Türkei und den Balkan: „Deutschland hat<br />

uns viel gegeben – es ist unmöglich, dass<br />

ich das vergesse“, spricht der Apotheker,<br />

der erst vor drei Monaten seinen Sprachkursus<br />

begann, in sehr gut zu verstehendem<br />

Deutsch. Seine einzige Kritik übte er an der<br />

langen Wartezeit auf diesen Kursus – ansonsten<br />

habe er durchweg positive Erfahrungen<br />

gemacht. Er sei vielen sympathischen Deutschen<br />

begegnet, die mit Liebe und Hoffnung<br />

gute Ratschläge gegeben und ihm die hiesige<br />

Kultur nahe gebracht haben.<br />

Genau so darf es nun gerne weitergehen:<br />

„Mit dem Café Aller wollen wir einen Begegnungsort<br />

schaffen“, erklärt Martin Wrasmann,<br />

Pastoralreferent der St. Altfrid-Gemeinde.<br />

Willkommen sind geflüchtete Menschen und<br />

ihre Helfer sowie alle Einheimischen. Geöffnet<br />

hat das Café Aller montags bis freitags<br />

von 15 bis 18 Uhr, mittwochs zusätzlich von<br />

9 bis <strong>12</strong> Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr.<br />

Berta wünscht sich<br />

kuschelige Decken<br />

09.<strong>12</strong>. Kater Loki möchte gerne Trockenfutter,<br />

Laila lieber Nassfutter für Katzen und<br />

Pitbull Diego kann sich einfach nicht entscheiden<br />

und wünscht sich einen Gutschein<br />

vom Zoofachgeschäft: Sachspenden aller Art<br />

sind willkommen beim Gabentisch für Tiere<br />

am Freitag, 9. Dezember, von 16 bis 18 Uhr<br />

im Tierschutzzentrum, Peiner Landstraße <strong>12</strong>,<br />

in Ribbesbüttel.<br />

Auf der Internetseite des Tierschutzvereins<br />

www.tierschutz-gifhorn.de stehen die<br />

Wunschzettel der süßen Fellnasen: „Ich finde<br />

es toll, wenn es in meinem Körbchen schön<br />

kuschelig ist. Aber Diego neigt bei Langeweile<br />

und intensivem Nachdenken dazu, Konfetti<br />

aus seinen Decken zu basteln“, steht dort neben<br />

dem Bild von Schäferhündin Berta. „Ich<br />

wünsche mir schöne, große Hundedecken<br />

die in der Maschine gewaschen werden können.<br />

Aber bitte nichts mit Füllung – die würden<br />

sicher wieder Diego zum Opfer fallen.“<br />

Wer kann ihr diesen Wunsch erfüllen? „Die<br />

Weihnachtszeit ist eine besondere Zeit, in der<br />

sich die Menschen auf sich, auf die Familie,<br />

Freunde und Nachbarn, aber auch auf ihre<br />

Mitlebewesen besinnen, mit denen es das<br />

Schicksal nicht so gut gemeint hat“, erklärt<br />

Gabriele Asseburg-Schwalki, Vorsitzende<br />

des Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung.<br />

„Auch unsere Tiere im Tierschutzzentrum sollen<br />

etwas von dieser Zeit mitbekommen.“<br />

In weihnachtlich geschmücktem Ambiente<br />

erwartet die Gäste wärmender Glühwein und<br />

Kinderpunsch, Stockbrot, Kekse und andere<br />

vegetarische Köstlichkeiten. Ebenfalls dabei<br />

ist eine Tierfotografin, bei der weihnachtliche<br />

Fotos mit den eigenen Vierbeinern<br />

aufgenommen werden können. Neben herkömmlichem<br />

Trockenfutter wird vor allem<br />

hochwertiges Nassfutter für Hunde und<br />

Katzen benötigt. Und die kleinsten Kätzchen<br />

wünschen sich „Snuggle-Safe“-Wärmeplatten,<br />

damit sie nicht mehr so sehr frieren.<br />

land & leute


<strong>12</strong><br />

13<br />

Not und Elend<br />

in den Gifhorner Landen<br />

land & leute<br />

Oberstleutnant Ackermeier beleuchtet die französische Besatzung<br />

Kaum eine andere Schlacht der Weltgeschichte<br />

hat unsere Stadt so sehr bewegt,<br />

wie die nahe des belgischen Dorfes<br />

Waterloo am 18. Juni 1815. Auch Gifhorner<br />

Soldaten waren damals dabei, um Europa<br />

von der Schreckensherrschaft Napoleon<br />

Bonapartes zu befreien. Bereits 1985 hat<br />

der Gifhorner Autor Günter Weinhold das<br />

Buch „Erinnerungen an Waterloo“ vorgelegt,<br />

in dem er den Weg und das Schicksal<br />

des Gifhorner Landwehrbataillons<br />

ergreifend beschreibt. Selbige Siegesschlacht<br />

sowie das Leid der Bevölkerung<br />

zur Zeit der französischen Fremdherrschaft<br />

von 1804 bis 1813 machte sich nun<br />

auch Oberstleutnant a. D. Klaus Ackermeier<br />

(62) aus Wesendorf zum Thema in<br />

der Gifhorner Geschichtswerkstatt.<br />

Die französischen Besatzungssoldaten requirierten<br />

auch Nutzvieh für sich – die Bevölkerung hatte unter<br />

den sogenannten „Beitreibungen“ massiv zu leiden.<br />

Das Leben für die Menschen<br />

in den Gifhorner Landen<br />

war unter der Französischen<br />

Armee alles andere<br />

als ein Zuckerschlecken:<br />

„Die neunjährige Vorherrschaft<br />

war voller Schikanen,<br />

Willkür und Verbote – so<br />

Klaus Ackermeier wie die Untersagung sämtlicher<br />

Stadtfeste“, berichtet<br />

Klaus Ackermeier. „Das zermürbte<br />

die Bevölkerung.“ Besonders groß wurde<br />

die Not, als im Frühjahr 1813 etwa 15.000<br />

französische Soldaten die Stadt besetzten<br />

und sich von den Bürgern aushalten ließen.<br />

Man bedenke: Gifhorn hatte seinerzeit gerade<br />

mal gut 1500 Einwohner, die in etwa<br />

225 Häusern lebten. „Jedes Haus wurde mit<br />

30 bis <strong>12</strong>0 Soldaten belegt“, so<br />

Klaus Ackermeier. Im Gifhorner<br />

Schloss richtete Marschall Davoult<br />

einen Befehlsstand ein,<br />

Brot und andere Lebensmittel<br />

mussten von den ohnehin gebeutelten<br />

Gifhornerinnen und<br />

Gifhornern abgegeben werden<br />

– und zu unvorstellbaren<br />

Gewalttätigkeiten gegenüber<br />

der Bevölkerung sei es auch<br />

gekommen.<br />

Erst nach der Völkerschlacht<br />

bei Leipzig im Oktober 1813<br />

folgte der Abzug der französischen<br />

Armee. Im Dezember 1813<br />

kam es dann im Rahmen der großen<br />

Militärreform zur Aufstellung<br />

von Landwehrbataillonen im ge-<br />

Die Schlacht bei Waterloo in einem Gemälde von William Sadler (1782-1839). Auch Gifhorner Soldaten waren<br />

damals dabei, um die Schreckensherrschaft Napoleon Bonapartes über Europa zu beenden.<br />

So sahen die Uniformen des<br />

Gifhorner Landwehrbataillons aus.<br />

samten damaligen Königreich Hannover. „Mit<br />

einer Stärke von 600 Soldaten wurde das<br />

Landwehrbataillon Gifhorn zur Verteidigung<br />

der Heimat aufgestellt“, erklärt der ehemalige<br />

Bundeswehr-Offizier Ackermeier. „Die<br />

Uniformen und Waffen der Soldaten kamen<br />

aus englischem Besitz – um den Engländern<br />

die Ausrüstung bezahlen zu können, musste<br />

in der Bevölkerung gesammelt werden.“<br />

Nach der Ausbildung wurde das Bataillon im<br />

Sommer 1814 als Teil einer Besatzungsarmee<br />

nach Belgien abberufen<br />

und kämpfte dort am 18. Juni 1815<br />

in der Schlacht von Waterloo<br />

unter Führung des Major Freiherr<br />

von Hammerstein gegen<br />

die Armee Napoleons. „An der<br />

Seite der Landwehrbataillone<br />

Hameln, Hildesheim und Peine<br />

stürzten sie im letzten Zuge<br />

der Befreiungskriege Napoleon<br />

Bonaparte und seine Armee<br />

in eine endgültige Niederlage.“<br />

„Nach einer hervorragenden<br />

Leistung“, so Ackermeier, „marschierten<br />

die Gifhorner gemeinsam<br />

mit anderen Bataillonen einige Tage später<br />

nach Frankreich um dort am 24. Juli 1815<br />

an der Siegesparade in Paris teilzunehmen.“<br />

Und Anfang Dezember begannen<br />

die Gifhorner Soldaten dann ihre Heimreise:<br />

„Nach einem Fußmarsch von über 1000 Kilometern<br />

in 65 Tagen erreichten sie am 2. Februar<br />

1816 endlich ihr Zuhause.“<br />

Die Stammrolle des Bataillons – also das<br />

Verzeichnis aller Soldaten mitsamt Herkunftsorten<br />

und ihrem Verbleib – sowie einige<br />

Dokumente und Feldpostbriefe, Teile von<br />

Uniformen und mehr sind über die Zeit erhalten<br />

geblieben und werden heute zum Teil<br />

im Museum im Gifhorner Schloss ausgestellt.<br />

<strong>KURT</strong>s Tipp: Derzeit pausiert die Gifhorner<br />

Geschichtswerkstatt. Doch am 26. Januar<br />

geht es weiter mit einem Vortrag von Karla<br />

Seisel über die Geschichte der Gifhorner<br />

Lindenstraße. Weitere Themen im nächsten<br />

Jahr sind die Bundesstraße 188, das 20-jährige<br />

Bestehen des Museums für bürgerliche<br />

Wohnkultur im Gifhorner Kavalierhaus,<br />

die Geschichte des Bundesgrenzschutzes in<br />

Gifhorn sowie die Cardenap-Mühle. Außerdem<br />

wird Ex-Bürgermeister Manfred Birth<br />

über den Bau der Fußgängerzone referieren.<br />

Es bleibt also spannend – und <strong>KURT</strong> hält Euch<br />

auf dem Laufenden.


14<br />

15<br />

trends & lifestyle<br />

Gestaltung: pura-design.de<br />

Das Team: Fotografin Anja Selzer-Gassmann (von links), Wista-Geschäftsführer Stefan Ach, Projektleiterin<br />

Franziska Meier, <strong>KURT</strong>-Chefredakteur Bastian Till Nowak sowie Grafik- und Webdesignerin Maren Steffen-Memler.<br />

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Der neue virtuelle Marktplatz<br />

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Franziska Meier · Tel. 05371 / 618089-22 · info@wista-gifhorn.de · wista-gifhorn.de<br />

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Nicht nur in Gifhorns<br />

Fußgängerzone, sondern<br />

in der gesamten Stadt<br />

gibt es diese erstklassigen<br />

Angebote! Und die<br />

neue Plattform Online-<br />

City Gifhorn wird diese ab<br />

kommendem Frühjahr geballt<br />

präsentieren.<br />

Projektleiterin Franziska Meier von der<br />

Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing<br />

GmbH (Wista) hatte die Idee zu OnlineCity<br />

Gifhorn – und Geschäftsführer Stefan Ach<br />

war sofort begeistert: „Die Unternehmen<br />

der Stadt präsentieren sich nach Branchen<br />

unterteilt mit allen wichtigen Informationen<br />

wie Öffnungszeiten, Produkten und Dienstleistungen<br />

sowie Kontaktdaten und den<br />

nächstgelegenen Parkmöglichkeiten.“<br />

Grafik- und Web-Designerin<br />

Maren Steffen-Memler<br />

hat für einen ansprechenden<br />

Auftritt gesorgt, Fotografin<br />

Anja Selzer-Gassmann<br />

rückt Betriebe und Belegschaft<br />

ins rechte Licht. Und<br />

auch <strong>KURT</strong>-Chefredakteur<br />

Bastian Till Nowak und sein<br />

Team sind dabei – denn die<br />

OnlineCity Gifhorn bekommt einen Blog, in<br />

dem stets aktuell über alle Neuigkeiten unserer<br />

Stadt berichtet wird. Der Startschuss fällt<br />

im Frühjahr. Unternehmen, die mitmachen<br />

wollen, sind nach wie vor willkommen. Weitere<br />

Infos: www.wista-gifhorn.de!


16<br />

17<br />

trends & lifestyle<br />

Feuerwehrmann Sam:<br />

Zusatz-Show von ausverkauftem Musical<br />

Silvesterlauf<br />

für einen guten Zweck<br />

Das Startgeld des Benefiz-Laufs kommt herzkranken Kindern zu Gute<br />

31.<strong>12</strong>. Nach den Festtagen kann so<br />

mancher einen großen Spaziergang gut<br />

vertragen: Warum da nicht gleich eine<br />

entspannte Runde für einen guten Zweck<br />

laufen? Der Gifhorner Silvesterlauf am<br />

Samstag, 31. Dezember, hilft Kindern mit<br />

Herzfehlern und anderen Herzkrankheiten.<br />

Die Aktion findet bereits zum fünften<br />

Mal statt: „Hoffentlich dann dieses<br />

Mal wieder ohne Regen“, sagt Patricia<br />

Krökel, die den Benefiz-Lauf zusammen<br />

mit ihrem Mann Karsten organisiert.<br />

Welchen Einfluss das miese Wetter im vergangenen<br />

Jahr hatte, erkennt man an den<br />

Teilnehmerzahlen: Mit <strong>12</strong>0 Läufern waren es<br />

2015 gerade einmal halb so viele wie noch<br />

2014. Einer der Mitlaufenden sagte jedoch<br />

so schön: „Natürlich habe ich überlegt, ob<br />

ich wirklich loslaufen soll. Aber die kranken<br />

Kinder haben diese Wahl auch nicht – sie<br />

müssen diesen Gang gehen, also bin ich hier.“<br />

Läufer, Walker, Babyjogger und alle, die<br />

Spaß am Bewegen haben, sind willkommen:<br />

Die etwa 4200 Meter lange Strecke führt<br />

entlang von Ise, Mühlenmuseum, B 188 und<br />

Schlosssee. Der Startschuss fällt um 14 Uhr<br />

im Innenhof des Schlosses, Schlossplatz 1,<br />

in Gifhorn. Die Anmeldung läuft ab 13 Uhr.<br />

Startgeld: 4 Euro. Jeder Läufer erhält ein<br />

Tombola-Los. Unter allen Teilnehmern werden<br />

tolle Gewinne verlost. Und die Einnahmen<br />

werden zu 100 Prozent gespendet –<br />

zum Beispiel zum Kauf von Spielzeugen für<br />

die Kinder auf der kardiologischen Station<br />

der Medizinischen Hochschule in Hannover.<br />

21.01. Der alte Bürgerschützensaal<br />

wird zum<br />

BSK Event Saal: Wie <strong>KURT</strong><br />

bereits im November<br />

berichtete, übernimmt<br />

Werner Beilke zum 1.<br />

Januar die Pacht des Betriebs<br />

– und mit der Almhüttengaudi<br />

am Samstag,<br />

21. Januar, ist nun auch<br />

das erste Event im neuen<br />

BSK Event Saal terminiert.<br />

Ausgerichtet wird die Gaudi<br />

vom bekannten Party-<br />

Planer Dennis Ehrhoff von<br />

HuFEvents. Für ausgelassene<br />

Stimmung ist die sechsköpfige<br />

Party-Band Members<br />

(Foto) gebucht. „Sie wissen,<br />

Foto: Stefanie Volkmar<br />

wie man eine Halle zum Kochen<br />

bringt“, verspricht<br />

Dennis. Bei der Wolfsburger<br />

„Nacht in Tracht“ haben<br />

Members es schon bewiesen<br />

– ähnlich soll‘s nun auch<br />

bei der Eröffnungsparty im<br />

BSK Event Saal ablaufen:<br />

„Eine Kleiderordnung gibt<br />

05.03. Die Nachfrage ist absolut riesig:<br />

Bereits mehrere Monate vor der Vorstellung<br />

ist das von <strong>KURT</strong> präsentierte Kinder-Musical<br />

Feuerwehrmann Sam restlos ausverkauft!<br />

Deshalb bietet die Gifhorner Stadthalle nun<br />

eine Zusatzvorstellung an – am Sonntag, 5.<br />

März, ab 18 Uhr. Eintrittskarten gibt‘s für 8<br />

Euro im Vorverkauf. Die bereits ausverkaufte<br />

Show läuft am selben Tag ab 15 Uhr.<br />

Und darum geht‘s in dem Musical: Im normalerweise<br />

eher ruhigen Dorf Pontypandy<br />

hat die Feuerwehr viel zu tun. Ein Musikfestival<br />

wird vorbereitet. Kommandant Steele ist<br />

bereits reichlich beschäftigt und hat einen<br />

geheimen Gast für das Fest organisiert. Alle<br />

sind natürlich neugierig wer dieser Ehrengast<br />

ist, doch Kommandant Steele verrät kein<br />

Wort. Bis die große Feier startet, gibt es noch<br />

einige Schwierigkeiten zu meistern. Glücklicherweise<br />

ist Feuerwehrmann Sam immer in<br />

der Nähe. Wird er in der Lage sein, das Festival<br />

noch rechtzeitig zu retten?<br />

Almhüttengaudi im neuen BSK Event Saal<br />

es aber nicht“, betont<br />

Dennis. „Ob Skiuniform,<br />

Lederhose, Dirndl, Jeans –<br />

alles ist erlaubt!“ Wichtig<br />

sei nur, dass die Leute<br />

Spaß haben „und diesen<br />

tollen Saal auch gebührend<br />

einweihen“.<br />

Tickets für die Almhüttengaudi<br />

am Samstag,<br />

21. Januar, im BSK Event<br />

Saal, Schützenplatz 3, in<br />

Gifhorn gibt‘s für 20,17 Euro<br />

im Vorverkauf unter www.<br />

hufe-online.de! Im Preis<br />

enthalten ist ein halbes Maß<br />

Winterbier. Ein halbes Hendl<br />

kann für 5 Euro dazu bestellt<br />

werden. Einlass ist ab 18 Uhr.


18<br />

Weihnachtsmarkt mit riesigem Programm<br />

So. 04.<strong>12</strong>.<br />

Geschichten vom<br />

Dschungelbuch,<br />

Puppentheater, ab<br />

15.30 Uhr, Bühne<br />

am Brunnen.<br />

Live & unplugged:<br />

M.A.D Experience,<br />

16 bis 18 Uhr, Live-<br />

Musik bei Helgas<br />

Glühweinhütte und<br />

„Wiertz Genussvoll“<br />

zwischen C&A und<br />

Kinocenter.<br />

Di. 06.<strong>12</strong>.<br />

Nikolaustag, Bürgermeister<br />

Matthias<br />

Nerlich und der<br />

Nikolaus verteilen<br />

Süßigkeiten an alle<br />

Kinder, ab 16.30<br />

Uhr, Bühne am<br />

Brunnen.<br />

Ten To Go spielen<br />

im Anschluss<br />

bekannte Lieder<br />

mit Ukulele und<br />

Kontrabass.<br />

Mi. 07.<strong>12</strong>.<br />

Geschichten vom<br />

Dschungelbuch,<br />

Puppentheater, ab<br />

15.30 Uhr, Bühne<br />

am Brunnen.<br />

Do. 08.<strong>12</strong>.<br />

Bilder mit dem<br />

Weihnachtsmann,<br />

die ersten<br />

100 Aufnahmen<br />

spendiert die City-<br />

Gemeinschaft, 15<br />

bis 18 Uhr, Bühne<br />

am Brunnen.<br />

Fr. 09.<strong>12</strong>.<br />

Kinderweihnachtsmarkt<br />

vom Gifhorner<br />

Bündnis für Familie,<br />

15 bis 18 Uhr,<br />

Marktplatz.<br />

DJ mit weihnachtlichem<br />

Musikprogramm,<br />

ab 16.30 Uhr, Bühne<br />

am Brunnen.<br />

Sa. 10.<strong>12</strong>.<br />

Große Zaubershow<br />

mit Jonas<br />

Kümmel, ab 14<br />

Uhr, Bühne am<br />

Brunnen.<br />

So. 11.<strong>12</strong>.<br />

Geschichten vom<br />

Dschungelbuch,<br />

Puppentheater, ab<br />

15.30 Uhr, Bühne<br />

am Brunnen.<br />

Live & unplugged:<br />

Freight Train<br />

Hobos, 16 bis<br />

18 Uhr, Live-<br />

Musik bei Helgas<br />

Glühweinhütte und<br />

„Wiertz Genussvoll“<br />

zwischen C&A und<br />

Kinocenter.<br />

Mi. 14.<strong>12</strong>.<br />

Geschichten vom<br />

Dschungelbuch,<br />

Puppentheater, ab<br />

15.30 Uhr, Bühne<br />

am Brunnen.<br />

Fr. 16.<strong>12</strong>.<br />

DJ mit weihnachtlichem<br />

Musikprogramm,<br />

ab 16.30 Uhr, Bühne<br />

am Brunnen.<br />

Sa. 17.<strong>12</strong>.<br />

Posaunenchor<br />

Groß Oesingen,<br />

ab 14 Uhr, Bühne<br />

am Brunnen.<br />

Schnellzeichner<br />

Juri verwandelt<br />

die Zuschauer mit<br />

rasantem Tempo in<br />

charmante Karikaturen<br />

– die gibt‘s<br />

danach geschenkt,<br />

ab 15 Uhr, Bühne<br />

am Brunnen.<br />

So. 18.<strong>12</strong>.<br />

Geschichten vom<br />

Dschungelbuch,<br />

Puppentheater, ab<br />

15.30 Uhr, Bühne<br />

am Brunnen.<br />

Live & unplugged:<br />

Creeper 2, 16<br />

bis 18 Uhr, Live-<br />

Musik bei Helgas<br />

Glühweinhütte und<br />

„Wiertz Genussvoll“<br />

zwischen C&A und<br />

Kinocenter.<br />

Mi. 21.<strong>12</strong>.<br />

Geschichten vom<br />

Dschungelbuch,<br />

Puppentheater, ab<br />

15.30 Uhr, Bühne<br />

am Brunnen.<br />

Do. 22.<strong>12</strong>.<br />

DJ mit weihnachtlichem<br />

Musikprogramm,<br />

16.30 bis 19 Uhr,<br />

Bühne am Brunnen.<br />

Fr. 23.<strong>12</strong>.<br />

Feuerspucker,<br />

Fakir und Schlangenshow,<br />

ab 18<br />

Uhr, Bühne am<br />

Brunnen.<br />

<strong>KURT</strong>s Tipp:<br />

Der Weihnachtsmarkt<br />

in Gifhorns<br />

Innenstadt öffnet<br />

montags bis samstags<br />

von 10 bis 19<br />

Uhr, sonntags von<br />

<strong>12</strong> bis 19 Uhr. Einige<br />

Buden haben<br />

länger geöffnet.<br />

Budenzauber<br />

in unserer Innenstadt<br />

Gifhorns Weihnachtsmarkt bietet Programm für Groß und Klein<br />

Der Gifhorner Weihnachtsmarkt hat<br />

begonnen – noch bis Freitag, 23. Dezember,<br />

gibt‘s Budenzauber und Lichterglanz<br />

in unserer Innenstadt. Etliche<br />

Programmpunkte sollen dabei<br />

vor allem den Kindern einen Besuch<br />

des Weihnachtsmarktes versüßen<br />

(» Seite 18). Zudem gibt‘s auch wieder<br />

Weihnachtszauber im Kavalierhaus<br />

(» Seite 21) und Live-Musik an jedem<br />

Sonntag bei Helgas Glühweinhütte<br />

und „Wiertz Genussvoll“ (» Seite 20).<br />

Und sobald der Weihnachtsmarkt rum<br />

ist, folgt das Fest der Liebe – alle Krippenspiele<br />

und Gottesdienste findet<br />

Ihr gesammelt auf Seite 22, die besten<br />

Weihnachtspartys auf Seite 29.<br />

bummel & rummel<br />

19<br />

Das Programm des Weihnachtsmarktes<br />

kann sich in diesem Jahr wahrlich sehen<br />

lassen: Erstmals mit dabei ist Jonas<br />

Kümmel mit einer großen Zaubershow<br />

am Samstag, 10. Dezember. Für festliche<br />

Stimmung sorgt der Posaunenchor Groß<br />

Oesingen mit seinem Musikprogramm am<br />

Samstag, 17. Dezember. Und am Nikolaustag,<br />

6. Dezember, verteilen Bürgermeister<br />

Matthias Nerlich und der Nikolaus<br />

ab 16.30 Uhr Süßigkeiten an alle Kinder.<br />

Danach spielen Ten To Go mit Kontrabass<br />

und Ukulele außergewöhnliche Klänge.<br />

Der bei Gifhorns Kindern beliebte Puppenspieler<br />

darf natürlich ebenfalls nicht<br />

fehlen. Immer mittwochs und sonntags<br />

fesselt er seine treuen Anhänger auf der<br />

Bühne am Brunnen mit Geschichten vom<br />

Dschungelbuch. Und am Freitag vor Heiligabend,<br />

23. Dezember, wird ab 18 Uhr<br />

eine grandiose Fakir-Show mit Feuerspucker<br />

und Riesenschlange geboten.


20<br />

Weihnachts-Musical für Familien:<br />

„Der Lebkuchenmann“ in der Stadthalle<br />

18.-20.<strong>12</strong>. Eine<br />

aufregende Geschichte<br />

über Mut, Einfallsreichtum<br />

und die Zauberkraft<br />

echter Freundschaft:<br />

An drei Tagen<br />

wird das 90-minütige<br />

Weihnachts-Musical<br />

Der Lebkuchenmann<br />

von David Wood in der<br />

Stadthalle, Schützenplatz<br />

2, in Gifhorn gezeigt. Seit<br />

mehr als 30 Jahren fasziniert<br />

das Stück für Kinder<br />

ab 6 Jahren die Familien.<br />

Auf dem Küchenschrank<br />

ist der Teufel los: Herr von<br />

Kuckuck, zeitansagender<br />

Bewohner der benachbarten<br />

Kuckucksuhr, hat seine<br />

Stimme verloren, und nun<br />

Foto: Clemens Heidrich<br />

droht ihm der Mülleimer.<br />

Aber Fräulein Pfeffer und<br />

Herr Salz möchten ihren<br />

Freund nicht verlieren. Sie<br />

bitten den neuen Schrankbewohner,<br />

den frisch<br />

gebackenen Lebkuchenmann,<br />

um Hilfe. Der soll<br />

für den erkrankten Herrn<br />

von Kuckuck einen Löffel<br />

heilenden Honig stibitzen.<br />

Dumm nur, dass der<br />

Honig vom alten, übellaunigen<br />

Teebeutel verwaltet<br />

wird. Der hilfsbereite<br />

Lebkuchenmann<br />

begibt sich trotzdem<br />

auf diese abenteuerliche<br />

Reise...<br />

<strong>KURT</strong>s Tipp: Die Produktion<br />

vom Theater<br />

für Niedersachsen unter<br />

der Regie von Dietrich<br />

Trapp ist am Sonntag, 18.<br />

Dezember, ab 15 Uhr sowie<br />

Montag und Dienstag,<br />

19. und 20. Dezember, jeweils<br />

ab 8.45 Uhr und ab<br />

10.45 Uhr zu sehen. Am<br />

Sonntag kostet der Einlass<br />

9 Euro, am Montag und<br />

Dienstag nur 8 Euro.<br />

Live-Musik auf dem Weihnachtsmarkt<br />

Stimmungsvolle Musik – umsonst und<br />

draußen, live und unplugged – gibt‘s an<br />

den Adventssonntagen auf Gifhorns Weihnachtsmarkt<br />

vor Helgas Glühweinhütte<br />

und „Wiertz Genussvoll“ zwischen C&A<br />

und Kinocenter: Kiwi 2 rockten bereits<br />

am ersten Advent die Meile. Es folgen<br />

noch M.A.D Experience am 4. Dezember,<br />

die Freight Train Hobos am 11. Dezember<br />

sowie Creeper 2 (Foto) am 18. Dezember.<br />

Die Musik spielt jeweils von 16 bis<br />

18 Uhr. Und anders als es im offiziellen<br />

Weihnachtsmarkt-Programm steht, haben<br />

Helgas Glühweinhütte und Wiertz Genussvoll<br />

auch nach 19 Uhr noch geöffnet.<br />

Weihnachtszauber<br />

im Kavalierhaus<br />

16.-17.<strong>12</strong>. Der Kulturverein gestaltet<br />

seinen Weihnachtszauber in diesem<br />

Jahr nach den Traditionen einer weiteren<br />

Gifhorner Partnerstadt: Xanthi. Das<br />

Motto lautet Griechische Weihnacht.<br />

Am Freitag und Samstag, 16. und 17.<br />

Dezember, sind alle Interessierten ins<br />

winterlich geschmückte Kavalierhaus<br />

eingeladen. Mit Unterstützung der<br />

Griechischen Gemeinde Gifhorns sowie<br />

engagierten Bürgerinnen und Bürgern<br />

griechischer Abstammung gestaltet<br />

der Kulturverein an beiden Tagen ein<br />

buntes Programm: Im Garten sorgen<br />

eine weihnachtlich dekorierte Hütte<br />

und funkelnder Lichterschmuck<br />

für Stimmung – und der Duft frisch<br />

gebackener Leckereien wie Tiropitakia<br />

und Baklava durchzieht das ganze<br />

Haus. Musikalische Darbietungen von<br />

Petros Chinzios sowie einer griechischen<br />

Tanzgruppe (Foto), eine Lesung<br />

von Friederike Gouliou, die Ausstellung<br />

der Bilder des aktuellen Malwettbewerbs<br />

zu Weihnachten und die eine<br />

oder andere Überraschung runden das<br />

Programm ab. Zum Weihnachtszauber<br />

hat das Kavalierhaus, Steinweg 3, in<br />

Gifhorn am Freitag von 17 bis 21 Uhr<br />

geöffnet, am Samstag von 14 bis 18<br />

Uhr. Der Eintritt ist frei.<br />

Foto: Dirk Schliepmeier<br />

bummel & rummel<br />

Das Duo Lumière<br />

spielt im Schloss<br />

21<br />

23.<strong>12</strong>. Besinnliche Klänge gibt<br />

es am Abend vor Heiligabend: Das<br />

Duo Lumière musiziert beim Weihnachtskonzert<br />

des Gifhorner Kulturvereins.<br />

2013 wurde es von den jungen<br />

Musikerinnen Anita Farkas an der<br />

Flöte und Jasmin-Isabel Kühne an der<br />

Harfe gegründet. Kennengelernt haben<br />

sich die beiden Ausnahmekünstlerinnen<br />

während ihrer Studienzeit an<br />

der Hochschule für Musik in Detmold.<br />

Anita Farkas gehört zweifellos zu den<br />

herausragendsten Flötistinnen ihrer<br />

Generation. Jasmin-Isabel Kühne gewann<br />

den zweiten Preis beim internationalen<br />

Harp Competition of Italy 2014.<br />

Werke von Carl Philipp Emanuel<br />

Bach, Marcel Samuel-Rousseau, Franz<br />

Doppler und Antonio Zamara stehen<br />

auf dem Programm: Los geht‘s am<br />

Freitag, 23. Dezember, um 20 Uhr im<br />

Rittersaal des Schlosses, Schlossplatz 1,<br />

in Gifhorn. Karten gibt es ab 19 Euro<br />

beim Kulturverein (Tel. 05371-813924)<br />

im Kavalierhaus, Steinweg 3, in Gifhorn.


22<br />

23<br />

bummel & rummel<br />

Krippenspiel, Christvesper, Abendmahl & Co<br />

Sa. 24.<strong>12</strong>.<br />

St. Nicolaikirche<br />

Gifhorn: 16 Uhr<br />

Christvesper mit<br />

Krippenspiel und<br />

Kinderchor, 18 Uhr<br />

Christvesper auf<br />

dem Marktplatz, 23<br />

Uhr Christnacht.<br />

Martin-Luther-Gemeinde<br />

Gifhorn:<br />

15 Uhr Krippenspiel,<br />

16.30 Uhr<br />

Christvesper,<br />

18 Uhr Christvesper<br />

mit Posaunenchor,<br />

23 Uhr Gottesdienst.<br />

Paulus-Gemeinde<br />

Gifhorn: 15 Uhr<br />

Gottesdienst für<br />

Familien mit kleinen<br />

Kindern, 16.30<br />

Uhr Krippenspiel<br />

für Familien mit<br />

Schulkindern, 18<br />

Uhr Christvesper.<br />

St. Altfrid-Gemeinde<br />

Gifhorn:<br />

16 Uhr Krippenspiel,<br />

18 Uhr<br />

Vesper.<br />

St. Bernward-Kapelle<br />

Gifhorn: 16<br />

Uhr Krippenspiel,<br />

18 Uhr Heilige<br />

Messe, 22 Uhr<br />

Christmette.<br />

Adventgemeinde<br />

Gifhorn: 16 Uhr<br />

Gottesdienst.<br />

Epiphaniaskirche<br />

Gamsen:<br />

15 Uhr Christvesper<br />

mit Krippenspiel<br />

für Familien<br />

mit kleinen Kindern,<br />

16.30 und 18<br />

Uhr Christvesper<br />

mit Krippenspiel.<br />

Lazaruskirche<br />

Kästorf: 16 Uhr<br />

Interaktives Krippenspiel,<br />

18 Uhr<br />

Christvesper.<br />

St. Marienkirche<br />

Isenbüttel: 13.30<br />

Uhr Gottesdienst<br />

für Nachdenkliche,<br />

15.30 Uhr<br />

Christvesper mit<br />

Krippenspiel,<br />

17 Uhr Christvesper,<br />

22.30 Uhr<br />

Christmette.<br />

St. Vitikirche<br />

Hillerse: 15 Uhr<br />

Minigottesdienst,<br />

16 Uhr Krippenspiel,<br />

18 Uhr<br />

Christvesper.<br />

St. Georgkirche<br />

Meinersen:<br />

15.30 und 17 Uhr<br />

Kinderchristvesper<br />

im Kulturzentrum.<br />

St. Petrikirche<br />

Müden: 15 und<br />

16.30 Uhr Gottesdienst<br />

mit Krippenspiel.<br />

Thomaskirche<br />

Neudorf-Platendorf:<br />

15.30 und<br />

17.30 Uhr Krippenspiel,<br />

22 Uhr<br />

Hirtenfeuer.<br />

So. 25.<strong>12</strong>.<br />

St. Nicolaikirche<br />

Gifhorn: 10 Uhr<br />

Gottesdienst.<br />

Martin-Luther-Gemeinde<br />

Gifhorn:<br />

11 Uhr Gottesdienst.<br />

Paulus-Gemeinde<br />

Gifhorn: 9.30 Uhr<br />

Festgottesdienst.<br />

St. Altfrid-Gemeinde<br />

Gifhorn:<br />

11 Uhr Heilige<br />

Messe mit Chor.<br />

Epiphaniaskirche<br />

Gamsen: 10 Uhr<br />

Posaunenchor.<br />

St. Marienkirche<br />

Isenbüttel: 10<br />

Uhr Festgottesdienst<br />

mit Posaunenchor<br />

und<br />

Singgemeinschaft<br />

mit Abendmahl.<br />

St. Vitikirche<br />

Hillerse: 9.30 Uhr<br />

Weihnachtsgottesdienst.<br />

St. Vitikirche<br />

Leiferde: 10 Uhr<br />

Gottesdienst.<br />

St. Petrikirche<br />

Müden: 10 Uhr<br />

Gottesdienst.<br />

Thomaskirche<br />

Neudorf-Platendorf:<br />

10 Uhr<br />

Gottesdienst.<br />

Mo. 26.<strong>12</strong>.<br />

St. Nicolaikirche<br />

Gifhorn: 10 Uhr<br />

Gottesdienst.<br />

Martin-Luther-Gemeinde<br />

Gifhorn:<br />

18 Uhr Kirchenmusik.<br />

Paulus-Gemeinde<br />

Gifhorn: 9.30 Uhr<br />

Festgottesdienst.<br />

Lazaruskirche<br />

Kästorf: 10 Uhr<br />

Gottesdienst.<br />

Thomaskirche<br />

Neudorf-Platendorf:<br />

10 Uhr<br />

Gottesdienst.<br />

Die Termine aller übrigen<br />

Kirchengemeinden in<br />

<strong>KURT</strong>s Verbreitungsgebiet<br />

lagen bis Redaktionsschluss<br />

leider nicht vor.<br />

Hier kann jeder einen<br />

Wunsch erfüllen<br />

Weihnachtspostamt sammelt Wünsche von Flüchtlingskindern<br />

An Weihnachten sollen alle Kinderaugen<br />

leuchten: Zum zweiten Mal<br />

können hilfsbereite Bürgerinnen und<br />

Bürger deshalb die Wünsche der in unserer<br />

Stadt lebenden Flüchtlingskinder<br />

erfüllen. Das Weihnachtspostamt<br />

in den Räumen des Café Aller, Cardenap<br />

5, in Gifhorn hat bereits geöffnet.<br />

„Jedes Kind soll bekommen, was es sich<br />

wünscht“, erklärt Martin Wrasmann, Pastoralreferent<br />

der St. Altfrid-Gemeinde, die<br />

Idee hinter dem Weihnachtspostamt. Anders<br />

als bei anderen Weihnachtsaktionen<br />

sollen die Kinder nicht einfach irgendetwas<br />

bekommen, von dem die Schenkenden<br />

nur vermuten können, dass es den<br />

Beschenkten auch gefällt. An einem großen<br />

Wunschbaum hängen deshalb nun<br />

die rund 220 Wünsche der Kinder und Jugendlichen<br />

im Alter bis zu 15 Jahren. „Und<br />

wer mag, der darf diese Wünsche jetzt in<br />

Erfüllung gehen lassen.“<br />

Maximal 25 Euro sollen die Geschenke<br />

kosten, die bis Mittwoch, 21. Dezember,<br />

im Café Aller abgegeben werden sollten.<br />

Aus hygienischen und aus Sicherheitsgründen<br />

bitten Martin Wrasmann und der<br />

Rest des Weihnachtspostamtes darum,<br />

ausschließlich Neuware zu verschenken.<br />

Wer gerne helfen möchte, schaut einfach<br />

im Café Aller vorbei und wählt eine<br />

der Wunschkarten aus. Öffnungszeiten<br />

sind montags bis freitags von 15 bis 18<br />

Uhr, mittwochs zusätzlich von 9 bis <strong>12</strong> Uhr<br />

sowie samstags von 10 bis 13 Uhr. Organisiert<br />

wird die Aktion von der evangelischen<br />

und der katholischen Kirche, den<br />

Diakonischen Heimen Kästorf und der<br />

Egon-Gmyrek-Stiftung.


24<br />

Lieber Weihnachtsmann,<br />

bekommst Du auch<br />

Geschenke?<br />

<strong>KURT</strong> hat den alten Rauschebart für Gifhorns Kinder interviewt<br />

bummel & rummel<br />

25<br />

Absolut interessant, oft recht neugierig<br />

und manchmal auch ein bisschen frech<br />

waren die Fragen, die die Kinder in und<br />

um Gifhorn vom Weihnachtsmann beantwortet<br />

haben wollten: <strong>KURT</strong> hat im<br />

November dazu aufgerufen, Fragen an<br />

den alten Rauschebart zu stellen – und<br />

im Anschluss die Antworten von Santa<br />

Claus höchstpersönlich besorgt. Die<br />

schönsten, originellsten und witzigsten<br />

Fragen mitsamt Antworten lest Ihr hier.<br />

„Lieber Weihnachtsmann,<br />

hast Du noch etwas anderes<br />

zum Anziehen im Kleiderschrank<br />

außer Deinen roten<br />

Anzug? Er muss doch auch<br />

mal gewaschen werden.“<br />

Melody Schulze (4) aus Gifhorn<br />

Liebe Melody, natürlich habe auch ich Kleidung<br />

zum Wechseln im Kleiderschrank –<br />

genauso wie Du. Und für jeden der Weihnachtstage<br />

habe ich übrigens mindestens<br />

drei rote Anzüge. Es können ja so allerlei<br />

Missgeschicke passieren, und mit einem<br />

schmutzigen Anzug kann ich doch nicht<br />

die lieben Kinderlein besuchen. Für die<br />

restliche Zeit des Jahres habe ich so allerlei;<br />

je nachdem wie das Wetter gerade ist.<br />

Ich habe sogar einen roten Schwimmanzug,<br />

allerdings ohne Zipfelmütze. Ach ja,<br />

generell sind viele meiner Kleider rot – das<br />

ist ja schließlich auch meine Lieblingsfarbe.<br />

Am allerallerliebsten trage ich jedoch meinen<br />

roten Kuschelanzug. So habe ich noch<br />

einen weiteren Grund, um mich immer<br />

wieder aufs Weihnachtsfest zu freuen.<br />

„Lieber Weihnachtsmann,<br />

wieso können Deine<br />

Rentiere eigentlich<br />

fliegen?“<br />

Leonie Marie Wilke (3)<br />

aus Gifhorn<br />

Liebe Leonie Marie, meine Rentiere sind<br />

wirklich ganz besondere Tiere. Ohne sie<br />

würde ich es kaum schaffen, all die Geschenke<br />

rechtzeitig an all die vielen Kinder<br />

auf der Welt zu verteilen. Einmal im Jahr<br />

verleiht der Weihnachtszauber ihnen die<br />

Kraft zu fliegen – und das können sie dann<br />

schneller als jedes Flugzeug auf der Welt.<br />

Das muss auch so sein, denn anders geht<br />

es einfach nicht. Wir sind ziemlich rasant<br />

unterwegs, kann ich Dir sagen. Ich habe<br />

zwar kein Tacho an meinem Schlitten, aber<br />

ein paar Studenten aus den USA haben für<br />

die Fachzeitschrift „Spektrum der weihnachtlichen<br />

Wissenschaft“ einmal ausgerechnet,<br />

wie schnell wir wirklich unterwegs<br />

sind. Erst mal die Fakten: Es gibt gut zwei<br />

Milliarden Kinder auf der Welt, mein Job als<br />

Weihnachtsmann konzentriert sich dabei<br />

zwar nur auf die 378 Millionen christlichen<br />

Kinder, also etwa 15 Prozent aller Kinder<br />

weltweit – doch auch das sind ziemlich<br />

viele. Bei einem Arbeitstag von 31 Stunden<br />

(die unterschiedlichen Zeitzonen kommen<br />

uns dabei zu Gute) müssen wir also 822,6<br />

Besuche pro Sekunde absolvieren. Bleibt<br />

etwa ein Tausendstel Sekunde pro Kind:<br />

Parken, aus dem Schlitten springen, Kamin<br />

runter, Geschenke abladen, Kamin wieder<br />

rauf, einsteigen, zum nächsten Haus<br />

fliegen. Ho, ho, ho! Dabei legen meine<br />

Rentiere im Schnitt 1,3 Kilometer von Haus<br />

zu Haus zurück, insgesamt also <strong>12</strong>0,8 Millionen<br />

Kilometer. Unser Schlitten rast also<br />

mit unvorstellbaren 1040 Kilometer pro Sekunde<br />

durch die Lüfte – das entspricht der<br />

dreitausendfachen Schallgeschwindigkeit.<br />

Ein gewöhnliches Rentier schafft hingegen<br />

höchstens 24 Stundenkilometer – auf dem<br />

Boden. Ziemlich viel Mathe, ich weiß. Das<br />

wirst Du aber gewiss alles noch lernen.<br />

„Lieber Weihnachtsmann,<br />

wie kannst Du denn all<br />

die vielen Geschenke an<br />

die Kinder verteilen, ohne<br />

zwischendurch mal Pipi<br />

machen zu müssen?“<br />

Lian Friebel (5) aus Steinheim<br />

Lieber Lian, ich könnte ganz einfach sagen:<br />

Weil ich der Weihnachtsmann bin. Aber<br />

das wäre ja zu einfach und würde Deiner<br />

Frage nicht gerecht werden. Also: Das<br />

ganze Jahr bereite ich mich aufs Weihnachtsfest<br />

vor. Meine vielen tüchtigen<br />

Helferlein sorgen ebenfalls dafür, dass<br />

alles nach Plan verläuft. Es bleibt nicht viel<br />

Zeit und es soll kein Kind traurig sein, weil<br />

ich es nicht rechtzeitig zu ihm geschafft<br />

habe. Also trinke ich, bevor es los geht,<br />

nur einen warmen Kakao – der schmeckt<br />

sehr lecker und füllt den Bauch. Während<br />

des Geschenkeverteilens komme ich dann<br />

nicht mehr dazu etwas zu trinken, so »


26<br />

27<br />

bummel & rummel<br />

» dass ich nicht, wie Du so schön sagst,<br />

„Pipi machen“ muss. Dafür wäre dann ja<br />

auch gar keine Zeit. Nach getaner Arbeit<br />

dürstet es uns dann aber alle sehr, mich<br />

und meine geliebten Rentiere.<br />

„Lieber Weihnachtsmann,<br />

wie passt Du eigentlich<br />

durch den Kamin? Und wieso<br />

bist Du dann noch so sauber,<br />

wenn Du aus dem Kamin<br />

gekrochen bist?“<br />

Tamino Schulze (6) aus Gifhorn<br />

Lieber Tamino, die Weihnachtsmagie<br />

macht es möglich, dass ich auch durch<br />

das kleinste Mauseloch passe – mit dem<br />

Sack voller Geschenke! Oben auf dem Dach<br />

schrumpfe ich zusammen, dann husche<br />

ich schnell durch den Kamin und unten<br />

angekommen werde ich wieder groß. Da<br />

ist es dann glücklicherweise auch egal, ob<br />

ich über das Jahr ein paar Kekse oder Bratäpfel<br />

zu viel gefuttert habe. Und ach ja,<br />

Du wolltest ja noch wissen, wieso ich dabei<br />

so sauber bleibe. Ganz einfach: Wenn ich<br />

erst mal auf Miniaturformat zusammengeschrumpft<br />

bin, kann ich ganz leicht durch<br />

den Kamin hinunterhüpfen ohne ans Mauerwerk<br />

zu stoßen. Nur ganz, ganz, ganz<br />

selten landet dabei ein kleiner Rußfleck auf<br />

meinem Anzug – ganz wenige Kinder haben<br />

mich also auch schon mit schmutziger<br />

Kleidung gesehen. Doch bevor ich dann<br />

zum nächsten Haus weiterfliege, streife ich<br />

mir einen meiner Wechselanzüge über.<br />

„Lieber Weihnachtsmann,<br />

was macht<br />

eigentlich<br />

Deine Frau?“<br />

Emilia (4)<br />

aus Gifhorn<br />

Liebe Emilia, meine Frau freut sich immer,<br />

wenn jemand nach ihr fragt. Liebe Grüße<br />

auch von ihr. Was wäre ich wohl ohne sie?<br />

In der Weihnachtszeit hilft sie fleißig mit,<br />

damit auch alles an Weihnachten fertig<br />

ist. Wenn ich dann zu den Kindern der<br />

Welt hinausfahre, bleibt sie daheim und<br />

passt auf unser Zuhause auf – und auf<br />

die kleinen Elfen, die ansonsten nur jede<br />

Menge Unsinn machen würden. Außerdem<br />

backt sie gerne Plätzchen und bereitet die<br />

köstlichsten Bratäpfel auf der ganzen Welt<br />

zu. Sie kümmert sich wirklich sehr, sehr gut<br />

um mich – was man meinem Bauch wohl<br />

auch sehr gut ansehen kann. Ho, ho, ho!<br />

„Lieber Weihnachtsmann,<br />

Du verteilst soooooooooo<br />

viele Geschenke. Von wem<br />

bekommst Du denn etwas<br />

geschenkt?“<br />

Eva Temi Daver (3) aus Päse<br />

Liebe Eva Temi, die Freude der Kinder,<br />

wenn sie ihre Geschenke ausgepackt<br />

haben und merken, dass ihr Wunsch sich<br />

erfüllt hat, ist mein größtes Geschenk. Sie<br />

lachen zu hören und sie glücklich mit ihren<br />

Geschenken spielen zu sehen macht mich<br />

glücklich. Ab und zu stehen am Weihnachtsabend<br />

aber auch ein paar Kekse für<br />

mich bereit – darüber freue ich mich dann<br />

auch immer sehr. Mjam, mjam, mjam...<br />

„Lieber Weihnachtsmann,<br />

bist Du der Bruder vom Nikolaus?<br />

Oder wie kommt‘s, dass<br />

Ihr Euch so ähnlich seid?“<br />

Finn Böttcher (3)<br />

aus Wagenhoff<br />

Lieber Finn, Deine Frage ist auf der einen<br />

Seite sehr schwer, auf der anderen Seite<br />

aber auch sehr leicht zu beantworten.<br />

Eines vorweg: Der Bruder vom Nikolaus<br />

bin ich nicht. Eine gewisse Ähnlichkeit<br />

ist aber tatsächlich vorhanden – da gebe<br />

ich Dir Recht. Um das zu erklären, müssen<br />

wir ein gewaltiges Stückchen in der<br />

Geschichte zurückgehen. Ziemlich genau<br />

1700 Jahre ist es nämlich her, dass Nikolaus<br />

von Myra, heute einer der bekanntesten<br />

Heiligen unserer Kirche, viele gute Dinge<br />

tat. Er lebte in der kleinasiatischen Region<br />

Lykien, damals Teil des Römischen Reichs,<br />

später des Byzantischen Reichs – etwa 100<br />

Kilometer südwestlich von Antalya in der<br />

heutigen Türkei. Noch bevor er Bischof von<br />

Myra wurde, erfuhr er von der Not eines<br />

verarmten Mannes, der seine drei Töchter<br />

zu Prostituierten machen wollte, weil er<br />

sie mangels Mitgift nicht standesgemäß<br />

verheiraten konnte. Nikolaus war Erbe<br />

eines größeren Vermögens und wollte den<br />

drei Jungfrauen dieses Schicksal unbedingt<br />

ersparen. Also warf er in drei aufeinanderfolgenden<br />

Nächten jeweils einen großen<br />

Goldklumpen durch das Fenster in das<br />

Zimmer der drei jungen Frauen. In der dritten<br />

Nacht gelang es dem Vater, Nikolaus<br />

zu entdecken, ihn nach seinem Namen zu<br />

fragen und ihm für seine Großzügigkeit zu<br />

danken. In den folgenden Jahrhunderten<br />

begannen die Menschen, Nikolaus von<br />

Myra für diese und viele andere gute Taten<br />

zu verehren. Auch der Brauch, an Nikolaus‘<br />

Gedenktag, dem 6. Dezember, nachts die<br />

Stiefel von lieben Kindern mit Geschenken<br />

zu befüllen, basiert auf dieser schönen<br />

Geschichte. Und weil auch ich den lieben,<br />

guten Nikolaus aus dem 4. Jahrhundert so<br />

beeindruckend fand, und weil ich ebenso<br />

allen Kindern gerne eine Freude mache,<br />

entschied ich mich, ein ähnliches Gewand<br />

wie er zu tragen. Anstatt des Bischofshutes<br />

trage ich jedoch eine Zipfelmütze. Den<br />

Bischofsstab lasse ich weg. Und meinen<br />

roten Mantel habe ich mit kuscheligem,<br />

weißem Plüsch verziert.<br />

„Lieber Weihnachtsmann,<br />

wo bist Du und was machst<br />

Du, wenn gerade kein<br />

Weihnachten ist?“<br />

Hans Hennies (3)<br />

aus Wipshausen<br />

Lieber Hans, wenn gerade nicht Weihnachten<br />

ist, dann poliere ich die Kufen meines<br />

Schlittens und mache an den Wochenenden<br />

mit meinen Rentieren inkognito<br />

bei Springreitturnieren mit, damit sie fit<br />

bleiben. Dazwischen gehe ich auch noch<br />

zum Arzt, um mich wegen meiner Bratapfel-Allergie<br />

immunisieren zu lassen.


ORREKTURABZUG<br />

28<br />

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Sigrid Wiertz<br />

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38518 Gifhorn<br />

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X-Mas<br />

Partys<br />

<strong>KURT</strong>s Tipps fürs Weihnachtsfest<br />

Datum, Unterschrift<br />

Datum, Unterschrift<br />

24.-26.<strong>12</strong>. Alle Jahre wieder... Vollkommen<br />

egal, ob Ihr eigens fürs Weihnachtsfest<br />

zurück nach Gifhorn kehrt,<br />

um Eure Familien wiederzusehen, oder<br />

ob Ihr ohnehin in Gifhorn lebt: Wer an<br />

Heiligabend oder den Weihnachtsfeiertagen<br />

ausgeht, trifft oftmals viele<br />

vertraute Gesichter. Deshalb hier ein<br />

Blick in den Veranstaltungskalender.<br />

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bummel & rummel<br />

29<br />

Wo Gäste Hotel am zu Weißdornbusch Freunden werden<br />

Hotel Weißdornbusch am Weißdornbusch 4<br />

Hotel<br />

Weißdornbusch 38518 am Weißdornbusch<br />

Gifhorn4<br />

Weißdornbusch Telefon 38518 0 53 Gifhorn 71 / 5 47 76<br />

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Gifhorn<br />

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H1: Die heilige Nacht muss nicht immer still<br />

sein: Im H1, Steinweg 26, in Gifhorn wird<br />

am 24. Dezember die Big-X-Mas-Party gefeiert!<br />

Rock und Oldies laufen ab 20 Uhr,<br />

bereits vormittags um 10 Uhr geht‘s mit<br />

dem Weihnachts-Frühschoppen los. Am 1.<br />

Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember, geht‘s<br />

weiter mit einem Konzert der Moorkater-<br />

Band. Weihnachtliche Stimmung verbreitet<br />

das Unplugged-Programm im ersten<br />

Programm-Set. Diese von der Gifhorner<br />

Kultband ungewohnt ruhigen Töne waren<br />

schon das gesamte Jahr über der absolute<br />

Renner bei den Kater-Gigs. Danach geht‘s<br />

aber wieder wie gewohnt ab und es wird<br />

mit vielen neuen Stücken die bekannte<br />

Rock-Atmosphäre im H1 eingestellt. Vorverkauf:<br />

6 Euro. Abendkasse: 7 Euro. Los<br />

geht‘s um 20 Uhr. Die Abendkasse öffnet<br />

bereits um 19 Uhr.<br />

Brauhaus: Am 25. Dezember gibt‘s im<br />

Brauhaus, Schützenplatz 1, in Gifhorn einen<br />

weihnachtlichen Brunch mit musikalischer<br />

Unterhaltung von 10.30 bis 14 Uhr<br />

für 32 Euro pro Person. Und am 2. Weihnachtsfeiertag,<br />

26. Dezember, folgt ab 21<br />

Uhr die beliebte Ü-30-Party.<br />

Kubus: Zur Mega-Weihnachtsparty mit der<br />

Top-40-Band Impuls öffnet die Kultur- und<br />

Eventhalle Kubus, Oheweg 3, in Müden am<br />

1. Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember, um<br />

21 Uhr. Im Wechsel mit DJ Timo sorgt die<br />

Band für beste Stimmung.<br />

Cappu: Der Kult geht weiter: Eng und dreckig,<br />

feucht und fröhlich, hart aber herzlich<br />

wird‘s am Heiligabend erfahrungsgemäß<br />

wieder im Cappu, Steinweg 4, in Gifhorn.<br />

Los geht‘s um 21 Uhr.<br />

Die Wittinger Brauerei und eMax Entertainment<br />

laden am 25. Dezember gemeinsam zur großen<br />

Weihnachtsparty in der Börnekenhalle in Lehre ein.<br />

Revolution Club: Royal Christmas live<br />

from Moscow heißt‘s am 24. Dezember im<br />

Revolution Club, Heidebrink 3, in Gifhorn:<br />

„140 udarov v Minutu“ und „Anckoteka 90-x“<br />

legen auf! Dazu gibt‘s gratis X-Mas-Shots,<br />

Dance Animation und Christmas Bunnys.<br />

Einlass ist ab 23 Uhr. Eintritt: 10 Euro.<br />

Weihnachtsparty in Lehre: Erstmals präsentieren<br />

eMax Entertainment und die<br />

Wittinger Brauerei am Sonntag, 25. Dezember,<br />

die große Weihnachtsparty in der<br />

Börnekenhalle, Zum Börneken 99, in Lehre.<br />

Neben einer professionellen Bühne mit<br />

moderner Sound- und Light-Show erwartet<br />

die Gäste auch eine Cocktail-Bar und eine<br />

Snack-Bar. Mit dabei ist das Tanzzzt-Tour-<br />

DJ-Team mit einem Mix aus 80er und 90er<br />

sowie aktuellen House- und Black-Hits. Los<br />

geht‘s um 21 Uhr. Einlass ist ab 16 Jahren.<br />

Vorverkauf: 8 Euro. Abendkasse: 10 Euro.<br />

Weitere Termine für Weihnachtspartys lagen bis <strong>KURT</strong>s<br />

Redaktionsschluss leider nicht vor. Es sollte aber mit dem<br />

Teufel zugehen, wenn nicht noch in vielen anderen Bars,<br />

Kneipen und Clubs unseres schönen Gifhorns an Heiligabend<br />

gefeiert würde. Einfach mal reinschauen...


30<br />

31<br />

Gregor möbelt das<br />

La-Bowla-Hotel auf<br />

Ein Ort zum Wohlfühlen soll das La Bowla<br />

sein – nicht nur auf der Bowlingbahn,<br />

an den Kickertischen, am Tresen und im<br />

Restaurant im Erdgeschoss, sondern<br />

auch in den Hotelzimmern darüber. Und<br />

genau deshalb hat der beliebte Hotelier<br />

Grigorios „Gregor“ Karaterzidis (47) diese<br />

nun gehörig aufgemöbelt. Drei Wochen<br />

dauerte die Renovierung, rund 66.000<br />

Euro hat sie gekostet. Und das hat sich<br />

gelohnt: Denn die neuen Zimmer in dem<br />

Gebäudekomplex an der Braunschweiger<br />

Straße Ecke Sonnenweg in Gifhorn können<br />

sich wahrlich sehen lassen.<br />

„Die elf Doppelzimmer haben einen hellen<br />

und freundlichen Anstrich bekommen<br />

und wurden in neuen Farben ausgestattet“,<br />

berichtet der erfahrene Gastronom.<br />

Die alten Möbel wurden restlos ausgetauscht:<br />

„Alle Matratzen und das Bettzubehör<br />

sind nun auch durchweg für Allergiker<br />

geeignet“, betont Gregor stolz.<br />

Die Veränderungen fallen sofort auf:<br />

frische Farben, neue Gardinen und Türrahmen,<br />

aufgearbeitete Böden und große,<br />

sehr dekorative Akustikpaneele an den<br />

Wänden. „Diese haben den zusätzlichen<br />

Nutzen den Schall in den Fluren abzufangen“,<br />

erklärt Gregor. Und fürs nächste<br />

Jahr plant er nun die Sanierung der sanitären<br />

Anlagen und des Treppenhauses.<br />

Platz der<br />

Sünde<br />

Mr. Barman‘s Bier- und Weinkeller<br />

Es kommt wieder Leben in Gifhorns alten<br />

Weinkeller: Sebastian Bühring (38),<br />

Betriebswirt für Hotel- und Gaststättengewerbe,<br />

sorgt für die Wiedereröffnung<br />

der Gastronomie im Souterrain der alten<br />

Essigfabrik an der Braunschweiger Straße<br />

– dem markanten roten Backstein-<br />

Bau direkt neben der Bahntrasse. Ab<br />

1. Dezember werden dort wieder Weine<br />

aus aller Welt in stilvollem Ambiente angeboten.<br />

Und sogar noch mehr, denn im<br />

neuen „Mr. Barman‘s Bier- und Weinkeller“<br />

gibt es auch schmackhaftes Craft-<br />

Beer sowie hausgemachte Speisen.<br />

Freunde der urigen Gastronomie können<br />

sich freuen: „Die gute alte Atmosphäre wurde<br />

erhalten, nur hier und da etwas aufgefrischt“,<br />

berichtet der Gastronom. Mit der<br />

Hilfe fleißiger Freunde wurde die gesamte<br />

Elektrik erneuert, Gastraum und Sanitärbereiche<br />

bekamen einen neuen Anstrich, die<br />

Theke erfreut sich einer neuen Bierkühlung<br />

und auch die Unterbauten der Bar sind neu.<br />

„Außerdem gibt es nun endlich eine Durchreiche<br />

zwischen der Küche und den Gasträumen,<br />

um die Gäste schneller und bequemer<br />

bedienen zu können“, verrät Sebastian. Und<br />

das alte Kühlhaus – das bis zum Umbau durch<br />

eine Tür mit dem Séparée des Gastraums<br />

verbunden war – dient jetzt als Lagerraum<br />

und ist nur noch für das Personal von der<br />

Theke aus zugänglich.<br />

Der neue sandgraue Anstrich fügt sich<br />

charmant an die rustikalen Backsteinmauern<br />

der Gaststätte und lässt sie hell und freundlich<br />

erstrahlen, ein Klavier und Kutschenlampen<br />

aus vergangener Zeit sorgen für einen<br />

Hauch von Nostalgie. Das Resultat kann sich<br />

wahrlich sehen lassen.<br />

Die neue Speisekarte hält der gelernte<br />

Koch eher klein, dafür aber bunt und abwechslungsreich:<br />

Etwa zehn Gerichte werden<br />

wechselnd angeboten – deftig deutsch und<br />

auch international, saisonal und gerne auch<br />

traditionell mit Zutaten aus der Region und<br />

aus Bio-Anbau. „Wir benutzen keine Convenience-Produkte<br />

– alles ist hausgemacht,<br />

auch unsere Brühe und das Vanilleextrakt“,<br />

verrät Sebastian und fügt mit einem charmanten<br />

Lachen hinzu: „Hier soll schon ein<br />

Platz der Sünde entstehen!“<br />

<strong>KURT</strong>s Tipp: Geöffnet hat Mr. Barman‘s Bierund<br />

Weinkeller, Braunschweiger Straße 15, in<br />

Gifhorn ab sofort jeden Donnerstag, Freitag<br />

und Samstag ab 16 Uhr. Die Küche bietet ihre<br />

Speisen immer von 18 bis 22 Uhr an.<br />

bummel & rummel


32<br />

33<br />

die mehr oder weniger intellektuelle Anstrengung,<br />

das schwitzige In-die-Tasten-Hämmern. Das<br />

Thema ist heute zwar egal. Was aber war passiert?<br />

Ganz genau lässt sich der Tatort nicht mehr rekonstruieren,<br />

zumindest nicht für uns Facebook-<br />

Normalos, die ohne Hacker-Grundlage nicht mal<br />

gelöschte Dateien aus dem Papierkorb wiederherstellen<br />

können. Die Faktenlage scheint aber klar:<br />

Ein Schreiber muss zu dem Entschluss gekommen<br />

sein, dass das Tête-à-tête – die Kombination aus<br />

eigenen Sätzen und Gegenüber-Paraphrasen<br />

– vielleicht nicht das beste Bild auf<br />

das Selbst wirft. Um dem möglichen<br />

Spott zu entgehen, wird zur<br />

Selbstzensur gegriffen. Das Löschen<br />

als Präventivmaßnahme<br />

für Gegenwind. Wohin ist die<br />

emotional-ehrliche Diskussion,<br />

wenn die Selbstzensur der finale<br />

Schritt einer (verlorenen?)<br />

Debatte ist?<br />

Und dabei ist die Isenbüttel-<br />

Gruppe nur ein Beispiel unter vielen,<br />

sie alle sind zitierwürdig. Ob das<br />

38er Sammelbecken „Gifhorn – nette<br />

Leute, Plaudereien und sonstiger Zickenkram!“<br />

oder die einzige Gruppe der Welt, die vollkommen<br />

ohne Spaß auskommt: „Ich halte zu Volkswagen,<br />

egal was passiert“.<br />

Der Pluralismus, also auch die Meinungsfreiheit,<br />

ist eine der demokratischen Säulen. Meinungsfreiheit<br />

fußt wiederum darauf, dass man fremde Ansichten<br />

toleriert – und Toleranz heißt nicht Anerkennung,<br />

sondern Aushalten. Fremde Meinungen<br />

muss man aushalten, man muss sich ihnen stellen<br />

und den eigenen Standpunkt klar machen, wenn<br />

man mit ihnen nicht übereinstimmt. Oder man<br />

lässt es gleich bleiben. Aber derjenige, der aus<br />

einer Diskussion mit der Selbstzensur aussteigt,<br />

ist automatisch der Verlierer. Denn zu seiner Meinung<br />

zu stehen, trotz Gegenwind, ist eine Charakterfrage.<br />

Und einen Standpunkt zu haben, ist eine<br />

selten gewordene Perle. Nicht nur in Hamburg.<br />

Von Malte Schönfeld<br />

„Hamburg, meine Perle“, schnulzt Lotto King Karl<br />

nun seit Jahrzehnten, aber recht hat er irgendwie<br />

schon. Ein dolles Ding, dieses Hamburg, diese<br />

geile König-der-Löwen-Musical-Stadt, diese<br />

willentlich-versiffte Kultur-Hochburg. Zwischen<br />

Elbphilharmonie und Kiezgelage findet man wirklich<br />

Perlen. Manche eher Hochkarat, manche eher<br />

Ramschware. Aber immerhin Perlen.<br />

Isenbüttel ist eine ähnliche Adresse. Auch<br />

wenn es niemanden gibt, der eine Ode an dieses<br />

Dorf gedichtet hat, so hat es seine schönen<br />

Ecken. Irgendwo zwischen lustigem<br />

Bummel-Flohmarkt und bierlaunigem<br />

Wiesnbüttel versteckt auch<br />

diese 6000-Einwohner-Einöde<br />

seine Perlen. Da wir uns aber<br />

im 21. Jahrhundert befinden<br />

und oftmals zu faul sind, das<br />

Dorf noch mit Landkarte zu erkunden,<br />

schauen wir doch mal<br />

in dieses Internet – und siehe<br />

da: die Facebook-Gruppe „Unser<br />

Isenbüttel“. Ein Prachtexemplar<br />

aus den Reihen der Perlen, der<br />

Zwölfender unter den Netzwerk-Gruppen,<br />

der Ferrari der regionalen Diskussionsbörsen.<br />

Immer ein bisschen wild, ein bisschen keck, ein<br />

bisschen edgy – einfach Isenbüttel eben, nicht zu<br />

scheu, seine Meinung kundzutun. Isenbüttel, das<br />

regionale Hamburg.<br />

Vor gar nicht allzu langer Zeit trug sich dort<br />

folgendes zu: Eine Diskussion entbrennt, die<br />

Worte fliegen durch die Luft wie mittelalterliche<br />

Pfeilsalven. Manchmal schießen die Wort-Salven<br />

über das Ziel hinaus, passiert bei jedem Angriff.<br />

Aber das ist es doch, was eine aufgeschlossene<br />

Gesellschaft ausmacht: ein ernst gemeinter Austausch,<br />

das ausformulierte<br />

Gedankenmachen.<br />

Und dann das: Binnen<br />

weniger Minuten sind<br />

auf einmal die Beiträge<br />

gelöscht. Dahin ist sie,<br />

Zerbrecht Ihr Euch<br />

auch manchmal den<br />

Kopf über irgendetwas?<br />

Oder findet Ihr Maltes<br />

Meinung zum Einnehmen<br />

von Meinungen<br />

einfach nur bescheuert?<br />

Mailt an redaktion@<br />

kurt-gifhorn.de!<br />

Kopfüber<br />

Über Perlen im Internet<br />

Neujahrskonzert<br />

mit dem Staatsorchester<br />

Schwungvoller Melodienstrauß mit Klassikern und populärem Neuen<br />

01.01. Mit einem schwungvollen<br />

Neujahrskonzert wird das neue Jahr in<br />

Gifhorns Stadthalle traditionell vom<br />

Staatsorchester Braunschweig eingeläutet<br />

– so auch am 1. Januar 2017 mit einem<br />

bunten Strauß an Melodien.<br />

Fritzcafé zeigt Aquarelle aus Norwegen<br />

Der Künstler Christian Ivar-<br />

Hammerbeck lebt und arbeitet in<br />

Norwegen – seine Werke zeigt er<br />

nun im Fritzcafé in Dalldorf.<br />

Passender geht’s nicht: die<br />

von Wasser umgebenen Inseln<br />

im Norden Norwegens<br />

gemalt in Wasserfarben. Felsige<br />

Küsten, alpin-artige Berge,<br />

das Meer, seine Fischer<br />

und spektakuläre Nordlichter<br />

– ein Idyll für sich. Künstler<br />

Christian-Ivar Hammerbeck,<br />

1948 in Hamburg geboren,<br />

hat sich den Inseln versprochen:<br />

„Einmal Lofoten,<br />

kunst & kultur<br />

Ein musikalisches Feuerwerk aus heiteren<br />

und besinnlichen Werken erwartet das Publikum.<br />

Zwischen altbekannte und beliebte<br />

Klassiker der Musikgeschichte mischt das<br />

Ensemble neue und populäre Werke. Los<br />

geht‘s am Sonntag, 1. Januar, um 20 Uhr in<br />

der Stadthalle, Schützenplatz 2, in Gifhorn.<br />

Zuvor bittet der Kulturverein ab 19 Uhr zum<br />

Sektempfang. Karten gibt‘s ab 18 Euro im<br />

Vorverkauf beim Kulturverein im Kavalierhaus<br />

(Tel. 05371-813924), Steinweg 3, in Gifhorn.<br />

immer Lofoten.“ Seit mittlerweile<br />

21 Jahren lebt er<br />

in seiner Wahlheimat – die<br />

deshalb auch Thema seiner<br />

Aquarellmalerei ist.<br />

Seine Ausstellung „Lofoten<br />

in Blau“ zeigt der Künstler<br />

nun im Fritzcafé, Hillerser<br />

Straße 1, in Dalldorf. Die<br />

Aquarelle werden dort noch<br />

etwa zwei Monate lang zu<br />

sehen und zu erwerben sein.


34<br />

Kino(t)räume für Frauen: „Carol“<br />

<strong>12</strong>.01. New York in<br />

den 50er Jahren: Therese<br />

(Rooney Mara) arbeitet<br />

als Verkäuferin in<br />

der Spielwarenabteilung<br />

eines Warenhauses und<br />

träumt von einem besseren<br />

Leben als Bühnen-<br />

Designerin im Theater.<br />

Als ihr durch die Kundin<br />

Carol (Cate Blanchett) mehr<br />

Beachtung zu Teil gegeben<br />

wird, als sonst üblich, fühlt<br />

sich die Frau zu ihr hingezogen.<br />

Doch Carol ist verheiratet,<br />

wenn auch unglücklich.<br />

Um ihrer Ehe zu entfliehen,<br />

geht sie eine Affäre mit Therese<br />

ein. Für die Eine wird<br />

es die große Liebe, die Andere<br />

ist sich ihrer Gefühle<br />

nicht sicher. Und erschwerend<br />

kommt hinzu, dass<br />

gleichgeschlechtliche Beziehungen<br />

in den 50ern<br />

noch straftrechtlich verfolgt<br />

werden...<br />

Das herausragende<br />

Drama Carol nach<br />

der Vorlage von Patricia<br />

Highsmith läuft am Donnerstag,<br />

<strong>12</strong>. Januar, ab<br />

20 Uhr im Kinocenter, Steinweg<br />

32, in Gifhorn – als Teil<br />

der Veranstaltungsreihe<br />

„Kino(t)räume für Frauen“<br />

des Gifhorner Frauenzentrums.<br />

Einlass: 19.30 Uhr.<br />

Kirchen und Kino: „Mein Herz tanzt“<br />

13.<strong>12</strong>. Darf der Staat<br />

zur Terrorabwehr töten?<br />

Diese äußerst kontroverse<br />

Frage entscheidet am<br />

Ende das Publikum in<br />

Ferdinand von Schirachs<br />

Justiz-Thriller Terror – am<br />

Dienstag, 13. Dezember,<br />

in der Stadthalle, Schützenplatz<br />

2, in Gifhorn.<br />

Major Lars Koch, Kampfjetpilot<br />

der Bundeswehr, steht<br />

vor Gericht. Angeklagt ist er<br />

des 164-fachen Mordes. Was<br />

ist passiert? Am 26. Mai 2013<br />

erhielt er im Einsatz den Befehl,<br />

ein vollbesetztes, von<br />

Foto: Bernd Böhner<br />

Terroristen gekapertes Passagierflugzeug<br />

vom Kurs abzudrängen,<br />

was ohne Erfolg<br />

blieb. Ziel der Terroristen war<br />

es, den Airbus in die ausverkaufte<br />

Münchener Allianz-<br />

Arena stürzen zu lassen, in<br />

kunst & kultur<br />

Schuldig oder nicht?<br />

Das Gifhorner Publikum muss entscheiden<br />

35<br />

der 70.000 Zuschauer<br />

dem Länderspiel Deutschland-England<br />

entgegenfieberten.<br />

Major Koch<br />

entschied eigenmächtig,<br />

das Passagierflugzeug abzuschießen,<br />

um die Fußball-Fans<br />

zu retten. Keiner<br />

der Insassen überlebt. Ist<br />

Koch schuldig, weil er 164<br />

Menschen zum Objekt gemacht<br />

hat und damit deren<br />

Rechte und Menschenwürde<br />

verletzte? Darüber muss das<br />

Publikum urteilen. Los geht‘s<br />

um 20 Uhr. Tickets gibt‘s im<br />

Vorverkauf ab 16 Euro.<br />

19.<strong>12</strong>. Eyad besucht als<br />

einziger Palästinenser eine<br />

Eliteschule in Jerusalem.<br />

Trotz Ausgrenzung möchte<br />

er dazugehören. Mit einem<br />

anderen Außenseiter, dem<br />

israelischen Rollstuhlfahrer<br />

Yonatan, schließt er Freundschaft.<br />

Die erste Liebe zu<br />

einer jüdischen Mitschülerin<br />

macht das Leben noch<br />

komplizierter. Zwischen zwei<br />

unterschiedlichen Leben und<br />

Kulturen hin- und hergerissen,<br />

muss er am Ende eine<br />

schwerwiegende Entscheidung<br />

für die Zukunft fällen...<br />

Mein Herz tanzt erzählt<br />

mit viel Feingefühl von der<br />

vertrackten Koexistenz verfeindeter<br />

Völker ohne in<br />

Stereotype abzudriften. Das<br />

Drama läuft in der Reihe „Kirchen<br />

und Kino“ am Montag,<br />

19. Dezember, ab 19 Uhr im<br />

Kino, Steinweg 32, in Gifhorn.<br />

Adventskalender der Literaturwerkstatt<br />

24 Türchen mit Geschichten<br />

und Gedichten: Die Gifhorner<br />

Literaturwerkstatt,<br />

eine offene Arbeitsgruppe<br />

der Kreisvolkshochschule,<br />

verkürzt das Warten aufs<br />

Christkind wieder mit einem<br />

Online-Adventskalender.<br />

Texte rund ums Weihnachtsfest<br />

haben die Autorinnen<br />

und Autoren zusammengestellt.<br />

Unter www.<br />

literaturwerkstatt-gifhorn.de<br />

wird jeden Tag eine neue<br />

Story veröffentlicht. Und<br />

wer aufmerksam liest, hat an<br />

jedem Adventssonntag die<br />

Chance auf einen Buchpreis.


36<br />

37<br />

Silvester<br />

in Gifhorn<br />

<strong>KURT</strong>s Tipps zum Jahreswechsel<br />

szene & events<br />

31.<strong>12</strong>. Ab zur großen Silvesterparty<br />

mit den Lokalmatadoren Scotland &<br />

Yard in der Stadthalle? Oder doch lieber<br />

exquisit speisen im Brauhaus? Abtanzen<br />

zur Party-Musik vom Plattenteller<br />

im La Bowla oder schon völlig fertig vom<br />

Frühschoppen im H1 den Jahreswechsel<br />

einfach verpennen? Oder doch lieber<br />

ein hochkarätiges Silvesterkonzert in<br />

der St. Nicolaikirche genießen? Zu Silvester,<br />

31. Dezember, habt Ihr jede Menge<br />

Möglichkeiten Euch zu amüsieren.<br />

Das Gifhorner Kult-Trio<br />

Scotland & Yard swingt in<br />

der Stadthalle ins neue Jahr.<br />

Familie Malente in der Stadthalle: Alles<br />

dreht sich um die Schlager-Legenden und<br />

Teenie-Hits der Musiksendungen im deutschen<br />

Fernsehen der 60er Jahre: Familie<br />

Malente zeigt ihre neue Show „Musik aus<br />

Studio C“ ab 18.30 Uhr in der Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2, in Gifhorn – präsentiert<br />

von <strong>KURT</strong>. Tickets für die Schlager-Revue<br />

gibt‘s ab 26 Euro im Vorverkauf – oder zum<br />

Nulltarif, wenn Ihr zu den Gewinnern von<br />

<strong>KURT</strong>s Silvester-Verlosung gehört. Wie Ihr<br />

gewinnen könnt, lest Ihr auf Seite 39.<br />

Silvesterparty in der Stadthalle: Den<br />

zweiten Teil des langen Silvesterabends<br />

in der Stadthalle, Schützenplatz 2, in Gifhorn<br />

bestreiten ab 21 Uhr waschechte<br />

Gifhorner Lokalmatadore: Die Kult-Band<br />

Scotland & Yard rund um Gifhorns wohl<br />

bekanntesten Schotten<br />

Morris Sharpe sind Garanten<br />

für beste Laune und einen beschwingten<br />

– und vor allem auch tanzbaren –<br />

Silvesterabend. Zusammen mit Wolfgang<br />

Dietzmann und Fritz Ludwig bringt Morris<br />

gehörig Jazz, Swing, Classic-Rock-Evergreens<br />

und Schlager sowie Gassenhauer<br />

von diesseits und jenseits des Ärmelkanals<br />

mit. Auch mit Cover-Songs von den Beatles,<br />

den Hollies, den Searchers und vielen<br />

anderen punktet das Gifhorner Kult-Trio.<br />

Für das leibliche Wohl der Silvesterparty-<br />

Gäste sorgt Roth of Switzerland mit einer<br />

breiten Auswahl an Getränken und exquisiten<br />

Speisen in gewohnter<br />

Qualität und stilvollem<br />

Ambiente. Und das Beste:<br />

Sämtliche Getränke sind im<br />

Preis von 55 Euro pro Person<br />

bereits enthalten!<br />

Drei-Gänge-Menü und<br />

Tanz im Brauhaus: Zur<br />

Silvesterparty mit einem<br />

festlichen und individuell<br />

zusammengestellten<br />

Drei-Gänge-Menü lädt das Brauhaus, Schützenplatz<br />

1, in Gifhorn ab 19 Uhr ein. Im Anschluss<br />

legt DJ Florian Wenzel zum Tanz ins<br />

neue Jahr auf. Die Teilnahme kostet 33 Euro<br />

pro Person. Reservierungen sind erforderlich<br />

unter Tel. 05371-960860.<br />

All-inclusive-Silvesterparty im La Bowla:<br />

DJ Soundmasters Mobildisco sorgt für<br />

Partystimmung zum Abheben. Außerdem<br />

wartet auf die Besucher der All-inclusive-<br />

Party im La Bowla, Sonnenweg 1b, in<br />

Gifhorn ein kalt-warmes Buffet und Sekt<br />

zum Anstoßen. Im Preis von 75 Euro sind<br />

auch alle Getränke schon mit drin! Einlass<br />

ist ab 19 Uhr. Und wer sich den Heimweg<br />

sparen will, sollte sich gleich im La-Bowla-<br />

Hotel ein günstiges Zimmer buchen. Kartenvorverkauf<br />

unter Tel. 05371-8393<strong>12</strong>5.<br />

Frühschoppen im H1: Warum denn bis<br />

zur Dämmerung warten? Wer das Feiern<br />

am 31. Dezember gar nicht mehr erwarten<br />

kann, der ist ab 10 Uhr beim Frühschoppen<br />

in der Bier- und Rockbar H1, Steinweg 26,<br />

in Gifhorn genau richtig. Am Abend hat die<br />

Kneipe jedoch geschlossen. Denn: „Unsere<br />

Mitarbeiter sollen auch mal ordentlich feiern<br />

können“, sagt H1-Wirt Holger Hirsch.<br />

Bei Micha: Tanz zu den schönsten Hits<br />

ins Jahr 2017! Das Tanzlokal Bei Micha,<br />

Sonnenweg 30, in Gifhorn lädt zur Silvester-<br />

Party mit Menü ein. Geboten werden Rinderschmorbraten,<br />

gebratener Zander auf<br />

Safransauce und mehr. Außerdem gibt‘s<br />

Mitternachtssuppe und ein Glas Sekt zur<br />

Begrüßung. Vorverkauf: 33,90 Euro.<br />

Silvesterkonzert in der St. Nicolaikirche:<br />

Werke von Johann Sebastian Bach, Henry<br />

Purcell, George Gershwin, Charles Chaplin<br />

und anderen erklingen beim Silvesterkonzert<br />

in der St. Nicolaikirche am Marktplatz,<br />

Steinweg 4, in Gifhorn. Michael Ohnimus<br />

mit der Piccolo-Trompete und David<br />

Schollmeyer an der Orgel wollen das Publikum<br />

entzücken. Los geht‘s um 20 Uhr. Eintrittskarten<br />

gibt‘s im Vorverkauf für 13 Euro<br />

(ermäßigt: 9 Euro) im Gemeindebüro (Tel.<br />

05371-9851<strong>12</strong>), Steinweg 19, in Gifhorn.<br />

Abendkasse: 14 Euro (ermäßigt: 10 Euro).


38<br />

Foto: Stephan Pflug<br />

szene & events<br />

39<br />

Silvester-Gala<br />

mit Familie Malente<br />

<strong>KURT</strong> verlost Tickets für die große Schlager-Revue in der Stadthalle<br />

masha.hassan@stadthalle-gifhorn.de<br />

Tel. 0 53 71 / 59 47 21<br />

www.stadthalle-gifhorn.de<br />

STADTHALLE<br />

GIFHORN<br />

31.<strong>12</strong>. Sie sind längst der unangefochtene<br />

Publikumsliebling der Gifhorner<br />

Theatergänger: die Malentes! Die beiden<br />

gut gelaunten Entertainer präsentieren<br />

zum Jahreswechsel am 31. Dezember ab<br />

18.30 Uhr in der Stadthalle, Schützenplatz<br />

2, in Gifhorn gemeinsam mit den<br />

Rosie Singers ihre neue Show „Musik aus<br />

Studio C“. Tickets gibt‘s im Vorverkauf ab<br />

26 Euro – und zum Nulltarif für alle Gewinner<br />

von <strong>KURT</strong>s Karten-Verlosung.<br />

Alles dreht sich um die Schlager-Legenden<br />

und Teenie-Hits der Musiksendungen im bundesdeutschen<br />

Fernsehen der 60er Jahre –<br />

und das alles in Farbe und Stereo. Auf geht‘s<br />

zu einem Ausflug in die Swinging Sixties. Dabei<br />

entführen die Gastgeber Peter und Vico<br />

Malente gekonnt und stilsicher ins adrette<br />

Fernsehglück von damals und bereiten mit<br />

Schnittchenteller und Käse-Igel einen unvergesslichen<br />

Abend. Eine Reise ins schönste<br />

Jahrzehnt der Schlagergeschichte beginnt:<br />

„So schön kann Klamotte sein! Wie eine schillernde<br />

Perlenkette!“, titelte die Frankfurter<br />

Allgemeine Zeitung. Zugleich wird es eine der<br />

letzten Chancen sein, die beiden auf Tour in<br />

Gifhorn zu erleben – denn die Malentes haben<br />

bereits verraten, dass sie bald ein eigenes<br />

Theater gründen und managen wollen.<br />

Mitmachen und Gewinnen: Vier mal zwei<br />

Karten hat <strong>KURT</strong> für Euch bereits gesichert.<br />

Wer gewinnen möchte, schreibt einfach eine<br />

Mail mit dem Betreff „Familie Malente“ an<br />

kurt-gifhorn@web.de und gibt Name, Alter,<br />

Wohnort und Telefonnummer an. Einsendeschluss<br />

ist am 20. Dezember. Die Gewinner<br />

werden benachrichtigt.


40<br />

<strong>KURT</strong>s Tipps:<br />

Alle Termine im Dezember<br />

Sa. 03.<strong>12</strong>.<br />

Ü-30-Party,<br />

ab 21 Uhr, Brauhaus,<br />

Schützenplatz 1,<br />

Gifhorn.<br />

Ü-30-Party,<br />

ab 21 Uhr, Kubus,<br />

Oheweg 3, Müden.<br />

So. 04.<strong>12</strong>.<br />

Adventskonzert<br />

des Heidechors,<br />

16 Uhr, St. Nicolaikirche,<br />

Marktplatz,<br />

Steinweg 4,<br />

Gifhorn.<br />

advents<br />

konzert der Kreismusikschule<br />

Sonntag, 18. Dezember <strong>2016</strong> • 17.00 Uhr<br />

Katholische Kirche St. Altfrid, Pommernring 2, Gifhorn<br />

Verschiedene Ensembles gestalten<br />

ein festliches Konzert<br />

Es wird auch Gelegenheit<br />

zum Mitsingen geben<br />

© auimeesri - fotolia.com<br />

Eintritt frei!<br />

Di. 06.<strong>12</strong>.<br />

„Pippi Langstrumpf“,<br />

Theater<br />

für Kinder, 8.45<br />

und 10.45 Uhr,<br />

Stadthalle, Schützenplatz<br />

2, Gifhorn.<br />

Interkulturelles<br />

(Un-)Wissen, 9<br />

bis 16 Uhr, Kreisvolkshochschule,<br />

Freiherr-vom-Stein-<br />

Straße 22, Gifhorn<br />

Mi. 07.<strong>12</strong>.<br />

„Pippi Langstrumpf“,<br />

Theater<br />

für Kinder, 8.45<br />

und 10.45 Uhr,<br />

Stadthalle, Schützenplatz<br />

2, Gifhorn.<br />

Öffentlicher<br />

Spielenachmittag,<br />

14.30 Uhr,<br />

Sportheim,<br />

Impressum<br />

Birkenweg 2,<br />

Ribbesbüttel.<br />

„Im Land der Drachen<br />

und Elfen“,<br />

Puppentheater, 16<br />

Uhr, Kulturzentrum,<br />

Am Eichenkamp 1,<br />

Meinersen.<br />

Do. 08.<strong>12</strong>.<br />

„Pippi Langstrumpf“,<br />

Kinder<br />

für Theater, 8.45<br />

und 10.45 Uhr,<br />

<strong>KURT</strong> ist das Stadt-, Kultur- und Szenemagazin für<br />

die Region Gifhorn. Es erscheint monatlich und liegt<br />

an mehr als 200 Stellen in und um Gifhorn aus.<br />

Herausgeber: Bastian Till Nowak<br />

Redaktion: Bastian Till Nowak (Chefredakteur), Dany<br />

Stephan, Sophie Isabell Bremer, Georg Hösler-Weiß<br />

Layout: Bastian Till Nowak, Aileen Kristen<br />

Fotos (sofern nicht anders angegeben): Michael<br />

Franke (Titelseite), Nils Mahnke, Dany Stephan,<br />

Jörg Beyer, Fotolia sowie jeweilige Veranstalter<br />

Druck: B&S Druckerei, Isenbüttel<br />

Auflage: 5000 Exemplare<br />

Verantwortlich für den Anzeigenteil:<br />

Bastian Till Nowak<br />

Anzeigen: Agentur BT Media, Steinweg 20,<br />

38518 Gifhorn, Telefon: 05371-9414151,<br />

E-Mail: kurt-gifhorn@web.de<br />

Leserbriefe per E-Mail an kurt-gifhorn@web.de<br />

oder per Post an Agentur BT Media, <strong>KURT</strong>-Redaktion,<br />

Steinweg 20, 38518 Gifhorn<br />

Wo ist wann was<br />

los? <strong>KURT</strong> druckt<br />

auch Deinen Termin:<br />

Schicke einfach eine<br />

Mail an redaktion@<br />

kurt-gifhorn.de!<br />

Stadthalle, Schützenplatz<br />

2, Gifhorn.<br />

Open Stage, ab<br />

20 Uhr, Freizeit- und<br />

Bildungszentrum<br />

Grille, Ludwig-Jahn-<br />

Straße <strong>12</strong>, Gifhorn<br />

(» Seite 43).<br />

Kino(t)räume für<br />

Frauen: „4 Könige“,<br />

20 Uhr, Kino, Steinweg<br />

32, Gifhorn.<br />

Fr. 09.<strong>12</strong>.<br />

Kinderweihnachtsmarkt<br />

des Bündnisses<br />

für Familie, 15<br />

bis 18 Uhr, Marktplatz,<br />

Gifhorn.<br />

Gabentisch für<br />

Tiere, 16 bis 18 Uhr,<br />

Tierschutzzentrum,<br />

Peiner Landstraße<br />

<strong>12</strong>, Ribbesbüttel<br />

(» Seite 11).<br />

„Nikolaus-Jazz-Revival“<br />

mit Saratoga<br />

Seven, 19.30<br />

Uhr, Mühlenmuseum,<br />

Bromer Straße<br />

2, Gifhorn.<br />

Wolfgang Herbst<br />

und das maskierte<br />

Wunder, Live-Musik,<br />

20 Uhr, Café Charlottenburg<br />

im Speicherhof,<br />

Steinweg<br />

10, Gifhorn.<br />

Lake im Kultbahnhof<br />

27.<strong>12</strong>. Sie wurden als Deutschlands renommierteste Rockband<br />

gefeiert, erhielten den Deutschen Schallplattenpreis, hatten<br />

mehrere Top-1-Hits und Wishbone Ash haben sie die Schau<br />

gestohlen: Lake. Vor 35 Jahren sorgten sie hierzulande für<br />

ausverkaufte Hallen. Auch in den USA feierte man sie als eine<br />

der wenigen deutschen Rock-Bands bei großen Festivals und<br />

Konzerten mit Bob Dylan, Genesis, Eric Clapton und Santana.<br />

Seit 2003 geben Lake wieder Konzerte. Damals wie heute gilt,<br />

was Kritiker dieser Band bescheinigen: bestechende technische<br />

Qualität und ein brillanter Live-Sound zwischen Blues, Pop,<br />

Rock und einer Prise Jazz. Wunderbare Songs, griffige Riffs,<br />

dröhnender Hammond-Sound, Vokalchor-Power, ein präziser<br />

Rhythmusgang und natürlich die unverwechselbare Gitarre von<br />

Alex Conti. Außerdem dabei sind der 1974er Gründungs-Lead-<br />

Sänger Ian Cussick, Jens Skwirblies (Keyboard), Mickie Stickdorn<br />

(Schlagzeug) und Holger Trull (Bass). Dass Lake auch heute<br />

noch zu den besten Acts gehört, die Deutschland in der Rock-<br />

Musik zu bieten hat, hört man – am Dienstag, 27. Dezember, ab<br />

20 Uhr im Kultbahnhof, Am Bahnhof Süd 9, in Gifhorn. Einlass<br />

ist ab 19 Uhr. Vorverkauf: 20 Euro. Abendkasse: 25 Euro.<br />

Sa. 10.<strong>12</strong>.<br />

Bilderbuchkino:<br />

„Fröhliche Weihnachten<br />

Pauli“,<br />

15 Uhr, Bücherei,<br />

An der Sporthalle 1,<br />

Calberlah.<br />

Weihnachtsfeier<br />

für Senioren,<br />

15 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2,<br />

Gifhorn.<br />

Adventsandacht<br />

szene & events<br />

41<br />

im Freien: „Feuer<br />

im Herzen:<br />

Wer singt, betet<br />

doppelt“, 18 Uhr,<br />

Martin-Luther-


42<br />

43<br />

Gemeinde, Limbergstraße<br />

29, Gifhorn.<br />

Crazy Beats, Live-<br />

Musik der 50er und<br />

60er Jahre, ab 20<br />

Uhr, Flax, Braunschweiger<br />

Straße 3a,<br />

Gifhorn.<br />

80er/90er-Jahre-<br />

Party, ab 21 Uhr,<br />

Kubus, Oheweg 3,<br />

Müden.<br />

So. 11.<strong>12</strong>.<br />

Live & unplugged:<br />

Freight Train<br />

Hobos, 16 bis 18<br />

Uhr, Live-Musik auf<br />

dem Weihnachtsmarkt<br />

bei Helgas<br />

Glühweinhütte und<br />

„Wiertz Genussvoll“,<br />

Steinweg, Gifhorn<br />

(» Seite 20).<br />

Theater der Leute<br />

vom Kapellenberg,<br />

16 Uhr, Alte Schule,<br />

Mittelstraße 1,<br />

Wasbüttel.<br />

Festliches<br />

Adventskonzert<br />

mit Posaunenchor<br />

und<br />

Singgemeinschaft<br />

Isenbüttel, 18 Uhr,<br />

St. Marienkirche,<br />

Isenbüttel.<br />

Partylution<br />

in der Stadthalle<br />

28.<strong>12</strong>. Eine Kleinstadt feiert ganz groß: Die Partylution ist<br />

zwischen Weihnachten und Neujahr längst ein Pflichttermin<br />

für Gifhorns Party-Gemeinde! Am Mittwoch, 28. Dezember,<br />

geht‘s wieder rund. Gefeiert wird auf zwei Dancefloors in der<br />

Stadthalle, Schützenplatz 2, in Gifhorn. DJ Jap P aus Göttingen<br />

und DJ Totsen – bekannt aus dem 42° Fieber in Braunschweig –<br />

legen auf. Auch eine Foto-Box und Go-go-Tänzerin Lisa-Marie<br />

Waschkowiak sind wieder mit dabei. Karten gibt‘s nur an der<br />

Abendkasse. Eintritt: 8 Euro. Einlass ist ab 22 Uhr.<br />

Di. 13.<strong>12</strong>.<br />

Blutspende, 15<br />

bis 19.30 Uhr,<br />

Schulforum,<br />

Schulstraße 31,<br />

Isenbüttel.<br />

Justiz-Thriller:<br />

„Terror“, 20 Uhr,<br />

Stadthalle, Schützenplatz<br />

2, Gifhorn<br />

(» Seite 35).<br />

Mi. 14.<strong>12</strong>.<br />

Kulturstammtisch:<br />

Griechische<br />

Weihnacht, 19<br />

Uhr, Kavalierhaus,<br />

Steinweg 3, Gifhorn.<br />

Do. 15.<strong>12</strong>.<br />

Teenie-Disco,<br />

ab 17 Uhr, Grille,<br />

Ludwig-Jahn-Straße<br />

<strong>12</strong>, Gifhorn.<br />

Fr. 16.<strong>12</strong>.<br />

Weihnachtszauber<br />

des Kulturvereins:<br />

„Griechische Weihnacht“,<br />

17 bis 21<br />

Uhr, Kavalierhaus,<br />

Steinweg 3, Gifhorn<br />

(» Seite 21).<br />

B and the Rattlesnakes,<br />

Live-Musik,<br />

ab 21 Uhr, Alt<br />

Gifhorn, Am Weinberg<br />

1, Gifhorn.<br />

Sa. 17.<strong>12</strong>.<br />

Weihnachtszauber<br />

des Kulturvereins:<br />

„Griechische Weihnacht“,<br />

14 bis 18<br />

Uhr, Kavalierhaus,<br />

Steinweg 3, Gifhorn<br />

(» Seite 21).<br />

Advents-Crosslauf<br />

des VfR Wilsche-<br />

Neubokel über 7,5<br />

Kilometer, Startgebühr:<br />

5 Euro, Start<br />

um 14 Uhr, Sportplatz,<br />

An der Masch<br />

4, Wilsche.<br />

Adventsandacht<br />

im Freien: „Neu<br />

entflammt: Singt<br />

dem Herrn ein<br />

neues Lied“, 18<br />

Uhr, Martin-Luther-<br />

Gemeinde, Limbergstraße<br />

29, Gifhorn.<br />

Weihnachtsoratorium<br />

von Johann<br />

Sebastian<br />

Bach, 18 Uhr,<br />

St. Nicolaikirche,<br />

Steinweg 4, Gifhorn.<br />

Flirt-Single-Party,<br />

ab 21 Uhr, Bei<br />

Micha, Steinweg 26,<br />

Gifhorn.<br />

Ü-40-Party, ab<br />

21 Uhr, Kubus,<br />

Oheweg 3, Müden.<br />

So. 18.<strong>12</strong>.<br />

„Der Lebkuchenmann“,<br />

Familien-<br />

Musical, 15 Uhr,<br />

Stadthalle, Schützenplatz<br />

2, Gifhorn<br />

(» Seite 20).<br />

Live & unplugged:<br />

Creeper 2, 16 bis 18<br />

Uhr, Live-Musik auf<br />

dem Weihnachtsmarkt<br />

bei Helgas<br />

Glühweinhütte und<br />

„Wiertz Genussvoll“,<br />

Steinweg, Gifhorn<br />

(» Seite 20).<br />

Adventabend<br />

Akustik-Advents-Session<br />

bei der Open Stage<br />

08.<strong>12</strong>. Traditionell wird die letzte Open Stage des Jahres<br />

immer etwas besinnlicher. Und auch diesmal hat die Akustik-<br />

Advents-Session einiges zu bieten: Mountain River verzaubern<br />

mit bemerkenswert schönen Songs, Carolean überzeugt<br />

mit schmaler Instrumentierung und starken Stimmen. KathiCo<br />

– die vom Duo zum Trio wurden – bieten eine Mischung aus<br />

gefühlvollem Spiel und Rhythmik. Die gerade mal 16-jährige<br />

Lina May Könecke (Foto) trägt eigene deutschsprachige Rockund<br />

Latin-Balladen mit frischer, angenehmer Stimme vor. Und<br />

von Steffi C & Band gibt‘s nach dem erfolgreichen Gig beim<br />

Altstadtfest nun wieder was Neues auf die Ohren. Zu guter<br />

Letzt wird‘s jazzig mit The Project. Los geht‘s am Donnerstag,<br />

8. Dezember, um 20 Uhr im Freizeit- und Bildungszentrum Grille,<br />

Ludwig-Jahn-Straße <strong>12</strong>, in Gifhorn. Der Eintritt ist frei.<br />

in Bewegung:<br />

Wanderung mit<br />

Lichtern, 18 Uhr,<br />

Friedenskirche,<br />

Am Köweken 13,<br />

Wasbüttel.<br />

Adventskonzert<br />

der Kreismusikschule,<br />

17 Uhr,<br />

St. Altfridkirche,<br />

szene & events<br />

Pommernring 2,<br />

Gifhorn.<br />

Mo. 19.<strong>12</strong>.<br />

„Der Lebkuchen-


44<br />

45<br />

mann“, Familien-<br />

Musical, 8.45<br />

und 10.45 Uhr,<br />

Stadthalle, Schützenplatz<br />

2, Gifhorn<br />

(» Seite 20).<br />

Kirchen und<br />

Kino: „Mein Herz<br />

tanzt“, 19 Uhr,<br />

Kino, Steinweg 32,<br />

Gifhorn (» Seite 34).<br />

A-cappella-Sextett<br />

mit rabenschwarzen Liedern<br />

<strong>12</strong>.01. Georg Kreisler lebt! Seine rabenschwarzen Lieder sind<br />

frisch wie am ersten Tag. Ein Grund für Die Singphoniker, Kreisler<br />

im Konzert nur in allerbester Gesellschaft zu präsentieren, nämlich<br />

der von Franz Schubert: Wien hat beide Künstler geprägt – mit dem<br />

legendären Verhältnis zum Tod, aber auch der Lust am Hintergründigen<br />

und Fantastischen. Es gelingt ihnen, Leichtem Gewicht zu<br />

verleihen und Schweres mit Leichtigkeit zu präsentieren. Und das<br />

wollen die Singphoniker nun auch bei uns unter Beweis stellen –<br />

am Donnerstag, <strong>12</strong>. Januar, ab 20 Uhr in der Stadthalle, Schützenplatz<br />

2, in Gifhorn. Tickets gibt‘s im Vorverkauf ab 16 Euro.<br />

Di. 20.<strong>12</strong>.<br />

Mitbringfrühstück,<br />

9 Uhr, Alte Schule,<br />

Mittelstraße 1,<br />

Wasbüttel.<br />

„Der Lebkuchenmann“,<br />

Familien-<br />

Musical, 8.45<br />

und 10.45 Uhr,<br />

Stadthalle, Schützenplatz<br />

2, Gifhorn<br />

(» Seite 20).<br />

Mi. 21.<strong>12</strong>.<br />

Blutspende, 16.30<br />

bis 19.30 Uhr,<br />

Dorfgemeinschaftshaus,<br />

Birkenweg 55,<br />

Grußendorf.<br />

Fr. 23.<strong>12</strong>.<br />

Blutspende, 11.30<br />

bis 14.30 Uhr,<br />

Mehrgenerationenhaus<br />

im Georgshof,<br />

Foto: Mila Pavan<br />

Steinweg 20,<br />

Gifhorn.<br />

Duo Lumière,<br />

zauberhaftes<br />

Weihnachtskonzert<br />

des Kulturvereins<br />

mit Flöte und Harfe,<br />

20 Uhr, Schloss,<br />

Schlossplatz 1,<br />

Gifhorn (» Seite 21).<br />

Sa. 24.<strong>12</strong>.<br />

Alle Krippenspiele,<br />

Weihnachtsgottesdienste<br />

und mehr<br />

auf Sonderseite 22.<br />

szene & events<br />

Alle Weihnachtspartys<br />

und<br />

Ausgehtipps<br />

auf Sonderseite 29.<br />

So. 25.<strong>12</strong>.<br />

Mega-Weihnachtsparty,<br />

ab 21 Uhr,<br />

Kubus, Oheweg 3,<br />

Müden.<br />

Moorkater-Band,<br />

Live-Konzert, ab 20<br />

Uhr, H1, Steinweg<br />

26, Gifhorn.<br />

Di. 27.<strong>12</strong>.<br />

Blutspende, 16 bis<br />

20 Uhr, Haus der<br />

Johannes-Gemeinde,<br />

Hahnenhorner Straße<br />

2, Müden.<br />

SILVESTERPARTY<br />

<strong>2016</strong><br />

kalt-warmes Buffet, alle Getränke frei, Sekt zum Anstoßen<br />

Übernachtungsmöglichkeit in unserem Hotel.<br />

B E T R I E B S F E R I E N<br />

27. B I S 3 0 . <strong>12</strong> . 2 0 16<br />

0 1 . 0 1 . B I S 11 . 0 1 . 2 0 17<br />

weihnachten & silvester<br />

ÖFFNUNGSZEITEN AN DEN FEIERTAGEN<br />

24.<strong>12</strong>. Geschlossen<br />

04. und 25.<strong>12</strong>. Weihnachtlicher Brunch mit musikalischer Unterhaltung<br />

von 10:30 bis 14 Uhr für 32€ p.P. · Weihnachtliches à la carte von <strong>12</strong> bis 22 Uhr<br />

26.<strong>12</strong>. Weihnachtliches à la carte von <strong>12</strong> bis 22 Uhr · Ü30 Party ab 21 Uhr<br />

31.<strong>12</strong>. Silvesterparty mit festlichen 3-Gänge-Menüs und DJ Florian Wenzel<br />

ab 19 Uhr · ab 33€ p.P.<br />

Reservierungen erforderlich unter: 0 53 71 - 96 08 60<br />

Schützenplatz 1 · 38518 Gifhorn · www.gifhorner-brauhaus.de<br />

Dienstag bis Samstag ab 17:00 Uhr · Sonntag 9:30 bis 20:00 Uhr


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47<br />

szene & events<br />

Bromer Winter-Lesung:<br />

„Don Quichote“,<br />

19 Uhr, Burg,<br />

Junkerende, Brome.<br />

Lake, Rockkonzert,<br />

20 Uhr,<br />

Kultbahnhof, Am<br />

Bahnhof Süd 9,<br />

Gifhorn (» Seite 41).<br />

Silvester in der<br />

Stadthalle<br />

Samstag, 31. Dezember <strong>2016</strong><br />

Mi. 28.<strong>12</strong>.<br />

Blutspende, 16.30<br />

bis 19.30 Uhr, Bürgerhalle,<br />

Schulstraße<br />

9, Rötgesbüttel.<br />

Partylution, ab<br />

22 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2,<br />

Gifhorn (» Seite 42).<br />

Fr. 30.<strong>12</strong>.<br />

Öffentliches<br />

Preisskat- und<br />

Knobelturnier, 17<br />

Uhr, Schützenheim,<br />

Schulstraße 34,<br />

Isenbüttel.<br />

Oh Happy Day:<br />

The Best of Black Gospel<br />

08.01. Ein ganz besonderes Konzert-Highlight erwartet uns<br />

zum Jahresbeginn: Die weltweit erfolgreiche Gospelsensation<br />

The Best of Black Gospel aus den Vereinigten Staaten kommt<br />

mit ihrer „Back-to-the-Roots“-Tour wieder nach Deutschland.<br />

Am Sonntag, 8. Januar, trägt dieser einzigartige Chor in einem<br />

zweistündigen Programm die bekanntesten und schönsten<br />

Gospelsongs vor – darunter Weltklassiker wie „Oh Happy Day“,<br />

„Joshua fit the Battle“, „Down by the Riverside“ und „Amazing<br />

Grace“. Jedes Chormitglied hat seine ganz eigene besondere<br />

Stimmfarbe und gehört zu den Besten dieses Genres. Von Kind<br />

an mit der Gospelmusik in den amerikanischen Kirchen groß<br />

geworden, hat jeder sein Talent an verschiedenen Hochschulen<br />

verfeinert. Gänsehaut-Feeling der Extraklasse gibt‘s am Sonntag,<br />

8. Januar, ab 17 Uhr in der Stadthalle, Schützenplatz 2, in<br />

Gifhorn. Karten gibt‘s ab 20 Euro im Vorverkauf. Ein weiteres<br />

Mal stehen „The Best of Black Gospel“ übrigens am Mittwoch,<br />

11. Januar, auf der Bühne – dann in der Stadthalle, Schützenstraße<br />

21, in Wittingen. Los geht‘s dort um 19.30 Uhr. Tickets<br />

dafür gibt‘s im Vorverkauf ab 19 Euro.<br />

Sa. 31.<strong>12</strong>.<br />

Alle Silvesterpartys<br />

und mehr<br />

auf Sonderseite 36.<br />

Benefiz-Silvesterlauf,<br />

Anmeldung<br />

um 13 Uhr, Start<br />

um 14 Uhr, Schloss,<br />

Schlossplatz 1,<br />

Gifhorn (» Seite 16).<br />

Familie Malente:<br />

„Musik aus Studio<br />

C“, Schlager-<br />

Revue, 18.30 Uhr,<br />

Stadthalle, Schützenplatz<br />

2, Gifhorn<br />

(» Seite 39).<br />

Silvesterkonzert<br />

mit David Schollmeyer<br />

und Michael<br />

Ohnimus, 20 Uhr,<br />

St. Nicolaikirche,<br />

Steinweg 4, Gifhorn<br />

(» Seite 37).<br />

Silvester mit Scotland<br />

& Yard, ab<br />

21 Uhr, Stadthalle,<br />

Schützenplatz 2,<br />

Gifhorn.<br />

So. 01.01.<br />

Neujahrskonzert<br />

mit dem Staats-<br />

orchester Braunschweig,<br />

19 Uhr<br />

Sektempfang,<br />

20 Uhr Konzert,<br />

Stadthalle, Schützenplatz<br />

2, Gifhorn<br />

(» Seite 33).<br />

Foto: Stephan Pflug<br />

18:30–20:45 Uhr<br />

Familie Malente<br />

Musik aus Studio C<br />

Die wilden Sixties – beliebte Schlager<br />

und Melodien der Fernsehunterhaltung<br />

präsentiert von:<br />

Preise und weitere Infos<br />

unter 05371 / 808136 oder<br />

www.stadthalle-gifhorn.de<br />

21:00 Uhr<br />

Silvester<br />

mit Scotland & Yard<br />

Swing ins neue Jahr – Silvester-Party mit<br />

Gifhorns Kult-Trio<br />

Stilvoll ins neue Jahr!


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