SPORTaktiv Februar 2017

Sportaktiv.Magazin

ÖSTERREICHS GRÖSSTES AKTIVSPORT-MAGAZIN

FIT | RUN | BIKE | OUTDOOR

aktiv

Nr. 1 – Februar / März 2017, ¤ 4,– / FOTO: RUNTASTIC P.b.b. GZ 03Z034992M, Retouren an Postfach 100, 1350 Wien / Top Times Medien GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz

LAUF LOS!

76 SEITEN „RUN SPECIAL“ ZUM SAISONSTART

FIT

Motivation:

der tiefere Sinn

BIKE

Sichern und

versichern

OUTDOOR

Lust auf

Frühlingsschnee

DIE BESTEN SPORTHOTELS / ZUM MITMACHEN: SPORTaktiv-CAMPS / TOP-EVENTS 2017


SCHNELL

WIE DER BLITZ.

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EDITORIAL

CHRISTOF DOMENIG

SPORTaktiv-Chefredakteur

christof.domenig@styria.com

MENSCH, SPORTLER

Foto: SPORTaktiv/Thomas Polzer

Sepp Lind ist 82 und Lauftreffleiter. Ein guter Grund, um gemeinsam auf eine

Laufrunde zu gehen, und für unser heuriges „Run Special“ über den Sport als

Jungbrunnen zu plaudern, dachten wir. Beim Joggen durch die Winterlandschaft

hat unseren Redakteur Klaus Molidor dann Sepp Linds allgemeiner

Fitnesszustand – und speziell dessen unglaubliche Beweglichkeit – beeindruckt.

Ganz zuoberst aber die Persönlichkeit und Ausstrahlung des Hobbysportlers

– nachzulesen auf S. 46–49.

Welche spannenden oder bewegenden Geschichten der Freizeitsport schreibt,

zeigt sich auch an den drei Kandidaten, die wir für unsere Leseraktion „Dein

Traumziel 2017“ auswählen durften. Da ist Anita Studeregger, die schon

zweimal einer schweren Krankheit davongelaufen ist. Oder Thomas Zöchling,

der sich nach einer schweren Verletzung ein neues Ziel gesetzt hat. Und Thomas

Walcher, der in 24 Stunden vom höchsten Punkt seines Heimatbundeslandes

Steiermark bis zum tiefsten und wieder retour radeln will. Alle drei

werden wir im Lauf dieses Jahres auf ihren Unternehmungen unterstützen

und medial begleiten. Los geht’s diesmal mit ihrer Vorstellung auf Seite 22.

Es geht im Sport eben nicht nur um Höchstleistungen und Rekorde. Doch sogar

hinter echten Weltklasseleistungen stehen eigentlich keine „außerirdischen“,

sondern höchst menschliche Geschichten, die jeder nachvollziehen kann.

Das beste Beispiel dafür findet sich auf den Seiten 18 bis 21: Eben aus Australien

von seinem jüngsten Weltrekord zurückgekehrt, sprach Extremradler

Christoph Strasser mit SPORTaktiv-Gründer Gerhard Polzer über den „tieferen

Sinn“ als Motivationsfaktor. Strasser beweist sich dabei einerseits als idealer

Mentalcoach und Motivator für unsere Leser. Aber auch als Identifikationsfigur

– und nicht „bloß“ als Weltrekordler.

Fast jeder Freizeitsportler hat eine interessante – seine ganz eigene – Geschichte

zu erzählen. Unabhängig von der messbaren Höchstleistung. Deshalb

haben wir uns als SPORTaktiv-Redaktion, neben unserer Funktion als

medialer Coach und Lustmacher für jeden aktiven Sportler, vor allem ein Ziel

für 2017 gesetzt: Menschen aus dem Hobbysport mit ihren Erlebnissen noch

stärker in den Mittelpunkt zu rücken.

Die Einladung: Schick ein paar Zeilen, aus denen hervorgeht, warum deine

persönliche sportliche Geschichte für unsere Leser interessant sein könnte.

Einfach per Mail an: christof.domenig@styria.com. Auch wenn wir nicht jeden

wie bei der „Traumziel-Aktion“ aktiv unterstützen können – so wollen wir

doch Lesern so oft wie möglich eine mediale Plattform bieten. Etwa in unserer

Rubrik „Star der Stunde“, oder, wenn es passt, auch in größerem Umfang.

Ja, vielleicht treffen wir uns sogar einmal beim gemeinsamen Sport zum Plaudern,

wie diesmal unser Klaus den Sepp Lind ...

Nr. 1; Februar / März 2017

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Nr. 1; Februar / März 2017

INHALT

18

34

46

PROLOG

06 STARS DER STUNDE

Menschen, die in der Sportszene aufgefallen sind

08 7 DATES

Sieben Toptermine, die man nicht versäumen sollte

60

Mit ausführlicher Beschreibung unseres Angebots:

• Diplomlehrgang Schwimmtrainer

• Diplomlehrgang Entspannungs- und Achtsamkeitstrainer

• Diplomlehrgang Fitnesstrainer

• Diplomlehrgänge Mentales Training

• Grundlehrgang Gesundheit & Sport

• Diplomlehrgang Kindergesundheitstrainer

• Diplomlehrgang Wirbelsäulen- & Beckenbodentrainer

• Diplomlehrgang Pilatestrainer

• Diplomlehrgang Seniorenaktivtrainer

• Grundlehrgang Weight Management

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• IM-PULS TAGE mit Felix Gottwald

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4

FIT

18 DER TIEFERE SINN

Extremradsportler Christoph Strasser im Gespräch

darüber, wie jeder große Ziele erreichen kann

24 KEINE MACHT DEN VIREN

Wie Bewegung deine Körperabwehr stärkt

28 ZURÜCK AN DEN START

Was es bedeutet, sich „sportangepasst“ zu ernähren

34 SCHLAG AUF SCHLAG

Ausprobiert: Der „weibliche“ Fitnesstrend Piloxing

RUN SPECIAL

46 LAUFEN IST IHR LEBENSELIXIER

Als Einstieg in unser Run Special: Was einen 24-Jährigen

mit einem 82-jährigen Laufbegeisterten verbindet

50 DIE SUCHE NACH DEM IDEALEN COACH

App, Pulsuhr, vorgefertigter Trainingsplan und

Trainer „aus Fleisch und Blut“ im Vergleich

54 MEHR ALS NUR AUSDAUERND – POWERED BY RUNTASTIC

Vielseitig trainieren: Warum Kraft, Koordination und

Beweglichkeit jeden Läufer weiterbringen

58 WENN DER SCHMERZ ZUM LAUFPARTNER WIRD

Vorbeugen statt heilen, ist auch für Läufer die Devise

60 DEN TRENDS AUF DER SPUR

Vom Laufschuh über die Bekleidung bis zum Zubehör:

Was Läufer 2017 tragen und verwenden

68 ZERSCHNEIDEN, TÜFTELN, TESTEN

Wir haben uns angeschaut, wie ein Laufschuh entsteht

76 SPITZ ODER PITZ?

Das „Ländermatch“: „Live dabei“ bei zwei Trailläufen

86 ANDREA HUSER ÜBER ... SPASS

Schneller als der beste Mann: die Schweizer

Ausnahme-Ausdauerathletin im Interview

92 ERFOLGREICH LAUFEN UND REGENERIEREN

Das neue SPORTaktiv-Laufcamp mit Felix Gottwald

94 WETTKAMPFLAUFEN HOCH VIER

Vier Plädoyers für vier verschiedene Bewerbskonzepte

DAS NÄCHSTE SPORTaktiv

SPORTaktiv

FOTOS: Thomas Polzer, istock, Martin Edlinger/Naturfreunde, Manuel Hausdorfer/limeART, Eisfestival/Riepler


120 130

APP GEHT’S!

SPORTaktiv ist auch

als eMagazin im

App Store und

als ePaper

erhältlich!

SIMPLY

SKIING

166

178

108 AUF DER HIMMELSLEITER

Kurz, aber extrem: SPORTaktiv beim Mont-Blanc-Skyrun

BIKE

120 FINGER WEG!

Wie man sich wirkungsvoll vor Raddiebstahl schützt

124 DAS BRÖCKELIGE FUNDAMENT

Georg Michls Weg vom Ironman zum Dolomitenmann

130 RUF DER FERNE

Von der Trainingsgestaltung bis zu den Destinationen:

die besten Tipps zum Thema Biketrainingslager

136 AUF TOUR IM BÖHMERWALD

Das Mühlviertel ist wie gemacht für Rennradtouren

138 AUF DEN SPUREN DES IRONMAN AUSTRIA

SPORTaktiv lädt ins erste Triathlon-Camp

OUTDOOR

156 DER KURZE WEG ZUM SPASS IM SCHNEE

Lust auf Schnee bis zum Saisonende ... auf Alpinskiern:

So macht Skifahren auch kleinen Kindern Spaß

160 HANNES REICHELT ÜBER ... TEUFELSKERLE

Der Skistar im SPORTaktiv-Interview über seine

ungebrochene Lust auf den Skisport

164 AB INS GELÄNDE

... auf Langlauflatten: Was kann der aktuelle

nordische Trend „Backcountry“?

166 EIN HOCH AUF DIE FIRN-ZEIT

... auf Tourenskiern: Tipps für die zweite

Winterhälfte – für viele die schönere Skitourenzeit

174 ATTACKE!

„Live dabei“ bei der Mountain Attack in Saalbach-

Hinterglemm: Wehe, wenn sie losgelassen werden

176 KEINE ANGST VOR DER ANGST!

4. Teil unserer „Kletterschule: Immer locker bleiben!

178 BESUCH IN DER EISZEIT

Ausprobiert: Eisklettern im „Park“ in Osttirol

TRAVEL

186 ZU GAST IN DER FAMILIE DES SKIPIONIERS

Im Gespräch mit einem SPORTaktiv-Hotelier

192 DER ERWACHTE SCHNEE-DRACHE

Olympia 2022 hat in China einen Ski-Boom ausgelöst

ERSCHEINT AM 6. APRIL 2017

Nr. 1; Februar / März 2017

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Photo: Ian Coble


STARS DER

STUNDE

Eine „Tour de Ramsau“ ohne Niki und Walther? Unvorstellbar.

Seit 17 Jahren gibt es die dreitägige

Langlauf-Veranstaltung im steirischen Langlaufmekka.

Seit ebenso vielen Jahren sind Niki (74) und Walther

Wessiak (76) mit von der

Partie. Heuer wieder an

allen drei Renntagen –

also beim Sprint, im Skating-

und Klassikbewerb. „Langlaufen ist der ideale

Sport“, erklärt Walther. Auch wenn der Sprint in der

Ramsau „für Oldies sehr anstrengend ist“ und der Skatingbewerb

diesmal wegen des Schneesturms ein

Kampf gegen die Natur war. „Beim Klassikrennen hat

dann aber die Sonne geschienen – was will man mehr?“,

schwärmt Walther. Anfang März werden die Wessiak-Brüder

wieder gemeinsam die Latten anschnallen –

bei der Masters-Weltmeisterschaft in der Schweiz.

Immer on Tour

1.825

MAL ZUM

GIPFEL

UND TÄGLICH RUFT DER SCHÖCKL.

Keiner kennt den Hausberg der

Grazer besser als Martin Rainer.

Der 47-jährige Unternehmer läuft

seit fünf Jahren jeden Tag von St.

Radegund aus hinauf. In Summe

bisher 1.825 Mal – und täglich werden

es mehr. Für die 1.445 Höhenmeter

entlang der Lifttrasse nach

oben benötigt Martin üblicherweise

rund 32 Minuten. „Wenn ich einen

Tag nicht auf den Schöckl

könnte, würd ich schon zwider

sein“, erklärt er. Für heuer hat er

sich ein Megaprojekt vorgenommen:

15 Mal an einem Tag auf den

Schöckl rauf und wieder runter –

am liebsten als Benefizaktion.

LAUFENDE GLÜCKSBRINGER

PASSEND ZUM JAHRESWECHSEL verkleiden

sich die Brüder Peter und Paul Huber seit

20 Jahren anlässlich des Silvesterlaufs in

Peuerbach (NÖ) schon als Rauchfangkehrer.

Um sich und anderen Glück zu bringen

– und sich mit Läufern fotografieren zu

lassen: „Viele dieser Fotos stecken dann

das ganze Jahr über in den Geldbörserln

der Laufteilnehmer“, weiß Paul. Mit etwas

Glück sollten Peter und Paul nächstes Jahr

dann auch selbst wieder mitlaufen können –

verletzungsbedingt waren sie 2016 „nur“ als

Glücksbringer im Einsatz.

FOTOS: Veranstalter

DER STEILHANG DER SCHATTBERGWAND

fasziniert Sebastian Mayer aus St. Johann in

Tirol an der Mountain Attack in Saalbach am

meisten. Auch wenn er nicht als Erster ins Ziel

gekommen ist, so ist er doch ein besonderer

„Star der Stunde“: Denn Sebastian ist erst 14

und damit der jüngste Teilnehmer der heurigen

Mountain Attack. „Mich begeistert das Tourengehen,

weil ich in den Bergen sein und die Natur

genießen kann“, sagt er. Seit zwei Jahren

geht er Skitouren. „Die Mountain Attack war

bestimmt das Highlight all meiner bisherigen

Wettkämpfe.“

DER JÜNGSTE ANGREIFER

DOPPELTER

DOLOMITENMANN

... SO DARF SICH der Osttiroler Polizeichef

Silvester Wolsegger zu Recht bezeichnen.

Am Samstag hat er beim diesjährigen

Dolomitenlauf das Klassikrennen

bestritten, am Sonntag ist er den Marathon

im freien Stil gelaufen – als Einziger,

der beide Langdistanzen absolviert

hat. Der multisportlich talentierte Polizist

fährt weiters Mountainbikerennen, hat

den Ötztaler Radmarathon schon absolviert,

geht leidenschaftlich gern in Berge

und im Winter auch Eisklettern.

FOTOS: Events, privat

FÜHLST AUCH DU DICH ALS „STAR DER STUNDE“, WEIL DU SPORTLICH ETWAS AUSSERGEWÖHNLICHES ERLEBT HAST? DANN SCHICK EINE E-MAIL MIT KURZBESCHREI-

BUNG AN OFFICE.SPORTAKTIV@STYRIA.COM. VIELLEICHT BIST AUCH DU SCHON IN DER NÄCHSTEN AUSGABE AUF DIESER „SDS-EHREN TAFEL“ ZU BEWUNDERN.

6

SPORTaktiv

FOTOS: kk


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PROLOG

TOP-

EVENTS

7DATES

6. MÄRZ:

FREERIDE WORLD

TOUR

26. MÄRZ:

GRAZ HALBMARATHON

Nach dem Teilnehmerrekord mit 1.500 Läufern

im Vorjahr geht der Frühjahrsklassiker heuer

schon in die 27. Runde. Neben dem „Halben“

warten auf der flachen und

AIMS-vermessenen Strecke auch Läufe über

7 und 14 Kilometer sowie ein Staffel- und ein

Nordic-Walking-Bewerb. Erstmals werden neben

den steirischen auch die österreichischen

Meisterschaften im Halbmarathon ausgetragen.

Alle Infos gibt es unter:

www.graz-halbmarathon.at

26. FEBRUAR:

ACHENSEE 3-TÄLER-LAUF

Ob Skating oder Klassik – auf Langläufer

wartet am 26. Februar ein echtes Highlight

am Tiroler Achensee. Von Pertisau führt der

Volkslanglauf in die Karwendeltäler Falzthurntal,

Gerntal und Tristenau. Skater gleiten auf

bestens präparierten 30 Loipenkilometern dahin,

Klassik-Fans haben 33 Kilometer in der

Parallelspur zu bewältigen. Los geht es ab

9.30 Uhr. Mehr Details und Anmeldung unter:

www.achsenee.com/3-taeler-lauf

16./17. APRIL:

GAMSLEITEN KRITERIUM

Zum elften Mal in Folge werden mehr als

1.000 Menschen in Obertauern (S) zu

Schatzsuchern. Im Zielbereich der „Gamsleiten

2“-Abfahrt, einer der steilsten Pisten Europas

werden sie im Schnee nach einer der 30

Schatzkisten graben. Und hoffen, dass sie die

Kiste erwischen, in der als Hauptpreis der

Schlüssel zu einem nagelneuen BMW X1 liegt.

Tickets und Infos unter:

www.obertauern.com

1./2. APRIL 2017:

ARGUS BIKE FESTIVAL

Zum 19. Mal wird der Wiener Rathausplatz zum

Schauplatz des größten Publikums-Radevents

des Landes, auf dem mehr als 100 Aussteller ihre

Produkte präsentieren. Auf dem Festivalgelände

gibt es einen E-Bike-Parcours und ein Mini-Drome:

Diese Radbahn im Kleinformat ermöglicht

spannende Wettkämpfe. Dazu findet die Österreichische

Meisterschaft im Bike-Trial statt sowie

die 7. Wiener RADpaRADe.

www.bikefestival.at

Seit mehr als einem Jahrzehnt ist Fieberbrunn (T) ein Mekka der

Freeride-Szene und einziger Stopp der Freeride World Tour im

deutschsprachigen Raum. Auch heuer stürzen sich die Profis

vom Gipfel des Wildseeloders ins Tal und überwinden dabei

eine Hangneigung von bis zu 70 Grad. Im Tal warten jedes Jahr

Tausende Fans, die sich das Spektakel nicht entgehen lassen.

www.freerideworldtour.com

11./12. FEBRUAR:

KOASALAUF

Der Koasalauf mit Start und Ziel in St. Johann in Tirol ist

längst eine Legende. Zur heurigen 45. Auflage gibt es eine

besondere Neuerung: Wer sich beiden Herausforderungen

stellt – also den 50 Kilometern im klassischen Stil am Samstag

und den 50 Skating-Kilometern am Sonntag – kommt in

die erlesene Wertung des K100. Genussläufer starten dagegen

beim „Koasa“ über 8 oder 28 Kilometer.

www.koasalauf.at

11./12.

Februar:

TOBLACH-CORTINA

Der nordische Volkslauf in Südtirol feiert

heuer seinen 40. Geburtstag. Am Samstag

werden 50 Kilometer im klassischen

Stil gelaufen, am Sonntag sind die Skater

über 30 Kilometer dran.

www.dobbiacocortina.org

8

SPORTaktiv

FOTOS: xxx

FOTOS: Koasalauf/Rauschendorfer, Veranstalter

FOTOS: Veranstalter


BILDER: Schultz Gruppe

Dolomiten Residenz HHHHsup Sporthotel Sillian

Dolomiten Residenz HHHHsup Sporthotel Sillian

Gradonna HHHHsup Mountain Resort

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Gradonna HHHHsup Mountain Resort

GRADONNA HHHHSUP

MOUNTAIN RESORT

Das Großglockner Resort Kals-Matrei ist das

größte Skigebiet Osttirols. Direkt an der Kalser

Blauspitzabfahrt, auf 1.350 Meter Höhe, steigen

Skiurlauber in einem exklusiven „Bergdorf“ ab:

dem Gradonna**** S Mountain Resort mit Hotel

und 41 Châlets. Gäste schwingen direkt von der

Haustür zum Start in den Skitag. Gewohnt wird

in bis zu 57 m² großen Suiten oder in Châlets

mit bis zu 120 m² Fläche für bis zu 8 Personen.

Kalser Marmor, Zirbenholz, Leder, Loden und

Leinen bestimmen das Interieur. Im Hotel gibt es

ein 3.000 m² großes Spa, einen Natur-Kinderclub

für Kids ab 3 Jahren und einen neuen Teenie

Club 12+, einen Sport Shop, einen Feinkostladen

und ein Restaurant, das zeitgemäße Küche aus

vorwiegend regionalen Produkten serviert. Durch

die Tiefgarage ist das gesamte Resort autofrei.

www.gradonna.at

DOLOMITEN RESIDENZ HHHHSUP

SPORTHOTEL SILLIAN

Das Bett fast neben der Piste, ein traumhaftes,

schneesicheres Hochpustertaler Skigebiet

und typische Osttiroler Gastlichkeit genießen

Sie in der Dolomiten Residenz**** S Sporthotel

Sillian. Osttirols erstes Familien-Wellness-Hotel.

Das Skizentrum Hochpustertal ist ideal für

Familien mit kleineren Kindern. Den Skipass

gibt’s an der Hotelrezeption, die Testskier aus

dem Sportshop gegenüber. Wenn die Kinder

nicht mit wollen, ist das auch kein Problem: Im

Übernachtungspreis sind täglich zwölf Stunden

Kinderbetreuung enthalten. Ganz neu ist

außerdem das tägliche Teenie-Programm. Für

Erholung sorgt die 3.000 m 2 große Vitalresidenz.

Im Restaurant verwöhnt man Sie mit

herzhafter, regionaler und saisonaler Osttiroler

Küche.

www.sporthotel-sillian.at

A

INNSBRUCK

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BRIXEN,

SILLIAN

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KALS

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Hochpustertaler Bergbahnen Nfg. GesmbH & Co KG I Sporthotel Sillian, A-9920 Sillian I ATU 44074407

Großglockner Mountain Resort Kals GesmbH & Co KG I Gradonna 1 I A-9981 Kals am Großglockner I ATU 65650066


HOTSPOT

DER GROSSGLOCKNER WIRD

ZUM SECHSTAUSENDER!

GROSSGLOCKNER ULTRA-TRAIL® nennt sich das ultimative Laufabenteuer rund um

den höchsten Berg Österreichs. Der 3.798 m hohe Glockner wächst dabei zum

Sechstausender an – denn 6.500 Höhenmeter verteilen sich auf die 110 Kilometer

lange Ultra laufstrecke, die durch drei Bundesländer, sieben Täler und sechs Orte

führt. 14 Gletscher und 300 Dreitausender-Gipfel bilden die alpine Traumkulisse

dieses Trailrunning-Abenteuers!

DAMIT DIESES ERLEBNIS aber nicht nur einem kleinen, elitären Kreis zugänglich ist,

stehen im Rahmen des Events auch kürzere, aber nicht minder schöne und herausfordernde

Distanzen auf dem Programm. Der Klassiker ist der GLOCKNER TRAIL –

mit 50 Kilometern und 2.000 Höhenmetern. Den Eintritt in die Welt des Großglockner

Ultratrails stellt der WEISSE GLETSCHERWELT TRAIL dar, mit 30 Kilometern und

1.000 Höhenmetern als Eckdaten. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich die 110

Kilometer des ULTRA-TRAILS als Zweierstaffel zu teilen.

FRAGT SICH NOCH, WANN UND WO GELAUFEN WIRD: Vom 21. bis 23. Juli 2017 in

Zell am See-Kaprun, Kals am Großglockner und Uttendorf.

ALLE INFOS AUF: www.ultratrail.at

FOTO: Großglockner Ultratrail/Stephan Repke

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SPORTaktiv


Nr. 1; Februar / März 2017

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HOTSPOT

DAS TRAILPARADIES

IM SÜDEN ÖSTERREICHS!

MEHR ALS 400 KILOMETER top beschilderte Wanderwege und Trails

gibt es in der Region Wörthersee. Bereits zum 9. Mal trifft sich dort

die Trailrunningszene am 22. und 23. September zum „Wörthersee

TRAIL-MANIAK 2017“ – die Online-Anmeldung läuft bereits!

DOCH AUCH VOM 19. BIS 21. MAI wird auf den Trails rund um den größten

Kärntner See schon viel geboten: Bei den „TRAILDAYS Wörthersee“

in Pörtschach treffen sich Trailrunner, Wanderer und Mountainbiker zu

geführten Touren für jeden Geschmack. Ergänzt wird das Programm um

Vorträge, Workshops und vieles mehr, was echte „Trail Maniaks“ zu begeistern

weiß.

ALLE INFOS: www.trail-maniak.com

FOTOS: xxx

FOTO: Horst von Bohlen/Trail Maniak

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SPORTaktiv


Nr. 1; Februar / März 2017

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ISPO

AND THE

WINNER IS ...

RUND 2.600 AUSSTELLER und mehr als 80.000 Besucher aus 110 Ländern

machen die ISPO München jährlich zur weltweit größten Multisegmentmesse

der Sportbranche. In diesem Rahmen ehrt eine Fachjury die innovativsten Ideen

mit den heiß begehrten ISPO Awards – wir stellen die Topgewinner 2017 hier vor.

14

SPORTaktiv


FOTOS: ISPO

Seit fast einem halben Jahrhundert

präsentiert die Sportartikelbranche

ihre neuesten Kollektionen

und spannendsten

Entwicklungen auf der ISPO München,

die in diesem Jahr von 5. bis 8.

Februar ihre Tore öffnete – also buchstäblich

„Last Minute“ vor Erscheinen

dieser SPORTaktiv-Ausgabe. Nach

dem Motto „back to the roots“ wollten

die ISPO-Verantwortlichen 2017 wieder

verstärkt Produktinnovationen in

den Mittelpunkt rücken. Um diese vor

Ort auch in der Praxis begutachten zu

können, wurden am Messegelände

abermals zahlreiche aufwendige Testmöglichkeiten

installiert. So konnten

Besucher beispielsweise im Watersport

Village in einem 240 Quadratmeter

großen Pool die Eigenschaften

von Kajaks, SUP-Boards u. ä. genauestens

unter die Lupe nehmen.

Neben der eigentlichen Ausstellung

haben sich die ISPO Awards, bei

denen eine 50-köpfige Fachjury Preise

an ganz besondere Produkte vergibt,

als Gütesiegel und jährliches Highlight

für die Sportartikelindustrie

entwickelt. Vergeben wurden die begehrten

Preise in den Kategorien Action,

Outdoor, Ski, Performance sowie

Health & Fitness.

Die „Products of the Year“ präsentieren

wir euch auf der nächsten Seite

– alle weiteren Preisträger findest du

online unter www.ispo.com.

Nr. 1; Februar / März 2017

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ISPO

ISPO AWARDS 2017

Hier die fünf „Product of the Year“-Gewinner im Überblick:

HIGH-PERFORMER

VON ON

KATEGORIE PERFORMANCE. Dank

seiner speziellen Sohlenkonstruktion

nimmt der Cloudflash-Laufschuh die

Aufprallenergie auf und gibt sie beim

Abstoßen wieder frei.

www.on-running.com

FUSS-SCANNER

VON BOOTDOC

KATEGORIE SKI. Der BD 3D Scanner Vandra

liefert dreidimensionale Bilder und ermöglicht

innerhalb weniger Sekunden fundierte Produktempfehlungen

für Skischuhe und Einlagen.

www.boot-doc.com

SNOWBOARD

VON KORUA SHAPES

KATEGORIE ACTION. Das auffällige Design des Tugboat sorgt mit seiner großen Nose

für extremen Auftrieb im Powder, während die sogenannten P-Tex-Kanten das Carven

auf hartgepressten Pisten ermöglichen.

www.koruashapes.com

ALLROUNDER

VON SCARPA

KATEGORIE OUTDOOR. Der

Ribelle Tech vereint geringes

Gewicht mit hoher Widerstandsfähigkeit,

und kann als

Ganzjahresstiefel in jeglichem

Gelände überzeugen.

www.scarpa.net

SMARTE HANTELN

VON BOWFLEX

KATEGORIE FITNESS & HEALTH. Die

Select-Tech 560 schaut nicht nur spacig

aus, sondern ist die erste „intelligente“

Hantel mit 3DT Sensor und App, die Trainierende

durch ihr Work-out leitet.

www.bowflex.com

FOTOS: Hersteller

16

SPORTaktiv


Jeder

Meter

zählt!

GUTE NACHRICHTEN

FÜR ALLE, DIE WENIG ZEIT

FÜR SPORT HABEN: Auch moderates

und gelegentliches Training

zahlt sich vom Gesundheits aspekt her

aus. Das zeigt eine aktuelle australische Studie,

für die vier Gruppen untersucht wurden: Nichtsportler, Gelegenheitssportler,

Wochenendtrainierer und regelmäßige

Sportler. Alle aktiven Gruppen hoben sich deutlich von den

Nicht sportlern ab, was das Risiko von Herz-Kreislauf- sowie

Krebserkrankungen betrifft. Und: Für die Gesundheit macht

es keinen Unterschied, ob man nur am Wochenende trainiert

oder Sporteinheiten über die Woche verteilt.

Bist

versichert?

WINTERSPORTUNFÄLLE können teuer werden. Daran erinnern aus

Anlass aktueller Fälle in diesem Winter die Experten der Nürnberger

Versicherung „Aufwendige Rettungseinsätze können mehr als

€ 15.000 kosten, einfachere Hubschrauberbergungen mit € 4.000

bis 6.000 zu Buche schlagen“, so Christian Winkler. Die Nürnberger,

die auch Partner bei den SPORTaktiv-Camps ist, hat für Sporttage

einen flexiblen Versicherungsschutz im Angebot: Den

„Wintersportschutz“, dessen Laufzeit zwischen ein und sieben Tagen

gewählt werden kann und per Smartphone-App aktiviert wird. Kosten:

ab € 4,98.

WAS KIDS

BEWEGT

ASKÖ, ASVÖ UND SPORTUNION

laden am 21. und 22. April gemeinsam

zum „Kinder gesund bewegen“-Kongress

nach Wiener Neustadt. Ideen für spannende

Spiel- und Bewegungsformen in

Kindergärten und Volksschulen werden

dort präsentiert und in Workshops Gedanken

ausgetauscht. Zielgruppe des

Kongresses sind neben den ausgebildeten

„Kinder gesund bewegen“-Übungsleitern

auch alle Pädagogen, Studierende und

alle Interessierten. Anmeldungen unter:

www.fitsportaustria.at

FIT

TRAINING / GESUNDHEIT / ERNÄHRUNG

Freude an der Bewegung ausleben oder

neu entdecken: Dafür ist die „Sport &

Fun“-Sportmesse in Ried (OÖ) vom 10. bis

12. März genau das Richtige.

MEHR ALS 50 SPORTSTATIONEN warten

auf die Besucher – zum Mitmachen, Gustieren

oder Ausprobieren. An den Messetagen

findet etwa die „Fitness Convention“

statt, bei der aktuelle Fitnesstrends

wie Deep Work oder Jumping ausprobiert

werden können. Am Samstag, dem 11.

März, fällt der Startschuss zu Kinderläufen

in der überdachten Laufarena für 5

bis 14-Jährige. Am Sonntag lädt der Löffler

Messe-Lauf (4 km, 10 km, 3er-Teams)

zum Saisonstart ein.

www.sportundfun-ried.at

FOTOS: istock, Messe Ried

Komm zur

Nr. 1; Februar / März 2017

„Sport & Fun“


FIT

DER

TIEFERE

SINN

AM ANFANG JEDES NEUEN SPORTJAHRES STEHT – EIN ZIEL.

Und der feste Vorsatz, dieses Ziel auch zu schaffen. Es ist nur der „eiserne

Wille“, auf den es ankommt. Sagt man. Und den hat man oder man hat

ihn nicht. Ob das tatsächlich so ist? Christoph Strasser, als Österreichs

bester Extremradsportler sozusagen die personifizierte „eiserne Willenskraft“,

über Wege und Mittel, wie auch ihr große Ziele erreichen könnt.

FOTO: ManuelHausdorfer/limeART

TEXT: Gerhard Polzer

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SPORTaktiv


Nr. 1; Februar / März 2017

19

Christoph, du bist gerade 3.950 km

nonstop von Perth nach Sydney

geradelt, hast als erster Radsportler

die Australien-Durchquerung in

weniger als sieben Tagen geschafft.

Ein Rekord mehr auf deiner langen

Liste – schaut ganz so aus, als gäbe es

für dich und deinen eisernen Willen

nichts, was du nicht schaffen kannst.

Wer mich in Australien gesehen

hätte – mit all den Selbstzweifeln, die

mich zwischendurch plagen; mit den

Aussetzern durch den Schlafmangel,

die Ängste und Halluzinationen, die

dich packen, wenn du Tag und Nacht

am Rad unterwegs bist – wer mich so gesehen

hätte, der wüsste, dass es viel

mehr braucht als nur den „eisernen

Willen.“

Aber du warst eben immer ein begnadeter

„Beißer“; einer, der wahrscheinlich

als Kind schon mit Disziplin seine

Ziele verfolgt hat, oder?

Ja, von wegen. Ich weiß gar nicht,

wie oft ich von den Eltern gehört habe:

„Christoph, kannst du nicht einmal etwas

fertig machen, das du angefangen

hast?“ Und wenn es nur ein Puzzle war –

ich hab immer schnell die Lust verloren,

hab früher vieles angefangen und

nichts zu Ende gebracht.

Das sagt einer, der dann beim „Race

Across America“ 4.860 Kilometer und

35.000 Höhenmeter am Stück

herunterkurbelt und im Ziel 34

Stunden schneller ist als der Zweite.

Was ist da mit dir passiert?

Das ist ganz einfach: Heute mach

ich das, was ich am liebsten mach! Das

ist auch die wichtigste Botschaft für

jeden Menschen, der sich ein Ziel setzt:

Dieses Ziel muss etwas sein, was dich

wirklich brennend interessiert, das du

um jeden Preis erreichen willst. Wer

etwas nicht gern tut, sondern nur, weil

es von ihm verlangt wird, der scheitert

schon an kleinen Zielen. Das ist ja im

Beruf auch nicht anders: Der eine

erbringt Höchstleistungen, weil er es

gern macht – der andere rutscht bei der

gleichen Arbeit ins Burnout.

Was man sich vornimmt, muss wirklich

ein persönliches Traumziel sein.

Genau. Aber selbst das reicht noch

nicht – du musst diesem Traumziel

auch einen tieferen Sinn geben!

Sich fest vorzunehmen, endlich

regelmäßig zu laufen oder überhaupt

Sport zu betreiben – das hat doch Sinn

genug?


MOTIVATION

Nein, das genügt eben nicht! Man

muss für sich selbst einen tieferen Sinn

definieren, den man damit erzielen

will. Warum will ich eigentlich meinen

ersten Marathon laufen? Nicht,

um dann erzählen zu können, dass

auch ich die 42 km geschafft habe, sondern

weil ich mir von Anfang an bewusst

mache, dass eigentlich die monatelange

Vorbereitung auf dieses Ziel

das Beste ist, was ich für mich und meine

Gesundheit bisher getan habe. Der

tiefere Sinn kann aber auch ganz etwas

anderes sein. Mein Kollege Gerald Bauer

zum Beispiel ist 2013 beim RAAM

mitgefahren – und der eigentliche

Grund dafür war, im Ziel seiner Freundin

einen Heiratsantrag machen zu

können. Dieser Traum war sein eigentlicher

Antrieb – und nichts hätte ihn

von diesem Ziel abhalten können.

Es reicht also auch nicht, sich fest

vorzunehmen, jetzt endlich mehr für

seine Fitness zu tun oder endlich ein

paar Kilo abzunehmen?

Nein, auch solche traditionellen

Ziele brauchen einen tieferen Sinn. Ich

muss es deutlich vor mir sehen: Wenn

ich fitter bin, kann ich Dinge machen,

die mir bisher nicht möglich waren.

Wenn ich ein paar Kilo abnehme, kann

ich mir als Belohnung neue coole

Mode kaufen. Wenn ich immer ein bestimmtes

Bild vor Augen habe, was ich

mit dem vorgebenen Ziel tatsächlich

erreiche, dann wird auch der Weg zum

Ziel um vieles leichter.

Bitte erklär uns: Wie schauen die

Motivationsbilder aus, die du vor

Augen hast, wenn du in Australien in

die „Nullabor“ einfährst und weißt,

jetzt musst du dich in den nächsten

Stunden über die mit 146 km längste

Gerade der Welt quälen?

Das ist gar nicht schwer: Ich sehe

mich auf einer Bühne stehen; wie ich

später in meinem Vortrag von dieser

Tour und von meinen Erlebnissen erzähle.

Ich rede und ich sehe die Menschen,

die meiner Geschichte interessiert

zuhören. Und ganz wichtig: Ich

weiß, dass mich nichts und niemand

zwingt, diese Gerade zu fahren – ich

selbst habe mir dieses Ziel ausgesucht.

Ich will das erleben, um später davon erzählen

zu können. Denn das ist mein

Beruf. Und den liebe ich.

Nicht jedes Ziel gibt am Ende eine

spannende Geschichte her.

Darauf kommt es überhaupt nicht

an. Entscheidend ist, dass jeder, der sich

ein bestimmtes und für ihn persönlich

großes Ziel vornimmt, schon Gänsehaut

bekommt, wenn er daran denkt.

Das gilt aber nicht nur für das Ziel selbst

– man muss Schmetterlinge im Bauch

spüren, wenn man in der Früh aufsteht

und denkt: Heut mach ich den nächsten

Schritt zu meinem großen Ziel!

Hört sich so an, als ob jeder Mensch

jedes Ziel erreichen kann, wenn er es

sich nur fest genug vornimmt. Womit

wir wieder beim „eisernen Willen“

wären ...

Mit dem Willen allein funktioniert

das natürlich nicht. Da gibt es jede

Menge Stolpersteine, allerdings legen

sich die meisten Menschen diese Steine

selbst in den Weg. Das beginnt bereits

mit der Auswahl eines falschen, eines

unrealistischen Zieles: Ohne gescheite

Vorbereitung einen Marathon laufen,

zehn Kilo in sechs Wochen abnehmen,

nach langen Jahren als

Bewegungsmuffel dann in zwei, drei

Monaten topfit sein – das sind

unsinnige Ziele, bei denen das Scheitern

in die Planung bereits mit eingebaut ist.

Wie sollte es also richtig ablaufen?

Wie bei jedem Vorhaben: Alles beginnt

mit einer Bestandsaufnahme! Bevor

ich ein Ziel in Angriff nehme, muss

ich doch wissen, was für mich überhaupt

im Bereich des Möglichen ist. Im

Sport ist das ohnehin so einfach: Man

macht einen Leistungscheck bei einem

Arzt oder Sportwissenschafter, lässt den

Status quo ermitteln – und schon kennt

man zumindest einmal sein körperliches

Potenzial.

Und damit lässt sich schon ein klares

Ziel definieren.

Nicht ganz. Jetzt muss auch geklärt

werden, wie viel Platz in meinem Alltag

überhaupt für ein regelmäßiges Training

ist. Wer 45 Stunden die Woche arbeitet,

in der Freizeit auch die Familie

nicht zu kurz kommen lassen will, der

wird nicht zusätzlich 15 Wochenstunden

fürs Trainieren freimachen können.

Wer aber diese beiden Punkte – die

körperlichen Voraussetzungen und die

zeitlichen Ressourcen – sorgfältig prüft,

der kann dann ziemlich genau abschätzen,

ob sein Traumziel realistisch ist.

Und wenn ja, dann kann er den Weg

dorthin tatsächlich in Angriff nehmen.

Hast du vielleicht ein paar Tipps, die

auf diesem Weg für „Marscherleichterung“

sorgen?

Ein guter Tipp lautet: Schafft euch

Verbindlichkeiten! Das sind zum Beispiel

Trainingspartner, mit denen ihr

fixe Termine ausmacht. Denn die sind

verbindlich, Termine will man auch

dann einhalten, wenn einmal die Motivation

eher gering ist. Eine ganz wichtige

Verbindlichkeit schafft auch die Zusammenarbeit

mit einem Coach, einem

Berater, einem Trainer. Dessen Rückmeldungen

auf Trainingsleistungen,

auf Fortschritte oder auch Rückschläge

sorgen immer wieder für neue Motivation,

für frischen Antrieb. So ein Coaching

funktioniert heutzutage ohnehin

schon ganz simpel, sogar online: Im Internet

gibt es jede Menge Coaching-Plattformen

mit professionellem

Feedback. Die einfachste Art aber, sich

eine Verbindlichkeit zu schaffen, ist das

Führen eines Trainingstagebuchs!

Wenn man schwarz auf weiß seine regelmäßigen

Trainingseinheiten sieht,

dann macht das stolz. Wenn man nachlesen

kann, wie sich die Leistung ständig

gesteigert hat, oder auch, was man

vor einem Jahr vor einem Wettkampf

FOTOS: Thomas Polzer, ManuelHausdorfer/limeART

20

SPORTaktiv


trainiert oder gegessen hat – da lernt

und erfährt man viel über sich selbst.

Auch das sind ganz wichtige Schritte

Richtung Ziel.

Reden wir aber auch von Rückschlägen,

die es auf diesem Weg immer

wieder geben kann. Stimmt der

Spruch, dass uns auch Niederlagen

stärker machen?

Ja, der stimmt schon. Aber nur,

wenn auf eine Niederlage, auf ein Scheitern

der richtige Prozess folgt. Nämlich

aus den gemachten Fehlern zu lernen.

Scheitern ist nur dann gut, wenn man

daraus die richtigen Schlüsse zieht, Hilfe

sucht, neue Wege einschlägt. Viele sagen:

Bevor ich was falsch mache, mache

ich lieber gar nichts. Ich sage: Fehler zu

machen, ist nichts Schlechtes. Schlecht

ist nur, einen Fehler zu wiederholen.

Was aber, wenn einen schließlich doch

etwas Unvorhergesehenes aus der

Bahn wirft?

Klar, das kann immer passieren.

Aber sogar Krankheiten oder ein Unfall

können ein neuer Start sein. Im Leben

tun sich immer neue Türen auf. Ich

zum Beispiel habe jahrelang von diesem

Australien-Rekord geträumt, aber

es war zeitlich nie möglich. Dann hatte

ich im Vorjahr einen schweren Unfall,

musste die Teilnahme am RAAM absagen.

Aber statt darüber zu verzweifeln,

habe ich neu geplant: Ich hatte endlich

Zeit für meinen Australien-Traum –

und jetzt ist er wahr geworden.

Reden wir über das Gefühl, wenn du

ein Ziel erreichst hast. Was bewirkt

das? Wie fühlt sich die Wolke 7 an?

Ich sag’s, wie es ist: Die Freude, das

Ziel geschafft zu haben, ist eigentlich

weniger groß, als man vorher geglaubt

hat. Dieses Glücksgefühl – „ja, ich hab’s

tatsächlich geschafft“ – hält vielleicht

noch zwei, drei Tage an. Ein Ziel zu erreichen,

heißt ja auch, etwas zu verlieren:

Es ist geschafft – es ist aber auch

vorbei. Aber das ist ja gar nicht das, worauf

es ankommt: Bei deinem Unternehmen

„Traumziel“ sollst du an jedem

Tag, bei jedem Schritt näher zu deinem

Ziel ein Glücksgefühl erleben!

Wie ist das zu verstehen?

Man kann doch das Erleben von

Glück nicht aufschieben, vielleicht bis

zum „großen Tag“, wenn etwas vollbracht

ist. Ein Glücksgefühl muss jeden

Tag spürbar sein. Ein gutes Beispiel, das

alle kennen: Wenn du einmal keinen

Bock aufs Training hast, aber dann doch

losziehst, weil du das Bild von deinem

Ziel vor Augen hast – jede Wette, dass

du nach diesem Training dieses besondere

Glücksgefühl erlebst: Ja, ich hab

mich überwunden! Ich bin auf dem

richtigen Weg! Diese täglichen Glücksportionen,

das ist die wahre und lang

Der mit dem „eisernen Willen“

CHRISTOPH STRASSER, Österreichs erfolgreichster

Extremradsportler, fuhr im

Jänner in 6 Tagen, 10 Stunden und 58

Minuten die 3.950 km von Perth nach

Sydney und unterbot damit die bisherige

Bestleistung um mehr als 21 Stunden.

Der 34-jährige Steirer hält auch den

Rekord beim „Race Across America“

(RAAM), bei dem er heuer im Juni seinen

vierten Sieg anpeilt: 2014 fuhr Strasser

die 4.860 km und 35.000 hm in 7 Tagen,

15 Stunden, 56 Minuten. Strasser hält

auch mit 896 km den 24-h-Weltrekord

anhaltende Belohnung beim Unternehmen

„Traumziel“.

Christoph, hast du vielleicht noch einen

kleinen Motivationstipp parat?

Das Bild vom Traumziel, das man

stets vor Augen haben soll, kann man

sich sogar ganz real anfertigen. Du

schneidest dir zum Beispiel ein Jubelfoto

von einem sportlichen Vorbild aus,

klebst aber dein Gesicht hinein und

montierst es dann auf der Kühlschranktür.

Oder du nimmst ein Bild von dir bei

einem Rennen und darunter schreibt

du die Traumzeit, die du heuer schaffen

willst. Und immer, wenn du dieses Bild

siehst und dabei an dein Traumziel

denkst, wirst du eine Gänsehaut bekommen


auf der Straße – im Oktober will er den

Bahnrekord (903 km) überbieten.

Christoph Strasser ist mit seinen Motivationsseminaren

vor allen in Unternehmen

sehr gefragt, lädt aber auch zu öffentlichen

Vorträgen. Nächste Termine: 23. 2.

in Gleisdorf (St), und 25. 2. in Neustift

im Mühlviertel (OÖ). Im April absolviert

der Extremsportler auf Einladung der

WKO eine Roadshow mit 12 Stationen

quer durch die Steiermark.

Alle Infos und Kontakt:

www.christophstrasser.at

Nr. 1; Februar / März 2017

21


LESER-

AKTION

MITMACH-AKTION

DREI LESER – DREI „TRAUMZIELE“

„Nennt uns eure Traumziele 2017“ lautete unsere Aufforderung. Aus allen Einsendungen

haben wir drei SPORTaktiv-Leser ausgewählt, die wir auf dem Weg zu ihrem sportlichen Ziel

begleiten. Nichts Alltägliches, aber auch nichts Unmögliches, in jedem Fall aber vorbildlich ...

Neustart statt Aufgabe

DAS BIN ICH: THOMAS ZÖCHLING, 31

Jahre, arbeitet und wohnt in der Weinstadt

Langenlois (NÖ), nutzt die umliegenden

Sportreviere vom Kamptal bis

zur Wachau auf vielfältige Weise. Er

liebt es, Neues auszuprobieren.

Lebensmotto: Der Schmerz vergeht,

der Stolz bleibt.

DAS IST MEIN TRAUMZIEL: Begonnen hat

es eigentlich mit einem Albtraum. Als

leidenschaftlicher Hobbybiker stürzte

ich im vergangenen August bei einer

Mountainbikeabfahrt – mit fatalen Folgen:

Meine linke Hand war derart zertrümmert,

dass nach Ansicht der Ärzte

das Lenken eines Bikes künftig kaum

mehr möglich wäre. Und damit brach

im letzten Sommer eine Welt für mich

zusammen. Heute, einige Monate später

habe ich ein neues Traumziel: Ich

möchte am 27. August 2017 beim Ironman-70.3.

in Zell am See finishen! Und

auch, wenn sich dieses Ziel utopisch

anhört: Ich weiß, dass ich es schaffen

kann!

DAS TREIBT MICH AN: Natürlich fällt man

nach so einer Diagnose zuerst in ein tiefes

mentales Loch. Aber Sportler sind

eben auch Kämpfer, nach jedem Rückschlag

geht es doch darum, sich neue

Ziele zu suchen. Und mit diesem positiven

Denken kehrte schließlich auch

mein sportlicher Ehrgeiz zurück. Und

auch, wenn mir die Erfahrung im Triathlontraining

fehlt – ich habe etwas, was

mich schon oft ans Ziel brachte: die

richtige Motivation!

DAS IST DER STATUS QUO: Noch mit

Gipshand begann ich mit dem Laufen,

jetzt im Winter auch mit dem Schwimmtraining.

Und auch ein Rennrad kann

ich mit meiner lädierten Hand steuern.

Mit einem Wort: Ich bin wieder bereit,

mein sportliches Leben um einen großen

Moment zu bereichern: mit der erfolgreichen

Teilnahme am Ironman-70.3.

Sport als Lebenselixier

DAS BIN ICH: ANITA STUDEREGGER, 39

Jahre, aus Eisenerz (St), ist Veganerin,

Weltreisende und Frohnatur; liebt

Sport, Bücher, italienische Opern & Gothic

Metal, Kochen, Malen – und das

Leben in seiner ganzen Vielfalt.

Lebensmotto: Wer will, findet Möglichkeiten.

Wer nicht will, findet Ausreden.

DAS IST MEIN TRAUMZIEL: Es ist für mich

an der Zeit, einen lang gehegten Plan

zu verwirklichen: Ich möchte am 24. Juni

2017 den „Big Five“-Halbmarathon im

Krüger-Nationalpark in Südafrika mitlaufen!

Dieses Rennen reizt mich, weil

es im kleinen Rahmen stattfindet, läuferisch

eine Herausforderung und mit seiner

landschaftlichen und „tierischen“

Kulisse etwas ganz Besonderes ist!

DAS TREIBT MICH AN: Ich weiß, was es

heißt, gesund, fit und lebensfroh zu

sein. Denn schon zweimal bremste mich

der Krebs ein – in Zeiten, in denen ich

so viel vorhatte. Und beide Male, nach

OP, Chemo, Alternativtherapie usw.,

überlebte ich, trotz schlechter Prognosen,

wie durch ein Wunder. Damals,

schon während der ersten Chemo, entdeckte

ich, wie sehr mir frische Luft

und viel Bewegung gegen Übelkeit und

Schmerzen halfen. So entwickelte ich

mich langsam zu einer Läuferin und bin

bis heute davon überzeugt, dass der

Laufsport einen wesentlichen Beitrag zu

meiner Gesundung geleistet hat.

DAS IST DER STATUS QUO: Der Krebs ist

fort – die Leidenschaft fürs Laufen ist

geblieben. Noch drehe ich meine „normalen“

Runden, doch nun wird es Zeit,

gezielt für den „Big Five“ zu trainieren.

Momentan weiß ich zwar noch nicht genau,

wie ich das Ganze angehen soll,

aber die Reise und mein Startplatz sind

organisiert. Wenn ich jetzt auch noch

professionelle Unterstützung bekomme,

dann sollte es eigentlich klappen mit

meinem Traumziel.

Das Machbare ausloten

DAS BIN ICH: THOMAS WALCHER, 39

Jahre, aus Schladming (St), arbeitet Arbeitet

beim Tourismusverband in Haus

i. Ennstal; verheiratet, drei Kinder; liebt

Ausdauersport, Natur, Volksmusik.

Lebensmotto: Wenn’s vom Herzen

kommt, ist’s auch möglich.

DAS IST MEIN TRAUMZIEL: Ich möchte

Anfang Juli mit dem Rennrad in der Steiermark

von der höchsten befahrbaren

Straße zum niedrigsten Punkt der Steiermark

und wieder zurück radeln. In Zahlen

heißt das: vom Steinerhaus am Stoderzinken

auf 1.845 Höhenmetern nach

Sicheldorf bei Bad Radkersburg auf 204

Höhenmeter. Hin und retour sind das

552 Straßenkilometer, die ich in 24 Stunden

in einem Stück schaffen will.

DAS TREIBT MICH AN: Ziele sind da, um

verwirklicht zu werden! Und mein großes

Ziel ist es eben, noch einmal auszuloten,

was ich aus meinem Körper

herausholen und wie weit ich auch mental

an meine Grenzen gehen kann. Jedenfalls

habe ich jetzt schon fest dieses

Bild vor Augen: Wie ich mein neues

Rennrad die letzten 11 Kilometer entkräftet,

aber mit eisernem Willen den

Stoderzinken hinauftrete, im Ziel die

Augen schließe und sage: Danke, Herrgott,

ich hab’s geschafft!

DAS IST DER STATUS QUO: Ich hab immer

gern Ausdauersport betrieben, früher

auch mit dem Mountainbike an diversen

Marathons teilgenommen. Jetzt

aber zählt nur der Wunsch, meine ganz

persönliche „Steiermark-Tour“ zu bewältigen.

Der Keller mit Ergometer, Radio

und einer eigenen „Motivationsbilderwand“

ist bereits mein zweites

Wohnzimmer, natürlich nütze ich auch

die perfekten Bedingungen bei uns fürs

Langlaufen und Skitourengehen. Aber

der wichtigste Motivationsschub für

mich ist, dass auch meine Frau voll und

ganz hinter meinem Vorhaben steht.

FOTOS: Thomas Polzer, kk

22

SPORTaktiv


GESUND KRAFT TANKEN: GEWINNE

SECHS MONATE KIESER TRAINING!

ANZEIGE / FOTO: Kieser Training/Thomas Polzer

Egal, ob Läufer, Bergsteiger, Biker oder Triathlet: Von Kieser Training profitiert jeder.

Zehn Leser/-innen können das gesundheitsorientierte Krafttraining

ein halbes Jahr lang testen.

Wozu eine Rippenfellquetschung

doch gut sein kann:

1958 hatte sich der damals

18-jährige Schweizer Werner Kieser

diese Verletzung beim Boxen zugezogen.

In der Regeneration lernte er über

einen Kollegen hochwertiges Krafttraining

kennen und schätzen. Der

Grundgedanke, dem Kieser Training

heute noch folgt, war geboren: „Gesundheitsorientiertes

Krafttraining“.

In den mittlerweile über 130 Kieser-Studios

weltweit wird ausschließlich

mit Gewichten an Maschinen

trainiert. Qualitativ hochwertiger Beratung

wird dabei höchste Priorität

eingeräumt: Instruktoren stellen für

jeden ein maßgeschneidertes Programm

zusammen. Läufer trainieren

zum Beispiel in besonderem Maß ihre

Rumpfstabilität, Bergsteiger stärken

die Schultermuskulatur, Radfahrer

und Mountainbiker die Oberschenkel,

Langläufer den Trizeps.

An den Maschinen, die in der Forschungsabteilung

von Kieser Training

stets weiter entwickelt werden,

werden Muskeln gezielt und isoliert

trainiert. Auch schwer trainierbare

Muskeln können dadurch angesprochen

und gekräftigt werden.

ZEITSPAREND TRAINIEREN

Seine Trainingsphilosophie verdankt

Kieser auch einem zweiten Zufall –

der Begegnung mit Arthur A. Jones.

Der Amerikaner hat herausgefunden,

dass kurzes, intensives Krafttraining

– auch bekannt als HIT (High Intensity

Training) zu den besten Ergebnissen

führt. Daher gibt es in den Kieser-Studios

kein Mehrsatztraining

– dafür langsame Wiederholungen einer

Übung mit dem entsprechenden

Gewicht. Der Muskel wird so bis zur

absoluten Erschöpfung belastet und

zum Wachstum angeregt. So bleibt

der Zeitaufwand im Rahmen: 30 bis 40

Minuten, zweimal pro Woche, reichen

für das gesunde Krafttraining.

WIR

SUCHEN:

Zehn Trainings-Tester

für ein halbes Jahr!

Du hast ein Ziel? Wir geben dir mit

Kieser Training die Kraft dazu.

GEWINNE MIT SPORTAKTIV UND KIESER

TRAINING eines von zehn Kieser Training

Rücken-Abos für ein halbes Jahr. Jeweils

zwei Leser/-innen werden an den

Standorten Graz und Salzburg, sowie

an den drei Wiener Studios Praterstern,

Julius Tandler Platz und Neustiftgasse

trainieren.

So bewirbst du dich: Schreib uns, welches

besondere Ziel (z. B. einen Event,

eine Gipfelbesteigung, etc.) du mit Hilfe

von Kieser Training erreichen möchtest.

Die Kieser Training-Profis wählen

die zehn Gewinner/-innen aus, die

wir dann vorstellen und ein halbes Jahr

lang medial begleiten. Am Ende solltest

du ein Bild von dir bei deinem anvisierten

Ziel zur Verfügung stellen.

Bewerbungen bitte an diese Adresse

mailen: office.sportaktiv@styria.com;

Einsendeschluss ist der 15. März.

WEB: www.kieser-training.at

Nr. 1; Februar / März 2017

23


FIT

KEINE MACHT

DEN VIREN

SPORT UND IMMUNSYSTEM.

Welchen Einfluss eine ausgewogene

Ernährung auf das Immunsystem hat, damit

haben wir uns in der letzten SPORTaktiv-

Ausgabe beschäftigt. Diesmal gehen wir der

Frage nach, wie man mit Sport generell seine

Körperabwehr stärken kann – und wann

weniger (Sport) mehr ist.

FOTOS: istock, kk

TEXT: Klaus Molidor

24

SPORTaktiv


Zwei Euro ins Phrasenschwein

für diesen Satz: „Sport ist gesund.“

Wissen wir längst, ist

wissenschaftlich und mit ausreichend

Beispielen aus der Praxis belegt

– siehe etwa die Story mit dem

82-jährigen Lauftreffleiter Sepp Lind

ab Seite 46. Bewegung hilft auch in der

Krebsvorsorge, hat positive Effekte

auf das Herz-Kreislauf-System, auf

den Knochenstoffwechsel, auf die

Verdauung, auf die Psyche. Und natürlich

auf das Immunsystem.

Und trotzdem: Wie ist das mit

dem Zusammenhang zwischen Sport

und Immunsystem eigentlich konkret?

Das wissen dann viele doch

nicht so genau. Der Frage wollen wir

hier deshalb einmal auf den Grund gehen.

Und zwar gemeinsam mit dem

Sportarzt Dr. Klaus Pribitzer, der auch

Österreichs Skiasse betreut. Und der

damit, was körperliche Leistungsfähigkeit

auch bei außergewöhnlich belastenden

Bedingungen (Hochleistungssport,

Kälte ...) betrifft, über jede

Menge Erfahrung verfügt.

AUSDAUER UND KRAFT

„Optimal für das Immunsystem ist

Training im Bereich der Grundlagenausdauer,

zwei- bis dreimal die Woche“,

hält Pribitzer gleich einmal fest.

Wenn die Intensität moderat ist, kann

man damit auch bald nach einem

überstandenen Infekt beginnen.

Was schon weniger bekannt ist:

Auch zwei bis drei Kraft- oder Koordinationseinheiten

pro Woche stärken

das Immunsystem. „Krafttraining

baut nämlich Muskelmasse auf, dadurch

kann man mehr Kohlenhydrate

speichern und hat somit einfach

ständig mehr Reserven, die man

anzapfen kann, ohne dass man gleich

am letzten Zacken ist.“

Ganz wichtig sind weiters die

Pausen zwischen den Einheiten. Wer

etwa einen Hügellauf oder eine Tempoeinheit

über rund eine Stunde absolviert,

braucht danach 48 Stunden

Regeneration. „In dieser Zeit ist der

Körper anfällig, weil die Zahl der weißen

Blutkörperchen sinkt und in dieser

Phase Viren und Bakterien dadurch

leichteres Spiel haben.“

Es gilt also, die Balance zwischen

Be- und Entlastung zu finden. Am gefährdetsten

seien überhaupt Sportler,

Nr. 1; Februar / März 2017

25


Mein hohes C mit

Sonnen-Vitamin D

FIT

1 Glas

Sonne

täglich!

Der Experte

DR. KLAUS PRIBITZER, 38,

ist Sportmediziner in Graz.

Seit 2010 ist Pribitzer auch

Teamarzt beim ÖSV, betreute

Marcel Hirscher & Co. etwa

beim Nightrace in Schladming

oder bei den Olympischen

Spielen in Sotschi 2014.

Bei der WM 2017 ist er für die

Speed-Herren im Einsatz.

WEB: www.die-ordination.at

Neu!

www.hohes-c.at

die unter der Woche keine Zeit zur Bewegung

haben. „Diese sogenannten

‚Weekend Warriors‘ glauben dann,

dass sie Samstag und Sonntag alles

aufholen müssen“, sagt Pribitzer. Und

erreichen damit oftmals exakt das Gegenteil.

DER OPEN-WINDOW-EFFEKT

Generell gilt: Wer seine Umfänge steigern

möchte, ohne sein Immunsystem

über Gebühr zu belasten, sollte

das langsam und mit Geduld tun –

und nicht von null auf 100. Wer zu

viel und zu intensiv trainiert und dabei

vor allem zu wenige Erholungsphasen

einlegt, bei dem öffnet sich ein

gefährliches Fenster, der sogenannte

Open-Window-Effekt. Dabei ist der

Körper extrem anfällig für Infekte

und wird mit den Angriffen auf das

Immunsystem schwerer fertig als

sonst. „Das große Problem dabei ist:

Man merkt es eigentlich erst, wenn es

zu spät ist“, sagt Klaus Pribitzer.

Sein Rezept zur Früherkennung

einer sich anbahnenden Überbelastung:

Puls messen. „Wenn der Ruhepuls

im Bett nach dem Aufwachen

über ein paar Tage um rund fünf bis

zehn Schläge erhöht ist, kann das

schon ein Anzeichen für einen sich

anbahnenden Infekt sein.“ Dann sollte

man die Intensität sofort zurückschrauben

oder am besten mit dem

Training aussetzen. „Eine Blutuntersuchung

kann dann auch sinnvoll

sein, um zu schauen, wie es mit den

26

SPORTaktiv


Nährstoffen ausschaut.“ Angreifbar

ist der Körper weiters, wenn er unter

Stress steht. „Daher sollte man nach

einem intensiven, stressigen Arbeitstag

abends kein hartes und forderndes

Training einlegen, sondern sich moderat

bewegen“, sagt Pribitzer.

Auch wenn jeder andere körperliche

Voraussetzungen hat und unterschiedlich

fit ist: Weniger ist gerade

für das Immunsystem oft mehr. Wer

zum Beispiel jeden zweiten Tag locker

läuft, erhöht die Anzahl seiner natürlichen

Killerzellen um 50 Prozent. Viren

und Bakterien haben damit viel

weniger Chance, den Organismus anzugreifen

und zu schwächen.

ACHTUNG BEI KÄLTE

Bewegung im aeroben Bereich hat

aber auch einen Einfluss auf die Psyche:

Wer sich bewegt, vielleicht auch

noch in einer schönen Umgebung,

schüttet um 10- bis 15-mal so viele Endorphine

aus wie ein Stubenhocker

und löst dadurch ein nahezu

suchtähnliches Wohlbefinden aus.

„Wer sich gut fühlt, hat weniger

Angst, auch das Stresshormon Cortisol

sinkt, ebenso wie der Blutdruck –

und auch dadurch stärkt sich das Immunsystem“,

sagt Pribitzer.

Trotzdem gilt es vor allem in der

kalten Jahreszeit sowie in der Übergangszeit

einige Dinge zu beachten.

Zum Beispiel, dass einem nach dem

Sport nicht kalt wird. Das heißt: nasse

Kleidung rasch ausziehen und ab unter

die warme Dusche. Beim Sport

selbst sollte man darauf achten, dass

sich keine Hitze am Körper staut, kein

Nässegefühl ergibt und man keiner

Zugluft ausgesetzt ist. „Bei Skitouren

sollte man eine zweite Haube mitnehmen

und auch die Socken wechseln,

wenn man oben ist. Über Füße und

Kopf geht viel Wärme verloren.“

Und auch beim Trinken lässt sich

etwas machen: „Kalte Getränke sind

gerade im Winter schlecht. Der Körper

muss dann mehr arbeiten, um sie

auf Körpertemperatur zu bringen.“

Wer stattdessen laufwarm trinkt,

zeigt Viren und Bakterien mit viel

größerer Wahrscheinlichkeit die kalte

Schulter.

Die wichtigsten Tipps

Auf einen Blick: So stärken

Sportler ihre Immunabwehr

SCHLAF: Ausreichender und erholsamer

Schlaf ist wichtig für das Immunsystem.

SPORT: Bewegung tut gut. Am besten

im Bereich der Grundlagenausdauer,

also mit niedriger Herzfrequenz.

STRESS VERMEIDEN: Wer gestresst

ist, wird anfälliger für Infekte. Und:

Nach einem stressigen Tag lieber

locker als intensiv trainieren.

ZWIEBELLOOK: Nicht zu warm und

nicht zu kalt anziehen. Nasse Kleidung

nach dem Sport sofort ausziehen.

Besonders empfindlich sind die

Füße und der Kopf.

ERNÄHRUNG: Vor dem Zubettgehen

keine Rohkost und generell nur

leicht verdauliche Kost einnehmen.

Zwischen Essen und Training sollten

im Optimalfall vier Stunden vergehen.

ALLES FÜRMEINE

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zur Vertragsergänzung zwischen Heimspiele Dirk Anton, Lars Bischoff, Alex Kraemer GbR

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FIT

ZURÜCK

AN DEN START

DER BEGINN EINES NEUES SPORTJAHRES IST DIE PASSENDE ZEIT, auch in Ernährungsfragen

wieder einmal an die Basis zu gehen. Was bedeutet „gesunde Ernährung“ überhaupt;

was, sich „sportangepasst“ zu ernähren? Und was ist die „Sporternährungspyramide“?

Ganz grundlegende Fragen also, die Mag. Martina Fellner von unserem Kooperationspartner,

der „Österreichischen Gesellschaft für Sporternährung“ (ÖGSE), diesmal beantwortet.

TEXT: Martina Fellner/ÖGSE 28

SPORTaktiv


FOTOS: istock, kk

Ob in Zeitschriften, im Internet

oder per „Mundpropaganda“:

Zur Ernährung ranken

sich jede Menge Mythen, was fitnessund

gesunheitsorientierte Menschen

vor so manche Herausforderung stellt.

Was soll man glauben? Aus wissenschaftlicher

Sicht ist die Sache jedoch

unstrittig – weil es eben nicht ums

„Glauben“, sondern um nachgewiesenes

Wissen geht. Die Grundlage der

Ernährung bilden demnach einerseits

die Makronährstoffe Kohlenhydrate,

Proteine und Fette; andererseits Mikronährstoffe

wie Vitamine und Mineralstoffe.

Andere Nahrungsinhaltsstoffe,

wie beispielsweise sekundäre

Pflanzenstoffe, übernehmen ebenfalls

wichtige metabolische, das heißt: den

Stoffwechsel betreffende Funktionen.

Klar ist auch: Der Körper benötigt

für sämtliche Prozesse Energie, die

hauptsächlich von Kohlenhydraten,

Fetten und Proteinen geliefert wird. Der

jeweilige Bedarf hängt von zahlreichen

Faktoren ab: Geschlecht, Alter, Körpergewicht,

Muskelmasse, dem Ausmaß

der körperlichen Aktivität, Umweltund

Lebensstilfaktoren, um nur einige

zu nennen. Auch der Nährstoffbedarf

ist von vielen individuellen Faktoren

abhängig, daher ist er individuell und

nur für die momentane Lebenssituation

gültig. Allgemein empfohlene Zufuhrmengen

dienen daher immer nur

der Orientierung.

DIE ERNÄHRUNGSPYRAMIDE

Als Orientierungshilfe hat sich die „Ernährungspyramide“

– siehe großes

Bild – gut bewährt. Die Stufen der Pyramide

definieren die Portionen, wobei

der Konsum in „täglich“, „wöchentlich“,

„sparsam“ und „selten“ unterteilt

wird. Es ist ratsam, die Empfehlungen

(wie im nächsten Abschnitt

wiedergegeben) weitgehend einzuhalten,

denn das bedeutet eine optimale

Basis für eine gesunde, ausgewogene

Ernährung. Die Nährstoffversorgung

mit Vitaminen und Mineralstoffen,

ebenso wie die empfohlene Zusammensetzung

der Makronährstoffe ist

dann auch bei Hobbysportlern voll gewährleistet.

Die Lebensmittel sollen zudem

abwechslungsreich, saisonal und regional

ausgewählt werden. Diese Produkte

sind meist nährstoffreicher und

Die Expertin

MAG. MARTINA FELLNER ist Ernährungswissenschafterin

und Mitglied

des Expertenbeirates der Österreichischen

Gesellschaft für Sporternährung

(ÖGSE).

KONTAKT: www.oegse.at

es wird eine größere Bandbreite unterschiedlicher

Inhaltsstoffe abgedeckt.

DIE „FÜNF-STUNDEN-GRENZE“

Auch für Sportler stellt also die Ernährungspyramide

die Basis einer gesunden

und ausgewogenen Ernährung

dar. Eine wichtige Regel: Erst ab ca.

fünf Stunden Training pro Woche ändern

sich die empfohlenen Mengen

der Lebensmittelgruppen, und die sogenannte

„Sporternährungspyramide“

wird dann von Bedeutung.

So lauten also die konkreten Empfehlungen

– für die Basisernährung,

sowie angepasst für Sportler ab fünf

Trainingsstunden pro Woche:

GETRÄNKE: Mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit

täglich sind die Basismenge.

Pro Stunde Sport sind 0,4 bis 0,8 l Flüssigkeit

zusätzlich zuzuführen.

OBST & GEMÜSE: Drei Portionen Gemüse

und zwei Portionen Obst pro Tag

sollten es für Sportler wie Nichtsportler

sein.

VOLLKORNPRODUKTE UND HÜLSEN-

FRÜCHTE: Es gilt, pro Tag drei Portionen

zu essen, davon zwei Portionen an

Vollkornprodukten. Pro Stunde Sport

darf es eine Portion zusätzlich sein.

MILCH- UND MILCHPRODUKTE, FLEISCH,

FISCH UND EIER: Pro Tag abwechselnd

eine Portion Fleisch, Fisch, Eier oder

Käse, so lautet die allgemeine Empfehlung.

Täglich sollte man zusätzlich

Milch- oder Milchprodukte verzehren.

Das Gleiche gilt auch für den Sportler.

ÖLE, FETTE UND NÜSSE: Pro Tag eine Portion

Pflanzenöl für die kalte und eine

Portion für die warme Küche, sowie

bei Bedarf eine Portion Streichfett als

Brotaufstrich verwenden. Zusätzlich

ist eine Portion Nüsse pro Tag empfehlenswert.

Und für Sportler gilt: pro

Stunde Sport eine Portion zusätzlich.

SÜSSIGKEITEN, SALZIGE KNABBEREIEN

UND ENERGIEHALTIGE GETRÄNKE: Mit

Maß und Ziel – das gilt allgemein wie

auch speziell für sportliche Menschen.

Vorsicht: Alkohol und salzarme Getränke

können die Regenerationszeit

nach Belastungen verlängern.

BLICK AUF DIE MAKRONÄHRSTOFFE

Zum besseren Verständnis wollen wir

nun noch ein paar Facts zu den Hauptnährstoffen

Kohlenhydrate, Proteine

und Fette festhalten:

KOHLENHYDRATE: Ihre Hauptfunktion

liegt in der Energiebereitstellung.

Kohlenhydrate ermöglichen auch den

Fettstoffwechsel und schonen das Protein

des Muskels, das nur bei zu geringer

Kohlenhydratzufuhr zur Energielieferung

herangezogen wird.

Kohlenhydrate unterscheiden

sich je nach Kettenlänge. Das häufigste

vorkommende und für die Ernährung

bedeutendste einkettige Kohlenhydrat

ist Glukose, auch unter den

Namen Traubenzucker oder Dextrose

bekannt. Glukose kann im Körper

leicht als Energiequelle verwertet werden.

Bei einem Energiemangel wird

Glukose in der Leber hergestellt – bei

Energieüberfluss werden andererseits

Triglyceride gebildet, die als Körperfett

gespeichert werden. Speziell für

Sportler ist die Menge an gespeichertem

Glykogen im Muskel von Bedeutung,

da bei sportlicher Leistung dieses

als Energiequelle mobilisiert wird.

Über 50 Prozent der täglich aufgenommen

Nahrungsenergie sollte aus

Kohlenhydraten stammen. Bei einem

durchschnittlichen täglichen Energiebedarf

von 2.100 kcal bei Frauen bedeutet

dies, mindestens 260 Gramm

Kohlenhydrate aus der Nahrung zu beziehen;

bei einem Energiebedarf von

2.700 kcal bei Männern sind das mindestens

330 Gramm Kohlenhydrate.

PROTEINE: Eine der wesentlichsten

Aufgaben der mit der Nahrung aufgenommenen

Proteine (Eiweiße) ist es,

körper eigene Proteine zu erneuern.

Hierzu zählt die Synthese von Muskel-,

Organ- und Bindegewebe.

Ähnlich wie Kohlenhydrate bilden

auch Proteine Ketten aus ihren

kleinsten Bausteinen, den Aminosäu-

Nr. 1; Februar / März 2017

29


*

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MIT DEM

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menschliche Körper

benötigt alle

drei Makronährstoffe

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* Versicherer ist die GARANTA Versicherungs-AG Österreich, A-5020 Salzburg,

Firmenbuchnummer 145878b, eine Zweigniederlassung der GARANTA Versicherungs-

AG, D-90334 Nürnberg. Die GARANTA ist ein Unternehmen der NÜRNBERGER

Versicherungsgruppe.

ren. Gute Proteinlieferanten sind Eier,

Milch und Milchprodukte, Fleisch,

Fisch, aber auch Hülsenfrüchte und

Getreide. Enthält ein Lebensmittel alle

Aminosäuren in ausreichender Menge,

spricht man von hoher biologischer

Wertigkeit. Durch Kombination

von Lebensmitteln kann dieser Wert

noch erhöht werden – ein Beispiel:

Kartoffel mit Ei, Hülsenfrüchten oder

Milch(-produkten).

Allgemein wird eine tägliche Proteinzufuhr

von 0,8 g pro Kilogramm

Körpergewicht empfohlen.

FETTE: Auch sie tragen wesentlich zur

Energieversorgung des Körpers bei. Sie

liefern mehr als doppelt so viel Energie

wie die vergleichbaren Mengen an

Kohlenhydraten oder Proteinen.

Sowohl gesättigte, wie auch einfach

ungesättigte Fettsäuren können

vom Körper selbst gebildet werden.

Sie sind daher „nicht essenziell“ – sie

müssen nicht unbedingt mit der Nahrung

zugeführt werden. Im Gegensatz

dazu können bestimmte Omega-3- und

Omega-6-Fettsäuren nicht vom Organismus

hergestellt, müssen also dem

Neu: das ÖGSE-„Lehrbuch

der Sporternährung“

DIE „ÖSTERR. GESELLSCHAFT FÜR SPORT ERNÄHRUNG“ hat es

sich zum Ziel gesetzt, wissenschaftliche Erkenntnisse aus der

Forschung weiterzugeben. Zielgruppen sind Ernährungs- und

Sport experten genauso wie Leistungs- und Hob bysportler.

GANZ NEU ERSCHIENEN ist das von der ÖGSE herausgegebene

„Lehrbuch der Sport ernährung“. In 25 Kapiteln fassen die

Autoren, den Ist-Stand der (Sport-)Ernährungsforschung

zusammen. Das Buch ist im Clax-Fachverlag erschienen und

ist bei der ÖGSE zu beziehen. Preis: € 98,–

Organismus über die Nahrung zugeführt

werden.

Ernährungsphysiologisch wichtige

Fettquellen sind daher pflanzliche

Öle, Samen und Nüsse sowie Fisch.

Diese sind reich an (mehrfach) ungesättigten

Fettsäuren. Vor allem tierische

Fette, wie Butter, Schmalz, fettreiche

Milch und Milchprodukte sowie

Fleisch liefern dagegen große Mengen

an gesättigten Fettsäuren und sind daher

sehr sparsam zu verwenden. Zur

Orientierung: Maximal 30 Prozent der

Nahrungsenergie sollten bei Personen

mit mittlerer körperlicher Aktivität

aufgenommen werden.

Der Artikel fasst Inhalte aus dem neuen

von der ÖGSE herausgegebenen „Lehrbuch

der Sporternährung“ zusammen.

Konkret aus den Kapiteln „Ernährungslehre-Basisernährung“

und „Weightmanagement“

der Autoren MMag. Sonja

Lackner, Mag. Dr. Sandra Holasek und

DDr. Michael Ofner. Er wurde von Mag.

Martina Fellner, Ernährungswissenschafterin

und Mitglied des Expertenbeirates

der ÖGSE verfasst.

KONTAKT + BEZUGSQUELLE: www.oegse.at, E-Mail: office@oegse.at

FOTOS: ÖGSE, istock

30

SPORTaktiv


Ausbleibende

Trainingsfortschritte?

DIE LUST AM

UNBEKANNTEN

Oft die Ursache: Giftstoffe aus

Nahrung und Umwelt gelangen

durch einen undichten Darm

(Leaky-Gut) immer öfter in den

Organismus und mindern Ihre

Leistung!

KARIKATUR: Petar Pismestrovic

DASS ICH NACH MEINER KARRIERE einmal

Vorträge halte, Kolumnen schreibe

oder auf anderem Weg der Öffentlichkeit

Ratschläge erteile, habe ich mir früher

nicht vorstellen können. Mittlerweile

tu ich es doch gelegentlich und die

Resonanz darauf ist durchwegs gut. Ich

glaube, ein wesentlicher Grund für die

positiven Rückmeldungen ist, dass ich

dabei auf eine „Anleitung zum Erfolg“,

wie es viele tun, verzichte. Sondern

stattdessen lieber einfach das erzähle,

was ich erlebt habe. Vom Auf und Ab

und von den Siegen genauso wie von

den (in Summe wesentlich mehr) Niederlagen.

Eine Geschichte, die ich gern erzähle,

ist jene, als ich vom Langlauf zum

Biathlon umgestiegen bin. Es war im

Jahr 2000, ich hatte nach einem Übertrainingssyndrom

Trainingsverbot und

keinen „Kaderstatus“ mehr. Eigentlich

stand ich vor dem Aufhören. Von einem

ÖSV-Trainer kam dann ein Anruf mit der

Idee: „Probier’s doch mit Biathlon.“

Einen Versuch ist es wert, dachte ich

mir. Das nötige Equipment habe ich

mir in Eigenregie besorgt und im Alter

von 24 Jahren ganz neu begonnen. Mit

Schießen hatte ich bis dahin nichts am

Hut. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich außerdem

voll in das „System Skiverband“

integriert, wo man alles vorgegeben

bekommt. Es war gar nie notwendig gewesen,

etwas Neues zu probieren, sondern

es waren immer Vorgaben da, an

die ich mich zu halten hatte.

Der Wechsel zum Biathlon war ein

Sprung ins kalte Wasser und es hätte

völlig in die Hose gehen können. Ist es

zum Glück nicht – was nicht heißt, dass

ich in meiner weiteren Karriere keine

Rückschläge mehr einzustecken hatte.

Aber es war auch der erste echte Schritt

in Richtung Selbstständigkeit. Mein körperliches

Potenzial konnte ich nach dem

Umstieg rasch wieder abrufen, fit war

ich ja, und letztendlich war es genau jener

Impuls, den ich gebraucht habe. Ein

Glückstreffer – und für die Idee mit dem

Biathlon bin ich dem damaligen Trainer

heute noch dankbar.

Diese Episode passt auch deswegen

hier her, weil ein neues Sportjahr für

viele der Anlass für einen (sportlichen)

Neustart ist. Da denk ich mir: Querdenken,

auch ein Anstoß von außen, zahlt

sich oft aus. Garantie für einen Erfolg

hat man natürlich keinen, aber wenn

man nichts versucht und riskiert, wird

man auch nichts gewinnen. Was ich

auch gelernt habe: Wenn sich der Erfolg

nicht gleich einstellt, soll man hartnäckig

bleiben, sich selbst treu bleiben

und das machen, was einem Spaß

macht. Und andererseits trotzdem den

Mut haben, etwas zu verändern, wenn

man merkt, dass es absolut nicht passt.

Auch radikal, wenn es sein muss.

Als Freizeitsportler hab ich mir eine Zeit

lang den Ironman eingebildet und dieses

„Projekt“ auch durchgezogen. Mittlerweile

weiß ich, dass der Triathlon für

mich nicht das Wahre ist. Erstens bin ich

kein großer Schwimmtrainierer, zweitens

muskulär einfach nicht für die langen

Laufdistanzen geschaffen. Trotz

mehrerer Jahrzehnte Spitzensport hab

ich diese Erkenntnisse erst als Freizeitathlet

gemacht, und wenn ich es

nicht versucht hätte, würde ich es nicht

wissen. Oder: Als Schüler hatte ich bei

jedem Referat schweißnasse Hände –

und heute taugt es mir, wenn ich zu einem

Vortrag eingeladen werde. Also:

Neugierig bleiben, immer wieder Neues

auszuprobieren, hat mich in Summe

stets weiter gebracht – und so werde

ich es für mich auch weiter halten.

CHRISTOPH SUMANN

war als Biathlet viele Jahre Weltklasse. Nun ist er

selbst aktiv in der Hobby sportszene unterwegs –

und notiert hier für die SPORTaktiv-Leser seine

Erlebnisse, seine Eindrücke und seine Tipps.

4 Natürliche Reduktion eines

Leaky-Gut-Syndroms

4 Linderung von Magen-

Darm-Beschwerden

4 Unterstützung der Regenerations-

und Leistungsfähigkeit

4 Verminderung von

Trainingsabbrüchen

4 Positiver Einfluss auf

das Immunsystem

4 Entzündungshemmende

Tendenz

Erhältlich in Ihrer Apotheke sowie in gut

sortiertem Reform- und Sportfachhandel.

Medizinprodukt: Bitte beachten Sie die Gebrauchsanweisung

genau.

Nr. 1; Februar / März 2017

31

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FIT

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liefert ausgewählte Nährstoffe

und Elektrolyte, die für die Muskelfunktion

und den Energiestoffwechsel wichtig sind.

Erhöhter Bedarf im Sport lässt sich damit

problemlos decken. Das sportliche Magnesium

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des Immunsystems

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Wirkungen informieren

Sie Gebrauchsinformation, Arzt

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32

SPORTaktiv


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FIT

PILOXING – das klingt

fast wie eine neue Designerdroge.

Ist es irgendwie

auch! Aber nicht eine von

der Art, die dem Körper

Schaden zufügt, sondern

– ganz im Gegenteil – die

den ganzen Body strafft

und Muskeln aufbaut. Und

Suchtgefahr besteht bei der

Pilates-Box-Kombi auch

– findet zumindest unsere

Redakteurin Claudia Riedl,

die das trendige Fitnesstraining

ausprobiert hat.

Schlag

auf

Schlag

WOMAN

SERIE

FOTOS: xxx

FOTOS: Thomas Polzer

TEXT: Claudia Riedl

34

SPORTaktiv


Nr. 1; Februar / März 2017

35


PILOXING

Zugegeben, ganz so neu ist der

„neue“ Fitnesstrend aus den

USA gar nicht. Denn Piloxing,

eine Kombination aus Pilates,

Boxen und (manchmal auch) Tanzen,

hat schon vor einiger Zeit Einzug in

die europäischen Fitnessstudios gehalten.

Seitdem hält sich diese „Fitness-Hybride“

aber nachhaltig.

Aber nicht nur, weil diese Trainingsform

absolut Spaß verspricht,

wollten wir ihr eine große Geschichte

in dieser Ausgabe widmen. Sondern

auch, weil sie den körperlichen und

mentalen Besonderheiten einer sportelnden

Frau genau in die Hände

spielt. Frauen gehen schließlich mit

anderen körperlichen Voraussetzungen,

aber zum Teil auch mit anderen

Zielen und Motivations strategien an

den Sport heran, als Männer es tun.

Diese Story soll deshalb auch den Start

unserer „Frauensport“-Serie einläuten,

die das Bewusstsein für den sportlichen

Geschlechter unterschied

schärfen soll. Und von Piloxing – so

zeigt es die Praxis in den Studios –

fühlen sich eben überwiegend Frauen

angesprochen.

Strecke:

5 km

13. MAI

2017

Jetzt anmelden auf:

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DER „KLEINE UNTERSCHIED“

Der viel zitierte „kleine Unterschied“

zwischen Mann und Frau wird vor allem

beim Vergleich von Körperbau

und Muskulatur einerseits sowie Koordination

und Beweglichkeit andererseits

sichtbar. Während die Herren der

Schöpfung mit einer Extraportion

Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit ausgestattet

worden sind, hat Mutter Natur

die Frauen mit einem Plus in Sachen

Beweglichkeit, anmutiger

Motorik, Verletzungsanfälligkeit und

Teamfähigkeit bedacht.

Die höhere Kraftleistung rührt

beim Mann übrigens von dem höheren

Anteil an Muskelmasse und an

dem Powerhormon Testosteron her.

Das deutlich dehnbarere Bindegewebe

bei den Damen hingegen verschafft

diesen einen Vorteil bei der Ausführung

feiner Bewegungen und beugt

Verletzungen vor. Dank besser vernetzter

Gehirnzellen ist „frau“ außerdem

bei koordinativen Sportarten wie

Tanzen mehr auf Zack. Perfekte Voraussetzungen

also für den Fitnesssport

Piloxing.

Die Fitness-Profis

BARBARA HAMMER-AKGÜN (re.) und

ISABELLA SCHMON-RUHRI (li.) sind

die Geschäftsführerinnen von „Dance

Arts Austria“ sowie Fitness- und Tanztrainerinnen.

Motivierte Teammitglieder wie SOFIE

WOLF (Mi.) spornen ihre „Schützlinge“

in den Kursen ebenfalls zu Höchstleistungen

an.

MEHR INFO: dancearts-austria.at

MIX AUS PILATES UND BOXEN

Was kann man sich unter Piloxing nun

vorstellen? Es ist ein Intervalltraining,

das schnelle und kraftvolle Boxbewegungen

mit feinen und ruhigeren Elementen

von Pilates vereint. Zusätzlich

können auch Tanzschritte in das Workout

eingebaut werden, um Beweglichkeit

und Koordination noch weiter

zu fördern. Das Ziel des ganzheitlichen

Trainings ist es, den Körper zu formen

und zu straffen, Fett zu verbrennen

und Muskeln aufzubauen.

Die ausgebildete Piloxingtrainerin

und Geschäftsführerin von „Dance

Arts Austria“, Barbara Hammer-Akgün,

erklärt den Sinn, der hinter der

Verschmelzung des ungleichen Fitness-Paars

steckt: „Durch die Boxelemente

werden Schnelligkeit, Ausdauer,

Kraft und Flexibilität gefördert.

Die Übungen aus dem Pilates-Segment

sprechen die Tiefenmuskulatur

an. Nicht nur die Körpermitte wird gekräftigt,

sondern auch die Körperhaltung

im Gesamten verbessert sich.“

Die Box- und Pilates-Einheiten

wechseln sich ab, vermischen sich hin

und wieder und werden so zu einem

schweißtreibenden Workout. Pluspunkt

bei diesem Sport: Da das kämpfende

Gegenüber fehlt, kann man sich

auch kein blaues Auge holen.

Piloxing, das übrigens von der

schwedischen Profi-Tänzerin, Personal-Trainerin

und Amateur-Boxerin

Viveca Jensen erfunden wurde, wird

barfuß oder mit rutschfesten Socken

trainiert. Auch Gewichtshandschuhe

können genutzt werden, die den Muskelaufbau

in den Armen verstärken.

Wer regelmäßig „piloxt“, der trainiert

von Bauch über Rücken und Po bis hin

zu Armen und Beinen also alles.

Das durfte auch ich hautnah erleben

– ich war nämlich für SPORTaktiv

bei einem Piloxing-Kurs dabei und

möchte im Folgenden meine (subjektiven)

Eindrücke schildern ...

DIE IMAGINÄRE EISTÜTE

Ohne Piloxing-Vorkenntnisse, dafür

aber mit einer Extraportion Motivation

im Gepäck bin ich zum „Basislager“

der Dance-Arts-Mädls in der Grazer

Puchstraße aufgebrochen. Was mich

positiv überrascht hat: Schon beim Ankommen

in den hell eingerichteten

Räumlichkeiten schwappt dir eine

Welle von sportlicher Energie und

Team-Spirit entgegen.

In der Umkleide fällt mir auf, dass

meine Workout-Kolleginnen wirklich

allesamt weiblich sind. Auch Barbara

Hammer-Akgün bestätigt mir:

„Es haben zwar vereinzelt auch schon

Männer beim Piloxing mitgemacht,

trotzdem ist die männliche Beteiligung

vergleichsweise gering.“ Spätes-

FOTOS: Thomas Polzer

36

SPORTaktiv


DAS TRAILRUN

EVENT

VON FRAUEN

FÜR FRAUEN

19/05 - 21/05 2017

Beim Piloxing sind Beweglichkeit, Gleichgewicht und Koordination gefragt. Spezielle

Gewichtshandschuhe können den Trainingseffekt in den Armen noch verstärken.

tens nach Ende meines Kurses frage

ich mich, warum – denn so viel sei bereits

verraten: Die Pilates-Box-Kombi

ist sicher für beide Geschlechter herausfordernd

und hat für Männer nicht

weniger Muskelkater-Potenzial als

für Frauen.

Zu Beginn der Einheit hat mich

Trainerin Sofie Wolf noch mit Gewichtshandschuhen

und rutschfesten

Socken ausgestattet und mir die richtige

„Schlagtechnik“ für die Boxbewegungen

erklärt: „Man boxt, als ob man

eine Eis tüte in der Hand halten würde.“

Soll heißen: Die Hand ist zur Faust

geschlossen und der Handrücken zeigt

nach außen. Der Sinn dahinter ist, dass

man die Hand beim Zuschlagen nicht

verdreht. Nach einem kurzen „Warmup“

ging’s auch schon los mit dem Piloxing.

Der einstündige Kurs war in Phasen

aufgebaut – man beginnt mit dem

Boxen, nach einiger Zeit wechselt man

zum Pilates, dann wieder zum Boxen,

und teilweise wird auch beides gemixt.

Ich selbst hatte im Workout das

Gefühl, dass vor allem Oberschenkel

und Oberarme beansprucht werden.

(Eine These, die mein darauffolgender

Muskelkater in diesen Bereichen unterstrichen

hat.) Nach dem schweißtreibenden

Training, bei dem der Körper

ständig mit Hüpf-, Schlag- und

Beinbeugebewegungen auf Trab gehalten

wird, war es Zeit für ein „Cooldown“,

bestehend aus Bodenübungen

für Bauch und Po.

EIN RICHTIGES POWER-WORKOUT

Mein Fazit? Trotz mangelnder Vorkenntnisse

hatte ich kein Problem damit,

bei den Übungen Schritt zu halten.

Das macht Lust auf mehr! Und es

war ohne Frage ein anspruchsvolles

Workout. Ich hatte am Ende das Gefühl,

mich richtig ausgepowert zu haben

– und das ist mir persönlich beim

Sporteln immer wichtig.

Piloxing kann ich daher gerne

empfehlen. Und zwar nicht nur Frauen,

sondern auch den Männern.

Manchmal ist es schließlich ganz gut,

sich aus der eigenen „Komfortzone“

herauszuwagen und in (vermeintlich)

andersgeschlechtliche Disziplinen

hineinzuschnuppern ...

Women’s Night on Trail

5 km und 300 Hm

Women’s Panorama Trail

16 km und 760 Hm

Women’s Challenge

15 km und 500 Hm

Nr. 1; Februar / März 2017

37

WOMENS-TRAIL.COM


RUN SPECIAL

EMOTIONEN

Laufen als

Lebenselixier

TRAINING

Viel mehr als

nur Ausdauer

AUSRÜSTUNG

So entsteht

ein Laufschuh

EVENTS

Wettkämpfe

für alle Typen

SO

LÄUFT’S

2017

FOTO: DYNAFIT

VORGESTELLT: MEHR ALS 60 NEUE AUSRÜSTUNGSTEILE FÜR LÄUFER

aktiv


RUN HOTSPOT

DREI TAGE, DREI RENNEN –

EINE WERTUNG!

DIE „TOUR DE KÄRNTEN“ kennen bislang die Hobby-Rennradfahrer als

einzigartiges Jedermann-Etappenrennen. Vom gleichen Veranstalter

kommt heuer erstmals die „TOUR DE KÄRNTEN RUN“. Das Konzept: Drei

unterschiedliche Läufe an drei aufeinanderfolgenden Tagen. Gesucht

werden die besten Allroundläufer. Termin: 16. bis 18. Juni!

LOS GEHT’S MIT DEM „OSSIACHER SEE HALBMARATHON“. Laufen im Sonnenuntergang

und der Schiffstransfer sind nur zwei von vielen speziellen

Reizen dieses Events. Am zweiten Tag folgt der „Ossiacher See Trail“.

12 Kilometer und 800 Höhenmeter sind anspruchsvoll, dafür werden die

Starter mit tollen Ausblicken auf den See belohnt.

„DER BERGLAUF“ bildet den Abschluss am Finaltag. Der wildromantische

Schluchtweg, auf dem gelaufen wird, ist Teil des Alpe-Adria- Trails, er ist

sechs Kilometer lang und hat 400 Höhenmeter. Ein würdiger Höhepunkt

des neuen Drei-Tage-Events. Auch der Rahmen der „Tour de Kärnten

Run“ klingt fein: Pasta Party, Massagen, Labestationen, Finisher-T-Shirt

und tägliche Siegerehrungen werden geboten.

INFOS UND ANMELDUNGEN: run.tourdekaernten.at

FOTO: Tour de Kärnten

40

SPORTaktiv


Nr. 1; Februar / März 2017

41


„... eine Reise im Kopf –

in schwierigen Momenten

versetze ich mich immer wieder

auf den Ali‘i Drive auf Hawaii.“

Sabine Hempel, Mühlheim a. d. Ruhr

EMOTIONEN

„... Meditation und die

ewige Herausforderung,

meine persönlichen

Grenzen neu zu

definieren.“

Thomas Hummer, Regau

„... pure Freiheit –

vor allem wenn sich

entlang der Strecke

ein Wechselspiel

der Elemente ergibt.“

Kathrin Klein, Berlin

LAUFEN

IST FÜR MICH ...

LAUFEN HÄLT FIT, STÄRKT MUSKELN WIE IMMUNSYSTEM UND MACHT RUNDUM LEISTUNGSFÄHIGER.

WAS ES ABER IN UNSERER GEFÜHLSWELT AUSLÖST, IST VON SPORTLER ZU SPORTLER VERSCHIEDEN.

WIR HABEN IN UNSERER COMMUNITY NACHGEFRAGT: „WAS BEDEUTET LAUFEN FÜR DICH?“

HIER EINIGE DER ANTWORTEN – ALS EINSTIMMUNG AUF UNSER „RUN SPECIAL 2017“.

„... mehr als nur ein Hobby,

quasi Selbsttherapie und immer

wert, rauszugehen.“

Carina Laimer, Innsbruck

„... jedesmal aufs Neue

wie ein schöner Urlaub.“

Sebastian Häneli, Hennef

„... die beste Droge.“

Siegfried Eisenberger, Gratkorn

FOTOS: kk

facebook.com/SPORTaktiv.Magazin

42

SPORTaktiv


„... ALLES!

Wo es auch hingeht,

sind die Laufschuhe

stets dabei.“

Anna Semmler, Hartberg

„... immer ein besonderes

Gefühl – egal, ob gemütlich

in der Natur oder als

Wettkampf mit sich

selbst.“

Bernd Taferner, Leoben

„... mir mit Freude jenseits

des Alltags immer höhere

Ziele zu stecken.“

Bernhard Vacek, Wien

„... die Natur einzuatmen,

die Sonne

auf der Haut zu

spüren und einfach

frei zu sein.“

Alois Alter, Schwanberg

„... der Motor, der

mich antreibt und

mit allem fertig

werden lässt.“

Elke Teubenbacher,

Purkersdorf

„... zu wissen, dass jeder

Schritt ein richtiger ist,

und wir unseren Zielen

immer näher kommen.“

Vanessa & Nicole Kruschitz,

Klagenfurt

„... mich und

meine Umgebung

bewusst

wahrzunehmen,

und auch Eventatmosphäre

zu

genießen.“

Andrea Reinisch,

Gratkorn

„... ein Glücksrausch

ohne

Vergleich. Und

die Entspannung

danach:

einfach göttlich!“

Julia Bütter,

Breddenberg

„... perfekt

zum Abschalten

– aber auch

Gelegenheit, ein

positives Ziel zu

verfolgen.“

Johannes Tanzer,

Dietach

Nr. 1; Februar / März 2017

43


RUN SPECIAL

HAUTSCHUTZ FÜR

HÖCHSTE ANSPRÜCHE

Firmengründer Alexander Giebel bietet mit seiner pjuractive-Serie

innovativen Rundumschutz für jede Sportlerhaut.

Im Jahr 1995 hat Alexander Giebel

die pjur group gegründet, die seither

Health- und Bodycare-Produkte

in mehr als 50 Ländern weltweit

vertreibt. Sportler stellen dabei eine

wichtige Zielgruppe dar. Unter dem

Namen „pjuractive“ gibt es mittlerweile

eine ganze Palette von Produkten

in der sportlichen pjur-Produktlinie,

die alle das selbe Ziel verfolgen:

Sportlerhaut zu schützen.

Der Firmenname spielt nicht zufällig

auf den Gleichklang mit dem

englischen Wort „pure“ (zu deutsch:

rein) an, sondern ist aus genau dem

Grund gewählt: „pjur wurde aus der

Idealvorstellung heraus geboren, dass

sich das Leben an Maßstäben wie

Reinheit und Qualität orientiert“, sagt

Alexander Giebel. „Und es bereitet mir

große Freude zu sehen, dass ich diese

Werte mit Millionen von Menschen

teilen kann, die unsere Produkte jeden

Tag nutzen.“

Auch bekannte Sportler wie die

deutsche Langstreckenläuferin Sabrina

Mockenhaupt oder der Weltklassetriathlet

und zweifache Ironman-Hawaii-Sieger

Jan Frodeno sind von

pjuractive-Produkten begeistert. Hinter

dem Namen „pjuractive 2skin“ verbirgt

sich ein neuartiges Gel zum

Schutz vor Wundscheuern und Bla-

Der pjur-Gründer

ALEXANDER GIEBEL ist Gründer

und CEO der pjur group.

Die pjur group stellt seit 1995

Health- und Bodycare-Produkte

her, die in Deutschland produziert

werden. Der Firmensitz liegt in

Wasserbillig in Luxemburg.

WEB: www.pjuractive.com

sen. „Ich hatte davor oft Probleme mit

wunden Stellen oder Blasen. Mit

2skin scheuert selbst bei langen

Schwimmeinheiten im offenen Wasser,

zig Kilometer Radfahren und Laufen

nichts mehr“, sagt der aktuell

weltbeste Triathlet.

GOLD FÜR DAS GEL

Wie das funktioniert? Sofort nach

dem Auftragen bildet das Gel einen

durchsichtigen Schutzfilm, der die

Zellen der Haut verdichtet und damit

den Druck auf die Haut auf eine größere

Fläche verteilt. Das Besondere dabei

im Vergleich zu anderen Produkten

auf dem Markt: 2skin ist atmungsaktiv,

wasser- und schweißresistent und

sicher für funktionale Sporttextilien

sowie Neoprenanzüge.

Im März 2015 ist das Gel auf den

Markt gekommen, schon im August

wurde es von den englischen Zeitschiften

„Men’s Running Magazine“

und „Women’s Running Magazine“

mit Gold in der Kategorie Verletzungsvorsorge

ausgezeichnet und erhielt

zwei silberne Awards als „Beste Innovation“.

ANZEIGE / FOTOS: pjuractive

44

SPORTaktiv


Kein Scheuern mehr unterm

Neoprenanzug: Triathleten

sind eine wichtige Zielgruppe

von pjuractive 2skin.

1

3

2

So funktioniert

pjuractive 2skin

1. REIBUNG

Durch Bewegung kann Kleidung auf der

Haut reiben und Wunscheuern verursachen

2. SCHUTZFILM

Das 2skin-Gel bildet einen unsichtbaren

Schutzfilm als Reibungsbarriere

3. KEIN SCHEUERN

Die Haut kann weiterhin atmen &

schwitzen, ohne wund zu werden

MIT LEIDENSCHAFT FÜRS PRODUKT

Durch den Erfolg beflügelt, hat pjur

im Jahr 2016 auch ein Body After Shave

auf den Markt gebracht, das vor Rasurbrand

und Entzündungen schützt

und das sich bei Sportlern ebenfalls

großer Beliebtheit erfreut.

Das wiederum freut natürlich

auch den Chef der in Luxemburg ansässigen

Firma. „pjur ist mein Lebensstil

und meine Passion“, sagt Giebel,

dessen Produkte ausschließlich eigene

Entwicklungen sind, für die nur Inhaltsstoffe

höchstmöglicher Reinheit

verwendet werden.

Damit sich SPORT aktiv-Leser

selbst ein Bild von der Qualität von

pjuractive-Produkten machen können,

stellt das Unternehmen 30 Flaschen

des Hautschutzgels „2skin“ bereit

– Details siehe im Kasten rechts.

Ebenfalls ein Qualitätsnachweis: Hergestellt

werden die Gels der pjur group

zu 100 Prozent in Deutschland.

TESTAKTION

EXKLUSIV

Tester gesucht!

30 Mal eine Flasche

„2skin“ zu gewinnen

PJURACTIVE und SPORT aktiv

verlosen gemeinsam 30 Hautschutzgels

zum Testen.

Interessenten schreiben bis Freitag,

17. März ein E-Mail an

office.sportaktiv@styria.com,

Stichwort: „2skin“.

Wir bitten alle Tester, nach der Testphase

ein Foto von sich sowie ein kurzes

Feedback zu 2skin zur Veröffentlichung

zur Verfügung zu stellen.

Nr. 1; Februar / März 2017

45


RUN SPECIAL

LAUFEN

IST IHR

LEBENSELIXIER

TEXT: Klaus Molidor

46

SPORTaktiv


WAS IST DAS SCHÖNE AM

LAUFEN? Anworten darauf

gibt es wohl fast so viele, wie

es leidenschaftliche Freizeitläufer

gibt. Mit Sepp Lind und Gert

Prügger haben wir zwei ungewöhnliche

und (auf den ersten

Blick) völlig unterschiedliche

begeisterte Hobbyläufer zur gemeinsamen

Laufrunde gebeten

– und mit ihnen über ihre sportliche

Leidenschaft geplaudert.

FOTOS: Thomas Polzer

Fast 60 Jahre trennen Sepp Lind und

Gert Prügger und doch verbindet sie

eines: Nichts geht ohne Laufen beim

24-jährigen Unternehmer Prügger,

nichts geht ohne Laufen beim 82-jährigen

Power-Pensionisten Lind. Gleichzeitig interpretieren

die beiden den Sport auf zwei

völlig unterschiedliche Arten. Sie sind

quasi die Antipoden der fußgetriebenen

Freizeit-Fortbewegung. Sepp Lind leitet

mit 82 Jahren immer noch den Lauftreff

der Therme Loipersdorf, läuft bei Wind,

Wetter, Hitze und Schneefall jeden Montag,

Mittwoch und Freitag. Für Gert Prügger

ist Laufen die kürzeste Verbindung

zwischen zwei Hindernissen, die er dann

möglichst kreativ und spektakulär überwindet

– denn Prügger ist Parkour-Läufer.

Loipersdorf in der Oststeiermark: Raureif

hat die kahlen Laubbäume weiß überzogen,

der Nebel hängt über den Hügeln

des Vulkanlandes. Sepp Lind kommt in enger

schwarzer Laufhose und weißem

Funktionsshirt zum Lauftreffpunkt, darüber

hat er eine dünne Winterjacke gezogen

und eine knallgelbe Warnweste. Federnden

Schrittes und kerzengerade: „Weil ich

so klein bin“, sagt er und lacht. „Dann

musst du gehen wie eine Majestät, das gibt

dir Selbstvertrauen und eine ganz andere

Ausstrahlung.“ Die erste von vielen Weisheiten

auf einer speziellen Laufrunde.

Gert Prügger sieht in Schlabber-Jogginghose,

selbst designtem Kapuzen-

Sweat shirt und Haube eher aus wie ein

Hip-Hopper. Ein fester Handschlag mit beiden

und los geht’s. Laufen und Reden übers

Laufen – mit zwei Hobbyläufern, die auf

den ersten Blick konträr sind, in Wahrheit

aber doch viel gemeinsam haben.

Nr. 1; Februar / März 2017

47


PERSONALITY

„Irgendwann beginnst

du alles als Hindernis

zu sehen und überlegst,

wie du möglichst kreativ

drüberkommst.“

PARKOUR-LÄUFER GERT PRÜGGER

LÄSST SEIN SPORT AUCH IM ALLTAG

NICHT MEHR LOS

Herr Lind, Sie sind 82, also exakt doppelt

so alt wie ich und laufen immer

noch drei Mal die Woche. Wie geht

das?

LIND: Also, ich bin der Sepp. Unter

Sportlern kann man gleich per du sein.

Und warum das geht? Weil ich es regelmäßig

mache. Seit fast 40 Jahren schon.

In den 1980er-Jahren hat der erste

Laufboom eingesetzt. Wie bist du

denn dazu gekommen?

LIND: Die Zeit war ganz anders als heute.

Baldur Preiml, der als Querdenker

bekannte Skisprungtrainer, hat damals

hier in Loipersdorf eine Ausbildung

zum „Bio-Trainer“ gemacht und einen

Lauftreff ins Leben gerufen. So bin ich

dazu gekommen und leite den Treff

jetzt genau seit 9. November 1981.

Und du Gert?

PRÜGGER: Ich hab eigentlich Fußball

gespielt. Mit 15 Jahren habe ich dann

Parkour-Videos im Internet entdeckt

und mir das selbst beigebracht. Mittlerweile

hab ich die Ausbildung zum

Fit-Instruktor gemacht.

Inzwischen sind wir von der Therme losgelaufen,

einen Hügel hinauf. Dort zeigt Gert

Prügger erste Kostproben seines Könnens

und überwindet eine Steinskulptur, die aussieht

wie ein Tisch, mit einem abgestützten

Salto. Lind ist beeindruckt.

Wär das auch was für dich, Sepp?

LIND: Heute nicht mehr. Aber wenn ich

An Beweglichkeit hast du offenbar

noch nichts eingebüßt, Sepp?

PRÜGGER: Was heißt eingebüßt? So gelenkig

wäre ich mit meinen 24 Jahren

auch gerne.

LIND: Das geht nur mit Üben, Üben,

Üben. Ich mache das jeden Tag in der

Früh. Noch bevor das erste Brösel Essen

oder Flüssigkeit in meinen Magen

kommt. Das bringt den Körper und die

Verdauung in Schwung. Beweglich bin

ich noch ungefähr so, wie ich es auch

mit 40 war.

Wie sieht es eigentlich mit

Wettbewerben aus? Lauft ihr beide

auch bei Veranstaltungen mit?

LIND: Früher ja. Bis zum Halbmarathon.

PRÜGGER: Nein, gar nicht. Mir reichen

schon fünf Kilometer am Stück.

Sepp, bist du eigentlich laufsüchtig?

LIND: Laufen ist auf alle Fälle ein Bedürfnis,

so wie Essen und Schlafen. Ich

brauche das schon. Wie gesagt: der Sauerstoff,

das Gruppenerlebnis und nicht

zu vergessen die Energie, die mir das

Laufen für den Alltag noch gibt. Süchtig

bin ich vielmehr nach einer Droge.

Wie bitte?

LIND: Ein Butterbrot mit Honig und

Knoblauch. Das ist meine Sucht. Vor

Jahren hat mir das jemand auf einer

Griechenlandreise gezeigt. Herrlich.

Den Honig braucht es, um die Wirknoch

so jung wäre wie der Gert, könnt

ich mir das sehr gut vorstellen. Aber

sag, wie trainiert man das?

PRÜGGER: Wir haben uns am Anfang

von einem benachbarten Bauern Heu

geholt und so die Sprünge trainiert.

LIND: So wie wir als Kinder damals.

Wir haben auch einen Salto ins Heu gemacht.

Was fasziniert euch denn beide

eigentlich am Laufen?

LIND: Bei mir ist es die Sauerstoffaufnahme.

Davon bekommt man sonst eh

zu wenig. Und beim Laufen ist das herrlich.

PRÜGGER: Stimmt. Man ist zwar direkt

nach der Bewegung müde, hat danach

aber einfach mehr Energie.

Und man bekommt nach einem langen

Tag den Kopf frei.

LIND: Genau. Ich laufe auch nur am

Abend. Dabei hätte ich als Pensionist ja

jetzt den ganzen Tag Zeit, aber das geht

bei mir nicht anders. Jeden Montag,

Mittwoch und Freitag um 18 Uhr laufe

ich mit meiner Gruppe meine fünf Kilometer.

Winter wie Sommer, bei Sonnenschein

und Regen?

LIND: Genau. Außer wenn Weihnachten

auf einen dieser Tage fällt. Da nicht.

Sonst aber immer.

Wie sieht es bei der Lauftreff-Runde

aus? Könnten da alle deine Kinder

sein?

LIND: (lacht). Nein. Viele schon, aber es

sind alle Altersgruppen vertreten. Das

„Laufen ist für mich ein

Bedürfnis wie Essen und

Schlafen. Ich brauche

das einfach.“

SEPP LIND, 82, LEITER DES LAUF-

TREFFS DER THERME LOIPERSDORF

macht einfach Spaß. Danach stärken

wir uns noch gemeinsam, viele gehen

mit in die Therme. Es ist ein schönes Gemeinschaftserlebnis.

PRÜGGER: Das verbindet uns. Beim Parkour

sind wir auch meist in der Gruppe

unterwegs und pushen uns dadurch

oder haben einfach Spaß miteinander.

Der Zusammenhalt ist enorm. Das

ist ein Riesenunterschied zum Fußball

etwa.

LIND: Bei uns stehen normalerweise

zum gemeinsamen Aufwären die „Fünf

Tibeter“ auf dem Programm. Das stärkt

die Bauchmuskeln, dehnt den Körper

und bringt einfach den ganzen Körper

in Schwung.

Sepp Lind lässt sich auch gar nicht lange

bitten und macht diese Übungen auch mit

uns. 21 Mal pro „Tibeter“. Das Alter merkt

man ihm überhaupt nicht an. Im Kreis drehen,

Bauchmuskeln trainieren, Hüftbeuger

dehnen, bewusst und konzentriert atmen.

FOTOS: Thomas Polzer

48

SPORTaktiv


Sepp Lind, Gert

Prügger und SPORTaktiv-Redakteur

Klaus Molidor beim

gemeinsamen Lauf-

Interview.

MIT DEM WIFI

ZUM TRAUMJOB

Das WIFI Graz-Süd macht fit

für sportliche Jobs. Hier eine

Auswahl der Angebote:

stoffe aus dem Knoblauch richtig aufnehmen

zu können. Der Vorteil bei

dieser Art von Sucht ist es natürlich,

dass ich nicht mehr im Berufsleben

stehe. In einem Büro wäre das vielleicht

nicht so problemlos umzusetzen

(lacht).

Wie würdet ihr jemandem das Laufen

schmackhaft machen, der gar nichts

damit anfangen kann?

PRÜGGER: Mir gefällt vor allem,

dass es keine Regeln gibt.

Kein Richtig oder Falsch. Und Parkour

trainiert nicht nur den ganzen

Körper, sondern auch den Geist.

LIND: Also für mich ist das Laufen ein

Jungbrunnen. Ich brauche mit 82 keine

Pulverln nehmen, habe immer noch

einen Blutdruck, der völlig im Normalbereich

ist und durchs Laufen, meine

Tibeter und ein paar andere Übungen

wie den Kopfstand habe ich sogar meine

Migräne wegbekommen.

Das sollte an Argumenten reichen.

Und was rätst du Laufanfängern?

LIND: Sie sollen langsam anfangen.

Die meisten laufen gleich viel zu

schnell. Übrigens vor allem die Frauen.

Wir sind wieder im Foyer der Therme

Loipersdorf angelangt. Sepp Lind ist

bekannt wie ein bunter Hund, Mitarbeiter

und Gäste grüßen ihn, mit jedem plaudert

er ein bisschen. Dann führt er uns weiter

Richtung Seminarräume und zeigt uns am

Boden noch ein paar Dehnübungen und

hockt sich auf den Boden. „Diese Übungen

dehnen auch und die kann man locker beim

Fernsehen machen“, erteilt Lind jeder potenziellen

Ausrede sofort eine Absage.

Sepp, zu den Laufcamps nach

Loipersdorf kommen ja immer wieder

auch Profiläufer aus Kenia. Was sagen

denn die zu dir?

LIND: Ich kann ja nicht so gut Englisch,

darum verstehe ich nicht alles. Aber da

läuft dann auch immer jemand mit, der

mir das übersetzt. Sie sind auf alle Fälle

beeindruckt. Aber bei den Fünf Tibetern

kommen sie nicht mit. Gedehnt

sind sie ganz schlecht. Auf den Boden

hockerln, so wie ich das jetzt mache,

schaffen sie zum Beispiel gar nicht – obwohl

sie so leichtfüßig laufen wie die

Gazellen!

Die Laufbegeisterten

GERT PRÜGGER, 24, kommt aus

Frohnleiten und arbeitet in Graz.

Seit neun Jahren betreibt er leidenschaftlich

Parkour.

SEPP LIND, 82, ist gelernter Schuster

und leitet seit 35 Jahren den

Lauftreff der Therme Loipersdorf.

DIPLOMLEHRGANG FITNESSTRAINER

15.2. bis 24.6.2017,

Mi., Do. 18.00–22.00, Sa. 9.00–17.00

214 Std. € 2.800,– WIFI-Süd

DIPLOMLEHRGANG WIRBELSÄULEN-

UND BECKENBODENTRAINER

10.03. bis 28.05.2017,

Fr 16.00–20.00, Sa, So 9.00–17.00

66 Std. € 900,– WIFI-Süd

DIPLOMLEHRGANG PILATESTRAINER

17.03. bis 11.06.2017,

Fr. 16–20 Uhr, Sa., So. 9–17 Uhr

74 Std. € 1.100,– WIFI-Süd

GRUNDLEHRGANG WEIGHT MANAGEMENT

3. 3. bis 23. 6. 2017, Fr. 17–21 Uhr,

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UND LEICHT FORTGESCHRITTENE

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Sa., So. 9.–17 Uhr, 16 Std. € 270,–

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6. 4. bis 8. 4. 2017,

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20 Std. € 350,– WIFI-Süd

GRUNDLEHRGANG MENTALES TRAINING

2. 3. bis 10. 6. 2017, Mi., Do. 17–21 Uhr,

Fr. 14.–18. Uhr, Sa. 9.–17 Uhr

100 Std. € 1.650,– WIFI-Süd

ALLE INFOS UND ANMELDUNGEN:

Info-Tel.: 0 316/602-333

Anmeldungen: Tel.: 0 316/602-12 34

web: www.stmk.wifi.at/gesundheit

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Nr. 1; Februar / März 2017

49


RUN SPECIAL

Die Suche

nach dem

idealen

Coach

50

SPORTaktiv


App oder Pulsuhr? Trainingsplan aus dem Internet oder ein Trainer

aus Fleisch und Blut? Oder doch ganz einfach aufs Bauchgefühl vertrauen?

Viele Hobbyläufer fragen sich, wer oder was ihr idealer Coach und

Motivator ist. SPORTaktiv-Redakteur Klaus Molidor hat auf dem Weg vom

Einsteiger zum Marathonläufer alle gängigen Trainingshelfer durchprobiert –

und macht sich rückblickend auf die Spur ihrer jeweiligen Vor- und Nachteile.

TEXT: Klaus Molidor

FOTOS: ASICS, istock

Am Anfang war der Bauch – als

äußeres Zeichen, dass sich an

der inneren Einstellung etwas

ändern muss. Also: Laufen.

Und wenn er schon den Ausschlag

gibt, dann laufen wir auch aus dem

Bauch heraus. Nach den ersten Sünden

wie falschen Schuhen und zu hohem

Tempo bekam ich recht schnell

ins Gefühl, was Körper und Seele gut

tut. Weniger ist am Anfang meist

mehr und Langsam das neue Schnell.

So stellte sich bald ein Wohlbefinden

ein und der innere Schweinehund

musste nicht mehr angebrüllt werden,

sondern trollte sich von alleine

ins hinterste Gedankenwinkerl.

Zum Einsteigen war das Laufen

aus dem Bauch heraus für mich also

ideal. Kein Stress mit Zeiten, Herzfrequenzen,

Kilometerleistungen.

Dafür ein Gefühl, dass am Ende der

Laufrunde besser war als davor. „Dagegen

spricht auch gar nichts, wenn

es eben nur um dieses Gefühl geht“,

sagt Mag. Kurt Steinbauer, ehemaliger

Leichtathlet und Sportwissenschafter.

Was man aber auf alle Fälle

tun sollte: Einmal im Jahr zur Gesundenuntersuchung,

um ein Belastungs-EKG

und ein Herz ultraschall

machen zu lassen. „Mit zunehmendem

Alter verkalken die Gefäße.

Wenn man dann rasch viel Sauerstoff

braucht, kann das gefährlich werden.“

Läufern ab 40 rät Steinbauer jährlich

dazu – auch, wenn sie keinen Marathon

als Ziel haben. „Ganz im Gegenteil.

Wer nur fünf Kilometer läuft, tut

das viel eher am letzten Zacken.“

DEM HERZSCHLAG NACHSPÜREN

Irgendwann, wenn das Laufen schon

mehr Bedürfnis als Bedingung ist,

kommt dann aber die Lust auf mehr.

Oder besser weniger. Denn der Umfang

der Leibesmitte hat sich bei mir

lange nicht verändert. Also Puls uhr

angelegt, Daumen mal Pi die Zone für

die optimale Fettverbrennung errechnet

und schwupp – musste das Tempo

wieder runter. Ich unterlag damals

dem Irrtum, dass der „Fettstoffwechselbereich“

besser dem Bauchfett zu

Leibe rücken würde – in Wahrheit

profitierte ich von der Uhr dann anderweitig:

Plötzlich kam Planung

ins Spiel, ein Ziel und die Erkenntnis:

„Bergauf sind Mütter mit Kinderwägen

schneller als ich.“ Ein weiterer

Vorteil der Puls uhr versöhnte mich

rasch mit dieser Erkenntnis: Ich bekam

meine zuvor bloß gespürten Fortschritte

objektiviert.

Nach ein paar Einheiten wuchs

der Zeitraum, in denen der Puls bei

gleichem Tempo in der Zielzone blieb,

deutlich an. So etwas motiviert. Wenn

der Weg das Ziel ist, das gesteigerte

Wohlbefinden und das Naturerlebnisganz

oben stehen, wirkt die Puls uhr

als Katalysator für die Lauflust.

Wer seine echten Schwellenwerte

nicht kennt, für den sind die

Herzfrequenz werte aber nur ein Anhaltspunkt.

„Die Formel 220 minus

Lebensalter ist ein reiner statistischer

Wert und passt nicht automatisch auf

jeden Läufer“, sagt Kurt Steinbauer.

Demnach dürfte ich aktuell nur noch

einen Maximalpuls von 179 haben,

tatsächlich pumpert das Herzerl aber

oft noch 200 Mal in der Minute.

ERSTER WETTKAMPF, ERSTE APP

Unter Volllast versteht sich, wie das

bei einem Wettkampf der Fall ist.

Denn mit steigender Laufleistung

tauchte irgendwann einmal die Frage

im Hinterkopf auf: Warum sich nicht

einmal mit anderen messen? Wenn

man sich dann im werten Läuferkollegenkreis

gegenseitig ein wenig

Nr. 1; Feburar / März 2017

51


TRAININGSHELFER

... beat the city

1

HINDER-

NISSE

0

presented by

1 . J u n i

2017 Graz-Innenstadt

Start: 16:00 Uhr

häkerlt und den Ehrgeiz beim Gegenüber

aufstachelt, dann braucht es, so

dachte ich, mehr als Bauch und Puls.

Schließlich will man ja wissen, wie

weit fünf Kilometer tatsächlich sind.

Und wenn es in der Nähe keine ausgemessene

und ausgeschilderte Laufstrecke

gibt, dann soll eine App sagen,

wie lang denn die Hausrunde tatsächlich

ist. Ein Smartphone hat schließlich

heute jeder – eine Pulsuhr mit

GPS-Funktion nicht ...

Marktführer Runtastic bietet

schon in der Gratis-Version einiges,

macht vor allem aber Lust auf die

Pro-Version, die es um knapp 5 Euro

pro Monat gibt. Du kannst Motivationssongs

einstellen, gegen einen

„Geist“ (sprich deine eigene Bestzeit

auf einer bestimmten Strecke) laufen

und dir in der Community den Bauch

pinseln lassen für deine Leistungen.

Apropos Bauch: Ja, der war immer

noch da, wurde aber weniger. Der

große Geschwindigkeits- oder Ausdauer-Fortschritt

stellte sich allerdings

auch mit der App vorerst nicht

ein.

HILFE AUS DEM INTERNET

Ein paar Tastenanschläge und Mausklicks

entfernt winkte in den Weiten

des World Wide Web die Gratis-Versuchung:

ein Trainingsplan. Man findet

sie für alle gängigen Hobbydistanzen

von 5 Kilometer bis hinauf zur Königsklasse

Marathon und in allen leistungsmäßigen

Ausprägungen vom

Durchkommen aufwärts.

Praktisch: Das Wettkampfdatum

eintragen, der Plan wird berechnet

und mit einem Klick zischt er über

die Datenleitungen und Funknetze

aufs Smartphone und ist damit immer

Der Experte

MAG. KURT STEINBAUER ist Sportwissenschafter,

Leistungsdiagnostiker

und Lauftrainer in Graz und

Deutschlandsberg (St), bietet Trainingsbetreuung

und -planung an.

KONTAKT: Tel.: 0 664/154 44 18,

E-Mail: k.steinbauer@aon.at

www.spiritofsports.at

mit dabei. Viel bequemer geht es nicht.

Nur laufen musst du immer noch

selbst. „Solche Pläne sind durchaus erprobt“,

sagt Kurt Steinbauer. „Viele erreichen

damit ihr Ziel. Nur muss man

sich da schon gut einschätzen können,

zum Beispiel, für welches Zeitziel man

realistischerweise trainieren kann.

Der Plan weiß ja nicht, wie viel du im

Vorfeld schon trainiert hast und auf

welchem Level du bist.“

Bei mir hat es für den ersten

5-km-Bewerb gut funktioniert. In den

Wochen mit dem Internet-Plan erweiterte

sich auch mein Horizont. Längere

langsame Einheiten wechselten

sich mit mittelmäßigen und ganz intensiven

Tempoläufen ab und brachten

den gewünschten Effekt: Ich

konnte schneller laufen und das Tempo

vor allem auch länger durchhalten.

Das Konzept hat mich eigentlich

überzeugt und wahrscheinlich hätte

ich das auch für meinen ersten Halbmarathon

beibehalten. Weil ich aber

einen Triathleten als Nachbarn habe,

war es Zeit für den nächsten Schritt:

die Betreuung durch einen echten,

menschlichen Trainer.

Ein Event von:

HIGH END: TRAINING MIT TRAINER

Jeden Sonntag kam jetzt ein Trainingsplan

für die kommende Woche,

genau auf mein Ziel ausgerichtet, zu

mir – sogar mit meinem Dienstplan

abgestimmt. „Der Trainer weiß, wann

sein Schützling Stress hat, wie er geschlafen

hat“, weiß auch Kurt Stein-

FOTOS: istock, kk

52

SPORTaktiv


auer. So kann der Trainer Belastung

und Regeneration besser steuern. Basis

dafür ist natürlich eine Leistungsdiagnostik,

damit der Trainer weiß,

wo du zu Beginn stehst.

Nur: Solche Qualität kostet eben.

Zwischen 40 und 150 Euro pro Monat,

je nach Trainer und Intensität der Betreuung.

Plus die Kosten für die Leistungsdiagnostik.

Klar: Mittlerweile

gibt es gute Trainingspläne auch

schon in Apps wie Runtastic zu kaufen.

Die kosten dann einmal zwischen

20 (Gewichtsreduktion) und

27 Euro für Halbmarathon- oder Marathon-Pläne.

Doch auch diese Pläne

werden anhand von Durchschnittswerten

erstellt. „Das ist wie mit dem

„Durchschnittsmann, anhand dessen

Werten man einen Anzug schneidert.

Der wird auch nicht jedem passen.“

FAZIT: JEDES DING HAT SEINE ZEIT

Mein Fazit nach fünf Jahren Selbsttest:

Jede Methode hat etwas für sich.

Wer wenig läuft und sich „nur“ besser

fühlen will, kann sich auf den Bauch

verlassen. Je ehrgeiziger die Ziele, desto

eher geht es in Richtung individuelle

Betreuung. Wobei man mit der Zeit

von selbst ein Gefühl für seinen Körper

bekommt, sich besser einschätzen

kann – was etwa bei Internetplänen

sehr hilfreich ist. Der Spaß an der Bewegung

sollte aber nicht zu kurz kommen.

Dann hilft nämlich auch kein

Trainer, keine App, kein Plan – und

der Bauch, bleibt wo er ist.

Nr. 1; Feburar / März 2017

53

Der Profi-Laufcoach am Handgelenk.

Hobbyläufer? Profi? Freizeitsportler?

Garmin GPS-Uhren sind der passende Laufbegleiter.

Motivierend und immer mit dabei!

Forerunner ® 235 | Forerunner ® 735 | vívoactive ® HR

running & multisport


RUN SPECIAL

Um gute Ausdauerleistungen zu

erbringen, braucht es auch Kraft,

Koordination und Beweglichkeit.

FOTO: Runtastic

54

SPORTaktiv


Mehr

als nur

ausdauernd

WENN BEI LÄUFERN von starker Kondition die Rede ist, ist in der Regel

die Ausdauerfähigkeit gemeint. Doch das greift zu kurz: Wer zugunsten

des puren Kilometersammelns auf ergänzende Trainingsinhalte wie

Beweglichkeit, Kraft und Koordination verzichtet, lässt wertvolles Potenzial

brachliegen. Und das gilt nicht nur für leistungsorientierte Läufer.

TEXT: Christoph Lamprecht

Work smart not hard – so

lautet eine altbekannte

Trainingsweisheit, die

sich gerade Hobbysportler

mit begrenztem Zeitbudget zu Herzen

nehmen sollten. Und doch sind sie

keine Seltenheit, die puren „Kilometerfresser“,

die sich lieber stundenlang

laufend quälen als ein Theraband

auch nur eines Blickes zu würdigen.

Dass sich ein solcher Ansatz früher

oder später als Sackgasse entpuppt,

weiß auch Runtastic-Sportwissenschafter

Herwig Natmessnig: „Wer

‚nur‘ läuft, dabei aber auf zusätzliches

Stabilisations- und Beweglichkeitstraining

sowie regelmäßiges

Dehnen verzichtet, riskiert muskuläre

Dysbalancen und eine eingeschränkte

Beweglichkeit.“

Denn obwohl es viele Hobbyläufer

nicht wahrhaben wollen, sind es beim

Laufsport eben nicht nur die absolvierten

Umfänge, die zählen. Vor allem,

wenn ohne entsprechendes Ausgleichsprogramm

Raubbau an Muskulatur

und Bändern betrieben wird.

„Manche Läufer steigern die Anzahl

ihrer Laufeinheiten von einem Tag

auf den anderen. Etwa, wenn sie sich

kurzfristig dazu entschieden haben,

für einen Laufevent zu trainieren. Da

aber vor allem die passiven Strukturen

des Körpers wie Knochen, Bänder,

Sehnen und Knorpel Zeit benötigen,

um sich an die höheren Belastungen

zu gewöhnen, führt dies nicht selten

zu Übertraining und einer Einschränkung

der Beweglichkeit“, warnt Natmessnig.

DER ASPEKT BEWEGLICHKEIT

Für einen effektiven und ökonomischen

Laufstil ist gute Beweglichkeit

von entscheidender Bedeutung. Wird

dieser Aspekt über einen längeren

Zeitraum vernachlässigt, führt dies in

der Regel zu Schmerzen an klassischen

„Sollbruchstellen“. Trainingsumfang

und -intensität sollten deswegen

nur allmählich und vor allem

gezielt gesteigert werden.

„Typische Probleme bei unbeweglichen

Läufern sind ‚verkürzte‘ hintere

Oberschenkelmuskel, Hüftbeuger

und Waden“, erklärt der Sportwissenschafter.

Unliebsame Folgen daraus

sind nicht selten das sogenannte

„Runner’s Knee“ sowie Schienbeinbeschwerden

und Probleme mit der

Achillessehne (siehe dazu auch die

Nr. 1; Februar / März 2017

55


TRAINING

nachfolgende Geschichte auf Seite

58/59). Natmessnig empfiehlt in solchen

Situationen einen Besuch beim

Experten: „Physiotherapeuten liefern

das individuell passende Reset-Programm,

wenn einseitige Belastungen

trotz hervorragender Laktatwerte ihren

Tribut fordern. Nicht selten trägt

in solchen Fällen auch das Schuhwerk

zumindest eine Teilschuld.“

GEZIELT KRÄFTIGEN

Dass läuferspezifisches Krafttraining

nichts mit gängigen Fitnessstudio-Klischees

zu tun hat, ist in der Regel bekannt.

Und trotzdem: So wie manche

Amateurkraftsportler Cardiotraining

kategorisch ablehnen, verzichten zahlreiche

Hobbyläufer liebend gern auf

die für sie so essentiellen Kräftigungseinheiten,

die im Idealfall auch Balance

und Koordination schulen.

So wird Stützmuskulatur für viele

erst zum Thema, wenn Schmerzen

den gewohnten Trainingsablauf unmöglich

machen. Auslöser sind oft

kleine Unausgeglichenheiten, die sich

mit wachsenden Umfängen zu unangenehmen

„Störern“ entwickeln. Die

gute Nachricht: Ein Großteil der für

Läufer typischen (Knie-)Beschwerden

lässt sich mit gezieltem Training ganz

ohne Operation beseitigen.

Sportwissenschafter Natmessnig

verortet eine der häufigsten Problemquellen

wie folgt: „Die sogenannte

Beinachsenstabilität beschreibt die

Fähigkeit, Sprung-, Knie- und Hüftgelenk

des Standbeins im Lot, sprich: in

einer Achse, zu halten. Ist man dazu

nur unzureichend in der Lage, sind

nicht selten Schmerzen, in jedem Fall

aber eine erhöhte Verletzungsanfälligkeit

die Folge.“ Die notwendige Stabilität

dafür liefern Balanceübungen,

zum Beispiel auf einem Wackelbrett,

einer Slackline oder einem sonstigen

instabilen Untergrund.

OBERKÖRPER NICHT VERGESSEN!

Entgegen den Erwartungen vieler ist

für Läufer aber nicht nur die Beinmuskulatur,

sondern auch der Oberkörper

ein wichtiger Faktor, der entsprechend

Beachtung finden sollte. „In ihrer

Bedeutung für die Laufperformance

werden Bauch- und

Rückenmuskulatur meist unterschätzt.

Wenn diese aber nicht stark

Der Experte

MAG. HERWIG NATMESSNIG

ist für Runtastic als Sportwissenschafter

tätg. Als Profiathlet

war er 14 Jahre lang Mitglied

der österreichen Kanu-Salom-

Nationalmannschaft.

WEITERE INFOS:

www.runtastic.com/blog

genug sind, kommt es zu Ausweichbewegungen,

was eine verminderte Abstoßenergie

zur Folge hat“, stellt Natmessnig

klar.

Hinzu kommt, dass eine effiziente

Armtechnik nur mit stabilem Oberkörper

funktioniert und ein gut trainierter

Rumpf einen natürlichen

Schutz gegen Überlastungen bietet.

Natmessnigs Trainingstipp: „Vor allem

komplexe Ganzkörperübungen

wie Planke, Liegestütz und Burpees

sprechen die stabilisierende Becken-,

Bauch- und Rückenmuskulatur sehr

gut an. Sportarten wie Klettern, Rudern,

Kajak, Slacklinen und Stand-up-

Paddling sind ebenfalls sinnvolle Alternativen,

um Balance, Koordination

und Rumpfmuskulatur zu stärken

und so die Wirbelsäule vor Stoßbelastungen

zu schützen.“

EFFIZIENZ MACHT SCHNELLER

Zum Dehnen und Kräftigen liefert die

Sportwissenschaft auch einen weiteren

Anreiz. Denn ist die Muskulatur

„im Einklang“, sprich: sind keine Dysbalancen

vorhanden, kann die eingesetzte

Energie bestmöglich genutzt

werden. Deutlich schnellere Laufzeiten

werden damit möglich. Voraussetzung

hierfür ist aber auch das Beherrschen

der entsprechenden Technik.

„Dementsprechend sollten regelmäßige

Koordinations- und Lauftechnikübungen

wie zum Beispiel aus dem

Lauf-ABC fixer Bestandteil eines jeden

Trainingsplans sein“, ist Natmessnig

überzeugt und versichert: „Das Ganze

ist in der Regel viel unkomplizierter

als so mancher Hobbysportler glauben

mag. Zu den bekanntesten Übungen

zählen das Anfersen und der Kniehebelauf.

Darauf lässt sich aufbauen.“

Fortgeschrittenen Läufern, für

die derartige Trainingsvarianten kein

Neuland mehr darstellen, rät er zudem:

„Nicht nur spezielle Übungen

verbessern den Laufstil. Bergauf- und

Bergabsprints, Intervallläufe sowie

das Laufen im unbefestigten Gelände

helfen dabei, die Kraftübertragung zu

verbessern und dynamischer zu werden.

An den Grundlagen führt aber

kein Weg vorbei.“

MIT FRISCHER MOTIVATION

Den Schwung des neuen Jahres sollte

man jedenfalls nutzen, um sich seiner

Schwachstellen bewusst zu werden

und Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Bei den vom Physiotherapeuten oder

Laufcoach verordneten Übungen ist

vor allem Ruhe und Geduld gefragt.

Natmessnig: „Darin sind sich Ausdauer

und Beweglichkeit gleich: Für nachhaltige

Verbesserungen ist regelmäßiges

Training vonnöten.“

Beharrlichkeit ist nicht nur von

Anfängern gefragt, denn spätestens in

der heißen Phase der Wettkampfvorbeitung

fallen ambitionierte Läufer

gern in alte Muster zurück. Dabei

kann gerade zu diesem Zeitpunkt das

weniger intensive Beweglichkeitstraining

für erfrischende Ruhephasen sowie

aktive Regeneration sorgen. Und

gleichzeitig der Versuchung, zu viel

zu trainieren, entgegenwirken. „Die

richtige Balance zwischen Trainingsbelastung

und Erholung ist für eine

positive Leistungsentwicklung entscheidend“,

erinnert Natmessnig.

Um die entsprechenden Maßnahmen

für Beweglichkeit, Koordination

und Kraft auch langfristig durchzuführen,

hilft es, den Status quo zu dokumentieren,

sich Zwischenziele zu

setzen und diese auch regelmäßig zu

überprüfen. Wer dann wirklich brav

bei der Sache bleibt, wird bald sehen:

Da bewegt sich was!

FOTO: Runtastic

56

SPORTaktiv


ERKLÄR

MIR ...

DIE POLAR M200

VOLL AM PULS DER ZEIT

Mit der „M200“ bringt Polar zur Laufsaison 2017 eine Sportuhr auf den Markt, die den

Puls über das Handgelenk misst, über GPS-Funktion verfügt, gut ausschaut – und das alles

bei einem günstigen Preis. Wir ließen uns die Neue von Julia Fuchs von Polar erklären.

ANZEIGE / FOTOS: Polar

WAS FÄLLT AN DER M200 GLEICH AUF?

Neben der Optik in erster Linie die Art

der Herzfrequenzmessung ohne Brustgurt.

„Die M200 misst den Herzschlag

mit zwei optischen Sensoren an der Unterseite

der Uhr. Damit die Messung

aber wirklich gut und genau funktioniert,

kommt es auf die Passgenauigkeit

an“, erklärt Julia Fuchs. Die Uhr sollte

konkret hinter dem Handwurzelknochen

sitzen und mit der Unterseite fest am

Handgelenksrücken anliegen. „Um guten

Sitz zu gewährleisten, gibt es wechselbare,

bunte Armbänder in den Größen

Small/Medium und Medium/Large.“

WER IST DIE ZIELGRUPPE? „Vorrangig

Einsteiger, denn diese benötigen in

der Regel ein übersichtliches statt einem

megaaufwändigen Display. Und

eine EKG-genaue Messung ist für sie

auch nicht relevant“, sagt Julia Fuchs.

Erklärung: Der Wert der Handgelenksmessung

kann zwischen zwei und drei

Schlägen pro Minute von dem einer

Brustgurtmessung abweichen.

WELCHE INTERESSANTEN FUNKTIONEN

HAT DIE UHR NOCH? Laufdistanz und

Geschwindigkeit misst die Uhr per GPS.

Nach dem Training kann man die auf-

gezeichneten Daten im digitalen Trainingstagebuch

namens „Polar Flow“

ansehen und auswerten. „Weiters sind

fünf Standard-Herzfrequenzzonen voreingestellt,

die man aber selbst abändern

und anpassen kann.“

WIE FUNKTIONIERT DIE DATENÜBERTRA-

GUNG ZUM COMPUTER? Die M200 lässt

sich einfach per Bluetooth mit dem

Smartphone verbinden. Die Übertragung

zum Computer funktioniert per

USB. „Die Uhr hat auch einen direkten

USB-Anschluss, über den sie auch aufgeladen

wird. Ein Kabel ist da gar nicht

mehr notwendig“, erklärt Fuchs.

WEITERE HIGHLIGHTS: Etwa der „Inaktivitätsalarm“,

der ans nächste Training

erinnert. Koppelt man die M200 mit dem

Smartphone, kann sie durch Vibration

auch über eingehende Anrufe, SMS, Kalendereinträge

oder Social-Media-Mitteilungen

informieren. „Viele Leute tragen

ihre Sportuhr auch im Alltag und da

kann es praktisch sein, daran erinnert

zu werden, wenn zum Beispiel der Parkschein

abläuft“, weiß Julia Fuchs.

PREIS (UVP): € 149,–

ALLE INFOS: www.polar.com

Nr. 1; Februar / März 2017

57


RUN SPECIAL

WENN DER SCHMERZ ZUM

LAUFPARTNER WIRD

ÜBERBELASTETE BÄNDER, GEREIZTE SEHNEN, LÄUFERKNIE.

Gemeinsam mit dem Sportphysiotherapeuten Andreas Daxberger erklären wir

euch hier in kompakter Form, wo bei Läufern die Problemzonen liegen, wie man

Schmerzen und Fehlern vorbeugt. Und was zu tun ist, wenn gar nichts mehr geht.

M

eist kommt man leider zu spät

drauf, dass etwas falsch läuft.

Wenn zum Beispiel das Knie

schon schmerzt, sich ein tiefer

Schmerz im Gesäß bemerkbar macht

oder die Achillessehne brennt. Dann

hat man sich eine der drei häufigsten

Verletzungen im Laufsport eingehandelt:

Läuferknie, Piriformis-Syndrom

oder eine gereizte Achillessehne.

Das Läuferknie macht sich mit einem

stechenden Schmerz an der

Knie-Außenseite bemerkbar. „Ursächlich

dafür sind oft zu schwache

Hüft-Außenrotatoren und Abduktoren“,

sagt Sportphysiotherapeut

Andreas Daxberger. Oder ganz einfach

ausgedrückt: Schuld ist der Hintern.

„Bei den meisten Läufern mit

diesem Problem ist der Gluteus medius,

der mittlere Gesäßmuskel, zu

schwach“, erklärt es Daxberger. Dadurch

kann der Läufer die Beinachse

in der Bewegung nicht stabil halten

und die Probleme nehmen ihren Lauf.

Gleich nach dem Läuferknie

kommt in der Häufigkeit der Probleme

das sogenannte Piriformis-Syndrom,

eine Kompression im Gesäßbereich.

Spürbar ist das durch einen

tiefen Schmerz in der Gesäßmuskulatur.

Ursprung ist wiederum eine

schwache Hüftgelenks-Mobilität.

Bleibt noch die Achillessehne, die

mit dem bis zu siebenfachen des Körpergewichts

belastet wird. „Je höher

das Tempo ist, desto höher ist auch die

Belastung“, weiß Daxberger.

WENIGER IST MEHR

So weit muss es aber gar nicht erst

kommen. Die Wurzel allen Übels ortet

Dax berger im Ehrgeiz. „Die Leute

wollen zu viel in zu kurzer Zeit. Eine

seriöse Trainingssteuerung baut die

Umfänge und Belastungen langsam

auf. Stattdessen laufen viele ehrgeizige

Hobbysportler zu schnell, trainieren

zu viele Intervalle und legen danach

zu wenige Pausen ein.“ Sinnvoll

wäre es außerdem, eine Laufanalyse

machen zu lassen und auf diesem Ergebnis

aufbauend die Beinachsen zu

trainieren, sagt der Physiotherapeut

klar und deutlich.

Stattdessen ist der Schmerz für

viele schon ein ständiger Laufpartner,

der zumindest die ersten ein, zwei Kilometer

mitrennt, bis er sich nach Erwärmen

der Muskulatur verabschiedet.

„Eine Pause einlegen und den

Reset-Knopf drücken“, rät Daxberger

in solchen Fällen. Soll heißen: „Sich

von einem Profi im Rahmen einer

Laufanalyse beraten zu lassen.“ Denn

sonst werde der Schaden noch größer.

Durch unbewusste Ausgleichshaltungen

könne der Schmerz auch an

ganz anderer Stelle auftreten, als die

FOTOS: istock, kk

TEXT: Klaus Molidor

58

SPORTaktiv


www.perskindol.at

Der Experte

ANDREAS DAXBERGER, BSC, BED, ist

Sportphysiotherapeut bei der Sportunion

Steiermark. Dazu ist er Osteopath in

Ausbildung und beschäftigt sich mit Bewegungsanalyse.

WARM-UP

by NATURE.

KONTAKT: E-Mail: daxberger@prxs.at

www.sportunion-steiermark.at/

spowimed

Ursache sitzt. Etwa in der Hüfte oder

im Rücken, wenn die Beinachse nicht

passt. „Irgendein Platzerl findet der

Schmerz dann immer“, warnt Daxberger.

Hat man Probleme in den Griff

gebracht, sollte man für den Wiedereinstieg

Vorbeuge- und Begleitmaßnahmen

treffen. „Wichtig ist, die

Rumpfstabilität zu trainieren und da

vor allem auch die schrägen Bauchmuskeln.

Dazu den schon erwähnten

Gesäßmuskel und die Rückenmuskulatur.“

Auch die Rückseite der

Oberschenkelmuskulatur ist bei sehr

vielen Hobbyläufern zu schwach ausgeprägt

und meistens verkürzt.

CROSSFIT FÜR LÄUFER

Zweimal die Woche rund 30 Minunten

funktionelles Krafttraining wären

hierfür ideal – und dazu einige

Übungen, die die Hüfte mobilisieren.

„Man kann etwa Ausfallschritte machen

und gleichzeitig den Oberkörper

drehen“, gibt Daxberger ein praktisches

Beispiel für eine gute Mobilisationsübung

der Hüfte.

Gut würden sich auch viele Crossfit-Übungen

mit elastischen Bändern

eignen, meint Daxberger. „Diese

Übungen liegen derzeit wieder im

Trend“. Neu sind sie deswegen nicht,

sondern eigentlich schon gut 30 Jahre

alt – aber in ein trendiges Konzept verpackt,

werden sie offenbar bereitwilliger

angenommen. Und sie funktionieren.

Andreas Daxberger rät, sich ein

individuelles Programm zusammenstellen

zu lassen – denn mit einem solchen

könne man Schmerzen als Laufpartner

am sichersten verhindern.

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Ob zum Warm-up vor dem Sport oder zur optimalen

Versorgung von Muskeln und Gelenken danach - mit

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PFLANZLICHE

INHALTSSTOFFE

Nr. 1; Februar / März 2017

59

Exklusiv in Ihrer Apotheke.


RUN ALLSPORT SPECIAL

Den Trends

auf der Spur

FOTOS: xxx

TEXT: K laus Molidor

60

SPORTaktiv


IN DIE REGALE GEBLICKT. Was werden Läufer heuer tragen, mit

welchen Schuhen werden sie unterwegs sein? Auf der Suche nach den

Materialtrends für 2017 lässt sich vorab festhalten: Laufen wird

jünger, modischer und neutraler. Was sich insgesamt am

Materialsektor tut, lest ihr hier.

FOTO: istock

Für nicht wenige ist es sogar die erste

große Frage, die sie sich im Laufjahr

stellen: Was tut sich auf dem Materialsektor?

Schuhe, Shirts, Jacken, Hosen,

Zubehör – überall gibt es Neuheiten.

Wir haben bei Materialexperten aus

dem Sporthandel nachgefragt und geben

im Folgenden die Eindrücke von

Christian Kainz, Mateja Vrbnjak (Intersport

Pilz, Gleisdorf), Michael

Wernbacher (Sport2000 Wemove Running

Store, Wien) und Matthias Weissl

(Gigasport, Graz) weiter:

DIE SCHUHE: Da gibt es einen ganz

klaren Gewinner: Neutralschuhe. „Vor

zehn Jahren haben wir noch neun von

zehn Schuhe mit starker Pronationsstütze

verkauft, jetzt ist das Verhältnis

ungefähr fifty-fifty“, sind Michael

Wernbacher und Matthias Weissl völlig

einer Meinung.

Das klingt nach einer radikalen

Veränderung im Kaufverhalten – die es

aber nur auf den ersten Blick ist. „Denn

die Schuhe selbst haben sich über die

Jahre stark verändert“, erklärt Weissl.

„Neutralschuhe haben heute mehr

Dämpfung als früher, dafür haben Stabilschuhe

längst nicht mehr so eine

starke Pronationsstütze.“ Beide Modellvarianten

haben sich also aufeinander

zubewegt.

Überhaupt tut sich auf dem Laufschuhsektor

viel. Neue Materialien

wie der Dämpfungsschaum „Flyte-

Foam“ von Asics verändern die Schuhe.

„Das bietet eine gute Dämpfung im

Mittelsohlenbereich und ist zudem

leicht.“ Schließlich verlieren die Schuhe

von Jahr zu Jahr an Gewicht, sollen

aber weiterhin denselben Komfort bieten.

Veränderungen und Weiterentwicklungen

bedingen aßerdem, dass

„man auch nicht blind zum neuen Modell

eines Schuhs greift, nur weil der

Nr. 1; 1; Februar // März 2017

61


MATERIALTRENDS

MMAG. DR.

PETER GURMANN

ist Sport- und

Gesundheitspsychologe

sowie

Beratungslehrer

in Klagenfurt.

Gedanken

FREUNDSCHAFTEN

UND NETZWERKE

Wann hast du das letzte Mal laut gelacht?

Wann hast du das letzte Mal

eine unbeschreibliche Freude empfunden?

Wann bist du das letzte Mal richtig

stolz auf deine Leistung gewesen?

Alleine? Wohl eher nicht!

Positive Beziehungen tragen viel zu

unserem Wohlbefinden bei. (Sports-)

Freunde sind neben einer geglückten

Partnerwahl und guten Beziehungen

zu den eigenen Kindern wohl das beste

Gegenmittel gegen die Betrübnisse

des Lebens. Gemeinsamer Sport,

vereinte Anstrengungen schweißen

zusammen. Schweiß ist ein guter Kitt.

Eigenheiten von guten Freunden sollten

wir akzeptieren. Umgekehrt gilt

natürlich dasselbe: Freunde sind Menschen,

die uns mögen, obwohl sie uns

kennen.

Auch unterstützende Netzwerke sind

ein wichtiger Schlüssel zur psychischen

Fitness. „Die Starken holen sich

Hilfe!“, heißt ein Slogan der US-Army.

Für Soldaten ist es jetzt ein Zeichen

von Stärke, nicht mehr von Schwäche,

sich in Krisenzeiten professionelle Hilfe

bei Ärzten und Psychologen zu holen.

Dazu eine kurze Geschichte: Im November

jagte bei mir eine Verkühlung

die nächste, auch mental war ich nicht

gut drauf. Im Dezember entschloss

ich mich, meinen Sportarzt, ein guter

Kumpel von mir, aufzusuchen. Nachdem

er einen Blick auf meine Patientenkarteikarte

geworfen hatte, sagte

er zu mir: „Auch in den vergangenen

Jahren hast du in der lichtarmen Zeit

Probleme gehabt. Ich denke, bei deinen

Erkältungen handelt es sich um

eine Sekundärsymptomatik, du hast

einen Mangel am ‚Glückshormon‘

Serotonin. Vitamin D, Griffonia und

eine Eigenblutbehandlung werden dir

helfen.“ Gesagt, getan – kurze Zeit

später war ich wieder der Alte.

Der Autor ist per E-Mail erreichbar

unter peter.gurmann@aon.at

alte genau gepasst hat. Für den neuen

muss das nicht mehr gelten“, erklärt

Weissl. „Die Leistenform ändert sich,

die Höhe der Schuhe, die Einlage – all

das sind Faktoren, die ein Anprobieren

unbedingt notwendig machen.“ Durch

die neuen Materialien ändert sich oft

auch die Charakteristik der Schuhe.

Vorbei ist der einst große Trend

zum Natural Running mit Barfuß-Schuhen.

„Das endet meist beim

Orthopäden“, sagt Wernbacher. Ganz

verteufeln will er diese Produkte aber

nicht – auch, weil es in der Verantwortung

jedes Nutzers liegt, wie er die

Schuhe einsetzt. „Für eine kurze Einheit

pro Woche ist es okay. Schließlich

soll man ja zumindest zwei unterschiedliche

Modelle im Schrank haben

und sie abwechselnd tragen.“

SHIRTS: Nicht nur Funktionalität,

auch modisches Design rückt bei Textilien

immer mehr in den Vordergrund.

„Vor allem für Frauen spielt das

eine große Rolle“, sagt Mateja Vrbnjak,

die für Intersport Pilz die Laufmode

einkauft. Bei den Herren dagegen stehe

der Nutzen mehr im Vordergrund.

„Aber auch da wird es modischer, weil

sich die Zielgruppe verändert hat“, erklärt

Matthias Weissl. „Früher liefen

Leute zwischen 35 und 60 und haben

regelmäßig Wettkämpfe bestritten. In

den vergangenen Jahren haben viele

Jüngere das Laufen als Ausgleich zum

Fitnessstudio oder anderen Sportarten

entdeckt und die Zielgruppe geht jetzt

von 18 bis 60-plus“.

KOMPRESSIONSSHIRTS : und andere

technische Textilien halten sich stabil

– „bleiben aber ein Nischenprodukt“,

sagt Vrbnjak. Trotzdem: Ein Blick darauf,

was alles technisch möglich ist

und angeboten wird, lohnt sich immer.

X-Bionic verspricht bei einem Shirt

mit Teilkompression und Silberfäden

sogar, dass man es nicht mehr zu waschen

braucht, weil die Fäden Bakterien

und damit Gerüche abtöten. Bei

Preisen über € 100,– wird die Zielgruppe

aber schon klein.

Matthias Weissl weiß von einem

noch spezielleren Trend aus den USA.

„Dort gibt es bereits Shirts, die am Rücken

eine Art Kinesio-Tape eingearbeitet

haben, das die Muskulatur unterstützen

soll.“ Die Shirts würden

dadurch sehr individuell anpassbar.

Die Chance, dass sich ein derartiges

Produkt in breitem Rahmen durchsetzen

wird, hält Weissl aber für eher gering.

HOSEN: Hier zeichnen sich ebenfalls

ein paar interessante Entwicklungen

ab: Zum einen werden die „Woven

Pants“ immer beliebter – weiter geschnittene

Hosen, die aus weichen Materialen

hergestellt werden und sich

trotz Funktionalität wie eine Jogginghose

anfühlen. Dazu gehören

dann auch die „Zwei-in-eins“-Hosen

mit einer engen Innenhose und einer

weiteren oben drüber.

Zum anderen geht es Richtung

„Cross-Kollektionen“. Ausrüster wie

Odlo oder Löffler zum Beispiel, die aus

dem Langlaufbereich kommen, trennen

ihre Kollektionen gar nicht mehr.

„In der Übergangszeit und im Winter

kannst du dann mit einer Hose laufen

wie langlaufen“, berichtet Michael

Wernbacher. Dasselbe gilt nicht nur

für Hosen, sondern für den gesamten

Textilbereich und auch für die warme

Jahreszeit. „Laufhosen haben heute

auch teilweise schon Taschen, damit

man sie auch zum Tennisspielen anziehen

kann.“

JACKEN: Dünn und leicht liegt am

Puls der Zeit. Gore bringt heuer auch

ein Produkt Gore-Tex-Active-Gewebe

auf den Markt: „Die Jacken sind sehr

dünn, haben aber trotzdem Membrane,

sind wasserdicht und zugleich äußerst

atmungsaktiv“, sagt Weissl. Viele

Hersteller haben auch schon komplett

reflektierende Jacken im Angebot, das

Preisniveau dieser Produkte ist über

die vergangenen Jahre deutlich gesunken

sind.

FOTOS: New Balance, istock

62

SPORTaktiv


SOCKEN: Kompression ist auch 2017

das Thema, wenn es um „technische“

Socken und Strümpfe geht – allerdings

nicht mehr so stark wie in den Vorjahren.

„Stutzen sind vor allem im Sommer

nicht jedermanns Sache“, sagt Gigasport-Experte

Weissl. Bei den Socken

gibt es zwar auch welche mit Kompression,

„am wirkungsvollsten ist die Unterstützung

aber eben im Wadenbereich.“

Als positiven Aspekt hält

Weissl für Kompressionssocken wie

-stutzen fest: „Weil sie so eng am Fuß

anliegen, gibt es kein Reiben und damit

auch keine Blasen.“

ZUBEHÖR: Bei den Uhren geht der

Trend zu GPS. „Auch Einsteigermodelle

sind mittlerweile mit GPS ausgerüstet“,

sagt Michael Wernbacher. Was

ihm auch auffällt: „Herzfrequenzmessung

am Handgelenk funktioniert

schon sehr gut. Zwei, drei Schläge Abweichung

pro Minute sind für den

Durchschnittsläufer kein Problem“.

Intersport-Experte Christian Kainz

geht noch einen Schritt weiter. „Bald

wird das Shirt mit integriertem Pulssender

kommen.“

In Zeiten von Facebook, Strava

und Co. geht es auch in Richtung Datenaufzeichnung

und Vernetzung.

„Under Armour hat einen Chip im

Schuh, der diverse Parameter misst

und ans Handy sendet“, berichtet

Kainz. Polar hat mit der M200 eine Einsteiger-Sportuhr,

die den Eingang von

Anrufen, SMS oder Social-Media-Nachrichten

am Smartphone anzeigt.

FOTOS: Hilton Garden Inn Vienna South

ab

€ 159,–

p.P.

Aktiv in Wien

BUCHBAR BIS 30.12.2017

(auf Anfrage und Verfügbarkeit)

• 3 Nächte Aufenthalt in einem

Deluxe King Zimmer

• täglich reichhaltiges Frühstücksbuffet

• 0,5 l Mineralwasser pro Person

und pro Tag gratis

• High-Speed-Internetzugriff im

ganzen Hotel

• kostenlose Benutzung des

hoteleigenen Fitnessraumes und

der Sauna

• 50 % Ermäßigung auf die

Garagenbenutzung

IN DER CITY LÄUFT’S EINFACH

Wenn ein kurzer Städtetrip in die Kulturstadt

Wien am Plan steht, darf auch

das Aktivprogramm nicht fehlen.

Gleich direkt neben dem Hotel Hilton

Garden Inn Vienna South liegt der 117

Hektar große Wienerbergpark, der bei

Läufern besonders beliebt ist. Dort erwarten

dich idyllische und herausfordernde

Laufstrecken auf einer Gesamtlänge

von 11 Kilometern. Ganz nach

dem Motto: Natur pur und doch mitten

in der Stadt! Entspannung findest du

nach einem Stadtbummel oder auch als

Alternative, wenn das Wetter einmal

nicht so mitspielt, in der hoteleigenen

Sauna und dem Fitnessbereich.

HILTON GARDEN INN VIENNA SOUTH ****

WIEN

Hertha-Fimberg-Straße 5

1100 Wien

Tel.: 0043 1/60 53 00

Web: www.viennasouth.hgi.com

Nr. 1; Februar / März 2017

63


MATERIAL

IM SCHAUFENSTER:

VOLLE

UNTERSTÜTZUNG

Für starke Überpronierer sind

Stabil-Laufschuhe nach wie

vor erste Wahl.

Der große Stabilschuhboom ist zwar

vorbei. Dennoch gibt es immer noch

genügend Läufer, die ein solches

Modell benötigen. Und zwar die sogenannten

„starken Überpronierer“.

Sie haben meist ein schwaches Fußgewölbe,

wodurch das Bein nach

dem Aufprall des Fußes deutlich

nach innen knickt.

Wer nicht sicher ist, ob er zur

Überpronation neigt – es gibt hierfür

einen einfachen „Selbsttest“: Auf ein

Bein stellen und in die Knie gehen.

Bewegt sich das Knie dabei nach innen,

zeugt das von Überpronation.

Ob du dann tatsächlich einen Stabilschuh

brauchst, das hängt allerdings

von der Stärke der Pronation ab und

gehört professionell überprüft. Umso

wichtiger ist es, eine qualitativ hochwertige

Beratung im Sporthandel in

Anspruch zu nehmen.

Sicher ist auch, dass Stabilschuhe

perfekten Komfort auch auf

langen Strecken wie Halbmarathon

oder Marathon bieten: Die starke

Stütze und die gute Dämpfung sorgen

dafür, dass die Muskulatur langsamer

ermüdet.

ADIDAS

ADIZERO TEMPO 8

Mit diesem Laufschuh entfesselst du

dein Potenzial und stellst neue Rekorde

auf. Die energierückführende

boost-Zwischensohle sorgt für reaktionsfreudige

Dämpfung, das Obermaterial

aus Mesh mit Overlays bietet

einen passgenauen und stabilen Sitz.

Eine strapazierfähige Außensohle gibt

dir außerdem optimalen Grip auf nassem

genauso wie auf trockenem Untergrund.

PREIS (UVP): € 139,95

WEB: www.adidas.at

ASICS

GT-2000 5 M

Dieser Schuh bietet deinem Fuß umfassende

Unterstützung, was sich vor

allem bei Langstreckenläufen bezahlt

macht. Asics‘ GEL-Dämpfung im Rückfußbereich

sorgt für eine sanfte Landung.

Für zusätzliche Unterstützung

sorgen die elastischen Bänder im

Obermaterial, die den Mittelfuß fest

umschließen.

PREIS (UVP): € 140,–

WEB: www.asics.at

FOTOS: ON-Running, Hersteller

64

SPORTaktiv


8 NEUE STABILSCHUH-MODELLE

BROOKS

RAVENNA 8

Der Ravenna 8 verspricht kraftvolle und

flexible Läufe und zwar durch ...

... einen einstellbaren Sattel, der an der

Ferse beginnt und für einen straffen, sicheren

Sitz des Mittelfußes sorgt;

... eine durchgehende, adaptive Mittelsohle

bzw. dynamische Dämpfung, die

sich Laufstil, Gewicht und Geschwindigkeit

anpasst;

... den aufgeschäumten Gummi im Vorderfuß,

der für einen besonders federnden

Zehenkontakt sorgt;

... die einzigartige Midfoot-Transition,

die superschnelles Abrollen ermöglicht.

PREIS (UVP): € 140,–

WEB: www.brooksrunning.com/de

ON

CLOUDFLYER

Der Cloudflyer ist ein Schuh für alle

Läufertypen, die nach einem gedämpften

und stabilen Begleiter suchen,

der gleichzeitig leicht und agil

bleibt. Dank breiterer Sohlenoberfläche

bietet der Schuh Stabilität und

einen festen Halt. Die Sternschnürung

über der gepolsterten Zunge bietet

überlegenen Komfort.

PREIS (UVP): € 169,95

WEB: www.on-running.com

SCOTT

PALANI SPT

Ein Schuh mit Stützkraft, in dem du

Kilometer um Kilometer auf der Straße

laufen kannst. Dank der klassischen

eRide-Geometrie rollt der Palani von

der Ferse bis zum Zeh unabhängig

von deinem Laufstil geschmeidig ab.

Zusammen mit einem Mittelsteg zur

Stabilisierung ist der Fuß dank äußerer

Fersenkappe und Ballenstütze

auch beim Langstreckentraining gut

versorgt. Das neue Zwischensohlenmaterial

Aerofoam Infinity sorgt für

weiches Auftreten.

PREIS (UVP): € 149,95

WEB: www.scott-sports.com

NEW BALANCE

FRESH FOAM VONGO

Dieser Schuh beweist, dass du dich

nicht zwischen Dämpfung oder Stabilität

entscheiden musst. Er versorgt dich

mit einem weichen, unterstützenden

Laufgefühl bei jedem Schritt. Basierend

auf den Bewertungen von zahlreichen

Läufern, ist jeder Teil dieses Schuhs so

aufgebaut, um von der Sohle aus Stabilität

zu geben. Mitverantwortlich für

den stabilen Halt ist eine innovative,

einteilige Zwischensohle.

PREIS (UVP): € 150,–

WEB: www.newbalance.de

SALOMON

SONIC

Der Sonic ist eigentlich ein Neutralschuh

für mittelschwere bis schwere

Läufer, der gleichzeitig Stabilität bietet.

Eine einzigartige Zwischensohlenkonstruktion,

verringert potenziell

schädliche Vibrationsbelastungen

und sorgt gleichzeitig für ein weiches

und reaktives Laufgefühl. Mithilfe der

wegweisenden Geometric-Decoupling-Technologie

von Salomon rollt

der Fuß vom Aufsatz bis zum Abdruck

mühelos ab. Dank der Sensifit-Schaftkonstruktion

fühlt sich der Schuh wie

maßgeschneidert an.

PREIS (UVP): € 140,–

WEB: www.salomon.com

SKETCHERS

GORUN FORZA 2

Der GOrun Forza besitzt ein ultraleichtes,

atmungsaktives Obermaterial,

garantiert perfekte Unterstützung

für maximale Stabilität, Halt und

Dämpfung. Der Schuh ist ein optimaler

Wegbegleiter für längere Läufe,

für maximalen Tragekomfort und für

herausragende Stabilität.

PREIS (UVP): € 124,95

WEB: www.goskechers.com

Nr. 1; Februar / März 2017

65


MATERIAL

IM SCHAUFENSTER:

NEUTRAL UND

KOMFORTABEL

Neutralschuhe erfreuen sich

ständig wachsender Beliebtheit.

Die Neutralschuhe sind die großen

Gewinner der letzten Jahre. Früher

einmal haben sie ein Schattendasein

gefristet – „nur einer von zehn Laufschuhen

stammte aus dieser Kategorie.

Jetzt hat sich das aber stark gewandelt“,

sagt Michael Wernbacher

vom „Wemove“-Laufshop in Wien,

„das Verhältnis zwischen neutralen

und stabilen Schuhen ist jetzt ausgeglichen“.

Der Grund: Die früher gängige

Lehrmeinung, Stabilschuhe würden

Verletzungen vorbeugen, wurde

widerlegt. „Man ist draufgekommen,

dass das keinen Einfluss hat.“ Und

weiters gilt: Neutrale Schuhe sind

heute viel stabiler als noch vor ein

paar Jahren.

Also holen diese Modelle eben

stark auf. Weil sie bequem zu laufen

sind, eine gute Dämpfung haben und

doch leichter sind als stark gestützte

Modelle. Viele Läufer, die früher zu

einem Stabilschuh gegriffen haben,

sind heute mit einem neutralen Modell

bestens bedient. Dennoch warnt

Wernbacher: „Wer eine Überpronation

mit starkem Innenknick des Knies

hat, für den ist noch immer ein Stabilschuh

genau der richtige.“

ADIDAS

SUPERNOVA

Der Supernova kombiniert eine

boost-Zwischensohle und eine

flexible Stretchweb- Außensohle für

einen dynamischen, energierückführenden

Lauf. Das individuell gewebte

Mesh-Obermaterial mit nahtlosen

Elementen bietet gut belüfteten Komfort,

während der Fersenbereich den

Fuß fest umschließt und führt. Adidas‘

Torsion®-System ermöglicht eine optimierte

Bewegungsfreiheit vom Rückzum

Vorfuß, und die optimierte Vorfuß-Konstruktion

sorgt für mehr Platz

im Zehenbereich.

PREIS (UVP): € 139,95

WEB: www.adidas.at

ASICS

GEL-NOOSA FF

Revolutionär, fortschrittlich und

zeitgemäß: Alles das trifft auf den

Gel-Noosa FF zu, der mithilfe der FlyteFoam-Technologie

neu erfunden

wurde und nun ein reaktionsfähiges,

leichtes Laufgefühl verschafft.

Er ist ein Muss auch für Triathleten,

was unter anderem an seiner nahtlosen

Konstruktion liegt, die Reibung

und dadurch entstehenden Hautirritationen

vorbeugt. Das funktionale

Mesh-Material macht zugleich das

Tragen von Socken überflüssig.

PREIS (UVP): € 150,–

WEB: www.asics.at

66

SPORTaktiv


8 NEUE NEUTRALSCHUH-MODELLE

BROOKS

NEURO 2

Der Neuro ist für Geschwindigkeit

geschaffen und steigert deine Leistung,

indem er eine herausragende

Passform und Biomechanik mit Energierückführung

verbindet. Propulsion-Pods

und die BioMoGa-DNA in

geschäumtem Gummi bieten eine adaptive

Dämpfung und geben beim

Landen gespeicherte Energie wieder

ab. Durch den Gearing-Mechanismus

können sich Ferse und Vorderfuß unabhängig

voneinander bewegen, was

ein kraftvolles Abstoßen ermöglicht.

PREIS (UVP): € 150,–

WEB: www.brooksrunning.com/de

ON

CLOUDFLOW

Der Cloudflow ist ein reaktiver und

sehr leichter Laufschuh. Für die

„Flow-Bewegung“ sorgt das patentierte

Speedboard mit reaktivem Flex

und Vorspannung. Diese Kombination

fördert dynamisches Abrollen und einen

explosiven Abstoß. Das Obermaterial

aus anpassungsfähigem Mesh

ist ein Ergebnis neuester Web-Technologie

und verbindet Atmungsaktivität

mit optimalem Halt.

PREIS (UVP): € 149,95

WEB: www.on-running.com

SCOTT

PALANI

Der Palani ist ein Performance-Schuh

für schnelle Trainingsläufe. Dank der

klassischen eRide-Geometrie rollt er

von der Ferse bis zum Zeh unabhängig

von deinem Laufstil geschmeidig

ab. Das neue Zwischensohlenmaterial

Aerofoam Infinity sorgt beim Palani

SPT für weiches Auftreten, während

sich das gewebte und gestrickte

Obermaterial um den Fuß schmiegt

und ihn stützt.

PREIS (UVP): € 139,95

WEB: www.scott-sports.com

FOTOS: Asics, Hersteller

NEW BALANCE

880V6

Der Laufschuh für lange Strecken ist

komfortabel gedämpft und zugleich

robust genug für alles, was du ihm

abverlangst. Zwei dämpfende Schäume

ergänzen sich und lassen jeden

Schritt weich erscheinen, während

intelligente Geometrien in der Zwischen-

und Außensohle Stabilität

spenden. Wenn du bereit bist, fleißig

Kilometer zu machen, ist auch dieser

neutral gedämpfte Herren- Laufschuh

bereit, dir vom ersten bis zum letzten

Kilometer Leistung zu geben.

PREIS (UVP): € 140,–

WEB: www.newbalance.de

SALOMON

SONIC PRO 2

Der Sonic Pro 2 ist ein präziser, geschmeidiger

Laufschuh und die Wahl

für die Straße. Mit Hilfe der wegweisenden

Geometric-Decoupling-Technologie

von Salomon rollt der Fuß

vom Aufsatz bis zum Abdruck mühelos

ab. Dank der dünnen, verschweißten

Schaftkonstruktion in Kombination

mit der stark rückfedernden „Energy

Cell+“-Dämpfung sorgt er Kilometer

um Kilometer für ultimative Performance,

während die Sensifit-Schaftkonstruktion

eine ganz nah am Fuß liegende

Passform ermöglicht. So wird die

eingesetzte Energie in maximalen Vortrieb

umgesetzt.

PREIS (UVP): € 140,–

WEB: www.salomon.com

SKECHERS

GORUN 5

Mit dem schnellen und leichten Trainings-

und Wettkampschuh GOrun

vergisst man die bereits gelaufenen

Kilometer. Das nahtlose, ultraleichte

FitKnit-Obermaterial bietet eine optimale

Passform. Mit der Quick-Fit-Öffnung

wird ein einfaches An- und Ausziehen

ermöglicht, was den GOrun 5

vor allem auch im Triathlonsport zu einem

beliebten Schuh macht.

PREIS (UVP): € 109,95

WEB: www.goskechers.com

Nr. 1; Februar / März 2017

67


RUN SPECIAL

ZERSCHNEIDEN,

TÜFTELN, TESTEN

WIE ENTSTEHT EIGENTLICH EIN LAUFSCHUH? Von der Idee über den

Prototyp bis zur Serienreife – wir haben uns bei On und Salomon den

spannenden Entwicklungsprozess einmal angeschaut. Gemeinsam mit den

Material-Experten werfen wir zudem einen Blick in die Laufschuhzukunft.

Kein Schuster steht an der Wiege

eines modernen Laufschuhs,

sondern ein Team aus Biomechanikern,

Sportenthusiasten

und Weltklasseathleten. Schulter an

Schulter tüfteln sie in Zürich an einem

Prototyp. So beginnt die Geschichte

eines neuen Schuhmodells

bei der Schweizer Firma „On“, einer relativ

jungen Marke im Laufschuhsegment.

„Das Herzstück der Schuhe ist

die patentierte Cloud-Technologie“,

erzählt On-Geschäftsführer Marc

Maurer. „Die wird mitunter zerschnitten

und neu zusammengesetzt, um alles

Mögliche auszuprobieren.“

Beim französischen Hersteller Salomon

wiederum stehen noch vor der

Grundidee eines neuen Schuhs die

Rückmeldungen zu den alten. Von

Testläufern, Profiathleten, aber auch

ganz normalen Freizeitsportlern, die

viel laufen – wie Dominik Baumgartner

erklärt: „Wir analysieren die aktuellen

Bedürfnisse der Community

und fragen uns dabei auch, welche Bedürfnisse

es in zwei Jahren geben

wird.“ Denn so lange dauert es in der

Regel von der Idee bis ins Regal.

80 PROZENT HANDARBEIT

Nun sind die Biomechaniker am

Werk, werden Computersimulationen

erstellt. On macht das im Labor in

Zürich, bei Salomon findet das im Design

Center im französischen Annecy

statt. Dabei werden der Gummiabrieb

getestet, die Wasserfestigkeit der Sohle

und die Ermüdung der Materialien.

„Wobei man das alles nicht als linearen

Prozess verstehen darf“, sagt

On-Geschäftsführer Maurer. „Entwickelt

und geforscht wird permanent

und nicht immer nur für ein Modell.“

Somit verbessern die Hersteller ihre

Produkte laufend und nicht nur in

den üblichen Modellzyklen.

Sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse

verarbeitet, wird erst ein

2D- und dann ein 3D-Modell gefertigt.

Die ersten Prototypen entstehen – in

Asien. On lässt in Vietnam fertigen,

Salomon auch in Indien. Generell haben

alle großen Hersteller ihre Produktion

nach Fernost verlagert.

„Das Handwerk für Performance-Laufschuhe

ist in Europa verloren

gegangen“, erklärt dazu Marc Maurer.

„Ein Schuh ist schließlich zu 80 Prozent

Handarbeit“, weiß auch der Salomon-Experte.

Dabei braucht es Fähigkeiten

und Fertigkeiten, die auf dem

alten Kontinent nicht mehr vorhanden

seien.

50 STUNDEN PRODUKTTEST

Mit den fertigen Prototypen werden

dann die Testläufer auf die Runde geschickt.

Oft sind das Athleten, die mit

der Marke in Verbindung stehen, oft

auch Mitarbeiter. Wie Marc Maurer

selbst: Direkt nach unserem Interview

schlüpft er in die Laufschuhe,

zwischen 14 und 20 Kilometer hat er

sich für die Mittagspause vorgenommen.

„Bei uns in der Firma laufen alle.

Das gehört einfach dazu.“ Völlig unterschiedliche

Läufertypen probieren

FOTOS: On Running, Salomon

TEXT: Klaus Molidor

68

SPORTaktiv


Am Anfang

steht – wie

links bei „On“

in Zürich die

Diskussion,

dann wird getestet,

ehe ein

neues Modell

in Produktion

geht.

die Schuhe aus, bevor sie in Serie produziert

werden. „Rund 300 Kilometer

bzw. 50 Stunden wird pro Produkt getestet“,

weiß Baumgartner.

Sowohl On als auch Salomon achten

auch ständig darauf, was die Konkurrenz

macht. „Das bildet nie die Basis

unserer Produkte, doch wir

versuchen zu verstehen, warum Produkte

unserer Mitbewerber funktionieren

oder nicht“, so Dominik Baumgartner.

Interessant: In verschiedenen

Märkten „funktionieren“ ganz unterschiedliche

Schuhe. Marc Maurer: „In

Amerika liegt der Schwerpunkt auf

stark gedämpften Schuhen, während

wir nirgends so viele Race-Modelle

verkaufen wie in Japan.“

On geht überhaupt gern neue

Wege – wie auch die markanten Sohlen

zeigen. Die „Clouds“ genannten

Sohlen elemente geben bei Belastung

nach und sorgen beim Landen für den

Dämpfungseffekt. Drückt sich der

Läufer vom Boden ab, ist der Schuh

wieder stabil, was mehr Vortrieb

bringt – so das Versprechen.

Erst wenn es alle Tests durchlaufen

hat, wird ein Schuhmodell produziert

und kommt auf den Markt. Oder

auch nicht. „Fallen die Tests nicht zufriedenstellend

aus, wird die Einführung

verschoben, damit wir das Produkt

weiter verbessern können“, hält

Dominik Baumgartner fest.

DIE ZUKUNFT HEISST „3D“

Bleibt noch der Blick nach vorn. In naher

Zukunft wird sich in der Produktion

eines Laufschuhs einiges verändern.

„Beim Obermaterial geht die

Entwicklung Richtung 3D-Printing

und 3D-Knitting“, verrät Maurer. Teile

der Schuhe werden aus dem Drucker

kommen; beim „Knitting“ werden

etwa Schlaufen für die

Schuhbänder schon eingewebt werden,

während bislang per Hand Ösen

eingesetzt wurden. „Insgesamt wird

man sich viele Produktionsschritte

sparen können. Damit könnte man

noch wesentlich flexibel auf die Kunden

auf den jeweiligen Märkten eingehen.“

Bislang werden die 30 bis 40 Teile

eines Laufschuhs in rund 180

Arbeitsschritten zusammengesetzt.

Wird die Produktion verschlankt,

kann man sich bei On sogar

vorstellen, wieder in Europa zu produzieren.

„Man könnte die Schuhe dann

jeweils nahe am Verkaufsort herstellen.“

Auch Salomon will künftig

durch neue Verfahren sehr lokal produzieren

lassen. „Die Umsetzung erfolgt

schon heuer Schritt für Schritt in

Frankreich“, erklärt Baumgartner.

Viel geforscht wird auf dem Materialsektor.

Dominik Baumgartner

sieht den Trend in Richtung immer

leichterer Schuhe mit guter Dämpfung

– „aber ohne den Fuß in eine vorgeformte

Position zu zwängen.“ Auch

On-Geschäftsführer Marc Maurer

geht davon aus, dass die Materialien

noch flexibler und anpassungsfähiger

werden: „Nicht der Läuferfuß soll sich

dem Schuh anpassen – sondern der

Schuh punktgenau dem Fuß.“

Nr. 1; Februar / März 2017

69


MATERIAL

IM SCHAUFENSTER:

DER SCHNELLE

„ZWEITSCHUH“

Wettkampfschuhe können–

über ihren angestammten

Einsatzzweck hinaus – im

Training dabei helfen, den

Fuß stärker zu machen.

Die Verlockung im Geschäft ist

groß, denn mit der bloßen Hand

spürst du es beim Aufheben: Dieser

Schuh ist leichter als alle anderen!

Der Unterschied zwischen

einem Stabilschuh und einem ultraleichten

Wettkampfschuh kann

tatsächlich über 100 Gramm betragen

– und das ist schon eine

ganze Menge.

Aber Vorsicht: Die „Leichtigkeit

des Seins“ hat ihren Preis

– denn sie geht auf Kosten der

Dämpfung, die bei Wettkampfschuhen

viel schwächer ausfällt.

Um Gewicht zu sparen und damit

beim Abdruck vom Boden nicht zu

viel Energie über die Dämpfung

verloren geht.

Das heißt aber auch: „Für

den täglichen Gebrauch sind

Wettkampfschuhe nicht geeignet“,

weiß Matthias Weissl von

Gigasport in Graz – „aber als

Zweitschuh sind sie durchaus zu

empfehlen, weil dem Fuß dann

nicht jede Arbeit abgenommen

wird und man ihn so stärker

macht, als wenn man immer mit

dem gleichen Schuh läuft.“

Für die Wahl des richtigen

Wettkampfschuhs gilt aber: Gewicht

ist nicht das einzige Kriterium!

Man sollte immer auch die

Wettkampflänge einberechnen.

Auf langen Läufen kann fehlende

Dämpfung zu schnellerer Ermüdung

der Muskulatur führen – da

löst sich dann der Gewichts-Vorteil

schnell in Luft auf.

ADIDAS

ADIZERO BOSTON 6

Das bodennahe Profil dieses leichten

Laufschuhs für Wettkampf und

Training sorgt für einen dynamischen

und agilen Antritt. Mit seiner reaktionsfreudigen

boost-Dämpfung garantiert

der Adizero Boston auch auf

langen Strecken ultimative Energierückgabe

und hohen Tragekomfort.

Das Torsion®-System sorgt für zusätzliche

Stabilität, und dank der Außensohle

aus Continental-Gummi hast

du selbst auf rutschigem Untergrund

optimalen Grip.

PREIS (UVP): € 139,95

WEB: www.adidas.at

ASICS

GEL-DS-RACER 11

Mit diesem federleichten Wettkampfschuh

kannst du deine Bestzeiten in

Angriff nehmen. Die Stabilisierungstechnologie

in der Mittel- und Außensohle

sorgt auch gegen Ende

des Marathons für einen effizienten

Laufstil. Die Magic-Sole-Technologie

im Vorfußbereich bietet hohe Atmungsaktivität

und gewährleistet den

Temperaturausgleich. Das weiche

Mesh-Obermaterial und die nahtlose

Verarbeitung sorgen zudem für einen

hohen Tragekomfort.

PREIS (UVP): € 120,–

WEB: www.asics.at

FOTOS: istock, Hersteller

70

SPORTaktiv


8 NEUE WETTKAMPF-MODELLE

HOKA ONE ONE

CLAYTON 2

Der Clayton 2 M ist ein sehr dynamischer

Trainings- und Wettkampfschuh

für alle Distanzen. Die Pro2Lite-Technologie

sorgt für maximalen Antrieb

ohne Komfortverlust. Außerdem gewähren

der Early-Meta-Rocker und

eine RMAT®-Zwischensohlenkonstruktion

ein agiles und dennoch geschmeidiges

Laufgefühl. Die neuen

Obermaterialien verbessern den Halt

im Vorfußbereich.

PREIS (UVP): € 150,–

WEB: www.hokaoneone.eu

INOV8

ROAD TALON 240

Der Road Talon 240 wurde für schnelle

Läufe bei unterschiedlichsten Straßenverhältnissen

entworfen. Er ist ein

reaktionsschneller und dennoch extrem

sanfter Straßenlaufschuh. Die

Powerflow-Mittelsohlen-Konstruktion

sorgt für eine deutlich bessere Dämpfung

und eine effektivere Energierückgewinnung

als herkömmliche Zwischensohlen.

Der Schuh wiegt nur 240

g und ist mit seiner 4-mm-Sprengung

ein flexibler und reaktionsschneller

Schuh, der hohes Tempo erlaubt und

dabei Komfort, Schutz und Unterstützung

bietet.

PREIS (UVP): € 130,–

WEB: www.inov-8.com

MIZUNO

WAVE EKIDEN

Designed für beste Performance – das

ist das Prädikat des Wave Ekiden. Die

neue G3-Außensohle mit ihrer außergewöhnlichen

Kombination aus spitzen

und flachen Spikes sorgt für hervorragenden

Grip und Flexibilität,

vermehrt nun auch im Vorfußbereich.

Perfekter Halt im Mittelfuß- und mehr

Freiheit im Vorfußbereich sind weitere

Benefits. Sein Gewicht? Nur 155

Gramm!

PREIS (UVP): € 130,–

WEB: www.mizuno.eu/de

ON

CLOUDRACER

Beim Cloudracer wurde das Prinzip

des Bandagierens eines Athletenfußes

an seinen kritischen Stellen ins

Design des Oberschuhs übertragen.

Das heißt: Das leichte Skelett-Netzgewebe

wird durch ein spezielles

Taping-System verstärkt – mehrere

Bänder halten und stützen den Fuß.

Mit 18 niedrig profilierten Cloud-

Tec-Dämpfungselementen bietet der

Cloudracer ein direktes Laufgefühl.

PREIS (UVP): € 139,95

WEB: www.on-running.com

SALOMON

S/LAB SONIC 2

Ein präziser und geschmeidiger Laufschuh

für Straßenlaufwettkämpfe.

Vom Fußaufsatz bis zum Abdruck

sorgt er für eine mühelose Abrollbewegung

und verbessert somit deine

natürliche Lauffähigkeit. Dank der

dünnen, verschweißten Schaftkonstruktion

in Kombination mit der stark

rückfedernden „Energy Cell+“-Dämpfung

sorgt er für ultimative Performance.

Salomons Sensifit-Schaftkonstruktion

sorgt für eine nah am Fuß

liegende Passform. So wird die eingesetzte

Energie in maximalen Vortrieb

umgesetzt.

PREIS (UVP): € 140,–

WEB: www.salomon.com

SKECHERS

GOMEB SPEED 4

Der GOMeb Speed besticht als

ultraleichter (196 Gramm) und schneller

Wettkampfschuh für alle Athleten,

die mit Leichtigkeit zu neuen Bestzeiten

laufen wollen. Herausragend: Die

stützende Dupont-Delrin-Speed-Platte

im Mittelfußbereich ermöglicht einen

direkten Bodenkontakt für ein dynamisches

Laufgefühl.

PREIS (UVP): € 129,95

WEB: www.goskechers.com

Nr. 1; Februar / März 2017

71


MATERIAL

AB INS GELÄNDE

Grobe Stollen, guter Halt – das

zeichnet Trailrunning-Schuhe

aus. Diese Spezialisten geben

dir auf unbefestigtem Untergrund

die nötige Sicherheit.

Zurück zur Natur: Dieser Trend

zeigt sich seit Längerem auch

beim Laufen. Die Zahl der Trailrunning-Bewerbe

und Bergläufe

steigt, immer mehr Läufer wollen

nicht nur auf der Straße unterwegs

sein. „Jeder, der regelmäßig

läuft, sollte zwischendurch immer

wieder einen Ausflug ins Gelände

unternehmen“, rät auch Matthias

Weissl von Gigasport in Graz.

„Weil es eine ganz andere Belastung

für den Fuß ist, weil man im

Gelände viel konzentrierter ist

als auf der Straße und die Schritte

bewusster setzen muss.“ Dazu

braucht es dann aber auch Schuhe,

die dafür geeignet sind.

Wichtig ist vor allem ein guter

Halt im Schuh. Viele Modelle

wie etwa der Cloudventure Midtop

von On sind auch höher geschnitten,

um dem Sprunggelenk

mehr Stabilität zu geben. Ebenso

wichtig ist die Sohle: Sie soll im

unwegsamen Gelände guten Grip

bieten, aber auch auf hartem Untergrund

gut zu laufen sein. Die

Sohlen bei Trailrunning-Schuhen

sind grobstolliger als bei Straßenschuhen

– dafür fällt die Dämpfung

geringer aus.

IM SCHAUFENSTER:

ASICS

GEL-FUJIATTACK 5

Mit dem Gel-Fujiattack 5 kannst du

auch die härtesten Geländestrecken

mit hohem Tempo bewältigen. Zügig

bergauf laufen, sicher bergab und rasant

um die Kurven – dieser Schuh ist

auch auf langen, anspruchsvollen oder

womöglich sogar extraharten Trails ein

superverlässlicher Partner.

PREIS (UVP): € 120,–

WEB: www.asics.com

DYNAFIT

ALPINE PRO

Der 300 Gramm leichte Schuh verspricht

Komfort, Vielseitigkeit und Schutz. „Alpine

Rolling“ erhöht die Laufdynamik

und sorgt für ein gleichmäßig geschmeidiges

Abrollverhalten. Die 8-mm-Sprengung

garantiert hohe Unterstützung in

anspruchsvollem, abwechslungsreichem

Gelände. Eine in die Sohle integrierte

Carbonplatte schützt die Füße von unten.

Die diagonale Verstärkung an der

Ferse sorgt für präzisen Halt. Und Vibram®

Megagrip verspricht besten Grip

bei jeder Witterung.

PREIS (UVP): € 155,–

WEB: www.dynafit.com/at

FOTOS: Dynafit, Hersteller

72

SPORTaktiv


8 NEUE TRAILRUNNING-MODELLE

LA SPORTIVA

AKYRA

Der Akyra ist speziell für Ultratrails

und Ultramarathons konzipiert. Für

die natürliche Abrollbewegung beim

Laufen sorgt das exklusive „Trail Rocker“-System

sowie die „TPU MicroLite

Skeleton“- Applikation. EVA sorgt für

eine ausreichende Dämpfung, während

sich die FriXion-XT-Sohle ihren Weg

durch jedes Terrain bahnt.

PREIS (UVP): € 155,–

WEB: www.lasportiva.com/de

MERRELL

AGILITY PEAK FLEX

Der neue Trailrunning-Schuh von

Merrell überzeugt mit seiner Flex-

Connect-Sohle, mit intensivem Bodenkontakt

und perfektem Halt. Die

skelettartigen Noppen lassen dem Fuß

Bewegungsfreiheit in alle Richtungen.

Wie beim natürlichen Abrollen, können

die Zehen und der Vorderfuß Unebenheiten

umgreifen und für perfekten Grip

sorgen. Die Hyperlock-Ferse bietet festen

Halt, und das atmunsaktive Mesh

ermöglicht auch bei wärmeren Temperaturen

ein optimales Fußklima.

PREIS (UVP): € 140,–

WEB: www.merrell.com

ON

CLOUDVENTURE

Der Cloudventure ist ein leichter Trailrunning-Schuh

mit vollem Dämpfungsschutz.

Das neue Profil greift selbst bei

anspruchsvollen Bedingungen und unterstützt

einen schnellen Aufstieg. Die

intelligente CloudTec-Dämpfung ermöglicht

sicheres Bergablaufen – und

funktioniert dennoch auch bestens auf

der Straße. Mit dem Cloudventure kann

man also vom Berg runter bis ins Tal und

dann direkt vor die Haustür sprinten.

PREIS (UVP): € 159,95

WEB: www.on-running.com

SALOMON

S-LAB SENSE ULTRA

Der S-Lab Sense Ultra ist der ultimative

Schuh für Ultralangstreckenathleten. Er

liefert die optimale Balance zwischen

Laufgefühl, Sicherheit und Schutz.

Dank Endofit-Technologie sitzt der

Schuh wie eine zweite Haut, ist aber

auch besonders atmungsaktiv. Und

auch der Grip überzeugt: Conta grip mit

Premium-Wet-Traction-Gummi ist mehr

als eine einfache Technologie. Damit

kommst du auch auf nassem Untergrund

schnell voran.

PREIS (UVP): € 180,–

WEB: www.salomon.com

SKECHERS

GOTRAIL

Der GOTrail ist ein Schuh mit wasserabweisender

H2GO-Membrane sowie

mit einer griffigen Laufsohle für alle

Gelände- und Witterungsbedingungen.

Er besticht auch durch nahtloses,

ultraleichtes, schnelltrocknendes und

atmungsaktives Obermaterial – und

durch seine reflektierenden Details.

PREIS (UVP): € 109,95

WEB: www.goskechers.com

VIKING

APEX II GTX

Gefertigt aus speziellem Mesh-Material

und vollgepackt mit modernsten

Technologien, ist der Apex II GTX superleicht

mit 297 Gramm. Das Mesh ist

robust, schnelltrocknend sowie höchst

atmungsaktiv und wurde an Schlüsselstellen

engmaschiger gewoben.

Sein einfach zu bedienendes Zwei-Wege-Verschlusssystem

gestattet eine

schnelle Anpassung, die GORE- TEX®-

Extended-Comfort-Technologie sorgt

für 100 Prozent trockene und optimal

klimatisierte Füße, die EVA-Zwischensohle

für ideale Dämpfung von Stößen.

PREIS (UVP): € 179,95

WEB: http://strongviking.com/de

Nr. 1; Februar / März 2017

73


SAALFELDEN LEOGANG, SALOMON UND SPORTaktiv LADEN ZUM

Trailrunning-Tage 2017

in Saalfelden Leogang

TERMIN: 23. bis 25. Juni 2017

DAS PROGRAMM:

Freitag, 23. Juni:

• Ankunft und Ausgabe der Starterpakete

• Abendlauf mit Markus Kröll und Sabine Kozak

Samstag, 24. Juni:

• Ausgabe der SALOMON-Testschuhe und

SUUNTO-Trainingscomputer

• Warm-up und Laufkoordination mit

Lauftrainer Günther Schernthaner

• Auffahrt mit der Gondel auf den

Asitz, Trailrunning in zwei oder

drei Leistungsgruppen

• Wellness-Nachmittag im Krallerhof und

Auswertung der SUUNTO-Laufdaten

• Videovortrag von Markus Kröll

Sonntag, 25. Juni:

• Morgentrail mit Markus Kröll und

Sabine Kozak

• Ausklang mit Wellness im Krallerhof

Zielgruppe: Trailrunning-Einsteiger/-innen

und ambitionierte Hobbyläufer/ -innen.

Teilnehmerzahl: ist auf 20 limitiert!

IM PREIS INKLUDIERTE LEISTUNGEN:

• 2 Nächte im Vier-Sterne-Superior-

Wellnesshotel „Der Krallerhof“ in

Leogang inkl. Frühstück, Mittagsbuffet &

Abendwahlmenü, Nachmittags snacks und

ausgewählten alkoholfreien Getränken

• Begrüßungspaket mit SPORTaktiv-Buff-Band

und SIXTUS-Sport-Paket

• Laufbetreuung durch SALOMON-Proficoaches

sowie Markus Kröll und Sabine Kozak

• Testmöglichkeit von SALOMON-Laufschuhen

und der SUUNTO Spartan Ultra

SPORTaktiv-Campversicherung der

NÜRNBERGER für drei Tage (Wert: € 10,98)

PACKAGE-PREIS: P. P. € 318,–

(Einzelzimmerzuschlag € 10,– pro Tag)

ANMELDEN:

bis spätestens 20. Mai 2017

unter dem Kennwort „SPORTaktiv

per E-Mail an office@krallerhof.com

oder per Tel.: +43 (0) 65 83/82 46-0

DAS HOTEL: Du übernachtest im Vier-Sterne-

Superior-Wellnesshotel „Der Krallerhof“, der

in Leogang auf einem sonnigen Hochplateau

liegt. Das Hotel bietet einen 2.500 m² großen

SPA-Bereich mit Blick in die Bergwelt sowie

eine ausgezeichnete Küche.

krallerhof.com

Top-Trailrunner Markus

Kröll (li.) ist im Camp

wieder euer Guide; und

auch Laufcoach Sabine

Kozak (re.) ist wieder

mit von der Partie.

SALOMON

S-LAB SENSE ULTRA

Der ultimative Schuh

für Ultra-Athleten

bietet optimale Balance

zwischen

Laufgefühl und

Schutz.

SPORTaktiv-Buff-

Tuch im Wert

von € 15,–

DAS TESTMATERIAL:

SALOMON S-LAB

ULTRA 5 SET

Damit kannst du die

wichtigsten Dinge

eng am Körper

tragen.

SUUNTO SPARTAN ULTRA

Hochentwickelte Multisport-GPS-Uhr

mit farbigem

Touchscreen, Kompass

und barometrischer

Höhenmessung.

DAS GIBT’S GESCHENKT

Eine Dose

PANACEOim

Wert von € 39,90

TOP

ANGEBOT

3 Tage Geländelaufen,

Coaching, Übernachtung

im 4*S Hotel

„Der Krallerhof“ u. v. m.

um

€ 318,–

FOTO: Sportalpen TVB Saalfelden-Leogang, Salomon, Krallerhof, Jonathan Wyatt


EXKLUSIVEN TRAILRUNNING-ERLEBNIS IN DEN KRALLERHOF

UNSERE TRAILRUNNING-TAGE sind

schon Tradition – und auch heuer

gibt es wieder dieses exklusive Erlebnis:

Vom 23. bis 25. Juni dreht sich in

Saalfelden Leogang alles ums Geländelaufen.

So gestaltet, dass Einsteiger

genauso wie Fortgeschrittene davon

profitieren.

Als prominenter und kompetenter

Guide führt – nachdem im Vorjahr

kurzfristig Jonathan Wyatt eingesprungen

war – wieder Salomon-Topathlet

Markus Kröll durch die Trailrunning-Tage.

Ebenfalls wieder mit

dabei ist Sabine Kozak: Die Spitzenathletin

aus dem „Salomon Running

Team“ ist unter anderem auch Laufcoach

beim (rein weiblichen) Laufclub

261 in Klagenfurt.

Ein Highlight für sich ist die Trailrunning-Region

Saalfelden Leogang,

die von einem Streckennetz aus Trailrunning-

und Nordic-Walking-Routen

mit 120 km Gesamtlänge durchzogen

ist. Für Fortgeschrittene gibt es auch

zwei Höhenstrecken und eine Berglaufstrecke.

Die erfahrenen Trainer begleiten

dich beim Event auf den besten

und abwechslungsreichsten Routen.

Last but not least: Unser Quartiergeber

ist auch 2017 wieder „Der Krallerhof“

– das auf einem Hochplateau in

Leogang gelegene Vier-Sterne-Superior-

Wellness hotel. Im Exklusivpreis von

€ 318,– für diesen 3-Tage-Event sind

zwei Übernachtungen, Verpflegung,

Testmaterial u. v. m. inkludiert. Alle Details

zu den Trailrunning-Tagen von

Saalfelden Leogang, Salomon und

SPORTaktiv findest du im Kasten links.

Ein guter Tipp: Schnell anmelden – es

sind nur 20 Plätze frei!

AB INS GELÄNDE!

EXKLUSIV-ERLEBNIS FÜR 20 SPORTaktiv-LESER/-INNEN:

drei Trailrunning-Tage in Saalfelden Leogang mit dem

Salomon-Topbergläufer Markus Kröll.

Nr. 1; Februar / März 2017

75


RUN ALLSPORT SPECIAL

LIVE DABEI

SERIE

SPITZ ...

SIE NENNEN SICH BEIDE „HÖCHSTE MARATHONS“

IHRER LÄNDER: Der „Zugspitz Rock the Top“ in

Deutschland und der „Pitz Glacier Adventure

Trail“ in Österreich. Welcher ist härter?

Schöner? Schneller? Ein Ländermatch.

Hat mir wer Beton in die Laufschuhe

gegossen? Irgendwie

ist nach fast 40 Kilometern

die Spritzigkeit in den Beinen

nicht nur verloren gegangen – sie

hat sich in eine tonnenschwere Trägheit

verwandelt. Die Erdanziehung

scheint hier, zweitausend Meter über

dem Meeresspiegel mitten in den Ostalpen,

besonders stark zu sein. Die

Schritte sind kurz geworden, die Muskeln

müde. Und das Gelände? Wird

immer steiler. Zwar sind es nur noch

drei Kilometer bis ins Ziel. Diese

schrauben sich aber weitere 500 Höhenmeter

in den Himmel. Als wären

die bisher absolvierten 3.000 nicht

schon genug gewesen. „Jetzt hast es

gleich g’schafft“, feuert mich ein

freundliches Gesicht bei der letzten

Verpflegungsstation bei der Knorrhütte

an. Dieses „es“ ist im konkreten

Fall der Marathon auf die Zugspitze,

dem mit 2.962 Metern höchsten Gipfel

Deutschlands. „Scott Rock the Top“

übertitelt sich der Trailrun deshalb

nicht unpassend, unterlegt mit dem

stolzen Hinweis, der „höchste und

härteste Marathon in Deutschland“

zu sein.

Für Österreich trägt der „Pitz Glacier

Adventure Trailmarathon“ im

Pitztal diese Auszeichnung. Auch dort

fressen die zu absolvierenden Höhenmeter

die Konditions- und Krafttanks

in den Muskeln leer. Und doch gibt es

Unterschiede. Liefern wir uns also

dem Vorwurf des Äpfel-mit-Birnen-Vergleichs

aus – und lassen bei einem

hochsubjektiven Ländermatch

die beiden Trailrun-Superlativstrecken

gegeneinander antreten.

FRÜHE FÜHRUNG ÖSTERREICH

Der deutsche Kandidat reißt gleich zu

Beginn einen 0:1-Rückstand auf. Sich

„härtester Marathon Deutschlands“

zu nennen und dann die ersten 37 Kilometer

ausschließlich über österreichischen

Boden verlaufen zu lassen,

ist, na ja, sagen wir: kreativ! Sich tiefer

ins Tirolerische vorzugraben als im

Richtung Süden immer enger werdenden

Pitztal, das geht dagegen kaum.

Ganz hinten, in Mandarfen, überkommt

einen leicht das Gefühl, dass

hier die Welt zu Ende ist. Ein alpiner

Kessel, der eine geniale Kulisse für einen

Trailrun abliefert.

Und der „Glacier Adventure“ lässt

einen gleich zu Beginn wissen, dass er

es ernst mit einem meint: Auf den ersten

fünfeinhalb Kilometern geht es

gnadenlose 2.400 Höhenmeter die

Nordseite des Mittagskogels bergauf,

wobei die letzten Meter bis zur Scharte

noch dazu durch recht grobschlächtiges

Geröll führen. Oben wird man dafür

mit einer sensationellen Aussicht

belohnt. Man kann nicht nur bis zur

Zugspitze rüberwinken, sondern ist

mit 3.070 Metern hier auch um ein paar

FOTOS: Pitztal Trail/Sportograf, Zugspitz Rock the Top/Sportograf

TEXT: Klaus Molidor

Höfler

76

SPORTaktiv


... ODER PITZ?

Meter höher als der höchste deutsche

Marathonpunkt: 2:0 für Österreich!

Und es geht in ähnlicher Tonlage

weiter, denn das erste Drittel beim

„Rock the Top“ ist zwar nett, kann

aber mit der Pitztaler Konkurrenz

nicht mithalten. Nach dem Start in

Ehrwald warten gleich einmal tausend

Höhenmeter durch den Wald hinauf

auf den Grünen Ups und runter

zum westlichen Wendepunkt in

Lähn. Nach 22 Kilometern folgt dann

die erste echte Härteprüfung: der Anstieg

zur Biberwierer Scharte. Knapp

über 1.000 Höhenmeter geht es in

nicht enden wollenden Serpentinen

einen Schuttkegel hinauf. Am Ende

steht man auf 2.000 Metern Seehöhe –

und drückt sich zur Belohnung ein

lauwarmes Gel zwischen die Lippen.

STEIGEISEN AUSPACKEN

Beim „Pitz Alpine Glacier Trail“ werden

die Läufer nach acht Kilometern

mit einem Treffen mit dem Namenspatron

belohnt. Auch wenn es

nur eine kurze Traverse übers ewige

Eis ist: Die Querung des Gletscherfelds

gehört in die Kategorie „extravagant“.

Das kann nicht jeder Lauf bieten.

Auch der Trail auf die Zugspitze

nicht. 3:0 für Pitz!

Dafür hat man also vorschriftsmäßig

die Grödel mit in den Laufrucksack

gepackt. Am Checkpoint rauf mit

den Schmalspursteigeisen und drüber

über den Gletscher, bevor es auf

der anderen Seite von der Braunschweigerhütte

– der höchstgelegenen

Unterkunft auf dem Europawanderweg

Nr. 5 (2.759 m) – durch

unwegsames, steiles Gelände wieder

zurück Richtung Mandarfen geht.

DEUTSCHLAND HOLT AUF

Und drüben auf der Zugspitze? Auch

da passiert man eine Hütte des deutschen

Alpenvereins, die Coburger

Hütte, bevor es weiter zum malerischen

Seebensee und auf die Ehrwalder

Alm geht. Das war’s dann aber mit

der Idylle. Was sich im Winter unter

dem Namen „Panorama-Abfahrt“ als

schwarz markierte Piste von der Issentalkopfbahn-Bergstation

über zwei

Kilometer elegant ins Tal hinunterschlängelt,

ist im Sommer in die andere

Richtung eine Quälerei der Sonderklasse.

Die Wadeln und Oberschenkel

brennen mittlerweile lichterloh. Der

Panoramaabfahrt ist das egal. Immer

noch eine Kurve weiter geht es, immer

noch ein bisserl steiler wird es, bevor

endlich der Sicherheitszaun erreicht

ist und sich das Gelände wieder beruhigt

und niederlegt. Aber nur kurz.

Es wird zunehmend wieder hochalpin.

Über das Feldernjöchl läuft

man entlang schöner Singletrails in

Begleitung eines atemberaubenden

Gipfelpanoramas sowie über eine

kurze, stahlseilversicherte Kletter-

Nr. 1; Februar / März 2017

77


TRAILRUNNING

Unser Mann

fürs Grobe

KLAUS HÖFLER ist Redakteur

der Kleinen Zeitung und begeisterter

Freizeitsportler.

Als SPORT aktiv-„Mann fürs

Grobe“ ist er ständig unterwegs

auf der Suche nach

ungewöhnlichen sportlichen

Herausforderungen.

Den P42 „Pitz Alpine Glacier Trail“

(42,3 Kilometer, 3.100 Höhenmeter)

hat Höfler bereits 2015 in 8:15

Stunden absolviert (9. Platz); den

„Scott Rock the Top“-Zugspitzmarathon

(43,5 Kilometer, 3.965 Höhenmeter)

2016 in 9:11 Stunden

(111. Platz).

Das nächste Zugspitz-Marathon-Wochenende

findet am 22./23. Juli

2017 statt; die nächste Auflage

des „Pitz Alpine Glacier Trail“

vom 4. bis 6. August 2017.

WEB: www.zugspitz-trailrunchallenge.com;

www.pitz-alpine.at

steig-Passage zum „Gatterl“.

Einen spektakuläreren

Ort für einen Grenzübergang

gibt es

nicht. Zwischen

den 2.400 Meter

hohen Gatterlköpfen

und dem hohen

Kamm informiert

eine schönbrunngelbe

Tafel über den

Beginn des deutschen

Staatsgebiets. Das hochverdiente

1:3!

DIE MUSKELN SIND GAGA

Durch eine karge Steinwüste

führt ein nur schwer erkennbarer

Wanderweg Richtung

Knorrhütte. Die zu Testzwecken

ausgeführten Trailrunningschuhe

des Hauptsponsors

Scott scheinen tatsächlich wie

gemacht für die schroffen Felsbrocken,

die sich einem hier,

auf dem legendären Zugspitz-

platt, ohne Pause in den Weg legen.

Guter Grip, stabiler Halt und eine angenehme

Dämpfung, die es dringend

braucht – denn die Muskeln sind

längst gaga. Dabei warten jetzt noch

die letzten Kilometer ...

Drüben im Pitztal büßen die Läufer

dagegen gerade ihre letzten Sünden

ab. Der steile, die zweite Runde

einleitende Anstieg von Madarfen hinauf

zum Rifflsee hat schon ausreichend

Kraft geschluckt; die Strecke

zurück zum Plodersee, vor allem aber

der nicht enden wollende Abschnitt

entlang des Fuldaer Höhenwegs nach

hinten zum Taschachhaus saugen die

letzten Reserven aus den Ober- und

Unterschenkeln. Dazu begleitet einen

das Wissen, dass man das ganze Tal

wieder zurück hinaus nach Mandarfen

laufen muss.

Da braucht es nach all den Gletscher-Strapazen

einen starken Kopf.

Nicht umsonst gibt es mittlerweile

eine abgeschwächte Variante des Glacier-Trails,

bei der man sich den Mit-

FOTOS: Pitztal Trail/Sportograf, Zugspitz Rock the Top/Sportograf

24H-LAUF IN IRDNING

RUND UM

DIE UHR

Am 30. Juni und 1. Juli findet

in Irdning (St) wieder der

größte Ultralauf-Event

Europas statt.

DER 24-STUNDEN-LAUF in Irdning

ist seit vielen Jahren als das Highlight

in der Ultralaufszene bekannt. Speziell

die Staffelbewerbe, die auch „gewöhnlichen“

Hobbyläufern einen Start ermöglichen.

Alle, die keine Extremsportler

sind, können mit einem

Team teilnehmen, dabei Spaß am Laufen

haben und das einmalige Erlebnis

über die 24 Stunden genießen.

Los geht es am 30. Juni um 19 Uhr

mit dem 24-Stunden-Bewerb. Am 1.

Juli um 7 Uhr nehmen dann die

12-Stunden-Läufer die Strecke in Angriff.

Die Kids- und Teeniestaffeln legen

um 13 Uhr los. Um 19 Uhr ertönt

schließlich für alle die Zielsirene.

Die spezielle Stimmung beflügelt

viele zu Höchstleistungen – da wundert

es nicht, dass Irdning den Zu-

schlag für die die Ultralauf-WM 2019

bekam. Aber auch der Nachwuchs

kommt nicht zu kurz: So findet im

Rahmen des Events auch der Landmarkt-Schülerlauf

statt, der zu einem

der größten Nachwuchslaufbewerbe

der Steiemark gewachsen ist: Im letzten

Jahr waren über 700 Schüler mit

dabei.

ALLE INFOS: www.24h-lauf.at

FOTO: 24h-Lauf Irdning

78

SPORTaktiv


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Val di Fiemme, Trentino

ALL YOU HAVE TO DO

IS

RUN

„Traumhaft schön“, „beinhart“: Beide Prädikate treffen auf

die Strecken der Alpinmarathons im Pitztal (oberes Bild) und

jenem unter der Zugspitze (unteres Bild) absolut zu.

LA SPORTIVA® is a trademark of the shoe manufacturing company “La Sportiva S.p.A” located in Italy (TN)

tagskogel-Anstieg – und damit 500

Höhenmeter in des Gesamtbilanz – ersparen

kann und stattdessen eine

Doppelrunde hinauf zum Rifflsee zu

absolvieren hat.

EIN ZWEITES CORDOBA

Das alles kann aber das Schlusskapitel

des Marathons auf die Zugspitze nicht

toppen. Auch wenn es noch einmal

richtig steil wird, die Geröll- und

Steinmassen längst jede Form von

Vegetation verscheucht haben, es

durch Restfelder von Altschnee geht

und die Quälerei einfach kein Ende

nehmen will: Das Finale des „Scott

Top the Rock“ ist grandios – egal, ob es

ganz rauf zum Gipfelkreuz geht oder

das Wetter die Läufer „nur“ bis zur

SonnAlpin-Station durchlässt. Die

Zugspitze schafft den Anschlusstreffer

– nicht mehr. 3:2 für Österreichs

höchsten Marathon. Cordoba lebt!

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konzipiert für große Distanzen, garantiert er

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Nr. 1; Februar / März 2017

79


RUN EVENT

DER PITZ ALPINE GLACIER TRAIL

LAUFEN AM DACH TIROLS

Ob professioneller Trailrunner, Straßenmarathonläufer oder Laufeinsteiger:

Bei allen punktet das Tiroler Pitztal mit einem ganzheitlichen Trailrunningangebot.

Der „Pitz Alpine Glacier Trail“

(PAGT) gilt in der Laufszene

mittlerweile als einer der anspruchsvollsten

und landschaftlich

schönsten Trailrunningevents Österreichs.

Heuer findet er von 4. bis 6. August

statt, fünf unterschiedliche Distanzen

stehen dabei zur Auswahl

(siehe Kasten). Ein „Alleinstellungsmerkmal“

ist die Gletscherüberquerung

bei den Distanzen „P42“, „P85“

und „P100“. Auf Letztere sind auf 100

Kilometern mehr als 6.700 Höhenmeter

zu bewältigen.

Keine Frage, dass diese Königsdistanz

nur für eine kleine Zielgruppe

bestimmt ist. Es zeigt sich aber auch,

dass die unterschiedlichen Distanzen

durch die schönsten Landschaftsabschnitte

des Pitztales den Ehrgeiz wecken.

Viele Teilnehmer starteten einst

mit dem „P15“ und arbeiteten sich

dann über die Jahre hoch.

Auch für Begleitpersonen und Familien

ist der Event äußerst attraktiv:

Die „kleeblattförmige“ Streckenführung

erlaubt es, Teilnehmer mehrmals

anzufeuern und hautnah mitzufiebern.

Passend zur familiären

Atmosphäre wird Kindern der „Kid’s

Trailrun“ in Mandarfen geboten.

DIE „GANZJAHRESDESTINATION“

Als erste Region Österreichs punktet

das Pitztal mit markierten Trailrunningstrecken

und ist dabei eine der

wenigen Ganzjahresdestinationen

für Trailrunner. Acht Strecken mit

insgesamt 120 Laufkilometern sind

beschildert – das ist rund ein Drittel

der fürs Trailrunning geigneten Steige

und Pfade. Die Routen sind jeweils

mit Schwierigkeitsgrad, Höhenmetern,

Distanz sowie einer Richtzeit

ausgewiesen. Den perfekten Überblick

verschafft eine interaktive Karte

mit GPS-Tracks zum Downloaden sowie

ein Gratis-Folder.

Schon im Tal bewegt man sich auf

etwa 1.700 Metern und Richtung Gletscher

wird die Luft immer dünner –

daher ist das Pitztal auch für ein Höhentraining

optimal geeignet. Im

Sommer stehen den Läufern sogar

permanente Labestationen zur Verfügung:

Die beteiligten Hütten und Almen

versorgen die Sportler kostenlos ,

etwa mit alkoholfreiem Hefebier und

diversen anderen Köstlichkeiten.

Die Fakten zum Event

Alle Bewerbe des 5. Pitz Alpine

Glacier Trail von 4. bis 6. August

• P15: Einsteiger-Bewerb über 15 km

• P26: Trailrunning über 26 km

• P42-Glacier: Marathon mit 3.000

Höhenmetern und Gletschererlebnis

• P42-Rifflsee: Homogeneres Profil

als der Glacier, toller Gletscherblick

• P85: Ultra-Traillauf über 85 km,

Start um 3:30 Uhr früh

• P100 Salomon-Ultra: Der Königs-

Bewerb mit 100 km und rund 6.700

Höhenmetern.

Ab P26 werden Punkte für den Ultra

Trail du Mont Blanc angerechnet.

ALLE INFOS: www.pitz-alpine.at

FOTOS: Pitztal Alpine Glacier Trail

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Nr. 1; Februar / März 2017

81


RUN HOTSPOT

„ROCK THE TOP“ – BEI DER

ZUGSPITZ TRAILRUN CHALLENGE

GRENZENLOS ÜBER TRAUMTRAILS LAUFEN – DAMIT LOCKT AM 22./23.

JULI die Tiroler Region Zugspitz Arena. Deutschlands höchsten Berg,

die Zugspitze, laufend zu erklimmen, ist dabei buchstäblich der Höhepunkt,

aber nicht alles, was das Eventwochenende zu bieten hat. Vielmehr

stehen bei der „4. SCOTT ROCK THE TOP – Zugspitz Trailrun Challenge“

für jedes Können und jeden Geschmack passende Läufe parat.

MIT EINEM ZIEL AUF FAST 3.000 METERN HÖHE begeistern der spektakuläre

Marathon sowie der Berglauf. Beide starten am Samstag, dem

22. Juli in Ehrwald in Tirol. Der Berglauf ist 16 Kilometer lang, hat 2.195

Höhenmeter im Anstieg und führt über die Staatsgrenze quasi auf direktem

Weg auf den Zugspitz-Gipfel. Der Marathon ist 43,5 Kilometer

lang, wobei bis zum Gipfel 3.965 Höhenmeter zu bewältigen sind.

Kurzdistanz (ca. 10 km) und Halbmarathon finden dieses Jahr auf

neuen Strecken statt.

WEB: www.zugspitzarena.com

FOTOS: Zugspitz Trailrun Challenge/www.wisthaler.com

82

SPORTaktiv


Nr. 1; Februar / März 2017

83


MATERIAL

IM SCHAUFENSTER: 8 LAUFSHIRTS UND -HOSEN

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FUZE X SS TOP + FUZE 7/8 TIGHT

Das Kurzarm-Lauftop bietet Läuferinnen

höchsten Tragekomfort und Stil.

Die Kombination aus Raglan- und integrierten

Ärmeln und die speziell

versetzten Nähte sorgen für höchstmögliche

Bewegungsfreiheit.

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passt sich optimal an den Körper an

und der breite Hosenbund sorgt beim

Trainieren oder Laufen für zusätzlichen

Tragekomfort.

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WINGTEC SHIRT +

PERFORMANCE SHORTS

Die Schnittführung und die Wirkweise

von CEPs „Smart Wingtech Stripes“ im

Wingtech Shirt regen sensomotorisch

zu einer besseren Körperhaltung an.

Das erleichtert das atmen und lässt

dich effizienter laufen.

Die Kompressions-Shorts bieten eine

anatomische Passform, einen druckfreien

Bundabschluss, flache Nähte

und integrierte Seitentaschen – kurz:

Sie sind ein Must-have für höchste

Performance und Tragekomfort.

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WEB: www.cepsports.at

LÖFFLER

RUNNING TOP MESH +

RUNNING ¾ TIGHTS STORMY

Das ärmellose Running Top aus sehr

leichtem, schnell trocknendem Material

kommt aus Löfflers eigener Strickerei

in Ried im Innkreis.

Die Tights mit frechem Print und einer

praktischen Schlüsseltasche passen

perfekt dazu und runden das Outfit

für Läuferinnen ab.

PREIS (UVP): € 29,99/€ 59,99

WEB: www.loeffler.at

BROOKS

STEADY SHORT SLEEVE + SHERPA 7

Das Shirt mit Lichtschutzfaktor 50+

besteht aus speziellem, thermoregulierendem

Material, während Mesh im Rückenbereich

für frische Luft sorgt.

Die Shorts sind mit praktischen Taschen

ausgestattet, in denen man Handy,

Energieriegel, Karten und Schlüssel

sicher transportieren kann – und das

alles in einem klassischen Design.

PREIS (UVP): € 49,95/€ 54,95

WEB: www.brooksrunning.com

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SONIC T + RAPID SHORT

Das Shirt verfügt über zwei Faser-

Technologien: „HeiQ Adaptive“ verbessert

die Anpassungsfähigkeit

der Shirts an klimatische Bedingungen

und steigert so die Performance;

„HeiQ Glide“ macht das Material auf

der Innenseite glatter und geschmeidiger,

wodurch ein Aufreiben der

Haut vermieden wird.

Die Shorts sind ideal für lange Traildistanzen.

Die Innenhose besitzt keine

Nähte und ist etwas länger als die

äußere Short, womit sie sich an die

wechselnden Wetterbedingungen bei

langen Bergläufen anpassen lässt.

PREIS (UVP): € 89,–/€ 119,–

WEB: www.lasportiva.com/de

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PERFORMANCE-T + HYBRID SHORT

Das Laufshirt ist für Leistung konzipiert.

Die Vorderseite besteht aus einem

schnell trocknenden Hightech-Gewebe,

das schützt. Den Rücken überzieht ein

höchst atmungsaktives Netzgewebe,

das angenehm kühl hält.

Die Hybrid-Shorts haben eine duale

Funktion: die ultraleichten, luftigen

Außenshorts sind aus schnelltrocknendem

Fasergewebe gemacht, die angenehmen

Innen-Tights bieten mit ihrer

speziellen Tasche einen sicheren Platz

fürs Handy.

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FOTOS: Hersteller

84

SPORTaktiv


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und luftig, dass es dich wie eine Brise

umweht und mit einem trockenen und

frischen Tragegefühl verwöhnt.

Das Material der Shorts ist ebenfalls

extrem leicht. Es besitzt eine

feuchtigkeitsabweisende Funktion

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nach außen abgeleitet. Ein neues

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Bewegungen mit.

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Schlüsselstellen Brust und Rücken

kühlt, wenn man schwitzt und wärmt,

wenn man friert.

Die Shorts arbeiten mit dem gleichen

leistungssteigernden System wie das

Shirt, und warten mit zusätzlicher

Partialkompression auf. Diese eingearbeiteten

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Vorteile der Kompression mit einer

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Nr. 1; Februar / März 2017

85


RUN SPECIAL

ANDREA HUSER ÜBER ...

SPASS

DIESE FRAU IST DIE HÄRTE.

Ihren Titel als Mountainbike-Europameisterin ließ sie links liegen, um stattdessen der

Reihe nach in anderen Sportarten in die Weltspitze vorzustoßen. Niemand konnte

Andrea Huser zu einer Profikarriere bewegen. Weil die Schweizer

Ausnahme-Athletin nur eins haben möchte: ihren Spaß.

TEXT: Axel Rabenstein

Andrea, in unseren Interviews

sprechen wir normalerweise mit einem

Athleten oder einer Athletin. In diesem

Fall ist es so, als sprächen wir mit fünf

Sportlerinnen auf einmal. Als was

würdest du dich selbst bezeichnen?

Ich denke, ich bin Ausdauersportlerin.

Schnell war ich nie. Aber wenn’s

lange dauert, gehöre ich immer zu den

Besten. Und am liebsten laufe ich. Aber

nicht auf der Straße, das finde ich langweilig.

Ich liebe es, ewig lange durch die

Natur zu rennen.

Hast du dich in deiner Kindheit auch

schon so gerne bewegt?

Jaja, das ging früh los. Früher bin

ich aber vor allem Skigefahren und

habe viel Konditionstraining gemacht.

In der Jugendgruppe bin ich dann erste

Rennen gefahren, kam in den Junioren-Kader

und meine Trainer waren der

Ansicht, ich hätte das Zeug zum Profi.

In dem Alter waren mir andere Sachen

aber wichtiger.

Nämlich?

Hauptsache kein Spitzensport! Das

war mir zu ernst. Ich fand Snowboarden

viel cooler. Dann stand ich mit den

Jungs auf der Piste und habe Zigaretten

geraucht. Meistens war ich eh mit den

Buben unterwegs, mit denen konnte

ich mich am besten austoben.

Wenn man deine Karriere als solche

bezeichnen möchte, hat sie Ende der

Die Ausdauerkönigin

ANDREA HUSER (43) wurde am 11.

Dezember 1973 in Alt St. Johann

(Ostschweiz) geboren.

Einige ihrer sportlichen Erfolge:

• 2002 MTB-Europameisterin im

Marathon. Sie gewann weitere internationale

MTB-Rennen, ließ sich

aber nicht zu einer Profikarriere

bewegen.

• 2009 siegte sie beim Neujahrsmarathon

in Zürich.

• In den Folgejahren gewann sie

zwei Mal den „Inferno-Triathlon“ im

Berner Oberland.

• 2012 gewann sie den Swiss Olympic

Gigathlon und finishte als Dritte

bei der EM im Wintertriathlon.

• Seit Herbst 2013 blieb sie bei 17

Ultratrail-Läufen siegreich; beim

Swiss Iron Trail im August 2016 ließ

sie sogar den schnellsten Mann

hinter sich.

Andrea Huser arbeitet als Pflegefachfrau

in der Berner Reha-Klinik,

ist ledig und lebt in Sigriswil am

Thuner See.

WEB: www.facebook.com/

andrea.huser.5

90er mit dem Mountainbiken begonnen.

Wie bist du dazu gekommen?

Das Biken hat mir schon Spaß gemacht

damals, ich hatte Talent und bin

1997 meine ersten Rennen gefahren.

Obwohl mich Wettkämpfe nie besonders

interessiert haben. Profi wollte ich

nicht werden, das erschien mir alles zu

verbissen. Aber ich habe immer wieder

gewonnen, dann kamen die Sponsoren

und plötzlich war ich Europameisterin

im MTB-Marathon.

Bei deinem EM-Sieg 2002 hast du die

spätere Serien-Weltmeisterin

Gunn-Rita Dahle stehenlassen. Warum

hast du diesen Sport nicht zu deinem

Beruf gemacht?

Bei einem Sturz hatte ich mir 2003

einen Wirbel gebrochen. Das war natürlich

eine Zäsur. Danach hängte ich noch

ein Jahr als Profi dran, wurde WM-Vierte

und gewann sonst eigentlich jeden

Marathon, den ich in der Schweiz und

Europa fuhr. Die Trainer wollten natürlich,

dass ich weitermache. Ich hatte

aber mehr erreicht, als ich mir je zu

träumen gewagt habe. Und so war es

einfach okay für mich!

Im Jahr 2004 bist du nach Sigriswil an

den Thuner See gezogen. Hat dich der

See dazu inspiriert, mit dem Triathlon

zu beginnen?

Erst einmal war es immer ein

Traum von mir, ins Berner Oberland zu

FOTOS: Mammut Archiv | Thomas Senf, Andrea Huser

86

SPORTaktiv


Andrea Huser ist bei

Ultra-Trailläufen mitunter

schneller als

der beste Mann. Dabei

genießt sie, wie

sie sagt, bloß die

Freiheit in der Natur:

„Profisport war mir

immer zu verbissen“,

erklärt die Schweizer

Ausdauerkönigin.

Nr. 1; Februar / März 2017

87


INTERVIEW

Wo immer und

in welcher Ausdauersportart

sie

auch an den Start

geht – Andrea

Huser ist (fast)

immer als erste

im Ziel. Hier beim

„The North Face

Lavaredo Ultra

Trail“ in den italienischen

Dolomiten.

ziehen. Hier wollte ich schon seit meiner

Jugend wohnen. Die Gruppe der

drei Berge Eiger, Mönch und Jungfrau

ist überwältigend schön. Dazu der herrliche

See. In dieser Region hatte ich zu

jeder Jahreszeit fantastische Möglichkeiten,

sportlich aktiv zu sein und meine

Freiheit inmitten der Natur zu genießen.

Im Jahr 2006 bist du beim „Inferno-Triathlon“

auf Anhieb Zweite geworden.

Wie kam es dazu?

Ich wollte eine Grenzerfahrung

machen. Erst geht es 3,1 Kilometer

durch den Thuner See. Dann werden 97

Kilometer auf dem Rennrad sowie 30

Kilometer auf dem Mountainbike zurückgelegt.

Am Ende geht’s auf einen

Berglauf über 25 Kilometer. Insgesamt

kommen 5.500 Höhenmeter zusammen.

Das hat mir großen Spaß gemacht.

Du kamst noch zwei weitere Male als

Zweite ins Ziel. 2011 und 2012 hast

du diesen Triathlon schließlich gewonnen.

Da hat dich dann schon der

sportliche Ehrgeiz gepackt …

Ja, das stimmt. Nachdem ich dreimal

Zweite war, wollte ich natürlich

auch mal gewinnen.

So wie beim Neujahrsmarathon 2009

in Zürich. Den hast du gewonnen,

warst sogar einige Tage Inhaberin der

Jahresweltbestzeit. Marathonlaufen

hat dich dann aber nicht weiter interessiert?

Auf einer Straße zu laufen hat mir

nicht viel gegeben. Dafür habe ich den

Gigathlon für mich entdeckt, eine Kombination

aus Inline-Skaten, Fahrradfahren

und Laufen. Beim ersten Mal wollte

ich es nur ausprobieren, aber es lief super

und hat riesigen Spaß gemacht.

Also habe ich 2012 am Swiss Olympic

Gigathlon teilgenommen, ein Rennen

über sechs Tage quer durch die Schweiz.

Müssen wir erwähnen, dass du gewonnen

hast?

Naja, es ist halt die Sache mit der

Ausdauer. Das liegt mir irgendwie …

Ehe wir die Leser mit all diesen Wettkämpfen

langweilen, machen wir noch

einen kurzen Stopp beim Wintertriathlon.

Was hat es damit auf sich?

Da wird Crosslauf, Mountainbiken

und Skilanglauf zu einem Wettkampf

zusammengefasst. Ein Bekannter von

mir hat einen Wettkampf in Sigriswil

organisiert. Da haben auch viele internationale

Profis teilgenommen.

Gewonnen hast trotzdem du …

Das stimmt. Damit habe ich mich

dann für die Europameisterschaft qualifiziert.

Und wie lief das so?

Ich wurde Dritte, habe den Wintertriathlon

aber nicht weiter verfolgt.

Weil mir das Laufen auf Trails einfach

am meisten Spaß macht. Darauf konzentriere

ich mich nun seit einigen Jahren.

Wir haben das mal nachgelesen: Seit

2013 bist du 3.488 Wettkampfkilometer

auf Trails gelaufen. Was ist so

schön daran, dass du davon nicht genug

kriegst?

Weil es so einfach ist! Du schnürst

die Schuhe und schon kann’s losgehen.

Ich kann abschalten, mir die herrliche

Landschaft ansehen … das gibt mir ein

besonderes Freiheitsgefühl. Natürlich

hast du mal Krämpfe, kämpfst gegen

Müdigkeit oder Übelkeit. Aber dann

steckst du dir einfach das Ziel, den

nächsten Berg zu erreichen. Und schon

bist du wieder motiviert.

Von Frühling bis Herbst 2016 hast du

monatelang alle zwei Wochen einen

Lauf mit mehr als 100 Kilometer absolviert.

Geht das nicht an die Substanz?

Oh nein, ich könnte das dauernd

machen. Auf so einem Ultratrail

kommst du einfach in den Flow. Und

viel Regeneration habe ich noch nie gebraucht.

Zuletzt hast du den Swiss Iron Trail gewonnen.

Das waren 200 Kilometer mit

11.500 Höhenmetern in 35:00 Stunden.

Schläft man da auch mal?

Ich habe natürlich gegen die Müdigkeit

gekämpft, mich auch kurz auf

einem Stein niedergelassen und eine

Minute die Augen zugemacht. Aber geschlafen

habe ich nicht.

Und am Ende hast du sogar den Gesamtsieg

gefeiert. Jimmy Pellegrini,

der schnellste Mann, kam eine halbe

Stunde nach dir ins Ziel …

Naja, der Pellegrini ist sicher kein

schlechter Ultraläufer. Je länger es dauert,

desto größer werden allerdings die

Chancen für eine Frau. Und in diesem

Fall ist es mir wohl besser ergangen als

dem Jimmy.

Aber Andrea, denkst du dir nicht

manchmal, du hättest nicht doch besser

Profi werden sollen? In irgendeiner

dieser Sportarten?

Ach, wenn ich mir die Profis so ansehe,

da hat man so viel Druck! Und verliert

die eigene Lockerheit aus den Augen.

Nationalmannschaft, Weltmeisterschaften,

Olympische Spiele … da hört

für mich der Spaß auf. Ich brauche das

einfach nicht.

Und was sind die nächsten Projekte?

Trails laufen! An der Ultratrail

World Tour teilnehmen. Das Ganze mit

schönen Reisen verbinden. Den Ultratrail

Mont Blanc würde ich gerne mal

gewinnen. Ich denke, das Potenzial

dazu hätte ich.

Das denken wir auch. Und dann?

Egal … Hauptsache, ich habe Spaß

dabei.

FOTO: The North Face Lavaredo

88

SPORTaktiv


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BAUERFEIND

SPORTS COMPRESSION

SOCKS RUN

Diese Socken sind speziell auf

die Bedürfnisse von Ausdauersportlern

ausgerichtet. Die

spürbare Kompression verbessert

die Durchblutung in den

Beinen, vermindert Muskelvibrationen

und beschleunigt die

Regeneration. Ihr leichtes, atmungsaktives

Material wirkt

angenehm auf der Haut.

Das macht sie zum idealen

Begleiter auf langen Strecken

– beim Laufen oder

auch im Radsport.

PREIS (UVP): € 49,–

WEB:

www.bauerfeind-sports.com/de

CEP

CEP ULTRALIGHT RUN

SOCKS

Die Socken bestehen aus ultraleichtem

und extra dünnem

Funktionsgestrick,

das mit einem minimal

gepolsterten Fußteil

eine perfekte Passform

bietet. Der Material-Mix

sorgt für optimale

Feuchtigkeitsableitung

und eine verbesserte

Kühlung bei höchster

Haltbarkeit. Außerdem

verfügen die

Socken über CEPs

bewährte „medi

compression“ für

eine verbesserte

Leistungs- und Regenerationsfähigkeit.

PREIS (UVP): € 54,90

WEB: www.cepsports.at

SALOMON

EXO CALF LONG

Die EXO Wadenkompressionsstützen

kombinieren

eine einzigartige, mit

Wabenmuster versehene

TPU-Lage mit Lycra, um eine

bessere Unterstützung

der Muskulatur zu ermöglichen

und die Durchblutung

zu fördern. So kannst

du länger laufen und dich

schneller erholen. Mit dem

Stretch-Komfort von Lycra

hältst du deine Waden bei

jedem Wetter warm.

PREIS (UVP): € 25,–

WEB: www.salomon.com

X-BIONIC

EFFEKTOR COMPETITION

MAN

Die Kompressionssocken für einen

erfolgreichen Wettkampf.

Sie steigern die Leistungsfähigkeit

der Muskulatur und wirken

kühlend an der Wade. Mit der

maximalen X-BIONIC® Partialkompression®

holst du das Beste

aus deiner Kondition, optimierst

die Wadendurchblutung

und sorgst für eine bessere Sauerstoff-

und Nährstoffaufnahme

im Muskel.

PREIS (UVP): € 59,–

WEB: www.x-bionic.at

Nr. 1; Februar / März 2017

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MATERIAL

IM SCHAUFENSTER: 8 LAUFJACKEN

Die Sonne versteckt sich, der Wind bläst? Kein Problem mit diesen neuen, feschen Ausrüstungsteilen.

ASICS

FUZEX PACKABLE JACKET

Die ultraleichte Laufjacke für Damen

lässt sich bequem und äußerst

platzsparend verstauen, sodass

sie problemlos auf allen Laufrunden

und zu Trainingseinheiten mitgenommen

werden kann. Beim

Aufwärmen oder nach schweißtreibenden

Einheiten schützt die

Fuzex-Jacke vor dem Auskühlen.

PREIS (UVP): € 90,–

WEB: ww.asics.at

NEW BALANCE

TRINAMIC JACKET

Die Trinamic Jacket maximiert deine

Leistung mit einer adaptiven Passform

und der NB Flex X Technologie für optimale

Bewegungsfreiheit. Lasergeschnittene

Perforationen ermöglichen

eine erhöhte Atmungsaktivität, wenn

sich dein Workout aufheizt. Reflektierende

Nähte an den Handgelenken und

an der Hüfte sorgen für Sicherheit auch

in der Dämmerung.

PREIS (UVP): € 140,–

WEB: www.chrissports.eu

LÖFFLER

JACKE WINDSHELL

Die sehr leichte Löffler-Windjacke besteht

aus angenehmem, winddichtem

Material. Sie lässt sich auf ein minimales

Packmaß komprimieren, ist mit einer

praktischen Schlüsseltasche sowie Reflektoren

ausgestattet.

PREIS (UVP): € 99,99

WEB: www.loeffler.at

DYNAFIT

ULTRA LIGHT 3L JACKET

Das bloß 130 Gramm wiegende Leichtgewicht

ist eine wasserdichte, atmungsaktive

Ultrarunning-Jacke aus

dreilagigem Dynashell-Material. Durch

den Dreiviertel-Reißverschluss lässt sie

sich schnell überziehen – dieses Detail

spart außerdem Gewicht. Die Jacke ist

komplett mit geklebten Nähten, Reflektionsstreifen

und elastischen Bündchen

ausgestattet.

PREIS (UVP): € 240,–

WEB: www.dynafit.com

LA SPORTIVA

TASK HYBRID JACKET

Die leichte Jacke für Damen und Herren

eignet sich hervorragend für den

schnellen Gipfelsturm im Frühling.

Durch die dreilagige Konstruktion ist

höchste Performance garantiert. Die

Primaloft-Isolierungbietet bietet ein

Plus an Wärme im Rumpfbereich, die atmungsaktive

Innenschicht sorgt für den

schnellen Abtransport der Feuchtigkeit

und die wasserabweisende Schicht außen

für einen leichten Wetterschutz.

PREIS (UVP): € 149,–

WEB: www.lasportiva.com/de

ON

WEATHER JACKET

Die ultraleichte On-Laufjacke schützt

vor Wind und Kälte. Die Kapuze

schmiegt sich dem Kopf perfekt an,

ohne den Sichtbereich einzuschränken.

Oberkörperschutz, eine multifunktionale

Tasche, 360-Grad-Lüftung und

das gewichtssparende Ripstop-Material

machen die Jacke zum perfekten Begleiter

für einen Lauf bei jedem Wetter.

PREIS (UVP): € 239,95

WEB: www.on-running.com

FOTOS: Hersteller

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SPORTaktiv


SALOMON

S-LAB LIGHT JKT

Ihr dehnbares Material und das „Motionfit

Design“ sorgen dafür, dass die Salomon-Jacke

jeder Bewegung einfach

folgt. Sie ist minimalistisch konzipiert

und vor allem auf Leichtigkeit ausgelegt,

schützt dabei gut vor Wind. Eine

geschmeidige Taillenkonstruktion sorgt

für eine körpernahe Passform. Bei Wind

Wind heult, hält ihn das Pertex® Material

in Schacht.

PREIS (UVP): € 150,–

WEB: www.salomon.com

X-BIONIC

STREAMLITE RUNNING JACKET

Für die kühleren Tage hat X-Bionic die

Streamlite Running Jacket entwickelt –

ein Leichtgewicht mit nur 120 Gramm.

Durch die in der Jacke verarbeitete

symbionic® Superlite Membran wird

ein optimales Körperklima gefördert,

das weniger an den Energiereserven

zehrt. Die gewonnene Energie kann für

Höchstleistungen eingesetzt werden.

PREIS (UVP): € 199,–

WEB: www.x-bionic.at

ULTIMATE GRIP CONCEPT

Nr. 1; Februar / März 2017

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SPORTaktiv UND DIE THERME LOIPERSDORF LADEN INS NEUE LAUFCAMP EIN!

ERFOLGREICH LAUFEN

UND REGENERIEREN

Der Neuzugang unter den SPORTaktiv-Camps kann sich sehen lassen:

Gemeinsam mit der steirischen Therme Loipersdorf laden wir im

September zum 1. Laufcamp ein. Guides sind die kenianischen Profis des

„run2gether“-Teams. Und Österreichs erfolgreichster Olympiasportler

Felix Gottwald zeigt den Weg zu mentaler Stärke – und ins Ziel.


DAS

ANGEBOT:

Bereit, Grenzen zu überschreiten?

Wer ein persönliches Laufziel erreichen

möchte, sollte sich den

7. bis 10. September gleich vormerken:

Gemeinsam mit der Therme Loipersdorf

laden wir dann nämlich zum

1. SPORT aktiv-Leser-Laufcamp ein.

Grund zur Vorfreude auf das

neue Camp im Laufparadies Loipersdorf

geben die Experten, die die Teilnehmer

betreuen. Es sind dies die Profis

des kenianisch-österreichischen

„run2gether“-Teams. Die Kenianer

erreichen bei Marathons regelmäßig

Spitzenplätze und laden seit Jahren

Hobby- und Freizeitläufer zum

gemeinsamen Lauferlebnis ein. Nur

Mut zur Herausforderung: Die Profis

passen sich beim Laufen an das Leistungslevel

ihrer Gäste an.

Einen Abend und den darauffolgenden

ganzen Tag gestaltet Österreichs

erfolgreichster Olympiasportler

Felix Gottwald. Seit Jahren

begeistert der ehemalige Nordische

Kombinierer mit Seminaren in der

4 Tage/3 Nächte im

betreuten Laufcamp

ab

€ 474,– !

Therme Loipersdorf – nun gibt’s die

Chance für Läufer, seinen Weg zu

mentaler Stärke für sich zu entdecken!

Infos und Tipps für die perfekte

Marathonvorbereitung, Ernährung,

richtiges Dehnen und Mobilisieren

liefern der 5-fache Marathon- & 5-fache

Halbmarathon-Staatsmeister Roman

Tramoy-Weger und die Sportphysiotherapeutin

Kerstin Petz.

„LEBENSTHERME“ –

GÖNN DIR DAS!

Loslassen, erleben, stärken: Die „Lebenstherme“

der Therme Loipersdorf

ist Ort für Erholung, Spaß und Regeneration

– darum gibt es während des

Camps genügend Zeit, um das hochmineralisierte

Thermalwasser und

die verschiedensten Saunen zu genießen.

Jeder Läufer, unabhängig vom

Leistungsniveau, ist im 1. SPORTaktiv-Laufcamp

richtig. Also: Motivation

spüren und gleich anmelden!

Das SPORTaktiv &

Loipersdorf

Laufcamp 2017

TERMIN: 7.–10. September (Do.–So.)

in Loipersdorf, Steiermark

TEILNEHMER: 30–60

ZIELGRUPPE: Läufer jedes Leistungsniveaus

PROGRAMM:

• Gemeinsames Laufen mit dem kenianisch-österreichischen

„run2gether“-Team

in Leistungsgruppen

• Mentalworkshop & gemeinsamer Trainingstag

mit Felix Gottwald (Donnerstagabend

& Freitag)

• Vortrag zum Thema Trainingsplan,

richtiges Dehnen und Ernährung

mit Roman Tramoy-Weger & Kerstin Petz

• Testmöglichkeit von ON-Laufschuhen und

professionelle Laufanalyse

• Regenerieren und entspannen in der

Therme Loipersdorf

IM PREIS ENTHALTEN SIND:

• 3 Übernachtungen in einem der direkt

angeschlossenen 4*-Hotels oder Pension/

Hotel-Garni bzw. Privatzimmer der Region

• Vollpension

• Teilnahme am viertägigen Laufcamp-

Programm mit Thermeneintritten

SPORTaktiv-Campschutz powered by

Nürnberger für die Dauer des Camps

DIE TOPPREISE FÜR SPORTaktiv-LESER:

ab € 636,– p.P. (4*-Hotel)

ab € 519,– p.P. (Pension/Hotel-Garni)

ab € 474,– p.P. (Privatzimmer)

Aufpreis für Einzelzimmer: ab € 10,– p.N.

ANMELDUNGEN:

Therme Loipersdorf

Thermalquelle Loipersdorf GmbH & Co KG

8282 Loipersdorf, Thermenstraße 152

unter www.therme.at/laufcamp

Tel.: 0 33 82/82 04-0

E-Mail: info@therme.at

Anmeldefrist: 31. 7. 2017

Laufschuhe aus der aktuellen On-Kollektion

können im Camp getestet werden.

FOTOS: Therme Loipersdorf, Thomas Polzer

Nr. 1; Februar / März 2017

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RUN SPECIAL

WETTKAMPF-

LAUFEN

HOCH VIER

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SPORTaktiv


Florian Holzmann beim

Großglockner-Berglauf:

„Du lernst, auf deinen

Körper zu hören.“

STARTSCHUSS FÜR DIE EVENTSAISON! Auch das Jahr

2017 wartet wieder mit Laufbewerben für jeden Geschmack

auf. Ob Straße, Berg oder Gatsch; ob lang, kurz oder steil.

Zum Lustholen fürs Wettkampfjahr – und als Einstimmung

in die Eventvorstellungen auf den nächsten Seiten:

Vier ebenso persönliche wie subjektive Plädoyers für

vier unterschiedliche Bewerbs-Konzepte von smart bis hart.

TEXT: Klaus Molidor

Die Laufsaison lugt schon

frech ums Eck und pfeift die

Sicherheitsnadeln zum

Dienst. Auch 2017 werden

sich wieder zigtausende Laufbegeisterte

mit den vier spitzen Dingern

eine Startnummer ans Shirt heften,

um bei einem Laufbewerb mitzumachen.

Vom kleinen Dorflauf bis zum

Megaevent.

Ein guter Grund, einen Blick auf

vier Veranstaltungen – und vier unterschiedliche

Laufkonzepte zu werfen.

Vom schnellsten Halbmarathon

des Landes bis zum Herbstklassiker

über die volle Distanz, vom Höhenmeter-Hochgenuss

auf Österreichs

höchstem Berg bis zum Hardcore-Hindernis-

und Gatsch-Event. Gemeinsam

mit vier Freizeitläufern wollen

wir hier allen Lust machen, es auch

einmal zu versuchen. Möglichkeiten

dazu gibt es im Laufland Österreich

(und rundherum) wahrlich genug.

dann einmal komplett verirrt und als

ich zu Hause angekommen bin, standen

21 Kilometer auf der Uhr“, erzählt

Krug. Also brauchte er eine neue Herausforderung

– und hat die Distanz

verdoppelt.

Mittlerweile läuft Krug für den

Verein „Hurtig und Flink“ Erfolge ein

und ist auch im „Gigasport Running

Team“. Dort nennen ihn alle nur

„Vati“. Aus gutem Grund: „Fast alle aus

der Laufrunde könnten meine Kinder

sein“, lächelt Krug. Und der Vati ist

dem Laufsport richtig verfallen. Als

Fotograf ist Werner Krug auf der ganzen

Welt beruflich unterwegs – und

neben seiner Kamera hat er auch immer

seine Laufausrüstung im Gepäck:

Und es gibt auch keine Zeit, zu der er

nicht läuft: Wenn sich eine Zwei-Stunden-Einheit

untertags nicht unterbringen

lässt – kein Problem. „Ich laufe

oft auch erst um 1 Uhr Früh los.“

FOTOS: Großglockner Berglauf/Sportograf; Graz Marathon/Horst Viertbauer

MARATHON. Werner Krug (51) wird

den Graz Marathon 2016 bestimmt

nicht mehr vergessen: Er wurde steirischer

Marathonmeister in seiner Altersklasse

und blieb in 2:57:33 zum

ersten Mal unter der Drei-Stunden-Schallmauer.

Dabei hatte er vor

zwölf Jahren mit großen gesundheitlichen

Problemen zu kämpfen. Doch

das Laufen ließ er sich nicht nehmen:

14 Mal hat er die klassische Distanz

mittlerweile absolviert und Ende ist

keines in Sicht.

Die Lust an der Länge von 42,195

km hat der Grazer Fotograf aber komplett

zufällig entdeckt. „Ich wollte eigentlich

nur Halbmarathon laufen.

Beim Training dafür hab ich mich

Der Graz Marathon ist Werner Krugs

Heimrennen. 2016 blieb der Fotograf

zum ersten Mal unter 3 Stunden.

Nr. 1; Februar / März 2017

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WETTKAMPFLAUFEN

„Genusslauf“in wunderbarer Kulisse:

Natascha Marakovits beim

Wachau-Halbmarathon.

Der Erfolg in Graz passierte aber

eher zufällig. Normalerweise hat

Krug am Start eines Bewerbs immer

einen genauen Plan im Kopf, wie er

das Rennen angehen wird. „Diesmal

bin ich einfach drauflosgelaufen.“ Die

ersten Kilometer sehr, sehr schnell,

„und dann ist es einfach so gut gegangen,

dass es am Ende eben die Rekordzeit

geworden ist!“

HALBMARATHON. Seit 2016 ist der

Titel für den schnellsten „Halben“ Österreichs

wieder in der Wachau. Und

auch für Natascha Marakovits hätte

es der schnellste Halbmarathon ihrer

Läuferkarriere sein können. „Weil ich

aber 2016 auch den Berlin-Marathon

gelaufen bin, war der Halbe in der

Wachau eine Woche davor ‚nur‘ ein

Genusslauf“, sagt die Wienerin. „Eigentlich

schade, denn die Bedingungen

wären wirklich perfekt für eine

Bestzeit gewesen.“

Laufen ist für die Journalistin

eine Leidenschaft – die manchmal

aber auch Leiden schafft. „Wenn ich

harte Intervalle laufe, denk ich mir

oft: Warum tust’ dir das an?“ Die Antwort

gibt sie sich dann zu Hause unter

der Dusche. „Das Gefühl, auch nach

harten Trainings ist einfach großartig.“

Das Quälen, das Ausloten der

Grenzen reizt Marakovits.

Der Halbmarathon ist für sie die

ideale Distanz für diese Ambitionen.

Warum sie diesen besonders gern

auch in der Wachau läuft: „Ich liebe

diese Gegend, bin im Sommer auch

oft dort.“ Dazu kommt die schnelle

Strecke. Nur das Ende, die letzten eineinhalb

Kilometer vor dem Ziel in

Krems, mag sie nicht so sehr. „Da

läufst du erst aufs Ziel zu, biegst dann

noch einmal ab und rennst wieder

weg – psychisch der Hammer.“ So wie

ihr ist es über die Jahre vielen gegangen

– darum soll diese Schleife 2017

auch wegfallen und die Strecke im

Schlussabschnitt neu verlegt werden.

TRAILLAUF. Die Liebe, der Zufall und

der Reiz des höchsten Bergs des Landes

– das alles hat Florian Holzmann

(41) zum Großglockner-Berglauf gebracht.

Zu laufen hat der Salzburger

aus Werfen nämlich nicht aus eigenem

Antrieb begonnen. „Ich war

Rennradfahrer und mit meiner Statur

fürs Laufen eigentlich ungeeignet.“

Seine Freundin Gerhild war zu der

Zeit Langläuferin im Kärntner Landeskader,

hat die Ski nach dem Studium

ins Eck gestellt und zu laufen begonnen.

„Ihr zuliebe hab ich dann

halt auch damit angefangen“,

schmunzelt Holzmann. Mittlerweile

hat er zahlreiche halbe und ganze Marathons

bestritten und war auch fünfmal

als Läufer in einer Dolomitenmann-Staffel

mit dabei.

Den Glockner hatte er schon länger

im Auge; weil der Lauf aber immer

schnell ausgebucht ist, blieb der Fleck

auf seiner persönlichen Lauflandkarte

lange weiß. Bis 2016: „Ein Freund

war angemeldet und hatte ein Zimmer

gebucht. Sein Kumpel ist ihm

aber ausgefallen und so hab ich die

Chance genützt“, sagt Holzmann. Für

2017 hat er schon wieder genannt.

„Natürlich auch wegen der Natur. Das

Reizvolle am Lauf ist aber auch der

Rhythmuswechsel. Erst steigt es ein

wenig, dann stark, dann kommt eine

Traverse und am Ende geht es noch

einmal steil bergauf. Da musst du in

deinen Körper hineinhören und spüren,

was geht. Das hilft dann auch bei

den flachen Läufen weiter.“

Die Liebe zum Laufen ist geblieben,

die zur Freundin auch – mittlerweile

sind die beiden verheiratet und

Eltern eines Buben. Nur die Liebe

zum Gelände teilen sie noch nicht so

ganz. „Aber langsam findet Gerhild

auch Gefallen am Berglaufen ...“

ADVENTURE RUN. Schnell einmal

„Ja“ gesagt hat dagegen Helmut Schifrer.

Nach einem Volkslauf hatten

Freunde vom Biketeam Köttmannsdorf,

die Idee, beim Strongman Run in

Flachau zu laufen. „Da hab ich gar

nicht gewusst, was mich erwartet“,

sagt Schifrer, der von Beruf Bankdirektor

im Kärntner Völkermarkt ist.

Erst nach der Zusage hat er einmal

nachgeschaut, was ihn erwartet. „Da

bin ich dann einmal kurz erschrocken“,

sagt er mit einem Lachen. „Aber

wenn ich einmal etwas zusage, dann

ziehe ich das auch durch.“

Halbmarathons und Marathons

hatte er schon in den Beinen – da war

die Abwechslung mit Hindernissen

willkommen. „Die relaxte Atmosphäre

am Start hat mir irrsinnig getaugt“,

sagt Schifrer. Vorfreude regierte dort

– „und nicht scharrende Hufe wie bei

vielen Straßenläufen. Der Gatsch war

dann auch gar nicht schlimm. Und die

kühle Flussquerung war herrlich,

weil es an dem Tag 38 Grad hatte.“

Die „Wiederholungsgefahr“ stuft

Schifrer als groß ein. „Weil es Spaß

macht, wenn du von Hindernis zu

Hindernis läufst, unter Baumstämmen

durchrobben oder über einen

Container springen musst.“ Und weil

das Gefühl danach auch so gut ist.

„Ich bin schon bei vielen Bewerben gelaufen.

Aber wenn ich mir die Fotos

im Ziel anschaue, muss ich ehrlich sagen:

So einen Stolz hab ich noch nie

zuvor im Gesicht gehabt ...“

Helmut Schifrer war von Strecke und

Stimmung beim Strongman Run in

Flachau begeistert.

FOTOS: kk

96

SPORTaktiv


DAS KRONENJOCH KRÖNT

DEN SILVRETTARUN 3000

Hoch hinaus geht es beim 6. Silvrettarun 3000 am 14. und 15. Juli von Ischgl nach Galtür:

Die Marathonstrecke führt auf annähernd 3.000 Meter Seehöhe hinauf.

FOTOS: Silvrettarun 3000

Daten und Fakten zum

„Silvrettarun 3000“

TERMIN: 14. UND 15. JULI 2017

FREITAG: Kids Run, Pastaparty,

ab 17 Uhr Streckenbriefing

SAMSTAG: 8 Uhr: Start „Medium“ und

„Hard“; 10 Uhr: Start „Small“ für Läufer

und Nordic Walker

STRECKEN:

SMALL: 11,2 km/306 hm

MEDIUM: 29,9 km/1.482 hm

HARD: 42,195 km/1.814 hm

STARTGELD: Bei Anmeldung bis 31.

Mai gilt ein Frühbucherbonus: € 34,–

(Small); € 40,– (Medium und Hard);

ALLE INFOS UND ANMELDUNGEN:

www.silvrettarun3000.com

Der Name ist Programm: Der „Silvrettarun

3000“ am 14. und 15.

Juli führt nämlich tatsächlich

in Dreitausender-Regionen. „Höhepunkt“

ist das Kronenjoch auf 2.974

Metern, das zwischen Ischgl und

Galtür an der Grenze zwischen Österreich

und der Schweiz liegt. Mehr als

1.800 Höhenmeter bewältigen die Bergläufer

dabei auf einer Länge von

42,195 Kilometern – auch für Profis bedeutet

dies eine echte Herausforderung.

Natürlich geht es auch bei der 6.

Auflage des Silvrettaruns nicht nur

über die Marathondistanz, die hier den

passenden Beinamen „Hard“ trägt.

Auch „Medium“ und „Small“ haben die

Veranstalter im Programm. Alle drei

Bewerbe starten in Ischgl und enden in

Galtür. Die Einsteiger-Variante wartet

mit 11,2 Kilometern und 306 Höhenmetern

als Eckdaten auf. Auf der Medium-Strecke

sind 29,9 Kilometer und

1.492 Höhenmeter zu bewältigen. Die

mittlere Distanz führt durch das landschaftlich

beeindruckende Fimbatal

und bis hinauf zum Ritzenjoch auf fast

2.700 Metern Seehöhe.

POKAL FÜR DIE GRÖSSTE GRUPPE

Wie schon in den Jahren zuvor sind

neben den Einzelwertungen auch

Team- und Gruppenwertungen beim

Silvrettarun 3000 geplant. Der Unterschied

zwischen beiden: Beim „Team“

muss über jede Distanz ein Teilnehmer

antreten. Bei der Gruppenwertung

spielt die Streckenwahl keine

Rolle – die größte teilnehmende Gruppe

darf den Wanderpokal für sich beanspruchen.

Schon einen Tag vor den Erwachsenen

sind die Kinder dran: Sie können

am Freitag „Marathonluft“

schnuppern und am Kids Run auf drei

altersgerechten Routen laufen.

Noch ein Ansporn: Wer mitläuft,

tut beim Silvrettarun 3000 auch noch

Gutes. Pro Teilnehmer gehen nämlich

fünf Euro an die „Wings for Life“-

Stiftung.

Nr. 1; Februar / März 2017

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RUN HOTSPOT

FOTOS: ©StrongmanRun Flachau/Wildbild

98

SPORTaktiv


IST ER ZU STARK,

BIST DU ZU SCHWACH!

BEIM FISHERMAN’S FRIEND STRONGMANRUN IN FLACHAU ist neben einer

guten Kondition auch eine große Portion Humor gefragt. Weil allerlei

„gemeine“ Barrieren und Schikanen starke Männer und Frauen auf

der Strecke herausfordern – was bei vielen Teilnehmern traditionell auch

die kreative Ader weckt: Mitlaufen in ausgefallenen Kostümen hat (trotz

Sommerhitze) bei dem Spitzenevent im Salzburger Pongau Tradition.

AM 15. JULI IST 2017 „Strongman“-Tag in Flachau. Zwei Distanzen stehen

starken Männern und Frauen zur Auswahl – eine Runde mit 10 Kilometern

und 370 Höhenmetern oder derer zwei mit 20 Kilometern und 740 Höhenmetern.

Natürlich mit jeder Menge Hindernissen am Weg. Man kann als

Einzelkämpfer oder Team teilnehmen und rund um den Lauf bietet der

Event ein umfangreiches Rahmenprogramm. Wer sich der Challenge stellen

will, sollte nicht zögern, sondern sich schon einmal anmelden. Zur

Vorbereitung bleiben dann ja noch ein paar Monate Zeit.

INFOS UND ANMELDUNGEN: www.strongmanrun.at

Nr. 1; Februar / März 2017

99


AUFSTEIGER

ODER

TEST

APP-STURZ

RUN SPECIAL

WAS KANN DIE ...

NADA-APP?

Zugegeben: Die Chance, als 157.

beim Halbmarathon zur Dopingkontrolle

gebeten zu werden,

geht gegen null. Aber: Das Thema

ist auch für Leute von Interesse,

die keine Spitzensportler sind. Die

österreichische Anti-Doping Agentur

wie auch das deutsche Pendant

haben kostenlose APPs entwickelt.

Grund genug also für einen Test.

Wen außer Leichtathletik- oder

Rad-Profis soll aber nun eine Doping-APP

ansprechen?

WER BRAUCHT DIE DOPING-APP?

Zum einen betrifft es Trainer im

Nachwuchsbereich. Laut Studien

fühlt sich fast die Hälfte von ihnen

schlecht informiert über Medikamente

ihrer Schützlinge. Zum anderen

hat die gesundheitsgefährdende

Leistungssteigerung längst die Hobbysportler

erreicht. Eine der wenigen

TÄGLICH ERSCHEINEN SPORT-APPS für

unsere Smartphones. Fitnessprogramme

verschmelzen mit Social Media. Aber

wer braucht’s und was taugen diese

Tools? SPORTaktiv-Tester WOLFGANG

KÜHNELT bringt mit unverblümten Tests

Licht ins Dunkel. Diesmal wird es knifflig:

Was ist erlaubt und was verboten?

Zahlen, die aus dem deutschsprachigen

Raum dazu Auskunft gibt, zeigt

Alarmierendes: Im Jahr 2009 wurden

mehr als 1.000 Teilnehmer des

Bonn-Marathons befragt, ob sie vor

dem Start Schmerzmittel genommen

hätten. 62 (!) Prozent haben das bejaht,

fast die Hälfte von ihnen klagte

über Nebenwirkungen.

Klar ist allerdings auch:

Schmerzmittel ohne ärztliche Verschreibung

einzunehmen mag ungesund

sein, vielleicht sogar unfair. Die

meisten frei erhältlichen Mittel stellen

aber keinen Dopingverstoß dar.

BEWERTUNG

(5 Sterne Maximum)

NADA APP ÖSTERREICH

DESIGN:

BENUTZERFREUNDLICHKEIT:

NEUHEIT:

NETZWERK:

PREIS:

NADA APP DEUTSCHLAND

DESIGN: ( )

BENUTZERFREUNDLICHKEIT:

NEUHEIT: ( )

NETZWERK:

PREIS:

WAS IST VERBOTEN, WAS ERLAUBT?

Wie kann man nun sicher gehen, „sauber“

unterwegs zu sein? Die MedAPP

von NADA Austria (Download für

iPhone und Android unter www.nada.

at) bietet mit der Möglichkeit, den

Strichcode auf Medikamentenpackungen

zu scannen, rasche Info. Ich habe es

mit der halben Hausapotheke getestet,

funktioniert einwandfrei. Zusätzlich

kann man in einer Suchmaske Medikamente

und Substanzen eingeben

und erfährt dabei zum Beispiel, dass

Aspirin im Wettkampf erlaubt ist, Aspirin

Complex hingegen nur eingeschränkt.

Viel mehr kann die APP dann leider

nicht mehr, sie bietet Verlinkungen

zu den wenig spektakulären Instagram-

und Youtube-Präsenzen von

NADA Austria sowie zur internationalen

Verbotsliste, sowie zwei kaputte

Links zur Liste erlaubter Medikamente

und zur Facebook-Seite. News und andere

Infos gerade für den Amateurbereich

vermisst man in der APP.

ÖSTERREICH VS. DEUTSCHLAND

Interessant, dass beide Organisationen,

die kürzlich ihre intensive Zusammenarbeit

verkündeten, bei der

Gestaltung ihrer APPs komplett getrennte

Wege gingen. Die deutsche

NADA hat ihr Tool auch für die beiden

großen APP-Stores entwickelt, den

Download gibt es unter www.nada.de.

Eine alphabetische Liste samt

Suchfenster gibt umfangreich

Auskunft, auch über Themen wie

„Schmerzmittel“. Dazu gibt es einen

Zugang zur Kölner Liste, die

Nahrungsergänzungsmittel mit

einschließt, die Dopingsubstanzen

enthalten. Ein News- und ein Service-Bereich

mit vielen Downloads,

Videos und der Bestellmöglichkeit

von Info-Broschüren rundet das Angebot

ab. Auch wenn die praktische

Scan-Möglichkeit fehlt – in Summe ist

die deutsche APP unser Testsieger.

FOTOS: Wolfgang Kühnelt, istock

100


KLEINE ZEITUNG

GRAZ MARATHON

Der Herbstklassiker

am 7. und 8. Oktober 2017.

grazmarathon.at


RUN SPECIAL

31. VEITSCHER

GRENZSTAFFEL

LAUF

HOHE VEITSCH TRAIRUN

Ultra-Alpin-Marathon 54 km / 2060 Hm

2er und 3er Staffel 16,5/16,0/21,5 km

SAMSTAG

START

24.6.2017 9 UHR

Start

Ziel

www.grenzstaffellauf. com

HART, ABER

HERZLICH

Der Halbmarathon Hall-Wattens

in Tirol findet zum 11. Mal statt.

13. MAI. Die größte Sportveranstaltung

der Tiroler Region Hall-Wattens geht in

die 11. Runde. „Hart, aber herzlich miteinander

und gegeneinander laufen“ –

so lautet das Motto, das die Laufveranstalter

ausgeben. Alle Starter erwartet

ein schönes Panorama und eine interessante,

abwechslungsreiche Streckenführung

über Asphalt, Feldwege und

das Kopfsteinpflaster der Haller Altstadt.

Halbmarathon, Volks- und Staffellauf,

Kinderläufe und ein Nordic-Walking-Bewerb

werden angeboten.

www.halbmarathon-hall-wattens.at

DER MARATHON

OHNE GRENZEN

Der Radenci Marathon führt

durch Slowenien und Österreich.

20. MAI. Wenn im slowenischen Radenci,

wenige Kilometer vom steirischen Bad

Radkersburg entfernt, der Startschuss

fällt, dann werden rund 5.000 Läufer

den ältesten Marathon in Südosteuropa

in Angriff nehmen. Die Strecke verläuft

auch bei der 37. Auflage durch Slowenien

und Österreich – als Symbol der

Verbindung der Nachbarn diesseits und

jenseits der Grenze. Tipp: Wer sich bis

11. April anmeldet, spart € 10,–

beim Nenngeld und kann um

€ 28,– mitlaufen. INFOS:

www.maraton-radenci.si/en

HALBMARATHON

Halbmarathon Graz

Sonntag, 26. März 2017

Bewerbe:

- Sorger Halbmarathon (21,1 km)

- 14 km und 7 km Bewerb

- 3er Staffelbewerb

- Nordic Walking Bewerb (7km)

Info und Anmeldung:

www.graz-halbmarathon.at

Ermöglicht durch:

REKORDVERDÄCHTIG AUF

DEN SPUREN DES HOLZES

Der Holzstraßenlauf in St. Peter/Kbg. (St) ist für

viele Hobbyläufer der Fixpunkt im Sommer.

5. AUGUST. Der Radio Steiermark Holzstraßenlauf hat

sich längst unter den großen Laufveranstaltungen etabliert

und zählt jährlich zu den schönsten und beliebtesten

Läufen der Steiermark. Die Halbmarathonstrecke

ist nach IAAF- und AIMS-Vorgaben vermessen,

Rekorde werden damit international anerkannt. Start

und Ziel ist das Areal der Greimhalle. Von hier aus geht

es weiter durch den Ortskern St. Peter nach Mitterdorf

und Feistritz, vorbei an vielen sehenswerten Objekten

an der „Steirischen Holzstraße“.

INFO: www.holzstrassenlauf.com

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SPORTaktiv


KLEINE ZEITUNG

WÖRTHERSEE

HALBMARATHON

18. bis 20. August 2017

www.kaerntenlaeuft.at

Meine Kleine.

Meine Kleine.

Meine

Wörthersee

WO DER SPORT DIE NR. 1 IST


RUN HOTSPOT

AUGEN ZU UND DURCH!

IN DER SALZBURGER REGION HOCHKÖNIG bilden Almwiesen, Felsen und

Gipfel die spektakuläre Laufarena. Ganz besonders gilt das heuer an

den Tagen vom 2. bis 4. Juni: Denn da findet in der Bergwelt über Maria

Alm das Hochkönigman Trailrunning-Festival statt.

MIT DEM XCROSS RUN HOCHKÖNIG startet der Event. Bei diesem Funbewerb

über 6 Kilometer gilt es Kletterzäune zu überwinden, Traktorreifen

zu überpringen oder Wasserhindernisse zu durchlaufen. Schwitzen,

kämpfen, laufen und Spaß haben ist hier die Devise. An den

folgenden Tagen sind Ausdauer und Trittsicherheit gefragt, geht es

doch auf die Traillaufstrecken: Zur Auswahl stehen die Klassen „Endurance“

(85 km, 5.743 hm), „Marathon“ (47,4 km/3.156 hm) sowie der

„Speed Trail“-Bewerb (23,3 km/1.599 hm).

DER HOCHKÖNIGMAN zählt 2017 zum Österreichischen Trailrunning

Cup und damit zur größten Trailrunningserie Europas. Expo-Area, Side

Events und Partys runden das lange Hochkönigman-Wochenende ab.

ALLE INFOS UND ANMELDUNGEN: www.hochkoenigman.at

FOTO: Hochkönigman

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SPORTaktiv


Nr. 1; Februar / März 2017

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Österreichische Post AG Info.Mail Entgelt bezahlt

36.

34. INTERNATIONALER

RUN SPECIAL

Sonntag, 4. Juni 2017

ÜBER ACHT BRÜCKEN

MUSST DU GEHEN

Garantiert keinen Reinfall gibt es, wenn am

Tag der Arbeit in Leobersdorf (NÖ) wieder der

„Brückenlauf“ über die „Bäche“ geht.

GROSS UND KLEIN LAUFEN

ÜBER STOCK UND STEIN

In der Vorarlberger Gemeinde Lorüns steigt

heuer zum sechsten Mal der „Trailrun“.

2. SEPTEMBER. Der Trailrun Lorüns verdient seinen Namen

auch wirklich: Die Strecke führt nämlich zu 100

Prozent über Wald-, Schotter- und Wiesenwege. Es besteht

die Wahl zwischen dem „Easyrun“ über 7 Kilometer

und beim doppelt so langen „Trailrun“. Für Kinder

gibt es ebenfalls zwei Bewerbe (über 0,5 und 2 Kilometer),

zudem wird ein 3,5 Kilometer langer Nordic-Walking-Bewerb

ausgetragen. Die Sieger werden mit sportlichen

Gutscheinen belohnt, und dem schnellsten Team

beim Easyrun winkt ein Überraschungspreis.

Alle Infos: www.trailrun.cc

FOTO: Trailrun Lorüns

1. MAI/17. FORTUNA BRÜCKENLAUF. Dieser „Zehner“ steht für

viele schon fix in ihrem persönlichen Laufkalender! Die

10-km-Strecke (AIMS-vermessen) führt quer durch Leobersdorf

über alle acht Ortsbrücken: Mehr als 2.000 Läufer werden wieder

erwartet – und ein wahrer Hexenkessel mit Tausenden Fans an der

Strecke! Für Nordic Walker ist eine 5-km-Schleife reserviert, der

Güssinger Kinder-, Schüler- und Jugendlauf sowie der 3er-Staffellauf

runden das Programm ab. „Laufend“ helfen können die Teilnehmer

den Kindern im Sterntalerhof. Alle Finisher erhalten außerdem

den coolen Brückenlauf-Laufgürtel zusätzlich zum

ohnehin schon prallen Startsackerl. Für die schnellsten 250 Anmelder

gibt es ein Fitness-Paket. Am Vortag (Sonntag, 30. 4.) lockt

von 10 bis 15 Uhr „Bobby’s Sport-Laufmesse“ sowie der Läuferempfang

mit Kaiserschmarrnparty – diesmal in zünftiger Frühschoppen-Form

mit steirischer Blasmusik.

INFO UND ANMELDUNG: www.brueckenlauf.at

Raiffeisenbank Region Baden

Beim Laufhighlight am Staatsfeiertag geht’s für

2.000 Sportler über alle acht Leobersdorfer Brücken.

FOTO: Leobersdorfer Brückenlauf, Nesvadba

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SPORTaktiv


HÖCHSTLEISTUNG

UND HOCHGENUSS

Beim 8. Brixen Dolomiten Marathon am 1. Juli in Südtirol warten

einige Mühen, aber noch mehr Belohnungen auf die Teilnehmer.

FOTOS: Brixen Dolomiten Marathon

Running to the limits“ heißt das

Motto des Brixen Dolomiten Marathons.

Also frei übersetzt:

„bergauf laufen bis es nicht mehr

geht.“ Willenskraft, Disziplin und

monatelanges Training sind die Voraussetzungen,

um im Kampf gegen

den Berg zu bestehen. Auf 42 Kilometern

sind 2.450 Höhenmeter zu bewältigen.

Dennoch – oder vielleicht auch

deshalb – zieht dieser Bergmarathon

Hobbyathleten und Profis aus aller

Welt in seinen Bann.

Der Lauf besticht durch eine

wunderschöne Landschaft und durch

atemberaubende Ausblicke, die sich

zwischen dem Start am Domplatz in

Brixen (560 m) und dem Ziel bei der

Plosehütte (2.450 m) auftun. Vom historischen

Stadtkern aus wird durch

verwinkelte Gassen, dann über alpine

Steige mit herrlichem Blick auf die

spektakulären Gipfel des UNESCO-

Weltererbes Dolomiten gelaufen.

Beim Ziel auf der Plose geht es nicht

mehr höher und weiter – eben: „Running

to the limits“.

EINZIGARTIGE FINISHER-MEDAILLE

Der Brixen Dolomiten Marathon zählt

insgesamt zu den anspruchsvollsten

Bergmarathons weltweit. Wer es bis

ins Ziel schafft, darf sich über ein Finishershirt

und vor allem die Finisher-Medaille

freuen: Das Unikat ist

ein Schmuckstück vom international

bekannten Künstler Peter Senoner.

Noch ein gutes Argument, dabei zu

sein: Die Organisation des Laufes gilt

als exzellent, was sich zum Beispiel in

ausgezeichneten Verpflegungsstationen

äußert.

Die Anmeldungen zur achten

Auflage des Events laufen bereits auf

Hochtouren. Neben der traditionellen

Marathonstrecke gibt es die Möglichkeit,

die Strecke in einer Zweier- oder

Vierer-Staffel zu bewältigen. Ein unterhaltsamer

Kinderlauf und der

nicht gezeitete, gemeinsame Women’s

Run („Frauen laufen für Frauen“ ist

das Motto) am Vorabend des Marathons

runden das Laufwochenende in

Brixen ab.

Fakten zum 8. Brixen

Dolomiten Marathon

Termin: 1. Juli 2017

Marathon: Teilnehmer am Einzelbewerb

starten um 7.30 Uhr, jene an der 2erund

4er-Staffel sowie in der Firmenwertung

um 8 Uhr

Startgebühr: Bis 28. Februar € 85,–;

bis 30. April € 95,–; danach € 110,–

Der Women’s Run (4,2 km) sowie der

Kinderlauf finden schon am 30. Juni statt.

ALLE INFOS:

www.brixenmarathon.com

Nr. 1; Februar / März 2017

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RUN SPECIAL

LIVE DABEI

SERIE

AUF

DER

HIMMELS-

LEITER

KURZE DISTANZ, EXTREMER ANSTIEG:

Das macht Vertical-Rennen aus. Das in Courmayeur im italienischen

Aostatal startende „X-Bionic Mont Blanc Skyrace“ zählt dabei zu den

brutalsten seiner Art in Europa. SPORTaktiv-Redakteur Klaus Höfler gab

sich im letzten Jahr diesen Härtetest – und fasst zusammen,

was er auf der „Himmelsleiter“ erlebte.

TEXT: Klaus Höfler

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SPORTaktiv


FOTOS: X-Bionic Mont Blanc Skyrace, Klaus Höfler

Irgendwann verbietet man sich den

Blick nach oben. Die Augen krallen

sich stattdessen in den Kniekehlen

des Vordermanns fest. Immer steiler

stellt sich die Almwiese vor einem auf.

Es scheint, als wolle sie zur senkrechten

Wand anwachsen. Immer tiefer

sinkt der Oberkörper über die Knie.

Immer stärker wird das Ziehen in den

Waden. Es scheint, als würde die Ferse

bald überhaupt keinen Bodenkontakt

mehr bekommen. Immer heftiger wird

das Schnaufen, Stöhnen und Hecheln

rund um einen. Es scheint, als würde

nicht nur ich den Puls längst in den roten

Bereich hochgeschraubt haben.

Die sanften Kuppen auf den ersten

beiden Kilometern nach dem Start

in Courmayeur sind nur die Vorspeise

für das, was auf den weiteren neun Kilometern

des „X-Bionic Mont Blanc

Skyrace“ wartet. Es gilt in der kleinen,

aber hochambitionierten Szene, die

beim Laufen Steilhänge bevorzugt

und auf Bergabstrecken verzichtet, als

das härteste Skyrace Europas: Auf nur

elf Kilometern Länge geht es auf der

Südseite des mächtigen Gebirgsmassivs

von 1.224 Meter Seehöhe rauf auf

3.466 Meter. Mehr als 2.200 Höhenmeter

auf der Distanz eines gemütlichen

Frühstücklaufs. Und die Strecke hält,

was die Zahlen versprechen.

DIE PERLENSCHNUR NACH OBEN

Schon kurz nach den letzten Häusern

verwandelt sich der Forstweg in einen

engen Steig. Er führt durch einen

Schutzwald und später auf eine Alm,

die aufgrund ihres eindrucksvollen

Gefälles jede Bergbauernförderung

der höchsten Kategorie verdient.

Schnell hat sich das Teilnehmerfeld

auseinandergezogen. Wie eine Kette

aus farbenfrohen Perlen legt sich die

nach oben krabbelnde Schlange auf

das sommerliche Wiesengrün. Die

Horizontkante liegt hoch über einem.

Nur nicht nach oben blicken!

Ich versuche mich mit den Feinheiten

meines Spezialtextils abzulenken.

„Bis zu 97 Prozent ihrer Energie

verbrauchen Ausdauerathleten im Extremfall,

um ihre Körpertemperatur

auf optimalen 37 Grad zu halten“, hat

mir die Verpackung meines Shirts

abends zuvor erklärt. Längst fühle ich

mich im Zentrum solch eines Extremfalls.

Unterstützt die Kleidung die

Körperkühlung, bleibt mehr Energie

für die sportliche Leistung – klingt logisch.

Na, dann zeig mal, was du

kannst, raune ich meinem Leiberl zu.

Die Sonne brennt nämlich bereits

mit hochsommerlicher Freude aus einem

von Wolken freigeräumten Himmel

herunter. Das Gebäude oben am

Berg, das man unten im Tal als Orientierungspunkt

ausgemacht hat, will

dagegen nicht größer werden. Nur

nicht nach oben blicken! Plötzlich

senkt sich das Gelände doch ein. Für

wenige Meter geht es annähernd flach

zum „Pavillon“, der Mittelstation der

brandneuen Seilbahn in die Gipfelregion

des Mont Blanc.

ACHTUNG, STEIN!

Fein säuberlich aufgefädelt nach

Startnummern liegen die am Vorabend

abgegebenen Helme bei der

Mittelstation auf. Denn: Beim Skyrace

gibt es eine Helmpflicht. Zumindest

für die letzten 1.000 Höhenmeter und

vier Kilometer. Wenig später wird

deutlich, dass diese Sicherheitsvorkehrung

keine Schikane des Veranstalters

ist. Wie eine lawinenartige

Flaschenpost rollen plötzlich Warnund

Alarmrufe von oben kommend

an uns vorbei. Die Menschenschlange

vor mir sprengt sich wie auf Knopfdruck

durch Sprünge nach links und

rechts auseinander, ein handballgroßer

Felsbrocken donnert die allgemeine

Aufstiegsroute entlang Richtung

Tal. Ein erschrockener Blick zurück,

auch unter mir hechten Läufer nach

allen Seiten weg. Der Stein springt ins

Leere. Rollt aus. Bleibt liegen.

Das Gelände selbst dagegen kennt

kein Erbarmen. Spätestens jetzt wird

klar, warum das Ganze unter „Vertical

Race“ läuft. Von Laufen ist längst keine

Rede mehr, denn es geht vertikal

nach oben. Der Steig wird immer enger.

Eigentlich hat man hier schon seinen

Platz in der Ergebnisliste fixiert.

An ein Überholen ist nämlich bis ins

Ziel nicht mehr zu denken. Immer

wieder stockt die Kolonne vor einem,

weil die Klettersteigpassagen entlang

einer Stahlseilversicherung dann

doch nicht jedem liegen.

Bleibt wenigstens mehr Zeit, die

Aussicht zu genießen. Und die raubt

einem den letzten Atem. Eine grandiose

Kulisse aus schneebedeckten Vier-

„ES WAR JEDEN

METER WERT!“

Dank X-Bionic waren auch zwei

SPORTaktiv-Leser beim Mont

Blanc Skyrace 2016 dabei –

hier in Kurzform ihre Eindrücke:

MARLENA POLEC: „Für eine Triathletin

wie mich, die eher flaches Gelände gewohnt

ist, war es natürlich eine gewaltige

Herausforderung. Definitiv waren es

die härtesten 11 Kilometer meines Lebens

– aber auch die spektakulärsten

und schönsten.“

CHRISTOPH EDELSBACHER: „Ein riesengroßes

Abenteuer! Auf 3.000 Metern

wird die Luft schon dünn, aber ein

Berglauf mit diesem Panorama und bei

Kaiserwetter macht alles verschmerzbar.

Das Erlebnis war jeden einzelnen

anstrengenden Meter wert!“

ALLE INFOS: www.montblancskyrace.it

tausendergipfeln hat vor uns Aufstellung

genommen. Ein zaghafter Blick

nach oben verrät, dass es nun nicht

mehr weit ist – die Bergstation Punta

Hellbronner wirkt schon zum Greifen

nahe. Als „Zielgerade“ dient das Treppenhaus

auf die Aussichtsplattform

am Dach. 1:44:20 Stunden benötigte

an diesem Tag der Sieger. Haarscharf

unter drei Stunden zeigt die Uhr, als

auch ich durchs Ziel stolpere!

Nr. 1; Februar / März 2017

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RUN SPECIAL

17. BAD BLUMAUER LAUFFESTIVAL

ATTRAKTIVES

LAUFFEST

Der 1. Mai ist im steirischen Bad

Blumau mit seiner Hundertwassertherme

traditionell wieder für

das „Lauffestival“ reserviert.

INSIDER zählen das Bad Blumauer

Lauffestival zu den schönsten Laufveranstaltungen

der Steiermark. Von mangelnder

Tradition kann man auch

nicht sprechen, findet das oststeirische

Lauffest am heurigen 1. Mai doch bereits

zum 17. Mal statt.

Im Detail: Die 5,25 Kilometer lange

Strecke führt vom Dorfplatz in Bad

Blumau durch die Hundertwassertherme

und den Ort Schwarzmannshofen

zum Thermenpark, wo entlang des Safenbaches

wieder Bad Blumau erreicht

wird. Hobbyläufer absolvieren diesen

Kurs ein Mal, für den Viertelmarathon

sind zwei Runden, für den Halbmarathon

sind vier Runden zu bewältigen.

Zusätzlich angeboten werden ein

Knirpselauf (500 m) und ein Kinderlauf

(1.200 m).

Auch alle Freunde des Walkingsports

finden ein attraktives Angebot

vor: Auf einer 8 Kilometer langen Strecke

wird eine Bestzeitwertung wie

auch – für Gemütlichere – eine Durchschnittszeitwertung

vorgenommen.

Die Strecke führt über Loimeth zur

1000-jährigen Eiche in Bierbaum und

wieder zurück zum Dorfplatz.

Die Onlineanmeldung funktioniert

bis 27. April – am 30. April und 1.

Mai sind dann vor Ort noch Nachnennungen

möglich.

INFOS UND ANMELDUNGEN:

www.lauffestival.com

FOTO: Bad Blumaer Lauffestival

„HEISSER“ LAUF IM SÜDEN

Zum 16. Mal steigt am 10. Juni der Parktherme Wüstenlauf im steirischen Bad Radkersburg.

DAS MOTTO IST KLAR: heiße Läufer,

heiße Quellen, heiße Strecken. Und

heiß wird es beim 16. PARKTHERME

Wüstenlauf in Bad Radkersburg, der am

10. Juni 2017 stattfindet, werden. In den

Sommermonaten verwandelt sich die

Strecke ab Dietzen nämlich in eine

„südsteirische Kukuruzwüste“ – kein

Wind zwischen den Feldern, staubige

Kukuruzluft und glühende Temperaturen

auf den Straßen zwingen jeden

Läufer dazu, an sein Limit zu gehen.

Die Lauf-Strecken durch die „Wüste“

sind 21,1, 13,6 oder 8,7 Kilometer

lang; 9,5 Kilometer misst jene für Nordic

Walker. Neben den über 1.000 Teilnehmern

aus acht Nationen werden

auch rund 100 Kinder, die beim KNAX-

Kinderlauf jährlich dabei sind, sportlich

aufzeigen.

Alle Infos und Anmeldemöglichkeit

zum wohl heißesten Laufbewerb

des ganzen Landes findest du hier:

WEB: www.wuestenlauf.com

FOTOS: Parktherme Bad Radkersburg

110

SPORTaktiv


FOTO: Buschenschanklauf

FOTO: Vulkanlandlauf

HALBER MARATHON,

GANZER GENUSS

Der Buschenschanklauf verwöhnt die Läufer

mit Schmankerln aus der steirischen Küche.

30. SEPTEMBER. Abwechslung vom Läuferalltag verspricht

der 17. Loipersdorfer Buschenschanklauf. Die

Strecke führt durch Wälder, Maisfelder und Weingärten

und bietet herrliche Aussichten auf die oststeirische

Landschaft. Einzigartig sind die Buschenschanken

an der Strecke, die ihre steirischen Schmankerln für

alle Teilnehmer gratis anbieten. Gelaufen wird über die

Halbmarathon-Distanz bzw. über 10,8 oder 5 Kilometer.

Dazu gibt es Knirps- und Kinderläufe sowie einen

Nordic-Walking-Bewerb.

INFOS: www.b-active.at

IM VULKANLAND IN DEN

LAUFFRÜHLING STARTEN

Feiner Tipp für die Saisoneröffnung: der

Vulkanland-Frühlingslauf in Leitersdorf (St).

18. MÄRZ. Die Südoststeiermark liegt klimabegünstigt,

und der „ASKÖ Rad- und Kulturverein“ ist bekannt

für seine Events mit Herz. Eine Trommlergruppe und

DJs sorgen für Stimmung, und im Startersackerl befindet

sich unter anderem eine Eintrittskarte für die Therme

Bad Gleichenberg. Alles gute Gründe, um am 18.

März beim Vulkanland-Frühlingslauf in Leitersdorf in

die Laufsaison zu starten. Die Strecken: Halbmarathon,

Volkslauf, Hobbyläufe, Nordic Walking, Kinderbewerbe

– da ist wirklich für alle das Passende dabei.

INFOS: www.vulkanlandlauf.at

Jetzt anmelden

15. ORF RADIO STEIERMARK LAUF

1. APRIL 2017, AB 11.00 UHR

Der beliebte Volkslauf im Ortszentrum

Bad Waltersdorf. Thermenland-Laufcup Partner!

Bewerbe, als Einzel- oder Teamwertung:

- smoveyWALK , smoveyRUN & Nordic Walking (je 4 km)

- H 2

O Juniormeile (800 m & 1600 m)

bestens geeignet für Schulklassen

- Einsteigerlauf (4 km), Hauptlauf (12 km)

Tolles Startpaket mit Funktionsshirt,

Thermeneintritt sowie ein kulinarisches Rahmenprogramm

& Kinderschminken erwarten die

TeilnehmerInnen vor Ort.

Tolle Preise für teilnehmende Schulen!

Anmeldefrist: bis Freitag 31.03. - 12.00 Uhr

Nachnennung: vor Ort, 31.03, ab 16.00 Uhr

Zeitnehmung: Pentek Timing GmbH

Lauf-Angebot:

2 Nächte inkl Frühstück,

Thermeneintritt uvm. ab EUR 109,-

Anfrage:

Infobüro Bad Waltersdorf

Hauptplatz 90

8271 Bad Waltersdorf

T. 03333 3150.

Jetzt anmelden: www.badwaltersdorf.com/orflauf

Nr. 1; Februar / März 2017

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RUN SPECIAL

EIN TRIATHLON ALS ALPINE

HERAUSFORDERUNG

Traillauf trifft Mountainbike und Tourenski –

bei der 7. Hochkar Challenge (NÖ).

22. APRIL. Triathlon einmal ganz anders: Los geht es bei

der 7. Hochkar Challenge nicht im Wasser, sondern mit

einem 6,5 Kilometer langen Traillauf. Dann wartet statt

des Rennrads das Mountainbike, auf dem 9 Kilometer

abzuspulen sind. Zum Abschluss werden für 6 Kilometer

die Tourenski angeschnallt und je 560 Höhenmeter

bergauf und bergab bewältigt. Die Kombination der

drei Alpin-Disziplinen, die beeindruckende Schönheit

der Strecke und die Herausforderung sind die Zutaten,

die diese Challenge besonders machen.

INFO: www.hochkarchallenge.at

FOTO: Hochkarchallenge most-media.at

DURCH

DIE CITY

Am 17. Juni findet der

Brunnenlauf im steirischen

Fürstenfeld statt. Der Hauptbewerb

führt über 10 Kilometer –

für Business teams gibt es

einen Staffelbewerb.

5. BRUNNENLAUF FÜRSTENFELD

DIE CHARMANTE INNENSTADT von

Fürstenfeld steht beim Brunnenlauf

im Mittelpunkt. Die Strecke führt auf

einer 2,5-Kilometer-Schleife durch die

City, mit Start und Ziel beim Hauptplatz.

Je nach Distanz ist die Schleife

bis zu vier Mal zu bewältigen. Beim

Hauptlauf sind 10 Kilometer zurückzulegen,

beim Volkslauf 5 Kilometer.

Eine 10 km-Nordic-Walking-Strecke

steht ebenso am Programm wie altersgerechte

Jugend- und Kinderläufe.

Daneben gibt es den Business-Staffelbewerb,

mit dem der Veranstalter

auch Laufeinsteiger ansprechen

möchte. Hier können daher

nicht nur Firmenteams, sondern auch

Vereine oder Freundesgruppen zu

zweit, zu dritt oder zu viert teilnehmen.

Beim Knirpse-, Kinder- & Jugendbewerb

ist – bei einer Voranmeldung

– kein Startgeld zu bezahlen.

Livemusik mit „The Rollers“ und

Cheerleader am Hauptplatz runden

das Programm ab. Noch wissenswert:

Alle Bewerbe werden am Samstag,

dem 17. Juni, ausgetragen, die Startnummernabholung

ist aber schon am

Freitag möglich. Andererseits kann

man am Lauftag noch nachnennen.

Auch gut zu wissen: Der Brunnenlauf

zählt auch im Jahr 2017

wieder zum Thermenland-Steiermark-Laufcup.

INFOS UND ANMELDUNGEN:

www.brunnenlauf.com

FOTO: Brunnenlauf

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SPORTaktiv


1 2

3

4

AUF DIE PLÄTZE, FERTIG, FLOW!

Der neuste Streich der jungen Schweizer Laufschuhmarke ist einer der aufregendsten Schuhe, den On je

entwickelt hat. Wir verraten die Highlights des Cloudflow!

Das Herzstück aller Performance

Laufschuhe der Schweizer Marke On

ist ihre patentiere Technologie für ein

besonderes Laufgefühl. Die einzelnen

Hohlelemente der Sohle

– sogenannte „Clouds“ – dämpfen

die Landung jedes einzelnen Schrittes

weich ab, verschließen sich dann

und bieten eine feste Unterlage für

einen kraftvollen Abstoss. On

kombiniert damit das Beste eines

gedämpften Trainings- und schnellen

Wettkampfschuhs: weich landen,

hart abstossen.

Der neuste Schuh von On, der

Cloudflow, unterstützt mit den einzelnen

Clouds (1) einen direkten

Kontakt zur Strasse, ohne dabei

auf gute Dämpfung verzichten zu

müssen. In der Sohle ist zudem noch

eine Flexplatte (2) integriert, die durch

ihre besondere Form eine natürliche

und dynamische Abrollbewegung

fördert.

Beim New York City Marathon

tauschten 10 neugierige Teilnehmer

ihre Schuhe am Vortag gegen den

brandneuen Cloudflow und gingen

damit auf die 42,195 Kilometer lange

Strecke. „Meine Freunde hielten mich

für verrückt“, erzählt eine Teilnehmerin,

„einen Schuh komplett ohne Einlaufen

für den Marathon zu nehmen. Aber

es hätte besser nicht laufen können:

Dieses Gefühl von unbeschwertem

und beinah fliessendem Laufen hat

mich motiviert. Ich habe mich sehr gut

gefühlt – selbst noch dann, als die

Beine schwer wurden.“

Das Ziel von On war es, einen Schuh

zu entwickeln, den man gar nicht mehr

ausziehen möchte. Für extra Komfort

haben die Schweizer deshalb eine

adaptive Innensocke (3) konstruiert.

Das Netzgewebe am Oberschuh (4)

ist atmungsaktiv und sorgt für Halt.

Der neue Cloudflow ist ein präzise

abgestimmter und ausgesprochen

leichter Laufschuh (190 g Damenmodell

US 7 und 220 g Herrenmodell US 8.5)

Laufschuh, der Läufer schnell in den

Laufflow bringt.

www.on-running.com


RUN SPECIAL

FOTOS: xxx

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SPORTaktiv


BLACK

C = 0

M = 0

Y = 0

K = 100

SCHNELL

WIE DER BLITZ

Ex-Profi-Triathlet Norbert Langbrandtner erklärt die

Neuerungen des GOrun 5-Laufschuhs von SKECHERS Performance.

SKECHERS Performance ist

dieses Jahr erneut der offizielle

Laufschuhpartner der

IRONMAN European Tour.

ANZEIGE / FOTOS: Skechers

Als Triathlet hat man im Lauf seiner

Karriere viele Laufschuhe an. Was

macht den SKECHERS GOrun 5 so

besonders?

Er ist sehr leicht und bietet zudem eine

gute Dämpfung. Offiziell hat er 213

Gramm. Bei meiner Schuhgröße hat er

sogar nur 206. Das ist wenig. Er ist ein

neutraler Schuh, der sehr gut für

schnelle Trainings und Wettkämpfe

geeignet ist.

Die Frage ist auch immer: Eignet er

sich für alle Lauftypen? Also Fersen-,

Mittelfuß- und Vorfußläufer?

Ja, er ist für alle Lauftypen geeignet.

Die integrierte MStrike Technologiefördert

speziell den Mittelfußauftritt

und so eine effiziente Laufweise.

Der Trend bei Laufschuhen geht ja immer

mehr Richtung Anpassungsfähigkeit.

Wie sieht es da beim SKECHERS

GOrun 5 aus?

Für das Obermaterial wird kein Mesh

mehr verwendet, sondern ultra-weiches

GO KNIT. Dadurch passt er sich

super an den Fuß an und bietet gleichzeitig

dort Halt, wo es notwendig ist.

Außerdem hat er innen keine Nähte

mehr, was ihn angenehm zu tragen

macht – vor allem, wenn man länger

unterwegs ist. Auch die Schnürung ist

neu. Es gibt keine Ösen mehr, sondern

auf das Obermaterial aufgesetzte

Schlaufen. Der Druck auf den Fuß wird

damit auch geringer und das Laufen

angenehmer.

Das Wichtigste ist aber immer noch

die Sohle.

Auch da wird ein neues Material ver-

Der Experte

NORBERT LANGBRANDTNER

war Triathlon-Profi und ist

österreichischer Rekordhalter

beim Ironman auf Hawaii.

Seit Dezember 2016 ist er als

technischer Repräsentant bei

SKECHERS Performance

Österreich tätig und steht dem

Sportfachhandel mit professioneller

Beratung zur Seite.

Tel.: 0699/113 55 116

WEB: www.skechers.at

wendet – das „5GEN®“ – mit integrierter

ultraleichter und reaktionsfähiger

Dämpfung. Die abriebfeste Parametric-Web-Laufsohle

sorgt außerdem für

SKX GORUN 5 LOGO

COLOR SYSTEM

FILE NAME SKX_GORUN_5_LOGO.ai

sicheren Halt auf wechselnden Unter-

CATEGORY / Logo Identity for SKECHERS GORUN 5

DESCRIPTION

gründen.

Und dieses Schlauferl oberhalb der

Ferse?

Das nennt sich Quick-Fit und ist dazu

da, schneller in den Schuh reinzukommen.

Da kannst du ordentlich anziehen

und super reinschlüpfen in den

Schuh. Das ist vor allem für Triathleten

wichtig. In der Wechselzone willst

du schließlich so wenig Zeit wie möglich

verbringen.

Klingt, als wären Sie in die Entwicklung

eingebunden gewesen?

Stimmt. SKECHERS Performance

legt bei der Produktentwicklung großen

Wert auf die Meinung der Profi-

Sportler und ist laufend mit Athleten

in der ganzen Welt im Austausch. In

der Triathlon-Szene sind SKECHERS-

Schuhe schon länger auch bei Spitzenathleten

gefragt.

Was auf den ersten Blick auch auffällt

sind die knalligen Farben.

Ja. Ein bisschen auffallen muss man

schon, um unter den arrivierteren Marken

wahrgenommen zu werden.

Nr. 1; Februar / März 2017

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AUF EINEN BLICK: ALLE LAUFEVENTS

DATUM CODE BL VERANSTALTUNG DISTANZEN ORT WEITERE INFOS IM WEB

11. Feb C OÖ 38. Neuhofner Geländecup, 3.Lauf 1,1 bis 9,2 km Neuhofen/Krems union.neuhofen.at/leichtathletik_neu

12. Feb ST W VCM Winterlaufserie, 2.Lauf 7 /14 /21 km Wien-Prater winterlaufserie.at

12. Feb C W WLV-Crosslaufcup, 3. Lauf 2,1 bis 9,4 km LAZ Wien wlv.or.at

18. Feb C V 47. Int. Lustenauer Crosslaufserie, FINALE 3 km und 9 km Lustenau tslustenau.at

18. Feb C NÖ 19. Waldviertler Crosslaufserie, FINALE 0,8 bis 6,8 km Echsenbach lcwaldviertel.com

19. Feb C NÖ P3TV 4-Städte Cross-Cup / 3. Lauf 1,5 / 6 km St. Pölten-Ratzersdorfer See crosscup.at

19. Feb HM W LCC-Eisbärlauf II 7 /14 /21,1/ 28 km Wien-Prater lcc-wien.at

25. Feb C S 8. Anton-Holzleitner-Gedächtnislauf 0,4 bis 7 km Salzburg, Lehnerpark salzburger-laufcup.at

05. Mrz HM W 10. Österreichisches Laufopening 5 / 10 / 21,1 km; NW Wien-Prater laufenhilft.at

05. Mrz C NÖ P3TV 4-Städte Cross-Cup, FINALE 1,4 km / 5,7 km Melk crosscup.at

05. Mrz ST OÖ 8. DELTA-4-Stunden-Lauf 4 h, 2 h Marchtrenk lscwelsland.at

11. Mrz ST NÖ 6. Klosterneuburger Aupark Crosslauf 0,6 bis 8,8 km Klosterneuburg ulc-klosterneuburg.at

11. Mrz ST NÖ 5. Gigasport Lauf Brunn am Gebirge 0,3 bis 11,4 km Brunn am Gebirge gigasport.at/lauf-brunn/

12. Mrz ST OÖ LÖFFLER MESSE Lauf 4 und 10 km Ried im Innkreis sportundfun-ried.at/laufbewerbe

12. Mrz ST W VCM Winterlaufserie – 3.Lauf 7 /14 /21/ 28 km Wien-Prater winterlaufserie.at

12. Mrz C NÖ Hofstettner Josefilauf 0,5 bis 5,5 km Hofstetten-Grünau pielachtallaufcup.at

18. Mrz ST St Vulkanlanf Frühlingslauf 8,4 km, 4,2 km, Staffel, NW Leitersdorf im Raabtal vulkanlandlauf.at

19. Mrz HM OÖ 26. Welser Sparkasse OÖ Halbmarathon 7,1 km/3x7 km/21,1 km Wels wels-halbmarathon.at

19. Mrz HM W LCC-Eisbärlauf III 7/ 14 /21,1/ 28 km Wien-Prater lcc-wien.at

25. Mrz HM NÖ 13. Raiffeisen Donau-Au Halbmarathon 0,3 bis 21,1 km; 6,2 km NW Ardagger ulcardagger.sportunion.at

25. Mrz ST NÖ 25. Matzner Straßenlauf 0,6 bis 7,7 km Matzen lc-cafehaferl.at

25. Mrz HM K INTERSPORT Halbmarathon LAC Wolfsberg 3 bis 21,1 km Wolfsberg lac-wolfsberg.at

26. Mrz B K 13. St. Pauler Rabenstein-Berglauf 9,9 km St. Paul/Lavanttal lg-stpaul.at

26. Mrz HM ST Sorger Halbmarathon Graz (ÖM) 7 bis 21,1 km Graz graz-halbmarathon.at

26. Mrz ST OÖ 17. Florianer Frühlingslauf 0,15 bis 10 km; 5km NW St. Florian bei Linz fruehlingslauf.at

26. Mrz HM W WIENER Halbmarathon

6,8/14 und 21,1 km; 6,8 km-

NW; 3x6,8 km-Staffel

1220,Wagramer Str.79 halbmarathon.at

01. Apr ST T 17. TirolMilch Frühlingslauf 3 bis 21 km Innsbruck innsbrucklaeuft.com

01. Apr ST ST ORF Radio Steiermark Lauf 0,8 bis 12 km; 4 km-NW Bad Waltersdorf badwaltersdorf.com

01. Apr ST NÖ 37. St. Veiter Straßenlauf 0,4 bis 10 km; Staffelbewerbe St. Veit/Gölsen ulc-st-veit.sportunion.at

01. Apr ST W 20. Wiener Feuerwehrlauf 5 km/10 km/15 km Wien-Prater feuerwehrlauf.at

02. Apr ST W 15. Run 15 0,3 bis 8 km 1150, Mariahilfer Str. 194 run15.at

02. Apr ST B 10. Leuchtturmlauf 0,4 bis 10 km Podersdorf am See leuchtturmlauf.at

02. Apr ST NÖ Rund um den Wienerwaldsee 0,5 bis 8,3 km Tullnerbach lcw.at

02. Apr HM V Bludenz läuft 7–21,1 km; NW; Staffel Bludenz bludenz-laeuft.at

02. Apr ST OÖ 24. Eurofoam Marktlauf Kremsmünster

0,3 bis 10 km; Staffel, NW,

10,9 km Speedskating

Kremsmünster marktlauf.at

05. Apr ST W Frauen Fun Run 3 km und 6 km Wien-Prater frauenfunrun.at

08. Apr ST K 23. Int. Mostlandlauf 0,3 bis 10 km St. Paul/Lavanttal lg-stpaul.at

08. Apr ST NÖ Spannberger Wald- und Wiesenlauf 0,5 bis 6 km Spannberg lce.at

08. Apr ST OÖ OÖGKK Juniormarathon 60 - 2.100 m Linz-Guglstadion linz-marathon.at

08. Apr ST NÖ Fit for Life-Lauf Sollenau 0,4 bis 10 km; Staffel Sollenau sollenau.noe.gv.at

09.

Apr

M OÖ 16. Oberbank Linz Donau Marathon

10,5/21,1/42,2 km 4-er-

Teams; Inline Skating

Linz linz-marathon.at

09. Apr ST NÖ 19. Garser Straßenlauf 0,3 bis 10 km; 5 km NW Gars am Kamp waldviertelcup.at

09. Apr M W Frühlingsmarathon des LCC-Wien 7/21,1 /42,2 km Wien-Prater lcc-wien.at

17. Apr HM NÖ 4. Raiffeisen Osterlauf 0,5 bis 21,1 km; NW; Staffel Maria Enzersdorf osterlauf.at

17. Apr ST NÖ 35. Melker Osterstadtlauf 1 bis 10 km; 4x1,2 km Staffel Melk lauftria-hsvmelk.at

22. Apr B NÖ 6. Schloßberglauf + 35. Birnb. Gedenklauf 3,3 km Seebenstein lauftour.at

22. Apr ST ST 10. Marktlauf St. Ruprecht 0,5 bis 9,8 km St. Ruprecht/Raab fc-donald.at

22. Apr ST W Get active 4.2 4,4 km Hauptallee-Praterstern vienna-marathon.com

22. Apr ST W Get active 2.0 2,2 km Stadtpark vienna-marathon.com

22. Apr ST W Vienna 10K (mit ÖM) 10 km Wien-Prater vienna-marathon.com

23. Apr M W 34. Vienna City Marathon 42,2 km/21,1km/Staffelmarathon Wien-Reichsbrücke vienna-marathon.com

23. Apr HM T 5. Happy Run 0,4 bis 21,1 km; 4-er-Staffel Innsbruck happyrun.at

23. Apr ST OÖ 14. Vöcklataler Volkslauf 0,2 bis 12,2 km; 12,2 km NW Vöcklamarkt voecklataler-volkslauf.at

23. Apr ST OÖ 17. TU WAS GUTES!-Lauf 0,2 bis 6,3 km; 6,3 km NW Linz-Pleschingersee tuwasguteslauf.com

23. Apr HM S 8. GRAWE Oichtental Halbmarathon 0,4 bis 21,1 km Nußdorf am Haunsberg grawe.oichtental-halbmarathon.at

23. Apr C NÖ 30. Alfred Vogel Gedenklauf 0,2 bis 6,1 km; NW; 4x1000-Staffel Pottenbrunn laufportal.info/skvg-pottenbrunn

29. Apr ST NÖ 13. Maissauer Stadtlauf 0,2 bis 10 km Maissau lurs.at

29. Apr ST NÖ 33. Int. Sparkassen-Stadtlauf 0,3 bis 6,1 km Waidhofen/Ybbs sportunion-waidhofen-la-tria.com

29. Apr ST S 8. Weißbacher Strassenlauf 0,3 bis 8,3 km Weißbach/Lofer sportverein-weissbach.at.tf

29. Apr ST OÖ 32. Sparkassenstadtlauf Mattighofen 0,2 bis 10 km Mattighofen tsvmattighofen.at

29. Apr ST OÖ 33. Int. Attnanger Spitz Meile 0,2 bis 10 km Attnang-Puchheim lcav-jodl.at/events

29. Apr ST OÖ 29. Int. Linzer 3-Brückenlauf 6 km Linz 3-brueckenlauf.at

SPORTaktiv-OUTDOORGUIDE 2015

116 116 SPORTaktiv


VON FEBRUAR BIS JUNI 2017

DATUM CODE BL VERANSTALTUNG DISTANZEN ORT WEITERE INFOS IM WEB

30. Apr HM OÖ 30. Int. Sparkassen Hallstättersee-Rundlauf 21,1 km Hallstatt hallstatt.net/seerundlauf

30. Apr ST S 22. Int. Ritzenseelauf 0,2 bis 7,7 km Saalfelden ritzenseelauf.at

30. Apr C W 5. Prater-Blüten-Lauf 1/5 und 10 km; 5km NW Wien, Prater am Lusthaus praterblueten-lauf.at

01. Mai ST NÖ 17. Leobersdorfer Brückenlauf 0,4 bis 10 km; Staffel, NW Leobersdorf brueckenlauf.at

01. Mai ST NÖ Loosdorfer Mailauf 0,3 bis 5 km;3x1700 m-Staffel Loosdorf ask-mcdonalds-loosdorf.at

01. Mai ST NÖ Raiffeisen-Lauf Sierndorf 0,5 bis 10 km; 5 km NW Sierndorf sierndorf.at/lc-sierndorf/inhalt/mailauf

01. Mai B B 20. Ritzinger Tintnfassllauf 7,5 km/21,3 km; Kinder; NW Ritzing ritzinger-tintnfassl.at

01. Mai HM ST 17. Lauffestival Bad Blumau 0,5 bis 21,1 km; NW; Staffel Bad Blumau lauffestival.com

01. Mai ST ST 29. KSV-alutechnik-Stadtlauf 0,4 bis 10 km Kapfenberg ksv-la.at

01. Mai ST OÖ 5. Innviertler Frauenlauf & Genusswalk 4,3 und 6,5 km Sportbauernhof Waldzell frauenlauf.lg-innviertel.at

01. Mai ST NÖ Nova City Run 7, 14 und 21,1 km Wr. Neustadt novacityrun.at

04. Mai ST W Herzlauf Wien 3, 6 und 9 km Wien, Donaupark herzlauf.at

04. Mai ST ST Raiffeisen Businesslauf Graz 4,1 km Graz-Innenstadt raiffeisenbusinesslauf.at

05. Mai ST S Salzburg Marathon + Salzburg After Work Run 5 km Salzburg salzburg-marathon.at

06. Mai C NÖ 15. Leitzersdorfer Waschberg-Crosslauf 0,6 bis 10,2 km Leitzersdorf waschberglauf.at

06. Mai B NÖ 7. Drei-Hügel-Lauf Zöbern 0,4 bis 9 km Zöbern toblers.info

06. Mai ST OÖ 2. Orts- und 7. Kinderlauf Maria Neustift

Kinder: 0,2 bis 1,6 km; 4,8

km - 3x1,6 km-Staffel

Maria Neustift marianeustift.sportunion.at

06. Mai ST W Stadion Center Lauf + Mini, Kids-, Junior Run 0,5 bis 2 km; 5 und 10 km Wien-Stadion Center funcup.at

06. Mai ST W 16. Österr. Friedenslauf ums Wiener Rathaus ab 0,7 km Wien-Rathausplatz friedenslauf.at

06. Mai ST OÖ 16. Pichler Innbachtallauf

0,1 bis 8 km; NW; 4x1,7km

Staffel

Pichl bei Wels traunviertler-laufcup.at

06. Mai ST ST 27. Angerer Volkslauf 0,2 bis 10 km; 6,6 km NW Anger happy-lauf-anger.at

07. Mai ST S Salzburg Marathon + Junior-Marathon

0,4/1 Meile/5/10/ 21,1 und

42,2 km; Team

Salzburg salzburg-marathon.at

07. Mai HM K 14. Int. UNIQUA Sonnenlauf 0,8 bis 21,1 km; NW St. Veit/Glan lcvitus.com

12. Mai ST NÖ 14. Triestingtaler Sunset Run

0,4 bis 7,8 km; 2,5 NW; 3x5,8

km-Mixed

Berndorf sunsetrun.at

13. Mai C OÖ 6.WimbergerHaus Lasberger Brückenlauf 0,3 bis 10,8 km Lasberg union-lasberg.at/laufen_brueckenlauf

13. Mai B OÖ 10.Team7 Hausruck Challenge

0,2 bis 26,2km/420 Hm

6,6 km NW

Geboltskirchen lc-hausruck.at

13. Mai ST W Lightrun Wien 4,3 km Wien, Donaupark lightrun.at

13. Mai B V 14. Int. Sparkasse Feldkirch Älpele-Lauf 9,2 km/840 Hm Feldkirch lsv-feldkirch.at

13. Mai HM T 11.Raiffeisen Halbmarathon

0,8 bis 21,9 km; 2-er-Staffel;

4,4 km NW

Hall in Tirol halbmarathon-hall-wattens.at

13. Mai ST ST LadiesRun Graz 5 km Graz ladiesrun.at

13. Mai C NÖ 23. Falkensteiner Berggerichtslauf 0,5 bis 10km Falkenstein lac-harlekin.at

14. Mai U W Sri Chinmoy 6-Stundenlauf 6 Stunden (inkl. Staffeln) Wien-Prater at.srichinmoyraces.org

19. Mai BA OÖ 6. Gmundner 5000-er 0,2 bis 5 km Gmunden lcav-jodl.at/events

20. Mai ST W Millennium City Run + Mini, Kids- und Junior Run 5 und 10 km Wien-Millennium City funcup.at

20. Mai ST W Vienna Teen Race + Kinderlauf 2017 1–1,5 km; 0,2–0,8 km Wien-Prater kinderlauf.at

20. Mai ST S 8.Gesunde Gemeinde Fitnesslauf 0,5 bis 12 km, 8,7 km NW Straßwalchen laufverein-strasswalchen.at

20. Mai C NÖ Stiftathlon 6,5 und 13 km Klosterneuburg stiftathlon.at

20. Mai ST NÖ 28. Sonntagberger Marktlauf 0,3 bis 8 km; NW: 4 km Sonntagberg marktlauf-sonntagberg.at

20. Mai C NÖ 15. NÖ Mittelpunktlauf

0,3 bis 7,6 km; 7,6 km NW;

3x1200 Dirt Run

Kapelln lckapelln.at

21. Mai C NÖ 16.Ottensteiner Seelauf

3 und 9 km, Kinderläufe;

6 km NW

Rastenfeld seelauf.rastenfeld.at

21. Mai ST NÖ VELO/RUN Baden 10/21,1 km Baden velorun.at

21. Mai ST W 30. Österreichischer Frauenlauf 5 km und 10 km Wien-Prater oesterreichischer-frauenlauf.at

21. Mai ST T 33.Stadtlauf Innsbruck powered by Tiroler Tageszeitung 0,5–10 km; 4x2,5 km-Staffel Innsbruck innsbrucklaeuft.com

21. Mai HM K Lauf- und Walking Erlebnis Dellach 0,3 bis 21,1 km; Staffel; NW Dellach im Gailtal laufevent.dellach.at

23. Mai ST NÖ NÖ City Run Krems

0,4 bis 11 km; 4,8 km-Nordic;

Teams

Krems cityrun-krems.at

24. Mai ST OÖ 10. Laakirchner Papierstadtlauf 0,3 bis 7 km Laakirchen laakirchen.sportunion.at

25. Mai B,U OÖ

21,1/42,2 und 63,3 km 0,2 bis

Über-Drüber-Marathon+Kirchdorfer Stadtlauf

6,8 km

Kirchdorf/Krems laufgemeinschaft.at

25. Mai ST ST 36. Narzissenlauf 8,1 km/15,5 km; 11,1 km NW Altaussee wsv-altaussee.at

25. Mai ST V Kumm Lauf Mit 0,7 bis 14 km Satteins kumm-lauf-mit.at

25. Mai ST NÖ Kurstadtlauf („Einstundenlauf“) 1 h, Staffel Bad Vöslau kurstadtlauf.at

25. Mai ST W 32. Brigittenauer Bezirkslauf 0,4 bis 10 km Wien-Brigittenau brigittenauerbezirkslauf.at

27. Mai B,U S 19. Schwarzacher Lauffest – Ultratrail 0,3 bis 47 km/2800 Hm Schwarzach/Pongau schwarzach-ultra.at

02. Jun C S x cross run Maria Alm 3 und 6 km Maria Alm xcrossrun.at

03. Jun ST OÖ 36. Pfingstlauf und Nordic Walking 0,4 bis 5,4 km Vorchdorf traunviertler-laufcup.at

03. Jun ST OÖ 11. Sparkassen Jedermannslauf 0,2 bis 5 km Grein tv-grein.at

03. Jun C OÖ Int. Raml-Gastro 7-Brückenlauf 0,5 bis 7,5 km; NW Zwettl an der Rodl 7-brueckenlauf.at

03. Jun ST NÖ 18. Brucker Sparkasse Citylauf 0,5 bis 10 km Bruck/Leitha brucker-citylauf.at

03. Jun B,U NÖ 21. ESPA Ötscher Ultra-Marathon 20+50 km, 2er-Staffel Lackenhof oetschermarathon.at

Legende: ST = Straßenlauf; B = Berglauf; C = Crosslauf, HM = Halbmarathon, M = Marathon; U = Ultralauf

Mehr Termine 2017 auf

sportaktiv.com

Nr. 1; Februar / März 2017

117 117

presented by


Ich habe

einen Traum

REGISTRIERUNG: 01. BIS 28. FEBRUAR

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27. August 2017

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DER KÄRNTEN RADMARATHON BAD KLEINKIRCHHEIM IST

NICHT NUR WEGEN DES RITTS ÜBER DIE NOCKALMSTRAS-

SE LEGENDÄR. ER GEHÖRT ZUR „AUSTRIA TOP TOUR 2017“,

UND DIE STARTPLÄTZE WAREN IN DEN LETZTEN JAHREN

STETS AUSGEBUCHT. ALSO NICHT ZÖGERN: DIE ANMEL-

DUNG FÜR DEN EVENT AM 18. JUNI 2017 LÄUFT BEREITS.

DER ALTERNATIVE WEG, UM DABEI ZU SEIN: BEWIRB DICH

UM EINEN DER FÜNF STARTPLÄTZE, DIE WIR VERLOSEN. BE-

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Startplatz!

Als erste Österreicherin will Dr. Alexandra

Meixner aus Gmünd (OÖ) beim

Race Across America (RAAM) dabei

sein! Die Ärztin hält den Weltrekord im

Ultratriathlon und hat sich das härteste

Radrennen der Welt– nonstop über

4.800 km und 52.000 hm – zum Ziel gesetzt.

Extrem ist aber auch die Vorbereitung:

Im Jänner absolvierte Meixner einen

24-stündigen Ergometertest am

Institut für Sportwissenschaft der Universität

Wien, bei dem sie rund 700 Kilometer

abspulte, um ihr Training besser

planen zu können.

Das RAAM startet dann am 13. Juni.

www.raceacrossamerica.org

EXTREMTEST

FÜRS „RAAM“

TRAINING / MATERIAL / TOUREN

Genusstour

an der Mur

Die „Tour de Mur“ gehört zu den traditionsreichsten

Radveranstaltungen im Land: Heuer findet die

3-Tage-Fahrt entlang Österreichs zweitgrößtem

Fluss zum 27. Mal statt. Die Tour startet

am 15. Juni im Salzburger Lungau und führt

bis 17. ins steirische Bad Radkersburg. Am

Weg liegen zahlreiche Labestationen sowie

große Radlerfeste in den Etappenorten. Also:

Anmelden, drauf hintrainieren und dann im

Juni mitradeln.

www.tour-de-mur.at

BIKE

BESITZER EINES E-BIKES müssen nicht bis Winterende

warten: Mit den Tipps, die E-Bike-Spezialist

Bosch zusammengestellt hat, funktioniert das elektrisch

unterstützte Radeln sogar auf Schnee.

BEIM ANFAHREN darauf achten, dass eine niedrige

Unterstützungsstufe eingelegt ist, damit das Rad

nicht durchdreht. Moderne Antriebe wie der Bosch

Performance Line CX sind so ausgelegt, dass das Biken

auf Schnee kein großes Problem darstellt.

FOTOS: Bosch. Veramstalter

WICHTIG IST EINE PASSENDE BEREIFUNG. E-Mountainbikes

mit „Plus“-Bereifung oder noch besser

Fatbike-Reifen sind klar im Vorteil.

NÄSSE UND KÄLTE können den Komponenten von

E-Bikes im Prinzip wenig anhaben – bloß die Akku-Kapazität

nimmt bei Kälte ab. Bosch rät, das Rad

in einer etwas wärmeren Garage zu parken und den

Akku stets ins Warme mitzunehmen.

www.bosch-ebike.de

Nr. 1; Februar / März 2017

119

(SCHNE)E-BIKEN!


BIKE

Eine „Vierfachsicherung“ wie

bei unserem gestellten Diebstahls-Bild

ist natürlich kein Fehler.

Ein einzelnes hochwertiges

Schloss, das den Fahrradrahmen

mit einem fixen Gegenstand verbindet,

senkt das „Verlustrisiko“

aber bereits deutlich.

TEXT: Christof Domenig 120

SPORTaktiv


FINGER WEG!

SICHERN UND VERSICHERN. Rennräder, Mountainbikes, E-Bikes und Co. wecken nicht

nur bei Sportlern Begehrlichkeiten – sondern auch bei unehrlichen Zeitgenossen.

Doch wie gefährdet sind eigentlich Besitzer wertvoller Sportbikes, dass ihnen

ihr „Schatz“ abhandenkommt? Und wie kann man sich wirkungsvoll vor

Diebstahl schützen? Wir haben diese Thematik recherchiert.

FOTO: Thomas Polzer, unterstützt von Zweirad Neubauer in Graz

Rund 28.000 Räder wurden im

Jahr 2015 in Österreich als gestohlen

gemeldet, weiß man im

Verkehrsministerium. Doch

das ist nur die Spitze des Eisbergs: Experten

gehen von einer bis zu 14 Mal

(!) höheren Diebstahlsdunkelziffer

aus. Die Aufklärungsquote lag 2015

bei knapp 5 Prozent. Und noch eine interessante

Zahl: Laut einer repräsentativen

Umfrage des Verkehrs clubs Österreich

(VCÖ) wurden 57 Prozent der

„radaffinen“ Menschen in Österreich

schon Opfer eines „Radklaus“. Was

der VCÖ bei dieser Studie ebenfalls abgefragt

hat: Räder werden durch die

Bank in jeder Preiskategorie gestohlen

– vom alten Billigrad bis zum wertvollen

Sport- und E-Bike.

Das kann der Grazer Bikehändler

Roman Neubauer nur bestätigen: „Immer

wieder hören wir von unseren

Kunden, dass Räder gestohlen werden.

Vom Stadtrad bis zum Mountainbike.“

Wobei man differenzieren

muss: Der eine „Brennpunkt“, wo Räder

unfreiwillig den Besitzer wechseln,

ist der urbane Raum. 51,5 Prozent

der Diebstähle finden laut der

VCÖ-Studie „auf der Straße“ bzw. „im

öffentlichen Raum“ statt. Dort, an urbanen

Hot spots wie Bahnhöfen oder

Universitäten, werden teure Sportgeräte

aber zum Glück eher selten geparkt.

Kommen Mountainbikes und

Co. abhanden, dann „oft aus Fahrradräumen

oder Kellerabteilen“, so die Erfahrung

von Roman Neubauer. Auch

dazu gibt es eine Zahl: Immerhin 28,9

Prozent der Diebstähle finden laut der

VCÖ-Umfrage „im Wohnbereich“

statt. Diese Differenzierung zwischen

öffentlichem Raum und Wohnraum

ist auch vom Versicherungsaspekt her

interessant – wie wir gleich noch sehen

werden.

Aber wie man es auch dreht und

wendet: „Diebstahlsschutz ist ein Riesenthema

für unsere Kunden“, bestätigt

Roman Neubauer – und damit

auch für unsere Leser. Denn eines ist

auch logisch: Wer verhältnismäßig

viel Geld für ein Bike ausgibt, den

trifft der Verlust umso schmerzhafter.

Bei einem neuen Rennrad, Mountainbike

oder E-Bike liegt der Wert eben

bald einmal bei 2.000 Euro oder mehr.

Höchste Zeit also, sich einmal die

Möglichkeiten anzusehen, mit denen

man sich vor dem Verlust seines Bikes

– oder zumindest vor finanziellem

Schaden – schützen kann.

Der Experte

ROMAN NEUBAUER ist Inhaber des

gleichnamigen Grazer Fahrradfachgeschäfts.

KONTAKT: Neubauer – Ihr Fahrradspezialist

in Graz, Alte Poststraße

130-132, TELEFON: 0316/58 13 00

SICHERN MIT DEM SCHLOSS

„Die erste und wichtigste Maßnahme

ist ein gutes Fahrradschloss“, empfiehlt

Neubauer. Und das auch, weil

Versicherungen nur schlagend werden,

wenn das Rad beim Verlust mit einem

Schloss gesichert war.

WIE ERKENNT MAN EIN GUTES

SCHLOSS? Roman Neubauer: „Die

Hersteller hochwertiger Schlösser geben

für jedes ihrer Produkte einen Sicherheitslevel

an, an dem man sich orientieren

kann.“ Beim deutschen

Hersteller Abus geht der Sicherheitslevel

etwa von 1 bis 15. Diese Zahl taugt

aber nur als Richtwert und für die Vergleichbarkeit

zwischen Abus-Schlössern,

aber nicht mit anderen Marken.

„Die Dicke eines Schlosses ist

auch ein Anhaltspunkt“, sagt Neubauer

weiter. Natürlich ist auch der Preis

ein wichtiger Indikator – wobei der

Radhändler die oft genannte Faustregel,

„10 Prozent vom Radpreis ins

Schloss investieren“, nur als sehr groben

Richtwert sehen will.

WAS EIN HOCHWERTIGES SCHLOSS

AUSMACHT, haben wir direkt bei

Abus angefragt: „Hochwertige Schlösser

bestehen aus gehärtetem Stahl –

wobei wir ein ganz eigenes Härtungsverfahren

verwenden. Unser Stahl ist

außen hart und innen weich, sodass

er auch nicht brechen kann. Ein gutes

Schloss besticht aber nicht nur durch

seine Verarbeitung und Funktionalität,

sondern auch durch einen hochwertigen

Zylinder,“ erklärt Thomas

Ollinger von Abus Austria.

WELCHEN SCHLOSSTYP SOLL MAN

BEVORZUGEN – ein Faltschloss, Bügelschloss,

Kabel- oder Spiralkabelschloss?

Vom Sicherheitsaspekt her

Nr. 1; Februar / März 2017

121


DIEBSTAHLSCHUTZ

wird oft – zum Beispiel von der Polizei

und Versicherungen – ein Bügelschloss

empfohlen.

„Doch es geht auch um die Kombination

von Sicherheit, Handhabbarkeit

und Einsatzbereich“, gibt Bikehändler

Neubauer zu bedenken. „Ein

Zwei-Kilo-Schloss am gewichtsoptimierten

Mountainbike auf den Berg

zu führen, macht wohl keinen Sinn.

Auch handlichere, leichtere Schlossformen

bieten hohe Sicherheitswerte

und sind zugleich für den Sporteinsatz

besser geeignet.“ Am besten, man

berät sich mit seinem Händler.

Profi-Diebe wissen übrigens oft genau,

wie kompliziert und langwierig

das Knacken des jeweiligen Schlosses

ist, das sie vor sich haben. Auch der Abschreckungsaspekt

eines guten Schlosses

eines namhaften Herstellers ist daher

nicht zu unterschätzen.

DAS VERSICHERN

Wer sich vor dem finanziellen Verlust

absichern will, dem bieten Versicherungen

mehrere Optionen an.

MIT DER HAUSHALTSVERSICHERUNG

„Typenwahl“ beim Schloss – im Bild: „Schloss-Ketten-Kombi-Schlösser“ (links oben

und rechts unten), Bügelschloss (rechts oben), Faltschloss (links unten).

ist das Rad im Regelfall im eigenen

Heim mitversichert. Aber Vorsicht:

Was genau zum versicherten Bereich

gehört, sollte man über den Versicherer

abklären. Bei Eingangsbereichen,

Treppenhäusern oder auch allgemein

zugänglichen Fahrradabstellräumen

von Wohnhausanlagen ist das etwa

nicht unbedingt der Fall.

DIEBSTAHLVERSICHERUNGEN ersetzen

darüber hinaus den Verlust, wenn

das Rad im „öffentlichen Raum“ ab-

abus.com

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STORM

ABUS IN-VIZZ ASCENT – DER EINZIGARTIGE

FAHRRADHELM MIT INTEGRIERTEM UND

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UND URBANE BIKER.

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handenkommt. Aber noch einmal sei

betont: Es muss dabei mit einem hochwertigen

Schloss an einen festen Gegenstand

angeschlossen gewesen

sein. Eine Ausnahme von dieser Bedingung

macht keine Versicherung.

Sonst gibt es individuelle Unterschiede,

was Kosten und Bedingungen

betrifft. Radhändler bieten oft

Versicherungspakete für neu gekaufte

Räder an. Vereine versichern auch

ältere Bikes. Als Beispiel seien hier die

Kosten und Leistungen der Fahrrad-Diebstahlversicherung

kurz zusammengefasst,

die Club-Mitglieder

über die ÖAMTC Betriebe GmbH als

Versicherungsagent in Kooperation

mit der Generali Versicherung AG angeboten

werden:

• Versicherbar sind bis zu 5 Jahre alte

Fahrräder und E-Bikes bis zu einem

Neuwert von €3.000,–;

• Die jährliche Prämie orientiert sich

am Neuwert und beträgt 12,5 Prozent

des Radpreises. Das mag auf den ersten

Blick hoch erscheinen, dafür wird

im Schadensfall – für bis zu fünf Jahre

alte Fahrräder – der Neuwert und

nicht der Zeitwert ersetzt (danach

sind es 50 Prozent), wie Alexander Stepan,

stellvertretender Leiter der Abteilung

Versicherungs- und Finanzservice

betont.

WAS SONST NOCH SICHER MACHT

KOMPONENTENSICHERUNG. Je hochwertiger

ein Rad ist, desto mehr wird

auch Teilediebstahl zum relevanten Thema.

Man denke etwa an Carbonlaufräder,

hochwertige Sättel und Sattelstützen

usw. „Teilediebstahl“ ist manchmal in

den Diebstahls-Versicherungsschutz

schon integriert. Andererseits lassen

sich viele hochwertige Komponenten

auch mechanisch sichern. „Nutfix“

nennt sich zum Beispiel eine Produktpalette

von Abus, die genau dafür gemacht

ist.

DAS ABNEHMEN UND MITNEHMEN

DES AKKUS ist bei E-Bikes eine wirkungsvolle

Maßnahme, die das Diebstahlsrisiko

deutlich senkt. „Auch Displays

immer abnehmen“, rät Roman

Neubauer.

EIN VORSICHTIGES VERHALTEN

empfiehlt Bikehändler Neubauer ganz

generell: „Etwa im Urlaub sein Bike

nicht sichtbar im Auto liegen lassen,

sondern den versperrbaren Radkeller

im Hotel benutzen. Oder bei Radsportevents

das Rad nicht länger irgendwo

allein in der Menge stehen lassen.“

REGISTRIEREN. „CODE-No“ nennt

sich etwa eine moderne Form der Registrierung,

die laut dem deutschen

Unternehmen „CODE-No.com“ auch

Diebstählen vorbeugen soll. Es ist eine

Kombination aus aufgeklebtem Sicherheitslabel

aus einer Spezialfolie,

die sich nicht entfernen lässt, sowie Registrierung

im Internet. Kommt ein

mit „CODE-No“ geschütztes Bike abhanden,

gibt das der Besitzer online bekannt.

Kaufinteressenten können den

QR-Code auf dem Sicherheitslabel

scannen und erkennen, ob das Rad als

gestohlen gemeldet ist.

ELEKTRONISCHE SYSTEME zur Sicherung,

die mittels GPS-Tracking

den Standort eines gestohlenes Bikes

anzeigen, gibt es ebenfalls schon (z.B.

von „Spybike“, siehe www.spybike-gps.com).

Für die breite Masse sind

sie aber noch Zukunftsmusik.

ORTLIEB WATERPROOF:

WASSERDICHT

GANZ GROß.

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MEHR

INFOS

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Fahrradtasche


BIKE

DAS BRÖCKELIGE FUNDAMENT

In acht Monaten vom Mountainbike-Neuling zum Dolomitenmann – geht das? Georg Michl

ist davon überzeugt – und hat auf den ersten Trainingsmetern schon einiges erlebt.

AM WEG

ZUM

DOLOMITEN-

MANN

Das 2017er-

Giant-Bike für

Georg Michls

Projekt Dolomitenmann

wird

erst ausgeliefert.

Mehr als

würdiger Ersatz:

Eine Bikeeinheit

mit Giant-Profi

Georg Preidler.

Der vernünftige Teil meines Verstandes

sagt zu mir: „Ja der

Preidler, der fährt Tour de France

und Olympia. Das ist keine Schande,

wenn der dich auch auf dem Mountainbike

abhängt.“ Und warum fühlt

es sich dann bitte so an? In jedem Anstieg

fährt er mir auf zehn Metern gefühlte

100 davon und lächelt dabei

und ich habe das Gefühl, mir platzt

der Kopf. Ich könnte ja auch schieben,

oder einfach umfallen und liegenbleiben.

Der Schnee knirscht unter den

Stollenreifen – das ist also Mountainbiken.

Fein.

Da mein Giant-Bike für mein Projekt

Dolomitenmann noch nicht angekommen

ist, habe ich mir einfach einen

Giant-Profi „geborgt“ und das

ältere Fully aus dem Keller geräumt.

„Bei der Wampe, die ich mir seit September

angezüchtet habe, fällt das Gewicht

des Alubocks gar nicht so auf

und der Preidler ist im Gelände sicher

auch nicht so die Rakete“, war mein

Denkansatz. Zumindest beim Fully

lag ich richtig. Immerhin 50 Prozent.

Der Weg zum Dolomitenmann ist steiler

und steiniger als gedacht, aber wenigstens

habe ich (noch) nicht geweint.

Der Bike-Neuling

GEORG MICHL ist Sportredakteur bei

der Kleinen Zeitung in Graz und begeisterter

Freizeitsportler. 2017 hat sich der

Ironman-erprobte Mountainbike-Neuling

ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Die

Teilnahme am Dolomitenmann im September.

Von seinem Weg dorthin berichtet

er in jeder SPORTaktiv-Ausgabe.

E-MAIL: georg.michl@kleinezeitung.at

DER LÄDIERTE DAUMEN

Die ersten Meter auf losem Untergrund

waren okay, zumindest ist

nichts gebrochen. Das sagte zumindest

der Arzt in der Ambulanz nach

dem Röntgen meines Daumens. Der

war nach einem Sturz schwer in Mitleidenschaft

gezogen und ich konnte

ein paar Wochen den Schalthebel

nicht durchdrücken.

Daher versuche ich, zusätzlich

mit Alternativtraining wieder in

Schwung zu kommen und die Grundlagenausdauer,

mein bröckeliges Fundament,

wieder zu verbessern. Denn

aktuell steigt mein Puls bei leichter

Belastung schneller als eine Apollo-Rakete.

Ausgedehntes Laufen,

Langlaufen und Berggehen im Schneckentempo

sowie Watt-Schupfen im

Wohnzimmer auf Rennrad und Walze

stehen wieder täglich auf dem Programm.

Gelegentlich versuche ich

gleich nach dem Aufstehen nüchtern

eine Einheit einzustreuen. Ob das zur

Gewichtsreduktion aus wissenschaftlicher

Sicht schlau ist, oder nicht,

spielt keine große Rolle. Ich habe dann

ein frischeres Gefühl beim Start in

den Alltag und schon vor dem Büro

mein Training erledigt.

Ach ja: Meine Einheiten zeichne

ich alle auf und lade sie auf Strava

hoch. Vielleicht sehen wir uns ja einmal

online – und eventuell ja auch mal

auf der Piste ...

FOTOS: Georg Michl

TEXT: Georg Michl 124

SPORTaktiv


WER GLÜCK HAT,

DARF SICH QUÄLEN

Die 37. Auflage des berühmten „Ötztaler Radmarathons“ steht heuer am 27. August

unter dem Motto „Ötztaler Granit“. Bis 28. Februar läuft noch die Bewerbungsfrist!

FOTOS: Ötztaler Radmarathon

Ötztaler Radmarathon:

Zahlen und Fakten

DER WEG ZUR TEILNAHME:

Bis 28. Februar läuft noch die Online-Registrierung

auf dem Portal

www.oetztaler-radmarathon.com.

Am 7. März bzw. 20. April werden die

Startplätze verlost und die Teilnehmer

bekanntgegeben.

DAS RENNEN:

Termin: 27. August

Der Start erfolgt um 6.45 Uhr in Sölden

Streckenverlauf: Sölden–Ötz–Kühtai–

Innsbruck–Brennerpass–Sterzing–Jaufenpass–St.

Leonhard im Passeiertal–

Timmelsjoch–Sölden

Distanz/Höhenmeter: Auf 238 Kilometern

warten 66 Kehren und es sind 5.500

Höhenmeter zu bewältigen

Neu: Erstmals findet heuer am Tag vor

dem Marathon ein Profirennen auf der

Originalstrecke statt. Start ist am 26.

August um 12 Uhr

ALLE INFOS UND REGISTRIERUNG:

www.oetztaler-radmarathon.com

www.gloryfy.com

Zum 37. Mal steigt heuer der

Ötztaler Radmarathon. Knapp

80.000 Starter haben sich bislang

über die legendäre Strecke mit

Alpenpässen wie Kühtai, Brenner,

Jaufenpass und Timmelsjoch gequält

und den „Mythos Ötztaler“ befeuert.

Dabei übertrifft die Zahl der Anmeldungen

jene der Startplätze Jahr für

Jahr um ein Vielfaches. Neben Ausdauer,

Willenskraft und starken Beinen

gehört also auch Glück dazu, um

am 27. August das Rennen in Angriff

nehmen zu dürfen. Die Startplätze

werden unter allen, die sich bis 28. Februar

registrieren, verlost und am 7.

März die Teilnehmer bekannt gegeben.

Eine zweite Verlosungsrunde

findet dann nochmals am 20. April

statt.

GRANIT UND GESCHICHTE

Der Ötztaler Radmarathon 2017 steht

unter dem Motto „Ötztaler Granit“.

Die Teilnehmer können sich daher

unter anderem auf das wertvollste

Starterpaket in der Geschichte des

Klassikers freuen: Neben anderen Geschenken

ist darin eine Sonnenbrille

von „Gloryfy unbreakable“ im Wert

von € 189,– enthalten. Die Brille trägt

den Namen „Timmelsjoch“, ist mit rotbrauner

Spiegelung versehen und hat

einen eigenen, dem Granit nachempfundenen,

sportlichen Schnitt.

Seine riesige Popularität verdankt

der Radmarathon auch der beeindruckenden

Schönheit der Natur

sowie der Streckenführung über legendäre,

großteils gesperrte Bergstraßen.

Auf denen werden sich heuer

erstmals auch die Profis messen – einen

Tag, bevor die Hobbyfahrer ihren

Auftritt haben, also am 26. August.

Noch eine Besonderheit: Beim Ötztaler-Wochenende

wird heuer auch „200

Jahre Fahrrad“ gefeiert – was sich unter

anderem auf der Expo oder mit einer

großen Radparade in historischer

Bekleidung niederschlägt.

Nr. 1; Februar / März 2017

125


DIE SÜDSTEIRISCHE WEINSTRASSE, DAS LOISIUM WINE & SPA RESORT SÜDSTEIERMARK,

DAS

ANGEBOT:

Vier Tage/drei Nächte

mit exklusiven Geschenken

und Leih-E-Bike von

Kalkhoff gibt es ab

€ 374,–!

WEIN- UND SPA-GENUSS

Im Loisium Wine & Spa lässt es sich für die Radtouren

über die Weinstraße hervorragend Kraft tanken.

Das LOISIUM Wine & Spa Resort Südsteiermark

ist der Hotspot für Weinliebhaber,

Genießer und all jene, die

ein ganz besonderes Wine-Spa-Erlebnis

suchen. Die Gäste erwarten inmitten

der Weingärten ein unverwechselbarer

Lifestyle, Entspannung im Spa

mit beheiztem Outdoorpool, Saunen,

Weingartenliegewiese und Aveda Treatments.

Einzigartige kulinarische

Kompositionen vereint mit preisgekrönten

Weinen, sorgen dafür, dass

Ihre Geschmacksknospen tanzen.

Am ersten Abend erwartet die TeilnehmerInnen

ein gemütliches Get together

mit steirischen Häppchen und

zwei Weinproben.

Das Credo nach den Radtouren:

Die Seele baumeln lassen. Das dürfte

im Outdoorpool unter der Weingartensonne

oder bei einem Glas Wein auf

der Panoramaterrasse nicht allzu

schwerfallen. Für den kleinen Hunger

zwischendurch gibt es in der Spa Lounge

täglich frisches Obst, Nüsse und

Kräutertees.

FOTOS: Steiermark Tourismus/Harry Schiffer, Loisium Wine & Spa

SPORTaktiv Genuss E-Bike-Camp im

Südsteirischen Weinland

TERMIN: 8. bis 11. Juni

UNTERKUNFT: Loisium Wine & Spa

Resort Südsteiermark

TEILNEHMER: 25

PROGRAMM: Get together am ersten

Abend. 2 Radtouren (9. und 10. Juni) mit

Guides aus der Region, Testmöglichkeit

von Kalkhoff- und Focus-Rädern.

IM PREIS INKLUDIERTE LEISTUNGEN:

• 3 Tage/2 Nächte inkl. Frühstück im Loisium

Wine & Spa Resort Südsteiermark,

• Steirische Häppchen am ersten Abend,

2er-Weinprobe,

• Welcome Package,

• 2 Touren mit geprüften Guides aus

der Region • Relaxen im 1.400 m 2

Wine-Spa-Wellnessbereich • „SPORTaktiv-Campschutz

powered by

NÜRNBERGER“-Versicherung für drei

Tage

DER TOPPREIS FÜR SPORTaktiv-LESER:

AB € 374,– p. P.

IM CLASSIC-DOPPELZIMMER

AB € 479,– p. P.

IM CLASSIC-EINZELZIMMER

zzgl. Ortstaxe und Tourismusabgabe

KONTAKT & BUCHUNG mit Kennwort

SPORTaktiv-Genuss Rad Camp"

Loisium Wine & Spa Resort

Südsteiermark

Am Schlossberg 1a

A-8461 Ehrenhausen

a. d. Weinstrasse

Tel.: 0 34 53/288 00

E-Mail: hotel.steiermark@loisium.com

Web: www.loisium.com/suedsteiermark

DIE TEST-RÄDER: Die hochwertigen Kalkhoff

und Focus Testräder werden von

„movelo e-biking“ zur Verfügung gestellt.

Wie z.B. das Comfort-Tiefeinsteiger-Modell

Kalkhoff Tasman 8R HS.


KALKHOFF UND SPORTaktiv LADEN EIN:

HIMMELREICH

AUS HÜGELN

SLOW DOWN – es muss nicht immer Vollgas sein. Darum

veranstaltet SPORTaktiv heuer das erste "Genuss

Rad Camp" in der malerischen Südsteiermark.

Weingärten, je nach Jahreszeit in

zartem Grün oder bunt wie ein

Malkasten; Mischwälder, Kürbisfelder

und Streuobstwiesen; dazwischen

schmale, kurvige Straßen, die einen

leicht die Orientierung verlieren

lassen, aber Gott sei Dank immer zu verträumten

Weinlauben und sonnigen Terrassen

führen; ein Landstrich mit besonderen

Menschen, herrlichen Weinen und

köstlichen Gerichten.

Dieses neue Camp führt uns mitten

in die Südsteiermark mit der weit über

die Grenzen hinaus bekannten Südsteirischen

Weinstraße. Diese wohl bekannteste

aller Weinstraßen der Steiermark verbindet

wunderschöne Weinbauorte wie

Ehrenhausen an der Weinstraße, Leutschach

und Gamlitz. Sie sind der Inbegriff

steirischer Weinkultur und werden

für ihre edlen Tropfen und das schon etwas

mediterrane Klima geliebt. Mit zahlreichen

kurzen Steigungen bilden die

Radtouren im Südsteirischen Weinland

den optimalen Schauplatz für das erste

SPORTaktiv Genuss E-Bikecamp vom

8. bis 11. Juni 2017. Sowohl die Panoramen

entlang der Tour als auch die vielen

Buschenschanken sind unbezahlbar und

verleiten zu manch längerem „Sitzenbleiben“.

Hier möchte man bleiben – wenn

schon nicht für immer, dann wenigstens

für einige Zeit ...

ANZEIGE / FO; TOS: Pressefoto.at/Markus Tobisch

ALS GESCHENK:

· ABUS HELM S-CENSION · JULBO STUNT SONNENBRILLE FÜR MÄNNER ODER DIE WHOOPS FÜR FRAUEN · 1 DOSE PANACEO SPORT

· SPORTAKTIV NALGENE TRINKFLASCHE · SPORTAKTIV BUFF HEADBAND · GONSO BIKETRIKOT


BIKE

MIT GENUSS IN DEN

FRÜHLING RADELN

„Anradeln – das RADopening“ im steirischen Bad Radkersburg feiert

heuer sein zehnjähriges Jubiläum. Termin vormerken: 7. bis 9. April!

Im sonnigen Südosten Österreichs

startet die Radsaison ein wenig früher.

Hier – zwischen Weinbergen,

grünen Hügeln und Buschenschanken

– kann man schon im April

herrlich anradeln. Und genauso heißt

auch das große Opening der Zweiradsaison

in Bad Radkersburg: Das „Anradeln“

gehört zu den beliebtesten Radopenings

im Land und findet heuer

bereits zum zehnten Mal statt.

Für den Jubiläumsevent von 7. bis

9. April haben sich die Veranstalter

eine Menge einfallen lassen. Los geht

es schon am Freitag, dem 7. April, ab

19 Uhr mit der Warm-up-Party. Das eigentliche

Anradeln findet dann am

Samstag, dem 8. April, statt. Fünf Touren

starten am Hauptplatz von Bad

Radkersburg – und überall kann man

kostenlos mitradeln. Das sind die Touren:

Die Panorama-Tour (ca. 75 km) für

Rennradfahrer; die Genuss-Tour (ca.

50 km) und die Familien-Tour (ca. 15

km) für alle. Weiters gibt es eine

Mountainbike-Tour; und schließlich

eine Nostalgie Tour (15 km), bei der

auf historischen Rädern gefahren

wird. Im Anschluss bekommen alle

Teilnehmer eine 3-Stunden-Eintrittskarte

für die Parktherme Bad Radkersburg

ausgehändigt.

Das Rahmenprogramm am Samstag

steht im Zeichen regionaler kulinarischer

Genüsse und Live-Musik.

Auch eine Radausstellung ist geplant.

E-Bikes können ausgeliehen werden.

Und wer am Sonntag, dem 9. April,

auch noch Lust hat, sich in den Sattel

zu schwingen, dem werden unter dem

Motto „Ausradeln“ noch einmal zwei

gemeinsame Touren geboten.

Rennradfahrern steht rund um

den „Anradeln“-Event auch 2017 wieder

das beliebte, fünftägige Camp mit

Lokalmatador und Ultracycling-Europameister

Edi Fuchs offen, das schon

am Mittwoch startet. Weitere interessante

Details stehen in den beiden

Kästen auf der rechten Seite. Und generell

alle Informationen zum Event,

zum Camp wie zur (Rad-)Region bekommst

du beim Tourismusverband

Bad Radkersburg!

FOTOS: TVB Region Bad Radkersburg

128

SPORTaktiv


„Anradeln 2017“ in

Bad Radkersburg

Das Radopening in der Steiermark

PROGRAMM:

Freitag, 7. April:

„Sattel-Fest“ im Zehnerhaus

Mit der abendlichen „Warm-up-Party“

startet das Anradeln-Wochenende – mit

regionaler Kulinarik, einer Ausstellung

rund ums Zweirad, Live-Musik u. v. m.

Samstag, 8. April: Anradeln

Über 1.000 Radfans werden erwartet.

Ob Rennradtour, Familien-, Genusstour

oder Riesenparty am Hauptplatz – es

ist für alle das Richtige dabei.

Sonntag, 9. April: Ausradeln

Mit den Radguides geht es auf Genusstour

durch die Region. Als 20-Kilometer-Variante

„entlang der Grenze“,

oder als 60 Kilometer lange „Rennrad-Weinland-Tour“

mit Edi Fuchs.

ALLE INFOS: www.badradkersburg.at

GEWINN-

SPIEL

Das Rennradcamp

mit Edi Fuchs

Der Bad Radkersburger Ultracycling-Profi

macht den Guide!

„Als Dauercamper

am nahen Röcksee

lieben mein Mann

Dietmar und ich

die Region und die

Möglichkeiten, die

Radfahrer hier geboten

bekommen.

Seit 2014 ist das

Anradeln für uns

ein Fixtermin.“

RENATE

TSCHABUSCHNIG,

LEOBEN (ST)

„Ich bin ein Anradler

der ersten

Stunde – seit zehn

Jahren komme ich

zum Saisonstart

nach Bad Radkersburg.

Vor allem

die Menschen

machen die Region

und das Anradeln

besonders: offen,

herzlich und sehr

gesellig!“

ANDY FUNK,

IMST (T)

„In den Anfangsjahren

war ich

als Radguide ins

Anradeln direkt

involviert. Mittlerweile

bin ich privat

jährlich mit dabei.

Gratulation an die

Organisatoren: Der

Event hat sich toll

entwickelt.“

LEO ROGANOWICZ,

BAD RADKERSBURG

(ST)

TERMIN: 5.–9. APRIL (MI. – SO.)

Inkludierte Leistungen:

• 4 ÜN im Hotel Toscanina****

• Frühstück und Abendbuffet

• Tägliche geführte Trainings-Ausfahrten

in 2 Leistungsgruppen mit Ultracycling-Europameister

Edi Fuchs und Bikefitting-Profi

Andreas Knapp

• Ladies-Gruppe mit Sabine Willgosch

• Bikefitting-Tipps

• Testmaterial

• „Radsport-Inside“ zu den Themen

Training, Radtechnik, Radmechanik

• 4 x Regeneration in der Parktherme

PREIS FÜR 5 NÄCHTE/4 TAGE:

€ 370,– im DZ/HP; € 440,– im EZ/HP

EINEN PLATZ IM CAMP GEWINNEN:

Dieses Package kann man nicht nur

buchen, sondern es wird auch einmal

vom TVB Region Bad Radkersburg

verlost. Mitspielen auf:

www.badradkersburg.at

INFOS UND BUCHUNG:

TVB Region Bad Radkersburg

Tel. 0 34 76/25 45

E-Mail: info@badradkersburg.at

Nr. 1; Februar / März 2017

129


BIKE & TRIATHLON

Ruf

der

Ferne

FÜR VIELE RENNRADFAHRER, MOUNTAINBIKER

UND TRIATHLETEN ist ein Frühling ohne Trainingscamp

im Süden undenkbar. Aber egal, ob ihr

dem Ruf der Ferne schon erlegen seid – oder diese

Geschichte bei euch erst die Lust dazu weckt: Unser

Trainingsexperte Herwig Reupichler hat die besten

Tipps zum Thema Frühlings-Trainingslager parat.

Zur Organisation und zu den Campzielen genauso

wie zur Trainingsgestaltung im Camp.

FOTOS: xxx

FOTO: istock

TEXT: Herwig Reupichler

130

SPORTaktiv


Nr. 1; Februar / März 2017

131

Vom physiologischen Standpunkt

aus ist ein Indoortraining

auf dem Rollentrainer

oder Fahrradergometer gleichwertig

mit einer Landstraßenrunde

mit Meerblick. Allerdings ist auch die

Psyche ein wichtiger Teil der sportlichen

Leistungs- und (gerade im ambitionierten

Hobby-Ausdauersport

wichtig) Leidensfähigkeit. Daher

zieht es mitteleuropäische Rennradfahrer,

Mountainbiker sowie Triathleten

in diesen Wochen völlig zu Recht

oft in südlichere Gefilde.

Der Vorteil eines Trainingscamps

liegt aber auch im Abstand zum Alltag.

Unter Urlaubsbedingungen kann

man sich voll auf das konzentrieren,

was für den Sport wesentlich ist.

Nämlich aufs Trainieren, aufs Essen

und Trinken und aufs Schlafen. Kein

Job, keine familiären Verpflichtungen,

kein Haushalt lenken ab.

Und ein Trainingscamp im Süden

soll für Freizeitsportler nicht zuletzt

auch eine Belohnung sein. Dafür,

dass man im Herbst und Winter im

Fitnessstudio, auf der Walze oder bei

Minusgraden am Rad heldenhaft sein

Trainingspensum abgepult hat.

DIE CAMPPLANUNG

Damit sich der Trip in die Ferne aber

auch wirklich auszahlt, im Camp alles

passt und es den maximalen Effekt

bringt, tut man gut daran, sich vorab

ein paar Gedanken zu machen. Das

betrifft die Wahl der Destination und

die Organisation genauso wie die Trainingsgestaltung

im Camp, die mit jener

zu Hause abgestimmt sein will.

Punkte wie Reisedauer, Anreiseart

(per Auto oder Flugzeug?), klimatische

Voraussetzungen, Unterkunft,

Straßen- und Verkehrsverhältnisse

wollen individuell berücksichtigt

und in die Planung miteinbezogen

sein. Auch über das kulinarische

Angebot oder die Frage: „Rad mitnehmen

oder vor Ort leihen?“ sollte man

sich Gedanken machen. Nicht zuletzt

fließt natürlich das persönliche Budget

in die Überlegungen mit ein.

Und weil es bei der Planung auch

für Rennradfahrer, Mountainbiker

und Triathleten durchaus im Detail

Unterschiede gibt, wollen wir die Geschichte

nun sozusagen „dreiteilen“ –

und euch zielgruppenspezifisch mit

den wichtigsten Tipps versorgen:


TRAININGSCAMP

FÜR RENNRADFAHRER

DIE TRAININGSGESTALTUNG

Straßenradfahrer müssen in der Vorbereitungsphase

auf die Saison natürlich

ihre Grundlagenausdauer trainieren.

Dies gelingt über den Winter

ausgezeichnet über Crosstraining,

etwa auf Tourenskiern oder in der

Langlaufloipe. Die Winterzeit bietet

sich ferner auch ausgezeichnet dafür

an, um im Fitnessstudio an der Maximalkraft

zu arbeiten.

Wie setzen Rennradfahrer nun

aber ergänzend dazu im Frühlings-Trainingslager

die passenden

Akzente? Gehen wir exemplarisch

von einem siebentägigen Trainingslager

bei guten klimatischen Bedingungen

aus. Hier empfiehlt sich ein klassischer

3:1-Rhythmus: Auf drei Tage

Belastung folgt ein Tag mit Regenerationstraining.

Da die Grundlagenausdauer

weitgehend schon in den Monaten

vor dem Trainingscamp gelegt

wurde (so sollte es zumindes sein ...),

wird im Camp sowohl die Umfangsals

auch die Intensitätsschraube angezogen.

Der Experte

MAG. HERWIG REUPICHLER ist

Sportwissenschafter, Triathlontrainer

für Hobby- und Leistungssport und

aktiver Triathlet.

KONTAKT: herwig.reupichler@

sportunion-steiermark.at

WEB: www.tristyria.at

www.spowimed.at

CAMPZIELE FÜR RENNRADLER

Die beliebtesten Campdestinationen

für Österreichs (Hobby-)Rennradsportler

sind erfahrungsgemäß: Istrien,

Italien, diverse spanische Inseln

sowie Zypern.

ANREISE MIT DEM AUTO: Der Klassiker

für Ostösterreicher ist sicherlich

Istrien. Unkompliziert in wenigen

Stunden zu erreichen, erwarten einen

auf der kroatischen Halbinsel schon

spürbar wärmere und stabilere klimatische

Verhältnisse als in der Heimat.

Die istrischen Straßen sind durch die

Bank in gutem Zustand. Auch kulinarisch

wird einem auf der kroatischen

Adriahalbinsel einiges geboten. Zu berücksichtigen

ist, dass bei Ausfahrten

mit Höhenmetern zu rechnen ist.

Nicht ideal fürs reine Grundlagentraining,

aber für etwas härtere Einheiten

mit eingestreuten Bergsprints gegen

die Vereinskollegen bietet diese Destination

vielfältige Gelegenheiten. Wie

schon erwähnt: Die Intensitätsschraube

kann man jetzt durchaus anziehen.

Für die Radfreaks im Westen unseres

Landes ist die Region rund um

das italienische Cesenatico eine ebenso

klassische wie „klasse“ Rennraddestination.

Die Heimat von Marco Pantani

gilt als italienisches Eldorado für

Straßenfahrer. Ähnlich wie in Istrien,-

punktet auch dieses schöne Fleckchen

Erde mit klimatisch milden Bedingungen

und mit mediterranem Flair.

ANREISE PER FLUGZEUG: Geht es

auf dem Luftweg ins Camp, landen die

meisten österreichischen Rennrad-

FOTOS: Peter Plundrak

ab

€ 249,–

p.P.

FRÜHLINGS-TRAININGSLAGER AM MEER

Rennradfahrer aufgepasst: Wie wäre es

mit einem Frühlings-Trainingslager

am Meer? Dort, wo es im April schon

richtig milde Temperaturen an die 10

bis 15 Grad gibt und das Einstimmen

auf die Saison am meisten Spaß macht.

Was dich erwartet? 3 geführte Rennrad-Tagestouren

zwischen 80 und 120

Kilometern und Trainingstipps vom

Profi-Rennradguide Barbara Tesar aus

Graz. Genieße deine Trainingsrunden

entlang der Küste sowie auch im hügeligen

Hinterland bei perfekten Straßenverhältnissen.

Istrien hat viel zu

bieten. Also nichts wie los – Rad ins

Auto und am Meer wieder auspacken!

VALAMAR PINIA HOTEL ***

KROATIEN / ISTRIEN

Špadiči 2

52440 Poreč

Tel.: 00385/52 465-140

Web: www.valamar.com/biking

Rennrad-Camp

BUCHBAR VON 20.04. BIS 23.04.2017

• 3 Nächte mit Halbpension im

Doppelzimmer

• Begleitung und Betreuung durch

Profiguides von IstriaBike

• tägliche Isodrinks und Energieriegel

• täglicher Wäscheservice für die

Sportbekleidung

• BUFF-Tuch Helmet Liner als Geschenk

• Sixtus-Pflegeset für Radsportler als

Geschenk

FOTOS: Valamar Hotels and Resorts, Istriabike.com / Th. Krajacic

132

SPORTaktiv


FOTOS: istock, kk

fahrer auf spanischem Hoheitsgebiet.

Etwa auf Mallorca, Gran Canaria oder

in Südspanien. Alleine von der Baleareninsel

Mallorca weiß man, dass sie

Jahr für Jahr von einer halben Million

Radfahrern bereist wird. Im Vergleich

zu den per Auto erreichbaren Destinationen

muss man für den Flug sowie

Radtransport (Tipps dazu siehe im

Kasten rechts) freilich etwas mehr berappen.

Dafür kann man um die Osterzeit

herum schon mit „Kurz-Kurz“-Bedingungen

rechnen. Sicherheitshalber

sollte man auf „Malle“ aber auch noch

im Frühling das Langarmtrikot und

die Regenjacke einpacken – der Verfasser

selbst hat Mallorca im März nämlich

auch schon bei Schnee erlebt ...

Vom Wetter her noch stabiler sind

die Kanarischen Inseln, die westlich

von Marokko inmitten des Atlantiks

liegen. Die größte Insel der Inselgruppe,

Gran Canaria, kann mit ihrer üppigen

Flora und wunderbar kurvig angelegten

Straßen begeistern. Allerdings

eignet sich dieses Trainingsgebiet eher

für fortgeschrittene Radsportfreunde,

da flache Straßen hier echt Mangelware

sind. Vielmehr ist es also die perfekte

Destination zum Höhenmetersammeln.

Durch den langen Flug wird

dieser wettertechnisch sehr sichere

Trip naturgemäß noch etwas teurer

ausfallen.

FÜR MOUNTAINBIKER

DIE TRAININGSGESTALTUNG

Mountainbiker müssen in der Saisonvorbereitung

natürlich ebenso wie

Rennradler ihre Grundlagenausdauer

trainieren. Im Gegensatz zum Straßenfahrer

trifft man den g’standenen

Biker aber auch im Winter gern in der

freien Natur an. Ein Grund: Die Geschwindigkeit

am Mountainbike ist

etwas geringer als beim Rennradfahren,

daher wird die Kälte auch nicht so

intensiv wahrgenommen (Stichwort

„Windchill-Faktor“).

Da das Ausdauerfundament weitestgehend

schon in den Monaten vorm

Trainingscamp gelegt sein sollte, gilt

es dort für die Biker, die Trainingsintensität

zu erhöhen. Und auch das gilt

für Mountainbiker genauso wie für

Rennradfahrer auf einem siebentägigen

Trainingslager: Auf drei Tage Belastung

folgt ein Tag mit Chillprogramm.

Ansonsten heißt es einfach: ab ins

Tipps zum Wegfliegen

mit dem

eigenen Rad

DIE WAHL DER „VERPACKUNG“:

• Ein Radkoffer ist die professionellste

Variante, um ein wertvolles

Rad flugtauglich zu verpacken.

Im Hartschalenkoffer erreicht das

Rad ziemlich sicher unbeschadet

den Urlaubsort. Die Koffer sind

mit Rollen ausgestattet und bieten

einen hohen Reisekomfort.

Nachteil: Sie sind schwer, sperrig

und vergleichsweise teuer.

• Eine Radtasche ist eine leichtere

Variante des Koffers. Die Taschen

sind preiswerter, bieten allerdings

auch nicht so viel Schutz

fürs Rad.

• Ein Radkarton ist die günstigste

Möglichkeit, sein Rad flugtauglich

zu verpacken. Die Rede ist

von den Kartons, in denen neue

Räder vom Werk zum Radhändler

transportiert und die dann entsorgt

werden. Also: Beim Händler

seines Vertrauens freundlich

fragen, ob man einen haben

kann. Vorteil: In den Radkarton

bekommt man noch zusätzliches

Bikeequipment wie Radpumpen,

Helm oder Schuhe unter, ohne

die übliche 23-Kilo-Hürde der

Fluglinien zu überschreiten. Der

Schutzfaktor ist aber naturgemäß

weniger hoch, und man sollte den

Karton mit wasserfester Folie einwickeln:

die Gepäckstücke können

nämlich auch einmal am Flugfeld

im Regen stehen.

SO MACHT MAN DAS BIKE FLUG-

TAUGLICH:

• Schaltauge/Schaltwerk abschrauben

und mit weichem Tuch

schützend einwickeln;

• die Position des Sattelrohres

und des Lenkers mit einem wasserfesten

Stift markieren, um die

gewohnte Sitzposition wieder

herstellen zu können;

• Pedale abschrauben.

SONST NOCH ZU BEACHTEN:

• Das Werkzeug (meist reicht ein

Multitool), das du zum Zerlegen

des Rads benötigst, brauchst du

auch in der Urlaubsdestination

zum Zusammenbau.

• Keine CO 2 -Patronen in den

Flieger mitnehmen, damit kommst

weder du, noch kommt dein Rad

durch den Securitycheck. Lieber

eine Patrone um wenig Geld vor

Ort kaufen – oder einfach eine

kleine Pumpe einpacken.

GEPRÜFTE

QUALITÄT

IM FDERLEICHTEN

GEWAND

CLIPLESS PEDAL

FORCEMOUNT / BPD-13

Nr. 1; Februar / März 2017

133


TRAININGSCAMP

Mountainbiker können im Frühlings-Trainingslager schon knackig Höhenmeter sammeln

oder an ihrer Fahrtechnik feilen. Das Fundament sollte schon daheim gelegt worden sein.

Gelände! Knackiges Höhenmetersammeln

steht im Frühlings-MTB-Camp

bevorzugt auf dem Programm, gepaart

mit technisch anspruchsvollen

Downhillpassagen: Der Spaß und das

Training der koordinativen Fähigkeiten

sollen nicht zu kurz kommen.

CAMPZIELE FÜR BIKER:

MIT DEM AUTO erreichbar – und ein

spezieller Tipp von mir – ist das romantische

Örtchen an der Westküste

Italiens, Finale Ligure. Dort werden

etwa Downhilltouren mit Shuttlebussen

angeboten. Die typischen flowigen

Freeridetouren sind ein Traum.

Aber auch flacheres Terrain fürs Ausdauertraining

gibt es zur Genüge.

PER FLUGZEUG bieten sich auch für

Mountainbiker grundsätzlich ähnliche

Destinationen wie für den Straßenfahrer

an. Auf Mallorca etwa lässt

es sich mit erfahrenen Guides gut ins

schroffe Gelände fahren. Reifen mit

guter Pannensicherheit sind hier allerdings

empfehlenswert, da die Steine

auf der Baleareninsel sehr spitzkantig

sind.

Gravity-Freunde unter den Offroad-Radlern

werden von ortsansässigen

Guides auf Gran Canaria auf die

üppig bewachsenen Steilhänge der

Insel geshuttelt. Die portugiesische

Blumeninsel Madeira ist mittlerweile

ebenfalls mehr als nur ein Geheimtipp

in der Mountainbikeszene: Tolle

klimatische Bedingungen und atemberaubende

Trails bilden hier die ideale

Symbiose fürs Frühlingsbiken.

FÜR TRIATHLETEN

DIE TRAININGSGESTALTUNG

Die lange Saisonvorbereitungsphase

wird für die Ausdauerdreikämpfer so

eingeteilt, dass erst vermehrt am

Schwimmen, dann an der Laufform

gearbeitet wird. Erst in der dritten

Phase wird schwerpunktmäßig aufs

Rad gestiegen. Das typische Triathlon-Trainingslager

findet im Radschwerpunkt

statt – und wird meist

im März sein. Legt man seinen Saisonhöhepunkt

aber etwas später fest –

etwa mit dem Ironman Austria An-

FOTOS: istock

AKTIVURLAUB DIREKT AM SEE ...

... im Süden Kärntens, am wärmsten Badesee

Österreichs. Entspannen am eigenen

Badestrand, im Hallenbad mit

Whirlpool oder im Sonne See Spa mit

direktem Strandzugang. Panoramasauna,

Kräuterbadl, Dampfbad, Seesauna

und gemütliche Ruheräume erwarten

dich, dazu klimatisierte Massageräume

sowie ein Fitnessraum.

Lauf- oder Nordic-Walkingstrecken beginnen

gleich vor dem Haus auf der Seepromenade.

Genussradler, Mountainbiker

und Rennradfahrer kommen bei

ca. 1.200 km Radelstrecken voll auf ihre

Kosten. Auch die Benutzung der Tennisplätze,

Ruderboote und Fahrräder ist

inklusive.

HOTEL & SPA SONNE ****

KLOPEINER SEE / KÄRNTEN

Westuferstraße 17, 9122 St. Kanzian

0043 4239/23 37, sonne@sonne.info

www.sonne-klopeinersee.at

ab

€ 315,50

p.P.

Radeln und Spa am See

BUCHBAR VON 19. 4. BIS 29. 10. 2017

• 4 Nächte mit Genießer-Halbpension

• alle Sonne-Inklusivleistungen

• persönliche Tourenberatung –

GPS-Leihgeräte von Garmin &

Tourenkarte

• tägliches Energiepaket mit

Trinkflasche

• gratis Wäscheservice & Trockenmöglichkeit

für Radbekleidung

• 1 x Beinmassage

Mateidl Hotelbetriebsges.m.b.H. / FOTOS: Hotel & Spa Sonne / Franz Gerdl

134

SPORTaktiv


fang Juli –, dann macht es durchaus

Sinn, sein Trainingslager erst Ende

April einzuplanen. Zu dieser Zeit

kann auch schon hervorragend in heimischen

Gefilden (z. B. im SPORTaktiv-Triathloncamp

am Wörthersee,

siehe Seite 136/137) trainiert werden.

Hobbytriathleten sollten die Zeit

im Trainingslager vor allem zum Kilometersammeln

im Grundlagenausdauerbereich

nutzen. Das heißt:

Einer flott gefahrenen Bergetappe folgen

zwei flache, lockere Grundlagenausdauereinheiten

von mindestens

drei Stunden Dauer. Auch hier

gilt die 3:1-Regel: Auf drei Tage Belastung

folgt ein Tag mit Regenerationstraining.

Dieses kann

auch als lockere Schwimmeinheit

gestaltet werden. Laufen kann

schließlich als Koppeleinheit ins

Camp eingebaut werden. Aber aufpassen:

Zu viele Laufkilometer machen

die Beine schnell nachhaltig müde.

Der Schwerpunkt sollte wirklich am

Rad liegen – auch dem Schwimmen

wird nur eine regenerative Rolle im

Trainingscamp zugeordnet.

Lange Radausfahrten im Grundlagenbereich sind typischerweise ein Kerninhalt

von Triathloncamps. Drei-Stunden-Touren lassen sich perfekt für sportliches

Sightseeing nutzen.

CAMPZIELE FÜR TRIATHLETEN

ZIEHT ES TRIATHLETEN MIT DEM

AUTO in den warmen Süden, kann

man sich grundsätzlich an die Zielempfehlungen

für Straßenradfahrer

halten – wie vorne beschrieben. Die

Laufschuhe können ohnehin beinahe

überall geschnürt werden und etliche

Hotels wie z.B. in Istrien locken sogar

mit Sportbecken in ihren Anlagen.

STEIGEN AUSDAUER-DREIKÄMPFER

INS FLUGZEUG, landen sie oft auf den

Inseln Fuerteventura, Lanzarote oder

Mallorca. Für die empfohlenen langen

Touren im Grundlagenbereich,

die gerne auch ins Hinterland führen,

gibt es vor allem auf Mallorca reiche

Auswahlmöglichkeiten mit hohem

Sightseeingfaktor. Höhenmeter lassen

sich auf allen drei genannten Inseln

nach Lust und Laune sammeln.

Mit speziellen Resorts für Triathleten

mit 50-m-Becken punkten wiederum

die Kanarischen Inseln.

FOTOS: Valamar Hotels & Resorts

Valamar loves Bike

GANZJÄHRIG BUCHBAR

(ausgenommen 15.6 bis 01.9.2017)

• Unter Angabe des Codes „valamarlovesbike“

erhälst du -20 % Rabatt auf

den regulären Preis

• eine kostenlose Fahrradflasche

• täglich kostenloses isotonisches

Getränk

• und -20 % Ermäßigung auf Massagen

WEIL WIR BIKEN EINFACH LIEBEN!

ab

€ 74,–

p.P.

Istrien ist der ideale Ort, für alle, die das

Biken lieben – egal ob mit dem Rennrad,

Mountain- oder Trekkingbike. Bei

Fahrten entlang der Küste oder im Hinterland

erwarten dich nicht nur herausfordernde

Routen, sondern auch malerische

Dörfer und Städte. Diese sind

eine Entdeckungsreise auf alle Fälle

wert. Auch die Valamar Hotels haben

sich voll und ganz dem Biken verschrieben

– deshalb gibt es mit dem Promocode

„valamarlovesbike“ auch minus

20 % auf den nächsten Bike-Urlaub.

Buchbar in unserem SPORTaktiv Hotel

Diamant, aber auch in allen anderen

Valamar-Bike-Hotels in Istrien.

VALAMAR DIAMANT HOTEL ****

KROATIEN / ISTRIEN

Brulo 1

52440 Poreč

Tel.: 00385/52 465-140

Web: www.valamar.com/biking

Nr. 1; Februar / März 2017

135


BIKE

AUF TOUR IM

BÖHMERWALD

Im oberösterreichischen Mühlviertel erstreckt sich eine hügelige Landschaft, die für

Rennradtouren wie gemacht ist. Und die auch zum Sprung über die nahe Grenze einlädt,

um die Region zwischen Donau und Moldau zu erkunden.

Was es im Granit- und

Gneishochland nördlich

der Donau nicht gibt, sind

flache Straßen. Die ausgesprochen

hügelige Landschaft im

oberösterreichischen Mühlviertel

eignet sich dennoch perfekt für Rennradtouren

jeder Art. Im Mountain

Bike Holidays Hotel Almesberger in

Aigen-Schlägl finde ich das perfekte

Basislager, um die Region im Dreiländereck

Österreich–Deutschland–

Tschechien mit meinem Rennrad zu

erkunden.

MIT DEM CHEF AUF TOUR

Gemeinsam mit Peter Gruber, dem

Chef des Hauses, starte ich zu einer

ausgedehnten Tour um den Moldaustausee

in Tschechien. Es ist schon etwas

deprimierend, wie locker der passionierte

Rennradfahrer und

Triathlet, der sich als Solo-Finisher

des „Race Around Austria“ in der

Rennrad-Szene einen Namen gemacht

hat, über die Wellen und Hügel tritt.

Ohne dabei ins Schnaufen zu kommen

– während ich noch damit kämpfe,

meinen Rhythmus zu finden.

Meine Leistung und damit auch

meine Stimmung bessern sich aber

rasch und so erreichen wir gut gelaunt

den Moldaustausee, den wir gegen

den Uhrzeigersinn umrunden

möchten. Das ständige Auf und Ab

über diese hügelige Landschaft lässt

meine Waden schmerzen, während es

meinem Begleiter ein breites Lächeln

ins Gesicht zaubert.

Nachdem wir das Nordufer des

Stausees passiert haben, tauchen wir

in das Herz des Böhmerwaldes ein – es

ist ruhig und wir atmen herrliche

ANZEIGE / FOTOS: Roadbike Holidays © Heiko Mandl

136

SPORTaktiv


Luft, die Beinmuskulatur leistet jetzt

gute Arbeit. Grund genug, die Schleife

noch etwas zu vergrößern, anstatt

gleich zurück zum Hotel zu fahren.

Zu meinem Bedauern sind die Hügel

hier in Bayern noch höher, allein die

wahrhaft atemberaubende Landschaft

lässt mich die Strapazen dieser

welligen Tour vergessen.

VON NUN AN GEHT’S BERGAB

Mein Begleiter wirkt im Gegensatz

immer noch so locker wie am Beginn

und könnte vermutlich noch einmal

die gesamte Runde drehen. Ich bin jedenfalls

überglücklich, als Peter verkündet,

dass es von nun an nur noch

bergab geht.

Stets im Windschatten versteckt,

bestreite ich die letzten Kilometer zurück

zum Ausgangspunkt. Die Beine

sind leer, die Muskeln schreien nach

Kohlenhydrat-Nachschub, aber wir

rollen dennoch herrlich dahin. Ich

freue mich schon auf die rettende

Wellnessjause im Hotel Almesberger

– ein krönender Abschluss einer echt

traumhaften Dreiländertour ...

Mehr Infos:

RENNRADREGION BÖHMERWALD

www.boehmerwald.at

HOTEL ALMESBERGER

www.almesberger.at

ROADBIKE HOLIDAYS

www.roadbike-holidays.com

Nr. 1; Februar / März 2017

137


SPORTaktiv, DIE TOURISMUSREGION KLAGENFURT UND DAS HOTEL SANDWIRTH LADEN EIN –

DAS

ANGEBOT:

4 Tage/3 Nächte im

Vier-Sterne-Triathlonhotel;

inkl. Schwimm-,

Rad- und Lauftraining

mit Profitrainer um

€ 357,– p. P.

FOTOS: xxx

138

SPORTaktiv


IN DAS 1. SPORTaktiv-TRIATHLONCAMP!

FOTOS: Ironman Klagenfurt/Alex Caparros; Ironman Klagenfurt/Charlie Crowhurst; Kärnten Werbung/Horst, Sandwirth

AUF DEN SPUREN DES

IRONMAN

AUSTRIA

VOM 25.–28. MAI 2017 laden wir erstmals

auch Hobbytriathleten aller Leistungsstufen in ein

SPORTaktiv-Camp. Und den „Feinschliff“ bekommt ihr

dabei auf Originalstrecken des legen dären Ironman

Austria in Klagenfurt.

Man muss keinen Ironman

anstreben, um im SPORTaktiv-Triathloncamp

richtig zu

sein – man kann aber. Denn wie es

der SPORT aktiv-Ausrichtung entspricht,

sollen sich Hobbysportler

unterschiedlicher Leistungsklassen

bei uns wiederfinden. Im Camp werden

Leistungsgruppen gebildet, es

ist auch egal, ob du auf der Sprint-,

der olympischen oder der Langdistanz

daheim bist – es ist garantiert

für alle das Passende dabei. Dafür

sorgt schon Trainingsprofi Mario

Kapler, der sportliche Experte für

dieses viertägige Spezialcamp.

Sowohl vom Timing als auch

vom Umfeld her ist das Angebot natürlich

auch perfekt für alle, die am

2. Juli beim Ironman Austria 2017

an den Start gehen wollen. Unser

Stützpunkt, das Hotel Sandwirth,

befindet sich im Herzen der Kärntner

Landeshauptstadt, wo auch die

Laufstrecke von Österreichs

Top-Triathlon durchführt. Und

auch mit dem Rad werden wir auf

der Ironmanstrecke ausfahren.

ZU GAST IM TRIATHLONHOTEL

Ansonsten versprechen wir für unser

1. Triathloncamp die gewohnt

hohe SPORTaktiv-Camp-Qualität.

Heißt einerseits: sportliche Kompetenz

– für die bürgt wie erwähnt

der staatlich geprüfte Triathlontrainer

Mario Kapler, der das Programm

(siehe im Kasten rechts) zusammengestellt

hat. Das heißt andererseits

auch: perfekte Unterkunft! Auch

das Vier-Sterne-Hotel Sandwirth ist

ein „Triathlonspezialist“ und Mitveranstalter

dieses Camps, genauso

wie die Urlaubsprofis von der Tourismusregion

Klagenfurt.

Im Sinn der Qualität ist unterm

Strich auch die Gruppengröße gehalten:

Maximal 24 Plätze sind zu

haben. Falls die Nachfrage das Angebot

übersteigt, gilt wie immer: Wer

früher bucht, ist dabei.

Tipps, Touren und Hotels bzw.

Pensionen für den sportlichen

Urlaub in Klagenfurt am

Wörthersee: visitklagenfurt.at

Das SPORTaktiv

Triathloncamp 2017

TERMIN: 25.–28. Mai (Do.–So.)

UNTERKUNFT: Vier-Sterne-Sport- & Triathlon-

Hotel SANDWIRTH, in Klagenfurt, Austragungsort

des IRONMAN Austria

WEB: sandwirth.at, visitklagenfurt.at

TEILNEHMER: max. 24 Personen

ZIELGRUPPE: Triathleten (alle Distanzen),

die sich gezielt auf die Saison vorbereiten

möchten. Für Starter beim IRONMAN Austria

ist das Camp perfekt getimt.

CAMPINHALT:

• 4 Radausfahrten (2–3 Leistungs gruppen),

u. a. auf der IRONMAN-Strecke

• 2 Schwimmeinheiten

• Wechseltraining, Koppel-/Laufeinheiten

• Lauftechnik auf der Laufbahn

• 1 Yoga-Einheit

• Vortrag Wettkampfernährung

• Dehnen & Beweglichkeitstraining

• Spezialleistungen (z. B. Bikefitting, Laufanalyse)

sind gegen Aufpreis buchbar

IM PREIS ENTHALTEN SIND:

• 3 Nächte im 4-Sterne-Sport- & Triathlon-

Hotel SANDWIRTH, DZ mit Verwöhn-

Halbpension inkl. Après-Bike-Snack

• Nutzung der Sport- & Relax-Zone

• Eintritt ins Hallenbad

• Trainingsbetreuung durch den staatlich

geprüften Triathlontrainer Mario Kapler

• Neo-Test

• SANDWIRTH Welcome Bag mit Trinkflasche

und Energieriegel

ZUM TESTEN: Compressport Calf R2V2

Kompressionsstrümpfe

DER TOPPREIS FÜR SPORTaktiv-LESER:

€ 357,– p. P.

Aufpreis für Einzelzimmer: € 90,–

ALLE INFOS UND BUCHUNG:

Hotel Sandwirth, Tel.: 0463/56 209

WEB: sandwirth.at

ALS GESCHENK IM

PAKET ENTHALTEN:

Ein SPORTaktiv-

Pflegepaket mit

Produkten von

Riviera/Holzhacker

Ein Compressport-Paket,

bestehend aus

dem Visor Ultralight

und zwei

Sweatbands


BIKE

SIE RÜSTEN UNS AUS, SIE ZIEHEN UNS AN,

SIE ERFINDEN STÄNDIG NEUES, UM UNSEREN

SPASS AM SPORT ZU ERHÖHEN. DIE SPORTAR-

TIKELINDUSTRIE, DER SPORTHANDEL UND DIE

VERANSTALTER SIND DIE REQUISITEURE HINTER

DER BÜHNE DER WELTWEITEN SPORTSHOW.

DIESMAL IM FOKUS: DER NIEDERLÄNDISCHE

BIKE-ZUBEHÖR-HERSTELLER BBB.

BUSINESS PORTRÄT

SERIE

MIT RAD UND TAT

STEILER AUFSTIEG. Als kleiner Zubehörhersteller für Fahrräder hat BBB Ende

der 1990er-Jahre begonnen. Heute ist die Firma aus den Niederlanden weltweit

tätig und bietet vom Helm über Computer bis zur Bremse alles für das Fahrrad.

Da haben zwei von Anfang an

gewusst, worauf es ankommt:

Frank Moons und

Chris Koppert waren jahrelang

als Radprofis auf den Straßen der

Welt unterwegs, um zu wissen, was

ein Radfahrer an Brillen, Werkzeug,

Kleidung, Pumpen und Bremsbelägen

braucht. 1998 haben sich die beiden

Niederländer selbstständig gemacht

und mit BBB ihre eigene

Zubehörfirma gegründet.

Anfangs mit einer sehr kleinen

Produktpalette – als das Werk’l aber

zu laufen begann, sind nicht nur die

Absatzzahlen in die Höhe gegangen,

sondern auch die Produktvielfalt.

Mittlerweile ist aus der kleinen Firma

ein Unternehmen geworden, das

bekannt ist für seine Helme, Brillen,

Pumpen, Funktionskleidung und allerhand

clevere Lösungen rund um

das Fahrrad. In mehr als 40 Produktgruppen

bietet BBB heute fast

1.500 unterschiedliche Produkte an.

KUNDEN ENTWICKELN MIT

Die Qualität der Produkte wird auch

im Profisport geschätzt – und so unterstützt

BBB viele namhafte Vertreter

des Sports, ob auf der Straße oder dem

Mountainbike. Bekanntestes Gesicht

der Marke ist sicher Tom Boonen. Der

Belgier ist Sprintspezialist, einer der

besten Klassiker-Fahrer seit der Jahrtausendwende

und hat die „Hölle des

Nordens“, das legendäre Eintagesrennen

Paris–Roubaix mit seinen berüchtigten

Kopfsteinpflasterpassagen

viermal gewonnen. Ingesamt darf

sich BBB bis dato über zehn Weltmeistertitel

freuen, rüstet heute zwei

Rennställe ebenso aus wie den Mountainbiker

Joost Wichman (NED).

In 45 Länder werden BBB-Produkte

mittlerweile geliefert; in Österreich

ist „Funbike“ als Importeur seit der

ersten Stunde mit an Bord. Trotz dieser

Internationalität ist BBB aber immer

noch in der holländischen Heimat

fest verwurzelt. 43 Angestellte

arbeiten im Hauptquartier in Leiden,

durch die Bank Fahrradfanatiker.

„Die meisten kommen das ganze Jahr

FOTOS: BBB

140

SPORTaktiv


ZAHLEN UND

FAKTEN ZU BBB

Aus den Niederlanden in

die höchste Fahrradliga.

IM JAHR 1998 gründeten die beiden

ehemaligen niederländischen Radprofis

Frank Moons und Chris Koppert die Firma

BBB. Seit 2015 gehört das Unternehmen

mit Hauptsitz im südholländischen

Leiden zur Pon Bicycle Group.

Nach Österreich werden BBB-Produkte

von Funbike importiert.

PRODUKTE: Die Palette umfasst nahezu

alles rund um das Thema Fahrrad. Egal

ob Werkzeug, Sportbrillen, Sättel, Flaschenhalterungen,

Rucksäcke, Lichter

oder Bekleidung.

ALLE INFOS:

www.bbbcycling.com

über mit dem Rad in die Arbeit“, sagt

Marketingchef Frank van Eck. „Darum

haben wir Duschen und ein hochmodernes

System, mit dem die Mitarbeiter

ihre Schuhe trocknen können.“

In diesem Umfeld entstehen kreative

Lösungen. Und es wird ganzheitlich

und nicht in Schubladen gedacht

und gearbeitet. Jeder

Entwickler ist für eine gewisse Produktgruppe

verantwortlich. Also

zum Beispiel nicht nur für Helme,

sondern auch für die Entwicklung

von Lichtsystemen und Pedalen.

Über den sogenannten „Think-

Tank“ können sogar Kunden die Produkte

mitentwickeln. „Wir haben

festgestellt, dass wir über soziale Medien

sehr viele Rückmeldungen von

Konsumenten bekommen“, sagte Van

Eck in einem Interview mit einem

Fachmagazin. Über den ThinkTank

fragt BBB nun beispielsweise bei einer

neuen Damenjacke, in welchen Farben

die potenziellen Kundinnen sie

gerne hätten – und das Feedback

fließt dann tatsächlich in die Kollektion

ein.

Bei der Herstellung von Helmen

wiederum arbeitet BBB mit der Universität

Delft zusammen und testet

dort neue Produkte im Windkanal.

Der Beweis dafür, dass dieser Weg erfolgreich

ist, sind die über 100 Preise,

die BBB weltweit bereits gewonnen

hat – etwa den Eurobike Award oder

den Red Dot Design Award.

LANGFRISTIGE BINDUNG

Jedes Jahr bringt BBB rund 150 neue

Produkte auf den Markt – 2017 sind

sogar noch mehr Neuheiten geplant.

Da werden die Niederländer zum Beispiel

einen komplett neuen Helm auf

den Markt bringen, neue Sportbrillen

und neue Pumpen.

Den Erfolg der Produkte macht

sicher auch die geringe Fluktuation

auf dem Personalsektor aus. Viele

Mitarbeiter sind schon viele Jahre für

die Firma tätig. „Und diese besondere

Beziehung“, sagt Marketingchef Van

Eck nicht ohne Stolz, „streben wir

auch mit unseren Kunden an. Dass

sie unsere Produkte über eine lange

Zeit verwenden.“

Nr. 1; Februar / März 2017

141


BIKE

LEIDENSCHAFT.

EMOTION.

AUSDAUER.

FOTOS: xxx

www.ultraradchallenge.at 142

SPORTaktiv


TRAININGSCAMP VON

28. BIS 30. APRIL 2017

Die perfekte Vorbereitung auf die Ultra Rad Challenge

in Kaindorf im steirischen Hartbergerland mit dem 24-

Stunden-Weltmeister Christoph Strasser.

IM PACKAGE ENTHALTEN:

• 3 Tage Radtraining mit Christoph Strasser

• 2 Tage HP+ im Hotel Steirerrast in Kaindorf

• Startplatz für die Ultra Rad Challenge 2017

• PANACEO-Package im Wert von € 54,–

• Motivationsvortrag von Christoph Strasser

mit

EXTREMRAD-

SPORTLER

CHRISTOPH

STRASSER

€ 249,–

ANZEIGE / FOTOS: Pressefoto.at/Markus Tobisch

TEILNEHMERLIMIT: 25 Personen

INFOS & ANMELDUNG UNTER:

www.ultraradchallenge.at

DAS IST DIE ULTRA RAD CHALLENGE KAINDORF:

Mit dem Camp sind die Teilnehmer bestens auf die Ultra

Rad Challenge 2017 am 14. und 15. Juli vorbereitet.

Drei Bewerbe stehen dabei zur Auswahl:

• die 24 Stunden Ultra Challenge;

• die 12 Stunden Classic Challenge;

• heuer neu: die 3 Stunden Sprint Challenge, um auch

Einsteigern und Radmarathon-Fans ein Angebot zu bieten.

Gefahren wird auf einer 18 Kilometer langen Runde mit

180 Höhenmetern. Entlang der Strecke herrscht Partystimmung,

ein DJ wird Fans, Fahrern und Betreuern einheizen –

unvergessliche Emotionen sind somit garantiert.


BIKE

KOMM IN UNSER

TROPHY-TEAM!

Von 14. bis 16. Juli ruft die Salzkammergut-Trophy.

Und dieser Top-Bike-Event hat für ein Leser/-innen-

Team von SPORTaktiv längst Tradition.

FAHR

MIT ...

... IM SPORTaktiv-TROPHY-TEAM

MIT NUMMER 55 UND HOL DIR

TEAM -TRIKOT UND -HOSE VON

DOWE, EIN ABUS-SCHLOSS,

EINE HAI BIKE-TRINKFLASCHE, EIN

SIXTUS-SPORT-PAKET UND EINE

SPONSER-SPORTNAHRUNG.

BIKEN IN DER WELTERBE-REGION

rund um den Hallstätter See, auf sieben

Distanzen von 22 km (700 hm) bis

zur berüchtigten Extremstrecke mit

210 km und 7.119 hm: Mit diesen Eckdaten

gehört die Salzkammergut-Trophy

zum Besten, was Mountainbiker

mit Wettkampfambition in Österreich

finden können. Neben den weiteren

Distanzen (22, 37, 53, 76 und 119 km)

gibt es noch den Allmountain-Bewerb

(60 km) und die „Bosch eMTB-Trophy“

mit speziellem Wertungsmodus: Auf

35 Kilometern und 1.180 Höhenmetern

sind drei gezeitete Abschnitte

verteilt.

SPORTaktiv ist wieder live dabei:

Wir laden alle Leser/-innen dazu ein,

in unserem Team mitzuradeln. Details

dazu stehen unten!

WEB: www.salzkammergut-trophy.at

Das „Dowe-SPORTaktiv

Slow-Motion-Team“

Auf unsere Teammitglieder warten wieder wertvolle Goodies.

EINE BESONDERHEIT der Salzkammergut-Trophy

ist die „Slow-Motion-Teamwertung“:

Es gilt, möglichst viele

Fahrer/-innen auf möglichst langen

Distanzen in einem Team zu vereinen.

GEMEINSAM MIT UNSEREN LESERN versuchen

wir, auch heuer wieder in dieser

Wertung ganz vorne dabei zu sein, und

zwar als „Dowe-SPORTaktiv-Team“. Alle,

die bei der Trophy-Anmeldung unsere

Teamnummer „55“ angeben, sind automatisch

Teammitglieder.

ALS BELOHNUNG bekommen die ersten

50, die sich anmelden, Top-Goodies mit

auf den Weg: ein Dowe-MTB-Teamtrikot,

eine dazu passende 3D-Trägerhose; ein

Abus-Bikeschloss; eine Haibike-Trinkflasche;

ein Sixtus Sport-Paket und ein

Sportnahrungs-Paket von Sponser.

Also: Anmelden – und wir sehen uns im

Juli in Bad Goisern!

www.trophy.at/anmeldung

FOTOS: Salzkammergut Trophy/Erwin Haiden

144

SPORTaktiv


SPORTaktiv UND DER ARLBERGERHOF VITAL LADEN EIN INS:

DAS

ANGEBOT:

3 Nächte im Arlbergerhof

Vital und zwei Tage

Biken mit Angie

Hohenwarter

€ 350,–

BIKECAMP FÜR LADIES

SPORTaktiv lädt heuer erstmals exklusiv die Mountain bikerinnen zu einem Camp

an den Kärntner Weissensee. Mit dabei ist Bike-Legende Angie Hohenwarter.

FOTOS: Heiko Mandl/ Alrbergerhof

Die Vorfreude ist riesig – denn die

wohl großartigste Frau in der

heimischen Bikeszene wird die

Teilnehmerinnen beim 1. SPORTaktiv-Ladies-Bikecamp

begleiten: Angie

Hohenwarter verbringt mit euch unvergessliche

Tage im Naturpark Weissensee.

Bei Techniktrainings und Touren

steht der Teamgeist ganz klar im

Vordergrund. Die Ex-Downhillerin

nimmt euch mit und zeigt euch die

schönsten Plätze am See.

BIKE-GENUSS AM SEE

Die Umgebung könnte nicht besser

sein. Denn die Region Weissensee ist

ein echtes Naturparadies für Biker. In

Kombination mit dem Hybridschiff

Das 1. SPORTaktiv-Ladies-Bikecamp

„MS Alpenperle“ ergeben sich zahlreiche

Tourenmöglichkeiten. Wer es herausfordernd

mag, kann über Forstwege

hinauf auf die Naggler Alm fahren

– oder alternativ mit der Sesselbahn

hinaufschweben. Oben warten spannende

Technikparcours und zur Stärkung

regionale Köstlichkeiten von

der Naggler-Alm-Wirtin. Einen Spezialtipp

wert ist der Blaubeerkaiserschmarren.

Die Bergstation ist auch

Ausgangspunkt für die neue 3,3 Kilometer

lange Downhill-Strecke „MTB

Trail Weissensee“, die mit Wurzelwegen,

Spitzkehren, Steilkurven und

Holzbrücken begeistert.

All das werden die Teilnehmerinnen

bei unserem neuen Camp selbst

TERMIN: 25.–28. Mai 2017

UNTERKUNFT: Arlbergerhof Vital

TEILNEHMER: max. 24, die in 3 Gruppen

aufgeteilt werden und mit wechselnden

Guides fahren

ZIELGRUPPE: ambitionierte Bikerinnen

CAMPINHALT: • Technik und Trailtechnik

mit Angie Hohenwarter • Abfahren am

neuen MTB-Trail Weissensee • Schrauber-Workshop

• Bike- und SEEnerlebnis

IM PREIS ENTHALTEN SIND:

• 3 Übernachtungen im Hotel Arlbergerhof

Vital in der Gemeinde Weissensee

• Verpflegung: Halbpension mit kulinarischen

Genüssen aus Christines Küche

• Teilnahme am dreitägigen Bikecamp-

Programm, an zwei Tagen mit Angie

Hohenwarter als Guide

SPORTaktiv-Campschutz powered by

Nürnberger für die Dauer des Camps

TOPPREIS FÜR SPORTaktiv-LESER:

€ 350,– p. P.

Aufpreis für Einzelzimmer: € 30,–

live erleben – und dabei im besten

Stützpunkt residieren: dem Arlbergerhof

Vital am Weissensee. Hausherr

Peter Schwarzenbacher ist sonst selbst

der beste Guide für seine bikenden

Gäste – bloß diesmal wird er Angie

Hohenwarter den Vortritt lassen ...

ANGIE HOHENWARTER

fuhr Four-Cross- und

Downhill-Rennen. Heute

reist die Kärntnerin

um die Welt, immer auf

der Suche nach den

besten Trails.

BUCHUNGEN:

Direkt beim Hotel Arlbergerhof

am Weissensee: Tel.: 04713/22 80

info@arlbergerhof.at


BIKE

Package-Tipp

„Rennrad-Camp mit Jan Ullrich“

Termin: 11.–14. Mai 2017

Inkludiert sind:

• 3 Übernachtungen mit Halbpension

und Après-Bike-Snack im Hotel Marko

in Seelach am Klopeiner See

• 3 geführte Ausfahrten mit Jan Ullrich,

Paco Wrolich und weiteren Topguides

• 1 Workshop mit den Ex-Radprofis

• Camp-Trikot

• Benutzung aller Hoteleinrichtungen:

Sauna, Dampfbad, Infrarotkabine,

Schleusenbad, Strandbad am See

PREIS: AB € 385,– p. P./DZ

BUCHUNGEN DIREKT BEIM HOTEL MARKO:

Tel.: 0 42 39/22 68-0

E-Mail: office@hotel-marko.at

www.hotel-marko.at

STARTE MIT JAN ULLRICH

IN DIE RENNRADSAISON

Deutschlands Radstar Jan Ullrich begleitet das Saisonauftakt-Camp vom 11.–14.

Mai am Kärntner Klopeiner See – in einer der besten Rennradregionen der Alpen.

Einmal Rad an Rad mit einem Topstar

der Rennradszene fahren,

sich ein Wochenende lang wertvolle

Tipps zum Radsetting und Training

holen: Das ist Anfang Mai in der

Region Klopeiner See – Südkärnten

möglich! Neben Jan Ullrich ist beim

Rennradcamp vom 11. bis 14. Mai aber

auch der ehemalige Topprofi und

„Local Hero“ Paco Wrolich mit dabei.

Ebenso weitere Topguides, die die insgesamt

vier Leistungsgruppen begleiten

und betreuen. Für die drei Ausfahrten

zwischen den wärmsten Seen

der Alpen und über die schönen Passstraßen

wird auch ein Begleitfahrzeug

gestellt.

Viele österreichische Rennradprofis

trainieren übrigens in dieser

Region, da sie vom Gelände her alles

bietet – lange Flachstücke, kupierte

Teile und anspruchsvolle Passstraßen

mit Steigungen und langen Abfahrten.

Dazu sind die Strecken von Autos

wenig frequentiert und somit ideal

für das Fahren in der Gruppe.

ABSTEIGEN IM RENNRADHOTEL

Abgesehen von den Ausfahrten, wird

im Rahmen des Camps genügend Zeit

sein, um mit Jan Ullrich und Paco

Wrolich ausführlich zu plaudern. Am

Eröffnungsabend am Donnerstag, bei

einem kleinen Workshop mit anschließender

Ausfahrt am Freitag

Vormittag oder beim Kamingespräch

am Freitag- und Samstag Abend.

Das Hotel Marko, wo die Gruppe

einquartiert ist, hat sich seit zwei Jahren

auf Rennradfahrer spezialisiert,

verfügt über eine Radwerkstatt, einen

absperrbaren Radstall, eine Fitness-

und Wellnessanlage und hat 2016 alle

seine Zimmer vollständig neu ausgestattet.

An der Bar lässt es sich ebenso

gemütlich plaudern wie auf der großzügigen

Sitzterrasse. Pläne für den

Tag werden am reichhaltigen und ausgewogenen

Frühstücksbuffet geschmiedet.

Hotelchef Josef Petritsch

ist außerdem selbst begeisterter Rennradler

und gibt so manchen Geheimtipp

an seine Gäste weiter.

Die Buchung des Camps läuft direkt

über das Hotel Marko (siehe

Package-Tipp oben) – allgemeine Infos

zur Rennrad-Region Klopeiner See –

Südkärnten sind hier zu finden:

REGION KLOPEINER SEE –

SÜDKÄRNTEN

Tel.: 0 42 39-22 22

E-Mail: info@klopeinersee.at

www.klopeinersee.at

FOTOS: Region Klopeiner See – Südkärnten

146

SPORTaktiv


IM SCHAUFENSTER: 6 BIKEJACKEN

Mit einer dieser sechs zeigst du Wind und Wetter mit Leichtigkeit die kalte Schulter.

BBB

STORMSHIELD

Die Stormshield ist eine leichte, zu 100

Prozent wasser- und winddichte Regenjacke.

Alle Nähte sind vollständig

versiegelt, die mikroskopisch kleinen

Öffnungen der Membrane lassen kein

Wasser nach innen (10.000 mm Wassersäule),

jedoch Wasserdampf nach außen.

Die Jacke ist klein zusammenfaltbar,

die belüftete Rückenpartie sorgt

für mehr Atmungsaktivität und reflektierende

Elemente vorne und hinten für

Sicherheit.

PREIS (UVP): € 99,99

WEB: http://bbbcycling.com

GONSO

ARES

Die Ares von Bikespezialist Gonso ist

eine sportlich geschnittene, zu 100

Prozent wasserdichte Allwetter-Radjacke.

Die Reißverschluss-Rückentasche

bietet vielseitige Verstaumöglichkeiten,

die ergonomisch vorgeformten Ärmel

schließen mit einem Antirutsch-Silikon-Saumgummi

direkt am Arm ab,

was das Einfließen von Regen verhindert.

Der verlängerte Rücken schützt

vorm Spray vom Hinterrad.

PREIS (UVP): € 99,95

WEB: www.gonso.de

PEARL IZUMI

MTB WXB JACKET

Das MTB WxB-Gewebe setzt Maßstäbe

hinsichtlich Wind- und Wasserschutz sowie

Abriebfestigkeit. Die Jacke schließt

Körperwärme ein, was auch bei Wind

und Nässe zu angenehmem Temperaturempfinden

führt. Für die nötige Kühlung

sorgt die Belüftung an Achseln und

an der Kapuze. Letztere passt perfekt

über Trailhelme. Durch den Relaxed- Fit-

Schnitt kann die Jacke mit Ellenbogenschonern

kombiniert werden.

PREIS (UVP): € 199,95

WEB: www.pearlizumi.com

FOTOS: Hersteller

ENDURA

MT500

Äusserst atmungsaktiv und wasserdicht

ist das dreilagige Material der MT500.

Ergonomisch positionierte Stretch Panele

und die 3-D-Anpassung der Kapuze

sorgen für idealen Sitz; für die Belüftung

sind ein Zwei-Wege-Reißverschluss unter

den Armen, die Belüftungsverlängerung

bis zum Rücken sowie die Fronttaschen,

die auch der Frischluftzufuhr dienen, zuständig.

Reflektierende Elemente auf der

Kapuze, am Bund und am Rücken schützen

den Träger der Endura-Jacke bei

Dunkelheit.

PREIS (UVP): € 229,99

WEB: www.endurasport.com

MAVIC

COSMIC ELITE H20

Die überarbeitete Regenjacke bietet

Sturm-erprobte Features! Ihr Dura

Rain-Material bürgt für langlebigen

Regenschutz (10.000 mm Wassersäule)

und ist atmungsaktiv. Der neue,

wasserdichte Reißverschluss lässt sich

besonders leicht öffnen, die Passform

ist als außergewöhnlich zu bezeichnen.

Die länger geschnittene Rückseite

und die Ergo Cuff-Bündchen

mit Klettverschluss kommen ebenfalls

dem Schutz vor Nässe zugute.

PREIS (UVP): € 150,–

WEB: www.mavic.com

VAUDE

MEN’S TREMALZO

Die leichte 2,5-Lagen-Bike-Regenjacke

garantiert Bikespaß, auch wenn

das Wetter Kapriolen schlägt. Das nach

dem strengen Umweltstandard bluesign®

zertifizierte Material trägt sich

angenehm leicht und bietet höchste

Funktionalität. Zur Ausstattung der Jacke

gehören die Unterarm-Ventilation,

wasserdichte Reißverschlüsse, zwei

Brusttaschen, die Weitenregulierung an

Saum und Armabschluss sowie reflektierende

Elemente für gute Sichtbarkeit.

PREIS (UVP): € 150,–

WEB: www.vaude.com/de

Nr. 1; Februar / März 2017

147


BIKE

BIKE

NEWS

CARBON FÜR

UNSER TEAM!

DOWE STATTET HEUER DAS

SPORTAKTIV-LESERTEAM bei der Salzkammergut-Trophy

aus – und zwar mit diesem

Spitzen-Set: Dem „SuperForm Carbon Trikot“

und den dazu passenden „3D-Bibshorts“.

Das High-Performance-Outfit ist Ultralangstrecken-erprobt

und bietet absolute Premium-Qualität.

Wie ihr euch die gelb-schwarzen

Teile im attraktiven SPORTaktiv-Design

sichert, lest ihr auf Seite 142.

www.dowe-sportswear.com

Für Rennen und Touren

DAS SIMPLON CIREX 120 geht mit 120 mm-

Federweg neu auf die Strecke und ist damit für

Racer ebenso wie für Tourenfahrer eine optimale

Wahl. Die verbesserte Kinematik und das geringe

Gewicht sorgen für einen effizienten Antritt

und hervorragende Traktion.

www.simplon.com

Perfekter Sitz, perfekter Schutz

DIE ADIDAS ZONYK AERO ist bruchsicher und lässt sich dank zweier

Größen und cleverer Einstellmöglichkeiten perfekt anpassen. Die aerodynamische

Form hält Wind und Sonne ab, gleichzeitig sorgt das climacool®-System

für optimale Kühlung und hält Schweiß von den Augen fern.

www.adidassporteyewear.com

PEDAL-SPASS FÜR KINDER

DIE ÖSTERREICHISCHE FIRMA WOOM hat sich

auf leichte und leistbare Kinderfahrräder spezialisiert

– und mit dem „woom“ das mit 5,2 kg leichteste

Kinderrad der Welt für alle von drei bis viereinhalb

Jahren auf den Markt gebracht. Wir verlosen einmal

dieses Top-Kinderrad! Interesse? Dann schreib

bis 31. März eine E-Mail mit dem Betreff „Woom

Kinderrad“ an office.sportaktiv@styria.com – und du

bist bei der Verlosung dabei.

www.woombikes.com

GEWINN-

SPIEL

FOTOS: Hersteller

148

SPORTaktiv


PUCH BEWEGT

STADT UND LAND

Klassisches Citybike, modernes Lifestylerad, Spielgerät für Nachwuchs-Mountainbiker:

Drei Beispiele aus dem 2017er-Sortiment der Traditionsmarke PUCH.

CITY KLASSIK

PUCH STADTRAD. Ein Schnäppchen für

alle Wege, ein gemütliches Rad für den

Alltag: Das PUCH Stadtrad ist mit seiner

7-Gang-Nabensschaltung und V-Brakes

wartungsfreundlich und besitzt einen

Komfortsattel. Die LED-Lichtanlage sorgt

für gute Sichtbarkeit, sogar im Stand.

Preis (UVP): € 449,–

ANZEIGE / FOTOS: Puch

MODERN LIFESTYLE

PUCH DRUM S. Die moderne Form eines Stadtrads gefällt

mit ihrem stylischen Hydroform-Aluminiumrahmen in elegantem

Hellbau matt. Farblich abgestimmte Komponenten

wie Felgen mit Silberapplikationen, Ständer, Sattel und

Griffe unterstreichen den coolen Look. Das Bike ist ideal

zum Flanieren genauso wie für die alltäglichen Wege.

Preis (UVP): € 799,–

FÜR YOUNGSTERS

PUCH SOUND S. Früh übt sich, wer ein Mountainbiker

werden will: Das PUCH Sound S in 24 Zoll bietet

eine Topausstattung für Youngsters. Dazu gehört eine

24-Gang-Shimano-Altus-Schaltung, eine einstellbare

Federgabel und hydraulische Scheibenbremsen sind die

passenden Zutaten für anspruchsvolle Newcomer.

Preis (UVP): € 449,–

Nr. 1; Februar / März 2017

149


BIKE

MIT DEM RENNRAD VON

PASSAU NACH TRIEST

Cycling Adventures erfüllt 2017 Radlerträume.

22.–30. JULI. Mit dem Rennrad über die Alpen bis ans

Meer radeln – mit Cycling Adventures kannst du dir diesen

Traum erfüllen. Auf sieben Etappen des „Rennrad

Alpencross Passau-Triest“ warten landschaftliche und

sportliche Highlights wie der Sölkpass, die Nockalmstraße,

der Lanzenpass und der Vrsicpass – also traumhafte

Anstiege in Österreich, Italien und Slowenien.

Übernachtet wird jeweils in Drei- und Vier-Stern-Hotels.

Nach der letzten Etappe bleibt noch Zeit, in Triest das

italienische Flair zu genießen, ehe es mit dem Reisebus

wieder zurück nach Hause geht. INFOS UND

ANMELDUNG: alpencross.cycling-adventures.org

BIKE- UND KULINARISCHER

GENUSS AM WEISSENSEE

Der „Arlbergerhof Vital“ am Weissensee (K)

hat zwei feine MTB-Camps im Angebot.

2.–5. JUNI/15.–18. JULI. Das „All Mountainbike-

Trailcamp“ Anfang Juni lässt unter anderem wegen der

Topguides aufhorchen: Der vielfache Trialbike-Weltmeister

Marco Hösel sowie Topbikerin Angie Hohenwarter

nehmen die Teilnehmer mit auf die Naturtrails rund

um den See – etwa auf den neu erbauten „Weissenseetrail“.

Von 15.–18. Juli heißt es dann: „Kulinarisch radeln

am Weissensee“. Beide Pakete beinhalten jeweils drei

Übernachtungen im Arlbergerhof Vital sowie ein volles

Bike-Programm und sind ab € 299,– buchbar.

INFOS: www.arlbergerhof.at

FOTOS: Tourismus Weissensee/Heiko Mand, alpencross.cycling-adventures

DIE BELIEBTESTE MTB RENNSERIE ÖSTERREICHS

Challenge Termine 2017

30.04. St. Veit an der Gölsen, NÖ

07.05. Graz/Stattegg, ST

13.05. Maria Lankowitz, ST

04.06. Kleinzell, OÖ

17.06. Pöllau, ST

15.07. Bad Goisern, OÖ

15.08. Eisenerz, ST

27.08. Krumbach, NÖ

2017

CENTURION

NO POGO E 2000.27+

HAUPTGEWINN

Junior Challenge Termine 2017

06.05. Graz/Stattegg, ST

14.05. Maria Lankowitz, ST

03.06. Kleinzell, OÖ

15.06. Pöllau, ST

16.07. Bad Goisern, OÖ

13.08. Flachau, S

26.08. Vorau, ST

Challenge Schlussveranstaltung 2017

7.-8.10. Obertraun, OÖ

Medienpartner

www.centurion-mountainbike-challenge.at


Mittendrin

KALTSTART

Ob man will oder nicht: Der Winter

macht Biker zu Materialfetischisten.

ERNST SITTINGER,

Mitglied der

Kleine-Zeitung-

Chefredaktion,

Kabarettist und

begeisterter Biker

IN DEN PROSPEKTEN locken schon die Frühjahrsangebote. Radeln

am Meer, irgendwo an einer Steilküste, durch den Zitronenhain.

Aber dann sofort die Fragen: Wie komme ich dorthin?

Wie transportiere ich mein Radl? Wie viele Stunden muss

ich allein für die Reise in Kauf nehmen? Wie weit könnte ich in

dieser Zeit zuhause schon geradelt sein? Außerdem ist mein

Reisepass abgelaufen, und auf die Sonderwertung „Ämterslalom“

habe ich derzeit keine Lust.

überbordenden Ausrüstung, zu der ich über die Jahre ein geradezu

inniges Verhältnis entwickelt habe. Man wird zum Materialfetischisten,

ob man will oder nicht: Da sind die Handschuhe,

die diversen Schals, Mützen, Tücher, Windbreaker, die

vielen Schichten an Ober- und Unterkörper, die Bike-Schuhe,

die Überschuhe. Die beheizbaren Einlagen. Die Stirnlampe.

Die aufhellende Wintersonnenbrille. Man hat das Zeug angesammelt,

also soll man froh sein, es zu nützen.

FOTO: Ernst Sittinger

Ich lasse die bunten Prospekte sinken und wende mich wieder

der Häuserblock-Geografie zu. Denn: Die Hausrunde bei

minus acht Grad durch ein verschneites Waldstück hat auch

ihren Reiz. Tiefschneefeeling ohne störende Schwammerlsucher.

Man kann sich fallen lassen, weil es ist rundherum eh

sehr weich. Und kalt, da spürt man keine Schmerzen.

Alles, was unter null Grad stattfindet, lebt von einer völlig

Ich ziehe die teuerste Softshelljacke an und fühle mich wie

ein Polarforscher. Meine heftigste Aktivität ist die Atmungsaktivität

der 14 Goretex-Schichten, die mehr Schweiß von meiner

Haut wegtransportieren, als dort überhaupt produziert wird.

Ergebnis ist eine trockene Haut, die dann mit Fettcreme, Muskelgel

und Klosterfrau Melissengeist wieder aufpoliert wird.

Bilanz: Eine Stunde Biken bedeutet vier Stunden Vor- und

Nacharbeit. Aber lustig!!!

FOTO: bikeCULTure/Erwin Haiden

GIPFELSTÜRMER

AM SCHÖCKL!

Die bikeCULTure Region Graz startet von

6. bis 8. Mai mit dem großen Opening

in die Saison!

151

Nr. 1; Februar / März 2017

151

„RUND UM UND AUF DEN SCHÖCKL“

heißt die Devise beim Gipfelsturm für jedermann/-frau

am 7. Mai! Nicht die kürzeste,

sondern die schönste Strecke führt

beim Rennen im Rahmen der CENTURI-

ON MTB-Challenge zum Ziel beim Alpengasthof

am Schöckl. Eine perfekte

Gelegenheit, die Herzstücke der bike-

CULTure Region zu erkunden, ohne die

berüchtigten Downhills der WM-Strecke

im Renntempo bewältigen zu müssen.

Für alle gemütlichen Radler steht am

5. Juni die Sternfahrt von Startorten aus

der ganzen Region nach Gratwein-Straßengel

am Programm!

Grazer Bike-Opening

Stattegg, 6.–8. Mai

6. MAI: Austria Youngsters Cup U5-U17

7. MAI: UCI C1 Eliterennen, Schöckl

Gipfelsturm

8. MAI: Steirische Landesschulmeisterschaft

5. JUNI: bikeCULTure Sternfahrt nach

Gratwein-Straßengel

ALLE INFOS: www.bike09.at,

www.bikeCULTure.at, www.regiongraz.at


EQUIPMENT

QUALITY AND SAFETY MADE IN TIROL

nuovoline.at | Bild: © Matthias Knaus

www.stubai-sports.com


FOTOS: Berchtesgadener Land, Thomas Polzer, Naturfreunde, Hersteller

Am

Gipfel

der Gefühle

UMGEBEN VON 266 DREITAUSENDERN FÜHLTEN

SICH DIE TEILNEHMER BEI UNSEREM SPORTAK-

TIV-NATIONALPARK-CAMP IN OSTTIROL PUDEL-

WOHL. DER HÖHEPUNKT WAR DIE SKITOUR AUF

DAS 2.743 METER HOHE FIGERHORN (IM BILD DIE

GIPFELSTÜRMER) – NACH DEM AUFSTIEG MIT

TESTMATERIAL VON DYNAFIT UND KOMPERDELL

WARTETEN EIN STRAHLEND BLAUER HIMMEL UND

EIN HERRLICHER BLICK AUF DEN GROSSGLOCK-

NER. ABER AUCH DIE RESTLICHEN PROGRAMM-

PUNKTE IM CAMP, VOM SCHNEESCHUHWANDERN

BIS ZUM EISKLETTERN, WAREN „BÄRIG“.

Auf Hirschers Spuren

OUTDOOR

BERGSPORT / MATERIAL / TOUREN

Licht

an!

Nach der Arbeit auf Skitour – das ist nicht nur beliebt, sondern

dank Dynafit-Nachtspektakel auch österreichweit möglich. An

ausgewählten Wochentagen ist der gefahrlose Aufstieg auf den

markierten Pisten erlaubt, es wird später präpariert und die Partnerhütten

haben länger geöffnet. 15 Hütten und ebenso viele Skigebiete

hat Dynafit als Partner an Bord. Wo und wann noch bis Saisonende

aufgestiegen werden darf: www.dynafit.com

Gesucht sind die Stars von morgen – junge Buben

und Mädchen, die einmal in die Fußstapfen

von Marcel Hirscher oder Anna Veith treten.

Intersport sucht jetzt mit dem aktuell laufenden

„Kids Pistencup“ die Talente. Fünf

Vorläufe stehen im Februar und März

noch in Salzburg, Tirol und Kärnten auf

dem Programm – und dazu das Finale

am 12. März in Neukirchen am Großvenediger

(S).

www.intersport.at/pistencup

SPORTaktiv liegt ab sofort bei Conrad

Electronic auf. Curd Oswald (im Bild), Geschäftsführer

des Grazer Conrad Megastores,

war der Erste, der Ausgaben von

SPORTaktiv erhalten und bei sich im Markt

zur freien Entnahme aufgelegt hat. Ab dieser

Februar-Nummer ist unser Magazin

außerdem – neben allen gewohnten Vertriebsstellen

– auch bei Conrad in Linz, Salzburg

sowie an den Wiener Standorten Stadlau,

Meiselmarkt und Vösendorf zu haben.

Das passt perfekt – weil viele (Outdoor-)

Sportler ja sehr technikaffin sind und in den

Conrad Stores in Sachen Outdoornavis, Actioncams

und Co. aus einem breiten, hochwertigen

Sortiment wählen können.

www.conrad.at

Nr. 1; Februar / März 2017

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STARKER

PARTNER!


OUTDOOR