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MQ Sommer 2017

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02

Juni / Juli / August 2017

Das Artland-Magazin.

www.artland-magazin.tv

Themen:

LEBENSRAUM

WALD

Baumbetrachtung

und Waldspiel

OPENAIR-

MUSIKSOMMER

Festivals im osnabrücker

Nordkreis

Nix wie raus !

...und Spaß haben!

HASETALER

RADWANDERTAG

Quakenbrück feiert

200 Jahre Fahrrad

MIT DER NORD-

WESTBAHN...

...von Osnabrück

bis zur Küste - Teil 6

ÜBER DEN

WOLKEN...

Geschichte der

Fliegerei im Artland


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Das ist ja interessant...

EDITORIAL

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER,

Sommer liegt in der Luft – Musik, Fahrrad, Natur

Alle 14 Tage neu!

©Fotolia/aletia2011

Auch in diesem Sommer sind wir

wieder an Ihrer Seite!

Wir freuen uns, dass wir für Sie

spannende Themen recherchieren und

mit der persönlichen Note unserer

Redakteure garnieren durften.

Dieser Sommer sorgt für ausreichend

Themen. Denn: Das Artland ist auch

in diesem Jahr im wahrsten Sinne des

Wortes ein Kulturschatz. Das Festival

„Musiksommer Artland“ bringt erstklassige

Musiker auf die Konzertbühne

des Hof Sickmann in Badbergen-

Langen. Nicht minder beliebt sind das

Talge Open Air am 07./08. Juli 2017

sowie das wunderbare Reggae-Jam

vom 28. - 30.07.2017 in Bersenbrück.

In die Pedale, fertig. los. Fahrradfreunde

dürfen den 19. Juni 2017 nicht

verpassen. An diesem Tag findet der

NOZ-Radwandertag zusammen mit

dem Quakenbrücker Radtag statt. Was

der Radtag im Detail bietet, lesen Sie

in dieser Ausgabe.

Übrigens: Unsere Fahrt mit der

Nordwestbahn geht zu Ende. Wir

haben Wilhelmshaven erreicht und

unser Redakteur Detlef Bülow hat sich

Stadt und Leute angeschaut. Dabei

herausgekommen ist ein wunderbarer

Einblick in die Stadt, den Hafen sowie

in touristische Highlights und Events.

Was gibt‘s noch? Ein schlichtes, jedoch

nicht minder spannendes Thema ist

unser WALD mit wunderbaren Bildern

aus dem satten Grün. Der Kindergarten

Neustadt wird vorgestellt -

Treffpunkt für Kinder vieler Nationen.

Und selbstverständlich haben wir

Quakenbrücks neue gastronomische

Adressen besucht: Richie‘s Bistro &

Sportsbar im Luisencenter sowie das

Bistro „Zwanzig nach zehn“ in der

Langen Straße 18.

Wir wünschen Ihnen einen tollen

Sommer und viel Spaß beim Lesen!

Ihre Redaktion

WWW.ARTLAND-MAGAZIN.TV

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Titelfoto: Detlef Bülow

Die Lokalzeitung für den nördlichen

Landkreis Osnabrück, Südoldenburg und

einen (kleinen) Teil des Emslandes

Redaktion und Anzeigenannahme:

Kreuzstr. 1 · 49610 Quakenbrück · Tel. (05431) 90 48 51

info@lokalzeitung-volltreffer.de

IN DIESEM MAGAZIN

4-7 Das Witte‘sche Haus

8/9 Radtag in Quakenbrück

10/11 Niedersachsentag

12-15 Herr über 900.000 Bienen

16-23 Über den Wolken...

24-27 Der besondere Kindergarten

28/29 Exerzitien in Ahmsen

31/32 Bauhaus-Museum H. Neuy

34-37 Festivals in der Region

38/39 Nortruper Gartentour

40/41 Wandern in der Maiburg

42/43 Das Waldspiel

44/45 Lebensraum Wald

49 Fußballcamp in Badbergen

50-59 Mit der NWB unterwegs

62-65 Richie‘s – Bistro & Sportsbar

74 Buchtipps

75 Kreuzworträtsel

78/79 Kinotipps

80/81 Veranstaltungskalender

82 Impressum


Das Artland-Magazin.

4 | mq Ausgabe Sommer 2017

Das Witte‘sche Haus um 1890


STADTGESCHICHTE

Heiko Bockstiegel

DAS WITTE’SCHE

HAUS

IN QUAKENBRÜCK

Besonders für Fotografen und Heimatfreunde

war es ein optischer

„Leckerbissen“. Wie viele Postkarten

mag es wohl geben, auf

denen sein prachtvoller Giebel zu

sehen ist, und das aus einer Zeit, in der

die Fotografie mehr oder weniger noch

in den Kinderschuhen steckte. Es muss

also etwas Besonderes am sogenannten

„Witte’schen Haus“ in der Langen Straße

44 in Quakenbrück gewesen sein.

Vor genau 110 Jahren brannte es ab,

und mit ihm ging das wohl schönste

Quakenbrücker Fachwerkhaus dahin. Das

„Witte’sche Haus“ erinnerte als stattliches,

vierfach vorkragendes Gebäude

stark an die Fachwerkhäuser in der

historischen Osnabrücker Altstadt und

war zweifellos ein prachtvolles Beispiel

für den Weserrenaissance-Baustil. 1662

wurde es, wie auch fünf Jahre später das

Nachbarhaus (die einstige „Börse“, heute

„Im Eimer“), vom „Structuarius“ und

Ratssenior Hilmar zur Mühlen erbaut, der

seinerzeit als der reichste Kaufmann der

Stadt galt.

WAS FÜR EIN BAUWERK

Die beiden Stockwerke des Gebäudes

waren um je 50 bis 60 Zentimeter

vorgebaut, so dass der Giebel insgesamt

um etwa 1 ¾ Meter überstand („vorkragte“).

Dabei zeigten die Querbalken der

Stockwerke reiche Verzierungen, unter

anderem mit dem Artländer Drachenmuster,

das sich hier, wie etwa in der

St.-Sylvesterkirche, in verschiedensten

Variationen wiederfand. Zur Zierde

gehörten außerdem das reich ausgearbeitete

Giebeldreieck, das ebenso

kunstvoll ausgeführte Oberlicht der

Eingangstür sowie eine für Quakenbrück

so typische Windfahne. Und inmitten

der ebenfalls eingeritzten Bibelsprüche

war das Erbauungsdatum zu lesen: 12.

Juni 1662. Vom Bürgersteig führten fünf

Treppenstufen in das ganz unterkellerte

Kaufmannshaus. Die Eingangstür selbst

war mit einem schweren messingenen

Klopfer versehen.

Aber woher stammt denn

nun die Bezeichnung

„Witte’sches Haus“?

Kaufmann

Johann Rudolf Witte

(1810-1897)

Von Eigentümern nach Hilmar zur

Mühlens Tod (1677) wissen wir nichts,

wohl aber ist überliefert, dass es um

die Wende des 18. zum 19. Jahrhundert

in den Besitz des Kaufmanns Johann

Bernhard Witte gelangte, der darin ein

„Kolonialwarengeschäft engros“, also

wortwörtlich „in großem Rahmen“,

betrieben hat. Hier gab es im Prinzip alle

Grundnahrungsmittel, aber auch Seife,

Waschmittel und anderen Haushaltsbedarf

sowie Waren aus fremden exotischen

Ländern, beispielsweise aus den

damaligen deutschen Kolonien (daher

der Name), wurden angeboten.

Viel mehr ist über Wittes Sohn bekannt,

den Kaufmann Johann Rudolf Witte

(1810-1897), der nach dem Tode seines

Vaters und entsprechender Lehre in

Bremen das Geschäft übernahm und es

dahingehend erweiterte, dass er Kunden

im gesamten Osnabrücker Nordland

besuchte und dort den kleinen Krämern

diejenigen Waren verkaufte, die er in seinem

Laden führte. Witte hatte monatlich

sechs solcher Touren zu bewältigen, und

das zu Fuß (!). Ob Sommer oder Winter,

der Abmarsch geschah in aller Herrgottsfrühe

um 5 Uhr morgens. Reisekosten

entstanden Witte dabei so gut wie

gar nicht, denn er frühstückte vor dem

Abmarsch ausgiebig und nahm sich

einige belegte Brote mit. Die Rückkehr

fand meist nicht vor 10 Uhr abends statt,

und in diesen 17 Stunden legte er selten

Ausgabe Sommer 2017 mq | 5


Das Artland-Magazin.

weniger als 60 Kilometer zurück, meist

jedoch erheblich mehr.

Johann Rudolf Witte wird in den Chroniken

deshalb treffend als ein „großer

schlanker Mann mit besonders langen

Beinen, die ihn zu schnellem Marsch

befähigten“, beschrieben. Diese Tatsache

brachte ihm den Spitznamen „Laupen-

Witte“ ein. Das Geschäft nährte ihn

übrigens gut, denn im Laufe der vielen

Jahre lief er sich ein Vermögen von rund

30.000 Talern zusammen; das sind heute

umgerechnet 90.000 Euro. Und es ließ

ihm tatsächlich noch Zeit für ehrenamtliche

Tätigkeit, denn er war sowohl

„Emonitor“ (Vorsteher) des St.-Antoni-

Siechenhauses als auch Sekretär des

Schützenvereins von 1589.

Um 1879 gab Witte dann sein Geschäft

auf, nur ein kleines Ladengeschäft

behielt er noch bei. Doch die Quakenbrücker

hielten ihn dennoch für „wunderlich“.

So wird berichtet, dass er, wenn

er Sehnsucht nach seiner geliebten

Kaufmannstätigkeit von einst verspürte,

sogenannte „Spaziergänge“ unternahm.

Und das waren nicht etwa Spaziergänge

im üblichen Sinne, sondern er ging

wie gewohnt morgens los und kam

abends zurück. Und die Wegstrecke war

verblüffend. So machte er an einem Tag

folgenden Weg: Mimmelage, Renslage,

Dalvers, Bippen, Ankum, Bersenbrück,

Gehrde, Badbergen und zurück nach

Quakenbrück, also im ganzen etwa 55

Kilometer – eine mehr als außerordentliche

Leistung!

Der alte Herr wohnte bis zu seinem Tode

1897 mit seinen wie er unverheiratet gebliebenen

Schwestern im „Witte’schen

Haus“. Noch im Jahre 1893 hatte er den

Giebel des Hauses neu anstreichen lassen:

Die bis dahin hell gehaltenen Balken

wurden dunkel, während der rotbraune

Ton der Gefache jetzt einen hellbraunen

Ton erhielt.

Nach Wittes Tod – er war damals der

älteste Bürger der Stadt – bezog die

Familie des Bürstenfabrikanten Conrad

Weyerbrock (Schade & Co.) das Haus.

Auf lange Sicht war geplant, hier oder

im Rathaus ein Quakenbrücker Stadtmuseum

einzurichten. Doch dazu kam

es nicht mehr: Am 10. Juli 1907 brach im

Haus ein Großfeuer aus, aber weder die

Freiwillige Feuerwehr noch die damalige

„Turnerfeuerwehr“ vermochten

das Flammenmeer unter Kontrolle zu

bringen. Es vernichtete das ohnehin

brandgefährdete Haus in wenigen Stunden

vollständig. Wie viele Schaulustige

das grausige Spektakel anlockte, davon

kündet noch heute ein Foto. An der Stelle

des Witte’schen Hauses ließ dann der

Kaufmann Heinrich Bockstiegel 1909

einen Neubau errichten (heute „Römer“

Süßwaren, Tabakwaren und Zeitschriften).

Was vom Witte’schen Haus blieb

– das sind besagte Fotos und Postkarten

und das Giebelmodell in der Dauerausstellung

des Stadtmuseums.

Marktplatzszene Das

Witte‘sche Haus überragte alle

Nachbarhäuser

Giebelmodell des Witte‘schen

Hauses im Stadtmuseum

6 | mq Ausgabe Sommer 2017


STADTGESCHICHTE

Ausgabe Sommer 2017 mq | 7


Das Artland-Magazin.

RADTAG

QUAKENBRÜCK

Auf die Besucher und Teilnehmer des Radwandertages

wartet ein breites Programm anlässlich des 200-sten

Geburtstages des Rades, dass 1817 von Karl Drais erfunden

wurde.

Seitdem ist das Fahrrad von den Straßen nicht mehr

wegzudenken. Längst ist das Radeln eine der liebsten Freizeitbeschäftigungen.

Den stolzen Geburtstag wollen die

Geschäftsleute, die den Gästen gleichzeitig einen verkaufsoffenen

Sonntag von 13 bis 18 Uhr bieten, mit einer großen

Open-Air-Geburtstagstafel in der Langen Straße feiern.

In der Oldenburgischen Landesbank, welche den Radwandertag

sponsert, lädt eine große Ausstellung über historische

Fahrräder aus 200 Jahren Rad-Geschichte zum Besuch

ein.

Auf dem Marktplatz sind Lasten- und Spezialfahrräder wie

sogenannte Food-Bikes zu sehen. Jeder Interessierte darf

eine Runde mit Hasetaler Spaßrädern (Konferenzräder)

drehen.

QUAkenb

HISTORIE.NATUR.GENUSS

SONN(EN)TAG HEISST AB AUF´S RAD

Mit dem

Hasetaler

Radwandertag

Sonntag, 18. Juni 2017

nach Quakenbrück

SONNTAG

AB 12:00 UHR

18.06.2017

– VERKAUFSOFFENER SONNTAG 13 - 18 UHR –

CLIFF BARNES AND

THE FEAR OF WINNING

Live-Musik

PEDAL-POWER BÜHNE AUF DEM MARKTPLATZ

WIR FEIERN 200

JAHRE FAHRRAD!

Tolle Aktionen und kulinarische Highlights rund ums Fahrrad verspricht der Quakenbrücker

Radtag am 18. Juni von 14 bis 20 Uhr, der von der Initiative Quakenbrück (IQ) im Zusammenhang

mit dem Hasetaler Radwandertag mit einer großen Party gefeiert wird.

• GEBURTSTAGSTAFEL IN DER

LANGEN STRASSE

• HISTORISCHE FAHRRÄDER IN DER

OLDENBURGISCHEN LANDESBANK

• FAHRRÄDER, E-BIKES, LASTEN- UND

SPEZIALRÄDER ZUM AUSPROBIEREN

• FOOD-BIKES

• FAHRRAD- UND VERKEHRSSICHERHEIT

• PROBEFAHRTEN MIT DEM E-AUTO DER

KLIMAINITIATIVE DES LANDKREIS OSNABRÜCK

• KINDER E-AUTOS DER

STADTWERKE OSNABRÜCK

• UND VIELES MEHR ...

Initiative

Gemeinsam handeln.

Quakenbrück e.V.

Q

iQ

Initiative Quakenbrück e.V.

Gemeinsam handeln.

8 | mq Ausgabe Sommer 2017

QUAkenbrück

HISTORIE.NATUR.GENUSS

www.initiative-quakenbrueck.de

Folgen Sie uns! – Radstadt des Nordens


POWER BÜHNE AUF DEM MARKTPLATZ

WIR FEIERN 200

JAHRE FAHRRAD!

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LANGEN STRASSE

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RADTAG

QUAKENBRÜCK

SONN(EN)TAG HEISST AB AUFS RAD

RADTAG 2017

Hasetaler Radwandertag

„Alle Wege führen nach Quakenbrück“, lautet das Motto des Hasetaler

Radwandertages am 18. Juni, der von der Hasetal Touristik

GmbH in Kooperation mit der Oldenburgischen Landesbank (OLB)

ausgerichtet wird. Die Sternfahrt startet ab 11 Uhr von insgesamt

23 OLB-Filialen in drei Landkreisen je nach Entfernung mit

und ohne Rücktransferleistung. Von den jeweiligen Standorten

aus führt der Weg unter Regie von qualifizierten Reiseleitern in

kleinen Gruppen von zehn bis maximal dreißig Personen hin zur

finalen Veranstaltung auf dem Quakenbrücker Marktplatz, wo der

zweihundertste Geburtstag des Rades mit einem vielfältigen Programm

gefeiert wird.

Live-Musik

SONNTAG,18.06.2017

TOLLE AKTIONEN

RUND UMS FAHRRAD

Die Klimaschutzinitiative des Landkreises Osnabrück demonstriert wie ein

Elektrofahrschulauto funktioniert. Auch der ADFC und der VCD Osnabrück

(Verkehrsclub Deutschland) sind ebenso mit ihren Info-Ständen vertreten wie

der Tourismus Verband Osnabrücker Land, während die Gruppe „Cliff Barnes

And The Fear Of Winning“ mit Live-Musik unterhält. Die Quakenbrücker

Restaurants werden die Gäste mit einem Radlerteller zum einheitlichen Preis

verwöhnen. Der Hasetaler Radwandertag lädt ab 11 Uhr ein, von den OLB-Filialen

Ankum, Bersenbrück, Bramsche und Osnabrück in Richtung Quakenbrück

zu starten. Auch aus den Nachbarkreisen können die Teilnehmer für 10 Euro

(inclusive Imbiß) pro Person sternförmig unter Regie eines Reiseleiters zur

Burgmannsstadt hinradeln. Ab 20 Uhr stehen Busse und Fahrradanhänger für

den Rücktransfer in die weiter entfernten Orte wie Bramsche und Osnabrück

bereit. (20 Euro pro Person).

Anmeldungen Radwandertag: Tel. 05432/ 599 599 oder www.hasetal.de

Text: Alexandra Lüders | Foto: Initiative Quakenbrück e.V.

Folgen Sie uns! – Radstadt des Nordens

(von links hinten) Peter Hohnhorst (WAAL), Volker Dühne (Geschäftsführer

OLB), Regina Sitterberg (OLB), Wilhelm Koormann

(Geschäftsführer Hasetal-Touristik), Moritz Jacobsen (IQ-Projektleiter

Radstadt) sowie die OLB-Mitarbeiterinnen (vorn links) Katharina

Höfener und Annemarie Fenske (rechts) freuen sich auf den Radwandertag

mit anschließender Geburtstagsparty auf dem Quakenbrücker

Marktplatz.

Text/Foto: Alexandra Lüders

„Wir möchten allen Radfreunden einen spaßigen Tagesausflug

bieten, der keine Wünsche offen lässt. Die Teilnehmer können

sich auf ein Rund-um-Sorglos-Paket freuen. Von erfahrener Reiseleitung,

leckerer Verpflegung bis hin zum finalen Ziel werden

Unterhaltung und Aktionen für einen gelungenen Radausflug

sorgen. Während der Tour erhalten die Radler auf dem ‚ausgezeichneten

Radwegenetz‘ auch einen Mittagsimbiss“, wirbt der

Geschäftsführer der Hasetal Touristik GmbH Wilhelm Koormann

für die Großveranstaltung, zu der rund 1000 Teilnehmer erwartet

werden. Von 14 bis 18 Uhr lädt die Initiative Quakenbrück (IQ) zu

einem Radtag mit vielen interessanten Aktionen, kulinarischen

Angeboten und Mitmachstationen zum 200. Geburtstag des

Fahrrades ein. Den Auftakt macht eine große Tafel vor dem Marktplatz

in der Langen Straße mit 200 Wunderkerzen und einer Geburtstagstorte.

An diesem verkaufsoffenen Sonntag erhalten die

Radler der Sternfahrt einen Coupon für Kaffee und Kuchen, um

an diesem Festmahl teilnehmen zu können. Die Quakenbrücker

Gastronomen verköstigen alle Besucher außerdem in den verschiedenen

Restaurants mit einem Radlerteller zu einem einheitlichen,

günstigen Preis. Die Live-Musik der Band Cliff Barnes And

The Fear Of Winning mit seinem ‚Pedal Power System‘ unterhält

die Gäste bis 20 Uhr mit launigen Rhythmen. Ab 20 Uhr stehen

Busse und Fahrradanhänger für den Rücktransport zu den einzelnen

OLB-Filialen bereit. Der Teilnehmerbeitrag beträgt zehn Euro

pro Person inklusive kleinem Mittagsimbiss, Kaffee und Kuchen.

Ein Rücktransfer kostet 20 Euro pro Person. Anmeldungen sind ab

sofort möglich unter der Telefonnummer 05432/ 599 599.

Weitere Infos im Internet unter www.hastelal.de

Ausgabe Sommer 2017 mq | 9


Das Artland-Magazin.

Der Niedersachsentag in Quakenbrück

Ministerpräsident Stephan Weil zu Gast in der Sylvesterkirche

Der 98. Niedersachsentag fand in diesem

Jahr im Artland statt. Zur Festveranstaltung

kamen, neben Vertretern von Stadt,

Samtgemeinde und Landkreis, auch

der niedersächsische Ministerpräsident

Stephan Weil.

Dass die Wahl im Reformationsjahr auf

die Samtgemeinde Artland gefallen

sei, sei nicht zufällig, erklärt Hansjörg

Küster, Präsident des Niedersächsischen

Heimatbundes (NHB), der Ausrichter des

Niedersachsentages ist. „Gerade in diesem

Jahr mussten wir ja in die Geburtsstadt

des großen Reformators

Hermann Bonnus kommen“,

sagt Küster.

Das bedeutete also hohen

Besuch in der Burgmannsstadt.

Nachdem Stephan Weil einen

Gruß sowohl im Goldenen

Buch der Stadt Quakenbrück

als auch im Buch der Samtgemeinde

Artland hinterlassen

hatte, ging es für ihn, über

die Große Kirchstraße vom

Rathaus hinüber zur St.-Sylvester-Kirche.

Es ist nicht der

erste Besuch des Ministerpräsidenten

in Quakenbrück. Erst

im Februar dieses Jahres informierte sich

Stephan Weil, auf Einladung der SPD,

über die Stadtsanierung.

In der renovierten evangelischen Kirche

angekommen, übernehmen Küster und

Hausherr Pastor Wolfgang Thon-Breuker

die Begrüßung.

Die offizielle Eingangsrede hält Julia

Schulte to Bühne, Geschäftsführerin

des NHB. Sie, wie auch die Redner nach

ihr, versuchen sich an einer Erklärung

des Heimatbegriffes, dem Thema des

Niedersachsentages. „Heimatpflege ist

eine große, wenn nicht sogar die größte

Bürgerbewegung in Niedersachsen“,

sagt Julia Schulte to Bühne mit Blick auf

die 400 Vereine des Heimatbundes.

„Ein Stück Identifikation des Artlands ist

der Basketball“, findet Samtgemeindebürgermeister

Claus Peter Poppe und

konkretisiert damit den Heimatbegriff

für die Region. Für Pastor Thon-Breuker

wiederum ist die Sylvesterkirche ein Teil

der Heimat. „Wenn ich aus Badbergen

den Turm St. Sylvester sehe, bin ich fast

zu Hause“, sagt er.

Im Mittelpunkt steht das Austauschen

zweier Mappen. Als Präsident des NHB

übergibt Hansjörg Küster dem Ministerpräsidenten

eine rote Mappe. Diese

enthält Wünsche, Anregungen, Kritik

und Lob, zusammengetragen von den

Mitgliedern des Heimatbundes.

„Auch wenn Heimat für jeden Menschen

etwas anderes sein kann, bedeutet es

doch immer, eine emotionale Bindung

an das eigene Lebensumfeld zu haben:

sei es zur Landschaft, Geschichte, Kultur

oder zu den Menschen“, zitiert Küster

aus der roten Mappe. Der NHB-Präsident

hat dabei vor allem die Menschen im

Sinn, die sich in Deutschland und in Niedersachsen

eine neue Heimat aufbauen

müssen, weil sie aus ihrer alten vertrieben

wurden.

Stephan Weil antwortet auf die Anliegen

der Heimatvereine in Form

einer weißen Mappe. In seiner

Festrede sagt er: „Unsere Heimat

ist Teil der tiefsten Bedürfnisse,

die wir haben.“ Freunde

und Familie würden Heimat

ausmachen. Aber Heimat sei

auch ein Ort, an dem die Menschen

ihre Wurzeln hätten oder

wo sie aufgenommen würden.

Vielfalt und Verschiedenheit

würden Niedersachsen prägen,

„über Jahrzehnte ist es uns

gelungen, daraus ein Ganzes zu

bilden“, erklärt Stephan Weil.

Die Mappen lagen, in Form von

Broschüren, am Eingang der Kirche aus,

ebenso wie das aktuelle Niedersachsenheft.

Titelthema dieser Ausgabe ist, passenderweise,

das Artland. Im Anschluss

fanden Exkursionen, per Bus oder zu Fuß,

an Orte der Reformation im Artland und

in der Stadt Quakenbrück statt. Interessierte

hatten auch die Möglichkeit einen

Blick ins Innere des Hermann-Bonnus-

Hauses zu werfen.

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10 | mq Ausgabe Sommer 2017


HEIMATPFLEGE

Bild links: NHB-Präsident Hansjörg Küster, Ministerpräsident

Stephan Weil, Hausherr Pastor Thon-Breuker

und Samtgemeindebürgermeister Claus Peter Poppe

stellen sich der Kamera

Text: Katharina Preuth

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Ausgabe Sommer 2017 mq | 11


Das Artland-Magazin.

ZAFER AKSOY HERR

ÜBER 900.000

BIENEN

W

ir alle kennen und ich

mag ihn besonders gern,

denn ich süße meinen

morgendlichen Tee mit

ihm und schmiere ihn

mir auch sehr gerne mal

auf das Brötchen: Der Honig! Er sollte auf

keinem Frühstückstisch fehlen. Das süße,

goldgelbe Nahrungsmittel galt schon in

der Mythologie als unsterblich machender

Wundertrank. Aber wie wird Honig

eigentlich gemacht?

Die Produktion von Honig ist ein komplexer

Prozess. Er entsteht, indem Bienen

Nektarsäfte oder auch andere süße

Säfte an lebenden Pflanzen aufnehmen,

mit körpereigenen Stoffen anreichern,

in ihrem Körper verändern, in Waben

speichern und dort reifen lassen. Die

Hauptquellen sind der Nektar von Blüten

oder die zuckerhaltigen Ausscheidungsprodukte

verschiedener Insekten, der

sogenannte Honigtau.

Dass Honig eine heilende Wirkung hat,

wussten schon die alten Ägypter, und

so verwendeten sie den Nektar, um

Entzündungen zu hemmen und die

Wundheilung zu beschleunigen. Auch in

der heutigen Zeit wird der süße Sirup oft

bei Erkältungen und grippalen Infekten

angewandt. Imkereien, also Betriebe, die

verzehrfertigen Honig mit Hilfe von Honigbienen

herstellen, gibt es nachweislich

schon seit mehr als 8.000 Jahren.

Zafer Aksoy ist als Imker der Herr über

mehr als 900.000 Bienen. Doch dieses ist

kein Hobby für jedermann. Denn wie mir

Zafer berichtet, braucht man dafür eine

Menge Zeit, Platz und Geduld. Angst vor

Stichen darf man natürlich auch nicht

haben!

Zafer ist seit geraumer Zeit mein „Honigdealer“

und ich wollte mir seine Bienen

schon immer mal aus der Nähe ansehen.

Seit einigen Jahren taucht in den

Medien immer wieder das zunehmende

„Bienensterben“ auf und da Bienen in

erheblichem Maße zur Erhaltung von

Wild- und Kulturpflanzen und deren

Erträgen beitragen, ist ihre ökologische

Bedeutung beträchtlich. Bienen zählen

12 | mq Ausgabe Sommer 2017


DER HONIGMACHER

weltweit zu den wichtigsten Bestäubern.

Außerdem wollte ich schon immer mal

wissen, wie viel Kilometer die Bienen fliegen

müssen, bis sie den Blütennektar für

ein 500-Gramm-Glas Honig gesammelt

haben. Ich meine, das ist eine gute Frage,

denn mal ehrlich, wer hat darüber schon

mal nachgedacht, wenn er morgens in

sein Honigbrötchen beißt?

Als wir mal an einem lauen Sommerabend

beim gemeinsamen Grillen

zusammen saßen, erzählte Zafer mir,

dass eine Bienenkönigin drei bis fünf

Jahre alt werden kann. Arbeiterinnen

(sterile Weibchen) hingegen werden im

Sommer sechs Wochen alt, und wenn sie

im Herbst schlüpfen und überwintern,

leben sie bis zu neun Monaten. Drohnen

(männliche Bienen) leben nur wenige

Wochen. Im Winter muss Zafer sich

kaum um seine Schützlinge kümmern.

Da schrumpft das Bienenvolk auf etwa

ein Drittel. Auch bei Minusgraden können

die Tiere im Kern des Bienenstockes,

wo die Königin lebt, gut überleben, wenn

sie genügend Vorrat angelegt haben.

Dann ist allerdings das Bienenvolk eine

reine Frauengesellschaft, denn die männlichen

Vertreter sind überflüssig geworden.

Ihre Lebensaufgabe, die Königin zu

befruchten, haben sie bereits im Sommer

verrichtet. Diejenigen, die dabei nicht

verschieden sind, ereilt dieses Schicksal

spätestens im Herbst. Dann nämlich

findet die alljährliche Drohnenschlacht

statt. Kurz gesagt, die Bienenfrauen

machen mit den Kerlen kurzen Prozess.

Die männliche Biene würde ohnehin nur

Platz und Futter wegnehmen und zum

Turteln ist ja bekanntlich der Frühling

da. Logische Konsequenz: Die Männer

werden von den Weibchen aus dem

Staat gejagt.

Zafer hat als Kind in der Zeit von 1980 bis

1986 bei seinem Großvater, der als Wanderimker

tätig war, in der Türkei gelebt.

Hier machte er auch das erste Mal mit

den Bienen Bekanntschaft, denn er wich

seinem Opa, der heute mit 96 Jahren

noch immer in der Türkei lebt, nicht von

der Seite. „Ich war sofort fasziniert von

diesen vielen tausend umherschwirrenden

Tieren. Da habe ich damals schon

den Entschluss gefasst, dass ich auch

Imker werden will“, erzählte er mir.

Als Zafer dann wieder nach Deutschland

zu seinen Eltern kam, hat auch sein Vater

mit dem Imkern begonnen. Jetzt schaute

er seinem Vater über die Schultern und

die Begeisterung blieb. Nachdem sein

Vater Rentner wurde, durfte Zafer einige

Bienenvölker übernehmen.

„Für mich steht die Pflege meiner Tiere

immer an erster Stelle. Ich möchte sie

keinesfalls ausbeuten. Deshalb sehe ich

den Honig nur als wertvolles Nebenprodukt.

Hauptsächlich geht es mir darum,

bei der Arbeit mit den Tieren zur Ruhe zu

kommen,“ sagt er.

Im März beginnt dann das Bienenjahr,

dann schaut Zafer erstmal, wie viele

seiner Bienen den Winter überlebt haben

und wie hoch die Brutzahlen sind.

In der Regel besucht Zafer seine Bienen

zweimal in der Woche. Die Bienenstöcke

stehen in seinem Schrebergarten, etwas

abseits der Stadt, wo die Tiere auch ausreichend

Nahrung finden.

In den Monaten Mai und Juni ist die

sogenannte „Schwarmzeit“. Kräftige

Bienenvölker nutzen den Überfluss an

Nektar und Pollen, um sich zu teilen.

Bienenschwarm an einem

Baumstamm

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Das Artland-Magazin.

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DER HONIGMACHER

Etwa die Hälfte der Bienen zieht mit der

„alten“ Königin aus und setzt sich in der

Nachbarschaft als „Schwarmtraube“ in

einen Baum oder ähnliches. Der Rest der

Bienen bleibt in der Bienenkiste und zieht

sich eine neue Königin heran.

Auch Zafers Bienen schwärmten an einem

warmen Frühsommertag. Er rief mich

gegen Mittag an und erzählte mir, dass er

einen Schwarm einsammeln wolle und ob

ich Lust hätte dabei zu sein.

„Das Einfangen eines Bienenschwarmes ist

relativ einfach, sofern er nicht in zu großer

Höhe im Baum hängt. Bienen sind auch

im Grunde genommen sehr friedlich und

würden niemals Menschen angreifen. Eigentlich

braucht man zum Einfangen eines

Bienenschwarmes auch keine Schutzkleidung.

Es kommt aber auch vor, dass so

eine Schwarmtraube hoch in einem Baum

hängt und ich beim Abfegen auf einer

Leiter direkt unter ihnen stehe. Dann trage

auch ich aus Gründen der Arbeitssicherheit

Schutzkleidung. So wie du es sicherlich

schon mal im Fernsehen gesehen hast und

wie man sich einen Imker halt vorstellt.

Lange Ärmel, Hut mit Schleier, Handschuhe

und so weiter. Denn beim Abschütteln des

Schwarmes können Bienen daneben fallen,

sich in den Haaren verfangen, in den Kragen

hinein purzeln und unter die Kleidung

geraten. In solchen Situationen stechen

auch die friedlichsten Bienen. Doch der

Schwarm, den ich heute einfangen möchte,

hängt an einem Baumstumpf in Bodennähe.

Wenn du also nicht gegen Bienenstiche

allergisch bist, Lust und Zeit hast, kannst

du mit deiner Kamera gerne ganz nah mit

ran kommen. Ich bin in einer Stunde bei

uns am Schrebergarten.“

Diese Worte und seine ruhige Art stärkten

mein Selbstvertrauen und ich sagte

zu, denn ich war neugierig und meine

Neugierde war bislang immer stärker als

meine Angst. Eine Stunde später werde ich

von Zafer am Eingang des Gartens bereits

erwartet, er sieht aus als hätte er gerade zu

Hause renoviert. Mit T-Shirt und Malerhose

hat er nun wirklich nichts von einem

typischen Imker. Vor ihm steht ein neuer

Bienenkasten, in den Händen hält er einen

Handfeger und ein Kehrblech.

„Komm mal mit“, sagt er und wir gehen

auf die andere Seite des Zauns seines

Grundstückes. Da sehe ich sie schon. Die

Bienen hängen wie eine große Traube an

einem Stumpf einer gefällten Weide. Zafer

legt Handfeger und Kehrblech ab und holt

den Bienenkasten. So ganz geheuer ist mir

die Angelegenheit nun doch nicht mehr, als

ich da so alleine neben dieser „Bienentraube“

stehe. Zafer kommt zurück, stellt den grünen

Holzkasten direkt vor die Weide.

Mit lachendem Gesicht sagt er zu mir:

„Komm mal ein bisschen näher, sonst bekommst

du ja gar nichts mit!“ Ich halte mich

an meiner Kamera fest, hole noch einmal tief

Luft und komme seinem Aufruf nach, ohne

die Bienen aus den Augen zu lassen. Etwas

weiter hinter mir ist mir ein kleiner Graben

aufgefallen: Das ist meine Fluchtmöglichkeit,

denke ich mir im Stillen und wenn die Bienen

sich auf mich stürzen sollten, würde ich mich

da hinein mit einem Hechtsprung retten.

Ich drehe mich noch einmal um, um Maß

zu nehmen. Es ist keine so gute Idee, denn

es ist alles voller Disteln und Brennnesseln.

Das kleine Bächlein ist kaum zu sehen und

meiner Kamera würde eine solche Aktion

auch nicht gut tun. Als ich mich wieder zu

Zafer drehe, sagt mir sein Gesichtsausdruck,

dass er genau wisse, was ich gerade denke.

Mit einem süffisanten Lächeln wendet er sich

den Bienen zu, besprüht sie mit etwas Wasser

aus einem Wasserzerstäuber und fängt

an die Bienen mit dem Handfeger abzufegen

- anfangs auf das Kehrblech und später auf

seine Hand. Anschließend streift er sie in den

vor sich geöffnet stehenden grünen Bienenkasten.

Alles verläuft ruhig, nur wenige der

Bienen fliegen auf, kein Angriff, keiner von

uns wird gestochen und mir bleibt auch der

Hechtsprung erspart.

„Wenn wir die Bienenkönigin im Kasten haben“,

sagt Zafer, „dann kommen alle anderen

Bienen hinterher.“ Er zieht einige der Waben

aus dem Kasten, wirft einen fachmännischen

Blick darauf und meint: „So, das war‘s auch

schon, die Königin ist umgezogen, der Rest

regelt sich von ganz allein. Heute Abend

sind alle Bienen in dem neuen Stock und ich

kann dann den Kasten zu den anderen in den

Garten stellen.“

Auf dem Weg zu meinem Auto erzählt er mir

noch, dass er im vergangenen Winter zwei

solcher neuen Völker mit nach Hause genommen

hatte. „Wir haben zu der Zeit gerade bei

uns alles renoviert und da ich nicht ständig

zum Schrebergarten fahren wollte, um

nach den beiden neuen Völkern zu schauen,

habe ich sie bei uns in den Garten am Haus

gestellt. Durch den ganzen Stress habe ich

sie dann aber trotzdem etwas vernachlässigt.

Als ich später nachsah, waren sie fast

verhungert. Die Bienenvölker hatten

nicht genügend Zeit, um sich einen

Honigvorrat für den Winter anzulegen.

Ich hätte sie in regelmäßigen Abständen

mit Zuckerwasser füttern müssen. Ich

schnappte mir die beiden Bienenstöcke

und trug sie zu uns ins Wohnzimmer,

schüttete die regungslosen Honigbienen

auf den Fußboden und rief nach meiner

Frau. Sie sollte schnell mit einem Fön

kommen. Als sie dann mit dem Fön das

Zimmer betrat, fragte sie mich, ob ich

noch alle Latten am Zaun hätte und ob

sie einen Arzt holen sollte. Nein, sagte

ich, das geht auch ohne. Wir föhnten den

Bienen warme Luft zu. Du wirst es nicht

glauben: Nach und nach wurden sie wieder

lebhaft. Dann verteilte ich Zuckerwasser

auf dem Fußboden, das stärkte

sie wieder und alles war wieder gut.“

In der Tat eine unglaubliche Geschichte,

antwortete ich. Meine Frau ist ja von mir

auch so einiges gewöhnt, aber wenn ich

das bei uns zu Hause machen würde,

dann hätte sie nicht gefragt, ob sie einen

Arzt rufen soll. Sie wäre mit angrenzender

Sicherheit auch mit einem Staubsauger

anstatt mit einem Fön gekommen.

Bleibt noch zu klären, welche Flugstrecke

eine Biene für eine Honigglasfüllung

zurücklegen muss. Die hängt sehr stark

von den Bedingungen der jeweiligen

Umgebung eines Bienenstocks ab. Für

ein Glas Rapshonig geht man von einer

Flugdistanz von 500 bis 1.000 Metern

aus. Multipliziert man nun die 100.000

Flüge mit der durchschnittlichen Flugstrecke

von 750 Metern, ergeben sich

immerhin stolze 75.000 Flugkilometer

pro Honigglas. Fast zweimal umkreisen

die Bienen also die Erde, um ein Glas

Honig zu sammeln.

Umgerechnet auf eine 25-Gramm-

Portion schmiert man sich also 3.000

Bienen-Kilometer aufs morgendliche

Honigbrötchen. Mit dieser Erkenntnis

im Hinterkopf beißt man da doch ganz

anders zu, oder?

Text/Fotos: Detlef Bülow

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Das Artland-Magazin.

Über den Wolken...

Das schönste Hobby der Welt

oder die Fliegerei in Quakenbrück

von Detlef Bülow

Das Gelände des heutigen Segelflugplatzes,

war zur Zeit

des Dritten Reiches und in

den ersten Nachkriegsjahren

ein Militärflugplatz.

So wurde Quakenbrück 1937 Garnisonsstadt,

als der Fliegerhorst eröffnet wurde.

Nach seiner Eroberung gegen Ende des

Zweiten Weltkrieges nutzte die British

Air Force den Platz, den die Alliierten als

Airfield B.109 bezeichneten noch eine

kurze Zeit weiter. Vier fliegende Staffeln

waren damals in Quakenbrück ansässig,

die letzte verließ ihn Mitte August 1945

und flog in Richtung Dedelstorf. Die

Briten überließen polnischen Streitkräften

den Fliegerhorst, welche hier bis 1947

stationiert blieben.

Am 1. Oktober des Jahres gab die Militärregierung

die Gebäude wieder frei.

1948 begann die Entmilitarisierung der

Anlage. Die Unterkünfte konnten als

Wohnraum weiterverwendet werden.

In verschiedenen Funktionsgebäuden

siedelten sich Betriebe an, darunter der

Farbenhersteller Sanapol, der Kapselhersteller

Salomon, die Fahrradfabrik Kynast

und der Matratzenhersteller Schlaraffia.

Das ehemalige Krankenrevier wurde

zum zivilen Krankenhaus und dehnte

sich über weitere Bauten aus. Später entstanden

zusätzliche moderne Gebäude.

Zeitweilig war in ehemaligen Kasernenblocks

auch eine Schule der Bundespost

untergebracht.

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HOBBY & FREIZEIT

Ende der 1950er Jahre führte die neu aufgestellte

Bundeswehr Untersuchungen

durch, den früheren Fliegerhorst wieder

als Flugplatz zu übernehmen, diesmal für

Heeresflieger. Es kam jedoch nicht dazu.

Lediglich ein Teilbereich im Osten des

Geländes ist zu einem Depot ausgebaut

worden. Hier befindet sich bis heute das

Sanitätshauptdepot Quakenbrück des

Territorialkommandos Nord.

Auf dem Gelände des früheren Flugbetriebsbereiches

und Teilen des Flugfeldes

wurden im Laufe der Jahre zahlreiche

neue Wohnhäuser errichtet, der Stadtteil

Neustadt entstand.

Ein Teil des früheren Flugfeldes wird

heute wieder für die Luftfahrt genutzt.

Der Luftsportverein Quakenbrück hat hier

sein Domizil.

Meine Eltern hatten ganz in der Nähe des

Segelflugplatzes einen Schrebergarten und

für mich war es als Kind immer ein Highlight

den Flugzeugen beim Starten und Landen

aus der Nähe zuzusehen und meistens lag

ich dabei auf dem Dach unseres kleinen

Gartenhäuschens.

Als 14 Jähriger durfte ich dann das erste

Mal mitfliegen. Ich glaube, ich werde diesen

Moment nie vergessen. Es war ein Sonntag,

ja es war ein besonderer Sonntag, denn es

war der Tag meiner Konfirmation. Dieser Tag

fing für mich eigentlich nicht gerade gut an.

Die ganze Verwandtschaft trudelte nach und

nach bei uns zu Hause ein. Kaum hatten sie

mich entdeckt, legten sie los: „Oh mein

Gott, bist du groß geworden. Im gleichen

Augenblick kam der Griff zur Wange, sie

kneifen zu und wackeln dran. Und dann

gab auch noch die andere Sache: War

mal am Mund ein Schokoladenfleck,

dann wurde auf ein Taschentuch gespuckt

und der Fleck wurde weggeputzt.

Ich mag gar nicht daran denken.

Es ging also mit der ganzen Bagage ab in

die Kirche. Als ich die Zeremonie hinter

mich gebracht hatte, ging das ganze

Theater mit den Backenkneifern von

vorne los. Meine Schwester, die sich das

ganze Geschehen aus sicherer Entfernung

ansah, konnte sich kaum halten vor

Lachen.

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Das Artland-Magazin.

Beim Mittagessen saß ich dann zwischen

meiner Patentante Käthe und meiner

Großmutter Martha, die immer nach

Mottenkugel roch.

Als der Braten dann verspeist und die

Tafel abgetragen war, breitete sich

seltsame Langweile aus, die zwar jeder

kennt, gegen die aber nichts unternommen

wurde. So rückten die Erwachsenen

zusammen und widmeten sich ihren

Themen. Worüber sie gesprochen haben,

kann ich nur vermuten, ich war nicht

dabei, denn mir war langweilig.

Doch dann entdeckte ich das Positive an

einer Konfirmation. Es gab Geldgeschenke.

Ich hatte mich schon gewundert, dass

es bei uns so häufig schellte und meine

Schwester immer schnell zur Tür eilte.

Sie nahm die Umschläge in Empfang,

öffnete sie, legte das Geld in eine leere

Keksdose, vermerkte den Geldbetrag auf

der Grußkarte und legte diese dann in

einer Mappe ab.

Ich beschloss etwas gegen meine Langeweile

zu unternehmen. Also schnappte

ich mir die Keksdose und erleichterte

diese um einige Scheinchen. 100 Mark

sollten reichen, dachte ich mir, denn ich

hatte etwas Größeres vor. Ich zog mich

heimlich um, kletterte aus dem Fenster

und schlich mich davon.

Auf zum Segelflugplatz, ich wollte fliegen.

Als ich am frühen Nachmittag bei bestem

Wetter auf dem Platz ankam, zirkelten

sich bereits schon einige Maschinen in

der Thermik zu ihren Flügen auf. Man

begrüßte mich mit den Worten: „Na, du

Zwerg willst du auch mal mitfliegen?“.

Gut, das mit dem Zwerg hatte mir zwar

nicht so gut gefallen, aber ich war begeistert,

wie unkompliziert das doch war und

antwortete: „Ja klar, deswegen bin ja hier

und Geld habe ich auch dabei.“ Das Segelflugzeug

wurde vorbereitet und ein kräftiger

Herr hob mich hoch, lachte und sagte:

„Der kleine Furzknoten wiegt ja nichts,

da müssen wir noch etwas Gewicht zuladen.“

Alle lachten und ich lachte mit. Das

mit dem Furzknoten nahm ich ihm auch

nicht übel, ich war viel zu aufgeregt. Einer

der Piloten setzte mich in das Flugzeug,

die Sicherheitsgurte wurden fest angezogen,

der Fluglehrer stieg hinter mir hinzu

und über uns wurde die Kanzel runter gelassen.

Der Pilot wechselte noch ein paar

beruhigende Worte mit mir, bevor wir in

die Luft geschickt wurden. Ich wartete

schon gespannt auf den Start. Mein lang

ersehnter erster Flug, wie aufregend!

Ich hörte noch von dem Piloten die Worte

„Seil straff“ dann ging es auch schon los.

Die Beschleunigung war atemberaubend.

Ich wurde kräftig in den Sitz gedrückt

und als das Schleppseil ausgeklinkt

wurde, löste ich mich etwas vom Sitz, ich

befand mich für einen kleinen Moment

in einem Zustand der Schwerelosigkeit.

Ich hatte keine Angst, ich genoss den

Moment, es war nur noch das Geräusch

des Windes zu hören, das Gefühl des unbeschwerten

Dahingleitens machte mich

sprachlos. Genau so stellte ich mir das

Fliegen hier vor, ich war infiziert. Unten

angekommen wollte ich gleich wieder

hoch. Nachdem ich meinen 4. oder 5.

Flug bezahlt hatte und nach einem weiteren

Flug verlangte, sprach mich einer

der Herren an. Er fragte woher ich das

Geld hätte. Als ich dann erzählte, dass

ich heute konfirmiert wurde und ich vor

den Backenkneifern geflohen bin um zu

fliegen, haben sich die Männer heftig auf

die Schenkel geschlagen und herzlichst

gelacht. Ich durfte dann noch zwei,

dreimal umsonst fliegen. Einer der Herren

sagte dann: „Nun ist es aber an der

Zeit mein Kleiner, dass du dich wieder

zuhause blicken lässt. Du wirst bestimmt

schon vermisst.“

Ich bedankte mich und drohte mit meinem

Wiederkommen. Auf dem Weg nach

Hause dachte ich mir, das gibt wieder

Mecker, aber das war es mir Wert.

Teilnehmer des Flight-Camps 2016 | Foto: Luftsportverein Quakenbrück

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HOBBY & FREIZEIT

Daheim angekommen, öffnetet mir meine Schwester

die Tür und rief: „Er ist wieder da!“

Meine Mutter kam auf mich zu und meinte: „Junge,

wo warst du denn schon wieder und wie siehst du

denn aus, was hast du denn da an? Wir haben dich

überall gesucht und die ganzen Kaffeegäste haben

dich vermisst, Tante Käthe und Oma sind auch schon

weg! Nun geh dich mal waschen, zieh dir etwas

Ordentliches an, wir wollen Abendbrot essen.“

Ich sah meinen Vater an, der mit einem Lächeln im

Gesicht auf mich zukam. Er strich mir über das Haar,

beugte sich zu mir runter und flüsterte mir ins Ohr:

„Na, hast du dich gut amüsiert?“ Dann bekam ich

noch einen Klaps auf den Hintern und die Sache war

gegessen.

Als ich beim Abendbrot erzählte, das ich Fliegen war,

ist meiner Mutter die Teetasse heruntergefallen.

Dann rang sie eine Weile nach Luft und schlug die

Hände über ihren Kopf zusammen.

So wurde es ganz besonderer Sonntag für mich.

Darum ist es auch gar nicht verwunderlich, dass man

mich noch heute im Sommer immer mal wieder

auf den Flugplatz antrifft. Denn ich gehe nach wie

vor sehr gerne in die Luft, um mir die Welt von oben

anzusehen.

So traf ich im letzten Jahr bei einem meiner Besuche

auf Wolfgang Hawickhorst, einen der Gründungsväter

des Luftsportvereins, er erzählte mir wie damals

alles anfing: „Wir waren eine Gruppe junger Männer

und machten unsere ersten Flüge in Vörden, auf

einem ehemaligen Militärfliegerhorst, der aber 1962

von der Nato wieder aktiviert wurde. So suchten wir

nach einem geeigneten Gelände für einen neuen

Segelflugplatz. Mein Vater, obwohl nicht fliegerisch

Historische Fotos: Stadtarchiv

Ausgabe Sommer 2017 mq | 19


Das Artland-Magazin.

aktiv, stieß bei einer Erkundungstour

auf den ehemaligen Militärfliegerhorst

Quakenbrück, den er noch aus seiner

Jugend und aus der Luftwaffenzeit kannte.

Die Bundeswehr nutzte das frühere

Flugfeld nicht mehr und wir bekundeten

Interesse an einen Teil des Geländes,

welches anfangs eher einer zugewachsenen

Kraterlandschaft als einer Start- und

Landebahn glich. Das ehemalige Rollfeld

war nach dem Krieg gesprengt worden

und inzwischen von wild angesiedeltem

Weidegehölz in Beschlag genommen

worden. Die Wiederherstellung der Bahn

hätte den Einsatz von schweren Baumaschinen

erfordert und wäre damals

von uns nicht zu finanzieren gewesen.

Doch schräg zur Landebahn verlief ein

Wiesenstreifen von ca. 600 Meter Länge.

Wir mussten also „nur“ eine Schneise

von ca. 150 Meter über die alte Landebahn

freischlagen und planieren, um

auf die geforderte Mindestlänge der

Windenschleppstrecke von 750 Meter zu

kommen. Ein Jahr später, am 1. Mai 1963,

war es dann so weit, ein Fluglehrer und

Bezirksflugleiter aus Osnabrück erschien

als Sachverständiger, um das Gelände

abzunehmen und den Flugbetrieb

freizugeben. Bei der Begehung zweifelte

er allerdings die vorgeschriebene Mindestlänge

des Rollfeldes an. Mein Vater

schlug vor, gemeinsam den Platz nochmals

mit dem Bandmaß zu vermessen.

Dabei knüllte er die ersten 5 Meter des

Bandmaßes in der Hand zusammen, so

dass die effektive Länge des Messinstrumentes

statt 25 nur 20 Meter betrug und

damit tatsächlich eine Platzlänge von

750 Meter gemessen wurde. Augenzwinkernd

bemerkte der Sachverständige, wie

man sich doch verschätzen könne und

gab ohne weitere Beanstandungen den

Stempel und seine Unterschrift. Noch am

gleichen Tag eröffneten wir den Flugbetrieb

und waren überglücklich.“

Vor 54 Jahren hatte Wolfgang Hawickhorst

auf diesem Fluggelände als Mitgründer

des örtlichen Luftsportvereins

und Pionier in Sachen „Urbarmachung

des Fluggeländes“ seinen ersten Start

hingelegt. Mittlerweile ist viel Zeit

vergangen, er hat weit mehr als 5.000

Flugstunden absolviert. Wolfgang ist

ein gefragter Kunstflieger, der seine

Maschine noch heute beherrscht, wie

kein anderer.

„Ich bin zwar nicht mehr so kantig wie

früher, aber Loopings, Auf- und Abschwünge,

Rollen und Turns legt er noch

heute hin.“ Bemerkt er so nebenbei, als

er sein Flugzeug, die Extra 300, betankt.

Wolfgang hat als Pilot zahlreiche Jets

geflogen und wenn er mal wieder mit

seiner rot weißen Extra 300L über den

Quakenbrücker Segelflugplatz senkrecht

in die Höhe schießt, erntet er nicht nur

von mir staunende Blicke.

Mit der Zeit hat sich aber auch viel auf

dem Segelflugplatz verändert. In zwei

Hallen stehen mehrere Flugzeuge.

An Wochenenden und Feiertagen findet

hier bei gutem Wetter von morgens bis

abends Flugbetrieb statt. Den Vereinsmitgliedern

stehen ein zweckmäßiges

Vereinsheim mit gemütlichem Schankraum,

sowie ein Campingplatz zur

Verfügung. Die sanitären Einrichtungen

sind sehr gut. Gästen bietet sich die

Möglichkeit, Rundflüge mit dem Segelflugzeug

oder dem Motorsegler zu unternehmen.

Ferner kann natürlich auch

die Segelflugausbildung in Quakenbrück

begonnen werden. Hierzu bietet der

Verein einem Aktivurlaub der besonderen

Art an. Die Rede ist von dem allseits

geschätzten Flight Camp des Luftsportverein

Quakenbrück e.V. Es ist jedes Jahr

sehr gut besucht, alle Teilnehmer sind

begeistert und wollen wiederkommen.

Im letzten Jahr war der Sportflug Niederberg

(SFN) und der Aeroclub Ratingen

(ACR), die beide auf dem Flugplatz Meiersberg

in Heiligenhaus beheimatet sind,

auf dem Segelflugplatz in Quakenbrück

zu Gast des Flight Camps. Von den 45

Teilnehmern waren ungefähr die Hälfte

noch Flugschüler, die die Gelegenheit

nutzten, um mit ihren ehrenamtlichen

Fluglehrern in der Ausbildung Fortschritte

zu erzielen. So gelang es vielen, wichtige

Zwischenschritte in ihrer Ausbildung

zu erreichen. Auch für die, die neu dabei

waren und noch mit ihrem Fluglehrer

flogen, bot das Ferienlager die Möglichkeit,

erstmals alleine zu starten.

„Der erste Alleinflug ist zwar immer mit

viel Aufregung verbunden, aber gleichzeitig

einer der schönsten Abschnitte in

der Ausbildung. Sich alleine frei durch

die Luft zu bewegen, ist einfach ein wunderbares

Gefühl. Die Piloten, die schon

ihre Lizenz hatten, nutzten die wettermäßig

guten Tage, um vom Flugplatz

aus Strecken von über 200 km zu fliegen,

natürlich ganz ohne Motor. Insgesamt

gab es innerhalb der zwei Wochen

über 500 Starts. Der Segelflieger nutzt

temperaturbedingte Aufwinde in der

Luft, um während des Fluges an Höhe zu

gewinnen. Diese kann er dann nutzen,

um eine gewisse Strecke im Gleitflug

zurückzulegen, bis er sich einen neuen

Aufwind suchen muss. Zum Starten wird

eine Seilwinde verwendet, mit der die

Flugzeuge in weniger als zwei Sekunden

auf 100 km/h beschleunigt werden. Diese

Geschwindigkeit führt am Flugzeug

zur Bildung von einer Auftriebskraft, die

das Flugzeug nach oben hebt.“ Erzählt

mir das langjährige Vereinsmitglied

Günter Wiecker bei meinem Besuch.

Aber zum Fliegen eines Segelflugzeuges

gehört mehr. Das Entscheidende beim

Segelfliegen ist die Zusammenarbeit im

Team. Auch wenn oft alleine geflogen

wird, braucht der Pilot doch am Boden

viele helfende Hände. Da ist zum Beispiel

einer, der die Winde bedienen muss, der

nächste hilft beim Schieben des Flugzeuges

zum Startplatz, ein anderer fährt

den Rückholwagen, der die Schleppseile

wieder von der Winde zum Startplatz

zieht, dann ist da noch der Starthelfer,

der nach der Landung zum Flugzeug

läuft, um das Seil wieder einzuklinken

und die Tragfläche beim Start gerade

hält und für die Koordination der Starts

und Landungen muss auch noch gesorgt

werden. Neben dem Fliegerischen stand

natürlich auch der Spaß im Vordergrund.

Nach dem Flugbetrieb wurde viel

miteinander gelacht und man ließ den

Abend entspannt ausklingen, bis es am

nächsten Morgen früh ins Schwimmbad

ging, um sich zu duschen. In der Mitte

des Ferienlagers wurde ein Fest abgehalten,

auf dem gute Laune im Vordergrund

stand. Es wurde Gitarre gespielt, gegrillt

und ein Lagerfeuer gemacht.

Auch in den diesjährigen Sommerferien

veranstaltet der Luftsportverein Quakenbrück

e.V. wieder sein erfolgreiches

FLIGHT CAMP, um Interessierten einen

Einblick in - wie sie sagen – „das schönste

Hobby der Welt“ zu geben.

Doch auch wer nicht selbst als Pilot ins

Flugzeug steigt, aber dennoch einmal

das Artland von oben erleben möchte,

kommt in Quakenbrück auf seine Kosten.

Der Verein bietet seinen Gästen auch

Rundflüge mit dem Segelflugzeug, im

Motorsegler oder mit dem Ultraleichtflugzeug

an.

Gastflüge mit dem Segelflugzeug:

ab 15 € pro Person

Gastflüge mit dem Motorsegler:

25 € pro Person und Viertelstunde

Ich wünsche allen viel Spaß und immer

eine gute Landung.

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HOBBY & FREIZEIT

Fotos:

Luftsportverein

Quakenbrück e.V.

Ausgabe Sommer 2017 mq | 21


Das Artland-Magazin.

GESCHÄFTSFÜHRER: ILJA JUMANOW

ROBERT-BOSCH-STR. 11 · 49610 QUAKENBRÜCK

TEL. 0 54 31 / 61 86 · FAX 0 54 31 / 900 39 65

22 | mq Ausgabe Sommer 2017


HOBBY & FREIZEIT

Ausgabe Sommer 2017 mq | 23


Das Artland-Magazin.

Der „besondere“

Kindergarten

Ein Paradies für Kinder – versteckt in der Neustadt

Wenn ich an meine Kindergartenzeit denke,

dann fällt mir nichts Gutes ein. Wir wohnten

damals in der Goethestraße, schräg gegenüber

des Krankenhauses Bethanien, in dem

meine Eltern auch arbeiteten. Der Kindergarten

war eine Straße weiter und wenn ich

bei uns aus dem Küchenfenster sah, konnte

ich den Garten, in dem die Kinder spielten

beobachten. Mir war von vornherein klar, dass

ist nichts für mich. Ich war kein Herdentier

und das Gehege, in dem eine Sandkiste und

ein mickriges Klettergerüst standen sagte mir

auch nicht zu. Aber mit den Worten meiner

fürsorglichen Mutter: „Du gehst da jetzt hin

und damit basta“ war die Sache beschlossen.

Zwei Tage später war es dann so weit. Ich

hatte das mit der legalen Freiheitsberaubung

schon wieder vergessen. Meine Mutter hängte

mir so eine kleine Tasche aus Leder, in der

sie Proviant für mich verstaut hatte um den

Hals, nahm mich an die Hand und wir gingen

los. Im Kindergarten angekommen, wurde ich

von einer Frau begrüßt, die ich nicht kannte.

Sie nahm mir meine Tasche ab und meinte

ich solle mich zu den anderen Kindern setzen,

denn wir würden gleich etwas zusammen

spielen. Hallo, da saßen Mädchen, die ihre Finger

in Töpfe mit Farbe steckten und dann versuchten

damit zu malen! Das war echt nicht

meine Welt. Ich wollte auf Bäume klettern,

mit meinem Tretroller die Welt erkunden,

Cowboy und Indianer spielen, aber doch nicht

mit Mädchen, die ihre Finger in Farbtöpfe

stecken, an einem Tisch sitzen. So saß ich also

da, verschränkte die Arme vor meiner Brust

und dachte, hier musst du ganz schnell wieder

weg. Nach dem Frühstück wurden wir in

das Außengehege gelassen und ich lief ohne

mich umzudrehen auf den Zaun zu, überstieg

Die Helden der Kinder

24 | mq Ausgabe Sommer 2017


KINDERGARTEN BETHANIEN

diesen und machte mich aus dem Staub

auf nimmer wiedersehen. Dieses wurde

für die nächsten Tage zum festen Ritual für

mich. Als Meine Mutter dann nach einigen

Tagen wieder einmal mit mir meine Tasche

vom Kindergarten abholte, wurden wir

bereits von der Kindergärtnerin, die ich

noch immer nicht namentlich kannte, mit

den Worten empfangen: “Frau Bülow, dass

mit ihrem Sohn hat bei uns leider keinen

Sinn. Wir können ihn ja nicht anbinden“.

Auf dem Weg nach Hause sagte dann meine

Mutter zu mir: „Das hast du ja wieder

schön hin bekommen“.

Heute scheint alles anders zu sein. Ich

besuche das Familienzentrum Bethanien,

denn ich möchte mir ein Bild machen,

was sich doch im Laufe der Zeit alles so

verändert hat.

Wer flüchtig schaut, sieht hier einen

gewöhnlichen Kindergarten: Neben einer

Baby-Puppe stehen Pferde-Figuren auf

einem Regal, an den Fenstern kleben

Schmetterlinge aus buntem Papier, drei

Kinder sitzen um eine Lego-Kiste herum.

Sie sind noch etwas unschlüssig, was mit

den Steinen anzufangen ist. An einem der

anderen Tische sitzen drei Mädchen, die

mit Stofftieren und einer Puppe spielen,

einen Tisch weiter beschäftigen sich

drei weitere Kinder mit Knetgummi. So

gesehen alles wie in einem ganz normalen

Kindergarten, wer jedoch hinhört, merkt

schnell, dass es kein normaler Kindergarten

ist. Ich schnappe Satzstücke etlicher, für

mich fremder Sprachen auf. Doch die Kinder

verstehen sich, es wird nicht gezankt

oder gestritten, dass einzige was hier nicht

passt, bin anscheinend ich! Denn ich werde

misstrauisch unter die Lupe genommen.

Doch auch das wird schnell geklärt, denn

eines der Kinder kommt auf mich zu: „Wer

auch abwechselnd zusammen gekocht, wobei

landestypische Rezepte in der Küche zubereitet

werden, um sie anschließend an einer

gemütlichen Tafel in einer großen Runde zu

verzehren. So lernt man sich über Sprach- und

Kulturgrenzen hinweg kennen. Bei gemeinsamen

Unternehmungen entstehen Kontakte

und Beziehungen mit der Zielvorstellung

von guter Nachbarschaft und gegenseitiger

Unterstützung.

An diesem Projekt wird klar, dass Integration

zum Alltag gehört und sie im Familienzentrum

Bethanien ganz locker gelebt wird. So

erlebe ich, wie Eltern unterschiedlicher Nationen

im Spiel, das dem Gesellschaftsspiel „die

Reise nach Jerusalem“ ähnelt, mit viel Freude

gemeinsam aktiv sind. Paarweise werden

Bildkarten verteilt, auf denen jeweils immer

zwei gleiche Obstsorten abgebildet sind. So

bekommen die einen jeweils ein Bild mit zwei

Kirschen, die anderen mit einem Apfel und so

weiter. Es werden Stühle im Kreis aufgestellt,

und zwar immer einen Stuhl weniger als

Teilnehmer. Alle Obstsorten werden gemischt

und nehmen dann auf den Stühlen Platz.

Der Spielleiter steht und hat Karten mit allen

Obstsorten in der Hand. Zieht er nun eine der

Karten, wo zum Beispiel eine Kirsche ist, ruft

er Kirsche, dreht die Karte um, zeigt sie und

die Teilnehmer müssen die Plätze tauschen.

In der Zeit, wo die Eltern herumlaufen, kann

sich der Spielleiter schnell auf einen freien

Stuhl setzen. Derjenige, der dann nicht schnell

genug war, wird der neue Spielleiter und die

Sache fängt wieder von vorne an. Ach ja, es

gibt in diesem Spiel auch einen Joker. Auf

einer der Karten, die der Spielleiter hat, ist ein

Foto eines Obstsalates. Ein herrliches Schauspiel,

wenn die Karte gezeigt wird.

Martina Gastaudo und Anke Koste sagen:

„Sprache ist wichtig. Sie hilft uns, die Welt zu

erschließen. Sprache ist der Weg zum Gegenbist

du denn? Was machst du hier? Was

hast du da in deiner Tasche? Hast du auch

dein Kind bei uns?“

Martina Gastaudo kommt um die Ecke. Sie

ist eine der vielen Mitarbeiterinnen des

Kindergartens und wir kennen uns schon

lange. Ihre Mutter arbeitete damals in

einem kleinen „Tante-Emma-Laden“ in der

Neustadt, wir sind beide in der Neustadt

aufgewachsen. Hier kannte damals jeder

jeden, deswegen sind wir auch per du. Mit

ihr hatte ich im Vorfeld auch telefoniert

und diesen Termin vereinbart. Unsere

Begrüßung wird unterbrochen. Der kleine

neugierige Fratz steht schon wieder neben

uns und zupft an Martinas Bluse, „kennst

du den Mann?“

Ich kann mir das Lachen kaum verkneifen,

doch Martina klärt die Situation ganz

souverän, sie klatscht kurz in die Hände

und hat somit die Aufmerksamkeit aller

Kinder auf sich gezogen. Dann ruft sie

„Hallo Kinder, das ist Detlef, Detlef besucht

heute unseren Kindergarten. Er ist Fotograf

und macht auch einige Fotos von euch. Ihr

werdet ihn in der nächsten Zeit öfter bei

uns sehen.“

So bin ich bei einem meiner nächsten

Besuch zu Gast bei dem Integrationsprojekt

“Join!” für hier Lebende und Zuflucht Suchende.

Dieses Projekt wird derzeit an acht

Standorten im Bundesgebiet von Fachleuten

in Familienzentren in Kooperation mit

Familienbildungsträgern geplant, koordiniert,

durchgeführt und von Freiwilligen

unterstützt. Das Familienzentrum Bethanien

ist bei dieser Aktion erfolgreich dabei. In

der Neustadt lebende Familien treffen auf

Eltern und Kinder, die aus den Krisengebieten

dieser Welt in Quakenbrück Zuflucht

suchen. Bei gemeinschaftlichen Spielen

wird die Hemmschwelle abgebaut. Es wird

Ausgabe Winter 2016 mq | 25


Das Artland-Magazin.

über. Die Sinne sind dabei eine grundlegende

Voraussetzung, dass Kinder Sprache lernen

und entwickeln können.“ Dies konnte ich

auch im Zuge der Wahrnehmungswoche

beobachten. Hier konnten Kinder und Eltern

mit Augen, Hand, Mund, Nase und Ohr ihre

Umwelt wahrnehmen. Dieses Projekt wurde

in Zusammenarbeit mit Sina Krause und

Jaqueline Gottkehaskamp (2 Heilerziehungspflegerinnen)

durchgeführt.

Sprachförderung ist eine zentrale Aufgabe

des Kindergartens. Diese wird von allen

Kolleginnen im täglichen miteinander in den

Gruppen umgesetzt. Dazu gehören Lieder,

Geschichten, Reime, Fingerspiele, Mundmotorik

und vieles mehr.

Gemischt ist wichtig, lerne ich hier im Laufe

meiner Recherche. Ich sehe, dass manch ein

Kind mehr Ruhe braucht. Sie fühlen sich

anscheinend einfach besser in einer kleinen

Gruppe. Für das Team ist die Individualität

der Kinder und Eltern sehr wichtig. „Bei uns

stehen die Rechte und Interessen der Kinder

im Vordergrund. In kleinen Gruppen verbessern

die Kinder schneller ihr Selbstbewusstsein.

Die Eltern der Kinder spüren, dass ihr

Nachwuchs Fortschritte macht. Gemeinschaft

zu erleben ist eine grundlegende Bedingung,

Eine Gemeinschaft

zum Wohlfühlen.

Unternehmen der

damit Kinder sich überhaupt entwickeln. In

unserer Kindertagesstätte begegnen sich

Kinder unterschiedlicher Herkunft, Religion

und Lebenserfahrung. Im Spiel wird die

Grundlage für gegenseitige Akzeptanz und

Wertschätzung geschaffen. Kinder brauchen

Bewegung, sie ist ein Grundbedürfnis des

Kindes. Wir schaffen ein Umfeld, das man

anfassen, fühlen, riechen kann, in dem man

sich bewegen kann. Kreatives Gestalten ist

Ausdrucksmöglichkeit eines jeden Kindes.

Vielfältige Materialien laden die Kinder ein,

ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.“ So ist

es auch in der Konzeption nachzulesen.

Ich erfahre hier, dass in den ersten sechs

Lebensjahren des Menschen grundlegende

Muster, die wichtig sind für das gesamte Leben,

erlernt werden. So wird in dieser Zeit der

Grundstein zu dem ferneren Dasein und Streben

gelegt. Das Team des Familienzentrums

Bethanien stellt hier in Zusammenarbeit mit

anderen Gruppen und Vereinen ausgesuchte

Aktionen auf die Beine, wie zum Beispiel das

Frühstückscafé, Reiten in der Reithalle auf

dem Hof Olding, therapeutisches Reiten unter

der Leitung von Andrea Lübke in der Reithalle

Badbergen, Reiten am Klingberg-Gebäude mit

Heinz Woltermann vom Ponyhof Woltermann,

Fußballtraining für fußballbegeisterte

Kinder in der Mehrzweckhalle Neustadt,

Waldtage, Familiensprechstunden, internationales

Kochen und Backen, und vieles, vieles

mehr. Sogar ein Fitnesskurs für Mütter mit

ihren Babys wird angeboten. Petra Brümmer,

Trainerin für Frauengesundheit und frühkindliche

Entwicklungsförderung hat ein

abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Ziel des Kindergartenteams ist es,

ein Programm zusammen zu stellen, an dem

alle teilnehmen können. Hier werden keine

Unterschiede gemacht. Jeder kann und soll

dabei sein. Es wird Integration gelebt.

Dies wird auch oder vor allem in den drei

Integrationsgruppen deutlich, die von drei

Heilerziehungspflegerinnen unterstützt werden.

Es gibt keine Scheu vor Behinderungen.

So habe ich hier die 5- jährige Isabella kennen

gelernt, Isabella hat Trisomie 21, besser bekannt

unter dem Ausdruck „Down-Syndrom“.

Sie ist seit zwei Jahren hier und wird von

Mareike Woltermann betreut. Förderung wird

auch bei Isabella groß geschrieben. Mareike

Woltermann, ebenso wie ihre Kolleginnen,

haben sich auf die gezielte Unterstützung

ihrer Schützlinge spezialisiert.

Wir gestalten mit Salzteig

Umfassende Pflege-, Betreuungs- und Versorgungsangebote unter einem Dach.

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26 | mq Ausgabe Sommer 2017


Projekt „Join“

Gebärden gestützte Kommunikation

hilft die Grob- und Feinmotorik, den

Tastsinn und das frühe Lesen zu fördern.

Das Frühlesen dient zur Förderung

des Sprechens und des Sprachaufbaus.

Auch, oder gerade bei Kinder mit dem

Down-Syndrom.

In der blauen Gruppe ist Isabella ein

Kind von 18 Kindern. Es gibt keine

Berührungsängste. Isabella ist für die

Kinder ein interessanter Spielpartner.

Ja das was ich in diesem „Kindergarten“

während meiner Recherche, wenn auch

nur oberflächlich und ansatzweise

mitbekommen habe, hat mit dem Kindergarten,

den ich in meiner Kindheit

besuchen sollte, nun mal wenig gemeinsam.

Auch das von mir so scherzhaft

genannte „Außengehege“ ist gut

angelegt. Die mickrige Sandkiste und

das schnöde Klettergerüst ist Schnee

von gestern. Ich bin froh, dass ich hier

meine Nase mal rein stecken durfte

und ich freue mich zu sehen, dass sich

so einiges geändert hat. Es macht mich

auch ein wenig Stolz, dass dieser Kindergarten

hier in der Neustadt ist. Habe

ich doch nicht vergessen, dass auch ich

ein „Kind“ der Neustadt bin.

Nur eines was ich hier gesehen habe,

hat mir nicht gefallen. Die fußballbegeisterten

Kinder trainieren meistens

in der angrenzenden Mehrzweckhalle

der Neustadt. Die kleinen Kicker sind

echt gut und haben schon so einige

Pokale geholt. Sie haben auch einen

„Bolzplatz“ auf dem Außengelände

des Kindergartens, doch dieser ist so

klein, dass man hierbei leider in keinster

Weise von einem Fußballplatz sprechen

kann, denn da ist unser daheim

stehender Esstisch ja fast größer. Da

der Kindergarten aber an dem angrenzenden

Bürgerpark steht, sollte man

mal ernsthaft darüber nachdenken, ob

eventuell die Möglichkeit besteht, hier

Abhilfe zu schaffen. Ein paar Quadratmeter

reichen ja schon, damit die

kleiner Racker bei schönem Wetter auch

hier die Möglichkeit haben vernünftig

Fußball spielen zu können. Unsere

„Stadtväter“ sind hierbei bestimmt mit

von der Partie und bieten dabei gerne

ihre Hilfe an.

KINDERGARTEN BETHANIEN

Therapeutisches Reiten in Badbergen unter der Leitung von Andrea Lübke

Familienbuffet

Der viel zu kleine Fußballplatz

Ausgabe Sommer 2017 mq | 27


Kaffeepause im Garten – das Exerzitienhaus

Ahmsen bietet Raum für meditative

Besinnung, Auszeit und geistliche

Begleitung.

Diese Malgruppe hat fast 20 Jahre ihre Aquarelltage

im Kloster Schwichteler verbracht – jetzt hat sie eine

neue Heimat in Ahmsen gefunden.

Fotos: Alexandra Lüders

Exerzitien

im Geist Ignatius von Loyola

von Alexandra Lüders

1923 Maristenkloster in

28 | mq Ausgabe Sommer 2017

trat die Ahmser Bevölkerung

an das

Meppen mit dem Wunsch heran, in ihrem

Ort ein Kloster zu bauen. Geschenkter

Grund und Boden sollten die Basis sein. In

der Folgezeit absolvierten junge Mönche

in dem neu erbauten Klostergebäude ihr

Noviziat. Während der Naziherrschaft

wurde die Ordensgemeinschaft geschlossen

bis Pater Schürmann nach dem Krieg

wieder ein Noviziat aufbaute. Er war auch

der Initiator der bekannten Ahmsener

Waldbühne. „Das Haus hat nach und

nach immer mehr Öffnung erfahren.

Schulklassen aus Meppen suchten beispielsweise

an Schulendtagen religiöse

Orientierung. Es entstand ein Haus der

Begegnung, das für alle Interessierten

offen war“, berichtet die heutige Leiterin

des Exerzitienhauses Johanna Merkt.

2007 habe das Bistum Osnabrück die

Klosteranlage aufgekauft mit der Zusage,

Im ‚Maria Saal‘ fand die Vechtaer Malerin Modesta

Helmke die Muße zum künstlerischen Tun.

dass alles bleibt wie es ist. Nach drei Jahren

sei ein Teil der Maristen nach Passau

und Meppen gegangen, drei Maristen

zogen ins Nebengebäude und arbeiteten

in der Pfarrgemeinschaft. Johanna

Merkt von der Gemeinschaft Christlichen

Lebens (GCL) wurde 2010 mit der Leitung

des Hauses beauftragt. Die finanzielle

Verantwortung liegt beim Bistum Osnabrück.

Wie Merkt unterstreicht, ist das

Haus wie der Papst ignatianisch geprägt :

„Einer der wichtigsten Sätze von Ignatius

von Loyola ist ‚Gott suchen und finden

in allem. Unsere Aufgabe ist es, dem Menschen

zur lebendigen Beziehung zu Jesus

Christus zu verhelfen.‘ Das bedeutet:

Nicht über Gott reden, sondern mit ihm

ins Gespräch kommen.“ Diese Zielsetzung

präge auch die Kursinhalte des Hauses,

verweist Merkt auf das neue Programm.

„Das Leben mit Gott zu gestalten ist ein

Übungsweg. Wir machen hier die unterschiedlichsten

Angebote, breitgefächert

für Menschen mit ganz individuellen

Bedürfnissen“, erklärt Merkt das Konzept.

Das Haus biete Besinnungstage, meditative

Wochenenden und mehrtägige

Schweigeexerzitien, in denen Menschen

Impulse für das persönliche Gebet erhielten.

Ganz im Schweigen würden Gäste

während der zehntägigen Einzelexerzitien

verbringen. Täglich seien sie dabei im

Gespräch mit ihrem geistlichen Begleiter

und nähmen am Gottesdienst teil. Alle

vier bis sechs Wochen biete Ahmsen eine

geistliche Begleitung für Gäste an, die ihren

Alltag und Entscheidungssituationen

zur Sprache bringen wollen. Die ruhige

Lage Ahmsens eignet sich in besonderer

Weise für Einkehrtage und Exerzitien mit

und ohne Impulse. Herzlich willkommen

sind ebenso ganzjährig Einzelpersonen,

die sich eine Auszeit gönnen möchten. An

jedem zweiten Sonntag im Monat lädt

das Haus von April bis Oktober um 19 Uhr,

von November bis März um 17 Uhr zum

meditativen Gottesdienst ein.

Das Haus stellt Einzel,- Doppel-, und

Dreibettzimmer (21) mit insgesamt 49

Betten bereit – alle Räume sind mit einer

Nasszelle und einem WC ausgestattet.

Des Weiteren stehen die Hauskapelle

im Dachgeschoss, die Sitzgruppe im

Empfangsbereich, der Ignatius-von-

Loyola-Raum und der Mary-Ward-Raum

zur Verfügung. Das Nebengebäude bietet

den Maria Saal für bis zu 150 Personen,

den Martha-Raum mit Teppichboden und

Fenstern zum Wald hin, einen Clubraum

für das gemütliche Beisammensein und

eine Teeküche. Die Gäste verweilen gern

in den Grünanlagen sowie im Garten

mit dem großen Chartres-Labyrinth

aus Buchsbaum. Sie kommen aus dem

norddeutschen Raum nach Ahmsen, aber

auch bundesweit, aus der Schweiz und

Österreich. Johanna Merkt ist Juristin

und Logotherapeutische Beraterin nach

Viktor Frankl und stammt aus Heilbronn.

Die Zentrale der Gemeinschaft Christlichen

Lebens hat ihr Domizil in Augsburg.

Weitere Infos über das Exerzitienhaus im

Internet unter www.exerzitienhaus-ahmsen.de

und per Telefon 05964/ 93990


Wer in diesem Sommer im Exerzitienhaus

Ahmsen zu Gast ist, könnte auch gleich die

Waldbühne besuchen. Hier werden vom 27. Mai

bis zum 13. August das Stück „Luther“ und vom

11. Juni bis zum 10. September das Kinderstück

„Pippi Langstrumpf“ aufgeführt. Weitere Infos

und Kontakt unter Telefon 05964/10 27

Im Labyrinth

zur Mitte finden – das können Gäste

hier bei jedem Wetter.

Ausgabe Sommer 2017 mq | 29


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30 | mq Ausgabe Sommer 2017


AUS DER GESCHÄFTSWELT

HEINRICH NEUY

BAUHAUS MUSEUM

Diese alte Villa wurde nach fünfjähriger Um- und Renovierungsphase in das Heinrich Neuy Bauhaus Museum vewandelt.

Seit fast sechs Jahren existiert im angrenzenden Münsterland das Heinrich Neuy Bauhaus

Museum, das von seiner Tochter Hedwig Seegers (78) und seinem Neffen Jan van Randenborgh

geführt wird. Ihr Vater bzw. sein Onkel wurde am 27. Juli 1911 in Kevelaer am Niederrhein

geboren und ist 90-jährig 2001 an seiner Wirkungsstätte gestorben. 2001 richtete der

Künstler noch selbst mit seinen Archivarbeiten eine selbstständige Stiftung privaten Rechts

ein. Im Stiftungsgeschäft wurde sein Wunsch festgelegt „auch in Zukunft aufzuzeigen, was

das Bauhaus überhaupt war und was sich hinter dieser Stilrichtung verbirgt.“ Nach seinem

Tode konnte Hedwig Seegers als Treuhänderin mit diesem Fundus die Heinrich Neuy

Stiftung gründen. 2010 öffnete sich die HN-Stiftung für Sammlungen und Nachlässe anderer

Bauhäusler, um diese weiterhin geschlossen zu erhalten. Seitdem verzeichnet das Museum

eine rege Resonanz aus Nah und Fern, weil regelmäßige Ausstellungen, ein Museumsshop

und eine zauberhafte Gastronomie zu einem Besuch dieser Einrichtung verlocken. Ein Blick

in die Biografie Heinrich Neuys verrät nicht nur, dass er ein sehr schöpferischer, handwerklich

und architektonisch schaffender Mensch war. Nach seiner Tischler- und Bildhauerlehre und

dem Besuch der Kunstgewerbeschule (Innenarchitektur) studierte Neuy zwei Jahre (1930-32)

am Bauhaus in Dessau bei Ludwig Mies van der Rohe (Gründer), Wassily Kandinsky, Graf von

Dürckheim sowie Farblehre bei dem gebürtigen Badberger Hinnerk Scheper, dessen Angehörige

noch heute dort leben. Wie Hedwig Seegers während einer Führung durch das Museum

verrät, war Heinrich Neuy auch ein Meisterschüler von Paul Klee.

In den Ausstellungsräumen präsentiert das Museum auch Arbeiten

anderer Bauhaus-Künstler.

Kriegswirren und das Verbot der Bauhauskunst

durch das Naziregime beendeten

zunächst die künstlerische Laufbahn von

Heinrich Neuy und seinen Künstlerkollegen.

In Borghorst übernahm er 1937 die

Tischlerei seines Schwiegervaters, deren

Betrieb er 1947 wieder öffnete. Parallel

dazu hat Neuy seine künstlerischen Ambitionen

im Stil des Bauhauses weiterverfolgt.

Seine Möbel und Raumgestaltungen

bestechen durch funktionelle Klarheit

und Einfachheit, wie Museumsbesucher

an verschiedenen Museumsexponaten

erkennen können. Auch in vielen Einrichtungen

kann man noch heute seine Werke

bewundern. „Mein Vater hat national wie

international Bilder verkauft und konnte

sehr gut davon leben“, erinnert sich

Hedwig Seegers. Bis ins hohe Alter habe er

gearbeitet, Möbel designt und gefertigt,

Glasfenster entworfen, 35 Tischler und

fünf Holzbildhauer ausgebildet sowie 44

Praktikanten geschult. Er habe sogar ein

Arbeitszimmer für Zara Leander entworfen

und eingerichtet, beschreibt Seegers

die unermüdliche Schaffenskraft ihres

Vaters. Besonders gern habe er aber auch

mit Schülern und Jugendlichen gearbeitet.

Geradezu faszinierend sind seine gemalten

Charakterporträts, in denen er aus

rund 100 Farben auswählen konnte. Für

die Porträts wählte er jeweils zehn Farben

aus, denen Neuy verschiedene Charaktereigenschaften

zuordnete. „Mein Vater hat

lange nach einem geeigneten Komponisten

wie Buster Flood gesucht, der seine

Bilder vertonen konnte“, verweist Seegers

auf eine heute existierende CD mit zehn

Kompositionen zu Bildern von Heinrich

Neuy. Selbst während seiner Kriegsgefangenschaft

entstanden abstrakte Gemälde

Ausgabe Sommer 2017 mq | 31


Das Artland-Magazin.

Alle Gemälde von Heinrich Neuy zeigen eine

Klarheit von Formen, Farben und Linien.

Die Bauhaus-Inneneinrichtung sind durch strenge Funktionaliät gekennzeichnet.

Fotos und Text von Alexandra Lüders

in einer kompositorischen Klarheit und

heiteren Farbigkeit, welche die bedrückenden

Umstände gar nicht spüren

lassen. In dieser Zeit hat er auch ein

„Wiesenblumenbuch“ für seine Tochter

gemalt, das sie bis heute in Ehren gehalten

hat. So wie die vielen ihrer anderen

Spielzeuge ihres Vaters. „Er hat sogar

eine Wiege entworfen, in er die Formen

Rechteck, Kreis und Dreieck integriert

hat. Ich suche immer noch einen Produzenten

für dieses schöne Kindermöbel“,

freut sich Hedwig Seegers auf die

Umsetzung eines väterlichen Entwurfs.

Denn Heinrich Neuy hat zwei Kulturpreise

erhalten, eine Schule wurde nach

ihm benannt. Er hat zahlreiche Ausstellungen

einzeln und mit dem Bauhaus-

Archiv (rund 1000 Künstler) in aller Welt

bestückt.1998 wurde diese Kunstepoche

(1919-1933) zum Weltkulturerbe erklärt.

Künstler wie Heinrich Neuy zählen zur

Avantgarde der klassischen Moderne.

Wer seine Kunst hautnah erleben möchte,

sollte das Heinrich NeuyBauhaus Museum

einmal besuchen. Es hat Mittwoch,

Donnerstag, Freitag und Sonntag von

11 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung

geöffnet. Neben Gemälden Türklinken,

Lampen, Tapeten, Glas, Keramik und

Möbel von Bauhäuslern präsentiert das

Museum noch bis zum 14. Mai Werke der

Weberin Gunta Stölzel.

Weitere Infos im Internet unter www.

heinrichneuybauhausmuseum.de und

per Telefon unter 02552 / 9958 309.

Das Museum liegt am Kirchplatz 5

in 48565 Steinfurt-Borghorst.

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32 | mq Ausgabe Sommer 2017


OPEN-AIR-KINO

Das Artland-Magazin.

AUSFLUGSZIELE IN DER REGION

Foto: Landschaftsverband Osnabrücker Land

Sommerflimmern –

Kino auf dem Lande 2017

www.sommerflimmern.de

In jeder Hinsicht Sinne „Gemeinsam“ geht das „Sommerflimmern

– Kino auf dem Lande“ 2017 auf die Reise durch

den Landkreis Osnabrück.

Das Open Air-Kino startet am 8. Juli und endet am 25. August 2017. Im Osnabrücker

Nordland wartet das Sommerflimmern 2017 an insgesamt fünf Orten mit

schönen Film- und Vorprogrammen auf: In Eggermühlen (29.07. – „Der Landarzt

von Chaussy“), auf Gut Vehr in Quakenbrück (04.08. – „Die Überglücklichen“),

auf Hof Groneick in Gehrde (11.08. – „Mit dem Herz durch die Wand“) und auf

dem Biolandhof Kruse in Bramsche-Pente (12.08. – „Mustang“) sowie schließlich

im Alfhauser „Pfarrgarten“ (18.08. – „Willkommen bei den Hartmanns“).

„Gemeinsam“ mit 14 ungewöhnlichen Standorten zeigt das Sommerflimmern

in diesem Jahr an 14 Abenden niveauvolle und ansprechende Filme, in denen

Menschen die Kraft gemeinsamen Handelns entdecken – sei es in

der Liebe, in der Familie oder für andere gemeinsame Ziele.

Der Filmbeginn richtet sich nach dem Sonnenuntergang. Vorher

bieten alle Standorte Raum für Geselligkeit, Speisen und Getränke

sowie kurzweilige Vorprogramme, z. B. Hofführungen oder

kulturelle Aktivitäten. Hofläden sind geöffnet; bei schlechtem

Wetter steht immer eine überdachte Alternative zur Verfügung.

Der Landschaftsverband Osnabrücker Land als Veranstalter und

sein Kooperationspartner Film- und Bildungsinitiative freuen sich

auf viele Gäste!

Das Sommerflimmern-Programm ist unter

www.sommerflimmern.de zu finden; rechtzeitig

vor dem Start erscheint auch ein gedrucktes Programmheft,

das an allen üblichen Auslagestellen erhältlich ist.

Eintritt 5,-, ermäßigt 4,-, Karten unter Tel. 05403.72455-0.

Alle Termine im Überblick

08.07.2017 Hof Bünte, Ostercappeln-Venne

14.07.2017 Fachwerk 1775, Melle-Wellingholzhausen

15.07.2017 Meyerhof, Belm

21.07.2017 Kirchplatz, Bad Essen

22.07.2017 Museum für hist. Landtechnik, Glandorf

28.07.2017 Kirchplatz Ostercappeln

29.07.2017 Rittergut Eggermühlen

04.08.2017 Gut Vehr, Quakenbrück

05.08.2017 Hof Hauswörmann, Osnabrück

11.08.2017 Hof Groneick, Gehrde

12.08.2017 Hof Kruse, Bramsche-Pente

18.08.2017 Kirchpark, Alfhausen

19.08.2017 Hof Hellbaum, Ostercappeln-Schwagstorf

25.08.2017 Hof Seidel-Lott, Melle-Suttorf

Nadine Brackmann

Am Bahnhof 1 · Quakenbrück

9-18 Uhr

Mo-Fr

Tel. 0 54 31 - 908 90 88

E-Mail: info@reisecenter-Artland.de

Sa 9-13 Uhr

Ausgabe Sommer 2017 mq | 33


DER FESTIVAL-

SOMMER IN

DER REGION!

Hier zusammengefasst die Festival-Klassiker

im Osnabrücker Nordland. Die Region hat für jeden

Geschmack und Geldbeutel was zu bieten. Freut Euch auf

einen abwechslungsreichen Festivalsommer 2017!

34 | mq Ausgabe Sommer 2017


REGGAE JAM FESTIVAL

Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind groß Mit viel Feingefühl für Foundation & Future

zuziehen – so ein afrikanisches Sprichwort. wird hier Jahr für Jahr ein handverlesenes

Es brauchte auch ein ganzes Dorf, um das Programm auf zwei nebeneinander stehenden

Bühnen präsentiert. Während die eine

Reggae Jam zum Festival der Herzen zu machen.

Enter Bersenbrück! Dort ist das Reggae noch bespielt wird, findet auf der anderen

Jam seit 23 Jahren zuhause. Im Klostergarten bereits der Aufbau für den nächsten Act statt.

– idyllisch zwischen Fachwerkhäusern und So wird der Festival-Flow zu keiner Zeit unterbrochen.

Vergessene Helden werden aus-

der Hase gelegen – rollen und packen am

letzten Wochenende im Juli die Bewohner gegraben und wertgeschätzt, zukünftigen

mit an und sorgen mit viel Herzblut für einen wird eine Plattform geboten. Das gilt genauso

für das Programm im Dancehall-Zelt.

einzigartigen Community-Vibe, der sich sofort

auf die Besucher überträgt.

Es brauchte aber auch eine Massive, ein Publikum,

um diesen Kleinod neun Jahre in Fol-

Es brauchte aber auch einen Initiator, einen

Sheriff, der das Festival mit viel Liebe aus der ge beim RIDDIM Leserpoll zum beliebtesten

Taufe gehoben hat. Einen Sohn des Dorfes, Festival zu küren. Wer einmal in Bersenbrück

der sein Herz nicht nur an seine Heimat, sondern

auch an Reggae verloren hat. Ein Genre, kommen. Who feels it, knows it. In einer

war, weiß sofort warum und wird wieder-

das beim Reggae Jam gehegt und gepflegt, Nussschale: Reggae Jam fühlt sich an wie

gelebt und geatmet wird wie auf kaum einem

anderen Open

nachhause zu kommen.

Air.

REGGAE JAM 2017

Wann? 28.-30. Juli 2017

Wo? Klosterpark Bersenbrück

Preis? WEEKEND-TICKET 74€

für 3 Tage incl. Camping

Ausgabe Sommer 2017 mq | 35

Texte:/Fotos: Veranstalter |

Titelfoto: Kosta Giddens


DAS TALGE OPEN AIR

SCHLOSSGARTEN OPEN AIR

Zum 23. Mal wird das TALGE OPEN AIR am

Freitag den 07. und Samstag den 08. Juli

2017 auf dem Sportplatz in Talge stattfinden.

Als ländlich gelegener Stadtteil von Bersenbrück

bietet Talge die ideale Location für ein

Musik Open Air.

Auch in diesem Jahr hat das TALGE OPEN AIR

musikalisch viel zu bieten. Die Besucher dürfen

sich wieder auf großartige Künstler freuen,

die von Indie-Rock, über Post-Hardcore

bis hin zu Folk-Punk alle Genres abdecken,

sodass für jeden Musikgeschmack etwas

dabei ist.

Die drei Jungs von

ITCHY POOPZKID (D)

Eröffnet wird das diesjährige TALGE OPEN AIR

durch die Hamburger Band Kenso (D).

Die im Indierock heimische Band überzeugt

nicht nur durch tanzbare Gitarrenriffs, sondern

auch durch derbe Bässe mit dem Sound

der 70er.

Im Anschluss heizt die Bonner Band LYGO

(D) mit deutschsprachigen Punkrock den

Zuschauern ordentlich ein. Nach ihrem Debütalbum

„Sturzflug“ folgten letztes Jahr

sechs weitere Songs, die ohne unnötige

Schnörkel auskommen und gradlinig nach

vorne gehen. Die jahrelange Freundschaft

der drei Bandmitglieder merkt man ihnen

auf der Bühne sichtlich an. So harmonieren

die Stimmen des Gitarristen Simon Meier

und den Bassisten Jan Heidebrecht perfekt

mit den Drums von Daniel Roesberg.

36 | mq Ausgabe Sommer 2017

Quasi als Lokalmatador kann man die Osnabrücker

Band Hi! Spencer (D) bezeichnen.

Mit deutschsprachigen Indie-Punkrock und

Ihrer neuen EP „In den Wolken“ im Gepäck

haben Sie dieses Jahr schon in mehreren

deutschen Städten die Massen zum Tanzen

gebracht. Die einprägsame Stimme von

Frontmann Sven Bensmann zeigte auch

schon in dem Debütalbum „Weitermachen“

sein Facettenreichtum. Von nach vorne treibenden

Songs wie „Trümmer“ bis zu langsamen

Balladen, wie „Sie tanzt“ ist alles dabei.

Als erster Headliner wird Schrottgrenze (D)

am Freitag die Bühne betreten. Die 1994 von

Alex Tsitsigias und Timo Sauer gegründete

Band ordnet sich in dem Pop-Punk Genre

ein. Nach zahlreichen Änderungen in der

Besetzung erschien in diesem Jahr das neue

Album „Glitzer auf Beton“.

Den zweiten Headliner an diesem Abend

stellt die Londoner Ska Band Buster Shuffle

(UK) dar. Sie bezeichneten ihre Stilrichtung

an einem heiteren Abend in einem Londoner

Pub einmal mit „Piano smashing Cockney

Ska“. Doch sind in ihrer Musik auch Elemente

aus dem Punk, Reggae, Rock und Pop zu

erkennen. Die ersten Bühnenerfahrungen

in Deutschland machten Sie 2010 als Vorband

von Broilers. Im Anschluss folgte ihre

Support-Tour für The Creepshow. Bei dem

frischen Ska Sound von Buster Shuffle bleibt

kein Bein still.

TALGE OPEN AIR

Wann? 7.+8. Juli 2017

Wo? Am Talger Sportplatz,

49535 Bersenbrück/Talge

Preis? Kombiticket (beide Tage): 20€;

Tagesticket Fr./Sa.: je 14€

Mit dem zweitägigen Schlossgarten Open

Air ist das Osnabrücker Land um eine hochklassige

Veranstaltung reicher. 2017 wird das

LineUp erneut ganz, ganz groß: Den Freitag

bestreiten Silbermond, Andreas Bourani

und der Newcomer Wincent Weiss.

Wincent Weiss‘ Songs erzählen Geschichten,

die auf eigenen Erfahrungen und eigenen

Gedanken beruhen. Sie teilen Emotionen

und Stimmungen. Mal euphorisch laut, mal

nachdenklich leise. Aber immer „unter die

Haut“. Denn sie liefern Nachvollziehbarkeit.

Nicht nur in den Lebens- und Gefühlswelten

zwischen Teen und Twen.

Andreas Bourani begeistert Fans wie auch

die Presse gleichermaßen. Mit seiner kraftvollen

Stimme, einer grandiosen Lichtshow

und mit viel Humor schafft er es immer wieder,

ein Andreas Bourani Konzert zu einem

unvergesslichen Erlebnis zu machen. Die

kommenden Termine sollten sich seine Fans

schon jetzt vormerken, denn 2017 wird Andreas

Bourani nur auf wenigen, ausgewählten

Open Airs zu sehen sein.

Die Live-Bühne ist der Ort, wo SILBERMOND

ganz sie selbst sind, der Ort, an dem die Band

ihre ganz spezielle Magie entfaltet. So löste

denn die Ankündigung der Fortsetzung der

LEICHTES GEPÄCK TOUR in 2017 allerorten

begeisterte Resonanzen aus. Nach dem grandiosen

Auftakt der LEICHTES GEPÄCK TOUR

2017 im Palladium, können wir SILBERMOND

nun live im Schlossgarten erleben.

Am Samstag dann die Urväter des deutschen

Hip-Hop:

SAMY DELUXE und Die Beginner.

Die Beginner, das war immer mehr als nur DJ

Mad, Denyo und Eizi Eiz. Die Beginner waren

stets auch das Epizentrum einer Bewegung:

ein Leit- und ein Sinnbild ihrer Umgebung.

Da passt es ins Bild, dass auf “Advanced

Chemistry” genau zwei Arten von Gästen

zu hören sind: langjährige Weggefährten

wie Samy Deluxe oder Dendemann; und die

heißesten Feuerspucker der Jetztzeit: Megaloh,

Haftbefehl und Gzuz. Der repräsentiert

auf “Ahnma”, im Widerspiel mit Gentlemans

hymnischer Hook, die Gegenwart der ewigen

Heimatstadt Hamburg. Es ist reiner Zufall,

aber dennoch eine feine Volte des Schicksals:

Just an dem Tag, an dem “Ahnma” erschien,

stieg Gzuz auf Platz 1 der deutschen Albumcharts

ein – 13 Jahre, nachdem die Beginner

mit “Blast Action Heroes” Deutschraps erste

Nummer Eins.

SCHLOGA-OPEN AIR

Wann? 4.+5. August 2017

Wo? Im Schlossgarten Osnabrück

Preis? Kombiticket: 97,00€;

Tagesticket: 48€ - 57€

zzgl. Gebühren, je nach Tag.


ROCK FÜR TIBET

ROCK AM SCHLOSS

Rock für Tibet - unter diesem Motto präsentiert

sich ein in seiner Art einzigartiges

Charity-Event in Quakenbrück.

Am 18. August 2017 feiert auf dem Bahnhofsgelände

die Charity-Party des Vereins

QB-Helping-Hands die fünfte Ausgabe.

Mitlerweile sind ca. 98.000 EUR gesammelt

worden, also geht es 2017 darum sechsstellig

zu werden!

Weinhaus

Gebr. Köster

Inh. Marion Schone

Zu jedem Anlass der

passende Wein & Sekt

Lange Str. 68 · Quakenbrück

Tel. 0 54 31 - 34 10

Fax 0 54 31 - 73 27

www.weinhaus-koester.de

Diese einzigartige Musik-Veranstaltung

in familiärer Atmosphäre begeistert nicht

nur die Quakenbrücker. Professionelle Musikbands

aus den verschiedensten Genres

sorgen für gute Stimmung und kulinarische

Leckereien für das leibliche Wohlbefinden.

„Mit Hilfe dieser Party bzw. mit Hilfe unserer

Sponsoren sammeln wir finanzielle

Mittel, um humanitäre Projekte in Tibet zu

unterstützen. Dabei fließt das Geld nicht

in unbekannte Hände. Ganz im Gegenteil.

Uns ist es sehr wichtig, den Empfänger persönlich

zu kennen. So haben wir uns ganz

konkret für die Amitabha-Stiftung in Tibet

entschieden.,“ so die Aussage des Vereins.

Der Gründer der Amitabha-Stiftung, S.E.

Ayang Rinpoche, ist seit

über 40 Jahren mit dem

Quakenbrücker Ulrich von

Auenmüller, Mitglied des

Organisationsteams, befreundet.

Weitere Infos unter www.

Rock-fuer-Tibet.de

Also, wenn du was Gutes

tun und gleichzeitig großen

Spaß haben willst,

bist du hier genau richtig!

Zentral gelegen (quasi

direkt neben dem Bahngleis)

kann man mit dem Fahrrad oder der

NordWestBahn hin, QB‘s eintauschen (die

Währung auf dem Gelände) und bargeldlos

an allen Ständen genießen. Das familiäre

Ambiente begeistert – entspannter kann

man nicht feiern gehen und mit jedem Bier

was Gutes tun!

ROCK FÜR TIBET

Wann? 18. August 2017

19:00 Uhr

Wo? Bahnhof Quakenbrück,

Am Bahnhof 1

Eintritt? 10€ Spende

Nach dem erfolgreichen 10-Jährigem im

letzten Jahr, freut sich das gesamte RaS-

Team um den Jugendkulturverein Fürstenau

e.V. riesig auf die 11. Runde nach der Widerbelebung

eines der dienstältesten Festivals

des Landes (erstmals 1970).

Musikalisch ist man wieder breit aufgestellt

und es ist wie immer für jeden was dabei.

Also kommt vorbei wenn es wieder heißt –

Rocken zum Kinopreis - Rock am Schloss:

Das Familienfestival in Top Kulisse!

BOOZED sind wieder da! Nachdem K.o. der

„High Energy Rock’n’Roll Band“ 2010, sind

die Jungs aus Bramsche wieder auferstanden

und brandheiß darauf sämtliche „Bretter“

dieser Welt zu entern. Klar ist die Band reifer

geworden, aber wer meint, dass BOOZED

jetzt gemütlichen Bluesrock macht, ist auf

dem falschen Dampfer.

Pop’ und meinen damit künstlerisches Experimentieren,

verknüpft mit Pop-Elementen.

Das macht ihre Songs zu einer packenden

Mischung aus Indierock, Folk und Elektro,

schwermütig und tanzbar zugleich.

Kapelle Petra

Gegründet wurde die Band im Jahr 1996 in

Münster. Charakteristisch für die drei Musiker

in klassischer Besetzung (Schlagzeug, Gitarre,

Bass + Bühnenskulptur) ist eine besonders

humoristische Liveperformance sowie

naiv-melancholische Texte in melodischen

Popsongs. Diese Mischung machte die „Kapelle“

zu einer äußerst beliebten Liveband

im deutschsprachigen Raum.

Therapiezentrum

Therapiezentrums Musik ist wie das Leben.

Mal laut und hart, mal fröhlich und tanzbar,

mal wütend und zum Ausrasten, mal

zerschmetternd dramatisch, aber immer

gnadenlos ehrlich, leidenschaftlich und

total intensiv. Gespielt wird deutschsprachige

Rockmusik, über der die facettenreiche

Stimme der rotzig, frechen Frontfrau Gianna

steht.

Toni Trash

Vier junge Musiker im Chaos zwischen Gegenwart

und Zukunft und ihrem Platz in all

dem. Mit energetischen Bühnenshows ohne

viel Trara und Drumherum besinnen sich die

Jungs auf das, worauf es ihnen im Kern ankommt...

ihre Musik!

VVK in Fürstenau: Schatzkiste Fürstenau,

Maler Fritze, Modehaus Ludlage

Blackout Problems

Live wissen die Vier definitiv, was zu tun ist:

Und zwar den Fans eine Show zu liefern, die

ihnen eiskalt ins Gesicht klatscht und sie

schweißnass zurücklässt. Zuletzt konnten sie

das als Support von Apologies, I Have None

auf deren Europatournee perfektionieren

und sind somit bestens vorbereitet, um auf

den anstehenden Liveshows zu zeigen, wie

man angemessen ausrastet.

Giant Rooks

Junger Künstler, große Stimme: Frederik

Rabe, Sänger der Giant Rooks aus Hamm,

kann sich mittlerweile problemlos neben

Talenten wie Henning May von AnnenMay-

Kantereit und Niklas Keiser von RAZZ in die

Riege der stimmlichen Aha-Erlebnisse einreihen.

Ihre Musik bezeichnen sie als ,Art

Ausgabe Sommer 2017 mq | 37

ROCK AM SCHLOSS

Wann? 19. August 2017

16:00 Uhr

Wo? Im Schlosspark Fürstenau

Preis? VVK 11€/AK 16€

oder 44€ für das Fünf-Freunde-

Ticket


Das Artland-Magazin.

Gute Pflege

ist kein Zufall!

Kukuckstr. 13 · 49610 Quakenbrück

Tel. 05431 | 900432

www.seniocare-artland.de

Im Garten Düker vereinen sich asiatische Elemente mit der Bepflanzung eines typischen Siedlungsgartens

DAS ARTLÄNDER

GARTEN-EVENT

von

Alexandra

Lüders

m Sonntag, den 18. Juni,

laden Gartenbesitzer

der Gemeinde Nortrup

Interessierte von 10 bis

18 Uhr zu ihrer traditionellen Gartentour

ein. Wie seit zehn Jahren wird Frauke

Rothert auch in diesem Jahr wieder die

Organisation dieses beliebten Artländer

Gartenevents übernehmen. Sie sorgt für

einen reibungslosen Verlauf , indem sie

die Gartentour von Jahr zu Jahr optimiert

hat. „Wir bieten die Tour seit 2003

alle zwei Jahre an. Vor elf Jahren ist sie

einmal ausgefallen. Da bin ich auf die

Gemeinde zugegangen und habe den

Gartenevent angeregt. Früher wurde er

von der Wirtschaftsagentur Artland und

später von Agnes Kronlage (Gemeinderat)

organisiert. Dann wollten alle gern,

dass die Tour von den Gartenbesitzern

selbst durchgeführt wird. So wurde ich

gefragt und ich habe gleich zugesagt,

weil man als Organisator Dinge beeinflussen

und optimieren kann“, erinnert

sich Frauke Rothert. In den zehn Jahren

hat sie beispielsweise die Beschilderung

verbessert und Fotos der einzelnen

Gärten an Infoständen aufgestellt, damit

Besucher die Gärten gezielt ansteuern

können. Denn nicht alle wollten den

gleichen Garten sehen. Dann stieg ein

Fahrradverleih mit ein. In den vergangenen

Jahren kooperierte die Gartengemeinschaft

mit dem örtlichen Reit- und

Fahrverein, der 2015 sogar einen kleinen

Ausstellermarkt organisierte. Auch der

Heimatverein engagiert sich seit vier Jahren

beim Nortruper Gartentag, bei dem

viele Akteure mitmischen. Neu eingeführt

wurde ebenso ein Handzettel, der

ab Mai verteilt wird. Früher managete

Anke Kreis immer die Infostände, was in

diesem Jahr von Norbert Krull übernommen

wird. Nach der Gartentour lassen

die Teilnehmer bei einem gemütlichen

Grillabend den gemeinsamen Gartentag

Revue passieren und tauschen ihre

Erfahrungen aus. „Ich finde das Feedback

immer so interessant. Das ist so schön,

das können sich andere kaum vorstellen.

Auch unser Orgelspieler Hermann Welp

schwärmte von dem aufgeschlossenen,

aufgeklärten Publikum, das sich immer

aufs Neue für unsere Gärten begeistern

kann. Unser Fotograf Ulrich Ebert hat

viele Eindrücke für uns festgehalten. Wir

zeigen sie immer bei der Helferfete“,

38 | mq Ausgabe Sommer 2017


NORTRUPER DER GARTENTOUR HONIGMACHER 2017

erzählt Frauke Rothert. Schon oft musste sie

Gartenbesitzer überreden und über das tolle

Feedback zum Mitmachen motivieren. Auch

jetzt hofft Rothert darauf, dass neue Gartenbesitzer

Lust bekommen, ihre Gartentore

zu öffnen. Bei der ersten Gartentour hätten

mehrere kleine Siedlungsgärten mitgemacht.

Auch andere Gärten seien im Laufe der Zeit ein

- und wiederausgestiegen. „Inzwischen haben

wir so unterschiedliche Gärten, dass für jeden

Geschmack etwas dabei ist. Jeder der Akteure

bekommt von den Einnahmen einen kleinen

Obolus für seine Mühe. Auch das Rahmenprogramm

könne sich in diesem Jahr sehen

lassen. Denn die örtliche Brauerei, Antik Reid,

eine Gärtnerei sowie Aussteller mit Pflanzen

und Kunsthandwerk werden wieder mit im

Boot sein. „Man darf gespannt sein, was wir in

diesem Jahr alles an Ideen umsetzen. Ich habe

zum Beispiel an eine Kinderbetreuung gedacht.

Es kommen schon jetzt erste Anfragen

von Gruppen. Viele unserer Stammbesucher

wollen sehen, was sich in unseren Gärten verändert

hat. Der Eintritt von drei Euro (für fünf

Gärten) wird wieder in den einzelnen Gärten

kassiert, weil viele manchmal nur zwei Gärten

sehen wollen“, schildert Rothert. Unter der

Telefonnummer 05433/ 6199 könnten bereits

im Vorfeld Fahrräder bei der Firma Kleemann

vorbestellt werden. Es gebe auch eine begrenzte

Anzahl von E-Bikes.

An der Reithalle findet am 18. Juni ein Fahrturnier

statt, die Dorotheen Kirchengemeinde

feiert von 15 bis 18 Uhr ihr Gemeindefest und

das Altenpflegeheim lädt zum Sommerfest ein.

Im Garten der Familie Düker werden regenfeste

Kissen vorgestellt.

Weitere Infos unter Telefon 05436/ 92 10

Frauke Rothert organisiert seit zehn Jahren die Nortruper Gartentour, ein

beliebter Event für Besucher von nah und fern.

Fotos: Alexandra Lüders

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Ausgabe Sommer 2017 mq | 39


Das Artland-Magazin.

Dem Fuchs

auf der Fährte

von Sandra Fenstermann

Wandern

durch die grüne

Maiburg

Gut 40 km nordwestlich von Osnabrück liegt

das wunderschöne, 1000 Hektar große Waldgebiet,

die Maiburg. Eine Burg sucht man

hier in dem bereits im Jahr 1090 erwähnten

Örtchen Bippen trotz des Namens vergebens,

aber dieses facettenreiche, unglaublich

schöne Stückchen Erde ist auf jeden Fall eine

Reise wert. In der Maiburg mache ich mich

nun mit meiner Familie an einem schönen

August-Nachmittag auf zu einer Wanderung.

Wir folgen dem Waldlehrpfad Vosspäddken.

Schlau wie ein Fuchs – unterwegs

auf dem Waldlehrpfad

Die Nordtour der Wanderroute ist gut 3,6

km lang und prima mit unseren Kindern im

Alter von zwölf und sechs Jahren zu meistern.

Schon am Maiburg-Parkplatz haben wir

unsere Tochter begeistern können, als sie den

ersten Fuchs in Form eines Holzpfahles entdeckte.

Nun hieß es, weitere Fuchssymbole

zu entdecken, denn die zeigen uns den Weg

durch den naturnahen Wald. Mit Hilfe der

Broschüre „Das Vosspäddken“ können wir

Besonderheiten, Daten und Fakten zu den elf

Stationen auf dem Waldlehrpfad erfahren.

Zu Beginn sehen wir alte Kieferbestände, die

nach dem Raubbau aus dem 16. Jahrhundert

wieder aufgeforstet wurden. Bei Station 2

empfehle ich einen längeren Aufenthalt. Hier

kann man sich die Zeit mit Kindern so richtig

gut vertreiben: der Waldspielplatz, erst vor

kurzem komplett neu gestaltet, bietet viel

Abwechslung für die Kleinen.

Diesen Beitrag und weitere

interessante Themen finden Sie unter:

blog.osnabruecker-land.de

Picknick im Wald

Wir gehen zunächst weiter, da uns unser

Sohn ziemlich vorantreibt. Er ist nicht wirklich

motiviert, noch neun weitere Stationen zu

laufen. Die nächsten Punkte sind geprägt von

einer sehr abwechslungsreichen Waldlandschaft,

die gerade heute bei Sonnenschein

atemberaubend schön ist. Immer wieder

blitzt die Sonne durch hohe Buchen, Kiefern

QUAKENBRÜCK

ST. ANNENSTRASSE 12

T EL.05431/3541

40 | mq Ausgabe Sommer 2017


AUSFLUGSZIELE IN DER REGION

GÜNSTIG

MODISCH

NAHEBEI

IHRE MODEHÄUSER

IN DER REGION

oder Fichten hindurch und lässt den Boden noch

grüner erscheinen. Typisch für das Gebiet sind

auch die Tangen, die Schluchtsysteme, die den

Wanderweg mit Brücken unterbrechen und

unsere Entdeckungsreise noch abenteuerlicher

gestalten. Spätestens bei Station 5 wird uns klar,

dass abgestorbene Bäume nicht schlecht für

den Wald sind. Sie bieten Lebensraum für Pilze

und auch Käfer oder Ameisen, deren Begegnung

meine Tochter allerdings so gar nicht mag. Da

kommt ihr ein kleiner Rastplatz zum Ausruhen

und Stärken gerade gelegen. Hier, bei den überdachten

Sitzgruppen, lässt sich erstmal prima

ein Picknick machen.

Waldesruhe – und doch

tierisch viel los

Schon nach einer kurzen Pause entdecken wir

bei Station 8 einen Bodeneinschlag, der uns die

Wurzeln des Baumes und die verschiedenen

Bodenschichten zeigt. Unseren Sohn haben wir

nun auf dem Weg zu Station 9 endlich auch

von der Faszination Wald fesseln können. Denn

die nächsten Meter sehen wir nicht nur viele

Spuren der Waldbewohner, wir haben sogar

tierische Begleitung: kleine Kröten wandern mit

uns mit. Immer wieder versuchen die Kinder

Mini-Exemplare auf die Hand zu bekommen

und suchen aufmerksam weiter. Mein Mann

und ich sind nicht nur von den vielen kleinen

Wundern des Waldes fasziniert, die uns auf so

unterschiedliche Weise begegnen. Wir genießen

einfach auch die Ruhe. Die Geräusche, die wir

hören, kommen entweder aus der Natur oder

von uns. Weiter geht’s auf einen Weg, auf dem

wir wieder viele Frösche und wunderschöne

Libellen erkennen. Und wir sehen auch Raupen,

so groß, wie sie uns noch nie begegnet sind.

Als nächstes erreichen wir einen sagenhaften

Platz: Die Hexentreppe soll früher ein Verbindungsweg

für die Hexen zum Hexentanzplatz

gewesen sein. Fast schon enttäuscht erreichen

wir den letzten Punkt vom Waldlehrpfad. Aber

wir sind uns am Ende einig, die Süd-Wanderroute

der Vosspäddken Tour werden wir auch

bald begehen. Vielleicht allerdings dann nur zu

dritt, denn unser Sohn hat am Ende doch die Pokemons

im Wald vermisst. Dabei hätte er doch

auch jede Menge Pilze suchen können …

Gut zu wissen

Früher hieß es „Waldspaziergang“, heute nennt man es

„Waldbaden“ und liegt damit voll im Trend. Der Begriff

kommt aus dem Japanischen. „Shinrin Yoku“ bedeutet so

viel wie „Baden in der Waldluft“. Wissenschaftler in Japan

haben nämlich nachgewiesen, dass der Aufenthalt im

Wald einen sehr positiven Effekt auf den menschlichen

Organismus hat. Stresshormone werden gesenkt, die

Laune hebt sich und das Immunsystem wird angeregt.

Gewusst haben wir das irgendwie immer schon – aber

schön, es nun auch Schwarz auf Weiß zu haben.

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IN IHRER NÄHE!

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Ausgabe Sommer 2017 mq | 41


Das Waldspiel

Das Artland-Magazin.

Pflanze

ein

Bäumchen!

Pflücke

einen Korb

Äpfel

STart

ENDE

Gestalte

eine Waldskulptur

42 | mq Ausgabe Sommer 2017


Nehme

ein Bad im

Waldsee

Säge

eine Tanne für

das Weihnachtsfest

Suche

einen Korb

Waldpilze

SPIELESEITE

SPIELANLEITuNG

Ihr braucht pro Person eine Spielfigur

oder ein Steinchen und einen Zahlenwürfel.

Alle Figuren stehen zum

Start auf der Sonne in der Mitte des

Spielfeldes. Wer eine „Sechs“ würfelt

darf auf das rote Feld. In der nächsten

Runde dürft Ihr den Wald im Uhrzeigersinn

umkreisen. Wenn ihr auf ein

gelbes Feld kommt, müsst Ihr eine

Runde aussetzen und in den Wolken

eine Pause machen. In der nächsten

Runde zieht die Figur zum roten Feld

zurück und der Spieler darf wieder

mitwürfeln. Wer zuerst genau auf

dem roten Feld landet, hat gewonnen

und geht zurück auf die Sonne.

Wer zuviel gewürfelt hat, muss seine

Reise weiter fortsetzen.

Es wird solange gespielt, bis alle wieder

auf der Sonne gelandet sind.

Spielentwicklung/Grafik:

Alexandra Lüders

Ausgabe Sommer 2017 mq | 43


Das Artland-Magazin.

Eure Seite!

LEBENS-RAUM

WALD

BAUMBETRACHTUNGEN

Ein Drittel der bundesdeutschen Flächen

sind mit Wald bedeckt. Davon liegen 27

Prozent in Niedersachsen. Im Gebiet zwischen

Bramsche und Quakenbrück wachsen

die Baumarten Eiche (15 %), Kiefer (38

%), Fichte (13 %), Douglasie (13 %), Buche

(8 %), Lärche (7 %), Birke und Erle (5 %)

sowie Esche, Bergahorn und Kirsche (1

%). Diese Waldbestände wurden vor rund

200 Jahren mit Hilfe öffentlicher Gelder

nach dem Ende der Heidewirtschaft

in unserer Region angelegt. Neben der

forstwirtschaftlichen Nutzung sind in

den vergangenen sechs Jahren vermehrt

Schutzgebiete in öffentlichen Wäldern

Niedersachsens eingerichtet worden, so

dass es langfristig rund 10.000 Hektar

Naturwald geben wird. In den Wäldern

leben viele Wildtiere, die auch Schäden

(Verbiss) an den Bäumen anrichten

können. Hier sorgen Förster und Jäger

für einen Ausgleich, damit die Pflanzen

überleben können. Im Bereich der Samtgemeinde

Fürstenau macht beispielsweise

ein zu hoher Bestand von Damwild

immer wieder Probleme, weil es zu gern

Blätter und Triebe von Bäumen verspeist.

Der Wald ist aber auch ein idealer Ort

für Erholungsuchende, die den Vögeln

lauschen und beim Wandern Sauerstoff

tanken wollen. Wer in den Sommerferien

mit seinen Kindern einen Ausflug

machen und die Baumarten näher

kennenlernen möchte, ist eingeladen

das 3,6 Kilometer lange Vosspädken

im Naturschutzgebiet Maiburg zu

erkunden. (Infos beim Bildungszentrum

Kuhlhoff 05435/ 910011) Jeder der Bäume

hat eine ganz eigene Gestalt und lässt

sich den sieben Planeten Mond, Sonne,

Merkur, Mars, Venus, Saturn und Jupiter

zuordnen. Man kann die Bäume auch gut

an ihren verschiedenen Blättern, Rinden

und Früchten erkennen. Manche von

ihnen können mehrere hundert Jahre alt

werden. Sie dienen den Menschen als

Holz zum Heizen sowie für den Möbelund

Hausbau. Da ihr Holz unterschiedlich

hart ist und einen eigenen Charakter

hat, finden die Hölzer ganz verschiedene

Verwendung in unserem Leben. So wird

das Holz des Ahorns gern für Streichinstrumente

und das edle Kirschholz zum

Schnitzen verwendet. Gute Wärme für

den Kachelofen spendet das Buchenholz,

während aus der Rinde von Birke und

Ahorn Saft gewonnen wird. Das schnell

wachsende Birkenholz wurde in früheren

Zeiten für Pfahlbauten und Fässer

verwendet, hat aber damals wie heute

nur wenig Heizwert. Als sehr hart und

haltbar gilt die knorrige Eiche, aus der

früher Eichenwannen und heute teure

Möbel hergestellt werden.

Schon immer erfreuten sich die Kinder

an ihren Eicheln, die ebenso wie Kastanien

zum Basteln von lustigen Figuren

verwendet werden. In einem Naturwald

findet man oft Baumstämme und

Stümpfe, die mit Moos bewachsen sind.

Sie regen die Fantasie dazu an, kleine

Baumskulpturen aus Naturmaterial zu

kreieren, so dass Waldgeister und allerlei

andere Gestalten entlang der Waldwege

entstehen können. Jeder Baum bietet

Insekten, Vögeln, Eichhörnchen und

anderen Tieren einen Lebensraum. Sie

finden hier Nahrung als auch Schutz vor

Sonne und Kälte, wenn sie ihre Nester

bauen oder überwintern wollen. Wer die

Ohren spitzt, hört den Specht hämmern,

den Kuckuck und das Käuzchen rufen. Auf

der Walderde lassen sich Tierspuren von

Wildtieren wie Rehe, Wildschweine, Wolf

, Hase und Fuchs entdecken. Der Wald

ist also ein großer Erlebnisraum für Jung

und Alt.

Auf der Nachbarseite seht ihr Fotos zum

Thema „Baum“. Wisst ihr wie die einzelnen

Baumarten, ihre Blätter und Früchte

heißen? Wenn Ihr Lust habt, könnt ihr

uns Eure selbst gestaltete Baumfigur

oder euren gemalten Fantasiebaum als

Foto per mail an hawe.oelkers@gmail.

com zuschicken.

44 | mq Ausgabe Sommer 2017


UNSER WALD

Baumskulptur

KIRSCHBLÜTE

AHORN

BUCHE

BIKRE

KASTANIE

ULME

TANNENZAPFEN

Text/Fotos: Alexandra Lüders

Grafik.freepik.com

Ausgabe Sommer 2017 mq | 45


Das Artland-Magazin.

Jade Rohdewald und ihre Freundin Jamie Kambeck

Der letzte Drache

Ein märchenhaftes Abenteuermusical der Musical AG

Ein Artikel von unserer jüngsten Journalistin Jade Rohdewald (11 J.)

Das komplette Ensemble des Musicals mit Schauspielern, Musikern

hoffentlich Allianz

Versicherung Vermögen Vorsorge

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Thomas Ludmann

Bahnhofstr. 4 · Quakenbrück

Tel. 05431-3324

46 | mq Ausgabe Sommer 2017


Die Waisen werden zur Mittagszeit in Gruppen gefüttert

Aufführungen:

Freitag, 09.06.17 um 19:30 Uhr,

Samstag, 10.06.17 um 15:30 Uhr

in der Aula des AGQ

Kartenvorverkauf:

Buchgalerie Artland,

Sekretariat AGQ

(Erwachsene 7€, Kinder 4€)

Das etwas anders geschriebene Märchen von Edith Nesbit

„Der letzte Drache“ lädt zu einem fantasievollen und witzigen

Abend im Artland-Gymnasium ein. Die Geschichte erzählt ein

nicht alltägliches Märchen, das nicht nur für Kinder, sondern

auch für Erwachsene geeignet ist.

Die königliche Majestät Siegfried ist total verzweifelt. Nach misslungener

Suche hat sich bislang niemand für die Königstochter gemeldet.

Kein zukünftiger Prinz möchte goldene Kugeln aus dem Brunnen holen

oder den hundertjährigen Schlaf beenden wie ebenso wenig den Glassarg

öffnen oder sogar den Drachen besiegen.

Der letzte Drache ist also eine etwas andere Märchengeschichte als die

üblichen, die ich kenne. Diese Erzählung ist in die heutige Zeit umgeschrieben

worden, und wir hoffen, dass sich die Zuschauer an vielen

lustigen Sprüchen wie aus meiner Dornröschenrolle: „Ich stech mich

doch nicht an einer Nadel und schlafe dann 100 Jahre“ oder „Brauchst

du jemanden für deine Grabpflege, oder was?“ amüsieren.

Viele meiner Mitschüler können ihr Talent jetzt bei unserem neuen Musicalprojekt

„Der letzte Drache“ unter Beweis stellen. Auch die Zusammenarbeit

mit Herrn und Frau Steiner, Frau Vogelsang sowie Herrn Nees

und Frau Kießling, Frau Willming und Frau Großpitsch bereiten uns

große Freude. Ein besonderes Dankeschön geht an unseren Hausmeister

Herrn Grünloh, der für uns als Beleuchter tätig ist.

Die Proben für dieses Musical haben uns sehr viel Spaß gemacht und

wir waren in kürzester Zeit von unserem neuen Stück begeistert.

Es hat sehr viel Spaß gemacht, bei der Entstehung dieses Projektes

zuzuschauen, aber noch viel mehr Spaß machte es mir, selbst dabei

mitzuwirken. Deshalb wünschen Georg, Sophia, der Drache und ich

den Kindern sowie den Erwachsenen viel Spaß bei der Aufführung im

Artland-Gymnasium.

....und dem Chor

Badberger Straße 31

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Ausgabe Sommer 2017 mq | 47


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Am 6. August 2017

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11. NOV.

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ANDREAS WEBER

LESEBÜHNE TATORT MS

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HAUSMEISTERSERVICE

Das Fußballcamp Artland 2017

in Badbergen - ein Traum für kleine Kicker

Auch in diesem Jahr sind die Nachwuchsfußballer wieder

gefragt und können ihr Talent bei dem 6. Fußballcamp

vom 19.-24. Juli 2017 unter Beweis stellen.

In den vergangenen Jahren wurde die Herausforderung

von zahlreichen Kickern gerne angenommen und die

Jugendlichen zeigten viel Spaß und Fußball auf hohem

Niveau. Torschüsse, Technik, Dribblings, und Koordination

hatten die mehr als 100 Stollenhelden voll drauf.

Über mangelndes Interesse brauchen sich die Organisatoren

des Fußballcamps Artland keine Sorgen zu

machen, denn in einem Punkt sind sich die jugendlichen

Fußballer alle einig: „Ferien ohne Fußball gehen

gar nicht!“. Schon wenige Tage nach Anmeldebeginn

war die beliebte Veranstaltung bereits restlos ausgebucht.

Die Kinder waren in den vergangenen Jahren begeistert, konnten sie doch neben einem Trikotsatz,

Ball, Trinkflasche und täglich warmes Mittagessen viele neue Tricks und Erfahrungen mit nach

Hause nehmen. „Fußball total“ lautet das Motto also auch wieder dieses Mal.

Teilnehmen können Jungs und Mädels im Alter von 8 bis 13 Jahren, die auch in den Ferien vom

Fußball nicht genug bekommen können. Motivierte Betreuer stehen ihnen dabei zur Seite und

unterstützen sie mit qualifizierten Trainingseinheiten. In verschiedenen Übungen wird die Koordination

und Spieltechnik geschult. Hier zählt die Abwechslung, Torschuss, dribbeln, jonglieren, kleine

Turniere, Geschicklichkeitsübungen sowie Staffelwettbewerbe. Die Höhepunkte sind die großen

Turniere, die jeden Nachmittag nach der Obstpause ausgetragen werden. Vom DFB-Pokal bis zur

Weltmeisterschaft ist alles vertreten.

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Text/Fotos: Detlef Bülow

Ausgabe Sommer 2017 mq | 49


ILHELM

Mit der NWB

von Osnabrück zur Küste - Teil 6

von Detlef Bülow

Im Oktober 2015 hatte ich

die Idee mit der Nord-

West-Bahn, in Etappen von

Osnabrück bis hoch an die

Nordseeküste zu fahren.

Ich wollte die Fahrt aus Sicht des

Zugführers machen, über meine

Erlebnisse, die ich während

der Fahrt und über die Sehenswürdigkeiten

der Etappenziele

berichten.

Ermöglicht hat mir das mein

alter Schulfreund Andreas Küper.

Er arbeitet schon seit geraumer

Zeit bei der NWB und hat den

Kontakt zu Frau Stephanie

Nölke

und ihren

Kollegen

Herr

Maik

Seete,

zwei

junge

und

sehr nette

Mitarbeiter der

Pressestelle der Nord West Bahn

hergestellt. Sie haben mir geholfen

diese Idee in die Tat umzusetzen.

Von da an ging alles sehr

reibungslos. Mir haben diese

Fahrten sehr gefallen, durfte

ich mir doch ganz nebenbei

einen meiner Kindheitsträume

erfüllen und im Fahrerstand

mitfahren. Ich habe interessante

Menschen kennenlernen

dürfen, wie die

Zugbegleiterin

Frau

Marlies

Bultmann.

Sie erzählte

mir, dass

sie über viele

Jahre in der Firma Rasch Textil

GmbH & Co. KG arbeitete und

sie erst sehr spät zu der Nord

West Bahn gekommen sei. Aber

sie hat hier als Zugbegleiterin

den „ Job gefunden, der sie

glücklich macht“.

Als wir zusammen mit dem

Triebwagenführer im Fahrerstand

waren, erzählte sie mir:

„Ich kenne auf meiner Strecke

fast alle meiner Stammkunden

mit Namen, der Kontakt mit den

Fahrgästen gefällt mir und es

wird nie langweilig. Dazu kommen

noch die tollen Kolleginnen

und Kollegen. Ich vermisse

meinen alten Arbeitsplatz in

der Firma Rasch nicht. Als mein

Arbeitsplatz “wegrationalisiert“

wurde, dachte ich, ich bekomme

in meinem Alter bestimmt

nicht so schnell einen neuen Job

und wenn doch, dann keinen,

den ich auch noch mag. Ich

fühle mich richtig wohl hier und

möchte auch gar nichts anderes

mehr machen. Es ist eigentlich

schade, dass ich nicht schon

eher Zugbegleiterin geworden

bin.“ Dann begrüßte sie die

Fahrgäste über das Mikrofon.

Dann war da noch der Triebwagenführer

Swen

Sengebusch, der

mich sehr oft

gefahren hat.

Er erzählte

mir bei meiner

zweiten

Fahrt von seinem

Erlebnis mit den

Schafen auf den Gleisen kurz

vor Bramsche und das er somit

für 10 Minuten ungewollt zum

„Schafhirten“ wurde.

Als ich im Herbst letzten Jahres

meine dritte Fahrt von Bersenbrück

nach Cloppenburg unternahm,

lernte ich eine Flüchtlingsfamilie

aus Syrien kennen.

Die Geschichte der Lehrerin und

Mutter zweier Kinder, die aus

ihrer Heimat vertrieben wurden

und alles verloren hatten,

brachte mich damals sehr zum

Nachdenken.

Oder die „Handyfrau“, die direkt

hinter uns saß und uns mit

ihrem Intensivtelefonat, das sie

50 | mq Ausgabe Sommer 2017


SHAVEN

über den Telefonlautsprecher

führte, darüber in Kenntnis setzte,

was auf ihren, Einkaufszettel

stand. Ja sie klärte das ganze

Zugabteil sogar darüber auf, ob

wir es nun wissen wollten oder

auch nicht, worauf es bei einer

Freundschaft unter Frauen ankommt

und was man darf und

was auf gar keinen Fall geht, ja

sogar verboten ist.

In Cloppenburg lernte ich auf

dem Bahnsteig die Band

„Crest of Gordon“

kennen,

die mich im

traditionellen

Kilt mit einem

Ständchen

begrüßten.

Im vierten Teil

kam ich während

meiner Bahnfahrt

mit einer Rechtanwältin ins

Gespräch. Sie war auf dem Weg

zu ihren Eltern nach Oldenburg

und hatte ihren PKW zu Gunsten

der Umwelt verkauft. Sie fuhr

lieber mit der Bahn oder nimmt

den Bus, bedauerte aber auch,

dass Reisebekanntschaften

aus der Mode gekommen sein.

Ihre Worte: „Wer braucht noch

die gepflegte Plauderei zum

Zeitvertreib, wenn er das Entertainmentprogramm

immer

in der Tasche hat!“ habe ich

immer wieder im Kopf, wenn

ich Menschen zusammen sitzen

sehe, die wie Zombies auf ihr

Handy starren und von dem

Geschehen um sie herum nichts

wahrnehmen.

Ja ich habe diese Reisebekanntschaften

und die Sehenswürdigkeiten

bei meinen Ausflügen

genossen. Die Zeit, die ich

während meiner Recherchen

für meine Artikel in der Bahn

verbracht habe, konnte ich

nutzen, wie ich sie im PKW nie

hätte nutzen können. Und wenn

ich mich mal selber zitieren darf:

„Das leichte Ruckeln und gleichzeitiges

aus-dem-Fenster-Blicken

liefern die Steilvorlage, um

die Seele baumeln zu lassen.“

Heute fahren wir in meinen

„Zielbahnhof“ in

Wilhelmshaven

ein. Dieser ist

der Personenbahnhof

der

niedersächsischen

Stadt.

Die Bahnhofsanlage

ist als

Kopfbahnhof

ausgeführt, wobei

die flankierenden

Gebäudeteile einer großen

Einkaufspassage im Zentrum

der Stadt sind. Der gesamte

Gebäudekomplex wurde im

September 1997 eingeweiht.

Wilhelmshaven ist eine

kreisfreie Stadt, sie liegt an

dem Jadebusen, einer großen

Meeresbucht an der Nordsee.

Mit 75.995 Einwohnern ist sie

die zweitgrößte Mittelstadt

Niedersachsens. Die Stadtgeschichte

ist seit der Einweihung

als „erster deutscher Kriegshafen

an der Jade“ am 17. Juni

1869 eng mit der Entstehung

und Entwicklung der deutschen

Marine verbunden.

Heute

ist sie

der

größte

Standort

der

Marine,

seit Umsetzung

des

neuen Bundeswehrstationierungskonzepts

2011 ist hier der mit Abstand

größte Standort der Bundeswehr.

Wilhelmshaven hat den Tiefwasserhafen

mit der größten

Wassertiefe in Deutschland und

ist der größte Erdölumschlaghafen

des Landes.

72 % des Rohölumschlags aller

deutscher Seehäfen und fast

27 % des deutschen Rohölimports

werden über Wilhelmshaven

abgewickelt.

Ausgabe Sommer 2017 mq | 51

Foto: Wilhelmshaven Touristik & Freizeit GmbH | Detlef Bülow


Das Artland-Magazin.

Mein Reiseziel besitzt einige

Museen und sehenswerte

Ausstellungen. Mit jährlich

100.000 Besuchern hat das 1998

eröffnete Deutsche Marinemuseum

am Südstrand das größte

Publikumsinteresse.

Es sammelt und bewahrt Exponate

zur Geschichte aller deutschen

Marinen seit 1848.

Das Museum befindet

sich im Gebäude der

ehemaligen „Scheibenhofwerkstatt“,

einem unter Denkmalschutz

stehenden Rest

des um 1888 erbauten Torpedohofes

der Kaiserlichen

Werft. Daran angeschlossen ist

ein etwa 3000 m² großes Freigelände

mit Liegeplätzen direkt

am Verbindungshafen.

Das wohl bekannteste Wahrzeichen

der Stadt ist die Kaiser-

Wilhelm-Brücke. Diese größte

Brücke Wilhelmshavens wurde

1905 bis 1907 für 1,6 Millionen

Mark erbaut.

Mit einer

Hauptspannweite

von

159 Metern

und

einer Höhe

von neun

Metern galt sie

bei ihrer Errichtung als größte

Drehbrücke Europas. Bis heute

ist sie das größte Bauwerk ihrer

Art in Deutschland. Die Brücke

ist nach Kaiser Wilhelm I. benannt

und wurde am 29. August

1907 von dessen Enkel Wilhelm

II. offiziell eingeweiht.

Vom 29. Juni bis 2. Juli 2017 feiern

Wilhelmshavener und Gäste

aus Nah und Fern das 43. „Wochenende

an der Jade“ rund um

den Großen Hafen. Wie es sich

für ein Hafenfest gehört, sind

Schiffe ein fester Bestandteil der

Veranstaltung,

zu Gast sind

unter anderem

die

englische

Brigg EYE

OF THE

WIND

und die niederländische

Brigg MERCEDES.

52 | mq Ausgabe Sommer 2017


MIT DER NORDWESTBAHN UNTERWEGS

Sie präsentieren

die maritime

Vielfalt des

Stadt- und

Hafenfestes

und können

beim Open-Ship

von den Besuchern

besichtigt werden.

Wem das aber noch nicht genug

ist und wer schon immer einmal

auf einem Großsegler anheuern

wollte, hat an diesem Wochenende

die Gelegenheit dazu.

Die EYE OF THE WIND und die

MERCEDES bieten Segeltörns

an, bei dem man sich die frische

Nordseeluft um die Nase wehen

lassen kann. Für die EYE OF THE

WIND ist es der erste Besuch in

Wilhelmshaven. Das Schiff hat

eine bewegte, über 100-jährige

Geschichte hinter sich und war

unter anderem in dem Spielfilm

Blaue Lagune zu bewundern.

Wilhelmshaven ist aufgrund

seiner Lage direkt an der

Nordseeküste für Urlauber

und Tagesausflügler attraktiv,

denn als Badeort zieht die Stadt

Menschen aus nah und

fern an.

Der Südstrand ist

einer der wenigen

Strände an

der deutschen

Nordseeküste mit einer Südlage.

Seit der Umgestaltung und Wiedereröffnung

1988 ist er mit der

Südstrandpromenade sowie den

historischen Strandhäusern und

der Strandhalle der touristische

Hauptanziehungspunkt der

Stadt. Unweit vom Südstrand

beginnt die Maritime Meile.

Hier ist auch das Aquarium,

welches durchaus sehenswert

ist. Aber auch die begehrten

Hafenrundfahrten können

hier gebucht werden.

Die Häfen und

den Südstrand

Wilhelmshavens

kann man auch

während organisierter

Schiffsrundfahrten

von

Hooksiel

und Dangast

aus

betrachten.

Wer aber Friesland

lieber bei einer

Radtour entdecken möchte,

kann das bei der „Tour de Fries“.

Friesland ist als Radfahrerparadies

weit über seine Grenzen

hinweg bekannt und lädt zu

ausgedehnten Touren durch die

flache Landschaft ein.

Ausgabe Sommer 2017 mq | 53


Das Artland-Magazin.

54 | mq Ausgabe Sommer 2017


MIT DER NORDWESTBAHN UNTERWEGS

S

tart- und Endpunkt der

Radroute „Tour de Fries“ ist

in diesem Fall Wilhelmshaven.

Sechs Etappen führen in einem

insgesamt 280 km langen

Rundkurs durch die Landkreise

Friesland, Wittmund und Ammerland,

vorbei an zahlreichen

Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten.

Eine der schönsten Arten Friesland

zu erkunden ist ein erholsamer

und entschleunigter Urlaub

auf der „Tour de Fries“ hat man

mir gesagt. Die Route führt

durch typisch friesische Orte,

entlang der Küste und durch

das Binnenland. Hafenfeeling,

Kulturschätze und verschiedenste

Naturgegebenheiten

wie Marsch, Geest, Moor und

das UNESCO-Weltnaturerbe

Wattenmeer machen die Tour

zu einem besonderen Erlebnis.

Die einzelnen Etappen haben

eine Länge von 30 – 60 km und

sind am blau-gelb-grünen Logo

erkennbar ausgeschildert. Wer

die Tour nicht als Rundkurs

absolvieren möchte, kann die

Tagesetappen natürlich auch in

aller Ruhe einzeln erradeln.

Ich aber bleibe hier am Jadebusen,

denn ich habe nun mein

Reiseziel erreicht. Ich werde hier

mal für eine Zeit das NICHTS-

TUN genießen. Sonnenschein,

Blick auf das Wasser, vorbeifahrende

Schiffe, nette Menschen

und vor allem meine Frau, die

ich dieses Mal auf meine Reise

mitgenommen habe, werden

mir dabei bestimmt eine große

Hilfe sein.

Ich hoffe, dass Ihnen meine

kleinen Ausflüge gefallen haben

und wünsche allen Leserinnen

und Lesern des MQ+Magazins

einen schönen Sommer und

eine erholsame Zeit.

Ausgabe Sommer 2017 mq | 55


Das Artland-Magazin.

43. Stadt- und

Hafenfest

in Wilhelmshaven

Donnerstag -Sonntag

29.6. - 2.7.2017

56 | mq Ausgabe Sommer 2017


MIT DER NORDWESTBAHN UNTERWEGS

43. WOCHENENDE AN DER JADE

Die Nordseestadt lädt vom 29. Juni

bis 02. Juli zum größten Stadt- und

Hafenfest im Nordwesten ein, dem

„43. Wochenende an der Jade“. Rund

um den Großen Hafen wird auf fünf Bühnen

ein abwechslungsreiches und maritimes

Programm die Besucher in Urlaubs- und Feierlaune

versetzen. Auch in diesem Jahr lockt das Hafenfest

wieder mit seiner besonderen Atmosphäre, indem es

bei hoffentlich sonnigem Wetter einem jedem Besucher

bietet, was auch immer das Herz begehrt.

Dieses Mal dreht sich alles um den „Wind“. Unter dem

Motto „WindStadt Wilhelmshaven“ werden viele Aktionen

das Thema in den Mittelpunkt stellen.

Wenn kein Wind ist, dann wird eben gerudert.

So wie die erstmalig in Deutschland eintreffenden

Ruderer von der DUTCH MARINES ROWING CHALLEN-

GE.

Diese etwa 90 verrückten Holländer rudern in diesem

Jahr die 300 km vom holländischen Den Heldern nach

Wilhelmshaven und werden am Samstag, den 1. Juli

um 15.00 Uhr die Kaiser-Wilhelm-Brücke passieren.

Die Hauptrolle beim 43. Wochenende an der Jade

spielen die Schiffe.

Es werden so viele Schiffe wie noch nie in der Nordseestadt

festmachen. Der Bontekai ist neben dem

Marinearsenal und Jadeallee dabei nicht nur Flanierund

Musikmeile, sondern Liegeplatz der meisten

schwimmenden Hafenfestbesucher und beim Open-

Ship können diese besichtigt werden. Es ist möglich

an diversen Tagestörns teilzunehmen und die Segelleidenschaft

voll auszuleben. Angeboten werden die

Törns unter anderem auf der Brigg Eye of the Wind

(leider ist dieses Schiff bereits ausgebucht) oder der

Brigg Mercedes. Am Kai liegen unter anderem die

Nao Victoria und die Boa Esperanca. Das sind Repliken

einer Karavelle und einer Kogge. Dieser Schiffstyp

war das Standardschiff für die portugiesischen

und spanischen Entdecker mit dem beispielsweise

die Atlantiküberquerung und von Ferdinand Magellan

die Weltumsegelung realisiert wurde.

Des Weiteren liegen am Bontekai das Mehrzweckboot

Argus, das Motorschiff Gesine, der Schlepper

MWB Föhr, das Feuerschiff ELBE 1 und die Fischkutter

Hein Godewind und Trotz.

Hafenrundfahrten werden von der Hafenbarkasse

Große Freiheit und dem Feuerlöschboot II

angeboten. So kann man die Schiffe und das Fest

auch von der Seeseite sehen.

Auch die Bundesmarine wird wieder vertreten sein.

Sie präsentiert sich in diesem Jahr mit ihrem Flaggschiff

der Fregatte Lübeck im Festgeschehen.

Freuen dürfen sich die Besucher des Hafenfestes auch

auf das Segelschulschiff Libertad der argentinischen

Marine. Es ist ein bedeutender Botschafter und Sympathieträger

Argentiniens.

Für Segelbegeisterte bietet die Segelkameradschaft

Klaus Störtebeker e.V. auf ihrem Gelände an der

Jadeallee am Samstag und Sonntag neben der Besichtigung

der Gaffelketchen Swantje von Emden

und Klaus Störtebeker III und des Gaffelschoners

Germania auch Schnuppersegeln für Kinder und Erwachsene

an.

Das Marinearsenal und die Deutsche Marine sorgen

neben den zahlreichen Schiffseinheiten mit Kinderprogramm

und Barkassen-Pendelverkehr für reichlich

Abwechslung.

Auf einer Open-Air-Bühne wird ein buntes musikalisches

Programm geboten und zu den Publikumsmagneten

gehören die technischen Demonstrationen in

den Arsenalhallen sowie das „25. Festival der Polizeipuppenspielerbühnen“.

Der Südstrand lädt wie immer zum Verweilen ein und

bietet für die verschiedensten Vorhaben Angebote.

Für Erholungs- und Entspannungssuchende sind

die Promenade und die Strandkörbe das perfekte

Örtchen und für Partygäste bietet der Festplatz ein

buntes Treiben an mit vielen verschiedenen und zahlreichen

Fahrgeschäften und dem Diskozelt.

Für alle die sich musikalisch inspirieren lassen wollen,

ist die Südstrand-Bühne im Planschbecken der

Ort des Geschehens. Auf der einzigartigen Bühne auf

der Seeseite des Deiches spielen wieder zahlreiche

Bands.

Der Bontekai wird einmal mehr zur Shopping und

Schlemmermeile mit besonderen maritimen Flair.

Diverse kulinarische Köstlichkeiten und vielfältige

Händler laden mit dem Großen Hafen im Hintergrund

zum Verweilen ein. Ein heißer Tipp ist die Aussicht

vom Riesenrad über das gesamt Treiben! Zwei Bühnen

befinden sich entlang der Meile und sorgen für

die musikalische Untermalung.

Ausgabe Sommer 2017 mq | 57


58 | mq Ausgabe Sommer 2017


MIT DER NORDWESTBAHN UNTERWEGS

29.06. - 02.07.

Wochenende an der Jade

Größtes Hafenfest im Nordwesten

www.wochenendeanderjade.de

15.07.

Größtes Labskausessen der Welt

Traditionelle Seemannskost

05. - 06.08.

Internationales StreetArt Festival

Straßenkünstler-Festival in der

Innenstadt

www.streetart-wilhelmshaven.de

19. - 20.08.

Pumpwerk OpenAir

u.a. mit „Söhne Mannheims“

22. - 24.09.

LichterMeer am Südstrand

Lichtskulpturen-Festival am Meer

29.09. - 01.10.

Wilhelmshaven Sailing-CUP

Älteste Traditionssegler-Regatta

der Nordsee

www.wilhelmshaven-sailing-cup.de

TouristCard

WILHELMSHAVEN

Ausgabe Sommer 2017 mq | 59


Das Artland-Magazin.

Klares

Konzept auf

hohem Niveau

Bistro und Bar

„Zwanzig nach Zehn“

BISTRO & BAR

„Zwanzig nach Zehn“

Die Lange Straße in Quakenbrück holt kulinarisch

auf. Mit dem Bistro „Zwanzig nach Zehn“ bereichert

ein weiteres junges Restaurant mit einem frischen

Konzept die Altstadt und dürfte schon bald über den

Stadtteil hinausstrahlen.

Der Wirtschaftsberater und Immobilienkaufmann Dirk Müller

erwarb die Immobilie an der Langen Straße bereits im Jahr

2013. Anfangs wurden im hinteren Teil des Objektes Lange Str.

18 neue Wohnappartements errichtet. Im letzten Bauabschnitt

für die 180 qm große Gewerbefläche entschied er sich für den

Bau des neuen Bistros „Zwanzig nach Zehn“. Dafür wurde der

untere Teil des unter Denkmal stehenden Gebäudes in den

Rohbau versetzt und anschließend mit einem klar strukturierten

Konzept umgebaut und umgesetzt.

Das „Zwanzig nach Zehn“ besticht durch seine klaren Linien,

große Fenster mit Schiebetüren, ein modernes Interieur und

zurückhaltend eingesetzte Designelemente.

Ein Blick auf die Speise- und Getränkekarte läßt entspannte

Abende bei mediterraner Küche und kühlen Cocktails erahnen.

Ein Mittagstisch wird von Montag - Donnerstag von 12. 00 -

14.00 Uhr angeboten. Freitags - sonntags von 9.00 - 12.00 Uhr

wird ein reichhaltiges Frühstück serviert. Ab 18.00 Uhr können

die Gäste á la carte speisen. Besonders die Tapas-Gerichte in

Verbindung mit der umfangreichen Cocktailkarte stechen

sofort ins Auge.

Wir dürfen also gespannt sein, auf die neue Lokalität in der

Innenstadt. Wir gratulieren Dirk Müller und seinem Team

schon einmal für die gelungene Eröffnung und wünschen für

die Zukunft viel Erfolg.

60 | mq Ausgabe Sommer 2017


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Ausgabe Sommer 2017 mq | 61


Das Artland-Magazin.

62 | mq Ausgabe Sommer 2017


NEUERÖFFNUNG

Dart spielen, in geselliger Runde

bei großen Sportevents mitfiebern

oder einfach nur in schöner

Atmosphäre ein gepflegtes Getränk

genießen – das alles geht bei

„Richie‘s“.

Auf der Fläche der ehemaligen Videothek

sowie der ehemaligen Passage im Quakenbrücker

Luisencenter ist eine moderne,

attraktive Bar entstanden. Inhaber Ralf

Olligesgeers über das Konzept: „Wir sind

ein Bistro und eine Sportsbar und bieten

unseren Kunden auf 200 qm einen interessanten

Gastronomie- und Medienmix.“

Von morgens bis abends: Ab 9.00 Uhr

täglich können Gäste in der Woche das

Frühstücks-Menü ab 3,90€ und sonntags

das reichhaltige Frühstücks-Buffet ab

9,90€ genießen. Und für den Hunger über

Tag stehen leckere Snacks, Flammkuchen

und Baguettes auf der Karte.

entspannt essen,

trinken & erleben

Richie‘s Bistro + Sky Sportsbar:

täglich ab 9.00 Uhr geöffnet

- Biergarten ab Mitte Juni

Für Abwechslung und gute Laune sorgen

zudem ein Cocktail-Tag sowie ein Weinabend.

Schnelles WLAN, eine kostenfreie

Handy-Aufladestation, vier moderne

Dart-Automaten und bald auch ein großer

Biergarten begeistern die Kunden. Mitte

Juni soll die Außenterrasse fertig sein und

mit einem zünftigen Barbecue eröffnet

werden.

Ausgabe Sommer 2017 mq | 63


Das Artland-Magazin.

In Gedenken an Richard Schmitz: Seit 2005 betreibt der 34-jährige Olligesgeers zusammen

mit zwei anderen Geschäftspartnern das Luisencenter. Einer dieser Geschäftspartner war der

viel zu früh verstorbene Richard Schmitz, in dessen Andenken der Name der Bar ausgewählt wurde.

Über die kommenden Pläne zum Luisencenter verrät der Friesoyther so viel: „Wir sind bereits mit der

Renovierung des Gebäude gestartet. Bald beginnen wir mit dem Umbau der Oldie-Disco.“

Es ist einiges los im Luisencenter

- man darf gespannt

sein. Dart-Mannschaften

sind übrigens herzlich eingeladen,

im „Richie‘s“ ihre

neue Heimat zu finden.

Wir wünschen allen

Besuchern des Richieʻs

viel Spaß!

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64 | mq Ausgabe Sommer 2017

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zur Neueröffnung

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viel Erfolg!

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Gratulation zur Neueröffnung!

Herzlichen Glückwunsch

zur Neueröffnung und viel

Erfolg für die Zukunft!

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Ausgabe Sommer 2017 mq | 65


Das Artland-Magazin.

Bonita und

die Big Band

DiJaCo

krönen den

Musiksommer

Artland

Für die große Matinee des Musiksommers Artland konnten

die Veranstalter die Dinklager Bigband DiJaCo gewinnen.

Bereits im letzten Jahr verlieh die 16-köpfige Combo

den beiden Sommerwochenenden auf dem Hof Sickmann

einen krönenden Abschluss.

Am Sonntag, 18. Juni 2017, werden sie den Musiksommer

gemeinsam mit Special-Guest Bonita

Niessen zu einem grandiosen Finale führen.

Bonita Niessen bringt südafrikanischen Rhythmus nach

Badbergen. In der Nähe von Kapstadt geboren, zählt

sie heute zu den wichtigen Pop- und Soul-Sängerinnen

Deutschlands. Berühmt wurde sie durch die Stefan-Raab-

Castingshow SSDSGPS, in der Max Mutzke gewinnen

konnte und zum Eurovision Song Contest nach Istanbul

fuhr. Bonita belegte mit ihrem temperamentvollen

Auftritt den zweiten Platz. Seitdem hat sie vier Alben aufgenommen,

das neuste mit den B.B.& The Blues Shacks.

Außerdem glänzte sie als Background-Sängerin für Helene

Fischer und Stefanie Heinzmann.

Es ist die außergewöhnlich schöne Stimme Bonitas, die

beim Musiksommer Artland vom breiten, vollen Bigband-

Sound getragen wird. Internationales Flair trifft auf die

Dinklager Regional-Combo. Pop-, Soul- und Funkmusik-

Fans kommen bei der Martinee auf ihre Kosten.

66 | mq Ausgabe Sommer 2017


MIT DER NORDWESTBAHN UNTERWEGS

ERLEBNISTOUREN FÜR JEDEN GESCHMACK

DIE STADT ENTDECKEN

Quakenbrück auf ganz neue Art und Weise zu entdecken, dieses Erlebnis

machen während des Sommers die öffentlichen geführten Stadtrundgänge

möglich. Auf dem Programm stehen unter anderem der Marktplatz, die St.

Sylvesterkirche, die Hohe Pforte sowie markante Fachwerkhäuser. Bei dieser

etwa anderthalbstündigen Führung dürfen sich die Teilnehmer auch auf so

manch lustige Anekdote freuen.“ Die öffentlichen Stadtrundgänge für jedermann

finden jeweils am letzten Samstag eines Monats jeweils um 11.00 Uhr

ab Rathaustreppe statt. Termine sind am 24. Juni, 29. Juli, 26. August und

30. September. Die Kosten betragen 4 Euro für Erwachsene und Jugendliche

sowie 2 Euro für Kinder bis 12 Jahre.

Text: Katharina Preuth/Fotos: Veranstalter

Karten-Vorverkauf

Tourismus-Information

Lange Straße 39

49610 Quakenbrück

Tel. (0 54 31) 90 75 90 • Fax (0 54 31) 90 72 76

Geöffnet: Mo-Fr 10-13 Uhr und 14-16 Uhr, Sa 10-13 Uhr.

Nordwestticket-Hotline: 04 21 - 36 36 36

www.nordwestticket.de

Alle Vorverkaufsstellen von Nordwest Ticket.

Quakenbrück: Bersenbrücker Kreisblatt.

Website: www.musiksommer-artland.de

Facebook: www.facebook.com/musiksommer-artland

Erd- und Abbrucharbeiten

Container-Dienst · Baustoffhandlung

Transporte · Recycling

Tulpenstraße 6-8 · 49610 Quakenbrück

Telefon: 05431/26 92 · Telefax: 05431/75 86

ENTDECKERTOUR „ENTLANG DER HASE“

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, den Fluss „Hase“ und seine

Besonderheiten (neu) zu entdecken. Die Entdeckertour „Die Hase, unser

Heimatfluss“, bei denen Wolfgang Osthus die Teilnehmer am Samstag, 5.

August, von den Hase-Quellen bis nach Quakenbrück begleiten wird, startet

um 10 Uhr am Neuen Markt in Quakenbrück. Die Kosten betragen 30 Euro

pro Person.

QUAKENBRÜCK OP PLATT

Wie wäre es einmal mit einer

Stadtführung „op Platt“?

Bei dieser ungewöhnlichen

Stadtführung mit Annerose und

Claus Peter Poppe am Freitag,

11. August, jeweils um 17.30

Uhr ab Marktplatz gibt es nicht

nur etwas über die Geschichte,

Bauwerke und Persönlichkeiten

der Stadt Quakenbrück, sondern

auch über Aktuelles zu erfahren,

und das als bunte Mischung auf

typisch plattdeutsche Art und

Weise. Die Teilnahmekosten

belaufen sich auf 4,50 Euro pro

Person.

TERMINE

Öffentliche Stadtführungen

24.06.2017 29.07.2017

26.08.2017 30.09.2017

Entdeckertour entlang der Hase

05.08.2017

Stadtführung „op Platt“

11.08.2017

Anmeldungen für alle Veranstaltungen

nimmt die Tourismus-Information Artland,

Lange Str. 39, 49610 Quakenbrück,

tourismus.information@artland.de,

Tel. 05431/907590, entgegen.

Ausgabe Sommer 2017 mq | 67


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- welcome Dinklage

ABATUS: Partner für sämtliche Vermögensangelegenheiten an neuem Standort

Vormalig in Quakenbrück

angesiedelt ist die ABATUS

VermögensManagement GmbH

& Co. KG jetzt in Dinklage an

der Birkenallee 1A zu finden.

Im Juli 2016 erfolgte der erste

Spatenstich. Entstanden ist ein

attraktives Bürogebäude auf

1.500 qm Gesamt- und 250 qm

Wohnfläche. Zentral gelegen -

in der Nähe der A1 - ist der neue

Standort für Kunden aus den

Landkreisen Vechta, Osnabrück,

Diepholz und Cloppenburg sehr

gut zu erreichen.

In seiner Begrüßungsrede

anlässlich der Schlüsselübergabe

am Tag der offenen Tür

am 20. Mai 2017 erinnerte

Gesell¬schaf¬ter Matthias

Krapp an die nicht immer einfachen

Anfänge 2008 in Lohne.

Nach dem Zusammenschluss

mit Karen Wilke und Michael

Renze bezog das Unternehmen

2012 dann seinen Firmensitz in

Quakenbrück in der Bahnhofstraße.

2015 folgte die Eröffnung

eines weiteren Büros in Münster,

2016 in Düsseldorf. Heute

umfasst das ABATUS-Team

sechs Gesellschafter, alle sind

ehemalige Bankfachleute. Das

Besondere am ABATUS-Konzept:

Die Finanzexperten arbeiten

provisionsfrei, auf Basis einer

vorab vereinbarten Vergütung

und können daher völlig frei von

Zwängen von Konzernen oder

Banken agieren.

Den Kunden erwartet eine

große Expertise im Bereich Vermögensanlage

- basierend auf

akademischen und wirtschaftlichen

Kenntnissen. „Wir legen

Wert auf eine kostenoptimierte

und transparente Anlage,

Aufklärung bei der Beratung

und langfristige sichere Perspektiven“,

erklärt Michael

Renze. „Wir suchen nicht die

Stecknadel im Heuhaufen,

sondern kaufen den Heuhaufen,

senken Kosten und versuchen,

das bestmögliche Ergebnis zu

erzielen.“ Weiteres Wachstum,

stete Weiterbildung und Weiterentwicklung

der hauseigenen

WERTE-Strategie ist für die

sechs Gesellschafter selbstverständlich.

Zusammengearbeitet

wird nur mit renommierten

Banken und Fondsgesellschaften.

Alle Wertpapiere verbleiben

im Eigentum des Kunden, die

notwendigen Transaktionen

werden von ABATUS lediglich

vorbereitet.

Der Start in Dinklage war hervorragend.

Wir wünschen dem

ABATUS-Team „Alles Gute“ und

„Viel Glück“ am neuen Standort!

Tolles Team: Die sechs Gesellschafter und Finanzexperten von ABATUS.

ABATUS Vermögens-Management GmbH & Co. KG

Birkenallee 1A

49413 Dinklage

Tel.: 05431/9263720 (derzeit noch aktuell)

www.meine-vermoegensmanager.de

Ausgabe Sommer 2017 mq | 69


Das Artland-Magazin.

Miteinander

leben?

Die Regionalbibliothek ArtlanD

Hier findest du

was du brauchst!

In der Langen Straße 34, in Quakenbrück, ist im ersten Stockwerk der Kreissparkasse am

Marktplatz, die Regionalbibliothek eingerichtet. Der Eingang befindet sich seitlich des Haupteinganges

der Sparkasse und das sich hier eine der best organisierten und best bestücktesten

Regionalbibliotheken befindet, ist für viel ein „Geheimtipp“.

Seit dem Bestehen des Stadtmuseums, und das sind inzwischen weit über 30 Jahre, haben sich einige der

ehrenamtlichen Mitarbeiter es sich zur Aufgabe gemacht, Regionalliteratur zu sammeln. Aus kleinsten Anfängen

heraus entwickelte sich daraus im Laufe der Zeit ein so stattlicher Fundus, dass dieser inzwischen

als größter heimatkundlicher Buchbestand neben dem Landesarchiv Osnabrück gilt.

Hier kann in mittlerweile rund 10.000 Bänden gestöbert und gelesen werden. Selbstverständlich können

die Bücher auch ausgeliehen werden.

Insbesondere bieten sich hier Arbeits- und Forschungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler, sowie

für Studentinnen und Studenten an.

Die Sammlung beginnt mit den Quakenbrücker Schriften, die auch überregionale Veröffentlichungen

umfasst, in denen die Stadt in irgendeiner Weise erwähnt wird, sowie Schriften von oder über Personen,

die mit der Stadt und dem Artland zu tun haben.

Des Weiteren werden in dieser Präsenzbibliothek eine umfassende Sammlung regionaler Literatur aus

dem weiteren Landkreis Osnabrück, plattdeutscher Werke, umfangreiches Material zur Geschichte und

Landschaft des Landes Niedersachsen sowie regionale Zeitschriften vorgehalten.

Im Bestand finden sich Bücher, die einen Bezug zur Region haben, dabei geht es nicht nur um die Samtgemeinden

Artland, Bersenbrück, Fürstenau, Bramsche, Neuenkirchen, sondern sehr umfangreich sind auch

die Bestände für den Bereich Stadt und Landkreis Osnabrück allgemein. Vertreten sind ebenso die Gebiete

Oldenburg, Cloppenburg und Vechta, hier allein über 1500 Einzeltitel, wie auch der Bereich Emsland und

Ostfriesland. Pro Jahr werden ca. 200 bis 300 Neuzugänge aufgenommen. Heimatjahrbücher befinden sich

hier vollständig. Einzelerscheinungen, wie die seit Jahrzehnten bekannte Reihe „Am heimatlichen Herd“

in gut lesbarer Reproduktion gesammelt, seit 1950 und die Sammlung mundartlicher Literatur (Plattdeutsch)

umfasst mehr als 600 Titel. Der gesamte Bestand ist übersichtlich geordnet und ist digital erfasst.

Da der Bestand sehr umfangreich und gleichzeitig sehr vielfältig in der thematischen Ausrichtung ist, wird

ein breites Spektrum interessierter Nutzer angesprochen. Heimatkundlich und geschichtlich Interessierte,

die zu bestimmten Themen intensiver recherchieren, oder aber auch die, die sich eventuell nur gelegentlich

entsprechenden Themen widmen möchten. Schüler und Studenten für eine Facharbeit, Privatpersonen,

die sich mit Fragen der Familienforschung befassen, Heimatvereine, deren eigener Bestand vielleicht

Lücken aufweist, Vereine oder Betriebe, die Materialien suchen für Festschriften und dergleichen.

Wanderausstellung

im Osnabrücker Land zu

Reformation & Konfession

Sind unterschiedliche

Glaubensüberzeugungen

erst heute eine Frage,

die uns alle umtreibt?

Wie ist man schon in der

Vergangenheit und speziell

im Osnabrücker Land mit

diesem Thema umgegangen?

Eine kleine feine Ausstellung

beleuchtet dies 2017 an zehn

verschiedenen Orten.

„Fides“: Die Botschafterin

des Glaubens auf der Kanzel

von St. Nikolai in Bad Essen.

Foto: Landschaftsverband

Osnabrücker Land

Der Landschaftsverband Osnabrücker Land e. V. nimmt das

Reformationsgedenken 2017 zum Anlass, insbesondere nach

den Folgen der Reformation zu fragen, die sich in Stadt und

Landkreis Osnabrück weit über das Reformationszeitalter

hinaus auswirkten. Der Westfälische Frieden legte hier eine

besondere Form des konfessionellen Miteinanders fest:

Neueröffnung

in der Koppelstraße!

Selbst vor einem Urlaub kann ein Besuch in der Regionalbücherei interessant sein. Der Ostfriesland

- Urlauber etwa wird hier zwar nicht aktuelle Reiseliteratur finden, wohl aber viel über die allgemeine

Geschichte dieser Region, über Geographie, Natur und Landschaft, historische Bildbände bis hin zu

Ostfriesland-Krimis.

Infos und Bücherliste unter:

http://regionalbibliothek-artland.de

Koppelstraße 1 | Quakenbrück | 05431_900603

70 | mq Ausgabe Sommer 2017


Ein Taufstein für zwei Konfessionen

– bis heute ist an den

beiden Deckelhälften erkennbar,

dass der Taufstein in St.

Georg, Badbergen, einst von

Katholiken und Lutheranern

gemeinsam genutzt wurde.

Foto: Landschaftsverband

Osnabrücker Land

Der Chorraum von St. Sylvester in Quakenbrück

mit dem für lutherische Kirchenausstattungen

charakteristischen Abendmahlsaltar.

Foto: Heiko Bockstiegel, Quakenbrück

Nicht nur der Bischofsstuhl wurde nach 1650 durchweg

konfessionell wechselnd besetzt, was bis 1802 einmalig war,

auch die Bevölkerung musste sich mit mancherlei Regelungen

arrangieren – und sei es in evangelisch und katholisch

gemeinsam genutzten Kirchen. Nicht umsonst nahm der

Ausstellungsreigen daher in Badbergen, wo man sich über

Generationen die Kirche teilte, seinen Anfang – um im Laufe

des Jahres in den Osnabrücker Nordkreis zurückzukehren:

in die Kirche St. Georg in Fürstenau (8. Juni bis 2. Juli), die alte

Stiftskirche St. Sylvester in Quakenbrück (28. September bis

22. Oktober) und in die Kirche St. Johannis in Engter

(29. Oktober bis 19. November 2017).

Dass dies bis heute im Orts- und Landschaftsbild prägend

und sowie in den Kirchenräumen selbst sichtbar blieb, zeigt

2017 eine sehenswerte Wanderausstellung an zehn Stationen.

Ausgehend von Kirchenräumen und ihren zum Teil reichhaltigen

Ausstattungen, wird anhand von Bildern und Texten

sowie dem jeweiligen historischen Raum die Konfessionsgeschichte

im einstigen Fürstbistum Osnabrück anschaulich

und lebendig vermittelt. Zur Ausstellung erscheint ferner eine

reich illustrierte Broschüre.

Die Gäste der Ausstellung dürfen sich auf eine spannende

Reise in die Vergangenheit freuen!

Die Ausstellung läuft vom 17. März bis 17. Dezember 2017.

Nähere Informationen unter T. 05403 724550 sowie unter

www.lvosl.de.

Die „SuperintendAnten“ (v.li.n.re.) Martin Steinke als Katharina Luther, Hannes Meyer-ten

Thoren als Martin Luther und Hartmut Heyl als Butler James.

Foto/Text: R. Rehkamp

Die Reformations-revue

von und mit den „SuperintendAnten“

Die Evangelische Kirche feiert 2017 weltweit den 500. Geburtstag der Reformation. Aus

diesem Anlass hatten die Pastoren Hartmut Heyl, Psychiatrieseelsorger in Osnabrück, Martin

Steinke, Klinikpastor in Bad Rothenfelde, und Hannes Meyer-ten Thoren, Superintendent im

Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte, als die drei „SuperintendAnten“ zu einer Geburtstagsparty

der besonderen Art, in Anlehnung an das legendäre „Dinner for one, eingeladen.

Ein Tisch, fünf Stühle und ein Klavier reicht den Pastoren, um das ungewöhnliche Geburtstagsdinner

feiern zu können. Das Trio hatte schon anlässlich des 500. Geburtstages von Philip Melanchton eine

ähnliche Revue aufgeführt. Martin Luther hatte seine besten Freunde, Weggefährten, Kampfgenossen und

Betschwestern, vier an der Zahl, eingeladen, um die alten Zeiten zu feiern. Eine kleine Schwierigkeit ergab

sich allerdings, indem jene vier Freunde allesamt längst verstorben sind. Aber das war Martin Luther und

seinem Butler James völlig egal. Sie feiern die Feste wie sie fallen. 1997 den 500. Geburtstag von Philip

Melanchton, vor einigen Jahren seinen 450. Todestag und nun also den 500. Geburtstag der Reformation.

Und so kommen die Größen der Reformationszeit Philipp Melanchthon, Hermann Bonnus, Kurfürst Friedrich

von Sachsen und Katharina Luther dann doch imaginär an der Festtafel zusammen. Die drei Akteure

verstehen es, die unterschiedlichen Charaktere volksnah und humorvoll dem Publikum herüberzubringen.

Mit Musik, Gesang und Originalzitaten gelingt es ihnen, die ernsteren Töne um Gemeinsamkeiten, Streitigkeiten

und Konflikte der Reformatoren herauszuarbeiten. Die Reformations-Revue ist ein großer Spaß, den

man im Jubiläumsjahr auf keinen Fall verpassen sollte. An die 30 Auftritte wird es von dem Dreigestirn bis

zum Herbst dieses Jahres im gesamten Landkreis Osnabrück geben. Am Freitag, 11. August 2017, kommen

sie nach Quakenbrück, der Geburtsstadt von Hermann Bonnus. Die Kirchengemeinde St. Sylvester lädt zur

Aufführung um 20:00 Uhr in die Theaterwerkstatt, Bahnhofstraße 35, herzlich ein.

Fr., 11. August 2017 20:00 Uhr

Theaterwerkstatt Quakenbrück,

Bahnhofstraße 35

Eintritt: 10,- / 5,- Schüler/Stud.

Veranstalter:

Landschaftsverband

Osnabrücker Land e. V.

Im Kooperationsverbund mit:

ARTLAND-UMZÜGE

& LOGISTIK

Förderer:

Evangelische Stiftungen Osnabrück

Herrenteichslaischaft Osnabrück |

Klosterkammer Hannover | Niedersächsisches

Ministerium für Wissenschaft

und Kultur | Stiftung der Sparkasse

Osnabrück | Stiftung der Sparkassen im

Landkreis Osnabrück | VGH Versicherungen

Ausstellungseröffnung

in Quakenbrück

Do., 28. Sept. 2017

19:00 Uhr

St. Sylvesterkirche

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Ausgabe Sommer 2017 mq | 71


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72 | mq Ausgabe Sommer 2017


KLAUS

Ataraxia, Abracadabra, Cross-Collateral,

Oceanliner oder Heavy Nights, das sind

Platten die ihn bekannt gemacht haben

und spätestens wenn die Soundtracks

vom Tatort und das Boot genannt

werden, weiß ein jeder, dass hier die Rede von

Klaus Doldinger ist.

DOLDINGER

Seine Musik ist der Soundtrack einer Nation und er ist nicht nur in Deutschland bekannt,

denn dieser Mann, der auf 63 Jahre Bühnenkarriere zurückblicken kann, ist der erste deutsche

Jazzmusiker, der im wahrsten Sinne spielerisch zu internationaler Anerkennung fand.

Schon 1960 tourte er durch die USA und wurde zum Ehrenbürger der Stadt New Orleans,

der Mutter des Jazz, ernannt. Bevor er 1972 seine überaus erfolgreiche Jazz-Formation

Passport gründete, hatte Doldinger bereits in allen Teilen der Welt und an allen wichtigen

Orten gespielt, er hat die Jazzszene geprägt, wie kein anderer.

Ob solo, mit seinen Bands Motherhood oder Passport, rund 400 Kompositionen nennt

der Saxofonist heute sein Eigen. Doch seine Kreativität hat bis heute nicht nachgelassen.

Er ist einer der facettenreichsten Musiker und an Ruhestand denkt er noch lange nicht.

So präsentiert der Saxofonist 2016 mit »Doldinger« mal wieder ein neues Album.

Am 12. Mai wurde Klaus Doldinger 80 Jahre alt und ist zurzeit auf Tournee.

Das bringt ihn auch zu uns nach Quakenbrück, was mich als Doldinger-Fan besonders

freut. Natürlich gehört die Musik von Klaus Doldinger seit vielen Jahren zu meiner

Plattensammlung und die alten Vinylscheiben lege ich von Zeit zu Zeit auch sehr

gern auf. Da ist zum Beispiel das oft genannte Album Passport Atraxia aus dem

Jahr 1971, als Udo Lindenberg noch am Schlagzeug saß. Diese Scheibe hat bereits

unzählige Male bei mir auf meinem Plattenteller gelegen und hat an Reiz

nichts verloren.

Bei den meisten Songs des neuen Albums von Klaus Doldinger handelt

es sich um rein instrumentale Versionen. Ausnahmen bilden der Marvin-

Gaye-Klassiker „Inner City Blues“, der nun von Max Mutzke gesungen

wird, Passports „New Moon“ von Sasha sowie „Der Greis ist heiß“! von Udo

Lindenberg.

Klaus Doldinger spricht von einem Rückblickalbum in neuer Konstellation

und auch anders gespielt, aber das Album „Doldinger“ ist weit mehr. Es

ist das eindrucksvolle „Best of“ einer Jazzlegende in einem erfrischend

modernen Gewand und natürlich ziert auch dieses Meisterwerk meine

Plattensammlung.

Chapeau, Herr Doldinger.

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Ausgabe Sommer 2017 mq | 73


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Die Autoren geben einen umfassenden

Einblick in die jahrtausendealte Verbindung

zwischen Menschen und Bäumen.

15 heimische Arten wie Eiche, Eibe, Buche,

Apfel oder Holunder werden vorgestellt,

jede in einem eigenen Kapitel mit

viel Wissenswertem über Mythologie,

traditionelles Handwerk und nachhaltige

Nutzung. Daneben gibt es Tipps zu

Heilanwendungen, Wohnen mit Holz und

Initiativen zum Baumschutz. Ein Lesegenuss

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Menschen und Bäumen. 15 heimische

Arten wie Eiche, Eibe, Buche, Apfel oder

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einem eigenen Kapitel mit viel Wissenswertem

über Mythologie, traditionelles

Handwerk und nachhaltige Nutzung.

Der Wald begegnet uns als Raum der Erholung,

an dem wir der Natur näher sein

können als sonst irgendwo, aber auch

als mystischer Ort, als Märchenwald, in

dem die Zeit ihre Bedeutung verliert und

Unmögliches möglich wird. So werden

Bäume und der Wald zur Projektionsfläche

menschlicher Sehnsüchte: An allen

Orten und zu allen Zeiten haben Mythos

und Magie der Bäume die Phantasie von

Dichtern und Schriftstellern beflügelt

und zur Entstehung literarischer Meisterstücke

geführt. Dieser Band geht über

eine Anthologie im herkömmlichen Sinn

hinaus: Er versammelt Geschichten und

Gedichte über die Anziehungskraft eines

Wesens, mit dem wir seit Urzeiten unseren

Lebensraum teilen und über das wir

doch so wenig wissen.

werden 600 Arten, Sorten und eingeführte

Kulturformen beschrieben. Die 1000

Farbfotos, der klare Bestimmungsschlüssel

und die Anhänge zu Winterknospen,

Samen und Früchten, Borken machen

das Bestimmen leicht. Zusätzlich gibt es

Schemazeichnungen zu häufigen Wintersilhouetten

sowie Tafeln zu den giftigsten

Gehölzen.

In diesem Naturführer stellt Ihnen der

bekannte Förster Peter Wohlleben in

seiner erfrischend unkonventionellen Art

über 250 Tiere und Pflanzen des Waldes

vor. Er beleuchtet die Zusammenhänge

zwischen den einzelnen Waldbewohnern

und den Funktionen des Waldes sowie

die Einflüsse von Förstern und Jägern. Begegnen

Sie bekannten, aber auch unbekannten

Arten mit neuem Blick: Warum

hilft der Wolf den Bäumen? Was richtet

der Feldhase im Wald an? Was bedeutet

es, wenn der Dachs da ist? Was stimmt

nicht, wenn sich kein Weidenröschen

einfindet? Was erzählt uns die Bartflechte

über den Wald? Peter Wohlleben beantwortet

Fragen zum Ökosystem Wald,

betrachtet dabei kritisch die gängige

Waldnutzung und zeigt Alternativen auf.

Bäume und Wälder berühren unsere

Seele - vor allem, wenn sie alt werden

durften und ein „Gesicht“ haben. An einer

uralten Linde zu verweilen oder gar

in einem Hain von Eichen zu stehen, die

es bereits im Mittelalter gab, erfüllt die

meisten Menschen mit Ehrfurcht oder

einem tiefen Gefühl inniger Verbindung.

Ähnlich ist es mit natürlichen Wäldern,

die weitestgehend ohne menschliche

Eingriffe wachsen durften. Sie entführen

uns in längst vergangene Zeiten und

in die Tiefe des eigenen Wesens. Der

prachtvolle Bildband zeigt, wo wir solche

Erfahrungen machen können - und ist

bereits beim Durchblättern und Staunen

ein unvergessliches Erlebnis.

Wir fertigten Türen und Fenster

auch für denkmalgeschützte Gebäude!

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Ausgabe Sommer 2017 mq | 75


Das Artland-Magazin.

KINOPREMIERE

im Filmtheater Schauburg

Die Erfolgsautorin Moa Graven habe

ich zufällig durch eine gemeinsame

Freundin im letzten Jahr kennen

gelernt. Spontan habe ich sie nach

Quakenbrück zu einer Krimilesung

eingeladen und obwohl ich noch nicht

genau wusste, wo wir diese Lesung machen

wollten, sagte sie zu.

Aber, dass Gute liegt ja bekanntlich so

nah. Mir fiel ziemlich schnell der Weinkeller

des Weinhauses Köster in meiner

direkten Nachbarschaft ein und so hieß

es am 27. April 2016 „Krimi trifft Wein“!

Moa brachte gleich noch einen Kollegen

aus Oldenburg mit, beide lasen abwechselnd

aus ihren Werken. Eingebettet wurde

der Abend in eine Weinprobe mit kulinarischen

Spezialitäten aus der Region.

Es war eine so erfolgreiche Veranstaltung

im Gewölbekeller, dass wir beschlossen,

diese Aktion zu wiederholen.

Im selben Frühjahr passierte dann das,

was man einen großen Glücksfall für eine

Autorin nennen darf. Der Filmemacher

Bastian Kramer entdeckte die Krimis von

Moa Graven und versuchte sich mit der

Verfilmung von „Verliebt ... Verlobt ...

Verdächtig“ das erste Mal an einem größeren

Filmprojekt. „Ich war teilweise bei

den Dreharbeiten dabei und bin von der

Auswahl und der Leistung der Schauspieler

begeistert“, sagt Moa Graven.

„Man muss den Mut haben, Dinge

anzupacken, die einem praktisch wie ein

Geschenk vor die Füße fallen“, sagt Moa

Graven, die seit rund vier Jahren Krimis

schreibt und mittlerweile vom Schreiben

leben kann, wie man so schön sagt. Der

gebürtigen Ostfriesin ist ihre Karriere

praktisch in den Schoß gefallen, als sie

für ihre Tätigkeit als freie Journalistin vor

vier Jahren einen Fortsetzungskrimi mit

Kommissar Guntram in Leer in einem

Monatsmagazin veröffentlichte. Eine Karriere

als Krimi-Autorin war da noch gar

nicht geplant. Und jetzt, 2017, ist ihr erster

Krimi mit ihrer Ermittlerin Eva Sturm,

die auf Langeoog ihre Täter zur Strecke

bringt, verfilmt worden.

Als ich von der Verfilmung erfuhr, wollte

ich natürlich auch den Film dem quakenbrücker

Publikum nicht vorenthalten.

Nach ein paar Telefonaten und einem Besuch

bei Wolfgang Thyen im Filmtheater

war klar, „Verliebt ... Verlobt ... Verdächtig“

wird im großen Saal des Kinos Schauburg,

am Samstag, den 12. August um 19.45 Uhr

aufgeführt. Im Anschluss an die Aufführung

nehmen sich dann die Schauspieler

und die Autorin auch noch Zeit, um sich

mit dem Publikum auszutauschen.

Doch vorher tritt Moa Graven, am Donnerstag,

den 3. August ab 19.00 Uhr noch

zu einer weiteren Lesung mit Eva Sturm

im Weinhaus Köster auf. Dann liest sie

aus dem 10. Fall für Eva Sturm mit dem Titel

„Stirb leise ...“, der wieder jede Menge

Spannung verspricht.

„Ich habe erst mit 50 meine Leidenschaft

für das subtile Verbrechen entdeckt“, sagt

die mittlerweile 54-Jährige, die gerade

ihren 33. Ostfrieslandkrimi veröffentlicht

hat. Vier Krimi-Reihen, die sie im

Eigenverlag veröffentlicht, sorgen für jede

Menge mörderische Spannung in Ostfriesland.

Kommissar Guntram ermittelt

in Leer, Jan Krömer in Aurich, Eva Sturm

auf Langeoog und Joachim Stein in Friesland.

Ihre Krimis gehen unter die Haut,

weil sie genauso emotional wie spannend

sind, bestätigen ihre treuen Leser.

Mit Spannung und ziemlich ungeduldig

erwarte ich beide Termine und freue mich

Moa Graven in unserer schönen Burgmannsstadt

wieder begrüßen zu können.

Mehr zu ihren Krimi-Reihen und den

Terminen erfahren Sie unter

www.moa-graven.de

Samstag,

12. Aug., 19.45 Uhr

Schauburg

Schiphorst 4

Tel. 0 54 31-27 63

76 | mq Ausgabe Sommer 2017


A U T O H A U S

Eine Weinprobe mal ganz anders!

Wein

KRIMI

trifft

Krimilesung im Weinkeller

mit Moa Graven aus Leer,

Autorin der Ostfrieslandkrimis

„Eine Idee weiter“

49632 Essen/Oldb.

Tel.: 05434 / 9434-0

www.fordanneken.de

Live auf dem Filmset:

Eva Sturm, gespielt von Marina Wolthoff,

wird nach einem Mordanschlag auf sie gerettet.Foto: Langeoognews

Donnerstag

3. AUGUSt 2017

Weinhaus Köster

Beginn: 19 Uhr | Eintritt: 29,50 €

Weinverkostung mit rustikalen „Artländer Wurstgalgenessen”

Anmeldungen erbeten beim Weinhaus Gebr. Köster,

Lange Str. 68, 49610 Quakenbrück, Telefon: 05431-3410

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oder über Personen, die mit der Stadt und dem Artland zu tun haben.

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recherchieren, oder

aber auch die, die sich eventuell nur gelegentlich entsprechenden Themen widmen möchten.

Schüler und Studenten für eine Facharbeit, Privatpersonen, die sich mit Fragen der Familienforschung

befassen, Heimatvereine, deren PFLANZEN

eigener Bestand vielleicht Lücken aufweist,

Vereine oder Betriebe, die Materialien suchen für Festschriften und dgl.

Selbst vor einem Urlaub kann ein Besuch in der Na Regionalbücherei klar, beim interessant sein. Der

Ostfriesland - Urlauber etwa wird hier zwar nicht aktuelle Reiseliteratur finden, wohl aber

viel über die allgemeine Geschichte dieser Region, über Geographie, Natur und Landschaft,

historische Bildbände bis hin zu Ostfriesland-Krimis.

Ihr Spezialist für Gartenpflanzen

Im Zwischenmersch/Baumschulenweg · Quakenbrück

Telefon 05431/2458 · Telefax 05431/904353

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Ausgabe Sommer 2017 mq | 77


Das Artland-Magazin.

KINO-TIPPS:

Seit 01. Juni

BAYWATCH

Er hat seinen Strand fest im Griff: Mitch

Buchannon (Dwayne Johnson) ist der

lässigste Rettungs-schwimmer von Miami

Beach mit dem angesagtesten Team

an seiner Seite. Nur Neuzugang Matt

Brody (Zac Efron) stellt die Autorität des

charismatischen Anführers in Frage und

stiftet Unruhe. Doch als das Team in einen

mysteriösen Kriminalfall hineingezogen

wird und die Zukunft der geliebten Bucht

auf dem Spiel steht, müssen die beiden

Lifeguards sich wohl oder übel zusammen-raufen.

Sexy Bademode, rote Bojen,

heiße Sounds, unerschrockene Rettungsaktionen

und jede Menge Slow-Motion

Einstellungen machten „Baywatch – Die

Rettungsschwimmer von Malibu“ zu der

Kult-Serie der Neunziger! Regisseur Seth

Gordon (“Kill the Boss”) bringt uns mit

“Baywatch” jetzt den coolen Spaß und

die heißen Sprüche endlich zurück – und

beschert uns den schärfsten Kinosommer

aller Zeiten!

Ab 08. Juni

DIE MUMIE

In der Wüste Ägyptens Erwacht etwas Uraltes

und Böses: Einst wurde eine mächtige

Königin zu Unrecht ihrer Bestimmung

beraubt und von ihren Neidern aus dem

Weg geschafft. Man mumifizierte ihren

Leichnam und begrub ihn unter einer

meterdicken Sandschicht in einer Gruft.

Nun ist die Mumie erwacht und bahnt

sich ihren Weg aus ihrem düsteren Grab

hinein in unsere Welt, in der sich ihr Tyler

Colt entgegenstellen muss, um Unheil

von der gesamten Menschheit fernzuhalten.

Denn über die Jahrhunderte hinweg

hat sich in der Mumie unermessliche Wut

und Bosheit angestaut – und der Durst

nach Rache…

Ab 22. Juni

TRANSFORMERS 5 – THE LAST KNIGHT

Optimus Primes Suche nach seinem

Schöpfer hat eine unerwartete Wendung

genommen: Cybertron liegt in

Trümmern. Um seine Heimat zu retten

und neues Leben auf seinem Heimatplaneten

zu ermöglichen, gibt es nur einen

Ausweg: Unter 100 Trilliarden Planeten

im Kosmos liegt ausgerechnet auf der

Erde ein geheimnisvolles Artefakt aus

der Vergangenheit verborgen, das die

Roboterspezies vor dem endgültigen

Untergang bewahren könnte. In einem

Krieg zwischen zwei unvereinbaren Welten

– Mensch gegen Maschine – kann

es nur einen Überlebenden geben…

TRANSFORMERS: THE LAST KNIGHT setzt

erneut höchste Maßstäbe! Hochkarätige

Darsteller, augenzwinkernder Humor und

Spezial-Effekte der Extraklasse machen

ihn zu einem Blockbuster der Superlative!

Ab 28. Juni (!)

GIRLS‘ NIGHT OUT

„Hangover“ trifft auf fünf starke Frauen in

der Komödie mit Scarlett Johansson und

Kate McKinnon, bei der ein Jungesellinenabschied

völlig aus dem Ruder läuft...

Jess (Scarlett Johansson) wird in wenigen

Tagen heiraten. Deshalb hat sie ihre

Freundinnen Pippa (Kate McKinnon),

Blair (Zoë Kravitz), Frankie (Ilana Glazer)

und Alice (Jillian Bell) in ein Strandhaus

in Miami Beach eingeladen, um den

Junggesellinenabschied zu feiern. Bei

der wilden Party geht allerdings einiges

schief. Und plötzlich haben die fünf Frauen

einen toten Stripper am Hals. In einer

Nacht-und-Nebel-Aktion versuchen die

unterschiedlichen Charaktere, die Leiche

unbemerkt loszuwerden. Ihnen steht

ein chaotisches Wochenende bevor. Die

Konstellation von “Girls’ Night Out” funktioniert

vor allem dank des hervorragenden

Casts. Die Mädelstruppe zeigt, dass

sie den Männern in Sachen Partyexzesse

locker das Wasser reichen kann.

Ab 06. Juli

ICH – EINFACH UNVERBESSERLICH 3

- in 3D -

Der finstere Gru hat sich im zweiten Teil

in Agentin Lucy Wilde verguckt und bekämpft

nun mit ihr zusammen Verbrecher,

wie er einst selbst einer gewesen

ist. Unter dem Namen Grucy verfolgen

sie Balthazar Bratt. Der Super-Bösewicht

und 80er-Jahre-Fan mit Schulterpolster

und Vokuhila ist hinter einem riesigen

rosa Diamanten her. Während der zum

Guten bekehrte Gru also versucht, ihm

diesen wieder abzunehmen, wehrt sich

Balthazar mit Tanzbewegungen und

bringt seinen Widersacher in eine sehr

peinliche Lage… Gru muss sich diesmal

nicht nur um Kriminelle kümmern,

auch sein Zwillingsbruder Dru lässt sich

blicken, während seine Adoptivtöchter

Margo, Edith und Agnes sowie die Minions

natürlich auch für jede Menge Trubel

sorgen.

Taxi- und Mietwagenfahrten

sowie:

• Kranken- und Behindertenfahrten auch für rollstuhlgebundene

Menschen mit Begleitung bis hinter die Haustüre

• Begleitservice bei Arztbesuchen

• Flughafentransfer und Kurierdienste

Abrechnung

über die

Krankenkassen!

Die beste Zeit

für bestes Sehen

Entspannt sehen, erleben und genießen.

• Brandheißer Tipp:

Quakenbrück

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78 | mq Ausgabe Sommer 2017


KINOWELT

St. Sylvester

ev. Alten- und Pflegeheim

gemeinnützige GmbH

Grüne Straße 24 · 49610 Quakenbrück

Internet: www.sylvesterstift.de

Alten- und Pflegeheim

Kurzzeitpflege · Betreutes Wohnen

Tagespflege · Seniorenmittagstisch

Ab 13. Juli

SPIDER-MAN: HOMECOMING in 3D

Als freundliche Spinne aus der Nachbarschaft

sorgt Spider-Man alias Peter Parker

(Tom Holland) in New York für Recht

und Ordnung. Gemeinsam mit seiner

Tante May (Marissa Tomei) lebt er in der

Bronx und versucht seine beiden Leben

als Highschool-Schüler am Tage und

als Superheld bei Nacht miteinander in

Einklang zu bringen. Eines Tages taucht

der Bösewicht Vulture (Michael Keaton)

auf. Nun muss Spider-Man eine noch

größere Bürde auf sich nehmen, um die

Stadt vor dessen vernichtenden Plänen

zu schützen.

Ab 20. Juli

VALERIAN – DIE STADT DER TAUSEND

PLANETEN in 3D

Die Welt des 28. Jahrhunderts ist chaotisch

und bunt. Darüber hinaus ist es dem

Menschen gelungen, erste Zeitreisen zu

unternehmen. Bei einem dieser Abenteuer

trifft der Spezial-agent Valérian

(Dane DeHaan) im 11. Jahrhundert auf

die kluge Laureline (Cara Delevingne)

und nimmt sie mit in die Zukunft, um

sie als Agentin des „Spatio-Temporal

Service” (dt.: Raum-und-Zeit-Polizei)

auszubilden. Ihre Aufgabe: Die Zeit selbst

vor der Manipulation durch Kriminelle

zu schützen. In Luc Bessons drittem

Science-Fiction-Film führt diese Aufgabe

direkt in die gewaltige Weltraumstadt

Alpha, in der 17 Millionen Außerirdische

unterschiedlichster Rassen auf engstem

Raum zusammenleben.

Ab 27. Juli

OSTWIND – AUFBRUCH NACH ORA

Mika und Ostwind haben auf dem Pferdehof

ihrer Oma eine richtige Heimat

gefunden. Doch durch den Trubel rund

um das neu eröffnete Therapiezentrum

kommt Mikas Leidenschaft fürs Reiten

viel zu kurz. Nach einem Streit mit ihrer

Oma büchst Mika kurzerhand nach Andalusien

aus, wo sie Ostwinds Herkunft

vermutet. Dort wird sie von dem Hacienda-Besitzer

Pedro (Thomas Sarbacher)

für eine Stallgehilfen gehalten und von

seiner hochnäsigen Tochter Samantha

(Lea van Acken) zur Arbeit geschickt.

Trotz der harten Mühe kann Mika endlich

wieder ihre Ausritte mit Ostwind in vollen

Zügen genießen. Dabei trifft sie auf eine

Herde Wildpferde, die Ostwinds Familie

sein könnten. Als sie erfährt, dass das

idyllische Leben der Hengste und Stuten

gefährdet ist, nimmt sie mit Ostwind an

einem Rennen teil, das die Tiere retten

könnte.

Geschützter

Wohnbereich für

Menschen mit Demenz

Kontaktaufnahme: Dirk Tschritter, Pflegedienstleiter

Telefon: (0 54 31) 900-0 · Telefax: (0 54 31) 900-150

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Frischfleisch und Fleischprodukte

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Jede Woche attraktive Angebote:

• Frischfleisch zum Kochen und Braten

• Wurstwaren, Konserven, Salate und

moderne Fingerfood-Snacks

• tiefgekühlte Fleischprodukte

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Spargelzeit

Unsere Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag, 8.30 bis 17.30 Uhr

Artland | Bahnhofstraße 134 | 49635 Badbergen

Vorbestellungen unter Tel.: 05433 69 255

Gerne senden wir Ihnen unsere Angebote regelmäßig per E-Mail

Anmeldung unter: Artland@Lutz-Fleischwaren.de

Ausgabe Sommer 2017 mq | 79


VERANSTALTUNGEN IM ARTLAND

FUSSBALCAMP BADBERGEN | Foto: Detlef Bülow

Quelle: www.artland.de

06 JUNI

09.06.2017 - 16.06.2017

Holterhus-Cup

Ort: Artland Stadion,

49610 Quakenbrück

09.06.2017, 19:00 Uhr

Wulfter Stammtisch

Bürger/Bürgerinnen treffen sich an

jedem 2. Freitag im Monat zum Wulfter

Stammtisch in der Fachwerkscheune auf

dem Bauernhof Sudhaus - Middendorf

Ort: Bauernhof Sudhaus-Middendorf,

Osteresch 4, 49635 Badbergen

09.06.2017, 19:30 Uhr

Der letzte Drache

Kulturring Quakenbrück (Sonderveranstaltung)

- ein märchenhaftes

Abenteuermusical der Musical AG

Ort: Artland Gymnasium, Am Deich 20,

49610 Quakenbrück

09.06.2017 - 18.06.2017

Musiksommer Artland

Alle zwei Jahre verwandelt sich der

Innenhof von Hof Sickmann in Badbergen-

Langen beim „Musiksommer Artland“ zur

Konzertbühne.

Veranstalter: Wirtschaftsagentur Artland

GmbH, Markt 1, 49610 Quakenbrück

Ort: Hof Sickmann, Dammort 2,

49635 Badbergen

10.06.2017 - 11.06.2017

Gewerbeschau „Wir sind Artland“

Ort: Segelflugplatz, 49610 Quakenbrück

10.06.2017 - 11.06.2017

Sambanale 2017

Ort: Schützenhalle Badbergen,

49635 Badbergen

10.06.2017 - 12.06.2017

Schützenfest des Schützenvereins

Hengelage-Brokstreek e. V.

Ort: Schützenhalle Hengelage,

49610 Quakenbrück

11.06.2017, 10:00 Uhr

Auslegen der Bonnus-Bibel

Veranstalter:

Kirchengemeinde St. Sylvester

Ort: St. Sylvesterkirche (Quakenbrück),

Alençoner Straße 11, 49610 Quakenbrück

11.06.2017

Wojtun-Hoffest

Ort: Hof Wojtun, Berger Str. 20,

49637 Menslage

16.06.2017, 12:00 Uhr

QSC-Grundschulturnier

Veranstalter: Quakenbrücker Sportclub

von 1999 e.V., 49610 Quakenbrück

Ort: Artland Stadion, 49610 Quakenbrück

16.06.2017

Pokalturnier der Ortsteile/Vereine

Veranstalter: Turn- und Sportverein Badbergen,

Matschstraße, 49635 Badbergen

Ort: Sportgelände an der Matschenstr.,

Matschenstr., 49635 Badbergen

17.06.2017, 17:00 Uhr

Balalaika und Klavier Gorbatschow

und Freund

Veranstalter: Christliches Krankenhaus

Quakenbrück, Danziger Straße 2,

49610 Quakenbrück

Ort: Christliches Krankenhaus, Danziger

Straße 2, 49610 Quakenbrück

18.06.2017, 16:00 Uhr

QTSV - Ballettaufführung

Veranstalter: Quakenbrücker Turn- und

Sportverein e.V., Postfach 1302, 49610

Quakenbrück

Ort: Artland Gymnasium, Am Deich 20

18.06.2017, 18:00 Uhr

Der Besondere Gottesdienst:

Rockmesse

Ort: St. Sylvesterkirche (Quakenbrück),

Alençoner Straße 11, 49610 Quakenbrück

18.06.2017, ganztägig

Franz-Grammann-Turnier 2017

Ort: Artland Stadion, 49610 Quakenbrück

RADTAG

QUAKENBRÜCK

Live-Musik

SONN(EN)TAG HEISST AB AUFS RAD

SONNTAG,18.06.2017

TOLLE AKTIONEN

RUND UMS FAHRRAD

18.06.2017

Radtag Quakenbrück

mit verkaufsoffenem Sonntag

Veranstalter: Initiative Quakenbrück e.V.,

Lange Straße 67, 49610 Quakenbrück

Ort: Innenstadt Quakenbrück

18.06.2017

Rosariumsöffnung

der „Garten der Sinne“

Veranstalter: Everdings Mühle, Mimmelager

Straße 63a, 49635 Badbergen

Ort: Everdings Mühle, Mimmelager Str.

63a, 49635 Badbergen

20.06.2017, 10:30 Uhr

Offener Mittagstisch - Vortrag

F. Goda „Arzneipflanzen und ihre

Wirkung“

Ort: St. Sylvesterstift, Grüne Straße 24,

49610 Quakenbrück

23.06.2017, 20:00 Uhr

Session des Musikerforums

Veranstalter: Theaterwerkstatt Quakenbrück

e.V., Bahnhofstraße 35,

49610 Quakenbrück

Ort: Theaterwerkstatt e.V., Bahnhofstr.

35, 49610 Quakenbrück

24.06.2017, 11:00 Uhr

Öffentliche Stadtführung

Quakenbrück auf ganz neue Art und Weise

zu entdecken, dieses Erlebnis machen

während des Sommers die öffentlichen

geführten Stadtrundgänge möglich. Auf

dem Programm stehen unter anderem

der Marktplatz, die St. Sylvesterkirche,

die Hohe Pforte sowie markante Fachwerkhäuser.

Veranstalter: Tourismus-Information

Artland, Lange Straße 39,

49610 Quakenbrück

Ort: Rathaustreppe, Markt 1,

49610 Quakenbrück

24.06.2017 - 26.06.2017, 17:30 Uhr

Schützenfest - Schützenverein

Quakenbrück gegr. 1589 e. V.

Samstag: 17:30 Uhr - Rathausempfang

19:00 Uhr - Antreten am Ehrenhain zum

Zapfenstreich

20:00 - 21:00 Uhr - Kommers mit der

Bunnener Blaskapelle Anschließend Tanz

mit der Band „The Creapers“ Sonntag:

13:00 Uhr

Antreten auf dem Markplatz Schützenfest,

Königsschießen u. Kinderschützenfest,

Platzkonzert und abends Tanz mit der

Burgmannskapelle Montag: 10:30 Uhr

Schützenfest - Königsfrühstück ab 12:00

Uhr Flatterschießen

Ort: Schützenhof Quakenbrück, Schützenhof

1, 49610 Quakenbrück

29.06.2017 - 01.07.2017

Kneipp - Radtour

Wir wollen das Emsland - speziell den

Hümmling - erkunden. Drei abwechslungsreiche

Touren erwarten uns.

Veranstalter: Kneippverein Quakenbrück

e.V., Wilhelmstraße 19, 49610

Quakenbrück

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80 | mq Ausgabe Sommer 2017


07 JULI

05.07.2017, 12:00 Uhr

Meyer-Werft Papenburg

Kreuzfahrtriesen aus nächster Nähe!

Veranstalter:

Kneippverein Quakenbrück e.V.,

Wilhelmstraße 19,

49610 Quakenbrück

Ort: Neuer Markt Quakenbrück,

Theisstraße, 49610 Quakenbrück

12.07.2017, 14:30 Uhr

Kneipp-Radwanderung

mit anschließendem Grillen in Bottorf.

Veranstalter: Kneippverein Quakenbrück

e.V., Wilhelmstraße 19,

49610 Quakenbrück

15.07.2017

Sommerfest

Veranstalter: Schützenbund Wehdel-

Grönloh, Stienerstraße 30,

49635 Badbergen

Ort: Schützenhalle Wehdel-Grönloh,

Pickerdamm 1, 49635 Badbergen

15.07.2017 - 17.07.2017

Schützenfest -

Schützenverein

Old Quokenbrügge e.V.

Veranstalter: Schützenverein Old

Quokenbrügge e.V., Vossgarten 7,

49610 Quakenbrück

Ort: Schützenhalle Unter den Eichen,

Plückmannstraße 27,

49610 Quakenbrück

16.07.2017, 18:00 Uhr

Asien trifft Europa

(Konzert mit Gesang, Klavier und

koreanischem Instument)

Ort: St. Marienkirche (Quakenbrück),

Burgstraße, 49610 Quakenbrück

19.07.2017 - 23.07.2017, 09:00 Uhr

Fußballcamp 2017

Veranstalter:

Turn- und Sportverein Badbergen,

Matschstraße, 49635 Badbergen

Ort: Sportgelände an der Matschenstr.,

Matschenstr., 49635 Badbergen

28.07.2017, 20:00 Uhr

QSC-Stadion-Party mit DJ Young

Veranstalter: Quakenbrücker Sportclub

von 1999 e.V., 49610 Quakenbrück

Ort: Artland Stadion, 49610 Quakenbrück

29.07.2017 - 30.07.2017,

Holterhus-Cup

für A-,/B- und C-Jugend

Veranstalter:

Quakenbrücker Sportclub von 1999 e.V.,

49610 Quakenbrück

Ort: Artland Stadion, 49610 Quakenbrück

31.07.2017 - 02.08.2017

Böcker-Fußballcamp

Trainingscamp

mit Tommy Reichenberger

Veranstalter: Quakenbrücker Sportclub

von 1999 e.V., 49610 Quakenbrück

Ort: Artland Stadion, 49610 Quakenbrück

08 AUGUST

02.08.2017, 12:00 Uhr

„Ein tierisches Erlebnis“ Naturtierpark

Ströhen

Der Tierpark liegt in einem großen Park-,

Wald- und Wiesengelände rund um einen

alten niedersächsischen Bauernhof.

Veranstalter: Kneippverein Quakenbrück

e.V., Wilhelmstraße 19,

49610 Quakenbrück

Ort: Neuer Markt Quakenbrück, Theisstraße,

49610 Quakenbrück

03.08.2017, 19:00 Uhr

Wein trifft Krimi

Krimmilesung im Weinkeller Köster

Weinhaus Köster

...mit Moa Graven aus Leer, Autorin der

Ostfrieslandkrimis. Weinverkostung mit

rustikalen „Artländer Wurstgalgenessen“.

Anmeldung erbeten beim „Weinhaus

Gebrüder Köster“!

Veranstalter: Weinhaus Köster,

Lange Straße 68, 49610 Quakenbrück

Ort: Weinhaus Köster, Lange Straße 68,

49610 Quakenbrück

04.08.2017, 19:00 Uhr

Open-Air-Kino

in der Reihe „Sommerflimmern“

Veranstalter: Landschaftsverband

Osnabrücker Land e. V.

Ort: Gut Vehr Freizeit, Gut Vehr 6,

49610 Quakenbrück

05.08.2017, 10:00 Uhr

Entdeckertour

„Die Hase, unser Heimatfluss“ -

Wolfgang Osthus

Entdeckertour „Das Hasetal erleben –

Die schönsten Entdeckertouren zwischen

Melle und Meppen“

Immer wieder wird nach einer Wiederholung

der schon mehrfach mit großem

Erfolg durchgeführten Entdeckertour

entlang der Hase gefragt. Jetzt klappt

es endlich: Am 5. August bietet die

Tourismus-Information Artland jeweils

eine Tagestour unter dem Motto „Die Hase,

unser Heimatfluss hautnah“ an.

Veranstalter:

Tourismus-Information Artland, Lange

Straße 39,

49610 Quakenbrück

Ort: Neuer Markt Quakenbrück,

Theisstraße, 49610 Quakenbrück

05.08.2017 - 06.08.2017,

Schützenfest Menslage

Veranstalter: Schützenverein Menslage

e.V., Boomes Weg 3, 49637 Menslage

Ort: Schützenhalle am Rüskenbrink,

Am Rüskenbrink, 49637 Menslage

06.08.2017, 10:00 Uhr

Goldene Konfirmation

Veranstalter:

Kirchengemeinde St. Sylvester,

Alençoner Straße 11,

49610 Quakenbrück

Ort: St. Sylvesterkirche (Quakenbrück),

AlençonerStraße 11,

49610 Quakenbrück

Öl-/Gas-Brennwertkessel + Badsanierung

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Stückholz- + Hackgutkessel

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11.08.2017, 17:30 Uhr

Stadtführung „op Platt“

mit Annerose und Claus Peter Poppe

Veranstalter: Tourismus-Information

Artland, Lange Straße 39

Ort: Marktplatz Quakenbrück, Markt 1,

49610 Quakenbrück

11.08.2017, 20:00 Uhr

500 Jahre Reformation

Der 500. Geburtstag –

Die Reformationsrevue

Den 500. Geburtstag der Reformation

feiert die evangelische Kirche weltweit

im Jahr 2017. Anlass für die drei „SuperintendAnten“

(Martin Steinke, Hartmut

Heyl und Hannes Meyer-ten Thoren) dieses

Ereignis mit einer Geburtstagsparty der

besonderen Art zu feiern.

Veranstalter:

Kirchengemeinde St. Sylvester

Ort: Theaterwerkstatt e.V., Bahnhofstr.

35, 49610 Quakenbrück

12.08.2017, 09:00 Uhr

Hengelager Flohmarkt

Veranstalter: Schützenverein Hengelage-

Brokstreek e.V., Mohnstraße 23, 49610

Quakenbrück

Ort: Schützenhalle Hengelage, Rosenstraße

2, 49610 Quakenbrück

u Innenausbau

u Türen

u Möbelbau

...die machen das!

13.08.2017, 10:00 Uhr

Jubel-Konfirmation (60, 65 + 70 J.)

Veranstalter: Kirchengemeinde St.

Sylvester, AlençonerStraße 11,

49610 Quakenbrück

Ort: St. Sylvesterkirche (Quakenbrück),

AlençonerStraße 11, 49610 Quakenbrück

15.08.2017, 10:30 Uhr

Offener Mittagstisch - Reisebericht

Diakon Brinkmeyer „Rom“

Veranstalter: St. Slyvesterstift, Grüne

Straße 24, 49610 Quakenbrück

Ort: St. Sylvesterstift, Grüne Straße 24,

49610 Quakenbrück

19.08.2017

Mofarennen

Veranstalter: Schützenverein Menslage

e.V., Boomes Weg 3, 49637 Menslage

Ort: Schützenhalle am Rüskenbrink,

Am Rüskenbrink, 49637 Menslage

20.08.2017, 11:00 - 17:00 Uhr

Tag der offenen Tür

anlässlich des 20-jährigen Bestehens

der Jugendfeuerwehr Nortrup

Veranstalter: Freiwillige Feuerwehr

Nortrup, Postweg 6, 49638 Nortrup

Ort: Feuerwehrhaus Nortrup, Kollriedenweg

2, 49638 Nortrup

u Fenster

u Sonnenschutz

u Insektenschutz

Junkers Wärmepartner

20.08.2017, 15:00 Uhr

Erzählcafé über „Überkonfessionelles

Heiraten in Quakenbrück“

Ort: Stadtmuseum Quakenbrück,

Markt 7, 49610 Quakenbrück

25.08.2017, 18:00 Uhr

3. Badberger Mannschaftstriathlon

Veranstalter: Turn- und Sportverein Badbergen,

Matschstraße, 49635 Badbergen

Ort: Hof Devermann-Lechterke, Wohldstraße

16, 49635 Badbergen

26.08.2017, 14:00 Uhr

Vereinsmeisterschaft mit Grillen

Veranstalter: Schützenverein Quakenbrück

von 1589, Danziger Str. 17

Ort: Schießstand Schützenhof,

Schützenhof 1, 49610 Quakenbrück

26.08.2017, 19:30 Uhr

Konzert mit Esther Lorenz „Chofin

- Ufer - Lieder aus dem alten und

neuen Israel“

Ort: Dorotheen Kirche, Ankumer Straße

4, 49638 Nortrup

26.08.2017 - 27.08.2017

Brauereifest

Ort: Artland Brauerei Hof Renze GmbH &

Co. KG, Hallerstr. 4, 49638 Nortrup

St. Annenstraße 11 | 49610 Quakenbrück | Tel. 0 54 31 / 36 09

Fax 0 54 31 / 74 92 | Mobil 01732174564 | E-Mail: wristok@online.de

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Ausgabe Sommer 2017 mq | 81


Wir kommen zu Euch

Das Artland-Magazin.

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IMPRESSUM

HERAUSGEBER

Oelkers, Druckhaus im Artland GmbH

Hindenburgstr. 48 | 49610 Quakenbrück

GESAMTHERSTELLUNG

Oelkers, Druckhaus im Artland GmbH

REDAKTION

Hans-Wilhelm Oelkers (V.i.S.d.P.),

Ruth Keck, Alexandra Lüders, Florian

Risch, Detlef Bülow, Heiko Bockstiegel,

Katharina Preuth, Bernd Middendorf,

sowie Vereine, Firmen, Personen,

Gruppen und Institutionen, die uns

freundlicherweise Texte und Fotos zur

Verfügung stellen. Verantwortlich für

den Inhalt der redaktionellen Texte

sind die jeweiligen Vereine, Firmen,

Personen, Gruppen und Institutionen.

ANZEIGEN- U. REDAKTION

Oelkers, Druckhaus im Artland

Hindenburgstraße 48

49610 Quakenbrück

fon 0 54 31 - 94 10 01

fax 0 54 31 - 94 10 50

hawe.oelkers@gmail.com

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Das MQ+ erscheint in einer Auflage von

15.000 Stück im Artland und punktuell in den

angrenzenden Ortschaften.

Es gelten die Anzeigenpreise gem. Mediadaten

MQ+, Stand Mai 2013.

82 | mq Ausgabe Sommer 2017


STEGWAREN

...AUF IN DIE FERIEN!

Jeans-

Bermuda-

Shorts

Stretch,

32-40 inch

ab

29.

50

viele Modelle

und Farben

ab

12.

50

diverse Farbe

Gr. S-XXL

15.

50

Damen-

Haremshose

Damen-

T-Shirts

Herren-

City-Hemden

1/2 Arm,

div. Modelle

Gr. 39/40 -

51/52

ab

18.

95

diverse Muster

Gr. S-XXL

12.

95

Damen

| Kinder | Herren | Wäsche

Sport- und Jagdbekleidung | Berufsbekleidung

Herren-

T-Shirts

Damen-

T-Shirts

2-lagig, Gr. M-XXL

14.

95

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