FINDORFF GLEICH NEBENAN Nr. 3

FINDORFF.GLEICH.NEBENAN

FINDORFF GLEICH NEBENAN ist das Magazin für Handel, Dienstleistung, Kultur & Politik im Stadtteil. Jetzt online lesen!

Im Herbst 2017 | Ausgabe 03 | Kostenlos, aber nicht umsonst

GLEICH NEBENAN Handel, Dienstleistung, Kultur & Politik im Stadtteil

®

WIE IST DIE LAGE ?

IMMOBILIEN IN FINDORFF

JUNGE FAMILIEN Was geht noch beim Hauskauf ? SABINE HUFF Makeln heißt

vermitteln ZWISCHENRUF Leerstand ist Stillstand LIEBLINGSORTE Märchenhafter

Spielplatz FINDORFF GEHT AUS Georges Bizets »Carmen« im Alten Pumpwerk


q FINDORFF IST BUNT. WIR SIND ES AUCH.

Hilfe, wir haben im Sommer stark zugelegt !

FINDORFF

DAS SCHÖNSTE

DORF DER STADT...

U

nd darüber freuen wir

uns auch noch: Die

Herbstausgabe von

»FINDORFF GLEICH

NEBENAN« erscheint

erstmals mit nunmehr

32 statt bisher 20 Seiten.

Ermöglicht haben uns das

weitere Anzeigenkunden, die

ein hochwertiges Magazin für sich entdeckt haben, um in

einem interessanten Umfeld nahezu ganz Findorff zu erreichen.

Aus Findorff, für Findorff: Jede Ausgabe von »FINDORFF

GLEICH NEBENAN« wird redaktionell und grafisch vor

Ort direkt im Stadtteil produziert und in die Briefkästen der

Findorffer Haushalte verteilt – mit Ausnahme der »WerbeverweigererInnen«.

Wer sich Werbung in seinem Briefkasten verbittet,

»FINDORFF GLEICH NEBENAN« aber dennoch haben

möchte: Auch bei unseren Verteilstellen, den »Hotspots«, wurde

»fett« zugelegt. Mittlerweile gibt es über 60 in und um Findorff.

Danke an alle Beteiligten für die Unterstützung.

Nicht nur, aber ganz besonders für die Findorffer Geschäftswelt

besteht nach wie vor die Möglichkeit mit »ihrer« Anzeige oder

einem PR-Artikel in der nächsten vorweihnachtlichen Ausgabe

von »FINDORFF GLEICH NEBENAN« dabei zu sein.

Weil wir vielfältig, meinugsstark und füllig bleiben

wollen gilt: Nur ihre Anzeigen machen den Umfang

an Themen in dieser Form weiterhin möglich, ohne

die wir ansonsten abspecken müssten. Anzeigenschluss

für die vierte Ausgabe, die als Schwerpunktthema

»Genuss in Findorff« haben wird, ist übrigens

der 16. Oktober 2017. Mehr unter www.findorff.info

»Weniger ist mehr!« – dieses geflügelte Wort trifft zwar bei

einer erfolgreichen Gewichtsabnahme zu, gilt aber nicht für den

äußerst begehrten »Wohn- und Immobilienstandort Findorff«.

An dem gibt es seit einiger Zeit immer weniger bezahlbare Wohnungen

und Häuser. Wir haben eine junge Familie interviewt,

der es gelungen ist, ihr »Wunschhaus« in Findorff zu kaufen.

Wir haben die Stadtteilspezialisten von Robert C. Spies gefragt,

wie sie die momentane Situation und zukünfige Entwicklung

bewerten und was ihr Rat an potentiell Suchende ist. Außerdem

gibt einen »Zwischenruf« der Galeristin Petra Niemann zum

Thema »Leerstände im Stadtteil«. Städtebaulich legen wir auch

in unserer Meinungsrubrik »Ja oder nein ?« nach und fragen

»Hat Findorff zu wenig Parkplätze oder zu viele Autos ?«

Wir bleiben hungrig auf Ihre Meinungen – und freuen uns

über viele neue Leserbriefe auf www.findorff.info/leserbriefe

GLEICH NEBENAN

04 l WUNSCHHAUS GEFUNDEN

Wie eine junge Familie rechtzeitig noch erfolgreich war.

07 l LAGEBESPRECHUNG

Die erfahrenen Stadtteilspezialisten von Robert C. Spies

analysieren den »Immobilienstandort Findorff«.

16 l NATURHEILPRAXIS

Andrea Hella Schwanenberg ist mit ihrer Praxis

nach Findorff gezogen – und gut angekommen.

18 l LIEBLINGSORTE

Ein Spielplatz-Märchen – am Ende mit Happy End.

Leoni Wrieden

T 0421 17393-45

l.wrieden@robertcspies.de

Gunnar Sauer

T 0421 17393-24

g.sauer@robertcspies.de

Nicola Metzger

T 0421 17393-54

n.metzger@robertcspies.de

08 l WOLFF IMMOBILIEN

Maklerin Sabine Huff unterstützt SeniorInnen.

11 l ZWISCHENRUF

Galeristin Petra Niemann appelliert: »Wieso stehen

eigentlich noch Häuser und Gewerbeflächen leer ?«

20 l DORFFKLATSCH l NACHSCHLAG

Kurz & bündig: Alles was man wissen sollte.

28 l JA ODER NEIN ?

Hat Findorff zu wenig Parkplätze oder

zu viele Autos ? Zwei Meinungen.

T 0421 173 93-0 · www.robertcspies.de

12 l KRIMINELL GUT

Perdita Krämer über die »Prime Time - Crime Time«.

14 l FIT IN FINDORFF

Tanja Bürgener und Carmen Korth laden ein zu

mehr Fitness, Gesundheit und Entspannung.

29 l KULTUR TRIFFT TECHNIK

20 Jahre »Altes Pumpwerk e.V.«: Warum man

unbedingt eine Führung mitmachen sollte.

30 l FINDORFF GEHT AUS

»Carmen« nach George Bizet und mehr.

Wird immer beliebter: Die Suche im Internet

nach Wohnungen und Häusern

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 03


PROFILE

q AUF IMMOBILIENSUCHE IN FINDORFF

» Mit dem Hauskauf hatten wir großes Glück. «

LOTTE, MICHAEL, NELE, MIKA & MADS

HAPPY

HAUSBESITZER

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 04

M

ichael, ihr seid eine junge Familie

und habt ein altes Reiheneckhaus in

Findorff gekauft. Warum gerade hier ?

Wir kommen urspünglich aus Peterswerder,

wo wir lange in einer günstigen

Mietwohnung gelebt haben. Wir

wollten nicht wie viele Familien in das

Bremer Umland ziehen und pendeln,

sondern weiter in der Stadt leben. Als Fahrradkurier im Nebenjob

bin ich einst viel durch den Teil von Findorff rund um die

Magdeburger Straße gefahren. Schon damals dachte ich: Diese

Gegend mit den Backsteinhäusern finde ich total nett.

Warum habt ihr gekauft, statt ein Haus zu mieten ?

Wenn man Miete zahlt, ist das Geld für immer weg. Als wir am

Anfang mit viel Glück eine günstige Mietwohnung gefunden

hatten, konnten wir uns noch kein Haus leisten. Erst mit einer

kleinen Erbschaft wurde ein Hauskauf möglich. Plötzlich hatten

wir ausreichend Eigenkapital. Jetzt zahlen wir die Raten in der

Höhe ab, wie wir auch Miete für eine Wohnung zahlen würden.

Findorff gehört zu den begehrtesten Stadtteilen in Bremen, in

denen es kaum noch bezahlbare Angebote gibt. Wie und wo

habt ihr überall eine Immobilie gesucht ?

Wir haben wie alle auf den bekannten Internetportalen und auf

www. bremen.de gesucht, weil es da manchmal noch private

Angebote ohne Makler gibt – und wir haben Freunde gefragt.

Wie habt ihr es geschafft, in Findorff ein Haus zu finden ?

Es war großer Zufall, dass ein Makler auf einem Portal genau

unser »Wunschhaus« in der richtigen Lage angeboten hat: ein

Backsteinhaus in der Karlshafener Straße. Wir waren scheinbar

auch die Einzigen, die das Potentzial dieses Hauses erkannt

haben, in dem unten ja ein Ladengeschäft ist. Das hat andere

Interessenten gestört, die die Absicht hatten, zu investieren

und sofort massiv umzubauen – und auch kein Ladengeschäft,

sondern ein ganzes Haus ganz für sich haben wollten. Wir hingegen

brauchen nicht viel Platz – und der vermietete Laden hilft,

den Abtrag zu bewältigen. Wir wohnen darüber auf der restlichen

Fläche. Die ist groß genug. Lotte und Mads teilen sich ein

Kinderzimmer. Das ist in ihrem Alter noch kein Problem.

Ausgerechnet junge Familien, aber auch Ältere bekommen nur

schwer Kredite, mit der Begründung, das es schwierig sei, ihre

Einkommensentwicklung über Jahrzehnte vorherzusagen. Wie

war das bei euch ? Welche Risiken seit ihr eingegangen ?

Vor zwei Jahren war es für uns kein Problem, eine Finanzierung

zu bekommen. Wir haben allerdings auch sehr »spitz« gerechnet,

uns über lange Zeit gebunden und können leider nur relativ

wenig tilgen. Das könnte für uns ein Risiko werden, wenn die

Zinsen am Ende der Laufzeit stark gestiegen sein sollten. Aber

wir haben uns gesagt: Auch sonst müssten wir später im Leben

weiter Miete zahlen, die ja inzwischen auch nicht günstiger geworden

ist. Nele ist noch im Studium. Wir hoffen, das sie nach

ihrem Abschluss einen Job findet und wir zwei Gehälter haben.

Ihr habt bei der Renovierung im Innenbereich des Hauses viel

in Eigenleistung gemacht. Sogar die Möbel sind selbstgebaut.

Kann man so viel Geld sparen oder ist das eine Illusion ?

Man kann viel selbst machen, wenn man sich nur traut. Das

Bad haben wir, bis auf die Sanitäreinbauten, allein renoviert.

Mein Schwiegervater und ich haben die Wände und den Boden

gemacht. Nele hat gefliest. Wir hatten nicht den Anspruch, das

alles komplett gefliest sein muss. Wir brauchen auch keine Fußbodenheizung,

wie man uns einreden wollte. Mein Bruder hat

den Boden mit einer geliehenen Schleifmaschine abgeschliffen.

Was die Möbel betrifft, hat Nele immer großartige Ideen. Wenn

man ein Sideboard aus drei Küchenschränken und einer Holzplatte

darauf als Ablage baut, spart man – sogar im Vergleich

zu den Angeboten der Möbelhäuser. Es muss auch nicht alles

sofort fertig sein. Wir lassen uns Zeit. Die alte Elektrik macht

der Elekriker dann neu, wenn wir das Geld haben.

Würdet ihr die Entscheidung, ein Haus in Findorff zu kaufen,

nochmals so treffen oder ist im Stadtteil ein Hauskauf mittlerweile

noch schwieriger bis unmöglich geworden ?

Heute würde es für uns schwer werden, noch einen Kredit zu

bekommen. Leute mit eigentlich guten Gehältern bekommen

keine Darlehen mehr. Die Zinsen sind weiter gefallen, aber die

Preise auch weiter gestiegen. Das Angebot ist mehr als knapp.

Mit dem Hauskauf hatten wir großes Glück, dass es gerade

noch so geklappt hat. Manchmal denke ich aber auch: Konnten

wir uns das Haus tatsächlich leisten ? Haben wir doch zu

teuer gekauft ? Aber, dann sage ich mir: Hallo, wir haben jetzt

ein Haus ! Die Nachbarn sind klasse. Wir haben auch mit allen

»Einweihung« gefeiert. Leider war das Wetter nicht so gut.

Aber dann feiern wir demnächst eben noch einmal – vielleicht

diesmal gleich ein großes Straßenfest.

q DIE JUNGE FAMILIE

Michael Rieck (43) arbeitet beim Theater Bremen als Veranstaltungstechniker.

Er sammelt Fahrräder aller Art – da ist es praktisch,

dass es eine Garage gibt. Nele Dörschner (34) studiert zur

Zeit Architektur. Mads (5) besucht den Kindergarten. Lotte (8)

und Mika (13) gehen zur Schule und wohnen in der Neustadt

bzw. im Viertel. Beide kommen zur Abwechslung immer wieder

gern im Findorffer Backsteinhaus vorbei – und finden es auch

ganz toll, das der Büchereibus hier fast vor der Haustür hält.

Interview: Mathias Rätsch, Foto: Kerstin Rolfes ▲

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 05


KORZUS PIEWACK HORSTKÖTTER PARTNER

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q DIE STADTTEILSPEZIALISTEN

» Findorff steht weit vorne auf der Wunschliste. «

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FINDORFF GLEICH NEBENAN | 06

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H

err Sauer, Frau Wrieden und Sie sind bei

Robert C. Spies ImmobilienberaterInnen

und die Stadtteilspezialisten für Findorff.

Wie bewerten Sie die Entwicklung, die

der »Immobilienstandort Findorff« in den

letzten Jahren gemacht hat ?

Gunnar Sauer: Den Wohnimmobilienmarkt

in Findorff kennzeichnet eine äußerst

dynamische Nachfrage, die auf ein anhaltend knappes Angebot

trifft. Einfamilienhäuser – besonders auch typische Altbremer

Reihenhäuser mit einer Wohnfläche zwischen 120 und 160 qm

– werden nach wie vor stark gesucht. Ebenso registrieren wir

eine konstante Nachfrage im Segment der Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen.

Leoni Wrieden: Urbanes Wohnen ist gefragt. Findorff steht

wegen seiner Nähe zur Innenstadt, der hervorragenden Infrastruktur,

der Naherholungsmöglichkeiten wie Bürgerpark

und Blockland, aber auch aufgrund seiner Reputation als ein

»gewachsener« Stadtteils für viele KaufinteressentInnen weit

vorne auf der Wunschliste.

Wie sehen Sie die zukünftige Angebots- und

Preisentwicklung für Immobilien im Stadtteil ?

Gunnar Sauer: Das limitierte Angebot hat in

den vergangenen Jahren für eine Preissteigerung

von durchschnittlich 25 bis 30 Prozent gesorgt – besonders

in den gefragten Mikrolagen wie dem alten Weidedamm-Viertel

in direkter Nähe des Bürgerparks sind die Kaufpreise gegenwärtig

auf einem Höchstniveau. Junge Familien, die aufgrund

des teilweise hohen Preisniveaus verbunden mit dem geringen

Angebot kein passendes Objekt finden, weichen vereinzelt auch

auf angrenzende Stadtteile wie Walle aus.

Leoni Wrieden: In Findorff gibt es insgesamt wenig Neubauvorhaben

– das könnte durchaus mehr sein, denn die Nachfrage

ist da ! Das hat auch die positive Nachfrageresonanz auf das

Wohnprojekt auf dem ehemaligen Gelände der Union Brauerei

in Walle gezeigt. Allerdings stehen in Findorff kaum freie

Grundstücke zur Verfügung, um Neubauprojekte zu realisieren.

Sie haben den Anspruch, KundInnen in überzeugender Weise

zu beraten und zu begleiten. Nehmen wir eine junge Familie

mit zwei Kindern, die in Findorff ein Haus kaufen möchte.

Was empfehlen Sie dieser Familie ?

Gunnar Sauer: Gerade bei älteren Objekten empfehlen wir vor

der Kaufentscheidung mit einem Experten zu sprechen und das

Haus bei Bedarf noch einmal gemeinsam zu besichtigen. Der

Experte kann sowohl ein erfahrener Handwerker als auch ein

Architekt, Statiker oder Immobilienspezialist sein. Das ist wichtig,

um auch eine langfristige Entscheidung treffen zu können.

Worauf ist bei der Bewertung eines Objektes zu achten ?

Leoni Wrieden: Die Bewertung einer Immobilie ist von aktuellen

Marktgegebenheiten, der genauen Mikrolage und dem

Zustand des Objektes abhängig. Auch energetische Standards

spielen heutzutage eine große Rolle.

Der Erwerb einer Immobilie ist kein Sockenkauf. Welche

Fehler werden von KäuferInnen, die sich in eine »Wunschimmobilie«

verguckt haben, gern gemacht ?

Gunnar Sauer: Auch wenn das Angebot gegenwärtig begrenzt

ist, sollte man sich nicht zu sehr unter Druck setzen lassen.

Wenn Immobiliensuchende bereits im Vorfeld mit einer Bank

über konkrete Möglichkeiten einer Immobilienfinanzierung

gesprochen haben, kann die finale Kaufentscheidung nach dem

Einholen der Expertenmeinung auch zügig erfolgen.

Welche staatlichen Fördermöglichkeiten gibt es und wo kann

man sich darüber informieren ?

Gunnar Sauer: Förderungsmöglichkeiten gibt es über die »KfW«,

die Kreditanstalt für Wiederaufbau und weltweit größte nationale

Förderbank. Dabei werden Kosten für Instandsetzung,

Umbau oder Modernisierung mit niedrigem

Zinssatz gefördert.

NACHGEFRAGT

Frau Wrieden, Ihr kurzes »Fazit« ?

Leoni Wrieden: Grundsätzlich steht für viele Käuferinnen und

Käufer die Wunschlage ganz klar im Fokus – auch in Findorff.

Allerdings ist eine gewisse Flexibilität sowohl in Bezug auf die

Lage als auch die Objektanforderungen wichtig, um zeitnah ein

passendes Wohnobjekt zu finden.

q ÜBER GUNNAR SAUER UND LEONI WRIEDEN

Gunnar Sauer und Leoni Wrieden sind ImmobilienberaterInnen

bei Robert C. Spies und die Stadtteilspezialisten für Findorff.

Mehr unter www.robertcspies.de

Interview: Mathias Rätsch, Fotos: Robert C. Spies ▲

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 07


PROFILE

▼ WOLFF IMMOBILIEN BIETET SERVICE RUND UM VERKAUF UND UMZUG

» Herausforderungen sind immer gut. «

SABINE HUFF

IMMOBILIEN

KÜMMERIN

F

rau Huff, Sie sind mit Wolff Immobilien

seit über zwei Jahrzehnten in Delmenhorst,

Bremen und »umzu« erfolgreich tätig. Was

zeichnet eine gute Immobilienmaklerin aus ?

Der Beruf erfordert ein hohes Maß an fachlichen

Qualifikationen. Ehrlichkeit, Offenheit

und Flexibilität sind Eigenschaften, die man

neben Erfahrung unbedingt haben sollte.

Vertrauen zueinander, aber auch das Wissen über die lokalen

Besonderheiten vor Ort, gehören dazu. Nur wer sich sehr gut

am Immobilienmarkt und in den verschiedenen Stadtteilen

auskennt, kann Objekte überzeugend beurteilen und zugleich

Menschen kompetent beraten – und zeitgemäße Leistungen

anbieten, die sinnvoll sind und deshalb nachgefragt werden.

Die Beschreibung Ihres Berufes klingt für mich erst einmal

etwas abstrakt. Sagen Ähnliches nicht alle MaklerInnen, die

nicht nur hinsichtlich einer guten Beratung sehr unterschiedlich

aufgestellt sein können – um es vorsichtig zu formulieren ?

Ich kenne die Vorbehalte. Damit kann ich seit 22 Jahren gut

leben, trete den Gegenbeweis an und zeige, dass es auch

anders gehen kann.

Wie kann es denn im Gegensatz zu den oft verbreiteten, negativen

Klischees über die Berufsgruppe »Makler« auch anders

gehen ? Was meinen Sie konkret mit zeitgemäßen Leistungen ?

Ich möchte Ihnen ganz anschaulich ein gutes Beispiel geben.

Eine Seniorin bat mich telefonisch um Hilfe; ich sei ihr

empfohlen worden. Die Weiterempfehlung hat mich natürlich

gefreut. Wir haben für die Erstbesprechung einen persönlichen

Termin vor Ort vereinbart – ohne dass ich wusste, wie sich

diese Anfrage entwickeln würde. Nach der Begrüßung war der

zweite Satz der Seniorin: »Dieses Haus kauft doch Keiner.« Sie

bewohnte seit 45 Jahren ein kleines Reihenhaus auf zwei Etagen

– mit einem kleinen Garten und Vollkeller. Bedingt durch eine

chronische Erkrankung stand Sie jetzt vor der schwersten Entscheidung

ihres Lebens: das Haus zu verkaufen.

Es ist ja nicht selten, das ältere Menschen irgendwann in ihrem

vertrauten Haus, welches sie ihr ganzes, bisheriges Leben

genutzt haben, nicht mehr zurecht kommen.

Genau so war es bei dieser älteren Dame. Sie saß bei unserer

Besprechung traurig auf dem Sofa und erklärte mir, dass sie

schon seit längerer Zeit nicht mehr in der Lage sei, sich wie früher

sorgfältig um Haus und Garten zu kümmern – nun ginge es

wirklich nicht mehr – und dass ihr Haus verkauft werden muss

und sie nicht weiss, wo sie anfangen soll und dass ihr das alles

zuviel wird. Sie war völlig überfordert mit der Situation.

Gab es denn keine Angehörigen, die ihr hätten helfen können ?

Der Schritt der Älteren in eine neue Lebensphase mit allem,

was damit verbunden ist, kostet die Jüngeren, die oft selbst

beruflich sehr eingespannt sind, Zeit, die heute niemand mehr

hat. Mit der getroffenen Entscheidung, dass ihr Haus jetzt

verkauft werden sollte, war die Kundin mir gegenüber eindeutig.

Nur das »wie« konnte sie nicht allein bewältigen. Daraus

entstand die Idee, dass ich mich umfassend kümmern sollte;

mit dem Versprechen, mich wirklich um ALLES zu kümmern,

um den Verkauf und Neubeginn vorzubereiten. Ich habe ihr

auch versprochen ein schönes, neues Zuhause zu suchen.

Warum war die Seniorin der Meinung, das ihr Haus niemand

mehr kauft ? Meinte Sie den optischen Zustand ?

Wie es nach langen »bewohnten« Jahren so ist: Um das Haus

mit Erfolg anbieten zu können, habe ich es reinigen und den

Garten aufarbeiten lassen. Danach wurden von mir kostenlos

Fotos gemacht und ein aussagekräftiges Exposé erstellt.

Hat das kleine Reihenhaus schnell neue Besitzer gefunden ?

Ja, wir waren erfolgreich, wenn auch mit einem etwas nach

hinten gelegten Liefertermin, um Zeit für die Suche nach einem

neuen Zuhause für die alte Dame zu haben. Wir haben gemeinsam

einige betreute Wohneinheiten besichtigt. Sie konnte sich

schnell für »ihre« neue Wohnung begeistern. Der Umzug wurde

von uns geregelt – und ganz wunderbar war: Das vertraute Mobiliar

konnte größtenteils mitgenommen werden. Und das Beste

kam zum Schluss ! Wurde ich am Anfang noch mit den Worten

begrüßt: »Dieses Haus kauft doch Keiner.«, hat die Kundin

mich zum Abschied umarmt und gesagt: »Frau Huff, wie haben

Sie das nur gemacht, dass wir das Haus so gut verkaufen

konnten.« Das ist meine Aufgabe: Makeln heißt ja vermitteln.

Beratung und Betreuung waren eine echte Herausforderung ?

Herausforderungen sind immer gut, aber ohne meine Partner in

Handwerk und Dienstleistung hätte sogar ich den Verkauf nicht

realisiert. Das kann ein älterer Mensch, der ganz auf sich gestellt

ist, nie schaffen. Die alte Dame hat rechtzeitig entschieden

und alles richtig gemacht. Heute wohnt sie in einer hervorragend

betreuten Einrichtung – und fühlt sich dort sehr wohl.

▼ ÜBER SABINE HUFF

Als qualifizierte und geprüfte Immobilienmaklerin ist Sabine

Huff Mitglied im Immobilienverband Deutschland (IVD), hat

auf dem Portal www.maklervergleich.de beste Bewertungen

und das Internetportal »ImmobilienScout24« zeichnete Wolff

Immobilien nach 2015 auch 2016 als »Premium-Partner« aus –

und bewertete die erfahrene Maklerin damit als eine der besten

deutschen Immobilienprofis. www.wolff-immobilien-del.de

Interview: Mathias Rätsch, Foto: Andreas Weimann ▲

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 08 | PROMOTION PROMOTION | FINDORFF GLEICH NEBENAN | 09


Foto: Real Estate © www.shutterstock.com, Alev Bagater, Portrait: © Andreas Weimann © Design www.raetsch.de

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▼ IMMOBILIEN IN FINDORFF: LEERSTAND IST STILLSTAND

» Eigentum verpflichtet längst zu nichts mehr ! «

M

oin! Ich hätte eine wichtige Frage an

alle: »Wieso stehen eigentlich noch

Häuser und Gewerbeflächen leer,

verfallen und werden nicht gepflegt ?«

Auch in Findorff kann man Leerstand

beobachten: Allein in der jüngst zum

Klimaboulevard aufgewerteten Münchener

Straße stehen fünf Geschäfte

leer – und längst noch nicht jede Wohnung ist vermietet.

»Eigentum verpflichtet« ist im Artikel 14 im Grundgesetz festgeschrieben.

Gemeint sind mit dieser Aussage auch EigentümerInnen

von Immobilien, die in der Verantwortung stehen, ihren

Besitz im Interesse der Solidargemeinschaft nicht verkommen

zu lassen, sondern leerstehende Häuser und Wohnungen zur

Verfügung zustellen – wo doch die Wohnungsnot immer größer

wird und viele Menschen sich mit hohem Risiko verschulden,

um noch irgendwie ein Dach über dem Kopf zu finden.

Der soziale Gedanke der gesellschaftlichen Verantwortung ist

in heutiger Zeit leider verloren gegangen: Eigentum verpflichtet

längst zu nichts mehr. Der Artikel 14 findet in der Realität keine

Anwendung. Aber Papier und Politik

sind bisher sehr geduldig, anstatt das

wenigstens öffentlich Druck gemacht

wird. Ungläubig lese ich in einem Jubelartikel

über unseren Stadtteil folgende Aussage: »Findorff ist

... eher ein Ort, wo man als Familie gut lebt. Und das hat sich

mittlerweile so herumgesprochen, dass die Immobilienpreise

in den vergangenen Jahren enorm angezogen sind.« Meine

Nachfrage dazu: Warum ist es für eine Findorffer Lokalpolitikerin

ein politischer Erfolg, wenn es aufgrund der Tatsache, das

man als Familie in Findorff gut lebt, die Immobilienpreise auch

in unserem Stadtteil in den vergangenen Jahren enorm angezogen

sind ? Wie man gesellschaftlich relevante Entwicklungen zu

Lasten der Menschen so fehlinterpretieren kann, ist für mich

leider nicht verständlich.

ZWISCHENRUF

Tatsache ist: Es gibt EigentümerInnen, die – aus welchen für

mich nicht nachvollziehbaren Gründen auch immer – ihre Immobilien

über Monate oder sogar Jahre leer stehen lassen und

Wertverlust und Verfall in Kauf nehmen – statt zu fairen Preisen

zu vermieten. Bezahlbarer Wohnraum und Gewerbeflächen sind

rar wie nie zuvor. Gleichzeitig sind die Mieten unermesslich in

die Höhe geschossen, dass besonders ExistenzgründerInnen,

KleinunternehmerInnen oder KünstlerInnen die Mieten mit

ihrer Arbeit nicht mehr bezahlen können. Auch ich habe meine

Galerie in Findorff am bisherigen Standort schließen müssen –

und suche jetzt eine bezahlbare Alternative: Bitte melden!

Um keine Irritationen aufkommen zu lassen: Natürlich bleibt

es EigentümerInnen überlassen, wie sie mit ihrem Hab und Gut

umgehen und es ist rechtens, so zu vermieten, wie es die Nachfrage

hergibt. Die Zeit der Hausbesetzungen ist längst vorbei,

aber man sollte sich auch überlegen, dass die Welt nicht nur aus

Geld, sondern auch aus Kunst, Kultur und Träumen besteht.

Warum also nicht Leerstände zum Nutzen aller Beteiligten mit

neuem Leben füllen ? EigentümerInnen generieren Einnahmen,

die Immobilie wird gepflegt und bekommt eine neue positive

Ausstrahlung. Ungenutzte Flächen hingegen können unnötige

Kosten verursachen, ziehen Vandalismus an und haben zudem

eine negative Ausstrahlungskraft – die irgendwann auch auf das

Image des gesamten Stadtteils abfärben kann. Das Zusammenspiel

von EigentümerInnen und Kreativen vor Ort wäre ein Gewinn

für alle Akteure und den gesamten Stadtteil. Mein Appell

an alle, die dringend benötigte Flächen leer stehen lassen:

l Vermieten Sie Wohn- und Nutzflächen zu fairen Preisen.

l Bieten Sie jungen Menschen und Familien eine Chance, ihre

Träume vom Leben zu verwirklichen.

l Geben Sie KünstlerInnen, jungen ExistenzgründerInnen und

KleinstunternehmerInnen mehr Chancen: Sie bereichern mit

Ideen und machen Straßenzüge bunt und liebenswerter.

l Hauchen wir Ihren Leerständen

gemeinsam neues Leben ein.

»Geld allein macht nicht glücklich, aber es

ist besser, in einem Taxi zu weinen als in

der Straßenbahn.« postulierte Marcel Reich-Ranicki. Ich würde

noch ergänzen: »Geld allein macht nicht glücklich. Es gehört

zum eigenen Glück auch gesellschaftliche Verantwortung dazu.«

▼ ÜBER PETRA NIEMANN

Petra Niemann ist Inhaberin der Galerie »Kunst-Flash«; bis vor

kurzem in der in der Münchener Straße. Sie malte bereits als

Kind und ist bis heute von Farben und der Malerei begeistert.

Nach einer Ausbildung als Tischlerin fing sie wieder an, ihre

künstlerische Kreativität neu zu entdecken. www.kunst-flash.de

Text: Petra Niemann, Foto: privat ▲

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 10

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 11


PROFILE

▼ PERDITA KRÄMER VERANSTALTET DIE 20. »PRIME TIME - CRIME TIME«

» Die FindorfferInnen sind Theatergänger ! «

PERDITA KRÄMER

THEATER

MACHERIN

P

erdita Krämer, Sie leiten das »bremer

kriminal theater«, das vor einem Jahr aus

dem Viertel nach Walle gezogen ist. Sind Sie

gut im Bremer Westen angekommen ?

Ja, es sieht jetzt fast alles so aus, wie es sein

sollte. Alle Umzugskisten sind ausgepackt,

unser chaotisches Büro hat den Improvisationsstaus

hinter sich gelassen und wir haben

am neuen Standort die erste Spielzeit erfolgreich abgeschlossen.

Der Proberaum wird bald fertig sein und der Spielplan für die

zweite Jahreshäfte steht: Es werden in Bremens spannendstem

Theater wieder sehenswerte Premieren, Wiederaufnahmen und

Gastspiele zu sehen sein.

Welchen Bezug hat das »bremer krimnial theater« zu Findorff ?

Wir sind vom Zentrum Findorffs keinen Kilometer Luftlinie

entfernt. Im letzten Jahr habe ich auf dem Fest in der Münchener

Straße Programme verteilt. Von zehn FindorfferInnen

kannten acht das »bremer kriminal theater« oder waren bereits

in einer Vorstellung. Die FindorfferInnen sind Theatergänger !

Sie sind seit 2016 auch die Veranstalterin und Organisatorin

der »Prime Time - Crime Time«, die dieses Jahr zwanzigjähriges

Jubiläum feiert. Sind Sie durch die Arbeit im »bremer

krimnial theater« nicht schon genug ausgelastet ?

Das stimmt eigentlich, aber ich lasse mich gern immer noch

mehr herausfordern ! Als die »Prime Time - Crime Time« von

Alexa Stein an mich herangetragen wurde, habe ich kurz überlegt

und zugesagt. Meine Motivation ist klar: Dieses großartige

Event muss Bremen unbedingt erhalten bleiben. Es kann doch

nicht sein, dass fast in jeder noch so kleinen Stadt ein Krimifestival

stattfindet, aber in einer Großstadt, in der es sogar ein

Kriminaltheater gibt, nicht. Im »bremer kriminal theater« hat

das Festival jetzt eine Heimat gefunden – als Ausgangspunkt für

viele Veranstaltungen an weiteren Orten.

Wann und wo geht es mit der »Prime Time - Crime Time« los ?

Wir starten am 13. September gleich mit einem Höhepunkt: Die

Verleihung des »Radio Bremen Krimipreises« an die Autorin

Simone Buchholz im Rahmen der »Großen Radio Bremen Krimi-Nacht«,

die erstmals im Rangfoyer im Theater Bremen am

Goetheplatz stattfindet. Anschließend decken wir wieder bis

zum 1. Oktober die ganze Welt des Krimis mit allen denkbaren

Facetten und Darstellungsformen ab – mit ernsten oder heiteren

Lesungen, Musical, irischem Theaterabend und vielen weiteren

völlig unterschiedlichen Veranstaltungen für Groß und Klein.

Letztes Jahr gab es ein »Findorff Special« mit drei Veranstaltungen.

Wir hatten die Krimipreisträgerin Liza Marklund im

Stadtteil zu Gast. Wer macht dieses Jahr in Findorff mit ?

Diesmal macht nur das »Findorffer Bücherfenster« mit. Am

30. September gibt eine feine Salon-Lesung mit der Gewinnerin

des »Radio Bremen Krimipreises«. Simone Buchholz lebt in

Hamburg auf St. Pauli und verbindet auch in ihrem neuesten

Roman »Beton Rouge« raue Charaktere mit Herz und brutale

Kiez-Realität gekonnt mit umwerfend poetischen Passagen.

Diesmal gibt es Lesungen in interessanten Locations wie in

der Kriminalbibliothek, einem besonderen Café oder es geht

tief hinab in ein Gewölbe. Ist das ein neues Konzept ?

Der Ansatz, passende Orte für passende Krimis zu finden, ist

nicht neu, sondern knüpft an das Vorjahr an. Ich möchte diese

atmosphärischen Verknüpfungen ausbauen und auch die Anzahl

der teilnehmenden Buchhandlungen in Bremen und umzu

erhöhen. Wer bisher noch nicht dabei ist, bleibt herzlich eingeladen,

die eigene Veranstaltung unter dem Dach der etablierten

Marke »Prime Time - Crime Time« zu bewerben.

In München und Hannover sind Krimifestivals große Events

mit überregionaler Strahlkraft. In Bremen allerdings fehlt es

trotz großem Engagement der drei bisherigen OrganisatorInnen

an Unterstützung. Der Etat, der Ihnen zur Verfügung

steht, ist seit Jahren ein Nicht-Etat. Wie kann für die Zukunft

eine halbwegs feste finanzielle Basis geschaffen werden ?

Diesmal gibt es erfreulicherweise wieder finanzielle Unterstützung

seitens des Senators für Kultur und erneut etwas Geld

durch die Autorengruppe »Syndikat« und das »Bremer Literaturkontor«.

Allerdings muss der Etat verdreifacht werden, um das

Krimifestival weiterzuentwickeln und langfristig zu sichern.

Wie können Unternehmen, Geschäftsleute oder auch Privatpersonen

das Krimifestival unterstützen ?

Sie können Sponsor der »Prime Time - Crime Time« werden und

als Partner am positiven Image eines der beliebtesten Literaturgenres

partizipieren. Mehr dazu auf unserer Internetpräsenz.

Aber auch als Privatperson können Sie uns handfest helfen –

zum Beispiel am Einlass oder Tresen. Es ist also nicht nur mehr

Geld gefordert. Auch helfende Hände sind gefragt.

▼ ÜBER PERDITA KRÄMER

Perdita Krämer ist Künstlerische Leiterin im »bremer kriminal

theater«. Die studierte Islamwissenschaftlerin organisiert seit

2016 auch die »Prime Time - Crime Time«. Ihr Ziel ist es, das

großartige Krimifestival für Bremen und umzu zu erhalten. Mehr

zu den Veranstaltungen unter www.primetime-crimetime.de

Den aktuelle Spielplan des »bremer kriminal theaters« sowie

alle weitere Infos unter www.bremer-kriminal-theater.de

Interview: Mathias Rätsch, Foto: Ercan Yildirim ▲

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 12 FINDORFF GLEICH NEBENAN | 13


PROFILE

▼ (SP)ORTSTERMIN BEI DER »ULC FITNESS COMPANY CITY«

» Ein Feeling fast wie in New York. «

DIE FITNESS-

EXPERTEN

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 14 | PROMOTION

TANJA BÜRGENER

CARMEN KORTH

W

ir gratulieren: Die »ULC Fitness

Company City« in Findorff wurde

kürzlich von der Fachzeitschrift

»body LIFE« deutschlandweit zum

»Studio des Monats« gewählt. Wofür

wurden Sie ausgezeichnet ?

Carmen Korth: Wir wurden von

ausgesuchten EntscheiderInnen der

Fitnessbranche für unsere hervorragende Kundenfreundlichkeit

und Servicequalität ausgezeichnet. Das hat uns sehr bestätigt.

In Bremen ist die »ULC Fitness Company City« als mitgliederstärkste

Premiumanlage längst die No. 1. Als typischer »Büromensch«,

der zuviel vor dem Rechner sitzt und sich zu wenig

bewegt, bin ich positiv überrascht von dem freundlich-hellen

und modernen Ambiente. Wie kann ich in dieser tollen

Atmosphäre meinen trägen Körper wieder in Form bringen ?

Tanja Bürgener: Wir empfehlen Berufstätigen, die viel am

Arbeitsplatz sitzen, mehr Bewegung sowie ein gezieltes Training

zur Stärkung der Rumpfmuskulatur.

Warum sollte ich für meine Fitness auf Gerätetraining setzen,

statt einfach regelmäßig im Bürgerpark zu joggen ?

Tanja Bürgener: Jogging im Bürgerpark ist gut, aber einseitig:

Es ist primär »Beinarbeit«. Die Rumpfmuskulatur kommt zu

kurz; also der Bereich, in dem man auch abnehmen möchte.

Das klappt umso besser, je mehr die Muskulatur des gesamten

Körpers aktiviert wird: Ein Ganzkörpertraining wäre wichtig.

Muss ich als leicht übergewichtiger Mitfünfziger vor den ausgesprochen

schicken Räumlichkeiten mit lauter körperbewußten

jungen Menschen nicht »Schwellenangst« haben – oder ist

diese Charakterisierung der Club-Mitglieder ein Klischee ?

Carmen Korth: Es ist nicht so, das nur junge Menschen Wert

auf »stylisch« legen. Auch die Mitvierziger und Mitfünfziger

sind gut vertreten – und es ist immer wieder bemerkenswert,

wie bunt gemischt unser Publikum ist und wie familiär es bei

uns in Findorff zugeht. Ob alt oder jung: Wer liebt es nicht, sich

in »stylischer« Umgebung körperlich und geistig fit zu halten.

Tanja Bürgener: Es kommen Gäste im Alter von 16 bis 90 Jahren

zu uns, die alle etwas für ihre Fitness und Gesundheit tun

möchten – und besonders die Älteren freuen sich, wenn das Studio

nicht aussieht, wie die typische »Muckibude«. Alle schätzen

die Kompetenz unserer TrainerInnen, unser Betreuungssytem

und unsere verschiedenen Seminarangebot.

.OK, ich bin dabei. Es erwartet mich ein Programm mit über

60 Kursangeboten. Yoga und Pilates sind mir ein Begriff, aber

Bodycombat, EMS, TRX oder Zumba sagen mir nichts. Wie

kann ich herausfinden, welche Angebote für mich richtig sind ?

Carmen Korth: Die Frage ist »Was macht Ihnen Spaß ?« Der soll

ja auch dabei sein. Wenn Sie zum Beispiel nicht gern Fahrrad

fahren, ist Spinning mit Sicherheit nichts für Sie. Vielleicht lieben

Sie es, sich nach lateinamerikanischen Rhythmen zu bewegen.

Dann wäre Zumba richtig, um sich tänzerisch zu betätigen

und dadurch das Herz-Kreislaufsystem in Schwung zu bringen.

Was passiert am ersten Tag, bevor ich endlich loslegen kann ?

Tanja Bürgener: Grundsätzlich starten wir bei Neumitgliedern

mit einem Fitness- und Gesundheits-Check, um den Stand

von Beweglichkeit, Kondition und Kraft zu erfassen. Auch die

Körperanalyse gehört dazu. Die Ergebnisse gibt es als schriftliche

Auswertung. Am 2. Termin entwickeln wir ein individuelles

Trainingsprogramm, das auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.

Wie sieht die Betreuung während des Trainings aus ?

Carmen Korth: Unsere Coaches sind immer auf der »Fläche«

und jederzeit ansprechbar. Sie haben ein offenes Ohr und zwei

offene Augen, um bei Bedarf korregierend zu unterstützen.

Ist es den Mitgliedern eigentlich auch wichtig, Gemeinschaft

zu erleben und soziale Kontakte zu knüpfen ?

Carmen Korth: Ja, sehr. Es kommt oft vor, dass man sich gemeinsam

zum Training verabredet. Der Gemeinschaftssinn ist

besonders stark bei den Generationen Ü20 und Ü60 ausgeprägt.

Was beinhaltet das spezielle Angebot »Firmenfitness« ?

Tanja Bürgener: Wir haben spezielle Angebote für große Unternehmen

ebenso wie für kleinere Firmen mit fünf MitarbeiterInnen,

für die eine günstige »Mini-Firmen-Fitness« über den Chef

abgeschlossen werden kann. Bei Interesse einfach nachfragen.

Die neue Penthouse-Ebene ist fertig. Verraten Sie uns mehr ?

Carmen Korth: Unser neuer Bereich auf der 4. Etage bietet

einen wunderschönen Blick über die Dächer der Stadt. Das Penthouse

ist einzigartig in Bremen. Ausgestattet mit einer Bühne,

eröffnet es uns neue Möglichkeiten wie Kurse mit Live-Musik.

Das Yoga-Loft bietet »Magic« pur. Pilates, Faszien-Training und

«Sunrise Yoga« finden hier statt – wenn möglich, unter freiem

Himmel. Auf der neuen Penthouse-Ebene fühlt man sich nicht

wie in Findorff, sondern hat ein Feeling fast wie in New York.

▼ ÜBER TANJA BÜRGENER & CARMEN KORTH

Fitnessangebote gibt es in der Admiralstraße 54 seit 2004,

aber erst seit 2011 unter der Flagge der »United Leisure Clubs«

(ULC). Tanja Bürgener, Bereichsleitung Kundenberatung und

Carmen Korth, Club-Managerin, sorgen mit einem 50köpfigen

Team dafür, das der Weg zur körperlichen Fitness in Findorff

richtig Spaß macht. www.ulc-fitness.de/fitness-company-city

Interview: Mathias Rätsch, Foto: Bildplantage 13 ▲

PROMOTION | FINDORFF GLEICH NEBENAN | 15


PROFILE

» Der Körper lügt nicht. «

q NEUE NATURHEILPRAXIS IM FINDORFF

ANDREA HELLA SCHWANENBERG

HEILPRAKTIKERIN

A

ndrea Hella Schwanenberg, Sie sind im Sommer

nach 17 Jahren in der Neustadt mit Ihrer

Naturheilpraxis in unseren Stadtteil Findorff

in die Geibelstraße 4 gezogen. Was hat Sie

dazu bewogen ?

Es ist das Elternhaus meiner Mutter. Meine

Großeltern sind hier 1954 eingezogen. Ich

habe selbst dort dreizehn Jahre gelebt und bin

jetzt als Heilpraktikerin mit meiner Praxis zurückgekehrt.

Sie waren 13 Jahre als staatlich examinierte Krankenschwester

tätig; auch in leitender Position. Wie kam es dazu, daß Sie dann

Heilpraktikerin geworden sind ?

Die Entscheidung, Heilpraktikerin zu werden, ging von jetzt

auf gleich: Es war eine Art innere Eingebung. Die Schulmedizin

ist übrigens ein Bestandteil der heilpraktischen Ausbildung. Insofern

waren die Erfahrungen als Krankenschwester eine gute

Basis. Ich habe damals auf einer internistischen, lungenchirurgischen

und psychosomatischen Station gearbeitet. Die innere

Medizin und auch die Psychosomatik sind Felder, die mich auch

heute begleiten.

Worin besteht aus Ihrer Sicht der größte Unterschied zwischen

der Naturheilkunde und der klassischen Schulmedizin ?

Es liegt mir fern zwischen beiden zu polarisieren. Für mich persönlich

ist wichtig, dass ich ursächlich arbeite und den Menschen

als Ganzes sehe. Störungen können auf körperlicher, seelischer,

geistiger oder energetischer Ebene bestehen und sind häufig miteinander

gekoppelt. Für mich und meine Arbeit ist entscheidend,

dass sie aufgedeckt und aufgelöst werden.

Warum ist für Sie der Blick auf den ganzen Menschen wichtig ?

Ich gebe ein Beispiel: Knieschmerzen können durch einen

erhöhten Zuckerkonsum ausgelöst werden, wenn die Bauchspeicheldrüse

überfordert ist. Der dadurch entstehende Überschuss

an Energie wird auf den Bauchspeicheldrüsenmeridian verlagert,

der u. a. als Energieleitbahn das Knie versorgt. Es kommt zu

Knieschmerzen. Die Ursache muss also nicht immer dort sein,

wo es wehtut.

Die ganzheitliche Betrachtungsweise ist also immer sinnvoll ?

Der Körper lügt nicht. Er sendet uns bestimmte Signale, aber

man muss diese »Botschaften« erkennen und einordnen können,

um gezielt Abhilfe zu schaffen. Lassen Sie es mich mit einem

Zitat von Oscar Wilde veranschaulichen: »Es kommt darauf an,

den Körper durch die Seele und die Seele durch den Körper zu

heilen.« Körper und Seele zusammen zu betrachten ist für meine

Arbeit unerlässlich, weil beide sich bedingen.

Wie verläuft ein erster Sitzungstermin bei Ihnen ?

Ich schaue den Patientinnen und Patienten »tief in die Augen«.

Dafür benutze ich ein Irismikroskop mit einer zehn- bis vierzigfachen

Vergrößerung. Das Auge ist ein Spiegelbild des körperlichen

und seelischen Zustandes. Über Struktur und Farbveränderungen

in der Regenbogenhaut, der sogenannten Iris, lassen

sich beispielsweise Entzündungen, Abbauvorgänge, Schwächen,

die allgemeine Konstitution, aber auch mentale und körperliche

Stärken ersehen. Zudem schaue ich den PatientInnen in das

Antlitz; auch als Gesichtsanalyse bezeichnet, durch die ich weitere

Erkenntnisse gewinne. Wichtig ist mir der Dialog. Über das

Gespräch erschließt sich mir die Krankheitsvorgeschichte. Diese

Anamnese gehört für mich unbedingt dazu.

Wovon hängt die Dauer einer Behandlung ab ?

Die Dauer ist abhängig von der Verfassung der PatientInnen.

Je nach Befinden und Notwendigkeit erörtern wir gemeinsam

auf der Basis des zuvor erhobenen Befundes, welche weitere

Vorgehensweise sinnvoll wäre. Das kann zum Beispiel ein Testverfahren

wie die Bioresonanz sein, mit der man unter anderem

gezielt Belastungsfaktoren wie Krankheitserreger, Schadstoffund

Schwermetallbelastungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten

und Vitalstoffmängel systematisch und datengestützt

ermitteln kann. Desweiteren ist es möglich, mit der Psychokinesiologie

unbewusste seelische Konflikte und deren Ursache

gezielt aufzuspüren und aufzulösen.

In welchen Fällen ist ein Arztbesuch angezeigt ?

Gibt es Hinweise auf abzuklärende Prozesse, schicke ich

die PatientInnen umgehend zur weiteren schulmedizinischen

Diagnostik zum Arzt.

Sie arbeiten auch traumatherapeutisch. Was passiert da ?

Ein Trauma erlitten zu haben, kann bei einem Menschen unterschiedliche

Spuren auf emotionaler, körperlicher, vegetativer

und anderer Ebene hinterlassen. Vegetativ äußern sich solche

Spuren zum Beispiel in Form von Herzrasen oder Schweißausbrüchen,

die unwillkürlich in bestimmten Situationen angetriggert

werden können. Die Traumatherapie (AiT) ist in der

Lage, diese damit verbundene Energie über gezielte Techniken

abzulösen, so dass eine Rückverbindung in das Vertrauen

zu sich selbst wieder möglich wird.

q ÜBER ANDREA HELLA SCHWANENBERG

Andrea Hella Schwanenberg ist Heilpraktikerin mit Herz und

Seele. Mit ihrer psychoenergetischen Praxis bietet sie jetzt im

Findorff u. a. Gesichts- und Augendiagnose, Umweltmedizin,

Traumatherapie, Augenakupunktur, Bioresonanz, Psychokinesiologie,

Klopfakupressur und homöopatische Behandlungen an.

Mehr Infos unter www.naturheilpraxis-schwanenberg.de

Interview: Mathias Rätsch, Foto: Kerstin Rolfes p

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 16 | PROMOTION

PROMOTION | FINDORFF GLEICH NEBENAN | 17


q DER SPIELPLATZ AN DER CORVEYSTRASSE

Märchenhaft

E

s war einmal ein verwunschener Spielplatz,

der hatte wunderschöne, große, alte Bäume,

in denen die Vögel zwitscherten, die Blätter

raschelten und der Specht klopfte. Etwas

entfernt konnte man irgendwo das Rattern der

Züge und Rauschen der Autos hören, aber das

störte nicht weiter. Auf dem Platz selbst gab

es viele, viele Kinder, die – na, was wohl ? –

natürlich spielten ! Die Wasserpumpe quietschte, ein Ball traf

die neue Torwand und auf dem Klettergerät ließ man sich faul

hängen oder bestieg mutig unsichtbare Berge in luftigen Höhen.

Kurzum: Auf diesem Spielplatz tobte tatsächlich noch das echte,

wilde Leben, aber es gab auch stille Ecken zum Verstecken.

Jeden Tag galt es, neue Abenteuer zu bestehen. Kein Wunder,

denn was kaum jemand nach ungezählten Sonnenaufgängen

noch wusste: Der verwunschene Spielplatz hatte ein Geheimnis.

Er war einst in den goldenen 70er Jahren des letzten Jahrhunderts

als einer der ersten »Abenteuerspielplätze« anglegt worden;

zu einer längst vergangenen Zeit, als die üblichen Plätze

zum Spielen für Kinder oft noch ein bisschen »uncool« waren.

Dieser Spielplatz aber war von Anfang an ein ganz besonderer

Ort, der vom ersten Tag an von emsig-eifrigen Menschen in

sogenannten »Spielplatzinitiativen« betreut wurde – und für sie

waren auch die damals noch sehr langweiligen Spielgeräte absolut

tabu. Stattdessen wurde viel lieber begeistert selbst gebaut,

Feuer gemacht, im Gebüsch gespielt und auf Bäume geklettert.

Damals, als die Erwachsenen von heute selbst noch Kinder waren,

– und ja, das waren sie tatsächlich einmal – der Fernseher

tagsüber schweigend nur ein Testbild zeigte und niemand sich

etwas wie Internet und Smartphones überhaupt vorstellen konnte,

wurden im kleinen Spielhaus am Vormittag des 24. Dezembers

zu Weihnachten spannende Filme gezeigt, damit die Eltern

für ihre Kinder zu Hause in Ruhe den Heiligabend vorbereiten

konnten. Solche witzigen Aktivitäten gibt es heute nicht mehr,

aber die Spielplatzinitiative mit verschiedenen Spielangeboten

und Kaffee und Tee ist immer noch da – auch nach dem Abriss

des nach vielen Jahren sehr alt gewordenen Spielhauses, das

eigentlich flugs ersetzt werden sollte. Doch eines Tages geschah

etwas Seltsames, was sich heute niemand mehr so richtig erklären

kann. Einige Leute in den großen Behörden verfolgten eine

schier unglaubliche Absicht: Weil es wie aus dem Nichts wieder

mehr Kinder in der Stadt gab, wollten sie nun unbedingt statt

eines kleinen Spielhauses eine Riesenkita bauen. Und wo wollte

man die bauen ? Ausgerechnet auf dem verwunschenen Spielplatz,

dessen eine Hälfte von dem riesigen Bau für immer und

ewig verschluckt worden wäre. Ja, so hätte

es kommen können. Aber als die Pläne für

die schon riesige Riesenkita immer noch

riesiger und riesiger und riesiger wurden,

machte das viele BewohnerInnen im Stadtteil sehr wütend

– und die Kinder vom Spielplatz sowieso. Sie riefen »Etwas

besseres als diesen Unsinn findest du überall !« und sie fragten

»Was soll das ? Es gibt bei uns doch schon viel zu wenig Platz

zum Spielen !«

Schnell wie der Wind sammelte man auf dem Dorffmarkt ganz

viele Unterschriften gegen den Bau, Kinderreporter drehten

ein Protest-Video und die Erwachsenen trafen sich an einem

runden Tisch, um zu diskutieren. Vielleicht weil es Vollmond

war, vielleicht aber auch, weil man der Spielplatznot im Stadtteil

mit den dichten Häusern und Straßen voller Autos doch noch

LIEBLINGSORTE

gewahr wurde, wollte man den verwunschenen Spielplatz von

einem Tag auf den anderen doch nicht mehr bebauen. Was auch

immer der Grund gewesen sein mag: Keiner hat es je erfahren

– und schlussendlich ist es ja auch egal. Der verwunschene Spielplatz

mit den großen, alten Bäumen war noch einmal gerettet

worden. Nur diese Rettung zählte am

Ende – und wie ja jedes Kind weiß: Ein

verwunschener Spielplatz ist nicht nur

für die Kinder, sondern als grüne Oase

auch für alle anderen BewohnerInnen im Stadtteil da. Wie zum

Beispiel für jene ältere Frau, die man an tropisch heißen Sommerabenden

manchmal auf dem Spielplatz treffen kann, weil es

in ihrer Wohnung viel zu heiß ist. Stattdessen sitzt sie lieber mit

einem guten Buch und einer kühlen Wasserflasche auf der

schattigen Bank, um die Stimmung der wunderschönen Dämmerung

mit Vogelgezwitscher und Blätterrascheln zu genießen.

Und wenn sie noch nicht ausgelesen hat und heute wieder einmal

ein lauer Abend sein sollte, sitzt sie wohl auch diesmal da.

Du kannst ja einfach hingehen und nachsehen.

Text: Kai Grimmich, Foto: Ercan Yildirim, www.ey-fotografie.de ▲

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 18 FINDORFF GLEICH NEBENAN | 19


MODERN EUROPEAN CUISINE

In diesem neuen, gemütlichen Restaurant mit regelmäßig

wechselnder Karte, freundlichem Service

und guten Weinen sind Sie rundum gut aufgehoben.

Von vegan bis zum Steak - hier wird Wert auf Frische

und Qualität gelegt.

MÜNCHENER STRASSE 46 • 28215 BREMEN (0421) 37 81 37 45

www.diversorestaurant.de

q WER, WIE, WAS, WIESO, WESHALB, WARUM

DORFFKLATSCH

+++ Der SPIELPLATZ an der Corveystraße in Findorff

hat eine lange Geschichte. Als wissenswerte Ergänzung zu dem

Märchen in unserer Rubrik »Lieblingsorte« ist im Internet die

wechselhafte Entwicklung in den letzten Monaten ausführlich

unter »Bau & Stadtentwicklung / Spielplatz Corveystraße« dokumentiert.

Wer also weitere Hintergrundinformationen abrufen

möchte geht online in das Archiv auf www.findorffaktuell.de

+++ Die Bürger Energie Bremen eG, kurz BEGENO, hat

sich Anfang 2014 in Findorff gegründet, um genossenschaftlich

regenerative Energieprojekte im Großraum Bremen zu realisieren.

Gemeinsames Ziel ist eine umwelt-und klimaschonende

Energiegewinnung und Energienutzung. Jetzt realisiert man

die erste Bürgerwindanlage in der Region Bremen – und jeder

kann bei der Energiegenossenschaft mitmachen: Am Dienstag,

den 19. September ab 17:00 Uhr sind Mitglieder der BEGeno

persönlich vor Ort, um auf in der »Lilie« in der Hemmstraße 159

über Beteiligungsmöglichkeiten umfassend zu informieren. Laut

BEGeno sollen die Bürgerwindanlage und weitere Solarprojekte

als auf 20 Jahre angelegte Energieprojekte solide Renditen

erwirtschaften. www.begeno.de

+++ Die Findorffer Straßenbahn ist zurück ! Die LINIE 7,

die bis 1965 zwischen Findorff und Rablingshausen verkehrte,

strahlt jedenfalls wieder in voller Pracht als Wandbild in

Woltmershausen. Der Bremer Künstler Jürgen Schmiedekampf

hat das Bild der historischen Straßenbahn an der Ecke Woltmershauser

Straße und Westerdeich komplett renoviert. Dagegen

scheiterten bisher alle Bemühungen, die Straßenbahnlinie

nach Findorff auch in der Realität wieder zu aktivieren. Die

letzte Straßenbahn nach Findorff, die Linie 6, hat übrigens vor

50 Jahren im Juni 1967 ihren Dienst eingestellt.

einfach

schöne

Schuhe

Mode | Accessoires | Schmuck www.modisign.de

Admiralstraße 123 | 28215 Bremen | 0421 16 69 35 44 | info@modisign.de

+++ Erholungsbedürftige Stadtmenschen, auf geht es auf‘s

Land: Die grüne Wiese am Dorfgemeinschaftshaus, Niederblockland

20, verwandelt sich am Sonnabend, den 17. September

2017, in einen Marktplatz. Der Heimatverein Blockland veranstaltet

erstmalig eine BLOCK-LAND-PARTIE für die ganze

Familie.»Wir wollten etwas für alle Altersgruppen auf die Beine

stellen!«, erklärt Tina Schnakenberg vom Heimatverein. So sei

die Idee für die Landpartie entstanden – als ein Fest mit Oldtimern,

Kunsthandwerk, Musik und vielen Mitmachangeboten.

Bürgermeister CARSTEN SIELING eröffnet als Schirmherr

die Veranstaltung um 10:00 Uhr, die bis 17:00 Uhr dauert.

+++ »Klavierspiel besteht aus Vernunft, Herz und technischen

Mitteln.« sagte einst der berühmte Pianist Vladimir Horowitz.

MATTHIAS KUNZE ist Klavierstimmer in Bremen und sorgt

dafür, das die technischen Mittel immer gut klingen. Außerdem

bietet Kunze ein ausgesuchtes Angebot an bezahlbaren Klavieren

– und feiert im September 2017 sein 25jähriges Dienstjubiläum.

Wir gratulieren ganz herzlich und freuen uns auf weitere Jahre

im Einsatz für den Wohlklang. www.klavierstimmer-kunze.de

in der

neustadt

Gastfeldstraße 24

28201 Bremen

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 20

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 21


Die erste Bürgerwindanlage kommt:

Jetzt beteiligen !

+++ Wohne ich günstig ? Wohne ich zu teuer ? Wiewiel kostet

in welcher Lage ein Haus in Findorff, wieviel eine Eigentumswohnung

? Als ergänzender Tipp zum Special »Immobilien in

Findorff« und hervorragend geeignet für die Recherche erster

Anhaltspunkte zur aktuellen Preisentwicklung in unserem Stadtteil

schafft der CAPITAL IMMOBILIEN-KOMPASS mehr

Tansparenz im Immobilienmarkt. Auf dem Internetportal gibt es

die neuesten Preise zu Kauf, Miete und Rendite. Alles Weitere ist

dann in der Regel »Verhandlungssache«. Mehr Infos unter

www.capital.de/immobilien-kompass.html

+++ Die SPD will leerstehende Kleingärten im Bremer Westen

bebauen. Doch das sieht RONNY MEYER, Staatsrat beim

Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, anders. »Kleingärtner sind

unverzichtbar für den Grünerhalt dieser Stadt.«, sagte Meyer

kürzlich im Weser-Kurier. »Heute erfüllen Kleingärten vor allem

eine wichtige stadtökologischen Funktion.«, so der Staatsrat, der

für Bremens Grün zuständig ist. Für die Bebauung von Kleingärten

sieht er jedenfalls keinen Bedarf, zumal das Grün in der Stadt

gebraucht werde. »Was wir uns bestenfalls vorstellen können,

ist die Umwandlung in Wochenendhaus-Gebiete.«, so Meyer. Da

wird er viele Findorffer KleingärtnerInnen auf seiner Seite haben.

AUS FINDORFF. FÜR FINDORFF.

Text & Gestaltung: www.raetsch.de

BEGeno live

vor Ort: Dienstag, den

19. Sept. ab 17:00 Uhr

in der »Lilie«

Gute Renditen ? Es ist ganz einfach:

Die Bürger Energie Bremen eG (BEGeno) setzt sich aktiv für

eine umwelt-und klimaschonende Energiegewinnung und

Energienutzung in der Region Bremen ein – und wird dieses

Jahr die erste Bürgerwindanlage im Raum Bremen überhaupt

bauen und betreiben. Die neue Windanlage kann über 2.000

Haushalte mit grünem Strom zu versorgen.

Sie möchten von der neuen Bürgerwindanlage profitieren?

Das lohnt sich: Die auf 20 Jahre angelegten Energieprojekte

der BEGeno sollen solide Renditen erwirtschaften – mehr als

die Banken zur Zeit bieten können.

Informieren Sie sich online über Beteiligungsmöglichkeiten an

der der Bürgerwindanlage oder Solarprojekten und kommen

Sie zur Infoveranstaltung am Dienstag, den 19. September ab

17:00 Uhr in die »Lilie« in der Hemmstraße 159.

www.begeno.de

Bürger Energie Bremen eG · Kissinger Straße 2a, 28215 Bremen

Sie haben noch Fragen? Gern per E-Mail info@begeno.de

+++ Modisign in der Admiralstraße 123 präsentiert die neue

Herbst-Winter Kollektion 2017/18 in soften Materialien und

lässigen Silhouetten, die den Körper umschmeicheln. Individuelle

Outfits bieten abwechslungsreiche Kombinationsmöglichkeiten

mit reizvollen, femininen Akzenten. Die »Vetono«-Herbst-Winterfarbthemen

zeigen sich kraftvoll in den Farbnuancen und

sind dennoch unaufdringlich. Absolute Hingucker sind moderne

Drucke, die durch zusätzliche frische Farben die einzelnen Themen

gekonnt miteinander verbinden und den Look komplementieren.

»Vetono ist die Kollektion für selbstbewusste, starke und

individuelle Frauen.« sagt SIMONE STÖBEL , die ausgesuchte

Produkte auch online in ihrem gut aufgestellten Internetshop

anbietet. www.modisign.de

+++ Mobilbauten sollen bekanntlich kurzfristig Abhilfe bei der

Kita-Misere schaffen. Das geht schnell und hohe Energiestandards

braucht man auch nicht einzuhalten. Im Rahmen des

»Sofortprogramm Mobilbauten«, kurz:»Sopromob«, sollen mehr

als 1.000 Kita-Plätze an 25 Standorten in Bremen in Containern

geschaffen werden; sechs davon allein im Bremer Westen. In der

Regel geht das auf Kosten der letzten freien SPIELFLÄCHEN:

Beispiel Kinder- und Familienzentrum Schwarzer Weg, Gröpelingen:

Der mobile Anbau ist dort, wo zuvor ein Bolzplatz war. Oder

Kita »Löwenzahn«, Schleswiger Straße in Oster feuerberg: Der

neue Mobilbau hat die Spielfäche deutlich verkleinert. Man darf

gespannt sein, ob die MOBILBAUTEN tatsächlich nur eine

Übergangslösung sind, denn die Erfahrungen mit Containern als

Ersatz für fehlende Schulräume zeigen: Die bleiben oft für viele

Jahre stehen.

+++ Die »Faire Woche« ist die größte Aktionswoche zum Fairen

Handel in Deutschland. Sie findet dieses Jahr vom 15. bis 29.

September statt. GEORG GERSBERG, Inhaber von »Georgs

Fairkauf« in Findorff an der Admiralstraße 143, hat hierzu wieder

sehr viele Aktionen im Gepäck. Nähere Informationen unter

»aktuell« auf www.georgs-fairkauf.de

Ruckzuck kommt der Weihnachtsmann – und perfekt passend vor

dem Weihnachtsfest erscheint Mitte November die Winterausgabe von

»FINDORFF GLEICH NEBENAN«. Unser redaktioneller Schwerpunkt

ist diesmal »Genussvolle Weihnachten in Findorff«. Lassen Sie

sich durch eine üppige Themenvielfalt überraschen. Anzeigenschluss

für die nächste Ausgabe ist der 16. Oktober 2017.

Sie wünschen Beratung ? Telefon 0421 / 579 55 52

oder per E-Mail media@findorff.info. Alle Infos

und online Buchungen unter www.findorff.info


ICH WOLLTE DOCH ... DIESMAL

EINE ANZEIGE SCHALTEN ?* u

BITTE NOTIEREN:* q

Der Anzeigenschluss für die kommende Ausgabe von

»FINDORFF GLEICH NEBENAN« im November ist der

16. Oktober 2017. Geplantes Thema als Schwerpunkt ist

»Wohn- und Immobilienstandort Findorff«. Sie möchten

»ihre« Anzeige für die 4. Ausgabe buchen oder wünschen

Beratung über alle Möglichkeiten der Selbstdarstellung

im Magazin ? Rufen Sie uns an: Telefon 0421 / 579 55 52

Mehr Informationen oder die Anzeigenbuchung online

mit wenigen Klicks direkt unter www.findorff.info

+++ Die »ULC Fitness

Company City« in Findorff

wurde kürzlich von »body

LIFE«, der Fachzeitschrift

für die Entscheider in der

Fitnessbranche, deutschlandweit

zum »Studio

des Monats« gewählt.

Nachgereicht als »Beweisfoto«

zum Interview: die

Urkunde – verbunden mit

dem freundlichen Hinweis,

das man am 5. November

2017 zwischen 10:00 bis

18:00 Uhr wieder zu einem

Tag der offenen Tür in der ULC FITNESS COMPANY CITY

einlädt. Das Praktische an einem solchen Schnuppertag ist ja,

das alle BesucherInnen an diesem Sonntag ganz unbedarft und

unverbindlich die wunderbare ULC-Welt endecken können – und

natürlich gibt es auch verlockende Angebote mit interessanten

Konditionen, die bestimmt dafür sorgen, endlich den berühmten

»inneren Schweinerhund« zu überwinden und jetzt oder nie mit

dem individuellen Fitnessprogramm anzufangen – auch um Winterspeck

vorzubeugen. www.ulc-fitness.de/fitness-company-city

+++ Das erste Teilstück des neuen KANALS AN DER

FINDORFFSTRASSE ist inzwischen fertig. Doch wegen der

Behinderung durch alte Mauerreste des alten Torfkanals, die in

keinen Plänen verzeichnet waren, liegen die Bauarbeiten etwa

zwei Monate hinter dem Zeitplan. Zudem muss die Straße jetzt in

voller Breite aufgerissen werden. Das bietet die Chance, die Straße

im Abschnitt Admiralstraße bis 2018 attraktiver und sicherer

zu gestalten – und die überbreite Fahrbahn zugunsten von mehr

Platz für den Fuß- und Radverkehr zurückzubauen.

+++ Am Sonntag, den 1. Oktober 2017 startet der mittlerweile

13. SWB-MARATHON auf dem Bremer Marktplatz über die

Weser, die Neustadt, den Werdersee und Habenhausen zur zweiten

Flussquerung am Weserwehr. Danach geht es durch Hastedt,

Schwachhausen und Horn. Die zweite Steckenhälfte läutet dann

das »Universum« ein. Anschließend geht es durch den Bürgerpark

und Findorff. Nach der Überseestadt und den Weg zurück an

die Weser führt die Laufstrecke über die Schlachte und über das

Weserstadion, um dann in die Zielgerade über die Obernstraße

einzubiegen – und das spannende Finish gleich neben dem

Bremer Roland einzuläuten. Mit dem SWB Marathon steht nicht

nur ein spannender Lauf an, dessen LäuferInnen vorraussichtlich

gegen 11:15 Uhr (gegen 12:00 Uhr der AOK Halbmarathon) im

Hauptfeld durch Findorff strömen werden. Es wird noch mehr

geboten: Wie jedes Jahr sind zahlreiche Geschäfte im Rahmen

des beliebten VERKAUFSOFFENEN SONNTAG in Findorff

geöffnet, es wird Live-Musik und ein bunt-unterhaltsames

Programm geben – und wieder ungezählte Fans, die die Strecke

säumen werden, um die LäuferInnen begeistert anzufeuern.

Wenn das Hauptfeld durch ist wird es gemütlich: Ab 13:00 Uhr

kann man ganz entspannt und ohne den üblichen Stress bis 18:00

Uhr in Findorff einkaufen. Alle Informationen zum 13. swb-Marathon

unter www.swb-marathon.de und zum »Verkaufsoffenen

Sonntag« unter www.findorff.de

+++ Die Bremer Bürgerschaft hat jetzt konkrete Maßnahmen

zur Aufwertung des Findorfftunnels beschlossen. Dazu gehören

ein neues Beleuchtungskonzept, die Neugestaltung der Eingangsbereiche

des Tunnels sowie die künstlerische Gestaltung der

Wände. Nach Informationen des Bremer Bürgerschaftsabgeordneten

RALPH SAXE sollen konkrete Ausschreibungen für

die Maßnahmen nach den Sommerferien beginnen. Die Beiräte

Findorff und Mitte werden an den Planungen beteiligt. Der

FINDORFFTUNNEL, mit rund 180 Metern einer der längsten

Tunnel in Bremen, gilt als Hindernis einer attraktiven Anbindung

zwischen Findorff und der Innenstadt. Er war in der Vergangenheit

immer wieder als »Angsttunnel« in die Schlagzeilen geraten.

Mode ist unsere Leidenschaft

by Antje Lammers

Wartburgstraße 7

28217 Bremen

Telefon 0421 5 48 99 11

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Keine Atempause: Es geht voran – auch mit den Kanalarbeiten.

+++ Internetauftritte selbst gestalten und pflegen ? Auch für den

»Laien ist das mit dem leicht erlernbaren Content Management

System JIMDO« kein Problem! Jimdo hat 15 Millionen User

weltweit. Unsere nächste Gruppenschulung an der Kreisvolkshochschule

heißt »Webseitenerstellung mit Jimdo«. Sie findet

der KVHS Verden statt. Anmeldung bitte direkt bei der KVHS

Verden. Ihr Ansprechpartner ist Herr Jannik Dietz: Telefon 04231

15122. In der Basisschulung werden die wichtigsten Funktionen

von Jimdo erklärt und gleich im Live-Modus erprobt. Anmeldungen:

www.jimdo-seminare.de

+++ Der Verein FAMILIEN IN FINDORFF (FiF) feierte

kürzlich sein erstes großes Parzellenfest. Auf der eigenen Scholle

versteht sich, denn »FiF« bietet seinen Kindern Platz zum Spielen

und Lernen in der Natur auf einem 900-Quadratmeter großen

Kleingarten am Weidedamm. Jetzt konnten zwei neue Wippen

im Garten aufgestellt werden, gesponsort von der »ULC Fitness

Company City« in Findorff, die dafür 1.300 Euro an »Familien in

Findorff« überwiesen hat. Damit der KINDER-GARTEN auch

künftig stets gut in Schuss bleibt, können sich Eltern mit sogenannten

»Parzellenaktien« zwischen fünf und 20,00 Euro an den

Unterhaltskosten beteiligen.

▼ WIR WOLLEN ES WISSEN

Sie haben interessante Meldungen über Handel, Dienstleistung,

Kultur oder Politik im Stadtteil ? Wir freuen uns auf die Eingabe

Ihrer kurzen, aktuellen Pressemitteilung online im Internet auf

www.findorff-gleich-nebenan.de/beratung. Die Entscheidung

über den Abdruck bleibt der Redaktion vorbehalten .

Texte: Ulf Jacob und Mathias Rätsch Foto: Ulf Jacob ▲

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FINDORFF GLEICH NEBENAN | 24

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 25


Das 20. Bremer

Krimifestival vom

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1. Oktober

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www.primetime-crimetime.de

Entwurf © Mathias Rätsch, www.raetsch.de, Bildmaterial: evil man gesturing silence, quiet isolated on black background © RANGIZZZ, www.shutterstock.com

q FINDORFF GLEICH NEBENAN IM RÜCKBLICK

NACHSCHLAG

+++ »Ist der Einzelhandel in Findorff gut aufgestellt?« fragten

wir in der Rubrik JA ODER NEIN? in der Frühjahrsausgabe von

FINDORFF GLEICH NEBENAN. Darin zitierten wir eine Prognose

des Handelverbandes Deutschland (HDI), wonach bis 2020

deutschlandweit mit ca. 50.000 Läden bis zu 30% der lokalen

Ladengeschäfte verschwinden könnten, wenn es dem stationären

Einzelhandel nicht gelingt, die heute in der Regel unverzichtbaren

Multi-Channel-Fähigkeiten für stationären Verkauf und Onlinehandel

aufzubauen. In einem Meinungsbeitrag stellten wir drei

Online-Shops von Geschäftsleuten in Findorff als positive Beispiele

vor. Die Reaktionen auf reichten von »Unverschämtheit!«

über Anzeigenboykott bis zu »Endlich sagt es einmal jemand !«.

Das Thema ist und bleibt komplex. Selbstverständlich entscheidet

jede/r EinzelhändlerIn selbst, ob man sich auch mit einem Shop

online positionieren möchte oder nicht – und ob die jeweilige

Produktpalette dafür geeignet ist. Allerdings wird ein »Augen zu

und durch« nicht funktionieren. Wir freuen uns, das die Findorffer

Geschäftsleute e. V. sich ebenfalls diesem Thema widmen und

in ihrem Newsletter aufgerufen haben, an einer Befragung der

»Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven«

zur »Bedeutung der digitalen Transformation für den Einzelhandel«

zu beteiligen. Auch wenn dieser Titel etwas kryptisch ist:

Es ist eine sehr sinnvolle Umfrage, die sich übergeordnet exakt

mit dem Thema unseres im Frühjahr veröffentlichten Meinungsbeitrags

beschäftigt. Ziel der IHK ist es, herauszufinden, wie

dem Handel geholfen werden kannn – angesichts eines weiterhin

boomenden Internethandels. Die Ergebnisse der Umfrage werden

als Studie veröffentlicht. www.ibi.de/Handelsstudie/Bremen

+++ »Kleingärten sind ökologische Nischen in der Großstadt.«

hieß das Titelthema in der Sommerausgabe von FINDORFF

GLEICH NEBENAN. Wir waren mit den begeisterten KleingärtnerInnen

Rike Fischer und Kirsten Tiedemann im Parzellengebiet

in Findorff. Sie überzeugten uns im Interview von den vielen Vorteilen,

die die ausgeprägte Parzellenkultur in Bremen hat, betonten

aber auch, das neue Konzepte gefragt sind, damit Kleingärten

auch für junge Menschen attraktiver werden. Die Historikerin

Tiedemann, anerkannte Expertin für Kaisenhäuser, befürwortete

im Gespräch eine rechtliche Grundlage, damit Menschen in

Eigeninitiative vom Verfall bedrohte Kaisenhäuser renovieren und

dauerhaft als Gartenhaus nutzen dürfen. Mittlerweile gibt es eine

gegensätzliche Entwicklung: Der »Landesverband der Gartenfreunde

Bremen« ist jetzt nicht mehr gegen den SPD-Vorschlag,

verwaiste Parzellen für den Wohnungsbau zu nutzen. Dieser überraschende

Richtungswechsel hat an der Basis für Unmut gesorgt.

KleingärtnerInnen im Bremer Westen verstehen die Position ihres

eigenen Landesverbandes nicht mehr. Verfolgen Sie den aktuellen

Stand der Meinungsdiskussion online auf »Gärtnern in Bremen«,

dem Blog unserer Interviewpartnerin Kirsten Tiedemann, der

kürzlich als »TOP Garten Blog 2017« ausgezeichnet wurde.

www.kirstentiedemann.wordpress.com

Fassaden bewahren.

Anspruch trifft Anspruch: Als Findorffer Meisterbetrieb bieten wir

Ihnen hochwertige Holzfenster mit schlanken Profilen und leisten

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FINDORFF GLEICH NEBENAN | 27


q DAS WIRD MAN DOCH WOHL NOCH FRAGEN DÜRFEN

»Hat Findorff zu wenig Parkplätze oder zu viele Autos ?«

▼ KULTUR TRIFFT TECHNIK

20 Jahre »Altes Pumpwerk e.V.« in Findorff

A

lle FindorfferInnen wissen, das wir im Stadtteil

definitiv zu wenig Parkplätze haben.

Die Zeiten haben sich gewandelt. Früher hatte

man in jedem Haushalt maximal ein Auto. Heute

sind überwiegend beide Elternteile berufstätig,

um für die Familie genug zu verdienen. Jedes

Elternteil hat dafür ein eigenes Auto, das für die meisten Jobs

auch erwartet wird und daher notwendig ist; ich schreibe das

aus eigener Erfahrung. Auch wer zum Einkaufen fährt, wünscht

sich danach einen Parkplatz direkt vor der Haustür, was nur ab

und zu gegeben ist. Man hält dann kurz vor dem eigenen Haus,

packt alle Einkäufe in den Flur und sucht dann eine Parklücke,

die man auch tatsächlich findet. Irgendwie,

irgendwann, irgendwo schafft man es immer,

einen Platz für das eigene Gefährt zu finden.

Die schlimmste Zeit ist für uns, wenn der

Freimarkt oder Konzerte stattfinden.

Während dieser Zeit sind für uns als

direkte »Nachbarn« der Bürgerweide

alle Parkmöglichkeiten vollgestellt mit

auswärtigen Autos, die zunehmend ohne

Rücksicht im Stadtteil überall wild parken;

teilweise eng an eng in zwei Reihen, so dass

im Notfall kein Rettungswagen durchkommt

– und die sind besonders am Wochenende in der

Freimarktsaison ständig im Einsatz. Widerrechtliches

Parken gilt auch für die Falschparker an Einmündungen und

Kreuzungen. 5-Meter-Zone ? Nie gehört ! Im Brandfall kommt

kein Feuerwehrfahrzeug durch – und wer

will das, wenn das eigene Reihenhaus

brennen würde. Politessen verstärkt im

Einsatz ? Leider Fehlanzeige !

In großen Städten, wie beispielsweise in Frankfurt am Main,

gibt es während der Dauer von Großveranstaltungen und den

damit verbundenen extremen Belastungen durch auswärtigen

Verkehr zeitlich befristetes Anwohnerparken. Die AnwohnerInnen

erhalten eine Art Ausweis zum Auslegen im Auto – und nur

sie haben dann die Berechtigung in dem ausgewiesenen Gebiet

zu parken. Der Ausweis bedeutet nicht, dass man einen Anspruch

auf einen Parkplatz hat, sondern das man darf. Das ist

der kleine, aber feine Unterschied. Die Kosten für eine deratige

Lösung dürften überschaubar sein – und der »Parknotstand«

während Veranstaltungen betrifft ja auch nicht ganz Findorff.

Trotz allem liebe ich natürlich mein Findorff – das Dorf mit ff,

wo jeder jeden kennt. Wie singt Herbert Grönemeyer passend

in einem Song: »Ich drehe schon seit Stunden, hier so meine

Runden... «. Also weiterhin auf zur fröhlichen Parkplatzsuche.

Text: Petra Imamovic, Anwohnerin an der Bürgerweide

FINDORFF GLEICH NEBENAN | 28

D

er Öffentliche Raum, zu dem die öffentlichen

Grünflächen, Straßen und Plätze zählen, steht

im Prinzip allen Menschen zur Nutzung offen.

Dieser Raum ist nicht vermehrbar. Die Zeiten,

in denen ohne Rücksicht auf Verluste Schneisen

für Straßen in das gewachsene Stadtgefüge

geschlagen wurden, gehören zum Glück der

Vergangenheit an. Tatsache ist: Ein Großteil dieses Raumes ist

dem Kfz-Verkehr gewidmet, was auch mit dem Volumen bzw.

Platzverbrauch der Fahrzeuge zusammenhängt, mehr noch

mit Verkehrspolitik. Aber: Ist es hinnehmbar, dass parkende

Pkws den ohnehin knapp bemessenen Raum für Fußgänger

und Radfahrer zusätzlich einengen ? In Kreuzungsbereichen,

auf Radwegen, Gehwegen und in

Baumstreifen sollten sie nicht stehen, finde

ich. Ganz davon abgesehen, dass es auch

verboten ist.

»Wo soll ich denn parken, wenn es

keine Parkplätze gibt?«. Tja. Klar ist:

Es gibt Menschen in der Stadt, für die

ein privater Pkw durchaus zu rechtfertigen

ist; sei es, weil sie gehbehindert

sind, aus beruflichen und anderen

wichtigen Gründen. Aber das ist nicht die

Mehrheit. Ja muss man sich denn für sein

Auto rechtfertigen, ist das nicht Privatsache ?

»Privat« leitet sich aus dem Lateinischen »privare« ab

und heißt rauben. Man stelle sich vor, jemand platziert auf einem

»Parkplatz« einen Liegestuhl oder

ein Sofa. Die Empörung wäre groß. So

etwas tut man nicht !

JA ODER NEIN ?

»Die Gestaltung des öffentlichen

Raums muss den Menschen sagen, wie sie sich zu benehmen

haben.« sagte schon der niederländische Verkehrsplaner Hans

Mondermann. Offensichtlich ist unser öffentlicher Raum

(noch) nicht so gestaltet, dass man lieber zu Fuß geht oder mit

dem Fahrrad fährt. Das illegale Parken wird kaum sanktioniert.

Man kann nur an der Schraube »weniger Pkw« drehen, um das

Parkproblem zu lösen. Es gibt genügend Alternativen; beispielsweise

ersetzt ein Carsharing-Fahrzeug mit festem Stellplatz als

stationsgebundes Carsharing 15 private Pkw.

Fazit: Notwendig ist der Autobesitz in der Stadt nur in den

wenigsten Fällen. Weniger Autos sind jedoch ein Gewinn an

Lebensqualität für alle.

Text: Angelika Schlansky, Stadt- und Regionalplanerin aus

Bremen. Mehr Informationen unter www.gekaplan.net.

Wie ist Ihre Meinung zum Thema ? Schreiben Sie uns jetzt

einen Leserbrief über www.findorff.info/leserbriefe p

Polsterarbeiten . Fenstervorhänge . sonnenschutz . teppichboden . Hochwertige stoffe

I

m Jahr 1997 gründeten

ehemalige

Mitarbeiter der

Bremer Stadtentwässerung

den

gemeinnützigen

Verein »Altes

Pumpwerk e.V.«, um das stillgelegte

Findorffer Pumpwerk

in der Salzburger Straße vor

dem Abriss zu retten – und

damit ein Stück Industriegeschichte vor dem Verschwinden zu

bewahren. Wer hätte damals gedacht, dass in der stillgelegten

Pumpenhalle einmal Opernarien erklingen würden? Im Rückblick

betrachtet war es eine wirklich herausragende Leistung,

das historische Bauwerk und die technischen Anlagen in ihrer

ursprünglichen Form zu erhalten und vor Ort eine Ausstellung

aufzubauen, die den BesucherInnen die Geschichte und heutige

Arbeit der Stadtentwässerung hautnah vermittelt. In ehrenamtlicher

Arbeit entstand nicht nur ein in Deutschland einmaliges

Technikmuseum, sondern zugleich auch eine Veranstaltungsstätte,

in der wie selbstverständlich Kultur auf

Technik trifft – vom Jazzkonzert über Comedy

bis zur Theaterinszenierung. Was vor 20 Jahren

als Initialazündung mit einer Gruppe von aktiven

»Abwasserveteranen« für die Planung und

Realisation begann, schaffte zwei Jahrzehnte

später einen hervorragenden Anlass diese Erfolgsgeschichte

noch einmal Revue passieren zu

lassen und das Jubiläum mit einer eine festlichen

Operngala zu feiern; ausgerichtet durch die

Hochschule für Künste Bremen.

Das Museum ist jeden ersten Montag im Monat von 16:00 bis

19:00 Uhr geöffnet. Jeweils um 16:30 Uhr wird eine Führung

angeboten. Eintritt 3,00 Euro pro Person, Kinder frei. Auch vor

Beginn der Kulturveranstaltungen besteht die Möglichkeit, an

einer kostenlosen Kurzführung teilzunehmen. Gruppenführungen

nach Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten.

Anmeldung per Telefon unter 0421 / 988 11 11 oder im Internet

online unter www.altespumpwerk.de

Text: Dieter Voigt, Foto: Matthias Hornung ▲

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FINDORFF GEHT AUS

MI 27.09 l SCHLACHTHOF

»Freude ist nur Mangel an Information

3.0« Lustig ? Lustig ! Auch lustig:

Das Gegenteil von »Leergut« ist ... voll

schlecht. Aber der Nico ist schon voll

gut. Echt. Nee, wirklich. Jetzt kommt

Nico wieder nach Findorff. Geht da mal

hin. Ich weiß das. Ich war schonmal da,

als der da war. Der NICO SEMROTT

ist schon gut und der ist sogar im Fernsehen

zu sehen. Lohnt sich. Boah, aber

der hat echt einen anstrengenden Beruf.

Schaut Euch das an. Der redet auch

nicht so viel wie Mario Barth. Und er

spricht auch viel langsamer. Angenehm.

Beginn: 20:00 Uhr, Kesselhalle

u www.schlachthof-bremen.de

MI 04.10 l ARINAS CAFÉ

Folk-Musiker IAN FOSTER kommt

aus Kanada, veröffentlichte jüngst sein

sehr überzeugendes Album »The Great

Wave« und macht auf seiner Tour durch

Deutschland, Österreich und die Niederlande

heute Station in Findorff.

Beginn: 19:00 Uhr u www.arinascafe.de

21.10 l ALTES PUMPWERK

Die ZOLLHAUSBOYS feat. Pago

Balke und Gerhard Stengert überwinden

souverän alle kulturelle Grenzen

und präsentieren Songs und Kabarett

aus Aleppo, Kabul, Kobani und Bremen.

Beginn: 20:00 Uhr, Einlass: 19:00 Uhr

u www.altespumpwerk.de

IMPRESSUM

AUTOR/INN/EN

Texte und Interviews: © Mathias Rätsch, Lieblingsorte

© Kai Grimmich, Zwischenruf © Petra Niemann, Ja oder

nein ? © Petra Imamovic und Angelika Schlansky, Dorffklatsch

© Ulf Jacob, Altes Pumpwerk © Dieter Voigt

FOTOGRAFIE

Kerstin Rolfes, www.kerstinrolfes.de, Andres Weimann,

www.fotocommunity.de, Ercan Yildirim, www.ey-fotografie.de,

Bildplantage 13, www.bildplantage13.de

ART DIRECTION

Rätsch Communications, www.raetsch.de

LEKTORAT

Ulf Jacob, Fritjof Mueller

BILDNACHWEIS

Titel, Seite 4, 5, 16 © Kerstin Rolfes, Seite 3 © »Man

touching his fat belly on white background«, BonNontawat,

www.shutterstock.com, Seite 7 »Stadtteilspezialisten«

© Robert C. Spies, Seite 8 © Andreas Weimann, Seite 12,

18, 19 © Ercan Yildirim, Seite 14: Bildplantage 13, Seite 22:

Ulf JacobSeite 28: »Businessman Holding bag and model

Car« © Chaiwut Siriphithakwong © www.shutterstock.com

© Seite 29, 30: Team, Carmen © Matthias Hornung, Seite

30, 31: Kalís © Maren Prokroppa, Semrott © Pressefoto,

Phil © FotoStudio8.de, Foster © C. LeDrew, Zollhausboys

© U. Jöstingmeier, Risager © Søren Rønholt, Kraftklub ©

Universal, Demons Eye © Pressefoto

DRUCK

BerlinDruck GmbH + Co KG,

www.berlindruck.de, FSC ® -mixed

produziert. Es wurden Materialien

aus FSC-zertifizierten Wäldern

und/oder Recyclingmaterial als

auch Material aus kontrollierten

Quellen verwendet.

DRUCKAUFLAGE

11.500 Exemplare

TIPP l FR 03.11 l ALTES PUMPWERK

CARMEN: Dieser kurze, spanische Frauenname betitelt einen echten Klassiker der

Operngeschichte. Mit viel Spielfreude und Lust, die große »Carmen« für sich neu zu

entdecken, eröffnen die Studierenden der Hochschule für Künste Bremen (HfK) einen

überraschenden Zugang zu Bizets Meisterwerk. Einlass jeweils eine Stunde vor Beginn.

Weitere Aufführungen am 5.11., 10.11. und 12.11.2017. Beginn am 03.11. und 10.11.

20:00 Uhr, Beginn am 05.11. und 12.11. um 17:00 Uhr u www.altespumpwerk.de

MI 08.11 l MEISENFREI

Seine großen Vorbilder sind Ray Charles und B. B. King: Da kann man mit dem Besuch

eines Konzert des großartigen dänischen Bluesmusikers THORBJÖRN RISAGER

wirklich nichts falsch machen, dessen aktuelles Werk »Change my Game« zuletzt auf

dem Label »Ruf Records« erschienen ist. Geboten wird zeitlos guter Blues, Rhythm and

Blues, Rock, Jazz und Soul – und wer kann dazu schon »nein« sagen.

Beginn: 20:00 Uhr u www.meisenfrei.de

DISTRIBUTION

Verbreitung an alle Haushalte in 28215 Findorff (Ausnahme:

Werbeverweigerer) und an 60 »Hotspots« im Stadtteil.

Infos unter www.findorff.info/das-magazin/hotspots. Sie

haben kein Exemplar erhalten ? Mailen Sie uns Namen

und Anschrift an www.kontakt@findorff.info

ANZEIGEN

Beratung per Telefon 0421 / 579 55 52 oder E-Mail unter

kontakt@findorff.info. Sie möchten online buchen? Alle

Infos gibt es auf www.findorff.info/anzeige-buchen.

Anzeigenschluss für die kommende Ausgabe, die Mitte

November erscheint, ist der 16. Oktober 2017. Danke an

alle AnzeigenkundInnen für ihr Vertrauen, ohne das diese

Ausgabe so nicht möglich gewesen wäre.

HERAUSGEBER

Mathias Rätsch

FR 22.09 l ALTES PUMPWERK

»Vocal Jazz«: Davon hat das Duo KALIS

reichlich zu bieten. Feinfühlig und zart

erzeugen Katrin Rumberg und Lisa Wulff

eine musikalische Welt von klanglicher

Schönheit und Harmonie. Das Programm

setzt sich zusammen aus Eigenkompositionen

und bekannten Jazzstandards

Beginn: 20:00 Uhr, Einlass: 19:00 Uhr

u www.altespumpwerk.de

SA 30.09 l SCHLACHTHOF

Die elfköpfige Band PHIL bietet den

Sound von Phil Collins und Genesis.

Mr. Phil Collins höchstpersönlich legt

Liebhabern seiner Musik die Konzerte

dieser Band ans Herz. Na, dann !

Beginn: 20:00 Uhr, Kesselhalle

FR 27.10 l ÖVB ARENA

Mit einem mehrstündigen Live-Stream

kündigten KRAFTKLUB ihr drittes

Album »Keine Nacht für Niemand«

an, das im Juni 2017 erschienen ist.

Die erste Single der Platte »Dein Lied«

handelt von einer nicht näher benannten

Ex-Freundin. Jetzt sind sie auch auf

Tour, die die Band durch Österreich,

Schweiz und ganz Deutschland führt.

Beginn: 20:00 Uhr, Einlass: 19:00 Uhr

u www.oevb-arena.de

SA 18.11 l MEISENFREI

Die ewigen Deep Purple auf »The Long

Goodbye Tour« – aber leider, leider ohne

Zwischenstation in Bremen. Schade, aber

vielleicht können DEMONS EYE als

»Europe‘s No. 1 Deep Purple Tribute

Band« uns ein Quantum Trost spenden.

VERLAG

Findorff Verlag

Magdeburger Str. 7, 28215 Bremen

Telefon 0421 / 579 55 52

Telefax 0421 / 579 55 53

E-Mail kontakt@findorff.info

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Wir kooperieren mit der Initiative »Leben in Findorff«.

Mehr unter www.findorffaktuell.de

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