Motocross Enduro Ausgabe 10/2017

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Kampf der Giganten Nicht nur für unsere Technik-, sondern auch für unsere Sportthemen ist diese Headline mehr als zutreffend. Bei seinem Gastauftritt bei den AMA Nationals sorgte KTM-Star Jeffrey Herlings für Furore, indem er den US-Boys zeigte, wie in Europa Motocross gefahren wird. Mit zwei Laufsiegen gewann er die Finalveran- staltung in Crawfordsville. Als 450er-Meister konnte sich Eli Tomac feiern las- sen, genauso wie Zach Osborne, der den 250er-Titel bereits beim vorletzten Lauf in Budds Creek klarmachen konnte (s. Facts, S. 8).

OKTOBER

2017


RIDE LIKE

A PRO

Foto: R. Schedl

DIE KTM EXC SIX DAYS MODELLE

So nah wie nur möglich an den Werksmaschinen: Eine Vielzahl an hochwertigen

Komponenten aus dem Rennsport machen die KTM SIX DAYS EXCs zu den wohl

extremsten, frei erhältlichen Enduro-Modellen. Klar, dass auch alle SIX DAYS Zweitakter

über die revolutionäre KTM TPI-Einspritztechnologie (Transfer Port Injection) verfügen.

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, Schutzkleidung tragen und die geltenden Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!

Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.


EDITORIAL

Kampf der Giganten

Nicht nur für unsere Technik-, sondern auch für unsere Sportthemen ist diese

Headline mehr als zutreffend. Bei seinem Gastauftritt bei den AMA Nationals

sorgte KTM-Star Jeffrey Herlings für Furore, indem er den US-Boys zeigte, wie in

Europa Motocross gefahren wird. Mit zwei Laufsiegen gewann er die Finalveranstaltung

in Crawfordsville. Als 450er-Meister konnte sich Eli Tomac feiern lassen,

genauso wie Zach Osborne, der den 250er-Titel bereits beim vorletzten Lauf

in Budds Creek klarmachen konnte (s. Facts, S. 8).

In unserem Vergleichstest widmete sich Marko Barthel den Zweitakt-Einspritzer-Giganten

KTM EXC 250 TPI und Husqvarna TE 250i und versuchte zu klären,

welches das „bessere“ Bike ist (Bericht ab S. 18).

Enduro-DM-Fahrer Patrick Strelow stellte uns seine Honda RedMoto CRE F 250 R

im Detail vor. Welch edle Modifikationen an diesem Racebike vorgenommen

wurden, erfahrt ihr ab S. 34.

Marko Barthel hilft in unserer Serie „Tipps & Tricks“ eurer Beweglichkeit auf die

Sprünge und führt euch in die Welt des „Muskel-Stretching“ (Dehnen) ein

(S. 44).

Heiß ging es bei den WM-Läufen in Uddevalla/S und Jacksonville/USA zu. Der zu

diesem Zeitpunkt noch amtierende MXGP-Weltmeister Tim Gajser schaffte auf

der traditionsreichen Strecke in Schweden endlich wieder den Sprung aufs

Auf dem Titel: Husqvarna TE 250i • Foto: Denis Günther

oberste Treppchen, und das unter nicht unbedingt leichten Rennbedingungen

(S. 48). Gänzlich andere Streckenverhältnisse fanden die WM-Fahrer beim einzigen

WM-Lauf in den USA, genauer gesagt in Jacksonville, vor. Der sandige, raue

Kurs verlangte ihnen so einiges ab. Doch davon ließen sich weder Jeffrey Herlings

(1. Platz) noch Antonio Cairoli (3.) beirren. Gaststarter Eli Tomac wusste

sich mit einem 2. Gesamtplatz übrigens im Feld der WM-Stars zu behaupten, genauso

wie MX2-Fahrer RJ Hampshire, der beide Läufe gewinnen konnte. Mehr

dazu ab Seite 50.

Kurz vor Schluss erreichte uns noch die Nachricht, dass Antonio Cairoli das

Kunststück geschafft hat, sich in Assen/NL vorzeitig seinen 9. WM-Titel zu sichern.

Der Gesamtsieg in der MXGP-Klasse ging an Jeffrey Herlings (Bericht in

MCE 11/17).

Ein weiteres Gigantentreffen fand bei den Six Days in Brive-la-Gaillarde/Frankreich

statt. Titelverteidiger USA traf auf das starke Heimteam aus Frankreich.

Frankreich stellte von Anfang an klar, dass der Sieg das Ziel war. Den Erfolg perfekt

machte der Titelgewinn der Junior Trophy. Großer Jubel auch bei der Damen

Trophy: Australien konnte sich zum fünften Mal in Folge die WM-Krone aufsetzen

(Bericht. S. 66).

Viel Spaß beim Lesen der druckfrischen Oktober-Ausgabe.

3

MCE

Oktober '17


Schnappschuss

Jeffrey Herlings im Sand • Foto: Ray Archer


INHALT

Oktober 2017

TEST

18 KTM EXC 250 TPI vs. Husqvarna TE 250i

34 Honda RedMoto CRE F 250 R

Racebike Patrick Strelow

TIPPS + TRICKS

44 Dehnen

MOTOCROSS

48 WM Uddevalla/S

50 WM Jacksonville/USA

54 ADAC MX Masters Gaildorf

58 Verbände

62 Kolumne Eddy Frech

CROSS-COUNTRY

64 Schefflenz

ENDURO

66 WM - Six Days Brive-la-Gaillarde/F

72 P.O.W. Kiedrowski Racing Team

SUPERMOTO

74 Inter-DM Cheb/CZ

RUBRIKEN

3 Editorial

4 Schnappschuss

8 Facts

14 Produkte

42 Poster: Husqvarna TE 250i

76 Notizen/Vorschauen/Termine

80 Standings

82 Vorschau November 2017/ Impressum

Die digitale Ausgabe eurer MOTOCROSS ENDURO

könnt ihr als Abonnent uneingeschränkt nutzen,

wenn ihr eure Abonummer und das dazugehörige

Passwort vom Adressaufkleber nutzt

(www.mce-online.de)

Im MOTOCROSS-ENDURO-Webkiosk könnt ihr

ausgewählte Tests online nachlesen

(www.webkiosk.mce-online.de)


KTM EXC 250 TPI VS.

HUSQVARNA TE 250i

Welcher

Zweitakt-Einspritzer

ist besser?

SEITE 18

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MCE

Oktober '17


FACTS

US-Meister 450 ccm: Eli Tomac (oben)

• Foto: MX Sports Pro Racing/Jeff Kardas

US-Meister 250 ccm: Zach Osborne (links)

• Foto: Rockstar Energy Husqvarna Racing/Simon Cudby

AMA Nationals Budds Creek:

Osborne holt ersten US-MX-Titel

für Husqvarna

Zach Osborne nutzte die Chance, sich in Budds Creek vorzeitig den 250er-Titel

zu sichern – für Husqvarna ist es der erste Motocross-Titel überhaupt. Auch zwei

Premieren konnten gefeiert werden: Justin Bogle (450 ccm) und Adam Cianciarulo

(250 ccm) holten sich die ersten Gesamtsiege ihrer Karriere.

Der Holeshot in Lauf 1 der 450er-Klasse ging an Matt Bisceglia vor Martin Davalos

und Bogle. Davalos und Bogle konnten Bisceglia aber schnell auf Rang 3 verweisen.

Meisterschaftsleader Eli Tomac lag abgeschlagen auf Rang 12 und hatte

keinen Sichtkontakt zu seinen schärfsten Konkurrenten um den Titel, Marvin

Musquin und Blake Baggett. Davalos und Bogle fuhren zwischenzeitlich dem

Rest des Feldes davon. Als Davalos strauchelte, übernahm Bogle die Führung.

Zwischenzeitlich hatte Cole Seely Bisceglia von Rang 3 verdrängt. Musquin, der

nach dem Start auf Rang 7 war, hatte zwischenzeitlich die schnellste Rennrunde

hingelegt und machte Druck auf Seely, den er in Runde 9 überholte. In Runde 12

konnte auch Davalos Musquin nicht mehr standhalten und Bogle wurde zu Musquins

nächstem Ziel. Doch der Suzuki-Rider fuhr clever und hielt Position 1 bis

ins Ziel. Zweiter damit Musquin vor Davalos, Seely, Baggett und Tomac.

Auch in Lauf 2 holte sich Bisceglia den Holeshot vor Bogle, Baggett und Weston

Peick. Baggett überholte Bogle und vergrößerte die Distanz kontinuierlich. Tomac

war als Fünfter gestartet, war aber unbestritten der schnellste Fahrer im

Feld. In Runde 3 übernahm er Peicks 3. Platz und setzte alles daran, zu Baggett

und Bogle aufzuschließen. In Runde 5 zog er an Bogle und in Runde 6 an Baggett

vorbei. Tomac schien uneinholbar zu sein. Doch in Runde 7 unterlief ihm ein grober

Fahrfehler und Baggett und Bogle schlossen wieder auf. Tomac fuhr erneut

einen Vorsprung heraus und gewann schließlich vor Baggett und Bogle. Musquin

lag nach dem Start auf Platz 8, konnte nicht in den Führungskampf eingreifen

und wurde Vierter. Der Gesamtsieg ging somit an Bogle vor Musquin und Tomac.

Der Gesamtsieg in der 250er Klasse ging an Adam Cianciarulo, der sein Glück

kaum fassen konnte. Mit dem 2. Gesamtplatz machte Zach Osborne seinen Titelgewinn

vorzeitig klar und war mehr als zufrieden.

Ergebnisse - AMA Nationals - 11. Lauf - Budds Creek - 19.8. - 450 ccm: 1. Justin Bogle, Suzuki (1/3); 2. Marvin

Musquin, KTM (2/4); 3. Eli Tomac, Kawasaki (7/1); 4. Blake Baggett, KTM (5/2); 5. Cole Seely, Honda (4/8);

6. Weston Peick, Suzuki (8/6); 7. Cooper Webb, Yamaha (9/7); 8. Matt Bisceglia, Suzuki (6/10); 9. Christian

Craig, Honda (10/9); 10. Dean Wilson, Husqvarna (16/5).

250 ccm: 1. Adam Cianciarulo, Kawasaki (1/2); 2. Zach Osborne, Husqvarna (8/1); 3. Shane McElrath, KTM

(4/3); 4. Jeremy Martin, Honda (2/6); 5. Aaron Plessinger, Yamaha (5/4); 6. RJ Hampshire, Honda (3/7);

7. Colt Nichols, Yamaha (7/5); 8. Chase Sexton, Honda (9/9); 9. Kyle Cunningham, Suzuki (6/12); 10. Mitchell

Harrison, Yamaha (11/10).

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Oktober '17

AMA Nationals Crawfordsville:

Herlings mischt die US-Boys auf

Eli Tomac Meister

Eli Tomac benötigte nur 22 Punkte, um den 450er-Titel zu holen. Nach dramatischen

Kämpfen schaffte er den Titelgewinn mit einer Punkteausbeute von

31 Zählern. Für Aufsehen sorgte aber ein ganz anderer. Jeffrey Herlings nutzte

den Aufenthalt in den Staaten anlässlich des MX-GP in Jacksonville für einen

„Trainingsausflug“ zu den AMA Nationals. Prompt belegte er bei seinem Debüt

zweimal Rang 1. In der 250er-Klasse zeigte Zach Osborne, dass er zu Recht

250er-Meister ist.

Der Holeshot in Lauf 1 der 450er-Klasse ging zum ersten Mal in dieser Saison an

Eli Tomac, gefolgt von Blake Baggett und Marvin Musquin. Doch plötzlich kam

Herlings wie aus dem Nichts und verdrängte Tomac auf Rang 2. Als Tomac sich

die Führung wieder zurückholen wollte, stürzte er bei einem Sprung, was ihn auf

Rang 6 zurückwarf. Musquin übernahm Platz 2 von Baggett. Bei Halbzeit legte

Musquin die schnellste Runde hin, um Herlings zu überholen, was misslang.

Herlings gewann letztlich unangefochten mit einem Vorsprung von acht Sekunden

vor Musquin und Baggett. Auf Position 4 folgte Cole Seely vor Tomac, dem

jetzt noch ein Zähler für den Titelgewinn fehlte. In Rennen 2 ging der Holeshot an

Baggett vor Musquin und Seely. Herlings stürzte und musste das Feld von hinten

aufrollen. Tomac war außerhalb der Topten gestartet. Seely startete einen Angriff

auf Musquin, den dieser aber abwehrte. Musquin zog es vor, sich dem führenden

Baggett zu widmen. Es dauerte nicht lange, bis Musquin die Führung

übernehmen konnte. Dahinter kämpften sich Tomac und Herlings ihren Weg

durchs Feld und lagen in Runde 2 in den Topten. Herlings übernahm Tomacs

9. Platz in Runde 3 und befand sich in Umlauf 5 innerhalb der Topfive. Und weiter

ging’s in gewohnter Herlings-Manier. In Runde 7 war Seelys 3. Platz Geschichte

und in Runde 13 ließ er Baggett hinter sich. Musquin machte in der 14. Runde einen

Fehler und kam von der Strecke ab. Herlings nutzte die Chance und übernahm

die Führung. Musquin konnte die Pole nicht zurückerlangen und Herlings

holte sich den Gesamtsieg. Tomac beendete das Rennen als Sechster und konnte

sich als Nationals-Meister feiern lassen.

Zach Osborne dominierte die 250er-Klasse mit zwei Laufsiegen nach Belieben

und bewies damit, dass er die Meisterkrone mehr als verdient hat. Rang 2 ging

an Adam Cianciarulo vor Colt Nichols.

Ergebnisse - AMA Nationals - 12. Lauf - Crawfordsville - 26.8. - 450 ccm: 1. Jeffrey Herlings, KTM (1/1);

2. Marvin Musquin, KTM (2/2); 3. Blake Baggett, KTM (3/3); 4. Cole Seely, Honda (4/4); 5. Cooper Webb, Yamaha

(6/5); 6. Eli Tomac, Kawasaki (5/6); 7. Weston Peick, Suzuki (7/8); 8. Christian Craig, Honda (9/7);

9. Justin Bogle, Suzuki (11/9); 10. Dean Wilson, Husqvarna (12/10).

Endstand (nach 12 Veranstaltungen): 1. Tomac, 470 Punkte; 2. Musquin, 453; 3. Baggett, 451; 4. Wilson,

340; 5. Seely, 330; 6. Bogle, 308; 7. Webb, 268; 8. Peick, 268; 9. Martin Davalos, Husqvarna, 263; 10. Jason

Anderson, Husqvarna, 216.

250 ccm: 1. Zach Osborne, Husqvarna (1/1); 2. Adam Cianciarulo, Kawasaki (2/2); 3. Colt Nichols, Yamaha

(3/4); 4. Jeremy Martin, Honda (8/3); 5. Mitchell Harrison, Yamaha (5/8); 6. Chase Sexton, Honda (10/6);

7. RJ Hampshire, Honda (12/5); 8. Sean Cantrell, KTM (6/12); 9. Justin Hill, Kawasaki (11/9); 10. Bradley Taft,

Yamaha (7/13).

Endstand: 1. Osborne, 501 Punkte; 2. J.Martin, 420; 3. Cianciarulo, 374; 4. Plessinger, 337; 5. Savatgy,

324; 6. Dylan Ferrandis, Yamaha, 305; 7. Nichols, 303; 8. Alex Martin, KTM, 296; 9. Harrison, 279;

10. Shane McElrath, KTM, 248.


ADAC MX Masters ab 2018

mit neuer Klasse am Start

Populärste MX-Rennserie Europas führt 125-ccm-Zweitakt-Klasse ein • Neue

Nachwuchsklasse soll Lücke zwischen Junior Cup und Youngstern schließen •

Bewerbungsstart für ADAC MX Junior Cup 125 ab 1. Dezember 2017

Nachwuchs für den Nachwuchs. Das ADAC MX Masters bringt ab 2018 eine

neue Klasse für MX-Talente an den Start. Der ADAC MX Junior Cup 125 soll die

Lücke zwischen dem ADAC MX Junior Cup 85 und dem ADAC Youngster Cup

schließen und startet ab nächstem Jahr im Rahmen des ADAC MX Masters. „Wir

haben festgestellt, dass sich der Übergang von der 85-ccm-Hubraumklasse in

die nächstgrößere Klasse, in der die Jugendlichen mit 125 ccm und 250 ccm

starken Motorrädern an den Start gehen, für viele jüngere Piloten recht schwierig

gestaltet, da der Sprung zum Teil einfach zu groß ist. Durch die Schaffung

der neuen 125-ccm-Klasse ziehen wir eine weitere Stufe in der Nachwuchspyramide

ein, damit sich die Talente noch besser entwickeln können“, erklärte

ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk.

Teilnehmen kann am neuen ADAC MX Junior Cup 125 jeder, der zwischen 13 und

18 Jahre alt ist, die Anzahl der Teilnehmer ist auf 48 Starter begrenzt. „Für uns

hat es Priorität, die Jugend im Motocrosssport langfristig zu begleiten. Wir

möchten, dass die Fahrer vom ADAC MX Junior Cup 85 bis hoch in die Königsklasse

bei uns bleiben. Dafür braucht es natürlich eine durchgehend attraktive

Plattform, um international durchstarten zu können, was uns letztendlich zu

der Integration dieser neuen Entwicklungsstufe bewogen hat“, sagt Tomczyk.

ADAC Sportpräsident

Hermann Tomczyk

Pressekonferenz zum

ADAC MX Junior Cup 125

ccm: Dieter Porsch,

ADAC Leiter Motorradsport

und Leiter Motorradkoordination,

mit

ADAC Motorrad-Referent

Wolfgang

Wagner-Sachs

2018 wird sich damit auch das Fahrerfeld im ADAC MX Junior Cup 85 von maximal

96 Teilnehmern auf 48 Starter reduzieren, um die Qualität und die Quantität

in beiden Klassen zu steigern. Damit jedoch nicht nur die erfolgreichen,

leistungsstarken Motocross-Piloten einen sicheren Startplatz erhalten, sondern

sich auch neue, noch unbekannte MX-Talente eine Chance auf eine Teilnahme

an der Rennserie ausrechnen können, veranstaltet der ADAC ab kommender

Saison einen zusätzlichen Sichtungslehrgang vor Beginn der Rennwochenenden.

„Dieser Sichtungslehrgang soll nach dem offiziellen Nennschluss

(Mitte Februar 2018) sowohl für Fahrer des ADAC MX Junior Cup 85 als auch für

Piloten des ADAC MX Junior Cup 125 stattfinden und wird von den drei ehemaligen

Motocross-Profis Didi Lacher, Bernd Eckenbach und Marcus Schiffer betreut“,

so Tomczyk. Wer sich bei diesem mehrtägigen Kurs durch starke Leistung

bewährt, erhält direkt einen Startplatz für die neue Saison, andere kommen

auf die Warteliste.

Genau wie in den bisherigen drei ADAC-MX-Masters-Klassen erwartet die besten

Teilnehmer zudem im ADAC MX Junior Cup 125 ein attraktives Preisgeld.

Insgesamt werden in der neuen Klasse rund 30.000 Euro ausgeschüttet.

Das ADAC MX Masters hat sich seit seinem Debütjahr in 2005 zur populärsten

Motocross-Rennserie Europas entwickelt. Das Serienkonzept sieht es vor, Motocross-Talente

von klein auf zu unterstützen, aufzubauen und ihnen vielfältige

Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Die Fahrerfelder sind hochkarätig, die

Konkurrenz stark, die Nachwuchsförderung umfassend. Internationale WM-

Stars wie Ken Roczen, Pauls Jonass, Jeffrey Herlings, Glenn Coldenhoff oder

Max Nagl, die in der Weltspitze des Motocrosssports vorne mitmischen, haben

ihre Anfänge alle im ADAC MX Masters begründet. • Fotos: ADAC Motorsport


FACTS

10

MCE

Oktober '17

Arminas Jasikonis verletzt

Für das Team Suzuki World MXGP hielt der Grand Prix in

den USA Licht und Schatten bereit. Arminas Jasikonis lag

im ersten Rennen auf aussichtsreicher Position, ein

schwerer Sturz warf den Litauer jedoch aus dem Rennen.

„Arminas ist nach einem großen Sprung auf sehr weichem

Boden gelandet und dabei über den Lenker abgeworfen

worden“, schilderte Teammanager Stefan Everts

den unglücklichen Moment. „Er wurde am Boden liegend

von seinem Motorrad getroffen und hat sich bei dem

Sturz die rechte Hüfte ausgerenkt. Das medizinische Personal

konnte das Gelenk zwar wieder einrenken und die

ersten Diagnosen lauteten recht positiv, aber wir müssen

abwarten was die weiteren Untersuchungen ergeben. Eine

Hüftluxation kann durchaus einige Monate Pause bedeuten,

aber es ist noch zu früh, um das abschätzen zu

können.“ • Text u. Foto: www.suzuki-racing.com

Colton Haaker gewinnt

Las Vegas EnduroCross

Das Auftaktrennen der 2017er-EnduroCross-Serie ging an Colton Haaker. Colton

kam, sah und siegte.

Der Holeshot im Super EnduroCross Qualifier ging an Haaker. Cody Webb heftete

sich an Haakers Fersen und überholte ihn in der zweiten Runde. Kurz darauf

revanchierte sich Haaker und ging wieder in Führung, die er bis ins Ziel hielt und

damit für den Main Event qualifiziert war. Auch das „Bracket Race“ dominierte

Colton Haaker und sicherte sich somit einen Extra-Meisterschaftspunkt. Nach

dem Start zum Main-Event lag Haaker an 2. Stelle hinter Cody Webb. In der achten

Runde unterlief Webb ein Fehler und Haaker zog vorbei. In Runde 9 übernahm

Webb nochmals die Führung, bevor Haaker erneut die Pole innehatte und

das Rennen gewann. Rang 3 ging an Trystan Hart. • Fotos: Husqvarna

Ergebnis und Stand: 1. Colton Haaker, Husqvarna; 2. Cody Webb, KTM; 3. Trystan Hart, Husqvarna; 4. Kyle

Redmond, Husqvarna; 5. Max Gerston, Beta; 6. Ty Tremaine, KTM; 7. Cory Graffunder, Husqvarna; 8. Cooper

Abbott, Yamaha; 9. Joan Pau Segura, GasGas; 10. Noah Kepple, GasGas.

MXoN-Team mit (v.l.)

Henry Jacobi,

Max Nagl und

Dennis Ullrich

MXoN 2017: Nagl, Jacobi und Ullrich

starten für Deutschland

Nagl, Jacobi und Ullrich zum vierten Mal in Folge Trio für Motocross der Nationen

• Teamchef Wolfgang Thomas setzt auf Überraschungsmoment des Team

Germany • Ziel beim MXoN in England: Topten

Seit dem ADAC MX Masters in Gaildorf steht fest, welche drei deutschen Topfahrer

Deutschland beim prestigeträchtigen Motocross der Nationen am 30. September

und 1. Oktober auf der englischen Strecke „Matterley Basin“ vertreten.

Genau wie in den vergangenen vier Jahren geht WM-Star Max Nagl (30) auf seinem

450-ccm-Bike in der MXGP-Klasse an den Start und wird als erfahrenster Pilot

des Trios wieder die Rolle des Mannschaftskapitäns übernehmen. ADAC-MX-

Masters-Vierfach-Champion Dennis Ullrich (24) stellt sein Können auf einer

ebenso leistungsstarken Maschine in der MX-Open-Klasse unter Beweis und

Henry Jacobi (20) tritt auf einem 250-ccm-Motorrad in der MX2-Klasse an. Teamchef

Wolfgang Thomas hatte die deutsche MX-Nationalmannschaft im Rahmen

einer MXoN-Pressekonferenz während des sechsten ADAC-MX-Masters-Stopps

im baden-württembergischen Gaildorf bekanntgegeben. „Wir haben mit unserem

Team Germany großes Glück, da die Jungs alle sehr viel Potenzial haben.

Max gehört zu den besten Athleten an der Weltspitze, Henry hat dieses Jahr

ebenfalls bei zahlreichen Grand Prix bewiesen, dass er sich in der internationalen

Motocross-Elite behaupten kann und auch Dennis läuft zur Höchstform auf,

wenn das Umfeld für ihn passt“, begründet Thomas seine Entscheidung und

fügt hinzu: „Dieses Trio hat sich bereits seit 2014 bewährt. Abgesehen von der

verletzungsbedingten Misere in 2016 haben die drei stets beeindruckende Ergebnisse

eingefahren, daher setze ich auch 2017 wieder auf diese eingespielte

Konstellation.“

Vor allem die Strecke „Matterley Basin“ im englischen Winchester spielt der

deutschen Motocross-Nationalmannschaft in die Hände, denn alle drei deutschen

Piloten sind große Fans dieses berüchtigten Hartboden-Tracks. „Ich bin in

‚Matterley Basin’ schon mindestens siebenmal gefahren und mag diese Mischung

aus schnellen Passagen, großen Sprüngen und ein paar technischen

Sektionen besonders gern. Diese Strecke beinhaltet so ziemlich alle Details, die

mir Spaß machen“, erklärt Nagl, der bereits seit mehr als zwölf Jahren beim

MXoN an den Start geht und sich im letzten Drittel seiner aktiven Karriere fitter

denn je fühlt. „Letztes Jahr bin ich Gesamtdritter bei der WM geworden und auch

dieses Jahr mische ich vorne mit. Ich rechne uns gute Chancen für das Nationencross

aus“, sagt der Oberbayer. Ähnlich sieht das auch sein Teamkollege Dennis

Ullrich: „Uns kommt als Mannschaft zugute, dass wir uns alle sehr gut kennen

und genau wissen, was auf uns zukommt. Ich freue mich, dass ich seit 2013 permanent

beim MXoN einen Einsatz bekommen habe, das ist wirklich eine sehr

motivierende Anerkennung meiner Leistung und große Ehre. Ich bin auf Hartboden

groß geworden und kenne mich mit dieser Bodenbeschaffenheit bestens

aus. Wenn es drauf ankommt, liefere ich ab. Dafür bin ich bekannt und genau

das werde ich auch in England wieder unter Beweis stellen“, so „Ulle“. Henry Jacobi

wurde 2014 erstmals ins Team Germany berufen, nachdem sich Marcus

Schiffer, der mittlerweile in der deutschen MX-Nationalmannschaft als Cheftrainer

fungiert, kurz vor dem Motocross der Nationen verletzt hatte. Auch der

20-Jährige zeigte sich sichtlich stolz, dass Teamchef Wolfgang Thomas ihn erneut

zum MXoN schickt. „2017 ist mein erstes Jahr, in dem ich konstant bei der

MX2-WM in die Punkte fahre. Ich fühle mich richtig wohl in dieser Saison, bin

topfit und komme mit meinem Motorrad optimal zurecht. Außerdem zählt ,Matterley

Basin’ zu meinen Lieblingsstrecken, sodass die Bedingungen für mich

perfekt sind, um in England ein tolles Ergebnis zu erzielen“, meint der Thüringer.

Das Ziel für das MXoN gibt Teamchef Wolfgang Thomas klar vor. „Wir wollen einen

Platz in den Topten erreichen. Man sollte uns nicht unterschätzen, wir sind

immer gut für ein Überraschungsmoment. Die drei fahren das ganze Jahr über


auf ihren Maschinen und kennen sich somit bestens aus. Alle sind extrem motiviert,

auf einen der vorderen Plätze zu kommen und unter Beweis zu stellen,

dass Deutschland zu Recht zu den stärksten Konkurrenten bei diesem Event gehört“,

erläutert Thomas. Unterstützt wird der ehemalige Geschäftsführer von

Fox Deutschland wie bereits 2016 von Marcus Schiffer, der das MXoN 2012 zusammen

mit Max Nagl und Ken Roczen gewann und somit erstmals die Chamberlain

Trophy nach Deutschland brachte. Der 30-Jährige analysiert als Cheftrainer

das Fahrverhalten der drei deutschen Toppiloten, beobachtet die Konkurrenz

und hilft auf diese Weise dabei, dass sich das Trio besser positionieren

kann. „Die anderen Nationen schicken in diesem Jahr auch wieder sehr starke

Teams an den Start und von außen sieht man häufiger noch andere Dinge als die

Fahrer, die direkt im Geschehen sind. Es ist wichtig für Max, Dennis und Henry,

dass sie permanent wissen, wo sie stehen und wo sie sich eventuell noch verbessern

sollten“, erzählte Schiffer bei der PK in Gaildorf.

Sollte sich ein Pilot des Team Germany kurz vor dem Highlight-Event noch verletzen

oder krankheitsbedingt ausfallen, sind entweder Christian Brockel (33)

oder Mike Stender (26) als Ersatzfahrer vorgesehen. Brockel könnte sowohl in

der MXGP- als auch in der MX-Open-Klasse fahren, Mike Stender würde auf einem

250-ccm-Motorrad in der MX2-Klasse oder der MX-Open-Klasse eingesetzt

werden. • Foto: ADAC Motorsport

der neue

MICHELIN

ENDURO

MXoEN-Team

mit (v.l.) Tom Koch, Florian Lion, Simon Längenfelder und Nico Greutmann

MX of European Nations:

D-Teams auf Platz 4 und 3

Beim Motocross of European Nations wussten die deutschen Teams zu überzeugen.

Tom Koch, Florian Lion, Nico Greutmann und Simon Längenfelder belegten

hinter den Teams aus Frankreich, Dänemark und Italien den 4. Platz.

Noch besser wussten sich die Damen in Szene zu setzen. Anne Borchers und Maria

Franke fuhren konstant Richtung Podest und wurden schließlich hinter den

Niederlanden und Italien Dritte. Ergebnis s. Seite 80/81.

• Fotos: Youthstream

Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA, Michelinstraße 4, 76185 Karlsruhe, Deutschland, Stand 07/2017

MXoEN Women

(v.l.): Francesca

Nocera, Kiara

Fontanesi, Nancy

van de Ven, Nicky

van Wordragen,

Anne Borchers

und Maria Franke

für top -

platzierungen ,

egal auf

welchem boden

motorrad.michelin.de


FACTS

Vintage Trophy

Club Trophy

Die Motorex Challenge bei den ISDE 2017

Erfolgreiche Unterstützung

der Amateurpiloten

Bereits im zweiten Jahr trat Motorex bei den International Six Days of Enduro

(ISDE) im französischen Brive nicht nur als Eventsponsor auf, sondern unterstützte

auch direkt die Teilnehmer der Club Team Trophy und Vintage Trophy im

Rahmen der Motorex Challenge.

Nachdem die Motorex Challenge im Jahr 2016 bei den ISDE im spanischen Navarra

ihre Premiere gefeiert hatte, wurde sie im diesjährigen Jubiläumsjahr des

Schweizer Schmierstoffproduzenten mit großem Erfolg fortgeführt. Im Rahmen

der ISDE unterstützt Motorex sowohl Teilnehmer der Club Team Trophy als auch

Starter in der Vintage Trophy mit ihren historischen Motorrädern mit sämtlichen

Schmier- und Pflegemitteln, die sie für die erfolgreiche Teilnahme an den

Six Days benötigen.

Darüber hinaus werden die Teilnehmer neben der offiziellen Wertung der ISDE

auch in der Motorex Challenge gewertet. Dies ist für die Amateurpiloten, die

zum Teil sehr viel Zeit und Geld aufwenden, um an den ISDE teilzunehmen, die

einzige Möglichkeit, neben Pokalen und Medaillen auch geldwerte Preise zu

gewinnen. Bei den Club-Teams darf sich das Siegerteam sogar über einen Warengutschein

für Motorex-Produkte im Wert von 2000 Euro freuen.

Bei der diesjährigen Ausgabe wurde die Club-Team-Wertung der Motorex Challenge,

in die sich insgesamt 28 Teams eingeschrieben hatten, vom Moto Club

Pavia aus Italien dominiert. Sie holten mit dem Team „Pavia Senior“ den Sieg

und belegten mit der Mannschaft „Pavia Junior“ Platz 3. Zwischen den beiden

platzierte sich das Team „KBS UAMK Team Unhost“ aus der Tschechischen Republik.

In der Motorex Challenge der Vintage Trophy gingen 45 Teilnehmer an den

Start. Am Ende holte sich Philippe Vellas aus Frankreich ganz knapp den Sieg

vor Rolf Nickolai aus Deutschland, Platz 3 belegte der Italiener Riccardo Terranova.

Die 93. Ausgabe der ISDE wird 2018 in Chile stattfinden. Motorex ist erneut als

offizieller Partner der Veranstaltung mit am Start. Darüber hinaus unterstützt

das Unternehmen im Rahmen der Motorex Challenge aktiv die Amateurpiloten

der Club Trophy und der Vintage Trophy. Informationen zur Anmeldung für die

Motorex Challenge 2018 werden auf der Webseite der Veranstaltung sowie der

FIM rechtzeitig publiziert werden.

Eddi Hübner: Es ist nie zu spät

für ein „Comeback“

Kleine Momente pushen und motivieren mich, weiterzumachen!

Eddi Hübner hatte 2016 einen tragischen Sturz mit schweren Folgen und einer

langen Auszeit! Das Ziel für 2017 war klar: zurück aufs Bike! Körperlich und mental

ein neues Level zu erreichen, ist eine Herausforderung. Vor der Saison meinte

er: „Ich möchte es für mich selbst noch mal schaffen, ganz oben zu stehen!“

Es ist Halbzeit, so lief die Saison 2017 für Eddi Hübner bisher ...

Eddi Hüber: „Es läuft immer besser! Von Tag zu Tag merke ich, dass ich die körperlichen

Defizite immer besser ausgleichen kann! Ich habe gelernt, sie zu kompensieren,

indem ich beim Fahren mehr auf das Gefühl achte. Je besser die Technik

und umso entspannter ich fahre, desto weniger belaste ich meinen Körper

zusätzlich. Das Gefühl, wieder zurück auf der Enduro zu sein, ist unbeschreiblich.

Ich weiß, dass noch viel Arbeit vor mir liegt, aber mit jedem Rennen und jedem

Training kommt dieses innere Kribbeln wieder. Ab und zu fühlt es sich an

wie vor dem Unfall, diese kleinen Momente pushen und motivieren mich, weiterzumachen!

Das Fahrgefühl verbessert sich jede Woche. Obwohl ich meine Topform

noch nicht erreicht habe, bin ich zufrieden, denn ich weiß, dass das Potenzial

nach oben vorhanden ist. Ich weiß, wo ich auf den Tests Zeit liegen lasse und

was ich verbessern muss. Das spornt mich an und gefällt mir!“

Bei der Europameisterschaft in Paikuse/Estonia

schaffte Eddi es erstmals unter die Topfünf.

Die Strecke in Estonia war vielseitig: Tiefer

Sand, Wurzeln und Schlamm warteten in

der 60 Kilometer langen Runde, die dreimal

täglich absolviert werden musste, auf die Fahrer.

Eddi war nach dem ersten Tag bereits auf

dem 5. Platz und konnte diesen auch am zweiten

Tag verteidigen!

Bei der dritten Runde der Europameisterschaft

in Burg/Deutschland lief es noch besser:

„Samstag war ganz gut, ich hatte allerdings

mit technischen Problemen zu kämpfen.

Mit Platz 4 in der Europameisterschaft

und Platz 3 in der Deutschen Meisterschaft

(ca. 1,5 Sekunden Abstand zu Platz 2) bin ich

aber sehr happy. Vor allem hatte ich viel Spaß

am Fahren! Am Sonntag lief es trotz Sturz im

ersten Test besser. Ich lag auf Platz 3 in der Europameisterschaft

und kämpfte wieder um

Platz 2 in der Deutschen Meisterschaft. Leider hat sich mein Motor auf der Etappe

irgendwann restlos verabschiedet. Technische Probleme gehören beim Motorsport

dazu. Es war sehr ärgerlich, aber ich komme bei den Rennen immer besser

zurecht und das lässt mich positiv in die Zukunft blicken!

„Allgemein bin ich sehr dankbar über den bisherigen Verlauf meines Comebacks.

Ohne die grandiose Unterstützung meines Teams, meiner Helfer und

meiner Sponsoren wäre das alles nicht möglich! Sie haben auch nach der Verletzung

noch an mich geglaubt und das bedeutet mir sehr viel!

Es gibt noch viele weitere Rennen in der Saison 2017, auf die ich mich schon

freue. Mein großes Ziel ist es aber nach wie vor, zu meinem Heim-WM-Lauf in

Zschopau alles zu geben – das wird mein absolutes Highlight.“ • Fotos: KLIM

12

MCE

Oktober '17


Pablo Quintanilla

siegt bei der

Atacama Rally

Pablo Quintanilla sicherte sich den

Gesamtsieg bei der Atacama Rally,

die eine Woche lang durch die Wüste

seines Heimatlandes Chile führte.

Quintanilla führt damit das Klassement

in der Cross-Country-Rallye-WM

zwei Runden vor Schluss an.

Ergebnis: 1. Pablo Quintanilla, CHI, Husqvarna,

12:53:49 Std.; 2. Kevin Benavides, ARG, Honda,

+2:23 min.; 3. Paulo Goncalves, P, Honda, +11:51;

4. Sam Sunderland, GB, KTM, +23:15; 5. Xavier de

Soultrait, F, Yamaha, +33:46; 6. Matthias Walkner,

A, KTM, +34:05.

Stand (nach 3 von 5 Veranstaltungen): 1. Quintanilla,

87 Punkte; 2. Goncalves, 82; 3. Sunderland,

81; 4. Benavides, 74; 5. Walkner, 66.

• Fotos: Husqvarna

Deutschland bekommt 2018

eine Hardenduro-Serie

Wie eine Bombe schlug im Sommer die Ankündigung einer eventuellen Hardenduro-Serie

für das Jahr 2018 in den sozialen Medien ein. Mittlerweile sind die

Planungen weiter fortgeschritten und es kann Konkretes zur Serie, die den Namen

„HardEnduroSeries Germany“ bekommt, berichtet werden.

In der ersten Saison werden vier oder fünf Läufe ausgetragen. Der Auftakt findet

im April 2018 beim Wiesel-X in Frankenberg statt. Ein genauer Termin sowie die

weiteren Austragungsorte werden um den Jahreswechsel verkündet. Die Serienpräsentation

wird öffentlichkeitswirksam im Januar erfolgen.

Auf der Webseite www.hardendurogermany.de,

die derzeit im Aufbau

ist, wird ab Januar die Einschreibung

geöffnet. Für 30,- Euro kann sich jeder

interessierte Teilnehmer einschreiben,

nur Serienstarter werden mit

Punkten belohnt, die von Platz 1 bis

20 vergeben werden. Für die besten

Fahrer wird ein Preisgeld ausgezahlt

werden und in Kooperation mit dem

Getzenrodeo e.V. wird der Meister eine

Wildcard für das Getzenrodeo

2018 erhalten.

Matthias Schubert: „Leider können

wir als Veranstalter eines Rennens

nicht an der Serie teilnehmen. Das

Getzenrodeo hat mittlerweile einen

großen internationalen Stellenwert.

Mit der Wildcard wollen wir dennoch

etwas für die Serie tun.“

Es wird allerdings kein Fahrer leer

ausgehen. DG Design sponsert für alle

eingeschriebenen Fahrer ein Fotopaket

im Wert von 45,- Euro. Für die

Serie wurde bereits jetzt ein großes

Medienpaket geschnürt. Zu jedem Lauf wird es unter anderem ein Eventvideo

geben. Aus Organisationskreisen heißt es: „Wir wollen mit der HardEnduro

Series Germany den deutschen Hardendurofahrern eine Serie bieten. Bisher

mussten die Fahrer für Hardenduros weite Strecken ins Ausland reisen. Bei uns

steht außerdem die Promotion und Öffentlichkeitsarbeit im Vordergrund, dabei

wird die Serie neue Maßstäbe im Endurosport in Deutschland bieten.“

Motocross Enduro fungiert übrigens als Medienpartner der neuen Serie.

Six Days:

Michael Alty

verstorben

Am Eröffnungstag der Six Days in

Brive-la-Gaillarde verstarb der

50-jährige Brite Michael Alty. Die

Ärzte, die sofort zur Stelle waren,

setzten all ihr Können ein, konnten

aber nichts mehr für Michael

tun. Es wird vermutet, dass eine

akute Vorerkrankung vorlag. Alty

war mit seinem Clubteam „Sheep

Scull Enduro Riders“ angetreten.

Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen,

Freunden und Teamkollegen.

R.I.P., Michael

• Foto: FIM

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MCE

Oktober '17


PRODUKTE

MICHELIN

Für Topplatzierungen auf jedem Untergrund

Michelin präsentiert zum Marktstart neue Reifenserie

bei der Internationalen Sechstagefahrt

Griffige Reifen für sportliche Höchstleistungen – pünktlich zum Marktstart präsentierte

Michelin im Rahmen der International Six Days Enduro den neu entwickelten

MICHELIN-Enduroreifen für Endurowettbewerbe nach FIM-Reglement.

Erstmals begleitete Michelin die wichtigste Veranstaltung im Endurosport als

offizieller Partner.

Hauptmerkmal des MICHELIN Enduro ist der komplett neue Reifenaufbau dank

der neuen Stollen-Geometrie. Sie verleihen dem Reifen im Vergleich zu seinem

bewährten Vorgänger mehr Grip und ermöglichen eine bessere Eigendämpfung.

Die neu entwickelte Offroad-Gummimischung verbessert zudem den

Nassgrip. Gleichzeitig erreicht der neue Offroadreifen eine hohe Traktion, wodurch

sich Hindernisse noch effektiver bewältigen lassen.

Darüber hinaus gelang es den Michelin-Ingenieuren die Lebensdauer des Reifens

bei konstant hoher Performance um 15 Prozent zu erhöhen. Gleichzeitig

verbesserten sie die Kompatibilität mit dem MICHELIN-Bib-Mousse-Moosgummiring,

der speziell für den Offroad-Wettbewerb entwickelt wurde. Damit bietet

der Reifen Endurofahrern noch mehr Sicherheitsreserven in anspruchsvollem

Gelände.

Mit Profis entwickelt

Bei der Entwicklung der MICHELIN-Enduro-Serie arbeitete Michelin mit erfahrenen

Profifahrern zusammen. So testeten unter anderem Mathias Bellino, Julien

Gauthier und Emmanuel Albepart die Reifen unter härtesten Bedingungen. Auf

diese Weise stellt Michelin sicher, dass die Reifen die Ansprüche aller Offroadfahrer

erfüllen.

Einige der weltbesten Fahrer hatten bereits Gelegenheit, den Reifen im Wettkampf

zu erproben. Das Fazit von Pascal Rauchenecker vom Team Rockstar Ener-

Sand Schlamm Gras Land Felsen Kompakt

Bisherige vorne MICHELIN Enduro Competition IV

MICHELIN-

MICHELIN Enduro Competition VI

Enduro-Reifen

MICHELIN Enduro Competition MS

hinten

MICHELIN Enduro Competition VI

MICHELIN Enduro Competition III

Neue vorne MICHELIN Enduro Medium MICHELIN Enduro Hard

MICHELIN- hinten MICHELIN Enduro Medium

Enduro-Reifen

gy Husqvarna Factory Racing: „Der neue MICHELIN-Enduro-Medium-Hinterreifen

ist ein großer Schritt nach vorne. Besonders auf rutschigem und felsigem

Untergrund gibt dir der Reifen mehr Grip und Traktion. Du kannst viel besser Gas

geben, da dir der Reifen die Stabilität und das Feedback gibt, um dahin fahren

zu können, wo du hin willst.“ Teamkollege Antti Hellstein ergänzt: „Der neue

MICHELIN Enduro Medium bietet besonders viel Komfort und Flexibilität, wodurch

Heckstöße hervorragend abgefedert werden.“

Mathias Bellino, Team Rockstar Energy Husqvarna Factory Racing: „Der Frontreifen

ist mein neuer Favorit! Ich nutzte bisher gerne den MICHELIN Enduro Competition

6, der sich besonders gut für das Fahren über offene Wurzeln und Steine

eignet. Mir fehlte jedoch eine Alternative, die auch trockeneres, klareres Terrain

beherrscht. Der neue MICHELIN-Enduro-Medium-Vorderreifen füllt diese Lücke

perfekt.“ Und weiter: „Der MICHELIN-Enduro-Medium-Hinterreifen gibt dir exzellenten

Grip auf Steinen und Wurzeln bei feuchtem Wetter.“

Drei Reifen für unterschiedlichste Anforderungen

Mit dem MICHELIN-Enduro-Reifenportfolio vereinfacht der weltweit agierende

Reifenhersteller sein Sortiment auf zwei Vorder- und einen Hinterreifen: Die

neuen Pneus kommen in den Ausführungen Hard sowie Medium und decken zusammen

die Anforderungen in jedem Gelände und bei allen Bodenverhältnissen

ab.

Verfügbare Dimensionen

Die neuen MICHELIN-Enduro-Reifen sind seit Anfang September in folgenden

Dimensionen verfügbar: Vorne Medium 90/90-21 M/C 54R Enduro Medium F TT,

90/100-21 M/C 57R Enduro Medium F TT; Hard 90/90-21 M/C 54R Enduro Hard F

TT • Hinten Medium 120/90-18 65R Enduro Medium R TT, 140/80-18 70R Enduro

Medium R TT.

Bezugsquelle:

www.michelin.de

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KLIM

Dakar-Offroad-Bekleidung

DAKAR – der passende Name für die haltbarste Offroad-Bekleidung der Welt.

Nach der berühmtesten Ziellinie in der Geschichte benannt, ist die DAKAR-Kollektion

von KLIM der Favorit für jeden Endurofahrer, der unzählige und unvergessliche

Offroadkilometer sammelt!

Was braucht man Outdoor? Was muss die Endurobekleidung können? Auf diese

Frage konzentrierte sich KLIM bei der Entwicklung der vierten Auflage der mittlerweile

legendären Dakar-Serie. Sie ist das Kernstück des Offroadsektors bei

KLIM. Ultimative Qualität, erhöhte Funktionalität und unerreichte Haltbarkeit.

Cordura-Stoffe, Stretchmaterial und hervorragende Fertigungsqualität machen

sie widerstandsfähig, aber dennoch flexibel. Die Belüftung lässt sich regulieren

– die Dakar ist der ideale Partner für jede Endurotour und endlose Single-Trails!

HOSE: Die extrem strapazierfähige Hose mit 840D-Cordura-Verstärkungen ist

das Herzstück der DAKAR. Ideal für jede Jahreszeit dank der regulierbaren Belüftung

an den Oberschenkeln. Stretch-Einsätze bieten optimale Passform und die

integrierten Taschen fassen die nötigen Energieriegel. KLIM bietet sowohl eine

„In the boot“- als auch eine „Over the boot“-Version der Hose an und setzt so ein

markantes Zeichen für den vielfältigen Einsatz der DAKAR-Hose.

JERSEY: Leichtes, feuchtigkeitsabsorbierendes Jersey mit Soft-Pads an Ellenbogen

in einer athletischen Passform. Netzeinsätze an Bündchen und Ärmeln garantieren

optimale Belüftung.

HANDSCHUH: Der Handschuh macht die Serie komplett. Leicht, aber strapazierfähig

mit überzeugender Passform. Silikonbeschichtung an den Fingerkappen

und Lederdoppelung an Zeige- und Mittelfinger. Atmungsaktiver Nylon-Stretchcord

am Handrücken sorgt für die ideale Belüftung.

Die Dakar-Serie gibt es in vier Farbvarianten: Schwarz, Blau, Grün und Orange.

Der empfohlene Verkaufspreis: Jersey 69,-, Hose 215,- (in the boot), 239,- (over

the boot), Handschuhe 45,- Euro.

Bezugsquelle:

www.klim.com

MULTI-TEC

Hochwertige Aufpuffanlagen

Die hochwertige, handgefertigte Auspuffanlage aus dem Hause Scalvini für die

neue KTM/Husqvarna 85, Baujahr 2018, ist ab sofort bei Multi-Tec-Vertrieb.de

oder eurem Motorradhändler für UVP 449,- erhältlich. Getestet auf dem Prüfstand

und der Crossstrecke, spürbarer Leistungsgewinn ab mittlerem Drehzahlbereich.

Händleranfragen erwünscht

Ḃezugsquelle:

www.multi-tec-vertrieb.de, info@multi-tec-vertrieb.de

Tel. 02247 756965

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MCE

Oktober '17


PRODUKTE

MOTUL

Neues Additiv-Produktsortiment auf dem Markt

Moderne Fahrzeuge werden immer effizienter und leistungsfähiger, zugleich

komplexer und somit auch immer anfälliger in Bezug auf Störungen, hervorgerufen

durch betriebsbedingte Verunreinigungen oder laufleistungsbedingte

Einflussfaktoren. Mit einer breiten Palette an Additiven unterstützt der Schmierstoffspezialist

Motul die Profis im Werkstattalltag, konzeptionell technische

Probleme zu lösen und zusätzlichen Umsatz zu generieren.

Das neue Spezialsortiment umfasst Additive für das Kraftstoffsystem, den Ölkreislauf,

den Kühlkreislauf, Partikelfilter sowie einen hocheffizienten Reiniger

für Drosselklappen. Mit der Verwendung dieser neuen Produktlinie ist es möglich,

sowohl betriebs- und laufleistungs- als auch konstruktionsbedingte Verunreinigungen

mit geringstmöglichem Aufwand zu entfernen. Fachgerecht gereinigte

bzw. gewartete Systeme und Komponenten bieten dem Fahrzeugbesitzer

einen hohen Fahrkomfort bei gleichzeitig optimalem Wirkungsgrad, reduziertem

Kraftstoffverbrauch sowie Schadstoffausstoß und sind Garant für eine lange

Lebensdauer. Und letztendlich lässt sich mit diesem neuen Spezialsortiment für

die Profis auch ein interessanter Zusatzumsatz in der Werkstatt erwirtschaften.

Mit Euro-7 in 2020 ist für die Fahrzeughersteller das Ziel in puncto Kraftstoffverbrauch

und damit verbunden auch die CO2-Emission mit nur 95 g CO2/km sehr

hochgesteckt. Der Kraftstoffverbrauch moderner Motoren ist unter anderem abhängig

von der Verbrennungsqualität des verwendeten Kraftstoffs. Zusätzlich

führt der Verbrennungsprozess durch thermische Beanspruchung und Reibung

an mechanisch beweglichen Teilen zu Verunreinigungen, Verschleiß, Metallabrieb

und einem größeren Betriebsspiel. Mit einem umfassenden Sortiment an

Additiven für den Profi-Einsatz bietet Motul den Werkstätten effektive Lösungen,

die das Leistungsvermögen des Motors erhalten.

Zum Spezialsortiment gehören Additive, die in Abhängigkeit von der Kraftstoffart

dem jeweiligen Kraftstoff zudosiert werden. Die Produkte Motul Fuel System

Clean, Motul Diesel System Clean und Motul Valve and Injector Clean enthalten

Reinigungskomponenten, die sowohl im oberen Brennraumbereich als auch im

gesamten Kraftstoffsystem vom Tank bis an die Einspritzdüsen wirken und diese

während des Fahrzeugbetriebes selbsttätig reinigen und schützen. Ein regelmäßig

regenerierter und sauberer Dieselpartikelfilter ist ebenfalls Voraussetzung

für einen effizienten Motorbetrieb und lange Lebensdauer des Turboladers.

Mit Motul DPF Clean wird dem Dieselkraftstoff ein Hochleistungsadditiv

zugegeben und somit eine wirkungsvolle Regeneration des Partikelfilters durch

das Hochleistungsadditiv schon bei deutlich niedrigeren Zündtemperaturen

(


• Effizientes Belüftungssystem: 18 Einlassöffnungen und 8 Auslassöffnungen,

die bei jeder Geschwindigkeit und selbst im Stand für die optimale Wärmeableitung

sorgen

• Großes, weites Sichtfeld, das den Offroad-Brillen ausreichend Platz bietet.

• Hochwertiges Komfort-Innenfutter: antimikrobielle und antibakterielle

Textilien

• Neck-Brace-kompatibel!

• Dank innovativer Konstruktionstechnik und hochwertiger Materialien werden

die ECE-Prüfstandards mit Leichtigkeit erfüllt

Der Helm ist in vier attraktiven Designs (Orange, Schwarz, Grün und Rot) in den

verfügbaren Größen SM bi 3XL zum empfohlenen Verkaufspreis von 499,- Euro

verfügbar.

KLIMs Offroad-Kollektionen wurden in den Bergen, Wäldern und Wüsten des

amerikanischen Westens geboren und für die härtesten Konditionen der Welt

entwickelt. Mit dem F5-Helm seid ihr für die härtesten Endurokilometer und unvergessliche

Momente im Leben bereit. Das ist KLIM. Und das ist true Offroad!

Bezugsquelle:

www.klim.com

TECHNO MOTOR VEGHEL

2018 Moto Collection ist da

FXR hat sich der Herstellung hochwertiger Motocross-Racewear verschrieben.

Nach aufwändigen Tests bei Rennen und dem Feedback der Teamfahrer, deren

Wünsche bis ins kleinste Detail umgesetzt wurden, ist die FXR 2018 MX Collection

ab sofort erhältlich.

Revo Collection

Revo ist FXRs Premium-Ausrüstung. Der Fokus liegt hier auf der ergonomischen

Passform und darauf, eine ultra-leichte Bekleidung zu produzieren. Die Revo-

Pant besticht durch eine super Passform: Maßgeschneidert, innovativer Vierfach-Stretch

und schweißabsorbierender leichter Stoff machen sie zu einer echten

„Wohlfühlhose“. Sie hat eine vorgeformte Bein-Konstruktion aus ultraleichtem

Gewebe für die ultimative Balance von Komfort und Bewegungsfreiheit.

Das Revo Jersey besteht aus Polyester-Spandex-Gewebe für eine perfekte

Belüftung. Der Stoff ist schnelltrocknend.

Clutch MX Prime Collection + Clutch Retro Collection

Clutch-Bekleidung ist FXRs Einstiegsmodell, das in vielen Designs und Farben

erhältlich ist. Die Hose ist strapazierfähig und dem Renneinsatz gewachsen.

Strategisch gut platzierte Stretch-Panels sorgen für maximale Mobilität. Das

klassische Clutch Jersey ist aus hochwertigem Polyester.

Factory Ride - MX-Handschuhe

• Hook & Loop TPR Handgelenkverschluss justierbar

• Handflächen doppellagige AX-Suede-Polsterung

• Handflächen und Daumen verstärkt

• Maximale Belüftung

• Grafik im Sublimationsdruck

• Langlebiges Vierfach-Stretch-Material für maximale Bewegungsfreiheit

• Fingerspitzen Silikon-verstärkt

Pursuit - MX-Handschuhe

• Neopren-Stretch-Cuff-Design

• Einlagige AX-Suede-Polsterung

• Langlebiges Vierfach-Stretch-Material

• Fingerspitzen Silikon-verstärkt

• Sublimationsdruck

Retro le Pursuit - MX-Handschuhe

• Neopren-Stretch-Cuff-Design

• Einlagige AX-Suede-Polsterung

• Langlebiges Vierfach-Stretch-Material

• Fingerspitzen Silikon-verstärkt

• Sublimationsdruck

Slip-on Air - MX-Handschuhe

• Slip-on-Cuff-Design

• Handflächen einlagige AX-Suede-Polsterung

• Handflächen und Daumen verstärkt

• Grafik im Sublimationsdruck

• Langlebiges Vierfach-Stretch-Material für maximale Bewegungsfreiheit

• Fingerspitzen Silikon-verstärkt

Slip-on Lite - MX-Handschuhe

• Slip-on-Cuff-Design

• Handflächen einlagige AX-Suede-Polsterung

• Grafik im Sublimationsdruck

• Langlebiges Vierfach-Stretch-Material für maximale Bewegungsfreiheit

• Fingerspitzen Silikon-verstärkt

Cold Cross Race Pursuit Slip-on - MX-Handschuhe

• Neopren-Stretch-Cuff-Design

• Zweilagige Konstruktion: Zweifach Spandex außen,

wind- und wasserresistente Innenmembrane

• Lightly-padded-Clarino®-Handflächen- und Daumenverstärkung

• Veloursleder am Daumen zwecks Reinigung der Brille

• Handfläche Silikon-verstärkt, verhindert abrutschen

Mission Collection

Die Mission Collection deckt das mittlere Preissegment ab. Das Augenmerk wurde

aber auch hier auf gute Passform gelegt. Die Pant bietet die beste Balance

zwischen guter Passform und Strapazierfähigkeit. Das Mission Jersey besteht

aus Polyester-Spandex-Gewebe für eine optimale Belüftung.

Bezugsquelle:

Techno Motor Veghel, Eisenhowerweg 8, NL-5466 AC Veghel

Tel. +31-413 343040, shop.tmv.nl

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VERGLEICHSTEST: KTM EXC 250 TPI VS. HUSQVARNA TE 250i

Welcher

Zweitakt-Einspritzer

ist besser?

Vergleichstest | KTM EXC 250 TPI vs. Husqvarna TE 250i

Mit großen Erwartungen und seit einer gefühlten Ewigkeit sind mit

dem Modelljahr 2018 die ersten Zweitakt-Sportenduros mit Einspritzung

vorgestellt worden. Wir konnten die KTM EXC 250 TPI und

auch die HUSQVARNA TE 250i schon während der jeweiligen Präsentation

antesten. Mittlerweile sind die Modelle beim Händler erhältlich

und wir haben die beiden Einspritzer auf unserer Teststrecke

gegeneinander antreten lassen. Beide Marken werden unter einem

Dach in Mattighofen gefertigt, besitzen die gleiche Motorenbasis

und auch sonst scheint vieles identisch zu sein. Erst bei genauerem

Hinsehen kommen ein paar Unterschiede, wie PDS gegen

Umlenkung, Kunststoffheckrahmen gegen Aluminium-Heckrahmen,

Brembo-Kupplungsarmatur sowie Brembo-Bremsarmatur gegen

Magura-Kupplungsarmatur sowie Magura-Bremsarmatur. Nicht zu

vergessen ProTape-Lenker gegen Neken und Maxxis-Reifen gegen

Metzeler. Aber sind das auch genug Unterschiede, um auf der Strecke

einen anderen Fahreindruck zu bekommen? Erfahrt mehr dazu

in unserem Fahrtest.

• Text: Marko Barthel; Fotos: Denis Günther

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Oktober '17


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MCE

Oktober '17


VERGLEICHSTEST: KTM EXC 250 TPI VS. HUSQVARNA TE 250i

DIE UNTERSCHIEDE IM DETAIL

Optisch sind beide Modelle gut zu unterscheiden. Die unterschiedlichen Plastikteile sowie das integrierte Dekor sind bei

beiden sehr hochwertig und bieten eine gute Passform. Bei der Husqvarna setzt man auf eine schlichte weiß-blaue Farbgebung,

dagegen ist die KTM mit dem typischen Orange auffälliger

Der ProTaper-Lenker bei der Husqvarna ist höher als der

Neken-Lenker an der KTM. Optisch kaum zu sehen, aber

beim Fahren spürt man den Unterschied. Das kleine LCD-

Cockpit ist vom Design etwas anders, aber die Funktionen

sind nahezu identisch

Die Lampenmasken, die Handschützer sowie der vordere Kotflügel haben ein unterschiedliches Design

Brembo gegen Magura-Kupplungsarmatur. Hier ist die

Einstellung des Kupplungsdruckpunkts unterschiedlich,

aber die Bedienbarkeit ist nahezu gleich. Die Schaltereinheit

für Licht, Hupe, Blinker sowie Killschalter ist unterschiedlich,

aber bei beiden funktionell und ausreichend

Erstmalig kommt bei der Husqvarna eine Magura-Bremsanlage

zum Einsatz. Die Magura-Bremsen stehen der

Brembo-Bremse in nichts nach und bieten sogar einen

besseren Bremspunkt, der sich minimal besser kontrollieren

lässt

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MCE

Oktober '17

Kotflügel und Rücklicht zeigen klare Gegensätze


Ein komplett anderes Bremsscheiben-Design sowie bei

der Husqvarna ein Magura-Bremssattel im Gegensatz zur

KTM mit Brembo-Bremssattel. Die Bremsbeläge sind in

der Passform jedoch identisch

Husqvarna setzt auf D.I.D-Felgen und KTM kommt mit Giant-Felgen.

In Sachen Grip kommen bei der KTM Maxxis-

Reifen und bei der Husqvarna Metzeler zum Einsatz. Auch

die hintere Bremsarmatur ist unterschiedlich und so setzt

Husqvarna erstmalig auf Magura und KTM auf die altbewährte

Brembo-Anlage mit unterschiedlichen Bremsscheiben

Der wohl größte technische Unterschied ist der Stoßdämpfer.

Bei KTM kommt seit Jahren das PDS zum Einsatz

und Husqvarna verbaut einen Stoßdämpfer mit Umlenkung.

Der Unterschied liegt nicht nur in Gewicht und Aufbau,

sondern macht sich auch während der Fahrt bemerkbar.

Im Ansprechverhalten, besonders im Steinfeld oder

bei schnellen Fahrten über Hindernisse, bleibt die Husqvarna

damit stabiler


VERGLEICHSTEST: KTM EXC 250 TPI VS. HUSQVARNA TE 250i

Die Motoren inklusive Einspitzanlage und Drosselklappenkörper sind identisch. Nur die Gehäusedeckel sind ein wenig anders

Die obere und untere Gabelbrücke ist bei Husqvarna

CNC-bearbeitet

TECHNISCHE DETAILS

Der Zugang zum Luftfilter erfolgt einfach und schnell bei beiden Modellen über das Seitenteil; wobei bei der Husqvarna

das Seitenteil um einiges größer ausfällt

Bei der Husqvarna ist es möglich, die Vorspannung

an der Telegabel über den vorhandenen Preload-Adjuster

einfach und schnell an der Strecke

anzupassen. Bei KTM ist das nur optional erhältlich

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MCE

Oktober '17

Die Husqvarna besitzt serienmäßig einen Mappingschalter, der an

der rechten Lenkerseite montiert ist. Damit kann die Leistungscharakteristik

während des Fahrens angepasst werden

Hier sind beide Rahmen inklusive Kohlefaser-Verbund-Heckrahmen bei der Husqvarna und Aluminium-Heckrahmen

bei der KTM. Im Hauptrahmen ist bei beiden die Mischölzufuhr inklusive

Ölbehälter integriert. Auch die unterschiedlichen Stoßdämpfer-Technologien sieht man deutlich

HUSQVARNA TE 250i

MOTOR

Bauart

Einzylinder-Zweitakt

Hubraum

249 ccm

Bohrung

66,4 mm

Hub

72 mm

Starter

Kick- und Elektrostarter

Getriebe

6 Gänge

Primärtrieb 26:73

Kupplung

DDS-Mehrscheiben

im Ölbad,

Magura-Hydraulik

EMS

Synerject

CO2-Emission

66,0 g/km

Kraftstoffverbrauch 2,87 l/100 km

FAHRWERK

Rahmen - Bauart

Zentralrohrrahmen

25CrMo4 Stahl

Federung hinten

Federweg vorne

Federweg hinten

Bremse vorne

Bremse hinten

Federung vorne WP-USD, Xplor 48,

mit Federvorspannverstellung

WP-Federbein

mit Umlenkung

300 mm

330 mm

Magura-Zweikolben-

Schwimmsattel,

Bremsscheibe

Magura Einkolben-

Schwimmsattel,

Bremsscheibe

Ø Bremsscheibe vorne 260 mm

Ø Bremsscheibe hinten 220 mm

Kette X-Ring 5/8 x 1/4“

Steuerkopfwinkel 63,5°

Radstand

1495 ± 10 mm

Bodenfreiheit

370 mm

Sitzhöhe

960 mm

Tankinhalt (ca.) 9,25 l

Leergewicht

105,2 kg

PREIS

9345,- Euro

* Unverbindliche Preisempfehlungen inklusive

19 % MwSt., zzgl. Nebenkosten


KTM 250 EXC TPI

MOTOR

Bauart

Einzylinder-Zweitakt

Hubraum

249 ccm

Bohrung

66,4 mm

Hub

72 mm

Starter

Kick- und Elektrostarter

Getriebe

6 Gänge

Primärtrieb 26:73

Sekundärübersetzung 14:50

Kupplung

Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

Brembo-Hydraulik

EMS

Synerject

FAHRWERK

Rahmen - Bauart

Chrommolybdän-Stahl-

Zentralrohrrahmen

Federung vorne WP-USD Xplor 48

Federung hinten WP Xplor, PDS-Federbein

Federweg vorne 300 mm

Federweg hinten 310 mm

Bremse vorne

Scheibenbremse

Bremse hinten Scheibenbremse

Ø Bremsscheibe vorne 260 mm

Ø Bremsscheibe hinten 220 mm

Steuerkopfwinkel 63,5°

Radstand

1482 ± 10 mm

Bodenfreiheit

370 mm

Sitzhöhe

960 mm

Tankinhalt (ca.) 9 l

Leergewicht

103 kg

PREIS

9145,- Euro

* Unverbindliche Preisempfehlungen inklusive

19 % MwSt., zzgl. Nebenkosten

Patrick mit der Husqvarna in der Auffahrt

FAHRBERICHT

Diesmal haben wir uns das Wieselgelände zum Testen

ausgewählt. Hier sind sehr viele endurotypische

Passagen vorhanden und auch einige anspruchsvolle

Endurotests warten auf die beste

Rundenzeit. Als Gasttester stand Patrick Strelow

zur Verfügung, der auch gleich mit Marko Barthel

um die Bestzeit auf dem Endurotest kämpfte. Natürlich

lag unser Fokus darauf, einen oder mehrere

Unterschiede zwischen den beiden Marken zu finden.

Was uns letztendlich auch gelang ...


VERGLEICHSTEST: KTM EXC 250 TPI VS. HUSQVARNA TE 250i

Startverhalten

Keinen Unterschied gibt es im Startverhalten. Beide

Modelle werden über den elektrischen Starter

oder wahlweise über den Kickstarter gestartet. Im

Gegensatz zu den Vergasermodellen, lassen sich

die Einspritzer etwas schwerer ankicken. Man benötigt

mehr Kraft, um mit dem Bein den Kickstarter

nach unten zu treten. Aber aufgrund dessen, dass

ein zuverlässiger und durchzugsstarker Anlasser

verbaut ist, ist der Kickstarter eh nur eine Notlösung.

Hardenduro-Einsatz

Minimal ist der Unterschied im harten anspruchsvollen

Gelände. Die Husqvarna bietet ein wenig

mehr Traktion aufgrund der Metzeler-Reifen, besonders

über Steine sowie Geröll. Auch in Sachen

Stabilität punktet die Husqvarna. Hier bleibt das

Motorrad allgemein minimal besser in der Spur

und lässt sich etwas ruhiger sowie kontrollierter

fahren. Die KTM hingegen ist etwas agiler und fühlt

sich minimal leichter an. Es sind ja auch immerhin

zwei Kilogramm Gewichtsunterschied zum Vorteil

der KTM. Wenn es ganz schwer wird und ein wenig

Heben und Ziehen angebracht ist, dann besitzt die

KTM eine besser positionierte Mulde am Heck. Die

KTM lässt sich damit einfacher aus einer Spur oder

über eine Kante heben. Etwas mehr Bodenfreiheit

bleibt der KTM, sobald es über höhere Hindernisse

geht. Dank des PDS-Systems fährt man einfach darüber

hinweg, auch wenn das Vorderrad nicht lange

genug oben bleibt und man mit den Rahmenunterzügen

aufsitzt. Bei der Husqvarna hingegen

kommt man doch schon mal zu einem ungewollten

Stopp, weil die Umlenkung doch etwas tiefer sitzt.

Allgemein besitzen beide Modelle aber ein gutes

Fahrwerk, das schon fast optimal anspricht und

sämtliche Passagen meistert. Der Motor arbeitet

bei beiden Modellen tadellos und die Einspritzung

ist auf einem sehr hohen Niveau. Die Motorcharakteristik

ist gleichmäßig, nicht zu mager oder zu fett

abgestimmt. Über die Hindernisse und im Extremenduro-Bereich

geht es drehmomentstark ohne

viel Drehzahl voran.

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MCE

Oktober '17


... auf der Jagd nach den schnellen Rundenzeiten

Beide Modelle gleichauf, aber mit unterschiedlichen Eigenschaften


VERGLEICHSTEST: KTM EXC 250 TPI VS. HUSQVARNA TE 250i

Wir hatten eine Sonderprüfung mit

sämtlichen Facetten des Endurosports

zusammengestellt. Also

nichts wurde dem Zufall überlassen

und wir fuhren mehrmals mit beiden

Modellen im Wechsel auf der Jagd

nach der schnellsten Rundenzeit. An

beiden Modellen wurde mit wenigen

Klicks die Druckstufe an der Telegabel

und am Stoßdämpfer erhöht. Damit

ist das Fahrwerk etwas straffer

und bietet mehr Sicherheit bei höherem

Tempo. Patrick und Marko kam

der flache Lenker auf der KTM entgegen

und somit punktet sie bei der

Kurvenstabilität. Ein wenig ruhiger

über die vielen Unebenheiten wie

Wurzeln, ausgefahrene Spuren sowie

über das lange Steinfeld bleibt die

Husqvarna mit der Umlenkung. Hier

kann das Tempo höher gehalten werden

als mit der KTM und dem PDS-

System. Die Husqvarna besitzt zwar

einen Mappingschalter, um die Motorcharakteristik

zu ändern, aber wir

finden, dass bei höherem Tempo nur

die kräftigere Stufe in Frage kommt,

weil damit in jedem Bereich mehr

Leistung bzw. mehr Drehmoment anliegt

und das Motorrad sich somit

besser fahren lässt. Ein wenig bessere

Traktion bzw. Seitenhalt auf der

26

MCE

Oktober '17


SPEZIELL FÜR DEN HARTEN OFFROAD-EINSATZ ENTWICKELT!

S-TECH BETRIEBSSTUNDENZÄHLER

• KABELLOS

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S-TECH

HIGH PERFORMANCE BREMSBELÄGE

• HOHE BREMSLEISTUNG

• HOHE VERSCHLEISSFESTIGKEIT

S-TECH MOTORRADREINIGER

• INTENSIVREINIGER FÜR STARKE

VERSCHMUTZUNGEN

rutschigen Wiese und in den schlammigen

Passagen baut die Husqvarna

mit den Metzeler-Reifen auf. Ein Unterschied

zwischen der Magura- und

Brembo-Kupplungsarmatur ist kaum

zu spüren. Beide lassen sich sehr gut

dosieren. Auch bei den neuen Bremsarmaturen

bei der Husqvarna von

Magura, die gegen die Brembo-Anlagen

der KTM antreten, sind nur minimale

Unterschiede spürbar. Das

Feedback, ob das Rad (Vorderrad

oder auch Hinterrad) blockiert, ist etwas

besser spürbar. Somit ist die Dosierbarkeit

der Vorder- und Hinterradbremse

bei der Husqvarna minimal

besser.

HÄNDLERVERZEICHNIS UNTER:

WWW.S-TECH-RACING.DE

TEL.: 06351 - 398 77 02


VERGLEICHSTEST: KTM EXC 250 TPI VS. HUSQVARNA TE 250i

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MCE

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Was ist uns noch aufgefallen?

Beide Modelle kommen bei schneller

Fahrt und besonders bei Sprüngen

mit dem Fahrwerk an die Grenzen.

Bei der Husqvarna hat man zwar zusätzlich

über den vorhandenen Preload

Adjuster die Möglichkeit, die

Vorspannung zu erhöhen, aber das

ist nur begrenzt eine Möglichkeit,

das Fahrwerk ein wenig straffer zu

gestalten. Wir empfehlen für den

Sportfahrer, bei beiden Modellen

härtere Federn in der Telegabel und

für den Stoßdämpfer zu verwenden.

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VERGLEICHSTEST: KTM EXC 250 TPI VS. HUSQVARNA TE 250i

Die Elektronik reguliert je nach Fahrsituation Temperatur, Höhe und Fahreigenschaften, die Benzineinspritzung und die dosierte Ölmenge. Das funktioniert tadellos

und wir sehen keine Ruß- oder Ölrückstände am Endschalldämpfer.

Bei beiden Modellen ist uns aufgefallen, dass der Verschluss vom Mischölbehälter nicht 100 % dicht ist. Hier sollten beide Marken schnell nachbessern.

30

MCE

Oktober '17


NO SHORTCUTS

It’s not just what you see the moment you

need to be at your best, it’s that you were

passionate enough to spend years of

moments chewing up dirt to get there.

SCOTT-SPORTS.COM

© SCOTT SPORTS SA 2017 | Photo: Juan Pablo Acevedo


VERGLEICHSTEST: KTM EXC 250 TPI VS. HUSQVARNA TE 250i

Fazit

Letztendlich kommt es etwas auf die Vorlieben des Fahrers an. Zeitlich gesehen

sind es so gut wie keine Unterschiede und beide Modelle liegen da gleichauf.

Das Traktionsverhalten würde mit denselben Reifen auch noch mal näher

zusammenrücken und hier würde nur noch die Husqvarna mit der Umlenkung

einen minimalen Vorsprung besitzen. In Sachen Handling/Agilität punktet die

KTM im Extrembereich, dafür holt die Husqvarna bei höherem Tempo mit etwas

mehr Stabilität wieder auf. Da wäre dann nur noch der Unterschied der Magura-Bremsanlage,

der aber auch nur minimal oberhalb der Brembo-Anlagen-Performance

liegt. Insgesamt sind beide Einspritzer fast gleichauf, aber besitzen

dennoch einige Unterschiede in den Fahreigenschaften.

BEWERTUNG IM VERGLEICH HUSQVARNA TE 250i

BEWERTUNG IM VERGLEICH KTM 250 EXC TPI

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

Preis

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

Preis

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www.husqvarna-motorcycles.com

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, immer Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!

Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

Photo: R. Schedl

POWER TRIFFT

VERSTAND

Die hochmoderne Husqvarna Motocross Modellreihe 2018 bringt

dauerhaften Erfolg auf deiner Motocross Strecke in greifbare Nähe.

Unsere modernsten Motoren bieten unübertroffene Leistung in jeder

Klasse, einfaches Handling und die Möglichkeit mit Vollgas durchzustarten.

High-End-Komponenten und ein perfekt abgestimmtes Fahrwerk bringen

dich mühelos auf perfekter Linie und über jedes Hindernis vom Start zum Ziel.


TEST: HONDA REDMOTO CRE F 250 R

Racebike von

Patrick Strelow

Honda Redmoto CRE F 250 R | Patrick Strelow

Ein besonderes Racebike aus dem Hause Honda möchten wir in dieser

Ausgabe vorstellen. Enduro-DM-Fahrer Patrick Strelow aus Limbach-Oberfrohna

hat uns sein Bike im Detail erläutert. Das Basismodell

ist eine Honda CRF 250 R, Modelljahr 2017, das von der italienischen

Edelschmiede RedMoto für den Enduroeinsatz modifiziert

wurde. Patrick hat zusätzlich noch einige Optimierungen

durchgeführt und uns seine Honda inklusive Fahreindruck genauer

vorgestellt. • Text: Marko Barthel; Fotos: Denis Günther

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MCE

Oktober '17


TEST: HONDA REDMOTO CRE F 250 R

Der Mousse-Racing-Bremsscheibenschutz ist ein Muss für

den Enduroeinsatz

Das komplette Kettenkit inklusive Kettenrad, Ritzel und

Kette stammen von Renthal. Auch am Hinterrad sind Excel-

Felgen mit speziellen Angel-Wheels-Naben verbaut. Als

Reifen kommt der Maxxis-18“-Enduroreifen zum Einsatz

Porträt Patrick Strelow

Geburtstag: 4. Juli 1994

Geburtsort: Burgstädt

Größe: 1,83 m

Gewicht: 73 kg

Beruf: Student

Hobbys: Motorrad fahren, Fahrrad fahren, Lesen,

Sport generell

Erfolge: 2012 E1b 2. Platz, Pokal Championat

3. Platz; 2013 E1 5. Platz; 2014 Gcc 4. Platz Klasse

Experts; 2016 5. Platz E1, A-Championat 24. Platz

Ziele: Nach meiner Verletzung am Anfang der

Saison möchte ich nun so viele gute Ergebnisse

wie möglich einfahren

Sponsoren: Enduro Fleischer

TTC – Truck und Trailerservice Chemnitz

ADAC Sachsen, Born 2 be Awesome Clothing

MC Zwönitz e.V. im ADAC, Castrol

MXSL Suspension, Enduropro, DG Design

Enduro.de, MX Shop Ihle, Brockhausen Racing

Ronny Mampe Film

Weitere Teamsponsoren: Gerüstbau Cyffka

Autohaus Fleischer Gelenau, Limex Pflastersysteme

Enduro4you.de, ZAP Technix, Race Party

Freie Presse, Bikercamp-Erzgebirge.de

Decor Design by Teichmann, Althaus & Sander

DETAILS

Diverse rot eloxierte Teile von RHK, wie der Fußbremshebel,

die Fußrasten und ein Bling-Kit hat Patrick verbaut

Die Pro-Circuit-Doppelauspuffanlage schaut nicht nur

schick aus, sondern besitzt auch einen satten Klang und

eine Leistungssteigerung

Schwarze Excel-Felgen mit roten Speichennippeln sowie

Maxxis-Vorderreifen und Acerbis-Kettenschleifer

Circuit-LED-Lampenmaske für ein sparsames, aber gutes

Licht sowie Circuit-Handschützer im Honda-Design

Statt Luftgabel kommt ein K-tech-AIR-FORK-Kit zum Einsatz

Das Racebike wurde mit dem Dekor von

Enduro Team Fleischer versehen

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Rote Angels-Wheels-Naben am Vorder- und Hinterrad

Lenker inklusive Griffe stammen von Renthal und der

Bremshebel sowie Kupplungshebel samt Armatur von

Twenty


Der Motorschutz hört auf den Namen „AXP Skid Plate“

Der Acerbis X-Seat bietet mehr Halt und Grip

ÄNDERUNGEN INKLUSIVE PREIS (€)

Neupreis Honda CRE F 250 R ’17 inkl. Mehrwertsteuer 8290,00

Zubehörteile

AXP Skid Plate 119,00

RHK-Fußrasten 109,95

RHK-Bling-Kit 99,00

RHK-Fußbremshebel 99,50

RHK-Schalthebel 99,50

Renthal Twinwall 996 rot 139,95

Twenty-Bremshebel Flex Schwarz 39,99

Twenty-Kupplungshebel + Armatur Flex Schwarz 100,00

Renthal-Griffe Kevlar Dual Compound 17,50

Radsatz: Naben Angels Wheels Rot, Felgen Excel Schwarz,

Speichennippel Rot, UVP 822,00

Mousse Racing Bremsscheibenschutz Aluminium hinten 112,95

Renthal-Kettenkit mit Kettenrad, Ritzel, Kette 160,00

Pro-Circuit-Doppelauspuffanlage T-6 Edelstahl, Titan, Carbon kpl. 1187,95

Acerbis-X-LED-Kennzeichenhalter 37,95

Circuit-LED-Lampenmaske 60,00

Circuit-Handschützer im Honda Design 31,50

Enduro-Fleischer-Team-Dekor von Peter Teichmann

Acerbis Kettenschleifer 44,00

K- tech AIR“FORK Kit für Showa SFF-Air, UVP 419,00

Gabel- und Showa-Dämpfer-Set-up von MXSL Suspension Preis auf Anfrage


TEST: HONDA REDMOTO CRE F 250 R

Was sagt Patrick zur

Honda RedMoto CRE F 250 R?

Immer, wenn ich mein Motorrad aus dem Transporter

lade, muss ich unweigerlich breit grinsen, denn

optisch ist das Teil einfach ein Hingucker. Selbst

ohne die zahlreichen Anbauteile steht die Honda

gut da. Die italienische Firma RedMoto hat es sich

zur Aufgabe gemacht, die Motocrossmodelle von

Honda für den Enduroeinsatz umzubauen, das

Know-how dafür haben sie, denn sie stellen seit einigen

Jahren das HRC-Werksteam in der Enduro-

WM und konnten mit ihren Motorrädern schon

mehrere Erfolge feiern. Grundsätzlich unterscheidet

sich die RedMoto gar nicht so sehr von den MX-

Modellen. Um das Motorrad zulassungsfähig zu

machen, wurde die Auspuffanlage modifiziert, um

der Euro-4-Abgasnorm zu genügen, dazu kommt

noch alles andere, was man zum Fahren auf der

Straße benötigt. Dazu gehören natürlich auch Licht

und Blinker, der Frontscheinwerfer ist mit LED-

Lampen ausgestattet. Das sieht durch den leicht

bläulichen Lichtstrahl nicht nur cool aus, sondern

spart auch Strom, wodurch die Lichtmaschine weniger

belastet wird. An Motor und Getriebe wird für

den Enduroeinsatz gar nicht viel verändert, die Italiener

haben lediglich das Motor-Mapping angepasst.

Das Ergebnis ist eine für den Einsatz im Gelände

angepasste Rennmaschine. So kann die RedMoto

ihre MX-Gene nicht leugnen. Allerdings ist die Leistungsentfaltung

so gleichmäßig, dass man sie

kaum zu spüren bekommt. Schon im unteren Drehzahlbereich

hat die Honda viel Kraft, allerdings

kommt die Leistung nie zu brachial oder überfordert

den Fahrer. Dennoch hat die Honda schon von

Haus aus genug Leistung, etwas, was für eine

250er-Enduro nicht selbstverständlich ist.

Ein weiterer Pluspunkt der Honda ist ihr agiles

Fahrverhalten, egal ob auf der MX-Strecke oder in

einer engen Waldsonderprüfung, sie lässt sich immer

spielend bewegen und macht genau das, was

man als Fahrer von ihr möchte. Dazu kommt der extrem

stabil liegende Hinterbau, wodurch die Honda

in jeder Situation sicher auf der Strecke liegt, dieses

Gefühl von Sicherheit vermittelt viel Selbstvertrauen,

wodurch man als Fahrer bereit ist, Risiken

einzugehen in dem Wissen, dass das Motorrad

nicht zu bocken oder zu springen beginnt.

Original ist in der Honda eine Luftgabel von Showa

verbaut, nach etwas Hin- und Herprobieren, habe

ich mich aber entschieden, wieder eine Federeinheit

einzubauen. Die Federgabel spricht einfach besser

an, gerade bei vielen kleinen Wellen oder über Steine

und Wurzeln merkt man den Unterschied deutlich.

Dazu kommt der Zuverlässigkeitsfaktor, denn

die Feder-Cartridge-Einheit ist viel resistenter gegen

Defekte und im Enduroreinsatz ist die Belastung für

die Gabel um einiges größer als beim MX. Der Einbau

wurde schnell, reibungslos und kostengünstig

von Jörg Lindner von MXSL Suspension bei Zwickau

vollzogen. Dazu kommt das überarbeitete Set-up

von Gabel und Dämpfer, auf mein Gewicht, meinen

Einsatzbereich und Fahrstil abgestimmt. Ich vertraue

nun schon seit zirka fünf Jahren auf die Erfahrung

von Jörg und bin völlig zufrieden.

Die Auspuffanlage von Pro Circuit ist nicht nur ein

Eye Catcher, sie bringt auch einen satten Klang und

eine kleine Leistungssteigerung. Original kommt

die RedMoto schon mit 18“-Hinterrad, um das Fahren

im schweren Gelände zu vereinfachen, ich habe

hier allerdings einen speziell nach meinen Wünschen

konfigurierten Radsatz mit schwarzen Excel-

Felgen und roten Angels-Wheels-Naben verbaut.

Das besondere bei den Naben ist, dass sie auf andere

Achsmaße umgebaut werden können, somit

kann man die Räder bei einem Modellwechsel behalten.

Die Räder habe ich mir bei MX-Shop Ihle zusammenstellen

lassen.

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Auch im groben Gelände ist die Honda zu Hause

Gute und gleichmäßige Leistungsentfaltung

Die rot eloxierten Anbauteile von RHK wurden von

Brockhausen Racing zur Verfügung gestellt und

werten das Motorrad nochmals optisch auf. Mit

den Fußrasten muss man sich auch keine Gedanken

darüber machen, dass man beim Fahren mit

dem Stiefel runterrutscht, denn Grip ist garantiert.

Beim Lenker schwöre ich auf den Renthal Twinwall

mit einer etwas geringeren Kröpfung als original,

wodurch man etwas besser Druck auf das Vorderrad

ausüben kann, der Lenker ist sehr stabil und

die Kevlar-Griffe von Renthal sorgen für ordentlich

Grip. Der Bremsscheibenschutz von Mousse Racing

sorgt dafür, dass der hinteren Scheibe nichts

passiert, falls es mal in schweres Gelände geht.

Meine bevorzugte Reifenwahl sind Enduroreifen

aus dem Hause Maxxis mit FIM-Zulassung.

Alles in allem bin ich überglücklich mit meiner Honda,

es macht einfach auf jeder Strecke Spaß, mit

dem Motorrad zu fahren, und man fühlt sich sofort

zu Hause und bereit, auf Zeitenjagd zu gehen.


Echtes Enduro! Das ist die DAKAR von KLIM.

Funktionalität und Tragekomfort stehen im

Vordergrund, extrem widerstandsfähige Materialien

und eine regulierbare Belüftung

ergänzen das Paket. Quer über die Berge

oder der Küste entlang, die DAKAR ist

für alles bereit.

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TEST: HONDA REDMOTO CRE F 250 R

IN AKTION

Auf der MX-Piste glänzt das Motorrad mit sehr gutem Fahrverhalten

Gutes Traktionsverhalten aus der Kurve heraus,

dank extrem stabil liegendem Hinterbau

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Der Wald ruft zum Fahren ...

Foto: Denis Günther


TIPPS + TRICKS

Trainingsgrundlagen - Teil 6

Dehnen

Für den Enduro- bzw. Motocrosssport ist eine gewisse Beweglichkeit erforderlich. Dabei sollte

auf eine Grundbeweglichkeit und vor allem auf einen guten Dehnzustand der Muskulatur geachtet

werden, da Erholungskraft, Kraft- und Bewegungseinsatz dadurch positiv beeinflusst

werden. Aus diesem Grund sollte das Muskelstretching (Dehnen) auch regelmäßiger Bestandteil

des Trainings sein. Das Dehnen sollte grundsätzlich nach allen stärker belastenden Trainingseinheiten,

Rennen usw. durchgeführt werden.

• Text: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert

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WAS IST BEIM DEHNEN ZU BEACHTEN?

Beim Dehnen sollte auf eine entspannte Position geachtet werden. Die Dehnungsübungen

prinzipiell nach Belastungen oder am besten auch vor dem

Schlafengehen in ruhiger Atmung durchführen. Beim Stretching sollte ein ziehendes

Muskelgefühl, aber kein Schmerz entstehen. Jede einzelne Übung ist

zwischen 20 bis 30 Sekunden zu absolvieren.

BRUSTMUSKULATUR

Hierbei stehen wir mit

beiden Beinen leicht gespreizt

da. Der linke Arm

inklusive Ellenbogen befindet

sich an einer Wand

und die linke Brusthälfte

wird leicht nach vorne

gedrückt. Zirka 25 Sekunden

diese Übung

durchführen und anschließend

die Seite

wechseln.

ÄUßERE UNTERARM-

MUSKULATUR

Vor dem Körper den linken

Arme leicht anwinkeln

und mit der rechten

Hand die linke Hand

nach links drücken. Diese

Übung zirka 25 Sekunden

durchführen und anschließend

die Seite

wechseln.

SCHULTERGÜRTEL-

MUSKULATUR

Die Beine stehen wieder

leicht gespreizt und wir

ziehen unseren rechten

Arm mit der linken Hand

hinter dem Rücken nach

links. Dabei den Kopf auf

die linke Seite kippen.

Zirka 25 Sekunden diese

Übung durchführen und

anschließend die Seite

wechseln.

INNERE UNTERARMMUSKULATUR

Wir knien uns auf den Boden, die Fußspitzen berühren dabei den Boden. Beide

Arme werden 90 Grad über dem Boden aufgestützt und die Handflächen zu den

Knien gedreht. Der Blick ist nach vorn gerichtet und der Rücken bleibt gerade.

In dieser Position zirka 25 Sekunden verharren.

RÜCKENSTRECKER

Die Füße leicht auseinander

platzieren und ein

wenig in die Hocke gehen.

Mit beiden Armen

die Beine umfassen und

der Kopf berührt (idealerweise)

dabei die Knie.

Nun können wir versuchen,

die Beine mehr zu

strecken und in dieser

Position zirka 25 Sekunden

verbleiben.

HÜFTBEUGER

Der linke Fuß inklusive Knie liegt am Boden auf und der rechte Fuß steht komplett

mit leicht nach vorn gebeugtem Knie da. Der Blick ist nach vorne gerichtet

und beide Hände verweilen auf dem rechten Knie. Linke und rechte Beckenhälfte

sind auf gleicher Höhe. Zirka 25 Sekunden diese Übung durchführen und

anschließend die Beine wechseln.

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TIPPS + TRICKS

INNERE HÜFTMUSKULATUR

Beide Hände fassen die Hüfte an und das rechte Bein wird seitlich ausgestreckt,

dabei zeigt die rechte Fußspitze nach vorn. Das linke Bein ist zirka

90 Grad über dem Boden angewinkelt und die linke Fußspitze ist leicht seitlich

platziert. In dieser Position zirka 25 Sekunden verweilen.

KNIESTRECKER

Wir stehen aufrecht auf dem linken Bein und der rechte Fuß wird im Mittelfußbereich

mit der rechten Hand gehalten. Beide Knieinnenflächen berühren sich

bei dieser Übung. Insgesamt zirka 25 Sekunden pro Seite dehnen.

KNIEBEUGER

Wir stellen das rechte

Bein vor das linke Bein

und beugen unseren

Oberkörper zirka 90 Grad

über dem Boden. Beide

Beine dabei gestreckt lassen,

die Hände hinter

dem Rücken zusammennehmen

und zirka 25 Sekunden

in dieser Position

verweilen.

HINTERE HÜFTMUSKULATUR

Wir sitzen auf einem Hocker oder Stuhl und der rechte Fuß steht auf der Fußspitze.

Der linke Fuß wird über das rechte Knie gelegt und mit der rechten Hand

gehalten. Nun drücken wir das linke Knie zur rechten Seite. Dabei spürt man

ein ziehendes Gefühl im hinteren linken Hüftmuskel. Zirka 25 Sekunden diese

Übung durchführen und anschließend die Beine wechseln.

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MCE

Oktober '17


MCE-WEBKIOSK

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Inhalte: MOTOCROSS und ENDURO Tests der neuen 2016er Offroad - Motorräder -

Produktvorstellungen – Regionale Rennserien –

Kolumnen führender Spitzenpiloten – Spezial und Rubriken – Standings

– Renntermine – Produktvorstellungen


MOTOCROSS-WM: UDDEVALLA/S

Mit zwei 2. Plätzen sichert sich Jeremy Seewer

(Team Suzuki World MX2) den Grand-Prix-Sieg in Uddevalla

Gajser und

Seewer

erfolgreich

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Der historische Kurs von Uddevalla in Schweden

war Austragungsort der 16. Runde der

MX-WM vor Tausenden von Fans auf den Hügeln

rund um die Strecke. Erfolgreich an diesem

Wochenende waren Tim Gajser und Jeremy

Seewer. Zusätzlich zu dem anspruchsvollen

Track forderten auch die Witterungsbedingungen

die Fahrer und Teams von der Brillen-

bis zur Reifenwahl heraus.

MXGP

Tim Gajser hatte in den vorherigen Runden das Podium

mehrere Male verpasst, aber in Schweden

fand er nicht nur zurück aufs Treppchen, er holte

sich auch den Gesamtsieg mit einem 1. und einem

2. Platz. Der amtierende Weltmeister startete das

Rennen unter den Topfünf, während sich sein

Teamkollege Evgeny Bobryshev den Holeshot sicherte.

Während Bobryshev seine Führung sehr

schnell an Romain Febvre verlor, verdrängte Gajser

erst mal Gautier Paulin von Rang 3. Nach kurzem

Fight mit Bobryshev, kassierte er seinen Teamkameraden,

mit Glenn Coldenhoff im Schlepptau.


Später machte der führende Febvre einen Fehler, stürzte und konnte das Rennen

erst als Zwölfter wieder aufnehmen.

Während Gajser, Coldenhoff, Bobryshev und Paulin in der Spitzengruppe

kämpften, lag der WM-führende KTM-Star Antonio Cairoli zunächst nur an

15. Position und sein Rivale um den WM-Titel, Jeffrey Herlings, fightete erst einmal

mit Clément Desalle um Rang 6.

In Runde 4 verlor Bobryshev seinen 3. Rang an Paulin und fünf Runden später

den 4. an Herlings, der sich endlich Desalle vom Hals geschafft hatte. Herlings

und Paulin passierten im Doppelpack Coldenhoff, danach tat es ihnen Bobryshev

gleich. Eine Runde später verdrängte Herlings Paulin von Rang 2. In der

letzten Runde warf ein Fahrfehler Bobryshev vom 4. auf den 7. Rang, Coldenhoff

blieb in den Topfünf. Im Ziel hatte Gajser schlussendlich Herlings über

9 Sekunden abgenommen, danach folgten Paulin, Desalle, Coldenhoff und

Febvre, der sich nach seinem Sturz von Position 12 auf 6 vorgekämpft hatte.

Rennen 2 startete ähnlich, aber mit einem Holeshot für Febvre, knapp vor Herlings,

Gajser und Paulin. Gajser ging ziemlich schnell an Herlings vorbei, aber

ein paar Runden später machte er einen Fehler und der Holländer war wieder

vor ihm. Während Herlings versuchte, Febvre anzugreifen, beendeten technische

Probleme am Bike sein Rennen abrupt in Runde 2. Somit lag Gajser wieder

auf Rang 2 und konnte sein Augenmerk auf Febvre richten. Der Slowene

und der Franzose fighteten mehrere Runden, wobei sie von Zeit zu Zeit sehr

dicht aneinander gerieten. Hinter den beiden fuhr Paulin ein einsames Rennen

mit einem komfortablen Vorsprung vor Desalle und Coldenhoff. Cairoli hatte erneut

seinen Kampf, startete als Neunter und konnte sich nur um zwei Plätze auf

Rang 7 verbessern. Als die karierte Flagge fiel, hatte Febvre den Lauf vor Gajser

gewonnen und sich den 2. Gesamtrang gesichert, während Gajser Tagessieger

wurde.

In der anschließenden Pressekonferenz sagte Febvre: „Ich bin wirklich glücklich,

es war eine harte Saison für mich. Endlich haben wir wieder einen guten

Schritt vorwärts gemacht, wir können ganz vorne mitmischen. Ich bin wieder

auf dem Podium, nachdem ich dreimal, glaube ich, Vierter geworden bin.“

Tim Gajsers Sieg war der dritte in dieser Saison, aber der erste seit Leon, zwölf

Runden zuvor. Gajsers Kommentar: „Es fühlt sich fantastisch an, wieder zurück

zu sein nach so langer Zeit. Wir haben wirklich hart gearbeitet, wir hatten echt

einige böse Wochenenden und einige schlechte Rennen, aber wir werden wieder

besser und besser. Ich bin wirklich glücklich, wirklich heilfroh und ich

möchte jedem nur Danke sagen.“

Gautier Paulins zwei 3. Plätze brachten ihn auch auf Gesamtrang 3, zu dem er

meinte: „Es ist immer gut, auf dem Treppchen zu landen. Ich habe wenige Fehler

gemacht und im ersten Lauf hatte ich einen guten Start. Ich fühle mich

100 Prozent fit.“

Antonio Cairoli schloss Schweden mit Gesamtrang 7 ab, sammelte WM-Punkte

und meinte in der Abschluss-Pressekonferenz: „Ich bin wirklich glücklich mit

dem Ergebnis, sicher hätte es heute besser laufen können auf der Strecke, die

aber sehr schwierig war, mit vielen Spurrillen, und die Konkurrenz ist sehr

groß.“

In Rennen 2 holte sich Prado erneut den Holeshot, seinen 14. in dieser Saison.

Hinter ihm lagen sein Teamkamerad Jonass, Thomas Covington und Seewer. Jonass

ließ eine Lücke und Covington nutzte seine Chance und ging vorbei. Als

Jonass sich rächen wollte, wurden die beiden so langsam, dass nicht nur Seewer

passieren konnte, sondern auch noch sein Suzuki-Teamkollege Hunter

Lawrence. Bei all dem behielt Covington seine Position. In Runde 5 übernahm

Seewer die Führung und eine Runde später gingen auch noch Lawrence und

Covington an Prado vorbei. Auf Rang 2 liegend, crashte Lawrence und fand sich

auf 6 wieder, nun musste Seewer alleine mit Covington fertig werden. Covingtons

Husqvarna-Teamkollege Thomas Kjer Olsen machte zwischenzeitlich Plätze

gut, passierte Prado und machte Druck auf Jonass. In der letzten Runde zeigte

Covington unglaublich Speed, tauchte in der letzten Kurve plötzlich hinter

Seewer auf, ging vorbei und gewann den Lauf vor dem enttäuschten Schweizer.

Aber der Schweizer holte den Tagessieg, den fünften seiner Karriere und in

dieser Saison. In der Pressekonferenz sagte Seewer: „Ich bin wirklich glücklich,

den GP gewonnen zu haben, auch wenn ich im zweiten Lauf in der letzten

Kurve noch überholt worden bin. Ich hatte so viel Spaß auf dem Bike dieses

Wochenende und habe es einfach nur genossen, hier zu fahren.“

Jorge Prado wurde Gesamtzweiter nach einem hart erkämpften 5. Rang im

zweiten Lauf, er landete zum vierten Mal auf dem Podium in dieser Saison. Dazu

sagte er: „Es lief ganz gut, im ersten Lauf holte ich den Holeshot und ich

führte das ganze Rennen, das war perfekt. Im zweiten Lauf hatte ich ein bisschen

meinen Kampf, aber egal, ich bin Gesamtzweiter, also bin ich glücklich.“

Pauls Jonass erfuhr wertvolle Punkte, aber der Abstand zwischen ihm und Seewer

ist auf 45 Punkte gesunken. Jonas in der abschließenden Pressekonferenz:

„Ich habe immer noch ordentlich Punkte eingefahren dieses Wochenende,

zweimal Laufdritter und Gesamtdritter. Ich habe nicht meine besten Rennen

gefahren, aber 40 Punkte sind immer noch gut für die Meisterschaft und jetzt

freue ich mich auf den nächsten GP.“

Für Max Nagl lief es leider nicht so gut in Schweden. Zwei unverschuldete

Stürze raubten ihm alle Chancen auf ein gutes Ergebnis. • Foto: Ray Archer

Motocross-WM - 16. Lauf - Uddevalla/S - 19./20.8.2017

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Romain Febvre, F, Yamaha; 3. Gautier Paulin, F, Husqvarna; 4. Clément

Desalle, B, Kawasaki; 5. Glenn Coldenhoff, NL, KTM; 6. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha; 7. Antonio Cairoli,

I, KTM; 8. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda; 9. Arminas Jasikonis, LT, Suzuki; 10. Jeffrey Herlings, NL, KTM.

Ferner: 17. Maximilian Nagl, D, Husqvarna.

MX2: 1. Jeremy Seewer, CH, Suzuki; 2. Jorge Prado Garcia, E, KTM; 3. Pauls Jonass, LV, KTM; 4. Conrad

Mewse, GB, Husqvarna; 5. Thomas Covington, USA, Husqvarna; 6. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna;

7. Benoit Paturel, F, Yamaha; 8. Darian Sanayei, USA, Kawasaki; 9. Hunter Lawrence, AUS, Suzuki; 10. Brian

Bogers, NL, KTM.

Ferner: 18. Brian Hsu, D, Husqvarna; 21. Henry Jacobi, D, Husqvarna.

EMX 125: 1. Brian Strubhart Moreau, F, KTM; 2. Kevin Horgmo, N, KTM; 3. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna;

4. Matteo Puccinelli, I, KTM; 5. Thibault Benistant, F, Yamaha; 6. Filip Olsson, S, Husqvarna; 7. Rene Hofer,

A, KTM; 8. Tim Edberg, S, Yamaha; 9. Mattia Guadagnini, I, TM; 10. Alessandro Manucci, I, Husqvarna.

Ferner: 16. Jeremy Sydow, D, KTM; 18. Florian Lion, D, KTM.

EMX150: 1. Andrea Adamo, I; 2. Anton Nordström Graaf, S; 3. Rasmus Moen, S; 4. Toa Kishi, J; 5. Kjeld

Stuurman, NL; 6. Lynn Valk, NL; 7. Luis Outeiro, P; 8. Melwin Bengtson, S; 9. Senne Hermans, B; 10. Verneri

Aaltonen, FIN, alle Honda.

MX2

Nur eine Woche nach seinem verpassten Heim-GP-Sieg schaffte Suzuki-Star Jeremy

Seewer in Uddevalla trotz starker Konkurrenz den Gesamtsieg mit zwei

2. Plätzen.

Jorge Prado Garcia holte sich den Holeshot in Lauf 1, indem er Darian Sanayei

schlug. Sanayei konnte Rang 2 nur zwei Kurven lang halten, dann musste er Julien

Lieber durchlassen. Die zwei Titelaspiranten Seewer und Pauls Jonass starteten

auf den Plätzen 4 und 7, aber nach der ersten Runde lagen sie auf 3 und 5.

Hinter Seewer und vor Jonass fuhr Husqvarna-Rider Conrad Mewse. Mewse gelang

es, den WM-Führenden Jonass ein paar Runden lang zu halten, bevor er

seine 4. Position verlor.

Während Prado seine Führung ausbaute, machte Seewer Druck auf Lieber,

stürzte aber in einer Kehre und kam vor Jonass wieder auf die Beine, wäre aber

fast vom Letten überholt worden. Dann beging Lieber einen Fehler, verlor Rang

2, landete auf 4, machte weiterhin Fehler und fiel auf Position 13 zurück. Prado

gewann mit einem Vorsprung von unter zwei Sekunden auf Seewer, während

Jonass 28 Sekunden hinter dem Führenden zurücklag. Mewse wurde Vierter

vor Brian Bogers.

KÜHLFLÜSSIGKEITEN

BREMSFLÜSSIGKEIT

MECHANIK,

REINIGUNG

& WARTUNG

HELM- UND

LEDERPFLEGE,

HANDREINIGUNG

PFLEGE DER

VERKLEIDUNG

WARTUNG &

PFLEGE

KETTENPFLEGE

MOTORENÖLE

GABELÖLE

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MCE

Oktober '17


MOTOCROSS-WM: JACKSONVILLE/USA

Herlings und Hampshire

sorgten für Spannung in Florida

Der MX-GP der USA wurde auf dem sandigen, rauen und fordernden Kurs von Jacksonville,

Floridas Motocrosspark, ausgetragen. Das Event lockte Tausende von

Fans an, die die besten MXler der Welt sehen wollten. Die Rennläufe mit packenden

Zweikämpfen und herausfordernden Bedingungen enttäuschten die Zuschauer

nicht. Die zwei Piloten, die am besten zurechtkamen und ihre jeweiligen Klassen

gewannen, waren KTM-Fahrer Jeffrey Herlings und Honda-Mann RJ Hampshire,

während Antonio Cairoli und Pauls Jonass ihre Red Plates behielten.

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MCE

Oktober '17


Jeffrey Herlings war nicht zu toppen

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MCE

Oktober '17


MOTOCROSS-WM: JACKSONVILLE/USA

Jeremy Seewer weiterhin

auf Platz 2 in der MX2

MXGP

Rennen 1 begann mit einem Holeshot von Noch-

Husqvarnafahrer Max Nagl, gefolgt von US-Star Eli

Tomac, der sich dann gleich an die Spitze setzte.

Nach einem enttäuschenden Qualifikationsrennen

am Samstag startete Tomac mit einer starken Zeit

im Warm-up in den Renntag. Es gelang ihm, das

komplette Rennen an der Spitze zu bleiben – vor

der gesamten WM-Elite, inklusive dem amtierenden

Weltmeister Tim Gajser. Hinter Gajser lagen

zunächst Nagl, Arminas Jasikonis, Clément Desalle

und Justin Barcia. Jasikonis, nun auf Rang 3, machte

an einem großen Table-Top den Abflug, was seinen

Tag schmerzhaft beendete. Barcia, anfangs der

zweiten Runde auf Rang 5 gelegen, rutschte bis auf

10 ab. Von dort kam Herlings, der sich bis Ende der

zweiten Runde auf Platz 5 vorgekämpft hatte, hinter

Antonio Cairoli. Eine Runde später passierte

Herlings Cairoli, zwei Runden danach Nagl, mit Cairoli

im Schlepptau, der sich dann mit Nagl duellierte.

Während Cairoli an Nagl vorbeiging, passierte

Herlings Gajser und versuchte dann, den enteilten

Tomac einzuholen. Dann schnappte sich Cairoli relativ

schnell Gajser. Nachdem Tomac bereits zu

weit enteilt war, beschloss Herlings, seinen Vorsprung

auf Cairoli zu wahren und seine Energie für

Lauf 2 aufzusparen. Beim Zieleinlauf lag Tomac 28

Sekunden vor Herlings, Cairoli, Gajser und Nagl.

Den Holeshot zu Lauf 2 holte sich Cairoli vor Herlings,

Gautier Paulin und Tomac. Von da an begann

auch der Dauersprint des KTM-WM-Führungsduos.

Als Cairoli in Runde 3 eine superschnelle Rennrunde

hinlegte, war klar, dass er sich schon den WM-

Titel sichern wollte. Aber Herlings konnte sein Tempo

mitgehen und verhindern, dass die WM schon

an diesem Wochenende entschieden wurde. Zwischenzeitlich

war Tomac an Paulin vorbeigegangen,

der im ersten Lauf gestürzt war. Paulin war

nicht der Einzige, der sich nach einem enttäuschenden

ersten Lauf zurückmeldete. Auch Kevin

Strijbos wollte nach einem technischen Defekt im

ersten Durchgang wieder punkten und holte sich

Rang 5. Romain Febvre hatte ebenfalls einen üblen

Sturz im ersten Heat und beschloss, in Lauf 2 nicht

mehr anzutreten.

In Runde 8 machte Cairoli in einer Kehre einen Fehler,

was Herlings gnadenlos ausnutzte, um die

Spitze zu übernehmen. Herlings schaute nicht

mehr zurück und gewann das Rennen 15 Sekunden

vor Cairoli und hatte damit auch den Gesamtsieg in

der Tasche. Später in der Pressekonferenz sagte er:

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MCE

Oktober '17

Siegerehrung in der MX1 (v.l.): Eli Tomac, Jeffrey Herlings und Antonio Cairoli


„Heute habe ich mich wirklich toll gefühlt, ich habe großartig

gekämpft im ersten Lauf; klar, Tony und ich hatten einen

schlechten Start und Eli war nicht mehr zu einzuholen. Aber

wir waren Zweiter und Dritter. Ich hielt mir meine Option auf

den Gesamtsieg offen. Im zweiten Lauf hatte ich einen guten

Start, folgte Tony und wartete auf die letzten paar Runden.

Ich wusste, dass es brutal werden und dass wir am Ende beide

müde sein würden. Ich wollte ihn nicht allzu schnell überholen,

weil ich gewusst habe, dass er zurückschlagen würde.

Ich wartete auf einen Fahrfehler oder ich hätte ihn in den letzten

drei bis vier Runden attackiert. Ich blieb dicht hinter ihm,

er hatte tatsächlich einen kleinen Sturz und ich übernahm die

Führung. Ich bin sehr zufrieden mit den Plätzen 2 und 1 und

dem Gesamtsieg. Ich hatte einige tolle Zweikämpfe mit meinem

Teamkameraden und hoffe, dass noch viele kommen

werden. Jetzt freue ich mich auf meinen Heim-GP am kommenden

Wochenende.“

Cairoli wurde Zweiter und Gesamtdritter und verlor 8 Punkte

gegenüber Herlings in der WM. Er meinte: „Wir sind immer

glücklich, auf dem Podium zu landen. In einer Saison wie dieser,

ist es enorm wichtig, konstant zu sein, und das sind wir.

Es ist eine meiner besten Saisons und ich will den Titel so

bald wie möglich, damit ich bei den letzten Rennen noch etwas

Zeit habe, vorsichtiger zu fahren. Ich will nicht stürzen

oder mir irgendwas brechen. Ich tat mein Bestes, um den

Sack heute schon zuzumachen. Ich hätte Jeffrey davonziehen

lassen können, aber ich habe versucht, meine Position zu

halten … und ja, ich habe einen Fehler gemacht, aber das ist

Teil des Rennfahrens.“

Eli Tomac wurde Dritter im zweiten Rennen, 29 Sekunden hinter

Herlings, zusammen mit seinem eindrucksvollen ersten

Lauf machte das Gesamtrang 2. Tomac sagte in der Pressekonferenz:

„Gestern dachte ich, dass ich es gar nicht aufs Podium

schaffen würde, aber glücklicherweise konnten wir ein

paar Dinge ändern und heute morgen im Warm-up fühlte ich

mich schon wieder sicherer und dann erwischte ich in Lauf 1

einen guten Start, legte ein paar gute Runden hin, hatte genügend

Energie und fühlte mich wirklich gut. Im zweiten Lauf

legten Herlings und Cairoli ein Wahnsinnstempo vor, gerade

am Anfang, und ich verlor den Anschluss. Dritter werden, war

alles, was ich tun konnte. Ich bin sehr zufrieden mit dem Wochenende,

erst recht, wenn ich an gestern denke.“

und ging dabei auch noch an Jonass vorbei, Seewer folgte

ihm und verdrängte Jonass von Rang 4. Die beiden Teamkameraden

zogen dann im Doppelpack an Covington vorbei und

lagen somit auf dem Rängen 2 und 3. In der letzten Runde

machte Lawrence noch Jagd auf Hampshire, was ihn aber nur

dichter ran brachte. Hampshire holte sich seinen zweiten

Laufsieg und damit auch den Gesamtsieg. Hampshire meinte

in der Pressekonferenz: „Ich war ganz aufgeregt, hier starten

zu können, da es ja mein Heimatstaat ist. Ich fühlte mich gut

im Warm-up und ich wusste, dass wir hier heute was erreichen

können.“ Im ersten Rennen hatte ich nicht den besten

Start, konnte aber schnell ein paar Konkurrenten überholen.

Es war cool, mit Covington zu fighten.“

Lawrences 3. und 2. Platz bescherten ihm Gesamtrang 2, seine

bisher beste Platzierung. Er meinte dazu: „Ich bin wirklich

glücklich, ich bin zum ersten Mal in Amerika, es ist cool, es ist

fantastisch für das Team, für jeden, der geholfen hat, und natürlich

auch für mich.“

Thomas Covington wurde Vierter in Lauf 2 und Gesamtdritter.

Er sagte in der Pressekonferenz: „Ich fühlte mich wirklich gut

auf der Strecke, ich hatte viel Spaß und auch im Warm-up

heute morgen fühlte ich mich gut auf dem Track. Ich holte mir

die Holeshots, konnte mich aber nicht von RJ absetzen, er

fuhr zwei wirklich starke Läufe.“

MX2-WM-Leader Pauls Jonass landete auf dem 7. Gesamtrang,

verlor Punkte auf Seewer und hatte nur noch einen

40-Punkte-Vorsrpung nach Jacksonville. Jonass dazu: „Ich habe

mich das ganze Wochenende wirklich gut gefühlt, außer in

den beiden Läufen. Gestern lief alles nach Plan und auch heute

morgen im Warm-up fühlte ich mich gut. Aber im ersten

Rennen hatte ich einen wirklich schlechten Start, ich habe sogar

fast das Startgatter erwischt, bin gestürzt und musste von

vorn anfangen, schaffte es aber noch auf Rang 10. Im zweiten

Rennen hatte ich einen ganz guten Start, aber die Jungs waren

wirklich schnell heute und es war echt schwer, dranzubleiben.

Nach 15 Minuten wurde ich etwas müde, in den letzten

paar Runden ging es nur ums Durchhalten und die

5. Position zu halten, sodass ich nicht zu viele Punkte verlor.

Jetzt freue ich mich auf Assen.“

• Fotos: Ray Archer

Jeffrey Herlings feiert seinen Sieg

Photo:© Juan Pablo Acevedo

VON PROFIS

F†R CHAMPIONS!

MX2

In der MX2-Kategorie überzeugten die US-Boys. Während der

in Florida geborene RJ Hampshire beide Laufsiege für sich

verbuchen konnte, holte sich Thomas Covington die beiden

Holeshots. Beide Rennen starteten fast identisch, Covington

führte in den ersten Runden und Hamphire nahm die Verfolgung

auf. WM-Leader Pauls Jonass hatte einen fürchterlichen

ersten Start, er stürzte und musste das Rennen von der letzten

Position wieder aufnehmen. Er machte in der ersten Runde

zwölf Positionen gut, kämpfte weiter und konnte sich noch

auf Rang 10 schieben, hinter Titelkandidat Jeremy Seewer.

Covington konnte Hampshire in den ersten paar Runden halten,

aber der Hondafahrer war zu schnell und übernahm in

Runde 5 die Führung. Währenddessen kämpften Mitchell Harrison

und Hunter Lawrence um Rang 3. Zuerst hatte Harrison

die Nase vorn, musste sich aber den erbarmungslosen Angriffen

von Lawrence beugen.

Der führende Hampshire schien das Rennen unter Kontrolle

zu haben, aber drei Runden vor Schluss stürzte er und hatte

plötzlich Covington und Lawrence an seinem Hinterrad. Covington

schaltete blitzschnell, als er Hampshires Missgeschick

sah, versuchte nach innen zu springen und die Führung

zu übernehmen, dann versuchte er es außen, aber alles

brachte nichts. Hampshire holte sich den Sieg vor Covington,

Lawrence und Harrison.

Der Start zu Lauf 2 verlief ähnlich wie der erste, aber mit besserer

Ausgangsposition für Jonass als Dritter hinter Hampshire

und Covington. Während sich Covington wieder den

Holeshot holte, übernahm Hampshire relativ schnell die Führung.

Lawrence lag auf 4. Position, während sein Teamkollege

Seewer auf Rang 8 startete.

Nach fünf Runden hatte Seewer Lawrence eingeholt und begann,

Druck auf ihn zu machen. Lawrence reagierte perfekt

Motocross-WM - 17. Lauf - Jacksonville/USA - 3.9.2017

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 2. Eli Tomac, USA, Kawasaki; 3. Antonio Cairoli,

I, KTM; 4. Tim Gajser, SLO, Honda; 5. Max Anstie, GB, Husqvarna; 6. Maximilian

Nagl, D, Husqvarna; 7. Clément Desalle, B, Kawasaki; 8. Glenn Coldenhoff, NL, KTM;

9. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha; 10. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda.

MX2: 1. RJ Hampshire, USA, Honda; 2. Hunter Lawrence, AUS, Suzuki; 3. Thomas

Covington, USA, Husqvarna; 4. Jeremy Seewer, CH, Suzuki; 5. Mitchell Harrison,

USA, Yamaha; 6. Chase Sexton, USA, Honda; 7. Pauls Jonass, LV, KTM; 8. Thomas

Kjer Olsen, DK, Husqvarna; 9. Brent van Doninck, B, Yamaha; 10. Brian Bogers, NL,

KTM.

Ferner: 21. Henry Jacobi, D, Husqvarna.

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MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS GAILDORF

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Oktober '17


Ullrich holt

vorzeitig den

Titel

Dennis Ullrich zum vierten Mal Champion im ADAC MX Masters • WM-Star Max Nagl holt

souverän den Tagessieg • ADAC-MX-Youngster-Cup-Pilot Tom Koch Champion der Klasse 2

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Oktober '17


MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS GAILDORF

Start beim ADAC MX Youngster Cup mit Sieger Zachary Pichon

16.000 Zuschauer und zwei emotionale Titelgewinne:

Das sechste ADAC-MX-Masters-Rennwochenende

beim MSC Gaildorf e.V. hätte für Fahrer, Zuschauer

und Teams kaum emotionaler ablaufen

können. Zwar stellten der Wettermix aus heißen

Temperaturen und plötzlich einsetzendem Starkregen

die Nerven der Besucher ganz schön auf die

Probe, dafür entschädigten die spannenden Rennen

in allen drei Klassen. Dennis Ullrich holte mit

einem 3. Platz in der Tageswertung seinen vierten

Titel im ADAC MX Masters. „Es ist einfach nur

schön. Ich hatte mir da schon ein wenig Druck im

Vorfeld gemacht und bin jetzt total erleichtert. Das

ist einfach eine tolle Bestätigung für meine Leistung

und zeigt, dass ich alles richtig gemacht habe“,

strahlte „Ulle“ stolz. Damit ist der nun vierfache

ADAC-MX-Masters-Champion, der als Wahl-Baden-Württemberger

in Gaildorf als Lokalmatador

angetreten war, der bis dato erfolgreichste Gewinner

der populärsten MX-Rennserie Europas.

Ebenfalls feiern ließ sich WM-Star Max Nagl. Der

Oberbayer setzte sich in beiden Läufen souverän

an die Spitze und siegte zweimal mit großem Abstand

vor seinen Konkurrenten. Damit zeigte der

Pilot des Husqvarna-Werksteams einmal mehr,

dass er zu Recht zu den Topstars der Motocrossszene

gehört. „Die Bedingungen waren eine echte Herausforderung,

aber ich denke, das hat auch gerade

für uns drei Jungs vom Team Germany etwas Gutes

gehabt, da ja das diesjährige Motocross der

Nationen in England stattfindet und die Regenwahrscheinlichkeit

dort bei gefühlt 90 Prozent

liegt. Von daher sehe ich diese Schlammschlacht

hier in Gaildorf als ein gutes Training für das

MXON“, sagte Nagl, der seinen Gaststart vor Tausenden

von Fans sichtlich genoss. Tageszweiter

wurde das Nachwuchstalent Stefan Ekerold, der in

Gaildorf das erste Mal in dieser Saison auf dem Podium

stand.

Die Highlights des ADAC MX Masters in Gaildorf

werden am 22. Oktober um 15:48 Uhr und 29. Oktober

um 15:18 Uhr bei Motorvision TV übertragen.

ADAC MX Youngster Cup

Ein besonderes Rennwochenende erlebte auch

Tom Koch im ADAC MX Youngster Cup. Der Thüringer

schaffte mit einem 2. Platz in der Tageswertung

den vorzeitigen Titelgewinn in Klasse 2. Mit

57 Punkten Vorsprung liegt er uneinholbar vor dem

Tabellenzweiten Thomas Sileika. „Ich bin ernsthaft

überrascht, dass ich jetzt wirklich den ADAC MX

Youngster Cup gewonnen habe. Vor dem Event in

Gaildorf habe ich mich nicht intensiver damit beschäftigt,

ob es klappen kann oder nicht, weil ich

mich nicht unnötig nervös machen wollte. Umso

schöner ist es jetzt, dass dieser Traum tatsächlich

wahr geworden ist. Ende des Jahres schmeiß ich eine

Party“, freute sich Koch. Tagessieger im ADAC

MX Youngster Cup wurde der Franzose Zachary Pichon,

der damit die Erfolgsgeschichte seiner Familie

auf der Strecke „Auf der Wacht“ fortsetzte. „Mit

diesem Resultat habe ich nicht nur mich selber,

sondern auch meinen Papa Mickael sehr glücklich

gemacht, denn der ist hier schon zweimal Weltmeister

geworden und mag den Track genauso

gern wie ich.“ Als Dritter wurde an diesem Rennsonntag

sein Landsmann Adrien Malaval geehrt,

der genau wie Pichon das erste Mal bei der Masters-Rennserie

eine Auszeichnung in der Tageswertung

erhielt.

ADAC MX Junior Cup

Anders als in den beiden großen Klassen steht die

Titelentscheidung im ADAC MX Junior Cup noch

aus. Der Tabellenzweite Magnus Smith wurde mit

einem Laufsieg und Rang 4 im zweiten Rennen mit

dem Tagessieg belohnt und verkürzte den Rückstand

auf seinen Teamkollegen und aktuellen Tabellenführer

Max Palsson auf 8 Punkte. „Das waren

anspruchsvolle Rennen heute, die mir alles abverlangt

haben. Die Strecke war schwer zu fahren, da

es viele tiefe Rillen gab und ich permanent aufpassen

musste. Hinzu kam natürlich der immer größer

werdende Druck wegen der Meisterschaftsführung,

denn die hätte ich mir dieses Wochenende schon

gern zurückgeholt. In Holzgerlingen beim Finale

werde ich dann noch mal alles geben“, resümierte

der junge Skandinavier. Tageszweiter wurde der

Tabellenzehnte Paul Bloy, Tabellenführer Max Palsson

stand als Tagesdritter auf dem Podium.

• Text u. Fotos: ADAC MX Masters

ADAC MX Masters - 6. Lauf - Gaildorf - 26./27.8.2017

Gesamtergebnisse:

MX Masters: 1. Max Nagl, Husqvarna; 2. Stefan Ekerold, Suzuki;

3. Dennis Ullrich, KTM; 4. Jerney Irt, SLO, Husqvarna; 5. Christian Brockel,

KTM; 6. Jeremy Delince, B, Honda; 7. Andy Baumgartner, CH,

KTM; 8. Henry Jacobi, Husqvarna; 9. Sulivan Jaulin, F, KTM; 10. Tomasz

Wysocki, PL, KTM.

MX Youngster Cup: 1. Zachary Pichon, F, Suzuki; 2. Tom Koch, KTM;

3. Adrien Malaval, F, Husqvarna; 4. Tom Vialle, F, KTM; 5. Nico Koch,

KTM; 6. Thomas Sileika, LV, KTM; 7. Tomas Kohut, SK, KTM; 8. Martin

Vondrasek, CZ, KTM; 9. Michael Sandner, A, KTM; 10. Thomas Vermijl,

B, Kawasaki.

MX Junior Cup: 1. Magnus Smith, DK, KTM; 2. Paul Bloy, Suzuki;

3. Max Palsson, S, KTM; 4. Camden McLellan, ZA, KTM; 5. Constantin

Piller, KTM; 6. Nikita Kucherov, RUS, Kawasaki; 7. Nico Greutmann,

Husqvarna; 8. Kristof Jakob, H, KTM; 9. Simon Längenfelder,

Husqvarna; 10. Max Thunecke, KTM.

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Termine 2017

*ohne ADAC MX Junior Cup

Unsere Partner:


VERBÄNDE

Markus Reipen/Oliver Raskin (99), Kai Zantis/Marius

Baron (666), Pascal Steffens/Michael Fröhlich (6), Gerhard

Karl Franke/Michael Schmitz (21), André Knübben

(127) und Mark Wouters/Marina Schindhelm (40)

DAMCV

Regen vor dem Rennen, Regen am Rennsamstag und auch Regen in der Nacht

zum Rennsonntag: Das waren erst mal sehr schwierige Bodenverhältnisse beim

DAMCV-Rennen des MCC Weilerswist. Doch am Sonntag – pünktlich zu den Läufen

der IMBA-Europameisterschaft der Jugend – kam die Sonne heraus und

trocknete die Strecke, sodass man am Sonntagmittag schon fast auf „Werksboden“

fahren konnte.

Einen starken Auftritt hatte – trotz Schlamm am Samstag – Luca Lehmann bei

den MX2-Junioren. Er kam mit dem Boden am besten klar und mit zwei deutlichen

Laufsiegen fuhr er den Tagessieg ein, gefolgt von Lukas Geisler, Yannik Hellen,

Tim Gieger und Tobias Kessel.

Wegen des IMBA-Laufes am Sonntag trugen die 85er ihre Rennen als Pokalläufe

aus. Hier ließ Jan Krug schon einmal sein Können aufblitzen, das er auch am

Sonntag in seiner Europameisterschafts-Klasse zeigen sollte. Der Tagessieg

ging klar an den jungen Mann aus Hürth, dahinter die ebenfalls stark fahrenden

Marvin Müller und Aaron Steinbusch, gefolgt von den 85er-IMBA-Fahrern aus

Dänemark und den Niederlanden.

Den Sieg bei der 50er-Minis sicherte sich Leon Patrick Niga vor Oliver Jüngling,

Jamiro Peters, Darius Kleinermann und Liah Peters. Die ganz kleinen Nachwuchspiloten

hatten natürlich ganz besonders mit dem tiefen Boden zu kämpfen.

Stark im Schlamm zeigten sich Jonathan Frohrath und Robin Knuf in der Klasse

National MX2: Sie holten beide einen Laufsieg, zweimal auf Rang 2 fuhr Silas

Weidenfeller und auch sehr konstant Marco Guhlke, der sich in beiden Läufen

den 3. Rang sicherte. In der Meisterschaft blieb Dennis Schlösser vor Silas Weidenfeller,

Jonathan Frohrath, Robin Knuf, Vincent Hütsch und Marco Guhlke. Das

sind dann wohl auch die heißesten Anwärter auf den Aufstieg in die schnelle Inter-Klasse,

die ersten fünf steigen nach der Saison auf.

Bei den IMBA-Europameisterschaftsläufen in den Jugendklassen war gleich

zweimal die deutsche Hymne bei der Siegerehrung zu hören: Jan Krug holte den

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IMBA-85-Sieger Jan Krug (120) gegen den

drittplatzierten Joey van der Zanden (6)

4. Lauf - Weilerswist

Regen, Regen, Regen

Tagessieg in der 85er-Klasse und bei der MX2 Jugend ging der Tagessieg an Steven

Hartwig. Stark auch DAMCV-Fahrer Marvin Müller, der mit seinen zwei Laufsiegen

in Weilerswist noch Vize-Europameister bei den 85ern wurde. Bester

deutscher Fahrer in der EM-Gesamtwertung wurde Steven Hartwig auf Rang 6.

Ein rein Kleinhauer Podium gab es in der Gespannklasse am Sonntag: Hier holten

sich Tim Prümmer und Tobias Lange des Tagessieg, dahinter folgten ihre

Clubkollegen Markus Reipen und Oliver Raskin und auf dem Bronze-Podestplatz

Christian Hentrich mit Timo Offermann als „Ersatz-Beifahrer“, da Stamm-

Spannmann Stefan Effertz nicht mitfahren konnte.

Absolut sehenswert auch die beiden Läufe in der DAM-Master-Klasse. Hier wurde

den Zuschauern Rennsport vom Feinsten im Kampf um die Spitze geboten:

Am Ende holte Youngster Pit Rickert zwei Tagessiege, dahinter in Lauf 1 Dante

Nijs, Pascal Proenen, Tom Pölderl und Mike Adrian Braun, in Lauf 2 fuhr Proenen

auf Rang 2, dahinter Braun, Pölderl und Nijs. • Text u. Fotos: Guido Barth

DAMCV-Meisterschaft - 4. Lauf - Weilerswist

12./13.8.2017

Gesamtergebnisse (Tageswertungen):

12.8. - Junioren MX1: 1. Luca Lehmann; 2. Lukas

Geisler; 3. Yannik Hellen; 4. Tim Gieger; 5. Tobias

Kessel.

50/65 ccm: 1. Jaden Lee Wendeler; 2. Morris Molitor;

3. Alessandro Robinho Holl; 4. Mike Lempertz;

5. Lenny Schmidt.

85 ccm: 1. Jan Krug; 2. Marvin Müller; 3. Aaron

Steinbusch; 4. Hugi Kristoffersen, DK; 5. Sebastian

Lorenzen.

50 ccm Mini: 1. Leon Patrick Niga; 2. Oliver Jüngling;

3. Jamiro Peters; 4. Darius Kleinemann; 5. Liah

Peters.

MX1/Jugend MX2-Pokal - Wertungslauf: 1. Jakob

Scheulen; 2. Nico Wester; 3. Steven Hartwig;

4. Dante Nijs; 5. Pascal Keller.

National MX2 - 1. Lauf: 1. Robin Knuf; 2. Silas Weidenfeller;

3. Marco Guhlke; 4. Luca Nijs; 5. Dennis

Schlösser.

2. Lauf: 1. Jonathan Frorath; 2. Silas Weidenfeller;

3. Marco Guhlke; 4. Sven Potraz; 5. Julius Valter.

Senioren - Wertungslauf: 1. Michael Förster;

2. Markus Burkhardt; 3. Mario Follon; 4. Tim Bönning;

5. Wolfgang Cosler.

Veteranen - Wertungslauf: 1. Thomas Beuer; 2. Luc

Perdieus; 3. Thomas Frorath; 4. Ralf Kirch; 5. Richard

Brenner.

Damen - Wertungslauf: 1. Steffi Laier; 2. Fiona

Hoppe; 3. Maren Ruiters; 4. Sanne Vounckx; 5. Julia

Blatter.

13.8. - National MX1: Daniel Holst; 2. Sebastian

Bauten; 3. Tim Undorf; 4. Marius Kamps; 5. Mario

Steiner.

Twinshock: 1. Uwe Jordine; 2. Tim Simons; 3. Stephan

Thiel; 4. Wilhelm Lutz; 5. Oliver Wilms.

Youngtimer: 1. Philipp Platte; 2. Mario Follon;

3. Oliver Geisler; 4. Claudia Jasper-Perdieus.

IMBA 85 ccm: 1. Jan Krug, D; 2. Marvin Müller, D;

3. Joey van der Zanden, NL; 4. Hugi Kristoffersen,

DK; 5. Fabian Trossen, D.

Ferner: 8. Falk Winterscheid, D; 10. Aron Steinbusch,

D; 12. Danny Grommes, D; 13. Madox Bleiker,

CH; 15. Robin Weranek, D; 16. Benedikt Romankiewitz,

D; 17. Arne Berscheid, D; 18. Joe

Radermacher, D; 20. Luca Kamp, D; 22. Maximilian

Schubert, D; 23. Madison Bleiker, CH; 24. Kai Keseberg,

D; 25. Jannis Mertins, D; 26. Lenox Fröhlich,

D.

IMBA Jugend MX2: 1. Steven Hartwig, D; 2. Kasper

Baek Iversen, DK; 3. Nikolaj Elmose, DK; 4. Rutger

Baauw, NL; 5. Rick Wennekes, NL.

Ferner: 6. Fiona Hoppe, D; 7. Robin Knuf, D; 10. Jan

Wirtz, D; 11. Brian Fröhlich, D; 12. Alexander Heindrichs,

D; 13. Leon Cosler, D; 14. Jonathan Frohrath,

D; 15. David Nippa, D.

DAM Master: 1. Dante Nijs; 2. Pascal Proenen;

3. Mike Adrian Braun; 4. Tom Pölderl; 5. Jannik

Schmitz.

DAM Seitenwagen: 1. Tim Prümmer/Tobias Lange;

2. Markus Reipen/Oliver Raskin; 3. Christian Hentrich/Andreas

Heucken; 4. Jereon Tesseur/Pascal

Knübben; 5. Daniel Gölden/Robin Ohl.

Das deutsche IMBA-Team


5. Lauf - Ohlenberg

Raceaction at its best

Regen, Regen, Regen – das sah anfangs nicht wirklich einladend aus zum

DAMCV-Rennwochenende beim MCC Ohlenberg. Tagelanger kräftiger Regen

hatte Strecke und Fahrerlager aufgeweicht. Doch schon nach den ersten Trainings

am Samstagmorgen wurde die Spur immer besser und mit reichlich Grip

am Sonntag musste dann sogar die wunderschön oberhalb des Rheins gelegene

Bahn mittels Bewässerung feucht gehalten werden.

Die vielen Zuschauer konnten sich an beiden Tagen an bester Rennaction und

packenden Duellen beim MCC Ohlenberg erfreuen.

So lieferten sich zum Beispiel bei den Senioren Sebastian Bauten, Mario Follon,

Markus Burkhardt und Uwe Jordine zwei wirklich spannende Rennen. An seinem

Geburtstag konnte Jordine sich nach dem ersten Start dann an Burkhardt und

Follon vorbeikämpfen und die Führung übernehmen. Er sicherte sich mit zwei

Laufsiegen den Platz ganz oben auf dem Treppchen vor Burkhardt, Follon und

Sebastian Bauten. Der wiederum rollte direkt aus dem Zieleinlauf wieder zum

Start, denn Bauten fuhr danach noch in der National-MX1-Klasse, holte hier in

beiden Läufen Rang 2. Sieger wurde Mario Steiner, Dritter Djordy Münsters vor

Tim Undorf.

Bei den „älteren Herren“ ging es auch durchaus heiß zu, hier fuhr Altmeister Luc

Perdieus zwar „nur“ als Zweiter aus dem Startgatter, übernahm aber schon

nach der ersten Runde die Führung vor Thomas Frohrath und gab sie auch nicht

mehr her. So lautete auch die Reihenfolge in der Tageswertung. Auf den Plätzen

folgten Peter Vonester, Stephan Scholz und Thomas Beuer.

Das Rennen der Damen war eine ganz klare Sache für Fiona Hoppe, sie gewann

beide Läufe vor Maren Ruiters, Johanna Göhlich, Julia Blatter und Sanne

Vounckx.

Sehr dichtes Gedränge gab es am Startgatter bei den MX2-Junioren, viele Fahrer

wollen den Aufstieg in die Nationalklasse schaffen. Über 30 Starter rollten an

die Startbügel. Yannick Hellen fuhr als Erster um die erste Kurve zum Doppelsprung

ins Tal, dahinter folgten Jannik Eiserfey und Jan Wirtz. Bis zur vorletzten

Runde arbeitete sich Lukas Geisler nach ganz vorne vor und übernahm dann die

Führung. Doch er fiel im zweiten Lauf aus und konnte keine Punkte sammeln.

Der Tagessieg ging an Jan Wirtz, der den zweiten Lauf für sich entschied, neben

ihm auf dem Treppchen standen Jannik Eiserfey und Yannik Hellen. Auf Rang 4

folgte Luca Lehmann vor Tim Gieger, Louis Carl und dem Sieger des ersten Laufs

Lukas Geisler.

IMBA-Open: Frederic Weigert (31) vor Pascal Proenen (26), Kevin Wessels (22), Sieger Lukas

Platt (27), Edward Briscoe (15), Mike Adrian Braun (25), Nicolaj Damsgaard (66), Jarno Verhorevoort

(5), Luke Burton (14), Enrico Schell (6), Niels De Klein (4) und Julian Horsch (24)

Da in der Interklasse die Openfahrer einen IMBA-Lauf in Ohlenberg austrugen,

wurde ein Pokallauf ausgefahren, doch der war nicht minder spannend. In der

ersten Runde übernahm Thomas Verzmyl die Führung, dahinter Brian Engelen,

Dustin Fleck, Jannik Schmitz und Niklas Raths. Fleck machte einen kleinen Fehler,

Schmitz und Raths konnten vorbeiziehen. Ganz kurz vor dem Zieleinlauf gab

es noch ein Duell zwischen Niklas Raths und Kevin Herwix um Rang 3, Raths kam

vorbei. Im Ziel also Verzmyl vor Engelen, Raths, Herwix, Schmitz und Fleck. In

Lauf 2 lagen erneut Verzmyl und Engelen vorne, dahinter folgten Schmitz, Raths,

Herwix und Fleck.

• Text u. Fotos: Guido Barth

DAMCV-Meisterschaft - 5. Lauf - Ohlenberg

19./20.8.2017

Gesamtergebnisse (Tageswertungen):

19.8. - Junioren Open: 1. Kenley van Dijk; 2. Alexander

Becker; 3. David Hanusek; 4. Michael Manroth;

5. Yannik Heller.

Jugend MX2: 1. Dante Nijs; 2. Nico Wester; 3. Jeremy

Joris; 4. Jannik Schmitz; 5. Kevin Herwix.

85 ccm Pokal - Wertungslauf: 1. Jan Krug; 2. Marvin

Müller; 3. Justin Heimann; 4. Fabian Trossen;

5. Aaron Steinbusch.

50/65 ccm: 1. Jaden Lee Wendeler; 2. Finn Rossbroich;

3. Timo Rose; 4. Seth Verhorevoort; 5. Johannes

Moll.

National MX1: 1. Mario Steiner; 2. Sebastian Bauten;

3. Djordy Münsters; 4. Tim Undorf; 5. Yannic

Glombitza.

Senioren: 1. Uwe Jordine; 2. Markus Burkhardt;

3. Mario Follon; 4. Sebastian Bauten; 5. Barthold

Bongard.

Veteranen: 1. Luc Perdieus; 2. Thomas Frorath;

3. Peter Vonester; 4. Stephan Scholz; 5. Thomas

Beuer.

50 ccm Mini: 1. Jenairo Beerens; 2. Oliver Jüngling;

3. Leon Patrick Niga; 4. Jamiro Peters; 5. Darius

Kleinermann.

Damen: 1. Fiona Hoppe; 2. Maren Ruiters; 3. Johanna

Göhlich; 4. Julia Blatter; 5. Sanne Vounckx.

85 ccm: 1. Jan Krug; 2. Marvin Müller; 3. Justin

Heimann; 4. Aaron Steinbusch; 5. Fabian Trossen.

20.8. - Junioren MX2: 1. Jan Wirtz; 2. Jannik Eiserfey;

3. Yannik Hellen; 4. Luca Lehmann; 5. Tim Gieger.

National MX2: 1. Dennis Schlösser; 2. Silas Weidenfeller;

3. Jonathan Frorath; 4. Colin Honigmann;

5. Maren Ruiters.

Twinshock: 1. Uwe Jordine; 2. Tim Simons; 3. Stephan

Thiel; 4. Werner Fassbender; 5. Christian

Wieczorek.

Youngtimer: 1. Markus Burkhardt; 2. Ansgar Kranen;

3. Philipp Platte; 4. Mario Follon; 5. Oliver

Geisler.

IMBA Open: 1. Lukas Platt, D; 2. Luke Burton, GB;

3. Frederic Weigert, B; 4. Pascal Proenen, D;

5. Mike Adrian Braun, D.

Ferner: 8. Kevin Wessels, D; 9. Daniel Huser, CH;

19. Mark Dellen, D; 21. Julian Horsch, D; 22. Christian

Meyer, CH; 26. Alexander Schöller, D.

Master Inter MX1: 1. Dustin Fleck; 2. Luc Perdieus;

3. Kenley van Dijk; 4. Philipp Platte; 5. Djordy

Munsters.

Master Inter MX2: 1. Thomas Verzmyl; 2. Brian Engelen;

3. Niklas Raths; 4. Jannik Schmitz; 5. Kevin

Herwix.

DAM Seitenwagen: 1. Tim Prümmer/Tobias Lange;

2. Daniel Gölden/Robin Ohl; 3. Christian Hentrich/

Timo Offermann; 4. Markus Reipen/Timo Lange;

5. Jochen Matzak/Jochem Klumpers.

Top-4 der Damen:

Siegerin Fiona Hoppe (969)

vor Maren Ruiters (25),

Johanna Göhlich (411)

und Julia Blatter (106)

59

MCE

Oktober '17


VERBÄNDE

dem Feld hinterherfahren musste und auf 8 finishte.

Fünfter in diesem Lauf wurde Keanu Alm, der im

ersten Durchgang nach einem Sturz in Runde 1 nur

bis auf 12 vorrückte.

Prestige: Im gemischten Zeittraining – Prestige und

MX2 absolvierten ein gemeinsames Zeittraining,

die Läufe fanden aber separat statt – war Prestigefahrer

Tom Oster der schnellste. Björn Frank fand

trotz Knieproblemen wieder zu alter Stärke zurück

und holte sich Platz 2 vor dem besten MX2-Fahrer

Tim Scholtes. Den Holeshot in Lauf 1 holte sich aber

Nils Neumüller vor Andreas Rolinger und Frank.

Nach Runde 1 waren dann Frank und Oster die ersten

Verfolger, Neumüller konnte sich aber ein wenig

absetzen. Nach zwei Runden war Oster dann an

Frank vorbei, kämpfte sich bis kurz vor Laufende an

Neumüller ran und überholte ihn noch.

Einlauf also Oster knapp vor Neumüller, Frank doch

deutlich abgeschlagen auf 3. Im zweiten Rennen

startete Frank noch besser und kam als Erster aus

der ersten Kurve, gefolgt von Daniel Casoli, Neumüller

und Rolinger. Nach Runde 1 hatte sich das

Feld dann sortiert: Frank vor Neumüller und Oster.

Dieses Trio blieb bis zum letzten Renndrittel dicht

zusammen und distanzierte das restliche Feld. Oster

überholte Neumüller im Waschbrett, kam aber

an Frank nicht mehr ran, Frank somit Laufsieger und

Oster Tagessieger. Da der Tabellenzweite Mike Luxembourger

wegen Urlaub nicht am Start war, sicherte

sich Oster damit schon vorzeitig den Meistertitel.

MX2: Die beste Qualizeit fuhr Tim Scholtes vor David

Cherkasov und dem Tabellenführer Lucca Zimmermann.

Diese drei lagen auch in genau dieser

Reihenfolge nach Runde 1 vorn. Zimmermann fiel etwas

zurück, Cherkasov kam an Scholtes vorbei.

Scholtes wollte kontern und wurde in einer harten

Aktion von Cherkasov gegen die Streckenbegren-

SÜDWESTCUP Ettringen

Endspurt

Beim vorletzten Lauf in Ettringen konnten sich

schon einige Fahrer vorzeitig die Meisterschaft sichern.

Bei für einen Augusttag doch kühlen Temperaturen,

Ettringen liegt nun mal in der Eifel, aber ansonsten

optimalen Bedingungen wurde das komplette

SWC-Programm an nur einem Tag durchgezogen.

Da gegen Ende der Saison doch einige Teilnehmer

nicht mehr antreten, ist dies unter Zusammenlegung

der Trainings von Prestige und MX2 sowie

nicht erforderlichen Hoffnungsläufen in der Cup-

Klasse möglich.

50 ccm: Der Zweikampf zwischen Paul Müller und Jeremias

Ramus geht in die nächste Runde. Im Zeittraining

war Müller der schnellste, Ramus aber nur

sechs Zehntel dahinter. Im ersten Lauf erwischte

Ramus den besseren Start und konnte Müller auf

der doch sehr kurzen 50er-Strecke (Rundenzeiten

unter 30 Sekunden) elf Runden hinter sich halten.

Im Zuge von einer der vielen Überrundungen hatte

Müller dann die Chance vorbeizugehen, setzte sich

auch gleich ein wenig ab und gewann den Lauf. Der

Gast Henry Bürstlein auf 3 war nur einmal von beiden

überrundet, Lars Dönig und Aleksandr Griaznov

auf 4 und 5 gleich zweimal. Auch im zweiten Rennen

holte sich Ramus den Holeshot, Müller war aber

dran. Bei einer Attacke auf Ramus rutschte Müller in

der Zielkurve weg und hatte in der verbleibenden

Laufzeit keine Chance mehr, an Ramus ranzukommen.

Tagessieg somit für Ramus, der Zweipunkteabstand

zwischen den beiden bleibt, es kommt zum

Showdown der beiden in Warndt.

Neuer Meister der Prestige-Klasse: Tom Oster

65 ccm: Das Zeittraining entschied Leon Müller vor

Max-Werner Breuer und Lennox Dessloch für sich.

Tabellenführer Marlon Dietrich musste sich mit der

doch sehr speziellen Strecke in Ettringen erst mal

anfreunden und erreichte nur Rang 6. Dies sah in

den Läufen dann aber anders aus.

Breuer lag im ersten Lauf nach der ersten Kurve vorn

vor Dietrich und Müller. Breuer und Dietrich setzten

sich von Müller ab, der mit mysteriösen Motoraussetzern

noch weiter auf 5 zurückfiel. Im Waschbrett

zeigte Dietrich die bessere Technik und konnte dort

an Breuer vorbei auf 1 vorrücken. Rang 3 und 4 gingen

mit deutlichem Abstand an Dessloch und Dana

Schneider. Der zweite Lauf war fast ein Klon des ersten:

Breuer am Anfang vorn, Dietrich kam näher ran

und zog im Waschbrett vorbei. Müller auf 3 hatte

schon wieder Probleme und so ergab sich auf den

ersten fünf Plätzen der gleiche Einlauf wie zuvor mit

fast den gleichen Zeiten.

85 ccm: Der Tabellenzweite Marlon Schmidt verletzte

sich schon im freien Training und reiste wieder

ab. Die Bestzeit im Zeittraining ging so an Lukas

Hofstetter vor Dauergast Fabian Kling und Jayson Alles.

Im ersten Durchgang kam Hofstetter am besten

weg und holte sich einen nie gefährdeten Start-Ziel-

Sieg. Luca Höltenschmidt lag am Anfang noch auf 2,

wurde aber auf 5 durchgereicht. Vorbei zogen noch

Alles, Jamie Heinen und Kling. Im zweiten dann vorne

das gleiche: Hofstetter gleich weg und damit

Lauf- und Tagessieg sowie uneinholbar vorne in der

SWC-Meisterschaft. Alles kämpfte sich an Heinen

vorbei auf 2, Höltenschmidt diesmal auf 4, da Kling

in der Startrunde im Waschbrett crashte, erst mal

60

MCE

Oktober '17


zung gedrängt, inklusive Sturz und Rückfall auf 6. Scholtes kam zwar wieder bis

auf 2 vor, Cherkasov war aber weg. Zimmermann beendete den Lauf mit deutlichem

Abstand auf 3 vor Fynn Schwab. Im zweiten Durchgang lag nach Ablauf der

ersten Runde Zimmermann in Führung, gefolgt von Cherkasov und Schwab.

Cherkasov ging zügig an Zimmermann vorbei, der anschließend aber auch aufgrund

eines platten Hinterrads rausfahren musste. Scholtes war diesmal nicht

ganz so gut weggekommen, holte sich aber erneut sicher den 2. Platz vor

Schwab. Trotz des Ausfalls sicherte sich Zimmermann damit den Titel des

MX2-Erwachsenenmeisters, Cherkasov und Scholtes werden ja in der MX2-Jugend

gewertet. In der gemischten Gesamttabelle ist Cherkasov jetzt aber an

Zimmermann vorbei an die Tabellenspitze gerückt.

Cup: Im Training gab es keine Überraschungen: Tabellenführer Martin Werz fuhr

die Bestzeit vor Sandro Luca Sauer, Marius Faas und Jessy Luxembourger. Faas

startete als Bester in den ersten Lauf, hielt diesen Platz noch zwei Runden und

wurde dann von Werz am Steilsprung übersprungen und an der Spitze abgelöst.

Auch Sauer, Luxembourger und Tim Berger zogen noch an Faas vorbei. Mit jeweils

deutlichen Abständen dieser vier zueinander verlief das restliche Rennen

relativ unspektakulär, bis Berger seinen 4. Platz mit einem abgewürgten Motor

verschenkte und Daniel Kiefer noch knapp vor Faas finishte. Auch in Lauf 2 waren

die gleichen Helden vorne zu finden. Faas gewann erneut den Start, dahinter

Werz, Luxembourger und Sauer. Luxembourger überholte Faas und Werz gleich

in der zweiten Runde im Waschbrett, aber es fehlte ihm irgendwie die Luft, um

dieses Tempo bis zum Ende zu gehen. Jedenfalls kam Werz wieder ran, vorbei

und holte sich mit klarem Vorsprung den Laufsieg. Sauer kam gegen Ende auch

noch an Luxembourger ran, aber nicht mehr vorbei. Faas diesmal auf 4, aber

ganz knapp vor Jannis Wahl, der sich von 11 kontinuierlich nach vorne gekämpft

hatte. Mit den beiden Laufsiegen sicherte sich Werz die Meisterschaft schon

vorzeitig.

Senioren: Diese Klasse war relativ schwach besetzt. Tabellenführer Christian

Lehner musste als halbwegs ebenbürtigen Konkurrenten nur Thomas Gros

fürchten, der auf seiner Heimbahn natürlich eine gute Leistung zeigte und in

beiden Läufen noch relativ dicht an Lehner dran war. Mittlerweile ist auch keine

Überraschung mehr, dass Elmar Näckel zu Hause eine Topleistung ablieferte

und sich zweimal, allerdings mit klarem Abstand auf Lehner und Gros, auf Platz

3 wiederfand. Auch bei den Senioren ist die Sache entschieden, Lehner ist der

neue Seniorenmeister in der Saison 2017.

• Text: Andreas Wack; Fotos: André Imparato

Neuer Meister der Cup-Klasse: Martin Werz

Ettringen - 20.8.2017

Gesamtergebnisse:

50 ccm: 1. Jeremias Ramus; 2. Paul Müller; 3. Henry

Bürstlein; 4. Aleksandr Griaznov; 5. Lars Dönig.

65 ccm: 1. Marlon Dietrich; 2. Max-Werner Breuer;

3. Lennox Dessloch; 4. Dana Schneider; 5. Leon

Müller.

85 ccm: 1. Lukas Hofstetter; 2. Jayson Alles; 3. Jamie

Heinen; 4. Luca Höltenschmidt; 5. Fabian

Kling.

Prestige: 1. Tom Oster; 2. Björn Frank; 3. Nils Neumüller;

4. Markus Schneider; 5. Andreas Rolinger.

MX2: 1. David Cherkasov; 2. Tim Scholtes; 3. Fynn

Schwab; 4. Malik Quint; 5. Leon Gehlen.

Cup: 1. Martin Werz; 2. Jessy Luxembourger;

3. Sandro Luca Sauer; 4. Marius Faas, 5. Daniel

Kiefer.

Senioren: 1. Christian Lehner; 2. Thomas Gros;

3. Elmar Näckel; 4. Markus Schmidt; 5. Manfred

Heider.

Stand (nach 7 von 8 Läufen) - 50 ccm: 1. Müller,

282 Punkte; 2. Ramus, 280; 3. Griaznov, 238;

4. Dönig, 184; 5. Marc Castor, 130.

65 ccm: 1. Dietrich, 266 Punkte; 2. Müller, 240;

3. Dessloch, 224; 4. Breuer, 217; 5. Louis Kirchen,

188.

85 ccm: 1. Hofstetter, 329 Punkte; 2. Heinen,

264; 3. Marlon Schmidt, 241; 4. Alles, 224;

5. Höltenschmidt, 207.

Prestige: 1. Oster, 289 Punkte; 2. Mike Luxembourger,

214; 3. Rolinger, 175; 4. Lutz Beste, 162;

5. Neumüller, 141.

MX2: 1. Cherkasov, 242 Punkte; 2. Lucca Zimmermann,

235; 3. Lukas Kunz, 193; 4. Scholtes, 179;

5. Quint, 161.

Cup: 1. Werz, 295,5 Punkte; 2. Luxembourger,

206; 3. Faas, 180,5; 4. Niklas Pleyer, 174; 5. Alexander

Breininger, 163.

Senioren: 1. Lehner, 295 Punkte; 2. Gros, 244;

3. Michael Trojahn, 198; 4. Heider, 195; 5. Christian

Lehmann, 187.

61

MCE

Oktober '17


KOLUMNE: EDDY FRECH

Das erste Mal ADAC MX Masters

Servus, liebe Leser,

in Bramberg war früh noch Land unter, denn es hatte

kräftig geregnet. Darum ließ ich das freie Training

aus, weil ich die Strecke schon kannte, und

stieg erst im Zeittraining ein. Ich kam mit der Matsche

gut zurecht und führte bis zur letzten Runde,

bis Henry Bahner noch in der letzten Runde ’ne ordentliche

Zeit hinbekam. So landete ich auf Platz 2.

Ich war guter Dinge für die Rennen.

In Lauf 1 kam ich nicht ganz optimal vom Start weg

und lag auf Platz 4. In der zweiten Kurve blockte ich

jedoch den anderen die Spur, ging in Führung und

gab sie nicht mehr her. Ich konnte das Rennen mit

18 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten

beenden. Ich war happy und so ging es in den zweiten

Lauf. Diesmal haute ich einen Mega-Start raus,

war gleich vorn und konnte das Tempo bis Dreiviertel

des Rennens halten. Dann machten meine Arme

wieder schlapp. Ich musste ruhiger fahren, damit

ich nicht abschmiere. Das nutzte der Zweite und

ging drei Runden vor Schluss noch an mir vorbei.

Ich konnte leider nicht mehr kontern und kam somit

auf den 2. Gesamtplatz.

Die Woche danach waren wir bei Mathias Rülke in

Chemnitz, der uns schon nach Rügen begleitet hatte.

Er hat mich noch mal durchgecheckt und wir haben

wohl dabei auch die Ursache für meine schnel-

le Ermüdung der Arme gefunden, auf jeden Fall habe

ich das jetzt nicht mehr so arg!

Gaildorf war genial! Wir sind am Donnerstagabend

gemütlich hingefahren und waren am Freitag früh

die Ersten im Fahrerlager. Ich muss sagen, dass die

Organisation und das Ambiente da sehr angenehm

waren und alles sehr entspannt ablief. Mein neues

Bike von MPS Racing wurde auch gleich nach Gaildorf

geliefert und ich konnte es in Empfang nehmen.

Am Samstag ging es ins freie Training. Anfangs

kam ich nicht so recht mit dem gegrubberten Boden

klar und musste mich erst mal reinfinden. Solche

tiefen Rillen kannte ich so noch nicht.

Ich war Vierunddreißigster im Freien Training in

Gruppe 2, war also nicht mal Letzter. Das war schon

mal gut. Zum Qualitraining richtete ich mich drauf

ein, dass ich ja in Gruppe 2 bin. Ich wollte den anderen

noch etwas zuschauen und fuhr schon zum

Vorstart, mein Papa kam hinterher mit dem Helm

und als ich angekommen war, sagte der Mann vom

Vorstart, dass ich in Gruppe 1 wäre und das Training

schon laufen würde. Ich hatte nur noch neun

Minuten Zeit ...

Zum Glück kam im selben Augenblick mein Papa

mit dem Helm um die Ecke und ich bretterte los, ich

brauchte mindestens drei Runden! Die habe ich

zum Glück auch geschafft, zwei waren mies, eine

gut!

Ich kam auf Platz 17 in die Startaufstellung des Last

Chance Race. Ich war aufgeregt und der Start war

gut. Da ich aber relativ weit außen startete, drängte

mich ein Konkurrent derart raus, dass ich aufpassen

musste, nicht abzufliegen. Nach der ersten Kurve

fand ich mich auf dem vorletzten Platz wieder.

Irgendwie fand ich meinen Rhythmus, kam schnell

voran und kämpfte mich Runde für Runde und Platz

um Platz vor. Somit kam ich auf Position 11 ins Ziel

und hatte damit die Qualifikation für die Rennen

um fünf Plätze verpasst. Ich war trotzdem echt zufrieden.

Jetzt weiß ich, wie es da läuft und was ich noch machen

muss, um vorne mitzumischen. Man darf auch

nicht vergessen, dass ich die Tage vorher total erkältet

war und damit noch nicht 100 Prozent meiner

Leistungsfähigkeit erreicht hatte.

Ich denke, dass ich das schaffen kann, mal schauen,

wie es in Holzgerlingen läuft!

Das nächste Highlight sind die Crossfinals in Culitzsch.

Drückt mir die Daumen, dass ich da gut mit

dabei bin, ich freue mich sehr drauf!

Bis in vier Wochen!

Euer Eddy

62

MCE

Oktober '17


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MAXXIS CROSS-COUNTRY MEISTERSCHAFT: SCHEFFLENZ

BRAAAAP

Start der Pros

Samstag zeigte sich das Wetter launisch, mit kurzen

Regenschauern, aber optimal für die Streckenbedingungen.

Sonntag war es dann komplett trocken

und zeitweise sonnig. „Endlich hatte auch Schefflenz

einmal Glück mit dem Wetter“, so Serienmanager

Christian Hens. „Wir hatten optimale Bedingungen

und eine schöne, aber schwierig zu fahrende

Strecke. Genauso wollen es die Cross County

Cracks.“ Der heimische MSC, der im letzten Jahr

sein 40-jähriges Jubiläum gefeiert hatte, leistete

einmal mehr tolle Arbeit. Uli Körber und das gesamte

Team waren zum mittlerweile zwölften Mal ein

würdiger Gastgeber der GCC.

Bei den Quad Pros fieberten alle dem Zweikampf

Ristenbieter gegen Schmidt entgegen. Am Start

kam es zunächst anders. Juraj Varga holte sich den

Holeshot und bog als erster auf die MX-Strecke ein.

Dahinter folgten dann direkt Kevin Ristenbieter, Richard

Schmidt und Marius Kernchen.

Ab Runde 2 legte Ristenbieter, der als Führender der

Meisterschaft nach Schefflenz gereist war, los und

schnappte sich Varga. Auch Schmidt zog vorbei und

blieb hinter dem RMX-Piloten. Somit befanden sich

die üblichen Verdächtigen an der Spitze und sollten

da auch bis zum Schluss bleiben. Ristenbieter baute

seinen Vorsprung aus und holte sich seinen

nächsten Sieg. Schmidt und Varga landeten auf den

Plätzen 2 und 3.

64

MCE

Oktober '17

In der Klasse XC Pro ist die Entscheidung über die

Meisterschaft bereits gefallen. Chris Gundermann,

der frischgebackene Deutsche Cross County Meister,

wollte trotzdem weiter motiviert zu Werke gehen

und war auch in Schefflenz wieder in zwei Klassen

gemeldet. Zunächst machte aber ein eher

unbekannter Fahrer auf sich aufmerksam. Jan Schäfer

schnappte sich knapp vor Chrissi Weiss die Holeshotprämie

und rauschte als erster Fahrer hinauf

auf die MX-Strecke. Bereits nach der ersten Runde

musste er allerdings einige Fahrer vorbeilassen.

Gundermann beendete Runde 1 als Erster, gefolgt

von US-Boy Chris Alldredge, dann Tim Apolle, Kevin

Zdon und Kornel Nemeth auf den folgenden Plätzen.

Nemeth, der Schwierigkeiten am Start hatte,

zeigte sich in richtig guter Verfassung und ging angriffslustig

zu Werke. Bereits nach der dritten Runde

konnte er sich vorbei an den Konkurrenten auf

Platz 2 schieben. In Runde 5 folgte dann der Angriff

des Multichamps auf den amtierenden Meister. Nemeth

schnappte sich auch Gundermann, der etwas

gehemmt wirkte, und baute seinen Vorsprung dann

Runde für Runde aus. Zeitweise betrug der Vorsprung

fast eine Minute. Spannend wurde es gegen

Ende noch im Kampf um Platz 3. Alldredge kam auf

Rang 3 liegend immer näher an Gundermann heran.

Dieser rettete schließlich seinen Vorsprung so gerade

eben ins Ziel, Alldredge landete bei seinem GCC-

Debüt am Ende auf dem 3. Platz.

Nemeth siegt,

Kartenberg holt

Meisterschaft

Der sechste und vorletzte Lauf zur Maxxis Cross Country Meisterschaft 2017 – traditionell im württembergischen Schefflenz – ist in den Büchern!

In der Klasse XC Supersprint war die Ausgangslage

klar. Michael Kartenberg konnte bei einem Sieg vorzeitig

die Meisterschaft feiern. Bei einem Sieg seines

Kontrahenten Mike Hartmann hätten 4 Punkte

für Kartenberg gereicht. Mit der Bestzeit im Training

ging der Favorit ins Rennen. Nach der ersten Runde

zeigte Kartenberg mit dem 1. Platz direkt, dass er

den Titel bereits in Schefflenz holen wollte. Auf den

weiteren Plätzen Doppelstarter Alldregde aus den

USA, sein Teamkollege Fleissig sowie Pleyer, Diepold

und Kornel Nemeth, der ebenfalls wieder am

Start stand. Letzterer verabschiedete sich mit Problemen

an der Bremse früh aus dem Rennen. Kartenberg

zog seinen Stiefel durch und fuhr nach seiner

eigenen Aussage ein „safes“ Rennen. Alldredge

und Fleissig blieben ihm bis kurz vor Schluss auf

den Fersen. In der zwölften Runde nutzte Fleissig einen

Fahrfehler seines Teamkollegen, der kurz zu Boden

ging und zog vorbei am Mann aus den Vereinigten

Staaten. Auch Roland Diepold nutzte diese

Chance und schob sich vorbei auf Rang 3. Kurz danach

wurde das Rennen abgewinkt. Kartenberg holte

sich den Tagessieg und die Meisterschaft. Dahinter

Marco Fleissig und Roland Diepold.

Am 30. September/1. Oktober kommt es zum letzten

Showdown beim GCC-Finale in Bühlertann.

Die Ergebnisse aus Schefflenz gibt es hier:

https://www.xcc-racing.com/htdocs/teilnehmergcc/ergebnisse/ergebnisse-gcc-2017

• Fotos: Baboons/Nico Gilles


Supersprint:

Champ Michael Kartenberg

Wild Childs

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MCE

Oktober '17


ENDURO: SIX DAYS BRIVE-LA-GAILLARDE/F

Die Franzosen waren nicht zu schlagen (v.l.):

Jérémy Tarroux, Loïc Larrieu, Christophe

Nambotin und Christophe Charlier

• Foto: Future7Media

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Oktober '17


2 Titel

für Frankreich

Frankreich wusste den Heimvorteil zu nutzen und sicherte sich sowohl in der Trophy als

auch in der Junior-Trophy den Gesamtsieg. Strahlende Gesichter gab es beim australischen

Damen-Team, das sich zum fünften Mal in Folge den Titel in der Damenwertung holte.

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ENDURO: SIX DAYS BRIVE-LA-GAILLARDE/F

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Daniel Sanders belegte mit dem australischen Team

den 2. Platz in der World Trophy • Foto: Future7Media

World Trophy

Gleich am ersten Tag platzten die Titelverteidigungsträume

der USA. Thad Duvall zog sich bei einem

Sturz eine Verletzung am linken Handgelenk zu

und schied aus. Da das Reglement besagt, dass an

jedem Tag alle vier Fahrer gewertet werden müssen,

war das für die Amerikaner ein großer Rückschritt.

Das französische Team demonstrierte seine Titelambitionen

und ging in Führung. Auch am zweiten

Tag bauten die Franzosen diese weiter aus. Australien

wusste ebenso zu überzeugen und konnte über

den 2. Rang jubeln. Gewohntes Bild an Tag 3: Frankreich

führte trotz eines Patzers von Christophe Charlier

vor Australien und den Finnen, die ebenfalls mit

einer geschlossenen Teamleistung zu überzeugen

wussten. Frankreich baute auch an Tag 4 seine Führung

aus und das, obwohl Christophe Nambotin sich

an der Hand verletzt hatte. Auf Rang 2 und 3 das gewohnte

Bild: Australien vor Finnland. Nambotin

kämpfte sich auch am fünften Tag trotz großer

Schmerzen ins Ziel. Und obwohl Australien die Tageswertung

gewann, durften die über sieben Minuten

Vorsprung von Frankreich nicht mehr einzuholen

sein. Finnland hatte den 3. Gesamtplatz so gut wie

sicher. Am sechsten Tag konnte sich das französische

Team endlich gebührend feiern lassen. Großen

Anteil daran hatte sicherlich Christophe Nambotin,

der trotz seiner Verletzung ins Ziel fuhr. „Ein unglaubliches

Gefühl“, sagte Nambotin nach dem

Rennen, „hier zu Hause die World Trophy zu gewinnen,

ist einfach nur großartig, vor allem mit meiner

verletzten Hand. Ich wusste, dass ich nicht mehr machen

konnte, als zu fahren. Glücklicherweise sorgten

meine Teamkollegen für den Rest. Dass unser Junior

Team auch siegte, macht das ganze perfekt.“

Junior Trophy

Nicht weniger gekonnt, setzten sich die Junior-Trophy-Teams

in Szene. Titelverteidiger Schweden lag

nach Tag 1 in Führung, aber bereits da war abzusehen,

dass man sich einen heißen Kampf mit dem

Heimteam, Italien und den USA liefern musste, um

den Titel erneut in den kühlen Norden zu entführen.

Am zweiten Tag waren Schwedens Titelträume ausgeträumt.

Aufgrund von technischen Problemen von

Mikael Persson ging die Führung flöten. Noch

schlimmer traf es Finnland. Lari Jukola fiel aufgrund

einer Verletzung aus. Zur Halbzeit, an Tag 3, beendete

Frankreich den Tag in Führung liegend. Team USA

hatte einen schlechten Tag und fiel auf Rang 3 hinter

Italien zurück. Team-Deutschland-Fahrer Jan Allers

stürzte und hatte Probleme, wieder Fahrt aufzunehmen.

Aber es hätte schlimmer kommen können:

Deutschland fiel lediglich um einen Platz auf Rang 9

zurück. Auch an Tag 4 machten die Italiener dem

französischen Team das Leben schwer, die Führung

aber nicht streitig. Auf Rang 3 die USA. Tag 5 änderte

nichts an der Reihenfolge Frankreich vor Italien und

den USA. Das deutsche Team hielt seinen 9. Rang.

15:53 Sekunden Vorsprung genügten dem französischen

Junior-Trophy-Team letztlich für den Gesamtsieg

vor Italien und den USA. Eine Topleistung zeigte

D-Team-Fahrer Yanik Spachmüller. Sein Start-Ziel-

Sieg an Tag 6 sorgte für Furore. Das Ziel, eine Topten-Platzierung,

wurde mit Rang 9 erreicht.

Damen-Trophy

Bei den Damen lösten an Tag 2 die Titelverteidigerinnen

aus Australien die bis dahin führenden Spanierinnen

ab, bei denen die amtierende Weltmeisterin

Laia Sanz nach dem Ausfall ihrer Kolleginnen

Mireia Badia und Gabriela Seisdedos Spaniens Fahne

hochhielt. Australien lag auch nach Tag 3 in Führung

und baute diese kontinuierlich aus. Auf Platz 2

folgten die USA und Frankreich. Und daran sollte

sich bis Tag 6 nichts ändern. Zum fünften Mal in Folge

sicherte sich das australische Damen-Team die

Trophy.


ENDURO: SIX DAYS BRIVE-LA-GAILLARDE/F

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Die Junior-Trophy-Sieger aus Frankreich (v.l.): Jérémy Miroir,

Anthony Geslin und Hugo Blanjoue • Foto: FIM

Siegerehrung der Damen für die Teams aus den USA, Australien und Frankreich (v.l.) • Foto: FIM


Clubs

Für die Clubfahrer endete der erste Tag mit einem

Schock: Der Brite Michal Alty verstarb während des

Wettbewerbs (mehr dazu unter „Facts“ ab Seite 8).

Bereits an Tag 2 zollten 87 Fahrer der großen Hitze

Christophe Nambotin lässt sich feiern • Foto: Future7Media

ihren Tribut. Das Feld dezimierte sich damit von 500

auf 413 Teilnehmer. Den Gesamtsieg sicherte sich

letztlich Team Italien vor MCC Wales/Welsh MCC

und SRT Offroad aus den USA.

Enduro-Mannschafts-WM - Six Days - Brive-la-Gaillarde/F

28.8.-2.9.2017

Ergebnisse:

World Trophy:

1. Frankreich (Jérémy Tarroux, Loïc Larrieu,

Christophe Charlier, Christophe Nambotin)

12:59:38:23

2. Australien (Matthew Phillips, Daniel Sanders,

Daniel Milner, Joshua Green) +6:14:03

3. Finnland (Eero Remes, Henric Stigell,

Antti Hellsten, Matti Seistola) +9:12:11

4. Portugal, +25:44:60 (Goncalco Reis, Joao Vivas, Diogo Ventura,

Luis Oliveira); 5. Großbritannien, +29:13:68 (Nathan Watson, Frazer

Flockhart, Kevin Murray, Lee Sealey); 6. Schweden, +33:44:50 (Pontus

Skob, Robert Friberg, Oliver Nelson, Niklas Persson); 7. Niederlande,

+44:30:18 (Bas Klein Haneveld, Thierry Pittens, Lucas Dolfing,

Robin Nijkamp); 8. Brasilien, +1:02:59:41 (Gustavo Pellin, Romulo

Bottrel, Diego Colett, Bruno Crivilin); 9. Norwegen, +1:25:30:50 (Kjetil

Gundersen, Hakon Nohr, Pal Anders Ullevalseter, Kevin Burud);

10. Schweiz, +1:29:02:31 (Sandro Allemann, Daniel Brunner, Kelien

Michaud, Alexandre Vaudan).

Junior World Trophy:

1. Frankreich (Jérémy Miroir, Hugo Blanjoue,

Anthony Geslin) 9:55:04:10

2. Italien (Davide Soreca, Andrea Verona,

Matteo Cavallo) +15:53

3. USA (Joshua Toth, Michael Layne,

Grant Baylor) +2:02:90

4. Großbritannien, +7:35:82 (Joseph Wootton, Thomas Ellwood, Daniel

Mundell); 5. Spanien, +10:51:20 (Enric Francisco, Jordi Quer, Tosha

Schareina); 6. Chile, +12:38:22 (Benjamin Herrera, Ruy Barbosa,

Sebastian Taverne); 7. Mexiko, +26:39:91 (Nayib Chavolla, Didier

Goirand, Eric Yorba); 8. Tschechien, +28:24:99 (Robert Friedrich,

Adolf Zivny, Jiri Hadek); 9. Deutschland, +1:11:57:35 (Jan Allers, Yanik

Spachmüller, Robert Riedl); 10. Schweden, +12:20:29:29 (Mikael

Persson, Albin Elowson, Joakim Grelsson).

Ferner: Schweiz, +25:37:05:34 (Sandro Kolliker, Willi Kubny, Vincent

Steinmann).

Women’s World Trophy:

1. Australien (Tayla Jones, Jessica Gardiner,

Jemma Wilson) 7:08:04:01

2. USA (Kacy Martinez, Rebecca Sheets,

Brandy Richards) +6:46:62

3. Frankreich (Samantha Tichet, Juliette Berrez,

Audrey Rossat) +26:36:73

4. Schweden, +34:50:56 (Hanna Berzelius, Amanda Elvin, Martina

Reimander); 5. Italien, +46:50:12 (Anna Sappino, Paola Riverditi,

Cristina Marrocco); 6. Kanada, +1:24:59:16 (Melissa Herten, Shelby

Turner, Madi Watt); 7. Portugal, +1:29:29:66 (Flavia Rolo, Rita Vieira,

Bruna Antunes); 8. Slowakei, +2:03:26:91 (Katarina Jurickova, Karin

Hostinska, Gabriela Cipkova); 9. Spanien, +12:04:24:18 (Mireia Badia,

Laia Sanz, Gabriela Seisdedos).

Club Team Award:

1. Italien (Lorenzo Macoritto, Manuel Monni,

Emanuele Facchetti) 10:00:16:79

2. MCC Wales/Welsh MCC (Tom Sagar,

Jamie Lewis, Jason Thomas) +8:13:73

3. SRT Offroad (Ty Tremaine, Benjamin Kelley,

Cody Webb) +9:43:17

4. Languedoc Roussillon, +23:13:56; 5. Team West Sweden 1,

+24:00:13; 6. Grenoble Enduro Club 1, +25:22:86; 7. Auvergne Junior,

+27:22:22; 8. Pavia Senior, +27:22:41; 9. KBS UAMK Team Unhost,

+31:15:42; 10. Ligue Poitou Charentes, +32:30:58.

Ferner: 21. DMSB 1 - ADAC Württemberg/Hessen, +1:02:15:35 (Nico

Maier, Jens Pester, Robin Graube); 32. DMSB 3 - ADAC Südbaden/

Pfalz/Westfalen, +1:18:53:82 (Kai Bräutigam, Mike Kunzelmann, Jan

Taube); 35. DMSB 7 - MSC Freier Grund/ADAC, +1:27:23:00 (Karl Weigelt,

Michael Domagala, Max Bindemann); 44. DMSB 2 - Dirtbiker

Magazine, +1:54:33:75 (Jonas Schwarzenholzer, Dominique Essig,

Sebastian Wolter); 54. DMSB 5 - ADAC Mittelrhein, +2:35:21:21 (Peter

Anger, René Schilling, Tom Kolbach); 90. DMSB 9 - ADAC Südbayern/Nordrhein/Hessen-Thüringen,

+5:21:51:85 (Mike Danielzik, Olaf

Szukat, Wolfgang Krause); 99. DMSB 8 - ADAC Nordbayern,

+6:52:08:52 (Gerd Mandel, Frank Hahn, Gerd Kropf); 120. DMSB 4 -

ADAC Sachsen, +13:33:55:48 (Maik Schubert, Philipp Liermann, Merten

Pohler); 132. DMSB 6 - ADAC Niedersachsen/Hansa, +16:14:13:07

(Jonas Kreke, Dustin Puschmann, Dennis Koch); 162. DMSB 10 - Dirtbiker

/ADAC Niedersachsen, +37:11:40:46 (Frank Weckert, Bernd

Buchholz, Nico Schwingenschlögl).

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P.O.W. KIEDROWSKI RACING TEAM

Jascha Berg – Platz 6 in der Deutschen

Motocross-Meisterschaft MX2

ENDURO-TEAM 2018

Nach dem letzten großen Enduro-Team im Jahr 2010

startet das Team Kiedrowski Racing in der Saison

2018 erstmals wieder eine Offensive für den Deutschen

Enduro-Pokal, die Enduro-DM und den Deutschen

Enduro-Senioren-Cup in Zusammenarbeit

mit dem ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt und

dem MSC Munster e.V. im ADAC.

Bei Interesse könnt ihr euch gerne bewerben unter

info@kiedrowski-racing.com, Infos auch telefonisch

unter 05052 912798.

Beim Offroadscramble-Lauf in Lägerdorf haben die

Kiedrowski-Racing-Fahrer wieder einige Podiumsplatzierungen

erreicht: Leon Eggers siegte in der

Klasse 2, ebenso wie Norman Frenzel, der den Sieg

bei den Senioren holte. Miriam Suhk erkämpfte

Platz 2 bei den Damen und Lorenz König finishte auf

Platz 2 bei den Junioren.

Wer noch ein passendes Bike für 2018 sucht, der

kann aktuell bei der Firma Kiedrowski Racing Motorcycletrading

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2017er-Vorjahresmodelle werden zu Abverkaufspreisen

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Oktober '17

Damit auch du in Zukunft den richtigen Support

hast, solltest du die Vorteile nutzen, die man als

Teamfahrer bei der Firma Kiedrowski Racing hat –

wie z. B. Rennservice, Sportfahrerunterstützung

oder die verschiedenen Teamtrainings-Events.

Nicht nur die Race-Performance, auch der Bike-Support

des Teams kann sich sehen lassen – so gibt es

bei der Firma Kiedrowski Racing reichlich Sportfahrerprogramme

verschiedener Hersteller – und das

nicht nur für Teamfahrer – einfach nachfragen!

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YZ/YZ-F/WR oder Honda CRF 250/450 beispielsweise

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erhalten je nach Meisterschaftsniveau neben

Ersatzteilbudget und Fahrershirt das Bike zu absoluten

Hammerpreisen. Auch bei den neuen Husqvarna-Modellen

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Jahren offizieller Honda- und Suzuki-MX-Stützpunkt

für Norddeutschland, Husqvarna Center sowie

seit mehr als zehn Jahren auch Beta- und Gas-

Gas-Händler. Seit 2015 ist mit dem offiziellen Yamaha-MX-Stützpunkt

für Norddeutschland eine weitere

starke Marke hinzugekommen.

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Kiedrowski Racing eine Plattform geschaffen, auf der

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Deutschlands ab einem Warenwert von 99,- Euro.

Ein besonderer Dank geht schon mal an die Sponsoren

des Teams: Helge Schwark von der Firma HGT

Greifer • Christian Keszler von Keszler Top Brands •

BUY MX • Michelin • P.O.W. Pro-Off-road-Wash (www.

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und Dave vom Foliencenter Langenhagen, die es mit

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2

4

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Deutschen Enduro-Pokal geben!

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3.) Leon Eggers – 1. Platz Offroadscramble

in Lägerdorf

4.) Welcome to the Team – Andreas Piche


SUPERMOTO-DM: CHEB/CZ

Markus Class setzt Siegesserie fort

Markus Class ist in der Internationalen deutschen Supermoto-Meisterschaft weiterhin unschlagbar. In der Kartarena Cheb dominierte der Vizeweltmeister

beide Rennläufe auf seiner Husqvarna. Milan Sitniansky (CZ/Honda) und Andy Buschberger (A/Husqvarna) teilten sich die 2. Ränge.

Schnellstarter Markus Volz (Husqvarna) konnte jeweils als Dritter aufs Podium klettern.

S2: Doppelsieger Ruurd van Roozendaal (99) gegen Christian Pacher (89), dahinter Denis Chadrysiak (88),

Christopher Robert (991), Andreas Roller (86) Dominic Lehner (555) und Tobias Hiemer (18)

Markus Volz (3) vor Markus Class (111), Andreas Buschberger (77) und André Plogmann (1)

Die freien Trainings am Samstag wurden zunächst

ohne den Offroadteil durchgeführt, der nach nächtlichen

Regenfällen erst aufbereitet werden musste.

Zum Zeittraining stand dann aber die komplette

Piste zur Verfügung. Da war dann auch der Meisterschaftsdritte

Petr Vorlicek (CZ/Suzuki) dabei, der

erst am Mittag direkt von seiner Hochzeitsreise zurückgekehrt

war. Nicht am Start Jan Deitenbach

(Suzuki), der sich bei einem Rennen zur österreichischen

Meisterschaft einige Wochen zuvor an

gleicher Stelle sein Knie verletzt hatte.

Markus Class ging wie erwartet an die Spitze, bevor

Markus Volz die Pole übernehmen konnte. So

musste Class noch einmal raus, um am Ende mit

nur 0,2 Sekunden Vorsprung auf Platz 1 zu stehen.

Gaststarter Sitniansky und Steffen Albrecht (Husqvarna)

komplettierten die erste Reihe. In der

nächsten Reihe dann ganz knapp nur um vier Hundertstel

zurück Andy Buschberger (A/Husqvarna)

und André Plogmann (Suzuki), daneben dann mit

einer halben Sekunde Rückstand Bernhard Hitzenberger

(A) und Peter Banholzer (beide Yamaha).

Vorlicek stand wegen des Trainingsrückstands nur

auf Platz 10.

Volz sicherte sich im ersten Lauf wie erwartet den

Holeshot vor Class, dahinter reihte sich Sitniansky

ein. Albrecht wurde auf der Innenbahn eingeklemmt

und verlor etliche Plätze. In Runde 3 konnte

Class die Führung übernehmen und sich auch

gleich etwas absetzen. Bei Halbzeit des Rennens

gelang es auch Lokalmatador Sitniansky, Volz zu

überholen und Platz 2 zu übernehmen. Da fehlte

schon Buschberger, der eine Runde zuvor sein Motorrad

nach einer Berührung mit Ausfall der Vorderradbremse

abstellen musste. Volz verteidigte derweil

seinen 3. Rang erfolgreich gegen Plogmann

und Banholzer, die nur wenige Zehntel dahinter die

Ziellinie kreuzten. Vorlicek wurde einsamer Sechster,

dahinter komplettierten mit Abstand Hitzenberger,

Albrecht, Simon Vilhelmsen (DK/Husqvarna)

und Gaststarter Erik Provaznik (CZ/Yamaha) die

Topten.

Auch den Start zum zweiten Lauf konnte Volz für

sich entscheiden. Zwei Runden lieferte er sich ein

sehenswertes Duell mit Class, dann fand der Meisterschaftsspitzenreiter

einen Weg vorbei. Da war

Hitzenberger schon nach einem Sturz ans Ende des

Feldes zurückgefallen, und auch Vorlicek musste zu

Boden und verlor dabei den Anschluss nach vorne.

Dort setzte sich Buschberger im Kampf um Platz 2

gegen Volz durch. Der konnte aber Rang 3 bis ins

Ziel gegen die drängenden Albrecht und Plogmann

knapp verteidigen. Peter Banholzer komplettierte

sein bestes DM-Wochenende mit Rang 6. Sitniansky,

der schlecht gestartet war und in den ersten

beiden Runden etwas strauchelte, wurde Siebter

vor Vilhelmsen, Banholzer und Vorlicek.

Die Siege in der Rookies-Wertung für die Aufsteiger

teilten sich wie schon bei den Rennen zuvor Hitzenberger

und Banholzer.

In der nationalen Meisterschaft S2 baute der Holländer

Ruurd van Roozendaal mit einem Doppelsieg

seine Führung deutlich aus. Christian Pacher

liegt ebenso deutlich auf Platz 2, während der

3. Rang erst beim Finale zwischen Chris Robert, Tobias

Hiemer und Andy Roller entschieden wird, die

nur 7 Punkte auseinanderliegen.

• Fotos: Aui-Photography

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Doppelsieger Markus Class (111) vor Andreas Buschberger (77)

Supermoto-Inter-DM - 5. Lauf - Cheb/CZ - 26./27.8.2017

Gesamtergebnisse:

S1: 1. Markus Class, Husqvarna; 2. Markus Volz, Husqvarna; 3. Milan

Sitniansky, CZ, Honda; 4. André Plogmann, Suzuki; 5. Steffen Albrecht,

Husqvarna; 6. Peter Banholzer, Yamaha; 7. Andreas Buschberger,

A, Husqvarna; 8. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki; 9. Simon Vilhelmsen,

DK, Husqvarna; 10. Max Banholzer, Yamaha.

S2 - 1. Lauf: 1. Ruurd van Roozendaal, NL, Honda; 2. Christian Pacher,

KTM; 3. Dominic Lehner, A, KTM; 4. Denis Chadrysiak, KTM;

5. Sven Kromer, Honda; 6. Christopher Robert, Husqvarna; 7. Miroslav

Stary, CZ, Husqvarna; 8. Andreas Roller, Husqvarna; 9. Tobias

Hiemer, Yamaha; 10. Daniel Dechent, Husqvarna.

2. Lauf: 1. van Roozendaal; 2. Robert; 3. Pacher; 4. Lehner; 5. Roller;

6. Hiemer; 7. Chadrysiak; 8. Holger Salmen, KTM; 9. Ralf Ebert, Kawasaki;

10. Dechent.

S3: 1. Kevin Labenski, KTM; 2. Kevin Meyer, Husqvarna; 3. Kevin

Szalai, F, Husqvarna; 4. Lukas Kögel, Honda; 5. Diogo Almeida, TM;

6. Tim Szalai, F, Husqvarna; 7. Robert Günnel, Husqvarna; 8. Alex

Breuker, Suzuki; 9. Tibor Zieres, Husqvarna; 10. Felix Rottmann-

Flügge, Honda.

S4 Nord: 1. Lucas Geitner, KTM; 2. Hendrik Fröhlich, KTM; 3. Heiko

Stieber, KTM; 4. Johann Peters, Suzuki; 5. Benjamin Rüffer, Husaberg;

6. Laurin Schrader, TM; 7. Moritz Schönert, Husaberg; 8. Haakon

Kleine, Husqvarna; 9. Maximilian König, KTM; 10. Nils Orbanz,

Honda.

S5: 1. Ralf Eisenschmidt, KTM; 2. Thorsten Hertrampf, KTM; 3. Wolfgang

Deml, Husqvarna; 4. Stefan Kugelmann, Husqvarna; 5. Nico

Linkohr, Suzuki; 6. Kevin Forster, KTM; 7. Kilian Königs, Suzuki;

8. Dominque Lindner, Kawasaki; 9. Christian Erhard, Husqvarna;

10. Rafael Filipiak, Husqvarna.

Junioren-Rookies: 1. Filip Zika, CZ, Husqvarna; 2. Denis Fligr, CZ,

Honda; 3. Michal Vlasak, CZ, Husqvarna; 4. Kevin Zambrano Toro,

Suzuki; 5. Matje Kokes, CZ.

Ü40: 1. Christian Klipfel, KTM; 2. Steffen Jung, Suzuki; 3. Eike Moes,

TM; 4. Christof Bartsch, TM; 5. Lutz Hölig, TM; 6. Ernst Theuer, KTM;

7. Ingo Ruh, Husqvarna; 8. Martin Hensellek, Husqvarna; 9. Phil Gee,

TM; 10. Welf Ernst, Kawasaki.

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NOTIZEN

2 + 2 Jahre Garantie gratis

2 Jahre Suzuki-Anschlussgarantie gratis

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„Suzuki pro Garantie“ für jedes Suzuki-Neufahrzeug und jeden Vorführer ab

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Käufer einer neuen Suzuki derzeit den sonst üblichen Preis von 249,- Euro

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ohne Einschränkungen verlängert. Mit der einzigen Ausnahme

einer Selbstbeteiligung pro Schadensfall von lediglich 50,- Euro netto.

Die Aktion läuft bis zum 31.12.2017.

22.000 Kilometer in 35 Tagen

Dr. V – Speedtravelling mit der Suzuki V-Strom 1000

Dr. Christoph Socha hat eine ganz spezielle Art zu Reisen. Der Notfallmediziner

ist seit vielen Jahren darauf spezialisiert, in kurzer Zeit möglichst weite Strecken

zurückzulegen. Dieses Jahr geht es von Detmold in die Mongolei und zurück

– in 35 Tagen!

„Ich bin beruflich stark eingebunden und kann mir deshalb nicht wochenlang

Zeit freischaufeln“, grinst Dr. Christoph Socha und erklärt seine Art des Reisens

mit dem Motorrad. „Trotzdem möchte ich sehr gerne entlegene Winkel

der Erde befahren und exotische Gegenden kennenlernen. Deshalb habe ich

mir angewöhnt, jeden Tag lange im Sattel zu sitzen und meine Reise vom Motorrad

aus zu genießen.“

„Es gibt für intensives Reisen kein besseres Fortbewegungsmittel als ein motorisiertes

Zweirad“, erklärt Socha. „Auf dem Motorrad erlebt man seine Umgebung

unmittelbar. Man spürt den Fahrtwind, nimmt Gerüche wahr, ist den Elementen

ausgeliefert – all das macht die Fahrt selbst zu einem Erlebnis. Man

fährt, nicht um irgendwo anzukommen, sondern man fährt, um zu erleben.“

In den letzten Jahren hat der Weltreisende auf vielen Touren Erfahrungen gesammelt

und seine Art des „Speedtravelling“ perfektioniert. „Ich habe nur wenig

Gepäck dabei, keine Ersatzteile – bei einem größeren Defekt würde ich ohnehin

zu viel Zeit verlieren und müsste die Tour sowieso abbrechen“, erklärt

Socha seine Art des Reisens. „Die Suzuki V-Strom 1000 ist das ideale Bike für

mich: schnell, handlich und vor allem extrem zuverlässig. Der Verzicht auf elektronischen

Schnickschnack macht die Suzuki für mich zum perfekten Begleiter.

Wer will schon irgendwo in der Wüste stehen und Fehlercodes auslesen?“

Für die diesjährige Tour hat der schnelle Doktor seine V-Strom 1000 umfangreich

umbauen und mit einem ganz individuellen Design versehen lassen. „Für

die ausgedehnten Schotteretappen in der Mongolei haben wir das Fahrwerk etwas

höhergelegt. Außerdem wurde die Optik an die ganz neue V-Strom 1000

angelehnt und das Bike in meinem individuellen Design lackiert“, schildert Socha.

„Das Motorrad trägt nun meinen Spitznamen Dr. V und ist optisch an die

legendären Rallybikes vergangener Tage angelehnt.“

Los ging die Fahrt in die Mongolei bereits am 20. August, regelmäßige Reiseberichte

gibt es unter folgendem Link: https://travelchannel.suzuki.de/

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KTM finanzieren

und 4 Jahre Garantie sichern

Alle Kunden, die sich bis zum 30.10.2017 beim KTM-Händler für ein neues KTM-

Zweizylinder-Modell entscheiden und das Motorrad über KTM-Finance* finanzieren,

erhalten automatisch eine kostenlose Anschlussgarantie**. Zusätzlich

zur zweijährigen KTM-Herstellergarantie verlängert sich die Garantie damit um

weitere 24 Monate. Die Aktion ist gültig für folgende KTM-Modelle: KTM 1090

Adventure • KTM 1090 Adventure R • KTM 1290 Super Adventure S • KTM 1290

Super Adventure R • KTM 1290 Super Duke R • KTM 1290 Super Duke GT.

Weitere Informationen unter www.KTM.de/Garantieverlaengerung oder beim

teilnehmenden KTM-Händler.

*) KTM Finance ist ein Service-Center der Santander Consumer Bank AG, Santander-Platz 1,

41061 Mönchengladbach

**) Anschlussgarantie gemäß den Bedingungen der CG Car-Garantie Versicherungs-AG.

Angebot gültig bei allen teilnehmenden KTM-Vertragshändlern in Deutschland, solange

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EVENTS

Supercross Chemnitz: Und im Winter

zum Motorsport in die Halle

Zugegebenermaßen fällt es derzeit

schwer, an Supercross zu

denken. Doch der kluge Herr

baut bekanntlich vor, denn auch

in diesem Jahr stehen den echten

Motorsportfans nach dem

Ende der (Outdoor-)Rennsaison

wieder schwere Wochen bevor.

Doch das muss nicht sein, denn

zur Überbrückung der Winterpause

gibt es ja glücklicherweise

Motocross in der Halle, das sogenannte

Supercross. So auch

• Foto: Thorsten Horn

wieder am 1. und 2. Dezember in

der Chemnitz Arena, wo das nunmehr

15. Int. ADAC Sachsen Supercross

Chemnitz über die Bühne gehen wird. Mit kurzen knackigen Rennen,

knallharter Action, einem Rahmenprogramm mit Licht- und Laser-Shows sowie

atemberaubenden Freestyle-Darbietungen wird ein Supercross zum Event für

Jung und Alt sowie für die ganze Familie. Und das alles in lockerer Atmosphäre

unterm schützenden Hallendach und auf einem festen Tribünenplatz – Herz,

was willst du mehr.

Nach dem Ausstieg von München als Austragungsort gibt es in diesem Jahr leider

nur noch drei Läufe zum ADAC SX Cup. Dabei ist das zwischen Stuttgart und

Dortmund terminierte Supercross in Chemnitz Anfang Dezember die einzige

Veranstaltung im Osten Deutschlands. Obwohl in der drittgrößten Stadt Sachsens

die kleinste Halle des deutschen SX-Kalenders zur Verfügung steht, haben

es kreative Köpfe hier geschafft, mittels einer Tunneldurchfahrt den Fahrern

und Fans die längste Strecke und damit einen Extra-Kick zu bieten. Nach

einem furchterregenden Crash im letzten Jahr, bei dem ein Motorrad in hohem

Bogen über die Absperrung flog, der durch alle Gazetten ging und letzten Endes

glücklicherweise einen harmlosen Ausgang nahm, wurde für die 2017er-

Ausgabe ein Streckendesign gewählt, mit dem ähnliche Vorkommnisse vermieden

werden sollen.

Tickets für das 15. Int. ADAC Sachsen Supercross Chemnitz am 1. und 2. Dezember

2017 gibt es direkt bei der Messe Chemnitz (Messeplatz 1, 09116

Chemnitz), dem Ticketservice der C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH

(Markt 1, 09111 Chemnitz), in allen anderen bekannten Vorverkaufsstellen,

über die Ticket-Hotline 0371 38038380 (Ortstarif) sowie bei der Veranstaltung

selbst an der Tageskasse.

Weitere Informationen unter www.supercross-chemnitz.de

Termin: 1./2. Dezember 2017

15. Int. ADAC Sachsen Supercross Chemnitz

Supercross Dortmund:

Völlig losgelöst von der Erde

Es wird wieder spektakulär in den Dortmunder Westfalenhallen. Die tollkühnen

Männer mit ihren fliegenden Motorrädern sind vom 12. bis 14. Januar 2018 bereits

zum 35. Mal bei der traditionsreichsten und größten Supercrossveranstaltung

Deutschlands am Start. Kurze, knackige, abwechslungsreiche Rennen,

knallharte, atemberaubende Action, eine große Pyro- und Lasershow zu Beginn

sowie eine mitreißende Freestyle-Show zum Abschluss – das ist das ADAC

Supercross Dortmund. An allen drei Tagen wird in den Klassen SX1, SX2 und

SX3 ordentlich Vollgas gegeben.

Seit dem 1. September läuft der Vorverkauf. Unter www.supercross-dortmund.

de oder in allen ADAC-Geschäftsstellen sind Karten erhältlich. Tickets gibt es

ebenfalls telefonisch über die Hotline des ADAC Westfalen (0231 5499333) in

der Zeit von montags bis freitags zwischen 8:00 und 18:00 Uhr. Die Karten sind

in den Kategorien Bronze, Silber und Gold (inklusive SX-Club) erhältlich. Wer

sich diese täglich vierstündige Show der Motocross-Elite nicht entgehen lassen

will, sollte sich allerdings sputen. Die besten Plätze sind erfahrungsgemäß

schnell ausverkauft.

Ein attraktives Schmankerl sind die Gold-Tickets. Inhaber bekommen nicht nur

in der Westfalenhalle den besten Blick auf das Geschehen und permanenten

Zugang zum Fahrerlager. Im exklusiven SX-Club in Halle 3A stehen ab zwei

Stunden vor Veranstaltungsbeginn ausgewählte Speisen und Getränke bereit.

In der Gold-Plus-Variante sind komplette Tische im SX-Club für bis zu acht Personen

buchbar, ein spritziger Begrüßungscocktail rundet diese spezielle Offerte

ab. ADAC-Mitglieder sollten sich den Freitag im Kalender anstreichen. Denn

dann gibt es für Mitglieder einen Rabatt von zehn Prozent auf die Tickets der

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Kategorie Bronze und Silber. Diese Karten können ausschließlich über die Ticket-Hotline

des ADAC Westfalen (0231 5499333) oder in ADAC-Service-Centern

gekauft werden. Für Gruppen gibt es beim Kauf von sieben Karten der eingangs

erwähnten Kategorien ein weiteres Ticket gratis dazu. Der emotionale Höhepunkt

des Supercrosswochenendes ist traditionell der Samstag. Dann erreicht

die Stimmung in der Halle ihren Siedepunkt. Tags darauf kommen beim Maoam-Familientag

vor allem die jungen Besucher auf ihre Kosten. Kinder und Jugendliche

bis 14 Jahre erhalten dann in allen Preisstufen Tickets zu einem ermäßigten

Preis. Aus sportlicher Sicht bereichern die Nachwuchstalente des

SX4-Rennens an diesem Tag das Programm.

Eine beliebte Anlaufstation für die Fans abseits des Geschehens auf der Strecke

ist das Fahrerlager, das sich mittlerweile über zwei Hallen erstreckt. Hier

gibt es die Stars der Supercross- und Freestyle-Szene hautnah zum Anfassen.

Eine willkommene Gelegenheit für Selfies und Autogramme. Und auch die heißen

Offroadmaschinen können in Ruhe aus der Nähe inspiziert werden.

Das ADAC-Supercross Dortmund bildet auch in diesem Winter den krönenden

Abschluss des ADAC SX Cup. Zuvor wird die Crème de la Crème des Motocross

in Stuttgart (10./11. November) und Chemnitz (1./2. Dezember) Station machen.

Termin: 12.-14. Januar 2018

35. Int. ADAC-Supercross Dortmund

78

MCE

Oktober '17


TERMINE SEPTEMBER/OKTOBER

23./24.9. ADAC MX Masters Holzgerlingen

www.kfv-kalteneck.de; www.adac.de/mx-masters

23./24.9. DAMCV-Motocross Kleinhau

Samstag: 50 ccm Mini, 50/65 ccm, 85 ccm, MX1 Junioren

Damen Pokal, Twin-Shock + Youngtimer, MX2 Jugend

Senioren, Veteranen

Sonntag: MX2 Junioren, MX2 National, MX1 National

DAM Master MX2 Pokal / MX1, IMBA-Europameisterschaft MX2

IMBA-Europameisterschaft Seitenwagen

www.msc-kleinhau.de

23./24.9. DMSB-Clubsport Motocross Südwestcup Warndt

Manuel Krämer, Tel. 0162 4638997

Manuel@mccwarndt.de, www.mcc-warndt.de

Infos: Andreas Wack, E-Mail: andreaswack@handshake.de

Tel. 06843 1476, Internet: www.andreaswack.handshake.de

23./24.9. DMV BRC MX 2-Takt Cup Apolda

2tlc.wordpress.com

30.9./1.10. GCC Cross Country Meisterschaft Bühlertann

www.xcc-racing.com

14.10. XCC Cross Country Meisterschaft - Finale Schwabhausen

www.xcc-racing.com

21./22.10. Int. ADAC Enduro Rund um Zschopau 2017

Enduro MAXXIS FIM World Championship, Enduro Maxxis FIM

Junior World Championship, Enduro Maxxis FIM Women’s World

Cup, Internationale Deutsche Enduro Meisterschaft, Deutsche

Enduro Meisterschaft, Deutscher Enduro Junioren Pokal,

Deutsche Enduro Mannschafts-Meisterschaft; MSC Rund

um Zschopau e.V., im ADAC, Am Gräbel 2, 09405 Zschopau

www.enduro-zschopau.com

Björn Feldt

Enduro-WM-Finale Zschopau

Vom 20. bis 22. Oktober findet in Zschopau der GP Acerbis of Germany, das

diesjährige Finale zur MAXXIS FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft statt. Parallel

dazu werden auch die Fahrer der Internationalen Deutschen Enduro

Meisterschaft sowie eine nationale Gruppe an den Start gehen. Damit werden

insgesamt 220 Fahrer aus den verschiedensten Nationen Europas sowie

Australien und Chile erwartet.

Bereits am Freitag wird ab 17:00 Uhr der Super-Test in Hohndorf ausgetragen.

Dabei treten jeweils zwei Fahrer im direkten Duell auf parallel verlaufenden

Fahrstrecken, gespickt mit diversen Hindernissen und Sprungkombinationen,

gegeneinander an.

Am Samstag und Sonntag gilt es ab 8:30 Uhr (mit Ausnahme der WM-Damen

und der nationalen Gruppe), jeweils drei Runden auf dem 65 km langen

Kurs zu absolvieren. Die Sonderprüfung am Zschopauer Skihang ist in

diesem Jahr nicht mit im Programm, dafür aber der Enduro-Test in Börnichen,

der zuletzt bei den Six Days 2012 gefahren wurde. Als weitere Sonderprüfungen

warten ein äußerst spektakulärer Extrem-Test im Truschbacher

Steinbruch-Areal bei Witzschdorf und die Enduro-Cross-Prüfung, inklusive

der knackigen Weberhang-Auffahrt in Venusberg auf die Akteure.

Zudem kehrt nach einem Jahr Abstinenz auch der legendäre Teufelsberg in

die Streckenführung zurück. Dieser zählt neben den bestens bekannten

Auffahrten in Weißbach, dem Hübler-Busch und dem Klemmschen Motodrom

zu den absoluten Strecken-Highlights.

Das Fahrerlager befindet sich erneut auf dem MZZ-Areal. Die technische

Abnahme erfolgt vor den Toren von Schloss Wildeck, in welchem auch wieder

der Parc fermé untergebracht ist. Der Start am Samstag erfolgt vor dem

Zschopauer Rathaus, am Sonntag auf dem MZZ-Areal, wo auch an beiden

Tagen die Zielankunft sein wird. Das Festzelt ist in diesem Jahr auf das Freigelände

des ehemaligen Kinos umgezogen.

Konkrete Angaben über Ticket-Preise, Programmheft- und Merchandising-

Artikel-Verkauf sowie über den Ablauf des Show-Programms rund um die

Veranstaltung standen zu Redaktionsschluss noch nicht endgültig fest. In

diesen Fällen informieren Sie sich bitte im Internet unter

www.enduro-zschopau.de

• Text u. Foto: Peter Teichmann

Termin: 20. bis 22. Oktober 2017

Rund um Zschopau - Enduro-WM - Finale


STANDINGS

Toni Cairoli ist Weltmeister

... eine Runde vor Schluss

• Foto: Ray Archer

MOTOCROSS

WM

(Stand nach 18 von 19 Veranstaltungen

inkl. Assen/NL - 10.9.)

MXGP:

1. Antonio Cairoli, I, KTM 710

2. Jeffrey Herlings, NL, KTM 627

3. Gautier Paulin, F, Husqvarna 571

4. Clément Desalle, B, Kawasaki 544

5. Tim Gajser, SLO, Honda 485

6. Romain Febvre, F, Yamaha 479

7. Max Nagl, D, Husqvarna 423

8. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha 416

9. Glenn Coldenhoff, NL, KTM 398

10. Max Anstie, GB, Husqvarna 396

Ferner:

12. Arnaud Tonus, CH, Yamaha 328

21. Valentin Guillod, CH, Honda 61

54. Dennis Ullrich, D, KTM 3

56. Lukas Neurauter, A, KTM 3

61. Andy Baumgartner, CH, KTM 1

MX2:

1. Pauls Jonass, LV, KTM 735

2. Jeremy Seewer, CH, Suzuki 694

3. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna 556

4. Benoit Paturel, F, Yamaha 504

5. Thomas Covington, USA, Husqvarna 485

6. Julien Lieber, B, KTM 475

7. Jorge Prado Garcia, E, KTM 439

8. Brian Bogers, NL, KTM 386

9. Hunter Lawrence, AUS, Suzuki 352

10. Brent van Doninck, B, Yamaha 309

Ferner:

21. Henry Jacobi, D, Husqvarna 101

22. Brian Hsu, D, Husqvarna 97

(Stand nach 5 von 6 Veranstaltungen

inkl. Assen/NL - 10.9.)

WMX:

1. Nancy van de Ven, NL, Yamaha 193

2. Courtney Duncan, NZ, Yamaha 191

3. Livia Lancelot, F, Kawasaki 190

4. Kiara Fontanesi, I, Yamaha 188

5. Larissa Papenmeier, D, Suzuki 160

6. Amandine Verstappen, B, KTM 151

7. Nicky van Wordragen, NL, Yamaha 119

8. Shana van der Vlist, NL, KTM 89

9. Francesca Nocera, I, Suzuki 80

10. Stephanie Laier, D, KTM 72

Ferner:

11. Virginie Germond, CH, Suzuki 70

15. Anne Borchers, D, Suzuki 64

27. Kim Irmgartz, D, Suzuki 15

38. Alicia Reitze, D, Yamaha 2

(Stand nach 13 von 14 Veranstaltungen

inkl. Rudersberg/D - 10.9.)

Seitenwagen:

1. Bax/Musset, NL/F 545

2. Giraud/Mucenieks, F/LV 429

3. Willemsen/Bax, NL 476

4. Brown/Millard, GB 366

5. Cermak/Cermak, CZ 361

6. Daiders/Stupelis, LV 354

7. Hermans/van Gaalen, NL 353

8. Vanluchene/Kurpnieks/

Schneider, B/LV/A 307

9. Wilkinson/Chamberlain, GB 290

10. Veldmann/v.d. Putten/v.d. Bogaart/

Beunk, NL 254

Ferner:

15. Cuche/Chuche, CH 122

18. Bürgler/M.Betschart/Nilsson, CH/S 113

23. Heinzer/R.Betschart, CH 44

28. Senz/Maas/van Hal/Klooz, D/NL/D 26

30. Weiss/Schneider, A 18

36. Blank/Klooz, D 13

47. Battaglia/Furrer, CH 6

51. Faustmann/Frech/Strauss, D/CH 3

54. Engelbrecht/Nicke, D 1

60. Hofmann/Dörig, CH 1

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Lange Motokeskus/EST - 30.7.)

Junioren MX World Cup - 65 ccm:

1. Ivano van Erp, NL, KTM 50

2. Mads Fredsoe Sorensen, DK, KTM 44

3. Kayden Minear, AUS, KTM 38

4. Maksymilian Chwalik, PL, KTM 38

5. Saku Mansikkamaki, FIN, Honda 32

6. Jet Alsop, AUS, Suzuki 27

7. Wal Beaney, GB, KTM 24

8. Kirils Maslovs, LV, Husqvarna 23

9. Aleh Makhnou, B-RUS, KTM 20

10. Kasimir Hindersson, FIN, KTM 19

85 ccm:

1. Eddie Wade, GB, Husqvarna 50

2. Noel Nilsson, S, Husqvarna 44

3. Kay Karssemakers, NL, Husqvarna 38

4. Florian Miot, F, Yamaha 31

5. Max Palsson, S, KTM 31

6. Magnus Smith, DK, KTM 30

7. Kay de Wolf, NL, KTM 30

8. Constantin Piller, D, KTM 29

9. Adam Zsolt Kovacs, H, Yamaha 24

10. Andrea Roncoli, I, Honda 20

Ferner:

16. Kevin Brumann, CH, Yamaha 11

20. Max Thunecke, D, KTM 2

21. Nico Greutmann, D, Husqvarna 2

125 ccm:

1. Gianluca Facchetti, I, Husqvarna 50

2. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna 42

3. Kevin Horgmo, N, KTM 40

4. Brian Strubhart Moreau, F, KTM 38

5. René Hofer, A, KTM 28

6. Matteo Puccinelli, I, KTM 25

7. Tim Edberg, S, Yamaha 24

8. Emilio Scuteri, I, KTM 24

9. Rick Elzinga, NL, Yamaha 19

10. Raivo Dankers, NL, KTM 19

Ferner:

18. Jeremy Sydow, D, KTM 10

Nationenwertung:

1. Dänemark 10

2. Niederlande 13

3. Italien 22

4. Australien 26

5. Großbritannien 27

6. Frankreich 30

7. Finnland 40

8. Lettland 53

9. Tschechien 58

10. Deutschland 63

Ferner:

19. Schweiz 53

21. Österreich 5

EM

(Endstand nach 1 Veranstaltung

inkl. Gdansk/PL - 2./3.9.)

Motocross of European Nations

85/125/250 ccm:

1. Frankreich 36

(Mathys Boisrame, Scotty Verhaghe,

Florian Miot, Quentin Marc Prugnieres)

2. Dänemark 40

(Bastian Bogh Damm, Mikkel Haarup,

Magnus Smith, Rasmus Pedersen)

3. Italien 58

(Alberto Forato, Gianluca Facchetti,

Pietro Razzini, Andreas Roncoli)

4. Deutschland 61

(Tom Koch, Florian Lion, Nico Greutmann,

Simon Langenfelder)

5. Niederlande 68

(Roan van de Moosdijk, Raivo Dankers,

Kay de Wolf, Kay Karssemakers)

6. Tschechien 80

(Dusan Drdaj, Petr Polak, Martin Venhoda,

Radek Vetrovsky)

7. Schweden 87

(Ken Bengtsson, Isak Gifting,

Noel Nilsson, Max Palsson)

8. Lettland 94

(Kristers Drevinskis, Rainers Zuks,

Mairis Pumpurs, Edvards Bidzans)

9. Russland 119

(Artem Guryev, Timur Petrashin,

Anton Dyadichkin, Egor Frolov)

10. Ukraine 133

(Volodymyr Tarasov, Dmytro Chernov,

Maxim Kyenko, Semen Nerush)

Damen:

1. Niederlande 4

(Nancy van de Ven, Nicky van Wordragen)

2. Italien 14

(Kiara Fontanesi, Francesca Nocera)

3. Deutschland

(Anne Borchers, Maria Franke) 15

4. Dänemark 17

(Sara Andersen, Julie Dalgaard)

5. Schweden 23

(Emelie Dahl, Frida Ostlund)

6. Norwegen 31

(Thea Johansen, Mathea Selebo)

7. Frankreich 37

(Mathilde Denis, Mathilde Martinez)

8. Russland 43

(Ekaterina Guryeva, Natalia Borisenok)

9. Österreich 49

(Elena Kapsamer, Julia Schrenk)

10. Polen 57

(Wiktoria Garbowska, Karolina Jankowiak)

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Kiskunlachaza/H - 8./9.7.)

65 ccm Südost:

1. Matija Sterpin, KRO, KTM 207

2. Noel Zanocz, H, Husqvarna 150

3. Zoltan Ordog, RO, Husqvarna 145

4. Viktor Borislavov, BG, KTM 139

5. Luka Kunic, KRO, Kawasaki 139

6. Mihail Golovicichin, MD, KTM 102

7. Ioan Chiujdea, RO, KTM 101

8. Marius Popovici, RO, KTM 100

9. Beres Szabolcs, H, KTM 99

10. Miroslav Dimitrov, BG, KTM 81

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Kiskunlachaza/H - 8./9.7.)

85 ccm Südost:

1. Nicolai Timus, MD, Husqvarna 178

2. Laszlo Tecsi, H, KTM 168

3. Patrik Ujcic, KRO, Kawasaki 159

4. Antonis Sagmalis, GR, KTM 158

5. Igor Cuharciuc, MD, KTM 152

6. Adam Zsolt Kovacs, H, Yamaha 150

7. Nikolay Malinov, BG, KTM 141

8. Victor Neychev, BG, KTM 140

9. Aida Cojanu, RO, Yamaha 139

10. Norbert Kovacs, H, KTM 121

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Orehova Vas/SLO - 10./11.6.)

65 ccm Südwest:

1. Antonio Gallego, E, KTM 167

2. Ferruccio Zanchi, I, Husqvarna 147

3. Alejandro Perez, E, Husqvarna 133

4. Francisco Garcia, E, Husqvarna 115

5. Alessandro Gaspari, I, KTM 110

6. Patrick Busatto, I, KTM 94

7. Mathis Valin, F, Husqvarna 92

8. Jaka Peklaj, SLO, KTM 91

9. Lyonel Reichl, CH, KTM 91

10. David Benitez, E, KTM 86

Ferner:

12. Maximilian Ernecker, A, Husqvarna 53

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Loket/CZ - 22./23.7.)

65 ccm:

1. Mads Fredsoe Sorensen, DK, KTM 45

2. Damian Knuiman, NL, Husqvarna 42

3. Ivano van Erp, NL, KTM 36

4. Julius Mikula, CZ, KTM 35

5. Maksymilian Chwalik, PL, KTM 34

6. Antonio Gallego Ramos, E, KTM 31

7. Noel Zanocz, H, Husqvarna 24

8. Ferruccio Zanchi, I, Husqvarna 21

9. Aleh Makhnou, B-RUS, KTM 19

10. Sacha Coenen, B, KTM 16

Ferner:

22. Lyonel Reichl, CH, KTM 5

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Orehova Vas/SLO - 10./11.6.)

85 ccm Südwest:

1. David Braceras, E, Husqvarna 138

2. Eddie Jay Wade, GB, Husqvarna 129

3. Pietro Razzini, I, Husqvarna 107

4. Raul Sanchez, E, KTM 106

5. Florian Miot, F, Yamaha 106

6. Gerard Congost, E, Kawasaki 95

7. Luca Diserens, CH, Kawasaki 90

8. Matteo Luigi Russi, I, KTM 85

9. Quentin Marc Pruignieres, F, KTM 79

10. Andrea Rossi, I, Husqvarna 75

Ferner:

11. Kevin Brumann, CH, Yamaha 74

20. Florian Dieminger, A, KTM 36

24. Joel Elsener, CH, Yamaha 25

33. Remo Schudel, CH, KTM 4

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Schwedt/D - 17./18.6.)

65 ccm Nordwest:

1. Ivano van Erp, NL, KTM 238

2. Mads Fredsö Sörensen, DK, KTM 170

3. Nicolai Skovbjerg, DK, KTM 167

4. Damien Knuiman, NL, Husqvarna 145

5. Sacha Coenen, B, KTM 144

6. Giovanni Pruijmboom, NL, KTM 130

7. Kasimir Hindersson, FIN, KTM 124

8. Julius Mikula, CZ, KTM 123

9. Mirco Ten Kate, NL, KTM 103

10. Matej Skorepa, CZ, KTM 95

Ferner:

20. Robin Sternberg, D, KTM 37

40. Emely Köhler, D, Husqvarna 1

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Schwedt/D - 17./18.6.)

85 ccm Nordwest:

1. Kay De Wolf, NL, KTM 218

2. Jett Lawrence, AUS, Suzuki 161

3. Magnus Smith, DK, Suzuki 156

4. Liam Hanström, S, Husqvarna 147

5. Noel Nilsson, S, Husqvarna 145

6. Kay Karssemarkers, NL, Husqvarna 134

7. Max Palsson, S, KTM 131

8. Scott Smulders, NL, KTM 125

9. Dave Kooiker, NL, Husqvarna 121

10. Rasmus Pedersen, DK, KTM 101

Ferner:

12. Nico Greutmann, D, Husqvarna 76

13. Nikita Kucherov, D, Kawasaki 73

15. Constantin Piller, D, KTM 59

17. Simon Langenfelder, D, Husqvarna 54

20. Cato Nickel, D, KTM 26

23. Max Thunecke, D, KTM 19

24. Noah Ludwig, D, KTM 19

35. Lukas Fiedler, D, KTM 4

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Stelpe/LV - 8./9.7.)

65 ccm Nordost:

1. Maksymilian Chwalik, PL, KTM 165

2. Janis Kubulins, LV, KTM 131

3. Kirils Maslovs, LV, KTM 131

4. Aleh Makhnou, B-RUS, KTM 117

5. Ilya Khabirov, RUS, KTM 117

6. Joosep Parn, EST, KTM 108

7. Serafim Sukhotin, RUS, KTM 90

8. Richard Paat, EST, KTM 87

9. Kristers Janbergs, LV, KTM 86

10. Semen Rybakov, RUS, KTM 76

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Stelpe/LV - 8./9.7.)

85 ccm Nordost:

1. Daniel Valovich, B-RUS, KTM 139

2. Alexey Orlov, RUS, Husqvarna 136

3. Edvards Bidzans, LV, Yamaha 136

4. Mairis Pumpurs, LV, Husqvarna 113

5. Nikita Petrov, RUS, KTM 110

6. Romeo Karu, EST, KTM 109

7. Semen Nerush, UKR, KTM 93

8. Egor Frolov, RUS, KTM 91

9. Anton Dyadichkin, RUS, KTM 78

10. Daniil Kesov, RUS, KTM 69

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Stelpe/LV - 8./9.7.)

Women:

1. Sara Andersen, DK, Yamaha 187

2. Emelie Dahl, S, Yamaha 169

3. Sandra Karlsson, S, Kawasaki 136

4. Mathea Selebo, N, Yamaha 118

5. Joanna Miller, PL, KTM 118

6. Liubov Leonteva, RUS, Yamaha 102

7. Natalie Kane, IRL, Honda 95

8. Shana van der Vlist, NL, KTM 84

9. Amanda Bergkvist, S, KTM 82

10. Catja Rasmussen, DK, Suzuki 72

Ferner:

14. Elena Kapsamer, A, KTM 53

22. Annne Borchers, D, Suzuki 17

27. Julia Schrenk, A, Yamaha 8

31. Linda-Lindsay Kramell, D, Kawasaki 3

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Uddevalla/S - 19./20.8.)

125 ccm:

1. Brian Strubhart Moreau, F, Kawasaki 342

2. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna 301

3. Gianluca Facchetti, I, Husqvarna 294

4. Kevin Horgmo, N, KTM 272

5. Rene Hofer, A, KTM 189

6. Sergi Notario, E, KTM 151

7. Jeremy Sydow, D, KTM 134

8. Tim Edberg, S, Yamaha 131

9. Alessandro Manucci, I, Husqvarna 124

10. Matteo Puccinelli, I, KTM 120

Ferner:

30. Marcel Stauffer, A, KTM 27

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Assen/NL - 9./10.9.)

150 ccm:

1. Andrea Adamo, I, Honda 217

2. Anton Nordström Graaf, S, Honda 210

3. Luis Outeiro, P, Honda 194

4. Kjeld Stuurman, NL, Honda 169

5. Lynn Valk, NL, Honda 151

6. Rasmus Moen, S, Honda 137

7. Toa Kishi, J, Honda 122

8. Senne Hermans, B, Honda 94

9. Magnus Vassgaard, N, Honda 84

10. Nikolay Malinov, BG, Honda 75

Ferner:

21. Peter König, D, Honda 30

(Stand nach 8 von 9 Veranstaltungen

inkl. Frauenfeld/CH - 12./13.8.)

250 ccm:

1. Morgan Lesiardo, I, Kawasaki 268

2. Simone Furlotti, I, Yamaha 242

3. Alberto Forato, I, Honda 192

4. Ruben Fernandez, E, Kawasaki 192

5. Marshal Weltin, USA, Kawasaki 175

80

MCE

Oktober '17


6. Jago Geerts, B, KTM 171

7. Ken Bengtson, S, Yamaha 170

8. Tristan Charboneau, USA, Kawasaki 159

9. Mathys Boisrame, F, Honda 157

10. Miro Sihvonen, FIN, KTM 126

Ferner:

16. Mike Stender, D, Suzuki 99

24. Michael Sandner, A, KTM 40

25. Tom Koch, D, KTM 39

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Frauenfeld/CH - 12./13.8.)

300:

1. Brad Anderson, GB, KTM 236

2. Mike Kras, NL, KTM 192

3. Kenny Vandueren, B, KTM 174

4. Erik Willems, B, Husqvarna 152

5. James Dunn, GB, Yamaha 142

6. Andero Lusbo, EST, Yamaha 134

7. John Cuppen, NL, KTM 100

8. Manuel Iacopi, I, Yamaha 99

9. Thomas Marini, RSM, Husqvarna 80

10. Valtteri Malin, FIN, KTM 76

Ferner:

16. Christopher Valente, CH, KTM 42

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Kiskunlachaza/H - 8./9.7.)

Open:

1. Volodymyr Tarasov, UKR, KTM 298

2. Dmytro Asmanov, UKR, Yamaha 262

2. Petr Bartos, CZ, KTM 164

4. Jonas Nedved, CZ, KTM 151

5. Roman Morozov, UKR, Yamaha 116

6. Petr Michalec, CZ, Honda 93

7. Oleh Kruk, UKR, Yamaha 90

8. Ian Oskar Katanec, SLO, Yamaha 87

9. Matej Jaros, KRO, Kawasaki 72

10. Jan Pancar, SLO, Yamaha 65

Ferner:

37. Roland Edelbacher, A, KTM 27

45. Thomas Windisch, A, KTM 20

DM

(Stand nach 6 von 7 Veranstaltungen

inkl. Gaildorf - 26./27.8.)

ADAC MX Masters:

1. Dennis Ullrich, D, KTM 254

2. Jens Getteman, B, Kawasaki 179

3. Henry Jacobi, D, Husqvarna 162

4. Christian Brockel, D, KTM 152

5. Brian Hsu, D, Husqvarna 131

6. Angus Heidecke, D, KTM 111

7. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki 107

8. Hunter Lawrence, AUS, Suzuki 102

9. Jaromir Romancik, CZ, KTM 95

10. Jeremy Delince, B, Honda 91

ADAC MX Youngster Cup:

1. Tom Koch, D, KTM 229

2. Thomas Sileika, LV, KTM 172

3. Richard Sikyna, SK, KTM 149

4. Zachary Pichon, F, Suzuki 147

5. Adrien Malaval, F, Husqvarna 139

6. Martin Krc, CZ, KTM 126

5. Adrien Malaval, F, Husqvarna 139

7. Michael Sandner, A, KTM 123

8. Glen Meier, DK, KTM 111

9. Lukas Platt, D, KTM 110

10. Szymon Staszkiewicz, PL, KTM 91

(Stand nach 5 von 6 Veranstaltungen

inkl. Gaildorf - 26./27.8.)

ADAC MX Junior Cup:

1. Max Palsson, S, KTM 205

2. Magnus Smith, DK, KTM 197

3. Constantin Piller, D, KTM 150

4. Jett Lawrence, AUS, Suzuki 141

5. Rasmus Pedersen, DK, KTM 141

6. Nikita Kucherov, RUS, Kawasaki 140

7. Simon Längenfelder, D, Husqvarna 109

8. Kristof Jakob, H, KTM 107

9. Martin Venhoda, CZ, KTM 100

10. Paul Bloy, D, Suzuki 92

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Thurm - 10.9.)

MX Open:

1. Christian Brockel, KTM 301

2. Angus Heidecke, KTM 281

3. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki 268

4. Jens Getteman, B, Kawasaki 211

5. Tim Koch, Suzuki 194

6. Stefan Ekerold, Suzuki 190

7. Boris Maillard, F, Suzuki 181

8. Dominique Thury, KTM 164

9. Hannes Volber, KTM 116

10. Philipp Eggers, KTM 114

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Gerstetten - 6.8.)

Junioren MX2:

1. Davide von Zitzewitz, KTM 169

2. Lukas Platt, KTM 167

3. Nico Koch, KTM 147

4. Pit Rickert, KTM 135

5. Leon Ast, KTM 121

6. Jascha Berg, Husqvarna 107

7. Vincent Peter, KTM 77

8. Tom Koch, KTM 50

9. Tim Koch, Suzuki 44

10. Jakob Scheulen, KTM 43

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Gerstetten - 6.8.)

Seitenwagen:

1. Clohse/Haller, B/D, WSP 296

2. Faustmann/Frech, D, VMC 262

3. Santermans/L.Daiders, B/LV, WSP 224

4. Senz/Maas, D/NL, VMC 200

5. Battaglia/Furrer, CH, VMC 199

6. Blank/Klooz, D, VMC 185

7. Richter/Kälin, D/CH, WSP 168

8. Weiss/Schneider, A, VMC 167

9. Steegmans/Sabbe, B, WSP-Husqvarna 154

10. Engelbrecht/Nicke, WHT 152

Stand (nach 5 von 6 Veranstaltungen

inkl. Dolle - 20.8.)

Quad:

1. Stefan Schreiber, KTM 227

2. Kay Huzink, NL, WSP 179

3. Joe Maessen, NL, Yamaha 178

4. Joris Kersten, NL, Yamaha 129

5. Oliver Vandendijk, B, Honda 122

6. Sandy Schulze, Honda 115

7. André Hoßfeld, Yamaha 110

8. Zdenek Polacek, CZ, WSP 104

9. Christoph Wisbar, KTM 99

10. Sina Willmann, Yamaha 92

POKAL

Endstand (nach 5 Veranstaltungen

inkl. Bad Salzungen - 2.7.)

Open:

1. Stefan Badstuber, Yamaha 89,5

2. Frank Dechet, Suzuki 85,0

3. Jonas Wolf, Honda 69,5

4. Florian Badstuber, Yamaha 62,5

5. Christian Hoßfeld, Honda 55,5

6. Fabian Strobel, Suzuki 51,5

7. Eric Valtingojer, Yamaha 37,5

8. Jan Osswald, Honda 36,0

9. Sebastian Thum, Yamaha 27,5

10. Jonas Böttcher, Yamaha 26,5

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Gerstetten - 6.8.)

Seitenwagen:

1. Pietzer/Nikolaus, VMC 272

2. Knübben/Ilten, WSP 246

3. Kerbs/Ramner, WSP 177

4. Hannuschke/U.Friedrisszyk, VMC 166

5. Koch/Schödl, WHT 124

6. Wieg/Minkewitz 77

7. Müller/M.Friedrisszyk, VMC-Husky 63

8. Walter/Gerloff, KTM 44

9. Riekert/Riekert, VMC 42

10. Blaschke/Koza, BSU 37

Stand (nach 7 von 8 Veranstaltungen

inkl. Thurm - 10.9.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“ MX-Meisterschaft

65 ccm:

1. Niklas Ohm, KTM 140,5

2. Paul Neunzling, KTM 132,5

3. Luca Röhner, KTM 119,5

4. Leon Rudolph, KTM 118,0

5. Robin Sternberg, KTM 110,5

6. Aaron Kowatsch, Husqvarna 108,0

7. Joel Franz, Husqvarna 78,5

8. Tom Landgraf, KTM 68,0

9. Emely Köhler, Husqvarna 67,5

10. Emil Kresse, KTM 52,5

Stand (nach 6 von 7 Veranstaltungen

inkl. Thurm - 10.9.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“ MX-Meisterschaft

85 ccm:

1. Simon Längenfelder, Husqvarna 135,5

2. Nico Greutmann, Husqvarna 110,0

3. Nikita Kucherov, Kawasaki 109,0

4. Paul Bloy, Suzuki 101,0

5. Noah Ludwig, KTM 100,5

6. Max Thunecke, KTM 92,0

7. Peter König, KTM 83,0

8. Lukas Fiedler, KTM 75,0

9. Tom Schröder, KTM 72,5

10. Dominic Bilau, KTM 45,0

Stand (nach 3 von 4 Veranstaltungen

inkl. Thurm - 10.9.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“ MX-Meisterschaft

125 ccm:

1. Lion Florian, KTM 67,0

2. Maximilian Spies, Husqvarna 64,5

3. Ben Kobbelt, KTM 59,5

4. Laurenz Falke, Husqvarna 53,5

5. Marnique Appelt, KTM 46,0

6. Justin Trache, Yamaha 41,0

7. Max Bülow, KTM 39,0

8. Niklas Schneider, KTM 37,0

9. Leon Rehberg, KTM 35,5

10. Falk Greiner, KTM 32,0

ENDURO

WM

(Stand nach 6 von 8 Veranstaltungen

inkl. Castelo Branco/P - 21.-23.7.)

EnduroGP:

1. Steve Holcombe, GB, Beta 259

2. Loïc Larrieu, F, Yamaha 222

3. Matthew Phillips, AUS, Sherco 202

4. Nathan Watson, GB, KTM 200

5. Christophe Nambotin, F, KTM 180

6. Giacomo Redondi, I, Honda 154

7. Cristobal Guerrero Ruiz, E, Yamaha 145

8. Jaume Betriu, E, KTM 139

9. Alex Salvini, I, Beta 120

10. Christophe Charlier, F, Husqvarna 115

Ferner:

22. Marco Neubert, D, KTM 17

E2:

1. Josep Garcia, E, KTM 267

2. Jamie McCanney, GB, Yamaha 261

3. Eero Remes, FIN, TM 237

4. Pascal Rauchenecker, A, Husqvarna 204

5. Daniel McCanney, Husqvarna, GB 166

6. Henric Stigell, FIN, Husqvarna 154

7. Davide Guarneri, I, Honda 153

8. Thomas Oldrati, I, Husqvarna 145

9. Daniel Sanders, AUS, KTM 142

10. Jonathan Barragan, E, GasGas 137

Ferner:

23. Las Enöckl, A, KTM 10

27. Edward Hübner, D, KTM 6

Junioren:

1. Davide Soreca, I, Honda 244

2. Bradley Freeman, GB, Beta 230

3. Mikael Persson, S, Yamaha 208

4. Kirian Mirabet, E, Sherco 170

5. Matteo Cavallo, I, Beta 139

6. Albin Elowson, S, Husqvarna 137

7. Enric Francisco Montlleo, E, KTM 123

8. Tosha Schareina Marzal, E, Husqvarna 97

9. Antti Hänninen, FIN, Husqvarna 88

10. Emanuele Facchetti, I, TM 81

Ferner:

33. Tim Apolle, D, Husqvarna 17

Youth Cup:

1. Andrea Verona, I, Husqvarna 277

2. Leo le Quere, F, TM 212

3. Hugo Svärd, FIN, Husqvarna 192

4. Ruy Barbosa, RCH, Husqvarna 192

5. Alonso Trigo Fernandez, E, Husqvarna 140

6. Pau Tomas Font, E, Husqvarna 96

7. Gerard Gomez Villora, E, KTM 85

8. Alex Iscla Grandvallet, AND, KTM 71

9. Emil Jonsson, S, Yamaha 56

10. Marcus Adielsson, S, Husqvarna 55

Ferner:

19. Yanik Spachmüller, D, KTM 25

(Stand nach 2 von 3 Veranstaltungen

inkl. Paradfurdo/H - 24./25.6.)

Women:

1. Laia Sanz, E, KTM 97

2. Maria Franke, D, KTM 91

3. Jane Daniels, GB, Husqvarna 80

4. Jessica Gardiner, AUS, Sherco 69

5. Mireia Badia Camprubi, E, Husqvarna 48

6. Sanna Kärkkäinen, FIN, KTM 34

7. Juliette Berrez, F, Yamaha 30

8. Valérie Roche, F, Beta 28

Inter-DM

(Stand nach 5 von 9 Veranstaltungen

inkl. Burg - 5./6.8.)

Championat:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 454

2. Marco Neubert, KTM 405

3. Andreas Beier, Husqvarna 403

4. Jan Schäfer, Sherco 361

5. Davide von Zitzewitz, KTM 360

6. Christian Weiß, KTM 346

7. Paul Roßbach, KTM 327

8. Tilman Krause, KTM 323

9. Tim Apolle, Husqvarna 319

10. Nick Emmrich, Husqvarna 299

Enduro1:

1. Andreas Beier, Husqvarna 125

2. Tim Apolle, Husqvarna 102

3. Yanik Spachmüller, KTM 95

4. Jan Allers, KTM 81

5. Maria Franke, KTM 79

6. Maik Schubert, KTM 65

7. Eddie Findling, Sherco 64

8. Jonas Kreke, KTM 53

9. Patrick Strelow, Honda 51

10. Marc Neumann, Husqvarna 51

Enduro2:

1. Marco Neubert, KTM 113

2. Davide von Zitzewitz, KTM 100

3. Tilman Krause, KTM 98

4. Paul Roßbach, KTM 92

5. Nick Emmrich, Husqvarna 86

6. Kenny Lötzsch, KTM 71

7. Bruno Wächtler, KTM 70

8. Jörg Haustein, Kawasaki 68

9. Daniel Hänel, KTM 62

10. Martin Kradorf, KTM 50

Enduro3:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 125

2. Christian Weiß, KTM 98

3. Jan Schäfer, Sherco 98

4. Björn Feldt, KTM 66

5. André Decker, KTM 66

6. Kai-Arne Petruck, Husqvarna 62

7. Gerrit Helbig, KTM 59

8. Nico Rambow, KTM 50

9. Robin Graube, GasGas 37

10. André Engelmann, Husqvarna 36

Junioren:

1. Robert Riedel, KTM 116

2. Claas Wischhof, KTM 90

3. Nico Domres, Beta 89

4. Tristan Hanak, KTM 80

5. Jan Taube, Husqvarna 72

6. Lukas Streichsbier, Husqvarna 64

7. Nick Seeger, Husqvarna 60

8. Tom Kölbach, Beta 60

9. Daniel Maximilian Müller, Beta 55

10. Peter Anger, Yamaha 53

SUPERMOTO

WM

(Endstand nach 2 Veranstaltungen

inkl. Kolumbien - 6.8.)

S1:

1. Thomas Chareyre, F, TM 147

2. Markus Class, D, Husqvarna 122

3. Marc-Reiner Schmidt, D, SWM 121

4. Simon Vihelmsen, DK, Husqvarna 85

5. David Gimenez, E, Suzuki 80

6. Lionel Deridder, B, KTM 75

7. David Burbano, COL, Suzuki 74

8. Lukas Höllbacher, A, Husqvarna 58

9. Diego Monticelli, I, TM 56

10. Eero Madisson, FIN, TM 53

Ferner:

18. Raoul Tschupp, CH, TM 28

EM

(Stand nach 3 von 4 Veranstaltungen

inkl. Busca/I - 2.7.)

ES2:

1. Thomas Chareyre, F, TM 130

2. Marc-Reiner Schmidt, D, SWM 128

3. Diego Monticelli, I, TM 125

4. Milan Sitniansky, CZ, Honda 97

5. Edgardo Borella, I, SWM 86

6. Lorenzo Promutico, I, Honda 82

7. David Gimenez, E, Suzuki 74

8. Raul Tschupp, CH, TM 65

9. Joan Llados, E, TM 64

10. Luca Ciaglia, I, Honda 56

(Stand nach 2 von 3 Veranstaltungen

inkl. Kjustendil/BG - 26./27.8.)

ES3:

1. Hakan Halmi, BG, KTM 150

2. Alex Dimitrov, BG, KTM 130

3. Dimitar Petrov, BG, KTM 122

4. Slavomir Ivanov, BG, KTM 100

5. Gloriya Dyaksova, BG, KTM 90

6. Georgi Georgiev, BG, Suzuki 68

7. Yanislav Stoynov, BG, KTM 68

8. Halil Haktan Karpuz, TR, KTM 28

(Stand nach 2 von 3 Veranstaltungen

inkl. Kjustendil/BG - 26./27.8.)

SM Junior:

1. Kristian Ivanov, BG, KTM 144

2. Viktor Neychev, BG, KTM 138

3. Hristian Georgiev, BG, KTM 100

4. Daria Ganescu, RO, Husqvarna 99

5. Patric Pascota, RO, KTM 87

6. Radostin Mihailov, BG, KTM 80

7. Denis Fligr, CZ, Honda 38

8. Ares Stefan Bengic, TR, KTM 35

9. Omer Utku Karpuz, TR, KTM 29

(Endstand nach 3 Veranstaltungen

inkl. Busca/I - 2.7.)

ES4:

1. Kevin Vandi, I, Honda 123

2. Kevin Caloroso, I, TM 115

3. Jorge Climent, E, Husqvarna 113

4. Antony Ford Dunn, GB, KTM 113

5. David Clementi, I, SWM 82

6. Santiago Mangas, E, Suzuki 76

7. Matteo Traversa, I, Yamaha 69

8. Lorenzo Papalini, I, Honda 62

9. Pablo Lopez, E, Suzuki 50

10. Sergio Munoz, E, Husqvarna 40

DM

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen

inkl. Cheb/CZ - 26./27.8.)

S1:

1. Markus Class, Husqvarna 243

2. André Plogmann, Suzuki 205

3. Markus Volz, Husqvarna 173

4. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 170

5. Steffen Albrecht, Husqvarna 155

6. Simon Vilhelmsen, DK, Husqvarna 154

7. Andreas Buschberger, A, Husqvarna 127

8. Jan Dominik Deitenbach, Suzuki 123

9. Bernhard Hitzenberger, A, Yamaha 113

10. Toni Krettek, Husqvarna 108

(Stand nach 5 von 6 Veranstaltungen

inkl. Cheb/CZ - 26./27.8.)

S2:

1. Ruurd van Roozendaal, NL, Honda 235

2. Christian Pacher, KTM 200

3. Christopher Robert, Husqvarna 156

4. Tobias Hiemer, Yamaha 152

5. Andreas Roller, Husqvarna 149

6. Kevin Wüst, Husqvarna 139

7. Dominic Lehner, A, TM 139

8. Denis Chadrysiak, KTM 117

9. Holger Salmen, KTM 111

10. Michael Möllinger, Husqvarna 99

(Stand nach 5 von 6 Veranstaltungen

inkl. Cheb/CZ - 26./27.8.)

S3:

1. Kevin Labenski, KTM 207

2. Kevin Szalai, F, Husqvarna 188

3. Kevin Meyer, Husqvarna 164

4. Tibor Zieres, Husqvarna 141

5. Lukas Kögel, Honda 133

6. Felix Rottmann-Flügge, Honda 123

7. Robert Botjes, NL, KTM 114

8. Robert Günnel, Husqvarna 112

9. Alex Breuker, Suzuki 98

10. Kevin Chadrysiak, KTM 97

81

MCE

Oktober '17


VORSCHAU

MOTOCROSS

ENDURO 11/2017

TESTS

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TEST SHERCO 125 SE-R · KTM EXC-F 450

MOTOCROSS WM Assen/NL + Villars-sous-Ecot/F

WM Team / MXON Matterley Basin/GB

ADAC MX Masters Holzgerlingen

DMV BRC MX 2-Takt Cup Reutlingen + Apolda

DAMCV Weilerswist + Kleinhau · Südwestcup Warndt

CROSS-COUNTRY GCC Bühlertann

ENDURO WM Hawkstone Park/GB

KOLUMNE Eddy Frech

MOTOCROSS ENDURO 11/2017 - NOVEMBER - ERSCHEINT AM 19.10. AN EUREM KIOSK

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www.dt-racing.de; 35398 Gießen, RNH-Quad‘s, Tel. 0641/960466, www.rnh-quads.de; 66557 Illingen, DSR Suzuki, Tel. 06825/496730, www.dsr-suzuki.de; 74078 Heilbronn,

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