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Kleinpferde und Kaltblut Spezial 2018 mit Hengstverteilungsplan

Sonderheft des Reiterjournals mit dem Hengstverteilungsplan 2018 und sehr schönen Berichten über die Zucht von Kleinpferden und Kaltblütern.

Kleinpferde- und Kaltblut-Spezial 2018 Erfolge begeistern Islandpferdefans Islandpferdekörung und FIZO Vorsenzhof Anfang Mai 2017 standen die Islandpferde auf dem Vorsenzhof der Familie Frank Heim in Stutensee wieder im Mittelpunkt des Geschehens. Angeboten waren eine gerittene Leistungsprüfung für fünfjährige und ältere Hengste und Stuten, eine Jungpferdeprüfung für Zwei– bis Vierjährige sowie die Körung und Eintragung der Islandhengste in das Zucht- buch. Die Durchführung der FIZOund Jungpferdeprüfung lag in der Verantwortung des IPZV, die Körung beim Pferdezuchtverband Baden-Württemberg. Hengste in der FIZO-Prüfung Mit einer Gesamtnote von 8,32 (E 8,11/R 8,46) stach der achtjährige Bastian vom Freyelhof heraus, den Haukur Tryggvason Heidi Schwörer (m) wird auf dem Vorsenzhof Verbands-Ehrenmitglied Foto: c:bloemertz vorstellte. Die Höchstnote für das Gebäude mit 8,48 erreichten der siebenjährige Marel from Creekside Farm (R 8,13/Gesamt 8,27), geritten von Nicole Kempf, sowie der ebenfalls siebenjährige Ari frá Stóra-Hofi unter Thorsten Reisinger (R 7,95/Gesamt 8,17). Bei den fünfjährigen Hengsten erhielt der nur zur Gebäudebewertung vorgestellte Þyrnir vom Vindstadir die Exterieurnote von 8,26. Besitzerin des Hengstes ist Sabine Bäurle aus Möglingen. Die beste im Lande gezogene Stute war die siebenjährige Gletta vom Vorsenzhof mit der Endnote 8,02 (E 8,06/R 7,99) mit Frank Heim im Sattel. Körung nach der Prüfung Den Körungssieger stellte dieses Jahr Mark Hofmeier aus Hinterzarten mit dem dreijährigen Fuchsfalbschecken Sigmar vom Scherzingerhof mit der Endnote 7,98 (E 8,0/I 7,9/G 8,0). Ein gut entwickelter, wohl proportionierter Junghengst mit klarer Gangtrennung, fünfgangveranlagt mit lockerem Bewegungsablauf. Sómi vom Kreuzberghof von Sarah Häußermann, Trochtelfingen erreichte die Körnote 7,83 (E 7,9/ I 7,8/G 7,8). Ein freundlicher, gut entwickelter, recht harmonisch gebauter Junghengst mit taktklaren Grundgangarten und viel Tölt bei mittleren Bewegungen. Bestbewerteter Junghengst der Jungpferdematerialprüfung war Kóngur von der Igelsburg von Àlfasteinn frá Selfossi mit einer Endnote von 8,22 (E 8,1/I 8,2/ G 8,3). Mit durchweg 8,20 schloss Óskasteinn vom Habichtswald aus dem Besitz von Carola Krokowski und Maria Siepe-Gunkel die Prüfung ab. Die beste Jungstute war Eyrún vom Wiesenhof von Alex an dra Rahier, Morbach, mit der Endnote 8,16. Bei der Siegerehrung der Jungpferde wurde Heidi Schwörer aus Abtsgmünd eine besondere Ehre zuteil. Karlheinz Eckerlin, der neue Präsident des Pferdezuchtverbandes Baden-Württemberg, ernannte Heidi Schwörer aufgrund ihrer langjährigen herausragenden Leistungen für die Islandpferdezucht in Baden-Württemberg und aufgrund ihres großes Engagements zum Wohle des Verbandes zum Ehrenmitglied. Dazu gab es eine Urkunde und einen prächtigen Blumenstrauß. Islandpferde-Weltmeister in den Niederlanden Insgesamt gelang es einem enorm starken deutschen Team in Sportund Zuchtwettbewerben 19 Medaillen zu erreiten, davon 15 im Sport und vier in der Zucht. Zwei junge Amazonen traten die Reise aus dem Ländle nach Oirschot an. Anna-Alice Kesenheimer stellte sich der großen Konkurrenz und startete mit dem auf dem elterlichen Betrieb in Möllen- bronn im Deckeinsatz stehenden Vídalín frá Hamrahóli in der Passprüfung und im Passrennen. Olivia Ritschel aus Überlingen überzeugte ebenfalls und holte sich mit Alvar frá Stóra-Hofi die Goldmedaille im Töltpreis T1 Young Riders und in der Viergangkombination C4 Young Riders. Wir gratulieren ganz herzlich zu diesen tollen Erfolgen. Deutscher Meister: Hugo Foto: Neddens 18

Kleinpferde- und Kaltblut-Spezial 2018 aus Baden-Württemberg Deutsche Islandpferde meisterschaften in Wurz – Hugo (Stolpi) holt den Meistertitel in der Passprüfung Im oberpfälzischen Wurz fanden Ende Juni 2017 die Deutschen Meisterschaften der Islandpferde statt. Aus baden-württembergischer Zucht waren fünf Pferde am Start und dabei hocherfolgreich. Bei den Sportwettbewerben sicherte sich Svenja Braun mit dem zehnjährigen Hugo (Stolpi) vom Schloss Neubronn in der schweren Passprüfung den Titel des Deutschen Meisters. Herzlichen Glückwunsch der Züchterin Heidi Schwörer aus Neubronn! Rúna von Tröllastaðir aus der Zucht von Michael Köberer, (Sachsenheim) erreichte in der Passprüfung unter Jens Füchtenschnieder mit der Note 7,5 Rang sechs in der Platzierung. Aus der Zucht von Jens Füchtenschnieder stammt auch der auf dem dreizehnten Platz gelandete Nói vom Mönchhof, ein Sohn des Nör vom Bucherbach, Katrin Reinert hatte Nói unter dem Sattel vorgestellt. Alle drei Pferde starteten auch in den Passrennen. Svenja Braun erritt mit Hugo im Passrennen über 250 m gegen starke Konkurrenz den achten Rang, Jens Füchtenschnieder kam mit Rúna von Tröllastaðir auf den zehnten Rang unter 18 Startern, im Speedpass erreichte die Stute Rang elf unter 25 Startern. Im Fünfgang-Preis erkämpfte sich Haukur Tryggvason auf Bastian vom Freyelhof von Baltasar vom Freyelhof – Züchter ist Josef Pölzelbauer aus Hinterzarten – im B-Finale den ersten Platz, im A-Finale wurde er Fünfter. FIZO-Zuchtprüfung In der schweren FIZO-Prüfung war der gekörte Hengst Störnujapur vom Schloss Neubronn aus Züchter Michael Köberer (Zweiter v. re.) erhält den IPZV Ehrenpreis, die Verbandsnadel und die FN-Plakatte in Gold der Zucht von Heidi Schwörer am Start. Der auf dem Islandpferdegestüt Schurrenhof bei Familie Lipp (Reichenbach bei Donzdorf) im Deckeinsatz stehende Sohn des Godur-Greifi fra Stora-Hofi, erreichte unter Jens Füchtenschnieder mit der hohen Gesamtnote 8,32 einen hervorragenden dritten Rang. Für das Exterieur erhielt der Hengst die Note 8,26, für die Jens Füchtenschnieder stellte auch den aus eigener Zucht stammenden sechsjährigen Númi vom Mönchhof (Vater: Krummi fra Blesastödum; Mutter: Náttrún von Tröllastaðir) mit hervorragenden Ergebnissen in der gerittenen Prüfung vor. Der Hengst kam mit der Note 8,17 (Exterieur 8,19/Reiteigenschaften 8,16) auf den hervorragenden Rang vier. aufgrund seiner großen Erfolge in der Zucht mit der Stute Náttrún von Tröllastaðir zuteil. Stellvertretend für den IPZV überbrachte Heidi Schwörer als Rassebeirätin die Grüße des Pferdezuchtverbandes Baden-Württemberg und zeichnete Michael Köberer für seine züchterischen Verdienste mit einer Urkunde, der Verbandsehrennadel in Gold und der Goldenen Plakette der Deutschen Reiteigenschaften die Note 8,35. Für Charakter und Gehwille, für Ehrung für Michael Köberer Reiterlichen Vereinigung (FN) aus. Pass und Galopp erhielt er jeweils sogar eine 9,0, im Tölt erreichte er die hohe Note 8,5. Eine ganz besondere Ehrung wurde Islandpferde-Züchter Michael Köberer aus Sachsenheim Náttrún von Tröllastaðir erhielt vom württembergischen Verband den Titel „Elitestute“. Foto: Neddens 19