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Kleinpferde und Kaltblut Spezial 2018 mit Hengstverteilungsplan

Sonderheft des Reiterjournals mit dem Hengstverteilungsplan 2018 und sehr schönen Berichten über die Zucht von Kleinpferden und Kaltblütern.

Kleinpferde- und Kaltblut-Spezial 2018 An zwei Orten hervorragende Stuten Der Kaltblutherbst 2017 überzeugte sowohl in Laupheim als auch in St. Märgen mit hoher Qualität Zur staatlichen Schau beim knapp 150 cm sehr gut entwickelt 32. Laupheimer Kaltblutmarkt war die Resonanz stark. Die Klasse der drei- und und zeigten sich erfreulich schritt- mit 40 gemeldeten Stuten außerordentlich gut, 39 Stuten nahmen den Wettbewerb um Staatspreise und Staatsprämien sowie Verbandspreise auf, die Qualität der vorgestellten Stuten war mit einem Durchschnitt von 7,52 in der Gesamtnote höchst erfreulich. Die Siegerstute der Verbandsprämierung stellte die ZG Schweighart und Leon (Kißlegg). Die vierjährigen Schwarzwälderstuten führte die vierjährige, mit 8,06 leistungsgeprüfte Fenia von Dachs aus der Zucht der Familie Dettling an. Besitzerin Carmen Keck (Herbrechtingen) freute sich über den Klassensieg ihrer St.Pr./L.St. Lea von Respekt bei den älteren Stuten. Neun Stuten konnten mit dem neuen Titel „Staatsprämienstute“ die Heimreise antreten. achtjährige von Mansuet Rißler gezogene St.Pr./L.St. Jorett Mariell vom Elitehengst Modus aus der Elitestute Diana führte als Klassenbeste das Lot aller Schwarzwälder Stuten souverän an. Die St.Pr./ L.St. Sphinx, eine Vigo-Tochter, aus der Zucht der Familie Ebert (Abtsgmünd) gewann bei den Süddeuschen und Rheinisch-Deutschen Kaltbluttage in St. Märgen Die St. Märgener Kaltbluttage Ende Oktober waren trotz des etwas widrigen Wetters wieder ein rundum gelungenes Schaufenster der Schwarzwälder Kaltblutpferde. Die Schau der zweijährigen Schwarzwälder Kaltblutstuten wurde auf den Samstag verlegt, da in Konkurrenz zu ihrer die verkäuflichen Kaltblutpferde Stallgefährtin, der dreijährigen St.Pr.St/L.St. Viola von Sribery. Den Zukunftspreis als beste Zweijährige erhielt die Schwarzwälder Esmara, eine Tochter der Bundessiegerin St.Pr./L.St. Espe aus der Anpaarung mit dem Elitehengst Vogtsberg von der ZG Häfele (Bad Wurzach). Die zweijährigen Schwarzwälderinnen waren mit leider nicht in dem Umfang wie in den letzten Jahren angeboten werden konnten. Den Wettbewerb im Zukunftspreis gewann die sehr weit entwickelte, typvolle Vento-Tochter „Lady Mary S“ der Zuchtgemeinschaft Soulier-Nonnenmann aus Ölbronn. Ein bunter Schauabend in der ausverkauften Weißtannenhalle mit Hengstprä- Foto: Goldparmäne Die Laupheimer Siegerstute Jorett Mariell von Modus. Fiona von LVV Modem ist Gesamtsiegerstute in Sankt Märgen. mierung, Züchterehrungen und einem mit viel Engagement, Kreativität und Ideenreichtum gestalteten, vielseitigen Schauprogramm rundete den Samstag erfolgreich licht eindrucksvoll das enorme Leistungspotential der teilnehmenden Stuten. Im Endring am Sonntagnachmittag hatte die von Karlheinz Reichmann ab. Für ihre züchterischen Erfolge gezüchteten St,Pr./L,St. sowie die Verdienste bei der Erhaltung der Rasse des Schwarzwälder Kaltbluts wurden die Züchter Josef Ketterer, St. Peter, Andreas Rieder, Waldkirch und Josef Schill, Elzach-Prechtal vom Verbandsvorsitzenden Karlheinz Eckerlin mit der goldenen Schwarzwälder Tanne ausgezeichnet. Werner Schultheiss wurde für seine gute Arbeit in der Vorbereitung und Vorstellung von Kaltblütern zur Leistungsprüfung mit der Schärpe „Simply the Best“ geehrt. Fiona von LVV Modem die Nase vorn. Wie bereits im Jahr 2015 holte sich Klaus Simon mit seiner hoch leistungsgeprüften Fiona den Klassen- und Gesamtsieg. Hinsichtlich ihres Rassetyps, der Körperharmonie und den Grundgangarten Schritt und Trab kommt die Vollschwester des Hengstes Maitanz dem Ideal sehr nahe. In der Klasse der dreijährigen Stuten setzte sich die schrittstarke Rubintochter „Kaja“ von Klaus Duffner, Haslach an die Spitze. Bei der Staatsprämierung am Bei den vierjährigen Stuten Sonntag stellten sich unter großem Züchterinteresse 24 Schwarzwälder Kaltblutstuten in vier Altersklassen dem züchterischen Wettstreit, zehn neue Staats prämienstuten zeugen von der hervorragenden Qualität des Ausstellungslots. Die durchschnittliche Leistungsprüfungsnote, die mit einem Drittel in die Endnote einging, lag bei 7,9 über alle Altersklassen und verdeut- siegte die von Werner Blattert, Bonndorf gezüchtete und bereits bundesprämierte St.Pr./L.St. Rhea, eine Tochter des Lasse und der St.Pr./L.St. Ria von Federweisser. Im Klassement der siebenjährigen und älteren Stuten setzte sich die von Helmut Faller, St. Märgen, ausgestellte und von Franz Xaver Wirbel, Bergatreute, gezüchtete St,Pr./L,St. Penny vom Hengst Federweisser durch. Foto: Goldparmäne 24

Kleinpferde- und Kaltblut-Spezial 2018 Im Schauring und auf Turnieren top Überzeugendes Abschneiden bei Haflinger Bundesschau und Championaten in Land und Bund Drei Haflingerzüchter aus dem Land reisten Mitte September von Münster-Handorf glücklich nach Hause. Denn alle für Baden-Württemberg gestarteten Stuten wurden mit der FN-Bundesprämie ausgezeichnet. Neben der Bewertung im Schauring wurden die Haflinger auch in Sportwettbewerben präsentiert. Dressurbetonte Bundessiegerin wurde die von Eva und Christian Hofer vorgestellte Schelma von Alando aus der Salina von Amsterdam. Bundesreservesiegerin bei den Jungstuten und Klassensiegerin wurde die vom Haflingerhof Karlsbad gezüchtete und vorgestellte Blickfang-Tochter Bergfee. Den Titel „FN-Bundesprämie“ erhielt auch Peter Melchinger für seine Edelbluthaflingerstute Ricki von Nakuri/Nino de Angelo. Sabine Schoch unterstützte als Sprecherin der Kleinpferdezüchter vor Ort und gratulierte bei der Verbandsschau in Marbach nochmals zu den Erfolgen. Verbandsschau in Marbach In der Woche danach überzeugte die dreijährige Haflingerstute Bergfee bei der Schau in Marbach erneut. Sie gewann die Klasse der Haflinger und Edelbluthaflinger, erhielt die Staatsprämie und wurde Gesamtsiegerin. Erste Reservesiegerin und Rassesiegerin der Robustponys wurde die von Ulrike Ballreich (Crailsheim) vorgestellte dreijährige Shetlandponystute Hionda van Stal het Nooerdereind. Sie erhielt einen ersten Staatspreis und die Anwartschaft auf die Staatsprämie. Zweite Reservesiegerin wurde die vierjährige, als Staatsprämienanwärterin und Rassesiegerin Reitponys ausgezeichnete Duraija L, eine Tochter von David L, ausgestellt von Sandra Wolter (Gengenbach). Beste der Welsh- und Dartmoor- Ponys wurde die vierjährige Alltertal’s Abigale (Welsh-A), ausgestellt von Simone Herbst (Kaiseringen) Sie wurde Staatsprämienanwärterin und erhielt einen ersten Staatspreis. Im Zukunftspreis der Zweijährigen setzte sich die Edelbluthaflingerstute Ricarda von Sole Mio aus der Zucht von Peter Melchinger (Köngen) an die Spitze. Ihre Mutter Ricki hatte bei der Bundesschau 2017 die FN-Bundesprämie erhalten. Beste Stutenfamilie wurde die von Ilka Zimmerer (Trochtelfingen) ausgestellte Classic-Pony-Stute Happy Day von Jossy mit ihren Staatsprämien-Töchtern Happy’s Sun und Happy’s Moonlight und deren Töchtern Happy’s Spice Girl und Happy’s Mai Tai. Der Zuchtverband zog ein überaus positives Resümee, denn es bewarben sich mit 47 vorgestellten Stuten wieder deutlich mehr um Staatspreise und Staatsprämien. Die Qualität der ausgestellten Stuten verdeutlichen 37 erste Staatspreise, zehn neu gekürte Staatsprämienstuten und zwölf Staatsprämienanwärterinnen. Championatserfolge Beim Landeschampionat in Tübingen wurde wieder das erste Finale am Freitagnachmittag den Ponys zugesprochen. Züchterin Diane Wallrodt aus Leonberg fieberte mit den neuen Besitzern ihres 2013 gezogenen Reitponyhengstes „Der rote Diamant“ von Dimension AT, welcher sich den zweiten Titel des Landeschampions in Folge holte. Seine junge Reiterin steuerte den im Vorjahr im Bundeschampionat platzierten Hengst souverän durch die Prüfung und rangierte sich vor Julia Eisenmann mit der vierjährigen Coco von FS Champion de Luxe und vor Sarah Einecker mit ihrer FS Don’t-Worry- Tochter Daria. Rang vier belegte Till Gaab mit dem Reitponyhengst Gündleinshofs President, welcher über den Bundesreservesiegerin in Handorf, Gesamtsiegerin in Marbach: Bergfee (li.) bayrischen Zuchtverband in Warendorf an den Start ging. Coldewey erreichte im Finale der Worry aus der Zucht von Herold Als Fremdreiterin nahm die erfolgreiche Championatsreiterin ihrer Reiterin Celine Buhmann als sechsjährigen Dressurponys mit Ines Knoll aus Ostrach Platz im Siebte die Platzierung. Sattel der besten drei Sportponys Bei den vierjährigen Reitpony-Stuten und -Wallachen belegte Lili- aus dem Lande. Knapp acht Wochen später gingen bei den Bundeschampionaten den fünften Platz im Finale. Züchenhof’s Donelli mit Julia Augustin in Warendorf die nominierten ter und Besitzerin der Tochter und qualifizierten Ponys aus dem des Dimension AT/Clooney AT Ländle erneut an den Start. ist Katharina von Salmuth. Der Im Feld der dreijährigen Reitponyhengste erreichte Mr. Roody tuellen Teilnehmern des Bundes- Publikumspreis, der unter den ak- (v. FS Mr Right/Constantin) aus championats entschieden wird, der Zucht von Ann-Cathrin Rieg wurde auch 2017 wieder an einen das Finale und erreichte unter Ponyzüchter verliehen. Anlässlich Anna-Lisa Theile als Achte die des Marbacher Wochenendes erhielt Frau von Salmuth für Lilien- Platzierung. Die bereits in DRE L erfolgreiche Fuchsstute Raffinesse von Can Dance/FS Don’t cher-Gedächtnispreis“. hof’s Donelli den „Alfred-Schmel- Nachruf auf die Elitestute Gina (DR) Die Elitestute Gina von York von Rock Grey aus der Zucht von Peter Leser musste leider 2017 eingeschläfert werden. Gina war die Mutter der bis in Reitpferdeprüfungen der Klasse M platzierten Reitponystute Ginger Lily, für deren Zucht Peter Leser 2015 den „Alfred-Schmelcher-Gedächtnispreis“ in Marbach entgegennehmen konnte. Zu den Nachkommen der Gina zählen auch die im Sport erfolgreichen Ponys Don’t Forget, Bonjour und Bajazzo. Bajazzo wurde 2002 über die Eliteauktion in Marbach versteigert und ist inzwischen in DRE L siegreich. In Baden-Württemberg wurden drei Töchter mit der Staatsprämie ausgezeichnet. Foto: Bölle 25