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Beiserhaus News 2013

In diesem Zusammenhang

In diesem Zusammenhang wurden auch in diesem Jahr zeitintensive Fortbildungsmassnahmen zum „Lösungsorientierten Arbeiten“ für alle Mitarbeitenden angeboten. Diese Veranstaltungen werden weiterhin in Kooperation mit dem Fortbildungsinstitut „Zentrum für lösungsorientierte Beratung“ in Winterthur durchgeführt. Mit dem praxisorientierten Handlungsansatz zum Lösungsorientierten Arbeiten wird ein methodisches Instrumentarium eingeführt, das von den jungen Menschen und Mitarbeitenden gut angenommen und positiv bewertet wird. Die betreuten jungen Menschen, im „Amtsdeutsch“ als „Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge“ (UMF) bezeichnet, haben ihren Weg in die Gesellschaft zielstrebig verfolgt. Nach einem erfolgreichen Abschluss der Deutschsprachkurse, erfolgte die Integration in die unterschiedlichen Bildungsgänge an den Berufsschulen. Einige dieser jungen Menschen berichten in dieser News über ihren Lebensweg, über ihre Aufnahme im Beiserhaus, hin zu einer eigenständigen Lebensführung und einer sogar über den Start in eine Bäcker-Ausbildung. In der Betreuungs- und Integrationsarbeit haben uns viele Sportvereine und Personen mit ehrenamtlichem Engagement unterstützt und stehen den jungen Menschen nach Beendigung der Jugendhilfe auch weiter zur Seite. So bedanken wir uns heute bei allen, die im zu Ende gehenden Jahr die Arbeit der Stiftung Beiserhaus unterstützt haben. Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung Beiserhaus wünschen wir Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest. Ihr Inhaltsverzeichnis Grusswort - Direktor der Stiftung Beiserhaus 1 Impressum 2 Johannes Daniel Falk: „O du fröhliche“ 3 Ausbildungsstart 2013 5 Start der Berufsvorbereitung 2013 6 Berufsvorbereitung und Tagesgruppe im Kanu auf der Schwalm 6 Ich komme aus Afghanistan und lerne das Bäcker-Handwerk 9 Kinderheim Wernshausen in Kärnten 10 Spendenkonto 11 Schulpflicht erfüllen in der Schlossberg-Schule 12 Hauptschulabschluss für Schulabbrecher 13 Kartoffelernte mit der Schlossberg-Schule 14 Freizeitraum der Wohngruppe Rotenburg 15 Dank an Enrico Harling 15 Familiencafé in Tagesgruppe 16 Eltern-Kind-Treff in Jugendhilfestation Bebra 16 Sommerfreizeit der Wohngruppe Bebra in Berlin 18 Keep Cool im Knast 19 Erlebnisse eines Erlebnispädagogen 19 Selbstständigkeit lernen – Flüchtlinge auf dem Weg 21 Das Abenteuer Auswandern 23 Rapp „Chance, Glück und Traum“ 23 Keine Zeit für Langeweile 24 Superlearning in Bad Bevensen 25 Peer Group in der Wohngruppe Hessisch-Lichtenau 26 Ortsjugendpflege Cornberg 27 Hauptschulabschluss Benedikt Ebbing 28 Tagesbetreuung Rengshausen 28 Flucht vor dem Morden 29 Er geht gern zur Schule 30 Wie ein Abwehrspieler 31 Mitarbeitervertretung Beiserhaus 32 Dienst-Jubiläen 32 IMPRESSUM Herausgeber Anschrift & Kontakt Druck Harald Recke 34593 Knüllwald-Rengshausen Saxoprint GmbH Direktor der Stiftung Beiserhaus Niederbeisheimer-Strasse 28 - 34 01277 Dresden Telefon 05685 9990 Telefax 05685 999173 Enderstraße 92c Redaktion & Layout Homepage Hansjürgen Gross, M.A. e-mail beiserhaus@t-online.de http://www.Beiserhaus.de Die Redaktion dankt der Hessisch-Niedersächsischen Zeitung für die Nachdruckerlaubnis der Artikel auf den Seiten 29, 30 und 31 und der JVA Geldern für die Nachdruckerlaubnis des Titelbildes der Zeitschrift Posaune auf der Seite 19

Johannes Daniel Falk Initiator der Rettungshausbewegung Als Sohn eines Perückenmachers und Armenvorstehers wurde Johannes Daniel Falk 1768 in Danzig geboren. Mit zehn Jahren muss er die Schule verlassen, um in der väterlichen Werkstatt mitzuarbeiten. Auf Fürsprache des Kirchenvorstehers erlaubte der Vater dann aber den Besuch des Gymnasiums St. Petri und anschliessend des akademischen Klostergymnasiums. Hier fiel er durch seine Begabung für Sprachen und seinem bissigen Humor auf, mit dem er gegen die Auswüchse der Standesgesellschaft auftrat. Ein Stipendium des Danziger Senats ermöglichte ihm ein Studium der Theologie in Halle aufzunehmen, welches er aber nicht abschloss. Nach seiner Heirat zog er 1797 nach Weimar, wo er zeitweise mit Johann Wolfgang von Goethe, Johann Gottfried Herder und Christoph Martin Wieland verkehrte. 1806 ruft Falk zum bewaffneten Widerstand gegen das Heer von Napoleon auf. Als Napoleons Truppen nach der Schlacht bei Jena plündernd durch Weimar ziehen, ist die ganze Stadt gelähmt vor Entsetzen. Falk tritt den französischen Truppen entgegen, gebietet den Plünderern Einhalt und verspricht ihnen zugleich für ihr Notwendigstes zu sorgen. Der französische Stadtkommandant wird auf ihn aufmerksam. Er ernennt ihn zu seinem Dolmetscher und Falk erweist sich als geschickter und tatkräftiger Vermittler. Zum Dank erhält er dafür nach dem Tilsiter Frieden aus Goethes Hand den Falkenorden und wird von Herzog Carl August zum Legationsrat ernannt. Als 1813 das Weimarer Land wieder von französischen Truppen belagert und ausgeplündert wird, gründet Falk zusammen mit Stiftsprediger Karl Friedrich Horn und Bür- gern aus Weimar die „Gesellschaft der Freunde in der Not“, um in bürgerschaftlichem und christlichem Geist die Not zu lindern. Die Völkerschlacht bei Leipzig macht mit ihren schlimmen sozialen Folgen die nun gegründete Gesellschaft der Freunde in der Not zu einem Zentrum sozialer Arbeit. Falk gibt seine literarischen Projekte auf und setzt sich praktisch und publizistisch für die Integration der durch die Kriege heimatlos gewordenen Kinder ein. Dazu richtete er im Lutherhof ein Rettungshaus ein, das zum Vorbild für das Rauhe Haus in Hamburg wird. Schöpfer des bekanntesten Weihnachtsliedes Auf die Melodie eines alten Fischerliedes aus Sizilien dichtete Falk 1816 für die Waisenkinder ein Lied, das er das Allerdreifeiertagslied nannte, in dem die Feste des Kirchenjahres besungen werden. Jede Strophe lässt Falk beginnen mit den Worten „O du fröhliche“ und schließt dann die Bezeichnung der Festzeit an. Heute ist „O du fröhliche“ in der Bearbeitung durch Heinrich Holzschuher ausschliesslich als Weihnachtslied bekannt, das in viele Sprachen übersetzt wurde und rund um die Welt in der Weihnachtszeit gesungen wird.

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