Aufrufe
vor 9 Monaten

E_1928_Zeitung_Nr.027

E_1928_Zeitung_Nr.027

Das ideale Automobil mit

Das ideale Automobil mit geringstem Unterhalt Vorausgesetzt, dass 150 Spezial- Automobil - Ingenieure sich über die Anforderungen hätten einigen können, welche an einen „idealen" Wagen gestellt werden müssen, würden Sie darin nicht einen solchen kaufen wollen ? Nun, die Anforderungen sind festgelegt, - der Wagen ist da - und Sie können ihn kaufen. Im Januar 1926 wurde von der amerikanischen S. A.E. (Society of Automotive Engineers) eine Preisfrage unter Automobil-Ingenieuren ausgeschrieben, wobei diese angeben mussten, welchen technischen Anforderungen ein „ideales" Automobil für Familien-Gebrauch genügen müsste. S.A.E. ist eine Vereinigung von Ingenieuren, welche aus- schliesslich im Automobil-Betrieb tätig sind und deren Ziel es ist, durch Gedankenaustausch, Preisfragen usw. das Automobil stets zu einem höheren Grade von Vollkommenheit zu bringen. Von diesen Ingenieuren gingen 150 Entwürfe ein, ebensoviel Resultate langdauernder und genauer , Studien besterkannter Experten auf ihrem Gebiete. Von sämtlichen Ingenieuren wurde dann aus den 150 Entwürfen mit der grössten Sorgfalt das Allerbeste ausgewählt, wodurch die Spezifikation erhalten wurde für ein Automobil, das den höchsten technischen Anforderungen genügt, welche die Technik einem modernen "Wagen geben kann. Als die Anforder,iingen schwarz auf weiss da waren, stellte sich heraus, dass dieses von den besten Technikern als J[deal tt -Wagen gestempelte Automobil in ungefähr allen Anforderungen mit dem gerade auf den Markt gebrachten REO FLYING CXOUÖ übereinstimmte. REO IST ALSO DAS IDEALE AUTOMOBIL Prüfen Sie nun die technischen Vergleich* zwischen dem idealen S+AiE^Wagen, dem Wagen der amerikanischen Experten und dem REO FLYING CLOVD GENERALVERTRETUNG] UTO GARAGE AUTOMOBIL A.C. Die sehr interessant« VERGJfcßiggB IITER4TUR •endentvir Ihnen gerne aufVerlangen FÜR DIE SCHWEIZ: JREO** Personen-Automobile - Lastwagen - Omnibusse Automobilsalon Genf, Stand No. 73 DAS IDEALE AMERIKANISCHE AUTOMOBIL MIT DER LÄNGSTEN LEBENSDAUER -REO

N» 27 III. Blatt BERN, 23. März .1928 N» 27 III. Blatt BERN, 23. März 1928 IVlEtivk. Klöiple VO3Q3. Genfer Sal Motto: ...-. und rauche Stumpen und Zigarren» Herr Schmidt, Vertreter der Marinem- und Dodge- Siguor Maisto, Inspektor der Magneti Marelli in Herr Hilfiker, Magneti Marelli und elektrische _An- Automobilo in Bern, dazu bernischer Handels- Mailand. lagon, Bern. Lebendgewicht 218 Pfund, notarielle richter ! Beglaubigung unnötig. Wer ihn sieht, der glaubt's ! Direktor Hirt von Zürich, Grossimporteur von Citro(e)nen. UVVitali : 1928 gez. Die Verantwortung für Unfälle bei Rennen. Der französische Automobil-Club du Kord veranstaltete im Jahre 1926 das Meeting von Boulogne sur Her. Unter den einzelnen Konkurrenzen beiarid sich auch ein Bergrennen auf die Cote de Baincthun. In diesem Rennen kam der englische Rennfahrer Dick Uowey in einer Kurve aus der Bahn, tütete einen Zuschauer, verletzte drei andere Personen (darunter einen Gendarmen) schwer, und kam selbst ums Leben. Die Familien der Opfer slelltcn nn die Erben Howeys Geldansprüchc. doch diese lehnten es als Engländer ab, sich der französischen Gerichtsbarkeit zu unterwerfen. Die Hinterbliebenen der Opfer machten nun den Automobil- Club du Nord für den Schaden verantwortlich und klagten ihn bei dem Gericht von Douai ein. Die Witwe. .d,es Toten klagte auf Fv. 000 000, davon Fr. 300 000 für sich und je Fr. 150 000 für ihre beiden Kindär.'Derjeuige, welcher bei dem Unfall beide Beine eingebüsst hatte, • klagte-auf Fr. 200000, und der Vater eines Siebzehnjährigen, der schwer verletzt wurde, forderte Fr. 100 000. Das Gericht von Douai erklärte, dass dev ,, Automobil-Club du Nord haftbar sei und sprach der Witwe Fr. 150 000 für sich und je Fr. 50 000 für ihre beiden Kinder zu. Der Vater des verunfallten jungen Mannes erhielt Fr. 12 000 und Vergütung der Auslagen für ärztliche Behandlung. Der Automobil-Club du Nord war bei einer Versicherungsanstalt auf 2 Millionen Franken für den Unglücksfall und für 500,000 Franken per Verunglückten versichert; ausserdem bei einer andern Versicherungsgesellschaft auf 3 Millionen Fr. per Unglücksfall und Fr. 150 000 pro Verunglückten. Der getötete Rennfahrer war bei einer englischen Versicherungsgesellschaft gegen Unfälle im Rennen versichert, und eine der zahlenden französischen Versicherungsgesellschaften erhob nun bei einem englischen Gericht Regressansprüche gegen jene Versicherungsgesellschaft. Der Automobil-Club du Nord protestierte dagegen, dass der Gerichtshof ihn haftbar machte, trotzdem er für die glatte Abwicklung des Rennens die erforderlichen Massnahmen getroffen habe. Dies scheint aber denn, doch nicht ganz der Fall gewesen zu sein, denn ein Rennveranstalter muss damit rechnen, dass ein Fahrer aus der Kurve geschleudert werden kann. Doshalb muss Vorsorge getroffen sein, damit eine Gefährdung des Publikums ausgeschlossen ist. Wir weisen hier auf die musterhaften Vorsichtsmassregeln hin, die bei unseren schweizerischen Rennen zur Anwendung kommen. Das Publikum darf nicht nur nicht in den gefährlicheren Kurven verweilen, sondern die schweizerischen Rennveranstalter haben auch an diesen Punkten ihre Aufsichtsorgane, welche die Zuschauer aus dem Gefahrbereich fernhalten. tätig ist, wird am 2. April sein Amt als solothurnischer Berufsexperte antreten. lt. Aus dem Gerichtsurteil von Douai kann jeder Rennveranstalter die Lehren ziehen, dass er die Zuschauer von allen gefährlichen Stellen fernzuhalten hat. -ev Städtebau- und Verkehrsaussteilunn in Zürich. Alfred Piguet, einem ehemaligen Redaktor unserer In den Räumen des Kunsthauses in Zürich ver-französischeanstaltet der Bund schweizerischer Architekten vom Ausgabe, welcher dieser Tage • mit 4. August bis zum 2. September eine schweizerische Städtebauausstellung. Eine grosse Anzahl von Städten hat bereits die Beteiligung zugesagt. Die Ausstellungsleitung beabsichtigt, der allgemeinen Ausstellung auch eine Zürcher Verkehrsausstellung anzugliedern. lt. Solothurn stellt einen Automobilexoerten Im Hauptamte an. Der Wunsch, es möchten -die solothurnischen Automobilexperten, die bis dahin die Führerprüfungen und die technischen Prüfungen der Motorfahrzeuge im Nebenamt besorgt haben, durch einen Experten im Hauptamt ersetzt werden, ist erhört worden. Die Unzulänglichkeiten des bisherigen Betriebes mit fünf nebenamtlichen Experten werden damit behoben. Herr Nussbaum, der als Kaufmann und bernischer Nebenexperte in Biel «La Concurrence de la Route et du Rail en Suissc» benennt sich die Dissertation von Herrn außerordentlichem Erfolg den Dpktortitel errang. Die in Buchform erschienene, äusserst interessante französische Arbeit behandelt mit klarer Objektivität eines der aktuellsten Themata in der Verkehrs^ geschichte unserer Tage und kann zum Preise von Fr. 4.— bei uns .bezogen werden. Abonnenten erhalten wie üblich 20% Rabatt. 1 1 Salon de i'Automohile er G&neve BIANCHI IIANCHI M ILANO Pour la Vente et Essais des Depot de MI LANO Voitures B T A N 0 H l, *priere devisiter nos Agents exclusifs dans tous les Canfcons de la Suisse. plcces» detacliee»: Auto-Qarage SPICHER a FBIBOVBG. Iflnspecteur Commerdal pour la Siiisse de laSociete EDOARDO BIANCHI de MILAN: A. PERRENOUD, La Pommiere, HERNIANCE (Geneve)