Aufrufe
vor 10 Monaten

E_1928_Zeitung_Nr.056

E_1928_Zeitung_Nr.056

der A. I. A. C. R.

der A. I. A. C. R. Gestützt auf Artikel 32 der neuen Statuten stellten die Zürcher Mitglieder der Kommission den Antrag, die Funktionäre inskünftig auszuschliessen, ein Antrag, der im Kapitel Wahlen zur Erledigung gelangen soll. Das Budget wurde durch den Zentra'lkassier, Herr de la Harpe und Herrn Devaud, Mitglied des Direktionskomitees, vorgelegt. Das Budget schliesst im Gleichgewicht. Immerhin wurden zahlreiche Stimmen laut, die zu den einzelnen Posten Stellung nahmen. Einer besonderen Kritik wurde der Posten des offiziellen Organs unterzogen, welcher mit 30,000 Fr. ibei den Ausgaben steht. Herr Badertscher [(Zürich) fand die sportlichen Ausgaben mit 117,000 Franken zu hoch, ebenso die 7000 Fr. Üür das internationale Bureau für Tourismus in Genf. Nach einer Erklärung des Präsidenten, dass man dieses Jahr die Sportsaison mit weniger als 17,000 Fr. Auslagen beenden wolle, schloss die Debatte und das Budget wurde' einstimmig gutgeheissen. Die Wahlen. An Stelle des zurücktretenden M. Staehelin •(Schaffhausen) beliebt als Ersatz in das Zentralkomitee Herr Wächter, ehemaliger Präsident der Sektion Schaffhausen. Herr Stadler (Zürich) schlägt als Ersatz für den leider zu früh verstorbenen Rene Hofmann wiederum einen waadtländischen Vertreter vor. Es bleibt der Sektion Waadt überlassen, die Kandidatur selbst zu ernennen. Als zweiter Vizepräsident des A. C. S. beliebt Herr Dr. Steinmann. Was die Kommissionen anbelangt, so wird der Vorschlag des Präsidenten, die technische Kommission aufzu- lösen, gütgeheissen. Dr. Steinmann bleibt technischer Delegierter des Direktionskomitees. Die nationale Sportskommission wird zusammengesetzt aus Herrn Jules Decrauzat ials Präsident, den Herren Thommen, Pierre- Immbert, Töndury, Schmidt, Creco (Tessin), Geishusli (Luzern), Lumpert (St. Gallen) und Chantre (Genf). In die Redaktionskommission belieben Herr Bucher als Präsident, im fernem die Herren Derauzat (Genf), Stürler (Bern) und Furrer (Waadt); in die Kommission für Tourismus werden gewählt die Herren Hürlimann als Präsident, Direktor Christen (Bern), Meuli (Graubünden), Bosshard (Thurigaü), Olivet (Genf), Furrer (Waadt) und Creco (Tessin); in die Schlichtungskom- Tiiission die Herren Martin als Präsident, Eugen Empeyta und Dr. von Stürler; in die Versöcherungskoinmission Herr de Rabours als Präsident, die Herren Rietmann (Thurgau), Badertscher (Zürich), von Bonstetten (Bern), Chuard (Waadt), Kündig als Präsident der ASPA, Bohy (Genf) und Herr Empeyta als Experte. In der Verkehrskommission bleibt Herr Imhof (Basel) Präsident; ihm zur Seite stehen die Herren Dr. Gubler (Basel), Wichmann (Zürich), Froidevaux (Delemont) und Clericetti (Tessin). Als Delegierte in die A. I. A. C. R. belieben die Herren Dr. Mende, Dufour, Decrauzat, Empeyta und Wunderly-Volkart; in die U.M.S. die Herren Thommen (Bern), Dr. Guillermin (Genf) und Walser (St. Gallen); in die Verkehrszentrale die Herren Bosshard (Thurgau) und Martin (Genf); in die Strassenliga Herr Dufour; in den schweizerischen Städteverband Herr Imhoff (Basel), der letztere ebenfalls für die Hafraba; in das Komitee «Strasse und Schiene» Herr Dufour. Als Generalsekretär wird unter Beifall der Versammlung Herr Primaalt in seinem Amte bestätigt. * Der Vorschlag des Direktionskomitees, zur Verminderung der Kosten vom bisherigen üblichen Brauche der Ueberreichung eines Erinnerungsbechers an die Delegierten der Generalversammlung Umgang zu nehmen, stiess auf eine entschiedene und erfolgreiche Opposition. Reges Interesse fand die Frage der Verbilligung des Benzins, was schon die zahlreichen Sprecher bewiesen. Der Zentralvorstand wurde beauftragt, die Sache im Auge zu behalten. Die offizielle Tagung schloss mit einer verdienten Ehrung von Herrn Präsident Dufour, welcher weiterhin an der Spitze des A. C. S. steht. Herr Fässler- (St. Gallen) verdankte namens aller Clubs unter dem Beifall der Delegierten die Tatsache, dass Herr Dufour seine Demission rückgängig und damit sich selbst erneut den Interessen der Allgemeinheit geopfert habe. Nachdem noch beschlossen wurde, an die gleichzeitig in Chur tagenden Strassenfachmänner ein Sympathie-Telegramm abzusenden, wurde 11.35 Uhr die Generalversammlung aufgehoben. Nachmittags fand ein von der Sektion Wallis mit viel Elan durchgeführtes Picknick mit anschliessender Garden-Party auf der Höhe über Siders statt, dem, begünstigt durch das herrliche Wetter und beseelt vom "Geiste des Am Präsidententisch: In der Mitte Präsident Dufour, zu seiner Linken Zentralsekretär Primault. guten Einvernehmens, welcher an der diesjährigen Generalversammlung den A. C. S. wiederum als wohlorganisiertes Ganzes stempelte — ein herrliches Finale beschieden war. Auto und Schule. Wir haben unsern Lesern mehrfach darüber berichtet, dass Schulbehörden und Lehrerschaft von « oben herab» Weisungen erhalten, um bei Schulausflügen das Automobil auszuschalten. Hinter derartigen Weisungen steht keineswegs das Verantwortungsgefühl für die Schulkinder, trotzdem dies der Sache als treubesofgtes Mäntelchen umgehängt wird; diktiert wird die Ausschaltung des Automobils lediglich von dem Bestreben, die Schülerreisen den Bahnen zuzuhalten. Es ist erfreulich, dass derartigen durchsichtigen Argumenten auch aus den nachstehenden Kreisen Tatsachen gegenübergestellt werden; in der bernischen Tagespresse gibt ein Lehrer aus seinen Erfahrungen auf Schulreisen folgende Schilderung; er schreibt wörtlich: Audi in Lchrerikrcisen war man nicht besonders erbaut über die /behördliche Bevormundung betreffend Benützung von Fahrgelegenheiten bei Schuircisen. Nachdem der Schreibende früher mit den Autocars gute Erfahrungen gemacht hatte, musste er sich dieses Jahr, dem behördlichen Begehren entsprechend, entschliesson, -wieder eine Bahnfahrt zu unternehmen. Dabei inussto er folgende Uöbclstände in Kauf nehmen: 1. Der Zugführer des zu (benutzenden Zuges war »iaht avisiert worden, so dass für meine 40 Schüler kein. Wagenimaterial zur Verfügung stand, 2. Ich musste meine Kleinen (3. Schuljahr) in verschiedenen Wagen unterbringen und hatte also eine absolut •ungenügende Aufsicht. Eigentlich ein unstatthafter Zustand. Und wie soll man da die Vorantworlung tragen können? 3. Auf der Rückreise musste ein Teil der Klasse sogar vorn und der andere Teil hinten im Zuge Platz suchen. Also wurde auch für die Jlüctkrei/so nicht für Wagonmaterial geßorgt. A-. Der zu benutzende Zug fuhr für meine Kleinen KU früh, schon 6 Uhr 57. Der nächste um 11 Uhr fuhr zu s'pät. Ebenso bei der Rückreise: Ich musste schon um 15 Uhr 48 vom Bestimmungsort wegfahren, denn der nächste Zug fuhr wieder zu spät, erst um 19 Uhr 51 Minuten. Die Autos stehen im Gegensatz dazu stets zur freien Verfügung. Ein Lehrer. Industrie und Gewerbe, die von dieser regierungsväterlichen Wegleitung besonders geschädigt sind, nehmen gegen diese absolut ungerechtfertigte Haltung der Behörden energisch Stellung. Vor allem weist man die ganz haltlose Verdächtigung zurück, durch angebliche Gefahren von Schülerreisen im Auto Lehrern und Eltern das Gruseln beizubringen. Wenn die Behörden mit nackten ÄUTOMOBIL-REVUE 1928 Tatsachen vor das Volk treten wollen, so können sie ja einmal eine objektive Uniall- Statistik aufstellen und den Unfällen mit kon" zessionierten Autocars die Unfälle der Bahnen gegenüberstellen. Gerade in den letzten Wochen fehlt es an sehr traurigen Beispielen von Eisenbahnunfällen leider nicht. Jedes Verkehrsmittel verursacht gewisse Betriebsunfälle, selbst wer auf Schusters Rappen reist, kann infolge eines dummen Trittes das Bein brechen. Seit Jahr und Tag ist einwandfrei nachgewiesen, dass das Reisen im Automobil verhältnismässig weniger Unfälle verursacht, als das Reisen in anderen Verkehrsmitteln; man erinnere sich nur der absoluten Sicher- Ein Blick in den Sitzungssaal im Rathause zu Sitten. heit, mit welcher die Schweiz. Automobil- Alpenpost über schwierigste Gebirgsstrassen und Pässe Hunderttausende von Reisenden alle Jahre befördert, ohne dass jemals ein nennenswerter Unfall vorgekommen wäre. Auch die privaten konzessionierten Auto- Car-^Besitzer befleissen sich der gleichen Sorgfalt im Transport; sie sind sich ihrer Verantwortung und ihrer schweren persönlichen und finanziellen Haftung durchaus bewusst. Ä 3^ Zugerberg-Rennen 1928. Ts'ur noch wenige Tage trennen uns von dieser nächsten nationalen Automobilsportveranstaltung. Heute Dienstag ist der letzte Nennungsschluss, und damit wird auch bald das Interesse all der sportfreudigen Automobilisten befriedigt werden können, die darüber orientiert zu werden wünschen, ,wer alles am Zugerberg-Rennen fährt. Man wird bei den diesjährigen Rennen im allgemeinen froh sein, wenn man eine Beteiligung von 25 Fahrern anmelden kann, und die Zeiten sind vorbei, wo 40 und 50 Namen dio Nennlisten unserer nationalen Sportveranstaltungen zierten. Es stand wohl fest, dass das Zugerberg-Rennen 1928 hierbei keine Ausnahme machen werde, wenn sich auch die organisierenden Sektionen Zus und Zürich alle Mühe gegeben haben, um eine ebenso umfangreiche wie interessante Startliste herauszubringen. Es darf nun gesagt werden, dass die Bemühungen der Organisatoren keine vergeblichen waren, indem heute bereits mit einer Nennüsto von über 30 Fahrern gerechnet werden darf. So liegen heute bereits die definitiven Nennungen folgender Fahrer vor: Touren wagen: Seliner, Zürich, auf Renault; Steinbuk, Zürich, auf Fischer; Favre, Gernier, auf Alfa-Romeo; Rouviere, Genf, auf Fiat; Keller, Zürich, auf Bignan; Bultikofcr, La Ghaux-de-Fonds, auf Martini; Galley, Biel, auf Geirano; Widler, Herisau, auf Fiat; Stammbach, Zofingen, auf Mercedes; Ganz, Seewen, auf Bianchi; Veladini, Zürich, auf Packard; Reiber, Zürich, auf Jewett; Stocker, Zürich, auf Lorraine-Dietrich; Dr. Karrer, Zürich, auf Bugatti. Sportwagen: Wegmann, Burgdorf, auf Bugatti; Schneider, Bern, auf Bugatti; Strittmatter, Zug, auf Bugatti; Rosenstein, Stuttgart, auf Mercedes-Kompr.; Blättler, Basel, auf Mercedes-Kompressor. Rennwagen: Stuck, Sterz, auf Austro-Daimler. Ausserdem steht eine Reihe von weiteren N'ennungen in sicherer Aussicht, so von der Automobilfabrik Martini, von Jenter auf einem Chiribiri- Rennwagen, von Probst (Bern) auf BugattURennwagen, ferner von den Fahrern Häfliger, Hürsch, Scheibier, Capecchi, Hägi, Messerli etc. Auch von Dr. Karrer soll noch eiüe zweite Nennung eingehen. Man wird somit nächsten. Sonntag am Zug interessanten Sport zu sehen bekommen, zumal die Rennstrecke mit ihren engen und steilen 'Kurven und der 14pro2entigen DurchschnUtssteigtinff ati Fahrer und Wagen ausserordentliche Anforderungen stellt. Im Organisationskotnitee hat eine Aenderunü noch in der Weise stattgefunden, dass nua als President Herr A. Biegenthaler (Zug) und ala Stellvertreter desselben Herr F. Frey (Zürich) Eeichnon. Als offizielle •Sportkommissäre eind definitiv bezeichnet worden: Herr A. Töndury, Zürich, als Delegierter der Nationalen Sportkommission de» A.C.S.; Herr Dr. Bietmann, als Delegierter des Zentralvorstandes des A. G. S.; Herr A. Siegenthaler, als Delegierter der Sektion Zug des A.C.S.. und Herr F. Frey, Zürich, als Delegierter der Sektion Zürich des A. G. S. Sl ADAC-Bergrekord 1928. (Mit?.) Am 5. August 1928 veranstaltet der Allgemeine Deutsche Automobil-Club das internationale Rennen um dem ADAC-Bergrekord 1928 für Sportwagen, Rennwagen und Krafträder mit oder ohne Beiwagen auf der 12 km langen Bergstrecke zum Schauinsland zwischen Freiburg-Günterstal und Schauinslandpassn höhe mit einer Höhendifferenz von 800 m. Die Wagen, bei denen in der Kategorie Sportwagen auch Tourenwagen starten können, werden gewertet in 10 Klassen: bis 350, 500, 750, 1100, 1500, 2000, 3000, 5000, 8000 und über 8000 cem Zylinderinhalt. Die beiden etärksten Klassen der Sportwagen werden in einer Wertungsklasse gewertet, ebenso die vier schwächsten. Sportwagen jiüssen mindestens in einer Serie von fünf Stück gleicher Abmessungen hergestellt sein. Für die Wertung ist ausschliesslich dio erzielt« Fahrzeit maßgebend. Es werden gewertet: a) die beste Zeit aller Sportwagen, b) dio beste Zeit aller Rennwagen, c) die beste Zeit aller Krafträder, d) die beste Zeit aller Krafträder mit Beiwagen. Ausserdem erfolgt eine Klassifizierung innerhalb' der einzelnen Klassen, Jedoch wird als Klassen- 1 siegen ein Fahrer nur anerkannt, wenn; seine Zeit mindestens zwischen den besten-"Zerteil der nächstr, gelegenen Klassen liegt. ; An Geldpreisen kommen zur Verteilung: für dio beste Zeit jeder Wertungsklasse 300 MaTk, für dio zweitbeste Zeit jeder Wertungsklasso 200 Mark und für die drittbeste Zeit jeder Wertungsklasso 100 Mark. Für die beste Zeit innerhalb der Kategorie» Die Delegierten bei der Ankunft: (von links nach rechts) die Herren Dr. Mende, 1s I 1 fiTi-nlin*n1-,^*4 IIMJ Dessoulavy. Sportwagen, Rennwagen, Krafträder und Krafträder mit Beiwagen erfolgt auf den Geldpreis der Wertungsklasse von 300 Ma-rk ein Zuschlag von 700 Mark, so dass der Kalegorien-ü3eBto insgesamt 1000 Mark erhält. Für Erfolge in den einzelnen Klassen kommen ausserdem die ADAG-Preisbecher in Abstufungen mit den in den Bechern eingesetzten goldenen, silbernen und bronzenen ADAC-Medaillen bzw. die ADAG-Medaille in Silber oder Bronze zur Vorteilung. Für die absolut beste Zeit des Tages aller Wagen und aller Krafträder wird ausserdem die echt goldene ADAG-Medaillo verliehen. Nennungen sind unter Uebcr Weisung des Nenngeldes von 20 Mark für Kraftwagen bis zum 20. Juli, 12 Uhr mittags, an die Sportabteilung des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs c. V., Mühchen 2 NO, Königinstr. lla (Postscheck-Konto München 24498), zu richten. ili Die Targa Florio 1929 ist vom Begründer dieses klassischen Automobilrennens, Cav. Vicenco Florio, auf den 5. Mai nächsten Jahres in Aussicht ge* nommen worden. t Grosser Preis von Belgien für Sportwagen. Dieser Preis kommt am 7-/8. Juli auf der Rundstrecko von Francorchamp in Form einer 24 Stunden-Fahrt zum Austrag. Bereits liegen 30 Meldungen vorj Alfa Romeo, Bugatti, Chrysler, Amilcar, Studebaker, Benthley, G. Irat haben sich bereits u. a. eingeschrieben, um die Siegespalme an sich zu reissen. h Der ADAC Bergrekord kommt am 5. August für Sportwagen, Rennwagen und Motorräder auf der 12 Kilometer langen Bergstrecke zum Schau ins Land bei Freiburg im Breisgau zum Austrat, t^

1 N» 56 - 1928 ÄUTOMOBIL-REVtlE Churer Tagung der schweizer. Strassenfachminner. Am letzten Samstag, Sonnag und Montag beherrschten die Hauptstadt Alt-Fry-Rätiens die schweizerischen Strasseifachmänner. Infolge allzu starken Stoffardranges müssen wir eine- ausführlichere Ber;hterstattung auf die nächste Nummer zurücllegen. Kurz resümierend, wollen wir folgendes erwähnen: Bei den Kantonsingenieiren referierte Herr Ing. Kirchhofer von St Gallen über die Strassensignalisierung, wöbe diese ausserordentlich wichtigen und viegestaltigen Probleme meisterhaft beleuchte und behandelt wurden. Bei den Vertreten der städtischen und Gemeindebau-Verwalung behandelte Herr Stadtingenieur Imhofdas Problem der Beiträge der Kantone an de Gemeinden für die Kosten des Strassenunerhalts und Anteil der Sfädte an Automobiljebühren im engsten Zusammenhang mit (er noch unbereinigten Benzinzollfrage. Über die Strassensignalisierung und Verkehrsregelung in Städten und Ortschaften bericltete in einem eingehenden erschöpfenden \ortrage Herr Bauverwalter R. Vogt von A.rau, wobei er u.a. zu folgenden Schlussfolge'ungen kam: 1. Die Regelung des Sirassenverkehrs hat .auf internationalem Wege zu erfolgen, wobei für alle Länder die gbichen Vorschriften usw. zur Anwendung kommen sollen. 2. Die vom schweizerischen Städteverband aufgestellten Verfehrsordnungen werden als massgebend anerkannt und sind den Gemeinden zur Anwendung zu empfehlen. In der Nachmittagssitzung erledigten die Fachleute rasch und zielbewust ihre Geschäfte. Der Abend war der Gemütlichkeit und der Kunst gewidmet. Ein prächtiges Unterhaltungsprogramm befriedigte allgemein. In der Sonntagssitzung bildete das Referat von Regierungsrat Huonder über das Strassenwesen im Kanton Graubünden das Haupttraktandum. Wir werden darüber in nächster Nummer eingehend zu sprechen kommen. Das darauffolgende Bankett im Hotel Steinbock zeichnete sich aus durch .-gutes Essen und knappe Reden. Am Sonn- ' :#gnachmitfag wurden die Teilnehmer mit Extrazügen nach Arosa geführt. Der Montag war für Exkursionen ins Bündnerische Überschwemmungsgebiet vom September 1927 reserviert, , K. Das Direktionskomite© des A.C.S. ist auf Freitag, 17 Uhr, (Rue du Montblanc 16, Genf, einberufen. • n A.C.S. SEKTION BERN. Sonntag, den 1. Juli 1928 tat die Sektion Bern des A. G. S. die von der rlSportkommission beschlossene Ghilbifahrt auf den -Sohallenberg durchgeführt. In schöner Reihe standen kurz nach 8 Uhr die Wagen der Konkurrenten in der Kesslergasse, gegenüber dem Gluiblokal. Nach Verteilen der Startnummern und der kleinen A. G. S.-tFähnchen wurde die offizielle Zeit bekanntgegeben, nach welcher die Uihren sämtlicher /Fahrer gerichtet sein mussten. Ursprünglich waren von Bern weg 4 Routen vorgesehen, die .alle im ersten Punkt (A) in Schönbühl endigten. Da aber noch am Samstag vernommen •werden konnte, dass eine iStreoke der Route 4 gesperrt war, wurden alle Teilnehmer über die verbliebenen 3 Routen gesandt. Der Start vollzog sich in Zeitabständen von je 3 Minuten. In Schönbühl iatte, um die dortige Station über die Radiosendungen vom Berner Mikrophon aus benachrichtigen zu können, ein Amateur seine Lautsprecher-Anlage zur Verfügung gestellt. Mit ziemlicher Genauigikeit trafen die Konkurrenten ein. Es •wurde verlangt, dass zwischen Bern utnd ßchönlbühl ©ine durchschnittliche Geschwindigkeit von 35 km per ßtuaide eingehalten werde. Für jede Minute zu frühem oder zu spätem Ankommen wurden 8 Strafpunkte berechnet 5 Fahrer kamen mit 0 Strafpunkte in Schönbühl durch. 4 Fahrer kamen je eine Minute zu früh oder zu spät umd erhielten infolgedessen 8 Strafpunkte. Ein Fahrer täuschte sich um 6 Minuten und bekam 72 Strafpunkte für die erste Teilstrecke. Die in ßchönbühl notierte Zeit galt ebenfalls für die izweite Teilstrecke, nach dem erst dort bekanntgebenen Punkt B als Abfahrtszeit. Als Punkt B war Burgdorf (bezeichnet worden. Sowohl für die erste wie für die beiden fernem Teilstrecken waren die Radioamateure aufgefordert worden, über die konkurrierenden Wagen und Fahrer möglichst genaue Signalemente einzusenden. In andern Ländern sind schon heute die Polizeiposten grösserer Städte mit Radio-ßende- und ->E>mpfangsanlagen ausgestattet. Für den Radiowettbeweri handelte es sich um einen Versuch, durch welchen festgestellt werden sollte, ob überhaupt die Radiohörer Meldungen entgegennehmen und ob diese wirklich in der Lage sind, rasche und möglichst* genaue Signalemente aufzunehmen. Die von den Amateuren aufgenommenen Signalemente sind an Radio Bern einzusenden und für die besten und genauesten Angaben sind Preise ausgesetzt. In ßdhönbühl begann die eigentliche Verbrecherjagd, d. h. jeder Automobilist hatte sich als Verfolgter zu. (betrachten. Es wurde ihnen dort mitgeteilt, ungefähr auf welcher Querlinie zwischen SohönbüM und Burgdorf eine Kontrollpostenlinie aufgestellt war. Die sportliche Aufgabe der Automobilisten bestand nun darin, möglichst rasch nach Burgdorf zu kommen, ohne aber dabei in die Hände einer Clu'bkontrolle zu fallen. Es galt also bei dieser Aufgabe, rasch üiber die einzuschlagende Fahrroute zu entscheiden und gleichzeitig an Hand von genauen Karten festzustellen, wo die Möglichkeit be- An unsere Abonnenten und Leser. Wir stehen zu Beginn des zweiten Halbjahres. Wie das erste, so wird auch das kommende von Kämpfen erfüllt werden. Der Erfolg wird unser sein, wenn die Automobilisten nach wie vor treu zu ihrer Sache stehen. Rund 100,000 'Motorfahrzeuge beleben heute die Strassen der Schweiz. Das bedeutet eine Macht, aber diese Macht kommt erst zur Auswirkung, wenn alle Automobilisten in starker Solidarität miteinander verbunden sind. Die beständige Weiterentwicklung des Automobilismus stellt uns immer wieder vor neue Fragen. Der Verkehr muss geregelt werden. Dazu braucht es gesetzgeberischer Massnahmen, wie überall da, wo der einzelne sich zum eigenen Vorteil und zu demjenigen des andern dem Ganzen unterordnen muss. Die Beratungen über ein eidgenössisches Verkehrsgesetz sollen wieder aufgenommen werden, und was das Erfreuliche daran ist, unter Mithilfe und Mitarbeit der Automobilisten selber. An uns ist es nun, unsern Ansichten und Auffassungen, die nur die allgemeinen Interessen des Verkehrs und damit die Interessen unserer Wirtschaft und unseres Landes im Auge haben, zum Durchbruch zu verhelfen. Ebenso wichtig ist es deshalb, dass der Automobilismus in den kantonalen wie in den .eidgenössischen Räten steigenden Einfluss gewinnt, damit gute Projekte von Unkundigen nicht wieder verstümmelt und unbrauchbar gemacht werden können. Für die Automobilisten von ausserordentlicher Wichtigkeit ist die Lösung der Benzinzollfrage. Leider konnten sich die beiden Räte bis heute noch nicht einigen, und das Geld, das die Kantone zum Ausbau ihres Strassenwesens so dringend nötig hätten, liegt brach in den Kassen. Im Herbst soll endlich der Beschluss geboren werden. Hoffen wir das beste! Aber auch dann, wenn die Einigung der Räte endlich einmal stattgefunden, wird es unsere Aufgabe sein, dafür zu sorgen und darüber zu wachen, dass die Kantone diese Summen in zweckentsprechender Weise verwenden. Wir haben diesbezüglich unsere Erfahrungen. Die Presse bedeutet eine Macht. Sie ist im heutigen Leben von ausschlaggebender Bedeutung, nicht zuletzt auch für die Automobilisten. Auch sie_ brauchen eine Interessenverfechterin. Ihre Zeitung ist die «Autombil-Revue-», die von jeher unabhängig mit Kraft und Geschick für die Interessen des Automobilismus eingestanden ist. Sie gehört keiner Gruppe an und darf daher im Namen aller kämpfen. Sie tut dies gerne, erwartet dafür aber auch, dass man ihr Treue hält. Je weiter sie ihren Aktionsradius spannen kann, je mehr sich die Automobilisten um sie schliessen, desto grösser der Erfolg, desto nachhaltiger die Macht ihrer Stimme. Die «Automobil-Revue» ist aber nicht nur Vorkämpferin automobilistischer Interessen. Mit gleicher Sorgfalt und Gründlichkeit pflegt sie die Gebiete des Tourismus, des Sportes und der autotechnischen Wissenschaften. Sie ist hierin geradezu zu einer unersetzlichen und unentbehrlichen Fundgrube eines jeden Automobilisten geworden. Die autotechnische Wissenschaft bleibt nicht stehen. Sie schreitet von Erfolg zu Erfolg. Neues reiht sich an Neues. Die « Automobil-Revue » rechnet es sich zur hohen Ehre an, auch auf dem Gebiete der Technik den Automobilisten stets ein guter Führer und Berater zu sein. Wir wissen, dass auch der juristische Sprechsaal unsern Lesern stets willkommen ist. Der Automobilismus stellt unsere Jurisprudenz vor neue Fragen. Die Rechtsprechung konnte in der rapiden Entwicklung nicht folgen. Grosse Lücken sind auszufüllen. Gerne apelliert der Automobilist an den juristischen Sprechsaal, um sich von ihm gründlich und zuverlässig beraten zu lassen. Auch der Sport verlangt sein Recht; die automobilistischen Sportveranstaltungen gewinnen zusehends in unserm Volke an Interesse. Auch hier lässt sich die « Automobil-Revue» es angelegen sein, über schweizerische wie europäische Veranstaltungen rasch und umfassend zu berichten. Grosse Aufgaben bedingen grosse Kraftanstrengungen. Die «Automobil-Revue» schreckt davor nicht zurück, und was sie gestern geleistet hat, wird sie morgen wiederum leisten im beständigen Bestreben, es noch besser zu machen und ihre Abonnenten und Leser noch mehr zu befriedigen. Trotz allem haben wir unsern sicherlich bescheidenen Abonnementspreis von Fr. 5.— pro Semester beibehalten. In den nächsten Tagen werden unsere Abonnenten den Einzahlungsschein von Fr. 5.— für das zweite Semester 1928 erhalten. Wir glauben, voraussetzen zu dürfen, dass er bei Ihnen einer guten Aufnahme sicher ist. Wir haben die freudige Genugtuung zu wissen, dass Sie unsere Arbeit zu schätzen vermögen und deshalb durch Ihr Abonnement beitragen werden, der Ihnen lieb gewordenen Zeitung ihre weitern Aufgäben verwirklichen zu helfen. \ Redaktion und Administration der «Automobil-Revue». Die glänzendste Kombination alles Guten und Schönen der Automobübaukunst UARISTOCRATE AM ERICAIN E A S K T H E offene und geschlossene 6-Cylinder- Automobile schon für Fr 19.750.- mit Rabatt bei direktem Netto-Kassa-Kauf ohne Tauschgeschäft WERNER RISCHZÜRICH PAC KAR D.SPEZIALGESCHÄFT M A N W H O O W N 8 « O N E stand, unter Benützung von kleinern Nei allfällige Kontrollen zu umfahren. 10 Kontrollposten waren auf der Strt bis Bätterkinden aufgestellt worden, und fai es der Kommission, dass es unmöglich sei Postenlinie ungesehen durchfahren zu können Tatsachen haben aber gezeigt, dass es sogar 2 kurrenten gelang, diese Postenlinie ungesehen, durchbrechen. Total haben von 10 Konkurrierend 6 ohne jegliche Kontrolle Burgdorf erreicht. -4 Fa, rer haben aber vorgezogen, auf grosser Strasse di\ Postenlinie zu umfahren. Die kürzeste Fahrzeit Schönbühl-tBurgdorf mit 32 Minuten hat Herr K. Wittwer erreicht. Die längste Fahrdauer betrug 76 Minuten. Die 32 Minuten kürzeste Fahrzeit ohne Passieren eines Kontrollpostens galt für die übrigen Fahrer als Massstab. Für jede Minute mehr Fahrdauer wurden 8 Strafpunkte berechnet. Das Durchfahren einer Kontrolle trug 200 Strafpunkte ein. Die Konkurrenten hatten die Pflicht, in Burgdorf auf dem Telegrapihenamt eine Depesche aufzugeben. Die aul der Depesche vorgemerkte Zeit galt für Burgdorf als Ankunfts- und ebenfalls für die dritte Teilstrecke als Ajbgangszeit. Das letzte Teilstück von 39,5 km Länge war im durchschnittlichen Tempo von 37 km durchzulegen^ Auf dem wunderhübschen Chilbiort Schallenberg, dem kürzesten/ Ueibergang awischen Thun und Luizern, traf ein einziger (Konkurrent mit 0 Straf-* punkt für die dritte Teilstrecke ein. Weitere Resultate dieser dritten Strecke: 1 (Fahrer zur richtigen Zeit. 2 Fahrer mit einer Minute und 2 mit je ziwei Minuten zu frühem resp. zu spätem. Ankommen. 3 Konkurrenten mit 3 Minuten Differenz. 1 weiterer Fahrer mit 4 und einer sogar mit 15 (Minuten über die vorgeschriebene (Fahrdauer. Schon um halb zwei Uhr konnte die Preisverteilung vorgenommen, werden. Die ausgesetzten Preise waren auf einem Wagen zur Besichtigung aufgestellt worden. Notar Haldemann, Bern, der für den im Militärdienst abwesenden Präsidenten der ßportikoanmission die Or-* ganisation der Fahrt übernommen hatte, gab folgende Gewinnerliste bekannt: Sieger: 1. Herr Dr. Kurt ßchenker, Direktor dea Radio Bern. (Preis: 1 goldener Glübbecher.) (Wagen Citroen.) 2. Herr Karl Wittwer, Waldegg, Lieibefeld, auf Bianchi. (Preis: 2 silberne Glubweinbeciher.) 3. Frau Dr. F. Bircher-Rey, Wabern, auf Fiat 501. (Preis: 1 silberner Wein- und 1 Likörbecher.) 4. Herr Alfred Marti-Ruef, Garage Eigerplatz, auf Talbot. (Preis: 1 'silberner Ghibweinbecher.) 5. Herr Rudolf Hilfiker, Vertreter der Magnetos Marelli, auf Victory. (Preis: 2 silberne Likör-* clubibecher.) 6. Herr Heinrich ßchmidt, in Firma Stuber & ßchmidt, Bern, auf Hupmolbil. (6. bis 10., Preis je ein Likörkluhbecher.) 7. Herr E. Fankhauser, Bern, auf Amilcar. 8. Herr W. Dierauer» Bern, auf Citroen. 9. Herr Dr. jur. Gossweiler, Bern, auf Hispano-iSuiza. 10. Fräulein Haberer, Bern, auf Talbot. Photo- und Kinoapparate setzten sich in Tätig-» keit. Ue'ber Erzählungen umd Tourenerlebnisse wurde weidlich und herzlich, gelacht. Daneiben erklangen die Töne eines Grammophons. Rasch verflog die Zeit, und erst gegen 4 Uhr wurde der schönen Emimentalerhöhe Lebewohl ge-* sagt, ja nicht etwa um dem Käseland etwa dea Rücken EU kehren, nein, nur Tim im bekanntem. Hotel «Löwen> in Eggiwil eu einem gemütlichen Hook einzukehren. Die Höhensonne auf ßchallenberg, der kühle Wein in Eggiiwil lösten Herz und Zunge, und gar manche Produktion stieg, die eines noch viel grössern Zuhörerschaft würdig gewesen, wären. An dieser Stelle seien nur die Balladen d&a Herrn X, und der Gesang Dörners öffentlich ver«* dankt. Die 'Fahrt nach den Penaten erfolgte ini allem möglichen Richtungen. Wo und wie oft noch ein-« gekehrt wurde, sei an dieser Stelle nicht verraten^ Auf alle Fälle ist jeder heimgekehrt mit dem vollen Bewusstsein, einen sonnigen, schönen Tag und ein neues sportliches Ereignis erlebt zu haben. Möchten der ßektion Bern des A. G. S. nocK oft solche Anlässe mit der so schön zutage getretene» sportlichen Kameradschaftlichkeit beschieden sein. —e—• A.C.S. SEKTION ZÜRICH. Zu der von der Sektion Zürich des A. G. S. ausgeschriebenen Dolo-» mitenfahrt, die vom 25. August bis 2. September 1928 stattfindet, sind bis heute bereits 19 Wagen mit über 60 Personen gemeldet. Das definitiva Reiseprogramm wurde wie folgt festgelegt, wobei darauf Bedacht genommen wurde, dass keine zu grossen Tagesetappen in Betracht kommen und den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben wird, die ganze Fahrt in Müsse zu absolvieren: 25. August: Zürich, Sargans, Landguart, KlosterSi Darvos (Mittagessen), Flüelapass, Zernez, Ofenpass« Sta. Maria i. M. = 225 km. 26. August: Sta. Maria i. M„ Umbrailpass, ßtilfserjoeh, Traffoi, Neu-ßpondinig, Meran (Mittagessen), nachmittags Besichti* gung von Meran = 89 km.. 27. August: Merani Jaufenpase, Sterzing, Brixen. Bruneck (Mittagessen), Toblach, Schluderbach, Misurinasee, Gortina d'Ampezizo = 192 km. 28. August: Gortina d'Ampezzo, Falzarego-Pass, Arappa, Pordoijoch, Karer-» pass, Karersee (Mittagessen), nachmittags Aufenthalt in Karersee, Bozen = 113 km. 29. August; Ruhetag in Bozen, Besichtitgung der Stadt,, AustElüga mit der Rittnerbahn, Mendelbahn, Virglbahn etc.* eventuell Autofahrt zum /Mendelpass. 30. August: Bozen, Auer, Cavallese, Predazzo, Rollepass, ßan Martini di Gastrotaza (Mittagessen), Fieri di Primiero, Brocccnepas.s, Levioo = 185 km. 31. August: Levico, Trento, Rovereto, Riva (Mittagessen), Aroo, Allesarche, Tione, Madonna di Gampiglio = 144 km< 1. September: Madonna di Campiglio, Dimaro, Fuohine, Tonalepass, Ponte di Legno, Edölo, Aprica-« pass, Tresenda, Tirano (Mittagessen), Poschiavo, Berninaipass, Pontresina, St. Moritz = 169 km^ 2. September: ßt. Moritz, ßilvaplana. Julierpass, Mühlen, Tiefencastel, Lenzerheide (Mittagessen), Ghur, Landquart, Sargans, Zürich = 109 kon. Totaldistanz = 1316 kirn. s„ AUTO - SEKTION St. GALLEN-APPENZELL DES T.C. S. Abendfahrt der Gruppe St. Gallen-Stadt. Unsere Abendfahrt nach dem Bad Säntistblick in Waldstatt war vom schönsten Wetter begünstigt. 14 Wagen mit ca. 60 Personen fanden sich ein zu gemütlicher Untenhaltung. Mitglied Huokstuhl, in Firma Biäbler, Ruckstuhl & Co., A.-G., in St. Gallen* (hatte uns mit den vartzügiiehen Vorträgen durch den «Vivantonal Golumbia-Kolster» üiberrascht (mit vier Verstärkeriaanipen auf Lautsprecher übertragen). Daa grösste Orchester hätte ums keinem schöneren Genus» bringen können: Kosaken-Lieder, alte Wiener Wal- (Fortsetzung siehe Seite 5)