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E_1931_Zeitung_Nr.060

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fuhr beläuft sich in

fuhr beläuft sich in der genannten Periode auf 48,3 (48,7) Prozent. Die Erhöhung des amerikanischen Kontingentes ist in erster Linie bei der Mehreinfuhr von Automobilen und Chassis zwischen 1200 und 1600 kg zu suchen. Im zweiten Rang der Lieferantenstaaten steht Deutschland, das seine Lieferungen von 13,3 auf 17,4 Prozent für das zweite Quartal des laufenden Jahres hinaufsetzen konnte. Der Wert der Lieferungen aus Frankreich bleibt hinter dem Wert der Lieferungen im zweiten Quartal 1930 zurück. Der französsiche Anteil sank von 16,7 auf 14,8 Prozent. Auch der italienische Anteil an unserer Gesamteinfuhr ging von 12,1 auf 12 Prozent zurück. Alle die oben genannten Staaten konnten unserm Land eine mindestens siebenstellige Rechnung vorweisen. Mit Beträgen über 250,000 Fr. beteiligten sich an unserer Ausfuhr: Grossbritannien, Belgien raid Oesterreich. Interessant mag wieder einmal die gelegentliche Feststellung der Anteile einzelner Zollkategorien an unserer Einfuhr sein : Motorräder 6,3 (8,3) Prozent im zweiten Quartal 1930. Automobile und Chassis zwischen 800 bis 1200 kg 31,5 (33,6) Prozent. Automobile und Chassis zwischen 1200 bis 1600 kg 36,8 (30,5) Prozent. Automobile und Chassis über 1600 kg 21,0 (24,2) Prozent. Restliche Kategorien 4,4 (3,4) Prozent. Unsere Ausfuhr im zweiten Quartail 1931 erreichte 44 Länder, deren Bezüge wir in der nachstehenden Tabelle wiedergeben. Deutschland Oesterreieh Frankreich Italien Belgien Unser Aussenhandel in Motorfahrzeugen (Schluss von Seite 2) Stack 15 252.48 1.64 799.79 6 18 37 17 Aegypten Algerien, Tunis, Libyen o kz Wert In Fr. Total 266.215 3.480 270.396 102 540.193 Marokko 26.674 47.189 75.475 149.338 100.079 54.321 230.620 3.560 388.580 25.833 708 112.317 1.940 140.798 3.460 22.112 131.114 156.686 37.41 74.08 72.85 130.19 62.95 333.95 4.51 34.35 26 107.34 1.57 2.70 28.42 150.66 Niederlande a c f g Grossbritannien acfaofaf Spanien Portugal Dänemark s off Norwegen Schweden a o f Finnland f Lettland.Estland a Litauen Polen Tschechoslowakei a ofafacfafaof Ungarn Jugoslawien Griechenland Bulgarien Rumänien Russl., Ukraine Türkei Südafrika Ostafrik* Syrien Britisch Indien Birma Niederl. Indien Philippinen Japan Ver. Staaten Cohimbien 2 a 18 a 58 o f 15 30 24 A O f o f i a bffaof 63 111.12 56.941 7.48 6.381 8 290.34 155.649 1.11 2.475 10 3.69 3.01 734.02 13.52 4.71 366.07 6.79 5 1.36 8.88 9.36 4.15 30.79 4.02 36.61 6.90 3.30 32.50 102.31 2.43 1717.77 1 51.90 272.88 137.59 15.50 18.25 41.84 67 7.61 9.35 244 1.90 17 8.46 7 240.31 190.20 7.02 71 4.331 4.300 553.791 9.877 4.911 216.888 4.841 880 8.552 12.520 4.931 23.821 4.672 46.374 6.265 2.652 18.850 79.593 2.611 .209.811 36.172 213.970 - 223.910 13.683 9.781 23.367 1.683 3.771 6.574 40 68 68 2.824 U 113 4.401 150 357.092 301.280 4.840 600 173 1.579 4.166 720 6.184 1.827 100 2.469 4.200 244 10 9.140 1.750 12.895 426 45.500 5.148 36.144 8.726 AUTOMOBIL-REVUE 1931 — N« 60 221.446 562.422 231.676 4.906 21.952 4.931 74.867 6.265 2.652 18.850 1.292.015 474.052 23.464 28.821 6.614 2.960 4.528 658.522 5.613 1.579 10.070 4.396 4.200 244 10 9.140 1.750 12.895 426 86,792 8.728 Brasilien Argentinien Peru Bolivien Austral. Bund Neuseeland und übr. Inseln im Stillen Ozean f Indochina f II. Quartal 1930 a 349 b c f 40 f 1.58 1.901 1.901 6 155 18.90 23.948 24.103 2.84 4.335 4.335 15 603 603 67 1.151 1.151 1.43 2.300 2.300 81 1.805 1.805 966.90 777.597 71 600 478.22 381.344 5123.19 3.733.645 7.19 7.975 190.26 301.382 5.202.543 389 6766.47 II. Quartal 1931 a 353 1968.20 1.762.024 b 4.25 8.140 o 682.80 646.074 f 35 4337.06 3.702.912 g 6.45 7.413 38S 6898.76 Abnahme der Ausfuhr 6.126.563 924.020 ' Ein einziges Land kaufte uns Motorfahrzeuge und Zubehör im Betrage von mehr als einer Million Fr. ab : Polen. Sein Anteil stellt sich auf 24,83 Prozent unserer Gesamtausfuhr (die entsprechende Ziffer für das zweite Quartal 1930 betrug bloss 1,26 Proz.). Die Lieferungen an Polen beziehen sich hauptsächlich auf Automobile und Chassis mit mehr als 1600 kg Stückgewicht. In der Reihenfolge unserer Aufzählung belegen die nachstehenden Länder die Rangliste wie angegeben : Russland und Ukraine erhielten 12,65 Prozent unserer Gesamtausfuhr (17,51 Proz, während des 2. Quartals 1930), Grossbritannien 10,81 (8,19) Prozent, Frankreich 7,46 (5,75) Prozent, Spanien 4,45 (4,50) Proz., Holland 4,25 (1,94) Proz., Belgien 3,00 (3,39) Proz., Oesterreich 2,87 (2,96) Proz. und Italien 2,70 (3,09) Proz. Alle diese Staaten wurden mit mindestens 100,000 Fr. durch unsere Motorfahrzeugindustrie beliefert. Neun weitere Länder kauften in der Schweiz für mindestens 10,000 Fr. ein und beanspruchten 5,80 Proz. unserer Ausfuhr. Der Restanteil von 1,67 Proz. ist auf weitere 24 Länder verteilt. Die Verminderung der Ausfuhr im zweiten Quartal 1931 entfällt im wesentlichen auf die Kategorie der Motorräder, deren Ausfuhranteil im zweiten Quartal 1931 nur noch 14,95 (28,89) Proz. betrug. Auch die Ausfuhr an elektrischen Anlassern und Dynamos befindet sich im Rückgang mit 7,32 Proz. gegenüber 10,4 Proz. in der entsprechenden Zeit Voj-iahTes, BeJ^bter war die Ausfuhr von Automobilen und Chassis mit mehr als 1600 kg Stückgewicht, deren Anteil sich von 60,44 Proz. im 2. Quartal 1930 auf 71,76 Proz. im 2. Quartal 1931 erhöht hat. Die Ausfuhr der Karosserien für Automobile aller Art blieb beinahe stabil mit 0,15 (0,12) Proz. Traktoren ohne Karosserie waren in der Statistik des Jahres 1930 nicht vertreten, figurieren aber im 2. Quartal 1931 mit einem Anteil von 5,79 Prozent. Wir führen nachstehend noch die Einfuhrund Ausfuhrziffern für das erste Halbjahr 1931 an: a b c d efghi Erstes Halbjahr 1931. Einfuhr im 1. Halbjahr 1931 Wert in Franken 2,827,704 78,134 1,296,177 12,203.208 14,508,127 8,651,410 65,688 12,110 274,344 Einfuhr im 1. Halbjahr 1930 Wert in Franken 3.913,390 98 835, 940,113 14.299,440 13.638,334 10.243.184 206,403 14,841 245 284 Abnahme der Einfuhr Fr. 3.682.922. Ausfuhr im 1. Halbjahr 1931 Wert in Franken 1,631.118 10.15S 817.477 30,000 7,305 141 14,625 301.382 Ausfuhr im 1. Halbjahr 1930 Wert in Franken 8.465,884 10,223 1.250,653 7.726.918 10,253 10,109,898 12.463931 Abnahme der Ausfuhr: Fr. 2.354.033. Die momentane Lage unseres Motorfahrzeugaussenhandels gibt keinen Anlass zu Prognosen, wie wir sie letztes Jahr stellen konnten. Wir begnügen uns daher mit der Wiedergabe der Ziffern. La.-R. Gute Strassen sind ein wichtiges Erfordernis bei Tourenfahrten. Je weniger Sie die Führung der Route durch Angabe von zu durchfahrenden Ortschaften im voraus bestimmen, wenn Sie die Ausarbeitung einer Route wünschem desto eher können wir für Sie gute Strassen aussuchen. Breitenrainstrasse 97, Tel. Bollwerk 39.84. 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N° 60 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE WÄ «ftl dies Internat. Petroleumwirtschaft. Die grossen Benzinbetriebsgesellschaften in Holland, darunter die Royal Dutch Shell-Gruppe, die Standard Oil und die Vaouum Oil Comp., haben die offiziellen Benzinverkaufspreise mit Wirkung ab 6. Juli erneut um 2 Cts. auf nunmehr 8 Cts. pro Liter herabgesetzt. Im Monat Mai belief sich die Erdölproduktion Venezuelas auf 9 514 909 Barrels, was einer durchschnittlichen Tagesausbeute von 306 932 Fass entspricht. Gegenüber dem Vormonat ist somit die Rohölproduktion um 0,5 % und gegenüber der entsprechenden Periode des Vorjahres um nahezu 13 % eingeschränkt worden. Diese Produktionseinschränkung ist eine Folge des «Gentleman-Agreements», das seit März 1931 zwischen den an der Ausbeutung der Petroleumvorkommen Venezuelas beteiligten vier Grosskonzerne besteht. Anscheinend muss jedoch befürchtet werden, dass diese Konzerne (Shell Union [Royal Dutch], Standard Oil of New Jersey, Standard Oil of Indiana und Gulf Oil Corp.) das demnächst ablaufende Abkommen nicht mehr zu erneuern gedenken. Sollte die Erneuerung nicht möglich sein, so befürchtet man in der internationalen Petroleumwirtschaft ein starkes Wiederanschwellen der venezuelanischen Rohölimporte. Die vier genannten Grosskonzerne haben nur unter dem Zwange der damals von den unabhängigen amerikanischen Petroleumproduzenten geforderten Petroleumeinfuhrsperre sich zu diesem Eingeständnis bereitgefunden. Da die den Grosskonzernen damals in Aussicht gestellte Drosselung der Rohölgewinnung in den Vereinigten Staaten von Amerika und insbesondere im östlichen Texas bisher ausgeblieben ist, so besteht nach Ansicht dieser Konzerne nach keine Veranlassung, die Restriktionsabmachungen bezüglich der Rohölimporte aus Venezuela zu verlängern. Unlängst verkaufte die Pan American Petroleum und Transport Co. ihre Irak- Petroleuminteressen an die Standard Oil Co. of New Jersey, was berechtigtes Aufsehen erregte. Die zu 95 % von der Standard Oil Co. of Indiana kontrollierte Pan American versprach sich von den seinerzeit sehr stark umkämpften mesopotami- sehen Petroleümvörkommen keine nennenswerten Vorteile mehr, in Anbetracht ihres geringen Einflusses an der Irak Petroleum Co. und nicht zuletzt mit Rücksicht auf die bisher höchst unbefriedigende Entwicklung des Unternehmens. Ausserdem glaubt die amerikanische Gesellschaft, für das zu diesem Zweck bereits aufgewandte und noch erforderliche beträchtliche Investitionskapital andere, rentablere Verwendungsmöglichkeiten gefunden zu haben. Die im Oktober 1927 begonnene Bohrtätigkeit im Irak geht äusserst langsam vor sich. Weil es vorläufig an Transportmöglichkeiten für das gewonnene Rohöl fehlt, müssen die gebohrten Quellen gleich nach Fertigstellung wieder geschlossen werden. Nach Ueberwindung zahlreicher politischer Schwierigkeiten ist es bekanntlich erst zu Beginn dieses Jahres gelungen, ein Abkommen über den Bau einer Röhrenleitung zwischen der Irak Petroleum Comp. und den verschiedenen interessierten Regierungen zu treffen. Auf Grund eines Kompromisses erhält diese Leitung zwei Abzweigungen mit Tripolis im unter französischem Protektorat stehenden Syrien und Hayfa, dem unter englischem Einfluss stehenden, im nördlichen Palästina gelegenen Hafen, als Endstationen an der Mittelmeerküste. Die Rohölmengen, die auf diese Weise vom Irak zum mittelländischen Meer gefördert werden können, dürften jedoch nach Schätzungen der Pan American Petroleum and Transport Comp. 75 000 Fass täglich nicht übersteigen, wovon anteilmässig nur knapp 3000 Fass auf die Pan American fallen würden. Die Bestimmung Hayfas und Tripolis als Mittelmeerstationen der Rohölleitung kennzeichnet deutlich das eminent marinestrategische Interesse, das Grossbritannien resp. Frankreich an der Versorgung ihrer Mittelmeerflotten durch Rohöl bekunden. Nachdem das führende Mitglied der deutschen Betriebsstoffkonvention, die Olex Deutsche Petroleum Verkaufs G. m. b. H. in Berlin, kürzlich eine frühere Aussenseiterfirma aufgekauft hat, verhandelt die Olex nunmehr auch mit der deutschen Tochtergesellschaft der rumänischen Pallas. Danach soll diese rumänische Aussenseiterfirma auf die Dauer von 6 Jahren in Deutschland auf den Detailverkauf von Benzin verzichten. Unter den grossen Petroleumkonzernen der Welt sind in den letzten Jahren hinsichtlich ihrer Bedeutung als Rohölproduzenten im Rahmen der um rund 5 % verminderten Weltpetroleumgewinnung im allgemeinen keine nennenswerten Verschiebungen eingetreten. Mühelos konnte die Holdinggesellschaft der Shellgruppe, die finanzkräftige Royal Dutch, ihre Stellung als weitaus grösster Rohölproduzent mit einem Anteil von rund 12 % der gesamten Welterzeugung behaupten. Unter den privatwirtschaftlichen Unternehmen steht der Royal Dutch die Standard Oil Co. of New Jersey am nächsten, die ihren Anteil an der Weltproduktion gegenüber 1929 von 6,9 auf 7,3 % erhöhen konnte. Es folgen die Gulf Oil Comp. mit 5,4 % der Weltprodüktion, die Standard Oil Co. of Indiana mit 4,5 %, die Texas Corp. und die Standard Oil Corp. of California mit je 3%. Zusammen kontrollierten sie im letzten Jahre rund 35 % der Weltrohölausbeute von 1398,4 Millionen Barrels, gegen 36 % im Jahre 1929. Der im letzten Jahre zu verzeichnende leichte Rückgang des Anteils der sechs grössten privaten Petroleumkonzerne in der Weltproduktion ist ausschliesslich eine Folge der stark gestiegenen Erzeugung der russischen Petroleumindustrie, die unter den gegebenen Verhältnissen als einheitliche Wirtschaftsmacht betrachtet werden muss. Im Gegensatz zu den sich in der ganzen Weltpetroleumindustrie geltend machenden Restriktionsbestrebungen ist die Rohölgewinnung Sowjetrusslands um nicht weniger als 27 % gesteigert worden. Dadurch hat sich der russische Anteil an der Welterzeugung von knapp 7 auf etwas über 9 % erhöht. In letzter Zeit macht sich dagegen in Russland eine rückläufige Bewegung bemerkbar, da auf Grund des neuen Wirtschaftsdogmas Stalins auch Russland an eine rationellere Ausbeutung seiner reichen Erdöllager herantritt und nicht mehr in sinnloser Weise Raubbau treibt. Die Benzinbestände der Petroleumraffinerien in den Vereinigten Staaten zeigen in der per 6. Juli schliessenden Woche eine aussergewöhnlich starke Abnahme um 2,17 MilL auf 39,69 MilL Fass. Ende Mai betrug der Lagerbestand noch 44,79 MilL und Ende März 47,44 Mill. Fass. Die Benzol produzierenden Firmen wurden von der englischen Marine aufgefordert, Angebote für die ständige Verwendung von Benzol zur Schiffsfeuerung einzureichen. Die Erzeugung derartiger, durch Hydrierung bei hohen Temperaturen erstellter Oele, welche für die beabsichtigten Zwecke hauptsächlich in Frage kommen, war bisher in Grossbritannien nur in geringem Masse ausgebildet. An sich wäre das Inselreich mit seinem Kohlenreichtum und seinem ständigen Mangel an Erdöl für eine weitgehende Verwendung flüssiger Kohle ganz besonders prädestiniert, namentlich auch in Berücksichtigung, dass seine Handelsbilanz in steigendem- Masse sich passiv zu entwickeln scheint. In diesem Zusammenhang gewinnt auch die von Lord Rutherfords gemachte Anregung grössere Bedeutung, wonach es dringend erforderlich sei, dass Grossbritannien sich unabhängige Oelvorräte schaffen müsse. Hierzu sei eine stärkere Heranziehung des Kohleverflüssigungsverfahrens geeignet, da die bisher vorliegenden Versuche erwiesen hätten, dass die Versorgung Englands auf diese Weise durchaus möglich wäre. Wenn auch bei den derzeitigen niedrigen Preisverhältnissen für das Naturöl zur Zeit eine Herstellung aus Kohle unwirtschaftlich sei, so könne sich die Preislage doch in kürzester Zeit ändern. Wy. Die amerikanische Automobilproduktion im Mai ist, wie wir bereits in Nr. 54 A. R. melden konnten, wieder etwas unter die Aprilproduktion zurückgefallen. Die damals bekanntgegebenen vorläufigen Zahlen waren aber noch höher, als der definitive Ausweis nunmehr ergibt, der kürzlich publiziert worden ist. Mit 315,115 Einheiten ist die Fabrikation um 20,593 Fahrzeuge hinter derjenigen des Vormonats zurückgeblieben. Der Rückgang ging hauptsächlich auf Kosten der Personenwagen, von denen 269,080 "hergestellt wurden. Weiterhin fabrizierte die amerikanische Automobilindustrie 45,695 Last- und Liefenrngswagen. Die gesamte Produktion der ersten fünf 'Monate des Jahres beziffert sich auf 1,31 Millionen Fahrzeuge und steht damit um 544,800 Wagen hinter der entsprechenden Periode des Vorjahres. Die Automobilfatorikation in Kanada weist eine ähnliche Bewegung auf. Im Mai verliessen 12,738 Fahrzeuge die Fabriken, währenddem es im April noch 17,159 Automobile waren. In den ersten fünf Monaten beziffert sich Kanadas Fabrikation auf 59,257 Wagen gegenüber 95,595 im gleichen Zeitraum des Jahres 1930. Wellblech-, Stahl- und Beton-Bauten ied.Art. Angeb. u. Prosp. kostenlos Gebr. Achenbach, G.m.b.H., Weldenau/Sleg Bisen- u. Blechwerke. Postl. Nr. 194. LASTWAG1TN OMNIBUSSE CARS^ALPLNS In unflberfrroffencr Mu»g