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E_1931_Zeitung_Nr.072

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«Hyspaa-Nachmitiag. An

«Hyspaa-Nachmitiag. An der «Hyspa» wird auch praktische Hygiene demoo« striert. Junge Mädchen sehen verzückt den spielenden Kleinen im Kindergarten zu. Die wann« Sonne mächt ihre Gesielt ter lächeln. (Photo Nina* sehnlichkeit duckten sich voreinander die kleinen, niedrigen Häuschen ... Die Frau machte sich lange zu schaffen, ehe sie ein kleines Nachtlicht, ein Oellämpchen mit einem Docht darin, anzündete. Sie hatte ein kleines', schmales Gesicht. Die vor Kälte erstarrten Finger waren wie leblos. Sie setzte sich und rieb sich die blauen Hände; ihre blutleeren Lippen versuchten zu lächeln. Ich brach schweigend ein Stück Brot ab, und sie begann zu essen; die Krümme! sammelte sie in die flache Hand und schüttete sie in den Mund. Ich Hess ihr Zeit, ihren Hunger zu stillen; ich sass auf einem Reisekorb gegenüber dem Bett und genoss das Gefühl, ein Dach über dem Kopfe zu haben. Der nasse Schnee fiel nicht mehr auf mich herab, und dicht neben mir war ein lebendes Wesen, dem es ganz gleich war, wer ich bin und das mich gewiss nicht ausliefern würde, wenn die Glocken früh morgens zu läuten beginnen ... Die Frau ass das Brot und baumelte mit den Beinen. Sie versuchte mich, während sie an den Bissen kaute, zu unterhalten. Sie fragte: «Hast du dich verlaufen?> Ich antwortete: «Ja.» Sie fragte weiter: *Von welcher Kompagnie bist du denn?» «Von der Baggermannschaft Nr. 5.» Sie wiegte sich hin und her. Plötzlich 3urohzuckte es mich wie ein Blitz. Ich dachte daran, wie wir Sascha auf die Erde im Speicher gelegt hatten und sagte zur Frau: «Hör mal. Bist du ein Mensch?> Sie sass mit einem Male ganz still, ihre Äugen sahen dicht in die meinen; ich setzte mich zu ihr, umfasste mit meiner Hand ihre mageren Schultern und flüsterte ihr ins Ohr: «Hör mal. Ich hatte einen Freund. Das war ein Mann, wie er sein soll, tapfer und lustig, und manche schöne Frau hat ihn geliebt. Nun liegt er in einem Speicher am Hafen, er wird nie mehr die Gitarre spielen, und morgen wird man ihn verhöhnen, man wird ihn hinauswerfen auf den Misthaufen, den Hunden zum Frass... Hör mal. Du bist eine Frau und ein Mensch. Hilf mir, meinen Freund morgen früh zu Grabe zu tragen.» Die Frau sass noch immer still. Sie atmete mehrmals tief, als ob sie möglichst viel Luft einsaugen wollte. Endlich sagte sie: «Gut, wir machen es.» Ich sprach dann nicht mehr zu ihr; wir zitterten beide und konnten später noch lange nicht warm werden, als wir in einen kurzen Schlaf glitten. Die Frau roch nach Arbeitsschweiss, und dieser Geruch war für mich, wie der Geruch meiner Heimaterde. Während dieser Zeit hatte der Winter die Erde mit zartem Weiss überzogen; hinter dem Fenster lag, wie ein schmaler Reifen, die Morgendämmerung. Das traurige und gewohnte Knarren der Maschinengewehre irgendwo in den Feldern schien die Zeit abzumessen, wie das Ticken einer Uhr. In dem fahlen Scheine des anbrechenden Tages sah ich einige Männer, durchnässt und zerlumpt, an den Fenstern vorbeilaufen; sie warfen ihre Tornister ab. Es waren Arbeiter, die die Zugänge zur Stadt verteidigt hatten. In dieser Nacht wurde dort, hinter dem Bahnhof, das Schicksal der Stadt entschieden. Wir rüsteten uns, ohne zu sprechen, die kalten Finger gehorchten uns nicht, und wir traten in das unsichere, trübe Blau. Wir gingen, dicht an die Häuser gedrückt, durch die schwarze, schlafende Vorstadt. Die purpurenen Schleier der Feuerbrände wogten noch hier und da; das Knattern der Maschinengewehre hatte aufgehört; die Stille schien voll verborgenen Schreckens. Die schmale, kalte Hand meiner Begleiterin lag in der meinen. Es war glatt auf dem schlüpfrigen Eis der Strasse; ich konnte die Hand meiner Frau nicht behutsamer anfassen. Die Strässe des Sieges — gespenstisch im bläulichen Schein, schien wieder, wie gestern, in einen Abgrund zu führen. So hoffnungslos könnte der Weg zum Fegefeuer sein... Plötzlich hörten wir Pferdegetrampel. Wir lehnten uns an einen Zaun. Drei fremd aussehende Soldaten ritten schwer an uns vorbei. Ueber den Pferden hing dicht der Dampf, wie eine kleine Wolke. Die Männer trugen Mützen mit geraden Schirmen; solche hatten wir noch nie gesehen ... Wir gingen weiter. Ueber dem Hafen war Nebel und Finsternis. In der Nacht wurden auf dem Dampfer die Kessel gesprengt. Der wasserschwere Himmel lag auf den Rahen. Im Hafen war alles tot; die Wellen schlugen in dumpfer Qual gegen die steinigen Ufer. Weit auf dem Wasser tanzten kleine Schifflein, ihre Mäste ritzten den niedrighängenden Himmel. Wir suchten das hohe Tor des Speichers auf. Ich schob einen der Flügel zur Seite. Eine Ratte fiel schwer gegen meine Füsse. Sascha lag auf der Erde, in die Matte gewickelt. Ich löste sie. Sein byzantinisches Antlitz war unberührt und schön wie immer. Nur die linke Hand, die so ruhig auf seiner Brust gelegen hatte, war etwas von den Ratten angefressen. Ich nahm mein Taschentuch und bedeckte damit Saschas Hände. Sie waren mit der kalten Härte des Gewehres vertraut und auch mit der zarten Wärme der Frauen. Meine Begleiterin machte das Zeichen des Kreuzes über Sascha und küsste seine hohe Stirn. Dann hoben wir ihn auf in seiner Matte und traten den Weg zum Friedhof an. Wir gingen langsam, Schritt für Schritt, und die schmalen Hände der Frau hielten krampfhaft die Matte fest und waren ausdauernder als meine. Der Friedhof lag hinter dem Hafen, auf dem Klosterberg. Wir trugen Sascha diesen unendlichen, in Nebel gehüllten Weg hinauf; wir atmeten schwer und keuchend und mussten die immer drückendere Last fester und fester halten. Wir brachten Sascha auf den Friedhof und legten ihn ganz dicht am Abhänge nieder, dort, wo man im Frühjahr das weite, blaue Meer sieht. Mit einem Messer und einem zerbrochenen Spaten gruben wir ihm ein feuchtes Bett, so tief wir konnten. Die Erde war kalt und nass. Wir schöpften sie mit den Händen aus dem Wasser; der Schweiss floss in Strömen an uns herab. Es war heller geworden; der Nebel löste sich leise von der Erde und blieb hier und da an den Zweigen der Trauerweiden hängen. Wir arbeiteten schweigend; die nassen Haare der Frau klebten an ihren Wangen. Endlich war das Bett für Sascha gross genug; es war sicher AUTOMOBIL-REVUE 1931 — N« 72 ungeschickt gemacht Wir wünschten ihm aber beide, er möge sanft darin ruhen. Ich kniete zum letztenmal neben Sascha nieder und küsste seine Hand, die die Ratten angefressen hatten. Ich sagte zu ihm: «Leb wohl, Freund. Du hast viel gekämpft in deinem Leben und auch viel geliebt. Und eine Frau hat mit mir zusammen dein Bett gemacht.» Wir hoben Sascha in die Höhe und Hessen ihn langsam ins Wasser gleiten. Zum letztenmal tauchte unten im Grab sein fein geschnittenes Gesicht auf, und das kalte Wasser schlug über ihm zusammen. Nur die Spitzen seiner blitzblanken Stiefel waren noch zu sehen. Ich dachte daran, mit welcher kindlicher Zärtlichkeit er oft an Aeusserlichkeiten gehangen hatte, und ich konnte es nicht über mich bringen, die feinen Stiefel abzustreifen. Wir warfen Erde über das Grab und traten sie fest, damit sie im Frühjahr nicht mit der Schneeschmelze abginge. Als alles so weit fertig war, schob die Frau ihr nasses Haar unter ihr Kopftuch zurück und reichte mir ihre kalte, schmale Hand. Sie sagte: «Leb' wohl. Nun gehen unsere Wege wohl auseinander.» Auf den weiten Plätzen herrscht stets Leben und Treiben. Unaufhörlich schlucken die Tore der grossen Hallen neue Besucher. (Photo Nino.) ren zu lassen, in welchen Dingen man hygienisch zu sein hat, auf welchen möglichst billigen Wegen man dazu kommt oder, wie notwendig der Sport ist, um seinen armseligen Geist entsprechend verspritzen zu können? Wer dieses Bedürfnis nicht empfindet, zeigt den hundert hygienischen und sportlichen Hyspa-Zeitungsartikeln, die nun das Land reformieren wollen, den eindringlichen Mahnungen der Plakate, den Inseraten, der ganzen Reklame gegenüber eine derart ab- Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich In O. R. Wagners OH Touring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. O. S. KURHAUS GADE MARIO oberhalb Lugano. 850 m u.M. Der einzige Ort, wo das ganze Jahr die besten Regenerationskuren gemacht werden können: Im Sommer die Bergluft, Im Winter die herrliche Höhensonne. Magen-, Darm-, Nierenerkrankung, Asthma, Nervosität, Übermüdung, Ferienaufenthalt. Ober 160 Betten. Prospekt d.d. Direktion. Arzti Dr. med. Keller-Hoerschelmann. 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Das werde ich nicht vergessen...» Ich stand noch eine Weile am Rande des Abhangs. Vom Meer kam ein stürmischer Wind. Sascha Kusnezeff schlief. Und in den langen Jahren meiner Irrfahrten dachte ich zum erstenmal an meine Mutter. Ich war damals nicht dabei, als ihre bläulich angehauchten Lider die mir so teuren Augen für immer bedeckten. Und doch sagte ich zu Sascha, ehe ich ging: «Uns lebt noch eine Mutter auf dieser Erde!... Schlaf ruhig, Freund ...» Und ich ging davon, immer weiter fort vom winterlichen Bette Saschas, der fremden und feindlichen Stadt entgegen. >9 Hyspa "-Nachm. ittag Hygiene und Sport! Als Mensch des in jeder Beziehung wunderbaren 20. Jahrhunderts fühlt man sich diesen Begriffen gegenüber irgendwie verpflichtet. Sollte es nicht mehr als recht und billig sein, einen seiner freien Nachmittage lang sich belelilehnende Reserviertheit, die beinahe hoffnungslos scheint. Alle Belehrbaren, Wachen, TJnverhärteten aber lassen sich von der «Hyspa» von der strahlenden Gesundheit und Sauberkeit überzeugen, zu der ein Mensch seelisch und körperlich gelangt, wenn er alle die hundert Mottos, die Befehle der Schlagschriften und der Prospekte befolgt, die ihm entgegenrufen. Sauberkeit und Hygiene im weitesten Sinne schon beim Betreten der Ausstellung! Schon ahnt man den tötenden Pfeil, der durch die giftige Schlange der Plakate zückt. Weite und Uebersichtlichkeit dominiert im Aufbau der Anlagen und Hallen. Ein angenehmes, unaufdringliches Grün der Gartenanlagen, in das die stärkeren Töne der einfassenden Blumen schillern, vermittelt in die langen Fluchten der Hallen wohltuende Abwechslung. Plastiken stehen im Dienste der grossen Sache. Eine junge, schöngowachsene Mutter hält in inbrünstiger Gebärde ein kleines Kind in den Armen. Ein paar junge Männer recken sich, das man die Knochen knacken zu hören glaubt, Auch im modernen Stahlrohrstuhl lässt es sich von den verwirrenden Dingen, die die «Hyspa» zeigt, ausruhen. Zu Hause ist es doch schöner als unter den vielen, vielen Leuten.. (Photo Nino.) dem Ziel entgegen, sie dienen dem Sportsgedanken und einer geschickten Reklame zugleich. Ein Brunnen rauscht silbernen^- Sprühregen empor, der verwehend niederfällt. Die Hallen sind in vier Sprachen beschrieben, die den jeweiligen mehr oder weniger hygienisch-sportlichen Inhalt angeben. Malerhände versuchten auf den langen Wänden, den Inhalt der Hallen bildlich (Fortsetzung siehe Seite 20)

N° 72 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE 19 LDfEEPHD BOt Mode-Voraussagen für Herbst und Winter Trotzdem wir uns noch mitten im Spätsommer befinden, beschäftigen sich doch schon die meisten Frauen intensiv mit der Frage: «Was bringt die kommende Mode Neues an Stoffen und Farben und wie wird die neue Linie sein?» Ein besonders charakteristischer Zug an ihr ist, dass die Weite der Kleider nur in der Bewegung sichtbar wird. Fast alle Kleider, sogar Mäntel, sind schräg geschnitten. Der Stoff schmiegt sich daher von selbst dem Körper an, was früher nur durch Abnäher und Einschnitte erreicht wurde. Dadurch entsteht der Eindruck einer sehr einfachen, ganz schmalen Silhouette. Zu den bis unten engen Nachmittags- und Abendkleidern bilden reich garnierte Aermel und Ausschnitte einen effektvollen Kontrast. Daneben wird es aber auch einige Kleider geben, deren Röcke von den Knien ab sehr weit und kompliziert sind, während der Oberteil einfacher in der Form bleibt. (Zeichnungen von Hilde Grimm, Paris) S IE 0 IT GE Pariser Modebrief. Die Länge der Vormittags- und Sport- Heider wird sich nicht sonderlich verändern; dagegen werden die Nachmittagskleider länger. Gewöhnlich reichen sie bis zu den Knöcheln und fallen manchmal sogar bis auf die Schuhe. Die Taille wird etwas über der normalen Höhe angegeben. Bei allen diesen Kleidern sind die Gürtel von grosser Bedeutung. Man schliesst sie häufig seitlich oder rückwärts, oft haben sie vorne mehrere Schnallen, sind drapiert oder zweifarbig. — Die Aermel der Nachmittagskleider sind sehr kompliziert im Schnitt, mit Puffen oder Volants am Oberarm oder in Ellbogenhöhe^ garniert, während sie am Handgelenk eng bleiben. — Die Abendklei der gehen rückwärts bis auf die Erde, dagegen lassen sie vorne manchmal den ganzen Fuss frei, um die neuen Schuhe zu zeigen, welche — mit dem grössten Raffinement gearbeitet — in der nächsten Saison eine grosse Rolle spielen werden. Geschickte Einschnitte, oder die ganz tief angebrachte Weite machen bei den engen Abendkleidern das Gehen möglich. Man wird viele neuartige Plissees sehen, sowie plissierte Panneaux oder Tunikas, welche den Rock etwa 10 cm hervorsehen lassen. — Mehr und mehr werden sich die Abendpyjamas durchsetzen Eine Neuheltf die Sie interessiert: /OS\1DJ und wohl bald auch bei grösseren Gesellschaften das obligatorische Kleidungsstück der Dame des Hauses sein. Der Unterschied zwischen Pyjamas und Abendkleidern zeigt sich besonders darin, dass erstere phantasievoller sind. Der Hosenrock wird auch in der Bewegung kaum sichtbar. — Die neuen Abendmäntel sind sehr eng und unten herum mit Pelz besetzt. Das Kleid darunter hat meist eine andere Farbe als der Mantel selbst. Ausserdem werden zum Winter halblange Jacken mit capeartigen Äermeln getragen. Dieselben sind eng um die Hüften drapiert. Als Stoffe für Mäntel, Ensembles und Sportkleider wird zum Herbst und. Winter einfarbiges Material bevorzugt, wie matte Tuche in neuen Variationen, Cheviott, dicht gewebter Wollsamt und vor allem ganz neue Wollstoffe, die an Stelle der letztes Jahr so beliebten Jerseys treten. Grossen Erfolg verspricht ein «Gazella» genannter, wie Wildleder wirkender Stoff. — Die meisten Stoffe sind diagonal gewebt, sehr glatt und weich. Sie haben oft mit stärkeren Fäden eingewirkte Muster. Vormittags- und Reisemäntel sind aus groben Stoffen, die entweder uni oder zweifarbig gewebt sind. Warum frieren Sie in IhremAuto? Sit noch keine Sennwald-Auto-Decke beritten. Besser« finden Si* in dieser Preislage nirtends. -.-.•-..:- Ebenso sind die SENNWALD-STOFFE Tom währschaften Strapazier- bis zum elegantesten Genre als Qualitätsware bekannt Verkauf ab Fabrik direkt an Private. Muster franko. Tuchfabrik Sennwald (Aebl & Zinsli), Sennwald (Kanton St. Gallen). Für Picknick und Dessert Biscuits u. Waffeln in erstklassiger Qualität Zwischen Sport und Tanz. Sport nnd Tanz, zwei Begriffe, die noch bis TOT kurzem j^n.i'ennte Wegs gingen, sind im Sudienplan der modernsten Gym nastikschtden in. •weitgehendstem Masse vereinigt und bilden eine allseitige Körper- und Geistesschulung. Unser Bild zeigt Studentinnen einer führenden Schule für Bewegungskunst bei ihren Uebungen. Viele Stoffe erinnern in der Musterung, mer, hervorzuheben. Dieses Braun wird entaber nicht in der Qualität an Herrenstoffe, weder allein oder mit Orange verarbeitet. Im Vordergrund aber stehen Karos (ent- Andere beliebte braune Töne werden Mahaweder in sich gemustert oder sehr gedämpft goni und dunkles Schildpatt sein. — Es in den Farben) und Streifen. Die grossen wird viel Schwarz getragen werden, mit Stoffhäuser zeigen für Ensembles meist Orange, Grau oder einem Hellen, sehr gelbeinen fein mit weiss gemusterten Stoff zu- liehen Grün verarbeitet. Ferner wird man 1 sammen mit gleichem, einfarbigen Material, oft die Farbenzusammenstellung von Grau Für Nachmittags kommen nur einfarbige mit Orange bemerken, sowie ein dunkles Stoffe in Betracht. Es werden lackierte Sa- Graugrün mit einem neuen Graublau. Dieses tms getragen werden, die aber doch matt in wird überhaupt eine beliebte Farbe werden, der Wirkung sind, sehr schwere Marocains namentlich für die blonden Frauen, denen und etwas Samt. Eine besondere Neuheit Orange nicht steht. Für den Abend kommt stellen Stoffe aus sehr fein gewebten neben Schwarz hauptsächlich Orange, Dun- Straussenfedern dar, die einem stumpfen, kelbraun, ein sehr helles Graublau und das kurzhaarigen Samt ähnlich sind und sehr eben erwähnte Grün in Frage, schöne Farben haben. Für sportliche Klei- Zum Herbst und Winter wird noch mehr der gibt es den gleichen Stoff mit Streifen Pelz als letztes Jahr verwendet. Zu jeder oder Karos. — Für Abendkleider wird Geor- Tageszeit werden kurze Jäckchen daraus gette und Satin verwendet; auch Faule und getragen, die umso komplizierter sind; je sehr weiche Samte mit aufrechten Härchen, weiter der Tag vorrückt. Sie reichen • gedie einen dichteren Grund wie die vom wohnlich bis zu den Hüften und haben fast letzten Jahr haben, werden ein beliebtes immer einen Gürtel. Flacher Pelz wird be- Material sein. Ferner werden schwere Bro- vorzugt; am Abend ist er oft in zarten Tokaier getragen, fast immer mit Gold oder nen gefärbt. Die Mode dieser Jäckchen be- Ktt^fer;"und nur selten mit Silber durch- einflusst auch die Form der Mäntel. Bei Wirkt. Viele Seidenstoffe sind mit kleinen, einer Anzahl derselben ist der Pelz so anweit auseinanderliegenden Metallmustern gebracht, dass es aussieht, als würde über brochiert, auch wird es leichte, mit Satin dem Mantel noch ein kurzes, offenes Pelzund Taft faconnierte Krepps geben- Jäckchen getragen. Mit dem Pelzbesatz an Als neueste Farbe für den Herbst ist ein den Aermeln der Mäntel erzielt man oft die tiefes Braun mit einem granatroten Schim- Wirkung eines kurzen Aennels. Zum Bei- für den nächsten Einkauf von Tricot-Unterwäsche merken Sie sich bitte diese Marke Jos. Sallmann & Cie. Amriswil/gegr. 1850 Looping-Purophon das Grammophon Reise, das für 8port ttnd In Jeder Lage, Irolz starker Erschütterungen zuverlässig spielt and Jederzeit den natürlichen Ton stark und rein wiedergibt. Solid« gründliche Schwelzerarbeit hat eine grosse Anzahl von Koffermodellen geschaffen, unter denen Sie gewlss eines finden werden, das Ihren besonderen Wünschen entspricht — und dabei nicht teuer zu stehen kommt. — „Lassen Sie sich den Looping-Purophon Im nächsten Musikhaus vorführen. Sie werden sicher sofort einen kaufen wollen." 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