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E_1948_Zeitung_Nr.007

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AKTUELLES Totentafel

AKTUELLES Totentafel AUTOMOBIL-REVUE MITTWOCH, 18. FEBRUAR 1948 - Nr. 1 VERANSTALTUNGEN Verzollung gebrauchter Motorfahrzeuge Das Verwaltungsgericht in Zollsachen, die Eidg. Zollrekurskommission, hat kürzlich einen Entscheid gefällt, der die Verzollung gebrauchter Motorfahrzeuge zum Gegenstand hatte. Ein Importeur beschwerte sich gegen die Abfertigung gebrauchter Jeeps im Gewicht von ca. 1000 kg zum Ansatz von Fr. 130.— per 100 kg. Er verlangte die Zulassung zu einem ermässigten Ansatz mit der Begründung, dass die aus amerikanischen Beständen erworbenen ca. 80 Jeeps in schlechtem Zustand seien und die Kosten der Ueberholungsarbeiten sich auf geigen Fr. 1500 pro Fahrzeug belaufen werden. Die Beschwerde wurde jedoch mit folgender Begründung abgewiesen: Der Schweiz. Gebraucbszolltarif enthält für Automobile die Positionen 914a bis 914d mit Ansätzen von Fr. 110.— bis Fr. 170.— per 100 kg. Die Abstufung der Ansätze bangt einzig vom Stückgewicht der Automobile ab (die Ansätze steigen mit zunehmendem Gewicht). Eine allfällige Abnützung oder ein schlechter Zustand der Fahrzeuge werden durch den Zolltarif nicht berücksichtigt. Auch das Zollgesetz enthält keine allgemeine Regel, wonach der tarifgemässe Zoll für alte Waren nach dem Grad der Abnützung ermässigt werden kann. Eine Ausnahme besteht nur für Automobile, die als Uebersiedlungsgut in die Schweiz eingeführt werden In diesem Falle ist die Oberzolldirektion durch Bundesratsbeschluss ermächtigt, den Zollansatz ausnahmsweise nach dem Grad der Abnutzung zu ermässigen. Internationale Organisation der Strassentransporte Am 23. Februar vereinigen sich die Vertreter der nationalen Verbände des Strassentransportgewerbes zu einem dreitägigen Kongress in Brüssel, um die im Herbst 1947 in Paris aufgenommenen Arbeiten weiterzuführen. Diese zweite Tagung, deren Organisation der belgische Strassentransportverband übernommen hat und wozu Vertreter von England, Frankreich, Belgien, Holland, Dänemark, Schweden, Italien, Tschechoslowakei und der Schweiz sowie das «Bureau International des Transports par Autocar et Camion » (BITAC) eingeladen sind, wird sich vor allem mit der Frage der Gründung einer internationalen Vereinigung nationaler Verbände des Strassentransports befassen. Für den TAG, als zentrales Organ des schweizerischen Autotransportgewerbes, wird dessen Sekretär französischer Zunge an den Brüsseler Verhandlungen teilnehmen. Schweizerisches Unsere Einfuhren im Januar Seit dem Oktober, der mit über 2900 verzollten Wagen einen absoluten Monatsrekord erbrachte, hat sich die schweizerische Automobil-Ein fuhr mengenmässig ständig vermindert. Diese rückläufige Bewegung setzte sich auch im neuen Jahre fort, denn im Januar sank die Stückzahl gegenüber dem Dezember um fast 200 Einheiten. Immerhin blieb der Import doch noch wesentlich grösser als im ersten Monat des Vorjahres. Offenbar macht sich bei den Kleinwagen eine Sättigung des Marktes bemerkbar, denn der Rückgang der Einfuhr beschränkt 6Jch auf die unteren beiden Gewichtsklassen und davon werden in erster Linie Frankreich und Grossbritannien betroffen. Ein besonderes Merkmal des Januarresultates ist der ungewöhnlich hohe Anteil der Vereinigten Staaten, welche die zwei oberen Positionen (über 1200 kg) klar beherrschten. Mengenmässig betrachtet hat 60- dann Italien den westlichen Nachbarn vom dritten Platz verdrängt. Um die Verschiebungen zu veranschaulichen, fügen wir den Angaben des Januars noch die Stückzahlen für den gleichen Monat 1947 hinzu. Wert Jan. 1947 Stück in Fr. *) Stück USA 1056 9 422 769 473 Grossbritannien 324 2 070 545 486 Italien 214 1 197 441 63 Frankreich 188 1220 064 341 Tschechoslowakei 15 224 849 6 Deutschland 6 114 400 7 Verschiedene 2 3 Zusammen 1805 14 250 068 1379 *) Inkl. Ersatz- und Einzelteile. Die Inlandmontage konzentrierte sich auf die Gruppe 1200—1600 kg, in der 105 amerikanische Modelle zusammengesetzt worden sind; dazu kamen in der Position über 1600 kg noch neun weitere Stücke aus überseeischen Werken. Der Zusammenbau der Erzeugnisse einer englischen Marke, die zu einem amerikanischen Konzern gehört, umfasste in der Kategorie 800—1200 kg 69 Wagen, was eine merkliche Zunahme bedeutet. Unser Export fiel sehr bescheiden aU6, denn der Erlös überstieg eine halbe Million Franken nur wenig. Nutzfahrzeuge sind überhaupt keine ausgeführt worden, hingegen gelangten in der Gewichtsklasse 1200—1600 kg ein halbes Dutzend Personenwagen aus der Inlandmontage in6 Ausland. An Benzin sind 11619 Tonnen, oder fast 50 % mehr als im Januar 1947, zollamtlich abgefertigt worden. Aus dem Eimstandswert von Fr. 2 470 835 lässt sich ein merklicher Preisauftrieb erkennen. Hatte vor einem Jahr der Doppelzentner bis zur Grenze noch Fr. 19.64 gekostet, so war er bis zum Dezember auf Fr. 2044 angestiegen, um im Januar auf Fr. 21.27 hinaufzuschnellen Diese Entwicklung dürfte eine Erhöhung der Säulenpreise ankünd : gen. Ungewöhnlich hoch lagen die Zufuhren von Gasöl für Dieselmotoren mit 5088 Tonnen. Für beide Treibstoffsorten waren Iran und Guayana "~ Hauptlieferanten. Rudolf Pister t Am Sonntag, den 8. Februar, 14 Tage vor der Vollendung seines siebzigsten Lebensjahres, ißt Rudolf Pister plötzlich durch einen Herzschlag aus dem Leben geschieden. Allen Aeusserlichkeiten abhold, hat der Verstorbene den Wunsch geäussert, wenn es einmal so weit sei, so möchte man von seinen Leistungen kein besonderes Aufheben machen. Begnügen wir uns darum hier mit der kurzen Feststellung, dass mit Rudolf Pister einer der interessantesten Köpfe eines frühen automobilistischen Zeitalters verschwindet, einer Zeit, da der alte Robert Bosch noch selbst am Schraubstock stand, Jellinek die Euzeugnisse der Daimlerscben Automobilfabrik auf den Namen seiner Tochter Merced«« taufte, die Brüder Renault in ihrer Schmiede in Billancourt ihre Automobile noch handwerksmässig herstellten, die Wettfahrt Peking —Paris die Zeitungsleser der Welt in Bann schlug. Pister war damals Europavertreter der massgebenden Automobilfachpresse, beispielsweise von Braunbecks « Motor », der « Vie automobile », später auch der « Automobil-Revue > vom Tage ihres Erscheinens an bis zum Kriegsausbruch 1914, des « ACS » u. a. m. In dieser Eigenschaft kam er mit sämtlichen Exponenten der jungen, aufstrebenden Automobil- und Zubehörindustrie in nächste Berührung und nahm an deren Sorgen und Nöten persönlichen Anteil. Hier half er bei der Gründung einer Fabrik, dort räumte er existenzgefährdende Schwierigkeiten aus dem Weg und erwarb sich durch seine unerschütterliche Zuverlässigkeit die vertraute Freundschaft vieler Träger heute weltberühmter Namen, die sie ihm auch durch 6türmische Zeiten bis ans Ende bewahrten, soweit 6ie nicht schon vor ihm ins Grab gesunken sind. Auch .dem Schreibenden hat Pister vor nunmehr 36 Jahren bei den ersten Gehversuchen in seiner Lebensgemeinschaft mit der «Automobil-Revue» treu Zur Seite gestanden. Das Andenken Rudolf Pisters wird bei denen, die ihn näher kannten, unvergessen bleiben. b-r. S. D. A. C SEKTION BERN. Tätigkeitsprogramrn bis Ende April 1948: 19. Februar: Clubabend, 26. Februar: Clubabend. 4. März: Generalversammlung, 20 Uhr, Hotel « Schweizerhof ».11. März: « Andresliabe », 20% Uhr, Humboldstrasse; 18. März: Ausflug nach Genf an den Automobilsalon mit den Sektionen. 1. April: Clubabend; 8. April: Surprise Party 15. April: Clubabend; 22. April: Frühlingsfest, «Bären». Ostermundigen; 29. April: Clubabend. S. CI. G. Schweiz. ClinuHcur-Interessen-Gcmeinschatt i C H A U F F E U R - V SCHAFFHAU EREIN S E N Der Appell bei der Generalversammlung vom 18. Januar ergab die Anwesenheit von 45 Mitgliedern. Der sehr ausführliche Jahresbericht von Präsident Müller Kar! wurde im Namen der Versammlung von Vizepräsident Schedler aufs beste verdankt und der Kassenbericht tjutgeheissen. Als Wahlobmann amtete Moser Armin, unter dessen Vorsitz die Wahlen anstandslos verliefen. Für den zurücktretenden Aktuar Heim Adolf wurde Huber Anton einstimmig gewählt. Zu unserer grossen Ueberraschung durften wir Leo Leberhart, Vizepräsident der SCIG, unter uns begrüssen. Er schilderte sehr ausführlich seine Reiseerlebnisse und Eindrücke beim Strassburger Chauffeur-Bazar. Nach der Versammlung wurde der übliche Schüblig verabfolgt. NB. Wir geben den Aktiv- und Passivmitgliedern noch bekannt, dass am 38. Februar unser traditioneller Familienabend im Saale « Zur Schweizerhalle » stattfindet. Für einen sehr gemütlichen Anlass ist gesorgt. Die Mitglieder werden daher gebeten, zahlreich zu erscheinen. Der Vorstand. CHAUFFEUR CLUB ALTE GARDE ZÜRICH Unsere nächste Monatsversammlung findet Samstag, den 21. Februar, 20.15 Uhr. im neuen Club.okal, Restauran! « Du Pont », 1. Etage, statt. Kollegen, erscheint vollzählig und pünktlich! Generalversammlung. Sonntag, den 25 Januar, hielt der Chauffeur-Club Alte Gaide im Restaurant « Weisser Wind » seine Generalversammlung ab die von über 100 Kollegen besucht war. Unter der vorzüglichen Leitung des Präsidenten Willy Dietrich wurden, nachdem die neuen Statuten und Vereinsabzeichen verabfolgt waren, die Traktan- Öffentliche Scheinwerferkontrolle in Basel Einem allgemeinen und dringenden Bedürfnis entsprechend, veranstaltet die Sektion beider Basel des TCS im Einverständnis mit dem Polizeidepartement ab 1. März 1948 eine grosse öffentliche Scheinwerferkontrolle im Keller der Markthalle (Eingang Steinentorberg), Basel. Die Aktion wird voraussichtlich 14 Tage dauern und täglich von 17—22 Uhr stattfinden (samstags 14—17 Uhr). Um sinnfällig zu dokumentieren, dass es sich nicht um eine blosse vereinsinterne Angelegenheit des TCS, sondern um eine Veranstaltung im Gesamtinteresse des Verkehrs handelt, sind sämtliche Automobilisten von Basel und Umgebung zur Teilnahme eingeladen. Nichtmitglieder haben lediglich eine Unkostengebühr von Fr. \, Bern, Tel. (031) 2 82 22. den in rascher Folge erledigt. Nach Verlesung der zwei Protokolle erstattete der Präsident seinen mustergültigen Jahresbericht, den die Mitglieder mit reichem Applaus verdankten. Voll Stolz konnte der Kassier eine prächtige Jahresrechnung vorlegen, die nach dem ergänzenden Revisorenbericht mit Dank entgegengenommen wurde. Der Vorstand wurde in seiner bisherigen Zusammensetzung einstimmig wiedergewählt. Das Jahresprogramm sieht verschiedene interessante Veranstaltungen, unter anderem eine kleinere Reise und eine Abendunterhaltung vor. Als Delegierte in die SCIG wurden gewählt: Willy Dietrich und Hans Moser, als Vorstandsmitglied Walter Robner. Um 18.20 Uhr konnte der Präsident Schluss erklären, worauf man zum traditionellen Schübügbankett überging, dem noch einige gemütliche Stunden mit unseren Frauen folgten. e. seh. CHAUFFEUR-VEREIN WINTERTHUR UND UMGEBUNG Generalversammlune vom 8. Februar. Um 14.15 Uhr eröffnete Präsident Egli die Versammlung und konnte 96 Mitglieder willkommen heissen. Die beiden Protokolle der letzten Versammlung und der letzten Generalversammlung wurden vom Präsidenten auf das beste verdankt, ebenso die mit einem Ueberschuss von Fr. 273.85 abschliessende Jahresrechnung. Unter Mitgliederbewegung wurden 9 Eintritte genehmigt sowie 3 Austritte. Acht Mitglieder wurden auf Grund 20jähriger treuer Mitgliedschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt. Heute besteht der Verein aus 306 Mitgliedern. Nachdem der Jahresbericht des Präsidenten verdankt worden war, schritt die Versammlung zur Wahl des Vorstandes, den sie in globo bestätigte. An Stelle unseres bisherigen Vergnügungspräsidenten W. Hab'.ützel, der anderweitig sehr beansprucht ist (SCIG), wurde gewählt Ehrenmitglied Ganz Heinrich. Etwas mehr zu reden gab der vom Vorstand vorgeschlagene Lokalwechsel. Schliesslich wurde" als neues Lokal fast einstimmig die «Sonne» an der Marktgasse bestimmt. Das Programm für 1948 sieht vor: einen Fachvortrag, eine Filmvorführung, einen Mostbummel, eine Halbtagsausfahrt für Frauen unserer Mitglieder, eine Ausfahrt für den Verein und die Abendunterhaltung. Als offizielles Organ wird die «Automobü-Revue» beibehalten, daneben sind zur weiteren Belehrung.angeschafft worden: « Der Motormechaniker > der Schweiz. Armee sowie das « Buch vom Auto ». Nachdem Ehrenmitglied Hablütze'. über die Arbeit in der SCTG berichtet hatte, wurde für Neueintretende der Erwerb des Vereinsabzeichens als obligatorisch erklärt. Unter ' Verschiedenem» felangte noch diese und jene Frage zur Diskussion, worauf der Präsident die Versammlung um .1P 15 TT'->r s"hlipssen und zum « zweiten Teil », dem cbli^-a S.liübligessen, überleiten konnte. Der Vorstand. Wir sind nicht immer schuld! In Diskussionen über den Wert des gewerkschaftlichen Rechtsschutzes fällt mitunter der lakonische Ausspruch: Wir sind ja doch immer schuld! Wer aber den Ueberblick über die Schlussfolgen aller verkehrspolizeilichen Unfallerhebungen gewinnt, der kommt zur viel zuversichtlicheren Feststellung: Es hat vieles geändert in der Strafverfolgung der Motorfahrzeugführer. Die alte Hermandad ist durch bestgeschulte Polizeikräfte abgelöst worden, die objektiv und geübt den Unfallhergang rekonstruieren. Und das Urteil sprechen heute fa6t überall Richter, die vom modernen Verkehr nicht nur in den Büchern lesen. Selbst tödliche Verkehrsunfälle führen nicht immer zur Strafuntersuchung, obschon bei schweren Folgen Geschädigte und Verursacher an peinlich genauer Abklärung des Verschuldens grosses Interesse haben. Ueber den Ausgang eines derart schweren Falles, der leider das Leben eines muntern Knaben kostete, wollen wir hier berichten. Einer unserer Kollegen fuhr mit seinem schwer beladenen Camion auf der fast 7 m breiten Landstrasse, auf der ihm links und rechts Schulkinder entgegenkamen. Weil rechts die «Lebendigeren» waren, wich er etwas über die Strassenmitte nach links aus, die Schülergruppen in massigem Tempo kreuzend. Plötzlich wurde er durch Rufe von vorn darauf aufmerksam gemacht, dass « etwas » geschehen sei. Der letzte der links gehenden Schüler lag tödlich verletzt auf der Strasse, um ihn die Bücher und Hefte aus seinem Schulsack. Den Unfallhergang selbst hatte von all den Kindern niemand gesehen. Möglicherweise ging der Knabe vorher auf der Böschung und stürzte über einen leeren Sandkasten auf die Strasse. Die erfahrenen Gerichtsmediziner stellten einwandfrei fest, dass der Knabe nicht überfahren worden war. Bei der Sektion ergab sich, dass die grossen Schädelverletzungen auch nicht von einem Anprall an das Auto stammen konnten. Die medizinischen Experten kamen vielmehr zum Schluss. dass es sich hier um die Uebertragung kinetischer Energie durch den fahrenden Lastwagen handeln müsse. Dass solch schwere Folgen resultieren können, rechnen sie dem Richter vor, indem sie aus 7200 kg des Autos bei 30 km Geschwindigkeit auf eine kinetische Energie von 3 3 0 P S kommen. Für den schweren Unfall genügte eine leichte Streifung, der feinste Vorsprung (im vorliegenden Falle höchst wahrscheinlich am rechten hintern Kotflügel, der allein eine unbedeutende Abwischspur trug). Dass der VHTL-Anwalt bei solcher Lage die Aufhebung der Strafuntersuchung beantragte, ist klar. Der Untersuchungsrichter wollte diesem Antrag wohl auch stattgeben. Nachdem indessen die Zustimmung des Staatsanwaltes gefehlt haben dürfte, hatte sich die Anklagekammer des Obergerichts des Kantons Bern mit der Angelegenheit zu befassen. Sie hat die Untersuchung aufgehoben und ihren Entscheid wie folgt begründet: «Die Kinder, auch der verunfallte Knabe, konnten das ihnen entgegenfahrende Lastauto mit dem Gesicht und mit dem Gehör wahrnehmen. Es bestand demzufolge für den Angeschuldigten keine Veranlassung, die innegehabte Geschwindigkeit von 30—35 km beim Vorbeifahren an den Kindern zu massigen oder vorher Signal zu geben, das letztere um so weniger, als er sich überzeugt hatte, dass er wahrgenommen worden war. Bei dieser Situation hat der Angeschuldigte sich darauf beschränkt, durch Befahren der ungefähren Strassenmitte in möglichst grossem seitlichem Abstand an den Kindern vorbeizufahren. Wenu auch unabgeklärt ist, weshalb der Knabe unter diesen Umständen vom Lastwagen erfasst wurde, hat die Untersuchung doch keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass dies einem fehlerhaften Verhalten des Angeschuldigten zuzuschreiben wäre. » Dieses Urteil entspricht zweifelsohne unserem Rechtsempfinden. Man könnte sich lediglich fragen, ob die Kostenfrage ebenso gerecht entschieden ist, wenn festgestellt wird: «Die Führer von Motorfahrzeugen, die an schweren Unfällen beteiligt 6ind, müssen die Nachteile einer Untersuchung auf sich nehmen, ohne dass daraus ein Entschädigungsanspruch abgeleitet werden kann. Eine Ausnahme wird nur gemacht, wenn die verursachten Nachteile das übliche Mass überschreiten. Dies trifft vorliegend nicht zu. Eine Entschädigung wird deshalb nicht ausgerichtet (Art. 202 StrV). Glücklicherweise setzt auch hieT der Rechtsschutz des Verbandes wieder ein, so dass unser Kollege mit den Unannehmlichkeiten des begonnenen Verfahrens davonkommt. Eines aber geht auch aus diesem Entscheid klar hervor: Der Chauffeur ist nicht immer schuld. Im Gegenteil: Es lohnt sich, die Verkehrsvorechriften peinlich genau zu beachten, die menschlich zumutbare Rücksicht darüber hinaus walten zu lassen, um bei trotzdem unabwendbarem Unglück rechtlich und moralisch schuldlos dazustehen! as. AMT AARBERG. Chauffeure. Generalversammlung Sonn'ag. den 22. Februar 1948, nachmittags 2 Uhr, im Restaurant • Löwen». Aarberg. Anschliessend gemütlicher Hock mit Zimis. Mitgliederbuch mitbringen! Redaktion: Dr A Locher R. Braunschweig. Masch.-Ing. - A. Flury

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