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E_1949_Zeitung_Nr.015

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4 AUTOMOBIL REVUE

4 AUTOMOBIL REVUE FREITAG, 2S. MÄRZ 194» - Nr. 15 John Cobbs Weltrekordauto — aber auch Ihr Wagen braucht das gleiche iloil lANCHESTEg «949 beehrt sich, den Automobilisten die Adressen der offiziellen Vertreter und Servicestellen bekanntzugeben. Sie stehen Ihnen jederzeit gern« zur Verfügung, um Ihnen unsere Wagen auf einer Probefahrt vorzuführen. Ein Produkt der berühmten DAIMLER-Werke inCoventry. AUTOMATISCHE KUPP- LUNG mit FLUID DRIVE. Ein Wagen, der besonder« von den Damen gerne gefahren wird. Einziger Wagen der mittleren Preisklasse mit automatischer Kupplung und Vorwählgetriebe. 40 Brems-PS, 7 Steuer-PS, 120 km/h - 8 Liter/100 km, Luxus- Leder-Ausstattung, - Defroster - Nebellampen - Schiebedach - Geräumiger Kofferraum - Gepäckträger V*OLLGARANTIE für die ganze Schweiz Fr. 11500.--4-Wust Der englische Aristokrat 2*1,1, Sport Spezial-BAR- KER'Karosserie - max. Geschwindigkeit 165 km/h VO Daimler) 1949 - zwei Vergaser - automatische Kupplung- Vorwahlgetriebe - Overdrive LLGARANTIE für die ganze Schwein Ein Sportwagen, widerstandsfähig - rassig, nervös. Fr, 31 500.— + Wust John Cobb wählte für die Schmierung seiner Spezial-Rennmaschine MOBILOIL und schlug 1947 den Geschwindigkeit«-Weltrekord mit 634,4 Std./km. Die genau gleiche Qualität MOBILOIL erhalten auch Sie für Ihren Wagen VACUUM 0IL COMPANY AG., BASEL AUTOMOBIL-SALON GENF, STAND 709 Direkter Verkauf durch die Importeure: Societe Commerciale Automobile Galerie St-Francois B LAUSANNE Telephon 33700 Die Alfa Romeo AG., Lugano via A. Riva/via Cl. Maraini, Telephon 24235 ZÜRICH BERN BIEL BASEL GENF LAUSANNE FRIBOURG ÖLTEN VERKAUF PERSONENWAGEN: Metropol Automobil-Handels AG. Bahnhofstrasse 5 — Telephon 1051)251188 VERKAUF UND REPARATUREN LASTWAGEN: A. Sommacal, Uetli-Garage Kalkbreitestrasse 134 — Telephon (051)331200 SERVICE PERSONENWAGEN: Schlagenhauf AG. Winterthurerstrasse 297 — Telephon (0511468130 Bellevue-Garage AG. Kocherstrasse 1 —Telephon (031)37777 Grand Garage du Jura AG, Göuffistrasse — Telephon (032) 251 51 PERSONENWAGEN: City-Garage AG. Steinentorstrasse 51 — Telephon (061)40444 LASTWAGEN: Grosspeter-Garage AG. Grosspeterstrasse 12 — Telephon (061)55500 PERSONENWAGEN: S.A. du Garage de PAth6nee Chemin Malombre — Tetephon (022)51250 PERSONENWAGEN und LASTWAGEN: Garage Ch. Guyot S. A Route de Renens-Lausanne-Malley — Telephon (021) 48405 LASTWAGEN: Garage du Pont S. A Route de Marly 99 — Telephon (037)21557 PERSONENWAGEN und LASTWAGEN: Frey & von Feibert Ring-Garage — Telephon (062) 5 30 35 •_«.•.•_•••:•.• 1\\ v.\v.\v.v.\v.\\\%\v.v.%v.v. •.%••• fsiliia ; ^ ^ Ä ! ; Ä Prfctsions-Drehbank MONDIALE •SSI »*«"* • »•V»'«"...".*»^»"»*'» •.«.•.•.•- • • • • • • • • *••••• •v.v.w.v.v. • • • • • • • • • ••••• • • • • • • • • mmmmm •:•:•:•:•:•» J.G.KIENER & WITTLIN A.G.,BERN

Nr. 15 - FREITAG, 25. MÄRZ 1949 AUTOMOBIL REVUE Rennen, um den Silberpokal für Renn- tmd Sportwagen bis 1100 cm 3 mit und bis 2000 cm' ohne Kompressor eröffnet, für welche das Pensum 24 Runden = 150,801 km beträgt Ein Rennen nach der Formel 2 wird am 17. Juli in Reims als < lever du rideau > zum Grossen Preis von Frankreich für Rennwagen in Szene gehen, dessen Sieger den < Jean- Pierre-Wimille-Wanderpokal» zugesprochen erhält. Wer diesen Preis insgesamt dreimal nach Hause fährt, darf ihn endgültig sein eigen nennen. Das Rennen geht über 26 Runden zu 7,8157 km = 203,208 km. Französische Automobilmeisterschaft 1949 Punktsystem beibehalten. — Aber eine Jury, die den Meister ernennt Die Sportkommission des Automobile-Club de France hat unlängst die Bedingungen ausgearbeitet, unter denen dieses Jahr der Titel eines französischen Automobilmeisters vergeben werden solL Grundsätzlich können sich wie im Vorjahr jene Fahrer um diese Auszeichnung bewerben, die französischer Nationalität sind, eine vom ACF ausgestellte Lizenz besitzen und sich für den Titelkampf bis zum 11. April, d.h. bis spätestens eine Woche vor dem ersten Meisterschaftsrennen, dem Grossen Preis von Pau, beim Sekretariat der französischen Sportkommission anmelden. Für die Meisterschaft zählen die Resultate des Grossen Preises von Pau (18. April), des Grosen Preises von Paris (24. April), des Rundrennens von Perpignan (8. Mal), des Grossen Preises von Marseille (22. Mai), des 24-Stundenrennens von Le Mans (2S./26. Juni), des Grossen Preises von Albi (10. Juli), des Grossen Preises von Frankreich in Reims für Rennwagen (17. Juli), des Rennens in Montlhery (24. Juli), des Grossen Preises des ACF für Sportwagen in Comminges (7. August), der Coupe du Salon In Montlhery (9. Oktober) Und des Grossen Preises von Marokko (6. November), ferner der Grossen Preise von England in Silverstone (14. Mai), Luxemburg (26. Mai), Monaco (6. Juni), Belgien in Spa (19. Juni), der Schweiz in Bern (3. Juli) und von Europa bzw. Italien (11. September). An allen diesen Rennen, deren' Distanz mindestens 300 km betragen muss, werden dem Sieger 5, dem Zweiten 4, dem Dritten 3, dem Vierten 2 und dem Fünften 1 Punkt gutgeschrieben, wobei — sofern eine Ablösung mehrerer Fahrer stattfindet — diese Punkte unter die Zahl der- Fahrer zu verteilen ist. Für die Meisterschaft qualifizieren sich sämtliche Fahrer, die am Ende der Saison mindestens* 20 Punkte auf sich vereinigen. Eine Jury, die sich aus Mitgliedern der Sportkommission des ACF, ferner aus Charles Faroux, Maurice Mestivier, dem Präsidenten der AGACI, und Albert Divo als ehemaligem Fahrer zusammensetzt, wird unter den Piloten, deren Konto mindestens 20 P. aufweist, in geheimer Abstimmung den Meister erküren. Dabei ist u. a. den Schwierigkeiten eines jeden Rennens, den Rundenrekorden und andern Leistungen, durch die sich die einzelnen Konkurrenten ausgezeichnet haben, Rechnung zu tragen, so dass also nicht ohne weiteres der Fahrer mit der höchsten Punktzahl auf den Titel Anspruch erheben kann. Der Grosse Preis von Pau geht traditionsgemäss am Ostermontag, den 18. April, auf der 2,769 km langen Stadtrundstrecke in Szene, die llOmal zurückzulegen ist, was einer Gesamtdistanz von 304,590 km entspricht Am Rennen, das vom Automobil-Club Basco-Bearnais organisiert wird, sind Rennwagen der Formel 1 startberechtigt. Etancelin auf einem 4,5-Liter-Talbot, Chaboud auf Delahaye und Pozzi auf Talbot gelten bereits als sichere Starter. Von der Monza-Bahn Zwischen den Gemeinden Mailand und Monza und dem Automobil-Klub von Mailand ist ein Vertrag abgeschlossen worden, wonach der Autodrom von Monza für die Dauer von zehn Jahren vom Mailänder Klub verwaltet wird. Der Vertrag ermöglicht es dem AC. Milano, einen systematischen Plan für die definitive Pistenführung aufzustellen und verschiedene Installationen, u.a. eine Pressetribüne, zu errichten. Die Pächter mussten sich verpflichten, jährlich mindestens sechs Veranstaltungen durchzuführen, wovon zwei Grand-Prix-Rennen (je eines für Automobile und Motorräder). Das Rennen von Interlagos eine Beute von Villoresi (Maserati) de zweite Halbzeit in der südamerikanischen Automobilsportsaison hat am vergangenen Sonntag mit dem Grossen Preis von Säo Paolo auf der 8 km langen Rundstrecke von Interjagoi ihren Auftakt genommen. Lauteten die Voraussagen am Vorabend des Rennens mehrheitlich zugunsten des brasilianischen Fahrers Chico Landi, dessen 1,5-1-Maserati im Training den Wagen der italienischen Klassepiloten überlegen schien, so warf das Rennen selbst alle Prognosen über den Haufen, indem sich ViUoresi gegen den Ansturm der Einheimischen zu behaupten und seinen ersten Sieg in dieser Saison an seine Fahne zu heften vermochte. An vierter Stelle klassierte sich Ascari, ebenfalls auf Maserati, während' Farinas Ferrari nach ungefähr drei Vierteln der l Distanz « sauer • wurde. KlASSEMENT i 20 R« den d 8 km m 160fcml n 1. Villoreil, ttoliea Maserati 4CTL 1 b 20' 30" 2. Marques, Brasilien « 17,3 km/h Maserati 1500 3. da Silva. Brasilien 4. Ascari, Italien Maserati 4CTt 5. Landi, Brasilias Maserati IS» Das «übertriebene Abbremsen der Fahrzeuge> an der Genfer Schneesternfahrt In unserm Kommentar zur Schneesternfahrt St. Moritz—Genf, den wir in der vierten Salonnummer der « AR» vom letzten Mittwoch veröffentlichten, konnten wir mit einigen Worten noch auf die betrübliche Tatsache hinweisen, dass eine der bei unsern schweizerischen Geländesportwettbewerben nachgerade zum eisernen Bestand gehörenden krassen reglementarischen Halbheiten der allgemeinen Freude über den undiskutierbaren sportlichen Erfolg auch diesmal wieder einen Dämpfer aufgesetzt habe. Wir sind heute, nach Einsichtnahme in das an den Präsidenten der NSK gerichtete Protestschreiben der Equipe Leuthold/Spring (La Chaux-de-Fonds) vom 21. März in der Lage, unsere Ausführungen in Nr. 14 der « AR » zu präzisieren. Einleitend wird den Genfer Organisatoren in besagtem Schreiben Lob gezollt für die mit meisterhaftem Geschick aufgezogene Veranstaltung, aber darauf aufmerksam gemacht, dass die Konkurrenz durch folgende Vorschrift in den Ausführungsbestimmungen beeinträchtigt worden sei: «Es ist verboten, das Fahrzeug in Sicht einer Kontrolle anzuhalten oder die Abbremsung des Fahrzeugs zu übertreiben; jede Uebertretung wird mit 50 Strafpunkten bestraft» Die Gefahr einer so dehnbaren Vorschrift, die sich auf nichts Positives, Messbares stützen kann und daher sehr willkürliche Interpretationen zulässt, ist den Urhebern des Protestes (und nicht nur ihnen allein!) schon vor der Veranstaltung aufgefallen. Die Sektion « Montagnes Neuchäteloises > des ACS hat daher in einem an den Präsidenten der Sportkommission der ACS- Sektion Genf, R. Cuendet, gerichteten Brief vom 15. März auf diese Gefahr und vor allem auf die möglichen Konsequenzen einer solchen Vorschrift hingewiesen. In den den Kommissären der einzelnen Kontrollposten gegebenen Instruktionen wurde .zudem verlangt, dass auf dem Kontrollblatt ein entsprechender Vermerk anzubringen sei, sofern ein Konkurrent seine Geschwindigkeit auf unter 10 km/h verlangsame. Nach Meinung der Protesturheber, die wir durchaus zur unsrigen machen, wurde damit den Kommissären eine Macht eingeräumt, welche die Grenzen menschlichen Könnens ganz einfach überschreitet. Es genügt, an die gar nicht so weit zurückliegenden Zeiten der fliegenden Geschwindigkeitskontrollen zu erinnern, um zu wissen, dass die zuverlässige Schätzung der Schnelligkeit von in Fahrt befindlichen Fahrzeugen selbst durch routinierte Leute vom Fach ein Ding der Unmöglichkeit ist .' Vor dem Start In St Moritz hat H. Patthey (Neuenburg) als Chef der Dreierequipe der « Montagnes Neuchäteloises » Rennleiter Grobet um ergänzende Auskünfte über die völlig missglückte Fassung der erwähnten Vorschrift in den Ausführungsbestimmungen gebeten und dabei zur Antwort bekommen, dass er, Patthey, sich in dieser Hinsicht keine Sorgen zu machen brauche, genüge es doch, dass die Räder drehten, um gegen Strafpunkte gefeit zu sein. In Genf dagegen vertrat man die Ansicht, wer dje Geschwindigkeit brüsk von sagen wir 60 km/h auf 30 km/h herabsetze, sei auf Grund der erwähnten Vorschrift zu bestrafen. Der Brief gibt der Auffassung Ausdruck, es sei tief bedauerlich, dass die letzten von der NSK geleiteten »Veranstaltungen unter Unklarheiten der Reglemente litten und es die schweizerischen Sporttreibenden seien, die diesen unvollständigen und wenig genauen Reglementen immer wieder zum Opfer fallen. Es wird gegen die Bestrafung auf Grund des erwähnten Artikels 11 der Ausführungsbestimmungen, soweit sie von « übertriebener Abbremsung » herrühren, protestiert und verlangt, dass •die bekanntgegebenen Resultate annulliert und unter Weglassung der auf Art. 11 zurückzuführenden Strafpunkte neu ermittelt werden. Endlich erinnert das Schreiben daran, wie dies auch die « AR » in ihrer letzten Ausgabe tat, dass die Resultate nicht vor der Preisverteilung, wie dies in Art. 104 des Nationalen Sportreglements vorgeschrieben ist, bekanntgegeben wurden, und es den Protesturhebern somit gar nicht möglich war, den Protest gegen Art. 11 der Ausführungsbestimmungen innert nützlicher Frist einzureichen. Wir begrüssen den Protest aus zweierlei Gründen: einmal weil er sachlich berechtigt ist und zum andern, weil er zeigt, dass man in Fahrerkreisen nicht mehr gesonnen ist, die.Zeche für reglementarische Halbheiten zu berappen, die eindeutig auf Seite der Organisatoren und der Sportmacht begangen wurden. Im übrigen bestätigt der Protest aus La Chaux-de-Fonds in vollem Umfange unsere Ausführungen in der letzten «AR •, wonach die Auffassungen über das, was unter « übertriebenem Abbremsen » zu verstehen sei, weit auseinandergingen. Wenn zwei, ja wenn fünfzig das gleiche taten, war es diesmal nicht dasselbe. Hier gibt es nur eine saubere Lösung: den gemachten Kapitalfehler durch Annullierung des veröffentlichten Klassements aus der Welt schaffen und neue Resultate errechnen, bei denen die für «übertriebene Abbremsung » kassierten « Fünfziger » samt und sonders fallen gelassen werden. 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