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E_1949_Zeitung_Nr.024

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18 AUTOMOBIL REVUE

18 AUTOMOBIL REVUE MITTWOCH, 25. »AI 1949 - Nr. 24 testen amerikanischen billigen Wagen, und wenn der Amerikaner dafür ein paar Dollar mehr zahlt, dann hat er nicht nur « more car >, d.h. einen grösseren und vielleicht auch bequemeren Wagen, sondern er besitzt auch ein Objekt, das beim Ankauf des nächsten Wagens einen wesentlich höheren Tauschwert hat. Besonders hart traf es England, dass fast sämtliche amerikanischen Autofabriken jetzt ihre Preise ermässigt haben. Hierdurch wurden die Briten ebenfalls zu Reduktionen gezwungen. Und obwohl sie absolut und relativ grösser sind als bei den Amerikanern, haben sie bisher den scharfen Rückgang der Nachfrage nicht aufhalten können. Um nur ein Beispiel anzuführen: Der Austin Atlantic A-90, der kürzlich auf der Piste von Indianapolis ein paar Dutzend Rekorde für serienmfissig hergestellte Wagen verbesserte, ist um nicht weniger als 1000 Dollar im Preise herabgesetzt worden und kostet jetzt 2975 Dollar. Dennoch sind die Käuferscharen bisher ausgeblieben. Ueber die neue, nicht gerade glückliche Preispolitik im tschechoslowakischen Automobilwesen wurde bereits berichtet («AR» Nr. 4 und 10). Bekanntlich hatte man zweierlei Preise für Motorfahrzeuge und für Benzin eingeführt: Astronomisch hohe für freie Waren und relativ niedrige für an Bezugsscheine gebundene Waren. Da infolge der unsinnig überhöhten Preise so gut wie keine Wagen verkauft wurden, entschloss man sich, ab 1. April neue Preise zu bestimmen, die leicht über den bisherigen Bezugsscheinpreisen, aber bedeutend unter den früheren «freien» Preisen liegen. Die vier Personenwagentypen, die zur Zeit in der Tschechoslowakei verkauft werden, kosten nunmehr: Aero Minor 200 000 Kcs., Skoda-Tudor 300 000 Kcs., Tatraplan 400 000 Kcs. und der 87 Tatra 600 000 Kcs. Letzterer wird allerdings im Inland nicht mehr verkauft und ist ausschliesslich für den Export bestimmt. Alle Wagen sind frei erhältlich und weder an Bezugsscheine noch an Fahrbewilligungen gebunden. Die Nachfrage nach Motorfahrzeugen ist enorm. Unmittelbar nach der Neuregelung konnten die Fabriken prompt ab Lager liefern; jetzt muss der Kunde wiederum einige Zeit warten. Genaue Verkaüfsziffern liegen augenblicklich noch nicht vor, da die Meldungen aus allen Kreisen des Staates erst gesammelt werden müssen, doch ist die Zentralverkaufsstelie mit dem augenblicklichen Stand zufrieden. Etwa die hat das Problem bei Talfahrten gelöst, fleiebe 1 Bremswirkung wie beim 4-Takt-Motor. Patent angemeldet. Einfache Konstruktion. Kein Leistungsabfall Keine Gase im Wagen Motor geschonter Geräuschlos TSCHECHOSLOWAKEI Obwohl das Propagandaburo der englischen Society of. Motor Manufacturers and Traders, das jetzt in New York besteht, diese Verhältnisse in Abrede stellt, knüpft der englische Autoexport gute Erwartungen nicht an den Wagen für die Masse, auf den man noch vor wenigen Monaten seine Hoffnungen gesetzt hatte, sondern an das Auto, das sich an die Elite verkaufen lässt — die Leute, die entweder einen Luxuswagen oder einen zweiten Wagen kaufen wollen. Naturgemäss kann man hier nicht auf hohe Absätze rechnen. Die Zahl der Käufer, die 19 000 Dollar für einen Rolls Royce oder auch nur 4600 Dollar für einen Jaguar oder 3495 Dollar für einen Sunbeam-Talbot ausgeben können oder wollen, ist recht beschränkt Seitdem billigere amerikanische Wagen wieder erhältlich sind, hat auch der Austin A 40 für 1520 Dollar einiges von seiner Anziehungskraft verloren. Wenn sich billige Wagen überhaupt durchsetzen, dann wahrscheinlich nur jene, die von den Amerikanern selbst geplant und vielleicht einmal gebaut werden, e. b. Richtige oder falsche Preispolitik? (Von unserem Prager Korr.) Die Motorbremse für DKW-WAGEN Bedienung durch Hebel beim Steuerrad Preis der Bremse eineefiaut Fr.'tSÖ.— + Wuel Hälfte der Produktion wird im Inland abgesetzt, die andere exportiert. Im übrigen verteilt sich die Nachfrage ziemlich gleichmässig auf'die einzelnen Typen. Interessant ist die Verschiebung in den Käuferschichten. Die Arbeiter kaufen in der Regel Motorräder; Aerzte (die einzigen freiberuflich Tätigen, die noch Geld haben) interessieren sich meist für die Aero-Minor- und Skoda-Wagen, während der Tatraplan gewöhnlich von nationalisierten Betrieben, von Ministerien, Korporationen und öffentlichen Institutionen gekauft wird. Der Privatmann, vor allem der Gewerbetreibende, ist kaum mehr in der Lage, sich ein Automobil zu erstehen; es reicht da meist höchstens für ein Motorrad. Entgegen immer wiederkehrenden Gerüchten, dass auch der Benzinpreis eine Aenderung erfahren soll, wurde an kompetenter Stelle erklärt, das bisherige System (rotes Lastwagenbenzin für 12, Bezugsscheinbenzin für 18 und freies Benzin für 60 Kcs. pro Liter) habe sich bewährt und bleibe beibehalten (1 sFr. entspricht nach dem offiziellen Nationalbankkurs ungefähr 12 Kcs.). Die Lage in der TreibstoffVersorgung hat sich etwas gebessert, die Zuteilungen wurden um etwa 10 % erhöht, sind aber immer noch sehr knapp. Für die Sommermonate ist indessen eine weitere Verbesserung der Zuteilungen vorgesehen. Auf der Verwendung billigen Lastwagenbenzins in Personenwagen stehen sehr strenge Strafen: Jeder Liter roten Benzins, das im Tank eines Personenwagens vorgefunden wird, kostet den Sünder Kcs. 590.— (etwa sFr. 50.—) Busse. Hat also jemand auch nur 10 Liter im Tank, dann muss er dafür Kcs. 5900.— berappen, eine Summe, die dem Monatseinkommen eines Beamten in gehobener Stellung entspricht. Rotes Benzin mit Tierkohle zu entfärben, hat sich als Versuch mit untauglichem Mittel erwiesen, da die Strassenkontrollen den Schwindel durch eine einfache chemische Reaktion aufdecken können. Infolge des ausserordentlich hohen Benzinpreises sieht man in der letzten Zeit wieder mehr Fahrzeuge mit Treibgasantrieb. Auch der Generatorbetrieb dürfte wieder langsam zu Ehren kommen; zumindest deutet diese Tendenz ein ausführlicher Artikel an, der im offiziellen Organ des Automobilclubs erschienen ist und die Vorteile des Betriebes mit festen Kraftstoffen preist Angeblich ist ein Netz von Generatorgas-Tankstellen geplant; dazu sollen Servicestationen für Holzgaswagen errichtet werden. Generatorfahrzeuge wurden hier während der deutschen Okkupation stark forciert; sie haben sich aber — im grossen ganzen gesehen — nicht bewährt und sind gleich nach dem Kriege fast völlig verschwunden. Es bleibt nun abzuwarten; ob man hierzulande gezwungen sein wird, auf diese nicht sehr glückliche Lösung zurückzugreifen. Fachleute, die über die neue Wagen- und Treibstoffpreispolitik befragt wurden, äusserten sich skeptisch über die Zukunftsaussichten des tschechoslowakischen Automobilwesehs. Man dürfe sich — so argumentieren sie — nicht durch die momentan ausverkauften Lager und durch das grosse Interesse in den Kreisen der Käufer täuschen lassen. Auch die erhöhten Umsätze in freiem Benzin seien kein Beweis für die Richtigkeit der jetzigen Preispolitik, sondern nur eine; saisonbedingte Erscheinung. Wenn die erste Begeisterung über die Möglichkeit des freien Kaufs von Wagen und Treibstoff verflogen sein und kühlen rechnerischen Ueberlegungen Platz machen werde, dürfte die grosse Ernüchterung kommen, und die massgebenden Stellen werden sich entweder entschliessen müssen, die Preise zu senken oder auf den Eingang der Steuern aus den überhöhten Preisen zum Grossteil zu verzichten. Ing. E.W. Tschechoslowakische Bauteile-Industrie Die Tschechoslowakei war vor dem Kriege auf dem Gebiete der Motor- und Kraftfahrzeugbauteile alles eher denn autark, vor allem was Vergaser, Dieselzubehör, elektrische Ausrüstung Für Autoverdecke, KOMeriiouuen. Wage Polster. Innenauskleldung Ist Daisy-Plastic das schönste und geeignetste Material • Abwaschbar, lichtecht« wasserdicht, unempfindlich gegen Kälte v und Wärme. Besser als jedes ander« Material. In prächtigen Farben, 90-123 cm breit, prompt ab Lager lieferbar Alleinverkauf: J.J.DRITTENGASS, Splügenstrasse 13, ST.GALLEN Telephon (071) 2 6813 und einbaufertige Aggregate anbetrifft. Die tschechoslowakischen Fahrzeuge wurden hauptsächlich mit deutschen Bauteilen (in erster Linie von Bosch und der Deutschen Vergaser-Ges,. = Solex) ausgerüstet, in geringerem Umfang noch mit Erzeugnissen Von Scintilla und von Marelli. Seither haben sich die Verhältnisse grundsätzlich gewandelt, wie die Abschlusszahlen der tschechoslowakischen Industrieproduktion im Qualitäts-Ueberklelder ab Fr. 21.— Combinaisons, marine u. khaH Fr. 30.— Mäntel für Car-Chauffeure Fr. 24.— (auf Wunsch mit Firma-Stickerei) beziehen Garagen und Chauffeure vorteilhaft vom Spezialgeschäft für gute Berufsbekleidunig: ERWIN ARTA-ERNE, SULGEN Telephon (072) 5 2204. Jahre 1948 beweisen, denen wir folgende Angaben entnehmen (wobei in Klammern der Prozentsatz der Erfüllung des Plansolls für 1948 aufgeführt ist): Stückzahl % d. Plansolls Lichtmaschinen 39 522 (100) Anlassermotoren 27 734 (126) Zündspulen 73 171 (152) Zündverteiler 28 660 (113) Zündkerzen 1324 000 ( 80) Einspritzpumpen 96071 (113) Einspritzdüsen 149 695 (125) Die Produktion war somit schon sehr ansehnlich und gewährte zweifellos schon zum Teil auch die Möglichkeit eines Exportes. Bedauerlicherweise gibt es keine Vorkriegs-Vergleichsziffern auf diesem Gebiete, die zahlenmässig richtige Erkenntnisse vermitteln könnten. Ausser Zweifel steht, dass die Deutschen nach der Besetzung der Tschechoslowakei, vor allem in den Kriegsjahren, selbst die Voraussetzungen dafür geschaffen haben, dass sich die tschechoslowakische Motorfahrzeugindustrie später in der Beschaffung der notwendigen Bauteile unabhängig machen konnte und bald imstand sein wird, den deutschen Produktionsfirmen ernste Konkurrenz auf freien Märkten zu bereiten. Die Deutschen legten eine ganze Zahl von «Ausweichbetrieben » nach der Tschechoslowakei; sie lieferten den tschechischen Unternehmen auch die notwendigen Maschinen und Vorrichtungen zur Aufnahme dieser Produktion. Ebenso steht es fest, dass die Industrialisierung der Tschechoslowakei nach 1945 sehr stark vorwärtsgetrieben und die Erzeugungskapazität auf nahezu allen Gebieten gesteigert wurde. SPANIEN Fünf Motorfahrzeuge auf 1000 Einwohner Geradezu paradiesische Zustände müssen für Fussgänger in Spanien herrschen, wenn man den mit einiger Verspätung bekanntgegebenen .Bestandeszahlen für 1947 trauen darf, denen zufolge zu diesem Zeitpunkt im Lande des Caudillo 129 860 grösstenteils überalterte Motorfahrzeuge in Verkehr standen. Im einzelnen handelt es sich um 61 396 Personenwagen, 42 457 Lastwagen, 2885 Lieferwagen, 6828 Autobusse, 9180 Motorräder und 802 Spezialfahrzeuge, zu denen noch weitere 6312 Vehikel kommen, die weder Fisch noch Vogel sind und sich praktisch bei keiner der erwähnten Kategorien einreihen lassen. Am stärksten motorisiert ist die Provinz Barcelona mit 22 579 Fahrzeugen, so dass hier auf je 1000 Einwohner immerhin 11,1 Automobile entfallen. An zweiter Stelle finden wir die Provinz Madrid mit 17 408 Motorwagen und -rädern, was einer Fahrzeugdichte von 11 «fo entspricht. Von sämtlichen übrigen Provinzen weisen nur noch die Vizcaya, die Balearen, Sevilla, Valencia und Guipüzcoa einen Bestand von mehr als 4000 Fahrzeugen auf, wobei die zuletzt genannte Provinz in bezug auf die Dichte mit 14,1 %o den Rekord schlägt. Am meisten verbreitet ist mit 21 020 Fahrzeugen Ford; der zweite bis vierte Platz wird von Chevrolet (13 776), Citroen (11049) und Fiat (10 705) eingenommen. TOURENWAGEN-REIFEN E. LEEMANN, DKW-Garage, ZÜRICH 5, Gasometerstrasse 7 Pyroden nach dem Rasieren apres la barbe desinfiziert und erfritcht Flacon Fr. 3.— in jedem Fachgeschäft Aschwanden S Co., Luzern Telephon (051) 274980 Reinigungen Reparaturen Gutachten Schutzanstriche Tankdurch P.Baumgartner.Ing. Thalwil Bachstr. 8, Tel. (051) 92 00 04 Elegantes Motorboot 7,6 m, 55 PS, Fr. 7000.—. Landhans Tschuoppis, Vitenau. Tel. (041) 60014. 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Nr. 24 - MJTTVOCH, 15. MAI 1949 AUTOMOBIL REVUE 19 FRANKREICH Eine Schönheitsklinik für Automobile Die neue Service-Station Shell .Tecalemit in Paris Im Herzen des 8. Arrondissements der französischen Hauptstadt, mitten im «Quartier chic», in einer Nebenstrasse der Champs Elysfes, haben die Direktionen der französischen Shell-Gesellschaft und der Konstruktionsfirma Tecalemit ihre bereits vor dem Krieg bestehende Service- Station wieder eröffnet und betreiben sie in erweiterter und modernisierter Form. Wir betreten einen regelrechten Schönheitsund Prüfsalon für Personenwagen mit einheitlicher, sauberer Innenausstattung und neuartiger Beleuchtung. Wie die Betriebsgemeinschaft in ihrem Prospekt bescheiden bemerkt, hat man es zwar nicht mit der «plus belle Station de France» zu tun, aber ihr Korrespondent, der die Einrichtung besichtigt und sie in Vollbetrieb sah, darf bestätigen, dass sie mit dem modernsten Werkzeug ausgerüstet ist und dass ihr ein qualifiziertes Personal zur Seite steht. Jeder Wagen wird am laufenden Band (siehe unsere Bilder) gewaschen, getrocknet, entstaubt und vollständig neu geschmiert. Daran schliesst sich eine Kontrolle des Motors, der elektrischen (Spezialbericht unseres Pariser Korrespondenten) Anlage und besonders der Batterie, die Reinigung der Zündkerzen und, wenn nötig, selbstverständlich auch das Aufpumpen der Pneus. Reinigung und Schmierung dauern nach dem, was wir selbst feststellten, höchstens eine Viertelstunde. Nach diesem sogenannten «Autoshampoing» wird das Fahrzeug, sofern sein Besitzer Wert darauf legt, noch auf Hochglanz aufpoliert und dann, von einem «Untersuchungsbulletin» in Kartenform begleitet, an die mechanisch-elektrische Prüfstation weitergefahren. Während der Schmierung des Wagens, die auf einem der üblichen Lifte erfolgt, hat ein Fachmann die mechanischen Organe auf Herz und Nieren geprüft; dann werden mit besonderen Apparaten allfällige vom Kunden gemeldete elektrische Pannen festgestellt und gegebenenfalls beseitigt. Diese «Detection electrique» erfolgt an einem Kontrollpult, von dem aus mit Hilfe einer Reihe spezieller Apparate Mängel der Batterie, der Zündspule, der Kabel, des Kondensators sowie der Pumpen festgestellt werden können. Die fünf Brücken, auf denen die Wagen geschmiert werde*, Hechts die Schmierolbaiterien. Die sogenannte «Radiographie» defekter Zündkerzen wird in Rekordzeit mittels des sog. «Spark Plug» durchgeführt; dieser Apparat rei. nigt nicht nur automatisch jede Zündkerze, sondern gestattet einwandfrei festzustellen, ob sie einen normalen Zündfunken abgibt. Die neue Station will aber weder eine Garage noch eine Reparaturwerkstatt sein. Sie soll keinem Pariser Garagisten oder Automechaniker irgendwelche Konkurrenz machen. Ihre Fachleute sind «Auto-Doktoren». Sie erteilen Ratschläge und beheben zwar kleine, sofort sichtbare und spürbare Schäden, verweisen aber im übrigen die Wagenbesitzer an die zuständigen Vertreter und Grossgaragen. Immerhin ist alles bis zum äussersten durchorganisiert. Die Automobilisten können, während ihr Fahrzeug überholt wird, in komfortablen Warteräumen Fachzeitschriften studieren, Korrespondenz erledigen, telephonieren, ja gegebenenfalls sogar Briefe diktieren. Demnächst wird den Kunden, die nach einer langen Fahrt etwa ebenso verstaubt wie ihre Wagen in Paris eintreffen, eine besondere Duschkabine zur Verfügung stehen. In der Vollsaison, bei schönem Wetter und Stossverkehr werden in der Station durchschnittlich 30—40 Wagen pro Tag behandelt. Sie hat zwar technisch amerikanisches Format, ihr Kundendienst atmet aber durchaus den Geist der traditionellen französischen Höflichkeit. Paris darf auf diese Neuerung stolz sein. wbg. Das Reinigung-, Trocknung*- und Entstaubungs-Fliessband. Marius Berliet f Wie die französische Presse meldet, ist der ehemalige Generaldirektor und Begründer der Berliet-Automobilwerke in Lyon, Marius Berliet, in Cannes, wo er zurückgezogen lebte, sich aber noch mit konstruktivem «Basteln» befasste, im Alter von 83 Jahren verstorben. In Lyon 1866 geboren, begann Berliet seine industrielle Laufbahn in der Textilbranche, eröffnete dann aber eine kleine Werkstatt, in der er 1895 sein erstes «Motortandem» konstruierte. In der Folge entwickelte sich dieser Kleinbetrieb zum späteren Umfang der Grosswerke und die bei Berliet fabrizierten Personen- und Lastwagen, insbesondere die Schwergewichte mit Dieselantrieb, sicherten dem Unternehmen, das nach wie vor unter der persönlichen energischen und autoritären Leitung von Marius Berliet und seiner Söhne stand, Weltruf. Insbesondere trugen die Berliet-Werke während des ersten Weltkriegs zur Versorgung der alliierten Armeen mit Fahrzeugen und Kampfwagen bei. Im zweiten Weltkrieg wurden die Berliet- Werke von den Deutschen requiriert und gezwungen, für den Bedarf der Wehrmacht zu arbeiten,; darüber hinaus aber scheinen der alte Berliet und seine Söhne auch die deutschen Besetzungsbehörden unterstützt zu haben, weshalb das Unternehmen selbst nach der Befreiung unter Zwangsverwaltung gestellt wurde, wbg. Moderne Service-Stationen Bennet-(USA)-Benzinsäule, Model! 1949 Planung und Beratung durch E. Schnellmann lng.6i.Co. 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