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Jahresbericht 2017

Die „Prüfungen“ von

Die „Prüfungen“ von Sr. M. Felicitas ine frisch gebackene Nonne erzählt von ihren Ewigen Gelübde/ Aufnahme in Gottes Arme, so Emanchem Zweifel zuvor, dem täglichen Aufstehen müssen, ihrer neuen Lust am Orgelspiel – sie erzählt einfach von der Straße ihres Lebens, die manchmal "Dellen und scharfe Kurven" hat. Und der schönste Tag ihres Lebens war an einem 5. August. Heiraten? Nein, Heiraten ist nie mehr möglich. Für alle Zeit. Das weiß Schwester Felicitas, die 31-Jährige. Ist sie traurig? Nein, sie ist glücklich. Und dann spricht die junge Frau ja doch von ihrem schönsten Tag im Leben – als Braut. Es war dieser Vormittag des 5. August 2017, an dem die Vögel im Klostergarten so besonders hell gezwitschert haben. An dem der Himmel besonders blau gewesen ist. Der Tag, an dem die Sonne besonders warm so viel neue Lebensfreude in das Herz von Sr. M. Felicitas spendete. Genauso hat es die junge Frau gefühlt. Am 5. August 2017. Und der auf sie wartete, war Gott. Es war der Tag ihrer Ewigen Profess. Ab diesem Tag ist Schwester Felicitas endgültig zur Nonne geworden. Es war wie eine entscheidende Prüfung – wie eine Reise ins eigene Innere-, bei der das unruhige ICH ankommt. Für immer. Eine Z ä s u r f ü r d a s e i g e n e , r e s t l i c h e L e b e n . Sie hat diese eine wichtige Prüfung, die aber der erst Anfang eines langen Weges ist - bestanden. Seitdem lebt sie als richtige Nonne mit den anderen 8 Schwestern im Kloster

Ich habe um Aufnahme gebeten“, erzählt die junge Frau von dieser Zeremonie in der kleinen Klosterkirche, die alle Frauen so vollziehen, wenn sie wirklich eine Nonne werden möchten. Da ist Äbtissin M. Laetitia, die sie bittet, sich wieder zu erheben. Da ist Abt Andreas von Marienstatt, der die feierliche Predigt hält. Da ist die Frage von Äbtissin M. Laetitia, ob die Frau das neue Leben im Orden annehmen will. Da ist die feierliche Antwort darauf. Da ist das Gelübde, gehorsam nach der Regel des Heiligen Benedikt zu leben – bis zum Tod in die Hände der Äbtissin. Da sind die stillen Gebete der Mitschwestern. Und dann? Dann wird das "Suscipe" - "Nimm mich auf o Gott" gesungen, der lateinische Vers, mit dem offenen Herzen der Nonne. Offen für Gott. „Schließlich wurde ich umgekleidet: den Chormantel ablegen, die Kukulle anziehen. Dazu der schwarze Schleier. Und dann der "Brautkranz“, sagt Schwester Felicitas. Es sei der Myrthen-Kranz der Braut, aus weißen Röschen, und dazu das "Veni Sponsa Christi" in erhabenen Worten: "Komm', du Braut Christi: komm", von den Mitschwestern berührend 3-stimmig gesungen. Gäste kamen auch. „Die Verwandten waren extra mit einem Bus gefahren, sechs Stunden aus Niederösterreich, meiner Heimat“, lacht die

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