19.08.2018 Aufrufe

{have speed in f[ ]cus!} DTM 2018 Race 11 und 12 Brands Hatch

DTM goes to one „home of british motorsports“. Nach dem letzten DTM Intermezzo auf dem kurzen Indykurs-Streckenabschnitt 2013, ging es diesmal auf den legendären Grand-Prix-Kurs. 1964 bis 1986 wurden hier 14 Formel1 Rennen ausgetragen, bis die Strecke von Donnington und Silverstone endgültig abgelöst wurde. So legendäre Namen wie Jim Clark, Jochen Rindt, Emerson Fittipaldi und Niki Lauda wurden hier vom Steckensprecher auf das oberste Treppchen des Podiums gerufen. Auch fanden hier 2012/2013 Dreharbeiten für Teile des erfolgreichen Kinofilms „RUSH“ über Niki Lauda mit Daniel Brühl in der Hauptrolle statt. Alles in Allem eine historische Stätte! Auch außerhalb der DTM spricht man hier englisch und vor allem die Führenden der Meisterschaft Paffett und Di Resta fuhren hier im wahrsten Sinne des Wortes als die Stars und mit solchen auch noch auf Ihren Boliden am Sonntag einen Doppelsieg ein. Die Zuschauer kamen voll auf Ihre Kosten! Auch das, aus Lärmschutzgründen auf zwei Tage zusammengeraffte kurzweilige DTM Programm, trübte in keinster Weise die tolle Stimmung rund um die Rennstrecke. Motorsportfans aus dem ca. 25 km entfernten London und aus der umliegenden Grafschaft Kent bevölkerten hier zahlreich Tribünen und das „Green“ zwischen Druids und der Einfahrt zum Grand Prix Kurs. „Laut.Nah.Dran“ gilt hier in Brands nicht nur bei der DTM sondern bei jeder Veranstaltung. In bestimmten Zuschauerbereichen sind die Zäune bis zur 3m entfernten Strecke nur Hüfthoch - freie Sicht inklusive! In der Meisterschaft baute Mercedes seinen Vorsprung mit 2 weiteren Siegen aus. René Rast holte am Sonntag einen Podestplatz und Audi setzt damit den seit Zandvoort leichten Aufwärtstrend fort. Jetzt aber kommt mit riesen Schritte das schon vielfach angekündigte DTM-Nachtrennen im italienischen Misano auf uns zu. Spektakulär wird hier der Gaststart von Alex Zanardi im BMW M4 DTM als neunzehnter Teilnehmer und auch der Live-Auftritt von Rockröhre Gianna Nannini. Wer hier grade in Italien im Urlaub ist, sollte sich für diese zwei Nächte noch Tickets besorgen. Wem es hier zu weit oder zu warm ist, kann auch gut klimatisiert Kabel1 einschalten. Start ist jeweils Samstag und Sonntag 22.30 Uhr.

DTM goes to one „home of british motorsports“.
Nach dem letzten DTM Intermezzo auf dem kurzen Indykurs-Streckenabschnitt 2013, ging es diesmal auf den legendären Grand-Prix-Kurs. 1964 bis 1986 wurden hier 14 Formel1 Rennen ausgetragen, bis die Strecke von Donnington und Silverstone endgültig abgelöst wurde. So legendäre Namen wie Jim Clark, Jochen Rindt, Emerson Fittipaldi und Niki Lauda wurden hier vom Steckensprecher auf das oberste Treppchen des Podiums gerufen. Auch fanden hier 2012/2013 Dreharbeiten für Teile des erfolgreichen Kinofilms „RUSH“ über Niki Lauda mit Daniel Brühl in der Hauptrolle statt. Alles in Allem eine historische Stätte!

Auch außerhalb der DTM spricht man hier englisch und vor allem die Führenden der Meisterschaft Paffett und Di Resta fuhren hier im wahrsten Sinne des Wortes als die Stars und mit solchen auch noch auf Ihren Boliden am Sonntag einen Doppelsieg ein. Die Zuschauer kamen voll auf Ihre Kosten! Auch das, aus Lärmschutzgründen auf zwei Tage zusammengeraffte kurzweilige DTM Programm, trübte in keinster Weise die tolle Stimmung rund um die Rennstrecke. Motorsportfans aus dem ca. 25 km entfernten London und aus der umliegenden Grafschaft Kent bevölkerten hier zahlreich Tribünen und das „Green“ zwischen Druids und der Einfahrt zum Grand Prix Kurs. „Laut.Nah.Dran“ gilt hier in Brands nicht nur bei der DTM sondern bei jeder Veranstaltung. In bestimmten Zuschauerbereichen sind die Zäune bis zur 3m entfernten Strecke nur Hüfthoch - freie Sicht inklusive!

In der Meisterschaft baute Mercedes seinen Vorsprung mit 2 weiteren Siegen aus. René Rast holte am Sonntag einen Podestplatz und Audi setzt damit den seit Zandvoort leichten Aufwärtstrend fort. Jetzt aber kommt mit riesen Schritte das schon vielfach angekündigte DTM-Nachtrennen im italienischen Misano auf uns zu. Spektakulär wird hier der Gaststart von Alex Zanardi im BMW M4 DTM als neunzehnter Teilnehmer und auch der Live-Auftritt von Rockröhre Gianna Nannini. Wer hier grade in Italien im Urlaub ist, sollte sich für diese zwei Nächte noch Tickets besorgen. Wem es hier zu weit oder zu warm ist, kann auch gut klimatisiert Kabel1 einschalten.
Start ist jeweils Samstag und Sonntag 22.30 Uhr.

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Race 11 & 12 Brands Hatch [UK]

Sternejäger weiterhin chancenlos!

#23 Daniel Juncadella

von der Pole zum ersten Sieg

#2 Gary Paffett

sammelt fleißig

Meisterschaftspunkte


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DTM goes to one „home of british motorsports“.

Nach dem letzten DTM Intermezzo auf dem kurzen Indykurs-Streckenabschnitt 2013, ging es diesmal auf den legendären

Grand-Prix-Kurs. 1964 bis 1986 wurden hier 14 Formel1 Rennen ausgetragen, bis die Strecke von Donnington

und Silverstone endgültig abgelöst wurde. So legendäre Namen wie Jim Clark, Jochen Rindt, Emerson Fittipaldi und

Niki Lauda wurden hier vom Steckensprecher auf das oberste Treppchen des Podiums gerufen. Auch fanden hier

2012/2013 Dreharbeiten für Teile des erfolgreichen Kinofilms „RUSH“ über Niki Lauda mit Daniel Brühl in der Hauptrolle

statt. Alles in Allem eine historische Stätte!

Auch außerhalb der DTM spricht man hier englisch und vor allem die Führenden der Meisterschaft Paffett und Di Resta

fuhren hier im wahrsten Sinne des Wortes als die Stars und mit solchen auch noch auf Ihren Boliden am Sonntag

einen Doppelsieg ein. Die Zuschauer kamen voll auf Ihre Kosten! Auch das, aus Lärmschutzgründen auf zwei Tage

zusammengeraffte kurzweilige DTM Programm, trübte in keinster Weise die tolle Stimmung rund um die Rennstrecke.

Motorsportfans aus dem ca. 25 km entfernten London und aus der umliegenden Grafschaft Kent bevölkerten

hier zahlreich Tribünen und das „Green“ zwischen Druids und der Einfahrt zum Grand Prix Kurs. „Laut.Nah.Dran“ gilt

hier in Brands nicht nur bei der DTM sondern bei jeder Veranstaltung. In bestimmten Zuschauerbereichen sind die

Zäune bis zur 3m entfernten Strecke nur Hüfthoch - freie Sicht inklusive!

In der Meisterschaft baute Mercedes seinen Vorsprung mit 2 weiteren Siegen aus. René Rast holte am Sonntag einen

Podestplatz und Audi setzt damit den seit Zandvoort leichten Aufwärtstrend fort. Jetzt aber kommt mit riesen Schritte

das schon vielfach angekündigte DTM-Nachtrennen im italienischen Misano auf uns zu. Spektakulär wird hier der

Gaststart von Alex Zanardi im BMW M4 DTM als neunzehnter Teilnehmer und auch der Live-Auftritt von Rockröhre

Gianna Nannini. Wer hier grade in Italien im Urlaub ist, sollte sich für diese zwei Nächte noch Tickets besorgen. Wem

es hier zu weit oder zu warm ist, kann auch gut klimatisiert Kabel1 einschalten.

Start ist jeweils Samstag und Sonntag 22.30 Uhr.

{have speed in f[ ]cus!} - DAS TEAM !

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Since 2013

BH 003

Hankook News

Rennstrecken

Informationen

Best Pit stop Award

Pit stop im Detail

Matthias K.

alone on track

Bilder & Interview

Race 11 & 12

Qualifying

Race 11 & 12

Fakten & Bilder

Championship 2018

Tabelle Fahrerwertung

Herstellerwertung

Teamwertung

006

022

032

084

Vorbereitungen

zum Gaststart in Misano

Alex Zanardi steigt ein

Daniel Juncadella

Fahrerlagergeschichten

3 Fragen - 3 Antworten

Strafregister

“Pistenrüpel” unter sich

Sünderkartei der DTM

100

104

art of DTM colors

Der besondere Blick! 118

Lifestyle

092

Von der Piste auf die Straße

122

G-Power Mercedes-AMG

002 | 003


004

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Brands Hatch - 3,916 km

durch die Grafschaft Kent

Auf dem englischen Traditionskurs Brands Hatch, 30 Kilometer

südöstlich von London, war die DTM zwischen 2006

und 2013 regelmäßig zu Gast.

Damals wurden die Rennen auf der nur 1,973 Kilometer

kurzen Indy-Variante ausgetragen, in diesem Jahr nimmt

das Fahrerfeld den 3.916 Kilometer langen Grand Prix Circuit

unter die Räder. Die Naturstrecke ist eingebettet in

ein Waldgebiet der Grafschaft Kent, hat neun Kurven und

weist große Höhenunterschiede auf. So geht es vom höchsten

Punkt auf der Start-Ziel-Geraden durch die ultraschnelle

Paddock-Hill-Bend-Kurve mit rund 170 km/h in eine Senke.

Danach folgt in der Bergauf-Passage mit der Druids-Kehre

der langsamste Streckenabschnitt, der im zweiten Gang

gefahren wird.

„Durch die hohe Kompression wird die Karkasse des

Hankook Rennreifens in manchen Passagen etwas

stärker belastet. Das hat die Performance des Ventus

Race auf dem Indy-Kurs in keiner Weise beeinträchtigt

und wird auch auf der langen Variante keine

Auswirkungen haben“, erklärt Hankook Chefingenieur Thomas

Baltes.

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Mit drei Links- und sechs Rechtskurven wird der Reifen auf der linken

Fahrzeugseite stärker gefordert,

„deshalb müssen die Teams auf dieses asymmetrische Streckenlayout

mit dem entsprechenden Fahrzeug-Setup reagieren, um

den Verschleiß des linken Vorderreifens möglichst gering zu

halten“, so der Hankook Chefingenieur.

Der Fahrbahnbelag in Brands Hatch ist nicht einheitlich. Grobporiger

und rauer Asphalt wechselt sich mit glatten Untergründen ab, die wenig

mechanischen Grip bieten. Deshalb ist das Reifenmanagement

auf dem englischen Naturkurs extrem wichtig. Der Ventus Race von

Hankook muss einerseits auf den unterschiedlichen Belägen optimal

zum Arbeiten gebracht werden. Andererseits dürfen Abstimmung und

Fahrstil nicht zu aggressiv sein, damit das Grip-Level des Rennreifens

lange konstant bleibt und voll ausgeschöpft werden kann.

Thomas Baltes: „Die Belastung des Hankook Rennreifens in Brands

Hatch war auf der kurzen Indy-Variante relativ hoch, das wird

auch auf der längeren Grand Prix Strecke nicht anders sein.

Dazu tragen im Übrigen auch die scharfkantigen Kerbs bei.

Durch den unterschiedlichen Asphalt und die großen Höhenunterschiede

mit vielen Kompressionen wird die Temperatur

des Venus Race in einigen Streckenabschnitten etwas ansteigen.

Dafür hat der Reifen auf den Geraden die Möglichkeit,

sich wieder etwas abzukühlen.“


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Best Pitstop Award

Sonntagabend standen weitere 30

eingefahrene Meisterschaftspunkte

zu Buche. Besonders gefreut hat

sich das Team über ihren schnellsten

Pitstop an diesem Rennwochenende.

BMW Team RMG

#11 Marco Wittmann

25 Punkte


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BH 011

BMW Team RBM / BMW M4 DTM

Dauer:

Personen:

Ablauf und

Entscheidung zum Stopp:

ca. 7 Sekunden reine Standzeit,

kein Nachtanken erlaubt

9 Teammitglieder direkt am Auto,

+ eine Person am „Galgen“,

+ eine Person an der Boxentafel

+ eine Person am Team-Funk

sowie der Leiter des Stopps

Anzeige an den Fahrer über die Boxentafel

oder

Funksignal an die Crew in der Box

Einweisen des Fahrers auf die Wechselposition,

nach dem Bremsen Anheben des Autos mit dem

Druckluftwagenheber und Lösen der Vorderräder,

Wechseln der Vorderräder,

Lauf der Mechaniker zum Heck,

Wechseln der Hinterräder,

Freigabezeichen der Schrauber,

Ablassen des Autos,

Losfahren und Kontrolle des Verkehrs in der Boxengasse

über Funk und/oder den Lollipop-Mann


012

Speedlimit:

Die Herausforderung:

60 km/h

Norisring, Zandvoort und Brands Hatch 50 km/h

Die Boxenstopps sorgen in der DTM für eine große mentale und physische

Anspannung für das ganze Team, da sie im ausgeglichenen

Starterfeld rennentscheidend sein können. Deshalb gehören eine gute

Vorbereitung und ständiges Boxenstopp-Training zum normalen Ablauf

für alle Teammitglieder. Für die Fahrer ist es wichtig, die laut Reglement

nicht mehr vorgewärmten Reifen nach der Rückkehr auf die Strecke so

schnell wie möglich auf die richtige Temperatur zu bringen.

Aus Fahrersicht – Philipp Eng (AUT):

„Der Boxenstopp hat in der DTM eine große Bedeutung. Die Leistungsdichte in der DTM ist

sehr hoch, deswegen ist die Boxen-Crew gefragt. Man gewinnt und verliert immer gemeinsam.

Wichtig ist erst einmal, dass man so spät wie möglich vor der Boxenstopp-Linie bremst

und keine Zeit verschenkt. Beim Abbiegen aus der ‚Fast Lane’ zu seinem Platz darf man

nicht zu schnell reinfahren, weil es extrem wichtig ist, dass man genau am Lollipop anhält.

Wenn das Auto dann in der Luft ist und die Jungs die Reifen wechseln, hat man schon ein

Gefühl dafür, ob es schnell oder langsam geht. Wenn sie zur Hinterachse laufen, schaue

ich schon mal in den Rückspiegel, um sicher zu gehen, dass kein anderes Auto in der ‚Fast

Lane’ kommt. Und wenn das Auto dann runtergelassen wird, ist das mein Zeichen zum Gas

geben.“

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Brands Hatch Racetrack

...die Ruhe vor dem Strum...

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Andere Länder

andere Sitten

Freitag: Lärmschutz in der

Grafschaft und die

Rennmotoren hatten noch

einen Tag Pause!

Kein Motorengetöse am Freitag!

Dennoch war in der Boxengasse und auf

dem Raceway jede Menge los. Die Mechaniker

haben die Zeit genutzt, um die

18 Boliden optimal für die Rennen am

Samstag und Sonntag vorzubereiten. Auf

der Rennstrecke wurde der traditionelle

Trackwalk über die knapp 4 km lange Distanz

zu Fuß absolviert.

Die Fahrer und ihre Renningeniere haben

den Streckenzustand und deren Besonderheiten

genauestens geprüft.

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Team Rosberg

prüft & diskutiert

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Philipp Eng

checkt die Kerbs...

Gary Paffett geht noch

einmal mental

die Strecke durch


022

Die ungewohnte Stille am Freitag versuchte nur das Safetycar

mit Straßenzulassung zu durchbrechen. Diese einmalige

Chance nutzte der SAT1/ran-Moderator Matthias Killing

für sich. Er tauschte seinen bekannten Arbeitsplatz

gegen einen Rennoverall, Helm und Handschuhe

ein, um das Steuer des BMW M4 Safetycar an

sich zu reißen und über die Strecke zu

„bügeln“.

Dieses Highlight hat sich unsere

Redaktion {have speed in f[ ]cus!}

nicht nehmen lassen und den

Fotografen in die Spur geschickt, um

Matthias Killings Arbeitsplatzwechsel

festzuhalten. Abschließend haben wir

diese Aktion mit Matthias ausgewertet.

Seine O-Töne waren erfrischend informell!

Matthias K. alone on track!

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BH 023

Wie kam es zu diesem ungewöhnlichen

Fahrvergnügen und wie hast Du Dich

dabei gefühlt?

Eine Fahrt gehört zu unserem Programm. Zum

einen kann ich so die Strecke kennenlernen

und zum anderen nehmen wir die Zuschauer

mit und können so zeigen, wie ein DTM-Fahrer

reell arbeitet.

Ich muss schon zugeben, dass ich erstaunt

war, diesmal allein fahren zu dürfen, obwohl

die Piste noch nicht abgetrockent war. Ich

wurde genauestens eingewiesen und habe

auch darauf bestanden, dass für mich alle

technischen Raffinessen aktiviert sind. Kurz

bevor es für mich losging stieg mein Puls auf

180! Und die Strecke war immer noch nicht

abgetrocknet..


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BH 025

Was zeigte der Tacho?

Ja, ehrlich gesagt bin ich auf der Start-Ziel-Geraden

und auf der Geraden unter der Brücke

Vollgas gefahren. Wie schnell genau kann

ich nicht sagen, keine Zeit um einen Blick in

Richtung Tacho zu riskieren, ich musste mich

voll und ganz auf die Strecke konzentrieren.

(lacht)

Ich habe diverse motorsportliche Erfahrungen.

Ich bin früher Kart gefahren und auch

MotorCross, aber nie als Profi!!! Vielleicht

habe ich deshalb etwas mehr Einblick als ein

Otto-Normal-Fahrer.


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BH 027

Wie war es für Dich, als Du Beifahrer

bei Marco Wittmann warst?

Es ist schon sehr erstaunlich wie ein Profifahrer

fährt. Ich sehe eine Kurve und bremse

und stehe immer noch auf der Bremse,

wenn der Profi längst wieder Gas gibt. Mein

„Flattermann“ war, als ich allein im Auto saß,

nicht unbedingt höher, als ich dann neben

Marco saß.


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BH 029

laut.nah.dran - auch euer Motto?

Unser Ziel ist es, den Zuschauer an der Strecke

und vorm Fernseher die Arbeit eines Profifahrers

nahe zu bringen. Einfach reinsetzen und ein

paar Runden drehen - ist nicht. Das ist absolute

Schwerstarbeit und dann noch über eine Distanz

von ca. 60 Minuten. Natürlich ist ein Safetycar

noch eine andere Nummer als ein DTM-Auto.

Das ist mein nächstes Ziel, aber da müssen noch

jede Menge Stellen ihr ok geben, aber vielleicht

wird dieser Traum mir irgendwann noch erfüllt

und dann freue ich mich, wenn ihr mich auch

wieder begleiten könnt.

Wie siehst Du die Zusammenarbeit aller

Medienvertreter an einem Rennwochenende?

Unser Ziel ist: ein riesiges Gesamtpaket für den

Motorsportfan zu schnüren, wo alle Medien auf

ihre Kosten kommen. Das heißt, wir akzeptieren

jeden neben uns, so lange wir unseren notwendigen

Freiraum behalten. Dazu gehört ein mitei-

nander und kein gegeneinander. Ich persönlich

bin auch zu jeder Zeit bereit (soweit es meine

Planung zulässt) alle Fragen zu beantworten

und wenn ein Foto gewünscht wird, dann bitteschön,

sehr gerne. Denn das hilft uns und mir

persönlich.

Wir nehmen euch als total ausgeglichenes

Arbeitsteam war, wie siehst Du das?

Unser Team ist ein junges Team und das nicht

nur an Lebensjahren, sondern auch in deren Zusammensetzung.

Wir wurden quasi von unserem

Produktionsleiter handverlesen und wir passen

einfach nur super gut zusammen. So macht das

Arbeiten Spaß! Und ich hoffe, dass das unsere

Fans der DTM auch merken.


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Wetterkapriolen

Abendstimmung über

Brands Hatch


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Qualifying Race 11:

P1 #23 Daniel Juncadella [Mercedes-AMG C63 DTM] 1:18.069 min

P2 #22 Lucas Auer [Mercedes-AMG C63 DTM]

1:18.161 min

P3 #33 René Rast [Audi RS5 DTM]

1:18.255 min


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Race eleven

11.08.2018

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Berg- und Talfahrten durch die Grafschaft Kent,

ca. 25 km südöstlich von London

Eröffnet: 16. April 1950

Standort:

Großbritannien

Streckenlänge: 3.916 km

DTM-Rundenrekord: 41,896 Sek. (Indy-Kurs, 5. September 2010)

Gefahren von: Miguel Molina (Audi)

Die meisten Siege: Paul Di Resta (2)

Die beste Marke: Audi, Mercedes (4)

Seit dem Umbau 1959 existieren zwei Streckenvarianten;

die kurze Version mit 1,93 km Länge wird als Brands

Hatch Indy Circuit bezeichnet und wurde bis 2013 durch

die DTM befahren. Laut Messung der FIA ist die Strecke

nicht wie bisher kommuniziert 3.908, sondern offiziell

3.916 Meter lang! Die Berg- und Talbahn, gilt fahrerisch

als sehr anspruchsvoll und 2018 hat sie DTM Premiere!


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typisch Brands Hatch...

einmal ganz oben - einmal ganz unten

Berg- und Talfahrten auf dem Grand Prix Kurs

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#22 Lucas Auer

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Rast sicherte sich mit einer starken Qualifying-Leistung den dritten Startplatz für das Samstagsrennen

und verbesserte sich am Start gleich auf Platz zwei. Die Strategie, wie bei seinem Sieg in

Zandvoort bereits nach der ersten Runde zum Reifenwechsel an die Box zu kommen, zahlte sich

für den Deutschen dieses Mal jedoch nicht aus.

„Ich hatte einen guten Start“, sagte der Audi-Pilot. „Aber dann kam eine

Slow Zone, die meinen Reifenvorteil zunichtegemacht hat. Ohne die Slow

Zone hätte es ein besseres Ergebnis werden können. Ich bin trotzdem zufrieden,

gute Punkte für die Meisterschaft gesammelt zu haben.“

Wie erwartet spielten die Startpositionen beim ersten DTM-Rennen auf dem 3,916 Kilometer langen

Grand-Prix-Kurs von Brands Hatch eine entscheidende Rolle. Es gab kaum Überholvorgänge.

Ein Highlight war das Manöver von DTM-Neuling Robin Frijns (Audi), der BMW-Pilot Glock in der

berühmt-berüchtigten Paddock Hill Bend überholte. Auch Rockenfeller und Green schnappten

sich Glock noch in derselben Runde – und zwar gleichzeitig.

„Die Slow Zone war aus strategischer Sicht natürlich sehr unglücklich für

uns, denn eigentlich hatte ich mit einer Safety-Car-Phase gerechnet. Vor

allem zu Beginn des Rennens hatten wir eine sehr gute Pace, im weiteren

Verlauf hat diese aber leider nachgelassen. Ich hatte mit starkem Untersteuern

zu kämpfen. Woran das lag, kann ich mir nicht erklären. Das müssen

wir bis morgen analysieren.“


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last Lap - Race 11

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Rennen 11

FAZIT

Die zweite Hälfte der DTM-Saison 2018 eröffnete Mercedes-AMG in

Brands Hatch mit einem Sieg und einem dritten Platz.

Der Mann des Tages war Daniel Juncadella. Der Spanier fuhr zunächst

im Qualifying seine zweite Pole Position in der DTM heraus.

Im Rennen eilte Daniel dann zu seinem Debütsieg in der Tourenwagenserie.

Nach seinem ersten DTM-Podestplatz auf dem Norisring

durfte Juncadella zum zweiten Mal in diesem Jahr auf dem Podium

Platz nehmen.

„Heute ist ein großer Tag für mich. Der Start verlief

etwas enttäuschend, da ich zwei Plätze verloren

habe. Aber dann waren die Jungs beim Boxenstopp

absolut mega... Juncadella nach seinem Sieg

Im Race 11 gelang Farfus (BMW) als Zweitplatzierter der Sprung auf

das Podest. Damit bescherte Farfus seinem BMW Team RMG den insgesamt

40. Podesterfolg in der DTM. Gemeinsam mit ihm stand Lucas

Auer (Mercedes-AMG) als Dritter auf dem Treppchen. Für den Österreicher

war es sein viertes Podium in diesem Jahr und das zehnte in

seiner DTM-Karriere.

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Qualifying Race 12:

P1 #2

P2 #3

P3 #94

Gary Paffett [Mercedes-AMG C63 DTM]

1:17.948 min

Paul Di Resta [Mercedes-AMG C63 DTM]

1:18.021 min

Pascal Wehrlein [Audi Sport RS5 DTM]

1:18.034 min

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laut.nah.dran


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Race twelve

12.08.2018

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Regeländerungen mit drastischen Folgen:

Hiermit wollte man den dreifachen Meister Audi

einbremsen. Die größten Veränderungen gab es

im aerodynamischen Bereich. Somit wurde Audi

seiner großen Stärke, der Aero in den Radkästen,

beraubt.

Großer Pluspunkt für Mercedes ist das Qualifying.

Gary Paffett erzielte am Sonntag in Brands

Hatch die achte Pole in Folge - DTM-Rekord! Es sind

aber nicht nur die Poles, sondern die Gesamtleistungen

von Mercedes, die den Unterschied ausmachen.

In 11 von 12 Rennen starteten jeweils mindestens

2 Mercedes-Fahrer aus den ersten beiden

Reihen.

Rennstrategien: Überholmanöver bleiben weiterhin

in der DTM Kunststücke. Mercedes mit seiner

Armada in den vorderen Reihen kann sich perfekt

gegen die Konkurrenz absichern. Es muss schon einiges

schiefgehen, um diese Macht zu sprengen.

In der DTM gibt es seit jeher Rennstrecken, die

einem Hersteller besser liegen als dem anderen.

Mercedes konnte in dieser Saison auf jeder Strecke

überzeugen. Bei allen 6 Veranstaltungen erzielten

die Stuttgarter mindestens einen Sieg. An jedem

Rennwochenende, mit Ausnahme Chaos-Budapest,

erzielten sie mehr Punkte als der jeweils zweitstärkste

Hersteller.

Das Auto-Paket allein macht noch keinen Meister!!!

Wenn das Auto aber passt, blühen Haudegen wie

Paffett und Di Resta so richtig auf. Vor allem Paffett

gelingt es wie schon lange nicht mehr, die großen

Highlights zu setzen. Er hat die meisten Poles und

Siege aller Fahrer auf dem Konto.

Risiko 1 - Boxenstopp: Einziges Manko! Schon

mehrfach dauerten die Reifenwechsel im Sternengeschwader

in wichtigen Situationen zu lange. So

auch beim hiesigen Sonntags-Rennen, als Edoardo

Mortara einer beinahe Katastrophe entkam. Reifen

noch nicht fest, wieder zurück ins Rennen geschickt,

aber noch rechtzeitig bemerkt. So sehen wir

die Rennboliden mit dem Stern oftmals länger als

nötig auf ihren Boxenplätzen warten. Größte Aufgabe

für Mercedes Risiko 2 - Team-Spirit: Muss

weiter hochgehalten werden. Ultra-ambitionierte

Fahrer wie Wehrlein, Mortara und Auer kämpfen

gleichzeitig um ihre Zukunft. Ersten Ärger gab es

schon, als Wehrlein in Zandvoort am Mikro Qualifying-Strategien

ausplapperte. Dennoch scheint

die Stimmung bei Mercedes gut zu sein. Geht es so

weiter, dann gibt es alle 3 Titel zum Abschied aus

der DTM!


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Restart nach

Kollission

„Lucas Auer und Robin Frijns

waren mitten in einem Zweikampf.

Ich bin da hineingeraten

und konnte nichts mehr

machen. Frijns ebenso wenig,

dann habe ich ihn berührt. Danach

war es kaum mehr möglich,

weiterzufahren...“

Zur falschen Zeit am falschen Ort,

Augusto Farfus, #15

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Reparaturversuch!

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FAZIT

Rennen 12

Nach dem Premierensieg von Juncadella

am Samstag sicherte sich Mercedes-AMG

Motorsport am Sonntag

einen Doppelsieg. Paul Di Resta gewann

sein Heimrennen in Brands

Hatch vor dem Meisterschaftsführenden

Gary Paffett. Es war der fünfte

Doppelsieg des Teams in dieser

Saison und der 109. in der 30-jährigen

DTM-Geschichte der Marke.

Paul stand nach seinen Siegen 2009

und 2010 bereits zum dritten Mal

auf dem obersten Podest in Brands

Hatch. Es war sein zweiter Saisonsieg

und der insgesamt zehnte in seiner

DTM-Laufbahn. Gary komplettierte

das erfolgreiche Wochenende auf

Platz zwei mit seinem 45. DTM-Podium

und dem siebten in dieser Saison.

Der amtierende DTM-Champion

machte das Sonntagsrennen auf dem anspruchsvollen

Grand-Prix-Kurs von Brands

Hatch bis zur letzten Runde spannend. Von

Platz vier gestartet, wurde Rast (Audi RS5) in

der Anfangsphase zweimal von Pascal Wehrlein

im Mercedes-Benz abgedrängt. Mit einem

schnelleren Boxenstopp überholte Rast

den ehemaligen Formel-1-Fahrer und machte

anschließend Jagd auf die beiden führenden

Mercedes-Benz von Di Resta und Gary

Paffett, die er kurz vor Rennende einholte.

Am Ende fehlten dem Deutschen nur 1,376

Sekunden zum zweiten Saisonsieg.

Im abschließenden Rennen des DTM-Wochenendes

in Brands Hatch haben sowohl

Wittmann auf Rang fünf als auch Eng auf

der siebten Position Punkte für BMW M Motorsport

gesammelt. Glock verpasste als Elfter

nur knapp die Punkteränge. Eriksson und

Spengler kamen auf den Plätzen 13 und 14

ins Ziel. Nach seinem Podesterfolg am Samstag

musste Farfus nach Kollission aufgeben.

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DTM

STA

TIS

TIK

Team Championship 2018

Team

Pkt.

Mercedes-AMG Petronas 261

Mercedes-AMG Silberpfeil 211

Mercedes-AMG REMUS 205

Constructors Championship 2018

Hersteller

Pkt.

Mercedes-Benz 677

BMW 404

Audi 203

Championship 2018

Stand nach 12 Rennen

Pos Fahrer Team Pkt

1 Gary Paffett Mercedes-AMG C63 DTM HWA 177

2 Paul Di Resta Mercedes-AMG C63 DTM HWA 148

3 Marco Wittmann BMW M4 DTM | RMG 110

4 Lucas Auer Mercedes-AMG C63 DTM HWA 110

5 Edoardo Mortara Mercedes-AMG C63 DTM HWA 101

6 Timo Glock BMW M4 DTM | 101

7 Pascal Wehrlein Mercedes-AMG C63 DTM HWA 084

8 Philipp Eng BMW M4 DTM | RBM [RMR] 083

9 René Rast Audi Sport RS5 DTM | Rosberg 077

10 Daniel Juncadella Mercedes-AMG C63 DTM HWA 057

11 Mike Rockenfeller Audi Sport RS5 DTM | Phoenix 043

12 Bruno Spengler BMW M4 DTM | RBM 043

13 Augusto Farfus BMW M4 DTM | RMG 040

14 Nico Müller Audi Sport RS5 DTM | Abt 030

15 Joel Eriksson BMW M4 DTM | RBM 027

16 Robin Frijns Audi Sport RS5 DTM | Abt 025

17 Loic Duval Audi Sport RS5 DTM | Phoenix 017

18 Jamie Green Audi Sport RS5 DTM | Rosberg 011

Punkte im Qualifying Race 11 & 12

Race 11

Pkt

Poleposition Daniel Juncadella 3

Startplatz 2 Lucas Auer 2

Startplatz 3 René Rast 1

Race 12

______Pkt

Poleposition Gary Paffett 3

Startplatz 2 Paul Di Resta 2

Startplatz 3 Pascal Wehrlein 1

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#11 Marco Wittmann

Bester BMW-Pilot

P3 Fahrerwertung, 110 Punkte

Sternejäger im Verfolgungsmodus

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Edo [Mortara] liebt

die Abwechslung...

Die DTM hat wieder einen

Pink Panther im Starterfeld.

Mortara startete in Brands

Hatch mit neuer Lackierung.

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Der Italo-Schweizer kehrt zu einem ähnlichen Design zurück, das er schon in der Saison 2017

nach seinem Wechsel von Audi zu Mercedes fuhr.

Letztes Jahr wurden sein pinker Mercedes sowie der von Auer von BWT gesponsert, doch für

diese Saison hat sich das österreichische Unternehmen vorerst aus der DTM zurückgezogen. Da

erscheint die jetzige pinke Lackierung, die dem Vorjahres-Design zumindest ähnelt, auf den ersten

Blick etwas verwirrend zu sein.

Umso verwirrender, dass Mercedes die neue Lackierung als ‚Watermelon Pink‘ bezeichnet. Das

Innere der Frucht ist schließlich eher rötlich. Vor diesem Hintergrund wird klar, was wirklich hinter

dem neuen Pink Panther steckt. Mercedes-Sponsor Silberpfeil Energy hat seit geraumer Zeit

eine Sorte mit Wassermelonen-Geschmack im Angebot. Die dazugehörige Farbe passt exakt zu

Mortaras Lackierung.

Mercedes verzichtete beim neuen Design allerdings auf eine direkte Kennzeichnung des Sponsors.

Den Schriftzug trägt stattdessen Silberpfeil Energy Mercedes-AMG Motorsport-Teamkollege

Auer auf dem Auto, der nach dem BWT-Aus in dieser Saison ebenfalls einen neuen Sponsor für

seinen Mercedes erhielt.

Tatäschlich wechselte Mortara schon zum dritten Mal in der laufenden Saison das Design. Zum

Auftakt trat er mit einer schwarz-rot-goldenen Lackierung angelehnt an die Deutsche Nationalmannschaft

bei der Fußball-Weltmeisterschaft an. Nach dem Vorrunden-Aus wechselte Mortara

für das Zandvoort-Wochenende zu einem schwarzen Design mit orangen Akzenten.

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Testtage in Misano für Alex Zanardi erfolgreich

Ausnahmesportler mit Herz trainierte für seinen Gaststart in der DTM!

„Der Test war super, es ist alles bestens

gelaufen, und wir sind auf einem

guten Weg. Es ist vieles neu, aber ich

komme von Runde zu Runde besser

damit zurecht. Danke an BMW – Misano

kann kommen“, lautete einer der ersten

Kommentare, die Zanardi im Anschluss an seine

ersten Testrunden im BMW M4 DTM abgab.

In der Tat betritt der 51-Jährige mit seinem Gaststart

am DTM-Rennwochenende in Misano am

25./26. August gleich unter mehreren Gesichtspunkten

Neuland. Nicht nur die Rennserie und

das Fahrzeug sind neu. Auch die Umbauten im

Cockpit, die Zanardi dazu befähigen, ohne Beine

Rennsport auf höchstem Niveau zu betreiben, haben

sich im Vergleich zu den BMW Rennfahrzeugen,

die er in der Vergangenheit gefahren hat,

stark verändert.

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Die wesentlichste Neuerung ist das Bremssystem.

Zum ersten Mal bremst Zanardi mit der Hand und

nicht mehr wie bisher mit einer am Bremspedal

im Fußraum fixierten Beinprothese. Aus der Sicht

des Italieners ein Meilenstein in der Entwicklung.

Seine erste Skepsis bezüglich der Modifikation hat

Zanardi schnell abgelegt.

„Ich gebe zu, dass es sich beim ersten

Losfahren aus der Box sehr ungewohnt

angefühlt hat, einen komplett

leeren Fußraum ohne Pedalbox

vor mir zu haben“, sagt Zanardi. „Ich

dachte: ‚Das ist wirklich komisch!’

Aber ich muss sagen, dass das ganze

System für mich sehr intuitiv funktioniert.

Ich komme hervorragend damit

zurecht.“


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Alex Zanardi:

Misano

kann

kommen!


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Der Fortschritt vom bisherigen

zum aktuellen System

ist massiv. Ein Rennauto wie

den BMW M4 DTM zu fahren,

ist physisch sehr anspruchsvoll.

Für mich wäre es noch

einmal deutlich anstrengender,

wie bisher mit meiner

Prothese zu bremsen.

Alex Zanardi

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Zanardis Problem mit dem alten System war

vor allem, dass er unter der Beinprothese sehr

stark geschwitzt hat. Das führte nicht nur zu

schnellerer Erschöpfung, sondern auch dazu,

dass sein Gefühl für den richtigen Bremsdruck

ein wenig verloren ging. Um dieses Problem

zu lösen, haben er und die BMW Motorsport

Ingenieure intensiv an einem effizienteren

System gearbeitet, das ihm vor allem seinen

Langstreckeneinsatz in Daytona (USA) 2019

erleichtern soll.

Der DTM-Gaststart ist auf Zanardis „Road to

Daytona“ nun ein sehr willkommener Testlauf

für das neue System, das fast 1:1 in den BMW

M4 DTM integriert werden konnte. Aber

sein Heimspiel in Misano ist natürlich noch

deutlich mehr als eine Testfahrt unter Wettbewerbsbedingungen.

„Das wird ein Riesenevent

für mich – und wahrscheinlich eine

der schwierigsten Aufgaben, denen ich mich

in meiner Rennsport-Karriere gestellt habe“,

sagt Zanardi. „Die DTM ist meiner Meinung

nach momentan die am härtesten umkämpf-

te und am besten besetzte Rennserie der Welt – noch

vor der Formel 1. Ich werde versuchen, zumindest ein

Auto hinter mir zu lassen. Mal sehen, ob ich das schaffe.

Das wird hart, aber sehr interessant.“

Bei seinem Auftritt in Misano wird Zanardi erstmals

ohne Beinprothesen an den Start gehen. Der BMW

M4 DTM wurde so modifiziert, dass er nicht nur mit

den Händen Gas geben, sondern auch bremsen kann.

Für Zanardi ist es auch aus Sicherheitsaspekten kein

Handicap, ohne Beinprothesen zu fahren.

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096

„Es ist vollkommen anders als das, was

ich bisher gewohnt war. Es macht

mich zwar nicht schneller, aber ich

hätte das umfangreiche Programm,

das ich an den beiden Tagen hier in

Misano absolviert habe, mit dem alten

System nie geschafft. Ich habe

so viele Runden abgespult, in einem

Auto, das ich bisher noch nicht gefahren

bin – dem BMW M4 DTM

und das, nachdem ich seit fast zwei

Jahren kein Rennen mehr bestritten

habe. Das wäre mit dem vorherigen

System schlichtweg unmöglich gewesen.

Es ist, als ob ich vom körperlichen

Aspekt her ein anderer Fahrer

bin.“ Bestätigte Zanardi nach seinem Test.

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Das Reglement gibt genau vor, wie schnell

ein Fahrer nach einem Unfall aus dem Auto

herauskommen muss.

„Alle DTM-Fahrer müssen ihr Fahrzeug im

Falle eines Unfalls eigenständig in sieben Sekunden

auf der Fahrerseite und in neun Sekunden

auf der Beifahrerseite verlassen können“,

erläutert der technische Delegierte der

DTM Schmidt.

„Damit soll sichergestellt werden, dass zum

Beispiel bei einem Feuer an Bord nicht auf externe

Hilfe gewartet werden muss. Am Rennwochenende

wird es einen offiziellen Eignungstest

geben, den Alex noch absolvieren

muss. Danach steht dem Start nichts mehr im

Wege.”

Für diesen Test hat Zanardi bereits mehrfach

trainiert – dabei blieb er deutlich unter der

Zeitvorgabe. Für das Aussteigen aus dem

BMW M4 DTM benötigt er – mit Helm

und HANS-System – rund viereinhalb

Sekunden.

„Über diesen Test

habe ich mir keine

Sorgen gemacht.“

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„Mir war von Beginn an

klar, dass ich das locker

schaffen würde. Es gibt in

einem DTM-Cockpit ausreichend

Stellen, an denen

ich mich herausziehen

kann. Ich behaupte nicht,

dass ich beim Aussteigen

aus dem Auto schneller bin

als die anderen DTM-Fahrer,

aber ich bin sicher auch

nicht langsamer.“

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BH 099

Die Tatsache, dass er keine Beinprothesen

trägt, ist für ihn dabei sogar von Vorteil:

„Auf jeden Fall bin ich ohne meine

Beinprothesen deutlich schneller

als mit. Denn mit den Prothesen

wäre die Gefahr größer, irgendwo

hängen zu bleiben.“

Auch außerhalb des Autos ist Zanardi ohne

Prothesen noch agiler, zum Beispiel wenn

es darum geht, sich im Kiesbett schnell vom

Fahrzeug zu entfernen. Hier läuft Zanardi im

Fall der Fälle einfach auf seinen Händen. So

hat er noch mehr Gefühl für Unebenheiten

als auf Prothesen.

Zanardi ist gerüstet!

Da hat auch der Technische Delegierte der

DTM keinerlei Zweifel!


100

Fahrerlager-Geschichten – Daniel Juncadella:

Dani, kurz nach Deinem ersten Sieg in

der DTM: Wie fühlt es sich mit etwas

Abstand an?

Nach ein paar Tagen habe ich es schon

etwas verarbeitet und es ist schön, an das

Rennen zurückzudenken. Es war mein erster

DTM-Sieg, leider hat es etwas gedauert,

aber lieber spät als nie. Ich bin mit dem

Verlauf des Wochenendes sehr zufrieden.

Es ist einige Zeit her, dass Du ein Rennen

gewonnen hast. Gibt es da einen

Moment, in dem man anfängt, an sich

zu zweifeln?

Wenn du so lange kein Rennen gewonnen

hast, nagt das schon ein wenig an deinem

Selbstvertrauen. Das kann sich mental auswirken,

aber ich habe mir im vergangenen

Jahr eine neue Einstellung zugelegt. Seitdem

konzentriere ich mich weniger auf die

reinen Ergebnisse und mehr auf die Fortschritte,

die ich mache. Dabei denke ich

nur von Rennen zu Rennen und versuche,

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„Es war mein erster DTM-Sieg, leider hat es etwas gedauert...“

BH 101

mein Bestes zu geben. Dann kommen die

Ergebnisse ganz von alleine.

Du hast bislang in dieser Saison zwei

Poles und einen Sieg eingefahren:

Was wäre für Dich am Ende des Jahres

ein Ergebnis, mit dem Du zufrieden

wärst?

Zwei Poles und ein Sieg – bis zum Saisonende

würde ich diese Statistik gerne verdoppeln.

Wenn ich am Jahresende vier Poles

und zwei Siege auf meinem Konto hätte,

wäre ich sehr zufrieden. Aber wie gesagt,

ich konzentriere mich nicht so sehr auf die

reinen Resultate und denke mehr von Rennwochenende

zu Rennwochenende. Das ist

der beste Weg für mich, um meine Ziele zu

erreichen.


102

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DTM Strafregister grüßt

Punkteregister in Flensburg

Wer kennt sie nicht, die Strafen im Straßenverkehr. Ähnlich ergeht es den DTM Piloten. Wer sich

hier nicht an die Regeln hält, muss wechseln, warten, vorbeilassen, durchfahren oder auch teuer

bezahlen!

Wer nicht hören will, muss fühlen!

Auch in dieser Saison haben wir die „Pistenrüpel“ und ihre Sünden

fest im Blick. Nach nur 8 Rennen stehen bereits 23 Verwarnungen

und Strafen zu Buche.

Welche Rennstrecken wurden lieb und teuer?

Welche Fahrer machten einen Bogen um die Waage?

Wer fuhr mit fremden Reifen über die Piste?

Welcher Fahrer hüpfte unentschlossen hin und her?

Wer machte sich gern mal breiter als er wirklich ist?

Wer hatte zu wenig Sprit an Bord?

Wer verlor überraschenderweise seine Contenance?

Wem gingen am Start die Ampeln schneller aus?

und...und...und

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Brands Hatch - Race 11 & 12

Session Fahrer Vergehen Strafe

1. Training Loic Duval-Team unkontrolliert umherfliegende Radmutter 1.000 EURO

in der Boxengasse

Quali Race 11 Lucas Auer Überholen in der Working-Lane 1.000 EURO

Rennen 12 Jamie Green Abdrängen eines Konkurrenten Verwarnung (1.)

erneutes Abdrängen

+ Durchfahrtstrafe

[beide Male #11 Marco Wittmann]

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Zandvoort - Race 09 & 10

Session Fahrer Vergehen Strafe

Rennen 10 Pascal Wehrlein Abdrängen eines Konkurrenten Verwarnung (2.)

Rennen 10 Nico Müller Abdrängen eines Konkurrenten Verwarnung (1.)

Rennen 10 Joel Eriksson Abdrängen eines Konkurrenten Verwarnung (1.)

1. Training Robin Frijns Zu schnell in Slowzone 2 Verwarnung (2.)


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Norisring - Race 07 & 08

Session Fahrer Vergehen Strafe

1. Training Paffett-Team Teammitglied ohne feuerfesten Overall 2.000 Euro Geldstrafe

2. Training Duval-Team Teammitglied ohne feuerfesten Overall 2.000 Euro Geldstrafe

Race 07 Lucas Auer Bremsen vor Wiegen besprüht 500 Euro Geldstrafe

Race 07 Edo Mortara Bremsen vor Wiegen besprüht 500 Euro Geldstrafe

Race 07 Paul Di Resta Mehrfacher Spurwechsel 1. Verwarnung

nach Race 07 Bruno Spengler Motorenruhe missachtet 10.000 Euro Geldstrafe

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Budapest - Race 05 & 06

Session Fahrer Vergehen Strafe

Race 06 Augusto Farfus Abdrängen eines Konkurrenten 1. Verwarnung

Race 06 Nico Müller Kollision mit Glock verursacht 30-Sekunden-Ersatzstrafe

(Statt Durchfahrtsstrafe)

Race 05 Daniel Juncadella Rockenfeller abgedrängt 1. Verwarnung

Race 05 Philipp Eng Lenkrad nach Aussteigen 1.000 Euro Geldstrafe

nicht aufgesteckt


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Lausitzring - Race 03 & 04

Session Fahrer Vergehen Strafe

Race 04 Daniel Juncadella Trinken vor dem Wiegen 3000 Euro Geldstrafe

Race 04 Paul di Resta Trinken vor dem Wiegen 3000 Euro Geldstrafe

Race 04 Pascal Wehrlein Abdrängen eines Konkurrenten 1. Verwarnung

Race 04 Mike Rockenfeller Abdrängen eines Konkurrenten 1. Verwarnung

Race 04 Edoardo Mortara Abdrängen eines Konkurrenten Platztausch + Verwarnung

Race 03 Lucas Auer Abdrängen eines Konkurrenten 1. Verwarnung

Race 03 Daniel Juncadella Verlassen der Startformation Durchfahrtsstrafe

Race 03 Robin Frijns Frühstart 5-Sekunden-Zeitstrafe

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Hockenheim I - Race 01 & 02

Session Fahrer Vergehen Strafe

Race 02 Lucas Auer Frühstart 5-Sekunden-Zeitstrafe

Qualifikation 2 Bruno Spengler Blockieren von Juncadella +5 Strafplätze

Race 01 Lucas Auer Nicht erlaubtes Equipment in Startaufstellung 1000 Euro Geldstrafe

Race 01 René Rast Unerlaubte Nutzung der Working Lane 1. Verwarnung

1. Training Robin Frijns Rote Ampel am Trainingsende überfahren Verwarnung


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art of DTM colours

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#99 Mike Rockenfeller

1/15 s


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von der Piste

G-POWER C 63 S AMG

auf die Straße

Mittelklasse-Limousine mit 600 PS

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G-POWER C 63 S AMG:

Mittelklasse-Limousine mit 600 PS dank Softwareoptimierung

Ihren Ursprung haben die Spezialisten von G-POW-

ER aus dem oberbayrischen Aresing bekanntlich im

Bereich des Performance-Tunings von Fahrzeugen

aus München. Vor allem die leistungsstarken BMW

M-Topmodelle werden dabei durch Soft- und Hardware-Optimierungen

auf herausragende Leistungswerte

gebracht.

Schon vor einiger Zeit jedoch hat G-POWER sein Angebot

konsequent erweitert: Auch für Mercedes-Fahrzeuge

bietet das Unternehmen nun Leistungssteigerungen

an, wobei im Fokus an dieser Stelle

selbstverständlich auch wieder die jeweils kraftvollsten

Ausführungen, sprich die AMG-Modelle stehen.

Neu im Programm befindet sich nun das Tuning-Portfolio

für den beliebten Mittelklasse-Sportler Mercedes-AMG

C 63 S. Dessen Power wird schon durch den

reinen Einsatz einer elektronischen Anpassung ohne

ergänzende Hardware-Modifikationen deutlich angehoben.

Key Facts:

G-POWER C 63 S AMG (W205)

• 600 PS / 441 kW bei 6.000 U/min

(+90 PS / 66 kW)

• 800 Nm bei 2.500–5.500 U/min

(+100 Nm)

• V-max: >300 km/h

• 0-100 km/h: 3,8 s

• G-POWER Performance Software V1

„35 Jahre EDITION”: 1.933,00 Euro

• V-Max Anhebung

„35 Jahre EDITION”: 516,70 Euro

• G-POWER Performance Modul V1

inkl. V-Max Anhebung: 3.950,00 Euro

• 20-Zoll-Schmiederadsatz G-POWER

HURRICANE RR inkl. Bereifung:

ab 7.950,00 Euro

(Alle Preise inkl. MwSt.)

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G-POWER C 63 S AMG

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Glatte 600 PS (441 kW) und ein Drehmoment von

800 Nm stehen im Datenblatt des G-POWER C 63

S AMG. Dies entspricht einem Plus von 90 PS sowie

100 Nm gegenüber der Serie. Ermöglicht wird diese

Steigerung, wie von G-POWER gewohnt wahlweise

auf einem von zwei möglichen Wegen: Zum

einen ist dies das G-POWER Performance Modul

V1 zum Preis von 3.950 Euro, wobei hier die Aufhebung

der Höchstgeschwindigkeits-Begrenzung

bereits inbegriffen ist. Somit beträgt die Vmax der

Limousine mehr als 300 km/h und der Sprint auf

Tempo 100 ist bereits nach 3,8 Sekunden absolviert.

Alternativ lassen sich selbige Ergebnisse auch

mit Hilfe der G-POWER Performance Software V1

bewerkstelligen, wobei in diesem Fall noch ergänzend

die Vmax-Anhebung erworben werden kann.

Diese beiden Produkte sind jedoch aktuell im Jubiläumsjahr

in der besonders attraktiven „35 Jahre

EDITION“ erhältlich. Diese bringt einen Kostenvorteil

von 35 Prozent mit sich, sodass die Performance

Software V1 nur 1.933 Euro und die Vmax-Anhebung

516,70 Euro kostet.

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Selbstverständlich gewährleistet G-POWER in jedem

Fall eine optimale Verträglich-keit für den Motor,

sodass die Hardware auch nach dem Upgrade

keiner erhöhten Belastung ausgesetzt ist: So

bleiben beispielsweise sowohl die Motorschutz- als

auch die Diagnosefunktionen unbeeinträchtigt erhalten.

Für Interessenten, die eine noch weitere Leistungssteigerung

anstreben, hat

G-POWER übrigens ebenfalls das richtige Angebot:

Bei Bedarf kombinieren die Spezialisten die Softwareanpassungen

mit umfangreichen Modifikationen

am Triebwerk beziehungsweise insbesondere

der Abgasanlage und dem Turbolader. Dann erhöht

sich die Power auf bis zu 800 PS!

Ergänzend zu den technischen Optimierungen bietet

G-POWER auch für den C 63 S auf Wunsch einen

neuen Radsatz an, der den sportlich-dynamischen

Charakter und den extrovertierten Look des Mercedes-AMGs

perfekt unterstreicht: Es handelt sich um

die bewährten, hauseigenen HURRICANE RR-Felgen

mit fünf Doppelspeichen. Der Schmiederadsatz

verfügt in diesem Fall über das 20-Zoll-Format

und ist inklusive Bereifung zu einem Preis von 7.590

Euro erhältlich.


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Alle weiteren Fakten

sowie Preis- und Lieferinformationen

erhalten Sie bei:

G-Power by Infinitas GmbH

St. Mauritius Straße 2

86561 Aresing / OT Autenzell

Tel.: 0 82 52/ 909 86-0

Fax: 0 82 52/ 909 86-86

www.g-power.de

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Ihr Ansprechpartner

im Hause G-POWER:

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