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DTM 2019 - Race 13|14 Lausitzring - {have speed in f[ ]cus!}

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Erster Titel der

DTM Saison 2019

{have speed in f[ ]cus!}

Race 13 & 14 Lausitzring

07/09

vergeben.

Audi gewinnt die Markenmeisterschaft vorzeitig

Vierfach-Pole.

Dreifach-Sieg.

Fünffach-Pole.

Fünffach-Sieg.

Audis starke Saison

75. Magazin

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since 2013


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Audi fährt vorneweg und siegt und siegt und siegt…..Hier hat sich auch in der Lausitz nichts geändert. Am Samstag standen

auf den ersten 4 Plätzen und am Sonntag auf den ersten 5 Plätzen die Boliden mit den 4 Ringen im obligatorischen Grid.

Dann jeweils gefolgt vom schnellsten Propeller mit Marco Wittmann. BMW arbeitet hart aber die Rundenzeiten sprechen hier

Bände….. Wenn alle Fahrer in der berühmten 10tel Sekunde unterwegs wären, gäbe es im Rennen einen Schlagabtausch

auf Augenhöhe. Leider klaffte von Wittmann zur Pole von Rast am Samstag mehr als eine halbe Sekunde und am Sonntag

zum Polesetter Green sogar mehr als 0,8 Sekunden. Die beiden Rennen waren demnach etwas unspektakulär. Streitthema

Audi Stallregie - ob oder ob nicht - hatte sich zwischen Müller und Rast in Runde 8 erledigt, da der weiß-rote Rosberg Audi

erst bockte und dann komplett den Dienst versagte. Müller fährt souverän den Sieg ein und sammelt gegenüber Rast weiter

fleißig Punkte. Der Rest des Starterfeldes hatte dennoch Spaß beim Rennenfahren aber keine ernsthafte Chance die Tabelle

auf den Kopf zu stellen.

Am Sonntag stand nach durchschraubter Nacht der Audi von Tabellenführer Rast wieder pünktlich an der Boxenausfahrt

zum Sonntagsqualifying. Hier gingen jedoch die ersten drei Startplätze an Green, Aberdein und Müller. Mit dem Ohr an der

(Zuschauer)Masse konnte man Vermutungen hören, wie lange es wohl dauert, bis Rast an den vor ihm fahrenden Markenkollegen

vorbeifährt. Es dauerte nicht lange, dann gab es das mittlerweile vertraute Bild. Rast vor Müller, Müller vorm Rest.

Wittmann biss sich die Zähne an Frijns aus und landete auf Platz 6. Hier sind im Nachgang betrachtet, seine Chancen im

Titelkampf 2019 gen 0 geschwunden. Auch seine Markenkollegen können hier nicht sonderlich eingreifen oder helfen.

Besonders hat es am Wochenende Aston Martin getroffen. Wacker gekämpft, kamen am Samstag Dennis, Juncadella und

Di Resta auf 11 bis 13 und Habsburg auf 15 herein. Am Sonntag hing Juncadella auf P12 hinter dem BMW von van der Linde

fest und Di Resta, Habsburg und Dennis stellten ihre Arbeitsgeräte mit Defekten ab. Null Punkte.

Durch die überwiegenden Platzierungen der Audi auf den ersten 3 Plätzen in der Startaufstellung und unter der Top 10 in

beiden Rennen, hat der Hersteller Audi vorzeitig den Markenpokal eingefahren.

Wir sind gespannt, wie sich der Kampf Rast vs. Müller aufdem Nürburgring entwickelt. Die Fans haben ein freies Spiel der

Kräfte verdient. Für die DTM ist jetzt wichtig, dass die Meisterschaftsentscheidung beim Finale in Hockenheim fällt. Es gibt

auch hier genug Fans, die dann noch mitfiebern möchten. Genau wie wir !

Eure Redaktion

{have speed in f[ ]cus!} & DAS TEAM !

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Since 2013 LR 003

Best

Pitstop Award

Race 13

Hankooktire

Quali 13

Zwischenfälle.

Ausfälle.

Race 14

Quali 14

Tabelle

DTM.

Backstage.

Rahmenserie

Aufreger

the art of colours

Audi Sport

Seyffarth R8

LMS Cup

Berichterstattung.

R8 LMS Cup

R8 LMS Cup

LIFESTYLE &

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75. Magazin

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004

Lausitzring.

Im Jahr 1999 gingen auf der legendären Avus in Berlin

endgültig die Lichter aus. Ein großes Kapitel deutscher

Motorsportgeschichte war beendet – an einem

neuen wurde jedoch bereits geschrieben.

Nur ein Jahr nach der Abschluss-Zeremonie im Herzen

der Hauptstadt kamen 110.000 Zuschauer nach

Klettwitz, um der Eröffnungsfeier des dortigen Lausitzrings

am 20. August beizuwohnen.

Nur zwei Wochen später gab die DTM auf der östlichsten

Rennstrecke der Republik ihr erstes Gastspiel

– und ist bis heute in jedem Jahr wieder zurückgekehrt.

Obwohl die Premiere in Brandenburg im

wahrsten Sinne des Wortes gehörig ins Wasser gefallen

war.

DTM Rundenrekord

1.17,098 Min. (21. Mai 2017) - René Rast [Audi - Team Rosberg]

Die meisten Siege

Bernd Schneider, Gary Paffett, Jamie Green [3]

Beste Marke

Mercedes [13], Audi

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Race

13 | 14

Lausitzring


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Wenig Grip.

Buckelpiste.

Gegenläufig.

Der 4,570 Kilometer lange Grand-Prix-Kurs am Lausitzring

ist technisch anspruchsvoll und wird gegen den Uhrzeigersinn

gefahren. Auf der Start-und-Ziel-Geraden ist Top-Speed

gefragt, während im Infield mit vielen langsamen Kurven

und Schikanen maximale Traktion nötig ist, um aus diesen

Abschnitten schnell herausbeschleunigen zu können. „Bei

diesem Streckenlayout muss die Fahrzeugabstimmung ausgewogen

sein und ein Kompromiss gefunden werden, um

den Wechsel zwischen schnellen und langsamen Passagen

optimal bewältigen zu können. Eine Besonderheit ist das

starke Bouncing, wegen dem der Lausitzring von manchen

Piloten auch scherzhaft die „Buckelpiste“ genannt wird.

Auch darauf müssen sich die Fahrer vor allem in den Anbremszonen

einstellen“, erklärt der verantwortliche Hankook

DTM-Renningenieur Thomas Baltes.

Der feinporige Asphalt am Lausitzring bietet wenig Grip.

Vor allem nach einem Boxenstopp müssen die Piloten das

Rennen mit einem frischen Satz Hankook Rennreifen, der

nicht aufgewärmt werden darf, vorsichtig wiederaufnehmen.

Auf dem glatten Untergrund dauert es etwas

länger als auf anderen DTM-Strecken, ehe der Ventus

Race sein ideales Temperaturfenster und damit sein optimales

Grip-Level erreicht.

Thomas Baltes:

„Mit den neuen über 600 PS starken Turbomotoren

werden wir auf diesem glatten Fahrbahnbelag

häufiger als sonst durchdrehende Räder

sehen, was zu einer stärkeren Erwärmung des

Reifens und damit einem höheren Verschleiß führen

kann. Das hängt jedoch auch sehr stark vom

Fahrstil der Piloten ab.“


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Das Reifenmanagement ist in dieser Saison

ein entscheidender Faktor in der DTM geworden.

Viele Teams wählen eine asymmetrische

Boxenstopp-Strategie, teilen ihre Rennen

in einen kurzen und einen sehr langen

Stint ein.

„Manche Fahrer schaffen es, das hohe

Grip-Niveau des Hankook Rennreifens

sehr lange voll auszunutzen, bevor der

beabsichtigte Drop-Off-Effekt einsetzt.

Diese Piloten können auf alle Rennsituationen

flexibel reagieren, weil sie sich

an keine starren Boxenstopp-Fenster

halten müssen. Das kann im Kampf um

die Meisterschaft entscheiden sein.“

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Best Pitstop Award

Das Audi Sport Team Phoenix absolvierte

am Duval-Boliden den schnellsten

Pitstopp in der Lausitz.

33.106 Sekunden

25 Punkte

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Beeindruckend.

Momentaufnahme.

#47 Joel Eriksson.

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Braunkohle

und

Motorsport

in der

Lausitz.

Wie lange noch?


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Poleposition

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Qualifying Race 13:

P1 #33

P2 #53

P3 #51

René Rast [Audi Team Rosberg]

1:35.241 min

Jamie Green [Audi Sport Team Rosberg]

1:35.286 min

Nico Müller [Audi Sport Team Abt Sportsline]

1:35.599 min


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Race thirdteen

24.08.2019

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René Rast auf seinen letzten schnellen

Runden, bevor die Technik aufgab.


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Boxenstopp.

Das Zünglein an der [Race] Waage.

Erst in der zehnten Runde entschied sich mit Audi-Pilot Loic Duval

der erste Fahrer für den Pflicht-Reifenwechsel. Danach wurde

es strategisch an der Spitze: Robin Frijns bog von Platz drei in

Runde 12 zum Boxenstopp ab. Einen Umlauf später folgte der

Zweitplatzierte Marco Wittmann. In Runde 14 reagierte Audi

und holte Nico Müller rein. Nach den Stopps gelang es Frijns,

Wittmann den virtuellen zweiten Platz hinter Müller streitig zu

machen.

In Runde 15 kam es in der Boxengasse zum Geplänkel zwischen

Philipp Eng und Pietro Fittipaldi. Weil es an der BMW-Box offenbar

ein Missverständnis gab, schaffte es der DTM-Rookie vom

Audi-Kundenteam WRT noch vor der Boxenausfahrt vorbei am

Österreicher.

Nach dem Reifenwechsel des Audi-Duos Jamie Green und Mike

Rockenfeller in Runde 17, waren nur noch die beiden BMW-Piloten

Bruno Spengler und Sheldon van der Linde sowie die Aston

Martins von Jake Dennis und Ferdinand Habsburg auf ihren

Startreifen unterwegs.

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#4 Robin Frijns

Schnellste Runde im Race 1.

1:38.176

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Audi souverän und vorne weg.

Rast mit sechster Pole - Startdominator.

Rennen 13

Rast fuhr zum sechsten Mal in der laufenden Saison auf die Pole Position und zum zehnten Mal in die erste Startreihe.

Zwischen den Meisterschaftsführenden und Herausforderer Müller drängelte sich Green. Mit Frijns auf Platz vier belegte

Audi einmal mehr die ersten beiden Startreihen. Bestplatzierter BMW-Pilot war Titelanwärter Wittmann auf der fünften

Position. Rast behält mühelos seine Nase vorn. Spannender wurde es dahinter: Wittmann stach noch vor der ersten Kurve

in die Audi-Übermacht vor ihm und kämpfte mit Müller um die zweite Position. Der Schweizer behielt die Oberhand und

so führten die beiden Audi-Titelanwärter vor dem BMW-Rivalen. Neben Wittmann gelang auch BMW-Markenkollege Eng

von P8 ein guter Start. Er kontrollierte Rockenfeller und Fittipaldi und ließ sie so sicher hinter sich und beendete die erste

Runde auf dem sechsten Platz.

Und wieder fuhr der Technik-Teufel mit. In der siebten Runde schlug er zu und das Technik-Drama um Rast nahm

seinen Lauf. Der Meisterschaftsführende erlitt in Führung liegend ein technisches Problem. Wegen eines Verlusts der Leistung

wurde er zunächst sehr langsam und fiel bis ans Ende des Feldes zurück. Nach einem beherzten Restart konnte Rast

die Fahrt zunächst fortsetzen, aber das Technikdilemma konnte er nicht überlisten und musste seinen Audi in der neunten

Runde in der Box abstellen. Damit war Rast zum dritten Mal in der laufenden Saison ohne Punkte im Rennen. Ihm blieben

nur die drei Extra-Punkte für die Pole.

FAZIT

„Ich kann nicht erklären, was passiert ist“, erklärte Rast einige Minuten nach dem Ausfall. „Ich hatte keine

Servolenkung und keine Power mehr. Das kam zweimal vor, einmal wäre ich beinahe abgeflogen. Wenn

die Servo in der Kurve aussetzt, ist das nicht lustig. Eine Katastrophe! Weiterfahren hätte keinen Sinn gemacht.“

Das Rennen wurde mit einem Dreifach-Sieg durch Audi beendet. P1 Müller, P2 Frijns, P3 Rockenfeller. In der Schlussphase

musste Wittmann noch bis dahin auf dem dritten Platz fahrend an Rockenfeller abgeben. Sie kämpften, aber mit sichtlich

ungleichen Waffen und Wittmann konnte nur noch passieren lassen.


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Von Startplatz drei konnte ich mich gleich auf

Rang zwei verbessern. Marco war am Anfang

ziemlich stark. Ich hatte aber auch das Gefühl,

schneller zu sein als René. Als er das Problem bekam,

ging ich in Führung und konnte danach

das Tempo locker kontrollieren. Für René tut es

mir leid. Ich hätte mit ihm lieber auf der Strecke

gekämpft. Aber natürlich nehme ich die 25 Punkte

gerne mit. Wir sind zurück im Spiel. Ich kann

es kaum abwarten, dass es morgen weitergeht.„

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Samstagsehrung

P1 Nico Müller | P2 Robin Frijns | P3 Mike Rockenfeller

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Zwischenfälle.

Ausfälle.

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Drama in der siebten Runde

um den Führenden Rast!

Der Audi-Fahrer hatte einen

Vorsprung von 1,3 Sekunden

herausgefahren, bis er plötzlich

ganz langsam wurde und

abseits der Ideallinie herumschlich.

Kurios: Nach wenigen Sekunden

konnte Rast die Fahrt

fortsetzen, jedoch am Ende des

Feldes und mit einem Zeitverlust

von gut 30 Sekunden. Eine

Runde später musste er seinen

Audi in der Box abstellen. „Er

hatte keine Power mehr.

Das müssen wir jetzt analysieren.“

So Rosberg-Teamchef Arno Zensen während

des Rennens.


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Zwischenfälle.

Ausfälle.

Doppelter Audi-Ärger in der Boxengasse:

WRT-Rookie Jonathan Aberdein kassierte

eine Dirchfahrtsstrafe, weil er zu lange auf

der Working Lane gefahren ist.

Etwas später lieferten sich Green und

Rockenfeller ein Rad-an-Rad-Duell in der

Boxengasse für die bessere Position am

Ende der Boxengasse. Green kassierte dafür

ebenfalls eine Durchfahrtsstrafe, weil

er auch zu lange auf der Working Lane

gefahren war.


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#16 Timo Glock

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In Runde 19 musste Timo Glock vorzeitig die Segel streichen. Der Pechvogel

der Saison pilotierte seinen BMW nach einem technischen Problem

durch die Sicherheitsgasse hindurch weg von der Rennfahrbahn, statt in

der Auslaufzone neben der Strecke abzustellen.


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...konzentriert

bis in die späten Abendstunden...

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Qualifying Race 14:

P1 #53

P2 #28

P3 #51

Jamie Green [Audi Sport Team Rosberg]

1:35.397 min

Jonathan Aberdein [WRT Team Audi Sport]

1:35.498 min

Nico Müller [Audi Sport Team Abt Sportsline]

1:35.548 min


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Ruhe vor dem Start!

- 5 Minuten

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Race fourteen

25.08.2019


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Horrorstart.

Müller „klebt“ fest.

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Horror-Start von Nico Müller! Von der dritten

Position kam der Schweizer kaum vom

Fleck und fiel bis zur ersten Kurve auf den

elften Platz zurück. Die erste Runde beendete

der Samstags-Sieger auf P10.

Ganz anders lief es bei Rast, der von Platz

vier auf der Außenbahn nach vorne preschte

und direkt die zweite Position übernahm.

An der Spitze führte Pole-Setter Green. Wittmann

erwischte auch keinen optimalen

Start und büßte von P6 zwei Plätze ein.

Die Top-10 nach der ersten Runde:

Green, Rast, Frijns, Aberdein, Fittipaldi, Rockenfeller,

Duval, Wittmann, Eriksson, Müller.


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Jamie Green erzielte seine erste

Pole Position seit 2017.

Der Brite führte eine Audi-Armada auf

den vorderen Startplätzen an: Rookie

Jonathan Aberdein vom Neueinsteiger

WRT startete bereits zum dritten Mal

von der zweiten Position, dahinter fanden

sich die beiden Titelanwärter Müller

und Rast in der zweiten Reihe ein.

Mit Frijns platzierte sich auch noch ein

fünfter Audi-Pilot vor Wittmann, dem

abermals bestplatzierten BMW-Fahrer.

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Bruno Spengler

eröffnete in Runde 7 den Boxenstopp-Reigen.

Nachdem Nico Müller eine Weile hinter Marco Wittmann

hing, holte ihn Audi im 8. Umlauf zum Pflicht-Reifenwechsel

an die Box.

Mike Rockenfeller und Philipp Eng bogen im

selben Umlauf ab und holten sich frische Hankook-Reifen ab.

Rene Rast legte in Führung liegend in der 12. Runde seinen

Pflicht-Boxenstopp ein. Mit ihm zusammen kam

Audi-Markenkollege Robin Frijns an die Box.

Rast ordnete sich nach seiner Outlap auf der achten Position

wieder im Feld ein - mit vier Sekunden Vorsprung auf den

direkt dahinter fahrenden Müller.

Green bog in Runde 17 als Führender in die Boxengasse

ab. Nach einem etwas langsameren Reifenwechsel kehrte

der Pole-Setter nur auf der sechsten Position zurück auf die

Strecke.

Wittmann wechselte nach einem langen Stint

ebenfalls erst im 17. Umlauf die Reifen - Platz neun im Pulk

nach der Ausfahrt hinter allen acht Audis.

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Schnellste Runde

#25 Philipp Eng - 1:37.897

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Noch auf P2.

Später ganz oben

auf dem Siegertreppchen.

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Rennen 14

FAZIT

Immer wieder sonntags.

500. DTM Rennen.

Markenmeister 2019 gefunden.

Ein historischer Sieg: Rene Rast hat am Sonntag auf dem Lausitzring

das 500. Rennen in der Geschichte der DTM seit 1984 gewonnen.

Der Audi-Pilot machte seinen Ausfall vom Samstagslauf

mit dem fünften Saisonsieg wett. In der Meisterschaft verschafft

er sich wieder etwas Luft auf Audi-Markenkollege und Vortagessieger

Nico Müller. Der Schweizer überquerte die Ziellinie bei den

Audi-Festspielen in der Lausitz als Zweiter.

Rast, der die Gesamtwertung mit 20 Punkten anführt gibt nach

dem 500. DTM-Rennen ein sehr diplomatisches Statement:

„Ich bin nicht jemand, der raushaut, dass er Meister

werden will. Natürlich würde ich gerne Meister

werden. Ich sage nicht, dass ich Meister werde,

aber es wäre ganz wichtig, wenn man diesen

Titel einfahren könnte.“

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Der erste Titel in der diesjäh

Markenmeister

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rigen Saison ist vergeben.

2019 ist AUDI.


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Der Sack ist zu! Markenmeisterschaft ist entschieden.

Das hat es seit dem DTM-Comeback 2000 noch nicht gegeben. Audi hat sich bereits im fünftletzten

Saisonrennen auf dem Lausitzring den Titel in der Herstellerwertung gesichert. Nach dem durch

Rene Rast und Nico Müller angeführten Fünffach-Sieg ist der Autobauer aus Ingolstadt rechnerisch

nicht mehr einholbar.

Die sechs Audi-Werksfahrer zusammen mit den beiden Rookies Jonathan Aberdein und Pietro Fittipaldi

vom neuen Kundenteam WRT sammelten in den ersten 14 Rennen 858 Punkte. Auf der Gegenseite

erzielten die sechs BMW-Werkspiloten nur 463 Zähler. „Das zeigt, dass wir der beste Hersteller

sind“, sagte Titelfavorit Rene Rast nach seinem fünften Saisonsieg in der Lausitz.

Die diesjährige Überlegenheit von Audi wird deutlich, wenn man sich die Fakten anschaut: BMW

hat in der Saison 2019 nur ein einziges Mal die Herstellerwertung angeführt - nach dem ersten Rennen

auf dem Hockenheimring.

Bereits nach dem zweiten Lauf übernahm der Autobauer aus Ingolstadt die Führung und baute sie

danach kontinuierlich aus - auch weil Audi in 11 von 14 Rennen (2000 und seit 2015 werden zwei

Rennen pro Wochenende ausgetragen) mehr Punkte einfuhr als die Konkurrenz aus München. Bei

den Sonntagsrennen in Brands Hatch sowie dem Lausitzring holte Audi sogar die Maximalpunktzahl

von 76 Zählern.

Mehr noch: Am Lausitz-Wochenende erzielten die Audi-Fahrer 148 von maximal möglichen 152

Punkten für die Herstellerwertung - die vorzeitige Entscheidung in der Markenmeisterschaft. Audi

holt nach 2004, 2014, 2016 und 2017 zum fünften Mal den Herstellertitel in der DTM. Erfolgreicher

ist nur Mercedes mit sieben Gesamtsiegen.

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DTM-Geschichte: Alle Marken-Meister

Hersteller Titelgewinne Jahre

Mercedes 7 1991,1992,1994,1995,2003, 2005,2918

Audi 5 2004,2014,2016,2017,2018

BMW 3 2012,2013,2015

Alfa Romeo 1 1993

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Der Frust im BMW-Lager ist riesengroß, das zeigt auch die Reaktion des zweimaligen DTM-Champions

Marco Wittmann. „Letzten Endes will das doch keiner sehen“, sagt Wittmann zu Motorsport-Magazin.

com. „BMW würde das seinerseits natürlich auch gern so haben, aber im Sinne der Fans wollen wir

doch abwechslungsreiche Rennen.“

Der vorzeitige Audi-Coup gelang auch durch die Mithilfe von BMW. Weil die Münchner zum Rennwochenende

in Brands Hatch drei neue Motoren verplomben ließen, wurden per Reglement die drei

bestplatzierten BMW-Piloten aus dem Samstagsrennen - mit Sieger Wittmann - nicht für die Herstellerwertung

berücksichtigt.

Audi hat als einziger Hersteller bislang darauf verzichtet, zusätzliche Motoren ins Kontingent aufzunehmen.

Möglicherweise wird sich das vor dem nächsten und vorletzten Rennwochenende auf dem

Nürburgring (13.-15. September) ändern. Der damit verbundene Verlust von Herstellerpunkten spielt

nun keine Rolle mehr. „Die Möglichkeit besteht“, kündigt Audi-Motorsportchef Dieter Gass an.

Von 1984 bis 1990 wurde übrigens keine DTM-Herstellerwertung ausgeschrieben, ebenso beim

DTM-Comeback 2000 bis 2002. Von 2006 bis 2011 gab es ebenfalls keine Herstellerwertung in der

Tourenwagenserie.


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2

2

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DTM

STA

TIS

TIK

Team Championship 2019

Team

Pkt.

Audi Sport Team Abt Sportsline 335

Audi Sport Team Rosberg 313

BMW Team RMG 246

Constructors Championship 2019

Hersteller

Pkt.

Audi 858

BMW 463

Aston Martin 044

Championship 2019

Stand nach Wertungslauf 14|18

Pos Fahrer Team Pkt

01 René Rast Audi Sport RS5 DTM 234

02 Nico Müller Audi Sport RS5 DTM 214

03 Marco Wittmann BMW M4 DTM 167

04 Philipp Eng BMW M4 DTM 140

05 Mike Rockenfeller Audi Sport RS5 DTM 138

06 Robin Frijns Audi Sport RS5 DTM 121

07 Loic Duval Audi Sport RS5 DTM 101

08 Bruno Spengler BMW M4 DTM 079

09 Jamie Green Audi Sport RS5 DTM 069

10 Joel Eriksson BMW M4 DTM 047

11 Jonathan Aberdein Audi Sport RS5 WRT DTM 045

12 Sheldon van der Linde BMW M4 DTM 036

13 Timo Glock BMW M4 DTM 033

14 Pietro Fittipaldi Audi Sport RS5 WRT DTM 022

15 Daniel Juncadella Aston Martin Vantage DTM 022

16 Paul Di Resta Aston Martin Vantage DTM 015

17 Jake Dennis Aston Martin Vantage DTM 012

18 Ferdinand v. Habsburg Aston Martin Vantage DTM 003

Punkte im Qualifying Race 13 & 14

Race 13

Pkt

Poleposition René Rast 3

Startplatz 2 Jamie Green 2

Startplatz 3 Nico Müller 1

Race 14

Pkt

Poleposition Jamie Green 3

Startplatz 2 Jonathan Aberdein 2

Startplatz 3 Nico Müller 1

LR 085

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Aufre

„Das wil

niemand s

Marco Wittm

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LR 087

ger:

l doch

ehen.“

ann

Vierfach-Pole.

Dreifach-Sieg.

Fünffach-Pole.

Fünffach-Sieg.

Ein Wochenende mit zwei Rennergebnissen und

die Dominanz ist für Audi unübersehbar. Beim

drittletzten DTM-Wochenende auf dem Lausitzring

wurde der Gegner BMW zu einer ungeliebten

Randerscheinung. Eine Übermacht die zwangsläu-

fig zur ersten Entscheidung in der Meisterschaft

führte:

Audi ist vorzeitig Markenmeister, dabei stehen

noch vier Rennen aus!

Frust macht sich breit!


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Marco Wittmann, zweifacher DTM-Champion und im Moment BMWs letzte Hoffnung, ist als besonnener

und strategisch top agierender Fahrer bekannt, hatte an diesem Rennwochenende nichts

gegen die Audi-Front entgegenzusetzen. Er holte das Maximum heraus, kam am Samstag auf P4 ins

Ziel und am Sonntag beendete er als Sechster das Rennen.

Diese erneut zu spürende Machtlosigkeit brachte Wittmann dazu, das auszusprechen, was viele denken:

„Letzten Endes will das doch keiner sehen. BMW würde das seinerseits natürlich

auch gern so haben, aber im Sinne der Fans wollen wir doch abwechslungsreiche

Rennen.“

Unsere Redaktion hat an diesem Rennwochenende „das Ohr an die Fan-Masse gehalten“ und genau

dieses Thema angesprochen. Die Fans sind sehr kritisch und sagen bekanntlich, was sie erwarten

und vor allem, was sie stört. Die folgenden Statements bringen die Fan-Stimmung auf den Punkt:

„Einerseits ist es faszinierend, hier live dabeiszusein. Andererseits ist in diesem

Jahr die Spannung verpufft. Ich persönlich bin kein festgelegter Fan, ich

bin hier, weil ich Motorsport toll finde und die Rennstrecke quasi vor meiner

Haustür ist. Es erinnert an die F1, dort fährt Hamilton allen davon und hier

sind es die Audis. Richtige Fights wie 18 zwischen Paffett und Glock tun der

DTM gut und lassen die Tribünen beben. Das fehlt. Audis vorn - breit und

schön mit Abschirmung nach hinten, ohne Action oder gar harter Rad-an-

Rad-Duelle. Das wird mit der Zeit langweilig.“ [Jens R. aus Dresden]]


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„Was ist denn nur mit BMW los? So weit abgeschlagen

und chancenlos war schon lange keine Marke mehr in der

DTM. In diesem Jahr kann jeder Punkte einfahren, solange

er die berühmten vier Ringe auf der Motorhaube hat. Auf

der Straße sind sie alle gleich und hier auf der Rennstrecke

ist Audi um längen gleicher...“

[Tobi D. aus Berlin]

Das Wetter war super, das Essen

lecker und die Rahmenserien

top, aber die DTM war nur langweilig!!!“

[Maria K. aus Radebeul]

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„Die DTM sucht nach einem

neuen Namen, so

munkelt man...ich kann

auch schon sagen welcher

passt - GmA. Geldvernichtung

mit Autos.

Kein weiterer Kommentar.“

[Karin & Rolf L. aus Leipzig]

Statistisch betrachtet wird das

Dilemma deutlich:

Audi Statistik BMW

8 Siege 6

31 Podestplätze 11

1204 Führungskilometer 888

8 Poles 6

858 Punkte 463

LR 091

Diese Zahlen sind nur ein Teil der Betrachtung. Der

Rückstand von BMW wird durchschnittlich auf drei bis fünf

Zehntelsekunden beziffert. Das sind Welten, denn über viele

Jahre wurden Abstände im Hundertstelbereich definiert.

Am Sonntag kam Wittmann, fast 13 Sekunden nach Sieger

Rast über die Ziellinie.

„Es ist enttäuschend. Du kämpfst wie ein Löwe, aber

aus dem Paket ist nicht mehr herauszuholen. Mit den

Plätzen vier und sechs zufrieden sein zu müssen, ist

frustrierend. Audi ist dominant und stark, aber da

müssen wir uns auch an die eigene Nase fassen.“


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Eine der vielen schmerzhaften Momente für

Wittmann, wenn er sich verbissen wehrt und

dennoch passieren lassen muß.

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LR 093

Es ist frustrierend. Du fährst dir den Arsch ab,

siehst aber kein Land gegen die Audis. Mit Blick

auf die Meisterschaft wird es schwer, weil wir

momentan nicht die Performance haben, um uns

ständig vor denen zu platzieren und Druck auszuüben.

Wir müssen immer viel Risiko gehen.

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Rasts Sieg nach dem Ausfall-Samstag war nie gefährdet. Vom vierten Startplatz machte er bereits bis

zur ersten Kurve zwei Positionen gut. Wenig später leistete Pole-Setter Green keine Gegenwehr, sodass

Rast die Pace an der Spitze nach Belieben vorgeben konnte. „Ich helfe Rene, die Meisterschaft zu

gewinnen. Er ist mein Teamkollege, das ist meine Aufgabe“, sagte der Brite.

Schwieriger war es für Müller, der nach einem schwachen Start bis auf die elfte Position zurückgefallen

war. Auch ihn ließen die Markenkollegen in der Phase der Pflicht-Reifenwechsel passieren. Der

Rückstand auf Rast war zu groß, um angereifen zu können.

„Wir hatten das ganze Wochenende ein kleines Problem mit der Kupplung“, sagte Müller.

„Ich dachte, dass wir überleben, weil es länger gedauert hätte, das komplett zu beheben.

Ich dachte, dass ich es hinbekomme, aber ich habe es verbockt. Schade, das wäre heute

wichtig gewesen. Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen, aber so etwas darf

nicht mehr passieren.“

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Von Rasts Pech konnte BMW-Titelrivale Marco Wittmann nur teilweise profitieren. Der zweifache Champion

fuhr eine Weile auf dem zweiten Platz, fiel nach einem misslungenen Boxenstopp aber hinter Frijns

auf P3 zurück. In der Schlussphase konnte sich Wittmann auch gegen Rockenfeller nicht wehren

und musste sich mit dem vierten Platz begnügen.

Zeit für einen statistischen

Vergleich nach 13 Rennen.

Meisterschaftsführender vs.

Titelanwärter

#33 Rast #51 Müller

209 Punkte 195

3 Siege 2

7 Podestplätze 9

6 Pole Positions 1

10 Erste Startreihe 2

685 Führungskilometer 285


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LR 097

Glock‘s zweite Nullrunde.

„...nach dem Boxenstopp ist das Auto auf

der Bremse immer wieder nach rechts

gezogen und hat sich etwas seltsam verhalten.

Wir sind dann nochmal reingekommen,

allerdings war es beim zweiten

Reifensatz genauso, deshalb haben wir

das Auto abgestellt.“


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LR 099

Livestyle im Fahrerlager

Joel Eriksson

im

„Partymodus“


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art of DTM colours

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LR 101

#16 Timo Glock


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RAHMENSERIE

Die zweite Saisonhälfte beginnt.

Spaß und Ehrgeiz bei den Am-Piloten.

Debütant Paul gewinnt beide Rennen.

Der Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup feierte am Lausitzring

Halbzeit. Auf dem 4,570 Kilometer langen

Grand-Prix-Kurs standen im Rahmen der DTM die

Saisonrennen sieben und acht auf dem Programm

des Markenpokals, bei dem insgesamt 14 Läufe ausgetragen

werden. Im Cockpit des für alle baugleichen

Audi R8 GT4 sitzen Profis, Junioren und Gentlemen-Fahrer,

vom Gesamtklassement über eine

A- und B-Wertung bis hin zur Rookie-Meisterschaft

wird in vier verschiedenen Kategorien gefahren.

Um die Chancengleichheit zu erhöhen, dürfen

bei dem bis zu 495 PS starken Boliden neben dem

Reifendruck lediglich Zug- und Druckstufe an den

Dämpfern der Vorder- und Hinterachse sowie die

Einstellung der Stabilisatoren und des Heckflügels

verändert werden. Der Audi Sport Seyffarth R8 LMS

Cup rollt ebenfalls mit Hankook-Reifen über die Pisten.

Gefahren wird auf Einheitsreifen vom Typ Ventus

Race.

Maximilian Paul ist beim Audi Sport Seyffarth R8 LMS

Cup Lokalmatador am Lausitzring. Der gebürtige

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Dresdner saß bereits als Vierjähriger in einem Kart und

hat sich seitdem dem Motorsport verschrieben. Nach

mehreren Erfolgen bei nationalen Kartmeisterschaften

errang er die Vizemeisterschaft bei den ADAC Kart Masters,

belegte bei der Europameisterschaft in der Klasse

KZ2 Platz fünf und wurde bei den SKUSA Super Nationals

in Las Vegas Dritter.

Mittlerweile tanzt der 19-Jährige auf vielen Hochzeiten.

Zwei Drittel des Jahres verbringt er auf Rennstrecken,

nimmt als Werksfahrer bei DR Racingkart an verschiedenen

Kart-Meisterschaften teil, fährt als Mitglied des Teams

T3 Motorsport beim ADAC GT Masters mit, absolviert Tausende

von Testkilometern und geht beim Seyffarth Cup

an den Start.

Der Audi Sport Seyffarth R8 LMS ist für Maximilian Paul

eine wichtige Station auf dem Weg zu einer professionellen

Rennfahrer-Karriere. Sein Ziel ist es, aus seiner Leidenschaft

einen Beruf zu machen und damit seinen Lebensunterhalt

zu bestreiten.

„Die Formel 1 ist der Traum eines jeden Motorsportlers,

aber der große Schritt dorthin gelingt nur

ganz wenigen. Ich möchte als Werksfahrer mit einer

Automarke zusammenarbeiten, sie weiterentwickeln

und mit ihr Erfolg haben. Die 24 Stunden

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in Le Mans oder am Nürburgring wären

ein Traum, genauso wie ein Cockpit in der

DTM. Mein Leben dreht sich ausschließlich

um die vier Räder. Dafür mache ich

alles und hoffe, dass sich das eines Tages

auszahlt.“

Vor ihrem ersten Einsatz im Audi Sport Seyffarth

R8 LMS Cup steht hingegen Sophie Hofmann,

sie ist neben der ehemaligen DTM-Pilotin Rahel

Frey die zweite Dame im Feld. Hofmann startete

bislang in der Special Tourenwagen Trophy,

wo sie aktuell den neunten Rang der Gesamtwertung

belegt. Auch Wolfgang Küter feiert

auf dem Lausitzring seine Premiere im Audi

Sport Seyffarth R8 LMS Cup, während mit Christian

Neubecker ein Teilnehmer aus dem Vorjahr

zurückkehrt.

An der Spitze der Fahrerwertung wird Robin

Rogalski unterdessen versuchen, seinen Vorsprung

auf Jedrzej Szczesniak zu vergrößern.

Mit Rudolf Rhyn, Mike Hesse, Leonard Hoogenboom

und Tim Reiter lauern vier schnelle

Youngster darauf, den beiden besten Punktesammlern

das Leben möglichst schwer zu machen

und sie im Optimalfall von den vorderen


RAHMENSERIE

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Positionen der Gesamtwertung zu verdrängen. Hoogenboom kann auf

bisher drei Siege und einen zweiten Platz zurückblicken, Rhyn kletterte

bereits dreimal auf das Treppchen und Hesse bejubelte auf dem Nürburgring

seinen ersten Podestplatz im Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup.

#1 Kris Heidorn

Am Samstag noch im Kampf um P3 mit Rogalski an einem Reifenschaden

gescheitert. Im Sonntagsrennen wiederholte sich der

Kampf zwischen beiden, den Heidorn dann für sich entscheiden

konnte und so einen begehrten Platz auf dem Podium heimgefahren

konnte - P3.


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Ein Lokalmatador räumt ab.

Doppelsieg für Maximilian Paul.

Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup.

„Ich will mich immer weiter verbessern und

kann in jedem Fahrzeug und jeder Klasse etwas

dazulernen, ob es ein Kart oder ein GT-Auto

ist. Der Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup ist

in seiner zweiten Saison noch stärker geworden,

die Autos sind sensationell, es macht Spaß

und es ist gleichzeitig eine große Herausforderung,

hier mitzufahren“.

So der Dresdner.


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SEPARATES THE MEN FROM THE BOYS

Eine Marke mit Persönlichkeit – für Männer mit Persönlichkeit

Ein Duft wie ein Feuerwerk – faszinierend und fesselnd

BALDESSARINI ULTIMATE ist der Duft, der jeder Bewegung

Entschlossenheit verleiht und pulsierende Energie ausstrahlt.

Vollkommen überraschend und absolut aufregend:

BALDESSARINI ULTIMATE ist ein Sinneserlebnis der Extraklasse.

Die metallisch-würzige Frische des peruanischen Pfefferbaums stellt

im Zusammenspiel mit Bergamotte einen fulminanten Auftakt dar,

der im Kontrast zu dem männlichen Lederakkord in der Fondnote steht.

Ein Spiel aus Frische und markanter Wärme.


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Lifestyle & Motorsport

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Aston Martin passt als Luxusmarke und Sinnbild für

britische Eleganz im Automobilbereich optimal zum

Sponsoring Partner Baldessarini Fragrances.

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Die Kampagne

LUXUS NEU INTERPRETIERT.

Souveräne Männlichkeit, kompromisslose Eleganz,

ultimative Momente

BALDESSARINI ULTIMATE – the highest benchmark

Ein Leben auf der Überholspur führen, immer auf der Suche

nach den hochkarätigsten Momenten. Dabei vieles einfordern

und mit allen Sinnen genießen können. Profil zeigen, sich abheben

und zur Bestform auflaufen. Sich mit anderen messen

und daran wachsen. BALDESSARINI ULTIMATE ist ein

Duft wie ein Superlativ, ohne Kompromisse. Der BALDESSA-

RINI Mann führt ein ultimatives Leben, denn er erkennt die

wahrhaft ultimativen Momente und kostet diese in vollen Zügen

aus. Er setzt Maßstäbe und ist jederzeit ein Sieger.

“Take time for your ultimate moments“

Die Marke BALDESSARINI Fragrances entwickelt

sich weiter: Für die Kampagne von BALDESSARINI ULTIMATE

wurde ein neues Gesicht gewonnen, das BALDESSARINI verkörpert.

Ein Mann mit Stärke, Charakter und Coolness. Das


Keyvisual vor der Kulisse einer Megacity unterstreicht: Hier steht ein Mann im Mittelpunkt seines eigenen

Lebens. Sein Blick ist fokussiert, nach vorne gerichtet – dynamisch, ultimativ.

Getreu dem Kampagnenmotto „Take time for your ultimate moments“.

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Denn in unserer heutigen Welt, die immer schnelllebiger wird, ist Zeit der größte Luxus. Nicht Besitztümer

stehen im Vordergrund, sondern Momente, die man nie wieder vergessen wird.

Der Spot der Kampagne entführt in eine Welt der Extraklasse. Der Ausblick aus dem Penthouse auf

eine atemberaubende Metropole, das Adrenalin im Blut bei der Beschleunigung von null auf 100, alles

auf eine Karte setzen und das Leben genießen.

So fühlen sich ultimative Momente an, und genau diese fängt der TV-Spot zu BALDESSARINI ULTIMATE

blitzlichtartig ein.

Der Flakon besticht durch seine markante und puristische Designsprache. Er greift Stilelemente

auf, die an einen hochwertigen Herrenchronographen erinnern – ein Symbol für zeitlose Eleganz, Erfolg

und Männlichkeit.

Der Herrenchronograph steht zudem für das Element der Zeit und der ultimativen Momente im

Leben und spiegelt so das Duftkonzept wider. Die Faltschachtel beeindruckt durch die Kombination von

warmer Flechtlederoptik und kühlem Metallicsilber an der Oberseite.

Stilgebend sind die orangenen Akzente, die sich beispielsweise in der Einfärbung des Innenlebens

der Faltschachtel wiederfinden. Das kräftige Orange ist ein Vorbote des intensiven Dufterlebnisses.


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Baldessarini ULTIMATE

Souverän. Kompromisslos. Ultimativ.

Ein Spiel aus Frische und markanter Wärme. Ein Duft wie ein

Superlativ, ohne Kompromisse, der jeder Bewegung Entschlossenheit

verleiht und pulsierende Energie ausstrahlt.

Duftbeschreibung

Kopfnote. Peruanischer Pfefferbaum, Mandarine, Bergamotte.

Herznote. Fresie, Magnolie, Jasmin.

Basisnote. Labdanum-Harz, Weihrauch, Amber, Patschuli.


Herausgeber:

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R-Motorsport | mmpixx.com

MP Sport Agency | Mäurer & Wirtz

Baldessarini Fragance

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