19.08.2019 Aufrufe

DTM 2019 - Race 11|12 Brands Hatch [UK] - {have speed in f[ ]cus!} Das Onlinemagazin zur DTM.

Das 6. Rennwochenende der diesjährigen DTM Saison fand auf der alt ehrwürdigen Rennstrecke Brands Hatch statt. Ach wenn auf der „Insel“ alles etwas anders ist, als auf dem „Festland“, fühlte man sich trotz Linksverkehr, gewöhnungsbedürftigem Essen im Pub und Tee mit Milch trinkenden Engländern sofort wohl. Das Verständnis für „real motorsport“ ist hier ausgeprägter als auf jeder anderen Rennstrecke im Resteuropa. Hier lassen sich Fans in Fangemeinschaften der Hersteller aufteilen und bei der großen Autogrammstunde in Dreiereihen aufstellen. Wenn dann die Gladiatoren am Tisch sitzen um Alles und Jeden zu signieren, geht dies auch noch mit der berühmten englischen Gelassenheit zu. Keep Calm ist Englisch und „stay in line and waif for your idol“ war dank Dave Richardson, der englischen Stimme der DTM (live im Stream in englischem Kommentar), am Samstag vor der großen Party Bühne das Ereignis für die Zuschauer! Jeder der 18 Fahrer wurde hier interviewt und jeder der Fans bekam hier hautnahen Kontakt. Gut, das im Motorsport die Kommunikation mehrheitlich in englisch passiert. Neben den beiden DTM Rennen, die wieder nebst dem Qualifying vom englischen Wetter (Regen, Niesel, Sonne und Wind) beeinflusst waren, fuhr die in 2019 erstmals stattfindende W-Series nach 5 Rennen das letzte und 6. Rennen, als Finale. Jamie Chadwick entschied die Meisterschaft für sich und Beitske Fisser holte sich die silberne Krone. Chadwick , bereits bei Williams Racing unter Vertrag, sackte auch noch für ihre weitere Motorsportkarriere 500.000 Dollar ein. Visser bekam 250.000 und Powell 125.000 Dollar. Zusätzlich zu den fahrerischen Qualitäten der 3 Amazonen noch eine schöne Mitgift, um ein begehrtes Cockpit in einer international anerkannten Rennserie gegen männliche Konkurrenz zu ergattern. Wir sind gespannt, wo wir die drei Damen im nächsten Jahr wiedersehen werden. Der Aufreger des Wochenendes: Müller „hinter“ Rast - lässt die Gemüter hochschlagen und ist mit Sicherheit beim nächsten Rennen am Lausitzring noch Gesprächsthema Nr. 1.

Das 6. Rennwochenende der diesjährigen DTM Saison fand auf der alt ehrwürdigen Rennstrecke Brands Hatch statt. Ach wenn auf der „Insel“ alles etwas anders ist, als auf dem „Festland“, fühlte man sich trotz Linksverkehr, gewöhnungsbedürftigem Essen im Pub und Tee mit Milch trinkenden Engländern sofort wohl. Das Verständnis für „real motorsport“ ist hier ausgeprägter als auf jeder anderen Rennstrecke im Resteuropa. Hier lassen sich Fans in Fangemeinschaften der Hersteller aufteilen und bei der großen Autogrammstunde in Dreiereihen aufstellen. Wenn dann die Gladiatoren am Tisch sitzen um Alles und Jeden zu signieren, geht dies auch noch mit der berühmten englischen Gelassenheit zu. Keep Calm ist Englisch und „stay in line and waif for your idol“ war dank Dave Richardson, der englischen Stimme der DTM (live im Stream in englischem Kommentar), am Samstag vor der großen Party Bühne das Ereignis für die Zuschauer! Jeder der 18 Fahrer wurde hier interviewt und jeder der Fans bekam hier hautnahen Kontakt. Gut, das im Motorsport die Kommunikation mehrheitlich in englisch passiert.

Neben den beiden DTM Rennen, die wieder nebst dem Qualifying vom englischen Wetter (Regen, Niesel, Sonne und Wind) beeinflusst waren, fuhr die in 2019 erstmals stattfindende W-Series nach 5 Rennen das letzte und 6. Rennen, als Finale. Jamie Chadwick entschied die Meisterschaft für sich und Beitske Fisser holte sich die silberne Krone. Chadwick , bereits bei Williams Racing unter Vertrag, sackte auch noch für ihre weitere Motorsportkarriere 500.000 Dollar ein. Visser bekam 250.000 und Powell 125.000 Dollar. Zusätzlich zu den fahrerischen Qualitäten der 3 Amazonen noch eine schöne Mitgift, um ein begehrtes Cockpit in einer international anerkannten Rennserie gegen männliche Konkurrenz zu ergattern. Wir sind gespannt, wo wir die drei Damen im nächsten Jahr wiedersehen werden.

Der Aufreger des Wochenendes: Müller „hinter“ Rast - lässt die Gemüter hochschlagen und ist mit Sicherheit beim nächsten Rennen am Lausitzring noch Gesprächsthema Nr. 1.

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Titelrivalen

Rast vs. Müller & Wittmann

[Audi] [Audi] [BMW]

{have speed in f[ ]cus!}

Race 11 & 12 Brands Hatch [UK]

06/19

Frauenpower

W Series 2019

Finale einer Premierenserie

ihrer Newcomer-Saison

Teamorder?

DTM Backstage.


002

das 6. Rennwochenende der diesjährigen DTM Saison fand auf der alt ehrwürdigen Rennstrecke Brands Hatch statt.

Ach wenn auf der „Insel“ alles etwas anders ist, als auf dem „Festland“, fühlte man sich trotz Linksverkehr, gewöhnungsbedürftigem

Essen im Pub und Tee mit Milch trinkenden Engländern sofort wohl. Das Verständnis für „real

motorsport“ ist hier ausgeprägter als auf jeder anderen Rennstrecke im Resteuropa.

Hier lassen sich Fans in Fangemeinschaften der Hersteller aufteilen und bei der großen Autogrammstunde in Dreiereihen

aufstellen. Wenn dann die Gladiatoren am Tisch sitzen um Alles und Jeden zu signieren, geht dies auch noch

mit der berühmten englischen Gelassenheit zu. Keep Calm ist Englisch und „stay in line and waif for your idol“ war

dank Dave Richardson, der englischen Stimme der DTM (live im Stream in englischem Kommentar), am Samstag vor

der großen Party Bühne das Ereignis für die Zuschauer! Jeder der 18 Fahrer wurde hier interviewt und jeder der

Fans bekam hier hautnahen Kontakt. Gut, dass im Motorsport die Kommunikation mehrheitlich in englisch passiert.

Neben den beiden DTM Rennen, die wieder nebst dem Qualifying vom englischen Wetter (Regen, Niesel, Sonne

und Wind) beeinflusst waren, fuhr die in 2019 erstmals stattfindende W-Series nach 5 Rennen das letzte und 6. Rennen,

als Finale. Jamie Chadwick entschied die Meisterschaft für sich und Beitske Fisser holte sich die silberne Krone.

Chadwick , bereits bei Williams Racing unter Vertrag, sackte auch noch für ihre weitere Motorsportkarriere 500.000

Dollar ein. Visser bekam 250.000 und Powell 125.000 Dollar. Zusätzlich zu den fahrerischen Qualitäten der 3 Amazonen

noch eine schöne Mitgift, um ein begehrtes Cockpit in einer international anerkannten Rennserie gegen

männliche Konkurrenz zu ergattern.

Wir sind gespannt, wo wir die drei Damen im nächsten Jahr wiedersehen werden.

Der Aufreger des Wochenendes: Müller „hinter“ Rast - lässt die Gemüter hochschlagen und ist mit Sicherheit beim

nächsten Rennen am Lausitzring noch Gesprächsthema Nr. 1.

Eure Redaktion

{have speed in f[ ]cus!} & DAS TEAM !

{have speed in f[ ]cus!} Race 11 & 12 Brands Hatch [UK]


Since 2013 BH 003

Best

Pitstop Award

Race 11

Hankooktire

Quali 11

Zwischenfälle.

Ausfälle.

Race 12

Quali 12

Tabelle

DTM.

Backstage.

W-Series

Aufreger

the art of colours

Lauf 6|6

Blick in den

Rückspiegel.

W-Series

Tabelle

LIFESTYLE &

Motorsport

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Impressum

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74. Magazin

002 | 003


004

Brands Hatch.

In der englischen Grafschaft Kent, etwa 30 Kilometer

südöstlich von London, liegt ein Kurs, der das Herz

jeden Motorsportlers höherschlagen lässt. Brands

Hatch steht für Historie und britischen Rennsport at

it´s best. Bereits 1926 fanden dort auf einem Graskurs

Motorradrennen statt. Legenden wie Stirling Moss,

Jim Clark, James Hunt oder Ayrton Senna stemmten

an der altehrwürdigen Rennstrecke schon den Siegerpokal

in die Höhe. Zwischen 1964 und 1986 wurden

dort 14 Formel-1-WM-Läufe ausgetragen. Zwischen

2006 und 2013 fanden im Südosten Londons

bereits acht DTM-Rennen statt. Damals auf der nur

1,973 Kilometer langen Indy-Variante. 2018 kehrte

die DTM zurück.

Der 3,908 Kilometer lange Kurs ist eine Berg- und

Talbahn quer durch eine Waldlandschaft und gilt als

sehr anspruchsvoll für Fahrer und Fahrzeuge gleichermaßen.

DTM Rundenrekord

1:17.862 [10. August 2019] Philipp Eng - BMW

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Race

11 | 12

Brands Hatch

[UK]


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Berg & Tal.

Herausforderungen pur.

Brands Hatch war Austragungsort der DTM-Läufe elf und

zwölf. Der Traditionskurs in der englischen Grafschaft Kent

wurde 2018 wieder in den Tour-Kalender aufgenommen.

Seitdem finden die DTM-Läufe auf der 3,908 Kilometer langen

Grand-Prix-Strecke und nicht wie in früheren Jahren

auf der nur 1,973 Kilometer langen Indy-Variante statt. Der

letzte Auslandsstopp der DTM-Saison 2019 rund 30 Kilometer

südöstlich von London ist für den Rennreifen von Premium-Hersteller

Hankook ein weiterer Härtetest mit ähnlich

hohen Belastungen wie vor drei Wochen im niederländischen

Assen.

Der 3,908 Kilometer lange anspruchsvolle Naturkurs in

Brands Hatch führt durch ein Waldgebiet, hat sechs Rechtsund

drei Linkskurven sowie enge und winkelige Passagen.

Der Fahrbahnbelag weist ein mittleres Grip-Level auf. „Anders

als bei dem glatten und geschlossenen Asphalt in

Assen, funktioniert die Reifen-Verzahnung auf der Fahrbahnoberfläche

in Brands Hatch wesentlich besser. Daher

ist die Belastung der Lauffläche nicht so hoch. Wegen der

leistungsstärkeren Turbomotoren werden die Reifen beim

Herausbeschleunigen aus den langsameren Abschnitten

jedoch wieder sehr stark belastet“, erklärt Hankooks

verantwortlicher DTM-Renningenieur Thomas Baltes.

Ein anderes Merkmal des englischen Traditionskurses

sind die großen Höhenunterschiede. So geht es vom

höchsten Punkt auf der Start-Ziel-Geraden durch die ultraschnelle

Paddock-Hill-Bend-Kurve in eine Senke. Danach

folgt eine Bergauf-Passage und mit der anschließenden

Druids-Kehre der langsamste Streckenabschnitt.

Thomas Baltes: „Ähnlich wie auf der Nordschleife am

Nürburgring gibt es in Brands Hatch viele Auf- und

Ab-Passagen, die mit hoher Geschwindigkeit durchfahren

werden. Die dadurch auftretende Kompression

erhöht die Last, die durch die Aerodynamik ohnehin

schon auf die Konstruktion des Ventus Race wirkt.


008

Die teilweise sehr schnellen Kurven und hohen Kerbs,

die mit Top-Speed überquert werden, vergrößern zusätzlich

das Stress-Level für den Hankook Rennreifen.“

Bei der Fahrzeug-Abstimmung muss das asymmetrische

Streckenlayout von Brands Hatch berücksichtigt und ein

Kompromiss gefunden werden, der hohen Top-Speed

bei gleichzeitig maximaler Traktion möglich macht. „Wir

haben doppelt so viele Rechts- wie Linkskurven, was

den linken Vorderreifen stärker beansprucht. Diese einseitige

Belastung kann mit dem entsprechenden Fahrzeug-Setup

verringert werden. Außerdem muss die Abstimmung

wegen der langen Geraden auf Top-Speed

angelegt sein, in den engen Abschnitten aber viel Traktion

möglich machen. Für Teams, Fahrer und den Hankook

Rennreifen wird Brands Hatch daher wieder eine

echte Herausforderung“, so der verantwortliche Hankook

DTM-Renningenieur.

Im Rahmenprogramm der DTM wird in Brands Hatch

auch das Saisonfinale der W Series ausgetragen, welche

ebenfalls exklusiv von Premium-Hersteller Hankook

mit Rennreifen beliefert wird.

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Best Pitstop Award

Das BMW Team RMG absolvierte am

Wittmann-Boliden den schnellsten Pitstopp

in der Grafschaft Kent.

33.106 Sekunden

25 Punkte

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Wittmann erzielte in einem actionreichen Qualifying seine vierte Pole Position. Dahinte

Platz. Titelanwärter Müller fuhr auf Position acht. Überschattet wurde das Qualifying vom

so stark beschädigt wurde, dass ein Start unmöglich wurde. Dank geschickter und mutiger

den vierten Startplatz, Markenkollege Jake Dennis wurde Siebter.

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folgte Meisterschaftsführender Rast auf dem zweiten

schweren Unfall von WRT-Rookie Fittipaldi, dessen Audi

Reifen-Strategie fuhr Paul Di Resta im Aston Martin auf

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Qualifying Race 11:

P1 #11

P2 #33

P3 #28

Marco Wittmann [BMW Team RMG]

1:15.654 min

René Rast [Audi Sport Team Rosberg]

1:15.723 min

Loic Duval [Audi Sport Team Phoenix]

1:16.012 min


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Race eleven

10.08.2019

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Hammer beim Heimrennen.

Auf den ersten Metern.

Di Resta übernimmt von P4 die Führung.

Pole-Setter Wittmann fiel auf P2 zurück.

Rast wird auf P4 durchgereicht.

Titelanwärter Müller von P8 auf P5 vor.

Hinten kracht es zwischen Juncadella und Dennis,

die Glock in die Zange genommen haben.

FAZIT:

Dennis muß Rennen nach der ersten Runde beenden.

Fahrzeug kaputt!


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Boxenstopp.

Wer und wann kommt zum Pflichtboxenstopp?

Green und Aberdein biegen in Runde 6 zum Pflicht-Boxenstopp

ab. In der 9. Runde folgte Habsburg im Aston Martin, der kurz

zuvor auf der Strecke wegrutschte. Sein Reifenwechsel an der

Box von R-Motorsport dauerte viel zu lange - nicht das erste Mal,

dass in dieser Situation Probleme beim Österreicher auftraten.

Auf Platz fünf fahrend absolvierte Müller im 12. Umlauf seinen

Pflicht-Boxenstopp. Damit war einer der Titelkandidaten mit frischen

Reifen unterwegs. Wittmann folgte auf P2 liegend in der

14. Runde. Audi reagierte. Eine Runde später wurde Rast zum

Reifenwechsel hereingerufen. Danach kam es kurz zum Dreier-Duell

zwischen Wittmann, Müller und Rast. Wittmann konnte

sich durchsetzen und entschied den Kampf für sich.

Rockenfeller und Di Resta kamen in Runde 16 an die Box. Der zu

diesem Zeitpunkt führende Aston-Martin-Fahrer musste vor dem

Pflicht-Reifenwechsel „parken“. Eine 5-Sekunden-Strafe wartete

auf den Briten, dem ein Frühstart nachgewiesen wurde. „Das

war keiner“, versicherte Di Resta bei dieser Gelegenheit.

Nur noch Frijns, Eng und Spengler waren zu diesem Zeitpunkt

auf ihren Start-Reifen unterwegs.

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#53

Green

auf

Abwegen


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#51 Nico Müller

Erstzunehmender Titelanwärter.

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Rennen 11

Von der Pole zum Sieg...

Wittmann: Sicher. Souverän. Zuverlässig.

FAZIT

Den Samstag-Lauf auf der Traditionsstrecke von Brands Hatch wandelte Wittmann seine Pole-Positions in seinen vierten

Saisonsieg. Wittmann hat seine Siege immer samstags einfahren können. Damit hatte er in dieser Saison vier von sechs

Samstagsrennen für sich entscheiden können.

Mit seiner Pole und dem anschließenden Sieg sicherte Wittmann weitere wichtige Punkte in der Meisterschaft. So rückt

er immer dichter an den Tabellenführenden Rast auf. Der Audianer Rast brachte seinen zweiten Startplatz ohne größere

Mühen ins Ziel. Das Rennen wurde zum Rennende nochmals richtig spannend. Rast flog in der letzten Runde an Wittmann

heran. Wie ein Torpedo konnte er die fünf Sekunden Rückstand auf den Sieg-Fahrer Wittmann am Ende bis auf 0,3

Sekunden einstampfen.

„Wir waren wohl etwas zu konservativ mit den Reifen“, meinte Rast.

Kurzzeitig duellierten sich die Markenkollegen Rast und Müller. Von P8 gestartet, sammelte der Schweizer mit dem dritten

Platz weitere Punkte und wird somit, neben Wittmann, ein weiterer Titelrivale in dieser Saison.

Nachdem die Podiumsplätze eingefahren waren, blieb es für die Punktejäger spannend bis zur letzten Minute. Eng schickte

sich nach einem späten Boxenstopp an, Jagd auf Audi zu machen. Der Österreicher schnappte sich in der Schlussphase

zunächst Rockenfeller und verfolgte dann Duval. Der Franzose konnte sich jedoch verteidigen und den fünften Platz hinter

Frijns ins Ziel bringen.

Mit Rast, Müller, Frijns, Duval und Rockenfeller auf Platz sieben fuhren hinter Sieger Wittmann fünf Audis in die Top-8.

FAZIT: Rast behält die Gesamtführung mit 178 Punkten, Wittmann holt auf. Mit Pole und Sieg in Brands Hatch kommt

der BMW-Fahrer nun auf 146 Zähler. Dazwischen auf P2 liegend - Müller. Der Schweizer sammelte bislang 151 Punkte.

Nach elf von 18 Rennen hat Eng [BMW] auf Platz vier mit 119 Zählern bereits einen größeren Rückstand.

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„ Nach dem Dämpfer beim Heimrennen am

Norisring war es genial, jetzt so zurückzukommen

mit der vollen Punkteausbeute. Es war aber

nicht so einfach, wie es aussah. Zuerst wegen

der Bedingungen mit dem Regen, den wir noch

nicht kannten. Außerdem waren die Audis vor

allem in der Anfangsphase sehr stark.„

Zeit für einen statistischen Vergleich nach 11 Rennen.

Meisterschaftsführender Rast vs. Titelanwärter Wittmann

Rene Rast Statistik 2019 Marco Wittmann

178 Punkte 146

3 Siege 4

7 Podestplätze 5

4 Pole Positions 4

8 Erste Startreihe 5

440 Führungskilometer 463

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DTM-Rookie Fittipaldi schockierte mit seinem heftigen Abflug beim

Qualifying die Motorsportwelt. Wie durch ein Wunder, blieb er völlig unverletzt,

aber sein Arbeitsgerät konnte in der kurzen Zeit bis zum Start nicht mehr repariert

werden.

Zwischenfälle.

Ausfälle.

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Start-Gerangel.

Dennis wurde kurz nach dem Start von Glock in die Mauer auf der Start/Ziel-Geraden

gedrückt. Glock hingegen wurde von Juncadella angeschoben. Dennis musste seinen

Wagen in der Box von R-Motorsport abstellen. Juncadella kassierte eine Durchfahrtsstrafe.

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Auch ein Rast macht Fehler.

Push-to-Pass vergessen.

Konservative Rennstrategie.

Schluss-Attacke auf Wittmann viel zu spät.

Ausgerechnet hier in Brands Hatch, wo Überholmöglichkeiten

sehr rar gesät sind, vergißt Rast die zusätzliche

Power mit Push-to-Pass. Laut Reglement dürfen alle

Fahrer - außer dem Führenden - in den letzten fünf Runden

bzw. sieben Rennminuten DRS und Push-to-Pass

unabhängig vom Abstand zum Vordermann einsetzen.

„Und meine Reifen waren am Ende, es ging nur

darum, es nach Hause zu bringen“, so Wittmann nach Rennende.

Technische Probleme.

Der M4 von Eriksson hatte gleich mehrere technische

Probleme. Und so musste er das Samstagsrennen in der

Box verfolgen.


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Bitter.

Von Führung.

Zur Strafe.

Ins technische K.O.

In der letzten Runde bekam Di

Resta technische Probleme. Trotz

Pflicht-Boxenstopp und Zeitstrafe

konnte er sich wieder in die Punkteränge

zurückkämpfen und dann

musste er seinen Boliden wegen

technischen Problem en in der

R-Motorsport-Box abstellen.


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Schnellste Runde Race 11

#25 Philipp Eng - 1:17.862

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Rast startet zum 5. Mal in

dieser Saison von der Pole.

Sein Markenkollege Müller

geht von P6 ins Rennen.

Titelanwärter Wittmann kam beim

BMW-Debakel nicht über den 12.

Startplatz hinaus.

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Meilenstein für Audi: Zum zweiten Mal in der Geschichte der

DTM seit 1984 standen alle acht Audis im Qualifying auf den

vorderen acht Plätzen. Dieses Kunststück hatte Audi zuletzt

2016 in Budapest geschafft.


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Qualifying Race 12:

P1 #33

P2 #28

P3 #4

René Rast [Audi Sport Team Rosberg]

1:15.134 min

Loic Duval [Audi Sport Team Phoenix]

1:15.432 min

Robin Frijns [Audi Sport Team Abt Sportsline]

1:15.834 min


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Race twelve

11.08.2019


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Blitzstart.

Diesmal ohne Folgen.

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Duval zauberte einen Bilderbuchstart und

preschte an Pole-Setter Rast vorbei. Rast

hingegen kämpfte mit durchdrehenden

Rädern. Der Franzose, ebernfalls Audi, ließ

seinen Markenkollegen wenig später ohne

erkennbare Gegenwehr passieren.

Von Startplatz sechs rutschte auch Müller

ohne Gegenwehr der Audi-Fahrer bis auf

P2 hinter Rast vor.

Wittmann gelang unterdessen eine Verbesserung

vom zwölften bis auf die achte Position.

Green parkte falsch in seiner Start-Box

und wurde mit einer 5-Sekunden-Boxenstopp-Strafe

belegt.


060

Aston-Martin.

Sammelt Führungs-Kilometer.

Aston Martin verpasst nur knapp Sieg oder Podium:

Für den früheren DTM-Champion Di Resta

wäre möglicherweise ein Top-Resultat drin gewesen,

nachdem er direkt am Start von P4 die

Führung übernommen hatte. Die Rennleitung

brummte ihm wegen eines erkennbaren Frühstarts

jedoch eine 5-Sekunden-Boxenstopp-Strafe

auf.

Di Resta lange auf dem achten Platz, bis er kurz

vor Schluss wegen eines technischen Problems

ausfiel. Ähnlich ärgerlich lief es für Di Restas

Markenkollegen Juncadella [immerhin Platz 10]

und Dennis. Die beiden Aston Martin kollidierten

beim Start mit BMW-Pilot Timo Glock. Der

Spanier wurde als Auslöser des Unfalls ausgemacht

und mit einer Durchfahrtsstrafe belegt.

Dennis musste sein Heimspiel schon nach der

ersten Runde beenden.

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Glock mit zwei-Stopp-Strategie unterwegs.

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Green tat bereits in Runde 7 Buße und stand gleichzeitig seine

5-Sekunden-Strafe ab. Hier ist er 14 Minuten vor Rennende zum

zweiten Stopp an seiner Box.

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BOXENSTOPPS.

BMW-Fahrer Eriksson eröffnete den Run auf die Boxengasse. Spengler folgte seinem

Markenkollegen im fünften Umlauf.

BMW holte relativ früh in Runde 9 Wittmann zum Pflicht-Boxenstopp. Damit setzten

sie auf eine Safety-Car-Phase. In Runde 11 wurde es spannend. Rast und Müller

bogen als Führende gleichzeitig in die Boxengasse ab. Bei Rast und seinem Rosberg-Team

lief alles glatt. Hingegen hörte die Uhr bei Abt Sportsline und Müller

nicht auf zu laufen. Mit vier Sekunden Vorsprung für Rast auf den Schweizer ging es

weiter.

Neben Frijns [Audi] legte ebenfalls in Runde 13 Juncadella als erster Aston-Martin-Pilot

seinen Pflicht-Reifenwechsel ein. Zu diesem Zeitpunkt waren nur noch seine

Markenkollegen Di Resta, Dennis und von Habsburg sowie das BMW-Duo Eng und

van der Linde mit ihren Startreifen unterwegs.

Dann ein Kommunikationsproblem zwischen Di Resta und R-Motorsport. In Runde

24 beim Boxenstopp wetterte plötzlich Di Resta am Teamfunk auf.

In Runde 25 legten Wittmann und Glock, beide BMW, einen weiteren Boxenstopp

ein. Beide haben sich für eine 2-Stopp-Strategie entschieden. Das erwies sich für

Wittmann als fataler Fehler, denn der erhoffte Safety-Car-Einsatz blieb aus und somit

sah er sich plötzlich auf P12 im Rennen zurück und musste nun die Aufholjagd

eröffnen.


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#31 Sheldon van der Linde

BMW Team RBM

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Schnellste Runde

#21 Pietro Fittipaldi - 1:18.169

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Rennen 12

FAZIT

Startüberraschung.

Falsche Renn-Strategie.

Aston Martin 2 Piloten in den TOP 10.

Vier Reihen mit Acht Audis stehen zum 2. Lauf in Brands Hatch

bereit. Beim Zieleinlauf standen noch vier an der Spitze des Klassements.

Rast setzte sich im zwölften Saisonlauf vor seinem Markenkollegen

und schärfsten Titelrivalen Müller durch. Rast hatte nach seiner

zuvor fünften Pole Position 0,5 Sekunden Vorsprung auf den

Schweizer.

Rast vierter Sieg in der Saison 2019 war ungefährdet, weil Müller

in der Schlussphase auf einen entscheidenden Angriff verzichtete.

Entgegen englischer Wetterbedingungen ging auch der Sonntagslauf

unter trockenen Bedingungen zu Ende. Das Dreifach-Podium

komplettierte Frijns.

Auf P4 folgte Duval. Bestplatzierter BMW-Pilot war Eng auf P5. Rockenfeller

[Audi], van der Linde [BMW] und Juncadella komplettierten

die Top-8. Dennis schaffte es auf P9 als zweiter Aston-Martin-Pilot.

Wittmann, die Münchner Titelhoffnung beendete das

zweite Rennen auf P10.

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In Runde 23 stellte Bruno

Spengler seinen M4 mit einem

technischen Problem

in der Box ab.

Bereits zwei Runden zuvor

musste auch Joel Eriksson

das Rennen beenden. Er

parkte seinen Boliden in

der 21. Runde am Ende

der Start/Ziel-Geraden sicher

in einer Seitentasche.

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BH 081


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2

2

Rast setzt seinen Weg zur 2. Meisterschaft

in der DTM fort.

Gesamtwertung nach 12 Läufen

mit 206 Punkten in Führung.

Markenkollege Müller belegt den

zweiten Platz mit 169 Zählern.

BMW-Hoffnung Wittmann bleibt

Dritter.

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DTM

STA

TIS

TIK

Team Championship 2019

Team

Pkt.

Audi Sport Team Rosberg 267

Audi Sport Team Abt Sportsline 262

BMW Team RMG 224

Constructors Championship 2019

Hersteller

Pkt.

Audi 710

BMW 426

Aston Martin 044

Championship 2019

Stand nach Wertungslauf 12|18

Pos Fahrer Team Pkt

01 René Rast Audi Sport RS5 DTM 206

02 Nico Müller Audi Sport RS5 DTM 169

03 Marco Wittmann BMW M4 DTM 147

04 Philipp Eng BMW M4 DTM 129

05 Mike Rockenfeller Audi Sport RS5 DTM 108

06 Robin Frijns Audi Sport RS5 DTM 093

07 Loic Duval Audi Sport RS5 DTM 089

08 Bruno Spengler BMW M4 DTM 077

09 Jamie Green Audi Sport RS5 DTM 051

10 Joel Eriksson BMW M4 DTM 043

11 Jonathan Aberdein Audi Sport RS5 WRT DTM 037

12 Sheldon van der Linde BMW M4 DTM 036

13 Timo Glock BMW M4 DTM 033

14 Daniel Juncadella Aston Martin Vantage DTM 022

15 Paul Di Resta Aston Martin Vantage DTM 015

16 Pietro Fittipaldi Audi Sport RS5 WRT DTM 014

17 Jake Dennis Aston Martin Vantage DTM 012

18 Ferdinand v. Habsburg Aston Martin Vantage DTM 003

Punkte im Qualifying Race 07 & 08

Race 11

Pkt

Poleposition Marco Wittmann 3

Startplatz 2 René Rast 2

Startplatz 3 Loic Duval 1

Race 12

Pkt

Poleposition René Rast 3

Startplatz 2 Loic Duval 2

Startplatz 3 Robin Frijns 1

BH 083

054 | 055


Aufre

Fans sehen g

Fader Beiges

084

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BH 085

ger:

enau hin.

chmack.

Nachhaltige Rennsituationen.

Kritische Blicke von den Tribünen.

Laute Stimmen in den Wohnzimmern.

Diskussionen in den sozialen Netzwerken.

Was ist passiert?

Das Sonntagsrennen war gerade vorbei und schon wurde in den

sozialen Netzwerken heiß diskutiert. Wurde ein möglicher Sieg

von Müller verschenkt? Müller fährt auf „Stoßstangendistanz“ und

kommt an Rast nicht vorbei. Auch als er sich offensichtlich zurück-

fallen ließ und dann wiederum sehr nah auf Rast auffuhr, wurde das

nicht verstanden. Unterstützt wurden diese Äußerungen auch von

den veröffentlichten Statements Timo Scheiders, der als DTM-Experte

laut. hah. dran. ist. In seiner Kolumne auf ran1 hat er bereits

vor dem Renn-Wochenende in Brands Hatch aus dem Nähkästchen

geplaudert.

Wer, wenn nicht Scheider weiß, was Backstage passiert. Wer genau

zuhört, wer intensiv liest und wer noch genauer hinguckt wird ein

ähnliches Fazit für sich erkennen.


086

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BH 087

Konkurrenz

im

Titelkampf.

Gefunden in der DTM Kolumne von Timo Scheider: Zwischen Tabellenführer René Rast

und dem Gesamtzweiten Nico Müller hat es nicht nur auf der Strecke geknallt. Da können

die beiden in die Kamera grinsen, wie sie wollen. Man erkennt und spürt schnell, dass nicht

die Wahrheit gesagt wurde, als es um das angeblich so heile Verhältnis zueinander ging. Denn die

haben sich hinter den Kulissen mehr als einmal die Meinung gegeigt und sind sich nicht so grün,

wie immer behauptet wird. Das ist seit der Kollision am Norisring nicht mehr zu übersehen...

[mehr in Scheiders Kolumne]


088

Gemüter beruhigen.

Berger ist sichtlich bemüht, die Gemüter zu beruhigen,

um Schaden von der DTM und vor allem

auch von Fahrern abzuwenden.

„Man muss in der Debatte sachlich sein und differenzieren.

Es sollten keine voreiligen Schlüsse gezogen

werden. In Brands Hatch wurde niemand

vorbeigewunken, niemand hat angehalten, um

einen Sieg an den Kollegen herzuschenken.“

Vielmehr müsse Müller in solchen Situationen

„mit Blick auf seine eigenen Titelchancen abwägen,

ob er den Titelkandidaten und Teamkollegen

Rast angreift und damit seine 18 Punkte riskiert.“

Berger hat nicht nur einmal betont, wie

wichtig ihm offene Duelle im im Race sind.

„Ich habe schon mehrfach gesagt, dass

mir als ehemaligem Rennfahrer Stallorder

sehr zuwider ist. Wir werden sicher bei den

nächsten Rennen genau hinschauen - und

die Fans sowieso.“

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BH 089

Gass im Exklusiv-Interview mit Motorsport-Magazin.com

„Die beiden Meisterschaftsführenden werden mit Sicherheit

nicht gegeneinander kämpfen. Und ohne

Kampf und Risiko wäre das nicht gegangen. Wir haben

genug Hohn und Spott geerntet am Norisring.

Das brauche ich kein zweites Mal. Es gibt eine Priorisierung.“

Dies war der Gass-Kommentar zur Situation beim dritten

Rennwochenende auf dem Norisring in Nürnberg.

Erinnern wir uns an die Kollission Müller und

Rast im direkten Duell. Müller kassierte Durchfahrtsstrafe

und Rast fiel durch seinen Dreher zurück.

Fakt 1:

Bei Audi gibt es eine Priorisierung auf die Meisterschaftskandidaten

Rast und Müller.

Fakt 2:

Müller hätte das Rennen in Brands Hatch aus eigener

Kraft gewinnen können. Um eine mögliche Kollision

zu verhindern, durfte er nicht angreifen.


090

art of DTM colours

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BH 091

#47 Joel Eriksson

054 | 055


092

W-Series 2019

Round six of six & Final

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094

Beitske Visser

Vize-Champion 2019

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BH 095

Frauenpower auf vier Rädern...

Neue Serie. Finale. Erste Meisterin.

Bevor die erste Serienmeisterin gefeiert werden konnte, war

noch ein Rennen offen. Beim Saisonfinale in Brands Hatch

holte Alice Powell ihren ersten Saisonsieg, während Chadwick

Vierte wurde.

Chadwick ging als Pole-Setterin ins finale Rennen der W-Series.

Auf P2 folgte Powell und von P3 startete Kimilainen.

Kurze Schrecksekunde erlebten die Fans, als beim Start Hawkey

stehen blieb. Unbeschadet nahm sie als Letzte das

Rennen auf.

Visser, die mit 13 Punkten Rückstand auf Chadwick in das

Finalrennen ging, startete von der fünften Position. Sie

konnte bereits in den ersten Runden Wohlwend überholen.

Auf P4 nahm sie die Verfolgung des Führungs-Trios auf.

Chancenlos fiel sie immer weiter zurück. Powell übte gegen

Rennhälfte heftigen Druck auf Chadwick aus. Über mehrere

Runden verteidigte sie sich. Kimilainen war in dem Moment,

die lachende Dritte und konnte ihren Abstand auf Powell

verkürzen.


096

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BH 097

Start zum Final-Lauf

in der Debütsaison

der W-Series

Pole-Setterin Chadwick

P2 folgte Powell

P3 Kimilainen


098

Titelrivalin Visser tauchte zügig im Rückspiegel der

Meisterschaftsführenden Chadwick auf.

Profitieren konnte Visser. Nach dem Restart konnte sie an

Chadwick vorbeiziehen und fuhr das Rennen auf P3 zu Ende.

Powells feierte im Finale ihren ersten Saisonsieg und

schafft so in der Gesamtwertung den Sprung auf

Platz drei.

Kimilainen, die zum Saisonbeginn durch einen

Rennunfall aus dem Meisterschaftskampf

katapultiert wurde, hat seit dem Rennen auf dem

Norisring zeigen können, was in ihr steckt. Mit

einem erneuten Podiumsplatz schob sie sich an

Wohlwend in der Endabrechnung vorbei

und beendet die erste Saison auf P5.

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BH 099

Wohlwend beendete das Rennen auf Platz fünf hinter Chadwick und

vor Piria, die von Startplatz zehn aus auf Platz sechs nach vorne fuhr.

Das sicherte ihr Platz neun in der Gesamtwertung, womit sie sich

automatisch für die W-Series 2020 qualifiziert ist.

Auch Hawkins gelang die Qualifikation für die

nächste Saison mit Platz sieben beim Finale,

womit sie von Position 14 auf Rang elf in der

Meisterschaft kletterte.

Garcia wurde Achte, nach dem sie Cook

beim Restart überholen konnte.

Die Top 10 komplettierte Moore.

Ebenfalls sicher qualifiziert sind Pepper und Cook.

Erneut in den Auswahlprozess müssen hingegen Rdest, Wood, Hawkey und Keszthelyi.


100

Nach ihrem Ausritt ins Kiesbett hier zwischen der Paddock

Hill Bend und der Haillwoods Hill wurde es noch

einmal spannend.

Plötzlich drehte sich die Japanerin Koyama eingangs

der Sheene Curve. Ihr Bolide war mitten auf der Strecke

zum Stehen gekommen. Zeit für das Safety-Car.

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BH 101


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Chadwick fehlte es an Pace.

Sie musste in Paddock Hill Bend beide passieren lassen.

Danach setzten sie sich um mehr als neun Sekunden von Chad

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wick ab.

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#27 Alice Powell

erster Sieg im Finallauf

Race 6|6

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BH 109

Steckbrief

Alice Powell

Nationalität: Britisch

Alter: 26

Teilgenommene Rennen: 203

Siege: 23

Podien: 49

Erstes Rennen: 1995 in Finland

Lieblingsauto: F308 Formula 3 Car

Lieblingsstrecke: IThruxton, UK Monaco,

Europe

Sportliche Vorbilder: Michael Schumacher

Ihr stolzester Moment: Mein Sieg in der

Championship Formel Renault.


110

Sieger[Gas]füße

Alice Powell

Sieg in Brands Hatch

Emma K

Sieg in Ass

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BH 111

imilainen

en

Beitske Visser

Sieg in Zolder

Jamie Chadwick

Siege in Hockenheim

und Misano

Meister[Gas]fuß


112

Tabelle Championship W-Series 2019 6|6

Position Driver Number Driver Points

1 55 Jamie Chadwick 110

2 95 Beitske Visser 100

3 27 Alice Powell 076

4 19 Marta Garcia 066

5 7 Emma Kimilainen 053

6 5 Fabienne Wohlwend 051

7 85 Miki Koyama 030

8 26 Sarah Moore 024

9 11 Vicky Piria 024

10 31 Tasmin Pepper 022

11 21 Jessica Hawkins 012

12 37 Sabré Cook 012

13 20 Caitlin Wood 011

14 3 Gosia Rdest 010

15 2 Esmee Hawkey 002

16 99 Naomi Schiff 002

17*R 77 Vivien Keszthelyi 001

18 67 Shea Holbrook 000

19*R 58 Sarah Bovy 000

20 49 Megan Gilkes 000

*R = Reserve driver

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Champion

in der Debüt-Saison

#55 Jamie Chadwick

Damit ging die Debüt-Saison 2019

der W-Series zu Ende.

Der Champion steht fest!

Jamie Chadwick kann auf eine starke

Saison zurückblicken.

2x P1

1x P2

2x P3

1x P4

Sie freut sich über den ersten Titel

der W-Series und das ausgelobte

Preisgeld über 500.000 Dollar.

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Das Portfolio von Baldessarini Fragrances umfasst derzeit 8

Herrendüfte, die den Anspruch der Marke und den Claim ‚separates

the men from the boys‘ konsequent mit Leben füllen.

Die Parfüms der im Jahr 2002 gegründeten Duftmarke zeichnen

sich dadurch aus, dass sie mit hochwertigen Duftstoffen dezent und anhaltend

wirken, ohne sich in den Vordergrund zu drängen, und somit den eigenen

Typ unterstreichen.

Die Duftlizenz liegt beim rheinländischen Dufthersteller Mäurer &

Wirtz, der die Kompositionen in enger Abstimmung mit Lizenzgeber

Werner Baldessarini kreiert.

SEPARATES THE MEN FROM THE BOYS

Eine Marke mit Persönlichkeit – für Männer mit Persönlichkeit


058 118

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Lifestyle & Motorsport

Aston Martin passt als Luxusmarke und Sinnbild für

britische Eleganz im Automobilbereich optimal zum

Sponsoring Partner Baldessarini Fragrances.


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– eine ausgezeichnete Persönlichkeit

Werner Baldessarini – Charakterkopf, Designer, Duftschöpfer,

Manager und Ikone der Modeindustrie. Ein Mann der sich

schon früh die Frage stellte:

„What separates the men from the boys?“

Die Beantwortung dieser Frage wurde zum Leitsatz seines

Schaffens. Ob in der Mode, beim Duft oder im Alltag – Qualitätsbewusstsein

und Pragmatismus waren stets sein Erfolgsrezept.

Als ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Hugo Boss führte

er das Unternehmen zu internationalem Erfolg. Auf dem

Höhepunkt seiner Karriere wählte er den Ausstieg und entschied

sich bewusst für den Luxusfaktor Zeit. Für das, was

ihm Spaß macht, sowie für Mode und Düfte unter seinem eigenen

Namen.

Bis heute trägt die im Jahr 2002 gegründete Duftmarke Baldessarini

Fragrances seine Handschrift. Und so zeichnen sich

seine Düfte dadurch aus, dass sie Tiefgang haben, sich aber

niemals in den Vordergrund drängen. Dezent und anhaltend

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BH 121

„Super angezogen

allein hilft nicht, wenn

man falsch riecht.“

wirken, um den eigenen Typ zu unterstreichen. Die hochwertigsten Duftstoffe enthalten, um das Beste

im Mann zu hervorzuheben.

Uniformiertheit und Plakativität – dagegen sträubt sich Werner Baldessarini. Es kommt ihm auf Individualität

an. Beim Charakter, aber auch in der Mode und beim Parfum.

Eine Einstellung, die ihm den Persönlichkeitspreis der Fragrance Foundation einbrachte, und sich in den

acht eleganten Duftkompositionen wiederfindet, die seinem Motto genügen: „separates the men from

the boys.“


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BH 123

Baldessarini Cool Force Sport

Sportlich. Frisch. Markant.

Dieser Duft interpretiert die Coolness der Duftlinie auf eine sportliche,

dynamische Weise. Ein spritziger, vibrierender Duft für Männer, die ihren

eigenen Weg verfolgen und eins mit ihrer Herausforderung werden.

Duftbeschreibung

Vibrierend und frisch zu Beginn.

Rasantes abtauchen in eine aromatisch-aquatische Herznote.

Maskulin duftendes Rosmarin.

Sportive Wasser-Akkorde.

Edle Neroli-Blüten als Kernstück.

Holziger Fond aus Zedern- und Sandelholz.

Und Patschuli für Exklusivität und Signaturnote!


Herausgeber:

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