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ArtMediaVerlag2013

Oktober 2018

29. Jahrgang

„Träume habe ich noch genug“

Im Gespräch: Stummfilmmusiker Günter A. Buchwald

INHALT

THEATER_____________________ 3

Theater Basel zeigt King Arthur

ARCHITEKTUR________________ 7

Trinationale Architekturtage

KULTOUR___________________ 14

Die 1968er Bewegung und ihre Folgen

VISION 2025________________ 16

Kunstvereine im Gespräch

NACHHALTIG________________ 18

Hambacher Wald

KUNST_____________________ 19

BBK: Offene Ateliers

MUSIK______________________ 27

The Kilkennys im Jazzhaus Freiburg

GESUNDHEIT________________ 28

Kaiserstühler Naturheiltage

KULTURWOCHE_____________ 30

„Gran Cuvée kultur in Staufen

VERANSTALTUNGEN_________ 31

Die Immoralisten: „Lenin auf Reisen“

Wir krönen

Ihren

Einsatz.

sparkasse-freiburg.de

Günter A. Buchwald ist Freiburger

Stummfilmmusiker und international

gefragt. Dieses Jahr

feiert er sein 40-jähriges Bühnenjubiläum,

zeigt aber keine

Zeichen der Ermüdung. In Zusammenarbeit

mit dem Theater

Freiburg findet nächstes Jahr,

am 21. und 22. Juni, die Aufführung

seiner neuen Komposition

zum Stummfilm Casanova statt.

Fabian Lutz hat den Musiker

getroffen und mit ihm über die

Renaissance des Stummfilms,

dessen politische Bedeutung und

natürlich die vielfältige Arbeit als

Dirigent, Pianist, Violinist und

Komponist gesprochen.

Kultur Joker: Sie sind Stummfilmmusiker.

Ein Beruf, der erst einmal

altmodisch klingt. Worin liegt die

Aktualität Ihrer Arbeit?

Günter A. Buchwald: Dazu gibt

es zwei Antworten. Zum einen

sind die Filmarchive auch heute

noch bestrebt, die alten Zelluloidfilme

vor dem Zerfall zu retten und

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ist Weltsparwoche!

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Aktionsende 31.12.2018

Günter A. Buchwald

sie zu restaurieren. Damit man diese

Filme auch heute wieder sehen

kann, braucht es Filmmusik wie

es sie ja auch früher gab. Zum anderen

bleiben viele Stummfilme,

die ja hauptsächlich in den 1920er-

Jahren spielen, weiterhin aktuell.

Ich befürchte, dass wir uns wieder

in Richtung der 1930er-Jahre bewegen,

mit Trump, AfD und den

rechten Bewegungen. Aktuell habe

ich einen Kompositionsauftrag

aus Seattle von der Organisation

Music of Remembrance, ein klassisches

Ensemble mit dem Ziel, das

Kulturerbe jüdischer Komponisten

zu bewahren, die etwa in Theresienstadt

komponierten und dann

ermordet wurden. Am 15. April

nächsten Jahres werde ich mit dem

Ensemble den Film Die Stadt ohne

Juden in Seattle begleiten. Schon

in diesem Film von 1924 wird der

Antisemitismus gezeigt. Man sieht,

wie Juden aus dem Land Utopia,

das aber eindeutig als Wien zu erkennen

ist, abtransportiert werden.

Bilder, die man mit Bildern aus

wirklichen Dokumentarfilmen aus

dem Dritten Reich verwechseln

könnte.

Kultur Joker: Ist für Sie das Politische

eine wichtige Komponente in

Ihrem Schaffen?

Günter A. Buchwald: Ich habe

nicht nur Musik, sondern auch

Geschichte studiert. Daher habe

ich ein Interesse an historischen

Hintergründen. Dass sich diese

Schwerpunktsetzung ergibt, liegt

Foto: Klaus Polkowski

aber an den Filmen, von denen ein

guter Teil auch politisch ist. Als ich

vor 40 Jahren angefangen hatte,

Stummfilme zu vertonen, wusste

ich noch gar nicht, wie groß das

Feld ist. Oft werde ich auch auf

Filme wie Väter der Klamotte oder

Stan & Ollie (Anm.: Auch bekannt

als „Laurel und Hardy“) angesprochen.

Und ja, diese Slapstick-Filme

gibt es, sie bilden aber höchstens 10

Prozent der Stummfilme. Im Laufe

der Jahre habe ich dann auch die

politischen Stummfilme entdeckt

und mich gefreut, dass es sie gibt.

Aber auch die sind nur ein Teil

meines Berufs.

Kultur Joker: Soundtracks sind

heute ja schon in den Film integriert

und werden nicht mehr simultan

live gespielt, wie Sie es im

Falle der Stummfilmmusik tun. Wo

liegt für Sie die Besonderheit in diesem

Live-Event?

Günter A. Buchwald: Sie sagen

es ja bereits: Es ist ein Live-Event.

Es ist etwas anderes, ob die Musik

aus dem Lautsprecher kommt oder

ob sie von einem Ensemble, einem

Pianisten oder einem Orchester live

aufgeführt wird. Der Fokus ist ein

anderer. Man hört anders zu. Dabei

kann man bewusster zuhören, aber

man kann auch vergessen, dass da

jemand live spielt. Heute ist den

Leuten aber auch bewusst, dass die

Aufführung meiner Stummfilmmusik

ein einmaliges Event ist. Meine

Musik ist nämlich in der Regel improvisiert.

Die nächste Aufführung

kann also anders werden.

Kultur Joker: Wenige Ihrer ZuhörerInnen

dürften mit Stummfilmmusik

sozialisiert worden sein. Wie

reagiert das heutige Publikum auf

Ihre Aufführungen?

Günter A. Buchwald: Für viele ist

der Besuch einer meiner Aufführungen

vollkommen neu, aber ich

habe auch ein Stammpublikum.

Wie der einzelne meine Aufführung

aufnimmt, kann ich aber

nicht steuern, das hängt von vielen

Faktoren ab, etwa von der musikalischen

Vorbildung oder der Kenntnis

bestimmter Filme. Oft sind in

den Filmen ja auch Hinweise auf

andere zeitgenössische Filme oder

gar direkte Zitate enthalten. Und

auch die Musik macht manchmal

Anspielungen auf zeitgenössische

Musik aus den 20er-Jahren. Oft

werden in den Filmen Musikensembles

gezeigt, die live dann vertont

werden. Da erklingt dann oft

zeitgenössische Jazz- oder andere

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Kultur Joker: Wie wählen Sie denn

die Musik zu den vorliegenden

Stummfilmen aus?

Günter A. Buchwald: Ich schaue

individuell, welcher Film Strawinsky

oder Bartók oder etwas noch

Moderneres verträgt. Man-

Fortsetzung des

Interviews auf

Seite 38

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3.10.: Balkantänze – für Kenner und Könner (mit Linda und Klaus Tsardakas-Grimm)

5.-7.10.: Encaustic-Malerei für Anfänger u. Fortgeschrittene (mit Brigitte Himmelsbach)

15.-18.10.: Spannung im Bild: Malwerkstatt Bildkontraste (mit Beate von Witzleben)

21.10.: Zwei orientalische Erzähltraditionen (mit Prof. Dr. Johannes Merkel)

26.-28.10.: Kreative Schreibwerkstatt: Die Worte fließen lassen… (mit Susanne Wetzel)

27./28.10.: Symposium „Künstliche Intelligenz – Chance oder Bedrohung?“ (versch. Ref.)

29.10.: Sir Walter Raleigh – Leben und Tod (Literarisches Café mit Dr. Karl K. Schäfer)

1.-4.11.: Rhythmus und Repetition: Malkurs (mit Annemarie Matzakow)

2.-4.11.: Folkloretanz mit Live-Musik! (Linda u. Klaus Grimm, Ulrike Klebahn/Mathias Berghoff)

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„Coraline“ / Fantasy-Oper für Kinder und Erwachsene: 4./5./13./25.

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„Le Mouvement de l‘air“ / Tanz: 12. - 19.30 Uhr PREMIERE!

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„Das Nibelungenlied“ / Schauspiel: 20. - 19 Uhr PREMIERE! 26. -

19.30 Uhr.

Theater Freiburg, Kleines Haus +49.(0)761.2012853

Wir sind die Guten“ / Schauspiel: 4./6. - 20 Uhr.

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„Pelléas et Mélisande“ / Oper: 2./5./22./24./27. - 19.30 Uhr, 14. -

18.30 Uhr.

„Lucia di Lammermoor“ / Oper: 19. - 19.30 Uhr PREMIERE! 25. -

19.30 Uhr, 28. - 16 Uhr.

„Peer Gynt“ / Ballett: 2./26. - 19.30 Uhr.

Theater Basel, Schauspielhaus +41.(0)61.2951133

„Tartuffe oder das Schwein der Weisen“ / Komödie: 4./12./19. -

19.30 Uhr, 21. - 18.30 Uhr.

„Der Mensch erscheint im Holozän“ / Schauspiel: 6. - 19.30 Uhr, 7. -

18.30 Uhr.

„Das Abschiedsdinner“ / Gastspiel: 13. - 19.30 Uhr.

„Romulus der Große“ / Schauspiel: 15./20. - 19.30 Uhr.

„Othello X“ / Schauspiel: 26. - 19.30 Uhr PREMIERE! 28. - 18.30 Uhr.

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Opéra national du Rhin +33.(0)825.841484

„Pelléas et Mélisandre“ / Oper: 19. - 20 Uhr PREMIERE! 21. - 15 Uhr,

23./25./27. - 20 Uhr.

MULHOUSE

La Filature +33.(0)389337801

„Il Barbiere di Siviglia“ / Oper: 7. - 15 Uhr, 9. - 20 Uhr.

Théâtre de la Sinne +33.(0)389.202901

„Spectres d*Europes“ / Ballett: 11. - 20 Uhr PREMIERE! 12./13. -

20 Uhr.


THEATER KULTUR JOKER 3

„Es gibt nur uns – und uns ist alle“

Das Theater Basel eröffnet seine Saison mit einem großartigen, spartenübergreifenden „King Arthur“

„Alles ist Illusion“, sagt

Zauberer Merlin in Henry

Purcells „King Arthur“ – und

gibt damit schon die Überschrift

für den Abend vor.

Purcells Semiopera aus dem

Jahr 1691 nach einem Libretto

von John Dryden über den

siegreichen Kampf der Briten

gegen die Sachsen ist wegen

ihrer speziellen Mischung aus

gesprochenen Texten, Gesang

und Tanz und dem häufigen

Wechsel zwischen Realität

und Fiktion nicht leicht auf

die Bühne zu bringen. Am

Freiburger Theater machte

Regisseur Robert Schuster

daraus vor einigen Jahren ein

brutal überzogenes, völlig unmusikalisches

Drama. 2016

karikierte Herbert Fritsch am

Züricher Opernhaus den Stoff

à la Monty Pythons „Die Ritter

der Kokosnuss“. Stephan

Kimmig hingegen macht bei

dieser spartenübergreifenden

Produktion zur Eröffnung

der Basler Saison das Theater

und seine Imaginationskraft

selbst zum Gegenstand. Die

Bühne von Katja Haß besteht

allein aus schweren roten Vorhängen,

die diesen Spielraum

begrenzen und auch mal unterteilen.

Kimmig setzt ganz

auf die kreativen Kostüme

von Anja Rabes, die hochemotionale

Musik von Henry

Purcell und das grandiose,

körperliche Spiel der Akteure.

Vor allem aber vertraut er der

Sprache. Der Basler Hausautor

und Dramaturg Ewald Palmetshofer

hat eine großartige

Neudichtung des Stoffes geschrieben,

die nicht nur wunderbar

rhythmisiert ist, sondern

den Figuren mehr Profil

und Nuancen verleiht. Lange

Monologe zeigen wie bei den

großmäuligen Kontrahenten

König Arthur (Elias Eilinghoff)

und dem Sachsenkönig

Oswald (Michael Wächter)

den weichen Kern der rauen

Charaktere. Der von beiden

begehrten, anfangs blinden

Emmeline verleiht Lisa Stiegler

Ecken und Kanten. Der

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Abend erzählt von menschlichen

Abgründen, wenn drei

Männern im ersten Akt die

Kehle durchgeschnitten wird,

um die Götter günstig zu stimmen

oder Oswald seine Annäherungsversuche

fast bis zur

Vergewaltigung forciert. Die

vier Tänzer (Frank Fannar

Pedersen, Javier Rodríguez

Cobos, Mirko Campigotto und

die enorm präsente Raquel

Rey Ramos), die auch Sprechrollen

übernehmen, erzählen

in ihrer drastischen Körpersprache

von Gewaltexzessen.

Trotzdem besitzt der umjubelte

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Abend eine Leichtigkeit, die

verzaubert. Besonders Carina

Braunschmidt als kindlichtapsiger

Luftgeist Philidel

mit Ingrid-Steeger-Frisur und

Reibeisenstimme ist ein echtes

Erlebnis. Aber auch Max Mayer

als Zauberer Guillamar mit

Zöpfen und flackerndem Blick

und Vincent Glander als fieser

Erdgeist Grimbald brechen

immer wieder genüsslich den

hohen Ton.

Musikalisch ist der Abend

ebenfalls eine Wucht. Das

La Cetra Barockorchester

Basel unter der Leitung von

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Steffen Höld,

Crina

Braunschmid,

Elias Ellinghof,

Michael

Wächter,

Riccardi Fassi,

Raquel Ray

Ramos

Foto: Sandra Then

Max Mayer,

Lisa Stiegler,

Michael

Wächter

Foto: Sandra Then

Christopher Moulds befeuert

das Geschehen mit markigen

Trommelschlägen und starken

Akzenten, gibt aber auch den

verinnerlichten Momenten

den notwendigen Raum. Sarah

Brady besticht nicht nur in der

Frost-Szene mit reichen Farben

und darstellerischer Präsenz.

Auch Leela Subramaniam (Sopran),

Kristina Stanek (Mezzosopran),

Hyunjai Marco Lee

(Tenor) und der italienische

Bass Riccardo Fassi (Bariton)

singen und spielen in diesem

Gesamtkunstwerk in den verschiedensten

Rollen auf hohem

Niveau – ob auf Rollschuhen

oder einem Karussellpferd.

Der Chor (Leitung: Michael

Clark) ist ähnlich wandlungsfähig

und gibt auch auf der

Tanzfläche alles. Die Polarität

zwischen den Briten und

den Sachsen kulminiert am

Ende im Zweikampf zwischen

Arthur und Oswald. Die beiden

duellieren sich erbittert

mit Kunstblut, das sie dem

Gegner, tragisch und komisch

zugleich, mit dem Mund entgegenspritzen.

Mit den Worten

„Es gibt nur uns – und uns ist

alle ohne Unterschied“, ruft

am Ende Merlin zur Versöhnung

auf und umarmt seinen

noch zögerlichen Widersacher

Guillamar. Selbst der auf

Krawall gebürstete Grimbald

reicht dem zur anderen Seite

übergelaufenen Philidel die

Hand. Liebe ist stärker als

Hass, Gemeinsamkeiten entdecken

schöner als Gegensätze

heraufbeschwören, lautet die

Botschaft des Theaters an die

Wutbürger und Nationalisten.

Weitere Vorstellungen:

1./6./13./18./21./23.10.,

1./3./7./18./23.11., 16.12.2018.

Georg Rudiger

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Minguet Quartett | Jean-Efflam Bavouzet | Jake Arditti |

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08.–11. November 2018

Künstlerische Leitung: Lotte Thaler


4 KULTUR JOKER Theater

Leichtigkeit im goldenen Käfig

Rossinis „Barbier von Sevilla“ eröffnet spritzig die Saison der Straßburger Oper

Wir sind in Sevilla. Das sieht

man nicht nur an den blauen Azulejos,

den maurischen Kacheln, die

das Bühnenbild bestimmen. Auch

der schmiedeeiserne Balkon, die

vorbeiziehende Prozession, die goldene

Madonna in der Wandnische

und die Fensterläden vermitteln

viel Lokalkolorit. Selbst die hohen

Temperaturen im Zuschauerraum

erinnern ein wenig an Andalusien

(Regie und Ausstattung: Pierre-

Emmanuel Rousseau). Der Abend

in der Straßburger Oper beginnt in

der trockenen Akustik des Hauses

mit leichten, geradezu filigranen

Figuren im Orchestergraben. Dennoch

braucht das Orchestre symphonique

de Mulhouse unter der

Leitung von Michele Gamba einige

Szenen, ehe die Rädchen genau

ineinandergreifen und die Schnitte

mit dem Lineal gezogen sind. In

den ersten Minuten könnte man

meinen, der Abend verkomme zu

einem biederen Ausstattungstheater.

Das Tänzchen der bemantelten

Choristen in der Balkonszene,

wenn der Graf seiner Rosina ein

Ständchen singt, ist bieder. Die

Akteure agieren mit angezogener

Handbremse. Aber mit dem Auftritt

von Leon Kosavic als Figaro

ändert sich das Bild. Der kroatische

Bariton ist darstellerisch und vor

allem auch vokal eine echte Vitaminspritze.

Mit seinem zerfetzten

Trägershirt, den roten Espandrillos

und seinen Tattoos fällt er sofort

auf bei diesem noch etwas drögen

Kostümfest, das aber bald schon,

angetrieben von der vibrierenden

Musik, zu einem echten Knaller

wird. Nicht nur Kosavic glänzt mit

geschmeidiger Stimmführung und

großer vokaler Strahlkraft. Auch

Marina Viotti setzt als Rosina

gleich bei ihrer ersten Arie „Una

voce poco fa“ mit satter Tiefe und

spektakulären Koloraturen die

Messlatte hoch. Sie wird dabei von

ihrer als komische Jungfer gezeichneten

Zofe Berta (Marta Bauza)

wickelt wird

u n d d e m

Abend eine

wunderbare

Leichtigkeit

verleiht. Das

schmucke

Haus ist für

Rosina aber

auch ein goldener

Käfig.

Da hilft es

auch nicht,

dass sie ihre

Füße im Pool

baden kann.

Diese Doppelbödigkeit

hat Pierre-

Em manuel

R o u s s e a u

d e z e n t

mitinszeniert.

Vor allem

versteht es

der Regisseur,

echte

Humorvoller „Barbier von Sevilla Foto: Klara Beck Ty pen z u

entwickeln.

frisiert – ihre Spitzentöne werden Carlo Lepore ist als bassmächtiger

Bartolo ein ältlicher Geck,

so zu Schmerzensschreien, wenn

die Bürste mal ziept. Das ist Humor,

der direkt aus der Musik ent-

Gefühlen zu Rosina schön

der sich bei seinen aufflammenden

zum

Affen macht. Sein Kumpel Basilio

(stark: Leonardo Galeazzi) zeichnet

Pierre-Emmanuel Rousseau

als lüsternen Zauselmönch, der ein

wenig an Catweazle erinnert. Seine

perfekt getimte Verleumdungsarie

wird vom Orchester schön

befeuert. Ob der Graf einen betrunkenen

Soldaten mimt oder sich

als Musiklehrer verkleidet – alles

wird in Straßburg wunderbar ausgespielt

und entwickelt manches

Mal durchaus anarchische Komik.

Trotzdem geraten die Figuren

nicht zur Karikatur. Und auch die

Musik überdreht nicht, sondern

bleibt im grünen Bereich, wobei

man sich bei mancher Steigerung

vielleicht doch noch ein bisschen

mehr Speed wünschen würde.

Zum großen Finale im letzten Akt,

wenn Graf Almaviva endlich seine

Rosina bekommt und Bartolo

dumm aus der Wäsche schaut, reißt

nochmals die Musik alles mit. Die

Akteure tanzen – selbst Bartolo

schnippt mit den Fingern und ringt

sich ein Lächeln ab. Großer Premierenapplaus

für einen vitalen,

humorvollen „Barbier von Sevilla“.

Weitere Vorstellungen: 7.10., 15

Uhr, 9.10., 20 Uhr. Filature Mulhouse.

Tickets: www.operanationaldurhin.eu.

Georg Rudiger

Als Cléante ankündigt, dass

das jetzt die ganze Zeit so bleibe,

ahnt man, er meint es ernst.

Und da ist das Ende der knapp

dreistündigen Inszenierung noch

lange nicht in Sicht. PeterLichts

Auftragswerk für das Theater

Basel „Tartuffe oder das Schwein

der Weisen“ ist ein bisschen wie

eine hohl drehende Schraube.

Noch eine Umdrehung mehr und

trotzdem wird keiner der Figuren

dadurch stärker in der Realität

verhaftet sein. Man muss ein

Festival der Uneigentlichkeit

PeterLicht macht am Theater Basel Tartuffe zum Typus eines zeitgenössischen Betrügers

bisschen an Norbert Elias‘ „Geschichte

der Zivilisation“ denken,

in der er die höfischen Sitten während

des Absolutismus als Beschäftigungsprogramm

des niederen

Adels beschreibt. Wer der

Etikette genügt, hat keine Zeit zu

opponieren. Oder an René Polleschs

Simulationswelten. Da ist

es gut, dass jemand wie Florian

von Manteuffel Pollesch-Erfahrung

hat. Die Satzverdrehungen

und der verschwurbelte Diskurs-

Duktus verlangen dem Ensemble

doch einiges ab. An Molière, der

mit seinem „Tartuffe“ einen frühen

Theaterskandal provozierte,

erinnert PeterLichts Stück in der

Inszenierung von Claudia Bauer

weniger. Er sei kein Historiker,

sagt der Kölner Autor und Musiker

in einem Interview, das im

Programm abgedruckt ist. Und

dass man den Plot alter Stücke

zerreiben müsse, denn „dann

entsteht wieder etwas, was da

mal war“.

Orgon jedenfalls, dessen Erscheinen

in Basel gut vierzig Minuten

auf sich warten lässt, ist die

Sonne, um die sich der Hofstaat,

bestehend aus einer Mutter Pernelle

(Katja Jung), den Kindern

aus erster Ehe Damis (Mario

Fuchs) und Mariane (Leonie Merlin

Young), seiner zweiten Frau

Elmire (Myriam Schröder) und

seinem Schwager Cléante (Max

Rothbart) sowie dem Dienstmädchen

Dorine (Pia Händler) dreht.

Wenn aber die Sonne um einen

Mond wie Tartuffe zu kreisen beginnt,

dann steht die Welt Kopf.

Kein Wunder, dass der Hofstaat,

eingekleidet in Taft und Tüll

(Kostüme: Vanessa Rust) einiges

dafür tun würde, seine Welt

wieder zurechtzurücken. Damit

auch wirklich niemand im Publikum

glaubt, dass diese Welt etwas

anderes als Vorstellung sein

könnte, lässt Kameramann Julian

Gresenz die Zuschauer hinter die

Kulissen schauen. Man sieht auf

der Projektionsfläche rechts in

Schwarzweiß, wie sich Schauspieler

auf die Vorstellung vorbereiten.

Max Rothbart säubert sich

mit einem Messer die Nägel, Katja

Jung polkt mit der Zunge herum,

jemand anders bürstet den

Rock aus. Man sieht, was man

schon immer gedacht hat, dass

Schauspieler machen, wenn sie

auf ihren Auftritt warten. Später

wird sich das herrschaftliche

Haus mit sehr, sehr vielen Türen

und Fenstern (Bühne: Andreas

Auerbach) drehen, natürlich ist

alles ein Potemkinsches Dorf

und praktischerweise befinden

sich auf der Rückseite die Garderoben

des Ensembles, genauer

wohl deren Simulationen.

In einer solchen Welt den Betrug

überhaupt nur zu verorten,

ist schwer. Er ist vielmehr ein

„Festival der Uneigentlichkeiten“.

Und natürlich ist der

zeitgenössische Betrüger ein

Donald Trump, dem es gelingt

seine Vorstellung der Welt gewinnbringend

zu verkaufen und

der auch sexuell auf seine Kosten

kommen will. Vielleicht geht das,

weil wir Lust an der eigenen Zerstörung

empfinden oder wir sowieso

nicht mehr an diese Welt

glauben und alles so „irgendwie

hä“ ist. Orgon, den Florian von

Manteuffel mit einer guten Portion

Weltmüdigkeit ausstattet, ist

es nicht mehr genug ein „okayer

Bürger mit okayen Handlungen“

zu sein. Dann doch lieber das

Andere in die eigene Mitte lassen

und sich davon eine Erlösung

erhoffen. Einfach machen es PeterLicht

und Claudia Bauer uns

nicht mit der Figur des Tartuffe,

auch wenn Nicola Mastroberardino

anfangs in einem mehr als

grotesken Schweinskostüm verborgen

ist. Tartuffe verkörpert zu

sehr das ökonomische Prinzip, in

dem wir alle verstrickt sind. Auf

weite Strecken ist das lustig und

unterhaltsam, albern ist es immer,

doch gegen Ende wird es

ziemlich zäh. Vielleicht ist auch

das okay, wenn man an die allgemeine,

inkonsequente Haltung

zum Kapitalismus denkt.

Weitere Vorstellungen:

4./12./19./21./27. Oktober.

Annette Hoffmann


THEATER KULTUR JOKER 5

Mit Handschuhen ins Abenteuer

Das Lucerne Festival wagt mit dem Schwerpunkt

„Kosmos Stockhausen“ viel

28.10.18 Freiburg Konzerthaus

Pierre-Laurent Aimard nach elf Klavierstücken in der Kirche MaiHof

Foto: Manuela Jans

„Es besteht Lebensgefahr“,

kreischt ein Kind mit Hasenohren

(Fionn Berchtold) durch

das Megaphon. „Es geht um

ihre Zukunft!“ Das Publikum

vor dem Luzerner Theater bleibt

entspannt. Und lässt sich ein auf

diesen besonderen, einstündigen

Musiktheaterabend „Kindertotenlieder“

in der hölzernen

„Box“, die Intendant Benedikt

von Peter neben dem eigentlichen

Theatergebäude permanent

als Außenspielstätte nutzt.

In diesen von ihm selbst inszenierten

Gustav-Mahler-Liedern,

einer Koproduktion mit dem

Lucerne Festival, möchte der

innovative Theatermacher, der

ab der Spielzeit 2020/21 als neuer

Intendant des Basler Theaters

beginnt, Verlust und Trauer musiktheatralisch

erlebbar machen.

Deshalb wird man einzeln und

fürsorglich an seinen Platz begleitet.

Deshalb ist der Raum bis

auf wenige Schwarzlichtröhren,

die später ausgeschaltet werden,

abgedunkelt. Nur eine Kerze in

der Mitte spendet Licht. Man

soll selbst die Einsamkeit und

Leere spüren, die der Dichter

Friedrich Rückert nach dem Tod

zweier seiner Kinder in Worte

und Gustav Mahler in Musik

gefasst hat. Ein Paar (Sarah

Alexandra Hudarew und Jason

Cox) steht im Dunkeln und hat

sich voneinander abgewendet.

Der britische Sound-Künstler

Matthew Herbert imaginiert mit

eingespielten Geräuschen den

Alltag dieses Paares, wenn um

8.33 Uhr das Zähneputzen beginnt

und wenig später der Zünder

eines Gasherds durch die

Lautsprecher klickt. Erst nach

zehnminütiger Geräusch-Collage

beginnt die Mezzosopranistin

Sarah Alexandra Hudarew mit

dem ersten Lied „Nun will die

Sonn‘ so hell aufgehn“. Sie wird

begleitet von zwölf Mitgliedern

des Luzerner Sinfonierochesters

unter der Leitung von Clemens

Heil, die im Raum verteilt sind

und sich gleich nach dem letzten

Akkord auf eine andere Position

begeben (Bühne: Márton Ágh),

während der Ton elektronisch

weiterklingt. Aufwühlen kann

die Produktion aber nicht. Statt

Beklemmung entsteht eher Langeweile.

Der Schmerz ist mehr

behauptet als gefühlt.

Neue Räume entdecken möchte

auch das Lucerne Festival.

Die meisten Veranstaltungen

wie die insgesamt über dreißig

Symphoniekonzerte finden beim

einen Monat dauernden Klassikfestival

zwar nach wie vor

im akustisch hervorragenden

Kultur- und Kongresszentrum

Luzern (KKL) statt, aber für die

kleinformatigeren Projekte trägt

man das Festival noch weiter in

die Stadt hinein. Im Kulturzentrum

Neubad, einem früheren

Schwimmbad, trifft man sich

zu später Stunde, um Karlheinz

Stockhausens „Stimmung“ für

sechs Vokalsolisten zu lauschen.

Ähnlich wie bei den „Kindertotenliedern“

gruppieren sich

Akteure und Publikum um

eine zentrale Lichtquelle. Nach

und nach betreten die Solisten

das weißgekachelte Becken

und nehmen im Schneidersitz

auf den Kissen Platz. Das andächtige

Publikum wird zur

Gemeinde, das den Obertonklängen

lauscht, die die Basler

SoloVoices mit ihren Kehlen

zaubern – elektronisch verstärkt

und durch den Raum geschickt

(Klangregie: Florian Bogner).

Jean-Christophe Groffe macht

mit seinem profunden Bass

den Anfang und stellt mit dem

Kontra-B den Ton vor, auf dem

die ganze 70-minütige Komposition

fußt. Wiederholung und

Variation prägen das meditative

A-Cappella-Stück, in das

Stockhausen auch einige magische

Götternamen und eigene

erotische Zeilen eingebettet hat.

Mit dem gemeinsamen Meditieren,

der angestrebten Harmonie

und der Gleichberechtigung der

Stimmen übernimmt Stockhausen

im 1968 in Paris uraufgeführten

„Stimmung“ Elemente

der Hippie-Kultur in seine Musik.

Zum 90. Geburtstag hat das

Festival dem 2007 gestorbenen

Avantgarde-Komponisten einen

Schwerpunkt gewidmet,

der an zwei Wochenenden den

Kosmos dieses Klangtüftlers

ausmisst (Dramaturgie: Mark

Sattler). Pierre-Laurent Aimard

stellt sich in der gut gefüllten

Kirche MaiHof mit den elf Klavierstücken

einer gewaltigen

Aufgabe. Zwischen den einzelnen

Werken spürt man kurz

seine Erschöpfung, bevor sich

der französische Pianist wieder

mit einer unglaublichen Präzision

und Intensität in das nächste

Abenteuer stürzt: von den mit

Einzeltönen geprägten, frühen

Klavierstücken von 1952 über

die den Nachhall erkundenden

mittleren bis zu den hochkomplexen

Klavierstücken 9-11, in

denen das Instrument bis an die

Grenzen geführt wird. Aimard

hat sich dafür Handschuhe mit

freien Fingerkuppen angezogen,

um die Glissandi und extremen

Cluster mit der notwendigen

Wucht realisieren zu können,

ohne Schäden davonzutragen.

Am Ende gibt es stehende Ovationen

für immer noch aufregende

Neue Musik. Auch im ausverkauften

Luzerner Saal des KKL

ist die Begeisterung groß, als

sich Simon Rattle, Duncan Ward

und der für Matthias Pintscher

eingesprungene koreanische Dirigent

Jaehyuck Choi am Ende

von Stockhausens epochemachender

Komposition „Gruppen“

(1955-57) gemeinsam vor

die drei Orchestergruppen des

Lucerne Festival Orchestra und

London Symphony Orchestra

stellen, die hufeisenförmig um

das Publikum platziert sind.

Musik als Raumklang mit komplexesten

Rhythmen und differenziertesten

Klangfarben!

Georg Rudiger

22.11.18 Freiburg Bürgerhaus Seepark

13.12.18 Freiburg Bürgerhaus Seepark

11.05.19 Freiburg Bürgerhaus Seepark

30.06.19

Rust

Europa-Park

Tickets unter www.sbegroup.info und

an allen bekannten VVK-Stellen


6 KULTUR JOKER THEATER

Ein Feuerwerk der Pointen

Die Schönen zeigen die Mozart Komödie „Der Schauspieldirektor“ im Musiktheater im E-Werk

Ein energiegeladenes, deutlich

verjüngtes Ensemble in zwei

Besetzungen, tolle Stimmen und

fulminante Schauspielerei – das

Musiktheater Die Schönen zeigt

25. Freiburger Kinderliteraturfestival

Festivalprogramm unter:

www.freiburg.de/lesefest

Mit freundlicher

Unterstützung von

Auftakt im Literaturhaus

14.10.18 I 15:00–16:30

Finale im Theater Freiburg

21.10.18 I 12:30–17:00

jetzt Mozarts Komödie „Der

Schauspieldirektor“ mit dem modernisierten

Text von Stephan

Benson als durchgeknallte und

sehr, sehr lustige Casting-Show

Noch ist das Opernhaus Genf

vollständig eingerüstet, noch

ist nichts von der prächtigen

Fassade zu sehen. Seit fast drei

Jahren wird das renommierte

Haus renoviert, ehe es am 12.

Februar 2019 mit dem „Ring

des Nibelungen“ wieder eröffnet

wird. Ab der kommenden Saison

übernimmt dann der Züricher

Aviel Cahn, der derzeit noch die

Flämische Oper in Antwerpen/

Genf mit großem Erfolg leitet,

in der Nachfolge von Intendant

Tobias Richter die Führung des

Hauses. An diesem Nachmittag

im September betritt man die

Genfer Oper über einen steinigen

Baustellenweg. Bei der

exklusiven Führung für ausländische

Journalisten, die als erste

Medienvertreter überhaupt einen

Blick ins Innere werfen dürfen,

werden Schutzhelme verteilt.

Fast drei Jahre haben die Restauratoren

Zwischendecken entfernt,

Lieber gleich zum FACHMANN

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Dauer günstiger!

(Regie: Martin Schurr, Leopold

Kern). Dabei ist schon Herbert

Wolfgangs Bühnenbild ein Hingucker:

Eine Baustelle mit Absperrband

und viel Noppenfolie,

im Hintergrund versteckt sich ein

Klo, jemand hat mit dickem Pinselstrich

KV 486 auf ein Podest

gekritzelt. So schäbig ist die Probebühne

von Schauspieldirektor

Frank (Herbert Wolfgang), der

endlich wieder inszenieren und

hier sein erstes, eigenes Ensemble

zusammenstellen will. Euphorisch

wühlt er in der Requisitenkiste,

während seine Prinzipalin

Eiler gelangweilt Thermoskanne

und Kopfschmerztabletten aus der

Handtasche kramt. Stefanie Verkerk

gibt sie als perlenbehängte

Schnepfe mit Gouvernantenbrille

und Diven-Allüren.

Dann geht es auch schon los: Die

erste Schauspielanwärterin Pfeil

(Atischeh Hannah Braun) spielt

nach bizarren Aufwärmritualen

einen solch grottenschlechten König

Richard mit giftroter Perücke,

Pappkrone und Kaugummi, dass

sie sofort von der Bühne gejagt

wird. Locker lässt sie deswegen

nicht: In immer neuen Verkleidungen

und Rollen wird sie zum

Vergnügen des Publikums noch

öfter ihr Glück versuchen. Und

auch Vogelsang ist keine Entdeckung:

Jason Lee trällert in kurzen

Hosen und rosa Jacket die Pedrillo-Arie

aus „Die Entführung aus

dem Serail“ (musikalische Leitung:

Dominik Hormuth, Mihai

Grogoriu) – allein, bei ihm klingt

Stuck frei gelegt und die großformatigen

Fresken gereinigt. Auch

wenn noch nicht alles fertig ist

– das Ergebnis kann sich jetzt

schon sehen lassen. In der prächtigen

Eingangshalle wurden zusätzlich

ein Kassenhäuschen und

eine Bar eingerichtet, um das Gebäude

auch tagsüber zu beleben

und zur Stadt hin zu öffnen. Einige

moderne Elemente wie Neonröhren

oder schlichte Holztüren

sorgen im prachtvollen unteren

Foyer für Akzente. Wer über

weit geschwungene Treppen die

Foyers im ersten Stock betritt,

wird geradezu überwältigt von

den reich verzierten Räumen.

Schwere Kristalllüster hängen

an den vom Genfer Maler Léon

Gaud üppig ausgestalteten Decken.

Hier erinnert das Opernhaus

an ein Schloss. Ein echter

Kunsttempel, der als Gebäude allein

schon einen Besuch wert ist!

Während der zweieinhalbjährigen

Umbauzeit mussten

die Genfer aber keineswegs auf

Opernvorstellungen verzichten.

Mithilfe von Sponsoren konnte

ein ganzes, aus Holz gebautes

Opernhaus in der Stadt neben

dem UNO-Gelände aufgestellt

werden, das akustisch höchsten

Atischeh Hannah Braun und Herbert Wolfgang in der

Szene „Julia“

Foto: Doreen Eichr

Bald im neuen Glanz

Erfolgreicher Saisonstart der Genfer Oper mit einer gelungenen „Carmen“

Ansprüchen genügt. Die Opéra

des Nations hat man von der Pariser

Comédie-Française gekauft

und mit 60 Sattelschleppern nach

Genf gefahren. Das Schauspiel-

Theater wurde dann noch um einen

Orchestergraben erweitert.

Bei der „Carmen“-Premiere, die

die Spielzeit eröffnet, genießen

die Besucher einen Aperol Spritz

auf dem kleinen Vorplatz. Der

rote Teppich ist hier blau. Statt

Stuck und Fresken blickt man in

dem funktionalen Gebäude auf

nüchterne Holzwände. Hierher

kommt man wegen der Musik

– und die kann sich im steil ansteigenden

Zuschauerraum hören

lassen. Die vom Orchestre

de la Suisse Romande unter der

Leitung von John Fiore gespielte

Ouvertüre klingt federnd und

transparent. Regisseurin und

Choreographin Reinhild Hoffmann

gelingt das Kunststück,

mit ganz wenigen Mitteln und

einer ausgezeichneten Personenführung

die vielgespielte Oper

zu einem packenden Drama zu

machen. Ein paar Tische sind

mal die Tabakfabrik, mal die

Kneipe von Lillas Bastia, mal –

aufeinander getürmt – die Berge

der Schmuggler. Ein Tanzpaar

das wie „Fisch zum Kampfe...“ –

kurz, man versteht kein Wort. Erst

als Eiler ihn mit aller Deutlichkeit

anbaggert, wird aus dem Tenor ein

Gigolo – der im Laufe des Stückes

dann auch alles brünstig jagt, was

Röcke trägt. Sein Sprachdefizit

löst die Truppe schließlich mit

Plakaten zur Untertitelung. Dramaturgisch

passiert im Laufe dieses

turbulenten Abends nicht viel

mehr: Skurrile Künstlergestalten,

abgestürzte Auftritte, Zickenkriege

– dank spritziger Regie-

Ideen und toller Kostüme (Norbert

Wild, Leopold Kern) ist es

ein prallbuntes und kurzweiliges

Tohuwabohu. Und eine Hommage

an die Bühnenkünste, ist doch jeder

der Casting-Kandidaten eine

Wucht: Die überkandidelte Sopransängerin

Herz (Daniela Ruth

Stoll) im gift-rot-pinkfarbenen

Gewand gibt die Arie der Königin

der Nacht so diabolisch, dass

einem die Ohren schlackern. Ihre

Konkurrentin Silberklang (Jenavieve

Moore) sieht aus wie eine

russische Puppe im Reifrock und

ruckelt auch so. Die beiden Primadonnen

werden sich bei „Ich

bin die erste Sängerin“ fast die

Augen auskratzen. Der schweigsame

Ausdruckskünstler Krone

(Max Färber) kann nur Konsonanten

und nur mit bunten Pillen.

Schauspieler Buff (Martin Schurr)

präsentiert die Apfelschussszene

aus Wilhelm Tell mit rasanten

Rollenwechseln und unglaublich

komisch, bevor er als Tierimitator

zum Wurm mutiert. Eine echte

Gurkentruppe – und alle wollen

sie ein Engagement!

Schauspieldirektor Frank setzt

auf Team bildende Maßnahmen,

lässt atmen, Wassertiere mimen

und Ringelreihen tanzen. Es

klappt: am Ende singen sie gemeinsam

„Jeder Künstler strebt

nach Ehre“. Kleine Bühne, große

Welt: Kosmos der Sehnsüchte und

Eitelkeiten im Dienste der Kunst.

Hier präsentiert als Feuerwerk der

Pointen. Hingehen!

Vorstellungen jeden Freitag

und Samstag, jeweils um 20 Uhr

im Musiktheater Die Schönen im

E-Werk, Freiburg.

Marion Klötzer

zieht sich als Leitmotiv durch den

Abend. Der Tänzer trägt eine Totenkopfmaske

(Kostüme: Andrea

Schmidt-Futterer). Sébastien

Guèzes Don José klingt anfangs

noch etwas nasal. Je länger der

sich zuspitzende Abend dauert,

desto freier und auch dramatischer

wird der französische Tenor.

Mit Ekaterina Sergeeva hat

er eine Carmen der Extraklasse

an seiner Seite, die mit ihrem

tief gründenden Mezzo nicht nur

vokal auftrumpft, sondern auch

über eine große Ausstrahlung

verfügt. Ildebrando D’Arcangelo

ist ein viriler Escamillo mit

Charme und dunklem Timbre.

Mary Feminear (Micaela), Martin

Winkler (Zuniga), Héloise

Mas (Mercédès) und Melody

Louledjian (Frasquita) sind weitere

Highlights im ausgezeichneten

Solistenensemble, in dem

auch Chor und Kinderchor von

Reinhild Hoffmann sensibel

einbezogen werden. Im Oktober

geht es in der Opéra des Nations

weiter mit einer neuen Produktion

der „Beggar’s Opera“ (Prem.

am 3.10.), die von William Christie

dirigiert und von Robert Carsen

inszeniert wird.

Georg Rudiger


THEATER | Architektur KULTUR JOKER 7

Neu in Freiburg: Zauberzentrum im Kulturschiff

Musik, Magie, Theater – das Gasthaus Schiff bespielt seinen historischen Gewölbekeller

Christoph Borer

Das Erste, was an diesem

Mann auffällt, ist sein magischer

Blick aus unendlich

blauen Augen. Christoph Borer

aus Biel in der Schweiz

ist Zauberkünstler. Er zählt in

diesem Metier zu den Größten,

tritt europaweit solo oder

als Duo Soluna mit der jungen

Zauberkünstlerin Luna Lux in

Shows auf und hat dabei schon

sehr viele Menschen in seinen

magischen Bann gezogen.

Wer träumt schließlich nicht

davon, andere mit seinen Zaubertricks

zu verblüffen und

das gesamte Umfeld in blankes

Staunen zu versetzen. Diesen

Traum kann man sich fortan

im Freiburger Zauberzentrum

erfüllen, das am 17. Oktober,

um 20.30 Uhr vom Duo Soluna

mit einer Premierenshow

im historischen Gewölbekeller

des Restaurants Schiff eröffnet

wird. Fortan darf man

sich hier jeden Mittwoch um

20.30 Uhr eine Stunde lang

bezaubern lassen – der Gewölbekeller

wird zum „Arcanum

II“. Geboten wird Zauberei auf

höchstem Niveau. Neben eigenen

Shows, in denen die beiden

mit neuen Kunststücken

und alter Magie aufwarten,

finden immer wieder auch andere

Zauberer, die ebenfalls zu

den Besten in Europa gehören,

ihren Weg ins Zauberzentrum:

Lorenz Schär, Jörg Alexander,

Juno… Die Liste der eingeladenen

Zauberkünstler ist bereits

auf Monate gefüllt.

Das hat es so in Freiburg

bislang noch nicht gegeben.

Die Idee dazu hatte „Manny“

Peter Braun, der selbst hie und

da als Zauberkünstler auftritt

und sich mit diesem Zauberzentrum

einen Kindheitstraum

erfüllt. Doch ist er nicht nur

geistiger Mentor des Ganzen,

sondern tritt neben „Rilling-

Alarmsysteme“ auch als Sponsor

auf. Für die Leitung konnte

er Christoph Borer gewinnen,

zudem wird es unter der fachkundigen

Anleitung von Luna

Lux für Jung und Alt eine

Zauberschule geben.

Doch damit nicht genug: Mit

dem Zauberzentrum wird im

Gasthaus Schiff gleich eine

ganz neue Kult(ur)-Stätte eröffnet,

die dem historischen

Gewölbekeller „unter Deck“

neues Leben einhauchen wird.

Mit im Boot sind auch die Freiburger

Blues Association und

das Impro-Theater L.U.S.T.;

Erstere bieten bereits seit drei

Jahren jeden Montag, um

20.30 Uhr, „unter Deck“ im

Gasthaus Schiff Blueskonzerte

mit renommierten Gastbands.

Vor den Veranstaltungen kann

man sich jeweils im Restaurant

Schiff mit einem feinen

Abendessen einstimmen oder

Blueskonzert mit BlueFunk „unter Deck“

hinterher bei Tapas an der Bar,

die auch eine große Whiskeyoder

Gin-Auswahl bereithält,

entspannen. Und dies ist die

zweite Botschaft, auf die

Freiburg lange gewartet hat:

Die Möglichkeit, auch nach

einem Konzert etwas zu Essen

zu bekommen, noch dazu

in solch schönem Ambiente,

ist angesichts der Lage des

(Kultur-)Schiffs – zumal in

der Nachbarschaft von Musikhochschule

und Ensemblehaus

– mehr als verlockend.

Eröffnungsshow: 17. Oktober,

20.30 Uhr, „Kulturschiff“,

Gasthaus Schiff, Schwarzwaldstraße

82, Freiburg.

Sämtliche Veranstaltungen

unter: www.freiburgerschiff.

de. Weitere Links: www.zauberzentrumfreiburg.de,

www.

theater-lust.de, www.f-b-a.

org.

Friederike Zimmermann

Bewusstsein für Architektur schaffen

„Gemeinsam(er)“ lautet das Motto der trinationalen Architekturtage 2018

Arthur Crestani: „Bad city dream“, Guraon, Indien, 2017-

Ausstellung im Centre Culturel Français

„Ensemble(s)“. „Gemeinsam(er)“.

Das diesjährige

Motto der trinationalen Architekturtage

am Oberrhein kann

vieles heißen. Und das soll es

auch. Denn die Gestaltung

von Architektur ist immer ein

komplexes Unterfangen: Vom

Architekten über den Bauherren,

die Politiker, Partner,

Ingenieure und – vor allem

und immer mehr – auch die

Bewohner und die Nutzer, für

die ja schließlich gebaut wird.

Die Tendenz zur Demokratisierung

von Architektur also,

wenn man so will. Wie schön.

Denn für Otto Normalbürger

ist Architektur immer irgendwie

einfach da. Und dann soll

man darin wohnen, leben,

arbeiten… Da liegt es doch

nahe, mitzureden und mitzugestalten.

Wie sehr sich die

uns umgebenden Bauten wie

eine Art „Inneneinrichtung“

des eigenen Kosmos auf unser

Befinden auswirken, ist den

wenigsten Menschen bewusst.

Entsprechend bietet das

diesjährige Programm mit zirka

200 Veranstaltungen vom

28. September bis 31. Oktober

wieder etliches für jedermensch:

Das Aneignen öffentlicher

Räume, gemeinsames

Gärtnern, kollektive Wohnraumgestaltung…

In Freiburg

werden wieder mehrere Radtouren

in lockerer Atmosphäre

angeboten („Architektur

mit dem Rad“ 7.10., 21.10.,

jeweils 14 Uhr und „Space vs.

Place“ 14.10., 14 Uhr).

Auch das Kommunale Kino

ist wieder mit zwei Filmen

dabei. Verschiedene Ausstellungen

bieten vertiefte

Einblicke, etwa im Centre

Culturel Français Freiburg

die vierte Ausgabe von „Archifoto

– international awards

of architectural photography“;

ein Wettbewerb, den La

Chambre und das Europäische

Architekturhaus 2017 organisierte,

um den fotografischen

Blick auf Architektur, urbane

Landschaft und die Welt zu

schärfen.

Sehr beliebt sind auch die

Mittagsführungen. Am 12.10.

findet eine solche ins Schwarzwaldstadion

des SC Freiburg

statt (mit Rudi Raschke), ein

bauliches Patchwork, das sich

im Laufe der Vereinsgeschichte

an die wachsenden Herausforderungen

immer wieder

anpassen musste. Eine

weitere Mittagsführung

führt am 19.10., von

12.30 bis 14 Uhr in die

Lokhalle im Kreativpark;

– eine einzigartige

Location der Freiburger

Industriekultur, deren

1.500 Quadratmeter

großes Areal 120 moderne

und attraktive Arbeitsplätze

vornehmlich

für Kreativschaffende

bietet.

Als absolute Highlights,

vor allem für die

Architektur-Fans, gelten

in diesem Jahr mehrere

Vorträge mit weltweit

bekannten Architekten:

Odile Decq, Kjetil Traedal

Thorsen (Snohetta) und

Daniel Libeskind sprechen

in Strasbourg, Mulhouse und

Offenburg. Der Vortrag „Das

Unfertige bauen“ von Anne

Démians (Paris) findet am

11.10., um 20 Uhr (anders als

angekündigt!) im HS 1010,

KG I, Universität Freiburg,

statt. Weitere interessante

Veranstaltungen lohnen einen

Abstecher in die rheinische

Umgebung – z.B. das Tankturmfest

in Heidelberg und

nicht zu vergessen die zahlreichen

interessanten Veranstaltungen

in Frankreich,

die teilweise auch für das

deutschsprachige Publikum

ausgerichtet sind.

Noch bis 31.10. Das ganze

Programm unter www.europa-archi.eu

Friederike Zimmermann


Kunst KULTUR JOKER 9

Eine Frage der Haltung

Die Fondation Beyeler versucht sich an einer Balthus-Ausstellung

ohne Skandalisierung

In der Fondation Beyeler

wird man es mit Unbehagen

betrachtet haben als vor einem

Jahr Forderungen an das New

Yorker Metropolitan Museum

of Art herangetragen wurden,

Balthus‘ „Thérèse, träumend“

aus dem Jahr 1938 abzuhängen.

Das Bild ist geblieben und wurde

jetzt nach Basel ausgeliehen.

In der Fondation Beyeler kann

man sich in der schlicht „Balthus“

betitelten Ausstellung

nun selbst eine Meinung bilden,

ob die Diskussion über die vermeintliche

Nähe des Werkes zur

Pädophilie eine Berechtigung

hat.

In der Fondation Beyeler, wo

man zwei Jahre an der Schau

gearbeitet hat, ist man jedenfalls

vorbereitet. Nicht nur ist man

nach vorne gegangen: Thérèse

– im wachen Zustand und ein

Jahr später – findet sich auf den

Plakaten, auf Merchandisingprodukten

und selbst auf Taxen

in Basel. Auch Postkarten liegen

aus, auf die man Antworten auf

die Frage „Was fasziniert, irritiert

oder überrascht Sie an Balthus‘

Bildern“ geben und an die

Wand heften kann. Und sollte

einem ein Unwohlsein befallen

angesichts der träumenden Thérèse,

der im Schlaf der Rock so

weit hochrutscht, dass man das

Weiß ihres Schlüpfers sehen

kann, derweil zu ihren Füßen

ein Kätzchen Milch aus einer

Schale schleckt, kann man sich

an die Kunstvermittlerinnen im

Raum wenden. Nichts soll unausgesprochen

bleiben. Nun ist

nicht nur Papier, sondern auch

die Leinwand geduldig – doch

jeder Betrachtende weiß angesichts

der vielen aufgedeckten

Missbrauchsfälle der letzten

Zeit, dass nicht jede Fantasie

Fantasie bleiben muss.

Ausschlaggebend für diese

Ausstellung mit um die 40

Hauptwerken war das großformatige

Bild „Passage du

Commerce-Saint-André“, an

dem Balthus (1908-2001), der

eigentliche Balthasar Klossowski

hieß und schon früh den

Entschluss fasste, Maler zu

werden, von 1952 bis 1954 arbeitete.

An „Passage du Commerce-Saint-André“,

das sich

seit mehreren Jahren als Dauerleihgabe

einer Privatsammlung

in der Fondation Beyeler befindet,

kann man ablesen, was die

charakteristische Atmosphäre

von Balthus‘ Bilder ausmacht.

Bereits seine ersten Bilder aus

den späten 1920er Jahren zeigen

eine Luftleere, wie man

sie aus der Neuen Sachlichkeit

kennt. Wie die Maler der Neuen

Sachlichkeit war auch Balthus

an der Frührenaissance interessiert,

kopierte in Italien Fresken

Piero della Francescas und blieb

immer Autodidakt. Keiner der

Figuren des Bildes „Passage du

Commerce-Saint-André“, das

als Sujet eine lebhafte Straßenszene

vorstellen könnte, nimmt

aufeinander Bezug. Die mittige

männliche Figur wendet dem

Betrachter den Rücken zu, das

Mädchen vorne hat eine nachdenkliche

Haltung eingenommen

und rechts sitzt zusammengekauert

auf dem Bordstein ein

Männchen mit Halbglatze – vermutlich

der Maler. Auch bei seinen

erotisch aufgeladenen Bildern,

bei denen nackte Mädchen

Kniestrümpfe und rote Pantoffeln

tragen, sind diese in seltsam

unnatürlichen Haltungen

dargestellt. Dieses Moment der

affektierten Inszenierung prägt

auch das „Portrait der Madame

Georges Hilaire“ von 1935.

Die erwachsene Frau steckt in

einem Kindchenschema-Körper

mit großem Kopf und schmaler

Taille. Die Pose und die bedeutungsschwere

Farbigkeit könnte

dem Film abgesehen sein.

Überhaupt die Posen, es fällt

schwer die Häufung von Mädchen,

die auf allen vieren auf

dem Boden ein Buch lesen oder

sich gar robbend durch den

Raum bewegen, nicht mindestens

für schwülstig zu halten.

Nur zur Erinnerung:

Balthus

zeigt hier von

Erwachsenen

abhängige Kinder

in unterwürfigen

Haltungen.

Oft in

seiner Karriere

hat Balthus den

Skandal eher

forciert als vermieden.

1933

etwa stellt er

Antoinette de

Watteville im

offenen Negligé

bei der Toilette

dar, die

Zofe hilft ihr

mit den Haaren,

links daneben

sitzt das Alter

Ego des Malers

sinnierend. Antoinette

de Watteville

und Balthus,

die vier

Jahre später

heiraten werden,

sind in „La

Toilette de Cathy“ durch den

Plot von Emily Brontës Roman

„Sturmeshöhe“ überformt ‒ so

wie Balthus bei vielen Bildern

Anleihen bei der christlichen

Ikonografie macht. Nichtsdestotrotz

sind die Bilder dazu

„Passage du Commerce-Saint-André“

Foto: Mark Niedermann

„Les enfants Blanchard“

Foto: RMN-Grand-Palais/Mathieu Rabeau

angetan, viele falsche Freunde

zu haben.

Balthus. Fondation Beyeler,

Baselstr. 101, Basel-Riehen.

Mo-So 10-18 Uhr, Mi 10-20

Uhr. Bis 1. Januar 2019.

Annette Hoffmann

Jeder wird Genie

Das große Kunstereignis „République Géniale“ im Kunstmuseum Bern

Ganz unbescheiden klingt

das interdisziplinäre Ereignis

„République Géniale“ und

tatsächlich steckt so einiges

dahinter: Kunst, Musik, Performance,

Tanz und Architektur.

Das Großprojekt, das

Menschen zusammenbringen

und Genies fördern soll, findet

seit dem 17. August und

noch bis zum 11. November

im Kunstmuseum Bern statt,

eine Kooperation mit der

Dampfzentrale Bern.

Die Idee geht auf den französischen

Künstler Robert

Filliou (1926-1987) zurück,

der mit der „République Géniale“

seine neue Auffassung

von Kunst und Kunstausbildung

präsentierte. Dabei

gibt es keine klaren Hierarchien

zwischen Besucher

und Kunstwerk mehr. Das

Publikum kommt mit Dar-,

Aus- und Herstellenden zusammen,

Lehrende werden

zu Lernenden. Geprägt vom

Klima der Umbrüche 1968

traf Filliou einen Zeitgeist,

der noch heute ansteckend

wirkt und fortlebt. 50 Jahre

später wird Fillious Idee weitergedacht

und aktualisiert.

Interdisziplinär werden mit

künstlerischen Mitteln gesellschaftsrelevante

Themen

wie Territorium, Klima, Bildung

und das Zusammenleben

auf originelle Weise neu

verhandelt. Permanente, fixe

Konzepte gibt es nicht, dafür

ein wandelbares Ereignis,

bei dem der Zufall nur zu

gerne Gast ist. Unterschiedliche

künstlerische Herangehensweisen,

kollaborative

Projekte, wissenschaftliche

Veranstaltungen und Genießerisches

schaffen eine

Gesamterfahrung bei der

es keine Profis oder Laien

gibt, denn für Filliou ist alles

Kunst und jeder Künstler.

Entgegen reaktioner oder

isolationistischer Parolen ist

die „République Géniale“ ein

Ort, an dem alle zusammenkommen

und sich einbringen

können, ungedacht ihrer Herkunft

und ihrer Ideen.

Die „République Géniale“

vereint die Bereiche Live Art,

Teaching & Learning und

Eat Art miteinander. Für das

reichhaltige Programm bedeutet

das Tanz, Musik und

Theater, Performance, Werkstattgespräche

oder gar ein

künstlerisch-kulinarischer

Food-Stand. Künstler wie

Adam Lindner, Alvin Curran,

die Robert Dance Company

oder John Cage tauchen

ebenso auf wie die Rivolta

Femminile, eine Bewegung

feministischer Aktivistinnen

Italiens der frühen 1970er

Jahre oder die Hochschule

der Künste Bern. Bekanntschaften

sind also schnell und

leicht gemacht und das Genie

auch schon weiterentwickelt.

Und stete Entwicklung ist genau

in Fillious Sinne.

Weitere Infos: www.republiquegeniale.ch

„A word a day to be wiped away“, 2015

Installation, CCA Tbilisi

© Relax (chiarenza & hause & co)


10 KULTUR JOKER KUNST

Zwischen Wunschvorstellung und

Realität

„Familienbande“ – Fotografien von Katharina Mayer im modo Verlag

Jede Familie erzählt ihre ganz

persönliche biographische Geschichte.

Und sie tut es um vieles

beredter, als es den Familienmitgliedern

vielleicht selbst bewusst

ist: Etwa durch ihre Interaktion

oder Korrelation zueinander,

die Kulisse ihres Eigenheims,

die Haustiere und Gegenstände,

mit denen sie sich umgeben, ihre

Kleidung, Frisur und so weiter.

Diese an sich unsichtbaren

Bande machte die Fotografin

und Becher-Schülerin Katharina

Mayer in ihren Bildern sichtbar.

„Familienbande“ betitelte sie entsprechend

die Bildauswahl, eine

Unterkategorie ihrer langjährigen

Serie „Familia“, die derzeit

in den Räumen des Freiburger

modo Verlags zu sehen ist.

Stets gehe es um die Essenz

dieser schicksalhaften Beziehungen

innerhalb eines Familiengefüges,

äußert sich die Künstlerin

im Katalog. Auch mit Heimat

haben ihre Bilder zu tun, denn

„Heimat ist für mich der Ort

meiner Mutter“. Familie ist also

auch ein Ort. An diesen, nämlich

in den Kreis unterschiedlichster

Familien, begibt sich die Künstlerin

für ihre Aufnahmen mehrere

Stunden lang; wie hinter die

Kulissen einer Bühne oder in das

Innere eines Organismus, aus

dem heraus sie die Strukturen

dieser verbandelten Gemeinschaft

befragt – so gut das eben

aus der Sicht eines Unbeteiligten

in dieser relativ kurzen Zeit geht.

Wer selbst Familie hat, setzt

sich automatisch in Bezug zum

Bild. Doch ist es gerade ihr von

außen kommender Blick, der

diese inhärenten Strukturen aufzuspüren

vermag. Privates wird

dadurch plötzlich öffentlich: Wie

möchte man sich der Fotografin

als Familie präsentieren? Diese

innere Zerrissenheit zwischen

Wunschvorstellung und Realität

scheint die Künstlerin an diesem

Thema besonders zu reizen.

Charmant, ja fast liebevoll konterkariert

sie diese Kluft, wie sie

doch in jeder Familie zu finden

Romafrauen, Düsseldorf 2012 Familie Purdy, London 2006

„Brothers in Arms“, Bad Doberam 2010

ist. Ab und an greift Katharina

Mayer mit Minimalinszenierungen

in die Aufstellungen ein

und überspitzt dadurch die Szenerie.

Etwa im Bild „Brothers

in Arms“ durch die Farbzusammenstellung

des rosa Vorhangs

hinter einem knallroten Sofa, auf

dem zwei Männer sitzen – Vater

und Sohn? Zwei Brüder? – und

jeweils eine Waffe in die Höhe

recken: Der eine ein Gewehr, der

andere eine E-Gitarre. Oder indem

die Mitglieder einer Familie

so in die Architektur eines Brunnens

hineindrapiert werden, als

würden sie dieser entwachsen.

Hier bestimmt die kompositorische

Lust das Drehbuch, die Familienmitglieder

sind nur mehr

Darsteller von Bildgeschichten.

Hunde inbegriffen, Stofftiere

ebenso.

Manche Szenerien haben ihre

Vorbilder in der Kunstgeschichte,

die von Katharina Mayer

jedoch nicht einfach zitiert werden.

Vielmehr interpretiert sie sie

neu, um zu irritieren. Sie geben

Rätsel auf, ihre dramaturgisch

ausgefeilten, witzigen, skurrilen

oder ernsthaften Kompositionen.

Manche wiederum erscheinen

so natürlich wie ein Schnappschuss

aus dem Familienalbum,

fotografiert von oben oder von

der Bodenkante aus, als befände

sich der Betrachter inmitten der

Gruppe. Sehender Teil der Familienbande.

Noch bis 26. Oktober. modo

Verlag, Terlanerstr. 8, Freiburg,

Mo bis Do 10-16.30 Uhr, Fr 10-

13 Uhr und nach Vereinbarung.

Eintritt frei.

Friederike Zimmermann

Entlang des Widerstandes

Die Ausstellung „Material Gestures“ erkundet die Stoffe, aus denen Kunst gemacht ist

Mit dem Material ist es so eine

Sache. Es kann Anlass größter

sinnlicher Freuden sein, doch

manchmal nervt es einfach

nur. Mit seinem Video „Longdistance“

hat William Cobbing

so etwas wie eine Allegorie auf

den Ton geschaffen, mit dem der

1974 geborene Londoner arbeitet.

Zwei blinde Hände greifen

lustvoll in den Ton und kneten

den Steg, der zwei klobige, grob

geformte Köpfe miteinander

verbindet. Immer wieder. Darunter

verbergen sich der Künstler

und seine Assistentin. Weder

ändert sich die Form des Kopfes

noch verkürzt sich die Entfernung

entscheidend. Das Paar ist

in einer nicht enden wollenden

Annäherung auf Distanz gehalten.

Ton kann manchmal eben

auch ein wirklicher Widerstand

sein.

Dass das Material derzeit

verstärkt Thema der Kunst ist,

nachdem unser Alltag immer

virtueller wird, ist sich Heidi

Brunnschweiler sicher. Es ist der

Grundgedanke der von ihr kuratierten

Ausstellung „Material

Gestures. Material und Materialität

in der Gegenwartskunst“,

die in der Galerie für Gegenwartskunst

im Freiburger E-

Werk zu sehen ist. Nicht nur bei

William Cobbing meint Material

Ton. Die Gruppenschau bezieht

den Freiburger Künstler Stephan

Hasslinger ein, der seit Jahren

daran arbeitet, der Keramik die

Schwere auszutreiben, indem er

textile Strukturen, Spitze und

Muster formt. Ton und Keramik

standen über Jahre im Ruf

des Kunsthandwerklichen und

galten nicht eben als besonders

zeitgenössisch. Die letzten Jahre

haben diesen Standpunkt geändert.

Ton ist wieder zu einem

selbstverständlichen Material

geworden, gerade unter der jüngeren

Generation. Carla Lavin

hat einen gänzlich anderen Weg

als Hasslinger gewählt. Die junge

Britin, die in Manchester, in

der Nähe der englischen Töpferei-Industrie

1994 geboren

wurde, interessiert sich gerade

für die Eigenschaften des Tons.

Ihre Installation „Bodies of the

Anthropocene“ breitet sich in

der unteren Galerie aus. Mehrere

ihrer großen Gefäße, die die

Tragfähigkeit des Materials testen,

sind bereits kollabiert, wer

in sie hinschaut, sieht Scherben.

Angetrocknete Tonbrösel liegen

auf dem Boden. Je länger die

Ausstellung läuft, desto größer

werden die Risse werden, die

sich durch die Formen ziehen.

Zwischen die Skulpturen, die

Naturformen wie Blüten aufnehmen,

hat Lavin mehrere

Bildschirme verteilt, auf denen

zu sehen ist, wie Ton in Gruben

gewonnen wird. Ganz bewusst

brennt Carla Lavin ihre Skulpturen

nicht, so dass das Material

wieder verwertet werden kann.

Auch natürlichen Ursprungs

ist der Stoff, aus dem Liesl Raff

ihre Kunst macht. Raff gießt aus

Naturkautschuk, dem sie Farbpigment

beigibt, lange Latexstränge,

die sie auf unterschiedliche

Weise weiter verarbeitet.

In ihrer Installation „Hanging“,

die eine Art Barriere bietet zur

Präsentation ihrer Arbeiten in

der Galerie I. Je nach Gussprozess

und verwendetem Pigment

sind die Stränge, die Raff über

eine Metallstange gelegt hat,

mal mehr oder weniger lang.

In ihrer Skulptur „Figure“ hat

sie einzelne Stränge so um eine

Stange gewunden, dass sie an

Drechslerarbeiten erinnert.

Auch das Material kann täuschen.

Material Gestures. Material

und Materialität in der Gegenwartskunst.

Galerie für Gegenwartskunst,

E-Werk, Eschholzstr.

77, Freiburg. Do, Fr 17-20

Uhr, Sa 14-20 Uhr, So 14-18

Uhr. Bis 28. Oktober.

Annette Hoffmann


KUNST KULTUR JOKER 11

Mitten im Bildrätsel

Amy Lien und Enzo Camacho fragen im Kunstverein Freiburg, welche Gemeinschaft Städte brauchen

Als Künstlerin trägt Amy

Lien ihren Teil dazu bei,

dass die Lower East Side

mehr und mehr gentrifiziert

wird, schließlich ist zeitgenössische

Kunst ein Faktor,

der ein Viertel aufwertet.

Als Künstlerin jedoch kann

sie auch derartige Prozesse

öffentlich machen und ihnen

eine Form geben, die

Vorgänge in New York

nach Freiburg transportiert.

Wer derzeit den Kunstverein

Freiburg betritt, wird

sich in einem Irrtum wähnen.

Kunst ist hier einmal

nicht taghell ausgeleuchtet,

die schummrigen Lichtverhältnisse

sind wesentlicher

Teil der Arbeit. Daher sieht

man erst nach einer Weile

seltsame, kahle Bäumchen,

die die Lichtspots von Parabolschirmen

in der schwarz

abgehängten Decke erhalten.

Die New Yorkerin und der

in Berlin lebende Enzo Camacho

haben ein Zukunftsprojekt

in einen jenseitigen Raum verwandelt

und womöglich so erst

seinen Charakter enthüllt.

New York-Reisende kennen

die High Line, 2009 wurde der

erste Teil der ehemaligen Güterzugtrasse

der Bevölkerung

als öffentlicher Park übergeben.

Fünf Jahre später wurde die gesamte

Hochbahn zurückgebaut.

Seitdem ist das Areal nicht nur

eine Touristenattraktion, es hat

auch dazu beigetragen, dass

dort die Mieten gestiegen sind

und hochpreisiger Wohnraum

entstand. Mit der Lowline ist

derzeit in New York ein ähnliches

Projekt im Gespräch.

Amy Lien & Enzo Camacho, 陰 府 (Shady Mansion), 2018, Installationsansicht

Foto: Marc Doradzillo

Eine unterirdische Straßenbahnstation

mitsamt Wendeschleife

soll in eine Mischung

aus Botanischem Garten, Food

Hall und Mall verwandelt werden.

Der Aufwand ist hoch, soll

doch das Licht durch aufwändige

technische Konstruktionen

in den Untergrund geleitet

werden, so dass die Pflanzen

Photosynthese machen können.

Teure Immobilienprojekte im

Umfeld der Lowline in der

Lower East Side – Amy Liens

Viertel – lassen nicht auf sich

warten. Fünf Hochhäuser mit

Luxuswohnungen sind in Planung,

„One Manhattan Square“

wird bereits gebaut.

„Shady Mansion“, die

Rauminstallation von Amy

Lien und Enzo Camacho, hat

die Idee der Lowline bereits

jetzt als Jenseitsfantasie und

vielschichtiges Bilderrätsel

umgesetzt. Die kargen Bäumchen,

die aus mehreren Ästen

zusammengesetzt sind und in

Keramikständern stecken, haben

ihre Form so genannten

Geldbäumen entliehen, die in

China im Altertum den Toten

mit ins Jenseits mitgegeben

wurden. „Shady Mansion“, was

sich mit schattigem Herrenhaus

übersetzen ließe, ist nichts anderes

als eine euphemistische

Bezeichnung für die Hölle.

Geldscheine sind manchmal

den toten Ästchen angeheftet,

doch auch Papierblumen, Hirse-

oder Maiskolben, seltsame

Keramikköpfe,

die auf kleinen

Stäbchen

stecken. Man

m u s s d i e s e

kleinen Arrangements

und

Szenen zusammen

mit den

handschriftlichen

Zetteln

daneben

lesen. Es sind

Kampagnensprüche

von

R e n d e r i n g s ,

mit denen die

Wo h n u n g e n

vermarktet

werden, oder

Bedenken der

A n w o h n e r ,

dass der billige

Nudelladen

schließen

kön nte oder

dass die Solarzellen keinen

Strom mehr produzieren, wenn

der Schatten der Blöcke auf sie

fällt. Bekrönt sind diese Bäumchen

jeweils durch Modelle der

projektierten Häuser. Die Füße

jedoch sind Figuren des japanischen

Animes „Pom Poko“,

der erzählt, wie Marderhunde

sich vergeblich gegen die Zerstörung

ihres Lebensraumes

wehren. Der Kampf um bezahlbaren

Wohnraum wird in

„Shady Mansion“ gleich auf

mehreren Ebenen erzählt und

poetisiert.

Amy Lien und Enzo Camacho,

1987 und 1985 geboren,

sind mit der Globalisierung

aufgewachsen. Und so bleibt

Freiburg auch in ihrer Installation

nicht außen vor. Über

sechs Wochen machten sie

sich vertraut mit der Stadt, die

international mit dem Label

„Green City“ für sich wirbt.

Sie waren auf dem Feldberg,

im Frauenhofer Institut für

Solare Energiesysteme und im

Stadtteil Vauban. Die Recherchen

sind nicht allein in die

technische Konstruktion geflossen,

viele der Objekte, mit

denen die Bäumchen bestückt

sind, stammen von hier. Dass

auch in Freiburg über bezahlbaren

Wohnraum diskutiert

wird, wissen sie. Es ist ein

Unterton der Arbeit, die über

das Sichtbare hinaus ein großartiges

Erzählgebilde ist. Man

kann es zum Anlass nehmen,

über Städte, Kapitalismus und

Gemeinsinn nachzudenken.

Auch, wenn am 28. September

ein Symposium mit dem Titel

„Recht auf Stadt“ stattfindet,

aber nicht nur dann.

Amy Lien & Enzo Camacho,

Shady Mansion. Kunstverein

Freiburg, Dreisamstr. 21. Di-

So 12-18 Uhr, Mi 12-20 Uhr.

Bis 28. Oktober.

Annette Hoffmann

Eine Säule der kulturellen Vielfalt

Ausstellungsprojekt der Internationalen Frauenkunstgruppe Rot im Museum Natur und

Mensch in Freiburg

Säulen sind tragende Elemente

in der Architektur. In

vielen Kulturen symbolisieren

sie weltanschauliche und religiöse

Vorstellungen und werden

damit zu Zeugen menschlicher

Geschichte. Die internationale

Frauenkunstgruppe Rot

hat sich von der Symbolkraft

der Säule inspirieren lassen.

Ihr Ausstellungsprojekt „Säule

der Kulturellen Vielfalt“ ist

bis 18. November im Museum

Natur und Mensch zu sehen.

Die in Freiburg lebenden

Künstlerinnen aus Peru, Israel,

Japan, Uruguay, der Türkei,

Kenia und Deutschland möchten

den Blick füreinander

öffnen, für menschliches Miteinander

sensibilisieren und

Brücken bauen zwischen den

Kulturen. Klang- und Lichteffekte

machen aus der Säule

ein Gesamtkunstwerk, das Besucherinnen

und Besucher mit

allen Sinnen erfahren können.

Neben der gemeinsamen Installation

sind in der Ausstellung

auch eigene Werke jeder

Künstlerin zu sehen.

Begleitende Workshops,

während der Ausstellungslaufzeit

jeweils samstags, laden

dazu ein, neue Perspektiven

auf andere Kulturen zu

entdecken und selbst kreativ

zu werden: Die türkische Malerin

Gül Keetmann führt in

die märchenhaften Künste

des Orients ein, die japanische

Künstlerin und Kalligraphin

Rie Takeda bringt den eigenen

Qi-Fluss mit Pinsel und

Tusche auf Papier, farbenfrohe

Bilder gestalten die Teilnehmer

mit der kenianischen

Illustratorin und Malerin

Ingrid Petrie. Heike Gohres,

Kunsttherapeutin und Malerin,

lädt dazu ein, Farben zu

hören oder Klänge zu malen.

Die peruanische Illustratorin

Carmen Luna gestaltet mit

den Teilnehmenden Portraits

im Stil von Frida Kahlo und

Nurit Bakaus aus Israel fertigt

mit den Gästen experimentelle

Collagen an.

Die internationale Frauenkunstgruppe

Rot gründete

sich 2001 in Freiburg und realisiert

seitdem verschiedene

Aktionen. Dabei nutzen die

Künstlerinnen Kunstformen,

die häufig von ihrem kulturellen

Hintergrund geprägt sind.

„Säule der Kulturellen

Vielfalt“, Museum Natur und

Mensch, Freiburg. Geöffnet:

dienstags bis sonntags 10 bis

17 Uhr. Bis 18. November.

ALBI MAIER - MALEREI

26. Okt. – 31. Jan. 2019

In Zusammenarbeit mit Galerie

Albert Baumgarten, Freiburg.

Öffnungszeiten:

montags bis freitags 10 - 16 Uhr.

Beschläge Koch GmbH

Hanferstraße 26 | 79108 Freiburg


12 KULTUR JOKER KUNST

Kluge Köpfe und pfiffige Ideen

„Blickkontakt. Gesichter einer Sammlung“ – Ausstellung in der

Städtischen Galerie Karlsruhe

Manche Augenpaare scheinen

dem Betrachter mit ihrem

Blick bis zum Ende des Raums

zu folgen. Andere schauen in

die Ferne oder betont züchtig

zu Boden, wie die junge Braut,

die sich um die Mitte des 19.

Jahrhunderts porträtieren ließ

und das Frauenbild ihrer Zeit

widerspiegelt. In der Ausstellung

„Blickkontakt. Gesichter

einer Sammlung“ lässt sich

vieles herauslesen. Zum einen,

welche Auswahl an Porträts die

Städtische Galerie Karlsruhe in

ihrem Bestand hat, Kuratorin

Hannah Schreiber konnte aus

dem Vollen schöpfen. Und zum

anderen, wie sich Rolle und

Darstellung bzw. Selbstdarstellung

im Porträt im Lauf der Zeit

wandeln. Die Städtische Galerie

Karlsruhe beleuchtet die vielfältigen

Spielarten von der Mitte

des 19. Jahrhunderts bis heute.

Gleich im Entree der erste,

offensichtliche Kontrast. Auf

der einen Seite schauen Kaiser

Wilhelm II, der Großherzog und

die Großherzogin von Baden

staatstragend aus ihren schweren

Rahmen. Die Uniformen,

das herrschaftliche Dekor im

Hintergrund, sorgen für Distanz

zum Betrachter. Gegenüber die

kleineren bürgerlichen Porträts,

gedacht als Erinnerungsstücke

und deutlich persönlicher im

Ausdruck. Am lebendigsten

wirkt ausgerechnet das Bildnis

des Wilhelm Nokk. Mit

angeregtem Gesichtsausdruck

scheint er direkt den Kontakt

zum Publikum zu suchen. Dabei

war der badische Minister

für Justiz, Kultus und Bildung

schon verstorben, als sein Porträt

1904 gemalt wurde und

Nokks Charakter für die Nachwelt

festhielt.

Viele Künstler spielten in

Selbstbildnissen und den Darstellungen

von Menschen aus

ihrem Umfeld mit Ausdrucksformen,

die sie bei zahlenden

Kunden weniger offensiv eingesetzt

hätten. Das macht die

Auswahl dieser Stücke so interessant.

Ausgehend von 1842,

relativ dicht gehängt wie in der

Eremitage von St. Petersburg,

offenbaren sich erstaunliche

An- und Einsichten. Diese werden

noch unterstrichen durch

den Trick, einige Werke aus der

Menge heraus zu nehmen und

einzeln zu beleuchten. Nur die

grau umrandete Markierung im

jeweiligen Originalformat zeigt,

wo das Bild eigentlich zwischen

den anderen hängen würde.

Wie immer legt die Städtische

Galerie einen Schwerpunkt auf

die Karlsruher Kunstszene.

Dora von Sibelius hatte 1897

ihr Studium an der Karlsruher

Kunstakademie begonnen und

demonstriert in ihrem Selbstporträt

alle Attribute einer

damals emanzipierten Frau.

Wilhelm Trübner, Professor an

der Karlsruher Kunstakademie,

stellte sich als beladenen Esel

dar, sah er sich selbst doch als

„lebenslänglichen Angestellten

einer Malanstalt“. Emil Firnrohr

schuf 1952 ein Selbstporträt in

Bewegung, das ihn gleich zwei

Mal zeigt, einmal frontal dem

Betrachter zugewandt, daneben

seitlich an der Staffelei malend.

Die zweite Hälfte des 20.

Jahrhunderts brachte munteres

Experimentieren. Von Timm

Karl Hubbuch:

Lissy im Café,

1930/32. Städtische

Galerie

Karlsruhe.

© Karl Hubbuch

Stiftung

Freiburg

Foto: Heinz Pelz

Ulrich sieht man nur die leere

Fläche zwischen den Messern,

eine Fotoserie am rechten Rand

dokumentiert, wie der Künstler

sich tatsächlich einem Messerwerfer

stellte, um dieses eigenwillige

Porträt zu schaffen. Bekannte

Köpfe sieht man auch,

nur auf eine andere Art. Thomas

Bayrle setzte das ikonenhafte

Porträt von Marilyn Monroe

aus blauen, roten und gelben

Kuhköpfen der Marke „La vache

qui rit“ zusammen, Pop Art

vom Feinsten. Gerhard Richter

ließ die Konturen des Fotos von

Verleger Johannes Wasmuth gekonnt

verschwimmen. Daneben

hängt das „Porträt Fräulein Monika

Würtenberger“ der Karlsruher

Malerin Waltraud Kriss.

Das 1981 entstandene Bild

scheint aus der Zeit gefallen,

denn die Porträtierte trägt ein

historisches Kleid und hält sich

an einer altertümlichen Kaffeekanne

fest.

Keines der insgesamt 140

Gemälde, Grafiken und Zeichnungen

gleicht den anderen, so

wenig wie ein Gesicht oder ein

Charakter dem anderen gleicht.

Alle Porträts laden dazu ein,

sich Geschichten über die dargestellten

Menschen auszudenken,

sagt Brigitte Baumgart, die

Leiterin der Städtischen Galerie.

Bis zum 20. Januar 2019 gibt

es hier die Gelegenheit, kluge

Köpfe und pfiffige Ideen zu

studieren.

„Blickkontakt. Gesichter einer

Sammlung“, Städtische Galerie

Karlsruhe, Mi-Fr 10-18 Uhr,

Sa/So 11-18 Uhr. Bis 20. Januar

2019.

Nike Luber

MUSEEN / AUSSTELLUNGEN

FREIBURG 0761/

ALTER WIEHREBAHNHOF

- „50 Jahre iz3w - Schaut her: 50

Jahre Unerhörtes” -21.10.

Archäologisches Museum

Colombischlössle

- „Arman Vahanyan - Visuelle

Formationen” -30.06.19

- „Eisen, Macht, Reichtum - Kelten

am südl. Oberrhein” b.a.w.

- „Kultur - Umwelt - Wandel:

Steinzeit und Bronzezeit am südl.

Oberrhein” b.a.w.

- „Tales and Identities - Deine

Entscheidung, deine Geschichte”

-30.06.19

Artkelch

- „Mardayin - Aboriginal Art von

Maningrida Arts” -10.10.

Atelier 4e GAlerie

- „In Gestalt gegossen - Bronze”

-29.12.

CENTRE CULTUREL FRANÇAIS

- „Archifoto 2017” -31.10.

C.G. Jung-Gesellschaft

- „Rosa Andrea Martin - Aus mir

heraus”-26.10.

ELISABETH-SCHNEIDER-STIF-

TUNG

- „Dirk Michael Flach - Aquarellmalerei”

-24.10.

E-WERK

- „Material Gestures - Material und

Materialität in der Gegenwartskunst”

-22.10.

Fischmüllers Kabinett

- „OT - Jacob Ott” -11.11.

DEPOT.K

- „Kleine Objekte” -14.10.

Galerie Albert Baumgarten

- „Johannes Hüppi - Museums-

Bilder” -27.10.

GLAshaus Rieselfeld

- „Sprichtkunst - Ausstellungsreihe

im öffentlichen Raum”

15.10.-30.11.

HILDA 5 / KUlturaggregat

- „ Dorothee Himpele, Katrin

Krumm & Minz&Kunst - Wie wir

hysterisch wurden” -27.10.

KUNSTHAUS l6

- „Annette Voit” -04.11.

KUNSTRAUM ALEXANDER

BÜRKLE

- „Ansichtssache - Wie Bilder

werden“14.10.-13.01.19

KUNSTVEREIN FREIBURG

- „Amy Lien & Enzo Camacho”

-28.10.

LANDRATSAMT BR.-HOCH-

SCHwarzwald, Stadtstr. 3

- „Marco Schuler - Nuff un Nabb”

23.10.-04.12.

MECKELHALLE

- „100 Jahre Frauenwahlrecht”

10.10.-02.11.

- „Seelenbretter - Die farbigen

Wächter des Lebens”-10.10.

MODO VERLAG

- „Katharina Mayer - Familienbande”

-26.10.

Museum Für Neue Kunst

- „To Catch a Ghost”

27.10.-24.03.19

- „Your North Is My South - In

Kooperation mit La Kunsthalle

Mulhouse” -07.10.

Museum Natur und Mensch

- „Mensch Biene! - Mitmach-Ausstellung”-10.02.19

- „Säule der kulturellen Vielfalt

- Interkulturelles Künstlerinnen-

Projekt” -18.11.

Stadtbibliothek Freiburg,

Münsterplatz

- „In Freiburg übersetzt - Vom

Träumen” 05.10.-20.10.

Stiftung für Konkrete

KunsT Roland PhlePs

- „René Dantes - Mitte und Maß”

-28.10.

Zähringer strasse 44

- „Eva Maria Übelhör & Gabi Kuch

- Pop Up-Ausstellung”

25.10.-28.10.

aNTIKENMUSEUM

- „Der Basilisk - Zeus und die verschleppten

Professoren” -23.12.

- „Die Griechen und ihre Welt -

Identität und Ideal” (Dauer)

BASEL 0041 61/

Fondation Beyeler

- „Balthus”-13.01.19

- „Sammlung der Klassischen

Moderne”

(Dauer)

HAUS DER ELEKTRONISCHEN

KÜNSTE

- „Eco-Visionairies” -11.11.

KUNSTHALLE BASEL

- „Sanya Kantarovsky - Disease of

the Eyes”-11.11.

- „Tania Pérez Córdova”

26.10.-05.01.19

KUNSTHAUS BASELLAND

- „Beehave - A Summary”-11.11.

- „Vittorio Brodmann - Jahresaussenprojekt

2018”-31.12.

KUNSTMUSEUM BASEL

- „Füssli - Drama und Theater!”

20.10.-10.02.19

- „Martha Rosler, Hito Steyerl -

War Games-02.12.

- „Thaster Gates - The Black

Madonna”-21.10.

Museum Tinguely

- „Gauri Gill - Traces”-01.11.

SPIELZEUG MUSEUM WELTEN

- „Exquisite Kostüme venezianischer

Karnevalsbälle” -07.10.

- „Mut zum Hut - Vom Alltagsobjekt

um 1750 zu Designerkreationen

von heute” 20.10.-07.04.19

ANDERE ORTE

ALBSTADT

Kunstmuseum

- „Otto mit + ohne Farbe - Otto

Dix, der Pinsel und der Zeichenstift”

-24.02.19

Amsterdam

Kahmann Gallery

- „Jeroen Toirkens - Borealis:

Halfway” -20.11.

Moco Museum

- „Iranian Street Artists Icy

and Sot - A Moment Of Clarity”

-15.01.19

Antwerpen

Museum Platin-Moretus

- „Baroque Book Design”-06.01.19

SnijdersRockox Haus

- „Cokeryen - Foto, Film, Food von

Tony Le Duc” -13.01.19

AUGSBURG

Galerie Noah

- „Günther Baumann” -04.11.

- „Utopie - Zwischen Traum und

Wirklichkeit” -10.01.19

Baden-Baden

Museum LA8

- „Wilhelm Busch - Bilder und

Geschichten”-03.03.19

Museum Frieder Burda

- „James Turrell - The Substance

of Light“-28.10.

Staatliche Kunsthalle

- „Alina Szapocznikow - Menschliche

Landschaften“-07.10.

BAD-KRozingen

Haus der Kurseelsorge

- „Alain Scorb - Mobile, Skulptur,

Klang, Musik” 03.10.-28.10.

Mediathek

- „Susanne D. Agostini-Wurow -

Mixed Media” -13.10.

Universitäts-Herzzentrum

- „Wolfgang Faller” -26.10

Barcelona

Museu Nacional d‘Art de Catalunya

- „Gala Salvador Dalí” -14.10.

BERLIN

Freundeskreis Willy-Brandt-Haus

- „Vivian Maier - In her own

hands” -07.01.19

Gropius Bau

- „Bestandsaufnahme Gurlitt”

-07.01.19

- „Bewegte Zeiten - Aräologie in

Deutschland” -06.01.19

- „Lee Bul - Crash” -13.01.19

Museum für Kommunikation

- „Geheimnis - Ein gesellschaftliches

Phänomen“ 12.10.-10.03.19

Schwules Museum

- „Claudia Reiche - Hijara Fantastik“

-19.11.


KUNST KULTUR JOKER 13

BERN

Alpines Museum der Schweiz

- „Matterhorn Stories - Eine Ausstellung

über den größten Bücher-

Berg” -28.10.

- „Schöne Berge - Eine Ansichtssache”

-06.01.19

- „Suiza existe - Eine Spurensuche

in Esperanza, Argentinien“

-28.10.

Kunstmuseum

- „Etel Adnan” -07.10.

Zentrum Paul Klee

- “Kosmos Klee” -28.10.

Bernau

Hans-Thoma-Kunstmuseum

- „Eva Früh - Linie.Fläche.Raum“

-14.10.

BIETIGHEIM-BISSINGEN

Städtische Galerie

- „Drehmoment - Produktionskunst

made by Nándor Angstenberger,

Joachim Fleischer und Pia

Lanzinger” -14.10.

Bonn

Frauenmuseum

- „Frauenpolitischer Aufbruch

- Vom Frauenwahlrecht zum

Ministerinnen-Amt” 03.10.-Juni 19

BREGenz

Kunsthaus

- „David Clearbout” -07.10.

- „Lili Reynaud Dewar - Oops, I

think I may have lost my lighter

somewhere on the ground...

Could someone please be so kind

to come and help me find it?”

-21.10.

- „Tacita Dean” 20.10.-06.01.19

Kornmarktplatz

- „Die Welt steht Kopf - Camera

Obscura am Kornmarkt” -08.10.

Voralbergmuseum

- „Wacker im Krieg - Erfahrungen

eines Künstlers” -17.01.19

breisach

Museum für Stadtgeschichte

- „Ausstellung zur Geschichte der

Stadt Breisach am Rhein”b.a.w.

Colmar

Musée Unterlinden

- „Corpus Baselitz“-29.10.

Donaueschingen

Museum Art.Plus

- „Dorothy Fratt: Colorful - Farbenfroh“-20.01.19

- „Ulrich Möckel“ -14.10.

Dresden

Deutsches Hygienemuseum

- „Rassismus - Die Erfindung von

Menschenrassen” -06.01.19

DÜREN

Leopold Hoesch Museum & Papiermuseum

- „Apropos Papier: Nora Schattauer

- Offensichtlich nicht offensichtlich“

-11.11.

- „Paul Sochaki & Raphaela Vogel“

-25.11.

DÜSSELDORF

Kunstpalast

- „Anthony Cragg”-10.02.19

- „Giovanni Battista Beinaschi”

-07.10.

- „PS: Ich liebe dich - Sportwagen-

Design der 1950er bis 1970er

Jahre” -10.02.19

- „Walter Ophey - Farbe bekennen”-13.01.19

DUDELANGE (LU)

CNA Centre national de l‘audioviduel

- „Michel Medinger’s photographic

universes” -16.12.

DURBACH

77770 Sammlung Hurrle/ Museum

für Aktuelle Kunst

- „Profile in der Kunst am Oberrhein

- Guido Kucznierz & Vorè”

-25.11.

- „Das Lied der Dinge - Stillleben

im Wandel der Kunst” -04.10.

- „Von Halbweltdamen und toten

Fischen - Kleine Werkschau zu

Paul Kleinschmidt” -04.11.

EBRINGEN

Winzerhof Ebringen

- „Benno Blome - Im Gruenen

-14.11.

EMMENDINGEN

Galerie im Tor

- „Anna-Katharina Rintelen - Maerei

und Zeichnungen” -07.10.

Jüdisches Museum

- „Quelle lebendigen Wassers -

Mekor Majim Chajim” -30.11.19

Rathaus-Foyer

- „Markt - Platz - Geschichten”

-16.11.

ENDINGEN

3malART

- „Hubert Lang - Nerano, Capri und

die Amalfiküste” -04.11.

Engstingen-Haid

Militärhistorisches Museum

- „Der erste Weltkrieg - Abschiede

und Grenzerfahrungen” -30.10.

FRANKFURT am main

DZ Bank Kunstsammlung

- „Die Zahl als Chiffre in der

Kunst“-20.10.

Naturmuseum Frankfurt

- „Homo Georgicus - Der Schädel

aus dem Ursprungsland der

ersten Europäer”11.10.-18.11.

Gengenbach

Museum Haus Löwenberg

- „Infantes - Iwajla Klinke” -04.11.

Hamburg

Galerie Schimming

- „Lois Renner“ 04.10.-17.11.

Haus der Photographie

- „7. Triennale der Photographie”

-07.10.

Museum für Kunst und Gewerbe

- „7. Triennale der Photographie -

Delete” -07.10.

HEIDELBERG

Sammlung Prinzhorn

- „Extraordinaire - Werke aus

psychiatrischen Einrichtungen in

der Schweiz 1900” 11.10.-20.01.19

HEILBRONN

Kunstverein Heilbronn

- „Carina Brandes - Mother’s

Tongue” -25.11.

Innsbruck

Schloss Ambras

- „Kunst & Macht - Drei Frauen

aus dem Hause Habsburg”

-07.10.

Kandern

Galerie Robert Keller

- „Elke Sada - Keramik” -07.10.

Karlsruhe

Bad. Landesmuseum/ Schloss

- „Island Hopping” -30.12.

- „Revolution! - Für Anfänger*innen”

-11.11.

Museum beim Markt

- „Südwestdeutscher Keramikpreis”

-06.01.19

Naturkundemuseum Karlsruhe

- „Eiszeitkunst” -27.01.19.

- „Flusspferde am Oberrhein -

Wie war die Eiszeit wirklich?”

-27.01.19

Staatliche Kunsthalle

- „Bilder Bücher Bohnenranken -

Sagenhaften Geschichten auf der

Spur (Junge Kunsthalle)

17.10.-11.03.19

- „Farbe querfeldein (Junge Kunsthalle)-21.10.

- „Sehen Denken Träumen - Französische

Zeichnungen aus der

Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe”

-13.01.19

Städtische Galerie

- „Blickkontakt - Gesichter einer

Sammlung” -04.11.

- „Mit Karl Weysser unterwegs”

- Frühjahr 2019

- „Umgehängt 2018 - Facetten der

Malerei 1960-2010” - Frühjahr 2019

ZKM

- „Durch den schalldichten

Vorhang - Das Experimentalstudio

des Polnischen Rundfunks”

-06.01.19

kassel

Caricatura Galerie für Komische Kunst

- „Beck” -04.11.

- „Volker Kriegel” -20.01.19

Kenzingen

Galerie Thomas Menzel

- „Ina Kunz & Jan Douma” -13.10.

KIEL

Kunsthalle zu Kiel

- „Globalocal - Sammlungspräsentation

mit Gästen” -13.01.19

KÖLN

Museum Ludwig

- „Doing the Document - Fotografien

von Diane Arbus bis Piet

Zwart” -06.01.19

- „Gabriele Münter - Painting to

the Point” -13.01.19

LEIPZIG

Museum für Druckkunst

- „Let‘s Print in Leipzig”

-11.11.

LÖRRACH

Dreiländermuseum

- „Alfred & Gerta Haller - Ein

Künstlerpaar” -09.12.

- „Zeitenwende 1918/19” -03.02.19

Ibenthaler-Haus

- „Alfred & Gerta Haller - Ein

Künstlerpaar” -11.03.19

LondOn

Tate Gallery of Modern Art

- „Anni Albers - Retrospektive“

11.10.-27.01.19

- „Edward Burne-Jones“

24.10.-24.02.19

LUDWIGSHAFEN AM RHEIN

Wilhelm-Hack-Museum

- „Bild und Blick - Sehen in der

Moderne” -07.07.19

- „Deltabeben - Regionale 2018

-21.10.

- „Kabinettstücke - Make Love not

War” -18.11.

- „Rudolf Scharpf & Ernst Gassenmeier”

-07.10.

Mannheim

Kunsthalle Mannheim

- „Konstruktion der Welt: Kunst

und Ökonomie - Moderne 1919-

1939” 12.10.-03.02.19

Reiss-Engelhorn-Museen

- „Abenteuer Anden und Amazonas

- Wilhelm Reiß’ Südamerika-

Expedtion in historischen Fotografien”

(Museum Zeughaus C5)

-20.01.19

- „Ägypten - Land der Unsterblichkeit”

(Museum Weltkulturen, D5)


Dauer

- „Einfach tierisch! - Spaß mit

Dino, Panda & Co.” (Museum Weltkulturen,

D5) -10.03.19

- „Jan Banning - Red Utopia:

Kommunismus 100 Jahre nach der

Russischen Revolution” (Zephyr)

-13.01.19

- „Mumien - Geheimnisse des

Lebens” (Museum Zeughaus C5)

-31.03.19

- „Vom Pulverdampf und Schlachtidyll

- Weißes Gold aus der Frankenthaler

Manufaktur” (Museum

Zeughaus C5) -02.12.

Merzhausen

Forum, Schaufenstergalerie

- „Wechselrahmen #14: Celia

Brown & Susanne Fritz - Wir träumen

uns über uns selbst hinaus”

-31.11.

Mistelbach

Nitsch Museum

- „Hermann Nitsch - Leben und

Werk”-05.05.19

MULHOUSE

La Kunsthalle Mulhouse

- „Mon Nord est Ton Sud” -11.11.

MÜLLHEIM

Markgräfler Museum

- „Alfred & Gerta Haller - Ein

Künstlerpaar” -11.03.19

- „Zeitenwende - Die 20er Jahre in

Müllheim” -24.02.19

MÜNCHEN

Haus der Kunst

- „Jörg Immendorff”-27.01.19

- „Vivian Sundaram - Dijunctures”

-07.10.

Pinakothek der Moderne

- „Fotographie heute - Private

Public Relations“ -07.10.

- „Um uns die Stadt“ -27.01.19

Rathausgalerie Kunsthalle

- „Blutiger Boden - Tatorte des

NSU” 14.10.

Villa Stuck

- „José Antonio Suárez Londono -

Almanach” -21.10.

- „Ricochet #12 - Christian Hartard”

-21.10.

- „Thomas Hirschhorn - Never

Give Up The Spot” 19.10.-03.02.19

NEUENBÜRG

Schloss Neuenbürg

- „Faszination Drachen” -11.11.

NEUF-BRISACH

La Tour des Beaux-Arts

- „Les Amazones des Beaux-

Arts - Die Amazonen der schönen

Künste” 13.10.-04.11.

OFFENBURG

Galerie im Artforum

- „Rainer Braxmaier - Früher,

Heute, Später” -21.10.

Städtische Galerie

- „Carolin Jörg - Zeichnung”

-07.10.

- „Rainer Nepita & Jörg Bach”

20.10.-10.02.19

OOSTENDE (B)

Mu.zee

- „Flouquet, L. Kassák und J. Léonard

- Die Architektur der Bilder

während der Zwischenkriegszeit”

-04.11.

OUDENAARDE (B)

Museum Oudenaarde

- „Adrian Brouwer - Meister der

Emotionen” -16.12.

PARIS

Fondation Cartier pour l’Art contemporain

- „Géométries Sud, du Mexique à

la Terre de Feu” 14.10.-24.02.19

Fondation Marguerite et Aimé

Maeght

- „Jan Fabre - Ma nation

l’imagination” -11.11.

Institut du monde Arabe

- „Age-Old Cities - Virtual Journey

from Palmyra to Mosul”

10.10.-10.02.19

Mémorial de la Shoa

- „August Sander - Verfolgt /

Verfolger: Menschen des 20. Jahrhunderts”

-15.11.

Musée d’art moderne de la Ville de

Paris

- „Zao Wou-Ki - L’espace est

silence” -06.01.19

Petit Palais - Musée des Beaux-Arts

de la Ville de Paris

- „Jakuchu - The Colorful Kingdom

of Living Beings” -14.10.

REUTLINGEN

Kunstmuseum

- „Dieter Mammel - Tiefer Schlaf”

-04.11.

RHeinfelden

Rathausgalerie

- „Sabine Bieg & Harry Lieber -

Big Picture” -12.10.

ROTTWEIL

Kunst Raum

- „Im Dialog - Römerzeit trifft

Gegenwart” -30.12.

- „Raymond E. Waydelich - Gravuren”

-04.11.

Kunststiftung Erich Hauser

- „Charlotte Mumm - So oft so

soft” -28.10.

SALZBURG

Museum der Moderne Rupertinum

- „Resonanz von Exil” -28.10.

Schwetzingen

Schloss Schwetzingen

- „Gefaltete Schönheit - Die Kunst

des Serviettenbrechens” -04.11.

SINGEN

MAC Museum Art & Cars

- „Guido Häfner - Reine Kopfsache”

-26.05.19

- „Starke Frauen” -28.10.

SPEyer

Historisches Museum der Pfalz

- „Das Sams und die Helden der

Kinderbücher” -06.01.19

ST. Gallen

Kunstmuseum

- „Die Spitzen der Gesellschaft“

26.10.-10.02.19

- „Nina Canell - Reflexologies”

-25.11.

- „Olaf Nicolai” -11.11.

- „The Humans” -24.03.

STAUFEN

Haus der Modernen Kunst

- „Franz Gutmann“ -11.11.

Keramikmuseum

- „Antje Scharfe - Still leben

Gefäße” -07.10.

- „Hozana Gomes da Costa - In

der Balance”12.10.-25.11.

- „Magische Kristalle” -30.11.

STUTTGART

Galerie Schlichtenmaier

- „Robert Schad - Zeitrhythmen”

-24.11.

Kunstmuseum

- „Kabinettstücke - Make Love not

War” -18.11.

- „Frischzelle_24: Ann-Kathrin

Müller” -07.10.

- „Ekstase - In Kunst, Musik und

Tant” -24.02.19

Landesmuseum Württemberg

- „Faszination Schwert”

13.10.-28.04.19

- „Räuber Hotzenplotz - Mitmachausstellung

für Kinder und

Familien” (Junges Schloss)

20.10.-23.06.19

Trier

Stadtmuseum & Rheinisches Landesmuseum

Trier

- „Karl Marx 1918-1883 - Leben.

Werk. Zeit“ -21.10.

TÜBINGEN

Kunsthalle

- „Almost Alive - Hyperrealistische

Skulptur in der Kunst” -21.10.

Vaduz (LI)

Liechtensteinisches Landesmuseum

- „Eleganz und Genießen - Alltagsleben,

Weisheiten und Kunst

in der chinesischen Kultur” -21.10.

Vogtsburg im Kaiserstuhl

Verschiedene Orte

- „Offene Ateliers 2018

06.10.-07.10.

WALDKIRCH

GeorgScholzHaus

- „Keummi Paik-Bauemeister &

Günter Walter - Linear”

20.10.-25.11.

WEIL AM RHEIN

Vitra Design Museum

- „Christien Meidertsma - Beyond

the Surface” -20.01.19

- „Ron Arad - Yes to the Uncommon”

-14.10.

- „Victor Papanek - The Politics of

Design” -10.03.19

Wien

Albertina

- „Claude Monet” -06.01.2019

Belvedere

- „Egon Schiele - Wege einer

Sammlung”19.10.-17.02.19

- „Polly Apfelbaum”-10.02.19

Belvedere 21

- „Wert der Freiheit”-10.02.19

Kunsthaus Wien

- „Stillleben in der Fotografie der

Gegenwart”-17.02.19

- „Visions of Nature”-13.01.19.

Kunsthistorisches Museum Wien

- „Peter Bruegel der Ältere”

02.10.-13.01.19

Leopold Museum

- „Egon Schiele - Die Jubiläumsshow”-04.11.

- „Machen Sie mich schön, Madame

d‘Ora - Die Fotografin d‘Ora 1907-

1957” -29.10.

WINTERTHUR

Fotostiftung Schweiz

- „Walter Bosshard & Robert Capa

- Wettlauf mit China” -10.02.19

WOLFSBURG

Kunstmuseum Wolfsburg

- „Facing India” -07.10.

ZÜRICH

Kunsthaus

- „Koki Tanaka - Vulnerable Histories

(A Road Movie)” -11.11.

- „Robert Delauney und Paris”

-18.11.

- „Werkpräsentation in dre Etappen

- Etappe 1” -14.10.

Migros Museum für Gegenwartskunst

- „Collections on Display: Pipilotti

Rist - Show a Leg” -11.11.

- „Koki Tanaka - Vulnerable Histories

(A Road Movie)” -11.11.

Museum Rietberg

- „Rosetsu - Ferocious Brush”

-04.11.

Photobastei

- „Zürich - Schwarz auf Weiss”

-28.10.


14 KULTUR JOKER Kultour

Mythos und Wirklichkeit revolutionärer Zeiten

Die 1968er Bewegung und ihre Folgen

Zum 50. Mal jährt sich in

diesem Jahr der Höhepunkt einer

Studentenbewegung, die

unter dem Schlagwort „Achtundsechzig“

kursiert. Ein Synonym

für alles, was die Welt

damals bewegte, zu einem

Gesellschaftswandel auf vielen

Ebenen führte. Einer der

Impulse der Jugendbewegung

in der frühen BRD war die Besetzung

wichtiger Ämter und

Positionen durch ehemalige Nationalsozialisten.

Hinzu kam ein

Klima der Intoleranz und Spießigkeit

in der Gesellschaft und

eine Stagnation der Politik, die

mit dem „Wirtschaftswunder“

einher ging. Die 1960er Jahre

waren zweifellos eine der prägenden

Epochen der deutschen

Nachkriegsgeschichte. Über das

Für und Wider scheiden sich bis

heute die Geister. Es lohnt sich,

auch über das Jahr 1968 hinaus

zu denken, das Davor und Danach

zu betrachten, den Mythos

von der Wirklichkeit zu unterscheiden.

Am Rande des Wirtschaftswunders

kam es zu politischen

Gruppierungen, die sich kritisch

gegen den „Konsumwahn“

wendeten. Als Ursprung der

Studentenunruhen gelten die

Schwabinger Krawalle von

1962. In der Kommerzialisierung

sah man ein Angriffsziel,

die Konsumgesellschaft wurde

mit Unterdrückung gleichgesetzt.

Die Studenten wollten

sich frei machen von Konventionen

und bürgerlichen

Zwängen, aber gleichzeitig den

vom Warenangebot betäubten

Konsumenten aufrütteln. Einer

ihrer Vordenker war der

Sozialphilosoph Herbert Marcuse,

der auf die faschistische

Kehrseite der Wohlstandsgesellschaft

hinwies. Es sei nämlich

gerade der Wohlstand, der

zu Bewusstseinsverlust, zur

Duldung von Gewalt und weltweiter

Ungerechtigkeit führe

– eine Feststellung, die sich

leider bis heute zunehmend bewahrheitet.

Die Protestierenden

beriefen sich auf ein Recht zum

Widerstand. Angriffsziel war

besonders die „Bild“-Zeitung,

die Schriftstellern wie Heinrich

Böll und Günter Grass eine faschistische

Sprache vorwarfen.

Der Faschismusvorwurf kam

von beiden Seiten. Polizeiliche

Staatsgewalt versuchte die aufmüpfigen

Studenten im Stile von

SS-Trupps mit Schlagstöcken

mundtot zu machen.

Münsterkonzert

& „Turmfinale“

Sonntag

14. Oktober 2018

17 Uhr

„Verleih uns Frieden“

J. S. Bach / G. B. Pergolesi

„Tilge, Höchster meine Sünden“

BWV 1083

F. Mendelssohn Bartholdy

„Verleih uns Frieden gnädiglich“

A. Pärt

„Peace upon you, Jerusalem“

„Da pacem, Domine“

Motetten von D. Bartolucci,

F. Biebl, H. Purcell

Raschèr Saxophone Quartet

Simone Schwark, Sopran

Alexandra Rawohl, Alt

Mädchenkantorei

am Freiburger Münster

Leitung: Martina van Lengerich

Karten im Vorverkauf zu 15,- bis 40,- € (Ermäßigung für aktive Mitglieder der Freiburger

Dommusik, „Freunde der Freiburger Dommusik e.V.“, Schüler, Studenten, Menschen mit

Behinderung, Rentner) bei BZ Ticket (Kaiser-Joseph-Str. 229; Tel. 0761 4968888) oder

unter www.reservix.de; Abendkasse Domsingschule Freiburg, Münsterplatz 10, ab 16 Uhr.

Unter den Festgenommenen

bei den

Schwab

i n g e r

Krawallen

befand

sich

Andreas

B a a d e r ,

Jahre spä-

t e r

am Kauf- hausbrand in

Frankfurt beteiligt. Ein Angriff

auf das Symbol der Konsumgesellschaft,

später von der RAF

weitergeführt mit der Exekution

einiger ihrer Vertreter. Schon in

den frühen Schriften von Ulrike

Meinhoff findet sich der Begriff

„Konsumterror“. Und bereits

Anfang 1960 hatten niederländische

„Provos“ proklamiert:

„Wir leben in einer geschichtslosen

Einheitsgesellschaft. Verhalten

und Konsum werden uns

vorgeschrieben. Das Provotariat

verabscheut den versklavten

Konsumenten.“ Aber dass

die linken Gruppierungen von

Anfang an auf gewaltsamen

Umsturz aus waren, kann man

nicht behaupten. Selbst Ulrike

Meinhoff ging es in ihren vorrevolutionären

Jahren zunächst

ganz konkret um Fragen der

Bildung, des öffentlichen Nahverkehrs,

um die Forderung für

eine reinere Luft. Das ist frappierend

nah an unserer heutigen

Wirklichkeit. Die damalige

massive Kritik am Konsumverhalten

führte in eine ökologische

Richtung, die nicht mit

Gewalt vorangetrieben wurde,

sondern ein Umdenken in der

Politik anstrebte und an die allgemeine

Moral appellierte.

Berlin und der „rote Rudi“

Das Aufbegehren gegen herrschende

autoritäre Verhältnisse

bestimmte das Lebensgefühl

der Jugend. Die Studentenbewegung

in der BRD wandte

sich aber nicht nur gegen die

hiesige politische Lage, sondern

auch gegen die in der ganzen

Welt. Schon 1960 hatten in den

Südstaaten der USA die Sit-ins

gegen Rassendiskriminierung

begonnen, startete in England

eine Kampagne für nukleare

Abrüstung, folgte in Deutsch

Buttons des Widerstands in der Ausstellung

„Bewegt euch! 1968 und die Folgen in Karlsruhe“

im Stadt mu seum im Prinz-Max-Palais Karlsruhe

land der erste Ostermarsch gegen

Stationierung von Atomraketen.

Nach dem ersten Flächenbombardement

in Südvietnam

durch die USA, kam es in Berkley

zu heftigen Studentenunruhen.

Der Protest gegen den

Vietnamkrieg zog international

weite Kreise. An der Universität

Frankfurt am Main fand der

Kongress „Vietnam – Analyse

eines Exempels“ statt. Bei einer

Vietnamdemonstration in Berlin

wurde 1966 das Amerikahaus

mit Eiern beworfen. Im gleichen

Jahr fordert Rudi Dutschke

während einer Vietnam-Woche

zur Außerparlamentarischen

Opposition (APO) auf. Und

1967 wurde der Student Benno

Ohnesorg während des Schahbesuchs

erschossen. Nicht von

einem „faschistischen Bullen“,

wie wir heute wissen, sondern

von dem eingeschleusten

Stasi-IM Karl-Heinz Kurras.

Was 1968 mit dem Aufstand in

Berlin kulminierte, hatte sich

also schon in den Jahren zuvor

angebahnt. Was auffällt, ist die

Gleichzeitigkeit vieler Ereignisse:

man denke nur an den

„Prager Frühling“, die „Mai-Revolte“

in Paris, den Widerstand

an Orten bei uns und weltweit.

Hatte sich der Protest der

Studenten zuerst gegen die Bildungsinstitutionen

mit ihren

alten Strukturen gerichtet, verlagerte

er sich immer mehr auf

die Straße und auf andere Probleme.

Nach dem Tod von Benno

Ohnesorg, dem Inkrafttreten

der Notstandsgesetze, erreichte

der Widerstand eine neue Eskalationsstufe.

Rudi Dutschke propagierte

öffentlich den Systemsturz,

notfalls mit Gewalt. Seine

seltsam gestelzte Ausdrucksweise,

ein Philosophendeutsch,

stand ganz im Gegensatz zum

Studentenjargon („Wer zweimal

Foto: Titelius

mit der selben pennt, gehört

schon zum Establishment“). Der

SDS-Wortführer machte starken

Eindruck durch sein Charisma,

aber vieles was er vortrug, war

nicht allen verständlich. Zeitzeugen,

die 1968 beim großen

Vietnamkongress an der Freien

Universität in Berlin dabei

waren, als Dutschke seine berühmt

gewordene Revolutionsrede

hielt, lästerten „über seinen

hohen Ton, den beseligenden

Singsang“, der an eine Erweckungspredigt

erinnert habe.

Der damalige Berliner AStA-

Vorsitzende Knut Nevermann

sagte 2017 auf einer Podiumsdiskussion

der FU, der Vietnam-

Kongress habe einen Rausch

ausgelöst, der alle erfasst habe,

es seien anschließend 15 000

Demonstranten euphorisiert

durch die Straßen Westberlins

gezogen. Der Tübinger Universitätsprofessor

Bernd Jürgen

Warneke schreibt in seinem

Buch „Mein 68 begann 65“:

„Auch ich hatte in diesen frühen

Bewegungsjahren das Gefühl,

einen ganzen Galeerenvorrat an

Fesseln zu sprengen.“

Einschneidend war das Attentat

auf Rudi Dutschke durch

den Hilfsarbeiter Josef Bachmann.

Nach seiner Festnahme

fand man bei ihm die „Deutsche

Nationalzeitung“, die unter der

Schlagzeile „Stoppt den roten

Rudi“ fünf Porträtfotos von

Dutschke zeigte. In Axel Springer

wurde der Schuldige ausgemacht,

die Blockade des Springer-Hochhauses

beschlossen.

Bei den Osterunruhen kam es

zu den größten Straßenschlachten,

die die BRD bis dahin gesehen

hatte: Barrikaden wurden

aufgebaut, Pflastersteine flogen,

Springer-Zeitungen wurden verbrannt.

Marek Dutschke, ein

Sohn von Rudi Dutschke, äu-


Kultour KULTUR JOKER 15

Demonstration

der politischen

Hochschulgruppen

gegen die

zweite Lesung

des Notstandsgesetzes

im Bundestag,

Mai 1968

Foto: Stadtarchiv Karlsruhe

ßerste sich im Mai dieses Jahres

zu den Ereignissen: „Die Hochzeit

der Studentenbewegung, die

mit der Ermordung von Benno

Ohnesorg am 2. Juni 1967 begann,

und deren Ende nach dem

Attentat auf meinen Vater am 11.

April 1968 besiegelt war, dauerte

nur sehr kurz. Was bleibt

von Achtundsechzig ist deshalb

keine einfache Frage. Für mich

steht die Öffnung der Gesellschaft,

die danach in Deutschland

schrittchenweise einsetzte,

sehr weit oben.“ Marek Dutschke

nimmt an, dass sich unter den

„antiautoritär politisierten“, wie

beispielsweise Joschka Fischer

und Gerhard Schröder, die nach

1968 den Marsch durch die Institutionen

antraten, wahrscheinlich

auch sein Vater befunden

hätte. Rudi Dutschke starb 1979

in Aarhus, Dänemark, an den

Spätfolgen des Attentats.

ÜBER 800 KRIMINAL DINNER TERMINE

SAISONSTART

BAD KROZINGEN

04.11.18 | 15.02.19

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Nachwirkungen von 1968

Vieles war in Bewegung, ins

Rutschen gekommen, was auch

über den Tag hinaus wirkte.

Nicht zu vergessen: Die Studentenbewegung

westlicher Länder

hatte wesentlichen Anteil am

Wandel der öffentlichen Meinung

über den Vietnamkrieg,

was zu dessen Beendigung

beitrug. Manches, was in den

1960er Jahren angestoßen wurde,

beschleunigte, verstärkte

und modifizierte sich langfristig

in zahlreichen Bereichen der

bundesdeutschen Gesellschaft.

Die neue, zunächst studentische

Frauenbewegung, die aus 68er-

Bewegung hervorging, war im

Ansatz auch bedingt durch eine

Antwort auf die männerdominierte

SDS. Den Kriegsdienst

zu verweigern und zugleich gehorsam

vor dem Gesetz zu sein,

schloss sich nicht mehr aus.

Manches, was zuvor verfemt

war, wurde normal. Die neue sexuelle

Freiheit, befördert durch

die Anti-Baby-Pille, führte auch

zu einem moralischen Wandel,

der u. a. bewirkte, dass nichteheliche

Beziehungen nicht mehr

geächtet wurden. Die Homosexualität

unter Erwachsenen

stand nicht mehr unter Strafe,

Schwangerschaftsabbruch kam

durch die Fristenlösung aus

den Grauzonen der Illegalität.

In Betrieben wurden gesetzlich

geregelte Mitbestimmung und

mehr Rechte für Betriebräte und

Vertrauensleute durchgesetzt.

Es bildeten sich lokalpolitisch

engagierte Bürgerinitiativen und

überregionale Bündnisse wie die

Ökologie- und Friedensbewegung.

Protestdemonstrationen

und Straßenblockaden fanden

auch in bürgerlichen Kreisen

der Bevölkerung Akzeptanz.

Willi Brandts Diktum, mehr

Demokratie zu wagen, war angekommen.

Andererseits wurde der freiheitliche

Lebensstil Jugendlicher,

der sich äußerlich durch

legere Kleidung und lange Haare

ausdrückte und auch Ausdruck

der Rock- und Pop-Kultur war,

in den 1970er Jahren zu einem

Trend in der Konsum- und Erlebnisgesellschaft.

Den Jahren

der Revolte folgte eine Ära der

sich geographisch immer weiter

ausbreitenden, die Lebenswelt

immer stärker durchdringenden

kapitalistischen Ordnung. Enttäuschend

ist auch, dass die

Forderungen nach gleichen Bildungschancen

sich bis heute

nicht durchgesetzt haben. Allerdings

konnte sich eine antiautoritäre

Haltung allmählich im

alltäglichen Leben ausbreiten.

Seit 1968 ist das Mauerwerk

der Festung Obrigkeitsstaat zunehmend

gebröckelt, hat rigides

Ordnungsdenken im öffentlichen

Leben an Dominanz verloren.

„Die deutsche Bevölkerung

hat das Misstrauen gegenüber

jeglicher Form von Autorität

verinnerlicht“, stellte bereits

1987 Renate Köcher vom Allensbacher

Demoskopieinstitut

fest, allerdings mit leiser Skepsis.

Die Folge des Autoritätsverlustes

des Staates zeigt in diesen

Tagen seine Schattenseiten.

Nicht nur Polizisten auf gewöhnlicher

Streife, selbst Sanitäter

oder Feuerwehrleute werden bei

ihrer Tätigkeit häufig behindert,

verbal und tätlich angegriffen.

War es damals eine lähmende

Spießigkeit und Ordnungsstarre,

ist es heute eine sich verbreitende

Verrohung und Rücksichtslosigkeit

(Beispiel: Hooligans,

Straßenverkehr). Vielleicht hat

auch das stärker geforderte Gebot

der Moral in unserer Gesellschaft

zu einer Abwehrreaktion

geführt.

Gegenstimmen und Fazit

Für den Schweizer Publizisten

Frank A. Mayer, der gern wider

den Stachel löckt, ist eines

der Resultate damaligen Umdenkens

eine Moral, „die seit

50 Jahren jede freimütige und

freisinnige Debatte behindert“.

Auch Michael Weißenborn,

ein in den 1960ern geborener

Stuttgarter Journalist, beobachtet

einen heutigen moralischen

Rigorismus, der die Menschen

ständig dazu anhält, ein „noch

besserer Mensch“ zu werden,

was eine der gravierenden Spätfolgen

der linken 68er-Leitkultur

sei. Das verführe dazu, ständig

Werturteile abzugeben und Andersdenkende

abzuwerten, Meinungsfreiheit

zu unterdrücken.

Gegenseitige Gesinnungskontrolle

ist inzwischen weit verbreitet,

schnell ist man dabei,

einen andern als Rassisten zu

bezeichnen. Aus dem politischen

Gegner wird so der unversöhnliche

Feind. Was in Zeiten des

Kalten Krieges die Kommunismusphobie

war, ist heute die

Angst vor der Rechtsaußenpartei

AfD und einem reaktionären

Nationalismus. Eine Umkehrung

der Werte. Es ist schon soweit

gekommen, dass Jörg Meuthen,

Co-Chef der AfD, die immer

mehr Zulauf bekommt, volltönend

verkünden kann: „Die

AfD ist die neue Konterrevolution!“

Das steht zwar noch dahin,

aber gewiss ist diese Partei eine

späte Rache der Ultrarechten in

Deutschland nach 1968.

Verstärkt sind radikale politische

Randgruppen entstanden,

ist es zu sozialen Verwerfungen

gekommen, weil die politische

Mitte auf brennende aktuelle

Fragen keine Antworten findet.

Neben dem deutschen Antisemitismus,

von links- wie von

rechtsaußen, ist mit den Migranten

aus muslimischen Ländern

auch noch der eingefleischte

Judenhass eingekehrt, was

die Bundesregierung kaum zur

Kenntnis nimmt. Polarisierung

ist immer eine Gefahr, die zu

Spaltungen in der Gesellschaft

führt. Die Schieflage ist groß,

doch die deutsche Demokratie

hat nach der Revolte von 1968,

nach der „Bleiernen Zeit“ des

RAF-Terrors und der missratenen

Wiedervereinigung schon

so manche Krise überstanden.

Wenn auch nicht ohne Blessuren.

Demokratie ist nie etwas Statisches,

Fertiges, Unantastbares,

sondern ein fortwährender Prozess

der Selbstbefragung und

Korrektur, der Wandlung und

Erneuerung.

Peter Frömmig

Ausstellung zu 1968 in Karlsruhe

Noch bis zum 14. Oktober

2018 ist die Ausstel lung „Bewegt

euch! 1968 und die

Folgen in Karlsruhe“ im Stadtmu

seum im Prinz-Max-Palais

Karlsruhe zu sehen. Ein Blick

auf den gesellschaftlichen

Aufbruch von 1968 und dessen

Folgeerscheinungen in

den 70er- und 80er-Jahren

mit Zeitzeugen und bis dato

unbekanntem Material. Am

Ende der Ausstellung steht

die wichtige Frage, was bleibt

eigent lich heute von den Ereignissen

von 1968?


16 KULTUR JOKER VISION

Kunstvereine im Gespräch (8): Weil ist aktiv – und erneut bei der „Regionale“ dabei

Kunstvereine spielen eine

wichtige Rolle im Kulturleben

von Städten und Gemeinden –

gerade auch in unserer Region.

Aber wie sieht das im Einzelnen

aus? Die Serie über die Kunstvereine

Südbadens geht dem

nach. Der achte und neunte Teil

berichtet über die Vereine von

Weil am Rhein und Bad Säckingen

am Hochrhein.

Der Macher

Friedrich Resin sitzt mir im

Office seiner Büroartikel-Firma

in Binzen gegenüber. Resin

wuchs in Weil am Rhein auf.

Seit 2014 ist er Vorsitzender

des städtischen Kunstvereins.

„Schon als Student wurde ich

Mitglied“, berichtet er zu Recht

stolz. Denn auch hier besteht

die schwierige Aufgabe, jüngere

Menschen für den Verein

und die Kunst zu gewinnen.

Etwa 85 Mitglieder gibt es, wie

andernorts ebenso meist ältere

Semester. Beinahe hätte Resin

Kunstgeschichte studiert,

dann wurde es doch BWL und

er trat in das Geschäft des Vaters

ein. Die Liebe zur Kunst

blieb, ein wenig Sammler ist er

auch geworden – und jetzt zudem

Chef des Weiler Vereins,

der natürlich weitere Aktive

besitzt, darunter den Künstler

Peter Bosshart aus Efringen-

Kirchen als fachlichen Berater

und als Kassierer den jungen

Kaufmann Tobias Gombert,

aktiver Kunstsammler (Resin:

„der hat einen Riecher!“). Und

auf den einstigen Anstoß für

diese Seite im Kultur Joker angesprochen,

die Idee einer Freiburger

Bewerbung für den Titel

„Europäische Kulturhauptstadt

2025“, meint Resin spontan:

„Warum nicht? Macht das

doch, es ist noch nicht zu spät!“

Das Haus

Das „Stapflehus“ ist ein Segen

für den Kunstverein und seine

Heimat. Der Bau im Altweiler

Zentrum am Lindenplatz gegenüber

der evangelischen Kirche

(1789–1791) war einst Amtssitz

des Vogtes von Rötteln, errichtet

im 16. Jahrhundert. An

den gotischen Architekturstil

gemahnen noch der (namengebende)

typische Staffelgiebel,

der Treppenturm sowie die

alten Sandsteinfenster. Nach

Erwerb durch die Stadt und Restaurierung

konnte schon 1981

der Kunstverein mit dem Zeitpunkt

seiner Gründung Einzug

halten. Etwa 130 Ausstellungen

wurden seitdem im Haus organisiert,

das auf drei Etagen 250

qm Fläche bietet.

Die Ziele

„Wir haben das Dreiland-Thema

im Auge“, beschreibt Resin.

Tatsächlich konzentriert sich der

Verein in seiner Ausstellungstätigkeit

auf regionale Künstler.

Die Liste wuchs enorm; meist

jüngere KünstlerInnen wollen

entdeckt und gefördert sein.

Das Credo ist als „Mission“

auf der Homepage formuliert:

„Der Kunstverein (...) will bei

den Menschen der Region das

Interesse an Gegenwartskunst

wecken. (…) Er unterstützt

den Wunsch seiner Mitglieder,

Kunst zu erwerben und zu sammeln.

In seinen Ausstellungen

konzentriert sich der Verein auf

Künstler/innen, die einen Bezug

zur Region Baden – Nordwestschweiz

– Elsass haben. Dabei

werden auch jüngere, noch nicht

etablierte Künstler/innen ohne

stilistische oder thematische

Einschränkung berücksichtigt.

Der Kunstverein Weil am Rhein

fördert die Kommunikation

zwischen Kunstschaffenden

und Publikum. Die Einbindung

junger Menschen ist dabei ein

besonderes Anliegen.“

Die Finanzen

Als Geldsockel dienen die

Mitgliedsbeiträge. Die Nutzung

des Hauses erfolgt kostenfrei –

das ist der Beitrag der Stadt,

die auch sonst gelegentlich in

kleinem Rahmen Unterstützung

gewährt. Für die beiden eigenständigen

Ausstellungsprojekte

pro Jahr gelingt es aber immer

wieder, zusätzliche Sponsorings

zu akquirieren oder

anderweitige Fördermittel zu

erhalten, etwa von der Landesbank

BaWü oder der Merian-

Stiftung in Basel.

Weitere Aktivitäten

Neben besonderen Angeboten

für Mitglieder und Interessierte,

zum Beispiel Kunstfahrten

(auch gemeinsam mit dem

Kunstverein Schopfheim) sticht

vor allem die lange schon praktizierte

Beteiligung an der jährlichen

„Regionale“, als einziger

Gotisches Vogtshaus als Heimat für die Kunst Foto: Flashar

klassischer Kunstverein neben

Freiburg übrigens. Und hierfür

zahlt die Gemeinde das Kuratorenhonorar.

Im langen Schatten von Vitra-

Museum und Fondation Beyeler

in Riehen entstand hier über

Jahrzehnte eine solide und

verlässliche Kunstvermittlung.

Info: www.kunstverein-weil.de

Email: v1@kunstverein-weil.de

Städtische Galerie Stapflehus,

Bläsiring 10, Weil am Rhein.

www.stapflehus.de.

Geöffnet: Sa 15-18 Uhr, So +

Feiertag 14-18 Uhr.

Aktuelle Ausstellung: Christoph

Màdico-Bosch, „Kegelbahn“

– experimentelle Fotografie,

Sound, Installation; bis 4. Nov.

2018.

Martin Flashar

Kunstvereine im Gespräch (9): Ein Kleinod am Hochrhein: Die Villa Berberich

Das Gespräch

In Säckingen agiert Frank

van Veen, Rechtsanwalt, einst

auf Bau- und Immobilienrecht

spezialisiert, längst aber in

Kinder- und Menschenrechtsfragen

unterwegs. Van Veen,

nicht verwandt mit dem gleichnamigen

niederländischen Liedermacher,

erzählt von frühen

Prägungen: „Ich wuchs in

Frankfurt auf; schon als Kind

nahm mich mein Vater regelmäßig

ins Städel Museum

mit.“ Seit 1989 ist van Veen

Vorstandsmitglied, seit 1995

Die Seiten „Kulturhauptstadt“

werden unterstützt von:

(mit Unterbrechung) bis heute

der Vorsitzende des Kunstvereins

Hochrhein. Man kann van

Veen schon des umtriebigen

Berufs und weiteren Engagements

(etwa als Vorsitzender

von „Refugees Integrated e.V.“)

wegen ebenfalls als Mann der

Tat bezeichnen. Doch zugleich

bringt er sich stets in die konzeptionelle

Arbeit mit ein, besucht

die Künstler, wählt aus,

sammelt selbst, kreiert neue

Projekte, assistiert bei der Ausstellungseinrichtung.

Die Villa Berberich

1874 errichtete der Säckinger

Fabrikant Ignaz Berberich

das imposante Wohnhaus im

riesigen Parkgrundstück. Berberich

war Weber und Tuchdrucker

und gelangte durch

staatliche Aufträge (Fahnen

und Flaggen) zu Reichtum.

1930 erwarb die Stadt das Objekt,

nutzte es lange Zeit als

Krankenhaus, bis es nach Umbau

und Sanierung ab 1984 für

kulturelle Nutzung bereitstand.

Seitdem residiert hier ein Mineralienmuseum,

betrieben

von einem lokalen Verein, im

zweiten Obergeschoss gibt es

Seminarräume, im EG lockt

ein Café mit guter Kuchenware

auf sonniger Südterrasse.

Und in der Bel Étage des

Anwesens befindet sich die

herrschaftliche Ausstellungsfläche,

sieben wunderbar hohe

und lichtdurchflutete Räume

auf reichlich 160 qm. Vier Ausstellungen

realisiert der Kunstverein

dort pro Jahr (Laufzeit

je vier Wochen).

Der Verein und das Geld

Stolze 150 Mitglieder zählt

der Kunstverein Hochrhein.

Er wurde 1968 gegründet. Damit

gehört er zu den älteren

Einrichtungen dieser Art außerhalb

der Großstädte. Das

Jubiläum wurde mit einem

kleinen Empfang begangen.

Vor 1984 konnte man Räume

im Schloss Schönau (sog.

Trompeterschlösschen) nutzen.

Die kommunale Unterstützung

besteht darin, dass in der Villa

Berberich keine Miete erhoben

wird. Darüber hinaus gibt es

keine öffentliche Förderung

(ein Zuschuss des Landkreises

in früheren Tagen fiel längst

weg). Die Finanzierung des

Programms erfolgt also durch

die Mitgliedsbeiträge und gelegentliche

Spenden, gleichfalls

eine Verkaufsprovision (20

bis 30 Prozent) in den Ausstellungen.

Deshalb können beispielsweise

Transporte nicht

erstattet werden.

Inhalte

Die Konzeption der künstlerischen

Aktivität trägt auch

die persönliche Handschrift

van Veens. Eine Fotodokumentation

über Kinderarbeit

(2012), eine zweite über Kindersoldaten

(2016), eine Schau

des Graffitikünstlers Wolfgang

Krell (2012), eine zusätzliche

Urban-Art-Ausstellung (2016)

– die zudem ihre Spuren im

Park noch hinterließ – , oder

das Projekt „Flucht, Fluchtursachen,

Flüchtlinge“ lagen

ihm besonders am Herzen.

Politische Motivation tritt also

hinzu. Überhaupt werden auch

andere Sparten – Konzerte,

Lesungen, Filme, Podiumsdiskussionen

– ins Programm

genommen, in thematischer

Verknüpfung mit der jeweils

laufenden Ausstellung.

Immer im Winter präsentieren

sich im jährlichen Wechsel

die beiden lokalen Künstlergruppen

„Freie Gruppe Hochrhein“

und „Gruppe Polygon“.

Ansonsten geht der Blick weit

über die Region hinaus. Mit ihrer

ständigen rastlosen Selbstbefragung

(„was ist wohl publikumskompatibel“)

schaffen

van Veen und seine Mitstreiter

eine bislang überzeugende kontinuierliche

Arbeit. Eigentlich

nur ein Wunsch bleibt immer

offen: mehr Besucher.

Info: www.kunstverein-hochrhein.de.Email:

info@kunstverein-hochrhein.de.

Villa Berberich, Parkstr. 1,

Bad Säckingen. Geöffnet:

Mi 16-18 Uhr, Sa 14-17 Uhr, So

+ Feiertag 10-12 Uhr und 14-

17 Uhr. Nächste Ausstellung:

Künstlergruppe Polygon, „Begegnungen

– Rencontres“, 18.

Nov. bis 16. Dez. 2018.

Martin Flashar


NACHHALTIG KULTUR JOKER 17

Gesunde Schlafzimmer

Schreinermeister Thomas Bethmann informiert über die richtige Einrichtung für einen gesunden, erholsamen Schlaf

Erholsame Schlaflösung

Ein Schwerpunkt der diesjährigen

Baden-Messe war das

Thema „Gesund Schlafen –

Besser Leben“. Schreinermeister

Thomas Bethmann von der

Freien Holzwerkstatt war vor

Ort und sprach mit Interessierten

über dieses vielschichtige

Thema, das gerne unterschätzt

wird. Denn immer mehr Menschen

klagen über Schlafprobleme.

Als Experte für gesundes

und rückengerechtes Wohnen

weiß Thomas Bethmann

um die Nachteile schlechten

Schlafens: Leistungseinbußen,

verminderte Lebensqualität

bis hin zu gravierenden gesundheitlichen

Problemen wie

Bluthochdruck, Gewichtszunahme,

Sekundenschlaf, geringere

Lebenserwartung. Nach

einem Bandscheibenvorfall

Foto: Freie Holzwerkstatt

vor 22 Jahren war ihm selbst

klargeworden, was gesundes,

eben auch rückenfreundliches

Schlafen bedeutet. Er hat recherchiert

und eine individuelle

Lösung für seine Beschwerden

gefunden und kann seine Kunden

fachkundig beraten. Die

Freie Holzwerkstatt, die dieses

Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum

feiert, bietet als Schreinerei,

Möbelgeschäft, aber auch als

Planungsbüro eine individuelle

Rundum-Beratung, damit für

ein gesundes Wohnen auch die

richtigen Lösungen gefunden

werden. Zusammen mit den

„Freiburger Partnern“ lassen

sich ganze Schlafzimmer planen

und einrichten.

Und aufs Ganze sollte man

blicken, wenn man gesund

s c h l a f e n m ö c h t e . T h o m a s

Bethmann empfiehlt ein Schlafzimmer,

das eine gemütliche,

heimelige Atmosphäre besitzt.

Ein Raum, in dem man sich

gerne aufhält, in dem man auch

zur Ruhe kommen kann. Das

fängt bereits bei Boden oder

Wandfarbe an, damit man von

Beginn an ein gesundes, ausdünstungsfreies

Raumklima

schafft. Ordnung ist ein weiterer

wichtiger Faktor und dafür

braucht es großräumigen Stauraum.

Thomas Bethmann empfiehlt

hier die flexiblen, leichten

Shoji-Schiebetürschränke.

„Wichtig ist auf jeden Fall, dass

alle Möbel offenporig und auf

ihr Material hin gesundheitlich

geprüft sind.“ Viele Lacke oder

Spanplatten von Möbeln dünsten

aus und sorgen in kleinen

Schlafzimmerräumen für eine

erhöhte Schadstoffbelastung.

Beim Bett ist die Höhe wichtig:

„Ideal ist sich morgens seitlich

hochzudrücken und vom

Bett wie von einem Stuhl aufzustehen

und nicht mit einem

Rundrücken aus dem Bett

kommen.“ Bettschubladen oder

geschlossene Kastenbetten sind

tabu. Die über Nacht als Dampf

abgegebene Körperfeuchtigkeit,

ca. 0,5 Liter, muss nach unten

und oben entweichen können.

Feuchte Betten sind unangenehm

und ungesund: Schimmel

und Hausstaubmilben werden

begünstigt. Tagsüber sollten

Bett, Kissen und Decke immer

gut ausgelüftet werden. Mit seinem

Blick auf ganzheitliche Lösungen

sieht Thomas Bethmann

viele Faktoren als entscheidend

für einen gesunden Schlaf. Dazu

gehören natürlich auch Matratze

und Bettzeug. In der November-

Ausgabe wird Thomas Bethmann

dazu informieren. Denn er

ist überzeugt: „Gesunder Schlaf

ist Lebensqualität, schließlich

verbringt man ein Drittel des

Lebens im Bett.“

Wir feiern: 40 Jahre

ökologische & nachhaltige Möbel

Im Rahmen ihres 40-jährigen

Jubiläums veranstaltet die

Freie Holzwerkstatt eine Aktion

zum Thema „Gesundes Schlafzimmer“.

Bis zum 30. November

kann man Schlafzimmermöbel,

Matratzen und damit verbundene

Angebote zu Sonderkonditionen

erwerben.

Weitere Infos: www. wir-machen-moebel.de

Fabian Lutz

Gesundes Schlafzimmer

Aktionswochen bis 30.11.18

Gutscheine und Rabatte auf Hüsler Nest Bettsysteme,

Japanische Shojischränke und Massivholzbetten.

Jetzt Termin machen und vorbeikommen!

Freie Holzwerkstatt, Habsburgerstr. 9, 79104 Freiburg

0761 - 54 531, kontakt@freie-holzwerkstatt.de

Die Rettung der Dreisam

Das Kurzfilmprojekt Dreisamlibellen zeigt Kinder und Jugendliche

beim Kampf um den geliebten Fluss

Planetenbälle, Erdrutsche,

Moonwalks aus Lehmgestalten,

Tanz und Schauspiel sowie Besuche

im Planetarium versprach

die „Aktionswoche Erde“ im

Rahmen des Projektes „Traumflug

und Libellenschlag“,

veranstaltet von Pakt, einem

Verein von Freiburger Theaterund

Kulturschaffenden. Für

die teilnehmenden Kinder und

Jugendlichen ein großer Spaß,

aber auch ein ernstes Projekt.

Denn im Mittelpunkt der Aktionswoche

im August standen

die Dreharbeiten zum zweiten

Teil des Kurzfilms Dreisamlibellen,

der am 29. September

dann auch auf großer Leinwand

im Kommunalen Kino zu sehen

war. Das Projekt ist dabei weit

mehr als eine nette Beschäftigung

für Kinder zur Sommerzeit.

Er ist ein fantasievoller

wie auch kreativer Kommentar

zu Klimawandel und Spekulationsgier,

Problemen, die wir

heute nur allzu gut kennen.

Die Handlung entführt die

ZuschauerInnen in die nahe

Zukunft, in ein Freiburg im

Jahr 2030. Alle Flüsse der Welt

sind verseucht, nur die Dreisam

bleibt frisch und rein. Ein

Investor will sie zum Spekulationsobjekt

machen, doch er

muss mit Widerstand rechnen.

Jugendliche stellen sich ihm

trotzig entgegen. Deren Überlegung,

durch eine gespielte

Entführung Lösegeld für einen

Eigenkauf der Dreisam zu bekommen,

führt aber nur zu weiteren

Problemen. Gibt es einen

Ausweg? Gibt es eine Dreisam

für alle?

Dreisamlibellen nimmt sich

großen Problemen leichtfüßig

an. Über die flott erzählte

Handlung wird man schnell

Teil der Jugendtruppe, die sich

einer habgierigen Wirtschaft

und einer schweigenden Politik

gegenübersieht. Neben

nachdenklichen bis kritischen

Kommentaren bleiben auch die

Bilder in Erinnerung. In großen

Choreografien bewegen sich die

bunt gekleideten SchauspielerInnen

durch die Natur rund um

den Fluss, begleitet von Gitarrenspiel.

Sofort sieht man, was

die Natur ihnen wert ist und was

die Natur sein kann, wenn sie

nur sein darf. Und zu Schmunzeln

gibt es auch einiges, etwa

wenn die kleine Schwester des

Protagonisten zur Tat schreitet

und sich an den Kauf der Dreisam

macht. Wobei ihr Gang

durch die Dreisam gegen Ende

des Films auch erschreckend

ist, denn von Wasser ist im Hitzesommer

2018 nichts mehr zu

sehen. Ein klares Warnsignal,

zu dem dieser kleine kritische

Film sehr gut passt.

Fabian Lutz

Kaffeeglück

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18 KULTUR JOKER NACHHALTIG

Mit Hambacher Braunkohle wird Fessenheimer

Brennstoff produziert

Der Hambacher Wald ist derzeit in aller Munde. Mutige, vor allem junge Menschen, die seit einigen Jahren in

luftiger Höhe, in Baumhäusern in diesem rund 12.000 Jahre alten Rest eines einmaligen Biotops in Europa leben,

stellen sich einer schier unbezwingbaren Macht aus Stromkonzern, Politik und Polizei entgegen

Die Solidarität wächst, tausende

Menschen kommen Woche

für Woche in den Wald, schließen

sich dem empathischen

Waldpädagogen Michael Zobel

an, der eigentlich davon träumt,

wieder in Frieden mit Kindergruppen

Tierspuren, Blätter und

Baumrinden zu betrachten.

In der sich immer höher aufschaukelnden

Woge der Solidarität

entdeckt manch einer seine

eigenen Möglichkeiten, so er an

einer Schlüsselposition sitzt, an

einem Schalthebel der Macht.

Arbeitsbühnen-Verleih-Firmen

wie Gerken, Cramer und Hundrup

haben mittlerweile ihre

Geräte aus dem Wald abgezogen.

Rocklegende Udo Lindenberg

ruft alle „Paniker“ zur „vollen

Solidarität mit den Aktivisten“

auf, denn was „der RWE Konzern

im Hambacher Wald veranstaltet,

ist unfassbar - und fordert

unseren Widerstand“. Liedermacher

Bodo Wartke zaubert eine

wortgewaltige Ballade aus der

Klaviatur und erreicht damit

binnen weniger Tage Zehntausende

über youtube. Der Gründer

der Suchmaschine Ecosia,

Christian Kroll, ruft unter dem

Hashtag #CiaoRWE zum Stromwechsel

auf. Große Zeitungen

liefern mit Hintergrundinformationen

über Kapitalverflechtungen

im Strommarkt Entscheidungshilfen

zum Ökostrom. Die

Satire-Sendungen extra3 und die

Heute Show machen sich über

eine missglückte Baumhaus-

Wochenend-Aktion von Landwirtschaftsministerin

Klöckner

Ein Polizist hört einer Aktivistin in knapp 20 Meter Höhe zu

lustig und Moderator Oliver

Welke animiert ganz beiläufig

zum RWE-Boykott.

Die großen Umweltschutzorganisationen

rufen zur Demonstration

am 6. Oktober im Hambacher

Forst auf und organisieren

Busse ins Rheinland. Das wird

all die freuen, die die Berichterstattung

verfolgen, bei denen die

Arroganz der Macht inzwischen

eine unheilige Wut provoziert hat

und diejenigen, die das Gefühl

haben, etwas zu verpassen, wenn

sie bei der großen Bewegung im

Hambacher Wald nicht mit dabei

sein können.

Das Kohlebündnis aus RWE,

der NRW-Landesregierung und

der Polizei entfaltet ebenfalls

eine gewisse Kreativität: Das

Innenministerium verbreitete

Falschmeldungen von ausgebufften

Tunnelsystemen unter

Der Klimawandel ist unleugbar,

daher muss jetzt gehandelt

werden. Wann auch

sonst? Die Veranstaltungsreihe

„Klimawandel. Hier und Jetzt:

Handeln“, eine Reihe des Fuss

e.V., Förderverein für umweltfreundliche

Stromverteilung

und Energieerzeugung in Schönau

im Schwarzwald und der

Fabrik für Handwerk, Kultur

und Ökologie e.V. in Freiburg,

bringt im Oktober und November

viele Instututionen und

dem Hambacher Forst – „wie im

Vietnamkrieg“ und von „Eimerfallen“

– ähnlich dem Prinzip

der Spunkfalle, die einst Pippi

Langstrumpf ersann, was sich

jedoch als eine harmlose Seilbefestigung

entpuppte. Pressebeobachter

subsumierten die

kläglichen Diskreditierungsversuche

unter den Schlagworten

„Tunnelgate“ und „Eimergate“.

Relativ durchsichtig auch der

erstaunliche Ausfall exakt derjenigen

S-Bahn, die eigentlich

pünktlich zum sonntäglichen

Waldspaziergang am 23. September

hätte nach Buir kommen

sollen. Die DB-Kommunikationsabteilung

war sich offenbar

nicht schlüssig, ob ein – nicht für

die ganze Schicht, sondern nur

für einen einzigen Zug – krankgemeldeter

Lokführer plausibler

sei oder eine technische Störung

Formate in Freiburg zusammen,

um auf dieses wichtige Thema

eindringlich aufmerksam zu

machen und Handlungsmöglichkeiten

vorzustellen. Am

16. Oktober, 18 Uhr macht der

Vortrag von Sarah Daum und

Virginia Boye den Anfang. Auf

dem Grethergelände stellen

sie die provokante Frage: Sind

2000m² pro Mensch genug um

alle Bedürfnisse abzudecken?

Weitere Vorträge von Professor

Mojib Latif zur Nachhaltigkeit

und kommunizierte kurzerhand

beides. Ohne den Widerspruch

aufzulösen.

Bahnvorstand Ronald Pofalla

ist übrigens nicht als Lokführer

eingesprungen, sondern blieb

auf seinem Posten als Co-Vorsitzender

der Kohlekommission.

Seine juristische Expertise

ist beim Kohleausstieg sicher

gefragt, schließlich hat er den

Konzernen schon beim Atomausstieg

über die Organisation

handwerklicher Fehler den

Weg zu Entschädigungsklagen

geebnet. Legendär der Brief des

Ex-RWE-Chefs Großmann, der

da schrieb: „Herr Minister Pofalla

sagte mir zu, mir ... einen

schriftlichen Bescheid zu geben,

dass Sie ein evtl. Anfahren verhindern

werden. Wann können

wir mit diesem Schreiben rechnen?“

in unserer aktuellen Gesellschaft

(24. Oktober, 19 Uhr,

Aula in der Universität) und Dr.

Ralph Hintemann zum Internet

als Umweltgefährder (25. Oktober,

20 Uhr, Kulturaggregat)

zeigen die Probleme auf, die

uns aktuell belasten. Optimistischer

blickt der Film Wasser

für alle? Alle für Wasser am 26.

Oktober, 20 Uhr im Kulturaggregat

auf die Möglichkeiten,

sauberes Wasser für alle zu

schaffen. Und auch der Vortrag

Ist der Hambacher Braunkohle-

Tagebau weit weg oder tangiert

es auch die Hitze-überverwöhnte

Region Südbaden? Durchaus,

und zwar in mehrerlei Hinsicht.

Das grenznahe AKW Fessenheim

wird nämlich auch mithilfe

des Image-geschädigten Fossil-

Nuklear-Konzerns am Laufen gehalten:

1/6 der Anteile hält RWE

an Urenco, der Uran-Fabrik,

die im Nordrheinwestfälischen

Gronau energieaufwendig Uranhexafluorid

durch Zentrifugen-

Kaskaden schickt, um für die

Brennstäbe der Atomkraftwerke

in ganz Europa den Spaltstoff

Uran 235 anzureichern. Urenco

gibt an, dass „der größte Teil der

eingesetzten elektrischen Energie

zum Antrieb der Zentrifugen und

zu Kühlzwecken erforderlich“

sei. „Der Strom unseres Energieversorgers

RWE …“ so Urenco

in seiner „Umwelterklärung

2016“ setzte sich aus überwiegend

schmutzigen Komponenten

zusammen. Die Hälfte des Mixes

stammt aus Kohle, also wird mit

Hambacher Braunkohle Fessenheimer

Brennstoff produziert

und somit hängt auch die ach-so-

CO2-arme Atomkraft am Tropf

der „billigen“ – weil subventionierten

- Braunkohle. Auch ohne

die gesamte Gespensterdebatte

um Leitungen aus den nördlicheren

Netzverstopfer-Regionen in

den Schwarzwald wird deutlich:

„Jedes verhinderte Windrad verlängert

die Gefahrzeit von Kohleund

Atomkraftwerken“. So sagt’s

der BUND Freiburg und ruft gemeinsam

mit vielen anderen Umweltgruppen

zur Unterstützung

des Protestes im Hambacher

Wald auf. Infos zur Busfahrt am

6.10.2018 ab Freiburg unter http://

www.bund-rvso.de. Eva Stegen

Sofort gegen den Klimawandel

Ein umfangreiches Programm verschiedener Freiburger Institutionen informiert über den

Klimawandel und Methoden, ihm zu begegnen

Foto: Ron Weimann

„Cowfunding Freiburg“ am 27.

Oktober, 20 Uhr im Kulturaggregat

stellt ungewöhnliche

Perspektiven vor.

Offizieller wird es am 29. Oktober,

20 Uhr im Vorderhaus.

Dort informiert Dr. Klaus von

Zahn vom Umweltschutzamt

Freiburg über die städtische Anpassung

an den Klimawandel.

Über die Veranstaltungen im

November informiert zeitnah

die entsprechende Ausgabe des

Kultur Joker!


BBK KULTUR JOKER 19

Offene Ateliers

Freiburg & Umgebung

offensichtlich18

Samstag / Sonntag

20.10. / 21.10.2018

11 – 18 Uhr

offensichtlich18 ist eine Veranstaltung,

die die Vielfalt des künstlerischen

Schaffens in Freiburg und Umgebung

sichtbar macht.

Diese Kulturjoker Beilage, wirbt für

offensichtlich18, enthält alle wichtigen

Informationen zu den Ateliers und

kann gleichzeitig als Kunstwerk wahrgenommen

werden.

Titelbild:

Beatrice Adler

„ohne Titel“, 2017

Öl auf Leinwand

32 x 29 cm

Feine Gräser und Halme, detail genau in

Öl gemalt, sind die Werke von Beatrice

Adler, die auf einer stringenten

Beobachtung und Befragung beruhen.

Beatrice Adler ist in Bahlingen aufgewachsen.

Seit ihrem Studium, der Akademie

Karlsruhe, Aussenstelle Freiburg,

das sie 2006 als Meisterschülerin von

Professorin Leni Hoffmann abschloss,

lebt und arbeitet sie in Freiburg.

Eröffnungsfest

Villa Mitscherlich

Freitag, 19.10.2018

Dieses Projekt wird unterstützt von:

Einzelateliers

Freiburg &

Umgebung

Samstag, Sonntag, 11–18 Uhr

mal

Beatrice Adler

Fabrikstr. 13, 79102 Freiburg

bil

Paul Ahl

Nägeleseestr. 31, 79102 Freiburg

www.paulahl.de

bil/inst/obj

Susanne Allgeier

Pochgasse 70, 79104 Freiburg

www.susanneallgeier.de

mal/obj/zei

Mona Bachstein

Frank Föckler

Hildastr. 17, 79102 Freiburg

mal/obj/zei

Hilde Bauer

Zasiusstr. 78a, 79102 Freiburg

www.hilde-bauer.de

bil/inst/mal/obj/zei

Dieter Benz

Mühlenweg 3, 79285 Ebringen

www.dieterbenz.com

Nur Sonntag

fofi/inst/mal/obj/zei

Jan Blaß

Am Heidengraben 18,

79199 Kirchzarten

www.janblass.com

mal/zei/bil

Petra Blocksdorf

Basler Str. 103, 79100 Freiburg

www.pblocksdorf.com

mal/neu/obj/zei

Boris Andreas

Bock Fernando Rossia

Martin Hänsler

Insel 16, 79098 Freiburg

Nur Sonntag

fofi/mal

Moni Bosch

Astrid-Lindgren-Str. 20, 79100 Freiburg

www.monitoy.jimdofree.com

Nur Samstag

fofi/mal/zei

Silke Brohl

Five billboards outside Freiburg

Dießendobelhütte, 79117 Schauinsland

www.silkebrohl.com

mal/zei/th/bil/fofi

Barbara Büchel

Johannes Traub

Mozartstr. 5, 79104 Freiburg

www.atelier-kunstraum.de

fofi/mal/zei

Helge Emmaneel

Bianca Müllner

Habsburgerstrasse 98, 79104 Freiburg

www.emmaneel.com

mal/zei

Marianne

Emmenegger

Gutshof 9, 79224 Umkirch

www.marianne-emmenegger.de

bil/obj Sa

Sabine Felder

Schopfheimerstr. 2, 79100 Freiburg

Gedok

obj/mal

Henny Fleischmann

Dreikönigstr. 6 (Hinterhof), 79102 Freiburg

www.henny-fleischmann.de

mal

Frank Föckler

Hildastr. 17, 79102 Freiburg

mal

Manuel Frattini

Wannerstr. 4, 79106 Freiburg

www.manuel-frattini.de

bil

Manuela Geugelin

Sonja Speth

Gabi Kuch

Norbert Steinhöfel

Waltershofer Strasse 15 a, 79111Freiburg

www.manuela-geugelin.de

mal

Lutz Goebel

Vaubanallee 15, 79100 Freiburg

www.lutz-goebel.de

Nur Sonntag

mal

Rolf Hambrecht

Im Weingarten 4, 79115 Freiburg

www.rolfhambrecht.jimdo.com

mal/neu/obj/zei

Martin Hänsler

Insel 16, 79098 Freiburg

dr/mal

Diethild

Herbolzheimer-Böttner

Seilerweg 5, 79108 Freiburg

www.diethild-herbolzheimer.de

Nur Samstag

mal/zei

Maria Jasper

Sternwaldstrasse 1, 79102 Freiburg

mal/zei/fofi

Peter Kapper

Im Hau 3, 79249 Merzhausen

mal

Gabi Kuch

Waltershofer Strasse 15 a, 79111Freiburg

Nur Sonntag

mal

Thomas Lefeldt

Freiburger Str. 6, 79199 Kirchzarten

www.lefeldt.de

zei

Dieter Maertens

Habsburger Str. 98, 79104 Freiburg

www.dietermaertens.de

mal

Celso Martinez Naves

Faulerstr. 8, 79098 Freiburg

www.martinez-naves.de

bil/kubau/zei Sa

Thomas Matt

Scheffelstrasse 19a, 79102 Freiburg

www.thomasmatt.de

dr/mal

Irmgard Maurer

Im Schloßweg 18, 79249 Merzhausen

Nur Samstag

mal/zei

Claudia Michel

Sternwaldstrasse 11, 79102 Freiburg

fofi/mal/zei

Bianca Müllner

Habsburgerstrasse 98, 79104Freiburg

www.biancamuellner.de

Nur Samstag

fofi/dr

Michael+Leon Ott

Thomas Matt

Scheffelstrasse 21, 79102 Freiburg

www.ott-grafik.de

des/dru/fofi/mal/zei

Paula Palma

Traute Ziegenfuß

Konradstr. 19, 79100 Freiburg

www.augenblick-flaechendesign.de

Nur Sonntag

Chris Popovic

Konradstr. 29, 79100 Freiburg

www.popovic-art.de

mal/zei/fofi/inst

Nur Sonntag

mal/zei/fofi

Almut Quaas

Chris Popovic

Konradstr. 29, 79100 Freiburg

www.almutquaas.de

mal/zei

Ludwig Quaas

Konradstr. 29, 79100 Freiburg

www.ludwigquaaskunst.de

Nur Sonntag

H. R. REY

Egonstr. 28, 79106 Freiburg

www.h-r-rey.de

mal/inst

mal/neu/obj/zei

Fernando Rossia

Insel 16, 79098 Freiburg

mal/zei/fofi

Gela Samsonidse

Peter Kapper

Im Hau 3, 79249 Merzhausen

www.gela-samsonidse.de

Nur Samstag

bil/obj

Sven Schilling

Großtalstr. 105, 79117 Freiburg

www.schilling-sven.de

bil/inst/neu/obj So

Sandra Simone Schmidt

Konradstr. 20, 79100 Freiburg

Nur Sonntag

mal/obj

Schulte Höping

Schäferstr. 15a,

79227 Schallstadt-Mengen

www.hoeping.com

bil/obj/zei

Jörg Siegele

Faulerstr. 12a, 79098 Freiburg

www.joergsiegele.de

mal

Sonja Speth

Waltershofer Strasse 15 a,

79111Freiburg

Nur Sonntag

mal/zei

Thomas Stadelmann

Sandstr. 24, 79104 Freiburg

www.thomas-stadelmann.de

fofi

Norbert Steinhöfel

Waltershofer Strasse 15 a,

79111 Freiburg

fofi/mal

Barbara Steitz

Jacobistr. 2, 79104 Freiburg

www.barbara.steitz.eu

zei/fofi

Johannes Traub

Mozartstr. 5, 79104 Freiburg

www.atelier-kunstraum.de

bil/inst/neu/obj

Konrad Wallmeier

Sandra Simone Schmidt

Konradstr. 20, 79100 Freiburg

www.dieleuchten.info

mal/bil

Werner Windisch

Eschholzstr. 9a, 79106 Freiburg

www.werner-windisch-kunst.de

des/dru/fofi/mal/zei

Taute Ziegenfuß

Konradstr. 19, 79100 Freiburg

www.augenblick-flaechendesign.de

mal

Christiane Zurmühlen

Ateliergemeinschaft

Guntramstr. 12, 79106 Freiburg


20 KULTUR JOKER BBK


BBK KULTUR JOKER 19


20 KULTUR JOKER BBK


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24 KULTUR JOKER musik

„Voices and Percussion“

Das Buschorchester in Freiburg

Tanzbare

Rhythmen und

mitreißende

Lieder aus verschiedenen

Teilen

der Welt:

Das Buschorchester

bringt

seine unkonventionellen Arrangements

für Trommeln,

Percussion und Chor im Oktober

gleich an

zwei Abenden

auf Freiburger

Bühnen: Am

20. Oktober,

19 Uhr, tritt

das 70-köpfige

Ensemble

im Bürgerhaus Zähringen auf,

am 21. Oktober, 20.30, in der

Wodanhalle.

Druckvoller Salsa

Manolito Simonet im Jazzhaus

Tanzbaren Salsa Cubana

und perkussiven Timba spielen

Manolito Simonet y su

Trabuco aus der kubanischen

Hauptstadt Havanna am 8. Oktober,

20 Uhr im Jazzhaus. Das

erfolgreiche Tanzorchester um

Bandleader und Pianist Manolito

Simonet besteht seit der

ersten großen Timba-Welle in

den 90er-Jahren. Auf Basis des

traditionellen kubanischen Son

integrieren die Musiker immer

wieder neue Stile, wie etwa

Reggaeton, in ihren druckvollen

Sound.

Bluesrock

Barrel of Blues im Schloss Reinach

Bluesrock der 60er- und 70er-

Jahre mit Einflüssen von Soul

und Funk: So klingt die Freiburger

Band Barrel of Blues, die

ihre Eigenkompositionen und

Coversongs von BB King oder

Jimi Hendrix seit 15 Jahren auf

badische Bühnen bringen. Am

31. Oktober, 20 Uhr, tritt die

Band im Zehntkeller des Schloss

Reinach in Freiburg-Munzingen

auf. Bereits am 4. Oktober ist die

Gruppe Augustinum im Rahmen

der Reihe „Musik hautnah“ zu

Frischer Punkrock

Acht Eimer Hühnerherzen in Freiburg

Das Kreuzberger Trio Acht Eimer

Hühnerherzen um Sängerin

Apocalypse Vega macht halbakustischen

und frisch klingenden

Punkrock, erst Anfang des Jahres

erschien das Albumdebüt. Mit

Herr Bottrop von The Bottrops

Gruppe Augustinum

Gast im Schloss Reinach. Man

hat sie schon als alemannische

Antwort auf den Buena Vista

Social Club bezeichnet. Karten/

Infos: www.schlossreinach.de

und Terrorgruppe am Bass ist allerdings

ein alter Punkrock-Hase

mit an Bord. Am 27. Oktober, 20

Uhr, kommen in der Bar am Funkeneck

nicht nur Fans von Violent

Femmes, Hansaplast oder den

Lassie Singers auf ihre Kosten.

Weltstars und Newcomer in Basel

Baloise Session 2018 mit Sunrise Avenue, John Legend u. a.

Auf einen Sommer voller Festivals

und Open-Air Konzerte

folgt in Basel seit 33 Jahren ein

musikalisch ebenso gehaltvoller

Herbst. Ein Grund: Die Baloise

Session, in deren Rahmen

jährlich Weltstars und gefeierte

Newcomer aus Pop, Rock, Soul,

HipHop, Folk und Blues in der

Eventhalle der Messe Basel auftreten.

Eröffnet wird die diesjährige

Konzertreihe am 19. Oktober

von der jungen Schweizer Pop-

Hoffnung Veronica Fusaro und

den finnischen Pop-Rock-Überfliegern

von Sunrise Avenue.

Am 20./21. Oktober tritt der US-

Amerikaner John Legend, R‘n‘B-

Sänger, Songwriter, Schauspieler

sowie Oscar- und mehrfacher

Grammy-Preisträger, solo am

Piano in Basel auf. Im Vorprogramm

sind jeweils Schweizer

Neo-Soul-Sängerinnen zu hören:

samstags Alina Amuri, sonntags

Nicole Bernegger. Der Kalifornier

Ben Harper, schon in Kindheitstagen

von Jimi Hendrix

und Bob Marley beeinflusst,

bringt am 25. Oktober seine Mischung

aus Blues, Folk, Reggae

Unter dem Motto „Herbstgedanken“

tritt das Trio Eremitage

am 14. Oktober, 19

Uhr, in der evangelischen

Stadtkirche Emmendingen

Noch bis 21. Oktober zeigt das

5. Rothaus Hochschwarzwälder

Blosmusik Feschtival in verschiedenen

Orten zwischen Löffingen

und Todtnau, dass Blasmusik

Am 6. Oktober steht die

Stimme wieder im Mittelpunkt

des Abends, um genauer

zu sein: viele Stimmen

stimmen mit ein, wenn

die A Cappella

Nacht zum 5. Mal

das Publikum im

Kurhaus Baden-

Baden begeistern

wird. Impresario

Peter Martin Jacob,

Chef der bekannten

a cappella

Agentur magenta

in Mannheim und

John Legend Foto: Eliot Lee Hazel

und Rock auf die Bühne. Zuvor

tritt die jamaikanische Reggae-Legende

Jimmy Cliff auf.

Im Zeichen von Hip-Hop und Indie-Pop

steht der 26. Oktober: Lo

& Leduc, Mundart-Rapper und

-Sänger aus Bern, landeten mit

ihrem Song „079“ den unangefochtenen

Schweizer Sommerhit

2018. Eröffnet wird der Konzertabend

durch den Pop-Poeten Clueso.

Weitere singende Poeten betreten

am 27. Oktober die Bühne:

Nach Folk-Pop-Sänger Jack Savoretti

aus Lugano tritt der junge

Singer/Songwriter George Ezra

„Herbstgedanken“

Trio Eremitage in Emmendingen

auf. Auf dem Programm der

drei Flötistinnen aus dem

Rhein-Neckar-Kreis stehen

Querflöten-Werke aus mehreren

Epochen. Zudem sorgen

Frische Blasmusik

Hochschwarzwälder Blosmusikfeschtival

nicht verstaubt klingen muss. Zu

den Highlights zählt etwa das traditionelle

Chilbikonzert auf dem

Dorfplatz in Lenzkirch-Saig am

20. Oktober um 20 Uhr. Neben

Feuerwerk der Vokalmusik

A Cappella Nacht in Baden-Baden

Quintense aus Leipzig

auf. Blues-Veteran Buddy Guy

bringt am 30. Oktober den rohen

Sound aus Chicagos Southside

ins Dreiländereck, zuvor ist die

Kalifornierin Beth Hart und ihr

um Jazz und Soul angereicherter

Bluesrock zu erleben. Mit Vertretern

der Música Popular Brasileira

geht es im November weiter:

Die Latin Grammy-prämierte

Supergroup Tribalistas gastiert

am 2. November in Basel, ebenso

die junge Sängerin und Songschreiberin

Maria Gadú aus São

Paulo. Lauryn Hill tritt am 5.

November in Basel auf – 20 Jahre

nach Erscheinen ihres ersten und

bislang einzigen Soloalbums. Im

Vorprogramm ist Marius Bear zu

sehen, der SRF adelte den stimmgewaltigen

Appenzeller zum

„Schweizer Joe Cocker“. Ihren

Abschluss findet die Baloise Session

2018 am 6. November mit

dem Auftritt der irischen Indie-

Rocker Walking On Cars und der

New Yorker Sängerin Laura Pergolizzi

alias LP.

Alle Konzerte beginnen um 20

Uhr. Infos: www.baloisesession.

ch V. H.

Herbstgedichte, vorgetragen

durch Traugott Wettach sowie

Fotografien von Annelie

Bayer und F. Seifert für

herbstliche Stimmung.

Musik von der Bauernkapelle

Saig und dem Stadtmusikverein

Breisach gibt es neuen Süßen und

selbstgemachte Chilbiküchle.

Infos: www.hochschwarzwald.de

Ex-Six Pack-Bass, freuen sich

auf ein fulminantes Feuerwerk

der Vokalmusik mit drei

fantastischen Bands. Neben

den allseits bekannten Komödianten

Six Pack, die Auszüge

aus ihrem neuen Programm

Goldsinger präsentieren werden,

werden Quintense aus

Leipzig unvergessliche Gänsehautmomente

b e sorge n. Und

schließlich kommen

die phänomenalen

Barbershop-

Weltmeister von

2012, die Ringmasters

aus Schweden.

Tickets: www.

badenbadenevents.de


musik KULTUR JOKER 25

Huchel und Haushofer vertont

Zeitgenössische Kompositionen in Freiburg und Staufen

Unter dem Titel „Mondhörnig

schüttelt sein Haupt das Rind“

findet am 3. November, um

19.30 Uhr, im Stubenhaus Staufen

ein Trio-Konzert statt. Candida

Schlabach-Uhl (Mezzosopran),

Susanne Keck (Fagott)

und Marie-Luise Klewer (Klavier)

werden zeitgenössische

Kompositionen spielen. Das

Konzert wird am 7. November,

20 Uhr in der Elisabeth-

Schneider-Stiftung in Freiburg

wiederholt. Auf dem Programm

stehen Werke von Jules Massenet:

„La Lettre „, für Fagott,

Gitarrenliebhaber sind bei der

Nacht der Gitarren am 18. Oktober,

20 Uhr im Kurhaus Baden-Baden

genau richtig: Zwei

Duos präsentieren an diesem

Abend virtuose Gitarrenmusik.

Wolfgang Stute und Thomas

Roth tragen eigenwillige Musik

vor und entführen dabei den

Musikliebhaber in eine Welt der

„Tragbar“

Black Forest Percussion Group in Freiburg

Am 20. Oktober, 16 Uhr

gastieren die Regensburger

Domspatzen im Rahmen ihrer

Deutschlandtournee wieder

im Dom zu St. Blasien.

Bei ihrem Gastspiel im Blasiusdom

interpretieren sie vier

– bis achtstimmige Werke von

da Palestrina, Orlando di Lasso,

Jacobus Gallus, Tomás Luis de

Victoria, Mozart („Ave verum“),

Härteste Nacht des Jahres

Syndicate in der Westfalenhalle

„Welcome to Westfalenhell“

– so lautet am 6. Oktober zum

12. Mal die Begrüßung der

bis zu 20.000 Besucher. Das

größte deutsche Festival der

härteren elektronischen Musik

gilt bei den Fans als die

„härteste Nacht des Jahres“.

Gefeiert wird in den Dortmunder

Westfalenhallen von 20-06

Uhr zu Hardcore, Hardstyle

und Hardtechno. „Was Punkrock

für Rock’n’Roll ist, sind

die Harder Styles für die elektronische

Musik: laut, frech,

unkonventionell“, sagt Oliver

Vordemvenne vom Veranstalter

I-Motion. Das LineUp ist

Virtuose Gitarrenmusik

„Nacht der Gitarren“ in Baden-Baden

Klangvielfalt. Magic acoustic

Guitars lebt und liebt die Musik,

Bei Konzerten der Black Forest

Percussion Group kann es passieren,

dass die Bühne komplett mit

Schlagzeugen zugestellt ist. Anders

am 5. Oktober, 20 Uhr in der

Elisabeth-Schneider-Stiftung:

Gespielt wird ausschließlich auf

tragbaren Instrumenten, etwa

Bruckner, Rheinberger (das berühmte

Abendlied), Stanford,

(„Ave maris stella“), Duruflé,

Hermann Schroeder, Fritz Schieri

und Morten Lauridsen. Der

Chor singt etwa ein Drittel des

Programms mit den polyphonen

Werken auf der Orgelempore,

die restlichen zwei Drittel mit

der homophonen Musik unten

vor dem Hauptaltar. Die Leitung

Candida Schlabach-Uhl

Gesang und Klavier (1907),

Ivan Eröd : „Sonata Milanese“,

für Fagott, Klavier (1984) und

von Candida Schlabach-Uhl: „7

Moabiter Lieder“ nach Sonetten

von Albrecht Haushofer, für Fagott

und Mezzosopran (2016).

Im zweiten Teil sind zu hören

von Henri Dutilleux „Sarabande

e Cortège“, von Ottfried Büsing

„The table and the chair“

und von Alexandre Tansman

Sonatine für Fagott und Klavier

(1952). Den Schluss des

Konzertes gestalten die Musikerinnen

mit einem Werk nach

Texten von Peter Huchel unter

dem Titel „Vier Jahreszeiten-

Lieder“, für Mezzosopran, Fagott

und Klavier, eine Uraufführung

von Candida Schlabach-Uhl.

vielversprechend: 35 internationale

DJs und LiveActs stehen

an den Decks der drei Floors.

Mit dabei sind u.a. Stars der

Szene wie Angerfist, Radical

Redemption, Miss K8, Partyraiser

und Destructive Tendencies.

Karten/Infos: www.

syndicate-festival.de

gibt den Melodien und Instrumenten

mit absolut professioneller

Virtuosität leidenschaftlichen

Charakter. Zahlreiche

prominente Engagements und

TV-Auftritte belegen ihre Popularität,

mit der sie ihr Publikum

restlos in ihren Bann ziehen.

Tickets: www.badenbadenevents.de

Steve Reichs Music for pieces of

wood oder Schaltung des Freiburger

Komponisten Adrian Nagel

für ein Knackfrosch-Quartett.

Gastspiel im Blasiusdom

Regensburger Domspatzen wieder in St. Blasien

hat Domkapellmeister Professor

Roland Büchner. Titularorganist

Professor Bernhard Marx wird

Orgelwerke von Pierre Du Mage

und Charles Arnaud Tournemire

spielen. Zu diesem Konzertereignis

sind Sonderbusse ab

Konzerthaus Freiburg geplant:

Abfahrt Konzerthaus: 11.15

Uhr. Reservation erforderlich:

0 76 52 – 12 06 85 50.

Reggae-Koryphäe

Johnny Osbourne in der Mensabar

Spätestens seit der Veröffentlichung

des Reggae-Klassikers Buddy

Bye Mitte der 80er-Jahre zählt Johnny

Osbourne zu den beliebtesten

Reggae- und Dancehall-Interpreten

Jamaikas. Am 2. Oktober, 22 Uhr,

tritt der Sänger im Rahmen der

zehnjährigen Jubiläen der südbadischen

Reggae-Crews Free Roots

Sound und Ruffa than Ruff in der

Freiburger Mensabar auf, Support

kommt von den Stuttgarter Jugglerz.

Johnny Osbourne

Foto: Anna Kochet

Benefizkonzert

Musik aus aller Welt in der Wodanhalle

Effektiv und unbürokratisch

hilft der Kleiderladen des Vereins

Vereinigung Freiburger Sozialarbeit

Menschen in Not. Zugunsten

des auf Spenden angewiesenen

Ladens findet am 3. Oktober, 19

Uhr, ein Benefizkonzert in der

Für Marina Zwetajewa

Literarisches Konzert im Humboldtsaal

Wodanhalle mit Musik aus aller

Welt statt. Auftreten werden Anita

Morasch & Georgy Ozharasneli,

Thomas Himmler, Ray Autin

& Friends, Gisella, Constanze &

Jean-Michel Chiapello sowie die

Gruppe Tavernenlieder.

Marina Zwetajewa war eine

der wichtigsten russischen Dichterinnen

des 20. Jahrhunderts.

Zeitweise lebte die musikbegeisterte

Poetin in Freiburg.

Anlässlich ihres Geburtstages

findet hier jährlich ein Konzert

statt, 2018 am 19. Oktober,

20 Uhr, im Humboldtsaal. Es

konzertieren die die Violistin

Irina Blank, ehemals Solistin

der Staatlichen Moskauer Philharmonie

und des Quartetts des

Bolschoi-Theaters sowie die

mehrfach ausgezeichnete Pianistin

Mzia Jajanidze. Schauspielerin

Renate Obermaier führt

als Sprecherin durch den musikalisch-literarischen

Abend.

Hans Erik Deckert

Abschiedskonzert in Sulzburg-Laufen

Sein ganzes Leben widmete

Hans Erik Deckert, Cellist

und einer der letzten lebenden

Schüler des katalanischen

Komponisten Pablo Casals,

der Musik. Am 14. Oktober,

19 Uhr, verabschiedet sich

der 92-Jährige im Kulturzentrum4klang

in Sulzburg-Laufen

mit einem letzten Konzert

von seinem Publikum. Unter

Deckerts Leitung werden die

zwölf internationalen Cellisten

der Cellifamily, die Deckert

seit ihrer Gründung 2006 dirigiert,

auftreten.


26 KULTUR JOKER musik

Echt jetzt?

Saisonstart des ensemble recherche

Das ensemble recherche startet

am 9. Oktober, 20 Uhr im

Morat-Institut in Freiburg in die

neue Saison mit „Echt jetzt?“

In seinem Spielchen mit der

Wirklichkeit bewegen sich das

Ensemble und die Zuhörer von

Objet trouvé zu Exotic vapeur.

Musik von Richard Causton,

Steven Daverson, Manfred Trojahn,

Carola Bauckholt, Márton

Illés und Isabel Mundry stehen

auf dem Programm. Die Musiker

des ensemble recherche machen

sich immer wieder auf den

Weg in die Welt um zu spielen.

Dabei treffen sie auf Vertrautes

und auf ganz Neues, und immer

auf Menschen, mit denen es

leicht ist ins Gespräch zu kommen.

Vollbepackt mit Noten

machen sie sich dann auf den

Rückweg, reicher an Ideen als

beim Aufbruch. Und sie holen

die Welt nach Freiburg.

Ungewöhnliches Jazz-Trio

Trio ELF im Forum Merzhausen

Das Trio ELF, derzeit

eine der spannendsten

deutschen

Jazzformationen,

blickt auf eine ungewöhnliche

Geschichte

zurück: Gerwin

Eisenhauer, Walter

Lang und Peter Cudek

begannen ihr Zusammenspiel

auf Jungle-Raves,

bei denen sie die DJs live begleiteten.

Heute spielt das Trio warmen,

organischen Akustik-Jazz,

der von komplexen Drum&Bass-

Rhythmen getragen wird und

voller Überraschungen steckt.

Am 12. Oktober, 20 Uhr, sind die

2016 mit dem Bremer Jazzpreis

ausgezeichneten Musiker in der

Reihe Foyer Jazz-Club im Forum

Merzhausen zu erleben.

„50 Jahre 1968“

Ensemble Aventure im Weinschlösschen

Das Freiburger Ensemble

Aventure ergründet in seinem

zweiten Saisonkonzert am 26.

Oktober, 20 Uhr in der Elisabeth-Schneider-Stiftung,

die

Aktualität des 50 Jahre zurückliegenden

Umbruchsjahrs

1968 in der Neuen Musik. Uraufführt

werden das Aventure-

Stück fEA von Ulrike Mayer-

Spohn und das Verkrustete

Foto: Javier Gonzales

Blue-eyed Soulpop

Sion Hill im Great Räng Teng Teng

Nathan Johnstons alias Sion

Hills Karriere nahm ihren Ausgangspunkt

in einem Pub in

Dublin, in dem der junge Liedermacher

und Gitarrist selbtgeschriebene

Songs zum Besten

gab. Nach seiner Entdeckung trat

der Ire im vergangenen Jahr etwa

im Vorprogramm von Alice Merton

und Pete Doherty auf, seine

zweite eigene Tour führt Sion

Hill am 11. Oktober, 21 Uhr, ins

Freiburger Räng Teng Teng.

Foto: Steven Luedtke

aufbrechen von Max E. Keller,

einem Vertreter der 68er-

Generation. Ferner kommen

Stücke von Martin Jaggi, Hans

Eugen Frischknecht, Leonardo

Idrobo und Matthias S. Krüger

zur Aufführung, in einem Gesprächskonzert

reflektiert die

Philosophin Prof. Dr. Ute Guzzoni

über die Zeit ihrer ersten

eigenen Vorlesungen.

Tilo Wachter und Mike

Schweizer werden am 14. Oktober,

11 Uhr im Kurhaus

Badenweiler ihr Programm

Geflecht präsentieren. Wachters

mehrschichtige Melodien,

fremd klingende Sprachen und

Gesänge verweben sich mit

dem unverkennbaren Ton des

Freiburger Saxophonisten Mike

Für ihre diesjährige Opernproduktion

hat sich die Opera

Factory Freiburg für Viktor

Ullmanns Kammeroper Der

Kaiser von Atlantis entschieden,

welche 1943/1944 im

KZ Theresienstadt entstand.

Die Titelfigur ist ein willkürlich

schlachtender Tyrann,

dem ausgerechnet der Tod

die Gefolgschaft verweigert.

Internationale renommierte

Sänger/innen werden von der

Holst-Sinfonietta begleitet

und geleitet von Klaus Simon.

Joachim Rathke (Regie) und

Heike Mondschein (Ausstattung)

gestalten das Werk in einer

unserer Zeit angemessenen

Unter dem Titel Verleih

uns Frieden findet

am 14. Oktober, 17

Uhr, ein Konzert der

Mädchenkantorei der

Freiburger Dommusik

statt. In Begleitung des

rennomierten Raschèr

Saxophone Quartets

und den Solistinnen

Simone Schwank und

Alexandra Rawohl

bringt der Chor unter

Magische Klangreise

Tilo Wachter und Mike Schweizer

Schweizer. Die alten Kulturen,

in denen Mike Schweizer mit

seinem Saxophon zu Hause ist,

treffen auf die gerade neu entstehende

„Hang-Kultur“ in Form

von Wachters Stücken für vier

Hang. Vier Hang und das Saxophon

ergeben ein „himmlisches

Geflecht“ aus großen Räumen,

Groove, Stille und Humor.

Kaiser von Atlantis

Opera Factory mit Ullmanns Oper im Freiburger E-Werk

„World of Music“

Pepe Lienhard Big Band in Basel

Pepe Lienhard wird mit seiner

Big Band wieder auf Tournee

sein und u.a. am 28. Oktober,

17 Uhr im Musical Theater

Basel ein wahres Feuerwerk

der Orchestermusik zünden.

Der Bandleader hat mit World

of Music ein besonders vielversprechendes

Paket aus dem

breiten Spektrum seines bisherigen

Schaffens geschnürt.

Als Programmschwerpunkt

wird er die großen Filmmusik-

Melodien von Ennio Morricone

und Quincy Jones inszenieren.

Natürlich dürfen auch die

unvergessenen Songs großer

Entertainer wie Frank Sinatra

und Udo Jürgens nicht fehlen.

Für seine Tournee hat Pepe

ganz bewusst ein populäres

und eingängig melodiöses Programm

zusammengestellt, das

dem großartigen Klangkörper

seiner 25-köpfigen Big Band

auf optimale Weise gerecht

wird.

Karten: www.ticketcorner.ch

Münsterkonzert

Mädchenkantorei im Freiburger Münster

Weise, ohne es platt zu aktualisieren.

Hierzu wird Ullmanns

Werk durch die Uraufführung

des Auftragswerks Atlantis des

Komponisten Anno Schreier

umrahmt, das als Vor- und

Nachspiel zum Kaiser von

Atlantis fungieren wird. Fünf

Lieder Ullmanns, teilweise

arrangiert von Klaus Simon

für Ensemble, ebenfalls als

Uraufführung, werden in die

Oper integriert. So wird Ullmanns

kurzes Stück zu einem

kompletten Theaterabend über

eine Welt, wie sie nicht sein

sollte, dabei davon träumend,

wie sie vielleicht besser sein

könnte. Premiere: 13. Oktober,

20 Uhr, E-Werk. Weitere

Aufführungen: 16./19./20./21.

Oktober 19 Uhr, jew. 19 Uhr.

Leitung von Martina

van Lengerich Werke

von J.S. Bach, Felix

Mendelssohn Bartholdy

und Arvo Pärt

zur Aufführung. Das

Programm umfasst

zudem drei marianische

Werke von

Henry Purcell, Franz

Biebl sowie Domenico

Bartolucci.

Foto: Martin Geier

Foto Bruno Torricelli


musik KULTUR JOKER 27

Eine Woche Blues

Freiburg Blues Festival mit Brian Auger‘s Oblivion Express

Das Freiburg Blues Festival

findet zwischen dem 22. und

27. Oktober zum fünften Mal in

Freiburg und Umgebung statt.

Zu den diesjährigen Highlights

zählt der Auftritt der britischen

Jazzrock- und Fusion-Größen

Brian Auger‘s Oblivion Express

mit Alex Ligertwood zur Festivaleröffnung

am 22. Oktober,

20 Uhr, in der Wodanhalle. Vor

Altstar Brian Auger ist mit dem

Grazer Raphael Wressnig ein

weiterer, mehrfach ausgezeichneter

Organist und Bandleader

zu erleben. Am 23. Oktober, 20

Uhr, wird der US-amerikanische

Blues-Gitarrist, Sänger und

Songschreiber James Armstrong

in der Wodanhalle gastieren.

Eröffnet wird der Abend von

Richie Arndt, dem Gewinner

der German Blues Challenge

2018. Der Auftritt des kalifornischen

Blues-Harmonica-Spielers

Mitch Kashmar, Vertreter

des klassischen Chicago- und

Mississippi-Blues, führt am

24. Oktober, 20.30 Uhr in das

Kanderner ChaBah.Mit Mike

Die renommierte Gambistin

Hille Perl und der Perkussionist

Murat Coşkun

Alex Ligertwood und Brian Auger

Erinnerung an Irwin Gage

klangwerk LIED in der Friedenskirche

Mit einer Hommage gedenkt

die Konzertreihe klangwerk LIED

am 26. Oktober, 19.30 Uhr in der

Freiburger Friedenskirche, dem

im Frühjahr 2018 verstorbenen

Pianisten und Liedbegleiter Irwin

Gage. Der US-Amerikaner

fungierte seit acht Jahren als

Schirmherr der Freiburger Reihe.

Als roter Faden zieht sich das Thema

Erinnerungen in Liedern von

Schubert, Frederic Mompou oder

„Hier und Jetzt“

Perl und Coşkun in der Christuskirche

Eintritt: 20.-/25.-/30,-/35,- € inkl. VvK.gebühr

spielen beide im Freiburger

BarockConsort oder unternehmen

gemeinsame Konzertreisen.

Am 25. Oktober,

20 Uhr, treten Perl und

Coşkun erstmals als Duo

in der Freiburger Christuskirche

auf. Unter dem Titel

Vernon und dem jungen argentinischen

Blues-Geheimtipp Daniel

de Vita geht das Programm

am 25. Oktober, 20 Uhr in der

Wodanhalle weiter. Mike Vernon

produzierte etwa für Eric

Clapton, Fleetwood Mac oder

Peter Green und gründete das

Label Blue Horizon. In Freiburg

stellt Vernon als Sänger seiner

Magic Combo ein neues Album

vor. Am 26. Oktober müssen

sich FestivalbesucherInnen entscheiden:

Während Colin

Mory aus Colorado, Fingerstyle-Meister

und Native

American, um 19.30

Uhr im Birkenmeier-Forum

in Breisach warmen

Blues und Folk spielt,

tritt im Freiburger Jazzhaus

um 20 Uhr der junge

deutsche Bluesrock-

Überflieger Jesper Munk

auf. Gleichzeitig spielen

The Bluesmen aus Bretten

Cover-Songs in der

Markthalle. Einfacher

wird es am 27. Oktober,

20 Uhr im Zehntkeller

des Hotel Schloss Reinach in

Munzingen: Der britische Gitarrist

Ramon Goose, einerseits

im US-Blues verwurzelt, andererseits

stark vom afrikanischem

Blues beeinflusst, wird hier mit

seiner zur Hälfte aus afrikanischen

Musikern bestehenden

Band das Freiburg Blues Festival

2018 abschließen. Infos:

www.freiburg-bluesfestival.de

V. H.

Samuel Barber durch den Abend.

Nicolas Rimmer, selbst ein Schüler

Gages, wird den Tenor Moritz

Kallenberg und den Bariton Ronan

Collett, beide Solisten der Staatsoper

Stuttgart, am Piano begleiten.

„Hier und Jetzt“ trifft der

europäische Barock auf osmanische

Rhythmen und

notierte Musik auf spontane

Improvisationskunst – das

Resultat sind faszinierende

Klänge, wie sie vorher wohl

noch nie zu hören waren.

Indie-Americana

Ian Fisher im Freiburger Swamp

Ian Fisher wuchs im ländlich

geprägten US-

Bundesstaat Missouri

auf. Vor einem

Jahrzehnt zog es ihn

hinaus in die Welt,

genauer gesagt nach

Europa. Musikalisch

bleibt der Sänger und

Songschreiber, geschult

durch die Plattensammlung

seines

Vaters, den Americana-Traditionen

seiner alten

Heimat treu. In einfühlsamen

Country-

und Folk-Songs

verbindet Fisher das

Songwriting der

70er-Jahre mit dem

Blick eines weitgereisten

Weltbürgers.

Am 14. Oktober, 20

Uhr, tritt Ian Fisher

mit Band im Freiburger

Swamp auf.

Marienkonzert

Le Concert de L´Isle im Kreuzgang

Im Kreuzgang der Martinskirche

am Rathausplatz in

Freiburg sind am 13. Oktober,

20 Uhr, Gesänge und Musik

aus dem Mittelalter, der Renaissance

und dem Barock

mit dem Ensemble Le Concert

de L´Isle zu hören. Auf dem

Programm stehen Werke aus

dem Llibre Vermell de Montserrat,

Kompositionen von Hildegard

von Bingen, Jacob van

Eyck, Orlando und Rudolph

di Lasso, Claudio Monteverdi,

Francesco Cavali u.a. Das

Ensemble Concert de L´Isle

mit Anne L´Espérance (Sopran),

Sonja Kanno-Landoll

(Renaissance-Blockflöte) und

Ekkehard Weber (Viola da

Gute Laune, viel Gefühl und

rasante Rhythmen bringen die

16 Frauenstimmen von Jazzaffair

am 19. Oktober, 20 Uhr

auf die Bühne des Schlossbergsaales

im SWR Studio Freiburg.

Mit Jazzstandards

aus den 40er,

50er und 60er Jahren

von Frank Sinatra bis

Neil Sedaka, mit Swing,

Latin und Samba,

mit Gospel oder

Popsongs. Darunter

auch Adeles James-

Bond-Titelsong Skyfall

oder California

Dreaming als Latin

Rock-Version ebenso

wie Balladen von Billy

Joel bis hin zu The

gamba) spielt sakrale und weltliche

Musik aus der Zeit des

Spätmittelalters bis zum Frühbarock.

Die Verwendung von

Originalinstrumenten bzw.

von Kopien führt zu Klangeindrücken,

die der Musik

entsprechen und die mit einem

modernen Instrumentarium so

nicht zu erzielen wären.

Swing, Latin und Pop

Jazzaffair & Band beim SWR

Mamas & the Papas. Begleitet

wird der Chor von der Jazzpianistin

Olga Krasotova, Eric

Karle (Schlagzeug) und Andres

Buchholz (Kontrabass, Chorleiter

ist Sebastian Oberlin.

Traditioneller Irish-Folk

The Kilkennys im Jazzhaus Freiburg

Seit 1998 widmet sich das

nach seiner Heimatstadt benannte

Quartett The Kilkennys

der traditionellen irischen

Musik, beeinflusst etwa von

den Dubliners oder den Clancy

Brothers. Um einen Auftritt

der Band zu erleben, pilgern

zahlreiche europäische Fans

nach Irland und verbinden den

Konzertbesuch mit einem Urlaub

auf der grünen Insel. Am

19. Oktober, 20 Uhr, stellen

The Kilkennys ihr neues Album

im Freiburger Jazzhaus

vor.

Bachkonzert

h-Moll Messe in Münstertal

Johann Sebastian Bachs h-

Moll Messe ist eines der wichtigsten

Werke der geistlichen

Musik und das letzte große

Vokalwerk des Thomaskantors.

Am 14. Oktober, 16.30

Uhr, erklingt es in der Pfarrkirche

St. Trudpert in Münstertal.

Aufführende sind das

Freiburger Volkalensemble

und ein aus SpezialistInnen für

historische Aufführungspraxis

bestehendes Barockorchester

um Anne Katharina Schreiber

unter Leitung von Prof. Wolfgang

Schäfer.


28 KULTUR JOKER GESUNDHEIT

Psychoonkologie: Hilfe für die Seele

Multidisziplinärer Therapieansatz im Sigma-Zentrum

Die Diagnose Krebs ist eine

erschütternde Feststellung, die

bei vielen Betroffenen Ängste

und Sorgen auslöst und nicht

selten auch zu Traumafolgestörungen

führt. Gelingt es nicht,

Gedanken und Gefühle mitzuteilen,

sind häufig depressive

Verstimmungen und Schwankungen

des seelischen Gleichgewichts

die Folge. Obwohl die

Psychoonkologie für eine patientenzentrierte

onkologische

Telefon: 0761 45 75 495

Prof. Dr. Christoph Bielitz

Foto: Sigma-Zentrum

Versorgung unabdingbar ist,

fehlen in Deutschland für sehr

junge aber auch für betagte

Patienten etablierte psychoonkologische

Versorgungskonzepte.

Die Psychoonkologie im

Sigma-Zentrum Bad Säckingen

unterstützt diese Patientengruppen

mit ihren Angehörigen bei

der Verarbeitung der Krankheit

und hilft ihnen, in belastenden

Situationen Mut, Kraft und

Hoffnung zu schöpfen.

Die Ängste der an Krebs

Erkrankten sind zum großen

Teil existenzielle Ängste. Der

Verlauf der Erkrankung ist

oft nicht vorhersehbar, nicht

kontrollierbar, sondern unberechenbar,

eine Zerreißprobe

zwischen Hoffnungen und Befürchtungen,

eine Achterbahn

der Gefühle. Diese anhaltende

Bedrohung, die nicht von außen,

sondern aus dem eigenen

Körper kommt, erleben viele

Menschen wie eine tickende

Zeitbombe, die jederzeit losgehen

kann und der sie sich

hilflos ausgeliefert fühlen. Lebensbedrohliche

Erkrankungen

wie Krebs können auch Depressionen

auslösen, die oftmals zu

einer Abwärtsspirale führen,

weil sie dem Patienten den Lebensmut

rauben, die Immunabwehr

schwächen und dadurch

die Kraft nehmen, gegen die

Krebserkrankung zu kämpfen.

Dabei sind die Problemlagen

und daraus resultierenden psychosozialen

Bedürfnisse von

Krebspatienten je nach Lebensphase,

in der die Erkrankung

auftritt, oft sehr unterschiedlich.

Bei betagten Patienten bestehen

z.B. häufig Multimorbidität und

daraus resultierend schwierige

Behandlungsentscheidungen,

aber auch Probleme der Alltagsbewältigung

oder Gefahren

von sozialer Vereinsamung. Bei

sehr jungen Menschen kann die

Krankheit psychische und soziale

Entwicklungsvorgänge beeinträchtigen,

die Betroffenen

haben aber gleichzeitig weniger

Verarbeitungsmöglichkeiten,

mit Lebenskrisen umzugehen

als ältere Patienten.

Parkanlage der Klinik

Foto: Sigma-Zentrum

Die Krebserkrankung eines

Menschen betrifft aber nicht

nur ihn alleine, sondern zieht

seine ganze Familie in Mitleidenschaft.

Auch Angehörige

lebensbedrohlich Erkrankter

sind in der Gefahr, wie die

Betroffenen selbst eine Traumafolgestörung

zu entwickeln.

„Das sich auch an Angehörige

von an Krebs erkrankten Menschen

richtende Behandlungsangebot

im Sigma-Zentrum

Bad Säckingen trägt der Tatsache

Rechnung, dass die Fragen

und Problemlagen bei einer

Krebserkrankung sowohl medizinisch

als auch psychologisch

adressiert werden müssen und

Onkologie und Psychoonkologie

nicht getrennt voneinander

gesehen werden dürfen“, betont

der Ärztliche Direktor Prof. Dr.

med. Christoph Bielitz und ergänzt:

„Die Psychoonkologie

sollte deshalb bei Krebserkrankungen

ein integraler Bestandteil

eines multidisziplinären

Therapieansatzes sein“.

Das Sigma-Zentrum in

Bad Säckingen ist eines der

deutschlandweit führenden privaten

Fach-Krankenhäuser für

interdisziplinäre Psychiatrie,

Psychotherapie und Psychosomatische

Medizin. Weiterführende

Informationen: www.

sigma-zentrum.de.

Naturheilkunde, Ernährung und Wellness

Kaiserstühler Naturheiltage 2018 sowie Kongress „Gesundheit als Berufung“ des DBFG e.V.

in Endingen

Am 20./21. Oktober finden in

Endingen die 11. Kaiserstühler

Naturheiltage statt. Die Gesundheitsmesse

hat sich in den

vergangenen 20 Jahren etabliert

und heißt dieses Jahr alle Besucher

mit einigen Neuerungen

willkommen.

Mit den 11. Kaiserstühler

Naturheiltagen möchte der

Naturheilverein Kaiserstuhl-

Freiburg e.V. den Besuchern die

Möglichkeit bieten, ein ausgedehntes

Wochenende lang, sich

mit einer Vielzahl von naturheilkundlichen

Themen zu beschäftigen,

von gesundheitlichen

Lösungsangeboten und Prävention-Möglichkeiten

zu erfahren

und die persönlichen Einschätzungen

und Erfahrungen zu

vertiefen.

Die Vielfalt der Themen der

Referenten im Vortragsprogramm

und das außerordentliche

Angebot der Messe begeistern

seit Jahren die Besucher.

Naturheilkunde, Gesundheit,

Ernährung und Wellness stehen

im Mittelpunkt.

Messebesucher haben bei den

Naturheiltagen in ungezwungenem

Ambiente Gelegenheit

außerhalb von Praxisatmosphäre

und ohne Termindruck mit

den verschiedenen Ausstellern

ins Gespräch zu kommen.

In diesem Jahr kooperieren

die Kaiserstühler Naturheiltage

erstmalig mit dem DBFG e.V.,

dem Deutschen Berufsverband

für Freie Gesundheitsberufe.

Der Kongress „Gesundheit

als Berufung“ wendet sich an

alle, die in einem nicht-medizinischen

Gesundheitsberuf tätig

sind, wie Gesundheitsberater,

Reformhaus Steinhart bei den Naturheiltagen

Ernährungsberater, Heiler,

Wellnesstrainer oder Coaches.

Am Samstagabend, 19 Uhr

bietet das Klangkonzert mit

Mitsch Kohn & Friends Besuchern

ein besonderes musikalisches

Entspannungserlebnis.

Der Klangmystiker berührt mit

seiner Musik tief im Herzen.

Als Künstler spielte Mitsch

Kohn u.a. als Keyboarder bei

Lex van Someren.

Ein Genuss-Marktplatz unter

herbstlichen Platanen bietet

Spezialitäten vom Kaiserstuhl,

aus dem Breisgau und dem nahen

Schwarzwald und die hervorragende

Endinger Gastronomie

lädt unweit der Stadthalle

zu genüsslichen Pausen ein.

Kaiserstühler Naturheiltage

und DBFG Kongress: 20. Oktober,

10 bis 18 Uhr; 21. Oktober,

11 bis 18 Uhr. Klangkonzert

20. Oktober, 19 Uhr. Weitere

Infos: info@naturheiltage.com

www.naturheiltage.com


GESUNDHEIT KULTUR JOKER 29

Jeder kann ein Leben retten!

„World Restart a Heart Day“ in Freiburg

World Restart a Heart Day Foto: © GRC

Anlässlich des weltweiten

„World Restart a Heart Day“ lädt

das RKK Klinikum St. Josefskrankenhaus

alle Interessierten

herzlich ein zur Reanimationsschulung

auf dem Platz der Alten

Synagoge. Praxiserfahrene

Notärzte, Krankenpfleger und

Gutes Essen für alle?

Notfallsanitäter informieren

am 16. Oktober, 10-18 Uhr über

Reanimationsmaßnahmen und

geben kostenfreie Erste Hilfe-

Schulungen. Die Hilfsorganisationen

DRK-Kreisverband

Freiburg e.V. und Malteser

Hilfsdienst präsentieren moderne

Rettungsfahrzeuge.

Mit dem Reanimationstraining

für Jung und

Alt setzt das Freiburger

Stadtkrankenhaus ein

Zeichen: Reanimation

ist einfach. Jeder kann

ein Leben retten!

Der plötzliche Herztod

ist eine der häufigsten

Todesursachen in

Deutschland. Doch die

Helferquote beim Herzstillstand

im internationalen

Vergleich ist mit

nur knapp über 30 Prozent

alarmierend gering.

Ziel des Aktionstages ist

es, das Bewusstsein für

lebensrettende Fähigkeiten

jedes Einzelnen zu

schärfen, Hemmschwellen

abzubauen und über

lebensentscheidende

Sofortmaßnahmen zu

informieren. Dabei

steht die sich leicht zu

merkende Botschaft der

Reanimation im Vordergrund:

„Prüfen. Rufen.

Drücken!“.

Dabei sollten lebensrettende

Erste Hilfe-

Maßnahmen nicht erst ins Bewusstsein

rücken, wenn die

Notsituation da ist. Da der letzte

Erste Hilfe-Kurs in der Regel

schon länger zurück liegt, ist

es wichtig, das Reanimationswissen

aufzufrischen und für

den Notfall gewappnet zu sein.

Kein Hunger mehr

Die Aktionswoche „Über den eigenen Tellerrand“ diskutiert,

wie eine Utopie Wirklichkeit werden kann

Essen genießen, Hunger vermeiden,

für alle auf der Welt.

Um über diesen Anspruch angemessen

zu reflektieren, veranstaltet

das Eine Welt Forum

Freiburg (EWF) beginnend

am Welternährungstag am 16.

Oktober eine Aktionswoche

unter dem Titel „Über den

eigenen Tellerrand“ auf dem

Freiburger Kartoffelmarkt. Bis

zum 21. Oktober wird über das

zweite UN-Nachhaltigkeitsziel

„Kein Hunger” im öffentlichen

Raum diskutiert. So sollen

Wege und Lösungsansätze für

das große Problem greifbar gemacht

werden. Dabei steht das

Konzept der Ernährungssouveränität

im Mittelpunkt und

damit die Demokratisierung

des Ernährungssystems: Alle

Menschen sollen mitbestimmen

können, auf welche Weise

Essen produziert, verteilt und

konsumiert wird.

Eröffnet wird die Aktionswoche

am 16. Oktober um 18

Uhr. Oberbürgermeister Martin

Horn spricht ein Grußwort,

ehe Einführungsvorträge zu

Ernährungssouveränität und

den UN-Nachhaltigkeitszielen

informieren. Am 18. Oktober

gibt es wie die ganze Woche

über viele Mitmachaktionen,

Workshops und Gesprächsrunden,

aber auch die Podiumsdiskussion

„Gutes Essen für alle!

Wege zu Ernährungssouveränität

hier und in der Welt“ im

Hörsaal 3118 in der Universität

Freiburg um 19 Uhr. Dort werden

Andrea Schwarz, entwicklungspolitische

Sprecherin der

Grünen im Landtag, Mamadou

Mbodji, Vorsitzender der

Naturfreunde Senegal sowie

Wolfgang Hees, Biolandwirt

und Vorstandsvorsitzender der

Arbeitsgemeinschaft bäuerliche

Landwirtschaft Baden-

Württemberg, über mögliche

Wege zur Ernährungssouveränität

diskutieren. Zum Abschluss

der Aktionstage wird

es künstlerisch. Das Figurentheater

von Gregor Schwank

lädt Groß und Klein dazu ein,

über den Schutz der Böden und

der Umwelt nachzudenken.

Die Aktionswoche ist Teil

der Veranstaltungsreihe „17

Ziele an 17 Orten” des Dachverbandes

Entwicklungspolitik

in Baden-Württemberg

(DEAB).

Weitere Infos: www.ewf-freiburg.de/veranstaltungen

Waren die Anfänge noch geprägt

von Skepsis gegenüber der

Übernahme von medizinischen

Maßnahmen durch Laien, nehmen

die Ersthelfermaßnahmen

in der Rettungskette heute eine

ganz wichtige Schlüsselrolle

ein. Schon in den ersten Minuten

nach Eintreten eines Herz-

Kreislauf-Stillstandes werden

die Weichen für das Überleben

des Patienten gestellt. Studien

belegen, dass die im Kurs vermittelten

Basismaßnahmen die

Chance, lebend die Klinik zu

erreichen, verdoppelt. „In Freiburg

sollte auch jeder in der

Lage sein, im Notfall einfache

und lebensrettende Sofortmaßnahmen

zu ergreifen“, erklärt

Professor Dr. Michael Müller,

Chefarzt der Klinik für Anästhesie,

Intensiv- und Notfallmedizin

im St. Josefskrankenhaus,

das den größten Notarztstandort

in Baden-Württemberg mit

Bestwerten in Schnelligkeit und

Versorgungsqualität beheimatet.

Müller ist Vorstandsmitglied im

Deutschen Rat für Wiederbelebung

– German Resuscitation

Council (GRC). Im GRC engagiert

er sich besonders in einem

Projekt, in dem bei Notfällen

mit Herzkreislaufstillstand professionelle

Ersthelfer, die sich

zufällig in der Nähe befinden,

Herausgeber:

Helmut Schlieper (V.i.S.d.P.)

Verlag:

Art Media Verlagsgesellschaft mbH

Auerstr. 2 • 79108 Freiburg

Redaktionsleitung:

Christel Jockers

Redaktion:

Cornelia Frenkel

Peter Frömmig

Annette Hoffmann

Marion Klötzer

Manuel Kreitmeier

Nike Luber

Fabian Lutz

Georg Rudiger

Claus Weissbarth

Friederike Zimmermann

Terminredaktion:

Valentin Heneka

über ihr Smartphone geortet

werden. Um dies in Freiburg

und Umgebung zu realisieren

hat er die Gründung des Vereins

„Region der Lebensretter – Freiburg/Breisgau

– Hochschwarzwald

e.V.“ initiiert.

Auf dem Programm stehen

am 16. Oktober, 10-18 Uhr auf

dem Platz der Alten Synagoge

in Freiburg: Erste-Hilfe Schulungen

zur Wiederbelebung,

Fahrzeugdemonstration der

Hilfsorganisationen (Deutsches

Rotes Kreuz, Malteser), Informationsstand

zur Wiederbelebung

und den Erste-Hilfe-Maßnahmen.

Weitere Infos: www.

regionderlebensretter.de

Professor Dr. Michael Müller

RKK Klinikum

Layout :

Christian Oehms

Telefon: 0761 / 72072

Fax: 0761 / 74972

e-mail: grafi k@kulturjoker.de

redaktion@kulturjoker.de

Anzeigen:

Tel.: 0761 / 72072

Druck:

Rheinpfalz Verlag und Druckerei

GmbH & Co. KG, Ludwigshafen

Das Copyright für vom Verlag gestaltete

Anzeigen und Artikel liegt beim Verlag.

Nachdruck, auch nur auszugsweise, nur mit

schriftlicher Genehmigung des Verlages.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte,

Fotos, Vorlagen und für Programmhinweise

kann keine Garantie übernommen werden,

sie sind aber herzlich willkommen.


30 KULTUR JOKER Kulturwoche/veranstaltungen

„Gran Cuvée kultur“

Die 29. Kulturwoche Staufen ist wieder ein Highlight im Kulturkalender

Unter dem Motto Gran Cuvée

kultur veranstaltet die Fauststadt

Staufen vom 4. bis 14. Oktober

ihre diesjährige 29. Staufener

Kulturwoche.

Cuvée, der Begriff aus der

Weinwirtschaft, meint im

deutschsprachigen Raum meist

eine Mischung verschiedener

Rebsorten zu einem Cuvée-Wein

– mit dem Ziel, die Qualität des

Endproduktes zu erhöhen. „Auch

wir bemühen uns alljährlich, dem

Publikum ein niveauvolles Programm

mit außergewöhnlichen

Künstlerinnen und Künstlern

zusammenzustellen, um ein abwechslungsreiches

Gesamtfestival

zu gestalten“, erklärt Germar

Seeliger, seit der ersten Staufener

Kulturwoche 1990 für Programm

und Organisation verantwortlich,

das diesjährige Festivalmotto.

Auch 2018 werden die Veranstaltungen

wieder in einem historischen

Spiegelzelt aus Belgien

stattfinden. Dieser ehemalige

Tanzpalast aus den 1930er Jahren

wird alljährlich von der Stadt

Staufen wegen der einmaligen

Atmosphäre für das Kleinkunst-

Festival angemietet, zur Freude

des Publikums und der auftretenden

Künstler.

Zu denen gehören in diesem

Jahr die international erfolgreiche

Compagnie Bodecker & Neander

mit ihrem visuellen Theater

(5.10.), die gesangsstarken Damen

der Schönen Mannheims

(6.10.), Tina Teubner, Expertin

auf dem Gebiet des autoritären

Liebesliedes mit ihrem aktuellen

Programm Wenn du mich

verlässt, komm ich mit (7.10.),

Deutschlands bekanntester Wein-

Kabarettist Ingo Konrads nebst

Gästen (8.10.), Abdelkarim mit

seinem Kabarett zwischen Ghetto

und Germanen (9.10.), die

Muttis Kinder

philosophierende Sängerin und

Puppenspielerin Andrea Bongers

(10.10.), Senkrechtstarter

Martin Zingsheim mit seinem

Kopfkino (11.10.), die anlässlich

ihres 30. Bühnenjubiläums jubilierende

exorbitante Barbara

Hutzenlaub (12.10.) sowie zum

Abschlusswochenende Muttis

Kinder, die drei goldenen Wunderkehlen

von der Ostsee (13.10.)

und Hiss, die harten Kerle mit

großen Gefühlen, die ihre neue

Platte Südsee, Sehnsucht und

Skorbut präsentieren (14.10.).

Abrunden wird das Programm

Faust – das Puppenspektakel für

Erwachsene (18./19.10.).

Das zum RKK Klinikum gehörende

Freiburger Hospiz Karl

Josef veranstaltet am 1. November

(Allerheiligen) um 17 Uhr in

der Mutterhauskirche des Ordens

der Barmherzigen Schwestern

vom hl. Vinzenz von Paul

(Habsburgerstraße 120 in Freiburg)

das 6. Benefizkonzert. Mit

der Fassung für Kammerorchester

von Joachim Linckelmann,

wird Cappella Nova Freiburg

e.V., begleitet von Katharina Persicke

(Sopran), Ursula Eittinger

(Mezzosopran), Reginaldo Pinheiro

(Tenor), Armin Kolarczyk

(Bass) und einem 23-köpfigen

Orchester mit Konzertmeisterin

Anke Ohnmacht-Döling, das

weltbekannte Werk „Messa da

Requiem“ von Giuseppe Verdi

(1813-1901) in dieser neuen Fassung

uraufführen.

Verdi widmet seine „wohl

beste Oper“, wie sein Requiem

vielfach bezeichnet wird, dem

bedeutendsten italienischen

Dichter Alessandro Manzoni

Vorverkauf: BZ- und Reservix-Geschäftsstellen

und im

Internet unter www.staufen.

de. Ein gedrucktes, kostenloses

und führte das Werk zum ersten

Todestag des Dichters im Jahr

1874 auf. Das „Libera me“ entsammt

der „Messe per Rossini“.

Dreizehn italienische Komponisten,

so die Idee, wollten zum

ersten Todestag ihres hochgeschätzten

Kollegen Gioachino

Rossini im Jahr 1869 eine

Gemeinschaftskomposition zu

dessen Ehren komponieren und

aufführen. Das Projekt scheiterte

jedoch und Verdi verwendet

nun fünf jahre später seinen

Beitrag zu diesem Gemeinschaftsprojekt

für seine „Messa

da Requiem“. Verdi, der zuvor

nie als Komponist von Kirchenmusik

in Erscheinung trat,

stellt die emotionalen Extreme

mit allen Mitteln der Kunst dar.

Vom Schrecken des Jüngsten

Gerichts im „Dies irae“ bis zum

hoffnungsvollen Bitten im „Libera

me“ fesselt Verdi mit seiner

gestenhaften Musiksprache.

Der gesamte Erlös des hochkarätig

besetzten Benefizkonzertes

Programmheft gibt es über die

Tourist-Info Staufen, Tel. 07633-

805 36, wo man auch Karten erwerben

kann.

Hospiz Benefizkonzert mit Verdi

Erstaufführung der „Messa da Requiem“ zugunsten des Hospiz Karl

Josef in Freiburg

Hart und gefühlvoll: Hiss

Aufgepasst: wir verlosen 3 x

2 Karten für die Aufführung

Goethes Faust – Die Puppenshow

im Rahmen der Staufener

Kulturwoche am 18./19.

Oktober, jeweils 20 Uhr im

Stubenhaus. Schicken Sie bit-

Datenschutz-Hinweis: Ihre Daten

werden lediglich zur Abwicklung

der Verlosung erhoben. Ihr Name

wird an den Veranstalter weitergegeben,

damit die Karten an der

Abendkasse hinterlegt werden

können. Nach Abschluss der Verlosung

werden Ihre Daten gelöscht.

Durch Ihre Teilnahme erklären Sie

sich damit einverstanden.

Foto: Jessica Mayer

te eine Mail mit dem Stichwort

„Goethes Faust“ an redaktion@kulturjoker.de

und geben

Sie bitte Ihre Telefonnummer

zur Benachrichtigung bekannt.

Einsendeschluss: 12. Oktober

2018 Viel Glück!

kommt wieder dem Hospiz Karl

Josef zugute.

Tickets: www.reservix.de und

an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Weitere Infos: www.rkkklinikum.de

Das Hospiz Karl Josef

Die meisten Menschen wünschen

sich für die letzte Phase

ihres Lebens ein Umfeld,

in dem sie schmerzfrei und

umgeben von Angehörigen

und Freunden Abschied

nehmen können. Das von

der Familie Leibinger und

dem Reg ionalverbu nd

kirchlicher Krankenhäuser

gGmbH (RKK) getragene

Hospiz Karl Josef hat sich

den sensiblen Prozess des

Sterbens und den Umgang

mit dem Tod mit Hilfe von

pflegerisch-medizinischem

Fachpersonal zur Aufgabe

gemacht. Weitere Infos:

www.rkk-hospiz.de


veranstaltungen KULTUR JOKER 31

Weitere aktuelle Termine finden Sie im

Online-Veranstaltungskalender unter:

www.kulturjoker.de

Mo 1. Oktober

Freiburg

Literatur

19:30 h: Roland Weis: Das Erwachen der

Gletscherleiche – Regio Krimi Lesung. Cala

Theater

Musik

15 h: Litfass-Festival 2018 – The Yes We Can

Week. Litfass

20:15 h: Liederaben.de – Suomalaisia Lauluja.

Werke von Sibelius, Kuula, Kilpinen u.a.

Humboldtsaal Freiburg

20:30 h: Hörbie Schmidt Band – Monday Life Club.

Blues. Gasthaus Schiff

21 h: The Someday Sessions – Nu Jazz Open Mic

Session. The Great Räng Teng Teng

Partys

22 h: Tageins – Wechselnde DJs. Waldsee

Gaststätte

Feste & Hocks

17 h: VI. Ganter Oktoberfest – Oktoberfest in

Freiburg. Brauerei Ganter

Basel

Theater & Tanz

19 h: König Arthur – Semi-Oper von Henry Purcell

und John Dryden. Theater Basel, Große Bühne

andere Orte

Bad Krozingen

15:30 h: Schleswiger Domkantorei – Werke von

Händel, Rossini u.a. Eintritt frei. Kurpark Bad

Krozingen, Musikpavillon

Di 2. Oktober

Freiburg

Allgemein

18:30 h: Veggie-Treffen – Vegetarierbund

Deutschland. Restaurant Adelhaus

Musik

20 h: Oktober Veteranen – Jazz ohne Stress.

Eintritt frei. Waldsee Gaststätte

20:15 h: Orgelkonzerte Johanneskirche –

Emmanuel Hocdé. Johanneskirche

21 h: Barbarisms – Indie. Swamp

21:30 h: Drag Queen Amanda Wine – Glamour-

Show. Theater Freiburg, Passage 46

22 h: 10 Jahre Free Roots Sound & Ruffa Than

Ruff – Mit Johnny Osbourne & Jugglerz. Mensa

Rempartstraße

Basel

Theater & Tanz

18:45 h: Pelléas et Mélisande – Wise-Heiten.

Eintritt frei. Theater Basel, Foyer Große Bühne

19:30 h: Pelléas et Mélisande – Oper von Claude

Debussy. Theater Basel, Große Bühne

andere Orte

Pratteln

18 h: Saxon + Y&T + Raven – Metal. Konzertfabrik

Z7

Weil am Rhein

20:15 h: Guete Geister – Mundartkomödie. TAM

Theater am Mühlenrain

Mi 3. Oktober

Freiburg

Musik

19 h: Benefiz Konzert für VFS e.V. – Musik aus

Aller Welt. Country, Folk, Blues, Chansons,

Klassik. Wodan Halle

20 h: Melt Downer + Bawrence Of Aralia – Stoner

Rock, Noise, Garage Pop. Slow Club

21 h: Die Top oder Flop Show – Schallplattenauktion

& Blutgericht. The Great Räng Teng Teng

Theater & Tanz

18 h: Ein Sommernachtstraum – Komödie nach

Shakespeare. Theater Freiburg, Großes Haus

19 h: Die Krone an meiner Wand – Mit Frauen mit

und ohne Krebs. Tanz-/Theaterprojekt. Theater

Freiburg, Werkraum

Partys

20 h: Move To Groove – Wechselnde DJs.

Waldsee Gaststätte

Feste & Hocks

17 h: VI. Ganter Oktoberfest – Oktoberfest in

Freiburg. Brauerei Ganter

Film

19:30 h: Leben in Alamanya – Dokumentarfilme.

Cordiale. Kommunales Kino Freiburg

Vorträge & Gespräche

11 h: Wählen alle Russen Erdogan und alle Türken

Putin? – Podiumsdiskussion mit Canan Topçu

und Lena Gorelik. Cordiale. Eintritt frei. E-Werk

Freiburg, Kammertheater

Basel

Musik

20 h: Porträtkonzert – OperAvenir. Theater Basel,

Kleine Bühne

Theater & Tanz

19:30 h: In anderen Umständen – Lustspiel von

Volker Bohnet und Alexander Alexy. Theater

Basel, Schauspielhaus

andere Orte

Kandern

20:30 h: Rich Webb Band – Blues, Americana,

Country. ChaBah

Do 4. Oktober

Freiburg

Musik

20 h: Augustinum – Mundart, Schlager. Musik

hautnah. Hotel Schloss Reinach, Zehntkeller

20 h: Dives – Rock, Pop. Swamp

20:15 h: Liederaben.de – Time stands still. Werke

von Dowland und Britten. Historisches Kaufhaus

Freiburg

20:30 h: BlueFunk Session No. 4 – Joe Fischer,

Boris Lau und Magnus Kaiser. Blues. Gasthaus

Schiff

Theater & Tanz

20 h: Kherson – Theater Mykola Kulisch und

Staatstheater Stuttgart. Cordiale. E-Werk

Freiburg, Saal

20 h: PREMIERE: Freiburger Schauspielschule

– Die Irre von Chaillot von Jean Giraudoux.

Experimentalbühne im E-Werk

20 h: Wir sind die Guten – Schauspiel von Mark

Ravenhill. Theater Freiburg, Kleines Haus

Führungen

18 h: Ins „Grün“ – Vistatour Stadtführung.

Treffpunkt: Weinschlösschen Freiburg

Partys

20 h: Oktoberfest – Mit DJ Tim Gladis. Waldsee

Gaststätte

Feste & Hocks

17 h: VI. Ganter Oktoberfest – Oktoberfest in

Freiburg. Brauerei Ganter

Vorträge & Gespräche

19 h: Tötet diese Wirtschaft? – Papst Franziskus

und die Unternehmer. Gesprächsabend.

Katholische Akademie

Basel

Kunst

19 h: Kadiatou Diallo – Upfront. Ausstellungsraum

Klingental

Literatur

19 h: Mira Magén: Zu blaue Augen – Lesung mit

Regula Grauwiller. Literaturhaus Basel

Musik

19:30 h: Kammerorchester Basel – Gott welch

Dunkel hierWerke von Beethoven. Martinskirche

Basel

21 h: Alsarah & The Nubatones – Soul, Afrobeat.

Kaserne Basel, Rossstall 1

Theater & Tanz

18 h: Eva Rottmann, Victor Moser, Olivia Suter

& Firma für Zwischenbereiche – Radio Gender.

Kaserne Basel, Start: Kassenfoyer der Kaserne

18 h: Tania El Khoury – As Far As My Fingertips

Take Me. Kaserne Basel, Rossstall 2

19:30 h: Tartuffe oder das Schwein der Weisen

– Komödie von PeterLicht nach Molière. Theater

Basel, Schauspielhaus

20 h: Ariane Koch & Sarina Scheidegger – Rosa

& Louise: A Feminist Manifest. Junges Theater

Basel

20 h: Don‘t tell the kids – Tanzabend von Richard

Wherlock. Mit Musik von The Velvet Underground.

Theater Basel, Kleine Bühne

andere Orte

Baden-Baden

20 h: The Voyagers feat. Della Miles – Rhythm

& Blues. Kurhaus Baden-Baden, Runder Saal

Weil am Rhein

20:15 h: HpSchmitzSextett – Jazz. TAM Theater

am Mühlenrain

Fr 5. Oktober

Freiburg

Literatur

19:30 h: Olivier Guez: Das Verschwinden des

Joseph Mengele – Lesung. Centre Culturel

Français Freiburg

Musik

19:30 h: A-cappella-Ensemble Spread Voice – Fö!

Augustinum Seniorenresidenz Freiburg

20 h: Black Forest Percussion Group – Tragbar.

Elisabeth-Schneider Stiftung

20 h: Die Schönen – Der Schauspieldirektor.

Komödie mit Musik von Mozart. Musiktheater

im E-Werk

20 h: Donavon Frankenreiter + Emmi King – Pop.

Jazzhaus Freiburg

20 h: Shkoon – Oriental Slow-House. Cordiale.

E-Werk Freiburg, Saal

20:30 h: Wodan Wochenende: Stelllar Saint + She

& The Boys – Rock, Pop. Wodan Halle

21 h: Abysmal Grief + Light Of The Morning Star

+ Mightiest – Gothic Metal, Black Metal, Doom.

Slow Club

21 h: Kristen – Avantgarde Rock, Post-Rock, Free

Jazz. White Rabbit

21 h: Tube7 – Rock. Theater Freiburg, Passage 46

Theater & Tanz

18:30 h: PREMIERE: Augen zu und durch

– Schauspiel. Cordiale. E-Werk Freiburg,

Kammertheater

19:30 h: Eugen Onegin – Oper von Tschaikowski.

Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Die unsichtbare Freundin – Theater K.

Südufer

20 h: Freiburger Schauspielschule – Die Irre von

Chaillot von Jean Giraudoux. Experimentalbühne

im E-Werk

20 h: Impro Krimi – Theater L.U.S.T. Cala Theater

20 h: PREMIERE: Girls like that – Mädchen wie

die. Theater im Marienbad

20:15 h: Bitt scheen keini Blueme! – Komödie.

Alemannische Bühne

Partys

23 h: I Love 80s – New Wave, Disco, Rock.

Jazzhaus Freiburg

Feste & Hocks

17 h: VI. Ganter Oktoberfest – Oktoberfest in

Freiburg. Brauerei Ganter

Basel

Musik

20 h: Smith&Smart – HipHop. Sommercasino

Theater & Tanz

18 h: Eva Rottmann, Victor Moser, Olivia Suter

& Firma für Zwischenbereiche – Radio Gender.

Kaserne Basel, Start: Kassenfoyer der Kaserne

18 h: Tania El Khoury – As Far As My Fingertips

Take Me. Kaserne Basel, Rossstall 2

19 h: Ariane Koch & Sarina Scheidegger – Rosa

& Louise: A Feminist Manifest. Junges Theater

Basel

19:30 h: Pelléas et Mélisande – Oper von Claude

Debussy. Theater Basel, Große Bühne

20 h: Die schwarze Spinne – Schauspiel. Theater

Basel, Kleine Bühne

21 h: Danya Hammoud & Boyzie Cekwana –

Bootlegged. Kaserne Basel, Reithalle

Spitzbübische Comedy

Comedian Alain Frei kommt

aus der Schweiz. Als gern gesehener

Gast im TV und als

Mitglied der Comedygruppe

RebellComedy geht er den

Klischees unseres Alltags

auf den Grund. Ohne Zeigefinger,

aber mit Grinsen geht

er dorthin, wo manche gerne

wegblicken. Seien es Waffengesetze,

Rassismus oder

Vorurteile. Weltoffen und politisch

unkorrekt – mit seinem

Programm „Mach dich frei“

bedient er beides. Gute Unterhaltung

muss sicher nicht brav

Tiere und Kunststücke

Der Circus Manuel Weisheit

kommt auf seiner Tournee 2018

auch nach Freiburg. Das Programm

richtet sich an Kinder,

aber auch Erwachsene und bietet

Handstandartistik, Jonglage

in hohem Tempo, Luftartistik,

Feuerspucker und mehr. Auch

Tierdressuren sind dabei, mit

Maniponys, Lamas und vier

sibirischen Tigern. Und Clown

Dave sorgt für einige Lacher.

Schließlich gibt es da noch

einen Außerirdischen namens

Pinky Slinky. Der Zirkus ist

noch bis zum 7. Oktober auf

Lesbische Liebe im Herbst

Handgemacht und kreativ

Individualisten, Designfans und

Selbermacher freuen sich schon

auf den 12. Freiburger handmade,

design & Kreativmarkt, am

6./7. Oktober, bei dem über 80

Aussteller aus ganz Europa ihr

Angebot in der Mooswaldhalle

zeigen. Zu bestaunen sind Handmade-Produkte,

Design-Labels,

DIY, Recycling, Upcycling, Bastelzubehör,

Perlen, Stoffe, Wolle

und Kulinarisches. Interaktiv

wird es bei der Schätzstunde am

Samstag. Professionell wird ermittelt,

was Omas alte Armbanduhr

denn nun wirklich wert ist.

Geöffnet ist der Kreativmarkt

am Sa. 13-18 Uhr und So. 11-

17 Uhr.

sein. Alain Frei kommt am 6.

Oktober, 19.30 Uhr in den Paulussaal.

Eine Veranstaltung des

Vorderhauses.

dem Messegelände zu sehen.

Spielzeiten: Mi-Do 17 Uhr, Fr-

Sa 15 und 19 Uhr, So 15 Uhr.

Clown Dave

„Rafiki“

Freiburg

Foto: Robert Maschke

Freiburg

Freiburg

Foto: Salzgeber

Am 6. Oktober darf sich Frau

auf Filme freuen, mit den Freiburger

Lesbenfilmtagen: drei

Filme und eine Frauenparty

in der Passage 46. „Herbstflimmern“

heißt das. Im Kommunalen

Kino geht es um 17

Uhr mit Sand Dollars los,

einem Blick auf die Hoffnungen

zweier Frauen in der

Dominikanischen Republik.

Rafiki zeigt um 19 Uhr eine

Liebe in Nairobi, inmitten einer

homophoben Gesellschaft. Der

dritte Film, Battle of the Sexes,

um 21 Uhr über die Tennisspielerin

Billie Jean King bringt

weit mehr als nur Duelle um

den Ball. Die Frauenparty mit

DJane Käry lädt um 22.30 Uhr

dann zum Tanzen ein. Weitere

Infos: www.freiburger-lesbenfilmtage.de

Freiburg

Aufgepasst: Wir verlosen 5x2

Karten. Schicken Sie uns eine

Mail mit dem Stichwort „Kreativmarkt“

und Wunschdatum:

redaktion@kulturjoker.

de. Bitte geben Sie Ihre Telefonnummer

an, damit wir

Sie benachrichtigen können.

Viel Glück! Einsendeschluss:

3.10.2018.

Datenschutz-Hinweis: Ihre Daten

werden lediglich zur Abwicklung der

Verlosung erhoben. Ihr Name wird an

den Veranstalter weitergegeben, damit

die Karten an der Kasse hinterlegt

werden können. Nach Abschluss der

Verlosung werden Ihre Daten gelöscht.

Durch Ihre Teilnahme erklären Sie sich

damit einverstanden.


32 KULTUR JOKER veranstaltungen

Halloween der Vampire

Welches Halloween kommt

schon ohne Vampire aus? Vor

allem Dracula ist als legendäre

Gestalt längst in diverse Filme,

Bücher und Gehirne zitternder

Menschen eingezogen. Die

Grundlage dafür schuf Bram

Stoker mit seinem legendären

Roman Dracula von 1897.

Im Café Jenseits

Einen surrealen Rück- und Ausblick

verspricht das Theater

R.A.B. in Kooperation mit dem

Theaterkollektiv RaumZeit. Die

Künstler Oskar Schlemmer, Else

Lasker-Schüler, Ernst Toller und

Sophie Taeuber-Arp treffen sich

im Jenseits und blicken auf ihr

Leben zwischen Kunstekstase

und Weltschmerz zurück. „Café

Jenseits - Aufbruch zur Unmöglichkeit“

zeigt als kunstvolles

Effekttheater, wann Kunst zur

Lebensgefahr wird, was aber auch

Lenin auf Reise

Rock den Rollator

Hans Dürr, Theaterleiter und Regisseur,

feiert sein 35-jähriges

Bühnenjubiläum. Seine neue Komödie

Rock‘n‘Rollator bringt eine

Alters-WG ordentlich auf Trab.

Die Bühne wird zum Gemeinschaftsraum,

in dem sich acht

hochbetagte SchauspielerInnen

treffen und noch einmal zelebrieren,

was nicht schon morsch geworden

ist. Durch das Theaterspiel

ist alles wieder da und so rocken

Digital lacht besser

Vince Ebert schaut gerne in die

Zukunft, aber was sieht er? Big

Data, selbstfahrende Autos und

rebellische Maschinen. Für ihn

ist also ganz klar: „Zukunft is

the Future“. Dass dabei auch gelacht

werden soll, steht nicht in

Frage, daher fährt Vince Ebert

ein echtes Geschütz auf. Sein

virtueller Sidekick ist Val, ein mit

Freiburg

Am 31. Oktober, 23 Uhr gibt

es zu Halloween nun eine spätnächtliche

Lesung im Wallgraben

Theater. Die spannende

Geschichte über den jungen

Anwalt Harker und einen

grausigen Vampir lesen Natalia

Herrera und Dirk Schröter.

Oldschool-Grusel garantiert.

Freiburg

möglich wird, wenn man es nur

zu träumen wagt. Premiere am 31.

Oktober, 20 Uhr im E-Werk. Weitere

Termine: 2./3./4. November.

Foto: Jennifer Rohrbacher

Freiburg

Bei den Immoralisten steht,

passend zum Gedenken

an den Ersten Weltkrieg

vor 100 Jahren, die Zeitgeschichte

hoch im Kurs.

Dieses Mal mit 1917 – Russisches

Roulette, einem

Stück über eine fantastische,

aber reale Begebenheit.

Es geht um Lenin, der mit

einem Zug aus dem Schweizer

Exil 1917 nach Russland

gelangen soll, um dort eine Revolution

anzuzetteln. Was dann geschah,

ist Geschichte und bekannt.

In der Bühnenfassung geht es um

einen echten Komplott, die gefährliche

Zugfahrt

und die Ankunft

in einem

chaotischen

Russland. Ein

raffiniertes

Stück, hundert

Jahre nach der

Oktoberrevolution

und zweihundert

Jahre

nach dem Geburtstag

von Karl Marx. Premiere

ist am 11. Oktober, 20 Uhr. Weitere

Aufführungen im Oktober:

13./18./19./20./25./26./27., jew.

20 Uhr.

Florian Wetter

Freiburg

sie den Rollator, mit Humor, aber

auch Tiefsinn. Premiere ist am 6.

Oktober, 20 Uhr im Theater Hans

Dürr. Weitere Termine: 12./26./27.

Oktober, jew. 20 Uhr.

Freiburg

den Algorithmen einer Wienerin

programmierter Computer, der

gerne mal ein rebellisches Eigenleben

entwickelt. So kann beim

munteren und doch lehrreichen

intermedialen Kabarett wirklich

nichts mehr schiefgehen. Vince

Ebert kommt am 13. Oktober,

19.30 Uhr auf Einladung des Vorderhauses

in den Paulussaal.

andere Orte

Bad Krozingen

19 h: Der Charmeur von Bad Krozingen –

Erlebnistour. Anm.: 07633 4008163. Treffpunkt:

Vita Classica

Badenweiler

15:15 h: Literarischer Spaziergang durch

Badenweiler – Mit Rolf Langendörfer. Ev.

Treffpunkt: Pauluskirche Badenweiler

20:15 h: Ihr naht Euch wieder schwankende

Gestalten – Faustischer Abend. Kurhaus

Badenweiler

Lörrach

20 h: Body Language Company – Anobis.

Burghof Lörrach

Müllheim

19:30 h: Markgräfler Musikherbst 2018:

Piotr Borkowski & Jean-Guihen Queyras –

Orchesterkonzert I. Werke von Hayden, Dvorak.

Martinskirche Müllheim

20 h: Fridaylive: Rich Webb Band – Rock. Pur

Pur Müllheim

Merzhausen

19 h: Originale Freiburg – Messe für

Kunsthandwerk, angewandte Kunst, Design und

Handwerk. Forum Merzhausen

Riegel

20 h: Hauptquartier – Kopf-Kino, live. Theater

Kumedi

Staufen

20 h: 29. Staufener Kulturwoche – Compagnie

Bodecker & Neander. Pantomime. Spiegelzelt

20 h: Geliebter Lügner – Komödie von George

Bernhard Shaw. Auerbachs Kellertheater

Sulzburg-Laufen

20 h: Pablo Brotzman (Mundharmonika) & Pablo

Cardozo (Gitarre) – Tango. Kulturzentrum3klang

Weil am Rhein

20:15 h: 68er Spätlese – Musikalische Komödie.

TAM Theater am Mühlenrain

Sa 6. Oktober

Freiburg

Musik

11 h: Das Klangbad – Percussive Meditation.

Anm.: info@petergraef.com. Marienkapelle auf

dem Lorettoberg

11:30 h: Orgelmusik zur Marktzeit – Hee Jung

Min-Maierhofer. Freiburger Münster

19 h: SPH Bandcontest – Regionalfinale. Waldsee

Gaststätte

20 h: Die Schönen – Der Schauspieldirektor.

Komödie mit Musik von Mozart. Musiktheater

im E-Werk

20 h: Freiburger Barockorchester –

Saisoneröffnung: À la française. Werke von Rebel,

Rameau, Clérambault u.a. Konzerthaus Freiburg

20 h: Powersolo – Rock‘n‘Roll, Garage. The Great

Räng Teng Teng

20:30 h: Wodan Wochenende: Frederick Street

Band – Westcoast & Southern Rock. Wodan Halle

21 h: The Bollock Brothers + Tearful Moon –

Punkrock, Post-Punk, Synth Wave, Ambient.

Slow Club

22 h: Silly Walks & Patrice – Reggae, Dancehall.

Mensa Rempartstraße

Theater & Tanz

18:30 h: Augen zu und durch – Schauspiel.

Cordiale. E-Werk Freiburg, Kammertheater

20 h: Der perfekte Mann – Schauspiel von Morten

Feldmann. Cala Theater

20 h: Die unsichtbare Freundin – Theater K.

Südufer

20 h: Freiburger Schauspielschule – Die Irre von

Chaillot von Jean Giraudoux. Experimentalbühne

im E-Werk

20 h: PREMIERE: Rock‘n‘Rollator – Zum

35-jährigen Bühnenjubiläum Hans Dürrs als

Regisseur. Theater Hans Dürr

20 h: Wir sind die Guten – Schauspiel von Mark

Ravenhill. Theater Freiburg, Kleines Haus

20:15 h: Bitt scheen keini Blueme! – Komödie.

Alemannische Bühne

Kabarett & Comedy

19:30 h: Alain Frei – Mach Dich Frei. Paulussaal

20 h: Anny Hartmann – No Lobby is perfect.

Vorderhaus

Partys

22:30 h: Frauen-Party – Freiburger Lesbenfilmtage.

Theater Freiburg, Passage 46

23 h: Inthemix: Die 2000er Party – Elektro-Pop,

Indierock, Charts. Jazzhaus Freiburg

Feste & Hocks

17 h: VI. Ganter Oktoberfest – Oktoberfest in

Freiburg. Brauerei Ganter

Vorträge & Gespräche

09:30 h: #Weiterfragen – Planspiel zur

Jugendsynode. Katholische Akademie

Messen & Märkte

10 h: Hofflohmarkt – In der Holzwerkstatt.

Holzwerkstatt der Ev. Stadtmission

14 h: Cordiale – Kunsthandwerkerbörse. Eintritt

frei. E-Werk Freiburg, Foyer

13 h: 12. Freiburger handmade & Kreativmarkt

– Für Individualisten, Design-Fans und

Selbermacher. Mooswaldhalle

Basel

Kunst

17 h: Kadiatou Diallo – Upfront. Ausstellungsraum

Klingental

Musik

21 h: Rasha Nahas + Maysa Daw + Jasmin Albash

+ La Nefera – Songwriter, Pop, Rap. Kaserne

Basel, Rossstall 1

Theater & Tanz

14 h: Eva Rottmann, Victor Moser, Olivia Suter

& Firma für Zwischenbereiche – Radio Gender.

Kaserne Basel, Start: Kassenfoyer der Kaserne

18 h: Tania El Khoury – As Far As My Fingertips

Take Me. Kaserne Basel, Rossstall 2

19 h: Danya Hammoud & Boyzie Cekwana –

Bootlegged. Kaserne Basel, Reithalle

19 h: König Arthur – Semi-Oper von Henry Purcell

und John Dryden. Theater Basel, Große Bühne

19:30 h: Der Mensch erscheint im Holozän –

Schauspiel nach einer Erzählung von Max Frisch.

Theater Basel, Schauspielhaus

Vorträge & Gespräche

19 h: Forest Talks – Was sagt der Wald? Eintritt

frei. Haus der elektronischen Künste Basel

andere Orte

Baden-Baden

18 h: Bernstein Dances – Porträt eines Genies.

Festspielhaus Baden-Baden

20 h: 5. A Cappella Nacht – Festival des Gesangs.

Kurhaus Baden-Baden, Runder Saal

Donaueschingen

20 h: Susanne Barta & Adrian Pereyra – Beyond

Purcell. Kunst- und Musikschule Donaueschingen

Emmendingen

19 h: Holst Quartett – Denk es, o Seele. Werke von

Webern, Schumann und Pfitzner. Ev. Stadtkirche

Emmendingen

Hartheim

20 h: Xtett – A-Capella-Jazz-Groove. Salmen

Hartheim, Theatersaal

Kandern

11 h: Kunsthandwerkermarkt Holzen – Textilkunst,

Holzarbeiten, Keramik, Malerei und mehr.

Kandern-Holzen

Merzhausen

10 h: Originale Freiburg – Messe für

Kunsthandwerk, angewandte Kunst, Design und

Handwerk. Forum Merzhausen

Riegel

20 h: Zwei Brüder, zwei Musikwelten – Gebrüder

Dinnebier und Poetry Slam. Klassik, Jazz, Pop,

Folk. Theater Kumedi

Staufen

20 h: 29. Staufener Kulturwoche – Schöne

Mannheims. Spiegelzelt

Sulzburg-Laufen

19 h: J.S. Bach – Goldberg-Variationen für Fagott-

Ensemble. Kulturzentrum3klang

10-18 Uhr

COLLECT EXPO

Schätze aus Natur & Werkstatt

6.- 7. Oktober 2018

Messe VS-Schwenningen

www.collectexpo.de

Titisee-Neustadt

18 h: Klassiknacht – Mit dem Grand Art Ensemble.

Badeparadies Schwarzwald

Vogtsburg

14 h: Offene Ateliers 2018 – In den Vogtsburger

Ortsteilen. Vogtsburg

Waldkirch

19:30 h: Chapelle de la Vigne – Waldkircher

Abendmusiken. Stiftskirche St. Margarethen

20 h: Die Mauerbrecher – StandAlone: Impro-

Show. Theater am Kastelberg

Weil am Rhein

20 h: Markgräfler Musikherbst 2018: Piotr

Borkowski & Hanno Müller-Brachmann –

Orchesterkonzert II. Werke von Bach. Ev. Kirche

Alt-Weil

20:15 h: 68er Spätlese – Musikalische Komödie.

TAM Theater am Mühlenrain

So 7. Oktober

Freiburg

Musik

11 h: Die Klangmatinee – Oberton & Heilgesang

in Freiburg. Marienkapelle auf dem Lorettoberg

11 h: Konzerte im Freien – BigZband des

Musikvereins Freiburg-Zähringen. Musikpavillon

im Stadtgarten

11 h: Sonntagsmatinee im Colombischlössle –

Musik im Treppenhaus mit Serhii Danych und

Sebastian Spies. Jazz. Archäologisches Museum

Colombischlössle

16:30 h: Chapelle de la Vigne – Bachkantaten.

Martinskirche Freiburg

20 h: Naxatras – Psychedelic Rock, Space Rock.

White Rabbit

20:30 h: Wodan Wochenende: Jeb Rault Band –

Blues-Rock, Honky-Tonk. Wodan Halle

Theater & Tanz

15 h: Ein Sommernachtstraum – Komödie nach

Shakespeare. Theater Freiburg, Großes Haus

18 h: Freiburger Schauspielschule – Die Irre von

Chaillot von Jean Giraudoux. Experimentalbühne

im E-Werk

18 h: Girls like that – Mädchen wie die. Theater

im Marienbad

19 h: Die Krone an meiner Wand – Mit Frauen mit

und ohne Krebs. Tanz-/Theaterprojekt. Theater

Freiburg, Werkraum

19 h: Die unsichtbare Freundin – Theater K.

Südufer

Kabarett & Comedy

19 h: Helge und das Udo – Läuft! Vorderhaus

19 h: Henning Schmidtke – Hetzkasper: Zu blöd

für Burnout. Cala Theater

19 h: Ist das Liebe oder kann das weg? – Mit

Ivana Langmajer und Sebastian Schnitzer.

Alemannische Bühne

Feste & Hocks

17 h: VI. Ganter Oktoberfest – Oktoberfest in

Freiburg. Brauerei Ganter

Vorträge & Gespräche

11 h: Jürgen Lodemann – Ermordung einer

Hauptfigur. Theater Freiburg, Winterer-Foyer

16 h: Soziologie des Zusammenlebens –

Podiumsdiskussion mit Niklas Maak & Hartmut

Rosa. Cordiale. Eintritt frei. E-Werk Freiburg,

Kammertheater

20:15 h: Dr. Harry Waibel – Die braune Saat.

Theater Freiburg, Passage 46

Messen & Märkte

11 h: 12. Freiburger handmade & Kreativmarkt

– Für Individualisten, Design-Fans und

Selbermacher. Mooswaldhalle

Basel

Kunst

14:30 h: Dieter Roth – Selbstturm; Löwenturm.

Anm.: schaulager.ch. Schaulager

Theater & Tanz

16 h: Pelléas et Mélisande – Oper von Claude

Debussy. Theater Basel, Große Bühne

18:30 h: Der Mensch erscheint im Holozän –

Schauspiel nach einer Erzählung von Max Frisch.

Theater Basel, Schauspielhaus

19 h: Don‘t tell the kids – Tanzabend von Richard

Wherlock. Mit Musik von The Velvet Underground.

Theater Basel, Kleine Bühne

andere Orte

Baden-Baden

18 h: Bernstein Dances – Porträt eines Genies.

Festspielhaus Baden-Baden

Emmendingen

19 h: Kirchenchor St. Bonifatius Kantorei


veranstaltungen KULTUR JOKER 33

Emmendingen – Evensong mit Lichtfeier. Werke

von Franck, Georgii, Tambling u.a. Ev. Stadtkirche

Emmendingen

Lörrach

17 h: Urs Faes: Raunächte – Lesung.

Dreiländermuseum

Merzhausen

10 h: Originale Freiburg – Messe für

Kunsthandwerk, angewandte Kunst, Design und

Handwerk. Forum Merzhausen

Mulhouse

15 h: Il barbiere di Siviglia – Opera Buffa von

Gioacchino Rossini. La Filature

Staufen

18 h: Geliebter Lügner – Komödie von George

Bernhard Shaw. Auerbachs Kellertheater

20 h: 29. Staufener Kulturwoche – Tina Teubner.

Spiegelzelt

Vogtsburg

11 h: Offene Ateliers 2018 – In den Vogtsburger

Ortsteilen.

Weil am Rhein

19:15 h: Megy B. – Einfach DIVA. TAM Theater

am Mühlenrain

Mo 8. Oktober

Freiburg

Musik

20 h: Manolito Simonet y su Trabuco – Salsa.

Jazzhaus Freiburg

20:30 h: Open Club Stage – Monday Life Club.

Blues. Gasthaus Schiff

Partys

22 h: Tageins – Wechselnde DJs. Waldsee

Gaststätte

Vorträge & Gespräche

12 h: How to Win the (Dis)Information War –

Luncheon Talk with Nina Jankowicz. In engl.

Sprache. Carl-Schurz-Haus, Konferenzraum

20 h: Eine gefühlte Million Zeitungsausschnitte

– Gespräch im Rahmen von 50 Jahre iz3w. Alter

Wiehrebahnhof, Galerie

andere Orte

Staufen

20 h: 29. Staufener Kulturwoche – Ingo Konrads.

Spiegelzelt

Di 9. Oktober

Freiburg

Literatur

19:30 h: Magali Hack: Marengo Marengo –

Lesung. Eintritt frei, Anm. erwünscht: s.lefebvre@

ccf-fr.de. Centre Culturel Français Freiburg

20:15 h: The Art of Being – Lazy. Mit Jürgen

Reuß und Stephan Kuß, Texte von Gontscharow,

Melville, Walser, Murakami u.a. Theater Freiburg,

Passage 46

Musik

19:15 + 20 h: Ensemble Recherche – Konzert 1:

Echt jetzt? Werke von Causton, Daverson, Trojahn

u.a. Morat-Institut

20 h: GoGo Penguin – Jazz. Jazzhaus Freiburg

20 h: Lisa Mills – Soul, Gospel & Blues. Cala

Theater

20 h: Odd Dog – Jazz ohne Stress. Eintritt frei.

Waldsee Gaststätte

20:15 h: Orgelkonzerte Johanneskirche –

Bernhard Marx. Johanneskirche

Theater & Tanz

10 h: Girls like that – Mädchen wie die. Theater

im Marienbad

Partys

23 h: I Love 80s – New Wave, Disco, Rock.

Jazzhaus Freiburg

Basel

Musik

20 h: Rainhard Fendrich – Live. Musical Theater

Basel

andere Orte

Bad Krozingen

19 h: Abenteuer Reisen: Norwegen per Hurtigrute

– Vortrag von Peter Stecher. Anm.: 07633

4008163. Vita Classica, Kino

Kirchzarten

20 h: Renate Klöppel: Ein anderes Leben findest

du allemal – Buchpremiere. Buchladen in der

Rainhof Scheune

Mulhouse

20 h: Il barbiere di Siviglia – Opera Buffa von

Gioacchino Rossini. La Filature

Staufen

20 h: 29. Staufener Kulturwoche – Abdelkarim.

Spiegelzelt

Weil am Rhein

20 h: Weiler Bluesnacht: Latvian Bluesband –

Blues. Kulturzentrum Kesselhaus

Mi 10. Oktober

Freiburg

Literatur

19 h: David Sedaris: Calypso – Lesung. In engl.

und dt. Sprache. Paulussaal

21 h: Poetry Slam – Im Räng. The Great Räng

Teng Teng

Musik

20 h: Gisela Joao – Fado. Jazzhaus Freiburg

Partys

20 h: Move To Groove – Wechselnde DJs.

Waldsee Gaststätte

Vorträge & Gespräche

19 h: Bewohner: Aufzeichnungen aus dem

Pflegeheim – Vortrag mit Lesung und Gespräch.

Katholische Akademie

Basel

Theater & Tanz

20 h: Medea – Schauspiel nach Euripides. Theater

Basel, Kleine Bühne

andere Orte

Kandern

20:30 h: Fiona Boyes – Blues. ChaBah

Lörrach

20 h: Ralf Schmid – Pyanook. Burghof Lörrach

Staufen

20 h: 29. Staufener Kulturwoche – Andrea

Bongers. Spiegelzelt

Do 11. Oktober

Freiburg

Musik

18:30 h: Sion Hill – Singer/Songwriter. The Great

Räng Teng Teng

19:30 h: BZ Singalong – Mit Cécile Verny &

Christian Gutfleisch. Jazzhaus Freiburg

Theater & Tanz

19 h: Girls like that – Mädchen wie die. Theater

im Marienbad

19:30 h: Agenda 007 – Leipziger Pfeffermühle.

Augustinum Seniorenresidenz Freiburg

20 h: Freiburger Schauspielschule – Die Irre von

Chaillot von Jean Giraudoux. Experimentalbühne

im E-Werk

20 h: PREMIERE: 1917: Russisches Roulette

– Von Kreitmeier und Wetter. Theater der

Immoralisten

20:30 h: Die Himmelssäule – Theater Instrumental

und U.G.L.E. E-Werk Freiburg, Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: Thomas Reis – Das Deutsche reicht.

Vorderhaus

Vorträge & Gespräche

20 h: Das Unfertige bauen – Des immeubles

pas tout à fait finis. In franz. Sprache mit

dt. Übersetzung. Architekturforum Freiburg.

Universität Freiburg, KG I, Hörsaal 1010

20 h: Feministisch streiten – Buchvorstellung und

Diskussion. 50 Jahre iz3w. Eintritt frei. Jos Fritz

Buchhandlung

Basel

Theater & Tanz

20 h: Don‘t tell the kids – Tanzabend von Richard

Wherlock. Mit Musik von The Velvet Underground.

Theater Basel, Kleine Bühne

Kabarett & Comedy

20 h: Michael Mittermeier – Lucky Punch. Musical

Theater Basel

andere Orte

Lörrach

20 h: Matthias Deutschmann – Wie sagen wir‘s

dem Volk? Burghof Lörrach

Merzhausen

20 h: Tim Allhoff Trio – Foyer Jazz Club. Forum

Merzhausen

Mulhouse

20 h: Geister Europas – Choreographie von Bruno

Bouché und Kurt Jooss. Théâtre de la Sinne

Staufen

20 h: 29. Staufener Kulturwoche – Martin

Zingsheim. Spiegelzelt

Fr 12. Oktober

Freiburg

Musik

20 h: Aerie – Rock, Jazz. Hilda 5 (Kulturaggregat)

20 h: Die Schönen – Der Schauspieldirektor.

Komödie mit Musik von Mozart. Musiktheater

im E-Werk

20 h: Erdenklänge: Himmelsblicke – Zur Nacht im

Freiburger Münster. Freiburger Münster

21 h: Duck Duck Grey Duck + Them Fancy

Seeds – Indierock, Psychedelic, Blues. The Great

Räng Teng Teng

21:30 h: Pari San – Pop, Avantgarde. Theater

Freiburg, Passage 46

Theater & Tanz

19 h: Girls like that – Mädchen wie die. Theater

im Marienbad

19:30 h: PREMIERE: Le Mouvement de l‘àir –

Choreografie von Adrien M und Claire B. Theater

Freiburg, Großes Haus

20 h: Freiburger Schauspielschule – Die Irre von

Chaillot von Jean Giraudoux. Experimentalbühne

im E-Werk

20 h: PREMIERE: Faust – Tragödie von Goethe.

Wallgraben Theater

20 h: PREMIERE: Honig im Kopf – Tragikomödie

von Florian Battermann. Cala Theater

20 h: Rock‘n‘Rollator – Zum 35-jährigen

Bühnenjubiläum Hans Dürrs als Regisseur.

Theater Hans Dürr

20:15 h: Bitt scheen keini Blueme! – Komödie.

Alemannische Bühne

20:30 h: Die Himmelssäule – Theater Instrumental

und U.G.L.E. E-Werk Freiburg, Kammertheater


34 KULTUR JOKER veranstaltungen

Kabarett & Comedy

19:30 h: Bodyformus – Tour 2018. Jazzhaus

Freiburg

20 h: Thomas Reis – Das Deutsche reicht.

Vorderhaus

Führungen

12:30 h: Mittagsführung – Das Schwarzwaldstadion

des SC Freiburg. Mit Rudi Raschke. Veranstalter:

Architekturforum Freiburg. Schwarzwald-Stadion

Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Tartuffe oder das Schwein der Weisen

– Komödie von PeterLicht nach Molière. Theater

Basel, Schauspielhaus

Kabarett & Comedy

19:30 h: Georgia‘s Hidden Treasure – Musical.

Musical Theater Basel

andere Orte

Baden-Baden

19 h: Anna Karenina – Ballett von John Neumeier.

Festspielhaus Baden-Baden

20 h: Pat Appleton – Jazz. Kurhaus Baden-Baden,

Runder Saal

Breisach

20 h: Stefan Waghubinger – Jetzt hätten die

guten Tage kommen können. Kleinkunstbühne

Schloss Rimsingen

Donaueschingen

20 h: Liese-Lotte Lübke – Kopf in den Sand. Kunstund

Musikschule Donaueschingen

Müllheim

20:15 h: Auf Mörderjagd – Schauspielerische

Stadtführung. Das LiteraTheater. Treffpunkt:

Tourist-Information Müllheim

Merzhausen

20 h: Trio Elf – Foyer Jazz Club #6. Forum

Merzhausen

Mulhouse

20 h: Geister Europas – Choreographie von Bruno

Bouché und Kurt Jooss. Théâtre de la Sinne

Riegel

20 h: Hexe: Ein Ritt auf dem Zaunpfahl – Mit Nicole

Knuth und Olga TucekTheater Kumedi

Staufen

20 h: 29. Staufener Kulturwoche – Barbara

Hutzenlaub. Für Kids ab 4 Jahren. Spiegelzelt

Sa 13. Oktober

Freiburg

Musik

11:30 h: Orgelmusik zur Marktzeit – Eduard

Wagner. Freiburger Münster

20 h: Die Schönen – Der Schauspieldirektor.

Komödie mit Musik von Mozart. Musiktheater

im E-Werk

20 h: Ensemble Le Concert de l‘Isle – Stella

splendens. Werke von de Montserrat, von Bingen,

van Eyck u.a. Martinskirche Freiburg

Theater & Tanz

19:30 h: Eugen Onegin – Oper von Tschaikowski.

Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: 1917: Russisches Roulette – Von Kreitmeier

und Wetter. Theater der Immoralisten

20 h: Faust – Tragödie von Goethe. Wallgraben

Theater

20 h: Freiburger Schauspielschule – Die Irre von

Chaillot von Jean Giraudoux. Experimentalbühne

im E-Werk

20 h: Girls like that – Mädchen wie die. Theater

im Marienbad

20 h: Honig im Kopf – Tragikomödie von Florian

Battermann. Cala Theater

20 h: PREMIERE: Girls & Boys – Schauspiel von

Dennis Kelly. Theater Freiburg, Kleines Haus

20 h: PREMIERE: Opera Factory Freiburg – Viktor

Ullmann: Der Kaiser von Atlantis. E-Werk Freiburg

20:15 h: Bitt scheen keini Blueme! – Komödie.

Alemannische Bühne

20:30 h: Die Himmelssäule – Theater Instrumental

und U.G.L.E. E-Werk Freiburg, Kammertheater

Kabarett & Comedy

19:30 h: Vince Ebert – Zukunft is the Future.

Paulussaal

20 h: Thomas Reis – Das Deutsche reicht.

Vorderhaus

Partys

22 h: SchwuLesDance – Gay-Lesbian Party der

Rosa Hilfe Freiburg. Waldsee Gaststätte

22:30 h: Ahoii Club – Indie, Electronica. Theater

Freiburg, Passage 46

23 h: Audio Bullet w/ Emperor – Drum‘n‘Bass.

Crash Musikkeller

23 h: Connected: Die 90er Party – Rock, Pop,

Eurodance. Jazzhaus Freiburg

Basel

Theater & Tanz

19 h: König Arthur – Semi-Oper von Henry Purcell

und John Dryden. Theater Basel, Große Bühne

19:30 h: Das Abschiedsdinner – Komödie von

Matthieu Delaporte und Alexandre De la Patellière.

Theater Basel, Schauspielhaus

20 h: Medea – Schauspiel nach Euripides. Theater

Basel, Kleine Bühne

andere Orte

Bad Krozingen

20 h: SWR3 Live Lyrix – Songtexte auf der Bühne.

Kurhaus Bad Krozingen

Baden-Baden

18 h: Anna Karenina – Ballett von John Neumeier.

Festspielhaus Baden-Baden

19 h: Martin F.J. Bauer & Steinbach-Chor –

Hautnah: Finale mit Evergreens. Kurhaus Baden-

Baden, Runder Saal

Badenweiler

20:15 h: Ellen & Bernd Marquart – Jazz. Kurhaus

Badenweiler

Hartheim

20 h: Matthias Deutschmann – Wie sagen wir‘s

dem Volk? Salmen Hartheim, Theatersaal

Mulhouse

20 h: Geister Europas – Choreographie von Bruno

Bouché und Kurt Jooss. Théâtre de la Sinne

Offenburg

20 h: Oberrhein-Konzerte – La Folia

Barockorchester. Werke von Vivaldi.

Oberrheinhalle

Riegel

20 h: Hexe: Ein Ritt auf dem Zaunpfahl – Mit Nicole

Knuth und Olga Tucek. Theater Kumedi

Staufen

20 h: 29. Staufener Kulturwoche – Muttis Kinder.

Für Kids ab 4 Jahren. Spiegelzelt

Straßburg

17 h: Orchestre philharmonique de Strasbourg –

Claude Debussy. Cité de la musique et de la danse

So 14. Oktober

Freiburg

Literatur

10 h: Kaffee mit Schuss – Tilman Schulze:

Provinzabgründe. Frühstück und Lesung. Café &

Restaurant Die Bergstation

16 h: Literatur-Café – Die weiße Rose. Lesung

mit Natalia Herrera & Dirk Schröter. Wallgraben

Theater

Musik

19 h: Soulfamily – In concert. Alemannische Bühne

20 h: Ian Fisher – Indie-Folk, Americana. Swamp

20 h: Orquesta Típica Misteriosa Buenos Aires –

Tango, Folklore. Jazzhaus Freiburg

20 h: The Re-Stoned – Psychedelic Rock. White

Rabbit

20:30 h: Wodan Wochenende: The Henry Girls –

Irish-Americana Folk. Wodan Halle

Theater & Tanz

11 h: Philharmonisches Orchester Freiburg –

1. Kammerkonzert. Werke von Cras, Fauré,

Chausson. Theater Freiburg, Winterer-Foyer

18 h: Freiburger Schauspielschule – Die Irre von

Chaillot von Jean Giraudoux. Experimentalbühne

im E-Werk

18 h: La Bohème – Oper von Puccini. Theater

Freiburg, Großes Haus

19 h: Die Krone an meiner Wand – Mit Frauen mit

und ohne Krebs. Tanz-/Theaterprojekt. Theater

Freiburg, Werkraum

19 h: Honig im Kopf – Tragikomödie von Florian

Battermann. Cala Theater

Vorträge & Gespräche

15 h: 4. Café Totentanz – Gespräche über den

Tod. Café Pow

Basel

Theater & Tanz

11 h: Lucia di Lammermoor – Matinée. Theater

Basel, Foyer Große Bühne

18:30 h: Pelléas et Mélisande – Oper von Claude

Debussy. Theater Basel, Große Bühne

andere Orte

Bad Krozingen

20 h: SWR3 Live Lyrix – Songtexte auf der Bühne.

Kurhaus Bad Krozingen

Baden-Baden

17 h: Anna Karenina – Ballett von John Neumeier.

Festspielhaus Baden-Baden

Badenweiler

11 h: Tilo Wachter (Hang) und Mike Schweizer

(Saxophon) – Konzert. Kurhaus Badenweiler,

René-Schickele-Saal

20:15 h: Seine Majestät Großherzog Friedrich I.

lässt bitten – Historisch-schauspielerische Parkund

Stadtführung. Das LiteraTheater. Treffpunkt:

Kurhaus Badenweiler

Emmendingen

19 h: Trio Eremitage – Herbstgedanken. Ev.

Stadtkirche Emmendingen

Münstertal

16:30 h: Konzerte St. Trudpert – Bachkonzert.

Kirche St. Trudpert

Staufen

19 h: 29. Staufener Kulturwoche – Hiss. Für Kids

ab 4 Jahren. Spiegelzelt

Straßburg

11 + 17 h: Orchestre philharmonique de

Strasbourg – Claude Debussy. Cité de la musique

et de la danse

Sulzburg-Laufen

19 h: Cellifamily: 12 Internationale Cellisten

– Abschiedskonzert Hans Erik Deckert.

Kulturzentrum3klang

Vogtsburg

19 h: Trio da camera – Konzert. Kirche St. Michael

Niederrotweil

Mo 15. Oktober

Freiburg

Musik

19 h: Freiburger Studenten-Orchester –

Kammerkonzert. Haus zur Lieben Hand

20 h: Die goldene Sirene – Freiburgs Song Slam.

The Great Räng Teng Teng

20 h: Nina Attal – Blues-Rock. Jazzhaus Freiburg

20:30 h: Sweet Daddy Cool Breeze – Monday Life

Club. Blues. Gasthaus Schiff

Partys

22 h: Tageins – Wechselnde DJs. Waldsee

Gaststätte

Die Jäger des Lichts

Mundologia-Saisonstart in Freiburg und Denzlingen

Viele NS-Verbrecher wurden

nach 1945 nicht zur Verantwortung

gezogen, darunter der KZ-Arzt

Josef Mengele (1911-1979), der in

Auschwitz mit Zwillingen und

Kleinwüchsigen experimentierte

und an der Ermordung unzähliger

Menschen mitgewirkt hat. Für die

junge Bundesrepublik und die Siegermächte

war der Wiederaufbau

wichtiger als die Aufarbeitung der

Vergangenheit. Auch die endlich

1958 gegründete Ludwigsburger

Zentralstelle zur Aufklärung von

NS-Verbrechen wurde oft behindert

und im Zuge der Frankfurter

Auschwitz-Prozesse ab 1963 wurde

Josef Mengele ebenfalls nicht gefasst.

Nach Kriegsende versteckte

er sich zunächst in Deutschland,

Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Romulus der Grosse – Schauspiel

von Friedrich Dürrenmatt. Theater Basel,

Schauspielhaus

Di 16. Oktober

Freiburg

Literatur

20:15 h: Slam 46 – Poetryslam.Theater Freiburg,

Passage 46

Musik

20 h: Lee Van Cleef – Psychedelic Rock. White

Rabbit

20 h: Mark Guiliana Jazz Quartet – Jazz. Jazzhaus

Freiburg

20 h: Philharmonisches Orchester Freiburg – 1.

Sinfoniekonzert. Werke von Brahms, Sibelius,

Magnard u.a. Konzerthaus Freiburg

setzte sich 1949 nach Buenos Aires

ab und lebte mit Hilfe von Nazi-

Seilschaften unentdeckt in Brasilien;

schließlich nahmen der Mossad,

Simon Wiesenthal und Fritz

Bauer seine Verfolgung auf. Zunehmend

isoliert und gehetzt, endete

Mengeles Versteckspiel nach

30 Jahren, man fand seine Leiche

an einem brasilianischen Strand.

„Das Verschwinden des Josef

Mengele“ folgt dessen Flucht von

Auschwitz nach Argentinien, Paraguay,

Brasilien, beleuchtet seine

perversen, verlogenen Lebensumstände

sowie sein Netzwerk an

skrupellosen Unterstützern. Nur in

Form eines Tatsachenromans, so

der französische Autor und Journalist

Olivier Guez, habe er sich

20 h: Phraim – Jazz ohne Stress. Eintritt frei.

Waldsee Gaststätte

20:15 h: Orgelkonzerte Johanneskirche –

Giampaolo Di Rosa. Johanneskirche

20:30 h: Hammond Jazz Night – Matchtape.

Jos Fritz Café

Theater & Tanz

10 h: Girls like that – Mädchen wie die. Theater

im Marienbad

20 h: Faust – Tragödie von Goethe. Wallgraben

Theater

20 h: Opera Factory Freiburg – Viktor Ullmann: Der

Kaiser von Atlantis. E-Werk Freiburg

20:30 h: Freistil: Impro Krimi – Der improvisierte

abendfüllende Kriminalfall. E-Werk Freiburg,

Kammertheater

andere Orte

Straßburg

19 h: Sons of Apollo – Metal, Hardrock. La Laiterie

Außergewöhnliche Reisereportagen,

Länderporträts und exzellente

Naturdokumentationen,

live auf der Bühne präsentiert

von Abenteurern, Profi-Fotografen

und bekannten Journalisten

– seit nun schon 16 Jahren

fesselt die Mundologia damit ein

großes Publikum. Die Sommerpause

ist vorüber, am 27. Oktober

beginnt die neue Vortragssaison

mit einer bildgewaltigen Hommage

an die Natur: „Die Jäger

des Lichts“ zeigen im Bürgerhaus

am Seepark in Freiburg um

19.30 Uhr Landschaften, Tiere,

Lebensräume und berichten von

ihrer Arbeit an entlegenen Orten

der Welt.

Am 4. November um 14.30 Uhr

ist Fotograf Klaus-Peter Kappest

zu Gast in Denzlingen. „Wandern

in Deutschland“ heißt

seine Reportage, für die er auf

Traumpfaden durch Schluchten,

Täler, Gebirge und Wälder streifte

und die landschaftliche Vielfalt

Deutschlands in magischen Bildern

festgehalten hat. Alle die

von der nordischen Natur und

Kultur begeistert sind, sollten

sich seinen Vortrag „Skandinavien“

nicht entgehen lassen, den er

direkt im Anschluss um 18 Uhr

zeigen wird. Schwedens Westküste,

Mittsommer am Siljansee,

die Lofoten, Lappland, Spitzbergen

– für seine zauberhaften Impressionen

hat er Reisen zu allen

Jahreszeiten unternommen.

Infos/Karten: www.mundologia.de

Klaus-Peter Kappert zeigt seine Reportage „Wandern in Deutschland“

„Das Verschwinden des Josef Mengele“

Olivier Guez stellt seinen Tatsachenroman im Centre Culturel Français vor

diesem „makabren Leben“ nähern

können. In Frankreich hat sein satirisches

Psycho-Porträt, das markige

Metaphern („Monster“, „Fürst der

europäischen Finsternis“) nicht

scheut, derzeit großen Erfolg und

wurde mit dem Prix Renaudot ausgezeichnet;

nun ist das Buch ins

Deutsche übersetzt worden. Für

sein Drehbuch „Der Staat gegen

Fritz Bauer“ hatte Olivier Guez

kürzlich den deutschen Filmpreis

erhalten.

Olivier Guez. Das Verschwinden

des Josef Mengele. Aus dem Frz.

von Nicolas Denis. 224 S.. Aufbau-

Verlag, Berlin 2018

Lesung: 5. Oktober, 19.30

Uhr. Centre Culturel Français

Freiburg. Cornelia Frenkel


veranstaltungen KULTUR JOKER 35

Mi 17. Oktober

Freiburg

Allgemein

20 h: Freiburger Zauberzentrum – Eröffnungsshow

mit Soluna. Gasthaus Schiff, Arkanum II

Literatur

19:30 h: Freiburger Andruck – Karl-Heinz Ott: Und

jeden Morgen das Meer. Literaturhaus Freiburg

Musik

19:30 h: Thomas Scheytt (Piano) – Blues, Boogie

Woogie. Restaurant San Marino

20 h: Curly Strings – Folk Pop, Americana.

Jazzhaus Freiburg

21 h: Swing Ting Ting – Lindy Hop Get-Together.

The Great Räng Teng Teng

21 h: The Skull + Castle – Doom, Metal. Slow Club

Theater & Tanz

10 h: Girls like that – Mädchen wie die. Theater

im Marienbad

20 h: Faust – Tragödie von Goethe. Wallgraben

Theater

20:15 h: Ullo von Peinen – Schien der Mond?

Theater Freiburg, Passage 46

20:30 h: Theater L.U.S.T. – ImproShow. E-Werk

Freiburg, Kammertheater

Führungen

18 h: Parkhäuser und Tiefgaragen der Altstadt

– Vistatour Stadtführung. Treffpunkt: Brunnen

am Rathausplatz

Partys

20 h: Move To Groove – Wechselnde DJs.

Waldsee Gaststätte

Basel

Musik

19:30 h: Rock the Opera – Mit Hits von Pink

Floyd, Deep Purple, Led Zeppelin u.a. Musical

Theater Basel

20 h: Grandbrothers – Electronica. Kaserne Basel

Führungen

10 h: Kunst und Medien nach dem Anthropozän

– Mittwoch-Matinee. Haus der elektronischen

Künste Basel

andere Orte

Kandern

20:30 h: Sweet Daddy Cool Breeze – Blues.

ChaBah

Weil am Rhein

18:30 h: Heidi Knobloch – Winteräpfel: Aus

dem Leben der Feldbergmutter Fanny Mayer.

Reservierung empfohlen. Stadtbibliothek Weil

am Rhein

Do 18. Oktober

Freiburg

Musik

18 h: Freiburger Studenten Orchester –

Benefizkonzert: Peter und der Wolf. Werke von

Prokofjew. Eintritt frei. Lutherkirche

19:30 h: Solistenpodium – Realität und Traum.

Werke von Mozart, Debussy und Schostakowitsch.

Hochschule für Musik Freiburg

20 h: 1000 Gram – Indie-Rock. Swamp

20 h: Umse – HipHop, Rap. Jazzhaus Freiburg

Theater & Tanz

20 h: 1917: Russisches Roulette – Von Kreitmeier

und Wetter. Theater der Immoralisten

20 h: Freiburger Schauspielschule – Die Irre von

Chaillot von Jean Giraudoux. Experimentalbühne

im E-Werk

20 h: Girls & Boys – Schauspiel von Dennis Kelly.

Theater Freiburg, Kleines Haus

20 h: Kids of Adelaide – Indie-Rock, Indie-Pop.

Waldsee Gaststätte

20:30 h: Bernd Lafrenz: Der Sturm – Freikomisch

nach Shakespeare. E-Werk Freiburg,

Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: Matthias Brodowy – Gesellschaft mit

beschränkter Haltung. Vorderhaus

Führungen

18 h: Erlebnisweinprobe – Mit Schauspielerin

Annette Dressel. Staatsweingut Freiburg

Vorträge & Gespräche

16 h: My Digital Revolution: The Impact of

Artificial Intelligence – Podiumsdiskussion mit

Léa Steinacker. In engl. Sprache. UWC Robert

Bosch College

19 h: Kritik der offenen Gesellschaft – Vortrag

von Prof. Dr. Wolfgang Engler. Reihe Konturen

der nächsten Gesellschaft. Universität Freiburg,

KG I, Hörsaal 1010

19:30 h: Freiwillige Rückkehr statt Abschiebung? –

Vortrag von Ramona Lenz. 50 Jahre iz3w. Theater

Freiburg, Passage 46

20:15 h: Viertel nach acht – Martin Horn im

Gespräch mit Simon Waldenspuhl und Rudi

Raschke. Theater Freiburg, Passage 46

Basel

Literatur

19 h: Valentin Herzog: Das Haus in der Maremma

– Buchvernissage. Literaturhaus Basel

Musik

20 h: Kolik – Von Rainald Goetz. Gare du Nord

(im Bad. Bahnhof)

Theater & Tanz

19 h: König Arthur – Semi-Oper von Henry Purcell

und John Dryden. Theater Basel, Große Bühne

20 h: Chippendales – About last night... Musical

Theater Basel

andere Orte

Baden-Baden

20 h: Wolfgang Stute, Thomas Roth & Magic

Acoustic Guitars – Nacht der Gitarren. Kurhaus

Baden-Baden, Runder Saal

Badenweiler

20 h: 6. Badenweiler Literaturtage – Eröffnung mit

Rüdiger Safranki und Lesung von Raoul Schrott.

Kurhaus Badenweiler, Saal Le Jardin

Bollschweil

20 h: Improvisationstheater Sternschnuppen

und Martin Glönkler – Szenen, Geschichten und

Lieder. Bolando Dorfgasthaus

Staufen

20 h: 29. Staufener Kulturwoche – Freiburger

Puppenbühne: Goethes Faust. Stubenhaus

Staufen

Weil am Rhein

20:15 h: Guete Geister – Mundartkomödie. TAM

Theater am Mühlenrain

Fr 19. Oktober

Freiburg

Musik

20 h: Antrittskonzert Prof. David Franke – La

Cité Céleste. Werke von Sweelinck, Muffat, Bach

u.a. Hochschule für Musik Freiburg, Wolfgang-

Hoffmann-Saal

20 h: Die Schönen – Der Schauspieldirektor.

Komödie mit Musik von Mozart. Musiktheater

im E-Werk

20 h: Irina Blank, Mzia Jajanidze & Renate

Obermaier – Marina Zwetajewa gewidmet.

Humboldtsaal Freiburg

20 h: Jazzaffair & Band – Swing, Latin, Pop. SWR

Studio Freiburg, Schlossbergsaal

20 h: Produzenten Der Froide – Rock‘n‘Roll,

Punkrock. Kiez 57

20 h: The Kilkennys – Irish Folk. Jazzhaus

Freiburg

21 h: The Howlin‘ Max Messer Show – Rockabilly,

Country, Blues. The Great Räng Teng Teng

Theater & Tanz

19 h: Freistil Dinner-Krimi – Mord auf dem

Klassentreffen. Schlossberg-Restaurant Dattler

20 h: 1917: Russisches Roulette – Von Kreitmeier

und Wetter. Theater der Immoralisten

20 h: Faust – Tragödie von Goethe. Wallgraben

Theater

20 h: Freiburger Schauspielschule – Die Irre von

Chaillot von Jean Giraudoux. Experimentalbühne

im E-Werk

20 h: Honig im Kopf – Tragikomödie von Florian

Battermann. Cala Theater

20 h: Opera Factory Freiburg – Viktor Ullmann: Der

Kaiser von Atlantis. E-Werk Freiburg

20 h: Wir sind die Guten – Schauspiel von Mark

Ravenhill. Theater Freiburg, Kleines Haus

20:15 h: Bitt scheen keini Blueme! – Komödie.

Alemannische Bühne

20:30 h: Bernd Lafrenz: Der Sturm – Freikomisch

nach Shakespeare. E-Werk Freiburg,

Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: René Sydow – Die Bürde des weisen

Mannes. Vorderhaus

Partys

22 h: Down by the Lake – DJs: Timnah

Sommerfeldt + Julius Steinhoff. Deep House,

Techno. Waldsee Gaststätte

23 h: Get Busy – HipHop, R‘n‘B, Dancehall.

Jazzhaus Freiburg

23 h: One Night Around Depeche Mode – DJs:

Andi Lauscher + Gold Gun Girls.Theater Freiburg,

Passage 46

Film

19 h: 9. Filmfest der Generationen – Spielfilm:

Hinter den Wolken. Eintritt frei. Augustinum

Seniorenresidenz Freiburg

Vorträge & Gespräche

17 h: Wozu braucht es ein Kostüm? – Mit Jörg

Hauser. Anmeldung bis 14.10.: tanz@theater.

freiburg.de. Theater Freiburg, Kammerbühne

Basel

Musik

20 h: Baloise Session 2018: Sunrise Avenue +

Veronica Fusaro – Indie-Rock, Pop. Messe Basel

20 h: Kolik – Von Rainald Goetz. Gare du Nord

(im Bad. Bahnhof)

Theater & Tanz

19:30 h: PREMIERE: Lucia di Lammermoor

– Oper von Gaetano Donizetti. Theater Basel,

Grosse Bühne

19:30 h: Tartuffe oder das Schwein der Weisen

– Komödie von PeterLicht nach Molière. Theater

Basel, Schauspielhaus

20 h: Don‘t tell the kids – Tanzabend von Richard

Wherlock. Mit Musik von The Velvet Underground.

Theater Basel, Kleine Bühne

andere Orte

Baden-Baden

20 h: St. Petersburger Philharmoniker – Werke

von Prokofjew und Tschaikowsky. Festspielhaus

Baden-Baden

Badenweiler

11 h: 6. Badenweiler Literaturtage – Peter Handke:

Der schwermütige Spieler. Filmportrait von Peter

Hamm. Kurhaus Badenweiler, Saal Le Jardin

16 h: 6. Badenweiler Literaturtage – Barbara

Vinken: Vortrag und Gespräch. Kurhaus

Badenweiler, Saal Le Jardin

20 h: 6. Badenweiler Literaturtage – Cees

Nooteboom: Lesung und Gespräch. Kurhaus

Badenweiler, Saal Le Jardin

Denzlingen

19:30 h: Denzlinger Kulturkreis – 1. Saisonkonzert.

Werke von Beethoven, Glinka, Poulenc u.a.

Kultur- & Bürgerhaus Denzlingen

Kirchzarten

19:30 h: Franz Keller und John Westerdoll:

Champagner & Currywurst – Tischgespräche.

Buchladen in der Rainhof Scheune

Lörrach

20 h: Django Asül – Letzte Patrone. Burghof

Lörrach

Mulhouse

18:30 h: Europäische Architekturtage 2018

Vortrag von Kjetil Trædal Thorsen. Campus

Fonderie

Riegel

20 h: Ekstase in Würde – Mit Holger Paetz.

Theater Kumedi

Staufen

20 h: 29. Staufener Kulturwoche – Freiburger

Puppenbühne: Goethes Faust. Stubenhaus

Staufen

Straßburg

20 h: Pelléas et Mélisande – Oper von Claude

Debussy. Opéra national du Rhin

Weil am Rhein

20:15 h: Guete Geister – Mundartkomödie. TAM

Theater am Mühlenrain

Sa 20. Oktober

Freiburg

Kunst

11 h: Offensichtlich 18 – Offene Ateliers in Freiburg

und Umgebung. Infos: offene-ateliers-freiburg.de

Musik

11 h: Kultur-Vor-Mittag: Mit Ingmar Winkler

und Axel Moser – Gitarren-Duo. Eintritt ist frei.

Wallgraben Theater

11:30 h: Orgelmusik zur Marktzeit – Manfred Faig.

Freiburger Münster

19:30 h: Different Voices und Gastchor

Quintessenz – Himmlische Vergnügen. Eintritt

frei. St. Cyriak Lehen, 2. Saal

12. FREIBURGER HANDMADE & KREATIVMARKT

1 6./7.10.2018 Sa.13-18 / So.11-17 Uhr, Mooswaldhalle-Hochdorf, www.kreativ.events

20 h: Die Schönen – Der Schauspieldirektor.

Komödie mit Musik von Mozart. Musiktheater

im E-Werk

20 h: Haiyti – HipHop, Rap. Jazzhaus Freiburg

20 h: Wolfgang Newerla (Bariton) und Matthias

Alteheld (Klavier) – Das Schaurig-Schöne.

Lieder von Schumann und Mahler. Humboldtsaal

Freiburg

20:15 h: Barbara Hank und Seoung-eun Cha –

Romantische Musik für Flöte und Klavier. Werke

von Schumann, Belcke, Kuhlau u.a. Historisches

Kaufhaus Freiburg

22 h: SPH Badcontest – Vorrundenevent. Waldsee

Gaststätte

Theater & Tanz

19:30 h: PREMIERE: Das Nibelungenlied –

Schauspiel. Theater Freiburg, Großes Haus

19:30 h: Der Flotte Fünfer – Flotte Lotte-Impro-

Show. Theater Hans Dürr

20 h: 1917: Russisches Roulette – Von Kreitmeier

und Wetter. Theater der Immoralisten

20 h: Faust – Tragödie von Goethe. Wallgraben

Theater

20 h: Freiburger Mundartgruppe – Liebeslust statt

Ehefrust. Fritz-Hüttinger-Haus

20 h: Freiburger Schauspielschule – Die Irre von

Chaillot von Jean Giraudoux. Experimentalbühne

im E-Werk

Traditionelles

japanisches Wohnen

Die Holzwurm-Manufaktur für Naturholzmöbel

und Shoji in Schallstadt fertigt seit mehr als 30

Jahren hochwertige Shojis an

Japanisches Wohnen steht für

Leichtigkeit, Übersichtlichkeit

und Vergänglichkeit. Japans

Architektur ist von vielerlei Geistesströmungen

wie Wabi Sabi,

Zen oder Feng Shui beeinflusst.

Im traditionellen Sinn gibt es

drei Möbelelemente: Tatamis

sind gepresste Reisstrohmatten

mit einer Oberfläche aus Binsengras.

Man kann sie traditionell

als Bodenbelag verwenden.

Futonmatratzen lassen sich

auf Tatamis legen und werden

tagsüber zusammengerollt und

weggestellt. Ihre Füllung besteht

aus mehreren Baumwollfliesen.

Das Wort Futon bedeutet Schlafplatz.

Shojis sind asiatische Schiebetüren,

die eine lange Tradition in

Japan aufweisen. Das Wort Shoji

meint ursprünglich jede Art von

Schiebeelementen. Shojis sind

lichtdurchlässige Holzelemente,

die aus einem Holzrahmen und

20 h: Girls like that – Mädchen wie die. Theater

im Marienbad

20 h: Honig im Kopf – Tragikomödie von Florian

Battermann. Cala Theater

20 h: Opera Factory Freiburg – Viktor Ullmann: Der

Kaiser von Atlantis. E-Werk Freiburg

20:15 h: Bitt scheen keini Blueme! – Komödie.

Alemannische Bühne

20:30 h: Die Mauerbrecher: Theatersport – Impro-

Match mit Theater am Puls Bern. E-Werk Freiburg

Kabarett & Comedy

19:30 h: Großer Königinnen-Abend – Satirische

Gemengelage im Bannkreis edler Frauen.

Theater79merzhausen. Eintritt frei. Forum

Merzhausen

19:30 h: Torsten Sträter – Es ist nie zu spät,

unpünktlich zu sein. Paulussaal

20 h: Bernd Gieseking – Früher hab ich nur mein

Motorrad gepflegt. Vorderhaus

20 h: BosArt Trio – Musikkabarett: Unerhörte

Meisterwerke. Tuniberghaus

Führungen

09 h: Kunst in Colmar – Tagesexkusion. Anm.

bis 17.10.: katholische-akademie-freiburg.de.

Katholische Akademie

Partys

20 h: Labormanifest #7 – Tanzpakt, offenes Studio

& Party. Südufer

23 h: Inthemix: Die 2000er Party – Elektro-Pop,

Indierock, Charts. Jazzhaus Freiburg

verschiedenen Holzsprossen bestehen.

Die Bespannung ist aus

Reispapier (Washi). Fusumas

sind lichtundurchlässige, oftmals

mit Bemalung versehene

Schiebeelemente.

Bekannt wurde das japanische

Wohnen in Europa vor zirka 40

Jahren. Und seit über 30 Jahren

fertigt das Unternehmen Holzwurm

hochwertige Shojis an.

Dazu werden zehn Massivhölzer

und verschiedene Bespannungen

verwendet. Bei allen

Hölzern werden die Oberflächen

mit Naturöl behandelt. Als Bespannung

gibt es traditionelles

Washipapier mit eingewobener

Rinde des Maulbeerbaums.

Shojis können als Raumabtrennungen,

Schrankfronten,

Regalfronten, Schiebetüren bei

Durchgängen, als Lichtschutz

oder Lichtelement Anwendung

finden. Weitere Infos:

www.holzwurmgmbh.de


36 KULTUR JOKER veranstaltungen

Basel

Musik

19:30 h: Elias – Sinfonieorchester Basel. Felix

Mendelssohn Bartholdy. Musical Theater Basel

20 h: Baloise Session 2018: John Legend + Alina

Amuri – Pop, Neo Soul. Messe Basel

20 h: Kolik – Von Rainald Goetz. Gare du Nord

(im Bad. Bahnhof)

Theater & Tanz

19:30 h: Peer Gynt – Ballett von Johan Inger.

Musik von Edvard Grieg, Tschaikowsky, Bizet.

Theater Basel, Große Bühne

19:30 h: Romulus der Grosse – Schauspiel

von Friedrich Dürrenmatt. Theater Basel,

Schauspielhaus

andere Orte

Bad Krozingen

19:30 h: 20. Vita Classica Ball – Jubiläumsball.

Kurhaus Bad Krozingen

Baden-Baden

18 h: The King’s Singers – This Is Gold.

Festspielhaus Baden-Baden

Badenweiler

11 h: 6. Badenweiler Literaturtage – Nino

Haratischwili: Lesung und Gespräch.

16 h: 6. Badenweiler Literaturtage – Simon Strauß:

Lesung und Gespräch.

20 h: 6. Badenweiler Literaturtage – Patrick Roth:

Lesung und Gespräch.

Denzlingen

19 h: 7 Kiwanis Clubs Freiburg-Emmendingen –

Benefiz-Veranstaltung: 4. Comedy Night. Werke

von Beethoven, Glinka, Poulenc u.a. Kultur- &

Bürgerhaus Denzlingen

20 h: Frank Sauer – Scharf angemacht: Die besten

Rezepte für Beziehungssalat. Roccafé

Pratteln

19:30 h: Primal Fear + Riot V + Existance – Metal.

Konzertfabrik Z7

Riegel

20 h: Dani und Heiko Sauter – Rock, Pop.

Theater Kumedi

St. Blasien

16 h: Regensburger Domspatzen – Werke von de

Palestrina, di Lasso, Mozart u.a. Dom St. Blasien

Straßburg

20 h: Liederabend – Mit Christianne Stotijn und

Joseph Breinl. Werke von Britten, Bernstein u.a.

Opéra national du Rhin

Waldkirch

18 h: Waldkircher Museumsnacht – Im

GeorgScholzHaus, Elztalmuseum,

Edelsteinschleiferei und Orgelstiftung

Weil am Rhein

20:15 h: Guete Geister – Mundartkomödie. TAM

Theater am Mühlenrain

So 21. Oktober

Freiburg

Kunst

11 h: Offensichtlich 18 – Offene Ateliers in Freiburg

Schätze aus der Natur

Collect Expo – Die Schmuckmesse in

Villingen-Schwenningen

Unikatschmuck, edle Geschmeide

für die Hochzeit, Diamanten

und Smaragde als Wertanlage

oder exquisite Uhren fürs

Armgelenk oder als Dekoration:

Die Messe Collect Expo – Schätze

aus Natur & Werkstatt bietet

am 6./7. Oktober, jeweils von

10-18 Uhr auf dem Messegelände

in Villingen-Schwenningen

Funkelndes und Glitzerndes für

jeden Anlass und Geschmack

– außerdem seltene Mineralien

und Fossilien.

Besonderer kostenloser Service:

Profis prüfen mitgebrachte

und Umgebung. Infos: offene-ateliers-freiburg.de

Literatur

13 h: Freiburgs neue Seiten – 30 Jahre

Literatur Forum Südwest, 1 Jahr Literaturhaus.

Literaturhaus Freiburg

Musik

20 h: Humulus – Psychedelic Rock, Stoner Rock.

White Rabbit

20 h: Nils Wülker – Jazz. Jazzhaus Freiburg

20:30 h: Das Buschorchester – Voices &

Percussion. Wodan Halle

Theater & Tanz

18 h: Freiburger Schauspielschule – Die Irre von

Chaillot von Jean Giraudoux. Experimentalbühne

im E-Werk

19 h: Bea von Malchus – Die Kennedys.

Erzähltheater. Vorderhaus

19 h: Divas Salon – Die Frisösen. Alemannische

Bühne

19 h: Honig im Kopf – Tragikomödie von Florian

Battermann. Cala Theater

19 h: Opera Factory Freiburg – Viktor Ullmann: Der

Kaiser von Atlantis. E-Werk Freiburg

20 h: Faust – Tragödie von Goethe. Wallgraben

Theater

Führungen

15 h: Das Industriegebiet Nord – Vistatour

Stadtführung. Treffpunkt: Thomaskirche, Tullastr.

15

Vorträge & Gespräche

09:30 h: Zwei orientalische Erzähltraditionen –

Vortrag von Prof. Dr. Johannes Merkel. Waldhof

Akademie für Weiterbildung

Basel

Literatur

16 h: Jüdisches Leben und Schreiben –

Literarischer Spaziergang mit Martina Kuoni. Ort

wird bei Anm. bekannt gegeben: literaturhausbasel.ch

19 h: Sofalesung – Mit Donat Blum. Ort wird bei

Anm. bekannt gegeben: sofalesungen.ch

Musik

19 h: Basel Sinfonietta – Alles bleibt anders.

Werke von Lokschin, Nunes und Roth. Musical

Theater Basel

20 h: Baloise Session 2018: John Legend + Nicole

Bernegger – Pop, HipHop, Soul. Messe Basel

Theater & Tanz

18 h: König Arthur – Semi-Oper von Henry Purcell

und John Dryden. Theater Basel, Große Bühne

18:30 h: Tartuffe oder das Schwein der Weisen

– Komödie von PeterLicht nach Molière. Theater

Basel, Schauspielhaus

andere Orte

Baden-Baden

11 h: Sonntags-Matinee: Amatis Piano Trio –

Klaviertrios von Schostakowitsch, Tarrodi und

Mendelssohn. Festspielhaus Baden-Baden

Badenweiler

11 h: 6. Badenweiler Literaturtage – Christoph

Ransmayr: Lesung und Gespräch. Im Anschl.

Resümee von Rüdiger Safranski. Kurhaus

Edelsteine, Mineralien und

Uhren auf Echtheit. Sonderschauen

werden die Besucher

in Staunen versetzen. Fossilien

werden modern inszeniert, indem

sie mit Edelsteinen kombiniert

neuartigen Schmuck ergeben.

Tisch- und Wanduhren

aus drei Jahrhunderten zeigen

die Traditionsgeschichte der

Schwarzwälder Uhrenindustrie.

Kindern bietet die Messe die

Gelegenheit in eine „Archäologische

Ausgrabungsstätte“ einzutauchen.

Weitere Informationen:

www.collectexpo.de

Badenweiler, Saal Le Jardin

Breisach

18 h: Bertold Quartett – Memorial am Vorabend

der Jährung des Deportationstages. Werke

von Burian und Schumann. Ehem. Spitalkirche

Breisach

Lörrach

11 h: Julia Hagen & Annika Treutler – Werke

von Debussy, Schostakowitsch, Beethoven und

Brahms. Burghof Lörrach

11 h: Mit den Ohren sieht man besser – Hörspiel:

1918 Abschied. Eintritt frei. Dreiländermuseum

Straßburg

15 h: Pelléas et Mélisande – Oper von Claude

Debussy. Opéra national du Rhin

Sulzburg

17 h: Weltklassik am Klavier: Die Phantasie ist

ein ewiger Frühling – Mzia Jajanidze. Werke von

Mozart, Chopin und Schumann. Gutshof Güntert

Weil am Rhein

17 h: 25. Festival Regio-Orgelzyklus – Christian

Schmitt. Kirche St. Peter und Paul Weil am Rhein

Mo 22. Oktober

Freiburg

Musik

20 h: 5. Freiburg Blues Festival – Brian Auger‘s

Oblivion Express feat. Alex Ligertwood + Raphael

Wressnig. Wodan Halle

20 h: SWR Symphonieorchester –

Kammerkonzert. Werke von Haydn, Kukal,

Enescu u.a. Konzerthaus Freiburg

20 h: Vincent Peirani Quintett – Jazz. Jazzhaus

Freiburg

Partys

22 h: Tageins – Wechselnde DJs. Waldsee

Gaststätte

Film

19:30 h: Emmanuel Finkel: La Douleur – Ciné-

Club. Kommunales Kino Freiburg

Vorträge & Gespräche

15:15 h: Geliebt, verehrt, verkannt – Leben und

Werk von Fanny Hensel, geb. Mendelssohn.

Vortrag mit Gisela Wohlfarth. Augustinum

Seniorenresidenz Freiburg

Basel

Literatur

19 h: An der Grenze – Lesezirkel mit Rudolf

Bussmann. Literaturhaus Basel

Musik

20 h: Irvine Arditti – Dialog. Werke von Xenakis,

Dillon und Nunes. Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

Theater & Tanz

19:30 h: Pelléas et Mélisande – Oper von Claude

Debussy. Theater Basel, Große Bühne

Di 23. Oktober

Freiburg

Literatur

Volle Ladung Lesefest

Das Lirum Larum Lesefest feiert 25-jähriges Jubiläum

Zeit für ein Jubiläum, nämlich

25 Jahre Lirum Larum Lesefest!

Zwischen dem 14. und 21. Oktober

wird wieder geschmökert und

gelauscht. Große und kleine Lesefans

freuen sich auf ein buntes

Programm voll Kinderliteratur.

Die Kooperation zwischen Kulturamt,

dem Jungen Theater

Freiburg und dem Jungen Literaturhaus

Freiburg bringt viele

Lesungen, Filme und Workshops

überall in die Stadt, ob Stadtbibliothek,

Kommunales Kino oder

Füchsleclub des SC Freiburg.

Zudem gibt es wieder zahlreiche

kostenlose Lesungen direkt an

den Freiburger Schulen. Viel Platz

19:30 h: Marguerite Duras: Die Schwester der

Meere – Musikalische Lesung mit Jens Rosteck.

Anm: s.lefebvre@ccf-fr.de. Centre Culturel

Français Freiburg

Musik

20 h: 5. Freiburg Blues Festvial – James

Armstrong + Richie Arndt Band. Wodan Halle

20 h: Albert Konzerte – Hagen Quartett und Jörg

Widmann (Klarinette). Werke von Widmann und

Mozart. Hochschule für Musik Freiburg, Wolfgang-

Hoffmann-Saal

20 h: Jonas Kaltenbach Quintett – Jazz ohne

Stress. Eintritt frei. Waldsee Gaststätte

20:15 h: Orgelkonzerte Johanneskirche – Jean-

Paul Imbert. Johanneskirche

Theater & Tanz

20 h: Faust – Tragödie von Goethe. Wallgraben

Theater

Film

19 h: Tanzkino – Filmreihe über zeitgenössischen

Tanz. Theater Freiburg, Kammerbühne

Vorträge & Gespräche

12 h: Tariffs are the Greatest – Donad Trump,

die EU und der verhängnisvolle Handeskrieg.

Luncheon Talk mit Prof. Dr. Tim Krieger. In dt.

Sprache. Carl-Schurz-Haus, Konferenzraum

16:30 h: Mundologia: Abenteuer Regenwald –

Familienvortrag. Mit Dieter Schönlau. Eintritt frei.

Anm.: mundologia.de. Bürgerhaus am Seepark

19:30 h: Mundologia: Meine Reise zum Dalai

Lama – Vortrag. Mit Mario Goldstein. Eintritt frei.

Anm.: mundologia.de. Bürgerhaus am Seepark

Basel

Literatur

19 h: Hansjörg Schertenleib: Die Fliegengöttin –

Lesung. Literaturhaus Basel

Musik

20 h: Ensemble Proton Bern – Brit Pop. Werke

von Birtwistle und Rushton. Gare du Nord (im

Bad. Bahnhof)

20 h: Niedeckens BAP – Jubiläumstour. Musical

Theater Basel

Theater & Tanz

19 h: König Arthur – Semi-Oper von Henry Purcell

und John Dryden. Theater Basel, Große Bühne

andere Orte

Kirchzarten

20 h: Karl-Heinz Ott: Und jeden Morgen das

Meer – Lesung und Gespräch. Buchladen in der

Rainhof Scheune

Straßburg

20 h: Pelléas et Mélisande – Oper von Claude

Debussy. Opéra national du Rhin

Mi 24. Oktober

Freiburg

Allgemein

20 h: Freiburger Zauberzentrum – Eröffnungsshow

mit Soluna. Gasthaus Schiff, Arkanum II

also für ein breites Programm mit

alten und neuen Figuren wie der

Königin Malwida und ihre Untertanen

Sanftes Blau, Gefährliches

Rot und Zickiges Gelb;

die menschenscheue Elise und

der neugierige Emil; die gewitzte

englische

Austauschlehrerin

Miss Braitwhistle,

die kleine Hexe Serafina; oder

der Obdachlose Stromer, der den

besten Keks der Welt geschenkt

bekommt. Ein ziemlich dickes

Programm mit vielen fabelhaften

Geschichten und Erfahrungen.

Zum Auftakt am 14. Oktober

geht es direkt ins Junge Literaturhaus.

Da wird es auch gleich

Literatur

19:30 h: Esther Kinsky: Hain – Lesung und

Gespräch mit Katharina Knüppel. Literaturhaus

Freiburg

20:15 h: Lukas Adolphi – Die Cops ham mein

Handy. Theater Freiburg, Passage 46

Musik

20 h: Akua Naru – HipHop, Rap. Jazzhaus

Freiburg

Theater & Tanz

20 h: Faust – Tragödie von Goethe. Wallgraben

Theater

Partys

20 h: Move To Groove – Wechselnde DJs.

Waldsee Gaststätte

Vorträge & Gespräche

19 h: SWR Talk – Mit Extremsportlerin Brigid

Wefelnberg. Eintritt frei. Anm: swr.de/suedbaden.

SWR Studio Freiburg, Schlossbergsaal

19 h: Theatertreff – Monatlicher Stammtisch der

TheaterFreunde. Theater Freiburg, Winterer-

Foyer

Messen & Märkte

11:30 h: Library Day and Book Sale – Mit Touren

durch die Bibliothek des CSH. In dt. und engl.

Sprache. Carl-Schurz-Haus, Bibliothek

Basel

Musik

19:30 h: Sergei Redkin und das Schweizer Jugend-

Sinfonie-Orchester – Coop-Sinfoniekonzert.

Werke von Ravel und Strawinsky. Musical

Theater Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Pelléas et Mélisande – Oper von Claude

Debussy. Theater Basel, Große Bühne

Vorträge & Gespräche

18:30 h: Werkstattgespräch – Mit Baggenstos/

Rudolf. Eintritt frei. Haus der elektronischen

Künste Basel

andere Orte

Kandern

20:30 h: 5. Freiburg Blues Festvial – Mitch

Kashmar. ChaBah

Lörrach

20 h: Ballet Hispánico – Bury Me Standing &

Carmen.Maquia. Burghof Lörrach

Do 25. Oktober

Freiburg

Literatur

20 h: Slam Poetry – Moderation: Marvin Suckut.

Cafe Atlantik

Musik

19:30 h: Klangwerk Lied – Hommage à Irwin Gage.

Friedenskirche Freiburg

20 h: 5. Freiburg Blues Festvial – Mike Vernon &

The Mighty Combo + Daniel de Vita. Wodan Halle

20 h: Duo Hille Perl & Murat Coskun – Hier und

Jetzt. Christuskirche Freiburg

nachdenklich, denn die Illustratorinnen

Anke Kuhl und Natascha

Vlahovic stellen die Frage: „Was

ist schon normal?“ Das Finale des

25. Freiburger Kinderliteraturfestivals

findet dann am 21. Oktober

im Theater Freiburg statt. Dort

treten Torben Kuhlmann, Sabine

Ludwig, Salah Naoura, Annette

Pehnt, die Compagnie Les Voisins

und viele weitere auf. Immer mit

dabei sind die Kinder der Klasse

3a der Emil-Gött-Schule, die AutorInnen

zu ihren Werken befragt

haben, die Ergebnisse sind am 21.

Oktober im Theater zu erfahren.

Weitere Infos: www.freiburg.de/

lesefest


veranstaltungen KULTUR JOKER 37

20 h: Mine + Blinker – Singer/Songwriter, Jazz,

Folk, HipHop. Jazzhaus Freiburg

20 h: Tonbandgerät – Indie-Pop. Waldsee

Gaststätte

20:30 h: Lied.Gut – Der Acoustic Slam. Eintritt frei.

Mensa Rempartstraße

Theater & Tanz

19:30 h: Eugen Onegin – Oper von Tschaikowski.

Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: 1917: Russisches Roulette – Von Kreitmeier

und Wetter. Theater der Immoralisten

20 h: Die Känguru-Chroniken – Marotte

FigurentheaterVorderhaus

20 h: Faust – Tragödie von Goethe. Wallgraben

Theater

20 h: Freiburger Schauspielschule – Die Irre von

Chaillot von Jean Giraudoux. Experimentalbühne

im E-Werk

Vorträge & Gespräche

19 h: Mark Ravenhill: Wir sind die Guten

– Gespräche über aktuelle Inszenierungen.

Katholische Akademie

20 h: Kollaborateure gesucht – Wie die EU

afrikanische Staaten zur Flüchtlingsabwehr

gewinnt. 50 Jahre iz3w. Eintritt frei. Theater

Freiburg, Passage 46

Basel

Literatur

19 h: Zülfü Livaneli: Unruhe – Lesung mit Vincent

Leittersdorf. Literaturhaus Basel

Musik

19:30 h: Sergei Redkin und das Schweizer Jugend-

Sinfonie-Orchester – Volkssinfoniekonzert. Werke

von Ravel und Strawinsky. Musical Theater Basel

20 h: Baloise Session 2018: Ben Harper & The

Innocent Criminals + Jimmy Cliff – Blues, Reggae.

Messe Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Lucia di Lammermoor – Oper von

Gaetano Donizetti. Theater Basel, Grosse Bühne

andere Orte

Bad Krozingen

18 h: Dem Jakob sein Weg – Kabarett. Kurhaus

Bad Krozingen

19:30 h: Benny’s from Heaven feat. Simon Wyrsch

– Swing, Jazz. Litschgi Keller

Lörrach

19 h: 1968: Was bleibt? – Vortrag von Prof. Ueli

Mäder. Dreiländermuseum

20 h: BurghofSlam – Wortgewandt. Burghof

Lörrach

Straßburg

20 h: Pelléas et Mélisande – Oper von Claude

Debussy. Opéra national du Rhin

Fr 26. Oktober

Freiburg

Literatur

19:30 h: Nino Haratischwili: Die Katze und der

General – Lesung und Gespräch mit Martin Bruch.

Literaturhaus Freiburg

19:30 h: Zu Gast bei Annette von Droste-Hülshoff

– Ein literarisch-musikalischer Abend. Augustinum

Seniorenresidenz Freiburg

20:15 h: Einfach so – Poesie, Musik und Du. Mit

Cäcilia Bosch und Ansgar Hufnagel. Theater

Freiburg, Passage 46

Musik

19 h: Shever + Ur – Doom, Post-Metal. White

Rabbit

20 h: 5. Freiburg Blues Festvial – Jesper Munk.

Jazzhaus Freiburg

20 h: 5. Freiburg Blues Festvial – The Bluesmen.

Markthalle Freiburg

20 h: Die Schönen – Der Schauspieldirektor.

Komödie mit Musik von Mozart. Musiktheater

im E-Werk

20 h: Ensemble Aventure – 50 Jahre 1968.

Elisabeth-Schneider Stiftung

20 h: We Used to Be Tourists – Indie-Folk. Bar

am Funkeneck

20:15 h: Novecento – Die Legende des

Ozeanpianisten. Alemannische Bühne

20:30 h: Seeda – Weltmusik. Wodan Halle

21 h: Lewsberg – Indierock, Postpunk. The Great

Räng Teng Teng

Theater & Tanz

19:30 h: Das Nibelungenlied – Schauspiel.

Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: 1917: Russisches Roulette – Von Kreitmeier

und Wetter. Theater der Immoralisten

20 h: Faust – Tragödie von Goethe. Wallgraben

Theater

20 h: Freiburger Schauspielschule – Die Irre von

Chaillot von Jean Giraudoux. Experimentalbühne

im E-Werk

20 h: Honig im Kopf – Tragikomödie von Florian

Battermann. Cala Theater

20 h: Rock‘n‘Rollator – Zum 35-jährigen

Bühnenjubiläum Hans Dürrs als Regisseur.

Theater Hans Dürr

20 h: Tanzpakt – Tanzwerk’18. E-Werk Freiburg,

Saal

20:30 h: Der große Coup – Cargo Theater.

E-Werk Freiburg

Kabarett & Comedy

20 h: Sebastian Krämer und Timo Brunke –

Zackebuh. Musikkabarett. Vorderhaus

Partys

23 h: Panda Party – Hip-Hop, Dancehall, Funk,

Reggae, Trap. Jazzhaus Freiburg

Basel

Musik

19:30 h: Collegium Musicum Basel – 2.

Abokonzert. Märchen Musik. Werke von Respighi,

Strauss und Mozart. Musical Theater Basel

20 h: Baloise Session 2018: Lo & Leduc + Clueso

– HipHop, Funk, Indie, Pop. Messe Basel

20 h: Velvet Volume + Evelinn Trouble – Rock,

Pop. Kaserne Basel, Rossstall 1

Theater & Tanz

19:30 h: Peer Gynt – Ballett von Johan Inger.

Musik von Edvard Grieg, Tschaikowsky, Bizet.

Theater Basel, Große Bühne

19:30 h: PREMIERE: Othello X – Schauspiel von

Nuran David Calis nach Shakespeare. Theater

Basel, Schauspielhaus

andere Orte

Badenweiler

20:15 h: Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit

– Komisches Ehe-Drama von Eric Assous. Das

LiteraTheater. Kurhaus Badenweiler, Annette-

Kolb-Saal

Breisach

20 h: 5. Freiburg Blues Festvial – Cary Morin.

Birkenmeier Forum

20 h: Rosemie Warth – Sonst nix...

Kleinkunstbühne Schloss Rimsingen

Lörrach

20 h: Jazzchor Freiburg – Infusion. Burghof

Lörrach

Rheinfelden

20 h: Dutch Swing College Band – Jazz. Anm

erforderl: +41 61836 2525. Schützen Kulturkeller

Riegel

20 h: Gälfiäßler – S´Bescht us 40 Johr. Theater

Kumedi

Weil am Rhein

20:15 h: D`Knaschtbrüeder – Mit Jeannot und

Christian. TAM Theater am Mühlenrain

Sa 27. Oktober

Freiburg

Musik

11:30 h: Orgelmusik zur Marktzeit – Manuel

Mader. Freiburger Münster

19 h: Russudan Meipariani (Piano) – Die

Nachtstücke. Georgische Woche. Kommunales

Kino Freiburg

20 h: 5. Freiburg Blues Festvial – Ramon Goose.

Hotel Schloss Reinach, Zehntkeller

20 h: Acht Eimer Hühnerherzen – Indie, Punk,

Folk. Bar am Funkeneck

20 h: Die Schönen – Der Schauspieldirektor.

Komödie mit Musik von Mozart. Musiktheater

im E-Werk

20 h: Philharmonisches Orchester Freiburg –

Filmmusikkonzert. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: The Brew + The Hydden – Blues-Rock.

Jazzhaus Freiburg

21 h: The Courettes + Bad Juice – Garagebeat,

Garagerock. The Great Räng Teng Teng

Theater & Tanz

20 h: 1917: Russisches Roulette – Von Kreitmeier

und Wetter. Theater der Immoralisten

20 h: Faust – Tragödie von Goethe. Wallgraben

Theater

20 h: Freiburger Schauspielschule – Die Irre von

Chaillot von Jean Giraudoux. Experimentalbühne

im E-Werk

20 h: Honig im Kopf – Tragikomödie von Florian

Battermann. Cala Theater

20 h: Jugend ohne Gott – Seh-Hörspiel. Theater

im Marienbad

20 h: Rock‘n‘Rollator – Zum 35-jährigen

Bühnenjubiläum Hans Dürrs als Regisseur.

Theater Hans Dürr

20 h: Tanzpakt – Tanzwerk’18. Drei Tanzensemble

zeigen ihr Potential. E-Werk Freiburg, Saal

20:15 h: Bitt scheen keini Blueme! – Komödie.

Alemannische Bühne

20:30 h: Der große Coup – Cargo Theater.

E-Werk Freiburg

Kabarett & Comedy

19:30 h: Michl Müller – Müller…nicht Shakespeare!

Paulussaal

20 h: Paul Panzer – Glücksritter... Vom Pech

verfolgt? Messe Freiburg

Partys

22 h: Pink Party – 20 Jahre Regenbogenreferat.

Mensa Rempartstraße

22 h: Root Down – DJs: Aroop Roy, Rainer Trueby.

Boogie, Latin, Afro, House. Waldsee Gaststätte

23 h: Connected: Die 90er Party – Rock, Pop,

Eurodance. Jazzhaus Freiburg

Vorträge & Gespräche

19:30 h: Mundologia Saisoneröffnung – Jäger des

Lichts: Abenteuer Naturfotografie. Bürgerhaus

am Seepark

Messen & Märkte

10 h: Flohmarkt – Bücher, Zeitschriften, Noten,

Hörbücher, Musik etc. Messe Freiburg, Halle 3

11 h: Kreativmarkt Freiburg – Alles außer

gewöhnlich. Messe Freiburg

Basel

Musik

20 h: Baloise Session 2018: George Ezra + Jack

Savoretti – Pop. Messe Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Pelléas et Mélisande – Oper von Claude

Debussy. Theater Basel, Große Bühne

19:30 h: Tartuffe oder das Schwein der Weisen

– Komödie von PeterLicht nach Molière. Theater

Basel, Schauspielhaus

Kabarett & Comedy

20 h: Marco Rima – Just for Fun. Musical

Theater Basel

andere Orte

Denzlingen

20 h: CVJM-Theater: Ein total verrückter Plan –

Komödie von Harry Phil. Kultur- & Bürgerhaus

Denzlingen

Münstertal

20 h: 15 Jahre Polkafreunde Münstertal – Großer

Blasmusik-Abend. Belchenhalle Münstertal

Pratteln

20 h: Smokie + Daytona – Rock‘n‘Roll.

Konzertfabrik Z7

Riegel

20 h: Esther Hasler: Küss den Frosch – Chanson.

Theater Kumedi

Straßburg

20 h: Pelléas et Mélisande – Oper von Claude

Debussy. Opéra national du Rhin

Weil am Rhein

20:15 h: Guete Geister – Mundartkomödie. TAM

Theater am Mühlenrain

So 28. Oktober

Freiburg

Literatur

17 h: Goderzi Tschocheli: Der scharlachrote Wolf

– Lesung mit Anastasia Kamarauli. Georgische

Woche. Kommunales Kino Freiburg

Musik

17 h: Pianotopia – Virtuose Zwiegespräche

und spannende elektronische Sounds. Werke

von Debussy, Chopin, Ravel u.a. Augustinum

Seniorenresidenz Freiburg

19:30 h: Freiburger Oratorienchor – Mozart-

Requiem. Martinskirche Freiburg

20 h: Albert Konzerte: The King‘s Singers –

Vokalmusik. Paulussaal

20 h: Fatso – Blues, Jazz, Soul, Rock. Jazzhaus

Freiburg

20 h: Herbert Pixner Projekt – Volksmusik. Werke

von Haydn, Kukal, Enescu u.a. Konzerthaus

Freiburg

Theater & Tanz

18 h: Freiburger Schauspielschule – Die Irre von

Chaillot von Jean Giraudoux. Experimentalbühne

im E-Werk

18 h: La Bohème – Oper von Puccini. Theater

Freiburg, Großes Haus

19 h: Divas Salon – Die Frisösen. Alemannische

Bühne

19 h: Theater L.U.S.T. – ImproShow mit Gästen

aus Bern. Cala Theater

20 h: Freiburger Mundartgruppe – Liebeslust statt

Ehefrust. Kath. Kirche St. Petrus Canisius

Kabarett & Comedy

19 h: Matthias Deutschmann – Wie sagen wir‘s

dem Volk? Vorderhaus

Messen & Märkte

10 h: Kreativmarkt Freiburg – Alles außer

gewöhnlich. Messe Freiburg

11 h: Flohmarkt – Bücher, Zeitschriften, Noten,

Hörbücher, Musik etc. Messe Freiburg, Halle 3

Basel

Musik

17 h: Pepe Lienhard Big Band – World of Music.

Musical Theater Basel

20 h: The Notwist – Indie, Electronica. Kaserne

Basel, Reithalle

Theater & Tanz

16 h: Lucia di Lammermoor – Oper von Gaetano

Donizetti. Theater Basel, Grosse Bühne

18:30 h: Othello X – Schauspiel von Nuran

David Calis nach Shakespeare. Theater Basel,

Schauspielhaus

Führungen

14 h: 24-Stops: Rehberger-Weg – Geführter

Spaziergang. Anm.: 24stops.info. Treffpunkt:

Fondation Beyeler

andere Orte

Denzlingen

17 h: CVJM-Theater: Ein total verrückter Plan –

Komödie von Harry Phil. Kultur- & Bürgerhaus

Denzlingen

Sulzburg-Laufen

19 h: Tango à Trois – Tango, Neue Musik, Jazz.

Kulturzentrum3klang

Vogtsburg

19 h: Bezirkskantor Georg Koch – Orgelkonzert.

Kirche St. Michael Niederrotweil

Weil am Rhein

17 h: 25. Festival Regio-Orgelzyklus – Els

Biesemans. Kirche St. Peter und Paul Weil

am Rhein

Mo 29. Oktober

Freiburg

Literatur

20 h: Nana Ekvtimishvili: Das Birnenfeld – Lesung.

Georgische Woche. Weingut Andreas Dilger

Musik

20:30 h: Joe Filisko & Eric Noden – Monday Life

Club. Blues. Gasthaus Schiff

Partys

22 h: Tageins – Wechselnde DJs. Waldsee

Gaststätte

Vorträge & Gespräche

15 h: Sir Walter Raleigh: Leben und Tod – Vortrag

von Dr. Karl Kunibert Schäfer. Waldhof Akademie

für Weiterbildung

Basel

Literatur

19 h: Oksana Sabuschko: Der lange Abschied von

der Angst – Lesung mit Cathrin Störmer. In dt. und

engl. Sprache. Literaturhaus Basel

Musik

19:30 h: Fatoumata Diawara – Folk, Wassoulou.

Kaserne Basel, Reithalle

19:30 h: Kammerorchester Basel – Kopat Chins

Kaja. Werke von Schubert und Gubaidulina.

Martinskirche Basel

andere Orte

Bad Krozingen

19:30 h: Werner Acker & Band – Soul, Jazz,

Rhythm‘n‘Blues. Litschgi Keller

Di 30. Oktober

Freiburg

Musik

20 h: Ani und Nia Sulkhanishvili – Werke von

Nebieridze u.a. Georgische Woche. Theater

Freiburg, Winterer-Foyer

20 h: Lukas Brügger Jazz Orchester – Jazz ohne

Stress. Eintritt frei. Waldsee Gaststätte

20:15 h: Orgelkonzerte Johanneskirche – Tina

Christiansen. Johanneskirche

Theater & Tanz

20 h: Faust – Tragödie von Goethe. Wallgraben

Theater

Basel

Literatur

19 h: 200 Jahre Jacob Burckhardt: Briefe – Lesung

mit Hanspeter Müller-Drossaart. In dt. und engl.

Sprache. Literaturhaus Basel

Musik

20 h: Baloise Session 2018: Buddy Guy + Beth

Hart – Blues. Messe Basel

20 h: Mondrian Ensemble & Solenn’ Lavanant

Linke – Crina. Werke von Ciceri, Chessex und

Juillerat. Gare du Nord (im Bad. Bahnhof)

Mi 31. Oktober

Freiburg

Allgemein

20 h: Freiburger Zauberzentrum – Eröffnungsshow

mit Soluna. Gasthaus Schiff, Arkanum II

Literatur

20 h: Zurab Karumidze: Dagny oder ein Fest

der Liebe – Lesung. Georgische Woche.

Stadtbibliothek Freiburg, Hauptstelle Münsterplatz

23 h: Dracula – Von Bram Stoker. Lesung mit

Natalia Herrera und Dirk Schröter. Wallgraben

Theater

Musik

20 h: Albert Konzerte – Quatuor Ébène. Werke

von Beethoven und Brahms. Hochschule für Musik

Freiburg, Wolfgang-Hoffmann-Saal

20 h: Barrel of Blues – Bluesrock. Musik hautnah.

Hotel Schloss Reinach, Zehntkeller

20 h: Galv – Hip-Hop, Rap. Freizeichen (Artik in

ehem. Schmitz Katze)

Theater & Tanz

20 h: Faust – Tragödie von Goethe. Wallgraben

Theater

20 h: Jugend ohne Gott – Seh-Hörspiel. Theater

im Marienbad

Kabarett & Comedy

22:30 h: Opium Circus presents: Dead Flower

– Dark Cabaret, Burlesque. Theater Freiburg,

Passage 46

Partys

20 h: Move To Groove – Wechselnde DJs.

Waldsee Gaststätte

22 h: Summer Of Love – Die 60er/70er Party.

Jazzhaus Freiburg

Basel

Musik

18:30 h: Sinfonieorchester Basel – Hommage an

Bernstein. Musical Theater Basel

Vorträge & Gespräche

18:30 h: Balthus zwischen Rilke, Artaud und Jouve

– Vortrag von Robert Kopp. In franz. Sprache.

Fondation Beyeler

andere Orte

Offenburg

18:30 h: Europäische Architekturtage 2018

Abschlussveranstaltung mit Daniel Libeskind.

Oberrheinhalle


38 KULTUR JOKER interview

Fortsetzung des Interviews:

che Filme werden wie eine Schubert-Ballade

erzählt. Im Falle des

kommenden Casanova-Films, der

in St. Petersburg und Venedig um

das Jahr 1760 spielt, werde ich

entsprechend „historisch“ gefärbte

Musik aufführen.

Kultur Joker: Wie positionieren

Sie sich als Stummfilmmusiker zum

Film? Machen Sie bloß die Begleitung

oder stehen sich für Sie Musik

und Film gleichwertig gegenüber?

Günter A. Buchwald: Was Sie

als „Film“ bezeichnen bedeutet für

mich das Zusammenspiel aus visueller

Schicht und musikalischer

Schicht. Film ist immer ein komplettes

Erleben von Bild und Ton.

Generell kann man schon sagen,

dass wir den Film begleiten. Aber

dann hängt es auch vom jeweiligen

Film ab: Manchmal können wir

den Film einfach laufen lassen, ja

wir dürfen nicht viel machen, und

manchmal müssen wir den Film

sozusagen „an die Hand nehmen“,

damit er auch heute noch geschaut

werden kann. Die Musik muss beim

Film auch vordenken können, kommende

Szenen ankündigen, manchmal

alles sogar zusammenhalten.

Mein Verhältnis zum Film ist sehr

vielfältig und variantenreich. Man

kann das nicht eindeutig festlegen,

das hängt immer vom Film ab.

Kultur Joker: Spielen Sie nur

selbstkomponierte Musik oder auch

bestehende?

Günter A. Buchwald: Wenn ich

mit dem Klavier, der Violine oder

mit meinem Ensemble, Trio oder

Quartett, spiele, dann improvisiere

ich. Wenn ich ein Orchester dirigiere,

dann spielen wir nach Noten.

Entweder Noten, die, etwa bei

Eduard Künnekes Musik zu Das

Weib des Pharao, bei den zeitgenössischen

Kompositionen zu Metropolis

oder bei neuerer Musik zu den

Filmen von Buster Keaton, bereits

existiert oder Selbstkomponiertes.

Für Nosferatu, Faust und jetzt Casanova

habe ich eigene Musik komponiert.

Da dachte ich, dass es dazu

noch nicht die richtige Musik gibt.

Kultur Joker: Gefallen Ihnen manche

Originalkompositionen also

nicht, sodass Sie dann lieber eigene

Musik komponieren?

Günter A. Buchwald: Die historische

Stummfilmmusik besteht

ja nicht nur aus Originalkompositionen,

die wenigsten sogar

sind Originale. Meist hat man aus

hunderten Musikversatzstücken,

quasi aus dem Steinbruch der Musikgeschichte,

eine Musikkompilation

erstellt und zur Aufführung

gebracht. Ich vergleiche das immer

mit gemischtem Salat. Manchmal

passt das gar nicht. Wenn man etwa

ein bekanntes Stück von Beethoven

verwendet und das an einer Stelle

im Film abschneidet, wo der Zuschauer

eigentlich weiß, dass das

Stück noch weitergeht, dann stört

das. Man merkt einfach, ob eine

Musik für einen Film komponiert

oder nur zusammengestellt ist. Da

bin ich doch Musiker genug, um die

musikalische Qualität als gleichwertig

zur filmischen zu erachten.

Kultur Joker: Der Film „The Artist“

hat versucht, den Stummfilm in

die 2000er zu bringen und hat ihn,

nicht zuletzt über die fünf Oscargewinne,

auch wieder groß ins Gedächtnis

gerufen. Ist der Stummfilm

wieder da?

Günter A. Buchwald: Heutige Regisseure

kommen durch die Renaissance

des Stummfilms auch wieder

auf ältere Filme und beschäftigen

sich so auch mit dem Verzicht auf

Sprache, wodurch das Bild wieder

mehr Bedeutung erhält. Ein Meilenstein

für mich ist dabei Der mit

dem Wolf tanzt. Das ist zwar ein

Tonfilm, aber vieles geschieht auf

visueller Ebene und da erhält auch

die Musik eine bedeutende Rolle.

Aki Kaurismäki hat mit Juha 1999

einen Stummfilm gedreht, den man

auch live begleiten kann. The Artist

gehört zu einer besonderen Gattung,

da er ja den Übergang vom Stummzum

Tonfilm behandelt. Da gibt es

für mich diese magische Stelle, als

der Artist vor dem Spiegel sitzt und

plötzlich – sowohl für ihn als auch

für den Zuschauer – das Abstellen

der Tasse ein Geräusch erzeugt.

Der Freiburger Filmemacher Stefan

Pössiger hat 2002 Eine Hommage

an Charlie Chaplin gedreht zu der

ich auch die Musik gemacht habe.

Dabei hat er mit gehörgeschädigten

Kindern gearbeitet, die nicht sprechen

können. Deshalb hat er einen

Stummfilm gemacht. Der Film lief

auf der ganzen Welt. Wenn man

nicht genau hinsieht, sieht man übrigens

nicht, dass Chaplin dort gar

nicht mitspielt. Er wird von einem

14-jährigen Schüler genial dargestellt.

Kultur Joker: Sie haben die Stummfilmrenaissance

angesprochen, zu

der Sie ja auch gezählt werden. Seit

wann gibt es die?

Günter A. Buchwald: Die Stummfilmrenaissance

geht zurück auf

eine internationale Konferenz von

Filmarchiven im Jahr 1976, dort

wurden entscheidende Maßnahmen

zur Rettung des Filmerbes in die

Wege geleitet. Aber schon ab 1970

gab es in Deutschland Stummfilmevents,

vielleicht einmal im Monat.

Heute gibt es weltweit sicher jeden

Tag irgendwo eine Stummfilmaufführung.

Kultur Joker: Gibt es für Sie einen

Lieblingsstummfilm? Und ist das

der Film, den Sie auch am liebsten

vertont haben?

Günter A. Buchwald: Nein, das

kann ich nicht sagen. Ich habe mittlerweile

mehr als 3000 Filme begleitet,

da einen Liebling herauszugreifen

wäre falsch. Es gibt ja auch nicht

nur ein Genre „Stummfilm“. Bereits

in den ersten 20 Jahren, 1895-1915,

wurden alle Genres, die man heute

kennt, entwickelt: Science-Fiction,

die Liebesgeschichte, der Abenteuerfilm,

der Kriminalfilm und so weiter.

Für jedes Genre, und die Meisterwerke

entstanden ja anschließend

bis 1930, könnte ich mehrere

Lieblingsfilme nennen. Oder: Es

gibt Meisterwerke aus Schweden

oder Deutschland oder von verschiedenen

großen Regisseuren

wie Fritz Lang, Ernst Lubitsch und

Friedrich Wilhelm Murnau, da kann

ich jetzt nicht einen Film herauspicken.

Besonders gern vertont habe

ich aber den Klassiker Nosferatu,

den ich beim ersten Mal auch anders

begleitet habe als nach dreißig

Jahren Erfahrung.

Kultur Joker: Gibt es Filme, die Sie

noch gerne begleiten möchten?

Günter A. Buchwald: Carl Theodor

Dreyers Die Passion der Jungfrau

von Orléans habe ich bereits

dem Barockorchester Freiburg als

Filmvorschlag genannt. Ich würde

gerne eine Fassung mit diesem Orchester

für Barockmusik und einem

Freiburger Orchester für moderne

Musik machen. Auch würde ich

gerne einmal Der Müde Tod im

Freiburger Münster an der Orgel begleiten.

Träume habe ich also noch

genug, aber es kommt auch immer

ein Projekt dazwischen.

Kultur Joker: Apropos Projekte:

Welche Konzerte erwarten die Zuschauer-

und ZuhörerInnen neben

der Aufführung von „Casanova“

und der von „Die Stadt ohne Juden“

noch?

Günter A. Buchwald: Am 2. und

3. März 2019 begleite ich mit dem

Freiburger Philharmonischen Orchester

zum ersten Mal einen Buster

Keaton: Steamboat Bill, jr. Überhaupt

wird das Freiburger Theater

aufstocken, es wird zwei Filmkonzerte

pro Spielzeit geben. Die Filmkonzerte

kommen ja immer gut an

und ich weiß, dass das Orchester

diese Abwechslung auch liebt. Da

werde ich immer gefragt: „Wann

machen wir die nächsten Aufführung?“

Zuvor, am 10. Februar, werde

ich aber noch Chaplins Moderne

Zeiten in Bristol dirigieren.

Kultur Joker: Sie kommen ja gut in

der Welt herum und sind international

gefragt. Was bindet Sie denn

an eine so beschauliche Stadt wie

Freiburg?

Günter A. Buchwald: Ich bin in

Freiburg geboren und aufgewachsen,

bin also ein echtes Bobbele. Für

mich ist Freiburg groß genug, um

nicht Hinz und Kunz zu kennen und

nicht so klein, dass man nicht mit

der ganzen Welt zusammenkommen

könnte, eine überschaubare

Großstadt. Freiburg liegt noch dazu

in der Mitte Europas, ich komme

überall gut hin, gerade auch in die

Schweiz und nach Frankreich. Aber

ich spiele genauso gerne in Villingen-Schwenningen,

Denzlingen

oder Emmendingen wie in Seattle

oder San Francisco. Auch habe ich

hier meine Strukturen, ich bin seit

40 Jahren dem Kommunalen Kino

verbunden. Und ich setze mich für

die Stadt ein. Für das Stadtjubiläum

habe ich die politische Idee, das

Siegesdenkmal zu verhüllen, und

gleichzeitig Übersehenes zu enthüllen.

Wenn es klappt, soll es dazu natürlich

auch Musik geben. Ich habe

mich sehr gefreut, 2012 den Reinhold-Schneider-Preis

gewonnen zu

haben, was mir der Stadt gegenüber

aber auch eine große Verpflichtung

ist.

Kultur Joker: Haben Sie vielen

Dank für das Gespräch!

Freuen Sie sich

auf den Herbst

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veranstaltungen KULTUR JOKER 39

Do 4. Oktober

Freiburg

19:30 h: Coraline – Fantasy-Oper von Mark-

Anthony Turnage. Für Kids ab 12 Jahren und

Erwachsene. Theater Freiburg, Großes Haus

Fr 5. Oktober

Freiburg

15 h: Wilder Freitag – Oliver Scherz: Ein Freund

wie kein anderer. Lesung für Kids ab 5 Jahren.

Literaturhaus Freiburg

Sa 6. Oktober

Freiburg

15 h: Geisterjagd durchs Theater – Die

vollkommen verspukte Theaterführung. Für

Kids ab 7 Jahren. Theater Freiburg, Start: Foyer

Großes Haus

16 h: Rittermärchen mit Gummibärchen – Happy

End Figurentheater. Für Kids ab 4 Jahren.

Reservierung: T. 0761 7919790 . Haus der Jugend

19:30 h: Coraline – Fantasy-Oper von Mark-

Anthony Turnage. Für Kids ab 12 Jahren und

Erwachsene. Theater Freiburg, Großes Haus

Baden-Baden

10:30 h: Aus voller Kehle – Workshop für Kids

zwischen 6 und 8 Jahren. Toccarion Kinder-

Musik-Welt

So 7. Oktober

Freiburg

11 h: Freiburger Puppenbühne – Kasper und der

Pirat der sieben Meere. Für Kids ab 4 Jahren.

Vorderhaus

11 + 15 h: Nicolas, wo warst Du? – Cargo Theater.

Für Kids ab 4 Jahren. Alter Wiehrebahnhof

Fr 12. Oktober

Staufen

16 h: 29. Staufener Kulturwoche – Figurentheater

Phoenix. Für Kids ab 4 Jahren. Öffentliche

Bibliothek (im Faust-Gymnasium)

Sa 13. Oktober

Freiburg

10 + 11 h: Baby Moves – Bewegung für Babys.

Für Babys zwischen 0 und 6 Monaten. Theater

Freiburg, Ballettsaal

11 h: Baby Moves – Bewegung für Babys. Für

Babys zwischen 0 und 6 Monaten. Theater

Freiburg, Ballettsaal

15 h: Circus Harlekin – Auf Deck und weg! Eintritt

frei, Spenden erbeten. Haus der Jugend

Mo 15. Oktober

Weil am Rhein

14:30 h: Swimmy: Abenteuer unter dem Meer

– Figurentheater nach Leo Lionni. Für Kids ab

4 Jahren. Anm.: e.benz@weil-am-rhein.de.

Stadtbibliothek Weil am Rhein

Di 16. Oktober

Freiburg

15 h: Claude K. Dubois: Stromer – Kinderlesung.

Für Kids ab 7 Jahren. Eintritt frei, Anm.:

s.lefebvre@ccf-fr.de. Centre Culturel Français

Freiburg

Basel

17 h: Feuerwehrmann Sam rettet den Zirkus –

Kindermusical. Musical Theater Basel

20 h: Junges Haus – Träum weiter. Theater Basel,

Kleine Bühne

Mi 17. Oktober

Freiburg

15 + 16.30 h: Kasper und der Pirat der sieben

Meere – Freiburger Puppenbühne. Für Kids ab 4

Jahren. Harmonie Kino, Podium

Do 18. Oktober

Basel

19 h: Junges Haus – Ein Abend mit Ende. Theater

Basel, Kleine Bühne

Sa 20. Oktober

Freiburg

15 h: Circus Harlekin – Auf Deck und weg! Eintritt

frei, Spenden erbeten. Haus der Jugend

15 h: Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte,

wer ihm auf den Kopf gemacht hat – Marotte

Figurentheater. Für Kids ab 3 Jahren. Vorderhaus

Basel

20 h: Junges Haus – Träum weiter. Theater Basel,

Kleine Bühne

Baden-Baden

10:30 h: Herzschlag – Workshop für Kids zwischen

8 und 12 Jahren. Toccarion Kinder-Musik-Welt

So 21. Oktober

Freiburg

11 + 15 h: Circus Harlekin – Auf Deck und weg!

Eintritt frei, Spenden erbeten. Haus der Jugend

11 h: Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte,

wer ihm auf den Kopf gemacht hat – Marotte

Figurentheater. Für Kids ab 3 Jahren. Vorderhaus

12:30 h: Lirum Larum Lesefest – Kinderliteraturfest.

Eintritt frei. Theater Freiburg

16 h: Die Reise nach Brasilien – Schauspiel von

Daniil Charms. Für Kids ab 6 Jahren. Theater

im Marienbad

Baden-Baden

15 h: Ritter Rost und das Gespenst – Kindertheater.

Kurhaus Baden-Baden, Runder Saal

Weil am Rhein

16 h: Prinzessin auf der Erbse – Mitspiel-Theater.

Für Kids ab 4 Jahren. TAM Theater am Mühlenrain

16 h: Clown Otsch und das Gespenst –

Theaterkiste. Kulturzentrum Kesselhaus

Di 23. Oktober

Freiburg

10 h: Die Reise nach Brasilien – Schauspiel von

Daniil Charms. Für Kids ab 6 Jahren. Theater

im Marienbad

Mi 24. Oktober

Freiburg

10 h: Die Kuh Rosmarie – Theater Budenzauber.

Für Kids ab 4 Jahren. Vorderhaus

10 h: Die Reise nach Brasilien – Schauspiel von

Daniil Charms. Für Kids ab 6 Jahren. Theater

im Marienbad

15 + 16.30 h: Kasper und der Pirat der sieben

Meere – Freiburger Puppenbühne. Für Kids ab 4

Jahren. Harmonie Kino, Podium

Fr 26. Oktober

Freiburg

10 h: Die Reise nach Brasilien – Schauspiel von

Daniil Charms. Für Kids ab 6 Jahren. Theater

im Marienbad

Sa 27. Oktober

Freiburg

14 h: Offener Familiensamstag – Für Familien mit

Kindern. Eintritt frei. Haus der Jugend

16 h: Das kleine Gespenst – Familien-Lesung. Für

Kids ab 6 Jahren. Reservierung: 0761 7919790.

Haus der Jugend

So 28. Oktober

Freiburg

11 h: Das kleine Gespenst – Familien-Lesung. Für

Kids ab 6 Jahren. Reservierung: 0761 7919790.

Haus der Jugend

11 h: Die Schneefrau – TheaterWerkstatt Freiburg.

Für Kids ab 4 Jahren. Vorderhaus

15:30 h: Adio – Cargo Theater. Für Kids ab 4

Jahren. E-Werk Freiburg

Basel

15:30 h: Geschichten am Sonntagnachmittag –

Tiere sind auch Menschen. Für Kids ab 5 Jahren.

Anm.: lesen.bs.ch. Literaturhaus Basel

Baden-Baden

16 h: Quatuor Beat: Drumblebee – Inszeniertes

Percussion-Konzert. Für Kids ab 5 Jahren.

Festspielhaus Baden-Baden

Todtnau

16 h: Schwarzwälder Puppenspieltage 2018

Kasper und der Pirat der sieben Meere. Freiburger

Puppenbühne. Reservierung: 0761 52313. Haus

des Gastes Todtnau

Mo 29. Oktober

St. Märgen

16 h: Schwarzwälder Puppenspieltage 2018

Kasper und der Pirat der sieben Meere. Freiburger

Puppenbühne. Reservierung: 0761 52313.

Schwarzwaldhalle St. Märgen

Di 30. Oktober

Freiburg

15 + 16.30 h: Kasper und das kleine

Schlossgespenst – Freiburger Puppenbühne.

Für Kids ab 4 Jahren. Harmonie Kino, Podium

Mi 31. Oktober

Freiburg

15 + 16.30 h: Kasper und die gestohlene

Kuckucksuhr – Freiburger Puppenbühne. Für Kids

ab 4 Jahren. Harmonie Kino, Podium

16 h: Bibi Bloxberg – Hexen hexen überall.

Konzerthaus Freiburg

Freiburger Herbstmess‘

19. – 29. Oktober 2018

Märchenwelt im Koffer

Susanne End hat viel in ihrem

Koffer. Mit einem Griff zieht sie

daraus ganze Welten hervor. Ritter,

Prinzessin, Ross und Schloss

treffen auf furchterregende Drachen.

Die Fantasie kennt keine

Grenzen und kein Abenteuer ist

vor Susanne Ends Figurenkabinett

sicher. Aber man muss nicht

Bibi an Halloween

Für Bibi Blocksberg steht an

Halloween der internationale

Welthexentag vor der Tür. Und

dieses Jahr ist der ausgerechnet

in Bibis Heimatstadt Neustadt!

Um den gemütlichen Althexen

dabei den nötigen Schwung zu

bringen, machen sich Bibi und

ihre Freundin Schubia gleich

an die Arbeit. Dabei kommt es

Kasper kehrt wieder

MATHEMATIK

ENGLISCH

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Hüpfburg „Wabbelberg“

UfoTwister

Freiburg

erschrecken. Denn allzu schlimm

wird es nicht. Sänger, Zauberlehrlinge

und die bekannten

Drachenumpuster helfen beim

Happy End. Ritter, Prinzessinen

und das liebe Volk genießen das

Figurentheater „Rittermärchen

mit Gummibärchen“ am 6. Oktober,

16 Uhr im Haus der Jugend.

Freiburg

zu vielen Reibereien, nicht zuletzt

mit dem strengen Bürgermeister.

Bei der Aufführung

des Pop-Musicals Hexen Hexen

Überall!, am 31. Oktober, 16

Uhr im Konzerthaus, darf sich

die ganze Familie verkleiden.

Mit viel Musik dürfen alle mal

auf die Bühne und beim großen

Welthexentag mithelfen.

Freiburg

Die Puppenbühne ist wieder da!

Los geht es am 7. Oktober, 11 Uhr

mit der Premiere von Kasper und

der Pirat der sieben Meere im

Vorderhaus, einer wilden Suche

nach dem Schatz. Jeweils um 15

Uhr und 16.30 Uhr macht Kasper

auch das Podium der Harmonie-

Kinos unsicher. Am 17./24. Oktober

ist auch hier sein Piratenabenteuer

zu sehen. Am 30. Oktober,

kurz vor Halloween, wiederum

die schaurig-schöne Begegnung

mit dem kleinen Schlossgespenst.

Am 31. Oktober heißt es dort dann

Kasper und die gestohlene Kuckucksuhr.

Alle Veranstaltungen

sind ab 4 Jahren.

auch für

Mathe

kumon.de

So 14. Oktober

Freiburg

11 + 15 h: Circus Harlekin – Auf Deck und weg!

Eintritt frei, Spenden erbeten. Haus der Jugend

11 h: Kathinka Marcks – Ferdinand der Stier. Für

Kids ab 4 Jahren. Vorderhaus

15 h: Ateliergemeinschaft Labor – Ich so du so.

Auftakt Lirum Larum Lesefest. Für Kids ab 7

Jahren. Literaturhaus Freiburg

Denzlingen

15 h: Tobias Gnacke – Eine Weltreise mit Hits für

Kids. Für Kids zwischen 3 und 10 Jahren. Roccafé

Weil am Rhein

16 h: Prinzessin auf der Erbse – Mitspiel-Theater.

Für Kids ab 4 Jahren. TAM Theater am Mühlenrain

Kleinkindbereich

Hüpfburg „Rakete“

Spiel-Attraktionen für die ganze Familie

Riesige Hüpfburgen, Trampoline, Kletterlabyrinth

mit vielen Rutschen, EyePlay, Tretfahrzeuge,

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