RegioBusiness 02/2019

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SÜDWEST PRESSE

RegioBusiness

WIR

SCHAFFEN

VERBINDUNGEN!

07951 33-0

Straßen- und Netzbau

swp.de/regiobusiness

INDUSTRIE

Groninger mit

Rekordergebnis. SEITE 4

FEBRUAR 2019

UNTERNEHMEN

Ziehl-Abegg schließt 2018

erfolgreich ab. SEITE 11

WELTMARKTFÜHRER

Gipfeltreffen in

Schwäbisch Hall. SEITE 17

Nr. 199 / Jg. 18 [1,75 3]

MIT LEONHARD WEISS

FREUDE AM BAUEN ERLEBEN!

STANDORT

Neu gewichtet,

neu verteilt

Schöne

neue Welt?

Im Crailsheimer Rathaus hat sich

in den vergangenen Monaten so

einiges getan. Neue Gesichter

kommen, andere erscheinen auf

neuen Positionen. SEITE 13

Viele Unternehmen in der Region brauchen

mehr Mitarbeiter, gehen aufgrund des

Fachkräftemangels jedoch leer aus.

Die digitale Revolution soll helfen – sie könnte

die Situation jedoch weiter verschärfen. SEITE 6

ERFASSUNG

AUFTRÄGE

Illustration: Jörk Meider, Freepik

AUSBILDUNG

Markt bleibt

stabil

Angesichts des Fachkräftemangels

ist die Meldung der Arbeitsagenturen

zum Thema Lehrstellenvergabe

sehr erfreulich für die

heimische Wirtschaft. SEITE 20

FINANZEN

Erneut kräftiges

Wachstum

Die Geldhäuser in der Region

sind mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr

sehr zufrieden. Auch

die Prognosen für 2019 sind

durchaus positiv. SEITE 28

Insolvenz beantragt

Atlas Components in Gerabronn ist pleite. Das Unternehmen will sich eigenverwalterisch

sanieren – rund 102 Mitarbeiter sind dort derzeit beschäftigt. VON MELANIE BOUJENOUI

Viele Jahre hatte Atlas Components,

vormals Terex

Components, nach eigenen

Angaben „massive Verluste“

eingefahren – das Unternehmen

ist nicht mehr wirtschaftlich

und beantragte Mitte

Dezember letzten Jahres beim

Amtsgericht Ulm Sanierung in

Eigenverwaltung. Bis zur Verfahrenseröffnung

im März geht

der Betrieb in der Daimlerstraße

in Gerabronn „unverändert

und uneingeschränkt“ weiter.

POSITIV Geschäftsführer Gerhard

Frerichs betont: „Erst einmal

ändert sich nichts“. Bis

Ende Februar sind die Löhne

der aktuell 102 Mitarbeiter

über die Insolvenzgeldversicherung

der Bundesagentur für Arbeit

abgesichert. „Dann werden

wir wissen, ob und in welchem

Umfang Atlas Components wieder

auf Kurs kommen soll“, erklärt

Rechtsanwalt Martin Lambrecht,

der federführende Partner

bei der Insolvenz.

Sorgenvoll: Noch steht nicht fest, wie es künftig mit Atlas Components weitergeht. Foto: Melanie Boujenoui

Als Maßnahmen kämen verschiedene

Ansätze in Betracht

– auch eine Investorenlösung

sei denkbar. Lambrecht zeigt

sich optimistisch: „Ich bin ganz

zuversichtlich, dass wir das Unternehmen

erhalten, und möglichst

viele Arbeitsplätze retten

können.“

Atlas Components entwickelt

und fertigt Stahlbauelemente,

insbesondere Tanks und Zylinder

etwa für Radbagger. Brahim

Stitou, Mitglied der Geschäftsführung

von Atlas Components

beklagt: Bislang sei es

nicht in ausreichendem Maße

gelungen, die Kosten marktgerecht

anzupassen.

Bis dato habe man den Bestand

des Unternehmens mithilfe der

Gesellschafter und Darlehen

„wesentlicher“ Kunden sichergestellt.

Ein wesentlicher Kunde

ist die Atlas GmbH mit Sitz in

Ganderkesee, der Brahim Stitou

ebenfalls als Geschäftsführer

vorsteht. Wobei der Betrieb

betont, dass die beiden Unternehmen

– Atlas Components

und Atlas GmbH – zwar einer

Gruppe angehören, aber rechtlich

nicht zusammenhängen.

Atlas Components wurde im

Jahr 2013 vom amerikanischen

Investor Fil Filipov beziehungsweise

seiner Frau Veronique Filipov

übernommen und firmierte

eine Zeit lang auch unter

dem Namen Kaelble.

www.atlas-components.com

Fördergeld

für die Region

Projektstart für Wirtschaftsförderungsgesellschaften:

Wirtschaftsministerium sagt Mittel für Innovationsmanagement

in Heilbronn-Franken zu.

Im Rahmen des vom Ministerium

für Wirtschaft, Arbeit und

Wohnungsbau Baden-Württemberg

ausgeschriebenen Aufrufs zur

Förderung von regionalem Innovationsmanagement

in Baden-Württemberg

wurde der Antrag der Region

Heilbronn-Franken „REGIMA

HN-F“ bewilligt. Die Staatssekretärin

des zuständigen Ministeriums,

Katrin Schütz, überreichte Anfang

Februar den Zuwendungsbescheid

in Höhe von knapp 180 000 Euro

an die Konsortialpartner unter der

Führerschaft der Wirtschaftsregion

Heilbronn-Franken (WHF).

„Wir freuen uns sehr, dass auch

bei diesem Förderaufruf der gesamtregionale

Antrag für Heilbronn-Franken

ausgewählt wurde.

Das Projekt bietet die Chance, das

für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit

der Region bedeutsame

Themenfeld noch intensiver zu beleuchten

und vor allem für die Unternehmen

der Region ein ergänzendes

Unterstützungsangebot zu

ermöglichen“, sagt WHF-Geschäftsführer

Dr. Andreas Schumm. Das

Konsortium setzt sich aus der WHF,

der Wirtschaftsförderung Raum

Heilbronn, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft

des Landkreises

Schwäbisch Hall sowie dem Technologiezentrum

Schwäbisch Hall

zusammen. Daneben gab es zahlreiche

Unterstützungsschreiben von

Institutionen, Organisationen und

Unternehmen aus der Region.

Ziele des Projekts sind es, eine regionale

Innovationsstrategie zu entwickeln,

innovationsorientierte Veranstaltungsformate

zu erstellen

und umzusetzen sowie der Aufbau

und die Etablierung eines Kooperationszentrums

in Schwäbisch Hall

zur Entwicklung disruptiver Technologien

und Geschäftsmodelle.

Das Projekt wird mit anderen Projekten

in der Region zusammenarbeiten

– zum Beispiel „Digital

Hub“ in Künzelsau sowie die Lernfabriken

4.0 an den beruflichen

Schulen in der Region. mst/pm

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02 Politik & Wirtschaft

Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

Keine Anzeichen für eine Rezession

Trotz Eintrübungen hier und da zeigt sich die regionale Wirtschaft in den aktuellen Konjunkturumfragen weiter stabil.

Allen Unkenrufen zum Trotz,

die eine deutlich schwächere

wirtschaftliche Entwicklung

befürchten, hält in der

Region die solide Konjunkturlage

weiter an. Darauf deuten die aktuellen

Umfragen der hiesigen Kammern

hin.

Ein stabiles Gesamtbild zeigt die

Konjunkturumfrage der IHK Heilbronn-Franken

zum vierten Jahresquartal

2018. Wesentlichen Anteil

daran hat die Binnenwirtschaft,

die getragen von einer hohen

Beschäftigung und steigenden

Löhnen weiterhin in einem guten

Zustand ist. In der Industrie liegen

die Lageeinschätzungen trotz

des schwierigen internationalen

Umfelds bei einer leichten Abschwächung

noch immer auf hohem

Niveau. Das Stimmungsbild

im Dienstleistungssektor und im

Baugewerbe hat sich jeweils verbessert.

Der Handel zeigt sich

nach wie vor zufrieden mit seiner

aktuellen Geschäftslage. Die Geschäftserwartungen

der regionalen

Wirtschaft sind gegenüber

dem Vorquartal nahezu unverändert

geblieben. Die Betriebe blicken

überwiegend optimistisch

auf das Jahr 2019.

Hier eine Übersicht über die wichtigsten

Zahlen: Wie im Vorquartal

bezeichnen 55 Prozent der Unternehmen

die aktuelle Lage als gut,

während nur 4 Prozent (Vorquartal

3 Prozent) mit dem Geschäftsverlauf

nicht zufrieden sind. Gleiches

gilt für die Geschäftserwartungen,

die per saldo nahezu auf

dem Niveau des Vorquartals geblieben

sind. Während 29 Prozent

(Vorquartal 26 Prozent) der Betriebe

mit einem günstigeren Geschäftsverlauf

rechnen, erwartet

ein Zehntel (Vorquartal 6 Prozent)

eine schlechtere zukünftige

Entwicklung.

Hauptgeschäftsführerin Elke Döring

resümiert: „Die Wirtschaft

boomt nach wie vor. Die Lagebewertungen

der Unternehmen liegen

noch immer auf einem weit

überdurchschnittlich hohen Niveau.

Und dies vor allem aufgrund

einer starken Binnenkonjunktur,

die auch in den nächsten Monaten

ein starker Treiber der wirtschaftlichen

Entwicklung sein wird. Momentan

gibt es keine Anzeichen

für einen in die Rezession mündenden

Abschwung.“

AUSGELASTET Noch besser

läuft es im Handwerk in Heilbronn-Franken:

Wie bereits in

den vorigen Monaten verzeichneten

die meisten Betriebe auch bei

der letzten Quartalsumfrage der

Handwerkskammer (HWK) für

2018 mehr Aufträge und Umsätze

sowie eine sehr hohe Auslastung.

Gesamtsituation: Stark präsentiert sich das Baugewerbe, doch

auch in den anderen Branchen ist die Lage zufriedenstellend. Foto: DPA

Von den zurückhaltenden Prognosen

für die gesamte deutsche Wirtschaft

ließ sich das Handwerk in

der Region bisher offenbar nicht

die Stimmung vermiesen. Schließlich

reichen die Auftragsbestände

bei rund einem Viertel noch für

mehr als zwölf Wochen. „Fast alle

Betriebe sind derzeit noch gut

oder sogar sehr gut ausgelastet“,

bestätigt auch Ulrich Bopp, Präsident

der Handwerkskammer.

Auch in naher Zukunft müssen

sich die Handwerker der Region

erst einmal keine Sorgen machen,

meint er: „Die Nachfrage nach

Handwerkern bleibt auch im

neuen Jahr 2019 weiter hoch.“

OPTIMISTISCH Mehr als drei

Viertel der befragten Handwerker

waren mit ihrer Geschäftslage zufrieden.

Nur knapp vier Prozent

gaben an, dass die Geschäfte

schlecht liefen. Auch beim Blick

auf die kommenden Monate sind

die meisten Handwerker guter

Dinge. Knapp zwei Drittel glauben,

dass die Geschäfte weiter gut

laufen werden. Mehr als ein Fünftel

erwartet sogar, dass sich die

Lage noch verbessert. Mit schlechteren

Geschäften rechnen weit unter

20 Prozent der Befragten.

Auch im benachbarten Mittelfranken

setzt sich das Wirtschaftswachstum

in Industrie und Handel

fort, verliert aber weiter an Dynamik.

Mehr als die Hälfte der Befragten

beurteilt in der IHK-Umfrage

zum Jahresbeginn ihre Geschäftslage

als gut, weitere 40 Prozent

sind zufrieden. Die Geschäftserwartungen

haben sich dagegen

weiter eingetrübt und lassen für

2019 eine geringere Wachstumsdynamik

erwarten, aber keinen

Einbruch der Konjunktur. Nur

noch knapp ein Fünftel der Befragten

erwartet verbesserte Geschäfte

in den kommenden Monaten, 70

Prozent gehen mit unveränderten

Geschäftserwartungen in das neue

Jahr, während 13 Prozent mit einer

Verschlechterung rechnen.

Auch in Mittelfranken gilt: Das

Handwerk ist noch etwas besser

gestimmt als Industrie und Handel:

Nach wie vor bezeichnen

mehr als 60 Prozent der Betriebe

ihre wirtschaftliche Situation als

gut. Ein Drittel sieht die Situation

als befriedigend, sechs Prozent

als schlecht an. Eine breite Mehrheit

– fast neun von zehn Betrieben

– rechnet für die nächsten

Monate mit einer gleichbleibenden,

wenn nicht sogar besseren

Geschäftsentwicklung. pm/flu

www.heilbronn.ihk.de

www.hwk-heilbronn.de

www.hwk-mittelfranken.de

www.ihk-nuernberg.de

STANDPUNKT

Heribert Lohr

verantwortlicher Redakteur

Viel mehr als eine Bewerbung

Nach der Bundesgartenschau in Heilbronn

und der Landesgartenschau in Ellwangen

2026 hat nun die Stadt Crailsheim ihren

Hut für die Vergabe der öffentlichkeitswirksamen

Veranstaltung für die Jahre 2030 bis 35

in den Ring geworfen. Sollte die Horaffenstadt

tatsächlich den Zuschlag erhalten,

wäre das für die gesamte Region Heilbronn-

Franken, wenigsten aber den Raum Hohenlohe-Franken,

ein wirklicher Segen. Auch

wenn sich die Wirtschaftsregion als Ganzes

in den zurückliegenen Jahren „dynamisch“

entwickelt hat, so liegt rund um das Verkehrskreuz

A6/A7 einiges im Argen.

Crailsheim ist heute der zweitgrößte Industriestandort

in der Region, hat im Zusammenspiel

mit den Nachbargemeinden Satteldorf

und Feuchtwangen einen Besatz an verarbeitendem

Gewerbe, der im relativen Vergleich

seinesgleichen sucht. In der politischen

Bewertung und der perspektivischen

Planung der Region wird diesem Umstand

aber in keinster Weise Rechnung getragen.

Die erbärmlichen Gegebenheiten sind

augenscheinlich: Immobilien im Besitz

des Landes sind in einem Zustand,

der dem eines Drittlandes spottet.

Ähnliches gilt für eine Reihe der

Liegenschaften des Landkreises.

Höhere Bildungseinrichtungen

sucht nicht nur die heimische Wirschaft

vergebens. Vertretungen von

Foto: Heribert Lohr

Kammern: Fehlanzeige. Die Bahn blockiert

mit heruntergekommenen Hinterlassenschaften

die städtebauliche Entwicklung der einstigen

Eisenbahnerstadt nachhaltig. Mit den

wirklichen Gegebenheiten hat die Regionalplanung

längst nichts mehr zu tun. In acht

Kilometern Umkreis um einen Eisenbahnknotenpunkt

und die Kreuzung einer der

wichtigsten Straßenverbindungen Europas,

wohnen mittlerweile über 45 000 Menschen.

Ihnen eine solche Infrastruktur-Wüste vorzuhalten,

ist längst jenseits des guten, aber

auch wirtschaftlichen Geschmacks.

Natürlich ist jeder auch ein Stück weit seines

eigenen Glückes Schmied. Die Stadtoberen

versäumten es über Jahre, entsprechende

Ansprüche mit Nachdruck nach außen

wirklich geltend zu machen. Die völlige

Zerstörung des Stadtkerns im Zweiten Weltkrieg

– mit der ein städtebauliches Kleinod

unterging, verstellte zuweilen auch den

Blick nach vorn.

Auch die Bevölkerung übte sich mitunter im

Diskurs. Es gibt wenige Städte, die nach

mehr als drei Jahrzehnten anhaltender Diskussion

um eine Stadthalle noch nicht einmal

einen Grundstein gelegt haben. Warum

es Crailsheim in der Vergangenheit nie

schaffte, Teil eines Netzwerkes für eine höhere

Bildungseinrichtung oder Wirtschaftseinrichtungen

zu werden, ist in Teilen auch

einem erheblichen Mangel an strategischer

Ausrichtung geschuldet.

Doch diese kritische Betrachtung ändert

nichts an ein paar grundsätzlichen Gegebenheiten.

Der württembergische Nordosten ist

für die Landesregierung in Zeiten von Stuttgart

21 noch weiter weg, als er es in jenen

Tagen war, als sich Crailsheimerinnen in

der Landeszentrale bestenfalls als Haushaltshilfen

verdingten. Auch in der Landkreisverwaltung

wäre die Einsicht hilfreich, dass im

Zeitalter von Bits und Bytes alte Zentralstrukturen

für die gesunde Entwicklung einer

Raumschaft nur bedingt förderlich sind.

Die Stadt an der Jagst, im Fadenkreuz von

Nürnberg, Heilbronn, Würzburg und Ulm,

ist gerade auch als Wirtschaftsstandort für

die Entwicklung der Region viel zu wichtig,

um sie nicht als eine der tragenden Säulen

massiv zu fördern. Die weitgehend gelungene

Konversion nach dem Abzug von Bundeswehr

und US-Armee zeigt, welches Potenzial

die drittgrößte Stadt in Heilbronn-Franken

wirklich hat.

Die Landesgartenschau wäre eine Möglichkeit,

die zentral gelegene württembergisch/

bayerische Grenzregion perspektivisch aufzuwerten.

Das fordert den Crailsheimern selbst

einiges ab. Die über Fluss- und Schienenwege

hinweg verbindende Umgestaltung von

stadtprägenden Arealen ist keine Kleinigkeit.

Doch am Ende macht auch das nur Sinn,

wenn Bund, Land, Landkreis und Regionalplanung

der Stadt Crailsheim ein Mindestmaß

an Achtsamkeit zukommen lassen.

Impressum

Verlag

Südwest Presse Hohenlohe

GmbH & Co. KG

Verlagsbetrieb Hohenloher Tagblatt

Ludwigstraße 6–10, 74564 Crailsheim

Telefon: 07951/409-0

Telefax: 07951/409-119

Geschäftsführung

Thomas Radek

Redaktion

Heribert Lohr (ibe, verantw.)

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Marius Stephan (mst)

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Adina Möller (ina)

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Anzeigen

Jörg Heiland (verantw.)

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Holger Gschwendtner

E-Mail: h.gschwendtner@swp.de

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Sven Lesch

E-Mail: s.lesch@swp.de

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Abonnement/Vertrieb

Peer Ley (verantw.)

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Telefon: 07951/409-423

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Bezugspreis:

Abonnement inkl. Postbezug und

7% MwSt. 18 Euro p.a.

Einzelverkaufspreis 1,75 Euro

Verbreitung und Auflage

Im Landkreis Schwäbisch Hall,

dem Main-Tauber-Kreis, dem

Hohenlohekreis und dem

Landkreis Ansbach mit einer

Auflage über 55.000 Exemplaren

(Verlagsangabe)

Erscheinungsweise

RegioBusiness erscheint monatlich

in Zusammenarbeit mit dem Haller

Tagblatt in Schwäbisch Hall, dem

Hohenloher Tagblatt in Crailsheim,

der Neuen Kreis-Rundschau in

Gaildorf und der Fränkischen Nachrichten,

Ausgabe Bad Mergentheim


Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

Politik & Wirtschaft 03

Arbeitsmarktlage bleibt entspannt

In der Region waren im Januar deutlich weniger Menschen ohne Job als im Vorjahr: Die Arbeitslosenquote steigt saisonbedingt auf 2,8 Prozent,

geht aber im Jahresvergleich deutlich zurück. Landesweit sank die Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt 2018 erstmals seit 1992 unter 200 000.

Die Zahl der Arbeitslosen im

Land hat sich im Jahresdurchschnitt

2018 gegenüber

2017 um fast 18 000 verringert.

Mit rund 195 000 Arbeitslosen

hat das Land erstmals seit

1992 wieder die Grenze von

200 000 unterschritten“, erklärte

Arbeits- und Wirtschaftsministerin

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Im Dezember 2018 waren in Baden-Württemberg

mit knapp

185 500 Arbeitslosen etwa

10 500 Personen oder 5,4 Prozent

weniger arbeitslos gemeldet

als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote

verringerte sich binnen

Jahresfrist von 3,2 Prozent auf 3,0

Prozent. Die Arbeitskräftenachfrage

der Wirtschaft bewegte sich

mit derzeit fast 109 000 offenen

Stellen auf hohem Niveau. Hoffmeister-Kraut

ist optimistisch:

„Durch die anhaltend hohe Arbeitskräftenachfrage

vor allem

aus dem Dienstleistungsbereich

erwarte ich für das Jahr 2019 einen

weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit

um etwa 10 000

und eine Zunahme der Beschäftigung

um etwa 90 000.“

Überblick über

den Agenturbezirk

Auch in der Region bleibt die Lage

zufriedenstellend. Zwar ist die

Zahl der Arbeitslosen im Bezirk

der Arbeitsagentur Schwäbisch

Hall-Tauberbischofsheim zum Jahresende

wie erwartet gestiegen,

doch das ist laut Agentur ein saisonbedingtes

Phänomen und

nicht etwa eine Trendwende.

Entwarnung: Deutlich weniger Menschen als im Vorjahr führte ihr

Weg im Januar in die Arbeitsagentur Schwäbisch Hall. Foto: Frank Lutz

Aktuell sind fast 9550 Menschen

arbeitslos gemeldet – das sind

knapp 880 (Plus 10,1 Prozent)

mehr als im Dezember, aber rund

580 (Minus 5,7 Prozent) weniger

Arbeitslose als im Januar 2018.

Die Arbeitslosenquote ist um 0,2

Prozent auf 2,8 Prozent gestiegen.

„Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen

im Januar wird im Wesentlichen

von zwei Faktoren beeinflusst.

Zum einen werden Mitarbeiter

zum Jahresende entlassen,

weil Kündigungsfristen oder befristete

Verträge zum Jahresende

auslaufen. Zum anderen wirkt

sich die kalte Witterung auf die Beschäftigung

besonders bei Berufen

im Freien aus“, sagt Karin Käppel,

Leiterin der Arbeitsagentur

Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim.

Nun seien die Auftragsbücher

der Betriebe aber gut gefüllt,

die Mitarbeiter würden gebraucht.

Befristet Beschäftigte

würden direkt in Dauerarbeitsverhältnisse

übernommen und Mitarbeiter

nur gekündigt, wenn es gar

nicht mehr gehe. Die Lage auf

dem Arbeitsmarkt in der Region

sei weiterhin stabil. Das zeige sich

auch an der weiter hohen Einstellungsbereitschaft.

Im Januar waren

knapp 7710 freie Stellen gemeldet,

rund 250 weniger als im

Vormonat (Minus 3,1 Prozent), jedoch

390 mehr als im Januar

2018 (Plus 5,3 Prozent). Fast

1515 neue Stellen wurden der

Agentur im Januar gemeldet.

Der Arbeitsmarkt

im Haller Landkreis

Im Landkreis Schwäbisch Hall

liegt die Arbeitslosenquote bei 2,9

Prozent (Vormonat 2,6 Prozent).

Es wurden im Januar knapp 3240

Arbeitslose gezählt, fast 300 mehr

als im Dezember 2018, jedoch

rund 120 weniger als im Vorjahresmonat.

Über 1110 Menschen

meldeten sich neu oder erneut arbeitslos

und knapp 810 Menschen

beendeten die Arbeitslosigkeit.

Arbeitgeber haben 530 Stellenangebote

gemeldet (Januar

2018: 470). Der Bestand an Stellenangeboten

lag zum Stichtag bei

2420 – 0,2 Prozent mehr als im

Vorjahresmonat.

Der Arbeitsmarkt

im Hohenlohekreis

Im Hohenlohekreis liegt die Arbeitslosenquote

bei 2,4 Prozent

(Vormonat 2,2 Prozent). Es wurden

im Januar 1580 Arbeitslose

gezählt, fast 120 mehr als im Dezember

2018, jedoch über 80 weniger

als im Vorjahresmonat.

Knapp 520 Menschen meldeten

sich arbeitslos und mehr als 410

beendeten die Arbeitslosigkeit. Arbeitgeber

haben im Januar knapp

230 Stellenangebote gemeldet (Januar

2018: fast 300). Der Bestand

an Stellenangeboten lag zum Stichtag

bei fast 1295 – 14,5 Prozent

weniger als im Vorjahresmonat.

Der Arbeitsmarkt

im Main-Tauber-Kreis

Die Arbeitslosenquote im Main-

Tauber-Kreis liegt bei 2,8 Prozent

(Vormonat 2,5 Prozent). Im Januar

waren rund 2140 Menschen

arbeitslos gemeldet, 250 mehr als

im Vormonat und 145 weniger als

im Januar 2018. Über 800 Menschen

meldeten sich neu oder erneut

arbeitslos, mehr als 540 beendeten

die Arbeitslosigkeit. Arbeitgeber

haben rund 500 Stellenangebote

gemeldet (Januar 2018:

knapp 410). Der Bestand an Stellenangeboten

liegt insgesamt bei

fast 2740 – 22,2 Prozent mehr als

im Vorjahresmonat.

Im Neckar-Odenwald-Kreis liegt

die Arbeitslosigkeit mit 3,2 Prozent

(Vormonat 2,9 Prozent) nur

unwesentlich höher. Es waren im

Januar knapp 2600 Menschen arbeitslos

gemeldet, über 210 mehr

als im Vormonat, jedoch 230 weniger

als im Januar 2018.

Im gesamten Agenturbezirk waren

im Bereich der Grundsicherung

(Rechtskreis SGB II) über

4220 Arbeitslose gemeldet, im Bereich

der Arbeitslosenversicherung

(Rechtskreis SGB III) fast

5330. Der Anteil der Arbeitslosen

im Bereich Grundsicherung beträgt

44,2 Prozent. pm/flu

www.arbeitsagentur.de

„Wieder mehr Balance ins Haus bringen“

Umweltwissenschaftler und Klimaexperte Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker schildert seine Eindrücke vom regionalen Unternehmensnetzwerk Modell

Hohenlohe, beschreibt die Schwächen der aktuellen globalen Klimapolitik und erläutert mögliche Lösungsansätze. INTERVIEW VON FRANK LUTZ

REGIOBUSINESS Herr Prof.

von Weizsäcker, Sie sind Ende Januar

als Gastredner beim 28.

Gründungstag des Modell Hohenlohe

aufgetreten. Was gefällt Ihnen

besonders an diesem regionalen

Unternehmensnetzwerk?

WEIZSÄCKER Wenn Unternehmen

sich mit dem Ziel der Ressourceneffizienz

zusammentun,

ist das eine frohe Botschaft für die

Umwelt!

REGIOBUSINESS Könnte das

Modell Hohenlohe Vorbildcharakter

über die Region hinaus haben?

WEIZSÄCKER Die Region Hohenlohe

ist ja weltweit als Marktführerregion

bekannt. Ob das in

deutschen Regionen mit großen

Strukturproblemen funktioniert,

bezweifle ich.

REGIOBUSINESS Sehen Sie

die Wirtschaft in der Region Heilbronn-Franken

auf einem guten

Weg, was Nachhaltigkeit, Umweltund

Klimaschutz angeht?

WEIZSÄCKER Ich kann das

nicht wirklich beurteilen. Mein

erster Eindruck ist aber positiv.

Visionär: Ernst Ulrich von Weizsäcker (rechts) beim 28. Gründungstag

des Modell Hohenlohe am Criesbacher Bürkert-Campus mit

Damir Martiš (Head of Management Systems bei Bürkert). Foto: Frank Lutz

REGIOBUSINESS Sehr kritisch

sehen Sie dagegen die aktuelle

weltweite Klimapolitik. Was

läuft aus Ihrer Sicht alles falsch?

WEIZSÄCKER Ein Thema wird

praktisch ausgeklammert: der

massive Ausbau der Kohleverbrennung

in Entwicklungsländern.

Dort ist das halt lukrativ.

REGIOBUSINESS Was wären

mögliche Lösungsansätze?

WEIZSÄCKER Einen sehr interessanter

Ansatz hat vor zehn Jahren

der deutsche Wissenschaftliche

Beirat Globale Umweltveränderungen

(WBGU) formuliert: Die alten

Industrieländer müssten in den

Entwicklungsländern Lizenzen

kaufen für jegliche CO 2

-Emission.

Das würde es in den Entwicklungsländern

profitabel machen, die geplanten

Kohlekraftwerke nicht zu

bauen und stattdessen den Umstieg

auf Effizienz und erneuerbare

Energien zu beschleunigen

und dafür Geld mit den Lizenzen

zu machen. Man muss dann politisch

dafür sorgen, dass Länder

des Nordens, die dazu bereit sind,

ihrerseits einen kräftigen Modernisierungsschub

bekommen, also

keine Jobs verlieren.

REGIOBUSINESS Was kann

jedes einzelne Unternehmen zum

Klimaschutz beitragen?

WEIZSÄCKER Die Unternehmen

können etwa Lkw-Entfernungen

reduzieren, Flüge vermeiden, auf

Passivhaus-Gebäude und Solaranlagen

setzen sowie möglichst die

Energieeffizienz in der Verfahrenstechnik

und den Produkten vergrößern.

REGIOBUSINESS Sie kritisieren

nicht nur den Zustand der Klimapolitik,

sondern auch den allgemeinen

Fokus auf wirtschaftliches

Wachstum. Als Gegenentwurf fordern

sie eine neue Aufklärung.

Können sie deren wichtigste Ideen

kurz zusammenfassen?

WEIZSÄCKER Das ist eine Langfristsache.

Eine „neue Aufklärung“

soll wieder mehr Balance

ins Haus bringen, statt der heutigen

Situation, wo immer der

Schnellste gewinnt. Die Welt-Zivilisationen

müssen Abschied nehmen

von einem brutalen, zerstörerischen

Wettbewerb, bei dem

ohne Rücksicht auf die Zukunft

der Schnellste gewinnt. Aber politische

Instrumente, dies zu korrigieren,

finden heute noch keine demokratischen

Mehrheiten – Beispiel:

die französischen Gelbwesten.

In dem neuen Club-of-Rome

-Buch „Wir sind dran“ widmen

wir dem tiefgehenden Umdenken,

der neuen Aufklärung, den zentralen

Buchteil. Aber wir wissen,

dass es Jahrzehnte dauern wird,

bis der neue Zeitgeist der Nachhaltigkeit

siegt.

www.ernst.weizsaecker.de

www.modell-hohenlohe.de

Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker

1939 in Zürich geboren, studierte Weizsäcker in Hamburg Physik

und promovierte in Freiburg im Fach Biologie. Er war unter anderem

Präsident der Uni Kassel, Direktor des UNO-Zentrums für

Wissenschaft und Technologie (New York), Dekan der „Donald

Bren School for Environmental Science and Management“ an

der University of California (Santa Barbara) und Bundestagsmitglied

für die SPD. Seit 2008 ist er freiberuflich in Emmendingen

tätig, seit 2012 Ko-Präsident des Club of Rome, eines interdisziplinären

Zusammenschlusses von Experten aus über 30 Ländern.


04 Industrie

Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

„Das beste Jahr seit Firmengründung“

Groninger: Bei den Rückblicken in Crailsheim und Schnelldorf zeigt sich die Geschäftsführung extrem zufrieden.

Das Jahr 2018 ist erneut

überaus erfolgreich für das

Familienunternehmen, wie

Groninger bei seinem Rückblick

deutlich macht: „Gerade habe ich

erfahren, dass wir auch den FAT

(Factory Acceptance Test) für die

letzte Linie in diesem Jahr bestanden

haben. Das ist toll“, lobt Geschäftsführer

Jens Groninger in

Crailsheim.

BEIFALL Ein ähnliches Bild in

Schnelldorf. Auch hier sind große

Erfolge gefeiert worden. „Das verdient

einen Applaus für Ihre Arbeit“,

findet er. Die Belegschaft

sieht das ähnlich. Beifall wird

laut. Eine sportliche Jahres-Rallye

sei wieder einmal geschafft worden.

Dann herrscht Ruhe. Ein kurzer

Moment, in dem der Geschäftsführer

innehält, um mit einer

Frage anzuschließen: „Warum

gibt es Groninger eigentlich?“ Um

vor Ort nette Kollegen zu treffen?

Um Geld zu verdienen? Weil man

bei Groninger einen sicheren Arbeitsplatz

hat? Vielleicht sogar, um

sich zu verwirklichen? Die Antwortmöglichkeiten

sind vielfältig.

„Vor allem, weil wir mit unseren

Maschinen die Welt ein Stück besser

machen. Jeder einzelne von Ihnen

trägt dazu bei, Menschenleben

zu retten“, sagt Jens Groninger

an die Belegschaft gewandt.

Auf Groninger-Linien würden beispielsweise

Ebola-Impfstoffe oder

Anti-Krebsmittel abgefüllt.

Die Liste ließe sich noch lange ergänzen.

„Darauf können wir stolz

sein. Stolz auf unsere Arbeit und

auf unser Unternehmen.“ Keine

Frage, der Geschäftsführer ist es.

WACHSTUM Diverse Auszeichnungen

– etwa der Achema-Innovations-Award

oder der Interphex-Biotech-Innovation-Award


verdeutlichen, dass Groninger

auch in 2018 seinem Anspruch

als Innovationsführer gerecht geworden

ist. „Das möchten wir

auch in Zukunft. Wir wollen führend

sein und bleiben“, erklärt

Jens Groninger. Die hohe Qualität

und der technische Anspruch an

die Maschinen wirken sich entsprechend

auf das Neumaschinengeschäft

aus. Der Auftragseingang

ist um elf Prozent gestiegen – und

hat damit überproportional stark

im Vergleich zum durchschnittlichen

Wachstum der Branchen

Pharma, Kosmetik und Consumer

Healthcare zugenommen. Im Bereich

Service kann das Unternehmen

rund 19 Prozent Zuwachs verzeichnen.

„Damit blicken wir auf

das beste Geschäftsjahr seit Firmengründung

zurück.“

Stolz: Jens Groninger stellt bei der gut besuchten Weihnachtsfeier die Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres

vor und gibt einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten der kommenden Monate. Foto: Groninger

AUSBAU All dies sei nur aufgrund

der guten Zusammenarbeit

in allen Bereichen und über alle

Standorte hinweg möglich gewesen.

Das betont auch Josef Veile,

technischer Geschäftsführer in

Crailsheim, der einen Teil der Ansprache

hält. Wachstum war 2018

ein wichtiges Thema. Zuletzt

wurde ein neuer Mitarbeiterparkplatz

mit einer Kapazität von über

250 Stellplätzen in Betrieb genommen.

Seit Ende November gehört

auch das Kamptmann-Areal zur

Groninger-Gruppe. Geplant ist,

diese Räumlichkeiten zu nutzen,

um die Montage-Kapazitäten weiter

zu erhöhen. „Das Kampmann-

Gebäude wird uns die nächsten

zwei bis drei Jahre die Möglichkeit

dazu geben“, sagt der Geschäftsführer.

Zuwachs gibt es

auch innerhalb der Gruppe: Seit

Herbst ist die Firma Köhler-Tec

aus Crailsheim Teil von Groninger.

Köhler-Tec bleibt ein eigenständiges

Unternehmen, wird

aber künftig ausschließlich für

Groninger fertigen. Auch damit

möchte die Geschäftsführung

mehr Flexibilität erreichen: „Mit

Köhler-Tec haben wir einen weiteren

Fertigungsspezialisten im

Boot, der mögliche Engpässe in

der Teileproduktion auffangen

kann.“

Der aktuelle Wachstumstrend

wird auch in diesem Jahr eine zentrale

Rolle spielen: „In naher Zukunft

findet der Spatenstich für

das neue Lager- und Logistikzentrum

in Crailsheim statt.“ Wachstum

bedeutet für das Familienunternehmen

jedoch nicht nur, sich

flächenmäßig, gebäudetechnisch

und personell zu vergrößern, sondern

das vorhandene Potenzial

der nunmehr knapp 1300 Mitarbeiter

bestmöglich zu nutzen.

„Wir sind uns sicher, dass wir mit

unserer bestehenden Mannschaft

hervorragend aufgestellt sind.“

AUSBLICK Noch schneller werden

ist ein Stichwort, das 2019 in

allen Gefilden der Firma wichtig

sein wird. Das sei nur mit dem Zutun

eines jeden Mitarbeiters möglich.

„Wenn Sie Ideen haben, bringen

Sie diese ein. Ihre Meinung ist

gefragt“, animiert Groninger die

Kollegen zum aktiven Mitmachen.

Nur so können Mitarbeiter und

Unternehmen weiter über sich hinauswachsen.

„Ich bin wirklich

stolz, ein Groninger zu sein – und

ich bin froh, dass auch Sie ein Teil

unseres Unternehmens sind. Vielen

Dank dafür.“

pm

www.groninger.de

Tradition und Innovation

Würth-Industrie-Service: Seit zwei Jahrzehnten erfolgreich am Markt.

„Serientäter“: Der Ingelfinger Ventilspezialist überzeugt die Verantwortlichen der Wirtschafts-Woche

bereits zum dritten Mal in Folge.

Foto: Gemü

Erneut gepunktet

Ventilspezialist Gemü wird im Index der Universität St. Gallen und

der Akademie der Weltmarktführer gelistet.

Zum dritten Mal in Folge

verleiht die Wirtschafts-

Woche dem Familienunternehmen

Gemü das Wirtschafts-Woche-Qualitätssiegel

„Weltmarktführer 2018-Champions“.

Damit würdigt die Wirtschafts-Woche

die Aufnahme

von Gemü in den Weltmarktführerindex

im Segment „Armaturen

und Automatisierungskomponenten:

Ventil-, Prozess- und

Regelungstechnik für sterile

Prozesse“.

Der Weltmarktführerindex

wird unter der wissenschaftlichen

Leitung von Prof. Dr. Christoph

Müller von der HBM-Unternehmerschule

der Universität

St. Gallen, in Kooperation

mit der Akademie Deutscher

Weltmarktführer (ADWM) erstellt.

Dabei werden für die Feststellung

der tatsächlichen Weltmarktführer

objektive Auswahlkriterien

und transparente Auswahlprozesse

erstellt, die gewonnenen

Informationen wissenschaftlich

ausgewertet und

die Ergebnisse in verdichteter

Form veröffentlicht.

Als inhabergeführtes Familienunternehmen

mit seiner Unternehmenszentrale

in Ingelfingen-Criesbach,

27 Tochtergesellschaften

sowie sechs Produktionsstandorten

in Deutschland,

der Schweiz, in China,

Brasilien, Frankreich und den

USA erfüllt Gemü die Rahmenbedingungen.

Neben diesen

Voraussetzungen sind es vor allem

die führende Technologie

und die Marktführerschaft im

Bereich Ventil-, Prozess- und

Regelungstechnik für sterile

Prozesse, die für die Wirtschafts-Woche

ausschlaggebend

waren.

pm

www.gemu-group.com

Wie sehr sich etwas im Laufe

der Zeit verändert, wird oft

erst durch einen Rückblick sichtbar.

So auch bei der Würth-Industrie-Service

GmbH. Seit der Gründung

am 13. Januar 1999 hat sich

viel getan. Vorher als damalige Division-Industrie

im Mutterhaus,

der Adolf Würth GmbH & Co. KG

in Künzelsau, umfasste das Tochterunternehmen

gerade einmal

88 Mitarbeiter.

Belieferung von

Industriekunden weltweit

Heute ist das Unternehmen führend

im Bereich C-Teile-Management

und beschäftigt mehr als

1640 Mitarbeiter am eigenen

Standort in Bad Mergentheim auf

dem Drillberg. Doch so sehr das

Unternehmen in den vergangenen

Jahren gewachsen ist und sich weiterentwickelt

hat, so bleibt auch

vieles gleich: Werte wie Verantwortungsbewusstsein,

Teamgeist, Respekt,

Vertrauen und gegenseitige

Fairness haben fortwährenden Bestand;

sie sind die Leitlinien nach

denen das Unternehmen handelt

und die Grundsätze, die die Kollegen

der Würth Industrie Service

miteinander verbindet – und das

weltweit.

Über 20 000 Kunden vertrauen

auf die Lösungen von Würth-Industrie-Service.

Die Nähe zu den

Kunden, individuelle Lösungen,

gemeinsame Entwicklungen und

eine persönliche Beratung sind dabei

essenzielle Elemente der Unternehmensstrategie.

Dabei ist die

Ausrichtung der direkten Versorgung

aller Kunden in Europa klar

auf eine Zentrallogistik und die Belieferung

mit Produktions- und Betriebsmitteln

direkt an den Verbrauchsort

ausgelegt. Mittlerweile

ist das Unternehmen in 13 Geschäftsniederlassungen

unter anderem

in Deutschland, der

Schweiz, Großbritannien, Polen,

Israel und den Niederlanden vertreten.

Das internationale Netzwerk

mit über 56 Gesellschaften

in 40 Ländern verstärkt die weltweite

Zusammenarbeit und ermöglicht

die individuellen, kulturellen

Anforderungen der Kunden

mit weltweiten Produktionsstandorten

auf einem einheitlich hohen

Qualitätsstandard zu erfüllen.

So befindet sich Würth-Industrie-

Service im stetigen Wachstum. Gegenwärtiges

Ziel ist es, bis 2025

den zweitausendsten Mitarbeiter

auf dem Drillberg begrüßen zu

dürfen – ein nicht weit entferntes

Ziel, berücksichtigt man, dass am

1. April 2018 die Mitarbeiterzahl

einen neuen Rekord von 1500 erreichte.

pm

www.wuerth-industrie.com

Logistik: Vom Drillberg aus werden etwa 20 000 Kunden rund um

den Globus beliefert.

Foto: Würth


Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

Industrie 05

Erfolg bringt neue Aufgaben

Rekorde bei Umsatzwachstum und verkauften Stückzahlen: HBC-radiomatic blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Herausfordernd für den

Crailsheimer Spezialisten für Funksteuerungen sind Engpässe auf den Beschaffungsmärkten und bei qualifizierten Bewerbern. VON FRANK LUTZ

Hochmodern: Ein Blick in die Elektronikfertigung.

Ein Rekordjahr hat HBC-radiomatic

hinter sich: Der

Umsatz, der 2017 bei 60

Millionen Euro gelegen hatte, ist

im zweistelligen Bereich gewachsen

– nie zuvor hatte es einen so

hohen Anstieg gegeben. Auch die

rund 52 000 Systeme, die der

Crailsheimer Spezialist für Funksteuerungen

im letzten Jahr verkauft

hat, sind einsame Spitze in

der Firmengeschichte. Doch der

Erfolg bringt auch einen Wermutstropfen

mit sich: „Es gibt extreme

Engpässe auf den weltweiten Beschaffungsmärkten,

besonders

bei elektronischen Bauteilen“, berichtet

Oliver Meister, Abteilungsleiter

für PR, Marketing und Dokumentation.

In den 72 Jahren seines Bestehens

ist der Familienbetrieb nach eigenen

Angaben zum weltweiten Technologieführer

in der Branche

avanciert. Manchmal wird HBC

noch ausschließlich mit Kransteuerungen

in Verbindung gebracht.

Tatsächlich liegen die Wurzeln

des Unternehmens in diesem

Bereich, doch längst geht das Anwendungsspektrum

wesentlich

weiter. Ganz allgemein stellt HBCradiomatic

heute Funksysteme für

die industrielle Anwendung her,

die in den verschiedensten Branchen

– von der Baumaschinentechnik

über Industrie und Logistik,

Fahrzeugtechnik, Forst-,

Agrar- und Landwirtschaft, Hafenund

Schiffstechnik bis zur Öl- und

Gasindustrie sowie Petrochemie –

eingesetzt werden. Das Geschäft

wächst in allen Branchen.

PREMIERE Derzeit wird die

„Spectrum“-Serie komplett überarbeitet.

Die Bestseller-Serie aus

Sendern in vier Gehäusegrößen

wird seit über 30 Jahren produziert.

Die neue Generation soll auf

der „Bauma“, der Weltleitmesse

für Baumaschinen Anfang April in

München, ihre Premiere feiern.

Ebenfalls auf der „Bauma“ zeigt

Fotos: HBC-radiomatic

HBC die überarbeitete „Patrol“-Serie

– kleine Sender vor allem für

Forstanwendungen, die an der

Seite getragen werden – mit neuer

Technik und frischem Design.

Und auch die Kamera-Assistenz

„Radiomatic Photon“, bei der

kompakte Videokameras an Maschine

oder Arbeitsumfeld montiert

werden, wird zu sehen sein.

Auf der „Bauma“ hat das Unternehmen

seinen größten Messeauftritt

überhaupt, denn dort sind

alle großen Hersteller und alle

HBC-Großkunden in der Baumaschinentechnik

vertreten. Außerdem

präsentieren sich die Crailsheimer

im Frühjahr auf der internationalen

Fachmesse für Intralogistik-Lösungen

und Prozessmanagement

„Logimat“ in Stuttgart, der

Offenburger Forstmesse „Forst

Live“, der „Hannover Messe“ und

der Öl- und Gasindustrieschau

„OTC“ im texanischen Houston.

Die Auslandsmärkte machen den

Löwenanteil am Geschäft aus: 60

Prozent werden direkt exportiert.

Insgesamt landen sogar rund 80

Prozent der Produkte im Ausland,

da HBC häufig deutsche Maschinenhersteller

beliefert, deren Maschinen

letztlich ins Ausland gehen.

Wichtigste Märkte sind aber

weiterhin Deutschland und das

EU-Ausland: Dort findet jeweils

fast ein Drittel der verkauften Waren

seine Abnehmer.

Doch auch der US-Markt entwickelt

sich so gut, dass die Niederlassung

im Großraum Cincinnati

Spitze: In der Systemfertigung wurden im letzten Jahr rund 52 000 Funksteuerungen produziert.

(Kentucky) derzeit erweitert wird.

„Im Frühjahr 2018 haben wir mit

einem Bauprojekt begonnen, das

die Kapazitäten dort verdoppeln

wird. Der Abschluss ist für Mitte

2019 geplant, und wir liegen voll

im Zeitplan“, berichtet Meister.

Ziel ist es, dass alle Systeme für

den nordamerikanischen Markt

vor Ort endmontiert werden.

PRODUKTION Am Standort

Dortmund, neben Crailsheim einzige

Produktionsniederlassung in

Deutschland, wurde eine Fertigung

aufgebaut, um die Produktion

in Crailsheim zu unterstützen.

Auch in Crailsheim ist Verschiedenes

angedacht – spruchreif ist

noch nichts. 420 Mitarbeiter beschäftigt

HBC-radiomatic an den

beiden Crailsheimer Standorten

in der Haller Straße und der Emil-

Rathenau-Straße. Deutschlandweit

sind es fast 450, weltweit

rund 500 Mitarbeiter in fünf europäischen

Ländern, den USA und

Indien.

Doch qualifizierte Mitarbeiter zu

finden, wird immer schwieriger.

Daher hat HBC sein Personalmarketing

stark ausgebaut, präsentiert

sich auf Messen und in Jobbörsen

und investiert viel in Werbemaßnahmen.

Gesucht wird in

allen Bereichen – von der Produktion

über den Vertrieb bis zur technischen

Dokumentation. Immer

benötigt werden Ingenieure. Intern

gibt es viele neue Angebote

für die Mitarbeiter – von Sportangeboten

bis zum Fitnessprogramm.

Als einziges Unternehmen

in Crailsheim bietet HBC darüber

hinaus auch Belegplätze in einer

Kindertagesstätte an. Vor allem

aber punktet HBC auch durch

sein Selbstverständnis als Familienbetrieb,

in dem mit Dorothee

Roels und Dr. Friederike Brendel

die dritte Generation in die Geschäftsleitung

aufgerückt ist.

Diese Beständigkeit zeigt sich

nicht zuletzt auch in vielen langjährigen

Mitarbeitern.

www.hbc-radiomatic.com

Anschütz folgt auf Eck

Waldenburger Ventilatorhersteller Nicotra Gebhardt mit neuem Geschäftsführer.

Mit Wirkung zum 12. November

2018 wurde Dr.-Ing. Johannes

Anschütz zum Geschäftsführer

von Ventilatorhersteller Nicotra

Gebhardt mit Sitz in Waldenburg

bestellt. Er folgt auf Thomas

Eck, der bereits im Laufe des Oktobers

als Geschäftsführer ausschied.

Anschütz berichtet direkt

an Mitgeschäftsführer John Vassilaros,

CEO der Nicotra-Gebhardt-

Gruppe am Standort Zingonia, Italien.

Seine Funktion als Direktor

Forschung und Entwicklung der

gesamten Gruppe wird er auch

weiterhin ausüben.

WERDEGANG Seine berufliche

Laufbahn begann Anschütz unmittelbar

nach Studium und Promotion

der Ingenieurswissenschaften

1995 als Leiter der Entwicklung

bei der damaligen Gebhardt Ventilatoren

GmbH & Co.

Anschütz wird den Integrationsund

Entwicklungsprozess gemeinsam

mit seinen Geschäftsführungskollegen

in der Regal-Beloit-

Gruppe vorantreiben. Als Schwerpunkt

seiner Aufgabe betrachtet

er es, die Produkte global stärker

und schärfer in den relevanten

Märkten zu positionieren.

„Die Zufriedenheit unserer Kunden

steht im Mittelpunkt. Als Teil

der ,Regal’-Gruppe entwickeln

wir künftig zunehmend konzerneigene

Lösungen, die unser Produkt-

und Leistungsspektrum zum

Vorteil unserer Kunden noch attraktiver

gestalten“, sagt Anschütz.

pm

www.nicotra-gebhardt.com

Ziel: Johannes Anschütz will die Produkte der Gruppe weltweit

stärker und schärfer in den Märkten positionieren. Foto: Nicotra Gebhardt

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06 Blickpunkt

Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

Gute Aussichten am Arbeitsmarkt

Auch wenn die Konjunktur sich ein wenig abkühlt, die Zahl der Beschäftigten wird in der Region vorläufig weiter steigen.

VON HERIBERT LOHR

Seit die wirtschaftliche Großwetterlage

von Themen wie

Handelsstreit (USA-China),

Brexit (Europa), Boykott (Russland,

Iran) bestimmt werden, bewegt

sich auch das Stimmungsbarometer

in den Geschäftszentralen

der heimischen Unternehmen

eher im unteren Bereich. Die Unsicherheit

greift um sich und damit

fallen auch die Erwartungen der

Firmenlenker deutlich vorsichtiger

aus. Erfreulicherweise wirken

sich diese Betrachtungen allerdings

(noch) nicht auf den Arbeitsmarkt

aus.

Zwar zeigen auch die jüngsten

Konjunkturprognosen der Kammern,

dass sich Personalmanager

bei ihren Planungen etwas vorsichtiger

geben, doch in Summe gilt:

Die heimischen Firmen schaffen

weiter zusätzliche Arbeitsplätze.

Laut einer Umfrage hält das Jahr

2019 für die meisten Händler in

Baden-Württemberg überwiegend

Positives bereit. „Die meisten Betriebe

sind davon überzeugt, dass

sie das alte Jahr umsatzmäßig

übertreffen können“, betont Hermann

Hutter, Präsident des Handelsverbands

Baden-Württemberg

(HBW). Knapp 70 Prozent

der befragten Händler rechnen

mit stabilen oder steigenden Umsätzen.

Wichtigste Grundlage dafür

ist ein stabiler Arbeitsmarkt.

„Die deutsche Wirtschaft befindet

sich noch immer im Aufschwung“,

sagte zuletzt BVR-Vorstandsmitglied

Andreas Martin.

Ähnlich das Urteil von Michael

Grömling, Leiter der Forschungsgruppe

Gesamtwirtschaftliche Analysen

und Konjunktur: Das Wachstumstempo

hat zwar spürbar nachgelassen.

Eine Stagnation droht

nicht, denn gut 40 Prozent der Firmen

erwarten auch in diesem

Jahr ein Produktionsplus. Das

schwächelnde Wachstum könnte

zeitversetzt auf dem Arbeitsmarkt

spürbar werden. Zwar werden die

Arbeitslosenzahlen weiter sinken,

allerdings wird der Rückgang

wohl dürftiger ausfallen.

Arbeitslosigkeit wird

weiter abnehmen

Viel mehr geht derzeit aber auch

nicht. Laut Statistischem Landesamt

wurde mit 6,33 Millionen Erwerbstätigen

im Jahr 2018 der

höchste Wert in der Geschichte

des Landes erreicht. Diese Situation

ist gerade auch für mittelständische

Firmen, je nach Branche,

nicht leicht zu managen.

So arbeiten bereits viele Handwerksbetriebe

am Limit, weil sie

keine geeigneten Mitarbeiter finden,

aber auch in Teilen der Industrie,

dem Handel oder dem Gesundheitsbereich

haben die Firmen

ihre schiere Not, freie Stellen

zu besetzen. Der Boom wird so

zur Wachstumsbremse. Auch die

Bereitschaft zur Ausbildung mildert

das Problem nur wenig, denn

Symbolisch: Die Nachfrage nach zusätzlichen Mitarbeitern ist ungebrochen.

Auch die „Fachkräftetage“ in Crailsheim sind bereits wieder

ausgebucht.

Foto: NPG-Archiv

nachdem ein Großteil der jugendlichen

Migranten in den Arbeitsmarkt

integriert ist, beherrschen

die langfristigen Gegebenheiten

der Demografie die Szenerie. Die

wichtigste Erkenntnis lässt sich in

einem Satz zusammenfassen: Gut

qualifizierte junge Leute bleiben

ein gefragtes Gut.

Der Bedarf differiert ein wenig. So

rechnet etwa die Handwerkskammer

Heilbronn-Franken für die

nächsten Monate nicht damit,

dass sich die Personalplanungen

der Handwerker groß verändern.

Das sieht in Handel und Industrie

im benachbarten Westmittelfranken

aber schon ganz anders aus.

Dort ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig

Beschäftigten

bereits in den vergangenen zehn

Jahren um 120 000 Personen angestiegen.

Zu Jahresbeginn plant

derzeit fast jeder fünfte mittelfränkische

Betrieb nochmals mit zusätzlichem

Personal. Die Engpässe

am regionalen Arbeitsmarkt

sind damit programmiert.

Die Thematik wird sich gar noch

verstärken. Denn es ist gerade die

Digitalisierung, die die Anforderungen

an die Belegschaften weiter

in die Höhe schraubt. Beratung,

Betreuung, Service fußt auf

fachlicher Kompetenz. Die Individualisierung

vieler Produkte und

Dienstleistungen ebenso. Die Fertigung

und Produktion wird zum

hochkomplexen High-End-Prozess,

der auf die Wünsche und Bedürfnisse

der Kunden angepasst

und zugeschnitten werden muss.

In welchem Umfang der Beschäftigungsaufbau

letztlich weitergehen

kann, hängt vor allem davon ab,

wie es den Firmen und ihren Belegschaften

gelingt, angestammte

Geschäftsmodelle zu verändern,

in Teilen völlig neu zu gestalten.

Nur drei Beispiele: Automobilproduzenten

und Kfz-Häuser müssen

künftig Antworten auf die Frage

nach einer veränderten Mobilität

geben – das Herstellen und Verkaufen

von Gefährten war gestern.

Die Anbieter von Montage- und Befestigungstechnik

leben schon

heute vor allem von ihrer stetig

verfeinerten Beschaffungs- und

Lieferlogistik. Schrauben allein

gibt es in jedem Baumarkt.

Beispiel Finanzwirtschaft: Der

klassische Bankkaufmann hinter

verglaster Sicherheitsscheibe ist

Geschichte. Gefragt sind heute

komplexe Serviceleistungen, die

aus dem abgestimmten Zusammenspiel

von algorithmusbasierter

Technik und profunder Sachkenntnis

ergibt. Zum Geldüberweisen

betritt kaum noch ein Kunde

eine Bank. Gerade auch für die Export-Region

Heilbronn-Franken

ist es deshalb fast überlebenswichtig,

dass die Unternehmen auf

hochleistungsfähige Datennetze

zurückgreifen können. Sollte der

Ausbau nicht schnell genug erfolgen,

könnte dies fatale Folgen haben.

Denn ohne die Fähigkeit immense

Datenmengen zu verarbeiten

und sich mit ihren Kunden in

Echtzeit auszutauschen, sind die

Produzenten von moderner Prozesssteuerung

und -technik faktisch

ausgeschlossen und damit

nicht mehr wettbewerbsfähig.

Der Beschäftigungsboom, der gerade

auch dem Raum Hohenlohe-

Franken nahezu Vollbeschäftigung

bescherte, würde dann wohl

ein jähes Ende finden. Danach

sieht es derzeit aber nicht aus. Im

Gegenteil: Die konjunkturelle Abkühlung

könnte vielen Firmen in

die Karten spielen, fände sich Zeit

und Raum die Strukturen für den

eigenen Marktauftritt zu überdenken.

Letztlich wäre genau das

aber die Grundlage für sichere Arbeitsplätze

von morgen.

www.bvr.de

www.wmbwl.de

www.hv-bw.de

www.iwkoeln.de

www.hwk-heilbronn.de

www.heilbronn.ihk.de

Die Unternehmen mit den meisten Beschäftigten in der Region

Unternehmen Mitarbeiter Tendenz Branche Ort

2018 2017

1. Audi 17000 16703 Fahrzeugbau Neckarsulm, Heilbronn

2. Schwarz-Gruppe 14380 13745 Lebensmitteleinzelhandel Neckarsulm

3. Würth-Gruppe 10970 10062 Handel: Befestigungstechik Künzelsau

4. Bosch 6300 5900 Maschinen, Autoteile Abstatt, Crailsheim

5. Regionale Gesundheitsholding 5562 5517 Gesundheit Heilbronn

6. Magna 4364 4098 Automobilzulieferer HN, Assamst., Dorfprozelten

7. EBM-Papst 3583 3446 Motoren und Ventilatoren Mulfingen

8. Bausparkasse Schwäbisch Hall 3306 3340 Bausparkasse Schwäbisch Hall

9. BBT-Gruppe 2960 2180 Gesundheit Bad Mergentheim

10. Diakonie-Klinikum Schwäbisch Hall 2731 2470 Gesundheit Schwäbisch Hall

11. Rheinmetall Automotive 2400 2300 Automobilzulieferer Neckarsulm

12. Leonhard Weiss 2260 2084 Hoch- und Tiefbau Satteldorf

13. Ziehl-Abegg 2200 2000 Motoren und Ventilatoren Künzelsau

14. Deutsche Post/DHL 2180 2000 Logistik HN, Offenau, Öhringen

15. Lebenswerkstatt 1953 1881 Sozialdienst Heilbronn

16. Bechtle 1870 1709 IT-Dienstleistungen Neckarsulm, Gaildorf

17. EGO 1820 1761 Elektrotechnik Oberderdingen

18. Wittenstein 1783 1600 Maschinenbau Igersheim

19. Schunk 1750 1430 Spann- und Greiftechnik Lauffen

20. EnBW 1721 1648 Energie Heilbronn, Öhringen

21. Optima-Gruppe 1650 1630 Maschinenbau Schwäbisch Hall

22. Bürkert-Werke 1600 1599 Ventiltechnik Ingelfingen

Rommelag-Gruppe 1600 1500 Maschinenbau Sulzbach-Laufen

24. Kärcher 1550 1300 Reinigungsgeräte Obersontheim, Bühlertann

25. Kreissparkasse Heilbronn 1541 1585 Sparkasse Heilbronn

26. Evangelische Heimstiftung 1536 – Pflege Region

27. Läpple-Gruppe 1520 1450 Automobilzulieferer Heilbronn

28. Blanco 1510 1450 Spülen und Großküchen Oberderdingen

29. Rauch 1500 1500 Möbel Freudenberg

30. Klinikum am Weissenhof 1450 1300 Gesundheit Weinsberg

31. Bausch + Ströbel 1400 1400 Maschinenbau Ilshofen

32. VS Vereinigte Spezialmöbel 1396 1301 Möbel Tauberbischofsheim

33. ASB Heilbronn-Franken 1240 875 Rettungs- und Sozialdienst Heilbronn

34. Groninger 1231 1150 Maschinenbau Crailsheim

35. Layher 1200 1100 Gerüste Güglingen

36. Benecke-Hornschuch 1163 1110 Folien, Kunstleder Weißbach

37. Recaro Aircraft Seating 1154 1043 Flugzeugsitze Schwäbisch Hall

38. Procter & Gamble 1137 1009 Damenhygiene Crailsheim

Unternehmen Mitarbeiter Tendenz Branche Ort

2018 2017

39. Schubert 1100 1067 Maschinenbau Crailsheim

Gemü 1100 1000 Ventiltechnik Ingelfingen

41. Franz Binder 1030 773 Steckverbinder Neckarsulm

42. Theo Förch 989 893 Handel: Befestigungstechnik Neuenstadt

43. AOK Heilbronn-Franken 988 988 Krankenkasse Heilbronn

44. Voith 957 1115 Maschinenbau Crailsheim

45. Jung Holding 950 1020 Nahrungsmittel Jagsthausen, Möckmühl

46. Weinig 930 896 Maschinenbau Tauberbischofsheim

47. Härdtner 900 931 Bäckerei Neckarsulm

48. Thyssen-Krupp System Engineering 890 780 Automobilzulieferer Heilbronn

49. Deutsche Bahn 880 880 Logistik Heilbronn

50. Berner-Gruppe 871 868 Handel: Befestigungstechnik Künzelsau

51. R. Stahl 856 798 Explosionsschutz Waldenburg

52. Unilever 845 930 Nahrungsmittel Heilbronn

53. Soehnergroup 826 769 Kunststoffverarbeitung Schwaigern

54. Roto Frank 800 750 Dachfenster Bad Mergentheim

55. Dieffenbacher 789 815 Maschinenbau Eppingen

56. Mann & Schröder 770 707 Körperpflege Siegelsbach

57. Franz & Wach 759 1166 Personaldienstleistung Crailsheim

58. Kramer 754 – Reinigung Heilbronn

59. Edeka Südwest 740 740 Lebensmitteleinzelhandel Ellhofen

SWS-Konzern 740 738 Bergbau Heilbronn, Bad Fr’hall

61. Bürger Maultaschen 733 635 Nahrungsmittel Crailsheim

62. Illig 731 697 Maschinenbau Heilbronn

63. WFD 722 783 Personaldienstleistung Öhringen

64. Deutsche Telekom 720 820 Telekommunikation Heilbronn, Schwäb. Hall

65. Friesland-Campina 680 720 Milchverarbeitung Heilbronn

LTI Metalltechnik 680 640 Metallteile/Blechbearb. Schöntal

67. Heilbronner Stimme 674 679 Verlag Heilbronn

68. Fritz-Gruppe 671 633 Logistik Schwaigern

69. Kaco Dichtungstechnik 668 635 Automobilzulieferer Heilbronn

70. Hofmann Menü 662 662 Nahrungsmittel Boxberg

71. Weber Hydraulik 660 648 Hydraulikkomponenten Güglingen

72. Huber Packaging 655 648 Verpackungen Öhringen

73. Marbach 650 600 Stanzformtechnik Heilbronn

74. Mahle 638 727 Automobilzulieferer Gaildorf, Öhringen, SHA

75. TDS Fujitsu 620 600 IT-Dienstleistung Neckarsulm

Tendenz Personalentwicklung: steigend gleich bleibend fallend


Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

Blickpunkt 07

Mehr Arbeitsplätze, nicht weniger

Digitale Revolution: Es geht auch um die Angst vor wegfallenden Stellen.

INTERVIEW VON MARIUS STEPHAN

Viele Unternehmen wenden

sich mit ihren Fragen an die

Industrie- und Handelskammer

Heilbronn-Franken. Die Kammer

untersucht regelmäßig den

Arbeitsmarkt und stellt auch Prognosen

über Zukunftstechnologien

auf. Pressesprecher Detlef Schulz-

Kuhnt im Interview:

REGIOBUSINESS Die Mitarbeiterzahlen

in den Unternehmen

der Region stiegen zuletzt an. Dabei

korrigieren Institute die Erwartungen

an das Wachstum herunter,

die Bundesregierung kürzlich

erst auf rund ein Prozent in 2019.

Ist das Ende der guten Konjunktur

in Sicht?

DETLEF SCHULZ-KUHNT Die

konjunkturelle Entwicklung der

regionalen Wirtschaft liegt nach

wie vor auf einem hohen Niveau.

Bisher gibt es trotz des schwierigen

internationalen Umfelds mit

leichten Abschwächungen keine

Anzeichen dafür, dass sich dies in

den nächsten Monaten grundlegend

ändert. Aktuelle und weitergehende

Informationen liefern

die Ergebnisse der neuesten IHK-

Konjunkturumfrage zum vierten

Quartal 2018, die am 7. Februar

veröffentlicht wird.

REGIOBUSINESS Viele Unternehmen

in der Region Heilbronn-

Franken klagen über den Fachkräftemangel.

Die Auswirkungen

der Industrie-4.0-Revolution versprechen

Linderung. Wie schätzen

Sie die Lage ein?

DETLEF SCHULZ-KUHNT In der

Konjunkturumfrage der IHK Heilbronn-Franken

zum dritten Quartal

2018 gaben 65 Prozent aller

befragten Unternehmen an, dass

sie den Fachkräftemangel als mit

Abstand größtes Geschäftsrisiko

sehen. Der Fachkräftemonitor der

IHKs in Baden-Württemberg prognostizierte

im Mai 2018 ein jährliches

Defizit von 11 000 Fachkräften

für die nächsten 15 Jahre. Es

ist davon auszugehen, dass der

steigende Bedarf an IT-Spezialisten

den Fachkräftemangel zumindest

mittelfristig eher noch zunehmen

lässt.

REGIOBUSINESS Wie weit sind

die Unternehmen im Bereich digitale

Automatisierung von Prozessen

und Abläufen denn schon?

DETLEF SCHULZ-KUHNT Die

Digitalisierung von Geschäftsprozessen

haben die meisten Unternehmen

seit langem fest im Blick.

Im Fokus steht dabei vor allem

die Automatisierung der IT-Prozesse,

um die administrativen und

wertschöpfenden Prozesse im Unternehmen

zu verbessern.

REGIOBUSINESS Wie beeinflusst

dies den Mitarbeiterbedarf?

DETLEF SCHULZ-KUHNT Zur

Umsetzung der Digitalisierung

werden hochqualifizierten IT-Spezialisten

benötigt. Da diese in

nicht ausreichender Anzahl zur

Verfügung stehen, wird dies den

Fachkräftemangel noch einmal erhöhen.

REGIOBUSINESS Arbeitsmarktexperten

gehen davon aus, dass

sich der zukünftig geringere Bedarf

in vielen Berufsfeldern durch

einen steigenden Bedarf in anderen

beinahe komplett ausgleicht,

Industrie 4.0 soll in diesem Bereich

ein Nullsummenspiel sein.

Ist es wirklich so einfach?

DETLEF SCHULZ-KUHNT Dies

ist momentan nur schwer vorhersehbar.

Wir gehen aber davon

aus, dass unterm Strich durch die

Digitalisierung mehr Arbeitsplätze

entstehen als verschwinden werden.

REGIOBUSINESS Bedeutet Industrie

4.0 für die Arbeitnehmer,

dass eine hohe Flexibilität für Veränderung

beziehungsweise Qualifizierung

für ganz neue Bereiche

zwingend ist, um nicht abgehängt

zu werden?

DETLEF SCHULZ-KUHNT Dies

ist zu erwarten. Mit der Digitalisierung

entstehen neue Arbeitsplätze,

die neue Fertigkeiten und

Qualifizierungen voraussetzen.

Zukunft: Roboter statt Muskelkraft – das ist in den Werkshallen keine Seltenheit mehr. Nun sollen

Computerprogramme teilweise die verwalterischen Aufgaben in Firmen übernehmen.

Foto: NPG-Archiv

Fachkräfte verzweifelt gesucht

Auch in der Region tun sich die Handwerksbetriebe sehr schwer, geeignete Auszubildende und Mitarbeiter zu finden.

VON FRANK LUTZ

Trotz traditionellem Winterhoch

bei den Arbeitslosenzahlen

präsentiert sich der Arbeitsmarkt

in der Region derzeit entspannt:

Bei 2,8 Prozent lag die Arbeitslosenquote

im Bezirk der Arbeitsagentur

Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim

im Januar. Oder

in absoluten Zahlen ausgedrückt:

Knapp 9600 Menschen waren arbeitslos

gemeldet. Auf der anderen

Seite waren mehr als 7700

freie Stellen registriert, über 1510

kamen neu hinzu. Arbeitslose haben

also gute Chancen, in Lohn

und Brot zu kommen.

GRAVIEREND Doch wie sieht

es auf der anderen Seite aus: Müssen

die Arbeitgeber wirklich so

hart um qualifizierte Fachkräfte

kämpfen, wie es immer wieder zu

hören ist? Gerade im Handwerk

scheint der Fachkräftemangel

auch in der Region gravierend zu

sein: „Große Sorgen bereiten uns

die Nahrungsmittelberufe, insbesondere

der Bäcker und der Fleischer

und die dazugehörigen Berufe

Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk

Bäckerei und Fachverkäufer

im Lebensmittelhandwerk

Fleischerei“, berichtet Kerstin

Lüchtenborg, Abteilungsleiterin

Berufsbildung bei der Handwerkskammer

Heilbronn-Franken.

Gesucht werde aber auch immer

in den Bauberufen – also bei Maurern,

Zimmerern und Dachdeckern

– sowie bei Anlagenmechanikern

für Sanitär-, Heizungs- und

Klimatechnik. „Gebietsweise gibt

es auch großen Bedarf an Elektronikern

für Energie- und Gebäudetechnik,

zum Beispiel besonders

im Main-Tauber-Kreis“, fügt Lüchtenborg

hinzu.

STELLENWERT Ein Handwerker,

der Lüchtenborgs letztere Aussage

aus eigener Erfahrung bestätigen

kann, ist Uwe Hess: „Auszubildende

zu finden ist fast nicht

mehr möglich“, berichtet der Geschäftsführer

von Elektro Hess in

Werbach, der Elektroniker für

Energie- und Gebäudetechnik ausbildet.

Die Ursachen für den Mangel

sieht er in Elternhaus und

Schule: „Das Handwerk hat für

viele nicht mehr den Stellenwert

wie früher.“ Hätten junge Menschen

erst einmal das Abitur gemacht

oder sogar ein Studium abgeschlossen,

seien sie für einen

handwerklichen Beruf kaum

noch zu gewinnen. Doch auch ausgebildete

Fachkräfte kehrten dem

Handwerk oft den Rücken und landeten

in der Industrie oder bei

Stadtverwaltungen – also in Berufen,

in denen sie nicht den Witte-

Herausforderung: Ein breites Sortiment bietet Mitgeschäftsführerin Sonja Hespelt in der Haller Metzgerei

S. Hespelt. Weniger groß ist die Auswahl an Bewerbern, die den Fleischern zur Verfügung steht. Foto: Frank Lutz

rungsbedingungen ausgesetzt

seien. Um Fachkräfte zu gewinnen,

sieht sich Hess inzwischen

auf dem ausländischen Markt um

und hat unter anderem zwei polnische

Mitarbeiter eingestellt. Doch

hier seien mangelnde Sprachkenntnisse

ein Problem. Dass sich

in naher Zukunft etwas zum Besseren

wendet, erwartet Hess nicht:

„Die Jungen fehlen und viele unserer

Leute stehen vor der Rente.“

Es könnte sich höchstens etwas ändern,

„wenn’s in der Industrie wieder

schlechter läuft und wenn

man merkt, dass die Handwerker

fehlen“.

Dass Fachkräfte auch in der Sanitär-,

Heizungs- und Klimatechnik

rar sind, bestätigt Jürgen Löffler,

Geschäftsführer von Jürgen Löffler

Heiztechnik in Schwäbisch

Hall und Obermeister der Innung

Sanitär-Heizung-Klima Schwäbisch

Hall. Für seinen kleinen Betrieb

sei die Lage zwar nicht dramatisch,

für die Branche als Ganzes

aber schon. Es gebe weder genug

ausgebildete, fachlich gute Gesellen

noch ausbildungsfähige

Lehrlinge. Das Problem betreffe

aber das ganze Handwerk: „Keiner

will ins Handwerk, sondern

lieber in die Industrie oder studieren.“

Zwar biete die Industrie mit

ihren geregelten Arbeitszeiten

und den witterungsunabhängigen

Arbeitsplätzen einige Vorteile gegenüber

dem Handwerk. Aber

auch das Handwerk habe seine

großen Vorzüge: „Wo kann man

schneller eigenständig und ohne

Gängelung arbeiten als im Handwerk?“

Die Ursache für den Fachkräftemangel

sieht Löffler in der

geringen Wertschätzung des Handwerks

durch weite Teile der Gesellschaft:

Wer kein Abitur habe und

nicht studiere, gelte oft als „doof“.

Seit Jahren werde auch sein Handwerk

abfällig betrachtet: „Erst

wenn die Leute frieren, sind wir

als Heizungsbauer wichtig.“

Auch in der Lebensmittelbranche

ist die Situation nicht besser: Siegfried

Hespelt, Geschäftsführer der

Haller Metzgerei S. Hespelt und

Ansprechpartner für den Haller

Landkreis bei der Fleischerinnung

Heilbronn-Hohenlohe-

Schwäbisch Hall, beobachtet seit

rund zehn Jahren zunehmende

Schwierigkeiten, geeignete Auszubildende

oder neue Mitarbeiter zu

finden.

Die Lösung für ihn: „Unsere erste

Priorität ist es, unsere langjährigen

Mitarbeiter zu pflegen. Das gelingt

uns recht gut.“ Um Lehrlinge

zu finden, empfiehlt Hespelt,

junge Leute im privaten Umfeld direkt

anzusprechen oder ihnen

Schnupperkurse im Betrieb anzubieten.

Viele Betriebe machten

auch gute Erfahrungen mit Bildungsmessen.

Dennoch sieht

auch Hespelt noch schwierigere

Zeiten auf das Handwerk zukommen.

„Wenn die wirtschaftlichen

Bedingungen schlechter werden,

bekommt das Handwerk eher wieder

Leute“, sagt er. Aber eine nachlassende

Konjunktur sei natürlich

alles andere als wünschenswert.

www.elektro-hess.com

www.fleischerverbandbw.de

www.hespeltgenuss.de

www.shk-schwaebisch-hall.de


08 Firmen & Märkte

Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

Bosch legt Rekordjahr hin

Der geplante Verkauf der Packaging-Sparte hinterlässt keine Dellen in der Bilanz.

VON MARIUS STEPHAN

Der Crailsheimer Standort

verbucht trotz der Verkaufsabsicht

des Mutterkonzerns

Zuwächse in allen Bereichen.

Die Auftragslage sei sehr erfreulich

und auch der Umsatz sei

in allen Bereichen „sehr, sehr

gut“, freut sich Joachim Brenner,

der das Werk in der Horaffenstadt

leitet. Bereits im Jahr 2017 verzeichnete

der Standort ein gutes

Jahr, „das geht gerade so weiter,

wie in den letzten Jahren, die Entwicklung

ist sehr positiv“, sagt

Brenner. Insgesamt legte Crailsheim

innerhalb von Packaging

Technology ein Rekordjahr hin.

Dieses sei deutlich ausgefallen, erläutert

Brenner, Umsatzzahlen veröffentlicht

das Unternehmen für

einzelne Standorte jedoch nicht.

Den Erfolg erklärt der Standortleiter

mit den guten Produkten, vor

Konzern legt zu

allem auch neuen Produkten, die

am Markt „massiv eingeschlagen“

haben.

Auch die Bosch-Gruppe bleibt weiter auf Erfolgskurs: Trotz

schwierigem konjunkturellen Umfeld und schwacher Märkte liegen

Umsatz und Ergebnis 2018 auf dem Rekordniveau des Vorjahres.

Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen erwirtschaftete

2018 nach vorläufigen Zahlen einen operativen Umsatz

von 77,9 Milliarden Euro.

ZUKUNFTSFEST Brenner sieht

den Standort gut aufgestellt für die

Herausforderungen der Zukunft.

„Die Aufgaben werden immer

komplexer, unsere Kunden haben

hohe Erwartungen an uns.“ Besonders

die Steuerung der Maschinen

und damit die Anforderungen an

die Softwareentwicklung steigen

ständig. Der starke Bedarf im Softwarebereich

führte auch zu einem

Wachstum bei der Mitarbeiterzahl:

„Wir haben im vergangenen

Jahr rund 100 Mitarbeiter eingestellt“,

sagt Brenner. Dies entspricht

41 Neueinstellungen, der

Crailsheimer Standort wächst dadurch

im Vergleich zum Vorjahr

um 3,7 Prozent auf 1141 Mitarbeiter.

Als deutlichen Trend sieht

Brenner die wachsende Anzahl

weiblicher Mitarbeiter im Bereich

der Entwicklung. Der Anteil betrage

mittlerweile in etwa 30 Prozent.

Brenner führt dies auf die Angebote

von Bosch im Bereich

Work-Life-Balance, zum Beispiel

Homeoffice oder Teilzeitregelungen

zurück.

Trotz des anstehenden Verkaufs

wird weiter kräftig investiert: „Wir

bauen gerade unsere Büros um,

die Bereiche werden offener und

flexibler“, erklärt Brenner. In eigenen

Flächen sollen Projekte in Zukunft

interdisziplinär bearbeitet

werden. Das Unternehmen will so

die Kreativität fördern sowie die

Mobilität der Arbeitsplätze verbessern.

Neuentwicklungen: Aktuelle Maschinen wurden vom Markt sehr gut angenommen und trieben 2018

den Umsatz bei Bosch Packaging Technology nach oben.

Foto: Bosch

EINIGUNG Zusätzlich zu den guten

Zahlen und Entwicklungen

des Standortes dürfte die Mitarbeiter

vor allem die Ankündigung

freuen, dass die Robert Bosch

GmbH und der Geschäftsbereich

Packaging Technology eine Einigung

mit den Arbeitnehmervertretern

des Geschäftsbereiches und

Vertretern der IG Metall zur Absicherung

der Mitarbeiter während

des Verkaufsprozesses erreichten.

Diese gilt für die deutschen Standorte

und deckt auch die Zeit nach

dem Verkauf ab.

„Unser Ziel in den Verhandlungen

war es, mit den Arbeitnehmervertretern

ausbalancierte Rahmenbedingungen

zu vereinbaren – sowohl

für unsere Mitarbeiter als

auch für die Zukunftsfähigkeit des

Unternehmens“, sagt Torsten

Kurz, Mitglied des Bereichsvorstands

Packaging Technology.

„Wir konnten in den Verhandlungen

den Fortbestand der Standorte

in Deutschland für mindestens

drei Jahre nach Abschluss

der Transaktion sichern. Darüber

hinaus ist es gelungen, verbindliche

Zukunftsinvestitionen zu vereinbaren“,

teilt der Gesamtbetriebsrat

mit.

„Die Einigung beinhaltet verschiedene

Sicherheiten für die Mitarbeiter.

So bleiben die zum Zeitpunkt

des Verkaufs geltenden Tarifbindungen

für einen Zeitraum von

mindestens fünf Jahren nach dem

Verkauf bestehen“, stellt Uwe

Bauer, 1. Bevollmächtigter der IG

Metall Schwäbisch Hall fest. Darüber

hinaus regelt die Einigung

viele Eckpunkte zum Fortbestand

der aktuellen betrieblichen Regelungen,

zudem Investitionszusagen

für 2019 und eine Absicherung

der heutigen Beschäftigungsbedingungen.

„Insgesamt ist die

Einigung mit den Arbeitnehmervertretern

auch ein positives Signal

an mögliche Investoren“, ist

Bereichsvorstand Kurz überzeugt.

www.boschpackaging.com

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IT-TIPP

Werner Zügel (62)

ist geschäftsführender Gesellschafter

der essendi it GmbH in Schwäbisch

Hall.

Zügel hat lange Erfahrungen im IT-

Projektgeschäft und kennt sowohl

die früheren klassischen Vorgehensweisen

als auch die jüngeren

agilen Projektmethodiken Scrum

und Kanban.

essendi it ist ein Softwarehaus in

München und Schwäbisch Hall,

das IT-Lösungen auf modernstem

technologischen und sicherheitstechnischen

Erkenntnissen entwickelt.

Agile Projekte (2)

essendi it erklärt den Trend im modernen Projektmanagement

Nicht nur in IT-Projekten verbreitet

sich agiles Projektmanagement

zusehends. Ein Anlass, das Thema

genauer zu beleuchten, welche

Erfahrungen wir bei essendi damit

gemacht haben. Teil 1 vom Dezember

enthielt allgemeine Informationen.

❚ Hier im Teil 2 geht es speziell um

IT-Projekte. Im dritten Teil berichten

wir über unsere Erfahrungen.

Innovative IT-Projekte gestalten

Produkte und Dienstleistungen völlig

neu. Es wäre zum Beispiel nicht

viel gewonnen, wenn nur bisherige

Papierformulare in Bildschirmmasken

übertragen werden. Bei Innova-

tionen kann zum Beispiel der Kühlschrank

ausgehende Artikel automatisch

nachbestellen.

Digitalisierung findet man heute

schon in vielen Bereichen des

Alltags.

Mit IT-Lösungen werden durch die

Digitalisierung geschäftliche und/

oder private Abläufe völlig neu

gestaltet. Darüber hinaus sind dabei

in den letzten Jahren völlig neue

Geschäftsmodelle entstanden. Beispiele:

Taxi bestellen, Musik hören

oder Filme ansehen über Internet-

Dienste, Fotobücher, Online-Zeitungen

bis hin zur Selbstberatung

per Smartphone-App für die eigene

Altersvorsorge.

Bei innovativen IT-Vorhaben ist Endergebnis

zu Beginn also oft noch

sehr unscharf. Es besteht nur eine

grobe Vorstellung dessen, was als

Produkt oder Geschäftsmodell entstehen

soll. Die Sicht des Kunden

muss dabei laufend im Auge bleiben.

Eine aufwändige Phase mit der

Erstellung von Fachkonzepten vor

Beginn wäre nicht zielführend, weil

sich die Lösung erst im Projektverlauf

herauskristallisiert. Diese

Ergebnisse werden daher jetzt projektbegleitend

erarbeitet.

Wo Ergebnisse noch nicht hinreichend

klar sind, bringt auch ein aufwändiger

Konstruktions- und Planungsprozess

am Beginn nichts,

weil ständig nachgearbeitet werden

müsste. Es sind also schlankere Konstruktions-

und Planungsprozesse

notwendig. Bei solchen Projekten

kann auch ein fixer Termin und Preis

nur schwierig kalkuliert werden.

Hier sind andere Verfahren, wie zum

Beispiel Zielkorridore oder Rahmenbudgets

sinnvoller.

Ein Ansatz für eine agile Herangehensweise

ist ein schrittweises Vorgehen.

Es werden kurze, definierte

Zeitabschnitte geplant, in denen

jeweils verwendbare Teillösungen

bereitgestellt werden. Dabei wird

der Kunde oder Auftraggeber aktiv

in die Lösung mit einbezogen. Der

Eigner ist als Auftraggeber sozusagen

der Unternehmer im Projekt,

der laufend die Ausgestaltung

bestimmt und den Mitteleinsatz

justiert. Dabei kann es auch einmal

sein, dass ein Thema gestoppt wird,

noch bevor Budget verschwendet

wurde, weil das Thema am Markt

keine Akzeptanz findet und sich

damit kein Geld verdienen lässt.

Agile Projektmethoden sind zum

Beispiel Scrum und Kanban. Sie

haben das Ziel, von vorherein

schneller und einfacher unterwegs

mit Änderungswünschen an Ergebnis

und Ausführung umzugehen.

Miteinander reden und sichtbare

Zwischenergebnisse gehen vor

umfangreichen Detailkonstruktionen

und detaillierten Werkverträgen.

Nutzbare Software ist wichtiger

als Dokumentation. Reagieren

auf Veränderungen geht vor starrem

Festhalten am Plan. Wichtig ist es

dem Nutzer oder Kunden laufend

einzubinden. Damit steuert dieser

viel genauer und zielgerichteter als

es bei klassischen Projektmethoden

je möglich wäre.

Im nächsten Teil folgen unsere

Erfahrungen.

essendi it ist ein inhabergeführtes

Softwarehaus mit Geschäftsstellen

in Schwäbisch Hall und München

und entwickelt IT-Lösungen für IT-

Security, Finanzdienstleister, Handel

und Industrie.

essendi it GmbH

Dolanallee 19

74523 Schwäbisch Hall

Tel.: 0791-943070 11

Internet: www.essendi.de

Übersicht über die aktuellen Aufgaben und ihr Status in agilen Projekten.

Foto: essendi it


Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

Politik & Wirtschaft 09

„Skeptische Neugier“

BusinessForum: Innovationsforscher Sascha Friesike spricht in Niederstetten.

Die meisten Unternehmen

wollen digital und innovativ

sein, um aktiv ihre Zukunft

zu gestalten, doch nur wenigen

gelingt es. Innovationsforscher

Prof. Dr. Sascha Friesike beschäftigt

sich mit Fragen der digitalen

Zukunft: Wie wir arbeiten werden,

wie Wissen im Speziellen und

Neues allgemein entsteht. Dabei

hinterfragt er Annahmen und entlarvt

immer wieder digitale Mythen.

Der Forscher tritt als Referent

beim nächsten BusinessForum

am Donnerstag, 21. Februar,

auf. Die Organisatoren des BusinessForums,

die Sparkasse Tauberfranken,

die Wirtschaftszeitung

RegioBusiness und der HR-

Spezialist Bera, laden interessierte

Unternehmensentscheider

der regionalen Wirtschaft ab

18.30 Uhr in die Räume der Bass

GmbH in Niederstetten ein. Der

Eintritt ist frei, es wird jedoch um

vorherige Anmeldung unter anmeldung@bera.eu

gebeten.

REGIOBUSINESS Herr Friesike,

Sie sind Wirtschaftsingenieur, forschen

als Professor am KIN Center

der VU Universität Amsterdam

und befassen Sie sich mit digitalen

Innovationen. Beschäftigen Sie

sich privat auch mit Neuem?

SASCHA FRIESIKE Die Vielfalt

an Technologien, die wir heute so

zur Auswahl haben, führt bei uns

allen dazu, dass wir uns auf einen

Teilaspekt konzentrieren müssen.

Wer sich nur damit beschäftigt,

was es Neues gibt, kommt ja sonst

zu nichts mehr. Ich versuche bei

bestimmten Themen am Ball zu

bleiben, um zu sehen, wie neue

Werkzeuge mir helfen können.

Bei anderen Themen bin ich ziemlich

gut darin zu ignorieren. Soziale

Medien zum Beispiel.

REGIOBUSINESS Welche Innovationen

werden in den nächsten

Jahren Fortschritte für die Wirtschaft

bringen?

SASCHA FRIESIKE Prognosen

sind nicht einfach. Meine große

Hoffnung ist, dass wir in Zukunft

mal eine bessere Interoperabilität

zwischen Diensten hinbekommen

könnten. Um jemandem eine

Rechnung zu schicken, öffne ich

fünf verschiedene Programme

und kopiere Werte und Dateien

umher, das ist alles andere als ein

„integrierter Prozess“. Ansonsten

glaube ich gar nicht, dass die großen

Veränderungen zwangsläufig

von neuen Technologien kommen,

sondern daher, dass wir

diese clever kombinieren.

REGIOBUSINESS Was wird am

meisten unterschätzt?

SASCHA FRIESIKE Der Mensch.

Ständig wird von „Lösungen“ gesprochen,

als ob digitale Werkzeuge

von alleine arbeiten würden.

Fast immer geht es jedoch

um Probleme, die einen sozialen

Ursprung haben. Irgendwer hat

zu viel zu tun oder kommt einer

Aufgabe nicht nach oder Ähnliches.

Dann wird eine digitale Lösung

gekauft, die eigentlich nur

ein Werkzeug ist und ein Werkzeug

ist immer nur so gut, wie die

Person, die es einsetzt.

REGIOBUSINESS Was raten Sie

Unternehmen, um von der Digitalisierung

zu profitieren?

SASCHA FRIESIKE Skeptische

Neugier. Wenn ich mit Organisationen

über die Digitalisierung spreche,

dann kommen die Reaktionen

gerne aus zwei Lagern. Auf

der einen Seite eine blinde Euphorie,

Vorstellungen von utopischen

Landschaften und eine Umsetzung

so schnell wie möglich und auf

der anderen Seite Verweigerer,

die die Sache gerne aussitzen würden.

Beide Ansätze verfehlen in

meinen Augen das Ziel. Daher die

skeptische Neugier. Neugier, weil

wir Entscheidungen über die Digitalisierung

nur dann treffen können,

wenn wir uns mit dem

Thema wirklich beschäftigt haben.

Und Skepsis, weil eine

Menge Menschen unterwegs sind,

die zum Thema Versprechungen

und Verheißungen von sich geben,

die man erstmal ordentlich

abklopfen sollte, ehe man sie

glaubt.

REGIOBUSINESS Welches sind

die größten Irrtümer in Bezug auf

den Nutzen der Digitalisierung für

Unternehmen?

SASCHA FRIESIKE Der größte

Irrtum ist vermutlich der, dass die

Digitalisierung es einfacher

macht, auf Wissen zuzugreifen.

Tatsächlich sehen wir eine Explosion

an Informationen, die nur

mit dem richtigen Kontextwissen

vernünftig gedeutet werden können.

Es wird im Digitalen also

nicht jeder zum Experten, sondern

die Experten werden immer

seltener. Experten sind in Unternehmen

leichter aufzuspüren und

zu kontaktieren, was dazu führt,

dass sie immer mehr Zeit für Andere

aufwenden müssen, statt ihren

eigenen Tätigkeiten nachzukommen.

Das führt zum Teil zu regelrechten

organisationalen

Thrombosen, wo wichtige Unter-

Sascha Friesike: „Ein Werkzeug ist immer nur so gut, wie die

Person, die es einsetzt.“

Foto: Agentur

nehmensfunktionen lahmgelegt

werden, weil die Experten den Anfragen

hinterher arbeiten.

REGIOBUSINESS In einer digitalen

Welt hat Kreativität für Sie einen

großen Stellenwert. Warum?

SASCHA FRIESIKE Nun, eine

Lesart der Digitalisierung ist eine

Ausweitung der Automatisierung

auf die Wissensarbeit. Soll heißen,

dass Routinetätigkeiten vermehrt

digitalisiert werden. Wenn

Sie eine schnelle Übersetzung für

einen Text brauchen, gehen Sie zu

„DeepL“, wo das in Sekunden bearbeitet

ist. Kreativität kann man

als Gegenteil von Routine verstehen.

Es ist der absichtliche Ausbruch

aus der Routine. Algorithmen

können das zwar unterstützen,

aber nur zu einem gewissen

Grad. Daher wird es für Wissensarbeiter

immer wesentlicher, kreativ

tätig zu sein, sonst kann unsere

Tätigkeit vermutlich bald ein Rechner

übernehmen.

REGIOBUSINESS Sie sagen

„Empathie kann man nicht digitalisieren“.

Was bedeutet dies?

SASCHA FRIESIKE Auch in Zukunft

brauchen wir Menschen,

um mit Menschen zu arbeiten.

Tatsächlich können wir empathische

Tätigkeiten in gewisser

Weise digitalisieren. Chatbots versuchen

genau das zu tun. Und sie

können das auch ganz gut, so

lange man eben nicht aus der

Routine ausbricht. Menschen

fällt es sehr leicht den Kontext zu

wechseln. Algorithmen haben damit

riesige Probleme. Zu verstehen,

dass jemand einen schlechten

Tag hat, warum und wie man

damit umgehen sollte, ist für einen

Algorithmus schwer und

wird es auch auf absehbare Zeit

bleiben. Interview nach Vorlage

Gastkommentar

Eine „Insel der Glückseligen“

Walter Döring: Gute Aussichten für das Jahr 2019 – denn auch 2018 ist „für uns hier in Deutschland“ sehr gut gelaufen.

Das vergangene Jahr 2018

war ziemlich, nein: sogar

sehr gut für uns hier in

Deutschland; so gut, dass einige

in- und auch ausländische Korrespondenten

angesichts der Vorgänge

in unseren Nachbarländern

Frankreich, Italien, Großbritannien

und vor allem auch darüber

hinaus – weite Teile Afrikas, Indonesien,

Mexiko – von unserem

Land von einer „Insel der Glückseligen“

sprachen und schrieben.

Hier die niedrigsten Arbeitslosenzahlen

seit mehr als drei Jahrzehnten,

so viele sozialversicherungspflichtig

Beschäftigte wie noch nie

in unserer bundesrepublikanischen

Geschichte, und damit auch

insgesamt ein respektabler Wohlstand

für (fast) alle.

Trotzdem neigen wir Umfragen

zum Jahreswechsel zufolge mehrheitlich

zu Unzufriedenheit und

teilweise auch zu Zukunftsangst,

weil sich (zu) viele von uns von

(Diesel-) Fahrverboten, anhaltender

Zuwanderung, Altersarmut,

Klimawandel, Handelskriegen, äußerer

Bedrohung, Digitalisierung,

von der „neuen sozialen Frage“

Wohnungsnot, von Arbeits- und

Wohlstandsverlust sowie von einem

Auseinanderdriften der Gesellschaft

bedroht fühlen.

Nicht jede Sorge ist übertrieben,

nicht jede scheint unberechtigt.

Aber so klar und eindeutig wie sie

„auf der Hand liegen“, so klar

Anpacken: Wählen gehen ist die Devise. Nur so können die

pro-europäischen Parteien gestärkt werden.

liegt es doch auch zu einem guten

Teil an uns, wie wir 2019 angehen

und was wir daraus machen. Hier

nur mal ein paar Vorschläge, deren

Realisierung zu einem guten

Jahr 2019 führen könnten:

Erstens stärken wir Europa,

konkret die Europäische Union,

indem wir die Europa-Wahlen im

Mai dieses Jahres als das nehmen,

was sie sind: Mindestens so wichtig

wie die Bundestagswahlen, für

unser aller Zukunft sogar noch relevanter.

Also wählen gehen und

Foto: DPA

die proeuropäischen Parteien

und Fraktionen stärken. Unsere

Zukunft heißt und ist Europa.

Zweitens müssen die Ministerpräsidenten

der Länder dafür sorgen,

dass möglichst schnell in

2019 die vom Bund nicht nur in

Aussicht, sondern schon bereitgestellten

fünf Milliarden Euro für

die „Digitalisierung“ der Schulen

abfließen können. Nichts ist wichtiger,

als die Schüler auf die gestiegenen

„digitalen Herausforderungen“

so früh wie möglich vorzubereiten;

der Abstand zu anderen

Ländern ist jetzt schon riesig; die

Zeit eilt.

Drittens: Wir müssen der drohenden

weiteren Spaltung der Gesellschaft

entgegenwirken. Nicht mit

dem ebenso reichlich weltfremden

wie realitätsfernen Vorschlag,

alle sollten jetzt an die Börse und

Aktien kaufen. Verehrter Herr

Merz, das wird nicht jeder können.

Was aber ohne „große Verrenkungen“

machbar wäre, das

wäre das Modell des „Volks von Eigentümern“

zu schaffen, das Ludwig

Erhard vor Jahrzehnten als

Zielvorgabe ausgab: Macht Mitarbeiter

zu Mitinhabern, beteiligt sie

am Erfolg des Unternehmens; sie

werden es Euch mit noch mehr

Einsatz und Firmentreue lohnen,

die dringend benötigten Fachkräfte

ans „eigene“ Unternehmen

binden.

Viertens: Um die drohende Klimakatastrophe,

die weltweit nur

noch Donald Trump leugnet, abzuwenden,

kann jeder einen Beitrag

leisten. Wie, das zeigt ausgerechnet

die einstige Kohlestadt Bottrop,

die, wie die ZEIT am 27. Dezember

2018 berichtete, ihren

CO 2

-Ausstoß bis 2020 halbieren

wird: Im Jahr 2010 hat sich die

Stadt dazu verpflichtet, innerhalb

von zehn Jahren den Ausstoß von

CO 2

um 50 Prozent zu drücken.

Fünftens: Die rasant gestiegenen

Mieten und Immobilienpreise

Dr. Walter Döring

Der gebürtige Stuttgarter war lange eine

der Galionsfiguren der FDP. Er war Gemeinderat

in Schwäbisch Hall, Vorsitzender der

Landtagsfraktion und Wirtschaftsminister

von Baden-Württemberg. Heute arbeitet

der 64-Jährige als Consultant und hält Vorlesungen

an Hochschulen. Im Kreistag ist er

für die Freien Demokraten politisch aktiv.

Döring ist Initiator und Mitorganisator des

Kongresses „Gipfel der Weltmarktführer“

in Schwäbisch Hall und gründete die Akademie

Deutscher Weltmarktführer.

sind für viele Menschen in unserem

Lande zu einem ernsthaften

Problem geworden, das dringend

angepackt werden muss. Beispiel:

Der aktuelle am 28.12.2018 veröffentlichte

Immobilienatlas zeigte

für Stuttgart auf: Im Schnitt kostete

2018 eine neue Wohnung

6347 Euro pro Quadratmeter und

damit 126 000 Euro mehr als vor

drei Jahren. Gleichzeitig war ein

Rückgang im Neubau um 57 Prozent

in fünf Jahren zu verzeichnen.

Es muss mehr, es muss

schneller und es muss günstiger

gebaut werden können.

Sechstens:Wer die Zuwanderung

nach Europa/Deutschland steuern

möchte, muss ein wirkliches

Zuwanderungsgesetz auf den Weg

bringen, das unseren Unternehmen

die Fachkräfteeinwanderung

ermöglicht, die diese dringend benötigen.

Wer darüber hinaus die

Zuwanderung reduzieren möchte,

der muss den Menschen in ihren

Herkunftsländern Perspektiven eröffnen

Siebtens: Mehr Beitragszahler

ermöglichen mehr – nicht gleich:

höhere Rentenzahlungen. Ohne

eine generelle Verpflichtung zu einer

für alle, egal ob Selbstständige

oder Politiker, verbindlichen Altersvorsorge

wird eine gesicherte

Altersversorgung und somit die

Verhinderung von Altersarmut

nicht machbar sein. Alles keine

„utopischen“ Vorschläge, sondern

alle machbar, also deshalb nochmals:

Es liegt (auch) an uns allen,

ob, nein, dass 2019 gut wird.


10 Firmen & Märkte

Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

Auf höchstem Niveau

Versandzentrum von EBM-Papst erhält Platin-Zertifikat für nachhaltiges Bauen.

Engagement: Alle beteiligten Firmen freuten sich, an diesem Tag auch

noch etwas Gutes tun zu können.

Foto: Kerstin Dorn

Kurz-Fahrzeugtechnik

übergibt 50. Ladekran

Feierlichkeiten mit Spende an Kinderhospiz verbunden.

Bereits seit mehr als 15 Jahren

arbeiten die Firmen Leonhard

Weiss und Kurz Fahrzeugtechnik zusammen,

um innovative Sonderanfertigungen

zu entwickeln. Ende Januar

wurde im feierlichen Rahmen

und im Beisein weiterer Geschäftspartner

der 50. Ladekran übergeben.

Bei diesem Anlass spendeten

die anwesenden Firmen gemeinsam

6000 Euro an das Ambulante

Kinderhospiz Schwäbisch Hall.

Am frühen Nachmittag wurden in

der Werkstatthalle der Kurz Fahrzeugtechnik

GmbH in Stimpfach-

Randenweiler insgesamt drei Ladekräne

an Leonhard Weiss übergeben.

Thomas Zierath, Geschäftsführer

von Kurz Fahrzeugtechnik,

nutzte den Anlass, um sich für die

langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit

zu bedanken. Als

keine klassische Kunden-Lieferanten-Beziehung

beschreibt Zierath

die Zusammenarbeit mit der Satteldorfer

Bauunternehmung. Vielmehr

sei es ein faires Miteinander,

bei dem das gemeinsame Entwickeln

und Erarbeiten von immer

neuen Lösungen im Vordergrund

steht. Auch Helmut Bissinger,

Leiter der Straßenfahrzeugtechnik

bei Leonhard Weiss, bestätigt

die guten Leistungen: „Wir

kaufen keine Standardlösung, bei

uns ist jedes Fahrzeug eine Sonderfertigung.

Die Firma Kurz lieferte

über all die Jahre der Zusammenarbeit

viele neue Ideen und

Weiterentwicklungen.“ pm

www.jkurz.de

Das Versandzentrum von

EBM-Papst am Standort

Hollenbach ist mit dem

höchsten Zertifizierungsstatus

der Deutschen Gesellschaft für

Nachhaltiges Bauen (DGNB)

ausgezeichnet worden. Das

2017 fertiggestellte Versandzentrum

überzeugte mit seiner ökologischen

und ökonomischen

Qualität als auch durch eine

ausgefeilte und anpassungsfähige

Gebäudetechnik. Dazu zählen

beispielsweise die Blockheizkraftwerke,

die CO 2

-neutral

betrieben werden, die Fotovoltaikanlagen

sowie optimale Prozesse

während der gesamten

Bauphase.

Der Gebäudekomplex unterbietet

die gesetzlichen Anforderungen

der EnEv (Energieeinsparverordnung)

um

83,86% und gehört damit langfristig

zu den effizientesten Gebäuden

seiner Art.

Das bestätigte nun die Platin-

Zertifizierung der DGNB,

Europas größtem Netzwerk

für nachhaltiges Bauen. Beim

Audit wurden zahlreiche Kriterien,

wie beispielsweise energieeffizientes

Bauen, die gebäudebezogenen

Betriebskosten,

der Arbeitsplatzkomfort,

Qualität: Zahlreiche Kriterien wurden beim Audit berücksichtigt und für gut empfunden. Foto: EBM-Papst

die Anpassungsfähigkeit der

technischen Systeme oder die

Qualität des Ausschreibungsund

Bauprozesses beurteilt.

„Das Audit ist sehr vielschichtig

und anspruchsvoll. Deshalb

ist das Platin-Zertifikat

für uns eine besonders wertvolle

Auszeichnung hinsichtlich

unserer grünen Umweltstrategie“,

sagt Markus Mettler,

Technischer Betriebsleiter bei

EBM-Papst.

pm

www.ebmpapst.com

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BANKEN-TIPP

Die Erfolgsstory geht weiter

Sparkasse erneut ausgezeichnet

Bis zum 31. Mai 2019

beraten lassen

und Gewinnchancen

sichern!

Auch dieses Jahr wurden wir durch das internationale

Institut für Bankentests GmbH,

Lizenzpartner von DIE WELT, vierfach ausgezeichnet.

Damit wurde uns von unabhängiger

Seite eine Top-Beratungsqualität über alle

Kundengruppen hinweg bestätigt. Die

bemerkenswerte Gesamtnote „sehr gut“

haben wir erneut für die Bereiche: Beste

Beratung für Privatkunden, Beste Beratung

für Firmenkunden, Beste Beratung bei Baufinanzierungen

und Beste Beratung für Private

Banking-Kunden erhalten.

❚ Wünsche und Pläne regelmäßig auf den

Prüfstand bringen

Die Sparkasse steht traditionell für eine ganzheitliche

Finanzberatung. Ob bei der Altersvorsorge,

der Baufinanzierung oder der Vermögensplanung:

Mit dem Sparkassen Finanzkonzept

beraten wir Sie ganzheitlich, nachhaltig

und individuell in allen Finanzangelegenheiten.

Mit dem Finanzcheck als Grundlage wird

sowohl die finanzielle Situation, Wünsche, Träume

als auch Risiken berücksichtigt. Auf Basis

dieser gesammelten Informationen wird eine

eindeutige Empfehlung ausgesprochen und ein

passendes und bedarfsgerechtes Konzept zu

den Themen Absicherung, Altersvorsorge und

Geldanlage erarbeitet.

Unsere Kundenberaterinnen und Kundenberater

stehen Ihnen gerne persönlich für eine Beratung

zur Verfügung. Entweder in einer unserer

31 Filialen im Landkreis oder auch nach Vereinbarung

bei Ihnen zu Hause.

Wir freuen uns auf Sie!

Thomas Lützelberger,

Vorstandsvorsitzender

der Sparkasse

Schwäbisch Hall-

Crailsheim

Unser Anspruch ist es, immer Ihre Nummer 1 zu

sein! Ihr Vertrauen in die Sparkasse ist wertvoll!

Wir wissen es zu schätzen und danken

Ihnen dafür!

Sparkasse

Schwäbisch Hall-Crailsheim

Hafenmarkt 1 | 74523 Schwäbisch Hall

Telefon 0791/7540 | Fax 0791/754550

E-Mail: info@sparkasse-sha.de

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Es gibt gute Gründe für eine jährliche Überprüfung

Ihrer Geldanlage!

Ein VermögensCheck schafft Klarheit und zeigt Optimierungsbedarf auf. Er

ist auf Ihren persönlichen Bedarf zugeschnitten und unsere kompetenten

Berater bieten wertvolle Unterstützung.

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Ihr Geld mit Renditechancen zukunftsorientiert nach Ihren Zielen

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Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

Firmen & Märkte 11

„Unterm Strich nur zufriedenstellend“

Ziehl-Abegg: Wachstum um 8,1 Prozent weltweit – kritische Wettbewerbssituation trübt Freude über Ergebnis leicht.

VON CORINNA HEIDEN

Ziehl-Abegg hat seine Ziele

für 2018 erreicht und ist einmal

mehr aus eigener Kraft

gewachsen. Der Motoren- und

Ventilatorenhersteller kann ein

Pöus von 8,1 Prozent verzeichnen.

Das Unternehmen hat 2018

auf 584 Millionen Euro zugelegt

(Vorjahr 540 Millionen). Die Umsatzzahlen

werden maßgeblich

durch das starke Wachstum des

Ventilatorengeschäfts in der Lufttechniksparte

getrieben. Der Ventilatorenspezialist

aus Künzelsau

hat das Plus erneut ohne Zukäufe

geschafft. „Unter dem Strich ist

das Ergebnis leider nur zufriedenstellend“,

heißt es in der offiziellen

Pressemitteilung. Aber warum

Über Ziehl-Abegg

„nur zufriedenstellend“? „Die aktuelle

Wettbewerbssituation ist

sehr kritisch. Man muss dem

Markt Zugeständnisse machen –

allein die Preissteigerung von Rohmaterialien

oder auch Bionikelementen

ist enorm und wirkt sich

auf unser Gesamtergebnis aus“,

erklärt der Vorstandsvorsitzende

Peter Fenkl. „Wir sind zwar wirklich

zufrieden mit dem Ergebnis,

aber ehrlich – der Ertrag dürfte

besser sein.“

Ziehl-Abegg gehört zu den international führenden Unternehmen

im Bereich der Luft-, Regel und Antriebstechnik. Beispiele

für Einsatzgebiete der Produkte sind Wärme- und Kälteanlagen

oder Reinraum- und Agraranlagen. Ziehl-Abegg hat schon in

den 50er-Jahren die Basis für moderne Ventilatorenantriebe gesetzt:

Außenläufermotoren, die noch heute weltweit Stand der

Technik sind. Ein weiterer Bereich sind elektrische Motoren, die

beispielsweise in Aufzügen, medizinischen Anwendungen (Computertomografen)

oder Tiefsee-Unterwasserfahrzeugen für Antrieb

sorgen.

INVESTITION Unabhängig vom

Ergebnis hat sich bei Ziehl-Abegg

im vergangenen Jahr viel getan.

Als einen Meilenstein in der Firmengeschichte

bezeichnet das Unternehmen

den Start einer eigenen

Kunststofffertigung im Gewerbepark

Hohenlohe. Ob sich das

rechnet? „Natürlich. Allein, wenn

man die hohen Stückzahlen in Sachen

Verbundwerkstoffe sieht,

lohnt sich dieser Schritt. Die gesamte

Wertschätzungskette wird

dadurch aufgewertet – wir gehen

davon aus, dass sich dieses Projekt

in wenigen Jahren amortisiert.“

Hochkomplexe Werkzeuge

ermöglichen die Umsetzung aufwändiger

Geometrien bei Kunststoffventilatoren.

„Dadurch können

wir noch besser Erkenntnisse

aus der Natur auf unsere Produkte

übertragen“, erklärt Fenkl

die bionischen Ansätze. „Die Bionik

hilft uns, die CO 2

-Bilanz unserer

Produkte noch weiter zu verbessern.“

Ein Vorteil für die Kunden

ist, dass Ziehl-Abegg „inhouse“

drei Technologien – Stahl,

Aluminium und Kunststoff – anbietet.

„Das unterscheidet uns von

den Wettbewerbern.“

INNOVATION Die Zeichen für

den Verkauf des elektrischen Radnabenantriebs

für Stadtbusse,

„ZAwheel“, sind positiv. Allerdings

blieb die Dynamik im abgelaufenen

Jahr hinter den Erwartungen

zurück. „Die neue Genera-

Effizienz: Der Ventilatorenspezialist stellt mit hochkomplexen Werkzeugen, die mehr als eine halbe

Million Euro kosten, bionisch optimierte Ventilatoren aus dem Spezialkunststoff „ZAmid“ her. Foto: Ziehl-Abegg

tion mit zwei Leistungsstufen und

einem integrierten Steuerungsmodul

wird allerdings so positiv im

Markt angenommen, dass wir unsere

Planung für 2019 nach oben

korrigiert haben“, freut sich

Fenkl. Generell schaut Ziehl-

Abegg mit Zuversicht in die Zukunft:

„Natürlich wollen wir wieder

wachsen und unsere Ergebnissituation

verbessern.“ Die äußeren

Umstände, wie zum Beispiel

der Zwist zwischen den USA und

China und Russland oder auch

der drohende Brexit, machen

eine genaue Prognose für das laufende

Jahr aber schwierig. „Wenn

es darum geht, muss man sagen,

dass die Zuverlässigkeit und Berechenbarkeit

der Politik gen 0

geht. Das fängt schon bei den

Wechselkursen an“, bedauert

Fenkl. Wie soll sich ein global

operierendes Unternehmen da

verhalten? „Natürlich arbeiten wir

intensiv daran, Strategien für etwaige

Szenarien zu entwickeln.

Aber im Grunde kann man derzeit

eigentlich nur auf Sicht fahren“,

sagt der Vorstandsvorsitzende.

www.ziehl-abegg.de

Beratungsqualität erweitert

VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim eG

passt sich den Erwartungen der Kunden an

Die Kunden wünschen mehr

Flexibilität bei der Betreuung

durch ihre Bank: Immer mehr

Geldgeschäfte werden online

getätigt. Auf der anderen Seite

wächst der qualitativ hochwertige

Beratungsbedarf stetig an.

Die VR Bank Schwäbisch Hall-

Crailsheim eG hat ihre Strukturen

nun an die Erwartungen

der Kunden angepasst: Aus drei

Geschäftsgebieten sind Anfang

des Jahres zwei Regionalmärkte

geworden. Auch die Betreuung

durch die individuellen Kundenberater

wurde neu geordnet

und die einzelnen Teams personell

verstärkt.

Firmenkunden

Durch den erhöhten Beratungsbedarf

in allen Bereichen werden

die Firmenkunden nun von zwei

Beratern gemeinsam betreut: Für

die betrieblichen Belange in den

Bereichen Finanzierungen und

Absicherung von Risiken ist der

Firmenkundenberater zuständig.

Für die privaten Belange, wie die

Vermögensplanung und -anlage,

die Altersvorsorge, Immobilien,

die Nachfolgeregelung sowie für

die Anlage von Firmenliquidität,

kümmern sich die Kollegen des

Private Bankings. Sie stellen eine

intensive Beratung auf höchstem

Niveau sicher – bis hin zu einer

individuellen Vermögensverwaltung.

„Den Umfang bestimmt

der Kunde“, erklärt Bereichsleiter

Simon Präger.

Vermögende Privatkunden

Auch die Kontaktpersonen der

vermögenden Privatkunden haben

sich geändert: Die Mitarbeiter

der Vermögensbetreuung

analysieren die persönliche

Situation der Kunden und entwickeln

daraus individuelle Lösungen

über das Bekannte und

Bewährte hinaus. „Bei unseren

Empfehlungen beziehen wir

das familiäre Umfeld selbstverständlich

mit ein“, betont Bereichsleiter

Konrad Körber. Der

langfristige Vermögenszuwachs

und der Nutzen für den Kunden

stehen bei den Entscheidungen

an erster Stelle.

Das Private Banking-Team ergänzt

diese Ansätze bei vermögenden

Privatkunden durch ein

noch weiter individualisiertes

Dienstleistungsangebot. Damit

begleitet die Bank ihre Kunden

finanziell ein Leben lang und

über Generationen hinweg.

Private Banking

Anton Kiemel Andreas Köhler Andreas Wolfarth

Vermögensbetreuung

Konrad Körber

Bereichsleiter

Steffen Hieber

Alexander Schift Daniel Seitz

Anette Klimsa

Private Banking

Simon Präger

Bereichsleiter

Frank Brögeler

Samuel Benning

Vermögensbetreuung

Sandra Fischer-

Rößler

Anton Kiemel

Myriam Geb

VR Bank Schwäbisch

Hall-Crailsheim eG

Dietrich-Bonhoeffer-Platz 1

74523 Schwäbisch Hall

Tel.: 0791 7585-0

Internet: www.vrbank-sha.de

E-Mail: info@vrbank-sha.de

www.thak.de


12 Firmen & Märkte

Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

Innovation mit Methode

Elabo will mit neuem Center den Fortschritt sichtbar machen.

VON MARIUS STEPHAN

Zurück zur Natur

Landwirt Michael Reber antwortet auf Klimawandel

und erschöpfte Böden mit dem Aufbau von Humus.

Das Elabo-Innovation-

Center ist etwas, was einmalig

ist in ganz Deutschland.“

Mit diesen Worten eröffnete

Elabo-Geschäftsführer Thomas

Hösle die neue Ausstellungsfläche

des Unternehmens

in Crailsheim. Ziel sei es, „Innovationen

und Technologien

sicht- und erlebbar zu machen“.

Dazu hat das Unternehmen

zum Beispiel Arbeitsplatzlösungen

aus seiner Geschichte in

dem Showroom aufgebaut, welche

den Fortschritt in den Bereichen

Technologie und Ergonomie

deutlich machen.

EINMALIG Herzstück des

Elabo-Innovation-Centers

(EIC) sind jedoch Lösungen,

die im Bereich Industrie 4.0 angesiedelt

sind: eine breite Palette

von Ansätzen, angefangen

von Augmented- und Virtual-

Reality-Lösungen zur Simulation

von Arbeitsräumen und Arbeitsplätzen

über komplett

neue Konzepte zur Gestaltung

von Montagearbeitsplätzen in

der Manufaktur 4.0 bis hin zu

innovativen Service-Remote-Lösungen.

Für Hösle ist der Hinweis

wichtig, dass es sich bei

Modern: Dietmar Striffler (li.) erklärt, wie bei Elabo im virtuellen Raum konstruiert wird. Der Kunde

kann die Arbeitsplätze oder Anlagen so auch in den eigenen Räumen sehen.

Foto: Marius Stephan

den fortschrittlichen Lösungen

immer um „menschenzentrierte“

Assistenzsysteme handelt,

die den Mitarbeitern helfen

sollen, in einem immer anspruchsvolleren

Arbeitsumfeld

smarter zu agieren: „Wir benötigen

weiterhin dringend gut ausgebildete

und motivierte Mitarbeiter,

die auch in Zukunft Regisseure

in den Arbeitswelten

bleiben.“ Um die Mitarbeiter

der Elabo-Kunden an die fortschrittlichen

Technologien heranzuführen,

hat das Crailsheimer

Unternehmen ein neues

Konzept zur Wissensvermittlung

4.0 entwickelt. Hierfür

wurde das Unternehmen bereits

zum zweiten Mal in den

Kreis der 100 Orte in Baden-

Württemberg mit innovativen Industrie-4.0-Lösungen

aufgenommen.

Im Zentrum steht ein

sogenannter Lernfeldkoffer,

der auch im EIC gezeigt wird.

Dieser bringt insbesondere in

Ausbildungsstätten für industrielle

Metall- und Elektroberufe

den Lernenden das anspruchsvolle

Thema Industrie

4.0 näher. Zudem unterstützt er

Veränderungen zur Digitalisierung

in mittelständischen Unternehmen.

Elabo produziert seit

seiner Gründung 1972 in Crailsheim.

Das Unternehmen ist auf

die individuelle Gestaltung von

Arbeitsplatz-, Montage- und

Prüfsystemen spezialisiert.

www.elabo.de

Der Schwäbisch Haller Landwirt

Michael Reber setzt sich

für den Aufbau von humusreichen

Böden in der Region ein. „Humus

ist die oberste nährstoffreiche

Schicht des Bodens und bildet

sich aus verrottenden biologischen

Substanzen. Damit dieser

Humus entsteht und konserviert

wird, muss die Fläche bodenschonend

bewirtschaftet werden und

sollte dauerhaft bewachsen sein“,

erklärt der Fachmann, der überzeugt

ist: „Auf lange Sicht kommen

wir Landwirte dann mit deutlich

weniger Einsatz von Mineraldüngemitteln

aus.“

ANSATZ Dabei sieht sich Reber

nicht als Weltverbesserer – sein

Ansatz ist wirtschaftlich: Erträge

steigern, Produktqualität verbessern,

Kosten einsparen. „Humus

speichert das 20-fache seines eigenen

Gewichts an Wasser. Damit

überstehen die Böden sowohl Trocken-,

als auch Regenperioden

besser“, weiß der Landwirt aus eigener

Erfahrung. Auf seinem Hof

in Schwäbisch Hall-Gailenkirchen

betreibt Reber eine Biogasanlage,

die er zum Großteil aus eigenem

Pflanzenanbau füttert. „Die Gleichung

ist einfach: Je mehr Humus,

desto stabiler die Erträge

und umgekehrt“, meint er. Obendrein

stelle der Humus einen bedeutenden

Kohlenstoffspeicher

dar. Auch aus diesem Grund treibt

Reber einen Zertifikatehandel gemeinsam

mit dem Unternehmen

Carbocert voran. Dabei bekommen

die Landwirte einen bestimmten

Betrag, wenn sie es schaffen,

den Humusgehalt im Boden zu

steigern.

Die Umstellung sei zwar langwierig,

bringe aber auf Dauer viele

Vorteile. „Humus-Böden führen

nicht nur zu konstanteren Ernten,

sondern letztendlich auch zu besserer

Qualität. Davon profitieren

alle – Landwirte und Verbraucher“,

sagt Reber. Er ist sicher:

„Das Thema hat Zukunft.“ ela

www.innovativelandwirtschaft.de

www.carbocert.de

Engagiert: Michael Reber

hat in seinem Betrieb auf Biogas

umgestellt. Foto: Melanie Boujenoui

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DIE ENERGIE-EFFIZIENZ-EXPERTEN

Neue Förderungen bei BAFA & KfW

„Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft“

Gefördert werden technologieoffen investive

Maßnahmen zur energetischen Optimierung

industrieller und gewerblicher

Anlagen und Prozesse zur Steigerung der

Energieeffizienz und zur Nutzung von

Wärme aus erneuerbaren Energien für

gewerbliche Prozesse in Industrie und

Gewerbe.

Das Programm ist offen für Unternehmen aller

Branchen & Größen. Die unterschiedlichsten

Maßnahmen können sowohl Ersatz- und Neuals

auch Erweiterungsinvestitionen umfassen.

Die Förderung ist in 4 Module gegliedert:

Modul 1: Querschnittstechnologien

Modul 2: Prozesswärmebereitstellung aus

Erneuerbaren Energien

Modul 3: Mess-, Steuer- und Regelungstechnik,

Sensorik und Energiemanagement

Software

Modul 4: Energiebezogene Optimierung von

Anlagen und Prozessen

Die Förderung unter Modul 4 ist bewusst technologieoffen

gehalten, um Ihrem Unternehmen

die größtmögliche Freiheit bei der Umsetzung

einer für Sie passenden Lösung zu geben.

Dazu ist es notwendig und sinnvoll, vor der

Planung und Durchführung von Energieeffizienzmaßnahmen

auf uns zu zukommen und

eine Energieberatung durchzuführen. Kleinen

und mittleren Unternehmen gewährt das

BAFA bei einer „Energieberatung im Mittelstand“

(EBM) bis zu 6.000 c Zuschuss für

unsere qualifizierte Energieeffizienzberatung.

Andreas Schneider

Geschäftsführer

Energieeffizienzberater

Im Rahmen dieser EBM analysieren wir als

unabhängige Energieeffizienzberater den

Energieverbrauch in Ihrem Unternehmen. Wir

decken verborgene Einsparpotenziale auf, die

ansonsten ungenutzt bleiben würden.

Gemeinsam mit Ihnen eruieren und bewerten

wir alle wirtschaftlichen und sinnvollen Maßnahmen,

um in Ihrem Unternehmen Energie

einzusparen. Wir prüfen diverse Fördermöglichkeiten

und unterstützen Sie bei Anträgen.

Die Ergebnisse dieser EBM sind zudem für alle

späteren Themen, wie Energieaudit oder Spitzenausgleich,

jederzeit nutzbar.

Haben Sie noch Fragen?

In einem kostenlosen Erstkontakt klären wir

gerne gemeinsam Ihre Möglichkeiten.

Energiewelt-info GmbH

Unterer Graben 7

97980 Bad Mergentheim

Telefon 0 79 31 / 9 68 79 10

Fax 0 79 31 / 9 68 79 29

E-Mail: info@energiewelt-info.de

Internet: www.energiewelt-info.de

Andreas Gündisch

Geschäftsführender Gesellschafter

der Gündisch &

Friends Werbeagentur UG

Das Unternehmen Gündisch

& Friends ist eine im Jahr

2012 gegründete Full-Service

Werbeagentur, spezialisiert

auf Mitarbeitergewinnung

und Corporate Identity. Die

Agentur ist auf knapp 500 m²

mit eigenem Film-, Foto- und

Tonstudio in der Hofwiesenstraße

27/2 in Crailsheim zu

finden. Für mehr Details besuchen

Sie die Agentur einfach

online auf www.gundf.de

Der Werber-Rat

Mitarbeitergewinnung und -bindung

Wirkungsvolle und bezahlbare Maßnahmen

zur Mitarbeitergewinnung

und -bindung werden immer wichtiger.

Doch was tun? Die Liste der

Möglichkeiten ist lang. Was passt

zum eigenen Unternehmen, was

kommt bei den Mitarbeitern auch

wirklich gut an und wie erreiche ich

als Unternehmen meine Zielgruppe?

Wodurch unterscheide ich mich als

Arbeitgeber von den anderen Unternehmen,

wenn es um das Ringen um

begehrte Fachkräfte geht?

So groß die Vielfalt an Marketingund

Employer Branding-Maßnahmen

sowie Mitarbeiter-Benefits ist,

letztendlich greifen viele auf das

gleiche Portfolio zurück und schnell

ist man wieder vergleichbar.

Jeder geht irgendwann mit dem

Trend. Der eine etwas früher, der

andere zwangsläufig später, weil er

sonst den Anschluss zu verpassen

droht – so entdecken zum Beispiel

immer mehr Unternehmen den Social-Media-Bereich

für sich. Doch auch

hier wird man schnell vergleichbar,

denn setzt sich ein Trend durch, dauert

es nicht lange, bis andere auf den

Zug aufspringen.

Der wichtigste Hebel ist, die Menschen

auch zu erreichen – das ist

heute die größte Kunst, vor allem im

digitalen Zeitalter und der großen

Nachrichtenüberflutung auf allen

digitalen Kanälen. Damit ich als Arbeitgeber

überhaupt wahrgenommen

werden kann, ist es wichtig erst

einmal gefunden zu werden, durch

Online- sowie Offlinemaßnahmen.

Ist das gelungen, muss der „Besucher“

jedoch auch hängen bleiben.

Somit sind wir wieder beim Thema

Marketing angelangt, welches weitaus

mehr als Werbung ist. Aber Werbung

ist heute mehr als erforderlich,

doch Werbung kostet Geld. Umso

wichtiger ist es also, dass sie eine

spürbare Wirkung erzielt.

Als Arbeitgeber sollte man daher

bei seinen eigenen Mitarbeitern

beginnen, denn sie sind die wertvollste

Werbung – das Gesicht und

die Stimme eines jeden Arbeitgebers

nach außen. Die besten Empfehlungen

kommen von den eigenen Leuten.

Marketing beginnt also bereits

mit dem Thema Mitarbeiterbindung.

Die Kunst ist es, für seine Mitarbeiter

so einzigartig zu sein, dass man als

Arbeitgeber bei dem heutigen Überangebot

an attraktiven Stellen nicht

mehr so einfach ersetzbar ist. Durch

Gründe, die das Arbeiten bei ihrem

Arbeitgeber exklusiv und lebenswert

machen.

Tue Gutes und sprich darüber. Es

sollte bekannt sein, was einen als

Arbeitgeber ausmacht und auch von

anderen Mitbewerbern abhebt. Das

Arbeitgeberimage ist heute bedeutender

denn je. Und professionelle

Imageförderung kann günstiger sein,

als gegen laufende Fluktuations- und

Rekrutierungskosten anzukämpfen.

Der Mensch im Mittelpunkt attraktiver

Arbeitgeber - Das muss rüberkommen!

Mit korrekt dargestellten

Mehrwerten für die Belegschaft, was

das Arbeiten dort ausmacht, sachlich,

spürbar und für viele wichtiger,

emotional.


Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

Wirtschaftsförderung 13

Crailsheim will aufblühen

Die Standortförderung bekommt mehr Gewicht: Durch personelle Neubesetzungen von Ressorts und Stadtmarketingverein.

VON KERSTIN DORN

In puncto Wirtschaftsförderung

und Stadtmarketing hat sich in

den letzten Monaten im Crailsheimer

Rathaus einiges getan: Die

Verantwortlichkeiten wurden –

nicht zuletzt als Folge der Verwaltungsreform

– neu gewichtet, verteilt

und zugeordnet. Die Bereiche

Bildung und Wirtschaft sind heute

in einem eigenen Ressort angesiedelt,

für das zwei neue Mitarbeiter

eingestellt wurden: Horst Herold

hat sein Büro im Crailsheimer Rathaus

bereits Anfang Januar bezogen,

sein Chef, Hannes Bewersdorff,

wird Anfang Februar folgen.

Die beiden Herren werden sich zukünftig

um die Belange der heimischen

Wirtschaft kümmern und

dafür sorgen, dass Handwerker,

kleine, mittlere und größere Firmen

nachhaltig optimale Bedingungen

vorfinden, um weiter

wachsen zu können. Dazu gehört

es, die jeweiligen Rahmenbedingungen

zu schaffen: Wohnungen,

Bildungseinrichtungen, Möglichkeiten

der Kinderbetreuung sowie

ein insgesamt lebenswertes Umfeld.

Es geht darum, Arbeitskräfte

Umstrukturierung: Kai Hinderberger und Horst Herold arbeiten in getrennten Ressorts, aber an

gemeinsamen Zielen.

Foto: Kerstin Dorn

in das wirtschaftsstarke Mittelzentrum

zu holen und sie langfristig

hier zu binden. Im Verband „Hohenlohe

plus“ wollen sie den Begriff

„Hohenlohe“ als Marke etablieren.

Das wird eines der Ziele

sein, auf die Horst Herold hinarbeitet.

Herold ist diplomierter Betriebswirt

und auf Vertrieb und

Marketing spezialisiert. Nach beruflichen

Stationen in verschiedenen

Verlagen sowie der privaten

Werbewirtschaft sieht er sich in

der neuen Funktion als Schnittstellenmanager

zwischen Unternehmen

und Behörde.

»Ganz gleich, ob

wir den Zuschlag

für die Landesgartenschau

bekommen

oder nicht:

Schon allein die

Bewerbung gibt

der städtebaulichen

Entwicklung

enormen Drive.«

TEMPO Über die Frage aus seinem

Bekanntenkreis, weshalb er

von einer hippen Agentur in die

„schnöde Verwaltung“ wechsle,

hat Herold nur eine Antwort: Hier

herrsche eine Dynamik, die „in

keinster Weise“ dem Klischee entspräche.

Das Tempo und die Methode

des „Change Managements“

die sein Dienstherr, Oberbürgermeister

Grimmer, vorlegt

sei ihm aus der Wirtschaft bestens

bekannt. Spannend findet er die

Crailsheimer Bewerbung für eine

Landesgartenschau im Zeitraum

zwischen 2031 und 35. Denn unabhängig

davon, ob man den Zuschlag

bekomme oder nicht, entwickle

allein die Bewerbung einen

Drive, der die Stadt nachhaltig

nach vorne bringe. Er könne

sich gut vorstellen, in diesem Prozess

„mit der Jagst zu interagieren“.

Baden oder Schlittschuhlaufen

in und auf dem Fluss – alles

sei denkbar.

NEUZUGANG Herold wurde in

Ilshofen geboren, hat in Nürnberg

studiert und in Stuttgart, Bad Mergentheim

und Schwäbisch Hall gearbeitet.

Der 52-jährige ist verheiratet,

hat zwei Kinder und spielt in

seiner Freizeit bei den Crailsheimer

„Dienstagskickern“. Darüber

hinaus sei er glühender Bewunderer

der Hakro Merlins. Herold

wird eng mit Kai Hinderberger zusammenarbeiten,

der sich unter

der Leitung von Thomas Haas im

Ressort „Digitales und Kommunikation“

Fragen des Breitbandausbaus,

der Infrastruktur und Digitalisierung

der Verwaltung widmen

wird. Beide sind auch im neu gegründeten

Stadtmarketingverein

aktiv, der sich ebenfalls auf die

Fahnen geschrieben hat, Crailsheim

als Einkaufsstadt attraktiver

zu machen. Die Landesgartenschau-Bewerbung

sei dafür eine

„historische Chance“, wie Heribert

Lohr, der Vorsitzende, betont.

www.crailsheim.de

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ADVERTORIAL

Neues Gewerbegebiet eröffnet

Perspektiven für Bad Mergentheim

Mehr als zehn Hektar für wirtschaftliche Entwicklung im Braunstall

Das Gewerbegebiet Braunstall am

Rande der Kernstadt schafft auf

zehn Hektar Fläche neuen Raum für

die wirtschaftliche Entwicklung der

Stadt. Die Stadt hat dabei rund

4,2 Millionen Euro investiert und

das neue Gewerbegebiet nun offiziell

eröffnet.

„Dieses Gewerbegebiet ist dringend

notwendig, um Perspektiven für

unsere Wirtschaft und die Menschen

zu schaffen“, freut sich der Oberbürgermeister.

Das Gewerbegebiet

Braunstall bietet auf einer Fläche

von mehr als zehn Hektar individuell

gestaltbare Flächen in Kernstadtnähe

für klassische Handwerks- und

mittelständische Gewerbebetriebe.

Dabei zeichnet sich das Gewerbegebiet

nicht nur durch den Glasfaseranschluss

an jedem Grundstück,

sondern auch durch die gute

Anbindung an die Bundesstraßen 19

und 290 sowie die Autobahn 81 aus.

Erschlossen wird das Gebiet über

den Dainbacher Weg und ab Mitte

2019 auch über die Straße „Beim

Braunstall“.

Mit dem zur Verfügung stehenden

Angebot möchte die Wirtschaftsförderung

der Stadt nicht nur ortsansässige

Unternehmen ansprechen,

die eine Vergrößerung planen,

sondern auch neue Firmen, die Interesse

am Standort Bad Mergentheim

haben. Denn dieser habe sich in den

vergangenen Jahren zu einem „aufstrebenden

Gewerbestandort entwickelt“,

wie der Wirtschaftsförderer

Marcel Stephan betont. Mit mehr als

12.000 sozialversicherungspflichtig

Beschäftigten belege die Stadt den

Spitzenplatz im Main-Tauber-Kreis.

„Die nächsten Jahre werden

entscheidend sein für das weitere

Wachstum unserer Stadt im

Bereich der Beschäftigten- und

Einwohnerzahlen. Mit dem neuen

Gewerbegebiet schaffen wir die

nötigen Entwicklungsflächen für

die Unternehmen am Rande der

Kernstadt, um sich bestmöglich zu

entwickeln“ zeigt sich Oberbürgermeister

Glatthaar vom neuen

Gewerbegebiet überzeugt.

Für die Unternehmen wird es zunehmend

schwieriger Fachkräfte zu

gewinnen. Durch die günstige Lage

zur Bad Mergentheimer Kernstadt

bietet das neue Gewerbegebiet

den Unternehmen die Möglichkeit

eine attraktive Arbeitsstelle mit den

Vorzügen einer hohen Wohn- und

Lebensqualität anbieten zu können.

[stv]

100% Glasfaser

Offizielle Eröffnung des Gewerbegebiets „Braunstall“, das den

Wirtschaftsstandort Bad Mergentheim weiter voranbringen soll.

Foto: Stadt Bad Mergentheim

Weitere Informationen zum

neuen Gewerbegebiet

Braunstall sind direkt bei

der Wirtschaftsförderung

der Stadt Bad Mergentheim

erhältlich. Ansprechpartner

dort ist Marcel Stephan,

Telefon 07931/57-8005,

E-Mail: marcel.stephan@

bad-mergentheim.de.

Nähere Informationen zum

neuen Gewerbegebiet sind

auch unter www.badmergentheim.de

erhältlich.


14 Wirtschaftsförderung

Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

Innovativer Schritt

Westmittelfranken: Ansbach soll „Digitales Gründerzentrum“ bekommen.

Informativ: Der Geschäftsführer der Dauer GmbH, André Dauer (3. v.

re.), führte die Teilnehmer durch seinen Betrieb.

Foto: Corinna Heiden

Geballte Kraft

Kunststoffbranche trifft sich in Feuchtwangen.

Westmittelfranken ist das Ballungsgebiet

für Kunststoffverarbeitung

im süddeutschen

Raum. Allein in der Region Ansbach

sind über 250 Betriebe der

kunststoffverarbeitenden Branche

angesiedelt und haben sich hier

zwischenzeitlich mit über 4000

Beschäftigten zum wichtigsten Industriezweig

entwickelt. „Alle wesentlichen

Verarbeitungstechniken

im Kunststoffbereich sind im

Wirtschaftsraum Ansbach präsent“,

berichtet der Wirtschaftsförderer

des Landkreises Ansbach,

Thomas Merkel, beim Treffen der

Kunststoffbranche in Feuchtwangen

bei den benachbarten Firmen

Dauer GmbH und Layer Manufactury

GmbH. Tim Riedmüller, Geschäftsführer

der Layer Manufactory,

hat sich auf die additive

Fertigung spezialisiert. Diese gilt

als eine der innovativsten Technologien

zur Herstellung von Bauteilen.

Ausgehend von 3-D-Konstruktionsdaten

wird Material aufgetragen,

um ein Bauteil schichtweise

zu erstellen. „Mein Ziel ist es, die

additive Fertigung beziehungsweise

den 3-D-Druck weiter in

der Region und darüber hinaus voranzubringen

und hier ,Entwicklungshilfe’

zu leisten.“ Viele Branchen

wüssten gar nicht, welche

Möglichkeiten sich für ihre Produktion

durch diese moderne

Technologie eröffnen. cis

www.layer-manufactory.de

www.dauer-gmbh.de

www.wifoe-landkreis-ansbach.de

Im Sommer 2018 warb das

Bayerische Wirtschaftsministerium

um einen Konzeptbeitrag

und eine Bewerbung

um ein digitales Gründerzentrum

aus Ansbach. Nunmehr

getragen werden die Bemühungen

zur Konzepterstellung

von der Stadt Ansbach, der

Hochschule Ansbach, der IHK

Nürnberg für Mittelfranken Geschäftsstelle

Ansbach und der

Handwerkskammer für Mittelfranken.

Standortspezifische

Entfaltungsmöglichkeit

Ein Schwerpunkt des digitalen

Gründerzentrums soll im Bereich

der Vorgründungsunterstützung

liegen. Dazu werden

Angebote geschaffen, die Studierenden

Kompetenzen in der Entwicklung

von technischen und

IT-basierten Anwendungsfeldern

vermitteln und Methoden

zur erfolgreichen Vermarktung

schulen. Hierzu zählen beispielsweise

Methoden wie Design

Thinking, Business Model

Generation und moderne

(agile) Arbeits- und Entwicklungsmethoden.

Weiter sollen

Formate entstehen, in denen Abschlussklassen

der Schulen bei

konkreten Produkt- und Projektfällen

mit Unternehmen zusammenarbeiten.

Dies soll

auch durch Veranstaltungen

und Angebote geschehen, die

nicht unmittelbar einen Gründungsfokus

haben. Hierzu zählen

technisch ausgerichtete Angebote

in einem FabLab und

konkrete Kooperationsprojekte

zwischen Schülern, Studierenden

und Unternehmen.

Bei der Gestaltung der Netzwerkaktivitäten

sind die Impulse

der Unternehmen von Bedeutung,

in der Konzepterstellungsphase,

wie auch nach einer

erfolgreichen Implementierung.

Dazu kann ein Rahmen

für einen Standort- und branchenübergreifenden

Dialog zwischen

Unternehmen, Bildungseinrichtungen

und Kommunen

entstehen.

Vorteile für die

Netzwerkunternehmen

Nutzung: Ein Teil des Projekts soll in die leerstehende

Cafeteria des Technologiezentrums einziehen.

Foto: Ansbach

Die Unternehmen erhalten Unterstützung

durch Schulungen

und Coachings in der Anpassung

der Betriebe in der „digitalen

Transformation“. Zudem

wird es einen intensiven Austausch

mit Gründerteams am

Standort geben. Ebenso auch

den Kontakt zu Gründerteams,

die als Partner für Innovation

und Entwicklung in der Kernorganisation

wirken können.

Aufgrund der Netzwerkaktivitäten

kommen Unternehmen früh

in Kontakt zu potenziellen Fachkräften,

denn nicht jeder Teilnehmer

an einer Netzwerkveranstaltung

wird Gründer. Über

das Netzwerk kommen Mitwirkende

in Entwicklungsprojekten

an adäquate Gesprächspartner

und können mit Anbindung

an die Stammorganisation Innovationen

vorantreiben. Das digitale

Gründerzentrum ermöglicht

ein intensives Standortmarketing

und ein Umfeld für die

weitere Gewinnung von externen

Fach- und Führungskräften.

Das endgültige Konzept für

das Digitale Gründerzentrum

soll Mitte April stehen. pm

www.gruenderinitiativemittelfranken.de

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S


Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

Wirtschaftsförderung 15

Das Potenzial der Alten

NEWSLINE

Die wachsende Schar der Rentner könnte die Fachkräftesituation verbessern.

Das Thema dürfte in den

kommenden Jahren an Brisanz

gewinnen: Wenn sich

die Generation der Babyboomer

aus dem Erwerbsleben zurückzieht,

könnte es notwendig werden,

dass Unternehmer auf Arbeitskräfte

im Ruhe- oder Vorruhestand

zurückgreifen müssen.

Das kommt nicht unerwartet: Die

Wirtschaftsförderungsgesellschaft

des Landkreises Schwäbisch Hall

(WFG), die Wirtschaftsinitiative

Hohenlohekreis sowie die Agentur

für Arbeit Schwäbisch Hall-

Tauberbischofsheim haben sich

bereits vor zehn Jahren zusammen

mit der Deutschen Rentenversicherung

Gedanken gemacht,

wie sie den demografischen Fakten

gegensteuern können. Aus diesen

Überlegungen heraus ist das

Projekt „Arbeit & Rente“ entstanden.

Die Ziele dahinter sind vielgestaltig:

Mit den erfahrenen Fachkräften

sollen Wissen und Tatkraft

länger in Unternehmen gehalten

und Arbeitsspitzen oder Engpässe

besser abgefangen werden können.

Andererseits sollten ältere Arbeitssuchende

die Chance haben,

etwas hinzuzuverdienen, um den

Übergang in die Rente abzufedern.

Mit Unterstützung von Unternehmen

aus dem Hohenlohekreis

Erfahrung: Noch stellen wenige Unternehmen Ältere ein. Das könnte sich bald ändern.

und dem Landkreis Schwäbisch

Hall wurde schließlich die Homepage

www.Arbeit-und-Rente.de erstellt,

auf der Bewerber ihr Profil

einstellen können. Voraussetzung

ist lediglich eine Beratung bei der

Deutschen Rentenversicherung

oder bei der Agentur für Arbeit,

um die persönliche Zuverdienstgrenze

zu erfahren. Diese Internetseite

ist gleichzeitig die Plattform,

auf der Unternehmen ihre Stellenangebote

anbieten und mit Bewerbern

in Kontakt treten können.

35 Unternehmen haben bei der

Freischaltung der Jobbörse im

VON KERSTIN DORN

Foto: NGG-Archiv/Fotolia

Frühjahr 2012 ihr Interesse bekundet,

diesen kostenfreien und

unverbindlich Service nutzen zu

wollen. Mittlerweile sei es an der

Zeit, dieses Projekt wieder zu pushen,

sagt Melanie Schlebach von

der WFG. Denn das Potenzial der

Alten ist ein wichtiger Mosaikstein

im Kampf gegen den Fachkräftemangel,

für den auch der Gesetzgeber

neue Rahmenbedingungen

geschaffen hat. Seit 2017 gilt das

Flexirentengesetz und erleichtert

es Beziehern von Altersrente etwas

hinzuzuverdienen. Bei laufendem

Rentenbezug können zusätzliche

rentensteigernde Entgeltpunkte

erworben werden.

Das Interesse der arbeitssuchenden

Bewerber ist da. Nur auf Seite

der Unternehmen ist der Druck

des Fachkräftemangels wohl noch

nicht groß genug. Von ihnen gibt

es kaum konkrete Stellenangebote.

Aktuell ist ein einziges Angebot

gelistet. „Registrierung und Finanzierungsbeteiligung

hätten jedoch

gezeigt, dass von einem Bedarf

in der Zukunft ausgegangen

wird“, so Schlebach.

www.arbeit-plus-rente.de

Klimadinner mit

Vortrag und Kochworkshop

ILSHOFEN. Nicht nur die Produktion, der Transport und

die Verpackung der Lebensmittel haben Auswirkungen

auf das Klima, sondern auch der Umgang mit ihnen. Die

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Schwäbisch Hall

geht das Thema zugleich theoretisch und praktisch an:

Die Referentinnen Doris Markert-Kaske und Caroline

Mayer erläutern beim Klimadinner zunächst die Zusammenhänge

zwischen Klima und Ernährung und geben

beim anschließenden gemeinsamen Kochen Tipps, wie

regional und saisonal eingekauft werden kann, wie sich

Lebensmittelabfälle vermeiden lassen und wie beim Kochen

Energie gespart wird. Termin ist am Mittwoch, 20.

Februar, 18 Uhr, im Landwirtschaftsamt, Eckartshäuser

Straße 41 in Ilshofen. Interessenten sollten sich unter

Telefon 0 79 04 / 7 00 70 anmelden und eine Schürze

sowie Vorratsdosen mitbringen.

pm

Experten beraten kostenfrei

SCHWÄBISCH HALL. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft

und das Technologiezentrum Schwäbisch Hall sowie

die IHK Heilbronn-Franken bieten mehrere Sprechtage

mit dem Rationalisierungs- und Innovationszentrum

der Deutschen Wirtschaft (RKW Baden-Württemberg)

im Haller Haus der Wirtschaft an. Ein Unternehmensberater

gibt Tipps zu Fragen der Betriebsführung,

Unternehmensplanung und Finanzierung. Das Angebot

gilt für etablierte Unternehmen genauso wie für Jungunternehmer,

Unternehmensnachfolger oder Existenzgründer.

Das Einzelberatungsgespräch ist kostenfrei.

Anmeldungen werden unter der Telefonnummer

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Heilbronn-Franken (KEFF) in der

Region.

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Energiekosten unterzogen und über

50 % davon haben empfohlene

Maßnahmen umgesetzt. Von der

schrittweisen Umstellung der Beleuchtung

auf LED bis hin zur Einführung

eines Energiemanagementsystems

oder der Installation einer

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20 KEFF Veranstaltungen wurden

organisiert an denen die Teilnehmer

ihr Wissen zum Thema Energieeffizienz

aufgebessert haben. Das

kann sich sehen lassen.

Die KEFF Heilbronn-Franken

sensibilisiert kleinere und mittlere

Unternehmen für das Thema

Energieeffizienz. Sie wird von

den Unternehmen der Region als

Unterstützer wahrgenommen und

hinzugeholt, wenn die Fragen im

Hause einer kompetenten Klärung

bedürfen.

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Gefördert wird die KEFF Heilbronn-

Franken von der Europäischen Union

und dem Ministerium für Umwelt,

Klima und Energiewirtschaft

Baden-Württemberg. Getragen wird

sie von der IHK Heilbronn-Franken.

Die Handwerkskammer Heilbronn-

Franken unterstützt das Projekt.

Ergänzt wird das Lenkungsgremium

durch das Unternehmensnetzwerk

Modell Hohenlohe e.V., die Initiative

Gemeinsam für Klimaschutz des

Landkreises Heilbronn, das energie-

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Tauber-Kreis und Hohenlohekreis.

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16 Sport & Wirtschaft

Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

Gelassenheit in schwierigen Phasen

Basketball: Die Spiele der Hakro Merlins sind ein Beleg für das enorm hohe Leistungsniveau in der ersten Liga.

VON HERIBERT LOHR

Vermarktung: Die zunehmende Präsenz über Fernsehen und Social Media verschafft den Sponsoren ganz

neue Möglichkeiten der Präsentation. Ob Trikot, Banner, Spielfläche, Interviewraum oder Pausengestaltung

– die Reichweiten durch die Digitalisierung sind enorm. Foto: Hakro Merlins

Rein sportlich liegen die Hakro

Merlins derzeit etwas

hinter den eigenen Ansprüchen.

Noch immer zieren die

Crailsheimer Korbjäger das hintere

Ende im Ranking der 18 besten

Basketballmannschaften in

Deutschland.

Aber das Team von Headcoach

Tuomas Iisalo ist, bildlich gesprochen,

noch immer nur ein oder

zwei Korbleger von jenem Platz

entfernt, der Fans, Sponsoren und

Gesellschafter in allgemeine

Glückseligkeit verfallen lassen

würde. Auch nach der Hälfte der

Saison ist Tabellenplatz 16 keine

Utopie. In vier, fünf Spielen wurde

eigentlich nur deshalb nicht gepunktet,

weil es dem Team letztlich

nicht gelang, über alle vier

Viertel der gesamten Spielzeit den

finanziell meist deutlich besser gestellten

Gegnern entsprechend Paroli

zu bieten.

Mal fehlte etwa die mannschaftliche

Geschlossenheit „in der Defense“,

dann die Sicherheit der

Schützen „von der Linie“. Für den

sportlichen Leiter Ingo Enskat ist

die eine oder andere eindeutige

Niederlage aber letztlich nur Ausdruck

„der ungemeinen Dynamik“,

die der Basketball in den

letzten Jahren erfahren hat: „Die

Internationalität, die gezielte Nachwuchsarbeit,

die Professionalisierung

der Betreuung hat dafür gesorgt,

dass die sportliche Qualität

noch einmal deutlich gestiegen

ist“, erläutert der ausgewiesene

Basketballfachmann und führt ein

für alle sichtbares Beispiel an: „Allein

schon die körperliche Präsenz

der ersten zehn, zwölf Mannschaften

in der Liga ist beeindruckend.“

Auch Geschäftsführer

Martin Romig bleibt trotz ernüchternden

des Tabellenstandes gelassen:

„Die Ergebnisse zeigen, dass

wir noch viele kleine Schritte machen

müssen, bis wir von uns sagen

können, wir haben in Hohenlohe-Franken

das Standing eines

gestandenen Erstligisten.“

Dazu wird das Umfeld intensiv aufgearbeitet.

So betreuen Martin Romig

und der zuständige Mitarbeiter

für Marketing & Sales Lukas

Lienert über die Geschäftsstelle

mittlerweile rund 100 Sponsoren

und Förderer.

Und auch für sie haben sich die

Modalitäten enorm verändert. Seit

die Spiele von Magenta TV der Telekom

übertragen werden, ist der

Zuspruch noch einmal deutlich gewachsen.

Neben den durchschnittlich

rund 2500 Zuschauern, die

die Mannschaft während den einzelnen

Partien in der Arena Hohenlohe

regelmäßig pappklatschenbewaffnet

meist bis zur Aufgabe

der Stimmbänder direkt unterstützen,

schalten sich bis zu

20 000 Menschen im Raum Hohenlohe-Franken

zu, um an den

Fernseh- oder Computerbildschirmen

das wilde Auf und Ab zwischen

den Körbern zu verfolgen.

Dabei sind hier die Zugriffszahlen

über den Live-Ticker der BBL und

die Bilder oder Nachrichten über

die verschiedenen Kanäle der sozialen

Netzwerke noch nicht einmal

eingerechnet. Das eröffnet

den Unterstützern zusätzliche

Möglichkeiten, sich rund um das

Spiel öffentlichkeitswirksam

selbst in Szene zu setzen. Jüngstes

Beispiel ist der Stimpfacher Süßwarenhersteller

Hosta. Es hätte

wohl keiner offiziellen Pressemitteilung

bedurft, dass tausende von

Beobachtern quer durch die Republik

innerhalb von ein paar Minuten

Spielzeit wussten, dass das Traditionsunternehmen

einen neuen

Schokoriegel am Markt platziert

und sich dafür in die Phalanx der

stetig wachsenden Zahl von Werbepartnern

aus dem gesamten Einzugsgebiet

der Hakro Merlins eingereiht

hat. Dass die regionale

Wirtschaft vermehrt den marketingorientierten

Schulterschluss

mit den Basketballern sucht, ist

letztlich dem Umstand geschuldet,

dass sich das Einzugsgebiet der

Fangemeinde „seit Jahren Stück

für Stück erweitert“. So stellen

schon heute die Zuschauer, die unmittelbar

aus dem Stadtgebiet

Crailsheim kommen, in der Arena

Hohenlohe in der Regel nicht

mehr die Mehrheit des Publikums.

Von Schwäbisch Hall über

das Bühlertal bis nach Gaildorf,

von Teilen des Hohenlohekreises

über den der Grenzraum zu Mittelfranken

mit Rothenburg, Feuchtwangen

und Dinkelsbühl aber

auch vermehrt hoch zur Ostalb,

von Ellwangen bis Aalen, zieht

sich der Kreis, aus dem das Publikum

zu den Spielen anreist.

Gleiches gilt für die Werbepartner.

Für Lukas Lienert auch eine

besondere Herausforderung:

„Die Kunden treten ja mit ganz unterschiedlichen

Motiven an uns heran.

Die einen suchen vor allem attraktive

Reichweite, andere wollen

spezielle Zielgruppen ansprechen,

nutzen den Auftritt für Personalrecruiting

und Motivation der

Mitarbeiter, für wieder andere

steht das Sozialmarketing im Vordergrund.

Sie engagieren sich vor

allem wegen unserer intensiven Jugendarbeit,

unsere Zusammenarbeit

mit anderen Basketballvereinen

in der Region, unseren Auftritten

bei sozialen Einrichtungen bis

hin zu unseren Projekten wie

„Merlins@school“ und „Merlins@Kiga“.

Der aktive Oberliga-Fußballer

lenkt den Blick auf die Besonderheit:

„Für jeden Partner versuchen

wir in vertrauensvoller Zusammenarbeit

ein individuell ausgerichtetes

Paket zu schnüren,

denn bei allem Erfolgsdruck sind

wir nur an nachhaltiger Zusammenarbeit

interessiert. Schließlich

gilt: „We are family“.

www.hakro-merlins.de

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Gemeinsam für mehr WOW

Die HAKRO Merlins Crailsheim und Möbel Bohn verbinden

die gleichen Werte. Leidenschaft und Liebe

zu dem, was wir tagtäglich tun. Erstklassiges sportliches

Engagement auf der einen Seite – Engagement

und Herzblut für Möbel und Lifestyle auf der anderen.

Deshalb sind wir von Möbel Bohn gern ein Teil der

großen Merlins-Familie. Für mehr WOW in der Region.

Andrea Bohn

Möbel Bohn

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Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

Politik & Wirtschaft 17

Authentizität: Für Philipp Rock, Geschäftsführer der Klafs GmbH &

Co. KG mit Sitz in Schwäbisch Hall war das Kamingespräch mit Dr.

Nicola Leibinger-Kammüller sehr aufschlussreich. Seiner Meinung

nach lebt die Veranstaltung von authentischen Persönlichkeiten und

ehrlichen Meinungen.

Akzeptanz: Dr. Walter Döhring freut sich über die hohe Akzeptanz der

Veranstaltung auch auf Seiten der Referenten: Hier ist er im Gespräch mit

Michael Lohscheller, CEO der Opel Automotive GmbH, der das Traditionsunternehmen

als Teil des französischen PSA–Konzerns wieder neu positionieren

muss.

Ausland: Auf die Region der Weltmarktführer schaut auch die

Schweiz. Claudia Jehle (li.) und Britta Thiele-Klapproth vom Schweizerischen

Generalkonsulat in Stuttgart nutzen die Veranstaltung, um

interessierte Firmen über Investitionen außerhalb der EU und vor allem

im Land der Eidgenossen zu beraten.

Fotos: Kerstin Dorn

Auf dem Gipfel von den Besten lernen

Teilnehmer des Gipfeltreffens der Weltmarktführer suchen Denkanstöße, Inspirationen und wollen Kontakte knüpfen.

VON KERSTIN DORN

Es gibt Dinge, die kann man

nicht kaufen. Dazu gehört die

Konkurrenz vor der eigenen

Haustür.“ Der „Schraubenkönig“

Reinhold Würth, von dem dieses

Zitat stammt, hat die direkte Konkurrenz

vor seiner Haustür

schon immer inspiriert. Das Gleiche

hofft Veranstalter Dr. Walter

Döring auch für seine Gäste:

„Wenn Sie morgen nach Hause

fahren, dann hoffentlich mit vielen

neuen Ideen und neuen Konkurrenten.“

Neue Ideen, Inspirationen, Denkanstöße

– das sind die am häufigsten

genannten Gründe, weshalb

die Teilnehmer zum Gipfeltreffen

der Weltmarktführer kommen,

gleich gefolgt von dem Wunsch,

Kontakte zu knüpfen und Netzwerke

zu bilden. Viele sind von

der prominent besetzten Teilnehmerliste

begeistert. Aufmerksam

verfolgen sie im vollbesetzten Saal

der Bausparkasse Schwäbisch

Hall den Vorträgen, beispielsweise

von Michael Lohscheller, der als

CEO der Opel Automotive GmbH

die Kunden von den Zukunftsplänen

eines Unternehmens überzeugen

muss, das in den letzten 20

Jahren Verluste gemacht hat, das

seit 18 Monaten zum französischen

PSA-Konzern gehört und

wieder beweisen will, dass es das

Zeug hat, sich auf dem umkämpften

Automobilmarkt wieder neu

zu erfinden. Lohschellers Ansatz

lautet: „The Power is inside“. Er

setzt auf

Ideen und

Know-how aus den eigenen Reihen,

auf die Zukunft der Elektromobilität

und auf den globalen

Markt, auf dem das Unternehmen

nun wieder frei agieren kann.

Opel hat ehrgeizige Ziele: Acht

neue Fahrzeuge will der Konzern

bis 2020 auf den Markt bringen

und den Elektroantrieb massentauglich

machen. Ebenso begeistert

nahmen die Zuschauer den

Kurzvortrag von Dr. Andreas Sennheiser

auf, der das Familienunternehmen

in dritter Generation

führt und die Frage stellt, die viele

Gäste im Publikum umtreibt: „Wie

schaffen wir es, Weltmarktführer

zu sein und vor allem, es zu bleiben?“

und der für sein Unternehmen

konkrete Antworten gefunden

hat: innovative Märkte suchen

(das sind nicht die etablierten!),

Trends erkennen – wie zum Beispiel

die Bodenampeln für Handynutzer

in Korea. Der Trend

schwappt gerade in die USA über

und wird auch in Europa ankommen.

Ein weiterer Tipp: Den eigenen

Ideen trauen. Sennheiser hat

ein 3D-Audiosystem entwickelt,

mit dem es seine Marktposition

festigt und last but not least: wie

ein Start-up agieren. Erfahrung

dürfe niemals einschränken.

Seine Hinweise treffen den Nerv

der Zuschauer, die hoffen, den

Schwung und die Motivation aus

dieser Veranstaltung gewinnbringend

umsetzen zu können.

www.ww.weltmarktfuehrergipfel.de

Heimvorteil: Für Fabian Schwer, Würth-Niederlassungsleiter für

Heilbronn-Hohenlohe, stehen Networking und Kundenpflege im Mittelpunkt.

Gleichzeitig nutzt seine Firma die Gelegenheit, um den

neuen Akkuschrauber aus eigener Herstellung vorzustellen.

Weit gereist: Senator Ming Yang (re.) ist Repräsentant der Akademie der

Weltmarktführer in China und will im nächsten Jahr ein Gipfeltreffen in seiner

Heimat organisieren. Deshalb feiert er das chinesische Neujahrsfest

heuer mit potentiellen Geschäftspartnern, anstatt im Kreise der Familie.

Inspirierend: Für Sylvia und Gerhard Rall von der Hainbuch GmbH

aus Satteldorf (li. und re.) lohnt sich ein Besuch bei den Weltmarktführern

immer: „Die Unterlagen und Skripte liegen das ganze Jahr

über auf dem Tisch und dienen als Inspiration“.

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ist unser Thema

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18 Firmen & Märkte

Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

„Wohnen für jedermann“

Emissionshaus Primus Valor kauft Wohnungen für 122 Millionen Euro.

Entscheider: Sascha Müller

führt das Emissionshaus. Privatfotos

Saniert: Primus Valor legt Wert auf gute Energieeffizienz, hier im Trutenbachweg in Crailsheim.

Mit einem neu erworbenen

Immobilienportfolio

wird Primus Valor

zu einem der größten Anbieter

am Markt: Die Transaktion umfasst

93 Liegenschaften mit insgesamt

1700 Wohneinheiten.

Das Portfolio, welches sich

über das gesamte Bundesgebiet

erstreckt, erwarb das Unternehmen

am Ende des vergangenen

Jahres.

„Wir konzentrieren uns auf

Wohnimmobilien mit Standardwohnungen“,

erklärt Geschäftsführer

Sascha Müller. Standard

heißt für ihn „etwa 60 Quadratmeter

und drei Zimmer“. Primus

Valor will mit dem Ankauf

und der anschließenden Sanierung

„den Bestand pflegen,

nicht luxussanieren“, sagt Müller.

Die sanierten Wohnungen

sollen auch für geringere Einkommensverhältnisse

attraktiv

bleiben. „Unser Motto ist: Wohnen

für jedermann.“ Deshalb

konzentriert sich das Unternehmen

auf Wohnblockanlagen in

Mittel- und Oberzentren und

steigt gerade nicht in den hochspekulativen

Immobilienmarkt

von Metropolen wie München

oder Hamburg ein.

„Unser Ansatz ist, den älteren

Wohnungsbestand in Deutschland

zu verjüngen und somit

weiteren bezahlbaren Wohnraum

zu schaffen. Unser Anspruch

ist immer eine voll funktionsfähige

Mietwohnung und

zufriedene Mieter“, erläutert

Müller.

Primus Valor hat seinen Hauptsitz

in Mannheim und eine

Zweigstelle in Crailsheim, insgesamt

beschäftigt das Unternehmen

50 Mitarbeiter. Rund 6000

Wohneinheiten befinden sich

im Besitz des Emissionshauses,

etwa die Hälfte davon ist selbstverwaltet.

„Wir wollen stark

wachsen“, sagt Müller. In den

nächsten fünf Jahren sollen weitere

6000 Wohnungen hinzukommen,

Müller rechnet in diesem

Zeitraum mit rund 20

neuen Stellen, vor allem im

kaufmännischen Bereich sowie

Bauingenieure und Projektentwickler,

die bei Primus Valor geschaffen

werden sollen.

Das Unternehmen kauft Gebäude,

saniert diese und verdient

anschließend an den Mieten

und dem Verkauf der Immobilien.

An den Fonds, welche

die Immobilien beinhalten,

können sich auch Privatpersonen

als Kapitalanleger beteiligen.

mst/pm

www.primusvalor.com

Belastbar: Dietmar Franz von Ebox wirbt für E-Lastenräder.

Grüne Alternativen

Dietmar Franz, Inhaber von Ebox, setzt auf Jobrad-Leasing

sowie staatlich geförderte E-Lastenräder.

Viele Firmen in der Region sorgen

mit dem Jobrad-Modell

für mehr Mobilität bei ihren Mitarbeitern.

Einer, der sich gezielt für

die Förderung dieses Konzeptes

einsetzt, ist Dietmar Franz. Er ist

der Inhaber des Zweirad-Fachhandels

Ebox mit Filialen in Schwäbisch

Hall und Künzelsau.

„Durch die vorteilhafte Versteuerung

ist das Leasing für die Arbeitnehmer

günstiger als ein Kauf“, erklärt

Franz. Außerdem unterstütze

das Angebot ihm zufolge

den Umweltschutz und verbessere

Parkplatzsituationen. „Wenn er

möchte, kann der Arbeitgeber einen

Zuschuss zum Jobrad geben“,

berichtet Franz. 40 Euro monatlich

erhalten etwa die Beschäftigten

des 35-Mann starken Betriebes

Icotek aus Gaildorf. Geschäftsführer

Detlev Bethke sagt: „Das ist

eine kleine Gratifikation für unsere

Mitarbeiter, um ein Fahrrad

zu guten Konditionen zu bekommen.“

Es sei zwar ein größerer

Aufwand für die Lohnbuchhaltung,

fördere aber laut Bethke die

Gesundheit der Arbeitnehmer.

Auch Gewerbetreibenden oder

Vereinen wird der Einstieg in die

Elektromobiliät erleichtert: Für

E-Lastenräder gibt es eine staatliche

Förderung von bis zu 3000

Euro. Dafür wirbt Franz ebenfalls:

„Ein Lastenrad ersetzt mitunter

ein Auto.“ Der Fachmann betreibt

damit selbst zwei mobile Werkstätten.

Mittlerweile nutzen sogar Apotheken

oder Wochenmarkt-Händler

eine grüne Alternative von

Ebox als Transportmittel. Franz

verdeutlicht: „Beides sind Modelle,

die ich auch in Zukunft aktiv

unterstütze.“

gra

www.ebox-bike.de

Foto: Alisa Grün

Starke Partner aus der Region Heilbronn-Franken


Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

Firmen & Märkte 19

Temperierspezialist stärkt Kompetenz

Lauda Dr. Wobser übernimmt den Premiumhersteller GFL – der Bereich Labortechnik wird damit ausgebaut.

Die Lauda Dr. Wobser GmbH

hat die Akquisition der GFL

Gesellschaft für Labortechnik

mbH bekannt gegeben. Für

den Weltmarktführer aus Lauda-

Königshofen ist dies insgesamt bereits

die dritte Übernahme. Dienten

die vorangegangenen Akquisitionen

vorrangig der Erschließung

neuer Geschäftsfelder im industriellen

Umfeld, will Lauda mit

GFL seine Kompetenzen im Bereich

der Labortechnik ausbauen.

GFL ist ein deutscher Premiumhersteller

und beschäftigt derzeit

rund 50 Mitarbeiter. Mit dieser

strategisch bedeutenden Akquisition

steigert der Temperierspezialist

den Umsatz auf rund 90 Millionen

Euro und den Personalstamm

auf 500 Mitarbeiter.

Seit mehr als 50 Jahren ist GFL als

Laborgerätehersteller bekannt

und in mehr als 150 Ländern aktiv.

Das Portfolio des Unternehmens

mit Hauptsitz in Burgwedel

im Nordosten von Hannover umfasst

Tiefkältegeräte, Wasserbäder,

Schüttelwasserbäder, Wasser-

Destillierapparate, Inkubatoren

und Schüttelapparate. Anwender

finden sich unter anderem in Forschungs-,

Routine- und Speziallaboratorien

in Medizin, Wissenschaft

und Industrie. Alle Geräte

von GFL werden in Deutschland

entwickelt und gefertigt. Die beiden

Geschäftsführenden Gesellschafter

des Unternehmens, Ulrike

Mischel und Dieter Bubel,

»Wir werden das

Wachstum weiter

vorantreiben und

unsere Position als

Weltmarktführer

unterstreichen.«

Zielstrebig: Das Unternehmen aus Lauda-Königshofen entwickelt sein Produktprogramm konsequent weiter.

werden im Unternehmen noch

bis Mitte 2019 tätig sein, um einen

reibungslosen Übergang und

die erfolgreiche Integration sicherzustellen.

Alle Mitarbeiter

von GFL sollen von Lauda übernommen

werden.

Mit der Akquisition von GFL will

das Unternehmen aus Lauda-Königshofen

das bestehende Produktangebot

als Weltmarktführer

von Temperiergeräten und -anlagen

erweitern und die produkttechnischen

Fähigkeiten beispielsweise

bei der Blechbearbeitung

ausbauen. GFL wiederum wird

vom starken, internationalen Vertriebsnetz

von Lauda profitieren.

„Mit den Geräten von GFL entwickeln

wir unser Produktprogramm

konsequent weiter und

stärken unser Portfolio im Bereich

Labortechnik. Mit unserer

starken Vertriebsorganisation

und der weltweit für Temperierung

bekannten Marke Lauda werden

wir das Wachstum weiter vorantreiben

und unsere Position

als Welt-marktführer unserer

Branche unterstreichen“, sagt Dr.

Gunther Wobser, Geschäftsführender

Gesellschafter von Lauda.

„Wir freuen uns sehr darauf, die

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

von GFL persönlich in der Lauda-

Familie zu begrüßen und werden

den Standort Burgwedel gezielt

ausbauen.“

cis/pm

www.lauda.de

Foto: Lauda

Mit viel Engagement

und großer Tatkraft

Palux Bad Mergentheim: In den Anstrengungen nicht nachlassen.

Da der bisherige Palux-

Vorstandsvorsitzende Erhard

Ikas gemäß seiner

langjährig geplanten Alters-

Nachfolgestrategie sein Amt

Ende November niedergelegt

hatte, oblag es dem neuen Vorstandssprecher,

Dr. Hilmar Rudloff,

bei der Weihnachtsfeier

den Rückblick auf das zu Ende

gehende Geschäftsjahr 2018 zu

Erfolgreich: Clevere Küchenlösungen „made in Germany“ präsentierte

das Bad Mergentheimer Unternehmen unter anderem

auch auf der Messe „Intergastra“.

Foto: Palux

geben. Dieses war geprägt von

vielen erfolgreichen Höhepunkten

– seien es die Präsentation

auf zahlreichen Fachmessen,

den beiden Auszeichnungen

mit den Fachpreisen „Best of

Market“ und „Küche Award in

Gold“ oder dem neuen Messe-

Konzept und Auftritt. Gleichzeitig

wurden diverse innerbetriebliche

Projekte gestartet, bei denen

sich viele Mitarbeiter engagiert

eingebracht haben. Rudloff

dankte ganz besonders allen

Mitarbeitern für ihr Engagement

und Tatkraft im abgelaufenen

Jahr 2018 und rief dazu

auf, auch in einem durch internationale

Entwicklungen möglicherweise

schwieriger werdenden

Jahr 2019, in den Anstrengungen

nicht nachzulassen, die

Marktposition von Palux im nationalen

wie internationalen

Umfeld weiter auszubauen. Für

das Jahr 2019 wird laut Rudloff

vor allem das anstehende

25-jährige Jubiläum der Palux-

Topline-Küchenserie, die dauerhafte

Stationierung eigener Mitarbeiter

in eigenen Vertriebsbüros

in Dubai und Kuala Lumpur

sowie das 90-jährige Firmenjubiläum

der Palux AG im Mittelpunkt

stehen.

Oberbürgermeister Udo Glatthaar

unterstrich in seinem

Grußwort die Bedeutung der

Palux AG für den Standort Bad

Mergentheim als eines der

größten Industrieunternehmen

in der näheren Region. pm

www.palux.de

DIGITALISIERT

IN DIE ZUKUNFT

Neue Technologien. Neue Jobs. Neue Chancen.

Neue digitale Produkte – die Smart Services –

ergänzen unser Portfolio. Sie sind ein wichtiger

Bestandteil des Life Cycle Managements Optima

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20 Aus− & Weiterbildung

Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

Ausbildungsmarkt bleibt stabil

Beim Spitzengespräch 2018 in Stuttgart sind sich die Bündnispartner einig: Es ist noch Luft nach oben.

Die Partner des baden-württembergischen

Ausbildungsbündnisses

– Landesregierung,

Wirtschaft, Gewerkschaften,

Bundesagentur für Arbeit

und Kommunen – haben

beim Spitzengespräch zur Ausbildungssituation

unter Leitung von

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole

Hoffmeister-Kraut über den aktuellen

Ausbildungsmarkt diskutiert.

Hoffmeister-Kraut: „Ein stabiler

Ausbildungsmarkt ist angesichts

unseres großen Bedarfs an Fachkräften

eine wichtige, positive Entwicklung.“

Zum 30. September

2018 gab es ein leichtes Plus gegenüber

2017 von 850 neuen Ausbildungsverträgen

in Industrie,

Handel, Dienstleistungen und

Freien Berufen. Allein die IHK

Heilbronn-Franken verzeichnete

4687 neu eingetragene Ausbildungsverhältnisse.

Ein Plus von

2,8 Prozent im Vergleich zu 2017.

Im Handwerk liegt die Zahl auf

dem Vorjahresniveau.

ASYL Unter den neuen Auszubildenden

sind in Baden-Württemberg

erneut mehr junge Menschen

aus den Hauptasylherkunftsländern.

„Das freut mich sehr,

denn eine Ausbildung ist ein hervorragender

Weg zur Integration

in Beruf und Gesellschaft“, ist die

Wirtschaftsministerin überzeugt.

Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge

mit Auszubildenden aus

den acht Hauptasylherkunftsländern

ist zum Start des Ausbildungsjahres

im Herbst 2018 auf 2911

angestiegen (plus 22 Prozent).

BILANZ Zur aktuellen Ausbildungsmarktsituation

legte die Regionaldirektion

der Bundesagentur

für Arbeit ihre Bilanz vor: Von

Oktober 2017 bis September

2018 wurden den Agenturen für

Arbeit und den Jobcentern insgesamt

82 089 (plus 4,2 Prozent)

Berufsausbildungsstellen gemeldet.

Die Zahl der gemeldeten Bewerber

hat sich aufgrund der

rückläufigen Schulabgängerzahlen

im Vergleich zum Vorjahr um

1,7 Prozent verringert. Seit Beginn

des Beratungsjahres am 1.

Oktober 2017 haben insgesamt

66 240 Bewerber die Ausbildungsvermittlung

der Agenturen

und der Jobcenter bei der Suche

nach einer Ausbildungsstelle in

Anspruch genommen. Das waren

1161 weniger als im Vorjahreszeitraum.

Rund jeder zweite gemeldete

Bewerber begann

schließlich eine Berufsausbildung

(52,2 Prozent).

Zuwanderung: Gerade auch der Bereich Pflege profitiert von den neuen Azubis.

Foto: DRK

INTEGRATION Aus dem Personenkreis

geflüchteter Menschen

kommen immer mehr junge Menschen

auf dem Ausbildungsmarkt

an. Von Oktober 2017 bis September

2018 waren es 4994 Bewerber

(plus 40 Prozent) im Kontext

Flucht, die mit Unterstützung einer

Agentur für Arbeit oder eines

Jobcenters eine Berufsausbildung

suchten. Davon konnten 2129

(plus 30,7 Prozent) eine Berufsausbildung

beginnen.

BEWERBERMARKT Am Ende

des Berufsberatungsjahres waren

noch 1062 Bewerber (plus 8,6

Prozent) vollständig unversorgt,

dies sind 84 mehr als im Vorjahr.

Zusätzlich suchen noch weitere

8185 junge Menschen eine Ausbildungsstelle.

Sie haben aktuell nur

eine in ihren Augen zweitbeste Alternative

(beispielsweise Schule

oder Arbeit) angenommen. Der

Ausbildungsmarkt bleibt laut Wirtschaftsministerium

rein rechnerisch

immer noch ein „Bewerbermarkt“:

8975 unbesetzte Ausbildungsstellen

(plus 17,2 Prozent)

stehen 9247 Ausbildungssuchenden

gegenüber.

pm/cis

www.wm.baden-wuerttemberg.de

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Welcher Arbeitnehmertyp sind Sie?

Vielfältige Karrierechancen bei Würth Elektronik eiSos

„More than you expect“ ist das

Motto des Herstellers elektronischer

und elektromechanischer

Bauelemente für die Elektronikindustrie

mit Sitz in Waldenburg. Es

ist nicht nur ein Versprechen an die

Kunden des Unternehmens, sondern

richtet sich insbesondere auch

an die Mitarbeiter und Bewerber.

Viele unterschiedliche Arbeitnehmertypen

finden hier die idealen

Bedingungen, um sich mit Spaß an

und bei der Arbeit voll entfalten zu

können:

Der Neueinsteiger

Wer demnächst Schule oder

Studium beendet, findet bei Würth

Elektronik eiSos viele spannende

Einstiegsmöglichkeiten. Eine große

Bandbreite an technischen und

nicht-technischen Ausbildungsberufen,

Praktika und Traineeprogrammen

bis hin zum unternehmenseigenen

Studentenprogramm „STUP“

warten auf alle startbereiten

Berufseinsteiger.

Willkommen an Bord bei Würth Elektronik eiSos.

Der Familienmensch

Endlich muss man sich nicht

mehr zwischen Beruf und Familie

entscheiden: Würth Elektronik eiSos

unterstützt Familien mit flexiblen

Wiedereinstiegsmöglichkeiten nach

der Elternzeit, maßgeschneiderten

Teilzeitlösungen und Kinderbetreuung.

Denn wer den Rücken frei hat,

kann seine Kompetenzen im Beruf

besser entfalten.

Der Erfahrene

Wer bereits einige Jahre im Beruf

mitbringt, findet bei Würth Elektronik

eiSos verantwortungsvolle

Aufgaben und die stetige persönliche

sowie fachliche Entwicklung

durch individuelle Weiterbildungen.

Der Rückhalt des sicheren,

zukunftsorientierten und familiengeführten

Unternehmens machen

Auszeiten wie ein Sabbatical oder

die verlängerte Entgeltfortzahlung

ab fünf Jahren Betriebszugehörigkeit

möglich.

Foto: Würth Elektronik eiSos

Der Sportler

Jeder möchte in Beruf und Freizeit

gesund und aktiv bleiben. Bei den

regelmäßigen Kursen und Sport-

Treffs des WEtality Aktivprogramms

ist sicher der (neue) Lieblingssport

dabei – egal ob Zumba, Fußball

oder Yoga. Die gesunde Ernährung

darf da natürlich nicht fehlen: Entsprechende

Kochkurse runden das

Gesundheitsprogramm von Würth

Elektronik eiSos ab.

Der Weltenbummler

Sie sind weltoffen und möchten

die Mentalität und Arbeitskultur

anderer Länder kennenlernen?

Die Würth Elektronik eisos Gruppe

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mehrjährigen Aufenthalt in Barcelona.

Selbstverständlich immer mit

kollegialer Unterstützung vor Ort.

Und welcher Arbeitnehmertyp

sind Sie?

Aktuelle Stellenangebote und

Informationen zu den vielfältigen

Karriereangeboten von Würth

Elektronik eiSos finden Sie unter

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wenn ein starkes Team ein gemeinsames Ziel verfolgt.

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Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

Aus− & Weiterbildung 21

Neue Angebote der DHBW Mosbach

Online-Bewerberportal ist bereits gestartet. Informatik und BWL-Digital Business Management ab Herbst auch am Campus Bad Mergentheim.

Eine neue Bewerberbörse

und bald zwei neue Studiengänge

am Campus Bad Mergentheim

– viel Neues gibt es über

die Duale Hochschule Baden-

Württemberg (DHBW) Mosbach

zu berichten. Rund 1000 Unternehmen

bieten an der DHBW Mosbach

Studienplätze an. Es ist für

Schüler nicht einfach, bei so viel

Auswahl das Passende zu suchen.

Wieso also nicht sich finden lassen?

Die neue Bewerberbörse der

Hochschule macht es möglich.

Das Online-Portal bietet eine Plattform

für den Erstkontakt zwischen

Studieninteressierten und

Personalern der Betriebe. Bisher

würden die großen, sehr bekannten

Unternehmen bevorzugt angeschrieben,

berichtet Verwaltungsdirektorin

Christine Zimmer. Eine

große Anzahl an Bewerbern konkurriere

also um wenige Stellen,

während ebenso attraktive Angebote

aus dem Mittelstand weniger

Beachtung fänden.

In der Bewerberbörse legen Studieninteressierte

ein eigenes Profil

mit ihren Fähigkeiten, Vorkenntnissen

und Interessen an. Die Partnerunternehmen

von DHBW Mosbach

und Bad Mergentheim suchen

selbst im Bewerberpool

nach den idealen Kandidaten und

schreiben sie über das Portal an.

Über den dauerhaft hinterlegten

Suchfilter werden die Unternehmen

regelmäßig über neue passende

Bewerber informiert.

SERVICE „Mit einem einzigen

Profil können Schüler also viele

verschiedene Duale Partner

gleichzeitig erreichen und dadurch

die Chance erhöhen, das

richtige Unternehmen zu finden“,

erklärt Zimmer.

Die Bewerberbörse sei damit die

ideale Ergänzung zur aktiven Bewerbung.

„Es ist wichtig, aber

sehr aufwendig, die bestgeeigneten

Mitarbeiter zu finden. Daher

freut es mich besonders, dass wir

mit der Bewerbungsplattform diesen

Service bieten können, dass

unsere Partnerunternehmen und

die Studieninteressierten zusammenfinden.“

Die kostenlose Bewerberbörse

der DHBW findet

sich im Internet unter www.mosbach.dhbw.de/bewerben.

Produktiv: Die Studenten finden komfortable Bedingungen an der Hochschule vor – wie hier am Bad

Mergentheimer Campus. Das Angebot wird stetig erweitert.

Foto: DHBW Mosbach

Innovativ zeigt sich die Hochschule

auch bei ihrem Studienangebot.

So kann Informatik künftig

nicht nur am Hauptcampus der

Dualen Hochschule Baden-Württemberg

(DHBW) in Mosbach,

sondern auch im Schloss in Bad

Mergentheim studiert werden.

Der Studiengang lief bisher mit

zwei Kursen in Mosbach. Dieses

Angebot wird zum Herbst 2019

um einen Kurs in Bad Mergentheim

ausgeweitet. Von Stuttgart

bis Fulda und von Frankfurt bis

Coburg bieten rund 50 Unternehmen

mehr als 100 Studienplätze

an. Das Spektrum umfasst Großunternehmen

ebenso wie innovative

kleine und mittlere Unternehmen

in vielen Branchen – von der

Automobilindustrie über Banken

bis zur Verpackungsindustrie.

Das Studium der Angewandten Informatik

bietet ein fundiertes technisches

Studium und legt seinen

Schwerpunkt auf Software-Engineering

und Anwendungsentwicklung

von der App über die Webanwendung

bis zur Programmierung

von Robotern. Weitere Infos

unter www.mosbach.dhbw.de/ai.

Auch der Studiengang BWL-Digital

Business Management wird in

naher Zukunft am Bad Mergentheimer

Campus angeboten. Die

Hochschule entwickelt damit laut

Pressemitteilung ein modernes

Studienangebot, das auf die Nachfrage

sowohl von Seiten der Unternehmen

wie auch der Studieninteressierten

zugeschnitten sei.

SCHNITTSTELLE Der Studiengang

startet zum Herbst 2019 erstmals

mit einem Kurs in Bad Mergentheim.

Die Nachfrage ist hoch:

30 Studienplätze bei 22 Unternehmen

aus der Region und darüber

hinaus sind bereits kurz nach der

ersten Ankündigung gemeldet.

Das Studium bildet die Schnittstelle

zwischen dem kaufmännischen

Bereich und der IT. Folglich

biete es fundierte betriebswirtschaftliche

Grundlagen und legt

seinen Schwerpunkt auf das Zusammenwachsen

von realer und

digitaler Welt, bei dem sich Menschen,

Maschinen und Services intelligent

vernetzen. Weitere Infos

unter www.mosbach.dhbw.de/

dbm.

pm

www.mosbach.dhbw.de

Erste Schüler bereits in zwei Jahren

Dieter-Schwarz-Stiftung will in Heilbronn eine bilinguale Schule in Anlehnung an die Erlenbacher Josef-Schwarz-Schule einrichten.

In Heilbronn soll eine bilinguale,

international orientierte

Schule errichtet werden. Sie

könnte bereits 2021 ihre Tore öffnen.

Seit ihrer Gründung 2012 findet

die bilinguale Josef-Schwarz-

Schule in Erlenbach im Landkreis

Heilbronn großen Zuspruch. Derzeit

besuchen sie Schüler von der

Eingangsstufe bis zur sechsten

Klasse. 2021 werden die ersten

Schüler die gymnasiale Oberstufe

besuchen. Die zweisprachige

Ganztagsschule (Deutsch/Englisch)

mit international orientiertem

Konzept ist eine staatlich anerkannte

Ersatzschule und orientiert

sich am Bildungsplan Baden-

Württembergs, ergänzt um internationale

Elemente. Es unterrichten

zu etwa gleichen Teilen deutsche

Lehrer und englische Muttersprachler

aus der ganzen Welt.

ERFOLG Träger der Josef-

Schwarz-Schule ist die Bildungsorganisation

Phorms Education mit

Sitz in Berlin, die deutschlandweit

bilinguale Privatschulen und Kindergärten

betreibt. Die Schule

wird finanziell von der Dieter-

Schwarz-Stiftung unterstützt.

Aufgrund der großen Nachfrage

prüft die Dieter-Schwarz-Stiftung,

in Abstimmung mit der Stadt Heilbronn,

ein weiteres Engagement

Vorbild: Die Josef-Schwarz-Schule bietet schon heute moderne

Unterrichtsformen in internationalem Ambiente. Foto: Josef-Schwarz-Schule

für eine ähnliche Schule direkt in

Heilbronn.„Aufgrund des großen

Erfolges der Josef-Schwarz-

Schule freuen wir uns sehr, den

Bau einer weiteren bilingualen

Schule in Heilbronn unterstützen

zu können“, sagt Silke Lohmiller,

Geschäftsführerin der Stiftung.

Die neue zweisprachige Ersatzschule

soll sich an der Josef-

Schwarz-Schule orientieren. Geplant

sind eine Eingangsstufe,

eine Grundschule, eine Sekundarschule,

eine gymnasiale Oberstufe

sowie eine Sporthalle inklusive Außensportflächen.

Diese könnten

parallel von den Hochschulen am

Bildungscampus genutzt werden.

An der gymnasialen Oberstufe sollen

leistungsstarke Schüler parallel

zum Abitur einen weiteren international

anerkannten Hochschulzugang,

das sogenannte International

Baccalaureate Diploma,

erlangen können. Oberbürgermeister

Harry Mergel kann

sich den Bau der neuen Unterrichtsstätte

gut vorstellen: „Eine international

orientierte Schule in

Heilbronn ist in unserer heutigen

globalen Gesellschaft von enormer

Wichtigkeit.“

pm

www.dieter-schwarz-stiftung.de

www.josef-schwarzschule.phorms.de

Infoabend

am Mittwoch,

20. Februar 2019

um 18:30 Uhr

www.sanitas-tauberfranken.de

Ausbildung 2019 – starte jetzt mit uns durch!

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Lehrer, moderne Unterrichts- und Praxisräume, WLAN, Fitnessraum.

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22 Aus− & Weiterbildung

Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

Berufe in Bewegung

Berufsbilder verändern sich: Es entstehen neue, andere fallen weg oder werden zu größeren Einheiten zusammengefasst. VON KERSTIN DORN

Die Herausforderungen, die

Digitalisierung, neue Technologien,

Maschinen und

Materialien an die Arbeitswelt stellen,

erfordern inhaltliche und

strukturelle Änderungen in der Berufsausbildung

und bedingen Änderungsverordnungen

und Neuordnungen.

Bei der IHK waren mit Beginn des

aktuellen Ausbildungsjahrganges

2018/2019 insbesondere die Metall-

und Elektroberufe sowie der

Beruf des Mechatronikers davon

betroffen. Hier wurden maßgeblich

die Themen Datenschutz und

Datensicherheit als eigene Berufsbildposition

aufgenommen sowie

verschiedene kodifizierte Zusatzqualifikationen

neu geschaffen.

Ziel der Teilnovellierung ist es, die

Ausbildung im Bereich Metall und

Elektro für die digitalen Herausforderungen

zukunftsfähig zu machen.

Diplom-Pädagogin Kerstin Lüchtenborg,

die bei der Handwerkskammer

Heilbronn-Franken für

die Berufsbildung zuständig ist,

spricht von 25 Novellierungen bei

insgesamt 326 Ausbildungsberufen,

wovon 14 das Handwerk betreffen.

Bei diesen Berufen führten

eine geänderte Prüfungsverordnung,

veränderte Prozessstrukturen,

neue Werkstoffe, Maschinensysteme

oder Fertigungstechniken

zu Anpassungen wie sie beispielsweise

beim Beruf des Behälter-

und Apparatebauers oder bei

dem des Steinmetzes und Steinbildhauers

im letzten Ausbildungsjahrgang

notwendig waren.

Bei anderen, sogenannten Nischenberufen,

wurden mehrere

Berufe zu einem zusammengefasst.

Beispielsweise war die separate

Ausbildung zum Edelsteingraveur,

zum Edelsteinschleifer oder

zum Diamantschleifer nicht mehr

zeitgemäß, weshalb diese drei Berufe

in der Ausbildung zum Edelsteinschleifer

zusammengefasst

wurden. Mit anderen Neuordnungen

wollte man eine stärkere Abgrenzung

erreichen: So soll beispielsweise

bei der Ausbildung

zum Maßschuhmacher der handwerkliche

Aspekt in den Vordergrund

gerückt werden.

Seit August 2018 werden „Kaufleute

im E-Commerce“ ausgebildet.

Damit wird der zunehmenden

wirtschaftlichen Bedeutung des

Online-Handels Rechnung getragen.

Mit dem maßgeschneiderten

dualen Ausbildungsberuf Kaufmann

im E-Commerce wird eine

neue, auf digitale Geschäftsmodelle

ausgerichtete kaufmännische

Qualifikation angeboten, die

eine solide und breite Basis für

den Fachkräftenachwuchs legt.

Bisher durften Online- und Versandhändler

nicht ausbilden, weil

sie keine eigenen Ladengeschäfte

mit einer Beratungssituation hatten.

Mittlerweile hat sich das geändert

– schließlich lassen sich Kunden

auch online, beispielsweise

über Chat oder Telefon beraten.

Was muss ein Kaufmann

im E-Commerce wissen?

Zum Aufgabengebiet gehört beispielsweise

die richtige Sortimentsauswahl,

die Katalogisierung

von Produkten, die Bestandspflege

sowie die Analyse von Kennzahlen.

E-Commerce-Kaufleute

müssen die Online-Vertriebskanäle

kennen und auswählen, das

Nutzerverhalten der Kunden analysieren

und mit dem Ziel auswerten,

Kaufabbrüche und Retouren

zu minimieren. Auf ihrem Lehrplan

steht außerdem die Entwicklung

geeigneter Marketing-Maßnahmen,

die geschickte Platzierung

von Werbung sowie der Aufbau

und Pflege von Kundenkontakten.

Sie müssen über rechtliche

Neuer Beruf: Mit Beginn des letzten Ausbildungsjahrganges

werden Kaufleute im E-Commerce ausgebildet.

Foto: NPG-Archiv

Regelungen Bescheid wissen und

Informationspflichten, Wettbewerbsrecht,

Markenschutz, Urheberrecht

und Datenschutz sowie

neue Bezahlsysteme kennen. Aber

auch die klassische Buchführung

– Kalkulationen erstellen und

Rechnungen schreiben – wird vermittelt.

Der Ausbildungsplan für

die dreijährige Ausbildung orientiert

sich an anderen kaufmännischen

Berufen, die ihrerseits den

Erfordernissen angepasst werden

müssen. So wird es den Kaufmann

im Groß- und Außenhandel ab

dem Ausbildungsjahrgang 2020

nicht mehr geben. Statt dessen

werden künftig Kaufleute für

Groß- und Außenhandelsmanagement

ausgebildet.

Neuerungen,

die ab 2020 gelten

Vom hohen Grad der Automatisierung

sind auch Bankprozesse betroffen.

Dies wirkt sich auch auf

die Ausbildung zum Bankkaufmann

aus. Der Beruf wird stärker

auf die Pflege von Kundenbeziehung

abheben und auf den Einsatz

von digitalen Medien ausgerichtet

werden. Dazu werden auch die

Prüfungsabläufe angepasst.

www.heilbronn.ihk.de

www.hwk-heilbronn.de

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Praktischer Berufsstart bei HBC

Mit einer Ausbildung zum Industrieelektriker ins Berufsleben einsteigen

Vom Klassenzimmer in die Praxis,

von der Schulbank in die Werkstatt

– nach der Schule den Berufseinstieg

zu schaffen, ist leichter als

viele denken. Der Crailsheimer

Funkhersteller HBC-radiomatic

bietet seit Jahren eine Vielzahl

an technischen und kaufmännischen

Ausbildungsberufen sowie

kooperativen Studiengängen an.

Dazu zählt beispielsweise auch

ein Ausbildungsberuf, der sich

vor allem an Schüler/innen der

Haupt- und Werkrealschulen richtet:

Industrieelektriker für Geräte &

Systeme (m/w/d).

Moderne Lernumgebung

Innerhalb von zwei Jahren erlernen

die Auszubildenden alle wichtigen

Grundlagen der Elektronik,

Elektrotechnik und Mechanik bei

HBC. Sie werden in verschiedenen

technischen Abteilungen eingesetzt

und erwerben ein umfassendes,

praxisnahes Wissen. Ergänzt wird

die praktische Ausbildung durch

regelmäßige Aufenthalte in der

Azubi-Werkstatt von HBC. Sie bietet

den Auszubildenden eine perfekte,

moderne Lernumgebung. Im Zuge

regelmäßiger Workshops und Schulungen

können sie dort ihr Wissen

in technischen Projekten anwenden.

Die theoretischen Grundlagen

erhalten die jungen Leute in der

Berufsschule in Künzelsau.

In seiner Ausbildung zum Industrieelektriker

hat Nico Wittmann in

verschiedenen technischen

Abteilungen bei HBC mitgearbeitet.

Foto: HBC-radiomatic

Vielseitige Einsatzmöglichkeiten

Nach dem erfolgreichen Abschluss

der Ausbildung warten attraktive

Einsatzbereiche bei HBC auf die

frischgebackenen Industrieelektriker,

zum Beispiel in der mechanischen

Fertigung, in der Systemfertigung

oder der Modulfertigung. Die

Tätigkeiten dort sind vielfältig und

abwechslungsreich.

Weiterführende Ausbildung

Ein gutes Beispiel für die zahlreichen

Möglichkeiten, die eine

Ausbildung zum Industrieelektriker

bietet, ist Nico Wittmann. Er startete

im September 2015 bei HBC

in diesen Beruf: „Ich wollte nach

meinem Abschluss der Haupt- und

Werkrealschule unbedingt etwas

Praktisches machen. Leider gab es

nur wenige technische Ausbildungsangebote,

die nicht die Mittlere

Reife oder das Abitur voraussetzten“,

so Nico Wittmann. „Über die

Zusage von HBC habe ich mich

wegen des Ausbildungsangebots

und den späteren beruflichen Perspektiven

umso mehr gefreut.“ Im

Rahmen seiner Ausbildung durchlief

er alle technischen Abteilungen

bei HBC, lernte unterschiedliche

Prozesse kennen, arbeitete in vielen

technischen Projektteams mit und

erweiterte sein Wissen enorm.

Nachdem er seine Ausbildung zum

Industrieelektriker zwischenzeitlich

erfolgreich abgeschlossen hat,

befindet er sich aktuell in einer

weiterführenden Ausbildung zum

Elektroniker für Geräte & Systeme

bei dem Crailsheimer Familienunternehmen.

„Für mich war klar,

dass ich als Elektroniker für Geräte

und Systeme weitermachen will.

HBC hat mir die Chance dazu

gegeben“, erzählt Nico Wittmann

stolz. Er hat damit eine weitere

Besonderheit der Ausbildung zum

Industrieelektriker genutzt: Bei sehr

guten Leistungen im Betrieb und in

der Berufsschule können die Auszubildenden

in den Ausbildungsberuf

zum Elektroniker für Geräte &

Systeme (m/w/d) wechseln. Sie steigen

dort im zweiten Lehrjahr ein

und sammeln weitere zweieinhalb

Jahre Ausbildungserfahrung – eine

spannende Perspektive für einen

erfolgreichen Berufsweg! [pm]

HBC-radiomatic entwickelt

und produziert am Stammsitz

in Crailsheim Funksteuerungen

für Krane und

Maschinen. Das Familienunternehmen

ist weltweit

mit sechs eigenen Niederlassungen

sowie 40 Vertriebs-

und Servicepartnern

vertreten und zählt heute

rund 420 Mitarbeiter. 2017

feierte HBC-radiomatic sein

70-jähriges Bestehen.

www.hbc-radiomatic.com

Lass es

funken!

Ausbildung

bei HBC!

Du suchst einen vielseitigen Ausbildungsberuf

mit sehr guten Zukunftsaussichten?

Dann haben wir ab September 2019 genau

das Richtige für dich:

• Elektroniker/-in für Geräte und Systeme.

• Industrieelektriker/-in für Geräte und Systeme.

• Kooperatives Studienmodell – Elektrotechnik.

• Kooperatives Studienmodell – Electrical Systems Engineering.

• Kooperatives Studienmodell – Wirtschaftsingenieurwesen.

Bewirb dich über unser Online-Formular auf der Homepage

oder per E-Mail:

HBC-radiomatic GmbH • Bereich Ausbildung

Haller Straße 45-53 • 74564 Crailsheim

Telefon 07951 393-0 • bewerbung@radiomatic.com

Komm zum Marktführer für drahtlose Kran- und Maschinensteuerungen!

Weitere Informationen findest du unter www.hbc-radiomatic.com.


Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

Aus− & Weiterbildung 23

„Wiege“ der Meister

Rothenburg: Aus- und Weiterbildung in der Gastronomie auf höchstem Niveau.

Praxisnah: Die Schüler konnten sich auch von der gehobenen Küche

ein Bild machen.

Foto: Arbeitsagentur

Berufe erkunden

Vital-Hotel Meiser öffnet seine Türen.

Sie haben alle eines gemeinsam:

Restaurantleiterin

Laura Seidel, Küchenchef Tobias

Krauß und Bankettleiter Patrick

Schichta haben in ihren Berufen

früh Karriere gemacht. Bereits

Anfang/Mitte 20 wurden ihnen

leitende Tätigkeiten übertragen.

Über ihre beruflichen Laufbahnen

sprachen sie vor 17 Jugendlichen,

die auf Einladung des

Vital-Hotels Meiser in Neustädtlein

Hotel- und Gaststättenberufe

erkundeten. Drei Stunden konnten

die Jugendlichen im Hotel verbringen

und dabei erfahren, dass

die Karrierechancen unabhängig

vom Schulabschluss in der Gastronomie

gut sind. Bereits zum zweiten

Mal organisierte Katharina Roeschke

von der Agentur für Arbeit

zusammen mit der Eugen-Grimminger-Schule,

der Eichendorffschule,

der Schule Schrozberg,

der Realschule am Karlsberg sowie

dem Kolping-Bildungszentrum

Crailsheim die Berufserkundung

bei Meiser. Eine weitere Berufserkundung

fand für 24 Jugendliche

in der gleichen Woche beim

Bauunternehmen Leonhard Weiss

statt.

pm

www.vitalhotel-meiser.de

Die IHK-Akademie Mittelfranken

in Rothenburg

(ehemals Gastronomisches

Berufsbildungszentrum

GBZ) bietet eine Vielzahl an

Weiterbildungsmöglichkeiten

in einem modernen Schulungsgebäude

an. Darüber hinaus kooperiert

die Akademie mit der

Hochschule Ansbach am Campus

Rothenburg.

Ein hochqualifiziertes Team an

Dozenten steht für die Meisterausbildung,

für Lehrgänge und

Seminare und bei der überbetrieblichen

Ausbildung zur Verfügung.

Die klaren Kompetenzschwerpunkte

sind die Kaufmännische

berufliche Weiterbildung,

Gastronomie und Touristik

und Interkulturelles Management.

Die IHK unterstützt mit ihrem

Berufsbildungszentrum in Rothenburg

Unternehmen insbesondere

des Hotel- und Gaststättenbereichs

bereits seit

über 30 Jahren mit einem Weiterbildungsprogramm,

das

sich gleichermaßen an Unternehmer,

Führungs- und Fachkräfte

sowie Auszubildende

wendet.

Erfolg: Die Absolventen aus der Tauberstadt sind weltweit gefragt.

Durch das hohe Niveau ist die

„Rothenburger Schule“ weit

über Bayern hinaus für ihre

gute, praxisbezogene Qualifizierung

bekannt und dient häufig

als Sprungbett in die Selbstständigkeit.

Das breite Kursangebot in den

Bereichen Küche, Service und

Betriebsführung greift neben

„Klassikern“ auch neue Themen

auf. Maßgeschneiderte Firmenkurse

bieten die Möglichkeit, individuelle

Qualifizierungswünsche

zu gestalten. Darüber hinaus

bietet das Berufsbildungszentrum

Paxisstudiengänge,

Lehrgänge und Seminare zu weiteren

Themenfeldern an. cis/pm

www.ihk-nuernberg.de

Foto: NPG-Archiv

AZUBIS

gesucht

WIR BILDEN AUS!

Zum 1. September 2019 suchen wir motivierte Azubis

für folgende Ausbildungs-Berufe:

• Kauffrau-/mann im Einzelhandel

• Verkäufer/-in

• Kauffrau-/mann

für Büromanagement

Wir freuen uns über die Zusendung Ihrer Bewerbungsunterlagen.

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Wir lieben Metall.

Wir sind hier daheim.

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Internet: www.wsh-wurzinger.de

Ausbildungsbeginn: September 2019

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Technischer Systemplaner (m/w/d)

Luft- und Klimatechnik

Anlagenmechaniker (m/w/d)

Luft- und Klimatechnik

Mechatroniker (m/w/d)

für Kältetechnik

Sie haben Interesse?

Wir bieten ein gutes Betriebsklima, eine spannende,

abwechslungsreiche und zukunftsorientierte

Ausbildung mit zusätzlicher Weiterbildung

für Ihre Persönlichkeitsentwicklung.

Zum ersten Kennenlernen,

besuchen Sie uns doch im Internet.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte an:

WSH Wurzinger Klimatechnik GmbH

Nikolaus-Otto-Straße 5 · 91625 Schnelldorf-Hilpertsweiler

Bewerbungen@wsh-wurzinger.de

Wir sind ein moderner und attraktiver Ausbildungsbetrieb

mit mehr als 100 Beschäftigten. Als kommunaler Zweckverband,

mit aktuell 74 Mitgliedern, sind wir der drittgrößte Fernwasserversorger

in Baden-Württemberg. Rund 27 Millionen Kubikmeter

Trinkwasser werden jährlich an mehr als 600.000 Menschen

im Verbandsgebiet verteilt. Auch im Bereich der Dienstleistungen

auf dem Wassersektor sind wir sehr aktiv.

Freie Ausbildungsstellen 2019:

Fachkraft für Wasserversorgungstechnik (m⁄w⁄d)

Elektroniker⁄in für Betriebstechnik (m⁄w⁄d)

Bachelor of Engineering „Bauwesen – Projektmanagement“ (m⁄w⁄d)

(In Kooperation mit der DHBW Mosbach, Beginn 1.10.2019)

Zum Ausbildungsbeginn erwartet dich ein attraktives Willkommensgeschenk!

Bist du der oder die richtige für uns?

Dann schicke uns deine vollständigen und aussagekräftigen

Bewerbungsunterlagen, gerne auch als

PDF-Datei per E-Mail an karriere@now-wasser.de.

Noch Fragen?

Bei offenen Fragen kannst du dich gerne an unsere Personalabteilung

(07951/4 81-42) wenden.

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NORDOST WÜRT TEMBERG

Blaufelder Straße 23 · 74564 Crailsheim

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24 Aus− & Weiterbildung

Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

NEWSLINE

Job mit Zukunftsperspektiven

Sanitas Tauberfranken bildet in Bad Mergentheim Physiotherapeuten aus.

Kaufmännische Weiterbildung

HEILBRONN. Das Bildungs- und Technologiezentrum

(BTZ) der Handwerkskammer Heilbronn-Franken startet

am Freitag, 15. Februar, mit der Weiterbildung „Geprüfte

Fachkraft für kaufmännische Betriebsführung

nach der Handwerksordnung (HwO)“. Der Kurs vermittelt

betriebswirtschaftliche und kaufmännische Kenntnisse,

aber auch Basiswissen in den Bereichen Marketing

und Rechtslehre. Zudem zählt die Qualifikation als

Teil III der Meisterprüfung und berechtigt an der Lehrgangs-Teilnahme

„Geprüfter Betriebswirt (HwO)“. Anmeldung

unter Telefon 0 71 31 / 7 91 27 04. pm

Messetraining: Wein

erfolgreich vermarkten

HEILBRONN. Wer nützliche Tipps für einen erfolgreichen

Messeauftritt bekommen möchte, ist beim IHK-

Zentrum für Weiterbildung Heilbronn genau richtig. Im

Rahmen der Seminare für BUGA-Profis bietet die IHK im

Februar zum ersten

Mal ein spezielles Messetraining

für die Weinbranche

an. Interessierte

die an diesem

speziell zugeschnittenem

Programm am

Montag, 18. Februar,

von 8.30 bis 16.30 Uhr

teilnehmen möchten,

können sich beim IHK-

Zentrum für Weiterbildung Heilbronn unter Telefon

0 71 31 / 2 64 14 17 anmelden. Weitere Infos gibt es

auf www.ihk-weiterbildung.de.

pm

Foto: DPA

Praxisorientiert: Die Fachschule bietet nicht nur Unterricht in ihren

eigenen Räumlichkeiten an, sie arbeitet auch sehr eng mit den umliegenden

Kliniken zusammen.

Foto: Sanitas

Sport und Bewegung werden

immer wichtiger bei der

Vorbeugung und Behandlung

von Krankheiten. Bewegungstraining

hilft zum Beispiel,

um Bluthochdruck vorzubeugen

oder um das Krebsrisiko zu senken.

Darüber hinaus unterstützt

es Patienten nach einer Operation

dabei, wieder fit in den Alltag

zurückzukehren.

Umso wichtiger ist die Arbeit von

hochqualifizierten und gut ausgebildeten

Physiotherapeuten.

Schon seit 1995 gibt es die Fachschule

in Bad Mergentheim

schon – früher noch als „Bildungszentrum

Bad Mergentheim“

bekannt. Sanitas Tauberfranken

in Bad Mergentheim bietet

78 Ausbildungsplätze für angehende

Physiotherapeuten an.

Nach dem theoretischen Unterricht

beginnt der Einsatz in Krankenhäusern,

Rehakliniken und

Praxen. Während eines Praxiseinsatzes

lernen die Sanitas-

Schüler den Umgang am Patienten

kennen.

Für die Arbeit am Patienten kooperiert

die staatlich anerkannte

Fachschule mit Krankenhäusern,

Kurkliniken und Praxen in

einem Umkreis von rund 60 Kilometern.

Dort werden die Schüler

kompetent betreut. Damit ergänzt

sich laut Sanitas Tauberfranken

die Ausbildung zu berufsnahem

Lernen und Erfahren

mit ganzheitlichen Ansätzen.

„Die Schüler schätzen bei Sanitas

vor allem die gute Atmosphäre

und die persönliche Betreuung“,

erklärt die stellvertretende

Schulleiterin Katja Gramlich.

Großzügige Unterrichtsräume,

WLAN und ein großer Fitnessraum

sorgen für optimale

Lernbedingungen. „Die beruflichen

Perspektiven für Physiotherapeuten

sind hervorragend.

Denn sie können in Praxen,

Krankenhäuser, Reha-Zentren,

Sportvereinen oder selbstständig

tätig werden“, ist Gramlich überzeugt.

Bald können sich Interessierte

auch selbst ein Bild von Sanitas

Tauberfranken machen:

Am Mittwoch, 20. Februar, um

18.30 Uhr öffnet die Fachschule

für Physiotherapie Sanitas Tauberfranken

in Bad Mergentheim

ihre Türen. Beim Informationsabend

werden von den verantwortlichen

Dozenten wichtige

Fragen zur Ausbildung beantwortet

und natürlich können die Unterrichts-

und Praxisräume besichtigt

werden.

pm

www.sanitas-tauberfranken.de

ADVERTORIAL

ANZEIGE

Berner ist Top-Arbeitgeber

Zum vierten Mal in Folge vom Top Employers Institute ausgezeichnet

Ein hervorragendes Arbeitsumfeld

mit attraktiven Karrieremöglichkeiten

– danach sucht so gut wie

jeder Arbeitnehmer. Bei Berner

Deutschland wird dieser Wunsch

erfüllt. Das bestätigte jetzt das renommierte

Top Employers Institute,

das das Handelsunternehmen aus

Künzelsau bereits zum vierten Mal

in Folge ausgezeichnet hat. Damit

gehört Berner erneut zu den besten

Arbeitgebern hierzulande. Vor allem

mit seinem Onboarding-, Trainingsund

Weiterentwicklungsprogramm

überzeugte der B2B-Spezialist die

Auditoren.

Bereits seit 1991 zertifiziert das

Top Employers Institute jährlich

Arbeitgeber, die höchste Qualitätsstandards

im Personalmanagement

erfüllen. Berner hat nach 2016,

» WIR WOLLEN NEUE

MITARBEITER DURCH

EINE GUTE EINARBEI-

TUNG SCHNELLST-

MÖGLICH IN DAS

UNTERNEHMEN

INTEGRIEREN.

Judith Blaschka,

Leiterin Personal bei Berner

2017 und 2018 nun schon zum

vierten Mal erfolgreich am Audit

teilgenommen. Der Zertifizierungsprozess

umfasst mehrere Etappen.

Um die angestrebte Auszeichnung

des Top Employers Institute zu erhalten,

müssen die teilnehmenden

Unternehmen die hohen Anforderungen

eines fest definierten

Kriterienkatalogs erfüllen. Alle

Testergebnisse werden zusätzlich

Für den Ausbildungsstart 2019 sucht Berner wieder neue Azubis,

die ihren Weg zum Experten der Zukunft starten.

Foto: Berner

noch einmal von einer unabhängigen

Instanz intensiv geprüft.

Im Rahmen des Zertifizierungsprozesses

wurden in diesem Jahr

erstmals insgesamt zehn (bisher

neun) Bereiche geprüft, darunter

beispielsweise Talentstrategie, Personalplanung,

Unternehmenskultur,

Führungskräfteentwicklung und

Performance Management.

Individuelle Förderung

Die jüngste Auditierung bestätigte

erneut die außergewöhnlichen

Leistungen in der Mitarbeiterorientierung

bei Berner Deutschland.

Aus den zehn bewerteten Kategorien

hoben die Experten des Top

Employers Institute besonders das

vorbildliche Onboardingprogramm

sowie die sehr guten Trainings- und

Weiterentwicklungsangebote für

Fach- und Führungskräfte hervor.

„Zufriedene und engagierte

Mitarbeiter, die sich mit unserem

Unternehmen identifizieren, sind

die Basis für das Erreichen unserer

Unternehmensziele“, erklärt Judith

Blaschka, Leiterin Personal bei Berner.

„Wir sind daher stolz darauf,

dass uns dies bereits zum vierten

Mal in Folge vom Top Employers

Institute bestätigt wurde. Vor allem

die sehr guten Ergebnisse in den

Bereichen Onboarding, Training

sowie Mitarbeiter- und Führungskräfteentwicklung

bestärken uns

in unserer täglichen Arbeit und

zeichnen uns als attraktiven Arbeitgeber

aus.“

Berner zählt zu den führenden

Multikanalvertriebsunternehmen

von Verbrauchsmaterialien,

Werkzeugen,

Zubehör und Services für

Profianwender in der Bauund

Kfz-Branche sowie in der

Industrie. Europaweit sorgen

rund 6.500 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter, davon 4.500

im Außendienst, für einen

perfekten Rundum-Service.

www.berner.de

Experten aus Leidenschaft – die Begeisterung für das Profi-Handwerk

ist das, was uns auszeichnet. Berner zählt zu den führenden Handelsunternehmen

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Services in der Bau- und Kfz-Branche sowie in der Industrie.

AUSBILDUNG 2019

WIR SUCHEN DICH!

Ausbildungsberufe (m/w/d) ab September 2019:

Kaufmann im Groß- und

Außenhandel

auch mit Zusatzqualifikation

• Fachhochschulreife oder

• Int. Wirtschaftsmanagement

mit Fremdsprachen

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Wir freuen uns auf deine Bewerbung über: www.berner.de/jobs

Albert Berner Deutschland GmbH

Personalabteilung

Bernerstraße 4

74653 Künzelsau

Bachelor of Arts

• Studiengang BWL-Handel

Fachkraft für Lagerlogistik

Fachlagerist


Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

Firmen & Märkte 25

Junginger investiert

Holzproduzent kauft den Abbund-Spezialisten Hammer Holzbautechnik.

VON RICHARD FÄRBER

Seit dem 1. Januar gehört die

Fichtenberger Firma Hammer

der Vital Holz GmbH.

Die hundertprozentige Tochter

der Junginger Naturholz GmbH

habe sämtliche Geschäftsteile

übernommen, teilt Matthias Junginger

mit, der gemeinsam mit seinem

Bruder Hans-Martin Junginger

das Unternehmen leitet. Den

Kaufpreis nennt er nicht.

Die Hammer Abbundtechnik

GmbH war 1997 von Manfred

Hammer gegründet worden, der

sich aber nach einem schweren

Autounfall im Jahr 2004 aus dem

Geschäft zurückziehen musste.

Hammer und seine Mitgesellschafterin

Birgit Häussermann hatten

sich nun zum Verkauf entschlossen.

AKTIVITÄT Das von Michael

Bühler geleitete Unternehmen

trägt heute den Namen Hammer

Holzbautechnik und beschäftigt

an den Standorten Fichtenberg

und Heideland-Königshofen in

Thüringen insgesamt 60 Mitarbeiter,

überwiegend Zimmerer und

Zimmerermeister. Daran soll sich

auch nichts ändern: Bühler wird

alleiniger Hammer-Geschäftsführer

bleiben und das Unternehmen

Gaildorf-Unterrot: Hans-Martin Junginger, Hammer-Geschäftsführer

Michael Bühler, Matthias Junginger (v. li.) vor der neuen BS-Holz-

Halle der Junginger Naturholz GmbH. Die BS-Holz-Halle soll bis April

fertiggestellt werden.

Foto: Richard Färber

weiterentwickeln. Für die Firma

Junginger, die vor sechs Jahren

das Rettenmaier-Gelände in Unterrot

übernommen hat, ist die Übernahme

ein notwendiger Schritt.

Die Bedeutung von vorgefertigten

Holzkonstruktionen, sogenanntem

Abbund, nehme zu, sagt Matthias

Junginger. Es sei klar gewesen,

dass man sich in diese Richtung

bewegen müsse. Schließlich

habe man beschlossen, das

Thema „aktiv anzugehen“. Junginger

errichtet auf dem etwa zehn

Hektar großen Gelände in Unterrot

derzeit eine neue Produktionshalle

für Brettschichtholz. Durch

den Hammer-Zukauf werde es

nun möglich, komplette Holzbaulösungen

anzubieten, betont Junginger.

Zum Hammer-Portfolio gehören

die Konstruktion und die

Produktion von Abbund, individuell

produzierte Holzelemente und

Wintergärten. Junginger beliefert

traditionell den Holzfachhandel

und kann nun den Massivbau,

also Bauunternehmen, Zimmereibetriebe

oder auch Holzingenieurbaubetriebe

hinzugewinnen. Und

Hammer rückt im Gegenzug noch

ein Stückchen näher an die Rohstoffquelle

Holz, was sich, laut

Junginger, auf Lieferfähigkeit und

-schnelligkeit auswirken werde.

Am Standort der Firma Hammer

wird sich nichts ändern, zumindest

vorerst nicht. Der Mietvertrag

läuft noch bis zum Jahr 2023 mit

einer Option auf weitere Verlängerungen.

Insofern „sind wir save“,

sagt Junginger. Man könne in aller

Ruhe und ohne Druck ein gemeinsames

Konzept erarbeiten. Letztlich

werde man sich aber darum

bemühen, die Unternehmen an einem

Ort, also in Unterrot, unterzubringen:

„Das wäre von Vorteil.“

UNTERNEHMEN Aktuell besteht

das Familienunternehmen

Junginger aus den Firmen Junginger

Naturholzwerk an den Standorten

Eisenschmiedmühle und Unterrot,

der Firma Junginger Naturenergie,

die das Biomassekraftwerk

in Unterrot betreibt und der

Vital Holz GmbH, die nun die

Firma Hammer übernommen hat.

Insgesamt arbeiten 75 Menschen

bei Junginger.

www.naturholzwerk.com

www.abbund.de

Neueröffnung: Offiziell eingeweiht haben die Tankstelle (v. li.):

Dr. Christoph Grimmer, Oberbürgermeister Crailsheim, Peter Bechtel,

Projektleiter (Stadtwerke Crailsheim) und Uwe Macharzenski, Kaufmännischer

Geschäftsführer (Stadtwerke Crailsheim). Foto: Annika Schneider

Erdgas tanken

Am Firmenstandort der Stadtwerke Crailsheim gibt es

nun umweltfreundlichen Kraftstoff.

Mit der überraschenden

Schließung der TD Tankstelle

am Kaufland in der Haller

Straße Ende 2017 – an der

auch die Erdgastankstelle integriert

war – musste ein neuer

Standort in Crailsheim gefunden

werden. Nach Prüfung verschiedener

Optionen entschieden

sich die Stadtwerke als Betreiber,

die Erdgastankstelle auf

dem eigenen Firmengelände in

der Friedrich-Bergius-Straße

10 zu bauen. Nach erfolgreicher

genehmigungsrechtlicher

Prüfung konnten die Baumaßnahmen

Anfang Oktober 2018

begonnen werden.

„Dank günstiger Witterungsverhältnisse

wurden alle Arbeiten

im Zeitplan von rund drei Monaten

umgesetzt“, sagte Peter

Bechtel, Projektleiter der Stadtwerke

Crailsheim. Am Mittwoch,

16. Januar, war es dann

soweit: Neben Peter Bechtel

weihten Uwe Macharzenski,

der kaufmännische Geschäftsführer

der Stadtwerke, und

Crailsheims Oberbürgermeister

Dr. Christoph Grimmer die

Tankstelle offiziell ein.

INVESTITION Erdgasfahrzeughalter

können hier nun

rund um die Uhr an sieben Tagen

der Woche tanken. „Über

300 000 Euro wurden in den

neuen Standort durch die Stadtwerke

investiert. Crailsheim ist

somit einer von rund 900

deutschlandweiten Erdgastankstellen-Betreibern“,

sagte Macharzenski.

pm/as

www.stw-crailsheim.de

UNTERNEHMEN

TERMINKALENDER

REGIONAL

ÜBERREGIONAL

09.+10.02.2019 Tag der offenen Tür

KBK Kupferzell

13.02.2019 Energielastgrenzen

Distelhäuser Brauerei Distelhausen

20.02.2019 Infoabend Ausbildung

Sanitas Tauberfranken Bad Mergentheim

16.+17.03.2019 Frühlingsfest

PORTAS Huber Mulfingen-Jagstberg

16.04.2019 Schnuppertag Ausbildung

Wirthwein Creglingen

18.05.2019 #formingfuture

Wirthwein Creglingen

Wir veröffentlichen

Ihre Veranstaltungstermine

kostenlos.

Senden Sie Ihre

Termine an:

Anita Neuberger

Tel. 0 79 51 / 4 09-2 44

a.neuberger@swp.de

08.02.2019 Berufsinfotag

Schlossgymnasium Künzelsau

08.+09.02.2019 Landwirtschaftliche Markttage +

Gebrauchtmaschinenmarkt

Blaufelden

09.+10.02.2019 MotoTechnica

Arena Hohenlohe Ilshofen

14.02.2019 Studieninfo „Willkommen Zukunft“

Harmonie Heilbronn

16.02.2019 Ausbildungs- und Studienmesse

Berufliches Schulzentrum Aalen

21.02.2019 Business-Forum

Bass Niederstetten

26.02.2019 Jobcafé

Berufsinformationszentrum Heilbronn

10.03.2019 Immobilien-Forum

Sparkasse Tauberfranken

Bad Mergentheim

12.03.2019 Bildungsmesse

Kaufmännische Schule Schwäbisch Hall

12.03.2019 Info-Nachmittag Weiterbildung

IHK Mittelfranken Rothenburg

09.+10.02.2019 HORIZON

Stuttgart

12.+13.02.2019 Jobmesse

Nürnberg

16.+17.02.2019 Wohnen-Bauen-Ambiente

Würzburg

19.– 21.02.2019 LogiMAT

Stuttgart

19.– 21.02.2019 Trade World

Stuttgart

22.+23.02.2019 Green World Tour

Stuttgart

26.– 28.02.2019 embedded world

Nürnberg

27.02.– Freizeit, Touristik & Garten

03.03.2019 Nürnberg

12.–13.03.2019 Internet Word Expo

München

13.–17.03.2019 Handwerksmesse

München

19.– 21.03.2019 Fastener Fair

Stuttgart

www.mediaresourcegroup.de

MEDIA

RESOURCE

GROUP

LIGHT / SOUND / VIDEO


26 Firmen & Märkte

Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

„Diversitiy“ als Erfolgskonzept

Bei Hakro in Schrozberg fand ein Unternehmer- und Netzwerktreffen der besonderen Art statt.

VON CORINNA HEIDEN

Informativ: Andreas Ihm vom Institut für Technik der Betriebsführung referierte über den „INQA-Check –

Vielfaltsbewusster Betrieb“.

Foto: Corinna Heiden

Im Januar 2018 haben die Kontaktstelle

Frau und Beruf Heilbronn-Franken

und das Welcome

Center Heilbronn-Franken

das Diversity-Netzwerk Heilbronn-Franken

ins Leben gerufen.

Ziel ist ein thematischer Austausch

zwischen Unterzeichnenden

der Charta der Vielfalt und Diversity-Interessierten.

Die letzte

Veranstaltung zum Thema „Vielfaltsbewusster

Betrieb“ fand nun

Ende Januar bei der Hakro GmbH

in Schrozberg statt.

Zu Beginn des Netzwerktreffens

stellten Alexander Mohr, Bereichsleiter

Logistik und Dienstleistungen,

und Maria Schneider,

Personal und Zufriedenheit, die

Hakro GmbH und ihr vielfaltsbewusstes

Denken und Handeln

vor. Die Geschäftsführer Carmen

Kroll und Thomas Müller, die leider

zum Zeitpunkt des Treffens

nicht vor Ort sein konnten, sind

der Überzeugung: „In guten Produkten

spiegeln sich das Können,

die Liebe und die Zeit, die

Menschen ihnen bei der Herstellung

geben. Darum ist Hakro-

Qualität untrennbar verbunden

mit der Lebensqualität jedes einzelnen

Mitarbeiters, der an der

Entstehung unserer Kleidungsstücke

beteiligt ist.“

»In guten Produkten

spiegeln sich

das Können, die

Liebe und die Zeit,

die Menschen

ihnen bei der Herstellung

geben.«

Der Erfolg gibt dem Unternehmen

Recht. In diesem Jahr kann die Hakro

GmbH in Schrozberg bereits

ihr 50-jähriges Bestehen feiern.

Im Anschluss an die Firmenvorstellung

präsentierte Andreas Ihm

vom Institut für Technik der Betriebsführung

(itb) den INQA-

Check „Vielfaltsbewusster Betrieb“.

Der INQA-Check hilft Personalverantwortlichen

zu überprüfen,

ob und wie sie bereits die unterschiedlichen

Blickwinkel und

Fähigkeiten ihrer Beschäftigten in

betrieblichen Prozessen einbeziehen.

Als Bestandteil der Unternehmensstrategie

und der Geschäftsidee,

des Führungsverhaltens, der

Personalarbeit, der Arbeitsorganisation

und der Unternehmenskultur

kann Vielfalt so ein Thema werden,

das in Alltagsentscheidungen

und -handlungen von allen Beteiligten

im Betrieb berücksichtigt

wird. Mit dem Check können vor

allem Führungskräfte und Personalverantwortliche

kleiner und

mittlerer Betriebe systematisch

ihre Prozesse überprüfen und

Möglichkeiten erkennen, das

Thema Diversity in den betrieblichen

Alltag zu integrieren.

www.welcomecenter-hnf.com

www.frauundberuf-hnf.com.

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FIRMENPORTRÄT

Hüttenzauber und viel Neues in Riedbach

Wer nach einer Event-Location sucht, wird künftig bei der Brauerei Franken Bräu fündig. Ab April steht hier der Bierstadl für Feierlichkeiten bereit

Uriges Berg-Ambiente ist beliebt und

passt nicht nur zur Traditionsbrauerei,

die sich durch echten und unverfälschten

Geschmack auszeichnet, sondern

auch zu fast jeder Veranstaltung – vom

Firmenfest über die Weihnachtsfeier, bis

zur Geburtstagsparty.

❚ Noch bis Ende März steht die transportable

Almhütte bei der Kantine26 in Schwäbisch

Hall. Dann kehrt sie nach Riedbach

zurück, wo sie auf dem Brauereigelände

ihren neuen Standort bekommt – gleich

neben dem roten Backsteingebäude, dem

imposanten Wahrzeichen, direkt an der

B290 gelegen. Hier wird bereits seit über

200 Jahren Hohenloher Biergenuss

erzeugt. Neben den 13 verschiedenen

Bierspezialitäten, stammt auch der selbst

hergestellte „Good Old Riedbacher“

Whisky aus dem Hause Franken Bräu.

„Unternehmen, Vereine und natürlich

auch Privatleute können bei uns Termine

anfragen und der Bierstadl für den

gewünschten Zeitraum anmieten“, sagt

Geschäftsführer Florian Krauß. Die

authentisch nachgebaute Almhütte mit

fast 160 Sitzplätzen (Erweiterung bei

Bedarf möglich) eignet sich für die unterschiedlichsten

Veranstaltungen. „Eben für

alle, die in einem tollen und außergewöhnlichem

Ambiente feiern möchten“,

ergänzt Ehefrau Anja Krauß, die sich seit

2009 tatkräftig im Familienunternehmen

engagiert. „Uns war aufgefallen, dass

immer wieder nach Räumlichkeiten für

Feiern und Veranstaltungen gesucht wird

und so sind wir auf die Idee gekommen.“

Brauereifest mit Einweihung

Wer den Riedbacher Bierstadl gerne selbst

erleben möchte, hat die Möglichkeit beim

diesjährigen Brauereifest, das vom 20. bis

23. Juni stattfindet. Alle vier Jahre verwandelt

sich das Franken Bräu-Gelände

zu diesem Zweck in eine Vergnügungsmeile

mit Bierzelt, Blasmusik, Tag der offenen

Tür, Kinderprogramm und jeder Menge

Feiern in der Almhütte: Ab April steht der „Riedbacher Bierstadl“ auf dem Brauereigelände

und kann für Festlichkeiten gemietet werden. Ein Biergarten sorgt

für noch mehr Vergnügen.

Fotos: Franken Bräu/Melanie Boujenoui

Neben Geschmacksneuheiten wie dem naturtrüben Radler, das seit 2018 im Programm ist, sorgen Geschäftsführer Florian Krauß und seine

Frau Anja (hier im Sudhaus der Brauerei zu sehen) für moderne Entwicklungen rund um die Traditionsbrauerei.

Spaß-Aktionen rund ums Bier. In diesem

Jahr startet die Feier bereits am Donnerstag,

20. Juni, ab 11 Uhr mit dem Biergartenfest,

bei dem auch der Bierstadl eingeweiht

wird. Florian Krauß setzt zwar

gemeinsam mit seinem 20-köpfigen Mitarbeiter-Team

auf die guten alten Werte

der Traditionsbrauerei, hat aber dennoch

die modernen Anforderungen im Blick und

denkt Ideen gerne zu Ende: „Wir haben

dort, wo unser Bierstadl künftig steht,

einen Biergarten angelegt, sodass man

sich auch außerhalb der Hütte gemütlich

aufhalten kann.“ Damit ist die Almhütte

nicht nur im Winter ein attraktiver Ort,

sondern auch im Sommer. Nähere Infos

zum Fest finden sich demnächst auf den

Franken Bräu-Flaschenetiketten oder auf

der Brauereihomepage.

Bis zum Fest wird es an der Brauerei sicher

bereits in allen Farben blühen. Florian

Krauß hat hier neben dem Brauereigelände

eine Bienenweide angelegt und hofft

auf einen bunten Hingucker. „Im Zuge der

Nachhaltigkeit wollen wir der Biene einen

Lebensraum geben und einen Beitrag für

die Erhaltung unserer Natur leisten – sie

ist das wichtigste Nutztier und muss

geschützt werden“, erklärt der gelernte

Bierbrauer und Sommelier.

Ab dem Frühjahr soll das erste Franken

Bräu-Bienenvolk umherschwirren. „Ich

habe letztes Jahr Stunden damit verbracht,

die Samen von Hand zu sähen“, erzählt er

und fügt lachend hinzu: „Vielleicht gibt es

ja dann bald auch einen Bierhonig.“

Neben der Bienenweide können die Besucher

auch den neu angelegten Hopfengarten

ansehen. Aus eigenen Stücken

übernimmt der Riedbacher Brauer Verantwortung

für die regionale Landwirtschaft

sowie den Erhalt von Lebensraum und

Arten. Denn er ist tief in der Region verwurzelt.

Florian Krauß führt die Familien-

Brauerei bereits in der siebten Generation

– ganz selbstverständlich denkt er da an

die Nachfolger: „Wir vertreiben unsere

Produkte im Radius von rund 70 Kilometern.“

Die Bier-Erzeugnisse werden aus

Aromahopfen, besten Malzen und Wasser

hergestellt – natürlich nach dem deutschen

Reinheitsgebot. „Persönliches

Engagement, handwerkliches Know-how,

der Sinn für Brauqualität, die Rohstoffe –

das alles ist für uns wertvoll“, meint

Florian Krauß und betont: „Wir wollen

dort wirken, wo wir leben, wo wir uns

wohlfühlen und wo wir zu Hause sind.“

FRANKEN BRÄU Riedbach Krauß GmbH

Heuchlinger Weg 4 | 74575 Schrozberg

Fon: 0 79 36 / 2 61

Fax: 0 79 36 / 7 86

E-Mail: frische@riedbacher.de

Web: www.riedbacher.de


Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

Firmen & Märkte 27

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ADVERTORIAL

Qualitativ unschlagbar

ETW Wollmershäuser GmbH: Manfred Wollmershäuser ist immer dran, etwas Neues zu entwickeln

Seit über 25 Jahre beliefert ETW

Wollmershäuser internationale

Kunden aus der Maschinenbau,

Chemie- und Pharmabranche.

Aber auch in der Region ist

der Sondermaschinenbauer

bekannt.

Wer mit Manfred Wollmershäuser

über seine Arbeit spricht, merkt

gleich: Hier hat man es mit einem

Vollblut-Unternehmer zu tun. Seit

1993 gibt es das Unternehmen

Elektro-Technik Wollmershäuser

in Wolpertshausen. Im vergangenen

Jahr feierte der Betrieb sein

» UM ERFOLGREICH

ZU SEIN, BRAUCHT

MAN VOR ALLEM

EIN STARKES UND

MOTIVIERTES TEAM –

NUR SO KANN MAN

DAUERHAFT QUALI-

TATIV, HOCHWERTIGE

PRODUKTE PRODU-

ZIEREN.

Manfred Wollmershäuser,

Geschäftsführer ETW

25-jähriges Bestehen. „Angefangen

hat alles mit der Steuerungstechnik

und der Industrieelektronik“,

erinnert sich Wollmershäuser.

Ein sehr wichtiger Bereich ist bis

heute die Beleuchtungstechnik.

„Am Anfang wurden die Hintergrundbeleuchtungen

nur aus

Aluminium hergestellt“, erzählt

der Geschäftsführer. Heute fertigen

der Elektrotechnikmeister und sein

30-köpfiges-Team diese auch aus

Edelstahl an. Ein kurzer Blick in der

Produktionshalle zeigt, wie groß

die Produktvielfalt von ETW ist.

Auf dem Ausstellungstisch liegen

unzählige Beleuchtungsvarianten.

Als absolutes Highlight bezeichnet

der Experte die pharmagerechten

Beleuchtungen aus Edelstahl. „Sie

sind kompakt, reinigungsoptimiert,

isolatortauglich und mit weiteren

Alleinstellungsmerkmalen ausgestattet.“

Hoher Anspruch

Schon die erste Beleuchtung, die

ETW früher aus Aluminium hergestellt

hat, zeichnete sich durch ihr

homogenes Leuchtfeld aus, das

hohe Qualität bei der industriellen

Bildverarbeitung ermöglicht. Um

den ständig wachsenden Ansprüchen

der pharmazeutischen Industrie

gerecht zu werden, entwickelte

Wollmershäuser im Laufe der Zeit

immer mehr Edelstahlbeleuchtungen

– beispielsweise die BL-VA

BackLight. Die kompakte und sehr

flache LED-Hintergrundbeleuchtung

mit Hochleistungs-LEDs und

einem homogenen Leuchtfeld

ermöglicht beste Ergebnisse in den

Bereichen: Darstellungsqualität,

optimale Ansteuerung, konstante

Helligkeit, Strobemodus mit vor-

ETW Wollmershäuser ist ein breit aufgestelltes Unternehmen.



eingestellter Frequenz für höhere

Lichtintensität und im Bereich

Sensoraufnahme. 2011 wurde

Wollmershäuser für dieses Produkt

mit dem Product Design Award

vom IF International Forum Design

in Hannover ausgezeichnet.

Foto: ETW

➊ Geschäftsführer Manfred Wollmershäuser zeigt seine neu entwickelte

LED-Hintergrundbeleuchtung. Eingesetzt wird sie in der

Qualitätsprüfung im pharmazeutischen Bereich.

➋ Elektrotechniker Dominik Vielmetter erklärt die einzelnen

Arbeitsschritte des SMD-Bestückungsautomaten. Hochpräzise

und kostengünstig bestückt dieser elektronische Bauteile auf eine

Leiterplatte. Aufgrund der eigenen Fertigungstiefe sind kundenspezifische

Anwendungen schnell umsetzbar.

➌ Das LED-Prüfplatzsystem MODUcheck-SW vereint ergonomisches

Arbeitsplatzdesign mit innovativer, homogener und

energieeffizienter Beleuchtungstechnik zur visuellen Bewertung

der Qualität von flüssigen Parenteralia (sterile Zubereitungen, die

zur Injektion, Infusion oder Implantation in den menschlichen oder

tierischen Körper bestimmt sind) in Bezug auf sichtbare Partikel.

Fotos: Annika Schneider


Aktuell stellt ETW, neben anderen

Projekten, Abfüll- und Verpackungsanlagen

für die Firma

AspUraclip, einen Mini-Inhalator-

Hersteller – bekannt aus der Show

„Die Höhle der Löwen“ – her.

Dabei hat ETW den Kunden von

der Konstruktion bis hin zur

Inbetriebnahme begleitet – das

heißt mit dem Kunden Konzepte

erarbeitet, Schaltpläne erstellt und

sich um die mechanische Konstruktion

gekümmert. „Wir konstruieren

und fertigen aber nicht nur neue

Maschinen, sondern bringen auch

ältere Anlagen auf den neusten

Stand, wenn das Antriebs- und

Steuerungskonzept nicht mehr

passt“, sagt Wollmershäuser.

Das sei eine gute Alternative zur

Neuanlage, wenn die Maschine

mechanisch noch einwandfrei ist.

Doch auch im Bereich der Luftfahrttechnik

hat sich das Unternehmen

schon lange etabliert. Seit

etlichen Jahren hat sich ETW unter

anderem auf die Kabelkonfektionierung

für die Luft- und Raumfahrt

spezialisiert. Die EN 9100-

Zulassung ist Voraussetzung, um

bei Flugzeugherstellern wie Airbus

oder Boeing in die Lieferkette

aufgenommen werden zu können.

ETW ist bereits seit 2006 nach DIN

ISO 9001:2000 zertifiziert. Im Jahr

2010 folgte dann die Zertifizierung

nach EN 9100:2003 Standard.

Durch diese Qualifizierung wurde

die Firma ETW in die OASIS-Datenbank

(Online Aerospace Supplier

Information System) aufgenommen.

(Zertifizierung aktuell:

EN 9100:2018)

Leistungsspektrum von ETW

Das Leistungsspektrum von ETW

umfasst außerdem noch die

Bereiche der Sensorik sowie der

kundenspezifischen Prüf- und

Vermessungsaufgaben zur frühzeitigen

Erkennung von Qualitätsmängeln

im Fertigungsprozess.

„Kein Produkt geht ohne Prüfung

raus an den Kunden und besonders

wichtig: Die Qualität muss

stimmen“, versichert der Experte.

Zudem zählen noch die Kabinenelektrik

(Verbindungskabel für

verschiedene Interieurs, Komforteinrichtungen

an Sitzen, Kabel mit

Steckverbindungen jeglicher Art

in Cockpit und Passagierkabinen),

die Restaurierung hochwertiger

alter Kabelbäume (Sorgfältige

Zerlegung durch Spezialisten,

Instandsetzung, Neuummantelung

und Kennzeichnung), CNC-Dienstleistungen

(hochwertige, hochdynamische

und hochproduktive

Fertigung vom Einzelteil bis zum

Serienprodukt auf Hochgeschwindigkeits-Fräsmaschinen)

und der

3-D-Druck von Prototypen zum

Leistungsspektrum.

Besonders stolz ist Manfred Wollmershäuser

auf das CBS-Kameraschutzgehäuse.

„Das CBS-Kameraschutzgehäuse

besteht komplett

aus Edelstahl und wurde für eine

raue industrielle Umgebung konzipiert.

Sie schützt die Kamera vor

Staub, Spritzwasser und aggressiven

Reinigungsmitteln“, sagt der

57-jährige Unternehmer. Aber auch

die patentierte leistungsstarke

LED-Auflicht- und Hintergrundbeleuchtung

ABE Z30 kann sich

sehen lassen. Das Produkt ABE

Z30 sei besonders widerstandsfähig

und sorge für einen perfekt

ausgeleuchteten Produktkörper.

Integrierte Controller gewährleisten

eine optimale Ansteuerung und

konstante Helligkeit.

Doch was genau unterscheidet

ETW von anderen Sonderbaumaschinenherstellern?

„Wir legen großen Wert auf die

Form und das Design. Die Mitarbeiter

sollen gerne an der Maschine

arbeiten und sie soll einfach zu

bedienen sein“, sagt Geschäftsführer

Manfred Wollmershäuser. Diese

perfekt abgestimmte Steuerungsund

Bedienstruktur der fertigen

Maschine schätzen namhafte

Kunden aus der Region und im

Ausland – ETW beliefert auch

Kunden in den USA und Polen. Der

Unternehmer ist sich aber bewusst:

„Um erfolgreich zu sein, braucht

man vor allem ein starkes und motiviertes

Team – nur so kann man

dauerhaft qualitativ, hochwertige

Produkte produzieren.“

ETW Wollmershäuser GmbH

Frankenstraße 12

74549 Wolpertshausen

Telefon +49(0)79 0492121-0

Fax +49(0)79 0492121-21

E-Mail: info@etw-technik.de

www.etw-technik.de

Fachkraft IT / QMB (m/w/d)

Elektroniker

für Geräte und Systeme (m/w/d)

Produktionsmitarbeiter (m/w/d)

Kabelkonfektionierung Teilzeit

Technischer Hauswart (m/w/d)

Technische Allrounder

Ihre Aufgaben:

Aufrechterhaltung, Pflege und Weiterentwicklung des QM-

Systems gemäß DIN EN ISO 9100

Durchführung interner Audits

Betreuung und Begleitung externer Audits

IT- Betreuung des implementierten ERP-Systems

Datenbankerstellung und -organisation und -pflege

Ihr Profil:

Technische oder kaufmännische Ausbildung

Weiterbildung zum QM-Beauftragten o.vglb. Qualifikation

Prozesssicherer Umgang mit MS-Anwendungen und ERP-

Systemen

Sach- und Fachkompetenz

Teamfähigkeit, Zielstrebigkeit, kommunikativ

Selbstständige und verbindliche Arbeitsweise

Spaß und Freude bei der Umsetzung innovativer Ideen

Ihre Aufgaben:

Fertigung, Prüfung und Reparatur von elektronischen

Geräten

Durchführung und Dokumentation von Funktionstests

Platinen Bestückung SMD/THT

Ihr Profil:

abgeschlossene Ausbildung als Elektroniker für Geräte

und Systeme oder eine vergleichbare Qualifikation

Eigenverantwortliche, ziel-und qualitätsorientierte

Arbeitsweise

Sie sind sicher im Umgang mit Messgeräten, können

SMD-Bauteile löten und haben die Fähigkeit, auf

Bauteilebene zu reparieren.

Sie haben gute EDV Kenntnisse und beherrschen die

gängigen Office-Anwendungen

Sie sind teamfähig und kommunikationsstark

Englisch in Wort und Schrift sind von Vorteil

Ihre Aufgaben:

Kabelkonfektionierung

Kabelvorbereitung (z.B. Abisolieren)

kleinere Montagetätigkeiten

Ihr Profil:

Selbstständige und gewissenhafte Arbeitsweise

Fingerfertigkeit und gutes Sehvermögen

Spaß und Freude bei der Umsetzung innovativer Ideen

Flexible Arbeitszeiten innerhalb unserer Kernarbeitszeit

Mo-Fr(7.00-16.00 Uhr)

Ihre Aufgaben:

Überwachung und Gewährleistung der Sicherheit,

Ordnung und Sauberkeit auf dem gesamten

Firmengelände

Botengänge, Fahrten zu Lieferanten und Kunden

Wertstoffmanagement

Produktionsunterstützung in diversen technischen

Bereichen

Ihr Profil:

Sie verfügen über ein ausgeprägtes technisches

Verständnis und handwerkliches Geschick

Sie arbeiten eigenverantwortlich, strukturiert,

selbstständig, verbindlich und sorgfältig

Führerscheinklasse 3/B

Spannende Projektaufgaben, ein professionelles

Arbeitsumfeld, hervorragende Entwicklungsperspektiven

und ein sicherer Arbeitsplatz warten auf Sie.

Informieren Sie sich noch heute: www.etw-technik.de

ETW Wollmershäuser GmbH

Frankenstraße 12

74549 Wolpertshausen

www.etw-technik.de

personal@etw-gmbh.com

Fon: +49 (0) 79 04 9 21 21-0

Maschinenbau Steuerungstechnik

LED-Beleuchtungstechnik

Luftfahrttechnik


28 Kapital & Finanzen

Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

„Omnikanal“ und persönlich präsent

Die VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim investiert verstärkt in digitale Angebote.

VON KERSTIN DORN

Ehrung: Auf dem Forum wurde einzelnen Mitgliedern für ihre 40, 50 oder 60-jährige Treue zum Unternehmen gedankt.

Insgesamt ein gutes Ergebnis,

mit dessen Entwicklung man

insgesamt zufrieden sei, konnten

Aufsichtsrat, Vorstand und Regionalleitung

der VR Bank Schwäbisch

Hall-Crailsheim den Gästen

zur Auftaktveranstaltung der Mitgliederforen

in der Haller Blendstatthalle

präsentieren. Insgesamt

26-mal werden sie bis 1. März Rechenschaft

ablegen.

„Was uns auszeichnet: Wir sind

mehr als nur eine Bank“ lautet

der Grundsatz, dem sich das Finanzinstitut

verpflichtet fühlt. Das

wird in der Entwicklung sichtbar,

die in zwei Richtungen geht: Bei

den digitalen Angeboten (Online-

Banking, Banking-Apps, elektronische

Postfächer mit elektronisch

zur Verfügung gestellten Kontoauszügen)

verzeichne man gegenüber

dem Vorjahr deutliche Zuwächse.

Die Kassenvorgänge am

Schalter hätten sich indes in den

letzten fünf Jahren nahezu halbiert,

wie der Vorstandsvorsitzende

Eberhard Spies erklärt.

Dennoch setze man auf „Omnikanal“

und persönliche Beratung,

sagt Regionalmarktleiter Matthias

Schwarz, weil die Kunden sich online

informieren und zusätzlich

die persönliche Beratung suchen,

um sich erst dann für eine Anlageform

zu entscheiden. Die Bankeinlagen

haben sich von 1409 auf

1504 Millionen Euro erhöht, das

Kreditvolumen stieg gegenüber

dem Vorjahr um 110 Millionen

Euro. Die Bilanzsumme weist

2220 Millionen Euro aus (2017

waren es noch 2079 Millionen)

und das Eigenkapital stieg um 7,5

Millionen Euro. Im Verbund der

Foto: Kerstin Dorn

genossenschaftlichen Finanzgruppe

der Volksbanken Raiffeisenbanken

konnte mit 4347 Millionen

Euro das höchste Kundengeschäftsvolumen

verbucht werden:

ein Anstieg gegenüber dem

Vorjahr um 228 Millionen. Der Erfolg

beruhe auf der Zusammenarbeit

innerhalb der Finanzgruppe,

führte Schwarz aus: 2018 wurden

1881 Verträge mit der Bausparkasse

Schwäbisch Hall über 98,1

Millionen Euro abgeschlossen.

Über die Union Investment investierten

die Anleger 108,8 Millionen

Euro. Die „easyCredit“ vergab

1427 Kreditverträge mit einem Volumen

von insgesamt 12,84 Millionen

Euro und über die R+V Versicherung

wurden 4885 Verträge

(Gesamtsumme 47,2 Millionen

Euro) abgeschlossen. Die Investitionen

werden im nächsten Jahr

in den WLAN-Ausbau und den mobilen

Zahlungsverkehr fließen.

Auch das Kundenservicecenter

müsse digital nachgerüstet werden.

Die VR Bank wird ihren Mitgliedern

wie im letzten Jahr vier

Prozent Dividende zahlen.

www.vrbank-sha.de

So richtig gut gelaufen

Sparkasse Hohenlohekreis: Kräftiges Wachstum im Jubiläumsjahr. Einlagen der Privatkunden erstmals über einer Milliarde Euro.

Ansprechend: Der Hauptsitz der

Bank in Künzelsau. Foto: Sparkasse

Das Geschäftsjahr 2018 stand

bei der Sparkasse ganz im Zeichen

ihres 125-jährigen Bestehens.

Das Institut konnte dem Feierjahr

ganz angemessen auch bei

der Entwicklung des Kundengeschäfts

in vielen Bereichen wirklich

glänzen.

„125 Jahre mit Herz und Kompetenz“

lautete das Motto zum Jubiläum

und es gelang den 342 Mitarbeitern,

dies auch wirtschaftlich

umzusetzen. Eine lebhafte Kreditnachfrage

im privaten Wohnungsbau

sorgte für eine Steigerung des

Kreditvolumens um 5,4 Prozent

auf 1,14 Milliarden Euro. Mit 139

Millionen Euro an neuen Darlehenszusagen

für den Wohnungsbau

konnte das sehr hohe Niveau

im Baufinanzierungsgeschäft weiter

gesteigert werden.

Besonders hoch war das Wachstum

im Einlagengeschäft. Die Einlagen

der Kunden stiegen in den

zurückliegenden zwölf Monaten

auf über 1,52 Milliarden Euro an.

Mit diesem Plus von mehr als

neun Prozent war das Wachstum

im Vergleich mit allen Sparkassen

in Baden-Württemberg überdurchschnittlich

hoch. „Erstmals

haben die Einlagen von Privatkunden

die Marke von einer Milliarde

Euro überschritten. Das ist ein Zeichen

des hohen Vertrauens unserer

Kunden in die Sparkasse“,

sagt Bernd Kaufmann, Vorstandsvorsitzender

der Sparkasse Hohenlohekreis.

AUFTRIEB Neben dem Bausparen

erweist sich der steigende Bedarf

privater Altersvorsorge als

Zugpferd. „Die Neuerungen

durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz

nutzen zahlreiche

Kunden für eine bessere Altersvorsorge“,

erklärt Bernd Kaufmann.

Mit diesem Rückenwind wuchs

das Vermittlungsvolumen um

über 30 Prozent auf 20,6 Millionen

Euro an. Angesichts der anhaltenden

Niedrigzinsphase und des

konjunkturellen Umfelds ist die

Nachfrage nach Wertpapieren weiter

gestiegen. Der Anstieg des Nettoabsatzes

um 10,3 Prozent auf

fast 26 Millionen Euro zeigt, „dass

viele Kunden auch bei schwankenden

Märkten immer stärker in

Wertpapiere investieren“. Neben

Aktien und Zertifikaten waren vor

allem breit gestreute Investmentlösungen

gefragt. Der bevorstehende

Brexit, internationale Handelsstreitigkeiten

und die Entwicklungen

in einzelnen Ländern der

Eurozone sorgen dafür, dass die

Sparkasse für 2019 nur „ein moderates

gesamtwirtschaftliches

Wachstum“ erwartet. Bernd Kaufmann

ist optimistisch. „Mit unserer

Kombination aus digitalem Angebot,

persönlicher Nähe, kompetenter

Beratung und regionaler

Verantwortung sind wir gut aufgestellt.“

pm/ibe

www.spk-hohenlohekreis.de

„Die Bank muss zum Kunden kommen“

Volksbank Hohenlohe: Neue Strukturen sorgen für zusätzliches Wachstum im Geschäftsjahr 2018.

VON HERIBERT LOHR

Auftritt: BVR-Präsidentin Marija Kolak referierte

zum Jubiläum der Bank. Foto: Heribert Lohr

Volksbanken und Raiffeisenbanken

sind in der Gesamtheit gut

unterwegs, egal ob Einlagen, Kredite,

Privat- oder Firmenkundengeschäft.

„Offensichtlich wird die

konsequent bedarfsorientierte Beratung

der Genossenschaftsbanken

von Kunden sehr geschätzt“,

sagt BVR-Präsidentin Marija Kolak,

die im zurückliegenden

Herbst auch als Hauptreferentin

auf der 175-Jahr-Feier der ältesten

genossenschaftlichen Bank

fungierte.

Die Volksbank Hohenlohe ist ein

beredtes Beispiel dafür, wie intensiv

gerade Geno-Banken daran arbeiten,

ihre Strukturen den veränderten

Gegebenheiten des Marktes

anzupassen. Mit dem Jubiläum

hatte das Bankhaus damit begonnen,

sich strukturell anders auszurichten.

Regionale Nähe mit bedarfsorientierter

Kundenbetreuung

zu verbinden, hatten sich die

Vorstände Dieter Karle (Vorsitzender)

und Harald Braun auf ihre

Fahnen geschrieben, um eine Forderung

zu erfüllen, die Dieter

Karle bereits in der jüngeren

Vergangenheit als unbedingt

zwingend formulierte:

„Wir müssen ertragstärker

werden.“

Am Markt kommt die

Volksbank derzeit gut voran.

Das zeigt der Blick

auf die Bilanz des Jahres

2018. Das betreute Kundenvolumen

stieg um 50

Millionen auf jetzt 2,48

Milliarden Euro, das Anlagevolumen

auf 1,7 Milliarden

Euro. Die Kredite

wuchsen in Summe

um 34 Millionen auf 748

Millionen Euro. Der Zinsüberschuss

stieg zuletzt ebenso wie

der Provisionsüberschuss. Dazu

werden die Strukturen völlig überarbeitet.

Hierzu gehören unter anderem

das neu geschaffene Kundenservicecenter

(KSC) und eine

Digitalstruktur, die die Bank nach

Überzeugung von Harald Braun

„unter die fünf Besten im Land“

katapultiert. Daneben wird konsequent

die Beratungskompetenz erhöht.

Nach der Immobilienabteilung

unter der neuen Leitung von

Jörg Thollembeek wurde nun

auch der Bereich Private Banking

mit Bereichsleiter Jürgen Knogl

an der Spitze neu ausgerichtet.

Das Bankhaus agiert dabei unter

der Überschrift: „Einen Mehrwert

bieten und ein verlässlicher Finanzpartner

sein“. Ein frisch zusammengestelltes,

zehnköpfiges

Team soll dabei höchste Beratungsleistung

garantieren. In ähnlicher

Weise wird derzeit der Firmenkundenbereich

neu ausgerichtet.

Dieter Karle erläutert die

konzeptionelle Herangehensweise:

„Wir wollen uns gezielt an

den jeweiligen Bedürfnissen der

Kunden und Mitglieder ausrichten.“

Wichtige Säulen sind dabei

die sieben im Geschäftsgebiet

räumlich verteilten Kompetenzcenter

mit ihren zugeordneten Filialen,

die eine „umfassende Betreuung“

sicherstellen sollen.

„Es ist unser Anspruch, in unserem

Geschäftsgebiet der Ansprechpartner

Nummer eins für

Finanzdienstleistungen zu sein“,

sagt Harald Braun: „An dieser Vorgabe

wollen wir uns messen lassen.“

Um die eigene Vorgabe letztlich

auch zu erreichen, ist für den

Vorstand ein Grundgedanke unumstößlich:

„Die Bank muss zu

ihren Kunden und Mitgliedern

kommen“. Dabei haben die Hohenloher

die Messlatte hoch gelegt:

„Unser Kreditvolumen soll

perspektivisch über eine Milliarde

Euro betragen“, sagt Dieter

Karle. Der Vorstandsvorsitzende

ist zuversichtlich: „Schon die

jüngsten Entwicklungen im Immobilienbereich

zeigen: Wir sind auf

einem guten Weg.“

www.vb-hohenlohe.de


Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

Journal 29

Spielerisch Werte vermitteln

Der Personaldienstleister Bera aus Schwäbisch Hall engagiert sich: Auszubildende und Studenten

des Unternehmens coachen benachteiligte Jugendliche beim Start in die Arbeitswelt.

Zu Beginn des neuen Jahres

führten die Auszubildenden

und Studenten von Bera das

im Vorjahr gemeinsam mit der

Lauk GmbH gestartete Projekt

„Corporate Social Responsibility“

fort. Ziel der diesjährigen Aktion

war es, sozial benachteiligte Jugendliche

bestmöglich auf den für

einige bald anstehenden Start in

die Arbeitswelt vorzubereiten.

Hierfür erstellten die Azubis und

Studenten in Zusammenarbeit mit

dem engagierten Lauk-Geschäftsführer

und Sozialarbeiter Siegfried

Lauk eine Agenda, die neben

Maßnahmen zur Vertrauensgewinnung

auch verschiedene Sketche

und Rollenspiele sowie einen Berufstest

umfasste.

COACHING Da die Jugendlichen

mit Migrationshintergrund

bisher wenig bis keine Kontakte

mit der Berufswelt und der Arbeitskultur

in Deutschland hatten,

Alle Zeichen stehen bei Würth

auf Wachstum. Nachdem der

Konzern das vergangene Geschäftsjahr

mit einem Umsatz von

13,6 Milliraden (plus 7,1 Prozent)

abschloss, kündigt das Unternehmen

nun an, das Carmen

Würth Forum zu erweitern. Allein

im Jahr 2018 fanden dort rund

100 Veranstaltungen mit über

72 000 Besuchern statt. Mit dem

wurden im Rahmen der Rollenspiele

vor allem Themen wie

Teamwork, Engagement und Kommunikation

behandelt. So sollten

Lauks Schützlingen vor allem die

deutschen Sitten sowie die Arbeitsmoral

nähergebracht werden. Außerdem

wurde in Form von Sketchen

und einer anknüpfenden

Feedback-Runde ein realistisches

Bewerbungsgespräch nachgestellt.

Anschließend führten die Bera-

Nachwuchskräfte im Vier-Augen-

Anbau soll es sein, den Anforderungen

externer Großveranstalter

gerecht zu werden. Die Erweiterung

umfasst insgesamt eine Fläche

von 5550 Quadratmetern. Geplant

sind zehn unterteilbare Konferenzräume,

in denen insgesamt

bis zu 700 Personen Platz finden.

Vor allem parallel ablaufende und

mehrtägige Veranstaltungen lassen

sich so problemlos durchführen.

Die zusätzlichen Räumlichkeiten

ermöglichen viele neue Veranstaltungsformate

und eignen sich

für Kongresse, Konferenzen, Messen

und Ausstellungen im großen

Rahmen.

KUNST Zudem sieht der zweite

Bauabschnitt ein Museum für eine

Dauerausstellung mit Highlights

aus der Sammlung Würth vor. Das

Gespräch mit den benachteiligten

Jugendlichen einen Berufstest

durch, der auf deren Stärken und

Vorlieben aufbaute. So konnte gemeinsam

mit den Auszubildenden

und Studenten des Haller Unternehmens

eine erste berufliche

Richtung definiert und die Berufswünsche

der Jugendlichen näher

beleuchtet werden. Alle Seiten

zeigten sich begeistert.

AUSBLICK Um die nachhaltige

Wirkung des Coachings zu gewährleisten,

bleiben Lauks Schützlinge

und die „Bera-Youngsters“ auch

über das Projekt hinaus in Verbindung:

Die Jugendlichen dürfen

die Nachwuchskräfte weiterhin

kontaktieren und sich hilfreiche

Tipps und Tricks für ihre berufliche

Zukunft einholen sowie sich

gegenseitig auf dem neusten Stand

halten.

pm

www.bera.eu

Investition: Das Kultur- und Kongresszentrum wird um einen flexibel nutzbaren Konferenzbereich sowie ein Museum ergänzt.

Mehr Platz für Großveranstaltungen

Die Adolf Würth GmbH investiert in den Standort Künzelsau und vollendet das Carmen Würth Forum.

Glessdox verkauft

Hagleitner Hygiene hat das ehemalige Würth-

Tochterunternehmen übernommen.

Seit Jahresbeginn gehört die

Glessdox GmbH aus Untermünkheim

zum österreichischen

Hygieneunternehmen. Hagleitner

versorgt fortan sämtliche Glessdox-Kunden

und beschäftigt zudem

alle zehn Vertriebsmitarbeiter

weiter. Den zehn Innendienstmitarbeitern

hat die Würth-

Gruppe entsprechende Stellen bei

sich angeboten. Als Marke besteht

Glessdox nicht mehr, der Betrieb

wurde eingestellt.

Verantwortung: Das soziale Projekt war für alle Beteiligten eine

Bereicherung. Die Zusammenarbeit soll fortgesetzt werden. Foto: Bera

Da der Bereich, in dem Glessdox

tätig war, nicht zum strategischen

Kerngeschäft von Würth gehöre,

war ein Verkauf naheliegend, wie

Mario Weiss, Geschäftsbereichsleiter

bei der Würth-Gruppe, erklärt.

Hagleitner Hygiene betreibt 27

Standorte in zwölf Ländern und

hat mehr als 950 Mitarbeiter. Der

Hauptsitz befindet sich in Zell am

See in Österreich.

pm

www.hagleitner.com

Foto: Würth

Museum kann bei der Anmietung

des Kultur- und Kongresszentrums

von Veranstaltern als Eventfläche

genutzt werden. Die Investitionssumme

beläuft sich auf rund

39 Millionen Euro. Die Eröffnung

ist für April 2020 geplant. Der Veranstaltungsbetrieb

wird während

der Bauphase fortgesetzt. pm

www.carmen-wuerth-forum.de

Sortiment: Hagleitner Hygiene erforscht und entwickelt High-End-

Hygiene-Produkte für den Waschraum, die Küche, die Wäsche, fürs

Housekeeping sowie zur Hand- und Flächendesinfektion. Foto: Hagleitner

BRAUNSBACH. Die Wirtschaftsjunioren Heilbronn-

Franken verstehen sich als Vertreter der „jungen Wirtschaft“,

die sich für eine zeitgemäße, überparteiliche

und sinnvolle Fortentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft

einsetzt. Die Selbstständigen und Führungskräfte

aus Schwäbisch Hall-Crailsheim bilden hierbei

die mitgliederstärkste Regionalgruppe im Verbund. Bei

ihrer Mitgliederversammlung im Schloss Döttingen haben

sie auf das letzte Jahr zurückgeschaut. Der diesjährige

Vorsitzende Aaron Kübler bekam als „Incoming“

Lutz Härterich zur Seite gestellt, dieser übernimmt dann

im Jahr 2020 den Vorsitz. Die beiden haben ihre Ziele

und Themen für die nächsten zwei Jahre formuliert: Aaron

Kübler stellt die Themen Mitgliedergewinnung und

Energiewende in das Zentrum seines Jahres. Lutz Härterich

hat sich vorgenommen, den Fokus auf den heimischen

Mittelstand zu legen.

ina

Spitze auf dem Land

REGION. Die Wirtschaftsinitiative Hohenlohe weist auf

die nächste Antragsfrist am 28. Februar für das Förderprogramm

„Spitze auf dem Land! Technologieführer

für Baden-Württemberg“ hin. Die Förderung richtet

sich an Unternehmen, die das Potenzial zur Erlangung

der Technologieführerschaft aufweisen. Unterstützt

werden umfassende Unternehmensinvestitionen in Gebäude,

Maschinen und Anlagen, die zur Entwicklung

und wirtschaftlichen Nutzung neuer oder verbesserter

Produktionsverfahren, Prozesse, Dienstleistungen und

Produkte dienen. Die notwendigen Formulare sind unter

www.rp.baden-wuerttemberg.de zu finden. pm

ELLWANGEN. Matthias Steiner wird für fünf Jahre zum

hauptamtlichen Geschäftsführer der Netzgesellschaft

Ostwürttemberg DonauRies GmbH (NGO), eine hundertprozentige

Tochtergesellschaft

der

EnBW Ostwürttemberg

DonauRies AG,

bestellt. Er wird damit

Nachfolger von Frank

Reitmajer, der zum

1. Januar die Aufgabe

des kaufmännischen

Vorstands bei der ODR

übernommen hat. Der

51-jährige Steiner ist

NEWSLINE

Netzwerker der

jungen Wirtschaft

Netze NGO mit neuer

Geschäftsführung

bereits seit 2003 für die EnBW tätig und war zuvor für

die Betreuung von Netzkunden verantwortlich. pm

Innovative Ideen gesucht

REGION. Die IHK Nürnberg für Mittelfranken zeichnet

in diesem Jahr wieder drei herausragende Unternehmerpersönlichkeiten

aus. Um die Auszeichnung können

sich Gründer, Nachfolger und Firmenübernehmer mit

Hauptsitz in Mittelfranken bewerben, die IHK-Mitglied

sind und ihr Geschäft nach dem 31. Dezember 2013 gestartet

haben. Preiswürdig sind unter anderem besondere

technische Neuerungen, originelle Marketing-Konzepte,

innovative Formen der Unternehmensorganisation

sowie Erfolge bei der Schaffung von Arbeits- und

Ausbildungsplätzen. Bewerbungen können bis Montag,

1. April, online unter www.ihk-gruenderpreis-mittelfranken.de

eingereicht werden.

pm

Versichertenzahl gestiegen

REGION. Die AOK Heilbronn-Franken hat im vergangenen

Jahr ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Die Zahl der

Versicherten erhöhte sich von knapp 420 000 auf rund

431 000, das entspricht einem Plus von rund 2,7 Prozent.

Auf Landesebene verbuchte die Gesundheitskasse

eine Zunahme von 4,34 auf 4,45 Millionen. Versicherte

der AOK dürfen sich seit Januar außerdem über

einen niedrigeren Beitragssatz freuen. Der Verwaltungsrat

senkte diesen um 0,1 Prozent auf 15,5 Prozent. pm

Foto: NGO


30 Handelsregister

Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

Neueintragung

VR 723869 - 2. Januar 2019

Auszeithaus Hohenlohe e.V., Forchtenberg

(c/o Klaus Kempter, Am Cappelrain 2/1, 74613

Öhringen).

HRB 737748 - 3. Januar 2019

Widmaier Kunststofftechnik GmbH, Niederstetten,

Hohe Buche 5, 97996 Niederstetten.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 18.12.2018. Geschäftsanschrift:

Hohe Buche 5, 97996 Niederstetten. Gegenstand: Die

Herstellung und der Vertrieb von Kunststoffspritzgussteilen

und der Werkzeugbau. Stammkapital:

40.000,00 EUR. Geschäftsführer: Widmaier, Peter,

Niederstetten, *11.06.1954.

HRB 767678 - 4. Januar 2019

BEG-Immobilienverwaltung GmbH, Schwäbisch

Hall, Blockgasse 3, 74523 Schwäbisch Hall.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 07.12.2018. Geschäftsanschrift:

Blockgasse 3, 74523 Schwäbisch Hall. Gegenstand:

Die Übernahme von Immobilienverwaltungen,

Hausverwaltungen und Mietverwaltungen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Ballerini,

Elio, Gaildorf, *21.03.1975.

HRA 726303 - 7. Januar 2019

Ranft PV 1 oHG, Bad Mergentheim, Johann-

Hammer-Straße 22, 97980 Bad Mergentheim.

(Der Betrieb von Photovoltaikanlagen sowie die

Vornahme aller diesem Zweck förderlichen Maßnahmen

und Rechtsgeschäfte). Offene Handelsgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Johann-Hammer-

Straße 22, 97980 Bad Mergentheim. Persönlich

haftender Gesellschafter: Ranft, Michael, Creglingen,

*19.11.1966; Ranft, Andrea, Creglingen,

*21.11.1960.

HRB 737765 - 7. Januar 2019

KaSperr GmbH, Frankenhardt, Kurze Straße 3,

74586 Frankenhardt. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 08.10.2018.

Geschäftsanschrift: Kurze Straße 3, 74586 Frankenhardt.

Gegenstand: Elektrotechnik, Automatisierungsrechnik,

Smart-Home. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Kreher, Adrian,

Frankenhardt, *05.11.1991; Sperr, Daniel, Ansbach,

*28.11.1991, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

HRA 735218 - 7. Januar 2019

OK Oppermann & Krämer Baumanagement

GmbH & Co. KG, Schöntal, Brückenstraße

24, 74214 Schöntal. (Die gewerbsmäßige

Vermittlung oder der Nachweis der Gelegenheit

zum Abschluss von Verträgen über Grundstücke,

grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche Räume,

Wohnräume und aller damit in Zusammenhang

stehender Geschäfte sowie die wirtschaftliche Vorbereitung

oder Durchführung von Bauvorhaben als

Bauherr im eigenen Namen für eigene oder fremde

Rechnung unter Verwendung von Vermögenswerten

von Erwerbern, Mietern, Pächtern oder sonstigen

Nutzungsberechtigten oder von Bewerbern um

Erwerbs- oder Nutzungsrechte, als Baubetreuer in

fremdem Namen und für fremde Rechnung; sowie

die Verwaltung von eigenen und fremden Wohn

und Geschäftsbauten). Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Brückenstraße 24, 74214 Schöntal.

Persönlich haftende Gesellschafterin: OK Oppermann

& Krämer Beteiligungs- GmbH, Schöntal

(Amtsgericht Stuttgart HRB 590674).

HRA 735219 - 7. Januar 2019

T.A. MA II Systemgastro GmbH & Co. KG,

Öhringen, Austraße 17, 74613 Öhringen. (Betrieb,

Verpachtung und Beratung von gastronomischen

Einrichtungen aller Art). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Austraße 17, 74613 Öhringen.

Persönlich haftender Gesellschafter: T.A. MA Verwaltungs

GmbH, Öhringen (Amtsgericht Stuttgart HRB

758626), einzelvertretungsberechtigt.

HRA 735217 - 7. Januar 2019

Schreinerei Bauer GmbH & Co. KG, Obersontheim,

Rosshofstraße 33, 74423 Obersontheim.

(Betrieb einer Schreinerei). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Rosshofstraße 33, 74423

Obersontheim. Persönlich haftender Gesellschafter:

Gerhard Bauer Verwaltungs-GmbH, Obersontheim

(Amtsgericht Stuttgart HRB 767604).

HRA 735220 - 7. Januar 2019

Schäfer Viehhandlung GmbH & Co KG,

Obersontheim, Oberfischacher Straße 27, 74423

Obersontheim. (Führung eines gewerblichen Betriebs

zur gemeinsamen Durchführung einer Viehhandlung

und Schlachterei im Namen und Rechnung

der Gesellschaft). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Oberfischacher Straße 27, 74423

Obersontheim. Persönlich haftender Gesellschafter:

Schäfer Viehhandlung Verwaltungs GmbH, Obersontheim

(Amtsgericht Stuttgart HRB 767458).

HRA 726306 - 8. Januar 2019

Ranft PV 2 oHG, Bad Mergentheim, Johann-

Hammer-Straße 22, 97980 Bad Mergentheim.

(Der Betrieb von Photovoltaikanlagen sowie die

Vornahme aller diesem Zweck förderlichen Maßnahmen

und Rechtsgeschäfte). Offene Handelsgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Johann-Hammer-

Straße 22, 97980 Bad Mergentheim. Persönlich

haftender Gesellschafter: Ranft, Michael, Creglingen,

*19.11.1966; Ranft, Andrea, Creglingen,

*21.11.1960, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

HRB 737777 - 8. Januar 2019

KH Maschinen Verwaltungs GmbH, Schrozberg,

Sigisweiler 16, 74575 Schrozberg. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 20.11.2018. Geschäftsanschrift: Sigisweiler 16,

74575 Schrozberg. Gegenstand: Der Erwerb und die

Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme

der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung

bei Handelsgesellschaften, insbesondere die Beteiligung

als persönlich haftende und geschäftsführende

Gesellschafterin an der KH Maschinen GmbH & Co.

KG. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Herrmann, Markus, Schrozberg, *09.06.1993.

HRB 767710 - 8. Januar 2019

Designerei Artmann GmbH, Schwäbisch Hall,

Lange Straße 19, 74523 Schwäbisch Hall. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 11.12.2018. Geschäftsanschrift: Lange

Straße 19, 74523 Schwäbisch Hall. Gegenstand:

Der Betrieb einer Werbeagentur. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Artmann, Kathrin,

Schwäbisch Hall, *29.04.1968.

HRA 735233 - 9. Januar 2019

T.A. HD II Systemgastro GmbH & Co. KG,

Öhringen, Austraße 17, 74613 Öhringen. (Betrieb,

Verpachtung und Beratung von gastronomischen

Einrichtungen aller Art). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Austraße 17, 74613 Öhringen. Persönlich

haftender Gesellschafter: T.A. HD Verwaltungs

GmbH, Öhringen (Amtsgericht Stuttgart HRB 758741).

HRB 767737 - 9. Januar 2019

scaleoplan GmbH, Öhringen, Verrenberger Weg

34, 74613 Öhringen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 19.12.2018. Geschäftsanschrift:

Verrenberger Weg 34, 74613 Öhringen.

Gegenstand: Die Beratung, Planung, sowie

Architektur- und Ingenieurleistungen für Bildungseinrichtungen,

Naturwissenschaften und Labor.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Die Geschäftsführer

können von den Beschränkungen des § 181 BGB

allgemein befreit werden. Geschäftsführer: Müller,

Thomas, Öhringen, *26.04.1978; Zeuch, Jochen,

Öhringen, *18.06.1963, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

VR 723879 - 9. Januar 2019

Hollenbächer e.V., Mulfingen (c/o Gerhard

Hirschlein, Im Rüblen 13, 74673 Mulfingen).

HRB 767735 - 9. Januar 2019

Libypass UG (haftungsbeschränkt), Schwäbisch

Hall, Konradweg 24, 74523 Schwäbisch Hall.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

(Musterprotokoll) vom 03.01.2019.

Geschäftsanschrift: Konradweg 24, 74523 Schwäbisch

Hall. Gegenstand: Der Online-/Versandhandel,

insbesondere auf der Plattform Amazon (FBA

- Fulfillment by Amazon), in den Bereichen Haushalt,

Garten, Baumarkt, Spielzeug & Baby, Sport &

Freizeit sowie Kleidung. Stammkapital: 1.000,00

EUR. Geschäftsführer: Arndt, Georg, Schwäbisch

Hall, *18.07.1984.

HRB 737803 - 10. Januar 2019

ECOSPHERE Automation GmbH, Fichtenau,

Am Zigeunerweiher 6, 74579 Fichtenau. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

02.01.2019. Geschäftsanschrift: Am Zigeunerweiher

6, 74579 Fichtenau. Gegenstand: Entwicklung und

Bau von Maschinenbauelementen im Zusammenhang

mit kollaborierenden Robotern sowie Verleih

und Verkauf dieser Robotersysteme. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Denk, Stefanie Julia,

Fichtenau, *24.12.1983.

HRA 726315 - 11. Januar 2019

KH Maschinen GmbH & Co. KG, Schrozberg,

Sigisweiler 16, 74575 Schrozberg. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Sigisweiler 16, 74575

Schrozberg. Persönlich haftender Gesellschafter: KH

Maschinen Verwaltungs GmbH, Schrozberg (Amtsgericht

Ulm HRB 737777).

HRB 737811 - 11. Januar 2019

GfF Gesellschaft für Fahrzeugtechnik mbH,

Crailsheim, Horaffenstraße 32, 74564 Crailsheim.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 28.11.2018. Geschäftsanschrift:

Horaffenstraße 32, 74564 Crailsheim. Gegenstand:

Die Instandhaltung von Schienenfahrzeugen, deren

Vorhaltung und Betrieb. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Neer, Konstantin, Mannheim,

*07.08.1991.

HRA 735243 - 14. Januar 2019

Endreß & Nuber Wasserkraftwerke GmbH

& Co.KG, Krautheim, Altkrautheimer Straße 25/2,

74238 Krautheim. (Betrieb von Anlagen zur Energieerzeugung).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Altkrautheimer Straße 25/2, 74238 Krautheim.

Persönlich haftender Gesellschafter: Endreß &

Nuber GmbH, Hardthausen am Kocher (Amtsgericht

Stuttgart HRB 767688).

HRB 767786 - 14. Januar 2019

AD Management- und Vertriebsgesellschaft

mbH, Niedernhall, Abt-Knittel-Straße 93, 74676

Niedernhall. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 17.12.2018. Geschäftsanschrift:

Abt-Knittel-Straße 93, 74676 Niedernhall.

Gegenstand: Die Übernahme von Interimsmanagement,

Vertriebs- und Kundenmanagement,

die Unterstützung bei der Markteinführung von

Dienstleistungen und Produkten im DACH Raum,

die Strategieberatung, die IT-Beratung (Strategie,

Implementierung, Prozesse und digitale Transformation),

die Vermittlung und der Verkauf von IT-

Produkten (Dienstleistungen, Hardware, Software).

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Daum, Andreas, Niedernhall, *31.08.1959.

HRB 737812 - 14. Januar 2019

Teragro UG (haftungsbeschränkt), Weikersheim,

Turmstraße 1, 97990 Weikersheim. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 06.12.2018 mit Änderung vom 17.12.2018.

Geschäftsanschrift: Turmstraße 1, 97990 Weikersheim.

Gegenstand: Der Handel, der Im- und Export

von Maschinen, Geräten, landwirtschaftlichen

Produkten und Erzeugnissen, ferner die Durchführung

von Beratungsleistungen, speziell im agrarwirtschaftlichen

Bereich. Stammkapital: 1.000,00

EUR. Geschäftsführer: Müller, Nadia, Weikersheim,

*11.10.1967.

HRB 767809 - 15. Januar 2019

innos Systemhaus GmbH, Michelfeld, Im

Buchhorn 2, 74545 Michelfeld. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

14.12.2018. Geschäftsanschrift: Im Buchhorn 2,

74545 Michelfeld. Gegenstand: Die Erbringung von

Dienstleistungen für Hard- und Softwarelösungen

aus den Bereichen IT sowie Telekommunikation,

Systembetreuung, Videoüberwachung, IT-Sicherheit,

Netzwerke, IP-Telefonie, SmartHome sowie

Alarmanlagetechnik und Einbruchschutz sowie alle

damit zusammenhängenden Tätigkeiten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Fischer,

Daniel, Mainhardt, *20.12.1987; Hermann, Heiko,

Schwäbisch Hall, *08.06.1997; Roth, Volker Michael,

Schwäbisch Hall, *03.05.1991; Schenk, Justin,

Wallhausen, *21.06.1995, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

HRB 767821 - 16. Januar 2019

S + G Vermittlung Kuhn UG (haftungsbeschränkt),

Gaildorf, Hirschstraße 20, 74405

Gaildorf. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 27.11.2018. Geschäftsanschrift:

Hirschstraße 20, 74405 Gaildorf. Gegenstand:

Vermittlung von Strom- und Gasverträgen.

Stammkapital: 400,00 EUR. Geschäftsführer: Kuhn,

Willi Thomas, Gaildorf, *19.04.1963.

HRB 767826 - 16. Januar 2019

MeierMedia UG (haftungsbeschränkt),

Michelbach an der Bilz, Heinrich-Prescher-Straße

4, 74544 Michelbach an der Bilz. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

11.12.2018. Geschäftsanschrift: Heinrich-Prescher-

Straße 4, 74544 Michelbach an der Bilz. Gegenstand:

Unternehmensberatung. Stammkapital: 100,00

EUR. Geschäftsführer: Meier, Lars, Michelbach an

der Bilz, *29.08.1975.

HRB 737833 - 17. Januar 2019

M. Mack Verwaltungs GmbH, Rot am See,

Weikersholz 8, 74585 Rot am See. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

04.01.2019. Geschäftsanschrift: Weikersholz 8,

74585 Rot am See. Gegenstand: Ist die Geschäftsführung

und Vertretung der Sternhof Mack GmbH & Co.

KG mit dem Sitz in Rot am See, als deren persönlich

haftende Gesellschafterin. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Mack, Michael, Rot am See,

*29.07.1976.

HRA 726322 - 18. Januar 2019

Kroll GmbH & Co. KG, Schrozberg, Nonnenwaldstraße

32, 74575 Schrozberg. (Der Erwerb, die

Veräußerung, das Halten und Verwalten eigenen

Vermögens, soweit eine staatliche Genehmigung

hierfür nicht erforderlich ist sowie das Eingehen und

Halten von Beteiligungen). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Nonnenwaldstraße 32, 74575

Schrozberg. Persönlich haftender Gesellschafter:

Kroll Verwaltungs GmbH, Schrozberg (Amtsgericht

Ulm HRB 737840).

HRB 737840 - 18. Januar 2019

Kroll Verwaltungs GmbH, Schrozberg, Nonnenwaldstraße

32, 74575 Schrozberg. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

17.12.2018. Geschäftsanschrift: Nonnenwaldstraße

32, 74575 Schrozberg. Gegenstand: Die Verwaltung

eigenen Vermögens, die Beteiligung an anderen Gesellschaften

einschließlich der Übernahme der persönlichen

Haftung sowie die Geschäftsführung bei

anderen Gesellschaften. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Kroll, Carmen, Schrozberg,

*27.12.1965,.

HRB 737844 - 18. Januar 2019

Deeg Außenanlagen GmbH, Frankenhardt,

Brunzenberg 8/1, 74586 Frankenhardt. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

28.12.2018. Geschäftsanschrift: Brunzenberg 8/1,

74586 Frankenhardt. Gegenstand: Der Garten- und

Landschaftsbau sowie der Bau von Außenanlagen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Clauß, Gerhard, Kreßberg, *04.02.1963; Memaj,

Imri, Frankenhardt, *24.10.1975, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

VR 723891 - 21. Januar 2019

Förderverein SSV Gaisbach e.V., Künzelsau

(Ballenwasen 4, 74653 Künzelsau).

PR 720874 - 22. Januar 2019

Peikert Steuerberater PartG mbB, Schwäbisch

Hall (Gottwollshäuser Steige 14, 74523 Schwäbisch

Hall). Partnerschaftsgesellschaft. Gegenstand:

Berufsausübung als Steuerberater. Allgemeine

Vertretungsregelung: Die Partner vertreten einzeln.

Partner: Peikert, Silvia, Steuerberaterin, Schwäbisch

Hall, *02.12.1958; Peikert, Tom Oliver, Steuerberater,

Schwäbisch Hall, *11.02.1989.

HRB 737855 - 22. Januar 2019

ECHTFRIS Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt),

Bad Mergentheim, Gerberring 4, 97980

Bad Mergentheim. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 10.01.2019.

Geschäftsanschrift: Gerberring 4, 97980 Bad Mergentheim.

Gegenstand: Beteiligung als persönlich

haftende Gesellschafterin an der ECHTFRIS UG

(haftungsbeschränkt) & Co. KG, die das Halten und

Verwalten und Vemieten und Verpachten von eigenem

und fremdem Grundbesitz zum Gegenstand

hat. Stammkapital: 1.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Fritsche, Amalia Mirabela, Bad Mergentheim,

*20.08.1988.

HRB 737856 - 22. Januar 2019

Maskotec GmbH, Weikersheim, Pirolweg 21,

97990 Weikersheim. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 14.12.2018. Geschäftsanschrift:

Pirolweg 21, 97990 Weikersheim.

Gegenstand: Der Vertrieb von Maschinen im Wesentlichen

der Verguss-, Schaumanwendungen und Dosiertechnik,

die Handelsvertretung von Maschinen

jeglicher Art, die Kundenakquise und Vermittlung

von Lohndienstleistungen sowie das Halten und

die Vermarktung von Marken- und Patentrechten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Hoof, Stephan, Weikersheim, *06.10.1965; Postolachi-Franz,

Michael, Weikersheim, *08.04.1963,

jeweils einzelvertretungsberechtigt.

VR 723895 - 22. Januar 2019

Förderverein Torpedo Dörrenzimmern

e.V., Ingelfingen (c/o Heiko Gossert, Bühlhof 17,

74653 Ingelfingen).

HRB 767933 - 23. Januar 2019

Schön Sondermüll-Transporte GmbH,

Ilshofen, Friedrich-List-Straße 11, 74532 Ilshofen

OT Eckartshausen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 05.12.1986 mit

mehrfachen Änderungen; zuletzt geändert am

09.09.2016. Die Gesellschafterversammlung vom

13.12.2018 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Absatz 2 (Sitz) und § 2 (Gegenstand

des Unternehmens) beschlossen. Der Sitz ist von

Kirchberg an der Jagst (Amtsgericht Ulm HRB

734083) nach Ilshofen verlegt. Geschäftsanschrift:

Friedrich-List-Straße 11, 74532 Ilshofen OT Eckartshausen.

Gegenstand geändert; nun: Gegenstand:

Die Durchführung von Sondermülltransporten

in gesetzlich zulässigem Rahmen, Rohr- und

Kanaluntersuchungen insbesondere mit Kanal-

Fernsehanlage, die Rohr- und Kanalreinigung, die

Kanalsanierung und Grubenentleerung. Stammkapital:

302.500,00 EUR. Geschäftsführer: Herrmann,

Jörg, Crailsheim, *16.08.1965. Nicht mehr

Geschäftsführer: Motz, Joachim, Untermünkheim,

*21.07.1959. Einzelprokura: Mayer, Manfred, Crailsheim,

*25.03.1944. Einzelprokura: Mayer, Markus,

Crailsheim, *19.09.1976.

HRB 737867 - 23. Januar 2019

USIMEX GmbH Import und Export von

Kunststoffverpackungen, Crailsheim, Roßfelderstraße

64, 74564 Crailsheim. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

27.12.1993 mit mehrfachen Änderungen. Die Gesellschafterversammlung

vom 14.12.2018 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma,

Sitz) beschlossen. Der Sitz ist von Allmersbach im

Tal (Amtsgericht Stuttgart HRB 271184) nach

Crailsheim verlegt. Neue Geschäftsanschrift: Roßfelderstraße

64, 74564 Crailsheim. Gegenstand: Der

Import und Export von Waren aller Art, insbesondere

der Handel mit und der Vertrieb von Kunststoffverpackungen,

desweiteren das Halten von Beteiligungen

an Personen- und Kapitalgesellschaften aller Branchen;

Bankgeschäfte sind ausgeschlossen. Stammkapital:

50.000,00 EUR. Geschäftsführer: Stolle,

Karin, Crailsheim, *18.08.1951.

VR 723897 - 23. Januar 2019

HOHENLOHE plus e.V., Künzelsau (c/o Stadtverwaltung

Künzelsau, Stuttgarter Straße 7, 74653

Künzelsau).

HRA 726333 - 24. Januar 2019

ECHTFRIS UG (haftungsbeschränkt) & Co.

KG, Bad Mergentheim, Gerberring 4, 97980 Bad

Mergentheim.(Das Halten und Verwalten und Vermieten

und Verpachten von eigenem und fremdem

Grundbesitz). Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Gerberring 4, 97980 Bad Mergentheim. Persönlich

haftender Gesellschafter: ECHTFRIS Verwaltungs

UG (haftungsbeschränkt), Bad Mergentheim

(Amtsgericht Ulm HRB 737855).

HRB 737880 - 24. Januar 2019

Carthago Service GmbH, Rot am See, Bartenmühlenweg

20, 74585 Rot am See. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

18.12.2018. Geschäftsanschrift: Bartenmühlenweg

20, 74585 Rot am See. Gegenstand: Die Ausstallung

von Mast- und Junggeflügel. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Fekih, Kamel, Lonnig,

*20.02.1982.

HRB 767982 - 25. Januar 2019

Hallersalt Consulting & Ventures UG (haftungsbeschränkt),

Schwäbisch Hall, Haldenstraße

46, 74523 Schwäbisch Hall. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

09.01.2019. Geschäftsanschrift: Haldenstraße 46,

74523 Schwäbisch Hall. Gegenstand: Halten, Verwalten

und Erwerb von Unternehmensbeteiligungen

sowie Consulting und Unternehmensberatung.

Stammkapital: 1.000,00 EUR. Geschäftsführer: Kaluza,

Sebastian, München, *19.11.1985.

HRA 726338 - 28. Januar 2019

Sternhof Mack GmbH & Co. KG, Rot am See,

Weikersholz 8, 74585 Rot am See. (Der Erwerb, die

Schlachtung, Verarbeitung und Vermarktung von

Geflügel). Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Weikersholz 8, 74585 Rot am See. Persönlich

haftender Gesellschafter: M. Mack Verwaltungs

GmbH, Rot am See (Amtsgericht Ulm HRB 737833).

HRB 737887 - 28. Januar 2019

MV Bauelemente GmbH, Crailsheim, Johann-

Sattler-Straße 2, 74564 Crailsheim. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

23.01.2019. Geschäftsanschrift: Johann-Sattler-Straße

2, 74564 Crailsheim. Gegenstand: Der Verkauf

und die Montage von Bauelementen und Zaun- und

Toranlagen sowie die Beratung in diesen Bereichen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Depperschmidt, Waldemar, Crailsheim, *07.09.1967;

Malachowski, Viktor, Crailsheim, *05.04.1977.

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Friedenstraße 1

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HRB 580750 - 2. Januar 2019

B & K Landerschließungs- und Bauträgergesellschaft

mbH, Öhringen, Theodor-Körner-

Str. 2, 74613 Öhringen. Bestellt als Liquidator:

Brettner, Heinz, Öhringen, *19.09.1948. Nicht mehr

Geschäftsführer: Brettner, Heinz, Finanzkaufmann,

Öhringen; Kind, Egbert, Makler, Heilbronn. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

HRA 680769 - 2. Januar 2019

Schamberger Hausverwaltung e. K., Bad

Mergentheim, Holzapfelgasse 16, 97980 Bad Mergentheim.

Neue Inhaberin: Schamberger, Tanja,

Bad Mergentheim, *09.12.1979. Ausgeschieden als

Inhaberin: Schamberger, Irmgard, Bad Mergentheim,

*21.07.1951. Der Übergang der im Geschäftsbetrieb

des früheren Inhabers begründeten Forderungen

und Verbindlichkeiten ist ausgeschlossen.

HRB 670887 - 2. Januar 2019

Rein GmbH, Rot am See, Brettheimer Straße 8,

74585 Rot am See. Durch Beschluss des Amtsgerichts

Crailsheim vom 21.12.2018 (3 1 IN 59/18)

wurde ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt.

Verfügungen der Gesellschaft über Gegenstände ihres

Vermögens sind nur noch mit Zustimmung des

vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam (§ 21 Abs.

2 Nr. 2 InsO).

HRB 680257 - 2. Januar 2019

Elektro Ullrich GmbH, Weikersheim, Kreuzstraße

2, 97990 Weikersheim. Nicht mehr Geschäftsführer:

Wülk, Josef, Weikersheim, *18.12.1953.

HRB 721489 - 2. Januar 2019

Wunderbar Versand GmbH, Bad Mergentheim,

Boxberger Straße 46, 97980 Bad Mergentheim.

Änderung der Geschäftsanschrift: Johanniterhof 8,

97980 Bad Mergentheim.

HRB 723429 - 2. Januar 2019

BARTEC GmbH, Bad Mergentheim, Max-Eyth-Str.

16, 97980 Bad Mergentheim. Gesamtprokura gemeinsam

mit einem Geschäftsführer: Link-Schmidt,

Andrea, Ipsheim, *30.06.1971; Markert, Karin, Bad

Mergentheim, *18.03.1974.

HRB 725929 - 2. Januar 2019

ENDIN GmbH, Weikersheim, Kreuzstraße 1,

97990 Weikersheim. Nicht mehr Geschäftsführer:

Franz, Silke, Weikersheim, *21.11.1973.

HRB 733356 - 2. Januar 2019

Müller Elektrotechnik GmbH, Crailsheim, Ölbergstraße

10, 74564 Crailsheim. Änderung der Geschäftsanschrift:

Dekan-Hummel-Straße 21, 74564

Crailsheim. Bestellt als Geschäftsführer: Straub,

Matthias Klaus, Crailsheim, *06.10.1966. Nicht

mehr Geschäftsführer: Müller, Gerald, Crailsheim,

*23.07.1979.

HRA 728646 - 2. Januar 2019

Gilgen GmbH & Co. KG, Sulzbach-Laufen,

Eisbachstraße 51, 74429 Sulzbach-Laufen. Eingetreten

als Persönlich haftender Gesellschafter: RB

PhG Cover KG, Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart HRA

733467), von der Vertretung ausgeschlossen.

HRB 748542 - 2. Januar 2019

German Planning and Development GmbH,

Schwäbisch Hall, Klosterstr. 10, 74523 Schwäbisch

Hall. Nicht mehr Geschäftsführer, nun bestellt

als Liquidator: Dr. Beck, Alexander, Blaufelden,

*26.05.1968. Nicht mehr Geschäftsführer: Dr. Beck,

Alexander, Blaufelden; Huber, Klaus, Rechtsanwalt,

Dinkelsbühl, *15.08.1968; Neumann, Eberhard,

Schwäbisch Hall, *28.03.1950. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

HRB 727933 - 3. Januar 2019

Energy in Minds GmbH, Forchtenberg, Ahornstraße

44, 74670 Forchtenberg. Bestellt als Liquidator:

Schädel, Frank Willi, Neckarsulm, *19.06.1966.

Nicht mehr Geschäftsführer: Mall, Steffen, Forchtenberg,

*11.12.1976; Schädel, Frank, Neckarsulm,

*19.06.1966. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 743550 - 3. Januar 2019

Landesgartenschau Öhringen 2016 GmbH,

Öhringen, Uhlandstr. 23, 74613 Öhringen. Bestellt

als Liquidator: Herrmann, Erich, Öhringen,

*10.01.1953. Nicht mehr Geschäftsführer: Herrmann,

Erich, Tamm, *10.01.1953. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

HRB 762318 - 3. Januar 2019

Squared Edge IT-Services GmbH, Öhringen,

Hebelstraße 41, 74613 Öhringen. Nicht mehr

Geschäftsführer, bestellt als Liquidator: Holzhofer,

Rudolf, Öhringen, *08.08.1948. Die Gesellschaft ist

aufgelöst.

GnR 580001 - 3. Januar 2019

Volksbank Hohenlohe eG, Öhringen mit

Hauptstellen in Gerabronn, Künzelsau und Öhringen

(Bahnhofstr.15, 74613 Öhringen). Gesamtprokura

gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied:

Ernsperger, Martin Hubert, Crailsheim, *27.02.1980;

Zaiser, Jochen Walter, Ludwigsburg, *23.03.1971.

HRB 671371 - 3. Januar 2019

Job Regional Personal-Dienstleistungen

GmbH, Crailsheim, Karlstr. 34, 74564 Crailsheim.

Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über ihr Vermögen (Amtsgericht Crailsheim,

6 1 IN 49/18) aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1

GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts wegen

eingetragen.

HRB 736246 - 3. Januar 2019

GLV GmbH, Weikersheim, Röttinger Straße 23,

97990 Weikersheim. Die Gesellschafterversammlung

vom 20.12.2018 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 3 (Stammkapital) beschlossen.

Das Stammkapital ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

um 50,00 EUR auf 25.050,00

EUR erhöht. Stammkapital nun: 25.050,00 EUR.

HRB 748803 - 3. Januar 2019

Dorfkäserei Geifertshofen AG, Bühlerzell,

Haller Straße 20, 74549 Wolpertshausen. Die Hauptversammlung

vom 07.12.2018 hat die Änderung der

Satzung in § 5 (Grundkapital) beschlossen. Der

Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung

vom 07.12.2018 ermächtigt, mit Zustimmung

des Aufsichtsrats bis zum 31.12.2021 das Grundkapital

der Gesellschaft einmal oder mehrmals um bis

zu 250.000,00 EUR gegen Bareinlage zu erhöhen,

wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen

werden kann (Genehmigtes Kapital (II/2018).

GnR 570001 - 3. Januar 2019

VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim eG,

Schwäbisch Hall (Dietrich-Bonhoeffer-Platz 1,

74523 Schwäbisch Hall). Prokura erloschen: Frey,

Thomas, Gaildorf, *03.11.1970.

HRB 581023 - 4. Januar 2019

PuW Pool und Wellness GmbH, Neuenstein,

Untere Gartenstr. 2, 74632 Neuenstein. Bestellt als

Liquidator: Löffelhardt, Gisela, geb. Weller, Neuenstein,

*25.06.1954. Nicht mehr Geschäftsführer:

Löffelhardt, Gisela, geb. Weller, Neuenstein,

*25.06.1954. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRA 670632 - 4. Januar 2019

R. Weiss Verpackungstechnik GmbH & Co

KG, Crailsheim, Zur Flügelau 28, 74564 Crailsheim.

Ausgeschieden als Persönlich haftender

Gesellschafter: Weiss, Ann-Kathrin, Schopfloch,

*03.09.1987.

HRB 690310 - 4. Januar 2019

Ströbel GmbH, Rot am See, Insinger Str. 10,

74585 Rot am See. Bestellt als Geschäftsführer: Krämer,

Eveline, Rot am See, *06.11.1976. Nicht mehr

Geschäftsführer: Ströbel, Günter, Landmaschinenmechaniker,

Rot am See.

HRB 728441 - 4. Januar 2019

BARTEC Top Holding GmbH, Bad Mergentheim,

Max-Eyth-Str. 16, 97980 Bad Mergentheim.

Gesamtprokura gemeinsam mit einem

Geschäftsführer: Link-Schmidt, Andrea, Ipsheim,

*30.06.1971; Markert, Karin, Bad Mergentheim,

*18.03.1974.

HRB 570350 - 4. Januar 2019

Eugen Notter GmbH Beschlägefabrik, Mainhardt,

Mönchstraße 38, 74535 Mainhardt. Prokura

erloschen: Riek, Anneliese, geb. Edler, Mainhardt,

*21.08.1949.

HRB 570958 - 4. Januar 2019

Optik Buck GmbH Optische Erzeugnisse,

Schwäbisch Hall, Mohrenstr. 3, 74523 Schwäbisch

Hall. Die Gesellschafterversammlung vom

07.12.2018 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma, Sitz) und § 2 (Gegenstand

des Unternehmens) beschlossen. Firma geändert;

nun: Hipp - Geuter GmbH. Änderung der Geschäftsanschrift:

Kreuzwiesenweg 54, 74523 Schwäbisch

Hall. Gegenstand geändert; nun: Erbringung von

Dienst- und Beratungsleistungen im Bereich der

Augenoptik.

HRA 720967 - 7. Januar 2019

RW Grundbesitzgesellschaft mbH & Co.

KG, Crailsheim, Zur Flügelau 28, 74564 Crailsheim.

Ausgeschieden als Persönlich haftender

Gesellschafter: Weiss, Ann-Kathrin, Schopfloch,

*03.09.1987.

HRA 720969 - 7. Januar 2019

R. Weiss Automation GmbH & Co. KG,

Crailsheim, Zur Flügelau 28, 74564 Crailsheim. Ausgeschieden

als Persönlich haftender Gesellschafter:

Weiss, Ann-Kathrin, Schopfloch, *03.09.1987.

HRA 724347 - 7. Januar 2019

MAC energy systems GmbH & Co. KG, Crailsheim,

Sulzbrunnenstraße 18, 74564 Crailsheim.

Ausgeschieden als Persönlich haftender Gesellschafter:

Weiss, Ann-Kathrin, Schopfloch, *03.09.1987.

HRB 680186 - 7. Januar 2019

ROTO FRANK Bauelemente GmbH, Bad Mergentheim,

Wilhelm-Frank-Str. 38-40, 97980 Bad

Mergentheim. Nicht mehr Geschäftsführer: Stangier,

Michael, Neckartailfingen, *16.07.1961.

HRB 680817 - 7. Januar 2019

ROTO Dach- und Solartechnologie GmbH,

Bad Mergentheim, Wilhelm-Frank-Str. 38-40, 97980

Bad Mergentheim. Bestellt als Geschäftsführer:

Hettwer, Stephan, Wardenburg, *04.03.1975. Nicht

mehr Geschäftsführer: Stangier, Michael, Neckartailfingen,

*16.07.1961. Prokura erloschen: Bauer,

Andreas, Hochdorf, *26.07.1957; Hettwer, Stephan,

Wardenburg, *04.03.1975. Gesamtprokura gemeinsam

mit einem Geschäftsführer oder einem anderen

Prokuristen: Katzschner, Hannes, Creglingen,

*30.11.1969.

HRB 721710 - 7. Januar 2019

Ranft Projekte 20 GmbH, Bad Mergentheim,

Johann-Hammer-Str. 22, 97980 Bad Mergentheim.

Einzelprokura mit der Ermächtigung zur Veräußerung

und Belastung von Grundstücken: Schmidt,

Michael, Forchheim, *10.02.1968.

HRB 723478 - 7. Januar 2019

Roto Sunroof Verwaltung GmbH, Bad Mergentheim,

Wilhelm-Frank-Str. 38-40, 97980 Bad

Mergentheim. Nicht mehr Geschäftsführer: Stangier,

Michael, Neckartailfingen, *16.07.1961.

Prokura erloschen: Henzel, Christoph, Laichingen,

*30.11.1962.

HRB 735617 - 7. Januar 2019

Ranft Invest GmbH, Bad Mergentheim, Johann-

Hammer-Straße 22, 97980 Bad Mergentheim. Einzelprokura

mit der Ermächtigung zur Veräußerung

und Belastung von Grundstücken: Schmidt, Michael,

Forchheim, *10.02.1968.

HRB 736521 - 7. Januar 2019

beez-Maschinenbau GmbH, Satteldorf, Dieselstraße

17, 74589 Satteldorf. Die Gesellschafterversammlung

vom 20.11.2018 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma und Sitz)

beschlossen. Firma geändert; nun: STARTEC Maschinenbau

GmbH.

HRB 763016 - 7. Januar 2019

JR Vermögensmanagement UG (haftungsbeschränkt),

Kupferzell, Schafgasse 9, 74635

Kupferzell. Nicht mehr Geschäftsführer, bestellt

als Liquidator: Reinegger, Jürgen, Kupferzell,

*12.06.1966. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 764113 - 7. Januar 2019

Fliesen Design Dimartino UG (haftungsbeschränkt),

Öhringen, Am Hang 9, 74613

Öhringen. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des

Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen (Amtsgericht

Heilbronn, 3 IN 617/18) aufgelöst. Gemäß §

60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts

wegen eingetragen.

HRB 570176 - 7. Januar 2019

ÖFFIMA Verwaltungs- und Beteiligungs-

GmbH, Gaildorf, In der Eschenau, 74405 Gaildorf.

Bestellt als Geschäftsführer: Hansen, Gert, Gaggenau,

*18.06.1977.

HRB 571834 - 7. Januar 2019

Diak Pflegezentrum Weikersheim gGmbH,

Schwäbisch Hall, Diakoniestraße 14, 74523 Schwäbisch

Hall. Änderung der Geschäftsanschrift: Am

Mutterhaus 1, 74523 Schwäbisch Hall. Bestellt

als Geschäftsführer: Setzer, Sarah, Mainhardt,

*21.09.1982. Nicht mehr Geschäftsführer: Greiner,

Margarete, Schwäbisch Hall, *04.05.1963; Kälin,

Gerd, Backnang, *12.03.1964. Prokura geändert;

nun: Einzelprokura: Dr. Schinnen, Peter, Schwäbisch

Hall, *08.05.1956.

PR 720434 - 7. Januar 2019

„CAPE Binder + Hillnhütter Architekt und

Beratender Ingenieur Partnerschaft mbB“,

Schwäbisch Hall (Am Säumarkt 10, 74523 Schwäbisch

Hall). Name geändert; nun: „CAPE Binder

Hillnhütter Deisinger Architekt und Beratende

Ingenieure PartGmbB“. Eingetreten als Partner:

Deisinger, Florian Johannes, Esslingen am Neckar,

*22.12.1988.

HRA 660940 - 8. Januar 2019

Calcitwerk Schön + Hippelein GmbH & Co.

KG, Heidenheim an der Brenz, Industriestraße 1,

74589 Satteldorf. Ausgeschieden als Persönlich haftender

Gesellschafter: Hippelein, Frank, Crailsheim,

*03.06.1960.

HRB 735351 - 8. Januar 2019

SMK Landhandel GmbH, Kirchberg an der

Jagst, Mühlsteige 25, 74592 Kirchberg an der Jagst.

Die Gesellschafterversammlung vom 19.11.2018

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1

(Firma und Sitz) beschlossen. Firma geändert; nun:

Landhandel Kochendörfer GmbH.

HRB 580595 - 8. Januar 2019

Kraushaar Metallverarbeitung GmbH,

Neuenstein, Dieselstr. 1, 74632 Neuenstein. Bestellt

als Geschäftsführer: Kraushaar, Merlin, Gerabronn,

*30.06.1994.

HRB 732447 - 8. Januar 2019

berewa Lichtwerbung GmbH, Schwäbisch

Hall, Leonhard-Kern-Weg 6, 74523 Schwäbisch Hall.

Neue Geschäftsanschrift: Schenkenseestraße 20,

74523 Schwäbisch Hall.

HRB 732612 - 8. Januar 2019

Haiges UG (haftungsbeschränkt), Vellberg,

Eulenweg 4, 74541 Vellberg. Nun bestellt als Liquidator:

Haiges, Julian, Vellberg, *21.03.1986. Die

Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 736039 - 8. Januar 2019

Diak Altenhilfe gemeinnützige GmbH,

Schwäbisch Hall, Diakoniestraße 14, 74523 Schwäbisch

Hall. Neue Geschäftsanschrift: Am Mutterhaus

1, 74523 Schwäbisch Hall. Bestellt als Geschäftsführer:

Setzer, Sarah, Mainhardt, *21.09.1982. Nicht

mehr Geschäftsführer: Greiner, Margarete, Schwäbisch

Hall, *04.05.1963; Kälin, Gerd, Backnang,

*12.03.1964. Einzelprokura: Dr. Schinnen, Peter,

Schwäbisch Hall, *08.05.1956.

HRB 753026 - 8. Januar 2019

AMZ Automation GmbH, Gaildorf, Im Brühl 10,

74405 Gaildorf. Bestellt als Liquidator: Oberndörfer,

Albrecht, Gaildorf, *28.03.1958, einzelvertretungsberechtigt.

Nicht mehr Geschäftsführer: Oberndörfer,

Albrecht, Gaildorf, *28.03.1958. Die Gesellschaft ist

aufgelöst.

HRB 729071 - 9. Januar 2019

C & S Komplementär GmbH, Bad Mergentheim,

Bismarckstraße 3-7, 97980 Bad Mergentheim.

Bestellt als Geschäftsführer: Schulte, Caroline, Bad

Mergentheim, *17.01.1982. Nicht mehr Geschäftsführer:

Walz, Marco, Hürth, *21.11.1970.

HRB 737504 - 9. Januar 2019

FAMECCANICA DATA SPA German Branch,

Crailsheim, Bergwerkstraße 5/4, 74564 Crailsheim.

Bestellt als Mitglied des Exekutivorgans: De Angelis,

Giampiero, Pescara / Italien, *29.04.1954. Ausgeschieden

als Mitglied des Exekutivorgans: Balleste,

Doldi Jorge, Barcelona / Spanien, *23.04.1958.

Prokura erloschen: De Angelis, Giampiero, Pescara,

*29.04.1954.

HRB 738108 - 9. Januar 2019

RECA NORM GmbH, Kupferzell, Am Wasserturm

4, 74635 Kupferzell. Gesamtprokura gemeinsam mit

einem Geschäftsführer: John, Stefan, Königs Wusterhausen,

*19.12.1975.

HRB 747531 - 9. Januar 2019

d - cn GmbH, Öhringen, Siemensstraße 15, 74613

Öhringen. Die Gesellschafterversammlung vom

03.01.2019 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 2 (Sitz) beschlossen. Sitz verlegt; nun:

Großbottwar. Änderung der Geschäftsanschrift: Ale-


Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

Handelsregister 31

mannenstr. 59, 71723 Großbottwar. Personenbezogene

Daten geändert bei Geschäftsführer: Neumann,

Daniel, Großbottwar, *18.09.1983.

HRB 753639 - 9. Januar 2019

Micu-Fetec UG (haftungsbeschränkt),

Öhringen, Bahnhof 1, 74613 Öhringen. Die Gesellschafterversammlung

vom 03.01.2019 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages in Nr. 1 (Firma

und Sitz) beschlossen. Sitz verlegt; nun: Pfedelbach.

Neue Geschäftsanschrift: Meisenstraße 27, 74629

Pfedelbach.

HRB 761096 - 9. Januar 2019

Hohenloher Werte Consulting GmbH,

Schöntal, Sperberstraße 2, 74214 Schöntal. Änderung

der Geschäftsanschrift: Mariannenstr. 18,

74653 Ingelfingen. Bestellt als Geschäftsführer:

Wahl, Karl-Heinz, Gaildorf, *31.03.1958; Wirth, Karl

Ernst, Ingelfingen, *24.06.1962, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

HRB 570562 - 9. Januar 2019

Jäger Baustoffe GmbH, Ilshofen, Hörlebacher

Str. 5, 74532 Ilshofen. Die Gesellschafterversammlung

vom 05.12.2018 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 4 (Gesellschafterversammlung)

beschlossen.

HRB 571645 - 9. Januar 2019

Röther Grundbesitz GmbH, Michelfeld, Daimerlstr.

71, 74545 Michelfeld. Die Gesellschafterversammlung

vom 21.12.2018 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 10 (Jahresabschluss,

Ergebnisverwendung) beschlossen.

HRB 571767 - 9. Januar 2019

FIMA Maschinenbau GmbH, Obersontheim,

Oberfischacher Straße 58, 74423 Obersontheim.

Prokura erloschen: Weinmann, Dieter, Ingelfingen,

*12.07.1956. Gesamtprokura gemeinsam mit einem

Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen:

Macho, Dino, Vaihingen an der Enz, *14.05.1973.

HRB 742323 - 9. Januar 2019

Dr. Rupp GmbH, Vellberg, Haller Straße 5, 74541

Vellberg. Nicht mehr Geschäftsführer: Dr. Rupp,

Klaus, Vellberg, *07.11.1953.

HRB 766673 - 9. Januar 2019

SVG Serafima Verwaltungsgesellschaft

mbH, Untermünkheim, Karl-Kurz-Straße 6, 74523

Schwäbisch Hall. Gesamtprokura gemeinsam mit

einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen:

Weinmann, Dieter, Ingelfingen, *12.07.1956.

HRA 721185 - 10. Januar 2019

Consistency GmbH & Co. KG, Crailsheim,

Mittlerer Weg 38, 74564 Crailsheim. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem persönlich haftenden Gesellschafter

oder einem anderen Prokuristen: Munzinger,

Monika, Recklinghausen, *09.07.1991; Schnürmacher,

Christian, Berlin, *14.08.1983; Schwinke,

Sascha, Engelsberg, *19.07.1988. Prokura erloschen:

Ennser, Albert, Niederthalheim, *16.04.1972;

Putzig, Daniel, Münster, *11.12.1981.

HRA 724614 - 10. Januar 2019

H & R Rendite-Immobilien GmbH & Co.

KG, Crailsheim, Werner-von-Siemens-Str. 6, 74564

Crailsheim. Änderung der Geschäftsanschrift:

Karlstraße 1, 74564 Crailsheim.

HRB 570113 - 10. Januar 2019

Venta Luft - und Wärmetechnik Gesellschaft

mit beschränkter Haftung, Schwäbisch

Hall, Industriestraße 10, 74523 Schwäbisch Hall.

Bestellt als Geschäftsführer: Kuhlemann, Christine,

geb. Konrath, Michelbach an der Bilz, *01.12.1939.

Nicht mehr Geschäftsführer: Dr. rer. pol. KUHLE-

MANN, Gerhard, Diplomkaufmann, Michelbach an

der Bilz.

HRB 570915 - 10. Januar 2019

Härtel und Herrmann GmbH, Schwäbisch

Hall, Elisabethenstr. 11, 74523 Schwäbisch Hall. Bestellt

als Geschäftsführer: Härtel, Sebastian, Schwäbisch

Hall, *13.06.1988.

HRB 571827 - 10. Januar 2019

SHB Schwäbisch Haller Beteiligungsgesellschaft

mbH, Schwäbisch Hall, Am Markt 7-8,

74523 Schwäbisch Hall. Bestellt als Geschäftsführer:

Gruber, Oscar, Schwäbisch Hall, *05.05.1967; Pfitzer,

Roland, Murrhardt, *10.10.1962. Nicht mehr

Geschäftsführer: van Bergen, Johannes, Schwäbisch

Hall, *02.01.1950.

HRB 747255 - 10. Januar 2019

Windkraftanlagen Creglingen Verwaltungs-

GmbH, Schwäbisch Hall, An der Limpurgbrücke 1,

74523 Schwäbisch Hall. Bestellt als Geschäftsführer:

Pubantz, Markus, Niedernhall, *22.02.1975.

Nicht mehr Geschäftsführer: van Bergen, Johannes,

Schwäbisch Hall, *02.01.1950.

HRB 761803 - 10. Januar 2019

Rommelag iLabs GmbH, Sulzbach-Laufen,

Talstraße 22-30, 74429 Sulzbach-Laufen. Bestellt

als Geschäftsführer: Gehrlein, Marcel, Neupotz,

*19.06.1977, einzelvertretungsberechtigt.

HRB 737811 - 11. Januar 2019

GfF Gesellschaft für Fahrzeugtechnik mbH,

Crailsheim, Horaffenstraße 32, 74564 Crailsheim.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 28.11.2018. Geschäftsanschrift:

Horaffenstraße 32, 74564 Crailsheim. Gegenstand:

Die Instandhaltung von Schienenfahrzeugen, deren

Vorhaltung und Betrieb. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Neer, Konstantin, Mannheim,

*07.08.1991.

HRB 764743 - 11. Januar 2019

Klenk Holz GmbH, Oberrot, Eugen-Klenk-Straße

2-4, 74420 Oberrot. Gesamtprokura gemeinsam

mit einem Geschäftsführer oder einem anderen

Prokuristen: Feldmeyer, Christoph, Kirchardt,

*04.09.1971. Prokura erloschen: Buchard, Johann,

Schrobenhausen, *20.11.1960.

HRB 580140 - 14. Januar 2019

Krätzer Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter

Haftung, Kupferzell, Schillerstr. 15,

74635 Kupferzell. Personenbezogene Daten geändert

bei Geschäftsführer: Schneider, Martin, Kupferzell,

*19.06.1971. Nicht mehr Geschäftsführer: Deffner,

Heinz, Geschäftsführer, Kupferzell.

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HRB 570339 - 14. Januar 2019

Leder-Vogt GmbH, Schwäbisch Hall, Im Weiler 2,

74523 Schwäbisch Hall. Die Gesellschafterversammlung

vom 20.12.2018 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 3 (Stammkapital), § 6 (Gesellschafterbeschlüsse)

und § 15 (Bekanntmachungen)

beschlossen. Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom gleichen Tag ist das Stammkapital

auf Euro umgestellt. Das Stammkapital ist durch

Beschluss der Gesellschafterversammlung vom

gleichen Tag um 435,41 EUR erhöht. Stammkapital

nun: 26.000,00 EUR.

HRB 745868 - 14. Januar 2019

kocher - plastik H. Böhmer Verwaltungs

GmbH, Sulzbach-Laufen, Talstraße 22-30, 74429

Sulzbach-Laufen. Bestellt als Geschäftsführer:

Hansen, Gert, Gaggenau, *18.06.1977, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 747169 - 14. Januar 2019

BBT Bäuerle Bau Team GmbH, Schwäbisch

Hall, Wilhelm-Heller-Ring 11, 74523 Schwäbisch

Hall. Die Gesellschafterversammlung vom

19.12.2018 hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages

beschlossen. Bestellt als Geschäftsführer:

Bäuerle, Marco, Obersontheim, *25.12.1988. Prokura

erloschen: Bäuerle, Marco, Obersontheim,

*25.12.1988.

HRB 727044 - 14. Januar 2019

WINAICO Solar Projekt 1 GmbH, Creglingen,

Industriestraße 68, 97993 Creglingen. Nicht mehr

Geschäftsführer: Huang, Po-Wen, Hsinchu City (Taiwan,

R.O.C.) / Taiwan, *19.07.1968.

HRB 753599 - 15. Januar 2019

Rapigo GmbH, Bretzfeld, Schmalbachstraße 27,

74626 Bretzfeld. Die Gesellschafterversammlung

vom 14.12.2018 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma und Sitz) beschlossen. Sitz

verlegt; nun: Neuenstadt am Kocher. Änderung der

Geschäftsanschrift Kieshofstraße 16, 74196 Neuenstadt

am Kocher.

HRB 570561 - 15. Januar 2019

Beißwenger Füllstoffe GmbH, Schwäbisch

Hall, Blätteräcker 7, 74523 Schwäbisch Hall. Nun

bestellt als Liquidator: Beißwenger, Dietmar, Industriekaufmann,

Schwäbisch Hall, *19.05.1953.

HRB 728862 - 15. Januar 2019

Lotte-Gerok gemeinnützige Gesellschaft

mbH, Schwäbisch Hall, Am Mutterhaus 1, 74523

Schwäbisch Hall. Bestellt als Geschäftsführer: Setzer,

Sarah, Mainhardt, *21.09.1982. Nicht mehr Geschäftsführer:

Greiner, Margarete, Schwäbisch Hall,

*04.05.1963; Kälin, Gerd, Backnang, *12.03.1964.

Einzelprokura mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen: Dr. Schinnen, Peter,

Schwäbisch Hall, *08.05.1956.

HRA 723395 - 15. Januar 2019

Apollo Holding GmbH & Co. KG, Crailsheim,

Worthingtonstraße 27, 74564 Crailsheim. Ausgeschieden

als Persönlich haftender Gesellschafter:

Weiss, Ann-Kathrin, Schopfloch, *03.09.1987.

HRB 724628 - 15. Januar 2019

Stolz & Schnäbele GmbH, Bad Mergentheim,

Burgstraße 5, 97980 Bad Mergentheim. Änderung

der Geschäftsanschrift: Ledermarkt 8-10, 97980 Bad

Mergentheim. Personenbezogene Daten (Wohnort)

geändert bei Geschäftsführer: Stolz, Manuela, Neckarsulm,

*11.04.1973, Personenbezogene Daten

von Amts wegen berichtigt bei Geschäftsführer:

Schnäbele, Karin Annelies, Bad Mergentheim,

*08.09.1971.

HRA 723978 - 16. Januar 2019

W. Sommer e.K., Bretzfeld, Forchenweg 20,

74626 Bretzfeld. Änderung der Geschäftsanschrift:

Schmalbachtraße 27, 74626 Bretzfeld.

HRB 680285 - 16. Januar 2019

Retzbach GmbH, Bad Mergentheim, In den Torgärten

3, 97980 Bad Mergentheim. Änderung der

Geschäftsanschrift: Gartenstraße 3, 97980 Bad Mergentheim.

Nicht mehr Geschäftsführer, jetzt bestellt

als Liquidator: Retzbach, Franz, Bad Mergentheim,

*09.12.1954. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 721995 - 16. Januar 2019

Waldkletterpark Hohenlohe GmbH, Langenburg,

Schloss 1, 74595 Langenburg. . Personendaten

berichtigt, nicht mehr Geschäftsführer, jetzt

bestellt als Liquidator: Prinz zu Hohenlohe-Langenburg,

Philipp Gottfried Alexander, Langenburg,

*20.01.1970. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 727045 - 16. Januar 2019

WINAICO Immobilien GmbH, Creglingen,

Industriestr. 68, 97993 Creglingen. Nicht mehr Geschäftsführer:

Huang, Po-Wen, Hsinchu City (Taiwan,

R.O.C.) / Taiwan, *19.07.1968; Lee, Cheng-

Jung, New Taipei City / Taiwan (R.O.C.) / Taiwan,

*10.04.1961; Sheng, Chuan-Fang, Hsinchu City

(Taiwan, R.O.C.) / Taiwan, *04.07.1959.

HRA 580812 - 17. Januar 2019

EAS Energie-Abrechnung Service KG, Öhringen,

Schillerstraße 64, 74613 Öhringen. Sitz verlegt;

nun: Bretzfeld. Neue Geschäftsanschrift: Schmalbachstraße

27, 74626 Bretzfeld.

HRB 581033 - 17. Januar 2019

Würth Elektronik eiSos Verwaltungs-

GmbH, Waldenburg, Max-Eyth-Str. 1, 74638 Waldenburg.

Bestellt als Geschäftsführer: Wild, Thomas,

Boxberg, *12.08.1969. Prokura erloschen: Wild,

Thomas, Boxberg, *12.08.1969.

HRB 590434 - 17. Januar 2019

Eckert Autoteile-Autoservice GmbH, Ingelfingen,

Künzelsauer Str. 11, 74653 Ingelfingen. Die

Gesellschafterversammlung vom 14.01.2019 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma

und Sitz) und § 2 (Gegenstand des Unternehmens)

beschlossen. Firma geändert; nun: Eckert Vermögensverwaltung

GmbH. Gegenstand geändert; nun:

Verwaltung eigenen Vermögens.

HRB 590633 - 17. Januar 2019

Würth Industrie Service Verwaltungs-

GmbH, Künzelsau, Reinhold-Würth-Str. 12-17,

74653 Künzelsau. Prokura erloschen: Metzger, Jürgen,

Hardthausen, *05.04.1953. Gesamtprokura gemeinsam

mit einem Geschäftsführer: Reuss, Stefan,

Abstatt, *26.04.1974.

HRB 721925 - 17. Januar 2019

Peter Zentler Transporte und Baustoffhandels

GmbH, Öhringen, Katharinengraben 21,

74613 Öhringen. Bestellt als Geschäftsführer: Zentler,

Stephan, Öhringen, *31.01.1982.

HRB 745930 - 17. Januar 2019

ARCHERY-PARKS Management & Consulting

UG (haftungsbeschränkt), Jagsthausen,

Stolzenhof 3, 74249 Jagsthausen. Bestellt als Liquidator:

Kreissl, Jan, Hersbruck, *03.12.1971. Nicht

mehr Geschäftsführer: Kreissl, Jan Willem, Alfeld,

*03.12.1971; Vogt, Jochem Thomas, geb. Link, Jagsthausen,

*10.03.1961. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 749001 - 17. Januar 2019

Sommer Verwaltungs GmbH, Öhringen,

Schillerstraße 64, 74613 Öhringen. Die Gesellschafterversammlung

vom 10.01.2019 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Sitz) beschlossen.

Sitz verlegt; nun: Bretzfeld. Neue Geschäftsanschrift:

Schmalbachstraße 27, 74626 Bretzfeld.

HRB 753523 - 17. Januar 2019

Schwäbisch Hall Kreditservice GmbH,

Schwäbisch Hall, Crailsheimer Straße 52, 74523

Schwäbisch Hall. Gesamtprokura gemeinsam mit

einem Geschäftsführer: Abelmann, Janne, Bad

Soden am Taunus, *30.07.1975; Weber, Christian,

Schwäbisch Hall, *10.04.1966.

HRB 735596 - 17. Januar 2019

BQ Personal & Solutions GmbH, Bad Mergentheim,

Nelkenweg 9, 97980 Bad Mergentheim.

Die Gesellschafterversammlung vom 19.12.2018

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1

(Firma), § 2 (Gegenstand) beschlossen. Firma geändert;

nun: Die kluge Reklame GmbH. Änderung

der Geschäftsanschrift: Härterichstraße 6, 97980

Bad Mergentheim. Gegenstand geändert; nun:

Konzeption, Planung und Durchführung von Werbemaßnahmen.

Bestellt als Geschäftsführer: Menikheim,

Ralf, Bad Mergentheim, *10.11.1966. Nicht

mehr Geschäftsführer: Pflug, Günter, Heilbronn,

*10.03.1941.

HRA 590414 - 18. Januar 2019

MIRA Verlag e.K., Künzelsau, Marcalistr.

30, 74653 Künzelsau. Neue Geschäftsanschrift:

Heinrich- Schüle-Str. 15, 74653 Künzelsau. Ausgeschieden

als Inhaber: Werk, Rudolf, Künzelsau,

*13.09.1938. Neuer Inhaber: Werk, Christoph

Alexander, Künzelsau, *12.07.1969. Das Handelsgeschäft

ist mit dem Recht zur Fortführung der

Firma übergegangen auf Werk, Christoph Alexander,

Künzelsau, *12.07.1969. Der Übergang der im Geschäftsbetrieb

des früheren Inhabers begründeten

Forderungen und Verbindlichkeiten ist ausgeschlossen.

Prokura erloschen: Werk, Christoph Alexander,

Künzelsau, *12.07.1969; Werk, Renate, geb. Günthner,

Künzelsau.

HRB 570105 - 18. Januar 2019

Bausparkasse Schwäbisch Hall Aktiengesellschaft

- Bausparkasse der Volksbanken

und Raiffeisenbanken -, Schwäbisch

Hall, Crailsheimer Str. 52, 74523 Schwäbisch Hall.

Gesamtprokura gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied:

Schurr, Frank, Mutlangen, *18.10.1976.

HRB 570893 - 18. Januar 2019

Feiler GmbH, Gaildorf, Steinbeis-Str. 8, 74405

Gaildorf. Die Gesellschafterversammlung vom

19.10.2018 hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages

beschlossen. Eintragung vom 19.11.2018 laufende

Nummer 3 Spalte 6 a) (Erhöhungsbetrag) von

Amts wegen berichtigt (Schreibfehler): Das Stammkapital

ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom gleichen Tag auf Euro umgestellt

und um 435,40 EUR auf 26.000,00 EUR erhöht. Firma

geändert; nun: Feiler & Kohn GmbH - Hausrenovierungen.

Bestellt als Geschäftsführer: Kohn, Sven,

Gaildorf, *06.10.1980. Nicht mehr Geschäftsführer:

Feiler, Harald, Diplom-Betriebswirt (BA), Gaildorf.

HRB 670641 - 18. Januar 2019

CDS Hackner GmbH, Crailsheim, Rossfelder Str.

52/5, 74564 Crailsheim. Prokura erloschen: Müller,

Erika, geb. Wick, Fichtenau.

HRB 571844 - 21. Januar 2019

MIKU Projekt GmbH, Schwäbisch Hall, In der

Eich 4, 74523 Schwäbisch Hall. Neue Geschäftsanschrift:

Eugen-Bolz-Straße 10, 74523 Schwäbisch

Hall.

HRB 757948 - 21. Januar 2019

Jäger Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt),

Ilshofen, Hörlebacher Straße 5, 74532

Ilshofen. Bestellt als Liquidator: Jäger, Ralf, Ilshofen,

*11.04.1963. Nicht mehr Geschäftsführer: Jäger,

Ralf, Ilshofen, *11.04.1963. Die Gesellschaft ist

aufgelöst.

HRB 763168 - 21. Januar 2019

Stark Invest GmbH, Vellberg, Am Schlegelsberg

27, 74541 Vellberg. Die Gesellschafterversammlung

vom 12.09.2018 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma und Sitz) beschlossen.

Firma geändert; nun: Gloder Capital GmbH. Sitz

verlegt; nun: Schwäbisch Hall. Neue Geschäftsanschrift:

Brückäckerstraße 3, 74523 Schwäbisch Hall.

Bestellt als Geschäftsführer: Kovács, Krisztián Árpád,

Hosszúhetény / Ungarn, *25.08.1976. Nicht mehr

Geschäftsführer: Kindsvater, Johann, Schwäbisch

Hall, *13.02.1951.

HRB 726389 - 21. Januar 2019

CWA GmbH, Crailsheim, Haller Straße 194, 74564

Crailsheim. Bestellt als Geschäftsführer: Rösner, Silvio,

Crailsheim, *01.01.1983. Nicht mehr Geschäftsführer:

Bohn, Andrea, Ilshofen, *27.09.1966.

HRB 732768 - 22. Januar 2019

pVS - pro Verlag und Service Verwaltungs-

GmbH, Schwäbisch Hall, Stauffenbergstrasse 18,

74523 Schwäbisch Hall. Gesamtprokura gemeinsam

mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen:

Bauknecht, Sabine Cornelia, Ludwigsburg,

*04.04.1968.

HRB 747460 - 22. Januar 2019

FTV Fahrzeugteile Vertriebs GmbH, Schwäbisch

Hall, Robert-Bosch-Straße 51, 74523 Schwäbisch

Hall. Die Gesellschafterversammlung vom

07.01.2019 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma und Sitz) beschlossen. Sitz

verlegt; nun: Rosengarten-Uttenhofen. Änderung

der Geschäftsanschrift: Schollenäcker 2, 74538

Rosengarten-Uttenhofen.

HRB 763668 - 22. Januar 2019

tipatrading GmbH, Schwäbisch Hall Eibenweg

11, 74523 Schwäbisch Hall. Änderung der Geschäftsanschrift:

Hartwigstraße 5, 74523 Schwäbisch Hall.

HRA 735220 - 22. Januar 2019

Schäfer Viehhandlung GmbH & Co KG,

Obersontheim, Oberfischacher Straße 27, 74423

Obersontheim.

HRB 690266 - 22. Januar 2019

W. Flurer GmbH, Wallhausen, Blaufelder Str.

42, 74599 Wallhausen. Bestellt als Liquidator: Flurer,

Iris, Wallhausen, *15.12.1970. Nicht mehr Geschäftsführer:

Flurer, Wolfgang, Landmaschinenmechaniker,

Wallhausen. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 758164 - 22. Januar 2019

ZIEHL-ABEGG AUTOMOTIVE Beteiligungs-

GmbH, Kupferzell, Günther-Ziehl-Straße 1, 74635

Kupferzell. Bestellt als Geschäftsführer: Dr. Klett,

Sascha Kai, Oppenweiler, *24.04.1972. Vertretungsbefugnis

geändert bei Geschäftsführer: Arnold, Ralf

Jürgen, Künzelsau, *15.08.1962.

HRB 671313 - 23. Januar 2019

Leonhard Weiss International GmbH, Satteldorf,

Leonhard-Weiss-Straße 2-3, 74589 Satteldorf.

Prokura erloschen: Häfele, Thomas, Schwäbisch

Gmünd, *31.01.1963. Gesamtprokura gemeinsam

mit einem Geschäftsführer oder einem anderen

Prokuristen: Ott, Christian, Kreßberg, *14.05.1971.

HRB 721168 - 23. Januar 2019

ANSMANN AG, Assamstadt, Industriestr. 10, 97959

Assamstadt. Nicht mehr Vorstand: Schifferdecker,

Georg, Buchen Odenwald, *24.12.1965.

HRB 725922 - 23. Januar 2019

K & B Kompetenz & Bildung gemeinnützige

GmbH, Crailsheim, Wilhelm-von-Ketteler Straße

4, 74564 Crailsheim. Nicht mehr Geschäftsführer;

nun Liquidator: Buckel, Marcus Andreas, Kirchberg

an der Jagst, *08.03.1969; Kunert, Ursula Edith Marianne,

Crailsheim, *06.12.1948. Die Gesellschaft ist

aufgelöst.

HRB 580743 - 23. Januar 2019

Bunk GmbH, Öhringen, Hans-Pfitzner-Straße

8, 74629 Pfedelbach. Prokura erloschen: Grimm-

Bunk, Uwe, Pfedelbach, *06.04.1957.

HRB 590457 - 23. Januar 2019

REISSER Schraubentechnik GmbH, Ingelfingen,

Fritz-Müller-Str. 10, 74653 Ingelfingen. Der

zwischen der Gesellschaft und der „Adolf Würth

GmbH & Co KG“, Künzelsau (Amtsgericht Stuttgart

HRA 590261) am 04.12.2013 abgeschlossene Gewinnabführungsvertrag

ist mit Wirkung zum Ablauf des

Geschäftsjahres 2018 beendet.

HRB 580182 - 24. Januar 2019

Lederer GmbH, Öhringen, Im Sichert 2, 74613

Öhringen. Prokura erloschen: Jung, Kyung-Mo, Bad

Säckingen, *15.04.1971.

HRB 738108 - 24. Januar 2019

RECA NORM GmbH, Kupferzell, Am Wasserturm

4, 74635 Kupferzell. Gesamtprokura gemeinsam mit

einem Geschäftsführer: Kaletta-von Berg, Michael,

Schwäbisch Hall, *26.10.1984; Koukal, Angelika,

Beilngries, *02.09.1971.

HRB 738283 - 24. Januar 2019

WOW ! Würth Online World GmbH, Künzelsau,

Schliffenstraße Falkhof, 74653 Künzelsau.

Neue Geschäftsanschrift: Schliffenstraße 22, 74653

Künzelsau.

HRB 571523 - 25. Januar 2019

Rottaler Senioren- und Pflegeheim GmbH,

Oberrot, Im Schönblick 1, 74420 Oberrot. Bestellt als

Geschäftsführer: Hölzer, Axel, Berlin, *22.06.1963.

Nicht mehr Geschäftsführer: Schu, Johannes, Köln,

*29.12.1970.

Löschung

HRA 580640 - 4. Januar 2019

Peter Zentler, Transporte e.K., Öhringen, Katharinengraben

21, 74613 Öhringen. Die Firma ist

erloschen. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRA 732501 - 7. Januar 2019

Jäger Grundstücks UG (haftungsbeschränkt)

& Co. KG, Ilshofen, Hörlebacher Straße

5, 74532 Ilshofen. Ausgeschieden als Persönlich

haftender Gesellschafter: Jäger Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt),

Ilshofen (Amtsgericht Stuttgart

HRB 757948). Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 736070 - 9. Januar 2019

Primus Valor Objektverwaltungs-GmbH,

Crailsheim, Haller Straße 189, 74564 Crailsheim.

Sitz verlegt; nun: Mannheim (Amtsgericht Mannheim

HRB 732333). Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 727198 - 10. Januar 2019

EP-Flow Systems GmbH, Niederstetten, Wilhelm-Hachtel-Straße

8, 97996 Niederstetten. Die

Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.

HRA 670608 - 14. Januar 2019

Spielburg Baier e.K., Crailsheim, Schloßstr. 5,

74564 Crailsheim. Die Firma ist erloschen.

HRB 733946 - 14. Januar 2019

Gellichsheimer GmbH, Kirchberg an der Jagst,

In der Schalwiese 2, 74592 Kirchberg an der Jagst.

Nicht mehr Geschäftsführer: Gellichsheimer, Eva,

Kirchberg an der Jagst, *07.05.1983. Bestellt als Liquidator:

Gellichsheimer, Tobias, Kirchberg an der

Jagst, *05.07.1981. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Eine Liquidation findet nicht statt.

HRB 733095 - 16. Januar 2019

TFW Wohnbau Bad Mergentheim GmbH,

Bad Mergentheim, Otolfstraße 19, 97980 Bad Mergentheim.

Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft

ist gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 743128 - 21. Januar 2019

ECS Deutschland GmbH, Schwäbisch Hall c/o

Dr. Keller & Partner, Blendstatt 3-5, 74523 Schwäbisch

Hall. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft

ist gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 724944 - 23. Januar 2019

Turkom Cera Vertriebs-GmbH, Schwäbisch

Hall Mauerstraße 17, 74523 Schwäbisch Hall.Die

Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.

Das Registerblatt ist geschlossen.

HRA 690450 - 25. Januar 2019

Schaeff Grundbesitz GmbH & Co OHG,

Crailsheim, Kraftwerkstraße 4, 74564 Crailsheim.

Sitz verlegt; nun: Bad Schörnborn (Amtsgericht

Mannheim HRA 708538). Das Registerblatt ist geschlossen.

HRA 680489 - 28. Januar 2019

J.C. Dill Inh. Werner Bauer, Niederstetten,

Lange Gasse 3, 97996 Niederstetten. Die Firma ist

erloschen. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 680892 - 28. Januar 2019

Held Verwaltung GmbH, Bad Mergentheim,

Herrenwiesenstr. 1, 97980 Bad Mergentheim. Sitz

verlegt; nun: Wertheim (Amtsgericht Mannheim

HRB 732501). Das Registerblatt ist geschlossen.

Von Amts wegen

HRB 729117 - 2. Januar 2019

Life Cut öhringen UG (haftungsbeschränkt),

Öhringen, Schillerstraße 26, 74613

Öhringen. Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit

gemäß § 394 Fam- FG von Amts wegen

gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 720776 - 2. Januar 2019

Bartelmess Beschichtungen GmbH, Kreßberg,

Kirchstraße 40, 74594 Kreßberg. Die Gesellschaft

ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß § 394

FamFG von Amts wegen gelöscht.

HRB 670693 - 7. Januar 2019

Reuß Transporte Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, Crailsheim, Öelmühleweg

1, 74564 Crailsheim. Die Gesellschaft ist wegen

Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG von Amts

wegen gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 690434 - 10. Januar 2019

Rück + Scharf GmbH, Kirchberg an der Jagst,

Hammerschmiede 1, 74592 Kirchberg an der Jagst.

Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß

§ 394 FamFG von Amts wegen gelöscht.

HRB 680527 - 16. Januar 2019

Vita Sports GmbH, Bad Mergentheim, Dainbacher

Weg 20, 97980 Bad Mergentheim. Die Gesellschaft

ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß § 394

FamFG von Amts wegen gelöscht.

HRB 580685 - 21. Januar 2019

Arcus Wohnbau GmbH, Waldenburg (Am Bahnhof

28, 74638 Waldenburg). Die Gesellschaft ist wegen

Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG von

Amts wegen gelöscht.

Löschungsankündigung

HRB 726372 - 10. Januar 2019

Magic OnlinePower.de GmbH, Crailsheim,

Wilhelmstraße 23, 74564 Crailsheim. Das Gericht

beabsichtigt, die Gesellschaft wegen Vermögenslosigkeit

im Handelsregister von Amts wegen nach § 394

FamFG zu löschen. Die Frist zur Geltendmachung

eines Widerspruchs gegen die beabsichtigte Löschung

ist auf einen Monat ab Veröffentlichung bestimmt.

Ohne Eintrag

HRB 570105 - 14. Januar 2019

Bausparkasse Schwäbisch Hall Aktiengesellschaft

- Bausparkasse der Volksbanken

und Raiffeisenbanken -, Schwäbisch Hall,

Crailsheimer Str. 52, 74523 Schwäbisch Hall.Die

Gesellschaft hat am 11.01.2019 die Liste über die

Zusammensetzung des Aufsichtsrats zum Handelsregister

eingereicht.

Berichtigung

HRB 570113 - 21. Januar 2019

Venta Luft - und Wärmetechnik Gesellschaft

mit beschränkter Haftung, Schwäbisch Hall,

Industriestraße 10, 74523 Schwäbisch Hall. Personenbezogene

Daten (Vorname) von Amts wegen

berichtigt bei Geschäftsführer: Kuhlemann, Christel,

geb. Konrath, Michelbach an der Bilz, *01.12.1939.

HRB 571827 - 21. Januar 2019

SHB Schwäbisch Haller Beteiligungsgesellschaft

mbH, Schwäbisch Hall, Am Markt 7-8,

74523 Schwäbisch Hall. Personenbezogene Daten

von Amts wegen berichtigt bei Geschäftsführer: Pfitzer,

Ronald, Murrhardt, *10.10.1962.

HRA 580360 - 22. Januar 2019

MEFA - Dübelfabrik Friedrich Krätzer

GmbH & Co. KG, Kupferzell, Schillerstr. 15,

74635 Kupferzell. Aus technischen Gründen gelöscht:

Persönlich haftender Gesellschafter: Krätzer

Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung,

Kupferzell (Amtsgericht Stuttgart HRB 580140). Und

neu vorgetragen: Persönlich haftender Gesellschafter:

Krätzer Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter

Haftung, Kupferzell (Amtsgericht Stuttgart HRB

580140).

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32 Politik & Wirtschaft

Februar 2019 I Jahrgang 18 I Nr. 199

Nahende Gewitterwolken

WJ-Konjunkturprognosen: Experten rechnen mit verhaltenem Wachstum.

Jürgen Lechner,

Bereichsleiter Private Banking,

Sparkasse:

„Die Aktienmärkte sind

bestimmt von einem

volatilen Umfeld.“

Fotos: Adina Möller

Jochen Rummel,

Geschäftsführender Gesellschafter,

Temperso-Gruppe:

„In unsicheren Zeiten

wollen Unternehmen

flexibel bleiben.“

Aktuell steht die deutsche

Wirtschaft gut da. Aber wir

dürfen uns nicht abhängen

lassen“, führte Melanie Renje,

Kreissprecherin der Wirtschaftsjunioren

Heilbronn-Franken, bei

den Konjunkturprognosen in das

Thema ein. Mit welchen Entwicklungen

zu rechnen ist, fassten

sechs Experten zusammen.

Dabei ergab sich ein einheitliches

Bild: Die Wirtschaft wird weiter

wachsen, euphorischer Freudentaumel

ist aber fehl am Platz. Die

Gründe für den verhaltenen Optimismus

liegen auf der Hand: Brexit,

Handelskonflikte und Fachkräftemangel

sind aufziehende Gewitterwolken

am Wirtschaftshorizont,

die die Stimmung trüben.

Das weiß auch Jürgen Lechner, Bereichsleiter

Private Banking der

Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim:

„Die Wirtschaftsdynamik

wird 2019 schwächer. Das Bruttoinlandsprodukt

(BIP) wird nur

um 1 oder 1,5 Prozent wachsen“.

Der Aktienmarkt bleibt laut Lechner

volatil. Die Kursschwankungen

bieten Einstiegschancen.

„Das Welt-BIP wächst deutlich,

der Umbau der Industrie in China

schreitet voran und das niedrige

Zinsniveau begünstigt Investitionen

in den Euro-Raum“, das sind

die Chancen, die Jürgen Kuske,

CEO der Optima Packaging

Group, für den Maschinenbau ausmacht.

Sein Fazit lautet: „Wir können

von einer insgesamt positiven

Entwicklung für 2019 ausgehen.“

Mit guten Impulsen für die Personaldienstleistungsbranche

rechnet

Jochen Rummel von der Temperso-Gruppe:

„In wirtschaftlich

unsicheren Zeiten ist das Flexibilitätsbedürfnis

der Unternehmen in

Sachen Fachkräften hoch“, erklärt

er seine positive Wachstumsprognose

von 3 Prozent.

Abhängig von der Lage in den Zielbranchen

ist Sigloch Distribution.

Das macht Gesellschafter Christoph

Schaupp deutlich: Während

er für die Kontraktlogistik allgemein

von einem Wachstum von

Dr. Jürgen Kuske,

CEO/CFO der Optima Packaging

Group GmbH:

„Der Maschinenbau geht

von einer positiven

Entwicklung aus.“

Christoph Schaupp,

Geschäftsführender Gesellschafter,

Sigloch Distribution:

„Der Outsourcing-Trend

ist ein Wachstumstreiber

in der Kontraktlogisitk.“

bis zu 4 Prozent ausgeht – vor allem

dank des Outsourcing-Trends

– rechnet das Blaufeldener Unternehmen

höchstens mit einem Plus

von 2 Prozent. Das liegt daran,

dass die rückläufige Buchbranche

einen großen Teil des Unternehmensgeschäfts

ausmacht.

Das schnelle Wachstum der Logistik-Branche

zeigt sich auch an deren

Flächenhunger. Immobilienexperte

Albert Scheib weiß daher:

VON ADINA MÖLLER

Stefan Schubert,

Geschäftsführung Agentur für Arbeit

Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim:

„Der Arbeitsmarkt in der

Region hält kleinere

Konjunkturdellen aus.“

Albert Scheib,

Geschäftsführender Gesellschafter,

Albert Scheib Immobilien:

„ Der Flächenhunger der

Logistik ist

ungebrochen.“

„Die Mieten für Gewerbeimmobilien

steigen. Eine Ausnahme bilden

Ladenflächen, da der stationäre

Handel schwächelt. Auch das

Wohnen wird immer teurer.“

„Der Arbeitsmarkt steht gut da“,

freut sich Stefan Schubert, stellvertretender

Vorsitzender der Geschäftsführung

bei der Agentur

für Arbeit. Er rechnet damit, dass

die Zahl der Arbeitslosen um 5,4

Prozentpunkte sinkt.

Denkanstöße

Vorsatz „Vorbild“ – gut und neu…?

Ja, erstmal noch „Gutes Neues“,

liebe Leser! Ich hoffe, Sie sind gesund

„rübergerutscht“ und haben sich

nicht mit Vorsätzen überfordert!?

Das geflügelte Wort vom „Guten

Vorsatz“ ist für eine Kolumne namens

„Denkanstoß“ zu Jahresbeginn

natürlich eine Steilvorlage par excellence.

Dabei möchte ich heute einige

Aspekte des soziologischen/psychologischen

Phänomens der Vorbild-

Funktion beleuchten. Lediglich der

Vollständigkeit halber sei dabei

zunächst erwähnt, dass gute Vorsätze

unbewusst häufig deshalb gefasst

werden, weil man einem Vorbild

nacheifern, ihm ähnlicher werden

Dr. med. Michael Majer

Facharzt für Chirurgie und

Arbeitsmedizin -

Notfallmedizin, Psychotherapie

Geschäftsführer der

ZfP Tauberfranken GmbH

will. Viel wichtiger ist mir die Perspektive

„Wo bin ich selbst Vorbild (beziehungsweise

könnte/sollte es sein)?“

und „Welche Einfluss-Möglichkeiten

auf den Gang der Dinge eröffnet mir

das (beziehungsweise lasse ich dabei

ungenutzt)?“

Karl Valentin (1882 – 1948) wird der

Spruch zugeschrieben „Wir brauchen

unsere Kinder nicht erziehen, sie

machen uns sowieso alles nach.“ Beispiel

Familien-Radtour am Sonntag:

die Kinder alle mit Helm, die Eltern

ohne – was glauben Sie werden die

Kinder tun, wenn sie später allein

unterwegs sind…?! Und überlegen

Sie mal: entdecken Sie nicht auch

an sich selbst Angewohnheiten oder

Verhaltensweisen, die Sie letztlich

„von Ihren Eltern haben“. Klar, in der

Pubertät rebelliert man gegen so gut

wie alles, was von den Eltern kommt.

Aber – wiederum unbewusst –

unter‘m Strich bleibt trotzdem vieles

„hängen“.

Vorbilder sind ein Ur-Bedürfnis des

Menschen, und zwar weder nur in der

Kindheit noch nur in der Eltern-Kind-

Konstellation. In der Beratung zum

Thema Gesunde Führung spüre ich

jedoch regelmäßig deutliche Widerstände,

wenn ich das ins Bewusstsein

bringen will: auch in der Beziehung

zwischen Vorgesetzten und ihren

Mitarbeitern in der Arbeitswelt wirkt

diese Dynamik. Karl Valentins oben

zitierten Spruch könnte man deshalb

sinngemäß etwa so „übersetzen“:

„Wir brauchen unseren Mitarbeitern

keine Anweisungen zu erteilen, sie

machen uns sowieso alles nach.“

Deshalb mein guter Rat zum „Guten

Neuen“: wenn Sie wollen, dass Ihre

Mitarbeiter…

• Ihr Unternehmens-Leitbild in die Tat

umsetzen – gehen Sie selbst darin

voran.

• einen wertschätzenden Umgang

mit Kunden, Ihnen selbst und untereinander

pflegen – gehen Sie zuerst

wertschätzend mit ihnen um.

• auf ihre Gesundheit achten – achten

Sie auf Ihre.

• offen und fair kommunizieren – tun

Sie es selbst zuerst.

Je höher Ihre Position im Unternehmen,

desto entscheidender ist es,

dass Sie all dies beherzigen. Denn

wenn Sie es nicht tun – wer sollte Sie

korrigieren?

Klingt nach Mühe? Mag sein. Aber

probieren Sie es doch mal aus. Denn

auf lange Sicht macht es vieles leichter,

und damit – bleiben Sie gesund.

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