DorfStadt 07-2019

markuskrohn

Wir sind Elbvororte. Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld.

Zeitung für Rissen | Sülldorf | Iserbrook | Blankenese | Osdorf | Nienstedten | Groß Flottbek | Othmarschen | Bahrenfeld | Schenefeld

Ausgabe 7/19 · vom 16. Mai 2019 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

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POLITIK: S.4

Uwe Szczesny: Die

Kunst des Abschieds

POLITIK: S.9

Warten auf mobilen

Bürgerdienst

IM GESPRÄCH: S.12

Dorfärztin Mantey-

Stiers: »Dr. Meso«

Kürzeste Kreuzfahrt

Blankenese – Er wollte auf

große Fahrt – sie endete vor

Blankenese. Weil der 74-jährige

Passagier Peter F. mehrere

Trep penstufen auf der »AIDA

luna« kurz nach dem Ablegen

herunter fiel, musste er mit

einem Feuerwehrboot vor Blan -

kenese bei voller Fahrt von

Bord geholt werden... – ein

Schiff von der Größe kann im

Strom nicht anhalten, da es

sonst aus dem Ruder laufen

würde.

40 Jahre Lebenshilfe

Schenefeld – Vor 40 Jahren

schlossen sich engagierte Eltern

von behinderten Kinder zusammen

und gründeten die Sche -

nefelder Lebenshilfe. Die In sti -

tution betreut heute regelmäßig

fast 160 Klienten und ermöglicht

ihnen ein weitgehend

selbstbestimmtes Leben.

Lokale Jobbörse startet

Elbvororte – Die erste lokale

Job börse für den Hamburger

Westen ist gestartet. Die ersten

Stellenangebote sind bereits

auf www.job.söök.de veröffentlicht.

Wer in Zukunft einen Job

in der Nachbarschaft sucht,

wird hier bestens informiert.

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Foto: PR

Wie man einen

Stadtteil kitten kann

Kämpfen seit 25 Jahren für einen Deckel über die Autobahn A7 und die Wiedervereinigung des

Stadtteils Bahrenfeld: Wolfgang Kaeser und Bernt Grabow von »Ohne Dach ist Krach« Foto: Krohn

OTHMARSCHEN

Diese Jubiläumsfeier ließ

sich kaum ein Hamburger

Poli tiker von Rang und

Namen entgehen: Die Bür -

gerinitiative »Ohne Dach ist

Krach« feierte Ende April

sein 25-jähriges Bestehen

im Gemeindehaus der Chri -

stuskirche Othmarschen.

Die Hamburger Hafen fähr -

gesellschaft Hadag hat den

Linienverkehr zwischen den

Landungsbrücken und

Wedel eingestellt. Zuletzt

war die HADAG-Hafen -

fähre „Finkenwerder“ vor

dem Blankeneser Fähranleger

durch den Containerriesen

„Ever given“ beschädigt

worden. Es entstand

Totalschaden. Die Ver -

bin dung zwischen Blan -

kenese und Cranz soll

aber aufrechterhalten

werden.

Die rund 7.000 Fahrgäste

pro Jahr auf der Linie

nach Wedel-Schulau

hätten sich betriebswirtschaftlich

nicht gerechnet, wird

HADAG-Vorstandschef Dr.

Tobias Haack zitiert. Der so

genannte „Elb-Hüpfer“ fuhr in

den Frühjahrs- und Sommer -

monaten auf einem ca. dreistündigen

Rundkurs für 30

Euro an den Wochenenden vor

allem Touristen über die Elbe.

Dem Fährverkehr in Richtung

Hamburger Westen wurde mit

dieser Entscheidung ein Tief -

Auch wenn der A7-Deckel in

Othmarschen und zwischen den

beiden Bahrenfeld-Teilen be -

schlossen ist, macht die Bür -

gerinitiative weiter und streitet

jetzt für attraktive lebendige

und kreative Architektur, um

Bahrenfeld zu vereinen und

eine ansprechende Bebauung

schlag versetzt. Hatte sich doch

auf Initiative vieler Blanke ne -

serinnen und Blankeneser um

die Gastronomin Monika Lüh -

mann in den letzten Jahren erst

eine neue Hafenfähre eingesetzt,

die seit zwei Jahren zwischen

Landungsbrücken und

Blankenese verkehrt und sich in

dieser Zeit gegen ihre Wett -

bewerber in einem harten Kon -

kurrenzkampf durchsetzen

musste. Laut FRS HanseFerry-

Chefin Birte Dettmers erfreut

sich ihre Linie wachsender

Beliebtheit. Gut möglich, dass

sich im Laufe der gerade eröffneten

Saison Fahrgäste umorientieren

und künftig die Hanse

Ferry buchen.

Die FRS Hanse-Ferry punktet

auf den Entwicklungsflächen

zu gewährleisten. Unterstüt -

zung bekommt die Initiative

von Star-Ar chi tekt Volkwin

Marg, der den Autobahndeckel

eine „Gene ra tionsleistung“

nann te und die Initiatoren

ermunterte, nicht aufzugeben.

Mehr dazu auf Seite 8

Schulau-Fährverkehr eingestellt

Schiffsverkehr nur noch bis Teufelsbrück und Blankenese | Konrad Matzen

ELBVORORTE

Die „Kleine Freiheit“ fährt regelmäßig Blankenese an.

Foto: FRS-PR

nicht nur mit der Fahrt zwischen

Landungsbrücken und

Blankenese, sondern mit zahlreichen

Sonderfahrten, zum

Bei spiel zum Hamburger Ha -

fen geburtstag, beim Shipspot -

ting mit dem Blankeneser

Schiffs fotograf Thomas Kunadt

oder auf einer Tour mit Miss

Allie, die am 24. Mai an

Bord selbstgeschriebene

deutsche Texte mit einer

ordentlichen Portion

Humor präsentiert.

Die HADAG setzt weiterhin

ihre Fähren im

Linienverkehr zum HVV-

Tarif zwischen Blanke -

ne se und Cranz sowie

Teufelsbrück und Fin -

ken werder (Linie 64) bzw. Neu -

mühlen/Övelgönne (Linie 62)

ein. Die Verbindung zwischen

Blankenese und Cranz ist allerdings

noch bis zum Jahresende

beschränkt, da die Durchfahrt

des Estesperrwerks wegen

Spülbetriebs nur teilweise möglich

ist. Ersatzweise fährt die

Fähre zwischen Finkenwerder

nach Blankenese. Aushänge

geben Auskunft.

Kontakt zur DorfStadt:

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Wir sind Elbvororte.


2 • DorfStadt-Zeitung 7/2019 • 16.5.2019

Politik in Kürze

Aktuelles aus dem Bezirksrathaus | Markus Krohn

Elbvororte

Wildschweine machen Felder kaputt

Landwirte fordern Bezirksamt zum Handeln auf. Population im vergangenen Jahr gesunken | Markus Krohn

einrichtungen gelockt. Die Kirr -

jagd hat dabei keinen Einfluss

auf den Ernährungszustand

und damit die Vermehrung des

Schwarzwildes.“

Nicht nur der Bestand der

Wild schweine ist laut des Wild -

nachweises eingebrochen:

Auch die Wildkaninchen litten

im vergangenen Jahr unter langanhaltender

Trockenheit. Da -

her ist auch der Jagdertrag in

DorfStadt-Herausgeber Markus Krohn

Foto: privat

Haben Sie auch den Überblick

verloren? Bei den vielen Wahl -

plakaten, die derzeit an den

Straßen stehen, komme ich

ganz schön durcheinander. Mal

abgesehen davon, dass man

Europa- und Bezirksplakate

auseinander halten soll – auch

die verschiedenen Parteien bzw.

deren Positionen sind – für

mich – kaum zu erkennen.

Selbst bei genauerem Hinsehen

fällt auf, dass die Parteien sehr

ähnliche Ziele haben: Für Eu -

ropa wünschen sie sich Frieden

und ein sauberes Klima. Im

Bezirk möchte man mehr

Bürgerbeteiligung durch digitale

Umfragen oder endlich eine

Anbindung der Stadtteile Lurup

und Osdorf mit öffentlichen

Verkehrsmitteln. Gleichzeitig

wollen alle Parteien, dass nicht

mehr zu viel verdichtet wird

und wenn, dann mit Augenmaß

und einer sorgfältigen Infra -

struk turplanung. Die Verspre -

chen klingen diesmal wirklich

sehr ähnlich. Die Wahl wird

auch dadurch nicht einfacher,

dass kaum jemand die Kan di -

daten kennt, die derzeit mit

ihren Portraits um Wähler -

stimmen werben… – informieren

Sie sich also lieber rechtzeitig,

wie Sie Ihre insgesamt 11

Kreuzchen am 26. Mai verteilen

wollen

Drängeln in

Bezirksversammlung

Die Bezirksversammlung Alto -

na hat das Bezirksamt aufgefordert,

den Ausbau des Fuß -

wegs am Marschweg in Rissen

nun schnellstmöglich durchzuführen

und den notwendigen

Maßnahmen dazu Priorität einzuräumen.

Der vorhandene

Fuß weg soll besser ausgebaut

und beleuchtet werden und

somit einen sichereren Weg für

Kinder und Jugendliche bieten.

Die Planung wurde durch das

beauftragte Büro jedoch erst

mit einem halben Jahr Ver -

spätung im Verkehrsausschuss

vorgestellt mit der Ankün di -

gung, dass der Fußweg frühestens

im nächsten Jahr hergestellt

werden wird…

Runter vom Gas

Noch kann man auf dem Weg

nach Rissen mit 80 Stunden -

kilometern durch den so ge -

nannten Canyon rauschen –

damit ist demnächst Schluss,

denn nachdem die ursprünglich

geplante Umgehungsstrecke

nach Wedel durch die Brün -

schen wiesen nicht mehr in den

Bundesverkehrswegeplan aufgenommen

wurde, will die

Bezirksversammlung erreichen,

dass die Verkehrsbehörde die

Kraftfahrtstraße entwidmet

wird, sodass dort die künftige

Höchstgeschwindigkeit auf max.

60 Stundenkilometer zu rückgestuft

wird.

Blankenese wird

wieder zur Baustelle

Am 13. Mai begannen die Bau -

arbeiten in der Blankeneser

Bahnhofstraße. Die Bauarbeiten

sollen bis zum Ende der Som -

merferien zum Abschluss ge -

bracht werden, damit im Herbst

das Blankeneser Straßenfest

ohne größere Behinderungen

statt finden kann. Ein schrän -

kungen wird es im Blankeneser

Zentrum bis dahin trotzdem

geben.

A7-Deckel: Räume

für Bewegung

Mit dem künftigen A7-Deckel

wird Stadtteilreparatur mitten

in Hamburg stattfinden. Bei

den bisherigen Planungs an sät -

zen sind allerdings nur geringe

Flächen für den Radverkehr

vorgesehen – und der soll auch

noch auf ganzer Länge im

Gegenrichtungsverlauf geführt

werden. Auf dieses Problem

machte in der April-Bezirks ver -

sammlung Altona ein Antrag

der GRÜNEN, dem sich die SPD

anschloss und die CDU zu -

stimmte, aufmerksam: Er fordert

die Stadt zur Nachbes -

serung auf.

Wieder Auto in

Schaufenster

Auch die im vergangenen Jahr

aufgestellten Sicherheitsmöbel

in der Waitzstraße sind kein

100%-Schutz. Das mussten die

Kunden beim Friseur erleben,

als eine 81-jährige Fahrerin die

Kontrolle über ihr Fahrzeug

verlor und in die Fassade des

Hauses fuhr. Der Müllbehälter

hielt der Wucht des Aufpralls

nicht stand... jetzt soll nachgebessert

werden.

Kita im Schnellverfahren

Stellvertretend für die Be zirks -

versammlung beschloss der

Hauptausschuss letzten Don -

nerstag die Einrichtung einer

Interims-Kita für ca. 30 Kinder

im Quartier Sieversstücken/

Suur heid. Eine solche Kita sei

dringend notwendig, da im

Quartier Sieverstücken Suur -

heid etwa 30 Kinder derzeit

völlig unbeaufsichtigt sind. Es

ist deshalb auch Eile bei der

Errichtung der Kita geboten.

Die Kita soll sofort nach Fer -

tigstellung des 2. Bau ab -

schnittes im Quartier in Betrieb

gehen. Das könnte nach den

aktuellen Planungen bereits im

3. Quartal 2019 der Fall sein.

Dagegen sind Maulwürfe harmlos: Wildschaden auf einer Heuwiese

Wildschweine haben auf

den Feldern der Landwirte

in der Rissen-Sülldorfer

Feld mark sichtbare Spuren

hinterlassen. Durch eine

Überpopulation werden die

Tiere auf die wirtschaftlich

genutzten Flächen gedrängt

und zerstören teils riesige

Flächen – vor allem in Rissen.

Die Sorge der Landwirte be -

zieht sich auf die ungesicherte

Ernte, insbesondere vor dem

Hintergrund des letzten Som -

mers, als die Heuernte ohnehin

nicht besonders ergiebig war.

Die Landwirte fordern nun vom

Bezirk Hilfe in Form von ausreichender

Bejagung des Be -

standes. Normalerweise wird

das Wild an so genannten Kir -

rungen angefüttert, um es dann

RISSEN

„Wir wollen unsere Kir -

chenmusik aufwerten und

für unsere St. Michaels -

kirche einen Flügel an -

schaffen“, kündigte Pastor

Christian Carstens Anfang

April an. Dafür startete die Ev.

Luth. Kirchengemeinde Süll -

dorf-Iserbrook gemeinsam mit

der Hamburger Volksbank vor

kurzem ein Spendenprojekt:

Jeden Spendeneuro bis 50 Euro

verdoppelt die Hamburger

Volksbank. Insgesamt will die

Gemeinde gemeinsam mit ihren

Gemeindemitgliedern so 10.000

€ für einen gebrauchten Kon -

zertflügel bis zum Sommer einwerben.

„Wir haben eine engagierte

Kantorei und einen ambitionierten

Pop-Chor sowie regelmäßig

musikalische Abendgot -

tesdienste, in denen verschiedene

Ensembles mit ihrer Musik

SÜLLDORF

besser dort bejagen zu können.

Zuständig ist der Bezirksjäger -

meister. „Wie wir festgestellt

haben, werden die Tiere im Klö -

ven steen über viel Monate an

verschiedenen Futterstellen

durchgefüttert, ohne dass eine

Bejagung stattfindet“, berichtet

einer der betroffenen Land -

wirte. Die Folge sei eine Stei -

gerung der Schäden auf den

Feldern rund um den Klö ven -

steen. „Dass die Wildschwein -

population auf diese Art befördert

wird, ist für uns auf Dauer

nicht hinnehmbar“. Die Tiere

fressen Kartoffeln, Weizen und

Mais auf den Feldern. Dabei ist

das Abfressen noch nicht einmal

das größte Problem. Viel -

mehr werden die Flächen um -

ge wühlt und zerstört, wenn sich

zu einem reichen Gemein de -

leben beitragen. Das Publikum

bei der Nacht der Kirchen im

September ist von dem musikalischen

Beiträgen begeistert.

Mit dem Konzertflügel wollen

wir unseren Anspruch an die

hohe Qualität der musikalischen

Beiträge unterstreichen

und freuen uns über die großartige

Unterstützung unserer

die Wildschweine in den Feldern

ihre sogenannten Wurf kessel für

ihren Nach wuchs als Behausung

einrichteten.

Ob die aktuellen Schäden durch

eine nicht durchgeführte Beja -

gung ausgelöst worden oder

üblich sind, muss jetzt geprüft

werden. Der aktuelle Wild -

nachweis für das Jagdjahr

2018/19 spricht von einem

starken Rückgang der Wild -

schweine. Daher soll der Be -

stand des Schwarzwildes eher

gesichert und möglichst wiederhergestellt

werden. Laut

Pressemitteilung des Senates

wird „bei dieser Jagd mit Hilfe

von geringen Mengen heimischen

Getreides, heimischer

Baum früchte, Mais und Erbsen

das Schwarzwild an die Jagd -

Gemeindemitglieder“, lobt Kir -

chengemeinderats-Vorsit zender

Markus Krohn, der die Spen -

den kampagne gestartet hat.

Ein Flügel ist mehr als ein

besonderes Klavier: Der voluminöse

Klang und die musikalischen

Audrucksmöglichkeiten

eines Flügels übertreffen die

eines Klavieres bei weitem –

vor allem in größeren Räumen

der abgelaufenen Saison (vom

1. April bis 31. März des Fol -

gejahres) zurückgegangen.

Während die ausgewachsenen

Kaninchen einen Wasserverlust

im Körper relativ lange tolerieren,

können junge Tiere schon

bei geringeren Wasserverlusten

sterben. Die Vermutung liegt

also nahe, dass der heiße Som -

mer 2018 die Poulation insgesamt

dezimiert hat und somit

weniger bejagt werden konnte.

Konzertflügel für die St. Michaelskirche

Ev.-Luth. Kirchengemeinde Sülldorf-Iserbrook startet Spenenprojekt | Konrad Matzen

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Der PopChor freut sich auf den neuen Flügel

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wie den Kirchen. Der Klang

wird nicht nur Musiker in den

musikalischen Abendgot tes -

diensten, sondern auch die

Kantorei Sülldorf-Iserbrook

und den Pop-Chor SingIt! und

nicht zuletzt die Gottes dienst -

gemeinde beim Singen unterstützen.

Pastorin Lucia von Treuenfels

ist begeistert von der Spen den -

bereitschaft in der Gemeinde:

„Musik öffnet die Herzen. Viele

Menschen freuen sich, mit einer

kleinen Spende etwas Gutes für

die Gemeinschaft in unserer

Gemeinde tun zu können.“ Und

natürlich freuen sich alle auf

das Eröffnungskonzert bei der

Nacht der Kirchen im Sep tem -

ber! Pastor Fabio Fried, der das

Programm für die Nacht der

Kirchen schon jetzt vorbereitet,

freut sich schon auf die Be -

reicherung. „Die Hälfte der

Spendensumme ist fast ge -

schafft“, resummiert Fried.

Wer noch spenden möchte,

kann dies in den nächsten

Tagen und Wochen tun. Am

besten funktioniert dies online

unter hamvoba.viele-schaffenmehr.de/kgmsi-fluegel.

Wer

dort „Fan“ wird, kann online

spenden. So wird jede Spende

verdoppelt. Man kann aber

auch direkt auf das Konto der

Kirchengemeinde spenden:

DE08 2005 0550 1149 2101 04.

Die Spender werden persönlich

zum Konzert im Rahmen der

Nacht der Kirchen eingeladen.


Elbvororte

DorfStadt-Zeitung 7/2019 • 16.5.2019 • 3

„Wir können am System

nur etwas ändern, wenn wir

als WIR agieren!“ Mit diesen

Worten eröffnete Schau -

spielerin Sandra Quadflieg

das „Stiftungsforum Ham -

burg und der Norden 2019“,

dass bereits zum 3. Mal von den

Initiatoren Michael Stich und

Christoph Michel organisiert

ELBVORORTE

wurde. Rund 300 Gäste, die

ins Auditorium der Ka -

tho lischen Akademie

Hamburg gekommen

waren, um sich

über Stiftungen zu

informieren und

auszutauschen,

lauschten der Er -

öffnungsrede und

dem Appel von San -

dra Quadflieg, die so -

zia len Anliegen eine

Stimme gibt.

Ehrenamt wird bei der Han se -

atin selber großgeschrieben

und sie geht dabei stets mit

gutem Beispiel voran. Beson -

ders am Herzen liegen ihr die

Kinder und natürlich die Kul -

tur. Sandra Quadflieg selbst ist

Vorstand der 2011 gegründeten

Benita Quadflieg Stiftung. Be -

nita Quadflieg, die Großmutter

ihres Mannes Mirco und erste

Ehefrau des berühmten Schau -

spielers Will Quadflieg, gründete

vor über 40 Jahren das

Haus Mignon in Nienstedten.

„Benita und ich standen uns

sehr nahe. Es war ihr Wunsch,

dass ich mich im Vorstand der

Stiftung engagiere.“ Die Benita

Quadflieg Stiftung unterstützt

das Haus Mignon, zu der zwei

Kinderhäuser, spezialisierte Kin -

dergarten- und Krippen grup pen,

eine interdisziplinäre Früh för -

derstelle und ein breites The -

rapieangebot gehören. Über

300 Kinder werden hier von 90

Mitarbeitern betreut. Die Stif -

tung realisiert ihre Ziele ausschließlich

mit Hilfe von Spen -

den, deshalb ist sie darauf

angewiesen. Sandra Quadflieg

Bei der Pressekonferenz vom HanseMerkur Preis für Kinderschutz.

Die Benita Quadflieg Stiftung wurde als Hauptpreisträger mit dem

HanseMerkur Preis für Kinderschutz 2017 für ihr Engage ment für

das Kinderhaus Mignon ausgezeichnet.

Foto: HanseMerkur/Kuhn

VIP

Lounge

aus

dem

Die Themen

von

Persönlichkeiten

Hamburger Westen

arbeitet

ehrenamtlich

im Vor stand der Benita

Quadflieg Stiftung und investiert

viele Stunden für Re prä -

sentations pflichten und Stif -

tungs arbei ten.

Ihre Tage sind immer viel zu

kurz und die einzelnen Stunden

bis oben hin vollgepackt. Ob

Texte einstudieren, Hörbücher

konzipieren, zu Castings gehen

oder sich eben ehrenamtlich

en gagieren. Sandra Quadflieg

absolvierte ihre Schauspiel -

ausbildung in Hamburg, anschließend

wurde sie für zahlreiche

Rollen in Film und Fernsehen

engagiert. Dem breiten Theater -

publikum wurde sie durch die

Lesungs-Tournee „Mein Vater

Gottfried Benn“ gemeinsam mit

Schauspiellegende Otto Sander

bekannt. Die gebürtige Bre -

merin arbeitet zudem als Syn -

chron-, Hörbuch- und Hör -

spiel sprecherin, z. B. für die

Erfolgsserien Die drei ??? und

Hanni & Nanni. Aus Leiden -

schaft für Literatur hat Schau -

spielerin Sandra Quadflieg eine

alte Liebesgeschichte zu neuem

Leben erweckt. Fasziniert von

den Briefen & Tagebuchauf -

zeich nungen des Dichter-Paa -

res Claire und Yvan Goll hat

sie daraus das Hörbuch „Nichts

Sandra Quadflieg und Otto Sander im Tonstudio zur Aufnahme

ihres Hörbuches „Mein Vater Gottfried Benn“. Idee, Regie, Konzept:

Sandra Quadflieg. Auch in Berlin, Hamburg und Bremen gastierten

sie mit diesem Programm auf der Bühne. Foto: Sandra Quadflieg

Fruchtweg bleibt Fruchtweg

Petition der Anlieger erfolgreich: Ein neuer Birnbaum kommt | Manuela Tanzen

fehlt – außer Dir“ geschrieben,

die Regie geführt und es ge -

meinsam mit Tatort-Star Ulrich

Tukur vertont.

Sie sitzt im Vorstand des Kul -

turvereins Lebendiger Jung -

fernstieg, der durch Alexander

Otto und dessen Stiftung Le -

bendige Stadt gegründet wur -

de. Der Verein bringt Kultur ins

Herz der Stadt, so organisiert er

jedes Jahr in Kooperation mit

dem Filmfest Hamburg und

dem City Management Ham -

burg das Binnenalster Filmfest

auf der Alster, das Musikfest

am Jungfernstieg und in Ko -

ope ration mit den Deichtor -

hallen die Vernissage na -

mens „Outdoorgalerie“.

Seit fünf Jahren moderiert

Sandra Quad flieg zudem

das Musikfest am Jung -

fernstieg.

Und sie ist Repräsen tan -

tin von Women in Film

and Television, einem

internationalen Busi ness -

netzwerk für mehr als

Sandra Quadflieg

ruft zum gesellschaftlichen

Engagement auf

Hanseatin mit Engagement, großem Herz

und unermüdlicher Power | Konrad Matzen

13.000 Frauen in 40 Ländern.

Allein das sollte reichen für

einen 24-Stunden-Tag.

Aber die Schau spielerin

hat nicht nur die Lei -

denschaft fürs Theater

und präsentierte schon

als Fünfjährige Theater -

stücke im heimischen

Wohnzimmer, sondern auch

das typische Problem „schlecht

‚Nein‘ sagen zu können“.

Sie selber hat nicht immer nur

einen rosaroten Alltag gehabt.

Seit sie elf ist, weiß sie, dass das

Leben begrenzt ist. Ihr Vater

starb damals und ihre Welt

wurde eine andere. Nicht im -

mer leicht! Schnell ist daher ihr

Herz erobert, wenn es um

soziale Belange und Unter -

stützung geht. So hilft sie auch

Sandra Quaadflieg auf der

Tribute to Bambi Gala in Berlin.

Die Benita Quadflieg Stiftung

war 2017 und 2018 eines der

Förderprojekte von Tribute to

Bambi.

Foto: Isa Foltin

gern, wie beim Promi-Kellnern

für den guten Zweck bei Cor -

nelia Polettos Palazzo Ham -

burg oder als Botschafterin des

„Blauen Ball“ im Hotel At lantic

zugunsten der Kinder krebs -

station des UKE und flaniert bei

diversen Charity-Galas über

den roten Teppich. Be kannte

Namen schaffen nun mal Sicht -

barkeit für soziale Projekte, die

nötig ist, um Spenden zu generieren.

Im vergangenen Jahr übernahm

sie dann auch die

Schirm herrschaft des

Nord deut schen Kno -

chenmark- und Stamm -

zellspenden-Registers

(NKR), das seinen Fir -

mensitz in Hannover

hat und engagiert

sich seitdem im

Kampf gegen Blut -

krebs. Die Mission:

Leben schenken! „Es

kann jeden treffen - etwa

alle 45 Minuten wird allein

in Deutschland eine Leukämie

festgestellt – wie kann man da

Nein sagen?“ fragt Sandra

Quadflieg.

So beendet sie ihre Rede beim

Stiftungsforum auch mit einem

Appel: „Wir alle haben eine

Verantwortung gegenüber unserer

Gesellschaft. Unsere aller

Hilfe wird dringend gebraucht.

Aber es ist nie zu spät, um

einen neuen Anfang zu wagen,

das große Ganze zum Positiven

zu verändern und innovativ,

gestaltend einzugreifen. Lassen

Sie uns heute damit anfangen!

Denn gemeinsam sind wir stärker!

Ich baue auf Ihre Mithilfe!“

Auf die Frage, ob bei all dem

ehrenamtlichen Engagement

überhaupt noch Zeit für ihr

Privatleben bleibt, lacht

die engagierte Po -

werfrau und

antwortet

augenzwinkernd:

„Nein,

aber ich arbeite

daran!“

„Es ist vollbracht“, freut

sich Oke Schober, An -

wohner des Fruchtwegs,

„unsere Petition hatte

Erfolg!“

Nachdem Baufahrzeuge im

vergangenen Jahr in der engen

Wohnstraße mehrere Obstbäu -

me beschädigt, einen Birnbaum

sogar komplett umgefahren

hatten, sollten laut Bezirksamt

Linden nachgepflanzt werden.

Die Anwohner wehrten sich, sie

wollten den Charakter und die

Tradition des Fruchtwegs erhalten,

verlangten per Petition die

Pflanzung von Obstbäumen

(DorfStadt berichtete). Nach -

dem das Bezirksamt kürzlich

tatsächlich beschlossen hat,

statt Linden Obstbäume im

Fruchtweg zu pflanzen, müssen

sich die Anwohner aber noch

gedulden: die Neupflanzung

erfolgt erst im Herbst. „Auf-

grund der aktuellen Trockenheit

und wegen eines Fehlers bei der

SÜLLDORF

Vor einem halben Jahr versammelten sich Anwohner des Frucht -

wegs in Sülldorf an dem umgefahrenen Birnenbaum und protestierten

gegen die Nachpflanzung einer Linde – mit Erfolg: Im

Herbst 2019 wird ein neuer Obstbaum gepflanzt.

Foto: Tanzen

Ausschreibung“, so Presse spre -

cher Martin Roehl.

Im Fruchtweg wird trotzdem

schon gefeiert: Neben einem

„internen Straßenfest, um in

unserer individualisierten Welt

die Nachbarschaft weniger anonymisiert

zu erleben“ so Scho -

ber, lädt die Straße ein: Erst -

malig findet dieses Jahr am 26.

Mai 2019 ein Flohmarkt im

Fruchtweg statt. Neben Kunst

und Antiquitäten, Trödel und

Raritäten können auch Kinder -

spielsachen und Kinder klei -

dung, Fahrräder, Nützliches

und Schönes und vieles mehr

gekauft werden. Der Flohmarkt

findet in der Zeit von 10 - 14

Uhr statt. Es gibt eine Kinder -

betreuung (Keramikmalerei),

frisch gebackene Kuchen,

lecke ren Kaffee und Musik!

Zeitgleich findet in der Nach -

barschaft ein weiterer Floh -

markt statt, so dass es sich

lohnt vorbeizuschauen!

Es sind noch Stände frei,

Anmeldung unter fruchtwegflohmarkt@web.de

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4 • DorfStadt-Zeitung 7/2019 • 16.5.2019

Politik

Uwe Szczesny, der Politiker

mit dem fast unaussprechlichen

Namen, hört auf. Ei ner

der dienstältesten Be zirks -

abgeordneten und Noch-

CDU-Fraktions vorsit zen den

in Altona geht – freiwillig,

wie er betont. Grund für Dorf

Stadt-Herausgeber Markus

Krohn, 46 Jahre Bezirkspolitik

revue passieren zu lassen:

ELBVORORTE

DorfStadt: Herr Szczes ny, Sie

werden doch aber wah r-

scheinlich gar nicht komplett

aufhören, oder?

Szczesny: Nein, nein. Ich habe

eine ganze Menge vor - das hat

alles nichts mit Politik zu tun –

aber natürlich stehe ich zur

Verfügung, wenn die eine oder

andere Frage auftaucht. Bis

sich am 20. Juni die neue Be -

zirksversammlung konstituiert,

bin ich noch im Amt als Frak -

tionsvorsitzender und werde

auch als solcher die neue CDU-

Fraktion begrüßen. Und anschließend

wird die Verantwortung

in bewährte Hände gelegt, so -

dass sich an einer kontinuierlichen

Politik der Altonaer CDU

nichts ändern wird.

Ich kann mir vorstellen, dass

es in den kommenden fünf

Jahren eine Menge politischer

Fragen geben wird, die noch

ungeklärt sind…

Die künftige kommunalpolitische

Situation in Altona ist

durch die vielen Vorhaben be -

sonders interessant. Wir haben

den geplanten neuen Fern bahn -

hof Diebsteich, die Entwicklung

des Geländes der Holsten-Brau -

erei, die Bahrenfelder Trab -

renn bahn, die Science-City, die

Wohnungsneubauflächen in

Bah renfeld Süd und den Auto -

bahn-Deckel in Othmarschen

sowie die Verdichtung, die in

Lurup und entlang der Aus -

fallstraßen von Sülldorf bis

Othmarschen ansteht. Damit

sind eine Menge Infrastruk tur -

maßnahmen verbunden: Schu -

len, Kindergärten, Straßen,

öffentlicher Nahverkehr, Frei -

zeit- und Sportflächen und und

und.

Auch in den Villenvierteln der

Elbvororte wird gebaut werden.

Es gibt nirgendwo Stillstand. Es

wird kaum einen Stadtteil

geben, der in zehn Jahren noch

»CDU-Fraktion die intelligenteste«

Scheidender CDU-Fraktionschef Uwe Szczesny im Gespräch über 45 Jahre Bezirksversammlung | M. Krohn

so aussieht wie heute. Ich rechne

damit, dass Altona in fünf

Jahren der nach der Bevöl ke -

rungszahl zweitgrößte Bezirk

Hamburgs sein wird. Damit

ergeben sich eine Menge Auf -

gaben, die bewältigt werden

müssen.

Sie sind vor 46 Jahren in die

Bezirksversammlung eingetreten.

Was waren damals die

größten Herausforderungen?

Damals wurde gerade das Her -

mes-Hochhaus gebaut. Und der

Altonaer Bahnhof wurde abgerissen

– übrigens gegen die

Stim men der CDU. Für mich

persönlich hatte der Altonaer

Bahnhof eine besondere Bedeu -

tung. Als kleiner Junge bin ich

in Ottensen und Altona aufgewachsen

und habe immer die

großen Dampflokomotiven be -

wundert, deren Räder größer

waren als ich selbst.

Parallel dazu wurde die

Autobahn A7 gebaut. Um den

erwarteten Stadtverkehr in

Richtung Autobahn zu leiten,

hatten sich einige Architekten

zusammengeschlossen, um Ot -

tensen West neu zu planen. Im

Prinzip war die Idee, Ottensen,

so wie wir es heute kennen,

platt zu machen und alles neu

zu bauen… Zum Glück hat sich

dieser Plan nicht durchsetzen

können.

Dann kann ich mich noch

daran erinnern, dass wir von

der CDU einen Protestmarsch

organisierten, der am Altonaer

Bahnhof losging, durch Otten -

sen über den Bahrenfelder

Stein damm bis zur Strese -

mann straße/Bornkampsweg.

Diesen Protestmarsch organisierten

wir, weil die SPD ihrem

Versprechen nicht nachgekommen

war, eine S-Bahn oder U-

Bahn nach Lurup zu führen.

Der Spruch, den wir damals

skandierten, richtete sich an

den damaligen Bausenator:

„Cäsar Meister heißt er – uns

bescheißt er!“. Das war also

auch vor 45 Jahren schon ein

Thema.

Es ist übrigens gar nicht einfach,

über eine so weite Strecke

eine S- oder U-Bahn zu bauen

und egal, in welchem Jahrzehnt

man sich befindet, teuer ist es

allemal. Im Augenblick sieht es

ja so aus, als würde es eine U-

Bahnverbindung geben, keine

S-Bahn-Verbindung. Das wäre

traurig, denn eine U-Bahn

würde über die Arenen nur bis

zum Volkspark fahren und

nicht weiter bis Lurup und

Osdorfer Born. Eine S-Bahn

da gegen – startend am Bahn -

hof Holstenstraße – könnte

leicht über Bahrenfeld und

Lurup den Osdorfer Born erreichen.

Ich glaube aber, dass alle politischen

Kräfte in der Bezirks -

versammlung weiter für die

Anbindung von Lurup und

Osdorfer Born streiten werden.

In solchen Infrastrukturfragen

sind sich die Bezirkspolitiker

doch aber meistens einig,

oder?

Vielleicht hört sich das etwas

merkwürdig an, aber in der

Kommunalpolitik arbeiten wir

sehr viel sachbezogener als an -

derswo – in der Bürgerschaft

oder im Bundestag werden oft

gute Anträge abgelehnt oder

nicht zu 100 Prozent umgesetzt,

nur weil sie aus der

Uwe Szczesny bei seiner Abschiedsrede Ende April vor der

Bezirksver samm lung im Forum Lurup (Großes Foto) und in den

1970er Jahren (kleines Foto)

Fotos: Grutzeck/privat

Opposition kommen. In der

Bezirksversammlung Altona

arbeiten wir häufig ohne Koa -

lition, sondern mit wechselnden

Mehrheiten.

Wollten Sie nicht auch mal in

die Bürgerschaft gehen?

Ja, ich bin zweimal angetreten.

2011 fehlten mir 189 Stimmen,

um von Bezirkslistenplatz 2 in

Blankenese in die Bürgerschaft

zu kommen – so ist Demo -

kratie…

»Lohnt« sich denn das Enga -

gement im Bezirksparlament?

Ja, natürlich! Man sieht aus

nächster Nähe, wie die eigene

politische Arbeit bei den Men -

schen ankommt. Ich hatte bei

vielen Fragen, egal ob Bau-,

Schul- oder Verkehrspolitik,

direkten Kontakt zu den Men -

schen, die meine Entschei dun -

gen betrafen. Die hatten natürlich

ganz konkrete Vorstel lun -

gen dazu. Nach einem meist

sehr intensiven Austausch mit

den Bürgern müssen wir nach

Lösungen suchen, die möglichst

alle Bedürfnisse berücksichtigen

– dabei aber umsetzbar

sind. So einen unmittelbaren

Kon takt hat ein Bürgerschafts -

abgeordneter seltener und ein

Bundestagsabgeordneter schon

gar nicht.

Für mich ist das immer wieder

spannend, und mir macht das

großen Spaß.

Welches Projekt macht Sie im

Rückblick besonders stolz?

Die Ansiedlung von Ikea in der

Großen Bergstraße! Wir haben

schon vorher bestimmt zwei

Jahrzehnte versucht, die Große

Bergstraße zu einem belebten

Zentrum zu machen. In dieser

Zeit sind zahlreiche gute Ein -

zel händler weggezogen, sodass

die Attraktivität dieser Ein -

kaufs straße immer weiter zu -

rückging. Da kam die Suche

Ikeas nach einem dritten

Standort in Hamburg genau

richtig. Ursprünglich wollte

sich Ikea am liebsten im

Bereich Harkortstraße ansiedeln,

aber da absehbar war,

dass dort stadtplanungspolitisch

kein Einzelhandel ge -

wünscht war, schlug ich dem

Management damals das ehemalige

Frappant-Grundstück in

der Großen Bergstraße vor. Ikea

war am Anfang sehr, sehr skeptisch,

weil deren ursprüngliches

Konzept ja darin bestand, dass

ihre Kunden mit dem Auto

direkt vor die Tür fahren.

Ich bin damals zu Fuß mit den

beiden für Deutschland verantwortlichen

Geschäftsführern

vom Frappant-Gebäude bis zum

Altonaer Bahnhof gelaufen und

habe ihnen so zeigen können,

dass dieser Standort nahe an

einem der größten öffentlichen

Nahverkehrsknotenpunkte

Ham burgs mit mehreren tausend

Nutzern täglich liegt.

Näher konnte Ikea an den

Menschen kaum sein. Ikea

hatte schon gute Erfahrungen

mit einem innerstädtischen

Standort in New York und so

kam das Management zu dem

Ergebnis, es auch in Altona zu

versuchen. Ich glaube, der

Stand ort ist sehr gut frequentiert.

Soweit ich weiß, sind die

Umsatzzahlen gut.

Die Ansiedlung von Ikea hat

auf jeden Fall dazu geführt,

dass viele andere Geschäfte

nachgezogen sind, und in der

Zwischenzeit kann man sagen,

dass die Große Bergstraße in

Altona wieder sehr vital geworden

ist.

Warum hören Sie auf?

Ich bin inzwischen älter als

mein Vater zum Beispiel geworden

ist. Wenn ich jetzt nochmal

kandidieren würde, müsste ich

fünf weitere Jahre arbeiten.

Dann wäre ich fast 80. Es ist

zwar richtig, dass mit dem

Alter eine gewisse Abgeklärt -

heit einhergeht, und natürlich

habe ich auch viel Wissen

angesammelt, aber körperlich

baut man halt doch ab. Zudem

habe ich den Anspruch an mich

selbst, in den Debatten immer

sofort und spontan und auf den

Punkt auf die Reden der anderen

Abgeordneten zu reagieren

– das aber ist eine ungeheure

Konzentrationsleistung, die ich

nach eigener Einschätzung

nicht mehr zu 100 Prozent,

sondern nur noch zu 98 Prozent

bringe. Und das reicht mir

nicht. Ich sitze ja nicht für

mich dort, sondern um für die

Bürger in meinem Bezirk das

Beste zu erreichen und dazu

gehört auch, dass ich hundertprozentig

funktioniere. Im

Moment ist das vielleicht noch

gegeben, aber ob das in vier

oder fünf Jahren noch so ist, da

bin ich mir nicht sicher. Dazu

kommt: Es gefällt mir, dass

jetzt alle sagen: Schade, dass

er geht. Und ich möchte nie

erleben, dass man in Hinblick

auf mich fragt: Wann geht der

FDP-Kandidat Wiegand: »Esst Wasser -

beutel« statt Wasserflaschen zu nutzen

Der Altonaer FDP-Bezirks -

kandidat Wolf Achim Wie -

gand schlägt den Verzicht

auf Plastikflaschen bei

öffentlichen Vergnügungen

vor. Der stellvertretende

Vor sitzende des FDP-Kreis -

verbandes Blankenese weist

darauf hin, dass es eine leicht

umsetzbare Lösung gegen zu

viel Plastikmüll gäbe: „Nehmt

bei Sportveranstaltungen wie

Laufevents keine Plastikfla -

schen gegen den Durst der

Aktiven mehr, sondern verteilt

essbare Kleinbeutel.“

Die Maßnahme sei sofort um -

setzbar, etwa beim nächsten

Hamburg Marathon oder beim

Heldenlauf in Blankenese, sagt

Wiegand. Die Anregung hat der

FDP-Kandidat beim Marathon

in der britischen Hauptstadt

ELBVORORTE

London bekommen. Dort müssen

jedes Jahr zehntausende

Teilnehmer versorgt werden.

Dieses Mal kredenzten die

Londoner Helfer das kühle Nass

erstmals in essbaren kleinen

Wasserbeuteln aus Seegras.

Damit sparte der London Ma -

Ausschnitt aus einem Do-ityourself-Herstellungsvideo

für essbare Wasserbeutel

rathon nach eigenen Angaben

gut 200.000 Flaschen aus

Kunst stoff ein. Es fiel auch kein

Flaschenmüll an, da nichts an

Foto: Youtube

den Laufrand geworfen wurde,

sondern alles im wahrsten

Sinne des Wortes „durch den

Magen“ ging. „Trinkwasser aus

Flaschen hat laut Experten

ohnehin eine sehr schlechte

Ökobilanz“, sagt Wiegand.

Die in London verwendeten

„Pods“ sind aus Wasserpflanzen

gefertigt, die unter dem Mee -

resspiegel wachsen. Sie haben

einen neutralen Geschmack,

fühlen sich beim Draufbeißen

ähnlich wie eine kleine Cherry-

Tomate an und sind mit jeder

Flüssigkeit befüllbar. „Diese

mundgerechten Beutelchen vertragen

nicht nur Wasserfül lun -

gen, sondern auch Elektrolyt -

drinks und sogar Cocktails – sie

sind also bei jeder Art Ver -

anstaltung bis hin zu Festivals

einsetzbar.“

SPD-Urgestein Wolfgang Kaeser

will »Blankeneser Marktplatz« belassen

Weshalb soll der Blanke -

neser Marktplatz eigentlich

nicht mehr Blankeneser

Marktplatz heißen? Diese

Frage stellt sich gegenwärtig

der SPD-Bezirk sab ge -

ord nete Wolfgang Kaeser,

weil es die Idee gibt, den Blan -

keneser Marktplatz nach einer

Persönlichkeit zu benennen.

Kaeser: „Wenn man einmal

davon absieht, dass die Vor -

schläge verschiedener Parteien

ihrer Profilierung in der Vor -

wahlphase dienen, so muss

festgestellt werden, dass sich

der Blankeneser Marktplatz als

Teil des Blankeneser Ortskerns

gerade jetzt in einer sehr konfliktbeladenen

Umgestal tungs -

phase befindet, deren Ende

noch keineswegs abzusehen

ist." Natürlich könne man sich

BLANKENESE

grundsätzlich die Umbenen -

nung des Marktplatzes auch

nach einer Persönlichkeit vorstellen.

Da in Blankenese bei

jeder Veränderung mit einem

Bürgerbegehren oder einer Kla -

ge gedroht werde, stelle sich

aber die Frage, ob diese Vor -

schläge in Blankenese zum

richtigen Zeitpunkt kämen,

warnt Wolfgang Kaeser. Im

Übrigen zeige die Recherche,

dass die meisten Marktplätze

nicht nach Persönlichkeiten,

sondern eben nur nach ihrer

Örtlichkeit benannt seien, stellt

Wolfgang Kaeser weiter fest.

„Gleichwohl darf eine Um be -

nennung nur das Ergebnis einer

qualifizierten Bürgerbeteiligung

sein. Erst nach Beendigung der

Ortskernumgestaltung, einschließlich

des Marktplatzes und

des Neubaus des Markthauses

wäre der richtige Zeitpunkt, die

Blankeneser Bürgerinnen und

Bürger mit Hilfe einer Online-

Beteiligung zu befragen, ob eine

Umbenennung des Marktplatzes

überhaupt erwünscht ist und

falls ja, nach welcher Persön -

lichkeit", fordert Wolfgang

Kaeser abschließend.

Derzeit laufen im Blankeneser

Ortskern die Bauarbeiten zur

Um gestaltung der Bahnhof -

straße an. Der gesamte Ortskern

Blankeneses soll verschönert

werden. Im Vorfeld hatte es

zwar eine breite Beteiligung der

Bevölkerung gegeben, offenbar

ging das einigen Blankenesern

aber nicht weit genug. Ein Bür -

gerbegehren wurde abgewendet,

noch sind aber nicht alle

Punkte geklärt.


Politik DorfStadt-Zeitung 7/2019 • 16.5.2019 • 5

Alte endlich? Das möchte ich

wirklich gerne vermeiden. Und

deshalb verabschiede ich mich

lieber jetzt.

Es gibt ja fähige Nachfolger.

Definitiv ja! Ich bin sowieso in

allen Wahlperioden der Auf fas -

sung gewesen, dass die CDU-

Fraktion immer die aktivste in

der Bezirksversammlung gewesen

ist und auch die intelligenteste.

Darüber hinaus gibt es in -

nerhalb der Altonaer CDU ein

großes Potential an fähigen Frau -

en und Männern, die gute

Bezirksabgeordnete sein könnten.

Stichwort Nachname - Ihren

Nachnamen müssen Sie täglich

bestimmt tausendmal

buchstabieren?

Das stimmt – und er wird

immer noch regelmäßig falsch

geschrieben, ich hab mich

schon daran gewöhnt. Der Na -

me Szczesny kommt ursprünglich

aus Südosteuropa, aus den

Karpaten. Von dort sind meine

Vorfahren im Laufe vieler hundert

Jahre über Polen nach

Schlesien und von dort in das

Ruhrgebiet gezogen. Mein Urur -

urgroßvater ist dann nach

Norddeutschland gekommen.

Mein Großvater, mein Vater

Uwe Szczesny mit Fraktionskollege Tim

Schmuckall vor einigen Jahren in der

Einkaufstraße von Rissen.

Foto: Krohn

und ich sind in Hamburg geboren

– was man bei dem Nach -

namen nicht glauben würde...

Stichwort Marcus Weinberg

Marcus Weinberg: Spitzen kan -

didat der Hamburger CDU für

den Bürgerschaftswahlkampf

2020. Ich kenne Marcus Wein -

berg schon seit er Anfang 20

war. Er war ja auch mal Ab -

geordneter der Bezirksver -

samm lung Altona. Er ist ein

intelligenter und ausgesprochen

offener Mensch, der in der Lage

ist, auf andere zuzugehen und

ihnen auch zuzuhören, was

viele Politiker nicht können. Er

ist sehr kommunikativ, arbeitet

gerne im Team und ist ganz

bestimmt keiner, der glaubt, die

Weisheit mit Löffeln gefressen

zu haben.

Stichwort: Gesche Boehlich

Ich habe sieben Jahre lang mit

Frau Boehlich zusammen die

schwarz-grüne Koalition ge -

führt. Ich bin begeistert davon,

wie Frau Boehlich Politik

macht. Sie ist an der Sache orientiert,

diskussionsfreudig, sie

steht zu den Dingen, die man

gemeinsam erarbeitet hat, und

sie ist zuverlässig, offen und

ehrlich.

Die Zusammenarbeit mit ihr

war richtig gut. Wir hatten in

beiden Wahlperioden, in denen

wir gemeinsam verantwortlich

Politik gemacht haben, 480

Einzelpunkte auf unserer To

do-Liste, und davon sind über

400 realisiert worden. Das ist

wirklich selten in der Politik.

Auch in den letzten fünf Jahren

– also in der koalitionslosen

Zeit der Bezirksversammlung -

hat sie maßgeblich dazu beigetragen,

dass viele Entschei dun -

gen von den drei größten Frak -

tionen mitgetragen wurden.

Sie ist eine ideale Kommunal -

politikerin, weil sie sich sehr

stark mit den Menschen auseinandersetzt,

für die wir Po -

litik machen.

Stichwort: Altona

Altona ist ein sehr heterogener

Bezirk. Wir gehören ja noch

nicht einmal 100 Jahre zu

Hamburg, sondern Altona war

über hunderte von Jahren eine

eigenständige Stadt. 206 Jahre

gehörten wir zu Dänemark und

waren damals Dänemarks

zweitgrößte Stadt. Wir haben

daher einen ganz eigenen

Charakter. Wir haben in Altona

alles, was eine selbständige

Stadt ausmacht: Von einer

eigenen Feuerwehr bis zu einem

eigenen Museum, wir haben

eine eigene Identität und eine

eigene Kultur und auch eine

eigene Geschichte. Das ist

anders als in den anderen sechs

Bezirken, die in ihrer Ge schich -

te viel enger mit Hamburg verknüpft

waren.

Und ich glaube, dass die Alto -

naer Bezirksversammlung auch

deshalb den Ruf hat, die lebendigste

Hamburgs zu sein, weil

wir hier so agieren, als seien

wir eine selbständige Stadt! Hin

und wieder kommt in den De -

batten die Idee auf, sich mal

wieder von Hamburg zu trennen.

Aber das ist natürlich selten

ernst gemeint. Ein

grüner Fraktions -

vorsitzender hatte

zum Beispiel in seinen

Kon takt daten

den Spruch: „Altona

skal være dansk

igen“ (Altona soll

wieder dänisch werden.)

Stichwort: Strand

Wittenbergen

Ein wunderschöner

Strand! Ich

finde allerdings,

hier müsste man

ein bisschen

genauer hinsehen,

denn die Umgebung wirkt

gelegentlich etwas ungepflegt.

Ich würde mich freuen, wenn

die Bürger ein bisschen darauf

achten, den Strand und die

Umgebung so zu nutzen und zu

hinterlassen, dass sich auch

andere wohl fühlen. Ansonsten

ist dieser Strand wirklich herrlich

zum Ausspannen und

Schif fe gucken.

Stichwort: Feldmark

Der einzige Punkt, in dem ich

mit meinem designierten Nach -

folger als CDU-Fraktionschef

Sven Hielscher nicht immer

einer Meinung bin, ist der

Bebauungs-Plan für die Rissen-

Sülldorfer-Feldmark. Ich sehe

keine Notwendigkeit für einen

Bebauungsplan mit Festset zun -

gen, die die Rechte der Land -

wirte einschränken. Meines

Erachtens nach sollten sie nicht

zu sehr in ihrer Arbeit eingeengt

werden, denn es sind die

Bauern, die uns in Notzeiten

ernähren müssen. Das ist auch

der Hintergrund des so genannten

Privilegiertenrechts der

Landwirte.

Für die Bauern in der Rissen-

Sülldorfer Feldmark bedeutet

der jetzt festgestellte Bebau -

ungs plan quasi eine Abschaf -

fung dieses Privilegiertenrechts

– der Landwirt könnte beispielsweise

nicht mehr frei entscheiden,

wo denn nun der

Schweinestall stehen soll, falls

er sich dazu entscheidet, eine

Schweinezucht aufzubauen.

Das Resultat: Sollte in Rissen

und Sülldorf in den nächsten

Jahren Pferdepensionshaltung

nicht mehr sinnvoll sein, können

die Landwirte – eingeschränkt

durch den Bebau -

ungsplan - ihre Betriebe nicht

einfach umstellen.

Stichwort: Fernbahnhof

Ich könnte mir vorstellen, dass

der Altonaer Bahnhof Fern -

bahn hof bleibt, weil den Pla -

nern für den neuen Fern -

bahnhof Diebsteich viele Fehler

unterlaufen sind. Seitdem hohe

juristische Hürden aufgetaucht

sind, hört man aus dem Hin ter -

grund immer lautere Gerüchte,

wonach die Deutsche Bahn

überlegt, den Altonaer Bahnhof

doch zu behalten. Allerdings

weiß ich aus Erfahrung, dass

die Deutsche Bahn immer ewig

braucht, um zu irgendeiner

Ent scheidung zu kommen…

also: Ich glaube nicht, dass sie

sich in den nächsten 10 Jahren

überhaupt entscheiden wird –

egal ob für oder gegen was!

Sollte der Fernbahnhof Diebs -

teich aber doch kommen, dann

muss noch sehr viel getan werden,

damit das Umfeld bahnhofstauglich

wird. ■

Welche Partei macht sich für die Grüne Lunge Volkspark

stark? – die BI Volkspark stellt Prüfsteine vor

Die Entwicklung entlang

des neuen Autobahndeckels

und auf der Trabrennbahn,

jetzt auch unter dem

Stichwort „Science City“,

gehören für Altona zu den

wichtigsten Projekten in

den kommenden Jahren.

Städte baulich und strukturell

kann hier Vorbildliches entstehen,

auch unter dem Ge -

sichtspunkt nachhaltiger und

moderner Mobilität.

Die Bürgerinitiative Volkspark

setzt sich seit Jahren für eine

schonende Umgestaltung des

Areals um den Volkspark ein.

Dazu gehört auch, dass der Ver -

kehr möglichst umweltverträglich

ist. Anlässlich der Wahl zur

Bezirksversammlung Altona

2019 wurden die Parteien aufgefordert,

Stellung zu beziehen:

BAHRENFELD

Den Öffentlichen Nahverkehr

(ÖPNV) und den Radverkehr

wollen CDU, GRÜNE, LINKE,

AfD stärken. Nutzungsein -

schrän kungen für die Durch -

fahrt über den Deckel (Kom mu -

naltrasse, Verkehrsberuhigung)

unterstützen CDU, LINKE und

AfD, Tempo 30 wird von CDU,

GRÜNE, LINKE und AfD unterstützt.

Die S32 Süd als direkte schienengebundene

Nahverkehrs -

anbindung für Bahrenfeld-

Nord wollen alle Parteien in der

Bezirksversammlung.

Eine Fahrrad-Unterführung in

West-Ost-Richtung im Fern -

bahnhof Diebsteich unterstützen

die CDU und FDP, eine

Unterführung für die Busse

CDU und AfD. Die LINKE lehnt

die Verlegung des Fernbahn -

hofs zum Diebsteich ab, die

Abgeordneten wünschen sich

lieber mehr gute, direkte und

mehr Fahrradverbindungen.

Während die derzeitigen mächtigsten

Bezirksparteien, SPD

und GRÜNE, ebenso wie die

FDP, sich ausdrücklich gegen

Einschränkungen des Verkehrs

über den Deckel aussprechen,

findet unter den anderen Par -

teien die Entschleunigung des

Verkehrs und die Bevorzugung

des ÖPNV- und Radverkehrs

über den Deckel eine breite

Zustimmung. Daran will die BI

Volkspark die künftigen Frak -

tionen nach der Bezirkswahl

erinnern. So haben CDU und

GRÜNE sich 2014 vor der Wahl

gegen den Holstenkamp als

Durchgangsstraße ausgesprochen,

aber anschließend für die

Holstenkampverlängerung ge -

stimmt.

Entgegen der Wünsche der BI

spricht sich auch die SPD

Altona weiter dafür aus, den

Holstenkamp als moderne und

durchgängige Stadtstraße auszugestalten.

Wie dies konkret

aussehen könnte, auch unter

dem Gesichtspunkt des später

entstehenden neuen Fernbahn -

hofes und der überörtlichen

Radverkehrsführung, wird mit

den verantwortlichen Fachbe -

hör den zu diskutieren sein.

Die Planung rund um den

Volkspark ist komplex und wird

jahrelang dauern. Zudem wird

die Zusammensetzung der

künf tigen Bezirksversammlung

und ggf. auch in der Bür ger -

schaft ab März 2020 für neue

Bewegung sorgen.

Rundblick ALTONA

Buntes aus dem Bezirk | Wolf Achim Wiegand

DorfStadt-Redakteur Wolf-Achim Wiegand

Moin, liebe Leser,

unser Bezirk ist schon ein schönes

Fleckchen Erde. Zwischen

Klövensteen und Sternschanze

bekommt man alles: Natur und

Szene sowie viele liebenswerte

Menschen. Das heißt natürlich

nicht, dass überall nur eitel

Sonnenschein herrscht. Aber

ich finde, dass wir im Großen

und Ganzen verdammt viel

Glück haben, in diesem Gebiet

leben zu können. Mein Lieb -

lingsplatz: die Landungsbrücke

vor Blankenese, der Bulln. Da

scheinen die großen Pötte auf

Armlänge vorbeizufahren. Und

wo gehen Sie gerne hin? Bitte

E-Mail an redaktion@dorfstadt.de...

Ihnen alles Gute!

Neue Straßensperren

Othmarschen – Der Ausbau des

stadtweiten Radwegenetzes

schreitet unaufhaltsam voran –

auch im Hamburger Westen. In

Kürze ist Othmarschen das Ziel

von Umbauten für die sogenannte

„Veloroute 1“. Absper -

rungen wird es dann im Bereich

Othmarscher Kirchenweg und

Bleickenallee geben, einschließlich

der Kreuzung Blei -

ckenallee/ Hohenzollernring.

Näheres wird rechtzeitig be -

kanntgegeben, so die Behörde.

Drogendealer

vor Gericht

Osdorf – Von dem stillen Ham -

burger Stadtteil aus steuerte

eine Drogengang jahrelang kriminelle

Rauschgiftgeschäfte.

Vier Männer und zwei Frauen

stehen deshalb vor Gericht. Von

der „Zentrale“ in Osdorf aus

sollen sie Marihuana und Ko -

kain für fast 300.000 Euro vertickt

haben. Das Urteil gegen

die Angeklagten mit Rocker -

hintergrund könnte Ende Mai

fallen.

Baubeginn auf

Sportplatz

Rissen - Ried Høfe heißt ein

neues Bauprojekt im westlichsten

Quartier Hamburgs, das

bald angepackt wird. Das

Vorhaben umfasst ein Inve sti -

tionsvolumen von 50 Mio. Euro

Foto: privat

auf dem früheren Sportplatz

der Grundschule Iserbarg. Ent -

stehen sollen 73 Wohnein hei -

ten auf 16.000 qm. Die Stadt

hatte das Areal an ein Ham -

burger Joint Venture verkauft.

Die Kaufpreise der künftigen

Behausungen liegen zwischen

940.000 und 1,25 Mio. Euro. Es

gibt auch geförderte günstigere

Wohnungen.

Cool das Ja-Wort geben

Nienstedten – Das Hotel Louis

C. Jacob ist von der Zeitschrift

Glamour zu einem der fünf

coolsten Hotels für Brautpaare

im deutschsprachigen Raum

auserkoren worden. Besonders

hervorgehoben werden der Elb -

blick, die benachbarte alte

Fach werkkirche und die Mög -

lichkeit, das Ja-Wort auf einem

Schiff zu geben. Glamour über

das Nienstedtener Fünf-Sterne-

Hotel: „Romantik pur!“

Wird Whiskey Kult?

Bahrenfeld – Rollt nach der

Gin-Welle eine Whiskey-Woge

auf Hamburg zu? Die Betreiber

der Destillerie „Drilling“ am

Friesenweg 4 könnten die Vor -

reiter sein. Dort brauen Thor -

sten Frerichs (35) und Team im

einstigen Kesselhaus der ehemaligen

Marzipanfabrik jenes

Getränk, das eigentlich typisch

schottisch ist. Das Besondere:

der Brand entsteht hier aus

Bier. Für weitere Experimente

ist Frerichs offen.

Interessant zu wissen

Elbvororte – Brunnenbohren,

das kennt man eher aus trockenen

Gebieten der Dritten Welt.

Doch das gibt es auch in Ham -

burg, berichtete das Abend -

blatt. Damit uns das Wasser

nicht ausgeht sind im Auftrage

von Hamburg Wasser mehrere

Brunnenbohrteams unterwegs.

Selbst beim Golfclub Falken -

stein, in der Sülldorfer Feld -

mark und beim Freibad Mari -

enhöhe wird Wasser gesucht,

von dem laut Bericht im

Hamburger Westen besonders

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BSC ganz vorn dabei

Beide Blankenser Segel-Clubs in Bundesliga dabei | Markus Krohn

Die Segelbundesliga startet

mit den beiden Segelclubs

aus Blankenese: Der Müh -

lenberger Segel-Club (MSC)

landete mit einem durchschnittlichen

Ergebnis im

Mittelfeld der 1. Segel-Bun -

desliga, wesentlich erfolgreicher

waren die Segler des Blanke -

neser Segel-Clubs (BSC).

Beim Saisonstart in Starnberg

zeigten die besten 36 Segel-

Clubs Deutschlands bei zwei

Grad Celsius und extremen

Hagelstürmen Kampfgeist. Den

Auftakt nach Maß schaffte beim

ausrichtenden Münchner Yacht-

Club in der 1. Segel-Bundesliga

der Verein Seglerhaus am Wann -

see (VSaW) aus Berlin. In der 2.

Segel-Bundesliga führt nach

dem ersten Spieltag der Blan ke -

neser Segel-Club (BSC) die

Tabelle an. Dafür sorgte 505er-

Weltmeister und Rou ti nier Claas

Lehmann am Steuer mit Florian

Dzsiesiaty, Justus Kellner und

Valentin Zeller im Boot.

In der 1. und 2. Segel-Bun des -

liga treten die 36 besten Se -

gelclubs Deutschlands über eine

Saison hinweg in mehreren

Regatten gegeneinander an.

Jeder Club stellt dafür eine

BLANKENESE

Mannschaft aus seinen besten

Seglerinnen und Seglern zu -

sammen. Gesegelt wird um den

Titel des Deutschen Meisters

und die begehrte Meisterschale.

Um diesen Titel zu erringen,

muss ein Club über eine ganze

Saison hinweg konstant Top-

Leistungen erbringen. Auch die

Aufsteiger des Mühlenberger

Segel-Clubs sind in diesem Jahr

wieder mit dabei und segelten

nach dem ersten Spieltag im

guten Mittelfeld.

Offenbar hat sich das Oster -

trainingslager am Gardasee ausgezahlt.

Die Mannschaft des

MSC reiste mit zwei J70 an, um

mit einigen süddeutschen Clubs

im Liga-Format zu trainieren.

Das Team setzt sich zur Hälfte

aus erfahrenen Liga-Seglern

und weiteren neuen Seglern

zusammen, die erst als Team

zusammenwachsen mussten.

www.msc-elbe.de

www.bsc-hamburg.de

Derby ohne neue Tribüne

Es hakt an der Finanzierung – Gebäude an die 60 Jahre alt | Markus Krohn

NIENSTEDTEN

Schmerzen im Knie oder an

der Wirbelsäule? Fort -

schrei tende Arthrose, die

durch die Behandlung des

Orthopäden nicht gestoppt

werden kann? Eine Her aus -

forderung für Dr. Rüdiger

Brocks aus Blankenese. „Nur,

wenn ich die genaue Ursache

des Schmerzes erkenne, kann

ich meinen Patienten behandeln

und die Schmerzen nachhaltig

lindern“. Dr. Brocks kennt das

Problem vieler Patienten ganz

genau, denn häufig werden

lediglich die Symptome behandelt,

nicht aber die Ursache des

Schmerzes. Mit der richtigen

symptombezogenen Heilme -

tho de sowie Basistherapie lindert

Dr. Brocks die Be schwer -

den seiner Patienten und bringt

damit die Krankheit unter

Die erfolgreiche BSC-Crew auf ihrem Boot

Das Derby in Klein Flottbek

muss auch in diesem Jahr

noch mit seinen alten Tri -

bünen „leben“. Geplant sind

neben einer neuen Haupt -

tribüne mit 6.000 Plätzen

ein neuer Richterturm so -

wie weitere Gebäude. Die insgesamt

etwa 15 Millionen

Baukosten sollen sich die Stadt

Hamburg, der Derby-Ausrichter

und Sponsoren teilen, wobei

die Stadt Hamburg 5 Millionen

Euro übernehmen würde, so -

fern die Restsumme aus privatem

Geld aufgebracht werden

kann, so ist hinter vorgehaltener

Hand zu hören. Zu Zeiten

der Olympia-Bewerbung der

Hansestadt waren die Pläne

öffentlich geworden und die

Realisierung schien greifbar

nahe. Mit der Olympia-Absage

gerieten die Pläne ins schwanken.

Genauso wie die maroden

Gebäude, die 60 Jahre alt sind.

Private Geldgeber zu finden, ist

schwierig, denn zurzeit wird

das Gelände fast ausschließlich

für die Ausrichtung des Derbys

und des anschließenden Ama -

Foto: Jürgensen

teur- und Jugend-Reitturniers

sowie für eine Outdoormesse

Über 90.000 Zuschauer kommen jährlich zum Derby

Kontrolle und begleitet sie bis

zur Genesung.

Besonders erfolgreich ist Dr.

Foto: Hellmann

genutzt. Mehr Veran stal tungen

würden für eine wirtschaftlichere

Auslastung sorgen. Viel -

leicht muss das Nutzungs kon -

zept überarbeitet werden?

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Schmerz-Ursache behandeln

BLANKENESE

Dr. Rüdiger Brocks in seiner Praxis

Foto: PR

Brocks bei der Behandlung von

Arthrose mit Botox, das in kleinen

Dosen injiziert wird und

Esther Henseleit

glänzt in Dubai

Die erst vor wenigen Monaten

als Profi-Golferin gestartete

Esther Henseleit vom Golfclub

Falkenstein belegte Anfang Mai

in Dubai mit 207 Schlägen (-9)

gemeinsam mit der Hom bur -

gerin Olivia Cowan den geteilten

zweiten Platz hinter der

Spanierin Nuria Iturrios (206/-

10). Die 20-Jährige legt mit dieser

Platzierung das beste Er -

gebnis ihrer erst jungen Profi-

Golfkarriere hin. Knapp 20.000

Euro Preisgeld für das fünfte

Top-Ten-Ergebnis bei sechs

Starts in diesem Jahr waren

zugleich das höchste Preisgeld

ihrer Laufbahn. Eine beachtliche

Bilanz…

Henseleit trainiert regelmäßig

auf dem Golfplatz am Falken -

stein in Rissen und unterstützt

ihr Team noch immer regelmäßig

in der Bundesliga. Sai -

sonauftakt war am 11. Mai im

Golfclub Hamburg-Walddörfer.

Draußen macht Tennis

noch mehr Spaß!

In THK Rissen wurde am 10. Mai

die Sommersaison feierlich

eröffnet. Damit wurden auch die

Außenplätze freigegeben. Um

die Plätze schonend einzuspielen,

bittet die Vereinsführung,

Sprints zu vermeiden und am

Anfang viel Doppel zu spielen.

Bis zum Pfingstturnier sollen die

Plätze eingespielt sein.

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durch seine Wirkung das Fort -

schreiten der schmerzhaften

Knorpelerosionen stoppen und

die Schmerzen innerhalb weniger

Wochen lindern kann. Die

Schmerzen verschwinden nach

seinen bisherigen Erkennt nis sen

bei diesem Heilversuch bis zu 4

Jahre nach der Behand lung.

Dr. Rüdiger Brocks ist Facharzt

für Orthopädie, Physikalische

Medizin und Rehabilitative

Medizin in Blankenese. Seine

Patienten behandelt er auf

Wunsch auch bei Hausbe su -

chen. Bei akuten Schmerzen ist

er auch abends und am Wo -

chenende erreichbar.

Dr. Rüdiger Brocks

Blankeneser Bahnhofstraße 52

Tel.: 35 70 98 47

www.doktor-brocks.de


Elbvororte

DorfStadt-Zeitung 7/2019 • 16.5.2019 • 7

Sie fragen sich, wie Sie nachhaltiger

leben können? Wie wäre es

zum Beispiel damit, Dingen ein

zweites Leben zu geben, die

normalerweise im Müll landen

würden? Frei nach dem Motto

„aus alt mach neu“ kann man

durch das sogenannte Upcycling

viele neue Sachen aus alten

ungewollten Gegenständen herstellen. Die Möglichkeiten sind

unendlich und der Kreativität sind dabei keine Grenzen

gesetzt. Überlegen Sie einfach beim nächsten Mal, wenn

etwas im Müll landen soll, wofür Sie es noch nutzen könnten

oder in was Sie es umfunktionieren könnten. Konservendosen

kann man zum Beispiel lackieren und als Blumentöpfe

verwenden, Schraubgläser als Aufbewahrungsgläser nutzen,

aus Korken eine Pinnwand machen, Plastiktüten als Mülltüten

benutzen, aus Zeitungen Geschenktüten oder Biomülltüten

basteln, Zitrusschalen wie Orange oder Zitrone mit Essig

ansetzen und als Haushaltsreiniger nutzen (siehe Foto),

Kaffeesatz als Peeling oder Dünger und Toilettenpapier rollen

dienen als Pflanzentöpfe für Setzlinge. Aus Alttextilien kann

man zum Beispiel wunderbar neue Baumwollbeutel nähen und

als Obst- und Gemüsenetze oder Brotbeutel zum Einkaufen

nutzen. Alternativ kann man Textilreste zu Wattepads, Lappen

oder Bienenwachstüchern umfunktionieren. Upcycling sorgt

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der land wird, bekommt ei -

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Angebot für sich zu finden. Die

Mitgliedschaft beinhaltet freien

Eintritt in beiden Bädern. Im

Aqua Fitnessclub enthalten

sind z.B. über 100 Aqua-Fit -

nesskurse pro Woche (inkl.

Familienkurse), die einzige 50-

Meter-Indoorschwimmbahn in

Hamburg und ein Geräte fit -

ness-Studio in der Alster-

Schwimmhalle.

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gliedschaft 71,60 Euro monatlich,

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ohne Sauna zahlt man 47,50

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noch bis zur Renovierung im

Oktober 2020 geöffnet – eine

Jahresmitgliedschaft lohnt sich

in jedem Fall noch.

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Dingen verlängert wird, was Ressourcen, Geldbeutel und die

Umwelt schont. Umso länger und öfter man einen Gegenstand

wieder benutzt, umso nachhaltiger ist es. Mehrwegprodukte

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Geht Nachverdichtung

ohne Wohnwert-Verlust?

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Die AfD Altona kämpft ge -

gen die „brutale Nachver -

dich tung“ in einigen Quar -

tieren im Bezirk Altona.

„Wenn größere, bisher ge -

werblich genutzte Flächen

wie in der neuen Mitte Al -

to na oder beim Holsten-Areal

für den Wohnungsbau genutzt

werden, ist das eine gute Idee,“

sagt Bezirks-Kandidat Dr. Claus

Schülke, aber seine Fraktion

werde auch nach der Wahl entschieden

gegen die extreme

Nachverdichtung in bestehenden

Vierteln votieren, wie beispielsweise

für die Leverkusen -

straße/Stresemannstraße ge -

plant, in dem in einem idyllisch

gelegenen Innenhof drei fünfgeschossiges

Gebäude hineingesetzt

werden sollen – den

bisherigen Bewohnern direkt

vor die Nase. Dr. Schülke: „Wir

bevorzugen allenfalls eine be -

hutsame Nachverdichtung an

den Hauptverkehrsstraßen („Ma-

gi stralen“) entlang der Osdorfer

Landstraße oder an der Luruper

Chaussee, deren Bebauung derzeit

eher lückenhaft ist und wo

viele Häuser stehen, die häufig

eingeschossig und unansehnlich

sind.“ Er und seine Par tei -

kollegen fordern zudem eine

mitwachsende Infrastruktur:

„Wir brauchen ausreichend

Platz für Schüler und stellen

uns gegen die andauernde

Vernichtung von Parkplätzen –

nicht alle Menschen fahren mit

dem Fahrrad, zudem belastet

die zusätzliche Stellplatzsuche

die Umwelt!“ so Uwe Baten -

horst, Spitzenkandidat der Al -

to naer AfD.

Vor den Abgeordneten der Be -

zirksversammlung liegen in

den nächsten Jahren noch viele

Diskussionen, vor allem wenn

es darum geht, eine verträgliche

Nachverdichtung in den

Quartieren zu ermöglichen, oh -

ne den Charakter der Quartiere

allzu sehr zu verändern und die

Lebensqualität der Menschen

zu erhalten, die bereits dort

wohnen.

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8 • DorfStadt-Zeitung 7/2019 • 16.5.2019

Lange Zeit litten viele deutsche

Städte unter Ab wan -

derung, ihre Zentren verödeten.

Dieser Trend hat sich

mittlerweile in vielen Stä -

dten umgekehrt: Man lebt

und wohnt nun wieder

gerne mittendrin in der

City, und die Stadtver wal tun -

gen fördern diese neue Wan -

derungsbewegung mit entsprechenden

Wohnungsbaupro -

gram men, vor allem in Ham -

burg. Zunehmend regt sich

Widerstand gegen eine weitere

massive Verdichtung. Zum

einen wegen der nur wenig bis

gar nicht mitwachsenden so -

zia len Umfelder und Infra struk -

turen. Zum anderen wegen der

vielfach geringen architektonischen

und handwerklichen

Qualität der neuen Häuser.

Nicht nur durch Bürgerini -

tiativen, auch Mitglieder der

Bezirksversammlung äu ßern

mittlerweile nachdrücklich ihre

Kritik an der Stadtplanung des

Senates. Vor allem in den

Bereichen Verkehr und Bildung

sehen die Bezirkspolitiker Ver -

säumnisse: Allein durch den

Zuzug hunderter Flüchtlinge im

Jahre 2015 waren die Ressour -

cen der Schulen im Hamburger

Westen weitestgehend ausgeschöpft.

Teilweise mussten Fa -

milien ihre Kinder auf Schulen

anmelden, die nicht mehr in

der unmittelbaren Umgebung

ihrer Wohnung lagen. Durch

die Verdichtung auf Einzel -

grundstücken und bei größeren

Vorhaben wie am Suurheid an

der Sülldorf-Rissener Feldmark

werden weitere Zuwächse bei

den Schulanmeldungen erwartet.

Und irgendwann stoßen

auch die weiterführenden Schu -

len an ihre Grenzen. Bei der

Planung der neuen Mitte

Altona ist gar keine Schule eingeplant

worden.

Die Bezirks-CDU fordert schon

seit Jahren ein Verkehrskonzept

für die Stadt. Stattdessen wird

geflickt, wenn es überhaupt

nicht mehr anders geht. In

Lurup entsteht nur deshalb eine

neue Straße, weil dort Klein -

gartenflächen für weiteren

Wohn bau erschlossen werden.

Für eine nachhaltige Verkehrs -

planung reicht das aber nicht.

Denn neben Autoverkehr er -

war tet der moderne Stadtbe -

wohner auch Flächen für Fußund

Radwege. Ganz zu schweigen

von einem zuverlässigen

öffentlichen Nahverkehr. Im

Hamburger Westen stehen

gleich zwei große Vorhaben auf

der Wunschliste der Bürger: Ein

durchgehender 10-Minuten-

Takt zwischen Blankenese und

Wedel sowie eine Verbindung

von Osdorf und Lurup in die

Innenstadt.

Während sich die Planungen in

der Bildungs- und Verkehrs -

politik also hinziehen, werden

vor allem im Bezirk Altona

Baugenehmigungen am laufenden

Band erteilt, häufig auch

mit Sondergenehmigungen, die

weit über die Vorgaben in den

Bebauungsplänen hinaus ge -

hen. Doch damit sind immer

häufiger alteingesessene Bürger

nicht mehr einverstanden und

wehren sich – inzwischen auch

öffentlich.

Zuletzt wurde auf der Jubi -

läumsfeier der Bürgerinitiative

»Ohne Dach ist Krach« Kritik an

der künftigen Gestaltung des

zusammenwachsenden Stadt -

teils Bahrenfeld und Othmar -

schen laut. Die Initiative be -

fürchtet zügelloses Bauen auf

den frei werdenden Entwick -

lungsflächen, nachdem der A7-

Deckel fertiggestellt ist. „Es

wird eine intensive Bautätigkeit

auf den Entwicklungsflächen in

unseren Stadtteilen Othmar -

schen und Bahrenfeld geben“,

schwört Bernt Grabow, Spre -

cher der Initiative »Ohne Dach

ist Krach« seine Mistreiter ein

und macht gleichzeitig Mut:

„Die nur durch den Deckel

mögliche Stadtreparatur und

die Gestaltung auf dem Deckel,

die mögliche groß gedachte

Stadt entwicklung auf den Ent -

wicklungsflächen sollte uns

nicht ängstigen, sondern es ist

eine großartige Chance!“ Gleich -

zeitig befürchtet die Initiative

aber auch die massive Be -

bauung der Flächen, um größtmögliche

Erlöse für die Grund -

stücke zu erzielen. Laut Letter

Of Intent (LOI) zwischen Bezirk

Altona und Stadt Hamburg sollen

„auf den Entwicklungs flä -

Elbvororte

Wie repariert man einen Stadtteil?

Bürgerinitiative fordert Mitsprache bei der Stadtplanung und -gestaltung | Bürgermeister Tschentscher lobt Engagement der Bürgerinitiative | Markus Krohn

OTHMARSCHEN

Rund um den Bahrenfelder A7-Deckel sollen über 2.500 neue Wohnungen entstehen. Die Bürgerinitiative »Ohne Dach ist Krach«

setzt sich für eine vielseitige interessante Architektur ein und lehnt Betonwüsten ab.

Foto: DEGES/V-KON.media

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Dockenhudener Straße 31, 22587 Hamburg-Blankenese

chen insgesamt mehr als 2.500

Wohneinheiten errichtet werden

(inklusive Trabrennbahn)“. Ex -

plizit heißt es dort: „Eine Er hö -

hung der Anzahl der Woh -

nungs einheiten wird angestrebt“.

Vor Bürgermeister Peter

Tschentscher und den beiden

derzeit verantwortlichen Frak -

tionsvorsitzenden von SPD,

Dirk Kienscherf, und Anjes

Tjarks von den Grünen warb

Grabow für eine variantenreiche,

durchgrünte und lebenswerte

Bebauung auf den frei

werdenden Flächen. Für Gra -

bow geht es vor allem um die

Finanzierung des Zusatzbe -

trages von 264 Mio € für den

Bau der Ergänzungsdeckel. Die

Stadt könnte in Anbetracht des

ungehemmten Zustroms neuer

Hamburger Bürger und deren

Wohnungsbedarf allerdings

Die Ausbilder von Deutsch -

lands größter Linienree -

derei Hapag-Lloyd und die

Mitglieder des Vereins Mu -

seumshafen Oevelgönne

e.V. geben gemeinsam traditionelle

Seemannschaft

und altes Handwerk an die

Seeleute von morgen weiter.

Im Gegensatz zur Elektronik

auf modernen Container schif -

fen lässt sich auf den historischen

Schiffen die Mechanik

im wahrsten Sinne begreifen,

da noch viel Handarbeit gefragt

ist. Gute Voraussetzungen, um

zu lernen.

Vierzehn See-Azubis von Ha -

pag-Lloyd arbeiteten im April

daher fünf Tage lang am

Anleger Neumühlen, um auf

den Dampfschiffen und Tradi -

tionsseglern viel über traditionelles

Handwerk und See -

mann schaft zu lernen. Die Be -

satzungsmitglieder vom Muse -

umshafen-Verein unterstützen

sie dabei, die derzeit zehn

Schiffe für die zum Hafen -

geburtstag beginnende Saison

stark in Versuchung geraten,

die Bebauung weit massiver zu

gestalten.

Für die Ziele des Letter of In -

tent jedoch würde die Fi nan -

zierung des Hamburger Deckel -

teils bei 30 Prozent bebauter

Fläche und einer durchschnittlich

geplanten Geschosszahl

von 1,82 gewährleistet sein.

Das hat die Bürgerinitiative

errechnet.

Die Initiative um Bernd Grabow

und Wolfgang Kaeser fordert

im Zuge der Stadtteilreparatur

in Othmarschen und Bahren -

feld als Maßstab für die

Gestaltung des Stadtraumes

den Mensch als Fußgänger in

dieser Stadt und nicht als

„Auto-Stadt“, in der man Ar -

chi tektur nur noch aus dem

Innenraum heraus wahrnimmt.

Sie fordern von den Stadt -

planern, einmalige, trotzdem

eingebundene und unverwechselbare

Architektur zu fördern.

Um dieses Ziel zu erreichen,

schlagen sie eine Änderung der

Präsentation von Architekten -

entwürfen vor. „Die Entschei -

der brauchen einen realen Ein -

druck des gesamten Baupro -

jektes“, hieß es in dem Vortrag

von Bernt Grabow aus Anlass

des Jubiläums. Seine Forderung

lautet: „Man muss sich selbst

mit den Mitteln der virtuellen

Realität aus der Perspektive

fahrbereit zu machen.

Die Oevelgönner Traditions -

schiffer, allesamt ehrenamtlich

tätig, zeigen den Azubis auf

dem alten Schwimmkran HHLA

I, dem Feuerschiff ELBE 3, den

Frachtseglern und Dampf schif -

eines Fußgängers im gesamten

Bauprojekt bewegen können“.

Vor allem dann, wenn nicht nur

Planer am Schreibtisch oder

Politiker in einer Sitzung über

den Gestaltungsrahmen einer

Stadt bestimmen, sondern auch

Laien aus den Stadtteilen an

der Planung teilnehmen, wie

sie immer wieder gefordert

wird.

Hinter vorgehaltener Hand

wird schon länger auch in

Fachkreisen von realitätsferner

Projektion gesprochen. Viel -

leicht sind selbst Stadtplaner

von der politischen Vorgabe,

möglichst schnell möglichst

viele Wohnungen zu bauen, so

sehr getrieben, dass sie die

Lebensqualität der Menschen,

die in diesen neuen Woh nun -

gen leben sollen nicht mehr im

Blick haben. Ganz zu schweigen

von denjenigen Hambur -

gern, die schon seit Jahrzehn -

ten hier leben und bald nicht

mehr wissen, warum sie ihre

Hansestadt so sehr lieben…

„Die Stadt ist für die Bewohner

da, nicht die Bewohner für die

Stadt“, hat Bernt Grabow festgestellt.

Also ist für ihn klar:

„wir müssen sagen, wie die

Stadt aussehen soll, in der wir

leben wollen.“ Die verbindlichen

Vorgaben dafür sollen seiner

Meinung nach gemeinsam

von Bürgern, Fachleuten und

Politikern entwickelt werden.

Wichtig ist ihm vor allem, dass

kommerzielle Gründe im In ter -

esse von Investoren die erarbeiteten

Gestaltungsvorgaben

nicht außer Kraft setzen dürfen.

Die anwesenden Verantwort -

lichkeiten aus Politik und Ver -

waltung lobten die nachhaltige,

partizipative und kompetente

Arbeit der Initiative, ohne die

der Deckel und die Finan zie -

rung des Hamburger Teils dafür

nicht zustande gekommen

wäre. Dieselben wären gut

beraten, auf die Initiatoren zu

hören und gemeinsam mit der

Bürgerinitiative nach Lösungen

zu suchen, wie der Stadtteil

repariert werden kann. Für ein

gutes Beispiel erfolgreicher

kooperativer Bürgerbe teili -

gung!

Rost klopfen für die Ausbildung

See-Azubis von Hapag-Lloyd lernen ein Woche lang im Museumshafen Oevelgönne | Konrad Matzen

OEVELGÖNNE

Schichtbeginn 8 Uhr für die Hapay-Lloyd-Azubis – diesmal im

Museumshafen Oevelgönne.

Foto: Museumshafen Oevelgönne e.V

fen wie der OTTO LAUFFER,

wie es früher in der Schifffahrt

war. So können die Azubis z.B.

auf dem ehem. Polizeiboot

OTTENSTREUER erfahren was

es bedeutet, Rost zu klopfen.

Der Museumshafen Oevelgönne

e.V. ist eine 1976 gegründete

gemeinnützige und private Ver -

einigung, die sich zur Aufgabe

gemacht hat, ehemalige Be -

rufsschiffe zu restaurieren und

in Fahrt zu halten. Er ist der

älteste deutsche Museumshafen

in privater Trägerschaft und

mit Schiffen in Vereinsei gen -

tum. Der Verein finanziert sich

nur durch Spenden und Mit -

gliedsbeiträge.

www.Hapag-Lloyd.com

www.museumshafenoevelgoenne.de


Altonale21: Gemeinsam schnippeln...

Norddeutschlands größtes Kulturfestival startet am 31. Mai | Markus Krohn

Das Programm der altonale21

hat es in sich! Auch in

diesem Jahr werden wieder

zahlreiche Künstler aus

Ham burg, der Region und

aus dem Ausland ihr Publi -

kum 17 Tage lang begeistern.

Mehr als 200 Einzelv er -

anstaltungen präsentieren sich

an außergewöhnlichen Orten

und Räumen in Hamburg-

Altona. Das zentrale Motto der

diesjährigen altonale heißt

„Reichtum“ und zieht sich als

roter Faden durch viele Pro -

grammpunkte.

ELBVORORTE

Die Veranstaltungen des Kul -

turfestivals kosten übrigens

auch in diesem Jahr keinen

Eintritt! Bereits im zweiten Jahr

ist der Besuch der altonale

Ver anstaltungen an allen 17

Tagen kostenlos – mit der

Initiative „Mach es möglich“

zahlt jeder, was er kann und

will.

In diesem Jahr haben die Ver -

anstalter ihr „Festival-Dreh -

buch“ etwas wenig umgestellt:

Den Auftakt bildet am Freitag,

31. Mai, ein großes Eröffnungs -

programm am Festivalzentrum.

Bereits am ersten Wochenende

der altonale, (1. und 2. Juni),

findet rund um den Platz der

Republik das Familienwo chen -

ende mit dem beliebten Antikund

Flohmarkt und vielen

Kinderaktionen (kids park) statt.

Das Großprojekt Elbver tie -

fung wird sich nochmals

verzögern. Die Planungen

laufen jedoch auf Hoch -

touren, wie Kai Gerullis,

Pressesprecher der Ham -

burg Port Authority (HPA),

bestätigt: „Im Frühsommer

kön nen wir hoffentlich mehr

dazu sagen.“

Trotz Auftragsvergabe an die

Belgische Baggerfirma Deme

können die Baggerarbeiten erst

zu einem späteren Zeitpunkt

starten, da ein unterlegener

Wettbewerber im europäischen

Bieterverfahren geklagt hatte.

Der Auftragswert beträgt im -

mer hin ungefähr 238 Mio.

Euro.

Inzwischen hat der Kläger seine

Beschwerde zurückgezogen,

sodass die Baggerarbeiten vor

allem für die vor Wedel gelegene

so genannte Begegnungsbox

demnächst starten können.

Die dafür zuständige Was ser -

wirtschafts- und Schifffahrts -

verwaltung Cuxhaven (WSA

Cuxhaven) hat den Auftrag für

die Anpassung des Elbe-Fahr -

wassers an die DEME Group-

Tochtergesellschaften Nordsee

Nassbagger- und Tiefbau und

Dredging International vergeben.

Bei dem Baggerauftrag

han delt es sich um ein komplexes

Umwelt- und Meeres tech -

nikprojekt, das während der

Ausführung zu jeder Zeit die

strengsten Umweltanforde run -

gen gemäß der Planungs ge neh -

mi gung erfüllen muss. Deme

hat angekündigt, modernste

nachlaufende Saugkorbbagger,

ELBVORORTE

Ungewöhnliche Veranstaltungen an ungewöhnlichen Orten –

das für Altonale-Besucher nichts ungewöhnliches... Foto: Wedekind

Den Schlussakt bestreiten in

diesem Jahr – erstmals gemeinsam

– das internationale Fe sti -

val der Straßenkünste STAMP

und das Straßenfest: Von

Freitag, 14. Juni, bis Sonntag,

16. Juni, finden beide Festivals

in Altona-Altstadt, in Ottensen

und rund um den Platz

der Republik statt.

Ein ganz besonderes

High light des diesjährigen

Pro gramms ist Kultur -

futter: Good food for all –

umsonst und draußen

Sonntag, 2. Juni 2019, ab

19 Uhr, Park am Platz der

Republik.

Die altonale lädt zum ersten

Kulturfutter ein: Das Kul tur -

festival möchte in diesem Jahr

erstmals gemeinsam mit Bür -

gern, Anwohnern, Besucher in -

nen und Künstlerinnen und

Nassbagger und Spreader-Pon -

tons für das Baggern, Trans -

portieren und Umsetzen von

rund 32 Mio. Kubikmeter Ma -

terial einzusetzen.

Das Projekt umfasst die Er -

weiterung und Vertiefung der

116 Kilometer langen Fahrbahn

zwischen Cuxhaven und Ham -

burg auf eine Tiefe von 14,5 m.

Damit können Schiffe auf der

Elbe mit einem Tiefgang von

13,5 m, im Vergleich zu derzeit

12,5 m, und nicht durch die

Flut und mit einem Tiefgang

von 14,5 m (abhängig von der

Flut) vom und zum Hamburger

Hafen fahren.

Anders als bei allen vorherigen

Vertiefungen der Elbfahrrinne

gibt es diesmal ein umfangreiches

Strombaukonzept, um die

Tideenergie zu dämpfen und

damit größere Veränderungen

durch Unterstützung des

Vereins Foodsharing e.V., der

Ham burger Tafel und Hinz &

Kunzt eine lange Tafel zum

gemeinsamen Essen im Park

am Platz der Republik einrichten.

Das Essen wird aus

der Strömung und der Wasser -

stände zu verhindern. Dazu

werden aus dem ausgebaggerten

Elbgrund mehrere Unter -

was serbauwerke errichtet. Be -

einträchtigungen der Umwelt

durch den Ausbau werden

durch umfangreiche ökologische

Kompensations maßnah -

men ausgeglichen. In einem

langfristigen Beweissiche rungs -

programm werden Fach ex perten

den Zustand des Gewässers

einschließlich dort lebender

Pflanzen- und Tierarten laufend

erfassen und auswerten.

Neben den Baggerarbeiten am

Elbgrund wird die HPA zwei

neue Leuchtturme in Blan ke -

nese bauen, ein Dükerrohr

unter der Elbe tiefer legen und

das östliche Ufer im Köhlbrand

befestigen. Damit erhält Blan -

kenese den zweithöchsten

Leuchtturm Deutschlands (der

Elbvororte DorfStadt-Zeitung 7/2019 • 16.5.2019 • 9

überschüssigen Lebensmitteln

zubereitet, die in Zusam men -

arbeit mit foodsharing e.V. über

die großen Supermarktketten

und kleineren Lebens mit tel -

läden eingesammelt werden.

Viele Helfer unterstützen be -

reits jetzt diese Aktion: Food -

sharing e.V. sammelt die Le -

bensmittel ein, die 2Chefs

kochen und Hinz & Kunzt serviert.

Jeder, der möchte, kann

seinen Beitrag zum Schnippeln,

Tafel aufbauen, Tischdecken

vorbeibringen, Reden und Aus -

tauschen beisteuern – ein richtiges

Nachbarschaftsfest also!

Das vollständige Programm

unter: www.altonale21.de

Musik überall – hier bei einer Fahrraddisco. Altonale heißt auch,

immer wieder neues zu entdecken. Foto: Metag

Elbvertiefung verspätet sich...

Blankenese bekommt zwei neue Leuchttürme, Wedel eine Begegnungsbox. Im Herbst gehts los | Matzen

höchste Leuchtturm mit 65

Metern steht in Campen/Sylt).

Das neue Unterfeuer wird mit

einer Höhe von 33 Metern

direkt am Elbufer auf einer

Plattform stehen. Der neue

Turm des Oberfeuers wird fast

doppelt so hoch wie der alte

und gehört mit 62 Metern dann

zu Deutschlands höchsten

Leuchtturmen, weltweit reiht

das Blankeneser Oberfeuer

damit in die Top 20 ein. Der

Leuchtturm wird aber nicht

begehbar sein.

Eine Richtfeuerlinie dient den

Schif fen als

Orien tie -

Mobiler Bürgerdienst

startet in Lurup

Der Mobile Bürgerdienst startet ab am 23. Mai in

der Haspa-Filiale in der Luruper Hauptstraße und

zwar Donnerstags von 9.30 bis 13 und von 14 bis

18 Uhr. Weitere Termine sind am 20. Juni, am 18.

Juli und am 22. August 2019. Termine können über

den telefonischen Hamburg-Service 115 gebucht

werden.

Zuvor hatte sich die Linksfraktion der Bezirksver -

samm lung vergeblich um Auskunft beim Bezirk -

samt Altona bemüht: Beginnend ab 2019 werde ein

mobiles Serviceteam des Amtes in Lurup und Osdorf

fast alle öffentlichen Dienstleistungen des Pass- und

Meldewesens, die in den beiden Kundenzentren

Altona und Blankenese bereitgestellt werden, vor

Ort anbieten – So teilte es das Bezirksamt Mitte

Oktober 2018 dem Hauptaus schuss der Bezirks -

versammlung mit.

Das Amt griff damit einen Antrag der Fraktion DIE

LINKE auf, der einen Modellversuch für mobilen

Bür gerservice in Lurup und Osdorf forderte. Vor

knapp 10 Jahren waren bürgernahe Serviceangebote

in Osdorf und Lurup abgebaut worden. Der Mobile

Bürgerdienst im Sozialen Dienstleistungszentrum

Achtern Born ist zum Jahresende 2009 geschlossen

worden. Zum 30. September 2011 stellte der Mobile

Bürgerdienst in der HASPA-Filiale des Luruper Ein -

kaufszentrums „Elbgaupassagen“ seinen Betrieb ein.

Auch der SPD-Bürgerschafts abge ord nete Frank

Schmitt reklamiert die Initiative für sich: „Die

Bürger schaft hat Anfang 2017 auf unsere Initiative

hin ein entsprechendes Ersuchen an den Senat be -

schlossen. Seither sind gegenüber 2017 die durchschnittlichen

Terminvorlaufzeiten bei den Kunden -

zentren deutlich zurückgegangen. Mittlerweile stehen

jedem Bürger 13 Kundenzentren, organisiert

durch die sieben Bezirke, mit einer einheitlichen

Öff nungszeit von 7 bis 19 Uhr zur Verfügung. Da -

rüber hinaus stehen sechs regionale Kundenzentren

mit individuellen Öffnungszeiten zur Verfügung.

Die Kundenzentren Altona und Blankenese haben

durchgängig von Montag bis Freitag von 7 bis 19

Uhr geöffnet. Ab September 2019 wird das Kunden -

zen trum Hamburg-Mitte auch sonnabends für

Einwohnerdienstleistungen geöffnet sein.“

rungshilfe. Sie

be steht aus zwei

Leuchttürmen,

dem Unterfeuer

und dem Ober -

feuer. Wenn sich

beide Turme bzw.

ihre weiß blinkenden

Feuer in

einer Linie hintereinander

be -

fin den, fährt das

Schiff auf

dem richtigen

Kurs. Schiffe,

die in den

Hamburger

Das neue Blankeneser Oberfeuer wird mit 62 Metern der zweithöchste

Leuchtturm Deutchlands

Grafik: HPA

Hafen einlaufen, orientieren

sich an der Richtfeuerlinie

Blan kenese. Da sich durch den

Bau der Begegnungsstrecke die

Kurslinie fur einlaufende Schif -

fe nach Süden verschiebt, muss

auch die Richtfeuerlinie in

Zukunft weiter südlich stehen.

Blankenese steht noch eine

wei tere Baumaßnahme im

Rahmen der neuen Elbvertie -

fung bevor: Damit der Radar -

turm auf der Naturschutzinsel

Neßsand gegenüber des Fal -

kensteiner Ufers mit Strom und

Wasser versorgt werden kann,

muss das Zuleitungsrohr unter

der Elbe ebenfalls tiefer gelegt

werden, da die Leitungen durch

die Baggerarbeiten zur Fahr -

rinnenanpassung sonst möglicherweise

durch Strömung freigespült

oder durch einen ausgeworfenen

Schiffs anker be -

schädigt werden könnte.

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25 Jahre Volker Klein: Es war einmal...

EDEKA-Kaufmann feiert in Wedel und am ELBE Einkaufszentrum in Osdorf | PR

… am 1. Mai 1994, als der

damals 28 Jahre alte Kauf -

mann Volker Klein das

erste Kapitel einer langen

Erfolgsgeschichte schrieb

und mit der Übernahme des

Bona-Marktplatzes in der alten

„Wedeler Passage“ den Grund -

stein seiner beispielhaften Ent -

wicklung als selbstständiger

Kaufmann legte. Hatte Klein

von 1992 bis 1994 noch die

Leitung des Marktplatzes im

Rahlstedt Center inne, so konnte

er fortan einen Supermarkt

mit 1250 qm Ladenfläche mit

Bäckerei, Blumenladen und

Gastronomie sein Eigen nennen.

60 engagierte Mitarbeiter

inklusive. Ihnen gab Klein

schon damals seine ganz eigene

Philosophie mit auf den Weg.

„Von Anfang an wollte ich das

Unternehmen als Familien be -

trieb führen. Dabei waren und

sind mir die Begriffe Ziel stre -

bigkeit und Liebe zum Job

besonders wichtig. Meinen Mit -

arbeitern habe ich stets vermittelt,

dass der Name Volker Klein

nicht nur für Lebensmittel, sondern

auch für Aufmerksamkeit

und Service stehen soll“, so der

zweifache Vater, der 2019 nicht

nur das 25-jährige Jubiläum

seines Marktes in Wedel feiert,

sondern zwei weitere wichtige

Ereignisse, bei denen die Zahl

25 im Fokus steht.

So feiern Volker Klein und

seine Frau Anja, die heute in

der Geschäftsleitung mit dem

Schwerpunkt Personal und

WEDEL

Seit 40 Jahren ist Hörgeräte

Zacho die gute Adresse für

alle, die besser hören und

verstehen wollen. Schon

1979 hatte die Familie

Zacho eine Vision. Sie

woll ten anders sein als die

Akustiker zu dieser Zeit. Sie

wollten Kunden mit Hör min de -

rung einen Service bieten, welcher

weit über das Anpassen

von Hörgeräten hinausging.

Hören heißt Lebensqualität und

diese Lebensqualität einen

Men schen zu schenken ist bis

heute der wichtigste Antrieb

des Familienunternehmens!

Zacho verbindet die individuelle

Kundenberatung anhand von

Bedürfnissen und Wünschen,

mit höchster sozialer und fachlicher

Kompetenz der Mitar -

beiter und den modernsten und

aktuellsten technologischen

Entwicklungen am Markt, das

zur Lösung von Hörproblemen

führt. Alle Mitarbeiter sind zertifizierte

Höraktustiker und

Den Möglichkeiten bei der

Zaunwahl sind beim Zaun -

team Rissen kaum Grenzen

gesetzt. Vom Naturzaun aus

Kastanie über den Klassik -

zaun bis hin zu puristischen

Aluminiumzäunen können beinahe

alle Wünsche im Privat -

bereich erfüllt werden.

Die Beantwortung folgender

Kri terien hilft, die große

Auswahl ein wenig einzuschränken:

Soll der neue Zaun

Feiern das 25-jährige

Jubiläum gleich mehrfach:

Anja und Volker Klein.

Foto: PR

Buchhaltung tätig ist, in diesem

Jahr ihren 25. Hochzeitstag und

Sohn Frederik, der noch in diesem

Jahr in die Geschäfts lei -

tung einsteigen wird, wird

gleichzeitig 25 Jahre alt. 1994

war also mit der Hochzeit und

der Geburt des Sohnes ein sehr

ereignisreiches Jahr für die

Kleins. Zwei Jahre später kam

Tochter Alena Malin zur Welt,

die aktuell BWL studiert und

anschließend ins Familien un -

ter nehmen einsteigen will.

Das Familienglück war also

schon 1996 perfekt und auch

geschäftlich ging es bergauf.

„Der Bona- Markt platz lief gut,

allerdings reifte in den folgenden

Jahren in uns die Entschei -

dung, dass wir uns zu 100

Prozent auf die Betreibung des

wer den kontinuierlich auf ak -

tuellste Technologien und Be -

handlungsmöglichkeiten

geschult. Zudem arbeitet Zacho

eng mit den besten Hörgeräte -

herstellern zusammen, um seinen

Kunden stets die bestmöglichste

Lösung anbieten zu

können.

eine inszenierte Klarheit, natürlich

Harmonie oder schmükken

de Pracht schaffen? Welche

Funktion gilt zu erfüllen: Äs the -

tische Anforderungen, Sicht-/

Lärm schutz, Wind schutz, Si -

cher heit etc.? Je nach Typ der

Umzäunung gibt es einen hohen

oder geringen Pflegeaufwand,

der bereits im Vorfeld berücksichtigt

werden sollte. Ebenso

ist ein Budget für neue Zaunoder

Toranlage zu definieren.

Supermarktes konzentrieren woll

en. Das mün dete 1999 in der

Um firmierung auf EDE KA“, erinnert

sich der 53-Jährige.

2007 zog EDEKA Volker Klein

schließlich als Ankermieter in

die neu eröffneten „Welau Ar -

ca den“ ein und entwickelte sich

kontinuierlich weiter. Heute

verfügt der Markt über mo -

dern ste Standards, eine Bäcke -

rei und Konditorei, ein Bistro

und weist nach einer umfassenden

Erweiterung im Jahr 2015

eine Verkaufsfläche von 1900

qm auf. Die ist zwar etwas kleiner,

als die 2700 qm des 2014

eröffneten EDEKA-Volker-Klein-

Marktes am Elbe-Ein kaufs zen -

trum in Osdorf, beide Märkte

eint jedoch der Charme, das

besondere Gespür für die Kun -

Wie steht es um Ihre

Hörgesundheit?

Unser Gehör schläft nie. Im

Gegensatz zu unseren Augen

können wir es nicht einfach

abschalten, es ist 24 Stunden

am Tag auf Aufnahme gestellt.

Dabei ist es eine Selbstver -

ständl ichkeit, dass wir gut

hören können. Ebenso wie die

Erfahrene Profis

am Werk

Mit 30 Jahren Erfahrung und

über 100 Standorten gehört

Zaunteam zu den führenden

Unternehmen für Zaun- und

Torsysteme in Deutschland, der

Schweiz und Österreich. Die

kompetenten Mitarbeiter beraten

telefonisch, per E-Mail oder

direkt beim Kunden vor Ort.

Sämtliche Wünsche und Vor -

den und das familiäre Flair, für

das Volker Kleins Märkte seit

25 Jahren von den Kunden

anerkennend geschätzt werden.

„Wir möchten nicht nur unseren

Kunden für die tollen 25

Jahre danken, sondern vor

allem auch unseren Mitar -

beitern. Sie sorgen Tag für Tag

dafür, dass in den Märkten

alles rund läuft uns die Kunden

zufrieden sind. Daher ist es uns

wichtig, dass es ihnen allen gut

geht und sie Spaß an der Arbeit

haben“, loben Anja und Volker

Klein ihr engagiertes Personal.

EDEKA Volker Klein

Welau-Arcaden, Wedel und

Julius-Brecht-Str. 5a, Hamburg

Tel.: 85 150 750

www.edeka-volker-klein.de

Zacho: Der Sinn für gutes Hören liegt in der Familie

Hörgeräte Zacho legt Wert auf persönliche Betreuung der Kunden – seit 40 Jahren!

Familie Zacho bei der Eröffnung der Filiale in der Waitzstraße

Welches Zaun- und Torsystem passt zu mir?

Brille, die sich zu einem modischen

Accessoire entwickelt

hat, werden die Hilfen für unser

Gehör zu einem Lifestyle pro -

dukt, welches uns mit unserer

Umwelt verbindet und uns

unseren Mitmenschen näher

bringt. Es ist ein Garant für

Lebensqualität und beste Hör -

gesundheit in allen Alters -

gruppen.

Wie steht es um Ihre Hörge -

sundheit? Die Zacho-Teams in

Blankenese und Othmarschen

bieten eine kostenlose Hör ana -

lyse an, die nur wenige Mi -

nuten dauert. Und wenn Sie

mögen, erfahren Sie alles über

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Termine DorfStadt-Zeitung 7/2019 • 16.5.2019 • 11

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Der Hundertjährige,

der aus dem Fenster stieg und

verschwand

Allan Karlsson wird 100 Jahre alt.

Eigentlich ein Grund zu feiern. Doch

während sich der Stadtrat und die

lokale Presse auf das große Spektakel

vorbereiten, verschwindet der

Hundertjährige ganz einfach – und

versetzt ganz Schweden in Aufruhr.

Ein Koffer mit gestohlenem Geld, in

dessen Besitz Allan eher zufällig

gelangt, bringt eine Verbrecherorganisation

auf den Plan, die ihr Eigentum zurück haben möchte. So kommt es, dass schließlich nicht

nur die Polizei hinter ihm her ist, sondern auch die Ganoven. Glücklicherweise muss er seinen

Weg nicht allein fortsetzen. Nach und nach gesellen sich skurrile Figuren wie der

Gelegenheitsdieb Julius Jonsson, der ewige Student Benny Ljungberg und die schöne Gunilla

Björklund hinzu. Unauffällig kann die ungewöhnliche Reisegruppe nicht reisen, da auch noch

Elefant Sonja mit an Bord ist. Dass auch einige Leichen den Fluchtweg von Allan und seinem

Gefolge pflastern, ergibt sich eher zufällig. Doch mit solchen Dingen hat Allan seine Erfahrung,

er hat schließlich in jüngeren Jahren das ganze Weltgeschehen auf den Kopf gestellt.

Jonas Jonasson erzählt die Geschichte einer urkomischen Flucht und zugleich die irrwitzige Lebensgeschichte

eines eigensinnigen Mannes, der sich zwar nicht für Politik interessiert, aber trotzdem

irgendwie immer in die großen historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts verwickelt war.

Termine: 7. – 10. Juni 2019 jeweils 20 Uhr; 9. Juni um 19 Uhr

Eintritt: 17,– bis 38,–

Ort: Altonaer Theater | www.altonaer-theater.de

Musik aus 100 Jahren Jazz-Tradition

Der Blues ist der alles und alle verbindende rote

Faden im Jazz, denn mit ihm fing damals alles

an. Heute steht er gleichermaßen für Tradition

und Spontaneität und bietet ein entsprechend

breit gefächertes Repertoire, aus dem die talentierten

Musiker an diesem Abend schöpfen werden.

Mit von der Partie beim diesjährigen

Abschluss-konzert der Studierenden des Jazzstudienganges

am Hamburger Konservatorium in der Kulturkirche Altona sind auch wieder einige

Gäste. In unterschiedlichen Formationen werden die Künstler auf der Bühne stehen, spontan und

mit großer Freude an der Improvisation.

Foto: B. Rump

Foto: G. Baraniak

Foto: PR

Offenbachs Traum

Kammeroper in zwei Teilen von Mathias

Husmann

Paris 1876. Offenbach ist krank und mutlos.

Seine Amerikatournee war ein Erfolg, doch nun

fehlt ihm die Kraft, eine weitere Oper zu schreiben.

Soweit die biografischen Tatsachen als

Ausgangspunkt der Geschichte. Dann wird es

surreal und doppelbödig. Übersinnliche Kräfte

sind am Werk. Was haben sie mit Offenbach

vor? Sind es gute oder böse Mächte? Während

Offenbach im Komponierrausch zu „Hoffmanns

Erzählungen“ ist, geschehen unbegreifliche

Dinge. Offenbach lässt sich auf mystische

Operationen und mysteriöse Transfusionen ein,

um sein Werk vollenden zu können. Wer wird

siegen, die Muse oder der Tod? Offenbach

begegnet drei Lieben seines Lebens: Olympia,

Antonia und Giulietta.

In diesem Traum ist alles möglich. Offenbach

und Hoffmann verschmelzen zu einer Figur.

Leise erklingt die Barkarole und mit dem

Cancan endet Hoffmanns Traum. Offenbachs Schattengestalt sinkt auf sein Lager.

Mathias Husmann hat eine Hommage an Offenbach komponiert. Fünf Szenen, in denen viele der

skurrilen, witzigen, echten und unechten Figuren aus „Hoffmanns Erzählungen“ auftreten.

Spukhaft und dämonisch, verführerisch und liebenswert.

Premiere: 24.Mai 2019 – Letzte Vorstellung: Donnerstag, 20. Juni 2019

Weitere Termine: 25.5. um 19.30 Uhr; 26.5. um 19 Uhr; 31.5. um 19.30 Uhr; 1.6. um 19.30 Uhr;

2.6. um 19 Uhr; 7.6, um 19.30 Uhr; 8.6. um 19.30 Uhr; 9.6. um 19 Uhr; 14.6. um 19.30 Uhr; 15.6.

um 19.30 Uhr; 16.6. um 19 Uhr; 20.6. um 19.30 Uhr

Ort: Allee Theater Hamburger Kammeroper | www.alleetheater.de

Termin: 24. Mai 2019 um 19 Uhr | Ort: Kulturkirche Altona

Eintritt: VVK 10 € (zzgl. Geb.), AK 15 € (erm. 10 €) | www.kulturkirche.de

GEWINNSPIEL

Sie wollen gewinnen? Dann sen den Sie uns eine Karte mit Stichwort »Roncalli«

an die DorfStadt-Zeitung, Bramweg 31, 22589 Hamburg oder per E-Mail

an Gewinn@dorfstadt.de. Einsendeschluss: 5. Juni 2019. Der Rechts weg ist ausgeschlossen.

Bei Teilnahme erklären Sie sich einverstanden, dass Ihr Name – im Falle eines Gewinns – an den Veranstalter weitergegeben wird.

Circus Roncalli

»Storyteller: Gestern – Heute – Morgen«

Foto: Circus Roncalli

Bernhard Paul’s Circus-Theater

Roncalli ist ein poetisches

Schauspiel für Jung und Alt.

Das neue Programm setzt neue

Maßstäbe und verbindet die

romantische Welt des Circus mit

den Anforderungen der heutigen

Zeit. Roncalli läd zu magischen

Momenten ein. Als eine

Mischung aus Eiskönigin und

Superwoman begeistert die

junge Französin Adèle Fame an

3 x 2 Tickets

am 13.6. um 20 Uhr

zu gewinnen!

den Strapaten. Für die Poesie bei

Roncalli sorgen weiterhin

Weißclown Gensi und Carillon,

der im Steampunkstil das in

neue Traumwelten entführt. Für

Comedy sorgen Robert Wicke

und Kai Eikermann. Chistirrin

aus Mexiko verkörpert als

Clown eine Mischung aus Till

Eulen-spiegel und Max und

Moritz. Mit seiner frischen

Clownerie erobert er sofort die

Herzen des Publikums. Die

„Queens of Baroque“ haben

eine Luftdar-bietung einstudiert,

die mit Eleganz und spektakulären

Momenten begeistert.

Quincy Azzario ist die „Sharon

Stone der Handstandkünste“.

Frauen-power „hoch 3“ heißt es

bei den Newcomern aus Italien.

Die „Bello Sisters“ werden aus

Ihren Körpern lebende Statuen

bauen. UliK Robotic – ein

Roboter aus der Autoindustrie

auf dem ein Gaukler Akrobatik

macht. Publikum darf sich

auf ungewöhnliche und spektakuläre

Höchstleistungen aus der

Welt des Circus freuen.

Termine: 7. Juni – 14. Juli 2019

Ort: Moorweide–Hamburg.

Eintritt:15,- bis 66,– Euro

Vorverkauf: (0 40) 30 18 70 20

www.roncalli.de

Flohmarkt und Sommerfest

Die International School of Hamburg (ISH) läd

zu ihrem jährlichen Flohmarkt ein. Alle interessierten

Erwachsenen und Kinder sind hierzu

herzlich willkommen. Das dazugehörige

Sommerfest mit Barbecue, „Colourfest“ und

Kinder-Schminkecke sorgen für ein kurzweiliges

Rahmenprogramm.

Wer gern in „Schätzen“ aus aller Welt stöbert,

sollte sich den Flohmarkt nicht entgehen lassen.

Termin: 25. Mai 2019 von 11–15 Uhr

Ort: International School of Hamburg,

Hemmingstedter Weg 130, (S Klein Flottbek)

Nachbarschaftsflohmarkt

Für Groß und Klein, Alt und Jung. Großes

Bücherangebot im Haus. Der Spielmannszug

Blau weiß Osdorf spielt um 12.30 Uhr.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Termin: 25. Mai 2019 von 10–15 Uhr

Ort: Tabea-Parkplatz, Am Isfeld 19

Foto: Dreesen

Flohmarkt im Fruchtweg

Erstmalig findet ein Flohmarkt im Fruchtweg

statt. Neben Kunst und Antiquitäten, Trödel

und Raritäten können auch Kinderspielsachen

und Kinderkleidung, Fahrräder, Nützliches

und Schönes und vieles mehr gekauft

werden. Es gibt eine Kinderbetreuung (Keramikmalerei),

frisch gebackene Kuchen,

leckeren Kaffee und Musik!

Termin: 26. Mai 2019 von 10–14 Uhr

Ort: Fruchtweg

Foto: ISH

»Kindergrün«

Der Bürgerverein Sülldorf-Iserbrook und der

TSV Sülldorf veranstalten am Samstag, den

25. Mai 2019 das alljährliche Kindergrün.

Alle Kinder, Eltern und Freunde sind herzlich

eingeladen.

Termin: 25. Mai 2019 ab 15 Uhr

Ort: Sportplatz Schule Lehmkuhlenweg

IMPRESSUM

Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei

Wochen donnerstags in den Elbvororten

bei MK Medien PR- & Eventagentur,

Bramweg 31, 22589 Hamburg.

Tel.: 87 08 016-0

Redaktion: redaktion@dorfstadt.de

Anzeigen: media@dorfstadt.de

Autoren:

Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de),

Wolf A. Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de)

Herausgeber/V.i.S.d.P.: Markus Krohn

Unverlangt eingesandte Manu skripte

und PR-Berichte werden nicht zurückgesandt

und nicht vergütet.

Wir behalten uns vor, die Texte und Bilder

nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen.

Ein Anspruch auf

Veröffentlichung besteht nicht.

Druck: Boyens MediaPRINT, Heide

© MK Medien PR- & Eventagentur

Nächste Ausgabe: 6. Juni 2019

Redaktionsschluss: 29. Mai 2019

Foto: PR


12 • DorfStadt-Zeitung 7/2019 • 16.5.2019

Rückenschmerzen kennt

fast jeder: 80% der Deut -

schen haben mindestens 1x

im Leben mit dem Rücken

zu tun. Meist ist es nichts

Ernstes, aber die Schmerzen

sind der zweithäufigste Grund

für Arztbesuche (nach Erkäl -

tun gen) und der häufigste

Grund für Krankschreibungen.

Das Volksleiden Nr. 1 kostet die

Volkswirtschaft jährlich 50

Milliarden Euro, von dem oft

chronisch verlaufenden persönlichen

Leiden gar nicht zu

reden. Hinter den Diagnosen

unspezifisches Hals-, Brustoder

Lendenwirbel säulen syn -

drom, degenerative Wirbelsäu -

len-Symptomatik oder Hexen -

schuss verstecken sich in über

80% „nur“ Muskel ver spannun -

gen und die altersüblichen Ver -

schleißerscheinungen, die für

sich genommen keine Be schwer -

den machen. Band schei ben

sind nur in 3-5% der Rücken -

schmerzen ursächlich beteiligt.

SÜLLDORF

Linderung für

Schmerzen aller Art

Unsere knöcherne Körperachse

wird von 150 Muskeln und ei -

nem komplexen Geflecht von

Bändern und Sehnen aufrecht

gehalten. Werden diese im

Berufsleben ständig einseitig

belastet oder dauerhaft unterfordert,

machen sie immer häufiger

schon in jungen Jahren

unangenehm auf sich aufmerksam.

Kommen noch Dauer -

stress, Angst und Sorgen hinzu,

wird neben dem sportlichen

Trainingsprogramm mit Dehnund

Kräftigungsübungen noch

eine psychosomatisch-psychosoziale

Betreuung notwendig.

Für eine nachhaltige Behand -

lung von Rückenbeschwerden

oder (Dauer-)schmerzen allgemein

ist eine sehr sorgfältige

Ursachensuche notwendig. Es

gibt Ärzte, die verschreiben viel

zu schnell schädliche Medika -

mente mit teils dramatischen

Nebenwirkungen oder empfehlen

teure Operationen, die möglicherweise

Folgeerkrankungen

nach sich ziehen. Kranken -

kassen weisen gerne auf Be -

handlungsfehler hin, die auf

eine nachlässige Diagnose hin

erfolgen.

Dr. Frauke Mantey-Stiers hat

sich schon weit über ihre Stadt -

teilpraxis als Allgemeinme di -

zinerin in Sülldorf einen Ruf

als Schmerztherapeutin in der

Mesotherapie erarbeitet, denn

in vielen Fällen von Rücken be -

schwerden oder anderen

Schmer zen hat sich die Me so -

therapie für die medizinsiche

„Erstversorgung“ äußerst gut

bewährt. Dr. Mantey-Stiers ge -

hört zu denjenigen, die zwar

sehr direkt und manchmal auch

unbequeme Dinge ansprechen,

dafür liegt ihr aber eine nachhaltige

Gesundung ihrer Pa -

tien ten sehr am Herzen. Vor -

schnelle Operationen und Ham -

mer-Präparate lehnt sie ab.

Lieber hilft sie mit Ernährungs-

Tipps oder pflanzlichen Medi -

kamenten. 2001 eröffnete sie

ihre Allgemeinarztpraxis in

Süll dorf in dem ehemaligen

Pastorat der Kirchengemeinde

Sülldorf-Iserbrook. Vor zwei

Jahren bezog sie gegenüber der

St. Michaelskirche moderne

Räu me am Sorgfeld.

Ihr hilft eine umfassende Aus -

bildung, die nicht nur die klassische

Medizin, sondern auch

moderne alternative Heilme -

thoden umfasst. „Ich bin mit

Im Gespräch

Dorfärztin Mantey-Stiers: »Dr. Meso«

Allgemeinärztin heilt Schmerzen und lindert Fältchen mit Mesotherapie | Markus Krohn

Dr. Mantey-Stiers mit einem Teil ihres Teams vor ihrer Praxis in Sülldorf

Leib und See Ärztin“, sagt sie

über sich selbst und freut sich

über solche Bezeichnungen wie

„Dorfärztin“. Die meisten Süll -

dorferinnen und Sülldorfer

ken nen sie unter dieser Be -

zeichnung. Dabei hat Mantey-

Stiers, genauso wie ihre Kolle -

gen, zunächst eine fundierte

Ausbildung zur Fachärztin für

Allgemeinmedizin an der Medi -

zinischen Hochschule Hanno -

ver abgeschlossen. Daneben ist

sie Fachärztin für Mikrobio -

logie und bildete sich wissenschaftlich

und praktisch in den

Bereichen Kinderheilkunde, In -

nere Medizin, Chirurgie, Ortho -

pädie und Transplantations -

medizin weiter. Später entdeckte

sie die Anti-Aging-Medizin, Ki -

ne sio-Taping, Psychosomatik

und energetische Psychothe rapie.

Ein ganz besonderes An liegen

ist ihr die Möglichkeit, mit der

Mesotherapie Schmer zen auf

sehr moderate Weise behandeln

zu können. Je früher behandelt

wird, desto schneller sind Er -

folge zu verzeichnen. Dank

ihrer synergistischen Wirkkom -

po nenten hilft die Mesotherapie

aber auch bei schweren oder

erfolglos vorbehandelten Fäl -

len. Durch die gezielten Mini-

Foto: Krohn

Injektionen in die Haut über

dem schmerzenden Bereich

kön nen die medizinischen

Wirk stoffe direkt an die betroffenen

Strukturen des Halteap -

parates gelangen und dort ohne

Umwege und Wirkungsverlust

aktiv werden. Auf der Basis

eines lokalen Betäubungs mit -

tels kommen die passenden

homöopathischen Komplexe,

Durchblutungsmittel und ein

Muskelrelaxans in niedriger

Dosierung zum Einsatz. Die

minimalinvasive Methode verbindet

Grundlagen der Aku -

punk tur, der Neuraltherapie,

der Arzneitherapie und nutzt

das Prinzip der Reflexzonen.

Durch ihre Wirkweise ist sie

besonders schonend und wird

bei verschiedenen akuten und

chronischen Erkrankungen so -

wie in der ästhetischen Medizin

eingesetzt.

Eine physiotherapeutische oder

osteopathische Unterstützung

kann jederzeit kombiniert werden.

Durch ein derartiges ganzheitliches

Behandlungskonzept

in Verbindung mit den entsprechenden

Lebensstiländerungen

haben Patienten die besten

Chancen auf ein zukünftig

rückenschmerzfreies Leben.

Hautdepot mit

Wirkstoffen

Die Wirkung der Mesotherapie

basiert auf der gezielten lokalen

Anwendung von verschiedenen

Wirkstoffen sowie dem

stimulierenden physikalischen

Effekt der Nadelung. Die Mi -

kro injektionen erfolgen in

bestimmte Akupunktur- und

Reaktionspunkte. Dabei entsteht

ein Hautdepot mit den

Wirkstoffen, die nach und nach

abgegeben werden, was einen

schnellen und gleichzeitig an -

haltenden Effekt gewährleistet.

Injiziert wird eine individuell

zusammengestellte Kom bi na -

tion verschiedener Arzneien,

Vitamine, homöopathischer

und pflanzlicher Mittel, die sich

gegenseitig verstärken und

ergänzen. Aufgrund der potenzierten

Wirkung und der lokalen

Anwendung bleiben die

verwendeten Wirkstoffmengen

äußerst gering. Die nur wenige

Millimeter tiefen Stiche regulieren

die Abwehrkräfte, indem

sie die Immunzellen der Haut

modulieren. Sie steigern die

Durchblutung und Sauerstoff -

versorgung des Bindegewebes,

das Gewebe wird stimuliert,

körpereigene Endorphine und

entzündungshemmende Sub -

stanzen werden freigesetzt.

Durch die Anregung der Mikro -

zirkulation sowie durch Dif fu -

sionsprozesse gelangen die

Substanzen unmittelbar in den

erkrankten Bereich und auch in

tiefer liegende Strukturen wie

Muskeln und Gewebe, aber

kaum in den Blutkreislauf. Das

macht die Mesotherapie besonders

schonend, denn die ohne -

hin geringen Dosen belasten

den Organismus nicht unnötig.

Bei korrekter Anwendung, die

nur durch geschulte Ärzte oder

Heilpraktiker stattfinden darf,

zeigt die Behandlung nahezu

keine Nebenwirkungen oder

Komplikationen und ist auch

für Kinder und Schwangere

geeignet.

Mesotherapie hilft aber nicht

nur bei Schmerzen. Sie fördert

durch verbessere Mikrozir ku -

lation der Haut glattere, festere

Haut und volleres, gesünderes

Haar. Auch bei Cellulite und

erste Fältchen kann Mesothe -

rapie glättend wirken.

Junge Disziplin aus Frankreich

Die Mesotherapie wurde vom

französischen Arzt Michel

Pistor (1924 – 2003) erfunden

und als Begriff erstmals 1958

erwähnt. Seitdem hat sich die

Methode weltweit etabliert und

wurde durch das wissenschaftliche

Netzwerk der einzelnen

nationalen Mesotherapie-Ge -

sell schaften weiterentwickelt

und perfektioniert.

Das Wort Meso (griech.: mittel)

nimmt Bezug auf das Meso -

derm, welches in der dritten

Entwicklungswoche des Men -

schen als mittleres Keimblatt

entsteht und aus dem heraus

sich u.a. Haut und Bindege -

webe entwickeln, jene Bereiche,

die Ziel der Mesotherapie sind.

Man kann also auch von einer

Matrix-Therapie sprechen, d.h.

es werden neben der gezielten

lokalen auch regulatorische

Wir kungen auf das Gesamt -

system erreicht.

Neben den wirklich erstaunlichen

Erfolgen der Mesotherapie

gibt es natürlich auch Pa -

tienten, bei denen diese Art der

Therapie nicht sofort anschlägt.

Dann braucht der Patient etwas

Geduld – und Geld, denn die

Mesotherapie ist eine individuelle

Zusatzleistung, die die

gesetzlichen Krankenkassen

nicht übernehmen. Für eine

Mesotherapie-Sitzung müssen

Patienten, je nach Größe der zu

behandelnden Körperstellen

mit Kosten von ca. 40 € rechnen.

Letztlich ist es immer eine

Frage der Absprache zwischen

Arzt und Patient.

Dr. med. Frauke Mantey-Stiers

und Imke Krüger

Am Sorgfeld 2

Tel.: 82 24 11 80

www.mantey-stiers.de

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