Hänicher Bote | Februar-Ausgabe 2017

Verlagshaus.Heide.Druck

Hänicher Bote | Februar-Ausgabe 2017

Hänicher Bote

heimatverbunden l informativ l kritisch

Bote

mit Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 4. Jahrgang | Nummer 2 | 15. Februar 2017

Kleinteilige Bebauung auf Hochpreisniveau geplant

Alte Stasi-Zentrale verschwindet

(Gräfenhainichen/HäBo/ros). Das

Gebäude der ehemaligen Staatssicherheits-Kreisdienststelle

in

Gräfenhainichen wird abgerissen.

Das bestätigt Frieder Bahn, Geschäftsführer

der Gräfenhainicher

Wohnungsgesellschaft, in deren Eigentum

sich der markante Gebäudekomplex

in der Adam-Weise-Straße

seit mehr als zehn Jahren befindet.

„Bis 31. Mai werden alle Bauten

abgerissen“, stellt Bahn klar

und spricht von einem städtebaulichen

Ausrufezeichen, das die

Wohnungsgesellschaft auf einem

der Filetgrundstücke der Heidestadt

setzen wolle. „Wir werden

definitiv keinen Billigbau dorthin

stellen. Wir bewegen uns bei den

Mieten im Hochpreisniveau.“

Detaillierte Auskünfte zur neuen

Bebauung gibt der Geschäftsführer

nicht. Fest steht aber offensichtlich,

dass die Wohnungsgesellschaft

kleinteilig plant. „Nicht

mehr als sechs Wohneinheiten“

soll es nach Auskunft Frieder

Bahns in einem ersten Gebäude

geben. „Wir halten uns aber die

Möglichkeit offen, auf dem großen

Grundstück später noch ein weiteres

Haus zu errichten.“

Wann nach dem Abriss der alten

Stasi-Zentrale der Grundstein für

den Neubau gelegt wird, ist derzeit

noch nicht bekannt. Mit großer

Wahrscheinlichkeit werden die

Arbeiten aber im Herbst/Winter

2017/18 beginnen.

Bis dahin schickt die Wohnungsgesellschaft

Planer in die Spur

und klärt die Finanzierung des

Baus. Das kommunale Unternehmen

setzt auf Förderung und zinsgünstige

Kredite. „Wir gehen die

Finanzierung aber zunächst ganz

Verteilungsgebiet des Hänicher Bote

Die alte Stasi-Zentrale in Gräfenhainichen wird bis Ende Mai abgerissen

sein. Danach sollen auf dem Grundstück zunächst sechs hochpreisige Mietwohnungen

entstehen.

Foto: (HäBo) Rostalsky

konservativ an und wollen mit einem

hohen Anteil an Eigenkapital

arbeiten“, so Bahn.

Die Wohnungsgesellschaft hat mit

Angeboten im gehobenen Niveau

gerade erst positive Erfahrungen

gemacht. Für mehr als 2 Millionen

Euro wurde in der Gartenstraße 89

bis 93 ein Plattenbau aus DDR-

Zeiten aufgepeppt. Zwei Etagen

wurden abgetragen, die Zahl der

Wohnungen im Haus am zentralen

Park der Freundschaft von 50

auf 30 reduziert. Jeder Eingang

bekam einen Fahrstuhl. Wohnungen

wurden grundsaniert, erhielten

teilweise neue Zuschnitte und

durchweg neue, größere Balkone.

Unmittelbar nach Abschluss der

Sanierung kann Frieder Bahn Erfolge

vermelden: „Alle Wohnungen

sind vermietet.“ Gut möglich,

dass das Wohnungsunternehmen

noch einmal einen ähnlichen Umbau

in der Gartenstraße in Angriff

nimmt. „Aber da muss alles passen.

Es ist nicht so, dass wir eine

lange Warteliste auf Wohnungen

mit solcher Ausstattung und in

dem Preisniveau haben.“

In der Kernstadt Gräfenhainichen

und in Zschornewitz verfügt die

Gräfenhainichener Wohnungsgesellschaft

derzeit über mehr als

1.200 Wohnungen. Das zu 100 Prozent

kommunale Unternehmen ist

damit der größte Vermieter in der

Heide. Der Großteil der Mietobjekte

in Gräfenhainichen befindet sich

in Plattenbauten aus DDR-Zeiten.

Angeboten werden Wohnungen

der Typen P 2 Ratio und WBS 70.

Zusätzlich zum Kerngeschäft verwaltet

die Gesellschaft noch einige

Objekte, die sich im Eigentum der

Stadt befinden.

Jüdenberg

Strohwalde

Radis

Buchholz

Möhlau

Gräfenhainichen

Mescheide

Zschornewitz

Gröbern

Hohenlubast

Burgkemnitz

Gossa

Schmerz

Krina

Schköna

Tornau

So kann es auch gehen: Für mehr

als 2 Millionen Euro wurde in der

Gartenstraße ein Plattenbau aus

DDR-Zeiten aufgepeppt. Zwei Etagen

wurden abgetragen, die Wohnungen

von 50 auf 30 reduziert.

Eine Fortsetzung an anderer Stelle

wäre denkbar.

Foto: (HäBo) Schütz

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2 AUS DER VERBANDSGEMEINDE 15. Februar 2017 Hänicher Bote

Danke!

Harald & Waltraud Schroller

Unseren herzlichsten Dank

für die zahlreichen Glückwünsche

und Geschenke

anlässlich unserer

Diamantenen Hochzeit.

2,7 Millionen Euro Investitionen im Jahr 2017

Stadt plant Ausgaben in

Millionenhöhe

(Gräfenhainichen/HäBo/ros).

Die Stadt Gräfenhainichen greift

im laufenden Jahr tief in die Tasche.

Sie wird fast 2,6 Millionen

Euro investieren. Das sind 1,4

Millionen Euro mehr als noch

im Jahr zuvor. „Der Großteil des

Geldes – fast 70 Prozent – geht

in den sozialen Bereich“, bestätigt

Finanzausschussvorsitzender

Sepp Müller (CDU).

Was auf den ersten Blick positiv

erscheint, hat allerdings auch seine

Schattenseiten. Müller warnt

ausdrücklich davor, in allen Planungen

„die Infrastruktur nicht

herunterfallen zu lassen“. Außerdem

muss auch er registrieren,

dass die Millioneninvestitionen

keinesfalls von der Stadt allein

gestemmt werden können. Nach

wie vor gilt in Gräfenhainichen

das Prinzip, dass große Vorhaben

nur umsetzbar sind, wenn Fördergeld

fließt.

Der Um- und Ausbau des ehemaligen

Schulgebäudes in der Neuen

Heinestraße in Möhlau zum Zentrum

für Kinderbetreuung vom

Krippen- bis zum Hortkind ist

ein Beispiel dafür. Mehr als eine

Million Euro Fördergeld wurden

dafür vom Land bewilligt. Für

weitere investive Maßnahmen in

die Gebäudesubstanz aller anderen

Kitas in der Einheitsgemeinde

bleiben hingegen kaum mehr als

100.000 Euro übrig. Ähnlich sieht

es bei Spielplätzen aus. Die vom

Land als „finanzschwache Kommune“

eingestufte Stadt Gräfenhainichen

kann für die Erneuerung

von Spielgeräten in allen

Ortsteilen in diesem Jahr nicht

mehr als 7.000 Euro ausgeben.

Möhlau an erster Stelle

Alle Investitionen zusammengerechnet,

kommt Möhlau unter

den Gräfenhainichener Ortsteilen

2017 am besten weg. Gut 1,3

Millionen Euro fließen in den Ort.

Neben dem Umbau des Schulgebäudes

steht auch die Erneuerung

des Heizhauses an der Turnhalle

auf dem Plan.

Gräfenhainichen kann mit 1,1

Millionen Euro rechnen. Gut ein

Drittel davon soll in die energetische

Sanierung der Gutenberg-

Grundschule fließen. In Zschornewitz

werden fast 140.000 Euro

ausgegeben. Jüdenberg bekommt

8.300, Schköna 11.000 und Tornau

5.300 Euro.

Städtepartnertreffen im Mai

Programm steht / Gastfamilien gesucht

(Gräfenhainichen/HäBo/as). In

Gräfenhainichen wird das Thema

Städtepartnerschaft groß geschrieben.

Es gibt seit Jahren rege Verbindungen

zu den Städten Laubach

in Hessen, Elancourt in Frankreich

und Zoersel in Belgien. Jedes Jahr

gibt es ein Partnerschaftstreffen,

in diesem Jahr ist es vom 25. bis

28. Mai in Gräfenhainichen. Erwartet

werden etwa 60 Gäste plus

ca. 25 Mitglieder aus zwei Musikgruppen.

Viele der Gäste werden

traditionell in Gastfamilien untergebracht.

Über die Jahre sind hier

echte Freundschaften entstanden

und man freut sich auf ein Wiedersehen.

Aber nicht jeder Gast hat

eine Gastfamilie in Gräfenhainichen,

weshalb die Stadtverwaltung

noch auf der Suche nach privatem

Wohnraum ist. Wer würde eine

oder zwei Personen für drei Nächte

unterbringen?

Die Gastfamilien sind an allen Tagen

herzlich zu dem stattfindenden

Programm eingeladen. Am Freitag

erkunden die Gäste die Region,

fahren z.B. nach Wittenberg

und in die Dübener Heide. Am

Abend findet an der Freilichtbühne

ein Musikfestival statt. Auch

Bürgermeister Schilling hat hier

einen Gastauftritt angemeldet. Der

Samstag steht den Gastfamilien

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Layoutarbeiten sind im Preis enthalten

und ihren Gäste individuell zur

Verfügung. Am Abend geht man

dann gemeinsam zum Festakt.

Auf die bevorstehenden Tage freuen

sich die Hänicher Stadtverwaltung

und das Organisationskomitee.

Interessenten für weitere Gastfamilien

können sich melden unter der

Telefonnummer 034953 / 35751

oder unter sg1allgemeineverwaltung @

graefenhainichen.de.

Asylbewerber

168 Flüchtlinge in

der Stadt

(Gräfenhainichen/HäBo/ros).

In Gräfenhainichen sind aktuell

168 Flüchtlinge untergebracht.

Das erklärte Ortsbürgermeisterin

Christel Lück (Linke) auf Nachfrage.

Das Gros der Personen lebt

im Plattenbaurevier in der Gartenstraße.

111 Personen wohnen in 29

angemieteten Wohnungen. Weitere

57 Frauen, Männer und Kinder

haben in der Gemeinschaftsunterkunft

im ehemaligen Schleifer-

Verwaltungsgebäude ihr vorläufiges

Zuhause.

Im ehemaligen Schullandheim in

Möhlau sind aktuell sechs unbegleitete

minderjährige Ausländer

untergebracht.

8.

25 Jahre

Wir freuen uns auf den...

Sächsischen

Wandertag

Naturpark Dübener Heide &

Stadt Bad Düben

8. – 10.9.2017

Herzlich willkommen

zum Weihnachtsmarkt Bad Düben

in der verkaufsoffenen Innenstadt

Samstag, 17. Dezember 13 – 21 Uhr

Sonntag, 18. Dezember 13 – 18 Uhr

– unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten

des Freistaates Sachsen Stanislaw Ti lich –

2,6 Millionen Euro werden im laufenden Jahr in Gräfenhainichen investiert.

Die Gutenberg-Grundschule in der Gartenstraße ist mit der angestrebten

energetischen Sanierung ein Schwerpunktvorhaben.

Foto: (HäBo) Rostalsky

Verlagshaus „Heide-Druck“

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Hänicher Bote

15. Februar 2017

AUS DER VERBANDSGEMEINDE

3

Volksschwimmhalle Gräfenhainichen

Aufbauschwimmkurs startet

(Gräfenhainichen/HäBo). Nach

den Winterferien startet in der

Schwimmhalle Gräfenhainichen

ein neuer Aufbauschwimmkurs

für Kinder – ein Anschlusskurs

für alle Kinder, die gerade ihr

Seepferdchen abgelegt haben. In

diesem Kursprogramm können

die Kinder ihre Schwimmtechnik

und Ausdauer verbessern. Ziel des

Kurses ist es, die Voraussetzungen

Hänicher Bote

So erreichen Sie uns:

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Hänicher Bote

Redaktionsschluss für

die nächste Ausgabe

ist der 10.03.,

Erscheinung der 15.03.

Impressum

Hänicher Bote

Herausgeber:

Verlagshaus „Heide-Druck“

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Tel.: 034243/24602, Fax: 24603

E-Mail: info@heide-druck.com

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Inhaber: Alexander Schütz

Redaktion: Ulf Rostalsky (ros)

Dietmar Bebber (db)

Alexander Schütz (as)

Layout: Christin Schmitt

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Druck: AROPRINT, Bernburg

Erscheinungsweise:

jeden 3. Mittwoch

im Monat

Auflage:

8.600 Exemplare

kostenlos an die Haushalte

im Einzugsgebiet.

Für die Richtigkeit telefonisch eingebrachter

Änderungen in Anzeige und

Redaktion übernimmt der Verlag keine

Gewähr, für unverlangt ein gesandtes

Material keine Haftung. In Leserbriefen

geäußerte Meinungen müssen nicht mit

jener der Redaktion übereinstimmen.

für das Schwimmabzeichen Bronze

vorzubereiten.

Der Kurs findet zehn Wochen lang

immer montags ab 16 Uhr statt. Anmeldungen

werden ab sofort unter

der Telefonnummer 034953 / 38229

entgegengenommen.

Grundstück in Planung

Tornauer Bauland ist

knapp

(Tornau/HäBo/ros). Häuslebauer

haben in Tornau derzeit schlechte

Karten. Dabei ist es keinesfalls

so, dass sie im Heidedorf nicht

willkommen wären. „Bauland auf

kommunalen Flächen ist einfach

knapp“, bestätigt Ortsbürgermeister

Udo Reiss.

Der Engpass soll aus der Welt geschafft

werden. Das marode und

nicht sanierungswürdige gemeindeeigene

Mehrfamilienhaus in

der Söllichauer Straße wird nach

Auszug der verbliebenen Mieter

über kurz oder lang abgerissen.

Das Vorhaben ist bereits in der

mittelfristigen Investitionsplanung

der Einheitsgemeinde Gräfenhainichen

eingestellt und soll wohl

2018 realisiert werden.

Das freie Grundstück kann dann

Häuslebauern angeboten werden.

Nach jahrelangem Kampf

Großes

Zebrastreifenfest

(Jüdenberg/HäBo/ros). Die Stadt

Gräfenhainichen und die Landesstraßenbaubehörde

haben das

Vertragswerk zur Errichtung des

Fußgängerüberwegs in Jüdenberg

unterzeichnet. Baubeginn soll bei

„offenem Wetter“ sein.

„Ich glaube alles erst, wenn ich

die weißen Striche auf der Straße

sehe“, erklärt Jüdenbergs Ortsbürgermeister

Wolfgang Zemelka

(Linke) auf Nachfrage. Sollte

der Überweg tatsächlich Realität

sein, will er sich nicht lumpen lassen.

„Dann feiern wir ein großes

Zebrastreifenfest mit allem, was

dazugehört.“ Welche Vertreter

von welcher Behörde er zur Party

einladen wird, ließ Zemelka allerdings

offen.

Kirchentag im Mai: Ferropolis offen für Camper

Zelten unter Baggern

(Gräfenhainichen/HäBo/ros).

In Ferropolis kann in diesem Jahr

bereits vom 25. bis 30. Mai unter

Baggern gezeltet werden. „Wir

starten deutlich früher als gewöhnlich

in die Saison“, betont

Geschäftsführer Thies Schröder

und lockt mit Standplätzen für

Zelte, Caravans und Wohnmobile.

Rechtzeitige Reservierung ist

erwünscht und bereits jetzt unter

www.ferropolis.de/camping.html

realisierbar.

Rund um den Kirchentag am 28.

Mai auf den Wittenberger Elbwiesen

ist Ferropolis einer der Drehund

Angelpunkte in der Region.

Gut 200.000 Besucher sollen dann

in die Lutherstadt kommen. Für

Schröder ist das eine logistische

Herausforderung der Extraklasse.

„Jeder weiß, was es bedeutet,

wenn in Ferropolis bei den Festivals

20.000 Besucher anreisen.

Und zum Kirchentag haben wir

hier zehnmal Melt! an einem

Tag.“

Der Ferropolischef malt keinen

Teufel an die Wand. Aber er will

vorbereitet sein. Deshalb ist die

Nicht nur in Tornau

Teiche sollen fit

gemacht werden

(Tornau/HäBo/ros). Der Teich in

der Tornauer Dorfmitte verlandet

immer mehr. Kein Wunder. 1999

wurde das vom Hammerbach

durchflossene Gewässer zum letzten

Mal gründlich ausgebaggert.

Das soll nun wieder geschehen.

Nach derzeitigem Stand sind die

Arbeiten für 2018 anvisiert.

Für den Rathauschef müssen die Arbeiten

nicht auf Tornau beschränkt

bleiben. In den Fokus rückt unter anderem

auch der Teich in Strohwalde.

Stadt aus Eisen rund um den Kirchentag

eben mehr als ein Stellplatz

für Busse und Pkw sowie

Ausgangspunkt eines groß angelegten

Shuttleverkehrs nach Wittenberg.

Sie ist Anlaufpunkt, gern

Gastgeber und setzt auf die Außenwirkung

des Reformationsjubiläums.

„Wittenberg wird immer

wieder in den Nachrichten sein.“

Bei aller Skepsis angesichts der

logistischen Herausforderungen

sieht das Gros der Gräfenhainichener

Mittelständler um MIT-Chef

Harald Kremer das Reformationsjubiläum

als Chance, auf die Bedeutung

von Ferropolis und des

Gremminer Sees aufmerksam zu

machen. Sie wollen, dass der See

möglichst schnell aus dem Bergrecht

entlassen und seine Uferbereiche

entwickelt werden. Ihre

Rechnung ist simpel. Mehr Angebote

locken mehr Besucher. Mehr

Besucher bringen mehr Geld in die

Kasse.

Ortschaftsrat Möhlau

Geld für Brauchtum

und Vereine

(Möhlau/HäBo/ros). Im Entwurf

des Haushalts der Einheitsgemeinde

Gräfenhainichen sind auch die

Mittel erfasst, die im Ortsteil Möhlau

für die Pflege des Brauchtums

und für Vereine ausgegeben werden

können.

Der Verfügungsfonds des Ortsbürgermeisters

ist mit 300 Euro

gefüllt. Weitere 1.200 Euro stehen

für Vereine zur Verfügung. Kommunale

Veranstaltungen sind für

2.100 Euro möglich. 700 Euro gibt

es für die Seniorenbetreuung.

In der kleinen Ortsbibliothek können

1.200 Euro für Neuanschaffungen

ausgegeben werden.

Erscheinungstermine 2017

des Hänicher Boten

März 15.03. April 12.04.

Mai 17.05. Juni 21.06.

Juli 19.07. August 16.08.

September 20.09. Oktober 18.10.

November 22.11. Dezember 20.12.


4 GEMISCHTE SEITE 15. Februar 2017 Hänicher Bote

Renovierung nach Maß

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Petra Görisch

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Hab mich gefragt, was

meine Eltern ohne Internet

früher so gemacht

haben. Auch meine 13

Geschwis ter konnten mir

darauf keine Antwort geben.

Die Reisetabletten

brin gen rein gar

nichts.

Habe jetzt sechs

Stück genommen

und bin immernoch

zu Hause.

Mittelfristiger Finanzplan

Kritik: Neue Kita in maroder Straße

(Möhlau/HäBo/ros). Gut eine

Million Euro können im laufenden

Jahr in Möhlau für den Umbau

des ehemaligen Schulgebäudes in

der Neuen Heinestraße zum Gemeinschaftsdomizil

für Hort, Kindergarten

und Krippe ausgegeben

werden.

„Der Zeitplan ist knapp“, sagt

Ortsbürgermeister Marek Pannicke

(Linke) angesichts des vom

Land knapp bemessenen Zeitfensters

für den zu 100 Prozent

geförderten Bau. „Das ist alles

sportlich“, fügt Thomas Ludwig,

Fachbereichsleiter Bau- und Ordnungswesen

in der Stadtverwaltung,

hinzu. Beim Land habe man

deshalb bereits eine Fristverlängerung

um ein halbes Jahr bis 2018

beantragt.

Die dann fertige Kita wäre das

funktionelle Schmuckstück, auf

das die Möhlauer seit Jahren hingearbeitet

haben. Nur reicht das

aus? „Wie sieht es mit der Neuen

Heinestraße selbst aus? Die vermisse

ich im Investitionsplan“,

stellt Dirk Miertsch (Wählergemeinschaft)

fest. Tatsächlich ist

im mittelfristigen Investitionsplan

für die Einheitsgemeinde Gräfenhainichen

bis 2020 an keiner Stelle

von Ausgaben für die Neue Heinestraße

zu lesen. „Geht nicht“,

meint Miertsch. „Wir haben eine

neue Kita und können

nur mit dem Jeep

vorfahren.“

Fest steht, dass die

Sanierung einer Straße

nicht angegangen

werden kann, wenn

sie nicht im Haushalt

erfasst ist. Deshalb

wollen sich die

Möhlauer vor Verabschiedung

des Zahlenwerks

im Stadtrat

noch einmal in Erinnerung

bringen und

das Vorhaben zumindest

für die Zeit nach

2018 und den dann

realisierten Kita-Bau

angemeldet sehen.

13. Kultur- und Erlebnisnacht

Im Laufe des Jahres 2017 soll die alte Schule in

Möhlau mit einer Million Euro Fördergeld zum

multifunktionellen Schmuckstück werden. Die Neue

Heinestraße bleibt nach derzeitigem Stand aber erst

einmal eine Buckelpiste. Foto: (HäBo) Rostalsky

Hänicher Bote verlost zwei Freikarten

(Gräfenhainichen/HäBo). Unter

dem Motto „Voller Wunder, voller

Kunst“ geht am 11. März die 13.

Kultur- und Erlebnisnacht über die

Bühne. Die organisierende Kulturbande

hat wieder zahlreiche Künstler

und Gruppen in Paul Gerhardts

Geburtsstadt geholt, die an neun

verschiedenen Orten ihr Können

unter Beweis stellen werden.

So treten unter anderem Jenny and

the Lovers in der Gymnasiums-Aula

auf, Kriminalautor Henner Kotte

kommt in den Wasserturm und The

Bombastics („die beste Clownband

der Welt“) wird im Vereinshaus zu

hören sein. Zur Absackerparty beim

GCC rocken Rämmy Dämmy.

Der Hänicher Bote verlost für die

Nacht der Nächte in Gräfenhainichen

zwei Freikarten. Ein Auruf

an die 034953 / 814800 genügt. Die

Karten sind für den Programmstart

im Paul-Gerhardt-Haus um 19 Uhr.

Danach sind diese auch an allen

anderen Spielstätten gültig.

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Hänicher Bote

15. Februar 2017

AUS GRÄFENHAINICHEN UND UMGEBUNG

5

Historische Bauschlosserei und Schmiedewerkstatt

August Reinhard braucht Verstärkung

(Gräfenhainichen/HäBo/ros).

Zwei freie Stellen hat der Verein

„Historische Bauschlosserei und

Schmiedewerkstatt“ in Gräfenhainichen

im Angebot. Sie sind

ab sofort zu besetzen und werden

nach den Bedingungen des Bundesfreiwilligendienstes

vergütet.

Wöchentlich wird 25 bis 30 Stunden

gearbeitet, die Stelle ist sozialversichert,

der Inhaber erhält 200

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Zum Reinhardschen Anwesen in Gräfenhainichen gehört eine originalgetreue

Schmiede. Der Verein Historische Bauschlosserei und Schmiedewerkstatt

(im Bild Vereinsmitglied Günter Dobritzsch) hat zwei Bundesfreiwilligenstellen

zu besetzen.

Foto: (HäBo) Rostalsky

den Verein bei der Aufarbeitung

der Heimatgeschichte und der

Erhaltung wertvoller Kulturgüter

unterstützen“, sagt Vereinsvorsitzender

Roland Lück und rührt

die Werbetrommel für den Einsatz

im Gebäudekomplex zwischen

Markt- und Friedrich-Ebert-Straße

in Gräfenhainichen.

Im alten Anwesen des Handwerksmeisters

August Reinhard wird

das Rad der Zeit zurückgedreht.

Präsentiert wird das Leben und

Arbeiten in Gräfenhainichen vor

mehr als 100 Jahren. Die Palette

der Ausstellungsstücke reicht von

einer Schmiede über den originalgetreuen

Kolonialwarenladen und

das Schlachthaus bis zur Schneiderwerkstatt.

Mitarbeiter im Bundesfreiwilligendienst

sollen sich nach Angaben

Roland Lücks nach vorheriger

Einweisung auch bei Führungen

und in Schulprojekten einbringen,

altes Handwerk erklären und präsentieren

sowie Arbeiten im Bereich

der Restauration und Werterhaltung

durchführen.

Interessenten können sich direkt

im Verein melden. Auskünfte auch

unter www.eisen-reinhard.de.

Kaufhalle Möhlau

Fragen blieben unbeantwortet

(Möhlau/HäBo/ros). Informationen

über die ehemalige Kaufhalle:

So hieß ein Tagesordnungspunkt

der jüngsten Sitzung

des Möhlauer Ortschaftsrates.

Das lockte Besucher zur Sitzung.

Schließlich steht die Einrichtung

seit Jahren leer, alternative Einkaufmöglichkeiten

gibt es nicht.

„Ich wollte, dass der Pächter

über seine Vorhaben erzählt“,

erklärt Ortsbürgermeister Marek

Pannicke (Linke), musste dann

aber eine Hiobsbotschaft verkün-

Die Zukunft der seit Jahren geschlossenen Möhlauer Kaufhalle

stand auf der Tagesordnung des Ortschaftsrates. Ein eingeladener

Raguhner Unternehmer sagte kurzfristig ab. Fragen

blieben unbeantwortet.

Foto: (HäBo) Rostalsky

den. Der Raguhner Unternehmer

habe seine Teilnahme an der

Ortschaftsratssitzung kurzfristig

abgesagt. „Wegen einer Fraktionssitzung

in seinem Heimatort“,

begründete Pannicke.

Bleiben die Spekulationen. Die

Rede ist von der Zukunft der

Kaufhalle als Lager, als Verkaufseinrichtung

samt Postfiliale

oder vom Umschlagplatz für mobile

Verkaufsfahrzeuge. Ob und

wann tatsächlich etwas passiert,

bleibt jedoch weiter offen. „Wir

hoffen es.

Und eine

Kaufhalle

würde ja

gerade im

Sommer

richtig Sinn

machen“,

erklärt

Pannicke

mit Blick

auf die Belegung

von

Campingplatz

und

Bungalowsiedlung.

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NetTel in der Gräfenhainichener

Schulstraße 4. Das ist die wichtigste

Nachricht. Nachdem Inhaber Harald

Malletschek zum Ende des letzten

Jahres seinen wohlverdienten Ruhestand

angetreten hat, übernahmen

im Januar Steffi und Sven Manke

von „Das IT-Büro GbR“ aus Gröbern

das Unternehmen. „Mein Mann

war im Dezember bereits im Laden,

um sich einzuarbeiten und die Kunden

kennenzulernen. Da fiel auf,

dass viele nicht wussten, dass es

eine Nachfolge gibt“, sagt die neue

Geschäftsführerin. Aber so ist es:

Die Eheleute Manke sind künftig

die Ansprechtpartner in Gräfenhainichen

und Umgebung in Sachen

IT-Anlagen.

ComNetTel steht für Computer,

Netzwerk und Telefon. Damit ist

das breite Tätigkeitsfeld bestens

umschrieben. „Wir betreuen viele

Für unseren Forstbetrieb

suchen wir ab sofort

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beispielsweise Handwerker und

Ärzte, eben alle, die moderne Computertechnik

einsetzen. Wir liefern,

installieren und warten Hard- und

Software und erstellen auch Internetseiten“,

zählt Steffi Manke auf. Aber

auch Privatpersonen werden im Shop

fündig. Sie bekommen Computer

und Zubehör für den Heimbedarf zu

kaufen. „Die Telekom stellt derzeit

die Gräfenhainichener Altkunden auf

die IP-Telefonie um. Auch hier stehen

wir beratend und helfend zur Seite,

z.B. bei der Einrichtung des neuen

Routers“, betont die Unternehmerin.

Eine weitere Veränderung wird es

im Frühjahr geben. Der Umzug aus

dem kleinen Geschäft am Gerhardt-

Gymnasium ist geplant. „ComNet-

Tel – Das IT-Büro GbR“ wird sich

also vergrößern. Darüber wird zu

einem späteren Zeitpunkt noch einmal

informiert.

Wir suchen (m/w):

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...1564: Der italienische Universalgelehrte Galileo Galilei kommt in Pisa

zur Welt.

...1794: In der Ersten Republik wird die Trikolore zur Nationalflagge Frankreichs.

...1902: In Berlin wird die erste Strecke der U-Bahn zwischen den Stationen

Stralauer Tor und Zoologischer Garten eröffnet.

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Tel.: 03 49 55 / 2 02 53

Fax: 03 49 55 / 2 02 77

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8 AUS DER REGION 15. Februar 2017 Hänicher Bote

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Naturpark Dübener Heide

(Bad Düben/Tornau/HäBo). Die

Ferienzeit steht vor der Tür. Damit

kommt die Frage, was jeden Tag

tun? Wie wäre es mit Geocaching

im Naturpark Dübener Heide? Man

sucht mit Hilfe von Satelliten, einem

GPS-Gerät oder Telefon eine

Plastebox, die irgendwo versteckt

ist. Das Geocaching wird daher

auch als moderne Schatzsuche

bezeichnet.

Diese moderne Schnipseljagd nach

öffentlich zugängigen Caches entlang

von Wanderwegen in der Dübener

Heide testet Naturparkführerin Birgit

Rabe am 21. Februar, ab 10 Uhr, mit

Inhaber: C. Steyer

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Service-Aushilfen gesucht

GPS-Schatzsuche mit Birgit Rabe

13. Kultur- und Erlebnisnacht

(Gräfenhainichen/HäBo). Anlässlich

der 13. Kultur- und Erlebnisnacht

öffnet der Verein

„Historische Bauschlosserei und

Schmiedewerkstat August Reinhard

e.V.“ am Samstag, den 11.

März bereits ab 16.30 Uhr seine

Pforten. Er bietet den zahlreichen

Gästen der Stadt die Möglichkeit,

vor dem großen Veranstaltungswettlauf

in aller Ruhe und Gemütlichkeit

den Kolonialwarenladen,

die Wohnräume, die Handwerkerkammer

und die Schmiedewerkstatt

zu besichtigen. Der aufmerksame

Besucher entdeckt neue und

interessante Ausstellungsstücke.

Unser Schmied zeigt seine Kunst

Kindern. „Ich erkläre unterwegs, wie

man so ein Gerät bedient, bringe auch

welche mit. Wer sich schon auskennt,

kann trotzdem mitmachen, denn

letztendlich soll es auch um Bewegung

an der frischen Luft gehen“,

sagt Birgit Rabe.

Der Treffpunkt wird bei der Anmeldung

unter Tel. 03423/758370 bekanntgegeben.

Für alle Wanderungen

gilt: Festes Schuhwerk und warme

Kleidung sind wichtig und wie immer

Voraussetzung! Alle weiteren

Termine und Naturparkangebote

finden Sie auch im Internet unter

www.naturpark-duebener-heide.com.

August Reinhard öffnet bereits eher

im Umgang mit Hammer und

glühendem Eisen und hat wieder

manch spannende Geschichte parat.

Auf dem romantischen Innenhof

präsentiert sich zu Glühwein

und Grillwurst die Band aus dem

Paul-Gerhardt-Gymnasium. Die

historische Küche bietet zur Stärkung

den begehrten Speckkuchen

und weitere leckere Sachen an.

Wir versprechen einen kurzweiligen

Spätnachmittag bis zum Beginn

der Veranstaltungen in den

einzelnen Spielstätten und unsere

Türen bleiben dann für einen „kurzen

Boxenstopp“ geöffnet.

Roland Lück

Vorsitzender

Wissenswertes zum Jubiläum

Radiser Heimatverein wird 20 Jahre

(Radis/HäBo).

Durch Unterstützung

und tatkräftige

Hilfe vieler

konnten wir einiges

gemäß unserem

Vereinszweck

(Förderung des

Heimatgedankens

und Belebung von

kulturellen Aktivitäten

im Ort)

erreichen. Unsere

Angebote sind Der Radiser Heimatverein hält das kulturelle Leben im

Ort auf Trapp, organisierte – wie hier zu sehen – zuletzt

umfangreicher geworden

und finden

wieder den Adventsmarkt mit.

Foto: Verein

bei unseren Besuchern immer mehr

Anklang. Es ist gar nicht möglich, alles

aufzuzählen, was im vergangenen Jahr

organisiert wurde.

Bei fast allen Veranstaltungen wird

mit dem Holzbackofen nach alter

Tradition gebacken. Seine Eigenheiten

beherrschen wir immer besser.

Sowohl das Gutshofbrot mit klassischem

Sauerteig und der Krustenbraten

als auch der Kuchen werden zu

unserem Markenzeichen. Selbst das

Stollenbacken ist wieder gelungen.

Frühlingsfest, Sommerfest, Sauerkrautfest

mit Sauerkrautherstellung

wie zu Urgroßmutters Zeit und Apfelsaftpressen

sind genauso fester

Bestandteil wie das Adventsfest.

Fest geplant ist zweimal im Jahr das

Kaffeetrinken für die zahlreichen

Spielkursteilnehmer, auch aus dem

Ausland, die in der Jugendherberge

wohnen,

auf ihren Instrumenten

üben

und auch mal

ein Extra-Ständchen

mit ihrer

uns ungewohnten

Musik bringen. Hier

in unsere Küche oder nutzen auch

Angebote zum Basteln mit Naturmaterial

und Naturerleben. Um Wissenswertes

über die Bienen zu lernen,

vermitteln wir einen Besuch bei der

Imkerin. Die Besichtigung des Kuhstalls

mit anschließender Verkostung

von selbstgemachtem Joghurt und

von jedem Teilnehmer eigens gemachter

Butter sind bei den Kindern

sehr beliebt. Auch zu den Skatabenden

finden sich immer Spieler in gemütlicher

Runde zusammen.

Unsere Heimatstube erinnert mit

vielen Gegenständen an das frühere,

teils auch mühsame Leben vergangener

Zeiten. Altes, was zu schade für

den Schrott ist und zu unserer Sammlung

passt, nehmen wir gern zur Ergänzung

unseres Bestandes an. Fast

bleibt keine Zeit für gemeinsame Unternehmungen

unserer Mitglieder.

In diesem Jahr

waren das der Fasching,

eine Fahrt

in das Rosarium

nach Sangerhausen,

eine Radpartie

in die Heide, gemeinsames

Bowling und ein

sind sogar Fremdsprachenkenntnisse

Gesundheitsvortrag.

am Kuchenbufett nützlich.

In diesem Jahr konnten wir den Planetenweg

fertigstellen und mit einer

Wanderung anlässlich der Entdeckung

des Planeten Neptun vor 170

Jahren einweihen. Auch die Töpferstube

ist immer mehr zum Anziehungspunkt

für Interessierte aus

Nah und Fern geworden. Die Klöppelgruppe

braucht zukünftig noch

mehr Stühle für ihre Mitglieder, die

aus dem gesamten Landkreis zu uns

kommen. In der Bastelwerkstatt entstehen

die unterschiedlichsten Dinge,

die unsere Veranstaltungen schmücken

oder Liebhaber finden. Kindergruppen

kommen gern zum Backen

Gern begrüßen wir in unserem

Verein Interessierte. Auch erstmal

„schnuppern“ als Gast ist bei uns

möglich. Vielleicht könnten Sie sich

auch vorstellen, uns einfach mal so

bei dem einen oder anderen Projekt

zu unterstützen. Wir sind eine super

Truppe und wollen noch viele Ideen

verwirklichen. Dazu benötigen wir

aber noch tatkräftige Helfer. Fühlen

Sie sich angesprochen? Rufen Sie

an: 034953 / 39340. Hier erhalten Sie

weitere Informationen von unserer

Vorsitzenden Antje Möbius.

Evelin Erdmann

Mitglied im Vorstand des

Heimatverein Radis e.V.


INFORMATIONEN, MITTEILUNGEN

UND BEKANNTMACHUNGEN

der Stadt Gräfenhainichen

Nr. 2/2017

15. Februar 2017

Informationen aus der Stadtverwaltung

Allgemeine Verwaltung

Sprechzeiten der Schiedsstelle

Die Sprechzeiten der Schiedsstelle der Stadt Gräfenhainichen finden

an jedem 2. Donnerstag im Monat von 17 bis 17.30 Uhr im Rathaus in

Gräfenhainichen, Markt 1, im Erdgeschoss (Nebeneingang), Zimmer 9,

statt. Die Schiedsstelle ist zu diesen Sprechzeiten auch telefonisch für Sie

erreichbar: 034953 / 357-21

Die Termine für das Jahr 2017 ergeben sich damit wie folgt:

Donnerstag, 9. März 2017 Donnerstag, 20. April 2017

Donnerstag, 11. Mai 2017 Donnerstag, 8. Juni 2017

Donnerstag, 13. Juli 2017 Donnerstag, 10. August 2017

Donnerstag, 14. September 2017 Donnerstag, 12. Oktober 2017

Donnerstag, 9. November 2017 Donnerstag, 14. Dezember 2017

Information

Der Möhlauer Ortsbürgermeister ist umgezogen!

Die Sprechzeiten finden nun im neuen Domizil in der Schulstraße 1

(ehemalige Grundschule) statt.

Donnerstag, 16. Februar 2017

Dienstag, 21. Februar 2017

Donnerstag, 2. März 2017

Donnerstag, 9. März 2017

Donnerstag, 16. März 2017

Dienstag, 21. März 2017

Donnerstag, 30. März 2017

D. Hellmann

Vorsitzender der Schiedsstelle

16 – 18 Uhr

16 – 18 Uhr

16 – 18 Uhr

16 – 18 Uhr

16 – 18 Uhr

16 – 18 Uhr

16 – 18 Uhr

Zurzeit bin ich noch nicht telefonisch erreichbar.

Marek Pannicke

Ortsbürgermeister

Finanzen

Öffentliche Bekanntmachung

Festsetzung der Grundsteuer/Hundesteuer für das Kalenderjahr 2017

Gemäß § 27 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 Grundsteuergesetz (GrStG) vom 7.

August 1973 (BGBl. 965), gemäß der Hundesteuersatzung in der zurzeit

gültigen Fassung in Verbindung mit dem Kommunalabgabengesetz (KAG-

LSA) vom 11. Juni 1991 in der zurzeit gültigen Fassung, werden durch

diese öffentliche Bekanntmachung die Grundsteuern für die Grundsteuer

A und B sowie die Hundesteuer für das Kalenderjahr 2017 festgesetzt.

Die Steuern sind ohne besondere Aufforderung weiterhin bei Fälligkeit

und mit den Beträgen, die sich aus dem letzten, vor dieser öffentlichen

Bekanntmachung erteilten Bescheid über Grundbesitzabgaben sowie

Hundesteuer ergeben, zu entrichten.

Bei den Steuerpflichtigen, die der Stadt Gräfenhainichen eine Einzugsermächtigung

(SEPA-Basis-Lastschriftmandat) erteilt haben, wird vereinbarungsgemäß

abgebucht. Jeder andere Steuerpflichtige hat die Möglichkeit

der Teilnahme am Lastschrifteinzugsverfahren.

Soweit Änderungen in den Besteuerungsgrundlagen oder durch Eigentümerwechsel

eintreten, wird hierüber ein gesonderter Bescheid erteilt.

Billigkeitsmaßnahmen sind schriftlich zu beantragen und zu begründen.

Diese Steuerfestsetzung hat mit dem Tag der öffentlichen Bekanntmachung

die Rechtswirkung eines schriftlichen Bescheides.

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diese Steuerfestsetzung kann innerhalb eines Monats nach der öffentlichen

Bekanntmachung schriftlich oder zur Niederschrift Widerspruch

bei der Stadt Gräfenhainichen, Markt 1, eingelegt werden. Die Einlegung

eines Widerspruchs ändert nichts an der fristgerechten Zahlungspflicht.

Gräfenhainichen, den 9. Januar 2017

Gewerbewesen

Firmenjubiläen

Die herzlichsten Glückwünsche gehen an folgende Unternehmen der

Stadt Gräfenhainichen, die ein Firmenjubiläum feiern:

20-jähriges Firmenjubiläum

• Restaurant „Sirtaki“ im OT Tornau am 1. März 2017

25-jähriges Firmenjubiläum

• Lohnsteuerhilfeverein e.V., Renate Bauer in Gräfenhainichen

am 26. Februar 2017

• Herr Karl-Heinz Böhme im OT Möhlau am 2. März 2017

Kultur

Enrico Schilling

Bürgermeister

Veranstaltungskalender

der Stadt Gräfenhainichen mit den

OT Jüdenberg, Möhlau, Schköna, Tornau,

Zschornewitz

Februar 2017

18.02. 19.30 Uhr I. Gala des Gräfenhainicher Carnevalclub e.V.

/ Gräfenhainichen, Sportforum

18.02. 2. Faschingsveranstaltung des Möhlauer Faschingsclub

/ OT Möhlau, Sportforum

19.02. Kinderfasching des Möhlauer Faschingsclub

/ OT Möhlau, Sportforum

24.02. 19.30 Uhr Zusatzveranstaltung des Gräfenhainicher Car-

Impressum

Informationen der Stadt Gräfenhainichen

Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeister der Stadt Gräfenhainichen

Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben

Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine

Garantie für ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.


Seite 10 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 15. Februar 2017

nevalclub e.V. / Gräfenhainichen, Sportforum

25.02. 19.30 Uhr II. Gala des Gräfenhainicher Carnevalclub

e.V. / Gräfenhainichen, Sportforum

25.02. 3. Faschingsveranstaltung des Möhlauer Faschingsclub

/ OT Möhlau, Sportforum

26.02. 14 Uhr Großer Rosensonntagsumzug / Gräfenhainichen,

Innenstadt

März 2017

10.03. Frauentagsparty / Gräfenhainichen, Sportforum,

Einlass: 18 Uhr, Karten zum Preis von 10 € in

der Tourist-Information

Kartenvorbestellungen unter: 0163 / 4516580

11.03. 19 Uhr 13. Kultur- und Erlebnisnacht anlässlich des

410. Geburtstages Paul Gerhardts am 12.03.

/ Gräfenhainichen, Innenstadt

12.03. 10.15 Uhr Festgottesdienst anlässlich des 410. Geburtstages

Paul Gerhardts / Gräfenhainichen, Paul-

Gerhardt-Haus

12.03. 17 Uhr „Paul Gerhardt lebt“, Lesung mit Wilma Deißner

/ Gräfenhainichen, Paul-Gerhardt-Kapelle

Veranstalter: Paul-Gerhardt-Freundeskreis

15.03. 17 Uhr Ausstellungseröffnung „Am Puls der Zeit“

Ausstellung bis 1. Mai der Ganztagsschule Ferropolis / Gräfenhainichen,

Paul-Gerhardt-Kapelle

16.03. 15 Uhr Lesung mit Jan Korte, Der Bundestagsabgeordnete

der LINKEN liest aus seinem Buch „Geh

doch rüber“ / Gräfenhainichen, Volkssolidarität,

Gartenstraße 1

Änderungen vorbehalten!

Stand: 31. Januar 2017

Die Bibliothek im Ortsteil Möhlau ist aktuell wegen

Umzugsarbeiten geschlossen! Der Termin der Wiedereröffnung

in den neuen Räumlichkeiten (Schulstraße 1, ehemalige

Grundschule) wird rechtzeitig bekannt gegeben!

Paul-Gerhardt-Freundeskreis

340. Todestag Paul Gerhardts 2016

Lebensstationen: Gräfenhainichen,

Grimma, Lübben, Wittenberg, Mittenwalde

und Berlin

Buchverkauf ist möglich!

Eintritt frei!

Herzliche Einladung in die Paul-Gerhardt-Kapelle

Gräfenhainichen, Rudolf-

Breitscheid-Straße 1 zur Lesung aus der

Minibibliothek am Sonntag, dem 12.

März, um 17 Uhr.

Es liest die Autorin Wilma Deißner – die

schönsten Lieder und Gedichte Gerhardts,

vereint mit einem einfühlsamen Portrait

des berühmten Kirchenliederdichters.

Personalamt

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Die Stadt Gräfenhainichen sucht

staatlich anerkannte/n Erzieher/in

Zur Einstellung eignen sich auch Bewerber mit den Berufsabschlüssen

• Staatlich geprüfte/r Sozialassistent/in

• Staatlich geprüfte/r Kinderpfleger/in

• Kinderkrankenschwester, Kinderkrankenpfleger/in

Das Arbeitsverhältnis ist vorerst befristet für 1 Jahr. Nach Feststellung der

Eignung und der Befähigung besteht die Option der Verlängerung bzw.

Übernahme. Die Vergütung erfolgt gemaß TVöD (VKA).

Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 034953 / 35745

(Sachbearbeiterin Personal, Frau Lindner).

Alternativ: Vollständige Bewerbungsunterlagen (tabellarischer Lebenslauf,

Zeugniskopien, erweitertes behördliches Führungszeugnis (nicht älter als

drei Monate) senden Sie bitte mit ausreichend frankiertem Rückumschlag

an die Stadt Gräfenhainichen, Sachgebiet Personal, Markt 1, 06773 Gräfenhainichen.

Tourist-Information

Tourist-Information Gräfenhainichen

R1 Servicestelle

August-Bebel-Straße 24

06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 257620

Fax: 034953 / 257619

touristinformation@graefenhainichen.de

tourist-info@graefenhainichen.de

www.graefenhainichen.de

Die Tourist-Information hält folgende neue Publikationen kostenlos

für Sie bereit:

• Elberadweg-Handbuch 2017

• Faltplan Radwanderwege-Übersicht mit radtouristischen Angeboten

• Übersichtsflyer „WelterbeCard“

• Aktivbroschüre Dübener Heide „Jugend. Abenteuer. Sport“

• Gästejournal der Lutherstadt Wittenberg

...Tipps und Termine um die Lutherstadt Wittenberg (Januar – April)

• Fahrplan 2016/17 – Buslinie 310: Dessau – Oranienbaum – Gräfenhainichen

(gültig seit 11. Dezember 2016)

• Fahrplanbuch 2017 – Sachsen-Anhalt, alle Bahn- und ausgewählte

Buslinien (gültig seit 9. Januar 2017)

• HEIDE SPA Bad Düben – Preise und Tagesarrangements 2017

• Gartenreichmagazin 2017 „Toleranz mit Franz“

• Reise-Tagebuch Naturpark Fläming (Sachsen-Anhalt)

Für folgende Veranstaltungen können Sie in unserer Tourist-Information

Eintrittskarten im Vorverkauf erwerben:

• Theaterfahrten in das Anhaltische Theater Dessau:

- „Hänsel und Gretel“ (Oper für Menschen ab 6 von Engelbert

Humperdinck)

am 19. Februar 2017 um 16 Uhr, Kartenpreis: 32 €

- „Die Seeräuber-Jenny“ (Schauspiel mit Musik über Lotte Lenya

und Kurt Weill)

am 17. März 2017 um 19.30 Uhr, Kartenpreis: 32 €


15. Februar 2017 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen

Seite 11

- „Cavalleria rusticana / A Santa Lucia“ (Opern von Pietro Mascagni

und Pierantonio Tasca)

am 1. April 2017 um 19 Uhr, Kartenpreis: 32 €

- „Moderne Zeiten“ (Stummfilmkomödie mit Live-Musik)

am 21. April 2017 um 19.30 Uhr, Kartenpreis: 32 €

- „Samson und Dalila“ (Oper von Camille Saint-Saëns, konzertante

Aufführung)

am 3. Juni 2017 um 19 Uhr, Kartenpreis: 32 €

• Frauentagsparty

am 10. März 2017 im Sportforum Gräfenhainichen, Kartenpreis: 10 €

• 13. Kultur- und Erlebnisnacht

am 11. März 2017 in diversen Spielstätten in der Gräfenhainicher

Innenstadt, Kartenpreis: 14 €

• With Full Force

vom 22. Juni – 24. Juni 2017 in Gräfenhainichen, Ferropolis

Preise: Wochenendticket 109,95 € / Parkticket 25 €

• Pyro Games

am 2. September 2017 ab 18 Uhr in Gräfenhainichen, Ferropolis

Kartenpreise: 16 € Stehplatz / 24 € Sitzplatz / 48,50 € Familienticket

(für Stehplatzbereich, 2 Erwachsene und max. 2 Jugendliche im

Alter von 13 bis 17 Jahren)

• Ticketverkauf für regionale Veranstaltungen, z.B. Kulturhaus

Bitterfeld-Wolfen

• bundesweiter Ticketvorverkauf

Weitere Informationen erhalten Sie in der Tourist-Information!

Wo:

Wann:

Wer:

Öffnungszeiten der Tourist-Information

April – September

Energieberatung

Oktober – März

Mo 9 – 12 Uhr 9 – 12 Uhr

Di 9 – 12 Uhr 13.30 – 16 Uhr 9 – 12 Uhr 13.30 – 16 Uhr

Mi 9 – 12 Uhr 13.30 – 16 Uhr 9 – 12 Uhr 13.30 – 16 Uhr

Do 9 – 12 Uhr 13.30 – 18 Uhr 9 – 12 Uhr 13.30 – 18 Uhr

Fr 9 – 12 Uhr 13.30 – 16 Uhr 9 – 12 Uhr

Sa 9 – 12 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Anbieterunabhängige Energieberatung

der Verbraucherzentrale in Gräfenhainichen

06773 Gräfenhainichen

Wittenberger Straße 67a (Stadtbibliothek)

jeden 2. Dienstag im Monat von 15 bis 18 Uhr nach telefonischer

Voranmeldung sowie nach Vereinbarung

Energieberater Dipl.-Ing. Harald Nitzschke

telefonische Terminvergabe: 0800 / 809 802 400

kostenfrei aus deutschen Netzen

Für einkommenschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis

sind die Beratungsangebote kostenfrei.

Wichtige Rufnummern

Stadtverwaltung Gräfenhainichen

Markt 1, 06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 356 • Fax: 034953 / 35729

Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserbehandlung

Gräfenhainichen

Am Hain 10, 06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 22109 • Fax: 034953 / 21406

kostenfreie Störungshotline: 0800 / 1188011

Geburtstagsgratulationen

Gräfenhainichen mit allen Ortsteilen

Februar

70. Geburtstag

Herrn Gerhard Seifert

75. Geburtstag

Herrn Rudi Pobbig (Möhlau),

Herrn Wolfgang Breiter (Möhlau),

Frau Heidi Knoll, Frau Karin Deibicht,

Herrn Karl Kraft Engelhardt

(Schköna), Herrn Klaus-Peter

Hergert (Möhlau), Herrn Günter

Klebba, Frau Rosemarie Junge

(Zschornewitz)

80. Geburtstag

Frau Ingeborga Jonas, Frau Antonia

Jagella, Herrn Herbert Strauch, Frau

Erika Lange, Frau Christa Wolff

(Zschornewitz), Frau Irene Durdel

(Zschornewitz), Herrn Werner Heimann

(Zschornewitz)

85. Geburtstag

Frau Anna Dutz (Tornau)

95. Geburtstag

Frau Margot Albrecht

Die herzlichsten Geburtstagsglückwünsche

allen Jubilaren, die im Erscheinungszeitraum

dieser Ausgabe des „Hänicher Boten“ ihren

Geburtstag begehen.

Sonstiges

März

70. Geburtstag

Herrn Bernhard Diebl (Möhlau),

Herrn Dieter Fuß, Frau Waltraud

Göricke (Jüdenberg), Herrn Karl

Schott, Herrn Manfred Weise, Frau

Doris Stallmann (Möhlau), Herrn

Dieter Fritz Johann Zander (Möhlau),

Frau Bärbel Lutzmann, Frau

Christianne Vogel

75. Geburtstag

Herrn Volkhard Kunath (Jüdenberg),

Frau Irmgard Franz (Schköna),

Herrn Karl-Otto Lönnig

80. Geburtstag

Herrn Manfred Elle (Möhlau),

Herrn Richard Gebauer, Herrn Gerhard

Martin (Zschornewitz), Frau

Vera Engelmann, Herrn Wolfgang

Angerstein

85. Geburtstag

Frau Edeltraud Kuhnert (Möhlau),

Herrn Willi Netwall (Zschornewitz),

Frau Gerda Rülicke

Mikrozensus 2017 hat begonnen –

rund 12 000 Haushalte werden befragt

Wie groß ist ein durchschnittlicher Haushalt? Wie ist die Situation alleinerziehender

Mütter oder Väter? Wie entwickelt sich die Zahl der

Erwerbstätigen, welche Rolle spielen dabei Teilzeitbeschäftigung oder

befristete Arbeitsverträge? Antworten auf solche oder andere Fragen

gibt der Mikrozensus, die jährliche repräsentative Haushaltsbefragung in

Deutschland.

Seit Jahresbeginn 2017 erhalten Haushalte Sachsen-Anhalts Post vom

Statistischen Landesamt Sachsen-Anhalt. Mit diesen Briefen wird der

Besuch eines Erhebungsbeauftragten angekündigt. Dieser unterstützt im

Auftrag des Statistischen Landesamtes die auch als „kleine Volkszählung“

(Mikrozensus) benannte jährliche Haushaltsbefragung.

Rechtsgrundlage der Erhebung ist das vom Deutschen Bundestag am 7.

Dezember 2016 beschlossene Mikrozensusgesetz (BGBl. I S. 2826). Der

Mikrozensus wird seit 1957 jedes Jahr bei einem Prozent aller Haushalte

im gesamten Bundesgebiet durchgeführt. Es handelt sich um eine sogenannte

Flächenstichprobe. Das heißt, es werden nach einem statistischmathematischem

Zufallsverfahren Straßenzüge bzw. Gebäude ausgewählt.

Die Haushalte, die in diesen „ausgelosten“ Gebäuden wohnen, werden in

der Regel bis zu viermal in fünf aufeinanderfolgenden Jahren befragt. In

den Folgejahren wird zur Entlastung der Befragten jeweils ein Viertel der

Haushalte durch andere ersetzt.

Es werden Daten über die Bevölkerungsstruktur, die wirtschaftliche und

soziale Lage der Bevölkerung sowie über Familien, Haushalte und den

Arbeitsmarkt erhoben. Integriert in den Mikrozensus ist die Erhebung über


Seite 12 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 15. Februas 2017

den Arbeitsmarkt für alle Mitgliedstaaten der EU.

Die Informationen sind Grundlage für viele gesetzliche und politische Entscheidungen.

Der Mikrozensus ist für viele Sachfragen im Bereich Haushalt

und Familie die einzige statistische Informationsquelle.

Die Qualität der zu berechnenden Ergebnisse ist entscheidend von der

Einhaltung der repräsentativen Auswahl abhängig, deshalb besteht für alle

betreffenden Haushalte und Personen nach § 13 des Mikrozensusgesetzes in

Verbindung mit § 15 Bundesstatistikgesetz für den überwiegenden Teil der

Fragen Auskunftspflicht. Pflicht ist die vollständige und wahrheitsgemäße

Beantwortung der Fragen.

Die vom Statistischen Landesamt Sachsen-Anhalt geschulten und zuverlässigen

Erhebungsbeauftragten kündigen ihren Besuch bei rund 12.000

Haushalten schriftlich an und können sich durch einen amtlichen Ausweis

legitimieren. Sie sind zu strikter Verschwiegenheit und Geheimhaltung

verpflichtet. Alle erhobenen Einzelangaben unterliegen nach den gesetzlichen

Bestimmungen der Geheimhaltungspflicht und werden weder an

Dritte weitergegeben noch veröffentlicht. Sie dienen ausschließlich der

Hochrechnung zu Landes- bzw. Regionalergebnissen. Die Auskünfte werden

nach Eingang der Unterlagen im Statistischen Landesamt anonymisiert.

Der geringste Zeitaufwand für den ausgewählten Haushalt entsteht, wenn

die Fragen gegenüber dem Erhebungsbeauftragten mündlich beantwortet

werden. Der Haushalt kann den Erhebungsbogen auch selbst ausfüllen und

direkt an das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt senden oder die Auskünfte

telefonisch erteilen.

Das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt bittet alle Haushalte, die im Verlaufe

des Jahres 2017 ein Schreiben des Amtes in ihren Briefkästen finden,

die Arbeit der Erhebungsbeauftragten und des Statistischen Landesamtes

zu unterstützen.

Heidesonntag im HAUS AM SEE

in Schlaitz zum Thema

„Der Waldkauz – Vogel des Jahres 2017

und andere heimische Eulen“

Vielleicht haben Sie nachts im Wald, im Garten oder

Park schon einmal einen Waldkauz rufen hören. Manche

Menschen gruseln sich, wenn das lang gezogene „Huu-Hu-Huhuhuu“

ertönt, andere wiederum freut es.

Mit diesem charakteristischen Ruf balzt der Jäger der Nacht oder er will

sein Revier markieren.

Auch wenn der Waldkauz neben der Waldohreule zu den häufigsten Eulen

Mitteleuropas gehört, wurde er vom NABU stellvertretend für alle Eulen zum

Vogel des Jahres 2017 gewählt. Der natürliche Lebensraum des Kauzes ist

der Laubmischwald. Hier bevorzugt er große, alte Bäume mit vielen Höhlen.

Unter anderem für den Erhalt dieser Bäume in Wäldern und Parks wirbt der

diesjährige Vogel des Jahres.

Wer gerne mehr über den „lautlosen Jäger der Nacht“ und seine nahen

Verwandten erfahren möchte, sollte es nicht versäumen, am Heidesonntag,

dem 5. März 2017, das Naturschutzinformationszentrum HAUS AM SEE

in Schlaitz zu besuchen.

Herr Manfred Richter, Vorsitzender des NABU-Regionalverbandes Bitterfeld-Wolfen

und Naturschutzbeauftragter des Landkreises Anhalt-Bitterfeld,

wird an diesem Tag um 14 Uhr in einem Vortrag und anhand schöner Naturaufnahmen

den Waldkauz und andere heimische Eulen vorstellen.

Natürlich werden interessierten Besuchern auch die vielfältigen Aufnahmen

der Livecam aus den vergangenen Jahren vorgeführt. Im März beginnt die

neue Saison in unserem Greifvogelhorst und wir sind gespannt, welche

Tierart einziehen wird.

Das HAUS AM SEE ist am 5. März von 11 bis 17 Uhr geöffnet und Sie sind

herzlich eingeladen.

Sabine Kunze

Leiterin HAUS AM SEE

Umweltamt des Landkreises Anhalt-Bitterfeld

Gewinnsparer der Volksbank

Vereine freuen sich über Schecks

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Zu

den bisherigen 350 Vereinen und

Einrichtungen, welche in den vergangenen

zehn Jahren von den Gewinnsparern

der Volksbank zur Unterstützung

ihrer ehrenamtlichen Arbeit die

Reinerlöse zur Verfügung gestellt

bekamen, kommen weitere dazu. Sieben

Schecks hatte Steffen Mai, Leiter

der Gräfenhainicher Geschäftsstelle

der Volksbank, mitgebracht, als er

zusammen mit Silke Hövelmann die

Vertreter der bedachten Vereine ins

Hänicher Stübchen geladen hatte.

Die im Gräfenhainicher Geschäftsbereich

der Volksbank Dessau-Anhalt

ansässigen Vereine profitierten

auch diesmal für ihre eigens dafür

eingereichten Objekte von den Reinerlösen

des VR-Gewinnsparens,

welche Mai für das Jahr 2016 mit

19.684,40 Euro bezifferte. Eine finanzielle

Unterstützung in Höhe von

500 Euro bekam der Förderverein

der Freiwilligen Feuerwehr Radis,

welcher die Summe ausschließlich

der Jugend- und Kinderfeuerwehr

Foto: (HäBo) Bebber

Scheckübergabe im Hänicher Stübchen (v.l.): Steffen

Mai, Cornelia Kuhnert (Präsidentin VfB Gräfenhainichen),

Marc Mieseler (Bildmitte hinten,

Nachwuchs-Übungsleiter VfB), Silke Hövelmann

(rechts, Mitarbeiterin Volksbank)

Radis widmet. Mit

dem Geld wird das

Dachgeschoss zu einem

Jugendraum umgestaltet

und Tische,

Stühle und Schränke

angeschafft.

Beim Nachwuchs des

VfB Gräfenhainichen

wurden mit Hilfe des

934-Euro-Schecks

in Minitore, diverses

Trainingsmaterial und

Trikots investiert. Die

Gesamtschule Oranienbaum

benötigt für den Hauswirtschaftsunterricht

einen neuen

Elektroherd und konnte diesen Kauf

mit den übergebenen 500 Euro realisieren.

Um das Bandprojekt der

Ferropolis-Schule optimaler betreuen

zu können, bekam der Förderverein

der Einrichtung eine Summe von

500 Euro zur Verfügung gestellt.

Diese fließen in den Kauf einer Videokamera

und anderes technisches

Equipment. Das Vorhaben, sich ein

Oktavhorn anzuschaffen, kann der

Verein Jagdhornbläser Gräfenhainichens

mit den überreichten 300

Euro jetzt besser realisieren. Die

Kinder in der Kindertagesstätte von

Griesen werden sich demnächst über

neue Spielfahrzeuge, Dreiräder und

vieles mehr freuen können. Möglich

machte dies der 500-Euro-Scheck,

der ihnen überreicht wurde.

Im anschließenden Erfahrungsaustausch

bei einem kleinen Imbiss berichtete

jeder von seiner Arbeit und

nahm die ein oder andere Anregung

mit auf den Heimweg.


Hänicher Bote

15. Februar 2017

VOM SPORTGESCHEHEN

13

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Geschäftsführer Gerhard Schmitt

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Kegel-Kreisoberliga

Kopf-an-Kopf-Rennen

(Möhlau/HäBo/ros). Die Spitze

der Kegel-Kreisoberliga liefert sich

ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Aktueller

Spitzenreiter ist Eintracht Elster

II. Auf dem zweiten Platz folgt

Glück Auf Möhlau. Dritter ist Turbine

Zschornewitz II. Alle haben 10:6

Punkte auf dem Konto. Den Platz

ganz oben verspielten die Möhlauer

• Arbeitshöhe: ca. 16 m

• Maximale seitliche

Reichweite: ca. 9,10 m

• Drehbereich: 360

• Gewicht: 1.990 kg

• Abstützmaße:

3,80 x 3,80 m

Berufungsurkunde und Trainerehrung zum 50.

ZRC bleibt Landesleistungsstützpunkt

(Zschornewitz/HäBo). Der Zschornewitzer

Ruderclub erhielt am 28.

Januar durch den Präsidenten des

Kreissportbundes Wittenberg, Uwe

Loos, die Berufungsurkunde als Landesleistungsstützpunkt

in der Sportart

Rudern für die Jahre 2017/2018.

Unterzeichnet war die Urkunde

durch den Präsidenten des Landessportbundes,

Andreas

Silbersack, und dem

Präsidenten des Ruderverbandes

Sachsen-Anhalt,

Steffen

Planer.

Schon in den Jahren

2015/2016 konnte

der Zschornewitzer

Ruderclub diese Ehrung

entgegennehmen. Anlässlich

der Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag

der Trainerin Andrea Senst am

gleichen Tag nahm sie gemeinsam

mit dem Vorsitzenden des ZRC, Thomas

Renner, diese Ehrung im Bootshaus

entgegen. Gleichzeitig erhielt

sie die Ehrennadel des Landessportbundes

in Bronze für ihr Engagement

des Rudersports in Zschornewitz und

der Ruderjugend Sachsen-Anhalt, als

stellvertretende Vorsitzende. Zuvor

hatten die Sportler der Trainingsgruppen

ihr zum halben Jahrhundert

gratuliert. Ihre Familienangehörigen

sowie Gäste vom SV Turbine

Zschornewitz, Trainer befreundeter

Rudervereine und Vorstandsmitglieder

des ZRC feierten mit ihr den historischen

Tag. Die Zschornewitzer

Ruderer beteiligten sich mit einem

Geschenk für ihre Norwegenreise.

Andrea Senst, eine bodenständige

und engagiete Trainerin, war selbst

Bezirksmeisterin im Einer,

saß im Spartakiadeachter

1985 und errang

die Silbermedaille

für den damaligen

Bezirk Halle. Ihre

langjährige Rudererfahrung

gibt sie jetzt

an junge Sportler weiter.

Nachdem ihr Vorgänger

in den Ruhestand ging, hat

sie es geschafft, talentierte Ruderer

an die Sportschule nach Halle zu delegieren.

Die nächsten Sportler sitzen schon

in den „Startlöchern“. Niclas Steinecke

aus Burgkemnitz, Konstantin

Stein aus Gräfenhainichen und Curtis

Hillert aus Zschornewitz wollen diese

Tradition fortsetzen – welch eine

Karriere einer jungen Trainerin.

Der ZRC wünscht seiner Andrea für

die Zukunft Gesundheit und weiterhin

viel Erfolg im Ruderleben.

Falk Brämer

am letzten Spieltag. Sie verloren ihre

Partie bei der Reserve von Eintracht

Elster mit 31 Holz Rückstand. Bester

Spieler im Glück-Auf-Trikot war Meiko

von dem Fange (498 Holz), dicht

gefolgt von Marek Pannicke (496).

Turbine Zschornewitz II gewann das

Heimspiel gegen Turbine Vockerode

mit 2979:2907 Holz.

• Sohl- und Fensterbänke

• Mauer- und Pfeilerabdeckungen

• Tritt- und Setzstufen

• Küchenarbeitsplatten

• Steinpflegemittel

FSV 83 Gräfenhainichen

Sportkalender prall gefüllt

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Die

im letzten Jahr durchgeführten Wettbewerbe

weckten großes Interesse.

Auch für das Jahr 2017 sieht der

neue Veranstaltungskalender vor,

besonders im Tischtennis und Fußball

zahlreiche Möglichkeiten des

Sporttreibens anzubieten. Der FSV

Gräfenhainichen 83 ist bestrebt, die

Traditionen zu pflegen. Bisher bewährte

Turniere wurden wieder in

den Kalender aufgenommen. Dabei

ist der FSV offen für alle. Das bedeutet,

dass auch Sportler mit Migrationshintergrund

bei den Sportveranstaltungen

gern gesehen sind.

Das Programm im Hallenfußball hält

in diesem Jahr sieben Turniere bereit

und startet am 4. März mit dem

envia-Cup. Fortgesetzt wird die Serie

nur zwei Wochen später mit dem

DVAG-Cup. Am 22. April sind die

Mannschaften aufgerufen, beim 26.

Turnier um den Dübener-Heide-Cup

zu kämpfen. Der Ferropolis-Cup

wird dann am 2. September und

der Mulde-Elbe-Cup am 7. Oktober

ausgespielt. Anlässlich des Vereinsgeburtstages

des FSV kommt es am

11. November zur zusätzlichen Austragung

eines weiteren Turniers. All

diese bisher aufgeführten Wettkämpfe

finden allesamt in der Gräfenhainicher

Sporthalle Mescheider Straße

statt. Anpfiff ist jeweils 8.30 Uhr.

Den Abschluss bildet wie gewohnt

das traditionelle Mitternachtsturnier.

Altbewährt am ersten Samstag im

Dezember, also am 2. Dezember,

geht die mittlerweile 20. Auflage

über die Bühne. Auch nach dem Jubiläumsturnier

kommt der Reinerlös

wie schon Jahre zuvor wieder einem

guten Zweck zugute. Austragungsstätte

ist in Gräfenhainichen die

Sporthalle Lindenallee.

Seit 2013 bietet der FSV 83 auch im

Tischtennis der Frauen und Männer

jährlich sechs Turniere an. Den Anfang

macht das Frauen-Einzel am

8. April und wird am 23. Septem-

Das Familiensportfest findet in diesem

Jahr am 6. Mai in der Sporthalle

Lindenallee statt.

Foto: (HäBo) Archiv Bebber

ber fortgesetzt. Die Wettkämpfe im

Männer-Einzel der Ü60 sind für den

10. Juni und 28. Oktober terminiert.

Am 17. Juni und 25. November werden

die Spiele im Einzel der Männer

ausgetragen. Gespielt wird in der

Gymnasiums-Turnhalle im Gräfenhainicher

Hainmühlenweg 4. Der

erste Ballwechsel ist jeweils für 9

Uhr vorgesehen.

Einen hohen Stellenwert genießt das

Familiensportfest, welches am 6.

Mai durchgeführt wird. Zum achten

Mal treffen sich ab 9.30 Uhr Jung

und Alt in der Sporthalle Lindenalle

zu volkssportlichen Wettbewerben,

um nicht allein nur sportliche Leistungen

zu vollbringen. Als Dank

winken Medaillen, Urkunden und

Preise. Der 13. Mai steht ganz im

Zeichen des 2. Tages des Sportabzeichens,

welcher 9 Uhr im Sportforum

beginnt. Um das begehrte Sportabzeichen

zu erwerben, muss der

Sportler in allen vier durchgeführten

Disziplinen mindestens die Ergebnisse

erreichen, welche für die Stufe

Bronze notwendig sind.

Der Veranstalter hofft erneut auf

rege Teilnahme bei diesem vielseitigen

Angebot. Interessenten können

sich im Vorfeld bei Rainer Pötschke

(Tel.: 034953 / 21314) informieren

und auch die Teilnahmemeldung abgeben.


Steuern und Recht

14 15. Februar 2017 Hänicher Bote

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Wann müssen Rentner eine Steuererklärung abgeben?

(HäBo). Die Verunsicherung unter Ruheständlern

bleibt enorm. Allein durch die Rentenerhöhung

zum 1. Juli waren plötzlich 160.000

Rentner wieder steuerpflichtig geworden.

„Muss ich jetzt Steuern zahlen? Bin ich auch

ein Steuerhinterzieher? Habe ich mich strafbar

gemacht? Das sind tatsächlich besorgte Fragen,

die uns von Rentnern gestellt werden“,

sagt Renate Bauer von der Lohnsteuerhilfe

für Arbeitnehmer e.V., Lohnsteuerhilfeverein,

Beratungsstelle Gräfenhainichen.

Hintergrund für die Verunsicherung ist das

Alterseinkünftegesetz von 2005. Dieses sieht

eine allmähliche Einführung der Rentenbesteuerung

vor. 2005 lag der zu versteuernde

Anteil der Rente bei 50 Prozent. Jahr für Jahr

wird dieser Anteil um 2 Prozent erhöht, 2040

ist der Prozess dann abgeschlossen. Parallel

dazu werden die Rentenversicherungsbeiträge

steuerfrei gestellt.

Entscheidend ist der Renteneintritt

Wichtigster Punkt ist der Renteneintritt.

Wer im Jahr 2015 in Rente ging, darf in 2016

höchstens 13.125 Euro aus der gesetzlichen

Rentenversicherung beziehen. Liegt die Rente

höher, dann muss laut Gesetz eine Einkommensteuererklärung

abgegeben werden. Das

heißt noch nicht, dass auch tatsächlich Steuern

gezahlt werden müssen. Erst bei einer Rente

von über 14.567 Euro können Steuern fällig

werden. Für ein zusammen veranlagtes Ehepaar

müssen die Einkünfte doppelt so hoch sein.

Wer in 2016 mit seiner Rente gerade eben

noch unterhalb des Höchstwertes und damit

steuerfrei bleibt, der muss schon bei der

nächsten Rentenerhöhung davon ausgehen,

dass er Steuern zahlt: „Wir gehen mal davon

aus, dass es im Wahljahr noch einmal eine

Rentenerhöhung gibt“, sagt Renate Bauer, „So

schön und sicher auch wichtig jede Rentenerhöhung

auch ist, es gilt der Grundsatz: Jede

Rentenerhöhung fließt zu 100 Prozent in die

zu versteuernden Einkünfte ein.“

Alle Einkünfte zählen

„Die Höchstwerte sind nur Anhaltspunkte.

Viele haben für das Alter auch privat vorgesorgt,

sie erzielen Einkünfte durch die

Vermietung oder durch Kapitalanlagen. Diese

Einkünfte müssen in jedem Fall versteuert

werden“, sagt Renate Bauer.

Angenommen, der/die Steuerpflichtige würde

zusätzlich noch monatliche Einkünfte aus

einer Witwenrente, einer Betriebsrente, einer

Riesterrente oder einer Rentenversicherung

beziehen, so müssten auch diese Einkünfte

versteuert werden.

Noch komplizierter wird es für Ruheständler,

die schon seit einigen Jahren Rente beziehen.

Viele, die bisher keine Steuern zahlen mussten,

kommen mit der Rentenerhöhung vom 1.

Juli 2016 plötzlich über den Grundfreibetrag.

„Allein die letzte Rentenerhöhung vom 1. Juli

wird in zahlreichen Fällen zu einer Belastung,

weil im kommenden Jahr plötzlich wieder eine

Steuererklärung abgegeben werden muss“,

sagt Renate Bauer.

Ein Beispiel für den Rentenbeginn 2014: Ein

Angestellter ging 2014 mit 65 Jahren und 3

Monaten in Rente. Er bekommt 1.250 Euro

brutto. Im gesamten Jahr 2015 erhielt er

15.000 Euro. Davon wird der Freibetrag von

32 Prozent (Renteneintritt 2014) abgezogen:

4.800 Euro. Verbleiben 10.200 Euro, die steuerpflichtig

sind. Davon sind noch abzuziehen

102 Euro Werbungskostenpauschale (u.a für

den Mitgliedsbeitrag in einem Lohnsteuerhilfeverein)

sowie ca. 1.638 Euro Kranken- und

Pflegeversicherung Es verbleibt damit ein zu

versteuerndes Einkommen von ca. 8.460 Euro.

Das Existenzminimum ist in einer Höhe von

8.472 Euro (so genannter Grundfreibetrag) von

der Besteuerung freigestellt. Unser Beispielrentner

bliebe also 2015 noch unbesteuert.

Aber mit der Rentenerhöhung 2016 könnte

es damit vorbei sein. Das zu versteuernde

Einkommen wird dann den Grundfreibetrag

überschreiten und Einkommensteuer ist ab

2016 fällig.

„Gut beraten ist, wer sich an einen Lohnsteuerhilfeverein

wendet“, sagt Renate Bauer.

„Neben der Rechtssicherheit haben Rentner

in vielen Fällen die Chance, Auslagen von der

Steuer abzusetzen, zum Beispiel Kranken-,

Unfall- und Haftpflichtversicherungen,

Handwerkerleistungen im Haushalt, Kosten

für Pflegeleistungen oder Spenden.“

Renate Bauer

Lohnsteuerhilfe für Arbeitnehmer e.V.

Lohnsteuerhilfeverein

Beratungsstelle Gräfenhainichen


Hänicher Bote

Steuern und Recht

15. Februar 2017

15

§

„KRANK UND

GEKÜNDIGT“?

?

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Was Sie zu einer Kündigung wegen Krankheit wissen sollten

(Wsp). Immer wieder stellen Mandanten die

Frage, ob sie wegen einer Krankheit tatsächlich

gekündigt werden dürfen und ob eine

Kündigung während der Krankheit überhaupt

erlaubt ist. Viele unterliegen dem Irrtum, dass

man wegen Krankheit nicht gekündigt werden

könne. Einem Arbeitnehmer kann nicht nur

gekündigt werden, weil er krank ist, sondern

der Arbeitgeber kann diese Kündigung auch

wirksam während einer bestehenden Krankheit

aussprechen. Allerdings ist der Arbeitnehmer

hier nicht völlig schutzlos. Auch bei einer

krankheitsbedingten Kündigung muss der Arbeitgeber

gewisse Voraussetzungen beachten.

Eine Kündigung wegen Krankheit ist ein Unterfall

der personenbedingten Kündigung, welche

vom Gesetzgeber grundsätzlich erlaubt ist. Es

gibt zwei Unterteilungen, nämlich zum einen

die Kündigung wegen einer Langzeiterkrankung

und zum anderen wegen häufiger Kurzzeiterkrankungen.

Bei einer Langzeiterkrankung

muss zwischen einer Kündigung wegen

dauernder Arbeitsunfähigkeit und der Kündigung

wegen langanhaltender Erkrankung

unterschieden werden. Das Bundesarbeitsgericht

(BAG) spricht ab acht Monaten von einer

langanhaltenden Krankheit. Für eine wirksame

Kündigung wegen dauernder Arbeitsunfähigkeit

muss dann noch hinzukommen, dass sich

dieser Zustand nicht innerhalb von 24 Monaten

bessert. Erst dann gilt die krankheitsbedingte

Arbeitsunfähigkeit als dauernd und der Arbeitgeber

darf das Arbeitsverhältnis bei Vorliegen

einer negativen Gesundheitsprognose, also

wenn nicht absehbar ist, wann der Arbeitnehmer

wieder voll arbeitsfähig sein wird,

beenden.

Die weitere Fallgruppe der häufigen Kurzzeiterkrankungen

ist wesentlich schwieriger

zu beurteilen. Eine Kündigung wegen kurzer

und berechtigter Krankheitsfälle ist meist

nicht zulässig, soweit der Arbeitnehmer

stets ein ärztliches Attest vorweist und die

Krankmeldung rechtzeitig beim Arbeitgeber

einreicht – grundsätzlich nach einem Tag

(!). Wenn diese kurzzeitigen Erkrankungen

jedoch zunehmen oder sich beispielsweise

an und um Brücken- oder Feiertagen häufen,

können die Chancen für die Wirksamkeit

der Kündigung steigen. Häufige und zunehmende

Kurzzeiterkrankungen können ein

Indiz für eine negative Gesundheitsprognose

darstellen. Hier fordert die Rechtsprechung,

dass eine ernsthafte Besorgnis über den Gesundheitszustand

des Arbeitnehmers besteht

und es auch künftig zu stetigen Arbeitsausfällen

kommen wird. Diese Prognose muss

der Arbeitgeber hinreichend begründen, um

wirksam kündigen zu können. Als klassischer

Fall sind hier beispielhaft chronische Erkrankungen

zu nennen.

Bei der Frage nach der Rechtmäßigkeit einer

krankheitsbedingten Kündigung wird neben

einer negativen Gesundheitsprognose für

die Zukunft auch geprüft, ob sich aus der

Krankheit eine erhebliche Beeinträchtigung

betrieblicher oder wirtschaftlicher Interessen

des Arbeitgebers ergibt. Dies betrifft vor

allem die Frage nach einem Ersatz für den

ausgefallenen Arbeitnehmer oder aber die

Entgeltfortzahlung. Nach § 3 Entgeltfortzahlungsgesetz

hat der Arbeitnehmer einen

Anspruch gegen den Arbeitgeber auf Fortzahlung

seiner Vergütung, wenn er wegen

einer Erkrankung, welche er nicht verschuldet

hat, arbeitsunfähig ist und somit seine Arbeitsleistung

nicht erbringen kann. In diesem

Falle muss der Arbeitgeber die Vergütung bis

zu sechs Wochen weiter zahlen. Dauert die

Krankheit länger an, kann der Arbeitnehmer

seine Krankenkasse in Anspruch nehmen, §

44 Sozialgesetzbuch, 5. Buch (SGB V).

Letztlich ist in jedem Falle noch eine Abwägung

der widerstreitenden Interessen zwischen Arbeitgeber

und Arbeitnehmer erforderlich. Hier

sind auch die persönlichen Umstände des Arbeitnehmers

zu berücksichtigen. Zudem muss

der Arbeitgeber ggf. einen anderweitigen Einsatz

des Arbeitnehmers an einer anderen Stelle

im Betrieb prüfen.

Für weitergehende Nachfragen stehen wir Ihnen

gern zur Verfügung!

Insbesondere Arbeitgeber sollten sich in jedem

Falle im Vorfeld einer krankheitsbedingten

Kündigung anwaltlich beraten lassen, um

ihre Erfolgschancen in einem möglichen Kündigungsschutzverfahren

deutlich zu erhöhen.

Gleiches gilt für Arbeitnehmer, die von einer

Kündigung wegen Krankheit betroffen sind,

hier ist zwingend die Drei-Wochen-Frist für

die Erhebung einer Kündigungsschutzklage

einzuhalten.

Für Rechtsanwälte Kühn & Schreiber

RAin Elisa Rudolph als freie Mitarbeiterin

Leserbrief

Einblicke in den Alltag der Ganztagsschule

Am Dienstag, den 31. Januar nutzten

die Grundschulen aus Zschornewitz,

Gräfenhainichen, Oranienbaum und

Wörlitz traditionell den Kennenlerntag

für die zukünftigen 5. Klassen,

um sich mit dem Schulalltag an einer

Ganztagsschule vertraut zu machen.

Zum Weihnachtsmarkt der

Künste im Dezember 2016 konnte

die Schule mit ihren baulichen Veränderungen

besichtigt werden.

Dieses Mal wurden Schülern und

Lehrern der Grundschule Einblicke

in den Fachunterricht an

unserer Schule ermöglicht. Im

Biologieraum wurde mit großer

Begeisterung mikroskopiert und

unsere Computertechnik wurde

im Sprachlabor genutzt. Hier kann

man Vokabeln hören und nachsprechen

sowie Dialoge führen. Beim

Gedicht „My Snowman“ haben die

Schüler selbst gelesen, sich aufgenommen

und ihre Aufnahmen

durch Anhören auf Fehler geprüft.

Kreativ ging es im Kunstraum beim

Falten und Bemalen eines Origamifuchses

zu. Im Geografieraum

überraschte der Fachlehrer mit den

unterschiedlichsten Kulturen und

Besonderheiten der Kontinente.

Viel Spaß bereitete den Schülern

dabei die Nutzung der interaktiven

Tafel.

Der Höhepunkt für alle Schüler war

an diesem Tag die Präsentation im

Musikraum. Selbstständig präsentierten

drei Schüler der 8. Klasse den

Musikunterricht. Gemeinsam wurde

ein Rhythmus getrommelt und die

Schulband vorgestellt. Ein Liedvortrag

mit Keyboard- und Gitarrenbegleitung

begeisterte alle sehr. Nach

der Vorstellung des Freizeitbereiches

mit den verschiedenen Arbeitsgemeinschaften

der Schule macht so

ein Tag hungrig. Die Schülerfirma

„Snackpoint“ kam zum Einsatz und

es gab ein leckeres Mittagessen.

In der Feedbackrunde war allen klar,

die Viertklässler freuen sich auf die

neue Schule und wünschen sich

neue Freunde, Spaß und gute Noten.

An dieser Stelle ein Dankeschön an

die Schüler und Pädagogen, die mit

viel Fleiß und zusätzlichem Einsatz

in ihrer Freizeit zum Gelingen dieses

Tages für die Viertklässler beigetragen

haben.

S. Wycisk, Schulleiterin


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Hortkinder haben Sprachrohr für ihre Interessen

(Gräfenhainichen/HäBo/ros).

Zuhören, Ideen sammeln, Projekte

entwickeln: Markus Stolle hat

die Ruhe weg. Er ist Erzieher im

Hort „Kinderspaß“ und als solcher

durchaus ein Exot. Stolle ist

der einzige Mann in Gräfenhainichens

Kindereinrichtungen und im

„Kinderspaß“ derjenige, der um

Beginn des Schuljahres“, sagt

Hortleiterin Sabine Oppermann.

Markus Stolle hingegen animiert

seine Schäfchen, die Arbeit der

letzten Monate Revue passieren zu

lassen.

„Wir haben letzte Woche vom

Bürgermeister unsere Ausweise

bekommen“, erzählt Magnus

die anderen Kinder um Sprecherin

Leni Hannusch. Sie wollen angehört

werden, wenn es um ihren

Hort geht.

Prinzipiell sei das möglich, lässt

sich Gräfenhainichens Bürgermeister

Enrico Schilling (CDU)

zitieren. Er hat die Mädchen und

Jungen bereits zu sich ins Rathaus

eingeladen und kann sich durchaus

vorstellen, dass der Rat mit

Mitgliedern des Sozialausschusses

zusammenkommt. Unkompliziert

soll der Kontakt sein. Und vor

allen Dingen für die Entwicklung

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des Hortes förderlich.

Wünsche gibt es dort viele: Die

Sanierung des Grundschulgebäudes,

in dem auch der Hort „Kinderspaß“

untergebracht ist, liegt

den Kindern am Herzen. „Auch

der Bolzplatz muss gemacht werden“,

legt der Nachwuchs nach.

Die Rede ist außerdem von neuen

Spielgeräten und der Renovierung

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Der Kinderrat im Hort „Kinderspaß“: Mit Ausweis und klaren Zielen sind

die Mädchen und Jungen ein echtes Sprachrohr für den Nachwuchs.

Foto: (HäBo) Rostalsky

Ordnung in einer besonderen Rasselbande

bemüht ist. Der Erzieher

ist Koordinator des dortigen Kinderrates.

Mädchen und Jungen aller Jahrgangsstufen

gehören zum Gremium.

„Gewählt wird immer zu

Kuhlmann. Mit Passbild wird das

Stück Papier zum Dokument, sein

Inhaber wird Vertrauensperson.

„Wir haben gefragt, ob der Kinderrat

auch mal an Sitzungen teilnehmen

und dort reden darf.“ Was

Magnus laut erzählt, bewegt auch

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