GL&Lev kontakt - GL VERLAGS GmbH

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GL&Lev kontakt - GL VERLAGS GmbH

Nr. 03 · Mai / Juni 2009 · 7. Jahrgang · ISSN-1612-6785 · 2,00 € · www.rbk-direkt.de · www.glverlag.de

ev & kontakt

Das WIRTsCHAFTsMAGAZIN für den Rheinisch-Bergischen Kreis & Stadt Leverkusen

TECHNOLOGIEPARK UND -ZENTRUM Bergisch Gladbach

Wo hightec ein Zuhause hat

In diesem Heft

Sonderbeilage

special

▶ Seminare - Tagungen - Hotels

Kreativ konferieren im Bergischen

Raus aus der Firma, rein ins Bergische - so lautet unser Motto für diesen Sonderteil.

Immer mehr Anbieter von Tagungen und Seminaren erkennen die Bedeutung, ihr Thema

in einer angenehmen und entspannten Atmos phäre „rüberzubringen“. Was bietet sich

da mehr an als der Aufenthalt in einem der wunderschön gelegenen Tagungshäuser und

Hotels im Bergischen Land? Modernste Tagungstechnik, die gute bergische Küche, ein

angenehmes Ambiente und das ganze in idyllischer Lage. Tagen, erholen und gleichzeitig

Zeit und Reisekosten sparen, das ist kein Widerspruch: Ob Sie aus Rhein-Berg,

L e v e r k u s e n o d e r O b e r b e r g k o m m e n , S i e l e r n e n d a s B e r g i s c h e L a n d m a l a -u

s e i n e r a n d e

ren Sichtweise kennen, auch wenn Ihr Tagungshaus „gleich um die Ecke“ liegt.

BERGISCH GLADBACH

Stadt soll bis 2010 Aufträge

über 11,6 Mio. Euro vergeben

BURSCHEID

Die großen Arbeitgeber

müssen Personal abbauen

KÜRTEN

Das vieldiskutierte Splashbad

entwickelt sich erfreulich

LEICHLINGEN

Der Wirtschaftsförderungsverein

hält seiner Vorsitzenden die Treue

ODENTHAL

Das Thema Regionale 2010

bleibt weiter sehr umstritten

OVERATH

Das neue Logistikzentrum hat

seine Probezeit gut bestanden

RÖSRATH

Das bekannte Möbelzentrum

will Verkaufsfl äche ausbauen

WERMELSKIRCHEN

Unerwartet ist ein Investor für

das Kaufhaus aufgetaucht

LEVERKUSEN

Die Deutsche Bahn hat der

Stadt Grundstücke verkauft

+++ Infos +++ seite 25 +++


Flexibel finanzieren,

Liquidität schonen:

Mit s-Leasing.

Wir schaffen ein gutes Klima

für den Mittelstand.

Die Kreissparkasse – Ihr starker Partner.

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Für Ihre Geschäftsideen haben wir die passende Finanzierung: denn Kreditklemme ist bei uns kein Thema. So stiegen die

neu vergebenen Mittelstandskredite von 1,7 Mrd. Euro in 2007 auf ein Volumen von 1,9 Mrd. Euro in 2008. Und auch in 2009

bleiben wir der verlässliche Finanzpartner für die mittelständischen Unternehmen in der Region.

Wenn’s um Geld geht – s-Kreissparkasse Köln.


GL&Lev kontakt • nr. 03 / 2009

INHALT

GL&LEV PROFIL

DAS GESPRÄCH - mit Ferdinand Linzenich, 4

Kabarettist, Coach und Unternehmer

SERIE - Die Erfolgreichen im Bergischen: 6

Bayer Gastronomie - Profi s aus Leverkusen

TECHNOLOGIEPARK UND -ZENTRUM 8

TechnologieZentrum beim

Gründer-Wettbewerb erfolgreich

GL&LEV RegIO

Höchste Kaufkraft in RheinBerg 10

Bonn feiert deutsche Geschichte 11

Sparkasse Leverkusen bietet an 12

GL&LEV LOkaL

BERGISCH GLADBACH - Die Stadt gab 14

Grünes Licht fürs Kino in Bensberg

RÖSRATH - Möbelzentrum will ausbauen 16

OVERATH - Logistikzentrum gibt Gas 17

ODENTHAL - Kirchen-Tour im Angebot 18

KÜRTEN - Splashbad entwickelt sich 18

LEICHLINGEN - Färber bleibt WiW-Vorsitzende 20

BURSCHEID - Auch Johnson Controls betroffen 21

WERMELSKIRCHEN - Überraschend 22

Investor für Ring-Kaufhaus aufgetaucht

SENIOREN BERATEN 23

LEVERKUSEN - Bahn verkauf an die Stadt 24

WFL - Frauen-Meeting ein Erfolg 25

Die Gewerbeinsel lädt ein

GL&LEV sPecIaL

Seminare, Tagungsräume, Hotels 29

NACHBARSCHAFT - Kunststoff in

Oberberg Spitze

36

GL&LEV seRVIce

TOURISMUS - Discounter-Preise 37

AIRPORT - Neues Cargo-Center 40

GASTRONOMIE - Senioren ein Thema 42

AUTO - Mercedes mit Hybrid 43

GOLF - RheinBerg-Masters in Sicht 44

TELEKOMMUNIKATION - Panasonic 46

GESUNDHEIT - Der Chefarzt 48

MARKETING - Der Faktor Authentizität 50

NEU

GL&LEV steueRn Recht FInanzen

Auf einen Blick 51-62

So sieht gegenwärtig das Bahnhofsgelände

der Kreisstadt Bergisch Gladbach aus: Willkommen

in der Wildnis. Aber das soll nun

bald anders werden. Der Ticket-Verkaufs-

Schuppen (im Bild links) soll noch vor den

Sommerferien abgerissen werden. Auch

EDITORIAL

Nie wurde über Geld so

viel diskutiert wie heute.

Ob über Verlust, oder

auch Gewinn. Über Insolvenzen

und Investitionen.

So registrieren die

Kämmerer in den Kommunen weniger Einnahmen

bei der Gewerbesteuer, zugleich

kommen ihre Verwaltungschefs an die

Millionen des Konjunkturprogramms nicht

richtig ran. Es hakt an vielen Enden. Da tut

Information not. Was uns in diesem Heft zu

einer neuen Präsentation der Thematik ver-

Herausgeber und Verlag:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 • 51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0

Telefax: 0 22 02 - 28 28 - 22 • www.glverlag.de

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

Geschäftsführer: Frank Kuckelberg

anzeigen:

Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0

E-Mail: f.kuckelberg@glverlag.de

knippen media • Telefon: 0 21 73 - 3 99 53 16

E-Mail: knippen@knippen-media.de

INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL

Stellt man sich so den Bahnhof einer „Hauptstadt” vor?

Ein Zeichen ...

das unnütze Dach (Bildmitte) soll verschwinden.

Auf der „Grünfl äche” ist ein modernes

Bahnhofsgebäude vorgesehen. Fertigstellung

in 2014. Wenn die Bahn mitmacht. Das

aber ist vorerst noch das große Problem für

die Stadt.

anlasst hat. Ab sofort

bieten wir die Bereiche

Steuern, Recht und

Finanzen in einer regelmäßigen

und noch

ausführlicheren Zusammenfassung.

Dafür

haben wir den Umfang

kontakt

um 16 Seiten erhöht. Wir bleiben bei der

neuen, erfolgreichen Chefarzt-Serie und

offerieren immer wieder Themen-Specials.

Eine Investition unsererseits als Zeichen einer

positiven Grundeinstellung.

Redaktionsleitung:

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)

E-Mail: redaktion@glkontakt.de

Layout:

MEDIABRIDGES ® GmbH

www.mediabridges.de

druck:

Druckzentrum Hußmann, Bochum

GL&Lev kontakt – 6x jährlich

im Rheinisch-Bergischen Kreis und Leverkusen

druckaufl age: 18.000 Exemplare

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt

wurde. Anzeigenpreisliste 2009.

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.

Nächste ausgabe: Juli /August 2009

anzeigenschluß: 26. Juni 2009

Im Blickpunkt

�Steuern

| Recht | Finanzen

Entlassung, Outsourcing, Kurzarbeit - sind das Die Sparkasse Leverkusen - ein stabiler Faktor Autofi nanzierung - das ewig aktuelle Thema:

die Strategien in der Krise? � Seite 52 für die Region, Bilanz 2008 � Seite 56 Kaufen oder Leasen? � Seite 60/62

STEUERN

Berufspendler

– Was das

Finanzgericht

zu diesem

Thema sagt

UNTERNEHMEN – Bayer-Chef Werner Wenning sieht Anzeichen einer leichten Belebung

GL&Lev kontakt 03/09

3

IMPRESSUM


4

GL&Lev PROFIL das gesPRäch

Ferdinand Linzenich (53) kennt sich aus

im Business und stellt seine Erfahrungen

über die Kommunikations-Agentur

Cogito Media nicht nur in Krisenzeiten

zur Verfügung.

GL&Lev kontakt 03/09

das GEsPrÄCh

Mit Ferdinand Linzenich,

Bankkaufmann,

Betriebswirt, Kabarettist

und Unternehmer

FERDINAND LINZENICH –

– ein Motivationskünstler

für die Wirtschaftskrise?

Von EbErhard GraVEnstEin

Krisenmanager haben gegenwärtig

hochkonjunktur. sofern sie

denn kompetent, mit ideen und mit

befugnissen ausgestattet sind.

Und wenn die substanz des hauses

noch stimmt. ist das eine Chance

auch für den Kabarettisten

Ferdinand Linzenich?

Die Frage verblüfft, zumindest auf den

ersten Blick. Schließlich bringt man

den beliebten Kabarettisten mit der

aktuellen wirtschaftlichen Situation nicht sofort

in Zusammenhang. Doch Linzenich ist

kein Schmalspur-Unterhalter. Der gebürtige

Gladbacher ist in erster Linie Unternehmer

und Coach und setzt sich sehr wohl sehr intensiv

auch mit wirtschaftlichen Fragen auseinander.

Gerade wenn es im Betrieb etwas

hapert, ist Linzenich als Kommunikations-

Experte und Motivator gefragt.

Motivation und Beratung von Mitarbeitern

und Führungskräften stellt eine seiner

wichtigsten Aufgaben dar. Für diese Thematik

steht seine Agentur Cogito Media.

Hierfür ist Ferdinand Linzenich oft mehr

unterwegs als in Sachen Kabarett. Und keineswegs

nur im Rheinisch-Bergischen Kreis.

Linzenich ist bundesweit engagiert.

Das Linzenich-Unternehmen Cogito bietet

der freien Wirtschaft Kommunikationsberatung

an, Coaching, Seminare und Unternehmensberatung.

Zugleich steht Linzenich

als Moderator und Eventmanager und mit

seinem Geschäftspartner Thomas Brückner

auch als Redenschreiber zur Verfügung.

Und das mit Erfolg. Die Referenzliste ist

lang. Sie reicht von Axa und Allianz u. a.

über Bayer AG, Bausparkassen, Banken,

Deutsche Post, Edeka und Ford bis Lufthansa,

Mercedes Benz und Thyssen-Krupp.

Und wenn es denn gewünscht wird, ist

Linzenich auch Redenschreiber für Ministerpräsident

Jürgen Rüttgers. Linzenich hat ei-

nen Rahmenvertrag mit dem Staatskanzlei

in Düsseldorf. Viele Festreden gehen über

den Schreibtisch in Bergisch Gladbach.

Dass Rüttgers und Linzenich dabei auch

schon mal ganz persönliche Erfahrungen,

Sorgen und Hoffnungen austauschen, versteht

sich am Rande.

Also scheint es nicht so abwegig, den

Kabarettisten Ferdinand Linzenich mit der

Thematik Krisenmanagement in Verbindung

zu bringen. Schließlich fußt sein bislang

florierendes Geschäft auf der Fähigkeit,

stagnierende oder gar abrutschende

Entwicklungen zu erkennen, sie zu stoppen

und mit viel positivem Elan wieder in

produktive Bahnen zu lenken. Fast immer

mit einer gehörigen Portion Humor. Keiner

weiß besser als er, wie hilfreich befreiendes

Lachen sein kann.

Dass sich bei Linzenich die satirisch-spaßige

Begabung mit akademischer Ausbildung

so vortrefflich mischt, ist eine glückliche

Fügung und erleichtert den Job. Der Künstler

ist immerhin ausgebildeter Bankkaufmann

und studierter Betriebswirt. Er arbeitete bereits

als TV-Serien-Regisseur, Produzent und

Eventmanager. Nicht zuletzt ist er mit seinen

Brüdern erfolgreicher Unternehmer in der

Fitnessbranche („Family Fitness-Club”) und

beschäftigt bis zu 100 Mitarbeiter.

Linzenich - Motivationskünstler und Krisenmanager

in allen Lagen? Soweit möchte


der leidenschaftliche

Jogger nicht gehen.

Aber das Thema Krise

ist ihm in der Tat nicht

fremd. Er sieht in der

Krise durchaus immer

auch eine Chance

und erinnert an den

Spruch von der Krise

als einem „konstruktiven

Zustand”.

Linzenich: „Krisen

gehören zum Wirtschaftszyklus.

Darauf

muss man sich einstellen,

damit muss

man leben. Krisen

bedeuten aber auch

immer wieder eine

gewisse Selbstreinigung.

In einer Krise

kann ich den Betrieb

wieder neu aufstellen. Wir selber haben

das mit dem Family Fitness Club vor einigen

Jahren erfolgreich getan.” Heute geht

es dem Unternehmen richtig gut. Von

Ferdinand Linzenich – professionell auch als Präsident

des Fußballvereins SV 09 Bergisch Gladbach

(Mittelrheinliga), der am 20. Juni mit einer großen Gala

im Bergischen Löwen sein 100jähriges Bestehen feiert.

aktion: 6 Monate

keine GrundGebühr! *

für ihre isdn-anschlüsse Mit hosted pbX.

das gesPRäch

Krise keine Spur.

Linzenich - der

Berater. Ja, so sieht

er sich durchaus.

Das Selbstbewusstsein

zieht er u. a.

aus seiner Beobachtungsgabe:

„Ich

habe da als Kabarettist

eben oft eine

ganz besondere

Sichtweise auf Probleme

hinzuweisen

und sie aufzubrechen.”

Dabei sieht er

sich keineswegs als

Problemlöser. „Ich

könnte auch keinen

Konzern lenken.”

Aber er könnte sehr

wohl den Finger auf

die Wunde legen,

was manchmal ja auch schon hilft.

Und so sagt er heute: „Jetzt wäre am meisten

Zeit für Motivation und Ermunterung.”

Nur wird in Krisen geschüttelten Betrieben

Hosted pbx

GL&Lev Profi l

gerade an derlei Maßnahmen häufi g zuerst

gespart. Deshalb auch sieht Linzenich die

aktuelle Situationen sehr zwiespältig: „Viele

Betriebe warten erstmal ab...” Dabei weiß

der Motivator: „Der Mensch ist für Veränderungen

nur zu haben, wenn es ihm schlecht

geht.” Und er empfi ehlt, gerade jetzt Veränderungsprozesse

einzuleiten und voranzutreiben.

Also, eine Chance für Spezialisten?

Sicher würde Linzenich dabei gerne helfen.

Oft genug - siehe Referenzliste - hat er

Unternehmungen durch seine Auftritte Impulse

verliehen. Frei nach dem Grundsatz:

Kommunikation ist alles. Nicht zuletzt auch

durch ein „Business Kabarett”, das der Belegschaft

einen Spiegel vorhält, ihr zugleich

aus der Seele spricht, sie gesprächsbereit

macht und für neue Maßnahmen und

Ideen öffnet.

Und die Geschäfte gingen für Cogito

Media bislang nicht schlecht. Sie waren

auch in den ersten drei Monaten dieses

Jahres gut. „Was jetzt kommt, lässt sich

schwer abschätzen”, sagt Linzenich. Die

Wirtschaftskrise droht auch auf die Branche

der Berater durchzuschlagen.

sparen sie

einfach vielfach!

investieren sie in die telefonanlage der Zukunft:

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Telefonanlage mehr vor Ort, sondern lagern sie einfach aus:

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Es entstehen weitere Kosten für Einrichtung und Gesprächsverbindungen sowie für die HPBX-Anlage mit Endgeräten und Services. Die Preise stellt der Geschäftskundenvertrieb auf Anfrage gerne zur Verfügung.

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6

GL&Lev PROFIL

reinstes amtsdeutsch zu Kaiser Wilhelms

Zeiten: als “arbeiter speisenanstalt”

eröffneten im Jahre 1902

die damaligen Farbenfabriken bayer

in Leverkusen ihr erstes „restaurant

für die ausschließliche Verpflegung

der Mitarbeiter“.

Mit zunehmendem Erfolg der Bayer

AG und dem Ausbau ihrer Unternehmensstätten

wuchs auch

die Zahl der Mitarbeiterrestaurants auf insgesamt

15, verteilt auf sieben Standorte in

Deutschland. Jeden Tag aufs Neue sorgen

ein ebenso erfahrenes wie motiviertes Fachpersonal

und modernste Küchenlogistik für

lukullischen Abwechslungsreichtum im Angebot

mit frisch und vitaminschonend zubereiteten

Speisen.

GL&Lev kontakt 03/09

seRIe

sEriE: Die Erfolgreichen im Bergischen Land

Die Gastro-Profis aus Leverkusen

Deutschlandweit

ein Genuss

Seminar- und Freizeithotel

Große Ledder in Wermelskirchen-

Stumpf – mit Kaminzimmer

und großzügiger Terrasse. Eine

Mischung aus bergischer Tradition

und elegantem Komfort.

Köstlichkeiten von rustikal bis exquisit

Doch geht das Engagement der Bayer Gastronomie

GmbH bereits seit langem über die

Verköstigung der Bayer Mitarbeiter hinaus.

Mehrere Hotels, Seminar- und Konferenzstätten,

öffentliche Restaurants, Einzelhandelsgeschäfte,

die komplette Bewirtschaftung

der Koelnmesse und ein Weinkeller gehören

mittlerweile zum Portefeuille der Bayer

Tochter. Für jeden und alle zugänglich. Wie

beispielsweise der Catering-Service, der bei

Bedarf aber auch jede öffentliche Veranstaltung

oder private Feier mit hervorragenden

Speisen und professionellem Dienstleistungsangebot

versorgt. Den Wünschen der Gäste

und Auftraggeber sind dabei nahezu keine

Grenzen gesetzt, reicht die Karte doch von

raffiniertem Fingerfood über Brunch bis hin

zu rustikaler und exquisiter Küche.

Erfolg in Zahlen: 700 Mitarbeiter

So hat sich der Gastronomie Betrieb aus

der einstigen Leverkusener „Speisenanstalt“

zu einem deutschlandweit tätigen

Erfolgsunternehmen mit über 700 festen

Mitarbeitern, sowie über 100 Auszubildende

entwickelt. Ausgeprägt hoch sind die

qualitativen Ansprüche der Bayer Gastronomie.

„Die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften

lag und liegt uns sehr am Herzen“,

unterstreicht Axel Fischer, Geschäftsführer

der Bayer Gastronomie GmbH, „denn mit

unseren Fach- und Führungskräften wollen

wir in allen Bereichen der Gastronomie

zeitgemäße Konzepte entwerfen und umsetzen,

um unsere Position im Wettbewerb

langfristig zu behaupten.“ Jüngstes Beispiel

für innovative Projekte: die Eröffnung eines

„Hallo Pizza“-Stores im Werk Leverkusen

– komplett geplant und umgesetzt von

Azubis, die diese Aufgabe mit viel Elan, Begeisterung

und Finesse in nur fünf Monaten

realisierten. Dazu passt die Information,

dass die Bayer Gastronomie GmbH einer

der größten Ausbilder in der Region für alle

fünf gastgewerblichen Berufe ist.

tagen und feiern in der Großen Ledder

Ein weiteres, gutes Beispiel für die konstruktive

Kreativität des Gastronomie-Unternehmens

ist das Seminar- und Freizeithotel

Große Ledder in Wermelskirchen-Stumpf:

In insgesamt elf unterschiedlichen Häusern

wird den Gästen eine Mischung aus bergischer

Tradition und elegantem Komfort

geboten, die ihresgleichen suchen. Groß


GL&Lev Profil

zügig aus- und umgebaut, bietet das Hotel auf seinem 50 ha

großen Gelände die unterschiedlichsten Möglichkeiten und

Räumlichkeiten sowohl für optimale Tagungen und Seminare

als auch für unvergessliche private Feiern. Neueste Veranstaltungstechnik

inklusive.

Einzigartige atmosphäre hautnah erleben

Das Freizeitprogramm in der Großen Ledder ist vielfältig und

reicht von Kursen im Hochseilgarten über große und kleine

Wanderungen und Fahrradtouren bis hin zu Ausflügen zu benachbarten

Museen und Burgen. In der Tat gibt es viel zu sehen

und zu entdecken rund um das pittoresk gelegene Freizeithotel.

Um das einzigartige Flair der Anlage zu erleben, sei unterdessen

der Besuch des neuen Kaminzimmers oder eine Stippvisite auf

der großzügigen Terrasse empfohlen.

Wochenendausflügler, Wanderer, biker

In den Sommermonaten ist die Große Ledder bei Motorradfahrern

sehr beliebt, die bei ihren Touren durch das Bergische

hier gern einen Zwischenstopp einlegen. Aber auch Radler und

Wanderer kehren vermehrt ein. „Immer mehr Wochendausflügler

haben die Einzigartigkeit des Hauses Große Ledder erkannt

und nehmen die vielfältigen Möglichkeiten von Hotel und Restauration

in Anspruch“, freut sich Marketing-Leiter Thomas

Bernhörster. „Denn ob ausgebaute Scheune oder Kaminzimmer

mit Loungecharakter, es ist wirklich für jeden Anlass und für

jeden Geschmack etwas da.“ Nicht zu vergessen das motivierte

Service-Team vor Ort, das aus den unterschiedlichsten Anforderungen

ein perfektes Wochenende oder optimales Event zusammenstellt.

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GL&Lev kontakt 03/09

7


8

GL&Lev PROFIL technOLOgIePaRk und -zentRum

Rheinisch-Bergisches TechnologieZentrum: Erfolg beim Landes-Wettbewerb Gründung.NRW

Gesucht: High Potentials

Gemeinsam erfolgreich. Im Verbund mit

vier weiteren Einrichtungen zur Förderung

von Start-up-Unternehmen konnte

sich das Rheinisch-Bergische TechnologieZentrum

in die Siegerliste des Wettbewerbs

Gründung.NRW eintragen.

Technologieorientierte Unternehmen

im rheinland

Ausgelobt von zwei NRW-Landesministerien

(Wirtschaft und Innovation), gehen

jetzt Fördergelder in Höhe von sechs Millionen

Euro an insgesamt zwölf Projekt-Gewinner.

Hochschulen, Forschungseinrichtungen,

Institutionen, Netzwerke und Unternehmen

aus ganz NRW waren aufgerufen, erfolgversprechende

Konzepte zur Förderung von

technologie- und wissensbasierten Gründungen

und Unternehmen zu präsentieren.

Mit dem 87-seitigen Projektantrag „ToUR-

HiPos“ („Technologieorientierte Unternehmen

im Rheinland – HighPotentials“) gelang

dem Rheinisch-Bergischen TechnologieZentrum

in Zusammenarbeit mit Projektkoordinator

Gründungs- und TechnologieCentrum

Gummersbach GmbH, St@rt Hürth

(Zentrum für Technologie- und Existenzgründung

GmbH), dem RTZ Rechtsrheinisches

Technologie- und Gründerzentrum

Köln GmbH und der AN-Training GmbH der

Sprung unter die ersten Zwölf.

hochqualifizierte – selbstständigkeit

Insgesamt wurden 26 Projektideen zum

Wettbewerb eingereicht. NRW-Wirtschafts-

GL&Lev kontakt 03/09

ministerin Christa Thoben wertete die hohe

Anzahl der qualifizierten Beiträge als großen

Erfolg: „Die jetzt ausgewählten Projekte

können dazu beitragen, das Gründungsgeschehen

im Hightech-Bereich stärker zu aktivieren.

Dies ist dringend notwendig, denn

insbesondere bei den Hochqualifizierten

ist die Neigung zur Selbstständigkeit eher

gering ausgeprägt. Dabei besitzen oftmals

gerade diese besonders gute Voraussetzungen

ein Unternehmen aufzubauen.“ Der

Wettbewerb Gründung.NRW ist eingebettet

in das NRW-EU Ziel 2-Programm „Regionale

Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung

2007 – 2013“ (EFRE).

Ziel: „nrW –

innovationsland nummer eins“

Die Landesregierung versteht Gründung.

NRW auch als Teil ihrer Science-to-Business-

Strategie, die die Förderung forschender

Unternehmen, unternehmerischer Forscher

und unternehmerischer Hochschulen fokussiert.

NRW-Innovationsminister Prof. Andreas

Pinkwart skizzierte die Notwendigkeit

der zielgerichteten Begleitung, Beratung

und Unterstützung aussichtsreicher junger

Unternehmen: „Wir wollen erreichen, dass

Nordrhein-Westfalen zum Innovationsland

Nummer eins wird. Dazu ist es ein wichtiger

Schritt, dass wir Gründer dabei unterstützen,

ihre innovativen Ideen hier im

Land umzusetzen. Denn besonders solche

Hightech-Start-ups entscheiden im Zeitalter

der Hochgeschwindigkeitsglobalisierung

über die Innovationskraft eines Standortes

und sichern damit Wachstum, Wohlstand

und Arbeitsplätze.“

Vier Gazellen-Gründungen pro Jahr

ToUR-HiPos – der als förderungswürdig anerkannte

Beitrag des Rheinisch-Bergischen

TechnologieZentrums und seiner Mitstreiter

– sieht eine Projektlaufzeit von 36

Monaten vor. Erfolgversprechende Gründungsideen

mit buchstäblich hohem Potenzial

sollen identifiziert, nach optimalen

Startbedingungen selektiert und individuell

gefördert werden. Vier so genannte Gazellen-Gründungen

mit überdurchschnitt-

Prof.

dr. andreas Pinkwart,

Innovationsminister nRW

lichem Wachstum

will die Projektgemeinschaft

pro Jahr

initiieren. Die Wege

dahin sind neu: Um

technologieorientierte

High Potentials zu identifizieren, setzt

das Projektteam u. a. ideen- und persönlichkeitsbezogene

Kriterien ein. Innovation

und Erfindung, Fähigkeiten und Kenntnisse,

Persönlichkeit, Motivation und Handlungskompetenz

werden gecheckt, bevor die

individuelle, intensive Begleitung erfolgt:

durch speziell ausgebildete Human-Excellence-Coaches

mit Persönlichkeitstrainings

und anderen Unterstützungsmaßnahmen.

TERMINaNküNdIGUNG

RHEINISCH-BERGISCHES

TECHNOLOGIEZENTRUM

1. nacht deR technIk kÖLn

Inhalt: Die 1. NACHT DER TECHNIK

öffnet ihren Besuchern die Türen in die faszinierende

Welt der Technik. Vorträge, Experimente,

Führungen, Ausstellungen und

interaktive Aktionen machen die scheinbar

abstrakte Welt der Technik zum spürbaren

Erlebnis. Unter dem Motto »Technik sehen

und verstehen« bieten am 26. Juni 2009

von 18 bis 24 Uhr über 40 Unternehmen

und Institutionen ein vielseitiges und

umfangreiches Programm zum Anfassen

für jedermann. Das Rheinisch-Bergische

TechnologieZentrum ist Partner der Veranstaltung

und unterstützt die Bemühungen,

technisches Wissen - unterhaltsam und

verständlich aufbereitet - einem breiten

Publikum zugänglich zu machen.

Eintritt: Vorverkauf über KölnTicket

(Ticketkontingent: 5.000 Karten).

www.koelnticket.de - Tel: 0221 / 28 01

Termin: Fr., 26.06.2009, 18-24 Uhr

Ort: Rund 40 Stationen aus Produktion

und Wissenschaft, Verkehr und Energie, Sicherheit,

Kommunikation und Unterhaltung

sind auf der nächtlichen Tour in und um

Köln verzeichnet. Besucher können sich ihre

Route individuell zusammenstellen.

Informationen: www.nacht-der-technik.de


Heiß diskutiert: Kultur in Bergisch Gladbach

Mit der Zukunft der Kultur in Bergisch Gladbach befasste sich eine illustre Diskussionsrunde Anfang Mai im TechnologiePark

Bergisch Gladbach. Lokales und regionales Kultur-Engagement thematisierten u. a. (v. l.): Hans-Dieter Angerer

(Geschäftsführer TechnologiePark Bergisch Gladbach), Fritz Roth (Unternehmer/Kunstmäzen), Klaus Orth (Bürgermeister

Bergisch Gladbach/SPD), Karsten K. Panzer PerZan (Künstler/Kurator), Lutz Urbach (Bürgermeisterkandidat Bergisch

Gladbach/CDU), Dorothea Corts (Verein Galerie + Schloss).

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GL&Lev PROFIL

3. KunsttranspORT im Technologie-

Park Bergisch Gladbach:

K44-Mitglieder stellten in Atelierhausgalerie

24 aus

Kunst in Etappen

Ende 2007 brachen für 13 Künstler

zwangsläufi g mobile Zeiten an: Sie verloren

ihre Ateliers im K44, einem idyllischen

Fachwerkhaus in Kürten. Nach dem baubedingten

Auszug aus dem Kunsthaus

lebt die Künstler-Gemeinschaft in Etappen

weiter. Nach Biesfeld und Wuppertal

stellten acht K44-Mitglieder beim 3.

KunsttranspORT – so das Ausstellungsmotto

– in der Atelierhausgalerie 24 im

TechnologiePark Bergisch Gladbach aus.

Initiiert und koordiniert von Karsten Panzer

PerZan, präsentierten Dominik Böhringer,

Lucia Herden, Manuele Klein, Wolfgang

P. Lambertz , Christina Peters, Maria

Schätzmüller-Lukas , Sandra Seiboth und

Ulrike Tisch vom 23. April bis zur Finissage

am 3. Mai Werke der bildenden Kunst.

GL&Lev kontakt 03/09

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GL&Lev RegIO

henry Maske (Bild), Box-Weltmeister,

und u. a. Pächter von

McDonalds-Filialen feierte

soeben Richtfest

einer neuen Filiale gegenüber

der Bay-Arena

in Leverkusen. Am 19.

Juni soll Eröffnung sein.

Zu dem Zeitpunkt verlässt Maske die Filiale

im Kaufhof (Wiesdorf). Er zieht von dort mit

seinem gesamten Personal in das neue Unternehmen.

Im Stadion habe seine McDonalds-

Karriere vor neun Jahren auch begonnen.

Willi Gieraths (Bild), Chef von Opel-Autohäusern

in Bensberg

und Bergisch Gladbach,

wird in Zeitungsberichten

zitiert: „Ich

verkaufe seit meinem

18. Lebensjahr Autos.

Aber so gut wie jetzt

ist es noch nie gelaufen.” Das Familien-Unternehmen

Gieraths ist seit rund 70 Jahren

Opel-Partner. Die Zukunft, so sagt er, sei zwar

ziemlich ungewiss, „aber ich für meinen Teil

bin zuversichtlich.”

Werner Porzberg (Bild), Vertriebschef

der Internet-Agentur

Oevermann Networks

(TechnologiePark Bergisch

Gladbach), bietet

einen völlig neuen

Internet-Auftritt seines

Unternehmens (www.

oevermann.de). Oevermann (ca. 50 Mitarbeiter)

betreut über 600 Kunden u. a. aus den

Bereichen Finanzen, Handel, Lifestyle, Industrie,

Kommunen und Verbänden. Kunden sind

auch Top-Model Heidi Klum und drei Gewinnerinnen

ihrer TV-Reihe.

alfred raß (Bild) hat sein Unternehmen

„RASS Druck und

Kommunikation” in

Bergisch Gladbach-

Paffrath nach PSO

zertifizieren lassen

und ist damit die bisher

erste und einzige

Druckerei im Rheinisch-Bergischen Kreis mit

dieser Qualifikation. Raß kann damit international

Qualität (u. a. in Druck, Farbwiedergabe

und organisatorischer Sicherheit)

garantieren.

GL&Lev kontakt 03/09

naMEn

Die aktuelle Studie beweist:

RheinBerg verfügt in NRW

über die höchste Kaufkraft

die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

hat 409 kreise und kreisfreie

Städte in der Bundesrepublik wissenschaftlich

untersuchen lassen und nun

das zweite bundesweite Regional-

ranking veröffentlicht.

Die INSM-Studie berücksichtigt dabei

ökonomische und strukturelle Indikatoren

wie Altersstruktur, Ausbildungsplatzdichte,

Kaufkraft, Produktivität.

Der Rheinisch-Bergische Kreis belegt dabei

mit 55,2 Punkten bundesweit Platz 87

von insgesamt 409 Kreisen und kreisfreien

Städten. Innerhalb des Landes Nordrhein-

Westfalen belegt der Rheinisch-Bergische

Kreis Platz vier unter 54 Kreisen und kreisfreien

Städten.

die Übersicht

1. Kreis Olpe

2. Düsseldorf

3. Kreis Gütersloh

4. Rhein.-Bergischer Kreis

5. Rheinkreis Neuss

6. Kreis Mettmann

7. Münster

8. Kreis Coesfeld

9. Kreis Siegen-Wittgenstein

10. Kreis Warendorf

13. Bonn

15. Rhein-Sieg-Kreis

20. Oberbergischer Kreis

22. Leverkusen

27. Rhein-Erft-Kreis

28. Köln

50. Dortmund

54. Gelsenkirchen

Statistisch verfügt jeder Einwohner im Rheinisch-Bergischen

Kreis über eine Kaufkraft

von 23.208 Euro. Das bedeutet Rang elf

bei einem bundesweiten Mittelwert von

18.541 Euro. Aber: in nrW rang eins von

54 städten und Kreisen.

Die Einkommensteuerkraft vermittelt einen

Eindruck von der regionalen Einkommenssituation:

Im Rheinisch-Bergischen Kreis

beläuft sie sich auf 430 Euro je Einwohner.

Rang 26 bei einem bundesweiten Mittelwert

von 282 Euro. Aber: in nrW rang eins.

Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände

belaufen sich im Rheinisch-Bergischen

Kreis auf 1.796 Euro je

Einwohner. Bundesweit sind es im Schnitt

1.456 Euro. Das sorgt für Rang 309 im

INSM-Ranking und Platz 34 unter 54 Städten

und Kreisen in NRW.


Wissenschaftlicher mittelpunkt der Bundesstadt: die universität mit der hofgartenwiese im

Vordergrund. mehr als 30 000 studenten prägen das Bild vor allem in der südstadt Bonns.

Baulandpreise in

Oberberg stabil –

Landwirtschaftliche

Grundstücke legen zu

Kaum veränderte Preise beim Bauland,

sinkende Preise bei freistehenden Einfamilienhäusern,

unterschiedliche Entwicklungen

bei Eigentumswohnungen

und starke Zuwächse in der Land- und

Forstwirtschaft sind die wesentlichen Botschaften

des oberbergischen Immobilienmarktes.

Ausführliche Information dazu liefert der

aktuell erschienene Marktbericht des

Gutachterausschusses für Grundstückswerte,

der auf über 90 Seiten speziell

den Oberbergischen Grundstücksmarkt

durchleuchtet hat.

Die Preisentwicklung von Bauland lag

durchschnittlich mit 0 % auf Vorjahresniveau

und schwankte innerhalb der Gemeinden

zwischen -0,3 % und 0,4 %.

Landwirtschaftlich genutzte Grundstücke

erzielten in 2008 mit 1,25 Euro/m 2 einen

um 20 % höheren Preis als in den vergangenen

Jahren. Ein deutlicher Preisanstieg

(rd. 18 %) war auch bei den forstwirtschaftlichen

Flächen zu verzeichnen.

Typische Ein- und Zweifamilienhäuser

wurden 5 % billiger gehandelt als 2007.

Objekte des individuellen Wohnungsbaus

mit Sachwerten bis 175.000 Euro gaben

stärker im Preis nach als Objekte zwischen

200.000 und 350.000 Euro.

Eine „Lange Nacht der Demokratie”

Bonn feiert 60 Jahre

deutsche Geschichte

50 Jahre lang hat Bonn die Rolle der

Bundeshauptstadt gut gespielt. Nach

dem Umzug vieler Ministerien nach

Berlin präsentiert sich Bonn inzwischen

als „Bundesstadt” und zeigt sich damit

erstaunlich gestärkt in einer ganz neuen

Rolle. In diesem neuen Gewand feiert

Bonn in diesen Wochen Jubiläum.

Das Provisorium währte schon 40

Jahre, und niemand glaubte, dass

es in absehbarer Zeit enden würde.

Doch es endete, im Grunde schon im November

1989. Die Öffnung der Mauer und

die Wiedervereinigung Deutschlands waren

ein Fest für alle Deutschen. Das bedeutete

eine Wende für die Politik - und eine Wende

für die Bundeshauptstadt Bonn. Viele

sagen, Bonn habe sich seitdem sehr positiv

verändert und von ihrer Internationalität

nichts verloren.

Heute - 60 Jahre Bundesrepublik

Deutschland und Grundgesetz - das hat

sehr viel mit der Stadt am Rhein zu tun.

Bonn ist die Stadt, wo alles begann, wo

das neue Deutschland geboren und erwachsen

wurde, und wo die ersten 50 Jahre

der Bundesrepublik politisch gestaltet

wurden. Die Geburtsstadt der deutschen

Demokratie feiert die 60 Jahre deutscher

GL&Lev RegIO

Nachkriegsgeschichte ausführlich im Mai

und im September.

Am 23. Mai findet die „Lange Nacht der

Demokratie“ zwischen altem Regierungsviertel,

UN Campus und Museumsmeile

statt. Verbunden mit dem Museumsmeilenfest

und dem ersten Bundes-Big-Band-

Festival öffnen nicht nur die Bonner Museen.

An erster Stelle steht das Museum

Koenig. Die 1949 schon berühmt gewordenen

Giraffen und Zebras stehen auch

heute noch in dem Zoologischen Forschungsmuseum.

Das damalige Amtszimmer von Konrad

Adenauer im Museum wird geöffnet. Die

Türen der Bundeskunsthalle, des Hauses der

Geschichte der Bundesrepublik Deutschland,

des Kunstmuseums Bonn und des

Deutschen Museums Bonn sind bis in die

Nacht geöffnet. Musik, Diskussionen und

Installationen gehören zum Programm.

In der Villa Hammerschmidt - „mein

Bonner Dienstsitz“ (Bundespräsident Horst

Köhler) - wird es einen „Tag der offenen

Tür“ mit Bürgerfest und Live-Übertragung

der Wahl des nächsten Bundespräsidenten

geben. Auch das Palais Schaumburg, das

ehemalige Kanzleramt, der Bonner „Kanzlerpark“

und das World Conference Center

Bonn werden geöffnet sein. eb

GL&Lev kontakt 03/09

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GL&Lev RegIO

Leverkusen: 100 Millionen Euro

für Wachstum und Beschäftigung

Die Sparkasse Leverkusen unterstützt

Mittelstand und Privatkunden mit

100 Millionen Euro Finanzierungsmitteln.

Dieses Sonderkontingent dient der

Ankurbelung von Wachstum und Investition

in Leverkusen und Region. Kooperationen

mit ortsansässigen Partnern ergänzen die

Mittelstandsoffensive der Sparkasse.

Vorstandsmitglied Stefan Grunwald

möchte Unternehmen und Privatpersonen

Mut machen, gerade jetzt zu investieren:

„Die Preise sind derzeit günstig und die

Zinsen niedrig, was die Finanzierungskosten

erheblich entlastet. Wer die günstigen

Bedingungen in der aktuellen wirtschaftlichen

Situation nutzt, verschafft sich Wettbewerbsvorteile

für die Zukunft.“

Chef-Wechsel bei der bundesagentur

Die Bundesagentur für Arbeit in Bergisch Gladbach hat einen

neuen Leiter. Martin Klebe hat das Amt zum 1. März verlassen

und ist nach Wuppertal gewechselt. Neuer Mann ist jetzt der

Jurist Stefan Krause (47). Einer seiner ersten Außenauftritte

führte ihn jüngst nach Overath zur Firma Soennecken, wo er

sich u. a. das neue Hochregal und seine Funktionen erläutern

ließ (siehe auch S. 17). Krause kommt aus Aachen und war

zuletzt stellvertretender Chef bei der Agentur in Köln.

GL&Lev kontakt 03/09

Jetzt hat also die Kreisstadt

Bergisch Gladbach ihr hoch-

modernes Shopping-Center,

die RheinBerg-Galerie.

Landrat Menzel nannte es

„phantastisch”. Und die interessierten

Kunden genießen ein

Stück „Metropolen-Gefühl”.

Ihren Kunden stellt die Sparkasse in

diesem Jahr ein Sonderkreditkontingent

von 100 Millionen Euro zur Verfügung. Die

Mittel werden mittelständischen Betrieben,

aber auch Privatkunden, in Form von

maßgeschneiderten, individuellen Finanzierungslösungen

zur Verfügung gestellt.

Neben eigenen Mitteln ist die Sparkasse

auch bei der Einbindung öffentlicher Förderprogramme

der KFW und NRW-Bank

behilflich.

„Wir stehen zu unserem öffentlichen

Auftrag und werden jedes aussichtsreiche

Investitionsvorhaben finanzieren - wie bisher

auch“, erläutert Sparkassenchef Manfred

Herpolsheimer die Beweggründe für

die Mittelstandsoffensive seines Hauses.

Stadt Remscheid

bald am Ende?

Die Stadt Remscheid erwartet für 2009

und 2010 Verluste von jeweils circa 70

Millionen Euro. Das geht aus dem Entwurf

des Haushaltsplans für 2009 hervor.

Im Ergebnis wächst die kommunale

Verschuldung weiter. Allein die Kassenkredite

nähern sich einer Größenordnung

von einer halben Milliarde Euro.

Die Remscheider Wirtschaft appelliert

deshalb an die Stadt, ihre noch verbliebenen

Handlungsspielräume für

eigene Konsolidierungsmaßnahmen

zu nutzen. Ein Großteil der Remscheider

Haushaltsprobleme sei hausgemacht.

H.-H. Kempkes, IHK-Vize für

Wuppertal-Solingen-Remscheid sagte:

„Wenn es so weitergeht, wird in Kürze

ein Staatskommissar die nötigen unbequemen

Entscheidungen fällen.“

Die Jagdsteuer wird

in NRW abgeschafft

„In Nordrhein-Westfalen wird die Jagdsteuer

wie angekündigt abgeschafft. Die

hartnäckigen Verhandlungen mit allen Beteiligten

haben sich gelohnt.“ Das erklärt

der jagdpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion,

Rainer Deppe. Die Koalitionsfraktionen

berieten einen Gesetzentwurf,

der die Abschaffung der Jagdsteuer in

drei Stufen bis 2013 vorsieht.

Deppe sagte dazu: „Wir anerkennen

damit das großartige Engagement der

Jäger zum Wohle der Allgemeinheit“. So

habe sich das Aufgabenfeld eines modernen

Jägers längst den geänderten

Ansprüchen an Naturschutz und Umweltbildung

angepasst. Darüber hinaus

seien es heute zumeist die Jäger, die

einen nicht unerheblichen Beitrag zur

Verkehrssicherheit leisteten, in dem sie

dafür sorgten, dass bei Verkehrsunfällen

verletztes Wild geborgen werde.

Deppe: „Unter dem Strich entlasten die

Jäger durch ihren Einsatz schon lange

die Gemeinschaft von öffentlichen

Aufgaben. Damit sorgen sie auch dafür,

dass die Kommunen im Rahmen

der Verkehrssicherungspflicht finanziell

entlastet werden.


Die VR-Bank Bergisch Gladbach-

Overath- Rösrath hat jetzt den

„Goldbank“-Status

Die VR-Bank Bergisch Gladbach-Overath-Rösrath eG hat für

ihre guten Ergebnisse im Leasinggeschäft von ihrem Verbundpartner

VR Leasing erstmalig den Status „Goldbank“

verliehen bekommen. Mit einem Umsatz von über einer Million

Euro beim Mobilienleasing zählt die Bank zu den vermittlungsstärksten

Banken der Republik. Von den insgesamt 1.232 Volksbanken

und Raiffeisenbanken haben rund 300 Häuser den „Goldbank“-

Status. Leasing ist bei weitem nicht nur bei Pkw und Lkw interessant,

sondern auch mit Blick auf Maschinen, Anlagen, die mit erneuerbaren

Energien betrieben werden oder etwa Ausstattungen

medizinischer Praxen. Insgesamt wuchs das Leasing-Neugeschäft

um 9,7 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Dazu hat maßgeblich das

kräftige Plus bei den Mobilien beigetragen (+13,1 Prozent). 78

Prozent des bankvermittelten Mobiliengeschäfts wurde über die

„Goldbanken“ generiert.

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GL&Lev LOkaL

BERGISCH GLADBACH Leverkusen

Anlieger wollen

das Image

der Innenstadt

aufwerten

Mit dem Ziel, die Innenstadt

aufzuwerten, hat die Immobilien-

und Standortgemeinschaft (ISG)

eine auf drei Jahre ausgelegte Werbekampagne

vorgesehen. Übereinstimmende

Meinung: „Wenn wir als

Standort bestehen wollen, müssen

alle gemeinsam etwas unternehmen”.

Bislang sind aber nur rund 50 Prozent

aller Anlieger Mitglied bei der ISG.

Das soll sich ändern. Auch Nichtmitgliedern

sollten sich finanziell beteiligen.

Möglich, dass sich im Herbst der

Stadtrat mit der Thematik befasst.

Im Rahmen der Vorstandswahlen

wurden der Vorsitzende Peter Müller

und die stellvertretenden Vorsitzenden

Herbert Krämer und Dr. Alexander

von Petersenn sowie die Beisitzer

Elisabeth Cramer, Peter Hübsch und

Dietmar Werheid bestätigt. Neu gewählt

wurden die Beisitzer Daniel

Koch und Erich Werheit.

Standortgemeinschaften können

auf gesetzlicher Basis gegründet, als

„Trittbrettfahrer” verpflichtet werden.

GL&Lev kontakt 03/09

Leichlingen

kLaUS ORTH, Bürgermeister

Odenthal

Kürten

Rathaus Stadtmitte

Bergisch Gladbach

Konrad-Adenauer-Platz 1, 51465 Bergisch Gladbach

Overath

Tel. 02202 - 14-0

WIRTSCHaFTSFöRdERUNG

Rösrath

Bernd Martmann, Rathaus Bensberg, Tel. 02202-141271

b.martmann@stadt-gl.de - Martin Westermann, Tel. 02202-141424

m.westermann@stadt-gl.de

Burscheid

Wermelskirchen

Seit dem 1. April neuer Direktor im Haus der Kreissparkasse: Sven Rohwer.

grünes Licht für kino-neubau in Bensberg

Das beliebte Kino in der Bensberger

Schloss-Passage soll künftig

noch attraktiver werden: Die städtische

Bauaufsicht erteilte jetzt

die Genehmigung für den Neubau

des großen Kinosaals, des Foyers

und der Toilettenanlagen.

Besonders wichtig war dabei der

städtischen Behörde und dem

Bauherrn, eine für die Nachbarschaft

verträgliche Lösung zu finden.

Der jetzt genehmigte, in sei-

Papierhersteller M-real Zanders in Bergisch Gladbach trennt sich von rund 100

Mitarbeitern. Sie wurden im April bereits freigestellt, wechselten dann zum 1. Mai in eine

Übergangsgesellschaft, die ihnen 80 Prozent der bisherigen Bezüge garantiert, was aber

längstens ein Jahr Bestand hat. Grundsätzlich soll der Standort mit 800 Mitarbeitern jedoch

erhalten bleiben. Grund für den Abbau sei die weltweite Krise bei Standardpapieren.

nem Erscheinungsbild sehr moderate

Umfang entspricht bis auf geringfügige

Abweichungen den Vorgaben

des geltenden Bebauungsplans

Schloßstraße. An dem gefälligen

Eingangsbereich der Passage ändert

sich vorerst nichts.

Der große Kinosaal bietet zukünftig

195 Besuchern in ansteigenden

Sitzreihen Platz; die Blickrichtung zur

Leinwand ist gegenüber heute um

90 Grad gedreht. Die Vorgaben des

die kreissparkasse hat einen neuen direktor

Die Geschäftsstelle der Kreissparkasse Köln in Bergisch Gladbach hat seit

dem 1. April mit Sven Rohwer (42) einen neuen Bezirksdirektor. Der Nachfolger

von Albert Heider, der in die Kölner Zentrale wechselte, steht auch am 16.

und 17. Mai auf der neuen Finanzmesse „Mein Geld - meine Zukunft” Rede

und Antwort. Der gebürtige Kölner war bis zuletzt Filialdirektor in Refrath.

Sein Credo baut auf Vertrauen und Sympathie: „Wir müssen der Öffentlichkeit

immer wieder zeigen: Wir haben die Kompetenz!”

Bebauungsplans sind auch in der

Gesamt-Bauhöhe eingehalten, die

lediglich um 1,30 Meter zunehmen

wird.

Die Gestaltung wird städtebaulich

positiv bewertet, da eine

Fortführung der Fassaden das

Erscheinungsbild zur Steinstraße

aufwertet. Insgesamt - so heißt es

- habe man aus bauaufsichtlicher

Sicht einen guten Kompromiss gefunden.

Verbraucherzentrale

soll dauerhaft

gesichert werden

Wohin treibt die Verbraucherzentrale

Rhein-Berg an der Paffrather Straße

in Bergisch Gladbach? Bürgermeister

und Landrat führen zur Zeit Verhandlungen

um den Fortbestand

der Einrichtung. Es soll ein Finanzierungsmodell

gefunden werden, das

den Standort auf Dauer sichert und

die Beratungsqualität verbessert. Es

ist beabsichtigt, dass der Rheinisch-

Bergische Kreis die Finanzierung der

kreisweit in Anspruch genommenen

Einrichtung übernimmt und die Stadt

Bergisch Gladbach befristet einen Zuschuss

aus eigenen Mitteln zusteuert.

Hierfür ist allerdings noch die Zustimmung

der politischen Gremien erforderlich.

Außerdem scheint die Aufstockung

des Personals unumgänglich.

Der Vertrag mit der Verbraucherzentrale

NRW e.V. läuft am 31.12.2009

aus, bis Mitte des Jahres müssen die

Konditionen geklärt sein, unter denen

der Standort in der Kreisstadt weiter

betrieben werden kann.

Zulassungsstelle

besonders

kundenfreundlich

Laut einer Verbraucher-Umfrage des

ADAC gehört die Zulassungsstelle

des Rheinisch-Bergischen Kreises zu

den neun kundenfreundlichsten in

Nordrhein-Westfalen. Bewertet wurden

zum Beispiel die Öffnungs- und

Wartezeiten, die telefonische Erreichbarkeit

und der Online-Auftritt. Auch

die Möglichkeit, in den Bürgerbüros in

Burscheid, Leichlingen, Overath, Rösrath

und Wermelskirchen ebenfalls

Autos an- und ummelden zu können,

kam bei der Jury gut an.


Bis 2010 müssen die millionen ausgegeben sein

Da waren sie noch guter Dinge, der Bürgermeister

(Orth) und sein Baudezernent (Schmickler), als sie

der Presse die Liste jener Maßnahmen vorstellten,

die mit den Mitteln des Konjunkturpakets II möglichst

bald realisiert werden sollen. 11,6 Millionen

Euro stehen immerhin zur Verfügung. Davon sind

3,6 Mio. für allgemeine Infrastrukturmaßnahmen

und 8,2 Mio. für Bildungsaufgaben vorgesehen,

bei einem Eigenanteil von 12,5 %. Die Verwaltung

GL&Lev LOkaL

hatte dafür einen detaillierten Maßnahmenkatalog

zusammengestellt. Dann aber drohte im Rat

eine Verschiebung aller Infrastrukturprojekte in die

Sommerpause. In geheimer Abstimmung fiel der

Antrag allerdings durch, sodass dem Handwerk

theoretisch die Aufträge ins Haus flattern müssten.

Aber die Ausführungsbestimmungen sind unklar,

was die Kommunen ärgerlich macht. Nur: Ende

2010 sollen alle Maßnahmen abgeschlossen sein.

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Das Rheinisch-Bergische TechnologieZentrum, eine Einrichtung der regionalen Wirtschaftsförderung

zur Unterstützung von technologieorientierten, innovativen Existenzgründern und die Kreissparkasse

Köln laden branchenübergreifend am 26. Juni (17-20 Uhr) alle interessierten Gründer zu einer kostenlosen

Informationsveranstaltung zum Thema Franchise in die Wolkenburg nach Köln ein. Das kostenfreie InfoForum

gibt einen umfassenden Überblick über das Thema Franchise und beantwortet Fragen z. B. über: Was

ist Franchising? Wie funktioniert Franchising? Warum ist Franchising für Existenzgründungen interessant?

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Stadtmitte im

Miniaturformat

Wie die Stadtmitte von Bergisch Gladbach eines

Tages aussehen wird, zeigt ein maßstabgetreues

Stadt-Modell (1:500), das pünktlich zum 2. Projekttag

der Regionale 2010 („stadt :gestalten”)

fertig wurde. Mehrere Monate hat Jürgen Piffka

(Bild links) daran gearbeitet. Städteplaner Joachim

Horst dazu: „Anhand dieses dreidimensionalen

Abbildes können wir u. a. prüfen, ob Entwürfe

umsetzbar sind und wo optimiert werden muss.”

Das 3,30 m mal 2,20 m große Modell ist gerade

auch für Investoren übersichtlich und interessant.

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Leichlingen

Leverkusen

MaRCUS MOMBaUER, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 229

51503 Rösrath-Hoffnungsthal

Tel. 0 22 05 - 802-0, E-Mail: infostadt@roesrath.de

WIRTSCHaFTSFöRdERUNG

Berthold Kalsbach, Technischer Beigeordneter

Tel. 02205 - 802-105

E-Mail: berthold.kalsbach@roesrath.de

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Das Konjunkturpaket II

Wofür die Stadt ihre

Gelder ausgeben will

Wie andernorts auch hat man

sich in der Rösrather Verwaltung

sehr konkrete Gedanken darüber

gemacht, wie man die Gelder des

Konjunkturpakets II am besten ausgeben

könnte und eine sehr detaillierte Liste

aufgestellt, die soeben vom Stadtrat

beraten wurde.

Knapp fünf Millionen Euro stehen der

Stadt zur Verfügung, davon sollen 3,6

Millionen in Bildungsaufgaben und 1,3

Millionen in Maßnahmen der Infrastruktur

fließen. Was bedeutet: Es geht im

wesentlichen um (energetische) Sanie-

Freibad eröffnet

Zwar lockt das Wetter noch nicht so richtig,

aber für mutige Wasserratten haben

die Stadtwerke die Tore des attraktiven

Freibades in Hoffnungsthal soeben wieder

geöffnet. Bei 3 Euro für eine Tageskarte

ein relativ preiswertes Vergnügen.

Rösrath

Eröffnung des Park & Ride-Parkplatzes.

Damit ist der erste Schritt

zur städtebaulichen Aufwertung

des Bahnhofumfeldes gemacht.

rungsarbeiten an Schulen, aber auch um

eine neue Heizungsanlage, um Sanierung

von Badewasser- und Lüftungstechnik

sowie Fassaden-Erneuerung.

Infrastrukturell sollen der Halfenhof

umgestaltet, die Zufahrt zum

Schloss Eulenbroich verbessert und

der Sportplatz Bergsegen einen

Kunstrasen erhalten. Ganz wesentlich

auch: Das Erscheinungsbild des Ortskerns

von Rösrath soll ansehnlicher

werden. Was aber wiederum davon

abhängt, ob es Ende Juli zu einer

Grundgesetzänderung kommt.

Park & Ride jetzt am

Bahnhof Rösrath sehr

viel komfortabler

Als Bürgermeister Mombauer den

Park- und Ride-Parkplatz am

Bahnhof Rösrath sozusagen eröffnete,

wollten sich das die Vertreter von Politik

und Verwaltung nicht entgehen

lassen, war dies doch ein sichtbares

Zeichen, dass ein viel diskutiertes

Projekt endlich „in die Hufe“ kommt.

Diese 125 neuen Stellplätze sind der

erste Bauabschnitt im Rahmen des

Gesamtsanierungskonzeptes rund

um den Rösrather Bahnhof. Die Baukosten

betragen ca. 330.000 Euro,

davon trägt das Land 90 Prozent. Im

2. Bauabschnitt (ab Sommer) sollen

Kanal- und Straßenbaumaßnahmen

im Bereich der Hauptstraße, sowie die

provisorische Erschließung des künftigen

Busbahnhofes folgen. - Im übrigen

ist der Streit mit dem am Bahnhof

ansässigen Taxi-Unternehmen beigelegt.

Nachdem sich der Bürgermeister

eingeschaltet hatte, kam es zu einer

Verständigung, sodass dem Bahnhof-

Umbau nichts mehr im Wege steht.

Das Rösrather

Möbelzentrum

will ausbauen

Wie aus dem Rösrather Möbelzentrum

zu hören war, hat sich das

Jahr 2009 so gut angelassen, dass

man einem Ausbau um 5.000 m 2

durchaus positiv gegenübersteht.

Allerdings wolle man die aktuelle

Entwicklung noch abwarten, doch

liege eine Baugenehmigung bereits

vor. Als besonders erfolgreich hätten

sich bisher die Sonderaktionen

und die verlängerte Öffnungszeit

an den jeweils ersten und dritten

Donnerstagen im Monat (bis 22

Uhr) erwiesen. Das vergangene

Jahr habe man allerdings mit

einem leichten Minus abschließen

müssen.

Lions Club stiftete

25.000 Euro

Stolze 25.000 Euro hat der Lions

Club Rösrath jüngst sozialen Projekten

der Stadt zur Verfügung

gestellt. Empfänger waren u. a.

die Tafel, das Bildungsprojekt

„Kennen-Lernen-Umwelt” und die

vier Rösrather Grundschulen. Die

Gelder sind der Erlös verschiedener

Veranstaltungen des Lions Clubs.

Kreissparkasse baut

Zusammenarbeit aus

Die Kreissparkasse Köln und das

Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in

Rösrath haben ihre bewährte Zusammenarbeit

unter dem Dach der

Bildungs-initiative KURS nachhaltig

verankert. Bewerbungstraining und

Betriebserkundungen bei der KSK

werden damit möglich.


OVERATH

aNdREaS HEIdER, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 25, 51491 Overath

Tel. 0 22 06 - 602-0

E-Mail: post@overath.de

WIRTSCHaFTSFöRdERUNG

Bernd Sassenhof, Erster Beigeordneter,

Tel. 02206 - 602-114

E-Mail: b.sassenhof@overath.de

Leverkusen

Leichlingen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Baumaßnahmen nahe a 4 kommen voran

Von der Öffentlichkeit relativ unbemerkt entwickelt sich das Gewerbegebiet Diepenbroich

am Overather Autobahnanschluss; sichtbar zur Freude des Bürgermeisters.

Bei einer Ortsbesichtigung zeigte er sich (Bild) sehr zufrieden. Sowohl die Ansiedlung

des Signalanlagenbauers M+V aus Kürten als auch der Bau von Betriebshof und Stadtwerke

mit den dazu gehörenden Straßenbaumaßnahmen (Kreisverkehr) machen

rasante Fortschritte.

Soennecken im Plan

Jetzt kommt Schwung

in das neue Logistikzentrum

„Wieder ist ein Meilenstein

erreicht”, freut sich klaus

Schneider, Geschäftsführer der

Soennecken LogServe GmbH

(Overath) auf der Homepage

des Unternehmens. die GmbH

betreibt das neue Logistikzentrum,

das gerade richtig in

Fahrt kommt.

Die sehr intensive Probezeit ist

vorbei. Längst werden hier die

ersten Aufträge abgewickelt, sind die

ersten tausend Pakete zum Händler

unterwegs. Klaus Schneider stolz: „Wir

sind genau im Zeitplan”. Jetzt komme

es darauf an, die Verlagerung des Versandbetriebes

vom bisherigen Lager

in Hessen nach Overath reibungslos

abzuwickeln. Von den eindrucksvollen

Rösrath

Arbeitsabläufen in der neuen Logistikhalle

konnten sich soeben rund 500

Vertreter von Mitgliedsunternehmen

bei der Generalversammlung in Overath

überzeugen.

Wochen zuvor hatte das auch

schon der neue Leiter der Agentur

für Arbeit (Bergisch Gladbach), Stefan

Krause getan. Seine Agentur hatte

dem Unternehmen dank intensiver

Kontaktpflege Arbeitskräfte zugeführt,

die Soennecken dringend benötigte.

Rund 40 Stellen allerdings

waren kürzlich noch unbesetzt.

Das Overather Unternehmen

sieht sich im übrigen auch für 2009

gut aufgestellt, auch wenn weniger

Umsatz einkalkuliert wird. Der Jahresumsatz

betrug zuletzt rund 660

Millionen Euro.

Der Stadtrat

sieht keine Not

für den Ruf 115

GL&Lev LOkaL

stadtbier in Overath

Neu in der Gaststätte Stadtmitte im

Kulturbahnhof: Das „Overather Stadtbier”.

Gastronom und Stadtverwaltung

präsentierten es jetzt, verbunden mit

einem historischen Rückblick auf die

Stadtgeschichte, die fast komplett auf

dem neuen Bierdeckel nachzulesen ist.

Ein hübscher Marketingeinfall.

Wie in Kürten verzichtet auch

Overath auf eine Teilnahme an

dem Projektversuch mit der kreisweit

gleichen Rufnummer 115. In

der Ratssitzung stimmten nur drei

Mitglieder dafür, unter ihnen der

Bürgermeister. Anrufer, die sieben

Cent pro Minuten zahlen müssten,

würden dann zentral von einem

Callcenter in Köln bedient, was

erhebliche Zeit ersparen soll. Overath

aber hätte sich an den Kosten

für das Callcenter beteiligen müssen

(wie alle anderen Gemeinden

natürlich auch). Das war dem Rat

wohl zu teuer. Vor allem aber sei

man ja mit der bisherigen Zentralnummer

sehr zufrieden.

Blicken zufrieden auf den Betrieb im

neuen Logistikzentrum von Soennecken:

Lager-Chef Hans Peter Gummersbach und

Geschäftsführer Klaus Schneider.

GL&Lev kontakt 03/09

17


18

GL&Lev LOkaL

ODENTHAL

KÜRTEN

GL&Lev kontakt 03/09

JOHaNNES MaUBaCH, Bürgermeister

Rathaus

Altenberger-Dom-Str. 31, 51519 Odenthal

Tel. 02202 - 710-0

WIRTSCHaFTSFöRdERUNG

Klaus Brodersen, Bernd Erlingheuser

Tel. 02202-710-124

E-Mail: post@odenthal.de

ULRICH MICHaEL IWaNOW, Bürgermeister

Rathaus, Marktfeld 1, 51515 Kürten

Tel. 0 22 68 - 939 -0

E-Mail: gemeinde@kuerten.de

WIRTSCHaFTSFöRdERUNG

Anita Waier, Rathaus

Tel. 0 22 68 - 939 -129

E-Mail: anita.waier@kuerten.de

Leichlingen

Leverkusen

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Burscheid

Odenthal

Odenthal

Wermelskirchen

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

„Perspektive Altenberg”

Das Regionale-Projekt 2010 tritt

auf der Stelle

Steigt die Gemeinde Odenthal aus

dem Projekt Regionale 2010 aus?

Während es in anderen Gemeinden

schon sichtbare Ergebnisse gibt, wird

in Odenthal noch diskutiert. Zuletzt

meldeten die Landschaftsschützer des

Kreises heftige Bedenken an. Die geplanten

Vorhaben seien doch sehr fragwürdig,

noch nicht zu Ende gedacht

und keineswegs vorteilhaft für Altenberg.

Zwar scheint sich Zustimmung in

einer politische Mehrheit heranzubilden,

doch ist man von einem ersten Spatenstich

noch meilenweit entfernt.

Das Splashbad

entwickelt sich

erfreulich positiv

Ende März war das eine gute

Nachricht, die da von kürten

aus in die Region ausstrahlte:

das seinerzeit heftig diskutierte

Splashbad entwickelte sich gut

und strebt nach nur einem Jahr

der Wiedereröffnung schwarzen

Zahlen entgegen.

Bad-Betreiber Franz Krämers wurde

zitiert: „Es sieht sehr gut aus.

Die Besucherzahlen steigen kontinuierlich”.

Man darf sich freuen. Und

Rösrath

Schloß Strauweiler

immer beliebter

Mit einem prächtigen Erfolg endete

der „2. Tag der Geschichte” in

Odenthal. 200 waren von einem

Besuch auf Schloss Strauweiler

begeistert. Das kann sich wiederholen

im Rahmen des traditionellen

Kultursommers. Da gibt es

Konzerte auf dem Schloss am 18.

Juli (mit klassischen Serenaden)

und am 5. und 6. September mit

Country-Music, Big Band und einer

Jazz-Matinee.

Krämers (Bild) ließ weiter verlauten:

„Wenn dieses Jahr weiterhin so positiv

verläuft, könnte das Splashbad

erstmals schwarze Zahlen schreiben.”

Eine schwarze Null sei schon 2008

nur knapp verfehlt worden.

Inzwischen hat sich das Unternehmen

auch einiges einfallen lassen, um ganz

allgemein attraktiver zu werden. Neben

Sauna (auch schon mal bis Mit-

Kirchenbaukunst im Bergischen Land

Zum Auftakt einer bergischen Tourismus-Offensive, haben sich die Bürgermeister

von Odenthal und Bergisch Gladbach zusammengeschlossen und unter

dem Motto „Eins und eins ist mehr als zwei” eine Besichtigungstour zu zehn

ausgewählten Kirchen rund um ihren Städte-Standort präsentiert. Vorarbeit

dazu leisteten die Wirtschaftsförderer Lüürsen (Odenthal, links) und Martin

Westermann (Berg.Gladbach, rechts), hier vor der Kirche St. Pankratius in

Odenthal. Sabine Huetten (Bildmitte) bewirbt die Aktion mit der Naturarena.

Kürten sagte hilfe ab

Der Golfclub Kürten wird sich nicht

an der Entwicklung einer neuen

Golfplatzanlage in Burscheid beteiligen.

Die Geschäftsführung, die sich

anfangs sehr engagiert zeigte, hat

ihre Bereitschaft zurückgezogen. Der

Platz wird nicht gebaut.

ternacht) und FKK

(noch bis Juni) bietet

das Splashbad

auch Ausbildungsmöglichkeiten

für Taucher an und im

„Freigehege” eine Beachvolleyball-

Anlage, die privat zu mieten ist. Große

Sportereignisse können Saunagäste

im übrigen bequem aus Korbmöbeln

heraus im Fernsehen verfolgen.

Gemeinde will

Servicenummer

115 nicht testen

Was der Stadtrat in Overath für nicht

so bedeutsam hielt und ablehnte, fand

im Haupt- und Finanzausschuss für den

Gemeinderat Kürten zunächst Zustimmung.

Der Rat aber lehnte anschließend

ab. Da blieb der Bürgermeister allein

mit seiner postiven Einstellung. Die

Stadt Kürten nimmt an dem Pilotprojekt

einer einheitlichen Behördenrufnummer

nun also doch nicht teil.

Ziel des Projekts ist der direkte Draht

zu den Behörden. Die anteiligen

Kosten aber erschienen den Ratsmitglieder

zu unübersichtlich und zu

hoch. Sie lehnten ab.

Eine weitere Kehrtwendung gab es

im Gemeinderat in bezug auf den

Flächennutzungsplan. Die im Ortsteil

Schanze anvisierte gemischte Baufläche

für Wohnen und Gewerbe, die

Tage zuvor nach heftigen Diskussionen

rausgeflogen war, wurde jetzt

wieder akzeptiert


Public Relation

Professionelle Energiemesstechnik

Ein Fall für Mittendorf

Mit der Ermittlung

des Energieverbrauchs in

Mehrfamilienhäusern und

Wohnanlagen, bürokomplexen

und sonstigen

Gewerbeimmobilien

werden heutzutage fast

ausschließlich externe

Unternehmen beauftragt.

sie sorgen für die

installation neuer Geräte,

nehmen kontinuierliche

Messungen vor und erstellen

die entsprechende

abrechnung.

die Motivation der Gründerin:

„das können wir besser!“

Zu den ausgewiesenen Experten

der Energiemesstechnik zählt die

Ch. Mittendorf GmbH aus Bergisch

Gladbach-Schildgen. Mittendorf -

das ist ein Familienunternehmen

im sicherlich wahrsten Sinne des

Wortes. Von Vater Hans-Günter

und Mutter Christel gegründet,

von den Kindern Axel, Thomas

und Claudia gemeinschaftlich

weitergeführt und kontinuierlich

ausgebaut. „Die Entscheidung,

uns selbstständig zu machen,

trafen wir 1981. Bis dahin waren

wir Gebietsvertretung für NRW

bei einem Großen der Branche.

Doch hatten wir dort immer mehr

unzufriedene Kunden registriert“,

so Firmengründerin Christel Mittendorf,

„und irgendwann haben

wir uns gesagt: Das können wir

besser!“

beratung – Planung –

ausführung

Begreift man die Expansion der

Ch. Mittendorf GmbH seit 1991

als Spiegelbild erfolgreichen

Schaffens, muss man konstatieren:

Dieses Wachstum beeindruckt

in der Tat. Denn unter dem

Dach der Firma arbeiten mittlerweile

21 Festangestellte sowie je

nach Bedarf zwischen 30 und 40

freie Mitarbeiter. Bestätigt sieht

sich das Unternehmen auch unter

dem Aspekt Service. „Egal ob

wir ein Mehrfamilienhaus, einen

Bürokomplex oder eine komplette

Siedlung betreuen“, erläutert

Axel Mittendorf, „am Anfang

steht immer unsere Vor-Ort-Beratung

inklusive der individuellen

Bedarfsplanung.“

Energieermittlung

per Funktechnik

Was folgt, ist die Umsetzung: Die

Installation der Energiemessgeräte

(Wasserzähler, Wärme- und

Kältezähler, Heizkostenverteiler)

wird durch die Installateure der

Fa. Mittendorf erledigt, das Ablesen

der Zählerstände wird bei

Bedarf bzw. nach Absprache

durchgeführt. „Mehr und mehr

entscheiden sich unsere Kunden

für die Fernauslesung der Zähler

mittels Funktechnik. Mit diesem

System muss der Ableser nicht

mehr ins Gebäude hinein, sondern

kann die Auslesung ´von

außen´ durchführen, mittels Laptop.

Das hat sich für die Mehrzahl

unserer Kunden als deutlich einfacher

und wesentlich praktischer

erwiesen“, unterstreicht Thomas

Mittendorf die neueste Entwicklung.

Wobei sich an Transparenz

und Nutzwert der Abrechnung,

die sich ohne Weiteres auf einzelne

Einheiten umlegen lässt,

nichts ändert.

referenzobjekte in ganz nrW

Unabhängig von der Messmethode

erfolgen die Einzel-Abrechnungen

für die Kunden durch

das kaufmännische Team der Ch.

Mittendorf GmbH, die dies routiniert

und professionell erledigt,

nicht zuletzt aufgrund der jahrelangen

Erfahrung. Apropos: Dass

sich guter Service herumspricht,

haben die Mittendorfs im eigenen

Unternehmen erfahren dürfen.

„Wir sind sehr stolz, dass wir

seit über 25 Jahren stetigen Zuwachs

an Objekten und Kunden

haben. Und dass die meisten sind

durch Empfehlungen von zufriedenen

Kunden zu uns kommen“,

freut sich Claudia Mittendorf. Um

so mehr mag das Einzugsgebiet

überraschen, denn die Klientel

der Mittendorfs kommt nur bedingt

aus Bergisch Gladbach.

Eher aus ganz Deutschland, mit

Schwerpunkt NRW. Referenzen

hat das Unternehmen reichlich.

Einige bekannte Objekte sind

dabei wie z. B. das Hansa-Hochhaus

in Köln, das Deutschland-

Haus in Essen oder die gerade

neu eröffnete RheinBerg Galerie

in Bergisch Gladbach.

Fa. Ch. Mittendorf GmbH

Zum Scheider Feld 20

51467 Bergisch Gladbach

Tel.: 0 22 02 – 98 37 0

Fax: 0 22 02 – 98 37 30

www.ch-mittendorf.de

GL&Lev LOkaL

GL&Lev kontakt 03/09

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GL&Lev LOkaL

BURSCHEID

GL&Lev kontakt 03/09

HaNS dIETER kaHRL, Bürgermeister

Rathaus, Höhestraße 7-9, 51399 Burscheid

Tel. 0 21 74 - 670-0

WIRTSCHaFTSFöRdERUNG

Hans Dieter Kahrl

E-Mail: buergermeister.kahrl@burscheid.de

Dr. Siegfried Kempf, Tel. 0 21 74 - 670-102

E-Mail: s.kempf@burscheid.de

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Clever unter dem Aspekt Sponsoring

Drei Handball-Vereine

schließen sich zusammen

kooperationen im Sinne von

Synergien schaffen ist auch im

Sport längst kein Fremdwort

mehr. dennoch überrascht jetzt

der Zusammenschluss dreier

Handballvereine in Burscheid.

Es haben sich zusammengetan:

Burscheider TG, TG Hilden und

TV Witzhelden. Ab dem 1. Juni streifen

die Spieler orangefarbene Trikots

über und tragen auf der Brust einen

springenden schwarzen Panther. „Bergische

Panther” ist der neue Name einer

Spielergemeinschaft, die sich als

„Verein für die Region” versteht. Der

Vereine hat dann 450 aktive Handballer

in zwölf Erwachsenen-Teams

und 22 Jugendmannschaften!

Noch professioneller soll es ab

sofort im Burscheider Handball

zugehen. Der Zusammenschluss dreier

Vereine zieht gemeinsames Marketing,

gemeinsame Werbung und Sponsoren-

Betreuung nach sich. Das schafft Synergien im

Management und der Finanzierung. Über 400

Heimspiele finden abwechselnd in Burscheid,

Hilgen und Witzhelden statt.

Rösrath

Dabei kann man den kommerziellen

Hintergrund nicht übersehen. Der Zusammenschluss

gibt Sponsoren eine

ganz neue, viel breitere und intensivere

Plattform. Mit den „Panthern” gibt es

jetzt eine „Macht” in Burscheid.

Noch im Mai soll Klarheit bestehen

Johnson Controls baut

99 Arbeitsplätze ab

Kürtener Investoren

am Golfplatz nicht

mehr interessiert

Der angedachte Golfplatz zwischen

Unterwietsche und Paffenlöh,

für den alle Signale bereits auf

Grün standen, wird nun doch nicht

gebaut. Die Kürtener Investoren

zogen ihre Bereitschaft mit leicht

diffusen Erklärungen zurück. Man

sprach von einer „veränderten

Zeitschiene”. Möglicherweise gaben

Wettbewerbsüberlegungen

(Konkurrenz) den Ausschlag. Besonders

schade: Die benötigten

Flächen standen schon zur Verfügung.

Und Mitte 2010 hätte bereits

mit dem Bau eines Klubheims

begonnen werden können.

12. Burscheider Umweltwoche

Just hatte Bürgermeister Hans-Dieter

Kahrl kürzlich von Vertrauen in die Geschäftsleitung

von Johnson Controls

und Federal Mogul gesprochen: Da

weiß man mit der Situation verantwortungsvoll

umzugehen. Da kam

die Nachricht: Johnson streicht 99 Arbeitsplätze.

„Nur” 99 von 1770, und

man hoffe auf freiwilliges Ausscheiden.

In ganz Europa sollen 200 Stellen

wegfallen. Dabei ist nicht allein von

aktuell konjunkturellen, sondern von

strukturellen Problemen die Rede.

Immerhin: Die internationale Autokrise

hat mächtig zugeschlagen. Allein

in den ersten drei Monaten dieses

Jahres sind die Verkäufe bei JC um

45 Prozent eingebrochen. Die Prognose:

Bis Ende des Jahres müsse

mit Umsatzrückgängen von 36 Prozent

gerechnet werden. Allgemein

schrumpfte der Umsatz des Herstellers

von Autoinnenausstattungen

und Batterien bereits um 33 Prozent

auf 6,32 Milliarden Dollar (Vorjahr

9,41 Mrd. Dollar). Der Nettoverlust

betrug 193 Millionen Dollar gegenüber

einem Vorjahresgewinn von 289

Millionen Dollar. International muss

mit der Schließung von 10 Werken

gerechnet werden.

Und was tut sich bei FM ?

Bei Redaktionsschluss gab es noch

keine Klarheit über den geplanten

Personalabbau bei Federal Mogul.

1200 Stellen sollen bundesweit wegfallen,

rund 300 in Burscheid. Für den

7. Mai war eine neue Verhandlungsrunde

angesetzt worden.

Mit einem umfangreichen Programm, großem Publikumszuspruch und der

Beteiligung von 62 Schulklassen und neun Kindergärten fand jetzt die 12.

Umweltwoche in Burscheid statt (9. -15.Mai). Und zum drittenmal unter der

Schirmherrschaft von NRW-Minister Eckhard Uhlenberg, womit die Bedeutung

dieser Veranstaltung im Land gewürdigt werden sollte. Der Klimawandel war

das große Thema. Aber auch: „Was können Kinder für ihrer Umwelt tun?”

Veranstalter war die Gemeinschaft von Bergische Abfallwirtschaftsverband,

Stadtwerke und Stadtverwaltung.


LEICHLINGEN

Birgitt Färber ist weiterhin

Vorsitzende des Wirtschaftförderungsverein

Leichlingen

e.V. ( WIV). die Jahreshauptversammlung

bestätigte sie mit

breiter Mehrheit in ihrem amt.

Strahlend nahm sie das Votum an:

„Ich mache sehr gerne weiter. Der

Verein und die Aufgaben im Vorstand

sind mir sehr ans Herz gewachsen“. Ihr

Ziel: Leichlingen und Witzhelden bekannter

und attraktiver zu machen.

Die gebürtige Leichlingerin (Bild)

ist Mitglied der ersten Stunde und

übernahm den Vorsitz vor vier Jahren

vom ehemaligen Sparkassendirektor

Helmut Kalms. Tatkräftig und mit

Leichlingen

Leverkusen

ERNST MüLLER, Bürgermeister

Rathaus, Am Büscherhof 1, 42799 Leichlingen

Tel. 0 21 75 - 992-0

E-Mail: info@leichlingen.de

WIRTSCHaFTSFöRdERUNG UNd SEL

Christian Scheffs, Am Schulbusch 16

Tel. 0 21 75 - 992-265

E-Mail: info@leichlingen.de

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Birgitt Färber bleibt

weiter WiW-Vorsitzende

vielen neuen

Ideen und Projekten

möchte

sie sich weiterhin

intensiv

für den WIV

engagieren.

Aktuell stehen

die Fertigstellung der neuen Internetseiten,

die Mobilshow und der

Frühlingsmarkt an. Im Juni findet die

zweite Kunst- und Klangmeile statt.

Auszubildende für Ihren

Betrieb

Ausbilden ist heute für Ihren Betrieb wichtig!

Denn Ihre Nachwuchskräfte -

sind Ihre Fachkräfte von morgen.

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Bewerber/innen.

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Tel.: 01801 66 44 66*

(*3,9 Ct/Min aus dem Festnetz der Deutschen Telekom.

Bei Anrufen aus Mobilfunknetzen gelten davon abweichende

Preise)

E-mail:

BergischGladbach.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de

Neue Beisitzer im Vorstand sind

Brigitte Krautmacher-Hondrich von

der Firma Raumausstattung Krautmacher,

Tobias Unger von T&T Konzeptbau

und Sebastian Lemmer von

LR Catering. Günter Berg übernimmt

fortan den Posten des ersten Stellvertreters

von Birgitt Färber. Zweiter

Stellvertreter bleibt Stefan Clemen.

Der Verein hat über 130 Mitglieder,

überwiegend Einzelhändler und Unternehmer.

GL&Lev LOkaL

Nachdem die offizielle Einweihung der

neuen Stahlbrücke über die Wupper vor

Monaten bei rauhem Herbstwetter nicht

eben ein Vergnügen war, soll das Ganze

jetzt am 6. Juni mit einem grandiosen

Brückenfest unter besseren Bedingungen

wiederholt werde

Was wird aus Precise?

Seit Februar dieses Jahres geht beim

Spindel-Hersteller Precise (Lieferant für

Werkzeugmaschinen) in Leichlingen der

Frust um. Da wurde den 114 Mitarbeitern

mitgeteilt: Am 30. September ist

Schluss mit der Produktion. Die Märkte

für das bis dahin erfolgreiche Unternehmen

sind total eingebrochen. Es ist von

80% Verlust die Rede. An Rettungsversuchen

wird zwar intensiv gearbeitet,

aber die Chancen entwickelten sich

zuletzt gegen Null.

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Telefon 02 14 - 5 59 70

Telefax 02 14 - 5 59 70

GL&Lev kontakt 03/09

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GL&Lev LOkaL

WERMELSKIRCHEN

nach dem feierlichen akt:

Bürgermeister und die

geschäftsleitung von

tente-Rollen vor der Rolle,

dem neuen Wahrzeichen

der stadt Wermelskirchen.

GL&Lev kontakt 03/09

ERIC WEIk, Bürgermeister

Rathaus, Telegrafenstraße 29-33

42929 Wermelskirchen, Tel. 0 21 96 - 710-0

E-Mail: post@stadt.wermelskirchen.de

WIRTSCHaFTSFöRdERUNG

Heinz W. Schmitz

Tel. 0 21 96 - 710-230

E-Mail: heinz.schmitz@stadt.wermelskirchen.de

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Tente-Rollen stifteten ein „Eingangsportal”

Die Stadt erhielt ein

neues Wahrzeichen

Die Stadt Wermelskirchen hat ein

neues Wahrzeichen: Eine stilisierte

Rolle, montiert auf der Verkehrsinsel

an der Autobahnabfahrt aus Richtung

Dortmund. Unübersehbar mit fast vier

Metern Höhe und über drei Metern

Breite. Eine stattliche Aluminium-

Skulptur, die 300 Kilogramm wiegt

und von der Firma Tente-Rollen gestiftet

wurde. Bürgermeister Eric Weik

Rösrath

sprach bei der „Enthüllung” von einem

„Eingangsportal” für die Stadt. Der edle

Spender will mit dem Wahrzeichen daran

erinnern, dass Wermelskirchen seit

jeher die „Stadt der Rollen” gewesen

ist. Die Rollen-Produktion ist unverändert

ein wichtiger Wirtschaftszweig

für die Stadt. Der Entwurf stammt von

Design-Professor Martin Topel, Lehrstuhlinhaber

an der Uni Wuppertal.

Soll die Wirtschaftsförderung privatisiert werden?

Der Stadtmarketingverein „Wir in Wermelskirchen e.V.” (WiW) droht in die

parteipolitischen Wahlschlachten zu geraten. Beide Bürgermeisterkandidaten

liebäugeln mit einer Privatisierung, wobei auch eine Ausgliederung des Wirtschaftsförderungsamtes

aus dem Rathaus hin zum WiW ins Auge gefasst wird.

Dagegen hat WiW-Geschäftsführer Niehaves bereits heftig interveniert: „Das

könnten wir gar nicht stemmen.” Und Bürgermeister Weik sagte kategorisch:

„Nein, die Unternehmer brauchen keinen Frühstücksdirektor”.

auto-schau und

immobilienmesse

Das Wochenende rund um den 24.

Mai ist für Wermelskirchen so etwas

wie „das Fest der Feste”. Da treffen

nämlich gleich verschiedene Attraktionen

aufeinander:

Frühjahrskirmes

Neu- und Gebrauchtwagenschau

Handwerkermarkt

BauFi - Immobilienmesse

Verkaufsoffener Sonntag

Das Interesse der Aussteller ist groß.

Speziell die Handwerker erinnern sich

noch begeistert an das vergangene Jahr

(auf dem Lochesplatz). Die Auto-Schau

ist neu. Die Immobilienmesse findet in

der Hauptstelle der Sparkasse statt.

Bochumer

Investor hat

große Ideen

Mit einem überraschenden Angebot

ist die Euco-Einkaufs-Center

GmbH (Bochum) in Wermelskirchen

vorstellig worden. Ihr Geschäftsführer

Gerhard Uhle bot

an: Wir übernehmen das marode

Ring-Kaufhaus, das insolvent ist

und Ende Mai endgültig schließt,

wollen aber zugleich den Loches-

Platz als Einkaufszentrum entwickeln.

Mit gut 15 Millionen Euro

wäre er dabei. Bürgermeister Weik

präsentierte das Vorhaben voller

Stolz. Uhles GmbH hat Immobilien

in fast 70 deutschen Städten.

Sein Deal in Wermelskirchen: Am

Lochesplatz könnten ein Parkhaus

(bis 400 Stellplätze) entstehen,

ein SB-Warenhaus, Gastronomie

und Dienstleister-Büros. Nur: Eine

EU-Ausschreibung müsste wegfallen.

Das würde dem Investor

zu lange dauern. Er möchte schon

2010 anfangen zu bauen.

Das Rathaus -

seit vier Jahren

„im Netz”

Auch wenn sich an der Fassade des

Bürgerzentrums in Wermelskirchen

scheinbar nichts tut - hinter den Kulissen

wird intensiv an der Planung der

neuen Fassade gebastelt. Davon jedenfalls

berichtet die Verwaltung auf

der Website der Stadt und schlüsselt

einen Ablaufplan auf.

Danach hat der „Arbeitskreis Fassade

Bürgerzentrum“ (bestehend aus

Vertretern aller Fraktionen sowie Verwaltung)

von der Stadtverwaltung

zunächst eine energetische Untersuchung

des Gebäudes verlangt. Was

nun geschieht. Dabei sollen auch

Fenster, Heizung, Dach und Außenwände

untersucht und auf etwaige

Reparaturen hin geprüft werden.

Die Stadtverwaltung nutzt dabei ein

kostenfreies Prüfungsprogramm der

Ruhrgas AG.

Die Ergebnisse sollen Mitte des Jahres

vorliegen. Nach den Sommerferien tagen

der Arbeitskreis und der Stadtrat.

Schließlich gibt es einen Architektenwettbewerb,

sodass etwa im Frühjahr

2010 feststehen kann, welche

neue Fassade zukünftig das Rathaus

erhalten wird. Mit einer Fertigstellung

wird im Jahre 2012 gerechnet. Das

Gebäude ist seit 2005 „eingenetzt”.


Krisenzeit nutzen:

Sprachen für Europa lernen

Ein Projekt auf Initiative der städtischen Wirtschaftsförderung

und der VHS mit Unterstützung der

RBW für die Region.

Arbeitnehmer, die von Kurzarbeit

oder gar Arbeitslosigkeit betroffen

sind, sollten nach Empfehlungen

der Fachleute das „Zeitfenster” für

Weiterbildung nutzen; zum Beispiel

für Sprachunterricht. Denn Fremdsprachen

sind häufig Voraussetzung

für die Sicherung oder Neubesetzung

eines Arbeitsplatzes.

Unter diesem Aspekt nehmen

die städtische Wirtschaftsförderung

Bergisch Gladbach und die Volkshochschule

mit Unterstützung der

Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft

(RBW) die aktuelle

Situation und die Europawahl

zum Anlass, um gemeinsam eine

Kampagne zur Stärkung der Europa-

sEniorEn bEratEn

fähigkeit von Betrieben zu starten.

Betont werden soll hier zunächst die

sprachliche Weiterbildung der Mitarbeiter.

Es handelt sich hierbei um ein

maßgeschneidertes Angebot, zeit-

und ortsunabhängig, für kleine und

mittelständische Unternehmen.

Die Initiatoren bereiten für den 8.

Juni um 19:30 Uhr in der VHS Bergisch

Gladbach eine Konferenz vor,

in deren Rahmen passgenaue Weiterbildungsangebote

für Spanisch,

Französisch, Niederländisch und

Englisch zwischen der Volkshochschule

vor Ort und interessierten

Firmen und Firmengruppen abgesprochen

werden sollen. Interessierte

Unternehmen können sich bei der

VHS Bergisch Gladbach dazu noch

anmelden. Bei diesem ersten „Findungsprozess”

sind Firmenwünsche

- etwa nach zusätzlichen Sprachen

- durchaus noch zu berücksichtigen

Dazu müssen Unternehmer wissen:

Die Beantragung von Kurzarbeit

(Kug) ist per Gesetz erleichtert

worden. Dazu gehört, dass die

Bundesagentur für Arbeit (BA) die

Hälfte der auf das Kurzarbeitergeld

entfallenden Sozialversicherungsbeiträge

übernimmt. Bilden sich die

GL&Lev LOkaL

Arbeitnehmer weiter, erstattet die

BA sogar die vollen Beiträge. Qualifizierung

sei entscheidend, um sich

optimal auf die Zeit nach der Wirtschaftskrise

vorzubereiten.

anmeldung bei der VHS

Bergisch Gladbach

ansprechpartner

dietmar Paaß

Telefon: 0 22 02 / 14 22 63

email: paass@vhs-gl.de

Ein Beispiel aus der Praxis: Neuausrichtung der Vertriebstätigkeit

Von WERNER BITTER

„Mehr Umsatz machen“,

war das anliegen des mittelständischenMaschinenbauers.

„Mehr oder neue

Kunden gewinnen“,

schlug ich vor.

Läuft das nicht auf dasselbe hinaus?

Im Prinzip schon, aber es

verändert den Blick auf die Problemstellung.

Der Nutzen für den Kunden

muss im Mittelpunkt jeder Überlegung

für die Neuausrichtung von Vertriebsaktivitäten

stehen.

Was wurde getan? Zunächst

erfolgte eine Analyse des vorhandenen

Kundenstammes auf Basis der

Umsatzlisten. Nicht zu wenig, zu viel

Kunden war das Ergebnis. Kann das

sein? Ja, wenn das Gros der Kunden

nur marginal zum Umsatz beiträgt,

aber viel Arbeitsaufwand verursacht.

Eine Kundensegmentierung (A-, B-

Werner Bitter

Experte für Projekt- und

Vertriebsmanagement

und C-Kunden) erfolgte im nächsten

Schritt. Die erste Zuordnung orientierte

sich am Umsatz, später wurden

die Kunden aufgespürt, die am

stärksten zum Gewinn beigetragen

hatten. In weiteren Schritten wurden

Überlegungen zur Kundenbetreuung

und Kundenbindung festgelegt. Hier-

mit Unterstützung der

zu gehörte neben Gesprächs- und

Besuchsplanung auch der differenzierte

Aufbau einer aussagefähigen

Kundenkartei.

Ausbau und Festigung der Marktposition

wurde als weiteres Thema

behandelt. Hier stand die Frage

nach den Wettbewerbsvorteilen und

der Aufbau eines klaren Unternehmensprofils

im Focus. Um langfristig

überleben zu können, muss ein Unternehmen

wenigsten einen Wettbewerbsvorteil

besitzen. Größe und

Gewicht der zu liefernden Maschinenteile

konnten nach Analyse des

Wettbewerbs als Alleinstellungsmerkmal

dargestellt werden.

Der Aufbau des Exportgeschäfts

wurde im letzten Schritt behandelt.

Dies sollte nach meiner Vorstellung

keine vorübergehende Lösung sein,

um Umsatzrückgänge im Inland aufzufangen.

Als strategisches Ziel wurde

daher festgelegt, durch das Exportgeschäft

langfristig zum Wachstum des

Unternehmens beitragen zu können.

Die geringen personellen Ressourcen

zwangen jedoch zum Vorgehen

in kleinen Schritten. Die Gefahr der

Überdehnung des Vertriebsbereichs

musste vermieden werden. Meine

Empfehlung für den Aufbau des Exportgeschäfts

in diesem konkreten

Fall lautete: Nach sorgfältiger Marktanalyse

an höchstens zwei Standorten

mit der Kundenakquisition zu

beginnen. Nicht möglichst viele, sondern

eher wenige, aber gute Kunden

gewinnen, die das Potential haben

von Beginn an nennenswert zu Umsatz

und Ergebnis beizutragen und an

den Aufbau langfristiger Geschäftsbeziehungen

interessiert sind.

Den Kundennutzen in den Mittelpunkt

der Überlegungen zur Neuausrichtung

zu stellen war mein Ansatz.

Durch planvolles schrittweises Vorgehen

wurden neue Vertriebsstrukturen

geschaffen und das Ziel - mehr Umsatz

machen - erreicht.

GL&Lev kontakt 03/09

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GL&Lev LOkaL

LEVERKUSEN

Räuber und

Brings rocken in

der Sparkasse

Am 19. Mai öffnet die Sparkasse

Leverkusen ihre Kundenhalle für die

PS-Monatsverlosung und ein erstklassiges

Unterhaltungsprogramm.

„RheinischKölsch“ ist das Motto

mit den Musikgruppen Räuber und

Brings. Es moderiert Linus, 20 Uhr.

PS-Sparen betreiben die Sparkassen

ohne eigenen Profit. 55% des

Loseinsatzes werden als Gewinn

ausgeschüttet. 25% verbleiben in

der Region und werden in Forum von

„PS-Zweckertrag“ für gemeinnützige

Zwecke verwendet. Der Rest entfällt

auf Lotteriesteuer.

Im vergangenen Jahr konnte die Sparkasse

Leverkusen 270.000 EUR für

gemeinnützige Projekte ausschütten.

Richtfest am 19. Mai?

Die Baumaßnahmen an der Rathaus-

Galerie sind zuletzt so zügig vorangekommen,

dass die Projektleitung

schon für den 19. Mai das Richtfest

eingeplant hat. Der Innenausbau soll

im Herbst beginnen.

GL&Lev kontakt 03/09

ERNST küCHLER, Oberbürgermeister

Stadtverwaltung, Haus-Vorster-Straße 8

51379 Leverkusen, Tel. 0214 - 406-0

E-Mail: postmaster@stadt.leverkusen.de

WIRTSCHaFTSFöRdERUNG

Dipl. Ing. Wolfgang Mues, Dönhoffstraße 39

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 406-8851

E-Mail: wolfgang.mues@stadt.leverkusen.de

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

TDM geht wieder an den Start

Die Lage rund um das angeschlagene Bremsbeläge-Unternehmen TMD-Friction

(Foto) hat sich offensichtlich wieder beruhigt. Die Firma ist aus der Insolvenz-Falle

wieder heraus, vom Londoner Finanzinvestor Pamplona übernommen und damit

wieder schuldenfrei. Die weltweit 3800 Arbeitsplätze sind gesichert. In Leverkusen

wurden allerdings 150 Stellen gestrichen. 840 Arbeitsplätze konnten erhalten werden.

TMD-Friction (ehemals Textar) hat eine marktführende Position für die Produktion

von Bremsbelägen und Reibmaterialien. Das jetzt „neue” Unternehmen muss aus

rechtlichen Gründen auch noch einen neuen Namen erhalten.

Opladen - die Bahn hat

an die Stadt verkauft

Das division board der Deutschen

Bahn AG hat entschieden,

192.000 m2 Grundstücksfläche auf

der Ostseite des Geländes der neuen

bahn stadt :opladen - dem ehemaligen

Eisenbahnausbesserungswerk

der Deutschen Bahn AG – an die Stadt

Leverkusen zu verkaufen. Der Besitzübergang

an die Stadt sollte zum

1. Mai 2009 erfolgen. Die Flächen

werden jetzt von der neuen bahn

stadt :opladen GmbH für neues Wohnen

und Gewerbe weiterentwickelt.

Weitere Grundstücksverträge, wie der

Kauf der Flächen für das so genannte

„Grüne Kreuz“ und der Werkstätten-

minister-erlaß zwingt stadtrat zu Investitions-kürzungen

Das war ein bitterer Tag für den Stadtrat. In seiner April-Sitzung musste er sich mit

der „Streichliste” des Kämmerers befassen. Ein Erlass des Landesinnenministers, der

die Kreditaufnahme hoch verschuldeter Städte und Gemeinden (Nothaushalt) stark

limitiert, zwang die Kommunalpolitiker, auf eine ursprünglich verplante 6,3 Millionen

Euro Investitionssumme zu verzichten. Zwar regte sich durchaus Widerspruch,

aber dann wären die Konsequenzen aus Düsseldorf ungleich heftiger gewesen.

Letztlich sah der Stadtrat keine Alternative und gab nach. Dadurch müssen einige

Bauvorhaben um einen längeren Zeitraum verschoben werden.

straße (ca. 25.000 m 2 ) als notwendiger

Erschließungsfläche und der

Kauf der 55.000 m 2 großen Fläche

zur Entwicklung des Campus Leverkusen

– hier tritt der Bau- und Liegenschaftsbetrieb

des Landes NRW (BLB)

als Käufer auf – sind in Vorbereitung.

Der Kaufvertrag „Grünes Kreuz“ soll

dem Rat der Stadt Leverkusen im Juni

zur Entscheidung vorgelegt werden.

Dies teilten Oberbürgermeister Ernst

Küchler, Liegenschaftsdezernent Rainer

Häusler und Vera Rottes, die Geschäftsführerin

der neuen bahn stadt

:opladen GmbH, mit Vertretern der DB

AG, vor der Presse in Leverkusen mit.

Lanxess machte

im 1. Quartal

14 Mio. E minus

Der Spezialchemie-Konzern LANXESS

AG musste im ersten Quartal 2009

einen deutlichen Nachfragerückgang

feststellen. Trotzdem konnte

das Unternehmen auch dank des

Maßnahmenpakets „Challenge09“

ein positives operatives Ergebnis erzielen.

Für das zweite Quartal wird

wegen einer anziehenden Nachfrage

eine Verbesserung erwartet.

Das Konzernergebnis betrug im

ersten Quartal minus 14 Millionen

Euro nach 104 Millionen Euro Gewinn

im Vorjahreszeitraum. Der

Konzernumsatz fiel im Vergleich zum

Vorjahreszeitraum um 31,3 Prozent

auf 1,054 (1,535) Milliarden Euro.

LANXESS-Vorstandsvorsitzende Axel

C. Heitmann sagte: „Der Nachfragerückgang

von mehr als 35 Prozent

erreichte historische Ausmaße. Von

der Rezession waren alle Geschäftsbereiche

betroffen”.

Campus soll im Herbst

den Betrieb aufnehmen

Bereits ab Herbst soll der Studienbetrieb

des Campus Leverkusen aufgenommen

werden. Darüber sind sich

Stadt und IHK Köln einig. Jetzt müsse

nur noch die chemische Industrie

entsprechende Kombistudienplätze

zur Verfügung stellen.

Der Campus soll ab dem Wintersemester

2009/2010 im Fach technische

und pharmazeutische Chemie

30 Plätze als kombiniertes Teilzeitstudium

anbieten. Bis zum Wintersemester

2012/2013 sollen auf dem

Gelände der Bahnstadt Opladen 500

Studienplätzen realisiert werden.


Aus zeitlich abgepassten Zwiegesprächen wurde schnell eine gemeinsame Gesprächsrunde

bitte einen Platz

weiter rücken…

Ein akustisches Signal ertönt, die

Zeit läuft, viele, hektische Frauenstimmen

erfüllen den Raum, Visitenkarten

werden über den Tisch

geschoben, das Signal ertönt erneut

und kaum eine Minute später rutscht

man einen Stuhl weiter. So sah das erste

Leverkusener Unternehmerinnen-

Treffen 2009 aus.

„Speed Profiling“ hieß das Motto

unter dem die Organisatorinnen des

städtischen Frauenbüros und der

Leverkusener Wirtschaftsförderung

(WfL) einluden. Jede der 35 Teilnehmerinnen

nutzte jeweils genau eine

Minute, um sich in den Räumlichkeiten

der FernUni Hagen im Leverkusener

City-Point ihrem Gegenüber

vorzustellen. „Das grundsätzliche

Ziel des Unternehmerinnen-Treffs,

sich gegenseitig kennen zu lernen,

Erfahrungen auszutauschen und unternehmerische

Netzwerke in angenehmer

Atmosphäre zu verstärken,

ist heute Abend sicherlich wieder

absolut gelungen. Speed Profiling

als Business Strategie funktioniert“,

erklärt WfL-Organisatorin Rita Straßer.

Eine Menge Spaß, eine große

Geräuschkulisse, lautes Lachen, kon-

zentrierte Gesichter und Gestik und

hoch engagierte Gespräche prägten

das Bild des Unternehmerinnen-Treffens.

„Nicht nur bekannte Gesichter

besuchen unser mehrmals im Jahr

stattfindendes Netzwerktreffen für

Frauen. Erfreulicher Weise sind jedes

Mal auch ein paar neue Gesichter

dabei,“ erläutert Frau Straßer, die

bei der WfL u. a. für die Gründungsberatung

zuständig ist weiter. Mit

dieser Veranstaltung wendete sich

Frauenbüro und WfL bereits zum 27.

Mal an alle interessierten Unternehmerinnen,

selbständige Frauen und

Freiberuflerinnen aus Leverkusen und

der Umgebung. Auf der Homepage

der WfL (www.wfl-leverkusen.de)

können Bildergalerien zu dieser und

weiteren Veranstaltungen abgerufen

werden. Machen Sie sich also ein

eigenes Bild von den Leverkusener

Unternehmerinnen-Treffen…

Möchten auch Sie über die nächsten

Treffen informiert und per E-Mail

eingeladen werden? Dann melden Sie

sich einfach telefonisch bei der WfL

unter 0214 / 83 31 15 oder senden

uns Ihre Kontaktdaten per E-Mail an

weibel@wfl -leverkusen.de.

WIRtschaFtsFÖRdeRung LeVeRkusen

INHALTsÜBERsICHT

www.wfl-leverkusen.de

GL&Lev LOkaL

• Bitte einen Platz weiter rücken…

• Innovative Ideen gesucht…

• Gemeinschaft für die Leverkusener City gegründet

• Wer will fl eißige Handwerker sehen

• Gewerbeinsel lädt ein

Speeddaterinnen in Aktion

GL&Lev kontakt 03/09

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26

GL&Lev LOkaL WIRtschaFtsFÖRdeRung LeVeRkusen

Zum vierten Mal wurde dieses Jahr

der Industriepreis durch die Initiative

des Mittelstandes ausgelobt. Rund

600 Unternehmen bewarben sich in

den vergangenen Jahren mit innovativen

Produkten aus 15 Kategorien.

Bis dato war noch kein Leverkusener

Unternehmen unter den Bewerbern.

2009 sollte sich dies jedoch ändern.

Das junge Leverkusener Unternehmen

Ioanessi GmbH und die Bayer

Business Services GmbH machten den

ersten Schritt. Ioanessi-Geschäftsführer

Sergej Münch ging stolz mit einem

hoch innovativen Produkt ins Rennen

um den begehrten Preis: Ein Spray zur

Luftsanierung. Grundstoff dieses neuen

Produktes sind Wildpfl anzen aus

der russischen Taiga. „Gerade bevor

GL&Lev kontakt 03/09

WfL-Projektleiter Dieter Roeloffs

und Unternehmer Sergej Münch

Innovative Ideen gesucht…

man zu Bett geht und die Schlafl uft

im Raum erfrischen bzw. von Schadstoffen

reinigen will reicht es, wenn

man ein, zwei Mal das Spay pumpt.

Die Luft ist wie gewaschen. Auch in

Kinderzimmern, Klassenräumen usw.

ist dieses Produkt eine Bereicherung

für die eigene Gesundheit“, erklärt der

Unternehmenschef, der mit dem Spray

kurz vor der Markteinführung steht.

Sergej Münch ist der Gründer und

Leiter der Ioanessi Gesellschaft. Er ist in

der Taiga geboren und aufgewachsen,

er kennt das Land und die Natur und

er steht für die Natürlichkeit der Produkte.

Das Spray, mit dem sich der Unternehmer

nun für den Industriepreis

angemeldet hat, ist aber nur ein Bestandteil

seines breiten Produktangebotes.

Die einzelnen Produkte rund um

das Projekt „Wild Taiga“ (WT) richtet

sich an den Markt Generalprophylaxe

mit dem Ziel umwelt- ernährungs- und

verhaltensbedingte Gesundheitsrisiken

(angefangen bei der einfachen

Erkältung bis zu Krebs, Demenz, Herz-

Kreislauf-Probleme, Potenz) entgegen

zu wirken. Die Wirkungsstätte des

Unternehmens ist eine rund 65 m 2

große Labor- und Bürofl äche im WfL-

Gebäude Bioplex im Gewerbegebiet

Innovationspark Leverkusen.

Die Bayer Business Services GmbH

(BBS) reichte ihre Software für das

elektronische Abfallnachweisverfahren

„BBS eANV“ beim Wettbewerb

ein. Die GmbH ist das internationale

Kompetenzzentrum des Bayer-Konzerns

für IT und integrierte Dienstleistungen.

Die Software-Lösung „BBS

eANV“ ermöglicht die elektronische

Abwicklung des sogenannten Abfallnachweisverfahrens

durch alle Prozessbeteiligte.

Die DV-Lösung kann

individuell an Kundenbedürfnisse

angepasst werden und ist somit auch

von mittelständischen Unternehmen

problemlos einsetzbar.

Kontakt:

Ioanessi GmbH

Herrn Sergej Münch

Marie-Curie-Str. 8 · 51377 Leverkusen

Tel.: (0214 ) 5 00 02 61

Kontakt:

Bayer Business Services GmbH

Customer & Sales Service Center

51368 Leverkusen

Tel.: (0214) 3 04 63 60

E-Mail: Service@BayerBBS.com

Web: www.bayerbbs.de

Gemeinschaft für die Leverkusener City gegründet

Vorstand der City Werbegemeinschaft, WfL-Geschäftsführer Mues

und Einzelhandelsprojektleiter Bertelsmeier

Rund 30 Einzelhändler, Immobilien-

und Grundstückseigentümer

und natürlich die Mitglieder der City

Werbegemeinschaft und deren Vorstand

zurrten am 7. April mit der WfL

die Schnüre zusammen, machten den

Sack nach gut 1 1/2 Jahren Vorbereitungszeit

zu und gründeten einen

Verein für die Leverkusener City.

Formeller Gründungsakt war die

Satzungsänderung der Werbegemeinschaft

City Leverkusen e.V., die das

Thema als der Einzelhandelsansprechpartner

in Wiesdorf federführend in die

Hand nimmt. Die WfL begleitet und

unterstützt die Wiesdorfer Geschäftswelt

auf dem weiteren Weg.

Durch die Bildung der fi nanziell

vom Land geförderten City-ISG sollen

beste Rahmenbedingungen geschaf-

fen werden, um die Werterhaltung

bzw. -steigerung der Immobilien und

Grundstücke zu unterstützen, sowie

die innerstädtischen Umsätze positiv

zu beeinfl ussen.

Immobilien- und Standortgemeinschaften

stellen ein in Deutschland

inzwischen vielerorts erprobtes Instrument

zur Stärkung innerstädtischer

Geschäftsbereiche dar. Eine ISG bringt

hierzu Gewerbetreibende und Grundstückseigentümer

in einem räumlich

klar defi nierten Bereich zusammen. Im

März 2007 führte die Wirtschaftsförderung

Leverkusen (WfL) eine dreiteilige

Veranstaltungsreihe zu Immobilien- und

Standortgemeinschaften durch. Anlass

war den Innenstadteinzelhandel vor

der Herausforderung durch den Bau

der Rathaus-Galerie zu positionieren.


In der ersten Veranstaltung wurden

die interessierten Teilnehmer zunächst

umfassend über das Instrument ISG

informiert. In dem folgenden Workshop

wurden Ziele und mögliche

Maßnahmen für eine ISG in der City

Leverkusen erarbeitet. In der dritten

Veranstaltung wurde dann die Gründung

einer ISG initiiert. Es wurde ein

Arbeitskreis unter Federführung der

WfL gebildet, der eine Vereinsgründung

vorbereiten sollte. Zahlreiche

Teilnehmer sagten zudem eine finanzielle

Unterstützung der ISG zu. Der

Arbeitskreis bereitete eine Vereinsgründung

vor. Eine Satzung und ein

Maßnahmenplan wurden erarbeitet.

„Wir müssen nun endlich loslegen.

Ideen für Maßnahmen wurden bereits

WIRtschaFtsFÖRdeRung LeVeRkusen

Wer will fleißige handwerker sehen

Wer will fleißige Handwerker

sehen... der muss zum Leverkusener

Meisterwerk gehen. Und

genau das taten Oberbürgermeister

Ernst Küchler und die WfL kürzlich bei

einem ihrer offiziellen Unternehmensbesuche.

Aber das Leverkusener Meisterwerk

ist nicht nur fleißig, sondern

auch hervorragend im Sinne der vielen

Leverkusener Kunden organisiert.

Im Rahmen des Besuches stellte

das lokale Handwerkernetzwerk

„Meisterwerk“ seine meisterlichen

Leistungen für die Leverkusener Unternehmerschaft

vor. Fünf Jahre nach

der Gründung und Eröffnung machte

sich Oberbürgermeister Küchler erneut

ein Bild über Erfolge, Zukunftspläne

und hatte ein Ohr für die Themen

der Handwerker.

viele im Workshop erarbeitet. Jetzt muss

endlich das organisatorische Gerüst festgezurrt

und durchgestartet werden. Das

neue ECE Center wartet nicht auf den

Rest von uns“ hörte man in der Sitzung.

Es gelang jedoch nicht, eine ausreichende

Anzahl von Personen zu

bewegen den Vorstand eines solchen

Vereins zu bilden. Zahlreiche

mögliche Vorstandskandidaten engagierten

sich zu dem Zeitpunkt in

der City Werbegemeinschaft, die

schwerpunktmäßig Händler und Gewerbetreibende,

aber auch bereits

Immobilieneigentümer vereint.

Die Werbegemeinschaft arbeitete

neben der klassischen Durchführung

von Veranstaltungen und Werbemaßnahmen

in der City auch als Sprach-

Unter dem Motto: „Gemeinsam

meisterlich bauen, planen, sanie-

rohr der Händler gegenüber der Stadt

Leverkusen. Daher lag es nahe die bereits

bestehenden Vereinsstrukturen zu

nutzen, um hierin eine Immobilien- und

Standortgemeinschaft einzubinden. Im

Laufe des Jahres 2008 intensivierten

sich die Gespräche zwischen der Werbegemeinschaft

und der WfL. Es wurde

erkannt, dass die Werbegemeinschaft

noch aktiver und schlagkräftiger für

die City agieren kann, wenn zunehmend

die Immobilieneigentümer mit

in die Verantwortung genommen werden

und gemeinsam eine nachhaltige

Attraktivitätssteigerung der City in Angriff

genommen wird.

Durch die Erweiterung der Werbegemeinschaft

zu einer ISG erhofft

man sich ein Mehr an Personen in der

ren, renovieren und modernisieren“

haben sich sechs Leverkusener Innungs-

GL&Lev LOkaL

Mitarbeit, um damit neue Aufgabenfelder

zu entwickeln und diese aus den

Beiträgen der Neumitglieder umsetzen

zu können. Dabei müssen die bestehenden

verbindlichen Aufgaben der

bisherigen Werbegemeinschaft jedoch

jederzeit finanziell gesichert bleiben.

Nachdem nun die formellen und

organisatorischen Voraussetzungen

für eine ISG geschaffen wurden und

der allgemeine Wille zur Zusammenarbeit

gegeben ist, soll es auch gleich

los gehen. „Alles was wir zusammen

auf die Beine stellen können ist besser

als Nichts zu tun“ war eine der vielen

Stimmen auf der Gründungsversammlung.

Am 28. April startete die gemeinschaftliche

Arbeit in der Leverkusener

Galeria Kaufhof, um die ersten Maßnahmen

zu erarbeiten.

Ein weiteres, erfolgversprechendes

Netzwerk in Leverkusen geht also an

den Start. Unterstützer aus dem Bereich

Einzelhandel sowie Eigentümer

sind immer herzlich willkommen.

Kontakt:

WfL Wirtschaftsförderung

Leverkusen GmbH

Rainer Bertelsmeier

Dönhoffstr. 39 · 51373 Leverkusen

Tel.: (0214) 83 31-30

E-Mail: bertelsmeier@wfl-leverkusen.de

Web: www.wfl-leverkusen.de

betriebe zum Handwerkernetzwerk

Meisterwerk zusammengeschlossen.

GL&Lev kontakt 03/09

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28

GL&Lev LOkaL WIRtschaFtsFÖRdeRung LeVeRkusen

Die sechs Fach- und Ausbildungsbetriebe

für Elektroarbeiten, Licht- und

Spanndecken, Installations- und Heizungstechnik,

Malerarbeiten, Maurer-,

Beton- und Stahlbetonarbeiten, Fliesenarbeiten,

Trockenbau und Tischlerarbeiten

beschäftigen zusammen

rund 55 Mitarbeiter in unserer Stadt.

GL&Lev kontakt 03/09

Eine gemeinsames Büro, eine Ausstellungsfl

äche und Workshops runden

die vielseitigen Leistungen aus einer

Hand ab. Gemeinschaftlich werden

komplette Einrichtungen, Umbauten

und Renovierungen von Praxen, Krankenhäusern,

Büro- und Konferenzräumen

realisiert.

Gewerbeinsel lädt ein…

Was haben ein Unternehmen

für Zutrittskontrolle, Zeiterfassung

und Gefahrenmeldetechnik,

für Wasseraufbereitung und

Reinstwasser, für Werkzeug und

Vorrichtungsbau, ein Pflegedienstleister

und ein Unternehmen für

Konzeption und Realisierung für

viele Bereiche der Steuerungs- und

Automatisierungstechnik gemeinsam?

Auf den ersten Blick sicherlich

Nichts. Auf den zweiten aber

um so mehr. Diese Unternehmen

hatten bisher nur den Standort gemeinsam:

die Gewerbeinsel Bonner

Straße in Leverkusen.

Initiiert von der MIDITEC Leverkusen

Vertriebs- und Serviceges.

mbH setzte sich kürzlich eine kleine

Gruppe der Unternehmer zusammen.

Schnell war klar, dass nur der

gemeinsame Unternehmensstandort

in Leverkusen nicht Alles sein

kann und eine Zusammenarbeit,

auch wenn man unterschiedliche

Kunden hat, sicherlich sinnvoll ist.

So entstand die Idee eines gemeinsamen

Tages der offenen Türe. Aus

der kleinen Organisationsrunde sind

mittlerweile fünf Unternehmen auf

der Gewerbeinsel geworden, die

dieses Vorhaben zusammen um-

setzen wollen. Aber nicht nur das.

Auch Zulieferer- und Partnerunternehmen

unterstützen diese Idee.

So wurde aus einer kleinen Idee

ein „Sommergemeinschaftsprojekt“.

Die Insulaner der Gewerbeinsel laden

am Freitag den 19. Juni, von

IMPRESSUM

Herausgeber:

WfL Wirtschaftsförderung

Leverkusen GmbH

Dönhofstraße 39

D-51373 Leverkusen

Tel.: 0214 - 83 31-0

Fax: 0214 - 83 31-11

www.WfL-Leverkusen.de

Kontakt:

Meister-Werk

Handwerk-Kooperation

Schlebuscher Straße 77

51381 Leverkusen

Telefon: (0 21 71) 90 29 71 7

E-Mail: info@meister-werk.com

Web: www.meister-werk.com

11:00 bis 17:00 Uhr zu einem Tag

der offenen Tür ein. Eine Hausmesse

im Hof und Ausstellung zum gucken,

anfassen und ausprobieren, ein

Getränkeoldtimer, Würstchen und

Fleisch vom Grill und eine Tombola

warten auf viele interessierte Besucher.

Die Unternehmen Fritz Ellinghaus

Werkzeug- und Vorrichtungsbau

GmbH & Co. KG, Häusliche Alten-

und Krankenpflege Volker Krause

KG, ORBEN Wasseraufbereitung,

MIDITEC Leverkusen Vertriebs- und

Serviceges. mbH und mabotic Robotics

& Automation freuen sich

auf das Kommen von weiteren Unternehmern

aus Leverkusen und der

Umgebung!

Unterstützt wird diese Veranstaltung

vom Leverkusener Designbüro3, der

Zone für Kommunikation und der

WfL Wirtschaftsförderung Leverkusen

GmbH.

Um vorherige Anmeldung bis zum 12.

Juni wird gebeten.

Senden Sie bitte eine kurze Mail an:

gewerbeinsel@online.de

Tag der offenen Tür

Gewerbeinsel Bonner Straße 4

51381 Leverkusen

Eine Anfahrtsbeschreibung fi nden Sie

z. B. auf der Homepage der Firma

Ellinghaus unter www.ellinghaus.net

oder Miditec unter www.miditec-lev.de.

Redaktion: Melanie Schmitz

Tel.: 0214 - 83 31-55

Fax: 0214 - 83 31-11

E-Mail: schmitz@WfL-Leverkusen.de


Sonderbeilage

special

▶ Seminare - Tagungen - Hotels

Kreativ konferieren im Bergischen

Raus aus der Firma, rein ins Bergische - so lautet unser Motto für diesen Sonderteil.

Immer mehr Anbieter von Tagungen und Seminaren erkennen die Bedeutung, ihr Thema

in einer angenehmen und entspannten Atmos phäre „rüberzubringen“. Was bietet sich

da mehr an als der Aufenthalt in einem der wunderschön gelegenen Tagungshäuser und

Hotels im Bergischen Land? Modernste Tagungstechnik, die gute bergische Küche, ein

angenehmes Ambiente und das ganze in idyllischer Lage. Tagen, erholen und gleichzeitig

Zeit und Reisekosten sparen, das ist kein Widerspruch: Ob Sie aus Rhein-Berg,

Leverkusen oder Oberberg kommen, Sie lernen das Bergische Land mal aus einer anderen

Sichtweise kennen, auch wenn Ihr Tagungshaus „gleich um die Ecke“ liegt.


Hotel FIT: Freizeit, Integration und Tagung in Much

Kein Hotel wie jedes andere

Ganz gleich ob behindert oder nicht, ob jung oder alt, sportlich

ambitioniert oder nicht: Wer wagt sich auf den Mast in acht Metern

Höhe? Diese Frage stellt sich im Hochseilgarten des Mucher

Hotels FIT jedem Besucher. Der Rollstuhlfahrer kann die Herausforderung

in der traumhaft gelegenen Erlebnisszenerie ebenso

annehmen wie Menschen ohne Handicap: das Schulkind, der

Manager vom Tagungsaufgebot, die Hausfrau oder der Großvater.

Angebot und Zielgruppe des Hotels FIT skizzieren das nicht alltägliche

Profil des Mucher Hotels. So verbirgt sich hinter dem F

des Kürzels FIT der schlichte Genuss freier Zeit – kurzum Freizeit

mit entsprechendem Sport-, Spiel- und Erlebnisangebot für

Schulklassen, Seminargruppen, Clubs, Familien oder eben auch

alleine. Streichelzoo und Lyrikweg, Grillen und Natur, Kino und

jede Menge Sport sind da u. a. zu nennen.

Erlebnispädagogik für Gruppen bis zu 30 Personen gilt als Spezialität

des Hauses. Gemeinsam mit dem Outdoor Team Challenge

– einem führenden Anbieter in Deutschland – wird stets an neuen,

interessanten Angeboten getüftelt, in deren Genuss auch die eigenen

Auszubildenden kommen. Stichwort Sozialkompetenz und

Teamfähigkeit, die in den Azubi-Einführungswochen zum Beispiel

im Hochseilgarten erprobt und ausgebaut werden.

Das T als weiterer Programmpunkt des Hotels FIT steht für

Tagung und damit für komfortable Zimmer, lichtdurchflutete

Tagungs räume, komplette Tagungstechnik – und die seltene Möglichkeit,

sich auch in der pittoresken Naturarena des Bergischen

in der Gruppe intensiv auszutauschen.

Das I markiert eine ideelle Besonderheit. Integration ist im Hotel

FIT keine politisch korrekte, gleichsam inhaltsleere Worthülse.

Menschen mit und ohne Behinderung werden im Hotel FIT nicht

nur als Gäste in vollends barrierefreier Umgebung begrüßt,

sondern auch beschäftigt. In diesem Integrationsbetrieb weisen

sieben der 16

Mitarbeiter

eine Behinderung

auf,

was auch die

Mitgliedschaft

im Verbund

der Embrace

Hotels

erklärt. Die

bundesweite

Kooperation

integrativer

Hotelbetriebe

forciert den

Erhalt und die

Schaffung neuer Arbeitsplätze für behinderte Menschen in der

Hotellerie und fördert die Begegnung zwischen Menschen mit und

ohne Behinderung.


BürgerhauS

BergiScher Löwe

Buchen Sie das Bürgerhaus Bergischer Löwe als Tagungsort!

Kapazität: 2 Säle für 100 bis 650 Personen sowie

4 Konferenzräume für 20 bis 50 Personen

Technik: Professionelle Licht-, Ton- und Filmanlage

sowie Tagungstechnik

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Anbindung: vom Hauptbahnhof Köln mit der S-Bahn 11

bis zur Endhaltestelle

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Landgut Stüttem

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Stüttem 1 . Wipperfürth

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Das LANDGUT STÜTTEM ist kein Tagungshotel – aber ein Garant

für Ihre erfolgreiche Veranstaltung! Karg eingerichtete Seminarräume

und Standard-Tagungspauschalen gibt es hier nicht, denn

nur durch eine individuelle Gestaltung können optimale Ergebnisse

erzielt werden. Absolute Ruhe und eine angenehme Atmosphäre

sind Grundvoraussetzungen für kreatives und erfolgreiches Arbeiten

– und das ist im LANDGUT ebenso selbstverständlich wie moderne

Tagungstechnik, mehrsprachiger Service und die professionelle

Erstellung des Arrangements.

So haben schon viele kleine und große Firmen aus dem In- und

Ausland das Hotel mit seinen variablen Räumlichkeiten als idealen

Ort für Seminare, Tagungen und Produktpräsentationen entdeckt,

denn bei solchen Ver anstaltungen sollte nichts dem Zufall überlassen

bleiben. Ob kleines Meeting mit wenigen Teilnehmern, Präsentationen

vor großem Publikum oder tolle Party zum Firmenjubiläum

– das LANDGUT- Team ist auf alle Ihre Ansprüche bestens

vorbereitet und liefert auf Wunsch nicht nur exzellente Speisen und

Getränke sondern ein Gesamtkonzept nach dem Motto: „Sie setzen

den Termin – alles andere machen wir!“

So ist das LANDGUT STÜTTEM inzwischen auch weit über die direkte

Umgebung hinaus als “die Adresse” für alle, die das Besondere

suchen, bekannt.


Erfolgreiches Tagen

im Hotel Restaurant „Zur Post“

Im denkmalgeschützten altbergischen Schieferhaus, mit seiner

über 200-jährigen Geschichte, ist Tradition und Moderne gekonnt

vereint.

Die zentrale Verkehrslage und ein stilvolles Ambiente machen das

Hotel Restaurant „Zur Post“ zu einem idealen Ort zum Konferieren.

Lassen Sie sich von den Sterneköchen verwöhnen. Für den Erfolg

einer Veranstaltung ist nicht nur das Umfeld, sondern auch

das persönliche Wohlbefinden ausschlaggebend. Ein individueller

Service und eine in allen namhaften Restaurantführern ausgezeichnete

Küche helfen Ihnen dabei, sich auf das Wesentliche zu

konzentrieren. Ihren guten Ruf haben sich die Wilbrands redlich

verdient. Sie sind in den besten Restaurantführern Deutschlands

ausgezeichnet:

• Ein Stern im „Guide Michelin“ seit 2003

• „Gault Millau“ mit 17 von 20 Punkten und zwei Kochmützen

• Restaurant Tipp im „Vartaführer“

• Mit drei Bestecken ausgewiesen im „Aral Schlemmer Atlas“

als eines der 200 besten Restaurants Deutschlands

• Im „Römer’s Restaurantführer“ benannt mit vier

von fünf Helmen

• Tour de Menü Köln Gewinner 2003 / 2004 / 2005 /2006

Räumlichkeiten

Die drei wunderschönen Veranstaltungs- bzw. Tagungsräume,

von 20qm bis 250qm, für 15 – 120 Personen und eine Sonnendach-

terrasse stehen Ihnen für die Ausrichtung

geschäftlicher und privaten Anlässen zur Verfügung.

In harmonischer Ergänzung zum Stammhaus befindet sich das

angrenzende Hotel. Alle 16 Hotelzimmer und Suiten sind mit viel

Liebe zum Detail eingerichtet. Der gelungene Ausgleich zwischen

Individualität und Funktionalität

lässt keine Wünsche offen.

Im Rahmen der offiziellen

Deutschen Hotelklassifizierung

wurde das Haus als „First Class Hotel“ (4 Sterne) eingestuft. Ein

Frühstücks-Fit-Buffet lässt Sie erfolgreich den Tag beginnen.

Nur das Beste aus der Küche

Hier werden ausschließlich hochwertige Frischprodukte verarbeitet.

Es werden keinerlei Tiefkühl- oder Convenience-Produkte

verwendet, ob Nudeln oder Eis alles stammt aus eigener

Herstellung.

„Der Grund für den Erfolg unserer Küche liegt wohl in ihrer individuellen

Kreativität, dem regen Interesse an bodenständigen

Rezepturen heimischer sowie anderer europäischer Regionen.“

Christopher und Alejandro Wilbrand

Fehlt eigentlich nur noch der passende Wein, der sich angesichts

eines wohl sortierten Weinkellers und einer Karte mit 250 ausgesuchten

Weinen mühelos finden lässt.

Sterne Küche • Bistro Küche • Bankett Küche

Hotel Restaurant zur Post

Alejandro & Christopher

Wilbrand GbR

Altenberger Dom Straße 23

51519 Odenthal

Tel: 0 22 02 / 97 77 80

Fax: 0 22 02 / 9 77 78 49

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großer Spiegelsaal

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36

GL&Lev LOkaL aus deR nachBaRschaFt: OBeRgeRg/sIeg-kReIs

Unternehmer der Kunststoffbranche sowie Kreisdirektor

Jochen Hagt (4. v. l.) und Wilfried Holberg

von der Wirtschaftsförderung (5. v. l.) gründeten

den Verein „KIO“.

Die Spitzenposition in NRW soll ausgebaut werden

Kunststoff-Experten schließen

sich in Oberberg zusammen

„Wir formen Zukunft“ lautet der

slogan des frisch gegründeten

Vereins „Kio“, den der oberbergische

Kreis und zehn Kunststoff

verarbeitende Unternehmen

gegründet haben.

Der Oberbergische Kreis markiert mit

seinen 250 Unternehmen der Kunststoffwertschöpfungskette

in NRW

die Spitzenposition in diesem Industriezweig.

Daher ergriff Landrat Hagen Jobi im

Jahr 2006 die Initiative, um im Kompetenzfeld

Kunststoffverarbeitung einen neuen, gestaltenden

Akzent zu setzen. Seitdem wurde

über intensive Unternehmenskontakte und

verschiedene Veranstaltungsformate die Basis

für die jetzige Vereinsgründung geschaffen.

„Der Kreis hat seine Aufgabe als Initiator

und Motor erfüllt; es ist nun an der Zeit,

die Geschicke der Initiative in die Hände der

Unternehmer selbst zu legen“, so Kreisdirektor

Jochen Hagt, der die Gründungsver-

GL&Lev kontakt 03/09

sammlung moderierte. Branchenrelevante

Themen wie das Rapid Prototyping anzubieten

und die Unternehmen des Cluster zu

gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

abzuholen, stellt der Vorsitzende

des Vereins, Dr. Hans Marenbach

von der Hückeswagener Pflitsch GmbH &

Co.KG, als Aufgabenschwerpunkte des

Vereins heraus.

Neben ihm setzt sich der fünfköpfige

Vorstand aus den Geschäftsführern der Unternehmen

BARLOG plastics GmbH, GIRA

Giersiepen GmbH, KB Kunststofftechnik

GmbH und ONI GmbH zusammen.

Durch die Arbeit in den Ressorts Nachwuchs

und Personal, Innovation, Technik

und Marketing soll für die Mitgliedsunternehmen

ein echter Mehrwert entstehen

und das Wirtschaftsprofil des Oberbergischen

Kreises weiter geschärft werden.

Wilfried Holberg von der Wirtschaftsförderung

des Kreises wurde vom Vorstand zum

Geschäftsführer bestellt.

bonn: Preise für baureife Grundstücke gestiegen

Über 750 Millionen Euro wurden 2008 auf dem Bonner Immobilienmarkt umgesetzt.

Das sagt der aktuelle Grundstücksmarktbericht aus. Die Preise für baureife Grundstücke

(Ein- und Zweifamilienhäuser) stiegen um vier Prozent, für Mehrfamilienhäuser um zwei

Prozent. Baureife Grundstücke für Gewerbebebauung blieben unverändert. Dementsprechend

sind die Bodenrichtwerte für Ein- und Zweifamilienhausgrundstücke sowie

für Mehrfamilienhausgrundstücke angehoben worden. Für Gewerbebauland blieben sie

auf Vorjahresniveau.

Kommunen im

Rhein-Sieg-Kreis

machen sich

zukunftsfähig

Der Rhein-Sieg-Kreis und seine 19 kreisangehörigen

Städte und Kommunen

beabsichtigen die gemeinsame Erstellung

eines Kreisentwicklungskonzeptes

2020. Unterstützt werden sie dabei vom

Lehrstuhl für Regionalentwicklung und

Raumordnung der TU Kaiserslautern.

Der Wettbewerb konkurrierender Regionen

um die Ansiedlung von Unternehmen,

qualifizierten Arbeitskräften

und Einwohnerzuwächsen unterstreicht

die zunehmende Bedeutung von

Standortfaktoren wie Wohnqualität,

Dienstleistungen und Infrastruktur. Daher

sind nicht zuletzt auch im Hinblick

auf begrenzte finanzielle Ressourcen

neue Handlungsstrategien sowie ein

Umdenken in Fragen der regionalen

und interkommunalen Zusammenarbeit

erforderlich.

Rund 120 Experten aus der regionalen

Wirtschaft, freien Trägern und der kommunalen

Verwaltung bzw. Politik verständigen

sich gegenwärtig über die

entwicklungspolitischen Zukunftsfragen

des Kreises, um die Struktur- und

Standortqualitäten der Region dauerhaft

zu sichern und die bestehenden

Potentiale des Kreises und damit der

19 Städte und Gemeinden kontinuierlich

weiterzuentwickeln.


Sind Reisen beim Discounter wirklich billiger?

bei der Vermarktung von reisen

sind deutschlands supermarktdiscounter

keinesfalls so günstig,

wie ihr ruf vermuten ließe. oftmals

liegen die Preise sogar weit

über denen herkömmlicher reiseveranstalter.

das ergab ein test der

Zeitschrift rEisE & PrEisE.

Die Redaktion nahm 18 Reiseangebote

aus den Prospekten von Aldi,

Lidl, Rewe, Norma, Plus und Edeka

unter die Lupe und verglich diese mit dem

Angebot im Reisebüro.

Ergebnis: In neun Fällen waren die

Lebensmittel-Discounter die günstigeren.

Sieben Mal waren sie teurer als andere

Anbieter. In einem Fall war der Discounter

zwar in der Nebensaison der billigste, dafür

aber in der Hochsaison teurer. Bei einem

weiteren Angebot kamen nur die Supermarktkunden

besser weg, die Frankfurt als

Abflughafen wählten. Bei Abflügen von al-

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tOuRIsmus

len anderen Flughäfen hatten die Reisebüros

das günstigere Angebot zur Hand.

Resümee: Keine der sechs Supermarktketten

konnte sich in dem Vergleichs-Test

als besonders günstig profilieren. Die Tester

empfehlen, grundsätzlich bei allen Reisen

ein Gegenangebot im Reisebüro einzuholen

und zusätzlich ein Preisvergleichsportal im

Internet zu befragen (z. B. www.PauschalreisePreisvergleich.de).

Der Preisvergleich im Detail: Rewe punktete

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den haben. Im Gegenzug stellte sich die

Fernreise nach Thailand (8 Tage Khao Lak,

Hotel »The Briza« für EUR 799) als zu teuer

heraus. Beim Anbieter Schauinsland gab‘s

fürs gleiche Geld eine 15-tägige Reise.

Aldi bietet vom 8.9. bis zum 23.9. eine

16-tägige USA-Mietwagenrundreise für

EUR 1.549 pro Person an. Der Test ergab:

Bei Neckermann und FTI kostet ein vergleichbares

Angebot unterm Strich etwa

EUR 400 weniger.

Lidl hat ein echtes Schnäppchen für

Mauritius-Fans im Sortiment. So lassen sich

vom 28.8. bis 4.9. acht Tage ab Frankfurt

für nur EUR 1.099 buchen (Hotel »Silver Beach«,

all inclusive). Vergleichbare Angebote

waren fast 50 Prozent (!) teurer.

Wer sich allerdings für das Angebot 13

Tage Australien für EUR 2.299 entschieden

hat, hätte im Reisebüro viel Geld sparen

können. Über die Bausteinveranstalter Dertour,

FTI und Meier‘s Weltreisen wäre es

über 600 Euro günstiger.

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GL&Lev kontakt 03/09

37


38

GL&Lev seRVIce tOuRIsmus

Strandurlaub wie

hier an der Algarve

in Portugal scheint -

wie eine Studie jetzt

herausfand - nicht

jedermanns Sache zu

sein. Aber träumen

werden wohl viele

davon.

Strand-Urlaub - bei jungen Leuten nur eine Legende?

Die Franzosen haben die

meisten Urlaubstage im Jahr

die Franzosen sind mit abstand

die ungeschlagenen Urlaubsweltmeister

gemessen an den freien

tagen. die italiener sind die klare

nummer eins beim Urlaubsverzicht.

die briten bilden mit den wenigsten

verfügbaren Ferientagen das

schlusslicht im europäischen Urlaubs-ranking

- und die deutschen?

Die Deutschen sind Workaholics im

Urlaubsfieber: einerseits arbeiten

sie regelmäßig über 40 Stunden

pro Woche und andererseits nutzen rund

drei Viertel ihren Urlaub bis auf den letzten

Tag. Das sind die Ergebnisse einer internationalen

Studie des Online-Reiseportals

Expedia.

Zusammen mit dem Marktforschungsinstitut

Harris Interaktive wurden im März

2009 über 4.800 Personen in Deutschland,

GL&Lev kontakt 03/09

Westeuropa und den USA nach ihrem Urlaubsverhalten

befragt.

Mit über 38 freien Tagen nehmen danach

die Franzosen die Pole-Position im

Urlaubs-Ranking ein. Platz zwei und drei

belegen die südeuropäischen Nachbarn

Italien (31 Tage) und Spanien (30 Tage).

Allerdings bleiben im Land des Dolce Vita

durchschnittlich rund sechs Urlaubstage pro

Jahr ungenutzt, soviel wie in keinem anderen

Land. Insgesamt nehmen 44 Prozent

der Italiener nicht ihren kompletten Urlaub.

Dicht auf den Fersen sind ihnen die

Österreicher: Hier lassen 43 Prozent der

Befragten einzelne Ferientage übrig. Sie

verbringen somit jährlich sogar kürzer Urlaub

als die Briten, obwohl diese einen Tag

weniger zur Verfügung haben. Beim Urlaubsanspruch

liegen Deutschland und Österreich

mit rund 27 Tagen im Mittelfeld.

Die Deutschen und die Österreicher sind

Arbeitstiere mit Leib und Seele: jeder zehnte

befragte Bundesbürger und 14 Prozent

der Alpenländler stimmen der Aussage

„Meine Arbeit ist mein Leben“ zu - mehr

als jede andere europäische Nation. Rund

jeder Dritte hat schon einmal seinen Urlaub

aufgrund von Arbeit verschoben oder abgesagt

und 18 Prozent checken sogar im

Urlaub ihre geschäftlichen E-Mails. Ähnlich

arbeitswütig sind nur die Österreicher.

Immer mehr Deutsche sind bereit, für

einen zusätzlichen Urlaubstag auf einen

Teil ihres Gehaltes zu verzichten. Vor allem

jüngere Deutsche bis 24 Jahre sehnen sich

nach mehr Ferien. 37 % von ihnen ist der

extra freie Tag bis 500 Euro wert.

Verfügbare Urlaubstage

1 Frankreich 38

2 Italien 31

3 Spanien 30

4 Deutschland 27

4 Österreich 27

5 Großbritannien 26

6 Neuseeland 21

7 Kanada 19

7 Australien 19

8 Japan 15

9 USA 13

Interessant weiter: Das Bild vom Faulenzer-Strandurlaub

als perfekte Reise entpuppt

sich als Legende. Diese Reiseart verliert vor

allem in den Träumen der 20- bis 39-jährigen

an Attraktivität und ist in der Wunschvorstellung

auf 29 % gesunken. Tendenziell

genießen Frauen das Strandleben mehr als

Männer. Der Wellness-Aufenthalt fasziniert

fast jeden Siebten unter 20 Jahre, tatsächlich

unternimmt ihn 2009 jedoch nur ein

Prozent in dieser Altersgruppe.

Nur in einem sind sich alle Deutschen

wieder einig: Sauber, sicher, harmonisch

muss es im Urlaub sein. Sprachprobleme

fürchtet allerdings fast jeder Fünfte.

Ganz allgemein hat das Reisefieber in

diesem Jahr bereits 62 Prozent der Befragten

gepackt. Sie planen mindestens

einmal für einen Zeitraum von zwei bis

drei Wochen (65 Prozent) zu verreisen. Ein

starkes Fernweh verspüren besonders die

30- bis 49-Jährigen. Die meisten Urlaube

führen 2009 nach Europa (86 Prozent).

Deutschland übernimmt hier die Spitzenposition

und führt mit großem Abstand vor

den Sommerklassikern Spanien und Italien.


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40

GL&Lev seRVIce aIRPORt kÖLn/BOnn

Neues Cargo-Center am Flughafen eingeweiht

Luftfracht in Köln/Bonn

unter neuen Bedingungen

Freie Fahrt für die Fracht: Nach zehn

Monaten Bauzeit ist am Flughafen

Köln/Bonn das Cologne Bonn Cargo

Center (CBCC) eröffnet worden. Die multifunktionale

Frachthalle erfüllt modernste

technische Standards und ist für Spediteure,

Logistiker und Airlines konzipiert, die schnell

und effizient ihre Ladung von der Straße in

die Luft und umgekehrt bringen wollen.

Durch das CBCC wird dieser Vorgang

wesentlich beschleunigt: Weil sich das neue

Gebäude außerhalb des Sicherheitsbereichs

befindet, erreichen Kunden des Flughafens

anders als bisher ohne zwischenzeitliche

Kontrollen das Frachtzentrum. Rund 250

internationale Gäste aus Wirtschaft und

Politik nahmen an der Eröffnung teil. „Der

GL&Lev kontakt 03/09

Flughafen Köln/Bonn ist eine internationale

Logistikdrehscheibe für die gesamte Region

und hat eine herausragende Bedeutung

als Wirtschafts- und Standortfaktor“, sagte

Staatsekretär Baganz. Die Flughafengesellschaft

hat rund 25 Millionen Euro investiert.

Die Luftfracht soll dritte Säule des Geschäftsmodells

des Flughafens werden.

Das Frachtzentrum verfügt über eine Jahreskapazität

von 130 000 Tonnen, bei Vollauslastung

werden bis zu 450 Menschen

beschäftigt sein. Das 12 000 Quadratmeter

große Cologne Bonn Cargo Center ist direkt

an die Autobahn angeschlossen und über

die Kriegerstraße zu erreichen. Der Zoll hat

ein Büro vor Ort und reagiert rund um die

Uhr flexibel.

Das Solardach auf

dem Frachtzentrum

erzeugt Energie für

85 Haushalte

Auf dem Dach des Cologne Bonn

Cargo Centers (CBCC) wird sauberer

Solarstrom produziert. Das Kölner Systemhaus

Energiebau hat dort eine der

größten Photovoltaikanlagen im Raum

Köln/Bonn installiert. „Damit leistet der

Flughafen einen beispielhaften Beitrag

zum Einsatz regenerativer Energien“,

lobte Jens Baganz, Staatssekretär im

Wirtschaftsministerium des Landes

Nordrhein-Westfalen.

Auf der rund 9000 Quadratmeter

großen Dachfläche wurden 380 feuerverzinkte

Stützen zur Befestigung der

etwa 1,1 Millionen Euro teuren Solarstromanlage

auf der Dachkonstruktion

verschraubt. 1 685 Solarmodule erzeugen

jeden Tag - selbst bei bewölktem

Himmel - Strom, der vollständig in das

Netz eingespeist wird.

Jährlich werden rund 265 400 Kilowatt-Stunden

Strom auf diesem Wege

erzeugt. Das entspricht dem Verbrauch

von etwa 85 Haushalten. In 20 Jahren

wird die Photovoltaik-Anlage rund

3200 Tonnen Kohlendioxid eingespart

haben. Betrieben wird die Anlage von

der Energiebau Solarstromsysteme

GmbH in Kooperation mit der Rhein-

Energie AG.


aIRPORt düsseLdORF

GL&Lev seRVIce

Flughafen Düsseldorf steigerte den Umsatz

die Flughafen düsseldorf Gmbh

hat das Geschäftsjahr 2008 erfolgreich

abgeschlossen. sie steigerte

den Konzernumsatz auf 417,9

Millionen Euro. das Jahresergebnis

nach steuern belief sich auf 38,8

Millionen Euro.

Verantwortlich für dieses positive Ergebnis

ist neben dem starken Einzugsgebiet

zugleich der erfolgreiche

Aufbau der Drehkreuzverkehre der beiden

größten Airlines am Flughafen, der Air Berlin-

Gruppe und der Lufthansa. Der Düsseldorfer

Airport hat mit über 18,1 Millionen Fluggästen

im vergangenen Jahr den höchsten Passagierstand

in seiner Geschichte erzielt.

Die Konzernumsatzerlöse erhöhten sich

gegenüber dem Vorjahr von 401,8 Millionen

Euro um vier Prozent auf 417,9 Millionen

Euro. Der Jahresüberschuss auf Konzernebene

liegt bei 38,8 Millionen Euro gegenüber

40,8 Millionen Euro in 2007. Grund für

den leichten Rückgang ist ein positiver steuerlicher

Einmaleffekt, der den Abschluss des

Jahres 2007 geprägt hatte.

Im Geschäftsjahr 2008 waren im Konzern

Flughafen Düsseldorf GmbH durchschnittlich

2.302 Mitarbeiter beschäftigt.

Laut der vom Institut für Handelsforschung

an der Universität Köln durchgeführten

jährlichen Arbeitsstättenerhebung waren

Mitte 2008 17.636 Menschen in 568 Unternehmen

an NRWs größtem Airport beschäftigt.

Dies sind 1.080 Beschäftige mehr

als im Vorjahreszeitraum. „Damit wurde der

Flughafen Düsseldorf als einer der größten

Arbeitgeber in Nordrhein-Westfalen auch

2008 seiner Rolle als Jobmotor gerecht”, so

Blume, Sprecher der Flughafengeschäftsführung.

Weitere 5.000 Arbeitsplätze werden

bis 2013 im Business Park des Düsseldorfer

Flughafens, der Airport City, entstehen.

Das laufende Geschäftsjahr 2009 sieht

Blume, sowohl hinsichtlich der Passagierentwicklung

als auch der wirtschaftlichen

Entwicklung als eine Herausforderung.

Dennoch wird das Investitionsprogramm

in Höhe von 200 Millionen Euro für den Ausbau

der Infrastruktur und für ein erweitertes

Passagierangebot im Non-Aviation-Bereich

mit der Fertigstellung des Parkhaus 7 und

des Mietwagenzentrums

abgeschlossen. Der

neue Flugzeughangar

7 wurde soeben an die

Air Berlin-Gruppe übergeben,

die damit ihre

Wartungskapazitäten in

Düsseldorf verstärkt.

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GL&Lev kontakt 03/09

41


42

GL&Lev seRVIce gastROnOmIe

DEHOGA und Seniorenrat einigen sich auf Kriterien

Der Seniorenteller alleine

auf der Karte reicht nicht

Eine immer älter werdende

Gesellschaft gibt allmählich auch

der Gastronomie zu denken.

Der Hotel- und Gaststättenverband

und Vertreter von Seniorenräten haben

sich zusammengesetzt und gemeinsam

Kriterien für seniorenfreundliche

Betriebe in Hotellerie und Gastronomie

entwickelt. Zumindest im Süddeutschen.

Das kann aber durchaus auch für unseren

Landstrich gelten. Hotels, Gasthöfe und

Restaurants haben

danach die

Möglichkeit, sich

bei der wachsenden

Zahl älterer

Menschen besonders

zu profilieren.

Hans-Jörg

Eckardt, Presse-

sprecher des

Landessenioren

beirats von

Baden-Württemberg,

sagt:

„Ältere Gäste

sind bereits heute

eine wichtige

Gruppe für Gastronomie

und

GL&Lev kontakt 03/09

60 folgen deutlich vor den 15-49-Jährigen.

Hoteliers und Gastronomen tun also gut

daran, sich schon heute auf die Bedürfnisse

von älteren Gästen einzustellen. Ein „Seniorenteller“

auf der Speisekarte reicht da allein

nicht aus, zumal dieses Wort auf viele

Ältere eher abschreckend wirkt. Es lohnt

sich vielmehr, die gesamte Dienstleistungskette

im Betrieb konstruktiv-kritisch aus

dem „Senioren- Blickwinkel“ zu analysieren:

Ist die Speisekarte problemlos ohne Lupe

lesbar? Sind Beschriftungen im Haus ausreichend

groß und

leserlich und die

Laufwege für

Menschen mit

eingeschränkter

Gehfähigkeit

geeignet? Besonders

wichtig:

Viele – und nicht

nur ältere – Gäste

schätzen es,

wenn Gerichte

auch in kleineren

Portionen angeboten

werden.

Auch bei den

Hotelzimmern

lohnt es sich,

die Bedürfnisse

Hotellerie. Viele

S t a m m t i s c h e ,

Die Gastronomie muss sich darauf einstellen,

dass ihre Kundschaft älter wird.

älterer Gäste im

Blick zu haben.

Stamm-Esser

Haltegriffe in

und der Städtetourismus belegen das. Auf Bad und Dusche, ausreichend hohe Bet-

ihre besonderen Wünsche mehr Rücksicht ten und Nachttisch-Lampen, die nicht trü-

zu nehmen, das lohnt sich.” Denn die Senibe „funzeln“, sind nur einige Beispiele. Das

oren werden täglich mehr.

Angebot, Gäste am Bahnhof abzuholen,

Bis 2030 werden 35 Prozent älter als wird vielfach geschätzt. Generell gilt für

60 Jahre sein (nicht nur in Baden-Württem- das Thema Service: Freundliche, hilfsbereite

berg). Derzeit liegt dieser Anteil noch bei Mitarbeiter, die älteren Gästen das Gefühl

24 Prozent. Und nun sagt die Gastronomie: geben, willkommen zu sein, sind das A und

Das bietet große Chancen, denn die älteren O für den Betrieb, der die Chancen des de-

Menschen sind heute viel gesünder und akmografischen Wandels nutzen möchte.

tiver als früher. Und die gegenwärtige Ge- Auch dass die Vorliebe für den Urlaub im

neration der Älteren ist noch auf einige Zeit eigenen Land mit steigendem Lebensalter

finanziell gut ausgestattet. Sie können sich zunimmt, ist ein guter Grund für die gast-

mehr leisten: Die Pro-Kopf-Kaufkraft der gewerblichen Betriebe im Land ihre Situa-

50- bis 59-Jährigen ist am höchsten, die ab tion zu überdenken. eb

FRaGEN aN dEN WEIN-ExPERTEN

klaus Rüsing

Thema heute:

Der Jahrgang

2008 in

Deutschland

Frage: Jetzt sieht man in den Geschäften

die ersten Flaschen aus dem Jahr 2008. Wie

ist Ihre Einschätzung?

klaus Rüsing: Der Jahrgang war nicht einfach

für die Winzer. Viel Regen und Kühle im

Sommer, teils enorme Hagelschäden (Württemberg,

Pfalz), trockener September und ein

mittelprächtiger Oktober. Dies führte trotzdem

zu gesunden säurestarken Trauben.

Frage: Bei dem Wort Säure schrecken die

meisten Menschen auf.

klaus Rüsing: Also, die Säure ist ein Muss

im Wein. Ohne Säure würde der Wein plump

und schal schmecken. Die Säure braucht

aber den Restzuckergehalt als Gegenspieler.

Frage: Was bedeutet das jetzt für den Jahrgang

2008 aus Deutschland?

klaus Rüsing: Viele Weine haben gegenüber

den letzten Jahren ungefähr 1 Vol.%

weniger Alkohol, aber ein Gramm pro Liter

mehr Säure. Das heißt, diese Weine sind

frischer, sehr mineralisch mit kräftiger Säure

und weniger Frucht.

Frage: Viel Säure, wenig Frucht. Das klingt

nicht gut, oder?

klaus Rüsing: Die Weine brauchen Zeit.

Die Säure wird sich in Frucht umwandeln.

Dies wird besonders dem Riesling gut tun.

Die Burgundersorten werden schneller genussvoll

trinkfähig sein.

Frage: Also sollte man den 2008er noch

etwas Ruhe gönnen?

klaus Rüsing: Der 2008er Riesling kommt

erst Ende des Jahres groß raus. Bis dahin gibt

es genügend 2007er. Der ist jetzt super gut.

Etwas Säure, viel Frucht, elegante Struktur.

Weine die Spaß auf mehr machen.


Vier Jahre nach Markteinführung

der baureihe W 221 präsentiert

Mercedes-benz die s-Klasse 2009.

Mit wegweisenden neuerungen in

den bereichen Komfort und antrieb

sowie modernster technologie

für noch mehr sicherheit.

ab Juni beim händler.

Zu den Technologie-Highlights zählt

dabei der weltweit erste serienmäßige

Hybridantrieb mit Lithium-

Ionen-Batterie im S 400 HYBRID, der das

Mercedes-Benz Spitzenmodell zur sparsamsten

Luxuslimousine mit Ottomotor

macht. Der Kraftstoffverbrauch von 7,9 Liter

pro 100 Kilometer entspricht einem Kohlendioxid-Ausstoß

von lediglich 186 Gramm

pro Kilometer.

Zusätzlich umfasst das Motorenprogramm

acht moderne Benzin- und Dieselaggregate,

die bis zu sieben Prozent weniger

Kraftstoff benötigen.

autO

GL&Lev seRVIce

das ist der hit der saison - der mercedes-Benz s 400 hybrid. schon in den nächsten Wochen beim händler zu bewundern.

Luxuriös und sparsam zugleich

Die neue S-Klasse kommt

mit einem S 400 Hybrid

Der S 600 - das neue Flagschiff von Mercedes

Eindrucksvoll sind die Sicherheitsmaßnahmen.

Die S-Klasse steigert sie noch

einmal durch eine einzigartige Kombination

neuartiger kamera- und radarbasierter

Fahrerassistenzsysteme, welche die Luxuslimousine

zum „denkenden“ Partner macht.

Mit 270.000 verkauften Fahrzeugen seit

ihrem Marktdebüt im Herbst 2005 ist die

S-Klasse der Baureihe W 221 die erfolgreichste

Luxuslimousine der Welt. Seit 1951,

als der Typ 220 die Ahnenreihe der S-Klasse

begründete, hat Mercedes-Benz rund

3,3 Millionen Fahrzeuge dieser Modellreihe

an Kunden ausgeliefert.

Die Mercedes-Benz S-Klasse 2009 steht

ab Juni bei den Niederlassungen und Vertriebspartnern

und ist ab sofort bestellbar.

Die Preise liegen zwischen 73.006,50 Euro

(für den S 350 CDI), 85.323 Euro (für den S

400 Hybrid) und 155.354,50 Euro (für den

S 600); inkl.Mwst.

der neue audi Q7 - schöner, stärker und verbrauchsärmer

Schon bei seinem Start vor

drei Jahren war der Audi

Q7 der Knaller in der

Szene – als sportliches, komfortables

und hochleistungsfähiges

Freizeit- sowie Businessauto

im großen Zuschnitt.

Jetzt macht ihn Audi noch

besser – eleganter, effizienter

und emissionsärmer: Der Q7

3.0 TDI quattro (240 PS) verbraucht

nur noch 9,1 Liter pro

100 Kilometer. Auch der Q7

4.2 TDI (340 PS) nimmt statt 11,1 nur noch

9,9 Liter pro 100 km. Gleichzeitig hat der

V8-Diesel aber deutlich an Kraft zugelegt.

Sechs starke und hoch effiziente Direkteinspritzer-Motoren

stehen zur Verfügung:

zwei Benzinern und vier Diesel, unter ihnen

auch der stärkste Diesel SUV der Welt, der

Audi Q7 V12 TDI (500 PS). - Der Q7 ist der

große Audi für sportliche Individualisten,

für Menschen, die ein Auto für Sport, Freizeit

und Business suchen. Die Preise liegen

zwischen 44.285 Euro (3,0 Quattro), 72.700

Euro (4,2 TDI) und 132.400 Euro (V12 TDI).

GL&Lev kontakt 03/09

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44

GL&Lev seRVIce gOLF

Der Innenhof des Hotels Quinta

da Marinha (rechts) in Casceis

und der grandiose Blick vom Zimmer-Balkon

nach draußen (oben)

auf das 18. Loch der Hotelanlage.

Ganz rechts: Die Redaktion

unterwegs auf dem Super-Course

Belas Clube de Campo .

Unser REIsE-TIpp

Golf vom Feinsten in Cascais

nahe Estoril in Portugal

Golf-reisen zählen im touristischen

Programm der reisebüros

zu den besonders attraktiven

angeboten; mit steigender

nachfrage. touristik-Fachmann

Manfred thomas (drive Golfreisen):

„Es locken sonne und phantastische

Golfplätze zu fast jeder Jahreszeit“.

Besonders gefragt sind Zielgebiete auf

dem spanischen Festland, etwa in

Andalusien, sowie auf Mallorca und

an der Algarve in Portugal.

GL&Lev kontakt schlug zuletzt in Casceis

nahe Estoril in Portugal ab und war beeindruckt.

Direkt vor dem Hotel Quinta da Marinha

breitet sich ein 18-Loch-Platz vom

Feinsten (5870 m, par 71) aus. Mit breiten

Fairways, so brillant geschoren wie eine Kurzhaarfrisur,

mit prächtigen Wasser-Hindernissen,

schnellen Grüns und erstaunlich gut

GL&Lev kontakt 03/09

bespielbaren Bunkern. Umgeben von einem

fast ehrwürdigen Baumbestand, der auf dem

kurvigen Kurs allerdings auch gelegentlich

unliebsam im Wege steht. Platz-Designer ist

der legendäre Robert Trent Jones Sen.

Runde 90 Euro kostet das Greenfee die

ganze Woche durch. Hotelgäste allerdings

zahlen die Hälfte. Die Reception managt

das. Im übrigen ist überhaupt angeraten,

Greenfees von Deutschland aus zu buchen.

Das erleichtert ungemein.

Das 5-Sterne-Hotel liegt etwa 30 km von

Lissabon entfernt, ist über die Autobahn gut

und schnell erreichbar. Die Zimmer sind groß,

modern und sinnvoll ausgestattet, haben

Balkon und fast alle Sichtkontakt zur Golfanlage.

Drei Restaurants laden zum Dinner;

mit dem Ambiente entsprechenden Preisen.

In fünf Autominuten ist man aber auch im

Zentrum von Casceis und Estoril, wo sich am

Yachthafen vortrefflich speisen lässt. eg

Weitere Plätze

in der Nachbarschaft

Wer sich in Casceis einquartiert, kann von

dort sehr einfach weitere Golfplätze nutzen,

zum Beispiel mit einem „Golf Passport”. Der

erlaubt das Spiel auf fünf Plätzen zum Gesamtpreis

von 270 Euro, drei Plätze gibt’s

für 171 Euro. Zu den Plätzen zählen z. B. der

grandiose Belas Clube de Campo (6.270 m,

Par 72), der sehr weiträumig und hügelig

ist (Car notwendig), der außerhalb des Wochenendes

jede Menge Startzeiten frei hat,

und der wunderschöne Course von Penha

Longa in den Sintra-Hügeln. Der Atlantik-

Course zählt zu den 30 besten in Europa.

GL&Lev kontakt hat beide Plätze gespielt

und kann sie nur empfehlen.


RheinBerg-Masters nimmt ab

dem 22. Mai wieder

Anmeldungen entgegen

Zum nun schon drittenmal finden

vom 16. bis 22. august die rheinberg

Masters statt. Wieder auf den

attraktiven anlagen der Clubs

am Lüderich, dreibäumen,

Kürten und schloss Georghausen.

refrath ist abgesprungen.

Das inzwischen weit über die Kreisgrenzen

hinaus bekannte Turnier

kann voraussichtlich wieder mit

über 500 Teilnehmern rechnen. Mehr ist

dann aber auch nicht drin. Deshalb ist eine

rechtzeitige Anmeldung zu empfehlen.

Möglich ist das ab 22. Mai im Internet:

www.rhein-berg-masters.de.

Am ersten Wochenende finden zunächst

vier Hauptrundenturniere statt. Die vier besten

Nettospieler jeder Klasse sowie die

ersten drei der Damen- und Herren Bruttowertung

jedes Austragungsortes, qualifizieren

sich dann für das große Finale beim

Golfclub Kürten am folgenden Samstag.

Im Anschluss steigt im Bergisch Gladbacher

Wellness-Tempel Mediterana wieder

die große Players Night mit Live-Musik,

kulinarischen Leckerbissen und der großen

Ehrung der Champions. Gespielt wird traditionell

für einen guten Zweck.

Die Gewinner erhalten auch bei der Auflage

2009 wieder eine ganz besondere Siegertrophäe:

die typisch bergische Dröppel-

minna (im Bild präsentiert vom Initiator Landrat

Rolf Menzel). Dieser Pokal ist zwar noch

nicht ganz so berühmt wie die legendäre

Kanne der renommierten Britisch Open, aber

vielleicht auf dem besten Wege dahin…

Die RheinBerg Masters sind indessen mehr

als ein hochklassiges Golfevent. Landrat Rolf

Menzel, dem Schirmherrn der Veranstaltung,

liegt der Charity-Gedanke besonders am

Herzen. Menzel: „Bei den ersten zwei Auflagen

kamen bislang 50.000 Euro für soziale

Projekte zusammen. Die Jugendhilfe Bergisch

Land, das Kinderheim Overath und das

Wohnhaus für Menschen mit Behinderungen

erfüllten mit dem Geld ihren Bewohnern Her-

gOLF

GL&Lev seRVIce

zenswünsche und investierten in dringend

benötige Dinge. Es wäre schön, wir könnten

auch diesmal wieder ein gutes Ergebnis erzielen.”

Immerhin sind nahezu alle Sponsoren

bei der Stange geblieben. Menzel: „Ohne sie

wäre eine solche Veranstaltung gar nicht

möglich. An dieser Stelle möchte ich mich

deshalb für das große Engagement schon

jetzt ganz herzlich bedanken.“

Natürlich sind die RheinBerg Masters

vorgabewirksam für das Handicap. Die

Teilnahme kostet 88 Euro. Mitglieder der

beteiligten Clubs zahlen nur 58 Euro. Darin

enthalten ist auch der Besuch der Players

Night. Ohne Teilnahme am Turnier kostet

das Ticket für den Abschluss der RheinBerg

Masters 40 Euro. eb

Kölner Golfwoche diesmal

sogar auf acht Plätzen

Zum jetzt fünftenmal findet vom 1. bis 8.

August die Kölner Golfwoche statt; offizieller

Titel „5. Nordea Kölner Golf Woche

presented by B-Group AG and JG-Golf”.

Diesmal wird sogar auf acht Plätzen gespielt.

Der Golfclub Rhein-Sieg mit seiner

Anlage in Hennef ist hinzu gekommen.

Womit neuerdings rund 1000 Startplätze

zur Verfügung stehen. Ein gewaltiges

Spektakel, das Alfred „Freddy” Richter

wieder souverän steuern wird wie wenige

Tage später das Event im Rheinisch-

Bergischen.

Gespielt wird nach folgendem Plan:

Samstag, 01.08. GCC Velderhof

Sonntag, 02.08. Konradsheim

Montag, 03.08. GC Rhein-Sieg

Dienstag, 04.08. Römerhof

Mittwoch, 05.08. Schloß Georghausen

Donnerstag, 06.08. Am Alten Fliess

Freitag, 07.08. Clostermanns Hof

Samstag, 08.08. Bad Neuenahr

Die Ausschreibung und der Serien-Modus

sind unverändert, d. h. jeder Teilnehmer

kann fünf Mal spielen, die besten vier Ergebnisse

(Netto und Brutto) kommen in

die Serienwertung.

Das Finale findet in Bad Neuenahr statt,

im Anschluss daran dort auch die Players

Night mit der Siegerehrung. Anmeldungen

sind ab sofort per online möglich:

www.koelnergolfwoche.de.

GL&Lev kontakt 03/09

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46

GL&Lev seRVIce teLekOmmunIkatIOn

Telefonie und mehr: Neues ITK-Serversystem von Panasonic

Entwickelt für die

Arbeitswelt von morgen

Was gewinnt gerade im

Geschäftsumfeld kleiner und mittlerer

Unternehmen zunehmend

an bedeutung? sicherlich direkte

Erreichbarkeit, bestenfalls unter

einer einzigen rufnummer.

sicherlich investitionssicherheit

mit zukunftsfähigen Kommu-

nikationslösungen. Ganz sicher

auch kommunikative dienste

wie Unified Messaging und

Unified Communication.

Stationär – mobil – modern

Panasonic hat eine neues ITK-Serversystem

lanciert, das den aktuellen

Bedarf einfach und funktional abbildet: Mit

der Produktreihe KX-NCP 500/1000 (KX-

NCP 500 für bis zu 40 Nebenstellen, KX-

GL&Lev kontakt 03/09

NCP 1000 für 40 bis 100 Nebenstellen) hat

das Unternehmen eine neue Generation

von Communication Servern entwickelt, die

den modernen, stationären wie mobilen

Arbeitsplatz der Gegenwart und vor allem

der Zukunft perfekt unterstützen.

Problemlos: installation und integration

Der neue KX-NCP-Server von Panasonic ist

ein so genanntes Multi-Channel-System,

das sich problemlos in bestehende Systeme

und Applikationen einbinden lässt. Bereits

vorhandene System-Endgeräte – schnurlose

Telefone, Faxgeräte oder Anrufbeantworter

– lassen sich im neuen IP-System weiterhin

einsetzen. Der integrierte serverunabhängige

Communication Assistant in der Version 2.0

überzeugt zudem durch einfache Installation

und ein leistungsstarkes Messaging.

Die neuen Server der NCP-Reihe bieten sowohl

VoIP-, SIP- als auch IP-Anbindungen.

Sie sind modular aufgebaut. Das bedeutet,

dass sich die Systeme nach Bedarf anpassen,

erweitern und ausbauen lassen.

neue systemtelefone

Passend dazu bietet Panasonic verschiedene,

speziell auf die neuen Server-Systeme

zugeschnittene Systemendgeräte

an. Dabei sind sowohl Hardware- wie auch

Software-Lösungen (IP-Softphones) möglich

bzw. erhältlich. Die neuen IP-System-

Apparate bieten jede Menge nutzwerte Eigenschaften

wie ein Telefonbuch für bis zu

200 Einträge, ein farbiges und hintergrundbeleuchtetes

LCD, die CTI-Unterstützung

und vieles mehr.

www.Phones-Networks.de

NetCologne Marktführer in der Region Köln/Bonn/Aachen

Trotz des verschärften Wettbewerbsdruck

auf dem Telekommunika-

tionsmarkt hat der regionale Anbieter

NetCologne in 2008 seine Marktführerschaft

bei DSL in der Region behauptet.

Mit einem Marktanteil von 36% in seinem

Verbreitungsgebiet Köln/Bonn/Aachen

belegt NetCologne vor den anderen Anbietern

den Spitzenplatz.

Dabei setzt NetCologne konsequent

auf den Service, um sich von der Konkurrenz

zu unterscheiden: Neben neuen, extrem

einfach zu installierenden Routern für

DSL bietet das Unternehmen seit kurzem

einen kostenlosen Installationsservice für

den DSL-Anschluss.

Mit 291,8 Millionen Euro konnte Net-

Cologne seinen Umsatz in 2008 im Vergleich

zum Vorjahr wieder steigern. In

2007 erzielte das Unternehmen einen Umsatz

von 281 Millionen Euro. Der Gewinn

vor Steuern für 2008 blieb dabei mit 21

Millionen Euro konstant. Für das Jahr 2009

plant NetCologne einen Umsatz von 340

Millionen Euro.

Zum Jahresende 2008 erreichte Net-

Cologne die Anzahl von 559.600 Kunden.

Den größten Anteil davon hatten 360.000

Kunden mit einem breitbandigen Internetanschluss.

Immer mehr Kunden beziehen über

NetCologne auch Mobilfunk: So verfügten

knapp 20.000 Kunden zum Jahresende

2008 ergänzend zu ihrem Telefon- und

Internetanschluss über einen Mobilfunkanschluss

von NetCologne.

Für das MultiKabel von Netcologne mit

seinen Angeboten über das TV-Kabel stehen

über 223.000 Kunden unter Vertrag,

von denen etwa 153.000 angeschlossen

sind. Neben analogem und digitalem Fernsehen

können Kunden auch Internet und

Telefon über das MultiKabel erhalten. Derzeit

sind damit Bandbreiten von bis zu 30

Mbit/s möglich, ab Sommer dieses Jahres

sind es bis zu 100 Mbit/s*.


...nicht nur für die Teilnehmer an der Kölner Golfwoche 2009,

sondern auch für jeden Golfer der diese tolle Golfreise

erleben möchte.

Finalreise der Kölner Golfwoche

an die Algarve/Portugal

30.09.-04.10.´09

Hilton Vilamoura***** Cascatas Golf Resort & Spa

Leistungen inkl.

• 5 Tage / 4 Nächte • Mietwagen

• Frühstücksbuffet • (2 Pers. 1 Mietwagen)

• Startgeld • Turnier inkl. Greenfee

• Abendessen • Siegerehrung

pro Pers. im DZ 445.- EUR

Zuschlag EZ 153.- EUR

Ihren Flug nach Portugal buchen wir Ihnen auf Wunsch gerne hinzu.

Myrtle Beach • Gruppenreise 07.10.-19.10.´09

Spielen Sie auf den Top Plätzen wie King`s North,+South Oysterbay, Caledonia,

Grand Dunes, The World Tour, Tigers Eye, Willbrook Plantation und International

of Myrtle Beach.

Leistungen inkl.

• Linienflug Frankfurt- • 11 Nächte im Hotel Hilton Myrtle Beach

Myrtle Beach-Frankfurt • Amerikanisches Frühstück

• Mietwagen • 9 Greenfees (á 18 Loch inkl. Buggy)

(2 Pers. 1 Mietwagen) auf den Top Golfplätzen von Myrtle Beach

pro Pers. im DZ ab 2.365,-EUR pro Pers. im EZ ab 2.650,-EUR Teilnehmer min. 14 Pers./max. 22 Pers. Änderungen vorbehalten.

Arizona Scottsdale/USA • Gruppenreise 29.03.-11.04.2010

Im März 2010 veranstaltet Drive Golfreisen eine begleitende Gruppenreise nach Scottsdale Arizona USA.

Traumhafte Golfplätze machen den Urlaub in Scottsdale zum

reinen Golf-Vergnügen erster Klasse.

Spielen Sie z.B. auf den Top Plätzen Sun Ridge Canyon, Grayhawk,

Raven South Mountain, Kierland, La Sendas, Eagle Mountain, Gold Canyon

Dinosaur Mountain, TPC Champion, Mc Cormic Ranch, We-Ko-Pa

Leistungen inkl.

• Linienflug Frankfurt- • 3 Nächte im 4 Sterne Hotel Scottsdale

Phoenix -Frankfurt • Frühstück

• Mietwagen • 10 Greenfees (á 18 Loch, inkl. Buggy)

(2 Pers. 1 Mietwagen) auf den Top Golfplätzen von Scottsdale

pro Pers. im DZ ab 3.255.- EUR

Zuschlag EZ 855.- EUR

Begleitende golferfahrene, deutschsprachige Reiseleitung. Teilnehmer min. 14 Pers./max. 22 Pers. Änderungen vorbehalten.

Weitere Infos: www.drivegolfreisen.com

Drive Golfreisen • Boltensternstraße 159 • 50735 Köln

info@drivegolfreisen.com

Telefon: 0221 - 7 78 99 - 85

Golfen & Reisen

wie im Paradies.

Golfbags

ab:

945,-

Tel:0221-505500


48

GL&Lev seRVIce gesundheIt

nEU

GL&Lev kontakt 03/09

Von JöRG ZBICk

immer mehr Menschen benötigen

künstliche Gelenke. ob nun

arthrose oder Unfall der Grund

für beschädigte und schmerzende

hüft- oder Kniegelenke ist –

in vielen Fällen kann den Patienten

mit Einsetzen eines künstlichen

Gelenks geholfen werden.

Gelenkersatz – kein Einzelfall

Jedes Jahr erhalten in Deutschland rund

180.000 Menschen ein künstliches Hüftgelenk,

rund 70.000 Menschen ein künstliches

Kniegelenk. Steigendes Alter und Übergewicht

der Deutschen lassen die Zahl der

implantierten künstlichen Gelenke dabei

von Jahr zu Jahr deutlich ansteigen. In den

nächsten zwanzig Jahren sei ein Mehrbedarf

von 30 Prozent zu erwarten, so die

Schätzungen der Mediziner.

Leistungsfähige implantate

Durch den Einsatz immer neu entwickelter

Materialien und modernster OP-Verfahren

hat sich die Lebensdauer

von künstlichen

Gelenken erhöht. Etwa

95 Prozent der Gelenke

können 10 Jahre

und mehr funktionieren,

ohne dass größere

Probleme auftreten. Die

Lebensdauer von künstlichen

Hüftgelenken

liegt heute bei mehr als

15 bis 20 Jahren.

hüftgelenksarthrose:

onlay-Prothese für

jüngere Patienten

Zur Behandlung der

Hüftgelenksarthrose ist

eine neue Generation von Oberflächenersatz,

die Onlay-Prothese, vor allem für junge

und aktive Patienten geeignet. Am Marien-

Krankenhaus Bergisch Gladbach wird diese

hiEr sPriCht dEr ChEFarZt

Wenn es nicht mehr läuft „wie geschmiert“

Künstliche Gelenke

Privatdozent

dr. Jens decking

Chefarzt der

Orthopädischen Klinik

am Marien-Krankenhaus

in Bergisch Gladbach

knochensparendeImplantationstechnik

vom

Chefarzt der Orthopädischen

Klinik, Privatdozent

Dr. med.

Jens Decking,

angewendet.

Bei dieser Methode

bleibt der

eigene Hüftkopf

weitgehend erhalten,

nur seine

defekte Oberflä-

che wird durch eine Metallkappe ersetzt. So

bleibt viel eigene Knochensubstanz erhalten,

im Falle einer Lockerung kann das Implantat

recht einfach gegen eine klassische

Stielendoprothese ausgetauscht werden.

Der Patient gewinnt dadurch wertvolle Jahre

für seine Mobilität und Lebensqualität.

Das Implantat ist jedoch nicht für jeden

Patienten geeignet: die Knochenqualität,

das Alter und die Schenkelhalsform des

Patienten müssen stimmen. Bei vielen Patienten

ist daher eine moderne Kurzschaft-

Endoprothese oder die klassische Stielendoprothese

in ihrer zementfreien oder

zementierten Form die bessere Alternative.

„Das optimale Operationsverfahren und die

Implantatwahl wird mit jedem Patienten individuell

besprochen“, so Decking.

Kniegelenksarthrose

Auch beim Ersatz des Kniegelenkes werden

modular aufgebaute Implantate eingesetzt,

deren Geometrie und Materialauswahl

verglichen mit früheren Implantaten zu

einer größeren Beweglichkeit des Kniegelenkes

und einer längeren Lebensdauer

der Implantate führen. Auch im Kniegelenk

werden Art, Dimension und Position der

Implantate für jeden Patienten individuell

optimiert.

Minimalinvasive operationen

Die Hautschnitte zum Einsatz künstlicher

Hüftgelenke werden unter Einsatz minimalinvasiver

Techniken kleiner. Minimalinvasive

Zugangswege werden so gewählt,

dass eine Gelenkoperation ohne Ablösung

weiterer Muskeln möglich ist. Die Patienten

können von den modernen Operationsmethoden

durch eine schnellere Mobilisierung

und Rehabilitation profitieren.

Moderner Gelenkersatz in rhein-berg

Das Marien-Krankenhaus Bergisch Gladbach

(MKH) ist das einzige Krankenhaus

in Bergisch Gladbach mit einer hochspezialisierten

Abteilung für Orthopädie. Mit

mehr als 800 Gelenkersatz-Operationen

pro Jahr zählt das Hospital

zu den führenden

Endoprothetik-Zentren

im Rheinland. Am MKH

arbeiten die Orthopäden

und die Unfallchirurgen

eng zusammen.

So können die Patienten

sicher sein, dass

im MKH alle Erkrankung

des Bewegungsapparates,

quasi „von Kopf

bis Fuß“, optimal versorgt

werden können.

Nähere Informationen

unter den Rufnummern

0 22 02 / 93 82 21 0

(Abteilung für Orthopädie,

Chefarzt PD Dr. Jens Decking) oder

0 22 02 / 93 82 61 0 (Abteilung für Unfallchirurgie,

Chefarzt Dr. Andreas Schmidt)

oder im Internet unter www.mkh-bgl.de


Gesundheitsressource Alltagsbewegung

Lothar Jux • Bergisch Gladbach

„So einfach halten Sie sich als Leistungsträger fi t”

Einladung

präsentieren

Professor Dr. med. Klaus Völker

Leiter des Sportmedizinischen Institutes der Universität Münster

mit einem motivierenden Vortrag zum Thema Risikomanagement GESUNDHEIT

Wenn Sie im Berufsalltag Sicherheitslücken schließen und Gefahren für Unternehmen und Mitarbeiter

abwenden sowie Risiken begrenzen, dann wissen Sie sicher ganz genau, was zu tun ist.

Aber sind Sie auch so zielbewusst und souverän, wenn es um Ihre Gesundheit geht? Wenn Ihr persönliches

Gesundheitsmanagement gefragt ist? Das bildet schließlich die Basis für Ihren berufl ichen Erfolg.

Lassen Sie sich in ungezwungener Atmosphäre von einem ausgewiesenen Fachmann sagen,

wie einfach es heute ist, etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Wir laden Sie dazu ein.

Hören Sie die neuesten Erkenntnisse und den Erfahrungsbericht von Professor Dr. med. Klaus Völker

am Mittwoch, den 17. Juni 2009, 18.00 Uhr,

im TechnologiePark Bergisch Gladbach

Friedrich-Ebert-Str. 1, 51429 Bergisch Gladbach

Autobahn A4, Abfahrt Moitzfeld

Der Eintritt ist frei.

Professor Dr. med. Klaus Völker ist heute als Absolvent der Sporthochschule Köln und nach dem Studium der

Humanmedizin an der Universität Köln Direktor des Institutes für Sportmedizin an der Universität Münster.

Er zählt zu den international renommiertesten Präventivmedizinern und ist bekannt für seine populäre

Vortragsweise. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und versprechen Ihnen einen kurzweiligen Abend.

Außerdem haben Sie die Möglichkeit,

eine technische Neuheit,

den AiperMotion, kennenzulernen.

Durch sein direktes

Feedback bekommen Fitness-,

Ernährungs- und Gesundheitsmanagement

eine ganz neue

Motivations– und Erfolgsbasis.

Prof. Dr. Klaus Völker

Bitte faxen oder mailen Sie uns Ihre Teilnahmebestätigung

Faxnummer: 0 22 02 / 94 06 23 eMail: info@he-consult.de

Ich/Wir nehmen mit ____ Person/en an der Veranstaltung teil.

Name: __________________________ Vorname: ____________________ Titel: _____

Funktion*: ________________________ Unternehmen: ____________________________

Anschrift*: _____________________________________________________ (*freiwillige Angaben)

eMail: _____________________________ weitere Teilnehmer/innen: ___________________

Veranstalter: Health Consulting Lothar Jux · Hermann-Löns-Str. 81a · 51469 Bergisch Gladbach

Weitere Infos und Anmeldemöglichkeiten: www.he-consult.de


50

GL&Lev seRVIce maRketIng

Die Überzeugerwelle rollt – Kunden- und Mitarbeitermagazine

Der Faktor Authentizität

GL&Lev kontakt 03/09

Von MICHaEL SCHüPPEL

Mehr als die hälfte der top-500-

Unternehmen in deutschland gibt

Kundenzeitschriften heraus. 30

weitere Prozent wollen, haben zwar

noch nicht, werden aber vermutlich.

Mit beeindruckendem Zahlenwerk

wird in der szene grundsätzlich nicht

gegeizt: 4.000 Kunden- und Mitarbeitermagazine

gibt es momentan

in deutschland, Österreich und der

schweiz – Jahresaufl age: knapp drei

Milliarden Exemplare.

tendenz steigend.

Blender auf verlorenem Posten

Konstant gute Wachstumsraten in

Zeiten, in denen Marketing- und PR-

Etats mehr gestrichen denn gekürzt werden,

machen zwangsläufi g hellhörig. Was

hat das Kunden- und Mitarbeitermagazin,

was den anderen Marketing-Instrumenten

abgeht? Authentizität ist ein, wenn nicht

gar der neue Schlüssel für Erfolg in PR und

Marketing. Es ist schwerlich von der Hand

zu weisen: Kaum ein Medium verkörpert

Authentizität in einem solche Maße wie

das Kunden- und Mitarbeitermagazin. Konsumenten,

Kunden und Mitarbeiter wollen

nicht, dass die Business-Welt als Fiktion

kredenzt wird. Nicht mehr zumindest. Menschen

wollen die Welt echt und rechtsgültig.

Überzeuger und keine Blender, die nach

eigenem Gutdünken herausputzen und

herrichten, sind gefragt.

refl exion des nutzwertes

Eine Botschaft, die scheinbar auch bei den

kleinen und mittleren Unternhemen angekommen

ist. Knapp die Hälfte stuft qualitativ

ansprechende PR als wichtigste Zukunftsmaßnahme

ein – und trägt sich mit dem Gedanken,

ein eigenes Magazin auf den Markt

zu bringen. Immerhin locken Kundenloyalität

und Markenimage, ein geschärftes Profi l

mit Abgrenzung zum Wettbewerb; nicht zuletzt

kommuniziert man Servicekompetenz

und Kundenfreundlichkeit mit der eigenen

Hauspostille. 90 Prozent der Unternehmen

sehen sie als ergänzende Kundeninforma-

michael schüppel

Geschäftsführer

MEDIABRIGES ® GmbH

Agentur für

Unternehmenskommunikation

tion und Imagepfl

ege-Tool. Auf

Platz zwei und

drei der Motivationskriterien

liegen die Kund

e n b i n d u n g

mit 86 Prozent

und Vertriebsunterstützung

mit 75 Prozent.

Erfahrungsgemäß

wartet im

Besonderen der

Vertrieb immer

händeringend

auf gutes PR-Material, das veranschaulicht,

vertieft und überzeugt. 70 Prozent der Firmen

wollen mit Magazinen obendrein die

Mitarbeiterinformation unterstützt wissen.

Lesen heißt glauben – und lernen

Die Form einer Kundenzeitschrift lässt sich

problemlos auf die eigene Kommunikationsstrategie

ausrichten, wobei die Zielgruppe

direkt und ohne Streuverluste, vor

allem aber glaubwürdig angesprochen

wird. Die Akzeptanz von Kundemagazinen

geht inzwischen so weit, dass gut 200 am

Kiosk käufl ich erwerbbar sind und der bundesdeutsche

Bürger rund 50 Kundenmagazine

jährlich in Händen hält.

Gute Magazin-themen

Relevante Magazin-Themen gibt es zur

Genüge, wobei sich entlang harter Fakten

Spielraum für Kreativität bietet. Themenspektrum:

neue Produkte oder Verfahren

z. B. - oder eine Königsdisziplin im Bereich

PR: der Anwenderbericht. Also kein Marketing-Geschwätz

von der Stange, sondern

die individuelle Lösung für ein individuelles

Problem. Stets interessant ist auch die klassische

08/15-Anwendung. Weitere gute

Themen: spektakuläre Aufträge, die wirtschaftliche

Entwicklung des Herausgebers

wie Erfolge, Kooperationen, Ankauf von

fremden Unternehmensanteilen, Standortpolitik,

Hintergründe zu Messen und Ausstellungen,

dann und wann auch Personalien

und Jubiläen.

Die Agentur MEDIABRIDGES (TechnologiePark

Bergisch Gladbach/

Hannover), unterscheidet vier Formen im

Bereich Unternehmens-Magazine.

Kundenzeitschriften

Aktuell. Informativ. Etabliert. Die Kundenzeitschrift

demonstriert Status,

Kompetenz und wirkt nachhaltig. Mit

journalistischem Redaktionskonzept, authentischer

Reportage-Fotografi e und

schlüssigem Layout. Gut kombinierbar

mit Mitarbeitermagazinen.

Mitarbeitermagazine

Transparent. Überzeugend. Vertraulich.

Mitarbeitermagazine als Medium der

internen Unternehmens-Kommunikation

orientieren sich punktgenau an der Zielgruppe:

Mitarbeiter wollen Information,

Wertschätzung, Feedback und Motivation.

Newsletter

Schnell. Prägnant. Übersichtlich. Der

Newsletter als optimale Ergänzung zu

Kundenzeitschriften richtet sich mit kurzer,

knapper Information in erfrischender

Tonalität an Kunden, Händler und Partner.

Als Printprodukt oder Onlinepublikation

vielseitig einsetzbar.

Sonderpublikationen

Jubiläum. Geschäftsbericht. Messerückschau.

Sonderpublikationen bieten die

einmalige Chance, relevante Themen

anschaulich aufzubereiten, zu dokumentieren

und zu vertiefen.

VortEiLE FirMEn-MaGaZinE

+ Hohe Authentizität

+ Ausgeprägte Glaubwürdigkeit

+ Direkter Wiedererkennungseffekt

+ Erstklassiger Akzeptanzgrad

+ Hoher Sympathiefaktor

+ Keine Streuverluste

+ Großer Handlungsspielraum

+ Steuerbarer Zielgruppendialog

+ Exzellentes Kosten-Nutzen-

Verhältnis


Im Blickpunkt

entlassung, Outsourcing, kurzarbeit - sind das

die strategien in der krise? � Seite 52

kontakt

Steuern | Recht | Finanzen


die sparkasse Leverkusen - ein stabiler Faktor

für die Region, Bilanz 2008 � Seite 56

autofi nanzierung - das ewig aktuelle thema:

kaufen oder Leasen? � Seite 60/62

STEUERN

Berufspendler

– Was das

Finanzgericht

zu diesem

Thema sagt

unteRnehmen – Bayer-chef Werner Wenning sieht anzeichen einer leichten Belebung

GL&Lev special 03/09

© shutterstock


52

Arbeitgeber-strategien in der Weltwirtschaftskrise:

Entlassung, Outsourcing, Kurzarbeit?

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Recht

GL&Lev kontakt 03/09

Von FRaNk NEUMaNN

die Wirtschaftskrise hat zwischenzeitlich

nahezu alle branchen

unserer Wirtschaft fest im Griff.

die große Koalition versucht, hier

mit Konjunkturpaketen entgegenzuwirken,

die bisher jedoch noch

nicht in dem erhofften Umfange

greifen. die Prognosen über das

Wirtschaftswachstum werden immer

wieder nach unten korrigiert.

nach auffassung namhafter Wirtschaftswissenschaftler

werden die

Folgen der Krise frühestens Ende

2010 überwunden sein. Wie kann

sich ein arbeitgeber auf diese vollkommen

neue situation einstellen?

Für Sie als Arbeitgeber stellt sich vor

allem die Frage, wie Sie sich in personeller

Hinsicht auf ein weiteres

Absinken der Aufträge strategisch vorbereiten.

Das Konjunkturpaket hat über die

erleichterten Voraussetzungen des Kurzarbeitergelds

oder bei erleichterten Entlassungsmöglichkeiten

nach dem Kündigungsschutzgesetz

„Tools“ geschaffen, die

in Bezug auf Ihr Unternehmen abgewogen

und umgesetzt werden müssen.

i. Entlassung von Mitarbeitern

Die Entlassung von Mitarbeitern, die im

Zuge verminderter Auftragseingänge nicht

mehr benötigt werden, bietet die eine

Möglichkeit der Kostenkonsolidierung.

Eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses

bedeutet jedoch auch einen Abfluss

von „Know-how“ mit der fatalen Folge,

dass bei einem Einsetzen der Konjunktur

diese oftmals gut geschulten Mitarbeiter im

Produktionsbetrieb fehlen werden.

Die Entlassung von Mitarbeitern will also

gut überlegt sein und bietet nur dann eine

geeignete Möglichkeit, wenn sowohl mittel-

als auch langfristig mit Auftragsrückgängen

zu rechnen ist.

Um hier keine unliebsamen Überraschungen

zu erleiden, müssen etwaige

notwendige Kündigungen juristisch sauber

vorbereitet und durchgesetzt werden.

Hierbei ist zu berücksichtigen, dass durch

Frank neumann

Fachanwalt

für Arbeitsrecht

bei der Kanzlei Winter,

Jansen, Lamsfuß

das Kündigungsschutzgesetz kleinere Unternehmen

bis zu 10 Mitarbeitern bevorzugt

werden, da für diese Unternehmen

das Kündigungsschutzgesetz nicht gilt. Dies

bedeutet, dass der Arbeitnehmer nicht die

Möglichkeit hat, die Kündigung juristisch

überprüfen zu lassen, mit Ausnahme der so

genannten „sittenwidrigen“ Kündigung.

Für Unternehmen, die mehr als 10 Arbeitnehmer

beschäftigen, gelten die Arbeitnehmerschutzvorschriften

des Kündigungsschutzgesetzes.

Hier muss also der

Arbeitgeber darlegen und gegebenenfalls

beweisen, dass das Bedürfnis zur Weiterbeschäftigung

eines konkreten Arbeitnehmers

entfallen ist. Ist dies nachweisbar, sei

es durch einen entsprechenden Auftragsrückgang

oder ein entsprechendes unternehmerisches

Konzept, ist des Weiteren

eine Sozialauswahl durchzuführen. Hierbei

ist anhand der Sozialauswahlkriterien Betriebszugehörigkeit,

Lebensalter und Unterhaltsverpflichtungen

zu prüfen, welcher

Mitarbeiter den geringsten sozialen Schutz

aufweist. Dieser Mitarbeiter kann dann –

rechtssicher – entlassen werden.

Um eine gewisse Qualität in der Belegschaft

zu erhalten, kann der Arbeitgeber

bei Vorliegen guter Gründe auch gewisse

„Leistungsträger“ aus der Sozialauswahl

herausnehmen. Hierzu bedarf es allerdings

einer ausreichenden Begründung.

ii. outsourcing gewisser

aufgabenbereiche

Die Ausgliederung gewisser Tätigkeiten

auf freie Mitarbeiter, Subunternehmer oder

ähnliche Selbstständige kann ein geeignetes

Mittel zur Reduzierung der Kosten darstel-

len. Auch wenn die Auftragslage sich ungünstiger

entwickelt, ist der Arbeitnehmer

grundsätzlich weiter zu beschäftigen oder

zu vergüten. Ein anderes Modell sieht so

aus: man gliedert einzelne Teilbereiche auf

Subunternehmer oder freie Mitarbeiter aus,

braucht diese nur dann zu vergüten, wenn

Arbeit ansteht. Allerdings sind diese freien

Mitarbeiter als selbstständige Unternehmer

dem Direktionsrecht des Arbeitgebers nicht

unterworfen.

Diesen „Nachteil“ wird man in den meisten

Fällen leicht verschmerzen können,

wenn eine Vergütung dieser Personen nur

im Falle einer Beschäftigung erfolgen muss.

Im Übrigen entfallen bei diesem Modell wesentliche

Nebenkosten, wie Lohnfortzahlung

im Krankheitsfalle oder Urlaubsvergütung.

iii. Kurzarbeit

Die Einführung von Kurzarbeit erscheint sinnvoll,

wenn die Mitarbeiter mittelfristig dem Betrieb

wieder voll zur Verfügung stehen sollen.

Das Kurzarbeitergeld (KUG), welches durch

das Konjunkturpaket II modifiziert wurde, ist

im Sozialgesetzbuch III geregelt. Es handelt

sich hier um die vorübergehende Herabsetzung

der Arbeitszeit bei entsprechender

Minderung des Entgelts der Mitarbeiter.

Das KUG beträgt 60% bzw. 67% der

Netto-Entgeltdifferenz. Es wird für maximal

6 Monate gezahlt. Bei so genannter „struktureller

Kurzarbeit“ (d. h. einem nicht nur

vorübergehenden Arbeitsausfall) sind längstens

18 Monate möglich. Nach 3 Monaten

Unterbrechung kann erneut KUG beantragt

werden. Im Rahmen des Konjunkturpaketes

II besteht auch die Möglichkeit, dass 100%

der Sozialversicherungsbeiträge von der AA

übernommen werden, wenn die Mitarbeiter

während der Kurzarbeit an Weiterbildungsmaßnahmen

teilnehmen.

Fazit:

Welche Möglichkeiten im personellen Bereich

zur Entgeltreduzierung genutzt und

umgesetzt werden, ist sorgsam zu prüfen.

Insbesondere Entlassungen sollten juristisch

exakt und gründlich vorbereitet werden,

da hier ein hohes finanzielles Risiko

entstehen kann.


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54

Im Blickpunkt

GL&Lev kontakt steuern

Das Finanzgericht zum Thema Berufspendler

sie fahren jährlich an 230

Tagen zur Arbeitsstätte

GL&Lev kontakt 03/09

Von LOTHaR HEISTER

bei einer 5-tage-arbeitswoche

erkennt die Finanzverwaltung beim

abzug von Werbungskosten oder

betriebsausgaben über die Entfernungspauschale

in der regel 220

arbeitstage im Jahr an, in ausnahmefällen

230. das Finanzgericht

München hat nun erläutert, nach

welcher rechengröße 230 tage

zutreffend sind.

Die 365 Tage im Jahr ergeben abzüglich

je 52 Sams- und Sonntagen

sowie elf Feiertagen im Schnitt 250

reguläre Arbeitstage. Hiervon werden 20

Tage für den Urlaub abgezogen, sodass im

Ergebnis 230 und in Schaltjahren 231 Tage

verbleiben.

Diesen Wert hat das Finanzamt auch zulässigerweise

zu schätzen, wenn deutlich mehr

Tage ohne konkrete Begründung angegeben

werden. Fahrten zwischen Wohnung

und Arbeitsstätte an mehr als 230 Tagen

müssen nämlich nachgewiesen werden.

Insoweit tragen die Pendler die Beweislast.

Das gilt etwa für nicht genommenen Urlaub

oder Zusatzarbeiten am Wochenende.

Im Gegenzug müssten Berufstätige die

Tage reduzieren, wenn sie noch Urlaub

aus dem Vorjahr in Anspruch genommen

haben oder krank waren. Dafür verlangen

Finanzämter im Einzelfall Aufstellungen

bei bestimmten Berufsgruppen wie Lehrern

und Universitätsprofessoren. Bei einer

Sechs-Tage-Woche werden 280 Arbeitstage

angesetzt.

Keine rückstellung für

die anpassung des

betrieblichen EdV-systems

Die Finanzbehörde hat im Rahmen einer

Außenprüfung das Recht, Einsicht in die

gespeicherten Daten zu nehmen und das

Lothar heister

Wirtschaftsprüfer und

Steuerberater in der

d+H Dedy+Heister

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vorhandene Datenverarbeitungssystem zur

Prüfung dieser Unterlagen zu nutzen. Sie

kann im Rahmen einer Außenprüfung auch

verlangen, dass die Daten nach ihren Vorgaben

maschinell ausgewertet oder ihr die

gespeicherten Unterlagen und Aufzeichnungen

auf einem maschinell verwertbaren

Datenträger zur Verfügung gestellt werden.

Die Kosten hierfür hat der Steuerpflichtige

zu tragen.

Eine Rückstellung für Aufwendungen zur

Anpassung der betrieblichen EDV an die

Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit

digitaler Unterlagen durch die Betriebsprüfung

ist steuerlich nicht zulässig.

Die Voraussetzungen für eine Rückstellung

sind nicht erfüllt, da es sich um keine inhaltlich

und zeitlich hinreichend konkretisierte

Verpflichtung gegenüber Dritten handelt.

Die drohende Schätzung bei Nichteinhaltung

der Vorgaben ist zwar ein wirtschaftlicher

Nachteil. Dieser führt aber nicht zu

Sanktionen, die zu einer Rückstellungsfähigkeit

der Aufwendungen führen.

Zwar knüpft die Anpassungsverpflichtung

an die Aufzeichnungs- und Aufbe-wahrungsverpflichtung

für Geschäftsvorgänge

eines abgelaufenen Jahres an. Doch das

Recht auf Datenzugriff durch Einsichtnahme

der gespeicherten Daten muss erst zu

dem ungewissen Ereignis des Beginns einer

Außenprüfung erfüllt sein. Daher ist weder

eine wirtschaftliche Verursachung noch die

ernsthafte Inanspruchnahme am Bilanzstichtag

gegeben.

der antrag auf

Umsatzsteuervergütung

für 2008 ist zu stellen

Unternehmer müssen die Erstattung ihrer

2008 gezahlten ausländischen Umsatzsteuer

bis zum 30.06.2009 bei der jeweiligen

Behörde beantragen. Der Unternehmer hat

die Vergütung selbst zu berechnen und

Rechnungen und Einfuhrbelege im Original

vorzulegen. Der Erstattungsbehörde muss

die Unternehmereigenschaft durch eine

Bescheinigung des deutschen Finanzamtes

nachgewiesen werden. Das Antragsformular

für EU-Staaten steht auf der Internetseite

des Bundeszentralamts für Steuern (BZSt)

zur Verfügung. Die Behörde hat auch die

Adressliste der zuständigen Behörden im

Ausland aktualisiert.

Der Vergütungszeitraum beträgt mindestens

drei Monate und höchstens ein Kalenderjahr.

In den einzelnen Staaten gibt

es Mindestbeträge für jährliche oder vierteljährliche

Vergütungen. Im Inland sind

dies 200 EUR im Quartal und 25 EUR im

Kalenderjahr, für Unternehmer aus Drittländern

500 EUR im Quartal sowie 250 EUR

im Jahr. Das Vergütungsverfahren kommt

insbesondere bei Auslandsreisen oder Messekosten

in Betracht. Allerdings wird die in

Tankrechnungen enthaltene Vorsteuer bei

Drittländern nicht erstattet.

Praxishinweis: das

elektronische Portal

ersetzt Papierverfahren

Ab 2010 soll das bisherige Papierverfahren

auf ein EDV-Verfahren umgestellt werden.

Vergütungsanträge sind dann nicht mehr

in andere Mitgliedstaaten, sondern an

ein elektronischen Portal zu senden. Dabei

werden die Mindestbeträge für einen

Antrag verdoppelt und die Antragsfrist um

drei Monate verlängert. Der Antrag kann

dann bis Ende September gestellt werden.

Außerdem entfällt die Vorlage von Originalrechnungen.

Lediglich bei Beträgen

ab 1.000 EUR ist eine elektronische Rechnungskopie

notwendig. Bei überlanger

Bearbeitungsdauer wird der Vergütungsbetrag

verzinst.


GL&Lev kontakt Finanzen

BAYER: Konzernumsatz im 1. Quartal negativ

die Geschäfte des bayer-Konzerns

haben sich im 1. Quartal 2009

erwartungsgemäß sehr

unterschiedlich entwickelt.

CropScience und

Pharma ihren Wachstumskurs

„Während

fortsetzen konnten, hinterließ

der Einbruch im MaterialScience-Geschäft

deutliche Spuren auch bei Umsatz und Ergebnis

des Konzerns“, erklärte Vorstandsvorsitzender

Werner Wenning (Bild) bei der

Veröffentlichung des Zwischenberichts.

Das Ziel, den Rückgang des um Sondereinflüsse

bereinigten Ergebnisses vor Zinsen,

Steuern und Abschreibungen (EBITDA)

im Gesamtjahr 2009 auf 5 Prozent zu begrenzen,

bezeichnete Wenning als zunehmend

ambitioniert. Im Falle einer spürbaren

Belebung des MaterialScience-Geschäfts

halte er ein Erreichen des Ziels aber weiter

für möglich. Inzwischen scheine die Talsohle

erreicht zu sein. „Erste Anzeichen einer

leichten Belebung der Nachfrage werden

erkennbar“, sagte Wenning.

Der Konzernumsatz lag in den Monaten

Januar bis März mit 7,895 Milliarden Euro

um 7,5 Prozent unter dem Rekordwert des

Vorjahres von 8,536 Milliarden Euro. Bereinigt

um Währungs- und Portfolioeffekte

(wpb.) verzeichnete das Unternehmen ein

Umsatzminus von 9,7 Prozent.

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Das EBITDA vor Sondereinflüssen ging

um 22,4 Prozent auf 1,695 (Vorjahr: 2,185)

Milliarden Euro zurück. Auch hier konnten

die Zuwächse der Life-Science-Bereiche

die Einbußen im Industriegeschäft nicht

ausgleichen. Das operative Ergebnis (EBIT)

vor Sondereinflüssen war mit einem Minus

von 32,1 Prozent auf 1,017 (1,497) Milliarden

Euro ebenfalls rückläufig.

Das operative Ergebnis des Bayer-Konzerns

war im 1. Quartal durch Sonderaufwendungen

von 44 (154) Millionen Euro

belastet. Davon entfielen 18 Millionen Euro

auf die Integration von Schering sowie 8

bzw. 18 Millionen Euro auf Restrukturierungsprogramme

bei CropScience und MaterialScience.

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Der Brutto-Cashflow lag mit 1,209 Milliarden

Euro um 26,8 Prozent unter Vorjahr,

während sich der Netto-Cashflow dank einer

geringeren Mittelbindung im Working Capital

um 31,3 Prozent auf 693 Millionen Euro

erhöhte. Damit konnte das Unternehmen

auch die Nettofinanzverschuldung zum 31.

März 2009 trotz gegenläufiger Währungseffekte

auf 14,0 Milliarden Euro reduzieren.

Zum Jahresende 2008 hatte dieser Wert bei

14,2 Milliarden Euro gelegen.

Für das Gesamtjahr 2009 erwartet Bayer

weiterhin eine sehr unterschiedliche Entwicklung

der Teilkonzerne. „Für HealthCare

und CropScience rechnen wir im laufenden

Jahr unverändert mit Steigerungen bei Umsatz

und EBITDA vor Sondereinflüssen“,

bekräftigte Wenning. HealthCare plane, in

allen Divisionen währungsbereinigt stärker

zu wachsen als die jeweiligen Märkte.

Für Sachanlageinvestitionen erwartet

das Unternehmen im laufenden Jahr nunmehr

Ausgaben von 1,4 Milliarden Euro. Die

Ausgaben für Forschung und Entwicklung

sollen auf ca. 2,9 Milliarden Euro steigen.

„Wir gehen weiter davon aus, die Nettofinanzverschuldung

im Jahr 2009 in Richtung

10 Milliarden Euro abzubauen“, bekräftigte

Wenning. Hierzu solle neben der Wandlung

der im Juni 2009 fälligen Wandelschuldverschreibung

in Eigenkapital ein verbesserter

Netto-Cashflow beitragen.

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55

Im Blickpunkt


56

GL&Lev kontakt Finanzen

Als stabiler Faktor in der Region erwiesen

die sparkasse Leverkusen

hat sich nach den Worten

ihres Vorstandsvorsitzenden

Manfred herpolsheimer im

Krisenjahr 2008 als stabiler Faktor

in der region erwiesen.

allem konnten sich unsere Unternehmen

und Selbstständigen

„Vor

darauf verlassen, dass wir ihnen

in diesen schwierigen Zeiten mit Krediten

zur Seite stehen. Wir werden an diesem Kurs

2009 selbstverständlich festhalten. Dank

unseres risikobewussten Wirtschaftens sind

wir auch für außergewöhnliche Belastungen

gewappnet. Wir gehen aus einer sicheren

und starken Position in das zweite Jahr der

Wirtschafts- und Finanzmarktkrise“, erklärte

Herpolsheimer anlässlich der Vorstellung

des Geschäftsberichts 2008 (Bild).

Für die Sparkasse Leverkusen zahle sich heute

aus, dass sie nie den Fantasieprodukten

der Finanzmärkte hinterher gejagt sei. Herpolsheimer:

„Wenn wir heute die Bilanz für

das Jahr 2008 vorlegen, können wir deshalb

im Gegensatz zu den meisten anderen Kreditinstituten

feststellen: Wir schreiben kontinuierlich

schwarze Zahlen, erwirtschaften

stabile Erträge und können auf einer komfortablen

Eigenkapitalbasis aufbauen.“

Im Blickpunkt AUS DEM GESCHÄFTSBERICHT 2008 DER SPARKASSE LEVERKUSEN

Als wichtigste Eckpunkte des Geschäftsberichts

nannte Herpolsheimer:

- Erhöhung der bilanzsumme

Was die sparkasse zum bGh-Urteil sagt

Mit seinem Urteil zu den Sparkassen-AGBs fordert der Bundesgerichtshof die Sparkassen

zu mehr Transparenz bei Gebühren- oder Zinsänderungen auf.

Die Sparkasse Leverkusen erklärte hierzu, dass die AGB-Klausel, über die der BGH entschieden

hat, vom Wortlaut ausdrücklich nur dann greift, „wenn nichts anderes vereinbart

ist …“. Bei Verbraucherkrediten ist es beispielsweise vorgeschrieben, dass der zu

zahlende Zinssatz im Kreditvertrag geregelt wird. Gleiches gilt auch für die Vorraussetzungen,

unter der sich dieser Zinssatz ändern kann. Von daher hat die Klausel für die

Kunden der Sparkasse Leverkusen keine Relevanz.

Auch die in den Medien angesprochenen Beispiele, wie Kontopfändung oder Barauszahlung

am Schalter, werden durch die Sparkasse Leverkusen nicht mit Kosten belegt. Die

Sparkasse ist daher der Auffassung, dass die vertraglichen Vereinbarungen der aktuellen

Rechtsprechung genügen. Eine endgültige Beurteilung der Situation könne allerdings erst

dann vorgenommen werden, wenn die Entscheidungsgründe veröffentlicht sind.

GL&Lev kontakt 03/09

- Überdurchschnittliches Ergebnis

- hohe Eigenkapitalquote

- Kreditvergabe auf rekordniveau

„Unsere Bilanzsumme stieg um 68 Mio. Euro

oder 2,2 % auf 3.128 Mio. Euro. Im Vergleich

mit Sparkassen unserer Größenordnung ist

dieses Wachstum hervorragend, deren Bilanzsumme

blieb nahezu unverändert.

Unser Ergebnis liegt mit 4,2 Mio. Euro deutlich

besser als das Resultat vieler anderer

vergleichbarer Sparkassen und Privatbanken.

Andere verzeichneten tiefe Einschnitte.

Unsere Eigenkapitalquote von 14,8 %

übertrifft nicht nur deutlich die gesetzlich

vorgeschriebene, sondern auch die Quote

der Vergleichssparkassen. Das rüstet

uns für außergewöhnliche Entwicklungen

bzw. außerplanmäßige Belastungen.“

Er sagte weiter: „Herausragend ist unser

Ergebnis nach Bewertung der Kredit- und

Wertpapierrisiken. Unser Ergebnis von 12,1

Mio. Euro entspricht 0,41 % der durchschnittlichen

Bilanzsumme (DBS). Unsere

Vergleichsgruppe erreicht gerade 0,14 Prozent

und der Verband verzeichnete ein Minus

von 0,04 Prozent“

Die Sparkasse sieht ihre Kreditvergabe auf

einem neuen Rekordniveau und nennt die

„Kreditklemme” ein Fremdwort. Manfred

Herpolsheimer: „Insgesamt haben wir neue

Kredite in Höhe von 300 Mio. Euro vergeben,

117 Mio. Euro mehr als im Vorjahr. Den

Löwenanteil nahmen mit 222 Mio. Euro die

Kredite an Selbstständige und Unternehmen

ein, 2007 lag dieser Betrag bei 136

Mio. Euro. Deutlich erhöht haben wir auch

die Neukredite an Privatkunden. Von 47

Mio. Euro verdoppelten sie sich nahezu auf

78 Mio. Euro.

Im Gegensatz zu vielen anderen Banken

behalten wir unsere Kredite in den eigenen

Büchern. Deshalb können wir faire Konditionen

bieten, die nur von der Bonität des

Unternehmens oder des Privatkunden und

nicht vom Marktpreis für verbriefte Kredite

abhängen. Das Modell der Hausbank erlebt

damit eine Renaissance. Unsere Kunden, ob

Unternehmen oder Privatkunden, spüren,

dass eine feste Bindung an Kreditinstitute

mit stabilem Geschäftsmodell für sie enorm

wichtig ist.”

Die Sparkasse Leverkusen erhöhte den Gesamtbestand

der Kundeneinlagen um 81

Mio. Euro oder 4 % auf 2.197 Mio. Euro.

Die Summe der Kundeneinlagen erreichte

damit Rekordniveau. Im Vergleich zu den

Sparkassen ihrer Größenordnung, die ein

Wachstum von 3 % verzeichneten, ist der

Anstieg überdurchschnittlich. Das führte

dazu, dass die Sparkasse Leverkusen im

vergangenen Jahr mehr Kundeneinlagen

als Kredite verzeichnete.

Herpolsheimer: „Wir haben damit eine solide

Refinanzierungsbasis auch für gewerbliche

Kredite - was unserem Unternehmen

zugute kommt. Klar ist: Wir bleiben die Mittelstandsbank

der Region und die Bank Nr.

1 in und für Leverkusen“


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58

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt steuern

GL&Lev kontakt 03/09

Internationalisierung

der Rechnungslegung

im Mittelstand – Teil 1

Von THOMaS ROHLER

die aktuelle Finanzkrise hat die

internationalen rechnungslegungs-

grundsätze (iFrs) in Misskredit ge-

bracht. sie seien zu kompliziert und

hätten zur Entstehung der Krise beigetragen,

wird behauptet. Gleichwohl

bleiben die iFrs für börsennotierte

Unternehmen verbindlich und

könnten in abgespeckter Form auch

für mittelständische Unternehmen

anwendbar werden.

Das International Accounting Standards

Board (IASB), hatte im Februar

2007 den Entwurf eines eigenen

Rechnungslegungsstandards für so

genannte SME (Small and Medium Sized

Entities) veröffentlicht und zur Diskussion

gestellt.

Die Abgrenzung der SMEs erfolgt dabei nicht

über die Größe des Unternehmens sondern

über seine Relevanz für die Öffentlichkeit.

Soweit Aktien oder Schuldtitel eines Unternehmens

an einem geregelten Markt

gehandelt werden oder das Unternehmen

treuhänderisch fremdes Vermögen verwaltet

(z. B. Banken oder Versicherungen) zählt

es nicht zu den SMEs.

Alle anderen Unternehmen, die Jahresabschlüsse

für externe Nutzer (Banken und Investoren)

erstellen, sind als SMEs einzustufen.

Die Diskussion über den Standard des

IASB wurde seither sehr kontrovers geführt.

Nachfolgend zunächst die Vorteile:

Vereinheitlichung:

Eine weltweite Vereinheitlichung des Rechnungslegungsstandards

verbessert die Vergleichbarkeit

der Finanzberichterstattung

erheblich. Banken und Investoren könnten

ohne Probleme SMEs aus verschiedenen

Ländern vergleichen. Die Kosten der Kreditvergabe

würden sinken. Vergleiche mit

Konkurrenzunternehmen im internationalen

Kontext würden erleichtert.

dipl.-Bw. thomas Rohler

Wirtschaftsprüfer und

Steuerberater

Partner in der DHPG

DR. HARZEM &

PARTNER KG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

· Steuerberatungsgesellschaft

Komplexität:

Die IFRS für börsennotierte Unternehmen

(full-IFRS) sind äußerst komplex. Sie regeln

auf über 2.800 Seiten eine Vielzahl von

Einzelfragen und stellen insbesondere den

Anwender in „kleineren“ Unternehmen vor

erhebliche Probleme. Der Kritik an der Komplexität

tritt das IASB mit einer drastischen

Verkürzung der Regelungen für SMEs entgegen.

Der Standard ist zudem seiner Konzeption

nach ein geschlossenes Werk von ca.

250 Seiten, mit dem sich alle Bilanzierungsprobleme

von SMEs lösen lassen sollen.

transparenz:

Dem deutschen HGB wurde immer vorgeworfen,

es biete zu viele Möglichkeiten

zur Verschleierung der eigentlichen wirtschaftlichen

Situation eines Unternehmens.

Außerdem fordere das HGB nicht die umfangreichen

Zusatzangaben (z. B. für die

Geschäftsbeziehungen zu Anteilseignern

und dem Management). Auf diese Kritik

hat der Gesetzgeber inzwischen reagiert

(vgl. hierzu Teil 2 des Beitrages).

Ob die aufgezeigten Vorteile durch die

SME-Regelungen umgesetzt werden können,

ist indes fraglich.

Liegt tatsächlich ein in sich

geschlossenes Werk vor?

Der SME-Standard stellt sich bei genauerer

Betrachtung als Extrakt der full-IFRS dar.

An vielen Stellen (z. B. bei Bilanzierungs- und

Bewertungswahlrechten) wird auf die full-

IFRS verwiesen. So sind etwa die ergebniswirksame

Neubewertung von Renditeimmobilien

oder die Aktivierung von Entwicklungskosten

möglich; bei Ausübung der Wahlrechte

müssen aber die full-IFRS beachtet werden.

Der Anwender hat also nichts gewonnen.

information:

Inwieweit von mittelständischen Unternehmen

Informationen über die kurzfristige

Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und

Ertragslage geliefert werden müssen, ist

äußerst umstritten. Mit guten Gründen

lässt sich vertreten, dass es gerade im Mittelstand

auf die langfristige Entwicklung

ankommt. Die Geschäftspartner wollen

nicht aus kurzfristigen Kursschwankungen

profitieren, sondern aus einer stabilen Geschäftsbeziehung.

Kritisch gesehen wird in diesem Zusammenhang

auch die Frage nach der Eigenkapitalqualität

von Gesellschaftereinlagen bei Personengesellschaften.

Sie soll nach den IFRS

nur dann vorliegen, wenn ein kompliziertes

Geflecht von Bedingungen erfüllt wird.

Kosten:

Schließlich sind die laufenden Kosten zu

beachten. Da ein Abschluss nach den IFRS

für SME nicht zur Ermittlung der Gewinnausschüttungen

herangezogen werden

kann und außerdem besondere steuerliche

Vorschriften zu beachten sind, muss ein

mittelständisches Unternehmen im Zweifel

dreifach bilanzieren.

Fazit:

Der vom IASB vorgelegte Standardentwurf

zur Bilanzierung bei SMEs ist für die Rechnungslegung

des deutschen Mittelstandes

in der vorliegenden Form nicht verwendbar.

Neben den nicht unerheblichen zusätzlichen

Kosten bleibt zu kritisieren, dass die

angebliche Vereinfachung sich bei näherer

Betrachtung als Mogelpackung herausstellt.

Die problematische Bilanzierung des Eigenkapitals

bei Personengesellschaften wird

ebenfalls nicht zufriedenstellend gelöst.

Lesen Sie im nächsten Teil, wie der deutsche

Gesetzgeber durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz

die Vorteile des tradierten

deutschen Rechts mit den sinnvollen Zielen

der IFRS kombiniert.


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60

Autofinanzierung und Leasing – Teil 1

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Finanzen

GL&Lev kontakt 03/09

Von W. SPRENGER

Zum Erwerb eines Kraftfahrzeuges

bedient man sich einschlägiger

Finanzierungsmodelle. im bereich

der anschaffung eines KFZ stehen

die begriffe „Leasing“ und

„darlehen = Kredit“ im Mittelpunkt

der Werbung von autohäusern und

banken. studien zufolge werden

ca. 70% aller PKW in deutschland

über Kredit finanziert oder verleast.

Was aber macht eigentlich den

Unterschied aus und auf welche

rechtlichen besonderheiten sollte

man achten?

allgemein bekannt ist der Begriff

des Darlehens oder des Kredits

(Gelddarlehen). Der Darlehensgerber

verpflichtet sich, eine bestimmte

Summe Geldes hinzugeben, während der

Darlehensnehmer diesen Betrag in Raten

nebst ausbedungener Zinsen während der

Laufzeit des Darlehens zurück zu zahlen

hat. Dies hört sich einfach an, ist es aber

nicht, da die gesetzlichen Regelungen, §§

488-498 BGB, recht kompliziert sind und

die Phantasie der Bankinstitute in der werbemäßigen

Aufmachung ihrer Produkte

grenzenlos erscheint.

im bereich des darlehensrechts wird

unterschieden:

Unternehmerdarlehen:

Beide Vertragspartner, Bank wie Kreditnehmer,

sind Unternehmer i. S. d. § 14 BGB.

Privatdarlehen:

Das Darlehen wird seitens der Bank aufgrund

der Bonität des Kreditsuchenden herausgegeben.

Wozu das Darlehen verwendet

wird, ist unerheblich.

W. sprenger

Rechtsanwalt

Zweckgebundenes darlehen:

Der Kredit wird für einen bestimmten Zweck

gewährt, etwa den Erwerb eines KFZ. Die

Darlehensvaluta erhält nicht der Kreditnehmer,

sondern auf dessen Anweisung ein

Dritter, der Autoverkäufer.

Verbraucherdarlehen:

Hier steht dem gewerbsmäßigen Darlehensgeber

(Bank) ein Verbraucher, § 13

BGB, gegenüber. Im Rahmen des Verbraucherschutzes

genießt der Darlehensnehmer

besonderen Schutz, derzeit geregelt in §§

491 ff. BGB. Der Verbraucher ist z. B. berechtigt,

seine auf Vertragsschluss gerichteten

Erklärungen zu widerrufen und ist über das

ihm zustehende Widerrufsrecht zu belehren.

Ferner gelten besondere Regeln für den Fall,

dass das Darlehen notleidend wird. Ist ein

Verbraucherdarlehen in Form des zweckgebundenen

Kredits gewährt worden, gelten

weitere Besonderheiten. Der Verbraucher ist

unter bestimmten Voraussetzungen berechtigt,

die ihm zustehenden Einwendungen

aus dem Kaufvertrag, etwa Mängelansprüche,

gegenüber dem Darlehensgeber geltend

zu machen.

Leasing:

Während der Gesetzgeber dem Darlehensrecht

im BGB insgesamt 10 Vorschriften

widmet, finden sich im Gesetz in Hinblick

auf Leasing gerade einmal zwei Vorschriften,

nämlich §§ 499, 500 BGB, wonach

gewisse Vorschriften, das Darlehen

betreffend, anwendbar sind. Das bedeutet

nicht, dass Leasing identisch ist mit Kredit,

obwohl eine gewisse Finanzierungsfunktion

sicherlich nicht wegzudenken ist.

Leasing wurde in Deutschland in den

siebziger Jahren populär und war und ist gesetzlich

fast nicht geregelt, sondern ist Richterrecht.

Das System entwickelte sich in Abgrenzung

zum Kreditrecht insbesondere in

Hinblick auf die steuerliche Behandlung des

Leasinggegenstandes. Beim Darlehen wird

der Finanzierungsgegenstand dem Darlehensnehmer

zugerechnet mit der Folge,

dass er den Aufwand abzuschreiben hat, da

er wirtschaftlicher – nicht unbedingt rechtlicher

- Eigentümer ist. Als wirtschaftlicher

Eigentümer ist die Person zu bezeichnen,

die den rechtlichen Eigentümer dauerhaft

von der Einwirkung auf den Gegenstand

ausschließen kann. Beim Darlehen ist wirtschaftlicher

Eigentümer der Darlehensnehmer,

selbst wenn das Finanzierungsobjekt

an die Bank sicherungsübereignet wurde.

Denn mit Rückzahlung des Darlehens fällt

das Eigentum an den Darlehensnehmer.

Dies ist beim Leasing anders. Der Leasinggeber

ist und bleibt, wenn die Verträge

leasingkonform ausgestaltet sind, sowohl

rechtlicher wie auch wirtschaftlicher Eigentümer

des Leasinggegenstandes. Dem

Leasingnehmer wird dieser Gegenstand

lediglich für die vereinbarte Vertragsdauer

gegen Entgelt zu Verfügung gestellt. Insoweit

ist Leasing auch nach höchstrichterlicher

Rechtsprechung eher dem Mietrecht

ähnlich, freilich mit nicht unerheblichen Unterschieden,

auf die noch einzugehen sein

wird. Die für den gewerblichen Leasingnehmer

erfreulichen steuerlichen Vorteile des

Leasings liegen in erster Linie darin, dass

er die monatlich zu entrichtenden Leasingraten

in vollem Umfang absetzen kann,

was nach einschlägigen Leasingerlassen

des BFiM aus den 70iger Jahren nur dann

möglich ist, wenn er weder rechtlicher noch

wirtschaftlicher Eigentümer des Leasinggegenstandes

ist. Folglich sind grundsätzlich

sämtliche Vereinbarungen, die dem Leasingnehmer

apriori ein Recht auf Erwerb

des Eigentums an dem Leasinggegenstand

einräumen, nicht mit den Leasinggrundsätzen

zu vereinbaren.

Im nächsten Heft wird auf die verschiedenen

Formen im Bereich der KFZ-Leasings

eingegangen, im übernächsten Heft auf die

Probleme der Darlehensfinanzierung.


Leasing-Fahrzeuge: Es war ein

verlockend gutes angebot??!

Spätestens bei Leasingrückgabe werden Sie feststellen, wie viele

kleine Mängel große Auswirkungen haben. Lackkratzer, Beulen,

kleine Dellen, Hagelschäden, verschmutzte Fahrzeuge, Steinschläge

auf der Frontscheibe uvm. geben jeder Leasing Gesellschaft genug

Anlass kleine Mängel teuer abzurechnen. Durch den vermeintlichen

Wertverlust werden, um bei dem Beispiel der kleinen Kratzer zu bleiben,

meist ganzfl ächige Lackierungen berechnet. Unter Umständen

kann eine solche Rechnung mehrere Tausend Euro betragen, die

dann auch bezahlt werden wollen.

Leasinggutachten:

Bei Leasingfahrzeugen ist der normale Gebrauchsverschleiß im Leasingvertrag

eingerechnet, jedoch kommt es meist bei der Fahrzeugrückgabe

zu enormen fi nanziellen und vom Leasingnehmer nicht

einkalkulierten Nachforderungen. Diese können Sie zum Teil umgehen

wenn Sie vor Rückgabe des Fahrzeuges bei uns im Haus ein Leasinggutachten erstellen lassen,

welches von einem unabhängigen Gutachter erstellt wird. Bei uns können Sie diese Schäden fachlich

und kostengünstig, teilweise auch durch Smart-Repair-Techniken, beheben. Gerne machen wir ein

Leasing Check an ihrem Fahrzeug und besprechen mit Ihnen die Möglichkeiten.

Wir bieten ihnen folgende dienstleistungen:

Unfall Reparatur, Dellen-Beulen entfernen, Kratzer entfernen, Fahrzeuglackierung,

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Telefon: 0 22 02 - 45 95 09

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Buddestraße 18-20 • D-51429 Bergisch Gladbach • Tel: +49 2204 76788-0 • Web: www.dhpg.de


62

Im Blickpunkt

GL&Lev kontakt steuern

Fahrzeugleasing

„soll ich den Firmenwagen

finanzieren oder leasen?“

Von SUSaNNE kOMMESSIEN-SEIBERT

Unternehmer sind oft unsicher,

ob es günstiger ist, den Firmenwagen

mittels Kredit zu finanzieren

oder zu leasen. Ein individueller

belastungsvergleich dient als unternehmerische

Entscheidungshilfe.

oder leasen“ lautet die

wohl häufigste Frage an den Steu-

„Finanzieren

erberater. Wer diese Frage stellt,

handelt erfreulich rechtzeitig: Denn zu diesem

Zeitpunkt, vor Vertragsabschluss, ist

noch gestalterischer Handlungsspielraum

gegeben. Dieser löst allerdings einen Katalog

von Gegenfragen aus:

Steht das Fahrzeug schon fest?

Wird der Wagen durch den Firmen-

inhaber auch privat genutzt?

Handelt es sich um ein Montagefahrzeug

mit individuellem Innenausbau?

Liegen bereits Finanzierungs- und

Leasingangebote des Autohauses vor?

Wurde auch die Hausbank um Angebotsabgabe

gebeten?

Diese und ggf. weitere, auf den individuellen

Einzelfall abgestimmte Fragen sind

zunächst zu klären, bevor es ans Rechnen

gehen kann. Liegen schließlich ein oder

mehrere Leasingangebote vor, lässt sich

ein Vergleich mit dem Kreditkauf anstellen.

Im so genannten „Kauf-Leasing-Vergleich“

werden den finanziellen Belastungen die

steuerlichen Be- und Entlastungen gegenübergestellt

und dynamisiert, also verzinst.

Besonders wichtig: Der Kauf-Leasing-Vergleich

ist auf die individuellen Rahmenbedingungen

des Unternehmers abzustellen.

Denn die Antwort auf die Frage „finanzieren

oder leasen“ fällt regelmäßig unterschiedlich

aus, je nachdem, ob sie von einem Arzt

oder einem Handwerker, einer GmbH oder

einer Einzelunternehmung gestellt wird.

Umsatzsteuerpflicht und Vorsteuerabzug

GL&Lev kontakt 03/09

susanne

kommessien-seibert

Dipl.-Kauffrau/

Steuerberaterin

Gesellschafterin

der Steuerkanzlei

Kommessien-Seibert

und Grosser

spielen zur Ermittlung der Steuerkomponente

eine ebenso erhebliche Rolle wie

Gewerbesteuerpflicht und -anrechnung

und individuelle Einkommensteuer- oder

Körperschaftsteuersätze. Hinzu kommen

nichtsteuerliche Parameter wie Eigenmittel

sowie Soll- und Habenzinsen.

Die Berechnungen kann der Steuerberater

relativ einfach mit Hilfe entsprechender

Software vornehmen. Die Ergebnisse gilt es

jedoch, richtig zu lesen und zu interpretieren.

Der untenstehende Fall aus der aktuellen

Beratungspraxis liest sich vergleichsweise

einfach, verdeutlicht aber, wie fatal eine

Entscheidung auf Basis des reinen Vergleichs

der Finanzierungsausgaben gewesen

wäre:

Auf den ersten Blick scheint die Finanzierungs-

gegenüber der Leasingalternative

um 2.762,12 EURO im Vorteil zu sein. Im

vorliegenden Fall handelt es sich jedoch um

einen Unternehmer im Höchststeuersatzbereich

mit guter Eigenkapitaldecke. Erst

unter Einbeziehung dieser individuellen Parameter

kippt das Ergebnis zu Gunsten der

Leasingalternative.

Die Steuerentlastungen (4.718,28 EURO)

übersteigen die Finanzierungsausgaben

um 1.956,16 EURO, nach Dynamisierung

auf Basis der individuellen Zinssituation des

Unternehmers sogar um 3.025,71 EURO.

Das Beraterhonorar hat sich damit bereits

vor Vertragsunterzeichnung um ein Vielfaches

amortisiert.

Die Autorin ist Gesellschafterin der Steuerkanzlei

Kommessien-Seibert und Grosser

in Leverkusen-Schlebusch. Schwerpunkt

ihrer Beratung ist die Steuer- und

Unternehmensberatung kleiner und mittelständischer

Unternehmen. Besondere

Erfahrungen hat sie in der Betreuung von

Handwerksbetrieben.

Kreditkauf Leasing Vorteil Leasing

Kaufdatum/Nutzungsbeginn 01.04.2009 01.04.2009 –

Kaufpreis 40.193,79 0,00 € –

= Nettokredit 40.193,79 0,00 € –

Finanzierungsausgaben 18.009,88 20.772,00 € -2.762,12 €

Steuerminderung 5.320,83 10.039,11 € 4.718,28 €

Finanzielle Belastung nach Steuern 12.689,05 10.732,89 € 1.956,16 €

Barwert Finanzielle Belastung 14.313,25 11.287,54 € 3.025,71 €

Endwert Finanzielle Belastung 12.689,05 10.732,89 € 1.956,16 €


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