Die DELPHIN Technology AG - GL VERLAGS GmbH

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Die DELPHIN Technology AG - GL VERLAGS GmbH

03

Mai / Juni 2010 · 8. Jahrgang · ISSN-1612-6785 · 4,50 · www.rbk-direkt.de · www.glverlag.de

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rheinisch-Bergischen Kreis & stadt Leverkusen

Ein „Big PLaYER“ Mit KLEinEn, aBER sEHR innOVatiVEn gERÄtEn

in diesem Heft

special

BerGiSCH GladBaCH

Papierfabrik wird Zentrum

für Wohnen und Kultur

BUrSCHeid

Stadt entwickelt sich zum

Schwerpunkt für Energie

KÜrteN

Mangelhafte Ansiedlung

von Gewerbe in der Gemeinde

leiCHliNGeN

Sparmaßnahme - Feuerwehr

sieht sich schlecht behandelt

odeNtHal

Der Altenberger Sommer hat

neuen Spielort entdeckt

oVeratH

Entwicklungszentrum für erneuerbare

Energie in Betrieb

rÖSratH

Wieviel bleibt vom bekannten

Möbelzentrum übrig?

WerMelSKirCHeN

Sparvorschläge der Parteien

sorgen für Diskussionsstoff

leVerKUSeN

neue bahnstadt Opladen im

Verbund der Modellprojekte

+++ Infos +++ Seite 25 +++

Die DELPHIN Technology AG, Bergisch Gladbach

Sonderbeilage

▶ Seminare - Tagungen - Hotels - Catering

Sonderseiten in GL&Lev Kontakt

Mai/Juni 2010


Sicherheit und

Vertrauen bei

allen Finanzfragen:

Kreissparkasse

Wir schaffen ein gutes Klima

für den Mittelstand.

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Für Ihre Geschäftsideen haben wir die passende Finanzierung: denn Kreditklemme ist bei uns kein Thema. So stiegen die neu

vergebenen Mittelstandskredite von 1,9 Mrd. Euro in 2008 auf 2,0 Mrd. Euro in 2009. Und auch in 2010 bleiben wir der verlässliche

Finanzpartner für die mittelständischen Unternehmen in der Region. Wenn’s um Geld geht – s-Kreissparkasse Köln.


GL&Lev kontakt • Nr. 03 / 2010

iNHalt

GL&Lev PROFIL

DAS GESPRäCH - mit Prof. Dr. Franz Wagner, 4

Präsident der FHDW in Bergisch Gladbach

DIE LANDTAGSWAHL IN NRW 5

SERIE - Die Erfolgreichen im Bergischen Land: 6

Delphin Technology AG

TECHNOLOGIEPARK UND -ZENTRUM 8

Das Vorzeige-Unternehmen Fries Research &

Technology GmbH

GL&Lev REGIO

Neuordnung der Tourismus-Werbung 10

für das Bergische Land

Airport Düsseldorf zieht Bilanz 11

Kein Festspielhaus in Bonn? 12

GL&Lev LOKaL

BERGISCH GLADBACH - Alte Papierfabrik 14

wird Wohnzentrum für Kreative

RöSRATH - „Lindenhof“ in neuem Gewand 16

OVERATH - Erneuerbare Energie im Fokus 17

ODENTHAL - Neuer Spielort für Kultursommer 18

KüRTEN - Wirtschaftsgremium sucht Platz 18

BURSCHEID - Schuldach für 20 Jahre vermietet 20

LEICHLINGEN - Feuerwehr benachteiligt? 21

WERMELSKIRCHEN - Dem Wanderbus 22

fehlen offensichtlich noch die Gäste

LEVERKUSEN - bahnstadt opladen macht sich 24

WFL - Geschäftsführer Wolfgang Mues 25

scheidet aus dem Amt

LEVERKUSEN - Chempark flirtet mit China 30

NACHBARSCHAFT - Kölner Airport hat den 32

Ankunftsbereich umfangreich erneuert

GL&Lev SERVICE

HANDEL - Ein Finger genügt 35

GASTRONOMIE - Wein zum Spargel 36

GOLF - Vorteile für Mitglieder 38

TOURISMUS - Potsdam feiert Königin 40

GL-SPECIAL - Tagungshotels 41

ENERGIE - Solar in RheinBerg 48

AUTO - Der neue VW-Touareg 50

GESUNDHEIT - Die Allergien-Plage 52

GL&Lev StEuERN RECht FINaNzEN

u. a. Versicherungsverträge – Bilanzen

Kreissparkasse und Bayer AG – ab 53

Einmal mehr hat die Kreissparkasse Köln

eine überzeugende Jahresbilanz vorgelegt

(siehe S. 57). „Unser Geschäftsmodell hat sich

nachhaltig bewährt“, sagte Vorstands-Chef

Alexander Wüerst (Bild mitte) und bezeichnete

den Gewinn von 44 Millionen Euro als

„ein ordentliches Ergebnis“. Abseits der Bilanz

editorial

Manchmal ist es wirklich

erstaunlich, worüber in

Versammlungen unserer

Volksvertreter debattiert

wird. Beispiel Kürten.

Da hatte die Junge Union

vorgeschlagen, bunte Fahnen vor dem

Rathaus aufzuhängen. Weil’s schmuck aussieht

und weil’s vielleicht auch junge Leute

anziehen könnte. Zwei Parteien enthielten

sich der Stimme, zwei andere waren dagegen

(„Wir haben wichtigeres zu tun...“).

Und von Verschwendung von Steuergel-

Herausgeber und Verlag:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 • 51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0

Telefax: 0 22 02 - 28 28 - 22 • www.glverlag.de

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

Geschäftsführung: Frank Kuckelberg, Sabine Kuckelberg

Anzeigen:

Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0

E-Mail: f.kuckelberg@glverlag.de

knippen media • Telefon: 0 21 73 - 3 99 53 16

E-Mail: knippen@knippen-media.de

INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL

44 Millionen Euro - ein „ordentliches Ergebnis“ für die Kreissparkasse

Fahnen wehen...

setzte die Kreissparkasse ihre Informationsabend

zum Thema Rating fort, weil sie hier

Bedarf feststellte. Zum letzten Meeting Ende

April kamen z. B. in Overath 130 Unternehmer,

um sich schlau zu machen. Das einheitliche

Bewertungssystem ist im übrigen einzusehen

unter www.s-rating-risikosysteme.de.

dern war die Rede. Oh Gott, oh Gott, was

tun wir uns doch manchmal schwer. Fahnenschmuck

gibt es auf der ganzen Welt,

und die Mehrzahl aller Menschen freut sich

darüber. Gern auch in Bergisch Gladbach.

Denn da sieht der Bürgermeister die Fahnen

als „positives Zeichen der Identifikation

für die Menschen mit Stadt und Land“

und entschied sich dafür. Nur: Schon beim

ersten Sturm knickte einer der vier Fahnenmasten

weg. Jetzt werden dafür sichere

Fundamente gesucht. - Was schon fast

wieder symbolisch ist.

Redaktionsleitung:

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)

E-Mail: redaktion@glkontakt.de

Layout:

MEDIABRIDGES ® GmbH

www.mediabridges.de

Druck:

Heggendruck, Leverkusen

GL&Lev kontakt – 6x jährlich

im Rheinisch-Bergischen Kreis und Leverkusen

Druckauflage: 18.000 Exemplare

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt

wurde. Anzeigenpreisliste 2010.

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.

Nächste Ausgabe: Juli/August 2010

Anzeigenschluß: 25. Juni 2010

GL&Lev kontakt 03/10

3

IMPRESSUM


4

GL&Lev PROFIL DaS GESPRäCh

GL&Lev kontakt 03/10

Ein neuer Leiter der FHDW in Bergisch

Gladbach kommt voraussichtlich erst im

September. Solange nutzt Präsident Prof.

Dr. Franz Wagner schon mal das Büro.

Rechts: Prof. Dr. Peter Baeumle-Courth,

Abteilungsleiter Wirtschaftsinformatik in

Bergisch Gladbach, wurde soeben zum

Dekan befördert. Prof. Dr. Wagner

überreichte die Ernennungsurkunde.

DAS GESPRÄCH Mit FhDW-Präsident Prof. Dr. Franz Wagner

Die Fachhochschule geht

in die Offensive

Der Erfolg zwingt die FHDW zur Expansion

Hauptstraße 2 (gegenüber

dem Polizeipräsidium)

ist Sitz der FHDW in

Bergisch Gladbach, in direkter

Nachbarschaft des b.i.b.

Von EBERhARD GRAVENSTEIN

Kommt in das „Bermuda-Dreieck“

zwischen Gronauer Wirtshaus,

Polizeipräsidium und Kaufhalle

demnächst Bewegung? Wenn es

nach dem Willen der Fachhochschule

der Wirtschaft (FHDW) geht,

dann möglichst bald.

Die Fachhochschule – das machte Prof.

Dr. Franz Wagner, Chef des überre-

gional wirkenden Instituts, in unserem

Gespräch deutlich – sieht den Standort

Bergisch Gladbach zunehmend problematischer.

Der Wissenschaftler, Dozent und

Unternehmer macht dringenden Verbesserungsbedarf

im Umfeld aus. Die Qualität des

Dreiecks passe nicht zu einem hochschulstandort

mit Ambitionen. Und die macht der

Professor seit einiger Zeit immer deutlicher.

Wagner: „Wir wollen und müssen expan-

dieren. Zu den derzeit rund 600 Bachelor-

Studierenden werden ab Oktober 120 bis

150 Master-Studenten hinzu kommen. Und

dann platzen wir aus allen Nähten.“ Die

Schule benötigt mehr Raum. Prof. Dr. Wagner,

ist mit den Verantwortlichen der Stadt

Bergisch Gladbach bereits im Gespräch: „Die

Kontakte sind erfreulich und gut...“

Was den Professor bewegt: „Der Standort

Bergisch Gladbach ist im Verbund der

Schulen zwar der Größte.“ Die Zahl der Studierenden

wird in den nächsten zwei bis

drei Jahren durch neue Master-Studiengänge

weiter anwachsen. Auch der Umsatz ist

mit vier Millionen Euro gut, aber: „Uns fehlt

hier einfach das Campus-Feeling, das eine

hochschule braucht“.

Der Professor spricht es nicht aus, man

kann es jedoch ahnen: Wenn die Stadt

Wert darauf legt, hochschulstandort sein zu

wollen, müsse sie etwas tun. So wie es die

Schule selbst jetzt mit dem Master-Angebot

(u. a. Studiengang Automotive) tut.

Wagner sucht Öffentlichkeit, aber auch

stärkere Kontakte zur Wirtschaft. Dabei hat

er auch die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderung

(RBW) im Auge. Wagner, der als

FhDW-Präsident eigentlich in Paderborn

zu hause ist, nutzt offensichtlich die Vakanz

der Schulleitung in Bergisch Gladbach,

um hier klar Schiff zu machen. Und er gibt

schmunzelnd zu: „Ja, man könnte sagen,

die FhDW geht in die Offensive ...“


DAS ERGEBNIS, vorläufig

(in Klammern das Ergebnis 2005)

CDU 34,6 % (44,8 %)

SPD 34,5 % (37,1 %)

GRÜNE 12,1 % (6,2 %)

FDP 6,7 % (6,2 %)

Linke 5,6 % (0,0 %)

Andere 6,5 % (5,7 %)

25 Parteien dabei

Landesweit hatten sich 915 Personen in 128

Wahlkreisen um den Einzug in den Landtag

in Düsseldorf beworben, vor 5 Jahren waren

es 300 Personen mehr. Im Wahlkreis Rhein-

Berg 1 (Berg. Gladbach, Rösrath) kandidierten

neun Personen, im Wahlkreis Rhein-Berg 2

(Wermelskirchen, Burscheid, Leichlingen,

Kürten, Odenthal, Overath) waren es 10 Personen.

In Leverkusen stellten sich 9 Personen

zur Wahl. 25 Parteien warben um Anerkennung,

darunter auch Tierschützer, bibeltreue

Christen, Rentner und Ökologen.

NORDRhEIN-WEStFaLEN

DiE LanDtagsWaHL in nRW 2010

Flexible Steuervorteile?

Steuerstundungsmodelle?

Nachfolgeregelung?

Altersvorsorge gesichert?

Ihr Thema...?

Wir beraten Sie gerne!

Wer wird Ministerpräsident?

Hannelore Kraft

SPD

Jürgen Rüttgers

CDU

RHEiN-BERG KREiS 1 RHEiN-BERG KREiS 2 LEVERKuSEN

Im Landtag

Holger Müller, CDU

CDU 41,2 %

SPD 35,1 %

GRÜNE 12,6 %

FDP 4,9 %

LINKE 4,5 %

Rainer Deppe, CDU

CDU 45,5 %

SPD 31,3 %

GRÜNE 10,3 %

FDP 5,7 %

LINKE 4,1 %

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Kandidaten zwischen

18 und 86 Jahren alt

GL&Lev PROFIL

Um eine Mandat bewarben sich auffällig viel

junge und ältere Menschen. Zwei Bewerber

waren erst 18 Jahre alt und besuchen noch

die Schule. 17 Bewerberinnen und 36 Bewerber

waren 25 Jahre und jünger. Außerdem

gab es 43 Bewerber (acht Frauen), die

bereits 70 Jahre und älter waren. Der älteste

ist 1924 geboren.

kanzlei@servos-winter.de

Partner der Rechtsanwaltskanzlei

Winter Jansen Lamsfuß

siehe Seite 54

Bergisch Gladbach Odenthaler Straße 213-215 Rösrath Hauptstraße 23-25 Köln Aachener Str. 1212

AUS LIEBE ZU

PFLANZEN!

Josefa Lux, SPD

SPD 34,7 %

CDU 32,3 %

GRÜNE 12,2 %

FDP 6,8 %

LINKE 5,3 %

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die Themen Heim und Garten und lassen Sie sich von unseren Experten beraten.

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Das Ergebnis für

die Kreisstadt

Bergisch gladbach:

CDU 36,7 %

SPD 28,7 %

GRÜNE 15,9 %

FDP 8,3 %

LINKE 4,8 %

Die Wahlbeteiligung lag

in Rhein-Berg 1

bei 65,2 %, in Rhein-

Berg 2 bei 65,5 %, in

Leverkusen bei 57,9 %.

Da geht‘s Tier gut

GL&Lev kontakt 03/10

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GL&Lev PROFIL SERIE: DIE ERFOLGREIChEN

Message-geräte und Profisignal software aus einer Hand

Europa nutzt Technology

von Delphin in Refrath

GL&Lev kontakt 03/10

Das Unternehmen

ist in seiner Sparte

europaweit ein

Begriff, genießt

internationales

Ansehen. Aber wer

registriert das in

Bergisch Glabach?

Hier ist sie zu Hause:

Die Delphin AG.

unser Titelbild zeigt die Spitze

des Unternehmens. Von links:

Peter Renner, Claudia Göbel,

Ursula Renner, Frank Ringsdorf

Von EBERHaRD gRaVEnstEin

Aus der

aktuellen

Produktion:

Top-Message-

Koffer und

Laborgerät

Der Delphin Technologie AG mit

Sitz im Ortsteil Refrath, nahe der

Autobahnauffahrt der A 4, geht es

wie manch anderen Erfolgsunternehmen

auch: Außerhalb des eigenen Dunstkreises

genießt es Respekt, Aufmerksamkeit und

Anerkennung. Im eigenen Veedel wissen

oft nur die engsten Nachbarn, dass es sie

überhaupt gibt. Manchmal allerdings legt

das Unternehmen auch keinen großen Wert

auf Publicity. Auch bei „den Delphinen“ ist

Claudia Göbel - demnächst Chefin bei Delphin -

zeigt stolz die Messeneuheit für Hannover.

eher Zurückhaltung angesagt. Dabei geht

vielerorts ohne Delphin nichts.

Zum Beispiel bei Wasserkraftwerken, bei

heizkessel für Öl und Gas, bei regenerativen

Energiesysthemen, bei der Produktion von

haushaltsgeräten aller Art und manchen

Stadtwerken - überall dort sind Messgeräte

von Delphin gefragt.

Das Unternehmen in Bergisch Gladbach-

Refrath entwickelt und produziert im eigen

haus u. a. hochintelligente Message-Geräte

für die industrielle Messdatenerfassung, um

alle möglichen Arbeitsabläufe zu überwachen,

sie zu kontrollieren und notfalls Alarm

zu schlagen. Prozessabläufe lassen sich so

sinnvoll und vor allem wirtschaftlich gestalten.

Alles möglich mit nur kleinen Geräten,

die nicht größer sind als ein Aktenkoffer. Aber

voller Programmen, die einem Flugschreiber

ähneln, weil alles aufgezeichnet wird, was

sich in dem Produktionsablauf gerade abspielt.

Zum Beispiel bei Wasserkraftwerken

oder riesigen Gasturbinen. Kleine „Computer-Delphine“

geben den Produzenten damit

Sicherheit und garantieren Qualität.

Dipl.-Ingenieur Peter Renner hatte vor

30 Jahren den Geistesblitz, gründete 1980

das heutige Unternehmen unter dem damaligen

Namen Sycon Gmbh, ansässig in

Kürten. Die schnell positive Entwicklung


zwang 2003 zur Expansion nach Overath-

Brombach. Im Dezember 2008 wechselte

die Delphin AG in noch größere Räume

nach Bergisch Gladbach. „Wir brauchten

einfach mehr Platz“, sagt Prokuristin Claudia

Göbel (32), Tochter von Ursula Renner,

der Vorstandsvorsitzenden der AG. In naher

Zukunft wird sie die Leitung der Firma übernehmen.

Peter und Ursula Renner denken

über Ruhestand nach. Peter Renner, der geniale

Kopf der Firma, ist Vorsitzender des

Aufsichtsrates.

Claudia Göbel weiß um die Intelligenz ihrer

Firmen-Produkte und um die Verantwortung,

die damit zusammenhängt. Denn „unsere

Produkte bieten nicht nur technische

Anwendungslösungen,

sondern

tragen darüber hinaus

maßgeblich

zur betriebswirt-

Frank Ringsdorf,

Technik-Vorstand.

Er tüftelte mit seinen

Kollegen zwei Jahre

lang an der Messe-

Neuheit für Hannover.

SERIE: DIE ERFOLGREIChEN

schaftlichen Effi zienz

in Form von Kostensenkungen,

höherem

Nutzungsgrad von

Maschinen und Anlagen

sowie höherer

Produktqualität bei.“

Das betrifft sowohl die

Verfahrenstechnik, die

Prüftechnik, Forschung

und Entwicklung.

Noch vor wenigen

Tagen konnte die

Delphin AG damit auf

der hannover Messe

für sich werben. Frank

Ringsdorf (42), Vorstand Technik, präsentierte

der interessierten Fachwelt ein ganz

neues und besonders handliches PC-Mess-

und Prüfgerät (Expert Key L-Gerät). 100.000

Messwerte können damit pro Sekunde erfasst

und zugeordnet werden. Claudia Göbel

zeigt es auf dem Foto linke Seite.

Von der Wirtschaftsfl aute ist das Unternehmen

im wesentlichen verschont geblieben.

Frank Ringsdorf überzeugt „Unsere

Flexibilität und fl ache Struktur ermöglichen

Infos: 0800-2222-550 oder www.netcologne.de/serviceoffensive

GL&Lev PROFIL

Seit eineinhalb Jahren Nachbar von Gahrens+Battermann in Bergisch Gladbach:

Das neue Zuhause der Delphin AG in Refrath.

es uns, auf Kundenwünsche ganz gezielt

einzugehen und absolut individuelle Lösungen

anbieten zu können.“ Auf Wunsch

liefert Delphin entsprechende Messkoffer,

Schaltschränke oder Komplettprüfstände.

Zu den Geschäftspartnern zählen neben

der Automobilindustrie, Chemie und Energieversorung

u. a. die Bayer AG, Siemens,

die Viessmann Werke, Neff Gmbh, die Fh

Köln und der TÜV. Die Delphin AG veranstaltet

auch Schulungen und Seminare.

DER VOLLTREFFER

FÜR BUSINESSKUNDEN.

Anpfiff für die Service-Offensive 2010: Profitieren

Sie von unserer Top-Elf an Service Pluspunkten

für Businesskunden und nutzen Sie Service der

1. Liga. So ist im Fall des Falles Ihr ganz persönlicher

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Call-Center. Und wenn Sie es wünschen, kümmert

sich der Leiter Geschäftskunden-Service sogar

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Sprache, Daten, Internet – mit einem Service,

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GL&Lev kontakt 03/10

7


8

GL&Lev PROFIL tEChNOLOGIEPaRK uND -zENtRuM

Oberflächenmessung für Produktion und Forschung – Fries Research & technology gmbH

Engagiert und erfolgreich

Die Fries Research & Technology

GmbH (FRT GmbH) aus dem TechnologiePark

Bergisch Gladbach gilt

als Vorzeigeunternehmen. Seit 1995

am Standort ansässig und damit

einer der Pioniere am florierenden

Gewerbestandort Bockenberg,

avancierte die FRT GmbH in den

15 Jahren ihres Bestehens vom

Start-up-Betrieb zum international

präsenten Mittelständler.

Kernkompetenz des von Physiker Dr.

Thomas Fries (Bild) geführten Unternehmens

sind Entwicklung, Fertigung

und Vertrieb von Oberflächenmessgeräten

für die industrielle Produktionskontrolle

und das

Segment Forschung &

Entwicklung. Zudem bietet

FRT Auftragsmessungen

und Oberflächenanalysen

als Dienstleistung an.

Internationale Kundschaft

Mit ihrem hohen Auflösungsvermögen im

Mikro- und Nanometerbereich ermitteln

FRT-Messsysteme berührungslos, zerstörungsfrei

und wahlweise vollautomatisch

Topographie, Struktur, Stufenhöhe, Rauheit,

Verschleiß, Schichtdicke sowie viele andere

qualitätsbestimmende Parameter. Mit der

zunehmenden Miniaturisierung und Funktionalisierung

von Oberflächen kommen die

Anlagen in klassischen wie auch stark wachsenden

high-tech-Industrien vermehrt zum

Einsatz. Zu den wichtigsten Zielbranchen der

FRT Gmbh zählen unter anderem die Bereiche

Automotive, halbleiter, Mikrosystemtechnik,

Optik und Solar. Mittlerweile kann

FRT auf eine Erfolgsgeschichte von mehr als

300 weltweit installierten Anlagen bei namhaften

Kunden wie Bosch, Daimler, Infineon,

IBM und vielen anderen zurückblicken. Dazu

unterhält das Unternehmen Tochtergesellschaften

in den USA, China und der Schweiz

sowie ein Vertriebs- und Servicenetz in den

USA, Asien und Europa.

Modulares Produktprinzip

Die Mehrzahl der messtechnischen Lösungen

von FRT basiert auf einem der fünf

GL&Lev kontakt 03/10

FRT-Grundsysteme wie MicroSpy Topo

oder MicroProf. Diese folgen einem universellen

Konstruktions- und Fertigungsansatz

und werden je nach Messaufgabe und

gewünschtem Automatisierungsgrad modular

mit Sensoren, Roboter-handling und

speziellen Umhausungen angepasst. Damit

können für unterschiedliche Kundenanforderungen

maßgeschneiderte Lösungen zur

Quantifizierung von Oberflächen angeboten

werden. Warum genau nutzen Industrie

und Forschung FRT-Systeme zur hochauflösenden

und zerstörungsfreien Oberflächenmessung?

Im Produktionsbereich geht

es darum, Produkte und die erforderlichen

Produktionshilfsmittel regelmäßig zu kontrollieren,

um eine optimale Ausbeute und

Qualität sicherzustellen. In der Forschung

und Entwicklung werden FRT-Messgeräte

eingesetzt, um neue und innovative Produkte

zu entwickeln. FRT stattet auch Institute

und Universitäten aus und ermöglicht

damit Grundlagenforschung in der angewandten

Oberflächenphysik.

Multisensor-Technologie

Eine Spitzenposition nimmt die FRT Gmbh

in der Multisensor-Technologie ein. hier verschmelzen

unterschiedliche Messverfahren,

die ansonsten nur über Einzellösungen realisierbar

sind, zu einem universellen und Platz

sparenden Gerät. Damit kann eine Vielzahl

von Messaufgaben und ein hervorragender

Messbereich vom Meter bis zum Nanometer

in einem flexiblen, erweiterbaren und zukunftssicheren

Gerät realisiert werden.

Zusammenarbeit mit Schulen

„Als hersteller von hochtechnologie-Produkten

bilden Naturwissenschaften die Basis

für unseren Erfolg – und weil Schüler von

heute die hochqualifizierten Fachkräfte von

morgen sind, möchten wir mit unserem Projekt

„Erlebnis Physik“ bereits frühzeitig junge

Menschen in den Schulen für die Fächer

Physik & Co. begeistern“, so FRT-Geschäftsführer

Dr. Thomas Fries. Seit 2003 arbeitet

FRT mit sechs Gymnasien und Gesamtschulen

aus Bergisch Gladbach zusammen.

Dazu gehören Vortragsreihen, eine homepage,

Praktikumsplätze und Projektwochen

– nicht zuletzt einige hundert handspektrometer

für 8. Klassen, um das Gelernte

direkt praktisch anwenden zu können. Für

Dr. Thomas Fries, selbst Physiker mit herz

und Seele, ist es eine Selbstverständlichkeit,

auf diese Weise Werbung fürs Fach zu machen.

„Bildungssponsoring ist nicht nur für

uns Unternehmer – als potenzielle späterer

Arbeitgeber – interessant, die Jugendlichen

profitieren davon und letztlich der gesamte

Wirtschaftsstandort“, begründet er das Engagement,

das zuletzt 2007 im Rahmen des

Unternehmenspreises von der Landesregierung

NRW besonders gewürdigt wurde.

Kontakt:

Fries Research & Technology GmbH

Friedrich-Ebert-Straße

D-51429 Bergisch Gladbach

Tel: 0 22 04 / 84 24 30

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GL&Lev PROFIL

Traffi c Data Systems – „Die intelligente Straße“

ATELiERHAuS 24

TechnologiePark Bergisch Gladbach

Ausstellungseröffnung „OV6“

Donnerstag, den 27. Mai um 18.30 Uhr

Atelierhaus A24 Galerie:

6 Gäste vom Kulturforum Overath „OV6“

Elisabeth Schwamborn, Inge Heymann, Michele

Maria Landtzky, Manuele Klein, Jürgen

Horn, Rolf Mager

Begrüßung: Karsten K.Panzer PerZan

Einführung: Susanne Bonenkamp

geöffnet: Mi 16-18 Uhr; Sa 15-18 Uhr &

So 12-15 Uhr bis 06. Juni 2010

40 Verkehrsexperten

aus ganz Deutschland

empfi ng die Traffi c

Data Systems Gmbh

Ende April 2010 im

TechnologiePark Bergisch

Gladbach zum

1. Projekttag „Die intelligente

Straße“. Seit

Januar 2010 mit einer

neuen Niederlassung

im TechnologiePark

präsent, konnte das

TDS-Team um Vertriebsleiter Winfried Krux

und Geschäftsführer Florian Weiss (Bild l.)

u. a. sechs hochkarätige Referenten für die

Fachtagung gewinnen. Begrüßt wurden

die 40 Repräsentanten von hochschulen,

Bundeseinrichtungen und der Wirtschaft im

ParkKasino auch von hans-Dieter Angerer,

TechnologiePark Bergisch Gladbach, Lutz

Urbach, Bürgermeister Bergisch Gladbach,

und Wolfgang Bosbach, CDU-MdB (Bild r.).

Traffi c Data Systems selbst bietet Produkte

und Dienstleistungen für die automatische

Erfassung und Klassifi kation des Straßenverkehrs

an.

GL&Lev kontakt 03/10

9


10

GL&Lev REGIO

Hajo Bentzien (64, Bild), hat mittels

Zeitungsbericht ein Lebenszeichen

von sich

gegeben. Der Werbekaufmann

und Kommunikations-Trainer,

der mit Frau (Beate)

und Söhnen einst in

Overath-Lölsberg eine PR-Agentur betrieb,

lebt mit der ganzen Familie im Süden Chiles,

betreibt dort Vieh- und Pferdewirtschaft

und engagiert sich im „Sanften Tourismus“.

In Overath hatte sich das Ehepaar Bentzien

auf ihrem „Erfolgsgut“ mit ausgefallenen Coaching-Methoden

einen Namen gemacht.

André Brauner (33, Bild), hat seinen

Job als Küchenchef

der Brasserie „Coq au

Vin“ im Schloss Lerbach

aufgegeben und

die Gastronomie in der

Wellness-Oase Mediterana

übernommen.

Brauner war neun Jahre in Lerbach. Nachfolger

ist Souschef Sebastian Prüßmann (29).

Wolfgang Mues (Bild) Baudezernent

in Leverkusen hat seine„Nebenbeschäftigung“

als Leiter der

Wirtschaftsförderung

(WfL) auf Intervention

des Oberbürgermeisters

aufgegeben und

ist wieder ins Rathaus zurückgekehrt. Mues

hat wesentliche Verdienste um die Stabilität

der Wirtschaftsförderung, die nicht unerheblich

unter dem permanenten Finanzbedarf

der Stadt leidet. Trotzdem soll jetzt ein

Hauptamtlicher her. Die Sparkasse „sponsort“

die Position mit 100.000 Euro im Jahr.

Dr. Ute Dallmeier (Bild), bis 3. März

Geschäftsführerin

des Tourismus NRW

e.V. hat den Verband

verlassen, um sich

verstärkt Lehraufgaben

zu widmen. Die

Touristikerin und Wirtschaftswissenschaftlerin

leitete den Verein seit

2006 und war vor allem mit der Neustrukturierung

des Verbandes und der Entwicklung

des Masterplans Tourismus NRW befasst, mit

dem neue Akzente im Deutschlandtourismus

gesetzt werden sollen.

GL&Lev kontakt 03/10

NAMEN

Prominente Gratulanten hatten

ihren Spaß am Bühnen-Programm von theas theater.

10 Jahre gL Verlag

Gäste stifteten 3.000 Euro für die „Tafel“

Geld statt Blumen –

Verlagschef Frank

Kuckelberg (mitte)

freute sich über die

zahlreichen Spenden,

legte noch etwas

drauf und übergab

schließlich einen

Scheck in Höhe von

3.000 Euro an den

Vorstand der Tafel

Bergisch Gladbach.

Da staunten selbst die Medienleute, als Verlagsinhaber Frank Kuckelberg die Gäste zum Jubiläum seines Unternehmens in Theas

Theater in Bergisch Gladbach willkommen hieß. Alles, was in der Stadt Rang und Namen hat, gab sich ein Stelldichein. Vom

Landrat und Bürgermeister über den Kreisdirektor, prominente Kommunalpolitiker und Bankdirektoren bis Großunternehmer

Willibert Krüger und eine Vielzahl von Geschäftsleuten, die mit dem Verlag seit Jahren verbunden sind. Der GL Verlag, in dem

seit sieben Jahren auch das Wirtschafts- und Unternehmer-Magazin „GL&LEV kontakt“ erscheint, sah Anlass genug, sich selbst

und das Stadtmagazin „GL KOMPAKT“ zu feiern, weil es heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr ist, in einem immer heftiger

umkämpften Markt Position zu beziehen und diese zu behaupten. Das Magazin GL KOMPAKT ist mit einer monatlichen

Auflage von postalisch beglaubigten 35.000 Exemplaren das größte Printmedium in der Kreisstadt Bergisch Gladbach.

RheinBerg Tourismus will mit

den Oberbergern fusionieren

Das Bergische Land soll spätestens

ab Januar 2011 nur noch von einem

Tourismusverein vertreten und beworben

werden. Das jedenfalls will der

RheinBerg Tourismus e.V. in Gesprächen

mit den Oberbergern (TVO) erreichen, die

eine Zustimmung bereits signalisiert haben.

Die RheinBerger haben sich dafür schon

nach ihrer Mitgliederversammlung Ende

April neu aufgestellt. Die Geschäftsstelle

im TechnologiePark wurde aufgelöst und

bis auf weiteres im i-Punkt Altenberg in

Odenthal angesiedelt. Auch der Vorstand

wurde umgebildet. 1. Vorsitzender ist jetzt

Markus Wißkirchen, 2. Vorsitzender David

Bosbach (beide Odenthal), Geschäftsführer

Martin Westermann (Bergisch Gladbach).

Im Vorstand sind außerdem Kreisdirektor

Dr. Erik Werdel und der Geschäftsführer des

Bergischen Löwen, Norbert Pfennings.

Ein Name für den neuen Verein muss noch

gefunden werden. Angedacht ist der Begriff

„Naturarena e.V.“, da die beiden bisher

örtlichen Vereine schon jetzt jeweils

20%-Gesellschafter der „Naturarena Gmbh“

(Sitz Lindlar) sind.

„Wirtschaft“ soll Unterrichtsfach werden

Die Unternehmerverbände Rhein-Wupper begrüßen die Ankündigung eines Modellprojekts

zum Schulfach „Wirtschaft“ und fordern die Realschulen im Verbandsgebiet Leverkusen,

Burscheid, Langenfeld, Monheim und Leichlingen zur Beteiligung auf. An bis zu

30 Realschulen in NRW soll ab herbst modellhaft das Schulfach „Wirtschaft“ unterrichtet

werden. Realschulen können sich absofort bei den Bezirksregierungen um die Teilnahme

bewerben. „Dass wirtschaftliche Themen derzeit an Realschulen und Gymnasien meist nur

am Rande anderer Fächer behandelt werden, ist unzeitgemäß und stellt Schüler insbesondere

bei dem Übergang von der Schule in den Beruf vor große Probleme“, so Andreas

Tressin, Geschäftsführer der Unternehmerverbände Rhein-Wupper. Das Verständnis für

wirtschaftliche Sachzusammenhänge gehöre ebenso wie Deutsch oder Mathematik zur

Allgemeinbildung. Auch die Wirtschaftsjunioren begrüßten die Ankündigung.


airport Düsseldorf

mit der Bilanz

für 2009 zufrieden

Der Flughafen Düsseldorf hat als größter

Airport Nordrhein-Westfalens das

Geschäftsjahr 2009 trotz schwieriger

Rahmenbedingungen mit einem guten

Ergebnis abgeschlossen.

Der Umsatz des Konzerns Flughafen

Düsseldorf Gmbh lag im vergangenen

Jahr bei 393,3 Millionen Euro. Dies ist

ein Umsatzrückgang von 5,9 Prozent

gegenüber dem Vorjahr (2008: 417,9

Millionen Eu ro). Der Konzern-Jahresüberschuss

liegt mit 38,1 Millionen Euro

um 1,8 Prozent unter dem Ergebnis von

2008 mit 38,8 Millionen Euro.

Das Passagiervolumen ging von

18.150.184 auf 17.792.902 Passagiere

in 2009 und damit um zwei Prozent

zurück.

„Vor dem hintergrund der Wirtschafts-

und Finanzkrise sind wir mit dem Verlauf

und dem Geschäftsergebnis des

vergangenen Jahres zufrieden“, kommentiert

Christoph Blume, Sprecher der

Geschäftsführung die Jahresbilanz des

Airports.

Der Düsseldorfer Flughafen rechnet damit,

in diesem Jahr wieder die Schwelle

von 18 Millionen Passagieren und damit

das Rekordniveau von 2008 zu erreichen.

Das 1. Quartal zeigt bereits eine

Steigerung um 7,8 %

GL&Lev REGIO

Nach über 200 Jahren ist die

Dhünn in Leverkusen-Schlebusch

am Industriemuseum Freudenthaler

Sensenhammer wieder durchgängig

für Fische und Kleinlebewesen.

Der Wupperverband hatte dafür

gesorgt, dass die Dhünn statt über

das Wehr wieder um die Anlage

herum fließen kann. Die Baukosten

betrugen 35.000 Euro. Vertreter

beteiligter Organisationen und

Verbände nahmen die Neuheit mit

Freude in Augenschein.

Das ist einzigartig in nordrhein-Westfalen

Lachs, Aal und Forelle freuen

sich über barrierefreie Dhünn

Als erster Fluss in NRW ist die

Dhünn seit wenigen Tagen komplett

durchgängig. Mit dem gerade

fertig gestellten Bypass um den

Schlebuscher Sensenhammer herum

fließt das Wasser der Dhünn und ihrer

Seitenbäche Scherfbach und Eifgenbach

ohne eine einzige Barriere über ein

kurzes Stück Wupper in den Rhein.

In den letzten zwei Jahren waren bereits

ein Wehr bei Odenthal-Osenau und die

alte Burscheider Talsperre abgebrochen

worden.

Jetzt ist das gesamte Flusssystem der

Dhünn von 33 km vollkommen barrierefrei.

Die in anderen Flüssen notwendigen

künstlichen Fischauf- oder abstiege (Fischtreppen)

sind hier nicht anzutreffen. Bis zur

Staumauer der Trinkwassertalsperre hindert

nun kein einziges Querbauwerk den Weg

der Fische und Kleinlebewesen. Zudem

wird der hochwasserschutz durch die Renaturierung

des Gewässers verbessert.

Ein weiterer Pluspunkt für die Dhünn

ist die ausgezeichnete Wasserqualität des

Flusses. So sorgt nicht nur die Trinkwassertalsperre

für extrem sauberes Flusswasser;

auch der Eifgenbach, der nahezu komplett

durch Naturschutz- und FFh-Gebiete fließt,

weist ein Minimum an Schadstoffeinträgen

auf.

Als fischereipolitischer Sprecher der

CDU-Landtagsfraktion zeigte sich Rainer

Deppe mächtig stolz über „diese Perle des

Naturschutzes“. Deppe wörtlich: „Insbesondere

Meereswanderfische wie Lachs, Aal

und Meeresforellen aber auch Koppen und

Bachforellen werden von diesem durchgängigen

Fluss profitieren. Ich bin mir sicher,

dass wir nicht nur den Flussanliegern und

der Natur einen Gefallen tun, sondern dass

das Tal der Dhünn auch touristisch an Attraktivität

gewinnen wird.“

Zu den Kosten für die 150 m lange

Dhünn-Verlegung erhielt der Wupperverband,

der als Wasserverband für die

Unterhaltung der Fließgewässer im Wuppereinzugsgebiet

verantwortlich ist, eine

Landesförderung von 80 %.

Besonderer Dank zollte Deppe dem

Förderverein des Museums Freudenthaler

Sensenhammer und der Regionale 2010,

die den Dhünn-Korridor als ein zentrales

Projekt in die Regionale aufgenommen hat.

Als nächstes Projekt soll der durchgängige

Dhünn-Begleitweg für Spaziergänger und

Radfahrer begonnen werden.

GL&Lev kontakt 03/10

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GL&Lev REGIO

Sie hatten es sich so

schön vorgestellt in

Bonn. Ein millionenschweresFestspielhaus

für Ludwig van

Beethoven, ein Haus

vom Allerfeinsten.

Doch jetzt ist es vom

Tisch: Die investoren

zogen die Notbremse.

In einer gemeinsamen

Presseerklärung der

Deutsche Post AG,

Deutsche Telekom AG,

Deutsche Postbank AG

und der Stadt Bonn

hieß es lapidar: Das

Projekt Beethoven Festspielhaus

wird vorerst

nicht weiter verfolgt.

Die wirtschaftliche Situation

der Stadt Bonn verlange

derzeit andere Prioritäten.

Risiken wie Denkmalschutz

und nachhaltige Finanzierung

seien noch nicht abschließend

bewertbar. Deshalb

erstmal Stopp!

Bei einem zweistündigen

Treffen, zu dem Oberbürgermeister

Nimptsch

GL&Lev kontakt 03/10

Eine überragende Resonanz fand das Wirtschaftsforum von Kreissparkasse und RBW im TechnologiePark. RBW-Chef Dr. Erik Werdel begrüßte die Gäste.

stadt und investoren zogen die notbremse

Bis auf weiteres kein

Festspielhaus in Bonn

So - oben - oder so - unten, sollte das neue Festspielhaus

aussehen. Ganz unten der Konzertsaal

des oberen Modells.

eingeladen hatte, war der

aktuelle Planungsstand des

Projekts diskutiert und bewertet

worden. Dabei ergab

sich eine übereinstimmende

Einschätzung der Lage und

der abschließende „K.O“. Vor

dem hintergrund der angespannten

finanziellen Situation

der Stadt Bonn, so hieß

es, und angesichts der ak-

tuellen öffentlichen Debatte

über die Perspektiven

des Kulturstandorts

Bonn hätten sich die beteiligten

Unternehmen

mit Oberbürgermeister

und Stadtdirektor darauf

verständigt, das

Projekt Festspielhaus

vorerst nicht weiter zu

verfolgen.

Die Stadt müsse

jetzt zunächst auf

strikte haushaltskonsolidierung

setzen, zu

der es aufgrund der

dramatischen Entwicklung

der kommunalen

Finanzen aktuell keine

Alternative gebe.

Das Thema Festspielhaus

sei allerdings

nicht komplett vom Tisch,

sagte der Oberbürgermeister

erst vor wenigen

Tagen. Die angestimmten

Grabgesänge hielte er für

voreilig: „Das Fenster bleibt

offen“. Das entspreche auch

den Absprachen mit den

Vorstandsvorsitzenden der

Unternehmen.

Das Wirtschaftsforum

zeigte: Hidden

Champions gibt es

auch in RheinBerg

Was machen die Champions anders?

Diese Frage ließen sich fast 250 Teilnehmer

beim Wirtschaftsforum der

Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderung

(RBW) mbh beantworten.

Das Thema lautete „hidden Champions

im Rheinisch-Bergischen Kreis – Lernen

Sie die Strategien unserer erfolgreichen

Marktführer kennen“. Gemeinsam mit

der Kreissparkasse Köln hatte die RBW

in den TechnologiePark Bergisch Gladbach

geladen.

hidden Champions: Das sind kleine

oder mittelständische Unternehmen,

Weltmarktführer, aber kaum bekannt in

der Öffentlichkeit. Sie fokussieren sich

auf Nischen und richten sich global aus.

Sie haben hohe Eigenkapitalquoten und

gute Wachstumsraten. Weltweit findet

man ca. 2.000 hidden Champions, davon

alleine 1.200 in Deutschland.

Nach diesen Kriterien hatte die RBW vier

Beispielunternehmen aus dem Rheinisch-Bergischen

Kreis ausgewählt, die

über ihre Erfolgsstrategien berichteten:

Bäro Gmbh aus Leichlingen, Bewotec

Gmbh aus Rösrath, Delphin Technology

AG und Mika timing Gmbh, beide aus

Bergisch Gladbach.

Und alle vier machten deutlich: hidden

Champions - Wir gehören dazu. Und sie

ließen erkennen: Deshalb kamen wir

auch gut durch die Krise. Beispielhaft für

andere. So sah es auch Dr. Erik Werdel

und war’s als Gastgeber zufrieden.


GL&Lev REGIO

VR-Bank Bergisch gladbach-Overath-Rösrath eg

168.000 Euro für ehrenamtliches

Engagement im Jahr 2009

168.000 Euro hat die VR-Bank Bergisch Gladbach-Overath-Rösrath

eG in 2009 für Vereine und gemeinnützige Institutionen

zur Verfügung gestellt. Erst kürzlich waren deshalb 63 Vereine

ins Kreishaus nach Bergisch Gladbach eingeladen, um ihre „Geschenke“

in Empfang zu nehmen.

Je 500 Euro erhielt jeder Verein,

der sich über das übliche Maß

hinausgehend für das Allgemeinwohl

engagiert hatte. Gerd Klink,

Bereichsleiter der VR Bank, erläuterte:

„Das Geld, mit dem wir das

Ehrenamt unterstützen, kommt

aus den Zweckerträgen des Gewinnsparens“.

Freute sich mit den Empfängern:

Gabriele Niemand

(VR-Bank Marketing)

Seit mehr als 50 Jahren gibt es das

Gewinnsparen bei der VR Bank.

Seitdem wird jeden Monat für fünf

Euro die Chance auf ein neues Auto oder 100.000 Euro gewahrt,

werden vier von fünf Euro als Sparbeitrag auf ein Sparkonto der

Kunden eingezahlt und engagierte Menschen im Geschäftsgebiet

unterstützt. Den Gewinnsparern der VR-Bank wurden bereits

über 2,4 Mio. Euro Sparanteil gut geschrieben. Zudem wurden

2009 rund 317.000 Euro an Geldgewinnen im Geschäftsgebiet

der VR Bank ausgeschüttet und jeden Monat neben dem hauptgewinn

von 100.000 Euro zwei Audi Q5 verlost.

Besuchertag im CHEMPaRK Leverkusen

Reges Interesse an „Sicherheit“

und Produkten vom Standort

500 Gäste und damit so viele wie überhaupt möglich nutzten

den Besuchertag des ChEMPARK Leverkusen. Dabei stand die

„Sicherheit“ am Standort im Fokus. In elf zweistündigen Touren

wurden die Sicherheitszentrale und die Feuerwache unter die

Lupe genommen, aber auch eine Ausstellung, ein „Fühlkasten“

und eine Standort-Rundfahrt standen auf dem Programm.

Die `Chemie zum Anfassen´ im Fühlkasten war ein besonderer

Clou dieser Veranstaltung. hier galt es, die Produkte aus dem

ChEMPARK über den Tastsinn zu erraten. Und groß war oft die

Verblüffung, dass all diese Produkte – von Brillen aus Makrolon-

Kunststoff über Baby-Schnuller bis hin zu Lederproben – ihren

Ursprung in Leverkusen haben. „Fast in allen Produkten des Alltags

steckt Chemie, obwohl man dies nicht immer sieht. Bei den

Besuchertagen wollen wir den Nutzen der Industrie unseren

Nachbarn näher bringen“, erklärte Dr. Klaus Schäfer, Geschäftsführer

des ChEMPARK-Betreibers CURRENTA, vor Kommunal-

und Landespolitikern. Nächste Besuchertage sind am 5. September

Thema „Energie“ und 3. Oktober „Umwelt“.

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GL&Lev kontakt 03/10

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BerGiSCH GladBaCH Leverkusen

GL&Lev kontakt 03/10

Leichlingen

Burscheid

Wermelskirchen

LuTZ uRBACH, Bürgermeister

Odenthal

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Bergisch Gladbach

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Noch nutzen verschiedene Handwerksbetriebe das alte Fabrikgelände. Schon bald aber soll ganz Neues entstehen.

Zentrum für Kreative

in alter Papierfabrik?

Im September wieder

Oldtimer-Meeting

vor Schloß Bensberg

Nach dem großen Erfolg der

Schloss Bensberg Classics im

September 2009 steht nun die

zweite Auflage an: Eines der

schönsten Oldtimer-Ereignisse der

deutschen Szene findet am 10.

September in Bensberg statt.

Schwerpunkt des Wochenend-

Events ist der sonntägliche Concours

d‘Elegance. Rund 40 erstklassige

Autos der Baujahre bis

1979 werden im Schloßhof ausgestellt

und bewertet. Sportiver

geht es bereits am Samstag bei

der Rallye Historique zu, die die

60 klassischen Automobile bis

Baujahr 1979 auf eine rund 160

Kilometer lange Tour durchs Bergische

Land führen wird. Nennschluss

ist der 30. Juli, Telefon

0 22 04 / 42 19 66.

Aus der alten Papierfabrik

Wachendorff im Ortsteil

Gronau soll schon bald wieder

neues Leben entspringen.

Kunst und Wohnen

ist die Devise.

Rund 30 Millionen Euro wollen die

Investoren riskieren, weil sie überzeugt

sind: „Hier lässt sich was draus

machen“. Es sollen neue Wohnungen

gebaut und moderne Lofts in den alten

Fabrikgebäuden hergerichtet werden.

Das bedeutet neben den Wohneinheiten

auch Büros. „Emissionsarmes Gewerbe“

könnte überhaupt eine Chance erhal-

ten. Fast 10.000 qm wollen die Inhaber

Mike Uhlmann und Wilhelm Fiebiger

dafür bereitstellen. Frei nach der Devise

„Arbeits- und Kulturwelt für Kreative“;

im Verhältnis 50:50.

Die Investoren glauben, dass

gerade auch die Optik hier eine Rolle

spielt. Denn die alte, aber noch

schmucke Backstein-Architektur soll

im wesentlichen erhalten bleiben.

Und der Stadt Bergisch Gladbach

gefällt die Entwicklung. Baustadtrat

Stephan Schmickler unterstützt die

Bemühungen. Man ist im Gespräch.

Aber plant auch schon.

Verdienstkreuz für Inge Krey

Wo sonst eher ihr Mann im Blickpunkt steht, fand diesmal

Inge Krey ganze Aufmerksamkeit. Landrat Rolf Menzel

zeichnete die Frau des Ehrenbürgers Franz Heinrich Krey

mit der Verdienstmedaille des Bundesverdienstordens aus.

Inge Krey ist sozial engagiert und sorgt sich besonders um

Kinder („Bürger für uns Pänz“), Senioren und benachteiligte

Mitbürger.

Viel Wind um

eine neue

Autobahn-Studie

Ein neuer Autobahnanschluss

für Bergisch Gladbach - Ja oder

Nein? Das Uralt-Thema wurde

jüngst erneut diskutiert. Es lag

eine Umweltstudie des Landesbetriebs

Straßen vor, die eigentlich

mehr intern zur Kenntnisnahme

für Politiker gedacht war,

dann aber doch auch öffentlich

ins Zerrede kam. Dabei ging es

in erster Linie um die Wegführung

über die alte Bahntrasse,

was vielfach abgelehnt wird. Da

möchte man die ganze Planung

überhaupt stoppen. Ergebnis des

Ganzen: Man nahm die Studie

zur Kenntnis, intern; Ende.

Bensberger Bank lädt

zum Tauziehen ein

Was einmal sogar olympisch war

soll jetzt dazu beitragen, dass sich

Bensberg und Bergisch Gladbach

City weiter näher kommen. Am

3. Juli gibt es ein von der Bensberger

Bank initiiertes Tauziehen

von Schulen und Vereinen an der

Saaler Mühle. 300 Euro gibt’s für

den Gewinner.

Rewe-Markt im zelt

Der Rewe-Supermarkt an der Kempener

Straße im Ortsteil Paffrath ist wegen

Umbaumaßnahmen an seinem Stammhaus

auf den hauseigenen Parkplatz ausgewichen

und verkauft seine Ware in einem 300

qm großen Zelt. Mindestens sechs Monate

dauert diese Maßnahme. Das bisherige

Gebäude wird um ca. 600 qm inkl.

Getränkemarkt und Café auf künftig 1450

qm erweitert. Und während der Bauzeit

wollte der Rewe-Händler einen zu großen

Erlös-Verlust vermeiden.


GL&Lev LOKaL

Da hatten Landrat und

Bürgermeister Spaß im

schicken Opel GT bei

Gieraths. Und die ganze

Eigentümerfamilie samt

Opel-Fan Wolfgang

Bosbach auch.

Opel Gieraths zeigt Optimismus

Wenn einer heute soviel investiert, riskiert und voller Optimismus steckt,

dann sind ihm Respekt und Anerkennung gewiß - wie Willy Gieraths, Seniorchef

des gleichnamigen Autohauses in Bergisch Gladbach. Mit rund

einer Million Euro hatte er in Bensberg eine blitzblanke, neue Verkaufshalle

auf die Beine gestellt, die es jüngst zu feiern galt. Mit viel Prominenz und

allen Mitarbeitern. Wolfgang Bosbach gratulierte zu Mut und Vertrauen

in die Marke. Bürgermeister Urbach dankte für Engagement und Beispiel

und wünschte, dass sich der Einsatz lohnen möge. Dem sich der Landrat

anschloss und sogleich eine Sitzprobe im schicken Opel GT vornahm. Das

Autohaus Gieraths (100 Mitarbeiter) liegt auf Platz 16 der bedeutendsten

Opelhändler in Deutschland. Ganz frisch bei Gieraths: Der neue Meriva.

Mehr Geld für Werbung, die

in die Straße hineinragt

Ungemach droht sich in der Geschäftswelt

von Bergisch Gladbach

auszubreiten. Aufgerüttelt durch

einen Zeitungsbericht fürchten die

Geschäftsleute Mehrkosten für

Werbeanlagen und Leuchtreklamen

an Geschäften, die mehr als

30 Zentimeter in den öffentlichen

Raum hinragen. Dergleichen Werbung

wird - wie in einem Tarif 2008

festgelegt - von der Stadt mit einer

Sondernutzungsgebühr belegt. Wer

solcherlei Werbung betreibt, - was

schließlich auch dem Kunden dient,

weil er z. B. ein Fachgeschäft schon

von weitem erkennen kann - soll

sich jetzt der Stadt erklären und entsprechend

zahlen. Und das findet

der Handel überhaupt nicht witzig.

Die Stadt argumentiert mit dem

Ziel einer Gleichbehandlung aller

Händler. Außerdem solle Wildwuchs

vermieden werden. Außenwerbung

war allerdings immer schon genehmigungs-

oder auch gebührenpflichtig.

Das betrifft u. a. Werbetafeln

und Straßenstopper (20 Euro p. qm),

oder zu Werbezwecken abgestellte

Kfz-Anhänger (50 Euro p. Monat).

Die „30-cm-Werbung“ kostet laut

Satzung von 2008 pro Quadratmeter

im Jahr glatte 200 Euro .

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Leichlingen

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MARCuS MOMBAuER, Bürgermeister

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51503 Rösrath-Hoffnungsthal

Tel. 0 22 05 - 802-0, E-Mail: infostadt@roesrath.de

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Berthold Kalsbach, Technischer Beigeordneter

Tel. 02205 - 802-105

E-Mail: berthold.kalsbach@roesrath.de

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

total saniert und schon komplett vermietet

Der alte „Lindenhof“ jetzt

ein schmuckes Miethaus

Wer von Untereschbach kommend

aufmerksamen Auges

auf der Landstraße 284 Richtung

Rösrath eilt, „stolpert“ nahezu schon

in Hoffnungsthal über zwei bis drei

auffallende Bauwerke rechts und

links der Hauptstraße.

Zum einen links die schlossähnlich

attraktive Villa (Bild rechts) im großen

Park, die nur ein Verkaufsschild leicht

verschandelt. Seit Monaten steht das

Anwesen zum Verkauf. Zum anderen

rechts der Straße der „neue Lindenhof“

(Bild oben). Das denkmalgeschützte

Gebäude von 1910, das bis 2001 als

Gasthof diente, danach ewige Zeiten

leerstehend vor sich hin siechte, ist vor

dem Verfall gerettet. Es ist tatsächlich

saniert und komplett vermietet. Und

ausgesprochen schmuck sieht es auch

noch aus. Hier sind öffentlich geförderte,

zum Teil barrierefreie Mietwohnungen

entstanden, sowohl im

renovierten Altbau als auch in einem

angesetzten Neubau.

Rösrath

Naturschutz widerspricht

dem Gewerbegebiet Brand

Es wird nichts aus einem neuen Gewerbegebiet

in Rösrath-Brand. Die

Stadt solle das Bebauungsplanverfahren

einstellen. Das beschloss der

Planungsausschuss als Vorlage für

den Stadtrat.

Der Bebauungsplan war im Jahr

2008 aufgestellt, aber schon frühzeitig

kritisiert worden, weil sich das angedachte

Gewerbegebiet kaum mit

Attraktives Millionen-

Objekt zu verkaufen

Seit etwa vier Monaten steht diese

attraktive, denkmalgeschützte Villa

(Bild links) an der Hauptstraße in

Hoffnungsthal zum Verkauf. Umgeben

von einem parkähnlichen Garten steht

das dreigeschossige Haus auf einem

insgesamt 6.200 qm großen Grundstück

und sucht einen neuen Besitzer.

So um die 1,3 Millionen Euro soll das

Ganze kosten. Für den Vermittler ist

das Anwesen mit 520 qm Wohn-

und 130 qm Nutzfläche besonders

geeignet als Mehrfamilienhaus oder

Heimstatt für Freiberufler.

dem Naturschutz in der unmittelbar

benachbarten Wahner Heide vereinbaren

ließe.

Der Verwaltung kommt die Entscheidung

nicht ungelegen. Sie denkt

in diesem Fall eher an „naturverträgliche

Landwirtschaft“, an kulturelle

Einrichtungen und Freizeitangebote.

Ganz im Sinne des künftigen Heidezentrums

Turmhof.

Schwere Bagger

machen Teile des

Rösrather

Möbellagers platt

Kaum war Anfang des Jahres bekannt

geworden, dass die neuen

Besitzer des Rösrather Möbelzentrums

den Gebäudekomplex

baulich umgestalten wollten,

rollten auch schon die Bagger an.

Seitdem frisst sich das schwere

Gerät in das Möbellager. Schon

ist vom ehemaligen Prima-Markt

nur noch Schutt übriggeblieben.

Das Gebäude soll jedoch wieder

völlig neu aufgebaut werden. Bis

Anfang September, so hofft die

neue Geschäftsleitung, soll das

ganze Möbelzentrum total saniert

und modernisiert sein. Bis zu zehn

Mio. Euro sollen investiert werden.

Dann wird die Verkaufsfläche um

9.000 Quadratmeter erweitert

und das Angebot „zeitgemäß“

ausgerichtet sein. Es heißt, man

wolle nicht Designermöbel präsentieren,

sondern Möbel für die

Mittelschicht und junge Leute.

Die Bahn stellt

sich in Rösrath quer

Barrierefrei soll der neue Bahnhof

Rösrath werden, dessen

Fertigstellung eigentlich für den

Spätsommer vorgesehen ist.

Rollstuhlfahrer und Mütter mit

Kinderwagen sollen davon profitieren.

Ein Anliegen der Stadt, für

das sie 10% der Kosten (300.000

Euro) übernehmen muss. Der Rest

kommt vom Land. Doch es geht

nicht voran, weil die Bahn „begleitende

Forderungen“ stellt, die

von der Stadt nicht erfüllt werden

können. Schon „droht“ Stümpen

als Ausweichbahnhof.


oVeratH

ANDREAS HEiDER, Bürgermeister

Rathaus, Hauptstraße 25, 51491 Overath

Tel. 0 22 06 - 602-0

E-Mail: post@overath.de

WiRTSCHAFTSFöRDERuNG

Bernd Sassenhof, Erster Beigeordneter,

Tel. 02206 - 602-114

E-Mail: b.sassenhof@overath.de

Leverkusen

Während sich Bürgermeister

Andreas Heider moderne

Auto-Entwicklung erläutern

ließ (oben rechts), posierten

RLE-Geschäftsführer

Ralf Laufenberg (links) und

Volker Suermann (RBW) vor

einem Windradmodell.

Das Overather unternehmen

RLE iNTERNATiONAL GmbH

hat Ende April offiziell das

Entwicklungszentrum für erneuerbare

Energien (EZE)

in Overath eröffnet.

Das Unternehmen wurde 1985

als Konstruktionsbüro in Overath

gegründet. Heute gehört die

RLE Gruppe zu den führenden Entwicklungsanbietern

weltweit mit

vier Niederlassungen in Deutschland

sowie Stützpunkten in Europa, Asien

und Amerika. Das neue Zentrum soll

jetzt vor allem auch die Entwicklung

von Kleinwindanlagen weiter voranbringen.

sonnenergie zu teuer

Die Stadt Overath wird vorerst

keine Sonnenergie nutzen können.

Die dafür auf städtischen Dächern

vorgesehenen Photovoltaikanlagen

können nicht installiert werden,

weil das Geld fehlt. Zwar wären

günstige Kredite möglich. Aber

die Aufsichtsbehörde sagte wegen

der miesen Haushaltslage nein.

Leichlingen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Erstaunlich, was da im Verborgenen blüht

Großer Bahnhof für

erneuerbare Energie

Das in der breiten öffentlichkeit relativ

unbekannte Unternehmen sieht

seine Kompetenzen in den Bereichen

Elektronik und Leichtbau und ist bereits

maßgeblich in der Entwicklung

eines Elektrofahrzeugs für einen Automobilbauer

engagiert. Nun sollen

die dabei gemachten Erfahrungen

in Overath in weitere E-Fahrzeug-

Entwicklungsprojekte einfließen und

auch bei den Windanlagen ihre Anwendung

finden.

Zum offiziellen Start des Entwicklungszentrums

kam jetzt viel Fach-

und Politprominenz in das ehemalige

Fachwerk-Anwesen am Rande von

Immekeppel. Dabei musste selbst

Bürgermeister Andreas Heider hinter

vorgehaltener Hand einräumen: “Hier

war ich noch nie...“

Am Rande vom Ortsteil Immekeppel

sind seit Anfang des Jahres rund

50 Mitarbeiter beschäftigt, weltweit

sind es 1.200. Sie sorgten im ver-

gangenen Jahr für einen Umsatz von

immerhin 70 Millionen Euro. Im Ausbildungszentrum

Overath absolvieren

derzeit 13 junge Leute ihre Lehre mit

Schwerpunkt Energie.

GL&Lev LOKaL

Der Stadtrat genehmigte

umstrittenen

Turnhallenbau

Die lange, heftig und noch immer

umstrittene Mehrzweckhalle

im Ortsteil Immekeppel wird als

Zweifeld-halle mit „Gesellschaftsraum“

(160 qm) auf der Empore

gebaut. Das hat der Stadtrat offiziell

beschlossen, indem er den

Nothaushalt für 2010 billigte. Darin

sind die Baukosten in höhe

von ca. 2,8 Mio.E enthalten.

Im Gesamtetat stehen den 50,2

Mio.E Ausgaben nur 41,3 Mio. E

Einnahmen gegenüber. Für das

Defizit muss die allgemeine

Rücklage, also das Eigenkapital

herhalten. Der CDU-Fraktionsvorsitzende

Oliver hahn verwies in

seiner Etatrede auf den „dramatischen

Rückgang der Erträge“.

Das seien ca. 5,4 Millionen. Und

er sprach von einem strukturellen

Defizit. Der Stadt Overath sind allein

2,5 Mio. Euro an Gewerbesteuern

entgangen.

Erddeponie wieder frei

Auf dem Lüderich ist die Erddeponie

wieder in Betrieb. Es wird

Bauschutt von Baustellen im

Südkreis abgeladen. Ab Juni soll

die Deponie wieder für alle Lieferanten

geöffnet sein. Der BUND

fordert jedoch eine Einstellung.

Zum Foto zwischen

Straßenschildern der AVS

in Overath stellte sich die

regionale Politprominenz,

darunter die Wirtschaftsministerin

Christa Thoben.

Unternehmertreff im „Schilderwald“

Den anwesenden Unternehmern aus der Seele sprach der 1. Beigeordnete

Bernd Sassenhof im Rahmen eines eindrucksvollen Meetings beim gastgebenden

Fachbetrieb für Sicherheit an Baustellen, AVS Overath, als er die „öffentliche

Hand“ mahnte, der aktuellen Krise offensiv zu begegnen. Nur wenn

weitere Gewerbeflächen entwickelt, umstrukturiert und erschlossen würden

- wie in Overath zu sehen - ließen sich neue Gewerbeanmeldungen auch erzielen.

In Overath sei das bisher überdurchschnittlich gut gelungen. Veranstalter

des Meetings waren u. a. die RBW, die Stadt Rösrath und die ASU (Die Familienunternehmer).

Sassenhof organisierte federführend.

GL&Lev kontakt 03/10

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GL&Lev LOKaL

odeNtHal

KÜrteN

GL&Lev kontakt 03/10

WOLFGANG ROESKE, Bürgermeister

Rathaus

Altenberger-Dom-Str. 31, 51519 Odenthal

Tel. 02202 - 710-0

WiRTSCHAFTSFöRDERuNG

Klaus Brodersen

Tel. 02202-710-124

E-Mail: post@odenthal.de

uLRiCH MiCHAEL iWANOW, Bürgermeister

Rathaus, Karlheinz-Stockhausen-Platz 1

51515 Kürten, Tel. 0 22 68 - 939 -0

E-Mail: gemeinde@kuerten.de

WiRTSCHAFTSFöRDERuNG

Anita Waier, Rathaus

Tel. 0 22 68 - 939 -129

E-Mail: anita.waier@kuerten.de

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Odenthal

Odenthal

Wermelskirchen

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Der Reiterhof amtmannscherf ist neuer spielort

Country und Flamenco im

Altenberger Kultursommer

Mit einem wieder attraktiven

Programm und einem neuen,

nicht minder „spannenden“

Gastspielort wartet der

Altenberger Kultursommer

auch in diesem Jahr auf.

Los geht es mit dem Tölzer Knabenchor

im Altenberger Dom am

4. Juni (Händels Messias).

Am 17. Juli feiert dann die neue Spielstätte

Premiere: Das Gut Amtmannscherf

im Ortsteil Höffen (unser Bild).

„In diesem bergischen Vierkanthof

Fahnen

werden

bald am

Rathaus

wehen

Das Kürtener Rathaus soll – wie

auch das Rathaus in Bergisch

Gladbach - demnächst dauerhaft mit

Fahnen geschmückt werden. Das hat

der Rat mit Mehrheit beschlossen und

damit einem Antrag der Jungen Union

entsprochen. Vorgesehen sind Flaggen

mit dem Kürtener Wappen und

den Farben von NRW, dem Bund und

Europas. Die UN soll hinzukommen.

Rösrath

mit seiner 700-jährigen Geschichte

veranstalten wir“, so Programm-Chef

Werner Ehrhardt, „ein Kulturfest, das

den Faden seiner eigenen Vergangenheit

aufgreift und uns über Country

und Flamenco dann mit klassischer

Musik in den Orient entführt und

in einem bunten Finale endet. Das

Gut ist als Reiterhof bekannt (u.a.

Westernreiten) und per Shuttle vom

Ortszentrum Odenthal erreichbar.

Außerdem im Programm: Das große

Jazz-Fest auf Schloss Strauweiler.

tourismusbeauftragter

kann im amt bleiben

David Bosbach

bleibt Tourismusbeauftragter

und

Pressesprecher

in Odenthal. In

nicht-öffentlicher Sitzung sprach

sich der Gemeinderat für seine

Weiterbeschäftigung aus. Nach

der Ablehnung von Haushalt und

Stellenplan wäre Bosbachs Stelle

sonst Ende Juni ausgelaufen.

Straßensanierung kostet 460 000 Euro

Der Platz vor dem Rathaus wird umgestaltet

Langsam aber sicher, verändert sich die Ortsmitte in Kürten. Die ersten Bäume

sind - wie das Bild zeigt - schon gefallen. Sie machen Platz für die beschlossene

Umgestaltung des Karlheinz-Stockhausen-Platzes. Dann verschwinden

auch die häßlichen Glascontainer. Dass sich das Parkplatzangebot erhöht ist

jedoch eher zweifelhaft. Gebaut werden soll ein dreigeschossiges Wohn- und

Geschäftshaus (Arztpraxen). Baulich verlängert werden soll auch das Bürgerhaus

Richtung Straße. Der ganze Platz soll schöner werden.

Sonnenenergie fast

nicht der Rede wert

Da hatten es sich die Odenthaler so gut

ausgetüftelt: Sonnenenergie von den

Dächern der gemeindeeigenen Gebäuden

- das wäre es doch. Jetzt aber ergab

eine Prüfung: Das lohnt sich kaum.

Die nutzbaren Dachflächen sind klein

und damit für Investoren nicht besonders

lukrativ, zumal viele Dächer auch

zuvor saniert werden müssten. Und

für die Gemeinde lohnten sich die

Einnahmen auch nicht. Von „Peanuts“

ist die Rede.

Wie andernorts hat auch Kürten ein Problem mit der Finanzierung von Reparaturarbeiten

auf den Straßen. Nach einer Berechnung würde es rund 460.000

Euro kosten, wenn alle Löcher im Asphalt gestopft werden sollten. Nur 100.000

Euro sind im Haushalt planmäßig festgelegt. Und schon gibt es überlegungen,

die Anlieger zu beteiligen. Das wäre unter dem Stichwort „Kommunalabgabengesetz“

möglich. Dann müsste die Hälfte der Kosten privat aufgebracht

werden. Aber kein Politiker will derzeit an das Thema ran.

Wirtschaftsgremium

will Gewerbeflächen

Das IHK Wirtschaftsgremium von

Kürten sorgt sich um die seiner

Meinung nach mangelhafte

Ansiedlung von Gewerbe in der

Gemeinde. Ohne Unternehmen

werde aus einer „Wohlfühlgemeinde“

schnell eine „Geisterstadt“

formulierte man in der

letzten Sitzung drastisch.

Ulrich Müller (Weidener Fleischgroßhandel),

Vorsitzender des

Gremiums, bemängelte zusammenhängende

Flächen für Neuansiedlungen

und verwies auf die

Gefahr weiterer Abwanderungen

größerer Betriebe, siehe zuletzt

M+V nach Overath.


Public Relation

ausgezeichnete Lage – attraktive Wohnungen –

neueste technik – erstklassiger service

Leben in der

ServiceResidenz

Schloss Bensberg

Ein Spaziergang, der sich

lohnt. im Schatten von Schloss

Bensberg gibt es eine wundervoll

angelegte Parklandschaft

– zurzeit besonders farbenfroh

– mit Spielplatz, Brunnen,

Bänken und liebevoll

angelegten Gartenfl ächen.

Die Zeit für eine ganz private Erkundungstour

sollte man sich

tatsächlich nehmen.

Pittoreske Park-idylle

im Frühling genießen

Ganz gleich, ob man durch den Park

fl aniert, den Blick in die Ferne schweifen

lässt oder einen gepfl egten Cappuccino

auf der idyllischen Terrasse

des Park-Cafés trinkt. Genießen lässt

sich ohne Weiteres auch das täglich

wechselnde 3-Gang-Mittags-Menü

im Restaurant Schlossberg. Man ist geneigt,

die Bewohner der ServiceResidenz

Schloss Bensberg zu beneiden –

muss man aber nicht, da es eben für

alle zugänglich ist.

Stilvolle Perfektion

von Architektur bis Technik

Aber nicht nur Park und Gastronomie

erfreuen die Besucher.

Das gesamte Ambiente der ServiceResidenz

präsentiert sich wie

aus einem Guss. Da sind zuallererst

die Wohnungen – 36 m 2

bis 120 m 2 groß – die durch großzügige

Bauweise, viel Licht und moderne

Architektur geprägt sind; Terrassen,

Loggien und Balkone inklusive.

Haustechnisch betrachtet sind sie

ebenfalls bestens ausgestattet. Von

der persönlichen Sicherung der Hauszugänge

und Tiefgaragenzufahrten

per Videobild über Kabel- und Internetanschluss,

Glasaufzug von der

Tiefgarage in alle Etagen bis hin zur

modernen Sonnenschutztechnologie

ist alles vorhanden, was nötig ist und

das Leben bequemer und sicherer

macht. Selbstverständlich, dass alle

Türen in dem gesamten Komplex

elektrisch betätigt werden können,

ebenso wie alle Wege und Gänge

komplett barrierefrei angelegt sind.

interview mit Marita Feldt

und Melanie Carl

Leiterinnen des Ressorts Dienstleistungen

und Service in der Service-

Residenz Schloss Bensberg.

GL&LEVKontakt: Frau Feldt, Sie

sagten, Service wird bei Ihnen groß

geschrieben, nicht umsonst ist dieser

Begriff auch Teil des Namens?

Marita Feldt: Absolut richtig. Wir

verstehen Wohnen als umfassende

Dienstleistung für alle Mieter und Eigentümer.

Dieses Konzept ist schon

beim Bau berücksichtigt worden und

deshalb auch in allen Bereichen der

Residenz spürbar, angefangen bei der

Tiefgarage über die unterschiedlichen

Veranstaltungsräume bis hin zum

integrierten ärztehaus…

Melanie Carl: … und wird aber

auch tagtäglich gelebt. Unsere Service-Rezeption

ist 24 Stunden, also

rund um die Uhr, besetzt. Wir sind für

unsere Bewohner ansprechbar und

offen, wann immer Sie etwas benötigen.

GL&LEVKontakt: Das Konzept

greift allerdings weiter.

Marita Feldt: Ja. Zum Beispiel steht

den Residenz-Bewohnern unser wunderschönes

Schwimmbad mit Saunen

und Whirlpool zur Verfügung. Wir haben

auch ein physiotherapeutisches

Angebot im Hause, ebenso wie einen

Friseur und eine Kosmetikerin. Da

alle Häuser unterirdisch miteinander

verbunden sind, kommt man überall

trockenen Fußes hin.

Melanie Carl: Bei einigen Dienstleistungen

haben wir uns an den

Bedürfnissen und Interessen unserer

GL&Lev LOKaL

Mieter orientiert. So bieten wir z. B. einen

kostenlosen Fahrdienst für kurze

Fahrten in die Stadt oder andere nah

gelegene Ziele an. Oder wir organisieren

regelmäßige Veranstaltungen,

die sogar teilweise schon als Insider-

Tipps gehandelt werden, wie unsere

Matinee-Reihe für die Musikfreunde

oder regelmäßige Lyrik-Vorträge im

Rahmen eines 4-Gang-Menüs. Wir

sind für alles offen und versuchen

den Wünschen unserer Schlosspark-

Bewohner gerecht zu werden.

Marita Feldt: Dafür können wir

auf ein Mitarbeiterteam bauen, das

ebenso kompetent wie engagiert das

Konzept der ServiceResidenz Schloss

Bensberg trägt.

ServiceResidenz Schloss Bensberg

Im Schlosspark 10

51429 Bergisch Gladbach

Tel: 0 22 04 / 830 160

www.schlossbensberg.de

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20

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STEFAN CAPLAN, Bürgermeister

Rathaus, Höhestraße 7-9, 51399 Burscheid

Tel. 0 21 74 - 670-0

WiRTSCHAFTSFöRDERuNG

Stefan Caplan

E-Mail: buergermeister@burscheid.de

Dr. Siegfried Kempf, Tel. 0 21 74 - 670-102

E-Mail: s.kempf@burscheid.de

Leichlingen

Burscheid

Leverkusen

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Das Dach der Montanusschule in Burscheid ist neu eingedeckt, nicht mit Schiefer, sondern

mit fast 300 Solarmodulen, die privaten Investoren Energie aus Sonnenstrahlen und auf

längere Sicht Gewinn beschaffen sollen.

Burscheid entwickelt sich zum

Schwerpunkt für Energie und

Umweltschutz in RheinBerg

Da hatten die Burscheider

rechtzeitig den richtigen

Riecher als sie vor Jahren auf

das Thema umweltschutz

setzten und jedes Jahr eine

Demonstrationswoche für die

Bevölkerung ausrichteten.

Das jetzt bereits 13. Projekt war

wieder ein voller Erfolg und

fand nicht nur beim Publikum große

Resonanz. Auch Landesminister und

Landrat waren des Lobes voll und

ließen durchblicken: Burscheid ist

schon jetzt unser Vorzeige-Standort

im Kreis und damit grundsätzlich die

Nummer 1, was die Thematik angeht.

Stadt, Stadtwerke und Bergischer Abfallwirtschaftsverband

(BAV) arbeiten

Rösrath

seit jeher gut zusammen und sehen

sich jetzt verdientermaßen ausgezeichnet.

Landrat Rolf Menzel will die

nächste Umweltwoche 2011 zu einer

kreisweiten Veranstaltung machen.

Stolz ob dieser Aussichten zeigten

sich nicht nur die 55 Burscheider

Schulklassen und neun Kindergärten,

die sich aus überzeugung engagiert

hatten, sondern auch Mitmacher wie

u. a. Waldschule, Forstwirtschaft, Belkaw,

Avea und Verbraucherzentrale.

Höhepunkt der Themenwoche

war der 1. Rheinisch-Bergische Solarstromtag,

der sich mit der Sonne als

Geldanlage befasste und Laien wie

Fachleute gleichermaßen informativ

beeindruckte.

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Rhein-Wupper GmbH

Kuller Straße 11

42651 Solingen

Tel.: 0212 / 383 78-0

Fax: 0212 / 383 78-29

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Aus dem Haus wird

jetzt „Gut“ Landscheid

In den lange Zeit brach liegenden Gebäudekomplex

von Haus Landscheidt

ist Bewegung gekommen. Zeitungsberichten

zufolge denkt Investor Kurt

Lammert sogar an eine Fertigstellung

seines ambitionierten Projektes noch

im Sommer dieses Jahres. Juni steht

auf dem Bauschild, das einen Umbau

und Erweiterung zu Hotel, Restaurant

und Gesundheitszentrum ankündigt.

Das Hotel soll 14 eher hochpreisige

Zimmer aufweisen, das Restaurant

Außenterrasse und Weinkeller haben.

Markt zu dürftig?

Die Gemeinschaft der Marktbeschicker

selber will den Markt in Burscheid

attraktiver machen. Es gibt zu

wenig Kundschaft. Es sollen weitere

Händler gesucht und deshalb auch

Gespräche mit dem Einzelhandel geführt

werden.

Solarstrom –

Schuldach für

20 Jahre gemietet

Zum ersten Mal ist in Burscheid

eine von Investoren errichtete Solaranlage

auf einem städtischen

Gebäude in Betrieb gegangen:

Auf dem Dach der Montanusschule

an der Höhestraße. Dort

hat der Burscheider Jan-Gerd

Neumann zusammen mit seinem

GbR-Partner Tobias Zahlmann

die Möglichkeit genutzt, die Sonne

als Geldanlage einzusetzen

und eine Photovoltaik-Anlage

installieren lassen (siehe auch

Bild links). Das Projekt ist auf 20

Jahre ausgelegt (gemietet). Nach

zehn Jahren soll sich die Anlage

allerdings amortisiert haben,

glauben die Investoren. Immerhin

steckten sie 175.000 Euro in das

Schuldach. Als Miete zahlen sie

pro Jahr einen dreistelligen Betrag

an die Stadt.

Stadt will ein

neues Eingangstor

zur Innenstadt

Einer Neugestaltung der StraßenkreuzungHauptstraße/Mittelstraße/Luisenstraße

in der Altstadt

steht nichts mehr im Wege. Die

Stadt hat das im Wege stehende

Gebäude für 55.000 Euro ersteigert,

um es später abreißen lassen

zu können. Bürgermeister Stefan

Caplan schwebt vor, hier ein möglichst

attraktives „Eingangstor zur

Innenstadt“ entstehen zu lassen.

Er will mit den benachbarten Eigentümern

eine vor allem gemeinschaftliche

Lösung entwickeln.


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Factoring ist

was für Große.

crefo auch

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ERNST MüLLER, Bürgermeister

Rathaus, Am Büscherhof 1, 42799 Leichlingen

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Leichlingen

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Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Latent ein Thema - der Bahnhof Leichlingen und sein Bahnübergang. Die Bahn will

erneuern und das Dach auf dem Bahnsteig ersatzlos abreißen. Kleine Wartehäuschen sollen

es auch tun. Eine städtische Projektgruppe wurde indessen aktiv, sprach mit der Bahn und

fand sie „gesprächsbereit“.

Feuerwehr sauer auf

Politik und Verwaltung

Es war spät (nach 22 Uhr) und ganz

schön knapp, als der Leichlinger

Stadtrat über seinen Haushaltsetat

für 2010 entschied: 14 x Ja, 2 x Nein

und 17 Enthaltungen. Damit war der

Rat knapp am Nothaushalt vorbeigeschrammt.

Und das auch nur, weil

manch bittere

Pille geschluckt

worden war.

Was vor allem

Rösrath

die Feuerwehr betraf, die sich schon

länger über mangelhafte Ausrüstung

beklagt und wenigstens einen dringend

benötigten Rüstwagen gefordert

hatte. Er wurde abgelehnt. Die Wehr

war sauer. Sie vermisst ganz allgemein

Rückendeckung bei Politik und

Verwaltung. Die Mensa soll gebaut

werden. Die Kosten aber wurden um

eine Million, andere Vorhaben schon

im Vorfeld total zusammengestrichen.

Unternehmer im Fitness-Studio

Omen est nomen? Der letzte Unternehmer-Stammtisch

fand Ende April im Fitness-Studio statt. Bei „Just fit“

ging es um den demographischen Wandel und seine

Bedeutung für Handel, Dienstleistung und Produktion.

SEL, IHK, Kreishandwerkerschaft und Wirtschaftsförderung

hatten dazu eingeladen.

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42651 Solingen

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Leverkusen

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Stunde der Wahrheit

für die Stadt-Finanzen

Die Stadt-Finanzen waren und

sind dieser Tage das große

Thema in Wermelskirchen. Es

geht um das Sparprogramm für

den städt. haushalt, das von den

verschiedenen politischen Lagern

vorgelegt wurde und im hauptund

Finanzausschuss behandelt

werden muss. Immerhin ist ein

Defi zit von 11,7 Mio. Euro zu verkraften.

Das Regenbogenbündnis

(WNKUWG-FDP-Grüne) will 1,3

Mio Euro kürzen, die SPD 1,46

Factoring ist

praktisch.

crefo auch

sympathisch.

Rösrath

Mio. Euro. Manche Vorhaben

überschneiden sich dabei. Das

Bündnis will vor allem bei den Verwaltungsaufwendungen

750.000

Euro einsparen und Vereinszuschüsse

um 20% kürzen. Die SPD

hat insgesamt 16 Posten notiert.

Da heißt es u. a. Kosten für das

Freibad Dhünn (50.000 Euro) und

den Mehrgenerationsspielplatz

(120.000 Euro) ganz zu streichen,

Planungen für den Lochesplatz

(40.000 Euro) zu verschieben.

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Wermelskirchen feiert ein FESt

Hoch her geht es am dritten Mai-Wochenende in Wermelskirchen. Die Stadt

feiert ein FEST. Mit einem großen Handwerkermarkt auf dem Lochesplatz, einer

umfangreichen Automobilschau auf der Unteren Eich und einem illustren Meeting

von Vereinen, Familien und Händlern in der autogesperrten Innenstadt.

Ein Flohmarkt lockt mit Gebrauchtwaren und Schnäppchen, der Einzelhandel

mit neuer Mode, Sonderangeboten und dem Aktuellsten seinerseits. Dazu gibt

es die beliebte Frühjahrskirmes vom 13. bis 16. Mai.

Kamen zur Premiere

des Wanderbusses an

die Haltestelle „Maria

in der Aue“ (v. l.):

Kreiskämmerer Udo

Wasserfuhr, die

Bürgermeister Weik

(Wermelskirchen) und

Roeske (Odenthal) sowie

Eugen Puderbach (RVK).

Manfred Maus Henning Conrads

Maus bleibt Vorsitzender

im Wirtschaftsgremium

Ehrenbürger Manfred Maus ist vom

IHK-Wirtschaftsgremium für weitere

fünf Jahre zum Vorsitzenden gewählt

worden. Auch Walter vom Stein blieb

im Amt. Er ist Stellvertreter. Ihm zur Seite

stellte das Gremium Peter Suer von

der Suer Nutzfahrzeugtechnik GmbH.

Ausgeschieden ist dagegen das letzte

Gründungsmitglied Henning Conrads.

Er war schon 1981 dabei als das Gremium

als erstes im IHK-Kammerbezirk

gegründet wurde. Als intimer Kenner

der Einzelhandelsszene soll er dem

Gremium jedoch als Gast erhalten

bleiben.

Jetzt fehlen

dem Wanderbus

nur noch

die Fahrgäste

Der Bergische Wanderbus hat

im April planmäßig seinen Betrieb

aufgenommen. Mit einem

knallgelben Gefährt, das 16 Sitzplätze

aufweist und als regulärer

Linienbus im VRS-Netz auf einer

ganz speziell ausgesuchten Route

nur durch die Wandergebiete

in Odenthal und Wermelskirchen

fährt. Das Ganze allerdings ist ein

„Probebetrieb“, der am 17. Oktober

wieder endet. In diesem Zeitraum

fährt der Bus an allen Samstagen,

Sonn- und Feiertagen.

Macher des Projekts sind die

Stadtverwaltungen von Wermelskirchen

und Odenthal mit

Unterstützung durch den Kreis.

Kreiskämmerer Udo Wasserfuhr

dazu: „Als die Stadt Wermelskirchen

mit der Idee auf uns zukam,

wussten wir gleich, dass der

Vorschlag genau in unser Konzept

passt“. Gemeint ist damit

der Strategieprozess RBK 2020,

innerhalb dessen Freizeitwege

und damit naturnaher Tourismus

vom Kreis gefördert werden sollen.

Der Kreis übernimmt auch die

Finanzierung in Höhe von rund

18.000 Euro.

Wermelskirchen und Odenthal

wiederum kümmern sich vor

allem um die Einbettung des

Wanderbus in ein touristisches

Gesamtkonzept. Als VRS-Buslinie

267 fährt der Bus zwischen

10:11 bis 19:40 Uhr zehn Haltestellen

an. Es gilt der normale

VRS-Tarif. Jetzt fehlen nur noch

die Fahrgäste. Der Auftakt war

eher zögerlich.


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GL&Lev LOKaL

leVerKUSeN

Die neue bahn-

stadt opladen ge-

hört neuerdings

zum Modellpro-

jektverbund

„Nachhaltige

Gewerbeflächenentwicklung“

in NRW. Initiiert

durch die Landesregierung.

Neue

Gewerbeflächen

sollen ökologische,

ökonomische und

soziale Kriterien

miteinander

verbinden.

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Overath

‘neue bahnstadt’ Opladen

ein Beispiel für ganz NRW

gewerbegebiete müssen Umfeld berücksichtigen

Die neue bahnstadt opladen ist

mit ca. 72 Hektar gegenwärtig

eines der größten städtebaulichen

Projekte in Nordrhein-Westfalen. Eine

innerstädtische Bahn-Konversionsfläche

im Lever kusener Stadtteil Opladen

wird zu einem neuen „urbanen“

Stadtquartier umgebaut, das in vorhandenen

Strukturen unter Erhaltung

mehrerer Denkmäler attraktive Wohnlagen

mit hochwertigen Freiraumqualitäten

und einem breiten Spektrum

an Arbeits- und Ausbildungsplätzen

Rösrath

verbindet. Die Baumaßnahmen haben

bereits begonnen.

Zur städtebaulichen Reaktivierung

auf dem Gelände der neuen bahnstadt

opladen gehört auch die Erschließung

eines neuen Gewerbegebiets.

Auf dem dafür vorgesehenen

Areal befinden sich heute noch

Bahngleise und eine alte Werkshalle

von 1904 mit ca. 7.500m 2

Fläche auf einem 1,5 Hektar großen

Grundstück, in der ein ökologischer

Handwerkerhof entstehen soll. Die

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Die Bagger rollen längst auf

dem ehemaligen Bahngelände

in Opladen. Aber nicht alles

wird abgerissen. Manches soll

als Baudenkmal erhalten bleiben.

Vorarbeiten zur Konzeption des gesamten

Gewerbegebiets mit weiteren

7 Hektar sowie der Aufstellung eines

B-Plans sind im Prozess. Workshops

zur Diskussion von Potentialen und

Hand lungsoptionen werden im Laufe

dieses Jahres stattfinden.

„Das Projekt wird davon profitieren,

dass hier gleichzeitig der Campus

Leverkusen der Fachhochschule Köln

entsteht, was Leverkusen und die

neue bahnstadt opladen zu einem

festen Hochschulstandort macht“,

sagt Vera Rottes, Geschäftsführerin

der neuen bahnstadt GmbH. Die Fakultät

für Angewandte Naturwissenschaften

wird hier ansässig, die sich

den Prinzipien der Nachhaltigkeit besonders

verpflichtet fühlt.

Stadtfest in Wiesdorf

Halb Lerverkusen trifft sich an Pfingsten

in der Innenstadt. In der Fußgängerzone

in Wiesdorf findet vom 22.

bis 24. Mai das 2. Stadtfest statt. Mit

über 100 Vereinen und Institutionen.

Wechsel bei Bayer

Sandra E. Peterson

(51, Bild) wird

neue Vorstandsvorsitzende

der

Bayer CropScience

AG. Das beschloss

soeben der Aufsichtsrat des Bayer-

Teilkonzerns. Die gebürtige US-Amerikanerin

soll zum 1. Juli 2010 in den

Vorstand des Teilkonzerns eintreten

und am 1. Oktober die Nachfolge von

Prof. Dr. Dr. h. c. Friedrich Berschauer

antreten. Nachfolger Petersons als

Leiter der Division Medical Care wird

der Brite Alan Main (46).

Klinik schafft 250

neue arbeitsplätze

Am Klinikum Leverkusen ist der

Grundstein für den Bau eines

neuen Laborgebäudes gelegt

worden. Damit entstehen 250

neue Arbeitsplätze. Sie allerdings

schaffen wieder ein neues Problem:

Wo kommen die Parkplätze

dafür her, ohne die Anlieger

wesentlich zu beeinträchtigen?

Im Gespräch ist u. a. auch ein

weiteres Parkhaus.

Stiftungsfond soll

die Musikschule

unterstützen

In diesem Jahr feiert die Stadt

Leverkusen ihren 80. Geburtstag

gleichzeitig mit der Musikschule,

die ebenfalls 1930 gegründet

wurde. Das erschien Anlass, jetzt

einen Stiftungsfonds „Bürger für

Musikschule“ zu gründen, der

die Musikschule und damit die

Pflege musikalischer Traditionen

unterstützen soll. Am 29. Mai findet

das Gründungsfest mit einem

festlichen Konzert im Forum

statt. Manfred Herpolsheimer,

Vorstandsvorsitzender der Sparkasse

Leverkusen, der sich in der

Thematik sehr engagiert, machte

spontan ein Versprechen: „Die

ersten 10.000 Euro die gestiftet

werden, werden durch die Sparkasse

Leverkusen verdoppelt“.


INHALTSÜBERSICHT

• Mues übergibt

„gut geordnetes Haus”

• Leverkusener

Unternehmerinnen –

jetzt auch virtuell

• Förderzusage für

ISG City Leverkusen zu

Strukturierungsmaßnahmen

in der City

• Letzter Imbiss vor der Abfahrt

• Brav war gestern!

And the winner is… DONNA!

Mues übergibt „gut geordnetes Haus“

Nach dreieinhalb Jahren als nebenamtlicher

Geschäftsführer

der Wirtschaftsförderung Leverkusen

GmbH scheidet Wolfgang Mues im

Sommer aus dem Amt, bleibt aber

unabhängig davon als Beigeordneter

für das Dezernat „Planen und Bauen“

für die Verwaltung tätig. Die neue

Geschäftsführung wird künftig allein

durch einen hauptamtlichen Geschäftsführer

gemäß Ratsbeschluss

vom 22. März 2010 wahrgenommen

werden. Die dadurch verursachten

Personalkosten sollen durch einen

Sponsorenvertrag mit der Sparkasse

Leverkusen außerhalb des genehmigten

Wirtschaftsplans fi nanziert

werden.

Die Bilanz von WfL-Chef Wolfgang

Mues kann sich sehen lassen:

Unter seiner Leitung wurde die Leverkusener

Wirtschaftsförderung inhaltlich

und organisatorisch neu aufgestellt.

Frühere Geschäftsfelder wie das

Stadtmarketing und der Treffpunkt

Leverkusen wurden – bedingt durch

Einsparungen im Personalbereich –

aufgegeben und die vorhandenen

Ressourcen auf die vier Tätigkeitsfelder

Gewerbe, Handel und Dienstleistung,

Veranstaltungen sowie Existenzgründung

konzentriert.

Mit dem Projekt „Wirtschaft

Leverkusen 2020“ haben Mues und

sein Team erstmalig eine umfassende

Bestandsaufnahme und ein Zukunftskonzept

auf den Weg gebracht, mit

dem sich in Zeiten des Strukturwandels

der Wirtschaftsstandort Leverkusen

profi lieren kann. Hier hat sich

die WfL bereits mit ersten Aktivitäten

und Kooperationen hinsichtlich der

Fokusbranche Innovative Werkstoffe

positioniert.

Auch die fi nanzielle Situation der

Wirtschaftsförderung hat sich in den

vergangenen dreieinhalb Jahren sehr

gut entwickelt. Und das trotz striktem

WIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

Sparkurs der Stadt, denn diese überwies

mit Mues‘ Amtsantritt jährlich

176.000 Euro weniger Zuschuss an

die Tochtergesellschaft.

Die WfL kann mittlerweile auf eine

sehr solide Finanzbasis verweisen, die

vor allem durch die gestiegene Zahl

der veräußerten WfL-Grundstücke

zustande kam. Allein im Handwerkerzentrum

Leverkusen konnten seit

Anfang 2008 mehr als 5.000 der insgesamt

rund 11.500 m 2 Grundstücksfl

äche verkauft werden. Damit sind

fast alle Flächen vermarktet. Der Straßenausbau

des Handwerkerzentrums

steht somit kurz vor dem Abschluss.

In den Gewerbegebieten Theodor-

Adorno-Straße und Max-Delbrück-

Straße sind die Erschließungsanlagen

bereits fertig gestellt. Zudem wurde

mit den Vorbereitungen für die Umsetzung

eines zweiten Handwerkerzentrums

(„An der Fuchskuhl“) begonnen.

www.wfl-leverkusen.de

GL&Lev LOKaL

Die gute Arbeit der WfL unter der

Führung von Wolfgang Mues belegen

auch folgende Zahlen: Im Zeitraum von

2007 bis 2009 konnten durch Grundstücksverkäufe

sowie die Vermittlung

von Grundstücken und Mietobjekten

auf insgesamt rund 117.000 m 2 zwölf

neue Unternehmen am Standort Leverkusen

angesiedelt werden. Davon sind

zwei als neue Mieter ins WfL-eigene

Bioplex-Bürogebäude eingezogen.

Auch bei der Bestandspfl ege verzeichnete

die WfL wichtige Erfolge.

21 Leverkusener Unternehmen konnten

durch Verlagerung innerhalb der

Stadt oder durch Erweiterung der

bereits bestehenden Geschäftsfl äche

am Standort gehalten und somit

zahlreiche Arbeitsplätze gesichert

werden. Zur Bestandspfl ege zählten

auch zahlreiche Unternehmensbesuche

durch den Geschäftsführer.

Mit dem Gewerbefl ächen- und

dem Einzelhandelsfl ächenkataster

Fortsetzung auf der nächsten Seite

GL&Lev kontakt 03/10

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GL&Lev LOKaL WIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

gingen zwei wichtige Vermarktungsinstrumente

online und sind jederzeit

auf der WfL-Internetseite abrufbar.

Durch die Aktivitäten der WfL wurde

die Immobilien- und Standortgemeinschaft

City Leverkusen initiiert

und gegründet. Außerdem wurde

die Errichtung der Rathaus-Galerie

begleitet.

2007 startete der neue Firmenauftritt

der WfL mit dem Motto:

„Standort Leverkusen – mehr als die

Summe seiner Teile“. Neben der Teil-

Leverkusener Unternehmerinnen –

jetzt auch virtuell

Seit mehr als 10 Jahren existiert

der Unternehmerinnentreff Leverkusen

und spricht mit seinen fachlichen

Themen und der Möglichkeit

zum Austauschen und Netzwerken

untereinander immer wieder Unternehmerinnen

aus Leverkusen und

der näheren Umgebung an.

Drei Veranstaltungen im Jahr werden

von Rita Straßer, Wirtschaftsförderung

Leverkusen GmbH, Sabine

Rusch-Witthohn, Frauenbüro Stadt

Leverkusen und einer Gruppe von

zehn engagierten Unternehmerinnen

aus unterschiedlichen Branchen geplant

und organisiert.

Das letzte Treffen im Februar

fand am Tag vor der offiziellen Eröffnung

der Rathausgalerie statt.

Und so brummte es in der Leverkusener

City. Vom Handwerker bis

zum Storemanager, alle waren am

Abend damit beschäftigt, das neue

Einkaufszentrum für die Eröffnung

klar zu machen. Aus dem 3. Stock

GL&Lev kontakt 03/10

nahme an Messen wie der Expo Real

in München richtete die WfL auch

zahlreiche eigene Veranstaltungen

wie den Wirtschaftsempfang, den

Unternehmerinnen-Treff oder das

Business-Frühstück aus. In Kooperation

mit dem Fußball-Bundesligisten

fand 2008 die Gemeinschaftsveranstaltung

„WfL meets Bayer 04“ statt,

bei der die Potentiale der neuen Bay-

Arena für den Wirtschaftsstandort

herausgestellt wurden.

Mues, der seit seiner Anstellung

der FernUni im City-Point Wiesdorf

konnten 42 Unternehmerinnen dem

Treiben des B2C-Markets in der realen

Welt entspannt zusehen und

dann den Vortrag von Tim Bruysten

verfolgen. Denn das 30. Treffen widmete

sich dem Selbstmarketing in

der virtuellen Welt.

Tim Bruysten, Inhaber der Agentur

Richtwert mit Sitz in Düsseldorf

und Berlin, konnte von der Unternehmerin

Diplom Designerin Susanne

Schaller (schreibt für Gestalter) für

dieses Thema gewonnen werden.

Was bedeutet eigentlich web2.0?

Für die einen ist es bereits selbstverständlich

soziale Netzwerke privat

oder beruflich zu nutzen. Andere

wurden von Tim Bruysten fachkundig

und freundlich an das Thema herangeführt.

Von Facebook über Xing

ging es zu neuen Plattformen, die

– sinnvoll genutzt – die Kommunikation

jedes Unternehmens effektiv

ergänzen. Welche Webseiten helfen

bei der Stadt Leverkusen als Baudezernent

und nebenamtlich als Chef

der Wirtschaftsförderung fungiert

hat, sieht in dieser Konstellation viele

Vorteile. „Die positive Entwicklung

der Leverkusener Wirtschaftsförderung

und die Erfolge der vergangenen

dreieinhalb Jahre zeigen, dass sich die

Verbindung zwischen Baudezernent

und WfL ausgesprochen bewährt

hat“, so Wolfgang Mues. Nicht nur

bei der Neuansiedlung von auswärtigen

Unternehmen, sondern auch bei

Programmierfehler meiner Homepage

zu finden? Und dürfen Leute

einfach so mein Unternehmen auf

Qype beurteilen? Wo ist die überraschung,

wenn ich Informationen so

genau filter?

42 Frauen hatten Fragen und 1

Mann konnte diese beantworten.

„Ich rede dann mal ein bisschen

langsamer – der Abend mit so vielen

Damen geht dann nicht so schnell

vorbei ...“. Das war ein Wunsch,

der so nicht in Erfüllung ging. Tim

Bruysten referierte zwar locker 100

Minuten, allerdings in zügiger und

unterhaltsamer Weise. Am Ende war

klar: zwei Teilnehmerinnen werden

auf Xing eine Gruppe einrichten.

Dies ist inzwischen geschehen.

Die Xing-Gruppe „Unternehmerinnentreff

Leverkusen“ bietet

ihren Mitgliedern nun auch virtuell

zahlreiche Chancen und Möglichkeiten.

Die Gruppe richtet sich an

Unternehmerinnen in Leverkusen

der Bestandspflege sei es von Vorteil

gewesen, sowohl als Wirtschaftsförderer

als auch als Baudezernent

in Personalunion am Tisch zu sitzen.

Entscheidungen konnten auf diese

Weise schneller und unbürokratischer

getroffen und Projekte zügiger abgewickelt

werden.

„Ich freue mich über das Erreichte

und kann mit gutem Gewissen behaupten,

aus den wenigen finanziellen

Möglichkeiten das Optimale

gemacht zu haben“, so Mues.

und der näheren Umgebung. Als

Moderatorin agiert die Leverkusener

Unternehmerin Annette Deuster,

Diplom Psychologin, Schwerpunkt

Personalauswahl und Personalentwicklung.

Als Gründungsmitglied und Moderatorin

freut sie sich ebenso wie

Rita Straßer von der WfL Wirtschafts-

förderung Leverkusen GmbH auf einen

regen Austausch mit hoffentlich

vielen anderen Unternehmerinnen

und auch darauf, viele bereits von

den Treffen bekannte Gesichter nun

auch „virtuell“ wieder zu treffen.

übrigens: Das nächste „ganz reale“

Treffen der Leverkusener Unternehmerinnen

findet am Donnerstag

den 10. Juni 2010 in der BayArena

Leverkusen statt.

Weitere Informationen hierzu und

die Anmeldung erhalten Sie auf der

Homepage der Wirtschaftsförderung

www.wfl-leverkusen.de oder bei Rita

Straßer, Tel.: 0214 – 83 31 70


WIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

Förderzusage für ISG City Leverkusen zu

Strukturierungsmaßnahmen in der City

Nach fast zweijähriger

Vorbereitung wurde

im April 2009 eine Immobilien-

und Standortgemeinschaft

(ISG) für die

City Leverkusen gegründet,

die von der WfL initiiert und

begleitet wurde. Dieses Instrument,

das bereits seit

den 1950er Jahren in Nordamerika

erfolgreich angewendet

wird, setzt sich seit

2004 auch zunehmend

in Nordrhein-Westfalen

durch und wird vom Land

inhaltlich und finanziell

unterstützt. Derzeit gibt es

in NRW Immobilien- und

Standortgemeinschaften

in rund 50 Städten. Entgegen der

ursprünglichen Absicht für die City

einen eigenständigen Verein aus der

Hauptzielgruppe der Immobilieneigentümer

zu gründen, bildete sich

ein Zusammenschluss in den Vereinsstrukturen

und der Trägerschaft der

Werbegemeinschaft City Leverkusen

e.V., der langjährigen Interessengemeinschaft

der City-Händler und Innenstadtakteure.

Hierdurch können

personelle und strukturelle Ressourcen

effizienter eingesetzt und die

Interessen der einzelnen Gruppen

Händler, Immobilieneigentümer und

Anwohner gezielter miteinander verbunden

werden. Die ISG soll jedoch

inhaltlich und finanziell vollständig

getrennt von den bisherigen Aufgaben

der Werbegemeinschaft geführt

werden.

Nach der Gründung begleitete die

WfL Wirtschaftsförderung Leverkusen

den weiteren programmatischen

Aufbauprozess der ISG. Nach der

Novellierung der Städtebauförderrichtlinien

des Landes im Jahr 2008

haben auch private Initiativen wie

Immobilien- und Standortgemeinschaften

die Möglichkeit, Fördermittel

für baulich-investive Maßnahmen

zu beantragen. Diese Möglichkeit

hat die ISG genutzt, um mit Unterstützung

durch die WfL ein Maßnahmenpaket

mit einem Kosten- und

Finanzierungsplan für baulich-gestalterische

Maßnahmen in der City von

Leverkusen zu erarbeiten. Herzstück

dieser Maßnahmen bildet ein mehrstufiges

Beschilderungssystem für die

City, das allen Besuchern ermöglicht,

sich in der Leverkusener Innenstadt

zu orientieren. Aber auch die konzeptionelle

und funktionale Entwicklung

eines Quartierskonzeptes ist ein

Projekt, das nur über die finanzielle

Zuwendung durch das Land erarbeitet

und umgesetzt werden kann.

Durch ein Quartierskonzept soll für

die einzelnen Einzelhandelslagen

der City ein eigener Schwerpunkt

aufgrund ihrer Lage und baulichen

Gegebenheiten entwickelt werden.

Ziel ist es auch, Nebenlagen durch

eine eigene Identität zu stärken und

für neue Einzelhandelsansiedlungen

weiterhin attraktiv zu halten.

So ist es gelungen, in nur drei

Monaten ein Maßnahmenpaket zu

entwickeln, aus dem die Stadt Leverkusen

einen formalen Förderantrag erarbeitet

hat, der im Sommer 2009 bei

der Bezirksregierung Köln eingereicht

wurde. Allerdings musste die Bezirksregierung

im November den ISG-Förderantrag

mangels verfügbarer Mittel

im Jahr 2010 zunächst zurückstellen.

WfL, Stadt Leverkusen und die ISG

waren mit tatkräftiger Unterstützung

des Einzelhandelsverbandes NRW

seitdem bestrebt, dennoch eine positive

Förderzusage für die ISG-Projekte

zu erhalten, damit Motivation und

Engagement für private Initiativen

zur Stärkung der Innenstadt und des

Innenstadteinzelhandels durch solche

Entscheidungen nicht unwiederbringlich

verloren gehen.

Mit Erfolg! Im Rahmen eines Aufenthalts

des nordrhein-westfälischen

Bau- und Verkehrsministers Lutz Lienenkämper

in Leverkusen besuchte

dieser auch die ISG City Leverkusen

und erteilte eine Förderzusage für

die beantragten ISG-Maßnahmen

schon im Jahr 2010. Damit möchte

das Land das Engagement der ISG

für die City stärken. Ein wichtiger Impuls

für die Leverkusener Innenstadt

und Motivation auch für Standortgemeinschaften

in anderen Städten und

Gemeinden, da Leverkusen die erste

Stadt landesweit ist, die Fördermittel

GL&Lev LOKaL

für baulich-gestalterische

Maßnahmen einer ISG

erhält. Nach Vorlage des

formellen Förderbescheids

können die Maßnahmen

nun endlich in Angriff genommen

werden.

Neben den geförderten

Maßnahmen bereitet die

ISG City Leverkusen jedoch

noch weitere, weniger kostenintensive

Projekte vor.

So ist z. B. für die Hauptstraße

ein Zwischennutzungsmanagement

im

Aufbau. Durch Kunst- und

Kulturausstellungen in den

leider vorhandenen, leer

stehenden Ladenlokalen

sollen die Passanten wieder in diesen

Cityabschnitt zurückgebracht und die

Flächen wieder in den Fokus für eine

interessante Neuvermietung gerückt

werden.

Die ISG City Leverkusen ist eine

der ersten ISG-Neugründungen in

Nordrhein-Westfalen nach Abschluss

der ISG-Projektphase aus dem Jahr

2004. Ihre Gründung hat landesweit

Aufmerksamkeit erregt und wurde

von anderen Städten mit Interesse

verfolgt. Die WfL unterstützt die ISG

weiterhin in ihrer Geschäftsführung,

in der Entwicklung weiterer Projekte

und in der Umsetzung der Maßnahmen.

Anhand der Erfahrungen soll

geprüft werden, ob eine ISG auch

ein Modell für die Stärkung anderer

Einzelhandelsstandorte innerhalb der

Stadt Leverkusen ist.

Unterstützung erhält die WfL

in der Beratung der ISG durch das

Netzwerk Innenstadt NRW, einem

vom Ministerium für Bauen und Verkehr

des Landes NRW getragenes

Netzwerk, in dem sich bislang rund

60 nordrhein-westfälische Städte

und Gemeinden zu Fragen der Innenstadt-

und Einzelhandelsentwicklung

zusammengeschlossen haben.

GL&Lev kontakt 03/10

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GL&Lev LOKaL WIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

Letzter Imbiss

vor der Abfahrt

Noch sind ein paar letzte Handgriffe

zu erledigen, aber in wenigen

Wochen schon wird der Bahnhof

in Schlebusch um eine Attraktion reicher

sein. Dann können Reisende und

Passanten im Café einen leckeren

Cappuccino trinken oder ein Croissant

aus der hauseigenen Bäckerei

genießen, im Kiosk eine Tageszeitung

kaufen oder sich mit einer Currywurst

am Imbiss stärken.

Dank der schnellen Hilfe des Bauunternehmens

Lahu & Partner, das

nach der Insolvenz der ursprünglichen

Baufi rma die Arbeiten zügig zum

Ende gebracht hat, steht nach knapp

einjähriger Bauzeit das Geschäftshaus

Zendeli im Moosweg kurz vor

der Fertigstellung. Im März 2009

Brav war gestern! And the winner is …

DONNA!

Während in der Rathaus-Galerie

im Februar drei Wäscheläden

die Tore öffneten, räumte Isolde

Faust, Geschäftsführerin von „Donna

Tag- und Nachtwäsche“, klammheimlich

einen Preis ab: „STERNE der

WäSCHE“ nennt sich der jährlich vergebene

Award für den Wäschefachhandel,

der Oscar für die Dessousbranche

also! Er zeichnet das Engagement

und die Professionalität des Fachhandels

aus. Eine internationale Jury

namhafter Dessoushersteller schlägt

Wäschegeschäfte und -abteilungen

vor und gibt ihr Votum ab. „Schon

alleine die Nominierung ist eine große

Auszeichnung, dann aber auch noch

unter die Besten gewählt zu werden,

ist das Größte“, so Isolde Faust.

Sicher nicht allein wegen einer Bronchitis

fehlten ihr bei der Preisübergabe

die Worte. In der Kategorie „Referenz

Shop“ wurde „Donna“ Ende Februar

2010 in die Top Drei der Dessous-

GL&Lev kontakt 03/10

hatte die Familie Zendeli das 438

Quadratmeter große Grundstück von

der Wirtschaftsförderung Leverkusen

gekauft und sich alsbald an den Bau

des hauptsächlich auf Gastronomie

ausgelegten Gebäudes gemacht.

Die Eröffnung des modernen

Baues am Schlebuscher Bahnhof ist

für Ende Mai geplant. Eine prima

Gelegenheit – nicht nur für Bahnreisende

– die Wartezeit zu verkürzen,

bietet die Außengastronomie. In den

Sommermonaten kann man den Kaffee

oder den Imbiss im großzügigen

Terrassenbereich auch unter freiem

Himmel genießen.

Aufgrund der Lage im Mischgebiet

sind die Nutzungsmöglichkeiten gerade

für das obere Stockwerk vielfältig.

Geschäfte in Deutschland gewählt.

Eine Auszeichnung, auf die Isolde

Faust und ihr Team aus ausgebildeten

Dessous-Stylistinnen zu Recht

mächtig stolz sind!

Das Donna-Team zeichnet sich

durch besonders freundliche und qualifi

zierte Beratung aus. Mit ein Grund,

warum sich am 18. März etwa 150

Stammkunden, überwiegend Damen,

auf der ca. 90 m 2 großen Ladenfl äche

in der Otto-Grimm-Straße drängten,

Ob Veranstaltungsraum, Bürofl äche

oder Praxis – noch hat sich die Eigentümerfamilie

nicht entschieden, wer

als Mieter einziehen soll. Interessenten

können sich aber noch melden.

„Wir freuen uns, dass es endlich

losgehen kann und hoffen natürlich,

dass wir bald schon viele Kunden

bei uns begrüßen können“, so Arif

Zendeli. Mit dem Café im Neulandpark

betreiben Zendelis bereits seit

um zu sehen, was Frau diese Saison

drunter trägt. Und da geht es durchaus

farbenfroh zu: viel pink, türkis

und gelb war zu sehen, aber auch die

iMPRESSuM

Herausgeber:

WfL Wirtschaftsförderung

Leverkusen GmbH

Dönhofstraße 39

D-51373 Leverkusen

Tel.: 0214 / 83 31-0

Fax: 0214 / 83 31-11

www.WfL-Leverkusen.de

mehreren Jahren einen weiteren Gastronomiebetrieb

in Leverkusen. Drei

Auszubildende und mindestens zwei

Vollzeitkräfte sollen allein im Café und

im Kiosk eine Beschäftigung fi nden.

Kontakt:

Arif Zendeli

Moosweg 4a

51377 Leverkusen

Telefon: 0173 / 261 62 89

Klassiker in schwarz, rot und weiß.

Bei allen Modellen sah man allerdings

das Gleiche: Brav war gestern! …

und das begeisterte die Zuschauer

jeden Alters!

Die Wiesdorfer Einzelhandelslandschaft

ist also um ein ausgezeichnetes

Geschäft reicher. Eine Nachricht,

die in der City mit Genugtuung aufgenommen

wird. Denn sie zeigt, dass

auch abseits der Rathaus-Galerie die

Leverkusener Geschäftswelt einiges

zu bieten hat.

Kontakt:

„Donna“ Tag- und Nachtwäsche

Frau Isolde Faust

Otto-Grimm-Straße 6

51373 Leverkusen

Redaktion: Wolfgang Mues

Tel.: 0214 / 83 31-0

Fax: 0214 / 83 31-11

E-Mail: info@WfL-Leverkusen.de


DIE ZUKUNFT LIEGT DIREKT AM RHEIN.

CHEMPARK – der richtige Standort für innovative Werkstoffe.

Der CHEMPARK ist einer der bedeutendsten Standorte Europas für Chemie- und chemienahe Unternehmen.

In bester Lage direkt am Rhein bietet er ideale Rahmenbedingungen für Forschung, Entwicklung und Produktion

„Innovativer Werkstoffe“ und überzeugt durch vielfältige Produktverbünde, ein umfassendes Service-Portfolio sowie

eine hochfunktionsfähige Infrastruktur mit direkter Anbindung der drei CHEMPARK Standorte Leverkusen,

Dormagen und Krefeld-Uerdingen an den Rhein.

Currenta GmbH & Co. OHG

CHEMPARK

51368 Leverkusen

www.chempark.de

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30

GL&Lev LOKaL LEVERKuSEN

Chempark Leverkusen

Kontakt

mit China

nimmt

allmählich

Formen an

Im Bild (v.l.n.r.): Dr. Stefan Dresely -

CHEMPARK-Leiter Krefeld-Uerdingen,

Shouwen Wang - Vice Major,

Reinhard Buchhorn - Oberbürgermeister

Leverkusen, Xie Chong Xiu - Vice President

und Dr. Ernst Grigat - CHEMPARK-Leiter

Leverkusen.

Der noch bis Ende

Juli laufende Sponsoring-

vertrag zwischen dem

TSV Bayer 04 Leverkusen

und der Sparkasse Leverkusen

wurde vorzeitig für ein

weiteres Jahr verlängert.

Das Leverkusener

Kreditinstitut unterstützt

den lokalen Sport mit

53.000 Euro pro Jahr.

GL&Lev kontakt 03/10

Vor dem Hintergrund des

im November 2009 in China

abgeschlossenen Partnerschaftsvertrages

zwischen dem

CHEMPARK und dem Nanjing

Chemical industry Park (NCiP)

besuchten jetzt Vorstandsmitglieder

des NCiP, der Bürgermeister

der Stadt Nanjing,

Wang Shouwen, sowie

Vertreter weiterer ortsansässiger

unternehmen den

CHEMPARK Leverkusen.

Bei einem regen Erfahrungs- und

Gedankenaustausch, an dem auch

der Leverkusener Oberbürgermeister

Reinhard Buchhorn teilnahm, wurden

Themen, die bei der künftigen Koope-

Sparkasse Leverkusen engagiert

sich weiter für den Lokalsport

Zufriedene Gesichter auf beiden

Seiten nach der Vertragsverlängerung:

„Das verschafft uns

Planungssicherheit und Handlungsspielraum,“

so TSV Vorsitzender

Klaus Beck.

„Beim TSV Bayer 04 wird

erfolgreich nachwuchsorientierter

ration eine Rolle spielen, erörtert. Im

Rahmen eines Workshops wurden die

Kontakte anschließend vertieft.

„Wir freuen uns sehr über den

Besuch unserer chinesischen Partner.

Die Zusammenarbeit mit dem

NCIP eröffnet für unsere Standorte

und die ganze Region vielfältige

neue Chancen, die wir nutzen wollen“,

erklärte Dr. Ernst Grigat, Leiter

des CHEMPARK Leverkusen, bei der

Begrüßung der Gäste. Die weltweit

erste Partnerschaft zwischen zwei der

weltweit größten Chemieparks sei

ein wichtiger Baustein auf dem Weg

in die Zukunft. „Hierauf dürfen wir

mit Recht stolz sein!“

Nicht nur durch den Transfer von

Spitzensport betrieben“, sagt

Sparkassenchef Manfred Herpolsheimer,

„und es gibt ein großes

Angebot im Freizeit- und Breitensport

sowie für Kinder und Jugendliche.

Der TSV leistet für den Sport

in Leverkusen wertvolle und engagierte

Arbeit. Dabei wollen wir

Know-how, sondern auch

durch eine Zusammenarbeit

bei verschiedenen Veranstaltungen

wollen beide

Partner profitieren. Darüber

hinaus wird langfristig eine

Zusammenarbeit bei Schulungen

sowie ein zeitlich

befris-teter Austausch von

Mitarbeitern angestrebt.

Mit diesen Aktivitäten

soll auch die Position von

CURRENTA als Europas

führendem Chemieparkmanager

nachhaltig gestärkt

werden.

„Wir sehen die Kooperation

wie eine Brücke. Sie

eröffnet uns nicht nur Kontakte

zum NCIP, sondern

auch zu anderen chinesischen

und ausländischen

Produktionsgesellschaften,

die in Zukunft in Europa investieren

möchten“, betonte Grigat. „Wir wollen

damit aber auch das Interesse Chinas

auf uns lenken. Es ist unser Ziel,

als attraktivster Chemiepark Europas

und als wohlbekannte Spezialisten für

innovative Werkstoffe im Fokus von

Interessenten zu stehen, wenn aus

China oder anderen Ländern Investitionsentscheidungen

auf unserem Kontinent

anstehen“, so Grigat weiter. Vor

rund einem Jahr waren auf einer von

der Wirtschaftsförderungsgesellschaft

NRW.INVEST durchgeführten Standortmarketing-Reise

in China erste

Kontakte angebahnt und Gespräche

mit Vertretern des Nanjing Chemical

Industry Parks geführt worden.

ihn auch weiterhin unterstützen.“

Die Sparkasse Leverkusen und

den TSV Bayer 04 verbindet seit

Jahren eine erfolgreiche und vertrauensvolle

Partnerschaft. Derzeit

wird über weitere Möglichkeiten der

Kooperation im Bereich der Eliteschule

des Sports nachgedacht.


Gesundheitspark

Leverkusen

Das Klinikum Leverkusen – Mittelpunkt im Gesundheitspark

| Enge Zusammenarbeit

mit unseren Partnern im

Gesundheitspark

Seit Jahren geht das Klinikum gemeinsam mit 30 leistungsstarken

Partnern konsequent neue Wege im Gesundheitspark. Im Mittelpunkt

der Gesundheitsversorgung stehen Integration, Ganzheitlichkeit und

Netzwerke. Dies alles geschieht im Interesse der Menschen in Leverkusen

und Umgebung. Ihnen will sich das Klinikum mit voller Zuneigung und

Kompetenz von der Prävention – über die gesamte Krankheitsphase – bis

zur Rehabilitation anvertrauen.

| Abteilungen und Institute

• Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie | Prof. Dr. Karl-Heinz Vestweber

• Klinik für Gefäßchirurgie | Dr. Werner Päffgen

• Klinik für Orthopädie, Unfall-, Hand-und Wiederherstellungschirurgie

| Prof. Dr. Leonard Bastian

• Klinik für Urologie | Priv.-Doz. Dr. Jürgen Zumbé

• Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin | Prof. Dr. Gerd Molter

• Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe | Priv.-Doz. Dr. A. Kubilay Ertan

• Medizinische Klinik 1 (Kardiologie / Internistische Intensivtherapie)

| Prof. Dr. Peter Schwimmbeck

• Medizinische Klinik 2 (Gastroenterologie / Hepatologie / Diabetologie)

| Prof. Dr. Henning Adamek

• Medizinische Klinik 3 (Hämatologie / Onkologie / Palliativmedizin / Spezielle

Schmerztherapie) | Prof. Dr. Norbert Niederle

• Medizinische Klinik 4 (Allgemeine Innere Medizin / Osteologie / Rheumatologie)

| Prof. Dr. Johann Diederich Ringe

• Klinik für Neurologie | Priv.-Doz. Dr. Hans-Ludwig Lagrèze

• Klinik für Kinder und Jugendliche | Prof. Dr. Peter Groneck

• Zentralambulanz | Dr. Roland Geppert

• Institut für Klinische und Onkologische Pharmazie | Dr. Peter Kröschel

| Zentren und Schwerpunkte

• Beckenbodenzentrum Leverkusen

• Brustzentrum Leverkusen (zertifiziert, anerkannt durch das Land NRW)

• Darmzentrum Leverkusen-Rhein-Wupper

• daVinci -Operationssystem (minimal-invasive OP‘s in Urologie und Gynäkologie)

• Interdisziplinäre Bauchstation

• Mutter-Kind-Zentrum (Perinatalzentrum Level I)

• Onkologische Tagesklinik

• Onkologisches Zentrum (zertifiziert nach DGHO und DIN EN ISO 9001)

• Pränatalmedizin

• Prostatazentrum (zertifiziert nach DIN EN ISO 9001)

• Stroke-Unit (Versorgung von Schlaganfallpatienten)

• Westdeutsches Osteoporose-Zentrum (WOZ)

• Zentrum für Ambulantes Operieren

• Zentrum für Metabolische Adipositias-Chirurgie

Y Geschäftsführer: Hans-Peter Zimmermann

Y Akademisches Lehr krankenhaus der Universität zu Köln

Klinikum Leverkusen gGmbH • Am Gesundheitspark 11 • 51375 Leverkusen • Telefon 0214 13-0 • www.klinikum-lev.de


32

GL&Lev LOKaL auS DER NaChBaRSChaFt

GL&Lev kontakt 03/10

Schön und

sinnvoll:

Rapsfelder

überall in

unserem

Land

überall in unserem Land

blüht auf unzähligen Feldern

unsere wichtigste heimische

Ölpflanze, der Raps. 1,5 Mio.

Hektar sind es insgesamt, die

in diesem Jahr bundesweit angebaut

wurden. Die Saatkörner, die

von den Bauern im Juli geerntet

werden, sorgen für reichlich

Nachschub in den ölmühlen.

Dort werden aus etwa 5,5 Mio.

Tonnen Rapssaat ca. 2,2 Mio.

Tonnen Rapsöl und ca. 3 Mio.

Tonnen Rapsfuttermittel

gewonnen. Das Rapsöl kommt

als hochwertiges Speiseöl auf

unsere Teller und als Rapsöl-

kraftstoff und Bestandteil von

Biodiesel in unsere Tanks.

24 Stunden

lang geöffnet

Auch im neuen Ankunftsbereich:

Ein Supermarkt, der rund um

die Uhr 24 Stunden lang

geöffnet ist.

Köln/Bonner Airport

präsentiert in Terminal 1

einen neuen Empfang

Schöner ankommen am

Köln Bonn Airport: Seit dem

1. Mai werden am Terminal 1

ankommende Passagiere, von

der Gepäckausgabe in einen

neuen zentralen Abholer- und

Ankunftsbereich geführt.

Statt bislang zweier Wartezonen

auf der unteren Terminal-Ebene

gibt es für Fluggäste

und deren Angehörige jetzt ein

neu gestaltetes,

komfortables Abholer-Areal

auf

der Abflugebene.

Insgesamt umfassen

die Gepäckausgabe

und der

großzügig angelegteWartebereich

rund 3500

Quadratmeter

Fläche – das ist

etwa eineinhalb

Mal mehr Platz.

über einen gut 30 Meter langen Rollsteig

und drei Aufzüge geht’s von der

Gepäckausgabe eine Etage nach oben

zum optisch ansprechenden Abholerbereich.

Viel Glas und Licht sorgen

dort für ein angenehmes Ambiente.

Der neue Ankunftsbereich befindet

sich zentral auf der Abflugebene

in unmittelbarer Nachbarschaft zum

REWE-Supermarkt beziehungsweise

zum „Café Bistro Leysieffer“ und

stellt eine deutliche Verbesserung des

Komforts dar. Auch die Flughafen-

Information befindet sich nun unmittelbar

neben dem neuen Ankunftsbereich.

Rund 6 Millionen Euro hat die

Flughafengesellschaft in den Umbau

des Terminals 1 investiert.

Das neue Konzept wirkt sich auch

auf die Verkehrsführung vor dem Terminal

aus: Die Kurzzeitparkplätze auf

der Abflugebene entfallen zu Gunsten

einer Taxi-Spur und werden auf die

ehemalige Ankunftsebene (Ebene 0)

neben dem Parkhaus 1 verlagert.

in sankt augustin

war’s am teuersten

Der aktuelle Grundstücksmarktbericht

und die neuen Bodenrichtwerte

für Baugrundstücke

im Rhein-Sieg-Kreis, die soeben

vorgelegt wurden, zeigen im Vergleich

zum Vorjahr keinen merklichen

Rückgang bei der Zahl

aller übertragenen Objekte. Der

Durchschnittskaufpreis von Einfamilienhäusern

lag bei 199.000

Euro. Der höchste mittlere Kaufpreis

wurde in Sankt Augustin

mit 253.000 Euro, gefolgt von

Wachtberg mit 246.000 Euro

und Bad Honnef mit 236.000

Euro bezahlt. Der niedrigste

Kaufpreis wurde in Windeck mit

98.000 Euro erzielt.

Köln/Bonner Region

will in China werben

Als einzige Metropolregion präsentiert

sich vom 8. bis zum 10.

Juni die Logistik-Region Köln/

Bonn auf der transport logistic in

China. Die Region will sich gezielt

um potenzielle neue Unternehmensansiedlungen

bemühen.


auS DER NaChBaRSChaFt

GL&Lev LOKaL

RheinBerg zeigt Stärke auf der IAA in Hannover

Die Metropolregion

Köln Bonn präsentiert

sich erstmals auf der

iAA Nutzfahrzeuge vom

23. - 30. September

in Hannover.

Ihre Ansprechpartner

für Neuwagen.

Jürgen Wewer

Tel. 02202 9348-202

Stefan Heimann

Tel. 02202 9348-206

Udo Henning

Tel. 02202 9348-208

Kommen Sie zu uns ins

Autohaus oder rufen Sie einfach an.

Wir beraten Sie gerne rund um den

Fahrzeugmarkt und informieren Sie

natürlich auch ausführlich über das

neue E-Klasse Cabriolet.

Die Messe, die alle zwei Jahre

stattfindet, bietet interessierten

Unternehmen und Institutionen eine

hervorragende Chance, internatio-nale

Geschäftskontakte zu knüpfen. Gemeinsam

mit den regional ansässigen

Unternehmen aus der Nutzfahrzeugbranche

wird Cologne Bonn Business

(CBB) im Rahmen eines Gemeinschaftsstandes

die starke Automotive-Region

präsentieren und bietet in diesem

Steuern Sie einen Mercedes.

Und den Wind.

Das neue E-Klasse Cabriolet* ist da.

Zusammenhang allen Interessierten

diverse Teilnahme-Möglichkeiten. Zusätzlich

können Partner im Rahmen

eines Investoren-Treffens gezielt ihre

jeweiligen Projekte vorstellen.

Die Metropolregion Köln Bonn ist

die traditionsreichste und innovativste

Region der Automotive-Branche in

Deutschland - hier wurde nicht nur

der Ottomotor erfunden, sondern

auch Deutschlands erstes Elektromo-

bil gebaut. 8 große Automobilhersteller

– darunter Ford, Toyota, Renault-

Nissan, Citroën – und zahlreiche

Zulieferer haben ihren Sitz in der Region

und belegen eindrucksvoll die Bedeutung

des Standortes als eines der

Zentren der europäischen Automobilindustrie.

Interessierte Unternehmen/

Organisationen wenden sich an:

Alice Skalik; Tel.: 0221 / 92 54 77 76

a.skalik@cologne-bonn-business.de

Jetzt probefahren!

Die schçnen Erfahrungen im Leben macht man gern selbst. Darum kçnnen Sie das

neue E-Klasse Cabriolet bei uns unter freiem Himmel testen. Zum Beispiel den

warmen Luftschal AIRSCARF** oder die Weltneuheit AIRCAP** – ein innovatives

Windschott-System. Vereinbaren Sie gleich Ihren persçnlichen Probefahrttermin bei

uns.

*Kraftstoffverbrauch, kombiniert: 5,4–11,0 l/100 km; CO2-Emission, kombiniert: 143–257 g/km. Die Angaben

beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein

Vergleichszwecken zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen. **Sonderausstattung.

Autohaus Hillenberg GmbH, 51469 Bergisch Gladbach, Gudrunweg 2, Tel.: 02202-9348-0, Fax: 02202 / 9348-222,

www.hillenberg.de, E-Mail: autohaus@hillenberg.de

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GL&Lev LOKaL auS DER NaChBaRSChaFt

GL&Lev kontakt 03/10

1210 begann der Bau

der Godesburg.

Der Kölner Erzbischof

Dietrich I. von Hengebach

legte den Grundstein.

Schon früh aber war die

Burg nur noch Ruine.

„Kein Standby über

Nacht“ sagt der

zwinkernde Ausschaltknopf,

„Licht

aus – auch die

umwelt freut sich“

verkünden die

lächelnden Blumen,

„Lange Besprechung –

fahr mal runter“ heißt

es beim Computer

und „Stoßlüften

nicht vergessen“

beim Fenster.

Die Mitarbeiter im

Kreishaus Siegburg

sollen Energie sparen

Diese einfachen, aber wirkungsvollen

Tipps zum Energiesparen

durch richtiges Verhalten hat die Abteilung

Gebäudewirtschaft den rund

1.400 Mitarbeitern der Kreisverwaltung

Rhein-Sieg dieser Tage in Form

von Mousepads mit auf den Weg

gegeben.

„Damit möchten wir das Energiebewusstsein

aller Beschäftigten beim

Kreis schärfen“, erläuterte Tim Hahlen,

der Leiter der Abteilung Gebäudewirtschaft

das Projekt.

Der Rhein-Sieg-Kreis zahlt jährlich al-

lein für das Kreishaus rund 387.000

Euro an Strom- und 217.000 Euro an

Heizkosten. Mit Geldern aus dem

Konjunkturpaket 2 sollen noch in

diesem Jahr baulich-energetische

Verbesserungen an den kreiseigenen

Gebäuden vorgenommen werden.

„Doch es ist wenig sinnvoll, wenn

gleichzeitig überall das Licht brennt,

obwohl keiner im Raum ist, oder die

Fenster auf Kipp stehen während die

Heizung auf Hochtouren läuft“, heißt

es im Kreishaus.

Die Godesburg feiert

800-jähriges Bestehen

Seit jetzt 800 Jahren überragt die Godesburg, genauer

ihr 39 Meter hoher Bergfried, das Rheintal in Bonn- Bad

Godesberg. Aktueller Anlass genug, ein zünftiges Fest

zu feiern. So lädt der Stadtmarketing-Verein am 12. und

13. Juni in den Hof der Godesburg ein, wo Ritter ihr Lager

aufgeschlagen haben und sich ein mittelalterlicher

Markt mit entsprechendem Bühnenprogramm anbietet.

Dazu sollen die Gäste nach Möglichkeit in mittelalterlichem

Gewand erscheinen, um bei der Humpenkreisung

angemessen mithalten zu können.

Höhepunkt des Jubiläums ist jedoch ein Festakt am 1.

Oktober mit 250 ausgewählten Gästen auf Einladung

des Oberbürgermeisters.

Die großzügige Festung war bald einer der bevorzugten

Sitze der Kölner Kurfürsten. Zerstört wurde die Godesburg

1583 im Truchsessischen Krieg. Erzbischof Gebhard Truchsess

zu Waldenburg war zum protestantischen Glauben

übergetreten und vom Papst abgesetzt worden.

1891 schenkte Kaiser Wilhelm II. die Ruine der Gemeinde

Godesberg, die 1896 eine Gaststätte im historisierenden

Stil einrichtete. 1960 entstand nach den Plänen

von Gottfried Böhm ein Hotel und das heute noch bestehende

Restaurant. 2006 sanierte die Stadt Bonn den

Bergfried.

Oberberg

gab für

12 Millionen

Euro Darlehen

Das Land Nordrhein-Westfalen

fördert den Neubau und den

Erwerb von Wohnraum sowie

Sanierungsmaßnahmen mit verschiedenen

Förderprogrammen.

Einen überblick über die Fördermöglichkeiten

bot der Oberbergische

Kreis soeben Vertretern

regionaler Banken und Sparkassen,

Architekten, Bauträgern und

Maklern.

Mehr als 90 Gäste informierten

sich anhand mehrerer Fachvorträge

über die zinsgünstigen

Darlehen des Landes. Immerhin

hat die Wirtschaftsförderung des

Oberbergischen Kreises im Jahr

2009 mehr als 12 Millionen Euro

an Darlehensmittel vergeben.


haNDEL

GL&Lev SERVICE

Werden wir schon bald

nur noch mit dem

Finger bezahlen?

Wird demnächst sogar das Vorlegen von Kreditkarten

an der Kasse überflüssig? Genügt schon bald nur

noch ein „magisches Fingerauflegen“? Auf der CeBIT

2010 wurde erstmals das neuartige Bezahlverfahren

„FingerPayment“ gezeigt.

Sollte sich dieses Verfahren durchsetzen, können Bargeld und

EC-Karten zukünftig zu

Hause bleiben. Die Bezahlung

erfolgt schnell und

sicher durch einfaches Auflegen

eines Fingers auf einen

speziellen Scanner an der Kasse.

Das Verfahren wurde vom

Biometrie-Spezialisten DERMALOG aus Hamburg entwickelt. Auf der

CeBIT konnte man sehen, wie das praktisch funktioniert. „FingerPayment“

ist seit kurzem bereits bei REWE in Köln-Hürth im Einsatz.

Das Prinzip ist einfach: Zwei Finger werden zusammen mit einer EC-

Karte eingescannt und im Computer miteinander verknüpft. Beim nächs-

ten Einkauf ist es nicht mehr nötig, die EC-Karte mitzubringen, sondern

man legt nur noch einen Finger auf den Scanner. Wenn der Finger in der

Datenbank gefunden wurde, wird der entsprechende Betrag von der

dazugehörigen Karte bzw. vom dazugehörigen Konto abgebucht.

Voraussetzung sind ein geeigneter Finger-Scanner an der Kasse und

ein zentrales Fingerabdruck-System, das auch aus sehr großen Datensätzen

sofort den richtigen Finger herausfindet. Auf beides ist der größte

deutsche Biometrie-Hersteller, die Firma DERMALOG aus Hamburg

spezialisiert. Mehr als 50 große internationale biometrische Installationen

kann die Firma inzwischen in aller Welt vorweisen.

Im Hinblick auf die Sicherheit des Verfahrens sagt DERMALOG-Geschäftsführer

Günther Mull: „Unsere Scanner sind mit einer speziellen Lebenderkennung

ausgestattet, die gefälschte Fingerabdrücke automatisch

erkennt und abweist. Es sind keine Personen- oder Kontodaten gespeichert,

sondern nur eine Referenznummer zu jeder Person. Nur die wird an die

buchende Stelle weitergegeben. Wir wissen also nicht, zu welcher Person

ein Fingerdatensatz gehört.“

Variable Marktstände

Flexibel und superschnell aufgebaut

Komplette Logistik mit Auf und

Abbau der angefragten Marktstände

bzw. Falthütte.

Verleih und Verkauf der von uns

angefertigten Häuser.

Kombinationen mit Doppelhäusern

oder offenen Wänden möglich.

Sonderkonstruktionen auf Anfrage.

Angebote vorbehaltlich der Verfügbarkeit.

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GL&Lev SERVICE GaStRONOMIE

Was das Deutsche Weininstitut zum Festmenü an Pfingsten empfiehlt

Der SILVANER - gerade zum

Spargel ist er der Klassiker

Alle Welt spricht

jedesmal vom

Riesling, wenn

deutscher Wein ins

Gespräch kommt

und ein Weißer gemeint

ist. Wie wär’s

denn mal mit einem

Silvaner? Den gibt’s

seit 350 Jahren.

Spargel gilt ja als

wählerisch, was

die Partnerschaft

mit Weinen angeht. Sein

Geschmacks-profil ist von einer leichten

Bitternote geprägt – das mögen fruchtbetonte

Rebsorten mit sehr stabilem Säuregerüst

nicht so.

Ganz anders Silvaner, Weißburgunder,

Grauburgunder und Rivaner (Müller-Thurgau):

ihre sanfte Säure und die Aromen,

die zart an Birnen, Äpfel, Nüsse und Blüten

erinnern, schaffen es, die starken Stangen

sanft zu umschmeicheln und das Beste aus

ihnen herauszuholen.

Versuchen Sie es einmal, wenn Sie nicht

ohnehin schon beste Erfahrungen gemacht

haben. Probieren Sie ganz aktuell zum Spargel

mal einen Silvaner - der ist ein wahres

Multitalent zu jedem Festtagsmenü. Zum

Beispiel auch zu Pfingsten.

Kölner hotels sollen „Bettensteuer“ bezahlen

GL&Lev kontakt 03/10

Zu Spargel, der sich

in dieses Ensemble bestens

einfügt, ist Silvaner

der Klassiker schlechthin.

Ob man den Spargel

solo genießen möchte

oder in einer der zahlreichen

beliebten Varianten

– Silvaner macht

alle Spielarten mit. Geschmacklich

lässt er

dem zarten Gemüse

stets den Vortritt, verleiht

dem Ganzen aber

immer seine feinfruchtige

Note.

Der Silvaner wird in

Deutschland auf über

5.000 hektar angebaut.

Am häufigsten wächst

er in Rheinhessen, Franken

und der Pfalz. Erste

Anpflanzungen gab es 1659.

Deutschland trinkt

wieder mehr Kaffee

Der Kaffeekonsum ist 2009 das vierte Jahr

in Folge gestiegen, obwohl einzelne Kaffee-

Segmente aufgrund der Krise Rückgänge

verzeichnen mussten. 150 Liter Kaffee trank

jeder Bundesbürger im vergangenen Jahr

im Durchschnitt. Damit ist Kaffee weiterhin

das am meisten konsumierte Getränk in

Deutschland.

Vor allem die Segmente Espresso/Caffè

Crema sowie Pads und Kapseln konnten im

Jahr 2009 ein deutliches Plus von mehr als

zehn Prozent verzeichnen.

Der Rat der Stadt Köln hat - um Finanzlöcher zu stopfen - mehrheitlich mit den Stimmen

von SPD und Bündnis 90/Die Grünen beschlossen, eine sogenannte „Kulturförderabgabe“

einzuführen, wonach die hotellerie fünf Prozent ihres Brutto-Übernachtungsumsatzes an

die Stadt Köln abgeben soll. Dagegen protestiert die Kölner Szene heftig. Der hotel- und

Gaststättenverband nennt die Maßnahme bereits „verfassungswidrig“. In Köln erzielen 252

Betriebe mit 15.000 Beschäftigten rund 550 Millionen Euro Umsatz. Die „Bettensteuer“ soll

der Stadt Einnahmen in höhe von 20 Millionen Euro einbringen.

FRAGEN AN DEN WEiN-ExPERTEN

Klaus Rüsing

Auf die

Beilage

kommt

es an

Frage: Herr Rüsing, jetzt ist Spargelzeit. überall

werden Weine zu dem edlen Gemüse angeboten.

Das Angebot ist riesengroß, oder?

Klaus Rüsing: Spargelzeit ist Weinzeit. Doch

Vorsicht: Längst nicht alles, was sich Spargelwein

nennt, passt auch zum Spargel. Die Winzer

und die Händler wollen jetzt den neuen

Jahrgang verkaufen.

Frage: Worauf sollte man achten?

Klaus Rüsing: Spargel ist ein Gemüse mit

einem leichten Bitterton. Dies schließt die

fruchtsauren Sorten wie Riesling oder Scheurebe

als Begleiter aus. Besser passen Weissburgunder,

Rivaner, Sauvignon blanc und

Silvaner.

Frage: Die Säure im Riesling würde sich mit

der Säure im Spargel addieren, stimmt‘s?

Klaus Rüsing: Genau. Es kommt aber meistens

darauf an was zum Spargel gereicht

wird. Beispiel 1: Spargel mit Schinken und

Kartoffeln / dazu feinfruchtige Weissburgunder

oder Silvaner. Beispiel 2: Spargel mit zerlassener

Butter / dazu einen trockenen Rivaner

(Müller-Thurgau).

Frage: Und was können Sie bei einer Sauce

Bernaise empfehlen? Das ist doch bestimmt

schwierig.

Klaus Rüsing: Bei einem Gericht mit Spargel

und Sauce Bernaise, passt ein Sauvignon

blanc mit seinen „grünen“ Aromen von Brennnesseln

und Paprika ideal. Am Besten aus dem

Badischen mit einen kalkhaltigen Boden.

Frage: Fällt Ihnen noch etwas Kurioses, Kulinarisches

zum Spargel ein?

Klaus Rüsing: Es gibt eine Spargelschokolade.

Sie besteht aus weißer Schokolade mit 6%

gefriergetrockneten Spargel. Für eine Weinempfehlung

müsste ich die Schokolade aber

erstmal probieren.

WEiN-TiPP-KOMPAKT: SPARGEL

Riesling, Scheurebe und alle Rotweine sind

ungeeignet.

Weissburgunder, Silvaner, Rivaner und

Sauvignon Blanc stellen den idealen Begleiter.


Public Relation

Das Fischsortiment der MEtRO ist europaweit einzigartig

Fischkompetenz vom Feinsten

Sie ist in der Region die erste

Anlaufstelle für Profi s, die hochwertige

Delikatessen aus einwandfreier

Herkunft suchen: Die Fischabteilung

von METRO Cash & Carry Leverkusen.

Küchenchefs und andere Feinschmecker

erhalten dort mehr als 300 verschiedene

Frischfi schartikel. Hinzu kommen

rund 160 tiefgekühlte Fisch- und

Krustentierspezialitäten. Frische und

Qualität sind dabei stets garantiert –

dank strenger Kontrollen.

Die Auswahl ist einzigartig: Der Großmarkt

hat 70 Sorten stets vorrätig

und kann 120 jederzeit bestellen.

Dabei bezieht das Unternehmen stets nur

allerhöchste Qualität. „Es gibt hierzulande

keinen Mitbewerber, der täglich über ein so

reichhaltiges Fischsortiment verfügt“, sagt

Michael Jahne, Geschäftsleiter der METRO

Leverkusen. Profi s schätzen vor allem die

Frische der Ware. Denn dadurch können sie

in ihren Betrieben noch einige Tage mit den

Produkten arbeiten. Kein Wunder, dass die

Fischabteilung so beliebt ist: Bei Kundenbefragungen

erhält der Sortimentsbereich

regelmäßig Bestnoten.

Von klassisch bis exotisch

Das Angebot an Süß- und Salzwasserfi schen

an der Frischetheke reicht von Speisekarten-„Klassikern“

wie Zander und Forelle

bis hin zu weniger bekannten Sorten wie

(nur für gewerbliche Kunden)

dem Tilapia, einer tropischen Buntbarsch-

Art. Die größten Umsätze erwirtschaftet

die METRO mit Lachs und Dorade. Stark im

kommen sind aber auch Premium-Artikel

wie der wohlschmeckende weiße heilbutt

– eine Plattfi schart, die bis zu 200 Kilogramm

schwer werden kann.

Trend zum Besonderen

Auch Reisetrends spiegeln sich in den Sortimenten

von METRO Cash & Carry wieder:

Immer mehr Deutsche verbringen ihren Urlaub

in tropischen Regionen und lernen dort

neue, exotische

Fischarten kennen.

Vor allem die

gehobene Gastronomie

setzt daher

zunehmend

auf internationale

Fischspezialitäten.

METRO Cash &

Carry ist auf diese

Entwicklung

eingestellt: Bis zu

50 Exoten sind

ständig im Sortiment,

weitere 80

kurzfristig zu bestellen.

GL&Lev SERVICE

Unser Substitut holger Ellrich steht Ihnen mit seinem Team täglich zur Verfügung

Online-Lernprogramme für Kunden

Als zusätzlichen Service bietet das Großhandelsunternehmen

den Kunden die Chance,

ihr Fisch-Know-how online zu erweitern:

mit einer kostenlosen, interaktiven Produktschulung

im Kundenbereich der Website

www.metro24.de. Dort erhalten Mitarbeiter

aus Gastronomie, hotellerie und Catering

wertvolle Tipps für den Alltag. So müssen

zum Beispiel geräucherte Fische wie

Lachs oder Forelle strikt getrennt von der

Frischware aufbewahrt werden, um Schimmelbildung

zu vermeiden. Um die Schulung

zu nutzen, melden sich Interessierte einfach

mit ihrer Kundennummer und einem Passwort

online an. Das Programm dauert etwa

30 Minuten und eignet sich besonders für

Auszubildende und angehende Führungskräfte.

METRO

Cash & Carry Deutschland GmbH

Syltstraße 13

51377 Leverkusen

Tel. 0214 / 87 59-160

Fax 0214 / 87 59-219

Michael.Jahne@metro-cc.de

www.metro24.de

GL&Lev kontakt 03/10

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GL&Lev SERVICE GOLF

„2for1“ – Club-Mitglieder

genießen Greenfee-Vorteil

GL&Lev kontakt 03/10

Der Golfclub am Lüderich

in Untereschbach (Overath)

bietet seinen Mitgliedern

auch in diesem Jahr

wieder in Zusammenarbeit

mit der Greenfee-Vorteils-

Aktion des Bundesverband

Golfanlagen e.V. besondere

Greenfee-Vorteile an.

Wie Anette Piepenbrink, Geschäftsführerin

des Clubs, mitteilte,

„erhält jeder Golfer, der auf unserer

Golfanlage ein Spiel- oder Nutzungsrecht

erworben hat, sofort den Flyer mit

der Übersicht aller 43 BVGA-Golfanlagen

inkl. Kontaktdaten, die an der diesjährigen

Greenfee-Vorteils-Aktion teilnehmen, und

kann seinen Vortel nutzen.“

Nach Vorlage des Flyers sind die Spieler

auf der jeweiligen Golfanlage „herzlich willkommen“

und können dort auf Basis des

„2for1“-Systems (2 Spieler kommen, zahlen

aber nur 1 Greenfee!) ihre Golfrunde genießen.

Neu ist, dass viele Golfanlagen auch dem

Einzelspieler im Rahmen der „2for1“-Aktion

Rabatte auf das Greenfee gewähren.

Natürlich ist es sinnvoll,

Startzeiten rechtzeitig zu

reservieren und vorab zu

prüfen, an welchen Tagen

und wie häufig die

Greenfee-Ermäßigung

der jeweiligen Golfanlage

gilt. Die „2for1“-Ermäßigung

ist ausschließlich

gegen Vorlage des Flyers

möglich.

Beim Radecki-Cup

unter sich:

Die Georghausener

Georghausener waren im wesentlichen unter

sich als auf ihrer Anlage am Schloss nahe

Lindlar-hommerich jüngst der Pokal des

Autohauses Radecki aus Bergisch Gladbach

ausgespielt wurde.

Brutto-Sieger

hans-Michael Arnold (30 Punkte)

Netto-Sieger A

Bernd Katzenstein (36 Punkte)

Netto-Sieger B

Thomas Lerner (46 Punkte)

Netto-Sieger C

Constantin Kontargyris (46 Punkte)

Longest Drive Damen: Kathrin Amel

Longest Drive Herren: Dr.Detlev Müller

Alle Gewinner Golfclub Schloß Georghausen

Laut GOLF-Magazin

ist die Algarve die

schönste Golfregion

Bereits zum dritten Mal in Folge bestimmten

Expertenjury und Leser des

GOLF-Magazins in elf Kategorien die

Platzhirsche im Golf.

Passend zum Grünen Sport setzte sich

als „Innovativstes Golfprodukt“ der österreichische

Anbieter KOMPERDELL

mit seinen umweltfreundlich solarbetriebenen

Carts durch.

Während Leser und Online-User das

Sport & Spa Resort A-ROSA Scharmützelsee

erneut auf das Siegertreppchen

hievten („bestes Golfhotel Europas“),

sicherte sich der hamburger Golf-Club

Falkenstein zum dritten Mal in Folge

den Gewinnerplatz als „bester Golfplatz

Deutschlands“.

Gold in der Kategorie „Eisen“ ging an

Ping Rapture V2, bester Driver ist der

TaylorMade R9. Den Titel bester Golfschuh

kann sich der Adidas Tour 360

LTD anziehen.

Rund lief es auch wieder für den Titleist

ProV1, der in der Kategorie Ball gewann.

Sieger in der Sparte Putter wurde Scotty

Cameron Studio Select.

Die bereits vom Vorjahr erfolgsverwöhnte

Algarve (Portugal) wurde erneut

zur besten Golfregion Europas

gewählt.


GOLF

Jetzt anmelden zur Kölner Woche

Wer in diesem Jahr wieder an der Kölner Golfwoche teilnehmen

will, muss auf den Zeitplan achten. Es gilt, sich jetzt anzumelden.

Möglich ist das ab dem 20. Mai, 8 Uhr, und zwar nur online:

www.koelnergolfwoche.de.

Spielberechtigt ist jeder Spieler, der Mitglied eines europäischen

Clubs ist und mindestens eine Stammvorgabe von 36 besitzt. Für

alle Turniere, die nach fest definierten Qualitätsstandards stattfinden,

stehen rund 1100 Startplätze zur Verfügung. Der Turnierreigen

beginnt am 31. Juli bei Burg Konradsheim und hat sein Finale

mit der Players Night am 7. August im Klubhaus Clostermannshof.

Lust auf Golf?

27-Loch Golfsportanlage Schloss Auel

DGV Platzreifekurs in Theorie und Praxis 199,- ��

Platzreifekurs und Mitgliedschaft 2010

auf unserer neuen 9-Loch-Anlage

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auf der 9-Loch-Golfanlage

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Turnier in Kürten um

Gastronomie-Preis

GL&Lev SERVICE

Sichtlich Spaß hatten die Gewinner, aber

auch alle anderen Teilnehmer des Turniers

um den „Großen Preis der Clubhaus-Gastronomie“

auf der Anlage Kürten.

Brutto Damen:

1. Nina Teitscheid (26 Punkte)

Brutto Herren:

1. Christopher Kott (29 Punkte)

Netto A:

1. Christian Teitscheid (39 Punkte)

Netto B:

1. Christoph Klein (43 Punkte), alle Kürten

Netto C:

1. Franzine Wassenberg (45 Punkte, GC Leverkusen)

Nearest-to-the-Pin:

1. Elisabeth Richter (0,75 m, GC Kürten)

Schon zu Saisonbeginn Clubmeister ermittelt

Der Golfclub Schloss Auel (Lohmar) hat im

April bei widrigen Wetterverhältnissen seine

„Vierer-Meisterschaft“ ausgespielt. Dabei

siegten Peter und Dominik Mondinalli (Vater

& Sohn) mit elf Schlägen Vorsprung vor

Ralf Taschenmacher und Uwe Krause. Einen

Schlag zurück wurden Walter Drefahl und

Manuel Unger Dritte.

Golfen geht auch günstig!

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zum Preis von 219,-

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GL&Lev kontakt 03/10

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GL&Lev SERVICE tOuRISMuS

Eine Touristen-Attraktion

von hohem Rang:

Park Sanssouci mit

Schloss in Potsdam.

Einst Sommerresidenz

der preußischen Könige.

Preußen feiert

seine Königin und

Berlin freut sich

Drei Ausstellungen für eine Königin -

das ist das Angebot der „Stiftung

Preußische Schlösser und Gärten

Berlin-Brandenburg“ (SPSG) in diesem Jahr.

historiker feiern Königin Luise und locken

damit Urlauber in die hauptstadt.

Königin Luise (1776 - 1810) ist die populärste

Frauengestalt der preußischen

Geschichte. Schönheit, Anmut, ihre Natürlichkeit

und ihr Einsatz für politische Reformen

machten sie schon zu Lebzeiten zur

Legende. Mit drei attraktiven Ausstellungen

an den historischen Schauplätzen ihres Lebens

wollen die Berliner jetzt anlässlich des

200. Todestages dem „Mythos Luise“ in

all seinen Facetten auf die Spur kommen:

Im Schloss Charlottenburg (bis 30. Mai),

im ländlichen Schloss Paretz (31.7. - 24.10.)

und auf der Berliner Pfaueninsel (bis 31.10.).

Da kommen dann auch Potsdam, die Resi-

Lieblingsort der Königin

- die Pfaueninsel,

eine von Peter Joseph

Lenné gestaltete

Parklandschaft.

Internationale

Künstler setzen sich

in diesem Jahr mit

der Historie dieses

Ortes auseinander.

GL&Lev kontakt 03/10

Luise und ihr Ehemann König Friedrich III. Königin Luise

starb mit 34 Jahren und wurde schnell zur Legende.

denzstadt preußischer Könige, und Schloss

Sanssouci ins Gespräche, was einen Berlin-

Besuch in diesem Jahr besonders attraktiv

macht.

Jetzt Direktverbindung

von Köln/Bonn auch nach

Kopenhagen und Madrid

Mit 120 Zielen und 35 Airlines ist der

Köln Bonn Airport in die Sommersaison

2010 gestartet. Auf dem Sommerflugplan,

der am 28. März begann, findet

sich eine Vielzahl neuer Ziele. Zu den

highlights gehören die Direktverbindungen

nach Kopenhagen und Madrid.

Germanwings fliegt die beiden europäischen

hauptstädte jeweils montags bis

freitags sowie am Sonntag an. Ein neues

Ziel ist auch Santorin in Griechenland, das

immer samstags angeflogen wird.

Germanwings erweitert mit dem Sommerflugplan

ihr Streckennetz außerdem

um zwei wöchentliche Verbindungen

nach Tel Aviv sowie zwölf Starts nach

Friedrichshafen am Bodensee. Dorthin

fliegt ebenfalls die österreichische Intersky,

die ihr Programm auf 19 Wochenverbindungen

aufgestockt hat und via

Friedrichshafen Anschlussflüge nach Elba

und Zadar anbietet.

Eine neue Airline in Köln/Bonn ist German

Sky. Der Tourismus-Flieger steuert

täglich die türkische hafenstadt Antalya

am Mittelmeer an. Air Berlin nimmt als

neues Ziel zweimal pro Woche die ägyptische

hauptstadt Kairo ins Programm.

TUIfly fliegt einmal pro Woche nach Korfu.

TUIfly fliegt ab Herbst auf

die Kapverden

Ab dem Winterflugplan 2010/2011 fliegt

TUIfly erstmals ab Köln Bonn zu den Kapverdischen

Inseln. Das rund 4000 Quadratkilometer

große Inselarchipel liegt im

Atlantischen Ozean auf der höhe Senegals

vor der Westküste Afrikas. Als touristisches

Ganzjahresziel ist es mit rund

22 bis 25 Grad Wasser- und Lufttemperatur

eine echte Alternative zu den Kanarischen

Inseln. Von Köln/Bonn werden

die beiden hauptinseln Boa Vista und

Sal jeweils mittwochs und freitags mit

Zwischenlandung auf Gran Canaria/Las

Palmas angeflogen. Abflug in Köln/Bonn

5.50 Uhr, Ankunft auf den Kapverden ist

um 12.05 Uhr. Der Rückflug startet 12.55

Uhr und landet in Köln Bonn 23.15 Uhr.

Buchung ist ab sofort unter www.tuifly.

com oder in jedem Reisebüro möglich.


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Mai/Juni 2010


Personalentwicklung im Bergischen: Teambuilding, Incentive, Assessment Center

„Quellerlebnisse“ im Bergischen Land

Wie wird aus Arbeitskraft Arbeitsleistung?

Wie wird aus potenziellen Interessen feste

Stammkundschaft? Wie lassen sich Konfliktpotenziale

in der Arbeitsgruppe beseitigen?

Wie lassen sich die natürlichen Synergieeffekte

geteilter Arbeit nachhaltig nutzen?

Wie wählt man angehende Manager aus?

Wie lässt sich neue Motivation für Mitarbeiter,

Führungskräfte und Käufer generieren?

Die Abteilung Personalentwicklung jedes Unternehmens

sieht sich täglich mit einem Fragenkatalog konfrontiert,

dem ein ganzes Arsenal an probaten Instrumenten und

Methoden gegenübersteht. Immer beliebter, weil immer erfolgreicher

sind Ausflüge aus dem Alltag: Incentives, Teambuilding,

Teamworking und im Besonderen bei der Personalauswahl:

Assess ment Center. Das Bergische Land steht auf Grund der Nähe

zu den Ballungszentren Köln­Bonn­Düsseldorf, der charmanten,

natürlichen Ruhe und seinen exzellenten Einrichtungen von

gepflegtem Sterne­Restaurant über Eventstätte bis umfassend

ausgestattetes Tagungshotel bei den „Personalern“ hoch im Kurs.

Was auch für konventionelle Tagungen, Konferenzen, Jubiläen

oder Betriebsfeiern gilt.

Stichwort Teambuilding: Teambuilding gilt als „Quellerlebnis“,

das inneren Halt und Teamgeist schaffen soll. Teambuilding­Maßnahmen

wie z.B. der im Kollektiv gemeisterte Kletterparcours,

gemeinsame Abende am Lagerfeuer, der originelle Koch­ und

Theaterworkshop oder die von Experten betreute Gesprächsrunde

eignen sich in erster Linie für bestehende Arbeitsgruppen

oder neu zusammengestellte Teams, die eine gemeinsame innere

Identifikation benötigen. Denn nur zu oft verstecken sich hinter

dem Begriff „Team“ durchaus kompetente Einzelkämpfer, die dynamisch

an die Arbeit gehen, jedoch keineswegs mit den Kollegen

Hand in Hand arbeiten.

Dabei belegen Studien, dass dies nicht nur die Produktivität und

damit Profitablität beeinträchtigt, sondern auch ein echter Motivationskiller

ist. Ärger mit den Kollegen, Frust in Sachen Unternehmenspolitik

und ­organisation sind die größten Unzufriedenmacher,

dazu gesellen sich die Angst vor dem Arbeitsplatzverlust

und eine als zu niedrig empfundene Bezahlung. Teambuilding

und Teamworking – meist in freier Natur durchgeführt – dagegen

fokussieren klassische Motivatoren wie Erfolg in der Gruppe,

gegen seitige Anerkennung, schärfen das Interesse an der

Tätigkeit selbst, forcieren die Bereitschaft, Verantwortung zu

übernehmen, und zeigen zwischenmenschliche wie individuelle

Entfaltungsmöglichkeiten auf. In der Summe sind das persönliche

Erfahrungen, die in der Tat unbezahlbar sind.

Potenzielle Kunden oder bereits bestehende Kundschaft auf eine

14­tägige Incentive­Reise auf die Malediven zu schicken, dürfte

für das Gros der kleinen und mittelständischen Unternehmen

nicht in Frage kommen. Dafür reicht die Marge selten bis nie.

Was aber, wenn ein Gutschein für ein exquisites Restaurant im

Bergischen überreicht, ein Wochenende für Kunde und Anhang

in einem lauschigen Hotel gebucht wird und der Mitarbeiter des

Jahres sich gleich dazugesellen darf? Der Dank dürfte Treue in

Form nachhaltiger Motivation sein. Denn die Lerntheorie besagt

ebenso wie die Hirnforschung, dass Verhalten am nachhaltigsten

durch persönliche Erfahrungen geprägt wird.

Bewährt haben sich bergische Einrichtungen oftmals schon als

Lokation für Assessment Center. Das Warum ist schnell erklärt:

Um künftige Führungssituationen zu simulieren und die dabei

von Bewerbern gezeigten Verhaltensweisen und Leistungsergebnisse

exakt beobachten und bewerten zu können, braucht es

eine gewisse Abgeschiedenheit. Die sich durchaus mit stilvollem

Ambiente in einer der guten bergischen Adressen verbinden lässt.

Bildquellen zur Titelseite: Kathrin Antrak (1), Alexandra Bucurescu (1), Peter Kirchhoff (1), Anja Kronberg (1), Rainer Sturm (4) von pixelio.de; BayArena (2)


Foto: Ralph Dörnte

Tagen in einer Insel der Ruhe

Der Velderhof – ein idealer Platz für Trainings und Tagungen

Solche Orte sind rar: Orte, an denen Menschen in Ruhe zusammentreffen können,

um gemeinsam etwas zu erleben oder zu erreichen. Orte, die gut zu erreichen und

doch abgeschieden sind vom hektischen Alltag. Orte, an denen konzentriertes

Arbeiten und erholsames Relaxen Hand in Hand gehen. Der Golf & Country Club

Velderhof nahe Köln ist so ein Ort.

Tagen auf dem Golfplatz? Was so ungewöhnlich

klingt, könnte sich schon bald

zu einem echten Trend entwickeln. Dabei

geht es gar nicht mal um das außergewöhnliche

Ambiente zwischen Green, Rough und

Clubhaus – eine hochwertige Golfanlage

bietet darüber hinaus alles, was sich Ausrichter

von Seminaren und Tagungen an

einer Location wünschen.

Der Golf & Country Club Velderhof etwa

empfängt zunehmend Seminargruppen, die

etwas anderes suchen als ein anonymes

Golf erleben!

im Golf & Country Club Velderhof

Golf & Country Club Velderhof e.V.

Tagungshotel. Diese Golfanlage ist dafür

geschaffen, Menschen zusammenzubringen

– mit Tugenden, die nicht nur beim

gemeinsamen Putten, sondern auch beim

Tagen funktionieren. Schließlich verbringen

hier oftmals Selbstständige und Freiberufler

ihre knapp bemessene Freizeit.

Beispiel Verkehrsanbindung: Der Velderhof

liegt idyllisch im grünen Umland der

Medienstadt Köln und vereint landschaftliche

Reize mit kurzen Wegen in die westdeutschen

Ballungszentren. Gleichzeitig

ermöglicht die ruhige Lage ein Höchstmaß

an Konzentration – eine wesentliche Gemeinsamkeit

zwischen Sport und Seminar.

Und nicht zuletzt ist mit dem hauseigenen

Restaurant ein hervorragendes Catering

mit individuellen Menüs ohne zwischengeschaltete

Dienstleister garantiert.

* Gegen Vorlage dieser Anzeige. Nur nach Verfügbarkeit und vorheriger Reservierung der Startzeit.

Velderhof Golf GmbH & Co. KG · Velderhof · 50259 Pulheim

Tel 02238 - 92 39 40 · Fax 02238 - 92 39 440 · info@velderhof.de · www.velderhof.de

Der Tagungsraum des GCC Velderhof

ist mit moderner Konferenztechnik aus-

gestattet und bietet Gruppen zwischen

20 und 40 Personen Platz. Und weil bei

guten, den Geist inspirierenden Tagungen

das Motto gilt: „Alles kann, nichts muss“,

bietet der Velderhof

auf Wunsch

auch Golf-Schnupperkurse

oder eine

entspannte Runde

auf dem gepflegten

27-Loch-Meisterschaftskurs

an.

Ob für Mitarbeiter, Kunden oder Entscheider

– es ist diese Synthese aus ertragreicher

Tagung und aktivem Get-together,

die Seminare auf Golfanlagen zu einer zukunftsträchtigen

Kombination macht.

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ab 15 Uhr*

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DaS HoTel im Grünen

Erstklassig tagen und nächtigen

Besuchen Sie uns vor den Toren Kölns und lernen Sie ein

Ambiente kennen, in dem es sich erstklassig tagen und

erholsam nächtigen lässt. Wir laden Sie ein ins Geno Hotel.

Umgeben von sattem Grün, guter Luft und kilometerweiten

Wäldern. Wir freuen uns über Ihren Besuch und sagen:

„Herzlich willkommen.”

Das Geno Hotel bietet Ihnen die Basis für kreatives

Arbeiten und Entspannen in behaglicher und komfortabler

Atmosphäre; dazu gepflegte Gastlichkeit auf kleiner und

großer kulinarischer Ebene. Und nicht zuletzt unterstützen

adäquate Konferenzräume und eine professionelle Organisation

mit moderner Kommunikationstechnik den Erfolg

Ihrer Veranstaltung.

Fitness • Wellness • Freizeit

Hallenbad, Sauna, Solarium, Fitnessraum, Kegelbahn,

Tischtennis. Der Königsforst direkt vor der Haustür lädt zum

Wandern, Joggen und zu Radtouren ein.

Programmvorschläge • Tagungsideen

Das Geno Hotel steht Ihnen gerne für die Erarbeitung eines

individuellen Programms zur Verfügung.

Im folgenden eine kleine Auswahl der größten Attraktionen:

Kölner Dom und die Romanischen Kirchen, eine der größten

Kunstsammlungen Europas, hochkarätige Musik­ und Theaterangebote

in Oper, Schauspiel, Philharmonie etc.

Gastronomie • Sonstiges

1 Restaurant, Bar, 170 freie Parkplätze

Tagungsräume

S 1 130 m² 45 Personen

S 2/4/5/6/7/8 90 m² 30 Personen

S 3 60 m² 25 Personen

Raiffeisen 270 m² 120 Personen

Schulze­Delitsch 230 m² 100 Personen

S 9 100 m² 35 Personen

S 10 130 m² 45 Personen

Rotunde 150 m² 70 Personen

PC 1 15 Personen

Tagungstechnik

Flipcharts*, Metaplanwände*, Overheadprojektoren*,

Beamer, Leinwände*, Video­Recorder u. ­kameras,

Dia­Projektor, W­LAN, DSL­Anschlüsse.

Informationspreise

Tagespauschale inkl. Kaffeepause mit Obst, Lunchbuffet,

Kaffeepause mit Kuchen, 2 Tagungsgetränke, Tagungsraum und

Standardtagungstechnik* € 39,00 pro Person

Frühstück, Kaffeepause mit Obst, Lunchbüffet, Kaffeepause mit

Kuchen, 2 Tagungsgetränke, Abendessen, Tagungsraum und

Standardtagungstechnik*. € 56,00 pro Person

Logis € 40,00 pro Person

Zimmer • Betten

154 Einzelzimmer und 16 Doppelzimmer, alle mit Dusche/WC,

Telefon, Schreibtisch, TV und Internetzugang.

Geno Hotel

Raiffeisenstr. 10-16 • 51503 Rösrath-Forsbach

Telefon: 0 22 05 - 80 30 • Telefax: 0 22 05 - 80 37 91

GenoHotel@rwgv.de • www.genohotel.de

Kontakt: Christiane Meimberg

christiane.meimberg@rwgv.de

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45 moderne, freundliche Zimmer, alle mit Dusche,WC, zum Teil

mit TV, Selbstwähltelefon und Modemanschluss. Frühstücksbuffet,

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Angenehme und unkomplizierte, sportliche Atmosphäre mit

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Frische Luft für frische Gedanken!

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»Willkommen zum Besonderen!«

…heißt es in der Malteser Kommende Ehreshoven.

Sie suchen ein Haus für ein Arbeitstreffen, eine Tagung, ein Seminar?

Sie planen eine Veranstaltung in besonderem Ambiente?

Sie wünschen sich einen Ort, an dem Sie Stille und Besinnung finden?

Die Malteser Kommende verfügt über acht Tagungsräume für zehn bis

176 Personen, die in 25 Einzelzimmern, neun Doppelzimmern und

acht Appartements sowie einem Familienzimmer für sechs Personen

übernachten können.

Unser gepflegtes, ruhig gelegenes Haus in landschaftlich schöner

Umgebung bietet für fast jede Veranstaltung den richtigen Platz: Unsere

Tagungsräume sind zwischen 20 und 150 m 2 groß und mit moderner

Tagungstechnik ausgestattet. Ein optimaler Rahmen für Ihre Veranstaltung!

Bei uns begegnen sich Tradition und Innovation auf besondere Weise –

nutzen Sie die Kommende. Gerne sind wir Ihr Gastgeber!

Malteser Kommende Ehreshoven

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Erfolgreiches Tagen

im Hotel Restaurant „Zur Post“

Im denkmalgeschützten altbergischen Schieferhaus, mit seiner

über 200-jährigen Geschichte, ist Tradition und Moderne gekonnt

vereint.

Die zentrale Verkehrslage und ein stilvolles Ambiente machen das

Hotel Restaurant „Zur Post“ zu einem idealen Ort zum Konferieren.

Lassen Sie sich von den Sterneköchen verwöhnen. Für den Erfolg

einer Veranstaltung ist nicht nur das Umfeld, sondern auch

das persönliche Wohlbefinden ausschlaggebend. Ein individueller

Service und eine in allen namhaften Restaurantführern ausgezeichnete

Küche helfen Ihnen dabei, sich auf das Wesentliche zu

konzentrieren. Ihren guten Ruf haben sich die Wilbrands redlich

verdient. Sie sind in den besten Restaurantführern Deutschlands

ausgezeichnet:

• Ein Stern im „Guide Michelin“ seit 2003

• „Gault Millau“ mit 17 von 20 Punkten und zwei Kochmützen

• Restaurant Tipp im „Vartaführer“

• Mit drei Bestecken ausgewiesen im „Aral Schlemmer Atlas“

als eines der 200 besten Restaurants Deutschlands

• Im „Römer’s Restaurantführer“ benannt mit vier

von fünf Helmen

• Tour de Menü Köln Gewinner 2003 / 2004 / 2005 /2006 / 2007

Räumlichkeiten

Die drei wunderschönen Veranstaltungs­ bzw. Tagungsräume,

von 20qm bis 250qm, für 15 – 120 Personen und eine Sonnendach­

terrasse stehen Ihnen für die Ausrichtung

geschäftlicher und privaten Anlässen zur Verfügung.

In harmonischer Ergänzung zum Stammhaus befindet sich das

angrenzende Hotel. Alle 16 Hotelzimmer und Suiten sind mit viel

Liebe zum Detail eingerichtet. Der gelungene Ausgleich zwischen

Individualität und Funktionalität

lässt keine Wünsche offen.

Im Rahmen der offiziellen

Deutschen Hotelklassifizierung

wurde das Haus als „First Class Hotel“ (4 Sterne) eingestuft. Ein

Frühstücks­Fit­Buffet lässt Sie erfolgreich den Tag beginnen.

Nur das Beste aus der Küche

Hier werden ausschließlich hochwertige Frischprodukte verarbeitet.

Es werden keinerlei Tiefkühl­ oder Convenience­Produkte

verwendet, ob Nudeln oder Eis alles stammt aus eigener

Herstellung.

„Der Grund für den Erfolg unserer Küche liegt wohl in ihrer individuellen

Kreativität, dem regen Interesse an bodenständigen

Rezepturen heimischer sowie anderer europäischer Regionen.“

Christopher und Alejandro Wilbrand

Fehlt eigentlich nur noch der passende Wein, der sich angesichts

eines wohl sortierten Weinkellers und einer Karte mit 250 ausgesuchten

Weinen mühelos finden lässt.

Sterne Küche • Bistro Küche • Bankett Küche

Hotel Restaurant zur Post

Alejandro & Christopher

Wilbrand GbR

Altenberger Dom Straße 23

51519 Odenthal

Tel: 0 22 02 / 97 77 80

Fax: 0 22 02 / 9 77 78 49

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In neuem

Design

Gourmet Restaurant,

Poststube,

Banketträume,

großer Spiegelsaal

Sommerterrasse,

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• Weinproben

• Seminare

• Veranstaltungen

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an jedermann

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Jeden Tag bespielbar: die BayArena, eines der modernsten Fußballstadien mit dem gewissen Plus.

Ob Business-Event, Tagung oder Workshop – die exklusiven Räumlichkeiten neben dem Rasen sind

idealer Austragungsort! Weitere Informationen unter 0214/8660-777 oder www.bayarena.de

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48

GL&Lev SERVICE ENERGIE

Der 1. Rheinisch-Bergische „Solarstromtag“ stieß auf erstaunliche Resonanz

GL&Lev kontakt 03/10

Wer ein Gebäude

mit großen Dach-

flächen besitzt,

kann damit

zusätzlich Geld

verdienen und

zudem etwas

für die Umwelt

tun. Wie das geht?

Mit „Solarstrom“.

Unter dem Titel

Die Sonne als Geld-

anlage“ informierten

der Rheinisch-Bergische

Kreis und die kreisange-

hörigen Kommunen

über Techniken,

Potenziale und

Fördermöglichkeiten

großer Photovol-

taikanlagen.

Das Bildmotiv (oben) fand unser Fotograf

bei einem Rundgang durch Rösrath

in Odenthal haben sich bereits einige Bürger engagiert

Mit dem Dach Geld verdienen

– Das Stichwort heißt SOLAR

Das eigene hausdach schützt nicht

nur vor Wind und Wetter, es kann

auch als Geldanlage dienen und für

gutes Klima sorgen. Davon konnten sich

jüngst Bürger, Gewerbetreibende und Unternehmer

auf dem 1. Rheinisch-Bergischen

Solarstromtag in Burscheid überzeugen.

Die Veranstaltung fand in der Friedrich-

Goetze-hauptschule in Burscheid in Kooperation

mit der Kreishandwerkerschaft

Bergisches Land, der EnergieAgentur NRW

sowie der Kreissparkasse Köln und der VR

Bank statt.

Burscheids Bürgermeister Stefan Caplan

begrüßte die rund 80 Teilnehmer, bevor

Gerd Wölwer, Leiter der Abteilung „Kreis-

und Regionalentwicklung“ des Rheinisch-

Bergischen Kreises, durch die Veranstaltung

führte.

Ein wichtiges Thema war die Einrichtung

von Bürgersolaranlagen. Einen Erfahrungs-

bericht aus erster hand über

die Umsetzung einer solchen

Bürgersolaranlage lieferte Stefan

Wiemer, Geschäftsführer

der „BürgerSolar Odenthal“.

Die Bürgerorganisation betreibt

in Odenthal mittlerweile

zwei Bürgersolaranlagen.

Stefan Wiemer zufolge war

bereits die erste Informationsveranstaltung

in Odenthal so

erfolgreich gewesen, dass

man genügend Interessenten

für zwei Bürgersolaranlagen

fand.

Auch Bürgermeister Stefan

Caplan, in dessen Stadt gerade

die 13. Burscheider Umweltwoche

stattfand, war von der

Idee einer solchen Anlage angetan:

„Ich bin erfreut über die

große Resonanz und die guten

Gespräche. Bei so einem hohen

Engagement müsste die

Errichtung einer Bürgersolar-

anlage für Burscheid in naher Zukunft möglich

sein“.

Burscheid ist ebenso wie die Städte Bergisch

Gladbach, Wermelskirchen, Rösrath

und die Gemeinde Kürten Mitglied der

bundesweiten Imagekampagne „SolarLokal“.

Der Rheinisch-Bergische Kreis ist seit

2009 dabei.

Die Mitgliedschaft bei SolarLokal ermöglicht

unter anderem die Teilnahme an einer

SolarLokal-Dachbörse im Internet. Bei dieser

Dachbörse können Eigentümer ihre freien

Dachflächen anbieten, gleichzeitig können

interessierte Investoren ihre Gesuche nach

freien Dachflächen einstellen.

Interessenten, die sich ebenfalls an der

Errichtung einer Bürgersolaranlage beteiligen

möchten, können sich bei der Abteilung

„Kreis- und Regionalentwicklung“ des Rheinisch-Bergischen

Kreises unter der Telefonnummer

0 22 02 / 13 25 53 melden. EB


FORD feiert Jubiläum

6 Millionen

Fiesta rollten

vom Band

Bei den Ford-Werken,

den Autobauern am

Rhein, herrscht Fest-

tagsstimmung. Vor

wenigen Tagen rollte

der sechsmillionste

Ford Fiesta vom Band

– ein Fiesta Sport 1,6

Liter Ti-VCT,

88kW/120 PS, in der

Farbe Vision-Blau.

Und noch ein aktueller

Rekord: Im ersten

Quartal 2010 war der

Ford Fiesta das

meistverkaufte

Fahrzeug in Europa.

Wie sich die Zeiten und

damit die Optik von

Autos ändert. Links der

Fiesta aus dem Jahr

1976, rechts das ganz

aktuelle Modell. Und so

gehen die Erfolgsautos

vom Kölner Werk aus

auch manchmal auf

die Reise, Bild rechts.

autO

Seit 1979 und bis heute entstanden

sieben Generationen des Ford Fiesta

in Köln, anfangs sogar in Früh- und

Spätschicht. Seit 1989 ist die Fertigungsstätte

am Rhein das „Stammwerk“ für den

Ford Fiesta. Mit 4.300 Beschäftigten ist

es zugleich die „herzkammer“ des Kölner

Standortes, wo insgesamt 17.300 Mitarbeiter

aus über 50 Nationen arbeiten. Damit

ist der Industriekomplex nicht nur das größte

Automobilwerk in Nordrhein-Westfalen,

sondern innerhalb des Ford-Konzerns einer

der wichtigsten Standorte weltweit.

Der Ford Fiesta wird als Links- und

Rechtslenker in Köln gebaut. Er entsteht als

Drei- und Fünftürer sowie als Fiesta Van.

Neben den Versionen mit Otto- und Dieselmotor

wird der Ford Fiesta seit Mai 2009

auch als Ford Fiesta LPG (68 kW/92 PS) für

den Antrieb mit Flüssiggas gebaut. Täglich

werden 110 Fiesta LPG produziert, die für

Kunden vor allem in Italien, Deutschland

und den Niederlanden bestimmt sind.

Die 4.300 Beschäftigten fertigen insge-

GL&Lev SERVICE

samt im Drei-Schicht-Betrieb rund um die

Uhr im flexiblen Mix täglich 1.885 Ford Fiesta

und Ford Fusion.

Allein im Jahr 2009 produzierte das Kölner

Ford-Werk insgesamt 406.166 Fahrzeuge,

davon 350.470 Ford Fiesta. Über 80 Prozent

der Fahrzeuge für den Export in 60 Länder.

Aber: In Deutschland ist der Ford Fiesta

aus Köln der Bestseller überhaupt. Allein im

vergangenen Jahr wurden 102.616 Fahrzeuge

(2008: 43.543) zugelassen.

Ford Fiesta und Ford Fusion werden von

Köln aus bis nach Australien, Neuseeland,

Japan und Tahiti ausgeliefert. Die hauptexportländer

in Europa sind Großbritannien,

Frankreich und Italien. Zugleich wird der

Wagen auch im spanischen Valencia, Cuautitlàn

in Mexiko, Nanjing in China und Rayong

in Thailand produziert.

Ganz allgemein gehört Ford mit seinen

Standorten Köln, Saarlouis sowie Genk und

Lommel in Belgien und insgesamt rund

29.000 Beschäftigten zu den führenden

Automobilherstellern in Deutschland.

GL&Lev kontakt 03/10

49


50

GL&Lev SERVICE autO

VW nennt die neufassung die innovativste seiner Marke

Bis 50 km/h fährt der neue

Touareg mit Elektro-Motor

GL&Lev kontakt 03/10

Volkswagen hat seinen

Touareg komplett neu

entwickelt und

präsentiert damit den

technisch innovativsten

VW seit dem Bestehen

der Marke. Als in Europa

bislang einzigen SUV

eines deutschen

Herstellers gibt es den

Touareg auch als Hybrid-

version. Bis 50 km/h

kann der Touareg

Hybrid rein elektrisch

und damit emissionsfrei

gefahren werden.

Erst im Februar feierte der neue Touareg

seine Weltpremiere in München,

inzwischen hat längst der Vorverkauf

begonnen. Interessierte Kunden können

die neueste Generation des Oberklasse-

SUV von VW im handel ordern. Von Anfang

VW Golf in Südafrika

das „Auto des Jahres“

Der Golf ist das Auto des Jahres 2010 in

Südafrika. Das wurde soeben in Johannesburg

bekannt gegeben. Der Golf 1.4

TSI (90 kW) Comfortline setzte sich gegen

sieben andere Modelle durch. Vom Golf

wurden weltweit mehr als 26 Millionen

Fahrzeuge verkauft – davon mehr als

300.000 allein in Südafrika. Er ist damit

das weltweit meist verkaufte Fahrzeug.

Rund 500.000 Autofahrer

entschieden sich bereits für

die erste Generation des SUV

von Volkswagen. Jetzt folgt

mit dem neuen Touareg ein

hochklassiger Allrounder, der

alle Werte noch einmal perfek-

tioniert. Seit April steht der

Touareg beim Händler.

an ist auch die innovative hybrid-Version

bestellbar, die mit einem Verbrauch von

nur 8,2 Litern Kraftstoff in seinem Segment

Maßstäbe setzt.

Verbrauchsoptimierte Motoren, das serienmäßige

Achtgang-Automatikgetriebe

sowie zukunftsweisende Fahrerassistenzsysteme

sorgen im neuen Touareg für

eine Steigerung des Fahrkomforts und der

Fahrdynamik. Mit 208 Kilogramm weniger

Gewicht gegenüber seinem Vorgänger ist

der neue Touareg dabei noch beweglicher.

Gleichzeitig fallen die Verbrauchs- und Emissionswerte

im Vergleich zum Vorgängermodell

um bis zu 20 bis 40 Prozent besser aus.

Auf Basis der neuen Volkswagen Design-DNA

wurde dem neuen Touareg eine

nochmals elegantere Anmutung verliehen.

Das gilt ebenso für die nun horizontal ausgerichtete

Frontpartie mit ihren markanten

Scheinwerfern, die für den Touareg typische

heckpartie als auch für den schlankeren

Karosseriekörper. Dabei verleihen die markanten

Scheinwerfer (Bi-Xenon Technik mit

LED-Tagfahrlicht) Front und heck zusätzlich

einen unverkennbaren Charakter.

Zwei Dieselaggregate, der V6 TDI-Motor

mit 176 kW/240 PS und der V8 TDI mit 250

kW/340 PS, sowie die hybrid-Version V6 TSI

3.0 mit 245 kW/333 PS sind für den neuen

Touareg ab sofort bestellbar. Der Einstiegpreis

beträgt 50.700,- Euro (V6 TDI 3.0 mit

176 kW/240 PS) in Deutschland, die hybrid-

Version ist ab 73.500,- Euro erhältlich. eb

Informationen unter www.steingruppe.de


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GL&Lev SERVICE GESuNDhEIt

Volkswirtschaftlicher schaden schon 100 Milliarden Euro

Immer mehr Menschen

werden neuerdings

von Allergien geplagt

GL&Lev kontakt 03/10

Die Nase läuft, die

Augen jucken und

man fühlt sich abgeschlagen

und müde.

Hasel-, Erlen- und

Birkenpollen machen

gerade Allergikern

mit Heuschnupfen

wieder das Leben

schwer.

Allergien sind nach Ansicht

von Experten die Epidemie des

21. Jahrhunderts. Fast jeder Dritte

in Deutschland leidet mittlerweile

unter einer allergischen Reaktion –

Tendenz steigend.

Die Europäische Stiftung für Allergieforschung

(ECARF) geht davon

aus, dass 2015 schon jeder zweite

Mensch in den Industrienationen eine Allergie

haben wird. „Gelingt es uns nicht, das

Allergieproblem einzudämmen, werden die

Deutschen schon bald ein Volk der Allergiker

sein“, sagt Beate Thier, Ärztin bei der

Techniker Krankenkasse (TK).

Die sozialen und wirtschaftlichen Kosten

durch Allergien sind schon jetzt enorm“, so

Beate Thier. „Viele Menschen können ihren

Beruf nicht mehr wie gewohnt ausüben

oder müssen ihn wegen einer Allergie ganz

aufgeben.“ Schulkinder können sich laut

ECARF bei heuschnupfen bis zu 30 Prozent

schlechter im Unterricht konzentrieren.

Den volkswirtschaftlichen Schaden durch

Allergien schätzt die ECARF in der Europäischen

Union mittlerweile auf 100 Milliarden

Euro jährlich.

Die berühmte „Pusteblume“ - fast

so etwas wie ein Symbol für Pollenfl ug.

Trotzdem haben gerade Kinder ihren

Spaß daran.

so macht sich

eine allergie

bemerkbar

Stoffe, die bei einem Menschen eine

Allergie auslösen, werden Allergene

genannt. Kommt der Allergiker mit diesen

in Kontakt, können entweder sofort

(Sofortreaktion) oder erst nach Stunden

(verzögerte Sofortreaktion) oder Tagen

(Spätreaktion) Symptome auftreten.

Diese Reaktionen können an der Stelle

des Allergenkontakts oder am gesamten

Körper (generalisierte Reaktion) auftreten.

Eine häufi ge Form der Allergie ist die

Rhinokonjunktivitis, die mit Entzündungen

der Nasenschleimhaut (Rhinitis)

und der Augenbindehaut (Konjunktivitis)

einhergehen kann. Dazu zählen zum

Beispiel der heuschnupfen, auch saisonale

Rhinitis genannt, und die ganzjährige

(perenniale) Rhinitis. Niesen, laufende

und verstopfte Nase sowie juckende

und tränende Augen sind typische Beschwerden.

Zu den auslösenden Allergenen gehören

meist Pfl anzenpollen von Gräsern

und Bäumen, aber auch Kot von hausstaubmilben,

tierische haare, Speichelbestandteile

und hautschuppen, Schimmelsporen

sowie chemische Allergene

können Ursachen sein. Durch Pollen

hervorgerufene Allergien treten nur in

dieser Zeit auf. Substanzen, die besonders

leicht Allergien auslösen können,

sind zum Beispiel Schimmel und Tabakrauch.

Aus einer länger bestehenden Rhinokonjunktivitis

kann auch ein allergisches

Asthma bronchiale hervorgehen. hierbei

schwellen die Schleimhäute der Atemwege

an und produzieren vermehrt zähen

Schleim. Durch die Verkrampfung

der Bronchien kommt es zu husten und

Atemnot. Daneben kann es aufgrund

einer mangelnden Nasenatmung zu

plötzlichen oder auch lang anhaltenden

Beeinträchtigungen der Nasennebenhöhlen

kommen.


Im Blickpunkt

RECht: Wie gut kennen Sie Ihre Rechte aus den

Versicherungsverträgen wirklich? � Seite 54

kontakt

Steuern | Recht | Finanzen


StEuERN: Wie man seinen Ehegatten beschäftigt

und dabei das Finanzamt einbezieht � Seite 60

FINaNzEN: Wachstum bei der Kreissparkasse

Köln trotz Wirtschaftsfl aute � Seite 57

FinanZEn

Vorsicht bei

bestimmten

Rentenmodellen

QuaRtaLS-BILaNz der Bayer aG weist ein kräftiges umsatz- und Ergebnisplus aus � Seite 58

GL&Lev special 03/09

© shutterstock


54

Beispiele: Ratenzahlungszuschläge und Forderungsausfälle

Kennen Sie wirklich Ihre Rechte

aus Versicherungsverträgen?

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Recht

GL&Lev kontakt 03/10

Von DIRK TORSTEN KELLER

Versicherungsrecht gehört aus

Sicht der Verbraucher zu den

kompliziertesten Rechtsmaterien.

Dies ist wohl der Grund dafür,

dass hier eine gewisse Scheu zu

bestehen scheint, Strittiges per

Anwalt zu klären.

Umso mehr lassen Urteile wie diese

aufhorchen, und tragen vielleicht

zur Bewusstseinsbildung bei: Ratenzahlungszuschläge

in Versicherungsverträgen

sind unzulässig und gemäß einer

Entscheidung des OLG Celle sind Forderungsausfälle

unter bestimmten Umständen

durch die eigene haftpflichtversicherung

abgedeckt.

Fall 1: Betrügerische Darlehen

In vielen haftpflichtversicherungsverträgen

ist eine Forderungsausfallversicherung –

teilweise gegen einen geringen Beitrag –

enthalten, oftmals ohne dass sich die Versicherungsnehmer

über diese Versicherung

bzw. die Tragweite dieser Versicherung bewusst

sind. Gerade im hinblick auf die aktuellen

wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

dürfte diesem Urteil eine große praktische

Bedeutung – auch in der anwaltlichen Beratung

- zukommen. Darlehensgeber, die ihre

Forderungen nicht beim Darlehensnehmer

realisieren konnten, sollten daher zwingend

ihre haftpflichtversicherung dahingehend

überprüfen (lassen), ob die Forderung nicht

bei der eigenen Versicherung geltend gemacht

werden kann.

Das OLG Celle hat den Anwendungsbereich

dieser Forderungsausfallversicherung

durch ein Urteil über eine der gängigsten

Klauseln erheblich erweitert und damit die

Rechte der Versicherungsnehmer erheblich

gestärkt. Wörtlich hat das OLG ausgeführt:

„Wird in einem haftpflichtversicherungsvertrag

vereinbart, dass der Versicherer Versicherungsschutz

für den Fall gewährt, dass

eine versicherte Person von einem Dritten

geschädigt wird und die daraus entstandene

Schadensersatzforderung gegen den

Dirk torsten Keller

Fachanwalt für Verkehrsrecht

und Versicherungsrecht

in der Kanzlei Winter,

Jansen, Lamsfuß

Dritten nicht durchgesetzt werden kann, sowie

der Umfang des Versicherungsschutzes

sich im Übrigen nach dem Deckungsumfang

der Privathaftpflichtversicherung richtet, so

kommt ein Versicherungsschutz in Betracht,

wenn der Versicherungsnehmer einem Dritten

ein Darlehen gewährt hat, dieses nicht

zurückgezahlt wird, und der Versicherungsnehmer

nachweist, dass der Darlehensnehmer

von vornherein nicht zur Rückzahlung in

der Lage und/oder willens war.“

Dieser komplizierte Leitsatz bedeutet

nichts anderes, als dass der Darlehensgeber

das Darlehen – und möglicherweise sogar

einen weitergehenden Schaden – von seiner

haftpflichtversicherung erstattet erhält,

wenn er seine Forderung aus dem Darlehensvertrag

gegen den Darlehensnehmer

nicht durchsetzen kann, weil der Darlehensnehmer

das Darlehen beispielsweise

nicht zurückzahlen kann. Allerdings muss

der Darlehensgeber nachweisen, dass der

Darlehensnehmer das Darlehen nicht zurückzahlen

kann/will.

Fall 2: Ratenzahlungszuschläge

Ratenzahlungszuschläge in Allgemeinen

Versicherungsbedingungen sind wegen

eines Verstoßes gegen die Preisangabenverordnung

unzulässig. Der Bundesgerichtshof

hat im Rahmen eines Anerkenntnisurteils

kürzlich ein Urteil des Landgerichts

Bamberg bestätigt.

Rechtlich handele es sich bei der Ratenzahlung

um eine entgeltliche Kreditierung,

so dass nach der Preisangabenverordnung

der effektive Jahreszinssatz angegeben werden

müsse. Dieser Verpflichtung würden die

meisten Versicherungsbedingungen nicht

gerecht, so dass viele Versicherungsneh-

mer jahrelang überhöhte Beiträge gezahlt

haben. Die Verbraucherzentralen haben

Musterschreiben für Versicherungsnehmer

entworfen, mit deren diese zu viel gezahlten

Beiträge zurückerlangt werden können.

Die Versicherungswirtschaft stellt sich hingegen

auf den Standpunkt, es handele sich

um eine Einzelfallentscheidung, die für den

jeweils vorliegenden Versicherungsvertrag

keine Gültigkeit habe. Betroffenen Versicherungsnehmern

bleibt daher wohl nur der

Weg zu den Gerichten, der bekanntlich mit

vielen Unwägbarkeiten gestückt ist. Wahrscheinlich

baut die Versicherungswirtschaft

darauf, dass viele Versicherungsnehmer diesen

Weg scheuen, weil der zu erreichende

Erfolg – nämlich die Erstattung der zu viel

gezahlten Beiträge – wirtschaftlich wenig

lohnenswert ist.

Allerdings bietet das obige Urteil viel

weiter gehende Chancen als die bloße

Rückerstattung der zu viel gezahlten Beiträge.

Falls sich die Rechtsauffassung des

Landgerichts Bamberg durchsetzt, dürfte

vielen Versicherungsnehmern ein zusätzliches

Widerrufsrecht mit der Folge zustehen,

dass die gezahlten Beiträge erstattet

werden müssten und zwar ohne Verrechnung

der Abschlusskosten oder sonstiger

Gegenansprüche.

Lässt man die mit dem Widerruf verbundenen

Unwägbarkeiten zunächst außen vor,

bietet der Widerruf für die Versicherungsnehmer

die Chance, sich von unliebsamen

oder unrentablen Versicherungsverträgen

kostenfrei zu lösen und anderweitig neu

abzuschließen. Wirtschaftlich Sinn macht

der Widerruf allerdings meist nur in Verträgen,

die nicht durch Schadenfälle belastet

sind. Anderenfalls wäre der Schaden an

den Versicherer zurückzuzahlen.

Letztlich wird die weitere Entwicklung in

der Rechtsprechung klären, welche Rechte

den Versicherungsnehmern aus einem Verstoß

gegen die Preisangabenverordnung

tatsächlich zustehen und in welchen zeitlichen

Grenzen bzw. ab wann die Verträge

widerrufen werden können bzw. ob auch

gekündigte Verträge noch widerrufen werden

können. Versicherungsnehmer dürften

allerdings gut beraten sein, etwaige Ansprüche

kurzfristig geltend zu machen. Je

größer die Rechtsunsicherheit in der Versicherungswirtschaft

ist, desto eher können

gütliche Einigungen über Verträge herbeigeführt

werden.


Erst im nächsten

Jahr ist mit

einem Rückgang

der Insolvenzen

zu rechnen

Bei einer Fortsetzung der moderaten

gesamtwirtschaftlichen Erholung

rechnet der Bundesverband

der Deutschen Volksbanken und

Raiffeisenbanken (BVR) auch im

laufenden Jahr mit einem Anstieg

der Unternehmensinsolvenzen um

rund 5% auf rund 34.000 Fälle. Die

Forderungsausfälle bleiben überdurchschnittlich.

Erst im kommenden Jahr ist mit einem

Rückgang der Firmeninsolvenzen und

der Normalisierung der Ausfallhöhe

zu rechnen. Die Kreditvergabebedingungen

werden nach Einschätzung des BVR keine

entscheidende Rolle für das Insolvenzgeschehen

spielen.

Angesichts der weiter angespannten Ertragslage

und des rezessionsbedingt vielfach

abgeschmolzenen Eigenkapitals der

Unternehmen dürfte das Insolvenzrisiko

zunächst noch steigen, obgleich sich die

wirtschaftliche Erholung fortsetzt. Im Jahr

2010 ist mit einer abgeschwächten Zunahme

der Unternehmensinsolvenzen um rund

5% auf gut 34.000 Fälle zu rechnen. Erst

im kommenden Jahr dürften die Firmenpleiten

auf rund 33.000 zurückgehen.

Da die Insolvenzen damit weiter auf hohem

Niveau liegen und der gegenwärtige

gesamtwirtschaftliche Erholungspfad nicht

vor Rückschlägen gefeit ist – der Weg zur

Stagnation ist gegenwärtig nicht weit –

ist es für eine Entwarnung daher noch zu

früh.

Die Erwartung einer nur maßvollen Erhöhung

der Insolvenzen im Jahr 2010 wird auch

durch Umfragen zur Unternehmensfinanzierung

gestützt. Offenbar sehen die Unternehmen

seit Monaten weniger hemmnisse

mehr Zeit für

Anderes ...

Dedy + Heister

Steuerberatungsgesellschaft mbH

im D+H Beraterhaus

GL&Lev kontakt Finanzen

im Kreditzugang. Entgegen der allgemeinen

Meinung spielen Finanzierungsrestriktionen

als eigentliche Ursachen von Insolvenzen

ohnehin keine zentrale Rolle. Erhebungen

zur Vorgeschichte insolventer Unternehmen

zeigen immer wieder, dass vor allem spezifische

betriebswirtschaftliche Faktoren für

den Niedergang verantwortlich sind. Zu diesen

internen Faktoren zählen mangelhaftes

Controlling, ein ineffizientes Inkasso- oder

Debitorenmanagement, Investitionsfehler

oder eine falsche Produktpalette.

Das Insolvenzgeschehen im Jahr 2009

war besonders von Großinsolvenzen geprägt.

Entsprechend erhöhten sich die insolvenzbedingt

gefährdeten Forderungen

um mehr als das Dreifache.

Auch die Forderungen pro Insolvenzfall

erreichten einen traurigen höchststand;

die Zahl der betroffenen Beschäftigten

blieb nur wenig unter dem Wert des Jahres

2002. Die Unternehmensinsolvenzen

stiegen aufgrund des außenwirtschaftlich

verursachten Abschwunges besonders

stark im export-orientierten Verarbeitenden

Gewerbe.

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GL&Lev kontakt 03/10

55

Im Blickpunkt


56

Im Blickpunkt

GL&Lev kontakt Steuern

Hier geht es um den grundsatz der erfolgsneutralen Behandlung

Rückstellungen für Drohverluste sind

bei Erwerbsvorgängen zu passivieren

GL&Lev kontakt 03/10

Von LOTHAR HEiSTER

Betriebliche Verbindlichkeiten,

die beim Veräußerer aufgrund

von Rückstellungsverboten in der

Steuerbilanz nicht bilanziert

wurden, sind bei dem Erwerber,

der die Verbindlichkeit im Zuge

eines Betrieberwerbs gegen

Schuldfreistellung übernommen

hat, keinem Passivierungsverbot

unterworfen.

in einem aktuell entschiedenen Fall ging

es um den Eintritt in Mietverträge, die für

den Veräußerer keinen wirtschaftlichen

Nutzen brachten und als Rückstellung für

drohende Verluste aus schwebenden Geschäften

unter das steuerliche Passivierungsverbot

fielen.

Der Grundsatz der erfolgsneutralen Behandlung

von Anschaffungsvorgängen ist

auch auf übernommene Passivposten anzuwenden.

Das gilt unabhängig davon, ob

die Passiva in der Steuerbilanz einem Ausweisverbot

ausgesetzt sind. Denn auch die

Übernahme steuerlich zu Recht bislang nicht

bilanzierter Verbindlichkeiten ist Teil des vom

Erwerber zu entrichtenden Kaufpreises und erhöht

damit seine Anschaffungskosten. Das gilt

auch für das Passivierungsverbot für drohende

Verluste aus schwebenden Geschäften.

Wird dieser verlustbehaftete Vertrag entgeltlich

gegen Schuldübernahme erworben,

stellt der Erwerber den Veräußerer von der

weiter bestehenden Zahlungspflicht frei. Bei

dieser Verpflichtung handelt es sich nicht um

ein schwebendes Geschäft, denn das wurde

durch den Kauf bereits erfüllt. Folglich ist sowohl

in der handels- als auch in der Steuerbilanz

eine ungewisse Verbindlichkeit und

keine Drohverlustrückstellung zu passivieren.

Zur Anerkennung des Investitionsabzugsbetrages

ist der getrennte

Ausweis für jede einzelne Investition

erforderlich

Im Zusammenhang mit zwei Entscheidungen

des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg

sind nachfolgende Grundsätze für

Lothar heister

Wirtschaftsprüfer und

Steuerberater in der

D+H Dedy+Heister

Steuerberatungs GmbH

im D+H Beraterhaus

die Anerkennung des Investitionsabzugs-

betrages von Bedeutung:

Für mehrere künftige Investitionen müssen

jeweils getrennte Abzugsbeträge gebildet

werden, der Posten „Umbau des Ladengeschäfts“

reicht nicht aus. Die voraussichtliche

Investition muss so genau bezeichnet werden,

dass anschließend festgestellt werden

kann, ob eine vorgenommene Maßnahme

derjenigen entspricht, für die ein Abzugsbetrag

gebildet wurde. Es sind daher Angaben

zur Funktion des Wirtschaftsgutes sowie zu

den voraussichtlichen Anschaffungs- oder

herstellungskosten erforderlich.

Mietereinbauten sind nur begünstigt,

wenn es sich um Betriebsvorrichtungen

oder Scheinbestandteile handelt. Ansonsten

liegen unbewegliche Wirtschaftgüter

vor, für die es keine Förderung gibt. Die

Abgrenzung richtet sich nach den Regelungen

des Bürgerlichen Gesetzbuches

über wesentliche Gebäude- und Scheinbestandteile.

Sowohl Elektro- und heizungsinstallationen

als auch Fußbodenbeläge sind

danach keine Betriebsvorrichtungen, da sie

nicht unmittelbar der Ausübung des Gewerbes

dienen. Ausnahmen gelten nur für

Wirtschaftsgüter mit besonderen Kriterien,

die speziell auf die betrieblichen Bedürfnisse

ausgerichtet sind.

Wird die Investition, für deren Finanzierung

der Abzugsbetrag gebildet wurde,

nicht durchgeführt, kann sie nicht durch

eine andere Investition ersetzt werden. Zwischen

Abzugsbetrag und Investition muss

nämlich ein Finanzierungszusammenhang

bestehen.

Kreis der Freiberufler

im EDV-Bereich wurde erweitert

Für den technischen Bereich der elektronischen

Datenverarbeitung hat der Bundesfinanzhof

den Kreis der ingenieurähnlichen

Tätigkeiten erweitert. Damit können auch

die Administratorentätigkeit, die Betreuung,

individuelle Anpassung und Überwachung

von Betriebssystemen sowie die Tätigkeit

als leitender Manager von großen IT-Projekten

als freiberufliche nicht der Gewerbesteuer

unterliegende Einkünfte qualifiziert

werden. Im Einzelnen wurden folgende

Sachverhalte entschieden:

1. IT-Ingenieure: Ein Dipl.Ingenieur mit

Studienrichtung technische Informatik übt

eine selbstständige Tätigkeit aus, wenn er

als Systemadministrator eine Vielzahl von

Rechnernetzen überwacht, optimiert, betreut

und verwaltet. Auf dem Gebiet der

EDV gehört zu den Tätigkeiten von Ingenieuren

nicht nur die Entwicklung und Konstruktion

von hard- und Software. Vielmehr

umfasst die Ingenieurstätigkeit auch die

rechnergestützte Steuerung, Überwachung

und Optimierung industrieller Abläufe sowie

den Aufbau, die Betreuung und Verwaltung

von Firmennetzwerken und- servern.

2. EDV-Consulting: Verfügt ein Autodidakt

über Kenntnisse und Fähigkeiten eines Diplom-Informatikers,

kann er einen ingenieurähnlichen

und damit freien Beruf ausüben,

wenn er Betriebs- und Datenübertragungssysteme

einrichtet und betreut. Der ähnliche

Beruf muss dem Beruf des Ingenieurs sowohl

hinsichtlich der erforderlichen Berufsausbildung

als auch hinsichtlich der tatsächlich entfalteten

Tätigkeit im Wesentlichen gleichen.

Wer in der Entwicklung, Implementierung

und Betreuung von Software berufstätig ist,

kann als freiberuflicher Softwareentwickler

auch für die Arbeiten eingestuft werden, in

denen er von dritter Seite entwickelte Software

implementiert. Notwendig ist, dass

sich die Tätigkeit nicht auf die reine Installation

beschränkt. Wird hingegen Software

den örtlichen Gegebenheiten mitverantwortlich

angepasst und das System umgestellt,

ist diese Tätigkeit der eines Ingenieurs

vergleichbar, der ein technisches Werk

zunächst konstruiert und das entwickelte

Produkt später bei verschiedenen Kunden

betriebsfertig installiert.


Was in Wahrheit ein

gefärbter Radweg am

Neumarkt in Köln ist,

wirkt hier fast wie

ein roter Teppich für

alle Kunden der

Kreissparkasse.

Ausgerollt von einem

Unternehmen,

das einmal mehr eine

vortreffliche Jahres-

bilanz vorlegen kann.

Die Jahresbilanz 2009 kann sich wieder sehen lassen

Kreissparkasse Köln stolz auf ihr

Wachstum trotz Wirtschaftsflaute

Die Kreissparkasse Köln blickt

zufrieden auf das Geschäftsjahr

2009 zurück,“ sagte Alexander

Wüerst, Vorsitzender des Vorstands

der Kreissparkasse Köln, bei der Bilanzpressekonferenz

und ergänzte:

„Unser Geschäftsmodell hat sich in

der Wirtschaftsflaute nachhaltig

bewährt“. Und er zählte auf.

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als Wachstumsträger erwies sich einmal

mehr das Kreditgeschäft, das

mit 3,40 (3,35) Mrd. Euro an Neuzusagen

leicht über der Vorjahreshöhe lag. Damit

wurde der Spitzenwert des Jahres 2008

nochmals übertroffen. Insgesamt wurden

über den Zeitraum der letzten beiden Jahre

rund 7 Mrd. Euro an neuen Krediten in der

Region vergeben, hiervon allein rund 4 Mrd.

Euro für mittelständische Unternehmen.

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umfassende und effi ziente Lösungsmöglichkeiten an.

Dieser Wert belegt deutlich: Die Kreissparkasse

Köln steht weiterhin dem Mittelstand

als Kreditgeber zur Verfügung und

setzt sich aktiv dafür ein, dass keine Kreditklemme

bei den Kunden in ihrem Geschäftsgebiet

entsteht, sagte Wüerst.

Und weiter: „Unsere Kreditvergabestandards

sind die gleichen wie vor der Finanzkrise.

Jedes Unternehmen in der Region,

das Gewähr dafür bietet, dass es den Kredit

zurückzahlen kann, bekommt diesen bei

der Kreissparkasse Köln“. Im Gesamtjahr

konnten darüber hinaus rund 3.300 neue

Firmenkunden hinzugewonnen werden.

Das Betriebsergebnis war geprägt durch

ein anhaltend gutes Kundengeschäft sowie

ein konsequentes Kostenmanagement. Es

legte in Summe um 14,7 Mio. Euro auf 198,8

Mio. Euro zu, wobei der wesentliche Zuwachs

mit über 8 Mio. Euro aus dem gestiegenen

Provisionsüberschuss erzielt wurde.

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 167

Mio. Euro oder 0,7 % auf 24,1 Mrd. Euro

und überschritt damit erstmals die 24-

Mrd.-Euro-Marke. Nach Abzug der Wertberichtigungen

wurde ein Gewinn vor Steuern

von 44 Mio. Euro erwirtschaftet. Damit soll

vor allem das Eigenkapital gestärkt werden.

Ausschüttungen sind nicht vorgesehen. Das

soziale Engagement aber sollte nicht leiden.

Die Bank stiftete erneut fünf Millionen Euro

für gemeinnützige Zwecke in der Region.

Für 2010 erwartet die Kreissparkasse

laut Wüerst ein gleiches Ergebnis wie 2009:

„Wir sind dafür gut aufgestellt“.

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GL&Lev kontakt 03/10

57

Im Blickpunkt


58

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Finanzen

Vorstandschef Wenning präsentierte eine eindrucksvolle Quartals-Bilanz

Bayer AG mit einem

gelungenen Start in 2010

Für den Bayer-Konzern war 2009

in einem schwierigen Umfeld

operativ eines der stärksten Jahre.

Das hatte Bayer-Vorstandsvorsitzender

Werner Wenning bereits

auf der Bilanz-Pressekonferenz

gesagt. Er wiederholte es jetzt auf

der Hauptversammlung in Köln,

aber präsentierte auch eine positive

Bilanz des 1. Quartals 2010.

Dank einer deutlichen Erholung des

MaterialScience-Geschäfts erzielte

Bayer im 1. Quartal 2010 ein kräftiges

Umsatz- und Ergebnisplus. „Für das

Gesamtjahr 2010 sind wir weiter zuversicht-

GL&Lev kontakt 03/10

lich und heben den Konzernausblick an“, so

Vorstandschef Wenning.

„Bayer ist ein starkes Unternehmen“,

sagte Wennig. Und: „Wir schauen mit Zuversicht

in die Zukunft. Wir wollen in diesem

Jahr wieder wachsen“.

MaterialScience hatte sich in einem zunehmend

stabileren Marktumfeld deutlich

erholt und sein Geschäft gegenüber dem

sehr schwachen Vorjahresquartal stärker als

erwartet gesteigert.

Während healthCare Umsatz und Ergebnis

leicht verbessern konnte, schwächte

sich das CropScience-Geschäft im Vergleich

zum Rekord-Vorjahresquartal deutlich ab.

Erläuterte auf der Hauptversammlung in Köln die Bilanz

2009 und zeigte sich zufrieden mit den ersten Zahlen

für 2010. Bayer-Vorstandsvorsitzender Werner Wenning.

Ursache hierfür war vor allem der witterungsbedingt

verspätete Saisonstart.

Der Konzernumsatz stieg im 1. Quartal um

5,3 Prozent auf 8,3 (Vorjahr: 7,9) Milliarden

Euro. Bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte

entspricht das einem Plus von 6,2

Prozent. Das um Sondereinflüsse bereinigte

EBITDA erhöhte sich um 13,2 Prozent auf 1,9

(1,7) Milliarden Euro. Das Konzernergebnis

stieg um 63,1 Prozent auf 0,7 (0,4) Milliarden

Euro und das bereinigte Ergebnis je Aktie um

31,9 Prozent auf 1,20 (0,91) Euro.

Die weltweite konjunkturelle Erholung

dürfte sich in diesem Jahr fortsetzen“, prognostizierte

Wenning. Allerdings seien die

Aussichten für den Konjunkturverlauf weiter

mit Unsicherheit behaftet – auch 2010

werde daher kein einfaches Jahr. Den

Umsatz will Bayer im laufenden Jahr währungs-

und portfoliobereinigt weiterhin um

mehr als 5 Prozent erhöhen. Da sich zudem

die Währungsverhältnisse aus Konzernsicht

bisher günstiger als erwartet entwickelt haben,

wurde die Ergebnisprognose für den

Konzern angehoben.

Für das EBITDA vor Sondereinflüssen ist

nunmehr eine Steigerung auf mehr als 7

Milliarden Euro (bisher: in Richtung 7 Milliarden

Euro) geplant. Für das bereinigte Ergebnis

je Aktie erwartet der Konzern einen

Anstieg um mehr als 15 Prozent statt bisher

etwa 10 Prozent. Den Einschätzungen liegen

die Währungsverhältnisse zum Ende des 1.

Quartals zugrunde, unter anderem ein Euro-

US-Dollar-Kurs von 1,35 statt zuvor 1,40.

Die letzte Hauptversammlung des Vorstandschefs

In der Hauptver-

sammlung in der

Kölner Messe ging

es nicht allein um

die Bilanz 2009.

Für Bayer-Chef

Werner Wenning

und Finanzvorstand

Klaus Kühn war die

Hauptversammlung

zugleich die letzte in

ihren Funktionen an der

Unternehmensspitze.

Während Wenning

den Vorstandsvorsitz

am 1.

Oktober 2010 an Dr.

Marijn Dekkers übergibt,

schied Kühn

bereits nach der

hauptversammlung

aus dem Vorstand aus. Neuer Finanzvorstand

seit dem 1. Mai ist Werner Baumann.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Manfred

Schneider (links im Bild) hob Kühns Anteil

am wirtschaftlichen Erfolg des Konzerns

hervor und dankte vor allem aber Werner

Wenning für sein großes Engagement und

seine erfolgreiche Arbeit in 44 Jahren bei

Bayer, davon acht als Vorsitzender des Vorstands.

Zu seinen Verdiensten gehöre vor

allem auch die strategische Neuausrichtung,

ohne die weder der heutige Erfolg des

Konzerns noch das relativ gute Überstehen

der Krise möglich gewesen wäre. „Bayer

hat unter Ihrer Führung innerhalb weniger

Jahre ein neues Gesicht bekommen“, sagte

Schneider. „Sie haben markante und nachhaltige

Spuren hinterlassen“.


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Lohnbuchhaltung • Nachfolgeberatung • Neues Kommunales Finanzmanagement (NKF) • International Financial

Reporting Standards (IFRS) • Internationales Steuerrecht • Going Public • DV-Revisionen • Mergers & Aquisitions

Nationale wie internationale Fragen beantworten wir Ihnen gern, unterstützt durch unser Netzwerk

NEXIA International, präsent in 97 Ländern und 620 Büros mit 23.000 Mitarbeitern.

DHPG Dr. Harzem & Partner KG • Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Buddestraße 18-20 • D-51429 Bergisch Gladbach • Tel: +49 2204 76788-0 • Web: www.dhpg.de


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GL&Lev kontakt 03/10

Beschäftigen Sie Ihren

Ehegatten – aber richtig!

Kleine und mittelständische

Unternehmer sind zum reibungslosen

Ablauf oft auf die Unterstützung

ihrer Ehegatten

angewiesen, indem diese sich

beispielsweise der Buchhaltung

widmen. Diese Mitarbeit wird

in der Regel auch entlohnt. Bei

geschickter Gestaltung beteiligt

sich das Finanzamt an den Kosten.

Hierzu muss sich der Lohn im

Rahmen des Üblichen bewegen.

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Steuer

Zudem müssen bestimmte formale

Anforderungen erfüllt werden. Bei

der Verfolgung des Volkssports

„Steuern sparen“ werden jedoch gerne

andere Aspekte - zum eigenen Nachteil -

außer Acht gelassen. Beachten Sie: Nur bei

ganzheitlicher Betrachtung sind Sie als Unternehmer

in der Lage, die Entscheidung zu

treffen, die sich auch unter dem Strich für

Unternehmen und Familie auszahlt.

Beschäftigung „auf Lohnsteuerkarte“

Stellen Sie den Ehegatten als sozialversiche-

Entscheidungskriterien:

Senkung der Gewerbesteuer

Senkung der Einkommensteuer

bei zusammenveranlagung

Beiträge zur Sozialversicherung

(Kranken-, arbeitslosen-, Rentenversicherung)

zusätzliche eigene Beiträge zur

(gesetzlichen) Krankenversicherung zur

evtl. bestehenden Familienversicherung

absicherung des Ehegatten

gegen arbeitslosigkeit

aufbau eines eigenen Rentenanspruchs

ggü. der „Deutsche Rentenversicherung“

Möglichkeit der Inanspruchnahme der sog.

Riesterförderung durch beide Ehegatten

Susanne

Kommessien-Seibert

Dipl.-Kauffrau/

Steuerberaterin

Gesellschafterin

der Steuerkanzlei

Kommessien-Seibert

und Grosser

rungspflichtigen Angestellten im eigenen

Unternehmen ein, sind zusätzlich zum Bruttogehalt

Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung

zu zahlen. Außerdem werden

Umlagen und Beiträge zur Berufsgenossenschaft

fällig.

Die sozialversicherungspflichtige Anstellung

hat für den mitarbeitenden Ehegatten

den Vorteil, dass er sich eine eigene

Altersversorgung aufbaut und gegen

Arbeitslosigkeit versichert wird. Aber

diese Absicherung ist teuer. Denn der

Unternehmer führt etwa 40 % des Ge-

Sozialversicherungs-

pflichtiger Arbeitnehmer

ja

nein

ca. 40 %

(je ca. 20% arbeitnehmer- und arbeitgeberanteil)

Statusprüfung empfohlen!

ja

ja

ja

ja

Minijobber

ja

ja

ca. 31 %

(nur 18% bei priv. Krankenversicherung des Minijobbers)

nein

nein

nein

(ja: bei aufstockung des Rentenbeitrags, z.zt. 4,9 %)

nein

(ja: bei aufstockung der Beiträge!)

haltes für Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung

ab, wovon ca. 20 %

vom Arbeitslohn einzubehalten sind und

ca. 20 % als Arbeitgeberbeitrag gezahlt

werden. Darüber hinaus ist Lohnsteuer abzuführen.

Grundsätzlich sind sämtliche Aufwendungen

als Betriebsausgaben absetzbar

und mindern so den Gewinn. Das senkt

die Gewerbesteuer. Nennenswerte Vorteile

bei der Einkommensteuer entstehen in der

Regel keine, da bei einer Zusammenveranlagung

neben dem Unternehmensgewinn

auch das Gehalt des mitarbeitenden Ehegatten

der Einkommensteuer unterworfen

wird.

Hinweis: Was viele nicht wissen: Allein die

Tatsache, Beiträge für den Arbeitnehmer-

Ehegatten abgeführt zu haben, führt im

Gegenzug nicht automatisch zur Leistungspflicht

der Sozialversicherung, z. B. im Falle

der Arbeitslosigkeit.

Tipp: Je nachdem, was gewollt ist, Sozialversicherungspflicht

oder -freiheit, ist das

Arbeitsverhältnis entsprechend auszugestalten!

Fragen Sie Ihren Berater nach der

für Sie optimalen Gestaltung und lassen Sie

sich das Ergebnis per sozialversicherungsrechtlicher

„Statusprüfung“ verbriefen. Dann

sind Sie auf der sicheren Seite!

Wesentliche Entscheidungskriterien bei der Beschäftigung des Ehegatten im Betrieb

Freier Mitarbeiter

ja

nein

Kranken: individuell

arbeitslosen: freiwillig derzeit 17,89 Euro

Renten: individuell

Grundsätzlich ja, nicht jedoch:

bei einem mtl. Verdienst bis 365 Euro,

Beschäftigung unter 17 Std./Woche und

ohne Beschäftigung eigener Mitarbeiter

freiwillig für derzeit 17,89 Euro möglich

nein

(ja: bei freiwilligen Beiträgen)

nein


Beschäftigung als Minijobber

Anders ist es, wenn das Arbeitsverhältnis als

sog. Minijob ausgestaltet wird. Beträgt das

monatliche Gehalt höchstens 400 Euro, handelt

es sich um ein nicht sozialversicherungspflichtiges

Arbeitsverhältnis. Der Mitarbeiter

erhält seinen Lohn grundsätzlich ohne Abzüge,

der Arbeitgeber zahlt darauf pauschale

Abgaben in höhe von derzeit max. 31,08 %.

Diese setzen sich zusammen aus 15 % Rentenversicherungsbeitrag,

13 % Beitrag zur

Krankenversicherung, 2 % pauschale Lohnsteuer

und 1,08 % Umlagen. Ist der mitarbeitende

Ehegatte privat krankenversichert,

entfällt der Beitrag zur Krankenversicherung.

Die Vorteile liegen auf der hand: Wie

auch beim sozialversicherungspflichtigen

Arbeitsverhältnis kann der Unternehmer

sämtliche damit zusammenhängenden Aufwendungen

als Betriebsausgaben absetzen.

Bei der Einkommensteuer muss das Ehepaar

nur den Unternehmergewinn versteuern, die

Einnahmen aus dem 400-Euro-Job bleiben

jedoch unberücksichtigt. Nachteilig ist, dass

der mitarbeitende Ehegatte nicht gegen

Arbeitslosigkeit versichert wird. Eine eigene

Altersversorgung besteht zudem nur, wenn

der Mitarbeiter seine Rentenversicherungsbeiträge

um 4,9 % auf 19,9 % aufstockt.

Tipp: Die staatliche Förderung der sog.

Riesterrente können Angestellte und ihre

Ehegatten (auch Unternehmer-Ehegatten!)

in Anspruch nehmen. Dies gilt auch bei Minijobbern!

Voraussetzung: Sie stocken ihre

Beiträge zur Rentenversicherung auf. Die

volle Förderung beträgt 154 Euro je Sparer

und 185 Euro bzw. 300 Euro je kindergeldberechtigtem

Kind jährlich bei minimalen

Eigenbeiträgen.

Beschäftigung als freier Mitarbeiter

Grundsätzlich ist es auch möglich, den Ehegatten

als Selbstständigen zu beschäftigen;

in diesem Fall sind vom Unternehmer keine

Beiträge zur Sozialversicherung zu zahlen;

ggf. muss der mitarbeitende Ehegatte

jedoch als arbeitnehmerähnlicher Selbstständiger

Beiträge in höhe von 19,9 % von

seinem Gewinn in die gesetzliche Rentenversicherung

einzahlen. Entgelte in üblicher

höhe können als Betriebsausgaben

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BETTINA STOCK, LL.M.

GL&Lev kontakt Finanzen

abgesetzt werden, so dass sich die Gewerbesteuerbelastung

beim Unternehmer

mindert; einkommensteuerlich ist diese

Gestaltung wenig vorteilhaft, da bei einer

Zusammenveranlagung die Einkünfte des

mitarbeitenden Ehegatten das Familieneinkommen

erhöhen.

Fazit: Welche der hier vorgestellten Gestaltungen

insgesamt vorteilhaft ist, hängt nicht

nur davon ab, mit welcher Beschäftigungsart

die meisten Steuervorteile verbunden sind.

Gewerbesteuerpflicht und Veranlagungsform

in der Einkommensteuer sind bei der

Entscheidungsfindung ebenso zu beachten

wie die Fragen, ob einer oder beide Ehegatten

gesetzlich oder privat krankenversichert

sind oder wie stark das Erfordernis

sozialer Absicherung, z. B. gegen Arbeitslosigkeit,

ist. Sollten Sie sich zur Lösungsfindung

beraten lassen, wissen Sie jetzt: Die

einseitige Sicht aufs steuerliche Ergebnis

kann Sie teuer zu stehen kommen. Nur eine

ganzheitliche, auf den individuellen Einzelfall

bezogene Betrachtung zahlt sich auch

unter dem Strich für Sie aus.

Dr. Dedy Michels Simon Rottländer GmbH

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GL&Lev kontakt 03/10

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Im Blickpunkt


62

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Finanzen

GL&Lev kontakt 03/10

Vorsicht bei bestimmten Renten-

und Lebensversicherungsmodellen

Als oftmals gefährlich hat

sich die Kombination einer

Lebens- oder Rentenversicherung

mit einem Kredit erwiesen.

Diese Modelle traten ab dem

Ende der 90er Jahre in einer

Vielzahl unterschiedlicher

Gestaltungen auf.

Versprochen wurde eine „mündelsichere,

unkündbare, lebenslange

Rente ohne Risiko“. Doch die Realität

sieht anders aus: Diese Rentenver-

sicherungen entwickeln sich zunehmend zu

„Geldvernichtungsmaschinen“.

Modelle mit 3 Bausteinen

Der Ansatz dieser fremdfinanzierten Altersvorsorgemodelle

ist relativ einfach und

besteht aus der Kombination von 3 aufeinander

abgestimmten Bausteinen: einer

Renten- oder Lebensversicherung, einem

Kredit zur Finanzierung des Kaufpreises

für die Rentenversicherung sowie einem

Tilgungsträger zur Rückzahlung des Kredites.

Zu Beginn schließt jeder Kunde eine

Rentenversicherung (1. Baustein) ab. Die

monatliche Rente, die sofort zur Auszahlung

gelangt, dient zur Bedienung der Kreditzinsen

sowie zur teilweisen Ansparung

des Tilgungsträgers, sodass lediglich eine

vergleichsweise niedrige Eigenleistung verbleibt.

Der Einzahlungsbetrag für die Rentenversicherung

wird mittels eines endfälligen

Kredites (2. Baustein) finanziert. Die

Zinsen für den Kredit sind als Werbungskosten

steuerlich absetzbar. Der Tilgungsträger

(3. Baustein) dient zur Rückzahlung des Kredites.

Die monatlichen Ansparraten werden

aus den laufenden Rentenzahlungen sowie

aus der Eigenleistung finanziert.

Kosten höher als Rendite

Diesem Konzept lag immer die Erwartung

zu Grunde, die Versicherung werde eine

höhere Rendite erbringen als Kosten für

den Kredit entstünden. Man spricht daher

auch von einem sogenannten Zinsdifferenzgeschäft.

Es ist auf die positive Differenz

zwischen den Zinsen aus der Versi-

Bettina Stock, LL.M.

Fachanwältin für

Familienrecht

Bank- und Kapitalanlegerrecht,Immobilienrecht

in der Kanzlei

Stock Tillmanns Junker

cherung und den Zinsen für das Darlehen

ausgelegt. Leider ist diese Erwartung nur in

den wenigsten Fällen aufgegangen. häufig

taucht in diesem Zusammenhang auch der

Begriff hebelgeschäft auf. Er betrifft allerdings

nicht nur diese Form einer Kapitalanlage,

sondern allgemein den gleichzeitigen

Einsatz von Eigenkapital und Fremdkapital

für ein Investment. Man spricht dann von

der hebelung des Eigenkapitals durch das

Fremdkapital. Je höher der hebel, desto

größer das Risiko für den Anleger.

Verluste in Depots

Teilweise wurde aber auch ganz auf den

Einsatz von Eigenkapital verzichtet und

die gesamte Einzahlung durch einen Kredit

finanziert. Jede dieser Offerten ist mit

erheblichen Risiken verbunden. Die Situation

der Geschädigten ist heute besonders

dramatisch. Ein Beispiel: Die Einzahlung in

die Rentenversicherung wurde vollständig

mit dem Kredit finanziert. Die Tilgung des

Kredits sollte nach 15 Jahren durch ein Investmentdepot

erfolgen, in das monatliche

Einzahlungen erbracht werden mussten. Da

in den Depots in der Regel keine Gewinne,

sondern Verluste entstanden sind, und der

Wert der Altersvorsorgeversicherung durch

die regelmäßigen Auszahlungen rapide abgenommen

hat, beträgt die Lücke zwischen

dem Zeitwert von Depot und Versicherung

teilweise 2/3 des laufenden Kredites.

Davon ist die Existenz vieler Anleger bedroht

– zumal sich die Lücke unter normalen

Umständen auch noch ständig weiter

vergrößert.

Schadensersatz möglich

Ein Anlageberater, der eine solche Kapitalanlage

verkauft, schuldet dem Anleger

eine eigene Prüfung, Gewichtung und

Benennung der wesentlichen Risiken dieser

Anlageform. Die Beratung, auch bei

dem Verkauf fremdfinanzierter Altersvorsorgemodelle,

muss Anlegergerecht und

Anlagegerecht erfolgen. Der Anlageberater

oder Anlagevermittler muss auf die

Bedürfnisse des Anlegers und auf dessen

Beratungsbedarf eingehen. Er muss sich

auf den erfahrenen oder unerfahrenen,

den risikowilligen oder risikounwilligen

Anleger und dessen Anlageziele einlassen.

So kann die Beratung bei einem Anleger

anders ausfallen als bei dem anderen Anleger.

Der Verkauf einer Kapitalanlage aus

Gründen einer lukrativen Provision für den

Vermittler, darf jedenfalls nicht erfolgen.

Lassen Sie sich anwaltlich beraten, oft stehen

Anlegern Schadenersatz oder Rückabwicklungsansprüche

zu.


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