Eishockey 2021/22

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AKTUELL SPORT C | 2021

SPORT

9. September 2021

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Eishockey 2021/22

Energiegeladen

Alperia fördert den

Sport in Südtirol.


SPORT

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C | 2021

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Kontaktieren Sie uns: Tel. 0471 081 561 • info@mediaradius.it • www.mediaradius.it


Inhalt

AKTUELL

04 ICEHL: Allgemein

05 ICEHL: HCB Südtirol Alperia

13 ICEHL: HC Pustertal

21 ICEHL: Die Kader

25 AlpsHL: Allgemein

26 AlpsHL: Die Kader

28 AlpsHL: HC Gherdëina

31 AlpsHL: HC Meran

35 AlpsHL: Rittner Buam

38 AlpsHL: Wipptal Broncos

42 Schiedsrichter und alle Italienmeister

43 IHL: Allgemein

46 Rücktritt: Dan Tudin

47 Karriereende: Thomas Di Pauli

48 Nationalmannschaften

50 Frauen: EVB Eagles Südtirol

ZUM HERAUSNEHMEN

Die Spielkalender 2021/22

Titelbild Spielkalender:

Die 4 Südtiroler Kapitäne der AlpsHL

Joel Brugnoli, Fabian Hackhofer,

Simon Kostner und Luca Ansoldi (von

oben links im Uhrzeigersinn)

IMPRESSUM

INFO-PR

19 Pezzei Metallform, Bruneck

RUBRIK

51 Die neue Intercable Arena

in Bruneck

Titelbild: Die Spieler des

HCB Südtirol (oben) und des

HC Pustertal (unten) jubeln.

Eigentümer/Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen

Ermächtigung: Landesgericht Bozen 2.4.1948, Nr.7/48

Chefredakteur und presserechtlich verantwortlich: Dr. Toni Ebner

Verantwortlicher Projektleiter: Franz Wimmer

Produktion: Magdalena Pöder

Redaktion: Kurt Platter (Koordination), Anton Höller, Leo Holzknecht

Redaktion Intercable Arena: Stadtentwicklung Bruneck

Werbung/Verkauf: dott. Marita Wimmer, Michael Gartner, Alois Niklaus,

Helene Ratschiller, Patrick Zöschg

Verwaltung: Weinbergweg 7, 39100 Bozen, Tel. 0471 081 561,

info@mediaradius.it, www.mediaradius.it

Fotos: Max Pattis, Reinhard Eisenbauer, GEPA

Statistiken: Walter Morandell

Grafik/Layout: Achim March

Infografiken: Michal Lemanski, Ambra Delvai

Konzept und Abwicklung: MediaContact, Eppan

Produktion/Druck: Athesia Druck Bozen - www.athesia.com

Auflage: 36.700 Stück

Vertrieb: Sonderdruck zur heutigen „Dolomiten“-Ausgabe

EDITORIAL

Bei mir ist die Vorfreude

groß. Seit Wochen

fiebere ich der bevorstehenden

Eishockey-

Saison entgegen und

sehne einen speziellen

Tag herbei: Den 26. Oktober.

Dann wird in der neuen Intercable Arena in

Bruneck Derbystimmung herrschen, wenn der

HC Pustertal erstmals seit der Saison 2012/13

in einem Meisterschaftsspiel den „Erzfeind“

HCB Südtirol empfangen wird. Während die

„Weiß-Roten“ in den nächsten Monaten auf den

3. Meistertitel seit dem Liga-Eintritt im Sommer

2013 losgehen, starten die „Schwarz-Gelben“

am 17. September in ein neues Abenteuer.

Der HC Pustertal ist in der ICE Hockey League

einer von 3 Neulingen bzw. Rückkehrern. Neu

für die „Wölfe“ ist nicht nur die Liga, sondern

auch ihr neuer Wolfs-Bau. Ab Oktober wird

die neue, schmucke und hochmoderne Arena

im Westen Brunecks ihre neue Heimstätte.

Ob dann aber schon 3100 Zuschauer auf den

Tribünen Platz nehmen dürfen, ist aufgrund

der Corona-Bestimmungen mehr als fraglich.

Fest steht aber, dass es im kommenden Winter

eine Rückkehr der Fans in die Stadien geben

wird, nachdem diese zuletzt leer geblieben sind.

Stand heute ist hierzulande nur eine Auslastung

von 35 Prozent des Fassungsvermögens erlaubt,

während die österreichischen Konkurrenten vor

vollen Rängen spielen dürfen. Ein Umstand,

der für mich völlig unverständlich ist. Aber

nicht nur wegen einer möglichen Wettbewerbsverzerrung.

Obwohl ich kein Corona-Experte

bin, plädiere ich dafür, die Stadien für Geimpfte,

Genesene und Getestete zu öffnen und bis

auf den letzten Platz zu füllen, damit der Sport

wieder (über)leben kann. Aber nicht nur in

Bruneck beginnt eine neue Ära. Auch in Meran

und Toblach wird es Eishockey auf höherem

Niveau geben. Die „Adler“ wagen erstmals den

Sprung in die Alps Hockey League, während

die „Eisbären“ ihre Haut in der Italian Hockey

League so teuer wie möglich verkaufen wollen.

Zum 13. Mal halten Sie, geschätzter Leser,

dieses Sonderheft in den Händen. Es soll ein

Begleiter für eine mitreißende und hoffentlich

virusarme Saison sein. Viel Spaß bei der Lektüre

wünscht

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten,

PR-Seiten und der angeführten Webseiten.

Redaktionsschluss: Montag, 6. September 2021

Kurt Platter, Sportredaktion „Dolomiten“


4 SPORT C | 2021 ICEHL: ALLGEMEIN

Der Kreis der Favoriten ist groß

In der ICE Hockey League (ICEHL) ist

in der bevorstehenden Saison einiges

neu. Neu ist die Teilnehmerzahl, die

auf 14 Mannschaften angewachsen ist.

Neu ist auch, dass erstmals 2 Südtiroler

Teams an der grenzüberschreitenden

Meisterschaft teilnehmen.

Neben dem HCB Südtirol Alperia wird

sich auch der HC Pusteral, der einer

von 3 Neulingen ist, mit Teams aus Österreich,

Ungarn, Tschechien, Slowenien und

der Slowakei messen. Zu den 11 bisherigen

Klubs gesellen sich neben den

„Wölfen“ auch die beiden Rückkehrer

Orli Znojmo und Olimpija Laibach hinzu.

Groß ist im kommenden Winter auch

der Kreis der Favoriten. Mindestens ein

Drittel der teilnehmenden Mannschaften

kann sich Hoffnungen auf den Gewinn

der Karl-Nedved-Trophäe machen. Zu

den Gejagten gehört erneut der HCB

Südtirol. Die „weiß-rote“ Truppe ist

ebenso wie der Klagenfurter AC eingespielt.

Auch der Titelverteidiger ist erneut

weit vorne zu erwarten.

Dasselbe gilt für Red Bull Salzburg. Der

finanzstarke Rekordmeister (6 Titel) hat

nach der verkorksten Saison 2020/21 in

den letzten Wochen mehrere Hochkaräter

unter Vertrag genommen. Zum einen

haben die „roten Bullen“ Ligarivale

Wien geschwächt, indem sie 3 Spieler

abgeworben haben, zum anderen haben

sie mit TJ Brennan und Jan-Mikael Järvinen

2 Ausnahmekönner unter Vertrag

genommen.

Mit Wien wird trotzdem zu rechnen

sein. Schließlich steht nach dem Abschied

von Dave Cameron mit Davie

Barr weiterhin ein NHL-erprobter

Trainer an der Bande. Für eine Überraschung

könnte der Villacher SV sorgen.

Die Kärntner haben sich gezielt verstärkt

und unter anderem den Kalterer Torhüter

Andreas Bernard an sich gebunden.

Um Platz 6, der die direkte Play-off-

Teilnahme bedeuten würde, werden

wohl Graz, Linz und der HC Pustertal

kämpfen. Dieses Trio hat in jedem Fall

gute Chancen, einen Top-10-Platz,

der dem Pre-Play-off gleichkommt, zu

ergattern. Diesen könnten ihm Fehervar,

die Bratislava Capitals und Dornbirn

streitig machen. Für Innsbruck, Laibach

und Znojmo dürfte die Saison nach dem

Grunddurchgang dagegen wohl vorzeitig

zu Ende sein.

ICEHL: Ehrentafel

2003/04 KLAGENFURTER AC

2004/05 VIENNA CAPITALS

2005/06 VILLACHER SV

2006/07 EC RED BULL SALZBURG

2007/08 EC RED BULL SALZBURG

2008/09 KLAGENFURTER AC

2009/10 EC RED BULL SALZBURG

2010/11 EC RED BULL SALZBURG

2011/12 BLACK WINGS LINZ

2012/13 KLAGENFURTER AC

2013/14 HCB SÜDTIROL

2014/15 EC RED BULL SALZBURG

2015/16 EC RED BULL SALZBURG

2016/17 VIENNA CAPITALS

2017/18 HCB SÜDTIROL

2018/19 KLAGENFURTER AC

2019/20 KEIN MEISTER

2020/21

KLAGENFURTER AC

-Infografik: M. Lemanski

ICEHL: Teilnehmende Mannschaften

TSCHECHIEN

EHC BLACK WINGS LINZ

Linz

VIENNA CAPITALS

Wien

ORLI ZNOJMO

Znojmo

SLOWAKEI

BRATISLAVA CAPITALS

Bratislava

DORNBIRNER EC

Dornbirn

HCB SÜDTIROL

Bozen

HC INNSBRUCK

Innsbruck

HC PUSTERTAL

Bruneck

ITALIEN

EC RED BULL SALZBURG

Salzburg

VILLACHER SV

Villach

ÖSTERREICH

EC GRAZ 99ERS

Graz

KLAGENFURTER AC

Klagenfurt

OLIMPIJA LAIBACH

Laibach

SLOWENIEN

UNGARN

FEHERVAR

Szekesfehervar

-Infografik: M. Lemanski


ICEHL: HCB SÜDTIROL ALPERIA

SPORT C | 2021

5

Angriff gewinnt Spiele,

Abwehr gewinnt Meisterschaften

Nach dem Motto „never change a

winning team” oder „Ändere nie eine

erfolgreiche Mannschaft“ wird der

HCB Südtirol Alperia mit der nahezu

gleichen Mannschaft in das kommende

ICEHL-Abenteuer starten. Der 2-fache

EBEL-Meister hat 14 Spieler aus

dem Vorjahr bestätigt und den Kader

gerade einmal mit 7 Neuzugängen

aufgefüllt. Die eingespielte Truppe

soll und wird mit einem neuen Trainer

auch in der kommenden Saison

ganz vorne mitmischen.

Obwohl der HCB Südtirol im

heurigen April im Finale gegen

den Klagenfurter AC den Kürzeren

gezogen und die 3. Karl Nedwed-Trophäe

seit dem Liga-Eintritt im Sommer

2013 verpasst hatte, hält die sportliche

Leitung um Dieter Knoll in der neuen

Spielzeit großteils an Altbewährtem

fest. Das ist seit vergangenen Sommer

nichts Neues. Hatte der Bozner Boss

in Vergangenheit seine Mannschaften

stets total umgekrempelt, schlug er vor

einem Jahr einen völlig neuen Weg ein

und stattete 15 Cracks aus der Saison

2019/20 mit einem neuen Vertrag aus.

Galvanistraße 34

39100 Bozen

-Infografik: M. Lemanski

HCB Südtirol Alperia

Gegründet

1933

Stadion

Eiswelle

HCB SÜDTIROL ALPERIA

Tel 0471 915604

Fax 0471 200108

Heuer haben immerhin 14 Akteure aus

der Vorsaison ein neues Arbeitspapier

unterschrieben.

Trotzdem hat es bis zum 23. August

gedauert, ehe die Mannschaft komplett

war. „Ich habe mich bei der

Zusammenstellung des Kaders noch

nie so schwergetan wie heuer. Weil

es in Nordamerika zwischen NHL,

AHL und ECHL 15 neue Teams gibt,

haben es viele Spieler vorgezogen, in

ihrer Heimat zu bleiben. Deshalb war

der Markt an starken Spielern über

Wochen nahezu leergefegt. Mittelmäßige

Ausländer hätten wir zur Genüge

bekommen. Wir wollen aber seit jeher

für jede Position die bestmögliche

Lösung“, erklärt Knoll.

Auf den 2 wohl wichtigsten Positionen

sollen im bevorstehenden Winter

aber 2 neue Besen kehren. Auf der

Trainerbank hat Doug Mason das

Sagen, während zwischen den Pfosten

die Hoffnungen auf Kevin Boyle

ruhen. Mason folgt auf Greg Ireland.

Boyle tritt dagegen in die Fußstapfen

von Leland Irving, der in den letzten

3 Jahren nicht nur die Nummer 1 in

Bozen war, sondern stets auch zu den

Präsident

Otto

Massimo

Größter Erfolg

7200 Zuschauer 2 Mal EBEL-Meister (2013/14 und 2017/18)

19 Mal Italienmeister (zuletzt 2011/12)

mail@hcb.net

www.hcb.net

besten Schlussmännern der gesamten

Liga zählte.

Doug Mason hat auf der

Kommandobrücke das Sagen

Der neue starke Mann hinter der Bande

ist Doug Mason. Der 66-jährige Kanadier

mit holländischem Reisepass hat

in den letzten 7 Jahren bereits in der

ICEHL gearbeitet. Obwohl er seit mehr

als 3 Jahrzehnten im Trainergeschäft

tätig ist, hat er noch keinen großen Titel

gewonnen. Deshalb wäre es höchste

Zeit, dass sich das ändert. „Daran

denke ich nicht, da es bis dorthin ein

weiter Weg ist. Ich denke nur an das

erste Spiel. Es gibt 13 andere Trainer,

die auch Meister werden wollen. Um

Erfolg zu haben, benötigen wir ein

System, viel Leidenschaft und großen

Ehrgeiz“, kennt der neue Bozner

Trainer das Erfolgsrezept. Sein System

beschreibt er kurz und bündig: „Wir

müssen Druck ausüben – defensiv wie

offensiv. Hinten benötigen wir Druck

auf die Scheibe, vorne Druck zum Tor.“

Der Holland-Kanadier stammt aus

Sudbury (Ontario) und hat den

Großteil seiner Spielerkarriere in

den Niederlanden verbracht, bevor

er 1989 eine Laufbahn als Trainer

einschlug. Seine Führungsqualitäten

und seine tiefgründigen Kenntnisse

des Eishockeys führten ihn im Laufe

der Jahre quer durch Europa. Nach

kurzen Zwischenstationen zwischen

der Schweiz und Asiago zu Beginn der

1990-er-Jahre, gewann Mason mit

den Tillburg Trappers 4 holländische

Meisterschaften.

Ab der Saison 1997/98 gelang Mason,

der auch 2 Saisonen beim EV Zug


6 SPORT C | 2021 ICEHL: HCB SÜDTIROL ALPERIA

Doug Mason

Justin Fazio

verbrachte, der Durchbruch in der

DEL, wo er für insgesamt 15 Jahre

tätig war und die Kölner Haie 2008

ins Finale führte. 2014 wechselte der

erfahrene Coach in die EBEL, wo er

zunächst für 2 Jahre beim Klagenfurter

AC das Sagen hatte. Von 2016

bis zum 27. Dezember 2020 betreute

Mason die Graz99ers. Nebenbei war

Mason auch auf internationaler Bühne

tätig. Er war für insgesamt 14 Saisonen

mehrmals Trainer der holländischen

Nationalmannschaft, während

er 2009 und 2013 als Co-Trainer das

Team Canada beim Deutschland-Cup

betreute.

Mason hat in Vergangenheit immer

wieder bewiesen, dass er es ausgezeichnet

versteht, junge Spieler zu entwickeln

und älteren Spielern Freiräume

innerhalb einer geordneten Struktur zu

geben. Er hat auch gezeigt, Lehrer und

– wenn es sein muss – harter Trainer

zu sein, ohne dabei sein Menschsein

zu vergessen. Mason will zwar stets

alles unter Kontrolle haben, sich selbst

nimmt er allerdings nicht so wichtig.

„Ich bin als Trainer sehr menschlich“,

hat der 66-Jährige einmal über sich

selbst gesagt. „Wenn es sein muss, kann

ich allerdings auch wie ein Hund beißen.“

Seine Hartnäckigkeit bezeichnet

Mason gleichzeitig als größte Stärke

und Schwäche.

Fabio Armani wird Mason als Assistent

zur Seite stehen. Der 47-Jährige aus

dem Trentino geht beim HCB in seine

3. Saison. Er kommt bei den Spielern

sehr gut an und ist ein wichtiges Bindeglied

in der Kabine.

Der US-Amerikaner Kevin Boyle

ist die neue Nummer 1

Kevin Boyle bringt alle Voraussetzungen

mit, um die Nachfolge von

Leland Irving antreten zu können. Der

29-jährige US-Amerikaner, der Vater

einer einjährigen Tochter ist, kommt

erstmals nach Europa. Er ist ein

erfahrener Torhüter, der die letzten

5 Spielzeiten in der AHL verbracht

und zudem 5 NHL-Spiele bestritten

hat. Er ist ein sehr reaktionsschneller

Torhüter. Seine Stärken sind zudem

die Seitwärts-Bewegung und sein

Stellungsspiel.

Der US-Boy ließ erstmals in der

NCAA bei UMass-Lowell aufhorchen,

wo er sich zwischen 2011 und 2016

kontinuierlich steigerte und in seiner

letzten Saison zum Torhüter des Jahres

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ICEHL: HCB SÜDTIROL ALPERIA

SPORT C | 2021

7

Mathew Maione

ausgezeichnet wurde. Obwohl Boyle

nie gedraftet worden ist, schaffte

er den direkten Sprung in die AHL.

Das war in der Saison 2016/17, als er

sich der Organisation der Anaheim

Ducks anschloss. Bei deren Farmteam

San Diego Gulls wusste Boyle in den

folgenden 4 Spielzeiten auf der ganzen

Linie zu überzeugen.

Höhepunkt war die Saison 2018/19,

als Boyle die Gulls als Stammtorhüter

ins Play-off hexte, wo er in 7 Spielen

92 Prozent der gegnerischen Schüsse

entschärfte. Zudem schaffte er

erstmals den Sprung in die NHL. Er

hütete 5 Mal den Kasten der Anaheim

Ducks und glänzte mit einer Fangquote

von 92,8 Prozent. Bei seinem

NHL-Debüt gegen die Vancouver

Canucks entschärfte Boyle sämtliche

35 Schüsse und feierte ein „Shutout“.

Insgesamt kann Boyle 136 AHL-Spiele

vorweisen, in denen er im Schnitt 91,3

Prozent der Schüsse abwehren konnte.

Die Rolle des Backups wird zum

3. Mal in Folge Justin Fazio ausfüllen.

Der 24-jährige Italokanadier,

der im Mai bei der Weltmeisterschaft

in Riga Italiens Nummer 1 war, ist

sehr beweglich und reaktionsschnell.

Fazio war in der Premierensaison in

den 8 Spielen, in denen er gebraucht

wurde, eine Bank und überzeugte mit

einer Fangquote von 92,7 Prozent.

In der vergangenen Spielzeit stand

der aus Sarnia (Ontario) stammende

Doppelstaatsbürger 15 Mal zwischen

den Pfosten und wehrte dabei 90,9

Prozent der gegnerischen Schüsse ab.

Angesichts dieser Zahlen zählt Fazio

ligaweit zu den besten Ersatztorhütern.

Mathew Maione und Keegan Lowe

sollen die Abwehr dirigieren

Im Defensivverbund hat der nach

Tschechien abgewanderte Dennis

Robertson eine große Lücke aufgerissen,

die aber geschlossen werden

kann. Schließlich muss sich die Bozner

Hintermannschaft vor keinem Gegner

fürchten. Was man an den bestätigten

Nick Plastino und Dylan Di Perna

sowie an Rückkehrer Alex Trivellato

hat, weiß man in Bozen. Und von den

Neuzugängen Mathew Maione, Keegan

Lowe und James DeHaas kann man

sehr viel erwarten.

Mathew Maione kann getrost als „Königstransfer“

bezeichnet werden. Der

Italokanadier ist ein guter Eisläufer,

der mit einer hervorragender Übersicht

ausgestattet ist. Der Offensivverteidiger

kann ausgezeichnet die Scheibe

„tragen“ und verfügt über einen harten

und präzisen Schuss. Der Überzahl-Spezialist

war früher wie der 4. Stürmer

auf dem Eis, hat sich zuletzt aber auch

defensiv stark verbessert.

Maione schaffte in der ECHL den

Durchbruch, wo ihm in 187 Spielen

127 Skorerpunkte (31 Tore) gelangen.

So richtig explodierte der spektakuläre

Verteidiger in Europa. Egal, wo er spielte,

überall hinterließ Maione Spuren.

Mit Banska Bystrica wurde er 2017

Meister in der Slowakei, beim finnischen

Erstligisten KaIPa wurde er nicht

nur punktbester Verteidiger der Saison

2017/18, sondern auch zum „Most Entertaining

Player“, zum unterhaltsamsten

Spieler, gewählt. In der darauffolgenden

Spielzeit bestritt der in Kanada geborene

Halbitaliener und Halbgrieche das

All Star Game in der russischen KHL.

Zuletzt verdiente der Hobbygitarrist und

"singende Verteidiger" sein Geld beim

EHC München in der DEL.

Keegan Lowe kommt dagegen erstmals

nach Europa. Der 28-Jährige hat für

die Charlotte Checkers, Bakersfield

Condors, die er zwischen 2018 und

2020 auch als Kapitän aufs Eis führte,

und San Diego Gulls insgesamt 494

AHL-Spiele bestritten und dabei 108

Punkte gesammelt. Der Kanadier wurde

2011 in der 3. Runde als insgesamt

73. Spieler von den Carolina Hurricanes

gedraftet. Für Carolina bestritt er

ebenso wie für die Edmonton Oilers

jeweils 2 NHL-Spiele. Der körperlich

robuste Abwehrrecke verfügt über Führungsqualitäten

und die nötige Technik.

Der Linksschütze, dessen Vater Kevin

Lowe 1468 NHL-Spiele bestritten und

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8 SPORT C | 2021 ICEHL: HCB SÜDTIROL ALPERIA

6 Mal den Stanley-Cup gewonnen hat,

ist zudem ein guter, wenn auch nicht

schneller Eisläufer. Der klassische

2-Wege-Verteidiger kann nicht nur in

der eigenen Zone aufräumen, sondern

auch das Angriffsspiel ankurbeln. Eine

seiner Stärken ist das Unterzahlspiel.

James DeHaas hatte in Europa

keine Anpassungsschwierigkeiten

James DeHaas ist ebenfalls ein klassischer

Zwei-Wege-Verteidiger. Der

27-Jährige schaltet sich immer wieder

in die Offensive ein und besticht im

Spielaufbau. Zudem kann er vor dem

eigenen Tor dank seiner Gardemaße

ordentlich aufräumen und gilt als aufmerksames

und zuverlässiges Abwehrbollwerk.

Der „Riese“ kam vor einem

Jahr erstmals nach Europa, wo er keine

Anpassungsschwierigkeiten mit der

größeren Eisfläche hatte. Beim

norwegischen Klub Stjernen

wusste DeHaas vollauf zu

überzeugen. Der Linksschütze

aus Mississauga

(Ontario)

wurde 2012 beim

NHL-Draft von

den Detroit

Red Wings in

der 6. Runde

als 170. Spieler

gezogen.

Zu einem

Einsatz in der besten Liga der Welt hat

es bisher aber noch nicht gereicht. Sein

Stern war bei der Clarkson University

in der NCAA aufgegegangen, wo er in

seiner letzten Saison Kapitän war und als

bester Defensivverteidiger ausgezeichnet

wurde. Zwischen 2017 und 2020 bestritt

der Kanadier im Trikot der Lehigh

Valley Phantoms 114 Spiele in der AHL

(28 Punkte) und 32 Spiele für die Reading

Royals in der ECHL (19 Punkte).

Nick Plastino kam vor einem Jahr mit

Vorschusslorbeeren aus der Schweiz in

die ICEHL und wurde diesen auch vollauf

gerecht. Der Scharfschütze feuerte

184 Schüsse – und damit so viele wie

kein anderer Spieler der „Weiß-Roten“

– ab. In 63 Spielen trug sich der Filigrantechniker

7 Mal in die Torschützenliste

ein und leistete zu 26 weiteren Treffern

die Vorarbeit. Zudem überzeugte der

35-Jährige mit einer beeindruckenden

Plus-Minus-Bilanz (+24).

Plastino hatte in der Saison 2007/08

beim HC Asiago sein Europa-

Debüt gefeiert. Der Allrounder,

der sowohl in Über- als

auch Unterzahl sehr wertvoll

ist, gewann mit den

„Stellati“ 2 Italienmeis-

James

DeHaas

Alex Trivellato

tertitel (2010 und 2011). Die Europa-

Tournee führte den Weltenbummler in

der Folge nach Schweden zu Bofors,

Karlskoga und Örebro, über Norwegen

(Meister mit Stavanger Oilers) weiter

nach Finnland (Meister mit Tappara

Tampere), danach in die Slowakei

(Slovan Bratislava in der KHL) und

schließlich zum HC Ambri-Piotta.

Schnelles Wiedersehen mit

dem Leiferer Alex Trivellato

Alex Trivellato hat bereits in der

vergangenen Saison in 7 Spielen für

den HCB gezeigt, aus

welchem Holz

er geschnitzt

Bratislava Capitals

Dornbirn

Fehervar

Graz

Innsbruck

Klagenfurter AC

Olimpija Laibach

Linz

HC Pustertal

Salzburg

Vienna Capitals

Villacher SV

Znojmo

HCB Südtirol Alperia: Bilanz gegen …

Spiele

9

38

42

40

36

58

18

56

182

56

59

40

37

Siege Unentschieden Niederlagen

8

17

27

23

26

24

15

26

145

26

25

27

24

0

0

0

0

0

0

0

0

8

0

0

0

0

1

21

15

17

10

34

3

30

29

30

34

13

13

Tore

38

104

147

115

135

134

61

162

1140

151

141

129

124

Gegentore

19

110

111

95

86

162

24

175

528

172

165

92

92

Nick Plastino

-Infografik: M. Lemanski


ICEHL: HCB SÜDTIROL ALPERIA

SPORT C | 2021

9

Brett Findlay

ist (5 Punkte). Der 28-Jährige ist der

derzeit beste Südtiroler Verteidiger. Er

ist ein Allrounder, der sowohl defensiv

als auch offensiv Akzente setzen

kann. Der Defensivkünstler verfügt

über viel Erfahrung und setzt immer

wieder auch gekonnt seinen Körper ein.

Trivellato war im Alter von 16 Jahren

nach Deutschland übersiedelt. Mit 340

Spielen für die Eisbären Berlin, Schwenningen

und Krefeld ist der Leiferer der

Südtiroler Rekordspieler in der DEL,

in der er es auf 52 Punkte (17 Tore)

gebracht hat. Die abgelaufene Saison

beendete der Nationalverteidiger,

der an 6 Weltmeisterschaften

teilgenommen hat, bei Västeras

in Schweden.

Dylan Di Perna war vor

einem Jahr als junger,

aufstrebender

Italokanadier

nach Bozen

gekommen. Im

Land seiner Vorfahren

(der Vater

wurde im Latium,

die Mutter in

Kalabrien geboren)

hatte sich

der Defensivspezia-

list nach anfänglichen Schwierigkeiten

von Woche zu Woche gesteigert.

Am Ende war er eine feste Größe

in der Bozner Hintermannschaft.

Der 25-Jährige bevorzugt die einfache

Spielweise, setzt immer wieder

gekonnt seinen Körper ein und geht

keinem Zweikampf aus dem Weg. Di

Perna sorgt vor dem eigenen Tor für

die nötige Wasserverdrängung, nach

vorne ging dagegen nicht sonderlich

viel, wie ein Treffer und 8 Assists in

58 Spielen untermauern.

Der HCB wird zunächst mit nur 6

Verteidigern in die Saison starten.

Eigentlich wäre auch

Joseph Mizzi

Ivan Tauferer in der Abwehr vorgesehen

gewesen. Der Rittner laboriert aber

nach wie vor an einer schweren Handverletzung,

die er sich im 3. Spiel der

vergangenen Saison am 10. Oktober

zugezogen hatte. Der 26-Jährige musste

damals operiert werden und kehrte

erst nach 120 Tagen in den Spielbetrieb

zurück. Deshalb konnte Tauferer nur

26 Spiele bestreiten, ehe er sich im Juni

einem weiteren chirurgischen Eingriff

unterziehen musste. Wenn der

Heilungsprozess nach Wunsch

verläuft, dann könnte der Nationalverteidiger

zu einem späteren

Zeitpunkt zum Team stoßen.

Im Angriff gab es

kaum Veränderungen

Im Angriff blieb mehr

oder weniger alles beim

Alten. Von den 13

Stürmern sind nur Joseph

Mizzi und

Diego

Glück neu,

während 11

von ihnen bereits

in der vergangenen

Saison mit den „Füchsen“ das

Finale erreicht hatten. Brett Findlay

wird weiterhin der Bozner Sturmführer

sein. Der 28-Jährige, der 2014

mit den Alaska Aces den Kelly Cup in

der ECHL gewann, ist ein exzellenter

Playmaker, dessen Stärken die Über-

Offizieller Premiumsponsor

des HCB Südtirol


10 SPORT C | 2021 ICEHL: HCB SÜDTIROL ALPERIA

sicht und Passgenauigkeit sind. Der

lauffreudige Center ist zudem stark

am Bullykreis und im Powerplay. Der

unermüdliche Arbeiter, der mit einer

außerordentlichen taktischen Intelligenz

ausgestattet ist, brachte es in

insgesamt 120 Spielen für den HCB

auf stolze 112 Punkte (35 Tore).

Mike Halmo hat das Bozner Trikot

ebenfalls bereits 2 Spielzeiten lang

getragen. Nachdem er in der Meistersaison

2017/18 auf ganzer Linie

überzeugt hatte, kehrte er vor einem

Jahr nach Abstechern in Finnland

(Ilves Tampere) und Deutschland (Iserlohn

Roosters) nach Bozen zurück.

Im vergangenen Winter wandelte er

zwischen Genie und Wahnsinn. Halmo

ist jener Typ Spieler, den die eigenen

Fans vergöttern und die gegnerischen

Anhänger hassen: Er kann nicht

nur einstecken, sondern auch

austeilen. Seine spielerischen

Fähigkeiten sind

unbestritten.

Ebenso

wie seine

Mike Halmo

harte und oft unfaire Spielweise. Mit

105 Strafminuten war der 30-Jährige

der meistbestrafteste Spieler in den

Reihen des HCB, geschlagen nur

vom Innsbrucker Braden Christoffer

(122 Minuten). Der bullige Angreifer

griff ab und zu auch in die Trickkiste,

schaffte Freiräume für seine Mitspieler

und war von seinen Gegenspielern

aufgrund seiner physischen und

technischen Vorzüge nur selten unter

Kontrolle zu bringen. Der Flügelstürmer

streifte bisher 122 Mal das

Bozner Trikot über

und sammelte

dabei 90 Punkte

(34 Tore).

Dustin Gazley

Dustin Gazley führt das Quintett

der Doppelstaatsbürger an

Dustin Gazley erwies sich in der vergangenen

Saison als Glücksgriff. Der

32-jährige Italo-Amerikaner, der vor

einem Jahr erstmals ins Land seiner

Vorfahren mütterlicherseits gekommen

war, schlug ein wie eine Bombe.

Obwohl der Edeltechniker aus Novi

(Michigan) aufgrund einer Knieverletzung

für 3 Wochen pausieren musste,

war er mit 53 Zählern (20 Tore) in

57 Spielen die Nummer 2 hinter

seinem Sturmpartner Brett Findlay

(57 Punkte). Gazley bestach durch

große Spielintelligenz, eine glänzende

Schusstechnik und exzellente Übersicht.

Der 32-jährige Familienvater

war einer der

fairsten Spieler seines

Teams und verbrachte

nur 6 Minuten in

der „Kühlbox“.

Daniel Catenacci

geht beim HCB in

seine 4. Saison und

könnte im nächsten

Jahr erstmals für die

„Azzurri“ auflaufen.

Weil der Italo 2011

mit seinem Geburtsland

Kanada die

U18-Weltmeisterschaft

in Deutschland

bestritten hat, muss

er 48 Monate

ununterbrochen in

Italien spielen,

damit er wie

bereits sein

Vater Maurizio,

der

©Anita Augscheller

HANDWERK

PUR.

Lana . T 0473 56 15 09

www.gamperdach.it


ICEHL: HCB SÜDTIROL ALPERIA

SPORT C | 2021

11

in Frosinone geboren wurde, das

azurblaue Trikot überstreifen kann.

Der schnelle und torgefährliche Mittelstürmer

hat seit seinem Wechsel im

Sommer 2018 nach Bozen 154 Spiele

für die „Füchse“ bestritten und dabei

91 Punkte (39 Tore) gesammelt. Die

abgelaufene Saison war die bisher

erfolgreichste in der Profikarriere des

vielseitig einsetzbaren Angreifers, der

12 NHL-Spiele für die Buffalo Sabres

und New York Rangers bestritten hat:

In 56 Spielen punktete der 28-Jährige

35 Mal und traf 20 Mal ins Schwarze.

Er war Bozens bester Bullyspieler, der

mit 59,2 Prozent gewonnener Puckeinwürfe

auch die Nummer

3 der Liga war.

Bereits in seine 5. Saison

im Bozner Trikot geht

Angelo Miceli.

Angelo Miceli

Der quirlige Italokanadier ist in Bozen

längst heimisch und in Kaltern auch

privat glücklich geworden. Der 27-Jährige,

dessen Vorfahren aus Kalabrien

stammen, kam am 21. November 2017

erstmals nach Südtirol. Der Flügelstürmer

ist ein exzellenter Schlittschuhläufer,

der technisch versiert und auch

schnell ist. Seine Stärken hat er in den

Gegenstößen und im Überzahlspiel.

Zudem ist der Wahl-Südtiroler, der

bereits einige Brocken Dialekt spricht,

längst nicht mehr so egoistisch wie

in den vergangenen Jahren. In 212

Spielen im Bozner Trikot gelangen

dem „Calabria Sniper“ 138 Punkte

(48 Tore).

Mit Domenic Alberga, dessen Großvater

väterlicherseits aus Bari

stammte, hat ein weiterer Italokanadier

seinen Vertrag in Bozen verlängert.

Er war im Sommer 2019 erstmals

in die Talferstadt gekommen und hat

bisher 99 Spiele für die „Weiß-Roten“

bestritten (50 Punkte). Alberga verfügt

über eine gute Übersicht und wird

auch im kommenden Winter die 3.

oder 4. Bozner Linie als Mittelstürmer

führen. Der mannschaftsdienliche

Angreifer ist ein fleißiger Arbeiter,

der immer wieder in der Defensive

aushilft, ohne dabei aber das Offensivspiel

zu vernachlässigen.

Für Joseph „Joe“ Mizzi ist dagegen

nicht nur der Arbeitgeber, sondern

auch die Liga neu. Der 23-jährige

Italokanadier belastet als U24-Doppelstaatsbürger

das Punktekontingent

nicht und ist ein sogenannter „Nullpunkter“.

Der rechte Flügelstürmer

wagte im Sommer 2019 erstmals

den Sprung über den großen Teich

und heuerte beim HC Fassa in der

AlpsHL an. In Alba di Canazei

wusste der Rechtsschütze zu

überzeugen, wie die 73 Punkte

(41 Tore) in 62 Spielen

untermauern. Der

schnelle und technisch

versierte Offensivspieler

beendete die

Saison 2020/21 bei

den Odense Bulldogs in

Dänemark.

Daniel Catenacci


12 SPORT C | 2021 ICEHL: HCB SÜDTIROL ALPERIA

Ein Kalterer, ein Meraner

und 3 Grödner

Anton

Bernard

In der Offensivabteilung stehen auch

5 Südtiroler: Der Kalterer Anton

Bernard, der Meraner Daniel Frank und

die 3 Grödner Marco Insam, Simon

Pitschieler und Diego Glück. Anton

Bernard steht vor der 13. Saison in Folge

beim HCB und vor der 4. Spielzeit

als Kapitän. Bozens bester Defensivstürmer

war zuletzt vor allem im Unterzahlspiel

unverzichtbar. Für die „Foxes“ hat

der zweifache Familienvater insgesamt

685 Spiele bestritten und dabei

253 Punkte (109 Tore) gesammelt.

Daniel Frank war im Sommer 2013

als unbeschriebenes Blatt nach Bozen

gekommen. Seither hat sich der Flügelstürmer

kontinuierlich gesteigert.

Die vergangene Saison war die bisher

erfolgreichste für den 27-Jährigen,

der mit 26 Punkten (10 Tore) die

Nummer 1 unter allen einheimischen

Spielern war. Frank ist aufgrund seines

Einsatzes und seiner Leaderqualitäten

längst zum Idol der Fans geworden.

Die Nummer 94 hat 429 Spiele für

den HCB bestritten und es dabei auf

95 Punkte (36 Tore) gebracht.

Marco Insam hat in der Saison

2010/11 sein Debüt beim HCB gefeiert

und seither mit einer Ausnahme

ununterbrochen für die

Foxes gespielt. In insgesamt

557 Spielen für den HCB brachte

es der 162-fache Nationalspieler, der

körperbetont spielt und mit einem

knallharten Schuss ausgestattet ist, auf

264 Punkte (149 Tore).

Simon Pitschieler konnte sich in seiner

Premierensaison beim HCB kaum

beweisen. Schließlich verfolgte der

Grödner mehrere Spiele von der Tribüne

aus. Wenn er aufgeboten wurde,

dann durfte er nur sporadisch ran. Der

unbekümmert auftretende 23-jährige

Mittelstürmer traf in 55 Spielen 2 Mal

ins Schwarze und schien 2 Mal als

Assistgeber auf.

Mit Diego Glück hat der HCB ein weiteres

Grödner Talent unter Vertrag genommen.

Der robuste Angreifer hat in

der vergangenen Saison im Rahmen des

Bozner Farmteamabkommens mit dem

HC Gherdëina bereits 2 Mal das Trikot

des HCB übergestreift. Den Großteil

seiner Karriere hat Glück bei seinem

Heimatverein verbracht, während er

in der Saison 2018/19

in Nordamerika der

Hartgummischeibe

hinterherjagte.

Luca Frigo geht beim

HCB in seine 6.

Saison. Der 28-Jährige

aus Moncalieri (Piemont) hat 296

Spiele für die Südtiroler bestritten und

dabei 97 Punkte (36 Tore) gesammelt.

Die abgelaufene Saison war die bisher

erfolgreichste für den linken Flügelstürmer,

der es in 61 Spielen auf 23 Punkte

gebracht hat. Der Allrounder ist ein

klassischer Rollenspieler, für den stets

die Mannschaft im Vordergrund steht.

Wenn es nach dem Gesetz der Serie

geht, dann müsste der Meistertitel im

kommenden Frühling wieder nach

Bozen wandern: Schließlich haben die

„Füchse“ ihre beiden EBEL-Triumphe

stets im Vier-Jahres-Rhythmus (2014

und 2018) gefeiert.

HCB Südtirol Alperia

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

37 Justin Fazio (ITA/CAN) 03.05.97 185 87

Tor

Abwehr

Angriff

39 Kevin Boyle (USA) 30.05.92 183 91

5 Alex Trivellato 05.03.93 188 90

16 James DeHaas (CAN) 03.05.94 191 93

44 Nick Plastino (ITA/CAN) 20.02.86 180 90

47 Keegan Lowe (CAN) 29.03.93 188 87

58 Mathew Maione (ITA/CAN) 21.11.90 175 89

74 Dylan Di Perna (ITA/CAN) 26.04.96 188 92

7 Daniel Catenacci (ITA/CAN) 09.03.93 178 88

8 Marco Insam 05.06.89 188 92

10 Dustin Gazley (ITA/USA) 03.10.88 173 74

13 Diego Glück 28.08.99 185 86

18 Anton Bernard 18.04.89 178 82

22 Simon Pitschieler 03.12.97 180 81

26 Angelo Miceli (ITA/CAN) 01.03.94 178 80

88 Domenic Alberga (ITA/CAN) 28.07.92 185 95

91 Mike Halmo (CAN) 15.05.91 179 95

92 Brett Findlay (CAN) 13.10.92 183 86

93 Luca Frigo 30.05.93 183 88

94 Daniel Frank 21.03.94 187 90

98 Joseph Mizzi (ITA/CAN) 19.04.98 173 80

Trainer: Doug Mason (neu)

Prognose:

Platz 2

Marco Insam

Daniel Frank

Zugänge: Kevin Boyle (Grand Rapids

Griffins/AHL), Mathew Maione (EHC

München/DEL), James DeHaas (Stjernen/

NOR), Keegan Lowe (San Diego Gulls/

AHL), Alex Trivellato (Västeras/SWE2),

Diego Glück (HC Gherdëina/AlpsHL),

Joseph Mizzi (Odense/DAN)

Abgänge: Dennis Robertson (Dynamo

Pardubice/TCH), Matteo Pietroniro

(Toronto Marlies/AHL), Gleason Fournier

(Fehervar), Anthony Bardaro, Ivan Deluca

(beide HC Pustertal), Leland Irving (Ziel

unbekannt)


ICEHL: HC PUSTERTAL

SPORT C | 2021

13

Im Osten viel Neues

„Im Westen nichts Neues“: So nennt

sich ein vor knapp 100 Jahren verfasster

Roman, der die Schrecken

des 1. Weltkriegs aus der Sicht eines

jungen Soldaten schildert. Auf die

Südtiroler Eishockey-Landkarte

umgemünzt, müsste der Titel wohl

lauten: „Im Osten viel Neues“. Schließlich

beginnt für den HC Pustertal

eine neue Ära mit neuer Liga, neuer

Mannschaft, neuem Stadion und

neuem Präsidenten.

Der 3. März 2021 wird in die knapp

70-jährige Vereinsgeschichte des

HC Pustertal eingehen. Aber nicht

etwa, weil der Brunecker Traditionsverein

den ersten großen Titel gewonnen

hat, sondern weil er an jenem Tag

in die ICEHL aufgenommen worden

ist. Um für das neue Abenteuer gerüstet

zu sein, ließ der neue Präsident

Erich Falkensteiner gemeinsam mit

seinen Mitstreitern in den vergangenen

Monaten nichts unversucht, um

eine schlagkräftige Truppe ins Rennen

schicken zu können.

„Die letzten Wochen und Monate

waren für uns alle eine riesengroße

Herausforderung. Angefangen bei

der neuen Arena gab es im wahrsten

An der Arena 5

39031 Bruneck

Gegründet

1954

-Infografik: M. Lemanski

Stadion

Intercable Arena

HC Pustertal

HC PUSTERTAL

Tel 346 0101495

Fax 0474 410 811

Sinne des Wortes zahlreiche Baustellen.

Obwohl wir nicht die Bauherren sind,

müssen wir den Umzug vorbereiten“,

erklärt Falkensteiner und ergänzt: „Die

Neustrukturierung und -ausrichtung des

Vereins nahm sehr viel Zeit in Anspruch.

Der Organisationsaufwand ist immens.

Vorher hatten wir keinen, jetzt 7 Angestellte.

Vorher mussten wir für 4, jetzt

für 10 Ausländer Wohnungen finden.“

Wenn es nach dem neuen Klub-Boss

geht, dann bleibt ein Platz zwischen

8 und 10 das Ziel: „Wir wollen das

Luciano Basile

Präsident

Erich

Falkensteiner

Größter Erfolg

3100 Zuschauer 6 Mal Vize-Italienmeister (zuletzt 2019/20)

1 Mal AlpsHL-Vizemeister (2018/19)

info@hcpustertal.com

www.hcpustertal.com

Pre-Play-off erreichen. Wir waren den

Sommer über bemüht, eine starke

Mannschaft auf die Beine zu stellen.

Wir haben bei der Auswahl der

Spieler nicht nur auf ihre spielerischen

Fähigkeiten, sondern auch auf ihre

charakterlichen Züge geschaut. Im Tal

ist eine große Euphorie zu verspüren.

Auch die Wirtschaftstreibenden und

Sponsoren haben das Produkt angenommen

und stehen hinter uns.“

Trainer Luciano Basile

muss sich erst beweisen

Auf der Pusterer Trainerbank hat

weiterhin Luciano Basile das Sagen.

Der Italokanadier hatte die „Wölfe“

bereits im letzten Winter in der

AlpsHL betreut und Mitte April seinen

Vertrag verlängert. In der ICEHL muss

sich der 61-Jährige erst noch beweisen.

Dass er sogar ein Meisterteam

formen kann, hat der Italokanadier in

Vergangenheit bereits 3 Mal bewiesen.

Aber „nur“ in Frankreich“, wo

er 4 Mal auch zum Trainer des Jahres

ausgezeichnet worden ist. Wenn man

Eishockey-Kennern Glauben schenken

darf, dann könnte die ICEHL für den

sehr fleißigen Basile eine Nummer zu

groß und er selbst überfordert sein.

Luciano Basile kam 1990 erstmals

nach Italien und wurde Trainer beim

HC Brixen in der Serie B. In der Folge

arbeitete der diplomierte Physiker, der

selbst nie Eishockey gespielt hat, in Varese,

Asiago, Spanien, bei Fiemme und

Fassa. Über den deutschen Oberligisten

Amberg kam er 2003 nach Frankreich.

Zunächst saß der Coach aus Montreal

11 (!) Jahre lang auf der Bank von

Briancon. Den Klub nahe der italienischen

Grenze führte Basile in der Saison

2013/14 zum französischen Meistertitel.


14 SPORT C | 2021 ICEHL: HC PUSTERTAL

Tomas Sholl

Im Sommer 2014 heuerte das Sprachengenie

(er spricht fließend Englisch,

Italienisch, Französisch und Spanisch)

beim nur 90 Kilometer entfernten

Ligakonkurrenten Gap an und wurde

auf Anhieb Meister. Mit dem Verein

aus dem 40.000-Einwohner-Städtchen

gewann der Italo, der zudem 5 französische

Pokalsiege vorweisen kann, auch in

der Saison 2016/17 die Meisterschaft.

Basile bevorzugt schnelles und aggressives

Eishockey. Dies erfordert intensives

Eislaufen und strukturiertes Forechecking.

Er selbst bezeichnet sich nicht

als harten Hund, obwohl er sehr

viel von seinen Spielern fordert.

„Ich mag meine Spieler und

behandle sie wie meine

eigenen Kinder. Ein

freundschaftliches

Verhältnis

wird es aber

nie geben“,

hatte der

3-fache Familienvater

einmal

gesagt. Er legt

großen Wert auf

Disziplin. Zudem

stehen für ihn in einem

Team das Talent, die

Erfahrung, die Einstellung

und das Eislaufen

im Vordergrund.

Die Rolle des Assistenten

wird weiterhin

Matej Hocevar ausüben.

Der Slowene geht in

Bruneck in seine 3.

Shane

Hanna

Saison, nachdem er zuvor bei seinem

Heimatverein Laibach erste Erfahrungen

als Co-Trainer gesammelt hatte.

Der 39-Jährige versteht sich mit Basile

blendend und steht ihm mit Rat und

Tat zur Seite.

Der neue Torhüter Tomas Sholl

ist eine Wundertüte

Im Tor ruhen die Hoffnungen auf

Tomas Sholl. Der US-Amerikaner mit

dänischem Pass muss als Risikoverpflichtung

angesehen werden. Mit

Sicherheit ist der 27-jährige Goalie aus

Kalifornien eine Wundertüte: Entweder

schlägt er ein, oder er sitzt bereits zu

Weihnachten auf gepackten Koffern.

Sholl war in jedem Fall ein

Schnäppchen, das sich auch als

Glücksgriff erweisen kann.

Er ist ein intensiver

Torhüter,

der sich in

der ICEHL ohne Weiteres durchsetzen

kann. Schließlich hat der US-Boy den

Sprung in die AHL geschafft, ohne

zuvor gedraftet worden zu sein.

Sholl hat bisher hauptsächlich in der

ECHL gespielt. Nach einigen Jahren in

der NCAA, wo er allerdings nicht viele

Spiele machte, hat seine Profi-Karriere

in der ECHL richtig begonnen. Bei

Adirondack Thunder und den Idaho

Steelheads, wo übrigens Shane Hanna

sein Teamkollege war, hatte der US-Boy

sensationelle Fangquoten. Er wurde

2 Mal ins All-Star-Team einberufen,

erreichte 2 Mal das Divisionsfinale

und wurde 2020 sogar zum Torhüter

des Jahres in der Liga gewählt. Den

Corona-Winter 2020/21 begann Sholl

in der slowakischen Extra-Liga beim

HC Detva und beendete ihn in der

AHL bei den Texas Stars.

Weil die „Wölfe“ keinen Jacob Smith

oder Justin Fazio als Nummer 2 im

Kader haben, wird Sholl Überstunden

leisten müssen. Schließlich darf man

sich von seinen Ersatzleuten keine

Wunderdinge erhoffen. Das bedeutet,

dass er der wahrscheinlich fitteste

Spieler im Pusterer Kader sein muss.

Ein Leland Irving, der in Bruneck auch

ein Thema war, sich zuletzt aber immer

wieder mit Verletzungen herumplagte,

wäre vermutlich die noch größere

Risikoverpflichtung gewesen. Sholl gilt

als harter Arbeiter, der erst am Anfang

seiner Karriere steht. Die Pusterer

Vereinsführung hat in jüngster Vergangenheit

jedenfalls mit sogenannten „no

names“ auf der wichtigsten Position

gute Erfahrungen gemacht. Man

denke an Jerry Kuhn (2014/15) oder

Colin Furlong (2018 bis 2021).

Hinter Sholl wird es mit

Hannes Stoll und Jakob

Rabanser ein „Backup-

Paar“ geben. Beide Goalies

sind 21 Jahre alt, haben

bereits Erfahrung in

der AlpsHL gesammelt

(Rabanser 32, Stoll 18

Spiele) und bilden

Michael

Caruso


ICEHL: HC PUSTERTAL

SPORT C | 2021

15

nicht nur beim HCP, sondern auch bei

den Wipptal Broncos ein „Tandem“.

Stoll soll in der AlpsHL Einsatzminuten

bekommen, Rabanser dafür auch

Erfahrung in der ICEHL sammeln.

Reece Willcox ist

der neue Abwehrchef

Neuer „Verteidigungsminister“

wird Reece

Willcox sein. Mit seiner

Körpergröße von

1,93 Metern und

entsprechender

Reece Willcox und Armin Hofer (von links)

Reichweite wird der Stay-at-home-Verteidiger,

der sich auch in der Vorwärtsbewegung

immer wieder einbringt, für

die nötige Wasserverdrängung vor dem

eigenen Kasten sorgen. Der Kanadier

soll nicht nur durch körperliche Präsenz

überzeugen, sondern auch durch

sein gutes Spielverständnis sowie sein

Positions- und Passspiel. Der Rechtsschütze

ist ein

zuverlässiger Verteidiger,

der über

viel Ausdauer und

Entschlossenheit

verfügt. Der 27-Jährige wurde

2012 vom NHL-Klub Philadelphia

Flyers in der 5. Runde als 141. Spieler

gedraftet. 2016 gelang dem „Riesen“

als Kapitän der Cornell Universität

der direkte Sprung in die AHL, wo er

seither für die Lehigh Valley Phantoms

und Hershey Bears 272 Spiele bestritten

hat (64 Skorerpunkte).

Mit Michael Caruso und Shane Hanna

stehen 2 weitere Kanadier im Pusterer

Defensivverbund. Caruso hat sich in

der ICEHL längst einen Namen gemacht.

Als der 33-Jährige im Sommer

2015 erstmals nach Europa gekommen

war, heuerte er in Dornbirn an. Im

„Ländle“ blieb er 3 Jahre lang, ehe er

die letzten 3 Saison beim Ligakonkurrenten

Fehervar verbrachte. In

den 320 Spielen in der länderübergreifenden

Meisterschaft erwies sich

der Linksschütze als mannschaftsdienlicher

Spieler, nicht aber als

der große Skorer, wie die 81 Punkte

(19 Tore) beweisen. Mit seiner soliden

und abgeklärten Spielweise wird der

Defensivkünstler der Pusterer Hintermannschaft

Sicherheit geben. Seine

Qualitäten als beinharter Verteidiger

haben Caruso sogar in die NHL

gebracht, wo er in der Saison 2012/13

2 Spiele für die Florida Panthers

bestritten hat. Meistens hat er aber in

der AHL gespielt: 3 Saisonen für die

Rochester Americans und 3 Saisonen

für San Antonio Rampage.

WE ROCK THE ICE

Das Beste zum Schluss

www.pircher.it


16 SPORT C | 2021 ICEHL: HC PUSTERTAL

Shane Hanna könnte sich indes als

echter Glücksgriff erweisen. Der Blondschopf

hat sich in den vergangenen 2

Jahren bereits an die größere Eisfläche in

Europa gewöhnt und hatte bei Rungsted

Seier Capital in Dänemark keine

Umstellungsprobleme. In der abgelaufenen

Saison hatte Hanna maßgeblichen

Anteil am 5. Meistertitel in der Vereinsgeschichte.

Der Offensivverteidiger

brachte es in insgesamt 110 Spielen

auf 109 Punkte (36 Tore). In seiner

ersten Saison war der 27-Jährige

im Grunddurchgang punktbester

Abwehrspieler (50 Punkte in 48

Spielen), während er im vergangenen

Winter zum besten Verteidiger

der Saison ausgezeichnet

wurde. Am 27. April dieses Jahres

erzielte der Linksschütze im 6.

Finalspiel gegen Aalborg in der

Verlängerung per Direktabnahme

den 3:2-Siegtreffer, weshalb sein Team

die Serie mit 4:2 gewann. Hanna ist

ein exzellenter Schlittschuhläufer, der

mit einem präzisen und harten Schuss

ausgestattet ist. Vor seinem Wechsel

nach Europa spielte der Modellathlet

unter anderem in der NCAA, wo er

in seiner letzten Saison (2016/17)

mit Michigan Tech die Meisterschaft

gewann. Danach

bestritt er für die Texas

Stars 78 AHL- und die

Idaho Steelheads 49

ECHL-Spiele.

Bratislava Capitals

Dornbirn

Fehervar

Graz

HCB Südtirol

Innsbruck

Klagenfurter AC

Olimpija Laibach

Linz

Salzburg

Vienna Capitals

Villacher SV

Znojmo

Spiele

0

0

0

4

182

4

8

19

0

0

6

10

0

-Infografik: M. Lemanski

Emil

Kristensen

HÖHE 83 mm

Siege Unentschieden Niederlagen

0

0

0

0

29

2

0

8

0

0

1

0

0

Emil Kristensen ist der erste

Däne in der Pusterer Historie

Mit Emil Kristensen hat der HC

Pustertal erstmals in der Vereinsgeschichte

einen Dänen unter Vertrag

genommen. Der 28-Jährige ist ein

klassischer 2-Wege-Verteidiger. Er

bevorzugt das einfache und schnörkellose

Spiel. Der dänische Nationalverteidiger,

der bereits an 6

Weltmeisterschaften teilnahm

und sich Ende August

mit

seinem

Heimatland

für die

Olympischen

Spiele

im kommenden

Jahr in

Peking qualifizierte,

bringt

viel internationale

Erfahrung ins Pustertal.

Schließlich hat

der Rechtsausleger nicht

nur in Dänemark, sondern

auch in den Elite-Ligen von

Schweden und Finnland

gespielt. Zuletzt verdiente

der „dänische Wolf“ sein

Geld beim DEL-Klub Schwenningen.

Kristensen verfügt über

ein konstruktives Aufbauspiel.

HC Pustertal: Bilanz gegen …

0

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8

0

1

0

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0

1

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0

0

4

145

2

7

11

0

0

5

9

0

Tore

0

0

0

18

528

26

16

49

0

0

12

26

0

Gegentore

0

0

0

43

1140

22

76

63

0

0

38

78

0

Dank seines guten Schusses und sauberen

Passspieles wird er dem HCP

auch offensive Power von der blauen

Linie geben.

HC Pustertal

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

1 Jakob Rabanser 18.06.00 202 96

Tor

Abwehr

Angriff

33 Hannes Stoll 08.10.99 178 75

35 Tomas Sholl (USA/DAN) 08.08.94 183 82

2 Michael Caruso (CAN) 05.07.88 188 87

7 Ivan Althuber 28.03.94 188 93

9 Armin Hofer 19.03.87 184 91

16 Kevin Baumgartner 29.04.03 175 74

28 Emil Kristensen (DAN) 20.09.92 184 81

44 Reece Willcox (CAN) 20.03.94 193 93

59 Daniel Glira 25.05.94 188 87

60 Shane Hanna (CAN) 02.05.94 180 88

10 Johan Harju (SWE) 15.05.86 190 95

18 Anthony Bardaro (ITA/CAN) 18.09.92 178 82

19 Dante Hannoun (ITA/CAN) 02.08.98 168 73

21 Simon Berger 30.07.99 186 86

22 Matthias Mantinger 22.04.96 182 87

23 Jakob Stukel (CAN) 06.03.97 183 88

25 Yuri Cristellon 01.01.01 179 75

27 Stephan Deluca 18.03.00 178 82

29 Leonhard Hasler 12.08.03 189 84

40 Raphael Andergassen 14.06.93 178 79

46 Ivan Deluca 28.07.97 193 93

47 Lukas De Lorenzo Meo 11.09.01 190 87

82 Jasse Ikonen (FIN) 13.06.90 86 77

84 Zach Budish (USA) 09.05.91 191 100

88 Tommaso Traversa 04.08.90 169 75

Trainer: Luciano Basile (bestätigt)

Prognose:

Platz 8

Zugänge: Tomas Sholl (Texas Stars/AHL),

Jakob Rabanser, Matthias Mantinger,

Dante Hannoun (alle Wipptal Broncos/

AlpsHL), Shane Hanna (Rungsted/DAN),

Michael Caruso (Fehervar), Emil Kristensen

(Schwenningen/DEL), Reece Willcox

(Hershey Bears/AHL), Jasse Ikonen (Ässat/

FIN), Anthony Bardaro, Ivan Deluca (beide

HCB Südtirol), Zach Budish (Västerviks/

SWE2), Stephan Deluca (Ticino Rockets/

SUI2), Johan Harju (MoDo/SWE2), Jakob

Stukel (Bakersfield Condors/AHL)

Abgänge: Colin Furlong, Max Oberrauch

(beide HC Gherdëina/AlpsHL), Stephen Lee,

Massimo Carozza (beide Nottingham/GBR),

Gianluca March (HC Fassa/AlpsHL), Luke

Pither (Bayreuth/DEL2), Alex De Lorenzo

Meo (Toblach/IHL), Bryson Cianfrone

(Wipptal Broncos/AlpsHL), Maximilian

Leitner (Brixen/IHL), Danny Ellsicasis (Ziel

unbekannt), Viktor Schweitzer (Auszeit)


ICEHL: HC PUSTERTAL

SPORT C | 2021

17

Armin Hofer fehlen

noch 85 Spiele zum Rekord

Dem Ausländerquartett stehen in

der Defensive mit Armin Hofer, Ivan

Althuber und Daniel Glira 3 gestandene

sowie mit Kevin Baumgartner

ein aufstrebender „Puschtra Bui“ zur

Seite. Armin Hofer will es noch einmal

wissen und nimmt die Herausforderung

trotz Familie und Beruf an. Der

Pusterer Kapitän ist auf und neben

dem Eis für alle Mitspieler ein Vorbild.

Der 34-Jährige, der jahrelang eine

fixe Größe in der Nationalmannschaft

von

Italien war und

mit dieser an

11 Weltmeisterschaften

teilnahm,

hat in den

Ivan

Althuber

letzten 17 Jahren 778 Mal das Pusterer

Trikot übergestreift (459 Punkte).

Nur Martin Crepaz hat bisher bei den

„Schwarz-Gelben“ mehr Spiele bestritten

(863). Sollte Hofer, der kaum

Schwächen hat, gesund bleiben und

noch 2 Saisonen spielen, dann dürfte

der Allrounder der neue Pusterer Rekordspieler

werden.

Ivan Althuber hat in den vergangenen

Jahren große Fortschritte gemacht und

ist zu einem soliden Verteidiger

gereift. Der 27-Jährige

aus Pfalzen macht kaum

Fehler: Er räumt vor

dem eigenen Tor auf, kann

schnell umschalten und

auch genaue Pässe spielen.

Wenn es sein muss,

kann „Mr. Zuverlässig“,

der in Vergangenheit auch

schon im Angriff eingesetzt

worden ist, sehr körperbetont

spielen.

Dasselbe gilt für den gleichaltrigen

Daniel Glira. Dieser

hat als einer der wenigen Spieler

im Pusterer Kader bereits ICEHL-

Luft geschnuppert. Schließlich hat

er zwischen 2016 und 2020

236 Spiele im Trikot des

HCB Südtirol bestritten

(32 Punkte) und mit

den „Füchsen“ in

der Saison

Daniel Glira

2017/18 auch den Meistertitel gewonnen.

Glira hat sich in Bozen gut

entwickelt und will jetzt den nächsten

Schritt setzen. Der Nationalverteidiger

zählte zuletzt sowohl bei der WM als

auch bei der Olympia-Qualifikation in

Riga zu den verlässlichsten Verteidigern

im „Blue Team“. Das Kraftpaket

aus Toblach spielt unspektakulär, aber

sehr effizient. Es ist durchaus möglich,

dass Glira im kommenden Winter der

endgültige Durchbruch gelingt.

Dieser ist von Kevin Baumgartner

noch nicht zu erwarten. Der 18-Jährige

wird vermutlich erneut bei den

Farmteampartnern Wipptal Broncos

(AlpsHL) oder HC Falcons Brixen

(IHL) Spielpraxis und gleichzeitig Erfahrung

sammeln. Es ist aber durchaus

möglich, dass er auch in der ICEHL

sein Talent unter Beweis stellen darf.

Johan Harju ist der

neue Leitwolf im Angriff

Die sportliche Leitung des HC Pustertal

mit Patrick Bona an der Spitze hat

bis kurz vor dem Saisonstart händeringend

– aber vergeblich – nach einem

neuen „Sturmführer“ gesucht. Der

gesuchte spielstarke Mittelstürmer

soll zu einem späteren Zeitpunkt zur

Mannschaft stoßen. Ohne ihn wird Johan

Harju der neue Leitwolf sein. Der

35-jährige Schwede gilt trotz seiner

Größe als guter, wenn auch nicht überaus

schneller Schlittschuhläufer, der

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18 SPORT C | 2021

Johan Harju

Jakob

Stukel

Zach

Budish

mit einem Bombenschuss ausgestattet

ist. Harju ist sich nicht zu schade, auch

dorthin zu gehen, wo es weh tut. Er

ist technisch versiert und nur schwer

vom Puck zu trennen. Der linke Flügelstürmer

verfügt über den nötigen

Torriecher und steht immer wieder im

richtigen Moment am richtigen Ort.

Den Großteil seiner Karriere verbrachte

Harju bei Lulea HF. In der Saison

2009/10 wagte der mannschaftsdienliche

Spieler erstmals den Sprung ins

Ausland und heuerte bei Dynamo

Moskau in der KHL an. Nachdem Harju

2007 von Tampa Bay Lightning in

der 6. Runde als insgesamt 167. Spieler

gedraftet worden war, feierte er in

der Saison 2010/11 sein Debüt in der

besten Liga der Welt und brachte es

in 10 Spielen für den amtierenden

Stanley-Cup-Sieger auf 3 Punkte.

Den Großteil dieser Spielzeit verbrachte

er bei den Norfolk Admirals

in der AHL, wo er mit

54 Punkten in 69 Spielen

groß auftrumpfte und

für das All Star Game

nominiert wurde.

Im Sommer

2011 erfolgte

die Rückkehr in

seine schwedische

Heimat, wo er für

Lulea und Brynäs auf

Torjagd ging. Insgesamt

bestritt Harju, der

auch in Tschechien

und

zuletzt bei MODO in der Allsvenskan

sein Geld verdiente, 586 Spiele in der

höchsten Liga seines Landes und brachte

es dabei auf 320 Punkte (179 Tore).

Der 124-fache schwedische Nationalspieler

nahm an 2 Weltmeisterschaften

teil und holte 2009 in der Schweiz

und 2010 in Deutschland jeweils die

Bronzemedaille. 2012 gewann Harju

mit Lulea die European Trophy.

Eine im wahrsten Sinne des Wortes

gewichtige Verstärkung wird auch Zach

Budish sein, der 100 Kilogramm auf

die Waage bringt. Der US-Boy wurde

2009 beim NHL-Draft von den Nashville

Predators in der 2. Runde als insgesamt

41. Spieler gezogen, den Sprung

in die beste Liga der Welt schaffte er

bisher aber nicht. Dafür überzeugte

der 30-Jährige in der AHL

und vor allem in der ECHL.

In der Saison 2016/17 kam

der rechte Flügelstürmer

erstmals nach Europa

und heuerte

in Finnland bei

Aufsteiger Jukurit

an. Dort war er

vereinsintern der

beste Skorer.

Die darauffolgende

Spielzeit

begann der

komplette

Angreifer bei

Jukurit und

beendete sie

Jasse Ikonen beim Spitzenklub

TPS Turku. Am

Ende standen

8 siegbringende Tore zu Buche, weshalb

Budish die ligaweite Wertung der

Game-Winning-Goals anführte. Mit TPS

bestritt er in den folgenden 2 Jahren

auch die Champions Hockey League

und den Spengler Cup. In der höchsten

finnischen Liga stand er 236 Mal auf

dem Eis und sammelte dabei 144 Punkte.

Zuletzt spielte er eine kurze Corona-

Saison bei Västerviks in Schweden (18

Punkte in 27 Spielen). Der kraftvolle

Schlittschuhläufer ist nur schwer vom

Puck zu trennen. Budish verfügt über

großartige Instinkte und eine sehr gute

Übersicht. Der Muskelprotz weiß nicht

nur, wo das gegnerische Tor steht, sondern

kann auch ordentlich zulangen.

Jakob Stukel wird wie

eine Rakete abgehen

Jakob Stukel ist hierzulande kein Unbekannter.

Die vergangene Saison begann

der linke Flügelstürmer bei der VEU

Feldkirch in der AlpsHL, um sich für

die AHL, die erst Ende Jänner begann,

in Form zu bringen. Beim 9-fachen

österreichischen Meister hinterließ

der technisch versierte Angreifer einen

bleibenden Eindruck und war einer der

stärksten Spieler der Liga. In 20 Spielen

gelangen dem Wirbelwind, dessen Stärken

die Schnelligkeit und der Zug zum

Tor sind, bemerkenswerte 40 Punkte

(22 Tore). Anfang des Jahres 2021 ging

es für Stukel zurück nach Nordamerika,

wo er bei den Bakersfield Condors die

Saison beendete. Stukel ließ erstmals

in der Western Hockey League (WHL)

aufhorchen, wo ihm in 274 Spielen 201

Punkte (105 Tore) gelangen.


ICEHL: HC PUSTERTAL

SPORT C | 2021

19

Die starken Auftritte blieben

auch den Vancouver Canucks

nicht verborgen. Der NHL-

Klub zog Stukel 2016 beim

Draft in der 6. Runde

als insgesamt 154.

Spieler. Ein Auftritt in

der NHL muss zwar

noch warten, in der

AHL und ECHL

hat der linke

Flügelstürmer

aber bereits

aufgezeigt.

Stukel gilt

als Überzahl-

Spezialist, der mit

einer feinen Klinge

gesegnet ist und über den

nötigen Killerinstinkt verfügt.

Er versteht es immer

wieder hervorragend, die

Gegner auf sich zu ziehen

und somit Freiräume für

Anthony Bardaro

seine Mitspieler zu schaffen. Wenn der

24-Jährige Raum und Zeit hat, dann ist

er gnadenlos und eiskalt.

Tore sind von Jasse Ikonen nicht

unbedingt das Markenzeichen. Der

31-jährige Finne, der erstmals fern

seiner Heimat spielt, ist ein klassischer

2-Wege-Stürmer, der auf allen Positionen

im Angriff eingesetzt werden kann.

Ikonen gilt als harter Arbeiter, der die

aggressive Spielweise bevorzugt und

keinem Zweikampf aus dem Weg geht.

Mit seinem Heimatland bestritt er eine

U18- und eine U20-WM. In den letzten

10 Jahren hat Ikonen durchwegs in

der höchsten finnischen Spielklasse

sein Geld verdient. Für KalPa, HIFK,

Kärpat, Ilves und Ässat hat der mannschaftsdienliche

Angreifer 553 Liiga-

Spiele bestritten und dabei 181 Punkte

(88 Tore) gesammelt. In der Saison

2017/18 gewann Ikonen, der zuvor

bereits 2 Mal U20-Meister war, mit

Kärpat den Meistertitel in Finnland. 2

Jahre zuvor wies er mit +8 die beste

Plus-Minus-Bilanz in den Play-offs auf.

Dante Hannoun

Anthony Bardaro und

Dante Hannoun sind ICEHL-erprobt

Mit Anthony Bardaro und Dante

Hannoun stehen auch 2 Italokanadier

im Team des Liga-Neulings. Für die

beiden Doppelstaatsbürger ist die

Liga jedoch nicht neu. Schließlich

haben beide bereits beim HCB Südtirol

ICEHL-Luft geschnuppert. Der

Wechsel von Bardaro von der Talfer

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Martin Pezzei leitet seit nunmehr knapp 20 Jahren den

elterlichen Betrieb in Bruneck und hat die damalige

Schlosserei/Schmiede zu einem modernen Metallverarbeitungsunternehmen

weitergeführt und sich den Kundenwünschen

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Der Firmensitz von Pezzei Metallform befindet sich in

Bruneck und beschäftigt knapp 20 tüchtige Mitarbeiter

in Produktion, Verwaltung und der Technikabteilung. Der

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Messe „Hausbau & Energie“ und im Zwei-Jahres-Rhythmus

auch auf der „interbad Stuttgart“, der größten Messe in Europa

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Leider fielen zuletzt sämtliche Messeauftritte aufgrund von

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ins Jahr 2022.

Trotz der heuer prekären Wirtschaftssituation konnte man

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Auf der Suche nach Fachkräften


20 SPORT C | 2021 ICEHL: HC PUSTERTAL

an die Rienz war die Transferbombe

schlechthin im heurigen Sommer.

Der 28-Jährige kann sowohl auf der

Centerposition als auch auf dem Flügel

eingesetzt werden. Bardaro kann

als „Spätzünder“ bezeichnet werden.

Schließlich feierte er erst im Alter von

25 Jahren sein Profi-Debüt. Das war

in der Saison 2017/18, als er beim HC

Asiago anheuerte. Mit den „Stellati“

gewann er im Winter 2017/18 den

Meistertitel in der AlpsHL und wurde

als wertvollster Spieler (MVP) ausgezeichnet.

In insgesamt 94 AlpsHL-

Spielen gelangen dem schnellen und

wendigen Goalgetter beachtliche

147 Punkte (68 Tore).

Seine starken Auftritte

weckten das Interesse

anderer Vereine, weshalb

Bardaro im Sommer 2019 das Angebot

des HCB Südtirol annahm und sich

schnell als Glücksgriff entpuppte. Den

Niveauunterschied zwischen AlpsHL

und ICEHL steckte er mühelos weg.

In den 2 Jahren in Bozen brachte er

es in 112 Spielen auf 77 Punkte (38

Tore). Am 7. November 2018 feierte

der Italo, dessen Handgelenksschuss

bei den gegnerischen Torhütern

gefürchtet ist, sein Debüt in der

Nationalmannschaft von Italien.

Mit den „Azzurri“

hat er die WM-Turniere

in Bratislava

(2019) und

Riga (2021)

und insgesamt

40 Länderspiele

(14 Punkte)

bestritten.

Matthias

Mantinger

Stephan

Deluca

Hannoun ist der

Durchbruch in der

ICEHL zwar (noch) nicht

gelungen (3 Punkte in 19

Spielen), in der Vorbereitung

ließ der quirlige Mittelstürmer aber

gute Ansätze erkennen und war ein

Aktivposten. Hannoun ist nur 1,68

Meter groß, schreckt aber vor niemandem

zurück. Zu den Stärken des

23-Jährigen, der das Punktekonto

nicht belastet, zählen die Schnelligkeit

und die Technik. Hannoun hatte

erstmals in der WHL aufgezeigt

(326 Punkte in 369 Spielen). In

der vergangenen Saison blühte

der kleine Kämpfer bei den

Wipptal Broncos auf (49

Punkte in 40 Spielen).

Raphael Andergassen

führt die Südtiroler an

Von den 6 Südtirolern

im Angriff verfügt Raphael

Andergassen über

die größte Erfahrung.

Der Mittelstürmer aus

Kaltern geht bei den „Wölfen“,

bei denen er zuletzt

stets zu den Leistungsträgern

zählte, bereits in seine 8. Saison.

Der 131-fache Nationalspieler von

Italien, der bereits an 6 Weltmeisterschaften

teilnahm, hat bisher 320 Mal

das Pusterer Trikot übergestreift und

es dabei auf 261 Punkte (90 Tore)

gebracht. Mit Ivan Deluca stieß im

Sommer ein 3. Stürmer mit ICEHL-

Erfahrung aus der Landeshauptstadt in

den Pusterer Hauptort. Der Sterzinger

Ivan

Deluca

stand in den letzten 3 Jahren beim

HCB unter Vertrag, für den er 160

Mal auf dem Eis stand (31 Punkte).

Dabei erwies er sich stets als mannschaftsdienlicher

Spieler, der sich für

die Drecksarbeit nicht zu schade und

dank seiner Reichweite extrem nützlich

war.

Mit Matthias Mantinger scheint ein

weiterer Kalterer im Pusterer Kader

auf. Der robuste und technisch versierte

Angreifer zählte in den letzten 4 Jahren

bei den Wipptal Broncos zu den verlässlichsten

Torschützen, wie die Quote von

16, 15, 16 und 17 Treffern beweist.

Während der Stern von Simon Berger

endgültig aufgehen könnte, geht es für

Lukas De Lorenzo Meo und Leonhard

Hasler in erster Linie darum, Erfahrung

zu sammeln. Mit Stephan Deluca ist

ein sehr interessanter Spieler zum HCP

gestoßen. Der 21-Jährige wurde beim

HC Fassa groß, ehe er im Sommer

2015 in die Schweiz auswanderte, mit

Biel die U17- und U20-Meistertschaft

und zuletzt mit den Ticino Rockets die

Swiss League (zuvor NLB) bestritt. Der

schnelle und wendige Yuri Cristellon

ist in Bruneck dagegen längst heimisch

geworden. Privat glücklich geworden

ist indes Tommaso Traversa. Der Nationalstürmer

geht beim HCP in seine

4. Saison, muss seine Tauglichkeit in

dieser Liga aber erst noch unter Beweis

stellen.


ICEHL: DIE KADER

SPORT C | 2021

21

‚‚Pustertaler Wölfe - Emotionen entlang der Rienz“

Beim HC Pustertal beginnt eine neue

Ära. Der Traditionsklub aus Bruneck

spielt ab 17. September nicht nur in

einer neuen Liga, sondern auch in

einer neuen Arena. Zurück bleibt das

altehrwürdige Rienzstadion, in dem

es in den vergangenen mehr als 60

Jahren unzählige und denkwürdige

Schlachten gegeben hat. Pünktlich

zum Start in die neue Ära ist eine neue

Chronik in Buchform erschienen.

Die Geschichte des HC Pustertal,

der 1954 als EV MAK Bruneck

gegründet wurde, ist umfangreich und

spannend. Bittere Niederlagen, tolle

Siege, lange Nächte an der Rienz sowie

unzählige Menschen mit all ihren Emotionen

prägten die Geschichte dieses

Vereines, der in all den Jahren wenig zu

feiern hatte.

Auf 224 Seiten und in Form einer

Chronik wird diese spannende Story von

den Anfängen über die Teilnahme an der

Serie B, Serie A und Alps Hockey League

bis hin zum Eintritt in die ICE Hockey

League unter dem Titel „Pustertaler

Wölfe – Emotionen entlang der Rienz“

präsentiert. Nicht zu kurz kommen neben

dem sportlichen Teil kuriose Anekdoten,

Portraits über die wichtigsten Pusterer

Spieler und ein ausführlicher Statistikteil.

Der Autor Patrick „Patza“ Kirchler hat

Zeitzeugen befragt, Aufzeichnungen

gemacht, Archive durchstöbert und

Fotomaterial gesammelt. „Die Corona-

Pandemie hat das Projekt natürlich etwas

angeschoben. Aus der Herzensangelegenheit,

die Vereinsgeschichte zu zeichnen,

wurde nun ein aufwendig gestaltetes

Buch. Dank der Mitarbeit von Zeitzeugen,

Fotografen und Statistiker ist ein

unverzichtbares Werk für alle Eishockeyfans

entstanden“, sagt der Eishockey-

Historiker, Fan und Langzeit-Vorstand

der „Wölfe“ nicht ohne Stolz.

Die Chronik „Pustertaler Wölfe –

Emotionen entlang der Rienz“

ist im Athesia-Verlag erschienen

und in allen Athesia-Buchhandlungen

und online unter

www.athesiabuch.it erhältlich.

Klagenfurter AC

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

32 Sebastian Dahm (DAN) 28.02.87 182 83

33 Florian Vorauer 09.12.99 187 78

53 Jakob Holzer 02.12.98 180 76

2 Philipp Bruggisser (DAN) 07.08.91 183 85

4 Kele Steffler (AUT/USA) 05.09.98 185 87

10 Thomas Vallant 01.12.95 184 94

12 David Maier 12.01.00 186 83

14 Paul Postma (CAN) 22.02.89 191 90

24 Steven Strong (AUT/CAN) 16.02.93 183 85

28 Martin Schumnig 28.07.89 182 84

73 Niklas Würschl (AUT/SWE) 28.08.99 180 76

92 Clemens Unterweger 01.04.92 183 85

8 Nick Petersen (CAN) 27.05.89 189 87

11 Lukas Haudum 21.05.97 182 83

17 Manuel Ganahl 12.07.90 182 83

18 Thomas Koch 17.08.83 173 77

19 Stefan Geier 08.01.88 181 85

21 Manuel Geier 08.01.88 179 85

27 Thomas Hundertpfund 14.12.89 189 92

42 Rok Ticar (SLO) 03.05.89 179 80

43 Dennis Sticha 05.08.98 183 85

46 Johannes Bischofberger 13.07.94 171 70

47 Marcel Witting 23.09.95 175 84

48 Samuel Witting 14.01.98 173 78

80 Nikolaus Kraus 21.11.96 182 80

87 Valentin Hammerle 08.08.98 180 84

90 Matt Fraser (CAN) 20.05.90 191 89

98 Daniel Obersteiner 02.02.98 176 81

Trainer: Petri Matikainen (bestätigt)

Tor

Abwehr

Angriff

Prognose:

Platz 3

Zugänge: Philipp Bruggisser (Wolfsburg/DEL)

Abgänge: David Madlener (Dornbirn), Blaz

Gregorc (Linz), Michael Kernberger (Graz),

David Fischer (Karriereende)

Prognose:

Platz 13

Zugänge: Luka Kolin (Slavija Junior/SLO), Zan

Us, Blaz Tomazevic, Jaka Sodja, Zan Jezovsek,

Jaka Sturm (alle Jesenice/AlpsHL), Joona Erving

(IPK/FIN2), Sebastien Pichè (Linz), Tine Klofutar

(Narvik/NOR), Kristjan Cepon (Nizza/FRA), Luka

Kalan, Gregor Koblar (beide Unia Oswiecim/

POL), Guillaume Leclerc (Rodovre Mighty Bulls/

DAN), Wade Murphy (Valerenga/NOR)

Abgänge: Nejc Brus, Andraz Zibelnik, Luka

Ulamec (alle Jesenice/AlspHL), Marc Olivier

Vallerand (Sheffield/GBR), Luka Zorko (Kadan/

TCH2), Tilen Spreitzer, Jakob Bernard, Juuso

Pulli, Luka Vidmar, Janez Orehek, Anej

Kujavec, Martin Bohinc, Ziga Pesut (alle Ziel

unbekannt), Mark Sever (Karriereende)

Laibach

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

31 Luka Kolin 24.11.03 183 80

Angriff

Abwehr

Tor

33 Zan Us 10.06.96 180 83

77 Paavo Hölsä (FIN) 04.12.94 178 77

2 Tine Klofutar 27.10.99 180 87

4 Joona Erving (FIN) 02.09.94 181 85

6 Miha Stebih 07.04.92 190 91

9 Kristjan Cepon 12.11.95 195 100

17 Miha Logar 09.07.95 178 82

27 Mark Cepon 05.12.97 189 91

58 Sebastien Piché (CAN) 04.02.88 183 91

92 Aleksandar Magovac 09.02.91 182 92

8 Wade Murphy (CAN) 22.10.93 183 88

12 Nik Simsic 12.03.97 182 90

13 Ziga Pance 01.01.89 185 85

16 Ales Music 28.06.82 176 83

20 Gregor Koblar 15.01.93 184 84

22 Guillaume Leclerc (FRA) 20.02.96 173 82

23 Jaka Sodja 17.12.99 176 75

29 Anze Ropret 23.11.89 187 87

42 Jaka Sturm 21.04.99 192 95

88 Miha Zajc 08.12.96 188 91

91 Tadej Cimzar 21.04.92 185 80

93 Luka Kalan 03.05.93 178 75

97 Zan Jezovsek 22.04.97 184 98

98 Blaz Tomazevic 14.10.97 180 82

Trainer: Mitja Sivic (neu)


22 SPORT C | 2021 ICEHL: DIE KADER

EHC Linz

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

31 Jared Coreau (CAN) 05.11.91 197 100

Tor

Abwehr

Angriff

33 Thomas Höneckl 13.09.00 186 83

35 Luca Egger 10.10.89 186 75

3 Laurin Müller 10.02.98 193 95

5 Raphael Wolf 29.12.95 200 101

13 Gerd Kragl 23.06.97 177 81

15 Blaz Gregorc (SLO) 18.01.90 190 95

24 Chris Rumble (USA/CAN) 16.04.90 185 91

44 Maxim Lamarche (CAN) 11.07.92 191 100

74 Josh Roach (CAN) 23.07.92 185 86

81 Ramon Schnetzer 12.08.96 178 80

98 Laurin Liesch (AUT/SUI) 16.05.02 185 76

6 Rafael Rotter 14.06.87 172 81

7 Brian Lebler (AUT/CAN) 16.07.88 191 96

9 Emilio Romig 19.09.92 175 81

10 Andris Dzerins (LAT) 14.02.88 186 87

17 Stefan Freunschlag 01.11.96 182 86

19 Kai Kantola (FIN/USA) 11.09.87 187 87

20 Will Pelletier (CAN) 14.12.92 170 78

37 Andreas Kristler 30.08.90 180 82

41 Dustin Boyd (KAZ/CAN) 16.07.86 185 86

63 Niklas Bretschneider 22.09.99 177 85

66 Stefan Gaffal 24.11.96 182 80

80 Julian Pusnik 05.11.99 186 90

84 Dragan Umicevic (SWE) 09.10.84 185 94

86 Jakob Mitsch 17.03.99 181 91

89 Marco Brucker 14.05.91 183 75

96 Alexander Lahoda 01.08.96 178 76

Trainer: Dan Ceman (bestätigt)

Prognose:

Platz 7

Zugänge: Jared Coreau (Bratislava

Capitals), Thomas Höneckl, Ramon

Schnetzer, Emilio Romig (alle Dornbirn),

Luca Egger, Raphael Wolf (beide

Villach), Maxime Lamarche (Rouen/

FRA), Blaz Gregorc (Klagenfurt), Chris

Rumble (Stavanger/NOR), Laurin Müller

(Feldkirch/AlpsHL), Kai Kantola (KalPa/

FIN), Rafael Rotter (Wien), Dustin Boyd

(vereinslos), Andris Dzerins (Dinamo

Riga/KHL)

Abgänge: Paul Mocher (Kitzbühel/

AlpsHL), Luka Gracnar (Crimmitschau/

DEL2), Marc-Andrè Dorion (Rouen/

FRA), Charles-David Beaudoin (Laval

Rocket/AHL), Moritz Matzka (Dornbirn),

Sebastien Pichè (Laibach), Zintis Zusevics

(Graz), Gints Meja (Dinamo Riga/KHL),

Atte Karppinen (IPK/FIN2), Oskars

Bartulis, (Mogo/LAT), Alexander Cijan,

Dennis Yan, Juha-Pekka Hytönen (alle Ziel

unbekannt)

Bratislava Capitals

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

25 Samuel Baros 10.02.94 182 82

Tor

Abwehr

Angriff

40 Connor LaCouvee (CAN) 24.05.94 185 91

66 Patrik Lietava 08.06.00 178 83

7 Brett Carson (CAN) 29.11.85 193 103

21 Sam Jardine (CAN) 12.08.93 188 95

26 Martin Chovan 20.08.86 186 86

27 Samuel Fereta 29.12.98 190 90

81 Erik Rajnoha 01.08.98 184 85

84 Vojtech Zelenak 12.06.98 196 102

95 Luc Snuggerud (USA) 18.09.95 183 86

96 Tyler Nanne (USA) 17.03.96 178 87

98 Oliver Fatul 16.08.02 191 87

10 Boris Sadecky 20.04.97 184 84

11 Marc-Olivier Roy (CAN) 05.11.94 185 85

12 David Bondra (SVK/USA) 26.08.92 180 86

16 David Levin (CAN/ISR) 16.09.99 178 82

17 David Buc 22.01.87 187 94

18 Denis Hudec 20.06.93 189 95

24 Thomas Valkvae Olsen (NOR) 18.05.93 186 90

56 Michal Mrazik 30.07.01 194 95

62 Tor Immo (SWE) 09.11.94 187 96

71 Jamie Arniel (CAN) 16.11.89 180 83

79 Roman Faith 08.07.02 181 76

93 Nikolai Zherdew (RUS/UKR) 05.11.84 186 88

Trainer: Peter Draisaitl (bestätigt)

Prognose:

Platz 10

Zugänge: Connor LaCouvee (Tucson

Roadrunners/AHL), Luc Snuggerud (Rytiri

Kladno/TCH2), Sam Jardine (Greenville

Swamp Rabbits/ECHL), Vojtech Zelenak,

Erik Rajnoha, Boris Sadecky (alle Dukla

Trencin/SVK), Oliver Fatul, Samuel Fereta

(beide Nove Zamky/SVK), Tyler Nanne

(South Carolina Stingrays/ECHL), Jamie

Arniel (Bad Nauheim/DEL2), Tor Immo

(Karslkoga/SWE2), Marc-Olivier Roy

(Fort Wayne Komets/ECHL), Thomas

Valkvae Olsen (Frisk Asker/NOR), David

Bondra (Kometa Brno/TCH), David Levin

(Kristianstads/SWE2), Nikolai Zherdew

(vereinslos)

Abgänge: Jared Coreau (Linz), Lukas

Bohunicky (Ferencvarosi/Erste Liga),

Sacha Guimond (Rouen/FRA), Sergei

Kostitsyn (Shakhter Soligorsk/BLR),

Ladislav Romancik (Kosice/SVK), David

Boldizar, Milos Bubela (beide Banska

Bystrica/SVK), Ryan Culkin, Filip Ahl

(beide Znojmo), Mitch Hults (TPS Turku/

FIN), Adam Bezak (Slovan Bratislava/SVK),

Sebastian Smida (Vlci Zilina/SVK2)

Vienna Capitals

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

29 Bernhard Starkbaum 19.02.86 186 91

Tor

Abwehr

Angriff

70 David Kickert 16.03.94 188 76

2 Lukas Piff 12.12.00 175 71

4 Philippe Lakos 19.08.80 193 97

5 Dominic Hackl 08.11.96 183 87

7 Matt Prapavessis (CAN) 01.06.91 188 91

18 Shawn Lalonde (CAN) 10.03.90 185 93

40 Bernhard Posch 22.01.01 189 87

42 Alex Wall (CAN) 01.11.90 180 86

50 Mario Fischer 05.05.89 188 88

60 Timo Pallierer 21.06.01 177 71

81 Charlie Dodero (USA) 01.10.92 188 98

3 Armin Preiser 18.12.00 178 75

9 Matthew Neal (CAN) 22.11.91 176 87

10 Patrick Antal 24.10.00 170 66

11 Sascha Bauer 30.01.95 176 80

12 Corey Tropp (USA) 25.07.89 183 87

19 Brody Sutter (CAN) 26.09.91 195 92

23 Fabio Artner 04.03.99 175 72

37 Christof Kromp 14.08.97 181 76

57 Jordan Caron (CAN) 02.11.90 190 96

63 Cliff Pu (CAN) 03.06.98 188 84

72 Valentin Ploner 24.05.00 188 89

96 Nikolaus Hartl 18.12.91 180 77

Trainer: Dave Barr (neu)

Prognose:

Platz 4

Zugänge: David Kickert (Augsburg/

DEL), Matt Prapavessis (Sonderjyske/

DAN), Shawn Lalonde (Severstal

Cherepovets/KHL), Charlie Dodero (Graz),

Christof Kromp (Innsbruck), Matthew

Neal (Heilbronn/DEL2), Valentin Ploner

(Klagenfurt II/AlpsHL), Brody Sutter

(Iserlohn/DEL), Corey Tropp (Straubing/

DEL), Jordan Caron (Villach), Cliff Pu

(Cleveland Monsters/AHL)

Abgänge: Sebastian Wraneschitz (Victoria

Royals/WHL), Jerome Leduc (Ajoie/

SUI), Brett Flemming, Marco Richter

(beide Villach), Ty Loney, Ali Wukovits,

Benjamin Nissner (alle Salzburg), Darren

Archibald (Wolfsburg/DEL), Colin

Campbell (Augsburg/DEL), Taylor Vause

(Bad Nauheim/DEL2), Rafael Rotter (Linz),

Patrick Kittinger (Kitzbühel/AlpsHL), Grant

Besse (Bad Tölz/DEL2), Steven Johnson

(Ziel unbekannt), Patrick Peter, Julian

Grosslercher (beide Karriereende)


ICEHL: DIE KADER

SPORT C | 2021

23

HC Innsbruck

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

30 René Swette 21.08.88 183 85

Tor

Abwehr

Angriff

33 Tom McCollum (USA) 07.12.89 188 100

35 Markus Gratzer 24.11.03 186 88

5 Ben Betker (CAN) 29.09.94 197 103

11 Daniel Jakubitzka 17.06.96 176 76

15 Antonin Boruta (TCH) 26.10.88 185 80

22 Franz Hackl (AUT/USA) 24.02.02 190 84

24 Simon Bourque (CAN) 12.01.97 185 90

59 Joel Messner (CAN) 11.03.94 188 94

84 David Lupinski 26.06.00 183 64

98 Jan Lattner (TCH) 17.12.89 185 88

8 Clemens Paulweber 22.10.96 180 77

9 Zach Magwood (CAN) 22.04.98 179 86

13 Alex Dostie (CAN) 13.04.97 178 79

20 Luca Muigg 13.12.02 177 75

23 Tim McGauley (CAN) 23.07.95 185 78

26 Daniel Leavens (CAN) 26.06.93 187 92

27 Michael Huntebrinker (USA) 02.07.92 180 88

38 Dario Winkler 18.05.97 179 80

44 Thomas Mader 03.09.94 190 93

57 Luis Ludin (AUT/GER) 14.06.01 190 88

74 Nico Feldner 11.10.98 186 85

89 Lukas Bär 01.07.97 179 80

96 Martin Ulmer 26.04.88 175 77

Trainer: Mitch O'Keefe (bestätigt)

Prognose:

Platz 12

Zugänge: Simon Bourque (Bordeaux/

FRA), Antonin Boruta (Havirov/TCH2),

Ben Betker (Zvolen/SVK), Joel Messner

(Jacksonville Icemen/ECHL), Daniel

Jakubitzka, Nico Feldner (beide Salzburg),

Tim McGauley, Daniel Leavens (beide

Stjernen/NOR), Alex Dostie (San Diego

Gulls/AHL), Michael Huntebrinker (Florida

Everblades/ECHL), Martin Ulmer (Villach),

Zach Magwood (Belleville Senators/AHL)

Abgänge: Kevin Tansey, Colton

Saucerman (beide Kosice/SVK), Jonathan

Racine (Vita Hästen/SWE2), Lukas Jaunegg

(JHT/FIN3), Braden Christoffer (JYP/FIN),

Deven Sideroff (Kristianstads/SWE2), Max

Gerlach (AIK/SWE2), Christian Jennes (Zell

am See/AlpsHL), Christof Kromp (Wien),

Sam Herr (Ravensburg/DEL2), Felix Girard

(Björklöven/SWE2), Daniel Ciampini

(Kladno/TCH), Mathias Porseland, Henrik

Hochfilzer (beide Ziel unbekannt)

Dornbirn

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

20 Felix Beck 21.11.01 173 69

31 David Madlener 31.03.92 187 84

60 Lukas Herzog 07.02.93 183 77

4 Teemu Suhonen (FIN) 01.02.89 175 80

8 Moritz Matzka 30.04.97 175 86

10 Jonas Kutzer 10.04.01 173 71

12 Tyler Cuma (AUT/CAN) 19.01.90 188 85

24 Matthew Spencer (CAN) 24.03.97 188 92

27 Ari Gröndahl (FIN) 11.08.89 195 101

55 Davis Vandane (CAN) 24.04.92 193 91

81 Nick Ross (CAN) 10.02.89 185 94

9 Vladimir Ruzicka (TCH) 17.02.89 190 97

12 Pavel Padakin (RUS/UKR) 08.06.94 183 90

13 Philipp Pöschmann 01.01.97 182 85

16 Simeon Schwinger (AUT/SUI) 07.10.97 182 75

17 Kai Fässler 22.06.99 184 72

18 Kevin Hancock (CAN) 02.03.98 180 82

25 Julian Metzler 21.04.00 184 80

29 Marlon Tschofen 18.01.02 184 83

36 Colton Beck (CAN) 10.06.90 180 85

71 Kevin Macierzynski 21.06.92 181 83

76 Sam Antonitsch 03.01.96 184 90

85 Jesse Saarinen (FIN) 29.07.85 174 79

91 Nikita Jevpalovs (LAT) 09.09.94 186 95

92 Stefan Häußle 31.10.92 185 85

93 Marcel Zitz 16.04.99 179 80

Tor

Abwehr

Angriff

Trainer: Kai Suikkanen (bestätigt)

Prognose:

Platz 11

Zugänge: David Madlener (Klagenfurt),

Lukas Herzog (Salzburg), Moritz Matzka

(Linz), Davis Vandane (Esbjerg/DAN),

Teemu Suhono (Tappara/FIN), Matthew

Spencer (Orlando Solar Bears/ECHL), Tyler

Cuma (vereinslos), Ari Gröndahl (Sport

Vaasa/FIN), Nick Ross (Lausitzer Füchse/

DEL2), Marlon Tschofen (Kloten U20/SUI),

Pavel Padakin (HK Sochi/KHL), Marcel Zitz

(Salzburg II/AlpsHL), Kevin Hancock (Tucson

Roadrunners/AHL), Colton Beck (Stockton

Heat/AHL), Jesse Saarinen (IFK Helsinki/FIN),

Vladimir Ruzicka (HK Kradec Kralove/TCH)

Abgänge: Thomas Höneckl, Ramon

Schnetzer, Emilio Romig (alle Linz), Saku

Salmela (Kiekko-Espoo/FIN2), Henrik

Nilsson (Fehervar), Maximilian Egger

(Zell am See/AlpsHL), Matt MacKenzie,

Andrew Yogan, William Rapuzzi (alle Slovan

Bratislava/SVK), Anthony Luciani (Znojmo),

Daniel Woger (Thurgau/SUI2), Anton Straka

(Ketterä/FIN2), Vitalijs Pavlovs (Jastrzebie/

POL), Jannik Fröwis (Klagenfurt II/AlpsHL),

Olivier Magnan (Karriereende)

Villacher SV

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

1 Andreas Bernard (ITA) 09.06.90 185 91

Tor

Abwehr

Angriff

25 Alexander Schmidt 26.02.00 178 78

30 Jakob Sprachmann 12.11.02 180 77

33 Domagoj Troha 31.01.00 186 90

35 Lukas Moser 25.01.02 183 81

2 Sebastian Zauner (GER/AUT) 04.10.94 179 85

7 Martin Urbanek 08.05.02 172 69

10 Brett Flemming (CAN) 26.02.91 180 85

19 Stefan Bacher 04.07.89 186 90

20 Nico Brunner 17.09.92 179 78

28 Derek Joslin (CAN) 17.03.87 185 95

44 Jamie Fraser (CAN) 17.11.85 185 89

47 Luca Kohlmaier 16.04.99 192 93

77 Philipp Lindner 13.07.95 185 97

8 Maximilian Rebernig 03.09.00 191 87

9 Rick Schofield (CAN) 23.04.87 188 86

11 Renars Krastenbergs (LAT) 26.12.98 183 84

13 Chris Collins (CAN) 18.04.92 186 94

14 Johannes Tschurnig 21.03.04 180 69

17 Scott Kosmachuk (CAN) 24.01.94 180 84

21 Yannic Pilloni 31.07.98 176 75

26 Joel Broda (CAN) 24.11.89 183 89

42 Benjamin Lanzinger 25.01.00 173 77

72 John Hughes (CAN) 06.01.88 180 75

74 Kevin Moderer 09.02.90 187 87

75 Benedikt Wohlfahrt 26.07.00 174 86

78 Felix Maxa 14.11.97 186 85

81 Marco Richter 19.11.95 183 83

96 Anton Karlsson (SWE) 03.08.96 186 85

Trainer: Rob Daum (bestätigt)

Prognose:

Platz 5

Zugänge: Andreas Bernard (Väsby/

SWE2), Domagoj Troha (Ogden

Mustangs/USPHL), Derek Joslin, Rick

Schofield, John Hughes, Yannic Pilloni

(alle Salzburg), Kevin Moderer, Philipp

Lindner, Joel Broda (alle Graz), Brett

Flemming, Marco Richter (beide Wien),

Luca Kohlmaier (Feldkirch/AlpsHL),

Maximilian Rebernig (Salzburg II/AlpsHL),

Anton Karlsson (AIK/SWE2)

Abgänge: Felix Nussbacher (Graz),

Luca Egger, Raphael Wolf (beide Linz),

Kevin Schmidt (Bad Nauheim/DEL2),

Iacopo Granza (Linz II/AlpsHL), Julian

Kornelli (Landshut/DEL2), Martin Ulmer

(Innsbruck), Philipp Kreuzer (Zell am See/

AlpsHL), Patrick Bjorkstrand (Aalborg/

DAN), Jordan Caron (Wien), Jerry

Pollastrone (Bad Nauheim/DEL2), Christof

Wappis (Ziel unbekannt)


24 SPORT C | 2021 ICEHL: DIE KADER

Orli Znojmo

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

98 Dominik Groh 20.03.98 190 96

Tor

Angriff

Abwehr

Pavel Kantor 17.08.91 185 75

16 Adam Sedlak 21.09.91 187 108

21 Dominik Tejnor 28.01.94 192 87

73 David Stransky (SVK/TCH) 28.03.96 180 82

Jan Bartko 22.02.97 183 80

Ryan Culkin (CAN) 15.12.93 188 91

Filip Haman 20.03.98 184 88

Jordon Southorn (CAN) 15.03.90 185 84

Connor Walters (CAN) 05.06.97 185 93

11 Vojtech Nemec 09.12.85 177 83

23 Tomas Svoboda 24.02.87 182 88

28 Ondrej Svoboda 01.04.01 175 72

34 Vladimir Oscadal 22.03.98 181 80

38 Michal Kvasnica 17.04.00 185 85

53 Radim Matus 20.10.93 182 83

55 Jakub Köver (SVK) 23.07.99 174 74

88 Anthony Luciani (CAN) 13.05.90 183 83

Filip Ahl (SWE) 12.06.97 191 96

Hunter Fejes (USA) 31.03.94 185 86

Sebastian Gorcik 05.09.95 182 88

Radek Prokes 22.01.95 186 81

Trainer: Jiri Beroun (neu)

Red Bull Salzburg

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

1 Jean-Philippe Lamoureux (Can) 20.08.84 178 77

Angriff

Abwehr

Tor

30 Nicolas Wieser 30.08.97 183 78

31 Florian Bugl 14.05.02 182 85

14 Kilian Zündel 17.01.02 179 75

18 Paul Stapelfeldt 20.09.98 195 98

41 Vincent LoVerde (USA) 14.04.89 180 93

42 Layne Viveiros (AUT/CAN) 04.08.95 183 86

43 TJ Brennan (CAN) 03.04.89 185 98

44 Keegan Kanzig (CAN) 26.02.95 200 112

55 Lukas Schreier 24.12.99 178 70

67 Philipp Wimmer 13.12.01 194 91

90 Alexander Pallestrang 04.04.90 181 90

91 Dominique Heinrich 31.07.90 172 73

3 Peter Schneider 04.04.91 183 91

5 Thomas Raffl 19.06.86 194 106

9 Ali Wukovits 09.05.96 184 78

19 Aljaz Predan (SLO) 24.07.00 174 65

26 Peter Hochkofler (ITA/AUT) 04.10.94 190 88

27 TY Loney (USA) 01.03.92 191 93

40 Tim Harnisch 18.04.01 176 78

48 Lucas Thaler 21.01.02 180 76

52 Paul Huber 10.06.00 192 95

53 Danjo Leonhardt (GER) 22.08.02 181 78

63 Jakub Borzecki (GER/POL) 17.01.02 186 92

64 Oskar Maier 05.02.02 178 67

70 Benjamin Nissner 30.11.97 179 74

71 Jan-Mikael Järvinen (FIN) 26.02.88 174 80

89 Florian Baltram 25.03.97 180 79

96 Mario Huber 08.08.96 188 83

Trainer: Matt McIlvane (bestätigt)

Prognose:

Platz 14

Zugänge: Pavel Kantor (Dynamo Pardubice/TCH),

Jordon Southorn (Dukla Michalovce/SVK), Filip Haman

(Frydek-Mistek/TCH2), Connor Walters (Brock University/

USports), Jan Bartko, Sebastian Gorcik (beide VHL

Vsetin/TCH2), Ryan Culkin, Filip Ahl (beide Bratislava

Capitals), Anthony Luciani (Dornbirn), Hunter Fejes (Vita

Hästen/SWE2)

Abgänge: Jiri Kalis (Kometa Brno B/TCH2), Jakub Stehlik

(Vitkovice/TCH), Petr Beranek (Jestrabi Prostejov/TCH2),

Martin Podesva (Bobri Valasske Mezirici/TCH3), Matyas

Sana (Letci Letnany/TCH3)

Prognose:

Platz 9

Zugänge: Rasmus Tirronen (Visp/SUI2), Gleason

Fournier (HCB Südtirol), Henrik Nilsson (Dornbirn), Josh

Atkinson (Iowa Wild/AHL), Istvan Terbocs (MAC Ujbuda/

Erste Liga), Chris Langkow (vereinslos), Brady Shaw

(Esbjerg/DAN), Balint Magosi (Jegesmedvek/SVK), Colin

Jacobs (Kosice/SVK)

Abgänge: Michael Caruso (HC Pustertal), Alex Kovacs (UTE

Budapest/Erste Liga), Tamas Sarpatki (Gyergyoi/Erste Liga),

Miika Lahti (Gladiators HT/FIN4), Toni Kähkönen (Kiekko-

Espoo/FIN2), Michael Ouzas, Jonathan Harty, Paul Geiger,

Colton Hargrove (alle Karriereende)

Prognose:

Platz 1

Zugänge: T.J. Brennan (Thurgau/SUI2), Vincent LoVerde

(Hartford Wolf Pack/AHL), Keegan Kanzig (San Diego

Gulls/AHL), Peter Schneider (Kometa Brno/TCH), Ty

Loney, Ali Wukovits, Benjamin Nissner (alle Wien), Jan-

Mikael Järvinen (Malmö/SWE)

Abgänge: Lukas Herzog (Dornbirn), Stefan Espeland

(Valerenga/NOR), Daniel Jakubitzka, Nico Feldner

(beide Innsbruck), Filip Varejcka, Austin Ortega (beide

München/DEL), Derek Joslin, Rick Schofield, John

Hughes, Yannic Pilloni (alle Villach), David McIntyre

(SaiPa/FIN), Alexander Rauchenwald (Vasteras/SWE2),

Alexander Urbom, Jack Skille (beide Ziel unbekannt),

Taylor Chorney (Karriereende)

Prognose:

Platz 6

Zugänge: Anthony Peters, Michael Boivin (beide MODO/

SWE2), Felix Nussbacher (Villach), Michael Kernberger

(Klagenfurt), Carl Ackered (Dukla Trencin/SVK), Ben

Blood (Tappara Tampere/FIN), Zintis Zusevics (Linz), Joey

Martin (Stavanger/NOR), Simon Hjalmarsson (Frölunda/

SWE), Philipp Maurer (Kitzbühel/AlpsHL), Andrew Gordon

(Linköping/SWE), Mike Zalewski (Köln/DEL)

Abgänge: Charlie Dodero (Wien), Anton Mylläri (Brynäs/

SWE), Witali Menschikow (Admiral Wladiwostok/KHL),

Kevin Moderer, Philipp Lindner, Joel Broda (alle Villach),

Travis Oleksuk (Sheffield/GBR), Tony Cameranesi (Dukla

Michalovce/SVK), Johan Porsberger (Dresden/DEL2), Oliver

Setzinger, Julian Pauschenwein (beide Karriereende)

Fehervar

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

1 Daniel Kornakker 12.03.96 180 75

Tor

Abwehr

Angriff

32 Rasmus Tirronen (FIN) 09.11.90 191 92

61 Dominik Horvath 08.01.01 186 84

74 Martin Szeles 28.06.99 180 75

5 Bence Stipsicz 03.02.97 186 86

20 Gleason Fournier (CAN) 08.09.91 183 87

22 Milan Horvat 02.02.01 186 88

27 Bence Szabo 02.02.98 184 89

28 Daniel Szabo 20.08.95 189 92

31 Henrik Nilsson (SWE) 05.05.91 190 91

41 Dominik Dobmayer 02.07.02 189 80

51 Tim Campbell (CAN) 15.02.91 185 86

59 Josh Atkinson (CAN) 06.10.92 183 89

10 Istvan Bartalis (HUN/SWE) 07.09.90 186 88

12 Brady Shaw (CAN/USA) 02.10.92 185 91

16 Janos Hari 03.05.92 175 77

21 Kristof Nemeth 13.05.02 184 69

34 Istvan Terbocs 28.06.96 183 92

36 Csanad Erdely 05.04.96 188 86

55 Andrew Sarauer (HUN/CAN) 17.11.84 194 93

56 Kristof Retfalvi 11.01.01 182 89

71 Colin Jacobs (USA) 02.01.93 188 95

82 Balint Magosi 15.08.89 188 90

87 Gergö Ambrus 06.12.01 184 82

91 Alex Petan (ITA/CAN) 02.05.92 175 82

92 Anze Kuralt (SLO) 31.10.91 175 80

93 Akos Mihaly (HUN/ROM) 25.09.99 182 83

Trainer: Kevin Constantine (neu)

Graz 99ers

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

30 Anthony Peters (CAN) 31.12.90 185 89

Tor

Abwehr

Angriff

35 Felix Nussbacher 07.12.99 180 80

5 Jacob Pfeffer (AUT/SWE) 11.02.01 178 86

8 Varl Ackered (SWE) 09.01.91 183 84

15 Amadeus Egger 29.11.99 187 85

24 Ben Blood (USA) 15.03.89 193 13

28 Michael Boivin (CAN) 22.11.90 183 84

65 Michael Kernberger 24.01.97 185 86

71 Erik Kirchschläger 04.02.96 177 80

73 Mario Altmann 04.11.86 194 98

10 Zintis Zusevics 07.03.94 184 81

11 Simon Hjalmarsson (SWE) 01.02.89 184 81

13 Michael Schiechl 29.01.89 181 92

17 Andrew Gordon (CAN) 13.12.85 180 80

18 Ken Ograjensek (SLO) 30.08.91 175 82

19 Lukas Kainz 02.09.95 183 85

20 Kilian Rappold 02.05.02 185 84

21 Kevin Pesendorfer 26.10.01 182 75

26 Dominik Grafenthin (GER/AUT) 27.06.95 184 78

66 Adis Alagic (SLO/AUT) 21.06.94 193 96

74 Daniel Oberkofler 16.07.88 183 74

88 Joey Martin (CAN) 29.07.88 178 84

89 Clemens Krainz 30.05.01 190 81

96 Mike Zalewski (USA) 18.08.92 188 93

Rupert Fichtinger 26.10.01 185 77

Philipp Maurer 09.07.99 188 88

Trainer: Jens Gustfasson (bestätigt)


AlpsHL: ALLGEMEIN

SPORT C | 2021

25

Es wird einen neuen Meister geben

Die Alps Hockey League (AlpsHL)

geht in ihre 6. Saison. Weil sich

Titelverteidiger Olimpija Laibach

in die ICEHL verabschiedet hat,

wird es einen neuen Meister geben.

Einen eindeutigen Favoriten

gibt es nicht. Sehr wohl aber

4 heiße Titelanwärter.

Neben Laibach ist mit dem

HC Pustertal eine weitere

Spitzenmannschaft weggefallen.

Trotzdem ist die Teilnehmerzahl

im Vergleich zum Vorjahr von

16 auf 17 Teams angewachsen.

Neben Neuling HC Meran gibt

es mit Wien II und Zell am See 2

Rückkehrer, die im vergangenen

Winter pausiert haben. Das Gros

der Teilnehmer kommt aus Österreich

(9), gefolgt von Italien (7)

und Slowenien (1).

Zum engsten Favoritenkreis zählen

Jesenice, der HC Asiago, die

Rittner Buam und Lustenau. Für

eine Überraschung gut sind der

HC Gherdëina, Salzburg II, die

Wipptal Broncos und Feldkirch.

Dieses Quartett muss sich im

Kampf um eines der 8 Play-off-Tickets

vor Cortina, Kitzbühel, dem

HC Fassa und Bregenzerwald in

Acht nehmen. Meran, Zell am See

sowie die Zweitvertretungen von

Klagenfurt, Wien und Linz dürften

dagegen in der „5. Jahreszeit“

wohl schon den Sommerurlaub

angetreten haben.

AlpsHL: Ehrentafel

2016/17 RITTNER BUAM

2017/18 HC ASIAGO

2018/19 OLIMPIJA LAIBACH

2019/20 KEIN MEISTER

2020/21 OLIMPIJA LAIBACH

-Infografik: M. Lemanski

HC Fassa

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

30 Adam Vay (HUN) 22.03.94 196 108

Tor

Abwehr

Angriff

88 Domenico Dalla Santa 31.12.98 180 81

17 Soel Constantin 17.04.94 178 78

26 Stefano Talmon 12.09.05 179 69

27 Dennis Kustatscher 04.05.00 173 76

50 Gabriel Spimpolo 21.01.01 180 70

59 Marco Defrancesco 20.04.99 175 68

67 Albin Lindgren (SWE) 10.11.95 184 80

86 Gianluca March 18.04.97 187 87

4 Diego Iori 20.05.86 174 87

6 Daniel Tedesco (ITA/CAN) 10.12.93 179 84

7 Igor Cassan 07.01.05 183 83

10 Steven McParland (CAN) 13.02.91 182 92

11 Nik Trottner 20.04.99 170 68

19 Alfeo Deluca 06.11.01 172 70

29 Leonardo Felicetti 08.05.00 180 81

42 Andrea Ploner 22.09.00 185 75

44 Davide Schiavone 15.03.99 184 82

72 Sebastiano Rossi 31.05.01 180 80

74 Luca Biondi 20.11.01 177 87

93 Martin Castlunger 18.12.93 169 70

Trainer: Marco Liberatore (bestätigt)

Prognose:

Platz 11

AlpsHL: Teilnehmende Mannschaften

ÖSTERREICH

LINZ II

Linz

WIEN II

Wien

EC BREGENZERWALD

Alberschwende

EHC LUSTENAU

Lustenau

VEU FELDKIRCH

Feldkirch

HC MERAN

Meran

WIPPTAL

BRONCOS

Sterzing

HC GHERDËINA

Wolkenstein

EC KITZBÜHEL

Kitzbühel

RITTNER BUAM

Klobenstein

SG CORTINA

Cortina

HC FASSA

Alba di Canazei

ZELL AM SEE

Zell am See

SALZBURG II

Salzburg

KLAGENFURTER AC II

Klagenfurt

JESENICE

Jesenice

HC ASIAGO

Asiago

ITALIEN

SLOWENIEN

-Infografik: M. Lemanski


26 EC Kitzbühel EC Bregenzerwald

EK Zell am See

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

30 Paul Mocher 27.03.99 187 84

70 Lukas Moser 25.01.02 183 81

3 David Kreuter 21.02.95 182 77

6 Daniel Hintermann 16.01.02 177 76

8 Elias Haas 02.03.02 178 88

10 Florian Eder 06.11.96 176 78

27 Henrich Jabornik (SVK) 18.02.91 190 88

47 Luca Kohlmaier 16.04.99 192 93

53 Mario Ebner 16.12.95 188 85

87 Martin Urbanek 08.05.02 172 70

16 Mikus Mintautiskis (LAT) 13.09.00 180 80

19 Ralfs Jevdokimovs (LAT) 23.07.01 180 80

29 Maximilian Camondo 29.03.00 174 70

39 Manuel Eder 28.10.00 182 75

44 Maximilian Agerer 14.08.02 172 67

61 Patrik Kittinger 01.06.96 187 84

68 Ricards Purins (LAT) 25.07.00 177 72

75 Benedikt Wohlfahrt 26.07.00 174 68

77 Raivo Freidenfelds (LAT) 15.04.00 187 78

81 Wilhelm Schröder 24.09.00 192 87

83 Fritz Schröder 22.11.95 173 78

86 Niclas Maurer 08.10.98 173 73

92 Erik Lindhagen (SWE) 02.10.87 177 78

97 Christopher Feix 20.06.92 180 80

Tor

Abwehr

Angriff

Trainer: Charles Franzen (bestätigt)

Prognose:

Platz 10

SG Cortina

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

1 Marco De Filippo 02.08.90 188 86

Tor

Abwehr

Angriff

11 Martino Valle Da Rin 31.12.89 186 83

90 Sandro Lacedelli 26.03.02 178 68

7 Tommaso Da Col 06.10.03 175 75

9 Olli Kaskinen (FIN) 27.01.99 184 85

12 Giorgio Panciera 16.11.01 178 70

17 Renè Vallazza 19.04.94 172 74

20 Alberto Colli 19.11.03 189 81

27 Franceso Lacedelli 27.09.04 182 70

37 Lorenzo Constantini 08.05.05 175 75

53 Enrico Larcher 17.06.04 183 82

55 Luca Zanatta 15.05.91 185 90

58 Michele Zanatta 31.05.89 182 94

5 Marco Sanna 18.12.97 188 82

8 Ronny De Zanna 13.09.95 178 75

13 Alessandro Frescura 23.01.04 184 65

21 Riccardo Lacedelli 03.05.95 180 78

24 Luca Barnabò 24.02.96 178 75

28 Tomaso Alverá 29.07.99 180 77

40 Carlo Finucci (ITA/CAN) 21.02.87 176 86

60 Noah Zardini Lacedelli 21.09.00 175 86

65 Giovanni Toffoli 19.07.00 178 78

71 Mikael Johansson (SWE) 28.06.95 191 98

72 Davide Faloppa 20.06.99 185 95

73 Giacomo Lacedelli 12.04.03 189 72

76 Francesco Adami 11.11.85 172 85

88 Andrea Moser 04.12.88 182 80

92 Filippo Pompanin 24.04.03 179 70

Trainer: Ivo Machacka (bestätigt)

Prognose:

Platz 9

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

Tor

Abwehr

Angriff

20 Felix Beck 21.11.01 175 72

69 Karlo Skec (CRO) 29.07.98 186 90

3 Panu Hyyppä (FIN) 14.04.87 183 89

16 Jonas Kutzer 10.04.01 172 73

18 Josef Kutzer 20.03.03 174 71

21 Niclas Kostelac 11.04.04 189 89

40 Julius Nyqvist (FIN) 29.10.92 180 89

49 Felix Vonbun 26.01.99 185 85

62 Gregor Pilgram 10.02.98 172 76

67 Philip Metzler 06.08.04 181 71

75 Julian Auer 09.02.99 174 76

84 Simon Wolf 05.04.98 175 65

9 Marlon Tschofen 18.01.02 185 84

12 Lukas Göggel 11.04.02 190 92

13 Philipp Pöschmann 01.01.97 182 85

14 Julian Zwerger 29.01.97 179 84

15 Fabian Ranftl 27.07.97 180 85

17 Benjamin Winkler 03.09.02 177 77

19 Leon Rüdisser 07.09.01 178 88

23 Adem Kandemir 30.03.01 173 72

28 Waltteri Lehtonen (FIN) 04.06.93 189 86

29 Kai Hämmerle 11.01.02 174 74

44 Roberts Lipsbergs (LAT) 29.07.94 180 79

50 Richard Schlögl 26.10.96 183 92

66 Manuel Metzler 09.03.02 185 64

68 Julian Metzler 21.04.00 184 79

71 Kai Fässler 22.06.99 182 69

73 Rene Tröthan 14.07.99 182 69

Trainer: Markus Juurikkala (bestätigt)

Prognose:

Platz 12

VEU Feldkirch

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

Tor

Abwehr

Angriff

1 David Felder 01.10.01 180 75

29 Patrick Kühne 28.10.96 180 76

30 Alex Caffi (ITA) 12.08.90 184 78

8 Patrick Stückler 21.07.99 180 89

10 Grayson Valente (CAN/USA) 12.09.00 191 91

13 Steve Birnstill (USA) 06.11.85 185 80

44 Tobias Reinbacher 05.01.02 179 83

71 Ivan Korecky (AUT/TCH) 20.11.98 193 105

82 Jonas Kail 19.05.00 177 69

7 Timo Sticha 15.08.04 181 69

11 Yannik Lebeda 21.10.02 179 71

17 Marcel Revesz (HUN) 25.06.00 188 85

19 Lukas Kaider 06.08.00 177 75

20 Patrick Bolterle 05.07.96 185 77

21 Niklas Gheringer 06.01.99 174 69

22 Adrian Rosenberger 21.09.98 177 82

24 Smail Samardzic 10.11.94 174 73

47 Joonatan Kyllönen (FIN) 21.06.03 183 70

51 Dylan Stanley (CAN) 24.01.84 176 81

72 Jakob Zabransky 04.03.04 178 73

90 Lucas Loibnegger 24.12.94 191 95

Trainer: Michael Lampert (bestätigt)

Prognose:

Platz 8

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

31 Matthias Tschrepitsch 25.03.99 184 98

Tor

Abwehr

Angriff

EHC Lustenau

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

33 Lukas Reihs 29.04.00 185 60

Tor

Abwehr

36 Dominik Frank 06.05.94 178 82

92 Manuel Schösswendter 04.06.92 181 90

6 Luca Rössler 09.11.01 171 68

9 David Rattensberger 20.03.99 183 76

21 Jesper Akerman (SWE) 02.10.95 184 83

24 Johannes Schernthaner 06.07.92 180 86

49 Jürgen Tschernutter 12.07.90 183 92

55 Daniel Vojta 23.01.98 175 78

59 Maximilian Egger 31.10.97 180 82

76 Felix Zipperle 22.12.00 184 80

87 Fredrik Widen (SWE) 24.01.93 178 77

7 Erik Hefke (GER) 21.10.01 178 83

11 Daniel Ban 11.11.93 175 77

14 Henrik Neubauer (AUT/SWE) 15.04.97 184 86

23 Christian Jennes 21.05.97 168 72

25 Hubert Berger (AUT/GER) 28.08.95 174 78

26 Alexander Frandl 12.09.99 185 89

27 Tobias Dinhopel 18.10.89 186 82

28 Bernhard Schützenhofer 05.02.98 175 70

29 Philip Putnik 08.09.92 185 95

71 Antons Sinegubovs (LAT) 08.06.00 188 81

72 Dominik Unterweger 17.01.01 186 90

88 Andreas Hoyer 12.03.04 175 78

91 Philip Kreuzer 01.04.95 179 78

95 Thomas Grabmayr 24.01.95 178 78

Trainer: Jaka Avgustincic (bestätigt)

Prognose:

Platz 14

34 Erik Hanses (SWE) 01.06.90 183 84

2 Stefan Hrdina 22.03.95 182 80

14 Dominik Oberscheider 16.07.95 175 80

24 David Slivnik (SLO/AUT) 27.06.87 185 88

27 Brian Connelly (USA) 10.06.86 180 84

44 Albert Krammer 13.04.95 174 90

78 Stefan Leitner 23.10.02 175 80

79 Patrick Ratz 10.08.92 176 78

84 Karlis Bucenieks (LAT) 25.04.01 184 86

11 Janic Heisig 21.06.00 173 84

12 Fabio Haas 30.04.02 183 92

15 Chris D'Alvise (CAN) 28.01.86 176 72

16 Robin Wüstner 24.06.03 173 58

21 Lucas Haberl 18.05.98 181 86

23 Alesandro Togni 31.05.03 173 70

37 Kevin Puschnik 02.09.91 180 83

75 Maximilian Wilfan 16.01.91 176 80

80 Leon Schmeiser 12.02.02 172 62

81 Elias Wallenta 04.01.91 181 77

86 David König 24.11.99 172 71

92 Dominic Haberl 22.01.96 189 97

93 Philipp Koczera 22.07.93 170 75

Trainer: Mike Flanagan (bestätigt)

Prognose:

Platz 4


Linz II

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

32 Leon Sommer 24.05.02 180 78

Tor

Abwehr

Angriff

50 Thomas Schneider 10.10.02 183 70

75 Lukas Heuberger 24.04.04 170 61

2 Arturs Brikmanis (LAT) 30.03.01 182 80

15 Iacopo Granza 18.05.01 173 75

20 Alec Tiley (CAN/USA) 27.04.98 188 86

34 Simon Reder 30.04.03 196 85

47 Patrick Gaffal 12.10.94 175 95

59 Philipp Mair 23.07.03 181 80

77 Tobias Steibl 17.02.00 187 84

10 Marcel Kunzemann 16.01.01 172 70

11 Brodi Stuart (CAN) 10.03.00 180 82

18 Benjamin Mosaad 25.07.02 165 68

22 Adam Fedor (AUT/SVK) 20.02.02 180 84

25 Fabio Rohm 01.07.98 182 80

26 Christian Kovanecz 10.03.01 168 62

27 Michael Farren (CAN) 19.04.00 179 82

38 Elias Koller 28.02.03 171 67

48 Niko Lahtinen (FIN) 10.02.96 180 84

68 Manuel Feldbaumer 18.01.02 175 62

79 Dominik Stöttner 24.04.04 179 71

83 Isak Ekelund (SWE) 25.04.01 173 78

87 Marcel Mayrhofer 05.03.99 177 80

89 Raffael Aigner 14.11.05 184 73

94 Samson Pieller 06.10.02 182 73

Trainer: Philipp Lukas (neu)

Prognose:

Platz 17

HDD Jesenice

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

25 Ziga Kogovsek 27.04.00 174 74

Tor

Abwehr

Angriff

30 Urban Avsenik 03.11.97 180 80

38 Oscar Fröberg (SWE) 13.11.96 180 78

6 Nik Sirovnik 12.02.01 184 89

8 Ziga Urukalo 12.03.99 183 81

13 Aljosa Crnovic 16.04.99 190 85

17 Luka Scap 27.12.91 188 80

44 David Planko 20.06.93 180 85

46 Nejc Stojan 30.08.99 190 88

71 Nejc Brus 24.06.99 180 82

Andraz Zibelnik 21.06.97 183 81

9 Patrik Rajsar 05.05.98 176 98

11 Jasa Jenko 10.09.00 193 88

19 Gasper Sersen 22.10.99 178 77

22 Erik Svetina 20.08.99 182 75

31 Erik Pance 10.04.91 178 80

40 Mha Krmelj 14.01.01 187 83

47 Gasper Glavic 29.04.97 182 73

66 Elo Eetu (FIN) 18.06.96 175 79

81 Saso Rajsar 18.08.88 175 81

86 Timotej Kocar 12.09.95 183 72

88 Ahmet Jakupovic 01.10.01 174 73

97 Luka Ulamec 14.07.97 182 80

99 Jesper Viikilä (FIN) 18.04.95 183 80

Trainer: Nik Zupancic (neu)

Prognose:

Platz 1

HC Asiago

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

30 Luca Stevan 04.06.97 180 94

35 Gianluca Vallini 27.10.93 185 84

58 Andrea Longhini 08.09.00 189 110

2 Francesco Forte 18.04.99 181 78

4 Gregorio Gios 29.06.99 183 92

15 Enrico Miglioranzi 08.10.91 183 83

17 Lorenzo Casetti 14.09.93 190 90

23 Stefano Marchetti 11.10.86 181 83

28 Cameron Ginnetti (ITA/CAN) 09.06.98 183 91

44 Gabriele Parini 25.10.02 179 90

8 Steven Iacobellis (ITA/CAN) 20.08.93 175 77

9 Daniel Mantenuto (ITA/CAN) 18.10.97 175 77

12 Simone Olivero 06.04.95 181 90

14 Matteo Tessari 30.07.89 183 84

16 Michele Stevan 11.03.93 182 86

18 Alessandro Tessari 16.10.01 180 72

19 Filippo Rigoni 27.06.03 183 72

22 Marek Vankus (SVK) 27.05.99 186 81

40 Samuele Zampieri 24.10.03 182 69

51 Edoardo Lievore 21.07.99 184 81

55 Federico Benetti 08.06.86 172 79

68 Michele Marchetti 27.09.94 188 92

71 Anthony Salintri (CAN) 05.03.98 180 82

91 Marco Rosa (ITA/CAN) 15.01.82 182 84

95 Marco Magnabosco 12.08.95 174 73

Tor

Abwehr

Angriff

Trainer: Petri Mattila (bestätigt)

Prognose:

Platz 2

EC Salzburg II

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

1 Florian Bugl (GER) 14.05.02 179 97

Tor

Abwehr

Angriff

31 Thomas Pfarrmaier 21.01.03 177 69

35 Alois Schultes 14.03.01 177 70

3 Joona Lehmus (FIN) 17.01.02 176 74

4 Devin Steffler (AUT/USA) 14.07.00 185 80

8 Daniel Schwaiger (GER) 24.02.02 179 79

10 Luca Venier 24.02.03 194 82

15 Philipp Wimmer 13.12.01 193 93

23 Lukas Necesany (AUT/TCH) 05.03.03 179 72

24 Bernhard Ettwein (GER) 11.03.02 193 87

39 Lukas Hörl 03.04.03 185 84

47 Sten Fischer (GER) 25.01.03 188 82

9 Daniel Pronin (USA/GER) 01.05.02 177 72

11 Maximilian Hengelmüller 23.02.02 188 86

13 Philipp Krening (GER 25.04.04 181 79

16 Luca Auer 17.07.04 185 77

17 Nikolaus Heigl (GER) 20.01.03 177 76

20 Oskar Maier 05.02.02 176 72

25 Lukas Lipiansky (SVK) 02.01.01 182 85

26 Fabian Gschliesser (ITA) 02.03.04 184 85

28 David Cernik 29.07.04 176 68

34 Tommy Purdeller (ITA) 13.04.04 181 82

36 Rasmus Lahnaviik (FIN) 17.08.01 182 85

44 Josef Eham (GER) 29.07.02 183 86

49 Thomas Heigl (GER) 20.01.03 180 82

Austin Kofler (AUT/CAN) 06.07.03 175 77

Trainer: Teemu Levijoki (bestätigt)

Prognose:

Platz 6

Klagenfurter AC II

SPORT C | 2021

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

1 Val Usnik (SLO) 06.02.01 184 83

30 Patrick Müller 19.08.05 181 64

33 Florian Vorauer 09.12.99 187 78

53 Jakob Holzer 02.12.98 180 76

Michael Sicher 15.05.03 186 82

4 Kele Steffler 05.09.98 185 87

6 Tobias Sablattnig 14.05.03 182 77

12 Thomas Vallant 01.12.95 184 94

45 Andrej Tavzelj (SLO) 14.03.84 188 89

64 Maximilian Preiml 12.06.03 186 85

72 Neal Unterluggauer 13.03.02 168 64

73 Niklas Würschl 28.08.99 180 76

86 Christoph Tialler 28.01.03 181 76

88 Lorenz Lindner 07.01.03 181 82

David Hanser 09.02.03 177 74

Michael Malle 21.04.03 175 68

David Maier 12.01.00 186 83

Tor

Abwehr

5 Niklas Ofner 20.03.01 175 69

15 Jannik Fröwis 17.12.99 180 81

40 Nal Brodnik (SLO) 14.03.03 181 77

41 Maximilian Theirich 23.03.03 169 67

43 Dennis Sticha 05.08.98 183 85

47 Marcel Witting 23.09.95 175 84

48 Samuel Witting 14.01.98 173 78

70 Rok Kapel (SLO) 04.05.99 175 83

71 Nico Kramer 11.03.03 184 91

74 Stefan Klassek 03.03.03 177 74

77 Daylon Groulx (AUT/CAN) 07.06.00 180 80

80 Nikolaus Kraus 21.11.96 182 80

81 Finn van Ee (AUT/NED) 12.01.03 181 81

87 Valentin Hammerle 08.08.98 180 84

89 Markus Pirmann 21.01.89 182 80

91 Marco Sunitsch 27.10.02 178 72

97 Fabian Hochegger 08.05.01 176 76

98 Daniel Obersteiner 02.02.98 176 81

Lucas Casati 12.09.03 183 82

Trainer: Kirk Furey (bestätigt)

Prognose:

Platz 15

Angriff

Wien II

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

1 Matthias Lichtenecker 28.04.01 175 64

13 Lorenz Widhalm 22.05.03 174 68

26 Stefan Steen (SWE) 06.01.93 187 80

21 Nils Schramm 06.10.03 183 71

23 Alexander Moser 22.06.01 182 77

25 Libor Machan (TCH) 20.05.99 192 91

44 Mark Kompain 13.07.96 184 95

78 Erwin De Nardin (ITA) 06.01.01 174 78

Tor

Abwehr

3 Leon Widhalm 23.05.03 174 68

7 Christoph Draschkowitz 25.04.89 183 77

8 Mathias Böhm 17.04.03 188 86

12 Maximilian Kiewg 02.10.02 183 76

24 Lukas Pohl 24.07.01 184 76

33 Nils Granitz 11.01.03 169 68

61 Daniel Aschauer 29.05.03 172 70

77 Alexander Maxa 10.03.99 178 72

88 Martin Kosnar (TCH) 14.06.98 182 88

89 Patrick Böhm 08.07.01 178 75

90 Alex Nilsson (SWE) 04.10.00 183 82

Trainer: Philipp Ullrich (neu)

Zusätzlich im Kader: 5 Spieler vom

Kooperationsverein Graz 99ers

Prognose:

Platz 16

Angriff

27


28 SPORT C | 2021 AlpsHL: HC GHERDË INA

Neue Mannschaft - alte Ziele

Nach dem erstmaligen Erreichen

des Viertelfinales in der Alps Hockey

League herrscht beim HC Gherdëina

valgardena.it Aufbruchstimmung. In

Euphorie verfallen die „Furie“ aber

nicht. Die Ziele bleiben dieselben –

trotz oder gerade wegen eines neu

zusammengewürfelten Teams.

Zwei Siege in den Pre-Play-offs

gegen die VEU Feldkirch hievten

den HCG in der abgelaufenen Saison

im 5. Anlauf erstmals ins Viertelfinale

der länderübergreifenden Meisterschaft.

Zwar war dort gegen Jesenice

Endstation, dennoch grassierte im

Grödner Tal nach zahlreichen Jahren

der sportlichen Tristesse wieder das

Eishockeyfieber. Mit diesem Rückenwind

will der Traditionsverein auch

diese Saison angehen und das letztjährige

Ergebnis mindestens einstellen.

Allerdings ist die Mannschaft, die

die neue Spielzeit in Angriff nimmt,

eine komplett andere als jene, die in

der vorigen Saison zu überraschen

wusste: Headcoach Joni Petrell, der

Erwin Kostner im Jänner ablöste und

mitverantwortlich für den Lauf der

„Furie“ war, hat den Verein genauso

wie Co-Trainer Santeri Matikainen

verlassen. Auch Punktegarant Matt

Wilkins und Torhüter Jacob Smith

suchten eine neue Herausforderung.

Darüber hinaus verließ Diego Glück

seinen Heimatverein.

Grund zur Besorgnis? Nicht für HCG-

Präsident Walter Ploner: „Natürlich

war es sehr schade, dass uns die Trainer,

Smith, Wilkins und Glück verlassen

haben. Besorgt sind wir deswegen

aber nicht.“ Den ehemaligen Torhüter

freue es, dass die beiden Letztgenannten

den nächsten Karriereschritt

gemacht haben.

Auf der Trainerbank hat

weiterhin ein Finne das Sagen

Ploner hat sich gemeinsam mit dem

Vorstand um Sportdirektor Franz

Kasslatter nach adäquaten Nachfolgern

umgesehen, die „in die Mannschaft

passen“. Eine große Rolle hatte

dabei Neo-Coach Hannu Järvenpää,

der zunächst ohne Co-Trainer die Geschicke

leiten wird. Der frühere NHL-

Spieler bringt jahrelange ICEHL- und

DEL2-Erfahrung mit nach Gröden

und kann getrost als Königstransfer

bezeichnet werden. „Seine Referenzen

waren beinahe zu gut“, betont Ploner.

Erst nach vielen Gesprächen sei es

gelungen, den 58-jährigen Finnen nach

Wolkenstein zu lotsen.

„Järvenpää ist ein hervorragender

Trainer“, beschreibt der Präsident seinen

neuen Übungsleiter. Dieser habe

prompt die Zügel in die Hand genommen

und sich tatkräftig in die Kaderplanung

eingebunden. „Sein Wort hat

natürlich Gewicht“, sagt Ploner, der

sich mit Kasslatter lange Zeit ließ, um

alle Ausländerpositionen zu besetzen.

„Ob wir die richtigen Entscheidungen

getroffen haben, werden wir sehen.“

Gegründet

1927

HC Gherdëina

Präsident

Walter

Ploner

Stadion

Pranives-Stadion

Größter Erfolg

2000 Zuschauer 4 Mal Italienmeister (zuletzt 1980/81)

HC GHERDËINA ASD

Nivesstraße 17

39048 Wolkenstein

Tel 335 8342348

Fax 0471 794409

info@hcgherdeina.com

www.hcgherdeina.com

Hannu Järvenpää

-Infografik: M. Lemanski


AlpsHL: HC GHERDË INA

SPORT C | 2021

29

Colin Furlong ist der Nachfolger

von Jacob Smith

Weil sich der Abgang von

Jacob Smith zum

Liga-Rivalen

aus Klobenstein

schon

nach dem

Ende der

letzten Saison

abzeichnete,

vergeudeten die

Ladiner keine Zeit, um

alle Hebel in Bewegung zu

setzen und sich die Dienste

von Colin Furlong zu

sichern. Der in Südtirol

heimisch gewordene

Rechtsfänger hütete in

den letzten 3 Spielzeiten

das Tor des HC Pustertal,

fand nach dessen ICEHL-

Aufstieg aber keinen Platz

mehr bei den „Wölfen“.

Jetzt soll der wertvollste

Spieler der abgebrochenen

Corona-Saison 2019/20

die große Lücke stopfen,

die Smith mit seinem

Colin Furlong

Abgang aufgerissen hat.

Mit dem 20-Jährigen Paul Hofer drängt

sich hinter dem Kanadier ein talentierter

Backup auf. Er tritt das Erbe von Leo

Kostner an, der nach einem chirurgischen

Eingriff für einige Zeit ausfällt.

Der Slowene Maks Selan

ist der neue Abwehrchef

Auch in der Defensivabteilung präsentiert

der HCG einen neuen Mann:

Maks Selan soll künftig die in den letzten

Jahren schmerzlich vermisste Stabilität

vor dem eigenen Tor herstellen und

dazu seine unbestrittenen Offensivqualitäten

entfalten. Der 32-Jährige aus Jesenice

hat in 107 Spielen in der AlpsHL,

die er für Olimpija Laibach, Zell am See

und Mailand bestritt, 88 Skorerpunkte

gesammelt. Zuletzt hat Selan, der auch

149 Spiele in der ICEHL bestritten hat,

in der ungarisch-rumänischen Erste

Liga bei UTE Budapest seine Brötchen

verdient. Der Nachfolger von

Ondrej Nedved gilt als cleverer

Puckverteiler, der mit einem satten

Schuss ausgestattet ist.

Maks Selan

Neben Selan baut Järvenpää auf die

Klasse von Christian Willeit. Der

robuste, zweikampfstarke Verteidiger

geht in seine 4. Saison mit den

„Furie“, bei denen er längst zum

Führungsspieler herangewachsen ist.

Der Pusterer geht auf und abseits

der Eisfläche voran und fördert die

Entwicklung der vielen jungen Defensivkräfte.

Und er spult trotz seiner 34

Lenze unzählige Meter und Minuten

ab. Diese Qualitäten machen Willeit

zu einem unverzichtbaren Baustein im

HCG-Defensivkonstrukt. In diesem

sind Kapitän Joel Brugnoli, der angesichts

der großen Fülle an Verteidigern

auch im Sturm eingesetzt werden

könnte, Patrick Nocker, Tim Linder,

Michael Sölva sowie Julian Senoner

ebenfalls fest eingeplant.

Das Prunkstück ist

die Offensivabteilung

Erwies sich die HCG-Defensive

in den letzten Jahren als notorischer

Schwachpunkt,

so war der Angriff das

perfekte Gegenteil.

Angeführt von Michael

Sullmann, Brad McGowan

und Matt

Wilkins

Brad McGowan

brachte die Offensive die gegnerischen

Abwehrreihen immer wieder in große

Bedrängnis. Nach 2 Jahren des Zusammenspiels

wurde dieses Trio jedoch

gesprengt, da Wilkins zur neuen Saison

zu Winterthur in die zweithöchste

Schweizer Spielklasse wechselte. „Das ist

natürlich schade“, findet Sullmann: „Wir

haben 2 Jahre miteinander gespielt und

immer geliefert. Aber so ist nun einmal

der Sport.“ Der 28-Jährige geht wie

Willeit in seine 4. Saison mit den Ladinern.

Dabei hatte es nach einer weiteren

starken Saison (51 Punkte in 40 Spielen)

nicht an Angeboten gemangelt. „Die

Entscheidung, wieder zuzusagen, war

eine einfache“, erklärt der Außenstürmer.

Er verstehe sich mit der Vereinsführung

blendend und könne sich „gut mit

der Ideologie des Vereins identifizieren“,

erzählt Sullmann. Dessen kongenialer

Sturmpartner McGowan, der in der

letzten Saison zum wertvollsten Spieler

der AlpsHL gekürt wurde, hat seinen

Vertrag ebenfalls verlängert.

An Stelle von Wilkins wurde der erfahrene

Ville Korhonen verpflichtet. Der

34-Jährige hat mehr als 700 Spiele in

der höchsten finnischen Spielklasse absolviert

und das Zeug, in die Fußstapfen

von Wilkins zu treten. Das glaubt

auch Sullmann: „Ich habe vollstes Vertrauen

in die Vereinsführung, dass sie

einen geeigneten Ersatz gefunden hat.“

Der Finne stand zuletzt beim HK Dukla

Michalovce in der höchsten Liga der

Slowakei unter Vertrag. Zuvor schnürte

der Flügelstürmer seine Schlittschuhe

unter anderem für die Schwenninger

Wild Wings (DEL) und den Villacher

SV in der ICEHL.

Die weiteren Neuigkeiten im Grödner

Sturm betreffen die Abgänge

von Joonas Niemelä, Diego

Glück und Patrick Tomasini.

Der im Winter zum HCG

gestoßene Finne zeigte

sich nach seinem

beeindruckenden

Intermezzo bei den

„Furie“ (23 Punkte

in 17 Partien)

wechselwillig und

heuerte beim

MEC Halle

in der


30 SPORT C | 2021

deutschen Oberliga an.

Glück hingegen zog

es – wie bereits Simon

Pitschieler im Jahr zuvor

– in die Landeshauptstadt

zum HCB

Südtirol. Im Zuge

einer Zusammenarbeit

zwischen den beiden

Vereinen ist der 22-Jährige

nichtsdestotrotz für seinen

Heimatverein spielberechtigt.

Tomasini verabschiedete sich

seinerseits zum HC Meran.

Max Oberrauch ist

einer der Hoffnungsträger

Um diese Abgänge zu kompensieren,

gelang es dem 4-fachen Italienmeister

Max Oberrauch, der den HC Pustertal

nach 16 Jahren verlassen hat, unter

Vertrag zu nehmen. Der Transfer des

37-jährigen Routiniers hing lange

Zeit am seidenen Faden. Schließlich

hatte Oberrauch erklärt, etwas kürzer

treten zu wollen. Letztlich hat es sich

die Pusterer Ikone (311 Treffer in 722

Spielen) doch noch einmal anders

überlegt und das Grödner Angebot

angenommen.

Neben Oberrauch gibt es mit Matteo

Luisetti ein weiteres neues Gesicht in

der Grödner Offensivabteilung. Der

21-Jährige stammt aus Como, hat aber

Asiago

Bregenzerwald

Cortina

Fassa

Feldkirch

Jesenice

Kitzbühel

Klagenfurt II

Linz II

Lustenau

Meran

Rittner Buam

Salzburg II

Wipptal Broncos

Wien II

Zell am See

HC Gherdëina: Bilanz gegen …

Spiele

118

19

157

67

20

25

10

12

4

18

124

70

14

97

4

14

Siege

64

12

67

37

7

8

2

9

4

7

56

29

5

50

3

7

Unentschieden Niederlagen

4

0

12

1

0

1

0

0

0

0

8

1

0

3

0

2

Ville Korhonen

große Teile seiner Karriere

in den Jugendabteilungen

von Lugano

und Lausanne verbracht und soll mit

seiner Schnelligkeit frischen Wind ins

ladinische Angriffsspiel bringen. Samuel

Moroder, Leo Messner, David Galassiti

sowie Maximilian Sölva gehören ebenfalls

zur jungen, hungrigen Garde.

„Mit diesem Team wollen wir wieder die

Play-offs erreichen“, lässt Ploner verlauten:

„Ich bin überzeugt, dass die Jungen

im Schatten der arrivierten Spieler

wieder einen Schritt nach vorne machen

werden.“ Einzig die Verletzungsanfälligkeit

und die fehlende Kadertiefe bereiten

dem Präsidenten Sorgen.

50

7

78

29

13

16

8

3

0

11

60

40

9

44

1

5

Tore

601

60

516

267

69

72

22

52

19

57

483

265

37

402

22

47

Gegentore

461

56

680

252

93

100

36

34

5

65

479

273

54

313

10

43

HC Gherdëina

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

25 Ivan Crepaz 25.06.04 185 76

Tor

Abwehr

Angriff

29 Colin Furlong (CAN) 24.03.93 185 80

31 Leo Kostner 04.11.99 177 68

96 Paul Hofer 24.05.01 177 69

4 Patrick Nocker 04.06.97 180 70

5 Tim Linder 22.07.01 179 80

9 Fabian Kasslatter 19.04.01 185 82

10 Joel Brugnoli 06.03.91 181 81

14 Christian Willeit 22.02.87 184 93

21 Ruben Prinoth 03.08.04 173 65

44 Maks Selan (SLO) 20.11.88 184 92

72 Michael Sölva 15.10.00 181 88

84 Julian Senoner 04.09.02 175 75

97 Alexander Vigl 22.06.03 190 87

6 Max Oberrauch 26.04.84 184 97

7 Michael Sullmann 23.04.93 178 78

11 Ville Korhonen (FIN) 20.05.87 184 87

13 Diego Glück 29.08.99 187 92

15 Marc Kasslatter 25.06.04 173 65

16 David Galassiti 16.02.99 181 85

17 Matteo Luisetti 14.06.00 178 80

18 Nikolas Paratoni 11.04.02 174 70

19 Samuel Moroder 28.03.97 187 88

56 Ben Linder 14.03.04 183 72

64 Davide Macaluso 26.04.04 183 73

67 Tobias Moroder 05.04.02 185 85

76 Tommy Delucca 08.06.04 170 61

77 Brad McGowan (CAN) 09.04.90 185 83

86 Leo Messner 22.01.03 186 85

88 Maximilian Sölva 24.05.02 188 93

Trainer: Hannu Järvenpää (neu)

Prognose:

Platz 5

Max Oberrauch

Zugänge: Colin Furlong, Max Oberrauch

(beide HC Pustertal/ICEHL), Maks Selan

(UTE Budapest/Erste Liga), Matteo

Luisetti (South Store Kings/NCDC), Ville

Korhonen (HK Dukla Michalovke/SVK)

Abgänge: Jacob Smith (Rittner Buam),

Ondrej Nedved (HC Landsberg/GER3),

Matt Wilkins (EHC Winterthur/SUI2),

Joonas Niemelä (MEC Halle 04/GER3),

Patrick Tomasini (Meran), Diego Glück

(HCB Südtirol/ICEHL)

-Infografik: M. Lemanski


AlpsHL: HC MERAN

SPORT C | 2021

31

Wenn altes Eisen noch immer heiß glüht

Zwei Schulfreunde treffen sich nach

langer Zeit zufällig auf der Straße.

Großes Hallo, aber eigentlich sind

beide verabredet und werfen sich

nur schnell Updates zu, wie es ihnen

geht, was sie jetzt tun, wohin sie

gerade unterwegs sind. Jetzt aber

schnell weiter.

Als sie sich noch kurz umarmen,

fragt Stefan: „Kathi, warum bist

du jetzt eigentlich Lehrerin und

nicht mehr Anwältin?“ Kathi beginnt

zu strahlen und zieht Stefan in das

nächste Kaffee: „Lass mich Dir eine

Geschichte erzählen.“ 2 Stunden

später sitzen sie immer noch da und

haben ihre anderen Termine längst

abgesagt.

Eine solche Geschichte hatte auch

Stefan Kobler zu erzählen. Der

28-Jährige, der beim Klub aus Meran

alle Jugendteams durchlaufen hat und

in den letzten Jahren als Spieler der

ersten Mannschaft auf dem Eis stand,

wird künftig als Präsident und sportlicher

Leiter fungieren. Aber nicht

nur das. Der Schlanderser ist das neue

Gesicht, das die „Adler“ nach vielen

Jahren als graue Maus wieder zu einer

Stadion

Meranarena

3500 Zuschauer

Gampenstraße 74

39012 Meran

-Infografik: M. Lemanski

Gegründet

1968

HC Meran

Tel: +39 0473 276802

Fax +39 0473 276802

Präsident

Stefan

Kobler

Größter Erfolg

2 Mal Italienmeister (1985/86 und 1998/99)

5 Mal A2-Meister (zuletzt 2015/16)

HOCKEY CLUB MERAN

info@hcmerano.it

www.hcmerano.it

Topadresse im italienischen Eishockey

machen will.

Was inspiriert einen so jungen Menschen,

aus seiner Komfortzone rauszugehen

und sich diesen Stress neben seinem

Beruf anzutun? „Wir mussten im

vergangenen Jahr die beiden Bereiche

Jugend und erste Mannschaft trennen.

Wir haben 2 Gesellschaften gegründet

und sie damit auch gesetzlich getrennt.

Das Amt des Präsidenten und des

sportlichen Leiters ist mir damit in

den Schoß gefallen“, erklärt der neue

Macher des HC Meran Pircher.

Schon in seiner aktiven Zeit sei er ein

Beißer gewesen, der dem Eishockey

alles untergeordnet habe. Jetzt wolle

er das Eishockey in der Passerstadt

wieder auf Vordermann bringen: „Für

uns war die Einschreibung in die Alps

Hockey League die einzige Alternative.

In den letzten Jahren waren wir

immer die Gejagten und die Gegner

jubelten nach jedem Sieg über

uns wie nach einem Titelgewinn.

Jetzt können wir

den Spieß umdrehen.

Wir haben einen guten

Mix aus Jung und Alt.

Mit Spielern wie Daniel

Gellon und David Pföstl haben wir

talentierte Cracks, die Hunger haben.

Diese können von Christian Borgatello

und Luca Ansoldi, die trotz ihres Alters

noch topfit sind, einiges lernen.“

Mit einem Durchschnittsalter von fast

27 Jahren stellt der HCM das älteste

Team der Liga. 7 Spieler im Team sind

inzwischen 33 Jahre und älter.

Eigentlich war geplant, dass Kobler bei

der Zusammenstellung der Mannschaft

von Doug McKay unterstützt

wird. Aufgrund gesundheitlicher

Probleme seiner Mutter musste der

letztjährige Trainer der „Adler“ aber

kurzfristig wieder in seine kanadische

Heimat zurückkehren. Deshalb wurde

Kobler praktisch ins kalte Wasser

geworfen. Besonders 2 Aspekte waren

dem Vinschger beim „Bau“ des neuen

Teams wichtig: „Wir wollten

zum einen allen Spielern aus

dem Vorjahr die Chance

geben, zu bleiben. Zum

anderen habe ich bei

den Neuen darauf

geschaut, dass sie in

die Kabine passen.

Wir wollen eine

flotte Gruppe

haben, die Spaß

hat und zusammenhält.“

Thomas Mitterer


32 SPORT C | 2021 AlpsHL: HC MERAN

Trainer Kim Collins ist

hierzulande ein alter Bekannter

Genau deshalb fiel die Wahl des Trainers

auch auf den Deutschkanadier

Kim Collins, der hierzulande ein alter

Bekannter ist. Schließlich ist er in der

Saison 2015/16 beim HC Pustertal als

Feuerwehrmann eingesprungen. „Ich

habe mit Bruno Aegerter vom EHC

Visp telefoniert und auch mit Armin

Helfer vom HC Pustertal gesprochen,

die unseren Coach beide gut kennen.

Beide haben sich nur positiv über ihn

geäußert und ihn weiterempfohlen.“

Der 59-jährige Übungsleiter solle in

Meran vor allem Verständnis für die

Spieler haben und auch mal ein Auge

zudrücken können, wenn nicht alles

Hundertprozent professionell abläuft.

Denn die meisten Spieler seien berufstätig

und haben eine Familie.

Laut Kobler will der kanadische Trainer

typisch kanadisches Hockey spielen

lassen: „Wir wollen unseren Körper einsetzen

und die Checks in allen Zonen

fertigfahren. Wir wollen agieren, nicht

reagieren, Forechecking betreiben und

den Gegner früh zu Fehlern zwingen.“

Collins als Assistent zur Seite stehen

wird eine Meraner Legende: Max

Ansoldi kehrt nach seinem Sabbatjahr

wieder an die Bande zurück und wird

seine Erfahrung in den Dienst seines

Heimatvereins stecken.

Max Ansoldi und Kim Collins (von links)

Devin DiDiomete kann Tore

schießen, aber auch austeilen

Beim ausländischen Neuzugang im

Angriff hat sich das Spielerprofil nahezu

perfekt mit dem gesuchten Anforderungsprofil

der Meraner gedeckt:

Devin DiDiomete war bei seinen

letzten Stationen in Fassa und Cortina

immer ein zuverlässiger Skorer und

hat dabei seinen Körper immer mit

Nachdruck eingesetzt. Der Italokanadier

liebt das körperbetonte

Spiel und hat sich in Italien auch

als „böser Bube“ einen Namen

gemacht, der oft auch mit der Strafbank

Bekanntschaft machte.

Aus dem Vorjahr bestätigt wurden

die schwedischen Zwillinge

Oscar und Victor Ahlström.

Wenn Kobler über sie spricht, gerät

er ins Schwärmen: „Sie sind einfach 2

feine Burschen. Sie machen alles zusammen

und passen perfekt ins Team.

Sie spielen für Hunger und Durst Eishockey.

Sie verstehen sich besonders

mit Christian Borgatello blendend. Sie

haben im Sommer hart an sich gearbeitet

und präsentierten sich mit einigen

Kilos weniger als letzte Saison,

als sie vor unserem Anruf Ende

Dezember die Schlittschuhe

eigentlich schon an den

HC Meran: Bilanz gegen…

Spiele

Siege

Unentschieden

Niederlagen

Tore

Gegentore

Asiago

Bregenzerwald

Cortina

Fassa

Feldkirch

HC Gherdëina

Jesenice

Kitzbühel

Klagenfurt II

Linz II

Lustenau

Rittner Buam

Salzburg II

Wipptal Broncos

Wien II

Zell am See

115

2

93

74

6

124

6

0

0

0

2

63

0

99

0

2

51

0

44

37

1

60

4

0

0

0

2

27

0

49

0

0

8

0

9

6

0

8

0

0

0

0

0

8

0

5

0

0

56

2

40

31

5

56

2

0

0

0

0

28

0

45

0

2

532

2

398

362

9

479

26

0

0

0

9

268

0

378

0

2

569

8

447

302

22

483

24

0

0

0

6

262

0

359

0

15

Patrick Tomasini

-Infografik: M. Lemanski


SPORT C | 2021

33

Christian Borgatello

Oscar Ahlström und Victor Ahlström (von links)

Roland

Hofer

Nagel gehängt

hatten.“

Mit Patrick

Tomasini holten

die Meraner

einen vielversprechenden

Stürmer an

Bord. Der Kalterer zeigte

zuletzt eine gute Saison

in Gröden. Mit Adrian

Klein kehrte ein vielsprechendes

Talent nach Hause

zurück. „Adrian hat zuletzt in der

deutschen Oberliga gespielt. Er

ist in der Slowakei geboren, hat

aber den italienischen Pass und

bei uns praktisch die gesamte

Jugend gespielt“, so Kobler.

Auch von Massimo Zanet

verspricht sich Kobler einiges.

Er habe sogar

Arbeit gewechselt, um nicht täglich ins

Fassatal pendeln zu müssen. Er setze

laut Kobler alles daran, sich in Meran

zu entwickeln und opfere dafür viel:

„Das ist etwas, was ich bei vielen jungen

Spielern vermisse: Der unbedingte

Wille, nach oben zu kommen.“

Die Mischung zwischen

Jung und Alt stimmt

Die Eigengewächse Mattia Casibba

(19), Daniel Gellon und Cristian

Verza (beide 20) sowie die Routiniers

Luca Ansoldi, Thomas Mitterer,

Sebastian Thaler und Fabian Platzer

komplettieren den Angriff. Auch Manuel

Lo Presti wird die Meraner im

Sturm unterstützen. Kobler: „Manuel

hat bis zuletzt gezögert, da er beruflich

viel um die Ohren hat. Nachdem

er den Spielplan gesehen hat, sagte er

zu. Matthias Hellweger ist dagegen

nicht dabei.“

In der Abwehr starten die „Adler“ mit

7 Spielern. „Mit der Besetzung der 8.

Verteidigerposition lassen wir uns Zeit.

Sollten wir sehen, dass wir zu viele

Tore bekommen oder sich jemand

verletzt, können wir immer noch

nachbessern. Ich denke, dass der Mix

hinten so gut passt“, erklärt Kobler.

Mit Roland Hofer wurde ein amtierender

Nationalspieler geholt. Auch

Hannes Oberrauch hat bereits einige

Jahre Erfahrung gesammelt. Zudem

bringen beide auch die nötigen Kilos

für die Wasserverdrängung vor dem

eigenen Tor mit. Fabian Dellagiacoma

hat viel Talent und kann sich an der

Seite von Borgatello toll entwickeln.

Philipp Beber, Andreas Radin und

David Pföstl komplettieren die dünne

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Das Beste zum Schluss

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34 SPORT C | 2021 AlpsHL: HC MERAN

Abwehrdecke des HCM, die sich aber

vor allem von der physischen Komponente

her nicht zu verstecken braucht.

Torhüter Frederic Cloutier

will es noch einmal wissen

Im Tor geht der HCM mit dem

40-jährigen Frederic Cloutier ein

großes Risiko ein. Das weiß Kobler

natürlich: „Sicher ist ein Spieler in diesem

Alter verletzungsanfälliger. Aber

ich kenne keinen professionelleren

Spieler wie Freddy. Er schaut auf jedes

Detail. Vor den Spielen ist er 3 Stunden

vorher in der Kabine, um alles

vorzubereiten. Während der Partie ist

er wie in einem Tunnel und fast nicht

ansprechbar. Er will sich auf diesem

Niveau noch einmal beweisen.“ Mit

dem 19-jährigen Lorenzo Marinelli

steht dem Routinier ein aufstrebendes

Talent als Ersatz zur Seite.

Dem Klub wird das

neue Abenteuer

AlpsHL einiges

abverlangen. Der

HC Meran und

Frederic

Cloutier

Kobler sind aber bereit. „Wir wissen,

dass wir intern einen Wachstumsprozess

gehen müssen. Der organisatorische

Aufwand und die Strapazen für

die Spieler durch die weiten Fahrten

sind viel größer. Das wird uns sicher

fordern. Das Risiko hält sich aber

auch deshalb in Grenzen, da sich das

Budget im Vergleich zum Vorjahr

nicht verändert hat und uns die Sponsoren

trotz Corona die Stange halten.

Zudem haben wir mit der Meranarena

ein Schmuckkästchen in der Hand,

um das uns so gut wie alle Mannschaften

beneiden. Bleibt zu hoffen,

dass wir heuer mit den Fans rechnen

dürfen. Ansonsten sieht es wie bei

allen andere nicht gut aus.“

Manuel

Lo Presti

HC Meran

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

29 Frederic Cloutier (ITA/CAN) 14.05.81 183 80

Tor

Abwehr

Angriff

31 Lorenzo Marinelli 13.10.01 179 71

6 Andreas Radin 17.04.94 176 84

19 Philipp Beber 06.01.95 182 90

21 Fabian Dellagiacoma 28.02.03 186 86

22 Hannes Oberrauch 22.05.98 180 80

47 David Pföstl 30.10.99 196 112

50 Christian Borgatello 10.02.82 176 82

58 Roland Hofer 24.06.90 182 88

9 Patrick Tomasini 14.08.00 187 75

11 Massimo Zanet 05.01.98 180 81

12 Thomas Mitterer 20.05.87 175 74

13 Daniel Gellon 09.01.01 182 76

15 Mattia Cassibba 10.04.02 175 80

18 Manuel Lo Presti 24.05.87 182 86

38 Adrian Klein (ITA/SVK) 29.11.01 175 75

61 Sebastian Thaler 02.06.95 177 80

63 Christian Verza 30.04.01 178 75

68 Victor Ahlström (SWE) 15.11.86 178 84

71 Luca Ansoldi 05.01.82 182 89

84 Devin DiDiomete (ITA/CAN) 09.05.88 185 95

86 Oscar Ahlström (SWE) 15.11.86 178 84

98 Fabian Platzer 28.06.88 183 87

Trainer: Kim Collins (neu)

Prognose:

Platz 13

Zugänge: Frederic Cloutier, Hannes

Oberrauch (beide HC Unterland

Cavaliers/IHL), Fabian Dellagiacoma

(Eppan/IHL), Roland Hofer (HC Fassa),

Patrick Tomasini (HC Gherdëina), Adrian

Klein (EC Peiting/GER3), Massimo Zanet

(HC Fiemme/IHL), Devin DiDiomete

(vereinslos)

Abgänge: Alessio Stablum (Pergine/IHL),

Michal Juscak (HK Martin/SVK2), Thomas

Tragust, Matthias Hellweger (beide Ziel

unbekannt), Christian Lombardi (Auszeit),

Stefan Kobler (Karriereende)

Die ganze Welt

des Sports

international und

lokal online auf


AlpsHL: RITTNER BUAM

SPORT C | 2021

35

Meistermacher übergibt starkes Team

Es war einmal ein Verein. Die Geschäfte

gingen überaus gut. Die

Mitarbeiter schätzten die Kultur

und die Kontinuität. Jedes Jahr stieg

das Niveau und es folgten Siege um

Siege. Eines Tages und nach 14 Titeln

erkannte der Chef, dass das Feuer

in ihm erloschen ist und er den Weg

freimachen müsse.

Und so gab er in diesem Sommer

das Zepter aus der Hand. Zuvor

legte er und der alte Verwaltungsrat

sich aber noch mächtig ins Zeug. Nach

dem rigiden Sparkurs aus dem Vorjahr

erhöhten sie das Budget um 30 Prozent.

So verstärkten sie geschickt alle 3

Mannschaftsteile und das Trainerteam.

Der neue Chef trat seine Arbeit an und

fand einen wahren Traumjob vor. Denn

die Rittner Buam werden fortan einen

Sieg nach dem anderen feiern und die

Titel werden ihm in den Schoß fallen.

Die Ära von Präsident Thomas

Rottensteiner ist zu Ende ebenso wie

die Erfolgsstory mit dem Klub vom

Zaberbach, die einem Märchen gleicht.

Eigentlich unvorstellbar. Der Unternehmer

hat die Rittner Buam in seiner

Amtszeit zu einem der besten Vereine in

Italien gemacht. Mit seinem Sektionsleiter

Georg Eisath hat sich eine weitere

tragende Figur in den Ruhestand verabschiedet.

Im Sommer hat Rottensteiner

mit Sportdirektor Insam seine letzte

Mannschaft zusammengebaut. Und was

für eine!

Die Ambitionen sind laut dem nunmehr

ehemaligen Chef der Buam dementsprechend

hoch. „Das Ziel ist das

Finale. Im vergangenen Jahr haben wir

gespart und Altlasten abgebaut. Heuer

wollen wir wieder angreifen. Wir haben

deshalb in 4 Ausländer und in den Trainerstab

investiert. Zudem sind mit dem

HC Pustertal und Laibach 2 der besten

Teams nicht mehr dabei“.

In wenigen Tagen fährt das Rittner

„Bahnl” nun mit einem neuen Lokführer

ab. Diesen „verrückten“ neuen

Präsidenten zu finden war aber nicht

so einfach. Viele scheuten die verantwortungsvolle

und zeitintensive

Arbeit. Lange hütete man im Verein

den Namen des neuen Chefs wie die

Ritterschaft den Heiligen Gral. Klar

war auch für Insider nur, dass der neue

Präsident ein Mitglied des alten Verwaltungsrats

werden würde. Nach der

Absage von Wolfgang Holzner war der

Weg frei für Roberto Rampoldi.

Präsident Roberto Rampoldi

soll ein neues Feuer entfachen

Der Rechtsanwaltsanwärter

ist ein Prädestinierter. Er

kennt den Verein und die

Gemeinde wie seine

eigene Westentasche.

Mit dem Rittner

Bürgermeister Paul Lintner

arbeitet der neue Präsident in

der Anwaltskanzlei „Advocat“ in Bozen

zusammen. Man darf gespannt sein,

welche neuen Ideen und Emotionen

von der neuen Führungsriege ausgehen

und ob die Mannschaft und die Fans

diese Funken annehmen werden, um

ein neues Feuer der Begeisterung entfachen

zu können.

Viel ändern musste der Neue zu Beginn

freilich nicht. Vorgänger Rottensteiner

hatte nicht nur eine bärenstarke Mannschaft,

sondern auch ein verlässliches

Team hinter dem Team zurückgelassen.

Bei der Zusammenstellung

des Kaders zog Sportdirektor Adolf

Insam wie in den letzten Jahren die

Fäden. Wie immer hatte der Grödner

genaue Vorstellungen und die Mannschaft

früher als alle anderen Klubs

beisammen.

An der Kommandobrücke wurde

Trainer Santeri Heiskanen bereits im

Februar bestätigt und sozusagen mit

einem Full-Time-Job ausgestattet. Der

Finne holte in seiner Premierensaison

am Ritten das Maximum aus seinen

Buam heraus. Trotz eines eisernen

Sparkurses und eines schwachen Starts

konnten die Rittner überzeugen,

warfen im Halbfinale der Italienmeisterschaft

den HC Pustertal aus dem

Wettbewerb und mussten

sich erst im Finale

Asiago beugen. Die

jungen Spieler erhielten

von Heiskanen viel

Alex Frei


36 SPORT C | 2021

Eiszeit und Vertrauen und haben allesamt

einen großen Schritt nach vorne

gemacht.

Im Play-off der AlpsHL ging den

Rittnern am Ende ein wenig der Saft

aus und das Saisonende gegen Lustenau

kam früh. Heuer wollen die Rittner

Buam in allen Wettbewerben ganz vorne

mitspielen und haben auf allen Positionen

nachgebessert. Bereits im Mai

begann Heiskanen, dem der Slowene

Rok Pajic weiterhin als Assistent zur

Seite steht, seine Arbeit in Klobenstein

und begleitete die Mannschaft auch

beim Trockentraining.

US-Boy Zach Osburn soll

die Hintermannschaft dirigieren

6 wichtige Entscheidungen traf Sportdirektor

Insam in Konsens mit Rottensteiner

in diesem Sommer. Einige davon taten

sehr weh. So mussten die Buam, um

Punkte zu sparen, auf Verteidiger Christoph

Vigl verzichten. Auch den Vertrag

von Radovan Gabri verlängerten die

Rittner nicht mehr. Damit war der Weg

frei für einen Ausländer. Die Wahl fiel

dabei auf einen US-Boy, den Insam

so beschreibt: „Zach Osburn ist ein

interessanter und kompletter Spieler.

Er ist ein ausgezeichneter Eisläufer, der

sich sehr flink bewegt. Ich denke, dass

er uns in allen Belangen weiterhelfen

kann – sei es in der Defensive, wenn

Jacob Smith

es gilt, den Gegner von unserem Tor

fern zu halten, sei es in der Offensive,

wo er dank seiner Schnelligkeit für viel

Gefahr sorgen kann. Auch im Powerplay

oder Penaltykilling kann ihn unser

Coach mit Sicherheit gut gebrauchen.“

Alle anderen Verteidiger der Vorsaison

und somit auch den Finnen Lasse Uusivirta

bestätigte der Verein im Sommer.

Damit stehen Heiskanen mit Osburn

und Uusivirta sowie Andreas Lutz und

Marco Marzolini 2 erfahrene Verteidigungspaare

zur Verfügung. Die jungen

Talente um Alexander Brunner, Michael

Lang und Co. brennen ebenfalls

auf ihren Einsatz.

Zwischen den Pfosten gibt

es keine klare Nummer 1

Mit Jacob Smith lockten die Buam

einen bärenstarken Torhüter nach

Klobenstein. Zusammen mit Hannes

Treibenreif, der im Vorjahr zuweilen

sensationell hielt, hat Heiskanen nun

2 potentielle Stamm-Goalies zur Verfügung.

Das weiß auch Insam: „Wir sind

mit den Leistungen und der Entwicklung

von Hannes sehr zufrieden. Uns

hat sich die Chance geboten,

Smith zu verpflichten. Diese

Möglichkeit wollten wir

nutzen – was aber

nicht eine De-

Rittner Buam: Bilanz gegen …

Spiele

Siege

Unentschieden Niederlagen

Tore

Gegentore

Asiago

Bregenzerwald

Cortina

Fassa

Feldkirch

HC Gherdëina

Jesenice

Kitzbühel

Klagenfurt II

Linz II

Lustenau

Meran

Salzburg II

Wipptal Broncos

Wien II

Zell am See

167

10

156

122

12

70

18

12

10

4

14

63

17

111

2

8

-Infografik: M. Lemanski

72

9

74

77

9

40

9

11

8

3

11

28

12

63

2

6

2

0

11

5

0

1

0

0

0

0

0

8

0

3

0

0

93

1

71

40

3

29

9

1

2

1

3

27

5

45

0

2

558

52

476

512

49

273

53

59

47

23

59

262

54

430

11

26

631

29

500

357

31

265

50

28

19

5

45

268

46

393

3

13

Zach Osburn


AlpsHL: RITTNER BUAM

SPORT C | 2021

37

Jari Sailio

gradierung von Treibenreif

zum Backup bedeutet. Wir

möchten mit 2 gleichwertigen

Goalies in

die bevorstehende

Saison gehen.“

Die Rückkehr

von Alex Frei war

der wohl spektakulärste

Streich

der imposanten

Einkaufstour. Für

den Kalterer ist es

bereits sein 3. Engagement

bei den Rittnern.

Mit Simon Kostner

harmonierte der Mann

mit dem wohl härtesten

Handgelenkschuss der

Liga bereits in Vergangenheit

ausgezeichnet.

„Wir sind sehr froh, dass

Alex wieder

in unseren

Reihen auf

Torejagd geht.

Zaberbach 15

39054 Klobenstein

-Infografik: M. Lemanski

Santeri Heiskanen

Gegründet

1928

HÖHE 54 mm

Stadion

Arena Ritten

2000 Zuschauer

Rittner Buam

RITTEN SPORT AS GMBH

Tel 0471 358071

Fax 0471 358861

Er wollte im vergangenen Jahr noch

einmal etwas Neues probieren und sich

als Vollprofi versuchen. Nachdem er im

elterlichen Betrieb gebraucht wird und

er somit nicht hauptberuflich Eishockey

spielen kann, ergab sich seine Rückkehr.

Alex war bei den Rittner Buam immer

ein Leistungsträger und mit seiner

lockeren Art ist er auch für die Kabine

sehr wichtig“, sagt Rittens Sportdirektor

zum gelungenen Transfercoup.

Der Trainer hat gemeinsam

mit Jari Sailio gespielt

Beim ausländischen Neuzugang im

Sturm vertraute Insam voll auf die

Expertise von Trainer Heiskanen. Denn

mit seinem Landsmann Jari Sailio stand

der Coach der Rittner in der Saison

2010/11 zusammen in der höchsten

finnischen Liga auf dem Eis. Insam

beschreibt den mittlerweile 35-jährigen

Flügelstürmer Jari Sailio so: „Er ist

ein erfahrener und kompletter Spieler.

Sailio ist schnell, agiert kraftvoll und

überzeugt durch seine Einstellung und

Mentalität. Er hat in der finnischen

Liga nicht sehr viele Tore erzielt, weil

seine Aufgaben andere waren. Wir sind

aber überzeugt, dass er uns sowohl

offensiv wie auch defensiv weiterhelfen

kann. Er ist eine Führungspersönlichkeit.

Für unsere junge Mannschaft ist

ein Spieler mit Charisma sehr wichtig.“

MacGregor Sharp komplettiert im

Sturm das routinierte Legionärsduo am

Rittner Hochplateau. Der 35-Jährige

bot letztes Jahr eine solide Leistung,

spielte wie erwartet sehr mannschaftsdienlich,

wurde von Verletzungen aber

immer wieder zurückgeworfen und

kam so nie in absolute Topform.

Den Rest der imposanten 16-Mannstarken

Offensiv-Abteilung wird von

Präsident

Roberto

Rampoldi

Größter Erfolg

5 Mal Italienmeister (zuletzt 2018/19)

1 Mal AlpsHL-Meister (2016/17)

info@rittnerbuam.com

www.rittnerbuam.com

den zahlreichen einheimischen Cracks

der „Blau-Roten“ gebildet. Simon und

Julian Kostner, Stefan Quinz, Alexander

Eisath, Markus Spinell und Kevin

Fink zählen seit Jahren zu absoluten

Leistungsträgern. Philpp Pechlaner,

Adam Giacomuzzi und Manuel Öhler

haben sich mit viel Eiszeit an das

AlpsHL-Level gewöhnt und werden

dem Spiel der Buam in Zukunft immer

öfter ihren Stempel aufdrücken. Die

jungen Lion Ramoser, Jakob Prast,

Robert Öhler und Lois Fink werden im

Training Gas geben und sich gegebenenfalls

bei einem Farmteam bzw. in

der U19 die nötige Eiszeit holen.

Rittner Buam

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

1 Jacob Smith (ITA/CAN) 01.05.95 180 87

Tor

Abwehr

Angriff

25 Hannes Treibenreif 22.05.97 176 81

2 Zach Osburn (USA) 07.02.97 180 82

9 Alexander Brunner 12.12.01 185 91

11 Michael Lang 29.11.00 187 95

18 Hannes Uffelmann 18.12.02 175 70

24 Andreas Lutz 30.03.86 181 85

26 Marco Marzolini 27.01.97 176 80

42 Lasse Uusivirta (FIN) 27.07.89 185 85

76 Ivo Prast 28.03.01 189 73

8 Robert Öhler 01.01.01 181 86

10 Lion Ramoser 13.12.03 184 81

12 Jakob Prast 07.09.02 176 71

14 Stefan Quinz 18.02.97 187 95

15 Julian Kostner 04.06.93 180 77

16 MacGregor Sharp (CAN) 01.10.85 185 82

17 Alexander Eisath 12.06.86 175 74

21 Alex Frei 06.05.93 187 93

22 Markus Spinell 09.06.97 178 84

23 Simon Kostner 30.11.90 173 76

37 Manuel Öhler 30.10.01 188 84

41 Jari Sailio (FIN) 18.03.86 181 84

59 Philipp Pechlaner 06.05.99 178 77

91 Kevin Fink 19.12.98 172 81

92 Adam Giacomuzzi 24.05.02 185 91

93 Lois Fink 21.11.01 172 78

Trainer: Santeri Heiskanen (bestätigt)

Prognose:

Platz 3

Zugänge: Jacob Smith (HC Gherdëina),

Zach Osburn (Kansas City Mavericks/

ECHL), Alex Frei (Asiago), Jari Sailio

(Kärpät/FIN)

Abgänge: Roland Fink, Dan Tudin (beide

Karriereende), Radovan Gabri (Pergine/

IHL), Daniel Vigl (Ziel unbekannt)


38 SPORT C | 2021 AlpsHL: WIPPTAL BRONCOS

Das Unmögliche möglich machen

Die Wipptal Broncos Weihenstephan

standen nach dem Einsturz der

Weihenstephan-Arena vor dem Aus.

Mit vereinten Kräften, viel Hingabe

und Leidenschaft stellen sie in der

neuen AlpsHL-Saison aber trotz allen

Widrigkeiten eine Mannschaft – und

haben höhere Ziele denn je.

Der 10. Februar 2021 markiert

den schwärzesten Tag in der

Sterzinger Vereinsgeschichte. Als ob

die Corona-Pandemie nicht schon

genügend Schwierigkeiten mit sich

gebracht hätte, standen die Wipptal

Broncos über Nacht auch noch ohne

eigenes Stadion da. Viele schrieben

die „Weiß-Blauen“ ab. Doch sie

gaben sich nicht auf, wichen für den

Saison-Endspurt nach Brixen aus und

erreichten – dank zweier Siege gegen

Salzburg II in den Pre-Play-offs –

sensationell das Viertelfinale. Auch in

dieser Spielzeit nach Brixen zurückzukehren,

war aus einem einfachen

Grund jedoch keine Alternative,

erklärt Broncos-Sportdirektor Egon

Gschnitzer: „Wir können unseren

Sponsoren ohne eigenes Stadion

außer den Trikots nichts bieten. So

Gegründet

1948

Karl-Riedmann-Platz 1

39049 Sterzing

-Infografik: M. Lemanski

Wipptal Broncos

Stadion

Weihenstephan-Arena

Tel 0472 767778

Fax 0472 762497

Die eingestürzte Weihenstephan-Arena in Sterzing

Präsident

Simone

Bressan

Größter Erfolg

1440 Zuschauer Vize-Italienmeister in der Saison 1997/98

2 Mal A2-Meister (zuletzt 2008/09)

AMATEUR W.S.V. STERZING EISSPORT GMBH

info@broncos.it

www.broncos.it

bekommen wir nicht das ganze Geld

zusammen, das wir benötigen.“

Deshalb scheute der Verein in enger

Zusammenarbeit mit der Gemeinde

Sterzing keine Mühen, um in unmittelbarer

Nähe der von der Staatsanwaltschaft

konfiszierten Stadion-Ruine eine

provisorische Arena zu errichten. „Die

Gefahr, dass wir an der neuen Saison

nicht teilnehmen konnten, war sehr

groß“, betont Gschnitzer. Vor 2 Monaten

habe jedoch das Amt für Sport

und die Sterzinger Gemeindeverwaltung

grünes Licht für das Provisorium

gegeben, das die Broncos-Zukunft

retten soll. „Die Arbeiten haben schon

begonnen. Ich hoffe und rechne, dass

das Übergangsstadion Anfang November

bezugsbereit ist.“ Wie vielen Zuschauern

es Platz bieten wird, weiß der

Sportdirektor nicht genau, sind doch

einige Fragen zum Brandschutz noch

nicht geklärt. „Aber ich liebäugle mit 2

Tribünen und einer Zahl zwischen 500

und 700 Zuschauern“, hofft Gschnitzer,

der bereits in seine 17. Saison als

Sportdirektor geht.

Die Stadion-Frage bereitet

allen Beteiligten Kopfzerbrechen

Die Stadion-Frage treibt aber nicht nur

den Verantwortlichen, sondern auch

den Spielern Sorgenfalten ins Gesicht.

Broncos-Kapitän Fabian Hackhofer

sagt, mit der derzeitigen Situation würde

man „an seine Grenzen stoßen“ –

vor allem, was die Trainingseinheiten

betrifft. „In Brixen beginnen unsere

Eiszeiten erst nach 21 Uhr. In Sterzing

wären wir zu diesem Zeitpunkt bereits

wieder zu Hause. Wenn man nicht mit

Leidenschaft dahinter ist, klappt das

nicht.“ Man müsse sehen, wo man

diese verlorene Zeit danach aufholt,

letzten Endes tue man es aber natürlich

gerne, betont Hackhofer.

Umso mehr hofft die Vereinsführung,

dass das neue Stadion planmäßig

fertiggestellt wird, in Sterzing wieder


AlpsHL: WIPPTAL BRONCOS

SPORT C | 2021

39

Eishockey gespielt werden kann und

damit zumindest ein bisschen Normalität

einkehrt. Bis dorthin muss die

Mannschaft des bestätigten Trainers

Dustin Whitecotton jedoch auf die

Zähne beißen.

Der 42-jährige Kanadier hat wie schon

in den letzten beiden Spielzeiten das

Sagen und soll die Broncos, wie von

der Vereinsführung ausgerufen, in die

Top-6 führen. „Das Ziel ist vielleicht

hochgesteckt, aber unsere jungen Spieler

sind wieder ein Jahr älter geworden.

Deshalb denke ich, dass die Teilnahme

an der Master Round nicht zu weit

hergeholt ist“, findet Gschnitzer. Mit

Whitecotton hat er im Sommer keinen

Stein auf dem anderen gelassen

und eine weitestgehend

erneuerte Mannschaft auf

die Beine gestellt.

Jakob

Rabanser

Dustin Whitecotton

Jakob Rabanser und Hannes Stoll

sollen sich abwechseln

Die wohl größte Neuigkeit betrifft

die Torhüterposition: Der 21-jährige

Jakob Rabanser übernimmt nach 2

Jahren der stetigen Entwicklung

die Rolle des Einsergoalies. „Er

hat in den letzten Saisonen

gezeigt, dass er dieser Rolle

gewachsen ist“, ist Hackhofer

von seinem Torhüter

überzeugt. Rabanser

könne den Durchbruch

schaffen, so der Kapitän.

Tatsächlich stand der

2-Meter-Hüne im Vorjahr

dem Kanadier Jonathan Reinhart

in nichts nach

und wies

am Ende

der Saison

sowohl

im Grunddurchgang

Wipptal Broncos

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

Tor

Abwehr

Angriff

30 Fabian Klammer 21.07.01 179 69

33 Hannes Stoll 08.10.99 178 75

35 Jakob Rabanser 18.06.00 202 96

2 Johannes Gschnitzer 08.03.02 182 76

12 Dominik Bernard 12.09.97 193 99

16 Kevin Baumgartner 29.04.03 175 74

17 Fabian Hackhofer 20.08.90 174 72

21 Daniel Soraruf 21.03.01 176 80

27 Michael Messner 17.06.94 183 85

42 Alessio Niccolai 27.06.01 176 82

44 Hannes Oberdörfer 04.04.89 180 91

3 Markus Gander 16.05.89 186 92

9 David Gschnitzer 06.02.96 178 73

10 Johan Lorraine (SWE) 16.02.89 178 85

11 René Deluca 02.05.02 188 82

19 Paul Eisendle 04.06.98 191 95

25 Yuri Cristellon 01.01.01 179 75

29 Leonhard Hasler 12.08.03 189 84

34 Alex Planatscher 12.12.98 183 84

47 Lukas De Lorenzo Meo 11.09.01 190 87

49 Tobias Kofler 11.07.92 170 75

50 Niklas Salo (FIN) 08.07.94 170 70

67 Tommy Gschnitzer 17.11.97 172 72

80 Alex Zecchetto 24.05.00 173 73

88 Daniel Erlacher 05.11.89 184 100

91 Bryson Cianfrone (CAN) 14.02.95 175 87

Trainer: Justin Whitecotton (bestätigt)

Prognose:

Platz 7

Zugänge: Niklas Salo (Boras HC/SWE3),

Johan Lorraine (Väsby/SWE2), Hannes

Stoll, Kevin Baumgartner, Yuri Cristellon,

Leonhard Hasler, Lukas De Lorenzo Meo,

Alex Zechetto, Bryson Cianfrone (alle HC

Pustertal/ICEHL)

Abgänge: Jakob Rabanser, Matthias

Mantinger, Dante Hannoun (alle HC

Pustertal/ICEHL), Trevor Gooch (MAC HKB

Ujbuda/Erste Liga), Jonathan Reinhart,

Ryan Valentini (beide Ziel unbekannt)


40 SPORT C | 2021 AlpsHL: WIPPTAL BRONCOS

als auch in den Play-offs sogar die

besseren Werte auf.

Rabanser soll jedoch nicht nur das

Broncos-Tor hüten, sondern auch jenes

des HC Pustertal. In Abwechslung mit

Hannes Stoll, der seinerseits Spieleinsätze

in Sterzing bekommen soll, bildet

Rabanser das Backup-Gespann bei

den „Wölfen“. Überhaupt soll durch

die Kooperation zwischen den beiden

Teams jungen Akteuren Spielmöglichkeiten

geboten werden. „Ich erwarte,

dass pro Partie 3 Spieler des HCP bei

uns spielen werden“, wünscht sich

Gschnitzer. Auch das 20-jährige Torhütertalent

Fabian Klammer darf sich

Hoffnungen auf Einsätze machen.

Die Hintermannschaft verständigt

sich im Südtiroler Dialekt

In der Defensive setzt die Broncos-

Spitze auf Bewährtes und verzichtet

auf jegliche ausländische Verstärkung.

Aufgrund dessen kommt auf Hackhofer

und Hannes Oberdörfer,

die den Stamm der Hintermannschaft

bilden, wie schon

im Vorjahr eine große

Verantwortung zu. Sie sollen mit

ihrer ganzen Routine vorangehen und

den jüngeren Mitspielern in deren

Entwicklung helfen. „Ich finde die

Entscheidung, ohne ausländischen

Verteidiger zu beginnen, auf alle

Fälle gut, denn man muss in die

Zukunft blicken“, urteilt

Hackhofer.

Whitecotton kann

mit Dominik

Bernard und

Michael Messner

auf 2 weitere

AlpsHL-erprobte

Defensivkräfte

bauen. Alessio Niccolai,

Daniel Soraruf und

Johannes Gschnitzer sind

hingegen die Jungspunde, die ihr

Talent schon unter Beweis gestellt

haben. Dass es während der Saison

zu Verstärkungen kommen kann, ist

nicht ausgeschlossen, verrät Gschnitzer.

„Wir probieren es mit 3 ausländischen

Stürmern, lassen

die Tür aber auf alle Fälle

offen. Es kann sein, dass

wir nachlegen. Wir würden

jedoch am liebsten mit

3 Legionären zu Ende

spielen, denn wir sind

es unseren Spielern

schuldig: Schließlich

Niklas Salo

sind sie uns entgegenkommen.“ Auch

das Budget spiele eine Rolle, verrät

Gschnitzer: „Wir sind ein großes

Risiko eingegangen, weil wir nicht

wussten, was auf uns zukommt. Es ist

brutal schwierig.“

Im Angriff ruhen die

Hoffnungen auf 3 Gastarbeitern

Während die Defensive im Vergleich

zum Vorjahr praktisch unverändert

geblieben ist, hat sich im Angriff

einiges verändert. Mit den Legionären

Trevor Gooch und Ryan Valentini

Wipptal Broncos: Bilanz gegen …

Alessio Niccolai

Asiago

Bregenzerwald

Cortina

Fassa

Feldkirch

HC Gherdëina

Jesenice

Kitzbühel

Klagenfurt II

Linz II

Lustenau

Meran

Rittner Buam

Salzburg II

Wien II

Zell am See

Spiele

87

10

51

84

12

97

14

12

14

4

14

99

111

16

4

10

Siege

23

7

17

56

5

44

4

10

11

4

6

45

45

12

3

6

Unentschieden Niederlagen

2

0

1

1

0

3

0

0

0

0

0

5

3

0

0

0

62

3

33

27

7

50

10

2

3

0

8

49

63

4

1

4

Tore

234

28

133

376

45

313

28

51

67

28

33

359

393

56

15

33

Gegentore

399

22

195

289

44

402

50

31

24

7

42

378

430

35

12

27

-Infografik: M. Lemanski


AlpsHL: WIPPTAL BRONCOS

SPORT C | 2021

41

Johan

Lorraine

sowie den zum HC Pustertal abgewanderten

Matthias Mantinger und Dante

Hannoun haben 4 der 5 besten Skorer

der abgelaufenen Saison dem Verein

den Rücken gekehrt. Diese Abgänge

kompensiert Wipptal durch die Neuverpflichtung

von gleich 3 ausländischen

Angreifern, von denen 2 keine

Unbekannten sind.

Vor allem der Name Bryson Cianfrone

ist den hiesigen Eishockey-Fans ein

Begriff. Der 26-Jährige stürmte in der

letzten Saison für den HCP und gilt als

hervorragender Eisläufer und Techniker.

In 24 Spielen sammelte der Kanadier 24

Punkte, davon 9 Tore. Weitere Einsätze

blieben Cianfrone allerdings verwehrt:

Im 2. Spiel der Serie-A-Halbfinalserie

gegen die Rittner Buam verletzte sich

der Center so schwer, dass er die Saison

vorzeitig beenden musste.

Auch der 32-jährige Johan Lorraine ist

kein unbeschriebenes Blatt. Der Schwede

ist in seiner Karriere durch Europas

Eishockey-Landschaft getingelt und hat

schon in Kasachstan, Tschechien, der

Slowakei, Deutschland und nicht zuletzt

in Österreich gespielt. Beim EHC

Bregenzerwald hinterließ der schnelle

und kreative Stürmer in der abgebrochenen

Corona-Saison

einen bleibenden Eindruck,

als er in 22 Spielen

31 Zähler sammelte.

Der Dritte im

Bunde hört auf

den Namen

Niklas Salo,

ist 27 Jahre alt

und ein Flügelstürmer.

Nur 1,70

Meter groß, besticht der

Finne vor allem durch

seine Schnelligkeit und

seiner Klasse am Puck.

„Ich bin gespannt, ob er sich

durchsetzen kann“, sagt Hackhofer.

Cianfrone, Lorraine und Salo

sollen aus Sicht der „Wildpferde“ für

die Tore sorgen und gemeinsam mit

Markus Gander und Tobias Kofler den

Sturm anführen.

Der 32-jährige Gander war erst im Vorjahr

zu seinem Heimatverein zurückgekehrt

und hat mit 43 Punkten auf ganzer

Linie überzeugt. Kofler musste verletzungsbedingt

13 Spiele von der Tribüne

aus verfolgen, beeindruckte jedoch in

den Pre-Play-offs mit all seinen Qualitäten.

Neben den beiden Rechtsschützen

ist auch Daniel Erlacher nicht mehr aus

dem Broncos-Kader wegzudenken.

Abgerundet wird die Offensivabteilung

von Paul Eisendle, David und Tommy

Gschnitzer sowie von Alex Planatscher

und René Deluca. „Wir haben eine junge,

hungrige und eisläuferisch starke

Mannschaft. Obwohl der Mantinger-Abgang

einen großen

Verlust darstellt, sind wir

stark aufgestellt sind. Das

Ziel sind die Play-offs“,

gibt sich Hackhofer

kämpferisch.

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42 SPORT C | 2021 SCHIEDSRICHTER UND ALLE ITALIENMEISTER

Der Schiedsrichterverband

Vorstand

Ehrenpräsident: Roman Gasser (†)

Präsident: Renzo Stenico

Vizepräsident: Karel Metelka

Mitglieder:

Alex Lazzeri, Andrea

Moschen, Mauro Scanacapra

Ehrenmitglieder:

Giorgio Battaglino, Luciano

Checchini (†), Luciano Claut (†),

Abbiati Galetti (†), Gianpaolo Gaspari,

Roman Gasser (†), Adolfo Girtler (†),

Mario Guichardaz (†), Romeo

Manfroi (†), Giorgio Moschen,

Roberto Moschen, Ruggero Savaris,

Bruno Stenico (†), Cesare Tadini (†),

Renato Tortelli, Alfio Tuzzi (†)

Disziplinen-Kommission

Präsident: Giuseppe Coceano

Mitglieder: Claudio Pianezze,

Walter Zuccatti

ICEHL

Schiedsrichter:

Alex Lazzeri, Turo Virta

Linienrichter:

Nicola Basso, Davide Mantovani,

Ulrich Pardatscher, Daniel Rigoni

AlpsHL

Schiedsrichter:

Andrea Benvegnù,

Thomas Egger, Federico

Giacomozzi,

Alex Lazzeri, Simone

Lega, Andrea

Moschen, Omar

Pinié, Federico Stefenelli,

Turo Virta

Linienrichter: Jeremy

Bassani, Alessio Bedana, Paolo

Brondi, Andrea Carrito, Matthias

Cristeli, Mirco Da Pian, Mauro

De Zordo, Lukas Fleischmann,

Davide Mantovani, Jacopo Pace,

Antonio Piras, Stefano Ricco, Daniel

Rigoni

IHL

Schiedsrichter: Marco

Bagozza, Jeremy Bassani,

Luca Cassol, Massimo De

Col, Thomas Egger, Patrick

Gruber, Fabio Lottaroli,

Stefano Ricco, Leandro

Soraperra, Simone Soraperra,

Fabio Tirelli, Willy

Volcan, Luca Zatta

Federico

Stefenelli

Linienrichter: Gianluca Abram, Alessio

Bedana, Cristiano Biacoli, Jessica Brambilla,

Paolo Brondi, Andrea Carrito,

Mirco Da Pian, Fabrizio

De Toni, Mauro De

Zordo, Lukas Fleischmann,

Piero Giacomozzi,

Matteo Oderda,

Federico Pace, Jacopo

Pace, Antonio

Piras, Alberto

Plancher,

Andrea Rivis,

Federico Rivis,

Daniele Rostan,

Giulio Soia, Stefano

Terragni,

Alexander Wiest

Supervisoren

Giancarlo Bosio, Luigi

Cavallaro, Giuseppe

Coceano, Glauco

Colcuc, Thomas Gasser,

Roberto Guerra, Karel Metelka,

Piero Nobili, Claudio

Pianezze, Karl Pichler, Ruggero

Savaris, Renzo Stenico, Renato

Tortelli, Francesco Vellar

Südtirols

Italienmeister

Meistertitel seit 1925

HC Bozen

Rittner Buam

HC Gröden

4

HC Meran

2

5

19

-Infografik: M. Lemanski

Alle Eishockey-Italienmeister

1925

1926

1927

1930

1931

1932

1933

1934

1935

1936

1937

1938

1941

1947

1948

1949

1950

1951

HC Mailand

HC Mailand

HC Mailand

HC Mailand

HC Mailand

SG Cortina

HC Mailand

HC Mailand

HC Diavoli R-N

HC Diavoli R-N

ASS. Milanese

ASS. Milanese

ASS. Milanese

HC Mailand

HC Mailand

HC Diavoli

HC Mailand

HC Mailand Inter

1952

1953

1954

1955

1957

1958

1959

1960

1961

1962

1963

1964

1965

1966

1967

1968

1969

1970

HC Mailand Inter

HC Diavoli R-N

HC Mailand Inter

HC Mailand Inter

SG Cortina

HC Mailand Inter

SG Cortina

HC Diavoli M

SG Cortina

SG Cortina

HC Bozen

SG Cortina

SG Cortina

SG Cortina

SG Cortina

SG Cortina

HC Gröden

SG Cortina

1971 SG Cortina

1972 SG Cortina

1973 HC Bozen

1974 SG Cortina

1975 SG Cortina

1976 HC Gröden

1977 HC Bozen

1978 HC Bozen

1979 HC Bozen

1980 HC Gröden

1981 HC Gröden

1982 HC Bozen

1983 HC Bozen

1984 HC Bozen

1985 HC Bozen

1986 HC Meran

1987 AS Varese

1988 HC Bozen

1989 AS Varese

1990 HC Bozen

1991 Saima Mailand

1992 Devils Mailand

1993 Lion Mailand

1994 Milan Hockey

1995 HC Bozen

1996 HC Bozen

1997 HC Bozen

1998 HC Bozen

1999 HC Meran

2000 HC Bozen

2001 HC Asiago

2002 HC Mailand

2003 HC Mailand

2004 HC Mailand

2005 HC Mailand

2006 HC Mailand

In den Jahren 1928, 1929, 1939, 1940, 1942, 1943, 1944, 1945, 1946 und 1956 wurde keine Meisterschaft ausgetragen.

2007 SG Cortina

2008 HC Bozen

2009 HC Bozen

2010 HC Asiago

2011 HC Asiago

2012 HC Bozen

2013 HC Asiago

2014 Ritten Sport

2015 HC Asiago

2016 Rittner Buam

2017 Rittner Buam

2018 Rittner Buam

2019 Rittner Buam

2020 HC Asiago

2021

HC ASIAGO


IHL: ALLGEMEIN

SPORT C | 2021

43

Durchwegs neue und namhafte Trainer

In der Italian Hockey League (IHL)

werden in der am 18. September

2021 beginnenden Saison 10 Mannschaften

Jagd auf den Meistertitel

machen. Die Hälfte von ihnen kommt

aus Südtirol. Das Quintett wird alles

daransetzen, dass der Titel im Land

bleibt. Einen klaren Favoriten gibt es

jedenfalls nicht.

Der SV Kaltern Rothoblaas hat im

heurigen Frühjahr den Titel aus

dem Jahr 2019 (2020 wurde die Saison

corona-bedingt vorzeitig abgebrochen)

mit Erfolg verteidigt und zählt

erneut zum engsten Favoritenkreis.

Neben Kaltern mischen aus Südtirol

so wie in der vergangenen Saison der

HC Unterland Cavaliers Bacio della

Luna, der HC Eppan und der HC

Falcons Brixen mit. Den Platz des in

die AlpsHL abgewanderten HC Meran

nimmt der AHC Toblach Icebears ein.

Das Südtiroler Quintett, das durchwegs

auf neue und namhafte Trainer setzt,

trifft auf Alleghe, Valdifiemme, Pergine,

Como und Varese. Eigentlich waren

11 Teams in die IHL eingeschrieben.

Der HC ValpEagle hat sich aber keine

3 Wochen vor Meisterschaftsbeginn

zurückgezogen. Die 10 Teilnehmer,

die jeweils 2 Ausländer (ausgenommen

Torhüter) einsetzen dürfen, ermitteln so

wie zuletzt auch den Italienpokalsieger.

SV Kaltern: Die Meistermannschaft

bleibt nahezu unverändert

Beim SV Kaltern hat es in den Sommermonaten

einen Wechsel an der

Vereinsspitze und auf der Trainerbank

gegeben, während die Mannschaft im

Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert

geblieben ist. Der scheidende

Präsident Mathias Lobis hat das Zepter

nach 8 erfolgreichen Jahren an Alex

Kofler übergeben. Meistermacher Karl

Anderlan hat den neuen Vorstand frühzeitig

in Kenntnis gesetzt, nicht mehr

für das Amt des Trainers zur Verfügung

zu stehen. Auf der Suche nach einem

Nachfolger wurden die „Hechte“

schließlich bei 2 ehemaligen Spielern

fündig: Troy Barnes wird dem Titelverteidiger

als Chefcoach vorstehen,

während Pontus Moren das Amt des

Co-Trainers ausüben wird. Der kanadische

Verteidiger und der schwedische

Stürmer haben 3 Jahre lang gemeinsam

SV Kaltern

Der SV Kaltern

verteidigte den

Meistertitel

mit Erfolg

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

1 Alex Andergassen 29.07.97 179 72

25 Alex Straudi 04.10.02 183 77

50 Daniel Morandell 07.04.95 190 90

4 Florian Massar 20.04.98 189 88

8 Jonas Schöpfer 16.11.02 182 82

15 Lorenz Gruber 17.06.03 175 71

17 Michele Volcan 23.08.93 175 73

18 Hannes Uffelmann 18.12.02 175 70

19 Lorenzo Scelfo 19.03.02 187 86

20 Fabian Stefanelli 06.05.03 171 66

28 Simon Vinatzer 01.09.94 185 87

37 Matteo Cappuccio 16.05.01 173 80

Tor

Abwehr

6 Luca De Doná 06.10.98 191 92

12 Jonas Oberrauch 12.10.03 173 74

13 Matthias Fill 27.04.02 170 60

14 Bastian Andergassen 20.03.95 173 69

21 Raphael Felderer 15.05.00 176 72

29 Lois Fink 21.11.01 175 75

33 Franz Erschbamer 01.12.01 176 71

41 Teemu Virtala (FIN) 17.08.83 174 75

59 Andreas Vinatzer 30.11.98 185 74

75 Patrick Gius 06.07.92 172 71

91 Michael Felderer 27.02.91 175 85

Trainer: Troy Barnes (neu)

Angriff

IHL: Teilnehmende Mannschaften

AHC TOBLACH

Toblach

HC VARESE

Varese

HC COMO

Como

ITALIEN

SÜDTIROL

SV KALTERN

Kaltern

ASD PERGINE

Pergine

HC BRIXEN

Brixen

HC EPPAN

Eppan

HC ALLEGHE

Alleghe

HC UNTERLAND

Neumarkt

VALDIFIEMME

Cavalese

-Infografik: M. Lemanski


44 SPORT C | 2021 IHL: ALLGEMEIN

für die Überetscher gespielt und in der

Saison 2007/08 den Serie-A2-Meistertitel

gewonnen. Der Großteil der

letztjährigen Meistermannschaft konnte

gehalten werden. Unter anderem die

beiden Torhüter Daniel Morandell und

Alex Andergassen sowie die routinierten

Verteidiger Michele Volcan, Simon

Vinatzer und Florian Massar. Im Angriff

sollen Kapitän Michael Felderer und

seine Assistenten Bastian Andergassen

und Patrick Gius gemeinsam mit dem

Finnen Teemu Virtala und dem Grödner

Andreas Vinatzer die Fäden ziehen.

Neu im Hechte-Teich sind die Rittner

Lorenzo Scelfo, Hannes Uffelmann und

Lois Fink. Marko Virtala hat sich indes

in Richtung Frankreich verabschiedet,

während Simon Andergassen seine

Karriere beendet hat.

HC Unterland Cavaliers:

Kein einziger Neuzugang

Auch beim HC Unterland Cavaliers hat

es in den vergangenen Monaten kaum

Veränderungen gegeben. Die Unterlandler

vermeldeten keinen einzigen Neuzugang.

Einzig auf der Kommandobrücke

hat ein neuer Mann das Sagen: David

HC Unterland

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

25 Moritz Steiner 27.10.97 180 90

Tor

Abwehr

Angriff

29 Tizian Giovanelli 14.05.96 181 75

30 Kilian Pallabazzer 23.11.03 173 72

5 Kevin Zucal 10.06.93 173 73

14 Lukas Goldner 23.03.02 188 75

15 Mirko Cont 15.06.02 180 72

21 Tobias Steiner 06.03.95 175 78

26 Tobias Brighenti 22.10.96 185 85

66 Alex Obexer 13.08.01 182 74

87 Jannis Girardi 21.12.02 173 65

96 Alexander Sullmann 19.01.90 184 90

4 Moritz Kaufmann 15.10.02 182 65

6 Michele Covi 06.05.01 186 84

11 Ruben Zerbetto 23.04.98 179 78

16 Gabriel Galassiti 13.04.02 172 70

17 Gabriel Zerbetto 10.01.02 187 76

18 Martin Graf 10.11.96 173 72

27 Moritz Selva 27.01.01 179 76

43 Manuel Pichler 06.09.01 188 75

46 Filip Kokoska (TCH) 06.11.97 177 73

54 Marian Pallabazzer 05.04.00 179 78

55 Florian Wieser 08.04.89 180 82

93 Dominik Massar 13.03.93 189 88

95 Tobia Pisetta 14.07.00 179 74

Trainer: David Leger (neu)

Leger tritt in Neumarkt die Nachfolge

von Paul Thompson an. War der Brite

ein eher erfolgsorientierter Trainer, so

ist der Kanadier ein Ausbildner und

folglich bei den Cavaliers genau richtig.

Schließlich stehen zahlreiche Rohdiamanten

im Kader, die noch geschliffen

werden müssen. Leger hat über ein

Jahrzehnt lang für die Universität von

Ottawa gearbeitet. In den letzten 10

Jahren betreute der 53-Jährige Teams in

Japan, USA, Kanada, Polen und zuletzt

in Ungarn, weshalb er über sehr viel Erfahrung

verfügt. Den Italienpokalsieger

verlassen haben Frederic Cloutier und

Hannes Oberrauch (beide Meran) sowie

Laurin Foppa (Valdifiemme). Zwischen

den Pfosten ruhen die Hoffnungen auf

Tizian Giovanelli und Moritz Steiner,

während in der Abwehr vor allem

Kapitän Alexander Sullmann, Tobias

Birghenti und Kevin Zucal Beton anrühren

sollen. Für die nötigen Tore sorgen

sollen der Tscheche Filip Kokoska, der

in der vergangenen Saison als wertvollster

Spieler der IHL ausgezeichnet

worden ist (MVP), Florian Wieser und

Dominik Massar sowie die zahlreichen

Jungspunde um Gabriel Galassiti.

HC Falcons Brixen: Auf der Bank

hat Alex Gschliesser das Sagen

Der HC Falcons Brixen setzt als einziger

Südtiroler Klub auf einen einheimischen

Trainer. Alex Gschliesser tritt das Erbe

von Jan Prochazka an.

Der 48-jährige Sterzinger

verdiente zuletzt

beim Liga-Rivalen

Valdifiemme sein Geld,

wo jetzt der Grödner

Erwin Kostner das Sagen

hat. Gschliesser,

der auch als Jugend-

Nationaltrainer und

Nachwuchscoach

in Bruneck wertvolle

Erfahrung gesammelt hat,

wird in Zukunft auch

eine wichtige Rolle

hinsichtlich der

Entwicklung

Filip Kokoska

(HC Unterland Cavaliers)

Alex Gschliesser (HC Falcons Brixen)

der jungen Spieler aus Brixen, Sterzing

und Bruneck spielen. Die „Falken“

können sich durchaus Hoffnungen auf

das Halbfinale machen. Schließlich zählt

Philipp Kosta zu den besten Schlussmännern

der Liga. Die Abwehr werden

die Pusterer Maximilian Leitner und

Martin Casanova Stua dirigieren. Sie

erhalten Unterstützung von Lukas Tauber,

der vom Stürmer zum Verteidiger

umfunktioniert wurde. „Sturmführer“

bleibt der 40-jährige Patrick Bona. Mit

dem Italokanadier David DiSchiavi,

der demnächst den italienischen Pass

erhalten wird, und US-Boy David

O’Shaugnessy umfasst der Brixner Kader

2 Transferkartenspieler. Mit

HC Falcons Brixen

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

30 Philipp Kosta 23.09.91 178 85

Tor

Abwehr

Angriff

49 Thomas Rederlechner 09.02.99 182 78

8 Lukas Tauber 18.02.90 177 78

14 Eduard Hasler 10.05.01 187 84

18 Patrick Major 01.02.95 176 88

21 Martin Casanova Stua 15.02.91 188 85

22 Patrick Kelder 14.01.95 184 95

24 Maximilian Leitner 04.05.99 182 78

7 Federico Demetz 09.06.92 187 93

12 Jan Pircher 31.07.02 187 85

13 Patrick Bona 14.02.81 170 84

16 David DiSchiavi (ITA/CAN) 11.06.94 173 79

20 Michael Purdeller 03.05.95 178 76

23 Fabio Kostner 21.03.91 172 72

44 Damian Bergmeister 12.05.98 179 68

50 Noah Polig 05.10.04 183 69

52 Jonas Kerschbaumer 18.10.04 191 91

54 Andres Felipe Magro 21.08.03 182 74

78 Kevin Messner 17.05.95 176 74

89 Luca Basile (ESP/CAN) 15.07.02 175 70

91 Matt O'Shaugnessy (USA) 15.12.95 177 78

Trainer: Alex Gschliesser (neu)


IHL: ALLGEMEIN

SPORT C | 2021

45

Alex Paller

(HC Eppan)

Benno und Alex Obermair (AHC Toblach, von links)

Federico Demetz, Fabio Kostner und

Kevin Messner stehen Gschliesser

3 weitere torgefährliche Stürmer zur

Verfügung. Nicht mehr dabei sind dagegen

Christian Sottsas, Gunnar Braito,

Thomas Pardeller und René Castagnaro.

HC Eppan: Johan Åkerman gilt

als ausgewiesener Fachmann

Beim HC Eppan sitzt mit Johan Åkerman

ein ausgewiesener Fachmann auf

HC Eppan

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

1 Mike Reinalter 09.08.03 180 73

Tor

Abwehr

Angriff

29 Thomas Gaiser 26.08.99 180 87

30 Alex Paller 06.06.01 182 70

31 Rafael Haller 30.01.03 179 71

5 Niklas Gasser 13.05.04 178 68

9 Maximilian Lancsar 22.04.96 183 81

19 Stephan Unterrainer 19.03.98 185 80

59 Johannes Holzner 13.06.01 180 74

71 Maximilian Hofer 27.10.99 178 80

75 Fabian Spitaler 04.07.98 185 70

95 Marco Matonti 27.02.03 192 101

6 Daniel Spögler 05.09.99 175 79

7 Tobias Morandell 23.01.03 193 85

8 Federico Osti 14.01.02 175 70

10 Jewgenij Tsurkan 22.01.02 193 97

11 Matthias Oberrauch 11.05.02 184 75

12 Markus Mair 22.12.02 180 80

16 Emanuel Rottensteiner 20.03.03 180 72

20 Tobias Engl 10.02.99 180 85

26 John Nadir Verber 27.03.03 180 74

29 Johannes Pederiva 12.03.03 180 70

31 Simone Critelli 09.10.97 175 83

55 Maximilian Von Payr 29.06.95 178 75

87 Martin Kofler 29.06.04 176 64

89 Philipp Calovi 12.08.89 188 78

91 Riccardo Tombolato 20.02.91 178 79

94 Daniel Arnost (TCH) 07.11.94 185 90

Trainer: Johan Åkerman (neu)

der Bank. Der Schwede kann auf eine

erfolgreiche Spielerkarriere zurückblicken.

Als Offensivverteidiger hat er

nicht nur in Schweden, sondern auch

in Norwegen, Russland, der Schweiz,

Deutschland und Frankreich Spuren

hinterlassen. Nachdem Åkerman 2013

seine Laufbahn als Spieler beendet hatte,

wechselte er umgehend ins Trainergeschäft

und betreute zunächst die U18

und dann die U20 von Linköping HC.

Ab der Saison 2016/2017 übernahm er

das SHL-Team von Linköping; zuerst als

Assistenztrainer, dann als Headcoach. In

Eppan trifft der 48-Jährige, dem David

Ceresa als Assistent zur Seite steht, auf

eine blutjunge Mannschaft, bei der ein

Dutzend Spieler noch nicht den 20.

Geburtstag gefeiert hat. In den Reihen

der „Piraten“ stehen aber auch einige

erfahrene Cracks wie Philipp Calovi,

Riccardo Tombolato, Maximilian Von

Payr oder Maximilian Lancsar. Einziger

Ausländer im Team ist der Tscheche

Daniel Arnost.

AHC Toblach: Die „Eisbären"

wollen ihre Haut teuer verkaufen

Der AHC Toblach Icebears hat in der

vergangenen Saison die IHL Division

I (ehemals Serie C) gewonnen. Es war

der 3. Drittliga-Titel nach 2009 und

2011 für den Pusterer Verein, der 1930

gegründet worden ist und nach mehr

als 60 Jahren in die Serie B zurückkehrt.

Die „Eisbären“ haben in der Saison

1960/61 das erste und bis dato letzte

Mal in der Serie B gespielt. 30 Jahre

später mischten sie in der Serie B2 mit.

Ansonsten tummelten sich die Pusterer

vorwiegend in der Serie C. Der Neuling

will keinesfalls zur Schießbude der Liga

werden und seine Haut so teuer wie

möglich verkaufen. Neuer Trainer ist

der Deutschkanadier Guido Lamberti-

Charles, der in der vergangenen Saison

Linz II in der AlpsHL betreut hat. Die

Nummer 1 im Toblacher Kasten ist

Luca Burzacca. In der Hintermannschaft

sind Denis Soravia und Stefan

Wagger gefordert. Verteidiger Nick Rein

ist neben Stürmer Matteo Coltellaro

einer von 2 Italokanadiern im Toblacher

Team. Im Angriff verfügen „Oldie“

Klaus Volgger, Patrick Rizzo, Alex De

Lorenzo Meo, Alex und Benno Obermair

über viel Erfahrung.

AHC Toblach

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

1 Manuel Oberkanins 03.03.02 178 77

Tor

Abwehr

Angriff

30 Luca Burzacca 07.06.92 183 78

9 Peter Wieser 07.05.97 173 70

25 Stefan Wagger 09.06.94 177 73

27 Nicholas Cole Rein (ITA/CAN) 12.12.96 178 82

31 Marcel Lanzinger 23.10.95 181 92

66 Denis Soravia 15.05.88 178 81

95 Hannes Tiefenthaler 17.07.95 188 88

97 Matthias Profunser 27.02.97 178 85

3 Lukas Plankensteiner 07.11.03 183 67

13 Klaus Volgger 21.04.82 178 73

14 Thomas Pichler 27.06.01 171 65

15 Alex Obermair 14.05.91 180 77

17 Benno Obermair 17.01.93 189 85

19 Raphael Egarter 28.04.94 175 79

20 René Purdeller 06.04.03 182 78

23 Mateo Coltellaro (ITA/CAN) 29.01.98 180 84

68 Fabio Alverà 01.11.91 176 77

79 Alex De Lorenzo Meo 17.03.97 168 75

83 Matthias Mazzarini 15.12.02 181 75

88 Giulio Zandegiacomo 24.04.01 170 65

98 Patrick Rizzo 18.06.88 172 78

Trainer: Guido Lamberti-Charles (neu)


46 SPORT C | 2021 RÜCKTRITT: DAN TUDIN

Ein ganz Großer tritt ab

Er hat das Rittner Eishockey geprägt

wie kaum ein anderer. Am 23. März

dieses Jahres zog Dan Tudin einen

Schlussstrich unter seine einzigartige

Karriere. Der 43-Jährige bleibt den

Rittner Buam allerdings als Jugendkoordinator

erhalten.

Tudin war im Sommer 2006 erstmals

nach Klobenstein gekommen.

Seither hat der Stürmer, der durch

seine Heirat mit Maria Holzner im

November 2009 gut 2 Jahre später den

italienischen Pass erhalten hatte,

766 Mal das Rittner Trikot

übergestreift. Damit führt der

Rittner Rekordtorschütze (344

Treffer) gemeinsam mit Emanuel

Scelfo, der ebenfalls genau 766

Spiele zu Buche stehen hat, die

ewige Rittner Bestenliste an.

Tudin war in den letzten 15

Jahren bei allen Erfolgen dabei,

die man in dieser Zeit auf dem

Hochplateau gefeiert hat: Meister

der Alps Hockey League,

fünfmaliger Italienmeister,

fünfmaliger Supercupsieger

und dreimaliger

Pokalsieger.

Den Abgang von der

großen Eishockeybühne

hätte sich

der gebürtige

Kanadier,

der in seiner

langen Karriere

kaum

von Verletzungen

ausgebremst

worden war, wohl

anders vorgestellt.

„Ich bin bisher von

schweren Verletzungen

zum Glück verschont

geblieben. Ich musste nie

operiert werden und habe

noch alle meine eigenen

Zähne. Ich kann mich an eine

Gehirnerschütterung und an einen

Innenbandriss im Knie erinnern,“ hatte

Tudin vor einem Jahr gesagt.

Wenige Monate später wurde ihm

pikanterweise eine Verletzung zum Verhängnis:

Am 30. Jänner 2021 hatte er

sich in Bruneck im 3. Halbfinalspiel der

IHL Serie A nach einem Check eines

Gegenspielers eine schwere Gehirnerschütterung

zugezogen, von der er sich

nicht mehr richtig erholt hat.

„Als Dan zu uns gekommen ist, war er

ein ausländischer Spieler

Dan Tudin mit

einer der 14

gewonnenen

Trophäen.

wie viele andere. Mittlerweile hat er eine

Familie gegründet und ist ein waschechter

Rittner, der unseren Dialekt spricht

und sich perfekt integriert hat“, würdigte

Rittens langjähriger Präsident Thomas

Rottensteiner, der ebenfalls abgetreten

ist, seinen langjährigen Kapitän.

Rittens Sportdirektor Adolf Insam

pflichtete dem bei: „Dan hat auch in den

vergangenen Jahren noch unglaubliche

Leistungen gezeigt und war ein wichtiger

Baustein in unserem Mannschaftsgefüge.

Er ist ein großartiger Athlet, der auf eine

herausragende Karriere zurückblicken

kann. In den vergangenen 6 Jahren war

es mir eine Ehre, mit einem so tollen

Spieler, aber auch Menschen zusammenarbeiten

zu dürfen.“

Die Zusammenarbeit findet nun eine

Fortsetzung. Schließlich wechselt Tudin

vom Eis direkt auf die Trainerbank. Er

tritt die Nachfolge von Stan Holba an.

Der Slowake hat sich nach 25 Jahren

vom Hochplateau verabschiedet.

Tudin wird fortan ein wichtiges Bindeglied

zwischen der Jugendabteilung

und der ersten Mannschaft

der Rittner Buam sein. Er wird

somit die zweifelsohne vorhandenen

Rohdiamanten

umsichtig schleifen und

die nächste Generation

an das Erwachsenen-

Eishockey heranführen.

„Wir wissen

unseren Nachwuchs

bei Dan in den allerbesten

Händen,“

schwärmt

Insam.

Dan Tudin in seiner

ersten Saison 2006/07 …

… und in seiner

letzten Saison 2020/21.


KARRIEREENDE: THOMAS DI PAULI

SPORT C | 2021

47

Vom NHL-Eis in den Ruhestand

Die Meldung schlug am vergangenen

22. Juli ein wie eine Bombe und kam

für viele wie aus heiterem Himmel:

Thomas Di Pauli, Südtirols erster und

bisher einziger NHL-Spieler, muss im

Alter von nur 27 Jahren aus gesundheitlichen

Gründen seine Karriere

beenden.

Di Pauli hatte im Juni einen Vertrag

bei Krefeld unterschrieben und

wäre bei den Pinguinen, wo es zu einem

Wiedersehen mit seinem langjährigen

Trainer in der AHL, Clark Donatelli,

gekommen wäre, als Center für die

1. oder 2. Sturmreihe vorgesehen gewesen.

Unmittelbar vor dem offiziellen

Beginn der Saisonvorbereitung erreichte

den DEL-Klub die Hiobsbotschaft.

Dabei hatte sich Di Pauli nach seiner

Zwangspause im vergangenen Jahr

gewissenhaft auf sein Comeback vorbereitet.

„Ich habe jeden Tag viele

Stunden trainiert, damit ich

für die Saison bereit bin. Für

lange Zeit sah es auch sehr

gut aus und mein Körper

und ich waren bereit für die

Aufgabe in Krefeld. Meine

körperliche und mentale

Kondition sowie mein Zustand

waren die besten, die ich je

hatte. Leider muss ich nun

auf die Ärzte, die mir in den

vergangenen Wochen sehr

geholfen haben, und auf

meinen Körper hören

und meine Karriere

beenden,“ bedauerte

Di Pauli.

Über die genauen

Gründe, die

zum frühzeitigen

Rücktritt des

Kalterer Angreifers

geführt haben, wurde

nichts offiziell bekannt.

Wie aber durchsickerte, dürfte

es sich um eine schwere Unterkörperverletzung

handeln. Bei einer Untersuchung

des Unterschenkels soll bei Di

Pauli eine Veränderung der Gewebestruktur

festgestellt worden sein. Die

Diagnose muss so schwerwiegend sein,

dass für den 27-Jährigen, der bereits

zuvor immer von Verletzungen zurückgeworfen

wurde, nur noch das

Karriere-Ende in Betracht gezogen werden

konnte. „Eishockey hat mir so viel

im Leben gegeben und diese Erinnerung

halte ich sehr nahe am Herzen“.

Di Pauli musste bereits in Vergangenheit

Operationen am Rücken, Knie und

Daumen über sich ergehen lassen. In

seiner Zeit in Wilkes-Barre in der AHL

konnte er daher nur 147 von 291 möglichen

Pflichtspielen bestreiten. In der

vergangenen Saison hat er kein einziges

Spiel absolviert. Seinen letzten Einsatz

hatte der Linksschütze vor der Corona-

Pandemie am 16. Februar 2020 bei der

2:3-Niederlage der Wilkes-Barre/Scranton

Penguins in Bridgeport.

Durch seine Verletzungsanfälligkeit

hat es für

Thomas

Di Pauli

den talentierten Angreifer auch „nur"

zu 2 NHL-Spielen gereicht.

Das war Anfang des vergangenen Jahres.

Am 4. Jänner 2020 betrat Di Pauli

im Trikot der Pittsburgh Penguins erstmals

NHL-Eis, als er mit seinem Team

im „Bell Center“ von Montreal am

Ende einen knappen Sieg feierte (3:2

n.V.). Keine 22 Stunden später durfte er

erneut ran. Dieses Mal in der heimischen

„Paints Arena“ in Pittsburgh.

Gegner waren die Florida Panthers, die

sich mit 4:1 durchsetzten.

U12- und U14-Italienmeister

mit Kaltern bzw. Bozen

Thomas Di Pauli hatte am 29. April

1994 in Bozen das Licht der Welt

erblickt. Sein Vater Alexander stammte

aus Kaltern, seine Mutter Christina aus

den USA. Im Alter von 3 Jahren stand

der kleine Thomas erstmals auf dem Eis

und erlernte beim SV Kaltern das Eishockeyspielen.

Mit seinem Heimatverein

gewann er den U12- und mit dem

HC Bozen den U14-Italienmeistertitel.

Im Sommer 2007 übersiedelte Thomas

Di Pauli gemeinsam mit seiner Mutter

und seinem Bruder Theo nach Chicago.

In den Vereinigten Staaten spielte er

zunächst in den Nachwuchsligen, ehe

er 2012 mit den USA in Tschechien

U18-Weltmeister wurde. Im Finale am

22. April 2012 hatte der Kalterer beim

7:0-Sieg über Schweden den Torreigen

eröffnet. Im selben Jahr wurde er

von den Washington Capitals

in der 4. Runde als insgesamt

100. Spieler gedraftet.

Zwischen 2012 und 2016

bestritt er 145 Spiele für

die University of Notre

Dame in der NCAA

(78 Skorerpunkte). 2016

schaffte Di Pauli den Sprung in

die AHL, wo er 4 Jahre lang

für die Wilkes-Barre/Scranton

Penguins auf Torjagd gegangen

war. Nun musste Südtirols

erfolgreichster Eishockeyspieler

die Schlittschuhe für immer an

den Nagel hängen.


48 SPORT C | 2021 NATIONALMANNSCHAFTEN

Der Blick ist nach Helsinki gerichtet

Nachdem in der vergangenen Saison

mehrere WM-Turniere coronabedingt

abgesagt werden mussten,

hofft der Internationale Eishockey-

Verband IIHF, im kommenden Winter

wieder zur Normalität zurückkehren

zu können. Neben den Olympischen

Spielen in Peking sind insgesamt 32

WM-Turniere geplant.

Italiens Nationalmannschaft der Männer

wird in Peking (4. bis 20. Februar

2022) nicht dabei sein. Die „Azzurri“

haben Ende August 2021 beim letzten

Qualifikationsturnier eines der 3 verbliebenen

Tickets für die Spiele in der

chinesischen Hauptstadt verpasst. Sie

verloren in der Gruppe E in Riga alle

3 Spiele und erzielten gegen Lettland

(0:6), Frankreich (0:2) und Ungarn

(1:2) gerade einmal ein Tor.

Nationalmannschaften: Termine

Männer

8. bis 14. November 2021:

Euro Ice Hockey Challenge

Der Austragungsort und die Gegner

werden beim Kongress des Internationalen

Eishockeyverbandes IIHF Ende

September 2021 bekanntgegeben.

7. bis 13. Februar 2022:

Euro Ice Hockey Challenge

Der Austragungsort und die Gegner

werden beim Kongress des Internationalen

Eishockeyverbandes IIHF Ende

September 2021 bekanntgegeben.

Im Hinblick auf die WM in Finnland

sind mehrere Länderspiele geplant.

Die Gegner und Spieltermine stehen

noch nicht fest.

13. bis 29. Mai 2022:

Weltmeisterschaft in

Helsinki und Tampere

Italien (Weltranglistenplatz: 17) trifft

in der Gruppe A in Helsinki auf Kanada

(1), Russland (3), Deutschland (5),

Schweiz (8), Slowakei (9), Dänemark (12)

und Kasachstan (13). In der Gruppe B in

Tampere stehen sich hingegen Finnland

(2), USA (4), Tschechien (6), Schweden

(7), Lettland (10), Norwegen (11),

Weißrussland (14) und Großbritannien

(16) gegenüber.

Die Azzurri sind bei den

Olympischen Spielen in Peking nur Zuschauer.

Männer: Unter 20

13. bis 19. Dezember 2021:

Weltmeisterschaft der II. Division,

Gruppe A in Brasov

Italien trifft auf Gastgeber Rumänien,

Großbritannien, Litauen, Spanien und

Südkorea.

Männer: Unter 18

25. April bis 1. Mai 2022:

Weltmeisterschaft der I. Division,

Gruppe B in Asiago

Italien trifft auf die Ukraine, Österreich,

Ungarn, Slowenien und Polen.

Frauen: Unter 18

9. bis 15. Jänner 2022:

Weltmeisterschaft der I. Division,

Gruppe A in Györ

Italien trifft auf Gastgeber Ungarn,

die Slowakei, Japan, Frankreich und

Norwegen.

Neben Lettland sprangen auch

Weißrussland (Sieger der Gruppe D)

und Dänemark (Sieger der Gruppe F)

im letzten Moment noch auf den

Olympia-Zug auf und vervollständigen

das 12 Teams starke Teilnehmerfeld.

Diesem gehörten bereits Kanada,

Russland, Finnland, Schweden, Tschechien,

USA, Deutschland, Schweiz und

Gastgeber China an.

Nachdem es bei der Weltmeisterschaft

in Riga im Mai/Juni 2021 keinen Absteiger

gegeben hatte, wird die Mannschaft

von Italiens Nationaltrainer

Greg Ireland, die bei den Titelkämpfen

in der lettischen Hauptstadt alle 7 Vorrundenspiele

verloren und die Gruppe

B auf dem 8. und letzten Platz beendet

hatte, bei der A-WM in Finnland (13.

bis 29. Mai 2022) weiterhin im Konzert

der Großen mitspielen.

Das „Blue Team“ trifft in der Gruppe

A in Helsinki auf den Weltranglisten-

Ersten und amtierenden Weltmeister

Frauen

7. bis 10. Oktober 2021:

Vor-Qualifikationsturniere für die

Olympischen Spiele 2022 in Peking

Italien trifft in der Gruppe G in Torre

Pellice auf Kasachstan, Spanien und

Chinesisch Taipeh. In der Gruppe F in

Gangneung stehen sich Gastgeber

Südkorea, Großbritannien, Slowenien

und Island gegenüber, während in der

Gruppe H in Bytom Gastgeber Polen,

die Niederlande, Mexiko und die

Türkei aufeinandertreffen. Die 3 Gruppensieger

qualifizieren sich für die

entscheidende Qualifikationsrunde,

die vom 11. bis 14. November 2021

in Chomutov (Tschechien), Füssen

(Deutschland) und Lulea (Schweden)

stattfindet.

8. bis 14. April 2022:

Weltmeisterschaft der I. Division,

Gruppe B in Kattowitz

Italien trifft auf Gastgeber Polen,

China, Südkorea, Kasachstan und

Slowenien.

Aufgrund der Corona-Pandemie könnte das eine oder andere Turnier noch verschoben oder abgesagt werden.


NATIONALMANNSCHAFTEN

SPORT C | 2021

49

Kanada, Russland, Deutschland, die

Schweiz, die Slowakei, Dänemark und

Kasachstan. In der finnischen Hauptstadt

finden alle Spiele der Gruppe A

sowie 2 Viertelfinalspiele statt.

Hauptspielort ist im nächsten Jahr

Tampere, die drittgrößte Stadt des

Landes. In der „Deck Arena“ mit ihren

13.455 Sitzplätzen finden alle Spiele

der Gruppe B, 2 Viertelfinalspiele, das

Halbfinale sowie das Spiel um Platz

3 und das Finale statt. In der Gruppe

B in Tampere stehen sich Gastgeber

Finnland, die USA, Tschechien, Schweden,

Lettland, Norwegen, Weißrussland

und Großbritannien gegenüber.

Die Frauen und die U18-Auswahl

der Männer haben Heimvorteil

Italien wird im bevorstehenden Winter

2 Mal Gastgeber sein. Vom 7. bis 10.

Oktober 2021 findet in Torre Pellice

die 2. Qualifikationsrunde der Frauen

im Hinblick auf die Olympischen Spiele

2022 in Peking statt. Gastgeber Italien

kämpft gegen Kasachstan, Spanien

und Chinesisch Taipeh um den Aufstieg

in die 3. und alles entscheidende

Runde, die vom 11. bis 14. November

2021 in Tschechien, Deutschland oder

Schweden über die Bühne gehen wird.

Dort werden die letzten 3 Tickets für

die Spiele in der chinesischen Hauptstadt

vergeben. Bereits dafür qualifiziert

sind die USA, Kanada, Finnland,

Russland, die Schweiz, Japan und

Gastgeber China.

Auch Italiens U18-Auswahl der Männer

hat bei der WM der I. Division Gruppe

B Heimvorteil. Diese findet vom 25.

April bis 1. Mai 2022 in Asiago statt.

Italien bekommt es dabei mit der

Ukraine, Österreich, Ungarn, Slowenien

und Polen zu tun. Die gleichaltrigen

Frauen von Italien spielen indes bei der

WM der I. Division Gruppe A in Györ

(Ungarn) gegen den Abstieg. Italiens

U20-Nationalmannschaft der Männer

kämpft dagegen bei der WM der II.

Division Gruppe A in Brasov (Rumänien)

um die Rückkehr in die WM der I.

Division Gruppe B.

Greg Ireland

Italiens WM-Spielplan in Helsinki

Samstag, 14. Mai 2022:

Schweiz – Italien (15.20 Uhr)

Sonntag, 15. Mai 2022:

Italien – Kanada (11.20 Uhr)

Dienstag, 17. Mai 2022:

Italien – Dänemark (15.20 Uhr)

Mittwoch, 18. Mai 2022:

Russland – Italien (15.20 Uhr)

Freitag, 20. Mai 2022:

Deutschland – Italien (15.20 Uhr)

Samstag, 21. Mai 2022:

Italien – Slowakei (19.20 Uhr)

Montag, 23. Mai 2022:

Kasachstan – Italien (15.20 Uhr)

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50 SPORT C | 2021 FRAUEN: EVB EAGLES SÜDTIROL

Die ‚‚Adler“ wollen wieder angreifen

Nachdem der EVB Eagles Südtirol in

der vergangenen Spielzeit in der European

Women’s Hockey League (EWHL)

kleinere Brötchen gebacken hat,

sollen in der Saison 2021/22 wieder

Nägel mit Köpfen gemacht werden.

Mit stark verjüngter Mannschaft und

ohne ausländische Unterstützung

war für die Südtirolerinnen in der

EWHL nichts zu holen gewesen. Diesem

Umstand hatte das Bozner Klubhaus

von Anfang an Rechnung getragen.

Schließlich wollte man im unsicheren

Pandemie-Jahr, in dem ein Abbruch der

Meisterschaft immer wieder im Raum

stand, nicht groß investieren. Dafür holten

sich die Eagles im März die Meisterkrone

in der IHL Women eindrucksvoll

zurück.

In der Saison 2021/22 setzt sich der

Verein, erneut mit Trainer Stefano

Daprà an der Bande, in der EWHL

wieder höhere Ziele. Dazu wurde die

Defensive verstärkt. Vor den 3 Torfrauen

Daniela Klotz, Martina Marangoni

und neu, die in Wien geborene aber in

Freienfeld ansässige Julia Schintler, wird

um Kapitän Valentina Bettarini eine

Festung aufgebaut. Dafür soll auch das

Comeback von Amie Varano (zuletzt in

Salzburg) und Franziska Stocker (zuletzt

bei Lugano) sorgen.

Eher ungeplant ist die Amerikanerin mit

italienischen Wurzeln Jacquie Pierri zu

Teilnehmer IHL Women 2021/22

EVB Eagles Südtirol

HC Toblach Icebears

AHC Lakers Neumarkt

HC Valdifiemme

HC Aosta Gladiators

HC Piemont Rebels Pinerolo

HC Padova Waves

den Eagles gestoßen. Nach Abschluss

ihres Ingenieurstudiums in Stockholm

wollte die 31-Jährige ihren Lebensmittelpunkt

ohnehin nach Italien verlegen,

weil unter anderem ihre Tante in der

Nähe von Mailand lebt. Pierri bringt die

Erfahrung aus 4 Jahren in den Reihen

der Brown University in der NCAA, 5

Jahren bei Calgary Inferno in der mittlerweile

eingestellten Profiliga CWHL

und 2 Jahren bei SDE in der höchsten

schwedischen Liga mit.

Aber auch der Rest kann sich sehen

lassen: Nationalspielerin Mara Da

Rech, die 3 U18-Nationalspielerinnen

Laura Lobis, Emma Rindone und Anna

Bertoluzzo sowie Elisa Innocenti werden

ordentlich Beton anrühren.

Chelsea Furlani kehrt

in den Adlerhorst zurück

Auch Chelsea Furlani feiert ein Comeback

und wird dem im letzten Winter

abschlussschwachen Angriff kräftig unter

die Arme greifen. Ein Wiedersehen

gibt es auch mit der wieselflinken Mia

Campo Bagatin. Nicht wegzudenken

sind Samantha Gius, Hanna Elliscasis

und Eleonora Bonafini. Die talentierten

Sara Magnanini und Sara Kaneppele

Teilnehmer EWHL 2021/22

EVB Eagles Südtirol

Aisulu Almaty

DEC Salzburg Eagles

EHV Sabres Vienna

HC SKP Bratislava

KEHV Lakers

KMH Budapest

MAC Budapest

Silesian Metropolis Katowice

KSV Neuberg Highlanders

Budapest Jegkorong Akademia

werden ebenso wie Anna Callovini noch

mehr Verantwortung übernehmen müssen.

Der Fokus der sportlichen Tätigkeit

liegt wieder auf der EWHL, eine der

stärksten Ligen Europas und die einzige

internationale Frauen-Meisterschaft der

Welt.

Mit einer 3. Mannschaft aus Budapest

und der Rückkehr der Neuberg Highlanders

wächst das Teilnehmerfeld auf

11 Teams an. Die finanzstarken Vereine

aus Ungarn und Kasachstan haben sich

wieder ordentlich verstärkt, aber auch

EWHL-Rekordmeister Vienna Sabres hat

kräftig auf dem Transfermarkt zugelangt.

Aufgestockt wurde in den vergangenen

Monaten auch die IHL Women.

Zu den bisherigen 6 Teilnehmern der

Italienmeisterschaft gesellt sich erstmals

Padova Waves hinzu.

EVB Eagles Südtirol

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

31 Julia Schintler (AUT) 13.02.99 173 60

Tor

Abwehr

Angriff

51 Martina Marangoni 28.09.99 166 65

58 Daniela Klotz 26.05.95 165 60

3 Mara Da Rech 15.07.00 165 57

9 Valentina Bettarini 29.06.90 170 66

11 Jacquie Pierri (ITA/USA) 11.06.90 165 61

13 Laura Lobis 25.03.06 157 49

14 Elisa Innocenti 04.05.04 170 63

18 Franziska Stocker 16.12.97 171 72

67 Amie Varano (ITA/USA) 18.06.94 168 62

88 Emma Rindone 21.09.06 150 50

98 Anna Bertoluzzo 21.12.03 153 52

8 Chelsea Furlani (ITA/USA) 18.05.88 165 60

10 Manuela Heidenberger 15.09.07 160 45

16 Sara Kaneppele 30.06.03 175 70

20 Sara Magnanini 08.01.02 155 51

22 Hanna Elliscasis 24.09.96 165 55

23 Anna Callovini 01.03.03 171 56

24 Samantha Gius 27.10.94 165 57

45 Eleonora Bonafini 17.02.95 175 56

59 Emily DeCristofaro 11.03.06 162 68

60 Mia Campo Bagatin 26.05.95 161 55

77 Alessia Labruna 05.05.02 163 55

Trainer: Stefano Daprà (bestätigt)


INTERCABLE ARENA

SPORT C | 2021

51

Eine neue Arena für Bruneck!

Am 1. Oktober 2021 ist es so weit! Dann wird in der neuen

Intercable Arena das erste Heimspiel des HC Pustertal

stattfinden und der Beginn einer neuen Ära markiert.

Unglaubliche 10 Jahre – fast auf den Tag genau – sind von

der ersten Idee bis zur Eröffnung der neuen Arena in

Bruneck vergangen. Am 2. November 2011 wurde im VIP-

Raum des Rienzstadions in einer kleinen Gruppe erstmals zu

Papier gebracht, welche Anforderungen ein neues Eisstadion

– so hieß das Projekt zu Beginn – in Bruneck erfüllen sollte.

2 Eisflächen, Kapazität für ca. 3000 Zuschauerinnen und

Zuschauer, ein Premium-Bereich sowie 20 weitere Positionen

wurden dabei bereits berücksichtigt.

Ivo Pezzei war damals noch als „Initiator für die Startphase

angedacht“, wobei sich bald herausstellte, dass es wohl doch

eine etwas längere Reise werden sollte. Um für Bruneck das

absolut Richtige zu entwickeln, wurden in den Jahren zwischen

2012 und 2017 rund 30 Arenen und Stadien in der

ganzen Welt im Detail besichtigt, die Inspiration und gute

Ideen für das Konzept in Bruneck gaben.

In der Zeit zwischen 2012 und 2014 wurden von Seiten der

Stadtgemeinde Bruneck unter der Federführung des damaligen

Bürgermeisters Christian Tschurtschenthaler und des

Generalsekretärs Alfred Valentin die urbanistischen Voraussetzungen

am Grundstück und die grobe Finanzierung geschaffen.

Die Erkenntnisse aus den Besichtigungen wurden

in ein Produktkonzept mit Raumprogramm gebracht, womit

die Weichen für die Vorplanung geschaffen wurden.

Internationales Interesse am Wettbewerb

Im Frühjahr 2014 wurde der Architektenwettbewerb

für die „Eissportanlage Bruneck“ ausgeschrieben.

Dazu hatten 72 lokale, nationale und internationale

WIR BEDANKEN UNS FÜR DIE

BETONT.GUTE.ZUSAMMENARBEIT

Grundsteinlegung am 7. September 2019

Foto © Foppa | Optic Rapid | HCP

PROGRESS AG · Julius-Durst-Str. 100 · I-39042 Brixen (BZ) · Tel. +39 0472 823 111

www.progress.cc


52 SPORT C | 2021 BRUNECK ARENA

Architekturbüros ihr Interesse am

Projekt bekundet. Aus diesem Pool

wurden 20 Büros ausgewählt, davon

haben schlussendlich 18 einen Vorschlag

abgegeben. In mehreren Jurysitzungen

wurde der Kreis laufend

reduziert, bis am 29. Mai 2015 (zu

diesem Zeitpunkt unter dem neuen

Bürgermeister Roland Griessmair)

das Projekt der Bietergemeinschaft

rund um die Architekten CeZ aus

Bozen zum Siegerprojekt ausgewählt

wurde.

4 weitere Jahre, in denen Vorprojekte,

Ausführungsplanungen, Ausschreibungen

und Einrichtungspläne

erarbeitet wurden, sind bis zum

effektiven Baubeginn im Juli 2019

vergangen. In dieser Zeit wurde das

Projekt ausfinanziert und vonseiten

der Stadtgemeinde an die Stadtwerke

Bruneck übergeben, welche somit

unter der Führung von Präsident

Peter Rech und Generaldirektor

Gustav Mischi fortan als Bauträger

und schlussendlich auch als Besitzer

der Immobilie fungierten. Für

die Errichtung der Anlage hat die

Bietergemeinschaft, bestehend aus

den Unternehmen Unionbau, Elpo,

Leitner Electro, Vitralux, Pichler

Projects und J. Schmidhammer den

Zuschlag erhalten. Der Spatenstich

AUSFÜHRUNG

DER GESAMTEN

TISCHLERARBEITEN

Handwerkerzone Pederoa 5 | 39030 Wengen/Gadertal

T: 0471 84 31 52 | info@moebel-ladinia.com

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BRUNECK ARENA

SPORT C | 2021

53

mit Grundsteinlegung am 7. September

2019 markierte den Baubeginn

der neuen Arena auch offiziell.

Trotz Herausforderungen

schreiten die Bauarbeiten voran

Im November 2019 legte ein fast dreitägiger

Stromausfall nach Unwetterschäden

das Pustertal und somit auch

die Baustelle komplett lahm, wobei es

zur ersten ungeplanten Verzögerung

kam, die sich durch die starken Regen-

und Schneefälle bis Weihnachten

hinzog. Nach Wiederaufnahme der

Bauarbeiten Mitte Februar 2020 kam

der zweite ungeplante Baustopp im

Zuge der Corona-Pandemie, welche

im März einen Stillstand von 6 Wochen

verursachte.

Die Firmen am Bau holten durch

ihren unermüdlichen Einsatz aber viel

verlorene Zeit auf. In der Zwischenzeit

wurde das Führungskonzept erarbeitet

und die Struktur der Führungsgesellschaft

Bruneck Aktiv GmbH

unter der Leitung des Präsidenten Alfred

Valentin aufgebaut. Die Bruneck

Aktiv GmbH ist eine 100-prozentige

Tochter der Stadtwerke Bruneck.

Die Intercable Arena wird ein Ort der

Gemeinschaft, an welchem viele verschiedene

Vereine aktiv das Vereinsleben

mitgestalten werden.

Erdbewegungen

und Verlegung der

Infrastrukturen

www.moser-co.com


54 SPORT C | 2021 INTERCABLE ARENA

Eine Multifunktionsarena

mit Fokus Eissport

Die Intercable Arena ist als moderne

Multifunktionsarena mit Fokus Eissport

konzipiert und ist ein Ort der Gemeinschaft,

der künftig die Ausübung von

verschiedenen Eissportarten wie Eishockey,

Eiskunstlauf, Eislaufen, Curling

und Eisstockschießen, aber auch Sledge

Hockey, Short Track oder Broomball ermöglicht.

Außerdem bietet sie auch den

perfekten Rahmen für Konzerte, andere

Sportereignisse, Tagungen, Firmenevents

und viele weitere kleinere und

größere Veranstaltungen.

In sichtbarer Lage bei der Stadteinfahrt

West ist die Arena strategisch

günstig neben der größten Schulzone

des Landes mit 5000 Schülerinnen

und Schülern gelegen. Sie befindet sich

außerdem in unmittelbarer Nähe zu

weiteren wichtigen Sportinfrastrukturen

(Fußballplatz, Laufbahn oder

Kletterhalle) sowie zu den wichtigsten

Anbindungen des öffentlichen

Nahverkehrs. Die Arena ist auch ein

Schulsportprojekt des Landes und der

Stadtgemeinde Bruneck. Hier können

der Unterricht sowie größere Veranstaltungen

des Schulsports in einem

wettergeschützten Rahmen stattfinden.

Zielgruppe hierfür sind Schülerinnen

und Schüler sowie Studentinnen und

Studenten aller Schulstufen bis hin

zur Freien Universität Bozen-Campus

Bruneck.

Ein Vorzeigeprojekt

im gesamten Alpenraum

Die Intercable Arena verfügt über

3 Eisflächen. Die Eisflächen in der

Haupthalle sowie im überdachten

Außenbereich entsprechen den gängigen

internationalen Standards von

60x30 Metern. Außerdem ist in der

Arena das Landesleistungszentrum

des Curlings und somit die einzige

Curling-Halle in Südtirol angesiedelt

und verfügt über eine Eisfläche

mit 2 Bahnen. Neben dem professionellen

Sport findet man in der

Intercable Arena auch ein ansprechendes

Freizeitangebot. Sie bietet

Platz für 3100 Zuschaue-rinnen

und Zuschauer und bei Konzerten

Außenbereiche

Fresken

Innenbereiche

Dekorationen

Gipskarton

Stuck

Giò Maler Srls | Via Goethe 12 | 39031 Brunico

Tel. 0474/646325 | www.giomaler.it

Giò Maler Srls Dantestraße 12 | 39031 Brunico | Tel. 0474/646325 www.giomaler.it


INTERCABLE ARENA

SPORT C | 2021

55

sogar für 4000 Besucherinnen und

Besucher. Eine Besonderheit ist der

fantastische Blick auf die Eisfläche

von allen Zuschauerbereichen.

Insgesamt befinden sich 234 Räumlichkeiten

in der Intercable Arena.

Die Infrastruktur verfügt u. a. über

15 Umkleidekabinen, einen Fitnessraum,

einen Gymnastikraum, einen

Schlittschuhverleih, eine 250 Quadratmeter

große Premium-Lounge sowie

6 Logen und einen Medien- und

Pressebereich.

In der Arena befindet sich auch ein

Gastronomieservice, in dem eine

Stadion-Bar/Tagesbistro untergebracht

ist, wodurch es auch an Nicht-Event-

Tagen einen sozialen Treffpunkt gibt.

Zusätzlich gibt es mehrere Kioske, die

während Veranstaltungen in Betrieb

sein werden. Der Gastronomieservice

befindet sich in zentraler Lage und der

einmalige Blick auf die beiden Eisflächen

macht ihn zu einem einzigartigen

Lieblingsort, der zum Verweilen

einlädt. Angrenzend befindet sich ein

Sport-Shop.

Die Intercable Arena mit ihrem vielseitigen

Angebot gibt dem gesamten

Eissport im Pustertal einen immensen

Aufschwung und ist gleichzeitig als

idealer Veranstaltungsort Anziehungspunkt

für viele Besucherinnen und

Besucher aus dem In- und Ausland und

ohne Zweifel ein Vorzeigeprojekt im

gesamten Alpenraum.

FAKTENCHECK

• 13.000 Quadratmeter Fläche

• 3100 Zuschauerplätze

• 1650 Sitzplätze, 1450 Stehplätze

• Gästebereich mit Ticketing, Tribüne

und Versorgungkiosk

• Multifunktionsarena

• 2 Spielfelder (Eisflächen)

• Curling-Halle mit 2 Bahnen

• 15 Umkleidekabinen

• Großer Medien- und Pressebereich

• 250 Quadratmeter Premium-

Bereich mit 6 Premium-Logen

• Moderne Gastronomie und Kioske

• Fachartikel- und Fanshop


56 SPORT C | 2021 INTERCABLE ARENA

10 Jahre - von der ersten Idee bis zur Eröffnung

Mit der Intercable Arena bekommt

Bruneck eine Sport- und Eventstätte,

die mit Architektur, Design und Funktionalität

überzeugt. Das Vorzeigeprojekt

der Stadtgemeinde Bruneck

und der Stadtwerke Bruneck, unterstützt

von der Autonomen Provinz

Bozen-Südtirol, soll künftig Sportveranstaltungen,

Fans, Schülerinnen

und Schülern bis hin zu Seniorinnen

und Senioren offenstehen.

Bürgermeister Roland Griessmair und

Generaldirektor der Stadtwerke Bruneck,

Gustav Mischi, im Gespräch über

den Neubau, der in Kürze eröffnet wird.

RADIUS: Die neue Eissportanlage Intercable

Arena ist eine Multifunktionsarena.

Wie genau ist das zu verstehen?

GUSTAV MISCHI:

Die neue Arena

wurde nicht

nur für die

Eissportarten

wie Eishockey,

Eiskunstlauf,

Eisstock und

Curling geplant

und gebaut, sondern

für die ganze Bevölkerung. Es gibt die

Möglichkeit des Publikums-Eislaufens.

Auch die Schulen dürfen die Arena

für das Eislaufen allgemein, für die

Eissportarten und für Veranstaltungen

nutzen. Zudem bietet die neue Anlage

auch die Möglichkeit, Messen, Konzerte

und andere kleinere und größere

Veranstaltungen zu organisieren. Die

Bar und das Restaurant sollen nicht

nur während der Eishockeyspiele und

Veranstaltungen geöffnet sein, sondern

das ganze Jahr über ein gastronomischer

Treffpunkt sein.

RADIUS: Warum war der Bau einer

neuen Eissportanlage in Bruneck nötig

geworden?

ROLAND

GRIESSMAIR:

Brunecks

bisherige Eissportanlage,

das Rienzstadion,

war ursprünglich

ein

offener Eisplatz

an der Rienz, auf dem

über Jahrzehnte unter freiem Himmel

Eissport betrieben wurde. 1990 wurde

er überdacht und damit zum „Rienzstadion“.

Im Laufe der Jahre wurden

Anpassungen vorgenommen, und

dabei wurde oft und viel improvisiert.

Es steckte viel Schweiß und Herzblut

der jeweiligen Verantwortlichen im Rienzstadion.

Und wer das Rienzstadion

kennt, weiß um das einzigartige Flair,

das aufkommt, wenn es dort sportlich

heiß hergeht. Über das Eishockey

hinaus wurde und wird das Stadion für

zahlreiche weitere Tätigkeiten genutzt:

Neben dem Leistungs- und Wettkampfsport

auch für den Schul- und

Breitensport sowie als Veranstaltungsort,

etwa für Klassikkonzerte. Das alles

erforderte sehr viel Improvisation und

einen noch größeren Aufwand. Schon

seit Langem ist das Rienzstadion aber

nicht mehr zeitgemäß und ständige,

mit hohen Kosten verbundene Instandhaltungsarbeiten

sind erforderlich, um

es überhaupt betriebsbereit zu halten.

Zudem erfüllte ein einziger Eisplatz in

Bruneck nicht die vielen Notwendigkeiten.

Kurzum, das Stadion entsprach

einfach nicht mehr den Anforderungen

der Zeit. Daher wurde der Entschluss

gefasst, eine neue Eissportanlage zu

errichten. Die neue Anlage, deren Bau

sich auf der Zielgeraden befindet und

die seit kurzem den Namen Intercable

Arena trägt, ermöglicht zahlreiche

Tätigkeiten. Sie ist als Mehrzweckanlage

konzipiert, die dem Leistungs-,

Schul- und Breitensport zugutekommt,

und sie ist die neue Heimstätte für den

Eissport in Bruneck und ein Stück weit

des gesamten Pustertales.

REGELUNGSTECHNIK

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J.-G.-Mahl-Straße 8 | 39031 Bruneck | Tel. 0474 55 11 34 | info@gremes.it

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INTERCABLE ARENA

SPORT C | 2021

57

Abschlussphase. Denn wir mussten

Engpässe bei der Lieferung von gewissen

Materialien für die Abdichtung des

Daches überwinden.

RADIUS: Welche sind die baulichen

Besonderheiten der Intercable Arena?

G. Mischi: Die bauliche Besonderheit ist

sicherlich das weithin sichtbare, schwebende

gelbe Dach über der Betonstruktur

und natürlich, dass der Bau auf

allen 4 Seiten Glasfassaden aufweist.

RADIUS: Welche Bedeutung hat der

Wintersport im allgemeinen und der

Eissport im speziellen für Bruneck?

R. GRIESSMAIR: Der Wintersport hat in

Bruneck und im Pustertal schon seit

jeher einen hohen Stellenwert. Denken

wir an Biathlon, Langlauf, Rodeln und

natürlich an die großen und erfolgreichen

Skigebiete. Auch der Eissport

ist im Tal und bei den Menschen tief

verwurzelt. Ich kann mich noch gut an

die Ausflüge in der Schulzeit erinnern,

als man gemeinsam zum Eislaufen

ging. Zahlreiche Eissportvereine üben

ihre Tätigkeit sehr erfolgreich aus und

das seit Jahrzehnten. Sportarten wie

Eishockey, Eiskunstlauf, Eisstockschießen

oder Curling sind heute nicht mehr

wegzudenken. Dabei ist vom Freizeitniveau

bis hin zum Wettkampfsport

alles vertreten. Und dieser Aufschwung

geht erfreulicherweise weiter. Natürlich

muss man dabei bedenken, dass die Bedingungen

im Winter im Pustertal ganz

andere sind als in den warmen Jahreszeiten

oder in anderen Gegenden. Das

merkt man allein schon an den Temperaturen,

die in Bruneck auch mal auf

minus 15 Grad sinken können. Doch

auch das tut der Freude am Wintersport

keinen Abbruch.

RADIUS: Die Bauarbeiten verliefen in

Rekordzeit. Welche waren die größten

Herausforderungen?

G. MISCHI: Während der Bauzeit gab es

täglich spannende Herausforderungen,

aber die größten gab es definitiv in der

RADIUS: Was erhoffen Sie sich als Bürgermeister

von Bruneck von der neuen

Anlage?

R. GRIESSMAIR: Die neue Eissportanlage

verleiht dem Eissport einen

zusätzlichen Schub. Das merke ich im

Gespräch mit vielen Menschen. Die

Freude auf die neue Arena ist groß und

wir können es kaum erwarten, sie in

wenigen Tagen in Betrieb zu nehmen.

Es war uns von Beginn an wichtig, die

Eissportanlage mit Leben zu füllen, und

ich denke, das ist uns sehr gut gelungen.

Es gibt bereits vor Inbetriebnahme

kaum noch freie Eiszeiten. Besonders

wichtig war und ist es, dass die Vereine

von Beginn an mit im Boot waren. Ich

persönlich wünsche mir viele schöne

Momente und Erlebnisse in der neuen

Eissportanlage, hart umkämpfte und

faire Wettbewerbe, emotionale Momente

und natürlich möglichst viele

sportliche Erfolge.

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58 SPORT C | 2021 INTERCABLE ARENA

Die Geschichte hinter dem Namen

Foto © Daniel Demichiel

Interview mit Kurt Mutschlechner,

CEO von Intercable Tools

RADIUS: Diese neue Anlage in Bruneck

trägt nun den Namen Intercable Arena.

Was hat Sie dazu bewogen, sich als

Namenssponsor zu bewerben?

KURT MUTSCHLECHNER:

Die Arena steht

für Innovation

und Dynamik.

Auch wir bei

Intercable

stehen hinter

diesen Attributen

– Innovation,

Schnelligkeit, Qualität

und gezielte technische Lösungen sind

unsere Eckpfeiler. Die Arena wird

in Zukunft ein wichtiger Treffpunkt

verschiedenster Bereiche in Bruneck

sein. Aus diesem Grund wollen wir als

zukunftsorientiertes Unternehmen bei

diesem Projekt mitwirken und es unterstützen.

Darüber hinaus ist uns, als

wichtiger Arbeitgeber in Südtirol, die

lokale Förderung der Jugend und des

Sports eine Herzensangelegenheit.

RADIUS: Welchen Stellenwert hat ein

solches Namenssponsoring für Ihr

Unternehmen in einer heute doch so

stark digitalisierten Marketingwelt?

K. MUTSCHLECHNER: In der digitalisierten

Welt von heute bekommt der

persönliche Kontakt immer größere

Bedeutung. Als Firma mit Hauptsitz in

Bruneck wollen wir vor allem lokale

Initiativen unterstützen. Sport spielt

dabei eine besondere Rolle. Er bringt

Menschen zusammen und fördert den

Teamgeist, generationsübergreifend

und international. Als global agierendes

Familienunternehmen sind für

Intercable genau diese Themen ausschlaggebend

für den Erfolg. Unsere

Mannschaft ist sehr jung und motiviert,

wobei ein starker Teamgeist und

Zusammenhalt schon immer an erster

Stelle standen.

RADIUS: Welchen persönlichen Bezug

haben Sie zu der Arena und den beheimateten

Vereinen?

K. MUTSCHLECHNER: Ich bin in Bruneck

geboren und aufgewachsen und mein

Interesse an lokalen Vereinen war schon

immer groß. Seit vielen Jahren bin ich

Fan des HC Pustertal, und auch Intercable

als Unternehmen unterstützt den

Verein seit vielen Jahren. Heimspiele

sind für mich immer etwas Besonderes,

deshalb freue ich mich sehr, diese in

der neuen Arena erleben zu dürfen.

Die Arena wird ein neues Zentrum des

Austausches für Veranstaltungen von

Sport und Kultur werden. Ich bin sehr

gespannt über die vielen positiven Emotionen,

die es bringen wird.

Foto © Daniel Demichiel

GESCHICHTE

Die Intercable GmbH wurde 1972 von

Herbert Mutschlechner, damals als

Handelsvertretung für elektrotechnische

Produkte, gegründet. Intercable

ist seit der Gründung fest mit dem

Standort Bruneck verwurzelt. Dem

Familienunternehmen ist es seither

gelungen, eine bedeutende Position

am internationalen Markt einzunehmen,

und zählt aktuell zu den

wichtigsten Produzenten im europäischen

Raum von neuen Lösungen

für Hybrid- und E-Fahrzeuge sowie

der Produktion von Werkzeugen und

Verbindungsmaterialien.

Als managementgeführtes Technologieunternehmen

in 2. Generation

beschäftigt Intercable weltweit insgesamt

über 2000 Mitarbeiter, davon

rund 850 Mitarbeiter im Headquarter

in Bruneck selbst. Die Intercable Gruppe

ist immer bereit, neue innovative

Lösungen für den Kunden zu entwickeln

und ist heute mit Vertriebsniederlassungen

und Produktionsstätten

in über 10 Ländern vertreten.

Abdichtungsarbeiten

Lichtkuppeln/Lichtbänder

Begrünungsarbeiten

Absturzsicherungen


Teamplay ist alles. Das ist im Hockey nicht anders, als auf einer Baustelle.

Und auf solchen mit der Dimension wie die einer Arena Bruneck nochmals umso mehr.

Da geht’s Schlag auf Schlag, nichts für schwache Nerven. Aber die haben im Hockey

ja ohnehin nichts verloren.

STARKES TEAM, STARKE LEISTUNG:

ELPO

Gesamte Elektroanlage

www.elpo.eu

LEITNER ELECTRO

Photovoltaik-, Erdungs-,

Blitzschutz- sowie die

elektrische Heizanlage

www.leitnerelectro.com

PICHLER

Konstruktiver Stahlbau

www.pichler.pro

SCHMIDHAMMER

Heizungs-, Lüftungs-,

Sanitär- und Klimaanlage

www.schmidhammer.it

Nach zweimaligem,

unvorhergesehenen

Baustopp, einmal

bedingt durch die

UNIONBAU

Baumeister- und Zimmermannsarbeiten,

komplette Fertigstellung

www.unionbau.it

VITRALUX

Fassade

www.vitralux.com

starken Schneefälle

im Winter 2019,

einmal infolge des

Lockdowns im Frühjahr

Die Arbeiten laufen auf

Hochtouren, alle Teams

sind voll motiviert!

letzten Jahres, ist die

Perfekte Voraussetzungen

Fertigstellung der

für ein perfektes Match.

Multifunktionsarena

mit Fokus Eissport

nun auf Herbst diesen

Jahres geplant.


WE CARE

DAS CHIRURGISCHE FACHZENTRUM IN BOZEN

SPORTORTHOPÄDISCHES ZENTRUM ZUR BEHANDLUNG

KOMPLEXER GELENKSVERLETZUNGEN

Arthroskopisch rekonstruktive Chirurgie am Kniegelenk

• Vorderer und hinterer Kreuzbandersatz

• Stabilisierungseingriffe an den Seitenbändern

• Behandlung komplexer Meniskusverletzungen

• Behandlung von Kniescheibeninstabilitäten

Arthroskopisch rekonstruktive Chirurgie an der Schulter

• Behandlung von Sehnenverletzungen

• Instabilitäten des Schultergelenkes

arthroskopische Chirurgie an der Hüfte

• Hüftgelenksarthroskopie bei Impingement Syndrom

Zuständige Fachärzte:

Dr. Markus Mayr

Dr. Florian Perwanger

VERSORGUNG KOMPLEXER FRAKTUREN UND

KNORPELVERLETZUNGEN

ZENTRUM FÜR ENDOPROTHETIK

• Knieprothesen

• Hüftprothesen

• Schulterprothesen

Dr. Robert Gruber

Dr. Thomas Oberhofer

WIRBELSÄULENZENTRUM

• RX gezielte Infiltrationen zur Schmerztherapie

• mikroskopische Dekompressions-OP bei Spinalkanalstenose

• Minimal-invasive, endoskopische und mikroskopische

Verfahren der Bandscheibenchirurgie im Hals- und

Lendenwirbelbereich

• Umfangreiche stabilisierende Wirbeloperationen

• minimal invasive Wirbelkörperzementierungen und

Kyphoplastie

ZENTRUM FÜR HAND- UND FUSSCHIRURGIE

• Karpaltunnel

• Schnellender Finger

• Hallux valgus

• komplexe Handfrakturen

• komplexe Vorfußoperationen

Dr. Peter Moroder Prof. Dr. Hans-Christian Jeske

Visiten Praxisgemeinschaft Orthoplus: 0471 976433

Dr. Marco Baldassa Dr. Michele Conti

Terminvormerkung für Visiten: 0464 194 0001

Dr. Nicola Bizzotto

Handchirurg

Dr. David Espen

Handchirurg

Terminvormerkung für Visiten: 0471 1551010

Dr. Markus Kleon

Terminvormerkung für Visiten: 0473 055778

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