2021/39 | Donautal Magazin

suedwest.presse

OKTOBER 2021

Donautal

Wirtschaftsstandort der Zukunft

Alle ziehen an

einem Strang

Die Initiative „Donautal Connect“

arbeitet weiter an der Stärkung und

Weiterentwicklung des Industriegebiets.

Seite 6

VERSORGUNG

Eine interaktive Mittagskarte

zeigt, wo man abseits der

Kantine essen gehen kann.

Seite 4

GESCHICHTE

Die Erinnerung an den

Oberen Riedhof soll nicht

verloren gehen.

Seite 22

ZUSAMMENHALT

Wie eine Firma aus dem

Donautal ihre Mitarbeiter über

die Rente hinaus begleitet.

Seite 26


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INHALT 3

Inhalt

Editorial

Alle ziehen an

einem Strang

Bei „Donautal Connect“ sitzen

Topmanager und Mittelständler

an einem Tisch, um das

Donautal voranzubringen.

Seite 6

Nie wieder hungrig

Mittagspause – und nun?

Abseits der Kantinen

gibt es einiges

an Auswahl

Seite 4

Baustellen-

Blitzlicht

Wo wird gebaut?

Seite 10-13

Arbeitsplatz

für 20.000

Das Ulmer Donautal ist DAS Industriegebiet

der Stadt. Es entstand

in den 1950er-Jahren, als

sich die Stadt nach dem Zweiten

Weltkrieg neu aufstellte.

Während im Kern-Stadtgebiet

neuer Wohnraum geschaffen

wurde, suchte man nach einem

Ort für die Industrie – und wurde

im Südwesten fündig.

Das Areal war flach – also gut

geeignet, um es für Firmen zu

erschließen, es war größtenteils

unbebaut und aufgrund seiner

Lage hervorragend erreichbar,

sowohl für den Lieferverkehr als

auch für die Mitarbeiter.

Dass damit ein unrühmliches

Kapitel der Ulmer Stadtgeschichte,

die des Oberen Riedhofs,

einfach „verschwand“, ist

ein Aspekt, der in den vergangenen

Jahren ins Bewusstsein

rückte. Mit einer Stele auf dem

Teva-Gelände wird an die frühere

Landesarmenanstalt und

die Deportation zahlreicher Bewohner

zur NS-Zeit erinnert.

5 Wasser aus

dem Donautal

Das Dreieck, in dem Donau

und Iller zusammenfließen,

liefert Ulmer Trinkwasser.

22 Erinnerung

an den Riedhof

Ein dunkles Kapitel in der

Geschichte des Donautals:

Viele Bewohner des Oberen

Riedhofs wurden von den

Nazis ermordet.

26 „Wir sind

eine Familie“

Auch wenn Mitarbeiter von

Iveco Magirus in Rente gehen,

gehören sie zum Team

–über die Pensionärskameradschaft.

Aktuell stehen im Donautal einige

Veränderungen an – ein

großer Betrieb zieht weg, andere

investieren Millionen, um

ihre Standorte zu stärken.

Gleichzeitig vernetzen sich die

Betriebe immer mehr, um Synergien

zu nutzen und als Gewerbegebiet

mit einer Stimme aufzutreten.

Diese und weitere Geschichten

aus dem Donautal haben wir auf

den folgenden Seiten für Sie gesammelt.

Impressum

Verlag & Herausgeber

Neue Pressegesellschaft

mbH & Co. KG

Frauenstr. 77, 89073 Ulm

Projektleitung

Tobias Lehmann

Anzeigen (verantwortlich)

Stefan Schaumburg

Redaktion

Stefanie Müller

(verantwortlich)

Kerstin Auernhammer, Julia

Haaga, Lars-Eric Herfurth,

Petra Starzmann,

SVH GmbH & Co. KG

Gestaltung

Eva Maria Schmeiser

mediaservice ulm

Fotos

Shutterstock, SWP-Archiv,

SVH

Datenschutz

Den Datenschutzbeauftragten

erreichen Sie unter:

datenschutz@swp.de

Druck

DUO - Druckhaus

Ulm-Oberschwaben GmbH

Siemensstraße 10

89079 Ulm

Viel Spaß beim Eintauchen ins

Donautal!

Stefanie Müller

Redaktionsleitung

Schwäbisches Verlagshaus


4

NEWS

Nie wieder hungrig

im Industriegebiet Donautal

Mittagspause Eine interaktive Karte zu Essensangeboten im Donautal ist nun online.

Außerdem wurde das Reallabor „KlimaConnect“ gestartet.

Die mangelhafte Nahversorgung

war eines der

Themen, das in der

letztjährigen Umfrage

der Initiative Donautal Connect

von einer Mehrzahl der teilnehmenden

Mitarbeiter im Industriegebiet

Donautal bemängelt

wurde. Um hier für mehr Übersicht

zu sorgen, steht ab sofort

auf der Donautal-Connect-Website

eine interaktive Karte zur

Verfügung, die die bestehenden

Angebote außerhalb der Firmenrestaurants

und Kantinen anzeigt.

Neben stationären Imbissständen

und Restaurants sind

hier auch Lieferdienste sowie

mobile Angebote wie etwa Foodtrucks

abrufbar, die nur zu bestimmten

Tagen und Zeiten an

unterschiedlichen Orten Station

machen.

Der Foodtruck „Herr von Schwaben“ macht immer mittwochs im Donautal Station.

Weitere Anbieter motivieren

„Schon der erste Blick auf diese

Karte zeigt, dass das Angebot

derzeit immer noch übersichtlich

ist. Unser Ziel ist es deswegen,

gezielt weitere Anbieter zu

motivieren, auch im Industriegebiet

Donautal aktiv zu werden

– insbesondere auch die mit mobilen

Essensangeboten. Interessenten

können sich deswegen

über unsere Website direkt bei

uns melden. Das gilt auch für

alle, die noch nicht auf der Karte

verzeichnet sind“, erklärt Julian

Utz, Vorstand der Uzin Utz

AG und einer der Sprecher der

Initiative Donautal Connect.

Neben dem Ausbau des kulinarischen

Angebots lotet Donautal

Connect auch weiterhin Möglichkeiten

aus, Einkaufsgelegenheiten

im Industriegebiet zu

schaffen. „Hier verzeichnen wir

auf Anbieterseite durchaus Interesse.

Allerdings sind die Einstiegshürden

für die Ansiedlung

etwa eines Supermarktes deutlich

höher als bei einem Foodtruck“,

erläutert Karl-Heinz Raguse

vom Bundesverband mittelständische

Wirtschaft BVMW,

unter dessen Dach die Initiative

arbeitet.

pm

PRESS N RELATIONS

Alle Angebote auf einen Blick

Die Karte mit Essensangeboten im Donautal ist nun online – und

soll weiter ausgebaut werden.

Wer nicht in einer Firmenkantine

essen kann oder will,

hat derzeit die Auswahl unter

einigen wenigen Restaurants,

wie dem „O Sole Mio“ in der Eisenbahnstraße,

dem „Pizza

Move“ in der Benzstraße, dem

Restaurant der „Illerbuben“ in

der Daimlerstraße und dem

Café in der Seeberger Genusswelt

in der Hans-Lorenser-

Straße. Kleinigkeiten gibt es an

der Avia-Tankstelle in der Maybachstraße,

außerdem ist der

Imbiss in der Dieselstraße eine

Anlaufstelle. Immer mittwochs

zur Mittagszeit steht in der

Graf-Arco-Straße der Foodtruck

„Herr von Schwaben“.

Das Restaurant „Fischerheim“

Am Sandhaken bietet nur

dienstags Mittagessen an.

Alle Standorte und Links zu den

Angeboten gibt es unter

donautal-connect.de/

nie-wieder-hungrig


Wasser aus dem Donautal

Versorgung Im Donautal - allerdings jenseits des Industriegebiets - liegt das Herz der

Ulmer Trinkwasserversorgung. Von Petra Starzmann

NEWS 5

Die Wiblinger Allee trennt das

Areal mit dem Pumpwerk Donautal

vom Industriegebiet. Das

Pumpwerk liegt in malerischer

Landschaft – ein großer Kontrast

zu den Fabrikbauten auf der anderen

Straßenseite. Hier, aus der

Au-Landschaft an der Donau,

kommt ein Produkt fernab der

industriellen Produktion: natürliches

Trinkwasser.

Kies als natürlicher Filter

„Es kommt aus einer Tiefe bis zu

18 Metern aus dem Talboden von

Donau und Iller und ist so rein,

dass es nicht aufbereitet werden

muss. Die verschiedenen Kiesschichten,

durch die das Wasser

dringt, wirken als natürliche Filter“,

erklärt eine der Infotafeln

im Schulungsraum des Pumpwerks

– hier gibt es immer wieder

Führungen und interessante

Informationen rund ums Thema

Trinkwasser. Das Flurstück, in

dem sich die Trinkwasser-Brunnen

befinden, heißt Rote Wand.

Das etwa einen Quadratkilometer

große Areal hat annähernd

die Form eines Dreiecks, das an

zwei Seiten durch Flüsse begrenzt

ist: die Donau und die Iller.

An der Donau-Iller-Spitze

fließen beide zusammen inmitten

der charakteristischen Au-

Landschaft. Nicht umsonst haben

die Ulmer hier nach Wasser

gesucht, als es Anfang des 20.

Jahrhunderts an die Trinkwasserversorgung

der Stadt ging.

Damals wurden Brunnen gebaut,

die noch heute im Pumpwerk

Donautal in Betrieb sind.

Verbrauch

im Donautal

Dieser überdimensionale Wasserhahn ziert als Kunstwerk das

Pumpwerk im Donautal. Foto: Petra Starzmann Nach Angaben der Stadtwerke

Ulm/Neu-Ulm ist der

Wasserbedarf im Donautal

sehr hoch mit Spitzenwerten

von bis zu 200 oder

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6

DONAUTAL CONNECT

Alle ziehen an

einem Strang

Kooperation Arbeiten, Mobilität, Essen, Freizeit, Einkauf: Die Initiative Donautal Connect

geht breit gefächert an die Stärkung und Weiterentwicklung des Industriegebiets heran.

Gemeinsam mehr

schaffen: 2018 wurde

die Initiative Donautal

Connect ins Leben

gerufen. Die Interessengemeinschaft

von Entscheidern

aus großen und kleinen

Unternehmen im Donautal

hat sich zusammengeschlossen,

„um ihre Interessen zu bündeln,

mit einer Stimme zu sprechen

und Synergien durch gemeinsame

Projekte zu erschließen“ – so

bringt es der Internetauftritt auf

den Punkt. Die Fäden laufen bei

Karl-Heinz Raguse vom Bundesverband

mittelständische Wirtschaft

BVMW zusammen, der

das Projekt ins Laufen gebracht

hat. Denn er kennt die Probleme

des Industriegebiets ganz genau.

Schließlich hat der BVMW

schon 20 Jahre viele Mitgliedsfirmen

im Donautal. Beim ersten

Treffen standen deswegen die

Themen im Fokus, die außerhalb

der Betriebsgelände stattfinden

und alle angehen.

Solidarisch in die Zukunft

Ziel der Initiative ist es, gemeinsam

an die Probleme des ältesten

Ulmer Industriegebietes heranzugehen

und damit die Attraktivität

des Standortes zu erhöhen

und ihn zukunftsfähig zu

machen. „Das Besondere an diesem

Zusammenschluss ist – und

das ist einzigartig in Deutschland

–, dass sich hier Topmanager

von ganz großen Firmen wie

auch von Mittelständlern zusammengetan

haben. Sie investieren

einen Teil ihrer kostbaren

Zeit, um das Industriegebiet solidarisch

in die Zukunft zu führen“,

betont Raguse. Dabei gibt

es viele gemeinsame Themen

wie fehlende Parkplätze,

zu viel Verkehr,

wenig Gastronomie und

Einkaufsmöglichkeiten oder

Kinderbetreuung. Die Unternehmer

ziehen mit dieser

Zukunft mit

Glasfasernetz

2019, kurz nach der Gründung

von Donautal Connect, hat die

SWU begonnen, ein flächendeckendes

Glasfasernetz zu

verlegen – ein wichtiger

Schritt in die digitale

Zukunft des Standortes.


Die Firmen im Donautal

vernetzen sich.

Foto: Stefanie Müller

DONAUTAL CONNECT 7

Gemeinsame

Themenfelder

von BVMW und

Donautal Connect

- Infrastruktur

- Mobilität

- Verkehr

- ÖPNV

- Parken

- Standortimage

- Breitbandausbau

- Mobilfunk

- Fachkräfte

- Wohnen

- Kindertagesstätte

- Nahversorgung

- Energieversorgung

- Einkaufen

- Flächenangebot

- Kooperation

- Benefits

- Networking

- Klimaanpassung

- Hochwasservorsorge

- Katastrophen-Notfallpläne

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Initiative nun an einem Strang,

um die Probleme gemeinsam zu

lösen. „Das hat uns auch überregionale

Aufmerksamkeit beschert“,

berichtet Raguse. Die

Initiative hat schon von Anfang

an viel erreicht. Beispielsweise

ein flächendeckendes Glasfasernetz,

das die SWU im Industriegebiet

verlegt hat. Neben den

Unternehmen aus dem Donautal

unterstützt inzwischen auch

die Stadt Ulm mit ihren Vertretern

die Entwicklung und Stärkung

des Donautals.

Wichtig für gelungene Kommunikation

sind kurze Wege,

wie Raguse unterstreicht: „Wir

wollen mit einer Stimme sprechen.

Dafür haben wir drei Sprecher

aus Unternehmerreihen gewählt.

Das sind Andreas Burkhardt,

Teva GmbH, Judith

Noerpel-Schneider, C.E. Noerpel

GmbH und Julian Utz, Uzin Utz

AG.“

te die Initiative das Institut für

Nachhaltige Unternehmensführung

der Universität Ulm ins

Boot holen. Die Ergebnisse der

Umfrage spiegeln die Ist-Situation

im Industriegebiet wider,

auf welche Donautal Connect

und die Stadt Ulm nun mit konkreten

Maßnahmen reagieren

wollen. Im Blickpunkt standen

Themen wie Arbeitswege, Verkehrsmittelnutzung,

Arbeitszeiten,

Nahversorgung oder Infrastruktur.

Die Umfrage ergab unter anderem,

dass die Beschäftigten

Angebote im Bereich der Nahversorgung

vermissen, wie etwa

Einkaufsmöglichkeiten oder gastronomische

Angebote. Donautal

Connect hat darauf reagiert

und jüngst eine interaktive Landkarte

in ihren Internetauftritt integriert,

auf der sich die aktuellen

Gastronomie- und Verpflegungsprogramme

finden lassen.

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Am Anfang stand

eine Umfrage

2020 startete Donautal Connect

die Online-Umfrage „Wir wollen’s

wissen“ unter Arbeitgebern

und Arbeitnehmern. Für die wissenschaftliche

Begleitung konn-

Verkehr und Mobilität

Weiter nehmen unter den Donautal-Themen

Mobilität und

Verkehr wichtigen Raum ein.

Was Parkplätze betrifft, wurde

zudem eine zu geringe Zahl an

Ladestationen für Elektroautos

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8

DONAUTAL CONNECT

80 %

der Beschäftigten fahren mit

ihrem privaten Pkw zu ihrem

Arbeitsplatz im Donautal, so

das Ergebnis der ersten Umfrage

von Donautal Connect

im Jahr 2020.

Pendlerverkehr: Vor allem in den Stoßzeiten ist auf den Straßen zum und im Donautal ganz schön was los.

Foto: Volkmar Könneke

bemängelt. Darauf möchte Donautal

Connect in Zusammenarbeit

mit der SWU reagieren: Die

Ladeinfrastruktur für Elektroautos

soll deutlich ausgebaut werden.

Um die Verkehrssituation

zu entschärfen, hat Donautal

Connect zudem den Bau von

Parkhäusern kombiniert mit einem

autonomen Shuttle-Service

ins Auge gefasst. Immerhin fahren

über 80 Prozent der Beschäftigten

mit dem privaten Pkw

zum Arbeitsplatz, so das Ergebnis

der Umfrage.

Blick in die Zukunft

mit dem Reallabor

Entwicklung ja, aber nachhaltig:

Auf Basis der Ergebnisse der

Umfrage entstand auch das mit

öffentlichen Mitteln geförderte

Reallabor „Klima Connect Industriegebiet

Donautal“, das unter

Federführung der Universität

Ulm in Kooperation mit der

Geschäftsleitung der Unternehmen

und deren Beschäftigten

Zukunftskonzepte für das Industriegebiet

erarbeiten wird. Aktuell

widmet sich Donautal

Connect mit dem Reallabor

nachhaltigem Handeln und Klimaschutz.

Gefördert wird das

Projekt für drei Jahre mit rund

einer Million Euro vom baden-württembergischen

Ministerium

für Wissenschaft, Forschung

und Kunst. Optimal für

das Reallabor ist die Ausgangslage

im Donautal: Es grenzt zwar

an Landschaftsschutzgebiete

und an ein Naturschutzgebiet,

gleichzeitig verfügen nicht alle

Betriebe über ein Klimaschutzkonzept.

Weiter gibt es viele

Pendler. Es entstehen Berufsverkehr

und bisweilen Staus, obwohl

das Donautal Anbindung

an den öffentlichen Nahverkehr

hat.

Interessant für das Projekt ist

nicht zuletzt der ansässige Branchenmix

mit metallverarbeitenden

Betrieben, Maschinen- und

Nutzfahrzeugbau, Logistik- und

Baustoffunternehmen sowie

Pharma- und Lebensmittelindustrie.

„Gemeinsam mit Unternehmensleitungen

und Beschäftigten

wollen wir eine übergreifende

Klimaschutzstrategie für das

Das Reallabor – viele Akteure

Das Institut für Nachhaltige

Unternehmensführung der

Universität Ulm mit Klima

Connect-Projektleiter Professor

Martin Müller bringt seine

mehrjährige Erfahrung mit dem

Textil-Reallabor „Dietenheim

zieht an“ ein. Expertise zur

kommunalen Klimaanpassung

sowie zu übergreifenden Energiekonzepten

kommt von den

Professuren für erneuerbare

Energien der Hochschule Aalen

und Wirtschaftschemie der

Universität Ulm. Nicht zuletzt

werden die Aktivitäten und Ergebnisse

des Projekts in den

kommenden drei Jahren beim

Master-Studiengang Nachhaltige

Unternehmensführung an

der Universität Ulm eingebracht.

Donautal bis 2030 erarbeiten“,

bemerkt Professor Martin Müller,

Projektleiter von „Klima

Connect“ und des Instituts für

Nachhaltige Unternehmensführung

der Universität Ulm. Besonders

an dem Projekt ist, dass

die Arbeitgeber und die Arbeitnehmer

in die Workshops einbezogen

werden – persönliches Engagement

soll hier zu mehr

Handlungskompetenz im Klimaschutz

führen.

Die Aktionsfelder sind breit

aufgestellt, sie reichen von Energiesparkonzepten

bis hin zu neuen

Mobilitätskonzepten. „Klimaschutz

erfordert den Austausch

über Unternehmensgrenzen hinweg.

Das Reallabor bietet ideale

Bedingungen, um verschiedene

Maßnahmen zu diskutieren

und sogar auszuprobieren“, unterstreicht

Michael Hiete, Professor

für Wirtschaftschemie an

der Universität Ulm.

Den Fahrradverkehr stärken

Wie ist das Reallabor konzipiert?

Zuerst gibt es Workshops mit

Donautal Connect. Weiter wird

die Umfrage „Wir wollen’s wissen“

einbezogen. Hierbei hat

sich bei den Fragen zum Verkehrsverhalten

herausgestellt,

dass viele mit dem Fahrrad zur

Arbeit fahren – eine förderwürdige

Alternative zum Pkw. Bisher

gibt es nur einen einzigen

Radweg im Donautal und die

Anbindung an Fahrradwege ist

nicht optimal. „Planungen für

Fahrradwege sind ein ideales

Anwendungsfeld für unser Reallabor.

Die Akteure im Donautal

haben ganz unterschiedliche

Interessen: Mitarbeitende wollen

schnell und sicher zu ihrem

Arbeitsplatz gelangen, Lkw benötigen

Stell- und Rangierfläche

– und auch auf den Werkgeländen

müssen für die Fahrradmobilität

womöglich Veränderungen

vorgenommen werden“, äußert

Professor Müller. Zudem ist

Weiteres denkbar, etwa die Erstellung

eines gemeinsamen Klimakonzeptes.

Aufgebaut werden

soll auf bestehende Einzelinitiativen

– insgesamt fördert das Reallabor

den Austausch zwischen

Wissenschaft und Praxis.


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PORTRÄT NOERPEL 9

Innovation als Motor

2021 feiert die Noerpel-Gruppe gleich zwei Jubiläen: Das Unternehmen wurde vor 140

Jahren gegründet und die Niederlassung in Passau freut sich über den 100. Geburtstag.

Als Carl Ernst Noerpel im Jahr

1881 sein Speditionsunternehmen

gründete, richteten einige

Städte gerade erste Telefonnetze

ein. 15 Jahre später stellte

Daimler einen motorisierten

Lkw für den Frachtverkehr vor.

Es war dieser Schritt vom Pferdefuhrwerk

zum motorisierten

Transportfahrzeug, der das Speditionsgeschäft

revolutionierte.

Heute sind Laufzeiten von 24

Stunden innerhalb Deutschlands

selbstverständlich, in 48 Stunden

erreichen Lieferungen internationale

Ziele.

Technologische Innovationen

veränderten nicht nur Transportabläufe

bei Noerpel, auch die

Lagerlogistik ist heute hochkomplex.

Eine moderne Lagerverwaltungssoftware

steuert die

Ein- und Auslagerung der Waren

und gibt Auskunft über aktuelle

Bestände. Drahtlose Datenübertragungssysteme

informieren

standortübergreifend in

Echtzeit über Transport- und Lagerprozesse

und automatisierte

Kommissionierstraßen stehen

für die kundenindividuelle Sortimentierung

zur Verfügung.

Wachstum und Wandel

Längst ist aus dem Speditionsunternehmen

Noerpel eine international

agierende Logistik-

Gruppe geworden. Durch den

Zusammenschluss mit anderen

Firmen ist das Familienunternehmen

stark gewachsen und

zählt mit rund 2800 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern zu den

Trotz der langen Historie ist das Logistikunternehmen Noerpel ganz schön jung geblieben. Foto: Noerpel

führenden Logistikdienstleistern

in Deutschland.

Jährlich transportiert Noerpel

rund 5,2 Millionen Sendungen

durch ganz Europa. An 17 Standorten

in Deutschland und der

Schweiz verknüpft das Unternehmen

die Leistungsbereiche

Transport und Logistik mit umfangreichen

Co-Packing-Services

und einer eigenen Personaldienstleistung.

Hochqualifizierte

Fachkräfte arbeiten hier,

im Lager oder Transport genauso

wie in der Disposition, dem

Vertrieb, der IT-Abteilung oder

dem Kundenservice. „Wir engagieren

uns sehr für den Fachkräftenachwuchs“,

betont Stefan

Noerpel-Schneider, geschäftsführender

Gesellschafter der

Noerpel-Gruppe. „Insgesamt 27

junge Menschen haben in diesem

Jahr allein am Standort Ulm

ihre Ausbildung bei uns begonnen.“

Seit 1998 führt Stefan Noerpel-Schneider

das Unternehmen.

Und längst ist auch die

fünfte Generation mit an Bord:

Seit rund drei Jahren verstärken

seine Kinder, Lucas und

Judith Noerpel-Schneider, die

Geschäftsleitung der Noerpel-Gruppe.

Getreu dem Firmenslogan

„Gemeinsam Voran“

wachsen starke Wurzeln –

die Zukunft kann also kommen.

Kontakt

C.E. Noerpel GmbH

Ernst-Abbe-Straße 22

89079 Ulm

Telefon: 0731 4005-0

info@noerpel.de

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Branche:

Logistik

Unsere Heroes sind unsere MitarbeiterInnen: Gemeinsam bewegen wir europaweit 5.2 Millionen Sendungen

jedes Jahr. Dieser Erfolg ist ein Zusammenspiel aus unterschiedlichsten Abteilungen - von unseren Logistik- und

Speditionsbereichen über IT-Spezialisten bis hin zu unseren kaufmännischen Teams. Auf unserem dynamischen

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10

BAUSTELLENBLITZLICHT

Baustellenblitzlicht

Donautal

Verkehr Wie überall in Ulm wird auch im Donautal kräftig gebaut – sowohl vonseiten der

Firmen, als auch von städtischer Seite aus. Von Petra Starzmann

Rund 20.000 Arbeitsplätze

liegen im Industriegebiet

Donautal.

Das sind 20.000

Pendler, die jeden Tag

zur Arbeit müssen. Dazu kommen

Tausende Lkw, die Waren

anliefern oder abtransportieren.

Eine große Herausforderung für

die Infrastruktur. Das weiß auch

Ute Metzler, Leiterin der Verkehrsplanung

der Stadt Ulm.

Ute Metzler, die Leiterin der Abteilung Verkehrsplanung der Stadt

Ulm, kennt das Donautal gut. Hier stehen immer wieder Projekte an

– zuletzt wurde die Zufahrt verbessert. Foto: Petra Starzmann

Frau Metzler, war im Donautal in

letzter Zeit viel zu tun in Sachen

Verkehrsplanung?

Ute Metzler: Ja, da wurden in

letzter Zeit größere Projekte gestemmt.

Seitens der Stadt Ulm

war es der Umbau am Verkehrsknotenpunkt

Wiblinger Allee/

Hans-Lorenser-Straße. Wir haben

den Knotenpunkt leistungsfähig

ausgebaut. Nunmehr kann

man auf zwei Spuren ins Donautal

gelangen und ebenfalls auf

zwei Spuren hinausfahren aus

dem Donautal Richtung B 30. Zudem

haben wir eine Ampel gebaut.

Das Ziel: dass der Verkehr

flüssig und sicher abgewickelt

ist. Ein weiteres größeres Projekt

hat die Deutsche Bundesbahn

durchgeführt. Im Zuge der

Elektrifizierung der Südbahn

Ulm-Friedrichshafen ist die Brücke

über die Bahnstrecke in der

Benzstraße erneuert worden.

Überdies ist, um das Industriegebiet

zukunftsfähig zu machen,

im Donautal Glasfaser verlegt

worden. Meines Wissens ist die

SWU mit der Verlegung nunmehr

fertig.

Bekanntlich wird gefördert,

dass es im Donautal weniger

Verkehr gibt mit Pkw, in denen

nur Einzelpersonen fahren. Tut

sich da auch etwas?

Nun, es gibt bereits viele, die das

Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit

nutzen. Auf der Fußgänger- und

Radverbindung Wiblingen-Donautal

gibt es im Bereich des

Naturschutzgebietes Lichternsee

einen Fußgängersteg. Die

Brücke wurde jüngst saniert und

vor allem das Geländer auf eine

Höhe von 1,30 Meter gebracht –

so lautet die Vorgabe für einen

Radweg. Weiter ist künftig die

Überarbeitung des Radwegenetzes

im Donautal geplant – wann,

ist noch nicht klar.

Gibt es bald wieder ein

Großprojekt?

In nächster Zeit sind keine Großprojekte

geplant. Zunächst erst

einmal nur die Sanierung einer

Brücke.


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PORTRÄT ZECH UMWELT GMBH 11

Ulms Bodenwaschanlage

Mit ökologischen und zugleich ökonomischen Lösungen neue Möglichkeiten schaffen: Als

Full-Service-Umweltdienstleister ist die Zech Umwelt GmbH in Deutschland erfolgreich.

Die Zech Umwelt setzt Zeichen

für eine nachhaltige Flächenund

Stadtentwicklung. „Mit unserem

dichten Standortnetz sind

wir auch in Ihrer Nähe persönlich

für Sie da“, heißt es.

Die Zech Umwelt betreut Projekte

jeder Größenordnung von

Anfang bis Ende, grenzüberschreitend

und branchenübergreifend.

Die versierten Fachkräfte

beraten und planen, erstellen

unter Einbeziehung von

Kommunen und Behörden Sanierungskonzepte

und setzen

diese auch bei komplexen Anforderungen

erfolgreich in die

Tat um. Dabei helfen ihnen modernste

Anlagentechnik und innovative

Verwertungs- und Behandlungsverfahren,

die Zech

Umwelt stetig weiterentwickelt

und mit denen europaweit Standards

gesetzt werden.

Die Zech Umwelt GmbH BWA B.A.U im Ulmer Donautal.

Die Zech Umwelt nutzt die

Kompetenz beim Stoffstrommanagement

an eigenen Standorten

und generiert darüber hinaus

in den Bodenwasch- und Bodenbehandlungsanlagen

mineralische

Baustoffe. Damit sind sie

ein kompetenter Partner für

Foto: Zech

Schüttgut-Baustoffe, hochwertige

Tone für die Ziegelindustrie,

Gleisschotter für die Bahn oder

Kalkschotter für den Straßenbau

– all das und mehr kann Zech

Umwelt liefern.

Die Zech Umwelt GmbH

BWA B.A.U ist am Standort im

Ulmer Donautal in der Lage

Gleisschotter, Bodenaushub und

Bauschutt anzunehmen. Bodenaushub

und Bauschutt werden

mechanisch – beispielsweise

mittels Brech- und Siebanlagen –

aufbereitet. Der Altschotter

wird vorgesiebt und durch eine

Gleisschotterwaschanlage gereinigt

und aufbereitet. pm

Kontakt

Zech Umwelt GmbH

Söflinger Straße 70, 89077 Ulm

Tel.: 0731 97982-0

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12

BAUSTELLENBLITZLICHT

Mit Vollgas in die Zukunft –

Seifert zieht weg

Die Seifert Logistics Group

war über Jahrzehnte im Donautal

und hat stets expandiert.

Jetzt steht der Umzug

in den Ulmer Norden an.

1947 hat Franz Xaver Seifert die

Logistik-Firma gegründet. 1977

hat Sohn Harry das Unternehmen

mit fünf Mitarbeitern übernommen.

Nunmehr hat Seifert

Logistics 2.000 Beschäftigte. 23

Jahre war die Firma im Donautal

ansässig. Das 75. Firmenjubiläum

nächstes Jahr wird jedoch

am neuen Standort im Ulmer

Norden gefeiert.

Bessere Anbindung im Norden

Die Immobilie im Donautal steht

zum Verkauf. Grund des Umzugs

sind logistische Gründe: „Die

Anbindung an die Autobahn und

der Containerbahnhof sorgen für

gute Erreichbarkeit. So müssen

die Lkw nicht durch Ulm fahren

und die B 10 wird entlastet“, betont

Harry Seifert. Dennoch

schätzt er den Standort Donautal:

„Das Donautal ist hochinteressant

und ein wichtiges Industriegebiet

für Ulm und Umgebung.

Wir waren gerne hier in

den letzten Jahrzehnten. Mit der

Grund, warum es für unsere Immobilie

viele Interessenten gibt.

Wir haben zudem einen eigenen

Gleisanschluss an die Bahn und

eine Genehmigung, dass man

Gefahrgut einlagern darf.“ Im

Fokus des Umzugs steht die Bündelung

an einem Standort. Im

Ulmer Norden hat Seifert bereits

seit 2013 ein Logistikzentrum.

Dieses wird jetzt erweitert. Auf

die neue Lagerhalle kommt das

Verwaltungsgebäude mit Büros,

Bistro und Fitnessbereich für die

Mitarbeiter. Nächstes Jahr wird

das Ganze pünktlich zum Firmenjubiläum

fertiggestellt.

Petra Starzmann

Teva stärkt seinen Standort

Der Arzneimittelkonzern

Teva baut

eine Anlage zur

biotechnologischen Herstellung

von Arzneimitteln.

Im Donautal hat Teva seinen

Deutschlandsitz. Dabei geht die

Geschichte des Standortes zurück

bis ins Jahr 1982. Damals erwarb

der Unternehmer Adolf

Merckle das Gelände im Donautal

und erweiterte so sein Unternehmen

Merckle/Ratiopharm

mit Stammsitz in Blaubeuren.

Mit dem Aufkauf von Merckle/

Ratiopharm übernahm Teva die

Standorte Blaubeuren und Donautal,

die derzeit 2.400 Mitarbeiter

beschäftigen. Der Neubau

im Donautal ist mit 300 neuen

Mitarbeitern verbunden. Für

den Konzern bedeutet die neue

Anlage einen Quantensprung

hinsichtlich des Maßstabes und

der Automatisierung. Mit ihr

wird der deutsche Standort zur

Drehscheibe des weltweit agierenden

Teva-Konzerns. Bereits

„Wir waren gerne hier“, blickt Chef Harry Seifert auf die Zeit im

Donautal zurück. Doch das Logistikunternehmen bündelt seine

Aktivitäten künftig im Ulmer Norden.

Foto: Seifert

seit 2004 hat Teva im Donautal

eine Biotechanlage. Das hohe

Maß an Kompetenz war Ausschlag

für die Konzernleitung,

an diesem Standort das neue

ehrgeizige Bauprojekt anzugehen.

„Im letzten Quartal dieses

Jahres erfolgt die mechanische

Fertigstellung, der schließt sich

im kommenden Jahr der Technologietransfer

mit Probeläufen

an. Parallel dazu erfolgt die Qualifizierung

und Abnahme durch

die deutschen und internationalen

Behörden“, informiert der

Konzern. Petra Starzmann

Zahlen, bitte

» Abmessungen

ca. 71 m x 67 m x 37 m,

Grundfläche ca . 4.800 m 2

» Neun Geschosse,

Nutzfläche ca. 36.228 m 2

» Investitionsvolumen über

500 Millionen Euro

Der Neubau von Teva ist mit 300 neuen Arbeitsplätzen verbunden.

Foto: Petra Starzmann

Zahlen, bitte

» Außenmaße: Länge 71 m x

Breite 56 m x Höhe 13 m

» Unsere Kunden haben

Ihre Firmensitze hauptsächlich

in einem

Radius von 150 km

Das Traditionsunternehmen

Jacob Bek vergrößert im Donautal

seine Produktionskapazitäten

durch einen Erweiterungsbau

– direkt gegenüber

vom derzeitigen Firmensitz.

Der Eisenwarenhandel Jakob

Bek ist seit seiner Gründung vor

195 Jahren stetig gewachsen. Viele

Jahrzehnte war der Sitz in der

Hafengasse, ab den 1960er-Jahren

ließ sich Jakob Bek Schritt

für Schritt im Industriegebiet

Donautal nieder. Den Anfang

machte 1960/1961 der Neubau eines

Grobeisenlagers mit einer

Gesamtfläche von 11.000 Quadratmetern

sowie einer 4.000

Quadratmeter großen Halle.

Hinzu kam ein kleines Bürogebäude

mit Sozialräumen. Seit

1979 sind in der Hohnerstraße im

Donautal – bis auf das Lager für

grobe Eisenwaren – sämtliche

Anlagen auf rund 30.000 Quadratmetern

untergebracht. Bereits

zehn Jahre vor dem Umzug

erwarb die Thyssen Handelsunion

51 Prozent der Firmenanteile.

Heute hält die Thyssenkrupp

AG 80 Prozent der Anteile, 20

Prozent sind in privatem Besitz

eines Gesellschafters. Aktuell

beschäftigt Jacob Bek 142 Mitarbeiter.

Gegenüber entsteht

eine Produktionshalle

Für das Wachstum der Firma bedarf

es genügend Raum, vor allem

die Lagerkapazitäten wurden

langsam knapp. Auf dem eigenen

Grundstück gab es aber

keine Kapazitäten mehr, da das

Gelände von Gleisen, Straßen

und anderen Firmen eingegrenzt

ist. Schließlich ergab sich die


BAUSTELLENBLITZLICHT 13

Neubau als Bekenntnis

zum Donautal

Eine neue Produktionsanlage entsteht gegenüber vom Firmensitz

der Jakob Bek GmbH .

Foto: Jakob Bek

Gelegenheit, auf dem gegenüberliegenden

Grundstück

standortnah zu bauen. Seit diesem

Juni erweitert das Unternehmen

nun seine Kapazitäten

durch eine Produktionshalle. Die

Fertigstellung ist für Frühjahr

kommenden Jahres geplant. Produktionsstart

der neuen Mehrstreifenquerteilanlage

soll im

Sommer 2022 sein. Dabei wurden

auch nachhaltige Aspekte

bedacht. So wird die Halle etwa

durch eine Wärmepumpe beheizt,

es werden Elektrostapler

eingesetzt und es wird Ladepunkte

für E-Bikes und E-Autos

geben. Petra Starzmann

Ihr Partner in

der Region

Weil uns die Leidenschaft

und Begeisterung für unser

Produkt Beton antreibt.

IHK

Regionale Wirtschaft

Marktdaten- und Standortinformationen

Gemeinsam

SCHWENK Beton Alb-Donau GmbH & Co. KG | Hindenburgring 15 | 89077 Ulm | www.schwenk.de

ulm.ihk24.de


14 PORTRÄT DRUCKHAUS ULM-OBERSCHWABEN

Anzeige

„Wir machen Druck“

Im Druckhaus Ulm-Oberschwaben sorgen Nacht für Nacht rund 90 Mitarbeiter dafür, dass

15 Tageszeitungen pünktlich zum ersten Kaffee bei Lesern in ganz Baden-Württemberg

sind. Ein Nacht-Report. Von Julia Haaga

Druckformherstellung: Christian Jaeger prüft, ob die Platten

vollständig in der Plattenproduktion angekommen sind.

Rollenkeller: Ein Druckerhelfer bereitet eine Rolle für den Druck vor.

8.000 Tonnen rollen jährlich für die Zeitungsproduktion vom Band.

Qualitätskontrolle im Rotationsleitstand: Stimmt der Farbverlauf?

Carsten Sannwald nimmt die Druckqualität unter die Lupe.

22.00 Uhr:

Ulm-Donautal, Siemensstraße

10. Hier

steht das Druckhaus Ulm-Oberschwaben

(DUO). Nacht für

Nacht rollen hier 15 Tageszeitungen

mit durchschnittlich

140.000 Exemplaren vom Band.

Rund 90 Mitarbeiter bestreiten

in den nächsten Stunden einen

Wettlauf gegen die Zeit.

In der Druckformherstellung

kommen die Seiten der Südwest

Presse an. „Die letzte Seite muss

eine Viertelstunde vor Andruck

vom Verlag übertragen sein“,

wie Abteilungsleiter Druck,

Christian Jaeger, erklärt, während

er die Seiten für die Belichtung

der Druckplatten freigibt.

Diese gehen automatisch vorsortiert

an die Druckmaschine

„Vieles läuft inzwischen voll automatisiert.“

Mit der heißen Nadel gestrickt

„Die Presse möchte ihre Seiten

so spät wie möglich anliefern,

um die aktuellen Ereignisse

noch unterzubringen, die Logistik

hingegen braucht möglichst

früh die gedruckte Zeitung, damit

sie rechtzeitig beim Leser

ankommt. Die Druckerei agiert

daher als Mittler zwischen Redaktion

und Logistik. Um das

zu bewerkstelligen ändern wir

notfalls die geplanten Abläufe

und disponieren um. Wir arbeiten

immer unter Zeidruck“, sagt

Jaeger. Was bleibt, ist die Frist.

Mit der heißen Nadel gestrickt.

22.30 Uhr:

Tonnenschwere

Nachrichten. Ein

Druckerhelfer bereitet eine Rolle

Zeitungspapier für die Weiterverarbeitung

vor. Gewicht:

zwischen 1.000 und 1.500 Kilogramm.

Auseinandergerollt

würde eine 21 Kilometer lange

Bahn entstehen. 8.000 Tonnen

Zeitungspapier rollen jährlich

im Druckhaus Ulm-Oberschwaben

vom Band.

23.00 Uhr:

Produktionsstart.

Die letzte Platte ist

angekommen und wird jetzt von

einem Roboter eingebaut. Insgesamt

90.000 Exemplare der Südwest

Presse werden stündlich

von den Druckmaschinen auf

zwei Produktionslinien gefertigt.

Im Rotationsleitstand. Maschinenführer

Carsten Sannwald

blickt auf den Bildschirm und

ergreift eine Zeitung aus einem

Stapel, der aus der Produktionskette

ausgelöst wurde. „Das Exemplar

dient der Qualitätskontrolle.“

Er beugt sich herab und

führt eine Lupe über die Zeitung.

„Mit der Lupe stelle ich

fest, ob die vier Grundfarben

Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz

(CMYK) so übereinander gedruckt

sind, dass ein stimmiges

Bild entsteht. Die Zeitung

wird im Offset-Verfahren gedruckt.

Im Offset-Druck bestehen

die Platten zum einen aus

einer farbfreundlichen, zum anderen

aus einer wasserfreundlichen

Schicht. Ein stimmiges

Farbbild erreiche ich dann,

wenn das Wasser- und Farbverhältnis

ausgewogen ist.“ Als

Offset-Drucker arbeitet Sannwald

im Wechsel: „vier Wochen

Frühschicht, dann sieben Wochen

Nachtschicht. Eine körperliche

Umstellung, die man

nur durchsteht, wenn man sich

fit hält.“ Es wird klar: Für eine

Nachtschicht scheint nicht jeder

gemacht zu sein.

23.20 Uhr:

Im Versand. Die gedruckten

Zeitungen,

die aus der Rotation mit

der Transportkette ankommen,

werden aufgewickelt und

mit Beilagen konfektioniert.

Dann laufen sie in eine Verpackungsanlage.

Dort werden sie

mit einem Deckblatt versehen,

auf dem Informationen für den

Austräger stehen. Die Pakete

rollen anschließend gebündelt


Anzeige

15

Sobald die Sonne am Horizont schwindet

laufen die Maschinen und Mitarbeiter

im Druckhaus auf Hochtouren.

vom Band und direkt in die bereitstehenden

Fahrzeuge hinein.

Je mehr Beilagen für eine

Zeitung vorgesehen sind, desto

mehr Leute arbeiten im Versand.

Im gleichmäßigen Rhythmus

bewegen sich ein Dutzend

Arbeiter mit flinken Bewegungen

durch die Halle, stehen mit

ausreichend Abstand an Bändern

und sortieren stapelweise

Prospekte ein. Es wird kaum

gesprochen, die Stimmen klingen

gedämpft vom Lärm der

Maschinen. Gabriele Dotzauer,

stellvertretende Abteilungsleiterin

im Versand, verdeutlicht:

„Wir arbeiten hier alle unter

Zeitdruck und zügig. Viele

sind wegen der Nachtschicht

hergekommen und auch geblieben.

Mütter beispielsweise,

die tagsüber ihre Kinder großziehen.

Viele sind seit langen

Jahren dabei. Einige Kolleginnen

arbeiten sogar seit mehreren

Jahrzehnten in der Nachtschicht.

Man erkennt sofort, ob

man der Mensch für Schichtarbeit

ist.“ Früher wurden die Beilagen

noch von Hand einsortiert.

Dank vollautomatisierter

Druckprozesse ist das Schnee

von vorgestern.

Druckhaus Ulm-

Oberschwaben

01.30 Uhr:

An der Laderampe.

Auch hier ist Schnelligkeit

gefragt. Die etikettierten

Zeitungsbündel rollen direkt in

die Transportfahrzeuge hinein.

Eine Schichtleiterin vom

SPL-Nachtdienst koordiniert den

Einsatz der Fahrzeuge. Etwa 40

Fahrer und Sortierer nehmen die

zahlreichen Pakete entgegen, bevor

sie eiligst die Laderampen

verlassen. Jetzt geht es durch

ganz Baden-Württemberg. Im

Druckhaus Ulm- Oberschwaben

ist man sich einig: „Wir waren

schon immer ‚Just in Time’ –

noch bevor der Begriff überhaupt

erst verwendet wurde.“ Warum,

das erklärt Druck-Abteilungsleiter

Christian Jaeger: „Die Zeitung

wird seit je her nachts produziert

und nicht zwischengelagert.“ Ein

starkes Team, welches die nächtlichen

Herausforderungen bewerkstelligt.

Wer mit diesem

Zeitdruck umgehen kann, ist bei

den Schwaben im Donautal vielleicht

genau an richtiger Stelle.

Derzeit wird ein Mechatroniker

gesucht, der zum Drucker ausgebildet

werden soll. Jemand, der

für einen noch besser getakteten

Ablauf der Druckprozesse sorgt.

Stündlich werden 45.000 Exemplare der Südwest Presse gedruckt.

Im Versand sortieren Mitarbeiter Prospektstapel ein.

Das Druckhaus Ulm wurde

1985 gegründet. Durch die

Kooperation mit der Schwäbischen

Zeitung entstand 1992

das Druckhaus Ulm-Oberschwaben

(DUO). Ein weiteres

Druckhaus wurde 1995 in Weingarten

aufgebaut. 2009 wurden

alle Druck- und Versandlinien

in Ulm und Weingarten erneuert.

Die neue Druckproduktion

lief im August 2011, der

Versand im März 2012 an. Täglich

laufen 15 Tageszeitungen

mit durchschnittlich 140.000

Exemplaren vom Band. Hinzu

kommen 20 Wochenblätter mit

einer Auflage von 900.000 Exemplaren.

Vor dem Druckhaus sortiert ein Fahrer Zeitungspakete in der

richtigen Reihenfolge ein.

Fotos: Marc Hörger

Kontakt

Druckhaus

Ulm-Oberschwaben GmbH

Siemensstraße 10

89079 Ulm

Telefon 0731 94 59 - 0

Branche:

Zeitungsdruckerei


16

PORTRÄT INMACH INTELLIGENTE MASCHINEN

Anzeige

Zukunft gestalten – Elektronik

und Software für Roboter

Maschinen größeren Nutzen geben, neue Funktionen, mehr Sicherheit, höhere

Produktivität – das sind Kernkompetenzen von InMach Intelligente Maschinen.

InMach bietet intelligente Steuerungssysteme

für die Serienausstattung

der OEM-Hersteller

von Arbeitsmaschinen und Anbaugeräten.

Diese reichen von

der klassischen Automation der

Gerätefunktionen bis hin zu Fahrerassistenzsystemen

und autonom

agierenden Arbeitsmaschinen

und Roboter.

Beispiele für die Roboter reichen

von kleinen Mäh- und Reinigungsrobotern

bis hin zu großen

autonomen Bau- und Agrarmaschinen.

Bei den Assistenzsystemen

– wie Sensorsysteme

zur Umfelderfassung in Feuerwehrfahrzeugen,

Anbaugerätesteuerungen

wie Winterdienststreuer,

Ladewagen und Feldspritzen

– liefert InMach zum

Teil die komplette Elektronik

und Software.

Fast 20-jährige Geschichte

2003 ging das Unternehmen aus

dem von Prof. Dr. Dr. Franz Josef

Radermacher geführten Forschungsinstitut

FAW Ulm hervor

und siedelte sich nach ersten

Jahren im Sciencepark und

langjährigem Wirken am Traditionsstandort

der Kässbohrerwerke

in der Ulmer Weststadt

an. Seit 2019 befindet sich der

Firmenstandort im Donautal.

Hier boten sich Expansionsmöglichkeiten

für das Entwicklungsteam

und gleichzeitig auch

Die Soft- und Hardwarekomponenten der InMach Intelligente

Maschinen GmbH eignen sich für etliche Anwendungsgebiete.

Raum für die Serienproduktion

von Steuerungen, die an namhafte

Roboter- und Nutzfahrzeughersteller,

wie beispielsweise

Magirus, Horsch, Prinzing oder

auch Pistenbully, zur Serienausstattung

geliefert werden.

Das interdisziplinär besetzte

Team mit Kernkompetenzen in

der Softwareentwicklung, der

Elektronik und dem Engineering

wird aufgrund der starken Nachfrage

in den Wachstumsmärkten

Servicerobotik und intelligente

Arbeitsmaschinen, allem voran

in der Agrartechnik, derzeit

nochmals deutlich aufgestockt.

Die Mitarbeiter motiviert die

einzigartige Chance, die Zukunft

mitzugestalten, sowie die Möglichkeit,

auf das langjährige

FOTO: INMACH

Know-how zurückzugreifen,

welches ihnen dabei hilft, neuartige

Produkte von der Vorentwicklung

über Prototypen bis

zur Serienreife zu entwickeln.

Langjährige Erfahrung und tiefgreifende

Expertise in künstlicher

Intelligenz und neuartiger

Sensorik wie 3D-Lidar, Radar,

Ultraschall, Wärmebild und

Multispektral sowie in der Elektronik

und im Embedded Computing

ermöglichen InMach,

Steuerungs- und Navigationssysteme

zu entwickeln, die auch im

weltweiten Vergleich führend

sind.

Als offizieller Technologieund

Sales-Partner der Robert

Bosch GmbH bietet InMach ergänzend

zu eigenen Produkten

das gesamte Bosch-Aftermarkt-

Produktspektrum mit Schwerpunkt

Sensorik und Aktorik sowie

gerne auch ihre Expertise

bei der Integration in die Produkte

der Kunden an. pm

Kontakt

InMach

Intelligente Maschinen GmbH

Nicolaus-Otto-Straße 4

89079 Ulm

Tel.: 0731 550166-0

www.inmach.de

Branche:

Systementwicklung Robotik

Intelligente Maschinen GmbH


Anzeige

PORTRÄT ADLATUS ROBOTICS 17

Professionelle Reinigungs-

Robotik made in Ulm

Ulm ist nicht nur bekannt für den höchsten Kirchturm der Welt oder als Geburtsstätte von

Albert Einstein, sondern auch für Innovationen und schlaue Köpfchen.

Ein gutes Beispiel hierfür ist die

Adlatus Robotics GmbH: Als

Hersteller von Servicerobotern

entwickelte sich Adlatus in den

letzten Jahren vom Start-up zu

einem jungen und dynamischen

Unternehmen mit über 30 Mitarbeitern.

Am Standort Ulm-

Donautal entwickelt, produziert

und vertreibt Adlatus Serviceroboter

und bietet Komplettlösungen

inklusive Beratung, Inbetriebnahme,

Schulungen und

Serviceleistungen an. Mit viel

Leidenschaft, Ausdauer und

Teamspirit hat sich Adlatus in

der professionellen Reinigungsbranche

als Innovationsführer

für Serviceroboter etabliert und

wurde mehrmals für die Leistungen

ihres Teams und

ihren Adlatus CR700 ausgezeichnet.

Der Adlatus CR700 Reinigungsroboter, eingesetzt im Lagerbereich

der Teva Biotech GmbH in Ulm-Donautal. Foto: Adlatus Robotics

Der Adlatus CR700

Der Adlatus CR700 ist ein professioneller

Reinigungsroboter,

der eigenständig glatte Böden

reinigt und während des Reinigungsbetriebs

kein Personal benötigt.

Durch ein einfaches und

bedienerfreundliches Benutzerinterface

ist der CR700 schnell

eingerichtet. Die gewünschten

Reinigungsbereiche werden auf

einem Gebäudeplan gespeichert

und hinterlegt und über eine

voll automatisierte Servicestation

gestartet. Diese Station versorgt

den CR700 vollautomatisch

mit Frischwasser, saugt Schmutzwasser

ab und lädt den CR700

für den nächsten Einsatz auf.

Inzwischen hat Adlatus mehr

als 160 Robotersysteme in unterschiedlichen

Branchen, wie in

Industrieunternehmen, Logistikzentren,

öffentlichen Bereichen

(Flughäfen, Parkhäuser, Passagen,

Bahnhöfe, Shopping Malls),

in Krankenhäusern und anderen

Anwendungen im Einsatz. Den

Nutzen einer automatisierten

Reinigung findet der Kunde in

der effizienten Gestaltung der

Reinigungsabläufe, die individuell

an ein Gebäude angepasst

werden kann. Ebenso in der die

Einbindung des Reinigungsroboters

in Gebäudemanagementsysteme

zur Kommunikation mit

Türen und anderen Systemen.

Reinigungsfrequenzen lassen

sich ohne Mehrkosten flexibel

erhöhen und Reinigungszeiten

können entsprechend den Verkehrsfrequenzen

auch außerhalb

der Arbeitszeiten flexibel angepasst

werden. Dies erhöht neben

der Reinigungsqualität auch die

Arbeitssicherheit und Mitarbeiter

können für andere Tätigkeiten

effizienter eingesetzt werden.

Spitznamen wie Cristiano,

Froggi, Cordula Grün oder Reinigungsrobi

zeigen, dass die Mitarbeiter

es ihm danken und ihn

ins Team integrieren.

Neben Anwendungen bei der

Stadt Ulm sind auch im Donautal

bereits Adlatus Reinigungsroboter

in den Firmen Teva Biotech

GmbH und Deutz AG im

Einsatz. International ist Adlatus

bereits in mehr als 20 Ländern

(Schwerpunkt Europa) mit

Vertriebs- und Servicepartnern

vertreten.

pm

Kontakt

Adlatus Robotics GmbH

Nicolaus-Otto-Straße 4

89079 Ulm

Tel.: 0731 964278-0

www.adlatus.eu

Branche:

Servicerobotik

GESTALTE MIT UNS ZUKUNFTSTRENDS

Verstärke unser innovationsbegeistertes Entwicklungsteam als:

Full Stack Entwickler Schwerpunkt Backend (m/w/d)

Robotik Applikations Entwickler (m/w/d)

Elektroniker (m/w/d)

Mechatroniker (m/w/d)

Detaillierte Informationen zu den offenen Stellen findest Du aktuell

unter www.adlatus.eu/karriere/ oder kontaktiere uns.

ADLATUS Robotics GmbH Nikolaus-Otto-Str. 4, 89079 Ulm

Tel. 0731/964 278 27, Mail: jobs@adlatus-robotics.com


18 PORTRÄT HÖHN

Anzeige

Über 100 Jahre vorn dabei

Das breit gefächerte Leistungsspektrum der zu Ludo Fact gehörenden Firma Höhn reicht

von Verkaufsdisplays über Verpackungen und Veredelungstechniken bis hin zu Spielkarten.

Kundenwünsche im Team realisieren

sowie projektübergreifend

denken und handeln, das ist

das Ziel der Firma Höhn. Gegründet

1910, positioniert sich

das Unternehmen auch nach

über 100 Jahren mit demselben

Weitblick und einem ausgeprägten

Gefühl für Märkte und Menschen

wie unter Firmengründer

Dr. Karl Höhn. Die persönliche

Kundenbetreuung mit nur einem

Ansprechpartner über alle Leistungsbereiche

steht ebenso im

Mittelpunkt wie die Zufriedenheit

der rund 200 überwiegend

langjährigen Mitarbeiter, die mit

ihrer Kreativität, ihrem Knowhow

und ihrer Leistungsbereitschaft

den internationalen Erfolg

des Unternehmens begründen.

Einzigartig leistungsfähig

Höhn ist ein breit aufgestelltes

Höhn setzt Kundenprodukte kreativ und maßgeschneidert in Szene.

Unternehmen: Die Kompetenzbereiche

Displays, Verpackungen,

Spielkarten, Digitaldruck,

Prepress sowie Logistik Services

tragen zu einer ungewöhnlich

breiten Wertschöpfungskette

bei. Alle Leistungen werden im

Verbund, und damit aus einer

Hand, angeboten. Deutsche und

europäische Markenartikelhersteller

aus der Pharma-, Kosmetik-

und Optikindustrie haben

dies ebenso zu schätzen gelernt

wie die Süßwaren-, Nahrungsmittel-,

Getränke- oder Touristikbranche.

FOTO: HÖHN

Ein gutes Blatt braucht jeder

Die zweite Produktgruppe sind

Spielkarten und Tableaus. Diese

werden direkt bei Höhn gedruckt,

gestanzt und verpackt.

Sie können Komponenten für ein

Brettspiel sein, aber auch kundenspezifische

Kartenspiele für

Werbezwecke. Dieser Produktbereich

kam vor allem durch das

Schwesterunternehmen Ludo

Fact, das seit über 25 Jahren

Brettspiele und Puzzles für den

Weltmarkt fertigt. pm

Kontakt

Höhn Display + Verpackung

Hohnerstraße 6-8, 89079 Ulm

Tel.: 0731 494-0

www.hoehn-gruppe.com

Branche:

Druckbereich

FAMILIENGEFÜHRT. TRADITIONSREICH. INNOVATIV.

HÖHN Display + Verpackung GmbH • Hohnerstr. 6 – 8 • 89079 Ulm • www.hoehn-gruppe.com


PORTRÄT E.SYSTEME21 19

Klimaneutrales Unternehmen

e.systeme21 GmbH – der Spezialist für erneuerbare Energien – geht mit gutem Beispiel

voran und macht den Gewerbebetrieb im Ulmer Donautal CO 2

-frei und energetisch autark.

Ziel der energetischen Sanierung

des Gebäudes in der Boschstraße

38 ist, dass der gesamte

Energiebedarf des Gewerbebetriebes

der e.systeme21 GmbH

mit 15 Mitarbeitern für die

Stromversorgung – inklusive Klimaanlage

oder Aufladung der

Gabelstapler- und E-Fahrzeug-

Batterien – sowie für die Beheizung

der Büros und des Lagers

im ganzen Jahr durch selbst erzeugten

Grünstrom gedeckt

wird. Die Energieerzeugung erfolgt

durch eine Photovoltaikanlage

in Kombination mit der

kurzfristigen Energiespeicherung

in Lithium-Ionen-Batterien

und der langfristigen Energiespeicherung

in Form von Wasserstoff,

der mittels Elektrolyse

aus dem Überschuss-Strom

der Photovoltaikanlage im Sommer

erzeugt wird. Das Projekt

Jens und Norbert Unterharnscheidt.

Foto: e.systeme21

wurde von der BVMW-Initiative

Donautal Connect – klimaneutraler

Gewerbepark“ als Pilotprojekt

ausgewählt, um anhand

dieses „Living Lab“ zu untersuchen,

unter welchen

Bedingungen und mit welchen

energietechnischen Lösungen

das Gewerbegebiet Ulm-Donautal

mit den rund 140 Unternehmen

und etwa 23.000 Arbeitnehmern

zukünftig klimaneutral beziehungsweise

CO 2

-frei werden

kann. Das Projekt wird vom

ZSW, der Hochschule Aalen und

der Universität Ulm begleitet.

Der Solarteur e.systeme21 ist

ein familiengeführter All-in-one-

Dienstleister rund um den Bereich

erneuerbare Energien.

„Seit 2013 plant, installiert und

wartet e.systeme21 Photovoltaikanlagen

in jeder Größe. Das Angebotsspektrum

wird durch

Energieeffizienz-Maßnahmen

bei Gewerbekunden sowie Wasserstoff-Erzeugung

und -Speicherung

abgerundet“, so die Geschäftsführer

Jens und Norbert

Unterharnscheidt. pm

Kontakt

e.systeme21 GmbH

Boschstraße 38, 89079 Ulm

Tel.: 0731 206538-0

www.esysteme21.de

Branche:

Energietechnik


20

PORTRÄT WINKLER

Anzeige

Kontakt

winkler Fahrzeugteile GmbH

Voithstraße 7, 89079 Ulm

Tel.: 0731 94690-0

ulm@winkler.de

Branche:

Logistik

Hinter den Kulissen eines der

größten Zentrallager Europas

In Ulm ist eines der modernsten und größten Lager für Nutzfahrzeugersatzteile zuhause –

von hier aus liefert die winkler Unternehmensgruppe Ware sogar ins Ausland.

In Ulm sitzt einer der größten

Betriebe der winkler Unternehmensgruppe.

Der Standort des

Nutzfahrzeugteilehändlers ist

nicht nur ein Teilecenter mit

Agrarvertrieb, sondern auch eines

von Europas größten Zentrallagern.

75.000 Artikel finden

hier Platz. Ware geht von dort

über den Tresen an den Kunden

oder kommt per Lieferung direkt

nach Hause, geht an andere

winkler Betriebe im süddeutschen

Raum, in Österreich und

der Schweiz und teilweise auch

an die restlichen 41 Standorte

der winkler Unternehmensgruppe,

die sich über sieben Länder

verteilen. Gleichzeitig betreuen

jeden Tag hervorragend ausgebildete

Experten Kunden individuell

zu allen Fragen rund ums

Nutzfahrzeug. Sie unterstützen

Nutzfahrzeughalter, Werkstätten

sowie Omnibus- und Agrarunternehmen

bei der Identifikation

des richtigen Ersatzteils und

geben Problemlösungen für jeden

Reparaturfall. Kunden können

sich in Ulm, wie auch an fast

allen anderen winkler Standorten,

zu verschiedenen Themen

rund um Nutzfahrzeug und

Werkstatt weiterbilden.

Fahrzeugteile und mehr

Wer einmal die hohe Liefergeschwindigkeit,

die vom Betrieb

Ulm ausgeht, erlebt hat, würde

nie denken, dass es sich bei ihm

um einen der ältesten Standorte

Winkler hat alles für Pflege, Wartung, Reparatur und Ausbau.

der winkler Unternehmensgruppe

handelt. Denn der bereits 1974

gegründete Betrieb vergrößerte

und entwickelte sich über die

Jahre kontinuierlich weiter und

wurde so zu einem der modernsten

Lager für Nutzfahrzeugersatzteile

in Europa – und dem bedeutendsten

der Unternehmensgruppe.

Neueste Förder- und

Kommissioniertechnik ermöglicht

heute die Bearbeitung von

3.800 Aufträgen jeden Tag. 300

Mitarbeiter sorgen für die

schnelle und kompetente Lieferung

von Ware an Speditionen,

Omnibusunternehmen, Werkstätten

und Landwirte.

Kunden warten bei Abholung

im Shop maximal 15 Minuten auf

FOTOS: WINKLER

ihre Waren. Für Lieferungen benötigen

die Profis von winkler

trotz der enormen Größe ihres

Lagers im Ulmer Donautal vom

Auftragseingang bis zur Abfahrt

der Tagestour gerade einmal 30

Minuten. Das bedeutet für viele

Unternehmer Rettung in der

Not. Denn dank der enorm kurzen

Lieferzeit können sie ihre

akuten Schadensfälle mit Hilfe

der dringend benötigten Ersatzteile

schneller reparieren, sie

können schneller wieder auf die

Straße und schneller wieder

Geld verdienen.

Ein starker Partner

Damit das funktioniert, halten

sich die zwei eigentlich getrennten

Bereiche Vertrieb und Logistik

den Rücken frei und gehen

Hand in Hand zum Ziel. So bearbeitet

die Logistik die eingehenden

Aufträge, beliefert den

Shop mit Ware und übernimmt

alle logistischen Tätigkeiten für

den Vertrieb. Das ermöglicht

dem Vertrieb, sich voll auf die

Kunden zu konzentrieren und

besten Service zu garantieren.

Gemeinsam planen die beiden

Bereiche Logistikkonzepte und

Tagestouren. Den Kunden bleiben

diese Vorgänge verborgen.

Was sie sehen, ist die rasch gelieferte

Ware in optimaler Qualität

in ihren Händen. Und während

sie ihr Ersatzteil bereits

einbauen, ist schon ein weiteres

Teil beim nächsten Kunden. pm


BREITES SORTIMENT.

OPTIMALE LOGISTIK.

DAS PASST.

Teile für Nutzfahrzeuge, Omnibusse oder Landmaschinen? Werkstattbedarf

oder Betriebsausstattung? Markenartikel oder hochwertige

winkler Eigenmarke? Sie haben die Wahl aus einem Vollsortiment von

über 200.000 Teilen. Geliefert wird alles blitzschnell. Wohin Sie wollen.

Erfahren Sie mehr unter winkler.com.

Winkler Fahrzeugteile GmbH

Voithstraße 7 · 89079 Ulm

Telefon: 0731 94690-0

ulm@winkler.de


22

GESCHICHTE

Dieses Bild zeigt die

Landwirtschaft auf dem

Oberen Riedhof im Jahr

1938. Foto: Sammlung

Georg Braun

Erinnerung

an den Riedhof

FOTO: PRIVAT

Geschichte Der Obere Riedhof im Donautal war ein frühes soziales Großprojekt. Jetzt soll

es ein Buch über seine ganze Geschichte von 1893 bis 1974 geben. Von Petra Starzmann

Wiesen und Sumpf

erstreckten sich

dort, wo heute

das Industriegebiet

Donautal

ist. „Praktisch aus dem Nichts

haben hier pietistische Diakone

aus Korntal 1893 den Oberen

Riedhof errichtet“, deutet

Georg Braun auf das Gelände,

auf dem heute Teva Ratiopharm

steht. Braun ist unweit des Oberen

Riedhofs in der Grimmelfinger

Bahnhofsgaststätte, heute

„O Sole Mio“, aufgewachsen.

Jahrgang 1934 ist er, einer der

wenigen Zeitzeugen, die den

Oberen Riedhof noch miterlebt

haben. Der Hof wurde als

„Armenbeschäftigungs- und

Bewahr anstalt“ erbaut. Untergebracht

waren wohnsitzlose,

arme sowie geistig oder körperlich

behinderte Menschen. Unterstützung

kam vom Württembergischen

Landesarmenverband,

welcher damals der Stadt

den Bauernhof Oberer Riedhof

abkaufte.

Ein frühes soziales Projekt

„Es war eine Zeit des sozialen

Aufbruchs. Die Diakone machten

das aus reiner Nächstenliebe.

Obwohl Pietisten, nahmen

sie katholische und evangelische

Bewohner auf“, bemerkt

der Zeitzeuge. Die Diakone hatten

bäuerlichen oder handwerklichen

Hintergrund. Dennoch

hatten sie sich viel vorgenommen.

Eine alte Ansicht aus der

Vogelschau zeigt einen großen

Gutshof mit stattlichen Gebäuden

– eine reife Leistung. Der

Obere Riedhof versorgte sich

praktisch selbst. „Es waren

mehr als 100 Hektar Acker und

Wiesen, außerdem gab es alles

Nötige zur Selbstversorgung,

von der Bäckerei über eine Näherei

bis hin zur Schmiede und

zur Mühle“, zählt Braun auf. Dabei

wurden die Bewohner so

eingesetzt, wie es ihnen möglich

war. Irgendwann waren die

Diakone mit der Doppelaufgabe

des Wirtschaftens und der

Pflege überfordert. Sie haben

sich schließlich ausgebildete

Ökonomen zur Seite geholt.

Zeitzeuge berichtet

Der Grimmelfinger Braun war

mit dem Sohn eines Inspektors

des Oberen Riedhofs befreundet,

daher war er als Bub oft

auf dem Hof, der unweit Grimmelfingens

lag. Doch nicht

nur daher kannte er die Men-

Fortsetzung auf Seite 24

Zeitzeuge Georg Braun hat den

Anstoß gegeben.

Dort gab

es alles

Nötige zur

Selbstversorgung

Georg Braun

Zeitzeuge aus Grimmelfingen

Oberer Riedhof im heutigen

Industriegebiet Donautal

im Jahr 1950.

Foto: Sammlung Georg Braun

FOTO: MATTHIAS KESSLER


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PORTRÄT SIEMENS 23

Smarter leben und arbeiten –

und dabei Energie sparen

Siemens Smart Infrastructure verbindet Energiesysteme, Gebäude und Industrien

intelligent – für mehr Lebensqualität, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

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hat ihren Hauptsitz in

der Schweiz und ist in Deutschland

mit 43 Niederlassungen

bundesweit aktiv. Rund 6.300

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

davon etwa 530 in Ausbildung

oder dualem Studium, betreuen

mehr als 170.000 Kunden

für gebäude- und elektrotechnische

Anlagen – auch am Standort

Ulm im Donautal.

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Arbeitsfelder

Unsere Energie- und IT-Infrastrukturen

sind in einem dynamischen

Wandel. Sie werden

flexibler, zuverlässiger und

smarter, um uns zu helfen, besser

zu leben, zu arbeiten und

gleichzeitig Energie zu sparen.

Mit den Fokusthemen Grid

Edge, Smart Grids, Smart Buildings

und Smart Electrification

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die richtigen Produkte und

Lösungen, um diese Ziele zu erreichen.

Am innovativsten ist

dabei Grid Edge, das im Zusammenspiel

zwischen intelligenten

Stromnetzen, smart Buildings

und Prosumern Verbindungen

schafft und neue Geschäftsmöglichkeiten

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Stromnetze –reagieren mit digitalen

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flexibel und interaktiv – die

Umgebung passt sich dabei an

die Bedürfnisse der Bewohner

und Nutzer an. Das Smart-

Electrification-Lösungsportfolio

sorgt schließlich dafür, die elektrische

Infrastruktur in Gebäuden

oder digitalen Unternehmen

aus intelligenten Netzkomponenten

aufzubauen, zu überwachen

und zu schützen.

Wer so etwas braucht? Wir

alle – wie beispielsweise die aktuelle

Pandemie zeigt. Plötzlich

waren uns Gebäude verschlossen,

die wir wie selbstverständlich

genutzt. Wenn viele dieser

Gebäude jetzt wieder geöffnet

werden, dann teilweise, weil sie

smart geworden sind – zum Beispiel

durch Zutrittskontrollen,

mit denen die Zahl der Menschen

im Gebäude jederzeit

nachvollzogen werden kann.

Oder durch intelligente Belüftung,

die eine optimale Frischluftversorgung

zum Schutz von

Gebäudenutzern und Besuchern

sicherstellt. Oder auch durch intelligente

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Betriebsalltag, von der optimierten

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fit zu machen für die Herausforderungen

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vernetzen und zu einem lebenswerten

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und Belastungen vermieden werden

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und effizient geliefert

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Infrastrukturen im Verbund mit

smarten Technologien und innovativen

Ideen uns eine dynamische

Entwicklung ermöglichen.

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Komponenten und Systeme.

Das umfasst unterschiedliche

Technologiefelder, wie Netzsteuerung

und -automatisierung,

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Schalt- und Regeltechnik

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HLK-Steuerungen und Energielösungen,

aber auch die Integration

der Ladeinfrastruktur für

Elektrofahrzeuge in die Gebäudeautomatisierung.

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Kontakt

Siemens AG

Siemens Smart Infrastructure

Nicolaus-Otto-Straße 4

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Branche:

Gebäudetechnik


24

GESCHICHTE

100

„100 Hektar Acker und Wiesen,

vielleicht ein bisschen

mehr, bewirtschaftete der

Obere Riedhof“, meint Zeitzeuge

Georg Braun. Der Hof

konnte sich damit selbst

mit allem Nötigen zum

Leben versorgen.

So sah das Donautal zu Zeiten des Riedhofs aus.

Foto: Sammlung Georg Braun

Fortsetzung von Seite 22

schen hier: „Wir Grimmelfinger

nannten sie die Riedhöfler.

Sie konnten sich frei bewegen

und kamen in den Ort,

man kannte sich. Da half etwa

einer dem Schmied, ein anderer

sammelte Rossbollen auf –

damals gab es ja noch Pferdefuhrwerke.

Für uns war das etwas

ganz Normales, wir sind mit

ihnen aufgewachsen.“ Von daher

möchte Georg Braun den Oberen

Riedhof in Erinnerung halten

und hat vieles zusammengetragen,

Bilder und Dokumente.

Daraus entstand die Idee, die

Geschichte des Oberen Riedhofs

in einem Buch darzustellen.

Im Vordergrund steht dabei

das Menschliche: „Die Riedhöfler

hatten ein würdiges Dasein

– schließlich gab es damals

ja nichts für Arme und Behinderte.

Die Diakone handelten im

Sinne der lateinischen Humanitas,

der Menschlichkeit, darum

geht es mir. Die ganze Geschichte

soll daher aufgearbeitet werden“,

betont Braun und verweist

auf ein Werk, das nur das dunkle

Kapitel des Oberen Riedhofs in

NS-Zeiten darstellt. Der Historiker

Walter Wuttke hat in dem

Buch „O, diese Menschen“ die

Geschichte des Oberen Riedhofs

während des Nationalsozialismus

aufgearbeitet – damals

wurden 30 der geistig behinderten

Bewohner zwangssterilisiert

und mindestens 58 im KZ Grafeneck

ermordet.

Spenden für das

Buchprojekt

Das Projekt ist auf Spenden

angewiesen, ein Spendenkonto

ist eingerichtet.

Volksbank Ulm-Biberach eG

IBAN: DE92 6309 0100 0220

0080 19

BIC: ULMVDE66

Verwendungszweck:

Riedhof-Schrift

Ein Buch über die Geschichte

Die Buch-Idee kam beim Bürgerverein

Grimmelfingen gut an:

„Die Riedhöfler waren, so hat

man mir erzählt, liebenswerte

Menschen, die sollen ihr Gedenken

bekommen“, äußert Ines

Hilsberg, Kassiererin beim Bürgerverein.

Der Verein hat es sich

daher zur Aufgabe gemacht, das

Buch herauszubringen. „Jedoch

dazu brauchen wir Geld, mindestens

40.000 Euro. Der Bürgerverein

hat Spenden eingenommen,

toll ist das Engagement

von Herrn Utz. Durch seine Initiative

sind gute 30.000 Euro zugesagt“,

verweist Hilsberg auf

die Unterstützung von Werner

Utz, früherer Firmenchef von

Uzin Utz im Donautal. Durch einen

Brief an andere Unternehmer

im Donautal konnte er einige

bewegen, für das Buch zu

spenden. Utz war durch einen

Artikel in der Südwest Presse auf

das Projekt aufmerksam geworden.

Dieser weckte in ihm persönliche

Erinnerungen an den

Oberen Riedhof – schließlich

war er einer der Unternehmer

der ersten Stunde im damals

neuen Industriegebiet Donautal.

Daraufhin schrieb er einen Brief

an rund 20 Firmen, in dem steht:

„Ich bitte Sie zu überlegen, inwieweit

auch Sie beziehungsweise

Ihr Unternehmen dieses

Projekt unterstützen können.“

Es gab viele positive Rückmeldungen.

Neben Utz sagten folgende

Firmen ihre Spenden zu:

Oscorna, Husqvarna, Ludwig

Merckle, Wieland Werke, Seeberger,

Noerpel, Schwäbische

Härtetechnik SHU, Nagel Baumaschinen,

Einenkel Toranlagen

und Dodel Metallbau. Neben den

finanziellen Zusagen freute sich

Utz zudem über Antworten von

Unternehmern, die sich wie er

Gedenkstein auf dem Teva-

Gelände. Foto: Volkmar Koenneke

an persönliche Eindrücke erinnern.

Ein Unternehmer schildert

etwa, wie eine Riedhof-Bewohnerin,

die nach dem Krieg in seiner

Firma arbeitete, im Winter

früher kam, um morgens die

Öfen anzuheizen, „damit es die

Büroangestellten warm hatten“.

Ein Historiker soll ran

Kommen noch mehr Spenden

zusammen, kann es bald an die

Umsetzung des Buchs gehen.

Braun stellt dafür seine Dokumente

und Bilder zur Verfügung.

Er und andere als Zeitzeugen

stehen für die menschlichen Aspekte

im Buch. Die Umsetzung

sowie die Archivalienforschung

wird einem Historiker übergeben,

der die gesamte Geschichte

des 1974 geschlossenen Oberen

Riedhofs aufarbeiten soll.

Bisher erinnert nur eine Gedenkstele

bei Teva Ratiopharm

an den Oberen Riedhof, der 1998

abgerissen wurde. Bald wird ein

Buch alle Kapitel über den Riedhof,

die Schicksale und das Leben

dort aufschlagen.


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PORTRÄT JACOB BEK 25

Jacob Bek GmbH investiert in

Erweiterung der Produktion

Der zuverlässige Partner für Industrie und Handwerk aus dem Industriegebiet Donautal

baut seine Kapazitäten aus und investiert in eine neue Anlage und Produktionshalle.

Seit über 190 Jahren ist die Jacob

Bek GmbH erster Ansprechpartner

im Donautal, wenn es um

Stahl, Edelstahl und NE-Metalle

geht. Neben einer umfangreichen

Produktpalette von circa

25.000 Tonnen an Werkstoffen

bietet das Unternehmen eine

breitgefächerte Auswahl an Anarbeitungsmöglichkeiten.

Damit

sich Kunden auf ihr Kerngeschäft

konzentrieren können,

baut das Unternehmen sein

Dienstleistungsangebot stetig

weiter aus.

Bei derJacob Bek GmbH unterstützen stahlharte Profis die Kunden.

Neue Anlage und

Produktionshalle

Bestes Beispiel für die Erweiterung

der Kapazitäten im Servicebereich

ist die Investition in eine

moderne neue Mehrstreifenquerteilanlage.

Mit dieser Maschine

ist ein größeres Spektrum

in der Abtafelung von Platinen

und Blechen nach individueller

Kundenanforderung möglich.

Für diesen Zweck hat das Unternehmen

im Juni 2021 mit dem

Bau einer weiteren Produktionshalle

im Industriegebiet Donautal

begonnen. Begleitet und umgesetzt

wird das Projekt vom

Bauunternehmen Goldbeck.

Die Investition ist für Jacob

Bek ein wichtiger Schritt, um das

Kerngeschäft zukünftig zu stärken

und den Kunden ein breiteres

Angebotsspektrum anzubieten.

„Mithilfe der neuen Anlage

sind wir noch besser in der Lage,

die hohen qualitativen Ansprüche

unserer Kunden zu bedienen

und ihnen in allen Bereichen

handelsnahe Dienstleistungen

anzubieten“, sagt Robert Seeberger,

Geschäftsführer der Jacob

Bek GmbH.

Mehr Kapazität möglich

Die neue Anlage ermöglicht dem

Unternehmen, im geplanten

Zweischichtbetrieb bis zu 60.000

FOTO: JACOB BEK GMBH

Tonnen Material im Jahr mehr

abzufertigen. Eine Verarbeitung

von Ringgewichten bis zu 30

Tonnen ist möglich, die Verpackung

des Materials läuft automatisiert.

Damit ergänzt die

neue Mehrstreifenquerteilanlage

die umfangreichen Servicemöglichkeiten

und folgt mit kundenindividuellen

Lösungen der

Strategie „Materials as a Service“

von thyssenkrupp Materials

Services. Dies ist ein wichtiger

Bestandteil der künftig angestrebten

Weiterentwicklung für

Jacob Bek, die eine Beteiligungsgesellschaft

des Handels- und

Dienstleistungssegments von

thyssenkrupp ist.

Effizienter Neubau mit

nachhaltigen Aspekten

Die künftige Halle umfasst eine

Fläche von rund 2.500 Quadratmetern

und wird mit zwei modernen

Krananlagen mit einer

Traglast von bis zu 32 Tonnen

ausgestattet. Die Halle ist nachhaltig

ausgelegt: Neben Elektrogabelstaplern

wird der Neubau

auch über Parkplätze für E-Autos

sowie Ladestationen für

E-Bikes verfügen. Eine Wärmepumpenheizung

temperiert das

Gebäude. Bis Sommer 2022 soll

das Projekt fertiggestellt sein.

Kontakt

Jacob Bek GmbH

Hohnerstraße 5-11, 89079 Ulm

Tel.: 0731 405-0

zentral.bek@

thyssenkrupp-materials.com

Branche:

Stahlgroßhandel


26

PENSIONÄRSKAMERADSCHAFT

„Wir sind

eine Familie“

Zusammenhalt Die Pensionärskameradschaft Iveco Magirus und

Deutz widmet sich persönlichen Kontakten. Von Petra Starzmann

Gemeinsame Ausflüge

verbinden die Pensionäre.

Foto: privat

Über 70 Jahre hat die

Pensionärskameradschaft

nun bereits

Bestand: 1949 wurde

sie von einigen

ehemaligen Mitarbeitern von

Magirus in Ulm ins Leben gerufen.

Die Kameradschaft ist gewachsen

und hat nach altersbedingten

starken Abgängen in den

vergangenen Jahren aktuell 1.100

Mitglieder. „Nach der Einbeziehung

von Bereichen der 1974 neu

gegründeten Iveco und nach einigen

Satzungsänderungen ist

die Kameradschaft unter unserer

jetzigen Bezeichnung als

gemeinnütziger Verein eingetragen“,

erklärt der Vorsitzende

Günter Dürschmied. Und was

tut der Verein genau? „Satzungsgemäß

macht es sich der Verein

zur Aufgabe, die ehemaligen

Werksangehörigen der Firmen

Iveco Magirus AG, der Magirus

GmbH und der Deutz AG, Werk

Ulm, einschließlich der ausgegliederten

Bereiche sozial zu

betreuen und deren kameradschaftliche

Zusammengehörigkeit

im Ruhestand zu fördern.“

Auch im Ruhestand halten sich die früheren Mitarbeiter über die Firma auf dem Laufenden. Foto: privat

Kontakte nicht

abreißen lassen

Was so formal klingt, ist in der

Umsetzung eher eine menschliche

Sache: „Wir sind eine Familie“,

betont der Vorstand. Es geht

darum, eine weitere Bindung

zum früheren Arbeitgeber zu

haben und gleichzeitig die Kontakte

zu früheren Kollegen und

Kolleginnen nicht abreißen zu

lassen. Dazu gehören viele Aktivitäten

durchs Jahr, von denen

Dürschmied einige aufzählt: „Es

gibt gemeinsame Veranstaltungen

mit Informationen durch die

Werksleitungen und Betriebsräte,

Ausflüge, Berichte, Betreuungen

bei längeren Krankheitsfällen,

Besuche, Gratulationen

mit Überbringung von Präsenten

bei Geburtstags- und Hochzeits-Jubiläen

sowie Information

über Todesfälle durch Anzeigen

in den Tageszeitungen und

Geldbeträge für die Grabpflege.“

Die gemeinsamen Aktivitäten

schweißen zusammen. Höhepunkt

ist die Jahresfeier in der

Donauhalle mit Musik und Tanz.

Auch auf die drei Ausflüge übers

Jahr freuen sich viele. Es sind Tagesfahrten,

und gegen Ende des

Jahres wird immer ein Weihnachtsmarkt

außerhalb Ulms

angefahren – die Stimmung ist

garantiert, ob es regnet, die Sonne

scheint oder schneit, stimmt

der Vorstand überein.

Ein bisschen wie

heimkommen

Versammlungen finden stets

auf dem Werksgelände von

Iveco in der Kantine statt –

ein bisschen, wie in die

alte Heimat kommen.

Über die Kontakte

mit Betriebsräten

und Vertretern

der Werksleitungen

hinaus erhalten

die Mitglieder auch

die Werkszeitung. Einige

Mitglieder wohnen in

der Region, andere weiter

weg. Und wie finanziert sich der

Verein? „Wir erheben einen geringfügigen

Beitrag für die Mitglieder.

Überdies erhalten wir

Spenden von unseren Mutterfirmen“,

bemerkt Kassierer Franz

Schmölz zur Finanzierung. Brigitte

Kristl, bei der im Büro in

der Ulmer Schillerstraße die Fäden

zusammenlaufen, blickt indes

auf die Mitgliederwerbung.

1.100

Mitglieder zählt die Pensionärskameradschaft.

In

jedem Bereich gibt es einen

Obmann. Entfernt

wohnende Mitglieder werden

postalisch betreut.

Während es in anderen Vereinen

bei der Anwerbung meist um Jugendliche

geht, sind hier Jungpensionäre

angesprochen: „Das

läuft über persönliche Kontakte.“

– Iveco, Magirus und Deutz

sind eben eine Familie mit gemeinsamen

Wurzeln.

Mehr Infos unter

www.pk-iveco-magirus-deutz.de

FOTO: ARTHIMEDES/SHUTTERSTOCK.COM


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PORTRÄT TEVA 27

Mitarbeiter an der Nasenspray-Line in der Sterilproduktion des Arzneiunternehmens Teva am Standort Blaubeuren/Weiler.

Foto: Teva

Teva wird klimaneutral

Das Arzneimittelunternehmen Teva stellt die deutschen Standorte in Ulm und Blaubeuren/

Weiler klimaneutral und ist damit wieder Vorreiter in der deutschen Pharmabranche.

Mit dem EMAS-zertifizierten

Umweltengagement – dem europaweit

höchsten Standard für betriebliches

Umweltmanagement

– geht Teva seit 1996 in der deutschen

Pharmabranche voran und

entwickelt sich stetig weiter. In

diesem Jahr geht Teva einen

wichtigen nächsten Schritt und

stellt die direkten und energiebezogenen

Emissionen der deutschen

Teva-Standorte klimaneutral.

Bei Teva steht der verantwortliche

Umgang mit der Umwelt

in direkter Verbindung mit dem

Kerngeschäft: Teva ist seit jeher

der Überzeugung, dass Gesundheit

eine gesunde Umwelt

braucht. Als Pharmaunternehmen

setzt Teva vor allem in den

Bereichen Produktion und Logistik

an und geht nach dem

Prinzip Emissionen „reduzieren

– vermeiden – kompensieren“

vor. Bei den Schritten „reduzieren“

und „vermeiden“ hat Teva

im Rahmen des Umweltmanagements

schon viele Möglichkeiten

ausgeschöpft: Durch den Bezug

von regenerativem Strom sowie

Fernwärme konnte beispielsweise

der CO 2

-Ausstoß im

Vergleich zum Jahr 2015 um etwa

50 Prozent reduziert werden. Im

Mai 2021 hat Teva am Ulmer

Standort eine neue Photovoltaik-Anlage

mit einem Jahreserzeugnis

von einer Million Kilowattstunden

in Betrieb genommen,

die jährlich etwa 700 Tonnen

CO 2

einspart. Der dort

erzeugte Solarstrom dient der

Versorgung des Ulmer Werksgeländes

und macht es möglich, die

firmeneigene E-Auto-Flotte, die

Teva-Mitarbeitern für Dienstfahrten

zwischen den Standorten

zur Verfügung steht, emissionsfrei

zu betreiben.

Kompensation der nicht

vermeidbaren Emissionen

In diesem Jahr nun stellt Teva

die deutschen Standorte klimaneutral.

Teva Deutschland kompensiert

hierzu seine aktuell verbleibenden,

noch nicht vermeidbaren

Emissionen von rund

20.000 Tonnen CO 2

e als produzierendes

Unternehmen: So

stellt Teva die Emissionen, die

direkt an den deutschen Standorten

durch die Produktion, die

Logistik, den Betrieb der Gebäude

oder die Arbeit der Teva-Mitarbeiter

sowie den Energiebedarf

anfallen, klimaneutral

(Scope 1 und 2). Den Hauptteil

der zu kompensierenden Emissionen

verursacht der Energieträger

Erdgas: Er ist aktuell für

den Betrieb hocheffizienter

Blockheizkraftwerke und

Dampfkessel für die Medikamentenproduktion

unerlässlich.

Der zweitgrößte Emissions-Posten

entfällt auf den Kraftstoffverbrauch

durch Lkw in der Logistik

sowie durch Dienstwagen.

Die Kompensation wird über das

Unternehmen atmosfair mittels

eines Kompensationsprojekts in

Südindien gewährleistet, das

nach dem höchsten Standard

„Gold Standard for the Global

Goals“ (GS4GG) zertifiziert ist:

In Westbengalen investiert Teva

Deutschland in die Produktion

und den Verkauf effizienter

Holzvergaseröfen für die lokale

Bevölkerung. Neben verbesserten

Gesundheitsbedingungen

lassen sich so die dortigen Mangrovenwälder

vor Abholzung

schützen und effektiv CO 2

-Emissionen

einsparen. Das Projekt

vereint so Tevas größtes Anliegen:

den Schutz der Gesundheit

und der Umwelt.

pm

Kontakt

Teva GmbH

Graf-Arco-Straße 3, 89079 Ulm

Tel.: 0731 40202

www.teva.de

Branche:

Pharma


28

PORTRÄT SWU

Anzeige

SWU: Versorgungssicherheit

mit Zukunft

Die SWU realisiert für Gewerbegebiete der Region sichere und leistungsfähige Infrastruktur

und bietet attraktive Business-Lösungen im Bereich Digitalisierung und Energieversorgung.

Das Glasfasernetz der SWU –

also die Lichtwellenleiter-Technik

– bildet das Fundament für

die Digitalisierung: Die Highspeed-Versorgung

ist eine vorrangige

Voraussetzung für die

Entwicklung der sogenannten

„Smart Cities“ und für die digitale

Transformation der Wirtschaft

in der Region. Daher hat

die SWU TeleNet 2019 circa 20

Kilometer Glasfaserkabel im Ulmer

Industriegebiet Donautal

verlegt – weitere Gewerbegebiete

in Neu-Ulm sind in der Umsetzung.

Mittlerweile nutzen 85

Unternehmen im Donautal die

Vorteile eines Glasfaseranschlusses

– und es folgen weitere.

Dabei stellt die SWU TeleNet

sichere und leistungsfähige Gigabyte-Bandbreiten

und geeignete

Highspeed-Business-Lösungen

für Internet und Telefonie

zur Verfügung und unterstützt

eine große Bandbreite an

innovativen Anwendungen von

Cloud- und IP-Diensten sowie

IP-basierten Security-Services

über standortübergreifende

Netzwerke und Home-Office-

Einbindungen bis hin zu redundanten

Highspeed-Netzen.

Intelligent e-mobil mit SWU

Als verlässlicher Partner bei der

Elektromobilität erstellt die

SWU ein individuelles Konzept

für den eFuhrpark mit Standortanalyse,

Bau und Lieferung von

Ladestationen sowie Betrieb und

Wartung der Ladeinfrastruktur.

Es werden verschiedene Abrechnungsmodelle,

zum Beispiel für

Mitarbeiter sowie Besucher, angeboten

und die Kombination

mit Solaranlagen realisiert – wobei

die SWU natürlich auch Naturstrom

liefert. Bei den Förderprogrammen

für Ladeinfrastruktur

gibt die SWU kompetente

Hilfestellung und hat für Betriebe

auch interessante Angebote

für eCarsharing parat.

Die SWU ist der verlässliche

Partner bei der Elektromobilität.

FOTOS: SWU

Sichere und nachhaltige

Energieversorgung

Zum umfangreichen Angebot

der SWU gehört auch die

CO 2

-Fußabdruckberechnung mit

Maßnahmen zur Reduzierung

des CO 2

-Ausstoßes. Durch den

Überblick der CO 2

-Emissionen

und die Priorisierung von Maßnahmen

bis zu Einsparungen

durch die Reduzierung von CO 2

und die Erfüllung steigender Anforderungen

der Kunden hinsichtlich

Lieferketten wird auch

das Image verbessert.

Die transparente und zertifizierte

Grünstromlieferung der

SWU ist mit nur geringen Mehrkosten

verbunden und in Kombination

mit allen SWU-Beschaffungsvarianten

erhältlich. Zertifikate

sind für jeden bzw. den jeweiligen

Standort verfügbar und

stellen die CO 2

-Einsparung sowie

die Menge des vermiedenen

radioaktiven Abfalls dar.

Der CO 2

-Ausstoß, der sich bei

der Gasnutzung nicht vermeiden

oder reduzieren lässt, wird vollständig

durch geprüfte Emissionszertifikate

kompensiert; das

investierte Geld fließt in Projekte

– soweit möglich hier in der

Region –, die CO 2

vermeiden beziehungsweise

kompensieren,

indem sie zum Beispiel Technologien

zur regenerativen Energiegewinnung

entwickeln.

Die SWU bietet Unternehmen

auch Lösungen für regenerative

und energieeffiziente Eigenerzeugung,

zum Beispiel Photovoltaikanlagen

oder Blockheizkraftwerke.

Das Angebot umfasst

Machbarkeitsstudien und

Versorgungskonzepte, Planungsleistungen,

Lieferung und Bau

der Anlagen sowie die Betriebsführung.

Die Netzdienstleistungen der

SWU für mehr Sicherheit beinhalten

schließlich einen Rundum-Service

von Mittelspannungsanlagen

und die Prüfung

erdverlegter Erdgasleitungen.

Kontakt

SWU-Beraterteam

Telekommunikation

Tel.: 0731 166-3167

telenet-vertrieb@swu.de

SWU-Beraterteam

Energie

Tel.: 0731 166-2688

geschaeftskunden@swu.de

Branche:

Versorgung

Das Glasfasernetz der SWU versorgt immer mehr Betriebe mit Highspeed-Internet.

Die SWU erstellt eine CO 2

-Fußabdruckberechnung.

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