23.05.2022 Aufrufe

Brennercom Sailing Week 2022

Erfolgreiche ePaper selbst erstellen

Machen Sie aus Ihren PDF Publikationen ein blätterbares Flipbook mit unserer einzigartigen Google optimierten e-Paper Software.

Kostenloses

Exemplar

I.R.

Nr. 4

Mai 2022

www.mediaradius.it

Poste Italiane S.P.A. - Sped. - A.P. - 70% - CNS Bolzano - Einzelnummer 2€ - Unzustellbare Exemplare an Absender zurück. Der Absender verpflichtet sich die Portospesen zu tragen. TASSA PAGATA/TAX PERCUE. Zweimonatlich

Brennercom

Sailing Week 2022


2

AKTUELL


INHALT & IMPRESSUM

EDITORIAL

3

X

Inhalt

Aktuell

4 BSW die Sechste

6 19 Boote, 2 Klassen und

ein Kalterer Doppelsieg

9 Knappe Entscheidung

mit taktischer Meisterleistung

12 Siege für Vinschger Wind und

Windsurfing Kaltern

15 Zweimal Up and Down

mit einem Doppelsieg

18 Die beste Segelwoche bisher

21 Die 19 Mannschaften

28 Führen oder geführt werden?

29 Splitter von der BSW 2022

33 Ein stimmungsvoller Abend

mit Franz Wimmer

Info-PR

20 Bootsschule Klaro Boat, Meran

34 Hypo Vorarlberg Leasing AG, Bozen

Rubriken

30 Portrait: Bernhard „Petz“ Mair

32 Fragen an den Experten

Nach zwei Jahren Corona-bedingter

Pause, waren 2022 bei der Brennercom

Sailing Week gleich 19 Südtiroler

Teams in Kroatien mit dabei. Die

BSW mit acht Wettfahrten in vier

Tagen, gilt als inoffizielle Südtiroler

Meisterschaft im Hochsee-Segeln. Der

Yacht Club Salten als Veranstalter hatte

wieder ganz tolle Arbeit geleistet.

Nachdem in den vergangenen vier

Jahren jeweils das Team BMW Auto

Ikaro mit Bernhard „Petz“ Mair als

Skipper gewonnen hatte, gab es dieses

Jahr eine Wachablöse. Mit sechs

Tagessiegen beherrschte das Team um

Windsurfing Kaltern die Veranstaltung

ganz klar.

Eines der Spitzenteams der vergangenen

Jahre, mit zig Platzierungen in

den Top Drei, Hell Commerce, hatte

auf einem originellen T-Shirt (siehe

Seite 18) seine letzte Teilnahme

angekündigt. Schade eigentlich. Von

der Adriatic Sailing Week über den

DolomythiCup seit 2007 und der

BSW 2015: es waren interessante

15 Jahre; mit einer Vielzahl spannender

Wettkämpfe und Erlebnisse,

mit tollen Menschen und bleibenden

Erinnerungen. Dem möchten wir

uns anschließen!

Franz Wimmer

Impressum

Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen, Eintrag LG Bozen Nr. 26/01, am 27.11.2001 | Chefredakteur: Franz Wimmer

Koordination: Magdalena Pöder | Verkaufsleitung: Patrick Zöschg | Redaktion: Franz Wimmer, Dr. Nicole D. Steiner

Werbung/Verkauf: Armin De Biasio, Michael Gartner, Elisabeth Scrinzi, Alois Niklaus | Verwaltung: Weinbergweg 7, 39100 Bozen

Tel. 0471 081 561 | info@mediaradius.it | www.mediaradius.it | Fotos: Franz Wimmer, Manuel Plattner, Moritz Holzinger, Christian Morandell,

Sportconsult, Yacht Club Salten, Dolomiten-Archiv, shutterstock, verschiedene Privat-, Firmen- und Online-Archive sowie Verkaufsunterlagen.

Fotos Titelseite: Moritz Holzinger, Christian Morandell | Konzept und Abwicklung: MediaContact Eppan | Grafik/Layout: Achim March

Lektorat: Magdalena Pöder | Produktion: Athesia Druck Bozen – www.athesia.com |Vertrieb: Als „Dolomiten“-Beilage und im Postversand

Druckauflage: 23.000 Stück | Preis: Einzelpreis 2 Euro, A+D: 2,60 Euro

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten.


4

AKTUELL

Foto © Manuel Plattner

Brennercom Sailing Week

die Sechste

Nach zweijähriger Corona-bedingter

Pause gab es dieses Jahr wieder

das beliebte Segelevent. Dass diese

zwei Jahre Abstinenz dem Südtiroler

Segelsport nichts anhaben konnten,

beweist die Tatsache, dass insgesamt

19 Teams am Start waren und davon

vier Neueinsteiger.

Gleich geblieben sind die Organisatoren

der BSW – der Yachtclub

Salten. Sigi Rungaldier und seine

Mannen haben das bereits in den

vergangenen Jahren höchst professionell

abgewickelt, und das war dieses

Jahr nicht anders. Von 7. bis 13. Mai

wurden von Biograd aus – zum Teil

im Nationalpark der Kornaten – insgesamt

acht spannende Wettfahrten

zur Ermittlung des Gesamtsiegers

ausgetragen.

Eine fixe Größe bei der Sailing Week

Gert „Blondl“ Schmidleitner mit seiner

Sportconsult ist von Anfang an mit

dabei. Der erfahrene Regattaleiter und

international anerkannte Schiedsrichter

kennt nicht nur das Revier wie seine

Westentasche, sondern hat sich bei

Protesten (bei Protest-Versammlungen)

auch schon mehrmals als zu 100 Prozent

sattelfest im höchst komplizierten

Regelwerk des Segelsports erwiesen.

Unterstützt wird er dabei von Peter

alias „Schnarchwurm“. Allseits beliebt

und von manchen auch gefürchtet ist

sein trockener Humor, verbunden mit

seinen Sprüchen mit Bezug auf – aus

seiner Sicht – überflüssige Fragen über

Funk während der Wettfahrten oder

bei den täglichen Skipper Meetings.

Südtirols Top-Segelteams

waren am Start

Vor den ersten Wettfahrten gab es

natürlich die üblichen Verdächtigen,

was den Gesamtsieg betrifft. Würde

das Team von Activa - Auto Ikaro

Foto © Manuel Plattner

Foto © Manuel Plattner

Anmeldung, Bootsübergabe und Skipperbriefing am Tag vor der ersten Wettfahrt.

Gert „Blondl“ Schmidleitner


AKTUELL

5

Das OK-Team vom Yacht Club Salten, v.l.: Rainer Toniatti, Ossi Weissteiner, Manni Huber, Sigi Rungaldier und Christian „Cocco“ Weithaler

mit Skipper Petz zum fünften Mal

hintereinander die Nase vorne haben?

Allerdings war doch unklar, wie stark

die vier neuen Teams einzuschätzen

waren. Schon bei den ersten zwei

Wettfahrten gab es diesbezüglich eine

Überraschung (oder auch nicht).

Mit den Mannschaften der 19

Teams, den Organisatoren, der

Regattaleitung und den Medienvertretern

war es ein Tross von etwa

180 Personen, der sich am ersten

Maiwochenende von Südtirol aus

in Richtung Biograd in Bewegung

setzte. Angefangen vom Rastplatz

Laimburg um 6 Uhr zum Frühstück

bis zu den Tankstellen und Lokalen

an der italienisch-slowenischen und

slowenisch-kroatischen Grenze gab

es immer wieder ein Zusammentreffen

diverser Südtiroler Regattateilnehmer.

Doch das kannte man

schon aus den Jahren davor.

Immer wieder mal was Neues

Sonntag und Montag bis Mittag

waren zum Training vorgesehen.

Am Montag um 13 Uhr erfolgte der

Startschuss zur ersten Wettfahrt. Es

gibt unzählige Kursvarianten zwischen

den gut 150 Inseln der Kornaten

und darüber hinaus. Gestartet

wurde dieses Jahr von Zminjak aus,

wo auch der Eröffnungsabend und

die erste Siegerehrung stattfanden.

Weitere Ziele waren Vela Proversa

mit der bekannten Konoba „Mare“,

Veli Iz, und zum Abschluss ging’s

in das romantische Fischerdorf

Kukijica auf der Insel Ugljan. Hier

ging der Abschlussabend samt der

Prämierung der letzten Wettfahrten

und der Gesamtsieger der 6.

Brennercom-Sailing Week über die

Bühne. Wie schon in den Jahren

davor mit „Open End“ ... für einige

konditionsstarke Teilnehmer dauerte

das bis zum Frühstück.

Foto © Manuel Plattner

Foto © Chris Morandell

Regattaarzt war Dr. Patrick Franzoni,

der Südtiroler Covid-Beauftragte


6 BSW 2022

19 Boote, 2 Klassen

und ein Kalterer Doppelsieg

Die 6. BSW-Sailing Week bestreiten

insgesamt 19 Boote – davon sind

zehn von der Kategorie Bavaria 41S

und neun Boote Bavaria 46OD. Gesegelt

wird jeweils der gleiche Kurs,

nur der Start der Bavaria 46OD

erfolgt sieben Minuten nach dem

ersten Start.

Die Einteilung der beiden Kategorien

erfolgte nach der Wertung der letzten

Sailing Week aus dem Jahr 2019.

Abgesehen von der Länge der Boote

– 41 und 46 Fuß – unterscheiden

sich die beiden Bootskategorien durch

folgende Merkmale: Die Spinnaker-

Klasse-Bavaria 41S verfügt über einen

Spinnaker an einem Kohlefaser-

Spibaum. In der Gennaker-Klasse hingegen

wird mit einem Gennaker als

großes Vorsegel gesegelt. Als Titelverteidiger

aus dem Jahr 2019 geht

Activa - Auto Ikaro mit Skipper Bernhard

„Petz“ Mair in den Wettkampf.

Härteste Konkurrenten werden wohl

die üblichen Verdächtigen wie Hell

Commerce, Windsurfing Kaltern und

Brandnamic Sailing Team sein.

Damit das Ganze noch spannender

wird, geht es abgesehen von den Top-

Platzierungen in den beiden Kategorien

für zwei Mannschaften auch um

den Auf- und Abstieg in die jeweils

andere Bootsklasse. Folgende Teams

gehen an den Start:

Spinnaker-Klasse: Activa - Auto Ikaro

(Skipper: Bernhard „Petz“ Mair),

Windsurfing Kaltern (Stefan Sparer),

Hell Commerce Sailing Team (Hans

Hell), Brandnamic Sailing Team (Michael

Widmann), Auto Hofer-Weico

(Christof Weissteiner), Brennercom

Sailing Team (Karl „Charly“ Manfredi),

Lobis Böden (Paul Lobis), Gastro

Drink Sailing Team (Günther Unterkofler),

Dallmayr Import Sailing

Team (Thomas Rinner), Vinschger

Wind (Michael Piesch).


BSW 2022

7

Sieger der 1. Wettfahrt in der Cruiser-Klasse: WWWind Square

Das Siegerteam vom 1. Tag: Windsurfing Kaltern

Gennaker-Klasse: Trendus Sailing Team (Hansi Aichner),

Schöne Aussicht (Reinhard Widmann), Durst Ventures

Sailing Team (Andreas Unterhofer), Bootsschule Klaro

Boat (Stephan Eckl), Passion for Future (Rainer Sigmund),

Clean Solution Sailing Team (Hanspeter Mair),

WWWind Square (Hermann Stricker), Foppa Taste

Supporter Sailing Team (Peter Foppa), WF Mechanik

(Hannes Niederkofler).

Zur Eröffnung ein Up and Down

Montag, der erste Regattatag – herrliches Wetter,

aber kein Wind. Um etwa 10.30 Uhr läuft Regattaleiter

„Blondl“ mit seinem Kat aus und begibt sich auf

„Windsuche“. Laut seiner Voraussage sollten um etwa

13.30 Uhr im Bereich der Inseln lokale Winde den Start

der ersten Wettfahrt ermöglichen.

Um 12 Uhr erfolgte der Start zum ersten Up and Down

als Eröffnungs-Wettfahrt. Beide Starts sowohl der Spi-

Kategorie als auch der Cruiser-Klasse gelingen ohne

Seit 35 Jahren Ihr verlässlicher und

sicherer Partner für Ihren Yachturlaub!

Qualität und bestes Rundum-Service

zu fairen Preisen.

Viele neue Yachtmodelle

Ihr Kroatien

Spezialist

Zweiter Platz in der 2. Wettfahrt für Hell Commerce

KROATIEN

15 Basen pitter-yachting.com


8

BSW 2022

Start der zweiten Wettfahrt mit drei Frühstartern.

Frühstart. Windsurfing Kaltern setzt

sich alsbald an die Spitze und gibt die

Führung nicht mehr ab. Sie kommen

vor Acitva – Auto Ikaro und Auto

Hofer-Weico ins Ziel. Die Cruiser-

Klasse gewinnt WWWind Square mit

Hermann Stricker vor Clean Solution

Skipper Hanspeter Mair und Trendus

mit Hansi Aichner als Skipper.

Schon gegen Ende vom Up and Down

kommt der erwartete Wind auf, und

„Blondl“ entscheidet sich bei der

2. Wettfahrt für einen Navigationskurs

um drei Inseln, der von allen begeistert

aufgenommen wird.

Heiße Manöver vor der Startlinie

Im Gegensatz zum Up-and-Down-Kurs

gibt es bei der 2. Wettfahrt drei Boote

mit Frühstarts. Von „Blondl“ wurden

über Funk die drei Bootsnummern

durchgegeben, und es hieß für die Betroffenen

noch einmal zurück hinter die

Startlinie. Die Wettfahrt selbst entwickelte

sich anfangs sehr spannend, bis

sich gegen Mitte der Strecke abermals

die Kalterer absetzten und die Führung

bis ins Ziel kontinuierlich ausbauten.

Einen hervorragenden 2. Platz belegte

Hell Commerce mit dem Skipper

Hans Hell. Dritte wurden zum zweiten

Mal an diesem Tag die Eisacktaler von

Auto Hofer-Weico mit Skipper Christoph

Weissteiner.

In der Cruiser-Klasse gab es keinen

Frühstart. Diese Wettfahrt entschied

die Mannschaft von Trendus mit Skipper

Hansi Aichner für sich, vor dem

Team Schöne Aussicht mit Skipper

Reinhard Widmann und als Dritte

WWWind Square mit Skipper Hermann

Stricker.

Nach den beiden Wettfahrten ging es

zurück nach Zminjak zum offiziellen

Begrüßungsabend und zu den ersten

beiden Prämierungen.

Protestversammlung der Teams Lobis Böden gegen Gastro Drink


BSW 2022

9

Knappe Entscheidung

mit taktischer Meisterleistung

Der zweite Segeltag begann bei

traumhaftem Wetter um 9 Uhr mit

dem Skippermeeting. Dabei ging Regattaleiter

„Blondl“ noch mal auf die

Proteste und Disqualifizierungen am

Vortag ein. Was das Tagesprogramm

betraf, so sollte zum Start wieder ein

Up and Down und danach ein längerer

Navigationskurs gesegelt werden.

Der Start beider Wettfahrten war in

etwa im gleichen Revier als am Tag

davor. Beim Up and Down entwickelte

sich ein höchst spannendes Rennen zwischen

den Mannschaften von Windsurfing

Kaltern und Hell Commerce. Zur

Hälfte lagen die Kalterer knapp voran,

hatten aber bei der Umrundung vom

Startschiff Probleme mit dem Spinnaker

und mussten die dahinterliegende Hell-

Commerce-Crew vorbeilassen. Die

Eppaner blieben dann bis kurz vor dem

Ziel mit einer guten Bootslänge in Führung.

Von hinten kommend konnten

die Kalterer allerdings auf den sprichwörtlich

letzten Metern dank höherer

Geschwindigkeit Hell Commerce noch

abfangen und den dritten Sieg in Folge


10

BSW 2022

einfahren. In der Cruiser-Klasse zeigten

die Mannschaften der zwei Boots- und

Segelschulen ihr Können: Es siegte

die Südtiroler Bootsschule Klaro mit

Stephan Eckl, vor WF Mechanik mit

Hannes Niederkofler und der Bootsschule

am Gardasee WWWind Square

mit Hermann Stricker als Skipper.

Viel Erfahrung und perfekte Strategie

Für die zweite Tageswettfahrt, dem

Navigationskurs, hatte sich „Blondl“

etwas Besonderes einfallen lassen:

Es lag in der freien Entscheidung

des Skippers ob man auf dem Weg

ins Ziel an der einen oder anderen

Insel links oder rechts vorbeisegeln

wollte. Damit kam die Stunde des

Regatta-erfahrenen Brandnamic-

Sailing-Teams um Skipper Michael

Widmann. An 5. Stelle liegend entschieden

sie sich für eine besondere

Variante. Dazu Skipper Widmann:

„Wir hatten guten Wind, sahen etwa

zur Hälfte der Wettfahrt vor uns

den Kampf zwischen Activa - Auto

Ikaro und dem Kalterer Team

sowie der Mannschaft von Auto

Hofer-Weico, die den Weg außen

an der Insel vorbei ansteuerten.

Unsere Entscheidung, innen zu

bleiben, erwies sich als goldrichtig,

und damit war unser erster Sieg

dieses Jahr perfekt.“ Zum Match

zwischen Windsurfing Kaltern und

dem Activa - Auto-Ikaro-Team gab

es seitens Activa - Auto Ikaro noch

einen Protest. Skipper „Petz“ Mair

sah sich in einer kniffligen Situation

Brandnamic Sailing Team, das Siegerteam der 4. Wettfahrt

Protestversammlung der Teams

Windsurfing Kaltern gegen Activa - Auto Ikaro


BSW 2022

11

Das Team Bootsschule Klaro Boat gewinnt die 3. Wettfahrt knapp vor dem Team von Clean Solution.

Regattaleiter „Blondl“ zeigt wos lang geht.

vor einer Insel – die zugleich Bahnmarke

war, im Recht. Von der Jury

wurde nach relativ langer Beratung

der Protest abgewiesen. Es gab also

nachträglich keine Änderung des

Klassements mehr.

Für die mangels Spinnaker etwas

langsamere Cruiser-Klasse wurde

der Navigationskurs zum 5-Stunden-Marathon.

Als Sieger konnte

sich Clean Solution mit Hanspeter

Mair in die Siegerliste eintragen. An

zweiter Stelle folgte das Foppa Taste

Supporter Team mit Peter Foppa und

Dritter wurde das Trendus Sailing

Team mit Skipper Hansi Aichner.

Prämierung, Livemusik und

super Stimmung zum Abschluss

Am Abend ging es im Restaurant Mare

hoch her. Prämierung der beiden Kategorien,

Tombola wie schon am Vortag

mit schönen Preisen für die Mannschaften

sowie Livemusik mit dem Duo Günther

und Robby. Nach einem hervorragenden,

wenn auch lang andauernden

Fischessen (die Küche war ob der gut

160 Personen etwas überfordert) wurde

es für einen Teil der Teams doch etwas

später ... Auch die Diskussion um den

abgewiesenen Protest erhitzte noch einige

Gemüter. Zwischen 3.30 und 4 Uhr

am Morgen wurde es erst ruhig. „Was

sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit

auf die Platzierungen am

nächsten Tag auswirken dürfte“, so der

O-Ton von „Blondl“. Unabhängig davon

war es ein Segeltag, wie er schöner hätte

nicht sein können.

IDEENSERVICE.IT


12

AKTUELL

Siege für Vinschger Wind und

Der dritte Segeltag begann nach dem Skippermeeting mit dem Fotoshooting der

Mannschaften und danach mit Videoaufnahmen der gesamten Flotte in der Mala

Traversa. Von Handys über Fotoapparate, Videokameras bis hin zu Drohne für die

Flugaufnahmen – es war das gesamte Equipment im Einsatz.

Segeltechnisch begann auch der

dritte Tag mit einem Up and

Down – und es sollte sich mit Siegen

und zweiten Plätzen zum „Vinschger

Tag“ entwickeln. Beim Up and Down

gab es in der Spi-Kategorie einen

Sieg vom Team Vinschger Wind mit

Skipper Michael Piesch. Sie hatten

verständlicherweise eine Riesenfreude,

und es gab (in Gedanken an Peter

Oberhofer) niemanden, der es ihnen

nicht von Herzen gönnte. Auf den

Plätzen folgte als Zweiter Brandnamic,

die damit gegenüber den Kalterern

Boden gutmachten und Dritter wurde

das Lobis-Böden-Team mit Skipper

Paul Lobis. Erwähnenswert vielleicht

noch der aus ihrer Sicht „mäßige“

6. Platz von Windsurfing Kaltern.

Bei der Wettfahrt der Gennaker-Klasse

waren es einmal mehr das Trendus

Sailing Team mit Skipper Hansi Aichner,

die den Trend vorgaben, vor dem

Schöne Aussicht-Team mit Reinhard

Widmann am Ruder und als Dritter

folgte WF Mechanik mit Skipper

Hannes Niederkofler.

Navigations-Kurs in Richtung Veli Iz

Für die zweite Wettfahrt wurde von

der Regattaleitung wieder ein Navigationskurs

zwischen den Inseln der

Kornaten festgelegt. Mit gutem Wind

erfolgte der Start ohne Probleme und

ohne Frühstart. Von Beginn an setzten

sich die Kalterer an die Spitze, als

wollten sie beweisen, dass der 6. Platz

von davor ein einmaliger Ausrutscher

war. Die zu bewältigende Strecke war

auch für die Fotografen ein Genuss.

Mit dem Spinnaker zwischen den

Inseln ergab es ein farbenprächtiges

Gelungener Start der 5. Wettfahrt der Spi-Klasse


Dr.Thoma

AKTUELL

Foto © Christian Morandell

13

Windsurfing Kaltern

Dim. mm. 340 x 560

Dr.Verena

Die Gennaker-Klasse auf Vorwindkurs

Bild. Nach knapp drei Stunden stand

der 4. Sieg von Windsurfing Kaltern

fest. Mit dem neuerlichen 2. Platz von

der Brandnamic-Crew mit Skipper

Michael Widmann wurde das Rennen

um den Gesamtsieg auf den letzten Tag

verschoben. Dritte wurden ein weiteres

Mal die Eisacktaler Segler von Auto

Hofer-Weico mit Skipper Christof Weissteiner,

ebenfalls noch mit Chancen auf

den Gesamtsieg.

Bei der Gennaker-Gruppe segelte die

Mannschaft der Schönen Aussicht zu

ihrem ersten Tagessieg. Sie tauschten

mit dem Trendus Sailing Team

die Plätze von der ersten Wettfahrt,

womit der Zweitplatzierte Trendus

um Hansi Aichner ihre Ambitionen

auf den Aufstieg in die Spi-Gruppe im

nächsten Jahr festigten. Dritte im Bunde

wurde das Foppa Taste Supporter

Dr.Thomas Wächter

Dr.Verena Walcher

das Team ändert sich –

der Chef bleibt an Bord

Dantestraße 24 | I-39100 Bozen | T +39 0471 979260 | M +39 338 7399246

info@thomas-waechter.it | www.thomas-waechter.it


14

Foto © Manuel Plattner

Ein harter Kampf an der Wendeboie.

Team um Skipper Peter Foppa. Nach

dem Einlaufen in den Hafen von Veli

Iz musste „Blondl“ vier Protestformulare

aushändigen. Aber es wurde

nicht so heiß gegessen wie gekocht.

Ein Protest wurde abgewiesen und die

anderen drei zurückgezogen. Einer

stimmungsvollen Siegerehrung direkt

an der Hafenmole stand somit nichts

mehr im Weg.

Eine besondere Siegerehrung

mit Vinschger Wind

Die sympathischen Segler aus dem

Vinschgau hatte wohl keiner auf

der Liste. Am dritten Wettkampftag

gewannen sie in überlegener Manier

das Up and Down. Bisher waren

sie bei keinem der Rennen unter

den ersten drei. Außer Programm,

mit einer tollen Geste vom sonst so

coolen Regattaleiter „Blondl“, überreichte

er mit brüchiger Stimme dem

Siegerteam eine Mütze samt goldener

Nadel für das Clubhaus als Andenken

an Peter Oberhofer, dem Mitbegründer

vom Segelclub am Reschensee

und ehemaligem Skipper vom Team

Vinschger Wind. Er war bei einem

tragischen Unfall im Dezember 2019

ums Leben gekommen.

Foto © Christian Morandell

Foto © Manuel Plattner

Überraschender Sieger der 5. Wettfahrt in der Spi-Klasse: Vinschger Wind

Sieger der Gennaker-Klasse: Trendus Sailing Team


AKTUELL

Zweimal Up and Down

mit einem Doppelsieg

Das Wetter ist gleich schön wie

in den Tagen davor, jedoch beim

Skippermeeting um 9 Uhr spricht

Wettkampfleiter „Blondl“ von einer

kleinen Störung, die sich wettermäßig

ankündigt hatte: „Das hat heute

wahrscheinlich noch keinen Einfluss

auf die Sonnenstunden, sehr wohl

aber auf die Windverhältnisse.“

In Anbetracht der großartigen

Wettfahrten der vergangenen drei

Tage wurden die Teilnehmer der

BSW am letzten Tag auf zwei Up

and Downs vorbereitet. „Blondl“

wollte nicht riskieren, dass die

letzte Wettfahrt der Sailing Week

2022, mit einem möglichen Navigationskurs,

wegen totaler Flaute

abgebrochen werden muss. Und

so wurde in Sichtweite von Veli Iz

schon um etwa 10.40 Uhr die erste

Wettfahrt gestartet.

Vor dem Start gab es die üblichen

Positionskämpfe, aber keinen

Frühstart. Das Windsurfing Team

aus Kaltern wollte sich keinen

Fehler mehr leisten und ging alsbald

in Führung. In Aussicht auf den

Gesamtsieg ließen sie nichts mehr

anbrennen und gewannen souverän.

Nach vier dritten Plätzen konnten

sich die Eisacktaler Segler Auto

Hofer-Weico dieses Mal sogar auf

den zweiten Rang steigern. Dahinter

und ein weiteres Mal in den Top

Drei landete die Crew Brandnamic

Sailing Team. Damit blieb der Kampf

um Platz 2 oder 3 weiter spannend,

der Gesamtsieg war den Mannen um

Skipper Stefan Sparer aus Kaltern

wohl nicht mehr zu nehmen.

Der Start zur letzten Wettfahrt in der Spi-Klasse.

Wer schafft den Aufstieg

in die Spi-Klasse?

Es waren einige Proteste in dieser

Klasse angekündigt. Den vorläufigen

Sieg in der Gennaker-Klasse holte sich

ein weiteres Mal die Mannschaft vom

Trendus Sailing Team und fixierte

schon eine Wettfahrt vor Schluss deren

Aufstieg im nächsten Jahr in die Spi-

Klasse. Das Gleiche galt wohl auch für

Foto © Christian Morandell Foto © Christian Morandell

15

Kaltern auf Kurs zum Gesamtsieg


16

BSW 2022

das Team Schöne Aussicht als Zweitplatzierte.

Auf dem 3. Platz folgte das

Team Foppa Taste Supporter. Nach

den Protest-Verhandlungen ergaben

sich in Sachen Aufstieg keine Änderungen

mehr.

Schon eine halbe Stunde später wurde

auf dem gleichen Up-and-Down-

Kurs die letzte Wettfahrt der BSW

Sailing Week 2022 gestartet. Auch

dieses Mal gab sich das Windsurfing

Team aus Kaltern keine Blöße, und

die Mannschaft gewann souverän

das Up and Down, die letzte

Wettfahrt, mit etwa 400 Meter

Vorsprung. Mit fünf Siegen waren

sie auch die unangefochtenen Sieger

der Gesamtwertung. Dahinter folgte

auf dem zweiten Platz das Brandnamic

Sailing Team mit Skipper

Michael Widmann und sicherte sich

somit Platz zwei in der Gesamtwertung.

Einen weiteren Spitzenplatz

belegte mit Platz drei die Crew vom

Vinschger-Wind-Team mit Skipper

Michael Piesch.

Trendus Sailing Team und

Schöne Aussicht als Aufsteiger

In der Gennaker-Gruppe verzeichnete

das Durst Ventures Sailing

Team bei der letzten Wettfahrt einen

Gennaker-Bruch und mussten die

Wettfahrt deshalb abbrechen. Den

Sieg in dieser Gruppe holte sich ein

weiteres Mal das Trendus Sailing

Foto © Moritz Holzinger

Foto © Christian Morandell

Foto © Manuel Plattner

Sieger in der achten Wettfahrt und

Gesamtsieger der Gennaker-Klasse: das Trendus Sailing Team

Sieger der siebten Wettfahrt und Zweiter in der Gesamtwertung

der Gennaker-Klasse das Team der Schönen Aussicht


BSW 2022

17

Zweiter Platz bei der letzten Wettfahrt für das Brandnamic Sailing Team

Der Gesamtsieg geht an das Windsurfing Kaltern Team

Team und sicherte sich somit gleichzeitg

den Aufstieg in die Spi-Gruppe

für 2023. Das Gleiche gilt für die

Schöne Aussicht-Crew, die wie schon

am Vormittag den zweiten Platz

belegte und ebenfalls nächstes Jahr

eine Klasse höher starten wird. Zum

guten Schluss hatten die zwei Up

and Downs noch den Vorteil, dass

der letzte Segeltag schon um 14 Uhr

beendet war. Der ganze Tross bewegt

sich Richtung Kukljica, dem letzten

Ziel vor der Rückkehr nach Biograd

am Freitag.

Für das Gastro Drink Sailing Team und

Dallmayr Import reicht es nicht

Natürlich wurde in der Spi-Klasse

auch gegen den Abstieg gekämpft.

Was sich nach dem 2. und 3. Wettfahrtag

schon abzeichnete, wurde im

Endeffekt auch bestätigt. Auf Platz

neun und zehn der Gesamtwertung

und somit im nächsten Jahr in der

Gennaker-Klasse landeten die beiden

Teams von Gastro Drink Sailing

Team und Dallmayr Import. Nach

dem Motto: „Dabei sein ist alles“ ist

dies jedoch aber kein Grund an der

BSW 2023 nicht teilzunehmen.

Auf der Rückfahrt nach Kukljica

bestätigte sich die Voraussage anlässlich

des Skippermeetings um 9 Uhr.

Es herrscht ab etwa 15 Uhr eine totale

Flaute, ein Navigationskurs hätte nie

zu Ende gefahren werden können.

Vinburg Performance Circle

Das Dashboard für Vorausdenker im Mittelstand.

Das hybride Strategiewerkzeug hilft Ihnen als Geschäftsleitung,

einen ganzheitlichen Überblick über die Erfolgsfaktoren

Mensch, Markt, Finanzen und Struktur zu erhalten und die

Unternehmensperformance gemeinsam mit gezielt

ausgewählten Spezialisten vorausdenkend zu steigern.

Ihr persönlicher Wegbegleiter

für Vinburg eine nachhaltige Performance Unternehmensentwicklung.

kostenloses Erstgespräch vereinbaren! Circle

Kostenloses Erstgespräch vereinbaren!

Das Dashboard für Vorausdenker im Mittelstand.

PERFORMANCE

NACHHALTIG

STEIGERN!

Das hybride Strategiewerkzeug www.vinburg.comhilft Ihnen als Geschäftsleitung,

einen ganzheitlichen Alte Landstraße Überblick 17 über | I-39022 die Erfolgsfaktoren

Algund (BZ)

Mensch, Markt, projects@vinburg.com Finanzen und Struktur | T. zu +39 erhalten 0473 420 und 421 die

Unternehmensperformance gemeinsam mit gezielt

ausgewählten Spezialisten vorausdenkend zu steigern.


18

BSW 2022

Die beste Segelwoche bisher

Nach der letzten Wettfahrt ging es

mangels Windes per Motor in den

Hafen von Kukljica, wo die Organisatoren

vom Yacht Club Salten zuerst,

wie an allen Tagen, zum „Anleger-

Bier“ samt Würstchen und später zur

großen Abschlussfeier und Prämierung

der Tages- und Gesamtsieger,

geladen hatten.

Komplimente aller Teilnehmerinnen

und Teilnehmer an die Organisatoren

gab es zuhauf – und dazu die

einhellige Meinung: Mit Kaiserwetter,

acht perfekten Wettfahrten, einer

kaum zu überbietenden Spannung bis

zum letzten Tag, ohne größere Unfälle

und Verletzungen und dazu eine super

Stimmung – die Brennercom Sailing

Week 2022 war wohl die beste Ausgabe

bisher. Dem kann ich mich als

Berichterstatter (Franz Wimmer, Chefredakteur

„Radius“), der von Anfang

an mit dabei war, nur anschließen.

Das Anleger-Bier

Anleger-Bier und Manöver-Schluck

sind zwei Bezeichnungen, die absolut

positiv besetzt sind. Den Manöver-

Schluck gibt es nach gelungenem

Segel-Manöver und das Anleger-Bier

nach einem gelungenen Segeltag.

Wobei man beim Zweiten die beiden

Wettfahrten des Tages verbal noch

einmal Revue passieren lässt, was

natürlich mitunter zu angeregten

Diskussionen führen kann: Wobei

eines bemerkt werden muss – was

immer auch während der Wettfahrten

passiert – mit und ohne Protest, beim

Anleger-Bier sind alle Rivalitäten

vergessen. Entsprechend dieser Tatsachen

verlief auch die Prämierung am

Abend im Restaurant in ausgezeichneter

Stimmung. Einmal mehr bestätigte

der Regattaleiter Gert „Blondl“

Schmidleitner den Südtiroler Seglern

das hohe sportliche Niveau, welches

die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

im Laufe der vergangenen Jahre

erreicht haben.

In Zukunft Spinnaker oder Gennaker?

Dazu die spezielle Bemerkung vom

„Blondl“: „Es gibt keine Gruppe

A und B, was Leistung oder Können

betrifft, beide Segel erfordern

entsprechendes Handling. Beim

Spinnaker geht es mehr um Technik

und beim Gennaker mehr um die

Taktik, und am besten wäre wohl

von allem etwas. Wir werden sehen,

wohin die Entwicklung im internationalen

Segelsport geht.“ Bei der

Verabschiedung und gleichzeitigen

Ankündigung der BSW 2023 merkte

man auch ihm an, dass die BSW wohl

zur Lieblingsregatta vom „Blondl“

avanciert ist.

Abschieds T-Shirt von Hell Commerce:

Eine originelle Idee für die letztmalige Teilnahme


Foto © Manuel Plattner

Windsurfing Kaltern

1

Trendus Sailing Team

Foto © Manuel Plattner

19

Foto © Manuel Plattner Foto © Manuel Plattner

Foto © Manuel Plattner

Die Gesamtsieger der BSW 2022 in der Spinnaker-Klasse

2

Brandnamic Schöne Aussicht

3

Auto Hofer-Weico WWWind Square

Die Sieger der BSW 2022 in der Gennaker-Klasse

Spi-Klasse 1. – 8. Wettfahrt Total Gen-Klasse 1. – 8. Wettfahrt Total

1. Windsurfing Kaltern 1 1 1 4 6* 1 1 1 10

2. Brandnamic nsc* 5 3 1 2 2 3 2 18

3. Auto Hofer-Weico 3 3 8* 2 7 3 2 7 27

4. Vinschger Wind 7 7 5 5 1 8 9* 3 36

5. Hell Commerce 5 2 2 9* 8 6 5 8 36

6. Activa-Auto Icaro 2 4 6 3 nsc* 5 10 6 36

7. Brennercom Sailing 4 10* 7 6 4 4 8 5 38

8. Lobis Böden 6 9* 4 8 3 7 7 9 44

9. Gastro Drink Sailing dsq* 8 10 10 5 10 6 4 53

10. Dallmayr Import nsc* 6 9 7 9 9 4 10 54

* = Streichergebnis

1. Trendus Sailing 3 1 5* 3 1 2 2 1 13

2. Schöne Aussicht 7* 2 7 7 2 1 1 2 22

3. WWWind Square 1 3 3 5 9* 4 7 3 26

4. Clean Solution 2 4 4 1 4 7 9* 7 29

5. WF Mechanik 6 8* 2 4 3 6 6 4 31

6. Foppa Taste Supporter 9* 9 6 2 8 3 3 5 36

7. Bootsschule Klaro 4 7 1 8* 7 8 4 6 37

8. Durst Ventures 5 6 8 6 5 5 8 dnf* 43

9. Passion for Future 8 5 9* 9 6 9 5 8 50

* = Streichergebnis

Gemeinsames Gruppenfoto aller Beteiligten der BSW 2022

Foto © Manuel Plattner

Foto © Manuel Plattner


20

Anzeige

Hinein ins

Vergnügen

Auch wer in See stechen will, braucht den richtigen Führerschein

– mit den Bootskursen der Bootsschule Klaro

boat ist man gut vorbereitet. Ein Gespräch dazu mit dem

Geschäftsführer Stephan Eckl und Stefano Quaggiotti

der Werft „Cantiere del Pardo“.

Radius: Herr Eckl, wir haben gehört, dass die Bootsschule

Klaro boat, ehemals Latemar, bald mit einem neuen Segelboot

aufwarten wird. Stimmt das?

Stephan Eckl: Ja, ich kann es kaum mehr erwarten! Einiges

fehlt aber noch, so zum Beispiel die Segel. Danach steht

einer ersten Probefahrt nichts mehr im Wege.

Radius: Was für ein Boot haben Sie ausgewählt?

S. Eckl: Nach reiflicher Überlegung habe ich mich wieder

für einen „Fastcruiser“ entschieden, und zwar für die Grand

Soleil 34 des „Cantiere del Pardo“.

Radius: Eine tolle Werft und ein schönes und schnelles

Boot! Warum aber ein sportliches Segelboot?

S. Eckl: Dafür gibt es mehrere Gründe. Erstens brauche ich bei

den Kursen für den Bootsführerschein ein Boot, bei dem möglichst

viele Mannschaftsmitglieder was zu tun haben und aktiv

zum guten Gelingen der Manöver beitragen können. Zweitens

verwende ich für die Schule schon seit über 20 Jahren eine

„Grand Soleil 34“ (Baujahr 1991) und bin mit dem Boot sehr

zufrieden. Drittens ist der Name „Grand Soleil“ in der Seglerwelt

ein Synonym für elegante, sportliche, wertige Boote, und

das spiegelt sich auch auf den Ruf der Bootsschule.

Radius: Was ändert sich beim neuen Boot

gegenüber dem Alten?

S. Eckl: Am augenscheinlichsten ist das breite Heck mit dem

geräumigen Cockpit. Bei der Konfiguration habe ich mich

für ein doppeltes Steuerrad und eine Ruderpinne entschieden.

Zusätzlich zu Großsegel und Fock wird das Boot mit

einem Gennaker ausgestattet sein. Unter Deck ist das neue

Boot heller und geräumiger, vor allem im Heckbereich.

Die Motorisierung ist dieselbe wie beim alten, nämlich ein

Diesel mit 30 PS und einem Faltpropeller. Was die Decksausstattung

angeht, handelt es sich um eine der angebotenen

Regattaversionen mit größeren Winschen, Blöcken, besseren

Tauen usw. Als Extras sind die elektronischen Instrumente

auch am Mast angebracht, so haben die Kursteilnehmer

jederzeit die Fahrdaten im Blick.

Radius: Wo wird der Heimathafen des neuen Bootes sein?

S. Eckl: Der Liegeplatz bleibt unverändert im Porto San

Nicolò in Riva del Garda. Der Wind fehlt hier fast nie, also

ideale Bedingungen für eine Bootsschule!

Radius: Frage an Stefano Quaggiotti vom Cantiere del

Pardo: Können Sie uns etwas über die Werft „Cantiere del

Pardo“ und das Segelboot Grand Soleil 34 erzählen?

Stefano Quaggiotti: Der „Cantiere del Pardo“ entstand in

den 1970er Jahren und dessen erstes Bootsmodell, auf dem

auch die Geschichte des italienischen Yachtbaus fußt, ist

eben die GS 34. Es war ein für jene Zeit futuristisches Boot,

basierend auf einem Projekt von Finot, bei welchem die Fallen

unter dem Decksaufbau verliefen – ein Konzept, das erst

ab dem Jahr 2000 weiterentwickelt wurde und heute weit

verbreitet ist. Der Prototyp wurde Cino Ricci für Hochseeregatten

anvertraut, die alle gewonnen wurden und das

Boot berühmt machten. Der „Cantiere del Pardo“ entwarf

daraufhin von der GS 34 bis zur GS 52 weitere Segelboote,

welche Meilensteine im Bootsbau wurden und den Spitznamen

„Spaghetti Swan“ in Anlehnung an die berühmten

schwedischen Segelyachten erhielten.

Radius: Welche sind die interessantesten technischen Eigenschaften

der GS 34?

S. Quaggiotti: Wir sprechen von einer Grand Soleil, das ist

ein Synonym für gut verarbeitete, verwindungssteife, robuste

und leichte Boote. Die GS 34 hat eine hydrodynamisch

ausgefeilte Rumpfform, und ihr Cockpit bietet der Mannschaft

eine gute Bewegungsfreiheit bei den Manövern.

Radius: Was halten Sie von einer Bootsschule, die ihre Kunden

auf so einem Boot ausbildet?

S. Quaggiotti: Die GS 34 ist ein ideales Boot für die Schulung,

sie ist sehr solide und unter allen Bedingungen sicher.

Das Boot bietet die Gelegenheit, die Segeltechnik gut und

mit vielen Einstellmöglichkeiten zu erlernen. Ich finde, dass

Stephan und die Bootsschule Klaro mit der GS 34 eine ausgezeichnete

Wahl getroffen haben.

Bootsschule Klaro Boat

Karl-Wolf-Straße 17 | 39012 Meran

Tel. 0473 230 259

info@klaro.bz.it | www.klaro.bz.it


Alle Fotos © Moritz Holzinger und Privatarchive

AKTUELL

21

Activa - Auto Ikaro

Skipper Bernhard „Petz“ Mair

v.l.: Thomas Wächter, Hansi Dalvai, Frank Nienstädt, Norbert Thomaseth,

Franco Faccaroli, Martin Widmann, Jan Mair, Bernhard Mair

Auto Hofer-Weico

Skipper Christof Weissteiner

hinten, v.l.: Manfred Verginer, Christian Hofer, Christian Fissneider

vorne, v.l.: Christof Weissteiner, Silvia Gantioler, Albin Gamper

Bootsschule Klaro

Skipper Stephan Eckl

hinten, v.l.: Günther Degasper, Daniel Rossaro, Stephan Eckl

vorne, v.l.: Michael Ebnicher, Michael Messner, Jakob Eckl


22

AKTUELL

Brandnamic Sailing Team

Skipper Michael Widmann

hinten, v.l.: Peter Rosatti, Michael Widmann, Hans Peter Pechlaner, Richy Florian,

Stefan Zipperle. vorne, v.l.: Florian Ellmenreich, Harald Schwazer, Harald Visintin Huber

Brennercom Sailing Team

Skipper Karl Manfredi

hinten v.l.: Christian „Cocco“ Weithaler, Christian Kofler, Rainer Toniatti, Sigi Rungaldier

vorne, v.l.: Manfred Huber, Karl Manfredi, Oskar Weissteiner

Clean Solutions

Sailing Team

Skipper Hanspeter Mair

hinten, v.l.: Alexander Franz, Stefan Rungger, Ephräm Sanin, Hanspeter Mair

vorne, v.l.: Elmar Gruber, Peter Pfanzelter


AKTUELL

23

Dallmayr Import

Sailing Team

Skipper Thomas Rinner

hinten, v.l.: Pramsohler Michael, Thomas Rinner, Hanspeter Radmüller, Thomas Knoll

vorne, v.l.: Hans Happacher, Gerhard Lochmann, Johann Kehrer

Durst Ventures Sailing Team

Skipper Andreas Unterhofer

v.l.: Christoph Gamper, Rico Sauerborn, Markus Atz, Fabian Sottsas,

Andreas Unterhofer, Martin Pupp

Segeln ist nichts

für Warmduscher.

MARKETING

AUCH NICHT.

brandnamic.com

sailingteam

Foto: shutterstock.com


24

AKTUELL

Foppa Taste Supporter

Racing Team

Skipper Peter Foppa

hinten, v.l.: Peter Foppa, Alexandra Wenter, Michela Cobelli, Markus Haas,

vorne, v.l.: Lukas Lantschner, Juri Foppa, Renè Celva.

Gastro Drink Sailing Team

Skipper Günther Unterkofler

v.l.: Robert Weger, Manuel Tschager, Harald Toniatti, Robert Andreoli,

Florian Egger, Günther Unterkofler, Giulio Sabatino

HELL Commerce

Skipper Hans Hell

hinten, v.l.: Josef Raffeiner, Günther Stuflesser, Robert Pichler, Günther Kröss

vorne, v.l.: Hans Hell, Oswald Planer, Daniel Raffeiner, Stefan Simonini


AKTUELL

25

Passion for future

Sailing Team

Skipper Sigmund Rainer

hinten, v.l.: Robert Thaler, Michael Tschöll, Rainer Sigmund

vorne, v.l.: Alex Hofer, Samuel Pöder, Markus Laimer

Lobis Böden

Skipper Norbert Rainer

v.l.: Karlheinz Torggler, Paul Lobis, Ivan Tessari, Maximilian Rainer,

Norbert Rainer, Ignaz Pinzger, Hannes Oberrauch

Sailing Team

Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.

Aristoteles

Lobis Ich steh drauf! ®


26 AKTUELL AKTUELL

Schöne Aussicht

Skipper Reinhard Widmann

v.l.: Georg Rammlmair, Christoph Gasser, Karl Höller, Reinhard Widmann,

Alexander Scholz, Herbert Mayer

Trendus Sailing Team

Skipper Hansi Aichner

hinten, v.l.: Phlipp Kirchler, Helmut Raffeiner, Daniel Bertoldi

vorne, v.l.: Alexander Dresen, Hansi Aichner, Thomas Ladurner

Vinschger Wind

Skipper Michael Piesch

v.l.: Stefan und Doris Obertimpfler, Lhota Dieter, Peter Plaschke, Ingrid und

Michael Piesch, Markus Peer, Michael Gamper


AKTUELL

27

WF Mechanik Sailing Team

Skipper Hannes Niederkofler

hinten, v.l.: Heinrich Zelger, Simon Krapf, Markus Promberger, Marco Strohmer

vorne, v.l.: Lukas Seebacher, Hannes Niederkofler

Windsurfing Kaltern

Skipper Stefan Sparer

hinten, v.l.: Stefan Sparer, Klemens von Lutterotti, Thomas Gasser, Wolfgang Sparer

vorne, v.l.: Michael Scalet, Alex Scalet, Roland Maier, Christoph Abraham

WWWind Square

Sailing Team

Skipper Hermann Stricker

v.l.: Heinrich Vögele, Tobias Tauber, Klaus Pichler, Annemarie Schwienbacher,

Laurin Stricker, Klaus Pircher, Hermann Stricker


28

AKTUELL

Führen oder geführt werden?

Segeln als Symbol. Wir befragen zwei erfahrene Berater und

Coaches, die beide gerne segeln, wo sie Zusammenhänge sehen.

Radius: Führen Sie lieber oder

werden geführt?

Petra Gamper: Das hängt von der Situation

und vom Umfeld ab. Beim Tanzen

werde ich als Frau gerne geführt und

kann mich den Impulsen einer starken

führenden Hand anvertrauen. Beim

Segeln mit einer Yacht ist es ein Teamwork,

um gut voranzukommen.

Manfred Trienbacher: Bin der Meinung,

Führung hat auch damit zu tun,

Verantwortung für Entscheidungen

zu übernehmen, die nicht immer

einfach sind. Ehrlich gesagt, führe ich

gern, wenn die Kompetenz es zulässt.

Trotzdem ist es auch sehr angenehm,

in einem gleichwertigen Team zusammenzuarbeiten

und die Führung einer

Moderation abzugeben.

Radius: Welche Rolle im Teamwork

spielen Sie am liebsten?

M. Trienbacher: Ich denke, Teams funktionieren

dann am besten, wenn die

Werte und Haltung der Teammitglieder

ähnlich ist. Im Team sehe ich mich auch

als Coach, um die anderen dabei zu unterstützen,

das gemeinsame Ziel und die

Werte zu erkennen. Dann kann man mit

Leidenschaft an die Umsetzung gehen.

P. Gamper: Wenn ich mich kompetent

fühle, gehe ich gerne in Führung. Zum

Beispiel, wenn ich Seminare halte, wenn

ich Organisationsaufgaben erledige,

wenn ich von Haltung – äußerer und

innerer – sprechen und daran mit Menschen

arbeiten und Weiterentwicklung

fördern kann. Je älter ich werde, umso

mehr kann ich mich auch zurücknehmen

und andere führen lassen.

Radius: Und welche Rolle reizt Sie auf

dem Segelboot?

P. Gamper: Auf den Segeltörns, die ich

unternommen habe, war ich bei den

„Matrosen“, also den Befehlsempfängern.

Ich habe bemerkt, wie männliche

und weibliche Skipper unterschiedlich

Befehle erteilen. Es braucht klare Ansagen,

klar. Jedoch die Art und Weise,

die mitschwingende Forderung, die

Dringlichkeit, das Machtgehabe äußern

sich unterschiedlich im Tonfall und der

Empathie des Skippers.

M. Trienbacher: Dies ist eine schöne

Analogie zum Thema Unternehmensführung.

Es ist in erster Linie wichtig,

dass jeder weiß, welche Aufgaben ihm

zugeteilt sind. Wirkliches Teamwork ist

dann gefragt, wenn etwas Unerwartetes

passiert: Wie wird reagiert? Übernimmt

jemand auch Aufgaben eines

anderen Teammitglieds? Da ich selbst

keine Skipper-Erfahrung habe, würde

ich den Skipper dabei unterstützen, ein

gutes „Wir-Gefühl“ mit Respekt und gegenseitiger

Wertschätzung zu schaffen.

Die Autoren

Radius: Was haben Sie vom Segeln fürs

Berufsleben gelernt?

M. Trienbacher: Bei den Hafenmanövern

habe ich gelernt, dass der

Skipper mehrere wachsame Augen

benötigt, sonst wird eine kleine, aber

wichtige Rolle eines Teammitglieds

(z.B. Fender setzen) übersehen. Im

Segelteam und vor allem in beruflichen

Teams ist es mir wichtig geworden,

sich auf Ziele zu einigen – noch vor

persönlichen Befindlichkeiten.

P. Gamper: Die beeindruckendste Erfahrung

hatte ich auf den Kornaten, als

wir fast bei Windstille nicht den Motor

anmachten, sondern unter der ruhigen

Führung unserer Skipperin Butterfly segelten

statt aufzukreuzen, also hektisch

in Aktivismus zu verfallen. Wir kamen

gut voran, obwohl es sich wie Stillstand

anfühlte.

Radius: Eine weitere Erkenntnis aus der

Segelwelt, für das Berufsleben?

M. Trienbacher: Nicht der Wind, sondern

das Segel bestimmt die Richtung. Bei

den Segelregatten sieht man viele unterschiedliche

Strategien mit denselben bzw.

ähnlichen Voraussetzungen. Erfolge und

Misserfolge lösen sich ab. Jedoch Ausdauer

und Teamstärke, der Zusammenhalt machen

sich langfristig immer bezahlt.

P. Gamper: Ja. Beim Segeln brauchst du

nicht mit dem Wind zu diskutieren. Er

ist so wie er ist; auch wenn er fehlt. Du

brauchst ein klares Ziel, wo du hin willst.

Je nach Windrichtung musst du dann die

Strategie wählen (aufkreuzen, wie „scharf“,

optimal wenden usw.). Wenn der Wind zu

heftig wird, ist es besser, einen sicheren

Hafen aufzusuchen und auf bessere oder

passendere Verhältnisse zu warten.

Das Segeln ist pure Lebensschule.

Dr. Petra Gamper, Seminarleiterin

und Coach für Haltung, Empathie

und Gesundheit, Meran,

www.petra-gamper.com.

Dr. Manfred Trienbacher – Trienbacher

Consulting unterstützt Sie

Dr. Petra Gamper Dr. Manfred Trienbacher

bei der Bestimmung von Unternehmenswerten und -marken sowie als Skipper bei digitalen

Projekten, Eppan, www.trienbacher.com. Beide sind Kooperationspartner von vival.institute.


BSW 2022

29

„Flaggen-Annemarie“ mit „Blondl“

Peter Barnet (Schnarchwurm)

Das Duo Roby und Günther

Splitter von der BSW 2022

Immer noch manuell: In unserer digitalisierten

Welt gibt es noch manuelle

Arbeit, wie z.B. das setzen der richtigen

Flaggen zum Start. Verantwortlich dafür

„Blondels“ Assistentin die „Flaggen-

Annemarie“ im Bild mit „Blondl“.

Der Boiensetzter: Genauso wichtig wie

die Startflaggen sind die Start- bzw.

Zielboien. Dafür verantwortlich war Peter

Barnet, genannt der Schnarchwurm,

mit seinem PS-Starken Schnellboot.

Live-Musik im Mare: Das in Seglerkreisen

bestens bekannter Duo Günther

und Roby zeigten nach der Ankunft

in der Konoba „Mare“ gleich was sie

draufhaben. Von „Gianna, Gianna“ bis

„Fürstenfeld“ wurden die beiden bei

ihren Liedern von den anderen Seglern

lautstark unterstützt.

Print-, Funk- und TV-Medien: Moritz

und Maida, ein junges (verliebtes) Paar

sorgte für Fotos und Videos – mit und

ohne Drohnen. Zum Medienteam

gehörten noch weiter Manuel Plattner,

Herr über Millionen von Daten, Christian

Morandell (Dolomiten, Zett, Stol),

Franz Wimmer (Radius) und auch Lisa

von Südtirol1. Sie produzierten jeden

Tag die Beiträge, welche Leserinnen und

Leser sowie Hörerinnen und Hörer am

gleichen Abend bzw. zum Frühstück

serviert bekamen.

Dallmayr-Kaffe zum Frühstück: Bereits

zur Tradition geworden ist der hervorragende

Frühstücks-Kaffee, welcher

vom Dallmayr-Team, am letzten Morgen

direkt an der Mole, an die Teilnehmer

ausgeschenkt wurde

Kartons über Kartons: Alle möglichen

Utensilien (Werbebanden, Aufkleber,

T-Shirts, Mikrofone, Verstärker usw.)

mussten nach dem Ende der Veranstaltung

wieder zusammengepackt und nach

Hause gebracht werden.

Ein passionierter Segler: Als Gast

und Sponsor der BSW mit dabei war

Klaus Höller aus Leifers. Am letzten

Tag wechselte er sogar noch auf das

Brennercom-Boot und bestritt die letzte

Wettfahrt unter dem Kommando von

Skipper Karl Manfredi.

Zum Sonnenaufgang: Am Freitagmorgen

gegen halb sechs Uhr, die letzten waren

gerade von der Siegesfeier aufs Boot

gekommen, lief die Trendus-Mannschaft

schon wieder aus, um eine Badebucht

für den Rest des Tages zu suchen.

Alt und Jung: Die ältesten Teams mit

einem Durchschnittsalter von knapp

70 Jahren waren jene von Schöne

Aussicht und Activa - Auto Ikaro. Die

jüngsten waren mit einem Durchschnitt

von 36 Jahren Passion For Future sowie

das Siegerteam Windsurfing Kaltern.

Klaus Höller

v.l.: Richard Wieser, Felix Staffler und Erhard Lang

beim Zusammenpacken der unzähligen Utensilien.

Lisa von „Südtirol1“

Moritz und Maida

Das Team vom Dallmayr-Kaffee


30 PORTRAIT

Immer hart am Wind

Am liebsten ist ihm der Wind auf

die Schnauze, Stärke zehn bis

zwanzig Knoten. Eine größere Herausforderung,

die mehr Feinheiten

beim Trimmen erfordert, die Kunst,

den perfekten Kompromiss zwischen

Bootsgeschwindigkeit und

Höhe des Bootes, den Kurs hart am

Wind zu finden.

Vier Brennercom Sailing Week

Cups, 2016–2019, hat er so mit

seinem Team gewonnen und drei

Dolomythi-Cups, 2008–2016 sowie

2019. Bernhard Mair, Inhaber der

Firma Mapetz, Geschäftsführer und

Mehrheitseigner von Prohockey Prinoth

Sports GmbH und langjähriger

Skipper des Aktiva-Auto-Ikaro-Teams

und des Teams Mapetz.

Konzentration und Ausdauer sind

seine stärksten Eigenschaften, die

sich im Business und beim Segeln bezahlt

machen. Wenn es länger dauert

und die Mitstreiter an Energie verlieren,

ist Bernhard Mair noch voll da.

Und mit ihm seine 6- bis 7-köpfige

Crew. Seit Jahren die Gleichen, die

auch in der jüngsten Ausgabe des

BSW-Cups von 7. bis 13. Mai 2022

mit ihm die Segelwoche in Kroatien

bestritten haben. Das erste Mal nach

zwei Jahren erzwungener

Corona-Pause. Dieses

Mal war es allerdings

nur der sechste

Platz, vielleicht

auch, da die Crew

auf ein wichtiges

Mitglied, den

erfahrenen „Supervisor“,

der für

den Segeltrimm, die

Taktik und die Navigation

verantwortlich

ist, verzichten musste,

aber Bernhard Mair geht

die Regatten längst gelassen

an. Beweisen muss er sich nichts

mehr, und worauf es ankommt, ist

Segeln, Freundschaft und Fun. Und

wenn es losgeht, gilt: „Mast- und

Schotbruch“ oder „in culo alla balena“,

wie die italienische Version des

Seglergrußes heißt.

Vom Hobby-Katamaran zum Skipper

bei BSW und Dolomythi-Cup

Angefangen hat alles vor vielen Jahren,

im Urlaub, auf einem kleinen Katamaran,

die Küste auf und ab. Mehr

als zehn Jahre ist er dem Katamaran

treu geblieben, dann hat er die ersten

Erfahrungen auf den sogenannten

Dickschiffen (Kielyachten) gemacht,

einrumpfige Boote mit drei Kabinen.

Zunächst als Crew-Mitglied beim

Kykladen-Dedocanes-Cup, dem Adriatic-

und dem Kornati-Cup und dann

als dauernde Präsenz als Skipper beim

BSW- und beim Dolomythi-Cup. Sein

Können verdankt er der Erfahrung,

dem Gespür für den guten Mittelweg

und zwei guten Trainern: Olympiaund

Weltcupsieger Roberto Ferrarese –

Skipper von Mascalzone Latino und

Teilnehmer am America’s Cup sowie

Mauro Pellaschier, 1983 und 1987 am

Die BSW Crew mit Mauro Pelaschier 2009 am Gardasee.

Die BSW Crew von 2019

mit Ivo Laimer, Taktiker und Navigator.


PORTRAIT

31

Steuer der Azzurra, des ersten italienischen

Boots, das am America’s Cup

teilgenommen hat. Auch die Teilnahme

an den Matchrace Tournaments,

welche von BMW gesponsort wurden,

trugen viel an seiner Erfahrung bei.

Matrache ist eine eigene Segel-Disziplin,

bei welcher man eins gegen eins

segelt und es in erster Linie auf die

Segelkenntnisse ankommt.

Was ihn am Segeln am meisten fasziniert:

Die optimale Arbeitsaufteilung

und perfekte Zusammenarbeit aller

Positionen auf dem Boot, Hand in

Hand. Auch die Spannung des „Anseine-Grenzen-Kommens“,

Kollisionen

und Riffe vermeiden. Was für das

Boot gilt, lässt sich nicht zuletzt auch

auf das Geschäftsleben übertragen.

Und dazu der direkte Kontakt mit der

Natur, mit dem Meer. Nichts ist vorhersehbar,

es heißt, sich ganz auf die

Elemente Meer und Wind einzustellen,

es geht um die Schnelligkeit und

Sicherheit der Manöver, Taktik und

Navigation am Wind, mit oder gegen

die Strömung …

Der Schlüssel zum Erfolg: Hand in

Hand mit dem Team

Die Boote für die Regatten werden

zur Verfügung gestellt, und Bernhard

Mair belässt es beim Zufall, bei dem,

was er bekommt. Er schraubt nirgends

herum, um den Basistrimm zu ändern.

Sein Sohn Jan ist auf jeder Regatta

mit im Team. Die Begeisterung der

Restfamilie, so Bernhard Mair, hält

sich allerdings in Grenzen: Seine

Frau zieht die sicheren vier Räder

eines Campers einem Segeltörn vor.

Eine Weltumseglung ist ihm dennoch

schon durch den Kopf gegangen,

aber schlussendlich reizen ihn mehr

Langstreckenfahrten von einer Insel

zur anderen, nach hundert Seemeilen

einen schönen Hafen erreichen und

es sich dort gut gehen zu lassen.

Ein Traum, der wohl ein solcher

bleiben wird, wäre, einmal bei einem

America’s-Cup mit an Bord gehen zu

können. Die wahnsinnige Geschwindigkeit

dieser hochgestylten Boote

live zu erleben. Aber inzwischen

genießt er das Mittelmeer, und wenn

die Segelsaison zu Ende ist, braucht

er keine Langeweile zu fürchten. Seine

zweite Passion ist das Hockeyspiel.

Schnelligkeit, Teamgeist und Konzentration

sind immer mit im Spiel.


32 FRAGEN AN DEN EXPERTEN

Fragen an

den Experten

Die Radius-Themenausgaben informieren und vermitteln

zeitgemäßes Wissen in kompakter Form. In dieser Rubrik

beantworten unsere Experten aktuelle Fragestellungen. In

der aktuellen Ausgabe werden zum übergeordneten Thema

„Stolperfallen in der Strategieumsetzung“ einige spezielle

Detailfragen geklärt.

Sonja G., Salurn: Aktuell sind wir

dabei, uns im Familienbetrieb neu zu

organisieren, und wir, also mein Bruder

und ich, setzen eine strategische

Planung der nächsten Schritte voraus.

Wir sind Handwerker und keine

Betriebswirte, bekanntlich führen viele

Wege ans Ziel, aber welcher Herangehensweise

sollen wir uns für eine

nachhaltige Entwicklung bedienen?

Rainer M. Sigmund: Ich schicke voraus,

aus unserer Erfahrung bestätigen zu

können, dass es leider nur zu oft passiert,

strategische Planungen zu erarbeiten,

welche dann nicht oder nie richtig

umgesetzt werden. Komplimente, dass

Sie sich dazu sofort Gedanken machen.

Dabei ist das Umsetzen der erarbeiteten

strategischen Stoßrichtung wichtiger als

die vermeintliche Strategie selbst. Denn

erst, wenn Konzepte und Projektbausteine

operativ umgesetzt werden,

erzielen sie Wirkung. Als Handwerksbetrieb

wissen Sie dies besser als wir

Betriebswirte. Grundsätzlich ist zu

unterstreichen, dass ein ganzheitlich

erarbeitetes Strategiekonzept, richtig

umgesetzt, den Rahmen darstellt, um

allen Erfolgsfaktoren im Unternehmen

den notwendigen Platz zur erfolgreichen

Entwicklung zu geben. Frühere

Studien belegen diese Praxiserfahrung.

Darin wird beispielsweise festgestellt,

dass 80 Prozent der Manager der Ansicht

sind, dass sie die richtige Strategie

haben, aber nur 14 Prozent, dass ihre

Strategieumsetzung gut ist und dass

70 Prozent der Geschäftsführer, die

scheitern, nicht wegen einer falschen

Strategie Misserfolg haben, sondern

wegen mangelhafter Strategieumsetzung

(vgl. im Detail „Die Entwicklung der

Balanced Scorecard als strategisches

Managementinstrument – J. Cobbold

und G. Lawrie“).

Wenn Sie jetzt nach der Herangehensweise

fragen, empfehle ich Ihnen, sich

in erster Linie mit erfolgreichen Unternehmern

Ihrer Branche zu unterhalten

und deren Erfahrungen konstruktiv

aufzufassen. Damit meine ich, dass

Sie gut beraten sind Zeit, darin zu investieren,

lokale, aber möglichst auch

überregionale Betriebe zu besuchen

und zuzuhören. Parallel dazu suchen

Sie sich einen Wegbegleiter, welcher

fundierte betriebswirtschaftliche und

vor allem Entwicklungskompetenz

für Unternehmen ab Ihrer Größenordnung

mitbringt. Suchen Sie

Tipps von Freunden und Bekannten,

entscheiden Sie sich dann aufgrund

der technischen Kompetenzen, der

Vernetzung respektive Erfahrung und

besonders wegen des menschlichen


FRAGEN AN DEN EXPERTEN

33

Profils; denn diese Zusammenarbeit

soll nachhaltig anhalten.

Dieser Kompetenzträger wird Sie

bei der Reorganisation des Unternehmens

dann entsprechend seiner

Expertise mit methodischen Werkzeugen

begleiten und es auf den Weg

bringen, ein vorausgedachtes Konzept

zu erarbeiten. Ein Konzept, welches

Ihnen den strategischen Rahmen für

jegliche Entscheidungen bieten wird.

Entscheidungen, die Sie als Geschwister,

Ihre Eltern und auch Ihre

Mitarbeiter in eine Richtung bringen

soll. Die Umsetzung der erarbeiteten

Strategie ist dann schon deshalb kein

Selbstläufer, da sich das Fundament

mit dem Warum, dem Wohin, dem

Was und dem Wie befasst. Die Umsetzung

ist aber vom Wie, Wer, Wann

und Wo abhängig. Dies sind Variablen,

deren kontinuierliche Weiterentwicklung

zwar vom Fundament, dem

im Konzept festgelegten strategischen

Rahmen, abhängt, aber schlussendlich

vom Unternehmer als Persön-

lichkeit geprägt werden. In Ihrem

Falle ist der Unternehmer ein Geschwisterpaar,

also zwei Charaktere

in einem Profil, und umso wichtiger

ist es, während der Entwicklung die

Kernaufgaben und Verantwortungsbereiche

auf dieser Ebene zu klären,

um einen fundamentalen Faktor der

Unternehmensentwicklung zu festigen:

Führung.

Mit der richtigen Herangehensweise,

also bewusstem Zuhören respektive

Lernen, einer bedachte Auswahl

und klaren Ziel-Vereinbarungen mit

Ihren Wegbegleitern, der passenden

Auswahl Ihrer Führungsinstrumente,

einer gezielten Fortbildung Ihrer Führungskompetenzen,

der Kultivierung

von Kontinuität in der strategischen

Umsetzung im gesamten Team schaffen

Sie die Grundlage, den Betrieb erfolgreich

zu übernehmen und vor allem als

Geschwister-Team erfolgreich zu führen.

Ihnen scheint dieser Prozess jetzt

noch etwas zu langwierig? Bleiben

Sie ihrer Überzeugung, dem Familien-

Credo treu, und verfolgen Sie die

Konkretisierung des strategischen

Wegs, um so vielen Stolpersteinen wie

möglich auszustellen. Für ein schnelles

Ergebnis empfehle ich inzwischen

schon mal einen Workshop in der Familie,

bei dem Sie eine Vorlage eines

Business Model Canva vom Internet

herunterladen und gemeinsam ausfüllen.

Viel Spaß und bei Fragen bitte

gerne melden.

Der Experte

Rainer M. Sigmund,

Weg-Begleiter und

Sparringpartner für Unternehmenskultur

und

CSR-Strategien. Er ist

Inhaber der Vinburg Projects GmbH und

Terra Certified Partner. Zur ganzheitlichen

Entwicklung von Unternehmen arbeiten

sie auf Projektebene interdisziplinär mit

ausgewählten Branchen- und Fachspezialisten

zusammen.

Mehr unter www.vinburg.com.

Ein stimmungsvoller Abend

Lieder von Sepp Messner-Windschnur

und Geschichten von Franz

Wimmer; es war ein stimmungsvoller

Abend am 5. Mai in der Orchideenwelt

in Gargazon. Nächster

Auftritt am 12. Juni in Reinswald.

Dass es nicht langweilig werden

würde, versprach schon die Bühnen-,

Radio- und TV-Erfahrung der

beiden. Die zum Teil höchst amüsanten

und verblüffenden Geschichten

aus Wimmers Biografie „Ein Leben

in Bewegung“ in Verbindung mit den

Liedern des Sepp Messner-Windschnur

sorgten für viel Heiterkeit unter den

etwa 70 Gästen in der Orchideenwelt

in Gargazon. Zur Geschichte und zum

vergeblichen Versuch (mangels Formular)

am Brenner der Republik Österreich

eine Kiste Äpfel zu schenken,

passte Messners Lied „Zettl, Zettl,

Zettl“; zu Wimmers Klettertour auf

die Kleine Zinne die beiden Titel „Der

Rucksack“ und „Za wos den Bergsteigen“.

Franz Wimmer war anfangs in

Südtirol in der Möbelbranche tätig –

auch da gibt es den passenden Titel

„Die olte Matratze“; Wimmer outet

sich in seinem Buch zudem als Autofreak

und passend dazu Messners Titel

„Der Cadillac“.

Die passenden Lieder zu den Texten

Mit dem Lied „Spritzig bis in den

Tod“ nahmen sich die beiden „Rentner“

auch selbst auf die Schaufel.

Aus seinen 45 Jahren in Südtirol brachte

der gebürtige Salzburger interessante

Beiträge und Erlebnisse aus seiner Tätigkeit

als Radio- und TV-Moderator,

als Marketing- und Eventmanager und

als Zeitungsmacher. Sepp Messner-

Windschnur gab, neben den zum Buch

passenden Liedern, auch seine Superhits

wie „Beppo del Trentin“, „I bin die

Waschmaschin“, oder „Afn Ball“ zum

Besten und erfüllte weitere Sonderwünsche

aus dem Publikum.


34

Anzeige

Mit Hypo Vorarlberg Leasing

die Segel richtig setzen!

„Über den Wind können wir nicht bestimmen, aber wir

können die Segel richten“, lautet eine Weisheit, die sich

von der hohen See auf die Wirtschaft übertragen lässt.

Es gilt, etwas zu verändern, um proaktiv Kurs zu halten –

mit Offenheit, Innovationsgeist und Erfahrung. Die Hypo

Vorarlberg Leasing AG macht genau das und bewegt sich

nachhaltig gen Zukunft.

Die Geschichte des Leasingfinanziers in der Region Trentino-

Südtirol reicht über drei Jahrzehnte zurück, das Mutterhaus,

die Hypo Vorarlberg Bank, feiert heuer gar ihr 125-

jähriges Bestehen. Es war und ist der Blick nach vorne, der die

Hypo Vorarlberg Leasing AG zum führenden Leasingfinanzierer

macht. So richtet sie ihr Dienstleistungsangebot an die Bedürfnisse

des Marktes aus und passt sie gegebenenfalls an. Aktuelles

Beispiel ist der Ausbau des Maschinenleasings, der vielen Betrieben

dabei helfen soll, die Modernisierung ihres Maschinenparks

clever und gut planbar zu finanzieren. Damit leistet Hypo

Vorarlberg Leasing einen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der

Unternehmen in einem Umfeld, das immer hochwertigere Produkte

und Angebote verlangt und zugleich auf Nachhaltigkeit

(ökologisch, sozial, wirtschaftlich) besonders Wert legt.

Betrieben und Mitarbeitern auf den Puls fühlen

Sich proaktiv zu verändern, bedeutet für die Leasinggesellschaft,

ständig an der Verbesserung der Servicequalität zu

arbeiten. Die Digitalisierung nutzt sie etwa, um Prozesse

wesentlich zu vereinfachen und zu beschleunigen –

Kunden sollen Aufwand und Wege sparen, um mehr

Zeit fürs eigene Business zu haben. Gleichzeitig

stehen spezialisierte Expertenteams für Fragen rund

um sämtliche Aspekte des Leasings (z. B. vertraglich,

rechtlich, steuerlich) zur Verfügung; im Bedarfsfall

über die Laufzeit der Leasingvereinbarung hinaus. Als

verlässlicher Partner der Wirtschaft gestaltet die Hypo

Vorarlberg Leasing die Zukunft der Unternehmen aller

Branchen und Größen mit maßgeschneiderten Finanzierungen

mit.

Die insgesamt 40 Mitarbeiter engagieren sich am

Hauptsitz in Bozen und in der Zweigstelle in Como

um die beste Lösung für die jeweilige Anforderung.

Die hohen Standards, die der Leasingfinanzierer in

der Kundenbeziehung verfolgt, greifen auch intern:

Hypo Vorarlberg Leasing bietet Jobbewerbern interessante

Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen

und achtet auf die geänderten Bedürfnisse der Mitarbeiter

hinsichtlich individueller Gestaltungsräume

und Eigenverantwortung, der zeitlichen und örtlichen

Flexibilität, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf

sowie der Gesundheit am Arbeitsplatz.

HYPO VORARLBERG LEASING AG

Galileo-Galilei-Straße 10 H | 39100 Bozen

info@hypovbg.it | www.hypoleasing.it


35

Unsere Kompetenz ist die

Leidenschaft für das Auto!

Auto Hofer in Klausen: Deine

Experten für alles rund ums Auto!

Unsere kompetenten und fachkundig ausgebildeten

Mitarbeiter stehen dir in unserer

zertifizierten Servicewerkstatt der Marken VW,

Seat, Škoda und VW Nutzfahrzeuge mit Rat und

Tat zur Seite: Ob Firmenkunde mit großem

Fuhrpark oder Privatkunde – getreu dem Motto

„Geht nicht, gibt’s nicht“, passen wir uns an deine

individuellen Bedürfnisse an.

Du bist auf der Suche nach einem fahrbaren Untersatz?

In unserem Showroom stehen zahlreiche

Neu-, Gebraucht - und Jahreswagen zu einer Probefahrt

bereit und falls unter unseren Bestandsfahrzeugen

dein Traumauto nicht dabei war, macht

sich unser Verkaufsteam für dich auf die Suche!

Ein Familienbetrieb mit 30-jähriger Firmengeschichte,

der Altbewährtes und Innovatives

miteinander verbindet und immer auf der Suche

nach cleveren Köpfen ist!

Wir freuen uns auf dich.

Spitalwiese 21 | 39043 Klausen

info@autohofer.com | www.autohofer.com

Fotos © Hannes Niederkofler


36

25%

OPENING

SPECIAL

Active. Coastal.

Lifestyle.

Eine Halbinsel voll unbegrenzter Urlaubsmöglichkeiten

an der kroatischen Adria.

Ein wunderschöner Ort, inmitten der Natur, wo Sie

Spaß, Erholung & Genuss erwarten. Ein Premium

Resort auf 5*-Niveau, das Urlaubswünsche wahr

werden lässt: Erleben Sie hier im neuen

Falkensteiner Family Hotel Diadora wunderbare

Momente & strahlende Gesichter für

Erinnerungen zum mit nach Hause Nehmen.

NEU AB JUNI 2022: Jetzt buchen und

25% Opening Special im Diadora sichern!

MEHR INFOS UNTER

falkensteiner.com/puntaskala

Punta Skala d.o.o., Zrinsko-Frankopanska 38, HR-23000 Zadar

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!