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SUMO #21

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Ausgabe 2/2013 - <strong>#21</strong><br />

bEI unS faLLEn MEdIEn und kOMMunIkatIOn InS GEWIcht<br />

Mit „Vitamin b“ zum Job<br />

Der harte Kampf ums<br />

Praktikum<br />

Liebe geht durch den bildschirm<br />

Skype macht‘s möglich<br />

Zwa Voitrottln<br />

comedy-duo im höhenflug


www.spknoe.at<br />

Die Welt gehört den Studenten.<br />

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2/13<br />

>> gekürzt 04<br />

Juni 2013<br />

>> geknipst<br />

18<br />

04<br />

06<br />

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10<br />

12<br />

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16<br />

18<br />

Events, Kino und Konzerte<br />

MOMENTderBLEIBT<br />

Spionage im Internet<br />

Campus Leben<br />

Liebe geht durch den bildschirm<br />

Comic – Skype-Fernbeziehungen<br />

Meinung: Warum noch ins Kino gehen?<br />

Goodbye Hollywood<br />

Fotowettbewerb<br />

>> gesucht<br />

>> gelacht<br />

22<br />

28<br />

22<br />

24<br />

24<br />

26<br />

28<br />

30<br />

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33<br />

34<br />

35<br />

Mit „Vitamin b“ zum Job<br />

Lesestoff: Das Mädchen, das den<br />

Himmel berührte<br />

Das Ende der Menschlichkeit<br />

Profit mit Naivität<br />

des miassn Zwa Voitrottln sei<br />

Frequency – Das Festival in Zahlen<br />

campus & city radio 94.4<br />

Leistungssport und Studium<br />

unter einem Hut<br />

rätselseite<br />

Impressum<br />

PAULINE STÖHr, KONZErTBÜrO SCHONEBErG, FLOrIAN GODOVITS, TWENTIETH CENTUrY FOx<br />

FOTOS<br />

Der Sommer steht vor der Tür und kaum ein Studierender kommt an<br />

ihr vorbei – der nervenaufreibenden Suche nach einem Praktikumsplatz.<br />

Egal in welcher Branche, Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln<br />

will jeder Berufseinsteiger. Welche unterschiedlichen Wege Studierende<br />

einschlagen, um an Praktika zu kommen, hat Nicole Krischker auf<br />

Seite 22 herausgefunden.<br />

Beziehungen sind heikel. Kommunikation ist einer der wichtigsten<br />

Faktoren für eine funktionierende Partnerschaft. Was aber, wenn<br />

schier unüberwindbare Distanzen zwischen zwei Verliebten liegen? Die<br />

Kommunikationssoftware Skype hilft, sich dennoch nahe zu sein, wenn<br />

auch nur virtuell. Sie bietet somit allen reisenden und Auslandsstudenten<br />

eine tolle Möglichkeit zu kommunizieren. Warum die Technologie<br />

aber auch Gefahren birgt und nicht nur Gutes für eine Fernbeziehung<br />

bringt, erzählt dir Elisabeth raschka auf Seite 12.<br />

„Ich geb‘ dir ein Wort, was fällt dir dazu ein?“ Tobias Zehentner hat sich<br />

aufgemacht und die unterschiedlichsten und teilweise auch skurrilen<br />

Gedanken der Studierenden eingefangen. Auf Seite 10 erzählen die<br />

Bewohner, was das Campusleben an der FH St. Pölten ausmacht.<br />

Alle Musikbegeisterten und Festivalbegeisterten haben den Termin mit<br />

Sicherheit bereits fix eingeplant. Das Frequency Festival findet auch<br />

heuer wieder als eines der größten Events in St. Pölten statt. Zwischen<br />

15. und 17. August begeistern<br />

etwa 100 verschiedene<br />

Bands und DJs auf sieben<br />

Bühnen. Spannende Hintergrundinformationen,<br />

die wohl<br />

auch eingefleischte Fans<br />

bisher noch nicht über das<br />

Event gewusst haben, findest<br />

du auf Seite 30.<br />

Wenn du uns deine Meinung zur neuen <strong>SUMO</strong>-Ausgabe, einem<br />

einzelnen Artikel oder Themenvorschläge mitteilen willst, dann schreib<br />

uns einfach an leserbriefe@sumomag.at. Wir freuen uns auf deine<br />

Meinung und viele Anregungen! Jetzt wünschen wir dir aber viel Spaß<br />

beim Lesen der neuen Ausgabe und einen aufregenden Sommer!<br />

doris & bernhard<br />

Sag uns deine Meinung und nimm direkt Kontakt mit uns auf!<br />

office@sumomag.at<br />

redaktion@sumomag.at<br />

WWW.<strong>SUMO</strong>MAG.AT – DEIN JUNGES ONLINE-MAGAZIN


gekürzt<br />

EVEntS<br />

kInO<br />

kOnZErtE<br />

» bülent ceylan – Wilde kreatürken<br />

kabarett/comedy-Show<br />

Wiener Stadthalle, halle d, Wien<br />

15.06.2013<br />

beginn 19:30 uhr<br />

tickets: www.viennaticketoffice.com,<br />

www.oeticket.com<br />

» 6. St. Pöltner radmarathon<br />

Sportveranstaltung<br />

vor dem Landhaus, St. Pölten<br />

16.06.2013<br />

beginn: 8:00 uhr<br />

Infos: www.stp-radmarathon.at<br />

filme:<br />

» Seelen – the host<br />

Sci-fi-thriller nach Stephenie Meyer<br />

filmstart: 13.06.2013<br />

» the Place beyond the Pines<br />

krimi/drama mit ryan Gosling,<br />

bradley cooper, Eva Mendes<br />

filmstart: 14.06.2013<br />

» the broken circle breakdown<br />

drama mit Veerle baetens<br />

filmstart: 14.06.2013<br />

» boysetsfire<br />

arena Wien, big hall<br />

26.06.2013<br />

beginn: 20:00 uhr<br />

tickets: www.arena.co.at,<br />

JugendInfo Wien (01 400084100),<br />

www.clubticket.at, www.oeticket.com<br />

» Queens Of the Stone age<br />

Wiener Stadthalle, halle d<br />

02.07.2013<br />

beginn: 19:30 uhr<br />

tickets: www.stadthalle.com,<br />

www.wien-ticket.at, www.oeticket.com<br />

» afrIka tage<br />

kulturfestival<br />

donauinsel, Wien<br />

26.07. – 04.08.2013<br />

beginn: ganztägig<br />

tickets: www.viennaticketoffice.com;<br />

direktverkauf<br />

» Summer blues festival<br />

Musikfestival<br />

ratzersdorfer See, St. Pölten<br />

27.07.2013<br />

beginn: 18:00 uhr<br />

tickets: www.buerov.at<br />

» fM4 frequency festival<br />

Musikfestival<br />

Green Park, St. Pölten<br />

15.08. – 17.08.2013 tickets: www.<br />

oeticket.com; www.bankaustria.at<br />

» Poetry Slam<br />

dichterwettbewerb<br />

Wiener Lustspielhaus (am hof), Wien<br />

27.07.2013<br />

beginn: 20:00 uhr<br />

tickets: www.oeticket.com<br />

» Laurence anyways<br />

drama mit Melvil Poupaud,<br />

Suzanne clément, nathalie baye<br />

filmstart : 21.06.2013<br />

» Lügen auf kubanisch<br />

(La película de ana)<br />

komödie mit Michael Ostrowski,<br />

Laura de la uz<br />

filmstart: 28.06.2013<br />

» fliegende Liebende<br />

(„Los amantes pasajeros“)<br />

komödie von Pedro almodóvar mit<br />

Javier cámara, Pepa charro<br />

filmstart: 05.07.2013<br />

filmfestival:<br />

» film festival 2013 auf dem Wiener<br />

rathausplatz<br />

29.06. – 01.09.2013 freier<br />

Eintritt, Open-air<br />

» kino unter Sternen 2013<br />

28.06. – 20.07.2013 in Wien<br />

filme mit Schwerpunkt österreich<br />

unter dem Motto „richtung Zukunft“<br />

freier Eintritt, Open-air<br />

» Lambchop<br />

club 3 (cinema Paradiso in St. Pölten)<br />

03.07.2013<br />

beginn: 20:30<br />

tickets: cinema Paradiso (02742 21400),<br />

in allen filialen der bank austria<br />

unicredit Group<br />

» rihanna<br />

Wiener Stadthalle, halle d<br />

09.07.2013<br />

beginn: 19:30<br />

tickets: www.stadthalle.com,<br />

www.oeticket.com<br />

» Julian Le Play<br />

theater am Spittelberg<br />

21.08.2013<br />

beginn: 19:30<br />

tickets: www.oeticket.com<br />

» cro<br />

donauinsel Wien<br />

31.08.2013<br />

beginn: 16:30 uhr<br />

tickets: VaZ St. Pölten,<br />

www.oeticket.com<br />

dIEtEr SchÜtZ/PIXELIO.dE, atSuShI nIShIJIMa, kOnZErtbÜrO SchOnEbErG, PuLS4, WaLt dISnEY<br />

fOtOS<br />

JANA<br />

AUEr<br />

VErENA<br />

GABrIEL<br />

ELISABETH<br />

rASCHKA<br />

4 <strong>SUMO</strong>


MEInunG<br />

zu casting-Shows<br />

unnÜtZ,<br />

aber wissenswert<br />

SuMO<br />

Evolution<br />

dIEtEr SchÜtZ/PIXELIO.dE, atSuShI nIShIJIMa, kOnZErtbÜrO SchOnEbErG, PuLS4, WaLt dISnEY<br />

fOtOS<br />

Casting-Shows in allen Kanälen und kein<br />

Ende in Sicht. Im OrF wird demnächst die<br />

bereits dritte Staffel von „Die Große Chance“<br />

zu sehen sein. Und vor einigen Wochen<br />

konnte man auf Pro7 die schlankesten<br />

Mädchen Deutschlands dabei beobachten,<br />

wie sie für ein Foto von Heidi Klum um die<br />

Wette zickten. Einige Casting-Shows sind<br />

unterhaltsam, andere wiederum einfach<br />

nur peinlich. Doch wieso schaut man sie<br />

sich überhaupt an?<br />

Die erste Staffel der „Großen Chance“ erlebte<br />

ein Hoch an Einschaltquoten. Die Show konnte<br />

durch die vielen verschiedenen Akrobatik-,<br />

Tanz- und Gesangseinlagen und Jury-Mitglied<br />

Sido Pluspunkte sammeln. Die Zuschauer<br />

haben bereits viele spektakuläre Auftritte<br />

gesehen und werden bei nachfolgenden,<br />

ähnlichen Shows eher gelangweilt sein. Dass<br />

die kommende Staffel somit erfolgreich sein<br />

wird, ist daher unwahrscheinlich.<br />

Auch immer dasselbe spielt sich bei den<br />

Topmodels von Heidi Klum ab. Jede Woche<br />

zanken sich junge Frauen darum, weiterzukommen.<br />

Ist doch klar, dass die Tränen fließen<br />

und Schimpfworte gegen die Konkurrenz<br />

fallen, wenn es um den größten Traum<br />

der Mädchen geht. Trotz Zickenkrieg und<br />

elendslanger Diskussionen bis zur Entscheidung,<br />

schaut man sich die Models an.<br />

Ein Grund für das Anschauen von solchen<br />

Casting-Shows könnte sein, dass man<br />

das peinliche Scheitern und Blamieren<br />

von Fremden im Fernsehen verfolgen will.<br />

Jedenfalls bringen diese Shows hohe Einschaltquoten<br />

und werden daher sicher<br />

auch in Zukunft produziert werden.<br />

Eine Studie der Columbia University<br />

zeigt, dass Leute, die illegal Musik herunterladen,<br />

zusätzlich überdurchschnittlich<br />

viel Musik kaufen. #info<br />

Sprinter Usain Bolt verdient jährlich 20<br />

Millionen US-Dollar an Werbegeldern.<br />

#verrückt<br />

Die Kommunikation über Senf in Albanien<br />

ist schwierig, weil es 27 verschiedene<br />

Namen dafür gibt. #sinnlos<br />

Das englische Wort „nice“ bedeutete<br />

ursprünglich albern, dumm. #nice<br />

„Hong Kong“ kann man sagen, ohne die<br />

Lippen zu bewegen. #spaß<br />

Im originalen Comic „Superman“ kann<br />

der Superheld nicht mal fliegen. #haha<br />

Am Mount Everest gibt es Highspeed-<br />

Internetzugang. #sinnlos<br />

Während eines Horrorfilms verbrennt<br />

man gleich viele Kalorien wie bei einem<br />

30-minütigen Spaziergang. Lautes<br />

Schreien verstärkt den Verbrennungsvorgang.<br />

#pussy<br />

Die Titanic-Filmproduktion war teurer<br />

als das Schiff selbst. #info<br />

Mozarts vollständiger Name war Johann<br />

Chrysostomus Wolfgangus Theophilus<br />

Mozart. #willhaben<br />

Der berühmte Goofy aus den Disney-<br />

Filmen hatte eine Frau, leider starb sie<br />

frühzeitig. #traurig<br />

Live-Mitschnitte aus Clubs auf Youtube<br />

ansehen wird als das „neue Ausgehen“<br />

bezeichnet. #keinspaß<br />

umbruchstimmung<br />

<strong>SUMO</strong> tritt seit einiger Zeit nicht nur in einer<br />

neuen Erscheinung (dem Medien- und<br />

Kommunikationsblickwinkel) auf, es gibt<br />

noch weitere Veränderungen.<br />

Wir dürfen dir unseren neuen Geschäftsführer<br />

vorstellen. Bernhard Kasberger hat<br />

die Position als studentische Geschäftsführung<br />

des Ausbildungsmagazins <strong>SUMO</strong><br />

an der FH Sankt Pölten übernommen.<br />

Zudem wurde kürzlich die Ausstattung unseres<br />

<strong>SUMO</strong>-Büros durch eine großzügige<br />

Spende von Max Schlereth verbessert.<br />

Der gebürtige Münchner ist seit 2001<br />

Zentralvorstand und Gesellschafter der<br />

Deutschen realbesitz Unternehmensgruppe.<br />

Seit 2005 unterrichtet er an der<br />

FH Sankt Pölten. Nachdem der alte <strong>SUMO</strong>-<br />

Mac ausgedient hatte, wurde uns ein nagelneues<br />

Gerät zur Verfügung gestellt. Ein<br />

großes Dankeschön dafür!<br />

<strong>SUMO</strong> ist auf der Suche nach freien redakteuren.<br />

Probiere dich im Schreiben und<br />

melde dich bei uns per Mail (kommunikation@sumomag.at).<br />

Du kannst deinen Ideen<br />

und deiner Kreativität freien Lauf lassen.<br />

Kein Zwang, sondern Individualität und<br />

Flexibilität zeichnen die Stelle eines freien<br />

Mitarbeiters aus. Deine Artikel werden in<br />

unserer Printausgabe beziehungsweise<br />

auf <strong>SUMO</strong>mag.at erscheinen. Trau dich<br />

und sei dabei!<br />

NICOLE<br />

KrISCHKEr<br />

TOBIAS<br />

ZEHENTNEr<br />

NADINE<br />

BUSCHINA<br />

<strong>SUMO</strong><br />

5


JIanG QuIan<br />

fOtO<br />

>> gefunden<br />

MOMEntderbLEIbt<br />

“Like“-kleiderbügel<br />

Facebook meets Fashion<br />

facEbOOk<br />

fOtO<br />

Du kannst dich nicht zwischen zwei Shirts<br />

entscheiden und hast keine Shopping-Begleitung?<br />

Dieses Problem kann in Zukunft<br />

umgangen werden. Die Modekette C&A<br />

hat in Brasilien einige ihrer Filialen mit<br />

Facebook-fähigen Kleiderbügeln ausgestattet.<br />

In Echtzeit wird den Käufern angezeigt,<br />

welches Teil besonders beliebt ist und<br />

dementsprechend viele Likes auf Facebook<br />

bekommen hat.<br />

fOtO<br />

SchWarZkOPf & SchWarZkOPf VErLaG<br />

air clicker<br />

Was unsere Finger alles könn(t)en<br />

facEbOOk<br />

fOtO<br />

Elektronische Geräte von heute sind bereits so klein, dass wir<br />

sie in unsere Körper integrieren könnten. Der „Air Clicker“ ist<br />

eine einfache Erweiterung: Einen ring auf den Zeigefinger, den<br />

anderen auf den Daumen. Die Finger positioniert man dann so,<br />

als ob man einen Fotoapparat in den Händen hätte. Durch eine<br />

kleine Bewegung des Zeigefingers wird der Auslöser gedrückt<br />

und schon hat man ein Foto. Ergebnisse werden via Bluetooth<br />

an ein Smartphone oder eine Kamera gesendet. Natürlich ist<br />

dieses Konzept vorerst nur auf dem Papier vorhanden – aber in<br />

naher Zukunft sicherlich realisierbar.<br />

6 <strong>SUMO</strong>


Strap Game<br />

Lust aufs Warten<br />

JIanG QuIan<br />

Dem Designer Jian Qian war<br />

seine tägliche 50-Minuten-Fahrt<br />

mit öffentlichen Verkehrsmitteln<br />

zu langweilig. Nachdem er seine<br />

Freizeit gerne mit Konsolen<br />

verbringt, war die folgende Idee<br />

schnell geboren: Genannt hat er<br />

sein Gedankenspiel „Strap Game“.<br />

Die üblichen Handhalterungen<br />

in Bus oder U-Bahn werden<br />

durch Mini-Konsolen ersetzt und<br />

sind sehr einfach zu bedienen.<br />

Und damit man während<br />

des Tetrisspielens nicht aufs<br />

Aussteigen vergisst, werden<br />

kommende Haltestellen ins<br />

Display eingeblendet.<br />

fOtO<br />

fOtO<br />

kavalier an dame<br />

Eine Huldigung an die Leidenschaft<br />

Sehnsucht, die in der Poesie auflebt. Was der Titel verspricht,<br />

findet im Inhalt seine Vollendung. Zwölf fein gearbeitete<br />

Postkarten mit lyrischer Inschrift und eine DVD<br />

mit zwölf Kurzfilmen rufen zur “Entschleunigung“ auf. Der<br />

Künstler Franz Dinda lädt uns mit Tiefgang und einem<br />

kleinen Augenzwinkern ein, verzückt zu sein.<br />

VEaSYbLE.cOM<br />

Veasyble Privacy Shell<br />

Privatsphäre oder Aufmerksamkeit<br />

Das Papier-Akkordeon verbindet beide Aspekte. Zum einen steht man mitten in der<br />

Masse und zieht Aufmerksamkeit auf sich. Doch andererseits ist man verdeckt und<br />

anonym. Entwickelt wurde die „Veasyble Privacy Shell“ von einer Gruppe von Künstlern.<br />

Sie wollen den Menschen damit die Möglichkeit bieten, sich für wenige Sekunden aus den<br />

Geschehnissen ausklinken zu können. Die größte Form dieses Akkordeons lässt es sogar<br />

zu, zu zweit Privatsphäre zu genießen und unter vier Augen zu plaudern. Oder so …<br />

mehr Bilder unter<br />

www.<strong>SUMO</strong>mag.at<br />

.dieGEISTFrEIEr<br />

<strong>SUMO</strong><br />

7


gesucht<br />

Privatsphäre?<br />

Spionage im Internet<br />

Warum Google alles über uns aufzeichnet<br />

Google bringt vor allem Ergebnisse auf den Schirm, die sich daraus<br />

zusammensetzen, wonach man bereits gesucht hat. Das schließt<br />

andere Treffer aus. Funktionieren tut das aber nur, indem die<br />

Suchmaschine unsere Suchanfragen speichert. Google weiß somit viel<br />

mehr über uns, als wir glauben.<br />

Auf eigene Vorlieben abgestimmt<br />

Die Google-Suche ist personalisiert. Das bedeutet, dass die gefundenen<br />

Seiten auf eigene Vorlieben zugeschnitten sind. Die Suchergebnisse<br />

sind also nicht einheitlich, sondern von Person zu Person verschieden.<br />

Dadurch werden die Suchergebnisse verfälscht, weil nur noch das<br />

angezeigt wird, was den eigenen Interessen entspricht. Viele Informationen<br />

rund um das gesuchte Thema bleiben uns somit unzugänglich.<br />

„Google kann Informationen wie politische<br />

Einstellung oder die finanzielle Situation<br />

seiner Nutzer feststellen“<br />

Eine personalisierte Google-Suche bedeutet zudem, dass die Grenzen<br />

zwischen Social Networking und herkömmlicher Internetnutzung<br />

verschwimmen. Wie in sozialen Netzwerken zeigt Google in erster<br />

Linie nur Seiten an, die die Interessen der Nutzer abdecken.<br />

Detaillierte Nutzerprofile<br />

Problematisch ist im Grunde aber die Tatsache, dass die Suchmaschine<br />

alle gesuchten Seiten aufzeichnet und nicht, dass die Suchmaschine<br />

nur Ergebnisse für die individuelle Nutzung ausspuckt. „Wir müssen<br />

uns bewusst sein, dass unsere Interaktionsdaten auf unbestimmte Zeit<br />

bestehen bleiben. In Zukunft könnte man also für etwas, das heute strafrechtlich<br />

unverfänglich ist, zur Verantwortung gezogen werden“, erklärt<br />

Tassilo Pellegrini, Dozent und Internet-Experte an der FH St. Pölten.<br />

Viele Informationen geben wir freiwillig in sozialen Netzwerken preis,<br />

aber auch intimste Details können anhand besuchter Seiten herausgefunden<br />

werden. Im Hintergrund werden jegliche Daten zu einem detaillierten<br />

Profil zusammengestellt. Daraus kann Google sogar die politische<br />

Einstellung oder die finanzielle Situation seiner Nutzer ableiten.<br />

Auf den ersten Blick kostenlos<br />

Google bietet mittlerweile mehr als 30 Anwendungen wie YouTube oder<br />

Gmail kostenlos an – zumindest auf den ersten Blick. Dafür gibt der<br />

Nutzer seine Identität preis. Wer sich bei einem dieser Dienste registriert,<br />

ist gegenüber Google nicht mehr anonym. Was beeinflusst werden<br />

kann, ist das Aufscheinen seiner Daten gegenüber der Öffentlichkeit.<br />

Löscht man die Cookies, so kann die Personalisierung des Suchverlaufs<br />

verhindert werden. Cookies sind Informationen, die von einer<br />

Webseite zum eigenen Browser gesendet werden. Unsere persönlichen<br />

Profile zu löschen ist aber unmöglich.<br />

„Nur für personalisierte Werbung“<br />

Aber was möchte die Suchmaschine damit bezwecken? Ist es eine Art<br />

Spionage, die im Netz vor sich geht? Eigenen Aussagen zufolge speichert<br />

Google die Suchanfragen ausschließlich für personalisierte Werbung. Die<br />

Daten würden nicht zur Überwachung benutzt. Allerdings ist Google<br />

verpflichtet, persönliche Daten von Nutzenden preiszugeben, wenn zum<br />

Beispiel die nationale Sicherheit der USA gefährdet ist. Jene Google-User,<br />

die häufig nach sensiblen Begriffen gesucht haben, stehen unter polizeilicher<br />

Beobachtung. Als auffällig gilt man zum Beispiel, wenn man Such-<br />

Eckert, faber<br />

FOTOS<br />

8 <strong>SUMO</strong>


egriffe wie Al-Quaida und dazu verwandte Begriffe vermehrt googelt.<br />

Es gibt drei Gründe für die Datenspeicherung. Zum einen möchte<br />

Google qualitative Werbung für uns bereitstellen, was durch die<br />

personalisierte Suche ermöglicht wird. Daneben stellt es für<br />

Google ein Motiv dar, generell seine Dienste zu verbessern. Die<br />

mächtigste Webseite will zudem seine Monopolstellung im Netz<br />

beibehalten. Und je mehr Daten von der Suchmaschine gesammelt<br />

und gespeichert werden, desto mächtiger wird sie.<br />

„Google dringt in unsere Privatsphäre<br />

ein. Ich fühle mich<br />

wirklich oft ausspioniert.“<br />

Google<br />

Mächtigste Webseite 2012<br />

Täglich mehr als drei Milliarden Suchanfragen<br />

60 Stunden Videomaterial werden jede Minute auf YouTube hochgeladen<br />

90 % des gesamten Internet-Verkehrs laufen über Google<br />

Permanent erweiterte Angebote durch Software-Lösungen<br />

Starker Player am Smartphonemarkt<br />

Social Media Angebot durch Google Plus<br />

VErENA<br />

GABrIEL<br />

„<br />

„Ich habe kein Problem mit personalisierter<br />

Werbung. Dann scheint wenigstens Werbung<br />

auf, die mich interessiert. Aber natürlich leidet<br />

die Privatsphäre darunter.“<br />

beni klaus – bachelorstudium Medienmanagement<br />

„<br />

„Ich mache seit einiger Zeit vermehrt Fitness<br />

und Yoga und habe noch nie eine Internetseite<br />

zu diesem Thema besucht oder geliked. Nur per<br />

PN habe ich mich mit Freunden darüber ausgetauscht.<br />

Der Effekt: Meine Facebook-App ist voll<br />

mit Sportlernahrung und Sportgeräteherstellern.“<br />

Emil höher – bachelorstudium Medienmanagement<br />

Lebensrettender Gedanke:<br />

20 Euro<br />

Aufwandsentschädigung<br />

mindestens<br />

für jede Spende Blutplasma!<br />

Mo + Do + Fr: 8:30 - 18:30<br />

Di: 9:30 - 19:30<br />

Deine Vorteile:<br />

✔ Aufwandsentschädigung<br />

✔ medizinische Kontrolle<br />

✔ Gutes tun!<br />

Spendezentrum St.Pölten<br />

Schulring 21 (Neues Forum)<br />

Tel. 0 27 42 / 90 333<br />

EURO PLASMA<br />

www.europlasma.at


gelebt<br />

Campus<br />

Leben<br />

So ein Studentenleben kann ganz schön fordernd<br />

sein. Doch irgendwie bekommt man alles unter einen<br />

Hut. Wie aber sieht das Leben der Studenten<br />

so aus und vor allem, was verbinden sie mit den<br />

unterschiedlichsten Wörtern? Hier findest du eine<br />

Auswahl der Wörter mit den dazugehörigen Erfahrungen,<br />

Meinungen oder Assoziationen.<br />

Ja brauch ich<br />

(schluchz)<br />

Ist mir noch nicht<br />

untergekommen<br />

Exzessive<br />

Liebe<br />

Auf der<br />

Terrasse<br />

vor der FH<br />

Bei Studenten<br />

sehr beliebt<br />

(Bine)<br />

mit übermäßigem Alkohol- und Graskonsum<br />

Ein guter Orangensaft<br />

mit einer gepressten<br />

Zitrone<br />

(Consti)<br />

Bin noch nie<br />

künstlich ernährt<br />

worden (Marty)<br />

Flüssig<br />

nahrung<br />

Wo ist ein<br />

Bierautomat?<br />

Ich denke jetzt mal nicht gleich<br />

an Alkohol – sehr wichtig im<br />

Krankenhaus<br />

Erinnert mich an<br />

Diät<br />

und Sportler<br />

(Tina)<br />

Picknick<br />

Decke<br />

Auf dem sitze<br />

ich gerade (Esther)<br />

zu viel & grün<br />

Gras<br />

Schon lang nimmer<br />

gesehen<br />

(Interview fand im Keller<br />

statt) (Christoph)<br />

Wie viel<br />

brauchst du? (Peter)<br />

Ist sehr<br />

gesund<br />

FOTOS Wolfgang Kern Grafik Martina Bräuner<br />

10 <strong>SUMO</strong>


feig, traust dich nie: fh St. Pölten<br />

„Man könnte doch…“ oder „Ich wollte schon immer mal…“ sind<br />

wohl Gedanken, die auch auf der FH St. Pölten tagtäglich hundertmal<br />

gedacht, aber viel zu selten umgesetzt werden.<br />

Das Team Plan B rund um Martina Bräuner, Verena Derler, Christina<br />

Heregger und Tanja Pöltl hat sich daher eines zum Ziel gesetzt: Nämlich nicht<br />

feig zu sein und dem konservativen FH-Alltag die Stirn zu bieten.<br />

Entstanden aus einem Projekt im Fach Innovationen im Kommunikationsmanagement<br />

haben die Aktionen rund um „Feig, traust dich nie: FH St. Pölten“ das Campusleben<br />

in den letzten Wochen ordentlich aufgemischt und auch aufgefrischt.<br />

Das resultat sind nicht nur viele unterhaltsame Momente, sondern auch ein Film<br />

und viele schräge Ideen, die hoffentlich in Zukunft umgesetzt werden. Nachahmer<br />

sind jederzeit erwünscht – frei nach dem Motto von Marty McFly: „Niemand nennt<br />

mich eine feige Sau!“<br />

Danke an alle, die mitgemacht haben oder auch in Zukunft mitmachen werden.<br />

Lasst euch inspirieren: www.facebook.com/FeigFHSt.Poelten<br />

63<br />

1)<br />

Super<br />

Beste Form des<br />

Zusammenlebens<br />

während des Studiums<br />

CHAOS<br />

WG<br />

SAUBER<br />

(Consti)<br />

Muss man sich selbst darum<br />

kümmern – geht aber gut über die<br />

FREIMODULE<br />

(Beni)<br />

Erinnert mich an die<br />

ZEITUNG HORIZONT<br />

(Hannah)<br />

HORIZONT<br />

ERWEITERUNG<br />

Werden überbewertet<br />

Als<br />

Arbeitsverlängerung,<br />

weil sie auf jeder Seite so lang sind<br />

(Lisa)<br />

fuSSnOtE<br />

Eine Duftnote,<br />

die durch den Hörsaal zieht<br />

fOtOS WOLfGanG kErn GrafIk MartIna bräunEr<br />

Wohne in keiner WG<br />

Mitbewohnerin<br />

ist nie da<br />

(Iris)<br />

lustige, betrunkene<br />

Abende<br />

trifft BEGRENZT zu<br />

sehr gut durch<br />

Auslandssemester<br />

(Ina)<br />

SONNE<br />

(Paul & Daniel)<br />

MASTER-ARBEIT<br />

42<br />

(Peter)<br />

(Consti)<br />

„Schade, dass ich bei bestimmten<br />

Wörtern die Blicke<br />

nicht einfangen konnte! ;)“<br />

TOBIAS<br />

ZEHENTNEr<br />

<strong>SUMO</strong> 11


getrennt<br />

Liebe geht durch<br />

den Bildschirm<br />

So fern und doch so nah – dank Skype<br />

Schon mal in die Webcam geflirtet oder virtuelle Umarmungen<br />

an die beste Freundin durchs Netz geschickt? In Zeiten von<br />

Skype lautet die Antwort wahrscheinlich: „Ja!“ Das Konzept<br />

hinter Skype ist so simpel wie clever: Skype-Kunden können via<br />

Internet kostenlos miteinander telefonieren – so lange sie wollen,<br />

so oft sie wollen, mit Video oder ohne. Auch ein klassischer Chat<br />

zu zweit oder mit mehreren ist möglich. Die Software läuft auf allen<br />

gängigen Betriebssystemen wie Windows, Mac OS X, Linux bis hin<br />

„Während eines längeren Auslandsaufenthaltes<br />

wird Skype oftmals zur wichtigsten<br />

Verbindung zu den Daheimgebliebenen“<br />

zu Android. Man muss nur die Software installieren und beliebige<br />

Kontakte adden, was weder schwierig noch zeitintensiv ist, und<br />

einem Telefonat steht nichts mehr im Wege.<br />

Connecting People<br />

Während eines längeren Auslandsaufenthaltes wird Skype oftmals<br />

zur wichtigsten Verbindung zu den Daheimgebliebenen. Für viele<br />

ist ein Leben ohne die nützliche Telefonie-Software daher nicht<br />

mehr vorstellbar. Die Kosten für herkömmliche Telefonate aus<br />

dem Ausland sprengen nämlich meistens nicht nur das Budget,<br />

sie verderben auch die Lust am Reden. Das Problem an solch<br />

einem Auslandsaufenthalt ist, dass man Freunden keine Spontan-Besuche<br />

abstatten oder kurzfristige Dates ausmachen kann.<br />

Treffen müssen zuvor von langer Hand geplant werden und stellen<br />

meist eine Belastung für die Geldbörse dar. Um sich trotzdem<br />

gegenseitig auf dem Laufenden zu halten, ist man somit auf das<br />

Internet angewiesen. Dies ist jedoch – wie bestimmt jeder weiß –<br />

nicht immer so zuverlässig wie man das gerne hätte. Voraussetzung<br />

für ein ungestörtes Gespräch ist, dass man über eine anständige<br />

Internetverbindung verfügt. Ist dies nicht der Fall, kann es sein,<br />

dass das Gespräch durch Verbindungsfehler oder lästige Bild- und<br />

Tonausfälle beeinträchtigt wird. Fällt das Internet komplett aus,<br />

fühlt man sich ziemlich schnell isoliert.<br />

Minenfeld Telefonieren<br />

Ein besonders heikles Thema sind Fernbeziehungen: Sie „leben“ in<br />

vielen Fällen von Skype. Wer es gewohnt ist seinen Partner häufig<br />

zu sehen, wird besonders unter der auslandsaufenthaltsbedingten<br />

Trennung leiden. Was man beim Skypen mit dem Partner allerdings<br />

Eckert, Faber<br />

FOTOS<br />

12 <strong>SUMO</strong>


fOtOS<br />

beachten sollte, ist, dass sich Skype weniger dazu eignet, ernsthafte<br />

Probleme zu besprechen. Es ist zwar effizienter als E-Mails oder SMS zu<br />

schreiben, an eine reale Unterhaltung kommt es leider trotzdem nicht<br />

heran. Kurz gesagt: Skype kann der Beziehung helfen, macht diese aber<br />

nicht unbedingt einfacher. Laut Paartherapeutin Vera Matt aus Berlin<br />

bergen nämlich besonders die Anrufe reichlich Konfliktpotential. In<br />

einem Interview mit der Zeitung „Die Welt“ erklärt sie, wie es dazu<br />

kommt: Zu Beginn stünden romantische Nachrichten und Telefonate<br />

„Skype kann die Wartezeit bis zum nächsten<br />

Treffen mit dem Partner verkürzen und der<br />

Beziehung helfen“<br />

auf der Tagesordnung, dies kann jedoch auch ganz schnell zum<br />

Problem werden. Kommt ein Telefonat nicht zustande, weil der Partner<br />

darauf vergisst oder keine Zeit hat, ist Feuer am Dach. Indem Druck<br />

ausgeübt wird, kann aus der anfangs netten Routine somit eine lästige<br />

Pflicht werden. Ihr Ratschlag daher: Dem Partner viel Verständnis<br />

entgegenbringen und diplomatisch und ehrlich miteinander umgehen.<br />

Kehrseite Datenschutz<br />

Neben zwischenmenschlichen Konflikten birgt Skype auch<br />

Datenschutzprobleme. Es wurde im Jahr 2011 für einen Rekordpreis<br />

von Microsoft gekauft und von mehreren Seiten teils heftig kritisiert.<br />

So wird Unternehmen beispielsweise davon abgeraten, Skype für<br />

betriebliche Zwecke zu nutzen, da die Datensicherheit nicht vollends<br />

garantiert wird. Das liegt unter anderem daran, dass bestehende Skype-<br />

Konten nicht mehr gelöscht werden können. Es ist somit fraglich, was<br />

mit den Userdaten passiert und ob womöglich jemand davon profitiert.<br />

Ob man Skype nun traut oder auch nicht, Fakt ist, dass es ein großartiger<br />

Kommunikationskanal ist. Speziell bei längeren Auslandsaufenthalten<br />

lernt man die Gespräche mit Freunden und Familie via Skype sehr<br />

zu schätzen, weil sie einem ein Gefühl von Heimat vermitteln. Eine<br />

Skype-Unterhaltung wird zwar eine „echte“ Unterhaltung niemals<br />

komplett ersetzen können, die Distanz fühlt sich jedoch wenigstens ein<br />

Stückchen kleiner an.<br />

„Skype hat mir das Leben als<br />

Au-pair in England erheblich<br />

erleichtert.“<br />

ELISABETH<br />

rASCHKA<br />

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<strong>SUMO</strong> 13


getrennt<br />

So fern und doch so nah – dank Skype<br />

Hallo, Schatz.<br />

Wie geht‘s<br />

so zuhause?<br />

Es ist so<br />

einsam<br />

ohne dich.<br />

Ich komme in einem<br />

Monat nach Hause,<br />

dann kann ich dich<br />

wieder in den Arm<br />

nehmen.<br />

So lange noch.<br />

Ich vermisse<br />

dich!<br />

Ich muss jetzt los.<br />

Vermisse dich auch.<br />

Ciao, Liebes!<br />

Der Paarpsychologe hatte doch recht:<br />

Auch künstliche Distanz bringt wieder<br />

Schwung in die Beziehung!<br />

Tschüss.<br />

Küsschen!<br />

ZEIchnunG<br />

MuSab dÜr<br />

tEXt<br />

thOMaS LEttnEr<br />

14 <strong>SUMO</strong>


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genutzt<br />

>> gesehen<br />

Warum überhaupt noch<br />

ins Kino gehen?<br />

Ist euch schon einmal aufgefallen, dass<br />

Filme in Kinos heutzutage viel kürzere Laufzeiten<br />

haben als noch vor zehn Jahren? Ein<br />

Film läuft derzeit circa vier, allerhöchstens<br />

sechs Wochen, dann fliegt er schon wieder<br />

aus dem Programm. Früher waren es – je<br />

nachdem, ob es Kassenschlager waren<br />

oder nicht – acht bis zwölf Wochen. Schuld<br />

daran ist das sogenannte „Windowing“.<br />

Durch den digitalen Film lassen sich Kopien<br />

heutzutage viel schneller erstellen.<br />

>> gemeint<br />

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Windowing bedeutet die zeitlich aufgefächerte<br />

Mehrfachverwertung von Inhalten<br />

über unterschiedliche Trägermedien, Vertriebskanäle<br />

beziehungsweise Verwertungsfenster.<br />

Es dauert also nicht mehr so lange<br />

wie früher, bis die Filme von der Leinwand<br />

auf DVD oder Blu-ray erhältlich sind und<br />

später im Fernsehen gesendet werden.<br />

Goodbye hollywood<br />

Innovativen filmen auf der Spur<br />

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie<br />

lange ich früher warten musste, bis der<br />

neue Harry Potter endlich auf DVD erschienen<br />

ist. Heute gehe ich nach drei, höchstens<br />

sechs Monaten ins Geschäft – oder noch<br />

einfacher: online – und kann die vor kurzem<br />

erschienenen Filme kaufen.<br />

Also wozu noch ins Kino gehen? Der Film ist<br />

ohnehin bald auf DVD erhältlich. Ich persönlich<br />

gehe schon noch sehr gerne ins Kino,<br />

immerhin ist es eine eigene Art des Filmschauens.<br />

Man sitzt ja auch nicht täglich mit<br />

ungefähr 50 bis 100 anderen Leuten vor<br />

einer riesigen Leinwand und hört den tollen<br />

Sound der Dolby-Digital-Surround-Anlage.<br />

Ein weiterer Grund sind für mich die 3D-<br />

Filme. Klar gibt es jetzt schon 3D-Fernseher<br />

für zu Hause. Doch ist es nicht langweilig,<br />

alleine vor dem Fernseher mit einer Brille<br />

auf der Nase herum zu hocken und in eine<br />

Schüssel Popcorn oder Chips zu greifen?<br />

Aber egal ob es den Film schon bald auf<br />

DVD gibt oder ob man einen 3D-Fernseher<br />

besitzt, ein Kinobesuch hat ein eigenes Flair<br />

und ist ein persönliches kulturelles Erlebnis.<br />

Wir gehen ja auch nicht unbedingt<br />

solo ins Kino sondern<br />

meist mit Freunden oder<br />

auch einem Date. Schon alleine<br />

dadurch ist Kino nach<br />

wie vor etwas Besonderes.<br />

JANA<br />

AUEr<br />

Mit einer eigenen Kategorie wurde<br />

dem innovativen Film beim diesjährigen<br />

Filmfestival Diagonale in<br />

Graz große Bedeutung beigemessen.<br />

Was können wir uns nun aber unter dem Begriff<br />

„innovativer Film“ vorstellen? Beginnen<br />

wir zunächst mit einer Unterteilung. Das Genre<br />

gliedert sich in die Rubriken Fiction-, Dokumentar-<br />

und Avantgardefilme. Weiters unterscheidet<br />

man zwischen Lang- und Kurzfilmen.<br />

Kreativität und Technik an 1. Stelle<br />

Der Zusatz „innovativ“ in dieser Filmbezeichnung<br />

verweist auf neue Ideen und Techniken.<br />

Nicht Profit, sondern Kreativität und Kunst<br />

stehen bei der Entwicklung im Vordergrund.<br />

Bei der diesjährigen Diagonale orientierte<br />

sich die Ausstrahlung der innovativen Filme<br />

an der zuvor erwähnten Gliederung. Im Rahmen<br />

der vier Kurzfilmprogramme wurden<br />

dabei drei bis fünf Filme mit einer Länge von<br />

circa zehn bis 30 Minuten in einer Vorstellung<br />

gezeigt. Sie waren durch ähnliche Themengebiete<br />

verbunden.<br />

Tabubrüche in Sexualität & religion<br />

Die Macher innovativer Filme wollen keine<br />

kommerziell erfolgreichen Filme produzieren.<br />

Sie wollen ihrem Publikum neue und spezielle<br />

Blickwinkel vor Augen führen. Dieses Genre<br />

hebt sich stark von traditionellen Dokumentar-<br />

und Kinospielfilmen ab. Der Inhalt ist<br />

nicht das zentrale Element dieser Filme und<br />

wird in der Regel vernachlässigt. Der Fokus<br />

liegt hingegen auf Farbe, Ton, Zeitablauf,<br />

Schnitt und Montage. Dies zeigt sich besonders<br />

deutlich im Experimental- oder Avantgardefilm,<br />

einer Rubrik des innovativen Films.<br />

„Nicht Profit, sondern<br />

Kreativität und Kunst<br />

stehen bei der Entwicklung im<br />

Vordergrund“<br />

Die Produktionen widmen sich Themen wie<br />

Tod, Sexualität, Soziales, Religion und Politik<br />

auf radikale, extreme Weise. Vor allem der<br />

Avantgardefilm löste dabei aufgrund von Tabubrüchen<br />

einige Skandale aus. Dies geschah<br />

vermehrt in den 1960er Jahren. Tabubrüche<br />

„Der Avantgardefilm löste aufgrund<br />

von Tabubrüchen einige<br />

Skandale aus“<br />

finden sich zwar auch heute noch in diesen<br />

Filmen, im Gegensatz zu früheren Skandalen<br />

allerdings in abgeschwächter Form.<br />

Underground auf Filmfestivals<br />

Filmkultur abseits des Mainstreams zeigen<br />

beispielsweise Museen, Filmklubs und spezialisierte<br />

Kinos. Auch Festivals bieten Filmschaffenden<br />

dieses Genres mittlerweile eine<br />

nOrbErt PfaffEnbIchLEr / dIaGOnaLE<br />

fOtOS<br />

16 <strong>SUMO</strong>


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Plattform: Auf der Diagonale 2013 beispielsweise<br />

konnten Freunde des Avantgarde-Bereichs<br />

ihren Bedarf mit fünf innovativen Langfilmen<br />

und vier Kurzfilmprogrammen decken. Selbst<br />

„Der Regisseur Norbert<br />

Pfaffenbichler konnte sich das<br />

Drehen mit eigenen Schauspielern<br />

nicht leisten“<br />

der Trailer des Festivals stand ganz im Zeichen<br />

des innovativen Films. Regisseur Josef Dabernig<br />

baute mittels Animation eine Brücke zwischen<br />

Film und Fotografie: Ein Hund und ein Auto<br />

stellen die filmischen Elemente dar, ein siebenteiliges<br />

Fotopanorama eines baufälligen Stadions<br />

symbolisiert die Fotografie – ein Hinweis<br />

auf die parallel zur Diagonale laufende Fotoausstellung<br />

von Dabernig.<br />

Traum und Wirklichkeit<br />

Innovative Filme locken nur wenige Zuseher an<br />

und spielen daher kaum Geld ein. Aus diesem<br />

Grund braucht man Geldgeber, etwa Förderstellen<br />

der Bundesländer oder das „Bundesministerium<br />

für Kunst und Kultur“ (BMUKK).<br />

Hier sollen in erster Linie formale Experimente,<br />

Low-Budget-Produktionen und der filmische<br />

Nachwuchs gefördert werden. Seit dem Jahr<br />

2008 kommt es zu einer jährlichen Förderung<br />

von rund 65 Filmen in Entwicklung und Herstellung.<br />

Rund 20 dieser Produktionen sind<br />

Langfilme, wobei im Jahresvergleich eine steigende<br />

Tendenz an ausgeschütteten Förderungen<br />

zu erkennen ist. Diese Daten gehen aus einem<br />

Förderungsbericht für innovativen Film auf der<br />

Webseite des BMUKK hervor.<br />

Dass es grundsätzlich nicht einfach ist, Förderungen<br />

zu bekommen, zeigt ein wiederum ein<br />

Beispiel der Diagonale. In seinem Film „A Messenger<br />

from the Shadows“ fügt der Regisseur<br />

Norbert Pfaffenbichler Ausschnitte aus rund 46<br />

Schwarzweiß-Filmen des äußerst wandlungsfähigen<br />

und begnadeten Stummfilmschauspielers<br />

Lon Chaney zu einem neuen, sinnvollen<br />

Ganzen zusammen. Untermalt wurde der Film<br />

von einer eigens komponierten Musik. Pfaffenbichler<br />

musste aufgrund der Förderungsproblematik<br />

auf bereits bestehendes Material von<br />

Lon Chaney zurückgreifen. Er konnte sich das<br />

Drehen mit eigenen Schauspielern nicht leisten.<br />

„A Messenger from the Shadows“<br />

In einem Publikumsgespräch erzählte der<br />

Filmemacher von einem weiteren Projekt in<br />

einer ähnlichen Form. Der Regisseur wurde<br />

gefragt, ob er auch Filme mit eigens ausgewählten<br />

Schauspielern im Gegensatz zu<br />

seinem früheren Werk drehen wolle. Pfaffenbichler<br />

erklärte, dass es ihm aufgrund fehlender<br />

Förderungen nicht möglich sei. Diese<br />

wären aufgrund der vielen Antragsteller nicht<br />

so leicht zu bekommen. Deswegen ist auch<br />

sein Werk über Lon Chaney entstanden.<br />

„Kreativität, Tabubrüche,<br />

neue faszinierende Sichtweisen<br />

– all das bietet innovativer<br />

Film. Zieht doch mal ein<br />

Experiment dem hundertsten<br />

Hollywoodblockbuster vor!“<br />

BIrGIT SAMEr<br />

nOrbErt PfaffEnbIchLEr / dIaGOnaLE<br />

fOtOS<br />

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<strong>SUMO</strong> 17


geknipst<br />

18 <strong>SUMO</strong>


Fotowettbewerb<br />

Wir gratulieren Christopher Panzenböck, dem Sieger des Fotowettbewerbs der letzten<br />

Ausgabe. Auf den folgenden Seiten findest du weitere tolle Einreichungen. Wir bedanken<br />

uns bei allen Teilnehmern für ihre Fotografien und weisen darauf hin, dass weitere Bilder<br />

auf <strong>SUMO</strong>mag.at zu finden sind.<br />

Wenn auch du gerne fotografierst und dein Bild den <strong>SUMO</strong>-Lesern präsentieren willst, schick uns<br />

ein Foto mit dem Betreff „Fotowettbewerb 3-13“ an bildredaktion@sumomag.at. Der Wettbewerb<br />

der nächsten Ausgabe steht unter dem Thema „Transport“.<br />

Schick uns dein Bild bis spätestens 1. November 2013 an die <strong>SUMO</strong>-Bildredaktion.<br />

Wir sind gespannt auf eure Meisterwerke der Fotografie!<br />

Armin Wolf plauderte ganz offen<br />

Christopher Panzenböck<br />

Matthias Kohlhuber<br />

<strong>SUMO</strong> 19


Florian Godovits<br />

Ines Tausch<br />

20 <strong>SUMO</strong>


Gregor Leblhuber<br />

<strong>SUMO</strong> 21


gesucht<br />

Mit „Vitamin b“ zum Job<br />

der harte kampf ums Praktikum<br />

Jeder kennt ihn: den jährlich stattfindenden Kampf um einen<br />

Praktikumsplatz seiner Wahl. Man schreibt Bewerbungen, geht<br />

zu Vorstellungsgesprächen und gibt sich große Mühe, seinem<br />

Wunschunternehmen zu gefallen. Hat man Glück, bekommt man<br />

den gewünschten Ferialjob. Wenn nicht, geht die Suche weiter. Hier<br />

erfährst du, wie Studenten Praktikumsplätze mit und auch ohne<br />

Beziehungen ergattern und was Owen Wilson und Vince Vaughn<br />

mit Google zu tun haben.<br />

Im Film<br />

Alle Fans, Nutzer oder gar Praktikums-Interessierte von Google<br />

aufgepasst: Im September startet in Österreichs Kinos der Film<br />

„Prakti.com“. Schon die Inhaltsbeschreibung lässt darauf schließen,<br />

„Es kommt nicht selten vor, dass Studierende<br />

durch Bekanntschaften an einen<br />

Praktikumsplatz gelangen“<br />

dass Medienfreaks und Komödienliebhaber auf ihre Kosten kommen.<br />

Die zwei Verkäufer Nick (Owen Wilson) und Billy (Vince Vaughn) sind<br />

Anfang 40 und verlieren ihre Jobs, weil sie den Trend der Digitalisierung<br />

verschlafen haben. Daher wollen die beiden neu durchstarten und<br />

sich zwei der begehrten Praktikumsplätze beim Suchmaschinenriesen<br />

Google verschaffen. Das Problem dabei: Für 1.500 freie Stellen gibt es<br />

jährlich rund 40.000 Bewerber – und Google nimmt natürlich nur die<br />

Besten. Das heißt: Nick und Billy müssen mit halb so alten Technik-<br />

Freaks und Manager-Genies um die beliebten Stellen kämpfen.<br />

Infos zu „Prakti.com“<br />

filmstart: 7. Juni 2013 (USA)<br />

6. September 2013 (AT)<br />

regisseur: Shawn Levy<br />

darsteller: Owen Wilson, Vince Vaughn, rose Byrne, John Goodman<br />

drehorte: Atlanta, Google-Hauptquartier in San Francisco<br />

besonderes: Google ist nicht an der Produktion beteiligt, aber nutzt<br />

den Film, um seine neuesten Technologien zu bewerben.<br />

hier der trailer zum film:<br />

tWEntIEth cEnturY fOX<br />

fOtO<br />

22 <strong>SUMO</strong>


In Wirklichkeit<br />

Wie im Film „Prakti.com“ sind auch viele Studierende in Österreich jährlich<br />

auf der Suche nach einem Ferialjob, bei dem sie bereits erste Erfahrungen<br />

und womöglich auch Kontakte für die Zukunft sammeln können.<br />

Alexander Kastl,<br />

Medienmanagement-Sudent<br />

Der Medienmanagement-Student will nach seinem Studium im<br />

Marketing-Bereich eines Unternehmens arbeiten. Erfahrungen hat er<br />

jedoch noch keine. „Es ist natürlich ein Vorteil, wenn ein Bekannter<br />

oder Verwandter im Wunschunternehmen arbeitet“, antwortet er auf die<br />

Frage, ob es leichter ist, einen Praktikumsplatz durch Beziehungen, dem<br />

sogenannten „Vitamin B“, zu bekommen.<br />

Tatsächlich kommt es nicht selten vor, dass Studierende durch Bekanntschaften<br />

an einen Praktikumsplatz gelangen, ohne auch nur eine Bewerbung<br />

abgeschickt zu haben. Gerade in diesem Fall sind die Erwartungshaltungen<br />

seitens des Unternehmens besonders hoch und man kann sich<br />

durch herausragende Arbeit die Chance auf eine Festanstellung sichern.<br />

Astrid Piller,<br />

Polonistik- und Anglistik-Studentin<br />

Astrid Piller arbeitete bereits einige Monate in einem Patentamt für<br />

die Abteilung „Polen“, wo sie vorwiegend polnische Mails beantworten<br />

musste. „Ich habe das Stellenangebot in der Zeitung gelesen, mich<br />

beworben und den Job bekommen. Ich denke, wenn man sich gut<br />

präsentiert und genug Talent hat, sollte es kein Problem sein, ohne<br />

Schiebung eingestellt zu werden.“<br />

Was sagst du zu diesem Thema? Hast du schon einmal einen Praktikumsplatz<br />

durch „Vitamin B“ bekommen? Oder kommst du immer auf<br />

traditionelle Art und Weise an einen Job? Schreib uns deine Meinung an<br />

redaktion@sumomag.at und wir veröffentlichen dein Statement auf<br />

<strong>SUMO</strong>mag.at.<br />

„Nicht verzagen, wenn man<br />

eine Absage nach der anderen<br />

bekommt. Vorstellungsgespräche<br />

sind immer eine<br />

gute Übung für die Zukunft.“<br />

Nicole Krischker<br />

Martina Böhm,<br />

Wirtschaftswissenschafts-Studentin<br />

Martina Böhm ist ebenfalls überzeugt, leichter einen Platz durch<br />

„Schiebung“ zu erhalten. „Ich würde deshalb Testarbeiten gut finden,<br />

bei denen alle Bewerber die gleiche Chance erhalten und bestimmte<br />

praktische Übungen durchführen müssen.“<br />

Testarbeiten würden zwar Chancengleichheit sicherstellen, doch<br />

meistens haben Unternehmen keine Zeit, hunderte Bewerber dabei zu<br />

beobachten. Daher werden stattdessen die schriftlichen Bewerbungen<br />

gründlich aussortiert und nur noch die ansprechendsten Anwärter zu<br />

einem Gespräch eingeladen. Aus diesem Grund ganz wichtig: Man<br />

sollte eine Bewerbung immer doppelt kontrollieren, bevor man sie<br />

abschickt. Denn ein Bewerbungsschreiben ist für das Unternehmen<br />

immer der erste Eindruck – und der zählt ja bekanntlicherweise.<br />

Sophie-Marie Blauensteiner,<br />

Rechtswissenschafts-Studentin<br />

Twentieth CENTURY FOX<br />

FOTO<br />

Die Rechtswissenschafts-Studentin meint zum Thema Praktikumsplatz:<br />

„Man bekommt sicher leichter einen Job durch Beziehungen, aber man<br />

muss trotzdem seine Qualitäten beweisen – vielleicht sogar gerade dann,<br />

wenn man durch Bekannte an einen Job kommt.“ Sie selbst arbeitet<br />

neben dem Studium in einer Notarkanzlei und gesteht, diesen Job ebenfalls<br />

durch „ein bisschen Schiebung“ bekommen zu haben.<br />

Übrigens: Viele Unternehmen bevorzugen Bewerber mit Erfahrungen<br />

und möglichst viel Wissen. Vorteilhaft ist es daher, wenn man neben dem<br />

Studium noch andere Tätigkeiten wie zum Beispiel die Teilnahme an<br />

branchenbezogenen Freifächern oder die freiwillige Mitarbeit an Ausbildungsmedien<br />

ausübt, denn auch das beweist Engagement und Ehrgeiz.


geschrieben<br />

>> gelesen<br />

das Ende der<br />

Menschlichkeit<br />

das Mädchen, das den<br />

himmel berührte<br />

Autor: Luca Di Fulvio<br />

Verlag: Bastei Lübbe<br />

Seiten: 968<br />

Preis: € 10,30<br />

Erschienen: 2013<br />

Italien im Jahr 1515: Der junge Tagedieb<br />

Mercurio verbringt den Großteil seiner<br />

Kindheit im Untergrund von rom und hält<br />

sich mit kleinen Gaunereien über Wasser.<br />

Mit zwei anderen Kindern, darunter<br />

die hübsche Benedetta, muss er eines<br />

Tages aus rom fliehen. Sie wollen nach<br />

Venedig, wo alles möglich ist. Unterwegs<br />

lernen Sie den Juden Isacco, der sich als<br />

Arzt ausgibt, und seine Tochter Giuditta<br />

kennen. Sie sind ebenfalls Flüchtlinge und<br />

haben dasselbe Ziel.<br />

Der Beginn einer Liebe<br />

Die Begegnung zwischen Mercurio und<br />

Giuditta wird zu einer, die beide nie vergessen.<br />

Sie sind in ihrem jungen Leben<br />

das erste Mal verliebt. Doch das wird nicht<br />

gerne gesehen, zum einem nicht von Isacco<br />

und zum anderen nicht von Benedetta,<br />

die sich ebenfalls in Mercurio verliebt hat.<br />

Und dann werden die beiden auch noch<br />

während der Flucht getrennt. Es wird sogar<br />

noch schwieriger, als Giuditta in ein<br />

jüdisches Ghetto ziehen muss.<br />

Ungeahnte Zukunftsperspektiven<br />

Trotz allem Leid und Schwierigkeiten muss<br />

das Leben weitergehen. Während Mercurio<br />

zwischen seinen Gaunereien langsam<br />

sein Lebensziel findet, entdeckt Giuditta ihr<br />

Interesse und auch ihre Fähigkeit Mode zu<br />

designen und zu schneidern. Dadurch könnte<br />

sie ein Ansehen bekommen, mit dem sie<br />

nie gerechnet hat.<br />

Fesselnd und Lesenswert<br />

Der italienische Schriftsteller Luca Di Fulvio<br />

liefert eine spannende Geschichte über<br />

Menschen, die auf unterschiedliche Weise<br />

versuchen ihren Platz in der Welt zu finden.<br />

Der Autor schreibt sehr detailreich und bildhaft,<br />

dadurch ist es eine Leichtes für den Leser<br />

in die Geschichte einzutauchen.<br />

JANA<br />

AUEr<br />

Science-fiction-autor robert Luh im Gespräch<br />

Robert Luh studiert IT-Security im Master an der Fachhochschule St. Pölten. 2012 hat er sein<br />

erstes Buch veröffentlicht, einen englischsprachigen Science-Fiction-Roman mit dem Titel<br />

„Searing Star“. Mit <strong>SUMO</strong> sprach er über die zunehmende Überwachung unserer Gesellschaft,<br />

seine langweilige deutsche Ausdrucksweise und sein 70er Jahre-Hobby.<br />

<strong>SUMO</strong>: Was ist der Kern von „Searing Star“?<br />

Robert Luh: Mein Ziel war es, ein Buch zu schreiben, das in einer Welt spielt, die, obwohl sie 150<br />

Jahre in der Zukunft liegt, realistisch und nachvollziehbar wirken soll. Es dreht sich um die Nachwirkungen<br />

eines Krieges, der aufgrund eines fatalen Missverständnisses und genereller Xenophobie<br />

begonnen wurde und in den Köpfen der Menschen nie so recht geendet hat. Im Laufe der<br />

„Man möchte sich gar nicht mit anderen Menschen beschäftigen,<br />

denn dann würde man mitkriegen, welche Probleme diese haben“<br />

Geschichte verstricken sich die vier sehr unterschiedlichen Protagonisten in eine Verschwörung,<br />

die den Konflikt wieder aufleben zu lassen droht – und das mit desaströsen Auswirkungen.<br />

<strong>SUMO</strong>: Dein Buch erzählt von überfüllten Planeten und Menschen, denen alles gleichgültig<br />

ist. Jeder will lieber für sich sein, alle leben aneinander vorbei und sind abgestumpft. Ist das<br />

für dich Fiktion oder könnte es in Zukunft tatsächlich so sein?<br />

Robert Luh: Man sieht dieses Problem ja heute schon in den Großstädten. Die Leute sehen<br />

sich nicht mal mehr an, nichts ist mehr interessant.<br />

Wenn die Bevölkerung wächst und<br />

die Städte größer werden, wird sich dieses<br />

Problem sicher ausweiten. Ich glaube, es ist<br />

ein Schutzmechanismus. Man möchte sich<br />

gar nicht mit anderen Menschen beschäftigen,<br />

denn dann würde man mitkriegen,<br />

welche Probleme diese haben.<br />

robert Luh studiert an der FH St. Pölten<br />

<strong>SUMO</strong>: Warum hast du gerade Themen wie<br />

Korruption und Überwachung aufgegriffen?<br />

Robert Luh: Auch wenn wir nicht auf die<br />

allerschlimmste Orwell-Dystopie hinarbeiten,<br />

sind wir zumindest in manchen<br />

Bereichen auf dem Weg dahin. Die Mittel<br />

sind einfach da und man muss zugeben,<br />

dass man aus Regierungsperspektive diese<br />

vielleicht sogar braucht, um eine Gesellschaft<br />

unter Kontrolle zu halten. Aber man soll<br />

sehen, dass es natürlich auch seine Nachteile<br />

hat und es gerade in einer hochtechnisierten<br />

Gesellschaft viel leichter ist, Leute zu über-<br />

MartIn Luh, MartIna bräunEr<br />

fOtOS<br />

24 <strong>SUMO</strong>


wachen als früher. Eigentlich kann man die Geschichte<br />

ganz leicht in die Jetztzeit transportieren.<br />

Rathausplatz St. Pölten<br />

Cinema Paradiso<br />

<strong>SUMO</strong>: Warum ist dein Buch in englischer Sprache<br />

geschrieben?<br />

Robert Luh: Ich lese schon seit zehn Jahren nur noch<br />

englische Bücher. Es war einfach ein Hobby und ich<br />

„Es klingt wie ein Laborprotokoll,<br />

wenn ich etwas auf Deutsch schreibe“<br />

MartIn Luh, MartIna bräunEr<br />

fOtOS<br />

„Searing Star“ zeichnet eine<br />

düstere Zukunft<br />

konnte mir die Sprache ein bisschen besser beibringen.<br />

Meine ersten Versuche beim Schreiben waren auf Deutsch.<br />

Ich habe aber gemerkt, dass es wie ein Laborprotokoll<br />

klingt, wenn ich etwas auf Deutsch schreibe. Nachdem<br />

ich Deutsch sehr wenig lese, fehlt mir die Routine beim<br />

Formulieren. Es hat wie ein Bericht geklungen: sachlich und strukturiert, aber ziemlich langweilig.<br />

Dann habe ich es auf Englisch probiert. Ich finde, ich kann so spannender schreiben.<br />

<strong>SUMO</strong>: Hast du davor auch schon geschrieben bzw. dafür eine Ausbildung gemacht?<br />

Robert Luh: Nein. Das Geschichtenerzählen hat allerdings schon eine etwas längere<br />

Geschichte – das gute alte, „nerdige“ Pen & Paper Rollenspiel. Ich glaube nicht, dass es heutzutage<br />

noch vielen Leuten etwas sagt, es ist in Wirklichkeit ein 70er Jahre-Hobby, eine Art<br />

Geschichtenerzählen im Freundeskreis. Jede der Personen übernimmt einen Protagonisten,<br />

einer erzählt die Geschichte und beschreibt dabei die Welt. Es ist sozusagen ein interaktives<br />

Buch. Man braucht sehr viel Fantasie dafür, aber es ist sehr lustig. Die Geschichte von einem<br />

älteren Rollenspiel habe ich dann in ein Buch umgewandelt.<br />

<strong>SUMO</strong>: Gibt es einen Autor, den du bewunderst?<br />

Robert Luh: Mein Lieblingsautor ist George R. R. Martin. Er ist der Autor der „Game of<br />

Thrones“-Bücher. Er schreibt einfach extrem gut.<br />

<strong>SUMO</strong>: Arbeitest du schon wieder an einem neuen Werk? Verrätst du uns, worum es geht?<br />

Robert Luh: Ja, das tue ich tatsächlich. Aber ich darf darüber noch nichts verraten. Es ist<br />

etwas ganz anderes, fachlich näher am IT-Security-Umfeld aber nach wie vor ein Roman.<br />

Es spielt allerdings in der Gegenwart.<br />

Infobox<br />

Xenophobie: Fremdenfeindlichkeit, die<br />

durch Furcht vor Fremden ausgelöst wird.<br />

In der Science-Fiction-Literatur oft auf Alienrassen<br />

bezogen<br />

Orwell-dystopie: Fiktionale in der Zukunft<br />

spielende Erzählung mit negativem Ausgang.<br />

Geprägt durch den britischen Schriftsteller<br />

George Orwell und dessen roman „1984“<br />

über einen totalitären Überwachungsstaat<br />

Pen & Paper rollenspiel: Spiel, bei dem<br />

jede Person einen fiktiven Protagonisten<br />

übernimmt, ein Spielleiter führt durch die<br />

Geschichte. Bekanntester Vertreter ist<br />

„Dungeons & Dragons“<br />

Informationen zum Buch:<br />

„Searing Star“ von Robert Luh, 2012,<br />

Science-Fiction-Roman, 464 Seiten<br />

Erhältlich als Taschenbuch (€ 13,90)<br />

oder Kindle-Edition (€ 2,68) auf Amazon.de<br />

(CreateSpace Independent Publishing Platform)<br />

„Erwachsene Menschen<br />

sitzen im Kreis und denken<br />

sich gemeinsam Geschichten<br />

aus – genial“<br />

DOrIS<br />

LUMESBErGEr<br />

3.7.13 Exklusiv in Österreich<br />

LAMBCHOP<br />

Es ist eine kleine Sensation:<br />

Die Band rund um<br />

Mastermind Kurt Wagner<br />

macht auf ihrer Europa-<br />

Tournee einen exklusiven<br />

Abstecher nach Österreich<br />

in den Club 3. Mit<br />

im Gepäck haben sie<br />

ihr aktuelles Album<br />

„Mr. M.“!<br />

21.00 Uhr<br />

19.9.13 Science Busters 20.00 Uhr<br />

1.10.13 LIVE: The Boxer<br />

Rebellion<br />

21.00 Uhr<br />

24.10.13 LIVE: Naked Lunch 21.00 Uhr<br />

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International Airport<br />

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Rathausplatz 13<br />

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Info: 02742 - 21 400<br />

www.cinema-paradiso.at/club3


getäuscht<br />

Profit mit naivität<br />

das miese Geschäft mit hobbyschriftstellern<br />

Freizeitautoren verbringen Monate<br />

und manchmal sogar Jahre damit,<br />

Manuskripte zu schreiben. Ihr größter<br />

Traum ist es, einmal ein eigenes Buch in<br />

Händen zu halten. Nur sehr selten aber<br />

werden die Werke tatsächlich veröffentlicht.<br />

Hobbyautoren versuchen dennoch ihr Glück<br />

und nehmen Kontakt zu vielen Verlagen auf.<br />

Auch viele Studierende als Verfasser von<br />

Abschlussarbeiten kontaktieren Verlage, um<br />

ihre Arbeiten verlegen zu lassen. Hierbei<br />

besteht allerdings immer die Gefahr, mit dem<br />

unseriösen Teil der Branche in Kontakt zu<br />

kommen. Dieser nutzt die Hoffnungen von<br />

Autoren aus. Denn das Geld bringt hier nicht<br />

der Verkauf des fertigen Buches, sondern<br />

allein die Ausbeutung der Autoren.<br />

Falsche Illusionen<br />

Die Art und Weise, wie unseriöse Verlage ihre<br />

Autoren ködern, ist simpel und doch raffiniert.<br />

Schon nach wenigen Wochen bekommt<br />

man eine Antwort, was bei renommierten<br />

Verlagen selten der Fall ist. Darin überschüttet<br />

das Lektorat die Autoren mit Lob. Es wird<br />

versprochen, das Buch auf jeden Fall veröffentlichen<br />

zu wollen. Natürlich ist das Balsam<br />

für die gekränkte Seele vieler Texteschmieder,<br />

die seit langem den Lohn für ihre harte<br />

Arbeit herbeisehnen. Wieder nur kurze Zeit<br />

„Die Bücher nimmt kein guter<br />

Buchhandel auf, weil keine<br />

Qualitätskontrolle stattfindet“<br />

später liegt der Veröffentlichungsvertrag im<br />

Briefkasten. Im festen Glauben, jemand habe<br />

endlich ihr wahres Talent erkannt, tappen<br />

viele Hobbyautoren blindlings in eine Falle.<br />

Buch oder Neuwagen<br />

Als Gegenleistung für eine Veröffentlichung<br />

verlangen unseriöse Zuschussverlage Beträge<br />

von mehreren tausend Euro. Somit trägt der<br />

Autor die ganzen Kosten, nicht wie im seriösen<br />

Teil der Branche der Verlag. Auch der Preis pro<br />

Ausgabe sowie die geplante Stückzahl sind im<br />

Vertrag schon geplant. Nichts deutet darauf<br />

hin, dass sic h das Buch für den Autoren niemals<br />

refinanzieren wird. Ohne zu zögern oder<br />

sich näher über den Verlag zu informieren,<br />

überweisen viele die geforderte Summe. Somit<br />

sehen die meisten ihr Geld nie wieder. Zu allem<br />

Überdruss kommt es dann auch noch vor, dass<br />

Autoren ihre Bücher, die sonst im Abfall landen<br />

würden, den Verlagen abkaufen. Sie bezahlen<br />

ihr Buch auf diese Weise ein zweites Mal.<br />

Dabei gibt es vor allem im Internet Schriftstellerforen<br />

und Beiträge, die vor solchen Gefahren<br />

warnen. Ein Beispiel ist der Spiegel-<br />

Artikel „Mit Herzblut in den Ruin“. Dieser<br />

schildert das Schicksal von Freizeitautoren, die<br />

nach Strich und Faden abgezockt wurden.<br />

Naive Opfer<br />

„Solche Bücher haben keine Reichweite und<br />

werden von keinem Journalisten angeschaut“,<br />

sagt Claudia Romeder, Leiterin des renommierten<br />

Residenz Verlags. Autoren, die Ver-<br />

fOtOS<br />

WILhELMInE WuLff / PIXELIO.dE, raInEr SturM / PIXELIO.dE<br />

26 <strong>SUMO</strong>


WILhELMInE WuLff / PIXELIO.dE, raInEr SturM / PIXELIO.dE<br />

fOtOS<br />

öffentlichungen bei solchen Verlagen in ihrem<br />

Lebenslauf anführen, sind damit schon im<br />

Vorhinein negativ behaftet. Wer trotzdem Bücher<br />

von dubiosen Verlagen publizieren lässt,<br />

„Schon allein bei der Forderung<br />

nach Geld müssten bei<br />

den Autoren sofort die Alarmglocken<br />

läuten“<br />

ist laut Romeder selber schuld. „Die Bücher<br />

nimmt kein guter Buchhandel auf, weil keine<br />

Qualitätskontrolle stattfindet“, sagt sie. „Schon<br />

allein bei der Forderung nach Geld müssten<br />

bei den Autoren sofort die Alarmglocken läuten“,<br />

erklärt sie weiter, da das Prozedere bei seriösen<br />

Verlagen ganz anders verläuft.<br />

Diese sind zum Teil nicht nur von miserabler<br />

Qualität, auch der Inhalt wurde nicht überarbeitet.<br />

Nur vom Preis her gibt es keine Unterschiede<br />

zu echten Fachbüchern.<br />

Die Gefahr für Studierende besteht vor allem<br />

darin, dass diese Werke als Quelle zum Zitieren<br />

verwendet werden. Auch dürfen sich<br />

Studierende, die von der VDM Publishing<br />

Group angeschrieben werden, keine großen<br />

Hoffnungen auf Gewinne machen. Diese fallen<br />

durch eine niedrige Beteiligung am Erlös sehr<br />

gering aus. Manchmal wird man überhaupt<br />

nur mit Gutscheinen für andere Bücher der<br />

VDM Publishing Group abgespeist. Deshalb<br />

sollten sich Studierende lieber an andere<br />

Verlage wenden, wenn sie ihre Arbeiten<br />

veröffentlichen wollen. Zu empfehlen ist zum<br />

Beispiel der Print on Demand-Verlag „lulu“,<br />

der seriös mit seinen Autoren umgeht.<br />

Vorsicht bei Hochschulschriften<br />

Unseriöse Verlage treiben ihr Unwesen aber<br />

nicht nur im Bereich der Belletristik, sondern<br />

können auch Studierenden zum Verhängnis<br />

werden. „Unsere Bibliothek hat früher einige<br />

Bücher der VDM Publishing Group gekauft“,<br />

sagt Karl Rathmanner, Mitarbeiter der Bibliothek<br />

St. Pölten. Man glaubte, es handle sich<br />

um Fachbücher. „Auf der allerletzten Seite<br />

wird aber darauf hingewiesen, dass es Hochschulschriften<br />

sind“, erklärt Rathmanner.<br />

„Wer sich auf unseriöse Verlage<br />

einlässt, schafft sich eine<br />

literarische Scheinexistenz.“<br />

THOMAS<br />

LETTNEr<br />

<strong>SUMO</strong> 27


gelacht<br />

Des miassn<br />

Zwa Voitrottln sein<br />

Comedy-Duo im Höhenflug<br />

Wenn man die beiden fragt, wieso<br />

sie sich den Künstlernamen<br />

„Zwa Voitrottln“ gegeben haben,<br />

antworten sie: „Schau uns au, daun is ollas kloa!“<br />

Im November 2012 gewannen Johannes Glück<br />

und Dieter Hörmann „Die Große Comedy<br />

Chance“ im ORF. Nun sind sie mit ihrem Tour-<br />

Programm „Hörglück“ in Österreich unterwegs.<br />

Bei einem Stopp in Pöggstall im Waldviertel<br />

sprachen die beiden mit <strong>SUMO</strong> über ihre<br />

Anfänge, den großen Erfolg und Social Media.<br />

Als die Zwa Voitrottln bei ihrem Sieg in der<br />

„Großen Comedy Chance“ gefragt wurden,<br />

was sie sich denn nun von den 25.000 Euro<br />

Preisgeld kaufen würden, antworteten sie:<br />

„Eine neue Küche für unsere WG.“ Nach diesem<br />

Erfolg ging es mit dem Comedy-Duo steil<br />

bergauf. Doch fangen wir von vorne an.<br />

Glück & Hörmann – die Entstehung<br />

Angefangen hat alles vor drei Jahren, als Johannes<br />

bei einer Vorstellung von Dieter im<br />

Konservatorium Wien dabei war. Beide sind<br />

ausgebildete Musicaldarsteller und kurze<br />

Zeit später fragte Johannes bei seinem jetzigen<br />

Mitbewohner Dieter per Facebook an,<br />

„2012 gwannen die<br />

Zwa Voitrottln ,Die Große<br />

Comedy Chance‘ “<br />

ob sie gemeinsam ein paar Lieder schreiben<br />

könnten. Zu Beginn wollten sie gemeinsam<br />

ein Notenbuch machen. Doch bald entstand<br />

die Idee, diese Lieder selbst zu spielen. Ihre<br />

ersten Auftritte hatten die beiden im Wiener<br />

Praterkasperl. Dann kam der große Durchbruch<br />

bei der „Großen Comedy Chance“. „Wir<br />

haben nie ein Geheimnis daraus gemacht,<br />

dass wir prinzipiell Casting-Shows nicht mögen.<br />

Erstens lehnen wir den Wettbewerbsgedanken<br />

ab, zweitens finden wir es nicht okay,<br />

wenn man Leute auf die Bühne stellt, die dort<br />

nichts verloren haben und dann ausgelacht<br />

werden“, begründen Glück und Hörmann ihre<br />

anfänglichen Bedenken. Doch die ORF-Produktion<br />

fragte nach und so kam es, dass die<br />

zwei dann doch teilnahmen. Und dieser Sieg<br />

brachte den steilen Aufstieg.<br />

Zwa Voitrottln im Waldviertel<br />

„Ihre ersten Auftritte<br />

hatten die beiden im Wiener<br />

Praterkasperl“<br />

Auch der Event-Veranstalter Gerhard Sponseiler<br />

erkannte den Schmäh des Kabarett-Duos und<br />

holte Glück und Hörmann mit seiner Firma Musiktotal<br />

am 20. April 2013 in die Festhalle nach<br />

Pöggstall (Bezirk Melk) im südlichen Waldviertel.<br />

Dort erlebten rund 300 Besucher einen humorvollen<br />

Abend mit vielen direkten Aussagen<br />

über Politiker, das Bundesheer und die Liebe.<br />

„Uns ist es wichtig, wahre Themen zu behandeln<br />

und den Zuhörern eine Message mitzugeben.<br />

Ganz entscheidend, wenn wir neue<br />

Songs schreiben, ist, was wir damit sagen<br />

wollen.“ Und das merkt man auch bei den Ge-<br />

Pauline Stöhr/Sam Madwar<br />

FOTOS<br />

28 <strong>SUMO</strong>


„ ,Wir warten mit der neuen<br />

Küche, bis unser schlampiger<br />

Mitbewohner ausgezogen ist‘ “<br />

sprächen und Liedern während der Vorstellung,<br />

denn die beiden Wiener nehmen sich<br />

kein Blatt vor den Mund. Das Besondere dabei:<br />

Die Zwa Voitrottln haben zwar einen ungefähren<br />

Fahrplan, den sie während der Show<br />

durchziehen, doch viele Gespräche entstehen<br />

spontan und beziehen sich meistens auf Ereignisse<br />

oder Dinge, die sie bei der Anfahrt<br />

zum Veranstaltungsort aufgeschnappt haben.<br />

Du bist, was du isst<br />

Auf Facebook ist das Comedy-Duo auch anzutreffen.<br />

Die beiden machen dort mit lustigen<br />

Sprüchen und Rechtschreibfehlern auf<br />

sich aufmerksam. Privat nutzen Glück und<br />

Hörmann Social Media nur, um als Veganer-<br />

Aktivisten zu fungieren und Fotos zum Thema<br />

Tierschutz, Rezepte und Bilder über selbst<br />

gekochte, vegane Speisen zu posten.<br />

Bleibt nur noch die Frage, was aus der neuen<br />

Küche geworden ist. Die Antwort darauf:<br />

„Nein, wir wollen damit warten, bis unser<br />

schlampiger Mitbewohner ausgezogen ist, damit<br />

die neue Küche noch länger schön bleibt“.<br />

„Das Programm von den Zwa<br />

Voitrottln ist einfach sehenswert!“<br />

Nicole<br />

Krischker<br />

Buchhandlung BÖCK GmbH<br />

Unterwagramer Straße 47<br />

3100 St.Pölten–Wagram<br />

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<strong>SUMO</strong> 29


Das Festival in Zahlen<br />

Locations seit 2001<br />

ARENA WIEN<br />

(Vienna City Festival)<br />

SALZBURGRING<br />

2013<br />

2012<br />

2011<br />

VAZ ST.PÖLTEN<br />

2005<br />

2004<br />

2003<br />

2002<br />

2008<br />

2001<br />

2006<br />

2007<br />

2010<br />

2009<br />

Tägliche Müllmenge<br />

Frequency<br />

Oktoberfest<br />

84 t<br />

19 t<br />

Das Rote Kreuz<br />

Über 10.000<br />

freiwillige<br />

Einsatzstunden<br />

2.300 Patientenversorgungen<br />

100 Einlieferungen<br />

Zahlen: Frequency 2012, Münchner Oktoberfest 2012<br />

Quellen: derstandard.at, nachrichten–muenchen.de<br />

Quelle: Österreichisches Rotes Kreuz Bezirksstelle St. Pölten. Bericht 2012<br />

Durchschnittliche Besucherzahl pro Tag<br />

2012<br />

2011<br />

2010<br />

2009<br />

2008<br />

2007<br />

2006<br />

2005<br />

2004<br />

2003<br />

2002<br />

2001<br />

Quellen: salzburg.com/wiki; ab 2009: Diverse Medienberichte<br />

30 <strong>SUMO</strong><br />

25000 50000<br />

Ein Interview mit den beiden Künstlern von „Naked Fish“, die heuer am<br />

Frequency Festival auftreten, findest du auf www.<strong>SUMO</strong>mag.at<br />

fOtOS ErIca ParEE LOGOS SkaLar MuSIc GrafIk MartIna bräunEr


gehört


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www.fhstp.ac.at<br />

Förderung<br />

von SpitzensportlerInnen<br />

Die Fachhochschule St. Pölten strebt die Umsetzung<br />

eines innovativen Konzeptes nach internationalem Vorbild<br />

an, welches SpitzensportlerInnen neben ihrer<br />

sportlichen Karriere den Abschluss eines FH-Studiums<br />

ermöglichen soll. Die Förderung erfolgt durch die NÖ<br />

Bildungsgesellschaft.<br />

Unabhängig vom gewählten Studium wird eine individuelle<br />

Betreuung durch ein Tutorium zur Verfügung<br />

gestellt, das StudentInnen während des Studiums<br />

betreut und begleitet.<br />

Zielgruppe:<br />

Zielgruppe sind AbsolventInnen der einschlägigen Leistungszentren<br />

in Österreich und im EU Ausland sowie<br />

SpitzensportlerInnen, die in der Region St. Pölten in<br />

Teamsportarten tätig sind bzw. EinzelsportlerInnen, die<br />

einen Großteil ihres Trainingsumfanges hier absolvieren.<br />

Die Modularität der Ausbildung gewährleistet überdies,<br />

dass ein im Ausland begonnenes Studium in St. Pölten<br />

beendet werden kann bzw. umgekehrt ein in St. Pölten<br />

begonnenes Studium im Ausland beendet werden kann.<br />

Vorteile:<br />

• Sportstätten in unmittelbarer Umgebung der<br />

FH St. Pölten<br />

Kontakt und<br />

nähere Informationen:<br />

Dr. Christian Fabian<br />

Fachhochschule St. Pölten<br />

Matthias Corvinus-Straße 15<br />

3100 St. Pölten<br />

E: lbfabian@fhstp.ac.at<br />

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der FH St. Pölten<br />

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• Prüfungstermine mit Rücksichtnahme auf die<br />

sportliche Karriere<br />

• Anwesenheiten in Abstimmung auf Training<br />

und Wettkampf<br />

Fachhochschule St. Pölten GmbH, Matthias Corvinus-Straße 15, A-3100 St. Pölten<br />

T: +43/2742/313 228, F: +43/2742/313 228 - 339, E: csc@fhstp.ac.at, I: www.fhstp.ac.at<br />

32 <strong>SUMO</strong>


gefragt


gerätselt<br />

Weißt du alles über das neue<br />

SuMO?<br />

Waagrecht<br />

2 die Zwa Voitrottln gewannen die „Große ....“<br />

4 bei der kolumne „Medien-Meinung“ geht es<br />

um das thema ...<br />

8 auf dem ... gibt es highspeed-Internetzugang<br />

9 dieser Internet-riese zeichnet alle daten<br />

über uns auf<br />

10 Muk-Studentin und Profi-Sportlerin corinna<br />

dvorak spielt ....<br />

Senkrecht<br />

1 So heißt der neue film mit Owen Wilson und<br />

Vince Vaughn<br />

3 kommunikationskanal für fernbeziehungen<br />

5 der facebook-fähige ... hilft dir bei kaufentscheidungen<br />

6 für dieses Genre gibt es eine eigene kategorie<br />

bei der diesjährigen diagonale<br />

7 der Science-fiction-roman von robert Luh<br />

heißt ...<br />

9 6 3<br />

1 9 8 2<br />

Lösung: „Erst ...<br />

..., dann ferien“<br />

Der erste SuMO-Leser, der uns die richtige<br />

Lösung an gewinnspiel@sumomag.at schickt,<br />

gewinnt einen Gutschein von Kurtis Kebap &<br />

Pizza House im Wert von 10 €.<br />

Die Lösungen zum Bildrätsel und zum <strong>SUMO</strong>ku<br />

findest du auf <strong>SUMO</strong>mag.at.<br />

finde die 5 fehler!<br />

8 3<br />

2 1 9 8<br />

9 6<br />

5 6 3 8<br />

3 7<br />

8 9 4 2<br />

6 2 5<br />

fOtOS<br />

bEttIna EckErt<br />

34 <strong>SUMO</strong>


Mach auch du mit!<br />

bei SuMO kannst du lernen...<br />

redaktion<br />

...<br />

wie du einen spannenden Artikel schreibst<br />

...<br />

wie du richtig recherchierst<br />

Produktion<br />

...<br />

wie du Programme der Adobe Creative Suite (CS6) richtig einsetzt<br />

...<br />

wie du Artikel für die Print-Ausgabe sowie diverse Kommunikationsmittel<br />

gestaltest<br />

kommunikation<br />

Medieninhaberin/Herausgeberin:<br />

Fachhochschule St. Pölten, Matthias Corvinus-<br />

Straße 15, A-3100 St. Pölten.<br />

E-Mail: office@fh-stpoelten.ac.at,<br />

Tel.: 02742/313 228<br />

Geschäftsführung:<br />

Dr. Maria Gabriela Ondrejkovics-Fernandes,<br />

DI Gernot Kohl, MSc<br />

Ausbildungsmedium <strong>SUMO</strong><br />

Studentische Geschäftsführung:<br />

Bernhard Kasberger<br />

office@sumomag.at<br />

Redaktionsleitung:<br />

Doris Lumesberger<br />

redaktion@sumomag.at<br />

Stellvertretende Redaktionsleitung:<br />

Schwerpunkt Print: Nicole Krischker<br />

nicole.krischker@sumomag.at<br />

Schwerpunkt Online: Thomas Lettner<br />

thomas.lettner@sumomag.at<br />

Redaktion:<br />

Jana Auer, Verena Gabriel, Ákos István Posta,<br />

Elisabeth Raschka, Birgit Samer, Tobias<br />

Zehentner<br />

Bildredaktionsleitung:<br />

Bettina Eckert, Fabio Faber<br />

bildredaktion@sumomag.at<br />

Produktionsleitung:<br />

Roman Palman<br />

produktion@sumomag.at<br />

Impressum<br />

...<br />

wie du Kommunikationskampagnen, Events usw. planst und umsetzt<br />

...<br />

wie du welche Kommunikationskanäle einsetzt, um erfolgreich zu<br />

kommunizieren<br />

anzeigenservice<br />

...<br />

wie du dich selbst verkaufst, um ein „Produkt“ zu verkaufen<br />

...<br />

wie du deine redegewandtheit im Verkaufsgespräch verbessern kannst<br />

Produktionsteam:<br />

Martina Bräuner, Katrin Detter, Bettina Eckert,<br />

Fabio Faber, Julia Machan, Lukas Pachoinig<br />

Kommunikationsleitung:<br />

Lisa-Maria Gross<br />

kommunikation@sumomag.at<br />

Kommunikationsteam:<br />

Nadine Buschina, Johanna Chwatal, Beatrix<br />

Haidinger, Annalena Goldnagl, Verena Müllner,<br />

Philipp Pötz, Evelyn Schöfl, Magdalena Schütz<br />

Anzeigenserviceleitung:<br />

Bernhard Kasberger<br />

anzeigen@sumomag.at<br />

Vertriebskoordination:<br />

Jana Auer, Fabio Faber<br />

vertrieb@sumomag.at<br />

Online-Magazin: www.<strong>SUMO</strong>mag.at<br />

Fachliche Leitung:<br />

FH-Prof. Dipl. Päd. Corinna Haas<br />

Fachliche Beratung und Workshopleitung:<br />

Christoph Almasy, Martina Bräuner, Peter<br />

Hofbauer, Stefan Niederwieser, Diethold Schaar,<br />

Stefan Schöffl<br />

Bankverbindung: Sparkasse St. Pölten, BLZ:<br />

20256, Kontonummer: 00700002579<br />

Erscheinungsweise: 3 Ausgaben pro Jahr<br />

Erscheinungsort: Verlagspostamt: 3100 St. Pölten<br />

Druckproduktion: NGL mediamondial,<br />

Helmut Greis, Wilhelmsburgerstraße 23,<br />

3151 St. Georgen-Ochsenburg<br />

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Wenn du Interesse hast bei SuMO mitzuarbeiten, dann melde dich bei<br />

office@sumomag.at.<br />

das nächste SuMO erscheint im dezember<br />

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht<br />

unbedingt die Meinung der Herausgeberin wieder.<br />

Für den Inhalt von Inseraten haftet ausschließlich<br />

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