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NicoHe

Ausgabe 021 Nordeifel - Februar 2015kostenloszum MitnehmenEifelWorld Press Photoim KuK MonschauEine Erinnerungskultur,die den Frieden meintPortraitKarnevalsgesellschaftenin der RegionDas Lokalmagazin für Monschau, Roetgen, Simmerath,Nideggen, Heimbach, Hürtgenwald, Kreuzau und Umgebung


EditorialLiebe Leserinnen und Leser,In der Eifel herrscht derFastelovend. Keine Stadt,kein Dorf, in der die Jeckennicht das Zepter übernommenhätten. Stellvertretend,stellt Ihnen Eifel aktuell zweiKarnevalsgesellschaften – die1. Rollesbroicher Klev Botze2001 e. V. und die KG LöstijeDötzje Thum e. V 1995 - vorund berichtet darüber hinaus,wie die Wenkbüggel-Zunft unddas Seniorenheim Schuch ausNideggen Fastelovend feierten.Zum zweiten Mal zeigt das Kunst- und Kulturzentrum der Städteregion Aachenin Monschau (KuK) kostenfrei die weltbesten journalistischen Fotografienaus 2014. Wir empfehlen - vor allem auch Schulklassen - diese Ausstellungunbedingt einmal zu besuchen. Die Internationale Kunstakademie inHeimbach wird immer mehr zum künstlerischen Mittelpunkt der Region.Bevor Akademiedirektor Professor Frank Günter Zehnder die sehenswerte29. Werkschau mit Exponaten von Workshop-Teilnehmern eröffnete, wurdeVerwaltungsleiter Franz-Josef Hellwig endgültig in den Ruhestand verabschiedet.Einer der bekannten Eifel-Kabarettisten, Jupp Hammerschmidtgastierte kürzlich in Nideggen. Eifel aktuell nahm das zum Anlass, seinEifelneues Programm „Das halbe Schwein“ kennen zu lernen und Ihnen vorzustellen.Die Internationale Wanderausstellung „Routes of Liberation“ warein Riesenerfolg, über die zu berichten einfach ein Muss ist. Georg Kaiseraus Kalterherberg ist mit Leib und Seele Musiker. Er hat sich vor allem demIrischen und Schottischen Folk verschrieben und gastiert aktuell in mehrerenEifelorten. Das Burgenmuseum in Nideggen hält für Interessierte eininteressantes Indoor-Programm bereit. Die völlig von der Winterwitterungunabhängige Veranstaltung lässt das Leben im Mittelalter durch Buchbinder,Lederer, Schmuck- und Salzwerker, Imker, Filzer, Ritter und Burgfrau sowieMusiker, lebendig werden. Sie alle präsentieren tolle Angebote und Aktionenvon mittelalterlichen Alltagsgegenständen und vermitteln unterhaltsam, wiedas alles funktioniert. Auch das Naturerlebnismuseum in Monschau ist mitseinem relativ neuen Ameisenvolk, das hinter Glas gehalten wird, geradejetzt in der Winterzeit ein toller Tipp für Familien mit Kindern oder auchSchulklassen. Auf unserer Serviceseite Gesundheit geben wir Ihnen Tipps,was Sie gegen eine zu trockene Nase unternehmen können. Die Menschenwerden immer älter. Für Eifel aktuell Grund genug, um den 102 Geburtstagvon Maria Stollenwerk zu würdigen.Wir wünschen Ihnen wieder viel Vergnügen bei der Lektüre unserer Berichteund inspirierende Anregungen.Herzliche GrüßeBert van Londen (Chefredakteur Eifel)2


EifelInhaltsverzeichnisTitelseite . ......................................01Editorial ....................................... 02Inhaltsverzeichnis & Impressum. .................. 03Akademie als künstlerischerMittelpunkt der Region .......................... 04Ratskeller Nideggen ............................. 05Es gibt nichts Schöneres, als Musik zu machen . . . . . . .06Gnadenlose Objektivität,die hinter das Vordergründige zielt ..............07-08Jupp Hammerschmidt - Nä, wat en Zuversicht. ....... 09Karneval – De Klev Botze sin do. ....................10Karneval – KG Löstije Dötzje Thum e.V 1995. .......... 11Eine Erinnerungskultur, die den Frieden meint . . . . . 12-13Irish und Scottish Musik – Georg Kaiser. .............14Nideggens Burgenmuseum treibt den Winter aus . . . . . 15Ameisenvolk im Naturerlebnis Museum Monschau . . . . 16Willi Ostermann Potpourri und ein Karnevalsorden . . . . 17Serviceseite Gesundheit. .......................... 18Kurz & gut. ......................................19Proxy.......................................... 20ImpressumErscheinungsweise:monatlich, jeweils ab der 2. MonatswocheAuflage: 6.000 StückVerteilung:Kostenlose Verteilung über Auslegestellen Raum Monschau, Roetgen,Simmerath, Nideggen, Heimbach, Kreuzau und Umgebung. (in Geschäftenund öffentlichen Gebäuden, sowie Banken und Sparkassen).Redaktions- und Anzeigenschluss:um den 30. eines jeden MonatsHerausgeber und V.i.S.d.P.:Euregio Marketing UGHartmut HermannsMarc André MainzSüsterfeldstraße 83, 52072 AachenMail: hh@euregio-aktuell.euWeb: www.euregio-aktuell.euwww.euregio-marketing.comChefredakteur Eifel: Bert van LondenRedaktion & Anzeigenleitung:Froitscheidter Str. 94, 52385 NideggenTel.: 02474-998665, Mobil: 0171-5760915info@agentur-wortundbild.deRedaktionelle Mitarbeit:Beate Weiler-Pranter (bwp), Petra Grebe (pg), Maggie Jung,Helga Esser, Franz-Josef BrandenburgFotografie & Copyright: by Bert van Londen, agentur Wort und BildUnser Geschenktipp!MIT ALLEN SINNEN GENIESSENAUS DER MÖRDERISCHEN SERIE21. April 2015Z U S A T Z T E R M I NCarsten Sebastian Henn liestaus seinem aktuellen, kulinarischen Krimi.Layout/ Gestaltung: Euregio Marketing UGDruck: Druck & Verlagshaus Mainz GmbH Aachenwww.druckservice-aachen.deAUS DER SERIE OHRENSCHMAUS5. Mai 2015Ladies first servieren Ihnen a cappellaein „schmackhaftes“ Potpourri30. Juni 2015Profigitarrist und VollblutmusikerStefan Wiesbrock entspannt Sie mit ausgesuchtenBalladen & fetzigen MitmachsongsZu jedem Termin gibt es ein delikates 3-Gänge-Menü undein Espresso mit einer Original Monschauer SenfpralineBeginn: 19.00 Uhr · Preis: 34,50 Euro p.P.Freuen Sie sich auf Genuss in jeder Hinsicht!Wir bitten um Reservierung unter 02472/909840 oder 2245.52156 Monschau · info@senfmuehle.de · www.senfmuehle.de3


EifelAls kompetente Doppelspitze bauten Kunsthistoriker Frank Günter Zehnder (r.) und Verwaltungsfachmann Franz-Josef Hellwig die Internationale Kunstakademie auf.Akademie als künstlerischer Mittelpunkt der RegionKunstakademie Heimbach weiter auf ErfolgskursHeimbach.„Im Gegensatz zum ADAC werden hier keineZahlen geschönt!“ Nicht nur dieser Satz vonLandrat Wolfgang Spelthahn sorgte bei seinerRede zum Neujahrsempfang der InternationalenKunstakademie für strahlende Gesichter. Mit 980Kursteilnehmern im vergangenen Jahr habe manzwar die 1.000er-Marke „haarscharf verfehlt“,dennoch liege das Ergebnis „dramatisch über derPrognose von 700 Workshop-Besuchern für dasJahr 2014“. Dank des kompetenten Fachwissensund der Eloquenz der Akteure sei die Akademie zumkünstlerischen Mittelpunkt der Region geworden,stellte Spelthahn bewundernd fest. Passend zumAnlass hatte das Bläserquartett – Pia Quade, JannaNierhoff, Marc André Weyermann und RenoldQuade – den Empfang mit dem „Festlichen Ruf“von Händel eröffnet.Bevor Akademiedirektor Professor Frank GünterZehnder die sehenswerte 29. Werkschau mitExponaten von Workshop-Teilnehmern eröffnete,wurde Verwaltungsleiter Franz-Josef Hellwigendgültig in den Ruhestand verabschiedet.Kurz vor dessen Pensionierung habe man denexzellenten Verwaltungs-Fachmann Hellwig für dieAkademie-Idee begeistern können, blickte Spelthahnauf die Aufbauphase der Heimbacher Institutionzurück. In Zeiten leerer Kassen habe Hellwigseit 2009 den Verwaltungsteil der Akademie mitBravour gestemmt. „Mit kaufmännischer Sorgfaltund Fleiß war er von der ersten Stunde an für dieAkademie tätig.“ Mit wenig Geld sei es ihm immerwieder gelungen, viel zu bewegen. „Wir bedauernes sehr, dass er nach dieser Pionierleistung aus derAkademie-Familie ausscheidet!“In Anspielung an Hellwigs begonnenesGeschichtsstudium fügte er hinzu: „Wir wissen,wo nun seine Leidenschaft liegt.“ Gemeinsam miteiner würdigenden Urkunde überreichte Spelthahnzwei geschichtliche Fachbücher zum Konzil 1414,denn das Thema „Päpste im Mittelalter“ hat dasInteresse des Senior-Studenten geweckt.Nach über fünf Jahren intensiver Aufbauarbeit fälltdem Nörvenicher der Abschied von der Akademieschwer, „doch irgendwann muss man eineZäsur machen“, erzählt er am Rande des buntenEmpfangs. Den Schwerpunkt seines Studiumslegt der 67-Jährige auf römische Geschichte,Papsttum im Mittelalter und die Geschichte derfrühen Neuzeit. „Mit den erworbenen Kenntnissenkann ich die eigene Ortsgeschichte fundiert aufarbeiten“,schaut der passionierte Historiker in dieZukunft. Seit vielen Jahren ist Franz-Josef Hellwigim Nörvenicher Geschichtsverein aktiv – nicht nurals Schatzmeister. „Wir leben hier auf historischemBoden, haben drei Burgen vor Ort und viele Relikteaus römischer Zeit. Da muss man sich intensiv mitden Hintergründen befassen.“Nicht anders als die jungen Studenten nutztGast-Hörer Hellwig die Bahnfahrten zur KölnerUniversität dazu, den aktuellen Lernstoff zu repetieren.„Im Hörsaal bin ich in meinem Alter nicht allein. Etwaein Drittel der Studierenden sind Senioren“, freuter sich über den regen Gedankenaustausch nachden einzelnen Vorlesungen in Köln oder Bonn. „Ichkomme weiterhin gerne nach Heimbach. Nun aber inanderer Funktion“, sagt der Pensionär, der fünf Jahrelang beharrlich aus dem Hintergrund heraus denverwaltungstechnischen Aufbau der InternationalenKunstakademie gemanagt hat.Trotz des Wechsels entfaltet sich die Kunstakademiein bunter Vielfalt. Nähere Informationen unterwww.kunstakademie-heimbach.de(Text und Bilder: bwp.)4


EifelAdvertorialFrischer Wind im Nideggener RatskellerNeue Bewirtschaftung und neue ÖffnungszeitenZentral, mitten in der romantischenHerzogenstadt Nideggen, direkt amMarktplatz gelegen, steht seit 250Jahren das urige Hotel und Restaurant„Ratskeller“ traditionell für gediegene Gastlichkeit.Seit dem 5. Januar 2015 führt das Betreiberehepaar,Kaja und Pradeep Bala das Traditionshaus in eineneue Ära. Ihr neues Konzept wird sich vor allemin der Küche niederschlagen. Mit „frisch, gesundund lecker“, umschreibt Pradeep Bala seine neuekulinarische Ausrichtung. „Und das zu angenehmenPreisen – auch für die kleine Geldbörse.“ DasEhepaar Bala und ihr Team verbindet die sehenswertenund geschichtsträchtigen Räumlichkeitendes Ratskellers gekonnt mit allen Annehmlichkeiteneiner modern geführten Gastronomie. Ein großer,mit antiken Möbeln bestückter, freundlich eingerichteterGesellschaftraum bietet großenGesellschaften ausreichend Platz. Bei milderenTemperaturen lädt eine schöne Außenterrasse mitgemütlichem Erker zum Verweilen ein.Das neue kulinarische Konzept hält für Ansässigeund touristische Gäste die passenden Gerichtebereit. Auf der Speisekarte findet sich Rumpsteakvom Blau Weißen Belgier auf Pfeffersauce mitMacair-Kartoffeln und Salat genauso wieder,wie Bandnudeln mit gebratenen Roastbeef-Streifen, Paprika, Zwiebeln und Champignons inTomaten-Sahnesauce. Eine spezielle Schnitzel- undKinderspeisekarte sowie eine neue Gewichtung beiden Salatangeboten komplettieren die vielseitigeund frische Speisenauswahl des Ratskellers.An besonderen Tagen wie dem Valentinstag,Oktoberfest oder Aschermittwoch überraschtdas Team seine Gäste genauso mit besonderenLeckereien, wie mit ihren regelmäßig wechselndenWochenendangeboten. Aktuelle Informationengibt es auch bei Facebook.Liebhaber, besonders von deutschen Weinen,kommen im Ratskeller voll auf ihre Kosten.Die kleine, erlesene Weinkarte gibt vor allemdeutschen Weinen den Vorzug. Kaja und PradeepBala haben für die Erstellung ihrer Weinkarte einenFachberater hinzugezogen und ganz speziell aufihre Menüs zugeschnitten. So hat der Gast dieQual der Wahl bei den vielen qualitativ hochwertigenWeinen wie Spät- und Grauburgunder,Riesling und Weißer Burgunder, Trollinger oderMüller-Turngau.„Wir freuen uns, ein Teil von Nideggen zu sein.Mit unserem jungen, dynamischen Team wollenwir unseren Gästen mit einer Vielfalt an gesunden,leckeren und frisch zubereiteten Gerichten denAufenthalt in Nideggen versüßen“, versprichtPradeep Bala.RatskellerHotel & RestaurantMarkt 11, 52385 NideggenTel. 02427 – 90 50 93-0Fax. 02427 – 90 50 93-19info@ratskeller-nideggen.comwww.ratskeller-nideggen.comÖffnungszeiten:Mo – So. ab 12 Uhr; Küche bis 22 Uhr5


EifelEine voll besetzte Pfarrkirche: Cantastic während seines 2. Konzertes, 2013 (Pesto-Fotografie, Aachen)Führt seine Liebe zur Musik mit Begeisterung aus:Chorleiter Michael Rieck (Foto: Maggie Jung)„Es gibt nichts schöneres, als Musik zu machen“Cantastic – ein Chor mit Wohlfühl-CharakterLammersdorf.„... an Tagen wie diesen haben wir noch ewig Zeit,wünsch‘ ich mir Unendlichkeit ...“ heißt es in einemSong der Toten Hosen, den der Chor Cantastic alsletzte Zugabe seines Konzertes vor rund zwei Jahrensang. Doch auch die Freude am Singen kann nichtverhehlen, dass es auch um aufwändige Arbeit geht.Intensives Proben, Ausdauer und Disziplin gehörenauch mit dazu. Dennoch bleibt das Wichtigste, derSpaß, dabei ganz sicher nicht auf der Strecke. „Esgeht immer sehr lustig zu, wir lachen viel, verstehenuns gut“, sagt Sabine Linzenmeier und CarolinDohmen meint: „Als ich vor fast zwei Jahren zuCantastic stieß, war ich zunächst, durch 27 Frauenauf einem Haufen, skeptisch.“ Ihre Skepsis löste sichrasch in Luft auf. „Vielleicht“, fügt die Sängerin miteinem Augenzwinkern hinzu, „liegt es ja an demeinen Mann“. Michael Rieck - der besagte „eineMann“ - hat seinen ersten Klavierunterricht imAlter von fünf Jahren von seinem Großvater, demeinstigen Lammersdorfer Küster, Organisten undKirchenchorleiter (von 1952 bis 1976), erhalten.„Mein Antriebsmotor ist die Begeisterung derFrauen“, sagt er, der den Chor seit 1998 leitet unddie Sängerinnen dabei auf dem Klavier begleitet.Gegründet hatte die Gesangsformation bereits 1991sein Bruder Wolfgang unter dem Namen JungerChor. Die seinerzeit nur zwölf Frauen sangen ein- undzweistimmige Arrangements neuer geistlicher Lieder.„Im Vordergrund stand die pure Lust am Singen“,erinnert sich Petra Kahl, „an Auftritte wollten wirerst gar nicht denken.“ Doch die modernen Klängefanden offene Ohren, die ersten Anfragen für diemusikalische Gestaltung kirchlicher Feierlichkeitenließen nicht lange auf sich warten. Anfang 1998verabschiedete sich Wolfgang Rieck aus beruflichenGründen, und Michael Rieck übernahm diemusikalische Leitung des Chors, der sich 2010 inCantastic umbenannte. Die stetig wachsende Zahlsangesfreudiger Frauen brachte auch musikalischVeränderungen mit sich: Der Chorleiter teilte „seineFrauen“ ein in Sopran-, Alt- und Tenorstimme, füllteseine Notentasche auf mit drei- und vierstimmigenArrangements, schaffte eine erweiterte musikalischeBandbreite und schraubte somit den Anspruchdeutlich höher.Ob Songs von Silbermond, Queen, Coldplay, denBeatles oder den Toten Hosen – es ist diese Mixtur,die Cantastic Farbe verleiht und dem Chor so vielSpaß bereitet. Und doch scheint es noch etwasanderes zu geben, das alle so gerne dabeibleibenlässt: „Wenn sich mein Leben überschlägt, bist dudie Ruhe und die Zuflucht ...“ heißt es in dem Song„Das Beste“ von Silbermond. Ein Liebeslied zwar- doch spiegelt gerade diese Liedzeile wider, wasden Wohlfühlcharakter von Cantastic ausmacht:„Für mich gibt es nichts Schöneres als Musik zumachen“, sagt Michael Rieck, und noch schönersei es, dies gemeinsam statt alleine zu tun. „Singenträgt mich durch den Tag“, sagt Dagmar Dicks-Xarhakos, „es wirkt befreiend auf mich.“ AuchGisela Theiss sieht darin eine Möglichkeit, Stressabzubauen und den Alltag hinter sich zu lassen.Strapazen abwerfen, zur Ruhe gelangen, Harmoniegewinnen. „Wenn sich mein Leben überschlägt ...“Cantastic gestaltet Feste und (kirchliche)Feierlichkeiten wie Taufen, Trauungen, Kinderkommunionen,Jubiläen und freut sich über interessierteFrauen, die gerne mitsingen möchten.Das Repertoire umfasst eine bunte Mischung auspopulären deutschen und englischen Hits (Oldieswie brandaktuellen), Songs aus dem Genre Film& Musical sowie modernen geistlichen Liedern.Die Proben finden einmal wöchentlich statt,dazu kommen jährlich zwei bis vier Proben-Samstagnachmittage sowie ein Proben-Wochende.Für den 22. März lädt der Chor ein zu seinem drittengroßen Konzert in der Lammersdorfer PfarrkircheSt. Johannes d. Täufer, Kirchstraße, um 16 Uhr. DerEintritt ist frei. Cantastic präsentiert neue Songsunter dem einladenden Motto: „Just sing it!“ Infos& Kontakt: www.chor-cantastic.de6


EifelDie Macher der Monschauer Ausstellung von World Press Photo 2014: (von links) Nina Mika-Helfmeier, Henning Schmitz, Mitarbeiter der StädteRegion Aachen,Jurre Jansen und Bernd Mathieu vor dem Siegerbild. (Foto: van Londen)Gnadenlose Objektivität,die hinter das Vordergründige zieltFoto-Sensation „World Press Photo – 14“ im KuKMonschau.Mit nichts geringerem, als einer Ausstellung derweltweit besten Pressefotos des Jahres 2014,eröffnete das Kunst- und Kulturzentrum (KuK)der StädteRegion Aachen in Monschau dieneue Saison seiner Veranstaltungsreihe. „Es istschon eine Sensation, dass eine internationalviel beachtete Ausstellung, wie die World PressPhoto – Ausstellung, die rund um den Globusin Weltmetropolen wie zuletzt in Shanghai und Tel Aviv gezeigt wird, auch inMonschau zu sehen ist. Zum zweiten Mal und – für die Besucher kostenfrei.Das ist wieder das Verdienst der KuK-Leiterin, Dr. Nina Mika-Helfmeier“, soProf. Bernd Mathieu, Chefredakteur des Aachener Zeitungsverlages bei seinerAnsprache. „Es ist nur ein Augenblick, den der Fotograf festgehalten hat. DerBruchteil einer Sekunde, in dem sich der Verschluss einer Kamera öffnet undwieder schließt“, so Dr. Nina Mika-Helfmeier bei der Eröffnung, auf der sieneben Prof. Bernd Mathieu auch Lin Verbrugge, stellvertretende Leiterin derAbteilung Kultur und Kommunikation des niederländischen Generalkonsulats,Prof. Dr. Christiane Vaeßen, Prorektorin der Fachhochschule in Aachen undHonorarkonsulin der Niederlande und viele Kommunalpolitiker der Nordeifel,auch Jurre Jansen von der World Press Photo Foundation Amsterdam, begrüßenkonnte. „Es gibt dennoch Aufnahmen, die erfüllen das Sprichwort vom Bild,das mehr sagt als tausend Worte: Sie erzählen Geschichten, ganz ohne Worte“,so Nina Mika-Helfmeier weiter. Wie das Foto von Phan Thi Kim Phúc, das nachmehr als 40 Jahren seines Entstehens immer noch weltberühmt ist. Am 8. Juli1972 ist es entstanden, als das damals neun Jahre alte Mädchen nach einemNapalm-Angriff aus ihrem Heimatdorf in Vietnam flieht. Schreiend, nackt undmit verbrannter Haut. Das Bild ist das Pressfoto des Jahres 1972. Heute erzähltPhan Thi Kim Phúc ihre Geschichte als UNESCO-Botschafterin.World Press Photo, 1955 in Amsterdam gegründet, zeichnet jedes Jahr ein Bildaus, das „nicht nur die fotojournalistische Verkörperung des Jahres darstellt,sondern auch ein Thema, eine Situation oder Ereignis von hoher journalistischerBedeutung zeigt und dies in einer Weise, die ein außergewöhnliches Maß anvisuellem Wahrnehmungsvermögen und Kreativität beweist“. So lautet die7


EifelAnforderung, die die Stiftung stellt. Unvorstellbare 98.671 Bilder von über5.754 Fotografen aus 132 Ländern standen 2014 der Jury zur Auswahl. Diebesten davon sind in der Auftaktveranstaltung des KuK zur Saison 2015 zusehen. Neben dem „nachrichtlichen Foto“ des Jahres zeichnet World PressPhoto Gewinner in neun Sparten – unter anderem Sport, Alltagsleben, harteFakten, aktuelle Themen, Portrait und Natur – aus. Im letzten Jahr wurde dasFoto von Jahn Stanmeyer aus den USA zum besten Pressfoto des Jahres 2014gekürt. Es wurde für die National Geographics gemacht und zeigt afrikanischeMigranten am Strand von Dschibuti, die nachts ihre Handys in die Luft halten,um ein preisgünstigeres Signal aus dem Nachbarland Somalia aufzufangen– eine schwache Verbindung zu fernen Verwandten. Dschibuti ist eine vielgenutzte Durchgangsstation für Flüchtlinge aus Ländern wie Somalia, Eritreaund Äthiopien, auf der Suche nach einem besseren Leben in Europa und demMittleren Osten.Die aktuellen Siegerbilder sind mal unfassbar schön wie die Naturfotos vonfliegenden Trottellummen (im Norden Norwegens) oder das Foto eines vomAussterben bedrohten Pumas, der gerade zwei stark befahrene Highways in derNähe von Los Angeles überquert. Oft aber sind die gezeigten Fotos unsagbarerschütternd, wie das Bild von Christopher Vanegas aus Mexiko, das den3. Preis in der Kategorie Aktuelle Themen/Einzelfotos gewann: Am 8. März treffenPolizisten in den frühen Morgenstunden in Saltillo, einer Stadt im NordostenMexikos, an einer Straßenüberführung ein, unter der fünf Leichen gefundenwurden. In Mexiko schicken sich rivalisierende, organisierte Verbrecherbandenund Drogenkartelle oft Botschaften durch derartige öffentliche Zur-Schau-Stellungen, die auf den ersten Blick wie Theaterinszenierungen wirken. Seit2006 wurden in Mexiko im Kampf gegen die Drogenkartelle mindestens60.000 Menschen ermordet.„Diese Art von Qualitäts-Journalismus regt dazu an, die Welt besser verstehenzu können. Die Bilder sprechen ihre eigene Sprache. Diese Dokumentationvon Fakten ist oft aufregender als die Wirklichkeit, obschon sie nichts mitEffekthascherei zu tun hat und sie wurde im vergangenen Jahr von 6.500Besuchern im Monschauer KuK gesehen“. Für Bernd Mathieu erzeugen dieFotos Betroffenheit, Ratlosigkeit und Empörung. Beispielsweise bei den vielenBildern über Flüchtlinge oder beim Foto, das zwei junge Männer kurz vorihrer Hinrichtung zeigt und bei den Fotografien von den Philippinen nach derFlutkatastrophe. „Wir sehen hier inhaltliche wie auch formale Qualitätsarbeiten,die immer mit einer gnadenlosen Objektivität hinter das Vordergründige zielen“,so Bernd Mathieu weiter. Der Chefredakteur ließ es sich nicht nehmen, auchBezug auf die aktuelle Pegida-Bewegung zu nehmen: „Ja, es gibt gelegentlichÜbertreibungen oder Verkürzungen in Berichterstattungen, aber nicht immer.Neben dem oft belanglosen Umgang mit Fotografien bei der Boulevardpresse,Twitter, Facebook & Co. haben sich die Fotografen des World Press PhotoWettbewerbs die Qualitätsarbeit bewahrt. Sie zeigen fotografierte, journalistischeKunst“, so das Urteil von Bernd Mathieu.Der Niederländer Jurre Jansen von der World Press Photo Foundationweiß, dass es so viel mehr Bilder gibt, die die Welt erklären. So mancheHintergrundinformation zu den ausgestellten Arbeiten, die er von Fotografenselbst erfuhr, „haben mich erschüttert und auch fasziniert“. „Aber“, so JurreJansen weiter, „manchmal gibt es jedoch auch Humor, der sich hinter denGeschichten versteckt.“ Er erinnerte daran, dass man in Monschau zusammengekommensei, um den Fotojournalismus zu feiern. Durch die Fotos könne manden Dingen nicht mehr gleichgültig gegenüber stehen. „Wir feiern nicht nur dieBilder, sondern auch die Arbeit, die dahinter steht.“ Auch erinnerte er daran,dass im letzten Jahr 60 Journalisten bei ihrer Arbeit vor Ort ums Leben kamen.„Lasst uns den Mut der Fotografen begreifen und ihnen dafür danken.“Die Ausstellung „World Press Photo – 14“, wurde in 100 Städten in über 45Ländern von über eine Million Menschen gesehen und ist im KuK, Austraße 9 inMonschau bis Sonntag, 15. Februar 2015 kostenlos zu sehen. Die Öffnungszeitensind dienstags bis freitags von 14 bis 17 Uhr und am Wochenende von 11 bis17 Uhr. Weitere Informationen unter: www.kuk-monschau.de8


EifelJupp Hammerschmidt gastierte mit „Das halbe Schwein“ im Nideggen (Fotos: van Londen)„Nä, wat en Zuversicht, trotz allen Elends.“Jupp Hammerschmidt tourt mit „Das halbe Schwein“ durch die EifelRegion.„Das halbe Schwein“ heißt das vielversprechende, aktuelle Eifel-Kabarett-Programm des Autors und Kabarettisten Jupp Hammerschmidt, mit dem er vonNovember 2014 bis Oktober 2015 die Lachmuskeln der Menschen quer durch dieRegion strapaziert.Eifel aktuell hatte die Möglichkeit, sein neues Programm während seinesAuftritts im Atelierhaus Götze in Nideggen kennen zu lernen. Gut gelauntund sympathisch, geist- und pointenreich, gut zwischen Poesie undKalauer ausbalanciert und immer ein Eifeler mit Sendungsbewusstsein- Jupp Hammerschmidt, alias Wendelin Rader, gelingt es auch mit seinem neuenProgramm, den Eifelern liebevoll den Spiegel vorzuhalten und Nicht-Eifelern dieseneigenwilligen Landstrich und Menschentyp humorvoll näher zu bringen. Um seineanfangs gestellte Frage, wie lange es die Eifel schon gibt, selbst zu beantworten,holte er mit Moses und der Flucht durchs Rote Meer weit aus. Aber weit wichtigerschien ihm die Tatsache, dass der Eifeler – ähnlich dem Neandertaler – über eineganz wichtige Eigenschaft verfügt: über Zuversicht! „Ohne die kann man in derEifel nicht überleben. Das merkt man vor allem, wenn wieder mal der kalte Windüber Kalterherberg weht. Nä, wat en Zuversicht, trotz allen Elends.“ Gekonntzeichnete er einen Bogen vom Wimmeren pflücken (Johannisbeeren pflücken) bishin zu der damaligen Unterwäschemode der 1950er und 1960er Jahren. Köstlichauch sein Ausflug nach Huppenbroich. Dort streitet sich ein Metzgerehepaar überdas richtige Nachtlager und ist Anlass für mancherlei humorvolle Verwicklung.Während die Frau ein Wasserbett favorisiert, wünscht sich ihr Mann einfach nurein ordentliches Federbett mit Lattenrost. Auch die Alternative, ein Futon, kannihn nicht überzeugen. „Ich will net mit der Futt onge schlafen. Ich schlaf Bauchonge, basta.“Wussten Sie, dass alle Weltrevolutionen an der Eifel vorbeigegangen sind – bisauf die der Fichtennadel-Tablette? Ab den 1960er Jahren veränderte die denbis dahin üblichen, samstäglichen Badetag. Der funktionierte nur dank einesausgeklügelten Systems. Gebadet wurde der Reihe und Größe nach. „NachPapa und Mama folgten die Kinder, natürlich nicht ohne immer wieder malheißes Wasser nachzuschütten. Aber ab den 60ern hingen in der Eifel alle an derNadel – der Fichtennadel.“ Hammerschmidt forderte mit Blick auf die modernenKommunikationsmöglichkeiten einen „Fichtennadel-Flashmob“, zu dem sich dieEifeler beispielsweise am Höfener Weiher treffen. „Jeder bringt eine FichtennadelBrausetablette mit und wirft sie in den Weiher.“ Oder kennen sie den? „Trifft einKölner einen Eifeler, der einen Papagei auf der Schulter trägt. Fragt der Kölner:„Kann der denn auch sprechen?“ „Weiß ich nicht“, antwortet der Papagei. AuchHammerschmidts Übersetzer „Deutsch - Eifeler Platt; Eifeler Platt – Deutsch“kam beim Publikum gut an. Was im Hochdeutsch unter „Steter Tropfen höhlt den"Stein“ bekannt ist, übersetzt er mit „Wenn et nit ränt, dann droppt et.“Weiter ging es über Geschichten wie die frühere Hausschlachtung, Verwicklungenbei seiner ersten Liebe Hedwig, wie er als Dreijähriger den Glauben an denNikolaus verlor oder dass die Flaterate der Telekom eigentlich Flattrate (abgeleitetvon Kuhfladen) heißen müsste. Als Würdigung des kürzlich verstorbenen UdoJürgens, der bei seinen Zugaben gerne im Bademantel auftrat, tat es ihm JuppHammerschmidt nach. Nur in der abgespeckten Eifeler Variante: mit Badekappe.Und wer noch wissen möchte warum der Rap in der Eifel entstanden ist, der kanndas bei den vielen anderen Auftritten des Kabarettisten erfahren.SAUGSTARKEANGEBOTE.HABEN WIR.840WattKlasseAHartbodenreinigungKlasseATeppichbodenreinigungKlasseA249.-Staub-EmissionBoden-Staubsauger DC33c Stubborn• beutelloser Betrieb • Saugleistung: 260 Watt • Root Cyclone Technologie für konstanteSaugkraft • Ball Technologie (zentraler Lenkmechanismus) • max. 2 l Behältervolumen• 10m Aktionsradius • Bodendüse umschaltbar • Extra-hart Bürste für Staubsauger• Kombidüse • Polsterdüse • Teleskoprohr • Energieeffizienzklasse A • Art.-Nr.: 824096TV AUDIO ELEKTRO ENTERTAINMENT MULTIMEDIA MOBILFUNKÜBER 120x IN DEUTSCHLAND. WWW.MEDIMAX.DEMEDIMAX Electronic Objekt Monschau GmbH • Fachmarktzentrum ImgenbroichAuf Beuel 5 • 52156 Monschau-Imgenbroich • Telefon 02472/80254-09


Eifel„De Klev Botze sin do!“1. KG Rollesbroicher Klev Botze 2001 e.V.Rollesbroich.Stehen in der Region für tollen Karneval: De Klev Botze und ihr Präsident Mark ToppEiner der interessantesten Vereine, die der Nordeifeler Fastelovendhervorgebracht hat, ist die Rollesbroicher Karnevalsgesellschaft „KlevBotze“, die sich aus der Interessengemeinschaft Klev Botze und demOrtskartell gegründet hat. Da das Ortskartell schon immer den vielbesuchten Kinderkarneval organisierte, sorgte ein weiterer karnevalistischerVerein anfänglich für Irritation. Aus einer spontanen Laune heraus stecktendie Rollesbroicher auf dem Kameradschaftsabend zusammen mit der FreiwilligenFeuerwehr kurzerhand jemanden in ein Prinzenkostüm. So gingen Prinz RainerHenn und seine Prinzessin Alice Rüttgers als erstes inoffizielles Tollitätenpaar indie Vereinsanalen ein. Diese Aktion war so erfolgreich, dass Rainer Henn (damalsschon schwer erkrankt), diese neue Tradition gerne fortgeführt sehen wollte. 2000konnten Stefan Roder und Diana Jansen zu närrischen Herrschern proklamiertwerden. Ab dann gab es in Rollesbroich karnevalistisch kein Halten mehr. Dasganze Dorf wurde vom jecken Virus befallen. Es folgte die Inthronisierung des1. Kinderprinzenpaares: Michael Heck und Julia Wolks. Seit 2000/2001 arbeiten diebeiden dörflichen Aktivposten, das Ortskartell und die Interessengemeinschaft KlevBotze erfolgreich zusammen und das führte dazu, dass der Verein „1. RollesbroicherKlev Botze“ gegründet wurde, der inzwischen zu den KGs in der Region gehört,die einen fantastischen Fastelovend ermöglichen. „Niemand hätte gedacht, dass ineinem solch’ kleinen Ort mit rund 1.000 Einwohnern, eine KG so beliebt und attraktivwerden könnte“, so die treibende Kraft des Ganzen, Gründungsmitglied MarcTopp. Der Rollesbroicher Ortsvorsteher ist seit Gründung Präsident und seit 2009auch 1. Vorsitzender. „Seit 2001 haben wir immer eigene Tollitäten präsentierenkönnen.“ Bis die Rollesbroicher KG das wurde, was sie heute ist, folgte noch dieGründung einer Offiziersgarde (Trevvel-Garde), der „Klev Bötzchen“, eine Gruppevierjähriger Dancegirls und der Kindergarde in eigener Uniform. „Unsere Kleinensind sogar mit selbst gemachter und professioneller Standarte richtig staats undstolz wie Oskar unterwegs. Toll, dass wir auf eine aktive Jugend bauen können“,schwärmt Marc Topp. 14- bis 17-jährige Mädchen und ein Junge bilden dieShowtanzgruppe „Exited Stars“. Seit einigen Jahren freuen sich die Klev Botze überdie enge Zusammenarbeit mit dem örtlichen Trommler- und Pfeiferkorps, die beigrößeren Auftritten immer mit von der Partie sind. Der Regimentsspielsmannszugbekam dafür gleich ein einheitliches Outfit. Wenn die Rollesbroicher KG auftritt,dann stehen imposante 110 eigene Kräfte auf der Bühne. Mit zwei Bussen müssendie Karnevalisten zu ihren Auftritten anreisen. „So viel Aufwand und Kosten sind nurDank der tollen Unterstützung vieler Unternehmer zu stemmen, die auch im Vereinaktiv sind“, bedankt sich der 1. Vorsitzende.Auch die aktuelle Session hält für die Jecken und ihre närrischen Herrscher PrinzStephan I. und Prinzessin Uschi I, sowie das Kinderprinzenpaar Prinz John I. undPrinzessin Ronja I., viele Highlights bereit. So z. B. die große Prunksitzung, diein der Tanzwerkstatt in Rollesbroich stattfand und echte Stars wie die „RotenFunken“ und die „Funky Marys“ oder „Oli der Köbes“ (alle aus Köln), sowiedie vielen Eigengewächse auf der Bühne oder in der Bütt – die Rollesbroicherlagen unter den Tischen. Der 1. Rollesbroicher Klev Botze 2001 e.V. ist inzwischender zweitgrößte Verein in Rollesbroich. Traditionell zeigen die Klev Botze amVeilchendienstag, dass sie auch Straßenkarneval können.Weitere Informationen unter: www.kg-klev-botze.de.10


EifelDie Schautanzgruppe in dieser Session mit dem Thema:"Außerirdische Karnevalsfreundschaft!"„Wie mäht die decke Tromm?Thum….Thum….Thum…. !“KG Löstije Dötzje Thum e.V.Kreuzau-Thum.Aufgenommen auf der letzten Kostümsitzung am 31.01.2015:Fast alle auftretenden Aktiven der Gesellschaft der Session 2014/15Nachdem für die Thumer Karnevalsgesellschaft,die1995 gegründet wurde,klar war, dass sie im Fastelovend mehrals nur am Straßenkarneval teilnehmenwollte, ging alles sehr schnell: der Platz des Festzelteshinter dem Kindergartengebäude reichte für dieFastelovend-Sitzung nicht mehr aus und so entschlosssich die Gesellschaft, ein eigenes Vereinsgebäude zuerrichten. Komplett in Eigenleistung und durch vielEngagement nahm die „Thum-Arena“ – zwischenKindergarten und Feuerwehr - Gestalt an. 10 Wochenspäter, am 17. September 2004, konnte die KG dasRichtfest feiern und dort die Sessionseröffnung2004/05 feiern. Der Verein wuchs stetig undverfügt inzwischen von den insgesamt knapp 400Einwohnern über insgesamt 152 Mitglieder. Davonsind 75 Mitglieder aktiv auf der Bühne tätig, so dassauch heute noch alle Karnevalsveranstaltungen fastausschließlich - bis auf eingeladene Gastvereine - miteigenen Kräften gestaltet werden können. Kreativitätwird bei der KG groß geschrieben: Präsident RainerEßer überreicht ausschließlich selbst hergestellteOrden. Anfänglich noch aus Gips gefertigt, werden sieinzwischen dank Martin Weiler aus Holz und bemaltüberreicht. Für den Verein steht die Jugendförderungan erster Stelle. Dass das der richtige Weg ist, belegendie vielen Erfolge bei Turnieren im karnevalistischenTanzsport. In der letzten Session entschied zum drittenMal in Folge die Große Garde den Vizemeistertitel desRegional Verbandes Düren (RVD) für sich.Auch die Schautanzgruppe des Vereins ist ein echterHingucker und ertanzte sich bei den Turnieren ersteund zweite Plätze. Von der 1. bis zur Session 2013/14tanzte Maria Eßer als Solomariechen erfolgreich fürden Verein. Durch ihre hervorragenden Platzierungenbei den Tanzturnieren des Bundes Deutscher Karneval(BDK), wurde der Name der kleinen Gesellschaftin ganz Deutschland bekannt. Zuletzt sicherte siesich den Verbandsmeistertitel des RVD, qualifiziertesich für die Deutschen Meisterschaften des BDK inErfurt und beendete ihre eigene karnevalistische,aktive Laufbahn des Berufes wegen. Doch auchals Trainerin macht sie ihre Sache gut. Das aktuelleJugendmariechen, die neunjährige und inzwischenerfolgsverwöhnte Nele Walbröl startet in diesemJahr zum ersten Mal bei der Verbandsmeisterschaftin Düren. Auch die Jugendgarde hat sich fürdiese Meisterschaft qualifiziert. Die gesamteJugendabteilung umfasst 51 Kinder und Jugendlicheund wird von 4 Trainerinnen und 8 Betreuerinnengeführt. In dieser Session präsentiert sich der Vereinmit dem Kinderprinzen Marc I. (Valentin) 9 Jahreund dessen Schwester Vivien als seine Adjutantin.Die gesamte Familie ist dem Karneval verfallen.Mutter Karin ist Betreuerin und fungiert zusätzlich als2. Jugendleiterin. Und Papa Frank hat den Vereinmit ins Leben berufen und tanzt heute noch imMännerballett des Vereins.Durch die treue Vorstandsarbeit von Rainer Eßer (seit1998 Präsident und zeitweise Vorsitzender), BeateSchenz (Gründungsmitglied und seitdem Kassiererin)und Helga Eßer (seit 1996 Trainerin und Jugendleiterin),kann der Verein zusammen mit allen hart arbeitendenVorstands-, Elferrats- und Vereinsmitgliedern sowieallen aktiven- und inaktiven Mitgliedern jedes Jahreinen traditionellen Sitzungskarneval präsentieren.Der Verein hofft weiterhin, dass sich noch vielebegeisterte Jecken finden, die den Karneval durcheigenen ehrenamtlichen Einsatz fortführen. WeitereInformationen unter: www.kg-thum.de.11


Eifelv.l. Dürens Landrat Wolfgang Spelthahn, das Geburtstagskind undEuroparatspräsident Martin Schulz eröffneten die AustellungDer amerikanischer Großkonsul Hubler (r.) bei derEnthüllung der Gedenktafel durch den KirchenvorstandEine Erinnerungskultur, die den Frieden meintPräsident des Europaparlaments eröffnete „Routes of Liberation“Schmidt.„Die Besucherzahlen haben unsere Vorstellungen bei weitem übertroffen.“ Nachgut dreiwöchigem Dauereinsatz für die Ausstellung „Routes of Liberation“ zogendie Organisatoren vor Ort Bilanz. Seit der Eröffnung am 10. Januar bis zum Abbauder multimedialen Ausstellung am 2. Februar nutzten mehr als 6.000 Gäste dieChance, sich die internationale Dokumentation anzuschauen. „Wir haben vieleLeute erreicht und angerührt“, resümierte Rureifel-Touristiker Gotthard Kirch.„Die offenen Führungen mussten doppelt und dreifach gemacht werden. Selbstan Tagen mit Schneegestöber kamen 400 bis 600 Menschen nach Schmidt.“Stellvertretend für eine ganze Generation schilderte er den Ausstellungsbesucheiner alten Dame aus Monschau-Widdau. Beim Eintritt in die Kirche „St. Mokka“sei sie noch unschlüssig gewesen, ob sie sich die Dokumentation gemeinsam mitihrem Mann und ihrer Tochter überhaupt anschauen solle. Nach dem Gang durchdie Ausstellung habe die 91-Jährige Tränen in den Augen gehabt und erleichtertfestgestellt, nun könne sie endlich mit ihrer Tochter über die eigenen Erlebnisse imZweiten Weltkrieg reden. 70 Jahre nach Kriegsende.„Die größte Gefahr für den Frieden ist, dass man glaubt, er sei für immergesichert. Frieden muss jeden Tag neu erarbeitet werden.“ Mit engagierten,eindringlichen Worten eröffnete Schirmherr Martin Schulz die Ausstellung.In der Schmidter Pfarrkirche „St. Mokka“ wurde an den Zweiten Weltkriegerinnert – an seine Entstehung, seinen verlustreichen, fatalen Verlauf sowieseine komplexen Nachwirkungen. Anhand exemplarischer Einzelschicksalewerden Themen wie Besatzung, Widerstand, Kollaboration und Befreiung multimedialdargestellt. „Die Sichtweise aus verschiedenen Blickwinkeln, wie sie sichin diesen sechzehn Biografien widerspiegelt, macht das komplexe Vermächtnisvon Krieg und Befreiung lebendig“, heißt es im Katalog zur Ausstellung. Sechslokale Biografien – nach dem gleichen Prinzip recherchiert und dokumentiert –setzen darüber hinaus Schlaglichter auf die Eifel-Region.Gegen die Dämonen Rassismus, Hass und Fanatismus„Der Begriff ‘Hürtgenwald’ ist weltweit bekannt und weit mehr als einetopografische Bezeichnung“, führte EU-Parlaments-Präsident Martin Schulzaus. In der voll besetzten St. Hubertus-Kirche warnte er – auch in Gedenkenan die Pariser Anschläge – vor erneuter Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit undGroßmachtstreben. „Wir müssen verhindern, dass sich so etwas wiederholt.“Nun, 70 Jahre nach Kriegsende, gebe es immer weniger Menschen, die diedamaligen Geschehnisse aus eigenem Erleben schildern könnten: „WennZeitzeugen nicht mehr da sind, müssen wir vermitteln, um die junge Generationimmun zu machen gegen die Dämonen Rassismus, Hass und Fanatismus.“Was als regionales Projekt in Nimwegen und Brabant begann, sei inzwischen– über alle Sprach- und Staatsgrenzen hinweg – zum internationalen Projektgewachsen, hob die Niederländerin Victoria van Krieken, Mit-Initiatorin derGedenkausstellung, in ihrer Rede hervor. Kuratoren aus England, Frankreich,Belgien, den Niederlanden, Deutschland und Polen zeichneten gemeinsamfür die Ausstellung verantwortlich: „Ein wichtiger Schritt zur europäischenZusammenarbeit.“ Die Präsentation sei zwar nur 85 Quadratmeter klein, aberZeitung oder Magazin?Journal oder Blog?Ein Newsletter?unabhängig.überparteilich.unbezahlbar.Jetzt kostenlos auf eifelon.dedie neue eMailZeitung unsererRegion abonnieren.eifelon12


Eifelvon großer Bedeutung. Inzwischen kämen bereits Anfragen, die Ausstellung auchin den USA und Kanada zu zeigen. Zudem lobte sie die grenzüberschreitende,interdisziplinäre Zusammenarbeit von Historikern, Museen und Universitäten.In ihren kurzen Ansprachen bedankten sich Nideggens BürgermeisterinMargit Göckemeyer und ihr Hürtgenwalder Amtskollege Axel Buch vor allemfür das Engagement vor Ort. Ihr besonderer Dank galt Gotthard Kirch, demGeschäftsführer von Rureifel-Tourismus, der das Projekt seit 2010 vonHeimbach aus begleitete und mitorganisierte. Wolfgang Spelthahn, Landratdes Kreises Düren, wertete die Anwesenheit von Martin Schulz als besondersSignal, als „Zeichen der Wertschätzung“ und appellierte, Geschichte weiterhinlebendig zu erhalten. Eingebettet in die ökumenischen Begrüßungsworte derPfarrer Hans Doncks und Volker Böhm sowie brillante musikalische Intermezzikonnte Bert van Londen als Vertreter der Schmidter Pfarrgemeinde zusammenmit dem amerikanischen Generalkonsul Stephen A. Hubler eine Gedenktafelenthüllen, die an die Befreiung der Ortschaft Schmidt durch die alliiertenTruppen im Kriegswinter 1944/45 erinnert. Co-finanziert wurde das SchmidterAusstellungskonzept vom Kreis Düren und der Dürener Sparkasse, die jeweils5.000 Euro beisteuerten.Lokale Ausstellung geht weiterHatte die Installation der Ausstellung drei Tage in Anspruch genommen,waren die Exponate nun innerhalb eines Tages in Transportkisten verstaut. Diedurch Eigeninitiative zusätzlich gezeigten vier Stellwände, die mit großformatigenFotos und Texten die verlustreichen Schlachten rund um Schmidt, diedamalige Verzweiflung und totale Zerstörung dokumentieren, entwickeltensich in den vergangenen Wochen zum Treffpunkt der Kirchengemeinde. Hierkamen die Schmidter ins Gespräch und tauschten gemeinsame Erinnerungenaus. „Diese Zeitzeugnisse werden wohl noch eine ganze Weile in unsererKirche zu sehen sein“, ist sich Konrad Schöller sicher, der die ausgestelltenDokumente für den Kirchenvorstand und gemeinsam mit dem lokalenGeschichtsverein aufbereitet hat.Bevor die Kirchenbänke auf der ehemaligen Ausstellungsfläche wiedereingebaut wurden, nutzte die engagierte Gemeinde das momentan leereKirchenschiff dazu, energiesparende LED-Lampen anzubringen.Auf eine Tatsache kann die Region besonders stolz sein: Mit Teamgeist, großzügigenSponsoren und unschätzbarem, ehrenamtlichem Engagement ist denEifelern etwas gelungen, woran selbst eine Großstadt wie Frankfurt scheiterte.Trotz intensiver Vorplanungen wird „Routes of Liberation“ in der FrankfurterPaulskirche nicht zu sehen sein!Als Anerkennung für ihr vorbildliches Engagement bekommen alle Helfereine Kopie des siebenminütigen Films, der am Eröffnungstag der Ausstellunggedreht wurde und die wichtigsten Momente zusammenfasst. Die Impressionensind auf der Homepage von Rureifel-Tourismus zu sehen. Der deutschsprachigeAusstellungs-Katalog ist weiterhin über info@rureifel-tourismus.de und imHotel Roeb, direkt gegenüber der Schmidter Kirche „St. Mokka“, erhältlich.(Text: bwp, Fotos: pg)13


EifelFoto: Reiner Ossmann„The Irish Spirit Will Never Die!“Feinster Irish- und Scottish Folk mit Georg KaiserKalterherberg/Region.Georg Kaiser, mit Leib und SeeleMusiker, nimmt Musikliebhabermit auf seine musikalischenReisen durch das schottischeHochland und die malerischenLandschaften Irlands.Patrick KleinINDRCYCLING XXL150 Bikes 6 StundenDer Solokünstler aus Kalterherberg, der seineStücke selbst schreibt und komponiert, lernte imAlter von sechs Jahren Akkordeon. Mit der Zeitkamen verschiedene Instrumente dazu, bis ermit 17 Jahren zur Gitarre griff. Nach 25 JahrenRockmusik, deren Vorbilder deutlich bei Hendrix,Gallagher und Co. waren, begab er sich auf dieSuche nach neuen musikalischen Ufern. Und fandsie: Irish- und Scottish Folk.Besser kann Celtic Folk nicht gehen – nicht einmalfür echte Schotten oder Iren. Der Sänger, Gitarristund Songschreiber Kaiser hat glasklar internationalesFormat. Das beweist er schon mit seinerersten CD „Highland Man“ aus dem Jahr 2013. Aufdem Album zu hören sind Songs wie „GuardianAngel“ und „Cry for freedom“. Insgesamt 16Stücke feinster Irish- und Scottish Folk, mit denener seine Emotionen ganz nah an die Zuhörer bringt.2014 folgte sein zweites Album „Here again“. 12Titel von ausgesprochen feiner Songschreiberqualitätführen die Zuhörer in irische und schottische Häfen,irische Pubs und in the Irish Way of Live.Auf seinen Konzerten gibt Georg Kaiser alles und nochviel mehr. Wer dabei sein will, kann das im Februarund März noch bei den Konzerten am Samstag,21.02.2015 in der Galerie Eifel Kunst in Gemünd undFreitag, 06.03.2015 Em Stüffje in Simmerath- Einruhrund an anderen Terminen, die auf seiner Homepagehttp://www.irish-folk-and-more.de/Home zu findensind.InternationaleKunstakademieHeimbach/EifelOnline Anmeldung ab sofort aufwww.tv-roetgen.deEinzeln oder im ZweierteamTeilnahme ab 18 JahreFrühbucherrabatt bis 31.1.2015Sonderrabatt für TV-MitgliederCafeteriaZuschauer willkommen!Nudelparty sponsored bySamstag 7. März 2015,11 UhrIn der vereinseigenen Halle der Rosentalstr. 38 a, 52159 Roetgen, Info unter www.tv-roetgen.deUnverwechselbar.International.Interdisziplinär.Offen.· Malerei · Skulptur · Keramik · Zeichnung · Druckgrafik · Fotografie · Film · Video · Performance ·Ausgezeichnete Künstlerinnen und Künstler aus 15 Nationen vermitteln Ihnen Grundlagen und Techniken, Werkprozesseund Geheimnisse der Bildenden Künste. Mit ihnen entdecken Sie Ihren autonomen künstlerischen Ausdruck.Ganz gleich, ob Sie mit Vorkenntnissen kommen oder ohne.· Ganzjähriger Betrieb · für alle Generationen · Zertifikate · von Einsteiger- bis Meisterkursen · Teilnahme an einerWerkschau · helle, modern ausgestattete Ateliers in der Burg Hengebach · barrierefrei · preisgünstige Unterkünfte ·· Hengebachstr. 48 · 52396 Heimbach · 02446 - 80 97 00 · www.kunstakademie-heimbach.de · info@kunstakademie-heimbach.de ·Sandra RecchioniAchim Meusch14


EifelNideggens Burgenmuseumtreibt den Winter ausLebendiges Mittelalter mit Gaukler, Jonglage und FeuershowNideggen.Die Veranstaltung „So treibenwir den Winter aus“ (nach demhistorischen Lied) ist die Jahresauftaktveranstaltungdes Burgenmuseums.Sie findet in diesemJahr zum vierten Mal statt. Geboten werden mittelalterlichesHandwerk und Burgalltag. Schwerpunktin diesem Jahr ist eine Indoor-Veranstaltung amWochenende Samstag, 28.02.2015 von12 bis 17 Uhr und Sonntag, 01.03 2015 von11 bis 17 Uhr, auf allen Etagen des Bergfrieds, beider es nicht nur um das Färben von Stoffen und dieBedeutung der Farben im Mittelalter geht. Die völligvon der Winterwitterung unabhängige Veranstaltunglässt auch ansonsten das Leben im Mittelalter durchBuchbinder, Lederer, Schmuck- und Salzwerker, Imker,Filzer, Ritter und Burgfrau sowie Musiker, lebendigwerden. Sie alle präsentieren tolle Angebote undAktionen von mittelalterlichen Alltagsgegenständenund vermitteln unterhaltsam, wie das alles funktioniert.Farben der GewandungenFarben hatten im Mittelalter eine besondereBedeutung. Sie waren häufig ein Zeichen der Macht,des sozialen Standes und auch des Reichtums.Während des gesamten Wochenendes wird esein fortlaufendes Programm zu den wichtigenStofffarben des Mittelalters geben. Purpurrote,blaue, grüne, goldgelbe oder auch silberneFarbtöne waren im Hoch- und Spätmittelalter inder Kleiderordnung wichtig. Beispielsweise trugenFrauen am Hofe kostbare, mit Safran gefärbteSeiden. Safran wird aus den roten Fruchtblätterndes Safrankrokusses hergestellt. Um ein Kilogrammdieses Farbstoffes zu erhalten, benötigt man dieFruchtblätter von bis zu 150 000 Blüten. Ein nichtso kostbarer Farbstoff war die Färberdistel, derenBlütenblätter Stoffe gelb färben. Purpur wurde imMittelalter aus den Drüsen der Purpurschneckengewonnen. Besucher dürfen gespannt daraufsein, aus welchen Rohstoffen und Naturproduktenweitere Farben gemischt und hergestellt wurden.Tumalon der GauklerFrank Pfetzing ist vor allem in der kulturhistorischenSzene aktiv und das als Gaukler, Jongleur,Conférencier und Musiker. Seine über 15-jährigeAktivität in den Bereichen Theater, Jonglage, Musik,Moderationen, aber auch als Organisator vongrößeren Projekten, Programmen und Workshops,hat ihm viele Erfahrungen gebracht. Die Ausbildungseiner Fähigkeiten erlangte er mit mehrerenSpanienaufenthalten und an der Desmond JonesSchool of Mime and Physical Theatre in London.Mit Musik hat er sich von Kindheit an beschäftigt,vertieft hat er seine musikalischen Erfahrungen mitdem Zusammentreffen seines UngelynchtpartnersPiers Ford und mit Konzerten und Studioaufnahmendes Ensembles „Die Ungleichen“ und bis heute inden verschiedensten Gruppierungen. SämtlicheNummern präsentiert er mit viel Humor undAnimation im Figurenspiel eines Gauklers undhistorischen Spielmannes.Der Eintritt beträgt für Erwachsene 4 €, ermäßigt3 € und für Kinder 2 €. Weitere Informationen gibtes unter Tel. 02427 – 63 40.15


EifelFreuen sich über das Ameisenvolk und das Küstenbiotop im Naturerlebnismuseum: Hermann Carl (re.) und Heinz Hallmann (li.) (Fotos van Londen)„Wo Ameisen sind, ist die Natur gesund“Naturerlebnismuseum Monschau zeigt Ameisenvolk im GlaskubusMonschau.Das Naturerlebnismuseum „LernortNatur“ in Monschau wartet mit einerneuen „kleinen Sensation“ auf und istdamit gerade in der Winterzeit ein guteAdresse, sich mit der Natur und ihren Geschöpfen, diein ihr leben, eindrucksvoll auseinanderzusetzen. Seiteiniger Zeit beherbergen Hermann Carl und HeinzHallmann, die beiden Leiter des Naturmuseums, einAmeisenvolk. Für jedermann bestens zu beobachten,denn das Volk lebt in zwei mit einer Glasröhre verbundenenGlaskuben. In dem einen Kubus lebt dasAmeisenvolk in ihrem „Hügel“ und in dem anderenbefindet sich der Wald, das Leben. „Es ist sehr interessantund unterhaltsam, wenn die Ameisen zwischenden beiden Kuben hin und her wibbeln, Nahrungund Wasser holen oder ihre Toten beerdigen“, weißHermann Carl. „Unser Ameisenvolk ist eine lebendigeAbbildung einer Gesellschaft – nur eben imMiniformat.“ Für die Kinder, die den Lernort Natur imHandwerkerdorf Monschau besuchen, ist der Glasbaueine richtige Attraktion geworden. Die beiden Leiterund ihr Team sind froh, diesen Schritt zur Bereicherungdes Museums gewagt zu haben. „Das Miteinandervon Völkern wie Ameisen oder Bienen ist hochinteressant.Bei ihnen gibt es ein Gemeinwesen, wie bei unsMenschen“, schwärmt Heinz Hallmann. „Ihr gesellschaftlichesMiteinander ist friedlich und vorbildlich.Das ändert sich jedoch, sobald ein Vertreter andererVölker auf der Bildfläche erscheint.Auch die Geschichte, wie das Ameisenvolk nachMonschau fand, ist unterhaltsam und nicht ganzalltäglich. Alles begann in einer Heimeinrichtungam Niederrhein, nahe am Wald gelegen. Dortfanden die Ameisen schnell einen Weg in Haus, indie Küche und vor allem in die Bewohnerzimmer.Ganz zum Missfallen der Betroffenen. AlleVersuche, die Ameisen wieder loszuwerden,misslangen. Das dortige Umweltamt, das für denArtenschutz zuständig ist, hatte schlussendlicheiner Umsiedlung der Tiere zugestimmt, die von derAmeisenschutzwarte NRW durchgeführt wurde. Dasgesamte Volk mitsamt dem Ameisenhügel wurdekurzerhand aufgeteilt: 4/5 dieses Volkes kam insArbureum auf dem Gelände des NaturparkzentrumsHaus Ternell in Belgien. Das andere 1/5 Volk kamins Naturerlebnismuseum nach Monschau. DieseTrennung bot sich besonders deshalb an, weil essich um eine Ameisenart, die „Formica Ruta“, dieKahlrückige Rote Waldameise handelt, die in ihrenVölkern jeweils über mehrere Königinnen verfügt. Eswird vermutet, dass sich in Monschau insgesamt fünfKöniginnen tummeln. Somit ist das Naturmuseumdie 2. Einrichtung in NRW, in der es möglich ist, soein Ameisenvolk zu Lehrzwecken halten zu dürfen.Die Mitarbeiter sind in die Pflege bestens eingearbeitetund erhalten ständig Unterstützung durchdie Ameisenschutzwarte NRW. Ameisen sind grundsätzlichstreng geschützt, weil sie sehr nützlich fürden Wald sind. Sie sorgen dafür, dass Forstschädlingeund Insekten nicht überhand nehmen. „Da woAmeisen sind, ist die Natur gesund“, wissen diebeiden Einrichtungsleiter.Aber es gibt auch noch weitere Neuerungen inMonschaus Naturerlebnismuseum: Säbelschnäbler,Austernfischer, Papageientaucher und vor allem einRobbenbaby mit weichem Fell und riesigen Kulleraugeneröffnen als Präparate jungen Besuchern ein eindrucksvollesBild von einem typischen Küstenbiotop. EinenRaum weiter entsteht augenblicklich ein neuerSeminar- und Pausenraum. Dem wird gerade durchdie Installation von Multimedia-Systemen derletzte Schliff verliehen. Seine Fertigstellung ist fürMitte März geplant. Weitere Informationen unter:www.erlebnismuseum-lernort-natur.de.Bundesstr. 12452159 RoetgenTel. +49(0)2471-1338-0www.das-ofenhaus.deDi.- Fr. 13 - 18 · Sa. 9 - 14 Uhr · Mo. geschlossenSonntags Schautag · 14 - 17 Uhr · Keine Beratung & Verkauf16


EifelDer Präsident ist Uwe Waßmund. Es tanzten die Minis, die kleine und die große Garde und die Showtanzgruppe. Die sind mit voller Mannschaft gekommen.Willi Ostermann Potpourriund ein KarnevalsordenNideggener Burgjecke feiern Karneval im Seniorenheim SchuchNideggen.großen Hauptgebäude an der Zülpicherstraße, das Platz für 53 Bewohner hat,bietet das Haus Vogelsang mit nur 15 Bewohnern einen etwas familiärerenCharakter. Durch den neu geschaffenen Aufenthaltsraum ist es den Bewohnernmöglich, künftig barrierefrei in eine neu gestaltete Grünanlage zu gelangen.PEUGEOT KOMPLETTPREIS-ANGEBOTEpeugeot.deDie Stimmung im Seniorenheim Schuch konnte nicht bessersein, als die Nideggener KG Burgjecke die Seniorenauf ihrer traditionellen Karnevalssitzung besuchte. Dieengagierten und gutgelaunten Jecken der KG, die jedesJahr zu Besuch kommen, hatten dieses Mal jede MengeMenschen mit im Gepäck und der großzügige Raum in derNideggener Senioreneinrichtung schien anfänglich viel zu klein. Aber zusammenrückengehört ja bekanntlich mit zum Fastelovend. So waren denn auch dieBewohnerinnen und Bewohner gleich vom ersten Auftritt der Burgjecke ganz aufAmüsement eingestellt. Die Tanzgarden, Bambinis und Jugendgarde brachtenmit ihren temperamentvollen Darbietungen die Wände zum Wackeln. Immerwieder lösten sich Aktive aus der Gruppe und gingen auf die Senioren zu, ummit ihnen gemeinsam zu schunkeln. Bei den vielen Karnevalsliedern zeigten diemeisten älteren Herrschaften eine gute Textsicherheit.Der Präsident der KG Burgjecke, Uwe Waßmund, überraschte mit einem Potpourrischönster Willi Ostermann Liedern und der selbstkomponierten und vereinseigenenFastelovend-Hymne der Burgjecken. Bernhard Schuch, der zusammen mitseinem Bruder Christoph die Einrichtungen leitet, erhielt aus den Händen desPräsidenten und unter viel Applaus den Burgjecke-Orden verliehen.Auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Vogelsang waren mit vonder zünftigen Partie, da bei ihnen Zuhause der Tagesraum aufwändig renoviertund durch einen neuen, großen Aufenthaltsraum erweitert wird. Neben demALLZEIT SICHERUNTERWEGSPEUGEOT WARTUNGMit allen vorgeschriebenen Kontrollenund PEUGEOT Langzeitmobilität.IHR PEUGEOT SERVICEMIT UNS KOMMEN SIE EINFACH WEITER!PEUGEOT ORIGINALGEPRÜFTE QUALITÄTT EIL E U N DZ U B E H Ö R79€ ab ** Komplettpreis inkl. MwSt. für viele PEUGEOT Modelle inkl. aller vorgeschriebenen Kontrollenund PEUGEOT Langzeitmobilität. Über das entsprechende Komplettpreis- Angebot für IhrenPEUGEOT informieren wir Sie gerne.Autohaus Müllejans GmbH52385 Nideggen-Schmidt · Heimbacher Straße 17 ·Tel.: 02474/93010www.peugeot-muellejans.de17


Eifelwww.fotolia.deServiceseite GesundheitWenn Trockenheit die Nase quältIhre Nase leistet Schwerstarbeit. Undoft sind Ihre trockenen oder gereiztenNasenschleimhäute dabei schlichtwegüberfordert. Üblicherweise wird mitjedem Atemzug durch die Nase dieeingesogene Luft von Schmutzpartikelnund Krankheitserregern gereinigt undvon den Nasenschleimhäuten für dieWeiterbeförderung angefeuchtet. Ist dieNasenschleimhaut nicht ausreichendmit Feuchtigkeit versorgt, kann sie ihrenAufgaben nicht mehr nachkommen.Rathaus-ApothekeApotheker Ottmar KellKammerbruchstraße 652152 SimmerathTelefon: 02473/7371Fax: 02473/8443Mail: ottmar.kell@gmx.deGutschein 20%Gegen Vorlage dieses Original-Gutscheinserhalten Sie beim Einkauf vonhysan ® Pfl egespray einen Rabatt von20%.Pro Einkauf nur ein Gutschein einlösbar. Eine Kombinationmit anderen Rabatten ist nicht möglich. Der Gutschein istnur in der Rathaus-Apotheke oder der Apotheke in denBremen in Simmerath einlösbar.Trocknet die Nasenschleimhaut jetzt weiter aus,wird die Atmung durch die Nase erschwert. DasAustrocknen verursacht eine stärkere Borkenbildung.Im Extremfall kommt es zu Entzündungen derSchleimhaut und Blutungen in der Nase.Die Nase braucht es immer feuchtDie Nasenschleimhaut ist nur dann ausreichendmit einem schützenden Sekret überzogen, wennsie permanent feucht bleibt. Kalte Luft, überheizteRäume, Schnupfen und Nasensprays mit abschwellenderWirkung reizen die Schleimhäute, so dasssie häufig austrocknen. Es kann ein TeufelskreisApotheke in den BremenApotheker Ottmar KellFilialleiterin Martina RamfeldHumboldtstraße 152152 SimmerathTelefon: 02473/87938Fax: 02473/1098Mail: ottmar.kell@gmx.de,apo-in-den-bremen@freenet.deAnzeigegültig bis zum 31.03.2015hysan ® Pflegespray:pflegt die Nase bei Schnupfen und schützt vor einerNeuinfektion.hysan ® Pfl egespray befeuchtet und pfl egt die gestresste Nase, so dass nachdem Schnupfen die natürliche Schutzbarriere schnell wieder funktioniert.Es beschleunigt die Heilung während und nach dem Schnupfen. hysan ®Pfl egespray enthält hochwertige Hyaluronsäure und Dexpanthenol. Es pfl egtund versorgt die Nasenschleimhaut mit Feuchtigkeit. hysan ® Pfl egesprayerhöht die Widerstandskraft und reduziert das Risiko für eine Neuinfektion.werden: Um die Durchblutung zu steigern, schwellendie gereizten Schleimhäute an und werden nochanfälliger für weitere Entzündungsprozesse. Undirgendwann leidet Ihre Nase unter dauerhafterVerstopfung.Hyaluronsäure undDexpanthenol helfenEin Pflegespray/-Gel mit den richtigen Wirkstoffenkann der Nase jetzt bei der natürlichenRegeneration helfen. Wichtig sind die InhaltsstoffeHyaluronsäure und Dexpanthenol. Hyaluronsäurebindet Feuchtigkeit und bildet einen Schutzfilmüber der Schleimhaut. Dexpanthenol sorgt fürzusätzliche Befeuchtung und beschleunigt dieWundheilung der geschädigten Schleimhautzellen.Ein Pflegespray/-Gel befeuchtet und pflegt diegestresste Nase, damit die natürliche Schutzbarriereschnell wieder funktioniert.Apotheker Ottmar Kell und seine Teams ausder Rathaus-Apotheke und der Apotheke inden Bremen (Simmerath) bieten Ihnen einegroße Auswahl an Pflegeprodukten undArzneimitteln, die während der Erkältungszeit dieKrankheitssymptome lindern können: Egal, ob esum akute Schnupfen-Beschwerden, Nebenhöhlen-Erkrankungen, um die Regeneration/Pflege oderSchutz und Befeuchtung der Nasenschleimhautgeht. Die Beratung bei der Auswahl des für Sierichtigen Arzneimittels ist inklusive.Anzeige_Kell_2015_02.indd 11809.02.2015 12:15:33 Uhr


EifelKURZ NOTIERTÜber 100 Jahre alt –und nur ein bisschen leiseMaria Stollenwerk feierte ihren 102. GeburtstagNideggen.Veilchendienstag 2014: Der Wenkbüggel wird ein letztes Mal zu den (Gast)Stätten seiner Untaten getragen.Vor hundertundzwei Jahren, genaueram 23. Januar 1913, erblickte MariaStollenwerk in Lammersdorf das Lichtder Welt. Die größte Überraschung, über die siesich auf ihrem Geburtstag freute, den sie in derSenioreneinrichtung Haus Kappen in Nideggenfeierte, war der Besuch ihrer ersten, zarte sechsWochen alten Ur-Enkelin Jasmin.Maria Stollenwerk, geborene Meeßen, kann auf einbewegtes Leben zurückschauen, das von Entbehrungen,Mut, und ganz viel Durchsetzungsvermögen geprägtist. Noch zu Kaiser Wilhelm II. geboren, war sie diejüngste Schneidermeisterin im Kammerbezirk Aachen,als sie 1936 die Meisterprüfung ablegte. 1950 und1953 schenkte sie ihren beiden Söhnen Bernd undKarl-Heinz das Leben. Nachdem sie in den 1950erJahren ihr Haus in der Lammersdorfer Schießgasseerbaut und Familie und Betrieb jahrzehntelang durchalle Stürme des Lebens geschifft hatten, zogen sichMaria und ihr Mann Willi, der als Montagerichtmeisterviel im Ausland tätig war, ins Privatleben zurück.Nun lebt die erste Bürgerin von Lammersdorf, diejemals das 100. Lebensjahr erreicht hat, seit Jahren imNideggener Seniorenheim Haus Kappen. Und obschondie altersbedingten körperlichen Beeinträchtigungenzunehmen, begegnet sie dem Tag und den Menschenum sich herum mit Freundlichkeit, Energie und Humor.Gerne erinnert sich die Familie an ein Erlebnis, dasihnen Maria Stollenwerk noch im hohen Alter von fast90 Jahren bescherte. Damals rief sie ihren Sohn Berndunvorbereiteter Dinge an und teilte ihm kurzerhandmit, dass sie in Monte Carlo sei. Nachdem der ersteSchock verarbeitet war, stellte sich heraus, dass sie„nur“ in Avignon gelandet sei. Ihr Humor flammtbesonders in der Karnevalszeit auf. Dann schmettertsie zur Freude aller, ihr geliebtes „Heidewitzka, HerrKapitän“ – sogar vor großem Publikum, wie zu ihrem100. Geburtstag, live bei Radio Rur.Die Wenkbüggel-ZunftNideggen lädt einNideggen.Seit dem vorigen Jahr gibt es im NideggenerKarneval bekanntlich ein Novum: dieWenkbüggel-Zunft. Ihren Namen gaben sichdie Damen und Herren in Anspielung darauf, dassdie umliegenden Ortschaften stets spöttisch vonNideggen und seiner besonderen Windart sprechen.Ein Wenkbüggel ist für sie jemand, der angibt, seinWort nicht hält und nur dumme Sprüche macht, deralso viel Wind macht. Dieses Fehlverhalten führensie auf die den Nideggenern wegen ihrer früherenPrivilegien nachgesagten Hochnäsigkeit zurück.Besonders während der Karnevalszeit treibt er seinUnwesen, trinkt Unmassen Schnaps und Bier, feiertbis zum Umfallen und gibt den Schürzenjäger.Kein weibliches Wesen ist vor ihm sicher. Und sokam es im vorigen Jahr wie es kommen musste:der Wenkbüggel fiel vom Hocker und war tot. DieZunftmitglieder bereiteten ihm daraufhin einewürdige Feuerbestattung auf dem Marktplatz,begleitet von großem Heulen und Wehklagen. AnfangJanuar gelang es ihnen nach langem Bemühen jedoch,den Wenkbüggel wieder zum Leben zu erwecken.Da wurde gesungen, getrommelt, von Mund zuMund beatmet, Elixier gespritzt, das Herz massiertund gebetet. Als all das nicht half, erweckten ihnschließlich die Bützchen der Bürgermeisterin. Dader Wenkbüggel sich aber sicherlich auch in dieserSession wieder nicht an seine guten Vorsätze unddie Regeln des Zusammenlebens halten dürfte, lädtdie Zunft für Veilchendienstag, den 17. Februar 2015(18 Uhr), vorsorglich zu seiner Verbrennung ein.Nach einem vom Tambourcorps „Edelweiß“ aus Bergbegleiteten Rundgang durch die Zülpicher Straßemit kurzen Stopps an den Stellen, an denen derWenkbüggel nach seinem Motto „strongse on fiere“(angeben und feiern) lebte, findet auf dem Marktplatzdie „Trauerfeier“ statt. Wie im Vorjahr lässt einGrabredner zunächst das Leben des „Wenkbüggels“noch einmal Revue passieren. Hierbei sollen auch seineVerdienst um die Herzogstadt nicht unerwähnt bleiben.Er möchte nämlich versuchen, die Zunftschwesternund -brüder von ihrem Vorhaben der Verbrennungabzuhalten. Ob er damit in diesem Jahr mehr Erfolghat, als im vergangenen? Kommen Sie und sehen Sieselbst! Egal wie die Bemühungen des Grabrednersauch ausgehen werden, ob der Wenkbüggel verbranntwird oder nicht: im Anschluss an die Zeremonie wirdim „Ratskeller“ die Karnevalszeit in geselliger Rundeausklingen gelassen. Die Organisatoren freuen sicherneut auf viele Gäste und bitten um dem Anlassentsprechend dunkle Bekleidung. Wer´s aber lieberkarnevalistisch und farbenfroh mag, ist ebenfallsherzlich willkommen. Die Mitglieder der Wenkbüggel-Zunft bitten die Anwohner der Bahnhof- und ZülpicherStraße sowie des Marktes herzlich, an diesem AbendLämpchen in ihren Fenstern aufzustellen. Ein erstesWiedersehen mit dem Wenkbüggel und der Zunft gibtes bereits beim großen närrischen Umzug durch dieStraßen der Altstadt am Karnevalssonntag.19

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