D'HANDWIERK mars 2019

molotovdesign

Mars/2019

MAGAZINE DE L’ARTISANAT AU LUXEMBOURG

DAS KOMPETENZZENTRUM DIGITALT HANDWIERK

„Wir setzen pragmatische

Lösungen in den Mittelpunkt!“

DIGITALISIERUNG IM HANDWERKSBETRIEB?

Die Chambre des Métiers

hilft weiter!

INTERVIEW MIT MINISTER LEX DELLES

Ein Botschafter für

den Mittelstand


MAGAZINE

FOCUS

Es brodelt.

PENSION PLAN FOR

PROFESSIONALS

INDÉPENDANTS, PROFESSIONS LIBÉRALES

L'HEUREDUCHANGEMENT

POURVOS PENSIONS

Nouveau :Lasolution retraite

qui vous convient.Avecavantages fiscaux.

baloise.lu/rcpi

Die Stimmung im Handwerk ist angespannt.

Die Delegierten konnten jedenfalls einer

internen Vorstellung des Regierungsprogramms

anlässlich der jüngsten

Generalversammlung der Fédération des

Artisans nicht viel Positives für mittelständische

Unternehmen abgewinnen.

Außerhalb von Sonntagsreden scheint

Mittelstandspolitik nicht wirklich stattzufinden.

Ja, Mittelstands- und Wirtschaftsministerium

setzten sich für die Entwicklung des

Wirtschaftsstandortes ein. Doch leider werden

die Rahmenbedingungen, mit denen sich

Unternehmen tagtäglich zurecht finden müssen

zu einem großen Teil in anderen Ministerien

ausgearbeitet und dort scheint keiner mit

den Realitäten von kleinen und mittleren

Unternehmen besonders vertraut zu sein.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist

auch den Unternehmern ein Anliegen. Doch

es kann nicht so sein, dass die Flexibilisierung

nur in Richtung der Arbeitnehmer spielt

und den Unternehmen kein Spielraum

zugestanden wird, um mit diesen neuen

Rahmenbedingungen umzugehen.

Die Situation in vielen Unternehmen in Sachen

Desorganisation der Arbeit hat dramatische

Züge angenommen, auch zum Nachteil der

Mitarbeiter, die gerade nicht von einem Urlaub

profitieren.

Auch in Sachen Zugang zu Niederlassungsmöglichkeiten,

Bekämpfung von Sozialdumping,

berufliche Ausbildung, Vereinfachung

des Arbeitsrechtes setze das Regierungsprogramm

nicht wirklich mittelstandsfreundliche

Akzente.

Für die Delegierten war es auch offensichtlich,

dass eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen

nicht durch eine etwaige Reduktion

der Betriebsbesteuerung, die ohnehin nicht

bei KMU‘s ankommen würde, kompensiert

werden könnte.

Die Vertreter der Berufsverbände bedauerten

auch die allgemein negative Haltung

und Rhetorik, welche Regierungsvertreter

gegenüber der Wirtschaft und den Unternehmen

an den Tag legen würden.

Unternehmen würden ihren Beitrag zu einer

positiven Entwicklung des Landes leisten,

und die Regierung täte gut daran dieser

Tatsache etwas mehr Rechnung zu tragen.

Einige Verbandsvertreter erinnerten an die

Arbeitgeberkundgebung bei der im Jahr 2010

über 700 Unternehmer aus dem Handwerk

vor der Abgeordnetenkammer gegen eine

mittelstandsfeindliche Politik protestiert

haben. Vielleicht ist es an der Zeit, dass sich

das Handwerk erneut zu Wort meldet.

Christian Reuter

c.reuter@fda.lu

IMPRESSUM

SECRÉTARIAT ET

RÉDACTION:

Fédération des Artisans

Tél.: (+352) 42 45 11-1

info@fda.lu

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Chambre des Métiers

Tél.: (+352) 42 67 67 - 1

contact@cdm.lu

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2, Circuit de la Foire

Internationale

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BP 1604 - L-1016 Luxembourg

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WP


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MAGAZINE

SOMMAIRE

08-09

POT DES PRÉSIDENTS

LA RÉCEPTION DU NOUVEL AN

DE L’ARTISANAT

Environ 400 invités ont accepté

l’invitation, parmi lesquels

de nombreux ministres et députés

30-32

DOSSIER SPÉCIAL

DIGITALISIERUNG

IM HANDWERKSBETRIEB?

DIE CHAMBRE DES MÉTIERS

HILFT WEITER!

Der Weg in die Digitalisierung

54-56

ACTUALITÉ POLITIQUE

D'HANDWIERK01|2018

EIN BOTSCHAFTER FÜR

58-60

ÉVÉNEMENT

CONSTRUIRE DAVANTAGE

ISTDENNSCHON MITTELSTAND WAHLKAMPF?!

PLUS VITE

ÉDITORIAL

Interview mit Minister Lex Delles

La Fête des Entrepreneurs est

le rendez-vous incontournable du secteur

Die große Auseinandersetzung der Ideen, wie Wahlkampf auch gerne dargestellt wird, beginnt indieser

de la construction luxembourgeois

Legislaturperiode außerordentlichfrüh.

42-45

THÉMATIQUE

„WIR SETZEN PRAGMATISCHE

LÖSUNGEN IN DEN MITTELPUNKT!“

Das Mitte 2018 geschaffene Kompetenzzentrum „Digitalt

Handwierk“ berät, begleitet und unterstützt die Betriebe

auf ihrem Weg in die Digitalisierung

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POLITIQUE

12-14 FAÇONNER L’EUROPE À TRAVERS

L’ARTISANAT ET LES PME

Le point de vue du Directeur général

16-17 AVIS DU MOIS DE LA CHAMBRE

DES MÉTIERS

L’Artisanat demande le retrait

du projet de loi

Jour férié et jour de congé

supplémentaires

ACTUALITÉ

18-19 L’INITIATIVE QUI FAIT BRILLER

LE PATRIMOINE NATIONAL

Interview Tom Wirion

CHRONIQUE JURIDIQUE

20-21 LE NOUVEAU REGISTRE

DES BÉNÉFICIAIRES EFFECTIFS :

LES ARTISANS SONT AUSSI

CONCERNÉS !

Qui est à considérer comme

« bénéficiaire effectif » ?

ÉCONOMIE

22-24 UN NOUVEAU RÉGIME D’AIDES

ÉTATIQUES EN FAVEUR DES PETITES

ET MOYENNES ENTREPRISES

25 L’ARTISANAT PLUS ROBUSTE

QUE L’ÉCONOMIE EN GÉNÉRAL

SOCIAL

26 VISION ZERO - UNE AFFAIRE

DE VISION À LONG TERME !

Sécurité et santé au travail

ÉCOLOGIE DURABLE

28 PASSER À LA MOBILITÉ

ÉLECTRIQUE – DES SOLUTIONS

POUR VOS CLIENTS

Environnement

29 UMWELTSCHUTZ

Abfalltransport durch

Handwerksbetriebe

FORMATION

34 DEVENEZ FORMATEUR

À LA CHAMBRE DES MÉTIERS !

36-38 L’ARTISANAT FÊTE LES LAURÉATS

DE LA PROMOTION 2018

Remise solennelle des Brevets

de Maîtrise et de la Promotion

du Travail

INNOVATION

40 LA GESTION DE STOCK NUMÉRIQUE

Bereits im Dezember wiederholten insbesondere die LSAP-Vorwahlkämpfer

Schneiderund Schmit die absurde OGBL-Forderung

nach einer10%igen Erhöhungdes Mindestlohnsund

übersahen bei aller Begeisterung völlig, dass dadurch mehr

ÉDITOProbleme entstehenals gelöst werden, unddassinsbesondere

das sowieso arg strapazierte „Armutsrisiko“ durch besagte

06-07 95 PROZENT Maßnahme keineswegsstrukturell verringertwerde.

Mitarbeiter und Kompetenzen sind jene

Doch es kam noch besser: Arbeitszeit, Sonderurlaube,

Baustellen, 52 Wochen… die den Tatsächlich Unternehmern schien zur am Jahreswende insbesondere

Kopfzerbrechen beider LSAP undimmerhin10Monate bereiten vor derWahlein

meisten

Wettstreit der Wahlgeschenke entbrannt zusein, um ja den

95 POUR engstenSchmusekurs CENT mitden Gewerkschaftenzufahren.

Le manque de main d’œuvre

Innerhalb nur einer Woche fielen Mitte Januar gleich drei

qualifiée amtierende et les compétences

Minister um, davon 2von der DP, als esdarum

sont les ging, prioritaires sich bei der défis wichtigsten „Wählergewerkschaft“ einzuschmeicheln,

nämlich dans derCGFP. l’artisanat Unddas ganz ohne Not, denn

des entrepreneurs

erfreulicherweise hatten bis dahin sämtliche große Parteien

nichtauf dasunverschämte Ultimatum derCGFPimZusammenhangmit

derenForderungen reagiert,sodassdie Beamtenvertretungriskierte,entwederins

Leere zu laufen oder aber

ihre Mobilisierungsfähigkeitdemonstrieren zu müssen.

4

Der Wähler urteilt eigentlich weniger über die vergangene

Legislaturperiode, undauchgemachte Versprechen wollenauch

erst einmal in trockene Tücher gebrachtwerden. In derWahlkabine

fälltder Wähler vorallem einUrteildarüber,oberesder

Partei oder demKandidatenzutraut,inden kommenden4oder

5Jahren dasSchiffineinem unsichereren Umfeld aufKurszu

halten. Unter diesemBlickwinkel punktendannjene Kandidaten,

die bereitsind, die großenpolitischen Themen anzupacken

anstattmit ungedecktenSchecks um sich zu werfen.

ÉCOLOGIE DURABLE

66 DES Luxemburg PRODUITS steht ET vor SERVICES großen Herausforderungen. Das auf

ÉNERGÉTIQUES Bevölkerungs- und VIA Arbeitsplatzzuwachs LA PLATE- beruhende Wachstumsmodell

stößt anseine Grenzen. Mobilität, Wohnen,

FORME Altersversicherung,Platz EN LIGNE « DIEGO fürdie » Wirtschaft,Aus-und Weiterbildungimdigitalen

initiative de la Zeitaltersindalles Fédération des Themen,die maninder

Une

Artisans kommendenLegislaturperiode et d’Enovos Services angehenmuss.

Luxembourg

LuxemburgwirdauchinZukunftauf eindynamisches Wirtschaftswachstumangewiesenbleiben.WenndiesesWachstum

68 ENOPRIMES nichtmehrüberdie demographische Entwicklunggestemmt

Bilan werden – 2018 kann, muss ananderen Schrauben gedreht werden.

Die offensichtlichste und von der Politik bislang ammeisten

geschmähte Schraube istdie derProduktivität.Und hier liegt

FORMATION

dann auch gleich einHauptproblem: rechnetman nämlichden

Finanzplatzaus dergesamtwirtschaftlichenProduktivitätsentwicklung

heraus wird klar,dasseseigentlichkeinerlei Produktivitätszuwächse

zuverteilen gibt.

70-71 C’EST L’HEURE DU BILAN

Centres de Compétences Génie

Doch sorgten wie gesagt genügend Minister dafür, dass es Technique Ein ähnlich du schwarzes Bâtiment Bildet

ergibt sich bei der Unternehmensrentabilität:

hier liegtLuxemburgimeuropäischen Vergleichan

nichtzueiner solchenPeinlichkeitkam.Den Anfang machte Parachèvement

Erziehungsminister Claude Meisch, als er ankündigte, die letzterStelle bei denUnternehmen außerhalbdes Finanzsektors.

Praktikumsdauerfür angehende Lehrerzukürzen. Am gleichen

Tag erklärte dann die DP-Präsidentin und Familienministerin

Corinne Cahen etwas überraschend, die dreijäh-

FÉDÉRATION

Produktivitätsorgen, StichwörtersindhierQualifikation und

Natürlichmüssendie Unternehmen vorallem selber fürihre

rige „Stagezeit“ beim öffentlichen Dienst für überholt und Innovation. Die Politik steht jedoch auch in der Verantwortung,

damit dasDE politische LA PLUS Umfeld den Anforderungen der

schlug vor, dasberufliche Anfangspraktikum aufein72 Jahr zu PRÉSENTATION

beschränken. Somitwar dasHerzstückder Beamtenstatutenreformzumindest

angeschossen,mittels welcherdocheigent-

DU LUXEMBOURG

ebenso wie die Verringerungder Bürokratie oder konsequente

GRANDE Zeit gewachsen GALETTE ist. DES Dazu ROIS gehören flexible Arbeitszeitmodelle

lich eine Annäherung derAnfangsgehälter an denPrivatsektor InvestitioneninAus-und Weiterbildung,umnur diese Faktoren

zu nennen. des Patrons

ÉVÉNEMENT

hätte stattfindensollen. DieserSteilvorlage musste der Minister Fédération

desöffentlichenDienstesDan Kersch natürlichetwas entgegensetzenund

so kündigte er an,auchimöffentlichenDienst du Grand-Duché Natürlichsinddasde Themen,die Luxembourg nichtjedem gefallen undkon-

Boulangers-Pâtissiers

62-64 MIEUX POSITIONNÉ POUR L’AVENIR

ADAL et denMutterschaftsurlaub FÉGARLUX fusionnent nach derGeburtauf pour zwei Monate zu trovers diskutiert werden müssen. Die Parteien müssten den

former la erhöhen,ganzsowie FEDAMO es seit knappeinem MonatbereitsimPrivatsektorder

Fall war.

kussionzumuten können. Doch dafürmüssten sie zuallererst

73 TRADITIONELLE Wählernabersoweitvertrauen,dasssie NEUJAHRS- ihnen eine solche Dis-

WÜNSCHE DER SCHORNSTEINFEGER

65 PRIMES POUR LES VÉHICULES

einmal Wahlprogramme überlegen undausarbeiten unddurchdiskutieren,

du anstattsie Génie Technique

vorlaufenderKamerazuimprovisieren!

Die große Auseinandersetzung der Ideen ist imMoment also Fédération

À ZÉRO OU À FAIBLES ÉMISSIONS

eher eingegenseitiges Überbietenmit Wahlgeschenken. Diese Wertraut sich,den Anfang zu machen indemsie beispielsweise

DE CO 2 werden zwar gerne genommen, Anerkennung inForm von derCGFPeinen Korbgibt?

Approbation Stimmengewinnen du projet de ernten règlement die politischen Nikoläuse dadurch

grand-ducal aber eher qui selten. instaure Auch nichtbei un nouveau Gewerkschaften–hier isteseher

so,dassgleichdie nächste Forderungdie eben erfüllte ablöst.

modèle de primes ciblées

Romain SCHMIT | SecrétaireGénéral

T +352 42 45 11 -26 | E r.schmit@fda.lu

I www.fda.lu | twitter @romschmi

46-50

FÉDÉRATION

DIE FUSION DER

LEBENSMITTELVERBÄNDE

D’Liewensmëttelhandwierk

52-53

FORMATION

KOMMUNIKATION MIT

MITARBEITERN

Worin besteht der Unterschied?

STANDARDS

03

FOCUS

08

NEWS

74

AGENDA/EVENTS

ONLINE

Video

Galerie

Infos


MAGAZINE

ÉDITO

EDITORIAL

95 Prozent.

Laut einer Studie der Fédération des Artisans tun sich 95 von 100

Handwerksunternehmen schwer dringend benötigte Fachkräfte zu

rekrutieren. Mitarbeiter und Kompetenzen sind jene Baustellen, die

den Unternehmern am meisten Kopfzerbrechen bereiten.

Nur einer von zehn Mitarbeitern, die heute in unseren

Unternehmen arbeiten, wurde in Luxemburg ausgebildet.

Die Berufsausbildung in Luxemburg bringt nur sehr wenige

Nachwuchskräfte hervor, die dann noch zu einem guten Teil

von öffentlichen Arbeitgebern abgeworben werden.

Die Hälfte unserer Mitarbeiter sind Grenzgänger, die unter zunehmend

schwierigen Verkehrsbedingungen nach Luxemburg

pendeln. Auch in der Großregion sind Fachkräfte Mangelware,

so dass es für luxemburgische Betriebe in Zukunft immer

schwieriger werden wird Mitarbeiter von dort abzuwerben.

Der technologische Wandel, Digitalisierung, Industrie 4.0 und

neue Kundenanforderungen stellen Handwerksunternehmen

und ihre Mitarbeiter vor enorme Herausforderungen um sich

in Zukunft am Markt zu behaupten.

Die Auftragslage ist gut und die Ansprüche an die Unternehmen

steigen. Gleichzeitig sind qualifizierte Mitarbeiter

sowohl aus Luxemburg wie auch aus der Großregion absolute

Mangelware.

Was tun?

Abwarten, sagen einige Betriebschefs älteren Semesters mit

denen ich mich in den vergangenen Monaten unterhalten

haben. „In 10 Jahre gehe ich eh in Rente, ich lasse alles laufen

wie gehabt.“ Eine riskante Rechnung. Wenn das Unternehmen

in 10 Jahren zur Übernahme bereitsteht, ist die Chance hoch,

dass es keinen Pfifferling mehr wert sein wird, auch weil die

Mitarbeiter längst vor dieser Ablauffrist zu einem zukunftsträchtigeren

Unternehmen gewechselt sein werden.

Welche Zukunftsstrategie?

Wie könnte dann die Zukunftsstrategie eines Handwerksunternehmens

für die kommenden 10 Jahre aussehen?

Das hängt natürlich mit der Branche ab und davon wie

der einzelne Betrieb aufgestellt ist. Eine gute Idee ist es

aber immer die Produktivität im Auge zu behalten.

Damit schließt sich der Kreis, oder besser gesagt damit beißt

sich die Katze in den Schwanz. Im Handwerk bedeutet eine

gute Produktivität möglichst viele produktive Stunden, die ich

dem Kunden in Rechnung stellen kann. Um diese produktiven

Stunden zu erwirtschaften brauche ich gut qualifiziertes

Personal in der Produktion, in der Planung und der

Verwaltung. Qualifiziertes Personal, das auf dem Arbeitsmarkt

nicht verfügbar ist.

Weiterbildung als Lösungsansatz

Eine der wenigen Handhaben, die den Unternehmen in diesem

Kontext bleibt, ist die berufliche Weiterbildung ihrer Mitar-

beiter und die betriebliche Ausbildung von nicht qualifizierten

Mitarbeitern, die Teilqualifikationen erwerben können.

Die Fédération des Artisans, gemeinsam mit 14 Fachverbänden

aus den Bereichen Gebäudetechnik und Gebäudeausbau,

haben 2015 beschlossen das Thema aktiv anzugehen

indem sie eigene Kompetenzzentren gegründet haben, um

den Betrieben eine hochwertige und praxisgerechte

Weiterbildung anbieten zu können anstatt (naiverweise)

darauf zu vertrauen, dass jemand anderes sich dieser

Thematik annehmen wird.

„Seit 2016 haben bereits 8 000 Mitarbeiter

eine der 1 000 Weiterbildungsmaßnahmen

durchlaufen. Tendenz steigend.“

Um das Weiterbildungsmodell zu finanzieren, wurde gemeinsam

mit der Regierung und den Arbeitnehmervertretern ein

interprofessionnelles Abkommen geschlossen, welches

vorsieht, dass jedes Handwerksunternehmen, das in den

Bereichen Gebäudetechnik und Gebäudeausbau in Luxemburg

niedergelassen ist, 0,5 Prozent der Lohnmasse zahlt und im

Gegensatz kostenlos vom Weiterbildungsangebot profitieren

kann. Die Regierung glaubt an dieses Projekt und hat uns

ein Bettembourg/Krakelshaff ein 6 Hektar großes Areal

zur Verfügung gestellt, wo in den kommenden zwei Jahren

die Kompetenzzentren entstehen werden. Darüber hinaus

werden Weiterbildungen dezentral überall im Land angeboten

werden, wo eine Nachfrage seitens der Unternehmen besteht.

Seit 2016 haben bereits 8 000 Mitarbeiter eine der 1 000

Weiterbildungsmaßnahmen durchlaufen. Tendenz steigend.

Das Handwerk hat sein Schicksal in puncto Weiterbildung

in den eigenen Händen genommen, da wir der festen

Überzeugung sind, dass Qualifikationen und Kompetenzen

zunehmend über Erfolg und Misserfolg unserer Unternehmen

entscheiden werden. Die Entscheidung, das Hauptproblem

von 95 Prozent der Handwerksunternehmen aktiv

angegangen zu sein und auf Weiterbildung zu setzen

kann man uns zugutehalten oder uns zum Vorwurf machen.

Das Angebot steht. Die Kompetenzzentren werden in den

kommenden Wochen verstärkt auf die Unternehmen zugehen,

um sie bezüglich des Modells, des Weiterbildungsangebotes

und über die Vorteile für die einzelnen Unternehmen zu

informieren. Die Mitarbeiter der Kompetenzzentren stehen

Ihnen jeder Zeit für Informationen und Ratschläge zur

Verfügung. Handeln wir gemeinsam im Interesse unserer

Unternehmen!

ÉDITORIAL

95 pour cent.

Selon une étude de la Fédération des Artisans, 95 pourcent

des entreprises artisanales éprouvent des difficultés

à recruter les collaborateurs qualifiés dont elles ont cruellement

besoin. Le manque de main d’œuvre qualifiée et les compétences

sont les défis prioritaires des entrepreneurs dans l’artisanat.

Seul un salarié sur dix qui travaille aujourd’hui dans nos entreprises

a été formé au Luxembourg. La formation professionnelle

au Luxembourg fait émerger de son côté très peu

de jeunes diplômés, dont une grande partie est ensuite

débauchée par des employeurs publics.

La moitié de nos collaborateurs sont des frontaliers qui viennent

travailler au Luxembourg dans des conditions de mobilité

de plus en plus difficiles. La Grande Région est également

touchée par la pénurie de main d’œuvre qualifiée, de sorte

qu’il sera de plus en plus difficile pour les entreprises

luxembourgeoises d’attirer de nouveaux collaborateurs

venant des pays limitrophes.

L’évolution technologique, la numérisation, l’industrie 4.0

et les nouvelles exigences des clients posent d’énormes défis

aux entreprises artisanales et à leurs employés pour s’affirmer

sur le marché. La situation conjoncturelle est bonne et

les exigences envers les entreprises augmentent.

Dans le même temps, le Luxembourg et la Grande Région

manquent cruellement de main d’œuvre qualifiée.

Que faire ?

Attendez de voir, disent certains chefs d’entreprise plus

âgés, à qui j’ai parlé ces derniers mois. « De toute façon je

prendrai ma retraite dans 10 ans, je me sens plus concerné

par ces évolutions » Un calcul risqué. Si l’entreprise

est prête à être reprise dans 10 ans, il y a de fortes chances

qu’elle ne vaudra plus grand chose, notamment parce que

les employés seront partis pour une entreprise davantage

tournée vers l’avenir bien avant cette « date d’expiration ».

Quelle stratégie pour l’avenir ?

Comment la stratégie d’une entreprise artisanale

pourrait-elle se présenter pour les 10 prochaines années ?

Cela dépend bien sûr du secteur et du positionnement

de l’entreprise. Cependant, il est toujours un bon conseil

de garder un œil sur la productivité.

C’est là que le cercle se ferme, ou plutôt que le chat se mord la

queue. Dans l’artisanat une bonne productivité est synonyme

d’heures productives que l’entreprise peut facturer au client.

Pour générer ces heures productives, l’entreprise a besoin

de personnel qualifié dans la production, la planification

et l’administration. Personnel qualifié qui n’est pas disponible

sur le marché du travail.

La formation continue comme solution

L’un des rares leviers pour les entreprises dans ce contexte est la

formation professionnelle continue de leurs salariés

« Depuis 2016, 8.000 employés issus de

nos entreprises ont déjà suivi l’un des 1.000 cours

de formation qui ont été proposés.

La tendance est à la hausse. »

et la formation en entreprise des salariés non qualifiés qui

peuvent acquérir des qualifications partielles.

En 2015, la Fédération des Artisans, en collaboration avec

14 associations professionnelles représentatives des domaines

du génie technique et du parachèvement, ont décidé de

s’attaquer activement à ce problème en créant leurs propres

centres de compétences afin d’offrir aux entreprises une formation

professionnelle pragmatique et de qualité plutôt d’attendre

qu’un autre ne devienne actif à notre place.

Afin de financer le modèle de formation, un accord interprofessionnel

a été conclu avec le gouvernement et les représentants

des salariés, qui prévoit que chaque entreprise artisanale

établie au Luxembourg dans les domaines visés contribue à

concurrence de 0,5 % de la masse salariale et, en contrepartie,

peut bénéficier gratuitement de l’offre de formation. Le gouvernement

croit en ce projet et a mis à disposition un terrain de

6 hectares situé à Bettembourg/Krakelshaff, où les centres de

compétences seront construits dans les 2 prochaines années.

En plus, des formations pourront être dispensées de façon

décentralisée partout dans le pays où il y a une demande

de la part des entreprises.

Depuis 2016, 8.000 employés issus de nos entreprises ont déjà

suivi l’un des 1.000 cours de formation qui ont été proposés.

La tendance est à la hausse.

L’artisanat a pris en main son destin en matière de formation,

car nous sommes fermement convaincus que les qualifications

et les compétences seront les facteurs qui détermineront

le succès ou l’échec de nos entreprises. La décision de

s’attaquer activement au problème qui touche au plus haut

degré 95 pour cent des entreprises artisanales peut être saluée

ou critiquée. Toujours est-il qu’aucune alternative

aux centres de compétences n’a été formulée pour l’instant.

L’offre aux entreprises est en place. Dans les semaines et mois à

venir, les centres de compétences approcheront les entreprises

afin de les informer sur le modèle, les offres de formation

continue et les avantages pour les différentes entreprises.

Le personnel des centres de compétences est toujours

à votre disposition pour vous informer et vous conseiller.

Agissons ensemble dans l’intérêt de nos entreprises.

Fédération des Artisans

Romain Schmit

Secrétaire Général

r.schmit@fda.lu

42 45 11 - 26

www.fda.lu

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06

07


MAGAZINE

POT DES

PRÉSIDENTS

FÉDÉRATION DES ARTISANS / CHAMBRE DES MÉTIERS

La réception du nouvel an

de l’artisanat.

« Dans le contexte actuel,

Reckinger se demande si la

politique a toujours une vision

économique pour le pays et

dispose de l’esprit d’entreprise

nécessaire pour poursuivre

la « Success Story »

du Luxembourg. »

Le 15 janvier, les dirigeants de la Fédération des Artisans et de la Chambre des Métiers ont invité à la traditionnelle réception

du Nouvel An de l’artisanat. Environ 400 invités ont accepté l’invitation, parmi lesquels de nombreux ministres et députés.

Michel Reckinger et Tom Oberweis

Les entreprises artisanales et les moyennes entreprises subissent

des pressions croissantes

Selon le président Reckinger, la pénurie de salariés qualifiés

devient un problème de plus en plus pesant pour les entreprises.

Dans une enquête menée par la Fédération des Artisans, 95% des

entrepreneurs ont déclaré qu’ils avaient de grandes, voire de très

grandes difficultés à recruter du personnel qualifié.

de leurs salariés. En outre, l’artisanat propose de limiter les

congés parentaux et paternels pris parallèlement à 10 pour cent

de l’effectif. Des demandes qui dépassent ce quota devraient

alors être échelonnées dans le temps.

Reckinger estime qu’il est particulièrement urgent d’agir dans

le domaine de l’orientation scolaire et de la formation

professionnelle. Il plaide pour la mise en place de passerelles

supplémentaires entre l’école et le monde de l’artisanat, lequel a

des carrières intéressantes à offrir à tous les profils. En outre,

le rôle des entreprises dans la formation duale devrait être

renforcé afin d’assurer une formation professionnelle de qualité,

près des réalités du terrain.

Roland Herzog de

l’association « Hëllef fir

d’Kanner vu Fortaleza »

Dans son discours, Michel Reckinger, président de

la Fédération des Artisans, a abordé plusieurs dossiers

politiques et économiques qui intéressent particulièrement

l’artisanat.

La relation entre la politique et l’économie demande

une confiance réciproque et une bonne dose d’esprit

d’entrepreneurial

Il a mis en lumière les atouts qui ont fait du Luxembourg une

place économique prospère, une situation qui permettrait

aujourd’hui au gouvernement de mener une politique sociale

et redistributive aussi généreuse. Pour Reckinger, la relation de

confiance particulière qui existait par le passé entre la politique

et l’économie constituait l’un des facteurs de ce succès. Bien

qu’il y ait eu des positions différentes, il existait néanmoins

une compréhension commune de ce qui était dans l’intérêt

du pays. Ce « bonus de confiance » mutuel a permis au

Luxembourg de réagir rapidement aux nouvelles situations

et de trouver sa place dans le tissu économique

international.

Quelque 400 invités ont suivi l’invitation des organisations artisanales

Reckinger a cité l’esprit d’entreprise, dont la classe politique

luxembourgeoise a pu faire preuve, comme un autre facteur

de succès. La place financière, qui génère encore aujourd’hui

une grande partie de notre prospérité économique et sociale,

et le secteur des télécommunications, avec la SES comme fleuron,

auraient leur origine dans des visions et des actions politiques.

Dans le contexte actuel, Reckinger se demande si la politique a

toujours une vision économique pour le pays et dispose de l’esprit

d’entreprise nécessaire pour poursuivre la « Success Story » du

Luxembourg. Pour Reckinger, une situation dans laquelle l’ambition

politique se limiterait à distribuer les fruits de la croissance

sans se soucier des bases économiques serait très alarmante.

Le Président a donc lancé un appel aux responsables politiques

pour qu’ils s’occupent des fondamentaux économiques qui rendraient

possible une politique sociale ambitieuse en premier lieu.

Selon lui, ce défi ne peut réussir que si la politique et l’économie

coopèrent sur une solide base de confiance et si les arguments

des entreprises aussi sont pris en compte dans le cadre des

décisions politique.

La formation professionnelle prend, quant à elle, de plus en plus

d’importance. Pour de nombreuses entreprises, la formation

continue systématique de leurs employés fait partie du développement

de l’entreprise. Dans ce domaine, l’artisanat est bien positionné

avec les centres de compétences qui couvrent aujourd’hui

l’ensemble du secteur de la construction. D’autres professions

ont déjà manifesté leur intérêt à organiser leur formation

continue selon le modèle des centres de compétence.

Les conditions-cadres pour les PME se détériorent

Les PME éprouvent de plus en plus de difficultés à organiser

leur travail et à maintenir une activité normale. Une réforme de

l’aménagement du temps de travail visant à accroître la productivité

des entreprises a abouti à une prise de position unilatérale

du gouvernement en faveur des syndicats.

Dans le même temps, le gouvernement a pris d’autres mesures,

telles qu’une amélioration du congé parental, l’introduction du

congé de paternité et l’introduction d’un jour de congé et d’un

nouveau jour férié supplémentaire. D’autres initiatives en faveur

d’un droit au travail à temps partiel et du congé parental plus ont

déjà été annoncées. En contrepartie, les entreprises ne disposent

pas d’instruments adéquats pour réagir aux nouvelles possibilités

de flexibilité offertes aux salariés.

L’artisanat demande donc au gouvernement de veiller à ce que

les entreprises disposent elles aussi d’instruments de flexibilité

appropriés afin de pouvoir réagir face aux absences prolongées

Chambre des Métiers

contact@cdm.lu

L’artisanat manque de sites d’implantations

Un autre problème pour les entreprises artisanales est le

manque de possibilités de s’établir, en particulier dans les zones

d’activité. Dans ce contexte, une politique active serait de mise

pour continuer à offrir aux entreprises artisanales la possibilité

de s’établir au Luxembourg ou de développer leurs activités

Agenda pour les PME

Les PME sont l’épine dorsale de l’économie luxembourgeoise.

Le secteur de l’artisanat propose donc, en collaboration avec

le gouvernement, d’élaborer un agenda pour l’artisanat dans

lequel divers domaines politiques devraient être coordonnés

afin d’améliorer la compatibilité avec les PME et de nouvelles

initiatives devraient être lancées dans les domaines de

la formation, du recrutement du personnel, des sites

d’implantation et de productivité.

Artisanat soutient une bonne cause

Comme chaque année, la Chambre des Métiers et la Fédération

des Artisans ont fait un don à une œuvre caritative. Cette année

le choix est tombé sur l’organisation « Hëllef fir d’Kanner vu

Fortaleza » qui soutient des enfants défavorisés dans cette

métropole brésilienne.

Fédération des Artisans

c.reuter@fda.lu

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09


MAGAZINE

NEWS

COMMUNIQUÉ

Boulangerie

Fischer : un mug

éco-responsable

Pour Fischer, le développement

durable, c’est agir au quotidien

pour une relation de qualité et de

confiance avec ses prestataires

et sa clientèle. Cela fait déjà

quelques années que la Boulangerie

multiplie ses actions

éco-responsables et met au

centre de ses engagements :

le respect du produit en privilégiant

les producteurs en circuit

court ainsi que les produits frais

de saison ; le tri et la gestion des

invendus et des déchets ;

le sac à pain réutilisable ou

encore le mug en céramique

qui complète sa démarche

depuis le mois de novembre

dernier.

Cette nouvelle offre à l’attention

de la clientèle répond aux

valeurs et aux exigences de

l’entreprise engagée dans la

protection de l’environnement.

Lavable et réutilisable, le mug

en céramique muni d’un

couvercle préserve la chaleur

des boissons. Il remplace le

gobelet « to go » jetable qui

représente un véritable fléau

pour notre planète : 2 cafés

par jour sur environ 230 jours

de travail par an, ce sont 460

gobelets jetés par personne et

par an !

Pour encourager cette prise

de conscience, Fischer propose

son mug économique et

durable au prix de 11,90 eur.

Et pour chaque boisson chaude

achetée, une remise de

10 cents récompense le

consommateur pour son

engagement responsable.

A moyen terme, la Boulangerie

Fischer entreprendra également

un renouvellement de ses

emballages en favorisant un

packaging aux matières plus

écologiques.

ANNIVERSAIRE

GARAGE PIRSCH FÊTE

SES 50 ANS

Le concessionnaire FORD et

MAZDA implanté route d’Esch à

Luxembourg-Ville fête ses

50 ans d’existence. Nos félicitations

à Ernest et Tania Pirsch

ainsi qu’à leur équipe.

www.pirsch.lu

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TISA

NAT

FÉDÉRATION

ST. VALENTIN ET SAVE THE FLORIST

La Chambre des Métiers et la Fédération des Artisans

ont accueilli la Fédération Horticole Luxembourgeoise

asbl et l’association « Jonggaertner Lëtzebuerg »,

accompagnées de Valentine et Valentin, à l’occasion

de leur traditionnel Cortège Saint Valentin.

Un grand merci pour la visite et bonne change pour votre

initiative « Save the Florist ».

VISITE D’ENTREPRISE

XAVIER BETTEL VISITE CEL

Le premier Minister Xavier

Bettel a visité notre membre CEL.

Présent depuis 1945 sur le marché

luxembourgeois, CEL s’est forgé

une réputation reconnue et de

solides références grâce aux compétences

et au savoir-faire de ses

dirigeants et de ses équipes.

Spécialisé dans chacun de ses trois

domaines d’activités, IT & Unified

Communications, Security & Building

Technologies, Secure & Efficient

Electrical Energy, CEL propose des

solutions intégrées à haute valeur

ajoutée.

Membres de la FDA : Envoyez vos news à : s.mazeau@fda.lu

Mitglieder der FDA: Senden Sie Ihre News an: s.mazeau@fda.lu

/03/2019

10


MAGAZINE

POLITIQUE

LE POINT DE VUE DU DIRECTEUR GÉNÉRAL

Façonner l’Europe

à travers l’Artisanat

et les PME.

L’Europe constitue pour l’Artisanat non seulement une réalité, mais une réelle perspective

d’avenir. Des solutions aux défis de la société européenne, comme l’évolution

démographique et le changement climatique, demandant des réponses globales

au niveau de l’UE, ne pourront être trouvées sans les PME.

Tom Wirion, Directeur général

de la Chambre des Métiers,

expose les vues de l’Artisanat

sur la future Europe.

La Chambre des Métiers avait soumis sa vision sur la future

politique PME en Europe au Gouvernement en constitution en

novembre dernier. Quelles en sont les points forts ?

Le Luxembourg est profondément ancré dans l’Europe. Il vit par

l’Europe, de l’Europe et pour l’Europe et a largement tiré profit

des libertés offertes par l’UE (mobilité des personnes, des entreprises,

des marchandises). En ce sens, et surtout face à la montée

des tendances isolationnistes, il est indispensable de promouvoir

l’Europe et surtout son approfondissement.

L’Artisanat vit l’Europe au quotidien sur le marché intérieur que

constitue le Luxembourg, en tant que marché national, entouré

de ses régions avoisinantes, la « Grande Région ».

Depuis des années, l’Artisanat et plus particulièrement le secteur

de la construction, est exposé à une forte concurrence

d’entreprises en provenance de ces régions.

Il importe dès lors plus que jamais de veiller, sur la base des

règles définies au niveau de l’UE, à ce que toutes les entreprises

en concurrence soient traitées sur un pied d’égalité et que

es prestataires étrangers respectent les dispositions légales

européennes et nationales – on mentionne souvent le terme

de « level playing field » dans ce contexte - dans le but

de combattre le dumping social.

« Le 16 mai sera organisée une Conférence interrégionale

sur le sujet « PME, Artisanat & Europe » à la Chambre

des Métiers. »

L’expérience quotidienne montre que les entreprises artisanales,

prestant leurs services à l’étranger, rencontrent des cadres légaux

et réglementaires forts différents d’un pays voisin à l’autre ainsi

que certaines « entraves » dues à des transpositions différentes de

directives européennes. Vu le potentiel d’appréciation existant au

niveau de chaque Etat membre en termes de mise en œuvre,

il importe à l’avenir de trouver le juste

équilibre entre directives et règlements

européens en fonction des domaines

techniques, afin de ne pas désavantager

nos PME.

Dans ce contexte l’achèvement du grand

chantier que représente le marché intérieur

européen est une priorité pour l’Artisanat.

Le secteur souhaite donc bénéficier d’une

Europe, et à fortiori d’une Grande Région, plus

intégrée, plus ouverte et plus équitable. Pour

cette raison, la Chambre des Métiers organisera

une Conférence interrégionale sur le sujet « PME,

Artisanat & Europe » le 16 mai prochain.

Les élections européennes du 26 mai approchent à

grands pas. Quel est votre message-clé à l’adresse

des partis politiques et des candidats ?

Plus de démocratie et de transparence, mais également

une subsidiarité et une marge d’action - là où cela

s’avère utile et nécessaire - devront se refléter

dans les politiques européennes en place. Il faudra

renforcer l’action de l’UE dans les dossiers ou les problèmes

nécessitant des solutions dépassant les frontières

des différents Etats membres ou régions. Selon l’Artisanat,

l’idée d’un « renforcement » va en direction d’un « approfondissement

» plutôt que d’une « prise d’initiatives nouvelles».

En même temps, toutes les mesures qui peuvent être réalisées

de manière plus efficiente par les Etats membres,

les régions ou les communes devront être solutionnées au

niveau décentralisé approprié.

Il sera essentiel que les intérêts de l’économie et des PME

luxembourgeois soient défendus par des députés européens

qui s’engagent activement dans les commissions parlementaires

importantes pour le Luxembourg, telles que « IMCO » qui traite

du marché unique ou « EMPL » pour les politiques sociales.

Nous plaidons en faveur d’un cadre futur légal en Europe stimulant

l’innovation et créant un environnement propice au développement

de nouvelles activités. Il sera essentiel que nos futurs

députés européens défendent le principe « Think small first »

tout au long du processus législatif et de veiller à la réduction

du coût de conformité des législations européennes pour faciliter

la vie aux PME.

Nous sommes aussi en faveur du maintien de la définition européenne

actuelle de « PME », sachant que les mesures de

soutien nationales s’orientent toutes par rapport à celle-ci,

introduite en 2005. Lors de l’élaboration de textes nouveaux,

les spécificités liées à la « prestation artisanale » devraient davan-

« L’avenir de l’Europe

passe par les PME. »

tage être considérées, comme c’est le cas actuellement

en matière d’étiquetage nutritionnel. »

La conception des règles au niveau de l’UE doit s’orienter

par rapport au vécu interrégional, vécu avec lequel l’Artisanat

est confronté quotidiennement. Par ailleurs, il importe de

promouvoir une position équilibrée en matière de droits

sociaux européens, tout en tenant compte des spécificités

du Luxembourg qui compte un système social extrêmement

généreux comparé aux autres Etats membres.

La Chambre des Métiers défend donc une position identique

à l’UEL, qui a lancé un « appel » aux partis politiques dans le

cadre des élections européennes.

/03/2019

12 13


MAGAZINE

POLITIQUE

La Commission s’était donné un programme d’investissement

ambitieux avec le « Plan Juncker », tout en cadrant la politique

PME. Quelles sont vos propositions pour la prochaine Commission

européenne ?

Je pense que l’Europe doit être définie à travers les PME et

l’Artisanat tout comme les PME doivent être préparées pour

l’Europe. Malheureusement, les nombreuses initiatives mise

en œuvre que ce soit au niveau promotion, investissement

ou innovation de l’UE se font de facto à l’exclusion des PME

traditionnelles, notamment par le fait que les entreprises actives

au niveau local n’ont pas le réflexe européen. Souvent les

programmes ne sont pas très « SME friendly » et partant

désintéressent les patrons artisanaux.

« L’Europe doit être définie à travers les PME et l’Artisanat

tout comme les PME doivent être préparées pour l’Europe. »

La Chambre des Métiers tout comme la Fédération des

Artisans, par le biais de « SMEunited », l’organisation

européenne représentative des intérêts de l’Artisanat et

des PME, qui fait du lobbying PME auprès de l’UE et

négocie certains dossiers européens, notamment en matière

dialogue social européen, se voient impliquées à un stade

très précoce au niveau du processus décisionnel.

SMEunited vient de publier un « Memorandum »

comprenant les dix priorités pour une future politique

en faveur des PME et de l’Artisanat dans l’UE.

Nous partageons l’avis de nos collègues à Bruxelles que,

malgré la reconnaissance du rôle central des PME pour le

bien-être en Europe, la politique de l’UE manque d’actions

concrètes pour les PME. A l’avenir, les fonctionnaires européens

seraient bien avisés de considérer davantage le point de vue

des petites entreprises notamment dans le domaine protection

des consommateurs ou protection sociale. La confirmation

du « Small Business Act » en 2014 était une étape importante,

mais la politique PME doit davantage se concrétiser

dans les textes légaux européens plutôt que dans

des communications politiques sans force juridique.

Comment rendre plus efficace la politique de notre Gouvernement

à Bruxelles et à Strasbourg ?

Une majorité d’actes légaux ou réglementaires intéressant

les entreprises ont pour objet la transposition de directives

européennes ou sont inspirés par l’Europe. Pour le Luxembourg,

en tant que petit pays, disposant de ressources humaines

forcément limitées, il est primordial de réfléchir sur une meilleure

gouvernance dans la façon de traiter les dossiers européens, en

amont, lors de la négociation des textes, et, en aval, lors

de la transposition de directives.

Certains contacts entre les organisations patronales et

la Représentation permanente à Bruxelles ont lieu sur une base

plus ou moins régulière, en fonction des sujets. Toutefois, une

coopération « structurée » entre l’ensemble des acteurs concernés

(Députés européens - Chambre des Députés – Gouvernement

– Organisations professionnelles) ne pourrait avoir que des

répercussions positives tant pour l’acceptation que pour la qualité

des textes à discuter au niveau européen et à transposer. Au niveau

national, une gestion efficace des différentes phases du processus

décisionnel européen devrait améliorer la gestion et le suivi des

dossiers européens afin d’obtenir plus d’impact sur les décisions

prises au niveau européen.

Le Ministère des Classes Moyennes - via la nomination de

son « SME Envoy » donc de sa personne relais entre la DG

GROW et les PME – pourra à l’avenir être un allié précieux en

termes de feedback des avis des PME artisanales – rassemblés

par le « Enterprise Europe Network (EEN) » de la Chambre

des Métiers - aux fonctionnaires européens lors de la phase

de conception de textes ou d’initiatives.

SMEunited :

Memorandum for the Euroopean Elections 2019

https://smeunited.eu

Directeur général de la Chambre des Métiers

Tom Wirion

www.cdm.lu

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1

Précédemment UEAPME

/03/2019

14


MAGAZINE

POLITIQUE

Avis du mois

de la Chambre

des Métiers.

« La Chambre des Métiers

est étonnée du fait que

le Gouvernement va mettre

à mal l’autonomie tarifaire

des partenaires sociaux. »

JOUR FÉRIÉ ET JOUR DE CONGÉ SUPPLÉMENTAIRES

L’Artisanat demande

le retrait du projet

de loi.

Le projet de loi qui entrera en vigueur rétroactivement au 1 er janvier 2019 vise à mettre

en œuvre deux éléments de l’Accord de coalition 2018-2023 à savoir l’augmentation

du congé légal payé minimum de 25 jours à 26 jours par année et l’instauration

de la journée du 9 mai (Journée de l’Europe) comme nouveau jour férié légal.

Le projet de loi met en œuvre une décision

politique prise dans l’urgence et sans

consultation préalable des employeurs

et, de surcroît, sans leur offrir en contrepartie

des possibilités de s’organiser en réponse

à ces jours chômés et rémunérés mais nonproductifs.

Il augmente par ailleurs les

déséquilibres créés entre salariés et employeurs

suite aux mesures engagées par le Gouvernement

passé, notamment la réforme

de l’organisation du temps de travail

et la flexibilisation du congé parental, tout

en renforçant substantiellement la pression

en matière organisationnelle sur les entreprises.

Par conséquent, la Chambre des Métiers se

doit de s’opposer au projet de loi sous avis.

Pour le cas où, malgré son opposition,

le projet de loi était maintenu, la Chambre

des Métiers demande au Gouvernement

de prendre à brève échéance des mesures

compensatoires équivalentes au profit des

entreprises.

Réduction inacceptable du temps de travail

L’introduction d’un jour de congé

et d’un jour férié supplémentaires constitue

une réduction du temps de travail et signifie

que chaque chef d’entreprise sera confronté,

pour les emplois à temps plein, à 16 heures

supplémentaires non-productives

et rémunérées. Une estimation du volume

global des heures non-productives ainsi créées

pour le seul secteur de l’Artisanat est évaluée

à 1,36 millions d’heures 1 . Le fait de confronter

chaque entreprise, mais surtout les microentreprises

et petites entreprises, avec

16 heures non-productives au niveau de chaque

salarié individuel, est source de problèmes

organisationnels et est de nature à désavantager

notre économie par rapport à la concurrence

étrangère.

Dès lors, ce n’est qu’en ordre subsidiaire, qu’elle

formule ses observations par rapport à

ce projet de loi, qui se caractérise par des

imprécisions et lacunes importantes.

Impact sur les conventions collectives

La Chambre des Métiers souligne que

l’augmentation du congé légal met à mal

l’autonomie tarifaire des partenaires sociaux

signataires des conventions collectives de

travail ou de règlements d’ordre intérieurs,

et risque d’impacter négativement des

éléments essentiels de ces négotiations.

« Le fait de confronter chaque

entreprise, avec 16 heures

non-productives au niveau

de chaque salarié individuel,

est de nature à désavantager

notre économie par rapport

la concurrence étrangère. »

Il est relevant, contrairement à l’Accord de

coalition 2018-2013 et à l’exposé des motifs

qui annoncent que l’augmentation du congé

légal ne peut avoir comme conséquence une

augmentation automatique des dispositions

légales ou conventionnelles plus favorables,

que le projet de loi ne reprend pas cette

absence de conséquences du 26 ème jour de

congé légal sur les dispositions plus favorables

existantes.

La Chambre des Métiers demande dès lors aux

auteurs, pour le cas où ces derniers comptent

maintenir le jour de congé supplémentaire,

de formuler un amendement juridiquement

solide visant à rendre à néant l’effet de

l’augmentation de la durée du congé

minimum sur les dispositions légales

ou conventionnelles plus favorables

Le salarié …

Source : www.guichet.lu

Couverture des coûts supplémentaires

du « 9 mai » férié

Etant donné que le Gouvernement entend

montrer à l’Europe « l’esprit progressiste »

du Luxembourg, la Chambre des Métiers

juge légitime de qualifier la décision du

jour férié du 9 mai comme étant une

action promotionnelle du pays à

l’étranger (« nation branding »), aux frais

de l’économie. Dès lors, elle est d’avis qu’il

incombe à l’Etat luxembourgeois de compenser

les frais et problèmes en résultant

par des mesures adéquates.

Concernant le nouveau jour férié du

9 mai imposé aux entreprises dans un

mois qui en compte déjà deux ou trois,

selon l’année concernée, la Chambre

des Métiers propose comme mesure de

1

Calculs sur la base des 84.987 salariés relevés pour l’Artisanat (statistiques de 2017)

2

https://guichet.public.lu/fr/entreprises/ressources-humaines/temps-travail/gestion/travail-jours-feries.html

3

Dans ce cas de figure, le « jour férié » en lui-même est un jour non-productif.

4

Salaire correspondant à la « rétribution du nombre d’heures de travail qui auraient normalement été prestées » le jour devenu jour férié.

5

Pour le cas où le salarié n’aurait dû travailler que 4 heures ou moins, il a droit à ½ journée de congé compensatoire.

6

À prendre dans un délai de 3 mois.

Cadre légal sur les jours fériés au Luxembourg – Impact sur l’entreprise 2

9

… ne travaille

pas le jour

férié 3

… travaille

le jour

férié

Coûts supplémentaires dus au « jour férié » = en surligné

(p.ex. le « 9 mai » d’après le projet de loi n° 7399)

… sur un jour

ouvrable travaillé

aux termes du contrat

Rémunération habituelle 4

+ 1 jour de repos

(le jour férié) 5

Rémunération habituelle

+ salaire pour heures

prestées

+ majoration 100%

Par exemple, en 2019

le 9 mai tombe

sur un jeudi.

LE JOUR FÉRIÉ TOMBE …

… sur un jour

ouvrable non travaillé aux

termes du contrat

1 jour de congé

compensatoire 6

Salaire pour heures

prestées

+ majoration 100%

+ 1 jour de congé

compensatoire

Par exemple, en 2020

le 9 mai tombe

sur un samedi.

compensation la prise en charge par l’Etat

des coûts causés par ce jour férié pour

l’ensemble des salariés à hauteur du salaire

brut (à l’exclusion du salaire des heures

effectivement prestées), de la majoration

de 100% pour jour férié sur le salaire des

heures effectivement prestées, des charges

patronales concernées et, le cas échéant, du

jour de congé compensatoire dû, et ce aussi

bien pour le cas où l’entreprise chôme le 9

mai que lorsque les conditions spéciales de

l’entreprise ne permettent pas de chômer

pendant ce nouveau jour férié. Cette compensation

des coûts causés par le jour férié

du 9 mai devrait dès lors intervenir dans

les cas-types suivants : coïncidence

du 9 mai (a) avec un jour de semaine où

le salarié aurait normalement travaillé, (b)

avec un jour de semaine où le salarié

n’aurait pas travaillé et (c) avec

un dimanche.

… sur un

dimanche (non travaillé

aux termes du contrat)

1 jour de congé

compensatoire

Salaire pour heures

prestées

+ majoration 100%

+ majoration 70%

+ 1 jour de congé

compensatoire

Par exemple, en 2021

le 9 mai tombe

sur un dimanche.

« La Chambre des Métiers juge légitime de qualifier la décision

du jour férié du 9 mai comme étant une action promotionnelle

du pays à l’étranger. »

Définition du « 9 mai » comme « jour

férié flexible »

En plus, la Chambre des Métiers juge

important, au vu des défis futurs des

entreprises en termes d’augmentation

de la productivité, notamment au mois

de mai, de demander aux auteurs du présent

projet de loi de prendre le soin de définir

le « 9 mai » comme « jour férié flexible ».

Il pourrait alors être refixé par les salariés

au niveau individuel comme jour férié de

rechange, rajouté par exemple à la période

des congés collectifs d’été, pour le cas où

l’entreprise, vu les conditions de productions

spéciales, n’aurait pas d’autre choix que de

travailler pendant la « Journée de l’Europe ».

Chambre des Métiers

marc.gross@cdm.lu

Directeur Affaires sociales et européennes

+352 48 67 67 231

www.cdm.lu

/03/2019

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17


MAGAZINE

ACTUALITÉS

INTERVIEW

L’initiative qui fait briller

le patrimoine national.

La Monarchie incarne la souveraineté, la stabilité et la continuité du Grand-Duché de Luxembourg dans ses relations internes

et externes.

Monsieur Wirion, quelle était la motivation

à base de cette initiative ?

Cette initiative se propose, en reconnaissance

de son engagement pour le

développement économique et sociale

de notre pays, d’offrir à la Maison

Grand-Ducale quatre prestigieuses

collections de verre, produites grâce

au savoir-faire artisanal local et

régional.

L’utilisation de ces verres est réservée

à des fins représentatives, par exemple

lors de visites d’Etat. Après avoir servi

depuis environ 150 ans, ces verres ne

sont aujourd’hui plus disponibles en

nombre suffisant. D’où l’idée de faire

une reproduction de ces verres grâce

au savoir-faire existant au Luxembourg.

Qui sont les acteurs impliqués dans

la production de ces verres ?

L’entreprise luxembourgeois Saturne

Technology établie à Sandweiler a

produit au laser les moules des verres.

Sur base de ces moules, Pascale Seil,

souffleuse de verre de renommée

nationale et internationale va produire

les verres à l’identique dans son atelier

à Berdorf. De fait, cette initiative

permet la rencontre d’une entreprise

de très haute technologie avec le savoirfaire

d’excellence de l’artisan.

En raison du savoir-faire ancestral

nécessaire pour graver à l’identique le

sceau grand-ducal sur les verres, j’ai

choisi un des rares artisans d’Europe

disposant encore de ce savoir-faire, à

savoir Monsieur Chrisitan Schmidt de

Zwiesel-Rabenstein, qui a déjà pu se

distinguer dans la Grande Région.

Comment est organisé le financement de

l’initiative ?

Il s’agit d’un geste de reconnaissance

de tous les secteurs de l’économie

luxembourgeoise à la Maison Grand-

Ducale. Les entreprises qui ont un lien

profond avec le pays peuvent s’associer

« Les entreprises qui ont

un lien profond avec le pays

peuvent s’associer

à cette démarche inédite. »

à cette démarche inédite. À ce stade,

35 entreprises ont d’ores et déjà adhéré

au projet et beaucoup d’autres ont

manifesté leur intérêt.

Avant la fête nationale de 2019, LL.AA.

RR, le Grand-Duc et la Grande-

Duchesse vont inviter toutes les parties

prenantes à une réception au Palais,

réception lors de laquelle aura lieu

la remise des moules de verres et des

quatre collections de verre.

En guise de remerciement, le Grand-

Duc va offrir des verres de cette collection

aux entreprises ayant participé

financièrement à l’initiative.

Pour donner de la visibilité à toutes

les parties prenantes, la Chambre des

Métiers va sortir une publication qui

va retracer l’histoire de ces verres,

la reproduction des verres et faire

mention des entreprises participantes.

Sur le plan international, l’image du

pays doit beaucoup au prestige et

à la renommée du Grand-Duc, de

la Grande-Duchesse et des membres de

la Famille grand-ducale. Leur influence

est très visible, à l’occasion notamment

des visites d’Etat ou des missions

économiques.

« L’Artisanat joue un rôle de catalyseur. »

Sur le plan national, la monarchie

tient du symbole, mais aussi d’actions

concrètes et quotidiennes. Par ses nombreux

engagements, la Famille grandducale

œuvre pour le développement

économique du pays et pour l’intégration

sociale de tous les citoyens. Les valeurs

de respect, de solidarité et de développement

durable sont au cœur de cette

démarche.

Un domaine particulier qui lie la Maison

grand-ducale à l’Artisanat est celui de la

valorisation de la culture locale et de la

préservation du patrimoine national.

Dans ce domaine, l’Artisanat joue un rôle

de catalyseur toujours à la recherche

d’une conciliation entre le côté pratique

et utilitaire de la chose et son volet

esthétique, voire artistique.

Avant d’être inventorié, conservé et mis

en lumière à des fins d’admiration et de

création d’un sentiment d’appartenance

culturelle et nationale, le patrimoine

doit d’abord être inventé et conçu à

un moment ou à un autre, et ceci à

des fins d’utilisation dans la vie quotidienne,

que ce soit dans un contexte privé

ou public. Pour mettre à l’honneur le

savoir-faire artisanal luxembourgeois, Tom

Wirion, Directeur général de la Chambre

des Métiers, et Monsieur Raymond

Bernard, initiateur du projet, ont lancé

l’idée d’offrir à la Maison grand-ducale

quatre prestigieuses collections de verres,

à travers une production artisanale locale,

associant l’économie sociale et solidaire,

et financée par des fonds provenant

de l’économie dans son ensemble.

Cette approche participative permettra

de produire ces collections de verres

répondant à des critères de qualité et d’esthétique

destinés, d’abord, à servir à des fins

représentatives et, ensuite, à entrer dans

le patrimoine collectif du Luxembourg.

PLUS D’INFOS

SATURNE TECHNOLOGY a été fondée en 2001 et compte aujourd’hui 15 employés, experts dans

la fabrication additive métallique, le soudage laser, la découpe et le perçage laser ainsi que le rechargement

laser. L’entreprise est un des 9 acteurs en Europe à maîtriser la production de pièces « complexes »

pour les industries de pointe et fournisseur des secteurs de l’aéronautique civile et militaire,

de l’agro-alimentaire, de l’armement, de l’art et joaillerie, de l’automobile, du médical, du nucléaire,

de la R&D et de l’aérospatial.

PASCALE SEIL est née en 1969 à Luxembourg où elle passe la plus grande

partie de sa vie. Elle obtient son baccalauréat en céramique en 1987 au Lycée

technique des Arts et Métiers de Luxembourg pour ensuite continuer ses

études à l’École des Arts Décoratifs de Strasbourg jusqu’en 1991. En 1995, elle

est diplômée en soufflage du verre au Centre Européen de Recherches et de

Formation aux Arts Verriers de Vannes le Châtel (Meurthe-et-Moselle).

C’est à Berdorf que Pascale Seil ouvre son propre atelier de soufflage de verre.

/03/2019

18

19


MAGAZINE

CHRONIQUE

JURIDIQUE

ENTREPRISES

Le nouveau Registre des

bénéficiaires effectifs :

les artisans sont aussi

concernés !

Avec le vote de la loi du 13 janvier 2019 qui entrera en vigueur le 1 er mars 2019 1 , les sociétés et les autres entités immatriculées

au Registre du Commerce et des Sociétés (RCS) sont tenues de conserver au siège social une liste à jour comprenant

des informations détaillées sur leurs propriétaires personnes physiques, appelés « bénéficiaires effectifs. ». Ces informations

devront de plus être transmises pour publication auprès du nouveau registre national : le Registre des bénéficiaires effectifs

(ou LBE). Ces nouvelles obligations proviennent d’une transposition de la 4 ème directive européenne qui organise la lutte

contre le blanchiment des capitaux, le financement du terrorisme, et la criminalité organisée 2 .

Qui est à considérer

comme « bénéficiaire

effectif » ?

Il est vivement conseillé aux entreprises

du secteur artisanal de se préparer à

ces nouvelles obligations car les sanctions

pénales en cas de non-respect sont

conséquentes, à savoir la condamnation à

des amendes comprises entre 1.250 euros

et 1.250.000 euros.

• Quelles sont les entités concernées ?

Les sociétés commerciales sont concernées

par ces nouvelles obligations,

mais pas les entreprises individuelles.

Certaines sociétés commerciales sont

cependant exclues, à savoir les sociétés

momentanées et les sociétés en participation

car elles n’ont pas de personnalité

juridique propre, et les sociétés cotées

car elles sont déjà soumises à des règles

spécifiques.

Est donc visée par la loi du 13 janvier 2019

toute entreprise qui fonctionne sous la

forme de société à responsabilité limitée

(SARL), de société à responsabilité limitée

simplifiée (SARL-S), de société anonyme

(SA), de société par actions simplifiée

(SAS), de société en nom collectif (SNC),

de société en commandite simple ou spéciale,

de société coopérative et de société

européenne.

Aussi cette loi va impacter la plupart des

entreprises du secteur artisanal, étant

donné que les ¾ du secteur fonctionnent

sous la forme de société commerciale,

et seulement ¼ sous forme d’entreprises

individuelles.

A côté des sociétés commerciales, d’autres

entités immatriculées au RCS sont

concernées par cette loi, à savoir : les

groupements d’intérêt économique (GIE),

les succursales de sociétés ou de GIE

étrangers, les sociétés civiles, les associations

sans but lucratif, les fondations,

les associations d’épargne pension,

les associations agricoles, les établissements

publics de l’Etat et des communes,

les associations d’assurances mutuelles,

et les fonds communs de placement.

• Qui est à considérer comme « bénéficiaire

effectif » ?

La notion de bénéficiaire effectif est

définie par référence à la loi « anti-blanchiment

» de 2004 3 .

Un bénéficiaire effectif est toute personne

physique qui possède ou contrôle,

directement ou indirectement,

une société commerciale.

Une personne physique est considérée

bénéficiaire effectif si elle détient, directement

ou indirectement, 25% des actions

plus une d’une société.

Si aucun propriétaire direct ou indirect

n’est identifié, ou s’il n’est pas certain que

la ou les personnes identifiées soient

des bénéficiaires effectifs, le « dirigeant

principal » est alors à considérer comme

bénéficiaire effectif. Concernant les autres

entités, sont notamment à considérer

comme bénéficiaires effectifs les personnes

physiques ayant constitué l’entité et

celles exerçant le contrôle de l’entité.

• Quelles sont les nouvelles obligations ?

Les entités concernées doivent, en premier

lieu, récolter et conserver au lieu de leur

siège social une série d’informations

concernant leurs bénéficiaires effectifs.

Les informations visent :

- les données personnelles permettant

d’identifier la personne physique, à

savoir ses nom, prénom(s), nationalité(s),

jour date et lieu de naissance,

pays de résidence, adresse privée ou

professionnelle, et le numéro

d’identification ;

- la nature et l’étendue des intérêts

effectifs que cette personne physique

détient dans l’entité.

Les entités concernées sont ensuite tenues

de demander l’inscription de ces informations

au Registre des bénéficiaires effectifs

(RBE) dans un délai d’un mois à compter

de la connaissance de l’évènement qui

rend nécessaire cette inscription.

La demande d’inscription s’effectuera sur

le site du Luxembourg Business Registers

(www.lbr.lu).

A titre de disposition transitoire, les

entités concernées auront jusqu’au 31 août

2019 pour se conformer pour la première

fois à ces obligations.

• Qui aura accès au Registre des bénéficiaires

effectifs (RBE) ?

Même si ces obligations visent la lutte contre

le blanchiment d’argent, la loi du 13 janvier

2019 a ouvert à toute personne l’accès

à la plupart des informations publiées au

RBE.

Une entité ou un bénéficiaire effectif a

cependant la possibilité de demander une

limitation de l’accès aux informations les

concernant publiées au RBE, pour une

période maximale de 3 ans renouvelable,

aux autorités nationales, établissements de

1

Loi du 13 janvier 2019 instituant un Registre des bénéficiaires effectifs. Publiée au Mémorial A N°15 du 15 janvier 2019

2

Directive (UE) 2015/849 du Parlement européen et du Conseil du 20 mai 2015 relative à la prévention de l’utilisation du

système financier aux fins du blanchiment de capitaux ou du financement du terrorisme.

3

Loi modifiée du 12 novembre 2004 relative à la lutte contre le blanchiment et contre le financement du terrorisme.

crédits et financiers, et huissiers et notaires

agissant en qualité d’officiers publics.

Il faut pour cela invoquer des circonstances

exceptionnelles qui exposeraient

le bénéficiaire effectif au risque de fraude,

d’enlèvement, de chantage, de violence

ou d’intimidation. Une limitation d’accès

peut aussi être demandée si le bénéficiaire

effectif est un mineur ou autrement frappé

d’incapacité.

• Quelle est la durée de conservation des

informations ?

Les informations communiquées, ainsi

que les pièces justificatives seront conservées

par le RBE pendant cinq ans après

la date de la dissolution de l’entité.

Cette durée de conservation de cinq ans

s’appliquera aussi aux entités puisque

la loi leur impose, au moment de leur

dissolution et de leur radiation du RCS,

de désigner l’endroit où seront conservées

les informations sur leurs bénéficiaires

effectifs pendant cette période de cinq ans,

et de faire publier l’indication de ce lieu au

Recueil électronique des sociétés

et associations (RESA).

Chambre des Métiers

gilles.cabos@cdm.lu

Conseiller juridique

+352 42 67 67 - 252

www.cdm.lu

/03/2019

20

21

D'Handwierk_Anzeige_Oktober_vec.indd 2 11/6/18 16:41


MAGAZINE

ÉCONOMIE

AIDES AUX ENTREPRISES

Un nouveau régime

d’aides étatiques en faveur

des petites et moyennes

entreprises.

Dans l’édition de janvier 2019 du magazine « D’Handwierk », la Chambre des Métiers vous a rapporté des conférences organisées

avec le ministère de l’économie en novembre 2018 sur les nouvelles aides étatiques aux petites et moyennes entreprises (« PME »).

Dans cet article, elle vous offre une image plus détaillée sur ce qui a changé par rapport à l’ancien régime, quelles sont

les différentes aides disponibles et où vous trouvez les informations et formulaires nécessaires afin de demander une aide étatique.

La nouvelle loi du 9 août 2018 relative à un régime d’aides en faveur

des petites et moyennes entreprises

En printemps 2017 a été déposé un projet de loi pour visant

à mettre en conformité le régime d’aide national avec le

règlement européen n°651/2014. Ce projet a finalement été

voté en octobre 2018 à la Chambre des Députés pour devenir la loi

du 9 août 2018 relative à un régime d’aides en faveur des PME.

La grande nouveauté dans cette loi comparée à l’ancien régime

d’aides aux PME est « l’effet incitatif », c’est-à-dire l’obligation

de demander une aide étatique avant la réalisation de

l’investissement ou le début de travaux. Seule exception :

la demande d’aide sous les conditions de « minimis », qui

seront présentées ci-après. Dans son avis relatif au projet de

loi, la Chambre des Métiers s’était opposée à la pratique d’une

demande d’aide au préalable, mais la législation européenne

rend obligatoire « l’effet incitatif ». Les entreprises doivent

donc dès maintenant penser à préannoncer toutes les dépenses

(p.ex. sous forme de devis) pour lesquelles une aide étatique est

envisagée. Une fois l’aide accordée par le ministère, les

investissements et travaux peuvent être entamés. Le montant

qui est accordé sera versé au moment du décompte final.

Afin de clarifier la procédure de demande d’une aide étatique,

les différentes étapes, tenant compte de « l’effet incitatif »,

ont été reprises au graphique 1.

Les étapes pour solliciter une aide étatique

Au total, le nouveau régime d’aides aux PME propose 7 types

d’aides étatiques dont deux qui ne s’adressent pas directement aux

entreprises (les aides pour la coopération territoriale européenne

ainsi que les aides au financement des risques).

Les 5 principaux types d’aides pouvant être demandées par une

entreprise sont :

• les aides à l’investissement en faveur des PME ;

• les aides aux services de conseil en faveur des PME ;

• les aides à la première participation des PME à une foire

nationale ;

• les aides en faveur des jeunes entreprises ;

• les aides destinées à remédier aux dommages causés par

certaines calamités naturelles.

S’y rajoute un type d’aide supplémentaire pour des

investissements divers (sous les conditions de « minimis »).

1. Les aides à l’investissement en faveur des PME

Toute entreprise de petite ou de moyenne taille souhaitant

effectuer un projet d’investissement qui a pour but de promouvoir

la création, l’extension, la diversification et le changement

fondamental du processus de production, peut bénéficier

d’une aide à l’investissement en faveur des PME.

Les investissements visant à remplacer des machines et/ou

équipements existants ne sont pas éligibles.

2. Les aides aux services de conseil en faveur des PME

Les ministres de l’Economie et des Finances peuvent accorder

des aides en faveur de petites ou moyennes entreprises pour des

services de conseil fournis par des conseillers extérieurs.

Cette aide est octroyée pour des services fournis par des

conseillers extérieurs et prestés occasionnellement pour

des projets ponctuels.

Les services en question :

• ne constituent pas une activité permanente ou périodique et ;

• sont sans rapport avec les dépenses de fonctionnement normales

de l’entreprise (notamment, les services réguliers de conseil fiscal

ou juridique, ou la publicité).

3. Les aides à la première participation des PME à une foire nationale

Le régime d’aide pour les PME prévoit également une aide

pour celles qui participent une première fois à une foire

ou exposition au Luxembourg, afin de couvrir les coûts

supplémentaires résultant de la location, de la mise en place

et de la gestion du stand.

4. Les aides en faveur des jeunes entreprises

Les ministres de l’Economie et des Finances peuvent accorder

des aides en faveur d’une jeune entreprise à fort potentiel de

croissance qui dispose déjà d’au moins 2 bilans comptables

et qui n’a pas repris l’activité d’une autre entreprise.

L’aide octroyée vise à soutenir la jeune entreprise dans sa phase

de croissance. Le montant de l’aide dépend du capital apporté

par l’entreprise (« clause de matching »).

5. Les aides destinées à remédier aux dommages causés par certaines

calamités naturelles

Des aides destinées à remédier aux dommages causés par les

séismes, les glissements de terrain, les inondations, les tornades,

les ouragans et les feux de végétation d’origine naturelle peuvent,

sous certaines conditions, être accordées à toute entreprise de

petite ou de moyenne taille.

6. Les aides aux investissements divers

Les ministres de l’Economie et des Finances peuvent accorder

des aides en faveur de petites ou moyennes entreprises pour

des investissements divers qui ont pour but de promouvoir

la modernisation et la compétitivité de l’économie

luxembourgeoise. Cette aide fonctionne sous les conditions

de « minimis » et offre aux entreprises la possibilité de demander

des aides pour tout type d’investissement qui n’est pas éligible

sous le régime des « aides à l’investissement en faveur des PME »

(cf point 1).

Le règlement grand-ducal du 12 octobre 2018 déterminant

la nomenclature des dépenses et des entreprises éligibles au

régime d’aides prévu par la loi du 9 août 2018 inclut une liste

d’activités qui ne sont pas éligibles au titre des aides étatiques.

Sont exclus, entre autres, les tatoueurs, les entreprises de taxis

et certaines activités de la production cinématographique.

Vous pouvez consulter cette liste entière en téléchargeant le

règlement grand-ducal sous : https://www.cdm.lu/news/fiche/

newsnew/news/reforme-des-aides-etatiques-aux-pmenouvelle-loi-et-nouveau-reglement-grand-ducal-en-vigueur

Guichet.lu

Afin de pouvoir déposer votre demande pour une aide

étatique sous le nouveau régime d’aides aux PME, vous

avez besoin du formulaire correspondant au type d’aide

que vous sollicitez.

Pour ceci, rendez-vous sur www.guichet.lu sous la rubrique «

Enterprise » ▶ « Financement & Aides » ▶« Régime PME » ▶

« Aides générales en faveur des PME ».

Pour les 6 types d’aide mentionnés ci-avant, il s’agit de remplir

un formulaire par type d’aide sollicitée.

Pour ce qui concerne les pièces justificatives, guichet.lu

vous indique pour chaque type d’aide quelles pièces il s’agit

de joindre à votre dossier et les informations à renseigner

dans le formulaire.

/03/2019

22

23


MAGAZINE

ÉCONOMIE

Récapitulatif des aides étatiques disponibles à travers le régime PME

Le tableau récapitulatif reprend les informations clés sur les aides étatiques qui peuvent être demandées à travers la nouvelle loi du 9 août 2018.

Il précise notamment les critères d’éligibilité, les conditions spécifiques au type d’aide, le montant de l’aide, ainsi que les délais à respecter.

Aide aux investissements

Aide aux services

de conseil

Aide à la 1 ère participation

d’une foire nationale

Aide jeunes entreprises

Aide calamités naturelles

Aide aux investissements

divers

Qui est éligible? Sous quelles conditions? Pour quel montant? Dans quels délais?

Toute PME

Toute PME

Toute PME

Toute petite

entreprise

(≤ 50 personnes

occupées)

Toute PME

Toute PME

Ne pas être en difficulté; investissements dans

actifs corporels/incorporels pour:

- création d’établissement

- extension d’établissement

- diversification de production

- changement fondamental

du processus de production;

Indication des relations avec entreprises

partenaires ou entreprise liée.

Ne pas être en difficulté; Coûts admissibles

sont les coûts des services de conseils

de conseillers extérieurs; Indication

des relations avec entreprises partenaires

ou entreprise liée.

1 ère participation à une foire nationale; ne pas

être en difficulté; frais éligibles sont les coûts

résultant de la location, de la mise en place et de

la gestion du stand; Indication des relations avec

entreprises partenaires ou entreprise liée.

L’entreprise doit:

- être enregistrée depuis max. 5 ans;

- possèder 2 bilans comptables;

- démontrer un fort potentiel de croissance.

Ensemble des coûts est éligible à l’exception

des dépenses non-éligibles (définit par règlement

grand-ducal)

Coûts admissibles = coûts subis comme

conséquence directe de la calamité naturelle.

Coûts doivent être évalués par un expert.

Dommages matériels causés aux actifs tels que

les bâtiments, les équipements, les machines

ou les stocks ainsi qu’à la perte de revenu.

L’évènement doit être officiellement reconnu

comme calamité naturelle avec lien de

causalité directe.

Ne pas être en difficulté; investissements dans

actifs corporels non-éligibles sous “aide aux

investissements”; Indication des relations avec

entreprises partenaires ou entreprise liée.

Petite entreprise: 20% des coûts

admissibles

Moyenne entreprise:

10% des coûts admissibles

Montant minimal: 1.000 €

Aide maximale: 50% des coûts admissibles

Montant minimal: 1.000 € €

Aide maximale: 25% des frais éligibles

Montant minimal: 1.000 € €

Équivalent-subvention brut (montant avant impôts

ou autres prélèvement) n’excède pas 400.000 €.

La subvention en capital se fait sur base du principe

« matching » --> pour tout apport de nouveau fond,

l’État accorde une aide équivalente jusqu’à

400.000 €.

Montant minimal: 1.000 € €

L’aide n’est pas limitée. Cependant, il n’est

pas possible de remplacer un bien vétuste

pour un nouveau.

Petite entreprise: 20% des coûts admissibles

Moyenne entreprise: 10% des coûts admissibles

Aide maximale (si effet incitatif): 200.000 € €

Aide max. petite entreprise (si demande après

investissement): 20.000 €

Aide max. moyenne entreprise (si demande

après investissement): 10.000 € €

Montant minimal: 1.000 € €

Demande doit être faite au préalable

(« effet incitatif »).

Demande de paiement des aides dans

un délai maximal de 5 ans.

Demande doit être faite au préalable

(« effet incitatif »).

Demande de paiement des aides dans

un délai maximal de 5 ans.

Demande doit être faite au préalable

(« effet incitatif »).

Demande de paiement des aides dans

un délai maximal de 5 ans.

Demande doit être faite au préalable

(« effet incitatif »).

Demande de paiement des aides dans

un délai maximal de 5 ans.

Demande doit être faite au préalable

(« effet incitatif »).

L’aide est octroyée dans les 4 ans qui

suivent la survenance de l’évènement.

Demande de paiement des aides dans

un délai maximal de 5 ans.

Introduction de demande d’aide au:

préalable ou après l’investissement.

Si après, demande soumise au

maximum 1 ans après décaissement.

Pour plus d’informations

La Chambre des Métiers vous informe que sur son site internet vous trouvez un outil « Aides aux entreprises » (https://www.cdm.lu/services/aides-aux-entreprises)

dans lequel vous avez des fiches d’informations sur les 6 types d’aide évoqués dans cet article. Ces fiches contiennent encore plus d’informations et

des liens vers les sites du Guichet.lu et du Ministère de l’Économie. N’hésitez pas non plus à nous contacter pour tout conseil et soutien sur la procédure

de demande d’aide et la confection de votre dossier. Vous pouvez fixer un rendez-vous avec nos collègues du service « Contact entreprise » afin de pouvoir

discuter de votre projet. contact@cdm.lu / +352 42 67 67 261

Chambre des Métiers

philippe.maroldt@cdm.lu

Conseiller économique

+352 42 67 67 260

FAILLITES

L’Artisanat plus robuste

que l’économie en général.

De prime abord, il faut souligner que les faillites doivent être considérées comme un phénomène économique

qui n’a rien d’extraordinaire dans une économie de marché, où les entreprises sont en concurrence les unes par rapport

aux autres. Ainsi, la disparition d’entreprises fait partie de la dynamique économique tout comme la création d’entreprises.

Selon les chiffres publiés par Creditreform en janvier 2019,

le nombre de faillites dans l’ensemble de l’économie

luxembourgeoise a considérablement progressé, de l’ordre

de 28% entre 2017 et 2018. En chiffres absolus, leur nombre s’élève

à 1.195 unités en 2018, ce qui, d’après les calculs de la Chambre des

Métiers, correspond à 33 faillites sur 1.000 entreprises.

Le nombre de faillites dans le secteur de l’Artisanat, qui

représente respectivement 22% et 23% de l’ensemble des

entreprises et de l’emploi, augmente marginalement de 113

en 2017 à 119 unités en 2018. En d’autres termes, l’Artisanat

compte seulement 16 faillites sur 1.000 entreprises, un chiffre

qui est resté stable par rapport à 2017. Par ailleurs, en 2018,

les entreprises artisanales étaient responsables de 10% des

faillites au Luxembourg, un taux qui a baissé sur une année,

alors qu’il s’établissait à 12% en 2017.

Ainsi, sur la période 2009 - 2018, le nombre de

faillites sur 1.000 entreprises est 83% plus élevé

dans les autres secteurs économiques

que dans l’Artisanat !

Par ailleurs, les analyses de la Chambre des Métiers montrent

que le taux de faillites de l’Artisanat est structurellement endessous

du taux des autres secteurs économiques. Si la moyenne

décennale du nombre de faillites sur 1.000 entreprises artisanales

s’élève à 18 entités, celle de l’économie hors Artisanat est de 33.

Ainsi, sur la période 2009 - 2018, le nombre de faillites sur

1.000 entreprises est 83% plus élevé dans les autres secteurs

économiques que dans l’Artisanat !

La bonne situation conjoncturelle au cours de l’année 2018,

qui transcende à travers l’indicateur d’activité de l’enquête de

conjoncture de la Chambre des Métiers pourrait être à la base du

redressement de ce taux dans l’Artisanat. Les causes pouvant

expliquer la survenance d’une faillite sont multiples, mais la

plupart du temps elles sont liées au niveau de compétence et de

formation du chef d’entreprise, de même qu’aux capitaux propres

peu élevés, ce qui rend les entreprises vulnérables d’un point

de vue financier. Ainsi, il convient de rappeler que le droit

d’établissement requiert un certain niveau de qualification

pour la création ou la reprise d’une entreprise artisanale.

Malgré une récente réforme de la législation, les exigences

en matière de qualification restent significatives.

La Chambre des Métiers avait émis de sérieuses réserves par

rapport à la mise en place en 2017 de la nouvelle forme sociétaire

qu’est la société à responsabilité limitée simplifiée (S.à r.l.-S).

Ces sociétés se distinguent des S.à r.l. traditionnelles notamment

à cause de la réduction de l’exigence du capital social minimum à

un euro. Selon la Chambre des Métiers, le niveau très bas

de capital rend ce genre de structure extrêmement vulnérable

par rapport à toute sorte d’aléa.

Groupe de métiers

Alimentation 2 2% 8

Mode, santé & hygiène 12 10% 8

Mécanique 10 8% 9

Construction 90 76% 24

Communication,

multimédia & spectacle

Activités artisanales

diverses

Nombre

de faillites

Faillites

en % de

l’Artisanat

4 3% 6

1 1% 4

Total/Moyenne 119 100% 16

Faillites en 2018 par groupe de métiers

Faillites

sur 1.000

entreprises

Au niveau de l’Artisanat, la Chambre des Métiers a procédé

à une analyse des faillites par groupes de métiers. Constituant

de loin le groupe le plus important en termes d’entreprises,

il n’est pas surprenant qu’en chiffres absolus le secteur de

la construction soit responsable de la majorité des faillites.

Avec 90 faillites pendant l’année 2018, il représente trois quarts

des cas survenus dans l’Artisanat. Son taux de faillites sur

1.000 entreprises s’établissant à 24, la construction reste

bien en dessous de la moyenne de l’économie en général (33).

En ce qui concerne les autres groupes de métiers de l’Artisanat,

leur taux de faillites sur 1.000 entreprises étant inférieur à 10,

ils exercent une influence à la baisse sur la moyenne

de l’Artisanat (16).

Chambre des Métiers

max.urbany@cdm.lu

Conseiller économique

+352 42 67 67 261

/03/2019

24 25


MAGAZINE

SOCIAL

SÉCURITÉ ET SANTÉ AU TRAVAIL

VISION ZERO - Une affaire

de vision à long terme !

Les organisateurs et partenaires invitent à la 13 ème édition du Forum de la sécurité et de la santé au travail, qui se tiendra

sous la forme d’une conférence d’une demi-journée le mercredi 27 mars 2019 au centre de conférences de la Chambre de

Commerce (Luxembourg-Kirchberg).

NEW PEUGEOT PARTNER

MAÎTRISEZ L’IMP SSIBLE

Cette conférence s’inscrit dans

la stratégie nationale VISION

ZERO, lancée en 2016 par l’Association

d’assurance accident, l’UEL (la

Chambre des Métiers et la Fédération

des Artisans étant deux des organisations

patronales regroupées dans l’UEL)

et l’INDR pour redoubler les efforts en

matière de sécurité et de santé au travail.

Six ministères et les trois syndicats

nationaux ont adhéré à la stratégie

nationale VISION ZERO dans le but de

réduire le nombre et la gravité des

accidents du travail, des accidents de trajet

et des maladies professionnelles. Plus

de 160 entreprises ont entretemps rejoint

cette initiative nationale pour contribuer

activement à l’objectif national.

pratique. La conférence décrira en outre

les développements de la stratégie au

niveau national, renseignera sur les

démarches et normes existantes en

termes de sécurité et de santé sur le lieu

du travail et en termes de responsabilité

sociale des entreprises. Comme chaque

année, le Forum offrira une plateforme

unique aux entreprises souhaitant

s’informer sur les pratiques en matière

de prévention des risques.

« Plus de 160 entreprises

ont entretemps rejoint

cette initiative nationale. »

Le « Leadership » avant tout !

Agir en leader constitue un élément

décisif quant au succès ou à l’échec des

mesures de sécurité et de santé dans

une entreprise. Les responsables et les

membres du personnel d’encadrement

sont des modèles : ils dirigent par

l’exemple. Ils établissent les règles et

les suivent ; ils veillent à ce que tout le

monde les connaisse et à ce qu’elles soient

respectées. Les infractions aux règles

doivent être traitées immédiatement.

Ce que les dirigeants font, tolèrent et

exigent définit les normes pour les autres

employés. Le leadership et le fait de

« montrer son engagement » constitue

d’ailleurs la première des 7 règles d’or de la

stratégie VISION ZERO. Cet engagement

du leadership est à l’ordre du jour du

Forum. La Chambre des Métiers abordera

ce sujet également pendant d’autres articles

et conférences à venir. En outre, la

Chambre des métiers dispense la

formation « Les 7 règles d’or de la VISION

ZERO pour les chefs d’entreprise. »

Programme détaillée et inscriptions

Le programme détaillé du Forum est

disponible sur le site Internet dédié à la

VISION ZERO où les inscriptions sont

ouvertes et seront acceptées dans

la limite des places disponibles via

www.visionzero.lu/forum-sst.

Une traduction simultanée sera assurée

en langues allemande et française.

Comment adhérer à « VISION ZERO » en tant

qu’entreprise ?

Les entreprises intéressées peuvent

consulter le site www.visionzero.lu et

s’inscrire par un simple formulaire tout en

s’engageant par un plan d’action en matière

de sécurité et de santé au travail en vue

de réduire le nombre et la gravité des accidents

et des maladies professionnelles.

Association d’Assurance Accident

prevention.aaa@secu.lu

www.visionzero.lu/forum-sst

Chambre des Métiers

contact@cdm.lu

www.cdm.lu

INTERNATIONAL

VAN OFTHE YEAR

PEUGEOT i-COCKPIT®*

SURROUND REAR VISION*

FREIN DESTATIONNEMENT ÉLECTRIQUE*

Possibilité d’échange avec des entreprises

engagées

Le Forum 2019 tournera autour des

7 règles d’or de la VISION ZERO et

offrira la possibilité à des entreprises

engagées dans la VISION ZERO de

présenter leur plan d’action ou bonne

*Disponibleenoption ou de série suivant lesfinitions.

4,2-4,6 L/100 KM 109-119 G/KM (SELON NORME NEDC)

5,6-6,6 L /100 KM 146-173 G /KM (SELON NORME WLTP)

/03/2019

26

E. R:Erika Bouteloup-Peugeot Belgique-Luxembourg S.A. -n° BCE 0403.461.107-IBAN :BE81271004500024-Avenue de Finlande 4-8àB-1420Braine-l’Alleud -Tél.:078/151615.


MAGAZINE

ÉCOLOGIE

DURABLE

MAGAZINE

S

ENVIRONNEMENT

Passer à la mobilité électrique

– des solutions pour vos clients.

Période du festival de l’auto oblige,

la voiture électrique est au cœur des

solutions pour contribuer à une mobilité

plus durable. Les dispositifs qui permettent

la charge des véhicules au quotidien

se multiplient pour accompagner

les particuliers dans leur passage

à l’électrique.

Il est aujourd’hui aisé de charger son

véhicule à domicile, au travail, chez

des amis, dans les lieux publics et

s de charge murales dansprochainement les résidences sur certaines aires d’autoroute.

En plus du réseau Chargy (plus

de 275 bornes disponibles aujourd’hui

et 800 en 2020), de nombreux systèmes

echarge privée lors de la planification

sont accessibles pour une charge

simplifiée des véhicules.

obal, les points suivants doivent être considérés :

Pour des raisons de sécurité et de

confort, il est recommandé de faire

installer une borne de charge murale

à domicile avec une puissance recommandée

de 11 kW. À partir d’une

puissance de 7 kW, une connexion avec

le compteur intelligent est obligatoire.

, il est nécessaire deserenseigner auprès du gestionnaire

maximale disponible.

onduits vides ou une plateforme de câbles suffisamment

électricité, de données et de gestion, ou raccordements

our chaque emplacement ?

Si vous installez des panneaux photovoltaïques

chez votre client, informez-le

que sa borne de charge pourra être

alimentée par l’électricité produite par

son installation et qu’il pourra ainsi

consommer directement sa propre

électricité !

nt des conduits vides, ont-ils été prévus pour une installation

mentaires (emplacements àl’intérieur et àl’extérieur) ?

l’électromobilité n’ont pas été considérées lors de la planitiment,

la démarche suivante est en principe applicable :

02 03

yndic

ontacte le gestionnaire de

éseau pour l’évaluation de la

uissance maximale disponible.

elon l’infrastructure existante, le

yndic contacte un ou plusieurs

lectricien(s) qualifié(s) pour l’esimation

des travaux nécessaires.

Électricien qualifié

élabore unconcept global

d’après la puissance de raccordement

disponible et les possibilités

d’optimisation par une

gestion intelligente de charge

pour consultation par l’assemblée

des copropriétaires.

Pour les installations de borne de charge

murale dans les résidences en construction,

élaborez un concept global pour

l’infrastructure de charge pendant la

planification : adaptez le système de

charge à la puissance de raccordement

disponible et prévoyez des conduits

vides pour le passage des câbles

d’électricité et de données entre les

points de charge et le tableau de

distribution principal, respectivement

l’emplacement du système de gestion

de la puissance de charge. Envisagez

également des conduits supplémentaires

dans l’éventualité où de nouvelles

demandes surviendraient par la suite.

Dans le cas des bâtiments existants,

concertez-vous avec le syndic pour

mieux adapter le concept aux besoins

des habitants et aux conditions existantes

(Voir shéma)

/03/2019

28

!

!

2.4. Installation de bornes de charge murales dans les résidences

Nouvelle construction

Enfin, Bâtiment au-delà des existant avantages écologiques

des voitures électriques (impact environnemental

plus faible), depuis le

25 janvier 2019, une prime de 5.000 euros

est accordée pour l’achat d’une voiture ou

d’une camionnette entièrement électrique

mise en circulation pour la première fois

entre le 1 er janvier 2019 et le 31 décembre

2019, et 2.500 euros pour un véhicule

hybride rechargeable avec des émissions

≤ 50g CO 2

/km.

Optimisation de l’infrastructure decharge privée lors de la planification

Pour l’élaboration du concept global, les points suivants doivent être considérés :

Au début de la planification, il est nécessaire deserenseigner auprès du gestionnaire

de réseau sur la puissance maximale disponible.

Avez-vous pensé àprévoir des conduits vides ou une plateforme de câbles suffisamment

dimensionnés pour les câbles d’électricité, de données et de gestion, ou raccordements

achevés des bornes installées pour chaque emplacement ?

01 02 03

Partie intéressée

notifie son intention d’installation

d’une infrastructure decharge au

du syndic.

Pour plus d’informations sur la charge

des voitures électriques, consultez notre

brochure « Comment charger votre

voiture électrique ? » disponible sur

notre site ou commandez vos exemplaires

sur info@myenergy.lu (versions

disponibles en FR et DE).

Des réserves, respectivement des conduits vides, ont-ils été prévus pour une installation

ultérieuredebornes supplémentaires (emplacements àl’intérieur et àl’extérieur) ?

Dans le cas où les exigences de l’électromobilité n’ont pas été considérées lors de la planification

ou la construction du bâtiment, la démarche suivante est en principe applicable :

Pour l’optimisation de la puissance de raccordement du bâtiment ainsi que des

charges des voitures, les résidences (avec l’exception des petits bâtiments) devraient

utiliser un système de gestion intelligente de charge. Dès que plusieurs voitures sont

raccordées, la puissance est distribuée automatiquement et dynamiquement entre les

véhicules chargeant simultanément.

Syndic

contacte le gestionnaire de

réseau pour l’évaluation de la

puissance maximale disponible.

Selon l’infrastructure existante, le

syndic contacte un ou plusieurs

électricien(s) qualifié(s) pour l’estimation

des travaux nécessaires.

Électricien qualifié

élabore unconcept global

d’après la puissance de raccordement

disponible et les possibilités

d’optimisation par une

gestion intelligente de charge

pour consultation par l’assemblée

des copropriétaires.

Selon le type de circuit, l’utilisation de compteurs supplémentaires peut être nécessaire !

04

Une connexion internet (GPRS ou (W)LAN) est-elle prévue ?

05 06

Recommandations pour l’installation d’une borne de charge murale àdomicile

18 Syndic

Électricien qualifié

Gestionnaire deréseau

convoque l’assemblée générale — déclare l’installation auprès du — contrôle, en concertation avec

pour présentation et accord du gestionnaire deréseau

l’électricien, l’installation de la

concept global.

— réalise les travaux discutés. borne

— pose les plombs sur le ou les

compteur(s).

UMWELTSCHUTZ

Abfalltransport durch

Handwerksbetriebe.

Handwerksunternehmen und kleine Unternehmen die in Luxemburg Abfall transportieren,

müssen sich beim Umweltamt registrieren.

Wer in Luxemburg professionell Abfall transportiert – innerhalb der

Landesgrenzen oder auch grenzüberschreitend – benötigt eine Genehmigung

des Ministers für Umwelt. Einige Aktivitäten müssen allerdings nur beim

Umweltamt notifiziert oder eingetragen werden.

Handwerksbetriebe oder Kleinunternehmen in Luxemburg, die die

folgenden Tätigkeiten ausüben, müssen lediglich einen Eintrag beim

Umweltamt vorzeigen können:

Une connexion internet (GPRS ou (W)LAN) est-elle prévue ?

- die Sammlung oder der Transport von Inertabfällen, die von Straßen-,

Aushub- oder Abbrucharbeiten stammen;

- die Sammlung und der Transport von Abfällen aus eigener Tätigkeit;

- die Sammlung oder der Transport von ungefährlichen Abfällen aus

natürlichen Materialien aus der Land- und Forstwirtschaft, von Gülle

und Mist, véhicules von Klärschlamm chargeant simultanément.

oder von biologischen Abfällen aus Gärten

und Parks.

Diese Regelung betrifft also auch Handwerksbetriebe, die beispielsweise

Tapetenreste, leere Farbeimer oder Bodenaushub von den eigenen Baustellen

verbringen. Die Menge an verbrachten Abfällen spielt hierbei keine Rolle.

Das Eintragen kann ganz einfach online erfolgen: https://environnement.

public.lu/fr/emweltprozeduren/Autorisations/Gestion_des_dechets_et_

ressources/Transferts_de_dechets/Enregistrements_en_matiere_de_

transferts_de_dechets.html.

Hierzu muss das entsprechende Formular ausgefüllt werden und mit

Original-Unterschrift dem Amt per Post zugeschickt werden.

Anschließend erhält das Unternehmen ein Schreiben mit

- einer Nummer,

- einem Gültigkeitsdatum,

- einer Bestätigung der Aktivitäten, für die das Unternehmen eingetragen

wurde.

04

Pour l’optimisation de la puissance de raccordement du bâtiment ainsi que des

charges des voitures, les résidences (avec l’exception des petits bâtiments) devraient

utiliser un système de gestion intelligente de charge. Dès que plusieurs voitures sont

raccordées, la puissance est distribuée automatiquement et dynamiquement entre les

Dieses Schreiben muss physisch im Transporter (Lastwagen, Lieferwagen,…)

Syndic mitgeführt und während einer Électricien Kontrolle qualifiévorgezeigt werden.

convoque l’assemblée générale

05 06

— déclare l’installation auprès du

pour présentation et accord du gestionnaire deréseau

Verfügt der Betrieb über mehrere Fahrzeuge die im oben genannten Rahmen

concept global.

— réalise les travaux discutés. borne

Abfälle transportieren können, so muss in jedem dieser Fahrzeuge eine Kopie

des Bestätigungsschreibens mitgeführt werden.

compteur(s).

Sollte sich das Schreiben bei einer Kontrolle nicht im Transporter befinden,

wird der Fall so gehandhabt als wäre kein Eintrag vorgenommen worden.

Das Umweltamt, die Großherzogliche Polizei sowie die Zoll- und

Verbrauchsteuerverwaltung können demnach an Ort und Stelle ein

Bußgeld in Höhe von 145 Euro geltend machen.

Sollten intelligent Sie weitere nécessaire. Fragen zu diesem Thema haben, können Sie sich während

der Bürozeiten an das Umweltamt wenden:

Gestionnaire deréseau

— contrôle, en concertation avec

l’électricien, l’installation de la

— pose les plombs sur le ou les

Attention, àpartir d’une puissance de 7kW, raccordement de la borne au compteur

Info

Unité Permis et Subsides

Transport et négoce de déchets

Tél. (+352) 40 56 56-500

Vous trouverez ce texte en français sur https://www.cdm.lu/news/fiche/newsnew/

news/le-transport-de-dechets-par-les-artisans

19

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MARQUAGEROUTIER

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SÉCURITÉ ROUTIÈRE

MOBILIERURBAIN

on de compteurs supplémentaires peut être nécessaire !

Attention, àpartir d’une puissance de 7kW, raccordement de la borne au compteur


MAGAZINE

DOSSIER

SPÉCIAL

DIGITALISATION

Digitalisierung

im Handwerksbetrieb?

Die Chambre des Métiers

hilft weiter!

Die Abteilung eHandwierk der Chambre des Métiers begleitet kleine und mittelständische Unternehmen auf ihrem

Weg in die Digitalisierung.

PROFITEZ DES AIDES FINANCIÈRES POUR PME EN MATIÈRE DE DIGITALISATION !

Die Abteilung eHandwierk der

Chambre des Métiers widmet sich

der Digitalisierung in Handwerksbetrieben

und bietet das ganze Jahr über

folgende Dienstleistungen an:

• Sensibilisierung über die Chancen

und Potenziale der Digitalisierung

anhand von Konferenzen und

Best-Practice-Beispielen von Handwerksunternehmen,

die ihren

Digitalisierungsprozess erfolgreich

abgeschlossen haben.

• Information anhand von thematischen

Workshops, deren Schwerpunkt

auf der Digitalisierung und den

dazugehörigen neuen Instrumenten

und Technologien liegt.

• Orientierungshilfen für Ihre Digitalisierungsprojekte.

Die Berater der

Abteilung besuchen Sie vor Ort

und unterstützen Sie in Ihrem

Digitalisierungsprojekt, indem

Sie eine erste Auswertung der firmenspezifischen

Bedürfnisse durchführen

und anschließend zusammen

mit Ihnen den geeigneten Partner

für Ihr Projekt suchen.

• Beratung während der digitalen

Transformation: die Berater stellen

Ihnen die verschiedenen Partner

der Chambre des Métiers vor, und

klären Sie über Weiterbildungs- und

Finanzierungsmöglichkeiten auf.

„Die Abteilung eHandwierk

der Chambre des Métiers

begleitet Sie bei

der Digitalisierung Ihres

Unternehmens.“

Was erwartet Sie wenn der Service

eHandwierk Sie in Ihrem Unternehmen

besucht?

Sie haben schon von der Abteilung

eHandwierk der Chambre des Métiers

gehört und fragen sich wie eine solche

Beratung aussieht?

• An wen richtet sich das Angebot?

Alle Unternehmen, die sich mit der

Thematik der Digitalisierung auseinander

setzen wollen und mehr über die Möglichkeiten

der Digitalisierung und bestehende

Programme erfahren wollen, können sich

mit dem Service eHandwierk der Chambre

des Métiers in Verbindung setzen.

• Was passiert wenn Sie uns anrufen?

Im ersten Schritt werden unsere Berater

über Telefon versuchen, ein besseres Verständnis

Ihrer Bedürfnisse zu erlangen,

und anschließend einen Ortstermin mit

Ihnen vereinbaren.

• Was erwartet Sie beim Ortstermin?

Bei unserem Unternehmensbesuch wollen

wir mehr erfahren: über Ihr Unternehmen,

Ihre internen Prozesse, auftauchende

Schwierigkeiten und Wünsche. So erlangen

wir ein größeres Verständnis Ihrer

täglichen Arbeitsabläufe und können

besser auf Ihre Bedürfnisse eingehen.

Daraufhin erhalten Sie Informationen

über die verschiedenen Bereiche der Digitalisierung

und lernen digitale Hilfsmittel

kennen, die für Sie nützlich sein könnten.

Best-Practice-Beispiele von Handwerks-

Le programme « Fit 4 Digital » de

Luxinnovation vise à aider les PME

(moins de 250 employés et moins de 50

millions d’euros de chiffre d’affaires) à

profiter des technologies numériques.

Cet accompagnement commence avec

un diagnostic rapide et efficace de

toutes les facettes de l’entreprise :

production, ventes, procédures

administratives, ressources humaines,

marketing… par un consultant externe

agréé par Luxinnovation. Le ministère

de l’économie prend en charge les frais

de ce diagnostic à hauteur d’une valeur

maximale de 5.000 euros hors TVA.

Réalisée par les consultants experts

agrées par Luxinnovation, ce qui

garantit leur professionnalisme et leur

neutralité, cette analyse débouche sur

l’élaboration d’une liste de recommandations

concrètes quant à l’implémentation

d’outils et de solutions informatiques

au sein de l’entreprise. Vient

ensuite la phase de mise en œuvre, qui

peut aller du simple développement

d’un site internet attractif jusqu’à

la gestion optimisée des données

commerciales ou de production, en

unternehmen, die ihren Digitalisierungsprozess

erfolgreich abgeschlossen haben,

geben Ihnen einen Überblick über die

zahlreichen Möglichkeiten der Digitalisierung.

Basierend auf Ihren firmenspezifischen

Bedürfnissen suchen wir

passant par la professionnalisation de

la gestion tant des ressources

humaines que de la comptabilité.

Lorsque l’entreprise décide de mettre

en œuvre des mesures proposées par

le consultant dans son diagnostic,

elle pourra également bénéficier

du régime d’aide pour PME :

• soit pour recourir à d’autres services

de conseil de spécialistes extérieurs ;

• soit pour bénéficier de l’aide à

l’investissement pour PME en cas

d’investissement tant au niveau

matériel que logiciel.

Si pendant la phase de mise en œuvre,

le personnel concerné par le processus

de digitalisation est initié ou formé

aux nouveaux outils informatiques,

l’entreprise peut aussi bénéficier

d’une aide à la formation professionnelle

continue.

Pour plus d’informations, contactez

le service eHandwierk de la Chambre

des Métiers :

ehandwierk@cdm.lu,

Tél. : 42 67 67 306

mit Ihnen den geeigneten Partner für Ihr

Projekt.

• Und dann?

Nach dem Besuch können Sie noch

einmal in Ruhe über das Besprochene

/03/2019

30

31


MAGAZINE

DOSSIER

SPÉCIAL

nachdenken und anschließend

entscheiden, ob und wie weit Sie als

Unternehmen den Weg der Digitalisierung

einschlagen möchten.

Sollten Sie sich dazu entscheiden, den

Digitalisierungsprozess zu starten,

werden wir Sie während Ihrer digitalen

Transformation unterstützen indem wir

Sie mit den verschiedenen Partnern der

Chambre des Métiers in Verbindung

setzen und Sie über Weiterbildungs- und

Finanzierungsmöglichkeiten aufklären.

Der Service eHandwierk bleibt auch nach

dem Unternehmensbesuch mit Ihnen in

Verbindung und steht Ihnen Rede und

Antwort sollten Sie noch zusätzliche

Fragen haben oder auf Probleme auf

Ihrem Weg zur Digitalisierung stoßen.

Kontaktieren Sie uns

Telefon: 42 67 67 – 306

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So geht Energiesparen einfach von der Hand

DIGICHECK – DER SELBSTTEST, DER

IHNEN AUF SIE ZUGESCHNITTENE

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Lust Ihr Unternehmen zu digitalisieren,

aber keine Ahnung wie Sie das anstellen

sollen?

Was halten Sie davon, sich 10 Minuten

zu nehmen um die digitale Reife

Ihres Unternehmens zu analysieren?

Unser Selbsttest ermöglicht es Ihnen,

den Stand der Digitalisierung in

Ihrem Unternehmen zu erfassen,

und liefert Ihnen auf Ihre Situation

zugeschnittene Ratschläge.

Wie funktioniert es?

Der DigiCheck der Chambre des Métiers

ist ein kostenloser Online-Selbsttest,

der es Ihnen erlaubt die digitale Leistung

Ihres Unternehmens in sechs Bereichen

zu untersuchen: die Kommunikation,

die Verwaltung, das Personalwesen,

die IT-Sicherheit, die Unternehmenssteuerung,

und die Produktion/

Dienstleistung.

Die umfassende Analyse wird etwa

10 Minuten dauern. Am Ende des

Fragebogens erhalten Sie konkrete

und auf Ihre Situation zugeschnittene

Ratschläge, um die Digitalisierung in

Ihrem Unternehmen weiterzutreiben.

Chambre des Métiers

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Secrétaire Général

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Le Tour de Handwierk 2019

Cette année, l’Artisanat part en excursion !

Les workshops et les conférences sont intéressants, mais parfois il faut toucher et expérimenter pour bien comprendre et pour

s’inspirer. Lors de cette première édition du Tour de Handwierk, nous irons à la découverte des nouvelles technologies.

Programme prévisionnel :

• 26 mars 2019 – Les futurs objets digitalisés de votre activité – LIST, Belval

• 4 juillet 2019 – Découvrez la technique laser et la réalité virtuelle – Meyer Frères S.à r.l., Schwebsingen

• Automne 2019 – Do(n’t) Panic ! – Participez à un jeu de simulation d’une cyber-attaque. – Room #42, Cybersecurity

Competence Centre, Luxembourg

Si vous êtes intéressé à participer à un des événements, envoyez-nous un mail (ehandwierk@cdm.lu).

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/03/2019

32


MAGAZINE

FORMATION

BREVET DE MAÎTRISE

Devenez formateur

à la Chambre des Métiers !

Vous souhaitez contribuer au développement de compétences de futurs chefs d’entreprise ?

Que ce soit dans la formation continue ou dans le cadre des cours préparatoires au Brevet de Maîtrise, le formateur

est un élément central et essentiel pour assurer la qualité des cours dispensés.

La Chambre des Métiers est à la

recherche de nouveaux formateurs

pour renforcer ses équipes de

chargés de cours et invite toutes

les personnes intéressées et répondant

au profil de contacter directement

le service en question.

La formation du Brevet de Maîtrise est

l’exemple visible de la détermination du

secteur artisanal à former ses chefs

d’entreprise et ses cadres dirigeants.

Les contenus des cours sont conçus

de manière à offrir une qualification

polyvalente et complète afin que

les candidats puissent gérer une

entreprise de manière solide et

professionnelle à l’abri des risques de

faillite, former des collaborateurs de

pointe et prester un service de qualité

au client.

L’équipe du service Brevet de Maîtrise et

Formation continue de la Chambre des

Métiers assure l’organisation des cours et

la coordination de ceux-ci. Le formateur a

ainsi pour le secteur et les matières

dans lesquels il enseigne une personne

de référence vers qui il peut se tourner

en cas de besoins.

Le formateur dispense un enseignement

pratique et théorique, proche du milieu

professionnel. Il transmet son savoir, son

savoir-faire (dans un métier déterminé, au

niveau de la gestion d’une entreprise, de la

pédagogie appliquée, …) et son savoirêtre

à des publics variés (niveau CATP/

DAP, fin d’études secondaire classiques ou

techniques, niveau universitaire) qui

souhaitent développer leurs compétences

et accéder aux avantages et droits que

confie le Brevet de Maîtrise dans

l’Artisanat.

Ses missions :

• Promouvoir l’esprit entrepreneurial

et respecter la finalité de la formation

menant au Brevet de Maîtrise et en

tant que formation pour futurs chefs et

créateurs d’entreprise,

• Concevoir le parcours pédagogique

(plan de cours) en visant les objectifs

d’apprentissage

• Animer les sessions mises en place et

évaluer les résultats obtenus

avec les candidats afin de vérifier

la compréhension et l’acquisition de

connaissances/compétences.

• Accompagner les candidats dans leur

processus d’apprentissage

Pour plus d’informations, veuillez

consulter l’annonce de recrutement

ci-après.

Service Brevet de Maîtrise et Formation continue

formateur@cdm.lu

+352 42 67 67 540

La Chambre des Métiers regroupe toutes les entreprises de l’artisanat, à savoir celles du secteur de l’alimentation, de la modesanté-hygiène,

de la mécanique et de la construction représentant quelques 91.500 emplois et 7.300 PME au Luxembourg.

Elle conçoit sa mission et son rôle dans la défense et la représentation du secteur de l’artisanat et ses activités consistent

notamment à participer à la formation et au perfectionnement professionnel des jeunes et des adultes dans le cadre de

la formation continue et du Brevet de Maîtrise.

/03/2019

34


MAGAZINE

FORMATION

L’ARTISANAT FÊTE LES LAURÉATS DE LA PROMOTION 2018

Remise solennelle

des Brevets de Maîtrise et

de la Promotion du Travail.

Dimanche, le 10 février 2019 a eu lieu

la remise des Brevets de Maîtrise et de

la Promotion du Travail dans l’Artisanat.

Le Grand Théâtre de la Ville de

Luxembourg a servi de cadre festif à la

cérémonie solennelle durant laquelle les

lauréats de la promotion 2018 ont été mis

à l’honneur : 102 candidats ont reçu leur

Brevet de Maîtrise, 133 candidats ont été

distingués par la Promotion du Travail.

Tom Oberweis, Président de la Chambre des Métiers

Guy Feyder, président de la Chambre d’Agriculture

« Depuis quelques années, le Brevet de Maîtrise

fait l’objet d’un vaste processus de modernisation. »

De nombreuses personnalités issues du

monde politique, économique et social

ont assisté à la cérémonie officielle de

remise des Brevets de Maîtrise et de

la Promotion du Travail présidée par

S.A.R. le Prince Félix. Parmi les invités

de marque figuraient Monsieur Fernand

Etgen, Président de la Chambre des

Députés, Monsieur Claude Meisch,

Ministre de l’Education nationale, de

l’Enfance et de la Jeunesse, Monsieur Dan

Kersch, Ministre du Travail, de l’Emploi

et de l’Economie sociale et solidaire

et Monsieur Lex Delles, Ministre des

Classes moyennes et du Tourisme. Tous

tenaient à mettre à l’honneur les lauréats

de la promotion 2018.

Le Brevet de Maîtrise est la formation

ultime et d’excellence dans l’Artisanat. Elle

relève d’une importance stratégique dans

le sens où elle permet au secteur de se

différencier par rapport aux autres

secteurs économiques et d’afficher

son identité propre. En outre, elle est

la formation de référence en matière

de création et de gestion d’entreprise

ainsi qu’en matière de formation

d’apprentis.

Depuis quelques années, le Brevet de

Maîtrise fait l’objet d’un vaste processus

de modernisation. Ainsi, il est prévu de

réduire les actuels 35 Brevets organisés

par métiers à 10 à 12 Brevets organisés par

domaines d’activités. Un premier projet

pilote réalisé auprès des métiers de

l’alimentation a permis de ramener le

nombre de 4 Brevets initiaux à 1 seul

Brevet comprenant 3 spécialisations/

mentions. Le nombre des inscriptions

a connu une forte tendance à la hausse et

de nouvelles catégories de candidats ont

pu être incitées à s’inscrire au nouveau

Brevet dans l’alimentation. Dans les

années à venir, le projet de réforme sera

poursuivi et étendu à tous les métiers,

le cadre légal sera réformé en profondeur

et le Brevet de Maîtrise sera inscrit au

niveau 6 du cadre luxembourgeois des

qualifications (CLQ).

Les détenteurs du Brevet de Maîtrise,

du Diplôme d’aptitude professionnelle

(DAP), du Certificat de capacité

professionnelle (CCP) et du Diplôme de

technicien (DT) qui ont fait preuve d’une

motivation et d’une assiduité exemplaires

et qui ont obtenu des résultats les plaçant

au-dessus de la moyenne nationale

sont récompensés de la Promotion du

Travail.

Les lauréats de la Promotion du Travail

et du Brevet de Maîtrise constituent toute

la fierté du secteur de l’Artisanat.

Ils incarnent un secteur qui, fort de

ses plus de 7.300 entreprises, de ses

91.000 collaborateurs et de ses 1.750

apprentis revendique le double titre de

« 1 ère Entreprise » et de « 1 ère Entreprise

Formatrice » du Luxembourg.

S.A.R. le Prince Félix a tenu à remettre

personnellement leur diplôme aux

lauréats. Ce geste a été particulièrement

apprécié et a été vécu comme un des

moments forts de la cérémonie.

Dans son allocution, Monsieur Tom

Oberweis, Président de la Chambre des

Métiers a remercié S.A.R. le Prince Félix

pour sa participation à la cérémonie de

remise des diplômes. Il a saisi l’occasion

pour exprimer sa reconnaissance et sa

gratitude à toute la Famille Grand-

Ducale qui honore de sa présence

cette manifestation depuis 1949

ce qui témoigne de l’intérêt pour le

secteur de l’Artisanat, un secteur

important de l’économie nationale.

Tom Oberweis s’est ensuite adressé aux

lauréats dont l’engagement et la réussite

méritent le respect et l’admiration de

tous. Au nom de l’auditoire réuni, il leur

a exprimé ses plus vives félicitations

et remerciements.

Se penchant pour un instant sur

l’actualité politique et évoquant le danger

d’un éventuel Brexit, Monsieur Oberweis

s’est fait le défenseur fervent de l’Europe

et de l’Union européenne. Pour lui,

l’Europe est synonyme de paix et de

stabilité politique, économique et sociale.

Certes perfectible, l’UE est cependant

sans aucune alternative, de l’avis de

Monsieur Oberweis qui appelle les

responsables politiques de prendre leurs

responsabilités en ce moment crucial

pour l’Union Européenne.

Le Président Oberweis a poursuivi son

allocution en mettant l’accent sur un sujet

/03/2019

36

37


MAGAZINE

FORMATION

ENGAGEZ

UN STANDARDISTE

POUR 9,90€/MOIS

Dan Kersch, Ministre du Travail, de l’Emploi et de l’Economie sociale et solidaire

qui à ses yeux constitue le défi N°1 pour

l’Artisanat et pour l’économie nationale :

le manque de main-d’œuvre qualifiée.

Il s’est bien gardé de désigner comme

principal responsable le couple

orientation-formation quoique des efforts

restent à faire notamment au niveau

de l’orientation scolaire et professionnelle.

Il a précisé que le problème tient

pour l’essentiel à l’inadéquation entre

le développement démographique et le

développement économique dans notre

pays. La Chambre des Métiers va mettre

en place une « Task Force Main-d’œuvre

qualifiée » qui devra se pencher sur les

différents aspects du problème en vue de

/03/2019

38

dégager des pistes de réflexion et

d’action.

Pour conclure, Tom Oberweis a lancé

un appel pressant à ses collègues chefs

d’entreprise leur demandant de déclarer

leurs postes d’apprentissage. Selon lui,

l’engagement et la formation d’apprentis

est dans l’intérêt commun des jeunes, des

entreprises et de la société toute entière.

Chambre des Métiers

brevet@cdm.lu

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MAGAZINE

INNOVATION

SUCCESS STORIES

La gestion de stock numérique.

Depuis 2007, Martin Antony est gérant de l’entreprise Emil Antony S.à r.l., qui est active dans le ramonage et dans la construction

de cheminées, et qui emploie 30 personnes. Après avoir décidé il y a quelques années de mettre en place une gestion de stock

numérique, Monsieur Antony ne peut aujourd’hui plus s’imaginer un quotidien sans outils numérique.

Le volume actuel en stock

peut être consulté à tout

instant et même ceux

qui ne sont pas familiers

avec les marchandises

peuvent les retrouver dans

le dépôt.

Pourquoi avez-vous décidé de mettre en place une gestion de stock

numérique ?

Je suis toujours en train de chercher des moyens pour moderniser

mon entreprise et c’est dans ce cadre que j’ai eu l’idée de mettre

en place une gestion de stock numérique. Mais c’est seulement

après une discussion avec des consultants lors de ma participation

au programme Fit4Innovation de Luxinnovation que j’ai décidé

de développer mon idée. Lorsque notre magasinier a pris sa

retraite, j’ai recruté un magasinier qualifié dans ce domaine

afin de passer à une gestion de stock numérique.

« Le secret de la réussite de chaque projet

de digitalisation est de disposer des bonnes

personnes au bon endroit. »

Comment vos employés ont-ils perçu ce changement ?

L’idée d’embaucher un magasinier qualifié a d’abord été accueillie

avec un brin de scepticisme. Mais nos employés ont rapidement

accepté la décision parce ce que le travail est devenu beaucoup

plus facile pour tout le monde. Même si notre nouveau magasinier

ne connaît pas la fonction des matériaux stockés, grâce à sa formation

il sait exactement où les produits doivent être stockés.

Il est donc spécialiste dans son domaine. Le secret de la réussite

de chaque projet de digitalisation est de disposer des bonnes

personnes au bon endroit. Vos employés doivent être prêts

à emprunter la voie du numérique avec vous.

Quels avantages la digitalisation de la gestion de stock

vous a-t-elle apportés ?

En transférant toute la responsabilité du stock au magasinier,

nous avons réussi à réduire notre niveau de stock d’un tiers.

Avant, les chefs de chantiers étaient eux-mêmes responsables

de passer les commandes de matériel pour leur chantier.

Ils ont alors souvent commandé plus de matériel que nécessaire

pour s’assurer du bon fonctionnement du chantier. Aujourd’hui,

grâce à la saisie digitale de tous les produits entrants et sortants,

nous recevons un message si le niveau de stock d’un produit est

trop bas et nous pouvons réagir immédiatement. Un autre atout

de la gestion de stock numérique est qu’elle nous aide à éviter les

erreurs de commande. Comme tous les articles sont étiquetés avec

un code barre capturé par un scanner laser, les erreurs d’étiquetage

sont exclues et les commandes sont transmises sans erreur. Grâce à

cette rationalisation et à l’optimisation de nos processus administratifs,

nous avons pu améliorer notre liquidité considérablement.

/03/2019

40

En outre, nous avons réussi à réduire le temps de chargement des

camionnettes et de passer d’une heure à dix minutes. Auparavant,

les employés devaient eux-mêmes préparer leur matériel pour le

lendemain. Aujourd’hui, le magasinier prépare le matériel dans

des boîtes et les ouvriers doivent seulement les charger dans leur

véhicule la veille. Ce changement a non seulement permis un gain

de temps impressionnant, mais il a aussi augmenté la satisfaction

des employés.

Avez-vous rencontré des difficultés lors de la mise en place

de la gestion de stock numérique ?

Bien sûr, au début il y a toujours des difficultés et les programmes

doivent être ajustés. Mais cette phase d’adaptation est normale.

Nous nous sommes rapidement rendu compte que l’embauche

d’un magasinier qualifié ne suffirait pas pour garantir le bon

déroulement du travail quotidien. C’est pourquoi nous avons

formé un employé supplémentaire pour remplacer le magasinier

en cas d’absence. En outre, il faut assurer que la seule personne

ayant accès à l’entrepôt est le magasinier. Si ce n’est pas le cas, des

erreurs surviennent dans l’inventaire. Afin de réduire ces erreurs,

nous réalisons de temps en temps des contrôles pour vérifier le

niveau de notre stock.

Quels conseils pouvez-vous donner à vos collègues qui veulent

mettre en place une gestion de stock numérique ?

Le plus important est de déterminer si vos employés possèdent

les compétences nécessaires à la manipulation des nouveaux

outils. Si c’est le cas, vous devez agir et pas seulement en parler.

De nos jours, tout va tellement vite qu’en raison de la pénurie

de personnel persistante, nous ne pouvons plus être compétitifs

sans outils numériques.

Avant de se lancer dans le numérique, il faut cependant bien

choisir l’entreprise informatique avec laquelle vous voulez

travailler, parce que la digitalisation implique aussi un certain

degré de dépendance. Si votre entreprise informatique est établie

à l’étranger et si elle n’est pas réactive en cas de difficultés,

il peut être difficile de mettre fin à vos relations commerciales.

C’est pourquoi il est important de trouver le partenaire idéal

pour la réalisation de vos projets.

Avez-vous encore des questions ? Voulez-vous avoir plus d’informations

sur les différentes offres disponibles ? Alors contactez le Service eHandwierk

de la Chambre des Métiers!

Chambre des Métiers

service eHandwierk

eHandwierk@cdm.lu

+352 42 67 67 306

LES 5 ÉTAPES DE LA MISE EN ŒUVRE

1. Déterminez les compétences nécessaires

Avant de vous lancer dans votre projet de digitalisation,

vous devez déterminer si vos employés ont les compétences

requises pour mettre votre idée en œuvre.

Le passage d’une gestion de stock manuelle à une gestion

de stock numérique peut seulement réussir si les compétences

nécessaires sont disponibles dans l’entreprise.

2. Mettez vos idées en œuvre

Si vos employés ont les compétences nécessaires

pour mettre vos idées en œuvre, vous devez agir et pas

seulement en parler.

3. Trouvez votre partenaire

Trouvez un partenaire fiable. Avant de faire votre choix,

assurez-vous que le service client est réactif et peut

intervenir rapidement en cas de besoin.

4. Améliorez continuellement le programme

Toutes les entreprises sont différentes, et il n’y a donc pas

de logiciel qui réponde à tous vos besoins. C’est pourquoi

il est important d’améliorer continuellement le programme

et vos processus.

5. Fixez des règles

Le bon fonctionnement d’une gestion de stock numérique

peut seulement être garanti par un respect rigoureux des

processus. Par conséquent, vous devez clairement définir

la personne responsable du stock et vous assurer que

tous les produits entrants et sortants sont scannés.

Le magasinier enregistre les marchandises entrantes

et sortantes afin de gérer les niveaux de stock.


MAGAZINE

THÉMATIQUE

Redaktion: Claude François ■ Fotos: Lynn Theisen

DAS KOMPETENZZENTRUM DIGITALT HANDWIERK

„Wir setzen pragmatische

Lösungen in den Mittelpunkt!“

Das Handwerk muss sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen, und die Umstellung auf digital gesteuerte Prozesse

mischt die Karten grundlegend neu. Das Mitte 2018 geschaffene Kompetenzzentrum „Digitalt Handwierk“ berät, begleitet und

unterstützt die Betriebe auf ihrem Weg in die Digitalisierung.

Prof. Dr. Marc Ant,

geschäftsführender Direktor

der Kompetenzzentren des

Luxemburger Handwerks und

Romain Schmit,

Generalsekretär der Fédération

des Artisans

im Interview.

„Wir schlagen den Unternehmen konkrete

Konzepte vor, die alle Prozesse berücksichtigen

und umsetzbar sind.“

Marc Ant

Das „Centre de Compétence Digitalt Handwierk“ ist

das dritte Kompetenzzentrum, das die „Fédération

des Artisans“ eingerichtet hat, nach den „Centres de

Compétences Génie Technique du Bâtiment et Parachèvement“.

In Zusammenarbeit mit dem gesamten Handwerksektor

will das neue Kompetenzzentrum als dynamisches

Gremium einen „methodischen und konzeptionellen

Rahmen schaffen“, der es den Betrieben erlaubt, den digitalen

Übergang zu erleichtern und zu beschleunigen.

In folgenden Interview erläutern Prof. Dr. Marc Ant, der

geschäftsführende Direktor der Kompetenzzentren des

Luxemburger Handwerks, und Romain Schmit, der Generalsekretär

der Fédération des Artisans, die Ausrichtung, die

Möglichkeiten und die Ziele des neuen Kompetenzzentrums,

dessen Büros bei den Kompetenzzentren angesiedelt sind.

Herr Ant, wie definiert sich die Grundaufgabe des neuen

Kompetenzzentrums?

Marc Ant: Wir versuchen Betriebe zu identifizieren, die

bei der Digitalisierung eine Unterstützung benötigen, und

andererseits bemühen wir uns, Programme, Projekte und

Finanzierungsmöglichkeiten zu finden, die zur Umsetzung

der Digitalisierung in diesen Betrieben beitragen können.

Am Anfang steht die Strategie eines Betriebes, dann kommen

die Prozesse und dann die Umsetzung mit Hilfe der digitalen

Möglichkeiten.

Es geht grundsätzlich darum, einen Betrieb so aufzustellen,

dass die Prozesse klar definiert und beschrieben werden und

anschließend mit Hilfe angepasster Software und Hardware

Optimierungspotenziale erreicht werden. Digitalisierung ist

mehr als nur Computer kaufen und Software installieren -

es ist eine Vision, wie ein gesamter Betrieb neu aufgestellt

werden kann, wie Prozesse automatisiert, besser ablaufen

und mit weniger Fehlern belastet werden. Die Optimierung

der Produktionsprozesse trägt maßgeblich dazu bei, dass ein

Betrieb sich wieder verstärkt seinen eigentlichen Aufgaben und

Kernkompetenzen widmen kann, was zu einer verbesserten

Produktivität führt.

Wie werden die infrage kommenden Betriebe identifiziert?

Marc Ant: Wir arbeiten derzeit vor allem proaktiv, denn die

Betriebe ergreifen die Initiative bisher nur selten. Wir stehen

ja noch am Anfang unseres Programms, in der Pilotphase.

Wir haben aber einen guten Überblick von den Betrieben, die

infrage kommen und Hilfe benötigen. Natürlich konzentrieren

wir uns auf handwerkliche Betriebe, aber wir haben auch

ein offenes Ohr für kleine und mittelständische Betriebe aus

anderen Bereichen.

In Luxemburg gibt es nicht wenige Betriebe, die die Digitalisierung

längst vollzogen haben - die benötigen unsere Hilfe

nicht. Auf der anderen Seite gibt es Unternehmen, die noch gar

nicht soweit sind, dass wir überhaupt eingreifen könnten.

Eine wichtige Voraussetzung ist die Bereitschaft eines

Firmenleiters, sich mit der Umstellung auf digitale Prozesse zu

beschäftigen. Es nützt nichts, wenn jemand nicht bereit ist.

Wie auch bei den beiden anderen Programmen benötigen

wir aber einige Leader, die andere dazu bewegen, mitzuziehen.

Wie geht das Kompetenzzentrum Digitalt Handwierk konkret

vor?

Marc Ant: Wir setzen jeweils pragmatische Lösungen in

den Mittelpunkt. Es ist überhaupt nicht unser Anliegen,

theoretische Diskurse zu führen oder abstrakte Überlegungen

zu formulieren - dafür besucht man Vorlesungen in

Universitäten.

Wir schlagen den Unternehmen vielmehr konkrete Konzepte

vor, die alle Prozesse berücksichtigen und umsetzbar sind.

Wenn ein Unternehmen komplexere Strukturen einführen will,

dann sind wir auch gern beratend zur Stelle. Wir kommen aber

nicht mit genrefremden Angeboten: wir müssen ihnen helfen,

sich auf ihren eigenen Gebieten zu entwickeln.

Unsere Beratung vollzieht sich auf verschiedenen Ebenen,

und zuweilen dauert es lange, bis jemand sich konkret mit den

Herausforderungen und Möglichkeiten der Digitalisierung in

diesem Betrieb beschäftigt.Wir knüpfen die ersten Kontakte,

und unsere Leute sind keine Informatiker, sondern Experten in

Strategie und Prozeduren, Prozessmanager. Es sind Leute mit

Erfahrung, die zuhören, die sich Betriebe anschauen,

um herauszufinden, wie sie organisiert und aufgestellt sind.

Ich persönlich bin Organisationspsychologe, und meine

Aufgabe ist es, das Verhalten der Leute in einem Betrieb zu

begutachten und einzuordnen.

Haben die Firmenleiter ein offenes Ohr für Ihre Vorschläge?

Marc Ant: Es hat sich gezeigt, dass die Betriebe unsere Hilfe

benötigen, aber auch, dass wir viel Überzeugungsarbeit leisten

müssen - im Grunde helfen wir den Betrieben, über sich selbst

nachzudenken. Wir fragen sie, was sie eigentlich tun.

Und warum sie es so tun. Was ihr Betrieb eigentlich ist. Und

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MAGAZINE

THÉMATIQUE

Wir bieten keine One-shot-Lösungen an, sondern begleiten die

Betriebe mittelfristig - wir bleiben dran.

Romain Schmit: Zu Beginn lassen sich die Betriebe vielleicht

etwas leichter überzeugen wegen der großzügigen finanziellen

Unterstützung des Staates. Danach müssen wir dem Betrieb

aber darlegen, dass die Umstellung sich im Alltag lohnt, dass

sie sich in barer Münze oder wenigstens in besseren internen

Abläufen und einer optimierten Organisation widerspiegeln

wird. Es geht nicht um Digitalisierung um zu digitalisieren.

Am Ende soll immer eine Produktivitätssteigerung stehen, die

die Unternehmen stärker und profitabler macht.

Unsere Aufgabe ist es, die Betriebe von diesen Möglichkeiten

und Perspektiven zu überzeugen. Wir bieten natürlich auch

Lehrgänge und Weiterbildungen an, sowohl für die Betriebsleiter

als auch für deren eigenen Mitarbeiter - und nicht

zuletzt schaffen wir damit Arbeit. Unsere Beratung wird

übrigens, wie andere Innovationsprogramme auch, mit bis

zu 50 Prozent subventioniert. Nachfolgende Investitionen in

die Umsetzung der erarbeiteten Strategien werden über das

Rahmengesetz ebenfalls bezuschusst.

Unser Hauptanliegen liegt darin, Kompetenzen zu vermitteln.

Wir bieten diese Dienste dem gesamten Handwerk an,

der Baubranche, dem Metallsektor, einem Friseur oder

beispielsweise einer Kosmetikerin, die ihren Betrieb alleine

führt und der wir bereits geholfen haben.

Wie geschah das konkret?

Der Fall der Kosmetikerin ist interessant. Die Frau kann

während der Behandlung ihres Kunden nicht einfach aufhören

und ein Telefonat annehmen. Die Frage war, wie sie ihrer

Arbeit nachgehen und gleichzeitig Termine registrieren kann.

Wir haben der Unternehmerin geholfen, ihre Webseite

passgenau so auszurichten, dass die Verwaltung der Termine

und damit ihre interne Organisation einwandfrei funktioniert.

Am Pilotprojekt sind Unternehmen aus allen Sektoren

beteiligt, vom Einfrau-Unternehmen bis hin zum

Schwergewicht mit 3 000 Mitarbeitern. Ihnen allen haben

wir etwas anzubieten.

Möchten Sie mehr erfahren, dann melden Sie sich bei:

Fédération des Artisans

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+352 434511-28

wer ihre Kunden sind. Oft braucht es ein bisschen Abstand, um

bisherige Geschäftsmodelle und Herangehensweisen überdenken

zu können.

„Der Lernprozess ist intensiv, auf beiden Seiten.“

Zuweilen höre ich, dass keine Zeit bleibt, um sich mit solchen

Fragen zu beschäftigen: „Der Kunde hat angerufen, ich muss

jetzt zum Termin”. Dann sage ich: „Moment, was will der

Kunde eigentlich genau? Bist du vorbereitet?” Der Lernprozess

ist intensiv, auf beiden Seiten.

Wie finanziert sich das Kompetenzzentrum?

Marc Ant: Da die Regierung von unserem Konzept überzeugt ist,

sichert sie eine Anschubfinanzierung, die es uns momentan

erlaubt ein Pilotprojekt umzusetzen, an dem rund 20

Unternehmen beteiligt sind. Später muss sich das Kompetenzzentrum

über seine Dienstleistungen selber finanzieren.

Wir werden aber dafür sorgen, dass die Preisgestaltung auch

für kleine Unternehmen zu stemmen ist.

Romain Schmit: Ich möchte unterstreichen, dass das Wirtschaftsministerium

hinter unseren Programmen und auch dem Digitalisierungsprojekt

steht. Im Koalitionsabkommen wird

das Kompetenzzentrum „Digitalt Handwierk“ explizit hervorgehoben

als eine Initiative, die weiter begleitet werden

soll. Die Unterstützung der Regierung hat die Programme

vorangetrieben und es uns erlaubt, sie so rasch in die Tat

umzusetzen.

Was dem Wirtschaftsministerium besonders gefällt, sind die

damit erreichten Lerneffekte. Man kann davon ausgehen, dass

ähnliche Unternehmen ähnlichen Prozessen folgen. Lösungen,

die man für einen Betrieb erarbeitet hat, können bei anderen Betrieben

angewendet werden. Wir brauchen also nicht bei jedem

Betrieb bei null anzufangen, was es uns erlauben wird, relativ

schnell vielen Unternehmen einen Mehrwert zu bieten und sie

im Bereich der Digitalisierung weiter zu bringen. Die Zeit drängt.

Unter dem Strich werden die Prozesse in den Betrieben dank

unserer Beratung stringenter, schneller und effizienter.

Marc Ant: Man muss den Unterschied zwischen „invention”

und „innovation” machen. Das Erste trifft zu, wenn man etwas

erfindet, was es noch nicht gab. Wir aber betreiben Innovation,

wir legen bereits existierende Elemente auf eine neue Weise

zusammen. Wir erfinden keine genialen Dinge im digitalen

Bereich, wir programmieren nichts. Vielmehr verbinden

wir die verschiedenen Aspekte des strategischen Managements

sinnvoll mit neuen Technologien und schaffen damit

ein neues Angebot.

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MAGAZINE

FÉDÉRATION

D‘LIEWENSMËTTELHANDWIERK

Die Fusion der

Lebensmittelverbände.

Am 10. Oktober 2018 kam offiziell zusammen, was zusammengehört.

Durch das Verschmelzen der Luxemburger Lebensmittelverbände

entstand ein neues, starkes Bündnis, welches die Kräfte vereinigt

um die gemeinsamen Interessen, wirksamer zu vertreten.

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MAGAZINE

FÉDÉRATION

Redaktion: Jeff Wiltzius ■ Fotos: Lynn Theisen

V. l. n. r. Tom Oberweis, Jean Muller, Luc Meyer, Jean-Marie Neuberg, Frank Steffen

IM GESPRÄCH

„Die fünf Berufsverbände teilen nicht nur die gleichen Her ausforderungen,

sondern auch die gleichen Werte.”

Frank Steffen, gewählter Präsidenten des neuen Verbandes

„Liewensmëttelhandwierk“, präsentierte feierlich auf einer

Veranstaltung Ende 2018 auf dem Kirchberg, in Anwesenheit

von Staatsminister Xavier Bettel, und dem ehemaligen

Vorsitzenden der CSV-Fraktion Claude Wiseler, stolz das Logo

des neuen, nationalen Verbandes. Die „Fédération des

Artisans“, zu welcher der Verband gehört, steht hinter der

Fusion der Föderation der Bäcker, der Föderation

der Konditoren, der Nationalen Föderation der Metzger,

der Föderation der Meister-Caterer und der Föderation

der Müller des Großherzogtums Luxemburgs.

„Es ist eine Notwendigkeit entstanden, unsere Kräfte zu bündeln“,

so Frank Steffen im Interview für das „D’Handwierk“.

„Die Lebensmittelgesetzgebung wird immer stärker verschärft,

die Verwaltung aufwändiger und auch die Regierung bekommt

immer mehr Mitspracherecht bei den Unternehmen.

Da ist es wichtig eine gemeinsame Front zu bilden um sich

stärker positionieren zu können. Ein Kontakt, eine zentrale

Mission – das ist unser Ansporn.“ Aktuell sind rund 250

Unternehmen mit insgesamt 7 250 Mitarbeitern in der

Lebensmittelbranche aktiv, welche nun dem neuen Berufsverband

angehören. Durch diesen Zusammenschluss möchten

die fünf ehemaligen Verbände ihre Stellungsnahmen zu den

Gesetzesvorhaben im Bereich des Nahrungsmittelsektors,

mit einer gemeinsamen Stimme ausdrücken.

Viele neue Gesetzte kommen aus Brüssel. Der Berufsverband

bietet der Regierung und dem Krautmarkt dazu das Feedback

der Branche. „Für kleine Zweimannbetriebe ist es sehr schwer,

fast nicht mehr alleine zu schaffen“, so Frank Steffen, „die

technischen Herausforderungen sind sehr groß geworden.

Der neue Verband hat endlich den Vorteil, dass er bei der

Suche nach realistischen Lösungen für die Umsetzung

europäischer Richtlinien, mit Politikern und öffentlichen

Verwaltungen enger zusammenarbeiten kann.“

Der Verwaltungsrat des neuen Verbandes mit Tom Oberweis,

Jean Muller, Luc Meyer und Jean-Marie Neuberg, setzt sich

aus den fünf ehemaligen Luxemburger Lebensmittelverbänden

zusammen. „Die verschiedenen Handwerksberufe arbeiteten

früher bereits sehr eng zusammen. Das erkennt man auch

gut an unserem jetzigen Vorstand“, erklärt Frank Steffen,

„der gegenseitige Respekt war immer bereits sehr stark.“

„Et ergëtt Sënn!”

Da die fünf Verbände eine lange Geschichte und eine lange

Tradition haben, war es zuerst nicht einfach, sich der Idee einer

möglichen Zusammenarbeit zu nähern. „Es musste so kommen.

Ansonsten wäre es ein unnötiger Energieverlust für jeden

einzelnen gewesen“, schildert Frank Steffen. Die Bedrohung

durch die sich rasch entwickelnde Lebensmittelgesetzgebung

und die zunehmend an Industrieunternehmen angepasste

Gesetzgebung haben es erforderlich gemacht, die verschiedenen

Sektoren jetzt zu vereinen, um sich angesichts dieser

Herausforderungen besser zu positionieren.

Die fünf Berufsverbände teilen nicht nur die gleichen Herausforderungen

wie Kennzeichnung, Allergene, Qualitätskontrollmechanismen

usw., sondern auch die gleichen Werte

wie Qualitätsanforderungen oder Kundennähe. „Die Idee

zur Gründung des Bundes entstand auch dadurch, dass die

Trennlinie zwischen bestimmten Sektoren, wie zum Beispiel

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MAGAZINE

FÉDÉRATION

„Die Traditionen müssen erhalten bleiben.“

zwischen Bäcker und Konditor oder zwischen Metzger und

Caterer, nicht mehr so wahrnehmbar ist wie bisher, welches

ein weiteres Element ist, das die verschiedenen Berufssektoren

in Bezug auf ihre Bedürfnisse und die Verteidigung ihrer

Interessen näher zusammenbringt.“

Der amtierende Vorstandsvorsitzende ergänzt: „Dennoch ist

es wichtig zu wissen, dass die einzelnen Sektoren, wie zum

Beispiel die der Metzger oder Müller, auch weiterhin als

Arbeitsgruppe unter dem neuen Dachverband bestehen bleiben.

Dies bleibt notwendig, da es ja auch vom Gesetzgeber her

viele spezifische Fragen gibt.“ Darüber hinaus hat jeder

Berufssektor seine eigenen Gepflogenheiten und Bräuche, wie

der landesweit bekannte „Kinnekskuch“ der „Fédération des

Patrons Boulangers-Pâtissiers“, welcher dieses Jahr am dritten

Januar am Hauptbahnhof in Luxemburg-Stadt an Passanten

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50

verteilt wurde. „Diese Traditionen müssen erhalten bleiben“,

bemerkt Frank Steffen weiter.

Ein weiterer wichtiger Punkt für welchen sich der Verband

verstärkt einsetzten will, ist die Erneuerung der Ausbildung

der Lebensmittelhandwerker: „Schon alleine um auch

weiterhin Wettbewerbsfähig zu bleiben, sollen auch wir über

die Grenzen hinausschauen und unsere Großregion stärker

einbinden, damit vermehrt unsere zukünftigen Mitarbeiter im

nahen Ausland ihre Erfahrungen sammeln können“, erklärt

Frank Steffen.

Dazu kommt noch ein weiterer, wichtiger Faktor: „Aktuell ist

es per Luxemburger Gesetzesregelung so, dass zum Beispiel

der reine Metzger keinen Fisch anfassen darf. Möchte der

Metzgermeister seinen Kunden als Caterer auch Fisch

anbieten, so kommt er um eine langjährige Zusatzausbildung

nicht herum. In unseren Augen ein unnötiger und kostspieliger

Zeitaufwand, sieht man sich mal die vielseitigen Aufgabenbereiche

in den Metzgereien an. Die Ausbildungen sollen,

wie die Berufe, sich überschneiden. Damit verkürzt sich die

gesamte Ausbildungszeit um ein paar Jahre und der junge

Nachwuchs bekommt einen vielseitigen und damit auch

reizvolleren Beruf angeboten. Auch die Betriebe werden

flexibler, können sich schneller den Anforderungen am Markt

anpassen“, fügt Frank Steffen hinzu. Nach einer aktuellen

Studie suchen über 90 Prozent der Luxemburger Handwerksbetriebe

händeringend nach qualifizierten Mitarbeitern.

Ein einzelner Berufsverband bietet darüber hinaus die

Möglichkeit, noch einfacher und schneller mit dem Ministerium

für Gesundheit und dem staatlichen Veterinäramt

zusammenzuarbeiten. „Ich bin der Meinung, dass wir hier

auch noch eine politische Lösung brauchen, um die Abläufe

zu optimieren“, ergänzt Frank Steffen, „vielleicht, dass es

irgendwann auch bei der ‚Santé‘ nur noch einen Ansprechpartner

für Kontrolle und Hygiene gibt. 2002 fanden

Wissenschaftler heraus, dass beim Erhitzen zahlreicher

Lebensmittel die Substanz Acrylamid entsteht.

Der vermutlich krebserregende Stoff fand sich in Kartoffel- und

Getreideprodukten, Kaffee und Backwaren – gerade in solchen

dringenden Fällen, wäre dies äußerst sinnvoll.“

Es bleibt noch einiges zu tun. Der nächste wichtige Schritt ist

das gemeinsame Packaging, also die Verpackungen der Lebensmittelprodukte:

„Hier arbeiten wir an einem neuen, modernen

Layout und an umweltfreundlichen Lösungsansätzen. Für gute

Qualität muss man etwas mehr bezahlen, das wissen unsere

Kunden zu schätzen. Sie wollen hochwertige Vielfalt und wir

fühlen uns als Handwerker verpflichtet, diese zu liefern!“

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MAGAZINE

FORMATION

HÖREN

HINHÖREN

AKTIV ZUHÖREN

MITARBEITERFÜHRUNG

Kommunikation

mit Mitarbeitern.

Zuhören ist kein passiver Vorgang des

Schweigens und Abwartens bis man selbst

etwas sagen oder erwidern kann. Sondern es

ist ein aktiver Prozess, der Aufmerksamkeit

und Interesse für den Gesprächspartner und

dessen Aussagen erfordert. Aktiv zuhören

heißt sich Zeit nehmen!

„Aktives Zuhören heißt,

den Gesprächspartner

in seinem Sinne zu

verstehen.“

Wirtschaftspädagogin Barbara Seidl, Personalentwicklerin

und Coach aus München/Deutschland, berät

und unterstützt Handwerksbetriebe bei den Themen

Kundenorientierung, Personalführung, Kommunikation

und betriebliche und persönliche Veränderungen

und Weiterentwicklung: www.barbara-seidl.de

Nicht allen Vorgesetzten und

Betriebsinhabern ist bewusst,

dass es unterschiedliche Arten von

„Hören“ gibt: Hören sie, hören sie hin

und hören sie zu, oder hören sie aktiv

zu. Worin besteht der Unterschied?

Hören ist die Wahrnehmung von Signalen,

die auf unser Sinnesorgan Ohr

treffen, wobei wir nicht immer das

Gehörte bewusst bzw. inhaltlich

wahrnehmen. Wenn der Chef während

der Mitarbeiter spricht nebenbei Dokumente

liest oder sortiert, am Computer

oder Handy beschäftigt ist, dann

sind die Worte und das Anliegen des

Gesprächspartners Nebensache. Wenn

er sich abwendet, aufsteht und sich im

Raum bewegt möglicherweise mit den

Worten “sprechen Sie ruhig weiter, ich

höre Ihnen zu“ nimmt er akustische

Signale wahr, dem Mitarbeiter hört er

jedoch nicht zu.

Beim Hin- oder Zuhören wenden wir

uns bewusst einer Schallquelle zu, wir

lauschen einem Geräusch, Musik oder

Worten. Im Mitarbeitergespräch ist unsere

auditive Wahrnehmung auf die

Person und auf die Worte/Inhalte

gerichtet. Doch auch hier gibt es Tücken:

Denn Schweigen während der Mitarbeiter

redet, reicht für einen guten Dialog

nicht aus. Pseudo-Zuhören ist jene

Technik, bei der der meist dominantere

Gesprächspartner auf einen günstigen

Moment wartet, an dem er unterbrechen

kann und seine Worte, Gedanken, Ideen

und seine Meinung – häufig ohne Bezug

zu dem vorher Gesagtem – anbringt.

Folgende Gesprächstechniken haben sich bewährt:

Aktiv zuhören – die beste Variante in einem

Personalgespräch

Sie stellt eine grundlegende Fähigkeit

in der Mitarbeiterführung dar und ist

meiner Meinung nach die Basis für einen

guten Kontakt, schafft Vertrauen,

verhindert Missverständnisse und

sichert Effizienz bei Gesprächen.

Aktiv Zuhören umfasst mehrere

Fähigkeiten und beschreibt eine innere

Haltung: Es sind die Bereitschaft und eine

dem Mitarbeiter zugewandte Aufmerksamkeit

und Interesse, für das, was den

Mitarbeiter bewegt. Aktiv Zuhören meint

auch, dass der Vorsetzte dem Gespräch

konzentriert folgt und sich intensiv mit

den Inhalten, Erwartungen, Wünschen

und den dazugehörigen Emotionen des

Mitarbeiters auseinanderzusetzt.

„Aktiv“ beschreibt, dass der Vorgesetzte

keine passive Rolle hat und das Gesagte

nicht schweigend über sich ergehen lassen

muss. Vielmehr ist er aktiv gefordert die

verbalen und die nonverbalen Signale

seines Gegenübers wahrzunehmen.

Aktiv Zuhören umfasst neben einem

äußerlichen Zuwenden (Blickkontakt

und keinerlei Nebentätigkeiten) auch

die innerliche Fokussierung.

Mangelnde innere Aufmerksamkeit

erkennt der Zuhörer bei sich, wenn er in

Gedanken zu früh mit seiner Reaktion auf

das Gesagte beschäftigt ist, bevor er es auf

der inhaltlichen und emotionalen Ebene

verstanden hat. Wenn er die Worte des

Mitarbeiters zwar hört, jedoch schon im

Geiste eine Antwort formuliert.

Auch vorschnellen Vermutungen

(z.B. was der Mitarbeiter jetzt gleich sagen

wird), Wertungen oder die Ablehnung

des Gesagten blockieren die volle

Konzentration.

- Paraphrasieren: Das Gehörte wird mit eigenen Worten wiederholt („Sie haben gesagt…“

oder „Ich habe gehört...“)

- Verbalisieren: Die Gefühle des Mitarbeiters werden gespiegelt („Da waren Sie verärgert“) -

nicht als Vorwurf „Warum haben Sie sich geärgert?“. Angedeutetes kann als Vermutung

geäußert werden („Möchten Sie damit sagen, dass...“)

- Unklares ansprechen: Nachfragen („Wie war das konkret?“) macht die Inhalte für den

Dialogpartner klar und eindeutig.

- Zusammenfassen: Bringt die Aussagen auf den Punkt. Der Mitarbeiter kann prüfen,

ob er richtig verstanden wurde (Vorsicht: Es geht nicht darum dem Mitarbeiter zu beweisen,

dass er sich nicht richtig ausgedrückt hat).

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MAGAZINE

ACTUALITÉ

POLITIQUE

„Das Beihilfegesetz zugunsten

klein- und mittelständischen

Unternehmen wurde letztes

Jahr grundlegend überarbeitet.“

INTERVIEW MIT MINISTER LEX DELLES

Ein Botschafter für

den Mittelstand.

In der neuen Regierung übernahm Lex Delles die Ressorts Mittelstand und Tourismus. Als jüngster Minister der Koalition

ist Delles jedoch kein politischer Neuling. Seit 2013 sitzt er im Parlament und wurde 2011 erster Schöffe und 2014

Bürgermeister der Stadt Mondorf.

Lex Delles ist

als Minister für

Mittelstand und

als Minister für

Tourismus in der

Koalitionsregierung

zuständig.

D’Handwierk: Mit Ihnen und Etienne Schneider sind nun

zwei Minister für die Wirtschaftspolitik zuständig. Warum

die Aufspaltung der Ressorts?

Lex Delles: Tatsächlich ist es so, dass das Wirtschaftsministerium

mit seinen Direktoraten und Ressourcen als Einheit

bestehen bleiben wird. Neu ist, dass sich zwei Regierungsmitglieder

im Ministerrang die Verantwortung teilen.

Ich für meinen Teil bin zuständig für Mittelstand und

Tourismus. Mittelständische Unternehmen bilden

das Rückgrat der Wirtschaft, es ist also nicht verkehrt,

dass ein Minister dieses Ressort betreut.

D’Handwierk: Viele Entscheidungen, die die Rahmenbedingungen

der Unternehmen betreffen, werden nicht im Wirtschaftsoder

Mittelstandsministerium, sondern in anderen Ministerien

getroffen. Haben Sie da eine Handhabe?

Lex Delles: Nun, die anderen Ministerien bewegen sich auch

nicht im luftleeren Raum. Hier gilt das Koalitionsabkommen

und Themen, die besonders die Unternehmen betreffen, sollen

sowohl innerhalb der Regierung als auch im Rahmen der

Sozialpartnerschaft diskutiert werden. Allgemein bin ich

der Meinung, dass man sich im Vorfeld jeder politischen

Entscheidung mit den Betroffenen an einen Tisch setzen

sollte, um die jeweiligen Argumente zu hören und sich

ein genaues Bild über etwaige Auswirkungen zu machen

und gegebenenfalls nachzubessern.

In meinem Amt als Mittelstandsminister verstehe ich mich

auch als Botschafter der kleinen und mittleren Unternehmen

und ich werde natürlich ihre Anliegen gegenüber anderen

Ministern vertreten und versuchen, dass die Mittelstandskomponente

bei deren Entscheidungen bekannt ist

und idealerweise berücksichtigt wird.

D’Handwierk: Eine wichtige Aufgabe des Mittelstandsministeriums

ist es die Unternehmen bei ihren Investitionen zu begleiten, sind da

neue Maßnahmen geplant?

Lex Delles: Das Beihilfegesetz zugunsten klein- und mittelständischen

Unternehmen wurde letztes Jahr grundlegend überarbeitet

und flexibler gestaltet. Zudem werden in

Regierungsrat Gilles Scholtus und Minister Lex Delles

Zukunft die staatlichen Beihilfen nicht mehr steuerpflichtig

sein, was ja defacto einer Erhöhung der Beihilfen

entspricht. Dann haben wir beschlossen, gemeinsam mit

den Berufsvertretungen, den 4. Aktionsplan zu überarbeiten

und die Umsetzung des Pakt Pro Artisanat, respektive

des Pakt Pro Commerce, weiterzutreiben. Hier sehe ich

besonders die geplanten staatlichen Garantien für die

Mutualitäten damit diese Investitionsvorhaben der

Unternehmen besser begleiten können. Wir werden

auch Unternehmen, die in Energieeffizienz investieren

zusätzlich unterstützen und natürlich die Digitalisierung

und die Transformationsprozesse, die sich daraus für

die Unternehmen ergeben, begleiten.

Im Bereich der Digitalisierung von Handwerksunternehmen

läuft ja gerade ein Pilotprojekt mit dem Kompetenzzentrum

„Digitalt Handwierk“ der Fédération des Artisans, wo rund

20 Unternehmen auf strategischer Ebenen bei ihren

Digitalisierungsprozessen beraten und begleitet werden.

Es ist in der Tat wichtig, dass Unternehmen nicht nur

digitale Technik nutzen, sondern sich ebenfalls digitale

Geschäftsmodelle überlegen und an ihrem Prozessmanagement

arbeiten. Am Modell „Digitalt Handwierk“ gefallen

Romain Schmit, Michel Reckinger legen die Standpunkte des Handwerks dar

mir besonders die stetige Verbesserung der strategischen

Beratung und die internen Lerneffekte die es erlauben

werden gewonnene Erkenntnisse auf andere Unternehmen zu

übertragen.

D’Handwierk: Ein weiteres Thema sind die Gewerbezonen,

wo es mittlerweile kaum noch Platz für neue Unternehmen gibt,

oder solche die ihre Aktivität ausbauen möchten?

Lex Delles: Tatsächlich kenne ich die Thematik aus meiner

Zeit als Bürgermeister und als Vorsitzender des Triangle

Vert in Mondorf ziemlich gut. Ich sehe auch, dass wir

bei den Aktivitätszonen noch nicht am Ende unserer

Bemühungen angelangt sind. Im sektoriellen Plan

Aktivitätszonen sind zusätzliche Zonen vorgesehen und

wir müssen natürlich sicherstellen, dass davon ein guter

Teil Handwerksunternehmen zugutekommt. Wir müssen uns

aber auch überlegen, wie wir bestehende Zonen verdichten

können, die Syndikate bei der Verwaltung besser unterstützen

und interne Regelwerke anpassen können, damit auf den

bestehenden Flächen mehr möglich wird. Auch beim

sogenannten bail emphytéotique herrscht in einigen

Punkten Klärungsbedarf. In den kommenden Jahren laufen

„Ich sehe auch, dass wir bei den Aktivitätszonen

noch nicht am Ende unserer Bemühungen

angelangt sind.“

die ersten Pachtverträge aus und nicht immer ist es juristisch

klar, wie es mit den betroffenen Parzellen weitergeht.

D’Handwierk: Das Handwerk, wie andere Sektoren auch,

kämpfen mit Fachkräftemangel und mit Problemen im Bereich

der Berufsausbildung. Wie kann die Regierung helfen, damit

sich wieder mehr junge Menschen für eine Karriere

im Handwerk entscheiden?

Lex Delles: In diesem Bereich gibt es natürlich keine

Allheillösungen und ich sehe da vor allem ein Zusammenspiel

von vielen Faktoren, die dazu führen könnten, dass sich

die Situation verbessert. Ein Element beim Fachkräftemangel

sind sicherlich die Kompetenzzentren der Fédération

des Artisans im Bereich der beruflichen Weiterbildung,

die das Wirtschaftsministerium unterstützt hat und das

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MAGAZINE

ACTUALITÉ

POLITIQUE

Mittelstandsministerium natürlich weiter begleiten wird.

Bildungsminister Claude Meisch hat ein Pilotprojekt angekündigt

bei dem Schüler parallel einen Sekundarschulabschluss

und eine Lehre absolvieren können. Aus meiner Erfahrung als

Lehrer heraus bin ich zudem der Meinung, dass wir die Sensibilisierungsarbeit

zugunsten der Berufsausbildung fortsetzen

müssen, insbesondere in Richtung der Eltern, die eine nicht

unwesentliche Rolle bei der Orientierung ihrer Kinder spielen.

D’Handwierk: Im Koalitionsvertrag geht von einer Anpassung des

Niederlassungsrechtes die Rede. In Deutschland laufen z.B. Überlegungen

die Meisterpflicht wieder auszuweiten. In welche Richtung

soll es in Luxemburg gehen?

Lex Delles: Im Koalitionsvertrag haben wir festgehalten, dass

die Meisterausbildung gestärkt wird und, dass es im Handwerk

nach wie vor einen Bezug zwischen Ausbildung und

Berufszugang geben soll. Es muss uns gelingen die Qualitätsanforderungen

hoch zu halten, ohne aber einheimische Betriebsgründer

und Unternehmen gegenüber von ausländischen

Konkurrenten, die hier arbeiten, zu benachteiligen.

Bei der kommenden Reform wollen wir vor allem dem kreativen

Handwerk einen gesetzlichen Rahmen geben, um auch

hier Konkurrenzverzerrungen zu verhindern. Wie ich bereits

gesagt habe, ist es mir wichtig solche Projekte zusammen mit

den Handwerksorganisationen umzusetzen.

D’Handwierk: Sie planen eine Reform der Ladenöffnungszeiten…

Lex Delles: Wir sind heute in einer Situation wo es zahlreiche

Ausnahmeregelungen gibt, wie z.B jene für das Lebensmittelhandwerk,

wie es die Fédération des Artisans beantragt hat.

Gleichzeitig steht der Handel zunehmend in Konkurrenz mit

Onlineanbieter, die rund um die Uhr für die Kunden erreichbar

sind. Zudem gibt es auch zumindest ein Gerichtsurteil,

das die heutigen Regelungen als verfassungswidrig einstuft.

Der Handlungsbedarf ist klar. Ich habe deshalb beschossen, ab

Ende März eine Reform der Öffnungszeiten gemeinsam mit

den betroffenen Parteien in Angriff zu nehmen. Das Timing

sieht vor, dass 2020 die Reform stehen soll.

D’Handwierk: Herr Minister wir danken für das Gespräch

Fédération des Artisans

c.reuter@fda.lu

+352 434511-28

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MAGAZINE

ÉVÉNEMENT

MAGAZINE

S

FÊTE DES ENTREPRENEURS 2019

Construire davantage

plus vite.

La Fête des Entrepreneurs est le rendez-vous incontournable du secteur de la construction luxembourgeois. 800 membres

de la Fédération des Entrepreneurs de Construction, architectes, ingénieurs et artisans et de nombreuses personnalités

du monde économique et politique se sont réunis le 30 janvier au siège de la Fédération des Artisans à l’occasion

de la 19 e édition de la Fête des Entrepreneurs.

Le total des

investissements

en infrastructures

va augmenter au fil

des prochaines

années pour atteindre

1,4 milliards

d’euros en 2021.

800 millions

seront investies

dans des projets

de mobilité.

Dans son allocution de bienvenue,

Roland Kuhn, président de la

Fédération des Entrepreneurs

de Construction et de Génie Civil,

a notamment salué le Ministre de la

Mobilité et des Travaux Publics, François

Bausch qui a été reconduit dans ses

fonctions au sein du nouveau gouvernement

et se félicite que cette bonne

collaboration pourra être poursuivie

au cours de prochaines cinq années.

Le président salue aussi le ministre des

Finances, Pierre Gramegna et le fait que

les investissements publics dans des

projets d’infrastructures et de mobilité

soient maintenus à un niveau historiquement

élevé, ceci aussi pour faire face à la

croissance démographique dynamique

qu’on connaît depuis des années.

Roland Kuhn a mis en avant plusieurs

défis auxquels le secteur se voit confronté.

Un des plus pressants est la pénurie de

main d’œuvre. Les entreprises éprouvent

de plus en plus de mal de recruter

de nouveaux collaborateurs et cela aussi

bien sur le territoire luxembourgeois qu’au

niveau de la Grande-Région et au-delà.

C’est pour cela que le secteur souhaite

entamer une discussion avec le gouvernement

pour lancer des campagnes de

recrutement dans divers pays européens

et pour prendre des initiatives au niveau

du logement de ces salariés.

En ce qui concerne la création de logement,

les entrepreneurs de construction

veulent s’associer à chaque initiative

publique qui vise à créer davantage de

logements et à accélérer les procédures

d’autorisations. Selon Roland Kuhn, le

secteur privé est aussi un partenaire

privilégié dans la construction

de logements sociaux.

Afin de pouvoir avancer de manière décisive

dans ce dossier il est indispensable

que le dossier logement constitue une

priorité transversale de l’action politique

de ce gouvernement.

Un autre dossier qui revêt une urgence

certaine est celui des déchets inertes.

Depuis des années les contingents

disponibles sont largement insuffisants

et l’ouverture de nouvelles décharges se

font attendre. Vu l’activité du secteur de

la construction, le gouvernement devra

rapidement trouver une solution à ce

problème.

« Les entreprises éprouvent

de plus en plus de mal

de recruter de nouveaux

collaborateurs… »

Le dumping social est un autre dossier

qui préoccupe le secteur de la construction.

Dans ce contexte il serait

indispensable que les entreprises de la

Grande-Région qui viennent travailler

au Luxembourg et les 45.000 salariés

qui y sont détachés par des entreprises

étrangères se conforment à la législation

luxembourgeoise en ce qui concerne

les normes sociales et respectent la

convention collective de travail

du secteur. Pour ce faire, le gouvernement

doit impérativement doter l’ITM

des moyens humains et financiers

nécessaires pour mettre en place de

véritables contrôles assortis de lourdes

sanctions à l’encontre des fraudeurs.

Construire plus, plus vite

Construire davantage en moins de temps.

Tel était le mot d’ordre du ministre de

/03/2019

58

59


MAGAZINE

ÉVÉNEMENT

ENTREPRISES DE

CONSTRUCTION ET DE GÉNIE CIVIL

Nous remercions

nos donateurs

Galerie

Retrouvez toutes les photos

de la soirée sur le site

www.fete-entrepreneurs.lu

Retrouvez également la

présentation Powerpoint du

ministre des Infrastructures

au sujet des priorités en

matière d’investissements

publics sur www.fda.lu

tutelle lors de son intervention. Le total

des investissements en infrastructures va

augmenter au fil des prochaines années

pour atteindre 1,4 milliards d’euros en

2021. 800 millions seront investies

dans des projets de mobilité.

Le ministre annonce aussi la création

d’un centre de compétences « marchés

publics » afin de soutenir les différentes

administrations dans le cadre des soumissions

et afin d’encadrer la digitalisation

des procédures.

François Bausch a lui aussi souligné

les échanges constructifs avec la Fédération

des Entrepreneurs de Construction

qui se poursuivront certainement

au cours de la législation actuelle.

Fédération des Entrepreneurs de Construction

et de Génie Civil

Secrétaire général adjoint

p.koehnen@fda.lu

+352 424511-31

ADL

AR-LUX

ARMATURES

ASSOCIATION N. AREND & C. FISCHBACH

ATS-CRANES

BATI C

BERGERAT-MONNOYEUR

BETONS BAATZ

BETONS ET MATERIAUX

CAJOT JULIEN

CLOOS

COMAT

DECKER-RIES

DOKA SCHALUNGSTECHNIK

DOSTERT

ELWE MATERIEL

ERS

EURO-STEEL

FEIDT CARRIERES

FERRAC

GEBERIT B.V. LUXEMBOURG

GIORGETTI ET KUHN IMMOBILIER

GLAESENER-BETZ

GROUPE CK

GRU-LUX

HAECK GUY ET FILS

HEIN

HOFFMANN-NEU

HOME CENTER WILLY PUTZ

HSB LUX

INOWAI

INTERCHAUFFAGE

INTERFUEL

KARP-KNEIP

LAMPERTZ STONE DESIGNER

LISE & FILS

GARAGE LOSCH TRUCK, VAN & BUS / MAN

MAKO

MAKO FLEX

MAROLDT

MATERIAUX ADAM

MEGALIFT

MERBAG

PEINTURES ROBIN

PUTZ WILLY BOIS ET MATERIAUX

RECYMA - RECYCLAGE DE MATERIAUX INERTES

REMONDIS

RESIDENCE CONCEPT

MAISON SCHROEDER

SCANIA

SECOLUX

SERMATEC

SKYLINERS

SODRALUX

SOGEROUTE SCHMIT & SCHMIT

STEFFES LEON

STOLL HYDRAULICS

STOLL TRUCKS

TOTAL LUXEMBOURG

TRACOL IMMOBILIER

TRIGATTI

TSM CONDUITES

VEREAL

WICKLER

/03/2019

60


MAGAZINE

ÉVÉNEMENT

MAGAZINE

S

Fin 2018, les deux associations du secteur

automobile, ADAL et FEGARLUX, ont décidé

à l’unanimité d’emprunter à l’avenir des

voies communes au sein de la FEDAMO,

la « Fédération des Distributeurs

Automobiles et de la Mobilité ».

MIEUX POSITIONNÉ POUR L’AVENIR

ADAL et FEGARLUX

fusionnent pour former

la FEDAMO.

ment et, à terme, de fusionner », explique

Benji Kontz, président de l’ADAL.

Cette fusion a donné naissance à la

FEDAMO, une nouvelle grande fédération

au sein du paysage associatif, avec

laquelle l’influence - en particulier dans

le travail politique de l’association - est

considérablement accrue en faveur des

entreprises.

De g. à dr. Frank Lentz, conseiller de la FEDAMO, Philippe Mersch, président

ff. FEDAMO, Prof. Hannes Brachat, éditeur en chef de AUTOHAUS,

François Bausch, Ministre de la mobilité et des travaux publics,

Benji Kontz, président ff. FEDAMO

Accroître l’efficacité et le poids

Ces dernières années déjà, les deux

associations ont travaillées en étroite collaboration

pour organiser l’Autofestival

ou négocier la convention collective.

« La FEDAMO représentera ainsi à l’avenir

plus de 180 entreprises employant environ

5.000 personnes. »

« Cette collaboration s’est progressivement

traduite par une volonté des deux

parties de coopérer encore plus étroite-

La FEDAMO représentera ainsi à l’avenir

plus de 180 entreprises employant environ

5.000 personnes.

Philippe Mersch, Président de FEGAR-

LUX, est convaincu que « le travail sera

plus efficace et nous serons mieux

positionnés pour l’avenir. »

Les changements profonds au sein

du secteur automobile exigent

une collaboration plus étroite

et de nouvelles stratégies

Actuellement, l’ensemble du secteur

automobile est confronté à de nombreux

défis : qu’il s’agisse de défis techniques, tels

que le développement de la digitalisation

ou de concepts de mobilité qui se trouvent

en mutation.

« Une participation de plus en plus croissante

aux groupes de travail et de

discussion au niveau national et international

est nécessaire. En tant que

représentants de petites et moyennes

entreprises, nous atteignons très

rapidement nos limites », explique

Philippe Mersch.

Un autre aspect est l’adaptation nécessaire

de la description de profil professionnel

du mécatronicien d’auto et de sa formation.

Benji Kontz est persuadé que

« la formation initiale et la formation

continue auront la priorité dans les années

à venir afin de pallier la pénurie de travailleurs

qualifiés. »

Mersch et Kontz sont d’accord sur le fait

que « ces changements et ces défis peuvent

être mieux maîtrisés ensemble » et

préparent déjà une première assemblée

générale commune au cours de laquelle

tous les membres sont appelés à élire

un nouveau comité exécutif pour la

FEDAMO.

La présidence de la FEDAMO est assurée

pendant une phase transitoire par les

deux présidents sortants faisant fonction

jusqu’à la prochaine assemblée générale lors

de laquelle un nouveau conseil sera élu.

La 55 e édition sous le signe du renouveau

de la nouvelle Fédération FEDAMO

Les responsables de l’organisation de

la 55 e édition de l’Autofestival tirent

De g. à dr. Jacques Wagner, Philippe Dehennin

et Guido Savi

un bilan globalement positif, malgré un

nombre de visiteurs légèrement en baisse.

La FEDAMO est désormais prêt pour

continuer à assurer le renouveau du festival

et prépare l’AutoOccasiounsfestival

qui se tiendra du 17 au 19 mai 2019.

La fréquentation des showrooms était

De g. à dr. Nuno Fernandes, Michel Louro, Christian

Schmit, Claude Pauly, Jörg Johannes,

Monique Goerens, Albert Toutsch

/03/2019

62 63


MAGAZINE

ÉVÉNEMENT

De g. à dr. Giovanni Di Felice, Arsène Hoffmann, Tom Sabus

De g. à dr. Bernard Braun, David Sibaud, Georges Braun,

Anastassia Billard

NEWS

Primes pour les véhicules

à zéro ou à faibles émissions

de CO 2

Le 25 janvier 2019, le gouvernement a approuvé un projet de règlement

grand-ducal qui instaure un nouveau modèle de primes ciblées.

.

5.000€ pour les voitures et les camionnettes 100% électriques

2.500€ pour les voitures et les camionnettes plug-in hybride


MAGAZINE

ÉNERGIE

LA FÉDÉRATION DES ARTISANS ET ENOVOS SERVICES LUXEMBOURG PROPOSENT

Des produits et services

énergétiques via la plateforme

en ligne « diego ».

« diego » est une initiative de la Fédération des Artisans et d’Enovos Services Luxembourg qui se sont rapprochés afin de coopérer

dans le secteur des produits et services énergétiques.

Sous la marque « diego » (« digital

installer and electrician to go »)

et via une plateforme en ligne

(www.mydiego.lu), les artisans membres

vont commercialiser des solutions

énergétiques conçues pour le grand

public. Les domaines d’activité visés

sont l’électromobilité, la production

d’énergie (installations photovoltaïques),

le chauffage, ainsi que le stockage et la

gestion décentralisée de l’énergie.

Les objectifs de cette coopération sont

principalement :

• utiliser la forte notoriété de la Fédération

des Artisans et d’Enovos Services

Luxembourg afin de jouer un rôle

clé dans la Transition Énergétique

et d’encourager sa réalisation

au Luxembourg ;

• développer et commercialiser des

technologies innovantes standards

à plus grande échelle et répondant aux

besoins du marché luxembourgeois ;

• contribuer activement à la digitalisation

du secteur, en particulier en ce

qui concerne les processus et l’interface

client.

Un premier concept autour de l’électromobilité,

a été lancé pour le Festival de l’Auto

2019. Les clients ont pu faire les démarches

en ligne pour trouver la solution de

recharge et l’artisan partenaire de leur

choix lorsqu’ils ont acheté une voiture

électrique ou plug-in hybride.

La marque « diego » est le garant pour le

client de choisir parmi une liste d’artisans

membres qui remplissent un certain nombre

de critères en termes de réactivité et de

qualité de service. Les produits proposés

répondent également à des critères

technologiques élevés.

Après le lancement des solutions pour

l’électromobilité, d’autres offres suivront

dans le courant de l’année. Une offre

pour des installations photovoltaïques

est prévue avant l’été de cette année et des

solutions de chauffage seront présentées

avant la fin 2019.

Les artisans intéressés à devenir membre

« diego » peuvent s’informer sur le

site mydiego.lu et auront désormais la

possibilité de s’inscrire comme partenaire

« diego ».

Fédération des Artisans / Fédération du

Génie Technique

p.pereira@fda.lu

+352 424511-33

Enovos Services Luxembourg S.A.

Business Unit Technical Services

Patrick Johanns - Digital Services Manager

+352 2326-6713

patrick.johanns@enovos-services.lu

Digital Services Manager

+352 2326-6721

saskia.marx@enovos-services.lu

Rétrospective :

Le 14 janvier 2019, diego a été lancé officiellement dans le cadre de la présentation du Festival

de l’Auto 2019. Un grand nombre de garagistes et distributeurs automobiles avaient assisté à la réception,

en présence du Ministre François Bausch, et ont pu découvrir « diego » en avant-première.

Une première réunion d’information avec les artisans intéressés a eu lieu le 16 janvier 2019 à

la Fédération des Artisans. Beaucoup d’entreprises s’étaient déplacées pour se renseigner sur le concept

et les conditions d’adhésion. Suite à cette présentation, les premiers artisans se sont inscrits et sont

devenus membres diego.

Le 26 janvier dernier, le site internet mydiego.lu a été mis en ligne, le même jour que le début du Festival

de l’Auto 2019. Depuis cette date, les clients intéressés par une infrastructure de recharge pour une

voiture électrique ou une voiture plug-in hybride peuvent demander leur offre en ligne pour une telle

infrastructure. Presque 50 garages à travers le Luxembourg mettent en valeur « diego » dans leur

show-room et informent les clients potentiels sur cette initiative. Dès les premiers jours, les clients

ont d’ailleurs fait des demandes d’offres sur le site. Lancement réussi, pour ainsi dire.

Merci aux concessionnaires et garagistes, ainsi qu’à tous les artisans pour leur collaboration.

Derrière vos projets de demain,

se cachent les artisans d’aujourd’hui!

diego, c’est l’accès simple et rapide àdes solutions innovantes dans le domaine des services

énergétiques (e-mobilité, énergies renouvelables, chauffage, etc.), proposées par un réseau local

d’artisans de qualité, dans le but de promouvoir la transition énergétique au Grand-Duché.

Devenez partenaire diego.Renseignez-vous sur mydiego.lu !

Une initiative delaFédération des Artisans et d'Enovos Services

/03/2019

66


MAGAZINE

ÉNERGIE

MAGAZINE

FORMATION

BILAN 2018

Enoprimes.

Depuis 2015, le programme enoprimes subventionne des travaux en faveur

d’une meilleure performance énergétique.

Le partenariat avec la Fédération des Artisans conclu en 2015 a

encore permis de soutenir en 2018 près de 2.000 projets soit 10%

d’augmentation par rapport à 2017. 1.000.000 euros ont été distribués

et ont permis de faire plus de 23 GWh d’économies d’énergie.

La plupart des dossiers concernent une nouvelle fois le remplacement

d’installations de chauffage chez les particuliers. Malheureusement

encore trop peu de demandes de subventions sont faites pour

les travaux d’isolation de bâtiments (toiture et/ou façade) malgré un

fort potentiel d’économies d’énergie et donc de prime pour le client.

Une nouvelle campagne de sensibilisation sera lancée en 2019 pour

soutenir ces travaux.

Le partenariat avec la Fédération des Artisans permet de supporter

les centres de compétences. Les formations continues liées à l’efficacité

énergétique proposées aux artisans membres de la Fédération

des Artisans permettront de renforcer le savoir-faire des entreprises

pour pouvoir conseiller au mieux les clients dans ce domaine.

Nouveaux outils depuis Mars 2018…

Lancé en 2015, le site enoprimes.lu vient d’être remodelé et apparaît

maintenant non seulement sous un nouveau look mais permet aussi

aux clients de trouver rapidement les informations essentielles pour

entamer les démarches en vue de profiter du programme enoprimes.

Ce nouveau site web intègre désormais un simulateur de prime

pour tout un panel de travaux, un annuaire répertoriant tous

les partenaires d’enoprimes sur une carte auxquels s’ajoute une

panoplie d’infos. Les nouvelles fonctionnalités de la plateforme

my.enoprimes.lu disponibles pour les clients professionnels, les

administrations et les partenaires, permettent de suivre l’avancée

de leurs demandes de primes de manière rapide et simple.

Ces nouveaux outils sont aussi un bon exemple de la digitalisation

de nos activités. En effet, grâce à ce nouvel outil, la gestion des

demandes de primes des clients sera entièrement digitalisée, de

nombreuses tâches manuelles seront automatisées et les échanges

papiers supprimées. Prochainement…

Le simulateur de primes enoprimes https://my.enoprimes.lu/

simulator va être mis à jour. Les formulaires à remplir pour ouvrir

un dossier de demande de prime vont être simplifiés.

Contact :

+352 406564 63

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exclusivement réservée

aux membres de la Fédération des Artisans


MAGAZINE

FORMATION

CENTRES DE COMPÉTENCES GÉNIE TECHNIQUE DU BÂTIMENT ET PARACHÈVEMENT

C’est l’heure du bilan.

Après trois années d’existence dont deux riches en formations, il est temps pour les Centres de Compétences GTB/PAR de

dresser un premier bilan.

Les origines d’un projet inédit

Les Centres de Compétences Génie Technique du Bâtiment

et Parachèvement ont pour vocation d’aider les entreprises

artisanales luxembourgeoises à améliorer leur compétitivité

en leur fournissant des mesures de formation professionnelle

continue. Ces dernières permettent à leurs collaborateurs de

disposer en permanence des compétences nécessaires pour

faire face aux nouvelles donnes technologiques, managériales et

économiques.

L’histoire de ce projet prend racine en 2015, lorsque la

Fédération des Artisans et les fédérations sectorielles du génie

technique du bâtiment et du parachèvement décident de s’unir

pour créer les Centres de Compétences GTB/PAR. Plus d’un

an a été nécessaire à l’accomplissement de diverses formalités et

surtout, à l’élaboration d’un premier catalogue d’offre de formation

qui, à ce jour, contient plus de 900 références différentes.

En date du premier janvier 2017, l’équipe des Centres de

Compétences était prête à organiser sa première formation.

Des résultats encourageants

Au cours des années 2017 et 2018, pas moins de 570 et 1.000

sessions de formation ont été organisées. Ensemble, elles ont

attiré plus de 3.500 et 5.000 inscriptions. Cela signifie que plus

de 500 entreprises ont accordé leur confiance aux Centres de

Compétences GTB/PAR. Les formations qui ont la cote en ce

moment sont celles qui touchent aux domaines de la santé,

de la sécurité et des engins. Suivent ensuite les formations

techniques et technologiques liées au secteur du génie

technique du bâtiment, celles du parachèvement, et enfin,

les formations non techniques en management, gestion et

softskills.

Toujours plus d’ambitions

Il est également bon de signaler que la tendance est à la croissance.

En, effet le nombre d’inscriptions a pratiquement doublé

entre ces deux années d’activité. Tous les indicateurs semblent

au vert mais les ambitions des Centres de Compétences ne

cessent de grandir. Leurs équipes travaillent d’ailleurs en ce

moment au développement de toutes nouvelles formations.

Outre les formations, divers projets sont également sur le feu,

en voici une liste non exhaustive :

- Actuellement, les Centres de Compétences GTB/PAR

participent à la création d’un tout nouveau Centre de

Compétences au Cap Vert, le « Centre de Compétences

3C ». Ce projet est appuyé par la Direction de la coopération

au développement et de l’action humanitaire.

- Ensuite, grâce au soutien du Ministère de l’Économie,

les Centres de Compétences GTB/PAR sont en mesure de

construire un nouveau centre de formation entièrement

dédié aux métiers de l’artisanat au Krakelshaff à

Bettembourg. La construction a déjà commencé

et se poursuit.

- Il y a peu, la Fédération des Artisans et les Centres

de Compétences GTB/PAR ont créé le Centre de

Compétences Digitalt Handwierk. Ce dernier a pour but

d’aider les entreprises artisanales à faire face aux changements

induits par la digitalisation et offre un large portfolio

de services en ce sens. Le projet est soutenu par les

Ministères de l’Économie et du Travail à travers

le programme « Digital Skills Bridge » et par le Fonds

Social Européen.

« Les Centres de Compétences GTB/PAR sont

à votre disposition ! »

Prenez votre destin en main !

Vous aussi vous désirez que vos collaborateurs bénéficient de

formations pratiques de haute qualité ? Êtes-vous à la recherche

d’une solution adaptée aux besoins techniques et technologiques

réels de votre entreprise ? Alors ne cherchez plus !

Tout d’abord, commencez par faire votre choix dans le catalogue

de formation élaboré sur base d’une analyse approfondie

des besoins des entreprises artisanales issues des secteurs du

génie technique du bâtiment et du parachèvement. Il est

consultable en ligne sur le site internet des Centres de

Compétences (https://www.cdc-gtb.lu). Vous y trouverez

une offre variée s’adressant à une quarantaine de métiers

différents. Si aucune des formations proposées ne vous

semble adaptée à votre problème, ne vous inquiétez pas,

d’autres solutions existent.

En effet, dans le cas où une autre formation organisée au

Luxembourg ou à l’étranger et ne figurant pas dans le catalogue

vous intéresse, il vous suffit d’adresser une demande spécifique

aux employés des Centres de Compétences et ils feront

de leur mieux afin de vous assurer l’accès à cette formation.

Enfin, si cette alternative ne vous suffit pas et que vous

voulez aller encore plus loin en proposant à vos collaborateurs

des formations sur-mesure, ce n’est pas un problème.

Les Centres de Compétences GTB/PAR sont à votre

disposition et vous accompagnent dans la conception

de formations adaptées à votre entreprise.

Des formations flexibles et de qualité

Afin de vous assurer une qualité de prestation à la hauteur

de vos ambitions, chaque formation est dispensée par

Matériels agricoles I Quads I Motoculture et Matériels communaux

Avantages électriques :

- machine très silencieuse

- sans échappement

Avantages entretien :

- pas d’entretien nécessaire

- pas besoin d’essence

Avantages puissance :

- moteur électrique puissant 30 Cv

Avantages traction :

- traction intégrale automatique (le véhicule active

les quatre roues motrices lors du besoin)

- en mode 2RM, le commutateur TurfVersaTrac

débloque le différentiel AR afin de procurer

des virages plus serrés

Avantages chargement :

- capacité de remorquage de 680 kg

- charge utile de 453,6 kg

- benne arrière à basculement

Agri-Center

Aktivitéitszon, 5

L-9631 Allerborn - Luxembourg

+352 236 37 500 www.agri-center.lu info@wowey.eu

/03/2019

70 Thomas LENTZ +352 236 37 505 - Dominique CHAMPAGNE +352 236 37 51771

des spécialistes du domaine concerné. C’est pourquoi,

si un certain nombre de formations sont élaborées et réalisées

par les équipes des Centres de Compétences GTB/PAR,

elles font régulièrement appel à des fournisseurs de formation.

De plus, les formations sont organisées au plus près de vous,

dans les halls détenus par les Centres de Compétences ou, si

vous le désirez et dans la mesure du possible, au sein de votre

entreprises ou encore dans différentes régions du pays.

Les installations ont été pensées de manière à ce que

vos artisans acquièrent tous les savoirs et savoir-faire

nécessaires à la pratique de leur métier.

Un avantage non négligeable

Pour terminer, rappelez-vous qu’en tant qu’entreprise

cotisante auprès des Centres de Compétences GTB/PAR,

vous bénéficiez de l’accès gratuit aux mesures de formation

pour vos collaborateurs. Alors, pourquoi ne pas en profiter ?

Toutes les informations relatives aux modalités de participation

et d’inscription aux formations sont disponibles sur

le site web des Centres de Compétences. N’hésitez pas à nous

contacter si la moindre question reste en suspens.

Réservez votre essai

et venez le découvrir

à Allerborn !

Prof. Dr. Marc Ant,

Administrateur-Délégué

+352 621 29 16 04

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MAGAZINE

FÉDÉRATION

FÉDÉRATION DES PATRONS BOULANGERS-PÂTISSIERS DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG

Présentation de la plus

grande Galette des Rois

du Luxembourg.

FÉDÉRATION DU GÉNIE TECHNIQUE

Traditionelle Neujahrswünsche

der Schornsteinfeger.

Es ist eine liebgewordene Tradition der Kaminbauer- und Schornsteinfegersektion der FIESC, zum Jahreswechsel den Spitzenpolitikern

und höchsten Beamten der Stadt Luxemburg sowie den Vertretern der „Fédération des Artisans“ und der „Chambre des Métiers“

die traditionellen Neujahrswünsche ihres Berufsstandes zu überbringen.

En date du jeudi, 3 janvier 2019, a eu lieu

la 20 ème présentation de la plus grande

galette des rois du Luxembourg qui,

comme chaque année, est préparée selon

la recette traditionnelle. À cette occasion,

la Fédération des Patrons Boulangers-

Pâtissiers du Grand-Duché de Luxembourg

a eu l’honneur de présenter

une galette des rois ayant la particularité

d’avoir un diamètre de 2 mètres.

La présentation a eu lieu à 16h00

dans la Verrière de la Gare du

Luxembourg.

Avant de laisser la parole à Monsieur

Fernand Etgen, Président de la Chambre

des Députés, ainsi qu’à Madame

Alessandra Nonnweiler, chargée de gestion

du service Communication des CFL,

le président de la Fédération des Patrons

Boulangers-Pâtissiers, Monsieur Jean-

Marie Neuberg, a ouvert la présentation

par un discours.

Il a commencé par rappeler l’origine de la

célébration de la galette des rois qui, après

avoir débuté autour de l’année 1560, a été

abandonné pendant une longue période

de l’histoire pour ensuite réapparaître

après la seconde guerre mondiale.

Le président de la fédération a indiqué que

la galette des rois est aujourd’hui produite

dans de nombreux pays tels que la France,

la Suisse, le Portugal, l’Espagne et

le Mexique.

La recette et la pâte de la galette des rois

est diffèrente en fonction du pays. Il a

ensuite remercié Monsieur le Président de

la Chambre des Députés pour sa présence

qui, d’après lui, a démontré son intérêt pour

le secteur de l’artisanat. Il a expliqué qu’un

encouragement à consommer des produits

régionaux est important alors que les entreprises

artisanales risquent malheureusement

une morte lente mais certaine.

Il a ensuite conclu en invitant les écoles à

servir aux enfants de la nourriture fraîche

produite par les artisans luxembourgeois au

lieu de s’adonner à une nourriture produite

en masse et à bas prix.

À la fin des parties officielles, les enfants

du Service Scolaire du Centre d’Animation

Pédagogique et de Loisirs (CAPEL) ont

présenté un spectacle de danse collective

symbolisant les trois Rois Mages venus

d’Orient et guidés par la lumière d’une

étoile pour découvrir l’enfant Jésus dans

l’étable.

Après le spectacle, la plus grande galette des

rois a pu être découpée et servie à toutes

les personnes présentes à l’événement ainsi

qu’aux passants.

Fédération des Patrons Boulangers-Pâtissiers

s.scombussolo@fda.lu

+352 42 45 11 - 35

www.fda.lu

Dies vertieft nicht nur die gegenseitigen

Beziehungen, sondern bietet

auch immer wieder die Gelegenheit,

auf branchenspezifische Wünsche

aufmerksam zu machen.

Obwohl anfangs des Jahres gerade

Spitzenpolitiker einen übervollen

Terminkalender haben und es ihnen

oft nicht leichtfällt, sich Zeit zu nehmen,

waren die Schornsteinfeger überall

gern gesehene Besucher.

Der Schornsteinfeger bringt Glück

Der Schornsteinfeger als Glückssymbol

kommt noch aus einer Zeit, wo ein

funktionierender Kamin lebenswichtig

war. Der Schornsteinfeger schützte durch

seine Arbeit die heimischen vier Wände,

indem er die Rußschicht aus den Schornsteinen

entfernte und damit gleichzeitig die

Brandgefahr verringerte. Da die Arbeit des

Schornsteinfegers schmutzig und schwierig

war, nahmen die Bewohner seine Dienste

gerne an.

Ein Schornsteinbrand konnte sehr schnell

einen Hof oder ein ganzes Stadtviertel in

Schutt und Asche legen. Somit konnte

danach wieder ohne Gefahr geheizt und

gekocht werden.

Der Schornsteinfeger brachte Sicherheit

und damit Glück ins Haus. Das hat sich

bis heute nicht geändert: viele Menschen

greifen spontan zu, wenn der Schornsteinfeger

an der Haustür klingelt.

Fédération du Génie Technique

p.pereira@fda.lu

+352 42 45 11 - 33

www.fda.lu

/03/2019

72

73


MAGAZINE

AGENDA/

EVENTS

Save the date.

www.fda.lu

www.cdm.lu

26

MAR

2019

FÉDÉRATION DES ARTISANS

Assemblée générale ordinaire

19

MAR

2019

GOOGLE VERSTOEN A BENOTZEN

eHandwierk Workshop über die richtige Nutzung von

Google-Produkten.

De 16h00 à 17h00 à la Chambre des Métiers du Luxembourg

26

MAR

2019

27

MAR

2019

FÉDÉRATION DES ARTISANS

Assemblée générale extraordinaire élargie

(en présence du Ministre des Classes Moyennes

Lex DELLES)

FÉDÉRATION DES PATRONS BOULANGERS-

PÂTISSIERS

33 e Cortège de la « Bretzel »

28

MAR

2019

COMMENT RECOUVRER UNE CRÉANCE DANS

L’UE ? PRÉSENTATION DES OUTILS EXISTANTS

ET DU RÉSEAU CONNEXX

Lors de cette conférence, une synthèse des outils européens

pour recouvrer une créance sur un débiteur résident dans un

autre Etat membre de l’Union Européenne sera proposée, et

il sera offert d’échanger avec des professionnels du recouvrement

de créances installés dans 19 Etats et membres

du réseau CONNEXX

De 17:00 à 19:00 à la Chambre des Métiers

du Luxembourg

MIR

30

MAR

2019

18

MAR

2019

19

MAR

2019

21

MAR

2019

CONFÉDÉRATION DE LA TOITURE

« Fête patronale en l’honneur de St Joseph » à Roeser

FÉDÉRATION DU GÉNIE TECHNIQUE

« RoadTour » à Wemperhardt (Beim Massen)

« RoadTour » à Echternach (Hôtel Belair)

« RoadTour » à Mondorf (Domaine Thermal)

26

MAR

2019

23

AVR

2019

LE TOUR DE HANDWIERK - LES FUTURS OBJETS

DIGITALISÉS DE VOTRE ACTIVITÉ

L’Artisanat part en excursion! Au LIST, apprenez davantage

sur les futurs objets digitalisés de votre activité

De 14h15 à 18h00 au LIST à Belval

FACEBOOK, INSTAGRAM, SNAPCHAT UND CO. –

DURCH SPANNENDE BEITRÄGE NEUE KUNDEN

ERREICHEN

eHandwierk Workshop zur richtigen Kommunikation auf den

sozialen Netzwerken

De 16h00 à 17h00 à la Chambre des Métiers

DRÉCKE

BESSER

01

AVR

2019

02

AVR

2019

« RoadTour » à Erpeldange (Hôtel-Restaurant Dahm)

« RoadTour » à Luxembourg (Alvisse Parc-Hôtel)

16

MAI

2019

CONFÉRENCE “ARTISANAT & EUROPE”

À la Chambre des Métiers

04

AVR

2019

« RoadTour » à Bascharage (Hôtel-Restaurant Gulliver)

PROCHAINES PARUTIONS

ÉDITION N°3 / 22 AVRIL

Thématique / Les femmes dans l’artisanat - Équipements techniques

ÉDITION N°4 / 15 MAI

Thématique / Formation continue - Fédération / Hair, beauty & tatoo

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/03/2019

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