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D'HANDWIERK mars 2019

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Mars/<strong>2019</strong><br />

MAGAZINE DE L’ARTISANAT AU LUXEMBOURG<br />

DAS KOMPETENZZENTRUM DIGITALT HANDWIERK<br />

„Wir setzen pragmatische<br />

Lösungen in den Mittelpunkt!“<br />

DIGITALISIERUNG IM HANDWERKSBETRIEB?<br />

Die Chambre des Métiers<br />

hilft weiter!<br />

INTERVIEW MIT MINISTER LEX DELLES<br />

Ein Botschafter für<br />

den Mittelstand


MAGAZINE<br />

FOCUS<br />

Es brodelt.<br />

PENSION PLAN FOR<br />

PROFESSIONALS<br />

INDÉPENDANTS, PROFESSIONS LIBÉRALES<br />

L'HEUREDUCHANGEMENT<br />

POURVOS PENSIONS<br />

Nouveau :Lasolution retraite<br />

qui vous convient.Avecavantages fiscaux.<br />

baloise.lu/rcpi<br />

Die Stimmung im Handwerk ist angespannt.<br />

Die Delegierten konnten jedenfalls einer<br />

internen Vorstellung des Regierungsprogramms<br />

anlässlich der jüngsten<br />

Generalversammlung der Fédération des<br />

Artisans nicht viel Positives für mittelständische<br />

Unternehmen abgewinnen.<br />

Außerhalb von Sonntagsreden scheint<br />

Mittelstandspolitik nicht wirklich stattzufinden.<br />

Ja, Mittelstands- und Wirtschaftsministerium<br />

setzten sich für die Entwicklung des<br />

Wirtschaftsstandortes ein. Doch leider werden<br />

die Rahmenbedingungen, mit denen sich<br />

Unternehmen tagtäglich zurecht finden müssen<br />

zu einem großen Teil in anderen Ministerien<br />

ausgearbeitet und dort scheint keiner mit<br />

den Realitäten von kleinen und mittleren<br />

Unternehmen besonders vertraut zu sein.<br />

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist<br />

auch den Unternehmern ein Anliegen. Doch<br />

es kann nicht so sein, dass die Flexibilisierung<br />

nur in Richtung der Arbeitnehmer spielt<br />

und den Unternehmen kein Spielraum<br />

zugestanden wird, um mit diesen neuen<br />

Rahmenbedingungen umzugehen.<br />

Die Situation in vielen Unternehmen in Sachen<br />

Desorganisation der Arbeit hat dramatische<br />

Züge angenommen, auch zum Nachteil der<br />

Mitarbeiter, die gerade nicht von einem Urlaub<br />

profitieren.<br />

Auch in Sachen Zugang zu Niederlassungsmöglichkeiten,<br />

Bekämpfung von Sozialdumping,<br />

berufliche Ausbildung, Vereinfachung<br />

des Arbeitsrechtes setze das Regierungsprogramm<br />

nicht wirklich mittelstandsfreundliche<br />

Akzente.<br />

Für die Delegierten war es auch offensichtlich,<br />

dass eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen<br />

nicht durch eine etwaige Reduktion<br />

der Betriebsbesteuerung, die ohnehin nicht<br />

bei KMU‘s ankommen würde, kompensiert<br />

werden könnte.<br />

Die Vertreter der Berufsverbände bedauerten<br />

auch die allgemein negative Haltung<br />

und Rhetorik, welche Regierungsvertreter<br />

gegenüber der Wirtschaft und den Unternehmen<br />

an den Tag legen würden.<br />

Unternehmen würden ihren Beitrag zu einer<br />

positiven Entwicklung des Landes leisten,<br />

und die Regierung täte gut daran dieser<br />

Tatsache etwas mehr Rechnung zu tragen.<br />

Einige Verbandsvertreter erinnerten an die<br />

Arbeitgeberkundgebung bei der im Jahr 2010<br />

über 700 Unternehmer aus dem Handwerk<br />

vor der Abgeordnetenkammer gegen eine<br />

mittelstandsfeindliche Politik protestiert<br />

haben. Vielleicht ist es an der Zeit, dass sich<br />

das Handwerk erneut zu Wort meldet.<br />

Christian Reuter<br />

c.reuter@fda.lu<br />

IMPRESSUM<br />

SECRÉTARIAT ET<br />

RÉDACTION:<br />

Fédération des Artisans<br />

Tél.: (+352) 42 45 11-1<br />

info@fda.lu<br />

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Chambre des Métiers<br />

Tél.: (+352) 42 67 67 - 1<br />

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MAGAZINE<br />

SOMMAIRE<br />

08-09<br />

POT DES PRÉSIDENTS<br />

LA RÉCEPTION DU NOUVEL AN<br />

DE L’ARTISANAT<br />

Environ 400 invités ont accepté<br />

l’invitation, parmi lesquels<br />

de nombreux ministres et députés<br />

30-32<br />

DOSSIER SPÉCIAL<br />

DIGITALISIERUNG<br />

IM HANDWERKSBETRIEB?<br />

DIE CHAMBRE DES MÉTIERS<br />

HILFT WEITER!<br />

Der Weg in die Digitalisierung<br />

54-56<br />

ACTUALITÉ POLITIQUE<br />

<strong>D'HANDWIERK</strong>01|2018<br />

EIN BOTSCHAFTER FÜR<br />

58-60<br />

ÉVÉNEMENT<br />

CONSTRUIRE DAVANTAGE<br />

ISTDENNSCHON MITTELSTAND WAHLKAMPF?!<br />

PLUS VITE<br />

ÉDITORIAL<br />

Interview mit Minister Lex Delles<br />

La Fête des Entrepreneurs est<br />

le rendez-vous incontournable du secteur<br />

Die große Auseinandersetzung der Ideen, wie Wahlkampf auch gerne dargestellt wird, beginnt indieser<br />

de la construction luxembourgeois<br />

Legislaturperiode außerordentlichfrüh.<br />

42-45<br />

THÉMATIQUE<br />

„WIR SETZEN PRAGMATISCHE<br />

LÖSUNGEN IN DEN MITTELPUNKT!“<br />

Das Mitte 2018 geschaffene Kompetenzzentrum „Digitalt<br />

Handwierk“ berät, begleitet und unterstützt die Betriebe<br />

auf ihrem Weg in die Digitalisierung<br />

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POLITIQUE<br />

12-14 FAÇONNER L’EUROPE À TRAVERS<br />

L’ARTISANAT ET LES PME<br />

Le point de vue du Directeur général<br />

16-17 AVIS DU MOIS DE LA CHAMBRE<br />

DES MÉTIERS<br />

L’Artisanat demande le retrait<br />

du projet de loi<br />

Jour férié et jour de congé<br />

supplémentaires<br />

ACTUALITÉ<br />

18-19 L’INITIATIVE QUI FAIT BRILLER<br />

LE PATRIMOINE NATIONAL<br />

Interview Tom Wirion<br />

CHRONIQUE JURIDIQUE<br />

20-21 LE NOUVEAU REGISTRE<br />

DES BÉNÉFICIAIRES EFFECTIFS :<br />

LES ARTISANS SONT AUSSI<br />

CONCERNÉS !<br />

Qui est à considérer comme<br />

« bénéficiaire effectif » ?<br />

ÉCONOMIE<br />

22-24 UN NOUVEAU RÉGIME D’AIDES<br />

ÉTATIQUES EN FAVEUR DES PETITES<br />

ET MOYENNES ENTREPRISES<br />

25 L’ARTISANAT PLUS ROBUSTE<br />

QUE L’ÉCONOMIE EN GÉNÉRAL<br />

SOCIAL<br />

26 VISION ZERO - UNE AFFAIRE<br />

DE VISION À LONG TERME !<br />

Sécurité et santé au travail<br />

ÉCOLOGIE DURABLE<br />

28 PASSER À LA MOBILITÉ<br />

ÉLECTRIQUE – DES SOLUTIONS<br />

POUR VOS CLIENTS<br />

Environnement<br />

29 UMWELTSCHUTZ<br />

Abfalltransport durch<br />

Handwerksbetriebe<br />

FORMATION<br />

34 DEVENEZ FORMATEUR<br />

À LA CHAMBRE DES MÉTIERS !<br />

36-38 L’ARTISANAT FÊTE LES LAURÉATS<br />

DE LA PROMOTION 2018<br />

Remise solennelle des Brevets<br />

de Maîtrise et de la Promotion<br />

du Travail<br />

INNOVATION<br />

40 LA GESTION DE STOCK NUMÉRIQUE<br />

Bereits im Dezember wiederholten insbesondere die LSAP-Vorwahlkämpfer<br />

Schneiderund Schmit die absurde OGBL-Forderung<br />

nach einer10%igen Erhöhungdes Mindestlohnsund<br />

übersahen bei aller Begeisterung völlig, dass dadurch mehr<br />

ÉDITOProbleme entstehenals gelöst werden, unddassinsbesondere<br />

das sowieso arg strapazierte „Armutsrisiko“ durch besagte<br />

06-07 95 PROZENT Maßnahme keineswegsstrukturell verringertwerde.<br />

Mitarbeiter und Kompetenzen sind jene<br />

Doch es kam noch besser: Arbeitszeit, Sonderurlaube,<br />

Baustellen, 52 Wochen… die den Tatsächlich Unternehmern schien zur am Jahreswende insbesondere<br />

Kopfzerbrechen beider LSAP undimmerhin10Monate bereiten vor derWahlein<br />

meisten<br />

Wettstreit der Wahlgeschenke entbrannt zusein, um ja den<br />

95 POUR engstenSchmusekurs CENT mitden Gewerkschaftenzufahren.<br />

Le manque de main d’œuvre<br />

Innerhalb nur einer Woche fielen Mitte Januar gleich drei<br />

qualifiée amtierende et les compétences<br />

Minister um, davon 2von der DP, als esdarum<br />

sont les ging, prioritaires sich bei der défis wichtigsten „Wählergewerkschaft“ einzuschmeicheln,<br />

nämlich dans derCGFP. l’artisanat Unddas ganz ohne Not, denn<br />

des entrepreneurs<br />

erfreulicherweise hatten bis dahin sämtliche große Parteien<br />

nichtauf dasunverschämte Ultimatum derCGFPimZusammenhangmit<br />

derenForderungen reagiert,sodassdie Beamtenvertretungriskierte,entwederins<br />

Leere zu laufen oder aber<br />

ihre Mobilisierungsfähigkeitdemonstrieren zu müssen.<br />

4<br />

Der Wähler urteilt eigentlich weniger über die vergangene<br />

Legislaturperiode, undauchgemachte Versprechen wollenauch<br />

erst einmal in trockene Tücher gebrachtwerden. In derWahlkabine<br />

fälltder Wähler vorallem einUrteildarüber,oberesder<br />

Partei oder demKandidatenzutraut,inden kommenden4oder<br />

5Jahren dasSchiffineinem unsichereren Umfeld aufKurszu<br />

halten. Unter diesemBlickwinkel punktendannjene Kandidaten,<br />

die bereitsind, die großenpolitischen Themen anzupacken<br />

anstattmit ungedecktenSchecks um sich zu werfen.<br />

ÉCOLOGIE DURABLE<br />

66 DES Luxemburg PRODUITS steht ET vor SERVICES großen Herausforderungen. Das auf<br />

ÉNERGÉTIQUES Bevölkerungs- und VIA Arbeitsplatzzuwachs LA PLATE- beruhende Wachstumsmodell<br />

stößt anseine Grenzen. Mobilität, Wohnen,<br />

FORME Altersversicherung,Platz EN LIGNE « DIEGO fürdie » Wirtschaft,Aus-und Weiterbildungimdigitalen<br />

initiative de la Zeitaltersindalles Fédération des Themen,die maninder<br />

Une<br />

Artisans kommendenLegislaturperiode et d’Enovos Services angehenmuss.<br />

Luxembourg<br />

LuxemburgwirdauchinZukunftauf eindynamisches Wirtschaftswachstumangewiesenbleiben.WenndiesesWachstum<br />

68 ENOPRIMES nichtmehrüberdie demographische Entwicklunggestemmt<br />

Bilan werden – 2018 kann, muss ananderen Schrauben gedreht werden.<br />

Die offensichtlichste und von der Politik bislang ammeisten<br />

geschmähte Schraube istdie derProduktivität.Und hier liegt<br />

FORMATION<br />

dann auch gleich einHauptproblem: rechnetman nämlichden<br />

Finanzplatzaus dergesamtwirtschaftlichenProduktivitätsentwicklung<br />

heraus wird klar,dasseseigentlichkeinerlei Produktivitätszuwächse<br />

zuverteilen gibt.<br />

70-71 C’EST L’HEURE DU BILAN<br />

Centres de Compétences Génie<br />

Doch sorgten wie gesagt genügend Minister dafür, dass es Technique Ein ähnlich du schwarzes Bâtiment Bildet<br />

ergibt sich bei der Unternehmensrentabilität:<br />

hier liegtLuxemburgimeuropäischen Vergleichan<br />

nichtzueiner solchenPeinlichkeitkam.Den Anfang machte Parachèvement<br />

Erziehungsminister Claude Meisch, als er ankündigte, die letzterStelle bei denUnternehmen außerhalbdes Finanzsektors.<br />

Praktikumsdauerfür angehende Lehrerzukürzen. Am gleichen<br />

Tag erklärte dann die DP-Präsidentin und Familienministerin<br />

Corinne Cahen etwas überraschend, die dreijäh-<br />

FÉDÉRATION<br />

Produktivitätsorgen, StichwörtersindhierQualifikation und<br />

Natürlichmüssendie Unternehmen vorallem selber fürihre<br />

rige „Stagezeit“ beim öffentlichen Dienst für überholt und Innovation. Die Politik steht jedoch auch in der Verantwortung,<br />

damit dasDE politische LA PLUS Umfeld den Anforderungen der<br />

schlug vor, dasberufliche Anfangspraktikum aufein72 Jahr zu PRÉSENTATION<br />

beschränken. Somitwar dasHerzstückder Beamtenstatutenreformzumindest<br />

angeschossen,mittels welcherdocheigent-<br />

DU LUXEMBOURG<br />

ebenso wie die Verringerungder Bürokratie oder konsequente<br />

GRANDE Zeit gewachsen GALETTE ist. DES Dazu ROIS gehören flexible Arbeitszeitmodelle<br />

lich eine Annäherung derAnfangsgehälter an denPrivatsektor InvestitioneninAus-und Weiterbildung,umnur diese Faktoren<br />

zu nennen. des Patrons<br />

ÉVÉNEMENT<br />

hätte stattfindensollen. DieserSteilvorlage musste der Minister Fédération<br />

desöffentlichenDienstesDan Kersch natürlichetwas entgegensetzenund<br />

so kündigte er an,auchimöffentlichenDienst du Grand-Duché Natürlichsinddasde Themen,die Luxembourg nichtjedem gefallen undkon-<br />

Boulangers-Pâtissiers<br />

62-64 MIEUX POSITIONNÉ POUR L’AVENIR<br />

ADAL et denMutterschaftsurlaub FÉGARLUX fusionnent nach derGeburtauf pour zwei Monate zu trovers diskutiert werden müssen. Die Parteien müssten den<br />

former la erhöhen,ganzsowie FEDAMO es seit knappeinem MonatbereitsimPrivatsektorder<br />

Fall war.<br />

kussionzumuten können. Doch dafürmüssten sie zuallererst<br />

73 TRADITIONELLE Wählernabersoweitvertrauen,dasssie NEUJAHRS- ihnen eine solche Dis-<br />

WÜNSCHE DER SCHORNSTEINFEGER<br />

65 PRIMES POUR LES VÉHICULES<br />

einmal Wahlprogramme überlegen undausarbeiten unddurchdiskutieren,<br />

du anstattsie Génie Technique<br />

vorlaufenderKamerazuimprovisieren!<br />

Die große Auseinandersetzung der Ideen ist imMoment also Fédération<br />

À ZÉRO OU À FAIBLES ÉMISSIONS<br />

eher eingegenseitiges Überbietenmit Wahlgeschenken. Diese Wertraut sich,den Anfang zu machen indemsie beispielsweise<br />

DE CO 2 werden zwar gerne genommen, Anerkennung inForm von derCGFPeinen Korbgibt?<br />

Approbation Stimmengewinnen du projet de ernten règlement die politischen Nikoläuse dadurch<br />

grand-ducal aber eher qui selten. instaure Auch nichtbei un nouveau Gewerkschaften–hier isteseher<br />

so,dassgleichdie nächste Forderungdie eben erfüllte ablöst.<br />

modèle de primes ciblées<br />

Romain SCHMIT | SecrétaireGénéral<br />

T +352 42 45 11 -26 | E r.schmit@fda.lu<br />

I www.fda.lu | twitter @romschmi<br />

46-50<br />

FÉDÉRATION<br />

DIE FUSION DER<br />

LEBENSMITTELVERBÄNDE<br />

D’Liewensmëttelhandwierk<br />

52-53<br />

FORMATION<br />

KOMMUNIKATION MIT<br />

MITARBEITERN<br />

Worin besteht der Unterschied?<br />

STANDARDS<br />

03<br />

FOCUS<br />

08<br />

NEWS<br />

74<br />

AGENDA/EVENTS<br />

ONLINE<br />

Video<br />

Galerie<br />

Infos


MAGAZINE<br />

ÉDITO<br />

EDITORIAL<br />

95 Prozent.<br />

Laut einer Studie der Fédération des Artisans tun sich 95 von 100<br />

Handwerksunternehmen schwer dringend benötigte Fachkräfte zu<br />

rekrutieren. Mitarbeiter und Kompetenzen sind jene Baustellen, die<br />

den Unternehmern am meisten Kopfzerbrechen bereiten.<br />

Nur einer von zehn Mitarbeitern, die heute in unseren<br />

Unternehmen arbeiten, wurde in Luxemburg ausgebildet.<br />

Die Berufsausbildung in Luxemburg bringt nur sehr wenige<br />

Nachwuchskräfte hervor, die dann noch zu einem guten Teil<br />

von öffentlichen Arbeitgebern abgeworben werden.<br />

Die Hälfte unserer Mitarbeiter sind Grenzgänger, die unter zunehmend<br />

schwierigen Verkehrsbedingungen nach Luxemburg<br />

pendeln. Auch in der Großregion sind Fachkräfte Mangelware,<br />

so dass es für luxemburgische Betriebe in Zukunft immer<br />

schwieriger werden wird Mitarbeiter von dort abzuwerben.<br />

Der technologische Wandel, Digitalisierung, Industrie 4.0 und<br />

neue Kundenanforderungen stellen Handwerksunternehmen<br />

und ihre Mitarbeiter vor enorme Herausforderungen um sich<br />

in Zukunft am Markt zu behaupten.<br />

Die Auftragslage ist gut und die Ansprüche an die Unternehmen<br />

steigen. Gleichzeitig sind qualifizierte Mitarbeiter<br />

sowohl aus Luxemburg wie auch aus der Großregion absolute<br />

Mangelware.<br />

Was tun?<br />

Abwarten, sagen einige Betriebschefs älteren Semesters mit<br />

denen ich mich in den vergangenen Monaten unterhalten<br />

haben. „In 10 Jahre gehe ich eh in Rente, ich lasse alles laufen<br />

wie gehabt.“ Eine riskante Rechnung. Wenn das Unternehmen<br />

in 10 Jahren zur Übernahme bereitsteht, ist die Chance hoch,<br />

dass es keinen Pfifferling mehr wert sein wird, auch weil die<br />

Mitarbeiter längst vor dieser Ablauffrist zu einem zukunftsträchtigeren<br />

Unternehmen gewechselt sein werden.<br />

Welche Zukunftsstrategie?<br />

Wie könnte dann die Zukunftsstrategie eines Handwerksunternehmens<br />

für die kommenden 10 Jahre aussehen?<br />

Das hängt natürlich mit der Branche ab und davon wie<br />

der einzelne Betrieb aufgestellt ist. Eine gute Idee ist es<br />

aber immer die Produktivität im Auge zu behalten.<br />

Damit schließt sich der Kreis, oder besser gesagt damit beißt<br />

sich die Katze in den Schwanz. Im Handwerk bedeutet eine<br />

gute Produktivität möglichst viele produktive Stunden, die ich<br />

dem Kunden in Rechnung stellen kann. Um diese produktiven<br />

Stunden zu erwirtschaften brauche ich gut qualifiziertes<br />

Personal in der Produktion, in der Planung und der<br />

Verwaltung. Qualifiziertes Personal, das auf dem Arbeitsmarkt<br />

nicht verfügbar ist.<br />

Weiterbildung als Lösungsansatz<br />

Eine der wenigen Handhaben, die den Unternehmen in diesem<br />

Kontext bleibt, ist die berufliche Weiterbildung ihrer Mitar-<br />

beiter und die betriebliche Ausbildung von nicht qualifizierten<br />

Mitarbeitern, die Teilqualifikationen erwerben können.<br />

Die Fédération des Artisans, gemeinsam mit 14 Fachverbänden<br />

aus den Bereichen Gebäudetechnik und Gebäudeausbau,<br />

haben 2015 beschlossen das Thema aktiv anzugehen<br />

indem sie eigene Kompetenzzentren gegründet haben, um<br />

den Betrieben eine hochwertige und praxisgerechte<br />

Weiterbildung anbieten zu können anstatt (naiverweise)<br />

darauf zu vertrauen, dass jemand anderes sich dieser<br />

Thematik annehmen wird.<br />

„Seit 2016 haben bereits 8 000 Mitarbeiter<br />

eine der 1 000 Weiterbildungsmaßnahmen<br />

durchlaufen. Tendenz steigend.“<br />

Um das Weiterbildungsmodell zu finanzieren, wurde gemeinsam<br />

mit der Regierung und den Arbeitnehmervertretern ein<br />

interprofessionnelles Abkommen geschlossen, welches<br />

vorsieht, dass jedes Handwerksunternehmen, das in den<br />

Bereichen Gebäudetechnik und Gebäudeausbau in Luxemburg<br />

niedergelassen ist, 0,5 Prozent der Lohnmasse zahlt und im<br />

Gegensatz kostenlos vom Weiterbildungsangebot profitieren<br />

kann. Die Regierung glaubt an dieses Projekt und hat uns<br />

ein Bettembourg/Krakelshaff ein 6 Hektar großes Areal<br />

zur Verfügung gestellt, wo in den kommenden zwei Jahren<br />

die Kompetenzzentren entstehen werden. Darüber hinaus<br />

werden Weiterbildungen dezentral überall im Land angeboten<br />

werden, wo eine Nachfrage seitens der Unternehmen besteht.<br />

Seit 2016 haben bereits 8 000 Mitarbeiter eine der 1 000<br />

Weiterbildungsmaßnahmen durchlaufen. Tendenz steigend.<br />

Das Handwerk hat sein Schicksal in puncto Weiterbildung<br />

in den eigenen Händen genommen, da wir der festen<br />

Überzeugung sind, dass Qualifikationen und Kompetenzen<br />

zunehmend über Erfolg und Misserfolg unserer Unternehmen<br />

entscheiden werden. Die Entscheidung, das Hauptproblem<br />

von 95 Prozent der Handwerksunternehmen aktiv<br />

angegangen zu sein und auf Weiterbildung zu setzen<br />

kann man uns zugutehalten oder uns zum Vorwurf machen.<br />

Das Angebot steht. Die Kompetenzzentren werden in den<br />

kommenden Wochen verstärkt auf die Unternehmen zugehen,<br />

um sie bezüglich des Modells, des Weiterbildungsangebotes<br />

und über die Vorteile für die einzelnen Unternehmen zu<br />

informieren. Die Mitarbeiter der Kompetenzzentren stehen<br />

Ihnen jeder Zeit für Informationen und Ratschläge zur<br />

Verfügung. Handeln wir gemeinsam im Interesse unserer<br />

Unternehmen!<br />

ÉDITORIAL<br />

95 pour cent.<br />

Selon une étude de la Fédération des Artisans, 95 pourcent<br />

des entreprises artisanales éprouvent des difficultés<br />

à recruter les collaborateurs qualifiés dont elles ont cruellement<br />

besoin. Le manque de main d’œuvre qualifiée et les compétences<br />

sont les défis prioritaires des entrepreneurs dans l’artisanat.<br />

Seul un salarié sur dix qui travaille aujourd’hui dans nos entreprises<br />

a été formé au Luxembourg. La formation professionnelle<br />

au Luxembourg fait émerger de son côté très peu<br />

de jeunes diplômés, dont une grande partie est ensuite<br />

débauchée par des employeurs publics.<br />

La moitié de nos collaborateurs sont des frontaliers qui viennent<br />

travailler au Luxembourg dans des conditions de mobilité<br />

de plus en plus difficiles. La Grande Région est également<br />

touchée par la pénurie de main d’œuvre qualifiée, de sorte<br />

qu’il sera de plus en plus difficile pour les entreprises<br />

luxembourgeoises d’attirer de nouveaux collaborateurs<br />

venant des pays limitrophes.<br />

L’évolution technologique, la numérisation, l’industrie 4.0<br />

et les nouvelles exigences des clients posent d’énormes défis<br />

aux entreprises artisanales et à leurs employés pour s’affirmer<br />

sur le marché. La situation conjoncturelle est bonne et<br />

les exigences envers les entreprises augmentent.<br />

Dans le même temps, le Luxembourg et la Grande Région<br />

manquent cruellement de main d’œuvre qualifiée.<br />

Que faire ?<br />

Attendez de voir, disent certains chefs d’entreprise plus<br />

âgés, à qui j’ai parlé ces derniers mois. « De toute façon je<br />

prendrai ma retraite dans 10 ans, je me sens plus concerné<br />

par ces évolutions » Un calcul risqué. Si l’entreprise<br />

est prête à être reprise dans 10 ans, il y a de fortes chances<br />

qu’elle ne vaudra plus grand chose, notamment parce que<br />

les employés seront partis pour une entreprise davantage<br />

tournée vers l’avenir bien avant cette « date d’expiration ».<br />

Quelle stratégie pour l’avenir ?<br />

Comment la stratégie d’une entreprise artisanale<br />

pourrait-elle se présenter pour les 10 prochaines années ?<br />

Cela dépend bien sûr du secteur et du positionnement<br />

de l’entreprise. Cependant, il est toujours un bon conseil<br />

de garder un œil sur la productivité.<br />

C’est là que le cercle se ferme, ou plutôt que le chat se mord la<br />

queue. Dans l’artisanat une bonne productivité est synonyme<br />

d’heures productives que l’entreprise peut facturer au client.<br />

Pour générer ces heures productives, l’entreprise a besoin<br />

de personnel qualifié dans la production, la planification<br />

et l’administration. Personnel qualifié qui n’est pas disponible<br />

sur le marché du travail.<br />

La formation continue comme solution<br />

L’un des rares leviers pour les entreprises dans ce contexte est la<br />

formation professionnelle continue de leurs salariés<br />

« Depuis 2016, 8.000 employés issus de<br />

nos entreprises ont déjà suivi l’un des 1.000 cours<br />

de formation qui ont été proposés.<br />

La tendance est à la hausse. »<br />

et la formation en entreprise des salariés non qualifiés qui<br />

peuvent acquérir des qualifications partielles.<br />

En 2015, la Fédération des Artisans, en collaboration avec<br />

14 associations professionnelles représentatives des domaines<br />

du génie technique et du parachèvement, ont décidé de<br />

s’attaquer activement à ce problème en créant leurs propres<br />

centres de compétences afin d’offrir aux entreprises une formation<br />

professionnelle pragmatique et de qualité plutôt d’attendre<br />

qu’un autre ne devienne actif à notre place.<br />

Afin de financer le modèle de formation, un accord interprofessionnel<br />

a été conclu avec le gouvernement et les représentants<br />

des salariés, qui prévoit que chaque entreprise artisanale<br />

établie au Luxembourg dans les domaines visés contribue à<br />

concurrence de 0,5 % de la masse salariale et, en contrepartie,<br />

peut bénéficier gratuitement de l’offre de formation. Le gouvernement<br />

croit en ce projet et a mis à disposition un terrain de<br />

6 hectares situé à Bettembourg/Krakelshaff, où les centres de<br />

compétences seront construits dans les 2 prochaines années.<br />

En plus, des formations pourront être dispensées de façon<br />

décentralisée partout dans le pays où il y a une demande<br />

de la part des entreprises.<br />

Depuis 2016, 8.000 employés issus de nos entreprises ont déjà<br />

suivi l’un des 1.000 cours de formation qui ont été proposés.<br />

La tendance est à la hausse.<br />

L’artisanat a pris en main son destin en matière de formation,<br />

car nous sommes fermement convaincus que les qualifications<br />

et les compétences seront les facteurs qui détermineront<br />

le succès ou l’échec de nos entreprises. La décision de<br />

s’attaquer activement au problème qui touche au plus haut<br />

degré 95 pour cent des entreprises artisanales peut être saluée<br />

ou critiquée. Toujours est-il qu’aucune alternative<br />

aux centres de compétences n’a été formulée pour l’instant.<br />

L’offre aux entreprises est en place. Dans les semaines et mois à<br />

venir, les centres de compétences approcheront les entreprises<br />

afin de les informer sur le modèle, les offres de formation<br />

continue et les avantages pour les différentes entreprises.<br />

Le personnel des centres de compétences est toujours<br />

à votre disposition pour vous informer et vous conseiller.<br />

Agissons ensemble dans l’intérêt de nos entreprises.<br />

Fédération des Artisans<br />

Romain Schmit<br />

Secrétaire Général<br />

r.schmit@fda.lu<br />

42 45 11 - 26<br />

www.fda.lu<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

06<br />

07


MAGAZINE<br />

POT DES<br />

PRÉSIDENTS<br />

FÉDÉRATION DES ARTISANS / CHAMBRE DES MÉTIERS<br />

La réception du nouvel an<br />

de l’artisanat.<br />

« Dans le contexte actuel,<br />

Reckinger se demande si la<br />

politique a toujours une vision<br />

économique pour le pays et<br />

dispose de l’esprit d’entreprise<br />

nécessaire pour poursuivre<br />

la « Success Story »<br />

du Luxembourg. »<br />

Le 15 janvier, les dirigeants de la Fédération des Artisans et de la Chambre des Métiers ont invité à la traditionnelle réception<br />

du Nouvel An de l’artisanat. Environ 400 invités ont accepté l’invitation, parmi lesquels de nombreux ministres et députés.<br />

Michel Reckinger et Tom Oberweis<br />

Les entreprises artisanales et les moyennes entreprises subissent<br />

des pressions croissantes<br />

Selon le président Reckinger, la pénurie de salariés qualifiés<br />

devient un problème de plus en plus pesant pour les entreprises.<br />

Dans une enquête menée par la Fédération des Artisans, 95% des<br />

entrepreneurs ont déclaré qu’ils avaient de grandes, voire de très<br />

grandes difficultés à recruter du personnel qualifié.<br />

de leurs salariés. En outre, l’artisanat propose de limiter les<br />

congés parentaux et paternels pris parallèlement à 10 pour cent<br />

de l’effectif. Des demandes qui dépassent ce quota devraient<br />

alors être échelonnées dans le temps.<br />

Reckinger estime qu’il est particulièrement urgent d’agir dans<br />

le domaine de l’orientation scolaire et de la formation<br />

professionnelle. Il plaide pour la mise en place de passerelles<br />

supplémentaires entre l’école et le monde de l’artisanat, lequel a<br />

des carrières intéressantes à offrir à tous les profils. En outre,<br />

le rôle des entreprises dans la formation duale devrait être<br />

renforcé afin d’assurer une formation professionnelle de qualité,<br />

près des réalités du terrain.<br />

Roland Herzog de<br />

l’association « Hëllef fir<br />

d’Kanner vu Fortaleza »<br />

Dans son discours, Michel Reckinger, président de<br />

la Fédération des Artisans, a abordé plusieurs dossiers<br />

politiques et économiques qui intéressent particulièrement<br />

l’artisanat.<br />

La relation entre la politique et l’économie demande<br />

une confiance réciproque et une bonne dose d’esprit<br />

d’entrepreneurial<br />

Il a mis en lumière les atouts qui ont fait du Luxembourg une<br />

place économique prospère, une situation qui permettrait<br />

aujourd’hui au gouvernement de mener une politique sociale<br />

et redistributive aussi généreuse. Pour Reckinger, la relation de<br />

confiance particulière qui existait par le passé entre la politique<br />

et l’économie constituait l’un des facteurs de ce succès. Bien<br />

qu’il y ait eu des positions différentes, il existait néanmoins<br />

une compréhension commune de ce qui était dans l’intérêt<br />

du pays. Ce « bonus de confiance » mutuel a permis au<br />

Luxembourg de réagir rapidement aux nouvelles situations<br />

et de trouver sa place dans le tissu économique<br />

international.<br />

Quelque 400 invités ont suivi l’invitation des organisations artisanales<br />

Reckinger a cité l’esprit d’entreprise, dont la classe politique<br />

luxembourgeoise a pu faire preuve, comme un autre facteur<br />

de succès. La place financière, qui génère encore aujourd’hui<br />

une grande partie de notre prospérité économique et sociale,<br />

et le secteur des télécommunications, avec la SES comme fleuron,<br />

auraient leur origine dans des visions et des actions politiques.<br />

Dans le contexte actuel, Reckinger se demande si la politique a<br />

toujours une vision économique pour le pays et dispose de l’esprit<br />

d’entreprise nécessaire pour poursuivre la « Success Story » du<br />

Luxembourg. Pour Reckinger, une situation dans laquelle l’ambition<br />

politique se limiterait à distribuer les fruits de la croissance<br />

sans se soucier des bases économiques serait très alarmante.<br />

Le Président a donc lancé un appel aux responsables politiques<br />

pour qu’ils s’occupent des fondamentaux économiques qui rendraient<br />

possible une politique sociale ambitieuse en premier lieu.<br />

Selon lui, ce défi ne peut réussir que si la politique et l’économie<br />

coopèrent sur une solide base de confiance et si les arguments<br />

des entreprises aussi sont pris en compte dans le cadre des<br />

décisions politique.<br />

La formation professionnelle prend, quant à elle, de plus en plus<br />

d’importance. Pour de nombreuses entreprises, la formation<br />

continue systématique de leurs employés fait partie du développement<br />

de l’entreprise. Dans ce domaine, l’artisanat est bien positionné<br />

avec les centres de compétences qui couvrent aujourd’hui<br />

l’ensemble du secteur de la construction. D’autres professions<br />

ont déjà manifesté leur intérêt à organiser leur formation<br />

continue selon le modèle des centres de compétence.<br />

Les conditions-cadres pour les PME se détériorent<br />

Les PME éprouvent de plus en plus de difficultés à organiser<br />

leur travail et à maintenir une activité normale. Une réforme de<br />

l’aménagement du temps de travail visant à accroître la productivité<br />

des entreprises a abouti à une prise de position unilatérale<br />

du gouvernement en faveur des syndicats.<br />

Dans le même temps, le gouvernement a pris d’autres mesures,<br />

telles qu’une amélioration du congé parental, l’introduction du<br />

congé de paternité et l’introduction d’un jour de congé et d’un<br />

nouveau jour férié supplémentaire. D’autres initiatives en faveur<br />

d’un droit au travail à temps partiel et du congé parental plus ont<br />

déjà été annoncées. En contrepartie, les entreprises ne disposent<br />

pas d’instruments adéquats pour réagir aux nouvelles possibilités<br />

de flexibilité offertes aux salariés.<br />

L’artisanat demande donc au gouvernement de veiller à ce que<br />

les entreprises disposent elles aussi d’instruments de flexibilité<br />

appropriés afin de pouvoir réagir face aux absences prolongées<br />

Chambre des Métiers<br />

contact@cdm.lu<br />

L’artisanat manque de sites d’implantations<br />

Un autre problème pour les entreprises artisanales est le<br />

manque de possibilités de s’établir, en particulier dans les zones<br />

d’activité. Dans ce contexte, une politique active serait de mise<br />

pour continuer à offrir aux entreprises artisanales la possibilité<br />

de s’établir au Luxembourg ou de développer leurs activités<br />

Agenda pour les PME<br />

Les PME sont l’épine dorsale de l’économie luxembourgeoise.<br />

Le secteur de l’artisanat propose donc, en collaboration avec<br />

le gouvernement, d’élaborer un agenda pour l’artisanat dans<br />

lequel divers domaines politiques devraient être coordonnés<br />

afin d’améliorer la compatibilité avec les PME et de nouvelles<br />

initiatives devraient être lancées dans les domaines de<br />

la formation, du recrutement du personnel, des sites<br />

d’implantation et de productivité.<br />

Artisanat soutient une bonne cause<br />

Comme chaque année, la Chambre des Métiers et la Fédération<br />

des Artisans ont fait un don à une œuvre caritative. Cette année<br />

le choix est tombé sur l’organisation « Hëllef fir d’Kanner vu<br />

Fortaleza » qui soutient des enfants défavorisés dans cette<br />

métropole brésilienne.<br />

Fédération des Artisans<br />

c.reuter@fda.lu<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

08<br />

09


MAGAZINE<br />

NEWS<br />

COMMUNIQUÉ<br />

Boulangerie<br />

Fischer : un mug<br />

éco-responsable<br />

Pour Fischer, le développement<br />

durable, c’est agir au quotidien<br />

pour une relation de qualité et de<br />

confiance avec ses prestataires<br />

et sa clientèle. Cela fait déjà<br />

quelques années que la Boulangerie<br />

multiplie ses actions<br />

éco-responsables et met au<br />

centre de ses engagements :<br />

le respect du produit en privilégiant<br />

les producteurs en circuit<br />

court ainsi que les produits frais<br />

de saison ; le tri et la gestion des<br />

invendus et des déchets ;<br />

le sac à pain réutilisable ou<br />

encore le mug en céramique<br />

qui complète sa démarche<br />

depuis le mois de novembre<br />

dernier.<br />

Cette nouvelle offre à l’attention<br />

de la clientèle répond aux<br />

valeurs et aux exigences de<br />

l’entreprise engagée dans la<br />

protection de l’environnement.<br />

Lavable et réutilisable, le mug<br />

en céramique muni d’un<br />

couvercle préserve la chaleur<br />

des boissons. Il remplace le<br />

gobelet « to go » jetable qui<br />

représente un véritable fléau<br />

pour notre planète : 2 cafés<br />

par jour sur environ 230 jours<br />

de travail par an, ce sont 460<br />

gobelets jetés par personne et<br />

par an !<br />

Pour encourager cette prise<br />

de conscience, Fischer propose<br />

son mug économique et<br />

durable au prix de 11,90 eur.<br />

Et pour chaque boisson chaude<br />

achetée, une remise de<br />

10 cents récompense le<br />

consommateur pour son<br />

engagement responsable.<br />

A moyen terme, la Boulangerie<br />

Fischer entreprendra également<br />

un renouvellement de ses<br />

emballages en favorisant un<br />

packaging aux matières plus<br />

écologiques.<br />

ANNIVERSAIRE<br />

GARAGE PIRSCH FÊTE<br />

SES 50 ANS<br />

Le concessionnaire FORD et<br />

MAZDA implanté route d’Esch à<br />

Luxembourg-Ville fête ses<br />

50 ans d’existence. Nos félicitations<br />

à Ernest et Tania Pirsch<br />

ainsi qu’à leur équipe.<br />

www.pirsch.lu<br />

AR<br />

TISA<br />

NAT<br />

FÉDÉRATION<br />

ST. VALENTIN ET SAVE THE FLORIST<br />

La Chambre des Métiers et la Fédération des Artisans<br />

ont accueilli la Fédération Horticole Luxembourgeoise<br />

asbl et l’association « Jonggaertner Lëtzebuerg »,<br />

accompagnées de Valentine et Valentin, à l’occasion<br />

de leur traditionnel Cortège Saint Valentin.<br />

Un grand merci pour la visite et bonne change pour votre<br />

initiative « Save the Florist ».<br />

VISITE D’ENTREPRISE<br />

XAVIER BETTEL VISITE CEL<br />

Le premier Minister Xavier<br />

Bettel a visité notre membre CEL.<br />

Présent depuis 1945 sur le marché<br />

luxembourgeois, CEL s’est forgé<br />

une réputation reconnue et de<br />

solides références grâce aux compétences<br />

et au savoir-faire de ses<br />

dirigeants et de ses équipes.<br />

Spécialisé dans chacun de ses trois<br />

domaines d’activités, IT & Unified<br />

Communications, Security & Building<br />

Technologies, Secure & Efficient<br />

Electrical Energy, CEL propose des<br />

solutions intégrées à haute valeur<br />

ajoutée.<br />

Membres de la FDA : Envoyez vos news à : s.mazeau@fda.lu<br />

Mitglieder der FDA: Senden Sie Ihre News an: s.mazeau@fda.lu<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

10


MAGAZINE<br />

POLITIQUE<br />

LE POINT DE VUE DU DIRECTEUR GÉNÉRAL<br />

Façonner l’Europe<br />

à travers l’Artisanat<br />

et les PME.<br />

L’Europe constitue pour l’Artisanat non seulement une réalité, mais une réelle perspective<br />

d’avenir. Des solutions aux défis de la société européenne, comme l’évolution<br />

démographique et le changement climatique, demandant des réponses globales<br />

au niveau de l’UE, ne pourront être trouvées sans les PME.<br />

Tom Wirion, Directeur général<br />

de la Chambre des Métiers,<br />

expose les vues de l’Artisanat<br />

sur la future Europe.<br />

La Chambre des Métiers avait soumis sa vision sur la future<br />

politique PME en Europe au Gouvernement en constitution en<br />

novembre dernier. Quelles en sont les points forts ?<br />

Le Luxembourg est profondément ancré dans l’Europe. Il vit par<br />

l’Europe, de l’Europe et pour l’Europe et a largement tiré profit<br />

des libertés offertes par l’UE (mobilité des personnes, des entreprises,<br />

des marchandises). En ce sens, et surtout face à la montée<br />

des tendances isolationnistes, il est indispensable de promouvoir<br />

l’Europe et surtout son approfondissement.<br />

L’Artisanat vit l’Europe au quotidien sur le marché intérieur que<br />

constitue le Luxembourg, en tant que marché national, entouré<br />

de ses régions avoisinantes, la « Grande Région ».<br />

Depuis des années, l’Artisanat et plus particulièrement le secteur<br />

de la construction, est exposé à une forte concurrence<br />

d’entreprises en provenance de ces régions.<br />

Il importe dès lors plus que jamais de veiller, sur la base des<br />

règles définies au niveau de l’UE, à ce que toutes les entreprises<br />

en concurrence soient traitées sur un pied d’égalité et que<br />

es prestataires étrangers respectent les dispositions légales<br />

européennes et nationales – on mentionne souvent le terme<br />

de « level playing field » dans ce contexte - dans le but<br />

de combattre le dumping social.<br />

« Le 16 mai sera organisée une Conférence interrégionale<br />

sur le sujet « PME, Artisanat & Europe » à la Chambre<br />

des Métiers. »<br />

L’expérience quotidienne montre que les entreprises artisanales,<br />

prestant leurs services à l’étranger, rencontrent des cadres légaux<br />

et réglementaires forts différents d’un pays voisin à l’autre ainsi<br />

que certaines « entraves » dues à des transpositions différentes de<br />

directives européennes. Vu le potentiel d’appréciation existant au<br />

niveau de chaque Etat membre en termes de mise en œuvre,<br />

il importe à l’avenir de trouver le juste<br />

équilibre entre directives et règlements<br />

européens en fonction des domaines<br />

techniques, afin de ne pas désavantager<br />

nos PME.<br />

Dans ce contexte l’achèvement du grand<br />

chantier que représente le marché intérieur<br />

européen est une priorité pour l’Artisanat.<br />

Le secteur souhaite donc bénéficier d’une<br />

Europe, et à fortiori d’une Grande Région, plus<br />

intégrée, plus ouverte et plus équitable. Pour<br />

cette raison, la Chambre des Métiers organisera<br />

une Conférence interrégionale sur le sujet « PME,<br />

Artisanat & Europe » le 16 mai prochain.<br />

Les élections européennes du 26 mai approchent à<br />

grands pas. Quel est votre message-clé à l’adresse<br />

des partis politiques et des candidats ?<br />

Plus de démocratie et de transparence, mais également<br />

une subsidiarité et une marge d’action - là où cela<br />

s’avère utile et nécessaire - devront se refléter<br />

dans les politiques européennes en place. Il faudra<br />

renforcer l’action de l’UE dans les dossiers ou les problèmes<br />

nécessitant des solutions dépassant les frontières<br />

des différents Etats membres ou régions. Selon l’Artisanat,<br />

l’idée d’un « renforcement » va en direction d’un « approfondissement<br />

» plutôt que d’une « prise d’initiatives nouvelles».<br />

En même temps, toutes les mesures qui peuvent être réalisées<br />

de manière plus efficiente par les Etats membres,<br />

les régions ou les communes devront être solutionnées au<br />

niveau décentralisé approprié.<br />

Il sera essentiel que les intérêts de l’économie et des PME<br />

luxembourgeois soient défendus par des députés européens<br />

qui s’engagent activement dans les commissions parlementaires<br />

importantes pour le Luxembourg, telles que « IMCO » qui traite<br />

du marché unique ou « EMPL » pour les politiques sociales.<br />

Nous plaidons en faveur d’un cadre futur légal en Europe stimulant<br />

l’innovation et créant un environnement propice au développement<br />

de nouvelles activités. Il sera essentiel que nos futurs<br />

députés européens défendent le principe « Think small first »<br />

tout au long du processus législatif et de veiller à la réduction<br />

du coût de conformité des législations européennes pour faciliter<br />

la vie aux PME.<br />

Nous sommes aussi en faveur du maintien de la définition européenne<br />

actuelle de « PME », sachant que les mesures de<br />

soutien nationales s’orientent toutes par rapport à celle-ci,<br />

introduite en 2005. Lors de l’élaboration de textes nouveaux,<br />

les spécificités liées à la « prestation artisanale » devraient davan-<br />

« L’avenir de l’Europe<br />

passe par les PME. »<br />

tage être considérées, comme c’est le cas actuellement<br />

en matière d’étiquetage nutritionnel. »<br />

La conception des règles au niveau de l’UE doit s’orienter<br />

par rapport au vécu interrégional, vécu avec lequel l’Artisanat<br />

est confronté quotidiennement. Par ailleurs, il importe de<br />

promouvoir une position équilibrée en matière de droits<br />

sociaux européens, tout en tenant compte des spécificités<br />

du Luxembourg qui compte un système social extrêmement<br />

généreux comparé aux autres Etats membres.<br />

La Chambre des Métiers défend donc une position identique<br />

à l’UEL, qui a lancé un « appel » aux partis politiques dans le<br />

cadre des élections européennes.<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

12 13


MAGAZINE<br />

POLITIQUE<br />

La Commission s’était donné un programme d’investissement<br />

ambitieux avec le « Plan Juncker », tout en cadrant la politique<br />

PME. Quelles sont vos propositions pour la prochaine Commission<br />

européenne ?<br />

Je pense que l’Europe doit être définie à travers les PME et<br />

l’Artisanat tout comme les PME doivent être préparées pour<br />

l’Europe. Malheureusement, les nombreuses initiatives mise<br />

en œuvre que ce soit au niveau promotion, investissement<br />

ou innovation de l’UE se font de facto à l’exclusion des PME<br />

traditionnelles, notamment par le fait que les entreprises actives<br />

au niveau local n’ont pas le réflexe européen. Souvent les<br />

programmes ne sont pas très « SME friendly » et partant<br />

désintéressent les patrons artisanaux.<br />

« L’Europe doit être définie à travers les PME et l’Artisanat<br />

tout comme les PME doivent être préparées pour l’Europe. »<br />

La Chambre des Métiers tout comme la Fédération des<br />

Artisans, par le biais de « SMEunited », l’organisation<br />

européenne représentative des intérêts de l’Artisanat et<br />

des PME, qui fait du lobbying PME auprès de l’UE et<br />

négocie certains dossiers européens, notamment en matière<br />

dialogue social européen, se voient impliquées à un stade<br />

très précoce au niveau du processus décisionnel.<br />

SMEunited vient de publier un « Memorandum »<br />

comprenant les dix priorités pour une future politique<br />

en faveur des PME et de l’Artisanat dans l’UE.<br />

Nous partageons l’avis de nos collègues à Bruxelles que,<br />

malgré la reconnaissance du rôle central des PME pour le<br />

bien-être en Europe, la politique de l’UE manque d’actions<br />

concrètes pour les PME. A l’avenir, les fonctionnaires européens<br />

seraient bien avisés de considérer davantage le point de vue<br />

des petites entreprises notamment dans le domaine protection<br />

des consommateurs ou protection sociale. La confirmation<br />

du « Small Business Act » en 2014 était une étape importante,<br />

mais la politique PME doit davantage se concrétiser<br />

dans les textes légaux européens plutôt que dans<br />

des communications politiques sans force juridique.<br />

Comment rendre plus efficace la politique de notre Gouvernement<br />

à Bruxelles et à Strasbourg ?<br />

Une majorité d’actes légaux ou réglementaires intéressant<br />

les entreprises ont pour objet la transposition de directives<br />

européennes ou sont inspirés par l’Europe. Pour le Luxembourg,<br />

en tant que petit pays, disposant de ressources humaines<br />

forcément limitées, il est primordial de réfléchir sur une meilleure<br />

gouvernance dans la façon de traiter les dossiers européens, en<br />

amont, lors de la négociation des textes, et, en aval, lors<br />

de la transposition de directives.<br />

Certains contacts entre les organisations patronales et<br />

la Représentation permanente à Bruxelles ont lieu sur une base<br />

plus ou moins régulière, en fonction des sujets. Toutefois, une<br />

coopération « structurée » entre l’ensemble des acteurs concernés<br />

(Députés européens - Chambre des Députés – Gouvernement<br />

– Organisations professionnelles) ne pourrait avoir que des<br />

répercussions positives tant pour l’acceptation que pour la qualité<br />

des textes à discuter au niveau européen et à transposer. Au niveau<br />

national, une gestion efficace des différentes phases du processus<br />

décisionnel européen devrait améliorer la gestion et le suivi des<br />

dossiers européens afin d’obtenir plus d’impact sur les décisions<br />

prises au niveau européen.<br />

Le Ministère des Classes Moyennes - via la nomination de<br />

son « SME Envoy » donc de sa personne relais entre la DG<br />

GROW et les PME – pourra à l’avenir être un allié précieux en<br />

termes de feedback des avis des PME artisanales – rassemblés<br />

par le « Enterprise Europe Network (EEN) » de la Chambre<br />

des Métiers - aux fonctionnaires européens lors de la phase<br />

de conception de textes ou d’initiatives.<br />

SMEunited :<br />

Memorandum for the Euroopean Elections <strong>2019</strong><br />

https://smeunited.eu<br />

Directeur général de la Chambre des Métiers<br />

Tom Wirion<br />

www.cdm.lu<br />

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1<br />

Précédemment UEAPME<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

14


MAGAZINE<br />

POLITIQUE<br />

Avis du mois<br />

de la Chambre<br />

des Métiers.<br />

« La Chambre des Métiers<br />

est étonnée du fait que<br />

le Gouvernement va mettre<br />

à mal l’autonomie tarifaire<br />

des partenaires sociaux. »<br />

JOUR FÉRIÉ ET JOUR DE CONGÉ SUPPLÉMENTAIRES<br />

L’Artisanat demande<br />

le retrait du projet<br />

de loi.<br />

Le projet de loi qui entrera en vigueur rétroactivement au 1 er janvier <strong>2019</strong> vise à mettre<br />

en œuvre deux éléments de l’Accord de coalition 2018-2023 à savoir l’augmentation<br />

du congé légal payé minimum de 25 jours à 26 jours par année et l’instauration<br />

de la journée du 9 mai (Journée de l’Europe) comme nouveau jour férié légal.<br />

Le projet de loi met en œuvre une décision<br />

politique prise dans l’urgence et sans<br />

consultation préalable des employeurs<br />

et, de surcroît, sans leur offrir en contrepartie<br />

des possibilités de s’organiser en réponse<br />

à ces jours chômés et rémunérés mais nonproductifs.<br />

Il augmente par ailleurs les<br />

déséquilibres créés entre salariés et employeurs<br />

suite aux mesures engagées par le Gouvernement<br />

passé, notamment la réforme<br />

de l’organisation du temps de travail<br />

et la flexibilisation du congé parental, tout<br />

en renforçant substantiellement la pression<br />

en matière organisationnelle sur les entreprises.<br />

Par conséquent, la Chambre des Métiers se<br />

doit de s’opposer au projet de loi sous avis.<br />

Pour le cas où, malgré son opposition,<br />

le projet de loi était maintenu, la Chambre<br />

des Métiers demande au Gouvernement<br />

de prendre à brève échéance des mesures<br />

compensatoires équivalentes au profit des<br />

entreprises.<br />

Réduction inacceptable du temps de travail<br />

L’introduction d’un jour de congé<br />

et d’un jour férié supplémentaires constitue<br />

une réduction du temps de travail et signifie<br />

que chaque chef d’entreprise sera confronté,<br />

pour les emplois à temps plein, à 16 heures<br />

supplémentaires non-productives<br />

et rémunérées. Une estimation du volume<br />

global des heures non-productives ainsi créées<br />

pour le seul secteur de l’Artisanat est évaluée<br />

à 1,36 millions d’heures 1 . Le fait de confronter<br />

chaque entreprise, mais surtout les microentreprises<br />

et petites entreprises, avec<br />

16 heures non-productives au niveau de chaque<br />

salarié individuel, est source de problèmes<br />

organisationnels et est de nature à désavantager<br />

notre économie par rapport à la concurrence<br />

étrangère.<br />

Dès lors, ce n’est qu’en ordre subsidiaire, qu’elle<br />

formule ses observations par rapport à<br />

ce projet de loi, qui se caractérise par des<br />

imprécisions et lacunes importantes.<br />

Impact sur les conventions collectives<br />

La Chambre des Métiers souligne que<br />

l’augmentation du congé légal met à mal<br />

l’autonomie tarifaire des partenaires sociaux<br />

signataires des conventions collectives de<br />

travail ou de règlements d’ordre intérieurs,<br />

et risque d’impacter négativement des<br />

éléments essentiels de ces négotiations.<br />

« Le fait de confronter chaque<br />

entreprise, avec 16 heures<br />

non-productives au niveau<br />

de chaque salarié individuel,<br />

est de nature à désavantager<br />

notre économie par rapport<br />

la concurrence étrangère. »<br />

Il est relevant, contrairement à l’Accord de<br />

coalition 2018-2013 et à l’exposé des motifs<br />

qui annoncent que l’augmentation du congé<br />

légal ne peut avoir comme conséquence une<br />

augmentation automatique des dispositions<br />

légales ou conventionnelles plus favorables,<br />

que le projet de loi ne reprend pas cette<br />

absence de conséquences du 26 ème jour de<br />

congé légal sur les dispositions plus favorables<br />

existantes.<br />

La Chambre des Métiers demande dès lors aux<br />

auteurs, pour le cas où ces derniers comptent<br />

maintenir le jour de congé supplémentaire,<br />

de formuler un amendement juridiquement<br />

solide visant à rendre à néant l’effet de<br />

l’augmentation de la durée du congé<br />

minimum sur les dispositions légales<br />

ou conventionnelles plus favorables<br />

Le salarié …<br />

Source : www.guichet.lu<br />

Couverture des coûts supplémentaires<br />

du « 9 mai » férié<br />

Etant donné que le Gouvernement entend<br />

montrer à l’Europe « l’esprit progressiste »<br />

du Luxembourg, la Chambre des Métiers<br />

juge légitime de qualifier la décision du<br />

jour férié du 9 mai comme étant une<br />

action promotionnelle du pays à<br />

l’étranger (« nation branding »), aux frais<br />

de l’économie. Dès lors, elle est d’avis qu’il<br />

incombe à l’Etat luxembourgeois de compenser<br />

les frais et problèmes en résultant<br />

par des mesures adéquates.<br />

Concernant le nouveau jour férié du<br />

9 mai imposé aux entreprises dans un<br />

mois qui en compte déjà deux ou trois,<br />

selon l’année concernée, la Chambre<br />

des Métiers propose comme mesure de<br />

1<br />

Calculs sur la base des 84.987 salariés relevés pour l’Artisanat (statistiques de 2017)<br />

2<br />

https://guichet.public.lu/fr/entreprises/ressources-humaines/temps-travail/gestion/travail-jours-feries.html<br />

3<br />

Dans ce cas de figure, le « jour férié » en lui-même est un jour non-productif.<br />

4<br />

Salaire correspondant à la « rétribution du nombre d’heures de travail qui auraient normalement été prestées » le jour devenu jour férié.<br />

5<br />

Pour le cas où le salarié n’aurait dû travailler que 4 heures ou moins, il a droit à ½ journée de congé compensatoire.<br />

6<br />

À prendre dans un délai de 3 mois.<br />

Cadre légal sur les jours fériés au Luxembourg – Impact sur l’entreprise 2<br />

9<br />

… ne travaille<br />

pas le jour<br />

férié 3<br />

… travaille<br />

le jour<br />

férié<br />

Coûts supplémentaires dus au « jour férié » = en surligné<br />

(p.ex. le « 9 mai » d’après le projet de loi n° 7399)<br />

… sur un jour<br />

ouvrable travaillé<br />

aux termes du contrat<br />

Rémunération habituelle 4<br />

+ 1 jour de repos<br />

(le jour férié) 5<br />

Rémunération habituelle<br />

+ salaire pour heures<br />

prestées<br />

+ majoration 100%<br />

Par exemple, en <strong>2019</strong><br />

le 9 mai tombe<br />

sur un jeudi.<br />

LE JOUR FÉRIÉ TOMBE …<br />

… sur un jour<br />

ouvrable non travaillé aux<br />

termes du contrat<br />

1 jour de congé<br />

compensatoire 6<br />

Salaire pour heures<br />

prestées<br />

+ majoration 100%<br />

+ 1 jour de congé<br />

compensatoire<br />

Par exemple, en 2020<br />

le 9 mai tombe<br />

sur un samedi.<br />

compensation la prise en charge par l’Etat<br />

des coûts causés par ce jour férié pour<br />

l’ensemble des salariés à hauteur du salaire<br />

brut (à l’exclusion du salaire des heures<br />

effectivement prestées), de la majoration<br />

de 100% pour jour férié sur le salaire des<br />

heures effectivement prestées, des charges<br />

patronales concernées et, le cas échéant, du<br />

jour de congé compensatoire dû, et ce aussi<br />

bien pour le cas où l’entreprise chôme le 9<br />

mai que lorsque les conditions spéciales de<br />

l’entreprise ne permettent pas de chômer<br />

pendant ce nouveau jour férié. Cette compensation<br />

des coûts causés par le jour férié<br />

du 9 mai devrait dès lors intervenir dans<br />

les cas-types suivants : coïncidence<br />

du 9 mai (a) avec un jour de semaine où<br />

le salarié aurait normalement travaillé, (b)<br />

avec un jour de semaine où le salarié<br />

n’aurait pas travaillé et (c) avec<br />

un dimanche.<br />

… sur un<br />

dimanche (non travaillé<br />

aux termes du contrat)<br />

1 jour de congé<br />

compensatoire<br />

Salaire pour heures<br />

prestées<br />

+ majoration 100%<br />

+ majoration 70%<br />

+ 1 jour de congé<br />

compensatoire<br />

Par exemple, en 2021<br />

le 9 mai tombe<br />

sur un dimanche.<br />

« La Chambre des Métiers juge légitime de qualifier la décision<br />

du jour férié du 9 mai comme étant une action promotionnelle<br />

du pays à l’étranger. »<br />

Définition du « 9 mai » comme « jour<br />

férié flexible »<br />

En plus, la Chambre des Métiers juge<br />

important, au vu des défis futurs des<br />

entreprises en termes d’augmentation<br />

de la productivité, notamment au mois<br />

de mai, de demander aux auteurs du présent<br />

projet de loi de prendre le soin de définir<br />

le « 9 mai » comme « jour férié flexible ».<br />

Il pourrait alors être refixé par les salariés<br />

au niveau individuel comme jour férié de<br />

rechange, rajouté par exemple à la période<br />

des congés collectifs d’été, pour le cas où<br />

l’entreprise, vu les conditions de productions<br />

spéciales, n’aurait pas d’autre choix que de<br />

travailler pendant la « Journée de l’Europe ».<br />

Chambre des Métiers<br />

marc.gross@cdm.lu<br />

Directeur Affaires sociales et européennes<br />

+352 48 67 67 231<br />

www.cdm.lu<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

16<br />

17


MAGAZINE<br />

ACTUALITÉS<br />

INTERVIEW<br />

L’initiative qui fait briller<br />

le patrimoine national.<br />

La Monarchie incarne la souveraineté, la stabilité et la continuité du Grand-Duché de Luxembourg dans ses relations internes<br />

et externes.<br />

Monsieur Wirion, quelle était la motivation<br />

à base de cette initiative ?<br />

Cette initiative se propose, en reconnaissance<br />

de son engagement pour le<br />

développement économique et sociale<br />

de notre pays, d’offrir à la Maison<br />

Grand-Ducale quatre prestigieuses<br />

collections de verre, produites grâce<br />

au savoir-faire artisanal local et<br />

régional.<br />

L’utilisation de ces verres est réservée<br />

à des fins représentatives, par exemple<br />

lors de visites d’Etat. Après avoir servi<br />

depuis environ 150 ans, ces verres ne<br />

sont aujourd’hui plus disponibles en<br />

nombre suffisant. D’où l’idée de faire<br />

une reproduction de ces verres grâce<br />

au savoir-faire existant au Luxembourg.<br />

Qui sont les acteurs impliqués dans<br />

la production de ces verres ?<br />

L’entreprise luxembourgeois Saturne<br />

Technology établie à Sandweiler a<br />

produit au laser les moules des verres.<br />

Sur base de ces moules, Pascale Seil,<br />

souffleuse de verre de renommée<br />

nationale et internationale va produire<br />

les verres à l’identique dans son atelier<br />

à Berdorf. De fait, cette initiative<br />

permet la rencontre d’une entreprise<br />

de très haute technologie avec le savoirfaire<br />

d’excellence de l’artisan.<br />

En raison du savoir-faire ancestral<br />

nécessaire pour graver à l’identique le<br />

sceau grand-ducal sur les verres, j’ai<br />

choisi un des rares artisans d’Europe<br />

disposant encore de ce savoir-faire, à<br />

savoir Monsieur Chrisitan Schmidt de<br />

Zwiesel-Rabenstein, qui a déjà pu se<br />

distinguer dans la Grande Région.<br />

Comment est organisé le financement de<br />

l’initiative ?<br />

Il s’agit d’un geste de reconnaissance<br />

de tous les secteurs de l’économie<br />

luxembourgeoise à la Maison Grand-<br />

Ducale. Les entreprises qui ont un lien<br />

profond avec le pays peuvent s’associer<br />

« Les entreprises qui ont<br />

un lien profond avec le pays<br />

peuvent s’associer<br />

à cette démarche inédite. »<br />

à cette démarche inédite. À ce stade,<br />

35 entreprises ont d’ores et déjà adhéré<br />

au projet et beaucoup d’autres ont<br />

manifesté leur intérêt.<br />

Avant la fête nationale de <strong>2019</strong>, LL.AA.<br />

RR, le Grand-Duc et la Grande-<br />

Duchesse vont inviter toutes les parties<br />

prenantes à une réception au Palais,<br />

réception lors de laquelle aura lieu<br />

la remise des moules de verres et des<br />

quatre collections de verre.<br />

En guise de remerciement, le Grand-<br />

Duc va offrir des verres de cette collection<br />

aux entreprises ayant participé<br />

financièrement à l’initiative.<br />

Pour donner de la visibilité à toutes<br />

les parties prenantes, la Chambre des<br />

Métiers va sortir une publication qui<br />

va retracer l’histoire de ces verres,<br />

la reproduction des verres et faire<br />

mention des entreprises participantes.<br />

Sur le plan international, l’image du<br />

pays doit beaucoup au prestige et<br />

à la renommée du Grand-Duc, de<br />

la Grande-Duchesse et des membres de<br />

la Famille grand-ducale. Leur influence<br />

est très visible, à l’occasion notamment<br />

des visites d’Etat ou des missions<br />

économiques.<br />

« L’Artisanat joue un rôle de catalyseur. »<br />

Sur le plan national, la monarchie<br />

tient du symbole, mais aussi d’actions<br />

concrètes et quotidiennes. Par ses nombreux<br />

engagements, la Famille grandducale<br />

œuvre pour le développement<br />

économique du pays et pour l’intégration<br />

sociale de tous les citoyens. Les valeurs<br />

de respect, de solidarité et de développement<br />

durable sont au cœur de cette<br />

démarche.<br />

Un domaine particulier qui lie la Maison<br />

grand-ducale à l’Artisanat est celui de la<br />

valorisation de la culture locale et de la<br />

préservation du patrimoine national.<br />

Dans ce domaine, l’Artisanat joue un rôle<br />

de catalyseur toujours à la recherche<br />

d’une conciliation entre le côté pratique<br />

et utilitaire de la chose et son volet<br />

esthétique, voire artistique.<br />

Avant d’être inventorié, conservé et mis<br />

en lumière à des fins d’admiration et de<br />

création d’un sentiment d’appartenance<br />

culturelle et nationale, le patrimoine<br />

doit d’abord être inventé et conçu à<br />

un moment ou à un autre, et ceci à<br />

des fins d’utilisation dans la vie quotidienne,<br />

que ce soit dans un contexte privé<br />

ou public. Pour mettre à l’honneur le<br />

savoir-faire artisanal luxembourgeois, Tom<br />

Wirion, Directeur général de la Chambre<br />

des Métiers, et Monsieur Raymond<br />

Bernard, initiateur du projet, ont lancé<br />

l’idée d’offrir à la Maison grand-ducale<br />

quatre prestigieuses collections de verres,<br />

à travers une production artisanale locale,<br />

associant l’économie sociale et solidaire,<br />

et financée par des fonds provenant<br />

de l’économie dans son ensemble.<br />

Cette approche participative permettra<br />

de produire ces collections de verres<br />

répondant à des critères de qualité et d’esthétique<br />

destinés, d’abord, à servir à des fins<br />

représentatives et, ensuite, à entrer dans<br />

le patrimoine collectif du Luxembourg.<br />

PLUS D’INFOS<br />

SATURNE TECHNOLOGY a été fondée en 2001 et compte aujourd’hui 15 employés, experts dans<br />

la fabrication additive métallique, le soudage laser, la découpe et le perçage laser ainsi que le rechargement<br />

laser. L’entreprise est un des 9 acteurs en Europe à maîtriser la production de pièces « complexes »<br />

pour les industries de pointe et fournisseur des secteurs de l’aéronautique civile et militaire,<br />

de l’agro-alimentaire, de l’armement, de l’art et joaillerie, de l’automobile, du médical, du nucléaire,<br />

de la R&D et de l’aérospatial.<br />

PASCALE SEIL est née en 1969 à Luxembourg où elle passe la plus grande<br />

partie de sa vie. Elle obtient son baccalauréat en céramique en 1987 au Lycée<br />

technique des Arts et Métiers de Luxembourg pour ensuite continuer ses<br />

études à l’École des Arts Décoratifs de Strasbourg jusqu’en 1991. En 1995, elle<br />

est diplômée en soufflage du verre au Centre Européen de Recherches et de<br />

Formation aux Arts Verriers de Vannes le Châtel (Meurthe-et-Moselle).<br />

C’est à Berdorf que Pascale Seil ouvre son propre atelier de soufflage de verre.<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

18<br />

19


MAGAZINE<br />

CHRONIQUE<br />

JURIDIQUE<br />

ENTREPRISES<br />

Le nouveau Registre des<br />

bénéficiaires effectifs :<br />

les artisans sont aussi<br />

concernés !<br />

Avec le vote de la loi du 13 janvier <strong>2019</strong> qui entrera en vigueur le 1 er <strong>mars</strong> <strong>2019</strong> 1 , les sociétés et les autres entités immatriculées<br />

au Registre du Commerce et des Sociétés (RCS) sont tenues de conserver au siège social une liste à jour comprenant<br />

des informations détaillées sur leurs propriétaires personnes physiques, appelés « bénéficiaires effectifs. ». Ces informations<br />

devront de plus être transmises pour publication auprès du nouveau registre national : le Registre des bénéficiaires effectifs<br />

(ou LBE). Ces nouvelles obligations proviennent d’une transposition de la 4 ème directive européenne qui organise la lutte<br />

contre le blanchiment des capitaux, le financement du terrorisme, et la criminalité organisée 2 .<br />

Qui est à considérer<br />

comme « bénéficiaire<br />

effectif » ?<br />

Il est vivement conseillé aux entreprises<br />

du secteur artisanal de se préparer à<br />

ces nouvelles obligations car les sanctions<br />

pénales en cas de non-respect sont<br />

conséquentes, à savoir la condamnation à<br />

des amendes comprises entre 1.250 euros<br />

et 1.250.000 euros.<br />

• Quelles sont les entités concernées ?<br />

Les sociétés commerciales sont concernées<br />

par ces nouvelles obligations,<br />

mais pas les entreprises individuelles.<br />

Certaines sociétés commerciales sont<br />

cependant exclues, à savoir les sociétés<br />

momentanées et les sociétés en participation<br />

car elles n’ont pas de personnalité<br />

juridique propre, et les sociétés cotées<br />

car elles sont déjà soumises à des règles<br />

spécifiques.<br />

Est donc visée par la loi du 13 janvier <strong>2019</strong><br />

toute entreprise qui fonctionne sous la<br />

forme de société à responsabilité limitée<br />

(SARL), de société à responsabilité limitée<br />

simplifiée (SARL-S), de société anonyme<br />

(SA), de société par actions simplifiée<br />

(SAS), de société en nom collectif (SNC),<br />

de société en commandite simple ou spéciale,<br />

de société coopérative et de société<br />

européenne.<br />

Aussi cette loi va impacter la plupart des<br />

entreprises du secteur artisanal, étant<br />

donné que les ¾ du secteur fonctionnent<br />

sous la forme de société commerciale,<br />

et seulement ¼ sous forme d’entreprises<br />

individuelles.<br />

A côté des sociétés commerciales, d’autres<br />

entités immatriculées au RCS sont<br />

concernées par cette loi, à savoir : les<br />

groupements d’intérêt économique (GIE),<br />

les succursales de sociétés ou de GIE<br />

étrangers, les sociétés civiles, les associations<br />

sans but lucratif, les fondations,<br />

les associations d’épargne pension,<br />

les associations agricoles, les établissements<br />

publics de l’Etat et des communes,<br />

les associations d’assurances mutuelles,<br />

et les fonds communs de placement.<br />

• Qui est à considérer comme « bénéficiaire<br />

effectif » ?<br />

La notion de bénéficiaire effectif est<br />

définie par référence à la loi « anti-blanchiment<br />

» de 2004 3 .<br />

Un bénéficiaire effectif est toute personne<br />

physique qui possède ou contrôle,<br />

directement ou indirectement,<br />

une société commerciale.<br />

Une personne physique est considérée<br />

bénéficiaire effectif si elle détient, directement<br />

ou indirectement, 25% des actions<br />

plus une d’une société.<br />

Si aucun propriétaire direct ou indirect<br />

n’est identifié, ou s’il n’est pas certain que<br />

la ou les personnes identifiées soient<br />

des bénéficiaires effectifs, le « dirigeant<br />

principal » est alors à considérer comme<br />

bénéficiaire effectif. Concernant les autres<br />

entités, sont notamment à considérer<br />

comme bénéficiaires effectifs les personnes<br />

physiques ayant constitué l’entité et<br />

celles exerçant le contrôle de l’entité.<br />

• Quelles sont les nouvelles obligations ?<br />

Les entités concernées doivent, en premier<br />

lieu, récolter et conserver au lieu de leur<br />

siège social une série d’informations<br />

concernant leurs bénéficiaires effectifs.<br />

Les informations visent :<br />

- les données personnelles permettant<br />

d’identifier la personne physique, à<br />

savoir ses nom, prénom(s), nationalité(s),<br />

jour date et lieu de naissance,<br />

pays de résidence, adresse privée ou<br />

professionnelle, et le numéro<br />

d’identification ;<br />

- la nature et l’étendue des intérêts<br />

effectifs que cette personne physique<br />

détient dans l’entité.<br />

Les entités concernées sont ensuite tenues<br />

de demander l’inscription de ces informations<br />

au Registre des bénéficiaires effectifs<br />

(RBE) dans un délai d’un mois à compter<br />

de la connaissance de l’évènement qui<br />

rend nécessaire cette inscription.<br />

La demande d’inscription s’effectuera sur<br />

le site du Luxembourg Business Registers<br />

(www.lbr.lu).<br />

A titre de disposition transitoire, les<br />

entités concernées auront jusqu’au 31 août<br />

<strong>2019</strong> pour se conformer pour la première<br />

fois à ces obligations.<br />

• Qui aura accès au Registre des bénéficiaires<br />

effectifs (RBE) ?<br />

Même si ces obligations visent la lutte contre<br />

le blanchiment d’argent, la loi du 13 janvier<br />

<strong>2019</strong> a ouvert à toute personne l’accès<br />

à la plupart des informations publiées au<br />

RBE.<br />

Une entité ou un bénéficiaire effectif a<br />

cependant la possibilité de demander une<br />

limitation de l’accès aux informations les<br />

concernant publiées au RBE, pour une<br />

période maximale de 3 ans renouvelable,<br />

aux autorités nationales, établissements de<br />

1<br />

Loi du 13 janvier <strong>2019</strong> instituant un Registre des bénéficiaires effectifs. Publiée au Mémorial A N°15 du 15 janvier <strong>2019</strong><br />

2<br />

Directive (UE) 2015/849 du Parlement européen et du Conseil du 20 mai 2015 relative à la prévention de l’utilisation du<br />

système financier aux fins du blanchiment de capitaux ou du financement du terrorisme.<br />

3<br />

Loi modifiée du 12 novembre 2004 relative à la lutte contre le blanchiment et contre le financement du terrorisme.<br />

crédits et financiers, et huissiers et notaires<br />

agissant en qualité d’officiers publics.<br />

Il faut pour cela invoquer des circonstances<br />

exceptionnelles qui exposeraient<br />

le bénéficiaire effectif au risque de fraude,<br />

d’enlèvement, de chantage, de violence<br />

ou d’intimidation. Une limitation d’accès<br />

peut aussi être demandée si le bénéficiaire<br />

effectif est un mineur ou autrement frappé<br />

d’incapacité.<br />

• Quelle est la durée de conservation des<br />

informations ?<br />

Les informations communiquées, ainsi<br />

que les pièces justificatives seront conservées<br />

par le RBE pendant cinq ans après<br />

la date de la dissolution de l’entité.<br />

Cette durée de conservation de cinq ans<br />

s’appliquera aussi aux entités puisque<br />

la loi leur impose, au moment de leur<br />

dissolution et de leur radiation du RCS,<br />

de désigner l’endroit où seront conservées<br />

les informations sur leurs bénéficiaires<br />

effectifs pendant cette période de cinq ans,<br />

et de faire publier l’indication de ce lieu au<br />

Recueil électronique des sociétés<br />

et associations (RESA).<br />

Chambre des Métiers<br />

gilles.cabos@cdm.lu<br />

Conseiller juridique<br />

+352 42 67 67 - 252<br />

www.cdm.lu<br />

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21<br />

D'Handwierk_Anzeige_Oktober_vec.indd 2 11/6/18 16:41


MAGAZINE<br />

ÉCONOMIE<br />

AIDES AUX ENTREPRISES<br />

Un nouveau régime<br />

d’aides étatiques en faveur<br />

des petites et moyennes<br />

entreprises.<br />

Dans l’édition de janvier <strong>2019</strong> du magazine « D’Handwierk », la Chambre des Métiers vous a rapporté des conférences organisées<br />

avec le ministère de l’économie en novembre 2018 sur les nouvelles aides étatiques aux petites et moyennes entreprises (« PME »).<br />

Dans cet article, elle vous offre une image plus détaillée sur ce qui a changé par rapport à l’ancien régime, quelles sont<br />

les différentes aides disponibles et où vous trouvez les informations et formulaires nécessaires afin de demander une aide étatique.<br />

La nouvelle loi du 9 août 2018 relative à un régime d’aides en faveur<br />

des petites et moyennes entreprises<br />

En printemps 2017 a été déposé un projet de loi pour visant<br />

à mettre en conformité le régime d’aide national avec le<br />

règlement européen n°651/2014. Ce projet a finalement été<br />

voté en octobre 2018 à la Chambre des Députés pour devenir la loi<br />

du 9 août 2018 relative à un régime d’aides en faveur des PME.<br />

La grande nouveauté dans cette loi comparée à l’ancien régime<br />

d’aides aux PME est « l’effet incitatif », c’est-à-dire l’obligation<br />

de demander une aide étatique avant la réalisation de<br />

l’investissement ou le début de travaux. Seule exception :<br />

la demande d’aide sous les conditions de « minimis », qui<br />

seront présentées ci-après. Dans son avis relatif au projet de<br />

loi, la Chambre des Métiers s’était opposée à la pratique d’une<br />

demande d’aide au préalable, mais la législation européenne<br />

rend obligatoire « l’effet incitatif ». Les entreprises doivent<br />

donc dès maintenant penser à préannoncer toutes les dépenses<br />

(p.ex. sous forme de devis) pour lesquelles une aide étatique est<br />

envisagée. Une fois l’aide accordée par le ministère, les<br />

investissements et travaux peuvent être entamés. Le montant<br />

qui est accordé sera versé au moment du décompte final.<br />

Afin de clarifier la procédure de demande d’une aide étatique,<br />

les différentes étapes, tenant compte de « l’effet incitatif »,<br />

ont été reprises au graphique 1.<br />

Les étapes pour solliciter une aide étatique<br />

Au total, le nouveau régime d’aides aux PME propose 7 types<br />

d’aides étatiques dont deux qui ne s’adressent pas directement aux<br />

entreprises (les aides pour la coopération territoriale européenne<br />

ainsi que les aides au financement des risques).<br />

Les 5 principaux types d’aides pouvant être demandées par une<br />

entreprise sont :<br />

• les aides à l’investissement en faveur des PME ;<br />

• les aides aux services de conseil en faveur des PME ;<br />

• les aides à la première participation des PME à une foire<br />

nationale ;<br />

• les aides en faveur des jeunes entreprises ;<br />

• les aides destinées à remédier aux dommages causés par<br />

certaines calamités naturelles.<br />

S’y rajoute un type d’aide supplémentaire pour des<br />

investissements divers (sous les conditions de « minimis »).<br />

1. Les aides à l’investissement en faveur des PME<br />

Toute entreprise de petite ou de moyenne taille souhaitant<br />

effectuer un projet d’investissement qui a pour but de promouvoir<br />

la création, l’extension, la diversification et le changement<br />

fondamental du processus de production, peut bénéficier<br />

d’une aide à l’investissement en faveur des PME.<br />

Les investissements visant à remplacer des machines et/ou<br />

équipements existants ne sont pas éligibles.<br />

2. Les aides aux services de conseil en faveur des PME<br />

Les ministres de l’Economie et des Finances peuvent accorder<br />

des aides en faveur de petites ou moyennes entreprises pour des<br />

services de conseil fournis par des conseillers extérieurs.<br />

Cette aide est octroyée pour des services fournis par des<br />

conseillers extérieurs et prestés occasionnellement pour<br />

des projets ponctuels.<br />

Les services en question :<br />

• ne constituent pas une activité permanente ou périodique et ;<br />

• sont sans rapport avec les dépenses de fonctionnement normales<br />

de l’entreprise (notamment, les services réguliers de conseil fiscal<br />

ou juridique, ou la publicité).<br />

3. Les aides à la première participation des PME à une foire nationale<br />

Le régime d’aide pour les PME prévoit également une aide<br />

pour celles qui participent une première fois à une foire<br />

ou exposition au Luxembourg, afin de couvrir les coûts<br />

supplémentaires résultant de la location, de la mise en place<br />

et de la gestion du stand.<br />

4. Les aides en faveur des jeunes entreprises<br />

Les ministres de l’Economie et des Finances peuvent accorder<br />

des aides en faveur d’une jeune entreprise à fort potentiel de<br />

croissance qui dispose déjà d’au moins 2 bilans comptables<br />

et qui n’a pas repris l’activité d’une autre entreprise.<br />

L’aide octroyée vise à soutenir la jeune entreprise dans sa phase<br />

de croissance. Le montant de l’aide dépend du capital apporté<br />

par l’entreprise (« clause de matching »).<br />

5. Les aides destinées à remédier aux dommages causés par certaines<br />

calamités naturelles<br />

Des aides destinées à remédier aux dommages causés par les<br />

séismes, les glissements de terrain, les inondations, les tornades,<br />

les ouragans et les feux de végétation d’origine naturelle peuvent,<br />

sous certaines conditions, être accordées à toute entreprise de<br />

petite ou de moyenne taille.<br />

6. Les aides aux investissements divers<br />

Les ministres de l’Economie et des Finances peuvent accorder<br />

des aides en faveur de petites ou moyennes entreprises pour<br />

des investissements divers qui ont pour but de promouvoir<br />

la modernisation et la compétitivité de l’économie<br />

luxembourgeoise. Cette aide fonctionne sous les conditions<br />

de « minimis » et offre aux entreprises la possibilité de demander<br />

des aides pour tout type d’investissement qui n’est pas éligible<br />

sous le régime des « aides à l’investissement en faveur des PME »<br />

(cf point 1).<br />

Le règlement grand-ducal du 12 octobre 2018 déterminant<br />

la nomenclature des dépenses et des entreprises éligibles au<br />

régime d’aides prévu par la loi du 9 août 2018 inclut une liste<br />

d’activités qui ne sont pas éligibles au titre des aides étatiques.<br />

Sont exclus, entre autres, les tatoueurs, les entreprises de taxis<br />

et certaines activités de la production cinématographique.<br />

Vous pouvez consulter cette liste entière en téléchargeant le<br />

règlement grand-ducal sous : https://www.cdm.lu/news/fiche/<br />

newsnew/news/reforme-des-aides-etatiques-aux-pmenouvelle-loi-et-nouveau-reglement-grand-ducal-en-vigueur<br />

Guichet.lu<br />

Afin de pouvoir déposer votre demande pour une aide<br />

étatique sous le nouveau régime d’aides aux PME, vous<br />

avez besoin du formulaire correspondant au type d’aide<br />

que vous sollicitez.<br />

Pour ceci, rendez-vous sur www.guichet.lu sous la rubrique «<br />

Enterprise » ▶ « Financement & Aides » ▶« Régime PME » ▶<br />

« Aides générales en faveur des PME ».<br />

Pour les 6 types d’aide mentionnés ci-avant, il s’agit de remplir<br />

un formulaire par type d’aide sollicitée.<br />

Pour ce qui concerne les pièces justificatives, guichet.lu<br />

vous indique pour chaque type d’aide quelles pièces il s’agit<br />

de joindre à votre dossier et les informations à renseigner<br />

dans le formulaire.<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

22<br />

23


MAGAZINE<br />

ÉCONOMIE<br />

Récapitulatif des aides étatiques disponibles à travers le régime PME<br />

Le tableau récapitulatif reprend les informations clés sur les aides étatiques qui peuvent être demandées à travers la nouvelle loi du 9 août 2018.<br />

Il précise notamment les critères d’éligibilité, les conditions spécifiques au type d’aide, le montant de l’aide, ainsi que les délais à respecter.<br />

Aide aux investissements<br />

Aide aux services<br />

de conseil<br />

Aide à la 1 ère participation<br />

d’une foire nationale<br />

Aide jeunes entreprises<br />

Aide calamités naturelles<br />

Aide aux investissements<br />

divers<br />

Qui est éligible? Sous quelles conditions? Pour quel montant? Dans quels délais?<br />

Toute PME<br />

Toute PME<br />

Toute PME<br />

Toute petite<br />

entreprise<br />

(≤ 50 personnes<br />

occupées)<br />

Toute PME<br />

Toute PME<br />

Ne pas être en difficulté; investissements dans<br />

actifs corporels/incorporels pour:<br />

- création d’établissement<br />

- extension d’établissement<br />

- diversification de production<br />

- changement fondamental<br />

du processus de production;<br />

Indication des relations avec entreprises<br />

partenaires ou entreprise liée.<br />

Ne pas être en difficulté; Coûts admissibles<br />

sont les coûts des services de conseils<br />

de conseillers extérieurs; Indication<br />

des relations avec entreprises partenaires<br />

ou entreprise liée.<br />

1 ère participation à une foire nationale; ne pas<br />

être en difficulté; frais éligibles sont les coûts<br />

résultant de la location, de la mise en place et de<br />

la gestion du stand; Indication des relations avec<br />

entreprises partenaires ou entreprise liée.<br />

L’entreprise doit:<br />

- être enregistrée depuis max. 5 ans;<br />

- possèder 2 bilans comptables;<br />

- démontrer un fort potentiel de croissance.<br />

Ensemble des coûts est éligible à l’exception<br />

des dépenses non-éligibles (définit par règlement<br />

grand-ducal)<br />

Coûts admissibles = coûts subis comme<br />

conséquence directe de la calamité naturelle.<br />

Coûts doivent être évalués par un expert.<br />

Dommages matériels causés aux actifs tels que<br />

les bâtiments, les équipements, les machines<br />

ou les stocks ainsi qu’à la perte de revenu.<br />

L’évènement doit être officiellement reconnu<br />

comme calamité naturelle avec lien de<br />

causalité directe.<br />

Ne pas être en difficulté; investissements dans<br />

actifs corporels non-éligibles sous “aide aux<br />

investissements”; Indication des relations avec<br />

entreprises partenaires ou entreprise liée.<br />

Petite entreprise: 20% des coûts<br />

admissibles<br />

Moyenne entreprise:<br />

10% des coûts admissibles<br />

Montant minimal: 1.000 €<br />

Aide maximale: 50% des coûts admissibles<br />

Montant minimal: 1.000 € €<br />

Aide maximale: 25% des frais éligibles<br />

Montant minimal: 1.000 € €<br />

Équivalent-subvention brut (montant avant impôts<br />

ou autres prélèvement) n’excède pas 400.000 €.<br />

La subvention en capital se fait sur base du principe<br />

« matching » --> pour tout apport de nouveau fond,<br />

l’État accorde une aide équivalente jusqu’à<br />

400.000 €.<br />

Montant minimal: 1.000 € €<br />

L’aide n’est pas limitée. Cependant, il n’est<br />

pas possible de remplacer un bien vétuste<br />

pour un nouveau.<br />

Petite entreprise: 20% des coûts admissibles<br />

Moyenne entreprise: 10% des coûts admissibles<br />

Aide maximale (si effet incitatif): 200.000 € €<br />

Aide max. petite entreprise (si demande après<br />

investissement): 20.000 €<br />

Aide max. moyenne entreprise (si demande<br />

après investissement): 10.000 € €<br />

Montant minimal: 1.000 € €<br />

Demande doit être faite au préalable<br />

(« effet incitatif »).<br />

Demande de paiement des aides dans<br />

un délai maximal de 5 ans.<br />

Demande doit être faite au préalable<br />

(« effet incitatif »).<br />

Demande de paiement des aides dans<br />

un délai maximal de 5 ans.<br />

Demande doit être faite au préalable<br />

(« effet incitatif »).<br />

Demande de paiement des aides dans<br />

un délai maximal de 5 ans.<br />

Demande doit être faite au préalable<br />

(« effet incitatif »).<br />

Demande de paiement des aides dans<br />

un délai maximal de 5 ans.<br />

Demande doit être faite au préalable<br />

(« effet incitatif »).<br />

L’aide est octroyée dans les 4 ans qui<br />

suivent la survenance de l’évènement.<br />

Demande de paiement des aides dans<br />

un délai maximal de 5 ans.<br />

Introduction de demande d’aide au:<br />

préalable ou après l’investissement.<br />

Si après, demande soumise au<br />

maximum 1 ans après décaissement.<br />

Pour plus d’informations<br />

La Chambre des Métiers vous informe que sur son site internet vous trouvez un outil « Aides aux entreprises » (https://www.cdm.lu/services/aides-aux-entreprises)<br />

dans lequel vous avez des fiches d’informations sur les 6 types d’aide évoqués dans cet article. Ces fiches contiennent encore plus d’informations et<br />

des liens vers les sites du Guichet.lu et du Ministère de l’Économie. N’hésitez pas non plus à nous contacter pour tout conseil et soutien sur la procédure<br />

de demande d’aide et la confection de votre dossier. Vous pouvez fixer un rendez-vous avec nos collègues du service « Contact entreprise » afin de pouvoir<br />

discuter de votre projet. contact@cdm.lu / +352 42 67 67 261<br />

Chambre des Métiers<br />

philippe.maroldt@cdm.lu<br />

Conseiller économique<br />

+352 42 67 67 260<br />

FAILLITES<br />

L’Artisanat plus robuste<br />

que l’économie en général.<br />

De prime abord, il faut souligner que les faillites doivent être considérées comme un phénomène économique<br />

qui n’a rien d’extraordinaire dans une économie de marché, où les entreprises sont en concurrence les unes par rapport<br />

aux autres. Ainsi, la disparition d’entreprises fait partie de la dynamique économique tout comme la création d’entreprises.<br />

Selon les chiffres publiés par Creditreform en janvier <strong>2019</strong>,<br />

le nombre de faillites dans l’ensemble de l’économie<br />

luxembourgeoise a considérablement progressé, de l’ordre<br />

de 28% entre 2017 et 2018. En chiffres absolus, leur nombre s’élève<br />

à 1.195 unités en 2018, ce qui, d’après les calculs de la Chambre des<br />

Métiers, correspond à 33 faillites sur 1.000 entreprises.<br />

Le nombre de faillites dans le secteur de l’Artisanat, qui<br />

représente respectivement 22% et 23% de l’ensemble des<br />

entreprises et de l’emploi, augmente marginalement de 113<br />

en 2017 à 119 unités en 2018. En d’autres termes, l’Artisanat<br />

compte seulement 16 faillites sur 1.000 entreprises, un chiffre<br />

qui est resté stable par rapport à 2017. Par ailleurs, en 2018,<br />

les entreprises artisanales étaient responsables de 10% des<br />

faillites au Luxembourg, un taux qui a baissé sur une année,<br />

alors qu’il s’établissait à 12% en 2017.<br />

Ainsi, sur la période 2009 - 2018, le nombre de<br />

faillites sur 1.000 entreprises est 83% plus élevé<br />

dans les autres secteurs économiques<br />

que dans l’Artisanat !<br />

Par ailleurs, les analyses de la Chambre des Métiers montrent<br />

que le taux de faillites de l’Artisanat est structurellement endessous<br />

du taux des autres secteurs économiques. Si la moyenne<br />

décennale du nombre de faillites sur 1.000 entreprises artisanales<br />

s’élève à 18 entités, celle de l’économie hors Artisanat est de 33.<br />

Ainsi, sur la période 2009 - 2018, le nombre de faillites sur<br />

1.000 entreprises est 83% plus élevé dans les autres secteurs<br />

économiques que dans l’Artisanat !<br />

La bonne situation conjoncturelle au cours de l’année 2018,<br />

qui transcende à travers l’indicateur d’activité de l’enquête de<br />

conjoncture de la Chambre des Métiers pourrait être à la base du<br />

redressement de ce taux dans l’Artisanat. Les causes pouvant<br />

expliquer la survenance d’une faillite sont multiples, mais la<br />

plupart du temps elles sont liées au niveau de compétence et de<br />

formation du chef d’entreprise, de même qu’aux capitaux propres<br />

peu élevés, ce qui rend les entreprises vulnérables d’un point<br />

de vue financier. Ainsi, il convient de rappeler que le droit<br />

d’établissement requiert un certain niveau de qualification<br />

pour la création ou la reprise d’une entreprise artisanale.<br />

Malgré une récente réforme de la législation, les exigences<br />

en matière de qualification restent significatives.<br />

La Chambre des Métiers avait émis de sérieuses réserves par<br />

rapport à la mise en place en 2017 de la nouvelle forme sociétaire<br />

qu’est la société à responsabilité limitée simplifiée (S.à r.l.-S).<br />

Ces sociétés se distinguent des S.à r.l. traditionnelles notamment<br />

à cause de la réduction de l’exigence du capital social minimum à<br />

un euro. Selon la Chambre des Métiers, le niveau très bas<br />

de capital rend ce genre de structure extrêmement vulnérable<br />

par rapport à toute sorte d’aléa.<br />

Groupe de métiers<br />

Alimentation 2 2% 8<br />

Mode, santé & hygiène 12 10% 8<br />

Mécanique 10 8% 9<br />

Construction 90 76% 24<br />

Communication,<br />

multimédia & spectacle<br />

Activités artisanales<br />

diverses<br />

Nombre<br />

de faillites<br />

Faillites<br />

en % de<br />

l’Artisanat<br />

4 3% 6<br />

1 1% 4<br />

Total/Moyenne 119 100% 16<br />

Faillites en 2018 par groupe de métiers<br />

Faillites<br />

sur 1.000<br />

entreprises<br />

Au niveau de l’Artisanat, la Chambre des Métiers a procédé<br />

à une analyse des faillites par groupes de métiers. Constituant<br />

de loin le groupe le plus important en termes d’entreprises,<br />

il n’est pas surprenant qu’en chiffres absolus le secteur de<br />

la construction soit responsable de la majorité des faillites.<br />

Avec 90 faillites pendant l’année 2018, il représente trois quarts<br />

des cas survenus dans l’Artisanat. Son taux de faillites sur<br />

1.000 entreprises s’établissant à 24, la construction reste<br />

bien en dessous de la moyenne de l’économie en général (33).<br />

En ce qui concerne les autres groupes de métiers de l’Artisanat,<br />

leur taux de faillites sur 1.000 entreprises étant inférieur à 10,<br />

ils exercent une influence à la baisse sur la moyenne<br />

de l’Artisanat (16).<br />

Chambre des Métiers<br />

max.urbany@cdm.lu<br />

Conseiller économique<br />

+352 42 67 67 261<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

24 25


MAGAZINE<br />

SOCIAL<br />

SÉCURITÉ ET SANTÉ AU TRAVAIL<br />

VISION ZERO - Une affaire<br />

de vision à long terme !<br />

Les organisateurs et partenaires invitent à la 13 ème édition du Forum de la sécurité et de la santé au travail, qui se tiendra<br />

sous la forme d’une conférence d’une demi-journée le mercredi 27 <strong>mars</strong> <strong>2019</strong> au centre de conférences de la Chambre de<br />

Commerce (Luxembourg-Kirchberg).<br />

NEW PEUGEOT PARTNER<br />

MAÎTRISEZ L’IMP SSIBLE<br />

Cette conférence s’inscrit dans<br />

la stratégie nationale VISION<br />

ZERO, lancée en 2016 par l’Association<br />

d’assurance accident, l’UEL (la<br />

Chambre des Métiers et la Fédération<br />

des Artisans étant deux des organisations<br />

patronales regroupées dans l’UEL)<br />

et l’INDR pour redoubler les efforts en<br />

matière de sécurité et de santé au travail.<br />

Six ministères et les trois syndicats<br />

nationaux ont adhéré à la stratégie<br />

nationale VISION ZERO dans le but de<br />

réduire le nombre et la gravité des<br />

accidents du travail, des accidents de trajet<br />

et des maladies professionnelles. Plus<br />

de 160 entreprises ont entretemps rejoint<br />

cette initiative nationale pour contribuer<br />

activement à l’objectif national.<br />

pratique. La conférence décrira en outre<br />

les développements de la stratégie au<br />

niveau national, renseignera sur les<br />

démarches et normes existantes en<br />

termes de sécurité et de santé sur le lieu<br />

du travail et en termes de responsabilité<br />

sociale des entreprises. Comme chaque<br />

année, le Forum offrira une plateforme<br />

unique aux entreprises souhaitant<br />

s’informer sur les pratiques en matière<br />

de prévention des risques.<br />

« Plus de 160 entreprises<br />

ont entretemps rejoint<br />

cette initiative nationale. »<br />

Le « Leadership » avant tout !<br />

Agir en leader constitue un élément<br />

décisif quant au succès ou à l’échec des<br />

mesures de sécurité et de santé dans<br />

une entreprise. Les responsables et les<br />

membres du personnel d’encadrement<br />

sont des modèles : ils dirigent par<br />

l’exemple. Ils établissent les règles et<br />

les suivent ; ils veillent à ce que tout le<br />

monde les connaisse et à ce qu’elles soient<br />

respectées. Les infractions aux règles<br />

doivent être traitées immédiatement.<br />

Ce que les dirigeants font, tolèrent et<br />

exigent définit les normes pour les autres<br />

employés. Le leadership et le fait de<br />

« montrer son engagement » constitue<br />

d’ailleurs la première des 7 règles d’or de la<br />

stratégie VISION ZERO. Cet engagement<br />

du leadership est à l’ordre du jour du<br />

Forum. La Chambre des Métiers abordera<br />

ce sujet également pendant d’autres articles<br />

et conférences à venir. En outre, la<br />

Chambre des métiers dispense la<br />

formation « Les 7 règles d’or de la VISION<br />

ZERO pour les chefs d’entreprise. »<br />

Programme détaillée et inscriptions<br />

Le programme détaillé du Forum est<br />

disponible sur le site Internet dédié à la<br />

VISION ZERO où les inscriptions sont<br />

ouvertes et seront acceptées dans<br />

la limite des places disponibles via<br />

www.visionzero.lu/forum-sst.<br />

Une traduction simultanée sera assurée<br />

en langues allemande et française.<br />

Comment adhérer à « VISION ZERO » en tant<br />

qu’entreprise ?<br />

Les entreprises intéressées peuvent<br />

consulter le site www.visionzero.lu et<br />

s’inscrire par un simple formulaire tout en<br />

s’engageant par un plan d’action en matière<br />

de sécurité et de santé au travail en vue<br />

de réduire le nombre et la gravité des accidents<br />

et des maladies professionnelles.<br />

Association d’Assurance Accident<br />

prevention.aaa@secu.lu<br />

www.visionzero.lu/forum-sst<br />

Chambre des Métiers<br />

contact@cdm.lu<br />

www.cdm.lu<br />

INTERNATIONAL<br />

VAN OFTHE YEAR<br />

PEUGEOT i-COCKPIT®*<br />

SURROUND REAR VISION*<br />

FREIN DESTATIONNEMENT ÉLECTRIQUE*<br />

Possibilité d’échange avec des entreprises<br />

engagées<br />

Le Forum <strong>2019</strong> tournera autour des<br />

7 règles d’or de la VISION ZERO et<br />

offrira la possibilité à des entreprises<br />

engagées dans la VISION ZERO de<br />

présenter leur plan d’action ou bonne<br />

*Disponibleenoption ou de série suivant lesfinitions.<br />

4,2-4,6 L/100 KM 109-119 G/KM (SELON NORME NEDC)<br />

5,6-6,6 L /100 KM 146-173 G /KM (SELON NORME WLTP)<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

26<br />

E. R:Erika Bouteloup-Peugeot Belgique-Luxembourg S.A. -n° BCE 0403.461.107-IBAN :BE81271004500024-Avenue de Finlande 4-8àB-1420Braine-l’Alleud -Tél.:078/151615.


MAGAZINE<br />

ÉCOLOGIE<br />

DURABLE<br />

MAGAZINE<br />

S<br />

ENVIRONNEMENT<br />

Passer à la mobilité électrique<br />

– des solutions pour vos clients.<br />

Période du festival de l’auto oblige,<br />

la voiture électrique est au cœur des<br />

solutions pour contribuer à une mobilité<br />

plus durable. Les dispositifs qui permettent<br />

la charge des véhicules au quotidien<br />

se multiplient pour accompagner<br />

les particuliers dans leur passage<br />

à l’électrique.<br />

Il est aujourd’hui aisé de charger son<br />

véhicule à domicile, au travail, chez<br />

des amis, dans les lieux publics et<br />

s de charge murales dansprochainement les résidences sur certaines aires d’autoroute.<br />

En plus du réseau Chargy (plus<br />

de 275 bornes disponibles aujourd’hui<br />

et 800 en 2020), de nombreux systèmes<br />

echarge privée lors de la planification<br />

sont accessibles pour une charge<br />

simplifiée des véhicules.<br />

obal, les points suivants doivent être considérés :<br />

Pour des raisons de sécurité et de<br />

confort, il est recommandé de faire<br />

installer une borne de charge murale<br />

à domicile avec une puissance recommandée<br />

de 11 kW. À partir d’une<br />

puissance de 7 kW, une connexion avec<br />

le compteur intelligent est obligatoire.<br />

, il est nécessaire deserenseigner auprès du gestionnaire<br />

maximale disponible.<br />

onduits vides ou une plateforme de câbles suffisamment<br />

électricité, de données et de gestion, ou raccordements<br />

our chaque emplacement ?<br />

Si vous installez des panneaux photovoltaïques<br />

chez votre client, informez-le<br />

que sa borne de charge pourra être<br />

alimentée par l’électricité produite par<br />

son installation et qu’il pourra ainsi<br />

consommer directement sa propre<br />

électricité !<br />

nt des conduits vides, ont-ils été prévus pour une installation<br />

mentaires (emplacements àl’intérieur et àl’extérieur) ?<br />

l’électromobilité n’ont pas été considérées lors de la planitiment,<br />

la démarche suivante est en principe applicable :<br />

02 03<br />

yndic<br />

ontacte le gestionnaire de<br />

éseau pour l’évaluation de la<br />

uissance maximale disponible.<br />

elon l’infrastructure existante, le<br />

yndic contacte un ou plusieurs<br />

lectricien(s) qualifié(s) pour l’esimation<br />

des travaux nécessaires.<br />

Électricien qualifié<br />

élabore unconcept global<br />

d’après la puissance de raccordement<br />

disponible et les possibilités<br />

d’optimisation par une<br />

gestion intelligente de charge<br />

pour consultation par l’assemblée<br />

des copropriétaires.<br />

Pour les installations de borne de charge<br />

murale dans les résidences en construction,<br />

élaborez un concept global pour<br />

l’infrastructure de charge pendant la<br />

planification : adaptez le système de<br />

charge à la puissance de raccordement<br />

disponible et prévoyez des conduits<br />

vides pour le passage des câbles<br />

d’électricité et de données entre les<br />

points de charge et le tableau de<br />

distribution principal, respectivement<br />

l’emplacement du système de gestion<br />

de la puissance de charge. Envisagez<br />

également des conduits supplémentaires<br />

dans l’éventualité où de nouvelles<br />

demandes surviendraient par la suite.<br />

Dans le cas des bâtiments existants,<br />

concertez-vous avec le syndic pour<br />

mieux adapter le concept aux besoins<br />

des habitants et aux conditions existantes<br />

(Voir shéma)<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

28<br />

!<br />

!<br />

2.4. Installation de bornes de charge murales dans les résidences<br />

Nouvelle construction<br />

Enfin, Bâtiment au-delà des existant avantages écologiques<br />

des voitures électriques (impact environnemental<br />

plus faible), depuis le<br />

25 janvier <strong>2019</strong>, une prime de 5.000 euros<br />

est accordée pour l’achat d’une voiture ou<br />

d’une camionnette entièrement électrique<br />

mise en circulation pour la première fois<br />

entre le 1 er janvier <strong>2019</strong> et le 31 décembre<br />

<strong>2019</strong>, et 2.500 euros pour un véhicule<br />

hybride rechargeable avec des émissions<br />

≤ 50g CO 2<br />

/km.<br />

Optimisation de l’infrastructure decharge privée lors de la planification<br />

Pour l’élaboration du concept global, les points suivants doivent être considérés :<br />

Au début de la planification, il est nécessaire deserenseigner auprès du gestionnaire<br />

de réseau sur la puissance maximale disponible.<br />

Avez-vous pensé àprévoir des conduits vides ou une plateforme de câbles suffisamment<br />

dimensionnés pour les câbles d’électricité, de données et de gestion, ou raccordements<br />

achevés des bornes installées pour chaque emplacement ?<br />

01 02 03<br />

Partie intéressée<br />

notifie son intention d’installation<br />

d’une infrastructure decharge au<br />

du syndic.<br />

Pour plus d’informations sur la charge<br />

des voitures électriques, consultez notre<br />

brochure « Comment charger votre<br />

voiture électrique ? » disponible sur<br />

notre site ou commandez vos exemplaires<br />

sur info@myenergy.lu (versions<br />

disponibles en FR et DE).<br />

Des réserves, respectivement des conduits vides, ont-ils été prévus pour une installation<br />

ultérieuredebornes supplémentaires (emplacements àl’intérieur et àl’extérieur) ?<br />

Dans le cas où les exigences de l’électromobilité n’ont pas été considérées lors de la planification<br />

ou la construction du bâtiment, la démarche suivante est en principe applicable :<br />

Pour l’optimisation de la puissance de raccordement du bâtiment ainsi que des<br />

charges des voitures, les résidences (avec l’exception des petits bâtiments) devraient<br />

utiliser un système de gestion intelligente de charge. Dès que plusieurs voitures sont<br />

raccordées, la puissance est distribuée automatiquement et dynamiquement entre les<br />

véhicules chargeant simultanément.<br />

Syndic<br />

contacte le gestionnaire de<br />

réseau pour l’évaluation de la<br />

puissance maximale disponible.<br />

Selon l’infrastructure existante, le<br />

syndic contacte un ou plusieurs<br />

électricien(s) qualifié(s) pour l’estimation<br />

des travaux nécessaires.<br />

Électricien qualifié<br />

élabore unconcept global<br />

d’après la puissance de raccordement<br />

disponible et les possibilités<br />

d’optimisation par une<br />

gestion intelligente de charge<br />

pour consultation par l’assemblée<br />

des copropriétaires.<br />

Selon le type de circuit, l’utilisation de compteurs supplémentaires peut être nécessaire !<br />

04<br />

Une connexion internet (GPRS ou (W)LAN) est-elle prévue ?<br />

05 06<br />

Recommandations pour l’installation d’une borne de charge murale àdomicile<br />

18 Syndic<br />

Électricien qualifié<br />

Gestionnaire deréseau<br />

convoque l’assemblée générale — déclare l’installation auprès du — contrôle, en concertation avec<br />

pour présentation et accord du gestionnaire deréseau<br />

l’électricien, l’installation de la<br />

concept global.<br />

— réalise les travaux discutés. borne<br />

— pose les plombs sur le ou les<br />

compteur(s).<br />

UMWELTSCHUTZ<br />

Abfalltransport durch<br />

Handwerksbetriebe.<br />

Handwerksunternehmen und kleine Unternehmen die in Luxemburg Abfall transportieren,<br />

müssen sich beim Umweltamt registrieren.<br />

Wer in Luxemburg professionell Abfall transportiert – innerhalb der<br />

Landesgrenzen oder auch grenzüberschreitend – benötigt eine Genehmigung<br />

des Ministers für Umwelt. Einige Aktivitäten müssen allerdings nur beim<br />

Umweltamt notifiziert oder eingetragen werden.<br />

Handwerksbetriebe oder Kleinunternehmen in Luxemburg, die die<br />

folgenden Tätigkeiten ausüben, müssen lediglich einen Eintrag beim<br />

Umweltamt vorzeigen können:<br />

Une connexion internet (GPRS ou (W)LAN) est-elle prévue ?<br />

- die Sammlung oder der Transport von Inertabfällen, die von Straßen-,<br />

Aushub- oder Abbrucharbeiten stammen;<br />

- die Sammlung und der Transport von Abfällen aus eigener Tätigkeit;<br />

- die Sammlung oder der Transport von ungefährlichen Abfällen aus<br />

natürlichen Materialien aus der Land- und Forstwirtschaft, von Gülle<br />

und Mist, véhicules von Klärschlamm chargeant simultanément.<br />

oder von biologischen Abfällen aus Gärten<br />

und Parks.<br />

Diese Regelung betrifft also auch Handwerksbetriebe, die beispielsweise<br />

Tapetenreste, leere Farbeimer oder Bodenaushub von den eigenen Baustellen<br />

verbringen. Die Menge an verbrachten Abfällen spielt hierbei keine Rolle.<br />

Das Eintragen kann ganz einfach online erfolgen: https://environnement.<br />

public.lu/fr/emweltprozeduren/Autorisations/Gestion_des_dechets_et_<br />

ressources/Transferts_de_dechets/Enregistrements_en_matiere_de_<br />

transferts_de_dechets.html.<br />

Hierzu muss das entsprechende Formular ausgefüllt werden und mit<br />

Original-Unterschrift dem Amt per Post zugeschickt werden.<br />

Anschließend erhält das Unternehmen ein Schreiben mit<br />

- einer Nummer,<br />

- einem Gültigkeitsdatum,<br />

- einer Bestätigung der Aktivitäten, für die das Unternehmen eingetragen<br />

wurde.<br />

04<br />

Pour l’optimisation de la puissance de raccordement du bâtiment ainsi que des<br />

charges des voitures, les résidences (avec l’exception des petits bâtiments) devraient<br />

utiliser un système de gestion intelligente de charge. Dès que plusieurs voitures sont<br />

raccordées, la puissance est distribuée automatiquement et dynamiquement entre les<br />

Dieses Schreiben muss physisch im Transporter (Lastwagen, Lieferwagen,…)<br />

Syndic mitgeführt und während einer Électricien Kontrolle qualifiévorgezeigt werden.<br />

convoque l’assemblée générale<br />

05 06<br />

— déclare l’installation auprès du<br />

pour présentation et accord du gestionnaire deréseau<br />

Verfügt der Betrieb über mehrere Fahrzeuge die im oben genannten Rahmen<br />

concept global.<br />

— réalise les travaux discutés. borne<br />

Abfälle transportieren können, so muss in jedem dieser Fahrzeuge eine Kopie<br />

des Bestätigungsschreibens mitgeführt werden.<br />

compteur(s).<br />

Sollte sich das Schreiben bei einer Kontrolle nicht im Transporter befinden,<br />

wird der Fall so gehandhabt als wäre kein Eintrag vorgenommen worden.<br />

Das Umweltamt, die Großherzogliche Polizei sowie die Zoll- und<br />

Verbrauchsteuerverwaltung können demnach an Ort und Stelle ein<br />

Bußgeld in Höhe von 145 Euro geltend machen.<br />

Sollten intelligent Sie weitere nécessaire. Fragen zu diesem Thema haben, können Sie sich während<br />

der Bürozeiten an das Umweltamt wenden:<br />

Gestionnaire deréseau<br />

— contrôle, en concertation avec<br />

l’électricien, l’installation de la<br />

— pose les plombs sur le ou les<br />

Attention, àpartir d’une puissance de 7kW, raccordement de la borne au compteur<br />

Info<br />

Unité Permis et Subsides<br />

Transport et négoce de déchets<br />

Tél. (+352) 40 56 56-500<br />

Vous trouverez ce texte en français sur https://www.cdm.lu/news/fiche/newsnew/<br />

news/le-transport-de-dechets-par-les-artisans<br />

19<br />

TECHNIROUTE<br />

Z.A.ERosswénkel<br />

L-5315 Contern<br />

T. (+352) 49 00 90 –1<br />

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SÉCURITÉ ROUTIÈRE<br />

MOBILIERURBAIN<br />

on de compteurs supplémentaires peut être nécessaire !<br />

Attention, àpartir d’une puissance de 7kW, raccordement de la borne au compteur


MAGAZINE<br />

DOSSIER<br />

SPÉCIAL<br />

DIGITALISATION<br />

Digitalisierung<br />

im Handwerksbetrieb?<br />

Die Chambre des Métiers<br />

hilft weiter!<br />

Die Abteilung eHandwierk der Chambre des Métiers begleitet kleine und mittelständische Unternehmen auf ihrem<br />

Weg in die Digitalisierung.<br />

PROFITEZ DES AIDES FINANCIÈRES POUR PME EN MATIÈRE DE DIGITALISATION !<br />

Die Abteilung eHandwierk der<br />

Chambre des Métiers widmet sich<br />

der Digitalisierung in Handwerksbetrieben<br />

und bietet das ganze Jahr über<br />

folgende Dienstleistungen an:<br />

• Sensibilisierung über die Chancen<br />

und Potenziale der Digitalisierung<br />

anhand von Konferenzen und<br />

Best-Practice-Beispielen von Handwerksunternehmen,<br />

die ihren<br />

Digitalisierungsprozess erfolgreich<br />

abgeschlossen haben.<br />

• Information anhand von thematischen<br />

Workshops, deren Schwerpunkt<br />

auf der Digitalisierung und den<br />

dazugehörigen neuen Instrumenten<br />

und Technologien liegt.<br />

• Orientierungshilfen für Ihre Digitalisierungsprojekte.<br />

Die Berater der<br />

Abteilung besuchen Sie vor Ort<br />

und unterstützen Sie in Ihrem<br />

Digitalisierungsprojekt, indem<br />

Sie eine erste Auswertung der firmenspezifischen<br />

Bedürfnisse durchführen<br />

und anschließend zusammen<br />

mit Ihnen den geeigneten Partner<br />

für Ihr Projekt suchen.<br />

• Beratung während der digitalen<br />

Transformation: die Berater stellen<br />

Ihnen die verschiedenen Partner<br />

der Chambre des Métiers vor, und<br />

klären Sie über Weiterbildungs- und<br />

Finanzierungsmöglichkeiten auf.<br />

„Die Abteilung eHandwierk<br />

der Chambre des Métiers<br />

begleitet Sie bei<br />

der Digitalisierung Ihres<br />

Unternehmens.“<br />

Was erwartet Sie wenn der Service<br />

eHandwierk Sie in Ihrem Unternehmen<br />

besucht?<br />

Sie haben schon von der Abteilung<br />

eHandwierk der Chambre des Métiers<br />

gehört und fragen sich wie eine solche<br />

Beratung aussieht?<br />

• An wen richtet sich das Angebot?<br />

Alle Unternehmen, die sich mit der<br />

Thematik der Digitalisierung auseinander<br />

setzen wollen und mehr über die Möglichkeiten<br />

der Digitalisierung und bestehende<br />

Programme erfahren wollen, können sich<br />

mit dem Service eHandwierk der Chambre<br />

des Métiers in Verbindung setzen.<br />

• Was passiert wenn Sie uns anrufen?<br />

Im ersten Schritt werden unsere Berater<br />

über Telefon versuchen, ein besseres Verständnis<br />

Ihrer Bedürfnisse zu erlangen,<br />

und anschließend einen Ortstermin mit<br />

Ihnen vereinbaren.<br />

• Was erwartet Sie beim Ortstermin?<br />

Bei unserem Unternehmensbesuch wollen<br />

wir mehr erfahren: über Ihr Unternehmen,<br />

Ihre internen Prozesse, auftauchende<br />

Schwierigkeiten und Wünsche. So erlangen<br />

wir ein größeres Verständnis Ihrer<br />

täglichen Arbeitsabläufe und können<br />

besser auf Ihre Bedürfnisse eingehen.<br />

Daraufhin erhalten Sie Informationen<br />

über die verschiedenen Bereiche der Digitalisierung<br />

und lernen digitale Hilfsmittel<br />

kennen, die für Sie nützlich sein könnten.<br />

Best-Practice-Beispiele von Handwerks-<br />

Le programme « Fit 4 Digital » de<br />

Luxinnovation vise à aider les PME<br />

(moins de 250 employés et moins de 50<br />

millions d’euros de chiffre d’affaires) à<br />

profiter des technologies numériques.<br />

Cet accompagnement commence avec<br />

un diagnostic rapide et efficace de<br />

toutes les facettes de l’entreprise :<br />

production, ventes, procédures<br />

administratives, ressources humaines,<br />

marketing… par un consultant externe<br />

agréé par Luxinnovation. Le ministère<br />

de l’économie prend en charge les frais<br />

de ce diagnostic à hauteur d’une valeur<br />

maximale de 5.000 euros hors TVA.<br />

Réalisée par les consultants experts<br />

agrées par Luxinnovation, ce qui<br />

garantit leur professionnalisme et leur<br />

neutralité, cette analyse débouche sur<br />

l’élaboration d’une liste de recommandations<br />

concrètes quant à l’implémentation<br />

d’outils et de solutions informatiques<br />

au sein de l’entreprise. Vient<br />

ensuite la phase de mise en œuvre, qui<br />

peut aller du simple développement<br />

d’un site internet attractif jusqu’à<br />

la gestion optimisée des données<br />

commerciales ou de production, en<br />

unternehmen, die ihren Digitalisierungsprozess<br />

erfolgreich abgeschlossen haben,<br />

geben Ihnen einen Überblick über die<br />

zahlreichen Möglichkeiten der Digitalisierung.<br />

Basierend auf Ihren firmenspezifischen<br />

Bedürfnissen suchen wir<br />

passant par la professionnalisation de<br />

la gestion tant des ressources<br />

humaines que de la comptabilité.<br />

Lorsque l’entreprise décide de mettre<br />

en œuvre des mesures proposées par<br />

le consultant dans son diagnostic,<br />

elle pourra également bénéficier<br />

du régime d’aide pour PME :<br />

• soit pour recourir à d’autres services<br />

de conseil de spécialistes extérieurs ;<br />

• soit pour bénéficier de l’aide à<br />

l’investissement pour PME en cas<br />

d’investissement tant au niveau<br />

matériel que logiciel.<br />

Si pendant la phase de mise en œuvre,<br />

le personnel concerné par le processus<br />

de digitalisation est initié ou formé<br />

aux nouveaux outils informatiques,<br />

l’entreprise peut aussi bénéficier<br />

d’une aide à la formation professionnelle<br />

continue.<br />

Pour plus d’informations, contactez<br />

le service eHandwierk de la Chambre<br />

des Métiers :<br />

ehandwierk@cdm.lu,<br />

Tél. : 42 67 67 306<br />

mit Ihnen den geeigneten Partner für Ihr<br />

Projekt.<br />

• Und dann?<br />

Nach dem Besuch können Sie noch<br />

einmal in Ruhe über das Besprochene<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

30<br />

31


MAGAZINE<br />

DOSSIER<br />

SPÉCIAL<br />

nachdenken und anschließend<br />

entscheiden, ob und wie weit Sie als<br />

Unternehmen den Weg der Digitalisierung<br />

einschlagen möchten.<br />

Sollten Sie sich dazu entscheiden, den<br />

Digitalisierungsprozess zu starten,<br />

werden wir Sie während Ihrer digitalen<br />

Transformation unterstützen indem wir<br />

Sie mit den verschiedenen Partnern der<br />

Chambre des Métiers in Verbindung<br />

setzen und Sie über Weiterbildungs- und<br />

Finanzierungsmöglichkeiten aufklären.<br />

Der Service eHandwierk bleibt auch nach<br />

dem Unternehmensbesuch mit Ihnen in<br />

Verbindung und steht Ihnen Rede und<br />

Antwort sollten Sie noch zusätzliche<br />

Fragen haben oder auf Probleme auf<br />

Ihrem Weg zur Digitalisierung stoßen.<br />

Kontaktieren Sie uns<br />

Telefon: 42 67 67 – 306<br />

Email: ehandwierk@cdm.lu<br />

So geht Energiesparen einfach von der Hand<br />

DIGICHECK – DER SELBSTTEST, DER<br />

IHNEN AUF SIE ZUGESCHNITTENE<br />

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Lust Ihr Unternehmen zu digitalisieren,<br />

aber keine Ahnung wie Sie das anstellen<br />

sollen?<br />

Was halten Sie davon, sich 10 Minuten<br />

zu nehmen um die digitale Reife<br />

Ihres Unternehmens zu analysieren?<br />

Unser Selbsttest ermöglicht es Ihnen,<br />

den Stand der Digitalisierung in<br />

Ihrem Unternehmen zu erfassen,<br />

und liefert Ihnen auf Ihre Situation<br />

zugeschnittene Ratschläge.<br />

Wie funktioniert es?<br />

Der DigiCheck der Chambre des Métiers<br />

ist ein kostenloser Online-Selbsttest,<br />

der es Ihnen erlaubt die digitale Leistung<br />

Ihres Unternehmens in sechs Bereichen<br />

zu untersuchen: die Kommunikation,<br />

die Verwaltung, das Personalwesen,<br />

die IT-Sicherheit, die Unternehmenssteuerung,<br />

und die Produktion/<br />

Dienstleistung.<br />

Die umfassende Analyse wird etwa<br />

10 Minuten dauern. Am Ende des<br />

Fragebogens erhalten Sie konkrete<br />

und auf Ihre Situation zugeschnittene<br />

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Ihrem Unternehmen weiterzutreiben.<br />

Chambre des Métiers<br />

Sabrina.funk@cdm.lu<br />

Secrétaire Général<br />

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Le Tour de Handwierk <strong>2019</strong><br />

Cette année, l’Artisanat part en excursion !<br />

Les workshops et les conférences sont intéressants, mais parfois il faut toucher et expérimenter pour bien comprendre et pour<br />

s’inspirer. Lors de cette première édition du Tour de Handwierk, nous irons à la découverte des nouvelles technologies.<br />

Programme prévisionnel :<br />

• 26 <strong>mars</strong> <strong>2019</strong> – Les futurs objets digitalisés de votre activité – LIST, Belval<br />

• 4 juillet <strong>2019</strong> – Découvrez la technique laser et la réalité virtuelle – Meyer Frères S.à r.l., Schwebsingen<br />

• Automne <strong>2019</strong> – Do(n’t) Panic ! – Participez à un jeu de simulation d’une cyber-attaque. – Room #42, Cybersecurity<br />

Competence Centre, Luxembourg<br />

Si vous êtes intéressé à participer à un des événements, envoyez-nous un mail (ehandwierk@cdm.lu).<br />

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Tel: + 352 26 33 621 · info@viessmann.lu<br />

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Raumtemperatur ein; per Fingertipp wählen Sie eine Tagesablauf-Vorlage<br />

und sparen automatisch Energie.<br />

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/03/<strong>2019</strong><br />

32


MAGAZINE<br />

FORMATION<br />

BREVET DE MAÎTRISE<br />

Devenez formateur<br />

à la Chambre des Métiers !<br />

Vous souhaitez contribuer au développement de compétences de futurs chefs d’entreprise ?<br />

Que ce soit dans la formation continue ou dans le cadre des cours préparatoires au Brevet de Maîtrise, le formateur<br />

est un élément central et essentiel pour assurer la qualité des cours dispensés.<br />

La Chambre des Métiers est à la<br />

recherche de nouveaux formateurs<br />

pour renforcer ses équipes de<br />

chargés de cours et invite toutes<br />

les personnes intéressées et répondant<br />

au profil de contacter directement<br />

le service en question.<br />

La formation du Brevet de Maîtrise est<br />

l’exemple visible de la détermination du<br />

secteur artisanal à former ses chefs<br />

d’entreprise et ses cadres dirigeants.<br />

Les contenus des cours sont conçus<br />

de manière à offrir une qualification<br />

polyvalente et complète afin que<br />

les candidats puissent gérer une<br />

entreprise de manière solide et<br />

professionnelle à l’abri des risques de<br />

faillite, former des collaborateurs de<br />

pointe et prester un service de qualité<br />

au client.<br />

L’équipe du service Brevet de Maîtrise et<br />

Formation continue de la Chambre des<br />

Métiers assure l’organisation des cours et<br />

la coordination de ceux-ci. Le formateur a<br />

ainsi pour le secteur et les matières<br />

dans lesquels il enseigne une personne<br />

de référence vers qui il peut se tourner<br />

en cas de besoins.<br />

Le formateur dispense un enseignement<br />

pratique et théorique, proche du milieu<br />

professionnel. Il transmet son savoir, son<br />

savoir-faire (dans un métier déterminé, au<br />

niveau de la gestion d’une entreprise, de la<br />

pédagogie appliquée, …) et son savoirêtre<br />

à des publics variés (niveau CATP/<br />

DAP, fin d’études secondaire classiques ou<br />

techniques, niveau universitaire) qui<br />

souhaitent développer leurs compétences<br />

et accéder aux avantages et droits que<br />

confie le Brevet de Maîtrise dans<br />

l’Artisanat.<br />

Ses missions :<br />

• Promouvoir l’esprit entrepreneurial<br />

et respecter la finalité de la formation<br />

menant au Brevet de Maîtrise et en<br />

tant que formation pour futurs chefs et<br />

créateurs d’entreprise,<br />

• Concevoir le parcours pédagogique<br />

(plan de cours) en visant les objectifs<br />

d’apprentissage<br />

• Animer les sessions mises en place et<br />

évaluer les résultats obtenus<br />

avec les candidats afin de vérifier<br />

la compréhension et l’acquisition de<br />

connaissances/compétences.<br />

• Accompagner les candidats dans leur<br />

processus d’apprentissage<br />

Pour plus d’informations, veuillez<br />

consulter l’annonce de recrutement<br />

ci-après.<br />

Service Brevet de Maîtrise et Formation continue<br />

formateur@cdm.lu<br />

+352 42 67 67 540<br />

La Chambre des Métiers regroupe toutes les entreprises de l’artisanat, à savoir celles du secteur de l’alimentation, de la modesanté-hygiène,<br />

de la mécanique et de la construction représentant quelques 91.500 emplois et 7.300 PME au Luxembourg.<br />

Elle conçoit sa mission et son rôle dans la défense et la représentation du secteur de l’artisanat et ses activités consistent<br />

notamment à participer à la formation et au perfectionnement professionnel des jeunes et des adultes dans le cadre de<br />

la formation continue et du Brevet de Maîtrise.<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

34


MAGAZINE<br />

FORMATION<br />

L’ARTISANAT FÊTE LES LAURÉATS DE LA PROMOTION 2018<br />

Remise solennelle<br />

des Brevets de Maîtrise et<br />

de la Promotion du Travail.<br />

Dimanche, le 10 février <strong>2019</strong> a eu lieu<br />

la remise des Brevets de Maîtrise et de<br />

la Promotion du Travail dans l’Artisanat.<br />

Le Grand Théâtre de la Ville de<br />

Luxembourg a servi de cadre festif à la<br />

cérémonie solennelle durant laquelle les<br />

lauréats de la promotion 2018 ont été mis<br />

à l’honneur : 102 candidats ont reçu leur<br />

Brevet de Maîtrise, 133 candidats ont été<br />

distingués par la Promotion du Travail.<br />

Tom Oberweis, Président de la Chambre des Métiers<br />

Guy Feyder, président de la Chambre d’Agriculture<br />

« Depuis quelques années, le Brevet de Maîtrise<br />

fait l’objet d’un vaste processus de modernisation. »<br />

De nombreuses personnalités issues du<br />

monde politique, économique et social<br />

ont assisté à la cérémonie officielle de<br />

remise des Brevets de Maîtrise et de<br />

la Promotion du Travail présidée par<br />

S.A.R. le Prince Félix. Parmi les invités<br />

de marque figuraient Monsieur Fernand<br />

Etgen, Président de la Chambre des<br />

Députés, Monsieur Claude Meisch,<br />

Ministre de l’Education nationale, de<br />

l’Enfance et de la Jeunesse, Monsieur Dan<br />

Kersch, Ministre du Travail, de l’Emploi<br />

et de l’Economie sociale et solidaire<br />

et Monsieur Lex Delles, Ministre des<br />

Classes moyennes et du Tourisme. Tous<br />

tenaient à mettre à l’honneur les lauréats<br />

de la promotion 2018.<br />

Le Brevet de Maîtrise est la formation<br />

ultime et d’excellence dans l’Artisanat. Elle<br />

relève d’une importance stratégique dans<br />

le sens où elle permet au secteur de se<br />

différencier par rapport aux autres<br />

secteurs économiques et d’afficher<br />

son identité propre. En outre, elle est<br />

la formation de référence en matière<br />

de création et de gestion d’entreprise<br />

ainsi qu’en matière de formation<br />

d’apprentis.<br />

Depuis quelques années, le Brevet de<br />

Maîtrise fait l’objet d’un vaste processus<br />

de modernisation. Ainsi, il est prévu de<br />

réduire les actuels 35 Brevets organisés<br />

par métiers à 10 à 12 Brevets organisés par<br />

domaines d’activités. Un premier projet<br />

pilote réalisé auprès des métiers de<br />

l’alimentation a permis de ramener le<br />

nombre de 4 Brevets initiaux à 1 seul<br />

Brevet comprenant 3 spécialisations/<br />

mentions. Le nombre des inscriptions<br />

a connu une forte tendance à la hausse et<br />

de nouvelles catégories de candidats ont<br />

pu être incitées à s’inscrire au nouveau<br />

Brevet dans l’alimentation. Dans les<br />

années à venir, le projet de réforme sera<br />

poursuivi et étendu à tous les métiers,<br />

le cadre légal sera réformé en profondeur<br />

et le Brevet de Maîtrise sera inscrit au<br />

niveau 6 du cadre luxembourgeois des<br />

qualifications (CLQ).<br />

Les détenteurs du Brevet de Maîtrise,<br />

du Diplôme d’aptitude professionnelle<br />

(DAP), du Certificat de capacité<br />

professionnelle (CCP) et du Diplôme de<br />

technicien (DT) qui ont fait preuve d’une<br />

motivation et d’une assiduité exemplaires<br />

et qui ont obtenu des résultats les plaçant<br />

au-dessus de la moyenne nationale<br />

sont récompensés de la Promotion du<br />

Travail.<br />

Les lauréats de la Promotion du Travail<br />

et du Brevet de Maîtrise constituent toute<br />

la fierté du secteur de l’Artisanat.<br />

Ils incarnent un secteur qui, fort de<br />

ses plus de 7.300 entreprises, de ses<br />

91.000 collaborateurs et de ses 1.750<br />

apprentis revendique le double titre de<br />

« 1 ère Entreprise » et de « 1 ère Entreprise<br />

Formatrice » du Luxembourg.<br />

S.A.R. le Prince Félix a tenu à remettre<br />

personnellement leur diplôme aux<br />

lauréats. Ce geste a été particulièrement<br />

apprécié et a été vécu comme un des<br />

moments forts de la cérémonie.<br />

Dans son allocution, Monsieur Tom<br />

Oberweis, Président de la Chambre des<br />

Métiers a remercié S.A.R. le Prince Félix<br />

pour sa participation à la cérémonie de<br />

remise des diplômes. Il a saisi l’occasion<br />

pour exprimer sa reconnaissance et sa<br />

gratitude à toute la Famille Grand-<br />

Ducale qui honore de sa présence<br />

cette manifestation depuis 1949<br />

ce qui témoigne de l’intérêt pour le<br />

secteur de l’Artisanat, un secteur<br />

important de l’économie nationale.<br />

Tom Oberweis s’est ensuite adressé aux<br />

lauréats dont l’engagement et la réussite<br />

méritent le respect et l’admiration de<br />

tous. Au nom de l’auditoire réuni, il leur<br />

a exprimé ses plus vives félicitations<br />

et remerciements.<br />

Se penchant pour un instant sur<br />

l’actualité politique et évoquant le danger<br />

d’un éventuel Brexit, Monsieur Oberweis<br />

s’est fait le défenseur fervent de l’Europe<br />

et de l’Union européenne. Pour lui,<br />

l’Europe est synonyme de paix et de<br />

stabilité politique, économique et sociale.<br />

Certes perfectible, l’UE est cependant<br />

sans aucune alternative, de l’avis de<br />

Monsieur Oberweis qui appelle les<br />

responsables politiques de prendre leurs<br />

responsabilités en ce moment crucial<br />

pour l’Union Européenne.<br />

Le Président Oberweis a poursuivi son<br />

allocution en mettant l’accent sur un sujet<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

36<br />

37


MAGAZINE<br />

FORMATION<br />

ENGAGEZ<br />

UN STANDARDISTE<br />

POUR 9,90€/MOIS<br />

Dan Kersch, Ministre du Travail, de l’Emploi et de l’Economie sociale et solidaire<br />

qui à ses yeux constitue le défi N°1 pour<br />

l’Artisanat et pour l’économie nationale :<br />

le manque de main-d’œuvre qualifiée.<br />

Il s’est bien gardé de désigner comme<br />

principal responsable le couple<br />

orientation-formation quoique des efforts<br />

restent à faire notamment au niveau<br />

de l’orientation scolaire et professionnelle.<br />

Il a précisé que le problème tient<br />

pour l’essentiel à l’inadéquation entre<br />

le développement démographique et le<br />

développement économique dans notre<br />

pays. La Chambre des Métiers va mettre<br />

en place une « Task Force Main-d’œuvre<br />

qualifiée » qui devra se pencher sur les<br />

différents aspects du problème en vue de<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

38<br />

dégager des pistes de réflexion et<br />

d’action.<br />

Pour conclure, Tom Oberweis a lancé<br />

un appel pressant à ses collègues chefs<br />

d’entreprise leur demandant de déclarer<br />

leurs postes d’apprentissage. Selon lui,<br />

l’engagement et la formation d’apprentis<br />

est dans l’intérêt commun des jeunes, des<br />

entreprises et de la société toute entière.<br />

Chambre des Métiers<br />

brevet@cdm.lu<br />

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MAGAZINE<br />

INNOVATION<br />

SUCCESS STORIES<br />

La gestion de stock numérique.<br />

Depuis 2007, Martin Antony est gérant de l’entreprise Emil Antony S.à r.l., qui est active dans le ramonage et dans la construction<br />

de cheminées, et qui emploie 30 personnes. Après avoir décidé il y a quelques années de mettre en place une gestion de stock<br />

numérique, Monsieur Antony ne peut aujourd’hui plus s’imaginer un quotidien sans outils numérique.<br />

Le volume actuel en stock<br />

peut être consulté à tout<br />

instant et même ceux<br />

qui ne sont pas familiers<br />

avec les marchandises<br />

peuvent les retrouver dans<br />

le dépôt.<br />

Pourquoi avez-vous décidé de mettre en place une gestion de stock<br />

numérique ?<br />

Je suis toujours en train de chercher des moyens pour moderniser<br />

mon entreprise et c’est dans ce cadre que j’ai eu l’idée de mettre<br />

en place une gestion de stock numérique. Mais c’est seulement<br />

après une discussion avec des consultants lors de ma participation<br />

au programme Fit4Innovation de Luxinnovation que j’ai décidé<br />

de développer mon idée. Lorsque notre magasinier a pris sa<br />

retraite, j’ai recruté un magasinier qualifié dans ce domaine<br />

afin de passer à une gestion de stock numérique.<br />

« Le secret de la réussite de chaque projet<br />

de digitalisation est de disposer des bonnes<br />

personnes au bon endroit. »<br />

Comment vos employés ont-ils perçu ce changement ?<br />

L’idée d’embaucher un magasinier qualifié a d’abord été accueillie<br />

avec un brin de scepticisme. Mais nos employés ont rapidement<br />

accepté la décision parce ce que le travail est devenu beaucoup<br />

plus facile pour tout le monde. Même si notre nouveau magasinier<br />

ne connaît pas la fonction des matériaux stockés, grâce à sa formation<br />

il sait exactement où les produits doivent être stockés.<br />

Il est donc spécialiste dans son domaine. Le secret de la réussite<br />

de chaque projet de digitalisation est de disposer des bonnes<br />

personnes au bon endroit. Vos employés doivent être prêts<br />

à emprunter la voie du numérique avec vous.<br />

Quels avantages la digitalisation de la gestion de stock<br />

vous a-t-elle apportés ?<br />

En transférant toute la responsabilité du stock au magasinier,<br />

nous avons réussi à réduire notre niveau de stock d’un tiers.<br />

Avant, les chefs de chantiers étaient eux-mêmes responsables<br />

de passer les commandes de matériel pour leur chantier.<br />

Ils ont alors souvent commandé plus de matériel que nécessaire<br />

pour s’assurer du bon fonctionnement du chantier. Aujourd’hui,<br />

grâce à la saisie digitale de tous les produits entrants et sortants,<br />

nous recevons un message si le niveau de stock d’un produit est<br />

trop bas et nous pouvons réagir immédiatement. Un autre atout<br />

de la gestion de stock numérique est qu’elle nous aide à éviter les<br />

erreurs de commande. Comme tous les articles sont étiquetés avec<br />

un code barre capturé par un scanner laser, les erreurs d’étiquetage<br />

sont exclues et les commandes sont transmises sans erreur. Grâce à<br />

cette rationalisation et à l’optimisation de nos processus administratifs,<br />

nous avons pu améliorer notre liquidité considérablement.<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

40<br />

En outre, nous avons réussi à réduire le temps de chargement des<br />

camionnettes et de passer d’une heure à dix minutes. Auparavant,<br />

les employés devaient eux-mêmes préparer leur matériel pour le<br />

lendemain. Aujourd’hui, le magasinier prépare le matériel dans<br />

des boîtes et les ouvriers doivent seulement les charger dans leur<br />

véhicule la veille. Ce changement a non seulement permis un gain<br />

de temps impressionnant, mais il a aussi augmenté la satisfaction<br />

des employés.<br />

Avez-vous rencontré des difficultés lors de la mise en place<br />

de la gestion de stock numérique ?<br />

Bien sûr, au début il y a toujours des difficultés et les programmes<br />

doivent être ajustés. Mais cette phase d’adaptation est normale.<br />

Nous nous sommes rapidement rendu compte que l’embauche<br />

d’un magasinier qualifié ne suffirait pas pour garantir le bon<br />

déroulement du travail quotidien. C’est pourquoi nous avons<br />

formé un employé supplémentaire pour remplacer le magasinier<br />

en cas d’absence. En outre, il faut assurer que la seule personne<br />

ayant accès à l’entrepôt est le magasinier. Si ce n’est pas le cas, des<br />

erreurs surviennent dans l’inventaire. Afin de réduire ces erreurs,<br />

nous réalisons de temps en temps des contrôles pour vérifier le<br />

niveau de notre stock.<br />

Quels conseils pouvez-vous donner à vos collègues qui veulent<br />

mettre en place une gestion de stock numérique ?<br />

Le plus important est de déterminer si vos employés possèdent<br />

les compétences nécessaires à la manipulation des nouveaux<br />

outils. Si c’est le cas, vous devez agir et pas seulement en parler.<br />

De nos jours, tout va tellement vite qu’en raison de la pénurie<br />

de personnel persistante, nous ne pouvons plus être compétitifs<br />

sans outils numériques.<br />

Avant de se lancer dans le numérique, il faut cependant bien<br />

choisir l’entreprise informatique avec laquelle vous voulez<br />

travailler, parce que la digitalisation implique aussi un certain<br />

degré de dépendance. Si votre entreprise informatique est établie<br />

à l’étranger et si elle n’est pas réactive en cas de difficultés,<br />

il peut être difficile de mettre fin à vos relations commerciales.<br />

C’est pourquoi il est important de trouver le partenaire idéal<br />

pour la réalisation de vos projets.<br />

Avez-vous encore des questions ? Voulez-vous avoir plus d’informations<br />

sur les différentes offres disponibles ? Alors contactez le Service eHandwierk<br />

de la Chambre des Métiers!<br />

Chambre des Métiers<br />

service eHandwierk<br />

eHandwierk@cdm.lu<br />

+352 42 67 67 306<br />

LES 5 ÉTAPES DE LA MISE EN ŒUVRE<br />

1. Déterminez les compétences nécessaires<br />

Avant de vous lancer dans votre projet de digitalisation,<br />

vous devez déterminer si vos employés ont les compétences<br />

requises pour mettre votre idée en œuvre.<br />

Le passage d’une gestion de stock manuelle à une gestion<br />

de stock numérique peut seulement réussir si les compétences<br />

nécessaires sont disponibles dans l’entreprise.<br />

2. Mettez vos idées en œuvre<br />

Si vos employés ont les compétences nécessaires<br />

pour mettre vos idées en œuvre, vous devez agir et pas<br />

seulement en parler.<br />

3. Trouvez votre partenaire<br />

Trouvez un partenaire fiable. Avant de faire votre choix,<br />

assurez-vous que le service client est réactif et peut<br />

intervenir rapidement en cas de besoin.<br />

4. Améliorez continuellement le programme<br />

Toutes les entreprises sont différentes, et il n’y a donc pas<br />

de logiciel qui réponde à tous vos besoins. C’est pourquoi<br />

il est important d’améliorer continuellement le programme<br />

et vos processus.<br />

5. Fixez des règles<br />

Le bon fonctionnement d’une gestion de stock numérique<br />

peut seulement être garanti par un respect rigoureux des<br />

processus. Par conséquent, vous devez clairement définir<br />

la personne responsable du stock et vous assurer que<br />

tous les produits entrants et sortants sont scannés.<br />

Le magasinier enregistre les marchandises entrantes<br />

et sortantes afin de gérer les niveaux de stock.


MAGAZINE<br />

THÉMATIQUE<br />

Redaktion: Claude François ■ Fotos: Lynn Theisen<br />

DAS KOMPETENZZENTRUM DIGITALT HANDWIERK<br />

„Wir setzen pragmatische<br />

Lösungen in den Mittelpunkt!“<br />

Das Handwerk muss sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen, und die Umstellung auf digital gesteuerte Prozesse<br />

mischt die Karten grundlegend neu. Das Mitte 2018 geschaffene Kompetenzzentrum „Digitalt Handwierk“ berät, begleitet und<br />

unterstützt die Betriebe auf ihrem Weg in die Digitalisierung.<br />

Prof. Dr. Marc Ant,<br />

geschäftsführender Direktor<br />

der Kompetenzzentren des<br />

Luxemburger Handwerks und<br />

Romain Schmit,<br />

Generalsekretär der Fédération<br />

des Artisans<br />

im Interview.<br />

„Wir schlagen den Unternehmen konkrete<br />

Konzepte vor, die alle Prozesse berücksichtigen<br />

und umsetzbar sind.“<br />

Marc Ant<br />

Das „Centre de Compétence Digitalt Handwierk“ ist<br />

das dritte Kompetenzzentrum, das die „Fédération<br />

des Artisans“ eingerichtet hat, nach den „Centres de<br />

Compétences Génie Technique du Bâtiment et Parachèvement“.<br />

In Zusammenarbeit mit dem gesamten Handwerksektor<br />

will das neue Kompetenzzentrum als dynamisches<br />

Gremium einen „methodischen und konzeptionellen<br />

Rahmen schaffen“, der es den Betrieben erlaubt, den digitalen<br />

Übergang zu erleichtern und zu beschleunigen.<br />

In folgenden Interview erläutern Prof. Dr. Marc Ant, der<br />

geschäftsführende Direktor der Kompetenzzentren des<br />

Luxemburger Handwerks, und Romain Schmit, der Generalsekretär<br />

der Fédération des Artisans, die Ausrichtung, die<br />

Möglichkeiten und die Ziele des neuen Kompetenzzentrums,<br />

dessen Büros bei den Kompetenzzentren angesiedelt sind.<br />

Herr Ant, wie definiert sich die Grundaufgabe des neuen<br />

Kompetenzzentrums?<br />

Marc Ant: Wir versuchen Betriebe zu identifizieren, die<br />

bei der Digitalisierung eine Unterstützung benötigen, und<br />

andererseits bemühen wir uns, Programme, Projekte und<br />

Finanzierungsmöglichkeiten zu finden, die zur Umsetzung<br />

der Digitalisierung in diesen Betrieben beitragen können.<br />

Am Anfang steht die Strategie eines Betriebes, dann kommen<br />

die Prozesse und dann die Umsetzung mit Hilfe der digitalen<br />

Möglichkeiten.<br />

Es geht grundsätzlich darum, einen Betrieb so aufzustellen,<br />

dass die Prozesse klar definiert und beschrieben werden und<br />

anschließend mit Hilfe angepasster Software und Hardware<br />

Optimierungspotenziale erreicht werden. Digitalisierung ist<br />

mehr als nur Computer kaufen und Software installieren -<br />

es ist eine Vision, wie ein gesamter Betrieb neu aufgestellt<br />

werden kann, wie Prozesse automatisiert, besser ablaufen<br />

und mit weniger Fehlern belastet werden. Die Optimierung<br />

der Produktionsprozesse trägt maßgeblich dazu bei, dass ein<br />

Betrieb sich wieder verstärkt seinen eigentlichen Aufgaben und<br />

Kernkompetenzen widmen kann, was zu einer verbesserten<br />

Produktivität führt.<br />

Wie werden die infrage kommenden Betriebe identifiziert?<br />

Marc Ant: Wir arbeiten derzeit vor allem proaktiv, denn die<br />

Betriebe ergreifen die Initiative bisher nur selten. Wir stehen<br />

ja noch am Anfang unseres Programms, in der Pilotphase.<br />

Wir haben aber einen guten Überblick von den Betrieben, die<br />

infrage kommen und Hilfe benötigen. Natürlich konzentrieren<br />

wir uns auf handwerkliche Betriebe, aber wir haben auch<br />

ein offenes Ohr für kleine und mittelständische Betriebe aus<br />

anderen Bereichen.<br />

In Luxemburg gibt es nicht wenige Betriebe, die die Digitalisierung<br />

längst vollzogen haben - die benötigen unsere Hilfe<br />

nicht. Auf der anderen Seite gibt es Unternehmen, die noch gar<br />

nicht soweit sind, dass wir überhaupt eingreifen könnten.<br />

Eine wichtige Voraussetzung ist die Bereitschaft eines<br />

Firmenleiters, sich mit der Umstellung auf digitale Prozesse zu<br />

beschäftigen. Es nützt nichts, wenn jemand nicht bereit ist.<br />

Wie auch bei den beiden anderen Programmen benötigen<br />

wir aber einige Leader, die andere dazu bewegen, mitzuziehen.<br />

Wie geht das Kompetenzzentrum Digitalt Handwierk konkret<br />

vor?<br />

Marc Ant: Wir setzen jeweils pragmatische Lösungen in<br />

den Mittelpunkt. Es ist überhaupt nicht unser Anliegen,<br />

theoretische Diskurse zu führen oder abstrakte Überlegungen<br />

zu formulieren - dafür besucht man Vorlesungen in<br />

Universitäten.<br />

Wir schlagen den Unternehmen vielmehr konkrete Konzepte<br />

vor, die alle Prozesse berücksichtigen und umsetzbar sind.<br />

Wenn ein Unternehmen komplexere Strukturen einführen will,<br />

dann sind wir auch gern beratend zur Stelle. Wir kommen aber<br />

nicht mit genrefremden Angeboten: wir müssen ihnen helfen,<br />

sich auf ihren eigenen Gebieten zu entwickeln.<br />

Unsere Beratung vollzieht sich auf verschiedenen Ebenen,<br />

und zuweilen dauert es lange, bis jemand sich konkret mit den<br />

Herausforderungen und Möglichkeiten der Digitalisierung in<br />

diesem Betrieb beschäftigt.Wir knüpfen die ersten Kontakte,<br />

und unsere Leute sind keine Informatiker, sondern Experten in<br />

Strategie und Prozeduren, Prozessmanager. Es sind Leute mit<br />

Erfahrung, die zuhören, die sich Betriebe anschauen,<br />

um herauszufinden, wie sie organisiert und aufgestellt sind.<br />

Ich persönlich bin Organisationspsychologe, und meine<br />

Aufgabe ist es, das Verhalten der Leute in einem Betrieb zu<br />

begutachten und einzuordnen.<br />

Haben die Firmenleiter ein offenes Ohr für Ihre Vorschläge?<br />

Marc Ant: Es hat sich gezeigt, dass die Betriebe unsere Hilfe<br />

benötigen, aber auch, dass wir viel Überzeugungsarbeit leisten<br />

müssen - im Grunde helfen wir den Betrieben, über sich selbst<br />

nachzudenken. Wir fragen sie, was sie eigentlich tun.<br />

Und warum sie es so tun. Was ihr Betrieb eigentlich ist. Und<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

42 43


MAGAZINE<br />

THÉMATIQUE<br />

Wir bieten keine One-shot-Lösungen an, sondern begleiten die<br />

Betriebe mittelfristig - wir bleiben dran.<br />

Romain Schmit: Zu Beginn lassen sich die Betriebe vielleicht<br />

etwas leichter überzeugen wegen der großzügigen finanziellen<br />

Unterstützung des Staates. Danach müssen wir dem Betrieb<br />

aber darlegen, dass die Umstellung sich im Alltag lohnt, dass<br />

sie sich in barer Münze oder wenigstens in besseren internen<br />

Abläufen und einer optimierten Organisation widerspiegeln<br />

wird. Es geht nicht um Digitalisierung um zu digitalisieren.<br />

Am Ende soll immer eine Produktivitätssteigerung stehen, die<br />

die Unternehmen stärker und profitabler macht.<br />

Unsere Aufgabe ist es, die Betriebe von diesen Möglichkeiten<br />

und Perspektiven zu überzeugen. Wir bieten natürlich auch<br />

Lehrgänge und Weiterbildungen an, sowohl für die Betriebsleiter<br />

als auch für deren eigenen Mitarbeiter - und nicht<br />

zuletzt schaffen wir damit Arbeit. Unsere Beratung wird<br />

übrigens, wie andere Innovationsprogramme auch, mit bis<br />

zu 50 Prozent subventioniert. Nachfolgende Investitionen in<br />

die Umsetzung der erarbeiteten Strategien werden über das<br />

Rahmengesetz ebenfalls bezuschusst.<br />

Unser Hauptanliegen liegt darin, Kompetenzen zu vermitteln.<br />

Wir bieten diese Dienste dem gesamten Handwerk an,<br />

der Baubranche, dem Metallsektor, einem Friseur oder<br />

beispielsweise einer Kosmetikerin, die ihren Betrieb alleine<br />

führt und der wir bereits geholfen haben.<br />

Wie geschah das konkret?<br />

Der Fall der Kosmetikerin ist interessant. Die Frau kann<br />

während der Behandlung ihres Kunden nicht einfach aufhören<br />

und ein Telefonat annehmen. Die Frage war, wie sie ihrer<br />

Arbeit nachgehen und gleichzeitig Termine registrieren kann.<br />

Wir haben der Unternehmerin geholfen, ihre Webseite<br />

passgenau so auszurichten, dass die Verwaltung der Termine<br />

und damit ihre interne Organisation einwandfrei funktioniert.<br />

Am Pilotprojekt sind Unternehmen aus allen Sektoren<br />

beteiligt, vom Einfrau-Unternehmen bis hin zum<br />

Schwergewicht mit 3 000 Mitarbeitern. Ihnen allen haben<br />

wir etwas anzubieten.<br />

Möchten Sie mehr erfahren, dann melden Sie sich bei:<br />

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wer ihre Kunden sind. Oft braucht es ein bisschen Abstand, um<br />

bisherige Geschäftsmodelle und Herangehensweisen überdenken<br />

zu können.<br />

„Der Lernprozess ist intensiv, auf beiden Seiten.“<br />

Zuweilen höre ich, dass keine Zeit bleibt, um sich mit solchen<br />

Fragen zu beschäftigen: „Der Kunde hat angerufen, ich muss<br />

jetzt zum Termin”. Dann sage ich: „Moment, was will der<br />

Kunde eigentlich genau? Bist du vorbereitet?” Der Lernprozess<br />

ist intensiv, auf beiden Seiten.<br />

Wie finanziert sich das Kompetenzzentrum?<br />

Marc Ant: Da die Regierung von unserem Konzept überzeugt ist,<br />

sichert sie eine Anschubfinanzierung, die es uns momentan<br />

erlaubt ein Pilotprojekt umzusetzen, an dem rund 20<br />

Unternehmen beteiligt sind. Später muss sich das Kompetenzzentrum<br />

über seine Dienstleistungen selber finanzieren.<br />

Wir werden aber dafür sorgen, dass die Preisgestaltung auch<br />

für kleine Unternehmen zu stemmen ist.<br />

Romain Schmit: Ich möchte unterstreichen, dass das Wirtschaftsministerium<br />

hinter unseren Programmen und auch dem Digitalisierungsprojekt<br />

steht. Im Koalitionsabkommen wird<br />

das Kompetenzzentrum „Digitalt Handwierk“ explizit hervorgehoben<br />

als eine Initiative, die weiter begleitet werden<br />

soll. Die Unterstützung der Regierung hat die Programme<br />

vorangetrieben und es uns erlaubt, sie so rasch in die Tat<br />

umzusetzen.<br />

Was dem Wirtschaftsministerium besonders gefällt, sind die<br />

damit erreichten Lerneffekte. Man kann davon ausgehen, dass<br />

ähnliche Unternehmen ähnlichen Prozessen folgen. Lösungen,<br />

die man für einen Betrieb erarbeitet hat, können bei anderen Betrieben<br />

angewendet werden. Wir brauchen also nicht bei jedem<br />

Betrieb bei null anzufangen, was es uns erlauben wird, relativ<br />

schnell vielen Unternehmen einen Mehrwert zu bieten und sie<br />

im Bereich der Digitalisierung weiter zu bringen. Die Zeit drängt.<br />

Unter dem Strich werden die Prozesse in den Betrieben dank<br />

unserer Beratung stringenter, schneller und effizienter.<br />

Marc Ant: Man muss den Unterschied zwischen „invention”<br />

und „innovation” machen. Das Erste trifft zu, wenn man etwas<br />

erfindet, was es noch nicht gab. Wir aber betreiben Innovation,<br />

wir legen bereits existierende Elemente auf eine neue Weise<br />

zusammen. Wir erfinden keine genialen Dinge im digitalen<br />

Bereich, wir programmieren nichts. Vielmehr verbinden<br />

wir die verschiedenen Aspekte des strategischen Managements<br />

sinnvoll mit neuen Technologien und schaffen damit<br />

ein neues Angebot.<br />

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/03/<strong>2019</strong><br />

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MAGAZINE<br />

FÉDÉRATION<br />

D‘LIEWENSMËTTELHANDWIERK<br />

Die Fusion der<br />

Lebensmittelverbände.<br />

Am 10. Oktober 2018 kam offiziell zusammen, was zusammengehört.<br />

Durch das Verschmelzen der Luxemburger Lebensmittelverbände<br />

entstand ein neues, starkes Bündnis, welches die Kräfte vereinigt<br />

um die gemeinsamen Interessen, wirksamer zu vertreten.<br />

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MAGAZINE<br />

FÉDÉRATION<br />

Redaktion: Jeff Wiltzius ■ Fotos: Lynn Theisen<br />

V. l. n. r. Tom Oberweis, Jean Muller, Luc Meyer, Jean-Marie Neuberg, Frank Steffen<br />

IM GESPRÄCH<br />

„Die fünf Berufsverbände teilen nicht nur die gleichen Her ausforderungen,<br />

sondern auch die gleichen Werte.”<br />

Frank Steffen, gewählter Präsidenten des neuen Verbandes<br />

„Liewensmëttelhandwierk“, präsentierte feierlich auf einer<br />

Veranstaltung Ende 2018 auf dem Kirchberg, in Anwesenheit<br />

von Staatsminister Xavier Bettel, und dem ehemaligen<br />

Vorsitzenden der CSV-Fraktion Claude Wiseler, stolz das Logo<br />

des neuen, nationalen Verbandes. Die „Fédération des<br />

Artisans“, zu welcher der Verband gehört, steht hinter der<br />

Fusion der Föderation der Bäcker, der Föderation<br />

der Konditoren, der Nationalen Föderation der Metzger,<br />

der Föderation der Meister-Caterer und der Föderation<br />

der Müller des Großherzogtums Luxemburgs.<br />

„Es ist eine Notwendigkeit entstanden, unsere Kräfte zu bündeln“,<br />

so Frank Steffen im Interview für das „D’Handwierk“.<br />

„Die Lebensmittelgesetzgebung wird immer stärker verschärft,<br />

die Verwaltung aufwändiger und auch die Regierung bekommt<br />

immer mehr Mitspracherecht bei den Unternehmen.<br />

Da ist es wichtig eine gemeinsame Front zu bilden um sich<br />

stärker positionieren zu können. Ein Kontakt, eine zentrale<br />

Mission – das ist unser Ansporn.“ Aktuell sind rund 250<br />

Unternehmen mit insgesamt 7 250 Mitarbeitern in der<br />

Lebensmittelbranche aktiv, welche nun dem neuen Berufsverband<br />

angehören. Durch diesen Zusammenschluss möchten<br />

die fünf ehemaligen Verbände ihre Stellungsnahmen zu den<br />

Gesetzesvorhaben im Bereich des Nahrungsmittelsektors,<br />

mit einer gemeinsamen Stimme ausdrücken.<br />

Viele neue Gesetzte kommen aus Brüssel. Der Berufsverband<br />

bietet der Regierung und dem Krautmarkt dazu das Feedback<br />

der Branche. „Für kleine Zweimannbetriebe ist es sehr schwer,<br />

fast nicht mehr alleine zu schaffen“, so Frank Steffen, „die<br />

technischen Herausforderungen sind sehr groß geworden.<br />

Der neue Verband hat endlich den Vorteil, dass er bei der<br />

Suche nach realistischen Lösungen für die Umsetzung<br />

europäischer Richtlinien, mit Politikern und öffentlichen<br />

Verwaltungen enger zusammenarbeiten kann.“<br />

Der Verwaltungsrat des neuen Verbandes mit Tom Oberweis,<br />

Jean Muller, Luc Meyer und Jean-Marie Neuberg, setzt sich<br />

aus den fünf ehemaligen Luxemburger Lebensmittelverbänden<br />

zusammen. „Die verschiedenen Handwerksberufe arbeiteten<br />

früher bereits sehr eng zusammen. Das erkennt man auch<br />

gut an unserem jetzigen Vorstand“, erklärt Frank Steffen,<br />

„der gegenseitige Respekt war immer bereits sehr stark.“<br />

„Et ergëtt Sënn!”<br />

Da die fünf Verbände eine lange Geschichte und eine lange<br />

Tradition haben, war es zuerst nicht einfach, sich der Idee einer<br />

möglichen Zusammenarbeit zu nähern. „Es musste so kommen.<br />

Ansonsten wäre es ein unnötiger Energieverlust für jeden<br />

einzelnen gewesen“, schildert Frank Steffen. Die Bedrohung<br />

durch die sich rasch entwickelnde Lebensmittelgesetzgebung<br />

und die zunehmend an Industrieunternehmen angepasste<br />

Gesetzgebung haben es erforderlich gemacht, die verschiedenen<br />

Sektoren jetzt zu vereinen, um sich angesichts dieser<br />

Herausforderungen besser zu positionieren.<br />

Die fünf Berufsverbände teilen nicht nur die gleichen Herausforderungen<br />

wie Kennzeichnung, Allergene, Qualitätskontrollmechanismen<br />

usw., sondern auch die gleichen Werte<br />

wie Qualitätsanforderungen oder Kundennähe. „Die Idee<br />

zur Gründung des Bundes entstand auch dadurch, dass die<br />

Trennlinie zwischen bestimmten Sektoren, wie zum Beispiel<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

48


MAGAZINE<br />

FÉDÉRATION<br />

„Die Traditionen müssen erhalten bleiben.“<br />

zwischen Bäcker und Konditor oder zwischen Metzger und<br />

Caterer, nicht mehr so wahrnehmbar ist wie bisher, welches<br />

ein weiteres Element ist, das die verschiedenen Berufssektoren<br />

in Bezug auf ihre Bedürfnisse und die Verteidigung ihrer<br />

Interessen näher zusammenbringt.“<br />

Der amtierende Vorstandsvorsitzende ergänzt: „Dennoch ist<br />

es wichtig zu wissen, dass die einzelnen Sektoren, wie zum<br />

Beispiel die der Metzger oder Müller, auch weiterhin als<br />

Arbeitsgruppe unter dem neuen Dachverband bestehen bleiben.<br />

Dies bleibt notwendig, da es ja auch vom Gesetzgeber her<br />

viele spezifische Fragen gibt.“ Darüber hinaus hat jeder<br />

Berufssektor seine eigenen Gepflogenheiten und Bräuche, wie<br />

der landesweit bekannte „Kinnekskuch“ der „Fédération des<br />

Patrons Boulangers-Pâtissiers“, welcher dieses Jahr am dritten<br />

Januar am Hauptbahnhof in Luxemburg-Stadt an Passanten<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

50<br />

verteilt wurde. „Diese Traditionen müssen erhalten bleiben“,<br />

bemerkt Frank Steffen weiter.<br />

Ein weiterer wichtiger Punkt für welchen sich der Verband<br />

verstärkt einsetzten will, ist die Erneuerung der Ausbildung<br />

der Lebensmittelhandwerker: „Schon alleine um auch<br />

weiterhin Wettbewerbsfähig zu bleiben, sollen auch wir über<br />

die Grenzen hinausschauen und unsere Großregion stärker<br />

einbinden, damit vermehrt unsere zukünftigen Mitarbeiter im<br />

nahen Ausland ihre Erfahrungen sammeln können“, erklärt<br />

Frank Steffen.<br />

Dazu kommt noch ein weiterer, wichtiger Faktor: „Aktuell ist<br />

es per Luxemburger Gesetzesregelung so, dass zum Beispiel<br />

der reine Metzger keinen Fisch anfassen darf. Möchte der<br />

Metzgermeister seinen Kunden als Caterer auch Fisch<br />

anbieten, so kommt er um eine langjährige Zusatzausbildung<br />

nicht herum. In unseren Augen ein unnötiger und kostspieliger<br />

Zeitaufwand, sieht man sich mal die vielseitigen Aufgabenbereiche<br />

in den Metzgereien an. Die Ausbildungen sollen,<br />

wie die Berufe, sich überschneiden. Damit verkürzt sich die<br />

gesamte Ausbildungszeit um ein paar Jahre und der junge<br />

Nachwuchs bekommt einen vielseitigen und damit auch<br />

reizvolleren Beruf angeboten. Auch die Betriebe werden<br />

flexibler, können sich schneller den Anforderungen am Markt<br />

anpassen“, fügt Frank Steffen hinzu. Nach einer aktuellen<br />

Studie suchen über 90 Prozent der Luxemburger Handwerksbetriebe<br />

händeringend nach qualifizierten Mitarbeitern.<br />

Ein einzelner Berufsverband bietet darüber hinaus die<br />

Möglichkeit, noch einfacher und schneller mit dem Ministerium<br />

für Gesundheit und dem staatlichen Veterinäramt<br />

zusammenzuarbeiten. „Ich bin der Meinung, dass wir hier<br />

auch noch eine politische Lösung brauchen, um die Abläufe<br />

zu optimieren“, ergänzt Frank Steffen, „vielleicht, dass es<br />

irgendwann auch bei der ‚Santé‘ nur noch einen Ansprechpartner<br />

für Kontrolle und Hygiene gibt. 2002 fanden<br />

Wissenschaftler heraus, dass beim Erhitzen zahlreicher<br />

Lebensmittel die Substanz Acrylamid entsteht.<br />

Der vermutlich krebserregende Stoff fand sich in Kartoffel- und<br />

Getreideprodukten, Kaffee und Backwaren – gerade in solchen<br />

dringenden Fällen, wäre dies äußerst sinnvoll.“<br />

Es bleibt noch einiges zu tun. Der nächste wichtige Schritt ist<br />

das gemeinsame Packaging, also die Verpackungen der Lebensmittelprodukte:<br />

„Hier arbeiten wir an einem neuen, modernen<br />

Layout und an umweltfreundlichen Lösungsansätzen. Für gute<br />

Qualität muss man etwas mehr bezahlen, das wissen unsere<br />

Kunden zu schätzen. Sie wollen hochwertige Vielfalt und wir<br />

fühlen uns als Handwerker verpflichtet, diese zu liefern!“<br />

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MAGAZINE<br />

FORMATION<br />

HÖREN<br />

HINHÖREN<br />

AKTIV ZUHÖREN<br />

MITARBEITERFÜHRUNG<br />

Kommunikation<br />

mit Mitarbeitern.<br />

Zuhören ist kein passiver Vorgang des<br />

Schweigens und Abwartens bis man selbst<br />

etwas sagen oder erwidern kann. Sondern es<br />

ist ein aktiver Prozess, der Aufmerksamkeit<br />

und Interesse für den Gesprächspartner und<br />

dessen Aussagen erfordert. Aktiv zuhören<br />

heißt sich Zeit nehmen!<br />

„Aktives Zuhören heißt,<br />

den Gesprächspartner<br />

in seinem Sinne zu<br />

verstehen.“<br />

Wirtschaftspädagogin Barbara Seidl, Personalentwicklerin<br />

und Coach aus München/Deutschland, berät<br />

und unterstützt Handwerksbetriebe bei den Themen<br />

Kundenorientierung, Personalführung, Kommunikation<br />

und betriebliche und persönliche Veränderungen<br />

und Weiterentwicklung: www.barbara-seidl.de<br />

Nicht allen Vorgesetzten und<br />

Betriebsinhabern ist bewusst,<br />

dass es unterschiedliche Arten von<br />

„Hören“ gibt: Hören sie, hören sie hin<br />

und hören sie zu, oder hören sie aktiv<br />

zu. Worin besteht der Unterschied?<br />

Hören ist die Wahrnehmung von Signalen,<br />

die auf unser Sinnesorgan Ohr<br />

treffen, wobei wir nicht immer das<br />

Gehörte bewusst bzw. inhaltlich<br />

wahrnehmen. Wenn der Chef während<br />

der Mitarbeiter spricht nebenbei Dokumente<br />

liest oder sortiert, am Computer<br />

oder Handy beschäftigt ist, dann<br />

sind die Worte und das Anliegen des<br />

Gesprächspartners Nebensache. Wenn<br />

er sich abwendet, aufsteht und sich im<br />

Raum bewegt möglicherweise mit den<br />

Worten “sprechen Sie ruhig weiter, ich<br />

höre Ihnen zu“ nimmt er akustische<br />

Signale wahr, dem Mitarbeiter hört er<br />

jedoch nicht zu.<br />

Beim Hin- oder Zuhören wenden wir<br />

uns bewusst einer Schallquelle zu, wir<br />

lauschen einem Geräusch, Musik oder<br />

Worten. Im Mitarbeitergespräch ist unsere<br />

auditive Wahrnehmung auf die<br />

Person und auf die Worte/Inhalte<br />

gerichtet. Doch auch hier gibt es Tücken:<br />

Denn Schweigen während der Mitarbeiter<br />

redet, reicht für einen guten Dialog<br />

nicht aus. Pseudo-Zuhören ist jene<br />

Technik, bei der der meist dominantere<br />

Gesprächspartner auf einen günstigen<br />

Moment wartet, an dem er unterbrechen<br />

kann und seine Worte, Gedanken, Ideen<br />

und seine Meinung – häufig ohne Bezug<br />

zu dem vorher Gesagtem – anbringt.<br />

Folgende Gesprächstechniken haben sich bewährt:<br />

Aktiv zuhören – die beste Variante in einem<br />

Personalgespräch<br />

Sie stellt eine grundlegende Fähigkeit<br />

in der Mitarbeiterführung dar und ist<br />

meiner Meinung nach die Basis für einen<br />

guten Kontakt, schafft Vertrauen,<br />

verhindert Missverständnisse und<br />

sichert Effizienz bei Gesprächen.<br />

Aktiv Zuhören umfasst mehrere<br />

Fähigkeiten und beschreibt eine innere<br />

Haltung: Es sind die Bereitschaft und eine<br />

dem Mitarbeiter zugewandte Aufmerksamkeit<br />

und Interesse, für das, was den<br />

Mitarbeiter bewegt. Aktiv Zuhören meint<br />

auch, dass der Vorsetzte dem Gespräch<br />

konzentriert folgt und sich intensiv mit<br />

den Inhalten, Erwartungen, Wünschen<br />

und den dazugehörigen Emotionen des<br />

Mitarbeiters auseinanderzusetzt.<br />

„Aktiv“ beschreibt, dass der Vorgesetzte<br />

keine passive Rolle hat und das Gesagte<br />

nicht schweigend über sich ergehen lassen<br />

muss. Vielmehr ist er aktiv gefordert die<br />

verbalen und die nonverbalen Signale<br />

seines Gegenübers wahrzunehmen.<br />

Aktiv Zuhören umfasst neben einem<br />

äußerlichen Zuwenden (Blickkontakt<br />

und keinerlei Nebentätigkeiten) auch<br />

die innerliche Fokussierung.<br />

Mangelnde innere Aufmerksamkeit<br />

erkennt der Zuhörer bei sich, wenn er in<br />

Gedanken zu früh mit seiner Reaktion auf<br />

das Gesagte beschäftigt ist, bevor er es auf<br />

der inhaltlichen und emotionalen Ebene<br />

verstanden hat. Wenn er die Worte des<br />

Mitarbeiters zwar hört, jedoch schon im<br />

Geiste eine Antwort formuliert.<br />

Auch vorschnellen Vermutungen<br />

(z.B. was der Mitarbeiter jetzt gleich sagen<br />

wird), Wertungen oder die Ablehnung<br />

des Gesagten blockieren die volle<br />

Konzentration.<br />

- Paraphrasieren: Das Gehörte wird mit eigenen Worten wiederholt („Sie haben gesagt…“<br />

oder „Ich habe gehört...“)<br />

- Verbalisieren: Die Gefühle des Mitarbeiters werden gespiegelt („Da waren Sie verärgert“) -<br />

nicht als Vorwurf „Warum haben Sie sich geärgert?“. Angedeutetes kann als Vermutung<br />

geäußert werden („Möchten Sie damit sagen, dass...“)<br />

- Unklares ansprechen: Nachfragen („Wie war das konkret?“) macht die Inhalte für den<br />

Dialogpartner klar und eindeutig.<br />

- Zusammenfassen: Bringt die Aussagen auf den Punkt. Der Mitarbeiter kann prüfen,<br />

ob er richtig verstanden wurde (Vorsicht: Es geht nicht darum dem Mitarbeiter zu beweisen,<br />

dass er sich nicht richtig ausgedrückt hat).<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

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MAGAZINE<br />

ACTUALITÉ<br />

POLITIQUE<br />

„Das Beihilfegesetz zugunsten<br />

klein- und mittelständischen<br />

Unternehmen wurde letztes<br />

Jahr grundlegend überarbeitet.“<br />

INTERVIEW MIT MINISTER LEX DELLES<br />

Ein Botschafter für<br />

den Mittelstand.<br />

In der neuen Regierung übernahm Lex Delles die Ressorts Mittelstand und Tourismus. Als jüngster Minister der Koalition<br />

ist Delles jedoch kein politischer Neuling. Seit 2013 sitzt er im Parlament und wurde 2011 erster Schöffe und 2014<br />

Bürgermeister der Stadt Mondorf.<br />

Lex Delles ist<br />

als Minister für<br />

Mittelstand und<br />

als Minister für<br />

Tourismus in der<br />

Koalitionsregierung<br />

zuständig.<br />

D’Handwierk: Mit Ihnen und Etienne Schneider sind nun<br />

zwei Minister für die Wirtschaftspolitik zuständig. Warum<br />

die Aufspaltung der Ressorts?<br />

Lex Delles: Tatsächlich ist es so, dass das Wirtschaftsministerium<br />

mit seinen Direktoraten und Ressourcen als Einheit<br />

bestehen bleiben wird. Neu ist, dass sich zwei Regierungsmitglieder<br />

im Ministerrang die Verantwortung teilen.<br />

Ich für meinen Teil bin zuständig für Mittelstand und<br />

Tourismus. Mittelständische Unternehmen bilden<br />

das Rückgrat der Wirtschaft, es ist also nicht verkehrt,<br />

dass ein Minister dieses Ressort betreut.<br />

D’Handwierk: Viele Entscheidungen, die die Rahmenbedingungen<br />

der Unternehmen betreffen, werden nicht im Wirtschaftsoder<br />

Mittelstandsministerium, sondern in anderen Ministerien<br />

getroffen. Haben Sie da eine Handhabe?<br />

Lex Delles: Nun, die anderen Ministerien bewegen sich auch<br />

nicht im luftleeren Raum. Hier gilt das Koalitionsabkommen<br />

und Themen, die besonders die Unternehmen betreffen, sollen<br />

sowohl innerhalb der Regierung als auch im Rahmen der<br />

Sozialpartnerschaft diskutiert werden. Allgemein bin ich<br />

der Meinung, dass man sich im Vorfeld jeder politischen<br />

Entscheidung mit den Betroffenen an einen Tisch setzen<br />

sollte, um die jeweiligen Argumente zu hören und sich<br />

ein genaues Bild über etwaige Auswirkungen zu machen<br />

und gegebenenfalls nachzubessern.<br />

In meinem Amt als Mittelstandsminister verstehe ich mich<br />

auch als Botschafter der kleinen und mittleren Unternehmen<br />

und ich werde natürlich ihre Anliegen gegenüber anderen<br />

Ministern vertreten und versuchen, dass die Mittelstandskomponente<br />

bei deren Entscheidungen bekannt ist<br />

und idealerweise berücksichtigt wird.<br />

D’Handwierk: Eine wichtige Aufgabe des Mittelstandsministeriums<br />

ist es die Unternehmen bei ihren Investitionen zu begleiten, sind da<br />

neue Maßnahmen geplant?<br />

Lex Delles: Das Beihilfegesetz zugunsten klein- und mittelständischen<br />

Unternehmen wurde letztes Jahr grundlegend überarbeitet<br />

und flexibler gestaltet. Zudem werden in<br />

Regierungsrat Gilles Scholtus und Minister Lex Delles<br />

Zukunft die staatlichen Beihilfen nicht mehr steuerpflichtig<br />

sein, was ja defacto einer Erhöhung der Beihilfen<br />

entspricht. Dann haben wir beschlossen, gemeinsam mit<br />

den Berufsvertretungen, den 4. Aktionsplan zu überarbeiten<br />

und die Umsetzung des Pakt Pro Artisanat, respektive<br />

des Pakt Pro Commerce, weiterzutreiben. Hier sehe ich<br />

besonders die geplanten staatlichen Garantien für die<br />

Mutualitäten damit diese Investitionsvorhaben der<br />

Unternehmen besser begleiten können. Wir werden<br />

auch Unternehmen, die in Energieeffizienz investieren<br />

zusätzlich unterstützen und natürlich die Digitalisierung<br />

und die Transformationsprozesse, die sich daraus für<br />

die Unternehmen ergeben, begleiten.<br />

Im Bereich der Digitalisierung von Handwerksunternehmen<br />

läuft ja gerade ein Pilotprojekt mit dem Kompetenzzentrum<br />

„Digitalt Handwierk“ der Fédération des Artisans, wo rund<br />

20 Unternehmen auf strategischer Ebenen bei ihren<br />

Digitalisierungsprozessen beraten und begleitet werden.<br />

Es ist in der Tat wichtig, dass Unternehmen nicht nur<br />

digitale Technik nutzen, sondern sich ebenfalls digitale<br />

Geschäftsmodelle überlegen und an ihrem Prozessmanagement<br />

arbeiten. Am Modell „Digitalt Handwierk“ gefallen<br />

Romain Schmit, Michel Reckinger legen die Standpunkte des Handwerks dar<br />

mir besonders die stetige Verbesserung der strategischen<br />

Beratung und die internen Lerneffekte die es erlauben<br />

werden gewonnene Erkenntnisse auf andere Unternehmen zu<br />

übertragen.<br />

D’Handwierk: Ein weiteres Thema sind die Gewerbezonen,<br />

wo es mittlerweile kaum noch Platz für neue Unternehmen gibt,<br />

oder solche die ihre Aktivität ausbauen möchten?<br />

Lex Delles: Tatsächlich kenne ich die Thematik aus meiner<br />

Zeit als Bürgermeister und als Vorsitzender des Triangle<br />

Vert in Mondorf ziemlich gut. Ich sehe auch, dass wir<br />

bei den Aktivitätszonen noch nicht am Ende unserer<br />

Bemühungen angelangt sind. Im sektoriellen Plan<br />

Aktivitätszonen sind zusätzliche Zonen vorgesehen und<br />

wir müssen natürlich sicherstellen, dass davon ein guter<br />

Teil Handwerksunternehmen zugutekommt. Wir müssen uns<br />

aber auch überlegen, wie wir bestehende Zonen verdichten<br />

können, die Syndikate bei der Verwaltung besser unterstützen<br />

und interne Regelwerke anpassen können, damit auf den<br />

bestehenden Flächen mehr möglich wird. Auch beim<br />

sogenannten bail emphytéotique herrscht in einigen<br />

Punkten Klärungsbedarf. In den kommenden Jahren laufen<br />

„Ich sehe auch, dass wir bei den Aktivitätszonen<br />

noch nicht am Ende unserer Bemühungen<br />

angelangt sind.“<br />

die ersten Pachtverträge aus und nicht immer ist es juristisch<br />

klar, wie es mit den betroffenen Parzellen weitergeht.<br />

D’Handwierk: Das Handwerk, wie andere Sektoren auch,<br />

kämpfen mit Fachkräftemangel und mit Problemen im Bereich<br />

der Berufsausbildung. Wie kann die Regierung helfen, damit<br />

sich wieder mehr junge Menschen für eine Karriere<br />

im Handwerk entscheiden?<br />

Lex Delles: In diesem Bereich gibt es natürlich keine<br />

Allheillösungen und ich sehe da vor allem ein Zusammenspiel<br />

von vielen Faktoren, die dazu führen könnten, dass sich<br />

die Situation verbessert. Ein Element beim Fachkräftemangel<br />

sind sicherlich die Kompetenzzentren der Fédération<br />

des Artisans im Bereich der beruflichen Weiterbildung,<br />

die das Wirtschaftsministerium unterstützt hat und das<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

54 55


MAGAZINE<br />

ACTUALITÉ<br />

POLITIQUE<br />

Mittelstandsministerium natürlich weiter begleiten wird.<br />

Bildungsminister Claude Meisch hat ein Pilotprojekt angekündigt<br />

bei dem Schüler parallel einen Sekundarschulabschluss<br />

und eine Lehre absolvieren können. Aus meiner Erfahrung als<br />

Lehrer heraus bin ich zudem der Meinung, dass wir die Sensibilisierungsarbeit<br />

zugunsten der Berufsausbildung fortsetzen<br />

müssen, insbesondere in Richtung der Eltern, die eine nicht<br />

unwesentliche Rolle bei der Orientierung ihrer Kinder spielen.<br />

D’Handwierk: Im Koalitionsvertrag geht von einer Anpassung des<br />

Niederlassungsrechtes die Rede. In Deutschland laufen z.B. Überlegungen<br />

die Meisterpflicht wieder auszuweiten. In welche Richtung<br />

soll es in Luxemburg gehen?<br />

Lex Delles: Im Koalitionsvertrag haben wir festgehalten, dass<br />

die Meisterausbildung gestärkt wird und, dass es im Handwerk<br />

nach wie vor einen Bezug zwischen Ausbildung und<br />

Berufszugang geben soll. Es muss uns gelingen die Qualitätsanforderungen<br />

hoch zu halten, ohne aber einheimische Betriebsgründer<br />

und Unternehmen gegenüber von ausländischen<br />

Konkurrenten, die hier arbeiten, zu benachteiligen.<br />

Bei der kommenden Reform wollen wir vor allem dem kreativen<br />

Handwerk einen gesetzlichen Rahmen geben, um auch<br />

hier Konkurrenzverzerrungen zu verhindern. Wie ich bereits<br />

gesagt habe, ist es mir wichtig solche Projekte zusammen mit<br />

den Handwerksorganisationen umzusetzen.<br />

D’Handwierk: Sie planen eine Reform der Ladenöffnungszeiten…<br />

Lex Delles: Wir sind heute in einer Situation wo es zahlreiche<br />

Ausnahmeregelungen gibt, wie z.B jene für das Lebensmittelhandwerk,<br />

wie es die Fédération des Artisans beantragt hat.<br />

Gleichzeitig steht der Handel zunehmend in Konkurrenz mit<br />

Onlineanbieter, die rund um die Uhr für die Kunden erreichbar<br />

sind. Zudem gibt es auch zumindest ein Gerichtsurteil,<br />

das die heutigen Regelungen als verfassungswidrig einstuft.<br />

Der Handlungsbedarf ist klar. Ich habe deshalb beschossen, ab<br />

Ende März eine Reform der Öffnungszeiten gemeinsam mit<br />

den betroffenen Parteien in Angriff zu nehmen. Das Timing<br />

sieht vor, dass 2020 die Reform stehen soll.<br />

D’Handwierk: Herr Minister wir danken für das Gespräch<br />

Fédération des Artisans<br />

c.reuter@fda.lu<br />

+352 434511-28<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

56


MAGAZINE<br />

ÉVÉNEMENT<br />

MAGAZINE<br />

S<br />

FÊTE DES ENTREPRENEURS <strong>2019</strong><br />

Construire davantage<br />

plus vite.<br />

La Fête des Entrepreneurs est le rendez-vous incontournable du secteur de la construction luxembourgeois. 800 membres<br />

de la Fédération des Entrepreneurs de Construction, architectes, ingénieurs et artisans et de nombreuses personnalités<br />

du monde économique et politique se sont réunis le 30 janvier au siège de la Fédération des Artisans à l’occasion<br />

de la 19 e édition de la Fête des Entrepreneurs.<br />

Le total des<br />

investissements<br />

en infrastructures<br />

va augmenter au fil<br />

des prochaines<br />

années pour atteindre<br />

1,4 milliards<br />

d’euros en 2021.<br />

800 millions<br />

seront investies<br />

dans des projets<br />

de mobilité.<br />

Dans son allocution de bienvenue,<br />

Roland Kuhn, président de la<br />

Fédération des Entrepreneurs<br />

de Construction et de Génie Civil,<br />

a notamment salué le Ministre de la<br />

Mobilité et des Travaux Publics, François<br />

Bausch qui a été reconduit dans ses<br />

fonctions au sein du nouveau gouvernement<br />

et se félicite que cette bonne<br />

collaboration pourra être poursuivie<br />

au cours de prochaines cinq années.<br />

Le président salue aussi le ministre des<br />

Finances, Pierre Gramegna et le fait que<br />

les investissements publics dans des<br />

projets d’infrastructures et de mobilité<br />

soient maintenus à un niveau historiquement<br />

élevé, ceci aussi pour faire face à la<br />

croissance démographique dynamique<br />

qu’on connaît depuis des années.<br />

Roland Kuhn a mis en avant plusieurs<br />

défis auxquels le secteur se voit confronté.<br />

Un des plus pressants est la pénurie de<br />

main d’œuvre. Les entreprises éprouvent<br />

de plus en plus de mal de recruter<br />

de nouveaux collaborateurs et cela aussi<br />

bien sur le territoire luxembourgeois qu’au<br />

niveau de la Grande-Région et au-delà.<br />

C’est pour cela que le secteur souhaite<br />

entamer une discussion avec le gouvernement<br />

pour lancer des campagnes de<br />

recrutement dans divers pays européens<br />

et pour prendre des initiatives au niveau<br />

du logement de ces salariés.<br />

En ce qui concerne la création de logement,<br />

les entrepreneurs de construction<br />

veulent s’associer à chaque initiative<br />

publique qui vise à créer davantage de<br />

logements et à accélérer les procédures<br />

d’autorisations. Selon Roland Kuhn, le<br />

secteur privé est aussi un partenaire<br />

privilégié dans la construction<br />

de logements sociaux.<br />

Afin de pouvoir avancer de manière décisive<br />

dans ce dossier il est indispensable<br />

que le dossier logement constitue une<br />

priorité transversale de l’action politique<br />

de ce gouvernement.<br />

Un autre dossier qui revêt une urgence<br />

certaine est celui des déchets inertes.<br />

Depuis des années les contingents<br />

disponibles sont largement insuffisants<br />

et l’ouverture de nouvelles décharges se<br />

font attendre. Vu l’activité du secteur de<br />

la construction, le gouvernement devra<br />

rapidement trouver une solution à ce<br />

problème.<br />

« Les entreprises éprouvent<br />

de plus en plus de mal<br />

de recruter de nouveaux<br />

collaborateurs… »<br />

Le dumping social est un autre dossier<br />

qui préoccupe le secteur de la construction.<br />

Dans ce contexte il serait<br />

indispensable que les entreprises de la<br />

Grande-Région qui viennent travailler<br />

au Luxembourg et les 45.000 salariés<br />

qui y sont détachés par des entreprises<br />

étrangères se conforment à la législation<br />

luxembourgeoise en ce qui concerne<br />

les normes sociales et respectent la<br />

convention collective de travail<br />

du secteur. Pour ce faire, le gouvernement<br />

doit impérativement doter l’ITM<br />

des moyens humains et financiers<br />

nécessaires pour mettre en place de<br />

véritables contrôles assortis de lourdes<br />

sanctions à l’encontre des fraudeurs.<br />

Construire plus, plus vite<br />

Construire davantage en moins de temps.<br />

Tel était le mot d’ordre du ministre de<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

58<br />

59


MAGAZINE<br />

ÉVÉNEMENT<br />

ENTREPRISES DE<br />

CONSTRUCTION ET DE GÉNIE CIVIL<br />

Nous remercions<br />

nos donateurs<br />

Galerie<br />

Retrouvez toutes les photos<br />

de la soirée sur le site<br />

www.fete-entrepreneurs.lu<br />

Retrouvez également la<br />

présentation Powerpoint du<br />

ministre des Infrastructures<br />

au sujet des priorités en<br />

matière d’investissements<br />

publics sur www.fda.lu<br />

tutelle lors de son intervention. Le total<br />

des investissements en infrastructures va<br />

augmenter au fil des prochaines années<br />

pour atteindre 1,4 milliards d’euros en<br />

2021. 800 millions seront investies<br />

dans des projets de mobilité.<br />

Le ministre annonce aussi la création<br />

d’un centre de compétences « marchés<br />

publics » afin de soutenir les différentes<br />

administrations dans le cadre des soumissions<br />

et afin d’encadrer la digitalisation<br />

des procédures.<br />

François Bausch a lui aussi souligné<br />

les échanges constructifs avec la Fédération<br />

des Entrepreneurs de Construction<br />

qui se poursuivront certainement<br />

au cours de la législation actuelle.<br />

Fédération des Entrepreneurs de Construction<br />

et de Génie Civil<br />

Secrétaire général adjoint<br />

p.koehnen@fda.lu<br />

+352 424511-31<br />

ADL<br />

AR-LUX<br />

ARMATURES<br />

ASSOCIATION N. AREND & C. FISCHBACH<br />

ATS-CRANES<br />

BATI C<br />

BERGERAT-MONNOYEUR<br />

BETONS BAATZ<br />

BETONS ET MATERIAUX<br />

CAJOT JULIEN<br />

CLOOS<br />

COMAT<br />

DECKER-RIES<br />

DOKA SCHALUNGSTECHNIK<br />

DOSTERT<br />

ELWE MATERIEL<br />

ERS<br />

EURO-STEEL<br />

FEIDT CARRIERES<br />

FERRAC<br />

GEBERIT B.V. LUXEMBOURG<br />

GIORGETTI ET KUHN IMMOBILIER<br />

GLAESENER-BETZ<br />

GROUPE CK<br />

GRU-LUX<br />

HAECK GUY ET FILS<br />

HEIN<br />

HOFFMANN-NEU<br />

HOME CENTER WILLY PUTZ<br />

HSB LUX<br />

INOWAI<br />

INTERCHAUFFAGE<br />

INTERFUEL<br />

KARP-KNEIP<br />

LAMPERTZ STONE DESIGNER<br />

LISE & FILS<br />

GARAGE LOSCH TRUCK, VAN & BUS / MAN<br />

MAKO<br />

MAKO FLEX<br />

MAROLDT<br />

MATERIAUX ADAM<br />

MEGALIFT<br />

MERBAG<br />

PEINTURES ROBIN<br />

PUTZ WILLY BOIS ET MATERIAUX<br />

RECYMA - RECYCLAGE DE MATERIAUX INERTES<br />

REMONDIS<br />

RESIDENCE CONCEPT<br />

MAISON SCHROEDER<br />

SCANIA<br />

SECOLUX<br />

SERMATEC<br />

SKYLINERS<br />

SODRALUX<br />

SOGEROUTE SCHMIT & SCHMIT<br />

STEFFES LEON<br />

STOLL HYDRAULICS<br />

STOLL TRUCKS<br />

TOTAL LUXEMBOURG<br />

TRACOL IMMOBILIER<br />

TRIGATTI<br />

TSM CONDUITES<br />

VEREAL<br />

WICKLER<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

60


MAGAZINE<br />

ÉVÉNEMENT<br />

MAGAZINE<br />

S<br />

Fin 2018, les deux associations du secteur<br />

automobile, ADAL et FEGARLUX, ont décidé<br />

à l’unanimité d’emprunter à l’avenir des<br />

voies communes au sein de la FEDAMO,<br />

la « Fédération des Distributeurs<br />

Automobiles et de la Mobilité ».<br />

MIEUX POSITIONNÉ POUR L’AVENIR<br />

ADAL et FEGARLUX<br />

fusionnent pour former<br />

la FEDAMO.<br />

ment et, à terme, de fusionner », explique<br />

Benji Kontz, président de l’ADAL.<br />

Cette fusion a donné naissance à la<br />

FEDAMO, une nouvelle grande fédération<br />

au sein du paysage associatif, avec<br />

laquelle l’influence - en particulier dans<br />

le travail politique de l’association - est<br />

considérablement accrue en faveur des<br />

entreprises.<br />

De g. à dr. Frank Lentz, conseiller de la FEDAMO, Philippe Mersch, président<br />

ff. FEDAMO, Prof. Hannes Brachat, éditeur en chef de AUTOHAUS,<br />

François Bausch, Ministre de la mobilité et des travaux publics,<br />

Benji Kontz, président ff. FEDAMO<br />

Accroître l’efficacité et le poids<br />

Ces dernières années déjà, les deux<br />

associations ont travaillées en étroite collaboration<br />

pour organiser l’Autofestival<br />

ou négocier la convention collective.<br />

« La FEDAMO représentera ainsi à l’avenir<br />

plus de 180 entreprises employant environ<br />

5.000 personnes. »<br />

« Cette collaboration s’est progressivement<br />

traduite par une volonté des deux<br />

parties de coopérer encore plus étroite-<br />

La FEDAMO représentera ainsi à l’avenir<br />

plus de 180 entreprises employant environ<br />

5.000 personnes.<br />

Philippe Mersch, Président de FEGAR-<br />

LUX, est convaincu que « le travail sera<br />

plus efficace et nous serons mieux<br />

positionnés pour l’avenir. »<br />

Les changements profonds au sein<br />

du secteur automobile exigent<br />

une collaboration plus étroite<br />

et de nouvelles stratégies<br />

Actuellement, l’ensemble du secteur<br />

automobile est confronté à de nombreux<br />

défis : qu’il s’agisse de défis techniques, tels<br />

que le développement de la digitalisation<br />

ou de concepts de mobilité qui se trouvent<br />

en mutation.<br />

« Une participation de plus en plus croissante<br />

aux groupes de travail et de<br />

discussion au niveau national et international<br />

est nécessaire. En tant que<br />

représentants de petites et moyennes<br />

entreprises, nous atteignons très<br />

rapidement nos limites », explique<br />

Philippe Mersch.<br />

Un autre aspect est l’adaptation nécessaire<br />

de la description de profil professionnel<br />

du mécatronicien d’auto et de sa formation.<br />

Benji Kontz est persuadé que<br />

« la formation initiale et la formation<br />

continue auront la priorité dans les années<br />

à venir afin de pallier la pénurie de travailleurs<br />

qualifiés. »<br />

Mersch et Kontz sont d’accord sur le fait<br />

que « ces changements et ces défis peuvent<br />

être mieux maîtrisés ensemble » et<br />

préparent déjà une première assemblée<br />

générale commune au cours de laquelle<br />

tous les membres sont appelés à élire<br />

un nouveau comité exécutif pour la<br />

FEDAMO.<br />

La présidence de la FEDAMO est assurée<br />

pendant une phase transitoire par les<br />

deux présidents sortants faisant fonction<br />

jusqu’à la prochaine assemblée générale lors<br />

de laquelle un nouveau conseil sera élu.<br />

La 55 e édition sous le signe du renouveau<br />

de la nouvelle Fédération FEDAMO<br />

Les responsables de l’organisation de<br />

la 55 e édition de l’Autofestival tirent<br />

De g. à dr. Jacques Wagner, Philippe Dehennin<br />

et Guido Savi<br />

un bilan globalement positif, malgré un<br />

nombre de visiteurs légèrement en baisse.<br />

La FEDAMO est désormais prêt pour<br />

continuer à assurer le renouveau du festival<br />

et prépare l’AutoOccasiounsfestival<br />

qui se tiendra du 17 au 19 mai <strong>2019</strong>.<br />

La fréquentation des showrooms était<br />

De g. à dr. Nuno Fernandes, Michel Louro, Christian<br />

Schmit, Claude Pauly, Jörg Johannes,<br />

Monique Goerens, Albert Toutsch<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

62 63


MAGAZINE<br />

ÉVÉNEMENT<br />

De g. à dr. Giovanni Di Felice, Arsène Hoffmann, Tom Sabus<br />

De g. à dr. Bernard Braun, David Sibaud, Georges Braun,<br />

Anastassia Billard<br />

NEWS<br />

Primes pour les véhicules<br />

à zéro ou à faibles émissions<br />

de CO 2<br />

Le 25 janvier <strong>2019</strong>, le gouvernement a approuvé un projet de règlement<br />

grand-ducal qui instaure un nouveau modèle de primes ciblées.<br />

.<br />

5.000€ pour les voitures et les camionnettes 100% électriques<br />

2.500€ pour les voitures et les camionnettes plug-in hybride<br />


MAGAZINE<br />

ÉNERGIE<br />

LA FÉDÉRATION DES ARTISANS ET ENOVOS SERVICES LUXEMBOURG PROPOSENT<br />

Des produits et services<br />

énergétiques via la plateforme<br />

en ligne « diego ».<br />

« diego » est une initiative de la Fédération des Artisans et d’Enovos Services Luxembourg qui se sont rapprochés afin de coopérer<br />

dans le secteur des produits et services énergétiques.<br />

Sous la marque « diego » (« digital<br />

installer and electrician to go »)<br />

et via une plateforme en ligne<br />

(www.mydiego.lu), les artisans membres<br />

vont commercialiser des solutions<br />

énergétiques conçues pour le grand<br />

public. Les domaines d’activité visés<br />

sont l’électromobilité, la production<br />

d’énergie (installations photovoltaïques),<br />

le chauffage, ainsi que le stockage et la<br />

gestion décentralisée de l’énergie.<br />

Les objectifs de cette coopération sont<br />

principalement :<br />

• utiliser la forte notoriété de la Fédération<br />

des Artisans et d’Enovos Services<br />

Luxembourg afin de jouer un rôle<br />

clé dans la Transition Énergétique<br />

et d’encourager sa réalisation<br />

au Luxembourg ;<br />

• développer et commercialiser des<br />

technologies innovantes standards<br />

à plus grande échelle et répondant aux<br />

besoins du marché luxembourgeois ;<br />

• contribuer activement à la digitalisation<br />

du secteur, en particulier en ce<br />

qui concerne les processus et l’interface<br />

client.<br />

Un premier concept autour de l’électromobilité,<br />

a été lancé pour le Festival de l’Auto<br />

<strong>2019</strong>. Les clients ont pu faire les démarches<br />

en ligne pour trouver la solution de<br />

recharge et l’artisan partenaire de leur<br />

choix lorsqu’ils ont acheté une voiture<br />

électrique ou plug-in hybride.<br />

La marque « diego » est le garant pour le<br />

client de choisir parmi une liste d’artisans<br />

membres qui remplissent un certain nombre<br />

de critères en termes de réactivité et de<br />

qualité de service. Les produits proposés<br />

répondent également à des critères<br />

technologiques élevés.<br />

Après le lancement des solutions pour<br />

l’électromobilité, d’autres offres suivront<br />

dans le courant de l’année. Une offre<br />

pour des installations photovoltaïques<br />

est prévue avant l’été de cette année et des<br />

solutions de chauffage seront présentées<br />

avant la fin <strong>2019</strong>.<br />

Les artisans intéressés à devenir membre<br />

« diego » peuvent s’informer sur le<br />

site mydiego.lu et auront désormais la<br />

possibilité de s’inscrire comme partenaire<br />

« diego ».<br />

Fédération des Artisans / Fédération du<br />

Génie Technique<br />

p.pereira@fda.lu<br />

+352 424511-33<br />

Enovos Services Luxembourg S.A.<br />

Business Unit Technical Services<br />

Patrick Johanns - Digital Services Manager<br />

+352 2326-6713<br />

patrick.johanns@enovos-services.lu<br />

Digital Services Manager<br />

+352 2326-6721<br />

saskia.marx@enovos-services.lu<br />

Rétrospective :<br />

Le 14 janvier <strong>2019</strong>, diego a été lancé officiellement dans le cadre de la présentation du Festival<br />

de l’Auto <strong>2019</strong>. Un grand nombre de garagistes et distributeurs automobiles avaient assisté à la réception,<br />

en présence du Ministre François Bausch, et ont pu découvrir « diego » en avant-première.<br />

Une première réunion d’information avec les artisans intéressés a eu lieu le 16 janvier <strong>2019</strong> à<br />

la Fédération des Artisans. Beaucoup d’entreprises s’étaient déplacées pour se renseigner sur le concept<br />

et les conditions d’adhésion. Suite à cette présentation, les premiers artisans se sont inscrits et sont<br />

devenus membres diego.<br />

Le 26 janvier dernier, le site internet mydiego.lu a été mis en ligne, le même jour que le début du Festival<br />

de l’Auto <strong>2019</strong>. Depuis cette date, les clients intéressés par une infrastructure de recharge pour une<br />

voiture électrique ou une voiture plug-in hybride peuvent demander leur offre en ligne pour une telle<br />

infrastructure. Presque 50 garages à travers le Luxembourg mettent en valeur « diego » dans leur<br />

show-room et informent les clients potentiels sur cette initiative. Dès les premiers jours, les clients<br />

ont d’ailleurs fait des demandes d’offres sur le site. Lancement réussi, pour ainsi dire.<br />

Merci aux concessionnaires et garagistes, ainsi qu’à tous les artisans pour leur collaboration.<br />

Derrière vos projets de demain,<br />

se cachent les artisans d’aujourd’hui!<br />

diego, c’est l’accès simple et rapide àdes solutions innovantes dans le domaine des services<br />

énergétiques (e-mobilité, énergies renouvelables, chauffage, etc.), proposées par un réseau local<br />

d’artisans de qualité, dans le but de promouvoir la transition énergétique au Grand-Duché.<br />

Devenez partenaire diego.Renseignez-vous sur mydiego.lu !<br />

Une initiative delaFédération des Artisans et d'Enovos Services<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

66


MAGAZINE<br />

ÉNERGIE<br />

MAGAZINE<br />

FORMATION<br />

BILAN 2018<br />

Enoprimes.<br />

Depuis 2015, le programme enoprimes subventionne des travaux en faveur<br />

d’une meilleure performance énergétique.<br />

Le partenariat avec la Fédération des Artisans conclu en 2015 a<br />

encore permis de soutenir en 2018 près de 2.000 projets soit 10%<br />

d’augmentation par rapport à 2017. 1.000.000 euros ont été distribués<br />

et ont permis de faire plus de 23 GWh d’économies d’énergie.<br />

La plupart des dossiers concernent une nouvelle fois le remplacement<br />

d’installations de chauffage chez les particuliers. Malheureusement<br />

encore trop peu de demandes de subventions sont faites pour<br />

les travaux d’isolation de bâtiments (toiture et/ou façade) malgré un<br />

fort potentiel d’économies d’énergie et donc de prime pour le client.<br />

Une nouvelle campagne de sensibilisation sera lancée en <strong>2019</strong> pour<br />

soutenir ces travaux.<br />

Le partenariat avec la Fédération des Artisans permet de supporter<br />

les centres de compétences. Les formations continues liées à l’efficacité<br />

énergétique proposées aux artisans membres de la Fédération<br />

des Artisans permettront de renforcer le savoir-faire des entreprises<br />

pour pouvoir conseiller au mieux les clients dans ce domaine.<br />

Nouveaux outils depuis Mars 2018…<br />

Lancé en 2015, le site enoprimes.lu vient d’être remodelé et apparaît<br />

maintenant non seulement sous un nouveau look mais permet aussi<br />

aux clients de trouver rapidement les informations essentielles pour<br />

entamer les démarches en vue de profiter du programme enoprimes.<br />

Ce nouveau site web intègre désormais un simulateur de prime<br />

pour tout un panel de travaux, un annuaire répertoriant tous<br />

les partenaires d’enoprimes sur une carte auxquels s’ajoute une<br />

panoplie d’infos. Les nouvelles fonctionnalités de la plateforme<br />

my.enoprimes.lu disponibles pour les clients professionnels, les<br />

administrations et les partenaires, permettent de suivre l’avancée<br />

de leurs demandes de primes de manière rapide et simple.<br />

Ces nouveaux outils sont aussi un bon exemple de la digitalisation<br />

de nos activités. En effet, grâce à ce nouvel outil, la gestion des<br />

demandes de primes des clients sera entièrement digitalisée, de<br />

nombreuses tâches manuelles seront automatisées et les échanges<br />

papiers supprimées. Prochainement…<br />

Le simulateur de primes enoprimes https://my.enoprimes.lu/<br />

simulator va être mis à jour. Les formulaires à remplir pour ouvrir<br />

un dossier de demande de prime vont être simplifiés.<br />

Contact :<br />

+352 406564 63<br />

info@enoprimes.lu<br />

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exclusivement réservée<br />

aux membres de la Fédération des Artisans


MAGAZINE<br />

FORMATION<br />

CENTRES DE COMPÉTENCES GÉNIE TECHNIQUE DU BÂTIMENT ET PARACHÈVEMENT<br />

C’est l’heure du bilan.<br />

Après trois années d’existence dont deux riches en formations, il est temps pour les Centres de Compétences GTB/PAR de<br />

dresser un premier bilan.<br />

Les origines d’un projet inédit<br />

Les Centres de Compétences Génie Technique du Bâtiment<br />

et Parachèvement ont pour vocation d’aider les entreprises<br />

artisanales luxembourgeoises à améliorer leur compétitivité<br />

en leur fournissant des mesures de formation professionnelle<br />

continue. Ces dernières permettent à leurs collaborateurs de<br />

disposer en permanence des compétences nécessaires pour<br />

faire face aux nouvelles donnes technologiques, managériales et<br />

économiques.<br />

L’histoire de ce projet prend racine en 2015, lorsque la<br />

Fédération des Artisans et les fédérations sectorielles du génie<br />

technique du bâtiment et du parachèvement décident de s’unir<br />

pour créer les Centres de Compétences GTB/PAR. Plus d’un<br />

an a été nécessaire à l’accomplissement de diverses formalités et<br />

surtout, à l’élaboration d’un premier catalogue d’offre de formation<br />

qui, à ce jour, contient plus de 900 références différentes.<br />

En date du premier janvier 2017, l’équipe des Centres de<br />

Compétences était prête à organiser sa première formation.<br />

Des résultats encourageants<br />

Au cours des années 2017 et 2018, pas moins de 570 et 1.000<br />

sessions de formation ont été organisées. Ensemble, elles ont<br />

attiré plus de 3.500 et 5.000 inscriptions. Cela signifie que plus<br />

de 500 entreprises ont accordé leur confiance aux Centres de<br />

Compétences GTB/PAR. Les formations qui ont la cote en ce<br />

moment sont celles qui touchent aux domaines de la santé,<br />

de la sécurité et des engins. Suivent ensuite les formations<br />

techniques et technologiques liées au secteur du génie<br />

technique du bâtiment, celles du parachèvement, et enfin,<br />

les formations non techniques en management, gestion et<br />

softskills.<br />

Toujours plus d’ambitions<br />

Il est également bon de signaler que la tendance est à la croissance.<br />

En, effet le nombre d’inscriptions a pratiquement doublé<br />

entre ces deux années d’activité. Tous les indicateurs semblent<br />

au vert mais les ambitions des Centres de Compétences ne<br />

cessent de grandir. Leurs équipes travaillent d’ailleurs en ce<br />

moment au développement de toutes nouvelles formations.<br />

Outre les formations, divers projets sont également sur le feu,<br />

en voici une liste non exhaustive :<br />

- Actuellement, les Centres de Compétences GTB/PAR<br />

participent à la création d’un tout nouveau Centre de<br />

Compétences au Cap Vert, le « Centre de Compétences<br />

3C ». Ce projet est appuyé par la Direction de la coopération<br />

au développement et de l’action humanitaire.<br />

- Ensuite, grâce au soutien du Ministère de l’Économie,<br />

les Centres de Compétences GTB/PAR sont en mesure de<br />

construire un nouveau centre de formation entièrement<br />

dédié aux métiers de l’artisanat au Krakelshaff à<br />

Bettembourg. La construction a déjà commencé<br />

et se poursuit.<br />

- Il y a peu, la Fédération des Artisans et les Centres<br />

de Compétences GTB/PAR ont créé le Centre de<br />

Compétences Digitalt Handwierk. Ce dernier a pour but<br />

d’aider les entreprises artisanales à faire face aux changements<br />

induits par la digitalisation et offre un large portfolio<br />

de services en ce sens. Le projet est soutenu par les<br />

Ministères de l’Économie et du Travail à travers<br />

le programme « Digital Skills Bridge » et par le Fonds<br />

Social Européen.<br />

« Les Centres de Compétences GTB/PAR sont<br />

à votre disposition ! »<br />

Prenez votre destin en main !<br />

Vous aussi vous désirez que vos collaborateurs bénéficient de<br />

formations pratiques de haute qualité ? Êtes-vous à la recherche<br />

d’une solution adaptée aux besoins techniques et technologiques<br />

réels de votre entreprise ? Alors ne cherchez plus !<br />

Tout d’abord, commencez par faire votre choix dans le catalogue<br />

de formation élaboré sur base d’une analyse approfondie<br />

des besoins des entreprises artisanales issues des secteurs du<br />

génie technique du bâtiment et du parachèvement. Il est<br />

consultable en ligne sur le site internet des Centres de<br />

Compétences (https://www.cdc-gtb.lu). Vous y trouverez<br />

une offre variée s’adressant à une quarantaine de métiers<br />

différents. Si aucune des formations proposées ne vous<br />

semble adaptée à votre problème, ne vous inquiétez pas,<br />

d’autres solutions existent.<br />

En effet, dans le cas où une autre formation organisée au<br />

Luxembourg ou à l’étranger et ne figurant pas dans le catalogue<br />

vous intéresse, il vous suffit d’adresser une demande spécifique<br />

aux employés des Centres de Compétences et ils feront<br />

de leur mieux afin de vous assurer l’accès à cette formation.<br />

Enfin, si cette alternative ne vous suffit pas et que vous<br />

voulez aller encore plus loin en proposant à vos collaborateurs<br />

des formations sur-mesure, ce n’est pas un problème.<br />

Les Centres de Compétences GTB/PAR sont à votre<br />

disposition et vous accompagnent dans la conception<br />

de formations adaptées à votre entreprise.<br />

Des formations flexibles et de qualité<br />

Afin de vous assurer une qualité de prestation à la hauteur<br />

de vos ambitions, chaque formation est dispensée par<br />

Matériels agricoles I Quads I Motoculture et Matériels communaux<br />

Avantages électriques :<br />

- machine très silencieuse<br />

- sans échappement<br />

Avantages entretien :<br />

- pas d’entretien nécessaire<br />

- pas besoin d’essence<br />

Avantages puissance :<br />

- moteur électrique puissant 30 Cv<br />

Avantages traction :<br />

- traction intégrale automatique (le véhicule active<br />

les quatre roues motrices lors du besoin)<br />

- en mode 2RM, le commutateur TurfVersaTrac<br />

débloque le différentiel AR afin de procurer<br />

des virages plus serrés<br />

Avantages chargement :<br />

- capacité de remorquage de 680 kg<br />

- charge utile de 453,6 kg<br />

- benne arrière à basculement<br />

Agri-Center<br />

Aktivitéitszon, 5<br />

L-9631 Allerborn - Luxembourg<br />

+352 236 37 500 www.agri-center.lu info@wowey.eu<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

70 Thomas LENTZ +352 236 37 505 - Dominique CHAMPAGNE +352 236 37 51771<br />

des spécialistes du domaine concerné. C’est pourquoi,<br />

si un certain nombre de formations sont élaborées et réalisées<br />

par les équipes des Centres de Compétences GTB/PAR,<br />

elles font régulièrement appel à des fournisseurs de formation.<br />

De plus, les formations sont organisées au plus près de vous,<br />

dans les halls détenus par les Centres de Compétences ou, si<br />

vous le désirez et dans la mesure du possible, au sein de votre<br />

entreprises ou encore dans différentes régions du pays.<br />

Les installations ont été pensées de manière à ce que<br />

vos artisans acquièrent tous les savoirs et savoir-faire<br />

nécessaires à la pratique de leur métier.<br />

Un avantage non négligeable<br />

Pour terminer, rappelez-vous qu’en tant qu’entreprise<br />

cotisante auprès des Centres de Compétences GTB/PAR,<br />

vous bénéficiez de l’accès gratuit aux mesures de formation<br />

pour vos collaborateurs. Alors, pourquoi ne pas en profiter ?<br />

Toutes les informations relatives aux modalités de participation<br />

et d’inscription aux formations sont disponibles sur<br />

le site web des Centres de Compétences. N’hésitez pas à nous<br />

contacter si la moindre question reste en suspens.<br />

Réservez votre essai<br />

et venez le découvrir<br />

à Allerborn !<br />

Prof. Dr. Marc Ant,<br />

Administrateur-Délégué<br />

+352 621 29 16 04<br />

www.cdc-gtb.lu / info@cdc-gtb.lu<br />

www.cdc-par.lu / info@cdc-par.lu<br />

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EV<br />

Ouvert le samedi


MAGAZINE<br />

FÉDÉRATION<br />

FÉDÉRATION DES PATRONS BOULANGERS-PÂTISSIERS DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG<br />

Présentation de la plus<br />

grande Galette des Rois<br />

du Luxembourg.<br />

FÉDÉRATION DU GÉNIE TECHNIQUE<br />

Traditionelle Neujahrswünsche<br />

der Schornsteinfeger.<br />

Es ist eine liebgewordene Tradition der Kaminbauer- und Schornsteinfegersektion der FIESC, zum Jahreswechsel den Spitzenpolitikern<br />

und höchsten Beamten der Stadt Luxemburg sowie den Vertretern der „Fédération des Artisans“ und der „Chambre des Métiers“<br />

die traditionellen Neujahrswünsche ihres Berufsstandes zu überbringen.<br />

En date du jeudi, 3 janvier <strong>2019</strong>, a eu lieu<br />

la 20 ème présentation de la plus grande<br />

galette des rois du Luxembourg qui,<br />

comme chaque année, est préparée selon<br />

la recette traditionnelle. À cette occasion,<br />

la Fédération des Patrons Boulangers-<br />

Pâtissiers du Grand-Duché de Luxembourg<br />

a eu l’honneur de présenter<br />

une galette des rois ayant la particularité<br />

d’avoir un diamètre de 2 mètres.<br />

La présentation a eu lieu à 16h00<br />

dans la Verrière de la Gare du<br />

Luxembourg.<br />

Avant de laisser la parole à Monsieur<br />

Fernand Etgen, Président de la Chambre<br />

des Députés, ainsi qu’à Madame<br />

Alessandra Nonnweiler, chargée de gestion<br />

du service Communication des CFL,<br />

le président de la Fédération des Patrons<br />

Boulangers-Pâtissiers, Monsieur Jean-<br />

Marie Neuberg, a ouvert la présentation<br />

par un discours.<br />

Il a commencé par rappeler l’origine de la<br />

célébration de la galette des rois qui, après<br />

avoir débuté autour de l’année 1560, a été<br />

abandonné pendant une longue période<br />

de l’histoire pour ensuite réapparaître<br />

après la seconde guerre mondiale.<br />

Le président de la fédération a indiqué que<br />

la galette des rois est aujourd’hui produite<br />

dans de nombreux pays tels que la France,<br />

la Suisse, le Portugal, l’Espagne et<br />

le Mexique.<br />

La recette et la pâte de la galette des rois<br />

est diffèrente en fonction du pays. Il a<br />

ensuite remercié Monsieur le Président de<br />

la Chambre des Députés pour sa présence<br />

qui, d’après lui, a démontré son intérêt pour<br />

le secteur de l’artisanat. Il a expliqué qu’un<br />

encouragement à consommer des produits<br />

régionaux est important alors que les entreprises<br />

artisanales risquent malheureusement<br />

une morte lente mais certaine.<br />

Il a ensuite conclu en invitant les écoles à<br />

servir aux enfants de la nourriture fraîche<br />

produite par les artisans luxembourgeois au<br />

lieu de s’adonner à une nourriture produite<br />

en masse et à bas prix.<br />

À la fin des parties officielles, les enfants<br />

du Service Scolaire du Centre d’Animation<br />

Pédagogique et de Loisirs (CAPEL) ont<br />

présenté un spectacle de danse collective<br />

symbolisant les trois Rois Mages venus<br />

d’Orient et guidés par la lumière d’une<br />

étoile pour découvrir l’enfant Jésus dans<br />

l’étable.<br />

Après le spectacle, la plus grande galette des<br />

rois a pu être découpée et servie à toutes<br />

les personnes présentes à l’événement ainsi<br />

qu’aux passants.<br />

Fédération des Patrons Boulangers-Pâtissiers<br />

s.scombussolo@fda.lu<br />

+352 42 45 11 - 35<br />

www.fda.lu<br />

Dies vertieft nicht nur die gegenseitigen<br />

Beziehungen, sondern bietet<br />

auch immer wieder die Gelegenheit,<br />

auf branchenspezifische Wünsche<br />

aufmerksam zu machen.<br />

Obwohl anfangs des Jahres gerade<br />

Spitzenpolitiker einen übervollen<br />

Terminkalender haben und es ihnen<br />

oft nicht leichtfällt, sich Zeit zu nehmen,<br />

waren die Schornsteinfeger überall<br />

gern gesehene Besucher.<br />

Der Schornsteinfeger bringt Glück<br />

Der Schornsteinfeger als Glückssymbol<br />

kommt noch aus einer Zeit, wo ein<br />

funktionierender Kamin lebenswichtig<br />

war. Der Schornsteinfeger schützte durch<br />

seine Arbeit die heimischen vier Wände,<br />

indem er die Rußschicht aus den Schornsteinen<br />

entfernte und damit gleichzeitig die<br />

Brandgefahr verringerte. Da die Arbeit des<br />

Schornsteinfegers schmutzig und schwierig<br />

war, nahmen die Bewohner seine Dienste<br />

gerne an.<br />

Ein Schornsteinbrand konnte sehr schnell<br />

einen Hof oder ein ganzes Stadtviertel in<br />

Schutt und Asche legen. Somit konnte<br />

danach wieder ohne Gefahr geheizt und<br />

gekocht werden.<br />

Der Schornsteinfeger brachte Sicherheit<br />

und damit Glück ins Haus. Das hat sich<br />

bis heute nicht geändert: viele Menschen<br />

greifen spontan zu, wenn der Schornsteinfeger<br />

an der Haustür klingelt.<br />

Fédération du Génie Technique<br />

p.pereira@fda.lu<br />

+352 42 45 11 - 33<br />

www.fda.lu<br />

/03/<strong>2019</strong><br />

72<br />

73


MAGAZINE<br />

AGENDA/<br />

EVENTS<br />

Save the date.<br />

www.fda.lu<br />

www.cdm.lu<br />

26<br />

MAR<br />

<strong>2019</strong><br />

FÉDÉRATION DES ARTISANS<br />

Assemblée générale ordinaire<br />

19<br />

MAR<br />

<strong>2019</strong><br />

GOOGLE VERSTOEN A BENOTZEN<br />

eHandwierk Workshop über die richtige Nutzung von<br />

Google-Produkten.<br />

De 16h00 à 17h00 à la Chambre des Métiers du Luxembourg<br />

26<br />

MAR<br />

<strong>2019</strong><br />

27<br />

MAR<br />

<strong>2019</strong><br />

FÉDÉRATION DES ARTISANS<br />

Assemblée générale extraordinaire élargie<br />

(en présence du Ministre des Classes Moyennes<br />

Lex DELLES)<br />

FÉDÉRATION DES PATRONS BOULANGERS-<br />

PÂTISSIERS<br />

33 e Cortège de la « Bretzel »<br />

28<br />

MAR<br />

<strong>2019</strong><br />

COMMENT RECOUVRER UNE CRÉANCE DANS<br />

L’UE ? PRÉSENTATION DES OUTILS EXISTANTS<br />

ET DU RÉSEAU CONNEXX<br />

Lors de cette conférence, une synthèse des outils européens<br />

pour recouvrer une créance sur un débiteur résident dans un<br />

autre Etat membre de l’Union Européenne sera proposée, et<br />

il sera offert d’échanger avec des professionnels du recouvrement<br />

de créances installés dans 19 Etats et membres<br />

du réseau CONNEXX<br />

De 17:00 à 19:00 à la Chambre des Métiers<br />

du Luxembourg<br />

MIR<br />

30<br />

MAR<br />

<strong>2019</strong><br />

18<br />

MAR<br />

<strong>2019</strong><br />

19<br />

MAR<br />

<strong>2019</strong><br />

21<br />

MAR<br />

<strong>2019</strong><br />

CONFÉDÉRATION DE LA TOITURE<br />

« Fête patronale en l’honneur de St Joseph » à Roeser<br />

FÉDÉRATION DU GÉNIE TECHNIQUE<br />

« RoadTour » à Wemperhardt (Beim Massen)<br />

« RoadTour » à Echternach (Hôtel Belair)<br />

« RoadTour » à Mondorf (Domaine Thermal)<br />

26<br />

MAR<br />

<strong>2019</strong><br />

23<br />

AVR<br />

<strong>2019</strong><br />

LE TOUR DE HANDWIERK - LES FUTURS OBJETS<br />

DIGITALISÉS DE VOTRE ACTIVITÉ<br />

L’Artisanat part en excursion! Au LIST, apprenez davantage<br />

sur les futurs objets digitalisés de votre activité<br />

De 14h15 à 18h00 au LIST à Belval<br />

FACEBOOK, INSTAGRAM, SNAPCHAT UND CO. –<br />

DURCH SPANNENDE BEITRÄGE NEUE KUNDEN<br />

ERREICHEN<br />

eHandwierk Workshop zur richtigen Kommunikation auf den<br />

sozialen Netzwerken<br />

De 16h00 à 17h00 à la Chambre des Métiers<br />

DRÉCKE<br />

BESSER<br />

01<br />

AVR<br />

<strong>2019</strong><br />

02<br />

AVR<br />

<strong>2019</strong><br />

« RoadTour » à Erpeldange (Hôtel-Restaurant Dahm)<br />

« RoadTour » à Luxembourg (Alvisse Parc-Hôtel)<br />

16<br />

MAI<br />

<strong>2019</strong><br />

CONFÉRENCE “ARTISANAT & EUROPE”<br />

À la Chambre des Métiers<br />

04<br />

AVR<br />

<strong>2019</strong><br />

« RoadTour » à Bascharage (Hôtel-Restaurant Gulliver)<br />

PROCHAINES PARUTIONS<br />

ÉDITION N°3 / 22 AVRIL<br />

Thématique / Les femmes dans l’artisanat - Équipements techniques<br />

ÉDITION N°4 / 15 MAI<br />

Thématique / Formation continue - Fédération / Hair, beauty & tatoo<br />

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/03/<strong>2019</strong><br />

74


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