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SaarLorLux... c'est savoir vivre Herbst/Winter Edition 2020

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Winter Edition IV2020

sport&voyages

sport&voyages Winter-Edition IV/2020 Vogesenmassiv Erlebnisse für alle Sinne Wälder, Berge, über 20.000 Kilometer Wanderwege und die lebensbejahende Einstellung der Bewohner, sind die Grundlage für einen Urlaub nur kurz über die Landesgrenze. Der Weitwanderweg „La Traversée du Massif des Vosges“ erhielt 2019 das Label „Leading Quality Trails - Best of Europe“. Mit einer beschilderten Länge von 431,6 km in 19 Tagesetappen, lassen Wanderer ihre Lungen mit gesunder Vogesenluft vollpumpen. Wer den Urlaub gemütlicher verbringen möchte, findet auch kleinere Wanderungen und Spaziergänge. Auf diesen offenbaren sich manchmal Geheimnisse, bei denen alle Sinne angesprochen werden. Wir verraten Ihnen ein paar Geheimtipps des Vogesenmassivs. Der heilige Berg ruft! In wilden, weiten Naturräumen haben Menschen jeweils ihre mythischen Orte gefunden. Die Vogesen sind ein Sammelsurium dafür. Der Berggipfel Donon mit seinen 1009 Höhenmetern regte schon die Fantasie der Steinzeit-Kelten an. Es muss seine alles überragende Stellung sein, von der man Vogesenmassiv, Schwarzwald, Rheinebene und die lothringische Hochebene überblickt. Die Kelten huldigten dort dem Gott Teutates. Die Römer übernahmen die Opferstätte und münzten sie auf Merkur um. Bis Napoleon III. auf dem Gipfel ein Replik eines römischen Tempels erbauen ließ, so dass der Donon heute noch als Kraftort gilt. Von Schirmeck aus erkundet Die Wanderung zum Donon ist auch für Familien geeignet. Der Gipfel ist mit 1009 m.ü.M. nicht sehr hoch, bietet aber eine traumhafte Panoramaaussicht und archäologische Entdeckungen. Foto: © INFRA – ADT – Massif des Vosges 22 | SaarLorLux ...c›est savoir vivre PR-Anzeigen

Winter-Edition IV/2020 sport&voyages Bayerische Gämsbärte in den Vogesen Foto ©Denis BRINGARD Broschüre mit weiteren Infos Foto: © INFRA – ADT – Massif des Vosges man den Berg in Form einer Kurzwanderung. Hin- und zurück braucht man etwa zweieinhalb Stunden Marsch. Wenn der Aufstieg sicherlich Kraft kostet, sind Aussicht und archäologische Entdeckung die Belohnung. Die Wanderung empfiehlt sich auch Familien. Mit einer kleinen Wegänderung ist es nämlich möglich, einen Kinderwagen zu schieben. Auf der Fährte von Gämsen und Hirschen Bayerische Gämsbärte sind seit langem nicht mehr bayerisch. Denn in Bayern hat man die Gämse leider ausgerottet. Wer trotzdem eine zu Gesicht bekommen möchte, ist gut beraten, in den Vogesen eine Wildtierbeobachtung mitzumachen. Damit Jung wie Alt Umweltbewusstsein entwickeln, ist es das bevorzugte didaktische Mittel. Die Bergführer in den Vogesen bieten nicht nur die Beobachtung von Gämsen an. Während der Hirschbrunft organisieren sie auch Ausflüge in die Wildnis. Das Röhren der Hirsche oder die Begegnung mit einer Gamsherde bringt unvergessliche Erinnerungen in den Urlaub – vor allem Kinder werden den Aufenthalt sicherlich lange nicht vergessen. Wer Glück hat, schließt unter Umständen auch Bekanntschaft mit dem Kolkraben, der seit Beginn des Jahrtausends wieder in den Vogesen beheimatet ist. Die Flugbahn des kleineren Sperlingskauz‘ kreuzt man hingegen eher in den Abendstunden. Eine Fahrt in die Vogesen ist eben auch Naturkunde live. Weitere Informationen PR-Anzeigen SaarLorLux ...c›est savoir vivre | 23