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Kurs zum Erwerb der Kenntnisse im Strahlenschutz Skriptum zur ...

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3.2 Grundsatz

3.2 Grundsatz der Dosisbegrenzung Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten und Vorgehensweisen die eine Dosisbegrenzung zur Folge haben. In der Zahnmedizin erfolgt dies unter anderem durch technische Anforderungen, die in der Richtlinie für die Sachverständigenprüfung begründet sind. So sind z. B. die technischen Mindestanforderungen an die Geräteausstattung und die Qualität der Filmverarbeitung bzw. der digitalen Röntgensysteme außerordentlich streng. Die Möglichkeiten zur Begrenzung der Strahlendosis in der zahnmedizinischen Röntgendiagnostik sind: Röhrenspannung, Filmempfindlichkeit Einblendung auf Filmformat Verwendung von Verstärkerfolien bei extraoralen Filmen digitale Detektionssysteme. Aufgrund der momentanen technischen Gegebenheiten liegt die Mindeströhrenspannung bei 60kV. Wird die Röhrenspannung auf 70kV angehoben, so wird die Belichtungszeit zwar halbiert aber gleichzeitig der Kontrast der Aufnahme verringert. Dieser technische Spielraum bedarf daher einer vorab gestellten klinischen Fragestellung, die bereits mit der rechtfertigenden Indikation abgestimmt werden muss. In der Zahnmedizin werden Röntgenfilme der ISO Empfindlichkeitsklassen D, E und F genutzt. Da bei den Röntgenfilmen der ISO Klasse D eine doppelt so lange Belichtungszeit im Vergleich zu der ISO Klasse E benötigt wird, ist somit auch die Strahlenbelastung höher. Bei Vergleich beider untereinander fällt jedoch die diagnostische Information annähernd gleich aus. Somit ist im Sinne der Dosisbegrenzung der Film der ISO Klasse E zu bevorzugen. Bei digitalen Detektionssystemen hat man aufgrund der technisch bedingten großen Dynamik einen größeren Spielraum bezüglich der Belichtung. So sind Über- und Unterbelichtungen in der Regel nicht sichtbar, was hingegen bei konventionellen Röntgenfilmen eine Rolle spielt. Lediglich bei deutlich unterbelichteten Aufnahmen zeigt sich ein „Rauschen“ welches die Diagnostik verschlechtert. Somit ist hier besonders die Belichtungszeit auf die zu untersuchenden Bereiche abzustimmen. Eine kürzere Belichtungszeit bei Verwendung digitaler Systeme ist bei Kindern oder unteren Schneidezähnen ist zu wählen. 3.3 Grundsatz der Minimierung Grundgedanke bei der Minimierung für den angewandten Strahlenschutz soll immer eine Reduktion hin zu der tatsächlich benötigten Strahlenbelastung an einem Patienten sein (RöV§25). Zur Überprüfung dieser Anforderungen sind Arbeits- und Handlungsanleitungen für die Mitarbeiter anzufertigen (RöV§18). Bereits einfach durchzuführende Einblendung des Nutzstrahlenfeldes am Rundtubus (Durchmesser 6 cm) bewirken eine Minimierung der Strahlenbelastung. 10

Während der Rundtubus eine Hautfläche von 28 cm2 bestrahlt, wird bei der Nutzung eines 3x4 Zahnfilms/Sensors diese Fläche auf 12 cm2 durch Einblendung mit Filmhalter verringert. Doch wird durch die Nutzung von Filmhaltern nicht nur die Strahlenbelastung reduziert, sondern auch die diagnostische Qualität verbessert. Vorteile der Filmhaltertechnik: Durchbiegen und Knicken unmöglich; dadurch bleiben die Randbereiche scharf durch Aufsetzen des Rundtubus auf eine Führungsfläche entfallen die Ausblendungen bessere Ausrichtung und Ortung der zu untersuchenden Zähne durch Fixierung mit Aufbißblock bessere Ausrichtung des Zentralstrahles durch Fixierung der Aufbissplatte mit den Zähnen und Justierung der Halterung zum Tubus keine Fixierung durch Finger im Strahlenfeld Nachteile der Filmhaltertechnik: 1. bei Messungen der Wurzelkanallänge müssen spezielle Filmhalter zur Anwendung kommen 2. bei Filmen der Formate 3x4 müssen zusätzlich Watterollen zur Fixierung genutzt werden 3. bei Patienten mit schmaler Kieferform müssen die Platzverhältnisse geprüft werden. Meist muss der 3x4 Film durch einen 2x3 Film ersetzt werden Vorschriften zur Einblendung beim Digitalen Röntgen: Digitales Röntgen: Kleinfeldtubus erforderlich, wenn nur Sensorformat 2x3 verwendet wird Analoges Röntgen: Bei Filmformat 2x3 keine Verwendung eines Kleinfeldtubus erforderlich, da Standardformat 3x4. Richtlinie Sachverständigenprüfungen (9. Januar 2009) Übergangsregelung: Ü2: Für alle Dentalaufnahmegeräte mit Tubus, die nach dem 01.01.2008 erstmalig in Betrieb genommen werden, sind Formateinblendungen (für 2x3 und 3x4) erforderlich. 11

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