20. Großer Bürger- und Polizeiball - bei Polizeifeste.de

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20. Großer Bürger- und Polizeiball - bei Polizeifeste.de

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LIZEI

EIN ARTNER

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Kreisgruppe Nordwestmecklenburg

G e w e r k s c h a f t d e r Po l i z e i

20. Großer Bürger- und Polizeiball

9. November 2013 • Wismar


www.VDPolizei.de

09.11.2013,

19.00 Uhr

Markthalle im Hafen

von Wismar

POLIZEI –

Gewerkschaft der Polizei

Kreisgruppe Nordwestmecklenburg

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xxxx Uwe Burmeister, Wismar

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© 2013

20. Großer

Bürger- und Polizeiball

Grußworte

Programm

Artikel

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05/2013/26

VERLAG DEUTSCHE POLIZEILITERATUR GMBH

© 2011

Anzeigenverwaltung


Grußwort

Der Gewerkschaft der Polizei ist der

enge und vertrauensvolle Umgang

zwischen Polizei und Bürgern im Alltag

sehr wichtig.

Sehr geehrte Damen und Herren,

verehrte Gäste,

mit großer Freude habe ich vernommen,

dass die Kreisgruppe Nordwestmecklenburg

der Gewerkschaft der nunmehr zum

20. Mal ihren Bürger- und Polizeiball veranstaltet.

Gemeinsam wollen Sie heute

feiern und miteinander ins Gespräch

kommen. Diesmal findet ihr Fest am Jahrestag

des Mauerfalls 1989 statt und bietet

damit Anlass zu besonderer Freude. Dieser

Tag ist aber gleichzeitig auch ein Tag

des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.

Bereits vor diesem historischen Hintergrund

werden sich am heutigen Abend

sicherlich vielfältige und interessante

Gespräche zwischen den Bürgern und

den Polizeibeamtinnen und -Beamten

ergeben. Der Gewerkschaft der Polizei

ist der enge und vertrauensvolle Umgang

zwischen Polizei und Bürgern im Alltag

sehr wichtig.

Es sind die Bürgerinnen und Bürger, die

immer wieder unsere Polizeibeamtinnen

und -beamten in ihren Bemühungen im

Einsatz für eine hohe öffentliche Sicherheit

und Ordnung unterstützen. Für dieses

Engagement möchte ich mich bei

Ihnen besonders bedanken.

Nicht zuletzt soll heute Abend aber auch

getanzt und gelacht werden. Ich wünsche

Ihnen allen vergnügliche Stunden und

dem 20. Bürger- und Polizeiball einen

guten Verlauf.

Lorenz Caffier

Innenminister

Mecklenburg-Vorpommern

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Grußwort

Wir schätzen uns glücklich,

in der Polizei hier vor Ort einen

verlässlichen Partner zu

haben, der für unsere Anliegen

und die der Bevölkerung

und Gäste stets ein offenes

Ohr hat.

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt vor

Gewalt und Kriminalität zu gewährleisten, ist eine ureigenste

Aufgabe der staatlichen Gewalt. Innerhalb dieser Aufgabenzuweisung

bilden die Polizei und die Hansestadt Wismar eine enge

Sicherheitspartnerschaft. Diese findet gerade in den vergangenen

Monaten eine neue Qualität in der Bestreifung von Wohnvierteln

und Parkanlagen zusammen mit meinem Ordnungsamt. Hierfür

möchte ich mich herzlich bedanken. Reaktionen aus der Bevölkerung

zeigen, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind. Hervorzuheben

ist auch die partnerschaftliche Zusammenarbeit im

Rahmen der Durchführung unserer Stadtfeste.

Erwähnen möchte ich auch die professionelle Bewältigung der

Problemlagen anlässlich der Demonstrationen von Gruppierungen

unterschiedlicher politischer Lager im vergangenen Oktober,

welche im Vorfeld zu – letztlich unbegründeten – Bedenken Anlass

gaben.

Die Zusammenarbeit zwischen der Hansestadt Wismar und der

Polizei hat sich über die Jahre erfolgreich entwickelt. Hierbei sind

sowohl das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und

Bürger als auch die objektive Sicherheitslage der Lebensqualität

in unserer Hansestadt, aber auch die Standortqualität für den Einzelhandel

und die Wirtschaft immer neu zu beurteilen. Wir schätzen

uns glücklich, in der Polizei hier vor Ort einen verlässlichen

Partner zu haben, der für unsere Anliegen und die der Bevölkerung

und Gäste stets ein offenes Ohr hat.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg und eine

gute Zukunft.

Ein beachtliches Jubiläum,

das vor allem für ein

gutes Miteinander der

Bürgerinnen und Bürger

mit ihrer Polizei steht.

Sehr geehrte Polizistinnen und

Polizisten, verehrte Gäste,

„Arbeit und Feier vollenden einander.“ (Ludwig Strauss, 1892 -

1953, deutsch-israelischer Schriftsteller) Der traditionsreiche Bürger-

und Polizeiball, der in diesem Jahr zum 20. Mal stattfindet,

hat sich zu einem festen gesellschaftlichen Ereignis entwickelt.

Ein beachtliches Jubiläum, das vor allem für ein gutes Miteinander

der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Polizei steht.

Die Polizistinnen und Polizisten in unserem Landkreis tragen

durch ihre Arbeit, aber auch durch ihre Präsenz im Streifendienst

zum Schutz und Wohl der Bürgerinnen und Bürger bei. Sie genießen

das Vertrauen der Bevölkerung, weil sie ihre Aufgaben mit

hoher fachlicher Kompetenz, engagiertem Einsatz und großer

Leistungsbereitschaft erfüllen. Andererseits sind dabei auch die

Hinweise aus der Bevölkerung an die Polizei unerlässlich.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie vielfältig und oftmals schwierig

die Aufgaben im Polizeidienst sind. Für Ihren unermüdlichen

und partnerschaftlichen Einsatz möchte ich Ihnen allen im Namen

des Landkreises Nordwestmecklenburg, aber auch ganz persönlich

meinen Dank aussprechen.

Ich bedanke mich auf diesem Weg auch bei den Organisatoren

des 20. Bürger- und Polizeiballs. Allen Gästen wünsche ich vergnügliche

Stunden, aber auch gute Gespräche und einen regen

Meinungsaustausch. Lassen Sie die Belastungen und Probleme

des Alltags heute Abend hinter sich.

Birgit Hesse

Landrätin des Landkreises Nordwestmecklenburg

Thomas Beyer

Bürgermeister der Hansestadt Wismar

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Grußwort

Der Bürger- und Polizeiball hat sich

von Anfang an fest im Jahreskalender

etabliert und bildet eine sehr

gute Gelegenheit des gegenseitigen

Austauschs.

Sehr geehrte Damen und Herren.

In diesem Jahr feiert der Bürger- und Polizeiball

seinen 20. Geburtstag. Somit kommen

nunmehr seit 20 Jahren die Bürger

und die Mitarbeiter der Polizei an einem

Abend im Jahr in festlicher Atmosphäre

zusammen.

Der Bürger- und Polizeiball hat sich von

Anfang an fest im Jahreskalender etabliert

und bildet eine sehr gute Gelegenheit des

gegenseitigen Austauschs.

Mit der Markthalle hier in Wismar konnte

im Jubiläumsjahr ein sehr guter Rahmen

für den Ball gefunden werden.

Nach jahrelangen Planungen hat der

Umbau der Liegenschaft in Wismar im

Herbst 2012 endlich begonnen. Mit dem

Containerbau als Zwischenquartier für

den Zeitraum der Neu- und Umbauten

sind gute und zum Teil sogar bessere

Arbeitsbedingungen als bislang geschaffen

worden. Das Ende der Bauarbeiten ist

für den Spätherbst 2016 geplant.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um

mich zunächst bei den Bürgern für die

Unterstützung und die vielen Hinweise

im Rahmen der Gefahrenabwehr und der

Strafverfolgung zu bedanken.

Beispielhaft wurde bei zahlreichen Unfällen

verletzten Personen Erste Hilfe geleistet.

Der Kampf gegen die Rockerkriminalität

und der Kampf gegen den Rechtsextremismus

standen und stehen nach wie

vor im Blickfeld polizeilicher Maßnahmen.

In diesem Bereich konnte die Polizeiinspektion

Wismar in den letzten Monaten

wichtige Achtungserfolge erzielen.

Mitte des Jahres löste sich die „Schwarze

Schar“ in Gägelow auf und das Vereinsheim

wurde bis auf weiteres geschlossen.

Die Durchführung von Konzerten der

rechten Szene im Thinghaus in Grevesmühlen

konnte durch polizeiliche Maßnahmen

unterbunden werden.

Bei solchen herausragenden Großeinsätzen

aber auch bei den vielen alltäglichen

kleineren und größeren Einsätzen leisteten

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der

gesamten Polizeiinspektion Wismar sehr

gute Arbeit. Oft mussten Einsätze kurzfristig

geplant und durchgeführt werden.

Die Einsatzzeiten fielen dabei in vielen Fällen

in den eigentlichen Freizeitbereich der

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für die

Einsatzbereitschaft, aber auch insbesondere

für das Verständnis der Lebenspartner

möchte ich mich an dieser Stelle noch

einmal ganz besonders bedanken.

Ein weiteres Dankeschön richtet sich an

die Organisatoren des heutigen Abends.

Ihnen, liebe Gäste, wünsche ich einen

schönen Abend und viele interessante

Begegnungen und Gespräche.

Dr. Michael Peters

Leiter der Polizeiinspektion Wismar

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Grußwort

Es ist zu einer alljährlichen

Tradition geworden,

in entspannter

Atmosphäre zusammenzukommen

und von

Mensch zu Mensch aufeinander

zuzugehen, füreinander

Verständnis zu

zeigen und unbeschwerte

Gespräche zu führen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

sehr geehrte Gäste,

Es ist nun schon der 20. Bürger- und Polizeiball der Gewerkschaft

der Polizei, Kreisgruppe Wismar, unter dem Motto: „Polizei –

Dein Partner“. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, alle Teilnehmer

und Gäste sehr herzlich zu begrüßen.

Es ist zu einer alljährlichen Tradition geworden, in entspannter

Atmosphäre zusammenzukommen und von Mensch zu Mensch

aufeinander zuzugehen, füreinander Verständnis zu zeigen und

unbeschwerte Gespräche zu führen. Gerade im Rahmen eines

Bürger- und Polizeiballes kann die Polizei dazu beitragen, ihr in

der Öffentlichkeit vermitteltes Bild zu untermauern. Das Bild

einer Polizei, die mit den Bürgern partnerschaftlich zusammenarbeitet,

die auf die Menschen zugeht und den Kontakt sucht.

Obwohl es für den Kollegen an der Basis immer schwieriger wird,

dieses zu vermitteln. Zielvereinbarungen geben einen gewissen

Kontrollzwang. Eine fast auf null gefahrene Ermessenfrage macht

es nicht leichter, beim Bürger auf Verständnis zu stoßen.

Der Ball bietet eine gute Möglichkeit, die Vertrauensbeziehung

zwischen Bürger und Polizei weiter zu vertiefen, denn eines wird

immer deutlicher: Ohne die aktive Mitarbeit der Bürger ist die

Aufgabe der Polizei, Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten,

nicht zu realisieren.

Ich möchte die Gelegenheit ebenfalls nutzen, um mich bei allen

Kolleginnen und Kollegen für die geleistete engagierte Arbeit zu

bedanken.

Mein besonderer Dank gilt natürlich den Veranstaltern und den

Organisatoren dieses Balles.

Ich wünsche allen Kolleginnen und Kollegen sowie den zahlreichen

Gästen nicht nur vergnügliche und frohe Stunden, sondern

auch anregende Gespräche.

Aus voller Überzeugung

kann ich sagen, dass ich

stolz auf die gezeigten

Leistungen unserer Polizei

bin und vertrete gern

unsere Interessen im

Präsidium.

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Polizei lebt von der vertrauensvollen Zusammenarbeit der

Mitarbeiter untereinander, mit den Partnern und den Bürgern

unserer Region. Dieser Abend soll auch von uns als Gewerkschafter

dieses Ansinnen unterstützen. Als Interessenvertretung für

die Polizeibeschäftigten genießen wir das Vertrauen der meisten

Mitarbeiter. Dies wird auch in der Zusammensetzung unserer

Personalvertretung sichtbar. Sowohl der örtliche, der Bezirks- als

auch der Hauptpersonalrat der Polizei arbeiten vertrauensvoll

mit den Mitarbeitern und den Dienststellenleitern zusammen. So

gewährleisten wir auf allen Ebenen auch ein Qualitätsmanagement,

in welchem wir uns durch eine kritische Atmosphäre auch

immer wieder selbst überprüfen. Vorschläge, Ideen und Hinweise,

wie wir unsere Arbeit besser machen können, sind stets willkommen.

Aber auch Beschwerden führen letztendlich dazu, Arbeitsvorgänge

manchmal auch lieb gewonnene Abläufe genauer anzuschauen

und gegebenenfalls korrigierend einzuwirken. In jüngster

Vergangenheit habe ich mich unter anderem intensiv mit dem

Thema Dienstaufsichtsbeschwerden befasst, dessen professionelle

Bearbeitung ein wichtiger Beitrag zum Erhalt des guten Ansehens

der Polizei in der Gesellschaft ist. Wobei festzuhalten ist, dass die

meisten Dienstaufsichtsbeschwerden tatsächlich unbegründet

sind! Mit einer guten Fehlerkultur in allen Bereichen können wir

nur noch besser werden. Aus voller Überzeugung kann ich sagen,

dass ich stolz auf die gezeigten Leistungen unserer Polizei bin

und vertrete gern unsere Interessen im Präsidium.

Ich wünsche uns allen einen schönen Abend in guter Stimmung

und mit vielen interessanten Gesprächen.

Maik Schröder

Vorsitzender des Bezirkspersonalrates des Polizeipräsidiums Rostock

Manfred Seegert

Vorsitzender des Hauptpersonalrates der Polizei

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Grußwort

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe

Kolleginnen und Kollegen,

heute findet zum 20. Mal unser Bürgerund

Polizeiball der Kreisgruppe Nordwestmecklenburg

unter dem Motto „Polizei

– Dein Partner“ statt.

Liebe Gäste! „Polizei – Dein Partner“, viel

besser lässt es sich das Miteinander von

Bürgern und Polizisten nicht ausdrücken.

Polizei ist Partner der Bürger. Mag sein,

dass der eine oder andere es manchmal

anders empfinden mag, aber wir spüren,

dass unsere Botschaft verstanden, angenommen

und mit Leben erfüllt wird. Nicht

selten bauen unsere Erfolge bei der

Gewährleistung von Sicherheit und Ordnung

gerade auf dieses Miteinander auf.

Wichtig ist eben, miteinander und nicht

aneinander vorbei zu reden. Und so ist aus

Die Polizei braucht aber auch Partner

und Freunde, die sie unterstützen.

Von daher freue ich mich, heute so

viele von Ihnen hier zu sehen. Vielen

Dank für Ihr Kommen!

einer Idee, in einer ungezwungenen Atmosphäre

miteinander in Kontakt zu kommen

und sich näher kennen zu lernen,

inzwischen eine echte Traditionsveranstaltung

geworden.

Die Beschäftigten der Polizei haben an 365

Tagen im Jahr rund um die Uhr mit immer

weniger Kollegen ein umfangreiches polizeiliches

Aufgabenspektrum zu bewältigen.

Neben der Alltagskriminalität, den

vielen Einsätzen und die Sorge um die

Sicherheit und Ordnung auf unseren Straßen

bestimmen neue Kriminalitätsfelder,

wie Internetkriminalität, unseren polizeilichen

Alltag. Auf Dauer leisten aber nur

zufriedene Polizeibeschäftigte motivierte

und gute Arbeit.

Die Polizei braucht aber auch Partner

und Freunde, die sie unterstützen. Von

daher freue ich mich, heute so viele von

Ihnen hier zu sehen. Vielen Dank für Ihr

Kommen!

Dank und Anerkennung gebührt – wie

immer – der Kreisgruppe Nordwestmecklenburg,

die mit ihren vielen Helfern und

mit viel Kraft sowie Fleiß Ihnen einen

unbeschwerten Abend bereiten wird.

Lassen Sie uns heute gemeinsam unbeschwert

feiern und den Abend mit Tanz,

guter Unterhaltung und anregenden

Gesprächen verbringen. Viel Spaß und

Freude dabei!

Christian Schumacher

Landesvorsitzender

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Grußwort

Die Polizei in Wismar und im Landkreis

stellt sich den Aufgaben. Das

heißt für uns, mit weniger Personal

und gestrafften Strukturen die Herausforderungen

unserer Zeit zu

meistern.

Liebe Gäste,

die Polizei in Wismar und im Landkreis

stellt sich den Aufgaben. Das heißt für uns,

mit weniger Personal und gestrafften

Strukturen die Herausforderungen unserer

Zeit zu meistern. Das können wir nur,

wenn wir die Menschen in unserer Region

an unserer Seite wissen. Somit werben wir

um Ihre Mitwirkung in allen gesellschaftlichen

Bereichen, denn Kriminalitätsbekämpfung

und Verkehrssicherheit,

Jugend- und Umweltschutz (um nur einige

Bereiche zu nennen) ist ein gesamtgesellschaftliches

Anliegen.

Blicken wir zurück auf die nun schon 20-

jährige Geschichte dieses Balles, werden

die veränderten Rahmenbedingungen

noch deutlicher. Nicht nur äußerlich (die

ersten Festschriften waren noch schwarzweiß!)

nein wir haben auch ein Stück

Geschichte geschrieben. Wir erinnern uns

an die Strukturreform 1994 als in den Polizeiinspektionen

Gadebusch und Wismar

die großen Polizeistationen in Neukloster,

Warin, Neuburg-Steinhausen, Poel, Gägelow,

Dorf-Mecklenburg, Grevesmühlen,

Schönberg, Dassow, Klütz, Rehna, Bad-

Kleinen und die Kriminalkommissariate

Wismar und Gadebusch eingerichtet wurden.

Bürgernähe und tatortnahe Sachbearbeitung

standen auch damals schon im

Mittelpunkt.

Wir feierten im Kulturhaus in Dorf Mecklenburg,

in der Sporthalle Wismar, im

Treffhotel in Gägelow, Im Hotel Seeblick

in Wendorf, in der Mehrzweckhalle Dorf-

Mecklenburg, im Golfhotel in Hohen- Wieschendorf,

im Landhaus Wohlenberg und

in der Tanzschule Wollgast in Wismar.

Und immer wieder war es schön. So soll

es auch heute wieder sein. Genießen wir

die gemeinsamen Stunden in geselliger

Atmosphäre! Wir hoffen, dass Sie sich

wohl fühlen.

Werfen Sie einen Blick in diese Festzeitung

und nehmen sie mit für Freunde,

Geschäftspartner und Bekannte! Viele Firmen

und Gewerbetreibende aus unserer

Region haben sich finanziell an diesem

Ball beteiligt. Dafür unser aller Dank und

herzlich willkommen beim Bürger- und

Polizeiball in der Kreisstadt Wismar.

Uwe Burmeister

GdP Kreisgruppe Nordwestmecklenburg

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Programm

RICARDO EXPOSITO

Gewerkschaft der Polizei

KG Nordwestmecklenburg

Programm

Back to Music ist eine der

beliebtesten Showbands Norddeutschlands.

Ein mitreißendes

Feuerwerk aus Musik und Gesang,

Temperament und Charme ist

bezeichnend für die Band. Vom zeitlosen

Evergreen bis zum kultigen

Schlager, vom stampfenden Oldie bis

zum topaktuellen Charthit, vom

Walzer bis zum Rock n Roll – Musik

aus sechs Jahrzehnten erwartet Sie.

Das Programm der Band sprüht vor

Vielfalt und Entertainment.

Genießen Sie die Spielfreude, die

Spontaneität und die langjährige

Bühnenerfahrung der Band. Der

Spaß an der Musik steht bei

Back to Music im Mittelpunkt.

Genau das ist der Grund, warum das

Publikum allerorts dem

Charme dieser Band erliegt.

BACK TO MUSIC

Wir wünschen allen Besuchern

des heutigen Festabends frohe

Stunden in beschwingter und

heiterer Atmosphäre.

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Uwe Burmeister

Polizei

Wertschätzung

der Polizei

Verfolgt man die politischen Aktivitäten in unserem Land, so findet man selten

Anerkennung für die Leistungen der Polizei. Bestenfalls wird gelegentlich festgestellt,

wie viel Geld für die Polizei aus den raren Haushaltsmitteln ausgegeben

wird. Und gern werden noch mehr Einsparungsmöglichkeiten entdeckt.

Zuletzt wurde uns durch die Finanzministerin anlässlich der Tarifverhandlungen

als Gewerkschaft Zurückhaltung empfohlen. „Wir hätten doch nun die 100 %!“

Was auf der Strecke bleibt, ist die Anerkennung

des Berufsstandes. Wie sonst

kommt eine Landesregierung darauf, die

Landesbeamten und damit die Polizeivollzugsbeamten

vom Tarifergebnis abzukoppeln.

Selbst die Kanzlerin hat jüngst in

aller Öffentlichkeit im TV sehr deutlich

auf die Fachkompetenz der Tarifparteien

hingewiesen. Unsere Nachbarländer setzten

das um. In Mecklenburg-Vorpommern

ist das anders!

Anerkennung drückt sich auch in einer

gerechten Besoldung aus. Anerkennung

des Berufsstandes ist aber auch der Dank

dafür, dass wir in einem sicheren Land

leben können. Hier wünschte ich mir öfter

mal ein unterstützendes Wort am Verhandlungstisch

und im Landtag.

Als selbstverständlich wird vorausgesetzt, dass Polizeibeamte Tag und

Nacht, bei Wind und Wetter den gesundheitsschädlichen und immer öfter

lebensgefährlichen Wechselschichtdienst machen. Personalkürzungen

führen zur Arbeitsverdichtung. Immer ältere und nicht mehr gesunde

Beamte müssen das mit Mehrarbeit und Überstunden, mit kurzfristigen

Dienstplanänderungen und Streichung von geplantem Dienstfrei kompensieren.

Neonazis, Rocker und organisierte Kriminalität sollen bekämpft

werden. Die Aggressivität gegenüber der Polizei hat enorm zugenommen.

Das bleibt nicht ohne Folgen. Das kostet Geld. Sicher, es wird viel Geld

aus Haushaltsmitteln für die innere Sicherheit ausgegeben. Das ist fraglos

auch notwendig angesichts neuer Herausforderungen. Wir verfügen über

einen guten Fuhrpark, moderne Kommunikationstechnik und die Dienstgebäude

werden saniert bzw. wie in Wismar sogar neu gebaut.

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aus der Kreisgruppe

Der neue KG-Vorstand NWM ging aus der Wahl im April hervor.

Präsentkörbe zu Weihnahten für die diensttuenden Kollgen

Weihnachtsfeier

Wolfgang wurde 60 und Winfried Hein in den Ruhestand verabschiedet

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aus der Kreisgruppe

Erfolgreicher Teamsport und der Pokal des Skat- und Rommeeturnier im Polizeirevier Gadebusch

Bürgerund

Polizeiball

2012

Demo in Schwerin

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Polizei

Maik Schröder, Kreisgruppe Nordwestmecklenburg

Mut zum Disput

Gesprächschance zum Thema Polizeigewalt genutzt

Rostock/ Laage: Am 06. Juni 2013 stellten wir, Maik Schröder (Kreisgruppe Nordwestmecklenburg), Sebastian Weise

(Vorsitzender der Jungen Gruppe M-V) und Tino Franke (Kreisgruppe LBPA/ LPBK), uns nach einer eigenen Präsentation

einer kontroversen Diskussionsrunde, von der im Vorhinein nicht klar war, ob wir unsere Standpunkte durchsetzen können.

Es war für uns ein Wagnis, als ich auf eine Anfrage des Trägers

„Freiwilliges soziales Jahr –Demokratie“ unsere Teilnahme an

einem in Laage stattfindenden Seminar unter dem Motto Demokratie

und Extremismus zu dem Thema „Polizei, ein Beruf der

um Gewalt nicht drum herum kommt ...“ als Referent zugesagt

habe. Als Teilnehmerkreis wurden 20 Jugendliche im Alter von

ca. 20 Jahren, von politisch neutral bis hin zu stark linksorientiert

und demonstrationserfahren, angekündigt. Gewünschter Inhalt

seitens des Seminarleiters war u. a. Gewaltsituationen bei Demonstrationen

(„Links gegen Rechts“ und die Polizei dazwischen).

Für mich war von Anfang an klar, dass wir als Gewerkschaft der

Polizei (GdP) diese Chance nutzen müssen, um unter anderem

die stetig zunehmende Gewalt gegen Polizeibeamte, gerade auch

bei Demonstrationslagen, zu thematisieren. Auf der anderen Seite

ist es aber auch erforderlich, dass wir uns mit den Vorwürfen zu

unbegründeter Polizeigewalt kritisch auseinandersetzen, um in

der Öffentlichkeit nicht ein falsches Bild entstehen zu lassen.

Der anwesende Teilnehmerkreis war interessiert aber auch sehr

kritisch. Unterm Strich war es gut, dass wir zu dritt und auch aus

unterschiedlichen Dienststellen mit den verschiedenen dienstlichen

Erfahrungen dort waren und so auch authentisch berichten

konnten. Unsere Position, dass wir als Gewerkschaft der Polizei

in jeder Hinsicht für rechtstaatliches Handeln einstehen, aber gegen

jede Form der Vorverurteilung sind, machten wir deutlich.

In diesem Rahmen bot es sich geradezu an, die Aktion „Auch

Mensch – Polizei im Spannungsfeld“ der Jungen Gruppe der

Gewerkschaft der Polizei bekannt zu machen. Wir veranschaulichten

hierbei u. a., dass es uns als Polizeibeamte bei der Erfüllung

unseres grundgesetzlichen Auftrages auch darauf ankommt, nach

Beendigung eines Einsatzes je nach Möglichkeit wieder heil nach

Hause zu unseren Familien zu kommen.

So wurde dieses Seminar zu einem Stück erlebter Demokratie und

es war gut, dass wir als

Gewerkschafter uns

dieser Herausforderung

gestellt haben.

Auch zukünftig werden

wir in Anbetracht

der zunehmenden

Gewaltbereitschaft

gegen unsere Kolleginnen

und Kollegen,

sowie der teilweise

einseitigen Darstellungen

polizeilicher

Einsätze jede

Gesprächschance zu

nutzen wissen.

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