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InnoVino 2|2012 - Bayer CropScience Deutschland GmbH

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Umweltschutz ein

Umweltschutz ein Membran-Bioreaktor installiert, der das Abwasser entsprechend behandelt und die organischen Reststoffe um mehr als 95 % reduziert. Solch eine Anlage erspart dem Betrieb nach Expertenmeinung jährlich rund 1200 Euro. Ganz handfest kann das gereinigte Wasser wieder im Kreis geführt werden und leistet damit einen großen Beitrag zur Ressourcenschonung. Die ttz hat eine Menge Überzeugungsarbeit geleistet, hat die Verbände eingebunden und Schulungen durchgeführt. Dass sich Verbesserungen in den Abfallströmen „rechnen“, ist regelmäßig das schlagendste Argument. Gerhard Schories kommt noch einmal auf den kompakten Membran-Bioreaktor zu sprechen, „dessen Flächenbedarf nicht größer ist als eine Europalette“. Damit lassen sich die gesamten während der Produktionsspitzen anfallenden Abwässer reinigen. Mit der Folge biologisch abgebauter Schmutzstoffe und dem lohnenden Wiedereinsatz zur Reinigung. Die Entwicklungen von besseren Praktiken gehen weit über das Wasser hinaus. Auch in Portugal und Frankreich sind Forscher unterwegs und führen Schwachstellenanalysen durch. Sie durchleuchten gängige Verfahren und messen sämtliche externe Effekte des Wirtschaftens im Weinberg. Neuerdings wird auch verstärkt über die Gewinnung von Biogas nachgedacht und wie beispielsweise Trester in solche Energiegewinnung eingebracht werden kann. Nachhaltigkeit beim Wort genommen „Wichtig ist immer die wirtschaftliche Darstellbarkeit“, sagt ttz-Projektmanagerin Anne Berghoff. Umweltschonung kann für einen Betrieb nämlich kein Selbstzweck sein, sondern ist stets eingebunden in Kosten und Erträge. Beides miteinander kombiniert definiert erst die Zielerreichung. Auch zeigt sich, dass nachhaltiges Wirtschaften in der beschriebenen Weise ein ganz starkes Argument für das Marketing ist. Der Membran-Bioreaktor beim deutschen Winzer ist prompt in die Produktinformationen mit aufgenommen worden. In keiner Broschüre, Preisliste oder der Werbung fehlt der Hinweis auf „nachhaltige Produktion“. Stets taucht bei dem Pfälzer Winzer die ihn von den Wettbewerbern unterscheidende Initiative auf. Aufmerksam verfolgen auch die Winzerverbände SUSTAVINO und motivieren ihre Mitglieder, diese Initiative umzusetzen. Das ttz bleibt am Thema, und das heißt für Gerhard Schories nichts anderes als „die Entwicklung neuer Verfahren zur nachhaltigen Weinherstellung“ – SUSTAVINO wird beim Wort genommen und belohnt seine Nutzer mit einem Qualität und Nachhaltigkeit belegenden Label. Zur Belohnung das Label Gütesiegel als Ausweis nachhaltigen Wirtschaftens haben eine hohe Anerkennung, gelten sie doch als Garantie, dass der Prämierte etwas besser als andere macht. In diesem Fall ist es der gewissenhafte Umgang mit den Ressourcen. Das Weingut Holstein im Pfälzer Kindenheim hat seinen ökologischen Pionierstatus im Wasser-, Energie- und Landschaftsmanagement erworben. Speziell bei der Weinbereitung: In jedem Prozessschritt werden aus 20-Liter-Einheiten Wasserproben entnommen. Im Anschluss an die Vorbehandlung wird die Reinigung durch belüftete Vorklärbecken und Pflanzenkläranlagen fortgesetzt. Am Ende kommt reines, unbelastetes Wasser heraus, das ohne weiteres wieder eingesetzt werden kann. SUSTAVINO Das ist ein integrativer Ansatz für nachhaltige Weinproduktion in Europa. Feste Reststoffe und Abwässer werden in kleinen Winzerbetrieben nicht oder nur unzureichend behandelt und verwertet, was auch in angeschlossenen Kläranlagen zu regelmäßigen Behandlungsproblemen führt. Das Ziel von SUSTA- VINO ist die Einführung von innovativen Abwasser- und Reststoffverwertungskonzepten sowie die Implementierung eines Labels für nachhaltig produzierten Wein. 20

Klare Sache: Unsere Fungizide im Weinbau. Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen. Warnhinweise und -symbole beachten. Informationen: Dr.-Ing. Gerhard Schories Technical Director ttz Bremerhaven Institut für Wasser-, Energieund Landschaftsmanagement An der Karlstadt 6 27568 Bremerhaven Telefon: 0471 9448-702 Fax: 0471 9448-722 E-Mail: gschories@ttz-bremerhaven.de Kostenloses AgrarTelefon: 0 800-220 220 9 · www.agrar.bayer.de Gegen Echten Mehltau & Co. Gegen Botrytis

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