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InnoVino 2|2012 - Bayer CropScience Deutschland GmbH

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Ortstermin „Oscar“

Ortstermin „Oscar“ für die beste Nebenrolle Prämiertes Erlebnisweingut Zahn – eine Erfolgsgeschichte Welche Geschichte kann ein Weingut erzählen, das erst seit 1998 den Status eines Weinguts erhalten hat? Zwar arbeitet die Familie um Hartmut Zahn seit 1964 schon in der dritten Generation im Weinberg, aber erst nach dem Fall der Mauer 1989 beginnt die eigentliche Erfolgsgeschichte. Nach der Wende fing er an, selbst einen Weinberg anzulegen, Wein herzustellen und gründete das Weingut Zahn. Seiner Maxime nach «Wein braucht Pflege, damit etwas Großes entstehen kann» sind sein Wissen und seine Erfahrungen wichtigste Voraussetzungen für die Arbeit im Weinberg. Neben einer guten Maxime braucht es aber auch den Hintergrund, der diesen Gedanken mitträgt. Hier steht die gesamte Familie im Mittelpunkt. Der Juniorchef André Zahn ist seit 2007 Weinküfermeister und leitet heute die Geschicke im Weinkeller. Als Ansprechpartner für Messeauftritte und Verkostungen pflegt er die Kontakte zur jungen deutschen Weinszene und zur internationalen Weinwirtschaft. Tochter Elvira Zahn, die als Thüringer Weinprinzessin 2003/2004 den Spuren ihrer Schwester Annett folgte, studierte an der Hochschule Heilbronn Weinbetriebswirtschaft und konnte einschlägige Erfahrungen in Österreich sammeln. Torsten General, Diplom-Weinbetriebswirt vervollständigt seit 2009 den Familienbetrieb. Gemeinsam mit Elvira zeichnet er für die Organisation der Weinstube und für die Vermarktung der Weine verantwortlich. „Wein braucht Pflege, damit etwas Großes entstehen kann“ Heute umfasst der Betrieb zehn Hektar Anbaufläche und jährlich werden 70.000 Flaschen Wein produziert. „Aber das ist lange noch nicht alles, in diesem Jahr wurden vier Hektar neu bepflanzt, sodass wir im kommenden Jahr expandieren“, berichtet Diplom-Weinbetriebswirt Torsten General. „Ganz oben auf unserer Liste stehen die Weißweine! Müller-Thurgau, Kerner und Bacchus, aber auch Weißund Grauburgunder sind hier unsere wichtigsten Vertreter. Auch Rotwein erfreut sich bei uns einer stetig steigenden Nachfrage und Beliebtheit. Daher finden Sie schon heute die beiden Rebsorten Blauer Zweigelt und Acolon in unserem Sortiment“, so General. „Neben Buntsandstein, Lösslehm und Keuper ist besonders der Muschelkalkverwitterungsboden wichtiger Grundstein für unsere gehaltvollen Weine mit einem unvergleichlichen Spiel von Säure und Extrakt. Der Thüringer Wald, der so manch schlechtes Wetter vom Atlantik abhält, die Flusstäler von Saale und Unstrut mit ihren Wärmeinseln und dem besonderen Mikroklima lassen unsere Weine zur Besonderheit werden“, schwärmt der Diplom-Weinbetriebswirt. Im Berg liegt ein besonderer Fokus auf nachhaltigem und umweltschonendem Weinbau. Alle Trauben werden von Hand gelesen. Mit besonderem Wert auf schonenden und sauberen Ausbau werden diese in dem 2005 neu erbauten Keller zu ehrlichen und regionaltypischen Weinen vinifiziert. 8

„Qualität von Welt für die Region“ Wie schafft man es aber nun, mit vergleichsweise kurzem Bestand als Weingut am Markt zu bestehen und die Kundschaft kontinuierlich aufzubauen? Zunächst setzt der Familienbetrieb auf Regionalität. 80-85 % des Umsatzes werden durch den Hofverkauf erzielt. Der restliche Vertrieb erfolgt ganz bewusst ausschließlich über regionale Gastronomen. Hierdurch ermöglicht jeder Verzehr den direkten Bezug zur Region und gegebenenfalls direkten Besuch des Betriebes. „Wir haben im Prozess des Generationswechsels nach Alleinstellungsmerkmalen gesucht und die auch gefunden. Hierbei haben wir natürlich unsere räumlichen Gegebenheiten, unsere Lage und die vorhandene Infrastruktur berücksichtigt“, berichten Elvira Zahn und Torsten General. „Natürlich gibt es unsere langjährigen Kunden, die die Qualität unserer Produkte schätzen und gern mit uns auf Entdeckungsreise gehen. Wir wollten jedoch ganz bewusst auch Menschen an unsere Weine und die Region heranführen, die bislang kaum oder gar keinen Zugang zum Wein hatten.“ Mehr als 30.000 Besucher jährlich, stetig wachsend, geben der Idee Recht. Um alle Generationen anzusprechen, findet man heute im Weingut und der angeschlossenen Speise- und Schankwirtschaft eine Symbiose aus modernem Raumdesign und erfrischendem neuen Produktdesign bei Einbringung traditioneller Architektur. Besonders auffallend ist sicher die visuelle Positionierung der Produkte. Lebendig und aktuell, ohne aber die Wurzeln zu verleugnen, beginnt jede Weinreise mit hochwertigen optischen Anreizen. Vom Etikett über Image- und Produktbeschreibung vollendet sich der visuelle Genuss in der tollen Qualität des Weines. Diese Positionierung allein schafft jedoch nur die Basis. „Wir haben ganz bewusst unsere Weine in die zweite Reihe gestellt, um dort als Nebenakteure zu glänzen. Zum Erleben und Genuss gehört auch immer eine Geschichte, die sich weiter trägt. Erlebbar, greifbar und alle Sinne berührend sollten Reisen in unsere Region sein“, so General. Hier nutzt Familie Zahn u. a. die örtlichen Gegebenheiten. Direkt an der Saale gelegen ist es Besuchern möglich, nicht nur per Fahrrad oder Auto, sondern direkt auch über die Saale mit Boot und Kanu anzulegen und einzukehren. Ein Weingut ist heute mehr als Verkostung und Verkauf. Zahn lädt seine Gäste ein, die Landschaft und das Weingut aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben. Picknick im Weingut Ein einzigartiges Erlebnis für alle Sinne. Fernab vom alltäglichen Stress genießen die Teilnehmer nach einem Spaziergang über die Weinberge Thüringer Spezialitäten und einen guten Wein in der Natur. 9

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