Treffpunkt.Bau 4/2015

Lulu89

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04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 3 ]


INHALT

IMPRESSUM

Anschrift

MZ Mediaverlag GmbH

Härtnagel 2

87439 Kempten

Tel. +49 (0)8 31/6 97 30 51-0

Fax +49 (0)8 31/6 97 30 51-50

E-mail info@treffpunkt-bau.eu

www.treffpunkt-bau.eu

Gesamtverantwortlich Manfred Zwick (-20) . Bernd Mair (-10)

Redaktion Michael Schulte (-30)

Gloria Schaffarczyk (-30)

Layout/Grafik

Karin Kern - KERNWERK.eu

Anzeigen Franz Nieberle (-60) . Pierre Borchers (-70)

Leser- und Aboservice Luise Weber (-0)

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Kirchplatz 6

87509 Immenstadt i. Allgäu

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vom 1.1.2015

ISSN 2363-8710

Der MZ MEDIAVERLAG übernimmt keine Haftung für unverlangt

eingesandte Einsendungen. Für sämtliche Einsendungen an die

Redaktion wird das Einverständnis der Veröffentlichung sowie der

redaktionellen Bearbeitung vorausgesetzt. Namentlich gekennzeichnete

Beiträge spiegeln nicht die Ansicht der Redaktion wider.

Alle Rechte der Verbreitung sind vorbehalten. Nachdruck, auch

auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlages.

Für Autorenbeiträge haftet der Verlag nicht. Autorenbeiträge

spiegeln die persönliche Meinung des Autors wider.

Erfüllungsort: Kempten (Allgäu)

EDITORIAL .

Das TREFFPUNKT BAU Team unterwegs 6

TITEL .

SENNEBOGEN - Brückenbaustelle in 64 m Höhe 7

LIVE DABEI .

Baustoff Recycling - Forum und

2. bvse-Mineraliktag in Herzogenaurach 8

Föckersperger - Weltmarke für Erdkabelverlegung 9

VDBUM - Seminar in Kassel zeigt Trends auf 10

Deutscher Abbruchverband

- 22. Fachtagung Abbruch in Berlin 12

KOMATSU - 25-jähriges Firmenjubiläum in Hannover 14

Simex - Vorzeige-Fräsenhersteller aus Italien 16

CANGINIBENNE - Löffel und Anbaugeräte

in bewährter Qualität 18

WÖRMANN - Anhänger-Aktionstag

mit großer Resonanz 20

Max Wild - 60-jähriges Jubiläum in Berkheim 21

MAN - Trucknology Days im München 22

Mawev - 300 Aussteller aus 10 Nationen

stellten über 1000 Maschinen aus 24

Sortimo - Fahrzeugeinrichtungssysteme

mit Partnerkonzept 28

Oppermann - Neue Stützpunkteröffnung in Ulm 29

NEWS POINT . 30 - 37

INTERMAT

LIEBHERR - Weltpremieren in Paris 38

YANMAR - 20 Jahre Zero Tail Swing 40

BERGMANN - volle Kraft voraus mit

neuem Rundkipper 41

[ 4 ]

04.2015 . TREFFPUNKT BAU

INHALT


INHALT

MECALAC - Effiziente und vielseitige Produktpalette 42

AVANT TECNO - Hoch hinaus mit

selbstfahrenden Arbeitsbühnen 43

HS Schoch - Baggerlöffel für die Kompaktklasse 44

ERDEBEWEGUNG

DOOSAN - Stufe IV-konforme Bagger 46

Riedlberger und Winkelbauer auf der Mawev 47

Bell - Neue Dumper für 35 bis 50 Tonnen 48

CAT - Leistungs- und Genauigkeitsplus

bei neuen Kettendozern 49

Geiger – Über 1,2 Millionen Tonnen

Material aufbereitet 50

MOBA - Baggersystem in 2D und 3D 50

Bock - Kaufentscheidung, die sich auszahlt 51

TEREX - Neue Schwenklader vorgestellt 52

HYDREMA - Werksbesichtigung in Dänemark 54

Holte - Kabelsuchgerät vorgestellt 56

Leica Geosystems- Präzision und Geschwindigkeit 57

YAMAHA - Power durch Pumpen 58

MOBA - Nivelliersystem mit neuem Temperatursensor 60

HUB-/HEBE . KRANE

LEHNER - LED-Scheinwerfer nicht

nur für Turmdrehkrane 66

LIEBHERR - Montage der weltweit

größten Bronzestatue 67

WOLFFKRAN - Zwei grüne Krane für Glass 68

TEREX - Raupenkran hebt Brücke

über französische Autobahn 70

EUROGRU - Schnellmontage mit kompaktem Baukran 71

DIECI - Erweiterung des Teleskoplader-Programms 72

VHV - Betriebshaftplicht des deutschen Baugewerbes 73

GEDA - höchstes Bürogebäude Polens im Bau 74

OEM

IVB - Interview mit einem Stahlproduzenten 75

Timken - Stehlager bewähren sich

bei Minenräumgeräten 76

TAGEX - Gummikettenimporteur startet Eigenmarke 78

BRIGADE - Optische Sicherheitssysteme

zur optimalen Gefährdungsvermeidung 79

FIRMEN A-Z 80

NUTZFAHRZEUGE AM BAU

FAYMONVILLE - Einzelradaufhängung mit

Erfolg in Polen eingesetzt 61

ZANDT - Mensch und Technik verbunden 62

Blomenröhr - Zentralachsanhänger mit

25 t Gesamtgewicht 63

HIAB - Mit Teamwork zur Lösung 64

Goldhofer – Wartungsarme Achstechnologie 65

IM TREFFPUNKT FINDEN 80

Jetzt auch als App

Dieser Ausgabe liegt eine Beilage der Firma Kroftmann bei.

INHALT

04.2015 . TREFFPUNKT BAU [ 5 ]


EDITORIAL

Auf Achse – wer kennt die Kultsendung aus den 80er und 90er Jahren

nicht. Das soll jetzt nicht bedeuten, dass wir unser angestammtes Metier

gewechselt haben. Aber wir selbst waren in den letzten Wochen sehr

viel „auf Achse“ und haben Unternehmen bzw. Veranstaltungen nicht

nur quer durch die Republik besucht. Einer unserer Wege führte uns

weit nach Süden, ins italienische San Giovanni in Persiceto nördlich von

Bologna zu Simex und in die Emilia Romagna zu Canginibene, bei denen

wir uns über das beachtliche Leistungsportfolio beider Unternehmen

informieren konnten. In Herzogenaurach waren wir auf dem Mineraliktag,

Näheres dazu im Heft. Bei Föckersperger in Aurachtal-Münchaurach

konnten wir uns von der Innovationskraft des Unternehmens im Bereich

Rohr- und Kabelpflüge überzeugen. In Hannover waren wir beim 25-jährigen

Firmenjubiläum von Komatsu vor Ort, bei dem uns beeindruckende Unternehmenszahlen und

Entwicklungen präsentiert wurden.

Eine weitere Veranstaltung, die auf unserem Weg lag, fand in Kassel statt. Das viertägige VDBUM-Großseminar

wartete mit einer stattlichen Zahl an Teilnehmern und Seminarvorträgen sowie verschiedenen

Podiumsdiskussionen auf. Sehr gute Gespräche konnten wir während der Abbruchtage des deutschen

Abbruchverbandes in unserer Hauptstadt Berlin führen, die mit 750 Besuchern und 80 Ausstellern äußerst

erfolgreich waren. Einem weiterem Jubiläum konnte die Treffpunkt Bau-Redaktion bei Max Wild

in Berkheim beiwohnen. Kurz darauf warteten mit 8000 Besuchern die MAN Trucknology Days 2015

auf. Der Nutzfahrzeughersteller zeigte sein Leistungsportfolio in 230 ausgestellten LKW unter anderem

in Zusammenarbeit mit cirka 100 Zulieferern.

Einer der spannendsten Besuche war die diesjährige Mawev-Show in Enns/Hafen. 300 Aussteller aus

10 Nationen, 140.000 m 2 Ausstellungsfläche und über 27.000 Fachbesucher stellen wirklich eine hervorragende

Präsentationsplattform dar. Einen ausführlichen Bericht hierüber und wo wir noch überall

unterwegs waren, ist in unserer Rubrik „Live dabei“ zu lesen.

Über die Situation am Stahlmarkt informiert der Artikel von Swebor Stål. Lars Lorberg, der den deutschen

Vertrieb von Krefeld aus verantwortet, erzählte uns die Besonderheiten der schwedischen Stahlproduktion

in einem Interview.

In der letzten Ausgabe berichteten wir schon über unseren Besuch auf der Pre-Intermat. Eine Vorausschau

zur Intermat bieten wir Ihnen weiter hinten im Magazin. Wir selbst sind auf der Messe in Paris ab

dem 20. April, von der wir dann selbstverständlich wieder berichten werden.

Über Möglichkeiten, Problematiken und Lösungen für die betriebliche Altersvorsorge in der Baubranche

informiert unser Beitrag über das von der SOKA-Bau veranstaltete Symposium in Berlin.

Positive Stimmungen konnten wir von verschiedenen Verbänden gewinnen. Eine erneute Umsatzabfrage

des BBI ergab einen moderaten Zuwachs von 2 % in 2014 bei gleicher Tendenz für 2015. Aus den

Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes ist zu entnehmen, dass es für 2014 insgesamt 5,4 %

mehr Genehmigungen für Wohnungen gab und 2,4 % mehr Umsatz im Handwerk erzielt wurde.

Diese Hochbau-Rahmenbedingungen unterstützen die bereits bekannten Zahlen und Impulse des

Bauhauptgewerbes und lassen auch positive Rückschlüsse für die Entwicklung in der Baubranche zu.

Ihr TREFFPUNKT Bau Team

Michael Schulte . Chefredakteur

[ 6 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

EDITORIAL


SENNEBOGEN

Nahe dem türkischen Izmit entsteht eine moderne 6-spurige Hängebrücke über das Marmara-Meer. Der Kunde Aydin Vinc setzt für Hebe- und Logistikaufgaben

rund um die Brückenbaustelle einen 180 t Sennebogen 5500 Raupenkran erfolgreich ein.

TITEL - SENNEBOGEN

Brückenbaustelle in 64 m Höhe

SENNEBOGEN

Sechsspurig über das Marmara Meer – täglich sollen ab 2017 über

5.000 Fahrzeuge die neue Izmit Bay Brücke in der Türkei nutzen können.

Dass beim Bau des Großprojektes logistisch alles perfekt läuft,

dafür sorgt der Krandienstleister Aydin Vinc A.S. – unter anderem mit

einem neuen Sennebogen 5500 Raupenkran mit 180 t Traglast.

Mit der Izmit Bay Brücke entsteht derzeit rund 50 km südöstlich von

Istanbul eine der längsten und modernsten Hängebrücken der Welt.

Bis 2017 soll das ambitionierte Infrastrukturprojekt nicht nur die

Autobahntrasse Istanbul – Izmir komplettieren, sondern mit einer

Gesamtlänge von rund 2.700 m auch die viertlängste Hängebrücke

der Welt sein. Derzeit laufen die umfangreichen Baumaßnahmen auf

Hochtouren. Als eines der ausführenden Unternehmen setzt der türkische

Krandienstleister Aydin Vinc A.S. auf einen Sennebogen 5500

Raupenkran für zahlreiche Hebe- und Logistikaufgaben rund um die

Mega-Baustelle.

Tonnenschwere Elemente

sicher unter Last verfahren

Mit mehr als 250 Kranen und Baumaschinen ist Aydin Vinc einer der

größten Logistikdienstleister in der Türkei. Das 1980 gegründete Unternehmen

hat sich neben der Kranvermietung auch auf Schwertransporte

und Hafenlogistik spezialisiert.

Der Straubinger Raupenkran, der Ende 2014 für diesen Einsatz ausgeliefert

wurde, ist ausgestattet mit einem 35,50 m langen Hauptausleger

und hebt die tonnenschweren Brückenbauteile sicher in

Position. Angetrieben wird der 180 t Kran von einem 261 kW Dieselmotor.

Für die Baumaßnahmen eignet sich der flexible Raupenkran dank

seines stabilen Breitspurunterwagens und der 160 kN Winde besonders

gut. Selbst unter Last können die schweren Stahlbauteile und

Fertigbetonelemente transportiert und zielgenau positioniert werden.

Für den Fahrer bietet die um 20 Grad neigbare Komfortkabine

beste Übersicht auf den Arbeitsbereich.

Im täglichen Betrieb hat Aydin Vinc die einfache Bedienung des

Krans überzeugt. Geringe Betriebs- und Servicekosten und die gute

Händlerbetreuung waren schließlich überzeugende Kaufkriterien

für den Kran aus Deutschland.

TITEL - SENNEBOGEN

04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 7 ]


BAUSTOFF RECYCLING BAYERN / BVSE

Nachdem die Beratungen zu einer neuen Mantelverordnung für die Bereiche

Wasser, Boden und Baustoffrecycling im letzten Jahr ins Stocken gerieten,

scheinen in diesem Jahr echte Fortschritte, hin zu einer Verabschiedung

der geplanten Novelle, möglich zu sein. Das erklärte Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer

des bvse-Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung

e.V. bei der Eröffnung des Baustoffrecycling Forums Bayern und dem 2. bvse-Mineralik-Tag

Ende Februar in Herzogenaurach vor mehr als 170 Teilnehmern.

Die Treffpunkt Bau Redaktion war „live dabei“, als Rehbock von „guten Gesprächen“,

die Ende letzten Jahres zwischen Bund, Ländern und den Wirtschaftsbeteiligten

stattgefunden hätten, berichtete. In diesem Zusammenhang begrüßte

der bvse-Hauptgeschäftsführer ausdrücklich, dass in einem „Planspiel“

vom Abbruch über die Logistik, die Aufbereitung und Veredelung zu Recyclingbaustoffen

und dem anschließenden Einbau der Materialien, die geplanten

Regelungen in verschiedenen Szenarien „durchgespielt“ werden sollen.

„Wir versprechen uns von dem Planspiel, dass in der Folge ein Entwurf einer

Mantelverordnung zur Entscheidung vorliegt, der Substanz hat und konsensfähig

ist“, betonte Rehbock. Er berichtete weiter, dass mittlerweile auch der

Entwurf einer Gewerbeabfallverordnung durch das Bundesministerium für

Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit vorgelegt worden ist.

Eric Rehbock begrüßte, dass erstmalig gemäß dem vorliegenden Arbeitsentwurf

die Anwendung von Maßnahmen des selektiven Abbruchs und Rückbaus

zu berücksichtigen sind, soweit diese ihrerseits technisch möglich und

wirtschaftlich zumutbar sind. Erstmalig würden auch Pflichten zur grundsätzlich

getrennten Erfassung von sonstigen Abfällen (z. B. Schlacken und

Aschen), die beim Rückbau, bei der Sanierung oder der Reparatur technischer

Bauwerke anfallen, und deren Zuführung zur Aufbereitung festgelegt.

Rehbock: „Damit wird ein wichtiger Stoffstrom auch im Rahmen

der Gewerbeabfallverordnung thematisiert, und das ist zuerst einmal eine

gute Nachricht.“

Zuvor hatte Matthias Moosleitner, Präsident des Baustoff Recycling Bayern

e.V., bei seiner Begrüßungsrede deutliche Kritik an der mangelnden

Bereitschaft öffentlicher und privater Bauherren geäußert, Recyclingbaustoffe

bei Bauvorhaben einzusetzen. Er erwarte, dass die öffentliche

Hand hier endlich mit gutem Beispiel vorangehe und schon in den öffentlichen

Ausschreibungen der Einsatz von Recyclingbaustoffen ausdrücklich

zugelassen werden sollte. Dass dies auch im Interesse der

öffentlichen Hand ist, machte Thorsten Thörner von der prognos AG in

Düsseldorf deutlich. Im Rahmen seines Vortrages hob er hervor, dass

die Deponiekapazitäten bundesweit Anlass zur Besorgnis gäben. Wenn

man unterstelle, dass die im Entwurf der Mantelverordnung angedachten

strengeren Einbauregeln tatsächlich umgesetzt würden, seien erhebliche

Deponieengpässe wohl unausweichlich. Kurzfristig müssten

dann neue Deponien ausgewiesen und entsprechende langwierige

Genehmigungsverfahren begonnen werden. Doch bisher seien entsprechende

Anstrengungen nicht zu erkennen. Gleichzeitig wies Stefan

Schmidmeyer, Geschäftsführer von bvse und Baustoffrecycling

Bayern e.V., darauf hin, dass schon jetzt erhebliche Baukostensteigerungen

aufgrund des knappen Deponieraumes festzustellen, sind

und diese besorgniserregende Entwicklung setze sich unvermindert

fort. Es sei offensichtlich, dass ein vermehrter Einsatz von Recyclingbaustoffen

den offensichtlichen Deponieengpass zumindest

entschärfen könne. Dies mache deutlich, so Schmidmeyer, dass

konkreter Handlungsbedarf bestehe und man zügig zu praxisnahen

Lösungen kommen müsse.

LIVE DABEI

Baustoff Recycling Forum

und 2. bvse-Mineraliktag

MAIR

Eric Rehbock, sprach vor 170 Teilnehmern in Herzogenaurach zum aktuellen

Stand der Mantelverordnung.

Jürgen Weber (li.) moderierte die Veranstaltung. Über die Erfahrungen eines

Unternehmers zur Verfüllung von Gruben, Brüchen und Tagebauen in

der Praxis hielt Dipl. Geologe Martin Haberstock von der Wilhelm Geiger

GmbH aus Oberstdorf einen anschaulichen Beitrag. Anschließend hielt

Dipl. Geologe Andreas Ther aus Oberammergau einen Sachverständigenvortrag

über das Thema Fremdüberwachung.

Im Foyer des Herzogparks hatten einige Unternehmen Infostände. Hier

informierte Uwe Kremer am Rockster Stand über den neuen Rockster

Hybrid-Brecher.

Stefan Schmidmeyer forderte Lösungen, um den Deponieengpass zu

entschärfen.

[ 8 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU


Die Föckersperger Zentrale in Münchaurach/Aurachtal.

Die Seilwindentrucks mit jeweils 480 PS und

100 Tonnen Zugkraft im Direktzug.

Weltmarke für

Erdkabelverlegung

FÖCKERSPERGER

Die Föckersperger Firmengeschichte geht bis ins Jahr 1865 zurück.

1970 begann Georg Föckersperger mit der Konstruktion seines ersten

Rohr- und Kabelpflugs. Mittlerweile ist das grabenlose Verlegeverfahren

des Unternehmens ein weltweites Synonym geworden,

wenn es um das Einpflügen von Telefon-, Glasfaser-, Stromkabeln

sowie Gas-, Trinkwasser- und Abwasserleitungen geht. Heute führt

Frank Föckersperger das Unternehmen in Aurachtal in zweiter Generation.

Treffpunkt Bau war „live dabei“, um sich die Fabrikationsstätte

dieser imposanten Sondermaschinen anzusehen.

Föckersperger wurde für sein Verfahren, durch das Kabel und Rohre

grabenlos im Boden verlegt werden, schon vielfach mit Innovationspreisen

ausgezeichnet. Dazu meldet der Maschinenbauer jährlich

ein bis zwei neue Patente an. Insgesamt sind es mittlerweile

über 20 Schutzrechte, die Frank Föckersperger sein Eigen nennt.

Das Unternehmen beschäftigt heute 30 Mitarbeiter und produziert

auf dem Firmengelände in Münchaurach bei Herzogenaurach seine

Seilwindentrucks und Kabelpflüge. In Deutschland sowie in einigen

europäischen Nachbarländern agiert das Unternehmen als Dienstleister

für die Bauindustrie, indem es die Dienstleistung des Pflügens

inklusive Personal anbietet. In Ländern, in denen der Unternehmer

keine Arbeitsteams zur Verfügung hat, werden die Pflüge und Seilwindentrucks

zum Verkauf angeboten.

Außerdem konstruiert und fertigt das Unternehmen auch Spezialmaschinen

und Vorrichtungen wie Kabeltransporter und -hänger,

Automatik-Sandwagen, Rohrbundhänger sowie weitere Sondermaschinen

speziell nach Kundenwunsch.

Das Frank Föckersperger Rohr- und Kabelpflugverfahren ist im Vergleich

zur offenen Grabenbauweise eine besonders wirtschaftliche,

zeitsparende und umweltschonende Methode. Besonders im Zuge

des Breitbandausbaus wird das grabenlose Verlegeverfahren immer

häufiger genutzt. Das Ziel des ökologisch orientierten Unternehmens

ist, sich künftig verstärkt an Projekten mit erneuerbaren

Energien zu beteiligen, das heißt besonders bei der Stromkabelverlegung

von Windparks, Solarkollektoren etc.

Die Stützschilde der Seilwindentrucks sind

kipp- und neigbar.

Der Kabelpflug kann seine Beine vollhydraulisch

an jedes Gelände anpassen. Hinten

montiert ist das Pflugschild.

Ein Kettenpflug im Einsatz.

MAIR

LIVE DABEI

Das Firmengebäude und ein Kabelpfluggespann.

04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 9 ]


VDBUM-Seminar zeigt Trends auf

VDBUM

Positives Feedback und die meisten Übernachtungen aller Zeiten

konnte der VDBUM nach seinem Großseminar vom 24. bis 27.

Februar 2015 in Kassel vermelden. Die Treffpunkt Bau Redaktion

war „live dabei“, als sich an vier Tagen rund 800 Gestalter der Baubranche,

Umwelt- und Maschinentechnik im Hotel La Strada zum

Wissens-Update und Erfahrungsaustausch mit Branchenkollegen

trafen. Eine besonders wichtige Rolle spielten dabei qualifizierte

Nachwuchskräfte.

Das prallgefüllte Programm mit angeschlossener Ausstellung informierte

über aktuelle Entwicklungen. Während die Fachvorträge

und Workshops am Mittwoch und Donnerstag dreizügig angelegt

waren, hatten die Organisatoren für den Freitag vier parallele Sequenzen

eingeplant, um die Vielfalt der zu behandelnden Themen

abzudecken. Unter dem diesjährigen Motto „Der Bauprozess im Fokus“

gliederte sich das Seminar in insgesamt sechs Sequenzen: Verkehrswegebau,

Hochbau, Motoren- und Antriebstechnik, Telematik,

Forschung trifft Praxis und Allgemeine Themen.

Podiumsdiskussionen kamen gut an

Eine besondere Struktur hatte sich der Veranstalter für die Vortragsreihe

„Prozessketten im Verkehrswegebau“ ausgedacht. Die Vorträge

bildeten den Baufortschritt in diesen Bereichen ab, indem sie im

logischen Ablauf den aufeinander aufbauenden Arbeitsschritten

folgten. Eine absolute Neuheit beim VDBUM-Seminar stellten die

beiden Podiumsdiskussionen dar, in denen sich am Freitagmittag

Experten mit den hochaktuellen Themen „Telematik-Systeme“ und

„Aktuelle Motorentechnik“ intensiv und unter verschiedenen Perspektiven

befassten. Daraus entwickelten sich Diskussionen, in die

sich auch die Zuhörer mit einbringen konnten.

„Das große Interesse an den Themen der Podiumsdiskussionen hat

die meisten Teilnehmer bis zum Ende der Veranstaltung ausharren

lassen“, sagt VDBUM-Geschäftsführer Dieter Schnittjer. „Es hat sich in

beiden Diskussionen ein lebhafter Meinungsaustausch entwickelt,

die anwesenden Experten wurden vom Publikum immer wieder

zu Antworten und Stellungnahmen herausgefordert. Die Resonanz

macht uns deutlich, dass diese Art der Gesprächsrunde eine Bereicherung

im Seminarprogramm darstellt und deshalb beibehalten

werden soll, wo es sich vom Thema her anbietet.“

Insgesamt war die Stimmung auch bei der zweiten Auflage am

neuen Tagungsort durch die Bank positiv. „Wir hatten bei diesem

Seminar in etwa so viele Teilnehmer wie im überaus erfolgreichen

Vorjahr mit dem parallel veranstalteten TDK-Branchentreff zusammen,

dabei aber so viele Übernachtungen wie noch nie zuvor“, so

Schnittjer. Eine spannende Herausforderung für die Organisatoren

sei der Trend der Seminarteilnehmer, Fachvorträge und Workshops

gezielt zu besuchen und eigens dafür anzureisen. Der neue Standort

biete sowohl für den Tagesbesuch als auch für Teilnehmer mit Übernachtungen

ideale Voraussetzungen. „Auch wenn das gemeinsame

Erleben der Veranstaltungsatmosphäre über alle Tage hinweg ein

besonderes Zusammengehörigkeitsgefühl aufkommen lässt, wollen

wir den gezielten Besuch der jeweiligen Fachthemen für die Anwender

fördern und ausbauen“, betont der VDBUM-Geschäftsführer.

„Letztlich ist der gezielte Besuch von Fachvorträgen die Bestätigung

unserer Themenzusammenstellung.“

Ergänzt wurden die Vorträge durch eine begleitende Fachausstellung.

Auf der zentral gelegenen Ausstellungsfläche konnten Unternehmen

mit Video-Clips, Exponaten und individuellen Erläuterungen

die vielfältigen Themen anschaulich behandeln und vertiefen.

Hier kam es zwischen den Vorträgen immer wieder zum fachlichen

Gedankenaustausch.

Das Seminar bot auch ausgiebig Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch

und Networking unter Baufachleuten. Besonders die täglichen

Abendveranstaltungen schufen einen angenehmen Rahmen,

um sich kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Gerade der Austausch über neue Ideen und zukunftsweisende

Trends bringt immer wieder frischen Wind in die tägliche Arbeit

und fördert so den Fortschritt jedes Einzelnen wie der gesamten

Branche.

VDBUM (2)

Der VDBUM-Vorsitzende Peter Guttenberger eröffnete das VD-

BUM-Seminar 2015 unter dem Motto „Der Bauprozess im Fokus“.

[ 10 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

Rund 800 Teilnehmer waren zum 44. Großseminar des Verbandes

nach Kassel gekommen.

LIVE DABEI


Die Fachvorträge wurden in 3 Sälen gleichzeitig gehalten.

MTS führte sein Sortiment unter anderem in Modellsimulationen vor.

Hanna Jaschke und Christian Krauskopf Managing Director EMEA

von Volvo Construction Equipment.

Eine feste Größe seit Jahren bei der VDBUM-Tagung. Der Goldhofer

Stand informierte über seine Schwerlastlösungen.

MAIR . ZWICK

Über Zeit- und Kostenersparnis mit Tiltrotatoren informierten die

Außendienstmitarbeiter von HKS Baumaschinentechnik in Kassel.

Gerhard Elfert von Ernst Wagener Hydraulikteile.

Im Außengelände und vor dem Hotel nutzten zahlreiche Aussteller die Möglichkeit, ihre Exponate den 800 Besuchern des VDBUM-Großseminar zu

präsentieren.

LIVE DABEI

04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 11 ]


Ein Miniaturmodell am Kiesel Stand.

Luca Dell´anna, Gebietsleiter MB Deutschland,

und Marco Benetti informierten über Backenbrecherlöffel,

Sieblöffel und Sortiergreifer aus

dem MB Sortiment.

Die 21. Deutsche Fachtagung Abbruch fand im

Intercontinental Berlin statt.

Mike Passen von Esco zeigte die Ultralok und

SV2 Zahnsysteme.

Husqvarna wurde in Berlin von den Gebietsverkaufsleitern

Andreas Rabe und Oliver Stahl

fachkundig vertreten.

Thomas Sterkel von Avant Tecno zeigte unter

anderem den Avant-Abbruchroboter.

Hans-Georg Ribitzki, Sales Manager bei Rotar,

und Louis Broekhuizen informierten unter

anderem über Vibrationslöffel.

Die Brüder Dennis und Oliver Dappen aus

Korschenbroich präsentierten Siebschaufeln,

Brecherlöffel, Rechen und Abbruchzubehör.

ZWICK (11) ABBRUCHVERBAND (1)

Remu Marketingleiterin Elzbieta Mularzyk im

Gespräch mit Dr.-Ing. Dietrich Korth von der

Firma ASCO-Abbruch. Dr. Korth ist der Gründer

der Fachtagung Abbruch. Seit 2011 organisiert

der Deutsche Abbruchverband die Tagung.

Horst Nitezki von FRD zeigte mit Sencio

White einen biologisch abbaubaren

Schmierstoff für Abbruchgeräte.

Die Branche freute sich, Willi Paal nach längerer

Abwesenheit in Berlin wieder zu treffen.

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Klaus Volkert mit Sabine und Robert Piasecki

zeigten Rockwheel Anbaufräsen.

LIVE DABEI

04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 13 ]


25 Jahre Komatsu in Hannover

KOMATSU

Zum großen 25-jährigen Firmenjubiläum lud Komatsu in die Hanomag

Straße in Hannover ein. Treffpunkt Bau war „live dabei“, als

der Geschäftsführer von Komatsu Hanomag GmbH Göksel Güner,

der seit 2003 das Unternehmen führt, die Verkaufserfolge benannte.

Komatsu Hanomag produziert aktuell unter Vollauslastung aller

Betriebszweige. In Zahlen bedeutet dies, dass 1500 Maschinen am

Standort Hannover im Jahr 2015 produziert wurden. Der Umsatz im

Jahr 2013 lag bei 143 Mio. Im Jahr 2014 wurden knapp 200 Millionen

Umsatz erwirtschaftet. Für 2015 plant Komatsu in Hannover

nochmals mit einer Steigerung von ca. 10% für den Europäischen

Markt. Verantwortlich für den Deutschen Markt ist Marco Maschke.

Er prognostiziert ein Wachstum in 2015 von ca. 5%. Komatsu zählt in

Deutschland zu den Top 5 Herstellern von Baumaschinen. Der japanische

Hersteller Komatsu fertigt nach eigenen Angaben 95% der

Baumaschinen in Europa.

In diesem Rahmen stellte das Unternehmen seinen PC210LCi-10

Hydraulikbagger auf dem europäischen Markt vor. Er ist der erste

Bagger des Unternehmens mit „Intelligent Machine Control“. Die

Nettomotorleistung des PC210LCi-10 beträgt 123 kW bei 2.000 U/

min und sein Betriebsgewicht liegt je nach Ausstattung zwischen

22.620 kg und 23.480 kg. Weitere technische Daten entsprechen denen

des PC210LC-10.

Die Maschine ist mit der neuesten Version des Wireless Monitoring

Systems von Komatsu ausgestattet. Betriebsstunden, Kraftstoffverbrauch,

Maschinenstandort, Wartungs- und Warnhinweise etc.

können mittels einer passwortgeschützten Internetanwendung

abgerufen und analysiert werden. Die Flottenmanagementfunktion

erhöht laut Hersteller die Maschinenverfügbarkeit, reduziert das

Diebstahlrisiko und ermöglicht dem Distributor, die Maschine fernzuwarten.

Steuerung mit Echtzeitdaten der Löffelposition

Ein zu tiefes Eindringen des Löffels über das Zielprofil hinaus wird

verhindert, indem die Löffelkante in Relation zur Maschinenposition

und den Geländeplandaten gesteuert wird. Gleichzeitig

wird die Position der Löffelkante dem Fahrer in Echtzeit auf dem

12,1-Zoll-Farb-Touchmonitor angezeigt.

Serienmäßig integriertes Maschinensteuerungssystem

ab Werk

Die „Intelligent Machine Control“ gehört zur Standardausrüstung

und umfasst Hydraulikzylinder mit Hubwegsensoren für Ausleger,

Stiel und Löffel. Sie wurde zur präzisen Echtzeitpositionierung der

Löffelkante entwickelt. Die inertiale Messeinheit (IMU+) ermöglicht

die exakte Ausrichtung der Maschine und ermittelt aus den Daten

von Drehraten- und Beschleunigungssensoren den aktuellen Maschinenwinkel.

Leistungsstarke GNSS-Empfänger-Antennen empfangen

die Satellitensignale zur Positionsbestimmung der Maschine.

Optimierungen zur Verbesserung der Leistung

Dank dieser Steuerung kann der Fahrer sich auf seinen Einsatz

konzentrieren und läuft nicht Gefahr, zu viel Material abzutragen.

Akustische Signale sowie die Winkel- und Balkenanzeige auf dem

Farb-Touchscreen liefern Informationen, wodurch präzises Arbeiten

ermöglicht wird. Der aktuelle Arbeitsfortschritt, eine vergrößerte

Darstellung für Abzieharbeiten sowie eine 3D-Anzeige aus der Vogelperspektive

können gleichzeitig am Monitor dargestellt und/

oder individuell durch den Fahrer angepasst werden.

Vorteile

Die Vorteile der Steuerung spiegeln sich laut Hersteller in einer Produktivitätssteigerung

wider. Möglich werde dies durch konstant exakte

Grab- und Abzieharbeiten in einem einzigen automatisierten

Arbeitsgang. Spielzeiten und Arbeitsleistung werden bei gleichzeitig

vermindertem Fehlerrisiko optimiert, wodurch Kraftstoff- und

Lohnkosten gespart und Betriebskosten für die Maschine gesenkt

werden können, so das Unternehmen.

KOMATSU

Der PC210LCi-10 Hydraulikbagger von Komatsu mit

integrierter „Intelligent Machine Control“.

[ 14 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU


Göksel Güner, Komatsu Hanomag Geschäftsführer,

bei seinem Vortrag.

Der Komatsu Getriebeprüfstand.

Der WA100M Radlader besitzt eine

Anhängerkupplung.

Marko Maschke, Gesamtverantwortlicher für

den Deutschen Markt.

Die Hinterachse an einem Muldenkipper.

Die D61PXi Kettenraupe im Einsatz auf dem

werkseigenen Testgelände.

Bis zu zwei Mal können die Rußpartikelfilter

wieder aufgearbeitet werden.

Sämtliche Maschinen müssen über den Rollenprüfstand.

Bernd Schulze unterstützt die Moderation

und die Maschinenvorführungen auf dem

Testgelände.

Zusammenbau einer Mulde.

Das Teilelager misst eine Fläche von 11.000 m²

und ist mit 25.000 Teilen bestückt. Der Warenwert

liegt bei ca. 30 Millionen Euro.

Der PW98MR Mobilbagger

im Erdbaueinsatz.

ZWICK (15)

Die Radlader Produktionsstraße.

Der HM300 Dumper.

Ein Auslieferungslager auf dem

Komatsu Werksgelände

04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 15 ]


Italienischer Vorzeige-Fräsenhersteller

SIMEX

Treffpunkt Bau im Gespräch mit Uwe Basler, der den Vetrieb in

Deutschland für die Firmen Simex und Canginibenne leitet.

Die Firma Simex wurde 1991 in San Giovanni in Persiceto, 15 km

nördlich von Bologna gegründet. Der Firmengründer und Inhaber

Mirco Risi ist zugleich der technische Kopf des Unternehmens, das

aktuell über 70 Mitarbeiter beschäftigt und weltweit präsent ist.

Treffpunkt Bau war „live dabei“ und konnte sich die Fabrikationsstätte

von Simex ansehen. Simex ist ein Vorzeigeunternehmen, wenn es

um soziale Kompetenz und strukturierte Arbeitsabläufe geht, erklärt

Uwe Basler, der für die Unternehmen Canginibenne und Simex den

deutschsprachigen Markt verantwortet. Auf dem modernen Werksgelände

zeigten die Verantwortlichen der Treffpunkt Bau-Redaktion

unter anderem ein Testgelände, große Teilelager und überraschend

ergonomische Arbeitsplätze nicht nur in der Produktion und Konstruktion.

Spezialgebiet des Unternehmens, das seit den Gründungstagen

Anbaugeräte für den Bereich der Erdbewegung herstellt, sind Anbaufräsen.

Das beinhaltet unter anderem Fräsköpfe für Felsen und

Abbruch, Asphaltfräsen, Radfräsen und Fräsen für spezielle Anwendungszwecke.

Zum Sortiment der Firma gehören zudem Brecherlöffel

und -schaufeln sowie Sieblöffel und Verdichter.

Uwe Basler erklärt die Firmenphilosophie des Geschäftsführers Mirco

Risi: „Wir bringen fast grundsätzlich neue Produkte mit neuen

technischen Lösungen auf den Markt. Keines der Geräte unseres

Unternehmens ist eine Kopie. Natürlich gibt es Konkurrenzprodukte

auf dem Markt, aber Simex hat immer versucht, einen etwas anderen

Weg zu gehen.“ Ein Beispiel dafür sind die Asphaltfräsen des

italienischen Herstellers, die sich selbst nivellieren, sowie der Bre-

cherlöffel, der kein Backen-, sondern ein Wellenbrecher ist. Weitere

Besonderheiten sind zudem Fräsköpfe, die einen innenliegenden

Motor haben und nicht über ein Getriebe arbeiten, betont Basler.

Auch die Simex Sieblöffel sind erwähnenswert, deren Siebstärke von

der Maschine aus reguliert werden kann.

Im Fräsenbereich bietet das Unternehmen außerdem Spezial- und

Individuallösungen. Da die Frästrommeln direkt auf dem Betriebsgelände

von Robotern produziert werden, ist das Unternehmen flexibel

und kann schnell auf Kundenwünsche reagieren. Die Zahnanordnungen

können individuell auf Oberfläche, Material, Feinheit

und Tiefe des zu bearbeitenden Objektes angepasst werden. So sind

zum Veredeln von Oberflächen wie beispielsweise Industrieböden

andere Fräsköpfe nötig als bei Kanalarbeiten.

Simex hat sich weltweit eine gute Position erarbeitet und festigt sich

auf dem deutschen Markt vor allem durch seine Fräsköpfe und Anbaubrecherlöffel.

Im deutschen und österreichischen Markt ist Uwe

Basler seit vielen Jahren eine bekannte Größe. Basler bezeichnet sich

selbst als „externer Export-Manager“ unter anderem für Simex Fräsen.

Durch seine Fachkenntnisse ist Basler vor allem durch seine Produkt-Schulungen

und seinen Praxisbezug bekannt. Viele Treffpunkt

Bau Leser kennen Uwe Basler von Schulungen oder Messen. Bei

unserem Redaktionsbesuch wurde deutlich, dass Basler vom Endanwender

über den Vertrieb bis zur Konstruktion beim Hersteller

den Bogen spannt, um die Anbaugeräte stetig zu verbessern und

praxisnah weiterzuentwickeln.

Simex hat für jedes gängige Hydrauliksystem

einen Teststand um die Funktionen der Anbaugeräte

prüfen kontrollieren zu können.

[ 16 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

Hier wird eine Asphaltfräse montiert. Blick auf die Lackieranlage von Simex.

LIVE DABEI


MAIR

Lufbildaufnahme des Simex Werks.

Auf der Vorderseite ist das Testgelände,

hinten ein großes Außenlager zu sehen.

Simex Gründer und CEO Mirco Risi „lebt“

sein Unternehmen.

Einige Messeexponate vor den Hochregallagern. Montage an einem Fräsrad.

Sämtliche Einzelteile

werden sandgestrahlt.

Im Konstruktionsbüro sind 9 Mitarbeiter beschäftigt.

Eine Besonderheit sind die beiden Schweißroboter,

welche die Frästrommeln vollautomatisch

bestücken und die Bit-Aufnahmen verschweißen.

LIVE DABEI

04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 17 ]


Bewährte Qualität aus einer Hand

CANGINIBENNE

Das Unternehmen Canginibenne wurde im Jahr 1985 von den Brüdern

Davide und Giorgio Cangini in der Provinz Forli-Cesena in der

Region Emilia Romagna in Italien gegründet. Nicht nur die Cangini-Brüder

kommen aus dieser schönen Ecke Italiens, auch zwei

Päpste brachte die Gegend hervor.

Die Treffpunkt Bau-Redaktion war in Italien „live dabei“, um das familiengeführte

Unternehmen vorzustellen. Im Gespräch erklärt Uwe

Basler, der für den Export in den deutschen Markt verantwortlich ist,

das Unternehmen. Canginibenne bietet ein breites Sortiment an

Löffeln und Anbaugeräten für Mini- und Midibagger im Bereich von

0,6 bis 14 Tonnen. Auf diese Sparte konzentriert sich der Hersteller

und bietet seinen Händlern für diese Maschinenklasse explizite und

konkrete Lösungen. Eine Besonderheit des Unternehmens ist das

patentierte Halbautomatische-Schnellwechslersystem für Bagger.

Es ist mit den Systemen MS 01, MS 03 und MS 08 kompatibel. Eine

Halbautomatisierung bedeutet, dass das Anbaugerät automatisch

(aufgenommen) verriegelt wird. Beim Abkoppelvorgang muss der

Fahrer den Bagger verlassen und am Wechsler mit einem Hebel den

Löffel bzw. das Anbaugerät trennen.

Mit Siebschaufeln, Mulchern, Kippern, Holzzangen, Erdbohrern,

Mischschaufeln, Brechern, Greifern, Speziallöffeln und Laserschildern

profitieren Kunden aus den Bereichen GaLaBau und Hochund

Tiefbau gleichermaßen. Auch Schneeschaufeln, Schneefräsen,

Kehrmaschinen und Baustellenservice gehören zum Sortiment des

Herstellers.

Die Canginibenne-Geschäftsführer und Uwe Basler erklärten im Redaktionsgespräch,

dass genau diese Konzentration auf Anbaugerä-

te für Bagger bis 14 Tonnen eine beachtliche Breite für vielfältigste

Anwendungen liefert. Auch länderspezifische und seltene Maschinenanfragen

kann das Familienunternehmen bedienen. So kann

sich der Betrieb flexibel an veränderte Marktsituationen und Kundenwünsche

anpassen, fügt Uwe Basler hinzu. Cangini vertreibt seine

Produkte auf dem deutschen Markt über Vertriebspartner, deren

Mitarbeiter aufgrund der Sortimentstiefe vorab ausführlich geschult

werden. Diese Schulungen werden von Uwe Basler organisiert, der

mit seiner Firma Industrial Consulting unter anderem den Export

der Unternehmen Simex und Canginibenne im deutschsprachigen

Raum strukturell in den letzten 10 Jahren aufbaute und in der Branche

ein sehr bekanntes Gesicht ist.

Zur Vereinfachung der Kommunikation mit dem Kunden wurde ein

Katalog entwickelt, der die Produktpalette klar veranschaulicht. Neben

dem italienischen und französischen ist der deutsche Markt von

großer Wichtigkeit für das Unternehmen. Während Canginibenne

weltweit exportiert, ist in Deutschland die Nachfrage nach Siebschaufeln,

Laserschildern und Schnellwechslersystemen besonders

groß, erklärt Basler. Die Brüder Cangini beschäftigen am Unternehmenssitz

cirka 50 Mitarbeiter.

Das Firmenkonzept des italienischen Unternehmens beschreibt Basler

folgendermaßen: „Mit uns als Partner hat der Händler bzw. der

Vertreter eines Händlers die Möglichkeit, ad hoc Problemlösung zu

betreiben. Wir stellen (nur) Produkte her, womit der Endkunde entweder

Geld verdient oder Geld einspart.“

MAIR

Über 2 Millionen Teile sind stets am Lager. Die Sandstrahlanlage. Ein Auslieferungslager.

[ 18 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU LIVE DABEI


Davide Cangini, Inhaber und Gründer von

Canginibenne, und Uwe Basler, der den

deutschsprachigen Markt koordiniert.

Blick in die Fertigungshalle. Montage eines Sortiergreifers.

Hier werden Schnellwechsler getestet und vor dem Lackieren

geprüft.

Luftbildaufnahme der Fertigungshalle.

LIVE DABEI

04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 19 ]


Große Resonanz

auf Aktionstag

Christian Wörmann,

Geschäftsführer und Inhaber.

WÖRMANN

Bereits das dritte Jahr in Folge und

mit stetig wachsenden Besucheranzahlen

veranstaltet die Firma

Wörmann den Anhänger-Aktionstag

auf ihrem Firmengelände nahe

Dachau bei München.

Treffpunkt Bau war „live dabei“, um

über das Event zu berichten. Circa

500 interessierte Besucher informierten

sich im Showroom und im

Freigelände über die Modellneuheiten

und Preise der kommenden Saison.

Während es allerhand zu sehen

gab, wurde auch für das leibliche

Wohl der Kunden gesorgt. „Das Interesse

an unserem Aktionstag wird

von Jahr zu Jahr höher, sodass wir

auch eine Auflage für 2016 planen“,

freut sich Geschäftsführer Christian

Wörmann.

Das Unternehmen plant zudem

eine neue Euro-Tieflader Baureihe

mit 10,5 t, 11,9 t und 13 t. Zur Ausstattung

der neuen Modelle sollen

voraussichtlich klappbare Auffahrrampen,

ein verstellbares Verzurrpaket,

höhenverstellbare Zugdeichseln

und vieles mehr gehören. Die

Produktausstellung des Unternehmens

Wörmann ist in Hebertshausen

zu besichtigen oder auf der

kommenden Messe „Demopark“

vom 21. – 23. Juni in Eisenach.

Franziska Wühr, Marketing-Assistentin.

Große Auswahl für verschiedene

Anforderungen.

Firma Wörmann: The World of Trailers.

Am Informationsschalter standen die

Mitarbeiter für Fragen bereit.

Blick in die geräumige Ausstellungshalle.

Anhängerdemonstration auf

dem Außengelände.

BORCHERS

Der Andrang auf die Neuheiten

und Demonstrationen war groß.

[ 20 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

Schnelle Hilfe bei Transportengpässen ist

garantiert.


Max Wild Senior.

Luftbildaufnahme der Max Wild Zentrale.

MAX WILD feiert

60-jähriges Bestehen

v.l. Max, Elmar, Jochen und Roland Wild.

MAX WILD

Das Unternehmen Max Wild GmbH aus Berkheim feiert dieser Tage

sein 60-jähriges Firmenjubiläum. Treffpunkt Bau war „live dabei“,

als das württembergische Familienunternehmen seine Erfolgsgeschichte

noch einmal Revue passieren ließ.

Die Firma, die von Max Wild Sen. im Jahr 1955 als regional tätiges

Fuhrunternehmen gegründet wurde, wird heute in zweiter Generation

von den Söhnen Max, Roland, Elmar und Jochen Wild als Geschäftsführer

geleitet.

In den Geschäftsbereichen Abbruch, Flächenrecycling, Fuhrparkund

Gerätemanagement, Rohrleitungsbau und Horizontalbohrtechnik,

Kiesvertrieb, Transportdienstleistungen, Logistik, Systementwicklung

sowie im Tief- und Erdbau hat sich die Max Wild GmbH

nicht nur regional, sondern auch international einen Namen als leistungsstarker

Partner gemacht.

Die rund 420 Mitarbeiter des Unternehmens erwirtschafteten zuletzt

einen Jahresumsatz von 76 Millionen Euro.

Um die Ziele der Firma auch in Zukunft zu erreichen und zu übertreffen,

steht bereits die dritte Generation bereit. Christian, Markus

und Carina Wild sind bereits fest im Betrieb integriert, so bleibt Max

Wild auch in Zukunft ein reines Familienunternehmen.

Die Familie Wild.

Max Wild in Zahlen

– Wachstum in den vergangenen zehn Jahren:

2004 2014

Umsatz: 20 Mio. 76 Mio.

Mitarbeiterentwicklung: 152 420

Betriebsgelände: 35.954 m 2 52.362 m 2

Mit solch einem restaurierten LKW vor der Firmenzentrale fing 1955 alles

an.

2005 2015

Fuhrpark: 62 LKW ca. 90 LKW

Baumaschinen: 65 520

Gerätewartung: 800 Stck. 5.800 Stck.

Ausgaben für Kraftstoff: 5 Mio. 7 Mio.

LIVE DABEI

BORCHERS . MAX WILD

LKW-Flotte auf dem Betriebsgelände.

04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 21 ]


MAN Trucknology Days 2015

MAN

Vom 19. bis zum 21.03.2015 veranstaltete MAN seine alljährlichen

Trucknology Days. Treffpunkt Bau war „live dabei“, als sich interessierte

Fachbesucher, Branchenkenner und auch LKW-Liebhaber im

MAN Truck Forum in München trafen.

Das Team von Treffpunkt Bau erhielt alle Informationen und sämtliche

Fakten aus erster Hand von Alwin Berti, dem Leiter für Marketing

& Kommunikation.

Der Event an sich kann dieses Jahr sein zehnjähriges Jubiläum feiern.

Doch angefangen hat alles ganz anders. Die ursprüngliche Veranstaltung,

die MAN Trucknology Road Show, diente in erster Linie den

eigenen Reihen. Anfang eines Jahres stellte man eine Vorführflotte

zusammen, aus der sich die Verkaufsleiter und Verkäufer Modelle

aussuchten, die sie an ihrem Standort zum Test und Verkauf anbieten

wollten. Daraus entstand die Idee, dieses Zusammentreffen

auch für Kunden zu öffnen. Der Erfolg war überwältigend und so

wurde auch bald ein neuer Name gesucht. Die Trucknology Days

waren geboren.

Zu Beginn wechselte man die Standorte noch jährlich, doch seit nun

vier Jahren findet der Event immer im MAN Truck Forum in München

statt.

Die Veranstaltung ging bis zum letzten Jahr über zwei Tage, doch

der Besucherandrang von 6.000 Personen im Jahr 2014 veranlasste

MAN dazu, die Trucknology Days um einen weiteren Tag zu verlängern.

In diesem Jahr wurden 8.000 Besucher erwartet.

Etwa 100 Supplier und Aufbauer komplettierten die Veranstaltung

mit ihren Ständen und an den 230 ausgestellten LKW.

„Dieser Event dient vor allem der Kundenpflege. Ein so breites Spektrum

an Komplettpaketen von LKW mit Aufbau finden Interessierte

sonst nirgends. Besucher aus Deutschland, Österreich, der Schweiz

und Polen kommen genauso zu uns wie Besucher aus Korea, Thailand

und China“, erklärte Alwin Berti von MAN.

Als Highlight stellte MAN einen Editionstruck zum 100-jährigen Jubiläum

aus, der mit allen Extras und sämtlichem einbaufähigen Zubehör

ausgestattet ist. Nicht ganz neu, da schon auf der IAA vorgestellt,

aber auf jeden Fall eine Erwähnung wert ist der DA 38 Motor, den es

in drei Leistungsstufen 520 PS und 560 PS für den Fernverkehr und

640 PS für das Schwerlastsegment gibt.

Alles in allem zeigten sich der Gastgeber und die Besucher sehr zufrieden

mit den Trucknology Days 2015, sodass einer Auflage 2016

nichts im Wege steht.

Stand-Nr. 7D 163

Rockster Recycler Österreich | Tel.: +43 7223 81000 | office@rockster.at

DEUTSCHLAND | Uwe Kremer | Tel.: +49 171 2203500

uwe.kremer@rockster.at | www.rockster.at

Save Fuel - Boost Performance

Sparen Sie Treibstoff und steigern Sie die Leistung

mit dem weltweit einzigartigen Hybrid-Prallbrecher

[ 22 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

LIVE DABEI


Eindrucksvolles Luftbild vom Gelände der

Trucknology Days.

An der Rezeption des MAN Truck Forums wurde

man freundlich in Empfang genommen.

Impressionen aus dem Freigelände

bei herrlichem Wetter.

Im Foyer, in dem Vorträge gehalten wurden,

gab es auch die Möglichkeit zum Austausch

zwischen MAN Mitarbeitern und Besuchern.

Der MAN Editionstruck

zum 100-jährigen Jubiläum.

ZWICK

Ein Modell des MAN Motors DA 38,

der in drei verschiedenen

Leistungsstufen erhältlich ist.

04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 23 ]


Dieter Grossenberger vom Profi-Team-Holzer

zeigte das PTH Sortiment auf der Mawev.

MAWEV

Für Verbands-Präsident Ing. Gerhard Egger hat sich die Fachmesse neuerlich als Branchentreff präsentiert: „Wir können

zufrieden auf die MAWEV-Show 2015 zurückblicken. Wir haben eine sehr positive Stimmung wahrgenommen

und die Aussteller konnten ein großes Interesse an ihren Produkten feststellen. Der Start in das Jahr 2015 war für

unsere Branche spürbar besser als zuletzt, was als sehr positives Signal für die gesamte Bauwirtschaft zu werten ist.“

Mawev-Show 2015

Toni Kiesel und Mr. Oilquick Franz Josef Schauer

vor dem Kiesel Multi-Carrier, einem Großbagger

mit 3 Hubzylindern.

MAWEV

Auf der neunten Mawev-Show stellten 300 Aussteller aus 10 Nationen ihre Produkte

ins Rampenlicht. An den vier Messetagen gab es mehr als 1.000 Baumaschinen

und Baufahrzeuge zu sehen. Das mehr als 140.000 m² große Areal bot ausreichend

Platz für Weltpremieren, Messeneuheiten und rund 27.300 Fachbesucher. Vor allem

mit der Qualität des Fachpublikums zeigte sich die ausstellende Wirtschaft mehr als

zufrieden.

Treffpunkt Bau war „live dabei“, um vom Branchentreff am Messegelände in Enns/

Hafen zu berichten. Sehr viele Entscheidungsträger aus der Branche konnten sich

über die neuesten Entwicklungen am Markt informieren und Baumaschinen

und Baufahrzeuge im Wert

von mehr als 100 Millionen Euro

aus nächster Nähe begutachten

und testen. Auf der größten Demonstrationsschau

Europas wurden

Kundenkontakte gepflegt, neue

Kontakte geknüpft, Kooperationsgespräche

geführt, neue Geschäfte angebahnt

und auch zahlreiche Direktverkäufe

abgeschlossen.

Die Speerspitze der Kobelco-Händler: Ludwig

Ellinger (EMB), Michael Jonke von Kohlschein

Baumaschinen und Otto Wohlgenannt.

Ing. Mag. Gerhard Egger, Präsident des Verband

der Österreichischen Baumaschinenhersteller,

hielt die Eröffnungsrede der Mawev.

Daniel Meindl und Werner Rädlinger von Rädlinger

Baumaschinen zeigten Anbaugeräte für

den Erd- und Tiefbau.

Weitere Bilder in der

Treffpunkt Bau App

[ 24 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

Reinhart Prantner von Effer Ladekrane demonstrierte

den neuen ICON-215 Aufbaukran.

Imposante Schreitbaggervorführungen gab

es bei Menzi Muck. Vor dem M545 links Jürgen

Schürlein, der den Verkauf in Deutschland leitet,

und der Geschäftsführer Hans-Jörg Lipp.


www.zfe-gmbh.de

Technisch moderne und erstklassige Fräsen

liefern Klaus Volkert und Robert Piasecki von

Rockwheel.

Rockster Geschäftsführer Wolfgang Kormann

zeigte bei seinem Heimspiel am Ennshafen

den R1100D mit Backenbrechereinheit, den

R1100DE Hybridbrecher, die neue RTS 514 Siebanlage

sowie den etablierten R900 Prallbrecher.

Das Hydrema / IBS-Team v.l.n.r.: Hans-Christian

Frohnwieser (Verkäufer IBS), Mikael Larsen (Service-Chef

HYDREMA International), Michael Schauer

(Niederlassungsleiter IBS), Roland Frank (Geschäftsführer

HYDREMA Baumaschinen GmbH), Gertrud

Walter und Sandra Fischer (Inhaberfamilie IBS), Axel

Siepmann und Johann Ansis (Verkäufer IBS), Florian

Fischer (Mitglied Inhaberfamilie IBS).

> Bessere Eindringungseigenschaften

> Bessere Steifigkeit

> Bessere Reißkraft

Serie 1.0 von ZFE

Einfach besser.

+49(0)7841-2057-0

Miro Mosena vom italienischen Kompressor-Hersteller

Visa S.p.A möchte von der Mawev

aus den deutschsprachigen Markt bedienen.

Wir stellen aus:

Halle 6, Stand 6G 031

ZFE GmbH

Zubehör für Erdbaugeräte

Am Risisee 15

D-77855 Achern-Gamshurst

Ein Unternehmen

der HS-Schoch Gruppe

ZWICK . MAIR

Martin Brokamp von Manitou vor dem

Teleskoplader MRT 2540+.

04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 25 ]


Katja Kaiser-Kurz (Gesellschafterin) und Lothar

Kraus (Außendienstmitarbeiter) bei Kaiser Kran.

Die Führungsriege von Atlas Copco:

Marketingleiterin Anja Wiehoff,

Geschäftsführer Henk Brouwer und Leiter

Portable Energy & Bauwerkzeuge

Manuel Portner.

Zemmler zeigte unter anderem den Multi Screen

MS 1600. Eine mobile Doppeltrommel Siebanlage

mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.

Stefan Argiriu (Technischer Vertrieb Trimble) am

Stand von Sitech.

Daniel Rohrer (zweiter v.l.) von Roflex im

Gespräch am Pirtek-Stand.

Imposante Wurzelzangen als Anbaugerät für

Bagger stellte Werner Mörtlbauer an seinem

Stand aus.

DSB Innocrush Geschäftsführer Dieter Durstmüller

und Christina Gaßler zeigten auf der

Mawev die Innocrush 30.

Wolfgang Stoibitzer, Inhaber und Geschäftsführer

von Albatros Engineering, präsentierte

LKW-Reifenwaschanlagen.

Mike Passen (Bildmitte) von ESCO beim Plausch

in entspannter Runde.

Franz Josef Werner von Optimas zeigte Verlegemaschinen

für Pflaster. Besonderheit am Stand

war die Betonverteilschaufel. Ein Anbaugerät

für Radlader mit 1 m³ Fassungsvermögen.

Hans-Hermann Bergmann und Matthias Pistorius

vor dem Raupendumper 410. Bergmann

stellte seine Maschinen beim österreichischen

Händler Ascendum vor.

Erkat Verkaufsleiter Christoph Göbel

im Kundengespräch.

ZWICK / MAIR

Attraktive musikalische Untermalung

am JCB-Stand.

[ 26 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

Zandt Cargotec Inhaber und Geschäftsführer

Manfred Zandt links im Bild im Fachgespräch.

Die Memminger Schwerlastprofis von

Goldhofer überzeugten auch auf der

Mawev mit dem MPA-Achssystem.

Im Bild Stefan Fuchs, Vorstandsvorsitzender

der Goldhofer AG, sowie

Christian Letzner, Area Sales Manager.


Ich hab’s getan!

ERLEBEN SIE DEN

DYNAVIS® EFFEKT

20. - 25. APRIL 2015

HALLE 6, STAND 044M

Valdas Viešniauskas, Maschinenführer bei UAB Vakar verslo projektai, Litauen:

„Der Wechsel hat sich gelohnt: Wir haben dreimal gewonnen!“

Pro Betriebsstunde spare ich

3 Liter Kraftstoff.

Hier geht’s zum Video.

Kann eine Siebanlage Kraftstoff sparen – nur durch den Wechsel auf ein mit der DYNAVIS®

Technologie formuliertes Hydraulikfluid? In der Kleemann Siebanlage MS 19 Z war bereits ein

hochwertiges Hydraulikfluid im Einsatz – ein harter Gegner. Auch die Klimabedingungen erwiesen

sich als eine echte Herausforderung: Bei Testbeginn im Dezember herrschten durchschnittlich

-20 °C, während der Sommermonate wurden Temperaturspitzen bis 30° C gemessen.

Das Fazit:

• Laufruhe und Kaltstartverhalten der Hydraulik hatten sich wesentlich verbessert.

• Die Warmlaufphase war um ein Drittel kürzer.

• Der Dieselverbrauch war um durchschnittlich 3 Liter von 20 auf 17 l/Bh gesunken!

Besuchen Sie

uns auf

Bezugsquellen für mit der DYNAVIS® Technologie

fomulierte Hydraulikfluide unter dynavis.com

DYNAVIS® ist eine Marke von Evonik.

04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 27 ]


System mit

Partnerkonzept

Reinhold Braun, Inhaber und Geschäftsführer von Sortimo, bei

der Begrüßungsansprache im Foyer.

Sortimo HD steht für Heavy Duty und ist die geeignete Fahrzeugeinrichtung,

wenn es um extreme Belastungen geht.

Auch die Sortimo HD Schubladen sind äußerst robust und können

Ladung bis zu 90 kg aufnehmen.

SORTIMO

Die Sortimo International GmbH, Markt- und Technologieführer

für Fahrzeugeinrichtungen, stellte im Rahmen einer Presseveranstaltung

seine Produktneuheiten WorkMo und Sortimo HD aus der

EcoSystem-Reihe vor. Die Treffpunkt Bau-Redaktion war „live dabei“,

um sich ein Bild von den neuesten Entwicklungen zu machen. Die

Produkte des Unternehmens basieren auf einem einheitlichen Raster

und sind dadurch komplett untereinander kompatibel. Mit der

Gründung des Gemeinschaftsunternehmens von Bosch und Sortimo,

der BS Systems, hat das Unternehmen darüber hinaus einen

weiteren Schritt in Richtung Systemgedanken gemacht.

WorkMo

WorkMo steht für Work Mobility und ist ein Transport-, Ordnungs-,

und Arbeitssystem. Dieses besteht aus tragbaren Modulen, die

miteinander beliebig kombinierbar sind und durch praktische Koppelhebel

verbunden werden können. Durch die Flexibilität in ihrer

Anwendung können die Module als Transportmittel oder aber in

gekoppelter Form als Arbeitsstation und Werkstattwagen genutzt

werden. Besonders praktisch ist das System für alle, die ihr Fahrzeug

flexibel nutzen wollen (Materialtransport, Werkstattwagen, Servicefahrzeug),

da die Module nicht fest installiert sind und somit jederzeit

aus dem Fahrzeug entnommen werden können.

Das Innenleben der Elemente kann frei nach den individuellen Bedürfnissen

mit Schubladen, Ablageböden, „Boxxen“ oder Kofferauszügen

bestückt werden. Dabei bleibt das System durch seine modulare

Bauweise mobil und kann sowohl für die Verladung als auch

den Transport im Fahrzeug schnell in tragbare Einheiten zerlegt

werden. Mit Rollern sind die WorkMo Komponenten schnell von

der Werkstatt in das Fahrzeug und vom Fahrzeug auf die Baustelle

transportiert. Je nach Baustelle und Bedarf können die stapelbaren

Funktionsbausteine zu einer passenden Arbeitsstation zusammengebaut

werden.

ZWICK

Das WorkMo ist ein Transport-, Ordnungs-, und Arbeitssystem. Die Module

können durch das passende Zubehör zu Werkstattwagen oder zu einer

kompletten Arbeitsstation ausgebaut werden.

[ 28 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

Sortimo HD

Sortimo HD steht für Heavy Duty und ist die geeignete Fahrzeugeinrichtung,

wenn es um extreme Belastungen geht. Aufgrund

des hohen Anteils an Composite-Material ist sie stoß- und kratzfest,

korrosionsbeständig und resistent gegen Säuren, Laugen,

Benzin und andere chemische Mittel.

Die Regal- und Fachböden sind ausgelegt für Ladung bis zu

120 kg. Die Frontklappen ermöglichen es, schwere Maschinen

und Werkzeuge sicher und platzsparend in den Regal- und

Fachböden zu verstauen. Darüber hinaus wird eine Großraumschublade

angeboten, die durch ihre Bauweise sehr schwere

Gerätschaften und unhandliche Materialien verstaut. Spezielles

HD Zubehör ergänzt die Fahrzeugeinrichtung. Mit dem

Schwerlasthaken beispielsweise können Schläuche, Ketten,

Kabel, Schlingen oder ähnliche Materialien transportiert werden.

Jeder Bügel ist bis zu 30 kg belastbar. Weiteres Zubehör

wie beispielsweise eine schwere Werkbank, der Rohrzangenhalter

oder die Winkelschleiferhalterung runden das Sortimo

HD Angebot ab. Sortimo HD ist Teil des EcoSystems des Herstellers

und damit komplementär zum gesamten Produktportfolio.

LIVE DABEI


Der Novum Eco aus einer anderen Perspektive.

Stützpunkteröffnung

in Ulm

Der Keestrack Novum Eco im Einsatz.

OPPERMANN

Mit einer Roadshow eröffnete das in Quickborn (nahe Hamburg) beheimatete

Unternehmen Oppermann & Fuss am 13.-14. März seinen

neuen Stützpunkt in Ulm-Elchingen.

Geschäftsführer Peter Oppermann und Stützpunktleiter Christian

Jelich hatten zur Roadshow geladen und das Fachpublikum erschien

zahlreich.

In einem ehemaligen Kieswerk direkt am Autobahnkreuz A7/A8

boten sich optimale Bedingungen zur Vorführung von Sieb- und

Brechanlagen. Auch Haldenbänder wurden in Aktion gezeigt.

Vertreten waren neben den Herstellern Keestrack und Sandvik auch

Produkte des Aufbereitungsspezialisten Weir. Fachpersonal der Hersteller

und das Team um Peter Oppermann ließen keine Fragen offen.

Die Gäste der Roadshow konnten sich fachmännisch beraten

lassen und die Maschinen im Livebetrieb erleben. Der neue Standort

im Süden soll das Serviceangebot erhöhen und kürzere Wege

zum Kunden schaffen, so Peter Oppermann.

Die drei Gastgeber: (v.l.n.r.) Jeff de Pauw (Verkaufsleiter bei Keestrack),

Peter Oppermann (Geschäftsführer Oppermann), Christian Jelich

(Gebietsverkaufsleiter Oppermann).

Reger Austausch und fachliche Beratung mit und durch

das Oppermann-Team.

ZWICK

LIVE DABEI

Die ehemalige Kiesgrube bot perfekte Bedingungen und eine

eindrucksvolle Kulisse.

04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 29 ]


NEWSPOINT

Gesetzliche Renten und betriebliche Altersversorgung

DETLEF GOTTWALD

Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, begrüßte die Teilnehmer

des Symposiums.

Podiumsdiskussion mit (v.l.n.r.) Dietmar Schäfers (IG BAU), Prof. Dr. Heinz-Dietrich

Steinmeyer (Universität Münster), Frank Dupré (ZDB) und Andreas

Schmieg (HDB).

SOKA

In Berlin fand zum sechsten

Male das von SOKA-BAU organisierte

Symposium der Tarifvertragsparteien

statt. In diesem

Jahr drehte es sich um das

Thema „Gesetzliche Renten und

betriebliche Altersversorgung

im Kontext der Bauwirtschaft“.

Mehr als 100 Experten aus Politik,

Wirtschaft und der Rechtswissenschaft

diskutierten dabei

neueste Entwicklungen in der

Altersvorsorge.

Wolfgang Koberski, Vorstandsmitglied

von SOKA-BAU, wies

in seiner Eröffnungsrede darauf

hin, dass die Bauwirtschaft mit

der Einführung der arbeitgeberfinanzierten

Rentenbeihilfe

vor fast 60 Jahren bereits eine

Versorgungslücke der Beschäftigten

geschlossen habe und

damit Vorreiter bei der Entwicklung

der betrieblichen Altersversorgung

(bAV) gewesen sei. Zusätzliche

Bedeutung erhielte die

bAV heute als mögliches Mittel

gegen den Fachkräftemangel,

da sie die Attraktivität eines Arbeitgebers

erhöht.

Die Bundesministerin für Arbeit

und Soziales Andrea Nahles

stellte in ihrer Begrüßung

heraus, dass sich die Sozialkassenverfahren

in der Bauwirtschaft

als solidarisches System

zur Absicherung individueller

Risiken bewährt haben. In der

übrigen Wirtschaft müsste die

Verbreitung der betrieblichen

Altersvorsorge allerdings noch

gestärkt werden – insbesondere

bei kleineren Betrieben.

Hans-Ludwig Flecken, Abteilungsleiter

im Bundesministerium

für Arbeit und Soziales,

stellte daran anknüpfend die

aktuellen Reformvorhaben in

der Rentenpolitik vor. Auf der

Grundlage des geplanten neuen

Paragrafen 17b des Betriebsrentengesetzes

(BetrAVG) könnten

die Tarifpartner tarifvertraglich

gemeinsame Einrichtungen

gründen, ohne Einstandspflicht

des Arbeitgebers („Pay and Forget“),

wenn der Pensionsfonds

bzw. die Pensionskasse Mitglied

im Pensionssicherungsfonds

wird.

Darüber hinaus wird im Fall der

Schaffung einer gemeinsamen

Einrichtung mit der reinen Beitragszusage

eine neue Form

der Versorgungszusage ermöglicht.

Um die Verbreitung der

bAV in kleinen Unternehmen zu

steigern, besteht zusätzlich die

Option der Allgemeinverbindlicherklärung.

Frau Dr. Ritzberger-Moser vom

österreichischen Bundesministerium

für Arbeit, Soziales und

Konsumentenschutz stellt mit

der Schwerarbeitspension und

dem Überbrückungsgeld zwei

Vorruhestandsregelungen für

Beschäftigte mit harter körperlicher

Arbeit vor. Letzteres wird

als Branchenlösung in der Bauwirtschaft

aus Zuschlägen im

Umlageverfahren finanziert. Da

das Überbrückungsgeld erst zu

Jahresbeginn gestartet ist, können

allerdings noch keine belastbaren

Aussagen hinsichtlich

der Inanspruchnahme getroffen

werden. Frau Prof. Schlewing,

Richterin am Bundesarbeitsgericht,

erläuterte aktuelle Urteile

zur betrieblichen Altersversorgung.

In vielen Fällen von Altersabstandsfragen

– also Beschränkungen

des Anspruchs

auf Leistungen aus der bAV nach

Alter und Wartezeit – wurde in

jüngsten Urteilen kein Verstoß

gegen das Diskriminierungsverbot

festgestellt.

Verbreiterung

der Altersvorsorge

Grundsätzlich müssten die festgelegten

Altersgrenzen aber angemessen

sein.

Prof. Rolfs von der Universität

Köln unterzog den Vorschlag

des BMAS für den Paragraphen

17b BetrAVG noch einmal einer

kritischen Betrachtung.

Die Möglichkeit der reinen Beitragszusage

hält Prof. Rolfs als

Differenzierung im Sinne der

Tarifautonomie für angemessen

und auch mit dem allgemeinen

Gleichheitsgrundsatz vereinbar.

Jean-Baptiste Abel vom Deutschen

Gewerkschaftsbund sowie

Alexander Gunkel von der

Bundesvereinigung der Deutschen

Arbeitgeberverbände

sprachen sich in einer anschließenden

Diskussionsrunde für

bessere Rahmenbedingungen

für die bAV, insbesondere eine

stärkere steuerliche Förderung,

aus.

In der abschließenden Podiumsdiskussion

forderte Dietmar

Schäfers, Stellvertretender

Bundesvorsitzender der IG BAU,

vor dem Hintergrund des drohenden

Fachkräftemangels in

der Bauwirtschaft einen flexiblen

Übergang in den Ruhestand,

bei dem die Arbeitszeit

evtl. verkürzt wird und/oder die

Beschäftigten in einer anderen

Funktion im Betrieb verbleiben.

Andreas Schmieg, Vizepräsident

des Hauptverbandes der Deutschen

Bauindustrie, sprach sich

ebenfalls dafür aus, die physische

Belastung im späteren Erwerbsleben

zu verringern und

mit entsprechender Prävention

dem vorzeitigen Ausscheiden

aus dem Erwerbsleben entgegenzuwirken.

Frank Dupré, Vizepräsident des

Zentralverbandes des Deutschen

Baugewerbes, sprach

sich zur Erhöhung des Verbreitungsgrades

der betrieblichen

Altersversorgung für eine deutliche

Anhebung des Dotierungsrahmens

für steuer- und

sozialversicherungsfreie Beitragszahlungen,

und zwar auf

8 % der Beitragsbemessungsgrenze,

aus, und machte deutlich,

dass das österreichische

Modell eines Überbrückungsgeldes

Fehlanreize schaffe; auch

für ältere Arbeitnehmer müsse

sich Arbeiten mehr lohnen als

Nichtarbeit.

[ 30 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU NEWSPOINT


Einer kam durch.

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Yamaha empfiehlt

Es gibt kaum etwas, das die ATV- und Side-by-Side-Modelle von Yamaha aufhalten könnte. Das On-Command®-Antriebssystem bietet wahlweise 2WD,

4WD und 4WD mit Differenzialsperre. Dank drehmomentstarkem 686 ccm Motor ist der dreisitzige Viking nicht nur ein vielseitiges Shuttle-Fahrzeug auf

der Baustelle, sondern mit seiner kippbaren Ladefläche im Format einer Euro-Palette und 272 kg Zuladung auch ein echter Lastesel. Und übrigens: Wer sagt

denn, dass Arbeit nicht auch Spaß machen darf?

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Financial Services, einem Service-Center der Santander Consumer Bank AG. Solange Vorrat reicht bzw. bis 30.06.2015. Bei allen teilnehmenden Händlern.

Autorisierte Yamaha Motor Deutschland ATV-Vertragshändler:

Scholly‘s Motorrad GmbH

Bahnhofstr. 6

27308 Kirchlinteln

04236/687

www.scholly.de

Motorrad Aster Inh. André Arens

Fröndenberger Str. 165

58706 Menden

02373/2218

www.yamaha-aster.de

Auto & Quad Bürgin

Heinrich-Brockmann-Str. 2

79725 Laufenburg

07763/4007

www.autobuergin.de

Hirschle KFZ-Technik

Carl-Benz-Str. 2

89597 Munderkingen

07393/953737

www.hirschle-kfz.de

Straubel Motorsport

Kreuzstr. 5

31785 Hameln

05151/13188

www.straubel.de

Holgers Zweirad Shop GmbH

Hanauer Landstraße 551

60386 Frankfurt

069/410001

www.hzs-frankfurt.de

Motorschlitten, ATV & Quad H. Baumgartner

Papyrerstrasse 12

83661 Lenggries

08042/503817

www.quad-bayern.de

Goos Sportiv

Hubertusstr. 4

90579 Langenzenn

09101/8740

www.goos-sportiv.de

Axel‘s Boxenstop

Kirchweg 1

34327 Körle

05665/922799

www.axelsboxenstop.de

Zweirad Zeissler

Spessartstr. 77

63599 Biebergemünd

06050/7045

www.zeissler.de

Zweirad Voit GmbH

Äussere Landshuter Str. 45

84048 Mainburg OT Sandelzhausen

08751/1736

www.zweirad-voit.de

Quad Stadel Schwab e.K.

Im Herrmannshof 5

91595 Burgoberbach

09805/932550

www.quadstadelschwab.de

Zweirad Schatten Shadow Quad GmbH

Zeppelinstr. 25

47608 Geldern

02831/6070

www.zweirad-schatten.de

Quad & ATV Shop Altenstadt GmbH

Eichbaumstraße 13a

63674 Altenstadt

06047/950820

www.quad-shop.de

Team Diel GmbH

Wagenberger Str. 1

85662 Hohenbrunn

08102/895875

www.team-diel.de

Zweiradhaus Pongratz

Bayreuther Str. 47

92224 Amberg

09621/657888

www.zweiradhaus-pongratz.de

Annette Berentelg GmbH & Co. KG

Meppener Str. 22

49716 Meppen-Versen

05931/9886111

www.yamaha-meppen.de

KINI-TEC MotoWorlds Quad/ATV/Side by Side

Valterweg 12

65817 Eppstein-Bremthal

06198 / 574250

www.kini-tec.de

Bike & Motorwelt

Donauwörther Str. 18

86653 Monheim

09091/2056

www.bike-motorwelt.de

Bader Quadsport Inh. Christian Bader

Ambergerstr. 93

92318 Neumarkt

09181/511660

www.bader-quadsport.de

Servatius & Ehlenz GmbH

Hohlgass 3

54636 Rittersdorf

06561/971070

www.servatius-ehlenz.de

Michel`s Autoservice

Hauptstrasse 48

74847 Obrigheim

06261/670650

www.michelsquads.de

MotoYama GmbH

Zuppingerstr. 2

88213 Ravensburg

0751/5579108

www.motoyama.de

Motorrad Dirnberger

Mittelweg 9

93413 Cham

09971/32211

www.yamaha-cham.de

Jochum-Motors e.K.

Heinrich-Schorch-Straße 1

55618 Simmertal

06754-946699

www.jochum-motors.com

www.yamaha-motor.de

Black Forest Powersports GmbH

Oltmannsstr. 30

79100 Freiburg

0761/5932319

www.blackforestquad.de

Mathias Öxler

Im Saun 20

89542 Herbrechtingen

07324/989730

www.motorrad-oexler.de

Günter Götz

Arnshäuser Str. 31

97688 Bad Kissingen

0971/66620

www.ah-goetz.de

Die hier aufgeführten Händler repräsentieren nicht die gesamte autorisierte YAMAHA-Vertragshändlerschaft.

04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 31 ]


Abbruchschere mit Biss

ZWICK

DEFRACTO

Defracto, ein Unternehmen, das

hochwertige Produkte für Abbruch-

und Recyclingunternehmen

entwickelt, war als Aussteller

bei der 21. Fachtagung des

Deutschen Abbruchverbandes

in Berlin vertreten. Viele Interessenten

haben sich am Gemeinschaftsstand

der Hersteller Berbée

und Defracto anhand eines

3-D Modells die Funktionsweise

des Demolator XMB 3.7 erklären

lassen. Mit dieser in Deutschland

entwickelten und produzierten

Abbruchschere kann Beton

gebrochen und pulverisiert

werden. Auch Eisen kann damit

kurzgeschnitten werden. Durch

die große Beißfläche der Schere

ist es möglich, die Ertragssituation

auf der Baustelle wesentlich

zu verbessern, so das Unternehmen.

Erreicht wird dies durch

leistungsstarke 2 x 2 Zylinder,

ein eigenes, durchsatzstarkes

Hydrauliksystem und ein neuartiges

Bionic-Gebiss.

Der Schutz aller technischen

Komponenten wird durch ein

rundum geschlossenes Prozessorgehäuse

gewährleistet. Auch

an den immer wieder notwendigen

Gebisswechsel wurde gedacht.

Er geschieht zur Freude

des Anwenders in ca. 2 Minuten

vollhydraulisch von der Kabine

aus.

Während Dick Berbée (links, Geschäftsführung Berbée) und Rudolf Dobler

(rechts, Produktmanager Defracto) den Vertrieb betreuen, ist Thomas

Ostermeyer (Mitte) als Konstrukteur und Erfinder für die technische Seite der

Defracto Produkte zuständig.

Beherzte Führung

– patentierte Produkte

Die Greifer der neuen Generation

zeichnen sich durch eine robuste

Bauweise und einen optimalen

Greifraum aus.

DMS

25 Jahre Branchenerfahrung

bringt Adam Geiß ins Unternehmen

DMS Technologie GmbH

(DMS-Tec) mit ein – davon 10

Jahre als technischer Leiter

für die Firma Wilhelm Schäfer

GmbH aus Mannheim. Als Bindeglied

zwischen Technik und

Vertrieb hat er sich über die

Jahre einen guten Ruf erarbeitet.

Darauf wurde auch DMS-Tec

aufmerksam und konnte Adam

DMS

Adam Geiß, neuester Geschäftsführer

der DMS Technologie GmbH.

Geiß Ende 2013 für das Unternehmen

gewinnen. Seit dem 01.

Januar 2015 arbeitet er in der Geschäftsführung.

Die Entwicklung

einer neuen Greifer-Generation

ist einer der ersten Akzente, die

Geiß gesetzt hat. Sie zeichnet

sich durch einen Aufbau aus, der

alle Eigenschaften besitzt, die

für Sortiergreifer wichtig sind.

In diesem Zusammenhang setzt

das Unternehmen auf weitere

Fachkompetenzen: Herr Rolf

Mieger, früher verantwortlich

für den Bereich Ausrüstung bei

Liebherr-Baumaschinen, hat die

Entwicklung der SG-Greiferbaureihe

maßgeblich geprägt. Mit

Miegers Schwiegersohn Prof. Dr.

Boskovic, der an der Hochschule

in Konstanz im Bereich Maschinenbau

junge Ingenieure

ausbildet, hat man sich weitere

Unterstützung gesichert.

Die DMS-Tec entwickelt und

produziert Produkte und Umbauten,

die handelsübliche

Baumaschinen möglichst flexibel

und vielseitig einsetzbar

machen. Kunden möchten beim

Kauf einer Neumaschine die

Ausstattung gerne nach ihren

Bedürfnissen wählen. Baumaschinenhersteller

dagegen setzen

für eine schlanke Produktion

oft auf Standardisierung.

Dadurch sind die verfügbaren

Optionen bei Serienmaschinen

häufig begrenzt. Hier kommt die

Idee von DMS ins Spiel. Sie entwickelt

montagefertige Umbausätze

und Anbaugeräte, die den

möglichen Einsatz ihrer Maschine

deutlich vergrößern.

Produkte von DMS

Die DMS-Tec bietet Sortiergreifer

für den Einsatz mit Kompaktbaggern

bis 9t an. Die neue

Generation von Greifern (SG

Baureihe) zeichnet sich durch

folgende Merkmale aus: geringe

Bauhöhe, kompakte und robuste

Bauweise, reduziertes Eigengewicht

und großer Greifraum.

Das ermöglicht der zum Patent

angemeldete Hydraulikzylinder.

Das Unternehmen liefert Anbaugeräte

mit montagefertigen

Umbausätzen. Das sind die nötigen

Schnittstellen, um die Anbaugeräte

bestmöglich mit der

Baumaschine zu verbinden.

Hybridbagger verschiedener

Größen sind seit Jahren bekannt

und bewährt. Mit dem Umbau

von DMS-Tec wird aus einem

Standardbagger eine Baumaschine

mit zwei Antrieben. Das

Gerät kann dadurch mit Strom

und auch mit konventionellem

Dieselantrieb betrieben werden.

Das ermöglicht einen universellen

Einsatz in Innenräumen

ohne Abgasemissionen, aber

auch einen vollwertigen Maschinenbetrieb.

[ 32 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU NEWSPOINT


Erneut leichtes

Umsatzplus

BBI

Für die Händler und Vermieter

von Baumaschinen und Baugeräten

endete das Jahr 2014

insgesamt mit einem leichten

Umsatzplus. Dies ergab die aktuelle

bbi-Umsatzumfrage vom

Anfang des Jahres. Wie schon

2013 lag der durchschnittliche

Zuwachs des Gesamtumsatzes

im vergangenen Jahr bei 2 %.

Damit stieg der Branchenumsatz

2014 auf eine Höhe von etwa

6,2 Mrd. Euro. Gefragt nach den

Umsatzerwartungen für das laufende

Jahr 2015 äußerten sich

die Händler und Vermieter von

Baumaschinen und Baugeräten

vorsichtig optimistisch. Entsprechend

gehen die Branchenunternehmen

für das laufende Jahr

von einem erneuten Plus des

Gesamtumsatzes in Höhe von

etwa 2 % aus. Dabei weichen

die Prognosen für die einzelnen

Sparten jedoch zum guten Teil

von diesem Gesamtwert ab: So

rechnen die Unternehmen beim

Verkauf neuer Baumaschinen

und -geräte sowie für den Handel

mit Gebrauchtmaschinen

mit einer Umsatzsteigerung in

der Höhe von jeweils nur 1 %.

Genau im Durchschnitt liegt mit

2 % Zuwachs der ermittelte Prognosewert

für das Teilegeschäft;

Zuwächse von je 2,5 % werden

für die Vermietung und für den

Technischen Service erwartet.

Stärkere

Kooperation

SCHMITZ CARGOBULL

Reifenhersteller Hankook und

die Schmitz Cargobull AG bauen

ihre Zusammenarbeit weiter

aus. Beide Unternehmen vereinbarten

neben der langfristigen

Verlängerung der Lieferverträge

jetzt auch die zukünftige, strategische

Zusammenarbeit auf

internationaler Ebene.

„Der weitere und langfristige

Ausbau der strategischen Partnerschaft

mit Hankook ist für

uns der logisch richtige Schritt,

da unsere Strategien sich er-

Infrastrukturpakt gegen den

kommunalen Investitionsstau

BUNDESVERBAND

BAUSTOFFE

Starke und zukunftsfähige Kommunen

sind das Rückgrat für

wirtschaftliches Wachstum und

gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor

hierfür ist eine funktionierende

kommunale Infrastruktur.

Die deutschen Städte, Gemeinden

und Landkreise schieben

jedoch einen gewaltigen Investitionsstau

von derzeit 118 Mrd.

Euro vor sich her. Die meisten

Investitionen fehlen im Bereich

der Straßen und Verkehrsinfrastruktur

(25 % oder rund 31 Mrd.

Euro) sowie der Schulen (20 %

oder rund 24 Mrd. Euro). Über

10.000 kommunale Straßenbrücken

müssten bis 2030 ersetzt

werden. Das sind rund 15 % aller

SCHMITZ CARGOBULL

Die Schmitz Cargobull AG und Hankook verkünden ihre zukünftige Zusammenarbeit.

(v.l.n.r.) Hankook Vize-Präsident Hyun-Jun Cho , Alain Versace,

Bernhard Schmitz, Dietmar Olbrich, (nicht auf dem Bild: Hankook Europa Chef

Ho-Youl Pae).

gänzen“, sagt Bernhard Schmitz,

Gesellschafter der Schmitz Cargobull

AG. „Wir denken, dass die

langfristige Zusammenarbeit

unsere Produkte unterstützt

kommunalen Straßenbrücken in

Deutschland. Die kommunale

Gesamtverschuldung ist in den

letzten zehn Jahren um 25 % auf

rund 130 Mrd. Euro gestiegen.

Spätestens 2016 werden die

sozialen Ausgaben dreimal so

hoch sein wie die Bauinvestitionen.

Für den Abbau des kommunalen

Investitionsstaus wären bis

2030 jährlich acht Milliarden

Euro zusätzlich notwendig – das

bedeutet einen Anstieg des Investitionsniveaus

von 40 %.

„Ein Teil des Soli muss zur

Modernisierung der kommunalen

Infrastruktur genutzt

werden. Anders werden wir

den enormen Investitionsstau

auf kommunaler Ebene

nicht bewältigen können.“ Mit

und wir unseren Kunden damit

optimale Transportlösungen liefern“,

erklärt Alain Versace, Head

of Tyre Business Development

des Unternehmens.

diesen Worten brachten sich

die Hauptgeschäftsführer des

Hauptverbandes der Deutschen

Bauindustrie, RA Michael Knipper,

und des Bundesverbandes

Baustoffe – Steine und Erden,

Michael Basten, in die erneut

entfachte Debatte um den Solidaritätszuschlag

ein.

In einem gemeinsamen Parlamentarierbrief

fordern die

Verbände einen Infrastrukturpakt

für Deutschland, um dem

kommunalen Investitionsstau

langfristig zu begegnen. Dieser

sehe vor, einen Teil des Solidaritätsbeitrags,

der 2018 Einnahmen

von insgesamt 18 Mrd.

Euro generieren werde, für die

Sanierung der kommunalen Infrastruktur

zu verwenden.

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04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 33 ]


Bodenständig und sozial

engagiert – 75 Jahre Bema

BEMA

„Gemeinsam gut gerüstet für

eine saubere Zukunft“ lautet das

Motto für das Jubiläumsjahr der

Bema GmbH Maschinenfabrik.

Das Maschinenbauunternehmen

blickt in diesem Jahr auf 75

Jahre Firmengeschichte zurück

und nutzt dieses Ereignis nicht

nur, um einen Blick in die Historie

zu wagen. „Menschen haben

uns 75 Jahre etwas gegeben.

Jetzt geben wir etwas zurück“,

erklärt die Geschäftsführerin

Sonja Koopmann. Das Unternehmen

plant in diesem Jahr,

verschiedenste gemeinnützige

Einrichtungen zu unterstützen.

Bema-Mitarbeiter reisen dabei

an, um beim Umbau, Neubau

oder bei der Renovierung zu

helfen und am Ende die Baustelle

mit den Kehrmaschinen wieder

zu reinigen. Die Paul-Moor-

Schule der Heilpädagogischen

Hilfe in Bersenbrück hat das

Angebot im Herbst letzten Jahres

in Anspruch genommen. Be-

reits seit längerer Zeit plante die

Einrichtung, ihren Spielplatz zu

sanieren. Einrichtungen und Organisationen,

die auch an einer

derartigen Unterstützung von

Bema interessiert sind, können

sich auf der Jubiläumswebsite

des Unternehmens bewerben.

Ein kleiner Einblick in die Geschichte

der Bema GmbH Maschinenfabrik

zeigt, dass im

Jahr 1940 alles begann. Heinrich

Berens gründete im niedersächsischen

Voltlage eine

Hufbeschlagschmiede. Später

kamen weitere Tätigkeitsfelder

hinzu, die in der landwirtschaftlich

geprägten Region großen

Anklang fanden. In den 1970er

Jahren baute Günther Berens,

der Sohn des Gründers, das Geschäft

weiter aus. Inzwischen

wurde mit Landmaschinen gehandelt,

es entstand eine Reparaturwerkstatt,

eine Dreherei

und eine Schweißerei. Seit 1989

konstruiert und baut Bema robuste

Anbaukehrmaschinen

KLEEMANN

BEMA

Bema sagt Danke, indem es gemeinnützige Einrichtungen und

Organisationen unterstützt.

in unterschiedlichen Größen

und für verschiedenste Anforderungen.

Seit 2003 kommen

auch Schneeschilder dazu. Das

Familienunternehmen setzt

seine Tradition weiter fort und

wird heute von der Enkelin des

Gründers, von Geschäftsführerin

Sonja Koopmann gesteuert.

„Geht nicht, gibt es nicht!“ zeigt

die Philosophie des Unternehmens,

unter der auch heute

noch gearbeitet wird. Die etwa

50 Mitarbeiter gelten dabei als

wichtigstes Firmenkapital, denn

ein Produkt ist nur so gut wie

die Menschen, die dahinterstehen.

Ein weit verzweigtes Netz

von Werksvertretern, Händlern

und Importeuren beliefert und

betreut die Kunden des Unternehmens

weltweit. Besonderen

Wert wird auf eine Beratung und

einen Ansprechpartner direkt

vor Ort gelegt.

Gefeiert wird das Jubiläum unter

anderem mit einem Tag der

offenen Tür am Sonntag, dem

10.05.2015, am Firmensitz in

Voltlage. Hierzu sind alle Interessierten

herzlich eingeladen,

sich selbst ein Bild von der Entwicklung

und der Fertigung der

Kehrmaschinen und Schneeräumschilder

zu machen.

German Design Award 2015

KLEEMANN

Für den Backenbrecher MC

110 Z EVO hat Kleemann Anfang

2015 den German Design

Award 2015 und damit den

zweiten Designpreis für einen

mobilen Brecher erhalten. Eine

Experten-Jury hat den Backenbrecher

aus Göppingen in der

Kategorie „Transportation and

Public Design“ ausgezeichnet.

Der German Design Award

zeichnet hochkarätige Produkte

aus, die wegweisend in der

deutschen und internationalen

Designlandschaft sind. Bewertet

werden dabei unter anderem

Ergonomie, Funktionalität,

Bedienbarkeit, Gebrauchswert,

Innovationsgrad, Langlebigkeit,

ökologische Verträglichkeit,

technische Qualität, technische

Funktion, Fertigungstechnik

und -qualität.

Prämiert für exzellentes Design mit dem German Design Award 2015: der

Backenbrecher Mobicat MC 110 Z EVO von Kleemann.

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[ 34 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

NEWSPOINT


Baumaschinentag 2015

BAYERISCHE

BAUAKADEMIE

Auf dem Gelände der Bayerischen

Bauakademie in Feuchtwangen

zeigen namhafte Hersteller

vom 8. bis 10. Mai 2015

die neuesten Entwicklungen der

Baumaschinenbranche.

Bereits zum vierten Mal findet

auf 15.000 Quadratmetern diese

Messe statt. Für Aussteller und

Besucher sind unter anderem

der einfache Kontakt und der direkte

Austausch entscheidend.

Aufschlussreiche Vorführungen

sowie das Anfassen und Ausprobieren

der Maschinen sind

das Markenzeichen der Messe.

Nicht nur in der Halle, sondern

auch im Freigelände besteht

die Möglichkeit, zuzuschauen

und dann selber aufzusteigen.

Als führende Fort- und Weiterbildungseinrichtung

des Baugewerbes

kennt die Bayerische

Bauakademie die anstehenden

Themen. Das Angebot der Baumaschinentage

2015 reicht von

Unterweisungen, Informationsveranstaltungen,

qualifizierten

Fachausbildungen bis hin zu

vertiefenden Fort- und Weiterbildungen

für Spezialisten auf

den Gebieten Baumaschinentechnik,

Bautechnik, Management

sowie Recht und EDV.

BAYERISCHE BAUAKADEMIE

Stets gut besucht: das Außengelände des Baumaschinentags.

HKL

HKL Niederlassungsleiter Reinhard Roth ist zuständig für die Center in NRW.

Immer näher am Kunden

Demolator verbessert die Wertschöpfung

Mit einem Biss

Brechen

Pulverisieren

Eisen kurzschneiden

Brechergerechtes Material

Tel.: +49 174 6866664

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HKL

HKL erweitert sein Centernetz:

Anfang März eröffnete der Baumaschinenvermieter

und Vollsortimenter

gleich drei neue

Center in Nordrhein-Westfalen

(NRW). In Düsseldorf, Grevenbroich

und Krefeld hat HKL die

Standorte von der A-Z Baugeräte

GmbH übernommen und

baut hier die Bereiche Mietpark,

Mietshop, Baushop und Service

weiter aus. Die erfahrenen Mitarbeiter

wurden ebenfalls übernommen.

Der spezielle Fokus

liegt auf der Vermietung von

Kompaktmaschinen. Darüber

hinaus wird Handwerkern im

Mietshop des Unternehmens

ein umfassendes Sortiment an

Kleingeräten und Werkzeugen

zur Verfügung gestellt.

„Der Kunde hat für uns oberste

Priorität. Neben guter Erreichbarkeit

sind für uns moderne

Ausstattung, neueste Technik

und die fachkundige Beratung

vor Ort eine Selbstverständlichkeit“,

erklärt Reinhard Roth,

HKL Niederlassungsleiter. „Gemeinsam

mit den professionellen

Teams von A-Z Baugeräte

bieten wir an den drei neuen

Standorten wie gewohnt das

Rundum-sorglos-Paket: Miete,

Kaufen, Service – flexibel, professionell

und alles aus einer

Hand.“

NEWSPOINT

04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 35 ]


SSAB

2,4 % mehr Umsatz im

Handwerk im Jahr 2014

Der Web-Shop ist in mehreren Formaten für PCs, Tablets und Smartphones

verfügbar.

24 Stunden verfügbar

SSAB

Hardox Wearparts bietet seinen

Kunden ab sofort rund um die

Uhr Zugang zu tausenden Produkten

über einen neuen Webshop

für PCs, Tablets und Smartphones.

Dies gewährleistet

schnellen und einfachen Service

für Kunden auf der ganzen Welt,

einschließlich den USA, Chile,

Großbritannien, China, Südafrika,

Australien, Singapur und

Kanada. Der Webshop bietet

Kunden einen besonders einfachen

Zugang zu Produktinformationen.

Für eine gesteigerte

Übersichtlichkeit ist der Shop in

verschiedene Kategorien gegliedert.

STATISTISCHES

BUNDESAMT

Im Jahr 2014 stiegen die im

Rahmen der Umsatzsteuervoranmeldung

gemeldeten Umsätze

im zulassungspflichtigen

Handwerk um 2,4 % gegenüber

dem Jahr 2013. Dies teilte das

Statistische Bundesamt (Destatis)

anhand vorläufiger Ergebnisse

anlässlich der vom 11.

bis 17. März 2015 in München

stattfindenden Internationalen

Handwerksmesse mit. Die

jahresdurchschnittliche Zahl

der im zulassungspflichtigen

Handwerk Beschäftigten sank

im Vergleich zum Vorjahr um

0,1 %. In allen sieben Gewerbegruppen

des zulassungspflichtigen

Handwerks wurden in der

Umsatzsteuervoranmeldung

2014 höhere Umsätze als im

Vorjahr gemeldet. Den größten

Zuwachs gab es im Gesundheitsgewerbe

(+ 5,6 %). Eine wesentliche

Ursache hierfür dürfte

ein höherer Absatz von Hörgeräten

gewesen sein, nachdem

die gesetzlichen Krankenkassen

ab dem 1. November 2013 den

Erstattungsbetrag fast verdoppelt

hatten. Im Bauhauptgewerbe

gab es zu Beginn des Jahres

2014 kaum witterungsbedingte

Einschränkungen, sodass hier

über das Jahr um 2,7 % höhere

Umsätze erwirtschaftet wurden.

Am geringsten stiegen die Umsätze

im Lebensmittelgewerbe

(+ 0,8 %).

Die Zahl der Beschäftigten erhöhte

sich im Jahr 2014 in drei

der sieben Gewerbegruppen.

Am stärksten stieg die Beschäftigung

im Gesundheitsgewerbe

(+ 0,9 % gegenüber dem

Vorjahr). Im Bauhauptgewerbe

stagnierte die Zahl der Beschäftigten.

Im Lebensmittelgewerbe

nahm die Zahl der Beschäftigen

am stärksten ab (– 1,8 %).

5,4 % mehr Baugenehmigungen

für Wohnungen im Jahr 2014

Direktvertrieb

in Bayern

Klassifiziertes Aussieben

vor Ort durch

hydraulisch angetriebene

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Fax: 02161-671699

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STATISTISCHES

BUNDESAMT

Im Jahr 2014 wurde in Deutschland

der Bau von rund 284.900

Wohnungen genehmigt. Wie

das Statistische Bundesamt

(Destatis) weiter mitteilt, waren

das 5,4 % oder knapp 14.500

Wohnungen mehr als im Jahr

2013. Damit setzte sich die im

Jahr 2010 begonnene positive

Entwicklung weiter fort.

Von den im Jahr 2014 genehmigten

Wohnungen waren

knapp 246.000 Neubauwohnungen

in Wohngebäuden (+4,5 %

gegenüber 2013). Dieses Plus

an Wohnungen resultierte ausschließlich

aus dem Anstieg von

Baugenehmigungen für Wohnungen

in Mehrfamilienhäu-

sern (+8,8 % beziehungsweise

+10.400 Wohnungen) und dem

Anstieg von Baugenehmigungen

für Wohnungen in Wohnheimen

(+31,6 % beziehungsweise

+2.550 Wohnungen).

Dagegen gab es Rückgänge bei

den Genehmigungen für Einfamilienhäuser

(–1,4 %) und Zweifamilienhäuser

(–5,8 %).

2014 ging der umbaute Raum

der genehmigten neuen Nichtwohngebäude

gegenüber

dem Jahr 2013 um 6,2 % auf

186,7 Millionen Kubikmeter zurück.

Diese Entwicklung ist auf

weniger Genehmigungen sowohl

bei den öffentlichen Bauherren

(–15,8 %) als auch bei

den nichtöffentlichen Bauherren

(–5,3 %) zurückzuführen.

ESCO

Esco Corporation, der Hersteller

für Zahn- und Verschleißschutzsysteme

für die Bau- und Gewinnungsindustrie,

informiert

über einen neuen Vertriebsweg

in Bayern. Ab sofort bietet das

Unternehmen seine Produkte

für die Kunden im Raum Bayern

auch im Direktverkauf an.

Auf diese Weise kann der Markt

dort besser bearbeitet werden

und man ist insgesamt näher

am Kunden. Durch diese Änderung

kann nun zwischen einem

Bezug der Produkte direkt beim

Unternehmen oder wie bisher

von den bestehenden Händlern

gewählt werden.

Darüber hinaus wird eine hohe

Servicebereitschaft mit dem Rat

der Mitarbeiter vor Ort kombi-

[ 36 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

NEWSPOINT


niert. Zudem wird eine umfassende

Unterstützung bei Reparaturen

und beim Erwerb neuer

Anbaugeräte geboten.

Kunden profitieren somit von

nun an auch direkt von Sonderverkaufsaktionen

wie der

aktuellen Umrüstungsaktion

„CUP 2015“. Dabei verspricht

der Hersteller, die Betriebskosten

mit der Auswahl der Verschleißschutzprodukte

deutlich

zu senken. Dazu kämen eine

verbesserte Produktivität, mehr

Sicherheit, bessere Maschinenleistungen

und somit geringere

Wartungszeiten.

Das Lieferprogramm des Unternehmens

umfasst Zahnsysteme,

Verschleißschutzprodukte,

Messer und auch Anbaugeräte

für alle Maschinengrößen – vom

Minibagger bis zum Gewinnungsgerät.

Ermanno Simonutti (Managing

Director) dazu: „Wir freuen uns

unsere Produkte und Service,

den Endkunden direkt anzubieten,

um ihnen individuelle

Verschleißschutzlösungen zu

liefern. Esco bringt die eigenen

Erfahrungen mit in den Markt.“

Mike Passen (Direct Sales Manager)

fügt hinzu: „Unser Hauptanliegen

ist es, die Produktionskosten

unserer Kunden zu

reduzieren und die Produktivität

zu erhöhen!”

Neuer

Studiengang

Verbaugreifer

Mehr Effizienz bei Arbeiten mit Verbau!

FH KÖLN

Ein neuer Maschinenbau-Studiengang

an der Fachhochschule

Köln vereint Landmaschinentechnik

mit Bau- und

Baustoffmaschinen. Das Institut

für Landmaschinentechnik

und Regenerative Energien der

Fachhochschule Köln eröffnet

im nächsten Wintersemester

2015/2016 den Bachelor-Studiengang:

Maschinenbau – Mobile

Arbeitsmaschinen. Darin wird

neben der etablierten Studienrichtung

der „Landmaschinentechnik“

die neue Richtung der

Bau- und Baustoffmaschinen“

angeboten. Der Studiengang

richtet sich damit an die zwei

wesentlichen Industriegruppen

für angehende Ingenieure im

deutschen Maschinenbau. Die

neue Studienrichtung ist gestaltet

worden, um die besonderen

Kompetenzen des Labors an

Studierende noch gezielter weitergeben

zu können und deren

Ausbildung verstärkt auf die

Anforderungen der Wirtschaft

auszurichten.

Im Sommer des kommenden

Jahres können sich Studieninteressierte

erstmalig direkt und

ohne Zugangsbeschränkung

(„NC“) für den neuen Studiengang

einschreiben. Auch für die

Interessenten der Landmaschinentechnik

wird dieser neue,

direkte Weg erstmalig möglich

sein.

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und Baugeräte GmbH

… und Vorteile nutzen:

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04.2015 . TREFFPUNKT BAU [ 37 ]


INTERMAT

Weltpremiere auf der Intermat

LIEBHERR

Die Firmengruppe Liebherr wird auf der Intermat 2015 einen Querschnitt

ihrer Baumaschinentechnologie präsentieren. Auf dem etwa

4500 m² großen Stand im Außenbereich werden unter anderem

Erdbewegungs- und Materialumschlagmaschinen, Spezialtiefbaugeräte

sowie Turmdreh-, Mobil- und Raupenkrane ausgestellt. Mit

dabei sind der Compactlader L 506, die Planierraupen PR 746 Litronic

und PR 756 Litronic sowie der Raupenbagger R 946.

Kompakt und sicher

Der Liebherr Compactlader L 506 hat ein Einsatzgewicht von 5.180

Kilogramm und verfügt über eine Kipplast von 3.450 Kilogramm.

Seit September 2014 ist der L 506 in Stufe IIIB / Tier 4f verfügbar.

Mit ihm präsentiert Liebherr einen Vertreter der kompakten Radlader-Baureihe,

der durch seine Wendigkeit besonders im Gartenund

Landschaftsbau von großem Nutzen ist. Er wird von einem

46 kW / 63 PS starken Dieselmotor angetrieben. Das Exponat ist mit

einer 0,8 Kubikmeter fassenden Erdbauschaufel ausgestattet. Der

hohe Verglasungsanteil der Kabine, die Platzierung der Spiegel sowie

die konische Bauweise des Hubgerüsts verschaffen dem Fahrer

freie Sicht. Durch die kompakte Bauweise wird der Schwerpunkt des

Kompaktladers nach unten verlagert. Dadurch können beispielsweise

größere Schaufeln eingesetzt werden – Umschlagleistung und

Produktivität der Maschine steigen. Das Knick-Pendelgelenk gleicht

Bodenunebenheiten aus und der Kompaktlader fährt stabil durch

unwegsames Gelände. Die niedrige Höhe von unter zweieinhalb

Metern und das geringe Gewicht erlauben es dem Unternehmer,

die Maschine schnell und unkompliziert zu einem anderen Einsatzort

zu befördern.

Modernes Design und einfache Wartung

Das Programm der firmeneigenen Planierraupen-Generation 6

wird um die Modelle PR 746 Litronic und PR 756 Litronic, die ebenfalls

die Emissionsrichtlinien der Stufe IV/ Tier 4f erfüllen, erweitert.

Die Planierraupe PR 746 Litronic bietet ein Einsatzgewicht von

28.900 kg bis 30.800 kg und ihr Dieselmotor bringt eine Leistung von

185 kW / 252 PS. Die größte Planierraupe der neuen Generation, die

PR 756, verfügt über ein Einsatzgewicht von 38.300 kg bis 41.150 kg

und eine Motorleistung von 250 kW / 340 PS. Die Planierraupen der

Generation 6 verfügen über eine elektronisch geregelte Fahrsteuerung

mit integrierter ECO-Funktion. Eine weitere Neuerung ist zudem

die proaktive Leistungsanpassung.

Optimale Rundumsicht

Dabei werden sowohl innermotorische als auch externe Maschinenparameter,

wie zum Beispiel die momentane Auslenkung des Fahrjoysticks,

erfasst und die Motorleistung automatisch entsprechend

dem aktuellen Bedarf kurzzeitig erhöht. Das Design der neuen

Planierraupen, mit nach allen Seiten abfallenden Kanten und einer

durchgehenden Panoramaverglasung, bietet dem Fahrer laut Hersteller

eine optimale Rundumsicht auf das Gelände sowie auf Schild

und Heckaufreißer.

Alle Raupen der neuen Generation verfügen über das berührungsgesteuerte

Systemdisplay für Liebherr-Erdbewegungsmaschinen.

Zentralisierte Wartungspunkte, weit öffnende Zugangsklappen und

Motorraumtüren, eine serienmäßig kippbare Fahrerkabine und zur

Reinigung herausschwenkbare Lüfter ermöglichen einen leichteren

Wartungszugang.

Der Compactlader L 506 bietet dem

Fahrer beste Rundumsicht auf der

Baustelle.

LIEBHERR

[ 38 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

INTERMAT


Die niedrige Bauhöhe des Kompaktladers L 506 vereinfacht den Transport.

Die neue Planierraupe PR 756 Litronic bei der Kies- und Schottergewinnung.

Raupenbagger R 946

Auch der Raupenbagger R 946 entspricht den Abgasemissionsrichtlinien

der Stufe IV/ Tier 4f. Der auf Basis des R 946 entwickelte R 950

SME (Super Mass Excavation) ist speziell für den Einsatz in Steinbrüchen

geeignet und wird zeitgleich mit dieser Maschine auf dem

Markt eingeführt. Der R 946 wird auf der Intermat 2015 mit einem

6,45 m langen Monoblockausleger, einem 2,9 m langen Löffelstiel,

einem 2 m³ fassenden Tieflöffel und einem LC-Unterwagen ausgestellt.

Der R 946 hat ein Einsatzgewicht von etwa 40 Tonnen. Die

Leistung des Motors beläuft sich auf 200 kW / 272 PS. Die Stahlkonstruktion

des Raupenbaggers R 946 stellt ein wesentliches Element für

die Zuverlässigkeit der Maschine, insbesondere unter schwierigen

Einsatzbedingungen, dar. Die Wartungsstellen sind leicht zugänglich

und der R 946 verfügt serienmäßig über eine automatische Zentralschmierung.

Über den Kontrollbildschirm kann der Baggerführer

den Motoröl- und Harnstoffstand kontrollieren. Der 7’’-Farb-Touchscreen

ist videofähig und bietet zahlreiche Einstell-, Kontroll- und

Überwachungsmöglichkeiten.

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04.2015 . TREFFPUNKT BAU

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[ 39 ]


20 Jahre

Zero Tail Swing

YANMAR

Yanmar Construction Euqipment Europe S.A.S. hält in diesem Jahr

viele Highlights für die Besucher der Intermat bereit: Der aus Japan

stammende Baumaschinenhersteller zeigt auf rund 700 Quadratmetern

einen Querschnitt seines aktuellen Produktportfolios – darunter

Minibagger, Dumper und Lichtmasten. Im Vordergrund des diesjährigen

Messeauftritts steht das 20-jährige Jubiläum des ViO-Systems,

auch bekannt als Zero Tail Swing-Konzept, als dessen Erfinder Yanmar

gilt und das heute mehr als 80 Prozent des weltweiten Umsatzes

an den Minibaggern des Unternehmens ausmacht.

Zum ersten Mal auf einer internationalen Messe stellt der Hersteller

die neuen Versionen seiner SV-Serie vor: SV16, SV18, SV22 und SV26.

Der SV26 ist die erste Maschine des Unternehmens, die vollständig

in Europa designt und konstruiert wurde.

Pünktlich zur GaLabau-Saison launcht der Hersteller seinen neuen

Minidumper C08. Dieser verfügt über eine Nutzlast von 800 kg und

ist in vier Ausführungen erhältlich. Ausgestattet mit Dieselmotor

und hydrostatischem Antrieb mit einstellbaren Pumpen, ist er ein

Helfer für die grüne Branche.

Der SV22 Kurzheckbagger verbindet

Technologie, gute Leistung bei niedrigem

Verbrauch, Verlässlichkeit und

Robustheit.

Yanmars neuer Minidumper

C08 ist der ideale Helfer für den

GaLabau.

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[ 40 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

INTERMAT


Der 3012 ist serienmäßig mit einer

Zwei-Kreis-Bremsanlage und optional

mit einem Retarder lieferbar.

BERGMANN

Volle Kraft voraus

BERGMANN

Der 6 t Dumper des Meppener Herstellers Bergmann Maschinen

2060plus besitzt ein modernes Design, eine gefederte Hinterachse

und ein Fahrschutzdach. Das Fahrerschutzdach wurde so konzipiert,

dass es innerhalb weniger Minuten elektrisch abgesenkt werden

kann und der Dumper somit dem Hersteller zufolge auf einen Standard

Pritschen-Lkw verladen werden kann (Transporthöhe unter

2,60 m). Die Ausstattung des Dumpers beinhaltet einen Tier 4 Interim

Motor, ein übersichtliches Cockpit mit Fahrerinformations-System

und einen Einhebeljoystick.

Weiterhin feiert der Bergmann Dumper 3012 Rundkipper auf der

Intermat Premiere. Er ist der erste Rundkipper in der 12 t Klasse mit

einem Muldeninhalt von 7,5 m³ und einer Ausschütthöhe von über

1,4 m. Somit kann das Material problemlos in Absetz-Container geschüttet

werden. Ausgerüstet ist der 3012 R mit einem 160 PS starken

Cummins Diesel Tier 4 Interim Motor. Hohen Fahrkomfort und

Standsicherheit bezieht er aus einem Pendelknickgelenk mit hydraulischer

Dämpfung in Verbindung mit einer gefederten Vorderachse,

die den Fahrer entlastet und ein sicheres Fahrgefühl gibt. Neben

der Ausführung als Rundkipper ist der 3012 auch als Heckkipper

oder Dreiseitenkipper mit Wechselrahmen lieferbar. Alle drei Modelle

verfügen über eine elastisch gelagerte Komfortfahrerkabine mit

luftgefedertem Fahrersitz und können optional mit Klimaanlage,

Rückfahrkamera und/oder mit einem Drehsitz ausgerüstet werden.

04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 41 ]


Der AS 1600 ist mit einem

automotiven, hydrostatischen

Fahrantrieb mit MDrive

ausgestattet.

MECALAC

Effizient und vielseitig

Der Schnellwechsler Conect ist reversibel, d. h.

er ermöglicht die beidseitige Aufnahme von

Anbaugeräten, welche entsprechend für eine

umkehrbare Anwendung ausgerüstet sind.

MECALAC

Mecalac präsentiert auf der Intermat 2015 mit einem 3000 m² großen

Stand und einer 700 m² großen Fläche für Maschinen-Livedemonstrationen

einen Querschnitt seiner Produktpalette. Besonderes

Augenmerk wird hierbei auf den Schwenklader AS 1600, den knickgelenkten

Mobilbagger 12MTX und ein neues Schnellkupplungssystem

für Bagger gelegt.

Sicheres Schnellkupplungssystem

Von der Kabine aus zu betätigen, ist der Schnellwechsler Connect

standardmäßig für eine umkehrbare Werkzeugaufnahme konzipiert.

Mit ihm ist es laut Hersteller unmöglich, sein Werkzeug zu verlieren,

weder beim Aufnahmevorgang noch beim Arbeiten – sowohl im

Bagger- als auch im Ladermodus.

Die Anbauwerkzeuge sind mit Greiferhaltern versehen, deren Hakenform

eine Aufnahme durch zwei, am Baggerausleger befindliche

Bolzen ermöglicht. Der Haltebolzen am Ende des Löffelstiels

sowie ein zweiter Bolzen außerhalb des Löffelgestänges erfüllen im

Zusammenspiel diese Funktion. Der Hydraulikzylinder, der die beiden

Bolzen verbindet, bewirkt das Schließen sowie das Öffnen des

Schnellwechslers. Das Profil der Halter wurde entsprechend konstruiert,

dass der am Werkzeug anliegende Bolzen sich nicht mehr lösen

kann, sobald das Werkzeug angehoben wird. Ein zusätzlich vorhandenes

Warnsystem informiert den Fahrer in der Kabine über die

ordnungsgemäße Verriegelung des Anbauwerkzeuges am Schnellwechsler.

Das System ist wartungsfrei, denn am Wechsler selbst sind

keine zusätzlichen Schmierstellen vorhanden.

Vielseitiger Mobilbagger

Im 12MTX werden Bagger, Lader, Stapler und ein Werkzeugträger

in einer Maschine kombiniert – die Leistungsfähigkeit jeder dieser

Funktionen wird darüber hinaus durch Merkmale wie einen Gelenkausleger,

einen Knickrahmen, einen tiefliegenden Schwerpunkt,

einen drehbaren Oberwagen und eine rechts angebrachte Kabine

erweitert. Der integrierte Seitenversatz und der dreiteilige Ausleger,

der Arbeiten außerhalb des Fahrzeugumrisses ermöglicht, verleihen

der Maschine Kraft und Gewandtheit. Mit einem Hebewinkel von

140° ermöglicht die Kinematik des Gelenkauslegers die Einstellung

von Be- und Entlademanövern, ohne dass die Sicht auf die Ladeschaufel

eingeschränkt wird. Mit einer vertikalen Reichweite des Hebewerks

von +6 m bis -3 m können Lasten direkt in Becken, Fundamenten

usw. abgelegt werden. Die Ladegabeln können rückwärts

herausgezogen werden, sodass die Palette an ihrem Platz nicht verschoben

wird.

Effizienter und intuitiver Schwenklader

Vorgestellt wird außerdem ein neuer, vierradgelenkter Schwenklader

in der 11t-Klasse. Der AS 1600 ersetzt das Vorgängermodell AS

150, das 13 Jahre lang das Flaggschiff in der oberen Leistungsklasse

war. Der AS 1600 erhielt ein neues Design und diverse Neuheiten,

die der Hersteller erstmals für eine Maschine dieser Leistungsklasse

entwickelt hat.

Dazu gehören ein intuitiveres Bedienkonzept, der neue Fahrantrieb

mit MDrive, ein neuer, abgasarmer Motor, die Loadsensing-Hydraulikanlage

mit Flowsharing und die Auswertung von Maschinendaten

über das Diagnosesystem Mecadiag. Der AS 1600 erreicht laut

Hersteller als einziger Radlader in seiner Leistungsklasse eine Überladehöhe

von 3,40 m und ist mit einem Wenderadius von nur 4,35

m über Heck gut für enge Baustellen geeignet. Der AS 1600 kann

mit noch größeren Schaufeln als sein Vorgängermodell ausgestattet

werden: von 1,6 bis 2,5 mH sind diverse Schaufelgrößen und -typen

verwendbar.

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[ 42 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU INTERMAT


AVANT

Die Bühne bietet eine vertikale Reichweite von 13,2 m und 6,8 m horizontale

Reichweite. Zwei Antriebsmöglichkeiten gibt es für den Leguan 135:

Allradantrieb oder Ketten.

Hoch hinaus

AVANT

Die finnische Schwestergesellschaft der Avant Tecno Deutschland

GmbH, Leguan Lifts Oy, der erste Hersteller, der Anfang der 1990er

Jahre kompakte selbstfahrende Arbeitsbühnen auf den Markt gebracht

hat, erweitert sein Angebot um ein neues Modell. Das Unternehmen

präsentiert neben seiner kompletten Produktpalette aus

Multifunktionsladern, Arbeitsbühnen und Abbruchrobotern den

Leguan 135 auf der diesjährigen Intermat.

Das neue Modell bietet kompaktes Design ohne Kompromisse bei

Stabilität oder Reichweite. Die mit einem Verbrennungs- / Elektromotor

angetriebene Bühne bietet darüber hinaus eine vertikale

Reichweite von 13,2 m und 6,8 m horizontale Reichweite. Die Arbeitslast

für den gesamten Arbeitsbereich beträgt 140 kg und für

einen begrenzten Arbeitsbereich stehen 230 kg / 2 Personen Arbeitslast

zur Verfügung.

Der Leguan 135 wird mit zwei Antriebsmöglichkeiten angeboten:

mit Allradantrieb oder mit Ketten. Der Allradantrieb ermöglicht

eine Fahrgeschwindigkeit von bis zu 3,5 km/h, während die Ketten-Version

gute Geländefähigkeiten mit hoher Bodenfreiheit von

265 mm bietet. Das Modell ist mit vier Gängen und zwei verschiedenen

Fahrmodi ausgestattet. Fernbedienungen sind bereits in der

Serienausstattung enthalten. Sie sind mit der neuesten Technologie

ausgestattet und können sowohl im Fahr- als auch im Hubbetrieb

verwendet werden. Ebenso serienmäßig ist die automatische Nivellierung.

Das Auslegersystem ist ausgestattet mit Teleskoparm, 360

°-Drehung und einem großen 120°-Winkel für den Korbarm, der

auch negative Winkel möglich macht. Auf der Intermat wird neben

dem neuesten Modell auch der Leguan 160 präsentiert.

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[ 43 ]


HS SCHOCH

Ein gekantetes oberes Deckblech und die zusätzliche Innenkante gewährleisten eine höhere Steifigkeit und lassen bei gleicher Füllung

eine niedrigere Bauhöhe zu.

Serie 1.0 - Baggerlöffel

für die Kompaktklasse

HS SCHOCH

Seit Ende 2013 ist der badische Anbaugerätehersteller ZFE Mitglied

der HS-Schoch Gruppe. Nach einem Jahr der Konsolidierung

steht das Unternehmen mit neuen Produkten in den Startlöchern.

„Wir wollen zwar nicht alles anders machen, aber vieles besser“, beschreibt

Hermann Schoch die Lage. „Deshalb haben wir das letzte

Jahr genutzt, um neue Produkte zu entwickeln. Die Erfahrung von

ZFE und das Know-how und die Ressourcen der HS-Schoch Unternehmen

eröffnen uns völlig neue Möglichkeiten. Und die haben wir

genutzt.“

Den Anfang machte eine Minilöffel-Serie, die auf der GaLaBau in

Nürnberg zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt

wurde. Jetzt legt die süddeutsche Löffelschmiede mit Baggerlöffeln

für die Kompaktklasse nach.

„Der Name Serie 1.0 wurde bewusst gewählt. Damit möchten wir

den Neustart noch einmal zum Ausdruck bringen“, erläutert Hermann

Schoch weiter. „Unter dem Label Serie 1.0 werden im Laufe

des Jahres auch weitere neue Löffel- und Schaufelvarianten auf den

Markt kommen. Wir sind derzeit in der Testphase.“

Die ZFE Ingenieure haben im ersten Jahr als neues Mitglied der

HS-Schoch eine Vielzahl von technischen Neuerungen entwickelt,

die allesamt in der Serie 1.0 umgesetzt werden.

Insbesondere überzeugt die neue ZFE-Löffelgeneration mit einem

besseren Eindringverhalten und einem sehr guten Füllungs- und

Die tief ausgeschnittenen Seitenschneiden der Serie 1.0 sorgen für einen

niedrigen Grabwiderstand und senken den Energieverbrauch des Baggers.

Entleerungsverhalten. Eine Steigerung der Umschlagsleistung pro

Liter Diesel von mehr als 10% sind das Resultat monatelanger Entwicklungsarbeit.

Um das bestmögliche Eindringverhalten sicherzustellen, sind die

Serie 1.0-Löffel je nach Anforderungsprofil mit Schneide oder Zahnsystemen

von MTG, ESCO, CAT oder individuellen Kundenspezifikationen

erhältlich.

Eine sorgfältige Materialauswahl wie die Verwendung von hochfestem

Stahl für alle verschleiß- und stoßanfälligen Stellen und niedrigste

Fertigungstoleranzen machen die neuen Baggerlöffel robuster

und garantieren eine lange Standzeit. Dazu trägt auch der Einsatz

von Borox Messerstahl bei.

Borox Messer überzeugen wegen ihrer speziellen Wärmebehandlung

durch hervorragende Verschleißfestigkeit und Beständigkeit

gegen Bruch.

Großen Wert legt Hermann Schoch darauf, dass sämtliche Anbaugeräte

von ZFE komplett „Made in Germany“ sind. Alle Bauteile werden

in Deutschland hergestellt, angefangen vom Zuschnitt bis zur Endlackierung.

Zu sehen gibt es die neuen Kompaktlöffel der Serie 1.0

auch auf der Intermat in Paris.

[ 44 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

INTERMAT


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04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 45 ]


ERDBEWEGUNG

Stufe IV-konforme Bagger

für den 40-50-t-Bereich

DOOSAN

Die neuen Doosan-Modelle DX420LC-5, DX490LC-5 und DX530LC-5

für den 40-50-t-Bereich sind bisher die größten Stufe IV-konformen

Kettenbagger des Herstellers. Das Betriebsgewicht der Modelle

DX420LC-5 und DX490LC-5 hat sich um 700 kg bzw. 500 kg erhöht,

während das des neuen DX530LC-5 gleich geblieben ist. Die Hubkräfte

haben sich bei allen drei Modellen um durchschnittlich 5%

erhöht.

Kraftstoffsparende Motoren

Das neue 42-Tonnen-Modell DX420LC-5 wird vom Scania-Dieselmotor

DC13 angetrieben, der bei 1800 U/min eine Leistung von 257 kW

liefert. Die beiden anderen Modelle werden von einem Dieselmotor

desselben Herstellers angetrieben, der bei 1800 U/min eine Leistung

von 283 kW liefert. Die Motoren erfüllen mit den Nachbehandlungsverfahren

Abgasrückführung (EGR) und selektiver katalytischer Reduktion

(SCR) die Abgasnorm Stufe IV, ohne dass ein Dieselrußpartikelfilter

erforderlich ist. Zusätzlich wurden ein Luftmengenmesser

(MAF-Sensor) und eine Motorbremse verbaut.

Die Bagger verfügen über eine automatische Motorvorwärmvorrichtung

mit Glühkerze, die in der Wintersaison den Kaltstart erleichtert.

Der Motorkühlwasservorwärmer gewährleistet, dass der Motor

und andere Baugruppen bei Temperaturen unter -20 °C ordnungsgemäß

angelassen werden können und arbeiten.

Verringerter Kraftstoffverbrauch

Doosan hat eine Reihe von Maßnahmen realisiert, die im Vergleich

zum Vorgängermodell insgesamt eine Kraftstoffersparnis von 6 %

bis 13 % erzielen sollen. Hierzu zählt beispielsweise ein Tageszähler-Bildschirm,

mit dessen Hilfe der Kraftstoffverbrauch täglich (oder

über einen gewünschten Zeitraum hinweg) direkt über das Bedien-

feld überprüft werden kann, und eine neue automatische Abschaltfunktion,

die den Motor nach einer voreingestellten Zeit im Leerlauf

abschaltet. Hinzu kommt das System Smart Power Control (SPC).

Es überwacht die Motor- & Pumpenleistung und begrenzt unnötige

Ausgangsleistungen, je nachdem, ob die zu verrichtende Arbeit

schwer oder leicht ist. Die Modelle besitzen ein optimiertes Kühlsystem,

bei dem Kühler und Ölkühler getrennt sind.

Flotten-Managementsystem CoreTMS

jetzt Serienausrüstung

Die Modelle werden mit dem werkseitig vorinstallierten drahtlosen

CoreTMS Flotten-Managementsystem ausgeliefert. Es liefert Informationen

über die Leistungsdaten der Maschine. Das CoreTMS-System

ist auch als Kit zum Nachrüsten erhältlich und wird bei LC-5-

Baggern mit einem kostenlosen 3-Jahres-Abonnement geliefert.

Höherer Komfort, bessere Manövrierbarkeit

Die neue Kabine des DX300LC-5 bietet dem Hersteller zufolge hohen

Fahrkomfort und hohe Bedienerfreundlichkeit. So verfügt der

Bagger über eine AdBlue-Anzeige und eine Expressmenüleiste, über

die wichtige Funktionen schnell abrufbar sind. Der von Doosan-Baggern

bekannte Jog-Shuttle-Schalter sowie ein neues System, mit

dem Anbaugeräte entweder über Joystick oder ein Zweiwegepedal

bedient werden können, sind ebenfalls mit an Bord.

Sicherheit für Mensch und Maschine

Zur weiteren Maximierung der Widerstandsfähigkeit sind alle Modelle

mit einem Luftvorfilter ausgestattet. Ein Ölwannenvorfilter ist als

Sonderausrüstung erhältlich und entfernt Staub aus der Luftansaugung.

Befindet sich Wasser im Kraftstoff, ertönt jetzt ein akustischer

Alarm, um dauerhafte Schäden am Motor zu vermeiden.

DOOSAN

Das neue 42-Tonnen-Modell

DX420LC-5 wird von einem Dieselmotor

angetrieben, der bei 1800 U/

min eine Leistung von 257 kW liefert.

[ 46 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

ERDBEWEGUNG


RIEDLBERGER

Die Schnellwechselkupplung an einem Radlader.

Und im harten Einsatz.

Riedlberger und Winkelbauer

auf der Mawev-Show

RIEDLBERGER

Dank der strategisch geschickten und erfolgreichen Zusammenarbeit

der beiden Firmen Riedlberger und Winkelbauer wurden auf

der Mawev-Show die vielfältigen Vorteile des vollhydraulischen

Schnellwechslers aufgezeigt.

Eines der Highlights, die auf der Messe vorgestellt wurden, war der

extrem robuste und bewehrte Multiconnect Schnellwechsler der

Firma Winkelbauer. In Verbindung mit der schmutzgeschützten Hydraulikkupplung

„coupfix“ aus dem Hause Riedlberger, die ebenfalls

bei härtesten Einsätzen ihr Können und ihre Zuverlässigkeit unter

Beweis stellt, eine perfekte Lösung.

Die Hydraulikkupplung „coupfix“ integriert sich perfekt in den Multiconnect

Schnellwechsler und ermöglicht den Kunden das Beibehalten

aller Winkelbauer Anbaugeräte und ist mit allen Geräten

des Systems kompatibel. Der Clou an der Hydraulikkupplung ist der

vollautomatische Schmutzschutz, der die Ölverbindungen am Bagger

wie auch am Anbaugerät perfekt schützt. Dies wurde auf der

staubigen Messe an zwei Vorführbaggern und zwei Radladern demonstriert.

Optimaler Öldurchfluss bei kompakten Abmaßen und stabiler Bauweise

zeichnen die neue RH-Linie der „coupfix“ Hydraulikkupplung

aus.

Durch Einsatz von hochfesten Stählen und technischem Aluminium

konnte der Öldurchfluss im Vergleich zur Vorserie um 30 % erhöht

und das Gewicht um 25 % verringert werden. Dies hat eine enorme

Kraftstoffreduzierungen zur Folge. Die Hydraulikanschlüsse sind

unter vollem Druck kuppelbar, was die Installationskosten auf ein

Minimum reduziert.




ERDBEWEGUNG

04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 47 ]


Neue Dumper für 35 bis 50 Tonnen

BELL

Bell stellt auf der Intermat 2015 einen Prototyp seines B50E vor. Als

Nachfolger des weltweit ersten 50-Tonnen-6x6 B50D ist das Modell

ein wichtiger Bestandteil der zweiten Entwicklungsstufe der neuen

E-Serie in den Nutzlastklassen 35, 40, 45 und 50 Tonnen.

Linienführung und Fahrerkabine

Bei der Vorstellung der „großen“ E-Serie erklärt du Pisanie, zuständig

für das 6x6 Produktmarketing des Herstellers, dass die markante

Linienführung der kleineren Muldenkipper auch bei den größeren

Modellen beibehalten wurde. „Die Luftfiltereinheit unter der Motorhaube

sorgt für klarere Linien und die höhere Positionierung der

Scheinwerfer in der Haube schützt zudem wirksam vor Verschmutzung

und Beschädigungen.“

Die Fahrerkabine der E-Serie setzt weiterhin Standards in allen Klassen.

Den Fahrer erwarten dem Unternehmen zufolge ein klar gestalteter

Arbeitsplatz mit niedrigem Geräuschpegel sowie einem großformatigen

LCD-Cockpitdisplay mit B-Drive-Menüsteuerung und

integrierter Rückfahrkamera. Staub- und wassergeschützte Schaltermodule

sowie zahlreiche Staufächer inklusive Kühl-/Heizbox runden

den Fahrerbereich ab.

Motor und Getriebe

In den entsprechenden Leistungsklassen wechselte Mercedes-Benz

im Zuge der Umstellung auf EU-Stufe IV/Tier 4final von V-Motoren

auf Reihen-Sechszylinder. „Dieser Wechsel wurde auch in unseren

neuen großen E-Serien-Modellen vollzogen und bringt nun bessere

Leistungsgewichte für schnellere Umläufe“, erklärt Tristan du Pisanie.

„Die neuen Motoren zeigen gegenüber den bisherigen Aggregaten

der 500er-Serie auch Verbesserungen in den Bereichen Emissionen,

Leistungsdichte, Geräuschentwicklung und Treibstoffverbrauch.“

Bei den Getrieben setzt man weiterhin auf Allison-Technologie. Nennenswerte

Änderungen betreffen den Verzicht auf Getrieberetarder

zugunsten der länger bauenden Reihen-Sechszylinder sowie eine

neue Siebengang-Automatik im Bell B50E.

Nutzlasten

Bei den Modellen B35E, B40E und B45E wurden Nutzlasten und Muldeninhalte

vergrößert. „Zwar bestimmen das richtige Verhältnis von

Nutzlast zu Ladegerät und die entsprechend notwendigen Arbeitsspiele

weiterhin entscheidend die Produktivität. Zugunsten von

Transporteinsätzen mit häufig wechselnden Materialdichten haben

wir uns jedoch entschieden, die Nenn-Nutzlasten anzupassen“, erklärt

du Pisanie.

Achsen

Um die höheren Nutzlasten der großen E-Serien-Modelle aufzunehmen,

wurden die Achsgehäuse in Material und Ausführung verstärkt.

Dies machte getrennte Ölkreisläufe für Achsen und die „nassen“

Betriebsbremsen notwendig.

Kosten pro Tonne

„Niedrigere Kosten pro Tonne waren vorrangiges Ziel in der Entwicklung,

denn eine höhere Produktivität bringt unseren Kunden mehr

Gewinn oder verbessert ihre Position bei Ausschreibungen. Wir haben

in unterschiedlichen Anwendungen Vergleichstests zwischen

unserer D-Serie und den neuen E-Serie-Modellen gefahren. Unter

Einbeziehung verschiedener Kostenmodelle einschließlich Anschaffung

bzw. Wiederverkauf sowie Reparatur und Wartung zeigen die

Ergebnisse durchweg niedrigere Kosten pro Tonne für unsere neue

E-Serie“, betont Tristan du Pisanie.

Die Mercedes-Benz-Motoren der

neuen großen E-Serien-Knicklenker

sind durch Reihen-Sechszylinder

ausgestattet und erfüllen EU-Sufe IV/

Tier 4final.

Auf der Intermat 2015 präsentiert

Bell Equipment den Prototyp

des B50E als Nachfolger seines

Großdumpers B50D.

BELL EQUIPMENT

[ 48 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

ERDBEWEGUNG


ZEPPELIN

Die neuen Dozer von Cat sind mit zuschaltbarer elektronischer Schildstabilisierung

ausgestattet. Damit gleichen sie kleinere Bodenunebenheiten

blitzschnell automatisch aus, sodass ein gleichmäßigeres Planum entsteht.

Neu mit Stufe IV-Motoren, mehr Komfort und elektronischen Planierhilfen:

Cat D4K2 und Cat D5K2.

Überarbeitete Kettendozer

CAT

Die neuen Cat Kettendozer D4K2 und D5K2 weisen konstruktive

Änderungen, die dem Unternehmen zufolge für ein deutliches Leistungs-

und Genauigkeitsplus bei Planier-, Hilfs- und Nebenarbeiten

sorgen – den üblichen Einsatzarten dieser Maschinentypen. Ausgerüstet

mit schadstoffärmerem Dieselmotor, automatischer Traktionskontrolle,

2D-Neigungsanzeige bzw. 2D-Neigungssteuerung

und verbesserter Kabinenklimatisierung, offerieren die Dozer mehr

Effizienz und mehr Komfort. Alle bisherigen bewährten Merkmale

der Vorgängermodelle wie hydrostatischer Fahrantrieb, elektronische

Schildstabilisierung, hydraulische Schnittwinkel-Verstellung,

Eco-Modus und bestens ausgestattete Fahrerkabine bleiben erhalten.Beide

Maschinen werden vom Cat Dieselmotor C4.4 ACERT mit

69 kW (D4K2) und 78 kW (D5K2) angetrieben, der die Anforderungen

der aktuellen EU-Stufe IV erfüllt. Gekühlte Abgasrückführung, wartungsfreier

Oxidationskatalysator und selektive katalytische Reduktion

reichen bei diesem Motor bereits aus, um die strengen Emissionsgrenzwerte

zu unterschreiten.

JUBILÄUMS

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engcon wird 25 und das feiern wir das

ganze Jahr über mit zahlreichen Events und

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ERDBEWEGUNG

04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 49 ]


www.bau-baumaschinen.de

BAU: Ihr Spezialist für

Aufbereitungstechnik

im Süden

Seit September 2014 wird nun auch am Portal in Aichelberg unbelastetes Material zur Entsorgung

abgefahren. Um diese Massen auf den Weg zu bringen, koordiniert die Geiger Logistik täglich 50 bis

100 LKW in der Region Ulm/Stuttgart.

2014 über 1,2 Mio. Tonnen

Material aufbereitet

GEIGER

GEIGER

Die Arbeiten am knapp fünf Kilometer

langen Steinbühltunnel bei Hohenstadt

auf der Schwäbischen Alb gehen gut

voran. Der Rohbau des Eisenbahntunnels

der Strecke Stuttgart-Ulm mit zwei

Röhren soll bis 2018 fertiggestellt sein.

2014 wurden über 1,2 Millionen Tonnen

Tunnelausbruchmaterial zu Frostschutzkies

oder Betonzuschlagstoffen mittels

mobiler Brechanlagen aufbereitet. Bis zu

drei Brechanlagen samt zugehörigen Siebanlagen,

zwei Bagger sowie fünf Radlader

waren im Einsatz. Pro Tag wurden bis

zu 10.000 Tonnen Material bewegt und

bearbeitet. Neben der Aufbereitung des

Steinbühltunnel-Materials wird auch Material

aus dem Bosslertunnel in Gruibingen

entsorgt.

Mobile Siebanlagen bei BAU

Baggersystem

in 2D und 3D

Sandsiebanlagen, Schwerlastsiebanlagen,

Horizontalsiebanlagen

Mobile Brecheranlagen bei BAU

Prallbrecher, Backenbrecher,

Kegelbrecher

Mobile Haldenbänder bei BAU

Die BAU gehört zu den führenden Profis für Qualitäts-Baumaschinen,

Baugeräte und Bauzubehör.

An vier Standorten ist unser ambitioniertes Team

für Sie da und betreut Kunden und Partner in den

Bereichen Vermietung, Verkauf und Service.

Kempten

Tel.: 08 31 - 5 75 35 0

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München Ingolstadt

[ 50 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

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ingolstadt@bau-baumaschinen.de

MOBA

Das 2D System Moba der Xsite Linie bietet

als Einstiegssystem in die Maschinensteuerung

alle notwendigen Funktionalitäten

für kleinere Projekte. Dem Hersteller

zufolge hat es das größte auf dem Markt

verfügbare Touchscreen-Display für 2D

Baggersteuerungen. Eine weitere Besonderheit

ist die Aufrüstbarkeit auf 3D. Dazu

ist lediglich eine GNSS-Erweiterung nötig.

Einfache 3D Modelle kann der Bediener direkt

über das System erstellen, ohne dass

vom Planer erstellte 3D Geländemodelle

benötigt werden. Vermessungs- und Kontrollarbeiten

entfallen durch die GNSS Positionierung

größtenteils. Mit dem optionalen

GNSS Kompass ist die Ausrichtung der

Maschine bestimmbar. Sämtliche Daten

MOBA

Mit dem 3D High End System können sogar

komplexe Projekte schnell und effizient bearbeitet

und fertiggestellt werden.

werden zur Dokumentation gespeichert

und der kabellose Datenaustausch ermöglicht

eine schnelle Übertragung vom Büro

zur Baustelle und umgekehrt. Mit den Xsite

Systemen kann der Maschinenführer laut

Hersteller auch in schlecht einsehbaren

Baustellen und unter Wasser exakt arbeiten.

Bei Fragen bietet der Remote Support

schnelle Hilfe. Der modulare Aufbau der

Systeme ermöglicht jederzeit ein Upgrade.

ERDBEWEGUNG


v.l.: Harald Weber (Leitung Aufbereitungstechnik Bau Süddeutsche

Baumaschinen Handels GmbH), Florian Bock (Geschäftsführer Bock & Söhne)

vor der neuen Brecheranlage.

BOCK

Kaufentscheidung

die sich auszahlt

9,5 kW

BOCK

Seit Anfang des Jahres steht und arbeitet bei der Firma Bock & Söhne

ein neuer Backenbrecher Terex Finlay J-1160 vom Süddeutschen

Händler „BAU Süddeutsche Baumaschinen Handels GmbH“.

Die Firma Bock & Söhne, mit Sitz im schwäbischen Babenhausen, ist

mit seinen 25 Mitarbeitern vorwiegend im Spezialabbruch sowie in

der Entsorgung und in der Altlastsanierung tätig. Schon seit Jahren

arbeiten der Geschäftsführer von Bock & Söhne, Florian Bock und der

Leiter der Aufbereitungstechnik von BAU, Harald Weber zusammen.

„Wenn wir eine Brecher- oder Siebanlage gebraucht haben, hat uns

die Flexibilität und die Maschinenqualität bei BAU stets überzeugt“,

so Florian Bock. Als nun bei der Firma Bock & Söhne die Investition

einer Anlage anstand, entschied man sich für den Backenbrecher

J-1160. Er überzeugte das Unternehmen mit einem Gewicht von

36 Tonnen und einem Einlauf von 1000 mm x 660 mm. Ein Magnetband,

sowie ein Seitenband für die zwei Meter lange Vorabsiebung

sind bei dieser Maschine serienmäßig. Eine Funkfernbedienung,

eine Zentralschieranlage und eine Wasser-Hochdruckbedüsung

wurden hier als zusätzliche Ausstattung gewählt.

„Uns überzeugte vor allem die hohe Robustheit und die hohe Stundenleistung

im Vergleich zum Dieselverbrauch der Maschine. Auch

der große Aufgabebunker von 8 m³ ist ein echter Vorteil für uns“, so

Florian Bock. Auch die Servicestationen in Kempten, Neu Ulm, München

und Ingolstadt dürften ein gutes Argument für die Kaufentscheidung

gewesen sein.

Besuchen Sie uns auf der Intermat

5a K 047

ERDBEWEGUNG

04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 51 ]


Die Arbeitshydraulik des TL100 lässt sich mit zahlreichen Anbauwerkzeugen

bestücken – von Schaufeln über Staplergabeln bis hin zur Kehrmaschine.

Smarter und sauberer

TEREX

Knicklenkung, pendelnd aufgehängte Hinterachse, Komfortkabine mit zwei

Türen und eine Parallelkinematik sind nur einige Merkmale, die den Radlader

auszeichnen.

TEREX

Terex beginnt das Jahr mit drei neuen Modellen: der TL80, der TL100

und der Schwenklader TL70S. Die „Generation 2015“ wird vom Unternehmen

im Werk Crailsheim gefertigt. Die Radlader sind mit Dieselmotoren

ausgerüstet, die die Grenzwerte der EU-Abgasnorm IIIb

(entspricht US-Norm EPA Tier 4 final) unterschreiten. Im gleichen

Entwicklungsschritt wurden alle neuen Radlader mit dem „Terex

Smart Control“-Steuer- und Bediensystem ausgestattet.

Motoren mit weniger Schadstoffen

Die neuen Motoren verzeichnen laut Hersteller gegenüber den

Vorgängermodellen einen verringerten Kraftstoffverbrauch bei

deutlich vermindertem Schadstoffausstoß, ohne auf Leistung zu

verzichten. In allen drei Radladern kommt ein wassergekühlter 4-Zylinder-Turbodieselmotor

mit Ladeluftkühlung und gekühlter Abgasrückführung

zum Einsatz.

Der neue 2,9 Liter-Motor entwickelt bei einer Nenndrehzahl von

2200 min-1 eine Leistung von 45 kW (61 PS) im TL70S und im TL80

bzw. 55,4 kW (75 PS) im TL100. Der Motor arbeitet mit einer elektronisch

gesteuerten Hochdruck-Common-Rail-Einspritzung und

erzeugt ein maximales Drehmoment von 240 Nm (bei 1600 min-1

im TL70S und TL80) bis 300 Nm (im TL100). Damit sind im Vergleich

zu den Vorgängermodellen höhere Drehmomente zu verzeichnen

sowie ein höherer Wirkungsgrad der Fahrantriebskomponenten. Die

Motoren kommen ohne Dieselpartikelfilter aus.

Eigenentwicklung Smart Control

Die zweite grundlegende Veränderung, durch die sich die Radlader

der „Generation 2015“ auszeichnen, ist eine neu entwickelte Steuer-

und Bedieneinheit. Das „Terex Smart Control (TSC)“ genannte

System umfasst eine neue Steuerelektronik, verbunden mit einem

neuen Instrumenten- und Joystickdesign.

TSC soll die Effizienz verbessern. „Der Fahrer bekommt zahlreiche

Möglichkeiten, durch die Software direkt über das Display auf die

Maschinenperformance zuzugreifen, beispielsweise bei der Einstellung

der Hydraulikleistung der Zusatzsteuerkreise“, erklärt Karl Kleinhenz,

Leiter der Konstruktion und Entwicklung der Radlader.

Service und Wartung vereinfacht

Ein Plus im Bereich Service und Wartung bietet die vereinfachte

Zugänglichkeit der Elektrik. Alle Relais und Sicherungen sind in der

Kabine erreichbar, die Service-Klappe lässt sich werkzeugfrei öffnen.

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[ 52 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

ERDBEWEGUNG


Die Terex Radlader der „Generation 2015“ – ausgestattet mit

Tier-4-konformen Motoren und einem neuen Bedien- und

Steuersystem (Terex Smart Control).

Mit einer Auswahl von neun

Fräsköpfen bietet Simex

Lösungen für die

unterschiedlichsten

Anwendungsszenarien.

Der patentierte,

vollhydraulische Antrieb mit

neuem Dichtsystem

garantiert Zuverlässigkeit

auch bei abrasivem Material

und ermöglicht die Arbeit

des Anbaugerätes für

längere Zeit unter Wasser.

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04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 53 ]


Werksbesichtigung in Dänemark

HYDREMA

Seit über einem Jahr formiert sich die neue Vertriebsorganisation

von Hydrema in Deutschland unter der Leitung des neuen Vertriebsleiters

Martin Werthenbach. Dabei veränderte sich der Verkauf

weg vom reinen Direktvertrieb hin zu einem dualen System, bestehend

aus 3 eigenen Vertriebsniederlassungen und einem ständig

wachsenden Netz von Vertriebspartnern. Nach gut einem Jahr war

es Zeit, die neuen Vertriebspartner zu einer Besichtigung des Werkes

in Dänemark einzuladen.

„Wir haben aktuell 14 Vertriebspartner für Deutschland gewinnen

können und so war es angebracht, diesen Partnern auch die

Luxus-Bus zunächst weiter zur Brauereibesichtigung nach Flensburg.

„Das gemeinsame Plopp-Konzert werden alle in guter Erinnerung

behalten und durch das gemeinsame Mittagessen in lustiger

Runde wurden schon einmal die ersten Kontakte zwischen den Partnern

geknüpft“, erzählt Niederlassungsleiter Gerd Huber, der bislang

im Süden die meisten Händler für das Unternehmen vereinigen

konnte. „Den Abend haben wir dann in lustiger Runde im Hotel bei

einem gemütlichen Abendessen ausklingen lassen und alle waren

gespannt auf den nächsten Tag.“

Der zweite Tag begann zunächst mit einem Besuch der Vertriebsniederlassung

in Støvering. Historisch bedingt holt Hydrema die

Ein Stopp „zur Stärkung“ fand in

der Flensburger Brauerei statt.

Der Besuch der großen Vertriebstagung

bot auch die Gelegenheit, sich mal eine

der vielen Mehrzweckmaschinen näher

anzusehen.

Während der Tagung wurden die besten

Händler des Jahres 2014 geehrt. Für Deutschland

der Händler Fischer & Schweiger und für

den Export der Händler AG Hugo Schädler.

Die Werksbesichtigung in

2 Gruppen machten die

Einkaufsleiterin Marianne

Frank Morgensen sowie der

Konstruktionschef Thorkil K.

Iversen.

‚Geburtsstätte des MX-Mobilbaggers’ vorzustellen“, erzählt Martin

Werthenbach. Das Unternehmen hat im letzten Jahr nicht nur den

Vertrieb umgestellt, sondern auch die Produktion. Im deutschen

Werk werden heute ausschließlich Dumper und Kabinen hergestellt,

während in dem dänischen Hauptwerk alles, was baggert, also Baggerlader

und der moderne City-Bagger, produziert werden.

Die gemeinsame Tour begann am Hamburger Flughafen, der als

zentraler Anreisepunkt für alle gut erreichbar war. Mit einem kurzen

Stopp bei den Hamburger Baumaschinen, wo noch einige Auto-Anreiser

zustiegen und das erste Gruppenfoto entstand, fuhr man im

Kraft aus Jahrzehnten des Baggerlader-Vertriebs in Skandinavien.

Eine Maschine, die in Deutschland nur noch selten angetroffen wird.

Bei der Maschinenvorführung wurde deutlich, dass man nicht vor

einem normalen Baggerlader steht. Der Schwenkbereich des Heckbaggers

ist so groß, dass sich die Maschine die Frontschaufel quasi

selbst beladen kann. Der Fahrersitz lässt sich komplett drehen und

je nach Sitzposition kann die Maschine auch komplett in die jeweilige

Richtung verfahren werden. Das Unternehmen versteht sich als

Hersteller von Spezialmaschinen und baut neben dem Baggerlader

auch große Muldenkipper von 10 bis 20 Tonnen Nutzlast.

HYDREMA

Nach der Anreise zum Hamburger Flughafen wurden einige Auto–Anreiser

noch bei den Hamburger Baumaschinen aufgenommen. Eine gute Gelegenheit

für ein erstes Gruppenfoto.

[ 54 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

ERDBEWEGUNG


Nach einer kurzen Begrüßungsrede übergab Jan Werner Jensen

dann sofort an den Vertriebsleiter, der den Moment als Sternstunde

definierte: „Dies ist die erste Vertriebstagung der Vertriebspartner

der sich neu formierenden Vertriebsorganisation in Deutschland

unter Teilnahme der Vertriebspartner – Kollegen aus Österreich und

Liechtenstein.“

Übrig geblieben ist aus dem klassischen Baumaschinenbau des

Unternehmens der MX Kurzheckbagger. Er verfügt laut Hersteller

trotz der hohen Hubkräfte über einen sehr kurzen Hecküberstand

mit gleichzeitig großer Kabine und starkem Motor. Bei der Maschine

aus eigenem Stahl- und Zylinderbau stehen über 400 Liter für Anbaugeräte

zur Verfügung. Auch luftgefederte und beheizte Sitze mit

Klimaanlage und elektrisch verstellbare und beheizte Außenspiegel

sind integriert. Die Motorhaube geht elektrisch auf und zu und der

Zugang zu den Komponenten, wie den Bosch-Rexroth Pumpen

oder dem Cummins-Dieselmotor, sind vom Boden aus leicht möglich.

Nach einem Betriebsrundgang hatte man Gelegenheit, den

Zweiwegebagger zu sehen, der über einen Kombiunterwagen verfügt.

Der Wechsel von Reibradantrieb zu Direktantrieb ist hier dem

Hersteller zufolge spontan zu jedem Zeitpunkt möglich.

Martin Werthenbach schloss die Veranstaltung mit Ausblicken auf

das nächste Jahr und der Feststellung, dass man die Firma bereits zur

Bauma 2016 von einer anderen Seite kennenlernen wird. Kurz nach

der Tagung gewann man mit KaDo aus Neunkirchen einen weiteren

Vertriebspartner für das Saarland. „Die Partner, mit denen wir zusammenarbeiten,

werden an unserem Erfolg teilhaben“, bestätigt Martin

Werthenbach zum Schluss der Veranstaltung. Ein weiteres Ziel hat

man am Ende erreicht: Am Hamburger Flughafen verabschiedeten

sich Freunde, die sich in Dänemark gefunden haben.

Auch der Zweiwegebagger

mit seinem Kombi-Unterwagen

fand großes Interesse.

Die Gäste durften die Maschinen auf Herz und

Nieren prüfen.

Der Einblick in die Kabine eines Minenräumfahrzeuges

stieß auf großes Interesse.

Ebenso wie das Fahren mit dem

Hydrema-Mehrzwecklader.

SICUR

TM

04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 55 ]


Ein Reifenprogramm,

das Großes bewegt.

Über 45 verschiedene Reifen für

Steinbruch, Laden, Heben, Transport.

Stian Holte reiste aus Norwegen an und stellte auf dem VDBUM-Großseminar

einen innovativen Kabelsucher vor.

Neues Kabelsuchgerät

HOLTE

Auf dem VDBUM-Groβseminar in Kassel demonstrierte der 73-jährige

Stian Holte aus Norwegen einen Kabelsucher dem Fachpublikum.

Als Norweger war er ein exotischer Aussteller in Kassel, überzeugte

aber durch sein Auftreten und kam mit den Seminarteilnehmern als

Techniker und Konstrukteur leicht ins Gespräch. Wertvolle Kontakte

sowie ein paar Bestellungen konnte der Unternehmer für einen

elektronischen Kabelsucher, der im Tiefbau eingesetzt werden soll,

bekommen.

An allen Seminartagen demonstrierte er die Entwicklung eines Kabelsuchers

(CB DiffAnt). Der neue Kabelsucher CB DiffAnt hat eine

differentielle Antennenanordnung (Stab mit zwei entgegengerichteten

Ferritstabantennen), die direkt einfallende Radiosignale neutralisiert,

sie jedoch indirekt, via naheliegende Kabel empfängt. Das

ermöglicht, die Kabel mithilfe des Radiosignals treffsicher zu lokalisieren.

Dem Norweger ist es damit gelungen, aus einem Problem

eine technische Alleinstellung zu machen. Neben dem Kabelverlauf

kann auch die Tiefe problemlos ausgelotet werden. Holte demonstrierte

und testete den Kabelsucher auch in unmittelbarer Nähe

von den zwei starken Langwellensendern DCF49 in Mainflingen bei

Aschaffenburg und DCF39 in Burg bei Magdeburg, die im Dienst der

EFR (Europäische Funk-Runsteuerung) stehen und Steuerdaten für

Straβenbeleuchtungen, Elektrokessel, Tarifumschaltung von Strommessern

(Smart Meters) aussenden. Auch der Zeitsignalsender

DCF77, der alle gängigen Funkuhren steuert, liegt in Mainflingen.

Acht Prototypen, davon sind bereits sechs verkauft, aller Kabelsuchgeräte

sind mit sehr guten Ergebnissen getestet worden, erklärte

Stian Holte, der als Norwegischer Elektrotechniker bereits 1984

einen der ersten zivilen GPS-Empfänger mit seinem Team gebaut

hat. Die Serienproduktion läuft in diesen Tagen an mit dem Ziel, im

Mai lieferfähig zu sein. Dann will das norwegische Unternehmen

verstärkt Händler im Bundesgebiet für den Kabelsucher gewinnen.

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Vertriebshändler für Deutschland:

Bohnenkamp AG | www.bohnenkamp.de

Sowohl zur Ortung als auch zur Tiefenbestimmung kann das Gerät eingesetzt

werden.

Telefon: +49 (0) 541 121 63 - 200

[ 56 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU ERDBEWEGUNG


Präzision und

Geschwindigkeit

Die Leica iCON grade IGD4-SP

sorgt für maximale Performance

der Raupe und eine effektive Kontrolle

der Erdschwaden mit dem

angewinkelten Schild.

LEICA GEOSYSTEMS

Das Tiefbauunternehmen Reuscher aus Rennerod im Westerwald

hat mit der Dual GNSS-Steuerung Leica iCON grade IGD4-SP die erste

vom Band gelaufene Planierraupe der Generation 6 von Liebherr

veredelt. Die 2-Antennen-Lösung treibt die Planierraupe PR 736 mit

dem 6-Wegeschild zu Höchstleistungen an.

Seit einem halben Jahr hat das Unternehmen die iCON grade IGD4-

SP im Einsatz. Schon nach sechs Monaten ist für den Baugeräteführer

des Unternehmens Jonas Schmid klar, dass sich die Investition

auszahlt: „Es gab bislang keine Standzeiten, die die Arbeit verzögert

hätten, keine Telefonate mit Monteuren, keine Ausfallzeiten.“ Falls

doch einmal Unterstützung benötigt werden sollte, hat Leica Geosystems

die Steuerung mit einem Fernwartungstool ausgestattet. Es

findet laut Hersteller rasch die Ursache, ohne dass erst ein Monteur

auf die Baustelle geschickt werden muss, und die Software ermöglicht

es, Projektdaten einfach vom Büro aus auf die Baustelle zu übertragen.

Für den Baugeräteführer stellt die Steuerungstechnologie ihre Fähigkeiten

besonders im Einsatz im schwierigen Gelände unter Be-

LEICA GEOSYSTEMS

weis. „Gerade an steilen Böschungen zeigt sich, wie leistungsstark

eine Maschinensteuerung ist. Mit der iCON grade IGD4-SP liegt das

Schild der Raupe stabil auf, es läuft ruhiger, schaukelt nicht auf –

auch bei hohen Geschwindigkeiten. Zudem erkennt die Steuerung

immer, ob wir vorwärts oder rückwärts fahren, was bei der Vorgängerlösung

eines anderen Herstellers noch manuelle Korrekturen erforderte“,

so Schmid.

Planierhöhe und -neigung können laut Hersteller auch bei hoher

Leistung der Maschine beibehalten werden. Die exakte Berechnung

der Schildneigung und des -winkels ermöglicht es, das Material präzise

Spur für Spur zu bewegen. Projekte werden schneller mit weniger

Nacharbeit abgewickelt, so das Unternehmen.

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überzeugt er auch durch die Qualität und alle Vorteile, die das Standardmodell auszeichnen. Sein besonderer Wettbewerbsvorsprung

liegt jedoch in der ab Werk integrierten, revolutionären Maschinensteuerung von Komatsu. Durch diese innovative Neuerung

kann der Fahrer sich voll und ganz auf den Einsatz konzentrieren, während das System sicherstellt, dass nur genau so viel

Material bewegt wird, wie geplant. Vom ersten Aushub bis zur Feinarbeit – der PC210LCi-10 Hydraulikbagger steht für maximale

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wird das Sortiment der Yamaha

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durch Wasserpumpen – zurzeit

zwei Modelle. Beide Modelle

sind leicht, kompakt und dank

moderner Technik leistungsstark.

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123 ccm-Viertaktmotor mit

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Kapazität von 600 Litern pro

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Förderleistung von bis zu 980

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[ 58 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

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04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 59 ]


Nivelliersystem mit

neuem Temperatursensor

MOBA

Qualität und Langlebigkeit sind Ziele, die für Hersteller von Maschinensteuerungen

maßgeblich sind. Das gilt nicht nur für die Entwicklung

neuer Produkte, sondern auch für die Anwendung auf der

Baustelle, insbesondere bei komplexen Aufgaben wie dem Bau von

Asphaltstraßen.

Verschiedene Forschungsprojekte zum Thema Asphalteinbau lieferten

in der jüngsten Vergangenheit die Erkenntnis, dass auch die

Temperatur des Materials eine sehr wichtige Rolle für die Qualität

der Straße spielt. Deshalb hat die Moba Mobile Automation AG ihr

Nivelliersystem „Moba-matic“ für Asphaltfertiger um einen weiteren

Sensor erweitert und bietet nun erstmals die Möglichkeit, die

Materialtemperatur während des Einbaus zu messen und auf der

„Moba-matic II“ Bedieneinheit anzuzeigen. Die Temperatursensoren

können an unterschiedlichen Positionen am Fertiger installiert

werden. Entweder im Materialbehälter, um die Materialtemperatur

MOBA

Auf dem Display der „Moba-matic II“ Bedieneinheit

wird die Temperatur des Sensors ständig

angezeigt.

bei der Anlieferung zu überwachen, oder im Bereich vor der Bohle.

Dann wird die Materialtemperatur während des Einbaus gemessen.

Am besten funktioniert dies dort, wo bewegtes Material gemessen

werden kann.

Die Sensoren werden mittels Magnethalter installiert und senden

die Temperaturen in Echtzeit über einen kleinen Controller an die

Bedieneinheit, wo der Bediener diese jederzeit ablesen kann. Damit

entfällt das manuelle Messen mittels Handmessgerät. Ein weiterer

Vorteil ist, dass der Anwender direkt entscheiden kann, ob das Material

noch eingebaut werden soll oder ob es bereits so sehr ausgekühlt

ist, dass der Einbauprozess gestoppt wird, um spätere Schäden

zu vermeiden. Es kann entweder ein Sensor für beide Bedieneinheiten

oder es können zwei getrennte Sensoren für jeweils eine Bedieneinheit

auf jeder Seite verwendet werden.

Der neue Temperatursensor unterstützt das Ziel, die Temperatur

während des gesamten Einbauprozesses zu kontrollieren. Dies beginnt

im Mischwerk und setzt sich in der Temperaturüberwachung

auf der Asphaltmulde fort. Während des Einbaus kann zusätzlich ein

PAVE-IR Scan System zur Qualitätskontrolle und damit zu einer langfristig

höheren Qualität der Straße beitragen. Dieses System ermittelt

und dokumentiert die Asphalttemperatur während des Einbaus

flächendeckend über die gesamte Einbaubreite. Mit diesen Informationen

lässt sich der Einbauprozess optimieren und letztendlich die

Langlebigkeit der Straße erhöhen.

www.holte-electronics.no

Händler gesucht

[ 60 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

ERDBEWEGUNG


NUTZFAHRZEUGE AM BAU

FAYMONVILLE

Die niedrige Ladehöhe (780 mm) des Tiefladers mit „Twin Axle II“ stellt einen erheblichen Vorteil beim Transport von hohen Gütern dar.

Einzelradaufhängung wird

mit Erfolg in Polen eingesetzt

FAYMONVILLE

Seit der Markteinführung der neuen Entwicklungsstufe seiner „Twin

Axle II“- Einzelradaufhängung vor zwei Jahren konnte sich das Prinzip

des Herstellers Faymonville schnell in der Branche etablieren. Abgeschlossen

wurde die Konzeption durch ein komplexes Testfahrtenprogramm,

wo bei maximaler Beladung insgesamt über 50.000

Kilometer abgespult wurden. Daraufhin klopften immer mehr Kunden

beim belgischen Hersteller an und bestellten Sattelauflieger

oder Tieflader mit der Einzelradaufhängung. Zu den neuen Kunden

gehört so beispielsweise das Unternehmen Sachs Trans aus Polen.

Zur 175 Einheiten zählenden Fahrzeugflotte gehören nunmehr zwei

Faymonville-Auflieger. Der MegaMax-Tiefbett-Auflieger mit Pendelachsen

und Kesselbrücke und der 5-achsige MultiMax-Tieflader mit

dreifachem Auszug, hydraulischer Lenkung und „Twin Axle II“-Einzelradaufhängung.

Der Tieflader ist kompakt und verfügt über drei

Auszüge, wobei die Basislänge von Anhänger und Sattelzugmaschine

im gesetzlich zulässigen Rahmen von 16,5 Metern bleibt. Entsprechend

ist diesbezüglich keine Zusatzgenehmigung erforderlich.

Benutzerfreundliche Handhabung

Die Ladehöhe des MegaMax kann auf 780 mm über dem Fahrwerk

abgesenkt werden (sogar in der dreifach ausziehbaren Variante),

was einen bedeutenden Vorteil beim Transport hoher Güter darstellt.

Optimierte Wartungskosten, Rentabilität sowie ein optimales

Verhältnis zwischen Kilometern und Kosten werden laut Hersteller

mittels der Einzelradaufhängung erzielt. Auch leichtere, aber zudem

robustere und biegungssteifere Zentralträger könnten dank der Einzelradaufhängung

und dem Verzicht auf durchgehende Achskörper

genutzt werden. Die Einzelradaufhängung „Twin Axle II“ wird indes

somit auch auf polnischen Straßen erfolgreich eingesetzt.

NUTZFAHRZEUGE AM BAU

04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 61 ]


ZANDT

Der AT-P 400 mit Luftfederaggregat 4 x 10,5 Tonnen, Präzisionskegelrollenlager

und Federspeichenzylinder.

Der AT-P 400 ist ein flexibler Anhänger mit umfangreichen Möglichkeiten zur

Ladungssicherung.

Mensch und Technik verbunden

ZANDT

40 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht, 10 m gerade Plattformladelänge,

optimierte 9 Paar Rungenraster in Längs- und Querrichtung,

18 Paar Zurrpunkte, niedrige Beladehöhe in Bereifung 245/ 70R17,5.

Das sind die Kerndaten, die den neuen Zandt cargo AnhängerTieflader-Plateau

AT-P 400 kennzeichnen. Jedoch sind es eben nicht nur

die reinen Leistungsdaten alleine, die den Kern eines Anhängers

ausmachen.

Die Anhänger eines Unternehmens sind mehr als nur Stahl, Achsen

und die konstruktive Technik in Nutzlast und Ladungssicherung. Zusammen

bilden die Faktoren Preis, Produktqualität und Service die

dauerhafte Grundlage für den täglichen Arbeitseinsatz.

Zusammenarbeit und Flexibilität

Ein gutes Beispiel für Zusammenarbeit und Flexibilität ist die Entstehungsgeschichte

des Zandt cargo AT-P 400 in Zusammenhang mit

dem Unternehmen Rank Kranservice im oberpfälzischen Weiden.

Rank erwarb einen Tadano Faun ATF 220G-5. Um die Leistungsdaten

des Mobilkrans voll ausnutzen zu können, sind 71 Tonnen Ballastgewicht

erforderlich. Ein Teil davon, genauer rund 31,5 Tonnen,

wurden auf dem eigens dafür konstruierten AT-P 400 transportiert.

Durch die ebene Ladeplattfom des Drehschemelanhängers konnten

die einzelnen Ballastgewichte optimal verteilt, verladen und verzurrt

werden. Dies sichert dem Hersteller zufolge schnelle und kurze

Rüstzeiten auf der Baustelle. Wichtig war auch, mit üblichen Ausnahmegenehmigungen

einen umfangreichen Einsatzradius abzudecken,

damit kurzfristig auf Kundenanfragen reagiert werden kann.

Eine Investition die sich rechnet

„Der neueste Stand der Anhängertechnik ist wichtig für uns. Wir

benötigen umfangreiche Möglichkeiten zur Ladungssicherung, die

schnell und einfach zu bedienen sind. Auch brauchen wir für unseren

Mietpark flexible Anhänger, denn Anhänger, die stehen, kosten

doppelt. Dies können wir mit dem AT-P 400 vermeiden und somit

unsere Logistikkosten optimieren. Die Zusammenarbeit hat uns

überzeugt und mit dem gemeinsam ausgearbeiteten Technikkonzept

haben wir die definierten Leistungsparameter erreicht. Mit den

Ergebnissen sind wir sehr zufrieden. Die Investition hat sich gerechnet“,

erklärt Stefan Rank, Geschäftsführer des gleichnamigen Unternehmens.

MULTIMAX - Das flexible Kraftpaket für den Einsatz auf Baustelle und Gelände.

www.faymonville.com

[ 62 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

NUTZFAHRZEUGE AM BAU


Zentralachsanhänger

mit 25 t Gesamtgewicht

BLOMENRÖHR

Der Tridem punktet vor allem durch seine Wendigkeit und seine

gute Rangierbarkeit.

Der 25 Tonner besitzt eine auf 3 m verbreiterbare Ladefläche.

BLOMENRÖHR

Der neue Überfahr-Tieflader des Unternehmens Blomenröhr erreicht

mit einer Ladefläche von 6,20 m eine Nutzlast von 20.000 kg.

Um das Auffahren zu erleichtern, ist die Ladefläche am Heck auf einer

Länge von 1 m abgeschrägt. In Serie ist der Tieflader mit einem

EBS Bremssystem mit automatischer Parkbremse (TEM) ausgestattet.

Für den Fuhrparkmanager kann auf Wunsch ein Infotool installiert

werden, an dem Informationen über den nächsten Wartungs-

intervall oder Fehlermeldungen abgerufen werden können. Der

66 mm dicke, doppelte Holzboden ist für eine hohe Punktbelastung

ausgelegt. Die seitlichen, profilierten Stahlbordwände sind laserverschweißt,

abklappbar und abnehmbar. Aufgrund der Länge sind sie

mittig geteilt, wobei die Mittelrunge steckbar ist. Zur Ladungssicherung

sind in den Ecken versenkte Zurrösen mit 7000 daN und im

Seitenprofil Zurrkästen mit 4000 daN eingearbeitet.

www.effer.com

...und immer einen Schritt voraus:

Effer 2055 -

weltgrösster Knickarmkran,

der auf einen LKW mit 32T (GWV)

Standard installiert werden kann

04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 63 ]

Effer Haendler- und Servicepartner: www.effer.com/verkaufsnetz


Mit Teamwork zur Lösung

HIAB

Mitunter hat das Sprichwort „Zu viele Köche verderben den Brei“

durchaus seine Berechtigung. Dass jedoch auch konstruktive Lösungen

dabei herauskommen können, wenn einige Leute die Köpfe zusammenstecken

und in die gleiche Richtung arbeiten, beweist das

neueste Fahrzeug im Fuhrpark der Geck Baustoff GmbH. Das von

Bernhard Geck in zweiter Generation geleitete Unternehmen mit

Stammsitz im oberfränkischen Ebermannstadt war für die Belieferung

seiner zumeist in der Baubranche beheimateten Kunden auf

der Suche nach einem neuen Baustoffzug.

Als Unternehmer ist Bernhard Geck gesetzlich verpflichtet, seinen

Mitarbeitern Arbeitsmittel zur Verfügung zu stellen, die den geltenden

Rechtsvorschriften entsprechen. Dazu gehört neben dem Arbeits-

und Gesundheitsschutz auch der Bereich Ladungssicherung.

Um auf der sicheren Seite zu sein, holte sich der Firmenchef neben

Stefan Waldraff, Technischer Betriebswirt bei Zanner Fahrzeugbau,

dem Hiab Haupthändler in Nordbayern, auch noch die zuständige

Aufsichtsperson der Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft,

Dipl.-Ing. (FH) Peter Gräßel, an die Seite, sodass diese

bereits bei den ersten Planungen mit einbezogen wurden. Dabei

ging es um die grundlegende Konzeptionierung eines Fahrzeugaufbaus

im Hinblick auf die Ladungssicherung und die hier zugrundeliegenden

notwendigen Regelwerke.

Also wurde unter der Regie von Stefan Waldraff am mittelfränkischen

Zanner-Standort in Rednitzhembach ein Aufbau entwickelt,

der bei bestimmungsgemäßer Anwendung die wirtschaftlichen

Interessen des Unternehmers mit geeigneten Ladungssicherungsmöglichkeiten

für den Fahrer zu vereinen vermag. Da auf dem Pritschenaufbau

des künftigen Baustoff-Lkw in erster Linie Steine und

Ziegelsteine auf Paletten in vier verschiedenen Abmessungen sowie

kleinere Container zu transportieren sein sollten, galt es, ein System

zu entwickeln, das dem Fahrer möglichst viele verschiedene Möglichkeiten

bietet, um die Paletten und Container unterschiedlichster

Maße mit einem Minimum an Spiel passgenau zu sichern.

Heraus kam ein Steckrungensystem mit zahlreichen Lochvarianten

in engem Abstand entlang der Längsachse des Aufbaus. Mit den

Steckrungen kann der Fahrer die zu transportierenden Güter ohne

Spiel sichern. Lediglich am Heck des Aufbaus wird ein Spanngurt

benötigt, falls eine Palette bzw. ein Container nicht formschlüssig

mit dem Fahrzeugheck abschließen sollte. Der rutschfeste Kunststoffboden

erhöht laut Hersteller nicht nur die Sicherheit, sondern

sorgt zudem für Gewichtsersparnis bei dem Fahrzeug auf Basis eines

MAN TGX 26.480.

Den Abschluss des neuen Pritschenaufbaus mit niedriger Ladekante

bildet ein Hiab Heckladekran des Typs X-HiPro 192 E-4. Da bei

Geck auch Dämmstoffe mit einer Ladehöhe von 2,70 Metern oder

Großpaletten transportiert werden, kam ein Langarmkran nicht infrage.

So entschied man sich für den auf einem komplett verzinkten

Unterbau montierten Faltkran mit Fernsteuerung und einer Kapazität

von 18,5 Metertonnen. Der Kran ist eines der ersten in Deutschland

ausgelieferten Modelle der neuen 192er-Serie von Hiab.

Durch echtes Teamwork aller an dem Projekt beteiligten Personen

wurde eine Lösung für den Kunden gefunden, die allen gewünschten

Richtlinien entspricht. So hatten neben dem Firmenchef auch

Peter Gräßel von der BG-Verkehr und Stefan Waldraff vom Fahrzeugbauer

Zanner allen Grund zur Zufriedenheit, als das innovative neue

Flaggschiff im Fuhrpark der Beck Baustoff GmbH vor Kurzem in Betrieb

genommen wurde.

Durch hervorragendes Teamwork zur perfekten Fahrzeuglösung (v.l.n.r.): Stefan

Waldraff, Dipl.-Ing. (FH) Peter Gräßel und Firmenchef Bernhard Geck.

HIAB

Den Abschluss des neuen Pritschenaufbaus mit niedriger Ladekante bildet ein

Hiab Heckladekran des Typs X-HiPro 192 E-4.

[ 64 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

NUTZFAHRZEUGE AM BAU


„Weniger ist mehr“, die MPA-Achstechnologie von Goldhofer.

Wartungsarme

Achstechnologie

www.hs-schoch.de

GOLDHOFER

Die zum Patent angemeldete „MPA-Achstechnologie“ von Goldhofer

wurde getreu dem Motto „Weniger ist mehr“ für die Funktionen

Achsführung, Lenkung, Federung, Dämpfung und Achsausgleich

konzipiert. Der MPA wurde auf Basis der MacPherson-Achstechnologie

von Goldhofer und seinen Systempartnern BPW, Neumeister

und Heyd entwickelt. Der Lenkeinschlag von 60 Grad, der Achsausgleich

von 350 mm und die minimale Spurdifferenz garantieren

dem Baumaschinentransporteur laut Hersteller nicht nur auf der

Straße, sondern auch auf der Baustelle höchste Manövrierfähigkeit.

Ebenfalls top: Im abgesenkten Zustand ermöglichen die MPA-Fahrzeuge

dem Anwender eine niedrigste Ladehöhe von 780 mm.

Aufgrund der großen Nachfrage nach der wartungsarmen Achstechnologie

hat der Hersteller sein MPA-Programm mittlerweile um

die Systeme MPA-V und MPA-K erweitert. Die Fahrzeuge des MPA-V-

Systems sind Tiefbettfahrzeuge mit abnehmbarem Schwanenhals.

Mit dem Kombinationssystem MPA-K bietet das Unternehmen seinen

Kunden ein Baukastenkonzept mit verschiedenen Schwanenhälsen,

vorderen Fahrwerken und Heckfahrwerken an. Somit lassen

sich Tiefbett- und Plateaukombinationen bis zu 10 Achsen zusammenstellen.

Löffel, Greifer und Grädermesser etc.

von HS-Schoch stehen auch unter härtesten

Bedingungen ihren Mann.

Die erstklassige Kombination aus einem

über Jahrzehnte erarbeitetem Know-how

beim Bau von Anbaugeräten, HARDOX-

Verschleißblech, BOROX Messerstählen

und ESCO-Zahnsystemen hält auch

härtesten Belastungen länger Stand.

Ferner überzeugen Anbaugeräte von

HS-Schoch durch hohe Losbrechkräfte,

und eine sehr gute Eindringung.

Ring frei:

+49(0)7363/9609-76

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Wir stellen aus:

Halle 6, Stand 6G 031

GOLDHOFER

Das nahezu wartungsfreie MPA-System wurde mit dem „Trailer Innovation

Award 2015“ in der Kategorie Chassis auf der IAA Hannover ausgezeichnet.

HS-Schoch

GmbH & Co. KG

73466 Lauchheim

Am Mühlweg 4

06869 Coswig / An.

Cobbelsdorfer

Hauptstraße 10

NUTZFAHRZEUGE AM BAU

04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 65 ]


HUB-/HEBE . KRANE

LED-Licht für Turmdrehkrane –

ein riesiges Potenzial beim Baustellenstrom

LEHNER

Die Lehner Dabitros GmbH mit ihrer LED-Industrielichttechnik

Marke „Leuchtfeuer“ vertreibt Komplettlösungen für LED-Beleuchtungstechnik.

Treffpunkt Bau sprach im Rahmen des VDBUM-Großseminar in Kassel

mit dem Vertriebsleiter Frank Eichert: „Ziel ist es, dass unsere, für

die Industrieanforderung ausgestatteten Scheinwerfer einem überdurchschnittlichen

Qualitätsanspruch standhalten müssen sowie

dem Kunden finanzielle Vorteile verschaffen.”

Das Unternehmen bietet Kunden LED-Komplettlösungen an. Dies

umfasst von der Projektplanung ab ein fertiges Konzept. Zu dem

Service gehören die Aufnahmen, Lichtplanungen, Wirtschaftlichkeitsberechnungen

und entsprechende konzipierte Testflächen,

um die größtmögliche Sicherheit bei der Um- oder Erstausrüstung

der LED-Lichttechnik zu gewährleisten. Finanzierungsmöglichkeiten

wie aktuelle Förderprogramme oder ein Industrie-Leasing zeigt das

Unternehmen ebenso auf.

Ein Beispiel für diese Vorgehensweise ist die LED-Lichttechnik für

Turmdrehkrane. Diese LED-Energieeffizienz bietet ein riesiges Einsparpotential

beim Baustellenstrom.

Eichert erklärt, dass die hohen Energiekosten auf Baustellen, das unangenehme

Handling der herkömmlichen 2.000-Watt-Strahler mit

den langen Anlauf- und Abkühlzeiten der Vergangenheit angehören.

Der LED-Flutlichtstrahler „Okka“ mit seinen 400-Watt-Systemleistung

und 48.000 Lumen, die über eine 60°- oder 20°-Optik projiziert

werden, ersetzt einen herkömmlichen 2.000-Watt-Strahler.

Durch das gerichtete Licht wird die gesamte Lichtleistung auf die

Baustelle gebracht und dort abgerufen. Die gemessenen Lichtwerte

MAIR

Frank Eichert bietet Komplettumrüstungen für Unternehmen auf LED-Technik.

Im Rahmen des VDBUM-Großseminar in Kassel sprach die Treffpunkt Bau

Redaktion über die Vorteile der Technik.

der LED-Strahler sind im Vergleich zum herkömmlichen Strahler im

Nahbereich besser und im Fernbereich identisch. Dies hat die Großbaustelle

„Kraftwerk“ in Dresden gezeigt, bei der ein TDK mit der

LED-Industrielichttechnik ausgestattet wurde und einem Vergleich

gegenüber herkömmlichen Strahler standhalten musste.

Die Amortisationsdauer beträgt nach der Berechnung eines Kunden

bei einer typischen Großbaustelle nur rund 1,3 Jahre.

Der Universalhalter nimmt die „Okka“ auf und lässt sich ohne Werkzeug

am Kran montieren.

LEHNER

Auf der Großbaustelle „Kraftwerk“ in Dresden

mussten sich die LED Scheinwerfer gegen herkömmliche

Strahler beweisen.

Werkzeuglose Montage, weniger Stromverbrauch und

keine Anlauf- und Abkühlzeiten sind die Vorteile. Auch

sollen nachtaktive Insekten durch das LED-Licht weniger

angezogen werden.

Das Unternehmen bietet neben Baustellenlicht

auch Komplettumrüstungen für Betriebe auf

LED-Technik zum Gesamtpreis an.

[ 66 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

HUB-/ HEBE . KRANE


Montage der weltweit größten Bronzestatue

LIEBHERR

Im Gulfstream Park in Florida entstand im letzten Jahr eine 33 Meter

hohe und 63 Meter lange Bronzeskulptur in Gestalt eines Pegasus

und Drachen. Es ist die weltgrößte Pferde-Statue aus Bronze. Bei der

Montage war ein Liebherr-Mobilkran LTM 1400-7.1 des amerikanischen

Kranbetreibers Allegiance Crane im Einsatz.

Den Auftrag für die Statue erhielt die Kunstgießerei Strassacker in

Süßen. Nur durch die jahrzehntelange Erfahrung des Unternehmens

Strassacker – und in Zusammenarbeit mit ihren internationalen Partnern

und Spezialisten – konnte das außergewöhnliche Projekt überhaupt

erst realisiert werden. Für die Entwicklung der technischen

Konstruktion, der Montageplanungen und der vielfältigen komplexen

Engineering-Lösungen beauftragte Strassacker das Ingenieurbüro

Stark Ingenieure mit Sitz in Ludwigsburg und Miami – ein

Team, das sich auf Spezialtragwerke und einzigartige Ingenieurprojekte

spezialisiert hat.

Für die Montage der einzelnen Bronzeteile in Florida rückte ein LTM

1400-7.1 des Kranunternehmers Allegiance Crane an. „Die absolut

richtige Wahl“, sind sich Michael Stark, Inhaber von Stark Ingenieure,

und Günter Czasny, stellvertretender Geschäftsführer des Unternehmens

Strassacker, einig: „Das Team um Adam Cote, den Manager of

Engineering von Allegiance Crane, agierte sehr professionell auf der

Baustelle. Wir arbeiteten äußerst gut und eng miteinander. Und der

Kran überzeugte uns sofort mit seiner tollen Performance. Kompakt

gebaut, durchdachte Rüstvorgänge und enorme Tragkräfte, sodass

wir ihn für die einzelnen Hübe nicht mal umsetzen mussten. Dadurch

konnten wir etwa die Hälfte der Zeit einsparen, was für uns

von großer Bedeutung ist.“

Der LTM 1400-7.1 wurde für diesen Job mit Y-Abspannung und Vollballast

ausgerüstet. Der Aufbau erfolgte komplett in Selbstmontage.

Der linke Flügel des Pegasus war die schwerste Einzellast. Er brachte

es auf ein stolzes Gewicht von 58 Tonnen. Der Kran musste das Einzelteil

auf eine Ausladung von 22,3 Metern bringen.

„Durch die tolle Unterstützung von Liebherr schon im Vorfeld konnten

wir alle Hübe genauestens planen. Das war ein super Service!“,

berichtet Michael Stark. Er und sein Team konnten durch die vom

Hersteller zur Verfügung gestellten 3D-Daten des LTM 1400-7.1 alle

Abläufe vorab simulieren und die beste Vorgehensweise ausloten.

Alle Störkanten waren bekannt, konnten umgangen oder im Voraus

beseitigt werden, sodass es auf der Baustelle zu keinen Überraschungen

kam.

Die riesige Statue „Pegasus and Dragon“ ist nun fertiggestellt. Die

Fertigstellung des Themen-Parks ist für Sommer 2015 geplant. Dann

wird die neue Gallionsfigur als Besuchermagnet und Eyecatcher für

einen neuen Pferdesportpark dienen, mit verschiedenen Unterhaltungsattraktionen

und Freizeitangeboten. Im unteren Bereich der

Statue wird ein vierdimensionales Erlebnistheater installiert werden.

Die Montage des Kopfs der Pegasus-Statue.

STARK INGENIEURE

Der LTM 1400-7.1 wurde für diesen Job mit Y-Abspannung und Vollballast

ausgerüstet.

HUB-/ HEBE . KRANE

04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 67 ]


Zwei grüne Krane für Glass

WOLFFKRAN

Seit Ende letzten Jahres errichtet die Glass GmbH Bauunternehmung

im schwäbischen Mindelheim mit zwei Wolff Kranen ein neues

Bürogebäude für die Grob Werke, den größten Arbeitgeber der

Region. Der neunstöckige Komplex wird mit 49 Metern Höhe eines

der markantesten Gebäude im Allgäu und ein Blickfang im Stadtbild.

Für das Bauprojekt stockte Glass seinen Maschinenpark mit

dem Wolff 7532.16 auf insgesamt sieben Maschinen des Herstellers

auf. Der Laufkatzkran mit Turmspitze ist auf der Baustelle vor allem

für das Heben von Schalungs- und Betonfertigteilen zuständig. „Bei

der Wahl unseres neuen Krans haben wir uns am hohen Gewicht

dieser Stahlbetonfertigbauteile orientiert“, sagt Gerhard Riegg, Projektleiter

bei der Glass GmbH. Eine zukunftsfähige Entscheidung, ist

doch die Fertigteilbauweise ein sich seit Jahren im Hochbau etablierender

Trend, der Baukranen immer größere Tragfähigkeiten abverlangt.

Auf der Mindelheimer Baustelle wiegen die schwersten Teile

rund acht Tonnen.

Experte für Fertigbauteile

Der leistungsstarke 7532.16 ist mit einer Auslegerlänge von 70

Metern und einer maximalen Tragfähigkeit von 16,5 Tonnen im

4-Strangbetrieb für diese Aufgabe gewappnet. „Durch die Cross-Konstruktion

mit Turmspitze läuft der Kran trotz einer Hakenhöhe von

75,5 Metern aufgrund der Abspannung besonders ruhig, was die

Montage der Fertigbauteile erleichtert“, sagt Wolfgang Kavelius,

verantwortlich für den Vertrieb bei Wolffkran. Unterstützt wird das

Kraftpaket 7532.16 durch den kleineren 6015.8 aus der clear-Reihe.

Durch seine kompakte Bauweise ohne Turmspitze kann der Kleine

mit einer Hakenhöhe von 65,7 Metern und einer Ausladung von 50

Metern bequem unter dem größeren Modell durchschwenken. Dies

sorgt für einen reibungslosen Ablauf auf der Baustelle.

Service und Qualität

Nach dem Kauf von zwei 6531.12, drei 6015.8 und einem 6023.8 in

den vergangenen zweieinhalb Jahren hat die Firma Glass mit dem

Auf Kundenwunsch sind alle Wolff Krane im Glass Maschinenpark grün eingefärbt

worden.

WOLFF KRANE

Der 7532.16 cross ist das neue Flaggschiff im Maschinenpark der Glass GmbH.

Mit einer maximalen Tragfähigkeit von 16,5 Tonnen ist er besonders zum

Heben tonnenschwerer Fertigbauteile geeignet.

[ 68 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

HUB-/ HEBE . KRANE


2 0 - 2 5 Av r i l 2 0 1 5

P a r i s - N o r d V i l e p i n t e - F r a n c e

neuen Flaggschiff 7532.16 nun sieben Maschinen des Herstellers.

„Wolffkran überzeugt uns als Komplettanbieter“, so Riegg. „Die Ingenieure

des Unternehmens beraten uns bei der Einrichtung unserer

Baustellen und unterstützen uns bei der Planung und Durchführung

von Kranumsetzungen genauso wie bei der statischen Berechnung

von Sonderlösungen. Technisch gesehen erfüllen vor allem die Bolzenverbindung

und das Baukastenprinzip des Turmsystems unsere

Ansprüche an einen Kran.

Fehlende Krankomponenten können nach Bedarf unkompliziert angemietet

werden. Dadurch können wir flexibel auf die verschiedensten

Baustellenanforderungen reagieren und sind für die nächsten

Jahrzehnte sehr gut aufgestellt“, sagt Riegg. Die Krane wurden speziell

für die Firma Glass statt im klassischen Wolffkran-Rot in „Glass-

Grün“ lackiert.

Building

the future

together

e x p e r t i s e

i n n o v a t i e

n e t w e r k e n

20.-25. April 2015

Paris-Nord Villepinte - Frankreich

Internationale Ausstellung von Maschinen und Technik

für die Bau- und Baustoffindustrie

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visitOR

Ihr kostenloses Eintrittsticket unter

www.intermatconstruction.com

HOTLINE : +33 (0)1 43 84 83 86

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PROMOALL

Bis zum Sommer entsteht im Mindelheimer Gewerbegebiet mithilfe der Wolff

Krane ein knapp 50 Meter hohes Bürogebäude.

BLOG

#intermatparis

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Worringer Straße 30 - 50668 Köln

Tel: 04.2015 0221/13 . TREFFPUNKT 05 09 02 - Fax: BAU0221/13 [ 69 05 09 ] 01

i.wohra@imf-promosalons.de


Das Vario-Superlift-System des

Superlift 3800 ermöglicht es, die

Ausladung des Gegengewichtes zu

variieren.

Mehr Infos in der

Treffpunkt Bau App

TEREX

Raupenkran hebt Brücke

über französische Autobahn

TEREX

Für den Hub einer stählernen Fahrradbrücke über die A4 bei Schiltigheim

im Elsass setzte der Krandienstleister Sarens den Terex Superlift

3800 Gittermast-Raupenkran ein. Da keine Sondergenehmigung für

einen Schwerlasttransport vorlag, fiel die Wahl auf diesen Kran. Der

Superlift 3800 verfügt über eine besondere technische Lösung, die

es ermöglicht, die Grundkonstruktion der Maschine in zwei Teile zu

zerlegen, um so das Transportgewicht zu reduzieren. So konnte die

Maschine problemlos zur Baustelle transportiert werden.

Flexible Hubtechnik

Um den Straßenverkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen, erfolgte

der Hub in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Nach einem

geglückten Probehub konnte das Team trotz beengter Platzverhältnisse

dem Job entspannt entgegenblicken. Da sich der Arbeitsplatz

des Krans zwischen Autobahn und parallel verlaufenden Bahngleisen

befand, stand dem Fahrer nur eine Rangierfläche von 22 Metern

Breite zur Verfügung. Für den Hub rüsteten die Sarens-Monteure

den Superlift 3800 Kran in SSL1 Konfiguration mit 54 Meter Hauptausleger

aus. Das Gegengewicht betrug 325 Tonnen. Damit war der

Kran in der Lage, das Brückenteil in einem Arbeitsradius von 40 Metern

aufzunehmen. Um zu verhindern, dass die 65 Meter lange und

3,50 Meter breite Last beim Hub in Schwingung gerät, war sie an

einer ausbalancierten Traverse angeschlagen. So konnte Kranfah-

rer Michael Bräckle das Bauteil sicher auf eine Höhe von 20 Metern

anheben. Nun wurde der Arbeitsradius durch Anheben des Hauptauslegers

auf 29 Meter verringert, sodass die Ausladung des Gegengewichts

von 18 auf elf Meter reduziert werden konnte. Damit war

der Kran so kompakt, dass er sich in seinem engen Arbeitsbereich

drehen und die Brücke in einer 180°-Drehung über die Autobahn

schwenken konnte. „Dabei nutzten wir das Vario-Superlift-System

des Krans, das speziell für solche Fälle entwickelt wurde”, lobt Kranfahrer

Michael Bräckle diese technische Eigenschaft seines Arbeitsgeräts.

Nun wurde der Kran unter Last um etwa zwölf Meter nach

vorne verfahren. Am endgültigen Standort wurde der Hauptausleger

dann wieder abgelassen und das SL-Gegengewicht mithilfe des

Systems wieder auf 18 Meter ausgefahren. Abschließend konnte das

Brückenteil im ursprünglichen Aufnahmeradius von etwa 40 Metern

auf den Brückenpfeilern abgesetzt werden.

„Diesen Job hätten wir ohne den Superlift 3800 nicht durchführen

können – ohne die Schnellwechseleinrichtung hätten wir kein entsprechend

hubstarkes Gerät auf die Baustelle bringen können und

ohne Vario-Superlift-System wäre der Platz für den Hub zu eng gewesen.

Diese technischen Finessen haben uns von Anfang an überzeugt.

Deshalb haben wir mittlerweile auch drei dieser Geräte in

unserem Fuhrpark”, resümiert Joost Elsen.

www.used-cranes.de l www.baumo.de

Mini- & Mobile Cranes Körner

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Vermietung I Verkauf I Mobilkranhandel

• UNIC-Minikrane (1 - 10 t)

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und besuchen uns im Web

[ 70 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

HUB-/ HEBE . KRANE


Auf der Baustelle entfaltet der Schnellmontage Baukran sein wahres Potenzial.

Der EUROSPRINT DS.153 in seiner kompakten Transportform.

Schnellmontage mit kompaktem Baukran

EUROGRU

Eurogru, Hersteller von Bauund

Schnellmontagekranen aus

dem Landkreis Darmstadt-Dieburg,

hat einen neuen Schnellmontage

Baukran in seine Produktpalette

aufgenommen.

Hierbei handelt es sich um einen

Untendreher, den EUROSPRINT

DS.153, einen vollhydraulischen

Schnellmontage Baukran auf

Schnellläuferachse. Dieser hat

gerade einmal ein Gesamtgewicht

von 3.500 kg und ist

somit sehr gut für Firmen geeignet,

die ausschließlich über

einen SUV, Jeep, Transporter

oder Sprinter in der Unternehmensflotte

verfügen. Der Kran

kann wahlweise über 230V oder

optional ein Aggregat montiert

und betrieben werden. Die

Montage ist einfach, kann von

einer Einzelperson ausgeführt

werden und erfolgt in kürzester

Zeit. Er wurde bereits 2014 auf

den Hausmessen der Händler

vorgestellt und geht dieses Jahr

in die Vermarktung.

Der EUROSPRINT DS.153 verbindet

laut Hersteller einfache und

schnelle Montage mit kurzen

Rüstzeiten, ist wendig, leicht zu

bedienen, leistungsfähig in der

Hubkraft und den Arbeitsgeschwindigkeiten

und günstig in

der Unterhaltung und Wartung.

EUROGRU

yellow power

Hercules

• Übergroße Lasten: Traglast bis zu

21 Tonnen und eine Höhe von 10 m

• Rahmenstabilität und Hochleistungsachsen:

absolute Sicherheit

und Rangierpräzision in Extremsituationen

• Totale Kontrolle: elektroproportionaler

Joystick und Flow-Sharing-

Verteiler

• Hydraulikpumpe mit Load-Sensing-System:

hoher Betriebsdruck

für rasche und präzise Bewegungen

• Sicherheit: elektronisches Steuerungssystem

für Betriebsmanöver

• Sichtbarkeit: ROPS/FOPS Zulassung

mit erhöhter Fahrposition

www.dieci.com

HUB-/ HEBE . KRANE

04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 71 ]


DIECI

Hercules 210.10-1

Hercules 210.10-2

Der Pegasus 50.21 mit Unterflurbühne bei einer

Brückeninspektion über einem Damm.

Erweiterung des Teleskoplader-Programms

DIECI

Seit 1962 ist das Unternehmen Dieci bekannt für Dumper und Transportmischer.

Seit 1983 stellt Dieci auch Teleskopheber her. Damit verfügt

der Hersteller über einen entsprechenden Erfahrungsschatz in

der Fertigung von Maschinen für Bau, Industrie und Landwirtschaft.

Neben Maschinen, die unter dem eigenen Namen vertrieben werden,

gibt es einige Teleskoplader, die unter anderem über die Vertriebsketten

von Bobcat und New Holland verkauft werden betont

der Hersteller. Dieci bietet für seine über 60 Gerätetypen insgesamt

3 Antriebsarten an: Wandler, Hydrostat und das Vario-System. Der

neue Dedalus/ Agri Farmer 32.6 mit 3,2 t Hubkraft und 6 m Hubhöhe

ersetzte 2014 den Typ 26.6. Die restlichen 4 Modelle dieser Klasse,

mit 2,8 t und 3 t Hubkraft und jeweils 7 m oder 9 m Hubhöhe, gibt es

nun auch noch alternativ als „VS”-Version mit der Vario-Antriebstechnik.

Speziell für Biogasanlagen und typische Ladeeinsätze wurden

zudem die Samson/ Agri Max 65.8 und 60.9 konzipiert. Neben den

Leistungsdaten von 6,5 t Hubkraft und 8 m Hubhöhe bzw. 6 t Hubkraft

und 9 m Hubhöhe können diese Geräte auch individuell ausgestattet

werden. Wahlweise mit Hydrostat oder „VS” Vario-Antrieb, mit

Load Sensing- oder Zahnrad-Pumpe und mit einem horizontal oder

vertikal wirkenden Schnellwechsler. Ein weiterer Vorteil sei der 146°

große Kippwinkel, statt der meist üblichen 128°. „Der große Bruder”

75.10 bietet 10 m Hubhöhe und Hubkräfte bis zu 7,5 t.

Im Jahr 2013 war dann Premiere der neuen Knicklenker-Reihe „Agri

Pivot”. Diese neue Serie ist für den „Fan” des mittigen Arms und beidseitigen

Einstiegs und besteht zurzeit aus 4 knickgelenkten Teleskopladern

mit hydrostatischem Antrieb, erklärt das Unternehmen.

Nach langen und intensiven Testläufen runden diese Geräte nun das

Programm des Unternehmens weiter ab.

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im Nutzfahrzeug?

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für Nutzfahrzeuge, das dem Fahrer eine in

Echtzeit berechnete Vogelperspektive seines

Fahrzeuges bietet. 4 Ultraweitwinkel-Kameras

rund um das Fahrzeug, erfassen die Umgebung

einschließlich der toten Winkel. Die

erzeugten Einzelbilder werden zusammengerechnet

und zu einem einzigen verzerrfreien

360°-Bild kombiniert, so dass eine einzigartige

Übersicht auf das Fahrzeug erscheint. Rangieren

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TEMPORÄRANLAGEN

Betriebshaftplicht des

deutschen Baugewerbes

VHV

Wenn sich ein Unternehmer über die Absicherung von Haftpflichtrisiken

seines Unternehmens Gedanken macht, ist er oft überrascht,

wie weitreichend dieses Thema ist. Denn hierbei geht es nicht nur

um Schäden, sondern es geht um die Sicherung der wirtschaftlichen

Existenz des Unternehmens und der damit verbundenen

Arbeitsplätze und Menschen. Gerade in der Baubranche sind die

wirtschaftlichen Folgen von solchen Schäden oftmals immens und

sollten deswegen von Experten versichert sein. Eine Absicherung

bietet die Betriebshaftpflichtversicherung „Bauprotect“ des deutschen

Bauspezialversicherers VHV.

Baubranchenspezifisches Produkt

Bei „Bauprotect“ sind beispielsweise Mietsachschäden nicht nur

an Arbeitsmaschinen und -geräten, sondern auch an sonstigen

beweglichen Sachen versichert. Weiterhin sind die Versicherungsnehmer

auch vor Folgeschäden bei Schlüsselverlust für unbewegliche

Sachen wie Gebäude geschützt. Erhöhte Sublimits von bis zu

1.000.000 Euro bei Asbestschäden und bis zu 3.000.000 Euro bei

Ansprüchen aus dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz sind

Standard. Abgerundet wird das Ganze durch eine Absicherung im

Umweltbereich. Für den Unternehmer ist die Privat- und Tierhalterhaftpflichtversicherung

inklusive der Forderungsausfalldeckung

ebenfalls integriert.

Optionale Erweiterung zu den Aus- und Einbaukosten

Die Rechtslage ist eindeutig: Muss ein Unternehmer die von ihm

gelieferte und eingebaute Sache wieder ausbauen, weil sie mangelhaft

ist, dann erfüllt er seine werkvertraglichen Pflichten. Zum

Beispiel könnte das passieren, wenn erst nach dem Verlegen von

Fliesen festgestellt wird, dass diese schadhaft sind und der Fliesenleger

diese wieder ausbauen und neue Fliesen verlegen muss. Die

dabei entstehenden Aus- und Einbaukosten sind aber über eine

Betriebs-Haftpflichtversicherung nicht versichert. Haftet dann auch

der Verkäufer bzw. Lieferant der mangelhaften Fliesen nicht für die

Aus- und Einbaukosten, weil ihn kein Verschulden trifft, dann muss

der Fliesenleger diese Kosten selbst tragen. Dieses Risiko kann bei

der VHV bei ausgewählten Betriebsarten optional abgesichert werden.

Damit sind Aus- und Einbaukosten – auch bei Selbsteinbau –

versicherbar.

Leistungs-Update-Garantie sorgt

für bedarfsgerechten Schutz

Die VHV hat in „Bauprotect“ eine Leistungs-Update-Garantie integriert.

Das bedeutet, dass von Leistungserweiterungen späterer Tarifgenerationen

automatisch auch Bestandsverträge profitieren. Der

bestehende Versicherungsschutz wird somit automatisch immer auf

den neuesten Stand gebracht.

TRANSPORTBÜHNEN

GEDA Transportbühnen vereinen über

acht Jahrzehnte bewährtes Know-How

mit kontinuierlicher Weiterentwicklung,

einzigartiger Qualität und Langlebigkeit.

Egal ob Neubau oder Sanierung – original

GEDA Transportbühnen sind der starke

Partner für schwere Lasten. Die Vielzahl

an Bühnenvarianten ermöglicht den

optimalen Einsatz an nahezu jedem

Bauprojekt.

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Höchstes Bürogebäude

Polens im Bau

Am „Spire of Warschau“ ist eine Doppelkabine im Einsatz. Das heißt, dass zwei

Kabinen – eine auf der linken und eine auf der rechten Seite des Mastes –

unabhängig voneinander nach oben und unten fahren können.

Sicherheitseinrichtungen wie die geschwindigkeitsabhängige GEDA-Fangvorrichtung,

Überlastschutz sowie Endschalter an der obersten und untersten

Etage gehören mit zur Serienausstattung.

GEDA

GEDA

Es soll einmal das höchste Gebäude Polens werden. Seit 2011 befindet

sich der „Spire of Warschau“ im Bau. Ein Bauaufzug der Firma

GEDA-Dechentreiter unterstützt die Bauarbeiten. Der Kernbau im

Zentrum Warschaus wird 188 Meter hoch sein und mit dem aufgesetzten,

namensgebenden „Spire“ eine Gesamthöhe von 220

Metern erreichen. In diesem Gebäude werden so ca. 60.000 Quadratmeter

Nutzfläche, hauptsächlich für Büros, entstehen. Das Hauptgebäude

wird durch eine komplexe Architektur bestechen: Auf

ovalem Grundriss stehend, erhält es eine taillierte Glasaußenfassade,

die das Bauwerk wie ein Mantel umhüllt. Zu einer Seite hin ist diese

Glasfassade geöffnet, nach oben kragt sie großzügig über das Kerngebäude

aus. Flankiert wird der Koloss von zwei weiteren, je 55 Meter

hohen Gebäuden, die jeweils etwa 20.000 m² Nutzfläche bieten

werden. Am höchsten Gebäude Polens arbeiten rund 500 Arbeiter,

fünf Krane sind im Dauereinsatz. Nach der Fertigstellung soll der

Komplex den neuesten Umweltanforderungen entsprechen. Die

Bausumme des Projektes wird sich auf ca. 250 Millionen Euro belaufen.

Technisch durchdacht, effizient und sicher müssen daher auch

die Lösungen sein, die den Bau des Büroturms unterstützen. Zudem

gilt es, einen extrem knappen Zeitplan einzuhalten. Im Bereich der

Höhenzugangstechnik hat sich das zuständige Bauunternehmen

daher für einen Bauaufzug aus dem Mietpark der Firma Ramirent

Polen entschieden. Zum Einsatz kommt ein Personen- und Lastenaufzug

vom Typ GEDA PH 2032 650 Twin des bayerischen Herstellers

GEDA-Dechentreiter.

Bayerische Technik für Warschaus höchstes Gebäude

Mit einer durch einen Frequenzumrichter gesteuerten Hubgeschwindigkeit

von 0-40-65-90 m/min. erreicht der GEDA PH 2032

650 eine Förderhöhe von bis zu 400 Metern. Der Frequenzumrichter

ermöglicht sanftes An- und Abfahren mit geringem Anlaufstrom,

wodurch der Verschleiß dem Unternehmen zufolge an Zahnstange

und Motorritzel deutlich verringert wird. Insgesamt können auf der

1,55 x 3,20 m Meter großen Bühne bis zu 25 Personen oder Material

mit einem Gesamtgewicht von 2.000 kg transportiert werden. Die

Aufbauhöhe an Warschaus höchstem Büroturm beträgt 180 Meter.

Je nach Wunsch und Baustellengegebenheiten können die Geräte

der GEDA-PH-Reihe an die notwendigen Spezifikationen wie Bühnengröße,

Hubgeschwindigkeit, Hubhöhe etc. angepasst werden.

So wurde die Entladeklappe des Geräts in Warschau speziell auf die

Bedingungen auf der Baustelle inmitten des Stadtzentrums abgestimmt.

Aufgrund der komplexen Architektur des Bürogebäudes

musste auch bezüglich der Verankerung der Mastelemente eine

Sonderbefestigung entwickelt werden. Individuell auswählbar für

jedes Modell sind zudem die Standardsteuerungen Etagenvorwahl,

Automatik oder Vollautomatik. Verschiedene Türsysteme in Kombination

mit den passenden elektrisch-mechanisch verriegelten

Etagentüren runden das Profil dieser Baureihe ab.

Sicherheit geht vor

Für einen gefahrlosen Übertritt zwischen Aufzug und den 48 Etagen

des „Spire of Warschau“ sorgen GEDA-Etagensicherungstüren.

Die feuerverzinkten Türen entsprechen der aktuellen Europäischen

Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und überzeugen durch einfachen

Aufbau und sind wahlweise links- oder rechtsöffnend erhältlich.

[ 74 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

HUB-/ HEBE . KRANE


OEM

Im Unternehmergespräch

Lars Lorberg verantwortet den deutschen

Vertrieb für Swebor Stål von

Krefeld aus.

IVB

IVB

Verschleißbleiche sind zweifellos

vielseitige Produkte, wenn

es um die Instandhaltung von

Baumaschinen geht. Meist ist

im Winter die Zeit für Revisionsarbeiten,

um die Gebrauchsspuren

zu beseitigen. Auch bei der Erstausrüstung von Baumaschinen

setzen Hersteller auf verschleißfeste Bleche. Treffpunkt Bau sprach

mit Lars Lorberg, der den deutschen Vertrieb für Swebor Stål koordiniert.

Swebor produziert in Schweden unter anderem Verschleißbleche,

Messerstahl, Verschleißstreifen, Aufschweißstege und Sonderprofile.

Der Markt für verschleißfeste Stähle ist stets in Bewegung. Erklären

Sie unseren Lesern, wie sich Swebor auf dem deutschen Markt aufgestellt

hat?

Swebor liefert die in Schweden hergestellten Produkte ja bereits seit

1984 erfolgreich nach Deutschland, BENELUX sowie Österreich und

die Schweiz. Der Vertrieb erfolgte damals hauptsächlich über ausgewählte,

lagerhaltende Großhändler und OEMs, die unsere Produkte

entweder anonym oder unter eigenen Markennamen weiterverkauften.

Darüber hinaus arbeitete Swebor etliche Jahre als Lohnveredler

für bekannte Stahlwerke. Insofern haben wir es in der Anfangsphase

im Vergleich zu anderen Qualitätsanbietern verpasst, unsere

Markennamen am Markt zu etablieren. Dieses versuchen wir jetzt

seit einigen Jahren nachzuholen und so mancher Anwender, der

noch nie zuvor von einem SWEBOR500 gehört hat, ist überrascht,

dass er ihn schon häufig eingesetzt bzw. verbraucht hat.

… dann bedeutet dies, dass ab jetzt keine OEM Markennamen mehr

auf dem Material stehen und nur noch unter Swebor verkauft wird?

Das ist auf jeden Fall unser Ziel. Wir wollen als Produzent besser

wahrgenommen werden und unsere Produkte sollen für die Verbraucher

leichter zu identifizieren sein. Dazu haben wir in einem

ersten Schritt unsere alten Markennamen wie z. B. SB-50, aus denen

weder der Hersteller noch die Güte unmissverständlich hervorging,

durch wiedererkennbare Bezeichnungen wie SWEBOR500 ersetzt.

Auch die Kennzeichnung unserer Produkte spielt in dieser Hinsicht

eine große Rolle. Dies ist aber nicht nur eine Frage der Farbmarkierung,

sondern auch eine vertriebspolitische Aufgabe. In diesem

Zusammenhang fassen wir kooperierende Unternehmen in einem

Netzwerk, dem Swebor Stål Sales Network, zusammen. Diese verpflichten

sich, unsere Produkte zu bewerben und unter unserem

Markennamen zu verkaufen. Als Gegenleistung hierfür bieten wir

ein umfangreiches Supportpaket. Über die Aufnahme in das Netzwerk

entscheidet die Firma IVB, die als Exklusivvertretung der Swebor

Stål auftritt. Zum heutigen Zeitpunkt decken wir schon große

Gebiete ab aber es gibt natürlich auch noch einige Regionen, die

nicht besetzt sind.

Swebor Stål produziert ja bereits seit 1982 und gehört damit fast

schon zu den Pionieren der Verschleißstähle. Welche besonderen

Fertigungsverfahren bietet Swebor seinen Kunden?

Zumindest bei den verschleißfesten Stabprodukten wie Messerstählen

oder Verschleißstreifen kann man sagen, dass wir ein Produzent

der ersten Stunde sind, und tatsächlich liegt unser Qualitätsvorteil

in einer damals umgesetzten Idee. Der Hintergrund hierzu liegt in

der Tatsache, dass beim thermischen Trennen von verschleißfesten

Stählen unweigerlich Hitze in das bereits vergütete, gehärtete Material

eingebracht wird. Diese Hitze verursacht in der sogenannten

Wärmeeinflusszone, die je nach Trennverfahren unterschiedlich

groß ist, einen Härteverlust, der z. B. beim Abbrennen der Fase von

Messerstählen ausgerechnet in der Hauptverschleißzone auftritt.

Geringere Standzeiten und höhere Instandhaltungskosten sind das

Resultat hieraus. Diese Materialschwächung vermeiden wir durch

die Verlegung des Vergütungsprozesses an das Ende der Produktionskette.

Mit der Umsetzung dieses Gedankens war Swebor Stål

mit der erste Anbieter, der sämtliche Bearbeitungsschritte vor dem

Vergüten durchführte und somit eine Verschleißqualität am Markt

etablierte, die eine gleichbleibend hohe Härte von der Materialoberfläche

bis in den Kern garantierte. Heute sind wir in der Lage,

nicht nur die am Markt gängigen Standardabmessungen in bester

Qualität anzubieten, sondern auch sämtliche Abmessungen mit einem

Querschnitt von bis zu 990x90 mm.

Um den steigenden Kundenansprüchen in Form von gleichbleibender

Materialgüte und -härte gerecht zu werden, sind besondere Produktionstechniken

und Qualitätskontrollen notwendig. Wie garantieren

Sie Ihren Kunden die geforderten Eigenschaften?

Der Markt hat sich über die letzten Jahrzehnte hinweg hinsichtlich

der Qualitätsanforderungen stark verändert. Reichte es in den 90er

Jahren noch aus, eine gewisse Härte des Materials zu garantieren,

wird heute zusätzlich großer Wert auf die Oberflächenqualität, die

Ebenheit und die Einhaltung engerer Toleranzen gelegt. Mit der

ISO-Zertifizierung wird uns eine qualitätsorientierte Produktion formal

bescheinigt. Allerdings müssen wir unsere Produktionsanlagen

stetig weiterentwickeln, um konkurrenzfähig zu bleiben. Vor Kurzem

wurde z. B. unsere Vergütungsanlage generalüberholt. Sie erlaubt es

uns, die seit fast 33 Jahren gewonnenen Erfahrungen im Bereich des

Härtens von Stahl auch vollkommen anzuwenden, indem man nun

unterschiedliche Parameter feinjustieren kann, um etwaige Unterschiede

in der Zusammensetzung des Vormaterials auszugleichen

und dadurch gleichbleibende Vergütungsergebnisse zu erzielen.

Darüber hinaus erzielen wir dadurch standardmäßig nahezu feinebene

Ergebnisse bei unseren Blechen und stellen eine gut laserfähige

Oberfläche sicher. Diese Weiterentwicklung hat dazu geführt,

dass wir seitdem auch beschussfeste Bleche produzieren können,

die extremste Anforderungen an gleichbleibende Qualität stellen.

Mit unserer fortlaufenden Qualitätskontrolle, die an mindestens

10% der reell gelieferten Produkte durchgeführt wird, zertifizieren

wir dies auch gerne unseren Kunden.

Treffpunkt Bau berichtet nicht nur an Großunternehmen. Welche

kundenspezifischen Lösungen können Sie kleinen und mittelständischen

Betrieben bieten?

Wir haben uns in den letzten Jahren speziell auch auf die Bedarfe

von kleineren Unternehmen eingerichtet und unterhalten zurzeit

mehrere Fertigwarenlager. Von hier aus können wir kleinere Mengen

zu günstigen Preisen und mit kurzen Lieferzeiten anbieten. Darüber

hinaus werden kundenspezifisch angefertigte Verschleißteile,

wie z. B. gebohrte Unterschraubmesser über die regionalen Partner

unseres Vertriebsnetzwerkes angeboten. Dabei gehen wir auch gerne

auf die speziellen Bedürfnisse der Kunden ein und beraten diese.

OEM

04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 75 ]


G SE CO2 T O U C H – I N T E L L I G E N T E V E R S C H R A U B U N

Der Digger D250 zermalmt mit seiner schnell drehenden Fräse den Boden und bringt so Anti-Personenund

Panzerminen zur Explosion.

Pendelrollen-Stehlager von Timken halten die

Fräse des Digger D250 auf Position.

Stehlager bewähren sich im härtesten Einsatz

TIMKEN

Die Timken Company tut gleich zweifach Gutes: Timken Pendelrollen-Stehlager

spielen künftig eine wichtige Rolle bei der Minenräumung

in Nachkriegsgebieten. Und: Timken hat 20 dieser Lagereinheiten

der Schweizer Stiftung Digger für den Einbau in deren

Minenräummaschinen Digger D250 kostenlos zur Verfügung gestellt.

Bei den Lagereinheiten handelt es sich um Hochleistungs-Pendelrollenlager

(75 mm Innenbohrung) mit Nitrid-Stahlkäfig in einem

massiven Stahlguss-Gehäuse mit spezieller Labyrinth-Abdichtung.

Diese Einheiten sind dank ihrer zuverlässigen Leistung, der einfachen

Montage und des äußerst geringen Wartungsbedarfs ideal

für den Einsatz im Digger D250. Hier sind jeweils zwei Einheiten an

den seitlichen Lagerungen der gewaltigen Fräse verbaut und halten

diese auf Position. Mit der Fräse (sie erreicht bei Vollgeschwindigkeit

450 U/min) wird der Boden bis auf eine Tiefe von 25 cm zermalmt

und Minen zur Sprengung gebracht – die Lager müssen also einiges

aushalten. „Die bisher von uns verbauten Stehlager eines anderen

Herstellers haben diesen hohen Belastungen bei Panzerminen nicht

Typisch HYTORC:

Wartungsfreie

Schraubverbindungen

sind unser Programm

Täglich werden weltweit tausende Schraubverbindungen

im Automobilbereich wartungsfrei

und prozesssicher hoch vorgespannt.

Das gilt nun auch für die Bauindustrie:

HYTORC bietet als einziger Hersteller

mobile hydraulische Verschraubungssysteme

für Verbindungen von M16 bis M100, mit denen

ein arbeits- und prozesssicheres wie wiederholgenaues,

Anziehen von Schraubverbindungen

im elastischen wie im überelastischen Bereich

möglich ist. Und das handfrei ohne Reaktionsarm/Gegenhalteschlüssel

in Kombination mit

einem von fünf verdrehsicheren und reibungsoptimierten

Verbindungselementen.

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[ 76 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

OEM


TIMKEN

Sie bringen den Digger zum Laufen (von links nach rechts): Pierre Glauser

(Aftersales Service/Digger), Michael Hinterreiter (Senior Sales Engineer/Timken),

Thomas Dalla Piazza (Chief Engineer/Digger) und Frédéric Razakarivony

(Customer Support/Digger).

Die Hochleistungs-Pendelrollenlager der Timken Lagereinheiten (linkes Bild)

sind in einem massiven Vollguss-Gehäuse verbaut, das auch den extremen

Belastungen beim Digger-Einsatz standhält. Die bisher verbauten, innen hohlen

Lagereinheiten eines anderen Herstellers (rechtes Bild, linkes Lager) sind

vorzeitig gebrochen und mussten häufig ersetzt werden.

standgehalten, da die Lagergehäuse nicht aus Stahlguss bestehen,

sondern aus Grauguss und innen hohl sind“, erläutert Thomas Dalla

Piazza, Chief Engineer bei Digger. „Auch die Lagerdichtungen waren

für die ganz besonderen Umgebungsbedingungen unseres Minenräumgeräts

nicht so gut geeignet. Mit den Timken Lagern haben wir

dagegen sehr gute Erfahrungen gemacht, denn die sind mit ihren

Labyrinthdichtungen fast vollständig gegen eindringende Erde und

Staub geschützt.“

Die 12 Tonnen schweren Digger D250 Minenräumgeräte werden auf

Bestellung innerhalb von drei bis vier Monaten gebaut. Ausgerüstet

ist es mit einem 250 PS starken Dieselmotor, dessen Kraft zu 93% für

den Betrieb der Fräse genutzt wird. Um die absolute Sicherheit des

Bedieners zu garantieren, wird das Fahrzeug aus bis zu 500 m Entfernung

ferngesteuert. Im Räumeinsatz vor allem von Anti-Personen-,

manchmal aber auch Panzerminen, schafft der Digger etwa 800 m/

Stunde, über kurze Transportstrecken erreicht er 7 km/h.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass sich unsere Pendelrollen-Stehlager

jetzt im Härtetest beim Swedish EOD and Demining Centre/Swedec

bewährt haben”, so Michael Hinterreiter, Senior Sales Engineer

bei Timken. „450 Anti-Personen-Minen und drei Panzerminen mit bis

zu 8 kg TNT hat der Digger zur Explosion gebracht – und die Lager

funktionieren immer noch einwandfrei.”

Über Digger

Die Stiftung Digger ist eine nicht gewinnorientierte Organisation

mit Sitz in Tavannes im Berner Jura, deren Gemeinnützigkeit in der

Schweiz anerkannt ist. Sie fördert technologische Hilfsprojekte im

Bereich der humanitären Minenräumung. Unter dem Namen DIG-

GER DTR entwickelt, realisiert und vertreibt sie Minenräumgeräte,

die für das Schweizer Know-how in Sachen Industriestandard und

Technologie stehen. Die Maschinen unterstützen die Minenräumer

und machen ihre Arbeit viel effektiver, weniger gefährlich und kostengünstiger.

Digger kann auf erfolgreiche Einsätze im Sudan und

Im kürzlichen Härtetest beim Swedish EOD and Demining Centre/Swedec

brachte der Digger D250 450 Anti-Personen-Minen und drei Panzerminen

mit bis zu 8 kg TNT zur Explosion – und die Lager funktionieren immer noch

einwandfrei.

Südsudan, im Tschad, in Senegal, Mosambik, Benin, Mali, Kroatien,

Mazedonien und in Bosnien zurückblicken.

Timken im Kurzprofil

The Timken Company entwickelt, produziert und vermarktet Timken

Wälzlager, Getriebe, Ketten und zugehörige Produkte und bietet

weltweit eine Reihe an Umbau- und Reparatur-Serviceleistungen.

Führend in der Kegelrollenlagertechnologie, nutzt Timken sein fundiertes

Wissen heute in den Bereichen Metallurgie, Tribologie und

Antriebstechnik, um über sein breites Spektrum an Wälzlagern und

zugehörigen Systemen hinaus die Zuverlässigkeit und Effizienz von

Maschinen und Anlagen rund um den Globus zu optimieren. Das

für seine Qualitätsprodukte und sein arbeitsteiliges technisches Vertriebssystem

bekannte Unternehmen erwirtschaftete in 2013 einen

Umsatz von $ 3 Mrd. (ohne Geschäftsbereich Stahl). Mit rund 17.000

Mitarbeitern in 28 Ländern sorgt Timken für mehr Produktivität und

hält die Industrie in Bewegung.

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Reibungslos und unverwüstlich.

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04.2015 . TREFFPUNKT BAU

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Gummikettenimporteur

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Seit etwa 20 Jahren ist die Firma Tagex

Technischer Handel im Ostwestfälischen

Lügde eine verlässliche Größe, wenn es um

die Lieferung hochwertiger Gummiketten

für Baumaschinen in der Erstausrüstung

oder für den Ersatzmarkt geht. Während

der ersten 10 Jahre hat das Unternehmen

beinahe ausschließlich das Produkt seines

Hauptlieferanten DRB (Dongil Rubber

Belt) vertrieben. Produktmanager Matthias

Schütte: „Damals, vor vielleicht 15 bis 20

Jahren, war DRB noch der Underdog mit

zwar sehr hochwertigen Ketten, aber einem

sehr schmalen Programm, also noch

so etwas wie ein Geheimtipp. Seither hat

sich jedoch viel getan, DRB ist enorm gewachsen.

Heutzutage werden DRB Gummiketten

weltweit von führenden Herstellern

wie Bobcat, Caterpillar, Doosan und Volvo

eingesetzt und weiterhin im Ersatzteilhandel

sehr erfolgreich vermarktet. Die außergewöhnliche

Verschleißfestigkeit und die

tadellose Verarbeitung der DRB Gummiketten

sind seit Jahren Benchmark.“

Allerdings benötigt DRB für die Entwicklung

neuer Ketten immer sehr große Stückzahlen.

Weil dies gerade im Bereich hoch

spezialisierter Nischenanbieter nicht immer

möglich ist, kooperiert das Unternehmen

schon seit Jahren exklusiv mit einem weiteren

Hersteller, der auch etwas ausgefallenere

Wünsche in kleinerer Stückzahl

realisieren kann. Aus dieser Kooperation

ist vor zwei Jahren beispielsweise die viel

beachtete KTL-Serie entstanden – eine extrem

traktionsstarke Kette, die es dem Nutzer

erlaubt, Steilhänge auch quer zu befahren.

Besonders interessant ist diese Kette

also für ferngesteuerte Böschungsmäher,

Weinbergraupen und ähnliche Applikationen.

Schütte: „Die KTL-Serie ist seit einem

guten Jahr im Markt und hat sich bisher

bestens bewährt. Wir bauen die Serie weiter

aus.“ Derlei Spezialitäten hatte Tagex seit

jeher unter eigenem Namen vertrieben.

Wo die Ansprüche nach oben gehen, entsteht

Platz nach unten. So hat sich bei Tagex

neben der Erstausrüstermarke DRB im

Laufe der Jahre fast unbemerkt noch eine

weitere Linie etabliert, die sogenannte

Ecoline. Vor allem Nutzer älterer Maschinen,

aber auch Kunden in krisengebeutelten

Ländern haben immer drängender

nach einer guten, aber vor allem günstigeren

Gummikette verlangt. Zunächst mit

schmalem Programm als reine Alternative

zur Premiumlinie gestartet, hat sich diese

Economy-Line über die Jahre zum echten

Verkaufsschlager gemausert – und das

ganz ohne Werbung, allein aufgrund der

positiven Kundenerfahrungen. Inzwischen

ist diese Linie bei Tagex nicht mehr wegzudenken.

Sie wurde laut dem Hersteller stark

ausgebaut und konsequent am Kundenwunsch

ausgerichtet. Insbesondere dem

positiven Kundenecho ist es geschuldet,

dass das Unternehmen in den vergangenen

zweieinhalb Jahren noch einmal besondere

Anstrengungen unternommen

hat, um seine Zweitlinie durchgängig auf

ein einheitliches Qualitätsniveau zu heben

und bei besseren Preisen noch konsequenter

auf Leistung zu trimmen.

Pünktlich zum 30-jährigen Firmenjubiläum

bringt der Hersteller die zweite Linie mit

noch besserem Preis-Leistungs-Verhältnis

als Hausmarke unter eigenem Namen auf

den Markt. Zug um Zug werden 2015 die

neuen, durchgängig mit Tagex markierten

Ketten die bisherige Ecoline ablösen. Die

Garantieperiode wird in diesem Zuge für

alle Bagger- und Dumper-Gummiketten

von einem auf zwei Jahre angehoben.

[ 78 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU OEM


Optische Sicherheitssysteme zur

optimalen Gefährdungsvermeidung

BRIGADE

Die Brigade Elektronik GmbH, Tochterunternehmen der Brigade

Electronics Plc, bietet ein Konzept aus Sicherheitslösungen, welches

aus einer Hand kommt, und leistet damit einen entscheidenden Beitrag

zur Unfallverhütung. Der Hersteller bietet zudem Lösungen für

die Nachrüstung von Bestandsmaschinen und Nutzfahrzeugen.

Traditionelle Kamera-Monitor-Systeme werden nun durch das „Backeye

360°“ System als Sichtfeldoptimierung an Nutzfahrzeugen und

Baumaschinen ersetzt. Das System liefert dem Fahrer laut Hersteller

eine komplette Sicht auf sein direktes Umfeld. Als weiteres Hilfsmittel

bietet Brigade für den Transporterbereich ein Kugelkamera-System

an, welches eine effektive Sichtverbesserung für den Heck- und Seitenbereich

von Transportern und anderen Nutzfahrzeugen bewirken

soll. Das neuentwickelte Radarsystem „Backsense“ zur Meldung

gefährdeter Objekte und Personen im Maschinen- und Fahrzeugumfeld

hat mittlerweile erste praktische Erfahrungen gesammelt

und wurde dem Unternehmen zufolge von diversen Nutzern positiv

bewertet. Das Produkt erlaubt auch eine individuelle Programmierung

der Detektionsbereiche. Durch den Einsatz der zahlreichen

Sicherheitssysteme, die für eine gegenseitige Absicherung sorgen,

kann eine optimale Gefährdungsvermeidung erzielt werden. Verschiedenste

Arbeitsmaschinen und Nutzfahrzeuge wurden in z. T.

extremen Arbeitsumfeldern weltweit mit diesen Systemen für die

Steigerung der Arbeitssicherheit aus- und nachgerüstet.

BRIGADE

Das „Backeye 360°“ System von Brigade ermöglicht eine Rundumsicht in

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• Verschleißstreifen

• Unterschraubmesser

• Stegprofile (Grouser Bars)

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04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 79 ]


FIRMENÜBERSICHT A - Z

SENNEBOGEN

www.sennebogen.de7

AVANT TECNO

www.avanttecno.de43

Baustoff Recycling

www.baustoffrecycling-bayern.de8

Bayerische Bauakademie www.baybauakad.de 35

BBI www.bbi-ingenieure.de 33

BBS

www.baustoffindustrie.de33

Bell

www.bellequipment.de48

BEMA

www.kehrmaschine.de34

Bergmann

www.bergmann.de41

Blomenröhr www.blomenroehr.com 63

Bock

www.bockundsoehne.de51

Brigade

www.brigade-elektronik.de79

CANGINIBENNE www.canginibenne.com 18

CAT

www.zeppelin-cat.de49

Defracto www.defracto.eu 32

Deutscher Abbruchverband www.deutscher-abbruchverband.de 12

DIECI www.dieci.com 72

DMS www.dms-tec.de 32

Doosan

www.doosan.de46

ESCO www.hs-erdbaugeraete.de 36

EUROGRU www.eurogru.de 71

Faymonville

www.faymonville.com61

FH Köln www.fh-koeln.de 37

Föckersperger

www.kabelpflug.de9

GEDA

www.geda.de74

Geiger

www.geigergruppe.de50

Goldhofer

www.goldhofer.de65

HIAB

www.hiab-service.de64

HKL www.hkl-baumaschinen.de 35

Holte

www.holte-electronics.no56

HS Schoch

www.hs-schoch.de44

HYDREMA

www.hydrema.com54

IVB www.swebor.de 75

Kleemann www.kleemann.info 34

KOMATSU

www.komatsu.eu14

LEHNER

www.lehnerdabitros.de66

Leica Geosystems www.leica-geosystems.de 57

LIEBHERR www.liebherr.com 38, 67

MAN

www.man.eu22

Max Wild

www.maxwild.com21

Mecalac

www.mecalac.com42

MOBA www.moba.de 50, 60

Oppermann www.oppermann-fuss.de 29

Riedlberger www.riedlberger.bayern 47

Schmitz Cargobull www.cargobull.com/de 33

Simex www.simex.it/ 16

Soka-Bau www.soka-bau.de 30

Sortimo www.sortimo.de 28

SSAB www.ssab.com 36

Statistisches Bundesamt www.destatis.de 36

TAGEX

www.tagex.com78

TEREX www.terex.com 52, 70

Timken www.timken.com 76

VDBUM

www.vdbum.de10

VHV www.vhv.de 73

WOLFFKRAN

www.wolffkran.de68

Wörmann

www.anhaenger-center-woermann.de20

YAMAHA www.yamaha-motor.eu 58

YANMAR

www.yanmarconstruction.de40

ZANDT www.zandt-cargo.de 62

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Volvo Fertiger P 6820

Bj. 2014, Bh: ca. 275, Bohle VB78 5,0 m

breit + 2x Anbaubohle 0,75 m, beheizbare

Seitenbegrenzung, MOBA, Ersatzsteuerstand,

Zentralschmierung

Volvo Walze SD 25

Baujahr: 2010, Bh: ca. 200

Offene Kabine, Glattbandage,

Stampfbandage-Wechselkit

Merlo Teleskopstapler Roto 45.21

Bj. 2011, Bh: ca. 1077, Teleskop 21 Meter,

Klima, Schnellwechsler, Arbeitsbühne ZM2,

abnehmbare Steuereinheit, Schutzgitter,

Ladegabel

Merlo Teleskopstapler Roto 38.16

Bj. 2011, Bh: ca. 1230

Schnellwechsler, Erdbauschaufel 0,8 cbm,

Ladegabel

Standort Düsseldorf

40789 Monheim/Rhein

Siemensstraße 19

Ansprechpartner: Jörg Gerick

Mobil +49 (0) 1 74-9 21 18 17

Volvo Radlader L 110 G

Bj. 2014, Bh: ca. 3830, Long boom, Klima,

BSS, Zentralschmierung, Schnellwechsler,

3. Kreis, Zusatzkontergewicht, Rückfahrkamera,

Reifen L3 runderneuert - 100%

Standort Hannover

30826 Garbsen

Heinrich-Nordhoff-Ring 4

Ansprechpartner: Danijel Babalj

Mobil +49 (0) 1 60-90 65 41 54

E-Mail: gebraucht@swecon.de

Volvo Radlader L 350 F

Bj. 2011, Bh: ca. 8050, BSS, Klima, ZSA,

CDC-Lenkung, Umkehrlüfter, Rückfahrkamera,

Trapezfelsschaufel 6,5 cbm,

Felsreifen Michelin 50%, Volvo Approved

Used-Warranty

Volvo Dumper A 35 F

Bj. 2013, Bh: ca. 230, Klima,

Muldenheizung, Heckklappe,

Rückfahrkamera, Zentralschmierung,

Caretrack, Reifen Goodyear 100%, Volvo

Approved Used-Warranty

04.2015 . TREFFPUNKT BAU

[ 81 ]


GEBRAUCHTMASCHINEN VON KÖLSCH

ZEPPELIN ZS50TH Radmobile Siebanlage

Baujahr: 2000 / Betriebsstunden: ca. 3.000

- Abweisrost, Streben aus Bofor-Hartstahl

- Aufgabetrichter ca. 7,7 m 3 Inhalt, stufenlos

regelbares Abzugsband

- 2-Deck-Siebmaschine 3.050 x 1.520 mm

- 2 Seitenbänder stufenlos regelbar,

Gurtbreite 600 mm

- PERKINS Dieselmotor Typ 1004-4T 72 kW

- Sandband mit 1.200 mm Gurtbreite

- Sattelauflieger für Transport mit 2- oder

3-Achs SZM

- TÜV-Ausrüstung mit ABS-Bremsanlage

- 4-fach hydraulische Abstützung

POWERSCREEN WARRIOR 800 Raupenmobile Siebanlage

Baujahr: 2014 / Betriebsstunden: ca. 550

- Aufgabetrichter 3,0 m 3 mit stufenlos regelbarem

Abzugsband

- Laufsteg links und rechts um die

- DEUTZ Dieselmotor mit 55 kW

- Trichtererhöhung 2-seitig

Siebmaschine

- 2-Deck-Siebmaschine 4.100 x 1.400 mm - Mittelkornband Stollengurt

mit einstellbarem Hub bis 12 mm

- Siebkasten Bremsgummi

RUBBLE MASTER RM80 Raupenmobiler Prallbrecher

Baujahr: 2005 / Betriebsstunden: ca. 5.100

- Aufgabetrichter Inhalt 3,0 m 3 mit Vibrorinne - Funkfernbedienung für Kettenfahrwerk

und integrierter Vorabsiebung

und Anlage

- Prallmühle Einlauf 860 x 600 mm

- Überbandmagnetabscheider

- Fernbedienbares Releasesystem, Spaltverstellung

hydraulisch

- Dieselbetankungspumpe

- Seitenband für Vorabsiebung

- DEUTZ Dieselmotor mit 122 kW

- Überkornabscheider OS80

RUBBLE MASTER RM80GO Raupenmobiler Prallbrecher

Baujahr: 2014 / Betriebsstunden: ca. 600

- Aufgabeeinheit Vibrorinne 2,6 m 3

der Anlage

- Prallmühle Einlauf 860 x 650 mm

- Releasesystem zur Blockadenbeseitigung

- JOHN DEERE Dieselmotor 168 kW

- Überbandmagnetabscheider

- Austragsband Breite 800 mm

- Staubniederhaltung ohne Pumpe

- Abwurfhöhe ca. 2.950 mm

- Kabelfernbedienung

- Förderband hydraulisch klappbar

- Schlagleistenhalterung

- Funkfernbedienung zur Steuerung

PREMIERTRAX XA400 Raupenmobiler Backenbrecher

Baujahr: 2012 / Betriebsstunden: ca. 1.850

- Durchsatzleistung bis zu 400 t/h je nach - Hydraulisch verstellbare Auslaufschütte

Material

- Funkfernsteuerung zum Fahren der Anlage

- Erweiterter Aufgabetrichter Inhalt 10 m 3 - AdBlue Betankungspumpe für Tier 4

- 2-Deck-Vorabsiebung, Siebmaschine

- Entstaubungsanlage mit selbstansaugender

Wasserpumpe

2,08 x 1,03 m

- Einlauföffnung: 1.100 mm x 700 mm - Überbandmagnetabscheider mit

- SCANIA Dieselmotor DC9, Tier 4i

Permanent magnet Single Pole

RUBBLE MASTER RM100 Raupenmobiler Prallbrecher

Baujahr: 2008 / Betriebsstunden: ca. 4.400

- Durchsatzleistung bis zu 150 t/h

- Austragsband Bruchkorn Breite 1.000 mm,

- Aufgabetrichter Inhalt 3,5 m 3 , in Verschleißauskleidung

Hardox

- Funkfernsteuerung für Brech- und

hydraulisch klappbar

- effiziente Vorabsiebung mittels Spaltrost Fahrbetrieb

- Prallmühle Einlauf 950 x 700 mm

- Kabelfernbedienung zur Steuerung des

- JOHN DEERE Dieselmotor 150 kW

Raupenfahrwerks

- Releasesystem zur Blockadenbeseitigung - Überbandmagnetabscheider mit

im Brecher

Permanent magnet, Breite 800 mm

- Staubniederhaltung ohne Pumpe

- OS100-EV mit Rückführband

Irrtum und technische Änderungen vorbehalten.

[ 82 ] 04.2015 . TREFFPUNKT BAU

Jürgen Kölsch GmbH • Wildspitzstraße 2 • 87751 Heimertingen

Tel. 08335 98 95 0 • Fax 08335 98 95 95 • info@koelsch.com • www. koelsch.com


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Klöckner Siebmaschinen GmbH & Co KG

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Telefon: 0 23 69/98 42 63

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