Midrange MAGAZIN - August 2007

midrange

Midrange MAGAZIN - August 2007

3 0 5 81 9 I 9 8 E · I S S N 0 9 4 6 - 2 8 8 0 · B 3 0 4 6 5 · A u S g A B E 1 9 9 · € 1 3 , – · C H F 2 5 , –

IT­Konzepte und Wissen für eServer im Unternehmensnetzwerk

Technik & Integration

Einsatz von

FTP-Exits

Die Fahrkarte fürs Global Business

Grenzüberschreitendes

ERP

FiBu als Controlling-Instrument

Kassensturz

Fusion von Informations- und

Telekommunikationstechnologie

Hin zum Real ICT

08

2007

Corporate Performance Management

als Problemlöser

Über BI hinaus

Technik & Integration

PHP on iSeries

Frank Pawlak, Mitglied der geschäftsführung

Portolan Commerce Solutions gmbH, im Interview auf Seite 12


Das „Muss“

für IT-Anwender

im Mittelstand

Exklusive Keynotes:

Martin Jetter

Vorsitzender der

Geschäftsführung

IBM Deutschland GmbH

Eine Veranstaltung von

Mark Shearer

General Manager

IBM System i

IBM USA

& Partnern

14. - 15. NOVEMBER

Prof. Dr.

Frank Soltis

Chefentwickler

IBM Rochester

Andreas Naunin

Leiter Unternehmensbereich

Mittelstand

SAP Deutschl. AG & Co. KG

Info + Anmeldung: www.isociety-world.de


Thomas Seibold

Redaktion

MIDRANGE MAgAZIN

thomas.seibold michael.wirt @ @

midrange.de

Stühlerücken

Dass Weiterbildung sich auszahlt, hat das Zentrum für europäische

Wirtschaftsforschung (ZEW) mit einer Studie bewiesen: um

durchschnittlich 0,3 Prozent steigt die Produktivität von unternehmen,

wenn der Anteil der an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmenden Beschäftigten

um ein Prozent zunimmt. Besonderes Augenmerk ist allerdings

auf die Formfrage zu legen: Lehrgänge und Seminare wirken

besonders positiv, Job Rotation hingegen hat keinen messbaren Einfluss

auf die Produktivität. Zu einer kritischen Beleuchtung u.a. dieser

beliebten Maßnahme rät das ZEW. Dennoch hat IBM Deutschland jetzt

fünf hochrangige Manager auf Rotationsreise geschickt. Auch das Seg-

ment System i hat einen neuen,

allerdings gut bekannten

Leiter: Ralf Dannemann folgt

als Direktor System i Sales

auf Barbara Koch, die das i

gegen ein x getauscht hat.

Den Dannemann-Job (bislang

Manager STg Sales IVT)

übernimmt Armin Klug, der

den Channel in Sachen Sys-

tem x Vertrieb verantwortete und auf dessen Stuhl jetzt Vesna Maric

sitzt. Diese trug vorher den Titel Direktor Systems Sales SMB und hat

an Bernd Schierholz übergeben, in dessen Fußstapfen nun – Sie ahnen

es schon – Barbara Koch wandelt. Ziel der Aktion ist eine produktivere

Zusammenarbeit und damit eine Stärkung des Mittelstandsgeschäft

der IBM. Wenn ein erfolgreiches Quintett seine Stimmen umverteilt,

sind diverse Extraproben fällig, bis die gemeinsame Musik wieder

wohlige Schauer erzeugt. Anders wird es auch dem Management der

IBM nicht ergehen. Ob das erste „Konzert“ in Form von Quartals-Reviews

für standing ovations sorgt? Schaun mer mal…

Herzlichst, Ihr Thomas Seibold

EDITORIAL

Û Mehr Freiraum: Wie der CIO von morgen agiert,

erklärt Jörg Dreger. Seite 14 ff. Û Chamäleon: ursula

Althoff erklärt SOA mit i5/OS. Seite 16 ff. Û

Verführt: Warum der Feinkosthersteller Homann

(„So verführt man“) mit LFS400 lagert. Seite 22.

Û Fax(en)macher: Welche Kriterien die Auswahl

eines Faxservers beeinflussen sollten, weiß Michael

Rosen von Qkom. Seite 30.

Foto: Beth Hommel, FOTOLIA

Vom Wert Ihre Branche zu kennen:

Anlagenbau- und Projektierer

Produkt, Philosophie und IT-Strategie

Wir als Projektfertiger

haben uns für oxaion

entschieden – warum?

„Unsere komplexen Bauprojekte be -

nötigen ein differenziertes und trans -

parentes Projektmanagement, das

uns jederzeit Auskunft über Kosten,

Material und Termine gibt. Mit oxaion

haben wir unser Projekt im Griff.“

Dr. Ralf Lieb, Finanz-Vorstand Lindner AG,

Arnstorf

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08/2007 · MIDRANGE MAgAZIN


INHALT

Frank Pawlak, Mitglied der geschäftsführung Portolan

Commerce Solutions gmbH: „uns bietet die Heimat im

Würth-Konzern die Sicherheit, nicht von heute auf morgen

von einem Software-Riesen geschluckt zu werden.

Das bedeutet für unsere Anwender Zukunftsschutz und

Investitionssicherheit gleichermaßen.“ Û Seite 12

Sokrates Koutounidis,

Vertriebsdirektor von Vision

„unsere klare Positionierung nach der Übernahme von

Lakeview ist, dass Vision sich in Zukunft stärker auf den

SMB-Bereich konzentrieren möchte.“ Û Seite 15

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2007

Lager,

Logistik, Zoll

Ein Bestellvorgang startet eine komplexe Reihe von

Abläufen in den Systemen für Lager, Logistik und ggf.

Zoll. Die Applikationen müssen dabei zur Einhaltung des

geplanten Liefertermins problemlos miteinander kommunizieren.

Û Seite 22

Unified Messaging

und TK-Lösungen

Vom Faxversand vom PC aus entwickelte sich das unified

Messaging, indem sich weitere Kommunikationsdienste

auf dem Client ansiedelten. Schließlich standen SMS,

Voice und e-Mail unter einer Oberfläche zu Verfügung.

Û Seite 28

MIDRANGE AKTUELL

News & Ticker 6

„System i hat Zukunft“ 7

Köpfe 8

Riesiges Potenzial 10

Kommentar zur Frage des Monats

Grenzüberschreitendes ERP 12

Die Fahrkarte fürs global Business

Mobile Lösungen 14

Freiräume schaffen für den CIO von morgen

Neu ausgerichtet 15

Nach der Übernahme von Lakeview durch Vision

SOA und Web-Services mit i5/OS 16

LAGER, LOGISTIK, ZOLL

Was Feines fürs Lager 22

LFS 400 im Einsatz bei Homann Feinkost

Gläserne Supply Chain 25

tts global Logistics verlagert den EDI-Austausch mit crossgate

Kommissionieren mit Sprache 26

Schnellere Lager-Logistik bei der Wetterauer getränke-Industrie

UNIFIED MESSAGING

Office-Workflow mit Lotus 28

Modulares uM für ITEX gaebler von SoftM Communications

Fax-Server-Auswahl 30

Kriterien für eine Fax-Lösung

Unified Communications 31

IP Telefonie in der Open-Source umgebung Linux

Effizienteres Unified Messaging 32

Neues Release bei gräbert: eComPlus in Version 8.2

Hin zum Real ICT 33

Fusion von Informations- und Telekommunikationstechnologie

TECHNIK & INTEGRATION

Einsatz von FTP-Exits 34

PHP on iSeries 37

FIBU, KORE, CONTROLLING

Strategischer entscheiden 40

BARC-Studie: Mittelstand setzt auf BI

Anbieterübersicht 41

Über Business Intelligence hinaus 43

Corporate Performance Management als Problemlöser


Sicher planen, sicher wirtschaften 44

umfassende Datenbasis sichert dem Mittelstand Transparenz

Qualität der Daten erhöhen 45

Ravensburger Buchverlag setzt auf arcplan Enterprise

Mehr Anforderungen bewältigen 46

Ab Herbst: Neues Finanzmodul für die ERP-Software greenax

Kassensturz 47

FiBu-Software als Controlling-Instrument

Die Liquidität sichern 48

Mittel und Methoden eines modernen Finanzmanagements

SERVICE

Autoren, Inserenten und Firmen dieser Ausgabe 49

Glosse, Vorschau, Impressum 50

MIDRANGE ONLINE

Midrange Jobbörse

ist die neue Stellen-Börse für IT-Professionals und

unternehmen, die auf der Suche nach personeller

Verstärkung sind.

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MidrangeEvent

Auf MidrangeEvent finden Sie Schulungsangebote,

Firmenveranstaltungen, Messen und Symposien

fein säuberlich sortiert.

Û www.midrange-event.de

AUGUST 2007

Marktübersicht: FiBu, Kostenrechnung

und Controlling

Moderne Lösungen für FiBu, KoRe und Controlling sind

technisch und optisch auf dem neuesten Stand und für

internationale Anforderungen gerüstet. Wir stellen Ihnen

Anbieter und Lösungen vor. Û Seite 40

Frage des Monats

In der Frage des Monats erfassen wir aktuelle

Trends und Strömungen des IT-Marktes und fragen

diese online ab. Ihre Meinung ist uns wichtig!

Û www.midrange.de

ltra-Thin Client…

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08/2007 · MIDRANGE MAgAZIN

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MIDRANGE AKTuELL

Mosolf erster Kunde

für Logistiklösung von

IDS Scheer

Û Die Horst Mosolf gmbH & Co Kg,

ein mittelständisches Logistikunternehmen

der Automobilindustrie, ist der

erste Kunde von IDS Scheer, der ARIS

SmartPath in der Branchenversion für

speditionelles Transportmanagement im

Einsatz haben wird. Das Komplettpaket

besteht aus SAP All-in-One, industriespezifischen

Prozessreferenzmodellen

und Serviceleistungen. Die für den Mittelstand

konzipierte Lösung basiert auf

der Technologie von SAP All-in-One.

www.ids-scheer.com

HPCN und aruba vereinbaren

Zusammenarbeit

Û Die Firma Heinrich Professional Consultant

Network (HPCN) hat mit der aruba

informatik gmbH eine strategische

Zusammenarbeit geschlossen. Die BI-

Komponenten der aruba informatik werden

zukünftig als integrale Bestandteile

der HPCN Lösung M-HIS für zusätzliche

Transparenz und Visualisierung der M-

HIS Datenbestände beitragen. Erste Abschlüsse

untermauern das gemeinsame

Engagement der Partnerschaft. So entschied

sich u. a. die Fa. Eberle-Hald aus

Metzingen für das Paket, das native auf

dem IBM-Server System i verfügbar ist.

www.aruba-informatik.de

www.h-pcn.de

BUCHVORSTELLUNG

Ben Margolis mit Joseph Sharpe

SOA für Anwendungsentwickler

ó XML

ó SOA-Standards (WSDL, SOAP, uDDI)

ó Einführung in XPath, BPEL, SCA und SDO

ó Wofür wird BPEL benötigt

ó Führer durch SOA Standard Subsets

ó Einrichten von XPath

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2007

Neue Version von PDFlib

Û Die Lösung PDFlib der Toolmaker

gmbH liegt jetzt in der neuen Version

7.0.1 vor. Die Software für den Einsatz

auf IBM iSeries und i5 Systemen kann

überall dort eingesetzt werden, wo es

um schnelle, leistungsfähige PDF-Erzeugung

und -Verarbeitung geht. Das Tool

bietet eine Schnittstelle, in der sich jeder

Programmierer mit grundlegenden

Kenntnissen in grafik- und Druckausgabe

zurechtfindet und schnell Ergebnisse

erzielt.

www.toolmaker.de

Levigo „Best Performing

Partner“ von Citrix

Û Bereits zum zweiten Mal in Folge erhielt

die levigo systems gmbh den Award

„Best Performing Partner“ von Citrix

Systems. Insgesamt erhielten lediglich

14 von über 800 Citrix Solution Advisor

Partner in Deutschland, Österreich und

der Schweiz die Auszeichnung. Citrix

vertreibt seine Produkte ausschließlich

über zertifizierte und autorisierte

Vertriebspartner. Die optimale Zusammenarbeit

hat daher einen hohen Stellenwert

und ist entscheidend für den

wirtschaftlichen Erfolg. Mit dem Award

würdigt Citrix die Leistungen seiner Vertriebspartner.

www.levigo.de

ó Reference guide für BPEL 2.0 > www.midrange-shop.de

TICKER

Û 20 Jahre c.a.r.u.s. Die c.a.r.u.s.

IT Ag feiert das 20-jährige Bestehen.

Die norddeutschen Informatiker

und Ingenieure arbeiten nach eigener

Aussage weiter „an der Nivellierung

des Nord-Südgefälles in der

deutschen IT-Branche.“ www.carusit.com

Û Aus der DATAS GmbH

wird Swing Financials GmbH. Im

Oktober letzten Jahres hatte die Datas

gmbH über den Beginn der Zusammenarbeit

mit der Swing-gruppe

informiert. Dieser Weg wurde

nun konsequent fortgesetzt und die

Datas gmbH firmiert nun seit dem

1. Juli unter dem Namen Swing Financials

gmbH. www.swingsoftware.de

Û Tuning-Kit für OGSid Version

V2. Schöner, schneller, komfortabler

– dass der Tuning-gedanke nicht

aufs Auto beschränkt ist, sondern

auch ab und an Eingang in die IT-

Welt findet, zeigt das neue Release

V2R2 von OgSid. Mit der neuen Version

verfügt die Software über mehr

Bedienungskomfort und Funktionen

sowie über eine Reihe zusätzlicher

grafischer Neuerungen. www.ogs.de

Û Die Nummer 1: IBM Blue Gene.

Der IBM Blue gene/L-Supercomputer

ist auf der Liste der Top500

Supercomputer erneut an der Platz-

Eins-Position. Das Testsystem liefert

ca. 20,86 Teraflop/s (Billionen

Berechnungen pro Sekunde). Blue

gene/P kann in seiner vollen Ausbaustufe

bis zu 3 Petaflop/S (drei Billiarden

Berechnungen pro Sekunde)

erreichen. www.ibm.de Û Infoniqa

Gruppe übernimmt Schweizer

SQL AG. Die österreichische Infoniqa

gruppe hat die SQL Ag zu 100 %

übernommen. Die SQL Ag wird zum

zentralen Standort der international

tätigen IT-Lösungs- und Dienstleistungsgruppe

in der Schweiz ausgebaut.

www.infoniqa.com

www.midrange.de


iSociety World gewinnt an Format

„System i hat Zukunft“

Unter dem Motto „System i hat

Zukunft“ findet am 14. und 15.

November in Stuttgart die iSociety

World 2007 statt. Der Event ist eine

Gemeinschaftsinitiative von IBM, der

Benutzervereinigung Common und

weiteren Partnern im System i-Umfeld.

Neben strategischer und operativer

Fortbildung erwartet die Besucher eine

Ausstellung mit zukunftsweisenden

Lösungen wichtiger Anbieter des IBM

Midrange Marktes. Die Veranstalter

werden mit dem deutschen IBM Chef

Martin Jetter, dem General Manager

IBM System i, Mark Shearer, und dem

System i Chefentwickler Frank Soltis

prominentes IBM Personal als Keynote-

Sprecher aufbieten. Mit dem SAP Mittelstandschef

Andreas Naunien fahren die

Initiatoren ein weiteres Schwergewicht

der Branche als Keynote-Sprecher auf.

Die Kongressveranstaltung richtet

sich sowohl an IT Executives als auch

an die Entscheidungsträger in ihren

Unternehmen. Deshalb werden, neben

fachlicher Fortbildung, im Managerforum

wichtige Diskussionen und Roundtables

mit Tenor Unternehmensführung

angeboten. Der integrierte IT Fach-Kongress

bietet Aus- und Weiterbildung

pur an. Im Rahmen einer Mitgliederbefragung

wurden die brennendsten

Themen bestimmt. Deshalb wird es in

diesem reinen Fortbildungs-Kongress

auch keinerlei Firmenpräsentationen

geben. Sie finden in den sogenannten

Ausstellerforen statt. Als besonderes

Highlight hält IBM Zertifizierungsschulungen

und -Prüfungen ab.

Wer als Aussteller an der iSociety-

World 2007 teilnehmen möchte, findet

auf der WebSite (www.isociety-world.

de) weitere Informationen. Interessierte

Besucher bekommen einen kurzen

Überblick über den derzeitigen Planungsstand.

Selbstverständlich, so

wurde von Common versichert, können

Mitglieder zu vergünstigten Konditionen

teilnehmen. kdj ó

www.isociety-world.de

08/2007 · MIDRANGE MAgAZIN

7


8

MIDRANGE AKTuELL

Die IBM will durch einen besseren Erfahrungsaustausch

zwischen den Business

units das Mittelstandsgeschäft stärken

und hat dazu einige Stellen umbesetzt.

unter anderem wechselt Barbara Koch

vom Bereich System i Sales zum System

x und an ihre Stelle tritt Ralf Dannemann,

der diese Funktion bereits von September

bis Dezember 2002 inne hatte.

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2007

KÖPFE

Gibt es in den vielgescholtenen Behörden Heldenfiguren? Ja – in der Personalabteilung!

Denn die Personalverantwortlichen müssen dafür sorgen, dass die Beschäftigten den neuen

Qualitätsansprüchen in Sachen Kundenorientierung und Wirtschaftlichkeit gerecht werden.

Hilfen und Anregungen für ein erfolgreiches HR-Management bieten sich auf der Zukunft

Personal vom 11. bis 12. September in Köln, die dem Thema Personal & Verwaltung eine

eigene Vortragsreihe widmet. www.zukunft-personal.de

Barbara Koch

Direktor System x

Sales

www.ibm.de

Gerhard Reiter

geschäftsführer

SoftM

gerhard Reiter (44) hat die geschäftsführung

der österreichischen SoftM

gesellschaft in Wien übernommen. Der

neue geschäftsführer kam im Zuge der

Übernahme der ERP II-Software Semiramis

zu SoftM. Als Presales-Experte

und Prozessberater in anspruchsvollen

Projekten war der Wirtschaftsingenieur

maßgeblich am großen vertrieblichen

Erfolg von Semiramis beteiligt.

www.softm.com

Ralf Dannemann

Direktor System i

Sales

Keith Deane

Präsident EMEA

Infor

Infor ernennt seinen Senior Vice President

Sales EMEA, Keith Deane, zum

Präsidenten für die Region EMEA. Er ist

für den Vertrieb aller Infor-Produkte, für

begleitende Services und für weiteres

Wachstum in der Region, die fast die

Hälfte des gesamtumsatzes des unternehmens

erwirtschaftet verantwortlich.

Der Industrie-Veteran mit fast 30 Jahren

Erfahrung in der IT-Branche begann seine

Karriere 1978 als Programmierer.

www.infor.com

Die SOu Systemhaus gmbH & Co. Kg

hat ihr Vertriebsteam erweitert: Ab sofort

verantwortet der 44-jährige ERP-

und Consulting-Profi Rainer Kaske den

Aufbau eines Vertriebspartnernetzes.

Für seine neue Tätigkeit bei SOu kann

Rainer Kaske auf mehr als 13 Jahre Erfahrung

im Vertrieb wie auch im Consulting-Bereich

zurückgreifen.

www.sou.de

Rainer Kaske

Vertriebsteam

SOu

Franz Mattes, Kay von Wilcken,

Wolfgang Brugger

Kay von Wilcken (geschäftsführer der

KuMAgroup Holding) wird neben Wolfgang

Brugger geschäftsführer der KuMA-

soft. Er ist für die Bereiche Business

Development und Firmenakquisitionen

verantwortlich. Außerdem wurde Franz

Mattes zum Prokurist der KuMAtronik

Software gmbH ernannt.

www.kumasoft.de

Ilka Schröder

Leitung Vertrieb

und Marketing

Neoware Inc.

Ilka Schröder (41) übernimmt mit sofortiger

Wirkung die Leitung von Vertrieb

und Marketing in Deutschland, Österreich,

der Schweiz sowie den osteuropäischen

Ländern bei Neoware, Inc.

Ziel dieser internen umstrukturierungsmaßnahme

ist es, mit einer strafferen

Organisation noch besser auf den weiterhin

boomenden Thin-Client-Computing-Markt

zu reagieren.

www.neoware.com/de


WORKSHOPS KALENDER

System i SQL Summercamp

In einer geschäftlich eher ruhigen Jahreszeit

lädt das SQL Summercamp vom 28. bis

30. August nach Westfalen ein. In der Auftaktveranstaltung

vermitteln wir die grundsätzlichkeiten

der Datenbank und zeigen,

wie bordeigene Tools die Anwendung von

SQL auf System i erheblich vereinfachen.

Danach teilt sich das Auditorium in zwei

gruppen: Im Track 1 geht es um das Arbeiten

mit SQL (einfache und komplexe Abfragen,

Datenbanken erstellen…).

Im Track 2 behandeln wir fortgeschrittene

Techniken für die Programmierung (Stored

Procedures, user Defined Functions, SQL-

Trigger…).

Während der Pausen und den gemeinsamen

Mahlzeiten besteht die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch

mit Kollegen und den

Referenten.

www.midrange-academy.com

Veranstaltungen September

Zukunft Personal 11.9. – 12.9. Messe Köln

Zur Messe Zukunft Personal zeigen auf mehr

als 20.000 qm² rund 400 Aussteller ihre Produkte

und Dienstleistungen für das Human

Resource Management. In 6 Foren referieren

über 100 namhafte Experten. Daneben gibt

es zahlreiche Ausstellungen und Aktionen.

www.zukunft-personal.de

topsoft 19.9. – 20.9. CH-Zürich Oerlikon

Die topsoft ist eine auf Business Software

fokussierte Messe und dabei konsequent auf

die Besucher ausgerichtet. Es finden neben

der Ausstellung verschiedene Fachreferate

zu Themen wie ERP-Trends, ERP-Projektmanagement,

online Marketing, VoIP, CRM;

u.v.m. sowie in den Themenparks Vorträge

zu VoIP, Mobile Computing und OpenSource-Software

statt. Der Eintritt ist wie immer

kostenlos.

www.topsoft.ch

DMS 25. – 27.9. Messe Köln

Die Messe und Konferenz für Enterprise Content-

und Dokumentenmanagement, DMS, findet

heuer zum zweiten Mal in der Messe Köln

statt und hat dieses Jahr folgende Schwerpunktthemen:

elektronisches Informations-,

Dokumenten- und Speichermanagement sowie

Technische Dokumentation.

www.dms-expo.de

Event Termin/Ort Veranstalter

Einführung in ASNA VisualRPg.NET 02.08. – 03.08.

Bad Rappenau

rsb www.rsb.de

WDSC Version 7.0 09.08. – 10.08.

Bad Rappenau

rsb www.rsb.de

iSeries Datenbank DB2 uDB & SQL 20.08. – 24.08.

Bad Rappenau

rsb www.rsb.de

SQL Summer Camp – Track 1 28.08. – 30.08.

Dortmund

SQL Summer Camp – Track 2 28.08. – 30.08.

Dortmund

ITP VERLAg gmbH

www.midrange.de

ITP VERLAg gmbH

www.midrange.de

Mehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.de

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http://www.midrange-event.de/

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August-Themen

• Cobol Grundlagen

• Das Cobol Update

• HTML und Javascript für System i

Anwendungsentwickler

• Grundlagen der System i DB2 UDB

08/2007 · MIDRANGE MAgAZIN


10

MIDRANGE AKTuELL

In Sachen „effektive Logistik“

liegt in vielen Unternehmen

noch ein großes Ergebnispotenzial

brach.

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2007

FRAgE DES MONATS

Riesiges Potenzial

Das Ergebnis lässt erkennen, dass

die Meinungen ausgewogen sind.

Es wird aber auch deutlich, dass 49 %

der Befragten glauben, dass ihre Prozesse

im Warenfluss nicht optimal sind.

Diese Zahlen zeigen, dass ein riesiges

Verbesserungspotenzial hier durchaus

erschlossen werden kann – und muss!

Im Gegensatz zu vielen von den EDV

abgedeckten Bereichen sind in dem Bereich

Logistik nach meiner Erfahrung

sehr häufig keine Gesamtlösungen,

sondern eher Teillösungen im Einsatz

– insbesondere im Mittelstand.

Bei der weiteren Betrachtung bieten

sich zwei Bereiche an: Der innerbetriebliche

Bereich und der Gesamtbereich.

Der innerbetriebliche Bereich

ist sehr stark unternehmensspezifisch

und daher von sehr vielen individuellen

Faktoren abhängig. Deshalb soll

nicht weiter hierauf eingegangen wer-

?

DIE FRAGE

DAS ERGEBNIS

den. Der Gesamtbereich beinhaltet die

externen Warenflüsse. Aus der Sicht

des liefernden Unternehmens sind

hier insbesondere die Warenströme im

Warenausgang von Bedeutung. Hier

wiederum bieten sich die unterschiedlichsten

Möglichkeiten an, beginnend

mit der Auslieferung durch eigenes

Personal oder eigene Fahrzeuge und

endend mit der Auslieferung über eine

Kette von Dienstleistern. Derzeit und in

Zukunft ist es von entscheidender Bedeutung,

die Transparenz der Logistikkette

dieses Warenflusses herzustellen

oder zu verbessern. Damit ist gleichzeitig

die Auskunftsbereitschaft gegeben.

Ziel ist häufig der Zugriff auf alle Daten

von allen Beteiligten in dieser Kette, also

vom Lieferanten, dem Dienstleister

und dem Warenempfänger. Dies trifft

auch bei höchster Komplexität, also bei

Beteiligung von unterschiedlichsten

Glauben Sie, dass Ihre

Prozesse im Warenfluss

wirklich optimal sind?

51 % Ja

49 % Nein

3.341 Teilnehmer

haben abgestimmt

Dienstleistern, z. B. bei kombiniertem

Verkehr von See-, Luft- und Landtransporten,

evtl. sogar noch in unterschiedlichster

Ausprägung, also Pakete oder

Sammeltransporte, zu.

Natürlich spielen auch die Faktoren

Zeit, Kosten, Sendungsverfolgung und

Warenrückverfolgung eine entscheidende

Rolle. Alle diese Faktoren werden

in Zukunft noch wesentlich mehr

an Bedeutung gewinnen.

Bei der Überarbeitung oder Neuanschaffung

von IT-Lösungen in diesem

Bereich wird zwar zwangsläufig die

Frage „make or buy“ gestellt, jedoch

haben sich bereits viele Anbieter in

diesem Bereich spezialisiert und bieten

erhebliches Fachwissen und entsprechende

Lösungen zu moderaten Kosten

an. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund

der Komplexität der erforderlichen

Kenntnisse. ó


Foto: Emrah Turudu, iStockphoto.com

KOMMENTAR

KOMMENTATOR ZUM ZUR UNTERNEHMEN PERSON

IHRE MEINUNG, BITTE!

Johannes Müller

geschäftsführender

gesellschafter der RC

Rhenania Computer

gmbH in Bad Honnef

johannes.mueller@

rhenania.biz

RC Rhenania Computer GmbH

RC Rhenania Computer gmbH ist ein auf IBM

AS/400 bzw. iSeries spezialisiertes Systemhaus

im Bereich Versandlogistik und Versandoptimierung

mit umfangreichen Erfahrungen.

Kundenzufriedenheit steht im Mittelpunkt der

unternehmensphilosophie. Die Stärke der RC

Rhenania Computer gmbH besteht in der Herstellung,

Lieferung und Betreuung aller benötigten

Komponenten. Also Software, Daten,

Hardware, Integration, Betreuung und Pflege

aus einer Hand.

Seit 1995 ist das VLS-Versand Logistik System

mit den Produkten F95 Paket- und Palettenversand,

APK-Adressprüfung und Korrektur,

DuV-Dublettenvermeidung, EKT-Endkontrolle,

WEK-Wareneingangskontrolle, IFP-InfoPost, IPS-

InfoPost Schwer, PRP-PressePost und DVF-DV-

Freistempelung und anderen entstanden.

www.rhenania.biz

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Unsere aktuelle Frage des Monats:

Bisher mussten elektronische Dokumente auf

optischen Medien archiviert werden.

Planen Sie innerhalb der kommenden

12 Monate den Umstieg auf die inzwischen

ebenfalls revisionssichere und günstigere

Archivierungsmöglichkeit auf Festplatten?

In der jeweiligen Frage des Monats erfassen wir

aktuelle Trends und Strömungen des IT-Marktes

und fragen zum einen die Leser des +++ Monday

Morning Tickers +++ und zum anderen auf

unserer Homepage nach Ihrer Meinung:

Û www.midrange.de

Beteiligen Sie sich und stimmen Sie ab. Die

Abstimmung geschieht anonym und ohne jede

weitere Befragung o. ä. Wir freuen uns ebenfalls

über Kommentare zur aktuellen Frage des

Monats, die Sie direkt nach Ihrem Voting eingeben

können. Für Ideen für kommende Fragen

kontaktieren Sie uns einfach per eMail:

Û redaktion@midrange.de

www.midrange.de

Zukunft

Personal

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08/2007 · MIDRANGE MAgAZIN

11


12

MIDRANGE AKTuELL

Die Fahrkarte fürs Global Business

grenzüberschreitendes ERP

Geschäfte werden in Rumänien, der Türkei oder auch China nicht viel anders gemacht als bei

uns – die steuerlichen Rahmenbedingungen jedoch sind von Land zu Land unterschiedlich.

Frank Pawlak, Mitglied der Geschäftsführung bei der Portolan Commerce Solutions GmbH,

beschreibt, wie man die Wachstumspfade im Global Business trotzdem sicher beschreitet.

Thomas Seibold: Herr Pawlak, Portolan

ist im IBM-Umfeld bekannt als erfahrener

Anbieter für internationales Rechnungswesen

und Controlling. Wo sehen

Sie in Zukunft Ihre Schwerpunkte?

Frank Pawlak: unser modulares Kernprodukt

iEVM ist und bleibt auch in

Zukunft gerade für mittelständische

unternehmen und Tochterfirmen grenzüberschreitend

operierender Konzerne

das Ticket fürs global Business. Mit aktuell

19 Sprach- und 27 Länderversionen

bieten wir unseren Kunden wie kaum ein

anderes unternehmen weltweite Wachstumspfade

– übrigens nicht nur auf der

IBM System i5-, sondern auch auf der

Microsoft Windows-Plattform. Für uns

geht es zum einen darum, die bestehenden

landesspezifischen Applikationen

stets up to date zu halten, denn schließlich

ist das Rechnungswesen ein sehr

dynamischer Bereich. Zum anderen werden

wir auch weiterhin eng an den Anforderungen

unserer Kunden orientiert

die Reichweite für iEVM erhöhen – derzeit

für Länder wie Rumänien, Bosnien-

Herzegowina, Serbien und Slowenien.

Thomas Seibold: Sie betonen das Thema

Controlling. Warum soll sich ein

mittelständisches Unternehmen denn

überhaupt damit beschäftigen?

Frank Pawlak: Aus dem gleichen grund

wie etwa ein Autofahrer auch auf seine

Instrumente schauen muss, die ihm

die wichtigsten Eckdaten und damit

Entscheidungsgrundlagen für konkrete

Handlungen liefern: Nur nach vorne

oder ab und zu mal in den Rückspiegel

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2007

Frank Pawlak

Mitglied der geschäftsführung Portolan

Commerce Solutions gmbH

zu schauen, hat vielleicht vor 30 Jahren

noch genügt. Mittlerweile – um in dem

Bild zu bleiben – hat jedoch der Verkehr

heftig zugenommen, die Autos sind weitaus

komplizierter zu bedienen, die Reiseziele

anspruchsvoller und komplexer,

aber auch die Fahrgäste deutlich gefahrenbewusster

geworden. Insofern gilt:

Wer heute die Bedeutung von Analyse,

Planung und Forecasting unterschätzt

und vernachlässigt, handelt grob fahrlässig

und wird gerade im grenzüberschreitenden

geschäft auf lange Sicht zwangsläufig

Schiffbruch erleiden. Portolan

bietet vor diesem Hintergrund seinen

Anwendern das notwendige Instrumentarium,

um die unternehmen auf Basis

zeitnah verfügbarer historischer und hinzugezogener

Plandaten sicher zu führen.

Thomas Seibold: Eine neue FiBu kann

per se mehr, als nur Soll und Haben zu

verbuchen, und wird meist bereits mit

Planungs-Tools für das Controlling ausgeliefert.

Wo liegt der faktische Mehrwert

für ein Unternehmen in den Werkzeugen

von Portolan begründet?

Frank Pawlak: Was ein FiBu-System zu

leisten vermag und wo die Abgrenzung

zu anderen Rechnungswesenmodulen

liegt, ist natürlich zunächst einmal eine

Definitionsfrage – wir dürfen nicht Äpfel

mit Birnen vergleichen. Was andere Häuser

in welcher Form auch verpacken und

vermarkten, sei dahingestellt. Portolan

bietet seine weitreichende Controlling-

Funktionalität im Rahmen des modularen

iEVM-Pakets, das sich bei etwa

1.000 Kunden in über 50 Ländern im Einsatz

befindet. Die fließende Integration

innerhalb der iEVM-Welt ist garant dafür,

dass der Anwender gar nicht merkt,

welche Detailfunktionalität aus welchem

Topf kommt. Weil wir zudem früh erkannt

haben, wie wichtig saubere Schnittstellen

sind, haben wir nicht unerhebliche

Ressourcen und einen großen Aufwand

in die Ausgestaltung der Ankopplung unserer

Lösungen an externe Systemwelten

gesteckt. Das kommt uns und natürlich

gerade auch unseren Kunden mit heterogenen

Systemlandschaften zugute.

Thomas Seibold: Es war unlängst zu lesen,

dass Portolan die ERP-Kompetenz

stärkt, wobei der Name QAD gefallen

ist. Was steckt dahinter?


Frank Pawlak: Das ist korrekt. Sehen

Sie, der Markt verlangt zunehmend nach

Komplettsystemen. Daher haben wir

beschlossen, die nachhaltige Positionierung

von Portolan als Best-of-Breed-Anbieter

im weltweiten Rechnungswesen

zwar auch weiterhin als Hauptthema

beizubehalten, uns allerdings gleichzeitig

zum ERP-Systemhaus zu entwickeln

und damit ein zweites Standbein aufzubauen.

Verbindendes glied ist dabei die

internationale Ausrichtung, die wir als

zentralen Wettbewerbsvorteil sehen.

Thomas Seibold: Das erklärt dann wohl

auch die Partnerschaft mit QAD, für die

Sie ja in der DACH-Region künftig den

verlängerten Arm bilden.

Frank Pawlak: Das ist im Kern richtig,

schließlich ist QAD ähnlich wie wir aufgestellt,

wenn auch mit noch größerer

Reichweite; aber natürlich haben viele

gründe mehr für den Schulterschluss

mit dem kalifornischen Haus gesprochen.

QAD will sich deutlich stärker im

DACH-Bereich positionieren und setzt

im deutschsprachigen Raum bei der Vermarktung

und Kundenbetreuung mit Implementierung,

Customizing, Anwenderschulungen,

Wartung und Support auf

Portolan als exklusivem Partner. Hier ist

vorgesehen, dass wir die in den uSA entwickelte

FiBu für die zentrale ERP-Linie

QAD Enterprise Applications 2007 – früher

MFg/PRO – solange durch unsere

iEVM-FiBu ersetzen, bis QAD dann 2008

eine eigene, in und für Europa entwickelte

Finanzbuchhaltung einführt. Aber

auch über diesen Zeitpunkt hinaus wird

Portolan in den Bereichen Controlling

und Anlagenbuchhaltung das ERP-System

von QAD weltweit ergänzen.

Thomas Seibold: Wo sehen Sie denn

ganz konkret den Vorteil für den Kunden,

der sich für Sie als ERP-Haus entscheidet?

Frank Pawlak: Zunächst einmal kennen

wir uns als Experte für Rechnungswesen

und Controlling gerade in den Bereichen

besonders gut aus, die das größte Potenzial

an Effizienzsteigerungen mit sich

bringen. Wir sind beispielsweise gerade

dabei, unternehmen aus der Automotive-Branche

über die gewinnbringenden

Möglichkeiten des automatisierten gutschriftverfahrens

zu informieren. Oder

nehmen Sie den nicht minder wichtigen

Bereich des Controllings – beispielswei-

se im Hinblick auf die Kalkulation von

Produkten und Leistungsbereichen, wo

wir einen großen Vorsprung aus unserem

originären Kerngeschäft mitbringen.

Denn bei einer ansprechenden Produktkalkulation

muss man nun mal wissen,

in welcher Region welche Kostensituation

herrscht. Hier sind Dinge zu berücksichtigen

wie Personal-, Verwaltungs-

und gemeinkostenanteile oder auch

abweichende umweltgesetzgebungen,

um das jeweils günstigste Produktionsumfeld

innerhalb eines multinationalen

Konzerns automatisiert zu berechnen.

genau hier fühlen wir uns so richtig wohl

und können unser Wissen für die Anwender

gewinnbringend einsetzen. Übrigens

betreuen wir als ERP-Systemhaus nicht

nur QAD-Kunden, sondern auch Anwender

von ERP-Produkten wie XPPS, BPCS

und trend/FuTuRE II.

Thomas Seibold: Welchen Stellenwert

nimmt die Tatsache ein, dass Portolan

zur Würth-Gruppe gehört? Und welche

Vorteile entstehen daraus für Ihre Kunden?

Frank Pawlak: Zum einen bietet uns die

Heimat im Würth-Konzern, die in unserer

Branche immer seltener anzutreffende

Sicherheit, nicht von heute auf morgen

von einem Software-Riesen geschluckt

zu werden. Das bedeutet für die Anwender

Zukunftsschutz und Investitionssicherheit

gleichermaßen. Das Beispiel

DCW ist nur eins von vielen, das gezeigt

hat, dass die Anwender recht schnell in

Häfen einlaufen können, gegen die sie

sich zuvor im Auswahlprozess vielleicht

sogar ganz bewusst entschieden hatten.

Aber natürlich ist es neben dem Aspekt

der Sicherheit gerade im internationalen

„Wir erwarten für das Jahr 2008 eine große Welle an

DCW-Ablösungen. Es hat sich in vielen Projekten dieser

Art gezeigt, dass Portolan ein bevorzugter Migrationspartner

für das Wellenreuther-Rechnungswesen ist.“

Frank Pawlak,

Mitglied der Geschäftsführung, Portolan Commerce Solutions GmbH

geschäft von unschätzbarer Bedeutung,

ein Mutterhaus mit derart großer Reichweite

zu haben. Wir sprechen bei Würth

von immerhin 370 gesellschaften mit

mehr als 50.000 Mitarbeitern in 83 Ländern.

Das ist natürlich nicht nur in Bezug

auf die internationale Präsenz und Kompetenz

ein absoluter Big Point. So ist es

möglich, dass wir auch in Ländern wie

Südamerika, Japan oder China unsere

Kunden nah betreuen können, wobei

natürlich dazukommt, dass unsere Lösungen

äußerst wartungsfreundlich sind

und trotz hohem Funktionalitätsspektrum

auch von kleineren unternehmen

einfach bedient werden können. ó

ANBIETER

Zentrales Produkt von Portolan Commerce

Solutions, Ilsfeld, ist mit iEVM ein

auf der IBM System i5- und Microsoft

Windows-Plattform einsetzbares modulares

Software-Paket für mittelständische

unternehmen sowie Töchter grenzüberschreitend

operierender Konzerne. Dabei

handelt es sich um eine in 19 Sprach- und

27 Länderversionen verfügbare, international

ausgerichtete Rechnungswesen-

Suite mit Finanzbuchhaltung, Anlagenmanagement,

Konzernkonsolidierung

und Controlling. Als ERP-Systemhaus

bietet Portolan zudem in DACH das ERP-

Produkt QAD Enterprise Applications

2007 (ehemals MFg/PRO) an.

www.PortolanCS.com

08/2007 · MIDRANGE MAgAZIN

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MIDRANGE AKTuELL

Freiräume schaffen für den CIO von morgen

Mobile Lösungen

„Der CIO von morgen, der sich keine Freiräume schafft, wird nicht frei schaffen können“,

unter diesem Leitgedanken sieht Jörg Dreger, Geschäftsführer Dreger

Information Technology, die Veränderungen der Aufgaben des zukünftigen CIOs.

Die Globalisierung fordert ihren

Preis. CIOs und IT-Verantwortliche

werden im Rahmen dieser Bewegung

immer stärker in die Geschäftsprozesse

eingebunden. Dies bedeutet, dass als

Gegenpol für diese neuen Aufgaben eine

Entlastung stattfinden muss, um das

bestehende Tagesgeschäft mit seinen

Jörg Dreger

geschäftsführer

Dreger Information

Technology

joerg.dreger@

dreger.de

zusätzlichen Anforderungen effizient

und erfolgreich zu bewältigen. Dieses

Szenario wird noch dadurch verstärkt,

dass die Verweilzeit im Büro kürzer

wird, aber außerhalb durch Geschäftsreisen

und Meetings – besonders auch

durch die weitere Globalisierung der

Aktivitäten – in den Unternehmen

deutlich zunimmt.

Shai Agassi, ehemals Mitglied des

Vorstandes der SAP AG, erwartet, dass

sich die künftige Position des CIOs dahingehend

verändert, sich ganz auf die

Unternehmensprozesse zu konzentrieren

und darüber nachzudenken, in welchem

Ausmaß diese Position jeweils für

die Wettbewerbssituation der Company

relevant ist und wo sie geändert werden

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2007

muss. Noch gebe es diese Aufgabenspezifizierung

nahezu nirgends, meint

Agassi, doch in vielen Firmen werde intensiv

darüber nachgedacht. Diese Vision

beruht auch auf der Annahme, dass

sich in der Zukunft die Wettbewerbsfähigkeit

der Unternehmen nur noch in

wenigen Kernprozessen unterscheiden

wird.

Das Softwarehaus Dreger IT hat

sich schon seit längerer Zeit mit dem

Thema „Mobilität“ im Zusammenhang

mit IT-Prozessen auseinandergesetzt.

Diese langjährigen Erfahrungen tragen

nun Früchte und spiegeln sich im

heutigen Produkt-Portfolio unter dem

Slogan „Mehr Mobilität bringt mehr

Produktivität“ wider.

„Immer öfter hören wir in der Wirtschaft

die Bemerkung, dass heute derjenige

das Geschäft macht, der schneller

im Markt reagieren kann. Ich denke,

dies ist eine Entwicklung, die auch in

den nächsten Jahren anhalten wird. Mit

unserem Wissen können wir unsere

Kunden beraten. Ausschlaggebend ist

hier, eine überzeugende Antwort zu haben,

die von der Integration der mobilen

Endgeräte, über den Security Service

zum Schutz der Unternehmensdaten

bis hin zum Betrieb und Management

der mobilen Anwendungen reicht“, so

Jörg Dreger.

Mobilität ist heute ein entscheidender

Wettbewerbsfaktor. Wenn in

einem Unternehmen Mitarbeiter und

Geschäftsleitung zu einem überwie-

genden Teil unterwegs sind und trotz

der Abwesenheit ständig auf aktuelle

Daten zugreifen müssen, dann ist eine

mobile Lösung genau das Richtige.

„Mobile Lösungen sind ein attraktiver

Wertschöpfungsfaktor für alle

Unternehmen.“ Zu diesem Ergebnis

kommt eine aktuelle Studie, die von

der amerikanischen Beratungsfirma

Arthur D. Little in Zusammenarbeit

mit Ericsson erstellt wurde. Vorteile

der mobilen Unternehmenslösungen

sind demnach geringere Kommunikationskosten,

effizientere Prozesse und

bessere Mitarbeitereinsatzplanung sowie

erhöhte Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit.

Unsere Erfahrungen ziehen einen

Kreis von KMUs bis hin zu großen Unternehmen

mit nationalen sowie internationalen

Kontakten und Offices, mit

leistungsstarken Partnern rund um den

Globus“, so sieht Jörg Dreger die Entwicklung

und fährt fort „Wir sehen und

erwarten in den kommenden Jahren

ein weiteres spannendes Wachstum im

Bereich Mobilität. Ich denke, die Unternehmen

nehmen diese Anforderungen

der Wirtschaft an.“ ó

J&J Dreger Consulting gmbH & Co. Kg,

Frankfurt

www.dreger.de


Nach der Übernahme von Lakeview durch Vision

Neu ausgerichtet

Die Übernahme im Juni kam überraschend und dürfte sich massiv auf den System i HA-Markt

auswirken. Sokrates Koutounidis, Vertriebsdirektor Vision, führte mit Thomas Seibold

ein Gespräch über die Gründe und die damit verbundene neue Ausrichtung von Vision.

Sokrates

Koutounidis

Vertriebsdirektor

von Vision

skoutounidis@

visionsolutions.de

Thomas Seibold: Wie kam es zu dieser

Übernahme?

Sokrates Koutounidis: Bereits im April

2000 wurden die ersten gespräche zwischen

Vision und Lakeview geführt, bei

denen man die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit

erörterte. Es ist letztlich

in hohem Maße Thoma Cressey zu verdanken,

dass nach vielen gesprächen

und Abstimmungen die Übernahme

erfolgen konnte. unsere Hauptaufgabe

ist es derzeit, das unternehmen unter

Ausnutzung aller sich ergebenden Synergien

auszurichten und die Integration

praktisch umzusetzen.

Thomas Seibold: Wie viele Kunden haben

Sie hinzugewonnen?

Sokrates Koutounidis: Mit der Übernahme

von Lakeview steigt die Zahl der

Vision-Kunden auf mehr als 6.000.

Thomas Seibold: Welche weiteren

Übernahmen sind nach dem Kauf von

iTera und Lakeview noch geplant?

Sokrates Koutounidis: Nicolaas Vlok,

Präsident und CEO von Vision, lässt

sich bei dieser Frage nicht in die Karten

schauen, erweckt jedoch den Eindruck,

dass derzeit keine weiteren Aktionen in

Form von Übernahmen oder Zusammenschlüssen

geplant seien. Doch sicher ist

wohl nichts – nur, dass vor Vision noch

ein gutes Stück Arbeit liegt, um die Integration

von Lakeview vollständig zu

realisieren.

Thomas Seibold: Welche Synergieeffekte

erwarten Sie?

Sokrates Koutounidis: Eine unternehmensübernahme

birgt immer sowohl Risiken

als auch Chancen. Es ist letztlich

die Form der Übernahme und deren umsetzung,

die als Ergebnis ein leistungsstarkes

unternehmen entstehen lässt.

Wird eine solche Übernahme jedoch

falsch angegangen, läuft man schnell

gefahr, sich nur aufzublähen und damit

träge zu werden. Wir werden durch

die Übernahme einer der größten HA-

Anbieter im System i-umfeld werden.

Eines ist sicher: Der Markt der Hochverfügbarkeitslösungen

ist ein ständig

wachsender Markt, der von gesetzlichen

Anforderungen, aber auch von attraktiven

Hardware-Angeboten weiter angetrieben

wird. Deswegen existiert hier ein

enormes Marktpotential. unsere Investitionen

sind darauf ausgerichtet, dieses

Wachstum zu beschleunigen.

Thomas Seibold: Was denken Sie über

den vor allem in Deutschland wichtigen

SMB-Markt?

Sokrates Koutounidis: unsere klare

Positionierung ist, dass Vision sich in

Zukunft stärker auf den SMB-Bereich

konzentrieren möchte. Der Wettbewerb

in diesem Bereich erfolgt stark über den

Preis. Außerdem gilt es, die Kunden für

die Notwendigkeit des Einsatzes einer

Hochverfügbarkeitslösung zu sensibilisieren.

Wenn der Mittelstand erst einmal

diese Notwendigkeit für sich erkannt

hat, dürfte dies ein enormes Wachstum

in diesem Bereich zur Folge haben.

Thomas Seibold: Sie bieten im Moment

MIMIX von Lakeview, ORION von Vision

und die Lösung von iTera an. Wie sieht

Vision selbst die Zukunft von sich und

diesen drei Produktlinien?

Sokrates Koutounidis: Auch wenn die

Roadmap noch nicht vollständig feststeht,

werden MIMIX und ORION auch in

Zukunft weiter entwickelt und auf dem

Markt als eigenständige Lösungen angeboten.

Dabei sind entsprechende Anpassungen

an alle Produkte nicht ausgeschlossen;

diese Anpassungen werden

sich beispielsweise auf das Leistungsspektrum

und das Preismodell auswirken.

Wir möchten die iTera-Lösung für

den Mittelstand optimieren und anbieten,

während wir für MIMIX und ORION

in erster Linie Enterprise-Kunden gewinnen

möchten. Für Business-Partner, die

sich in der Vergangenheit auf eines der

beiden Produkte spezialisiert haben,

ergibt sich nun die Möglichkeit, auf alle

Produkte aus dem Angebot von Vision

zurückzugreifen. Damit können den Kunden

die optimalen Lösungen für deren

Anforderungen angeboten werden.

Wichtig dabei ist: Auch in Zukunft

können die Vision-Kunden zwischen allen

drei Produkten wählen. ó

08/2007 · MIDRANGE MAgAZIN

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MIDRANGE AKTuELL

SOA und Web-Services mit i5/OS

Serviceorientierte Architektur (SOA) oder englisch Service Oriented Architecture ist ein

geschäftsorientierter IT-Architekturansatz, der die Integration Ihres Unternehmens

als verknüpfte, wiederverwendbare Geschäftsanwendungen oder „Services“ unterstützt.

Das große Ziel ist eine an Geschäftsprozessen

ausgerichtete IT-Landschaft,

die schnell auf veränderte Anforderungen

reagiert. Das Architekturkonzept

löst Geschäftsanwendungen in

separate Funktionen oder Services auf.

Fachliche Dienste – wie zum Beispiel

„Neues Konto eröffnen“ oder „Bonität

prüfen“ – werden in Form von Services

bereitgestellt. In SOA ist ein Service eine

Anwendung, die von anderen Anwendungen

aufgerufen werden kann – unabhängig

davon, in welcher Programmiersprache

diese Anwendung (Service)

geschrieben ist oder auf welcher

Plattform sie zur Ausführung kommt.

Entscheidend ist, dass die Services über

Software-Schnittstellen miteinander

verbunden werden, da sie auf offenen

Standards basieren. SOA vereinfacht die

Integration unterschiedlicher Anwendungen

und heterogener Plattformen.

Abbildung 1: Web-Service erstellen für i5/OS Programm Resourcen

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2007

Welche Hauptvorteile hat SOA?

Mit SOA kann die IT besser auf den Geschäftsbereich

abgestimmt und stärker

mit ihm verbunden werden. Gleichzeitig

wird die Flexibilität erhöht. Ihre Geschäftsprozesse

verändern sich immer

schneller; der weltweite Wettbewerb

erfordert genau die Flexibilität, die

SOA bieten kann. Mit SOA erhalten Sie

bessere Möglichkeiten der Wiederverwendbarkeit

aus Ihren bestehenden

IT-Investitionen und den neuen Services,

die Sie gerade entwickeln. SOA

vereinfacht die Integration Ihrer IT-Investitionen,

da klar definierte Schnittstellen

zwischen den Services verwendet

werden. In einem IT-Umfeld, wo

Software und Hardware von mehreren

Herstellern eingesetzt werden, ist SOA

eine nahezu ideale Integrationstechnologie.

Außerdem bietet SOA ein Architekturmodell

für die Integration der Services

von Business-Partnern, Kunden

und Anbietern in die Geschäftsprozesse

eines Unternehmens. Das senkt Kosten

und erhöht die Kundenzufriedenheit.

Einer erfolgreichen SOA-Implementierung

nähert man sich am besten in

individuellen, abgrenzbaren Projekten,

die Ihrem Unternehmen größere Flexibilität

und Service-Orientiertheit bringen.

Eine erfolgreiche Einführung von

SOA erfolgt schrittweise und mit dem

Hauptaugenmerk darauf, klein zu beginnen

und nach Bedarf zu skalieren.

IBM kann dabei helfen, herauszufinden,

welche SOA-Projekte für die Unternehmen

am sinnvollsten sind.

Für System i-Betreiber stellt sich die

Frage, wie vorhandene Anwendungen,

Daten die in der DB2 UDB gehalten

werden, und andere Ressourcen in eine

SOA-Architektur eingebunden werden

können?

Eine Möglichkeit der Implementierung

der SOA-Architektur ist der Einsatz

von Web-Services. Web-Services folgen

dem oben beschriebenen Konzept.

Sie sind Anwendungsprogramme mit

standardisierten Schnittstellen, die von

verschiedensten Client-Anwendungen

über das Internet (Intranet) aufgerufen

werden können (siehe dazu auch Web-

Services-Überblick weiter unten).

Aus System i-Sicht können generell

Java-, RPG-, COBOL-, C/C++-,

PHP- und EGL-Anwendungen sowie

SQL-Statements und Stored Proceduren

als Web-Service erstellt werden. Somit

können bestehende und neue System i

Resourcen über Web-Services für den


Zugriff von verschiedenartigen Client-

Anwendungen bereitgestellt werden.

Web-Services werden generell als Anwendung

in einem Application Server

(IBM WebSphere Application Server),

der einen SOAP Server bereitstellt, deployed.

Dieser Artikel beschreibt nachfolgend

die Möglichkeit, System i RPG und

COBOL-Programme als Web-Services

bereitzustellen. Das Redbook „Building

SOA-based Solutions for IBM System i

Platform“ ist abrufbar über:

Û http://www.redbooks.ibm.com/

abstracts/sg247284.html

Es beschreibt auch die oben aufgezählten

anderen Möglichkeiten.

Ebenso können Web-Services auch

von RPG- oder COBOL-Client-Anwendungen

aufgerufen werden. Dazu ist

SW 5733-XT1, XML Toolkit notwendig.

Nähere Informationen dazu finden Sie

ebenfalls im o.g. Redbook.

RPG/COBOL Programm Resourcen

als Web-Service

Aus i5/OS-Anwendungen (RPG oder

COBOL) können Web-Services sehr einfach

mit dem WebSphere Development

Studio Client for iSeries (WDSC) erstellt

werden. Entsprechende Wizards (Assistenten)

ermöglichen die automatische

Erstellung aller benötigten Komponenten

für den Web-Service inklusive der

Möglichkeit, optional einen Web-Service

Client zu erstellen. Ab WDSC Version

6.0.1 können die Web-Services di-

Zeilendrucker 6312 – der leistungsstarke

Geschwindigkeitsprofi von TallyGenicom

Sie möchten maximale Druckerqualität bei minimalem finanziellen Aufwand?

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Systemhaus

Abbildung 2: Web-Service enablement für 5250 Anwendungen

rekt von einem PCML-Dokument oder

aus der Source-Datei (RPG und COBOL)

erstellt werden – siehe dazu auch Abbildung

1.

Um Web-Services von RPG oder

COBOL-Programmen, wie sie hier beschrieben

werden, erstellen zu können,

sind allerdings einige Voraussetzungen

notwendig:

ó Die Programme müssen modular aufgebaut

und aufrufbar sein.

ó Die Programme dürfen keine Präsentations-Logik

(DDS Logik) enthalten.

Wie im Artikel von Willy Günther

beschrieben, sind gewachsene, monolithische

Anwendungsprogramme, die

Datenzugriff, Anwendungslogik und

Benutzerschnittstelle in einem Programm

enthalten, in einzelne Module,

die eine klar definierte Funktionen ausführen,

zu überführen.

ó Die Programme müssen Thread-safty

sein. Wenn das nicht der Fall ist

und zwei oder mehrere Java Threads

rufen das gleiche RPG/COBOL-Programm

auf, können ungewollte Ergebnisse

auftreten.

Informationen zum Thema Threads

können über das i5/OS Information

Center abgefragt werden – siehe:

Û http://publib.boulder.ibm.com/

infocenter/iseries/v5r4/index.jsp

08/2007 · MIDRANGE MAgAZIN

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MIDRANGE AKTuELL

Abbildung 3: Web-Service Überblick

Eine andere Möglichkeit, 5250-

Anwendungen (also RPG/COBOL-Programme,

die Präsentations-Logik enthalten)

als Web-Service bereitzustellen,

bietet WDHT mit dem HATS (Host Access

Transformation Services) Toolkit,

das im Artikel „Modernisierung von

5250-Benutzeroberflächen mit WDHT“

von Bernd Ritz beschrieben wurde.

HATS Toolkit ist ebenfalls eine Komponente

von WDSC. Abbildung 2 zeigt einen

Überblick über die Schritte, die mit

dem HATS Toolkit einmalig für einen

Anwendungsteil, der einen bestimmten

Service bereitstellen soll, durchgeführt

werden. Mit der Makro-Aufzeichnung

wird die bestehende 5250-Anwendung

Schritt für Schritt durchgespielt und

die entsprechenden Input/Output-

Daten definiert. Im nächsten Schritt

wird das Integrations-Objekt erstellt,

aus dem dann der Web-Service erstellt

wird. Wenn ein solcher Web-Service

aufgerufen wird, dann wird die 5250-

Anwendung im Hintergrund – wie im

Makro definiert – ausgeführt – siehe

Abbildung 3.

Eines der wenigen Dinge, die

Web-Services mit anderen Web-An-

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2007

wendungen gemeinsam haben, ist der

Transport-Mechanismus, den Sie auch

in Abbildung 4 sehen können.

Web-Services werden über das Internet

(Intranet) aufgerufen. Während

andere Web-Anwendungen meist HTML

als Ergebnis für eine Anzeige in einem

Browser liefern, geben Web-Services

Daten in Form von XML zurück, die

entweder in HTML konvertiert werden

können oder an andere Anwendungen

zur weiteren Verarbeitung gegeben

werden können.

Web-Services sind self-contained.

Das bedeutet, dass keine zusätzliche

Software auf Client-Seite notwendig

ist, um einen Web-Service auszuführen.

Die Client-Anwendung wird lediglich

in einer Programmiersprache

Discovery uDDI, WSIL

Description WSDL

XML Messaging SOAP

Transport HTTP, JMS, FTP, SMTP

Abbildung 4: Web Services Technology Layers

mit XML und HTTP Client-Unterstützung

erstellt. Weder Client noch Server

kennen die Web-Service-Implementierung,

sie kennen lediglich das

Format und den Inhalt der Request

und Response Message. Web-Services

sind self-describing, da die Definition

des Message-Formats zusammen mit

der Message über das SOAP-Protokoll

reist.

Abbildung 4 zeigt die vier Web-

Services Layers: Transport Layer,

XML Messaging Layer (SOAP Protokoll),

Web-Service Description Layer

(WSDL) und Discovery Layer (UDDI

oder WSIL).

Abbildung 5 zeigt den SOAP Message

Flow zwischen Web-Service-Client

und Web-Service. Aus Sicht des Client

ist ein Web-Service-Aufruf ein Remote

Procedure Call (RPC), der über das

SOAP-Protokoll durchgeführt wird.

SOAP ist eine Spezifikation für den Austausch

strukturierter Informationen (in

XML Formaten) in einem dezentralisiertem,

verteilten Environment. Charakteristiken

von SOAP sind:

ó SOAP ist ein transportunabhängiges

Protokoll und kann in Kombination

mit einer Reihe von Protokollen – wie

HTTP, JMS, SMTP oder FTP – benutzt

werden.

ó SOAP ist ein XML Dictionary. Jede

Programmiersprache, die XML prozessieren

kann, kann SOAP Messages

erstellen.

Mehr Informationen zu SOAP-Spezifikationen

sind dem Redbook „Web

Services Handbook for WebSphere

Application Server 6.1, SG24-7257“ zu

entnehmen.


PROMOTION ANBIETERPROFIL

PORTOLAN & QAD –

gemeinsam stark

Die PORTOLAN Commerce Solutions

GmbH, zur Würth-Gruppe gehörender

Anbieter internationaler Finanzbuchhaltungs-

und Controllinganwendungen,

und der renommierte Enterprise Resource

Planning (ERP)-Spezialist QAD gehen

seit Anfang 2007 in der DACH-Region

gemeinsame Wege.

PORTOLAN nimmt

in Deutschland,

Österreich und der

Schweiz QAD Enterprise

Applications2007 (vormals

MFG/PRO) als Lösung für die Fertigungsindustrie

ins eigene Portfolio. Für

Vertrieb und Presales sowie die Kundenbetreuung

inklusive Implementierung,

Customizing, Anwenderschulungen,

Wartung und Support hat PORTOLAN

am Firmensitz Ilsfeld ein QAD-Kompetenzcenter

eingerichtet.

Die ERP-Software QAD Enterprise Applications

2007 ist weltweit in 5.500 Niederlassungen

lizenziert und in 27 Sprachen

erhältlich. Die Lösung adressiert

in erster Linie die Automobil-, Konsumgüter-,

Elektronik-, Nahrungs- und Ge-

Die .NET-basierte Benutzeroberfläche von

QAD Enterprise Applications 2007

nussmittel-, Investitionsgüterindustrie

sowie pharma- und medizintechnische

Branchen, ist jedoch Dank hoher Flexibilität

und Skalierbarkeit grundsätzlich

auch in anderen Industriesegmenten

branchenübergreifend einsetzbar. In

QAD Enterprise Applications 2007

sind die speziellen

Anforderungen der

deutschsprachigen

Unternehmen durch

die PORTOLAN-Suite

iEVMWin mit den

Modulen Anlagenbuchhaltung und Controlling

integriert.

PORTOLAN tritt wie QAD als international

agierendes Unternehmen auf und bietet

auch weltweit Unterstützung. Eingebettet

in den Firmenverbund der Würth-Gruppe,

die aus über 370 Gesellschaften mit mehr

als 50.000 Mitarbeitern in 83 Ländern besteht,

betreut das Unternehmen mit seinen

etwa 100 Mitarbeitern weltweit mehr

als 1.000 Kunden in über 50 Ländern. Das

Kernprodukt, die Rechnungswesen-Suite

iEVM, gehört mit aktuell 19 Sprach- und

27 Länderversionen zu den ausgeprägtesten

internationalen Lösungen seiner Art.

ANBIETER

PORTOLAN Commerce

Solutions GmbH

Renntalstraße 20

D-74360 Ilsfeld

Telefon +49 7062 919-0

Telefax +49 7062 919-110

Info@PortolanCS.com

www.PortolanCS.com

Gründungsjahr 1990

100 Mitarbeiter

weltweit mehr als 1.000 Kunden in

über 50 Ländern

Hauptsitz Deutschland; weltweite

Präsenz durch Zugehörigkeit zur Würth-

Gruppe (370 Gesellschaften, 50.000

Mitarbeiter, 83 Länder)

KOMPETENZBEREICHE

Joachim Nürk

CEO, PORTOLAN

Commerce

Solutions GmbH

und verantwortlich

für Vertrieb

QAD Enterprise

Applications

2007 D/A/CH

iEVM

Produktsuite mit international ausgerichteten

Modulen für das Finanz- und

Anlagenmanagement sowie umfassendes

Controlling; bereits in mehr als

50 Ländern im Einsatz.

QAD Enterprise Applications 2007

ERP-Paket für Unternehmen der

Fertigungsindustrie aus der Automobil-,

Konsumgüter-, Elektronik-, Nahrungs-

und Genussmittel-, der Investitionsgüter-

sowie der Pharma- und Medizintechnik-Branche.

08/2007 · MIDRANGE MAgAZIN

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20

MIDRANGE AKTuELL

Abbildung 5: Web-Services – XML Messaging Layer

Web Service Description Language

(WSDL) beschreibt den Web-Service:

Web-Service Location, verfügbare Methoden

und Methodenparameter.

Universal Description, Discovery

and Integration (UDDI) – siehe Abbildung

6 – ist die Komponente für die

Web-Service-Registratur. UDDI wird

oft als „Yellow Pages“ oder Broker

bezeichnet, da es Informationen über

verfügbare Web-Services enthält. Eine

andere Art, ein verfügbares Set von

Web-Services zu beschreiben, ist Web-

Services Inspection Language (WSIL).

WSIL ist keine Repository wie

UDDI, sondern eine XML File, die beschreibt,

wie ein Web-Service zu finden

ist.

Weitere Informationen

Redbooks:

Informationen über Web-Services und

SOA auf i5/OS enthält das Redbook

„Building SOA-based Solutions for IBM

System i Platform, SG24-7284“

Û http://www.redbooks.ibm.com/

abstracts/sg247284.html

Informationen über Web-Services

finden Sie im Redbook „WebSphere

Version 6 Web Services Handbook

Development and Deployment, SG24-

6461-00“

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2007

Literatur-Tipp:

Informationen über SOA und die Web

Services Plattform Architektur enthält

das Buch „Understanding SOA with

Web services, by Eric Newcomer, Greg

Lomow, ISBN 0-321-18086-0 (Pearson

Education)“.

Links im Internet:

WebSphere Application Server for iSeries

Information Center

Û http://publib.boulder.ibm.com/

infocenter/wsdoc400/index.jsp

Abbildung 6: Web-Services – Discovery uDDI versus WSIL

i5/OS Information Center:

Û http://publib.boulder.ibm.com/

infocenter/iseries/v5r4/index.js

Informationen zu serviceorientierter

Architektur (SOA) und IBM-Unterstützung

finden Sie hier:

Û http://www-306.ibm.com/

software/de/solutions/soa/index.html

IBM DeveloperWorks-Seiten zu diesem

Themenkreis gibt es hier zu finden:

Û http://www.ibm.com/

developerworks/webservices

Û http://www-128.ibm.com/

developerworks/db2/zones/webservices/

Û http://www.ibm.com/

developerworks/rational/products/egl/

Û http://www-128.ibm.com/

developerworks/lotus/library/

nd7-webservices/

Û http://www.ibm.com/

developerworks/opensource/

top-projects/php.html

Ursula Althoff ó

IBM Deutschland gmbH, Stuttgart

www.ibm.de


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22

SCHWERPUNKT

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2007

LAgER, LOgISTIK, ZOLL

LFS 400 im Einsatz bei Homann Feinkost

Was Feines fürs Lager

Homann Feinkost setzt bei der Lagerung seiner sensiblen, temperaturgeführten Produkte auf

das Lagerführungssystem LFS 400. Ausschlaggebender Grund für die Auswahl des Systems

von Ehrhardt + Partner waren unter anderem die umfassende Erfahrung und die Referenzen

bei der Modernisierung von automatischen und auch von manuellen Lagereinheiten.

Das Sortiment des Feinkostanbieters

umfasst neben Feinkostsalaten

und Fischdelikatessen auch Marinaden,

Soßen und Dressings, die über

den Lebensmittelhandel und den Großverbraucher-Bereich

distribuiert werden.

700 verschiedene Artikel lagern

im Zentrallager am Stammsitz und

Produktionsstandort Dissen in der Nähe

von Osnabrück. In dem 11.200 Palet-

tenplätze großen, temperaturgeführten

Lager – davon 9.400 im automatischen

Hochregallager, 1.300 im Block- und

weitere 500 im Kommissionierlager

– arbeiten insgesamt 80 Mitarbeiter im

Dreischichtbetrieb rund um die Uhr.

Pro Tag werden durchschnittlich 450

kommissionierte Paletten und weitere

1.100 Vollpaletten mit einer Versand-

Tonnage von 600 Tonnen ausgelagert.

SUMMARY

Ein Bestellvorgang startet eine komplexe Reihe

von Abläufen in den Systemen für Lager, Logistik

und ggf. Zoll. Die Applikationen müssen dabei

zur Einhaltung des geplanten Liefertermins

problemlos miteinander kommunizieren.

Anforderungen an Lagerverwaltungssystem

und Anbieter

Bei der Auswahl eines neuen Warevor

allem „die Fehlervermeidung in der

Kommissionierung und eine damit

einhergehende deutliche Effizienzsteigerung

im Vordergrund. Darüber

hinaus war es uns wichtig, dass zwischen

dem bestehenden, auf der iSeries

Foto: Jim Lopes, iStockphoto.com


ERHARDT + PARTNER

Ehrhardt + Partner ist Experte für Warehouse-Logistik. 1987

von Hermann Ehrhardt gegründet, hat sich E+P inzwischen

zu einer international tätigen unternehmensgruppe mit

mehr als 100 Mitarbeitern an vier Standorten entwickelt.

Die Lösungen des unternehmens sind gegenwärtig auf fünf

Kontinenten erfolgreich im Einsatz. gemeinsam mit den

Tochterunternehmen bietet die Ehrhardt + Partner-gruppe

integrierte gesamtlösungen für die Warehouse-Logistik

aus einer Hand. Konzipiert für den professionellen Einsatz

in der Praxis, werden alle Produkte permanent weiterentwickelt.

Die Produkte zeichnen sich daher durch eine sehr

hohe Qualität aus und bieten den Kunden Zukunfts- und Investitionssicherheit.

Das Produktspektrum der E+P-gruppe

umfasst das Lagerführungssystem LFS 400, Pick-by-Voice-

sowie Datenfunk-Lösungen, Materialflussrechner, kundenspezifische

Individuallösungen und Warehouse-Seminare.

www.ehrhardt-partner.com

basierenden ERP-System BPCS und

dem neuen Lagerverwaltungssystem

nur wenige Schnittstellen entstehen“,

kommentiert Martin Mehler, Leiter Distribution

beim Feinkostspezialisten Homann,

die Anforderungen an das neue

System. Sein Kollege Dietmar Jung, Betriebsleiter

des Zentrallagers, ergänzt:

„Gerade die Ablösung eines Altsystems

in einem 24-Stunden-Lager erfordert die

Professionalität und das Know-how von

Spezialisten. Daher haben wir großen

Wert auf die Auswahl eines geeigneten

Warehouse-Partners gelegt. Für uns

war dabei ausschlaggebend, dass der

Anbieter gute Referenzen bei der Modernisierung

von automatischen und

manuellen Lagersystemen vorweisen

kann.“ Homann nahm daher zunächst

zehn Anbieter in die engere Wahl. Bei

vier Anbietern besichtigte das Unternehmen

Referenzprojekte und ließ

sich auf der Basis eines Lastenheftes

entsprechende Angebote unterbreiten.

Nach Aussage von Martin Mehler hat

Homann letztendlich „mit LFS 400 von

Ehrhardt + Partner eine kosten- und effizienzoptimale

Lösung gefunden“.

Projektschwerpunkte

Bereits eine Woche nach der Inbetriebnahme

des Lagerführungssystems bewirtschafteten

die Homann-Mitarbeiter

das Lager selbstständig – ohne weitere

Betreuung durch Ehrhardt + Partner.

Das Warehouse-Management-System

LFS 400 steuert seitdem alle logistischen

Prozesse – vom Wareneingang

über die Kommissionierung bis hin

zur Auslieferung der Ware. LFS 400

berücksichtigt dabei unter anderem

die für Homann extrem wichtige strikte

Einhaltung der Mindesthaltbarkeitsdaten

(MHD) sowie das FIFO-Prinzip

und führt laufend eine spezielle Bestandsverfügbarkeitskontrolle

durch: Je

nach Kundenbestellung werden bei Homann

Frischeprodukte mit begrenzter

Haltbarkeit termingerecht produziert.

Sollte ein bestellter Artikel nicht in

der geforderten Menge auf Lager sein,

überprüft das Lagerführungssystem

bis zur Auslieferung permanent, ob

der fehlende Artikel während der Kom-

08/2007 · MIDRANGE MAgAZIN

2


2

SCHWERPUNKT

missionierung bzw. auch während der

Bereitstellung im Warenausgang noch

hergestellt und dem Lager zugeführt

wurde. Ist das der Fall, wird der betreffende

Versandauftrag nachträglich um

die fehlende Produktmenge ergänzt,

so dass der Kundenauftrag vollständig

ausgeführt werden kann.

Feinkostspezialist Homann gewährleistet

darüber hinaus eine artikel-

und sortenreine Kommissionierung

entsprechend den individuellen

Kundenanforderungen: Im Rahmen

der Kommissionierung von mehreren

Artikeln auf einer Versandpalette wird,

damit die spätere Wiedereinlagerung

beim Kunden effizient gestaltet werden

kann, zwischen den unterschiedlichen

Artikeln jeweils eine Leerpalette

platziert. Nach Abschluss der Kommissionierung

werden diese Paletten

mit EAN-128-Etiketten gelabelt. Der

Strichcode gibt Aufschluss über alle

auf der Palette befindlichen Produkte,

Chargen, Artikelnummern, Mindesthaltbarkeitsdaten

etc. Die vollständige

Versandpalette wird außerdem mit

einem NVE-Label gekennzeichnet,

das die Informationen der kompletten

Versandeinheit enthält. Über das NVE-

Etikett ist eine lückenlose Rückverfolgung

der einzelnen Artikel jederzeit

gewährleistet. Darüber hinaus ist geplant,

dass Homann demnächst den

Kunden diese NVE-Nummern bereits

vor der Auslieferung avisiert.

Prozessrestrukturierung und

Anbindung des Automatik-Lagers

Im Zuge der Lagermodernisierung war

die Integration eines bestehenden automatischen

Hochregallagers der Firma

Demag eine anspruchsvolle Aufgabe.

Das 30 Jahre alte Automatik-Lager wurde

von den Warehouse-Experten ohne

Materialflussrechner an das Lagerführungssystem

LFS 400 angebunden. Das

Lagerverwaltungssystem steuert heute

die bestehenden S5-Steuerungen des

Automatik-Lagers direkt an. Neben dieser

Anbindung stellte die Restrukturie-

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2007

LAgER, LOgISTIK, ZOLL

rung der vorgefundenen Lagerprozesse

eine wesentliche Kernaufgabe dar.

Dadurch wurde unter anderem eine

genaue Bestandsverwaltung im Kommissionierlager

ermöglicht und die

Transparenz in den Prozessabläufen

spürbar erhöht.

Eine, die

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Hinter jedem erfolgreichen

Unternehmen steht eine

erfolgreiche Frau.

Bei SONAX ist

das Semiramis.

„Bei uns sorgt unsere neue

ERP-Software Semiramis für

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Gerhard Jahn,

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Vor der Modernisierung wurde

mit Kommissionierlisten aus dem

übergeordneten ERP-System BPCS gearbeitet.

Dies verhinderte einerseits

eine flexible Kommissionierung nach

definierten Prioritäten, andererseits

war keine parallele Auftragsabwicklung

durch mehrere Kommissionierer

möglich. Nach der Einführung von

Datenfunk und LFS 400 werden heute

bereits beim Start der Kommissionierung

die Versand-Lademittel vorab gebildet.

Da ein Kommissionierer nur die

Positionen für ein Versand-Lademittel

erhält, ist eine parallele Kommissionierung

durch mehrere Mitarbeiter möglich.

Daraus resultieren sowohl eine

größere Flexibilität als auch deutlich

kürzere Durchlaufzeiten und spürbare

Effizienzsteigerungen, da bestimmte

Auftragstypen nun wesentlich schneller

abgewickelt werden als vor der

Software-Einführung. „Kundenorientierung,

Lieferfähigkeit und Effizienz

stehen bei Homann im Vordergrund.

Daher war die Entscheidung für LFS

400 und die Modernisierungsexperten

von Ehrhardt + Partner genau richtig.

Das System sichert uns größte Flexibilität

hinsichtlich zukünftiger Kundenanforderungen“,

resümiert Dietmar

Jung.

Überzeugende Ergebnisse

Zusammengefasst erzielt der Feinkostspezialist

Homann durch die Lagermodernisierung

und den Einsatz von

LFS 400 folgende Ergebnisse: Aufgrund

des fundierten Modernisierungs-Knowhows

von E+P konnte das bestehende

automatische Hochregallager problemlos

an das Lagerverwaltungssystem

angebunden und das Lager vollständig

im System abgebildet werden. Hat ein

Homann-Kunde spezifische Anforderungen

– wie beispielsweise definierte

Handelslaufzeiten, Mindesthaltbarkeitsdaten

oder Lademittelspezifikationen

– vereinbart, werden diese automatisch

von LFS 400 berücksichtigt.

Durch den LFS-400-Einsatz erfüllt die

Homann Feinkost GmbH alle Anforderungen

der EU-Verordnung 178/2002.

Selbst Produkte auf kommissionierten

Paletten sind durch das NVE-Etikett

eindeutig identifizierbar und somit jederzeit

lückenlos rückverfolgbar.

Jochem Blasius ó

Ehrhardt + Partner gmbH & Co., Boppard-

Buchholz

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tts Global Logistics verlagert den EDI-Austausch mit crossgate

gläserne Supply Chain

Immer mehr Transportunternehmen profitieren von den Vorteilen, die mit den professionellen

EDI-Services verbunden sind. Aktuellstes Beispiel ist tts Global Logistics: Die Hamburger

Spedition überträgt EDI-Daten von und zu ihren Geschäftspartnern seit Oktober vollständig mit

einer Lösung von Crossgate.

Leistungsstarke Informationstechnologie

hat in der tts-Gruppe einen

hohen Stellenwert. So traditionsreich

das Unternehmen mit seiner über

hundertjährigen Geschichte daherkommt,

so modern sind die Methoden

und Werkzeuge, mit denen tts sich als

wettbewerbsfähiger internationaler

Logistik-Provider behauptet. Basierend

auf exzellentem IT- und Beratungs-

Know-how entstehen anspruchsvolle

Serviceleistungen für namhafte Kunden

wie Haribo, Nestlé oder der Metro-

Gruppe.

Die intelligente Vernetzung von

Informations- und Warenfluss entlang

der gesamten Supply Chain bringt ein

hohes Kommunikationsaufkommen mit

sich. Bis zu 60.000 Nachrichten tauscht

tts Global Logistics Monat für Monat

mit seinen Geschäftspartnern aus. Das

ist im wahrsten Sinne des Wortes ein

Beleg dafür, wie eng und komplex die

Verzahnung der Unternehmen ist. Ein

Extranet-Zugang und der Datenaustausch

mittels EDI machen das Lager

„gläsern“ und alle Warentransporte

nachvollziehbar. Jeder tts-Kunde ist

jederzeit in der Lage, sich einen Überblick

über die aktuelle Situation seines

Lagers zu beschaffen und auf die optisch

archivierten Belege zuzugreifen.

Ein Event-Management-System informiert

tts-Kunden proaktiv über Verzögerungen

– telefonisch, per e-Mail oder

Fax, ganz nach Wunsch.

EDI als Kernkompetenz war gefragt

Für Wolfgang Helbing, tts-Geschäftsführer

und als Chief Technical Officer

verantwortlich für die IT-Strategie, war

es nie eine Frage, auch beim Thema

EDI mit einem professionellen externen

Dienstleister zusammenzuarbeiten.

Er hatte bereits grundsätzlich

gute Erfahrungen mit IT-Outsourcing

gemacht und fand Ende 2005 mit crossgate

den idealen Partner für die anspruchsvollen

Aufgaben der Zukunft.

„Cross Automation in all seinen Facetten

ist die langjährige Kernkompetenz

von crossgate. Das haben wir schon im

ersten Gespräch gemerkt“, sagt Wolfgang

Helbing, der sich persönlich von

der technischen Leistungsfähigkeit des

B.I.P.-Rechenzentrums am Bodensee

überzeugt hat.

Seit März läuft der Rollout, an dessen

Ende mehr als 50 internationale

Geschäftspartner angebunden sein

werden. „Wir sind gut unterwegs“, so

Helbing. „Und absolut geräuschlos.“

Heißt: Vom Wechsel auf die B.I.P. bekommen

die Unternehmen, mit denen

tts EDI-Nachrichten austauscht, nichts

mit. Es gibt keine Ausfallzeiten, sondern

prompten Service. Die Vorteile für

tts Global Logistics greifen ab der ersten

Betriebsminute.

Kosteneinsparungen in namhaftem

Umfang und die Gewissheit, bei Funktionserweiterungen

und neuen Anschlüssen

auf das große Repository von

crossgate zurückgreifen zu können,

stehen an erster Stelle. „Das Projekt hat

Referenzcharakter“, sagt Geschäftsführer

Helbing mit Blick auf die im Frühjahr

2006 erfolgte Akquisition von tts

und deren Schwestergesellschaft Rewico

Logistik International durch die Fiege

Gruppe. „Unsere EDI-Aktivitäten mit

crossgate wurden mit großem Interesse

wahrgenommen.“ Ein „Spill-Over“ ist

nicht ausgeschlossen. ó

Crossgate Ag, Starnberg

www.crossgate.de

08/2007 · MIDRANGE MAgAZIN

2


2

SCHWERPUNKT

Dieses Software-System ermöglicht

der WGI, Lagerprozesse, Kommissionierung

und Stapler in Echtzeit zu

steuern – abgestimmt auf den Bestand

und die Auftragslage. Zudem gewinnt

der hessische Getränkespezialist eine

deutliche Effizienzsteigerung in den

Prozessabläufen. „Der Kommissionierer

hat jetzt beide Hände frei, da er

weder ein MDE-Gerät noch eine Kommissionierliste

festhalten muss“, erklärt

Geschäftsführer Georg Mayr, der

Pick-by-Voice (PbV) im Unternehmen

vorangetrieben hat. Auf diese Weise

kann der Mitarbeiter parallel zur

sprachgesteuerten Dateneingabe Ware

kommissionieren.

Die WGI bewegt jährlich ca. 20 Millionen

Kisten. Das entspricht einem

Tagesumschlag von 60- bis 100.000

Kisten. Die Kommissionsquote liegt

mit 60 bis 80 Prozent relativ hoch.

Ca. 70 Touren pro Tag werden abgewickelt.

Insgesamt wird überwiegend

kundenspezifisch, bei reinen Coca-Cola

Touren dagegen nach Touren kommissioniert.

Bewältigt wird dieses Volumen

von 45 Kommissionierern – in

drei Schichten.

NVE-Etikettierung

Alle Warenpaletten sind durch NVE-Etikettierung

im Warenwirtschaftssystem

Branchware bekannt. Kommissionierung

und Lieferschein-Erstellung sind

keine getrennten Prozesse. Sie werden

vom System automatisch verwaltet –

bis zur Anzeige der Aufträge und Auf-

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2007

LAgER, LOgISTIK, ZOLL

Schnellere Lager-Logistik bei der Wetterauer Getränke-Industrie

Kommissionieren mit Sprache

Die Wetterauer Getränke Industrie (WGI) in Dorheim vereint die Bad Nauheimer Mineralquelle,

die Coca-Cola-Verkaufskonzession „Altland/Wetterau“ und ein GFGH-Logistikzentrum.

Rund 1500 Artikel sind im Angebot. An ein unternehmensweites WWS- und ERP-System

dockt eine einfach zu handhabende Pick-by-Voice-Lösung an.

gaben auf den Stapler-Terminals sowie

der Sprachausgabe für die Kommissionierer.

Differenzen bei der Kommissionierung

– beispielsweise durch nicht

verfügbare Ware – führen durch einen

Rückmeldeprozess (PbV-Branchware)

direkt zu einer Veränderung des Auftrags

– vor Erstellung der Lieferpapiere

und dem EDI/DESADV.

Pick by Voice

Alle Vorgänge im Logistikzentrum

lassen sich im PbV-System topSpeech-

Lydia von Topsystem abbilden. „Lydia“

erhält die Aufträge und deren Bearbeitungsreihenfolge

von Branchware,

führt den Kommissionierer zum Lagerplatz

und weist ihn an, welchen Artikel

er in welcher Menge entnehmen

soll. Aufgrund verschiedener Prüf- und

Kontrollstufen im Voice-Dialog ist eine

aufwändige Nachkontrolle der kommissionierten

Ware nicht mehr notwendig.

Der Prozessablauf ist effizienter

gestaltet, hat kurze Prozesszeiten und

dadurch niedrigere Prozesskosten.

Sprachbefehle via Headset

Die Kommissionierer tragen einen PDA

auf Basis des HP iPAQ mit Betriebssystem

Pocket PC 2003 von MS am Gürtel

mit angeschlossenem Headset (Kopfhörer

und Mikrofon). Auf dem Gerät eines

Kommisionierers läuft „sein“ Lydia-

System. Damit gibt er seine Statussignale

in einfachen Sprachbefehlen über

das Headset weiter: Der Kommissionierer

hört die Arbeitsanweisungen und

bestätigt deren Ausführung über das

gesprochene Wort.

Zum „Abschießen“ der Voll- und

Mischpaletten bei Warenein-/Ausgang

wird mit handelsüblichen Scann-Pistolen

gearbeitet. Das gesamte Lagerverwaltungssystem

ist über Wireless LAN

mit Branchware und dessen Lagerlogistik-Modul

auf dem IBM-System verbunden.

Im Modul Lagerlogistik kann die

Lagerbelegung wie auch die Prozesse

Wareneingang, Produktionszuführung,

-abnahme, Verräumung der Paletten

im Lager, Kommissionierung, Umlagerung,

Inventur, Bruch und Auslagerung

im Detail nachvollzogen werden.

An den Staplern sind Stapler-Terminals

mit Touch-Screen-Displays installiert.

Hier werden dem Staplerfahrer

seine Aufgaben entsprechend der

Priorität angezeigt. Die Anforderungen

an die Chargenverfolgung gemäß EUV

178/2002 sind vollumfänglich erfüllt.

Die Lösung Branchware ist als operatives

ERP-System in vollem Umfang

im Einsatz. Das schließt auch Buchhaltung,

Vertragswesen und Materialwirtschaft/PPS

ein. ó

Branchware & Partner gmbH, Nürnberg

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i5/OS V5R4 – What’s hot?

Lernen Sie die Verbesserungen und

die neuen Möglichkeiten kennen

Es wäre doch fahrlässig, wenn Sie

Möglichkeiten, die Ihr System hergibt

nicht kennen oder nutzen würden.

Dieser Workshop macht Sie vertraut

mit den Verbesserungen, die das neue

Betriebssystem bringt.

Sie sollten diesen Workshop besuchen,

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Anschaffung planen

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Verbesserungen genau liegen

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Möglichkeiten bringen

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einsetzen möchten

ó am Erfahrungsaustausch mit Kollegen

und dem Referenten interessiert sind

Aus dem Inhalt

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ó iSeries Access für Windows

ó Datenbank

ó Sicherheit

ó Programmierung

Referent: Klaus-Peter Luttkus

Ort Datum Workshop-Nr.

Frankfurt 19.09.2007 2342705

Wien 26.09.2007 2342707

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+ 49 8191 70661

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für Ihr System i nutzbar machen

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Basis für Web-basierte Anwendungen

und MySQL ist heute die wohl meist

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ó Zend PHP auf dem System i installieren

ó MySQL auf dem System i installieren

ó Unterschiede zwischen DB2 und MySQL

ó Administration von MySQL

ó PHP - Open Source Applikationen laden

ó PHP-Syntax (Übersicht)

Referent: Klaus-Peter Luttkus

Ort Datum Workshop-Nr.

Frankfurt 20.09.2007 5422705

Wien 27.09.2007 5422707

Teilnahmegebühr pro Person / Workshop

Personen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnent

Workshops (1 Monat vorher)

1 549,— € 499,— € 474,05 €

2 499,— € 449,— € 426,55 €

3 449,— € 399,— € 379,05 €

Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.

Die Teilnahmegebühr enthält die Verpfl egung tagsüber inkl. Mittagsessen

und Pausenerfrischungen, sowie das gemeinsame

Abendessen am ersten Tag. Sie erhalten nach Eingang Ihrer Buchung

die Anmeldebestätigung/Rechnung mit Angaben über Termine

und Veranstaltungsort. Ausgabe der Unterlagen ab 8.30 Uhr,

Veranstaltungsbeginn um 9.30 Uhr. Änderungen vorbehalten.


28

SCHWERPUNKT

SUMMARY

Das Zusammenführen von Fax, e- und Voice-

Mail, Telefon, SMS und MMS in einer Oberfläche

und auf einem Bildschirm erleichtert

die Erledigung der Büroaufgaben und spart

dadurch Kosten.

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2007

uNIFIED MESSAgINg uND TK-LÖSuNgEN

Modulares UM für ITEX Gaebler von SoftM Communications

Office-Workflow mit Lotus

Um die Neukundengewinnung und Betreuung der Bestandskunden zu optimieren, erweitert

ITEX Gaebler die firmeneigene IT. Ergänzend zur gewachsenen Systemlandschaft führt das

Unternehmen ein Kundenmanagementsystem ein.

Die SoftM Communications GmbH

implementierte als Projektpartner

auf Basis von Lotus Notes Domino die

CRM-Software Gedys Intraware und

passte sie an die besonderen Anforderungen

von ITEX Gaebler an. Um Adressen

aus zahlreichen Datenbanken der

bisherigen IT in das Kundenmanagementsystem

einzulesen und zu ordnen,

nutzt SoftM eine moderne, komplett in

JAVA geschriebene Spezial-Software,

den SoftM DataConnector.

Mit moderner Technik vollbringt die

ITEX Gaebler – Industrie – Textilpflege

GmbH & Co. KG an jedem Arbeitstag

eine wahre Glanzleistung. Die Fahrer

der firmeneigenen Fahrzeugflotte holen

in exakt geplanten Touren Tausende

an verschmutzten Textilien bei den

Kunden ab, Waschmaschinen reinigen

die Hosen, Jacken und Mäntel umwelt-

und textilschonend, so bald wie

möglich geht die Tour zurück zum Auftraggeber.

Das alles klappt reibungslos

– dank engagierter und zuverlässiger

Mitarbeiter, der eindeutigen Barcode-

Kennzeichnung der Textilien und aufwändiger

Technik.

Handlungsbedarf in der IT

Nun registrierte ITEX Gaebler im Jahr

2006, dass es im Unternehmen einen

Bereich der Technik gibt, in dem zwar

alles funktioniert, aber noch ein Baustein

fehlt: die Informationstechnik.

Als führendes System bewährt sich eine

individuell programmierte Warenwirtschaftslösung

des überregionalen

Partnerunternehmens Deutsche Berufskleider-Leasing

DBL, die auf System

i von IBM läuft. Hinzu kommen

weitere Systeme, beispielsweise Lotus

Notes Domino für die e-Mail-Kommunikation,

die Standard-Software DKS

für die Finanzbuchhaltung sowie

„GPS-Auge“ für die Fuhrparküberwachung.

Der Baustein in der IT, der ITEX

Gaebler fehlte, war ein Instrument zur

Foto: Sean Locke, iStockphoto.com


Unterstützung der Vertriebs- und Serviceprozesse.

So beschieb eine vierköpfige Arbeitsgruppe

unter Leitung der Marketing-Chefin

Dagmar Heinz in einem

38-seitigen Pflichtenheft mit externer

fachlicher Unterstützung nicht nur

die Ausgangslage, sondern auch das

„Soll-System“ bei ITEX Gaebler. Die

Ausarbeitung trägt den Titel „Anforderungsprofil

für die Auswahl einer Software-Lösung

zur Unterstützung der

Vertriebs- und Serviceprozesse (Kunden-Management-System)“.

Ziele im Pflichtenheft

Als Ziel der Software-Unterstützung

für Vertriebs- und Servicemanagement

nennen Dagmar Heinz und ihre Kollegen

„eine bessere Ausschöpfung des

Neukundenpotentials, das heißt ein höherer

Akquisitionserfolg“. Weiter führt

das Pflichtenheft aus: „Unverzichtbar

ist eine direkte Anbindung der Außendienstmitarbeiter.

Zielsetzung ist es,

dass unsere Außendienstmitarbeiter

aktiv mit dem System arbeiten, das

heißt, ihre Kontakte vorbereiten, dokumentieren

und pflegen.“

Generelle Vorgaben waren die Integration

der Datenbanken und „Programmteile“,

eine leichte und schnell

erlernbare Bedienbarkeit sowie die

technische Unterstützung von Geschäftsprozessen

durch Workflows.

Sehr detailliert definiert das Pflichtenheft

in tabellarischer Form die

technischen Qualitäten des künftigen

Sollsystems. ITEX Gaebler wollte hier

herausfinden, welche Features die angebotene

Software bereits im Standard

zu bieten hat und was alles per Customizing

zu ergänzen ist.

Den Auftrag erhielt nach diversen

Präsentationen der Anbieter SoftM

Communications, der nicht nur mit

technischen Details überzeugte, sondern

auch mit zahlreichen Referenzen.

Entscheidend war, dass zwei andere

Mitgliedsunternehmen der DBL, die

W.Marwitz Textilpflege GmbH in Lüne-

ANWENDER

Die ITEX gaebler – Industrie – Textilpflege

gmbH & Co. Kg mit Sitz in Montabaur

vertreibt ein breites Sortiment hochwertiger

Berufskleidung für Industrie-,

Handwerks- und gastronomiebetriebe.

Durch Auswahl der Kleidungsstücke

lassen sich visuell aufgrund zahlreicher

Farbvarianten anspruchsvolle Corporate-

Identity-Konzepte von unternehmen (beispielsweise

Restaurants) realisieren. Im

Rahmen der überregionalen Deutschen

Berufskleider-Leasing gmbH DBL bietet

ITEX gaebler als regionaler Anbieter im

Raum Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen,

Hessen und Saarland einen umfassenden

Mietservice für Berufskleidung

mit intensiver Reinigung und raschem

Lieferservice. Die Wäscherei des unternehmens

reinigt täglich rund 7500 Kleidungsstücke.

1849 gegründet, arbeitet

ITEX gaebler heute mit 100 Mitarbeitern

für rund 2.500 Kunden.

www.itex-gaebler-montabaur.de

burg und die Eggers Textilpflege GmbH

in Bückeburg ihre Kunden-Aquisition

und ihre Serviceprozesse mit CRM-Installationen

von SoftM Communications

bereits erfolgreich optimiert hatten.

In einem Grobkonzept schlug SoftM

Communications vor, auf Basis von Lotus

Notes Domino mit Gedys Intraware

das neue Kundenmanagementsystem

zu realisieren. Um Kundendaten aus

dem Warenwirtschaftssystem sowie die

Daten von Interessenten aus Excel-Files

und einem veralteten Adressmanagementsystem

aus- und in die Notes-Datenbank

einzulesen, wurde ergänzend

der SoftM DataConnector vorgesehen.

Datenaustausch gewährleistet

Sämtliche 50.000 Adressdaten werden

jetzt über das Modul Contacts von Gedys

Intraware verwaltet, der DataConnector

sorgt im alltäglichen Betrieb dafür,

dass neuangelegte Daten im Warenwirtschaftssystem

postwendend auch in das

Kundenmanagementsystem eingespielt

werden. Auch Löschungen im Warenwirtschaftssystem

werden zuverlässig

in Contacts ausgeführt.

2

w ww.power-of-unified.com Unified

the Power of

OfficeMaster Gate

ISDN/IP-Gateway für Exchange 2007

e l e c t r o n i c

t h e P o w e r o f U n i f i e d


0

SCHWERPUNKT

ITEX Gaebler nutzt nahezu alle Module

von Gedys Intraware. Aus Sicht

der User beginnt die Arbeit mit dem

System immer im zentralen Einstiegsmodul

„Portal“. Hier sind eingegangene

e-Mails, Termine und zu erledigende

Aufgaben jederzeit sofort erkennbar.

Mit dem Marketing-Modul kann

ITEX Gaebler jetzt Kampagnen planen,

Zielgruppen selektieren und Aktionen

ausführen. Das Modul eignet sich auch

für Umfragen unter Kunden zur Erfolgsmessung.

Office ist das Modul, in dem die

Dokumente aus den Kunden- und Interessentenkontakten

abgelegt werden.

Briefe, e-Mails, Besuchsberichte und

Notizen zu Telefonaten sowie andere

Dokumente sind hier gespeichert.

Der CRM Gruppenkalender – Module

Schedule – wird im Standard ohne

Erweiterungen eingesetzt. Gruppen

und ihre Mitglieder werden bei der

Konfiguration hinterlegt, der CRM-Administrator

kann sie erweitern und ihre

Zusammensetzung ändern.

Zur Realisierung der benötigten

Workflows hat SoftM Communications

das Modul „Workflow“, die Workflow-

Engine von Gedys Intraware, mit einem

eigenen Produkt kombiniert, SoftM

WorkflowForms. Als erste Workflow-

Anwendung wurde die Reklamation

umgesetzt. Nimmt eine Mitarbeiterin

eine Reklamation telefonisch auf, füllt

sie am Bildschirm ein Formular auf

und klickt hier auch an, welche Abteilung

für die Bearbeitung zuständig ist,

zum Beispiel „Näherei“. Automatisch

erkennt die Workflow-Engine in zyklischen

Läufen über die Datenbestände,

dass eine Reklamation an die Näherei

weiterzuleiten ist. Dies geschieht

per e-Mail mit Link. Sobald der verlorengegangene

Knopf wieder angenäht

ist, reicht die Näherei den Vorgang als

„erledigt“ weiter. ó

SoftM Communications gmbH, Lichtenfels

www.softm-communications.com

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2007

uNIFIED MESSAgINg uND TK-LÖSuNgEN

Kriterien für eine Fax-Lösung

Fax-Server-Auswahl

Alle Unternehmen erwarten von ihrem Fax-Server

äußerste Zuverlässigkeit und erstklassige Qualität der Faxe.

Was macht eigentlich eine komfortable Fax-Lösung aus?

In Zeiten, in denen wir alle mit Informationen

überflutet werden, erscheint

eine gute Suchfunktion sehr

hilfreich. Oft genug werden Unterlagen

benötigt, die plötzlich nicht mehr

auffindbar sind. Beispielsweise ist das

Fax der Firma Müller ist nicht mehr

da. Wenn Sie jetzt einfach eine Volltextsuche

starten können und damit

sowohl den Faxeingang als auch die

Faxablage durchsuchen, haben Sie das

Problem schnell und bequem gelöst.

Eine Faxlösung sollte daher alle Faxe

im Adobe searchable PDF-Format zur

Verfügung stellen – für eine bequeme

und schnelle Verwirklichung des Dokumentenmanagements.

Mitarbeiter, die viel für ihr Unternehmen

unterwegs sind, sind auch im

Außendienst auf funktionierende Kommunikationswege

angewiesen. Persönliche

Durchwahlen müssen unterstützt

werden. Egal ob Sie gerade im Büro, auf

Dienstreise oder zu Hause sind, es ist

praktisch, wenn Sie Ihre Faxe einfach

als e-Mail senden und empfangen können

und Sie somit für Ihre Kunden unter

der gewohnten Faxnummer erreichbar

sind. Mit einer entsprechenden

Lösung können Sie genauso ein erhaltenes

Fax als e-Mail an jemanden weiterleiten

wie eine e-Mail als Fax versenden.

Sogar SMS lassen sich so einfach

wie eine e-Mail verschicken. So haben

Sie ein kostengünstiges SMS-Gateway

zur Verfügung. Der Administrator kann

seinem Handy beispielsweise erlauben,

ein „Restart Server“ per SMS an den

Server schicken.

Spam ist nicht nur bei e-Mails ein

Stein des Anstoßes. Lästige Junk-Faxe

sollten nicht länger Ihren Fax-Eingang

verstopfen, sondern durch vielfältige

Filterregeln abgefangen werden können.

Ihr Fax-Server sollte optimal erreichbar

sein. Für die Lotus Notes Web-

Anwender sollte das Faxen genauso

selbstverständlich sein wie für die anderen

Mitarbeiter. Mit einem eigenen

Druckertreiber können beispielsweise

Dokumente aus jeder Windows-Anwendung

als Fax eingeliefert werden. So

werden alle Windows-Applikationen

um eine Fax-Funktion erweitert und

die Anwender können ihre gewohnten

Applikationen nutzen.

In Umgebungen, in denen ständige

Verfügbarkeit garantiert werden soll,

muss Ausfallsicherheit gewährleistet

sein. Falls ein Fax-Server mit Anfragen

überlastet ist, sollte ein automatisches

Routing zu einem Fax-Server mit freien

Kapazitäten die gleichmäßige Auslastung

der Server garantieren.

Praktisch ist, wenn die Fax-Lösung

sowohl als Domino Add-on-Task auf

dem Server als auch auf dem Lotus-

Notes-Client betrieben werden kann.

Denn eine Client-Version ist eine ideale

Ergänzung für Plattformen wie iSeries,

AIX, Solaris und Linux.

Andreas Rosen ó

Qkom gmbH, Kobern-gondorf

www.qkom.de


IP Telefonie in der Open-Source Umgebung Linux

unified Communications

VoIP hat bereits bei vielen Unternehmen Einzug gehalten. Erweiterungen der Funktionalitäten

bieten die Anbieter jedoch nicht zum Nulltarif. Der Einsatz externer Unified Communications-

Lösungen eröffnet je nach Nutzerzahl Einsparpotentiale im sechsstelligen Bereich.

In Zusammenarbeit mit dem Berliner

Wissenschaftsnetz BRAIN (Berlin Research

Area Information Network) wurde

zwischen den einzelnen Standorten

der Berliner Fachhochschule FHTW ein

65 km langes Glasfasernetz verlegt.

Einsparpotential bei Umzügen

Aufgrund des neuen Netzwerks und der

durchstrukturierten Verkabelung der

Standorte entschied sich die FHTW für

den Aufbau eines VoIP-Netzes. An den

fünf Hochschulstandorten waren vorher

unterschiedliche TK-Anlagen mit

eigener Einwahl im Einsatz, so dass alle

Gespräche der Mitarbeiter untereinander

kostenpflichtig über das öffentliche

Netz liefen. Da in den nächsten Jahren

vier der fünf Hochschulteile am neuen

Standort Wilhelminenhof angesiedelt

werden sollen, ermöglicht VoIP hier

weitere Kostenersparnisse.

Leistungsfähige Lösung

Da der Rufnummernblock des zentralen

Standortes genügend Reserven hatte,

konnte für alle Niederlassungen eine

zentrale Einwahlnummer aufgebaut

werden. Knapp 1.000 Geräte sind zurzeit

hochschulweit im Einsatz. Die Verantwortlichen

entschieden sich nach

einer Teststellung für Cisco im Telefon-

und WLAN-Bereich. Zwei redundant

aufgebaute Cisco Call Manager bieten

die Übergänge zum öffentlichen Telefonnetz.

Am Hauptstandort existieren

zwei S2M-Schnittstellen mit 60 Kanälen,

am zweiten Einwahlknoten stehen

zusätzlich 30 Kanäle zur Verfügung.

Kostengünstige Zusatzdienste

In einem zweiten Schritt wurde das System

um eine Anrufbeantworter-Funktionalität

erweitert. Bei ihrer Suche nach

einer kostengünstigen Lösung stießen

die Verantwortlichen auf OfficeMaster

von der Ferrari electronic AG. Besonders

überzeugt hat die Verantwortlichen

neben der um ein Drittel niedrigeren

Kosten, dass die Lösung über IMAP und

SMTP unabhängig vom aufgesetzten

Mail-System in einer Open Source-Umgebung

eingesetzt werden kann.

Einfache Nutzung

Die Einrichtung der Mailboxen erfolgt

automatisch mit der Einrichtung des

Nutzers im Call Manager. Jeder Nutzer

meldet sich mit seinem FHTW-weiten

Nutzernamen und seiner PIN am Telefon

an. Diese im Cisco Call Manager hinterlegten

Daten werden von OfficeMaster

abgefragt, der den Mitarbeitern dann

neben der Mailbox automatisch auch

die anderen UM-Funktionalitäten zur

Verfügung stellt. Bei der Entscheidung

hatten auch Sicherheitsaspekte eine

große Bedeutung. Da der Zugriff über

IMAP erfolgt, können die als wav-Datei

abgelegten Sprachnachrichten auf dem

Mail-Server gespeichert werden. Das

eröffnet die Möglichkeit, die Voicemail-

Nachrichten von einem separaten IMAP

Server-Prozess abzurufen, der bei der

schwachen Autorisierung Nutzername/

PIN nur Zugriff auf einen bestimmten

Teil der Mailbox des Nutzers erhält. So

können unautorisierte Zugriffe auf die

komplette Mailbox verhindert werden.

Ein gemeinsam mit Ferrari electronic

entwickelter Voice-Baum-Editor gestattet

den Mitarbeitern zusätzlich den Aufbau

eigener Informationsangebote, durch die

sich die Anrufer per Tonwahlverfahren

navigieren können. Selbst komplexere

Interactive Voice Response Systeme

(IVR) lassen sich so leicht realisieren. ó

Ferrari electronic Ag, Berlin-Teltow

www.ferrari-electronic.de

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08/2007 · MIDRANGE MAgAZIN

1


2

SCHWERPUNKT

Um dem rasanten Wachstum des

Spam-Aufkommens entgegenzusteuern,

kann nun für vertrauenswürdige

e-Mail-Adressen eine WhiteList

angelegt werden, die zum Beispiel aus

den Hostnamen bekannter Kundendaten

abgeleitet werden kann. Damit

wird der Empfang von e-Mails aus bestehenden

Geschäftsbeziehungen explizit

gefördert. Mit der bisher bereits

vorhandenen BlackList kann der Empfang

von unerwünschten e-Mails blockiert

werden.

Hinterlegen von farbigen

Formularen beim e-Mail-Versand

Wird beim e-Mail-Versand der Text einer

Nachricht in einen PDF Anhang

umgewandelt (zum Beispiel beim

Spool-Dateiversand), kann ein Abbild

des Briefpapiers hinterlegt werden,

dass nun auch farbig sein kann. Trotz

der Grafiküberlagerung kann im Text

mit der Suchfunktion des Acrobat Readers

gesucht werden.

Versand aus SAP

e-Mails, die von SAP erzeugt und an

den SMTP-Server des System i übergeben

werden, können nun von eComPlus

auch in Telefaxe umgewandelt werden,

wenn die Faxnummer des Empfängers

übergeben wird und die zu faxenden

Daten als e-Mail-Anhang vorliegen.

Zeichensätze für mehr Sprachen

Beim Versand von Faxen und e-Mails

kann nun gewählt werden, ob der Zeichensatz

Latin-2 verwendet werden

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2007

uNIFIED MESSAgINg uND TK-LÖSuNgEN

Neues Release bei Gräbert: eComPlus in Version 8.2

Effizienteres unified Messaging

Mit vielen neuen Funktionen hat das Berliner Systemhaus Gräbert seine neue Version

eComPlus 8.2 ausgestattet. Das Ergebnis ermöglicht noch effizienteres Unified Messaging

auf dem IBM System i mit einheitlicher Benutzeroberfläche für e-Mail, Fax und SMS.

soll. Damit werden schriftspezifischen

Zeichen der Sprachen Polnisch, Tschechisch,

Slowakisch, Ungarisch, Kroatisch,

Slowenisch und Rumänisch abgedeckt.

SMS Fernüberwachung

Als Ergänzung zu eComPlus 8.2 oder

auch eigenständig kann MonitorPlus

zur Fernüberwachung installiert werden.

Mit dem Job-Monitor kann eine

Nachricht veranlasst werden, sobald

sich ein zu überwachender Job beendet

hat. Der Benachrichtigung kann

das Jobprotokoll hinzugefügt werden;

außerdem kann ein im Monitor hinterlegter

Notstartbefehl aufgerufen

werden. Der Nachrichten-Monitor überwacht

System i Message-Queues auf definierte

Meldungen und versendet dann

eine Nachricht. Die Nachricht kann bei

Einsatz von eComPlus als SMS, e-Mail

oder Fax versendet werden, ansonsten

wird sie in eine Message-Queue gestellt

oder dem Mail-Server-Framework des

System i übergeben.

Rechnungsversand mit

qualifizierter Signatur

Sollen Rechnungen kosteneffektiv und

gesetzeskonform per e-Mail oder Fax

versendet werden, so ist die Verwendung

von qualifizierten elektronischen

Signaturen erforderlich, die mit einer

Signaturkarte erzeugt werden. SignInvoice

für eComPlus 8.2 kann Massen-Signaturen

für auf dem System i

erstellte Rechnungen erzeugen. Diese

Signaturen schreibt der Gesetzgeber

seit dem 1.7.2004 dem Empfänger vor,

damit der Vorsteuerabzug für Rechnungen,

die auf diese Art übermittelt

werden, anerkannt wird.

Sicherheit beim e-Mail-Versand

Für eine vertrauenswürdige e-Mail-

Kommunikation ist durch geeignete

Maßnahmen sicherzustellen, dass

e-Mails nicht unbefugt gelesen oder

verändert werden und von den vermuteten

Absendern stammen. Diese

Sicherheitsmerkmale werden unter

den Begriffen Vertraulichkeit, Integrität

und Authentizität zusammengefasst.

Mit SignCrypt für eComPlus 8.2

zur Verschlüsselung von ausgehenden

System i e-Mails und Signierung mit

fortgeschrittenen Signaturen werden

e-Mails vor Manipulationen geschützt.

Archivierung relevanten

e-Mail- und Fax-Verkehrs

Es ist nicht ausreichend, den e-Mail-

Verkehr in der Messaging-Anwendung

zu archivieren. Die geschäftsrelevanten

e-Mails sollten kontextbezogen in den

zugehörigen elektronischen Akten mit

allen anderen Dokumenten des Unternehmens

archiviert werden. Speziell

für eComPlus Kunden hat Gräbert das

„ArchivPlus Startpaket zur e-Mail- und

Fax-Archivierung“ konfiguriert.

Horst Barthel ó

gräbert Software + Engineering gmbH, Berlin

www.graebert-gse.de


Fusion von Informations- und Telekommunikationstechnologie

Hin zum Real ICT

Die Konvergenz von Informations- und Telekommunikationstechnologie hat schon eine längere

Geschichte, die sich nun über die Stationen Unified Messaging und CTI ihrer Vollendung durch

die vollständige Fusion im Real ICT nähert (ICT = Information Communication Technology).

Getrieben wurde und wird der Konvergenzprozess

durch Optimierungspotenziale,

die auf verschiedenen

Ebenen des Unternehmens winken:

Von der einfachen Kostenersparnis

durch die Zusammenlegung von Infrastrukturen

über Produktivitäts- und

Geschwindigkeitsvorteile beim Agieren

der Mitarbeiter bis zur Steigerung der

Effizienz und Effektivität kompletter

Geschäftsprozesse, in denen Kommunikation

eine wesentliche Rolle spielt.

Konvergenz-Anfänge

Michael Knauff

geschäftsführender

gesellschafter

MCA gmbH

mknauff@

mca-gmbh.de

Den Konvergenz-Anfang machte das

Faxen mit dem Computer. Immerhin

mussten die Mitarbeiter damit nicht

mehr zwischen Fax und PC hin und her

laufen, sondern konnten Dokumente

am Rechner versenden und empfangen.

Erst in der nächsten Stufe wurde

das Fax in die Applikationen integriert,

so dass sich für die Nutzer der Wechsel

zwischen Kommunikations- und

Arbeitsapplikationen erübrigte. Damit

ließen sich dann Geschäftsprozesse

optimieren, in denen der Versand von

Dokumenten eine Rolle spielt. Vom Fax

aus entwickelte sich das Unified Messaging,

indem sich weitere Kommuni-

kationsdienste auf dem PC ansiedelten.

Schließlich standen – integriert zum

Beispiel in eine der bekannten Groupware-Lösungen

– SMS, Voice und e-Mail

unter einer Oberfläche zu Verfügung.

Revolution CTI

Gemessen am Hype späterer Technologien

revolutionierte CTI die Kommunikation

per Computer eher unauffällig.

Die Implementierung der Funktionen

von Telefonanlagen nahm einen ähnlichen

Verlauf wie Fax-Funktionen:

Zunächst telefonierten die Nutzer losgelöst

in einem eigenen Fenster auf

der PC-Oberfläche. Dann wanderten

die Funktionen in die Anwendungen

– etwa in die CRM-Systeme. Durch die

Verbindung von Anlagenfunktionen

– wie die Anruferkennung – ließen sich

dann beispielsweise Datensätze und

Dokumente zu einem Anrufer schon

vor Annahme des Gesprächs auf den

Bildschirm holen. Ideal, um Kunden

mit kompetenten und umfassend informierten

Mitarbeitern zu begeistern.

Voice-over-IP-Hype

So sah die Lage etwa aus, als der Voiceover-IP-Hype

losbrach: Die Kommunikationsfunktionen

waren integriert,

die Technologien noch in „I“ und „TK“

getrennt. VoIP brachte sie jetzt zusammen,

„deintegrierte“ aber gleichzeitig

die Kommunikationsfunktionen wieder

aus den Anwendungen. So stehen wir

zurzeit vor einer ähnlichen Situation

wie in den ersten Phasen des Unified

Messagings und der CTI. Technolo-

gisch hat die Fusion von Telekommunikations-

und Informationstechnologie

schon vollständig stattgefunden, die

Integration in die Applikationen fehlt

jedoch noch. Die allermeisten VoIP-

Applikationen verwenden ohnehin die

traditionellen Telefon-Endgeräte und realisieren

damit lediglich die Kostenvorteile,

die durch ein einheitliches Daten-

Telekommunikationsnetz entstehen.

Evolution Real ICT

Real ICT entsteht erst dann, wenn die

Computer-Telekommunikationsfusion

die Applikationen erreicht. Gerade

wenn man davon ausgeht, dass die

größten volkswirtschaftlichen Wachstumsschübe,

aber auch die unternehmerischen

Wachstums-Chancen von

der Entwicklung von Dienstleistungen

ausgehen, die mit engen Kundenkontakten

verbunden sind, entfaltet die

Integration von Kommunikation und

Datenaustausch ihre volle Kraft. Das

vollständig integrierte Communication

Center, in dem Kunden Waren einkaufen

oder Dienstleistungen ordern und

gleichzeitig Mitarbeiter des Anbieters

via Stimme, Chat, e-Mail oder Fax für

Beratungen, Reklamationen etc. ansprechbar

sind, ist keine Utopie mehr,

sondern bereits Wirklichkeit. MCA arbeitet

mit den Partnern T-Systems und

IBM regelmäßig an ähnlichen Integrationsprojekten.

Michael Knauff ó

MCA gmbH, Stolberg

www.mca-gmbh.de

08/2007 · MIDRANGE MAgAZIN


TECHNIK & INTEGRATION

Kontrolle der Benutzer der FTP-Dienste

Einsatz von FTP-Exits

Heute möchte ich Ihnen die Kontroll-Möglichkeiten für Ihre FTP-Benutzer zeigen – und

damit zum Schutz Ihres Systems. Dazu dienen die sogenannten „Exit Points“, die man mit

„Exit Point-Programmen“ hinterlegt. Im Folgenden erfahren Sie, wie man das macht.

Das Betriebssystem bietet drei Exit

Points zum Einbinden von „Benutzer-Exit-Programmen“

( © IBM) an. Um

zu diesen Exit Points zu gelangen, verwenden

Sie den Befehl:

WRKREGINF QIBM_QTMF*

Daraufhin sehen Sie fünf Einträge:

Ausgangspunkt Format

QIBM_QTMF_CLIENT_REQ VLRQ0100

QIBM_QTMF_SERVER_REQ VLRQ0100

QIBM_QTMF_SVR_LOgON TCPL0100

QIBM_QTMF_SVR_LOgON TCPL0200

QIBM_QTMF_SVR_LOgON TCPL0300

Links – in der Spalte „Ausgangspunkt“

– sehen Sie die erwähnten drei

Exit Points. Beim dritten, dem Server

Logon, handelt es sich ebenfalls um

einen (einzigen) Exit Point, allerdings

kann man sein Programm mit drei verschiedenen

„Formaten“ aufrufen lassen.

Das „Format“ beschreibt den Aufbau

der Parameterliste bzw. der Datenstrukturen,

die das Betriebssystem an

1 ENTRY-PARAMETERLISTE

C *ENTRY PLIST

C PARM p_Application IN 1

C PARM p_UserId IN 2

C PARM p_UserIdLen IN 3

C PARM p_AuthString IN 4

C PARM p_AuthStringLn IN 5

C PARM p_IPAddr IN 6

C PARM p_IPAddrLen IN 7

C PARM p_AllowLogon OUT 8

C PARM p_UserProfile OUT 9

C PARM p_Password OUT 10

C PARM p_CurLib IN/OUT 11

C PARM p_homeDir OUT 12

C PARM p_homeDirLen IN/OUT 13

C PARM p_ApplSpecI IN/OUT 14

C PARM p_ApplSpecILen IN 15

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2007

das Programm übergibt. Wenn Sie sich

schon mit APIs beschäftigt haben, wird

Ihnen das bekannt vorkommen.

Der erste Exit Point ist ein Security

Exit, der aufgerufen wird, wenn Sie von

Ihrer iSeries eine FTP-Verbindung zu

einem anderen FTP-Server aufgebaut

haben und nun einen Befehl absetzen

wollen. Damit könnten Sie beispielsweise

ein Verbot festlegen, dass jemand

etwas auf einen fremden Server

überträgt. Mit diesem Exit Point habe

ich mich aber nicht weiter beschäftigt,

denn ich schütze normalerweise keine

fremden Server vor mir…)

Der zweite Exit Point dient zur

Abfrage von Befehlen, die Clients auf

Ihrem System – auf Ihrem FTP-Server

– ausführen wollen. Auch hier handelt

es sich um ein Security-Exit. Das bedeutet:

Als Rückgabe ans Betriebssystem

können Sie im Prinzip nur binär

sagen „Ja, erlaube ich“ oder „Nein, das

ist verboten“.

2 %SUBST-WERTE

D h_UserId S 100

D h_AuthString S 600

D h_IPAddr S 64

D h_homeDir S 1024

D h_ApplSpecI S 1024

Der dritte Exit Point wird immer

dann aufgerufen, wenn ein Client versucht,

sich an Ihrem FTP-Server anzumelden.

Hier haben Sie im Vergleich zu

den anderen beiden Exits wesentlich

größere Möglichkeiten, auf das Geschehen

einzuwirken. Das kann so weit gehen,

dass Sie ein ganz anderes Benutzerprofil

zum Ausführen von Befehlen

verwenden als jenes, mit dem sich der

Client anmeldet. Tatsächlich muss das

nicht mal ein richtiges OS/400-Benutzerprofil

sein, das der Client verwendet.

Das liegt alles in Ihrer Hand.

Wenden wir uns dazu gleich diesem

dritten Exit zu; es macht ja auch mehr

Sinn, wenn man sich zuerst mal auf

einem Server anmeldet.

Ich habe mich hier für das Format

„TCPL0200“ entschieden, denn dieses

Format bringt alles mit, was ich brauche.

Wir schreiben also ein RPG-Programm,

das die *ENTRY-Parameterliste

bekommt (Abbildung 1).

C EVAL h_UserId = %SUBST(p_UserId :

C 1:p_UserIdLen )

C EVAL h_AuthString = %SUBST(p_AuthString :

C 1:p_AuthStringLn )

C EVAL h_IPAddr = %SUBST(p_IPAddr :

C 1:p_IPAddrLen )

C EVAL h_homeDir = %SUBST(p_homeDir :

C 1:p_homeDirLen )

C EVAL h_ApplSpecI = %SUBST(p_ApplSpecI :

C 1:p_ApplSpecILen )


Die Aussagen „IN“ und „OUT“ im

Kommentar geben an, ob dieser Parameter

an das Programm übergeben

wird („IN“) oder ob das Programm

diesen Parameter an das Betriebssystem

zurückgibt („OUT“). „IN/OUT“ bedeutet,

dass dieser Parameter sowohl

an das Programm übergeben als auch

an das Betriebssystem zurückgegeben

wird – zum Beispiel in die aktuelle Bibliothek

(p_CurLib).

Noch weiter hinten im Kommentarteil

habe ich die Parameter durchnumeriert,

das macht die Auswertung

mit der Dokumentation im Info-Center

wesentlich einfacher.

Sie finden die Informationen unter:

Û http://publib.boulder.ibm.com/

infocenter/iseries/v5r4/index.jsp

Suchen Sie einfach nach

„TCPL0200“!

Im Folgenden sehen Sie die Definition

der Parameter:

D p_Application S 9B 0

D p_userId S 100

D p_userIdLen S 10I 0

D p_AuthString S 600

D p_AuthStringLn S 10I 0

D p_IPAddr S 64

D p_IPAddrLen S 10I 0

D p_AllowLogon S 9B 0

D p_userProfile S 10

D p_Password S 10

D p_CurLib S 10

D p_homeDir S 1024

D p_homeDirLen S 10I 0

D p_ApplSpecI S 1024

D p_ApplSpecILen S 10I 0

Was sofort auffällt, ist das Längenfeld

nach jedem String, der länger als zehn

Zeichen sein kann. Das müssen Sie

unbedingt auswerten, da hinter den eigentlichen

Werten durchaus Datenmüll

stehen kann. Damit ich nicht immer mit

%SUBST arbeiten muss, habe ich Hilfsfelder

definiert, in die ich die Werte

einmalig mit %SUBST hineinstelle (Abbildung

2).

Übrigens: Das ist kein Druck- oder

Tippfehler, die User-ID ist wirklich bis

zu 100 Stellen lang und das Kennwort

kann wirklich bis zu 600 Stellen haben.

Das wird dann wohl eher kein Kennwort

im herkömmlichen Sinn sein, sondern

ein „Authentifizierungs-String“

– wie dieser Parameter auch heißt.

Dort können zum Beispiel mit einem

Timestamp behaftete kryptografische

Dinge stehen. Wir verwenden den Parameter

aber ganz konventionell.

Und was kommt jetzt?

Sie können nun die Benutzer-ID und

das Kennwort mit einer Validation List

prüfen – oder mit einer ganz normalen

Datei; Sie können dies sogar hardcodiert

abfragen.

Um das Logon zu erlauben oder zu

verbieten, verwenden Sie den Parameter

„p_AllowLogon“. Wenn Sie hier eine

„0“ zurückgeben, wird Logon zurückgewiesen.

Leider können Sie dem Client

nicht sagen, warum. Es gibt keine

Message-ID oder einen Text, den Sie an

den FTP-Server zurückgeben können.

Das ist aus meiner Sicht der einzige,

wenn auch durchaus große Nachteil bei

diesen Exits. Der User draußen „stirbt

deppert“, wie wir in Wien solche Dinge

beschreiben. Mit „1“ erlauben Sie das

Logon – aus Ihrer Sicht. Die Benutzer-

ID und das Kennwort werden an das

Betriebssystem zur Prüfung weitergegeben.

Wenn hier etwas falsch ist, wird

das Logon zurückgewiesen.

Interessant ist der Rückgabewert

„2“. Damit wird das Logon fortgesetzt,

Sie liefern aber die Benutzer-ID und das

Kennwort für die nachfolgende Prüfung

des Betriebssystems in den Parametern

p_UserProfile und p_Password.

Noch besser für Applikationen geeignet

ist der Rückgabewert „3“. Damit

teilen Sie dem Betriebssystem nur die

zu verwendende Benutzer-ID mit – und

ersparen sich damit die Problematik

der Speicherung des Kennworts.

In p_CurLib und p_homeDir können

Sie auch die aktuelle Bibliothek

beziehungsweise das IFS-Verzeichnis

angeben, denn dort soll sich der Benutzer

nach erfolgreichem Logon

befinden.

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erklärungs bedürftigen Lösungen

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08/2007 · MIDRANGE MAgAZIN


TECHNIK & INTEGRATION

3 INFO-CENTER

D p_ApplSpecInf DS

D p_ApplSpecNamF 10I 0 initial nameformat

D p_ApplSpecCurD 10I 0 initial current directory

D p_ApplSpecLstF 10I 0 initial list format

D p_ApplSpecCSec 10I 0 Control cnn security mechanism

D p_ApplSpecDEnc 10I 0 Data cnn encryption option

D p_ApplSpecCCCS 5I 0 Control cnn ciphersuite

D p_ApplSpecDCCS 5I 0 Data cnn ciphersuite

D p_ApplSpecInfL S 10I 0 Länge der Struktur

4 KONSTANTEN

D #NamF_PATH C CONST(1 use PATH name format

D #CurDir_Dir C CONST(1) use directory as CURDIR

D #ListF_Unix C CONST(1) use UNIX list format

D #CCS_nonsec C CONST(0) the control cnn is not secured

D #DENC_noenc C CONST(0) the data cnn is not encrypted

D #DCCS_allow C CONST(0) data cnn encrypt is allowed

Dazu muss aber auch die „Application

Specific Information“ gesetzt werden.

Das ist eine Datenstruktur mit sieben

numerischen Feldern; den Aufbau

entnehmen Sie bitte dem Info-Center

bzw. der DS in Abbildung 3.

Das Namensformat entspricht den

im FTP mit „na 0“ beziehungsweise „na

1“ einstellbaren Formaten. Eine „0“ ist

das gewohnte Bibliotheksdateisystem,

eine „1“ ist das in der restlichen Welt

verbreitete Format, das wir als „IFS-Notation“

kennen. (Verzeichnisse halt!)

Ich setze diese Werte auf folgende

Werte, die ich in Konstanten definiert

habe (Abbildung 4).

Ich versuche, einen gängigen UNIX-

(kompatiblen)-Server zu imitieren,

damit kommt mein Benutzerkreis am

besten zurecht. Details zu den einzelnen

Parametern und Werten im Info-

Center.

Dort finden Sie auch ein Beispiel für

„anonymes FTP“, das im Internet weit

verbreitet ist. Sie können sich schon

vorstellen, wie das geht, hier meldet

sich der Benutzer normalerweise mit

„anonymous“ und seiner e-Mail-Adresse

als „Kennwort“ an. Exit weist dann

einfach ein Standard-Benutzerprofil zu,

mit dem der Client arbeitet.

Weitere sinnvolle Anwendungen

sind beispielsweise Abfragen auf

IP-Adressen, die ein Logon aus bestimmten

Netzbereichen verhindern.

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2007

Es sollen Server

existieren, die

ganze IP-Adressenbereiche

von

einer Anmeldung

ausschließen. Im

Zeitalter unzähliger

gekaperter

Rechner macht

das durchaus

Sinn. Warum soll

man sich seinen

QSECOFR durch

A n m e l d e v e r -

suche aus beispielsweise

Brasilien disablen lassen.

Wenn Sie also sicher sein können, dass

sich ihr QSECOFR per FTP nur mit einer

IP-Adresse, die zum Beispiel mit

‚10.’ oder ‚141.’ beginnt, anmelden wird,

dann fragen Sie das doch hier ab!

Sobald Sie Ihr Programm erstellt

und getestet haben, hängen Sie es in

Ihren FTP-Server. Den Server sollen

Sie dann am besten beenden und neu

starten.

ADDEXITPgM EXITPNT

(QIBM_QTMF_SERVER_REQ)

FORMAT(VLRQ0100)

PgMNBR(1)

PgM(LIB/PgM)

Kommen wir nun zum zweiten Exit,

mit dem Sie festlegen können, ob ein

Client eine Operation ausführen darf

oder nicht.

Die Parameterliste des gewählten

Formats TCL0200 sieht wie folgt aus:

C *ENTRY PLIST

C PARM ApplicationId

C PARM OperationId

C PARM userProfile

C PARM RemoteIPAddr

C PARM RemoteIPAddrLn

C PARM OpSpecInfo

C PARM OpSpecInfoLen

C PARM AllowOperation

Im ersten Parameter erhalten Sie

die Info, woher dieser Exit aufgerufen

wurde.

D ApplicationId S 9B 0

0=FTP client, 1=FTP Server,

2=REXEC server, 3=TFTP server

Wir werden hier immer nur „1“ sehen.

Wesentlich interessanter ist schon

die Operation-ID; damit erfahren Sie,

was der Client tun will.

D OperationId S 9B 0

Hier gibt es die folgenden möglichen

Werte:

* 0 = Start session

* 1 = Create directory/library

* 2 = Delete directory/library

* 3 = Set current directory/library

* 4 = List files

* 5 = Delete files

* 6 = Send file

* 7 = Receive file

* 8 = Rename file

* 9 = Execute CL command

Die nächsten drei Parameter sind

selbsterklärend:

D userProfile S 10

D RemoteIPAddr S 15

D RemoteIPAddrLn S 9B 0

Anschließend kommt die „Operation

Specific Info“, die je nach Operations-ID

verschieden gefüllt ist. Achten

Sie auch hier darauf, dass nur die

übergebene Länge laut OpSpecInfoLen

auszuwerten ist. Wenn die ersten 100

Bytes gefüllt sind, werden Sie in den

anderen 1900 Bytes andere Daten vorfinden.

Lassen Sie diese bitte in Ruhe!

Anton Gombkötö ó

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www.midrange.de

Den vollständigen Artikel finden Sie in

unserer aktuellen Online-Ausgabe.

TECHKNOWLETTER

Der TechKnowLetter erscheint alle zwei

Wochen per e-Mail und enthält wichtige

technische Beiträge für die Bedienung

und Administration Ihrer IBM Serversysteme.

www.techknowletter.de


PHP on iSeries

PHP ist die am weitesten verbreitete Programmiersprache um Web-Anwendungen zu

erstellen. Glaubt man den Verlautbarungen der PHP-Gemeinde, so existieren im Web zirka

16.000.000 Anwendungen, die mit PHP realisiert wurden.

Seit i5/OS V5R4 unterstützt das

System i offiziell PHP. Das ist gut,

jedoch gibt es auch Wege, PHP auf

früheren Releases von i5/OS beziehungsweise

OS/400 zum Laufen zu

bringen. Zugegeben, die Installation ist

nicht so einfach und gradlinig wie bei

V5R4, aber es geht.

In diesem ersten Teil dieser Artikelserie

beschreibe ich, wie Sie PHP auf

Systemen mit V5R1, V5R2 und V5R3

zum Laufen bringen. Übrigens – wenn

Sie diese Installationsvariante unter

V5R4 beibehalten, so ist sie in diesem

Release auch lauffähig.

1. Arbeitsschritt

Voraussetzung für das Gelingen der

PHP-Installation unter diesem Releases

ist, dass folgende (kostenfreie) Lizenzprogramme

auf Ihrem System installiert

sind:

1 PASE-SHELL

Portable App

Solutions Environment

(PASE)

33 5722ss1

Qshell 30 5722ss1

System Openness

Includes

13 5722ss1

HTTP Server *base 5722Dg1

Falls das nicht der Fall ist, so müssen

diese Programme installiert werden.

2. Arbeitsschritt

Laden Sie ein kompiliertes PHP von folgender

Web-Seite herunter:

Û http://www.i5php.net

Folgende Datei müssen Sie von dort

herunterladen:

php-4.3.11-V5R3-PASE.tar.gz

3. Arbeitsschritt

Entpacken Sie die Datei php-4.3.11-

V5R3-PASE.tar.gz auf Ihrem PC. Nutzen

Sie dafür Programme wie WinZip

oder WinRar oder – falls Sie einen Linux-Arbeitsplatz

haben – das Tool „tar“.

4. Arbeitsschritt

Erstellen Sie folgendes Verzeichnis im

IFS Ihres System i:

/QOpenSys/php4

����������������������

����������������������������

����������������������������������������

������������������������

�����������������������������������������

� ���������������������������������

������������������������

������������������

�������������������

��������������������

��������������������������������������������

������ �� ������������������� ������� ���

08/2007 · MIDRANGE MAgAZIN

7


8

TECHNIK & INTEGRATION

2 HTTPD.CONF

9. Modifizieren Sie httpd.conf

Listen 172.16.111.1:8011

DocumentRoot /www/php4/htdocs

Options -ExecCGI -FollowSymLinks -SymLinksIfOwnerMatch -Includes -IncludesNoExec -Indexes -MultiViews

LogFormat „%h %l %u %t \“%r\“ %>s %b \“%{Referer}i\“ \“%{User-Agent}i\““ combined

LogFormat „%{Cookie}n \“%r\“ %t“ cookie

LogFormat “%{User-agent}i” agent

LogFormat “%{Referer}i -> %U” referer

LogFormat „%h %l %u %t \“%r\“ %>s %b“ common

CustomLog logs/access_log combined

LogMaint logs/access_log 7 0

LogMaint logs/error_log 7 0

SetEnvIf „User-Agent“ „Mozilla/2“ nokeepalive

SetEnvIf „User-Agent“ „JDK/1\.0“ force-response-1.0

SetEnvIf „User-Agent“ „Java/1\.0“ force-response-1.0

SetEnvIf „User-Agent“ „RealPlayer 4\.0“ force-response-1.0

SetEnvIf „User-Agent“ „MSIE 4\.0b2;“ nokeepalive

CustomLog logs/access_log combined

LogMaint logs/access_log 7 0

LogMaint logs/error_log 7 0

SetEnvIf „User-Agent“ „Mozilla/2“ nokeepalive

SetEnvIf „User-Agent“ „JDK/1\.0“ force-response-1.0

SetEnvIf „User-Agent“ „Java/1\.0“ force-response-1.0

SetEnvIf „User-Agent“ „RealPlayer 4\.0“ force-response-1.0

SetEnvIf „User-Agent“ „MSIE 4\.0b2;“ nokeepalive

SetEnvIf „User-Agent“ „MSIE 4\.0b2;“ force-response-1.0


Order Deny,Allow

Deny From all



Order Allow,Deny

Allow From all


Order Deny,Allow

Deny From all



Order Allow,Deny

Allow From all


ScriptAlias /php-bin/ /QOpenSys/php4/bin/

AddType application/x-httpd-php .php

Action application/x-httpd-php /php-bin/php

CGIConvMode %%MIXED/MIXED%%

CGIRecyclePersist On

MaxPersistentCGI 10

PersistentCGITimeout 360


Action application/x-httpd-php /php-bin/php

CGIConvMode %%MIXED/MIXED%%

CGIRecyclePersist On

MaxPersistentCGI 10

PersistentCGITimeout 360


CGIConvMode %%BINARY/BINARY%%

Options +ExecCGI

Order Allow,Deny

Allow From all


Übernehmen Sie fettgedruckten Zeilen des gezeigten Scripts in Ihre httpd.conf.

5. Arbeitsschritt

Kopieren Sie die auf Ihrem PC entpackten

Dateien in das soeben erstellte Verzeichnis

Ihres System i.

6. Öffnen Sie PASE-Shell

Um die Installation auf Funktionsfähigkeit

zu prüfen, öffnen Sie PASE-Shell

von einer i5/OS-Befehlseingabezeile

mit dem Befehl:

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2007

CALL QP2TERM

Geben Sie in der Befehlszeile der

Shell folgenden Befehl ein:

/QopenSys/php4/bin/php –v

Es erscheint die Meldung wie in Abbildung

1.

Sehen Sie die gezeigten Meldungen,

dann ist die Installation in Ordnung.

6. Fehlerbehebung

Bei V5R3 habe ich folgende Meldung

nach dem vorherigen Arbeitsschritt erhalten:

Cannot load program /QOpenSys/php4/

bin/php because of the following errors:

Dependant module /QOpenSys/usr/

local/lib/libxml2.a libxml2.so.2) could not

be loaded. File /QOpenSys/usr/local/lib/

libxml2.a is not an archive or the file could

not be read properly.

In diesem Falle laden Sie sich die

Datei libxml2-2.6.16.tar.gz herunter:

Û ftp://xmlsoft.org/libxml2

Entpacken Sie die Datei auf Ihrem PC.

Kopieren Sie dann die entpackten Objekte

in den folgenden IFS-Pfad:

/QOpenSys/usr/local/lib

Sollte der Pfad nicht vorhanden

sein, so erstellen Sie ihn.

7. Lauffähige Konfigurationen

Lauffähige Konfigurationen V5R3

und V5R4:

XMLLIB: AIX V4.2 – libxml2 2.6.16

Lauffähige Konfigurationen V5R2

und V5R1:

PHP v4.3.5

Keine zusätzlichen Libs.

8. Erstellen Sie einen HTTP-Server

Ich habe diesen Web-Server PHP4 genannt.

Die Konfigurationsdatei für den

Web-Server finden Sie im IFS-Pfad:

/www/php4/conf

Die Konfiguration für den Web-Server

finden Sie in der Datei httpd.conf.

9. Modifizieren Sie die httpd.conf,

wie in Abbildung 2 zu sehen ist

10. Schreiben Sie ein

PHP-Test-Script



phpinfo





Speichern Sie dieses Script unter

dem Namen phpinfo.php in das Verzeichnis

htdocs Ihres Web-Servers.

11. Rufen Sie phpinfo.php auf

http://xxx.xxx.xxx.xxx:8011/phpinfo.php

(xxx.xxx.xxx.xxx = TCP/IP-Adresse)

Die Seite wie in Abbildung 3 sollte

jetzt in Ihrem Browser sichtbar werden.

Das war es auch schon!

In der nächsten Folge werde ich

Ihnen zeigen, wie Sie die ZEND-PHP

Distribution für iSeries unter i5/OS

V5R4 installieren.

Klaus-Peter Luttkus ó

3 PHPINFO.PHP

08/2007 · MIDRANGE MAgAZIN


0

MARKTÜBERSICHT

Des Weiteren veranlassen regulatorische

Anforderungen, Kostendruck,

kürzere Produktlebenszyklen

sowie steigender Konkurrenzdruck

Mittelständler, ihre geschäftlichen Entscheidungen

auf fundierte Informationen

aus BI-Systemen zu stellen. Die

von unabhängigen BARC-Analysten

im Auftrag der Cognos GmbH erstellte

Studie „Business Intelligence im Mittelstand“

untersucht den IST-Zustand,

Trends sowie Anforderungen der Entscheider.

Business Intelligence etabliert sich

und erreicht die Fachabteilungen

Die BARC-Untersuchung zeigt die stark

wachsende Bedeutung von Business

Intelligence in mittelständischen Un-

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2007

FIBu, KORE, CONTROLLINg

BARC-Studie: Mittelstand setzt auf BI

Strategischer entscheiden

Mittelständische Unternehmen im deutschsprachigen Raum setzen zunehmend auf Software

für Business Intelligence, denn Führungsinformationen sind von strategischer Bedeutung.

ternehmen. Knapp die Hälfte der befragten

Entscheider nutzen Software

für die Unternehmenssteuerung, aber

weitere 40 Prozent planen bereits den

Einsatz. Betrachtet man die aktuellen

Einsatzgebiete von BI detaillierter, so

gehören Berichtserstellung und -verteilung

(96 Prozent), Datenanalyse (86

Prozent) sowie Planung und Budgetierung

(73 Prozent) zu den etablierten

Einsatzgebieten. Befragt nach zukünftigen

Einsatzgebieten halten 58 Prozent

der befragten Unternehmen Management-Dashboards

für langfristig

sinnvoll oder planen deren Einführung,

das zweite Zukunftsthema ist der Einsatz

von Balanced Scorecards mit einer

Nennung bei 53 Prozent. Cognos hat

auf diese Marktanforderung bereits mit

SUMMARY

Moderne Lösungen für FiBu, KoRe und Controlling

sind technisch und optisch auf dem

neuesten Stand und für kommende Anforderungen

gerüstet. Wir stellen Ihnen Anbieter

und Lösungen vor.

der St. Galler Management Scorecard

reagiert: Das Referenzmodell erweitert

die Dimensionen der klassischen Balanced

Scorecard und lässt sich als Synthese

aus Theorie und Praxis schnell

im Unternehmen einführen. Ein wesentlicher

Vorteil ist die empirische belegte

Relevanz des zugrunde gelegten

Kennziffernsystems, was die St. Galler

Management Scorecard besonders für

mittelständische Unternehmen attraktiv

macht. Der Großteil der befragten

Unternehmen (87 Prozent) setzt Performance-Management-Lösungen

für

Unternehmensführung und Controlling

ein. Signifikant ist darüber hinaus der

stark verbreitete Einsatz von BI in anderen

Fachabteilungen: 65 Prozent im

Vertrieb, 52 Prozent in der IT-Abteilung

Foto: Yi Lu, iStockphoto.com


und 48 Prozent in der Buchhaltung.

Business Intelligence wächst damit in

die Fachabteilungen, die deutlichen

Nutzen aus dem Einsatz von BI ziehen.

Hoher Zustimmungsgrad trotz

Kritik

Mehr als die Hälfte der Anwender zeigt

sich sehr zufrieden (8 Prozent) oder

zufrieden (47 Prozent) mit ihrer Unterstützung

durch BI bei ihrer täglichen

Arbeit. 37 Prozent stehen dem Einsatz

neutral gegenüber, während 7 Prozent

unzufrieden sind. Nach Auffassung

von BARC zeigt sich bei der Kundenzufriedenheit

Verbesserungspotenzial.

„Typischerweise sind es die Excel-Anwender,

die Defizite in den gelieferten

Möglichkeiten erkennen und daher auf

ergänzende Makro-Programmierung,

eine Datenspeicherung in Datenbanken

oder spezialisierte Software für Business

Intelligence setzen“, erklärt Dirk

Friedrich, BARC-Analyst den Befund.

Auffällig ist der Zusammenhang

von definierten Anforderungen an

Steuerungslösungen und den Kritikpunkten

der befragten Unternehmen.

Die Befragten waren aufgefordert, ihre

Antworten zu gewichten und die drei

wichtigsten Aspekte anzugeben: Bei

den Anforderungen wurden Datenqualität

(65 Prozent), Abfragegeschwindigkeit

(46 Prozent) und einfache Handhabung

bei der Berichtserstellung bzw.

Planung (45 Prozent) mit der höchsten

Häufigkeit angegeben. Geradezu spiegelbildlich

hierzu werden mangelnde

Datenqualität, geringe Abfragegeschwindigkeit,

komplizierte Prozesse

bei der Berichtserstellung bzw. Planung

und die Geschwindigkeit bei der

Umsetzung von Änderungen kritisiert.

Die größte Diskrepanz zwischen Anforderungskatalog

und Unzufriedenheit

sind die verfügbaren Layout-Möglichkeiten

im Berichtswesen. Während Layout

und optische Gestaltung zunächst

als unwichtig bezeichnet werden, sind

doch knapp 30 Prozent der Befragten

mit den Möglichkeiten unzufrieden.

ANWENDER

Business Application

Research Center – BARC

Das Business Application Research Center

(BARC) ist aus den komparativen Produktanalysen

am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre

und Wirtschaftsinformatik

der universität Würzburg, Prof. Dr.

R. Thome hervorgegangen. In seiner Stellung

als unabhängiges Institut ist BARC

strikt neutral gegenüber Software-Anbietern.

BARC-Marktforschungsstudien

bilden die Ergebnisse von regelmäßigen

oder im Kundenauftrag durchgeführten

Anwenderbefragungen im IT-Sektor ab.

Hierdurch werden zum Beispiel Trends,

Kundenwünsche, Kundenzufriedenheit

oder wesentliche Erfolgsfaktoren aus

Kundensicht aufgezeigt. Neben der Neutralität

und der langjährigen Markterfahrung

bilden empirische Analysemethoden

die Basis für verlässliche und valide

Informationen zum aktuellen Marktgeschehen.

www.barc.de

Informations-Oligopol und

dezentrale Datenhaltung

Die Umfrageteilnehmer wurden nach

der Anzahl der Personen gefragt, die in

ihrem Unternehmen Berichte empfangen:

Dabei ist zu erkennen, dass bei fast

einem Drittel (29 Prozent) weniger als

5 Prozent der Mitarbeiter Berichte erhalten.

In 26 Prozent der Unternehmen

empfangen zwischen 5 und 10 Prozent

aller Beschäftigten Berichte, in 24 Prozent

zwischen 11 und 20 Prozent, in 10

Prozent der Unternehmen zwischen 21

und 30 Prozent und in 11 Prozent mehr

als 30 Prozent der Mitarbeiter. Die

Zahlen sprechen eine deutliche Sprache:

Fast 80 Prozent der Unternehmen

versorgen weniger als 20 Prozent ihrer

Mitarbeiter mit Berichten. Aufschlussreich

für die Kritik mangelnder Datenqualität

ist die Frage nach der Datenhaltung:

Nur bei 23 Prozent der Befragten

existiert im Unternehmen eine zentrale

Datensammlung für Kennzahlen

zur Steuerung. Bei weiteren

ANBIETER

FiBu, KoRe und Controlling

AMETRAS Consult GmbH

Telefon +49 7243 32420-0

CSS GmbH

Telefon +49 661 9392-0

PST Software & Consulting GmbH

Telefon +49 8161 8847-300

syska GmbH

Telefon +49 721 98593-0

ABAS Software AG

Telefon +49 721 96723-0

AMETRAS Consult GmbH

Telefon +49 7243 32420-0

arcplan GmbH

Telefon +49 2173 1676-0

aruba informatik GmbH

Telefon +49 711 550373-30

Bison Schweiz AG

Telefon +41 041 9260-260

BMU GmbH

Telefon +49 5551 9801-0

Bode und Rösch GmbH

Telefon +49 2203 29007-0

CODA Financial Systems GmbH

Telefon +49 201 24639-0

COGNOS GmbH

Telefon +49 69 66560-111

CPL GmbH

Telefon +49 40 694296-0

CSS GmbH

Telefon +49 661 9392-0

Cubeware GmbH

Telefon +49 8031 40660-0

Alle aktuellen Software-, Hardware- und

Dienstleistungsangebote finden Sie in unserer

Online-Datenbank. Wir haben für Sie

mehr als 4.100 Produkte von über 1.100

Anbietern zusammengestellt, die von den

Anbietern ständig aktuell gehalten werden.

www.midrange-solution-finder.de

08/2007 · MIDRANGE MAgAZIN

1


2

MARKTÜBERSICHT

FiBu, KoRe und Controlling

CP CORPORATE PLANNING AG

Telefon +49 40 431333-0

EXCEL DATA Deutschland AG

Telefon +49 5251 69887-0

F+L SYSTEM AG

Telefon +41 71 75752-52

Fibunet GmbH

Telefon +49 4106 7743-0

HANSALOG GmbH & Co.KG

Telefon +49 5462 765-0

IBS International Business

Systems GmbH

Telefon +49 40 51451-0

IGS Systemmanagement GmbH & CO. KG

Telefon +43 7228 6451-0

K+H Software Kantioler KG

Telefon +49 89 894410-0

Kissels Software GmbH

Telefon +49 221 949834-0

Lawson Software Deutschland GmbH

Telefon +49 89 996540-0

Lerox Datenverarbeitung GmbH

Telefon +43 1 40156-580

Loew IT-Services Dellers Informatik AG

Telefon +41 55 4204855

Meinikat Informationssysteme GmbH

Telefon +49 511 54292-0

Microsoft Business Solutions

Telefon +49 40 89722-0

MicroStrategy Deutschland GmbH

Telefon +49 2203 107-0

MIS AG

Telefon +49 6151 866 600

Nemetschek Bausoftware GmbH

Telefon +49 4202 989-0

OGS GmbH

Telefon +49 261 91595-0

ORACLE Deutschland GmbH

Telefon +49 89 1 430-0

oxaion ag

Telefon +49 7243 590-6777

PIT Informationssysteme AG

Telefon +41 56 46087-87

PORTOLAN Commerce Solutions GmbH

Telefon +49 7062 919-0

PROFI Engineering Systems AG

Telefon +49 6151 8290-0

Projektron GmbH

Telefon +49 30 6120-1398

PSIPENTA Software Systems GmbH

Telefon +49 30 2801-2000

PST Software & Consulting GmbH

Telefon +49 8161 8847-300

QlikTech Deutschland GmbH

Telefon +49 211 58668-0

R.S. CONSULTING & SOFTWARE GMBH

Telefon +49 911 935245-0

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2007

FIBu, KORE, CONTROLLINg

r.z.w. cimdata AG

Telefon +49 3643 8640-0

RAMSAUER & STÜRMER SOFTWARE GmbH

Telefon +43 662 630309-0

ReadSoft Ebydos AG

Telefon +49 69 904326-0

SAMAC Software GmbH

Telefon +49 2173 10929-0

S.M. Hartmann GmbH

Telefon +49 89 45216500

S+S Software Partner GmbH

Telefon +49 5474 936-0

Sage Simultan AG

Telefon +41 62 7489000

SAP Deutschland AG & Co.KG

Telefon +49 6227 7-47474

Schilling Software GmbH

Telefon +49 421 20140-0

SIRIUS ITC AG

Telefon +41 71 3140-200

SIS Datenverarbeitung GmbH

Telefon +43 1 3686500-0

SoftM Software und Beratung AG

Telefon +49 89 14329-0

Software4You Planungssysteme GmbH

Telefon +49 89 710504-0

SORECO AG

Telefon +41 44 80625-25

SP Solution GmbH

Telefon +49 208 8288-400

Steeb Anwendungssysteme GmbH

Telefon +49 7062 673-0

Step Ahead AG

Telefon +49 89 894060-0

SUMMIT IT CONSULT GmbH

Telefon +49 2402 10290-0

SWING Financials GmbH

Telefon +49 261 98253-0

SYMTRAX S.A.,

Telefon +33 800 1833838

syska GmbH

Telefon +49 721 98593-0

Unirez Informationstechnologie GmbH

Telefon +49 5231 9669-0

Varial Software AG

Telefon +49 271 77244-0

VEDA GmbH

Telefon +49 2404 5507-0

Telefon +41 52 342-0212

CLICK TO

www.midrange.de

Eine Übersicht aller uns bekannten

Anbieter und deren Produkte mit ihren

vergleichbaren Merkmalen finden Sie

in der aktuellen Online-Ausgabe.

58 Prozent existieren zwei bis

zehn Datenbanken zur Unterstützung

von Berichtswesen und Analyse

und 16 Prozent geben an, mehr

als zehn Datenbanken im Einsatz zu

haben.

„Werkzeuge, die unabhängig von

operativen ERP-Systemen angeboten

werden und sich in heterogene System-

und Datenumgebungen einfügen,

machen Business Intelligence-Systeme

für Mittelständler sehr interessant. Informationsqualität

und Möglichkeiten

durch BI zur zeitnahen Berichterstattung

über Ablauf und Ergebnisse der

Geschäftsprozesse, Analyse von Daten

über Kunden, Lieferanten und interne

Vorgänge bis hin zu dynamischer

Planung und Forecasting, sichern entscheidende

Wettbewerbsvorteile und

rechtfertigen die Ausgaben für BI,“ so

Carsten Bange, Geschäftsführer BARC

GmbH.

Studiendesign

Grundlage der empirischen Untersuchung

ist eine Stichprobe mittelständischer

Unternehmen im deutschsprachigen

Raum. Als Mittelstand werden

in der Studie Unternehmen mit einem

Jahresumsatz zwischen 50 Millionen

und 1 Milliarde Euro definiert. Die Befragung

fand im Zeitraum Januar bis

März 2007 statt. Auf Basis der Kriterien

wurden 2.145 ausgewählte Probanden

persönlich kontaktiert, insgesamt gingen

279 ausgefüllte Fragebögen ein.

Christoph Steinhauer ó

Cognos gmbH, Frankfurt

www.cognos.com/de


Corporate Performance Management als Problemlöser

Über Business Intelligence hinaus

Business Intelligence hilft, Daten transparent zu machen. Stehen diese allerdings nicht im

Kontext mit Geschäftsprozessen, kann ihre Sammlung zum reinen Selbstzweck verkommen.

Corporate Performance Management (CPM) hebt deshalb die Trennung der Analytik von den

operativen Systemen auf und bietet eine Antwort auf die Frage: Wie wird das Tagesgeschäft

optimal mit der Unternehmensstrategie verknüpft?

Grundlegend ist der Anspruch, Prozesse

messbar zu machen, während

sie ablaufen. CPM soll in Echtzeit

zeigen, welche Vorgänge den Unternehmenswert

steigern, welche Kunden am

profitabelsten sind oder ob die Ziele

aller Unternehmensbereiche mit der

übergreifenden Strategie übereinstimmen.

Unerwünschte Entwicklungen

sollen sich dadurch korrigieren lassen,

bevor sie zum Problem werden.

CRM: Modell vs. Praxis

Was im Modell schlüssig klingt, erweist

sich in der Praxis als sehr komplex.

CPM umfasst so verschiedene Bereiche

wie Monatsabschluss-Reporting,

Planung und Budgetierung, Activity-

Based-Costing-Techniken oder Balanced

Scorecards und andere Frameworks.

Sie alle erfordern hochqualitative Daten

aus dem gesamten Unternehmen

– idealerweise stehen diese Daten für

eine Auswertung in Echtzeit zur Verfügung.

Nicht selten scheitert der CPM-Ansatz

bereits an Teilbereichen wie dem

Monats- oder Quartalsabschluss: Während

viele Unternehmen ihre Finanzdaten

mithilfe von ERP-Systemen wie

mySAP ERP verwalten, finden die meisten

Abläufe rund um den Abschluss

außerhalb des Systems statt – häufig

sogar noch manuell. An diesem Punkt

greifen spezifische Fast-Close-Lösungen

als Grundlage für ein CPM-System ein:

Sie setzen alle Tätigkeiten, die für den

Abschluss notwendig sind, in Prozesse

um. Automatisierung dieser Prozesse

optimiert Datenqualität und Geschwindigkeit.

Die Software kontrolliert den Gesamtablauf

und stellt ihn grafisch dar

– der aktuelle Status lässt sich jederzeit

überprüfen. Darüber hinaus erhält der

jeweilige Prozessverantwortliche eine

Meldung, sobald seine Mitwirkung erforderlich

ist, die Aufgaben werden automatisch

in der korrekten Reihenfolge

abgearbeitet. Sind für einen Vorgang

Genehmigungen oder Kommentare notwendig,

ist auch das innerhalb des Systems

möglich, beispielsweise über eine

Formularfunktion.

Übergeordnete CRM-Sicht

Am einfachsten lässt sich dieses prozessorientierte

Konzept mit einer Software

verwirklichen, die auf den vorhandenen

Buchhaltungsfunktionen aufsetzt, und

sich direkt aus der gewohnten Applikation

bedienen lässt. Ein Beispiel dafür

sind die Fast-Close-iViews von Coda,

die sich unter anderem in das SAP

NetWeaver Portal integrieren lassen:

Sie fügen sich nahtlos in die gewohnte

Benutzeroberfläche ein, das ursprüngliche

„Look and Feel“ bleibt erhalten.

Basis der Lösung sind Web-Services

sowie gängige Microsoft-Technologien,

mit deren Hilfe der Fast-Close-Manager

bei Bedarf auch Daten aus gemischten

Systemlandschaften oder in verschiedenen

Währungen verarbeitet.

Aus der übergeordneten CPM-Sicht

bietet das optimierte Finanzwesen meh-

rere Vorteile: Die Automatisierung der

Prozesse macht Abweichungen transparent,

ermöglicht Korrekturen und stellt

die benötigte Datenqualität sicher. Weil

selbst der komplexe Quartalsabschluss

sich unter optimalen Bedingungen auf

vier bis fünf Tage straffen lässt, weisen

alle Informationen eine hohe Aktualität

auf und sind schnell für Forecasts und

Planungen verfügbar. Ein rollenbasiertes

Modell sorgt dafür, dass jeder Mitarbeiter

oder Manager genau auf die

Daten Zugriff hat, die er benötigt.

Über die IT hinaus gilt allerdings

sowohl für den Fast Close als auch

für das Gesamtkonzept CPM: Technik

macht noch kein funktionierendes

System. Genau so wichtig ist die Optimierung

der vorgelagerten Aufgaben,

beispielsweise der Buchhaltung. Darüber

hinaus müssen die Prozesse und

Verantwortlichkeiten exakt definiert

sein, die mithilfe der Lösung gesteuert

und überwacht werden sollen. Grundlegend

ist, dass sich jeder Mitarbeiter

für die Umsetzung des Konzepts verantwortlich

fühlt und die technischen

Möglichkeiten nutzt. Nur wenn alle

Prozesse aufgeräumt und die Mitarbeiter

motiviert sind, kann die IT ihre volle

Wirkung entfalten. Stefan Faust ó

CODA Financial Systems gmbH, Landsberg

www.coda.com/de

08/2007 · MIDRANGE MAgAZIN


MARKTÜBERSICHT

Basel II verlangt, dass Unternehmer

nicht nur ihre monetären und

nicht-monetären Kennzahlen fest im

Griff haben, sondern dass sie diese

auch weitgehend für die Zukunft kalkulieren

können. Umso weiter, desto

besser – denken Banken und erhöhen

ihre Rating-Prozesse um Fragen nach

der Leistungsfähigkeit des internen

Planungs- und Prognosewesens. Während

sich gestandene Betriebswirtschaftler

und Manager fragen, wie solche

Anforderungen realisiert werden

können, haben einige Software-Firmen

und -Hersteller bereits reagiert. Wieso

soll man nicht auf Basis des von Basel

II vorgeschriebenen Kriterienkatalogs

ein modernes Management und Controlling

entwickeln, um Unternehmen

elaborierte Funktionalitäten für die

Früherkennung betriebswirtschaftlicher

Entwicklungen bereitzustellen?

Anwendungen von gestern

Konventionelle Vorgehensmodelle für

das mittelständische Finanzmanagement

sind weitgehend ausgereizt: Vor

allem im Liquiditätsmanagement unterscheiden

sich die Anwendungen

kaum noch. Einzig die Einführung einer

verbesserten, also automatisierten

Rechnungseingangsbuchung hat in

letzter Zeit für Furore gesorgt – aber

auch noch keinem Unternehmen den

Weg nach Basel erspart. Dennoch sind

aus betriebswirtschaftlicher Sicht die

zu erreichenden Kosteneinsparungen

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2007

FIBu, KORE, CONTROLLINg

Umfassende Datenbasis sichert dem Mittelstand Transparenz

Sicher planen, sicher wirtschaften

Im Mittelstand dürfte sich Basel als Urlaubsziel erledigt haben. Welcher Unternehmer

beschäftigt sich in seiner Freizeit schon gerne mit den Anforderungen an das innerbetriebliche

Kennzahlenmanagement? Ändern kann dies der Einsatz von Systemen, die das Basel II-Rating

vereinfachen, die Kreditkonditionen verbessern und eine bessere Kontrolle etablieren.

durch weniger Bearbeitungsschritte

und Fehler überzeugende Argumente.

Einbußen durch Mahngebühren, verlorene

Skonti und Doppelerfassungen

lassen sich wirksam vermeiden.

Und ja: Aktuelle Lösungen können

auch zu einer nachhaltigen Unternehmenssteuerung

beitragen. So liefert eine

automatisierte Eingangrechnungsbearbeitung

eine sehr viel genauere

Datenbasis für die Liquiditätsplanung.

Berücksichtigt die Liquiditätsvorschau

beispielsweise noch das Zahlungsverhalten

einzelner Debitoren,

trägt sie ihren Namen zu Recht. Noch

„angenehmer“ wird es, wenn gleichzeitig

auch noch Entwicklungen aus

anderen Unternehmensbereichen in

die Planung mit einfließen. Welchen

Effekt hat eigentlich die Erhöhung

der Personalkosten bei stagnierender

Auftragslage, während das Finanzamt

sein Geld sehen will? In sechs Wochen

fehlt die gewohnte Liquidität, kann

die Antwort lauten. Eindimensionale

Anwendungen, die nur den Cashflow

berücksichtigen, wären zu einem ganz

anderen Ergebnis gelangt und der

Unternehmer bei gleichen Voraussetzungen

in die Zahlungsunfähigkeit.

Derartig nachhaltig angelegte strategische

Planungen können nur die wenigsten

Anwendungen abbilden. Trotz

fallender Zahlungsmoral und dünner

Eigenkapitaldecke ist die schwache

Liquidität damit kein ganz so großes

Problem mehr.

Eine präzise Liquiditätsplanung

ist aber nicht der Generalschlüssel zu

einem erfolgreichen Rating. Sicher, der

Liquiditätsgrad spielt neben der Eigenkapitalquote

und der Eigenkapitalrentabilität

eine hervorgehobene Rolle.

Genaue Daten erleichtern das Kreditgespräch

und optimieren die Bonität. Ein

Rating ist aber mehr als die Liquidität,

Bilanzkennzahlen, GuV und BWA.

Weiter denken

Die CSS GmbH hat es sich zur Aufgabe

gemacht, auch unternehmerische Sachverhalte

in Zahlen zu übersetzen, die

eigentlich nicht messbar sind. Hört sich

zunächst widersprüchlich an, wird aber

schon seit Jahren von Großunternehmen

mit progressiven Managementinstrumenten

wie der Balanced Scorecard

praktiziert. Doch wie bewertet man zum

Beispiel Veränderungen in Strukturen,

in der Organisation, in Produkten oder

in der Strategie? Mit emotionalen Kennzahlen.

Was in Großunternehmen Beratungsunternehmen

leisten, übernimmt

die CSS-Lösung in mittelständischen

Unternehmen. ó

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www.midrange.de

Den vollständigen Artikel finden Sie in

unserer aktuellen Online-Ausgabe.

CSS gmbH, Künzell

www.css.de


Ravensburger Buchverlag setzt auf arcplan Enterprise

Qualität der Daten erhöhen

Der Ravensburger Buchverlag legt ein besonderes Augenmerk auf die inhaltliche und materielle

Qualität der Bücher. Hinter einem Umsatz in 2005 von 46,9 Mio. Euro stehen über

16,8 Millionen verkaufte Bücher. Um die Erfolgsstory seiner Bücher im Blick zu behalten und

zu steuern, führte der Verlag ein Vertriebsinformationssystem von arcplan Enterprise ein.

Die Vertriebsabteilung setzte bereits

seit Jahren auf IT-gestützte

Analysen, um Umsatzzahlen, Vertriebskanäle

oder Marketingaktionen

zu analysieren. Die SAP-Module SD

und SAP-MM lieferten die Daten als

Textdateien, die zur Aufbereitung in

eine Access-Datenbank geladen wurden.

Die Ergebnisse wurden dann als

Excel-Listen verteilt. Das bedeutete

einen hohen Aufwand, denn für jede

Fragestellung musste ein eigener Bericht

erstellt werden. Die Pflege der

Datenbanken sowie die Erstellung der

Listen und Berichte waren eine Vollzeitaufgabe.

Außerdem konnten die

Daten nicht bereinigt werden, da ein

Data Warehouse fehlte.

Projektvorgaben und Verlauf

Die Fachabteilung entschloss sich vor

mehr als zwei Jahren, die vorhandene

Lösung durch ein neues zukunftsorientiertes

System zu ersetzen. Dieses

musste eine einheitliche, konsistente

Datenbasis mit einem klar strukturierten

Datenmodell bieten sowie eine

analytische Anwendung, auf die die

Vertriebsmitarbeiter direkt, an jedem

beliebigen Ort über das Web zugreifen

können. Es sollte sichergestellt sein,

dass die Analysen und Auswertungen

schnell und auf Grundlage von tagesaktuellen,

zuverlässigen Daten durchgeführt

werden konnten.

Nach intensivem Vergleich verschiedener

Lösungen entschied sich

der Buchverlag für arcplan Enterprise

im Zusammenspiel mit dem Microsoft

SQL Server. Entscheidend für die Wahl

waren auch die überlegene Flexibilität

der BI-Anwendung von arcplan bei

der Erstellung von Berichten sowie die

niedrigen Anschaffungs-, Wartungs-

und Supportkosten.

Die Lösung greift direkt auf das

Data Warehouse des SQL Servers 2000

und die OLAP-Komponente Analysis

Services zu. Die Daten werden über eine

SAP-Schnittstelle aus den Modulen

in das Warehouse geladen.

Das Projekt führte der Ravensburger

Buchverlag mit dem Business Intelligence-Beratungshaus

Actinium Consulting

GmbH durch. Gemeinsam definierten

die Partner die Anforderungen

an die Berichte sowie an die Anwendung.

Bereits kurz darauf konnten die

Vertriebsmitarbeiter die ersten drei Berichte

auf Basis von arcplan Enterprise

nutzen. Die sehr enge Zusammenarbeit

der Spezialisten mit den Anwendern in

allen Phasen des Projekts ermöglichte

es, dass die Fachabteilung alle Berichte

selbst erstellen konnte.

Akzeptanz und Nutzen

Heute nutzen 50 Mitarbeiter des Buchverlags

deutschlandweit die Anwendung.

Sie ermöglicht dem Buchverlag

durch tagesaktuelle, übersichtliche

Analysen und Vergleiche jeden Tag zu

kontrollieren, wie sich der Absatz von

neuen Produkten entwickelt. So kön-

nen gemeinsam mit der Marketingabteilung

verkaufsfördernde Maßnahmen

gezielter und wirkungsvoller aufgesetzt

und durchgeführt werden. ó

arcplan Information Services gmbH,

Langenfeld

www.arcplan.com

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08/2007 · MIDRANGE MAgAZIN


MARKTÜBERSICHT

Nun wird Greenax ab Herbst ausgebaut

und verbessert – mit einem

Finanz-Modul, das der Vertriebs- und

Entwicklungspartner SoftM gemeinsam

mit Bison entwickelt hat.

Spielarten der Rechnungslegung

Mittelständler müssen heute nicht nur

Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen

nach den Vorschriften

eines einzigen Landes beherrschen.

Aufgrund der wachsenden Internationalisierung

kommt auf immer mehr

Unternehmen die Anforderung hinzu,

parallel nach mehreren länderspezifischen

Gesetzen sowie komplexen

internationalen Standards (IFRS, US-

GAAP) Abschlüsse zu erstellen. Nur

eine Software, die alle möglichen Spielarten

der Rechnungslegung beherrscht,

ist heute noch zeitgemäß. Heute wird

eine Anlagenbuchhaltung benötigt, die

mit zahlreichen Abschreibungsarten

vertraut ist, und ein Anlageinformationssystem

beinhaltet. Außerdem

fordern Mittelständler eine Software,

die der Sisyphusarbeit im Controlling

Einhalt gebietet und die neben den

verschiedenen Spielarten der Kostenstellen-

und Kostenträgerrechnung die

mehrdimensionale Planung und Budgetierung

sowie Hochrechnungen, Simulationen,

Planvergleiche und die freie

Definition von Berichten unterstützt.

Investitionsschutz durch Java

Die Lösung Greenax bietet gegenüber

herkömmlichen Finanzpaketen auch

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2007

FIBu, KORE, CONTROLLINg

Ab Herbst: Neues Finanzmodul für die ERP-Software Greenax

Mehr Anforderungen bewältigen

Eine ERP-Software muss heute weitaus mehr leisten als noch vor wenigen Jahren. Eine WWS-

Lösung war vor 30 Jahren eine bahnbrechende Neuerung und ist heute noch oft der Kern der

Software, doch die Anforderungen sind stark gewachsen. Das ERP-Produkt der Bison Gruppe,

Greenax, wurde daher um zahlreiche Funktionen für das CRM sowie das SCM erweitert.

den Vorteil einer modernen JAVA-basierten

Software. Sie ist plattformunabhängig

und somit auch auf der im

Mittelstand verbreiteten Plattform System

i lauffähig. Für eine große Zahl mittelständischer

Unternehmen bedeutet

dies Investitionsschutz. Weiter zeichnet

sie sich durch ein hohes Maß an „Usability“

aus. Wer mit einem PC vertraut

ist, kommt auch mit der Benutzerführung

nach kurzer Zeit zurecht. Dies ist

für all jene Firmen ein großer Vorteil,

die stark wachsen und viele Mitarbeiter

rasch einarbeiten müssen. Denn mehrtägige

oder wochenlange Schulungen

entfallen, die Beschäftigten können

sich weitgehend selbst mit der Software

vertraut machen und finden sich rasch

nach wenigen Stunden auf den Oberflächen

und in den Menüs zurecht.

Für Unternehmen mit mehreren

Standorten, sei es im Inland, in Europa

oder weltweit, ist die Internetfähigkeit

ein weiterer deutlicher Pluspunkt.

Denn mit den korrekten Zugangsdaten

ist ein- und dasselbe System per Internet

erreichbar; Software-Installationen

auf dem Client-Rechner sind nicht erforderlich.

Es spielt keine Rolle, ob ein

Mittelständler Fertigungen oder Filialen,

Außenstellen oder Arbeitsnomaden,

Call-Center oder Customer Care

Center anbindet. Alle organisatorischen

Einheiten mit Zugang zum System können

mit einem Browser auf die Lösung

zugreifen.

Je stärker sich serviceorientierte

Architekturen in der Software-Industrie

durchsetzen, desto leichter lässt sich die

Lösung mit anderen Software-Produkten

und einzelnen Komponenten zu einem

konsistenten individuellen System exakt

nach Bedarf und Wunsch eines Kunden

zusammensetzen. Entwicklungsleiter

Christof Oberholzer: „Ändern sich durch

ein neues Gesetz die Vorgaben für das

Rechnungswesen, so kann der Mittelständler

die Software durch Änderung

oder Erneuerung von Komponenten mit

den neuen Regularien ohne Programmierung

in Einklang bringen.“ ó

Bison Schweiz Ag, CH-Sursee

www.greenax.com/deu/finance.shtm


FiBu-Software als Controlling-Instrument

Kassensturz

Aktuelle Finanzinformationen spielen für die Unternehmensführung eine zentrale Rolle.

Vor allem mittelständische Firmen wünschen verlässliche Daten zu Umsatz und Kosten

auf Knopfdruck. Eine intelligente Finanzbuchhaltungs-Software kann in Unternehmen die

Frühwarnfunktion übernehmen.

Die einfache und schnelle Handhabung

der Software-Lösung ist

für kleine und mittelständische Unternehmen

eine wichtige Anforderung.

Auch für den Handwerksbetrieb, die

Elektro-Technik Halle GmbH, stand dieser

Aspekt weit oben auf der Liste, als

sich das Unternehmen für das Finanzbuchhaltungsprogramm

Euro FiBu von

syska entschieden hat. Weitere Anforderungen

an die Lösung waren Bedienungsfreundlichkeit

sowie ein breites

Spektrum an Funktionalitäten.

Vorteile der Lösung

„Die übersichtliche Benutzerführung

sowie der selbst erklärende Menüaufbau

erleichtern die tägliche Arbeit“,

erklärt Judith Finger, die seit drei Jahren

die Buchhaltung des Handwerksbetriebs

verantwortet. Ausführliche Controlling-Instrumente

– wie detaillierte

Auswertungen der unterschiedlichen

Posten, übersichtliche Gewinn- und

Verlust-Rechnungen sowie betriebswirtschaftliche

Auswertungen sind

weitere Vorteile der Lösung des Karlsruher

Software-Spezialisten. Um auf

die spezielle Kosten- und Leistungsrechnung

für Handwerker einzugehen,

setzt der Traditionsbetrieb auf seinem

Linux-Server die Erweiterungsfassung

ein: die Euro KoRe.

Auswertungen per Mausklick

Das Angebotsspektrum der Elektro-

Technik Halle GmbH ist groß: Neben

Beratung, Projektierung und Durch-

führung von Reparaturen umfassen die

Tätigkeiten auch Revisionen, Instandhaltungsarbeiten

an elektrischen Anlagen

sowie die Rekonstruktion, Modernisierung

und Neuinstallation. Ferner

bietet das Unternehmen mit seinen 44

Mitarbeiten die Verleihung von Elektromaterial

– wie Baustromverteilern, Kabeln

und Leitungen sowie Lichterketten

– an.

Aufgrund der breiten Aufstellung

des Betriebs ist die klare und übersichtliche

Aufgliederung der einzelnen

Kostenstellen sehr wichtig. „In der

Übersicht können wir schnell die Leistungen

abrufen, die einer Kostenstelle

zugeschrieben werden“, erklärt die

Buchhalterin. Die direkte Integration in

Microsoft Excel ermöglicht den Zugriff

auf alle Konten- und Kostensalden in

Echtzeit. Per Mausklick lässt sich eine

Budget- und Planwertübersicht je Kostenstelle

oder Kostenträger abrufen.

Am Monatsende wertet das Unternehmen

die Gewinn- und Verlust-Rechnung

aus. Daten aus den unterschiedlichsten

Quellen führt die Software

abteilungsübergreifend zusammen. Individuelle

Analysen und betriebswirtschaftliche

Auswertungen lassen sich

in Sekundenschnelle erstellen sowie

beliebige Vergleichszeiträume abfragen.

Besonderes Highlight: Via Drill-

Down-Funktionen können diese gezielt

nachverfolgt werden. So kann bei der

Gewinn- und Verlust-Rechnung das detaillierte

Kontenblatt aufgerufen, das

Buchungsjournal eingesehen und ei-

ne Fehlbuchung gegebenenfalls gleich

storniert werden.

Stärken und Schwächen erkennen

Dank des zeitnahen Abrufs der Zahlen

werden schnell die Stärken und Schwächen

im Betrieb sichtbar. Umgehend

kann die Geschäftsführung auf rote Zahlen

reagieren. „Sowohl grafische Soll

und Ist-Analysen als auch statistische

Auswertungen sind schnell verfügbar“,

sagt Judith Finger. Komplexe Abfragen

sind einfach und mit geringem Aufwand

durchzuführen. Somit erhalten

auch wiederkehrende Auswertungen –

wie die Jahresabrechnung – gleich eine

doppelte Funktion: Als Jahresabschluss

und als Controlling-Instrument für die

Unternehmensstrategie.

Neben der ständigen Kostenkontrolle

und den Auswertungen vergangener

Perioden stellt das Controlling auch die

Weichen für die Zukunft: Die Tools „Liquiditätsvorschau“

beziehen auch künftige

Entwicklungen mit ein. Auf diese

Weise kann der Betrieb die kommenden

Monate besser planen. Schließlich

gilt es, nicht nur vergangene Daten aus

der Buchhaltung abzubilden, sondern

in die Zukunft eines Unternehmens zu

blicken. ó

syska gmbH, Karlsruhe

www.syska.de

08/2007 · MIDRANGE MAgAZIN

7


8

MARKTÜBERSICHT

Die Eigenkapitaldecke und damit

die Finanzkraft des deutschen

Mittelstands haben sich in den letzten

Jahren deutlich verbessert. Vom Bilanzjahr

2001 ist die Eigenkapitalquote bis

2005 von vier auf über zehn Prozent

gestiegen. Die Zahl der Firmen ohne

Eigenkapitalausstattung ging gleichzeitig

zurück und liegt mittlerweile weit

unter 40 Prozent. Basel II scheint hier

nachhaltig zu wirken.

MIDRANGE MAgAZIN · 08/2007

FIBu, KORE, CONTROLLINg

Mittel und Methoden eines modernen Finanzmanagements

Die Liquidität sichern

Die Globalisierung betrifft auch den deutschen Mittelstand: schnellere Produktzyklen, größere

Märkte, höherer Preis- und Kostendruck. Hinzu kommen die gesunkene Zahlungsmoral und die

Anforderungen, die Basel-II-Ratingprozesse stellen. Mit einem Liquiditätsmanagement können

sich mittelständische Unternehmen diesen Herausforderungen wirksam stellen.

Doris Dreyer

geschäftsführende

gesellschafterin

FibuNet gmbH

doris.dreyer@

fibunet.de

Trotz der positiven Entwicklungen

bleibt die Liquidität für viele Mittelständler

dennoch ein kritisches Thema.

Kreditkonditionen könnten noch besser

ausfallen und die Liquidität genauer kalkuliert

werden. Unerwartete Zahlungsausfälle

und schlechte Zahlungsmoral

verursachen nicht nur bei kleineren

Mittelständlern mit schwacher Eigenkapitalausstattung

deshalb immer noch

sehr schnell Engpässe.

Banken lieben genaue Zahlen

Vielen Mittelständlern fehlt für ein

genaues Liquiditätsmanagement die

buchhalterische Basis. Banken und

Controller freuen sich über präzise

Zahlen. Diese können von einer Lösung

aber nur weitergegeben und ausgewertet

werden, wenn genaue und

richtige Daten in die Lösung eingegeben

wurden. Deshalb ist nicht allein

der Buchhalter entscheidend, sondern

die Lösung, vor der er sitzt. Und eventuell

das Management: Die Leitungsebene

muss einsehen, dass Buchhalter

und Buchhaltung nur so gut sein

können wie die Software, mit der sie

arbeiten. Denn nur einfache Erfassungsprozesse,

umfassende Plausibilitätsprüfungen

und eine einheitliche

Datenbasis gewährleisten präzise Daten

und Auswertungen.

Und dann buchen viele Buchhalter

auch noch mit „Diversen Konten“. Eine

schlechte Angewohnheit und einer der

Hauptgründe für ungenaue Zahlen. Vor

Einführung des Desktop-PCs hieß Abrechnung

im Rechenzentrum: Die Anlage

zusätzlicher Stammdaten kostete

Geld. Heute ist das anders. Die meisten

Firmen nutzen eigene Hard- und Software.

Zusätzliche Konten lassen sich

hier in wenigen Arbeitsschritten anlegen.

Deshalb: Schluss mit diversen

Konten, sonst fehlen präzise OP-Daten.

Aber auch der Faktor Zeit spielt für

ein effizientes Liquiditätsmanagement

eine entscheidende Rolle. Nur wenn

Rechnungen genau erfasst und zeitnah

bearbeitet werden können, lässt

sich die Liquidität wirklich planen. Lösungen,

die mit Liquiditätsschätzungen

arbeiten, kann man deshalb nicht ver-

trauen. Eine echte Planung können sie

schon gar nicht leisten.

Ob Skonti genutzt und Mahngebühren

vermieden werden können,

hängt ebenfalls von der Schnelligkeit

der Eingangsrechnungsbearbeitung ab.

Eine schnelle, automatisierte und dezentrale

Eingangsrechnungsbuchung

wie beispielsweise mit dem neuen webbasierten

Rechnungseingangsbuch FibuNet

webREB ist deshalb unentbehrlicher

Bestandteil eines modernen Finanz-

und Liquiditätsmanagements.

Intelligente Kombination

Die richtige Basis für ein pro-aktives

Liquiditätsmanagement erhalten Mittelständler

durch die Kombination

aus zeitnaher Eingangsrechnungsbearbeitung,

der richtigen Finanzbuchhaltungs-Software

und einer genauen

Buchung. Mit einer speziellen Anwendung

lassen sich die relevanten Daten

umfassend auswerten und aus unterschiedlichen

Perspektiven analysieren.

Doris Dreyer ó

CLICK TO

www.midrange.de

Den vollständigen Artikel finden Sie in

unserer aktuellen Online-Ausgabe.

FibuNet gmbH, Quickborn

www.fibunet.de


SERVICE

AUTOREN DIESER AUSGABE

Ursula Althoff . . . . . . . . . . . . . . .ursula-althoff@de.ibm.com . . . . . . . . . .16

Horst Barthel . . . . . . . . . . . . . . . .barthel@graebert-gse.de . . . . . . . . . . . 32

Jochem Blasius . . . . . . . . . . . . . . .jb@additiv-pr.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Doris Dreyer . . . . . . . . . . . . . . . . .doris.dreyer@fibunet.de . . . . . . . . . . . 48

Stefan Faust . . . . . . . . . . . . . . . . .stefan.faust@coda.com. . . . . . . . . . . . 43

Anton Gombkötö. . . . . . . . . . . . . .ag@avenum.com. . . . . . . . . . . . . . . . . 34

INSERENTEN DIESER AUSGABE

ALCO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.alcoidstein.de . . . . . . . . . . . . . . .17

AMETRAS . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.ametras.com . . . . . . . . . . . . . . . .41

aruba. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.aruba-informatik.de . . . . . . . . . . 45

AXEL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.axel.com . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

COMMON . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.common-d.de . . . . . . . . . . . . . .2, 46

CSS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.css.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .41

DAKODA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.dakoda.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

DMS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.dms-expo.de . . . . . . . . . . . . . . . .51

ENTEC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.entec-deutschland.de . . . . . . . . . 35

EPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.eposgmbh.com. . . . . . . . . . . . . . . 9

Ferrari . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.ferrari-electronic.de . . . . . . . . . . 29

index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.index.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39

iTera/Vision Solutions . . . . . . . . .www.visionsolutions.com . . . . . . . . . . . 7

FIRMEN DIESER AUSGABE

Actinium Consulting GmbH . . . . .www.actinium.de . . . . . . . . . . . . . . . . 45

arcplan GmbH. . . . . . . . . . . . . . . .www.arcplan.com . . . . . . . . . . . . . . . 45

BARC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.barc.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40

BRAIN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.brain.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .31

Bison Schweiz AG . . . . . . . . . . . . .www.greenax.com/deu/finance.shtm . 46

Branchware & Partner GmbH . . . .www.branchware.de . . . . . . . . . . . . . . 26

CODA Financial Systems GmbH . .www.coda.com/de . . . . . . . . . . . . . . . 43

Cognos GmbH . . . . . . . . . . . . . . . .www.cognos.com/de . . . . . . . . . . . . . 40

crossgate ag . . . . . . . . . . . . . . . . .www.crossgate.de . . . . . . . . . . . . . . . 25

CSS GmbH. . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.css.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44

Dt. Berufskleider-Leasing GmbH . . www.dbl-zentrale.de . . . . . . . . . . . . . . 28

Dreger GmbH & Co. KG . . . . . . . . .www.dreger.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . .14

Eggers Textilpflege GmbH . . . . . .www.dbl-eggers.de . . . . . . . . . . . . . . . 28

Ehrhardt + Partner GmbH & Co. . .www.ehrhardt-partner.com . . . . . . . . . 22

Elektro-Technik Halle GmbH. . . . .www.eth-halle.de . . . . . . . . . . . . . . . . .47

FHTW-Berlin . . . . . . . . . . . . . . . . .www.fhtw-berlin.de. . . . . . . . . . . . . . . .31

Ferrari electronic AG. . . . . . . . . . .www.ferrari-electronic.de . . . . . . . . . . .31

FibuNet GmbH . . . . . . . . . . . . . . .www.fibunet.de. . . . . . . . . . . . . . . . . . 48

Michael Knauff . . . . . . . . . . . . . . .mknauff@mca-gmbh.de . . . . . . . . . . . 33

Klaus-Peter Luttkus . . . . . . . . . . .peter.luttkus@midrangemagazin.de . . . .37

Johannes Müller . . . . . . . . . . . . . .johannes.mueller@rhenania.biz . . . . . . .10

Andreas Rosen . . . . . . . . . . . . . . .andreas.rosen@qkom.de . . . . . . . . . . . 30

Christoph Steinhauer . . . . . . . . . .christoph.steinhauer@cognos.com . . . 40

ITP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.midrange.de . . 21, 27, gesamtbeilage

ML Software . . . . . . . . . . . . . . . . .www.ml-software.info . . . . . . . . . . . . . .37

OGS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.ogs.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14, 15

oxaion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.oxaion.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

PORTOLAN . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.portolancs.com . . . . . . . . . . . . . .19

PST . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.pst.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .41

S+S . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.sus-edv.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

semiramis . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.semiramis.com. . . . . . . . . . . . . . .24

SYKORA-ML. . . . . . . . . . . . . . . . . .www.sykora-ml.de. . . . . . . . . . . . . . . . .31

syska. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.syska.de. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .41

TOOLMAKER . . . . . . . . . . . . . . . . .www.toolmaker.de . . . . . . . . . . . . . . . 52

WILSCH. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.wilsch.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

Zukunft Personal . . . . . . . . . . . . .www.zukunft-personal.de . . . . . . . . . . .11

Gedys Intraware GmbH. . . . . . . . .www.gedys-intraware.de . . . . . . . . . . . 28

Gräbert GmbH. . . . . . . . . . . . . . . .www.graebert-gse.de . . . . . . . . . . . . . 32

Homann Feinkost GmbH. . . . . . . .www.homann.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

IBM Deutschland GmbH . . . . . . . .www.ibm.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .16

ITEX Gaebler GmbH & Co. KG . . . .www.itex-gaebler-montabaur.de. . . . . . 28

W.Marwitz Textilpflege GmbH . . .www.dbl-marwitz.de . . . . . . . . . . . . . . 28

MCA GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . .www.mca-gmbh.de . . . . . . . . . . . . . . . 33

Portolan CS GmbH . . . . . . . . . . . .www.PortolanCS.com . . . . . . . . . . . . . .12

QAD Europe GmbH . . . . . . . . . . . .www.qad.com. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12

Qkom GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . .www.qkom.de. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

Ravensburger Buchverlag . . . . . .www.ravensburger.de . . . . . . . . . . . . . 45

Rhenania Computer GmbH . . . . . .www.rhenania.biz . . . . . . . . . . . . . . . . .10

SoftM Communications GmbH . .www.softm-communications.com . . . . 28

syska GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . .www.syska.de. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .47

tts Global Logistics. . . . . . . . . . . .www.fiege.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

Wetterauer Getränke . . . . . . . . . .www.wetterauer-getraenke.de . . . . . . . 26

Vision Solutions Inc. . . . . . . . . . . .www.visionsolutions.de. . . . . . . . . . . . .15

08/2007 · MIDRANGE MAgAZIN


SERVICE

HR-Lösungen

So heißt der Titel eines Schwerpunkts in der kommenden Ausgabe.

HR bedeutet übersetzt so was ähnliches wie menschliche Betriebsmittel.

Was leisten also Lösungen für menschliche Betriebsmittel? Und

seit wann sind denn Betriebsmittel menschlich? Wer sich schon mal mit

dem Betriebsmittel Hammer den Daumen blau geschlagen hat, glaubt sicher

nicht an dessen Menschlichkeit. Oder bedeutet Human Resources

vielleicht was ganz anderes? Vielleicht, dass man Menschen, so wie nichtmenschliche

Betriebsmittel, einfach hin- und her schieben kann, dass

sie ohne Ansprache, Weiterbildung und Anerkennung rund um die Uhr

funktionieren müssen?

Nein, ich glaube an die

Menschlichkeit und daran,

dass der Begriff HR-

Lösungen impliziert,

dass dem Mitarbeiter als

die wertvollste Quelle

für unternehmerischen

Erfolg volle Aufmerksamkeit

zu Teil werden

muss. Es müssen planvolle

und handhabbare

Verfahren her, die lange

vor der Mitarbeiterrekrutierung

beginnen, die Mitarbeiterqualifizierung und -Entwicklung

einbeziehen und bei denen beim Thema leistungsgerechte Entgeltfindung

und Abrechnung noch lange nicht Schluss ist. Moderne Unternehmer benötigen

gelebte Strukturen und Systeme, die die Ressource Mensch als

Partner für Erfolg und nicht als Betriebsmittel sehen. Wer das übersieht

oder gar ignoriert, hat langfristig mit hammerharten Konsequenzen zu

rechnen. kdj ó

IMPRESSUM

0 MIDRANGE MAgAZIN · 08/2007

gLOSSE

MIDRANGE MAgAZIN

LEKTORAT Text Lift, Thomas gaissmaier

ISSN 0946-2880

Bezugspreis (Jahresabo):

Herausgeber: Klaus-Dieter Jägle

Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–

REDAKTION

Telefon +49 8191 9649-26

eMail redaktion@midrange.de

Klaus-Dieter Jägle (KDJ) (V.i.S.d.P.),

Erscheinungsweise:

12 Ausgaben pro Jahr

Gültige Anzeigenpreisliste:

Media-Daten Nr. 17/2007

Irina Hesselink (I.H.), Klaus-Peter Luttkus (KPL), Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAgAZIN

Thomas Seibold (T.S.), Robert Engel (R.E.), erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich

Jörg Zeig (J.Z.)

geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,

ANZEIGEN

PLZ 0 – 4 und Ausland: Michaela Koller

Telefon +49 8191 9649-23

eMail michaela.koller@midrange.de

PLZ 5 – 9: Brigitte Wildmann

Telefon +49 8191 9649-24

eMail brigitte.wildmann@midrange.de

vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcher

Art, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassung

in Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicher

genehmigung des Verlages. Hiervon

ausgeschlossen sind abgedruckte Programme,

die dem Leser zum ausschließlich eigenen

gebrauch zur Verfügung stehen. Aus der Veröffentlichung

kann nicht geschlossen werden,

TECHNISCHE REDAKTION

dass die beschriebene Lösung oder verwendete

Robert Engel, Telefon +49 9563 74060

Bezeichnung frei von gewerblichen Schutz-

Jörg Zeig, Telefon +49 2732 892491

rechten ist.

VORSCHAu

MIDRANGE MAgAZIN 09/2007

erscheint am 21. 8. 2007

Dokumentenmanagement

Für jedes moderne unternehmen ist ein

DMS-System für die Archivierung von

Belegen und Dokumenten ein Muss. Die

Verbesserung des Workflows in den Abteilungen

hat eine Steigerung der Effizienz

und eine Senkung der Kosten zur Folge.

Domino-Anwendungen/

Groupware

Lotus Notes 8 ist im Kommen und wirft

viel Licht und wenig Schatten voraus.

Wir berichten über das neue Release

sowie in Fachartikeln mehr zu diesem

Schwerpunkt.

MARKTÜBERSICHT

HR-Lösungen

Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGE

MAgAZIN unzutreffende Informationen oder in

veröffentlichten Programmen oder Schaltungen

Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftung

nur bei grober Fahrlässigkeit des Verlages

oder seiner Mitarbeiter in Betracht.

Namentlich gezeichnete Beiträge geben nicht

unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Für unaufgeforderte Einsendungen aller Art

übernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferung

im Fall höherer gewalt, bei Störung

des Betriebsfriedens, Arbeitskampf (Streik,

Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegen

den Verlag.

VERLAG

ITP VERLAg gmbH

Kolpingstraße 26, D-86916 Kaufering

Telefon +49 8191 9649-0

Fax +49 8191 70661

eMail service@midrange.de

Internet www.midrange.de

MIDRANGE MAGAZIN

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Ausgabe

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eine hohe Integrationsfähigkeit aus. Wir

stellen die Anbieter in einer Übersicht

und die bei mittelständischen Kunden

implementierten Lösungen in Anwendergeschichten

vor.

gesellschafter: u. E. Jäkel

geschäftsführer: Klaus-Dieter Jägle

Marketing: Klaus-Dieter Jägle

Abonnentenservice: Telefon +49 8191 9649-25

Bankverbindungen Deutschland:

Landsberg-Ammersee Bank eg

Konto-Nr. 5 137 500, BLZ 700 916 00

Bankhaus Reuschel & Co.

Konto-Nr. 1 163 103, BLZ 700 303 00

PRODUKTION

Satz und Druckvorstufe:

Popp Media Service, Augsburg

Druck: Joh. Walch gmbH, Augsburg

Cartoon: Baaske Cartoons, Müllheim

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gemeinschaft zur Fest-

stellung der Verbreitung

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