Sichere Umgebungen

midrange

Sichere Umgebungen

3 0 5 81 9 I 9 8 E · I S S N 0 9 4 6 - 2 8 8 0 · B 3 0 4 6 5 · A u S g A B E 2 0 7 · € 1 3 , – · C H F 2 5 , –

IT-Konzepte und Wissen für eServer im Unternehmensnetzwerk

Cross Site

Mirroring und

Clustering

HA und Wiederherstellung im K-Fall

Sichere

Umgebungen

Datensicherung

Domino auf

System i – Teil 2

Sokrates Koutounidis, Vertriebsdirektor Zentraleuropa Vision Solutions, Inc.,

über sichere System-p-umgebungen auf Seite 12

04

2008

Leistung steigern

Personalarbeit

mit Zukunft

Ohne BI geht es nicht

Datenreichtum

MIDRANgE SPEZIAL

System i: Lösungen

für den Mittelstand


Firma

ACADEMY

Security- und

Hochverfügbarkeitstage

Oft genug werden die Themen rund um Business Continuity auf

die leichte Schulter genommen – es ist ja bisher noch nichts Gravierendes

passiert. Aber die Abhängigkeit von Ihrer IT wächst unaufhaltsam.

Unerwünschter Besuch bei Ihren Daten oder der Verlust

von IT-Verfügbarkeit werden deshalb immer bedrohlicher für

Ihr Unternehmen. Dem tragen beispielsweise auch die Ratingverfahren

der Geldinstitute und die strengen Haftungsbestimmungen

Rechnung.

Sie sollten die MIDRANGE Security- und Hochverfügbarkeitstage

am 27. und 28. Mai 2008 besuchen.

Erleben Sie wo die Risiken sind und was Sie mit Bordmitteln Ihrer

System i bereits lösen können. Lernen Sie aber genauso, wo deren

Grenzen sind und wann Sie „externe“ Hilfe in Anspruch nehmen

sollten. Machen Sie sich ein Bild, welchen Aufwand bedarfsgerechte

Sicherheit/Hochverfügbarkeit für Sie bedeutet.

Zielgruppe

Wenn Sie verantwortlich sind für die IT Strategien (EDV-Leitung,

Geschäftsführung) Ihres Unternehmens oder wenn Sie operativ

(Sicherheitsbeauftragter) mit der Gewährleistung von HA und Sicherheit

betraut sind, sollten Sie kommen.

Jörg Zeig und führende Spezialisten aus dem Markt haben wir als

Referenten eingeladen. Partizipieren Sie von deren unerschöpflichem

Wissen.

Anmeldung

Name E-Mail-Adresse

Straße

PLZ, Ort

Telefon Fax

Datum Unterschrift

per Fax

+ 49 8191 70661

1. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

2. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

3. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

Aus dem Inhalt

Security Grundlagen im i5/OS: Basis, Sicherheitsstufen,

Verschlüsselung, TCP/IP-Security, Neuerungen in V6R1.

Benutzerrechtemanagement, Hardware-Verschlüsselungen,

Security-Audits, Assessment für Sicherheitszustand, Passwordpolicy,

verbergen vertraulicher Daten, Schadcode-Abwehr,

Sitzungscapturing …

Verfügbarkeit: Grundlagen, Remote Journal, HASM (High

Avalability Solutions Manager), IBM iCluster, Switchable iASP

Disaster-Recovery, Daten-Management, Notfallhandbuch,

Ausfall-Rechenzentrum, HA on Demand, Replizierung und

LPAR (Hochverfügbarkeit mit einem System), Replication

over Distance, vorbeugen, Reduzierung/Eliminierung von

Down Times …

Ihr Nutzen

◊ Sie erkennen, wo Ihre Lücken sind

◊ Sie lernen verschiedene Strategien und Methoden kennen

◊ Sie können beurteilen, wie weit Sie mit Bordmitteln kommen

◊ Sie kennen die Möglichkeiten der wichtigsten Anbieter

◊ Sie sind sensibilisiert und wissen was Sie tun müssen

Erfahrungsaustausch mit den Referenten und anderen Teilnehmern

im Web

www.midrange-academy.com

ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.de

k

k

k

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27./28. Mai 2008

Köln/Düsseldorf

Teilnahmegebühr pro Person / Workshop

Personen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnent

Workshops (1 Monat vorher)

1 549,— € 514,— € 488,30 €

2 514,— € 479,— € 455,05 €

3 479,— € 444,— € 421,80 €

Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.

Die Teilnahmegebühr enthält eine Übernachtung mit Frühstück

im Tagungshotel, die Verpfl egung Tagsüber, inkl. Mittagsessen

und Pausenerfrischungen, sowie das gemeinsame Abendessen

am ersten Tag. Sie erhalten nach Eingang Ihrer Buchung die

Anmeldebestätigung/Rechnung mit Angaben über Termine und

Veranstaltungsort. Ausgabe der Unterlagen am 27.5. ab 8.30 Uhr,

Beginn ab 9.30 Uhr. Ende am 28. 5. gegen 16.30 Uhr.

Änderungen vorbehalten.


Thomas Seibold

Redaktion

MIDRANGE MAgAZIN

thomas.seibold michael.wirt @ @

midrange.de

Hoch die Tassen …

EDITORIAL

Kaum hat das Thema Virtualisierung die Rechenzentren erreicht,

schon gibt es neue Probleme: Das Management der virtualisierten

Services läuft nicht effizient genug. Das findet knapp jeder zweite der

jetzt von Computer Associates befragten CIOs. Als größte Herausforderung

nannten sie den Aspekt Sicherheit. Den ROI können die meisten

nicht messen, glauben aber fest daran, dass es ihn gibt. Beispiel konsolidierte

Küche: Vier Kaffeemaschinen wohnten bis vor kurzem in meiner, eine

für die morgendliche Aufwachration,

eine für Espres- Û König bleiben: Atoss sorgt sich um den Kunso,

eine für die händische denstatus – und kennt „Haltmittel“. Seite 24 ff. Û

Zubereitung und eine weitere Sorglos: Mit Bordmitteln allein ist i5-Sicherheit

für den quicken Pad-Kaffee. nicht (mehr) zu garantieren. Robert Engel über ge-

Eine Vielzahl „schwarzer fahrensieger und -gegner. Seite 29 Û Talent-Shop:

Kisten“ also – jede brauchte Wie Software einen Top-Kandidaten ausmacht. Sei-

zu unterschiedlichen Zeiten te 22 f. Û Spiegelbildlich: Warum Ihr Heartbeat

Wassernachschub, eine eige- für Cross Site Mirroring schlagen sollte. Seite 40 ff.

ne Kaffeesorte, Filtertüten,

Stromanschluss, eine Entkalkung oder generalreinigung. War schneller

Kick gefragt, fehlten die Pads, morgens suchte man Filtertüten, irgendwo

blinkte immer eine Kontrollleuchte oder piepste ein Clean-up-Reminder.

Der batteriebetriebene Milchaufschäumer war meistens ohne „Saft“, die

manuell zu bedienende Variante aus Metall extrem unpraktisch, weil die

Milch vorher erhitzt werden muss, das gefäß aber nicht in die Mikrowelle

darf. Für den Adrenalinschub brauchten wir eigentlich nur in der Theorie

einen Kaffee: Das Management unserer Maschinen-Farm war aufreibend

genug. Schluss damit! In unserer neuen „schwarzen Kiste“ teilen sich Cappuccino,

Kaffee lang und kurz, Espresso, Caffè Latte und Milchschaum

die Ressourcen Wasser- und Kaffeetank. Das Ding war teuer, schont aber

unsere Nerven. Sollten wir wirklich mal einen Management-Fehler machen,

gibt es irgendwo in Zu-Fuß-Entfernung einen Coffee to go. Nicht

virtuell – sondern mit Sicherheit.

Herzlichst, Ihr Thomas Seibold

Foto: Beth Hommel, FOTOLIA

oxaion

Vom Wert Ihre Branche zu kennen:

Maschinen- und Apparatebau

Wir haben uns für oxaion

entschieden – warum?

„Wir müssen sehr fl exibel und schnell

auf Neuentwicklungen am internationalen

Markt reagieren und das bei

einer enormen Fertigungs tiefe und

Variantenvielfalt. oxaion unterstützt

uns dabei ideal.“

Adrian Brogle, EDV-Leiter Jakob Müller AG,

Frick (CH)

Dei ferebatur Die ERP-Komplettlösung super maquas

dixitque Deus fi at

ettlingen · hamburg · düsseldorf

info@oxaion.de | www.oxaion.de

04/2008 · MIDRANGE MAgAZIN


INHALT

Sokrates Koutounidis, Vertriebsdirektor Zentraleuropa

Vision Solutions, Inc.: „Bei einem System, das rund um

die uhr für geschäftspartner und Kunden zur Verfügung

stehen muss, muss jeder noch so kleine Single Point

of Failure (SPOF) ausgeschlossen werden. In diesem

Zusammenhang kommen HA-Lösungen und Werkzeugen

für eine schnelle Wiederherstellung eines Systems im

Katastrophenfall Schlüsselrollen zu.“ Û Seite 12

4 MIDRANGE MAgAZIN · 04/2008

personalmanagement

&

Zeitwirtschaft

Die korrekte Abrechnung der Mitarbeiter ist und bleibt

eine der wichtigsten Aufgaben der Personalabteilung.

Neue Herausforderungen wie demografische Entwicklung,

Fachkräftemangel, steigende Personalkosten oder

härterer Preiswettbewerb verlangen von unternehmen

eine konsequente Neuausrichtung, und zwar weg von

administrativer hin zu strategischer. Û Seite 16

Security / HA

Durch Basel II spielt eine hohe Verfügbarkeit der IT unter

anderem auch für Kredite und deren Konditionen für

kleinere und mittlere unternehmen eine immer größere

Rolle. Im Online-Zeitalter kann es sich zudem kaum eine

Firma leisten, auf unternehmenskritische Anwendungen

zu verzichten. Û Seite 28

MIDRANGE AKTUELL

News & Ticker 6

Lösungen suchen und finden 7

iNN-Partner-Camp setzt auf aktiven Erfahrungsaustausch

Köpfe 8

Hochverfügbarkeit immer preiswerter 10

Kommentar zur Frage des Monats

Sichere System-p-Umgebungen 12

HA und Wiederherstellung im Katastrophenfall

MIDRANGE WEBFAIR öffnet 14

pERSONALMANAGEMENT

personalarbeit mit Zukunft 16

Weniger Zeitaufwand, mehr Leistung

Zettelwirtschaft ausmerzen 18

BDMS von B IT Solution erkennt Soll-Ist-Abweichungen

Effiziente Recruiting-prozesse 20

Bewerbermanagement mit System

people, performance, technology 21

PERSONAL2008 in der neuen Messe Stuttgart

Talentsuche einfach gemacht 22

Mit der passenden Software strukturiert arbeiten

Damit der Kunde König bleibt 24

Service verbessern, Personalkosten senken

Event-Management für profis 26

Effiziente Durchführung von Veranstaltungen im SAP-umfeld

projektplanung leicht gemacht 27

Effizient und grenzenlos

SECURITy/ HA

Gefahrensieger Sorglosigkeit 28

Lösung zur Systemverwaltung 30

MessengerConsole bei Toyota uSA

HA zum kleinen preis 32

Leichte Installation und Bedienung

Hackern auf der Spur 32

Neue Software von IBM

Zuverlässige Datenspiegelung 33

Huhtamaki setzt auf HA-Lt von S+S EDV-Systeme

MIDRANGE SpEZIAL

Unkompliziert und stabil 35

System i: Lösungen für den Mittelstand

Selzer Fertigungstechnik arbeitet mit Infor ERp Xpert 36

Feinkostlieferant setzt auf SoftM Suite 38


TECHNIK & INTEGRATION

Konfiguration erster Teil 40

Cross Site Mirroring und Clustering

Anwendungsszenarien 42

Datensicherung Domino auf System i – Teil 2

MARKTÜBERSICHT

Zwei Wege – ein Ziel 44

Flexibles Instrument 46

Datenreichtum nutzen 47

Frische Daten im Angebot 48

SERVICE

Autoren, Inserenten und Firmen dieser Ausgabe 49

Glosse, Vorschau, Impressum 50

MIDRANGE ONLINE

Midrange Jobbörse

ist die neue Stellen-Börse für IT-Professionals und

unternehmen, die auf der Suche nach personeller

Verstärkung sind.

Û www.midrange-jobs.de

MidrangeEvent

Auf MidrangeEvent finden Sie Schulungsangebote,

Firmenveranstaltungen, Messen und Symposien

fein säuberlich sortiert.

Û www.midrange-event.de

Datawarehouse, BI

ApRIL 2008

Im BI-Bereich liegt die Herausforderung nicht nur im

Speichern immer höherer Informationsberge (inklusive

der stetig steigenden gefahr, manche Daten einfach

zu übersehen), sondern auch darin, diesen per se positiven

Datenreichtum in all seiner Komplexität effizient zu

nutzen. Û Seite 44

Frage des Monats

In der Frage des Monats erfassen wir aktuelle

Trends und Strömungen des IT-Marktes und fragen

diese online ab. Ihre Meinung ist uns wichtig!

Û www.midrange.de

Midrange WebFair

MIDRANGE WEBFAIR ist die IT-Fachmesse, die zu Ihnen kommt. Ohne Verkehrsstau und Parkplatzsorgen.

Machen Sie am 31. März 2008 zum großen Opening den Schritt in eine neue Zeit. Holen Sie sich

Informationen, vergleichen Sie und gehen Sie interaktive Dialoge mit Ausstellern und Besucher ein.

Und falls Sie möchten, können Sie jederzeit wiederkommen. Die Veranstaltung ist an sieben Tagen

der Woche jeweils 24 Stunden für Sie geöffnet.

Sie treten über das Portal www.midrange.de ein. Im Gegensatz zu den traditionellen Messen ist bei

der MIDRANGE WEBFAIR der Eintritt für Besucher völlig kostenfrei und ohne jegliche Verpfl ichtung.

ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.de

04/2008 · MIDRANGE MAgAZIN


MIDRANGE AKTuELL

International Business Systems sahnt doppelt ab

Û Dem Softwarehersteller International

Business Systems (IBS) ist es gelungen,

gleich doppelt bei den European IT Excel-

Die gewinner (von links): Preben Nielsen, Consult

manager IBS Denmark; John Östergaard, Division

Manager, IBS Denmark; Susanne Åsander, Business

Product Manager, IBS AB Corporate HQ und Azri

Rosborg, Software architect, IBS Denmark

basycs ist neuer IBM premier Business partner

Û Die Kernkompetenz der basycs gmbH

besteht aus der technischen unternehmens-

und Managementberatung bei

der Implementierung von SAP Systemen

auf IBM iSeries und System i, kurz „SAP

on i“. Dabei besteht das Ziel in einer

optimalen Abstimmung der SAP-Soft-

und IBM-Hardwarekomponenten, um

den einwandfreien Betrieb zu sichern.

Für sein umfassendes Engagement bekam

das unternehmen jetzt von IBM

die PartnerWorld-Mitgliedschaftsstufe

Premier. Mit den neuen Möglichkeiten

BUCHVORSTELLUNG

Klaus-peter Luttkus

pHp on System i

ó Installation von PHP auf System I und Erklärung

der PHP Laufzeitumgebung

ó Zendstudio als Entwicklungsumgebung

ó grundlagen: HTML, Cascading, Stylesheet, Javascript

ó DB2uDB für System i: Zugriffsmethoden, Tabellen-

funktionen

ó Programme aufrufen

ó Arbeiten mit Dataqueues, Datenbereiche, Systemwerten,

Jobs …

MIDRANGE MAgAZIN · 04/2008

lence Awards ’08 in Frankfurt am Main

zu gewinnen. So hat der Ausrichter, das

paneuropäische Analystenhaus IT Europa,

an International Business Systems

jeweils den ersten Preis für eingereichte

Anwenderbeispiele in den beiden Kategorien

Software as a Service (SaaS) und

e-Business vergeben. Dabei punktete

International Business Systems (IBS) im

Bereich SaaS, in dem es um Software-

Mietmodelle auf Internetbasis geht, mit

SKF (www.skf.com) aus Schweden, die

erfolgreiche IBS-Lösung bei der grönländischen

Schifffahrtsgesellschaft Royal

Arctic Line (www.ral.gl), führte zum Sieg

im e-Business-Segement.

www.ibs-software.de

dieser Premium-Partnerschaft – unter

anderem einer speziellen IBM-Hotline

und der größeren Nähe zur IBM-Entwicklung

mit ihren Ergebnissen – will basycs

seine Kunden noch effizienter unterstützen

und die Investitions- und Zukunftssicherheit

von „SAP on i“ in noch höherem

Maße sichern.

www.basycs.de

> www.midrange-shop.de

TICKER

Û IBM ist Server-Anbieter Nummer

eins. gartner hat im Dataquest-

Report „Servers Quarterly Statistics

Worldwide Q4, 2007“ bekanntgegeben,

dass IBM gemessen am umsatz

der weltweit führende Server-Anbieter

ist. IBM hat im vierten Quartal

einen Marktanteil von 34,2 Prozent

erreicht, und im gesamtjahr einen

Anteil von 31,1 Prozent. www.ibm.de

Û 25 Jahre dabei: Sage Software.

Die deutsche Sage Software gmbH

& Co. Kg feiert in diesem Jahr 25jähriges

Firmenbestehen: Vor einem

Vierteljahrhundert, im Jahr 1983, wurde

die heutige Sage Software durch

Karl-Heinz Killeit als KHK gegründet.

www.sage.de Û Toolmaker präsentiert

DirectArchiv. Toolmaker

eröffnet die Entwicklungsoffensive

2008 mit DirectArchiv, einer schnellen,

leistungsfähigen DMS-Plattform.

Sie arbeitet native auf iSeries, ist

HTML-basiert und ermöglicht dadurch

ein sicheres Management und

den raschen Austausch von Daten

und Dokumenten. www.toolmaker.de

Û Infoniqa übernimmt LOGA/400.

Mit der Übernahme der Lizenzrechte

der System i Personalabrechnungssoftware

LOgA/400 von der P&I Ag,

Wiesbaden, erweitert die österreichische

Infoniqa gruppe ihr Angebot

im HR-Bereich. Zudem übernimmt

Infoniqa die Betreuung der etwa 600

Kunden des ehemaligen IBM-Lohns

auf der AS/400. www.infoniqa.com

Û problem Nummer eins: Spam.

Die Spam-Versender haben 2007

ihre Aktivitäten weiter intensiviert:

Den Auswertungen von Retarus zufolge

ist das Spam-Volumen in 2007

um rund 165 Prozent angestiegen.

Betrug der Anteil der Spam-Mails

2006 noch 91,3 Prozent (8,7 Prozent

Nutznachrichten), so waren es 2007

bereits 95,4 Prozent (4,6 Prozent

Nutznachrichten). www.retarus.de

www.midrange.de


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Hauptsponsoren:

iNN-partner-Camp setzt auf aktiven Erfahrungsaustausch

Lösungen suchen und finden

Raum für ein System i zentriertes, lösungsorientiertes Diskussionsangebot statt Vortragsmarathon

und Messebetrieb bietet das iNN-partner-Camp 2008.

Nachdem die Veranstaltung im vergangenen

Jahr ein voller Erfolg

gewesen ist, wird sie am 8. und 9. Mai

wiederholt. Austragungsort ist wieder

das Dolce-Hotel in Bad Nauheim. Statt

passivem Vortragskonsum steht auch

dieses Mal wieder der aktive Erfahrungsaustausch

zwischen Entwicklern,

Vordenkern, Anbietern und Anwendern

im Vordergrund.

Zu den Highlights dieses Treffens

gehört zweifelsohne der Besuch von

Prof. Dr. Frank Soltis, dem Vater der

AS/400. Neben Soltis werden weitere

ausgewiesene Top-Leute zukunftsweisende

Key-Vorträge halten. Außerdem

präsentieren internationale Experten

in kleinen Tekki-Diskussionsrunden

Lösungsangebote und sprechen über

hochaktuelle Themen rund um das System

i. In den Power-Trainings werden

viele praktische Hinweise gegeben.

„Wir haben Lösungen für Druckfragen

gesucht und gefunden“, sagte Thomas

Luckner von der REHAU nach dem

letzten iNN-Partner-Camp. Ulrich Teige

von MATTEL-Spielwaren empfand die

Veranstaltung als „tolle Sache“, die

seine Erwartungen sogar übertroffen

habe.

Auch das Rahmenprogramm an den

beiden Abenden hat es in sich. Am Donnerstag,

8. Mai, wird Heinz Gröning

sein Können zum Besten geben. Tags

darauf wird sich Ausbilder Schmidt mit

seinem Comedy-Programm der Camp-

Teilnehmer annehmen. ó

www.inn-partner-camp.de

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Medienpartner:

04/2008 · MIDRANGE MAgAZIN


8

MIDRANGE AKTuELL

MIDRANGE MAgAZIN · 04/2008

KÖPFE

Eine aktuelle Studie der Managementberatung Hewitt Associates im Auftrag des European

Club for human resources zeigt, dass die Entwicklung von Risiko-Management-Strategien im

personalbereich die wichtigste Aufgabe von HR im Jahr 2008 sein wird. Quelle: www.hewittassociates.com

Dr. peter Baumann

Produktions- und

Entwicklungsleiter,

active logistics

gmbH

Dr. Peter Baumann (46) ist neuer Produktions-

und Entwicklungsleiter bei der

active logistics gmbH in Herdecke. Zuvor

verantwortete der promovierte Physiker

beim Bundeskriminalamt in Wiesbaden

mehrere Jahre lang als technischer gesamtprojektleiter

die Entwicklung von

INPOL, einem Informationssystem der

Polizei. Klaus Hufnagel (45) ist seit 1. Januar

Sprecher der geschäftsführung und

hat die gesamtverantwortung für die active

logistics gruppe übernommen.

www.active-logistics.com

Miriam Murphy

Vice President IBM

Product Business

group EMEA,

Avnet Avnet Technology

Solutions

Avnet Technology Solutions hat die Ernennung

von Miriam Murphy zum Vice

President der IBM Product Business

group von Avnet in EMEA bekannt gegeben.

Sie ist für die strategische Leitung

und das Wachstum dieses geschäftsbereichs

und für die Beziehungen zu IBM

in der Region verantwortlich. Zuletzt war

sie als Vice President of Operations für

Avnet Technology Solutions tätig.

www.avnet.com

Klaus Hufnagel

Sprecher der

geschäftsführung,

active logistics

gmbH

Norbert Koch

Leitung Vertrieb

ERP- und Finance-

Softwareprodukte,

SoftM Ag

Die Leitung des Vertriebs für die SoftM

ERP- und Finance-Softwareprodukte hat

Norbert Koch übernommen. Koch (51)

verfügt über umfangreiche Erfahrungen

im Vertrieb von Business- Software für

den Mittelstand. Ekkehard Spieth hat zu

Jahresbeginn die neu geschaffene Position

des Leiters Beratung und Vertrieb

für die ERP- und Finance-Produktlinien

übernommen. Der Verantwortungsbereich

des 40-Jährigen umfasst sämtliche

Vertriebs- und Beratungsaktivitäten in

allen Regionen.

www.soft.com

Ekkehard Spieth

Leiter Beratung und

Vertrieb ERP- und

Finance-Produktlinien,

SoftM Ag

Frank C. Pieper verantwortet ab dem 1.

April als Mitglied der geschäftsführung

den neu geschaffenen Bereich Enterprise

group bei Avaya. Der IT- und Telekommunikationsexperte,

zuletzt geschäftsführer

bei AT&T Deutschland, wird im

Rahmen seiner neuen Aufgabe für das

gesamte Enterprise-geschäft von Avaya

Deutschland zuständig sein.

www.avaya.de

Frank C. pieper

Mitglied geschäftsführung

Bereich

Enterprise group,

Avaya gmbH &

Co. Kg

Walter Fuchs (48) ist neuer EMC Channel

Manager bei EMC Schweiz. Mit Fuchs

konnte EMC die offene Stelle optimal

besetzen, verfügt er doch über fundierte

Kenntnisse des Hard- und Software-

geschäfts und ein hervorragendes

Beziehungsnetz im Schweizer Markt.

Walter Fuchs berichtet an den kürzlich

ernannten geschäftsführer von EMC

Schweiz, Jacques Boschung.

www.emc2.ch

Peter Mehlstäubler ist seit Januar geschäftsführer

der Nemetschek Allplan

gmbH. In der neu geschaffenen Position

des general Manager ist er verantwortlich

für die Produkt- und Entwicklungsorganisation

sowie für die Produktvermarktung

über die Nemetschek

Vertriebsgesellschaften im In- und Ausland.

Mehlstäubler verfügt über mehr als

20 Jahre Erfahrung in der internationalen

Softwareindustrie. Zuletzt verantwortete

er als Vice President die Bereiche Produktplanung,

Produktmanagement und

Support bei der Firma mental images,

die auf die Herstellung von Rendering-

und 3D-Software spezialisiert ist.

www.nemetschek.de

Walter Fuchs

EMC Channel

Manager,

EMC Schweiz

peter Mehlstäubler

geschäftsführer

Nemetschek

Allplan gmbH


WORKSHOPS KALENDER

IBM Breakfast Briefing 2008

Auch 2008 erhalten Sie beim IBM Breakfast

Briefing neueste Informationen von IBM,

serviert im Rahmen eines herzhaften Frühstücks.

Wie gewohnt bieten wir Ihnen Breakfasts

rund um System i, System p, System

x und System z. Diese Briefings beinhalten

alle Neuigkeiten zur jeweiligen Systemfamilie

– und was Sie dabei auch zu Software und

Services interessierten könnte.

Frankfurt, 20. 3. 2008

Stuttgart, 3. 4. 2008

Agenda System i

Innovation und die IBM Systems Agenda

Simplify your IT

ó i5/OS – V5R4 und V6R1

ó IBM System i – virtuell, kooperativ, offen,

lösungsorientiert

Frühstück (Breakfast)

Weitere Neuigkeiten, Trends und

Entwicklungen

Tipps und Tricks (Live)

ó Integration mit iSCSI

ó Datensicherheit mit System Storage

ó Systems Management mit IBM Director

ó Im Web mit Domino oder PHP

ó unternehmensportallösung mit Websphere

Portal

ó Beispiele aus der Praxis

www.ibm.com/de/events/breakfast

rsb: WDSc für iSeries (V. 7.0)

Zielgruppe: iSeries-Anwendungsentwickler

Programmierer, die Interesse an der modernen

grafischen Entwicklungsumgebung haben

und eine Alternative zu ADTS suchen.

Voraussetzung: Erfahrene Anwendungsentwickler,

die bisher nur mit den „grünen“ iSeries

Application Development Tools (ADTS)

gearbeitet haben. unter dem IBM Produkt-

Namen „ADTS“ verstehen Sie die Entwicklungswerkzeuge

PDM, SEu, ISDB, SDA, RLu

und DFu.

Seminarziel: iSeries-Anwendungen mit Hilfe

der grafischen Oberfläche des WebSphere

Development Studio Client for iSeries (aktuellste

Version 7.0) für OS/400 entwickeln.

Seminarinhalt: Installation, IBM Rational

Product updater, Konfiguration, Benutzervorgaben;

Komponenten der Rational Software

Development Platform (früher Eclipse), Frameworks

(Workbench, Projekte, Perspektiven,

Sichten, Editoren); Remote System

Explorer (RSE) und iSeries Projekte; LPEX-

Editor; Kompilieren, Ausführen, Testen und

Debugging von Programmen

www.rsb.de

Event Termin, Ort Veranstalter

DIE Zukunft für Ihre 5250

green Screens

2.4.

Webcast

IBM EgL: DIE Zukunft für RPg & Co. 3.4.

Stuttgart

Datenschutz richtig umsetzen 8.4.

Frankfurt

Der iSeries Navigator als

Adminleitstand

PHP für System i Anwendungsentwickler

9.4.–10.4.

Bremen

9.4.–11.4.

Bremen

SAP Mittelstandsfrühstück 9.4.

Langenau

SQL – DDL

(Data Definition Language)

14.4.–15.4.

Rodgau

SQL-Abfragen tunen 14.4. HH, 15.4. K,

16.4. S, 17.4. M

MySQL on System i für

Programmierer

17.4.–18.4.

Bremen

Der RPg Crash-Kurs 1/2 21.4.–24.4.

Kaufering

IBM LN Domino 8.x – Anwender-/

Administratoren-Schulung

21.4./22. 4.

Frankfurt

Operating & Systemsteuerung 28.4.–30.4.

Kaufering

MySQL on System i für

Administratoren

29.4.–30.4.

Kaufering

Mehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.de

April-Themen

PKS Software gmbH

www.pks.de

PKS Software gmbH

www.pks.de

DREgER gmbH & Co. Kg

www.dreger.de

EPOS gmbH

www.eposgmbh.com

EPOS gmbH

www.eposgmbh.com

SOFT-CONSuLT Häge gmbH

www.soft-consult.net

CSP gmbH

www.csp-gmbh.de

ITP VERLAg gmbH

www.midrange.de

EPOS gmbH

www.eposgmbh.com

EPOS gmbH

www.eposgmbh.com

DREgER gmbH & Co. Kg

www.dreger.de

EPOS gmbH

www.eposgmbh.com

EPOS gmbH

www.eposgmbh.com

• PHP für System i Anwendungs entwickler

• System i und Windows basiertes

Single Signon

• MySQL on System i für Administratoren


WDSC-Lite: Klassische Anwendungsentwicklung

– Webtraining

04/2008 · MIDRANGE MAgAZIN


10

MIDRANGE AKTuELL

Ihr Geschäftserfolg hängt von

der Verfügbarkeit Ihrer IT ab.

MIDRANGE MAgAZIN · 04/2008

FRAgE DES MONATS

Hochverfügbarkeit immer

preiswerter

Konnten zuerst nur Großunternehmen

ihre IT-Verfügbarkeit

mit Hochverfügbarkeitslösungen zu

immens hohen Investitionen sicherstellen,

so gewährleisten heute bereits

große Teile des Mittelstands ihre Systemsicherheit

mit individuellen Sicherheitskonzepten.

Das Ergebnis dieser

spontanen Umfrage zeigt ganz deutlich:

Die Tendenz geht zu mehr Sicherheit in

den Rechenzentren!

Nicht alle Unternehmen wählen diesen

Schritt freiwillig. Der zunehmende

Druck von außen hat die Entscheidungsprozesse

sicherlich beschleunigt. Unter

„Druck von außen“ meine ich beispielsweise

Kundenbeziehungen mit konkreten

Auflagen, SOX (Sarbanes-Oxley

Act) oder die Basel-II-Auswirkungen.

?

DIE FRAGE

Aber auch die ständig wachsenden

Haftungsrisiken für die IT-Verantwortlichen

haben insgesamt dazu geführt,

dass Unternehmen K-Fall-Szenarien

zunehmend thematisieren und mittels

Hochverfügbarkeit entsprechend Vorsorge

treffen.

Nicht jedes Unternehmen braucht

eine Hochverfügbarkeitslösung! Aber

das Bewusstsein über mögliche K-Fall-

Risiken muss vorhanden sein. Der Lösungsansatz

ist meiner Meinung nach

relativ einfach:

Stellen Sie durch eine

entsprechende HA-Lösung

die Kontinuität Ihres

Geschäfts für den

K-Fall sicher?

DAS ERGEBNIS

49,7 % ja

50,3 % nein

„Nicht jedes Unternehmen braucht

eine Hochverfügbarkeitslösung.“

Uwe Carstens, Geschäftsführer

S4you. Service GmbH

3.482 Teilnehmer

haben abgestimmt

Schritt 1: Für IT-Systeme, Anwendungen

und Daten die Verfügbarkeitsanforderungen

mit tolerierbaren Ausfallzeiten

ermitteln. Die Ergebnisse

tabellarisch darstellen und bewerten.

Eine Übersicht erleichtert es, besonders

zeitkritische Komponenten zu erkennen.

Damit ist bereits der

erste Schritt getan, um zu erkennen

wie wichtig eigentlich

die IT-Verfügbarkeit für mein

Unternehmen ist.

Schritt 2: Der zweite Schritt

zu einer Hochverfügbarkeitslösung ist

dann denkbar einfach: Denn wer sein

Risiko (er)kennt, ist auch bereit zu investieren!

Und heutzutage ist selbst für

den kleineren Mittelstand eine Lösung

preiswerter als man denkt ó


Sami Suni, iStockphoto.com

KOMMENTAR

KOMMENTATOR ZUM UNTERNEHMEN IHRE MEINUNG, BITTE!

Uwe Carstens

geschäftsführer

S4You. Service gmbH,

Hamburg

uc@s4you-service.de

Bestellung

Nur € 198,–

S4you. Service GmbH

Die S4You. Service gmbH ist ein Systemhaus mit Spezialisierung

auf die IBM-Systeme AS/400 und System i. Ergänzt

wird das IBM-Portfolio durch PC-Infrastruktur- und Netzwerkservice.

Die Schwerpunkte des unternehmens liegen in

folgenden Bereichen:

ó Im Bereich „Outsourcing“ werden Kunden-ERP-Applikationen

gehostet, für ein Backup-Hosting Rechner- und Storage-Kapazitäten

zur Verfügung gestellt.

ó Im Bereich „(Hoch)Verfügbarkeit und Monitoring“ stellt

S4You. die IT-Verfügbarkeit ihrer Kunden mit modularen

Leistungsangeboten sicher. Auf die jeweilige Verfügbarkeitsanforderung

abgestimmt, werden Systemüberwachung,

Bereitstellung von Ersatzsystemen und das Spiegeln

von Servern angeboten.

ó Der Bereich „Tools und Services“ bietet SSO-Lösungen,

das Tool FlexTo zur IT-Überwachung, Programme zur Performance-Messung

sowie Telefon- und Remote-Support.

ó Der Bereich „Server-Virtualisierung/Konsolidierung mit

VM-Ware“ unterstützt die Vereinfachung und Optimierung

der IT-Infrastruktur.

www.s4you-service.de

Klaus-Peter Luttkus

ca. 400 Seiten

Bestellnummer 444068

€ 198,– + Versandkosten

im Web www.midrange-shop.com

PHP on System i

Unsere aktuelle Frage des Monats:

Wer Anwendungen schnell entwickeln und modernisieren

kann, ist dem Wettbewerb voraus.

Sorgen Sie mit SOA und Webservices für

die Flexibilität Ihrer Applikationen?

In der jeweiligen Frage des Monats erfassen wir

aktuelle Trends und Strömungen des IT-Marktes

und fragen zum einen die Leser des +++ Monday

Morning Tickers +++ und zum anderen auf

unserer Homepage nach Ihrer Meinung:

Û www.midrange.de

Beteiligen Sie sich und stimmen Sie ab. Die

Abstimmung geschieht anonym und ohne jede

weitere Befragung o. ä. Wir freuen uns ebenfalls

über Kommentare zur aktuellen Frage des

Monats, die Sie direkt nach Ihrem Voting eingeben

können. Für Ideen für kommende Fragen

kontaktieren Sie uns einfach per eMail:

Û redaktion@midrange.de

www.midrange.de

Wissen,

neuester Stand!

PHP für i5/OS ist für die Versionen V5R3 und V5R4 verfügbar. Es ist von der

Zend Technologies als Open Source realisiert und kostenfrei im i5/OS zu

installieren. Mit PHP können natürlich perfor mante Webanwendungen entwickelt

werden. Der Fokus dieses Buches liegt aber vielmehr darauf, PHP als valides

Werkzeug für moderne System i Anwendungsentwicklung zu präsentieren.

Ihr Nutzen

ó Sie entwickeln in Ihrer gewohnten Umgebung mit modernsten Tools

ó Sie machen Ihr Programierer-Wissen schnell zukunftsfi t

ó Ihr System i kann mit PHP auch Open Source Anwendungen fahren

ó Sie erleben den Einstieg in die Zend PHP Business Lösungen

ó Sie lernen eine verbreitete integrierte Entwicklungsumgebung anwenden

ó Durch die Nutzung dieser Technologie werden Sie noch produktiver.

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04/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

11


12

MIDRANGE AKTuELL

HA und Wiederherstellung im Katastrophenfall

Sichere System-p-umgebungen

Innerhalb von nur zwei Jahrzehnten haben das Internet und die damit verbundene Globalisierung

die Anforderungen an ein Unternehmen und dessen IT massiv verändert. Verbunden

mit diesen technologischen Grundlagen haben in jüngster Zeit Grid Computing sowie

erweiterte Technologien – wie die Integration von SOA-Lösungen – in Unternehmen Einzug

gehalten. Das führt in der Folge dazu, dass innerhalb einer Kette, wie zum Beispiel der von

Lieferanten zu Kunden, die Anforderung für einen 24-Stunden-Betrieb entstanden ist.

Diese Anforderungen an ein System,

das rund um die Uhr für Geschäftspartner

und Kunden zur Verfügung

stehen muss, bringen es unwillkürlich

mit sich, dass auch jeder noch

so kleine Single Point of Failure (SPOF)

ausgeschlossen werden muss. In diesem

Zusammenhang kommen Hochverfügbarkeitslösungen

(HA-Lösungen)

und Werkzeugen für eine schnelle Wiederherstellung

eines Systems im Katastrophenfall

Schlüsselrollen zu. Solche

HA-Lösungen erleichtern den Einsatz

von redundanten Installationen, automatisierten

Notfallumschaltungen

und neutralisieren auf diese Weise den

SPOF weitestgehend.

In den meisten Fällen sind HA-Lösungen

auch in der Lage, einen Lastenausgleich

durchzuführen. Die mit solchen

Lösungen zur Verfügung stehende

Flexibilität und die erweiterte Skalierbarkeit

der Betriebsumgebung sind

neben der Option, Wartungsarbeiten

und Updates ohne Unterbrechung des

produktiven Betriebs durchführen zu

können, ein weiteres Argument für den

Einsatz solcher Anwendungen.

Eine HA-Lösung basiert in der Regel

auf dem Einsatz von mindestens

zwei Systemen, die in einem HA-Verbund

eingesetzt werden. Neben den

Systemen bedarf es meist zusätzlicher

Software-Lizenzen und entsprechender

Netzwerkkomponenten. Zusätzlich zu

Betriebssystemen und Lizenzprogram-

MIDRANGE MAgAZIN · 04/2008

men wird außerdem eine HA-Software

benötigt, mit deren Hilfe alle Transaktionen

des Produktionssystems automatisch

auf das Backup-System übertragen

werden. Erweiterte HA-Lösungen

bieten darüber hinaus Synchronisationsmonitore,

Monitore zur Überwachung

der zentralen Prozesse, Failover

Switching.

Vision Solutions, einer der führenden

Anbieter von Software-Lösungen

mit Sitz in den USA sowie mehrerer

Niederlassungen auch in Deutschland,

bietet unter anderem ebenfalls Hochverfügbarkeitslösungen

für Unix-Betriebssysteme

im IBM Umfeld an. Das

Unternehmen ist heute der weltweit

größte unabhängige Anbieter von HA-

Lösungen. Das Portfolio konnte unter

anderem mit der Übernahme von Lakeview

Technology (einem der Pioniere

des HA-Marktes, der bereits seit

Anfang der 90er Jahre Hochverfügbarkeitslösungen

anbietet) erweitert

werden. Vision Solutions konnte sich

unter anderem mit seiner auf Remote-

Journal-basierenden Hochverfügbarkeitslösung

für System-i-Kunden einen

Namen machen.

permanenter Datenschutz

Basierend auf dem Wissen, das in den

HA-Lösungen steckt, sowie den Erfahrungen

im Bereich von Business Continuity

hat Vision Solutions sein Angebot

nun auch für den System-p-Markt

erweitert. Eine dieser Lösungen ist

EchoStream. Diese Anwendung bietet

einen permanenten Datenschutz (Continuous

Data Protection – kurz: CDP) sowie

Wiederherstellungsmöglichkeiten

im Katastrophenfall. Änderungen der

AIX-Daten werden dabei kontinuierlich

protokolliert. Damit können Benutzer

Daten von korrupten oder gelöschten

„Wir bieten HA- und Disaster-Recovery-Lösungen für kleine

und mittelständische Unternehmen, die über geringe Personalressourcen

sowie über ein entsprechendes Budget verfügen.“

Sokrates Koutounidis, Vertriebsdirektor Zentraleuropa Vision Solutions, Inc.

Dokumenten oder Datenbanken mit

nur wenigen Handgriffen wiederherstellen.

EchoStream ist einzigartig, was

die Positionierung im Markt der HA-

Lösungen angeht, denn es erlaubt eine

Datenwiederherstellung zu einem beliebigen

Zeitpunkt. Es wird als „echter

Schutz“ beziehungsweise „echtes CDP“

bezeichnet. Im Gegensatz dazu unterstützen

andere HA-Lösungen ein Beinahe-CDP,

dessen Beschränkung darin

begründet ist, dass diese Lösungen

auf Basis von Snapshots arbeiten, mit


denen der Datenbestand in definierten

Zeitintervallen festgehalten wird. Wenn

Sie ein System beispielsweise zu einem

bestimmten individuellen Zeitpunkt

wiederherstellen müssen, dann können

Sie mit einer solchen Lösung lediglich

den Snapshot verwenden, der dem Wiederherstellungszeitpunkt

zeitlich am

nächsten liegt.

Der Senior Vice Präsident für Engineering

im Hause Vision Solutions,

Henry Martinez, beantwortete die Frage

nach den Details seiner HA-Lösung

folgendermaßen: „Ich kann Ihnen leider

keine Detailinformationen geben,

da sich aktuell noch einige Patente in

Bearbeitung befinden. Wir verwenden

eine spezielle Technik, mit der wir alle

Veränderungen auf dem Quellsystem

ermitteln und fortschreiben. Diese

Änderungen an den Daten werden auf

eine spezielle Weise gekapselt und anschließend

an das zweite System – also

das Backup-System – übertragen und

dort gespeichert. Diese spezielle Technik

gestattet es uns, einen möglichen

Rollback zu einem quasi beliebigen

Zeitpunkt durchführen zu können.“

EchoCluster ist ein weiteres Produkt

im Portfolio von Vision Solutions.

EchoCluster bietet Hochverfügbarkeit

und Cluster-Funktionen für AIX-Umgebungen.

Weiterhin beinhaltet diese

Software sowohl ein Überwachungs-

Tool für die Kernfunktionen der Maschine

als auch Failover-Werkzeuge,

Sokrates

Koutounidis

Vertriebsdirektor

Zentraleuropa

Vision Solutions,

Inc.

mit denen der Betrieb auf

dem Backup-System – sowohl

im echten Fehlerfall

als auch innerhalb eines

geplanten Wartungsfensters

– weitergeführt werden

kann.

Alles für den

Mittelstand

Sowohl EchoStream als

auch EchoCluster sind HA-

und Disaster-Recovery-

Lösungen für kleine und

mittelständische Unternehmen,

die über geringe Personalressourcen

sowie über ein entsprechendes

Budget verfügen. Beide Produkte bieten

alle erforderlichen HA-Funktionen,

sind im Vergleich zu IBMs HACMP-Angeboten

jedoch deutlich einfacher in Installation

und Betrieb. EchoStream und

EchoCluster bieten jeweils ideale Werk-

zeuge für den Einsatz

in einer Umgebung mit

zwei Maschinen oder

kaskadierten HA-Umgebungen.

Bei HACMP handelt

es sich um die Abkürzung

für High Availability Cluster

Multiprocessing – die derzeit wohl

verbreitetste HA-Lösung im AIX-Markt.

Die erste Version von HACMP wurde

bereits 1990 angeboten. Vergleicht man

HACMP mit anderen Lösungen, dann

stellt man fest, dass der Einsatz und

der Betrieb recht kompliziert sind. Dies

liegt daran, dass HACMP ursprünglich

für Großinstallationen entwickelt

wurde. Selbst erfahrene Systemadministratoren

urteilen, dass sowohl

das Installieren als auch der laufende

Betrieb spezielles Wissen erfordert,

über das der typische Administrator in

einem mittelständischen Unternehmen

nur selten verfügt. Dies ist ein weiterer

wichtiger Punkt bei der Auswahl

einer HA-Lösung. Ausbildungskosten

für die zuständigen Mitarbeiter sollten

in jedem Fall mit einkalkuliert wer-

den. „Wir wollen uns nicht direkt mit

HACMP vergleichen“, meint Martinez

weiter. „EchoStream und EchoCluster

sind Produkte, die speziell für den Mittelstand

entwickelt worden sind. Den

Mittelstand sehen wir als einen starken

Wachstumsmarkt an. HACMP ist eine

mächtige Lösung mit einer Vielzahl

von Funktionen – quasi das Schweizer

Armeemesser der Hochverfügbarkeitslösungen.

Aufgrund der Komplexität

sehen wir HACMP weniger geeignet

für den Mittelstand. Viele der enthaltenen

Funktionen werden von einem

typischen Mittelstandsunternehmen

gar nicht benötigt.“ Martinez fügt weiter

an, dass Vision Solutions erst kürzlich

EchoStream und EchoCluster im

IBM Testcenter in Shenzhen, China,

zur Analyse durch IBM Spezialisten

installiert hat. Die IBM Techniker, die

mit den Tools gearbeitet haben, bestätigten

die einfache Installation und

„ Eine HA-Lösung basiert in der Regel auf dem

Einsatz von mindestens zwei Systemen, die in

einem HA-Verbund eingesetzt werden.“

Sokrates Koutounidis, Vertriebsdirektor Zentraleuropa

Vision Solutions, Inc.

Handhabung – und zwar einfacher als

im direkten Vergleich mit HACMP. Interessant

ist auch die Feststellung, dass

die in EchoStream enthaltene Replikationsfunktion

mit CDP sogar ergänzend

in existierenden HACMP-Umgebungen

eingesetzt werden kann, um diese

Hochverfügbarkeitslösungen zu erweitern.

Zu guter Letzt sei noch erwähnt,

dass MIMIX EchoStream und EchoCluster

in vielen Fällen per Ferninstallation

auf einer Kundenmaschine installiert

worden sind. Der Installationsprozess,

der von einem erfahrenen Vision-Solutions-Spezialisten

durchgeführt wird,

dauert in einem solchen Fall nur wenige

Stunden. Sokrates Koutounidis ó

Vision Solutions, Inc., Stuttgart

www.visionsolutions.de

04/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

1


14

MIDRANGE AKTuELL

MIDRANGE WEBFAIR öffnet

Am 31. März öffnet die Internet-Messe MIDRANGE WEBFAIR ihre virtuellen pforten.

In zunächst einer Halle haben Besucher die Möglichkeit, ungestört nach Lösungen und

Anregungen zu stöbern und sich unverbindlich Beratung und Anregungen zu holen.

Bei der MIDRANGE WEBFAIR handelt

es sich erstmals um eine wirklich

interaktive webbasierte Messe. Besucher

können Prospekte oder Whitepapers

zu aktuellen Produkten mitnehmen,

Filmpräsentationen anschauen

oder sich mit Anbietern elektronisch

zu Webpräsentationen verabreden. An

den Live-Tagen, zum Beispiel beim Opening

am 31. März, sind alle Aussteller

online, so dass Besucher, auch ohne

spezielle Verabredung, unmittelbar in

persönlichen Kontakt treten können.

Messekonzept

Die Idee zur MIDRANGE WEBFAIR entstand

aus der Tatsache, dass in unserer

schnelllebigen Zeit das Internet als

Hort aller verfügbaren Informationen

MIDRANGE MAgAZIN · 04/2008

seinen unanfechtbaren Platz gefunden

hat. Und Überblick oder Beratung

braucht man dann, wenn aktuell Bedarf

entstanden ist und nicht erst dann,

wenn zufällig eine Messe stattfindet.

Die MIDRANGE WEBFAIR hat deshalb an

allen sieben Tage der Woche jeweils 24

Stunden für Besucher geöffnet.

Aber nicht nur die Messe selbst ist

offen, sondern selbstverständlich auch

alle Aussteller haben ihre Stände rund

um die Uhr geöffnet. Besucher können

sich dort frei bewegen, auf den Ständen

herumstöbern, Prospekte mitnehmen

oder Präsentationen anschauen. Dabei

entscheidet immer der Besucher selber,

ob sein Besuch auf dem Messestand

anonym stattfinden soll, oder nicht

– je nachdem, ob er seine am Eingang

gelöste virtuelle Visitenkarte abgeben

will oder bei sich behalten möchte. Bei

der Übergabe der Visitenkarte kann

der Gast dann zusätzlich hinterlegen,

was der Gegenstand seines speziellen

Interesses ist und auf welchem Wege er

weiterführende Informationen haben

möchte. Interessenten nach einem Produkt

oder einer Dienstleistung brauchen

also nicht erst lange nach Kontaktdaten

zu googeln, sie können sich

zum Beispiel direkt auf dem jeweiligen

Messestand zu einer individuellen

Präsentation oder ersten Beratung via

WebCast verabreden. So ein individuell

verabredeter WebCast findet natürlich

auch auf dem Messestand statt, und

zwar ohne dass der Interessent dafür

ein externes Tool benötigt.


Verknüpfung mit MIDRANGE SOLUTION-FINDER

Die MIDRANGE WEBFAIR wird mit dem seit Jahren eifrig

in Anspruch genommenen MIDRANGE SOLUTION-

FINDER verknüpft. So können alle Besucher, die in dieser

Datenbank mit mehr als 4000 Lösungen nach Produkten

und Dienstleistungen suchen, per Mausklick

zum Messestand des Anbieters springen und sich dort

weiter und qualitativ wesentlich hochwertiger informieren

oder unmittelbaren Kontakt aufnehmen.

Richtig voll und interaktiv wird die MIDRANGE WEB-

FAIR durch die Live Tage, die vom MIDRANGE MAGA-

ZIN einmal monatlich durchgeführt werden. Hierbei

können Standbesucher via Chat oder handelsüblichen

Headset mit jedem Aussteller in unmittelbare

Kommunikation eintreten. Die Beratung erfolgt dann

gewissermaßen unter vier Augen via integrierter Internetkommunikation.

Selbstverständlich können Besucher

auch an „öffentlichen“ Demos, die über die Präsentationsflächen

auf den Ständen angezeigt werden,

teilnehmen und sich interaktiv einbringen.

Zeit- und Umweltaspekte

Mit der MIDRANGE WEBFAIR wird der Messebesuch

plötzlich ganz einfach. Der ans Internet angeschlossene

PC ist die einzige Voraussetzung. Ganz bequem

vom Büroarbeitsplatz aus kann sich der leibhaftige

Messebesucher auf der virtuellen Messe die notwendigen

Informationen holen und wertvolle Kontakte

knüpfen. Großer Zeitaufwand und lange Autofahrten

gehören damit der Vergangenheit an. Das freut nicht

nur das Zeit- und Dienstreisebudget, sondern auch

das Umweltgewissen.

Openingveranstaltung

Am 31. März wird die MIDRANGE WEBFAIR eröffnet.

Alle Leser von MIDRANGE MAGAZIN sind herzlich

eingeladen, sich diese völlig neuartige Informationsplattform

aus der Nähe anzuschauen.

Im Gegensatz zu den üblichen Präsenzmessen ist

der Eintritt bei der MIDRANGE WEBFAIR für Besucher

völlig kostenfrei und ohne jegliche Verpflichtungen.

Der Zugang zur Webfair ist über die Homepage des

MIDRANGE MAGAZIN verlinkt oder wird unter

Û www.midrange-webfair.com

erreichbar sein. kdj ó

www.midrange-webfair.com

04/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

1


1

SCHWERpUNKT

SUMMARy

Die Mitarbeiterplanung für einen Arbeitsplatz

beschränkt sich zunehmend nicht

nur auf die Stelle an sich, sondern auch

auf unterschiedliche Besetzungstypen, wie

Notfall­, Minimal­ und Optimalbesetzung.

Die korrekte Abrechnung der Mitarbeiter

ist und bleibt eine der

wichtigsten Aufgaben der Personalabteilung.

Neue Herausforderungen wie

demografische Entwicklung (Ansteigen

des Durchschnittsalters), Fachkräftemangel,

steigende Personalkosten

oder härterer Preiswettbewerb verlangen

besonders von mittelständischen

Unternehmen eine konsequente

Neuausrichtung, und zwar weg von administrativer

hin zu strategischer.

Zur praktischen Umsetzung ist es

zunächst unbedingt nötig, die strate-

MIDRANGE MAgAZIN · 04/2008

PERSONALMANAgEMENT & ZEITWIRTSCHAFT

Weniger Zeitaufwand, mehr Leistung

Personalarbeit mit Zukunft

Der Wunschgedanke, mit weniger Aufwand die anstehenden neuen Aufgaben in der personalabteilung

zu bewältigen, die Leistung zu steigern und vorhandene potenziale auszuschöpfen,

ist nicht neu. Oft fehlt aber die passende Software.

gische Ausrichtung der Personalabteilung

für die Zukunft festzulegen und

die daraus resultierenden Aufgabengebiete

zu definieren. Es gibt administrative

Aufgaben, wie das Führen der

Personalzeitwirtschaft, Verwalten von

Arbeitszeit, Mehrarbeit und Urlaub,

Pflegen von Mitarbeiterstammdaten

und Bewegungsdaten, Abwickeln der

Abrechnungen, Versenden von Meldungen

wie dakota oder Elster, Erstellen

von Auswertungen beziehungsweise

Datenübergabe für Finanzbuchhaltung

sowie Ausstellen von Bescheinigungen.

Strategische Aufgaben sind professionelle

Personalentwicklung, detaillierte

Nachfolgeplanung, aktuelles Qualifikationsmanagement,

intelligentes

und wertorientiertes Personal-Controlling,

automatisiertes Bewerbermanagement

oder auch kompakte Seminarverwaltung.

Für die administrative Optimierung

ist es wichtig, redundante Datenpflege

zu vermeiden, beispielsweise bei

Stammdaten der Zeitwirtschaft, der

Lohn- und Gehaltsabrechnung oder

auch des Personalmanagements. Des

Foto: perbit Software GmbH


weiteren sollte ein zentraler Daten-Pool

verwendet werden, der den einzelnen

Anwendungen Basisdaten zur Verfügung

stellt. Wenn jedes Programm auf

identische Datenbestände zugreift, ist

höchste Aktualität gewährleistet.

Die Abrechnungsprogramme für

Lohn und Gehalt verfügen über leistungsstarke

Schnittstellen mit Plausibilitätsprüfungen,

die die Kontrolle

von Daten auf ein Minimum reduzieren

und den Datenversand über das Internet

komplett unterstützen. Manueller

Buchungsaufwand durch automatisierte

Weitergabe der Daten an die Finanzbuchhaltung,

die Kostenrechnung

oder das Controlling sollte vermieden

werden.

personalpolitisch abstimmen

Im Bereich der strategischen Aufgaben

ist es wichtig die Personalpolitik optimal

auf die Unternehmensstrategie

abzustimmen. Das größte Kapital sind

die Mitarbeiter. Deren fachliche und

persönliche Kompetenzen sollten regelmäßig

weiterentwickelt werden, womit

sich ein Unternehmen den Bedarf an

Mitarbeitern und die Nachfolge sichert.

Der Fachkräftemangel bleibt so kalkulierbar.

Bei Kenntnis der aktuellen Qualifikationen

der eigenen Mitarbeiter

sollten diesen Perspektiven angeboten

werden, womit das Know-how im Haus

gehalten werden kann.

Weiterhin sollte ein Unternehmen

das Controlling in intelligente Bahnen

lenken. Dazu sollten variable, aussagekräftige

Berichte verwendet werden, die

auf identische Datenbestände beruhen.

Mit speziell abgestimmten Workflows

ist es empfehlenswert den Aufwand bei

der Bearbeitung von Bewerbungen oder

der Planung von Seminaren zu reduzieren.

Die Daten sollten den Vorgesetzten

zentral zur Verfügung stehen und

Einladungen oder Briefe maschinell

erzeugt werden.

Durch die von der Unternehmensstrategie

vorgegebenen Wege (basierend

auf Nachfrage-, Angebots-, Tech-

nologie- und Marktentwicklungstrends

im Unternehmen) sind strukturelle Abweichungen

zum Ist-Bestand sowie der

gegebenenfalls notwendige Änderungsbedarf

klar erkennbar. Deshalb sollten

mit dem wertorientierten Controlling

die Personalkosten parallel betrachtet

werden. So entstehen im Ergebnis

wichtige Grundlagen für personalpolitische

Entscheidungen. Durch die

konsequente Ausrichtung der Personalstrategien

am Unternehmensbedarf

wird schnell ersichtlich, welche Kompetenzen

und Fähigkeiten an Bedeutung

gewinnen oder verlieren und welche

Veränderungsanforderungen man an

die Mitarbeiter stellen muss.

Die Arbeit in der Personalentwicklung

sollte streng an den geforderten

Qualifikationen und Zielen ausgerichtet

sein. Über Prüfroutinen empfielt es

sich Soll und Ist zum Stichtag abzugleichen.

So sind Chancen rechtzeitig zu

erkennen und eine Förderung durch

gezielte Maßnahmen ist möglich.

Durch den Anstieg des Durchschnittsalters

ergeben sich zwangsläufig

Nachwuchsprobleme. Hat man

jedoch die Fähigkeiten der Mitarbeiter

im Griff, ist ein herannahender Engpass

rechtzeitig erkennbar und durch

geeignete Personalentwicklungsmaßnahmen

kompensierbar.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass

die Anforderungen der einzelnen Unternehmen

gerade im Bereich des strategischen

Personalmanagements sehr

vielschichtig und nur mit geeigneter

Software vernünftig zu handhaben

sind. Der wichtige Know-how-Transfer

und der Mehrwert der Lösung

verschafft dem Unternehmen den gewünschten

Wettbewerbsvorsprung und

die dringend erforderliche Eingliederung

des Personalbereichs in die Wertschöpfungskette.

Lothar Steyns ó

SuMMIT IT CONSuLT gmbH,

Stolberg/Rheinland

www.summit-it-consult.de

1

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Document Management Solutions

Sichern Sie die

Infrastruktur Ihrer

Prozesse.

InfoStore ist eine Ent scheidung

für Sicherheit und Transparenz,

für mehr Zuver lässigkeit und

Effizienz in mittelständischen

Unternehmen. Ob für Document-

Management, Work flow oder Archi-

vierung,Geschäftsprozessanalyse

oder Effizienz bei der Kunden-

betreuung. Nutzen Sie die

Erfahrung aus über 900 Kunden-

projekten. Unter schiedliche IT-

Umgebungen, ERP-Systeme oder

hochspezialisierte Branchen-

lösungen – InfoStore passt sich

Ihren individuellen Anforde-

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18

SCHWERpUNKT

In vielen Betrieben regiert immer noch

die Zettelwirtschaft. Elementar wichtige

Daten – wie Personalzeiten, Leistungsgrade,

Stillstandszeiten, Qualitätsparameter,

Wareneingänge – werden

häufig manuell erfasst, obwohl diese

Daten – die so genannten Betriebsdaten

– die Basis für alle Geschäftsprozesse

bilden, auch wenn man weiß, dass

Rückmeldungen im Schneckentempo

oft existenzgefährdend sind.

Bekannt ist außerdem seit langem,

dass das Ergebnis eines Programms

nur so gut ist wie die eingegebenen

Daten. Dennoch liegt häufig das Hauptgewicht

immer noch auf der Planung

– also auf dem Soll. Die Erfassung des

Ist-Zustandes und damit möglicher Abweichungen

von der Soll-Vorgabe kümmert

kaum. Kein Wunder also, dass all

die teueren Betriebsführungssysteme

keine zuverlässigen Ergebnisse liefern,

wenn sie mit manuell erfassten Daten

gefüttert werden.

BDE ist Fühler in der Fertigung

Bei der Planung dieser Systeme gleichzeitig

die Erfassung – also das BDE-System

– mitzuplanen, ist von existentieller

Bedeutung. PPS- und BDE-System sind

notwendige und gleichwertige Komponenten

des Fertigungs-Regelkreises.

Das BDE-System ist quasi der Fühler in

der Fertigung – mit der Aufgabe, Soll-

Ist-Abweichungen zu erkennen und sofort

an das PPS-System rückzumelden,

um unverzüglich Maßnahmen ergreifen

zu können. Diese Aufgabe kann es

aber nur erfüllen, wenn es computer-

MIDRANGE MAgAZIN · 04/2008

PERSONALMANAgEMENT & ZEITWIRTSCHAFT

BDMS von B IT Solution erkennt Soll-Ist-Abweichungen

Zettelwirtschaft ausmerzen

Ohne so genannte Betriebsführungssysteme kommt kein Fertigungsbetrieb mehr aus,

wenn er wirtschaftlich produzieren und damit wettbewerbsfähig sein möchte. Doch ein

entscheidender Faktor wird immer noch oft sträflich vernachlässigt: die Erfassung der

Daten, mit denen diese Systeme gefüttert werden.

gestützt ist, auf Realtime-Basis arbeitet

und wenn es mit dem PPS-System Daten

über entsprechende Schnittstellen

austauschen kann. Das gilt auch bei

der Personalzeiterfassung mit Schnittstellen

zu Entgeltsystemen.

Das sind die Ergebnisse eines integrierten

Systems:

ó Zuverlässige Terminaussagen

ó Höhere Verfügbarkeit bei gleichzeitiger

Bestandsminimierung

ó Fehlteile-Risikominimierung

ó Dispositionssicherheit

ó Zeitnahe, aktuelle Mitarbeiter-

Einsatzplanung

ó Qualitätskontrolle und Qualitäts-

sicherung

ó Sicherstellung der Logistik

Diese Anforderungen sind nur mit

einem alle Geschäftsprozesse umfassenden

System zu erfüllen, das die

Betriebsdaten, die für die Steuerung

notwendig sind, direkt am Arbeitsplatz

erfasst, sie in Realtime weiterleitet und

sofort verarbeitet. Gesucht wird also

ein BDE-System mit geeigneten Schnittstellen,

das Daten wie aus einem Guss

austauschen kann.

Im Software-System BDMS (Betriebsdaten-Management-System)

des

Wuppertaler Herstellers B IT Solution

GmbH findet man das. Es ist ein branchenneutrales,

modulares System für

die Erfassung, Übertragung und Auswertung

von Betriebsdaten. Es enthält

folgende, einzeln oder integriert installierbare

Module:

ó Maschinendaten: Laufzeiten, Rüstzeiten,

Ausfallzeiten- und gründe

ó Personalzeitwirtschaft und Zutrittskontrolle:

Arbeitszeitmodelle, Zeitkonten,

Schichtpläne

ó Auftragsdaten: Beginn und Ende

eines Arbeitsgangs, Vorgabezeit,

Unterbrechungszeit, Mengen

ó Qualitätsdaten: Regelkarten,

Histogramme, Prüfungsprotokolle,

Prüfungsplanung

permanenter Überblick

Die zeitnahe Rückmeldung garantiert

einen permanenten Überblick über die

Fertigungskapazitäten – beispielsweise

über Engpässe, Personalanwesenheiten

etc. –, so dass im Bedarfsfall sofort entsprechende

Maßnahmen eingeleitet

werden können. Nur so ist eine rationelle

Betriebssteuerung möglich sowie

eine gleichmäßige Produktionsauslastung

und eine Verkürzung der Durchlaufzeiten

gewährleistet.

Die Rückmeldung durch das BDE-

System führt gleichzeitig zur Bewertung

der Ist-Kosten und ermöglicht so

eine mitlaufende Kalkulation: Die Wertschöpfung

in der Fertigung ist direkt

festgehalten. Die ständige Kontrolle der

Kosten ist überhaupt das wichtigste Ziel

für die Investitionen in die kostenintensive,

rechnerunterstützte Fertigung.

Die bei jedem Angebot latente Unsicherheit,

ob der Auftrag wirtschaftlich

ausführbar sei, gehört nun der Vergangenheit

an. Wolfgang Ziehmann ó

B IT Solution gmbH, Wuppertal

www.b-solution.de


PROMOTION PRODUKTVORSTELLUNG

Personalcontrolling mit der

EIS Edition für LOGA ® /400 *

Auf der Basis des aruba EIS Enterprise

Information System, hatte die BMU Beratungsgesellschaft

Mittelständischer Unternehmen

mbH, Northeim gemeinsam

mit der aruba informatik GmbH, Fellbach

nach dem Erfolg mit der „EIS Edition für

DKS“ eine „EIS Edition für LOGA ® /400“

entwickelt, mit der auf der iSeries (IBM

System i) ein sehr effizientes Personalcontrolling

betrieben werden kann.

Diese erste Version wurde zum Jahresende

2007 an die P&C Midrange GmbH,

Böblingen, mit dem Ziel übergeben, die

standardisierte Bereitstellung eines

multidimensionalen Analysetools für

LOGA ® /400 zu realisieren. Ab sofort

steht den LOGA ® /400 Anwendern nun

dieses neue BI-Werkzeug zur Verfügung.

Mit der EIS Edition für LOGA ® /400 erhalten

Sie eine vorkonfigurierte Lösung

zur multidimensionalen Analyse von

Daten aus LOGA ® /400. Neben dem

klassischen Reporting, ermöglicht es

die Untersuchung der Daten aus jedem

Betrachtungswinkel und in beliebigen

Kombinationen und das in allen Detaillierungsstufen

und nach frei wählbaren

Hierarchien. Ein Fundus von Personalberichten

rundet diese Lösung ab. Die

hochsensiblen Personaldaten bleiben

native auf der iSeries (IBM System i).

Eine Datenreplikation wie bei anderen

BI-Systemen ist nicht erforderlich.

Einsatzgebiete in der Personalstatistik

ó Flexibles Reporting von Personalkenn-

zahlen

ó Analysen über Fluktuation, Neueinstellungen,

Fehlzeiten, Kopfzahlen

oder Altersstruktur

ó KPIs (Indikatoren) für Ihre Kennzahlen

ó Vordefinierte Berichte zur Erfüllung

gesetzlicher Vorgaben (z. B. Energiesteuererstattung)

Einsatzgebiete im Personalkostenmanagement

ó Auswertungen nach Lohnkosten, Kostenart,

Tarif und Kostenstellen

ó Analyse von Überstunden für die Kosten-

und Kapazitätsplanungen

ó Vielfältige Gehalts- und Personalpla-

nungen

ó Analyse von Personalkosten/Arbeitgeberleistungen

und deren Entwicklung

Mit der EIS Edition für LOGA ® /400 bewegen

Sie sich per Mausklick in vordefinierten

Personalstamm- und bewegungsdaten

(Lohnscheinen) und erhalten exakt

die Informationen, Zusammenfassungen,

Übersichten und neue Erkenntnisse, die

Sie für Ihre Arbeit benötigen.

Funktionale und allgemeine Aspekte

ó Speziell entwickelte Data Warehouse

Lösung – ROLAP Technologie

ó summierte und bereinigte Daten

ó Drill Down Funktionalität direkt aus

dem Bericht

ó Integriertes Frühwarnsystem mit automatisierter

Berichts-Erstellung

ó Grafische Darstellungen und Analysen

(z. B. Trends, Forecasts)

ó Integrierte Planung

ó Native Nutzung der DB2/400 auf der

System iSeries (IBM System i)

ó Standardentwicklung inkl. Entwickler-

Hotline und Wartung

Wirtschaftlichkeit und Implementierung

ó Einsetzbar innerhalb von nur

einem Tag durch viele zertifizierte

LOGA ® /400 Partner

ó Gutes Preis- Leistungsverhältnis

(ab 3.800,– €)

* LOGA ® /400 ist ein Produkt zur Personalabrechnung

von der P&I AG, Wiesbaden

ANBIETER

aruba informatik GmbH

Raiffeisenplatz 7

D-70736 Fellbach

Telefon +49 711 55 03 73 30

Fax: +49 711 55 03 73 31

info@aruba-informatik.de

www.aruba-informatik.de

BMU Beratungsgesellschaft

Mittelständischer Unternehmen

mbH

Friedrich-Ebert-Wall 21

37154 Northeim

Telefon +49 5551 9801-0

Fax +49 5551 9801-88

info@bmu-beratung.com

www.bmu-beratung.com

P&C Midrange GmbH

Hanns-Klemm-Straße 5

71034 Böblingen (Hulb)

Telefon +49 7031 41 07 100

Fax: +49 7031 41 07 205

vertrieb@midrange-gmbh.com

www.midrange-gmbh.com

PRODUKTE

EPM Enterprise

Performance Management

ó EIS Editionen für DKS, LOGA ® /400,

Schilling (Datawarehouse, BI)

ó EIP webbasiertes Info- und

Reporting Portal

ó ESC Kennzahlen-Cockpit, Balanced

Scorecard

Branche

Branchenunabhängig

Besuchen Sie uns auf dem

iNN-Partner-Camp vom

8. – 9. 5. 2008 in Bad Nauheim

04/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

1


20

SCHWERpUNKT

Erst mit einem systematischen Bewerbermanagement

lassen sich die

erhofften Effizienzgewinne voll ausschöpfen.

Insbesondere für spezialisierte

Fachkräfte und junge High Potentials

ist das Internet längst zum wichtigsten

Medium bei der Suche nach einem

neuen Arbeitsplatz geworden. Wer

im Wettbewerb um die besten Talente

nicht das Nachsehen haben will, sollte

die bevorzugten Informations- und Bewerbungskanäle

von Stellensuchenden

umfassend bedienen. Das haben offenbar

inzwischen die meisten Arbeitgeber

erkannt, wie die aktuelle Studie

„Recruiting Trends 2008“ des Centre of

Human Resources (CHRIS) der Universitäten

Frankfurt am Main und Bamberg

sowie des Karriereportals Monster

belegt. Demzufolge veröffentlichen die

befragten Top-1.000-Unternehmen in

Deutschland bereits rund 89 Prozent

ihrer offenen Stellen auf der eigenen

Website, mehr als die Hälfte will dabei

künftig den komfortablen Weg der Formularbewerbung

unterstützen.

Weltweit Führungskräfte suchen

Die Personalrekrutierung via Internet

eröffnet neue Horizonte in der Ansprache

und Suche qualifizierter Bewerber.

Professionell gestaltete Karriereseiten

auf der Unternehmens-Webseite stärken

das Image als Arbeitgeber, dringend

gesuchte Fachkräfte werden nicht

nur regional, sondern weltweit angesprochen.

Allerdings wächst mit der

Chance, möglichst viele Top-Bewerber

MIDRANGE MAgAZIN · 04/2008

PERSONALMANAgEMENT & ZEITWIRTSCHAFT

Bewerbermanagement mit System

Effiziente Recruiting-Prozesse

Die Nadel im Heuhaufen, sprich den geeignetsten Mitarbeiter für eine bestimmte Stelle

zu finden, ist ein zeit- und kostenintensiver prozess. Kein Wunder, dass immer mehr Unternehmen

die potenziale des e-Recruitings für sich entdecken und von der klassischen

Bewerbungsmappe zunehmend auf Online-Bewerbungen umstellen.

zu erreichen, auch das Aufkommen der

zu bearbeitenden Bewerbungen. Und

dann heißt es, aus der Masse gezielt die

besten Kandidaten herauszufiltern.

Eine weitere Herausforderung stellt

die Bewältigung der Medienbrüche dar.

Denn nach wie vor wird ein gewisser

Teil an Bewerbungen in Papierform

eingehen. Fehlt ein strukturierter Online-Fragebogen

auf der Homepage,

schicken zudem viele Bewerber ihre

Unterlagen stattdessen per E-Mail mit

Anhängen.

Folgerichtig halten die meisten Unternehmen

laut der oben genannten

Studie auch in anderen Teilprozessen

der Personalbeschaffung, wie etwa der

Bewerberverwaltung oder der Vorselektion,

den Einsatz moderner Informationstechnologie

für sinnvoll. Noch aber

klaffen Lücken zwischen Wunsch und

Wirklichkeit: Während fast 90 Prozent

der befragten Unternehmen ihr Bewerbermanagement

durch stärkere IT-Unterstützung

optimieren möchten, setzt

dies erst gut die Hälfte tatsächlich um.

Von der Stellenausschreibung über

die Kommunikation zwischen Unternehmen

und Bewerber bis zur Auswahl

und Einstellung – eine integrierte

Gesamtlösung, die den kompletten Recruiting-Prozess

abbildet, bietet das

Bewerbermanagement des HR-Systems

perbit.views. Es erlaubt den parallelen

Zugriff sowohl auf Brief- als auch auf

Online-Bewerbungen und stellt einen

durchgängig digitalen Datenfluss sicher.

Klar definierte Workflows mit

Termin- und Aufgabenüberwachung

sorgen dafür, dass nichts vergessen

wird. Eingangsbestätigungen, Absageschreiben

oder Einladungen zum

Vorstellungsgespräch generiert das

System automatisch. Das entlastet die

Personalverantwortlichen von zeitraubenden

Routineaufgaben und verkürzt

die Durchlaufzeiten der Bewerbungen

erheblich.

Strukturiertes Online-Formular

Per Knopfdruck lassen sich Stellenausschreibungsdaten

aus dem Bewerbermanagement

erzeugen und werden

zum Online-Stellenmarkt auf der

firmeneigenen Webseite übertragen.

Bewerber haben die Möglichkeit, ein

strukturiertes Online-Formular auszufüllen

sowie eine Initiativbewerbung zu

schicken. Die eingehenden Bewerberdaten

fließen wiederum automatisiert

in das System zurück und stehen direkt

zur weiteren Bearbeitung bereit. Über

den IT-gestützten Abgleich von Anforderungs-

und Qualifikationsprofilen ist

eine Vorauswahl geeigneter Bewerber

rasch getroffen. Quasi im Nebeneffekt

wird ein elektronischer Kandidaten-

Pool aufgebaut, auf den das Unternehmen

jederzeit zurückgreifen kann, sobald

eine offene Stelle zu besetzen ist

– die ideale Basis für ein zukunftsgerichtetes

Talentmanagement. ó

perbit Software gmbH, Altenberge

www.perbit.de


pERSONAL2008 in der neuen Messe Stuttgart

People, performance, technology

Eine vielversprechende Mischung aus Neuem und Bewährtem bietet die pERSONAL2008:

Die älteste Fachmesse für personalmanagement in Deutschland bleibt nach ihrem Umzug

im Jahr 2006 weiterhin in Stuttgart, bezieht aber innerhalb der baden-württembergischen

Landeshauptstadt einen neuen Standort.

Die Personalverantwortlichen treffen

sich am 9. und 10. April erstmals

in der Neuen Messe Stuttgart.

„People, performance & technology“

– der neue Standort bietet ideale Rahmenbedingungen

für die neunte Fachmesse

für Personalmanagement, die

ihrem Untertitel mehr denn je gerecht

wird: In dem hochmodernen Gebäude

mit einzigartiger Anbindung an Flughafen,

Autobahn und Zugverkehr präsentieren

Unternehmen ihre aktuellen

Produkte und Dienstleistungen für das

Personalwesen auf einer Fläche von

10.000 Quadratmetern.

Im vergangenen Jahr beteiligten

sich mehr als 200 Aussteller an dem

Branchen-Event für den süddeutschen

®

Raum, das insgesamt 2.507 Fachbesucher

in seinen Bann zog. Neben den

Standpräsentationen der Anbieter

nutzten die Fachbesucher das hochka-

rätige Programm in drei Praxisforen,

um sich einen umfassenden Überblick

über neue Tools und Trends für das Personalwesen

zu verschaffen.

Das Angebot an Keynote-Vorträgen,

Podiumsdiskussionen und Best-Practice-

Beiträgen ist zum Markenzeichen des

Veranstalters spring Messe Management

geworden. Wegen der großen

Nachfrage wird es in diesem Jahr noch

erweitert: Die Zahl der Vortragsbühnen

erhöht sich auf vier. Schon jetzt steht

fest, dass sich viele Fachverlage und

–verbände am Programm beteiligen –

darunter die Wirtschaftsjunioren Stuttgart,

die im Vorjahr bereits ein großes

Publikum erreichten. Das breite

Themenspektrum deckt

alle aktuellen Handlungsfelder

im Personalwesen ab,

so etwa arbeitsrechtliche

Aspekte, Personalentwicklung,

Recruiting,

®

und Wissensmanagement.

Eine neue Attraktion

erhält der

Bereich Weiterbil-

dung und Training: Mit einer großen

Aktionsfläche Training, auf der Trainer

und Berater Kostproben aus ihrem Angebot

in Live-Atmosphäre bieten, wird

hier eine spezielle

Plattform für interaktiveBegegnungen

und Erlebnisse

geschaffen.

Durch die Teilnahme

an Kurzseminaren und Trainingseinheiten

erhalten Interessenten die

einzigartige Gelegenheit, Weiterbildungs-

und Beratungsangebote auf ihre

Güte zu testen. Als lebendiges Element

mit Mitmach-Charakter hat sich das

Konzept der Aktionsfläche auf anderen

HR-Messen des Veranstalters bereits

vielfach bewährt.

Damit sich die Fachbesucher leicht

an ihren Interessengebieten orientieren

können, ist der Hallenplan thematisch

gegliedert: Die drei Ausstellungsbereiche

Personalsoftware und Zutrittskontrolle,

Dienstleistungen und Beratung

sowie Weiterbildung und Training

finden sich übersichtlich in Gruppen

angeordnet. ó

MESSE-INFO

pERSONAL 2008

9.–10. April 2008

Landesmesse Stuttgart

Halle 9 – Eingang West

spring Messe Management gmbH

& Co. Kg, Mannheim

www.personal-messe.de

04/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

21


22

SCHWERpUNKT

Zukunftssicherheit, umfassende Sozialleistungen

und schnelle Aufstiegschancen

stehen bei den Bewerbern

ganz oben auf der Kriterienliste für den

Wunsch-Arbeitgeber. Häufig setzen sie

dabei auf große Unternehmen. Kleine

und mittelständische Betriebe haben es

im Hinblick auf den knappen

Bewerbermarkt nicht

leicht.

Um dieser Entwicklung

zu begegnen, benötigen

gerade KMUs ein

effizientes Personalmanagement

– mit dem Ziel,

das Potenzial ihrer Mitarbeiter

auszuschöpfen und

sie langfristig zu behalten.

Es gilt also, das Personal

entsprechend seiner

Fähigkeiten einzusetzen

und es gezielt zu fördern.

Eine andere Herausforderung

ergibt sich, wenn

Mitarbeiter wegen Krankheit,

Schwangerschaft,

Umorientierung oder Pensionierung

gehen. In diesen

Fällen verliert der Betrieb wichtige

Wissensträger. Die Herausforderung

besteht darin, diese Lücken zu schließen

und geeignete Nachfolger für die

frei gewordenen Schlüsselpositionen

zu rekrutieren.

Aktuelle Themen mit denen sich

Personalverantwortliche und Führungskräfte

beim Personalmanagement derzeit

auseinandersetzen müssen, sind

beispielsweise das Talentmanagement

oder die Nachfolgeplanung. Die Grund-

MIDRANGE MAgAZIN · 04/2008

PERSONALMANAgEMENT & ZEITWIRTSCHAFT

Mit der passenden Software strukturiert arbeiten

Talentsuche einfach gemacht

Das Finden von qualifizierten Mitarbeitern stellt Unternehmen heute vor eine große Herausforderung.

Zudem wird es für die Firmen immer schwieriger, ihre besten Kräfte zu halten.

Gezieltes personalmanagement ist gefragt.

lage für eine effektive Vorgehensweise

bilden transparente, aktuelle und gut

strukturierte Personaldaten.

Um gezieltes Personalmanagement

betreiben zu können, ist es wichtig,

alle Kompetenzen der Mitarbeiter im

Unternehmen zu visualisieren, um zu

Eine passende Software ist das Rüstzeug für Herausforderungen

in der Personalwirtschaft

sehen wo entsprechende Talente oder

auch Fähigkeiten vorhanden sind. Bei

der Nachfolgeplanung geht es darum,

Mitarbeiter für die Übernahme einer

bestimmten Stelle zu identifizieren und

sie auf diese Position vorzubereiten. Bereits

ab einer Unternehmensgröße von

mehr als hundert Mitarbeitern ist das

ohne entsprechende maschinelle Unterstützung

ein aufwändiges Unterfangen.

Hier bietet sich der Einsatz einer

Software für Personaldatenmanage-

ment an – wie der OrgPublisher von

Aquire. Mit diesem Tool ist es möglich,

die gewünschten Daten – sowohl für die

Nachfolgeplanung als auch für das Management

von Talenten – strukturiert

und übersichtlich aufzubereiten.

Um einen Überblick über die Belegschaft

zu erhalten, sollte zum

einen dargestellt werden, welche

Positionen die einzelnen

Mitarbeiter bekleiden und

wie diese Positionen in Beziehung

zueinander aussehen.

Zum anderen sollten diese

Informationen mit Daten zu

besonderen Talenten oder

beruflichen Zielen jedes Einzelnen

in Verbindung gesetzt

werden.

Plant man einen Mitarbeiter

ins Ausland zu entsenden,

kann auch hier der Einsatz

von OrgPublisher hilfreich

sein. Denn hierbei tauchen

verschiedene Fragen auf: Beherrscht

der Mitarbeiter die

jeweilige Sprache, um sich

im neuen Arbeitsumfeld verständigen

zu können? Konnte er bereits

Auslandserfahrung sammeln, kennt er

die Kultur des Landes, welches Knowhow

bringt er mit? Sind diese Daten zu

den jeweiligen Mitarbeitern eingetragen,

kann man sie entsprechend visualisieren,

um eine übersichtliche Aufstellung

der Kompetenzen zu erhalten.

Andrew Simmons ó

Aquire Europe & Middle East, Bütschwil (CH)

www.aquire.com


PROMOTION ANBIETERPROFIL

Erfolgsrezepte für Personaler

TDS – Ihr HR-Spezialist für Software und Services

Wer kümmert sich um die Lohn- und Gehaltsabrechnung,

wer erstellt Bescheinigungen,

wer ist der Ansprechpartner

für Mitarbeiter, Pensionäre und Rentner,

wer aktualisiert die Personalstammdaten?

Für diese und andere Routineaufgaben

ist die Zeit Ihrer hochqualifizierten

Personaler eigentlich zu schade. Dennoch

verschwinden in Personalabteilungen

Einsatz, Energie und Kreativität

oft zwischen Aktendeckeln und Ablagesystemen.

Hier setzt der Geschäftsbereich

HR Services & Solutions der TDS

AG an: Er bietet umfassende Lösungen

und Dienstleistungen, um Personalabteilungen

zu entlasten und Kosten zu

senken. Das Portfolio reicht von maßgeschneiderter

und branchenspezifischer

HR-Software über die digitale Personalakte

bis hin zur Auslagerung kompletter

Geschäftsprozesse (Business Process

Outsourcing). Mit etwa 700.000 abgerechneten

Personalstammsätzen im Monat

ist TDS in diesem Segment Marktführer

in Deutschland.

Das Leistungsspektrum der TDS-Software

umfasst alle für die Personalabteilung

relevanten Aufgaben und Funktionen.

Dazu zählen das Zeitmanagement,

das Personalmanagement sowie

die Personalabrechnung. Das Angebot

reicht dabei bis hin zu digitalen Perso-

nalakten, dem Bewerbermanagement

sowie der Zutrittssteuerung. Durch den

modularen Aufbau der Software erhalten

Unternehmen Lösungen, die genau

auf ihre spezifischen Anforderungen zugeschnitten

sind. Zudem ermöglichen

offene Schnittstellen auch die Anbindung

anderer Applikationen sowie die

Datenübernahme.

Nicht nur die richtige HR-Software erleichtert

Ihrer Personalabteilung die Arbeit

und hilft Ihnen, Kosten zu senken.

Auch das Auslagern der Lohn- und Gehaltsabrechnung

oder der gesamten HR-

Anwendungen an einen externen Dienstleister

ist für viele Unternehmen eine

echte Alternative. So übernimmt TDS für

Sie nicht nur die Payroll Services, sondern

auf Wunsch auch das so genannte

Hosting. Ihre Software läuft dabei in

unserem Rechenzentrum, das höchste

Sicherheitsanforderungen erfüllt. Darüber

hinaus bieten wir Ihnen auch das

Application Management an: Wir aktualisieren

die Anwendung und halten sie

bei gesetzlichen oder tarifvertraglichen

Änderungen ständig auf dem neuesten

Stand. Die Meldungen an die Sozialversicherungsträger,

Krankenkassen oder

Zusatzversorgung sowie die administrativen

Aufgaben erledigen wir ebenfalls

für Sie.

ANBIETER

TDS HR Services &

Solutions GmbH

Konrad-Zuse-Straße 16

74172 Neckarsulm

FreeCall 0800 2337777

info@tds.de

www.tds.de

Gründungsjahr 1975

900 Mitarbeiter

ca. 2000 Kunden

Regionale Schwerpunkte:

Deutschland, Österreich, Schweiz

KOMPETENZBEREICHE

Thomas Eggert

Geschäftsleitung

TDS HR Services

& Solutions

GmbH

HR Services

Auslagerung von Geschäftsprozessen;

Software für Personal- und Rechnungswesen

sowie Sozialwirtschaft

IT Outsourcing

– vom Application Hosting bis zum

Betrieb der kompletten IT-Infrastruktur

IT Consulting

mit den Schwerpunkten SAP- und

ECM-Beratung

04/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

2


24

SCHWERpUNKT

Edeka, Aldi Süd oder die Schweizer

Buchhandelsgruppe Thalia beweisen,

dass Workforce Management ein

Weg zu besserem Service und mehr

Wettbewerbsfähigkeit ist – ohne zusätzliche

Personalkosten. Eine aktuelle

Untersuchung von OC&C Strategy

Consultants hat gezeigt, dass im Bekleidungshandel

nur ein Viertel aller

Kunden qualifiziert beraten wird. Drei

Viertel verlassen den Laden ohne direkten

Verkäuferkontakt, nur jeder

Fünfte wird zum Käufer. Die Ursache

liegt in der mangelnden Planung und

Steuerung des Verkaufspersonals. Die

bedarfsorientierte Gestaltung der Arbeitszeiten

ist ein effektiver Weg aus

diesem Dilemma. Es geht darum, den

Mitarbeitereinsatz an der Kundenfrequenz

auszurichten, den Service-Level

zu steigern und gleichzeitig die Kosten

zu optimieren. Dazu muss der im Handel

stark schwankende Personalbedarf

genau prognostiziert werden.

planungs- und prognosefunktion

Das ist nur mit Hilfe einer Software

möglich, die Planungs- und Prognosefunktionen

zur Verfügung stellt und

auf die Bedürfnisse des Handels abgestimmt

ist. Anhand früherer Daten erkennt

man zum Beispiel, wie sich das

Kaufverhalten an Brückentagen oder

der Abverkauf von Saisonware gestaltet.

Je nach Handelsformat oder Beratungsintensität

müssen individuelle

Faktoren wie Kundenfrequenzanalysen,

Umsätze und Kassendaten in die

Planung einfließen. Dank moderner

MIDRANGE MAgAZIN · 04/2008

PERSONALMANAgEMENT & ZEITWIRTSCHAFT

Service verbessern, personalkosten senken

Damit der Kunde König bleibt

Der Einzelhandel kämpft mit hohen personalkosten. Nach dem Wareneinsatz ist das personal

der größte Kostenfaktor. Hier liegen enormes potenzial und eine große Herausforderung

dicht beieinander. personalreduzierung senkt die Servicequalität und letztlich den Umsatz.

Technik lassen sich inzwischen auch

Wetterprognosen einbinden. So kann

man Umsatzerwartung und -verteilung

sehr gut planen.

Eine integrierte Software unterstützt

den Planer dabei, den richtigen

Eine,

die zu Ihnen hält!

DIE ERP II -SOFTWARE FÜR STARKE UNTERNEHMEN

Semiramis Partner

auf der CeBIT 2008:

WWW.SEMIRAMIS.COM

Semiramis hat unser Unternehmen

verändert und die

Marktchancen erweitert. Semiramis

öffnet viele Türen.

Wir können Semiramis mit

gutem Gewissen weiterempfehlen.

Özgür Bender,

Geschäftsführer

KANZ Kindermoden

Halle 5

Stand C16

Mitarbeiter mit der richtigen Qualifikation

zur richtigen Zeit für den richtigen

Arbeitsplatz einzuteilen. Damit alle

für die bedarfs- und kostenoptimierte

Disposition relevanten Personaldaten –

beispielsweise An- und Abwesenheiten

oder Zeitkontenstände – zur Verfügung

stehen, muss eine Komponente für Arbeitszeitmanagement

integriert sein.

Dazu gehören die Funktionen Zeiterfassung,

-bewirtschaftung, -bewertung

und -auswertung.

Eine professionelle Software bietet

außerdem die Möglichkeit, Mitarbeiterqualifikationen

zu verwalten und

sie mit der für eine bestimmte Aufgabe

notwendigen Kompetenz abzugleichen.

Die auf Java (J2EE) basierende Atoss

Retail Solution verfügt über solch eine

Funktion: Geschäftsprozesse können

so hinerlegt werden, dass bei der

Disposition automatisch die jeweiligen

Qualifikations- oder Anwesenheitserfordernisse

berücksichtigt werden. Das

ist auch in Verbindung mit definierten

Besetzungstypen – zum Beispiel Notfall-,

Minimal- und Optimalbesetzung

– möglich.

Mehr Transparenz

Die Atoss Retail Solution verfügt darüber

hinaus über Module für Management-Informationen

und Employee

Self Service. So profitieren auch Management

und Mitarbeiter von mehr

Transparenz rund um die Arbeitszeit.

Wichtig ist in jedem Fall, dass das eingesetzte

IT-Instrument nicht nur höchste

Funktionalität bietet, sondern auch

plattformunabhängig, skalierbar und

parametrierbar ist.

Viele Handelsunternehmen haben

erkannt, wie groß das Potenzial des

bedarfsorientierten Personaleinsatzes


ist. Edeka beispielsweise hat eine

einheitliche Plattform für effizientes

Arbeitszeitmanagement und

bedarfsorientierten Personaleinsatz

eingeführt. Die Arbeitszeiten

werden jetzt direkt in den Filialen

geplant, kontrolliert und auf Kostenstellen

gebucht; der Zentrale

stehen sie jederzeit zur Verfügung.

Der nächste Schritt ist die Personalbedarfsermittlung

anhand von

Kassen- beziehungsweise Umsatzdaten

und Kundenfrequenzen. Allein

die im administrativen Bereich

erzielten Einsparungen übertrafen

die Erwartungen der Geschäftsführung

bei weitem. Noch signifikantere

Auswirkungen erhofft man

sich von der Personaleinsatzplanung.

Mehr als 11.000 Mitarbeiter

der Edeka Minden-Hannover in

Verkauf, Logistik, Großhandel und

Produktion werden bereits über

das System disponiert und verwaltet.

Die Ausweitung auf alle 24.000

Mitarbeiter im Konzern erfolgt.

In den 1.500 Filialbetrieben

von Aldi Süd werden die Arbeits-

zeiten über eine Software für Arbeitszeitmanagement

geplant und

administriert. Das schafft unternehmensweite

Transparenz und

vereinfacht den flexiblen Einsatz

des Personals – auch über Filialen

hinweg. Der Schweizer Buchhandelsgruppe

Thalia ist es gelungen,

durch kurzfristige bedarfsorientierte

Personaldisposition die Überstunden

im Verkauf innerhalb von

sieben Monaten um 75 Prozent zu

reduzieren.

Eine Arbeitszeitgestaltung, die

am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet

ist, hat auch in anderen personalintensiven

Branchen Zukunft.

Workforce Management leistet einen

wesentlichen Beitrag dazu, die

Wettbewerbsfähigkeit deutscher

Unternehmen in einem globalen

Markt langfristig zu sichern.

Elke Jäger ó

www.atoss.com

Die Buchhandelsgruppe

Thalia

reduzierte ihre

Überstunden um

75 Prozent

ATOSS Software Ag, München

2

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2

SCHWERpUNKT

Ein Event ist also Chance und Risiko

zugleich. Häufig wird der Aufwand

unterschätzt. Bei Firmen, die auf SAP

setzen, ist eine performante Software-

Lösung gefragt, deren Funktionalität

weit über den Standard hinaus geht

und sich zugleich naht- und problemlos

in die vorhandene ERP-Infrastruktur

implementieren lässt.

Selten haben Unternehmen

eine bessere Gelegenheit,

ihre Kunden und

Interessenten in so großer

Anzahl zu treffen wie auf

Messen und Events. Doch

eine erfolgreiche Veranstaltung

gibt’s nicht gratis.

Der Aufwand an Manpower

und finanziellen

Ressourcen ist immens.

Mit dem im SAP-

Modul Human Capital

Management (HCM) implementiertenVeranstaltungsmanagement

lassen sich in erster Linie interne

Schulungsmaßnahmen und Trainings

verwalten. Für das professionelle Management

einer Großveranstaltung

bedarf es allerdings bedeutend mehr

Performance. Denn bei Messen, Kongressen,

Hauptversammlungen, Preisverleihungen

etc. sind grundsätzlich

andere Prozesse zu beachten als bei

klassischen Schulungen. Nicht nur,

dass die Anzahl der Teilnehmer in der

Regel weitaus größer ist. Zum Teil sind

sie anonym (Konzerte) und teils mit

Diskretion zu behandeln (VIP-Liste).

Um diesen unterschiedlichen Ansätzen

gerecht zu werden, ist eine kon-

MIDRANGE MAgAZIN · 04/2008

PERSONALMANAgEMENT & ZEITWIRTSCHAFT

Effiziente Durchführung von Veranstaltungen im SAp-Umfeld

Event-Management für Profis

Zukünftige Geschäftsbeziehungen lassen sich am besten beim persönlichen Meinungsaustausch

mit Kunden und Interessenten knüpfen. Ob die Anbahnung neuer und die Festigung

bestehender Kontakte erfolgreich ist, hängt vom Gelingen der Meetings ab.

sequente Weiterentwicklung der SAP-

Komponente HCM notwendig. Exakt

an dieser Stelle setzt das Tool h:c Event

von hartung:consult an. Die Lösung

bedient sich verschiedener Features

des SAP-Moduls CRM sowie weiterer

Vertriebs-, Controlling-, Finanz- und

Materialwirtschaftsfunktionen; es ver-

knüpft sie über automatische Schnittstellen

mit SAP HCM. Das sorgt für

einen problemlosen Datenaustausch

zwischen den einzelnen Komponenten

der Unternehmens-Software. So lassen

sich viele Marketing-Aktionen – wie

die Zielgruppenverwaltung oder das

Kontaktmanagement – umsetzen, deren

Daten eine wichtige Rolle bei der

Organisation eines Events spielen.

Das Event-Management-Tool des

Berliner Unternehmens bietet die

Möglichkeit, sämtliche Veranstaltungstypen

jeder Größenordnung über den

gesamten Lebenszyklus – von der

Planung über die Realisierung bis zur

Auswertung – zu begleiten. Die Pla-

nung umfasst Funktionen wie die intelligente

Verwaltung der Resourcen und

Korrespondenzen, das Einladungsmanagement

sowie die Erstellung erster

Prognosen zur Kosten- und Gewinnermittlung.

Check-Listen unterstützen

die Durchführung der Events. Mit h:c

Event können die Verantwortlichen

noch während der laufenden

Veranstaltung mittels mobiler

Geräte Umfragedaten sammeln,

um ein zeitnahes Feedback

zu erhalten und gegebenenfalls

in Echtzeit reagieren

zu können.

Auch nach einer Veranstaltung

erweist sich die Lösung

als sehr hilfreich. Ohne großen

Aufwand lässt sich etwa die

Korrespondenz (Dankesschreiben

etc.) ohne großen Aufwand

mit wenigen Maus-Klicks erledigen.

Wenn seitens des Veranstalters

spezifische Anforderungen

an die Software gestellt werden, ist

das kein Problem. h:c Event ist flexibel

einsetzbar und kann entsprechend den

Kundenwünschen angepasst werden.

Apropos flexibel: Der Nutzer kann

über das Internet 24 Stunden am Tag,

an 365 Tagen und von jedem Ort der

Welt auf die Anwendung zugreifen.

So ist er stets über den Status Quo des

Events auf dem Laufenden und hat das

Management jederzeit voll im Griff.

Jörn Kranich ó

hartung consult gmbH, Berlin

www.hartung.de


Effizient und grenzenlos

Projektplanung leicht gemacht

Die Zusammenstellung von projektteams wird immer flexibler. Webbasierte

Software-Lösungen erleichtern die Kommunikation und Zusammenarbeit, auch

über Unternehmensgrenzen hinweg.

projektmanagement etabliert sich

in Wirtschaft und Verwaltung als

zentrale Arbeitsmethode. Um effizient

planen und steuern zu können, wird

der Einsatz einer unterstützenden Software

immer wichtiger. Insbesondere

wenn mehrere Projekte parallel durchgeführt

werden, wenn das Team über

mehrere Standorte verteilt ist oder externe

Mitarbeiter teilnehmen, ermöglicht

eine Projektmanagement-Software

Transparenz und optimale Nutzung von

Ressourcen.

Mitarbeiter Projekten so zuzuteilen,

dass die Ressourcen bestmöglich

ausgelastet werden und gleichzeitig

die Projekte gerecht mit Arbeitskräften

versorgt werden, ist eine der Herausforderungen

des Projektmanagements.

Zentrale Datenerfassung

Die Software Projektron BCS setzt dabei

auf eine zentrale Erfassung aller

Daten. Auf Grundlage individueller Arbeitszeitmodelle,

Terminplanung und

Beschäftigung in anderen Projekten

wird die Verfügbarkeit der Mitarbei-

ter berechnet. Auch Krankheit und

Urlaub sowie die Grundlast, die sich

aus Tagesgeschäft und Reserven für

Unvorhergesehenes ergibt, erfasst und

berücksichtigt Projektron BCS für die

Ressourcenplanung. Die Zuweisung

von Ressourcen zu Projekten erfolgt

abhängig von Projektprioritäten und

Auslastung, unterteilt nach Qualifikationen

und Mitarbeiter-Standort. Eine

Ressourcenmatrix zeigt auf einen Blick

die Auslastung der Mitarbeiter und

markiert Überlastungen rot.

Eine Anpassung der Zeitplanung an

die Ressourcenauslastung ist außerdem

möglich. Nach welcher Reihenfolge beim

Kapazitätsvergleich

Aufgaben abgearbeitet

und Vorgänge verschoben

werden, legt

der Anwender durch

Angabe von Prioritätsregeln

fest. Eine

Priorität könnte das

früheste Startdatum

sein oder auch der

mit der Aufgabe verbundene

Aufwand.

Ebenso lässt sich

verhindern, dass eine Aufgabe mit vielen

Nachfolgern vorschnell verschoben

wird und infolgedessen zahlreiche abhängige

Vorgänge ebenfalls umgeplant

werden müssen. Sollen Start- und Endtermine

bestimmter Aufgaben unverändert

bleiben, können Vorgänge fixiert

werden.

René Syhre, Projektmanager bei der

HanseMerkur Versicherungsgruppe,

die Projektron BCS in der IT-Entwick-

lung einsetzt, schätzt an der Software

insbesondere, dass er immer alle Projektdaten

im Blick behält: „Wir können

jetzt ad hoc abfragen: Sind wir im Plan?

Wie sind die Ressourcen verteilt? Wie

ist die Auslastung?“

So lässt sich rechtzeitig erkennen

und reagieren, wenn ein Projekt aufwändiger

ist als absehbar oder wenn

Kapazitätsengpässe entstehen. Ferner

können auf Grundlage der Ressourcenplanung

Kostenpläne erstellt und

Fertigstellungstermine für Projekte

vorausgesagt werden. Die genaue Erfassung

aller Aufwände hilft nach Ende

eines Projekts bei der Preiskalkulation

für zukünftige Aufträge.

Flexible Rechteverwaltung

Eine besondere Herausforderung im

Ressourcenmanagement stellen Projekte

mit externen Team-Mitgliedern.

Hier ermöglicht die flexible Rechteverwaltung

von Projektron BCS, dass freie

Mitarbeiter, Außendienstmitarbeiter

und auch Kunden unkompliziert und

kostengünstig eingebunden werden

können. Die Web-Basiertheit und der

geringe Installationsaufwand der Software

erleichtern die Team-Zusammenarbeit

auch über Unternehmensgrenzen

hinweg. Über den Browser können

alle Projektbeteiligten unabhängig vom

Standort auf denselben Datenbestand

zugreifen und über eine zentrale Dateiablage

Projektdaten speichern.

Anne-Kerstin Tschammer ó

Projektron gmbH, Berlin

www.projektron.de

04/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

2


28

SCHWERpUNKT

Der Gefahrensieger ist die Sorglosigkeit.

Zwar bieten Programme,

die native auf der iSeries laufen, vielfältige

Sicherheitsoptionen, doch die

meisten Anwender gehen viel zu leichtsinnig

mit ihren Anwendungen und

Daten um. Programme haben oft trotz

Zwangsmenüs „Schlupflöcher“ – beispielsweise

wenn über Funktionstasten

eine Befehlszeile sichtbar wird. Das ist

besonders schlimm, wenn mit Adopted

Authority-, und noch schlimmer, wenn

mit QSECOFR-Berechtigung gearbeitet

wird.

MIDRANGE MAgAZIN · 04/2008

SECuRITY / HA

SUMMARy

Eine sichere IT mit einer hohen Verfügbarkeit

ist für das Überleben eines

Unternehmens unabdingbar. Neben den

Bordmitteln von i5/OS stellen verschiedene

Anbieter ihr Know­how in Sachen Security

und HA unter Beweis.

gefahrensieger Sorglosigkeit

Die iSeries gilt als legendär sicher – und viele Anwender verlassen sich darauf. Zudem hat

die IBM mit der Objektsicherheit eines der anerkannt besten Konzepte realisiert. Reicht das

wirklich aus? Welche Gefahren lauern einem iSeries-Anwender noch auf – und wie soll man

sich schützen? Was bringen Zusatz-Tools, um die iSeries sicherer zu machen?

Zweiter Gefahrensieger ist die Bequemlichkeit

– etwa bei den Zugriffsrechten.

In jedem zweiten System

(Erfahrungswert) haben alle User

der Einfachheit halber eine *ALLOBJ-

Berechtigung. Wo das nicht der Fall ist,

gibt es meistens eine viel zu hohe User-

Zahl mit Sonderrechten.

Schnell aufräumen

Die einzige Möglichkeit, hier Sicherheit

zu schaffen, besteht darin, schnell

aufzuräumen, auch wenn das mit Widerständen

verbunden ist. Denn kaum

werden Systemwerte und Berechtigungen

restriktiver eingestellt, dann

„knallt“ es oder das System atmet nur

noch flach unter der erhöhten Last.

Abhilfe schafft nur eine gezielte Systemanalyse

– entweder durch eigene

Ressourcen oder einen guten externen

Sicherheitsexperten.

Schon das Menü GO SECTOOLS im

Betriebssystem besitzt zahlreiche nützliche

Optionen. Im iSeries-Navigator

lässt sich das Sicherheits-Level definieren.

Software-Spezialisten bieten kostenlos

verwendbare Analyse-Tools an

Mark Evans, iStockphoto.com


(zum Beispiel: iSecurity Assessment).

Ein solches Tool wertet konsequent alle

relevanten Systemwerte, Exit-Points,

Benutzerprofile etc. aus und bietet so

eine gute Übersicht über den allgemeinen

Sicherheitszustand eines Systems.

Es spricht sogar (schriftlich) Änderungsempfehlungen

aus, um Lücken zu

stopfen.

Los geht’s bei den Exit-points

Zugriffe auf die iSeries werden über bis

zu 53 definierte Exit-Points reguliert

(zum Beispiel: Exit-Point QIBM_QTMF_

SVR_LOGON für die FTP-Anmeldung).

Eine Sicherheits-Software registriert

Zugriffe und reguliert den Exit-Point

nach definierbaren Regeln.

Einen Überblick sollte man sich verschaffen,

indem man Systemkontrolle

nutzt. Viele Infos über Aktionen im

iSeries-System gehen verloren, weil

sie nicht protokolliert werden. Dagegen

sind Audit-Funktionen des OS/400

im iSeries-System sehr gut realisiert.

Sie sollten unbedingt genutzt werden!

Wenn sie aktiviert sind, protokollieren

sie Systemwert-Änderungen, Sicherungs-

und Rückspeicherungsoptionen,

SST-Funktionen, Objektänderungen,

Berechtigungsfehler etc. Das Audit-

Journal bietet kaum Auswertungsmöglichkeiten;

dafür empfiehlt sich ein Tool,

das Journaldaten auslesen, formatieren

und direkte Aktionen ausführen kann

– beispielsweise das Beenden eines

Jobs und das Deaktivieren des Benutzerprofils

eines verursachenden, also

potentiell gefährlichen Anwenders.

Die Auditierung kann Änderungen

in Datenbanken nicht feststellen, doch

die IBM hat dafür die Journalisierung

implementiert. Before- und After-

Images dokumentieren Veränderungen

an Datensätzen in Journalen. Weil

diese nach der Sicherung oft gelöscht

werden, empfiehlt sich ein Tool, das die

Journaldaten übernimmt und erhält. So

lässt sich über lange Zeit hinweg verfolgen,

wer wann welche Datenbank-Änderungen

vorgenommen hat.

Was macht der Servicetechniker

von IBM an meiner Maschine? Warum

hat der Mitarbeiter vom Software-Haus

XY gerade an meinem Terminal Software

installiert? Unternehmen, die an

ISO oder SOX gebunden sind, müssen

5250-Sitzungen nicht nur dokumentieren,

sondern bei Bedarf auch auswerten

können. Nur so lässt sich zurückverfolgen,

wer für bestimmte Aktivitäten im

System verantwortlich ist. Das sollte

aus Gründen der Transparenz jedes

Unternehmen tun.

In Rund 80 Prozent aller Unternehmen

werden einmal vergebene Benutzerprofile

nie wieder geändert. Schon

allein weil sich Aufgaben, Prozesse sowie

die Software-Landschaft in einem

ständigen dynamischen Wandel befinden,

darf es keine Benutzerprofile auf

Lebenszeit geben. Hier sind regelmäßige

Analysen Administrator-Pflicht.

Ein gutes Tools führt nicht nur die Analyse

durch, sondern erinnert auch den

Administrator daran.

Viele Tools tragen eine Hypothek

mit sich herum. Sie konzentrieren sich

auf die alte „gefühlte“ Hauptbedrohung:

Diese kommt von außen. Solche Tools

sind entsprechend konzipiert und entwickelt

worden, doch leider trügt das

Gefühl. In der Realität sieht das Bedrohungsszenario

anders aus: Meist handelt

es sich um interne Bedrohungen

– von den eigenen Mitarbeitern! Sie

sind weitaus häufiger und richten

schlimmere Schäden an.

Ein Tool, das nicht über Komponenten/Module

für die interne Überwachung

verfügt oder erweiterbar ist, ist

unvollständig. Modularität ist sowieso

eine gute Idee. Je besser eine Sicherheits-Software

sich den individuellen

Unternehmensbedürfnissen anpasst,

desto geringer ist ihr Bedarf an Rechnerkapazität.

Robert Engel ó

TOOLMAKER Software gmbH, Kaufering

www.toolmaker.de

04/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

2


0

SCHWERpUNKT

Toyota Motor Sales verfolgt die Herstellung,

Versendung, Endmontage

und Lieferung jedes einzelnen Autos

über das Computer-Netzwerk. Alle

Computer der remoten Standorte halten

Accessoire-Listen für jedes Auto

vor. Diese Daten werden an das zentrale

iSeries Modell 620 „Development

Box“ in Torrance übertragen. Analyst

und Projektleiter Doug Sowers wusste,

dass er ein automatisiertes System

zur Überwachung der iSeries einsetzen

wollte. Er entschied sich für die MessengerConsole

von Bytware – hauptsächlich

aufgrund der Fähigkeit, aktive

Jobs zu überwachen. Diese Funktion

war besonders wichtig für Toyota, um

Daten zu verfolgen, die zwischen den

remoten Standorten und dem Host-

Computer in Torrance hin und her gesendet

wurden.

Fehler frühzeitig verhindern

„Wenn ein Job zu einer bestimmten

Zeit nicht läuft, merkt das die MessengerConsole.

Sie schickt dann eine Warnung

raus, wenn dreimal versucht wurde,

den Job zu aktivieren“, sagt Sowers.

„Die Software kann so eingerichtet werden,

dass der Fehler verhindert wird,

bevor er wirklich passiert.“

MessengerConsole ist eine zentralisierte

Lösung zur Systemverwaltung,

die Soft- und Hardware-bezogene Nachrichten

und Ereignisse, die in einem

Netzwerk der iSeries passieren, überwacht

und verwaltet. Sie ist für Unternehmen

mit mehreren remoten nicht

überwachten iSeries-Systemen gedacht

MIDRANGE MAgAZIN · 04/2008

SECuRITY / HA

MessengerConsole bei Toyota USA

Lösung zur Systemverwaltung

Bei Toyota Motor Sales im kalifornischen Torrance ist Doug Sowers für die Integrität der

produktionsdaten der remoten Computersysteme verantwortlich. Dort ist auch die Rechnerzentrale

für das Netzwerk, das die Toyota-Standorte in den USA und Kanada verbindet.

Zur Überwachung der iSeries setzt das Unternehmen ein automatisiertes System ein.

und ermöglicht die Nachrichtenweiterleitung

und -benachrichtigung per

E-Mail, Mobiltelefon und Arbeitsstationen.

Die Ereignisse werden von einer

remoten iSeries an den lokalen Computer

weitergeleitet.

Dies ermöglicht

dem Operator,

Nachrichten und

Ereignisse direkt

zu beantworten

– ohne Sign-

On oder Pass-

Through auf dem

remoten System.

Dabei wird zur

Kommunikation

das IBM Advanced

Program-to-

Program Communications

(APPC) genutzt und es

werden mehrere Konnektivitäts-Protokolle

ausgeführt – unter anderem SNA,

TCP/IP, LAN/WAN.

Sowers sagt, dass sich die Lösung

innerhalb des ersten Monats bezahlt

gemacht hat und lobt die individuellen

Einstellungsmöglichkeiten. Toyota

nutzt die Software auf jedem remoten

Rechner, um bestimmte Funktionen

alle fünf Minuten zu prüfen und auf

den zentralen Rechner in Torrance zu

übertragen. Die Überwachungsfunktion

läuft 24 Stunden am Tag.

Drohendes DASD-Versagen kann

nun verhindert werden. Die neue Funktion

überwacht die Größe des Storage

auf einer stündlichen, wöchentlichen

oder monatlichen Basis. Wenn bestimmte

Schwellenwerte erreicht sind,

werden die Administratoren über das

mögliche Problem informiert.

An einem der remoten Standorte

von Toyota wird alle fünf Minuten die

Verfügbarkeit von

Teilen geprüft.

„Dies wurde in

die Messenger-

Console programmiert.

Wenn ein

bestimmtes Teil

eine geringe

Menge aufweist,

schickt das System

eine Teilebestellung

an unser

Werk in Ohio“,

erklärt Sowers

weiter.

Toyota baut Autos in 26 Ländern

und ist der viertgrößte Autobauer in

den USA mit mehr als 23.000 Mitarbeitern.

Seitdem die neue Lösung installiert

wurde, kann sich Doug Sowers

mehr auf das Projektmanagement konzentrieren.

„Ich bekomme nicht einmal

halb so viele Nachrichten wie früher,

und wenn, dann werde ich rechtzeitig

benachrichtigt und kann die Probleme

lösen, solange sie noch schnell lösbar

sind und noch nicht unsere Arbeitsabläufe

beeinträchtigt haben“, erklärt

Sowers. ó

IST – Integrierte System Technik, Delmenhorst

www.ist-del.de


KOPFTITEL Thema

Meet the POWER world of System i

Der innovative Fachkongress

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NEWSolutions November 2007 33


2

SCHWERpUNKT

Durch Basel II spielt eine hohe Verfügbarkeit

der IT unter anderem

auch für Kredite und deren Konditionen

für kleinere und mittlere Unternehmen

eine immer größere Rolle.

Centurio i2i ist hierfür die ideale Lösung.

Sie ist nicht nur einfach zu installieren

und zu verwalten, sondern auch

besonders schonend für das Investitions-Budget.

Die Software lässt sich in

unter einer Stunde installieren, austesten

und einsetzen. Das ist eine Beson-

MIDRANGE MAgAZIN · 04/2008

SECuRITY / HA

Leichte Installation und Bedienung

HA zum kleinen Preis

Ein neues Tool macht es möglich, Daten von einer AS/400, iSeries, i5 und System i auf einer

anderen Maschine in Echtzeit zu spiegeln und damit eine sehr hohe Verfügbarkeit zu gewährleisten.

Im Online-Zeitalter kann es sich kaum eine Firma leisten, auf unternehmenskritische

Anwendungen zu verzichten.

Neue Software von IBM

derheit, die diese Lösung im Vergleich

zu anderen am Markt hervorhebt.

Die erweiterte Version bietet die

Möglichkeit, Daten vom Produktivsystem

sehr schnell zu lesen und in einer

IBM DB2 V9-Datenbank zu puffern, was

vor allen Dingen dann Vorteile bringt,

wenn das Produktivsystem schneller

als das Backup-System ist.

Ein weiterer Vorteil von Centurio i2i

ist die Tatsache, dass Quell- und Zielsystem

nicht auf dem gleichen OS/400

Hackern auf der Spur

Die IBM stellt gerade eine neue Software

vor, die Kunden vor Angriffen

aus dem Web schützt. Die im Sommer

2007 angekündigte Version von IBM Rational

AppScan ist hier eines der Schlüsselprodukte,

das höchste Qualität bei

Web-Anwendungen ermöglicht.

Web-Anwendungen bieten besonders

für Hacker hochinteressante Angriffspunkte,

gleichzeitig jedoch treffen

nur wenige unternehmen regelmäßig Sicherheitsvorkehrungen.

gerade in Zeiten

des Web 2.0 benötigt man Lösungen, die

Sicherheitsrisiken identifizieren und vorbeugen

– das ganze möglichst automatisiert.

IBM Rational AppScan identifiziert,

validiert und berichtet über Schwachstellen

in den Anwendungen, ermöglicht

neue Methoden für Sicherheitsbeauf-

tragte und berechtigt gleichzeitig einen

Pool von IT-Verantwortlichen, kritische

Web-Anwendungen auf ihre Sicherheit

hin zu testen.

Die Lösung ermöglicht durch zwei

neue Tools (Scan Expert und State Inducer),

dass Entwickler, Tester und

IT-Experten nicht nur Schwachstellen

identifizieren, sondern diese auch gleich

beheben können.

„Früher lag das Web Application Security

Testing traditionell bei den Sicherheitsbeauftragten.

Aber dies geht nicht

immer einher mit den tatsächlichen

Anforderungen in den unternehmen“,

erklärt Markus Wiens, Marketing Manager

Rational, IBM Deutschland. „Mit

den neuen Zusatzfunktionen von IBM

Rational AppScan sparen unsere Kun-

Release-Stand sein müssen. Das heißt

auf dem Produktivsystem (Quelle) kann

beispielsweise V5R3 laufen, während

auf dem Backup-System (Ziel) V4R5

läuft. Es gibt noch mehr Vorzüge: Gerade

für ältere und kleinere Systeme ist

Centurio i2i bestens geeignet, da diese

Lösung besonders ressourcenschonend

mit dem System umgeht. ó

edv… beratung litters, Worms

www.centuriodb.de

den Zeit und geld, indem die Tests von

Web-Anwendungen schon frühzeitig in

den Software-Lebenszyklus eingebunden

werden.“

Eine Test-Version von IBM Rational

AppScan kann unter folgendem Link

herunter geladen werden:

Û https://www.watchfire.com/

securearea/appscan.aspx

Ebenso können sich Interessenten

in einem Web-Seminar oder auf einem

Proof-of-Technology-Workshop zum Thema

Software-Quality informieren. Näheres

dazu unter

Û ibm.com/software/de/events/

rational_all.html ó

IBM Deutschland gmbH, Stuttgart

www.ibm.de


Huhtamaki setzt auf HA-Lt von S+S EDV-Systeme

Zuverlässige Datenspiegelung

Die Huhtamaki Deutschland GmbH setzt für die Datensicherung am deutschen Standort Alf

auf die Hochverfügbarkeitslösung HA-Lt des Anbieters S+S EDV-Systeme. Mit mehr als 400

Beschäftigten ist Huhtamaki einer der führenden Erzeuger von Verpackungen aus Kunststoff

für die Lebensmittelindustrie, den Verpflegungsservice und den Home- und Selfcare-Sektor.

Zu den Kunden gehören unter anderem

McDonald’s, KFC, Kraft, Metro,

Nestlé, Papstar, Pepsi, Procter & Gamble

sowie Unilever. Huhtamaki gewährleistet

mit dem Einsatz der Software die

zuverlässige Spiegelung aller für den

laufenden Betrieb und die Produktion

relevanten Daten und Bibliotheken.

Der finnische Verpackungskonzern

Huhtamaki Oyi, zu dem die Huhtamaki

Deutschland als Business Unit gehört,

beschäftigt weltweit etwa 15.000 Angestellte

in 35 Ländern. In Deutschland

arbeiten über 2.000 Mitarbeiter in drei

Niederlassungen. In Alf produziert das

Unternehmen unter anderem Trinkbecher,

Molkerei- und Eisverpackungen

sowie Kunststoff-Verpackungen für Körperhygieneprodukte

und Reinigungsmittel.

Außerdem werden Behälter und

Deckel etikettiert und bedruckt.

Neben einer Reihe von Server-Applikationen

bildet

eine iSeries 820

das Kernstück

der Datenverarbeitung.

Auf der

Maschine laufen

das ERP-System

BPCS sowie weitere

Standardan-

Die Huhtamaki Deutschland

gmbH produziert am

Standort Alf unter anderem

Trinkbecher, Molkerei- und

Eisverpackungen sowie

Kunststoffverpackungen für

Körperhygieneprodukte und

Reinigungsmittel.

wendungen und Eigenentwicklungen.

Über Schnittstellen wird ein System

zur Betriebsdatenerfassung permanent

mit Produktionsdaten beliefert.

Darüber hinaus muss das moderne Logistikzentrum

(mit einem über 24.000

Paletten fassenden automatischen

Hochregallager) ständig mit Daten versorgt

werden. „Diese Daten müssen an

sieben Tagen in der Woche rund um die

Uhr verfügbar sein. Deshalb muss auch

eine permanente Verfügbarkeit aller

Systeme gewährleistet sein“, erklärt

Reinhard Sieberer, IS-Manager der

Huhtamaki in Alf.

HA all inclusive

Die prozessorunabhängige Preisgestaltung

war für Huhtamaki bei der Entscheidung

für HA-Lt (High Availability

– Light Invest) von S+S ein ausschlaggebendes

Argument. „Es ist ein Komplettpaket,

zu dem unter

anderem zwei Lizenzen

gehören – eine für das

Produktiv- und eine für

das Backup-System – unabhängig

von der Prozessor-

und Leistungsklasse

der Systeme“, betont Christoph

Supp, Geschäftsführer

von S+S EDV-Systeme.

Es galt zu klären, ob das

komplette System oder nur die

wichtigsten Bibliotheken gespiegelt

werden sollen. Huhtamaki

entschied sich für eine Fokussierung

auf das ERP-System,

um die Verfügbarkeit der Daten

in den Bereichen Materialversorgung,

Produktion, Customer Service und

Kundenbelieferung im Schadensfall

zu gewährleisten. S+S lieferte ein neues

Produktiv- und Backup-System, das

sich aus Sicherheitsgründen an einem

anderen Standort befindet und über eine

bereits bestehende Datendirektverbindung

mit der Produktivmaschine in

Alf verbunden ist.

Die Synchronisierung der Bibliotheken

erfolgt über Remote Journaling.

Nachdem jede Bibliothek in eine SAVF

gesichert und für die einzelnen Datenbankobjekte

ein Sync-Punkt gesetzt

wurde, erfolgt ab diesem Punkt die

Journalverarbeitung. Veränderungen

an den Objekten der Bibliothek werden

anschließend aus dem Journal ausgelesen,

an die Backup-Maschine übertragen

und entsprechend nachgezogen.

Eine Minute später wird der Vorgang

mit den neuen Änderungen wiederholt.

Darüber hinaus verfügt die Lösung

über eine Distributionsfunktion, die die

Datenverteilung auf andere Zielsysteme

unterstützt. Damit ist unter anderem eine

zeitgesteuerte Übertragung auf verschiedene

Maschinen möglich.

Sollte Huhtamaki zukünftig neue

Maschinen anschaffen, können die

IT-Verantwortlichen diese selbst komplett

umstellen. Dafür verfügt HA-Lt

über eine entsprechend integrierte

Funktion. ó

S+S EDV-Systeme gmbH, Ransbach-Baumbach

www.sus-edv.de

04/2008 · MIDRANGE MAgAZIN


Firma

ACADEMY

Name E-Mail-Adresse

Straße

PLZ, Ort

V6R1 – What’s hot?

IBM hat mit dem neuen Betriebssystem für Ihr System i eine Reihe von

Verbesserungen und vor allem Standardisierungen implementiert.

Insbesondere im Bereich Systemadministration, Datenbank und Programmierung

haben sich erhebliche Veränderungen ergeben. Holen

Sie sich die notwendigen Informationen aus erster Hand.

Sie sollten diesen Workshop besuchen, weil Sie …

◊ wissen müssen, worauf Sie sich mit V6R1 einlassen

◊ beurteilen sollten, ob sich der Umstieg für Sie lohnt

◊ Ihre Anwendungen vorbereiten sollten

◊ mit WebQuery und System i Access neue Produkte brauchen

◊ auf Erfahrungsaustausch mit dem Referenten Wert legen.

Orte & Termine

Hamburg

5. 5. 2008

WS-Nr. 5341801

München

8. 5. 2008

WS-Nr. 5341804

Anmeldung

Telefon Fax

Datum Unterschrift

Köln

6. 5. 2008

WS-Nr. 5341802

Basel

3. 7. 2008

WS-Nr. 5341806

Damit Sie wirklich wissen, was auf Sie zukommt

und Vorbereitungen treffen können

Stuttgart

7. 5. 2008

WS-Nr. 5341803

Referent

Klaus-Peter Luttkus

per Fax

+ 49 8191 70661

1. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

2. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

3. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

Aus dem Inhalt

Upgrade auf V6R1

Vorbereitung des Alt-Systems

Lizenzprogrammänderungen

Installation von V6R1

Neue Möglichkeiten der Systemadministration

Änderungen am System i Navigator

Der IBM Systems Director

Geänderte Befehle und Befehlsparameter

DB2 UDB für System i und SQL

Veränderungen und Verbesserungen an SQL Objekten

Neue SQL-Syntaxen

SQL user defi ned functions(UDFs) unter V6R1

IBM Web Query als Ersatz für Query/400

Einführung in die Web Query Technologie

Report Assistent, Diagramm Assistent und Power

Painter

Active Reports und Developer Workbench

System i Access

Windows: Modifi zierte Installation

Upgrade von V5R3/V5R4 auf V6R1

System i Access für Web

Programmierung

Neuerungen im ILE Programmmodell

Neue und geänderte RPG Syntaxen

Wege zur richtigen Kompilation

im Web

www.midrange-academy.com

ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.de

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Teilnahmegebühr pro Person / Workshop

Personen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnent

Workshops (1 Monat vorher)

1 549,— € 499,— € 474,05 €

2 499,— € 449,— € 426,55 €

3 449,— € 399,— € 379,05 €

Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.

Die Teilnahmegebühr enthält die Verpfl egung tagsüber inkl. Mittagsessen

und Pausenerfrischungen. Sie erhalten nach Eingang

Ihrer Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnung mit Angaben

über Termine und Veranstaltungsort. Ausgabe der Unterlagen ab

8.30 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 9.30 Uhr. Änderungen vorbehalten.


MIDRANGE SPEZIAL

System i: Lösungen für den Mittelstand

unkompliziert und stabil

Der Mittelstand wird auf lange Sicht der Wachstums- und Beschäftigungsmotor der deutschen

Wirtschaft bleiben. IBM stellt deshalb kleinen und mittelständischen Unternehmen mit dem

System-i-Server eine plattform zur Verfügung, die in punkto Skalierbarkeit, Sicherheit und

Verfügbarkeit mit den individuellen Geschäftsanforderungen Schritt halten kann und die gleichzeitig

auch die personalstruktur des Mittelstands unterstützt.

System i lässt sich leicht installieren

und vermeidet großen Administrationsaufwand

und lange Ausfallzeiten.

Dadurch können Budget und Personal

an anderer Stelle im unternehmen eingesetzt

werden und neue Investitionen

und Innovationen ermöglichen.

Monika Baumann

STg Sales Mid

Market Leader

IBM Deutschland

gmbH

baumann3@

de.ibm.com

Innovation ist dabei nicht nur ein

Schlagwort, sondern auch der entscheidende

Wettbewerbsvorteil für kleine

und mittelständische unternehmen, der

sich aus der Entscheidung für die System-i-Plattform

ergibt. Fehlinvestitionen

können sich im Mittelstandssegment –

prozentual gesehen – um ein vielfaches

schmerzhafter auf die Jahresbilanz auswirken

als bei vielen großunternehmen.

Aus diesem grund muss eine IT-Plattform

für mittelständische unternehmen

vor allem eines sein: unkompliziert und

stabil. Der IBM System-i-Server erfüllt

diese Erwartungen und wird in Kombination

mit kaufmännischen Anwendungen

zu einem zuverlässigen Werkzeug im

mittelständischen Alltagsgeschäft.

In allen Fällen bildet das Netz an

IBM-geschäftspartnern die Nahtstelle

zum Kunden, denn unsere Partner beraten

und betreuen stets direkt vor Ort.

gerade mittelständische unternehmen

profitieren von einem Ansprechpartner,

der sie bei all ihren IT-Entscheidungen

unterstützt und der aus dem IBM-Portfolio

die individuell passendsten Lösungen

für sie bereitstellt. In diesem Jahr möch-

ten wir die Beratungskompetenz unserer

geschäftspartner deshalb weiter ausbauen,

um besonders die Betreuung des

Mittelstands noch intensiver gestalten

zu können.

Foto: IBM Deutschland

Entdecken Sie gemeinsam mit uns

die Möglichkeiten, die Ihnen IBM System

i bietet und erfahren Sie mehr über kaufmännische

Anwendungen auf System i.

Monika Baumann ó

04/2008 · MIDRANGE MAgAZIN


MIDRANGE SPEZIAL

MIDRANGE MAgAZIN · 04/2008

SYSTEM i: LÖSuNgEN FÜR DEN MITTELSTAND

Selzer Fertigungstechnik arbeitet mit Infor ERp Xpert

Abbildung aller Prozesse

Um die Anforderungen in der Automobil- und Elektronikindustrie bereits im Standard in

einer Geschäfts-Software abdecken zu können, suchte die Selzer GmbH & Co. KG eine

Hochleistungslogistik-Software. Diese sollte außerdem die gesamte prozesskette transparent,

nachvollziehbar und schlüssig darstellen können.

Seit mehr als 85 Jahren steht die

Selzer-Fertigungstechnik im hessischen

Driedorf für Präzisionstechnik

,Made in Germany’. Das 600 Mitarbeiter

starke Unternehmen ist eine der ersten

Adressen, wenn es um systemorientierte

Präzisionstechnik

– wie Feinstanzen,

Stanzen, Drehen, Fräsen,

Veredeln, Bohren,

Schleifen, Härten und

Verbinden – geht. Zu den

zahlreichen, namhaften

Kunden zählen Daimler,

Ford, BMW, VW, Audi,

TRW, Conti-Tewes, Black

+ Decker, Getrag sowie

John-Deere.

Keine Zusatzsoftware

„Wir haben uns für Infor

ERP XPPS entschieden, weil in dieser

Lösung all unsere Prozesse ganzheitlich

abgebildet werden. Wir brauchten

keine Zusatz-Software und mussten

auch nicht programmiertechnisch tätig

werden“, erinnert sich Michael Springob,

Leiter Organisation bei Selzer. Als

ein Upgrade fällig wurde, war Selzer

der erste Infor-Kunde, der von XPPS

auf Infor ERP Xpert umstellte. Springob

erläutert das Upgrade: „Für uns war die

Langzeitperspektive entscheidend, die

uns Infor ERP Xpert bietet: hohe Funktionalität

und Flexibilität ohne explodierende

Gesamtbetriebskosten.“

Die Zusammenarbeit mit Infor hat

reibungslos funktioniert, da alle zuvor

definierten Geschäftsprozesse auf An-

hieb in der neuen Lösung gefunden

wurden. Ein weiterer Vorteil ist auch die

neue grafische Oberfläche: „Das ‚Look &

Feel’ ist jetzt viel bedienerfreundlicher.

Die 130 Mitarbeiter, die damit arbeiten,

beurteilen das Programm positiv.“

Mit der neuen Software kann Selzer

schnell auf Stückzahlveränderungen

reagieren. Daten zu Anfrage, Auslieferung,

Rechnungsstellung, Lieferabruf

und Lagerbewegungen sind auf einen

Blick abrufbar; Finanzbuchhaltung,

Controlling-Software und Qualitätsmanagement

sind via Schnittstellen integriert.

Für schnelle Reaktionsmöglichkeiten

sorgen auch tägliche Liefer- und

Feinabrufe. Als Hardware wird System

i 9406-520 eingesetzt.

Ein Xpert-Modul hat bei Selzer eine

besondere Aufgabe: Mithilfe von XLOG,

das an Xpert angebunden ist, organisiert

das Unternehmen das Hochregallager,

das auf 13.000 Stellplätzen über

1.000 Produkte aufbewahrt und bereit-

stellt. In einem nächsten Schritt möchte

der Zulieferer das digitale Zeichnungsarchiv

in Xpert integrieren. Hierdurch

entfällt eine zweite manuelle Eingabe.

„Mit Infor ist das Einbinden anderer

Fremdprodukte – wie das Zeichnungs-

und demnächst das Projektarchiv mit

Darstellung des gesamten Produktlebenszyklus

– kein Problem“, meint

Springob.

Xpert ermöglicht auch die globale

ERP-Server-Zentralisierung über unterschiedliche

Zeitzonen – mit Hilfe

von Unicode auch über verschiedene

Sprachräume Asiens, Europas und

Amerikas hinweg. Darüber hinaus

verbessern Funktionen wie „Scan to

Ship“, „Scan to Verify“ oder Vorserienlieferungen

die Versandlogistik. Diese

neuen Möglichkeiten werden gerade

jetzt bei Selzer für die neuen Produktionsstandorte

in Brasilien und Amerika

benötigt. ó

ZUM UNTERNEHMEN

Infor bietet geschäftsspezifische Software

für erfolgsorientierte unternehmen.

In die Infor-Lösungen ist Erfahrung eingebaut:

Sie ermöglichen unternehmen jeder

größe, unternehmerisch zu handeln

und sich den schnellen Entwicklungen

des globalen Marktes anzupassen. Mit

mehr als 70.000 Kunden setzt Infor neue

Maßstäbe für das, was unternehmen von

einem Anbieter für unternehmens-Software

erwarten.

Infor global Solutions, Stuttgart

www.infor.de


PROMOTION PRODUKTVORSTELLUNG

Der Trend 2008:

Inhouse-Konvertierung

EDI-Outsourcing war gestern – Inhouse-Konvertierung

durch i-effect ® ist heute

Vereinfachte, automatisierte und optimierte

IT ist der Schlüsselfaktor für einen

unternehmerischen Erfolg. Durch

eine globale Geschäftsumgebung sowie

extremen Wettbewerb sind Sie auf eine

umfassende, flexible und skalierbare Lösung

für die Integration geschäftlicher

Dokumente angewiesen.

Hohe Clearing-Center Gebühren, durch

Outsourcing von EDI-Konvertierungen,

belasten Ihr Geschäftsergebnis immer

wieder aufs neue. Der Trend geht hin

zu Inhouse- Konvertierung von EDI-Geschäftsdaten,

nativ auf der System i. Mit

i-effect ® konvertieren Sie Ihre Daten nun

selbst und zwar unlimitiert und kostengünstig.

Viele Probleme und eine Lösung

i-effect ® ist die einzige native Komplett-

Lösung auf dem System i Markt. Sie vereint

alle Komponenten die im täglichen

Umgang mit elektronischen Geschäftsdaten

benötigt werden. Der Leistungsumfang

von i-effect ® wiederum wird von

unseren Datenintegrationsspezialisten

stetig erweitert und verbessert, um Investitionen

auch in Zukunft abzusichern.

Der Vorteil liegt vor allem darin, dass

Sie alle Funktionalitäten aus einer Hand,

in einer Software erhalten. Diese dabei

einzigartige Skalierbarkeit, sowie keinerlei

Begrenzungen von Volumen und

Benutzern, stellen einen schnellen ROI

sicher. Eine Misch-Lösung vieler Anbieter

erzeugt hohe Wartungskosten, hohe

Lizenzgebühren sowie eine komplizierte

und aufwändige Implementierung. i-effect

® steigert spürbar Ihre Produktivität

und wächst mit dem Unternehmen mit.

i-effect ® setzt alle EDI-Anforderungen

sofort um, um auf bestehenden oder

neuen Märkten, problemlos anzuknüpfen.

Kommunizieren Sie mit Ihren Kunden,

Lieferanten und Partnern, so wie

diese es wünschen oder eventuell auch

fordern.

Eine Idee geht um die Welt

i-effect ® hat es in wenigen Jahren geschafft,

sich als Multi-Solution Software

auf dem Markt zu behaupten. Dies beweisen

die international agierenden Kunden,

wie Dachser, Praktiker, Nolte-Küchen,

Canon oder Coppenrath & Wiese, die

i-effect ® bereits erfolgreich und produktiv

einsetzen.

Konvertierung: i-effect ® konvertiert

EDI EDIFACT und XML Geschäftsdaten.

Wandelt DB2 und IFS Dateien in jeden

gewünschten EDIFACT Nachrichtentyp

oder Subset um. i-effect ® bringt DB2

und ERP-Dateien in jedes gewünschte

EDI Format. Auch konvertiert er System i

Dateien in PC-Formate und PDF.

Kommunikation: Empfangen und versenden

Sie Ihre Daten, wie Sie es wollen

oder Ihr Kunde es fordert. AS2,

E-Mail, Fax, OFTP, HTTP, HTTPS, Telebox

(X.400).

Signatur/Verschlüsselung: Verschlüsseln

Sie Ihre Daten mit einer 2048 Bit

Verschlüsselung. Versenden Sie Ihre Geschäftsdaten

rechtskonform, nach deutscher

Signaturverordnung und EU-Richtlinien,

mit einer qualifizierten digitalen

Signatur. i-effect® *SIGG wurde offiziell

durch die Bundesnetzagentur veröffentlicht.

ANBIETER

menten GmbH

Hauptstraße 136 –140

D–51465 Bergisch Gladbach

Telefon +49 2202 2399-0

Telefax +49 2202 2399-23

info@menten-gmbh.de

www.i-effect.de

Ihr Ansprechpartner

Martin Hausmann

PRODUKT

i-effect ®

Zielgruppe

KMU, IBM System i (AS400/iSeries)

Leistungsbeschreibung

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von Geschäftsdaten an allen

Knotenpunkten des elektronischen Geschäftsverkehrs.

i-effect ® , die beliebig

skalierbare EDI-Lösung zum Festpreis.

Verfügbare Sprachen

D, E, JP

Verfügbar für folgende Plattformen:

System i

Branchen

Branchenübergreifend

Kostenlose 30-tägige Testversion,

detaillierter Funktionsüberblick

der Module und Preise im Internet

unter www.i-effect.de oder

telefonisch unter 02202 – 2399 0

04/2008 · MIDRANGE MAgAZIN


8

MIDRANGE SPEZIAL

Bei dem in Meckenheim (Nähe Bonn)

ansässigen Feinkosthändler muss

es an vier Tagen in der Woche besonders

schnell gehen: Montags und dienstags,

donnerstags und freitags trifft

bereits ab den frühen Morgenstunden

die Ware ein, die noch am selben Tag

oder in der folgenden Nacht durch Rungis

express an deutsche Spitzenrestaurants

ausgeliefert wird.

Aus dem WWS in die Küche

Was auf der Karte stehen soll, ordert

der Küchenchef persönlich, und das

meist während der Vorbereitungen

in der Küche, die praktisch nie zum

Stillstand kommen. „Es ist oft so, dass

unsere Kunden mit dem Telefon in der

einen Hand bei uns ordern und mit der

anderen bei der Arbeit sind“, schildert

IT-Leiter Jörg Ziebell die tägliche Praxis.

Dementsprechend geschult sind

auch die Verkäufer bei Rungis express.

Wenn der Kunde am anderen Ende der

Leitung durchgibt, was am kommenden

Tag auf die Karte soll, muss der

Verkäufer in Sekundenschnelle die entsprechenden

Positionen im Warenwirtschaftssystem

eingeben.

„Bei der Software-Entscheidung

waren vor allem drei Dinge wichtig:

das gute Preis-Leistungs-Verhältnis,

die Kompetenz von SoftM im Handel

und der Lebensmittelindustrie sowie

die Terminaltechnologie auf Basis eines

IBM-Servers, denn wir hatten mit der

AS/400 gute Erfahrungen gemacht“, so

MIDRANGE MAgAZIN · 04/2008

SYSTEM i: LÖSuNgEN FÜR DEN MITTELSTAND

Feinkostlieferant setzt auf SoftM Suite

Eine Börse für Frisches

Die RUNGIS express AG ist auf den Handel mit hochwertigen Lebensmitteln für Feinkosthändler,

Top-Gastronomen und Hotels spezialisiert. Unterstützt wird das europaweite

Wachstum des renommierten Unternehmens durch die ERp-Lösung SoftM Suite. Das System

ermöglicht unter anderem die flexible Abwicklung von Bestellungen und Aufträgen, die nicht

selten verschiedenen Änderungen im laufenden prozess unterliegen.

Achaz von Quistorp, CFO der Bremer

Cool Chain Group (CCG), die Rungis

express im Jahr 2005 übernommen

und neu ausgerichtet hatte. Über 100

der 200 Mitarbeiter bei Rungis express

arbeiten mit der SoftM Suite, die auf

einem IBM Server System i, Modell 520

läuft.

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Rasche Tastatureingaben, wie sie

die SoftM Suite ermöglicht, sind die

Basis des Geschäfts, in dem Schnelligkeit

und Frische zählen. „Eine Lösung

mit grafischer Oberfläche oder gar Eingaben

mit der Maus sind undenkbar,

unsere Anwender erwarten Reaktionszeiten

von weniger als einer Sekunde“,

so IT-Leiter Ziebell. Ein Rundgang durch

die ausgedehnten Kühlräume macht die

Bedeutung der Zeit bei Rungis deutlich.

Lebende Hummer bewegen sich in ihren

Kisten, im Nebenraum stapeln sich

Fleischkisten mit Angus-Beef aus Argentinien,

ein paar Schritte weiter stehen

frische Gemüse aus Frankreich, die

der Verbraucher in deutschen Supermärkten

in dieser Qualität vergebens

suchen wird. Was morgens im Lager

ist, ist spätestens abends draußen – das

ist die Philosophie des Meckenheimer

Delikatessenlieferanten.

Zusätzliche Möglichkeiten bietet

die neue ERP-Lösung bei den Wachstumsplänen

von Rungis express. Schon

heute erwirtschaftet das Unternehmen

einen Teil seiner Umsätze in Portugal,

Österreich und Dänemark. Das mit

SoftM Suite mögliche flexible Rechnungslayout

und die Mehrsprachenfähigkeit

sind unabdingbare Voraussetzungen

für neues Wachstum.

Mehr Transparenz

Die Zahlen geben der Strategie von

Rungis express Recht. Verzeichnete das

Unternehmen im Jahr 2006 noch einen

Umsatz von 46 Millionen, so wächst es

derzeit zweistellig und wird im Jahr

2007 einen Umsatz von rund 55 Millionen

Euro erwirtschaften. „Wir arbeiten

nachhaltig profitabel, bei der Umsetzung

unserer Strategie unterstützt uns

die SoftM Suite“, stellt von Quistorp

fest. Friedrich Koopmann ó

SoftM Software und Beratung Ag, München

www.softm.com


PROMOTION ANBIETERPROFIL

Warum Lawson?

– „Weil einfacher besser ist.“

Wer ist Lawson?

Lawson liefert Software und Services an

mehr als 4.000 Kunden aus den Branchen

Produktion, Handel, Wartung und

Service in über 40 Ländern. Lösungen

von Lawson umfassen alle betrieblichen

Aspekte von produzierenden,

handelnden und Service orientierten

Unternehmen. Lawson liefert Unternehmenslösungen

für mittelständische und

große internationale Unternehmen als

Standardsoftware und mit spezifischen

Ausprägungen für bestimmte Branchen,

um Kunden dabei zu unterstützen, Geschäftsprozesse

zu rationalisieren, Kosten

zu reduzieren und die Leistungsfähigkeit

zu verbessern. Lawson hat seinen

Hauptsitz in St. Paul, Minnesota/USA

sowie 40 Niederlassungen weltweit und

ist in Deutschland mit 4 Geschäftsstellen

vertreten.

Produkte und Services

Lawson bietet Softwarelösungen, die

auf offenen Industriestandards basieren

und die Unternehmensperformance

ihrer Kunden grundlegend verbessern.

Die offene Softwarearchitektur bietet

Kunden industriebewährte, hochqualitative

Anwendungen, niedrige Gesamtbetriebskosten

und den Weg zu Service-

Orientierten Architekturen (SOA). Die

Technologie-PLattform kombiniert die

neueste Technologie von Lawson mit

der weltweit modernsten Middleware

von IBM für eine leistungsstarke Lösung

auf Industriestandards, die umfassende

Sicherheit, Skalierbarkeit und Benutzerfreundlichkeit

liefert.

Zudem hat der Kunde freie Wahl bei der

Hardwareplattform, da Lawson-Anwendungen

der nächsten Generation für

SOA-Umgebungen ausgelegt sind.

M3 Produktlinie

Anwendungen der M3 Produktline beinhalten

Softwarelösungen für Kunden,

die „Make – Move – Maintain“ als ihre

Kernprozesse begreifen – also Waren

oder Ausstattung herstellen, vertreiben

und warten. Diese Anwendungen zielen

hauptsächlich auf anlagenintensive

Branchen ab und umfassen im wesentlichen:

ó Planung

ó Beschaffung

ó Produktion

ó Anlagenverwaltung

ó Wartung

ó Kundenbeziehungsmanagement

ó Finanzen & Controlling

S3 Produktlinie

Mit den Anwendungen der S3 Produktlinie

können Kunden „Staff–Source–

Serve“ – also sich auf Personal, Beschaffung

und Dienstleistungen konzentrieren.

Diese Anwendungen zielen hauptsächlich

auf Dienstleister aus den Bereichen

Gesundheitswesen, Einzelhandel,

staatliche und kommunale Behörden ab

und beinhalten:

ó Enterprise Financial Management

ó Human Capital Management,

ó Supply Chain Management

ó Business Intelligence.

Warum Lawson?

– „Weil einfacher

besser ist“

ó Einfacher in der

Implementierung

ó Einfacher im

Betrieb

ó Einfacher in der Nut-

zung

ó Einfacher in der Wartung

ANBIETER

Lawson Software

Deutschland GmbH

ProACTIV-Platz 3

40721 Hilden

Telefon +49 2103 89060

Telefax +49 2103 8906199

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Eine Auswahl unserer Kunden

in Deutschland

ó Pepperl+Fuchs

ó Olympus

ó Swedwood

ó Sapa

ó Toyota Material Handling

ó Wikus Sägenfabrik

ó Prototyp Werke

ó Seeberger KG

ó Gutehoffnungshütte Radsatz

Aberdeen Group Studie*

zeigt für Lawson folgende

niedrigste Werte pro Benutzer

ó Niedrigste Softwarekosten

ó Niedrigste Software- plus

Servicekosten

ó Einsatz der meisten Module**

ó Niedrigste Kosten pro

genutzte Module***

ó Niedrigste Kosten

pro erreichtem

Geschäftsvorteil

* The Total Cost

of ERP Ownership,

Aberdeen-

Group 2006

** zusammen

mit SAP

*** bezogen auf

% genutzte Funktionalität

04/2008 · MIDRANGE MAgAZIN


40

TECHNIK & INTEGRATION

Cross Site Mirroring und Clustering

Konfiguration erster Teil

Nachdem in der März-Ausgabe des MIDRANGE MAGAZIN beschrieben wurde, wofür iASp

eingesetzt werden kann, werden wir uns dieses Mal intensiver mit dem Thema Cross Site

Mirroring beschäftigen. Sie erfahren, wie es funktioniert, welche Einschränkungen und

Voraussetzungen für den Einsatz gelten und wie es konfiguriert wird.

Basis für eine Cross-Site-Mirroring-

Lösung ist i5/OS Clustering. Über

diese Funktion wird sichergestellt,

dass die Systeme im Cluster voneinander

wissen; sie tauschen über eine so

genannte Heartbeat-Leitung Informationen

über ihren momentanen Zustand

aus. Außerdem ermöglicht der Cluster

automatische Umschaltvorgänge beim

Ausfall des Produktionssystems.

Auf diese Umgebung wird dann

Cross Site Mirroring aufgesetzt. Cross

Site Mirroring spiegelt Speicherseiten

aus dem iASP des Produktionssystems

über eine IP-Verbindung auf Speicherseiten

im iASP des Backup-Systems.

Während diese Spiegelung aktiv ist,

kann man nicht auf die Daten im iASP

des Backup-Systems zugreifen, auch

nicht lesend. Wenn ein Zugriff auf iASP

im Backup-System gewünscht ist, dann

muss die gespiegelte Kopie abgehängt

werden. Wird anschließend die Spiegelung

wieder aktiviert, so ist eine volle

Resynchronisierung notwendig; alle Daten

des iASP werden vom Produktionszum

Backup-System geschickt. Dieser

Vorgang kann je nach Größe des iASP

und der Zahl der zur Verfügung stehenden

Leitungen eine nicht unerhebliche

Zeit in Anspruch nehmen (Praxisbeispiele

zeigen, dass die Synchronisation

von 1 TB Daten über 4 dedizierte Gb

Ethernet-Leitungen etwa vier Stunden

dauert). Es ist zu beachten, dass eine

Umschaltung auf das Backup-System

nicht möglich ist, solange die Synchronisation

nicht abgeschlossen ist und somit

keine Hochverfügbarkeit gegeben

MIDRANGE MAgAZIN · 04/2008

ist. Auf dem Produktionssystem kann

während eines Synchronisationsvorgangs

normal gearbeitet werden.

1 iSERIES NAVIGATOR

3 CLUSTERNAMEN ANGEBEN

5 SICHERUNGSKNOTEN

Folgende Voraussetzungen für die

Konfiguration des Clusters und von

Cross Site Mirroring sind notwendig:

2 NEUER CLUSTER

4 KNOTEN ANGEBEN

6 UMSCHALTBARE SOFTWARE


ó Auf dem Produktions- und Backup-

System ist mindestens i5/OS V5R3

installiert.

ó Zwischen dem Produktions- und dem

Backup-System stehen ein bis vier

dedizierte Gigabit-Verbindungen für

Cross Site Mirroring zur Verfügung.

Cross Site Mirroring wartet immer

auf die Bestätigung, dass Daten auf

dem Backup-System angekommen

sind (je nach Konfiguration entweder

im Hauptspeicher oder auf

den Platten des iASP), bevor ein

lokaler Schreibvorgang im iASP als

abgeschlossen gilt. Eine langsame

Leitungsverbindung hat also direkte

Auswirkungen auf die Antwortzeiten

auf dem Produktivsystem.

ó Auf dem Produktionssystem ist bereits

iASP konfiguriert.

ó Auf dem Backup-System stehen unkonfigurierte

Platten zur Verfügung,

deren Kapazität der Größe des iASP

auf dem Produktionssystem entspricht.

Es ist nicht notwendig, dass

die verwendeten Platten auf beiden

Systemen identisch sind. Auch der

Plattenschutz (Spiegelung/RAID5)

kann auf den beiden Systemen unterschiedlich

sein.

ó Auf dem Backup-System darf kein

iASP konfiguriert sein.

ó Die Option 41 (HA Switchable Resources)

vom SS1 ist auf beiden Systemen

installiert.

ó Der INETD-Server ist auf beiden Sys-

temen gestartet.

ó Auf beiden Systemen ist das Netzattribut

für Clustering korrekt gesetzt:

CHGNETA ALWADDCLU(*ANY).

ó Es wird dringend empfohlen, die

Journalisierung zu verwenden. Cross

Site Mirroring repliziert nur Einträge,

die sich auf den Platten des

iASP befinden. Wann Daten aus dem

Hauptspeicher auf Platte übertragen

werden, liegt jedoch normalerweise

nicht in der Kontrolle des Anwenders.

Lediglich Journaleinträge werden

synchron auf Platte geschrieben

(bei Änderung eines Datensatzes

wird zuerst der Journaleintrag auf

Platte geschrieben, anschließend

wird der entsprechende Datensatz im

Hauptspeicher geändert). Wenn nach

einem Systemausfall ein IPL erfolgt

oder ein iASP angehängt wird, so

erfolgt automatisch eine Datenbank-

Recovery. Dabei wird geprüft, welche

Dateien zum Zeitpunkt des Systemausfalls

in Verwendung waren – und

für diese werden automatisch Einträge

aus dem Journal nachgefahren.

Cluster-Konfiguration

Als erster Schritt wird ein Cluster über

die beiden Systeme konfiguriert. Damit

wird sichergestellt, dass die beiden Systeme

gegenseitig ihren Zustand kennen

– und dass im Fehlerfall eine automatische

Umschaltung erfolgen kann. Die

Konfiguration des Clusters kann über

Management Central erfolgen (Abb. 1).

Diese Auswahl startet den Wizard zur

Erstellung eines neuen Clusters und

führt Sie Schritt für Schritt durch die

notwendigen Konfigurationen (Abb. 2).

An dieser Stelle benötigt der neue Cluster

einen Namen (Abb. 3).

Anschließend wird abgefragt, welches

System den ersten Knoten im Cluster

repräsentiert. Es ist hier unerheblich,

welches System zuerst angegeben

wird. Der Knotenname wird innerhalb

des Clusters zur Unterscheidung der

verschiedenen Systeme verwendet. Der

hier angegebene Name muss IP-seitig

aufgelöst werden können. Der Server-

Name bezeichnet das System, das den

ersten Knoten darstellt. Hier kann entweder

der IP-Name des Systems oder

die IP-Adresse angegeben werden. Die

IP-Adressen der Cluster-Schnittstelle

werden für die Kommunikation innerhalb

des Clusters verwendet; über diese

Adressen läuft der so genannte Cluster-Heartbeat.

Es wird empfohlen, zwei

unterschiedliche Adressen anzugeben,

damit bei Ausfall einer Leitung noch

ein alternativer Weg für die Hearbeat-

Funktion zur Verfügung steht. Generell

gilt: Wenn es noch einen freien IOA gibt,

dann sollte dieser als primäre Adresse

verwendet werden. Die „System-IP-

Adresse“ kann dann als alternative

Adresse angegeben werden. Steht kein

freier IOA zur Verfügung, dann sollte

die „System-IP-Adresse“ als primäre

Adresse und eine der Leitungen, die für

XSM verwendet werden, als sekundäre

Adresse verwendet werden (Abb. 4).

Danach kann der zweite Knoten innerhalb

des Clusters definiert werden. Es

gelten die gleichen Regeln wie bei der

Definition des ersten Knotens (Abb. 5).

Es erscheint eine Warnmeldung, die

darauf hinweist, dass auf dem Knoten

im zu erstellenden Cluster bisher keine

umschaltbare Software gefunden werden

konnte. Diese Meldung kann mit

„Weiter“ ignoriert werden (Abb. 6).

Sabine Jordan ó

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04/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

41


42

TECHNIK & INTEGRATION

Datensicherung Domino auf System i – Teil 2

Anwendungsszenarien

Für die Datensicherung eines Domino Servers können unterschiedliche Szenarien zur

Anwendung kommen. In diesem Artikel werden Ihnen die gebräuchlichsten vorgestellt.

In einigen Fällen ist eine vollständige

dedizierte Datensicherung des Domino

Servers und aller dazugehörigen Daten

erforderlich oder erwünscht.

In einem solchen Fall dürfen keine

Domino-Objekte gesperrt sein – weder

von einem Benutzer noch von dem Domino

Server selbst oder von Domino-

Agenten. Weiterhin dauert eine solche

Datensicherung länger als beispielsweise

eine inkrementelle Datensicherung.

Üblicherweise wird eine solche

Datensicherung in bestimmten Zeitabständen

(zum Beispiel einmal im Quartal)

oder nach größeren Änderungen

am System (Release-Wechsel, PTF-Einspielungen)

durchgeführt.

Sicherung im Domino-Cluster: Bei

der Verwendung von Domino-Clustern

kann einer der geclusterten Server beendet

und anschließend gesichert werden.

Vollständige Online-Datensicherung:

Bei dieser Methode wird eine

komplette Datensicherung des Domino-

Enviroment durchgeführt, ohne dass

der Server dazu beendet werden muss.

Dazu ist BRMS notwendig. Es sei an

1 BEFEHL SAVDOMBRM

MIDRANGE MAgAZIN · 04/2008

Save Domino Server using BRMS (SAVDOMBRM)

Auswahl eingeben und Eingabetaste drücken.

Server name . . . . . . . . . . comdom01

Control Group . . . . . . . . . test Character value

Files to omit:

Files to omit . . . . . . . . '*NONE'

+ für weitere Werte

Type of save . . . . . . . . . . *FULL *FULL, *INCR, *PREINCR

dieser Stelle bemerkt, dass es bei diesem

Verfahren auch Situationen geben

kann, wo einzelne Objekte nicht gesichert

werden können. Deshalb müssen

die Datensicherungsprotokolle, die in

BRMS in unterschiedlichen Varianten

zur Verfügung stehen, nach jeder Datensicherung

kontrolliert werden.

Selektive Datensicherung: Einzelne

Domino-Objekte können am schnellsten

mit dem SAV-Befehl gesichert werden.

Um eine komplette Sicherung dieser

Objekte zu gewährleisten, sollte der

Domino-Server vor der Datensicherung

beendet werden. Wenn mehrere Objekte

gesichert werden sollten, dann kann eine

Link-Liste erstellt werden, die dann

in einer Datensicherungs-Police oder in

einer Datensicherungs-Kontrollgruppe

gesichert werden kann.

Einzelne Domino-Objekte können

auch unter Verwendung des Befehls

SAVDOMBRM gesichert werden

(siehe Abb. 1).

Inkrementelle Online Datensicherung:

Die inkrementelle Datensicherung

kann – ähnlich wie eine vollständige

Datensicherung auch – im Online

Mode durchgeführt werden. Dazu ist

der Einsatz von BRMS notwendig.

Doch was versteht man unter einer

inkrementellen Datensicherung? Sie

kennen sicherlich den Befehl SAVCHG-

OBJ – ausgeschrieben und auf Deutsch

heißt das: Sichern der geänderten Objekte

ab einem bestimmten Zeitpunkt.

Im Allgemeinen ist eine inkrementelle

Datensicherung nichts anderes als

eine Basis-Sicherung (Komplettsicherung

des Domino-Servers) – zu einem

Zeitpunkt, an dem ein ausreichend

großes Zeitfenster für die Datensicherung

zur Verfügung steht. Meist ist das

am Wochenende der Fall. Auf dieser

Komplettsicherung aufsetzend werden

dann in der Folge (beispielsweise an

den Wochentagen) nur noch die geänderten

Objekte gesichert.

Dieses Verfahren spart Zeit bei der

Datensicherung, kostet dafür aber mehr

Zeit im Falle einer Wiederherstellung

der Daten. Eine inkrementelle Sicherung

kann wie im Beispiel beschrieben

wie folgt aussehen:

ó Beenden des Domino-Servers

ENDDOMSVR SERVER (servername)

ó Vollständige Sicherung des Domino-

Servers am Wochenende:

SAV DEV('/qsys.lib/tap01.devd')

OBJ(('/notes/data/zebdom'))

OuTPuT(*print)

uPDHST(*YES)

Beachten Sie bitte die Verwendung

des Parameters UPDHST. Damit werden

die Objektinformationen mit den

Datensicherungsinformationen angepasst.

ó Sicherung der geänderten Objekte

des Domino-Servers an den Arbeits-


tagen nach einer kompletten Sicherung

SAV DEV('/qsys.lib/tap01.devd')

OBJ(('/notes/data/zebdom'))

OuTPuT(*print)

CHgPERIOD(*LASTSAVE)

ó Sicherung der geänderten Objekte

des Domino-Servers an den Arbeitstagen

nach einer inkrementellen

Sicherung, beispielsweise für eine Sicherung

am Montag, den 29. 1. 2007

um 21 Uhr

SAV DEV('/qsys.lib/tap01.devd')

OBJ(('/notes/data/zebdom'))

OuTPuT(*print)

CHgPERIOD(290107 220000) uPDHST(*YES)

oder für eine Sicherung am Dienstag

den 30. 1. 2007 um 20 Uhr

SAV DEV('/qsys.lib/tap01.devd')

OBJ(('/notes/data/zebdom'))

OuTPuT(*print)

CHgPERIOD(300107 210000) uPDHST(*YES)

Bei der Datensicherung eines Domino-Servers

mit den i5/OS-Systembefehlen

muss sichergestellt sein, dass kein

Benutzer und kein anderer Prozess auf

die Domino-Daten zugreifen kann.

Da zudem einige Domino-Dateien

ständig geöffnet sind, während der Server

aktiv ist (beispielsweise: names.nsf;

log.nsf) muss der Domino-Server für

die Datensicherung heruntergefahren,

also beendet werden.

Wenn das verfügbare Zeitfenster für

eine Datensicherung nicht groß genug

ist, dann können verschiedene Alternativen

in Betracht gezogen werden:

ó Verwendung eines schnelleren Datensicherungsmediums

ó Sicherung in einer Sicherungsdatei

(SAVF)

– Erfordert ausreichend Plattenplatz.

– Sicherungsdatei kann dann unabhängig

vom Domino-Server auf

Band gesichert werden.

ó Replizierung auf weiteren Domino-

Server

In einigen Dokumentationen findet

man Hinweise darauf, dass das Transaction

Logging in Bezug auf die Datensicherung

von Domino Vorteile bringt.

Dies gilt nicht für die Verwendung von

klassischen i5/OS-Datensicherungsbefehlen,

sondern nur bei Verwendung

des Lizenzprogramms BRMS.

BRMS: Das Lizenzprogramm BRMS

(Backup and Recovery Media Services)

bietet neben den vielfältigen Erweiterungen

der Standard-Datensicherungsfunktionen

dem System i auch

entsprechende Tools für die komplette

und praxisorientierte Datensicherung

(und Wiederherstellung) von Domino-

Servern an.

Um einen kurzen Überblick über

BRMS zu erhalten, lesen Sie bitte den

nachfolgenden Abschnitt:

Mit BRMS hat IBM die Möglichkeit

geschaffen, die Sicherungs- und

Wiederherstellungen eines System i

weitestgehend automatisiert unter

Verwendung von vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten

hinsichtlich Protokollierung,

Datenaufbewahrung, Datensicherungsart

etc. durchzuführen.

Gerade in komplexen Umgebungen,

die meist nur sehr geringe oder gar keine

Zeitfenster für eine Datensicherung

haben, ist BRMS eine der wenigen Möglichkeiten,

trotzdem eine Datensicherung

solcher Systeme durchzuführen,

denn eine der wichtigen Funktionen

von BRMS ist die Online-Datensicherung.

Das heißt eine Sicherung aller

Daten, auch wenn diese aktiv von anderen

Prozessen verwendet werden.

Mit BRMS müssen – wie bei den

i5/OS-Native-Befehlen auch – unterschiedliche

Sicherungen durchgeführt

werden:

ó Gesamtsicherung des Systems

– Nach jedem Release-Wechsel, PTF-

Einspielung oder sonstigen größeren

Systemanpassungen

ó Komplette Sicherung des Domino-

Servers online

ó Inkrementelle Datensicherung des

Domino-Servers

– Domino Transaction Logging ist

erforderlich

– Aufruf der Lotus APIs für die Sicherung

Eine Anmerkung ist an dieser Stelle

wichtig: In der Vergangenheit hat die

IBM einige neue Funktionen im BRMS-

Umfeld zwischen den i5/OS-Release-

Versionen durch PTF zur Verfügung gestellt.

Einige dieser Funktionen stehen

nur im iSeries Navigator zur Verfügung

und können nicht durch adäquate i5/

OS-Befehle ausgeführt werden.

Um Domino-Objekte (oder den gesamten

Server) mit BRMS zu sichern,

empfiehlt sich die Verwendung des iSeries

Navigator. Für die Datensicherung

ist nicht das Domino-Plugin erforderlich.

Wurden bereits vor der Nutzung des

iSeries Navigator BRMS Sicherungsrichtlinien

mit i5/OS-Befehlen definiert,

dann stehen diese der Verwendung mit

dem iSeries Navigators zur Verfügung.

Wenn eine solche Sicherungsrichtlinie

mit ausgewählt wird, dann wird sie

bei der ersten Verwendung durch den

iSeries Navigator umgesetzt, damit die

Definitionen mit dem Grafik-Tool verarbeitet

werden können. J. Z. ó

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04/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

4


44

MARKTÜBERSICHT

SUMMARy

Wir stellen die Anbieter zum Thema

vor und informieren Sie mittels Anwenderberichten

über Praxiseinsatz

und ­tauglichkeit der Lösungen.

Weltweit befinden sich mehr als

100.000 Installationen der Cubeware

Managementinformations- und

Controllingsysteme in den unterschiedlichsten

Konstellationen im Einsatz. Die

Flexibilität des Tool-Sets reicht von den

annähernd beliebigen Quellsystemen

für den Datenimport über eine anwenderfreundliche

Auswertung am Frontend

mit Analyse- und Gestaltungsmöglichkeiten

bis hin zur Nutzung aller

gängigen OLAP-Datenbanken.

Für SAP-Kunden gibt es ein ganz

spezielles Angebot. So erlauben die

Cubeware-Produkte den einfachen und

MIDRANGE MAgAZIN · 04/2008

DATAWAREHOuSE, BI

Höhere BI-performance mit SAp

Zwei Wege – ein Ziel

„Business Intelligence, die Spaß macht“ hat sich Cubeware auf die Fahnen geschrieben. Das

Unternehmen tritt an, um diesem Anspruch gleich in mehrerer Hinsicht gerecht zu werden.

Im Mittelpunkt stehen dabei jeweils der „Ease of Use“ sowie die hohe Flexibilität des Einsatzes.

schnellen Aufbau von BI-Lösungen

– und zwar sowohl auf Basis von SAP-

als auch von Nicht-SAP-Daten. Ebenso

kann der Zugriff für Analyse, Planung

und Reporting direkt auf SAP BI realisiert

werden. Die zentrale Drehscheibe

dafür ist die von der SAP AG zertifizierte

Cubeware Connectivity for SAP

Solutions. In Verbindung mit den Lösungen

Importer und Cockpit wird daraus

eine komplette BI-Suite für SAP.

Als OLAP-Prozessor kann eines der

unterstützten OLAP-Systeme wie Microsoft

SQL Server Analysis Services, Infor

Alea, Applix TM1 und Paris Technolo-

gies PowerOLAP herangezogen werden.

Je nach Projektanforderungen wählt

der Anwender die optimale Datenbank.

Bei der Datenübernahme in den Data

Mart lassen sich anschließend die Daten

verdichten, Strukturen anpassen

oder erweitern; es lassen sich aber

auch Rechenregeln im OLAP-Modell

hinterlegen und etwaige Nicht-SAP-Daten

hinzuführen.

Für alle Unternehmen, die SAP BI

nicht einsetzen und das auch künftig

nicht möchten, steht eine komplette

BI-Suite zur Verfügung, zu der auch

fachlicher Content gehört. Für den Auf-

Felix Möckel, iStockphoto.com


au der passgerechten BI-Lösung rund

um SAP R/3 und SAP ERP liefert das

Softwarehaus nicht nur fachabteilungstaugliche

Produkte, sondern darüber

hinaus auch standardisierte Templates

mit Würfeln und Strukturen für ihre

Module Financials, Controlling, Sales

and Distribution, Material Management

und PS Project System. Diese Templates

umfassen eine Vielzahl von Importdefinitionen

für das OLAP-ETL-Tool Importer;

außerdem beinhalten sie Vorlagen

für den Datenimport in die Würfel

unterschiedlicher OLAP-Datenbanken

sowie standardisierte Verfahren zur

Übernahme von Stammdaten und Hierarchien.

Flüssige Datenübernahme

Die vordefinierten Strukturimportprozesse

lassen sich individuell anpassen

und erweitern – etwa durch

Hierarchien aus anderen Datenquellen

und/oder mittels manueller Eingabe.

Die Templates befinden sich zudem in

einem permanenten Pflege- und Weiterentwicklungsprozess.

In den Projekten können wiederkehrende

Standardprozesse entfallen;

es müssen nur noch Anpassungen zur

Umsetzung der individuellen Anforderungen

vorgenommen werden. Binnen

weniger Tage können die Kunden mit

ihren ersten Analysen loslegen. Und

weil der Datenübernahmeprozess anhand

grafischer Mappings realisiert

wird, gibt Cubeware mit den Templates

auch ein umfassendes Projekt-Knowhow

an seine Anwender weiter. Das

heißt, dass sie nebenbei die Business

Content- und Mapping-Logik kennen

lernen und ihre Lösung anschließend

selbstständig pflegen

und erweitern können.

„Die Cubeware BI-

Produkte stellen für uns

eine enorme Bereicherung

dar, weil sie die

Qualität der SAP-Daten

flexibel und kostengünstig

in echte OLAP-Power umsetzen“,

erklärt Alfred Reznik, kaufmännischer

Leiter bei der Map Austria GmbH.

In einem SAP BI-System laufen alle

für Reporting und Analyse relevanten

Daten aus den operativen SAP-Systemen

– wie beispielsweise ERP, CRM

und SRM – zusammen. SAP BI stellt

somit ein komplexes Enterprise Data

Warehouse mit einer Vielzahl von

InfoProvidern als Basis für Reporting

und Analyse dar, die oftmals in ihrer

Struktur und Komplexität den Anforderungen

der einzelnen Fachbereiche

nicht genügen. Die Werkzeuge bieten

hier die Möglichkeit, auf Basis dieser

InfoProvider performante und flexible

Fachabteilungs- und Management-Data

Marts aufzubauen. „Wir nutzen Cubeware

auf SAP R/3 und SAP BW. Seither

fahren wir unsere Controlling-Auswertungen

schnell, schlank und flexibel“,

erklärt Gerhard Hinz, Controlling-Leiter

bei Südpack.

Über die Importer definierten ETL-

Prozesse können die multidimensionalen

Strukturen der InfoProvider und

Queries in die Data Marts übernommen

„ Die Cubeware BI-Produkte stellen für uns eine

enorme Bereicherung dar, weil sie die Qualität

der SAP-Daten flexibel und kostengünstig in

echte OLAP-Power umsetzen.“

Alfred Reznik, kaufmännischer Leiter Map Austria GmbH

werden. Die Transaktionsdaten dafür

lassen sich aus dem BW Repository,

den Open Hub Services sowie aus Queries

mit Business Rules extrahieren.

Auch Zugriffe auf sämtliche Stammdaten

und deren Zusatzinformationen

bleiben durchgängig möglich.

Die Cubeware Data Marts sind übrigens

nicht von SAP BI losgelöst, sondern

erhalten die aktuellen Daten jeweils

zeit- oder eventgesteuert, beispielsweise

über eine SAP BI-Prozesskette. In

der Summe steht den Anwendern mit

den Data Marts ein für den Fachbereich

und das Management optimiertes, performantes

BI-System für ein schnelles,

flexibles Analysieren und Reporten von

SAP BI-Daten zur Verfügung.

Markus Sümmchen ó

Cubeware gmbH, Rosenheim

www.cubeware.de

04/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

4


4

MARKTÜBERSICHT

Datawarehouse, BI

Innovabee GmbH

Telefon +49 7151 9333-0

SAMAC Software GmbH

Telefon +49 2173 10929-0

aruba informatik GmbH

Telefon +49 711 550373-30

CODA Financial Systems GmbH

Telefon +49 8191 6571070

COGNOS GmbH

Telefon +49 69 66560-111

Cp CORpORATE pLANNING AG

Telefon +49 40 431333-0

Cubeware GmbH

Telefon +49 8031 40660-0

EXCEL DATA Deutschland AG

Telefon +49 5251 69887-0

IBM Deutschland GmbH

Telefon +49 89 4504-0

Innovabee GmbH

Telefon +49 7151 9333-0

Microsoft GmbH

Telefon +49 89 3176-0

MicroStrategy Deutschland GmbH

Telefon +49 2203 107-0

pST Software & Consulting GmbH

Telefon +49 8161 8847-300

QlikTech GmbH

Telefon +49 211 58668-0

SAMAC Software GmbH

Telefon +49 2173 10929-0

SAS Institute AG

Telefon +41 44 80574-74

SoftM Software und Beratung AG

Telefon +49 89 14329-0

SOLVO Consulting GmbH

Telefon +49 5474 20479-0

SOU Systemhaus GmbH & Co.KG

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Anbietern zusammengestellt, die von den

Anbietern ständig aktuell gehalten werden.

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MIDRANGE MAgAZIN · 04/2008

DATAWAREHOuSE, BI

Transparenz von prozessen dank BI

Flexibles Instrument

Der Badausstatter Alape war auf der Suche nach einer

Business-Intelligence-Lösung, die einer Vielzahl von

Anforderungen gerecht werden sollte. Man entschied sich

für ein Tool von der aruba informatik GmbH.

ndlich haben wir ein flexibles Ins-

„Etrument, mit dem wir stets aktuelle

Daten über unsere Prozesse erhalten“,

sagte Michael Feldmann, Leiter Prozess-

und Informationsmanagement

von Alape, kurz nach Inbetriebnahme

des neuen Werkzeuges. Alape wurde

1896 gegründet und agiert heute als eigenständige

Marke innerhalb der Dornbracht-Gruppe.

Das in Goslar ansässige

Unternehmen fertigt Badausstattungsprodukte

aus Stahl und Holz.

Um alle zukünftigen Unternehmensziele

erreichen zu können, sollte

ein Berichtswesen für die Finanz- und

Controlling-Software DKS und für das

ERP-System Mapics (heute INFOR XA)

angeschafft werden. Alape entschied

sich für die EPM Enterprise Performance

Management-Lösung von der

aruba informatik GmbH in Fellbach.

Vorkonfigurierte Editionen

Neben der hohen Flexibilität bot die

Lösung vorkonfigurierte Editionen sowohl

für die DKS-Finanz-Software als

auch für die Personalabrechung der

P&I LOGA/400 an. Zusammen mit dem

zertifizierten aruba-Partner, der BMU

(Beratungsgesellschaft Mittelständischer

Unternehmen mbH) aus Northeim,

wurde das Reporting erfolgreich

implementiert.

Die BI-Lösung sollte einer Vielzahl

von Anforderungen gerecht werden:

Zum einen der Transparenz und Überwachung

täglicher Prozesse sowie der

Ablösung des bisherigen statischen Berichtswesens

(Excel, Queries), zum an-

deren der dezentralen Plandatenerfassung.

Zudem sollten Durchlaufzeiten

wesentlich reduziert werden.

Die Implementierung der Software

verlief schnell und unkompliziert. Die

Einsatzbereiche verteilen sich über das

gesamte Unternehmen. Angefangen

beim Management mit dem monatlichen

Informationsreport und der ABC-

Analyse zur Ermittlung der Leistungsträger

über den Vertrieb (Planung AE

und Umsatz), Controlling (KER, Liquiditäts-

und Forderungsmanagement)

bis hin zur Produktionslogistik.

Deutliche Zeitersparnis

Neben der neuen Flexibilität ist eine

deutliche Zeitersparnis zu verzeichnen,

zum Beispiel im Bereich PPS-Berichte

bis zu 60 Minuten pro Tag; im Bereich

Controlling bis zu vier Stunden im Monat.

Die Akzeptanz war in allen Abteilungen

gleich sehr hoch, da durch die

vorkonfigurierten Editionen vom ersten

Tag an mit der neuen BI-Lösung effizient

gearbeitet werden konnte.

„Zur hohen Flexibilität im Tagesgeschäft

kommt die enorme Wirtschaftlichkeit.

Unabhängig von den langfristigen

Vorteilen lässt sich bereits nach

sechs Monaten festhalten, dass sich

die Software-Investitionen mit der klar

nachweisbaren Zeitersparnis schon

jetzt amortisiert hat“, sagt Michael

Feldmann. Roger Lippel ó

aruba informatik gmbH, Fellbach

aruba-informatik.de


Ohne BI geht es nicht

Datenreichtum nutzen

In Sachen Business Intelligence rauschte es dieser Tage

durch den IT-Blätterwald: Analysten zufolge engagiert sich

die IBM zunehmend über Kooperationen mit spezialisierten

Anbietern im BI-Bereich.

Außerdem heißt es ginge der Trend

weg von eigenständigen Business-

Intelligence-Lösungen hin zu deren

kompletter Integration in Lösungen

für Content- und Informationsmanagement

oder Enterprise Resource Planning

(ERP). „Information on demand“

heißt das Zauberwort in Zeiten rasant

wachsender, heterogener Datenmengen

in den Unternehmen. Dabei liegt die Herausforderung

nicht nur im Speichern

immer höherer Informationsberge (inklusive

der stetig steigenden Gefahr,

manche Daten einfach zu übersehen),

sondern auch darin, diesen per se positiven

Datenreichtum in all seiner Komplexität

effizient zu nutzen.

Gefordert sind möglichst flexible

Analysemöglichkeiten, die unterschiedliche,

unstrukturierte Informationen

mit einbeziehen. Business-Intelligence-

Lösungen müssen in diesem Zusammenhang

sowohl für Bereitstellung,

Integration und Auswertung der operativen

Geschäftsdaten als auch für die

entsprechende Verbreitung und Anwendung

der Ergebnisse sorgen.

Trend geht zur Verschmelzung

Ganz grundsätzlich geht der Trend

Analysten zufolge mittlerweile in Richtung

Verschmelzung von Vorsystemen

mit entsprechenden Business-Intelligence-Lösungen.

Das haben in jüngster

Zeit vielfältige Unternehmenskooperationen

in diesem Bereich gezeigt. Manche

Marktbeobachter gehen sogar noch

einen Schritt weiter und prognostizieren

vor diesem Hintergrund gleich das

Ende eigenständiger Business-Intelligence-Lösungen.

Anwendern bringt ein vollständig,

in ihr ERP- oder Informationsmanagementsystem

integriertes BI-Tool

dadurch Vorteile, dass sie in ihrer gewohnten

Umgebung komfortabel auf

die Analyse-Funktionalität zugreifen

können. Darüber hinaus entfällt das

Hinüberschaufeln der Daten inklusive

des damit einhergehenden Aktualitätsverlusts.

Ebenso gehören Kosten für

die Pflege externer Systeme, für deren

Anbindung zuvor womöglich noch

Schnittstellen generiert und spezielle

Schulungen durchgeführt werden müssen,

der Vergangenheit an.

BI immer günstiger

Ob nahtlos integriert oder angedockt:

Die BI-Basistechnologie wird stetig geläufiger

und damit auch immer günstiger,

so dass sich in naher Zukunft

weitere Nutzenpotenziale auch für diejenigen

Anwender erschließen wird,

denen BI bisher noch zu teuer oder zu

kompliziert war. ó

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Marco Mancuso

Kaufmännischer

geschäftsführer

SOu Systemhaus

gmbH & Co. Kg

SOu Systemhaus gmbH & Co. Kg,

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4

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48

MARKTÜBERSICHT

Um die Fachabteilungen mit allen

Fakten zu versorgen und dabei die

IT-Abteilung zu entlasten, hat Harry-

Brot seine Berichts- und Analyse-Umgebung

standardisiert. IBM-Infrastruktur

und Cognos-Technologie bieten einen

bequemen Zugriff auf Geschäftsinformationen

und sorgen für Entscheidungen

auf breiter Faktenbasis.

MIDRANGE MAgAZIN · 04/2008

DATAWAREHOuSE, BI

Harry Brot sieht mit Cognos klar bei Analysen und Berichten

Frische Daten im Angebot

„Frisch wie Harry“ gilt nicht nur für die Backwaren der Harry-Brot GmbH. Auch Zahlen, Berichte

und Statistiken für Geschäftsentscheidungen müssen stets frisch, sprich aktuell sein. Aber

wie kommt man an solche Geschäftszahlen? Wie stellt man deren Aktualität sicher und wie

erreichen diese Infos ihre Nutzer? Harrys Antwort: IBM-Infrastruktur und Cognos Technologie.

Die Architektur von Cognos 8 BI

überzeugte durch ihre nahtlose Integration

mit IBM Komponenten, die bei

Harry-Brot im Einsatz sind: IBM Web-

Sphere dient als Application-Server,

während die Daten in einer IBM DB2

UDB vorgehalten werden. Die BI-Plattform

selbst wird auf der IBM pSeries

laufen. „Das Zusammenspiel zwischen

Cognos und IBM-Komponenten ist brillant

gelöst und vollkommen problemlos“,

sagt Heiner Kruse und hebt die

besonders vorteilhafte Integration der

Cognos Produkte mit dem Tivoli Access

Manager hervor. ó

Cognos gmbH, Frankfurt

www.cognos.com/de


SERVICE

AUTOREN DIESER AUSGABE

Monika Baumann . . . . . . . . . . . baumann3@de.ibm.com . . . . . . . . . . . . 35

Uwe Carstens . . . . . . . . . . . . . . uc@s4you-service.de . . . . . . . . . . . . . . 10

Elke Jäger . . . . . . . . . . . . . . . . . elke.jaeger@atoss.com . . . . . . . . . . . . . 24

Sabine Jordan . . . . . . . . . . . . . sabine_jordan@de.ibm.com . . . . . . . . . 40

Friedrich Koopmann . . . . . . . . friedrich.koopmann@softm.com . . . . . . 38

Sokrates Koutounidis . . . . . . . skoutounidis@visionsolutions.de . . . . . . 12

Jörn Kranich . . . . . . . . . . . . . . . kranich@tema.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

INSERENTEN DIESER AUSGABE

AJE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.aje.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

aruba . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.aruba-informatik.de . . . . . . . . . . . 19

BMU . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.bmu-beratung.com . . . . . . . . . . . 19

CpL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.cplgmbh.com . . . . . . . . . . . . . . . . 29

EpOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.eposgmbh.com . . . . . . . . . . . . . . . 9

ExcelData . . . . . . . . . . . . . . . . . www.exceldata.de . . . . . . . . . . . . . . . . 45

index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.index.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48

iNN partner Camp . . . . . . . . . . www.inn-partner-camp.de . . . . . . . . . . 31

innovabee . . . . . . . . . . . . . . . . www.innovabee.com . . . . . . . . . . . . . . 46

ITp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.midrange.de . . . . . . . . . . . . 2, 11, 34

Lawson . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.lawson.com . . . . . . . . . . . . . . . . . 39

menten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.menten-gmbh.de . . . . . . . . . . . . . 37

ML . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ml-software.de . . . . . . . . . . . . . . 41

FIRMEN DIESER AUSGABE

Alape GmbH . . . . . . . . . . . . . . . www.alape.com . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46

ALDI SÜD . . . . . . . . . . . . . . . . . www.aldi-sued.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

Aquire Europe & Middle East . . www.aquire.com . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Aruba Informatik GmbH . . . . . . www.aruba-informatik.de . . . . . . . . . . . 46

ATOSS Software AG . . . . . . . . . www.atoss.com . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

B IT Solution GmbH . . . . . . . . . www.b-solution.de . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Cognos GmbH . . . . . . . . . . . . . www.cognos.com/de . . . . . . . . . . . . . . 48

Cubeware GmbH . . . . . . . . . . . www.cubeware.de . . . . . . . . . . . . . . . . 44

EDEKA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.edeka.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

edv … beratung litters . . . . . . . www.centuriodb.de . . . . . . . . . . . . . . . 32

Harry Brot GmbH . . . . . . . . . . . www.harry.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48

hartung consult GmbH . . . . . . www.hartung.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

Huhtamaki Deutschland GmbH www.huhtamaki.de . . . . . . . . . . . . . . . 33

IBM Deutschland GmbH . . . . . . www.ibm.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32, 35

Infor Global Solutions . . . . . . . www.infor.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36

IST - Integrierte Systemtechnik www.ist-del.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

Roger Lippel . . . . . . . . . . . . . . . roger.lippel@aruba-informatik.de . . . . . 46

Marco Mancuso . . . . . . . . . . . . marco.mancuso@sou.de . . . . . . . . . . . 47

Andrew Simmons . . . . . . . . . . . andrewsimmons@aquire.com . . . . . . . . 22

Lothar Steyns . . . . . . . . . . . . . . l.steyns@summit-it-consult.de . . . . . . . 16

Markus Sümmchen . . . . . . . . . markus.suemmchen@cubeware.de . . . . 44

Anne-Kerstin Tschammer . . . . . anne-kerstin.tschammer@projektron.de 27

Wolfgang Ziehmann . . . . . . . . . wolfgang.ziehmann@b-solution.de . . . . 18

Ohm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.edvohm.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 38

oxaion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.oxaion.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

personal 2008 . . . . . . . . . . . . . www.personal-messe.de . . . . . . . . . . . . . 7

p & C Midrange . . . . . . . . . . . . . www.midrange-gmbh.com . . . . . . . . . . 19

SOLVO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.solvo-consulting.de . . . . . . . . . . . 47

Samac . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.samac.com . . . . . . . . . . . . . . . . . 46

SoftM Semiramis . . . . . . . . . . . www.semiramis.com . . . . . . . . . . . . . . 24

Solitas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.solitas.com . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

SUMMIT . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.summit-it-consult.de . . . . . . . . . . 25

TDS HR Services & Solutions . . www.tds.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

Vision Solutions . . . . . . . . . . . . www.visionsolutions.com . . . . . . . . . . . 52

WILSCH . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.wilsch.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43

Map Austria GmbH . . . . . . . . . . www.mapaustria.at . . . . . . . . . . . . . . . 44

perbit Software GmbH . . . . . . . www.perbit.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

projektron GmbH . . . . . . . . . . . www.projektron.de . . . . . . . . . . . . . . . . 27

RUNGIS express AG . . . . . . . . . www.rungisexpress.com . . . . . . . . . . . . 38

S+S EDV-Systeme GmbH . . . . . www.sus-edv.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

S4you.Service GmbH . . . . . . . . www.s4you-service.de . . . . . . . . . . . . . 10

Selzer Fertigungstechnik . . . . . www.selzer-automotive.de . . . . . . . . . . 36

SoftM Software & Beratung AG www.softm.com . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38

SOU GmbH & Co. KG . . . . . . . . www.sou.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47

spring Messe Management . . . www.personal-messe.de . . . . . . . . . . . . 21

Südpack GmbH & Co. KG . . . . . www.suedpack.com . . . . . . . . . . . . . . . 44

Summit IT Consult GmbH . . . . www.summit--it-consult.de . . . . . . . . . . 16

Thalia Bücher AG . . . . . . . . . . . www.thalia.ch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

Toolmaker Software GmbH . . . www.toolmaker.de . . . . . . . . . . . . . . . . 28

Toyota Motor Sales . . . . . . . . . www.toyota.com . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

Vision Solutions Inc. . . . . . . . . visionsolutions.de . . . . . . . . . . . . . . . . 12

04/2008 · MIDRANGE MAgAZIN

4


SERVICE

Wo sind Zeit und geld?

Täglich bekommen wir Offerten, die uns weiß machen

wollen, dass genau jetzt, mit dieser neuen Lösung der

Kommunikations-Boost einsetzt oder das Sparschwein heftig

grunzt. Wahrscheinlich geht es Ihnen wie mir. Irgendwann

in grauer Vorzeit hat man diesem Trend Glauben geschenkt

und die entsprechenden Technologien eingeführt. Als Ergebnis

mailt man jetzt

schnodderig dahin anstatt

wohlformulierte

Briefe zu schreiben,

man textet unpersönlich

und billig via IP die

Voice-Boxen zu, anstatt

seinen Ansprechpartner

persönlich am Ohr zu

treffen. Und was nützt

es letztendlich? Schaffen

Sie jetzt mit den neuen

Kommunikationstechnologien

mehr? Haben

Sie etwa mehr Zeit als früher oder haben Sie mit dem Ersparten

vielleicht sogar Stiftungen in Liechtenstein gegründet?

Wahrscheinlich trifft nix von alledem zu. Nur die Zeit ist hektischer

– und wir sondern, weil es ja so einfach und schnell

geht, jede Menge Kommunikationsmüll ab. Zugegeben: Den

könnten wir mit Briefpost und ohne Anrufbeantworter nicht

so wirtschaftlich produzieren. kdj ó

IMpRESSUM

MIDRANGE MAgAZIN

ISSN 0946-2880

Herausgeber: Klaus-Dieter Jägle

REDAKTION

Telefon +49 8191 9649-26

E-Mail redaktion@midrange.de

Thomas Seibold (T.S.) (V.i.S.d.P.),

Tanja Maršal (TM), Irina Hesselink (I.H.),

Klaus-Peter Luttkus (KPL), Klaus-Dieter

Jägle (kdj), Robert Engel (R.E.), Jörg Zeig (J.Z.)

ANZEIGEN

PLZ 0 – 4 und Ausland: Michaela Koller

Telefon +49 8191 9649-23

E-Mail michaela.koller@midrange.de

PLZ 5 – 9: Brigitte Wildmann

Telefon +49 8191 9649-24

E-Mail brigitte.wildmann@midrange.de

TECHNISCHE REDAKTION

Robert Engel, Telefon +49 9563 74060

Jörg Zeig, Telefon +49 2732 892491

0 MIDRANGE MAgAZIN · 04/2008

gLOSSE

LEKTORAT Text Lift, Thomas gaissmaier

Bezugspreis (Jahresabo):

Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–

Erscheinungsweise:

12 Ausgaben pro Jahr

Gültige Anzeigenpreisliste:

Media-Daten Nr. 18/2008

Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAgAZIN

erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,

vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcher

Art, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassung

in Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicher

genehmigung des Verlages. Hiervon

ausgeschlossen sind abgedruckte Programme,

die dem Leser zum ausschließlich eigenen

gebrauch zur Verfügung stehen. Aus der Veröffentlichung

kann nicht geschlossen werden,

dass die beschriebene Lösung oder verwendete

Bezeichnung frei von gewerblichen Schutzrechten

ist.

Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGE

MAgAZIN unzutreffende Informationen oder in

veröffentlichten Programmen oder Schaltungen

Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftung

nur bei grober Fahrlässigkeit des Verlages

oder seiner Mitarbeiter in Betracht.

Namentlich gezeichnete Beiträge geben nicht

unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Für unaufgeforderte Einsendungen aller Art

übernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferung

im Fall höherer gewalt, bei Störung

des Betriebsfriedens, Arbeitskampf (Streik,

Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegen

den Verlag.

VERLAG

ITP VERLAg gmbH

Kolpingstraße 26, D-86916 Kaufering

Telefon +49 8191 9649-0

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erscheint am 22. 4. 2008

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Bankverbindungen Deutschland:

Landsberg-Ammersee Bank eg

Konto-Nr. 5 137 500, BLZ 700 916 00

Bankhaus Reuschel & Co.

Konto-Nr. 1 163 103, BLZ 700 303 00

PRODUKTION

Satz und Druckvorstufe:

Popp Media Service, Augsburg

Druck: Joh. Walch gmbH, Augsburg

Cartoon: Baaske Cartoons, Müllheim

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gemeinschaft zur Fest-

stellung der Verbreitung

von Werbeträgern e.V.

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