07.09.2015 Aufrufe

Motocross Enduro - 10/2015 Free Version

Die Kleinen ganz groß Für unsere Testcrew war diese Ausgabe eine ganz besondere und mit einer Premiere verbunden. Testfahrer Marko Barthel, der schon so ziemlich jeden fahrbaren Untersatz auf zwei Rädern bewegt hat, stand vor einer besonderen Herausforderung. Die Bikes, mit denen er es heuer zu tun bekam, waren etwas kleiner, als er es normalerweise gewohnt ist. Das ließ natürlich eine gewisse Skepsis aufkommen, ob und wie es sich mit diesen Motorrädern fahren lässt. Die Rede ist von Pitbikes! Kleine Flitzer, die man auf den ersten Blick gut und gerne unterschätzt. Einst als Funbikes gedacht, entwickelte sich in den vergangenen Jahren auch in Deutschland eine Szene für diesen Offroadsport. Die Vorteile liegen auf der Hand – überschaubare Kosten und hoher Funfaktor, dazu gibt es noch diverse Rennserien, in denen man sich messen kann. Wer nun etwas verunsichert dreinblickt, dem sei an dieser Stelle gesagt: Auch wir waren überrascht, wie schnell und präzise sich diese Gefährte bewegen lassen! Mit dabei war Markus Wetzel, selbst aktiver und begeisterter Pitbiker. Zusammen mit Marko, der sein Debüt auf einem Pitbike feiern durfte, hat er vier Bikes vom Einsteiger-Modell bis hin zum Profi-Bike unter die Lupe genommen.

Die Kleinen ganz groß
Für unsere Testcrew war diese Ausgabe eine ganz besondere und mit einer Premiere verbunden. Testfahrer Marko Barthel, der schon so ziemlich jeden fahrbaren Untersatz auf zwei Rädern bewegt hat, stand vor einer besonderen Herausforderung. Die Bikes, mit denen er es heuer zu tun bekam, waren etwas kleiner, als er es normalerweise gewohnt ist. Das ließ natürlich eine gewisse Skepsis aufkommen, ob und wie es sich mit diesen Motorrädern fahren lässt. Die Rede ist von Pitbikes! Kleine Flitzer, die man auf den ersten Blick gut und gerne unterschätzt. Einst als Funbikes gedacht, entwickelte sich in den vergangenen Jahren auch in Deutschland eine Szene für diesen Offroadsport. Die Vorteile liegen auf der Hand – überschaubare Kosten und hoher Funfaktor, dazu gibt es noch diverse Rennserien, in denen man sich messen kann. Wer nun etwas verunsichert dreinblickt, dem sei an dieser Stelle gesagt: Auch wir waren überrascht, wie schnell und präzise sich diese Gefährte bewegen lassen! Mit dabei war Markus Wetzel, selbst aktiver und begeisterter Pitbiker. Zusammen mit Marko, der sein Debüt auf einem Pitbike feiern durfte, hat er vier Bikes vom Einsteiger-Modell bis hin zum Profi-Bike unter die Lupe genommen.

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OKTOBER<br />

<strong>2015</strong>


WWW.ZUPIN.DE / INFO@ZUPIN.DE / PHONE +49 8669 848 1<strong>10</strong>


Für unsere Testcrew war diese Ausgabe eine ganz<br />

besondere und mit einer Premiere verbunden. Testfahrer<br />

Marko Barthel, der schon so ziemlich jeden<br />

fahrbaren Untersatz auf zwei Rädern bewegt hat,<br />

stand vor einer besonderen Herausforderung. Die<br />

Bikes, mit denen er es heuer zu tun bekam, waren<br />

etwas kleiner, als er es normalerweise gewohnt ist.<br />

Das ließ natürlich eine gewisse Skepsis aufkommen,<br />

ob und wie es sich mit diesen Motorrädern<br />

fahren lässt. Die Rede ist von Pitbikes! Kleine Flitzer,<br />

die man auf den ersten Blick gut und gerne unterschätzt.<br />

Einst als Funbikes gedacht, entwickelte<br />

sich in den vergangenen Jahren auch in Deutschland<br />

eine Szene für diesen Offroadsport. Die Vorteile<br />

liegen auf der Hand – überschaubare Kosten und<br />

hoher Funfaktor, dazu gibt es noch diverse Rennserien,<br />

in denen man sich messen kann. Wer nun etwas<br />

verunsichert dreinblickt, dem sei an dieser<br />

Stelle gesagt: Auch wir waren überrascht, wie<br />

schnell und präzise sich diese Gefährte bewegen<br />

lassen! Mit dabei war Markus Wetzel, selbst aktiver<br />

und begeisterter Pitbiker. Zusammen mit Marko,<br />

der sein Debüt auf einem Pitbike feiern durfte, hat<br />

er vier Bikes vom Einsteiger-Modell bis hin zum Profi-Bike<br />

unter die Lupe genommen.<br />

Von den Mid-Size-Bikes zu den ausgewachsenen<br />

Artgenossen war es nur ein kurzer Weg, denn bereits<br />

nach dem Test der Pitbikes ging es mit der nagelneuen<br />

KTM SX-F 350 auf den Testtrack. KTM hat<br />

mit der 2016er MX-Generation völlig neue Offroadmotorräder<br />

auf den Markt gebracht. So gut wie jedes<br />

Bauteil wurde verändert oder neu konstruiert,<br />

das trifft natürlich auch für die SX-F 350 zu. Gespannt<br />

waren wir vor allem auf den neu entwickelten<br />

Motor und die Launch Control sowie das Fahrwerk,<br />

das an der Front mit einer 48er USD-Luftfedergabel<br />

in Split-Fork-Bauweise mit separaten<br />

Funktionen für jedes Gabelbein ausgestattet ist.<br />

Dieses konnten wir bereits bei der SX 125 testen und<br />

waren gespannt, wie es sich nun in der 350er<br />

schlägt. Mit dabei war auch unser Dauertestmotorrad,<br />

die Sherco 250 SE-R. Bekanntlich gibt es bei<br />

heutigen <strong>Enduro</strong>wettbewerben nicht nur Geländeprüfungen<br />

im tiefsten Busch, sondern auch knackige<br />

Crosstests. Die Veranstalter weichen dafür, egal<br />

ob im Hobby- oder Profisport, mehr und mehr auf<br />

<strong>Motocross</strong>strecken aus. Reinrassige <strong>Enduro</strong>motorräder<br />

müssen daher auch auf diesem Terrain eine<br />

gute Performance abliefern. Wir wollten wissen, wie<br />

sich die SE-R auf der MX-Strecke schlägt. Das Ergebnis<br />

lest ihr in unserem vierten Teil der Dauertest-Serie.<br />

Neben unserer Rubrik „Tests“ findet ihr weitere<br />

interessante Artikel rund um das Thema Racing. Unter<br />

anderem auch von Europas beliebtester <strong>Motocross</strong>-Serie,<br />

den ADAC MX Masters in Lichtenvoorde<br />

(NL) und dem Saisonfinale in Gaildorf.<br />

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen.<br />

EDITORIAL<br />

Die Kleinen<br />

ganz groß<br />

3<br />

MCE<br />

Oktober '15


INHALT<br />

Oktober <strong>2015</strong><br />

TESTS<br />

14 KTM 350 SX-F/2016<br />

22 Dauertest Sherco 250 SE-R<br />

MOTOCROSS<br />

26 ADAC MX Masters Lichtenvoorde/NL<br />

30 ADAC MX Masters Gaildorf<br />

34 DMV BRC 2-Takt Cup<br />

52 Verbände<br />

56 Eckert Racing School<br />

58 Rockstar Kiedrowski Racing Team<br />

SPEZIAL<br />

35 Pitbikes<br />

CROSS-COUNTRY<br />

60 Rudolstadt<br />

KOLUMNEN<br />

62 Davide von Zitzewitz<br />

64 Edward Hübner<br />

66 Philipp Müller<br />

VORSTELLUNG<br />

68 Mitsubishi L200<br />

RUBRIKEN<br />

3 Editorial<br />

6 Facts<br />

<strong>10</strong> Produkte<br />

72 Bike and Parts<br />

76 Notizen/Termine<br />

78 Vorschauen/Events<br />

80 Standings<br />

82 Vorschau November <strong>2015</strong>/ Impressum<br />

4<br />

MCE<br />

Oktober '15


MOTOCROSS<br />

Warum begeben wir uns mit einem <strong>Enduro</strong>motorrad<br />

auf eine <strong>Motocross</strong>piste? Ganz einfach, bei immer<br />

mehr Veranstaltungen, egal ob im Hobby- oder Profibereich,<br />

werden <strong>Motocross</strong>strecken als Sonderprüfungen<br />

genutzt. Also müssen die <strong>Enduro</strong>motorräder<br />

auch hier eine gute Performance abliefern<br />

SEITE 22<br />

DAUERTEST SHERCO<br />

ENDURO<br />

MEETS<br />

5<br />

MCE<br />

Oktober '15


FACTS<br />

MX-GP Lombardia: Nagl zurück –<br />

Doppelsieg für Romain Febvre<br />

Nach mehrwöchiger Zwangspause meldete sich Max Nagl eindrucksvoll zurück.<br />

Der deutsche MXGP-Pilot hatte sich bei seinem Heim-GP in Teutschenthal den<br />

Fuß gebrochen, musste mehrere Rennen auslassen und gewann nun bei seinem<br />

Comebackin Italien das Qualifying! Pech hingegen hatte der Husqvarna-Profi im<br />

ersten Lauf. Kurz nach dem Start wurde Nagl in einen Massencrash verwickelt,<br />

zwar konnte er das Rennen fortsetzen, verlor aber jegliche Chance auf eine Top-<br />

Platzierung und musste sich mit Rang 8 zufriedengeben. Zunächst gelang es<br />

Dean Ferris, den Platz an der Sonne zu ergattern, bevor Nagls ehemaliger Honda-Teamkollege<br />

Evgeny Bobryshev die Führung übernahm. WM-Leader Romain<br />

Febvre wollte jedoch ebenfalls ein Wörtchen um den Sieg mitreden und fuhr sich<br />

von Runde zu Runde näher ans Hinterrad von Bobryshev heran. Im letzten Drittel<br />

der Renndistanz gelang ihm das entscheidende Überholmanöver und damit war<br />

der Laufsieg für Febvre beschlossene Sache. Der Start zum zweiten Lauf, diesmal<br />

ohne Crash, ging zugunsten von Jeremy van Horebeekaus. Nach weniger als<br />

fünf Minuten übernahm Febvre das Zepter und gab es bis zur Zielflagge nicht<br />

wieder her – Doppelsieg in Mantova. Hinter ihm kämpften van Horebeek, Shaun<br />

Simpson und Bobryshev um die verbleibenden Podestplätze. Nagl erwischte im<br />

zweiten Durchgang keinen optimalen Start, kämpfte sich im Laufe des Rennens<br />

bis auf Position 5 vor und stürzte dann ausgerechnet in der letzten Runde. Dieser<br />

Fehler warf ihn auf den <strong>10</strong>. Platz zurück. Romain Febvre kommt dem WM-Titel<br />

Schritt für Schritt näher, mit dem Tagessieg in Italien konnte er seine Führung<br />

weiter ausbauen und liegt mit <strong>10</strong>1 Zählern Vorsprung vor Gautier Paulin.<br />

• Text: Marco Burkert; Foto: Yamaha<br />

Gesamtergebnisse - MX-WM - 15. Lauf - Lombardia/I - 22./23.8.<strong>2015</strong> - MXGP: 1. Romain Febvre, F, Yamaha;<br />

2. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha; 3. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda; 4. Shaun Simpson, GB, KTM;<br />

5. Gautier Paulin, F, Honda; 6. Glenn Coldenhoff, NL, Suzuki; 7. Dean Ferris, AUS, Husqvarna; 8. Max Nagl,<br />

D, Husqvarna; 9. Tyla Rattray, ZA, Kawasaki; <strong>10</strong>. Todd Waters, AUS, Husqvarna.<br />

Ferner: 15. Angus Heidecke, D, KTM.<br />

MX2: 1. Max Anstie, GB, Kawasaki; 2. Tim Gajser, SLO, Honda; 3. Pauls Jonass, LV, KTM; 4. Benoit Paturel,<br />

F, Yamaha; 5. Valentin Guillod, CH, Yamaha; 6. Brent van Doninck, B,Yamaha; 7. Petar Petrov, BG, Kawasaki;<br />

8. Henry Jacobi, D, KTM; 9. Damon Graulus, B, Yamaha; <strong>10</strong>. Adam Sterry, GB, KTM.<br />

Ferner: 15. Jeremy Seewer, CH, Suzuki; 16. Brian Hsu, D, Suzuki; 29. Cyril Scheiwiller, CH, Yamaha.<br />

MX-GP Assen:<br />

Romain Febvre vorzeitig Weltmeister<br />

Das GP-Wochenende in Assen hätte für Clenn Goldenhoff nicht besser starten<br />

können. Bei seinem Heimrennen konnte sich der Suzuki-Pilot mit einem Start-<br />

Ziel-Sieg in der Qualifikation die beste Ausgangsposition für den Rennsonntag<br />

verschaffen. Im ersten Lauf gewann jedoch Max Nagl das Startduell der Spitzenpiloten<br />

und konnte sich für kurze Zeit in Führung setzen. Auf der Sandbodenpiste<br />

wurde Nagl im Rennverlauf bis auf die 6. Position durchgereicht und musste<br />

sich damit zufriedengeben, zeigte jedoch, dass er zu alter Stärke zurückfindet.<br />

Shaun Simpson war der Überflieger dieses ersten Laufs, denn der Brite konnte<br />

trotz eines frühen Sturzes gewinnen. Nicht zuletzt wegen seines perfekten Fahrstils<br />

und des an der Spitze tobenden Zweikampfes zwischen den Teamkollegen<br />

Evgeny Bobryshev und Gautier Paulin, gelang es Simpson, nach vorne zu fahren.<br />

Mit einer pfiffigen Linienwahl schnappte er sich einen Konkurrenten nach dem<br />

anderen und gewann. WM-Leader Romain Febvre hatte hier bereits die Möglichkeit,<br />

seinen WM-Titel in trockene Tücher zu bringen, verpasste diese Gelegenheit<br />

aber mit Platz 5 knapp. Vor dem Start zum zweiten Lauf fehlten dem Franzosen<br />

nur 5 Punkte zum vorzeiten Sieg. Da ließ sich Febvre nicht zweimal bitten!<br />

Zwar übernahm Evgeny Bobryshev wie schon im ersten Durchgang schnell die<br />

Führung, hatte später aber einen Abflug zu verbuchen. Das nutzte der auf Position<br />

2 liegende Febvre eiskalt aus, ging in Führung und gab diese bis zur Zielflagge<br />

nicht wieder ab. Damit war klar, dass Febrve mit <strong>10</strong>2 Punkten Vorsprung<br />

bei noch <strong>10</strong>0 zu vergebenden vorzeitig den WM-Titel eingefahren hatte und das<br />

in seiner ersten 450er-Saison! Glückwunsch!<br />

• Text: Marco Burkert; Foto: Yamaha<br />

Gesamtergebnisse - MX-WM - 16. Lauf - Assen/NL - 29./30.8.<strong>2015</strong> - MXGP: 1. Shaun Simpson, GB, KTM;<br />

2. Romain Febvre, F, Yamaha; 3. Glenn Coldenhoff, NL, Suzuki; 4. Gautier Paulin, F, Honda; 5. Evgeny Bobryshev,<br />

RUS, Honda; 6. Max Nagl, D, Husqvarna; 7. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha; 8. Todd Waters, AUS,<br />

Husqvarna; 9. Dean Ferris, AUS, Husqvarna; <strong>10</strong>. Jose Butron, E, KTM.<br />

Ferner: 15. Angus Heidecke, D, KTM.<br />

MX2: 1.Tim Gajser, SLO, Honda; 2. MaxAnstie, GB, Kawasaki; 3. Brentvan Doninck, B,Yamaha; 4. Julien Lieber,<br />

B, Yamaha; 5. Jeremy Seewer, CH, Suzuki; 6. Pauls Jonass, LV, KTM; 7. Harri Kullas, FIN, Husqvarna;<br />

8. Benoit Paturel, F, Yamaha; 9. Thomas Covington, USA, Kawasaki; <strong>10</strong>. Brian Bogers, NL, KTM.<br />

Ferner: 13. Henry Jacobi, D, KTM; 14. Valentin Guillod, CH, Yamaha.<br />

VMX: 1. Mats Nilsson, S, Yamaha; 2. Darryll King, NZ, KTM; 3. Martin Zerava, CZ, Suzuki; 4. Klaas Hofstede,<br />

NL, Husqvarna; 5. Leons Kozlovskis, LV, Suzuki; 6. Brian Wheeler, GB, Yamaha; 7. Alexander Wiik, FIN, KTM;<br />

9. Phil Mercer, GB, KTM; 9. Tjipko Dijkstra, NL, Honda; <strong>10</strong>. Heigo Lauren, EST, Yamaha.<br />

6<br />

MCE<br />

Oktober '15


ROMAIN FEBVRE<br />

MXGP <strong>2015</strong><br />

Blue is<br />

Back...<br />

Romain Febvretakes holt den MXGP MXGP World WM-Titel Championship für Yamaha Victory for Yamaha<br />

Der Thefranzösische French riderYZ450FM-Pilot rode an amazing fuhrrookie eine unglaubliche year in the FIM Rookie-Saison <strong>Motocross</strong>in World der FIM-<strong>Motocross</strong>-WM.<br />

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Febvre YZ450FM. holteFebvre sich nicht tookweniger an incredible als 13 Siege, 13 moto einschließlich wins, including des unglaublichen his stunningSieges race at beim theRennen inaugural<br />

Assen<br />

und Assen konnte GP todamit seal the seinen title WM-Titel with two schon rounds zwei left Rennen to runvor ofSaisonende the season. klarmachen. His incredible Seine performance tolle Leistung<br />

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FACTS<br />

US Nationals:<br />

Dungey gewinnt das Ding<br />

KTM-Ass Ryan Dungey kam, sah und siegte. Bei der elften und vorletzten Runde<br />

der AMA Pro <strong>Motocross</strong> Championship in Utah hatte Dungey die Chance, vorzeitig<br />

Outdoorchampion zu werden. Mit Ken Roczen bekam er allerdings einen wiedererstarkten<br />

Konkurrenten auf der Strecke. Im ersten Lauf deutete alles auf einen<br />

Sieg des Thüringers hin, erst im letzten Renndrittel gelang es Dungey, an<br />

Roczen vorbeizugehen und den benötigten Sieg einzufahren. Mit diesem Laufsieg<br />

war es eine besiegelte Sache, Dungey ist die neue Nummer 1 in den USA.<br />

„The Diesel“, wie er auch genannt wird, kann auf eine lange und nicht immer<br />

leichte Outdoorsaison zurückblicken, die er alles in allem dominiert hat. Dafür<br />

steht auch dieser erste Lauf in Utah, in dem er sich Stück für Stück an den führenden<br />

Roczen herangearbeitet hatte, um ihn dann mit einem riesigen Sprung<br />

zu überholen. Vorjahressieger Roczen erkannte die Leistung seines einstigen<br />

Teamkollegen respektvoll an und übergab ihm gratulierend die Startnummer 1.<br />

Der zweite Durchgang war da nur noch Formsache, wenn auch mit einem sehenswerten<br />

Duell zwischen Dungey und Roczen. Letzterer führte das Feld nach<br />

dem Start an, ließ sich aber zu einem kleinen Fahrfehler hinreißen und gab den<br />

Sieg so an Dungey ab. Damit setzte der KTM-Pilot dem Wochenende die Krone<br />

auf und gewann auch die Tageswertung. Für Roczen war es trotz des 2. Platzes<br />

ein gutes Rennen, denn der Suzuki-Pilot war wieder dort angekommen, wo er<br />

hingehört. Abstimmungsprobleme an seinem Bike sorgten immer wieder für<br />

Rückschläge bei Roczen, in Utah allerdings schien alles so, als wenn dieses Problem<br />

beseitigt wäre. Das bestätigte auch das Saisonfinale in Crawfordsville, bei<br />

dem sich Roczen in der Gesamtwertung um einen Platz, auf Rang 2, verbessern<br />

konnte. Mit einem 3. Platz im ersten Durchgang und einem Laufsieg im zweiten<br />

konnte der Thüringer noch am zuletzt so starken Justin Barcia vorbeiziehen.<br />

• Text: Marco Burkert; Foto: KTM/S.Cudby<br />

AMA-MX - 11. Lauf - Utah - 15.8.<strong>2015</strong> - Gesamtergebnisse - 450 ccm: 1. Ryan Dungey, KTM (1/1); 2. Ken<br />

Roczen, Suzuki (2/2); 3. Justin Barcia, Yamaha (5/3); 4. Blake Baggett, Suzuki (4/4); 5. Broc Tickle, Suzuki<br />

(3/7); 6. Trey Canard, Honda (7/6); 7. Dean Wilson, KTM (<strong>10</strong>/5); 8. Josh Grant, Yamaha (8/8); 9. Christophe<br />

Pourcel, Husqvarna (9/9); <strong>10</strong>. Phil Nicoletti, Yamaha (12/<strong>10</strong>).<br />

250 ccm: 1. Jeremy Martin, Yamaha (3/1); 2. Marvin Musquin, KTM (1/3); 3. Cooper Webb, Yamaha (2/2);<br />

4. Aaron Plessinger, Yamaha (4/4); 5. Matt Bisceglia, Honda (6/6); 6. Zach Osborne, Husqvarna (9/5); 7. RJ<br />

Hampshire, Honda (7/7); 8. Alex Martin, Yamaha (8/8); 9. Joey Savatgy, Kawasaki (5/11); <strong>10</strong>. Jessy Nelson,<br />

KTM (11/9).<br />

AMA-MX - 12. Lauf - Bud Light Ironman - 22.8.<strong>2015</strong> - Gesamtergebnisse - 450 ccm: 1. Ryan Dungey, KTM<br />

(1/2); 2. Ken Roczen, Suzuki (3/1); 3. Jason Anderson, Husqvarna (2/6); 4. Justin Barcia, Yamaha (7/3);<br />

5. Christophe Pourcel, Husqvarna (4/7); 6. Trey Canard, Honda (8/5); 7. Blake Baggett, Suzuki (6/9); 8. Broc<br />

Tickle, Suzuki (15/4); 9. Josh Grant, Yamaha (<strong>10</strong>/8); <strong>10</strong>. Phil Nicoletti, Yamaha (11/<strong>10</strong>).<br />

Endstand: 1. Dungey, 547 Punkte; 2. Roczen, 447; 3. Barcia, 441; 4. Baggett, 360; 5. Pourcel, 323; 6. Anderson,<br />

320; 7. Tickle, 311; 8. Nicoletti, 250; 9. Weston Peick, 223; <strong>10</strong>. Fredrik Noren, 206.<br />

250 ccm: 1. Aaron Plessinger, Yamaha (2/1); 2. Joey Savatgy, Kawasaki (5/2); 3. Jessy Nelson, KTM (3/6);<br />

4. RJ Hampshire, Honda (8/4); 5. Matt Bisceglia, Honda (6/5); 6. Jeremy Martin, Yamaha (4/9); 7. Zach Osborne,<br />

Husqvarna (<strong>10</strong>/7); 8. Christian Craig, Honda (9/8); 9. Cooper Webb, Yamaha (1/37); <strong>10</strong>. Marvin Musquin,<br />

KTM (40/3).<br />

Endstand: 1. J.Martin, 491 Punkte; 2. Musquin, 479; 3. Savatgy, 348; 4. Osborne, 330; 5. Nelson, 323;<br />

6. Plessinger, 311; 7. Alex Martin, 288; 8. Bisceglia, 256; 9. Shane McElrath, KTM, 248; <strong>10</strong>. Hampshire,<br />

248.<br />

Coldenhoff 2016 für KTM unterwegs<br />

KTM Motorsport und das Red-Bull-<br />

KTM-Factory-Racing-Team gaben Anfang<br />

September bekannt, dass der<br />

Niederländer Glenn Coldenhoff das<br />

Team ab der Saison 2016 verstärkt.<br />

Coldenhoff wird Teil des MXGP-Kaders<br />

und ein KTM-450-SX-F-Werksbike<br />

pilotieren. KTM-Motorsportchef<br />

Pit Beirer: „Wir sind sehr zuversichtlich,<br />

dass Glenn eine wertvolle Ergänzung<br />

unseres MXGP-Line-ups ist. Er<br />

besitzt das Talent und Potenzial sowie<br />

die Qualitäten, nach denen wir<br />

bei der Rekrutierung stets Ausschau<br />

halten.“ Coldenhoff selbst fuhr schon<br />

in jungen Jahren Rennen und war<br />

Dutch National Champion in der<br />

85-ccm-Klasse im Jahr 2004 mit gerade<br />

13 Jahren. Danach arbeitete er sich<br />

über die EMX und den ADAC Junior<br />

Cup in die MX2-WM vor. Im Jahr 2013<br />

fuhr Coldenhoff in der MX2-Klasse auf<br />

KTM den 5. Gesamtrang ein und holte<br />

472 WM-Punkte. Seit 2014 war Coldenhoff<br />

für das Suzuki-Werksteam<br />

unterwegs und erzielte nicht nur einige<br />

Achtungserfolge, unter anderem einen GP-Sieg in Lettland, sondern wurde<br />

dieses Jahr auch vorzeitig ADAC MX Master beim vorletzten Lauf in Lichtenvoorde<br />

(s. Bericht S. 26).<br />

Man darf gespannt sein, welche Ergebnisse er an der Seite von Multichampion<br />

Antonio Cairoli erzielen wird. • Text: Marco Burkert; Foto: Steve Bauerschmidt<br />

Saison für Kevin Strijbos gelaufen<br />

Der Rockstar-Energy-Suzuki-Pilot hatte<br />

zuletzt bei seinem Arbeitgeber um<br />

zwei Jahre verlängert. Nun zog sich<br />

der Belgier beim Grand Prix in Mantova<br />

am Samstag eine Bänderverletzung<br />

an der Hand zu. Strijbos landete<br />

im Training nach einem Sprung sehr<br />

hart und bekam einen Schlag auf die<br />

Hand. Nachdem er seinen Daumen<br />

nicht mehr spürte, wurde eine Bänderverletzung<br />

festgestellt, die eine<br />

Operation notwendig machte und somit<br />

das vorzeitige Saisonende für den<br />

30-Jährigen bedeutet.<br />

• Text: Marco Burkert; Foto: Suzuki<br />

Jonny Walker gewinnt erneut<br />

Red Bull 111 Megawatt<br />

Red-Bull-KTM-Factory-Racing-Pilot Jonny Walker setzte seine Serie in der diesjährigen<br />

Saison fort und schnappte sich einen weiteren Sieg bei der Red-<br />

Bull-111-Megawatt-Hard-<strong>Enduro</strong>veranstaltung in Polen. Mit diesem Triumph in<br />

der Belcharow-Kohlegrube avanciert Walker zum momentan talentiertesten Piloten<br />

dieser Szene. Mit seiner KTM 300 EXC konnte er seine Konkurrenten, allen<br />

voran Graham Jarvis und auch den Schweden Joakim Ljunggren, in Schach halten.<br />

Das 700 Fahrer starke Teilnehmerfeld<br />

kämpfte bereits am Samstag<br />

auf einem kurzen Sand-Prolog um die<br />

Qualifikation für den Sonntag. Dort<br />

bekamen nur die schnellsten 500 Piloten<br />

einen Startplatz für das Main<br />

Event – nach dem bewährten Prinzip<br />

des Erzbergrodeo. Das Rennen am<br />

Sonntag bestand aus drei 21-km-<br />

Schleifen. Den Start konnte zunächst<br />

Ljunggren auf der KTM 450 EXC für<br />

sich entscheiden, musste Walker später<br />

allerdings ziehen lassen. In der<br />

Schlussphase ging auch noch Graham<br />

Jarvis an Ljunggren vorbei. Somit<br />

endete das Rennen mit einem Sieg<br />

8<br />

MCE<br />

Oktober '15


von Walker vor Jarvis und Ljunggren. Jonny Walker: „Ich habe den Sieg geholt –<br />

es ist genau das Ergebnis, das ich erreichen wollte. Nachdem ich im letzten Jahr<br />

Zweiter geworden bin, wollte ich jetzt unbedingt gewinnen. Ich hatte einen guten<br />

Start und schob mich in der ersten Runde hinter Joakim. Aber es war zu staubig,<br />

so hatte ich große Mühe, ihn zu überholen und in Führung zu gehen. Kurz<br />

darauf stürzte ich, verlor drei Plätze und musste dann hart pushen, um in Führung<br />

zu gehen. Danach habe ich einfach versucht, mein eigenes Rennen zu fahren“,<br />

so Walkers Statement. • Text: Marco Burkert; Foto: KTM<br />

Verschoben: Test Husqvarna FE 350<br />

Ausgabe <strong>10</strong>/<strong>2015</strong><br />

Hallo MCE-Leser, wie ihr sicherlich bemerkt habt, fehlt der für diese Ausgabe angekündigte<br />

350er Test. Zuerst einmal möchten wir uns dafür entschuldigen. Natürlich<br />

haben wir den Test nicht grundlos verschoben. In den vergangenen Wochen<br />

hatten wir die Gelegenheit, auch die TE 250 sowie die FE 450 zu testen.<br />

Fans der Marke Husqvarna dürfen sich also schon jetzt auf die kommende Ausgabe<br />

freuen, denn für diese haben wir einen Vergleichstest der kompletten<br />

Husqvarna-E2-Modellpalette für euch vorbereitet (s. Seite 82, Vorschau<br />

11/<strong>2015</strong>). • Marco Burkert<br />

Eine Legende hört auf<br />

Stuntrider Chris Pfeiffer beendet seine Karriere nach 20 Jahren aktiver Laufbahn.<br />

Der aus Bayern stammende Motorradprofi begann seine Laufbahn im Trialsport,<br />

wo er Deutscher Juniorenmeister wurde, und wechselte dann in den <strong>Enduro</strong>sport.<br />

Dort gewann er unter anderem viermal das berüchtigte Erzbergrodeo,<br />

entschied sich dann allerdings für die Motorrad-Showszene. Mit seiner<br />

Stuntshow zog Pfeiffer um die ganze Welt. Er gab diesem Sport ein ganz neues<br />

Gesicht und wurde mehrfacher Stuntriding-Welt- und Europameister.<br />

Via Facebook teilte der 45-Jährige nun das Ende seiner aktiven Karriere mit: „Ich<br />

mach’s kurz: Nach 20 Jahren als Profi habe ich beschlossen, zukünftig keine<br />

Shows mehr zu fahren. Inzwischen bin ich 45 und es wurde altersbedingt in den<br />

letzten Monaten immer schwieriger, auf Top-Niveau zu fahren. Genau das ist<br />

aber mein Anspruch. Ich habe immer gesagt, wenn ich nicht mehr besser werde,<br />

dann wird es Zeit aufzuhören und das Feld jüngeren Fahrern zu überlassen. Und<br />

dieses Gefühl kreist schon seit einer Weile in meinem Bauch. Ich bin tausende<br />

von Shows gefahren auf der ganzen Welt in den letzten 20 Jahren. Insgesamt in<br />

94 Ländern auf allen Kontinenten! Eine unvergessliche jahrelange Tour mit unzähligen<br />

Erlebnissen, Erfahrungen und Begegnungen. Dabei konnte ich den<br />

Sport ’Stuntriding’ in die Welt hinaustragen, in eine breite Öffentlichkeit und<br />

viele Zuschauer überraschen und begeistern. Was für eine wunderschöne Zeit!<br />

20<strong>10</strong> bin ich meinen letzten Stuntriding-Contest gefahren. Vor Kurzem vermutlich<br />

meine letzte Show. Aber eins ist klar, ich werde nicht aufhören, intensiv Motorrad<br />

zu fahren, denn das ist mein Leben – nach wie vor.“<br />

• Text: Marco Burkert; Foto: Red Bull


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Kunden.<br />

24MX<br />

Entdecke die Lucas-Oil-Produktpalette<br />

bei 24 MX<br />

<strong>Motocross</strong> ist ein zehrender Sport, der hohe Anforderungen an die Technik<br />

und die eingesetzten Schmierstoffe stellt. Keiner versteht das besser<br />

als LucasOil. Die amerikanische Ölmarke hat sich von Anfang an ausnahmslos<br />

auf High Performance konzentriert, was LucasOil zu einer Legende<br />

im amerikanischen Rennsport hat werden lassen. 24MX ist stolz<br />

darauf, diese herausstechende Marke ebenfalls in Europa vorzustellen.<br />

In nur 25 Jahren hat sich Lucas Oil mit seinen hervorragenden Schmiermitteln,<br />

Additiven und Reinigungsmitteln einen Namen gemacht. Kennzeichnend<br />

für die Marke ist das unerlässliche Streben nach Innovation und das<br />

ständige Vorantreiben von Forschung und Entwicklung, immer mit Blick<br />

weit über den Tellerrand hinaus! Die rebellische Do-it-yourself-Einstellung<br />

von Unternehmensgründer Forrest Lucas hat ihn dazu inspiriert, bessere<br />

Schmiermittel und Brennstoffzusätze für seinen eigenen Fuhrpark zu<br />

entwickeln. Kurz danach<br />

hat sich Lucas Oil<br />

ebenfalls auf andere<br />

Bereiche in diesem<br />

Segment vorgewagt.<br />

Mit Forrest Lucas’ eigenen<br />

Worten: „Wir sind<br />

darauf spezialisiert,<br />

bessere Produkte für<br />

Industrie und Begebenheiten<br />

zu schaffen,<br />

wo andere den Anforderungen<br />

einfach nicht<br />

gerecht werden.”<br />

Dieser Grundsatz hat<br />

Lucas Oil dazu angespornt,<br />

leistungsstarke<br />

Motorenöle zu produzieren,<br />

die sich beim<br />

Drag Racing (NHRA),<br />

Car Racing (NASCAR),<br />

Truck Racing, Supercross<br />

und <strong>Motocross</strong><br />

bewährt haben. Um ihre<br />

Produkte weiter voranzutreiben, hat Lucas Oil mit vielen bekannten<br />

Rennteams zusammengearbeitet, z.B. beim Car Racing mit Chip Ganassi<br />

Racing oder mit Troy Lee Designs, LucasOil, Red Bull, KTM und JCR-Honda<br />

im Zweiradsport. Natürlich kennt man LucasOil auch als den Hauptsponsor<br />

der AMA Nationals – der Lucas Oil Pro <strong>Motocross</strong> Championship.<br />

Typisch für die leistungsstarken Lucas-Oil-Motorradöle ist deren Technologie,<br />

die auf die Spezialisierung der Herstellung von Motorölen im Racingbereich<br />

basiert. Das Resultat ist ein<br />

reines Racingöl, das die Spezifikationen<br />

anderer Hersteller bei Weitem übertrifft<br />

und bis zu viermal länger hält.<br />

Bezugsquelle:<br />

www.24mx.de<br />

Die individuell mit den<br />

Pflegeprodukten der MC<br />

Care Line bestückbare Motul-Geschenkbox<br />

Fachwerkstätten und -händlern bieten sich durch die Motul-Geschenkboxen<br />

gleich mehrere Vorteile: Zum einen lassen sich durch den Verkauf Zusatzerträge<br />

generieren, zum anderen kann die Geschenkbox als Zugabe<br />

zum Motorradverkauf<br />

dienen. Oder aber sie<br />

Microfasertuch<br />

fungiert als Dankeschön,<br />

beispielsweise<br />

für besonders treue<br />

und gute Kunden.<br />

Arbeitshandschuhe<br />

Individuell bestückbar<br />

Ansprechend und<br />

hochwertig lässt sich<br />

die individuelle Geschenkbox<br />

mit jeweils<br />

vier Produkten für die<br />

optimale Wartung und<br />

Pflege von Motorrädern<br />

zusammenstellen.<br />

Durch das modulare<br />

System mit herausnehmbaren<br />

Schaumstoffteilen<br />

ergeben<br />

sich die verschiedensten<br />

Bestückungsmöglichkeiten.<br />

Die Geschenkbox lässt<br />

sich mit den innovativen<br />

Produkten der Motul<br />

MC Care Line bestücken.<br />

Aus dem Sortiment<br />

können vier Produkte<br />

gewählt werden: Chain Clean, Chain Lube Road, Chain Lube Road+,<br />

Chain Lube Off Road, Chain Lube FL, Perfect Seat, Wash & Wax, Shine &<br />

Go, Matte Surface Clean, Helmet & Visor Clean, Helmet Interior Clean, Carbu<br />

Clean, Brake Clean, E.Z. Lube sowie Fuel System Clean.<br />

Die Geschenkbox und die Motul-Pflegeprodukte sind jeweils separat erhältlich.<br />

Fachhändler können die Geschenkbox mit einem hochwertigen<br />

Motul Microfasertuch oder den TÜV-geprüften Motul-Arbeitshandschuhen<br />

sowie dem praktischen Pflegeberater<br />

abrunden. Für nähere Informationen wendet<br />

euch bitte an euren zuständigen Gebietsverkaufsleiter<br />

oder den Verkaufsinnendienst<br />

unter<br />

Tel. 02203-1700-131/-132/-133.<br />

Bezugsquelle:<br />

www.motul.com<br />

Fachhandel<br />

<strong>10</strong><br />

MCE<br />

Oktober '15


P.O.W.<br />

Luftfilterreiniger – revolutionär neu<br />

• Als Konzentrat besonders sparsam!<br />

• kein Gestank<br />

• nicht entzündlich<br />

• umweltfreundlich<br />

• nicht gesundheitsschädlich<br />

• mit Wasser auswaschbar<br />

• keine Probleme mit der Entsorgung<br />

• keine Festlegung auf eine spezielle Ölmarke<br />

– wäscht alle herkömmlichen<br />

Luftfilteröle und -Sprays aus (nicht in<br />

Verbindung mit NoToil ver wendbar)<br />

• 2-Liter-Konzentrat nur 29,95 Euro<br />

Das neue P.O.W.-Luftfilter-Reinigungskonzentrat<br />

wurde speziell<br />

für den Einsatz mit Offroad-<br />

Luftfiltern entwickelt und<br />

entfernt mühelos und umweltschonend<br />

Luftfilteröle und<br />

sämtliche Verschmutzungen<br />

aus allen Schaumstoffluftfiltern.<br />

Ein revolutionärer Luftfilterreiniger,<br />

der nicht auf Lösungsmittelbasis<br />

ist, einfach mit warmem<br />

Wasser ausgewaschen<br />

wird und somit in den Werkstätten<br />

ganz einfach über den Abfluss<br />

entsorgt werden kann!<br />

Bezugsquelle:<br />

P.O.W.-Shop<br />

www.pro-offroad-wash.com<br />

Für alle Crossfans gibt<br />

es natürlich euer personalisiertes<br />

Pitboard<br />

GIGGA-GRAFICS<br />

Individuelle MX- und <strong>Enduro</strong>-Dekore<br />

Gigga-Grafics liefert auf individuelle Wünsche zugeschnittene Dekore für<br />

alle gängigen japanischen MX-Bikes sowie für sämtliche Husqvarna- und<br />

KTM-Modelle. Dazu besitzt Gigga-Grafics die offiziellen KTM- und Husqvarna-Motorcycles-Lizenzierung.<br />

Alle Dekore<br />

werden aus einer High-Quality-Folie hergestellt.<br />

Sie sind extrem widerstandsfähig gegen<br />

Umwelteinflüsse und besitzen zudem<br />

eine sehr hohe Klebekraft.<br />

Gigga-Grafics erstellt nach euren Vorgaben<br />

das persönliche Wunschdekor oder ihr lasst<br />

für euer persönliches Dekor Gigga-Grafics’<br />

Kreativität freien Lauf. Weitere Produkte aus<br />

dem Hause Gigga-Grafics sind Sticker, Werbebanner,<br />

Pitboards sowie Fahrzeug-Beschriftungen<br />

in sehr hoher Qualität.<br />

Bezugsquelle:<br />

Gigga Grafics<br />

Inh. Christopher Wies<br />

Wehrtbornstr. 20<br />

63654 Büdingen<br />

Tel. 06049 950938<br />

mobil 0171 314086 2<br />

info@gigga-grafics.de<br />

www.gigga-grafics.de<br />

SM-SPORT<br />

RaceFX Kupplungsdeckel<br />

Die CNC-gefrästen Kupplungsdeckel von RaceFX im Werkslook bestehen<br />

aus hochwertigem 6061-T6 Aluminium und verbessern die Leistung. Eigenschaften:<br />

1,5 mm tieferes Profil, dadurch mehr Ölaufnahme des Motors,<br />

bessere Kühlung und weniger<br />

Verschleiß. Erhältlich für viele<br />

Modelle!<br />

Preis: 159,- Euro (inkl. MwSt.).<br />

Bezugsquelle:<br />

SM-Sport Online-Shop:<br />

www.sm-sport.de<br />

Tel. 06621 72346<br />

info@sm-sport.de<br />

facebook.com/<br />

SMOffroadSport<br />

CONSTANDS<br />

MX-Auffahrrampen aus Alu<br />

Die großen Auflageflächen<br />

an der<br />

MX-Rampe machen<br />

das Verladen<br />

sicher. Bikes<br />

bis zu einem Gewicht<br />

von 150 kg<br />

dürfen mit der<br />

MX-Rampe verladen<br />

werden. Dabei<br />

beträgt das<br />

Gesamtgewicht<br />

der Rampe gerade<br />

einmal 4,5 kg<br />

MELAHN<br />

FOX Girls Zip Hoody<br />

Shockwave<br />

Damit kannst du dich blicken lassen!<br />

Art-Nr. 55071–246<br />

Lieferbare Größen: XS-L<br />

Preis: 19,95 statt 64,95 Euro<br />

Angebot des<br />

Monats<br />

Bezugsquelle:<br />

Zweirad Center Melahn GmbH<br />

Seebekstr. 3<br />

24568 Kaltenkirchen<br />

E-Mail: offroad@melahn.de<br />

www.melahn.de<br />

• Tragekraft von bis zu 150 kg – ideal für <strong>Motocross</strong>- und <strong>Enduro</strong>s-Bikes<br />

• Sehr robust und belastbar bei geringem Gewicht<br />

• Sehr bequem zu transportieren dank des kompakten Formats,<br />

geringem Gewicht und praktischen Tragegriffen<br />

• Alurampe faltbar für platzsparenden<br />

Transport und das Verstauen<br />

Preis: 69,90 Euro (inkl. MwSt.).<br />

Bezugsquelle:<br />

BS-Motoparts<br />

Pieper-Keller-Straße 1<br />

Die MX-Rampe kann in der<br />

51702 Bergneustadt<br />

Mitte platzsparend auf die<br />

Kontakt:<br />

Maße <strong>10</strong>1 x 19 x <strong>10</strong> cm zusammengeklappt<br />

werden.<br />

Tel. +49 (0) 2261 98767-0<br />

Fax: +49 (0) 2261 98767-<strong>10</strong><br />

Die Arbeitslänge beträgt<br />

dabei 198 cm<br />

E-Mail: info@constands.com<br />

Web: www.constands.com<br />

11<br />

MCE<br />

Oktober '15


PRODUKTE<br />

BULLS<br />

Creed<br />

Das Creed kommt auf 27,5-Laufrädern mit 160 mm Federweg an Front<br />

und Heck daher. Das 160er <strong>Enduro</strong>-Bike ist komplett neu bei BULLS. In<br />

den nächsten Wochen bekommen wir bestimmt die Möglichkeit, dieses<br />

Bike ausführlich für euch zu testen, um schon einmal abklopfen zu können,<br />

ob es als Zweittrainingsgerät nicht nur für die Enduristen unter<br />

euch geeignet ist.<br />

RAVEN<br />

<strong>Motocross</strong>- und Snowmobile-Brillen<br />

Raven-Schutzbrillen sind Leichtgewichte und sitzen optimal. Flexible Materialien<br />

passen sich perfekt der Gesichtsform an und das macht sie bei<br />

vielen Fahrern weltweit so beliebt.<br />

FEATURES<br />

• Doppellinsenbrille<br />

• Kombination aus Doppellinse und Roll-off<br />

• Spiegelbrillenbereich<br />

Brille Raven Strike<br />

• wenig Gewicht, sehr stabil und bruchsicher<br />

• perfekter Sitz durch flexiblen Rahmen,<br />

der sich jeder Gesichtsform anpasst<br />

• Gläser lassen sich unproblematisch austauschen<br />

Bezugsquelle:<br />

www.raven-sports.com<br />

Zu benennen sind jetzt schon der Shimano-XT-11-speed-Antrieb für knackige<br />

Schaltvorgänge und ein Fahrwerk, das aus RockShox-Yari-RC-Gabel<br />

und Monarch-Plus-RC3-Federbein aus<br />

dem Zubehörregal ganz oben stammt. Am<br />

Cockpit liefert Gravity die hochwertigen<br />

Komponenten.<br />

Der Preis soll bei 2999,- Euro liegen.<br />

Bezugsquelle:<br />

www.bulls.de<br />

ZEG-Fachhandel<br />

MULTI-TEC<br />

Scalvini<br />

MELAHN<br />

Fanshirt<br />

Jetzt MXoN Team Germany<br />

unterstützen, der gesamte<br />

Erlös aus dem Verkauf der<br />

T-Shirts geht in die Teamkasse.<br />

Das offizielle Fan-Shirt zum<br />

<strong>Motocross</strong> of Nations vom<br />

Team Germany <strong>2015</strong>!<br />

Scalvini Birne für<br />

KTM <strong>Free</strong>ride 250<br />

Damit macht die <strong>Free</strong>ride<br />

erst richtig Spaß:<br />

über den ganzen Drehzahlbereich<br />

deutlich leistungssteigernde<br />

Birne – aus einzelnen<br />

Ringen sorgfältig von<br />

Hand verschweißt in der bewährten<br />

Scalvini-Qualität !<br />

Preis: 357,- Euro<br />

Ebenfalls bereits erhältlich sind<br />

Auspuffanlagen für die brandneuen<br />

2016er KTM 65/85/125<br />

Bezugsquelle:<br />

Multi-Tec Autogas e.K.<br />

Tel. 02247 756965<br />

info@multi-tec-vertrieb.de<br />

www.multi-tec-vertrieb.de<br />

Materialzusammensetzung:<br />

<strong>10</strong>0% Baumwolle<br />

Lieferbare Farbe: Schwarz<br />

Größen: XS-XXL<br />

Preis: 15,- Euro<br />

Bezugsquelle:<br />

Zweirad Center Melahn GmbH<br />

Seebekstr. 3<br />

24568 Kaltenkirchen<br />

E-Mail: offroad@melahn.de<br />

www.melahn.de<br />

12<br />

MCE<br />

Oktober '15


JOPA<br />

Torn – Die Lässige<br />

Die Firma Jopa hat ihre Sonnenbrillenkollektion<br />

auf den Markt gebracht.<br />

Die Serie Torn ist unter anderem mit blau<br />

verspiegelten Gläsern erhältlich.<br />

Voll im Trend und mit<br />

19,95 Euro ein<br />

preiswertes<br />

Angebot.<br />

Bezugsquelle:<br />

Jopa Racing Products<br />

www.jopa.nl<br />

S-TECH<br />

BUD RACING<br />

MOTOREX<br />

KTM RACING 4T<br />

20W/60<br />

KLIM<br />

Deluxe Helmtasche<br />

Bei S-Tech bekommt ihr jetzt die<br />

Bud-Racing-PE-Motorschutzplatte<br />

„X-TREME“ für folgende Modelle.<br />

• KTM SX 65<br />

• KTM SX 85<br />

• Kawasaki KX 85<br />

• Suzuki RM 85<br />

• Yamaha YZ 85<br />

Preis: ab 99,- Euro<br />

Bezugsquelle:<br />

S-TECH Racing<br />

Am Entenpfuhl 22a<br />

67307 Göllheim<br />

Deutschland<br />

Telefon: 063513987702<br />

Telefax: 063513987704<br />

E-Mail: info@s-tech-racing.de<br />

Web: www.s-tech-racing.de<br />

Webkiosk<br />

Weitere Infos und Tests von<br />

verschiedenen Herstellern und<br />

Produkten findet ihr unter:<br />

www.webkiosk.mce-online.de<br />

Vollsynthetisches Höchstleistungs-Racing-Motorenöl<br />

speziell<br />

für KTM-Rennmotoren. Spezielle,<br />

hochwertige Grundöle in Synergie<br />

mit wertvollen Additives haben<br />

die Entwicklung dieser original<br />

Rennsport-Qualität ermöglicht.<br />

Das ideale Reibwertverhalten garantiert<br />

einwandfreie Funktion der<br />

Mehrscheibenkupplung im Ölbad<br />

unter allen Betriebsbedingungen.<br />

• Entwickelt mit KTM<br />

• Optimale Reibwerte<br />

Das Höchstleistungs-Racing-Motorenöl<br />

unter extremsten Rennbedingungen<br />

getestet.<br />

Bezugsquelle:<br />

BUCHER AG LANGENTHAL<br />

MOTOREX-Schmiertechnik<br />

Bern-Zürich-Straße 31<br />

Postfach<br />

4901 Langenthal (Schweiz)<br />

Tel. +41 (0)62 919 75 75<br />

Fax +41 (0)62 919 75 95<br />

www.motorex.com<br />

Die Helmtasche von Klim besitzt<br />

ein großes fleecegefüttertes<br />

Helmfach mit wirksamen Belüftungsöffnungen,<br />

einen robusten<br />

gummierten Boden sowie mehrere<br />

verschiedene große Außentaschen.<br />

Preis: 44,- Euro<br />

Bezugsquelle:<br />

www.klim.com<br />

Fachhandel<br />

ABO-TIPP<br />

Locust2<br />

Den neuen<br />

Jopa-Helm<br />

Locust2 gibt<br />

es jetzt als<br />

neue Prämie<br />

in Verbindung<br />

mit einem<br />

MCE-ABO zum<br />

einmaligen<br />

Vorzugspreis.<br />

www.mce-online.de/abo<br />

13<br />

MCE<br />

Oktober '15


TEST- KTM 350 SX-F 2016<br />

Neue Maßstäbe im<br />

<strong>Motocross</strong>-Zirkus<br />

Enorm viel hat sich bei der KTM 350 SX-F getan, das Modell wurde um<br />

4,4 Prozent leichter und wiegt nun nur noch 99,9 kg. Egal was, auch<br />

hier wurde radikal alles geändert und neu entwickelt. KTM ruht sich<br />

also nicht auf den Lorbeeren der letzten Jahre aus, sondern setzt auch<br />

mit diesem Modell neue Maßstäbe im <strong>Motocross</strong>-Zirkus. Wir haben<br />

uns dieses Modell auf unser Testgelände geholt und damit einige<br />

Runden gedreht. Diesmal war Daniel Hänel (MX- und <strong>Enduro</strong>fahrer)<br />

als Gasttester vor Ort und hat uns seine Meinung mitgeteilt.<br />

14<br />

MCE<br />

Oktober '15


15<br />

MCE<br />

Oktober '15


TEST- KTM 350 SX-F 2016<br />

4<br />

1<br />

3<br />

<strong>10</strong><br />

18 19<br />

11<br />

5<br />

2<br />

21<br />

8<br />

9<br />

7<br />

16<br />

12<br />

15<br />

14<br />

13<br />

17<br />

6<br />

20<br />

Details<br />

1<br />

4<br />

7<br />

2<br />

5<br />

8<br />

3<br />

6<br />

9<br />

16<br />

MCE<br />

Oktober '15


<strong>10</strong><br />

15<br />

11 12<br />

16<br />

17<br />

Unsere Kunden lieben uns!<br />

Wir haben bereits sehr viele<br />

positive Kundenbewertungen<br />

13 14<br />

18<br />

-39%<br />

19 20 21<br />

Alle KTM-MX-Modelle verfügen über einen neuen, konischen Lenker von Neken (1)<br />

und über eine gummigelagerte Lenkeraufnahme (2), die es ermöglicht, den Lenker in<br />

zwei verschiedenen Positionen zu montieren. Alle Viertaktmodelle besitzen einen neuen<br />

austauschbaren Gasgriff, der verschiedene Öffnungseigenschaften besitzt. Die neuen<br />

ODI-Griffe (3) werden über eine Klemme sicher und einfach am Lenker fixiert. Zudem<br />

ist ein Zündkurvenschalter (4) vorhanden, der verschiedene Einstellungen bietet und<br />

bei schnellem Hin- und Herschalten die Launch Control aktiviert. Der Kraftstofftank (5)<br />

wurde minimiert und bietet jetzt sieben Liter Kapazität. Direkt im Tank sitzt die Kraftstoffpumpe<br />

für das Einspritzsystem. Ebenfalls neu und effizienter arbeitet der WP-Aluminiumkühler<br />

(6). Dieser sorgt für eine etwa zehn Prozent bessere Kühlleistung als sein<br />

Vorgänger. Außerdem bietet das Kühlerschutzgitter einen effektiveren Schutz vor Schäden<br />

am Kühler. Weiter geht es mit dem neuen Rahmendesign (7) (380 g leichter), welches<br />

eine 20 Prozent höhere Torsionssteifigkeit und 30 Prozent geringere Längssteifigkeit<br />

bietet. Das sorgt zusammen mit dem neuen Motor für geringere Vibrationen. Ein 0,4<br />

Grad steilerer Lenkwinkel und ein zehn Millimeter kürzerer Radstand tragen zum besseren<br />

Handling bei. Auch der Schwingarm (8) wurde um 250 Gramm gewichtsreduziert<br />

und bietet ein optimiertes Flexverhalten. Ganz neu ist die „No Dirt“-Fußrastenlösung<br />

(9), diese verhindert das Blockieren der Fußraste durch Schmutz. KTM ist dafür bekannt,<br />

dass der Luftfilter einfach, schnell und ohne Werkzeug gewechselt werden kann.<br />

Diese Option wurde bei der neuen Airbox (<strong>10</strong>) mit TwinAir-Filter beibehalten und bietet<br />

außerdem eine verbesserte Performance durch maximalen Airflow. Bevor wir zum Motor<br />

kommen, möchten wir noch eine Änderung an der Lithium-Ionen-Starterbatterie<br />

(11), die viel leichter ist und einen zuverlässigen Start des Motorrades gewährleistet,<br />

CROSSHELM O’NEAL 8-SERIES FLAT<br />

Ein schöner und leichter Crosshelm, der dabei hilf, einen kühlen Kopf zu bewahren!<br />

Der O’Neal 8-Series ist ein cooler und beständiger Glasfaserhelm mit aerodynamischem<br />

Design und ausgezeichneter Belüfung. Formgegossene Lufkanäle und -öfnungen<br />

versorgen den Kopf mit ausreichend frischer Luf und helfen dabei, Feuchtigkeit und<br />

Schweiß abzutransportieren. Das bequeme, wattierte Futter ist herausnehmbar und<br />

waschbar, was den Helm länger frisch hält.<br />

229,00 €<br />

139,00 €<br />

24mx.de | info@24mx.de | 03 222 / <strong>10</strong> 90 900<br />

Das Angebot ist gültig solange der Vorrat reicht oder bis spätestens 30. September <strong>2015</strong>. Irrtümer vorbehalten.


TEST- KTM 350 SX-F 2016<br />

erwähnen. Der neue Motor (12) mit doppelter obenliegender Nockenwelle ist<br />

noch kompakter und leistungsfähiger. Durch das neue Design wurde der Motor<br />

20 mm kürzer und ein Kilogramm leichter. Der Zylinderkopf (13) verfügt über eine<br />

verbesserte Brennraumgeometrie, zwei obenliegende Nockenwellen und<br />

neue Schlepphebel. Die maximale Motordrehzahl endet bei 13.400 U/min und<br />

bietet eine Spitzenleistung von 58 PS. Ebenfalls neu ist die leichtere und steifere<br />

Kurbelwelle (14), die auch längere Wartungsintervalle bietet. Die Technologie<br />

der elektronischen Kraftstoffeinspritzung wird weiter vorangetrieben und so<br />

kommt ein neues Motormanagement-System (15) von Keihin mit neuartigem<br />

44-mm-Drosselkörper zum Einsatz. Das neue Motorsteuergerät (ECU) beinhaltet<br />

eine Launch Control für effizienteres Starten mit unterschiedlichen Einstellungen<br />

je nach Gangerkennung. Weiter im Inneren des Motors arbeitet ein leichtes<br />

Fünfganggetriebe (16) mit identischem Übersetzungsverhältnis zum<br />

Vorgängermodell. Der Schalthebel (9) mit dem Zusatz „No Dirt“ soll eine Verschmutzung<br />

und damit eine Blockierung verhindern.<br />

Die Geräuschgrenzwerte der FIM sind für alle Hersteller eine echte Herausforderung.<br />

Aus diesem Grund hat KTM erhebliche Ressourcen in die Entwicklung der<br />

neuen Auspuffanlage investiert. Im Vergleich zum Modelljahr 2016 erhielten<br />

sämtliche Viertaktmodelle serienmäßig neue Krümmer (17) mit einem zusätzlichen<br />

Resonatorsystem in Form einer kleinen, mit dem Abgasrohr verbundenen<br />

Kammer. Die SX-F 350 besitzt einen neu entwickelten, um 80 Millimeter verkürzten<br />

Endschalldämpfer (18). Zum Fahrwerk gehört das neue WP-Federbein mit<br />

Umlenkung (19). Dieses wurde vorher ausgiebig bei den meisten KTM-Werksmaschinen<br />

getestet. Gewicht wurde auch an der neu entwickelten 48-mm-USD-<br />

Luftfedergabel (20) gespart. Diese Gabel besitzt eine Split-Fork-Bauweise mit<br />

separaten Funktionen für jedes Gabelbein. Die Dämpfungsfunktionen befinden<br />

sich auf der rechten Seite, während die Luftfederung auf der linken Seite verbaut<br />

ist. Das linke Gabelbein verfügt über eine gekapselte Luftpatrone. Die Luftfeder<br />

kann mit einem einzigen Luftventil und einer speziellen Gabelpumpe einfach<br />

auf jedes Fahrergewicht eingestellt werden. Das rechte Gabelbein<br />

übernimmt die gesamten Dämpfungsfunktionen.<br />

Als letztes noch etwas zu den Rädern (21). Hier kommen CNC-Naben mit Excel-<br />

Felgen und neuen leichten Aluminium-Nippeln zum Einsatz. Bei den Reifen vertraut<br />

man auf Geomax MX 32 von Dunlop. Bei den Bremsen bleibt „fast“ alles<br />

beim Alten und nur die Bremsscheiben von Galfer sind neu entwickelt und sparen<br />

nochmals Gewicht.<br />

KTM hat das Motorrad in<br />

allen Bereichen optimiert<br />

und das spürt man positiv<br />

auf der Strecke<br />

Fahrbericht<br />

Nach einem kurzen Ausritt bei der KTM-Modellpräsentation in Italien durften wir<br />

dieses Motorrad nun bei uns auf der Hausstrecke testen. Wie wir es von KTM gewohnt<br />

sind, sind alle Einstellungen von der Lenkerposition über die Kupplungsund<br />

Bremsarmatur optimal und wir passen nur ein<br />

wenig die Höhe des Schalthebels und des Fußbremshebels<br />

nach unseren Vorlieben an. Die KTM 350 SX-F<br />

fühlt sich im Stand beim Hin- und Herschieben schon<br />

sehr handlich an und das wird sich hoffentlich auf<br />

der Strecke auch bemerkbar machen.<br />

Bevor wir losfahren, kontrollieren wir noch den Luftdruck<br />

des linken Gabelholmes und vergewissern uns<br />

somit, dass wir genau im empfohlenen Bereich liegen.<br />

Etwas zu viel oder zu wenig Luftdruck und die Eigenschaften<br />

der Telegabel sind deutlich spürbar, weniger<br />

im Stand, dafür mehr beim Fahren (dazu gleich<br />

mehr im Text).<br />

Wir sind bereit und starten die 350er mit einem kurzen<br />

Druck auf den E-Starter – und schon brummt sie.<br />

Relativ leise läuft sie im Standgas und wir fahren die<br />

ersten Runden auf dem Gelände und achten dabei bewusst auf das geringe Gewicht<br />

in Zusammenhang mit dem Handling. Wir fühlen uns durch die Zentralisierung<br />

der Massen mehr mit dem Motorrad verbunden. Das führt dazu, dass ein<br />

schneller Richtungs- bzw. Linienwechsel sehr einfach und dennoch stabil verläuft.<br />

Mehr Spurtreue am Vorderrad ist deutlich spürbar und gegenüber dem<br />

Vorjahresmodell eine Verbesserung. Jetzt geht es los und wir ziehen eine<br />

18<br />

MCE<br />

Oktober '15<br />

schnelle Runde nach der anderen, Motor und Fahrwerk arbeiten fast schon tadellos<br />

zusammen, dennoch ist ein Einsatz der Kupplung beim Beschleunigen<br />

hier auf der sehr trockenen Piste notwendig, um genügend Traktion aufzubauen.<br />

Was für eine Leistung die 350er doch bietet, das kennen<br />

wir eigentlich nur von den 450-ccm-Motoren. Grandioser<br />

Vortrieb im unteren Drehzahlbereich, das setzte<br />

sich im mittleren und natürlich auch im oberen Bereich<br />

fort. Die Getriebeabstufungen sind identisch zum Vorjahresmodell<br />

und passen auch. Zwischendurch wollen<br />

wir noch ein paar Anpassungen am Fahrwerk durchführen,<br />

die nach Änderungen der Klicks im Druckstufenbzw.<br />

Zugstufenbereich im Stand kaum spürbar sind,<br />

aber auf der Strecke einen deutlich anderen Fahreindruck<br />

vermitteln. Mit wenigen Klicks optimieren wir das<br />

Fahrwerk für den harten Boden mit den Anbremswellen<br />

und können die Geschwindigkeit nochmals erhöhen.<br />

Die neue gummigelagerte Lenkeraufnahme<br />

sorgt für weniger Vibrationen<br />

0,5 bar in der linken Gabelseite erhöht, was das Fahren<br />

Der Luftdruck hat sich bei Betriebstemperatur um knapp<br />

straffer erscheinen lässt. Anschließend regulierten wir<br />

den Luftdruck wieder auf Standardniveau und konnten<br />

danach keine Änderungen des Drucks mehr während der Testperiode feststellen.<br />

Das ist für den Fahrer etwas mehr Aufwand, aber dafür ist die komplette Telegabel<br />

um ein Vielfaches leichter als eine herkömmliche Gabel. Der Stoßdämpfer<br />

mit der Umlenkung ist eine gute Weiterentwicklung und lässt genug<br />

Spielraum zwischen gutem Ansprechverhalten und satten Reserven im Grenzbereich.<br />

An den Bremsen gibt es nach wie vor nichts zu meckern und die neuen


Der häufige Griff zur<br />

Luftdruckpumpe ist notwendig,<br />

damit die Telegabel<br />

optimal arbeitet<br />

Galfer-Bremsscheiben harmonieren gut mit der Brembo-Bremsanlage vorn sowie<br />

hinten. Als Letztes möchten wir noch auf das Launch-Control-System eingehen.<br />

Diese Traktionskontrolle ist dafür gedacht, dass bei einem Startvorgang<br />

mehr Traktion auf das Hinterrad kommt und es weniger durchdreht. Dieses System<br />

wird im Leerlauf mit einem schnellen Hin- und Herschalten des Zündkurvenschalters<br />

aktiviert. Ob das System eingeschaltet ist, sieht man an der blinkenden<br />

FI-Leuchte. Nach erfolgtem Startvorgang begrenzt das System die<br />

Drehzahlen und bietet dem Fahrer eine bessere Beschleunigung. Nach 30 Sekunden<br />

bzw. nach dem Schließen des Gashahnes deaktiviert sich das Launch-<br />

Control-System. Wir konnten damit problemlos im zweiten und sogar im dritten<br />

Gang starten.<br />

-25%<br />

Daniel zeigt der KTM,<br />

wo’s langgeht ;-)<br />

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Beschlagens minimiert wird.<br />

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TEST- KTM 350 SX-F 2016<br />

FAZIT<br />

BEWERTUNG<br />

Handling:<br />

Fahrwerk:<br />

Traktion:<br />

Motor:<br />

Bremsen:<br />

Daniel Hänel<br />

Man fühlt sich gleich bei der ersten Sitzprobe wohl auf der KTM. Die Sitzposition<br />

ist sehr kompakt, was den japanischen Modellen sehr nahekommt. Das Fahrwerk<br />

ist in der Serienabstimmung ziemlich hart, was sich aber durch einstellen<br />

der Fahrwerkselemente anpassen lässt. Trotz des guten Geradeauslaufs ist sie<br />

auch sehr wendig, wie ein Motorrad aus der kleineren Hubraumklasse. Die enorme<br />

Leistung bekommt man gut auf den Boden. Der Motor ist aber etwas ruppig,<br />

speziell hier auf dem harten Untergrund. Dank des Mappingschalters kann eine<br />

sanftere Leistungsentfaltung gewählt werden und damit ist die Fahrbarkeit<br />

deutlich angenehmer auf dem rutschigen, harten Boden. Das schnelle Ausbremsen<br />

des Motors hat mich etwas gestört, worauf ich mich aber schnell einstellen<br />

konnte. Ich war begeistert, wie die KTM aus dem Startgatter schießt, auf<br />

griffigem Boden ist die Traktionskontrolle ein Muss und dann ist jeder Holeshot<br />

problemlos machbar. Man kann mit der Launch Control die Kraft ohne Unterbrechung<br />

auf den Boden bringen. Super!<br />

Marko Barthel<br />

Mich hat besonders die hohe Spurtreue im Zusammenspiel mit dem guten<br />

Handling beeindruckt. Mit der 350er ist man in der MX1-Klasse in Sachen Handling<br />

vorn dabei und auch die Möglichkeit der Zündkurvenverstellung bietet für<br />

die meisten Streckenverhältnisse eine geeignete Lösung. KTM hat das Motorrad<br />

in allen Bereichen optimiert und das spürt man positiv auf der Strecke.<br />

• Text/Testfahrer: Marko Barthel; Gasttester: Daniel Hänel; Fotos: Marco Burkert<br />

TECHNISCHE DETAILS<br />

MOTOR<br />

Bauart<br />

Einzylinder-Viertaktmotor<br />

Hubraum<br />

349,7 ccm<br />

Bohrung<br />

88 mm<br />

Hub<br />

57,5 mm<br />

Starter<br />

Elektrostarter<br />

Getriebe<br />

5 Gänge<br />

Primärantrieb 24:73<br />

Sekundärübersetzung 14:50<br />

Kupplung<br />

CSS-Mehrscheibenkupplung im Ölbad,<br />

Brembo-Hydraulik<br />

EMS<br />

Keihin EMS<br />

FAHRWERK<br />

Rahmenbauart Zentralrohrrahmen 25CrMo4 Stahl<br />

Federung vorne WP-USD, AER 48, Ø 48 mm<br />

Federung hinten WP-Monoshock mit Umlenkung<br />

Federweg vorne 300 mm<br />

Federweg hinten 300 mm<br />

Bremse vorne<br />

Scheibenbremse<br />

Bremse hinten Scheibenbremse<br />

Ø Bremsscheibe vorne 260 mm<br />

Ø Bremsscheibe hinten 220 mm<br />

Kette 5/8 x 1/4“<br />

Steuerkopfwinkel 63.9 °<br />

Radstand<br />

1485 ± <strong>10</strong> mm<br />

Bodenfreiheit<br />

370 mm<br />

Sitzhöhe<br />

960 mm<br />

Tankinhalt (ca.) 7 l<br />

Gewicht ready to race<br />

(ohne Kraftstoff) 99,9 kg<br />

PREIS<br />

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Oktober '15


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DAUERTEST - SHERCO 250 SE-R / TEIL 4<br />

<strong>Enduro</strong> meet<br />

Weiter geht es mit unserem Dauertest-Motorrad Sherco 250 SE-R. Diesmal sind wir mit dem Endur<br />

eigenschaften auf dem harten Boden und bei weiten Sprüngen testen. Warum begeben wir uns mit<br />

egal ob im Hobby- oder Profibereich, werden <strong>Motocross</strong>strecken als Sonderprüfungen genutzt. A<br />

22<br />

MCE<br />

Oktober '15


s omotorrad auf der <strong>Motocross</strong>strecke des MC Flöha e.V. unterwegs gewesen und wollten die Fahreinem<br />

<strong>Enduro</strong>motorrad auf eine <strong>Motocross</strong>piste? Ganz einfach, bei immer mehr Veranstaltungen,<br />

so müssen die <strong>Enduro</strong>motorräder auch hier eine gute Performance abliefern.<br />

23<br />

MCE<br />

Oktober '15


DAUERTEST - SHERCO 250 SE-R / TEIL 2<br />

In den ersten Runden wünschen<br />

wir uns ein direkteres<br />

Fahrgefühl, denn das Fahrwerk<br />

ist zu weich abgestimmt<br />

entfernen an der Unterseite der Telegabel auf<br />

beiden Seiten die Schutzkappen. Bevor wir eine<br />

Einstellung vornehmen, entlüften wir beide Gabelholme<br />

(siehe Dauertest, Teil 3). Jetzt haben wir eine<br />

neutrale Ausgangslage und können mit der Einstellung<br />

beginnen. Hinter der Schutzkappe an der unteren<br />

Gabelseite verbirgt sich die Druckstufeneinstellung<br />

der WP-Telegabel. Wir drehen auf beiden<br />

Seiten zehn Klicks auf Plus, um die Einwärtsdämpfung<br />

zu erhöhen. Auch am WP-Stoßdämpfer drehen<br />

wir an der oberen Schlitzschraube zehn Klicks auf<br />

Plus. Damit sollten wir etwas mehr Reserven bei<br />

den Schanzen haben und das Durchschlagsrisiko<br />

ist etwas minimiert. Zusätzlich passen wir noch die<br />

Auswärtsdämpfung an der Telegabel auf beiden<br />

Oberseiten mit fünf Klicks und ebenfalls am Stoßdämpfer<br />

unten mit fünf Klicks auf Plus an. Wir wollen<br />

damit erreichen, dass unsere Sherco weniger<br />

Kicks beim Absprung bekommt und bei der Landung<br />

nicht zu schnell ausfedert. Nun nehmen wir das Motorrad<br />

vom Ständer und fahren zurück auf die MX-<br />

Strecke.<br />

Die ersten Runden auf der Strecke<br />

Der Boden ist sehr hart und eine leichte Schicht<br />

Sand ist auf der Oberfläche, einige harte Spurrillen<br />

haben sich herausgefahren und teilweise sind einige<br />

Steine zum Vorschein gekommen. Die Sprünge<br />

sind ein Mix aus kurzen und weiten Table-Tops und<br />

zwischendurch gibt es ein paar Schanzen ohne Landehügel<br />

und eine Sechser-Sprungkombination. Alles<br />

in allem also eine optimale Teststrecke für unseren<br />

MX-Test. Ohne eine Änderung am Fahrwerk<br />

drehen wir die ersten Runden auf der Strecke. Dabei<br />

spricht das Fahrwerk zwar gut an, aber bei dem harten<br />

Boden und den vielen Sprüngen bietet es nicht<br />

die nötigen Reserven. Außerdem fühlt sich eine<br />

schnelle Fahrt „schwammig“ an und das Motorrad<br />

lässt sich nicht zu direkt bewegen, wie wir es gerne<br />

hätten.<br />

Uns bleibt nichts anderes übrig, als zurück zum Servicewagen<br />

zu fahren und das Fahrwerk zu optimieren<br />

…<br />

Jetzt sind die<br />

Absprünge und<br />

die Landungen<br />

stabiler<br />

Kurze, enge Kurven<br />

ohne hohen<br />

Speed lassen sich<br />

auch auf der<br />

Crosspiste unkompliziert<br />

fahren<br />

Wir haben die Sherco auf<br />

den Mittelständer gestellt<br />

und fangen mit der Optimierung<br />

des Fahrwerks an<br />

Eine Optimierung der Fahrwerkseinstellung ist nötig<br />

Um das Fahrwerk für die Crosspiste anzupassen,<br />

stellen wir die Sherco auf einen Mittelständer und<br />

Nach der Fahrwerksanpassung<br />

Schon in der ersten Runde haben wir ein direkteres<br />

Fahrgefühl und jede Kurve ist stabiler zu fahren, ohne<br />

dass wir ein „schwammiges“ Gefühl haben. Gerade<br />

im Vergleich zu den Runden vor der Anpassung<br />

ist das eine definitive Verbesserung. Bei der Anfahrt<br />

zum Sprung drückt es die Sherco weniger in die Federung<br />

und auch die Landung, gerade bei den<br />

Schanzen ohne Landehügel, ist viel stabiler und<br />

selbst ein zu weiter Sprung wird besser verkraftet,<br />

ohne dass ein Rad gleich im Kotflügel schleift. Der<br />

Fahrkomfort ist durch die härtere Anpassung definitiv<br />

schlechter geworden und wenn man weniger<br />

schnell unterwegs ist, dann sollte man eventuell auf<br />

eine Änderung verzichten.<br />

24<br />

MCE<br />

Oktober '15


Fazit<br />

Die Sherco 250 SE-R eignet sich bedingt als MX-<br />

Bike, aber mit einer Anpassung der Druck- und Zugstufe<br />

kann man den Einsatzbereich in die passende<br />

Richtung bewegen. Wer öfters mit der Sherco auf<br />

der Crosspiste fahren möchte, dem empfehlen wir<br />

einen Umbau des Fahrwerks, um noch mehr Reserven<br />

zu haben. Dazu gehört sicherlich eine härtere<br />

Federrate in der Telegabel sowie im Stoßdämpfer<br />

und gegebenenfalls eine Anpassung der Shimps.<br />

Im nächsten Teil zeigen wir euch den Motoröl- und<br />

den Luftfilterwechsel an unserem Sherco-Dauertest-Motorrad.<br />

• Text u. Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert<br />

Kein perfektes MX-Bike,<br />

aber dank der Anpassung<br />

dennoch schnell auf der <strong>Motocross</strong>strecke<br />

unterwegs<br />

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Generalimporteur SHERCO <strong>Enduro</strong><br />

Carl-Scheufelen-Str. 2<br />

73275 Ohmden/Baden-Württemberg<br />

E-Mail: info@sherco-motorrad.de<br />

Homepage: www.sherco-motorrad.de


MOTOCROSS - ADAC MX MASTERS LICHTENVOORDE/NL<br />

Glenn Coldenhoff sicherte<br />

sich bei katastrophalen<br />

Wetterbedingungen vorzeitig<br />

den Titel<br />

Bei strahlendem Sonnenschein bot das ADAC MX Masters im niederländischen Lichtenvoorde<br />

(Provinz Gelderland) ein spannendes Qualifying. Beim vorletzten Aufeinandertreffen der Top-<br />

Piloten in Europas beliebtester <strong>Motocross</strong>serie setzte sich der Engländer Nathan Watson gegen<br />

Jeremy Delince aus Belgien durch. Auf Rang 3 konnte sich der aktuelle Meisterschaftsführende<br />

und Lokalmatador Glenn Coldenhoff aus dem nahegelegenen Heesch platzieren.<br />

26<br />

MCE<br />

Oktober '15


Glenn Coldenhoff sicherte<br />

sich auf der Schlammpiste<br />

von Lichtenvoorde<br />

vorzeitig den Titel<br />

VON PROFIS<br />

FÜR CHAMPIONS!<br />

Photo:© S. Taglioni<br />

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MOTOCROSS - ADAC MX MASTERS LICHTENVOORDE/NL<br />

Auf der 1800 Meter langen sandigen Piste des MACL<br />

Lichtenvoorde, der zum ersten Mal in seiner Geschichte<br />

Ausrichter des ADAC MX Masters war, hatte<br />

Nathan Watson Grund zur Freude. „Nach meinem<br />

schlechten Rennergebnis vergangenes Wochenende<br />

im österreichischen Ried habe ich endlich zeigen<br />

können, was ich drauf habe. Wenn morgen der Start<br />

gut klappt, dann steht einer Top-Platzierung nichts<br />

im Weg“, erklärte der WM-Fahrer, dessen letzte<br />

Qualifikationsrunde entscheidend für die Startaufstellung<br />

am Rennsonntag war. „Watson ist definitiv<br />

schnell. Aber dass er meine Zeit in letzter Minute<br />

toppt, war nicht zu erwarten. Im Rennen lasse ich<br />

ihm keinen Vortritt. Schließlich ist das hier mein<br />

Heimrennen und das will ich gewinnen“, sagte der<br />

24 Jahre alte Suzuki-Werkspilot Coldenhoff, der mit<br />

einem Tagessieg vorzeitig die Meisterschaft mit<br />

dem Prädikat Internationale Deutsche <strong>Motocross</strong>-<br />

Meisterschaft für sich entscheiden könnte. Die Top-<br />

Five wurden von Pascal Rauchenecker aus Österreich<br />

und dem Schweizer Jeremy Seewer komplettiert.<br />

Nasser Sandboden, riesige Pfützen und schnelle<br />

Motorräder bestimmten die vorletzte Rennveranstaltung<br />

des ADAC MX Masters im niederländischen<br />

Lichtenvoorde am Sonntag. Trotz der Schlammschlacht<br />

ließ sich Suzuki-Werkspilot Glenn Coldenhoff<br />

den Tagessieg auf heimischem Boden nicht<br />

nehmen. Der 24-Jährige gewann beide Rennläufe<br />

und sicherte sich damit vorzeitig den Titel. „Das Ziel<br />

für dieses Wochenende war der Tagessieg. Dass ich<br />

damit den Gesamtsieg für mich entscheiden konnte,<br />

freut mich umso mehr“, sagte der aus dem niederländischen<br />

Heesch stammende WM-Pilot.<br />

Andauernder Regen verwandelte die Sand- und<br />

Hartbodenpiste des MACL Lichtenvoorde vor den<br />

Augen von 2000 Zuschauern in einen rutschigen<br />

Schlammparcours. Bei den beiden Rennen der<br />

ADAC-MX-Masters-Klasse konnte Coldenhoff der<br />

Witterung trotzen und er sah als Erster die Zielflagge.<br />

Mit seinem Tagessieg konnte er sich kein besseres<br />

Heimspiel vor seiner Familie, Freunden und Fans<br />

wünschen. „Dass ich hier gewonnen habe, war sehr<br />

wichtig für mich. Nicht nur, dass ich es endlich geschafft<br />

habe, den Tagessieg für mich zu entscheiden.<br />

Mit dem vorzeitigen Sieg in der Meisterschaft<br />

habe ich bei den Wetterverhältnissen nicht gerechnet.<br />

Es waren zwei anstrengende Rennen, denn mit<br />

meinen Verfolgern gab es ständige Positionswechsel.<br />

Am Ende hat sich der harte Kampf um wichtige<br />

Punkte für die Meisterschaft aber ausgezahlt“,<br />

kommentierte er seinen Erfolg.<br />

Husqvarna-Werkspilot Nathan Watson wurde Zweiter,<br />

nachdem er beide Rennen auf dem 2. Platz beendet<br />

hatte. „Beide Male war ich dicht hinter Coldenhoff,<br />

aber er war trotz all meiner Bemühungen<br />

nicht zu kriegen“, sagte der englische WM-Pilot, der<br />

von Startposition 1 in den Rennsonntag gegangen<br />

war. Jeremy Delince aus Belgien belegte Platz 3. Auf<br />

den weiteren Rängen verpasste der Österreicher<br />

Pascal Rauchenecker nur knapp das Podium, gefolgt<br />

vom ehemaligen Titelträger (2013, 2014) Dennis<br />

Ullrich auf Rang 5, dessen Traum vom dreifachen<br />

Titelsieg nun geplatzt ist. „Natürlich geht man als<br />

aktueller Champion mit der Erwartung in die Saison,<br />

den Titel zu verteidigen. Nun will ich den Vize-<br />

Titel beim Finale holen“, formulierte der Deutsche<br />

Ullrich seine Ambitionen.<br />

Der neue Titelträger Coldenhoff führte nach Lichtenvoorde<br />

mit 314 Punkten, dahinter reihte sich Ullrich<br />

(244 Zähler) vor dem Schweizer Jeremy Seewer mit<br />

4 Punkten Differenz (240 Punkte) ein. Begeistert<br />

zeigte sich ADAC-Motorrad-Referent Dieter Junge<br />

von der Veranstaltung des ausrichtenden Vereins<br />

MACL Lichtenvoorde: „Das war ein spannendes und<br />

entscheidendes Rennwochenende. In zwei Klassen<br />

konnte vorzeitig der Champion gekürt werden. Mit<br />

einem Gesamtsieger aus den Niederlanden beweist<br />

das ADAC MX Masters einmal mehr die Internationalität<br />

der Serie.“<br />

ADAC MX Youngster Cup<br />

Das Qualifying beherrschte im ADAC MX Youngster<br />

Cup der Meisterschaftsführende und ADAC-Stiftung-Sport-Förderfahrer<br />

Brian Hsu. Der WM-Titelträger<br />

(85 ccm) aus dem Jahr 2012 und Juniorenweltmeister<br />

der Klasse 125 ccm des vergangenen Jahres<br />

sicherte sich den besten Startplatz der Piloten von<br />

15 bis 21 Jahren. Nach seinen bisherigen Saisonerfolgen<br />

galt der in Freiburg geborene Schüler als Siegesanwärter<br />

am Rennsonntag, der auch in seiner<br />

Klasse vorzeitig die Meisterschaft gewinnen könnte.<br />

„Ich denke nicht zu sehr an die Meisterschaft.<br />

Für mich ist es wichtig, in jedem Rennen, das ich<br />

fahre, der Beste zu sein. Natürlich könnte ich mit einer<br />

guten Platzierung die Gesamtwertung für mich<br />

entscheiden, doch darauf kommt es mir nicht vorrangig<br />

an“, erklärte Hsu. Er verwies den Litauer Arminas<br />

Jasikonis auf den 2. Rang. Nachwuchstalent<br />

und 65-ccm-Weltmeister von 2011 Jorge Prado aus<br />

Spanien, der in dieser Saison das erste Mal am<br />

Startgatter steht, ging als Drittplatzierter in die beiden<br />

Rennen am Sonntag.<br />

Dort jubelte schließlich Lokalmatador Sven van der<br />

Mierden aus Valkenswaard über seine Leistung als<br />

Tagesbester. Der niederländische Pilot siegte im<br />

ersten Lauf und fuhr im zweiten Lauf auf Rang 2. „Es<br />

ist ein tolles Gefühl, den ersten Pokal zu bekommen<br />

und die starke Konkurrenz hinter sich zu lassen“,<br />

erklärte der 20-Jährige, der zum ersten Mal in dieser<br />

Saison auf dem Podest stand. Freuen konnte sich<br />

auch Brian Hsu. Mit einem 3. Platz im ersten Lauf<br />

und einem Sieg im zweiten Lauf holte sich der<br />

Deutsch-Taiwanese souverän den 2. Platz in der Gesamtwertung<br />

und damit nicht genug: Der WM-Titelträger<br />

(85 ccm) aus dem Jahr 2012 und Juniorenweltmeister<br />

(125 ccm) des vergangenen Jahres sicherte<br />

sich vorzeitig den Titel in der Meisterschaft. „Im ersten<br />

Rennen war mein großes Ziel, mich auf beiden<br />

Rädern halten zu können. Als ich als Dritter über die<br />

Ziellinie fuhr, wusste ich noch nicht, dass ich Meister<br />

bin“, sagte der vorzeitige Titelträger. Und weiter:<br />

„Das zweite Rennen war viel anstrengender als<br />

der erste Lauf und ich war überglücklich, als ich die<br />

Zielflagge sah. Dann wurde mir auch klar: Ich bin<br />

Champion.“ Den dritten Pokal nahm der aus dem<br />

niederländischen Swalmen stammende Bas Vaessen<br />

entgegen.<br />

Nach Lichtenvoorde führte Hsu in der Gesamtwertung<br />

uneinholbar mit 321 Punkten. Für den Tabellenzweiten<br />

Nicholas Adams endete die Veranstaltung<br />

mit einer Enttäuschung. Hatte sich der Südafrikaner<br />

eigentlich zum Ziel gesetzt, die letzten beiden<br />

ADAC-MX-Masters-Events noch zu seinen Gunsten<br />

zu entscheiden, musste er sich mit einem<br />

<strong>10</strong>. Platz zufriedengeben. Stefan Ekerold aus Weiskirchen<br />

belegte den 3. Rang (202 Punkte) der Gesamtwertung.<br />

ADAC MX Junior Cup<br />

In der Klasse der jüngsten Fahrer (zehn bis 15 Jahre)<br />

nutzte der Niederländer Rick Elzinga seinen Heimvorteil.<br />

In Lichtenvoorde ging er als Bester aus der<br />

Qualifikation hervor. „Auf heimischem Boden fühle<br />

ich mich wohl. In den Rennen werde ich versuchen,<br />

ein genauso tolles Ergebnis abzuliefern“, formulierte<br />

Elzinga aus dem nahe gelegenen Zenderen, der<br />

Lokalmatador<br />

Sven van der<br />

Mierden holte den<br />

Tagessieg<br />

sich in diesem Jahr zum ersten Mal die Poleposition<br />

bei den Junioren sicherte.<br />

Wie schon in der Qualifikation setzte sich Lokalmatador<br />

Rick Elzinga gegen die starke Konkurrenz<br />

durch. Er gewann den ersten Lauf und sicherte sich<br />

damit seinen ersten Tagessieg der Saison. Der zweite<br />

Lauf wurde von der Rennleitung aufgrund der<br />

widrigen Streckenbedingungen aus Sicherheitsgründen<br />

abgesagt. „Das war eine Schlammschlacht!<br />

Bloß gut, ich kannte die Strecke von meinen<br />

bisherigen Einsätzen hier. Sonst wäre es unmöglich<br />

geworden zu gewinnen, denn ich konnte<br />

nichts sehen“, erklärte der Niederländer, der nur<br />

45 Kilometer entfernt wohnt, nach der Zieldurchfahrt.<br />

Den 2. Platz sicherte sich Petr Polak aus<br />

Tschechien vor dem aus Dänemark stammenden<br />

KTM-Piloten Rasmus Pedersen. Bester Deutscher<br />

wurde Jeremy Sydow aus Chemnitz, der sich mit<br />

dem 6. Platz zufriedengeben musste. Durch den<br />

verletzungsbedingten Ausfall des aktuellen Champions<br />

und Führenden der Meisterschaftswertung<br />

Mikkel Haarup aus Dänemark genügte der Rang für<br />

Sydow zur Übernahme der Spitze im Starterfeld der<br />

Zehn- bis 15-Jährigen. Es ergab sich folgende neue<br />

Punkteverteilung: Sydow führte mit 189 Punkten<br />

vor Haarup (184 Zähler) und Polak (166).<br />

• Text: ADAC/Marco Burkert; Fotos: Steve Bauerschmidt<br />

ADAC MX Masters - 7. Lauf - Lichtenvoorde/NL - 15./16.8.<strong>2015</strong>:<br />

Gesamtergebnisse:<br />

MX Masters: 1. Glenn Coldenhoff, NL, Suzuki; 2. Nathan Watson, GB,<br />

Husqvarna; 3. Jeremy Delince, B, Honda; 4. Pascal Rauchenecker, A,<br />

KTM; 5. Dennis Ullrich, D, Suzuki; 6. Jeremy Seewer,CH, Suzuki;<br />

7. Thomas Kjer Olsen, DK, KTM; 8. Angus Heidecke, D, KTM; 9. <strong>Free</strong>k<br />

van der Vlist, NL, Kawasaki; <strong>10</strong>. Mike Stender, D, Suzuki.<br />

MX Youngster Cup: 1. Sven van der Mierden, NL, Husqvarna; 2. Brian<br />

Hsu, D, Suzuki; 3. Bas Vaessen, NL, Suzuki; 4. Dennis Wiemann, D,<br />

Suzuki; 5. Jaap Corneth, NL, Kawasaki; 6. Joel van Mechelen, NL, KTM;<br />

7. Glen Meier, DK, KTM; 8. Arminas Jasikonis, LT, Kawasaki; 9. Maciej<br />

Wieckowski, PL, Kawasaki; <strong>10</strong>. Nicholas Adams, GB, Kawasaki.<br />

MX Junior Cup: 1. Rick Elzinga, NL, KTM; 2. Petr Polak, CZ, KTM; 3. Rasmus<br />

Pedersen, DK, KTM; 4. Filip Olsson, S, KTM; 5. Ronny Utzinger,<br />

CH, KTM; 6. Jeremy Sydow, D, KTM; 7. René Hofer, A, KTM; 8. Max<br />

Schwarte, NL, Husqvarna; 9. Raivo Dankers, NL, KTM; <strong>10</strong>. Lasse Junge,<br />

DK, KTM.<br />

28<br />

MCE<br />

Oktober '15


www.suzuki.de<br />

EINFACH GROSSARTIG<br />

GRATULATION ZUM<br />

DOPPELSIEG<br />

Das Team Rockstar Energy Suzuki hat’s gerockt.<br />

Glenn Coldenhoff gewann die ADAC MX Masters auf der<br />

RM-Z450, Brian Hsu den ADAC MX Youngster Cup auf der<br />

RM-Z250. Wir gratulieren unseren Helden!


MOTOCROSS - ADAC MX MASTERS GAILDORF<br />

Tagessieg für Watson<br />

Vize-Titel geht an Ullrich<br />

Die letzte Rennveranstaltung der diesjährigen ADAC-MX-Masters-Saison startete am Samstag in Gaildorf<br />

mit einem spannenden Qualifikationstraining. Das hochkarätige Starterfeld dominierte der Franzose Gregory<br />

Aranda, der zum Saisonabschluss das erste Mal von Startplatz 1 aus in die Rennen am Sonntag ging.<br />

30<br />

MCE<br />

Oktober '15


MOTOCROSS - ADAC MX MASTERS GAILDORF<br />

Die beiden Husqvarna-Werksfahrer Nathan Watson<br />

(21) aus England und der Deutsche Max Nagl belegten<br />

die Plätze 2 und 3. Auf der 1650 Meter langen<br />

Traditionsstrecke „Auf der Wacht“ setzte der aktuelle<br />

ADAC-Supercross-Champion Aranda die Bestmarke<br />

im Qualifying, zuletzt gelang ihm das im Jahr<br />

2014. „Das ist meine erste Pole in dieser Saison und<br />

ich freue mich sehr über dieses tolle Ergebnis beim<br />

Finalwochenende. Die Rennstrecke ist sehr anspruchsvoll<br />

und verlangt einem technisch einiges<br />

ab. Die vielen Sprünge konnte ich nur durch mein<br />

gutes Training in den letzten Wochen bewältigen.<br />

Ich werde im Rennen versuchen, mich gegen die<br />

starke internationale Konkurrenz durchzusetzen,<br />

um einen Pokal am Ende des Tages in den Händen<br />

halten zu können und für das Team den perfekten<br />

Saisonabschluss möglich zu machen“, sagte der<br />

Kawasakifahrer. Watson, der bereits bei seinem<br />

letzten Einsatz in Lichtenvoorde auf dem 2. Platz der<br />

Tageswertung rangierte, reihte sich dahinter noch<br />

vor Teamkollege und dem zweifachen ADAC-MX-<br />

Masters-Champion Nagl ein. Der Weilheimer genoss<br />

sichtlich sein Comeback nach der Verletzungspause:<br />

„Bei mir ist alles top! Ich freue mich, wieder<br />

am Gashahn drehen zu können und nutze jede Möglichkeit<br />

des Trainings, um bei den letzten Runden im<br />

WM-Geschehen mitmischen zu können. Mit dem<br />

3. Startplatz bin ich sehr zufrieden und die Finalrunden<br />

des ADAC MX Masters sind immer ein Erlebnis,<br />

für das es sich lohnt, auf die Maschine zu steigen“,<br />

erklärte der WM-Pilot, der sich noch gerne an den<br />

Tagessieg beim Saisonauftakt in Fürstlich Drehna<br />

erinnert. Einen hohen Stellenwert hat der Rennsonntag<br />

auch für die Entscheidung der weiteren Podestplätze<br />

im Gesamtklassement. Wie nicht anders<br />

zu erwarten, war die Qualifikation außerdem ein<br />

spannender Dreikampf um die besten Zeiten zwischen<br />

den Favoriten um den Vize-Titel: Noch konnten<br />

sich der Deutsche Dennis Ullrich, ADAC-MX-<br />

Masters-Titelträger aus den Jahren 2013 und 2014,<br />

der Schweizer Jeremy Seewer und der Österreicher<br />

Pascal Rauchenecker als Vizemeister empfehlen.<br />

Seewer gelang der 4. Platz in der Qualifikation, Rauchenecker<br />

folgte auf Position 5 und Ullrich beendete<br />

das Zeittraining mit dem 7. Rang.<br />

Am Sonntag triumphierte schließlich der britische<br />

Husqvarna-Werkspilot Nathan Watson. Vor 15.700<br />

Zuschauern konnte er die Tageswertung gewinnen.<br />

„Ich freue mich, nach meinem 2. Platz beim vergangenen<br />

Lauf im niederländischen Lichtenvoorde<br />

noch einen draufsetzen zu können und als Tagessieger<br />

die ADAC-MX-Masters-Saison zu beenden. Es ist<br />

ein tolles Gefühl zu gewinnen, weil die Konkurrenz<br />

in der Serie sehr hoch ist“, sagte der 21-jährige Watson.<br />

Zweiter wurde der Schweizer Jeremy Seewer,<br />

die dritte Trophäe ging an Dennis Ullrich.<br />

Spannender hätte das Finalrennen der diesjährigen<br />

Saison nicht sein können: Vor dem abschließenden<br />

Lauf lagen Ullrich und Seewer mit jeweils 260 Punkten<br />

gleichauf und hatten beide das Ziel „Vize-Champion“<br />

vor Augen. Das Duell der beiden Piloten entschied<br />

Ullrich für sich: „Nachdem der Meistertitel<br />

vorzeitig an Coldenhoff gegangen ist, ging es im<br />

Kampf um Platz 2 um Alles oder Nichts. Ich habe gekämpft<br />

bis zum Schluss und war so erleichtert, als<br />

ich ins Ziel gefahren bin. Seewer war immer dicht<br />

hinter mir, das konnte ich sehen. Aber es hat geklappt“,<br />

erklärte „Ulle“, wie ihn seine Fans nennen,<br />

mit einem Strahlen im Gesicht. Freuen konnte sich<br />

auch Nagl, der sein Comeback mit dem 7. Platz in der<br />

Gesamtwertung beendete. „Leider war meine Hinterradbremse<br />

im ersten Lauf defekt, sodass ich<br />

kaum eine Chance hatte. Aber in Rennen 2 konnte<br />

ich zur Bestform aufdrehen“, erklärte der Weilheimer,<br />

der das ADAC MX Masters als perfekte Trainingsmöglichkeit<br />

für die noch ausstehenden WM-<br />

Läufe in Übersee sieht.<br />

32<br />

MCE<br />

Oktober '15<br />

ADAC MX Youngster Cup<br />

Das Qualifying im ADAC MX Youngster Cup konnte<br />

eindrucksvoll Arminas Jasikonis aus Litauen für sich<br />

entscheiden. Der Kawasaki-Pilot schlug damit Brian<br />

Hsu, den Favoriten im Fahrerfeld und vorzeitigen<br />

ADAC-MX-Youngster-Cup-Champion, der die viertschnellste<br />

Zeit einfuhr. „Ich bin wieder gesund und<br />

fühle mich super. Die Lehmbodenstrecke ist sehr<br />

anspruchsvoll und ich hatte so meine Probleme am<br />

Anfang, konnte dann aber in die Spuren finden. Ich<br />

hoffe, dass es morgen genauso gut läuft, um wichtige<br />

Punkte im Kampf um die Meisterschaft zu sammeln.<br />

Schließlich geht es um Platz 3 in der Gesamtwertung“,<br />

erklärte Jasikonis, dem in der letzten<br />

Minute die Bestzeit bei den 15 bis 21 Jahre alten Piloten<br />

gelang. Freuen konnten sich auch der Pole Tomasz<br />

Wysocki über Platz 2 sowie der Schweizer Cyrille<br />

Flury auf dem 3. Platz.<br />

Beim vorletzten Rennen in Lichtenvoorde wurde der<br />

in Freiburg geborene Brian Hsu vorzeitig Meister bei<br />

den Youngster-Piloten von 15 bis 21 Jahren. Seiner<br />

Favoritenrolle wurde der ADAC-Stiftung-Sport-Förderfahrer<br />

mit dem Tagessieg mehr als gerecht.<br />

„Nach dem letzten Saisonrennen fühle ich mich<br />

wirklich wie ein Champion! Die Emotionen sind<br />

überwältigend und ich habe jetzt erst realisiert,<br />

dass ich Meister bin. Ich freue mich, dass ich mit<br />

dem Tagessieg zeigen konnte, was ich drauf habe“,<br />

erklärte der Welt- und Europameister der Juniorenklasse<br />

(125 ccm). Hsu verwies Jasikonis auf den<br />

2. Platz und den Belgier Nathan Renkens auf Rang 3.<br />

Das Ergebnis bedeutete einen Wechsel auf dem<br />

Meisterschafts-Podium: Nach Hsu und Nicholas<br />

Adams aus England schaffte Jasikonis die dritte Stufe<br />

und verdrängte damit den Deutschen Stefan Ekerold<br />

aus Weiskirchen. „Damit habe ich nicht gerechnet.<br />

Das Podium hatte ich durch meinen verletzungsbedingten<br />

Ausfall abgeschrieben. Umso<br />

schöner ist es, dass ich jetzt einen Pokal in den Händen<br />

halte“, sagte Jasikonis.<br />

ADAC MX Junior Cup<br />

Im Klassement der jüngsten Fahrer war für den<br />

Chemnitzer Jeremy Sydow der Titel zum Greifen<br />

nah: Als derzeitiger Spitzenreiter positionierte er<br />

sich auf dem 1. Platz. „Am Rennsonntag geht es für<br />

mich um alles! Ich hatte einen sehr guten Rhythmus<br />

und viel Kraft im Qualifying. So kann ich zum Sieg<br />

fahren, denn ich will unbedingt oben aufs Podium<br />

und ADAC-MX-Junior-Cupsieger <strong>2015</strong> werden“, formulierte<br />

der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport<br />

seine Ambitionen. Lion Florian aus Erding reihte<br />

sich hinter dem vorzeitigen Deutschen <strong>Motocross</strong>meister<br />

(85 ccm) ein. Die drittbeste Zeit gelang dem<br />

aus Österreich stammenden Meisterschaftsvierten<br />

René Hofer, der sich mit einem tollen Rennverlauf<br />

am Sonntag einen Platz auf dem Meisterschaftspodium<br />

sichern wollte. Der Chemnitzer Jeremy Sydow,<br />

der ADAC-Stiftung-Sport-Förderpilot, gewann beide<br />

Rennläufe am Sonntag, holte sich den Tagessieg<br />

und wurde zum diesjährigen ADAC-MX-Junior-Cup-<br />

Champion gekürt. Die Entscheidung fiel bereits<br />

nach dem ersten Lauf und brachte mit Sydow den<br />

neuen Titelträger hervor. Der 15-Jährige siegte im<br />

Jeremy Sydow –<br />

neuer Junior-Cup-<br />

Champion<br />

ersten Lauf und konnte aufgrund seines Punktevorsprungs<br />

vorzeitig jubeln. „Ich kann gar nicht beschreiben,<br />

wie glücklich ich bin! Ich habe am Anfang<br />

der Saison nicht davon zu träumen gewagt und als<br />

ich immer mehr an Speed zulegen konnte, habe ich<br />

alles daran gesetzt neuer Champion zu werden. Nun<br />

ist es passiert“, sagte der aktuelle Deutsche <strong>Motocross</strong>-Meister<br />

(85 ccm) nach der Zieldurchfahrt. Tageszweiter<br />

wurde der Niederländer Rick Elzinga vor<br />

René Hofer aus Österreich. Der aus Tschechien<br />

stammende Petr Polak verpasste nur knapp das Podium<br />

der Tageswertung, avancierte aber durch die<br />

eingefahrenen Punkte zum Vize-Champion der Fahrer<br />

der Motorräder mit 85 ccm. Den 3. Rang der<br />

Meisterschaftswertung nahm Hofer ein, der sich<br />

sichtlich stolz bei der Pokalübergabe zeigte. Der<br />

lange Zeit als Favorit gehandelte ADAC-MX-Junior-<br />

Cup-Champion aus dem vergangenen Jahr, Mikkel<br />

Haarup aus Dänemark, rangiert auf Platz 4. Verletzungsbedingt<br />

nahm er am Finalwochenende nicht<br />

teil.<br />

• Text: ADAC/Marco Burkert; Fotos: Steve Bauerschmidt<br />

ADAC MX Masters - 8. + letzter Lauf - Gaildorf - 5./6.9.<strong>2015</strong>:<br />

Gesamtergebnisse:<br />

MX Masters: 1. Nathan Watson, GB, Husqvarna; 2. Jeremy Seewer,<br />

CH, Suzuki; 3. Dennis Ullrich, Suzuki; 4. Angus Heidecke, KTM; 5. Boris<br />

Maillard, F, Kawasaki; 6. Pascal Rauchenecker, A, KTM; 7. Max<br />

Nagl, Husqvarna; 8. Christian Brockel, KTM; 9. Nikolaj Larsen, DK,<br />

Husqvarna; <strong>10</strong>. Gregory Aranda, F, Kawasaki.<br />

Youngster Cup: 1. Brian Hsu, Suzuki; 2. Arminas Jasikonis, LT, Kawasaki;<br />

3. Nathan Renkens, B, KTM; 4. Nicholas Adams, GB, Kawasaki;<br />

5. Tomasz Wysocki, PL, KTM; 6. Cyrille Flury, CH, KTM; 7. Bas Vaessen,<br />

NL, Suzuki; 8. Iker Larranaga Olano, E, KTM; 9. Martin Krc, CZ, KTM;<br />

<strong>10</strong>. Stephan Büttner, Yamaha.<br />

Junior Cup: 1. Jeremy Sydow, KTM; 2. Rick Elzinga, NL, KTM; 3. René<br />

Hofer, A, KTM; 4. Petr Polak, CZ, KTM; 5. Eric Schwella, KTM; 6. Laurenz<br />

Falke, Husqvarna; 7. Lion Florian, KTM; 8. Kurt-Lennart Spranger,<br />

KTM; 9. Benedikt Gödtner, KTM; <strong>10</strong>. Raivo Dankers, NL, KTM.


DER ADAC DANKT ALLEN SEINEN PARTNERN UND SPONSOREN …<br />

www.adac.de/mx-masters<br />

www.adac.de/motorsport


MOTOCROSS - DMV BRC MX 2-TAKT CUP / WERL<br />

Mark Risse war als Gaststarter<br />

unterwegs und wurde Sechster<br />

Marco Hummel<br />

platzierte sich auf<br />

Rang 2<br />

Heimspiel geglückt<br />

Die vorletzte Saisonstation des DMV BRC MX 2-Takt<br />

Cups war am 29. August auf dem Werler Ring. Im vergangenen<br />

Jahr hatte der unweit von Dortmund gelegene<br />

Club den DMV MSJ Supercup inklusive des<br />

DMV MX Ladies Cup ausgetragen und sich gleichzeitig<br />

für die Ausrichtung <strong>2015</strong> beworben. So stellte<br />

der Club eigens für den DMV BRC MX 2-Takt Cup und<br />

den DMV MX Ladies Cup eine Veranstaltung auf die<br />

Beine. Für die lokalen Starter wurde eine offene<br />

Gästeklasse hinzugenommen.<br />

Nachdem man die Strecke präpariert und am Vortag<br />

gewässert hatte, starteten die Trainingssitzungen<br />

am Samstagmorgen bei noch etwas rutschigen Bedingungen,<br />

dies hatte sich aber bis hin zur Qualifikation<br />

gelegt, sodass die Rundenzeiten sich immer<br />

mehr senkten. So gelang es Tabellenleader Christian<br />

Herzberg kurz vor Ablauf des Trainings, seine<br />

schnellste Runde mit 1:33:216 zu setzen. Sein ärgster<br />

Konkurrent Marco Hummel bewies bereits zu<br />

diesem Zeitpunkt, dass Herzberg sich nicht zu sehr<br />

auf seinem Heimvorteil ausruhen sollte. Mit einer<br />

1:33:588er Zeit war er nur einen Hauch von der Bestzeit<br />

entfernt. Als Dritt- und Viertplatzierter gingen<br />

Heiko Müller und Patrick Zipf mit tiefen 1.36er Zeiten<br />

hervor. Der KTM- und der Husqvarna-Pilot belegen<br />

auch in der Meisterschaft die Plätze 3 und 4 vor<br />

Riccardo Rennesland, der sich hinter den Gaststartern<br />

Lion Kleinegrauthoff und Mark Risse als Siebter<br />

am Startgatter aufreihen durfte.<br />

Die GermericaDeals Holeshot-Linie lag dieses Mal<br />

hinter der zweiten Kurve, da es nach der verkürzten<br />

Startkurve wie erwartet ein unübersichtliches Gedrängel<br />

gab. Heiko Müller setzte sich gegenüber<br />

der Masse durch und ging als Erster ins restliche<br />

Rennen. Aus der ersten Runde kam allerdings schon<br />

Herzberg vor Hummel auf die Startgerade zurück.<br />

„Christian hat mich bereits nach einer halben Runde<br />

an den Bremssprüngen überholt und kurz vor<br />

dem Ziel fuhr auch Marco an mir vorbei“, so Müller.<br />

Schaut man sich die Rundentabelle an, so erkennt<br />

man, dass sich die Topfive schon früh auf die gleichen<br />

Platzierungen wie bereits in der Qualifikation<br />

geeinigt hatten. Herzberg und Müller bestätigten,<br />

dass sie nach der anfänglichen Hetze, um etwas<br />

Luft gegenüber der Konkurrenz herauszufahren,<br />

einfach nur versuchten, konstante Rundenzeiten<br />

abzuliefern. Mit Erfolg, Herzberg sah die Flagge<br />

nach 15 Runden mit knapp zwei Sekunden als Erster<br />

vor Hummel und Müller. Die Westfalen Lion Kleinegrauthoff<br />

und Mark Risse kamen als Localheros mit<br />

nur einer Sekunde Abstand voneinander entfernt<br />

ins Ziel. <strong>Enduro</strong>-EM-Pilot Risse war dabei mit seiner<br />

300er Beta auf seiner Heimstrecke am Start. Patrik<br />

Zipf und Ricci Rennesland kamen als Sechster und<br />

Siebter ins Ziel und waren damit die letzten Piloten,<br />

die nicht überrundet wurden.<br />

Lauf 2 kommentierte Christian Herzberg zunächst<br />

so: „Ich kam super aus dem Gatter und konnte den<br />

Start gewinnen. Danach habe ich versucht, so<br />

schnell wie möglich meinen Rhythmus zu finden, da<br />

ich davon ausgegangen bin, Marco wieder unmittelbar<br />

hinter mir zu haben.“ Dieser hatte allerdings<br />

schon beim Anbremsen zur ersten Kurve Bodenkontakt,<br />

nahm das Rennen als Letzter wieder auf und<br />

kam mit einem beeindruckenden Speed schon als<br />

Siebter aus der relativ kurzen ersten Runde bei der<br />

Zeitnahme vorbei. Währenddessen lag Ricci Rennesland<br />

zunächst auf dem 2. Platz und schien den<br />

Speed von Herzberg mitgehen zu können, bis ihn eine<br />

ältere Verletzung einbremste und Runde um Runde<br />

bis auf den 7. Platz zurückfallen ließ. Davon pro-<br />

Christian Herzberg<br />

gewann und führt<br />

das Klassement an<br />

fitierte zunächst Lion Kleinegrauthoff, bevor er vom<br />

heranstürmenden Hummel auf den 3. Rang verwiesen<br />

wurde. Auf den folgenden Plätzen gab es mehrere<br />

Positionswechsel zwischen Risse, Müller und<br />

Zipf, wobei es bei Letzterem auch um wichtige Meisterschaftspunkte<br />

ging. Der Zieleinlauf ergab nach<br />

15 Runden: Herzberg vor Hummel, Zipf, Kleinegrauthoff,<br />

Müller, Risse und Rennesland. Erneut hatte Yamaha-Pilot<br />

Herzberg bis dorthin das gesamte Feld<br />

auf der 1500 Meter langen Strecke überrundet und<br />

sich den Tagessieg gesichert. Auf das Podest folgten<br />

Hummel und Gaststarter Kleinegrauthoff. Den<br />

Ehrenpreis „Toughest Fighter on 125 ccm in Memory<br />

of Alex Daum“ erhielt Thomas Haas auf Tagesrang<br />

11, der nun auch in der Tabelle bester 125er Pilot ist<br />

und auf dem 6. Platz der Tabelle steht. Der „RP34MX<br />

Hard-Charger Award“ für die meisten aufgeholten<br />

Positionen im zweiten Lauf ging natürlich an Marco<br />

Hummel, mehr geht kaum. Last but not least erreichte<br />

Herzberg auch die Tagesbestzeit und wurde<br />

dafür mit der Prämie von Foursixnine Tearoffs geehrt.<br />

Das Finale der <strong>2015</strong>er Auflage des DMV BRC MX<br />

2-Takt Cups steigt am 13. September (nach Redaktionsschluss)<br />

auf der langen Naturrennstrecke des<br />

MSV Lahnberge in Wolfshausen, die sich damit absolut<br />

vom modernen und mit vielen Sprüngen versehenen<br />

Track in Werl unterscheidet. Man darf gespannt<br />

sein, welchem Piloten die Strecke besser<br />

liegt und wer die besseren Nerven hat, immerhin<br />

trennen Herzberg und Hummel nur 14 Punkte!<br />

• Text: PR DMV BRC MX 2-Takt Cup; Fotos: Leonie Hannes<br />

Gastfahrer Nummer 2<br />

Lion Kleinegrauthoff<br />

belegte den 3. Platz<br />

DMV BRC MX 2-Takt Cup - 4. Lauf - Werl - 29.8.<strong>2015</strong>:<br />

Ergebnisse:<br />

1. Christian Herzberg, Yamaha; 2. Marco Hummel, Husqvarna; 3. Lion<br />

Kleinegrauthoff, Yamaha; 4. Heiko Müller, KTM; 5. Patrick Zipf, Kawasaki;<br />

6. Mark Risse, Beta; 7. Riccardo Rennesland, Yamaha; 8. Alexander<br />

Mönch; 9. Georg Riemer; <strong>10</strong>. Philipp Platte.<br />

Stand (nach 8 von 9 Veranstaltungen): 1. Herzberg, 375 Punkte;<br />

2. Hummel, 361; 3. Müller, 239; 4. Zipf, 2<strong>10</strong>; 5. Riccardo Rennesland,<br />

182; 6. Thomas Haas, KTM, 153; 7. Kevin Keim, KTM, 145; 7. 8. Kevin<br />

Mikus, Honda, 129; 9. Marvin Heyner, Honda, 122; <strong>10</strong>. Patrick Langanki,<br />

KTM, 120.<br />

34<br />

MCE<br />

Oktober '15


Faszination<br />

Pitbikes<br />

Markus Wetzel (li.) und<br />

Marko Barthel (re.) haben<br />

für euch vier Pitbikes –<br />

vom Einsteigermodell<br />

bis hin zum waschechten<br />

Racer – getestet<br />

Die Pitbike-Szene hat sich in den vergangenen Jahrzehnten enorm entwickelt. Der Trend, auch mit Minibikes <strong>Motocross</strong>rennen<br />

zu fahren, kommt natürlich aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten und schwappte behutsam in<br />

unsere Breitengrade über. In den USA sah man bereits in den 1990er Jahren immer wieder gestandene MX-Piloten<br />

aus Spaß an der Freude mit kleinen Serienbikes à la Honda CRF 50 oder Kawasaki KLX 1<strong>10</strong> durchs Paddock düsen. Vorerst<br />

waren die kleinen Flitzer nur als Funbikes im Fahrerlager zu sehen und dienten lediglich der schnellen Fortbewegung.<br />

Wie es nun mal so ist, schalten gestandene MX-Piloten den Rennmodus auch nach einem Event nicht sofort ab.<br />

Traf man also auf einen gleichgesinnten „Pitbiker“, wurde schon mal das ein oder andere Beschleunigungsduell oder<br />

Spaßrennen ausgetragen. Die Idee, mit diesen Bikes wirkliche Rennen zu veranstalten, ließ in der Folge nicht lange<br />

auf sich warten.<br />

35<br />

MCE<br />

Oktober '15


PIT BIKES SPEZIAL<br />

Heutzutage haben sich in Deutschland<br />

Rennserien wie die Pitbike-Masters<br />

mit internationalem Fahrerfeld<br />

etabliert.<br />

Der Durchschnittszuschauer herkömmlicher<br />

<strong>Motocross</strong>-Events dürfte<br />

nun die berechtigte Frage stellen:<br />

Kann man mit diesen kleinen Motorrädern<br />

überhaupt Rennen fahren?<br />

Dazu muss man sagen, dass die heutigen<br />

Pitbikes wenig mit den anfänglich<br />

benutzten Bikes gemein haben.<br />

Die Pitbikes basierten zunächst auf<br />

reinen Serienmotorrädern mit Einzylinder-Viertaktmotoren<br />

und dem liegenden<br />

Zylinder als Markenzeichen.<br />

Mit einem eher kleinen Hubraum und<br />

für ausgewachsene MX-Piloten<br />

durchaus unterdimensionierten<br />

Fahrwerken ließ die Performance<br />

noch Luft nach oben. Klar, diese Motorräder<br />

waren auch für den Nachwuchs<br />

konzipiert. Es entwickelte sich<br />

jedoch schnell eine Szene und auch<br />

die Industrie sprang auf den losrollenden<br />

Zug auf. Es war verhältnismäßig<br />

preisgünstig, sich ein Pitbike anzuschaffen<br />

und dieses nach Belieben<br />

umzurüsten. Mit den in China entwickelten<br />

Motorrädern, die zu deutlich<br />

günstigeren Preisen als jene der<br />

namhaften Hersteller angeboten<br />

wurden, kam der Trend auch in<br />

Deutschland an. Kostengünstiger<br />

Funsport verkauft sich schließlich immer<br />

gut. Das war jedoch Segen und<br />

Fluch zugleich. Denn die mangelnde<br />

Qualität der „China-Bikes“ brachte<br />

der Szene keinen guten Ruf ein. Das<br />

Problem wurde allerdings erkannt<br />

und die Motorräder weiterentwickelt.<br />

Gerade in den vergangenen Jahren<br />

hat sich auch in Deutschland einiges<br />

in Sachen Pitbike getan. Wir haben<br />

uns mit Markus Wetzel und Robert<br />

Graul, zwei eingefleischten Pitbikern,<br />

getroffen, um ein wenig mehr<br />

über diesen Sport zu erfahren.<br />

36<br />

MCE<br />

Oktober '15


Pitbike-Rennen, wie hier<br />

die Pitbike-Masters in<br />

Flöha, verlangen den Piloten<br />

alles ab – das Starterfeld<br />

ist zumeist international besetzt.<br />

Hier kämpfen Sebastian<br />

Kaegaard (138) und der<br />

britsische Pitbike-Champion<br />

Frank van Homet (1)<br />

um den Sieg<br />

SPEZIELL FÜR DEN HARTEN OFFROAD-EINSATZ ENTWICKELT!<br />

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VERSCHMUTZUNGEN<br />

Nachdem wir bereits viel über die<br />

kleinen Racer gehört hatten, wollten<br />

wir selbst wissen, wie es sich anfühlt,<br />

solch ein Motorrad zu fahren.<br />

Doch bevor wir unsere Testrunden<br />

auf der Pitbike-Strecke gedreht haben,<br />

wollten wir zunächst einen Blick<br />

auf die verbaute Technik unserer<br />

Testkandidaten der Marke YCF, Pitsterpro<br />

und Bucci Moto werfen. Vor<br />

uns standen vier Pitbikes dreier Marken<br />

in den verschiedensten Kategorien,<br />

vom guten Einsteigermodell bis<br />

hin zum kompromisslosen Racer war<br />

alles dabei. An dieser Stelle nochmals<br />

vielen Dank an Daniel Auerswald<br />

(www.fast50s.de), Markus Wetzel<br />

und Autoteile Torgau für die zur<br />

Verfügung gestellten Pitbikes.<br />

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TEL.: 06351 - 398 77 02


PIT BIKES SPEZIAL<br />

Der Einzylinder-YX-150-Motor vom Typ KLX bringt 15 PS Leistung<br />

YCF SP2 Modell 2014 – Der Einsteiger<br />

Um euch zuallererst die technischen Details eines<br />

Pitbikes näherzubringen, wollen wir mit der YCF<br />

SP2 von Markus Wetzel beginnen. Der 32-Jährige<br />

kommt aus dem klassischen Motorradgeländesport,<br />

ist neben <strong>Enduro</strong>- auch <strong>Motocross</strong>rennen<br />

gefahren und hat sich seit dem Jahr 2009 mehr und<br />

mehr mit der Thematik Pitbikes beschäftigt. Die<br />

SP2 von Markus lässt sich in die Kategorie „Neueinsteiger“<br />

einordnen. Dieses Bike aus dem Jahr<br />

2014 ist bereits ab 2099,00 Euro zu haben und verfügt<br />

schon im Serienzustand über ein gutes Gesamtpaket.<br />

Die YCF bietet ab Werk einen 150-ccm-<br />

YX-Viertaktmotor vom Typ KLX mit 15 PS Leistung<br />

an. Das Getriebe ist mit vier Gängen und einer<br />

Mehrscheiben-Ölbadkupplung ausgestattet, die<br />

per Seilzug betätigt wird. Das Fahrwerk ist vorn<br />

standardmäßig mit einer einstellbaren (Druckstufe)<br />

730-mm-Upsidedown-Gabel ausgerüstet und<br />

am Heck arbeitet ein in Vorspannung und Druckstufe<br />

einstellbares 330-mm-Federbein. Um ein Plus an<br />

Performance aus seiner SP2 zu kitzeln, setzt Markus<br />

auf ein etwas überarbeitetes Serienfahrwerk<br />

der Firma Zweiradsport Wolf, das speziell auf seine<br />

Bedürfnisse angepasst wurde. Die Bremstechnik<br />

kann sich ebenfalls sehen lassen und wird von<br />

Markus unverändert eingesetzt. Am Vorder- sowie<br />

Hinterrad ist eine hydraulische Scheibenbremse<br />

verbaut, die bei Bedarf ausreichend zupackt. Die<br />

Chromoly-Rahmenkonstruktion mit integriertem<br />

Luftfilterkasten und Aluminiumschwinge verleiht<br />

der SP2 eine gute Geometrie. Schick auch die blau<br />

eloxierte, CNC-gefräste Gabelbrücke, die an der<br />

SP2 schon in Serie verbaut wird. Nicht zur Serienausstattung<br />

zählt der Endschalldämpfer. Dieser<br />

kommt aus dem Hause Pro Circuit und dient der<br />

besseren Leistungsentfaltung. Zu diesem Zweck<br />

wurde auch der Luftfilter geändert, dieser liegt im<br />

Gegensatz zur Serienversion nicht im Luftfilterkasten,<br />

sondern ist offen und kommt von Twin Air. Sinn<br />

und Zweck dieser Übung ist der schnelle und problemlose<br />

Tausch des Filters. Auch der Blick auf die<br />

Bedienarmaturen verrät, hier ist nichts original.<br />

Markus hat einen Renthal-Twinwall-Lenker verbaut,<br />

zudem sind Torc1-Lenkergriffe angebracht<br />

und auch die Kupplungsarmatur kommt von Works<br />

Connection. Das von Markus Wetzel eingesetzte<br />

38<br />

MCE<br />

Oktober '15<br />

Pitbike ist eine Standardversion mit kleinen Veränderungen.<br />

Für Neueinsteiger ist dieses Bike eine<br />

gute Alternative, wenn man noch wenig, bis keine<br />

Erfahrung im Mini-MX-Sport hat.<br />

Fachsimpeln –<br />

kurze Auswertung<br />

nach der ersten Fahrt<br />

Markus Wetzel sagt zu seinem Bike: Das Fahrwerk<br />

wurde von Zweiradsport Wolf auf meine Wünsche<br />

abgestimmt, da es im Serienzustand nicht optimal<br />

arbeitet. Der Dämpfer erhielt ein kleines Update,<br />

durch das er nun ein verbessertes Ansprechverhalten<br />

besitzt. Gleiches wurde bei der Seriengabel gemacht,<br />

auch hier ist das Ansprechverhalten verbessert<br />

worden. Um ein besseres Feeling beim Kuppeln<br />

zu erlangen, wurde eine Works-Connection-<br />

Armatur mit Schnellverstellung verbaut. Zudem<br />

wurde ein Renthal-Twinwall-Lenker montiert, der<br />

mir ein sicheres Gefühl beim Fahren gibt. Der<br />

YX-150-ccm-Motor ist Standard, hat in Bezug auf<br />

die anderen Bikes aber weniger Leistung, was sich<br />

insbesondere bei Renneinsätzen enorm bemerkbar<br />

macht. Es muss viel mit der Kupplung und hoher<br />

Drehzahl gefahren werden, ähnlich wie bei einer<br />

125er <strong>Motocross</strong>maschine. Die Serienbremsanlage<br />

arbeitet gut und benötigte daher keine Veränderungen.<br />

An der Übersetzung wurde bisher auch<br />

nichts weiter geändert. Je nach Streckenlayout<br />

kann man die Größe des Ritzels allerdings problemlos<br />

variieren.<br />

Vergaser aus dem Hause Mikuni, der Twin-Air-Luftfilter liegt<br />

offen für schnellen Wechsel<br />

USD-Telegabel mit einem<br />

35-mm-Durchmesser und<br />

einer Länge von 730 mm<br />

wurde speziell überarbeitet<br />

Der hintere 330 mm lange<br />

Stoßdämpfer, ebenfalls<br />

überarbeitet. ist nur in der<br />

Druckstufe einstellbar<br />

Vorn läuft das 14er Vorderrad mit Mitas-Pneu und einer hydraulischen<br />

220-mm-Scheibenbremse


Das 12er Hinterrad wird von einer gut dosierbaren, ebenfalls hydraulischen<br />

200-mm-Scheibenbremse verzögert<br />

Markus setzt auf Torc1-Lenkergriffe und eine Works-<br />

Connection-Kupplungsarmatur<br />

Pluspunkt: Hitzeschutz am Krümmer<br />

Klein, aber fein, der Pro-Circuit-Endschalldämpfer<br />

Renthal-Twinwall-Lenker<br />

3-Liter-Tank mit eigens entwickeltem Dekor von JE Design<br />

Serie: CNC-gefräste Gabelbrücke in passendem Blau<br />

gehalten<br />

Eyecatcher: Die blauen CNC-gefrästen Naben runden das<br />

Gesamtbild ab<br />

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• Riemen individuell einstellbar und austauschbar<br />

• Knöchel und Ferse verstärkt und damit höher belastbar<br />

• flexible Gummisohle mit hohem Grip<br />

• Metallprotektor an Schuhspitze, austauschbar<br />

• 4-Schnallen-Verschlusssystem<br />

• kundenoptimierter Preis<br />

• Gesamtgewicht: 3400 g<br />

Material: Leder-Kunststoff-Mix<br />

JS MX-Stiefel<br />

176,- Euro<br />

Fachhändler finden unter<br />

www.jopamx.com/dealers<br />

JOPA RACING PRODUCTS<br />

Veldegge 8, NL-7468 DJ Enter<br />

Tel. 0031 (0)547 382717,<br />

Fax 0031 (0)547 382769<br />

E-Mail: info@jopa.nl<br />

www.jopa.nl


PIT BIKES SPEZIAL<br />

Markus Wetzel<br />

wechselte von den<br />

Großen zu den<br />

Kleinen und ist<br />

seither begeisterter<br />

Pitbiker<br />

TECHNISCHE DATEN<br />

MOTOR<br />

Einzylinder YX 150-ccm-<br />

4-Takt-Motor, Typ KLX<br />

Leistung<br />

15 PS<br />

Verdichtungsverhältnis 9:0:1<br />

Schaltung<br />

4-Gang<br />

Benzin bleifrei 95<br />

Vergaser<br />

26 Mikuni<br />

Zündung<br />

CDI<br />

Starter<br />

Kickstarter<br />

Antrieb<br />

Kettenrad 45 Zähne<br />

Ritzel 16 Zähne<br />

420er Kette<br />

CHASSIS<br />

Federung vorn Upsidedown-Telegabel<br />

Durchmesser<br />

35 mm<br />

Länge<br />

730 mm<br />

Federung hinten Stoßdämpfer 330 mm<br />

Rahmen<br />

Chromoly mit integriertem<br />

Luftfilterkasten<br />

Bremse vorn<br />

hydraulische<br />

Scheibenbremse<br />

Bremse hinten hydraulische<br />

Scheibenbremse<br />

Reifen vorn 60/<strong>10</strong>0/14<br />

Reifen hinten 80/<strong>10</strong>0/12<br />

Rad vorne und hinten CNC-Nabe und<br />

Alufelgen 7116<br />

Griffe<br />

Gummi<br />

Sitzbank<br />

schwarze, lange Sitzbank<br />

Schwinge Mono Aluminium –<br />

MX-Schwinge<br />

Fußrasten<br />

Edelstahl<br />

ABMESSUNG<br />

Radstand<br />

1180 mm<br />

Gesamtbreite<br />

740 mm<br />

Gesamtlänge<br />

1620 mm<br />

Sitzhöhe<br />

820 mm<br />

Trockengewicht 69 kg<br />

Tankinhalt<br />

3 Liter<br />

ÄNDERUNGEN<br />

• Twin Air Luftfilter<br />

• Renthal-Twinwall-Lenker<br />

• Torc1-Lenkergriffe<br />

• Works-Connection-Kupplungsarmatur<br />

• geänderter Auspuff mit<br />

Pro-Circuit-Endschalldämpfer<br />

• überarbeitetes Fahrwerk von Zweiradsport Wolf<br />

• eigenes Dekor made by JE Design<br />

• Mitas Reifen 60/<strong>10</strong>0/14 - 80/<strong>10</strong>0-12<br />

le gesetzt. Zweifelsohne bleibt man mit dem Auge<br />

am auffälligen Scalvini-Doppelrohr-Auspuff hängen,<br />

dessen Sound einem sofort das Grinsen ins<br />

Gesicht zaubert, doch dazu später mehr. Ein weiteres<br />

optisches Gimmick bilden die goldenen Felgen<br />

samt silbernen Alu-Naben und die rot abgesetzten<br />

Zubehörteile. Alles in allem hat man mit diesem<br />

Bike rein optisch gesehen sämtliche Sympathiepunkte<br />

auf seiner Seite. Neben dem verspielten<br />

Design besitzt dieses Bike einen leistungsstarken<br />

Daytona-Anima-Viertaktmotor mit 190 ccm Hubraum,<br />

Vier-Ventilkopf und einem Keihin-PZ27-Vergaser.<br />

In Sachen Getriebe setzt YCF auf ein Vierganggetriebe<br />

mit einer Fünf-Scheiben-Kupplung.<br />

Um beim Bremsvorgang eine optimale Kontrolle<br />

über das Motorrad zu haben, sind radial verschraubte<br />

Factory-Bremsen verbaut, die schon im<br />

Stand mehr als bissig aussehen. Das Fahrwerk ist<br />

auf die Leistung der SP3 abgestimmt und verfügt<br />

über eine in Zug- und Druckstufe einstellbare 775<br />

mm lange ENGI-USD-Gabel und ein ebenfalls in<br />

Zug- und Druckstufe und Vorspannung verstellbares<br />

ELKA-Federbein. Laut YCF soll die SP3 73 Kilogramm<br />

Kampfgewicht auf die Waage bringen. Nun,<br />

nach dem ganzen technischen Geplänkel wollen<br />

wir einen Ritt auf dem „Pastrana Bike“ wagen.<br />

FAZIT<br />

40<br />

MCE<br />

Oktober '15<br />

YCF SP3 Daytona<br />

Pastrana Special Edition –<br />

Das Bike mit Style<br />

Weiter geht es mit einem optischen Leckerbissen<br />

aus dem Hause YCF, der SP3 Daytona Pastrana<br />

Special Edition. Dieses Bike ist definitiv kein Spielzeug,<br />

das wird beim Blick auf die Technik schnell<br />

klar. Die SP3 gehört zu den YCF-Spitzenmodellen<br />

und ist für die ambitionierten Einsteiger gedacht.<br />

Dementsprechend wird auf hochwertige Anbautei-<br />

Gelernt ist gelernt!<br />

Stylish unterwegs<br />

mit der<br />

SP3, Marko Barthel<br />

fand schnell<br />

Gefallen an den<br />

Pitbikes<br />

Marko Barthel<br />

Bisher war ich noch nie auf einem Pitbike unterwegs<br />

und ich muss sagen, der Test mit den kleinen<br />

Motorrädern hat mich beeindruckt. Gleich als Ers-


tes möchte ich meine Meinung zur YCF in der Sonderedition<br />

„SP3 Pastrana Replica“ loswerden. Dieses<br />

Pitbike ist ein wahrer Augenschmaus und sieht<br />

spektakulär mit der Auspuffanlage inklusive doppeltem<br />

Endschalldämpfer aus. Auf der Strecke<br />

lässt sich die YCF recht einfach bewegen und der<br />

Motor mit seinen 190 ccm bietet ausreichend Leistung.<br />

Das Fahrwerk arbeitet ansprechend und bietet<br />

selbst für mich ausreichend Reserven bei kleinen<br />

Sprüngen. Für den versierten Offroader oder ambitionierten<br />

Pitbike-Einsteiger ist dieses Pitbike bestens<br />

geeignet und wer diese Pastrana Edition einmal<br />

– live – gesehen hat, greift mit Sicherheit zu.<br />

Markus Wetzel<br />

YCF bringt mit der SP3 Pastrana Replica wieder ein<br />

hervorragendes Bike auf den Markt. Mit einer Ausstattung,<br />

die keine Wünsche offenlässt, steht die<br />

edle YCF den anderen Testmodellen in nichts nach.<br />

Der verbaute 190-ccm-Daytona-Anima-Motor ist für<br />

Pitbike-Piloten, die auf Leistung pur stehen, die<br />

erste Wahl. Mit sattem Punsh aus der unteren<br />

Drehzahlregion schiebt der Motor vehement voran.<br />

Für weitläufige Strecken mit schnellen Abschnitten<br />

sicherlich eine Option, doch wenn es sich um enge<br />

oder gar trialartige Sektionen handelt, dann ist der<br />

Motor schon fast wieder zu straff abgestimmt. Abgerundet<br />

wird das Ganze von einer Scalvini-Auspuffanlage<br />

mit Doppelendschalldämpfer, der für<br />

meine Begriffe aber viel zu laut ist. Verarbeitung<br />

und Optik sind gut. Das Fahrwerk (Gabel) wurde<br />

zum Vorjahr nochmals verbessert und ist jetzt<br />

nicht mehr ganz so hart abgestimmt. Bei schneller<br />

Gangart arbeitet das System gut. In langsamen<br />

Passagen jedoch wirkt es nicht ganz so kontrolliert<br />

wie bei den anderen Modellen von Pitsterpro oder<br />

Bucci.<br />

CNC-gefräste Factory-Gabelbrücke in Silber<br />

Das Herzstück – 190-ccm-Daytona-Anima-Viertakt-Motor<br />

mit 22 PS<br />

Flexihebel sorgen an beiden Seiten dafür, dass bei einem Crash<br />

nicht gleich alles abbricht<br />

Keihin-PZ27-Vergaser<br />

Blickfang: Das<br />

Nitro-Circus-<br />

Dekor sorgt ohne<br />

Wenn und<br />

Aber für Aufsehen<br />

Brüllaffe:<br />

Der Scalvini-Doppelrohr-Auspuff<br />

hat<br />

ohrenbetäubenden<br />

Sound<br />

<strong>2015</strong> © Jopa Racing Products<br />

Voll im Trend<br />

Die Sonnenbrillen-Kollektion mit den<br />

Modellen King in den Farben Rot und<br />

Orange sowie Torn in den Farben Blau<br />

und Gelb sind mit verspiegelten Gläsern<br />

jetzt beim Fachhändler zu haben.<br />

King + Torn<br />

19,95 Euro<br />

JOPA RACING PRODUCTS<br />

Veldegge 8, NL-7468 DJ Enter<br />

Tel. 0031 (0)547 382717,<br />

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E-Mail: info@jopa.nl<br />

www.jopa.nl<br />

Neue Farbwelten in der Jopa-MX-Kollektion 2016<br />

• Taillenweitenregulierung<br />

• Einsatz von Kevlar, Stretch und Cordura<br />

• verdeckter Reißverschluss<br />

• strapazierfähiges Cordura bei der Hose für langlebigen<br />

Fahreinsatz<br />

• gute Passform<br />

• an für Fahrer kritischen Stellen Kevlareinsätze<br />

• produziert im Hause JOPA<br />

• dehnbares Kragenbündchen in V-Optik<br />

• atmungsaktives Material beim Jersey<br />

• brillante Farben durch Sublimationsdruck<br />

MX-Kollektion<br />

Fachhändler finden unter<br />

www.jopamx.com/dealers<br />

2016


Claus Harbo ist in der Pitbike-Szene für diesen Sprung<br />

bekannt wie kein Zweiter


PIT BIKES SPEZIAL<br />

Die 775-mm-ENGI-USD-Gabel lässt sich in Zug- und<br />

Druckstufe einstellen<br />

Am 12er Hinterrad arbeitet eine radial verschraubte<br />

200-mm-Factory-Bremse<br />

Am Heck arbeitet ein 325-mm-ELKA-Federbein, in Zug-/Druckstufe<br />

und Vorspannung einstellbar<br />

Für die nötige Verzögerung vorn sorgt eine ebenfalls radial verschraubte<br />

Factory Bremse mit einer 220-mm-Scheibe<br />

Sitzbank im YCF-Werksdesign bietet guten Halt und ist robust<br />

gehalten<br />

Wohin das Auge blickt, überall finden sich eloxierte Zubehörteile,<br />

welche das Gesamtbild abrunden<br />

TECHNISCHE DATEN<br />

Motor<br />

Daytona Anima 190 ccm,<br />

4-Takt<br />

Leistung<br />

22 PS<br />

Verdichtungsverhältnis 9:2:1<br />

Schaltung<br />

4-Gang<br />

Benzin bleifrei 95<br />

Vergaser<br />

Keihin-PZ27-Vergaser<br />

Zündung<br />

CDI<br />

Auspuffanlage Doppelrohr-Auspuff<br />

von Scalvini<br />

Starter<br />

Kickstarter<br />

Antrieb<br />

Kettenrad 45 Zähne,<br />

Ritzel 16 Zähne, 420er<br />

Kette<br />

CHASSIS<br />

Federung vorn<br />

Länge<br />

Federung hinten<br />

Rahmen<br />

Bremsen<br />

Reifen vorn 60/<strong>10</strong>0/14<br />

Reifen hinten 80/<strong>10</strong>0/12<br />

Rad vorne und hinten<br />

Dekor<br />

Sitzbank<br />

ABMESSUNG<br />

Radstand<br />

Gesamtbreite<br />

Gesamtlänge<br />

Sitzhöhe<br />

Trockengewicht<br />

Tankinhalt<br />

ENGI-Upsidedown-<br />

Telegabel – in Druck- und<br />

Zugstufe einstellbar<br />

735 mm<br />

Stoßdämpfer ELKA<br />

330 mm (Zug-/Druckstufe<br />

und Vorspannung)<br />

Chromoly mit integriertem<br />

Luftfilterkasten,<br />

Alu-Rahmenheck<br />

Factory-Bremsen vorn<br />

220 mm und hinten<br />

200 mm radial<br />

verschraubt<br />

goldene Felgen mit CNCgefrästen<br />

Alunaben/<br />

silber<br />

Nitro Circus von N Style<br />

Werks-Sitzbank<br />

1180 mm<br />

740 mm<br />

1620 mm<br />

820 mm<br />

69 kg<br />

3 Liter<br />

Schnell, laut und<br />

kraftvoll – das trifft<br />

den Nagel wohl auf<br />

den Kopf – die SP3<br />

gehört zu den<br />

YCF-Spitzenmodellen<br />

44<br />

MCE<br />

Oktober '15


BRC custom Wheels: Die Räder der Sieger!<br />

Wir gratulieren!<br />

custom wheels<br />

/////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////<br />

BRC Brockhausen Racing GmbH & Co. KG :: Beverstrang 17 :: 48231 Warendorf<br />

fon +49 (0)2584 358 :: fax +49 (0)2584 586 info@brc-racing.de :: www.brc-racing.de<br />

Wir sind Ihr zuverlässiger Offroad-Fachhandel mit persönlichem Kontakt seit 1986!<br />

Pitsterpro LXR 150 F – Der Racer<br />

Mit der Pitsterpro LXR 150 F legen wir noch eine<br />

Schippe drauf und begeben uns immer mehr in<br />

Richtung „kompromissloses Racebike“. Das<br />

spürt man natürlich auch im Geldbeutel. Die<br />

2014er LXR 150 F liegt preislich bei einer reinen<br />

Serienmaschine knapp unterhalb der 4000er<br />

Schallmauer! Für diesen Preis kann oder besser<br />

gesagt sollte man einiges erwarten. Beim Betrachten<br />

fällt die gute Verarbeitung ins Auge, insgesamt<br />

wirkt die LXR sehr hochwertig. Beim ersten<br />

Probesitzen punktet dieses Bike durch gute<br />

Geometrie und eine sehr aufrechte Sitzposition.<br />

Letztere ist gerade für großgewachsene Pitbiker<br />

sehr angenehm. Unser Testkandidat ist mit einem<br />

UPower-4S-Motor ausgerüstet, normalerweise<br />

ist in diesem Modell der Tokawa 150-4S zu<br />

finden. Der UPower entwickelt aus 150 ccm 22,5<br />

PS und ist damit nicht gerade schwach auf der<br />

Brust. Zudem spendiert man der Pitster eine Ölkühlung,<br />

ein deutliches Plus gerade bei hochsommerlichen<br />

Temperaturen. Auch das Fahrwerk<br />

bietet deutlich mehr Reserven als bei der Konkurrenz.<br />

Die verbaute Factory-Gabel 4.0 mit einer sagenhaften<br />

Länge von 780 mm lässt sich in Zugund<br />

Druckstufe variieren, ist sehr robust konstruiert<br />

und besitzt zudem ein gutes Ansprechverhalten.<br />

Gleiches gilt für das 356-mm-LXR-Factory-<br />

Suspension-Federbein mit Umlenkung, dieses<br />

lässt sich ebenfalls komplett einstellen. Damit ist<br />

die LXR für weite Sprünge und ausgefahrene<br />

Tracks bestens gerüstet. Für eine optimale Verzögerung<br />

sorgen zwei Kolbenbremsen aus dem<br />

Hause Formula, die jeweils mit Wave-Bremsscheiben<br />

versehen sind. Abgerundet wird dieses<br />

Paket mit dem Arrow-Endschalldämpfer in Carbonoptik,<br />

der für den korrekten Sound sorgt.<br />

45<br />

MCE<br />

Oktober '15


PIT BIKES SPEZIAL<br />

Die Pitsterpro ist<br />

für den Renneinsatz<br />

konzipiert<br />

Das 150-ccm-Herzstück mit 22,5 PS kommt von<br />

UPower<br />

Für den sportlichen Einsatz genau richtig ist der Keihin-PE28-Vergaser<br />

Sehr gut, die 780 mm<br />

lange Factory-Suspension-4.0-Gabel<br />

lässt sich<br />

komplett einstellen<br />

FAHREINDRUCK<br />

Marko Barthel<br />

Von der YCF war ich schon überrascht, aber die Pitsterpro<br />

ist noch mal einen Zacken besser und dies in<br />

allen Bereichen. Der Motor schiebt von unten über<br />

den mittleren bis in den oberen Bereich vorwärts,<br />

ohne ein Leistungsloch zu haben. Einen besseren<br />

Übergang könnte der 2. zum 3. Gang haben, um einen<br />

noch besseren Vortrieb zu ermöglichen. Dagegen<br />

packen die Bremsen, besonders die Vorderbremse,<br />

kräftig zu und bieten eine gute Performance<br />

in Sachen Verzögerung. Das Fahrwerk ist<br />

noch mal eine Idee besser als bei der YCF und lässt<br />

auch weitere Sprünge zu. Wer also ambitioniert<br />

schnell fahren und weit springen möchte, der ist mit<br />

der Pitsterpro sehr gut beraten. Ebenso ist die LXR<br />

150 F für den Renneinsatz gut gerüstet und dürfte<br />

sich im direkten Wettbewerb ziemlich wohl fühlen.<br />

Markus Wetzel<br />

Das einzige Bike im Test mit einer Umlenkung, die<br />

sich auch direkt auf der Strecke bemerkbar macht.<br />

Die Pitsterpro hat eine hervorragende Spurtreue<br />

und vermittelt dem Piloten somit immer ein sicheres<br />

Gefühl, selbst dann, wenn ein Sprung zu kurz<br />

geraten ist. Das Fahrwerk arbeitet sauber und steht<br />

dem der Bucci in nichts nach. Die getesteten Pitbikes<br />

von YCF können an dieser Stelle nicht mithalten.<br />

Der eingesetzte Upower-Motor mit vier Ventilen<br />

hat in jeder Lebenslage genügend Leistung und<br />

schiebt gut voran. Je nach Streckenlayout könnte<br />

eventuell die Übersetzung geändert werden, um<br />

auch die letzte PS aus dem Motor zu kitzeln. Bei den<br />

Bremsen gibt es nichts zu meckern. Die Formula-<br />

Stopper verrichten ihre Arbeit hervorragend und<br />

beißen ordentlich zu. Das Bike besticht mit einem<br />

top Preis/Leistungsverhältnis und schneidet in unserem<br />

Test als zweitbestes Bike ab.<br />

Der Pitsterpro-Tank ist etwas breiter als bei YCF,<br />

das liegt am Ölkühler, ist aber kein Nachteil<br />

Die Formula-2-Kolbenbremse arbeitet tadellos<br />

Auch am Hinterrad verzögert eine 2-Kolbenbremse aus<br />

dem Hause Formula<br />

Der LXR-Factory-Suspension-Dämpfer<br />

besitzt genügend<br />

Reserven<br />

Der Sound kommt von Arrow<br />

Nicht nur optisch macht<br />

der Renthal-Twinwall-Lenker<br />

Sinn, auch in der Praxis<br />

trägt er zum guten<br />

Handling bei<br />

Die Lenkererhöhung kommt größeren Piloten zugute und verhilft<br />

zu einer aufrechten Sitzposition<br />

46<br />

MCE<br />

Oktober '15


Die Sitzbank bietet einen guten Halt und ist ausreichend gepolstert<br />

TECHNISCHE DATEN<br />

MOTOR<br />

Einzylinder 4-Takt<br />

150 ccm UPower 4S<br />

Leistung<br />

22,5 PS<br />

Bohrung x Hub 60 x 53 mm<br />

Schaltung<br />

4-Gang<br />

Benzin bleifrei 95<br />

Vergaser<br />

Keihin PE28<br />

Zündung<br />

CDI<br />

Starter<br />

Kickstarter<br />

Antrieb<br />

Kettenrad 45 Zähne,<br />

Ritzel 16 Zähne, 420er<br />

Kette<br />

CHASSIS<br />

Federung vorn Factory Suspension 4.0<br />

Länge<br />

780 mm<br />

Federung hinten 356-mm-LXR-Factory-<br />

Suspension<br />

Rahmen<br />

Chromoly,<br />

Alu-Rahmenheck<br />

Bremsen vorn/hinten Formula-2-<br />

Kolbenbremsen<br />

Reifen vorn 60/<strong>10</strong>0/14<br />

Reifen hinten 80/<strong>10</strong>0/12<br />

ABMESSUNG<br />

Radstand<br />

1200 mm<br />

Bodenfreiheit<br />

320 mm<br />

Sitzhöhe<br />

820 mm<br />

Trockengewicht 66 kg<br />

Tankinhalt<br />

3,4 Liter<br />

Sprünge sind für<br />

das Fahrwerk<br />

kein Problem<br />

MOTORRAD<br />

REIFEN<br />

REIFEN<br />

MAXXCROSS EN<br />

Optimaler Grip<br />

bei höchsten<br />

Belastungen<br />

www.maxxis.de


PIT BIKES SPEZIAL<br />

Standardversion und hat einige geänderte Power<br />

Parts. Wenn man einmal Platz auf der Bucci genommen<br />

hat, möchte man nicht gleich wieder absteigen.<br />

Man hat das Gefühl, man sitzt auf einem<br />

21-Zoll-Bike. Die Tank-Sitzbankkombination wirkt<br />

ein wenig bullig, doch wer einmal ein klassisches<br />

MX-Bike gefahren ist, wird sich darauf pudelwohl<br />

fühlen. Zwei kurze Tritte und schon ist die Italienerin<br />

zum Leben erweckt. Der Tokawa-150-ccm-Vierventil-Motor<br />

läuft im Stand ruhig, doch dreht man<br />

kurz am Gas, zaubert er einem ein Lächeln ins Gesicht.<br />

Sauber hängt der Motor am Gas und hat in jedem<br />

Gang genug Reserven. Power ohne Ende, aber<br />

immer kontrollierbar zu fahren – so wird der Tokawa-Motor<br />

schnell zum Liebling der Testcrew. Aus<br />

Kurven heraus spricht das Aggregat wunderbar an,<br />

es benötigt kaum Betätigung der Kupplung. Auch<br />

der Rest des Bikes lässt kaum Wünsche offen.<br />

Selbst das Fahrwerk arbeitet sauber und hat noch<br />

einige Reserven. Die Gabel bügelt alles weg, je<br />

schneller man unterwegs ist, und die Formula-<br />

Bremsen vermitteln in jeder Situation ein sicheres<br />

Gefühl. Im Großen und Ganzen einfach ein perfektes<br />

Pitbike für den ambitionierten Sportfahrer. Zwar<br />

ist dieses Pitbike nicht gerade billig, dafür erspart<br />

man sich jedoch auch das Herumschrauben.<br />

• Text: Marco Burkert, Marko Barthel, Markus Wetzel<br />

• Fotos: Marco Burkert<br />

Bucci BR1-F6 – Das Nonplusultra<br />

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss und<br />

stellt zugleich das Nonplusultra unserer Testkandidaten<br />

dar. Sie hört auf den Namen Bucci Moto<br />

BR1-F6, wird in Italien per Hand gefertigt und ist das<br />

Racebike von Robert Graul. Der kompakte Flitzer ist<br />

mit feinsten Komponenten ausgestattet, die der F6<br />

ganz klare Vorteile auf dem Racetrack verschaffen.<br />

Die gesamte Geometrie der Italienerin kommt dem<br />

eines herkömmlichen MX-Bikes ziemlich nahe. Kein<br />

Wunder also, dass man sich beim Aufsitzen vom<br />

ersten Moment an wohlfühlt. Die Sitzbank ist ergonomisch<br />

hervorragend geformt und lässt keine<br />

Wünsche offen. Der Knieschluss wirkt im Vergleich<br />

zu den anderen Pitbike-Modellen zwar etwas breiter,<br />

macht sich aber beim Fahren nicht negativ bemerkbar.<br />

Die Tankspoiler wurden durch zusätzlich<br />

angebrachte Halterungen etwas steifer gemacht,<br />

damit diese nicht so schnell brechen und der Fahrer<br />

dem Bike mehr Kontrolle (Führung) über die Beine<br />

geben kann. Das Rahmendesign ist außerordentlich<br />

gut durchdacht, besitzt eine hohe Torsionssteifigkeit<br />

und bildet damit die ausgezeichnete Basis<br />

für diesen Racer. In unserem Testkandidat ist ein Tokawa-Vierventil-Motor<br />

mit 150 ccm Hubraum verbaut.<br />

Dieses kompakte Herzstück entwickelt 22 PS<br />

Leistung, ist äußert robust und zudem mit einem<br />

sehr gut abgestimmten Vierganggetriebe ausgestattet.<br />

Für eine optimale Kühlung des Motors sorgt<br />

der in Eigenbau hergestellte Ölkühler. Der Keihin-<br />

PE28-Vergaser ist ebenso wie der Motor für höchste<br />

sportliche Ansprüche konzipiert und passt daher<br />

sehr gut zum Motorenkonzept dieser Bucci. Um das<br />

Performance-Paket abzurunden und die maximale<br />

Leistung aus dem Tokawa rauszuholen, ist eine Arrow-Auspuffanlage<br />

verbaut. Auch das Fahrwerk,<br />

das aus dem <strong>2015</strong>er Modell stammt, kann sich sehen<br />

lassen. Vorn ist eine in Zug- und Druckstufe einstellbare<br />

TECH-Upsidedown-Gabel, die eine Länge<br />

von immerhin 770 mm besitzt und einen respektablen<br />

Federweg von 260 mm bietet, eingebaut. Hinten<br />

arbeitet ein 315-mm-Paioli-Dämpfer, der sich ebenfalls<br />

komplett einstellen lässt und über ausreichend<br />

Federweg (230 mm) verfügt. Damit schreit die Bucci<br />

48<br />

MCE<br />

Oktober '15<br />

förmlich nach langen und weiten Sprüngen! Für die<br />

nahezu perfekte Verzögerung sorgen vorn wie hinten<br />

Formula-Bremsen. Am Vorderrad ist eine<br />

2<strong>10</strong>-mm-Scheibe mit Vierkolbenbremse und am<br />

Hinterrad eine 180 mm Scheibe mit einer Zweikolbenbremse<br />

angebracht. Wir haben die Bucci natürlich<br />

auch auf dem Track bewegt und waren vom ersten<br />

Moment an Feuer und Flamme für dieses<br />

Pitbike.<br />

FAHREINDRUCK<br />

Marko Barthel<br />

Eigentlich hatten mich schon die vorangegangenen<br />

Pitbikes überzeugt, aber dann stieg ich auf die Bucci<br />

und die war einfach der Knaller. Die Performance<br />

dieses Pitbikes ist schon relativ nahe an einem richtigen<br />

MX-Motorrad, wenn man mal von den kleinen<br />

Dimensionen absieht. Es gibt rein gar nichts, was<br />

hier nicht passend ist! Der Motor ist durchzugsstark<br />

und klar die beste Wahl von allen Pitbikes, die ich<br />

hier getestet habe. Die Bremsen sind sehr gut zu<br />

dosieren und verzögern ordentlich, damit setzen<br />

wir unsere Bremspunkte auf der Teststrecke gleich<br />

mal etwas später. Genial ist auch das Fahrwerk, hier<br />

sind ordentlich Reserven vorhanden. Damit lässt<br />

sich die Bucci selbst bei viel zu weiten Sprüngen<br />

nicht aus der Ruhe bringen. Dieses Modell ist zwar<br />

nicht gerade preisgünstig, aber mein klarer Favorit<br />

unter den Testkandidaten. Die BR1-F6 zeigt, was<br />

heutzutage doch alles mit einem Pitbike möglich ist<br />

und daher bestens geeignet für den Racer unter<br />

euch ;-).<br />

Markus Wetzel<br />

Schon beim Anblick der Bucci BR1-F6 wird einem<br />

klar, hier handelt es sich um eine richtige Waffe. Das<br />

Bike erweckt schon den Eindruck, man hätte ein<br />

großes MX-Bike vor sich stehen. Die Tanksitzbank-<br />

Kombination und die komplette Geometrie unterscheiden<br />

sich komplett von den anderen getesteten<br />

Bikes. Hier darf man ohne Bedenken von höchster<br />

Qualität sprechen, denn die Bucci wird in Italien von<br />

Hand gefertigt. Schon in der Serienausstattung besticht<br />

das Bike durch feinste Anbauteile. Die hier<br />

getestete BR1-F unterscheidet sich aber von der<br />

Markus Wetzel<br />

unterwegs mit der<br />

Bucci Moto –<br />

top Handling


Die Sitzbank konnte unsere Testcrew überzeugen, sehr guter<br />

Grip, vermittelt das Feeling zur Bucci ausgezeichnet<br />

Der Testsieger – der TOKAWA 150 ccm 4V hat zwar 0,5 PS<br />

weniger als der UPower, macht auf dem Track aber den besten<br />

Eindruck<br />

Sensationelles Ansprechverhalten bietet die Formula-4-Kolbenbremse<br />

mit einer 2<strong>10</strong>-mm-Scheibe<br />

Alles Handarbeit, der Rahmen ist sauber verarbeitet<br />

Arrow liefert auch für die handgefertigte Bucci den<br />

passenden Endschalldämfper<br />

Die rot eloxierten Radnaben<br />

passen optimal zum<br />

Gesamtbild<br />

Die Kupplungsarmatur kommt von ZAP<br />

Neben dem Motor beeindruckte vor allem das Fahrwerk,<br />

die USD-TECH-Gabel überzeugte auf ganzer Linie<br />

Der 315 mm lange Paioli-<br />

Dämpfer aus dem <strong>2015</strong>er<br />

Modell schluckt alles bedingungslos<br />

weg<br />

Ebenso wie die Pitsterpro<br />

kommt der Keihin-<br />

PE28-Vergaser auch bei<br />

der Bucci zum Einsatz<br />

Eine wichtige Rolle bei der Bucci spielt die Bremsanlage, hinten<br />

sorgt eine Formula-2-Kolbenbremse mit einer 180-mm-<br />

Scheibe für hervorragende Dosierbarkeit<br />

Serie: Die Gabelbrücke muss man nicht tauschen<br />

Der Neken-Lenker vermittelt gutes Feeling zum Bike<br />

In Eigenregie entstand der Ölkühler, einen Minuspunkt<br />

gibt es für den fehlenden Hitzeschutz am Auspuffkrümmer<br />

TECHNISCHE DATEN<br />

MOTOR<br />

Einzylinder-4-Takt<br />

150 ccm TOKAWA 4V<br />

Leistung<br />

22 PS<br />

Bohrung x Hub 60 x 53 mm<br />

Schaltung<br />

4-Gang<br />

Benzin bleifrei 95<br />

Vergaser<br />

Keihin PE28<br />

Zündung<br />

CDI<br />

Starter<br />

Kickstarter<br />

Antrieb<br />

Kettenrad 39 Zähne,<br />

Ritzel 16 Zähne, 420er<br />

Kette<br />

CHASSIS<br />

Federung vorn<br />

USD-TECH Gabel Ø 39 mm,<br />

770 mm Länge<br />

Federung hinten Paioli Dämpfer, 315 mm<br />

Länge<br />

Federweg vorn/hinten 260/230<br />

Rahmen<br />

Chromoly,<br />

Alu-Rahmenheck<br />

Bremse vorn<br />

Formula 4 Kolbenbremse,<br />

radial verschraubt<br />

Ø 2<strong>10</strong> mm<br />

Bremse hinten<br />

Reifen vorn 60/<strong>10</strong>0/14<br />

Reifen hinten 80/<strong>10</strong>0/12<br />

ABMESSUNG<br />

Radstand<br />

Bodenfreiheit<br />

Sitzhöhe<br />

Trockengewicht<br />

Tankinhalt<br />

Formula 2 Kolbenbremse,<br />

radial verschraubt<br />

Ø 180 mm<br />

1190 mm<br />

290 mm<br />

8<strong>10</strong> mm<br />

60,4 kg<br />

3,4 Liter<br />

49<br />

MCE<br />

Oktober '15


PIT BIKES SPEZIAL<br />

Für unsere Testcrew ein außergewöhnliches Erlebnis, der Pitbike-Test hat uns<br />

positiv überrascht und begeisterte uns im Nachhinein. Mit den kleinen MX-Bikes<br />

kann man es ordentlich krachen lassen und dürfte bei so manch alteingesessenem<br />

Offroader für erstaunte Blicke sorgen – danke für den tollen Testtag<br />

50<br />

MCE<br />

Oktober '15


MOTOCROSS - DAMCV<br />

Veteranen in Arnoldsweiler: Thomas Beuer (9) und Berthold<br />

Kamps (711) vor Peter Patzer (34) und Oliver Geisler (22)<br />

Arnoldsweiler/Ohlenberg/Weilerswist<br />

Schlag<br />

auf Schlag<br />

Schlag auf Schlag ging es beim DAMCV, drei Rennwochenenden direkt hintereinander,<br />

dreimal komplett unterschiedliche Wetterbedingungen, drei völlig unterschiedliche<br />

Strecken.<br />

Beim MSC Arnoldsweiler konnten heftige Gewitter und kräftiger Regen am Freitag<br />

vor den Rennen der sehr gut vorbereiteten Strecke kaum etwas anhaben und<br />

an den beiden Renntagen sorgte die Sonne für perfekte Bedingungen. „Normales“<br />

Wetter kennt man bei den Rennen des MCC Ohlenberg eigentlich seit Langem<br />

nicht. So war es auch in diesem Jahr am Samstag richtig heiß und am Sonntag<br />

sorgte jede Menge Wasser von oben für schwierige Bedingungen und eine<br />

echte Schlammschlacht auf der wunderschön oberhalb des Rheins gelegenen<br />

Strecke. Und beim MCC Weilerswist sorgte reichlich Sonne für harte und staubige<br />

Bedingungen.<br />

Höchst spannend die Rennen in der Open-Klasse an der Sophienhöhe in Arnoldsweiler.<br />

Hier lieferten sich Steve Dosquet, Pascal Proenen und Frank Jansen-Teitz<br />

besonders heiße Duelle um den Sieg in der schnellsten Klasse beim<br />

DAMCV. Am Ende hatte dann nach mehreren Wechseln an der Spitze aber Routinier<br />

Jansen-Teitz in der Tageswertung die Nase vor Proenen, der wegen Brems-<br />

Problemen im dritten Lauf deutlich an Geschwindigkeit verlor. Atemberaubend<br />

für Zuschauer und Fahrer die drei Läufe um die IMBA-EM der Gespanne. Eine riesige<br />

Überraschung war das neue junge deutsche Team mit den beiden Kleinhauern<br />

Tim Prümmer/Andreas Heucken. Die Newcomer fuhren die drittschnellste<br />

Qualifikationszeit und setzten damit ein deutliches Ausrufezeichen. In den Rennen<br />

mussten sie sich zwar der erfahrenen Konkurrenz geschlagen geben und<br />

nachher sogar verletzungsbedingt nur noch langsam mitrollen, aber ihr Auftritt<br />

macht Hoffnung für die Zukunft der Gespanne aus Deutschland.<br />

In Ohlenberg sorgte neben den EM-Läufen in der Open-Klasse am schlammigen<br />

Sonntag eine junge Dame für Aufsehen. In der National-Klasse kam offensichtlich<br />

Carmen Allinger am besten mit den sehr schwierigen Bedingungen klar und<br />

sie setzte sich in der MX2-Wertung gegen die starke männliche Konkurrenz<br />

durch. An sie geht der Tagessieg vor Pablo Pfalz und Pascal Keller. Selbst im direkten<br />

Vergleich mit der MX1-Klasse schaffte sie in beiden Läufen je einen<br />

4. Platz. Eindrucksvolle Leistung der einzigen Dame im Feld.<br />

Beim Rennwochenende des MCC Weilerswist ließen zwei junge Talente besonders<br />

aufhorchen. Oskar Luis Romberg holte auf einer leistungsmäßig unterlegenen<br />

50er bei den 65ern klar den Holeshot im zweiten Lauf. Und der 13-jährige Pit<br />

Rickert, gerade erst von der 85er auf die 250er umgestiegen, fuhr Samstag zum<br />

ersten Mal bei der MX 2 Jugend mit und kam dann in der Tageswertung direkt auf<br />

den 2. Platz hinter Jan Horst und vor Paul Diederich und Sandro Lorsbach. Beachtlich.<br />

Als „Lohn“ für diesen starken Auftritt durfte er am Sonntag in der<br />

schnellen Inter-Klasse starten. Und auch hier lag er selbst gegen die starke MX1-<br />

und MX2-Konkurrenz im ersten Lauf auf Rang 5, fiel dann aber wegen technischer<br />

Probleme etwas zurück. Am Ende blieb ihm in der Gesamtwertung der Inter-MX2-Klasse<br />

noch der 2. Rang.<br />

Schon bevor das DAMCV-Saisonfinale in Kleinhau (3. Und 4. Oktober) steigt,<br />

stehen in einigen Klassen die Meister fest. Bei den Inter-MX2-Fahrern ist der Titel<br />

Christian Gerhards nicht mehr zu nehmen. In der Inter-Open-Klasse geht der<br />

Titel sicher an Pascal Proenen. Pablo Pfalz kann in der National-MX2-Klasse<br />

schon die Sektkorken knallen lassen und Jan Woisetschläger liegt in National<br />

Open uneinholbar vorne. Direkt zwei Titel konnte sich Uwe Jordine vorzeitig sichern:<br />

bei den Senioren und Twinshocks. Altmeister Luc Perdieus freut sich über<br />

eine Meisterschaft mehr in seiner Sammlung bei den Veteranen. Und Christoph<br />

Schweitzer ist schon vor seinem „Heimspiel“ in Kleinhau Meister bei den Youngtimern.<br />

Bei den Minis (bis 50 ccm) ist der Titel Arne Berscheid nicht mehr zu nehmen.<br />

• Text und Fotos: Guido Barth<br />

52<br />

MCE<br />

Oktober '15


85 ccm Senioren<br />

in Ohlenberg:<br />

Carl Ostermann (204)<br />

vor Dennis Schlösser (14),<br />

Robin Knuf (209),<br />

Jonathan Frorath (27),<br />

Lisa Michels (146),<br />

Leon Cosler (72) und<br />

Alexander Heindrichs (26)<br />

DAMCV-MX<br />

Gesamtergebnisse:<br />

Elsdorf - 8./9.8.<strong>2015</strong> 85 ccm Senioren: 1. Jannik<br />

Schmitz; 2. Carl Ostermann; 3. Dennis Schlösser;<br />

4. Robin Knuf; 5. Fiona Hoppe.<br />

50/65 ccm: 1. Jan Krug; 2. Lenn Borutta; 3. Konrad<br />

Fuchs; 4. Leopold Lichey; 5. Jannis Mertins.<br />

50 ccm Mini: 1. Oskar Luis Romberg; 2. Finn Rossbroich;<br />

3. Max Nahr; 4. Timo Rose.<br />

Damen: 1. Britt van der Werff; 2. Carmen Allinger;<br />

3. Fiona Hoppe; 4. Emmy Schepmans; 5. Maren<br />

Ruiters.<br />

Senioren: 1. Uwe Jordine; 2. Wilfried Cosler;<br />

3. Markus Burkhardt; 4. Christoph Schweitzer;<br />

5. Lars Berscheid.<br />

Veteranen: 1. Luc Perdieus; 2. Thomas Frorath;<br />

3. Thomas Beuer; 4. Oliver Geisler; 5. Peter Patzer.<br />

Junioren MX2: 1. Jordy Verhulst; 2. Jona Fickers;<br />

3. Vincent Hütsch; 4. Benedikt Frorath; 5. Sven<br />

Korczak.<br />

Junioren Open: 1. Patrik Lorenscheit; 2. Lars Berscheid;<br />

3. Fred Albers; 4. Max Holzschneider;<br />

5. Kenny Arts.<br />

Seitenwagen in Weilerswist: Daniel Gölden/Mario<br />

Ilten (33) vor Gerd Franke/Michael Schmitz (7)<br />

50/85 ccm: 1. Jan Krug; 2. Luca Nijs; 3. Luca Höltenschmidt;<br />

4. David Fischer; 5. Luca Reusch.<br />

Twinshock: 1. Uwe Jordine; 2. Stephan Thiel; 3. Peter<br />

Werner; 4. Karel Albers; 5. Didier Reuter.<br />

Youngtimer: 1. Fabian Fischer; 2. Oliver Geisler;<br />

3. Christoph Schweitzer; 4. Peter Patzer; 5 Thomas<br />

Beuer.<br />

National MX2: 1. Gaven Opdenakker; 2. Mike Linge;<br />

3. Remy Demaret; 4. Pablo Pfalz; 5. Carmen Allinger.<br />

National Open: 1. Jan Woisetschläger; 2. Mario Follon;<br />

3. Marc Wieler; 4. Christopher Ellgass; 5. Jürgen<br />

Schäfer.<br />

Inter MX2: 1. Jan Horst; 2. Christian Gerhards;<br />

3. Sandro Lorsbach; 4. Mike Adrian Braun; 5. Kevin<br />

Kern.<br />

Inter Open: 1. Frank Jansen-Teitz; 2. Pascal Proenen;<br />

3. Steve Dosquet; 4. Tom Pölderl; 5. Hendrik<br />

Naßheuer.<br />

Ohlenberg - 15./16.8.<strong>2015</strong> Jugend MX2: 1. Jan<br />

Horst; 2. Sandro Lorsbach; 3. Tom Oster; 4. Paul<br />

Diederich; 5. Kevin Kern.<br />

85 ccm Senioren: 1. Carl Ostermann; 2. Robin<br />

Knuf; 3. Winston Heberer; 4. Dennis Schlösser;<br />

5. Jannik Schmitz.<br />

Junioren Open: 1. Patrick Lorenscheit; 2. Jürgen<br />

Kexel; 3. Martin Nosbüsch; 4. Max Holzschneider;<br />

5. Peter Barabasch.<br />

50/65 ccm: 1. Jan Krug; 2. Konrad Fuchs; 3. Justin<br />

Heimann; 4. Lenn Borutta; 5. Kimi Schmidt.<br />

50 ccm Mini: 1. Jaden Lee Wendeler; 2. Finn Rossbroich;<br />

3. Timo Rose; 4. Max Nahr; 5. Britney van<br />

Dee.<br />

Damen: 1. Britt van der Werff; 2. Carmen Allinger;<br />

3. Maren Ruiters; 4. Emmy Schepmans; 5. Fiona<br />

Hoppe.<br />

Senioren: 1. Uwe Jordine; 2. Thorsten Pehl; 3. Wilfried<br />

Cosler; 4. Christoph Schweitzer; 5. Jürgen<br />

Schäfer.<br />

Veteranen: 1. Luc Perdieus; 2. Thomas Beuer;<br />

3. Berthold Kamps; 4. Heinz Peter Vonester;<br />

5. Ludwig Reuter.<br />

Junioren MX2: 1. Paul Löhmer; 2. Niko Blankenheim;<br />

3. Vincent Hütsch; 4. Benedikt Frorath;<br />

5. Jan Prümmer.<br />

50/85 ccm Junioren: 1. David Fischer; 2. Luca<br />

Reusch; 3. Jan Krug; 4. Kai Thomas; 5. Maximilian<br />

Schubert.<br />

Twinshock: 1. Uwe Jordine; 2. Stephan Thiel; 3. Peter<br />

Werner; 4. Christian Wieczorek; 5. Michael<br />

Iven.<br />

Youngtimer: 1. Christoph Schweitzer; 2. Tim Simons;<br />

3. Ludwig Reuter.<br />

National MX2: 1. Carmen Allinger; 2. Pablo Pfalz;<br />

3. Pascal Keller; 4. Jordy Vanclee; 5. Roman Göhlich.<br />

National Open: 1. Jan Woisetschläger; 2. Tim Stüber;<br />

3. Mario Follon; 4. Jürgen Schäfer; 5. Florian<br />

Wollgarten.<br />

Inter MX2: 1. Christian Gerhards; 2. Yannick Wolff;<br />

3. Cris Weberpals; 4. Kevin Kern.<br />

Inter Open: 1. Yannick Grimiaux; 2. Kevin Wessels;<br />

3. Fabian Fischer; 4. Mark Dellen; 5. Eiken Merkel.<br />

Seitenwagen: 1. Sven Verbrugge/Tobias Lange;<br />

2. Dieter Feuer/Marcus Hahne; 3. André Knübben;<br />

4. Frank Kehlenbach/Leon Kehlenbach; 5. Gerd<br />

Franke/Michael Schmitz.<br />

Weilerswist - 22./23.8.<strong>2015</strong> Jugend MX2: 1. Jan<br />

Horst; 2. Pit Rickert; 3. Paul Diederich; 4. Sandro<br />

Lorsbach; 5. Kevin Herwix.<br />

85 ccm Senioren: 1. Carl Ostermann; 2. Jannik<br />

Schmitz; 3. Jakob Scheulen; 4. Fiona Hoppe;<br />

5. Winston Heberer.<br />

50/65 ccm: 1. Jan Krug; 2. Lenn Borutta; 3. Justin<br />

Heimann; 4. Kimi Schmidt; 5. Leopold Lichey.<br />

50 ccm Mini: 1. Jaden Lee Wendeler; 2. Finn Rossbroich;<br />

3. Max Nahr; 4. Timo Rose; 5. Leon Patrick<br />

Niga.<br />

Damen: 1. Stephanie Laier; 2. Carmen Allinger;<br />

3. Maren Ruiters; 4. Christiane Münchhofen;<br />

5. Fiona Hoppe.<br />

Senioren: 1. Tim Münchhofen; 2. Sven Garcke;<br />

3. Thorsten Pehl; 4. Christoph Schweitzer; 5. Uwe<br />

Jordine.<br />

Veteranen: 1. Luc Perdieus; 2. Peter Patzer; 3. Jakob<br />

Fassbender; 4. Heinz Peter Vonester; 5. Thomas<br />

Beuer.<br />

Junioren MX2: 1. Niklas Wild; 2. Benedikt Frorath;<br />

3. Steve Brassel; 4. Jan Prümmer; 5. Fabian Scory.<br />

Junioren Open: 1. Max Holzschneider; 2. Martin<br />

Nosbüsch; 3. Mario Peters; 4. Nino Genso; 5. Timo<br />

Kremser.<br />

50/85 ccm: 1. Luca Höltenschmidt; 2. Luca Reusch;<br />

3. David Fischer; 4. Lukas Eich; 5. Falk Winterscheidt.<br />

Twinshock: 1. Uwe Jordine; 2. Ralf Oster; 3. Stephan<br />

Thiel; 3. Wolfgang Fischer; 5. André Schnell.<br />

Youngtimer: 1. Fabian Fischer; 2. Christoph<br />

Schweitzer; 3. Thomas Beuer; 4. Oliver Geisler;<br />

5. Tim Simons.<br />

National MX2: 1. Steven Hartwig; 2. Roman Göhlich;<br />

3. Mike Linge; 4. Pascal Keller; 5. Luca Herwix.<br />

National Open: 1. Jan Woisetschläger; 2. Daniel<br />

Holst; 3. Mario Follon; 4. Peter Wilden; 5. Christopher<br />

Ellgass.<br />

Inter MX2: 1. Jan Horst; 2 Pit Rickert; 3. Tom Oster;<br />

4. Niklas Raths; 5. Julian Schäfer.<br />

Inter Open: 1. Pascal Proenen; 2. Steve Dosquet;<br />

3. Hendrik Naßheuer; 4. Christoph Selent; 5. Dustin<br />

Fleck.<br />

Seitenwagen: 1. Daniel Gölden/Mario Ilten; 2. André<br />

Knübben/Timo Lange; 3. Gerd Franke/Michael<br />

Schmitz; 4. Henrik Hartmann/Till Bodtländer;<br />

5. Sabrina Schindhelm/Marina Schindhelm.<br />

53<br />

MCE<br />

Oktober '15


MOTOCROSS - IMBA<br />

IMBA-EM<br />

MX2<br />

Venlo/NL<br />

Siegerehrung in Oranje (v.l.): Dennis van Wordragen, John Cuppen und Jeroen van Teijlingen<br />

NIEDERLÄNDISCHE ÜBERMACHT<br />

Achtundzwanzig Teilnehmer fanden sich an der<br />

Startlinie zum fünften Lauf der IMBA-Europameisterschaft<br />

MX2 ein. Das Zeittraining war gelaufen<br />

und das niederländische Team hatte die besten Zeiten<br />

im Sand von Venlo-Blerick herausgefahren. John<br />

Cuppen, der Führende der aktuellen Meisterschaft,<br />

ging als Erster in allen drei Läufen ans Startheck.<br />

Beim ersten Lauf war es zunächst das niederländische<br />

Team „Oranje boven“, das führte. Joshua van<br />

der Linden konnte sich bis zur siebten Runde behaupten,<br />

bis Cuppen, der als Vierter gestartet war,<br />

alle seine Konkurrenten bezwingen, die Führung<br />

übernehmen und den Laufsieg nach Hause fahren<br />

konnte. Der Schweizer Martino Ierace fand sich derweil<br />

hinter den beiden Engländern Lewis King und<br />

Josh Waterman auf Platz 6 ein und brachte diesen<br />

auch ins Ziel. Aus deutscher Sicht lief es nicht so<br />

gut. Bester Deutscher war auf Platz 16 Christian Gerhards,<br />

der sich vom 25. Rang nach vorne schob.<br />

Kristof Heck fiel in Runde 5 aus und Mike Adrian<br />

Braun beendete das Rennen auf Rang 18. Hecks Aufprall<br />

auf einen Begrenzungspfahl bedeutete auch<br />

das Aus für die nächsten beiden Läufe. Ein Fingernagelabriss<br />

verursachte starke Schmerzen.<br />

Der zweite Lauf war wieder in Händen der Niederländer.<br />

Die ersten vier Plätze blieben vom NL-Team<br />

besetzt. Auf Rang 7 fand sich Ierace ein und fuhr damit<br />

wiederum eine gute Platzierung ein. Bester<br />

Nicht-Sandhase wurde der Engländer Josh Waterman,<br />

der auf Rang 5 durchs Ziel fuhr, während sich<br />

Cuppen den Sieg gutschreiben ließ.<br />

Pech hatte der in der Meisterschaft auf Rang 2 liegende<br />

Lewis King. Er hatte einen Maschinendefekt<br />

zu beklagen, wurde als Sechsundzwanzigster abgewinkt<br />

und konnte doch noch einige wertvolle Punkte<br />

einfahren. Ein Abbruch am Auslass des Motors<br />

war der Grund. Die Deutschen waren nur mit zwei<br />

Fahrern gestartet. Gerhards schaffte es auf Rang 15<br />

wieder als bester Deutscher über die Ziellinie zu<br />

fahren und Braun kam auf den 17. Platz.<br />

Die niederländische Übermacht hielt auch im dritten<br />

Lauf an. So hatten wieder sechs Fahrer aus dem<br />

Team NL die Räder als Erste in der Kurve. Dieses Mal<br />

war es Dennis van Rooij, der sich den Holeshot holte,<br />

Cuppen tummelte sich auf Platz 5 und hatte den<br />

Engländer Waterman im Nacken. Die Positionen<br />

wechselten und Cuppen fuhr Platz um Platz nach<br />

vorne, bis er die Führung erreicht hatte und den<br />

Laufsieg sowie damit dreimal 60 Punkte einheimste.<br />

Dahinter ging der Kampf um die Plätze fürs Podium<br />

weiter. Am Ende hatte Heimfavorit Jeroen van<br />

Teijlingen, der einige Zeit zur Freude seines Vaters<br />

(Vorsitzender des veranstaltenden Clubs Venlo-Blerick)<br />

das Feld angeführt hatte, Platz 3 inne. Damit sicherte<br />

er sich auch den 3. Rang in der Tageswertung.<br />

Zweiter in der Tageswertung wurde Dennis<br />

van Wordragen, der die Läufe jeweils auch als Zweiter<br />

beendet hatte. Der Brite Josh Waterman ging mit<br />

Platz 4 der Tageswertung leer aus, sammelte aber<br />

Punkte für die Meisterschaftswertung. Um drei Plätze<br />

verbesserte sich der Brite in der Tabelle. Ierace<br />

musste der nun mittlerweile schweren Sandbahn<br />

Tribut zollen und kam über einen 14. Rang zum<br />

9. Platz in der Tageswertung. Damit waren der Brite<br />

Waterman und Ierace die einzigen Crosser, die mit<br />

den zehn besten Sandspezialisten auf Augenhöhe<br />

fuhren.<br />

Für Deutschland waren noch Gerhards (13.) und<br />

Braun (20.) im Rennen, sie platzierten sich in der Tageswertung<br />

auf 17 und 18.<br />

Weitere Ergebnisse gibt’s auf der Webseite imbamx.com,<br />

ebenso Bilder der Veranstaltung.<br />

Das nächste MX2-IMBA-Rennen findet am 27. September<br />

in Amriswil/Schweiz und der Endlauf am<br />

4. Oktober in Kleinhau statt.<br />

• Text: Willi Jütten; Foto: Toni Luysberg<br />

IMBA-EM - MX2 - 5. Lauf - Venlo/NL - 23.8.<strong>2015</strong><br />

Gesamtergebnisse:<br />

MX2: 1. John Cuppen, NL; 2. Dennis van Wordragen, NL; 3. Jeroen van<br />

Teijlingen, NL; 4. Josh Waterman, GB; 5. Jacky Tausch, NL; 6. Rik<br />

Rijkers, NL; 7. Rambo Tausch, NL; 8. Thomas Wijnhoven, NL; 9. Martino<br />

Ierace, CH; <strong>10</strong>. Stef Baestaens, B.<br />

Ferner: 17. Christian Gerhards, D; 18. Mike Adrian Braun, D; 28. Kristof<br />

Heck, D.<br />

Stand (nach 5 von 7 Veranstaltungen): 1. Cuppen, 744 Punkte;<br />

2. Lewis King, GB, 626; 3. van Wordragen, 615; 4. Tausch, 599; 5. Fabio<br />

Tessari, I, 522; 6. Matt Ridgway, GB, 488; 7. van Teijlingen, 480;<br />

8. Zac Stealey, GB, 472; 9. Joshua van der Linden, NL, 440; <strong>10</strong>. Paul<br />

Neale, GB, 397.<br />

Ferner: 11. Gerhards, 392; 16. Braun, 280; 33. Heck, <strong>10</strong>7; 38. Michael<br />

Echle, CH, 87; 41. Sandro Lorsbach, D, 67; 44. Kim Graf, CH, 54;<br />

46. Christoph Gautschi, CH, 42.<br />

Nationscup: 1. Niederlande, 2013 Punkte; 2. Großbritannien, 1823;<br />

3. Italien, 1142; 4. Frankreich, 858; 5. Deutschland, 846; 6. Belgien,<br />

820; 7. Schweiz, 521.<br />

Open - Ohlenberg/D<br />

HUBLARD SIEGT<br />

Hatten im Zeittraining noch die Niederländer, Belgier,<br />

Deutschen und Dänen die ersten neun Plätze<br />

unter sich aufgeteilt, so bot sich beim ersten Lauf<br />

ein anderes Bild. Der Schweizer Fabian Hublard<br />

führte vor dem Briten Edward Briscoe und dem<br />

Deutschen Pascal Proenen die 35 Mann starke Meute<br />

um den Kurs in Ohlenberg, der durch den nächtlichen<br />

Regen ganz schön aufgeweicht war. Hublard<br />

hatte die Meute so gut im Griff, dass er sie von der<br />

Startrunde bis ins Ziel hinter sich halten konnte.<br />

Briscoe folgte auf Platz 2, Jarno Verhorevoort auf<br />

Rang 3. Proenen lag bis zur sechsten Runde auf<br />

Rang 2, musste dann mit Pech nicht nur diesen, sondern<br />

viele weitere Plätze abgeben und landete letztlich<br />

auf Platz 30.<br />

Für den Belgier Vincent Collet lief es dafür besser. Er<br />

konnte sich im Laufe des Rennens vom 23. Startplatz<br />

nach vorne arbeiten und sah die Zielflagge als<br />

Vierter. Die weiteren deutschen Fahrer fanden sich<br />

derweil auf den Plätzen <strong>10</strong> (Kai Wirtz), 11 (Hendrick<br />

Naßheuer), 12 (Dustin Fleck), 13 (Sebastian Brenner)<br />

und 14 (Christoph Selent) ein; wobei sie teilweise<br />

aus dem hinteren Feld nach vorne stürmten.<br />

Während Hublard vorne alles für einen Schweizer<br />

Sieg klar machte, tummelten sich seine Landsleute<br />

auf den Rängen 33 (Reto Künzle), 34 (Joel Sandmeier)<br />

und 35 (Philipp Vollenweider).<br />

Im zweiten Lauf wurden die Karten neu gemischt<br />

und Proenen lag mit mehr Glück gleich nach der<br />

Startrunde in Front. Es waren nicht mehr alle Fahrer<br />

am Start. Das war sicher den Wetterbedingungen<br />

geschuldet und den dadurch schwierig gewordenen<br />

Bahnverhältnissen. Auf Rang 2 lag zunächst Verhorevoort,<br />

der dann aber von Meredith, Collet und<br />

Naßheuer überholt wurde. So lautete auch der Zieleinlauf.<br />

Verhorevoort wurde Fünfter vor dem Dänen<br />

Jim Bödker Sörensen und dem Sieger aus Lauf 1,<br />

Hublard.<br />

Siegerehrung<br />

in Ohlenberg (v.l.):<br />

Vincent Collet,<br />

Fabian Hublard und<br />

Jarno Verhorevoort<br />

• Foto: Toni Luysberg<br />

54<br />

MCE<br />

Oktober '15


Es folgte der dritte Lauf und wieder wurde alles auf<br />

den Kopf gestellt. Das Wetter tat sein Übriges. Jetzt<br />

stellten sich nur noch 23 Fahrer dem Starter. Der<br />

Niederländer Roy Hoeijmakers hatte den besten<br />

Start und lag bis zur siebten Runde vorne. Er wurde<br />

von Meredith überholt, dem der Schweizer Hublard<br />

im Nacken saß. Der Engländer Scott Bates kam immer<br />

näher und konnte zunächst Hublard und dann<br />

Landsmann Meredith ein- und überholen. Er holte<br />

sich als Dritter einen Laufsieg an diesem Tag. Zweiter<br />

wurde Meredith vor Hublard. Der Schweizer<br />

konnte sich aber mit diesem 3. Platz den Gesamtsieg<br />

von Ohlenberg holen.<br />

Proenen hatte wieder Pech und fiel nach drei Runden<br />

aus. Gut im Rennen lag noch Naßheuer, der als<br />

Vierter gestartet war und auf Rang 7 den Lauf beendete.<br />

Auch bei den anderen Deutschen lief nicht<br />

mehr alles rund und so kamen sie nicht unter die<br />

ersten zehn. Von den Schweizer Fahrern war nur<br />

noch Hublard gestartet und so war er Tagesbester<br />

mit dem Gesamtsieg. Das Podium wurde von Collet<br />

und Verhorevoort vervollständigt. Bester deutscher<br />

Fahrer wurde beim verregneten Heim-GP Naßheuer<br />

mit Tagesrang 6.<br />

Jarno Verhorevoort übernimmt mit 14 Punkten Vorsprung<br />

die Führung in der Europameisterschaft vor<br />

seinem Landsmann Remco Doornwaard und dem<br />

Belgier Vincent Collet. • Willi Jütten<br />

IMBA-EM - Open - 4. Lauf - Ohlenberg - 16.8.<strong>2015</strong><br />

Gesamtergebnisse:<br />

Open: 1. Fabian Hublard, CH; 2. Vincent Collet, B; 3. Jarno Verhorevoort,<br />

NL; 4. Luke Meredith, GB; 5. Roy Hoeijmakers, NL; 6. Hendrick<br />

Naßheuer, D; 7. Nino Dekker, NL; 8. Edward Briscoe, GB; 9. Jim Bödker<br />

Sörensen, DK; <strong>10</strong>. Scott Bates, GB.<br />

Ferner: 15. Tom Pölderl, D; 16. Sebastian Brenner, D; 17. Pascal Proenen,<br />

D; 19. Christoph Selent, D; 20. Julian Horsch, D; 21. Kai Wirtz, D;<br />

24. Philipp Elliker, CH; 26. Dustin Fleck, D; 30. Reto Künzle,CH;<br />

31. Mario Kern, CH.<br />

Stand (nach 4 von 6 Veranstaltungen): 1. Verhorevoort, 442 Punkte;<br />

2. Remco Doornwaard, NL, 428; 3. Collet, 405; 4. Hoeijmakers, 383;<br />

5. Dave van Dun, NL, 363; 6. Selent, 362; 7. Briscoe, 343; 8. Naßheuer,<br />

330; 9. Jilani Cambré, F, 325; <strong>10</strong>. Meredith, 312.<br />

Ferner: 16. Pölderl, 256; 17. Proenen, 243; 19. Brenner, 213;<br />

20. Horsch, 2<strong>10</strong>; 27. Hublard, 151; 29. Kern, 119; 35. Simon Hauser, D,<br />

89; 36. Wirtz, 87; 39. Elliker, 79; 40. Fleck, 78; 51. Künzle, 22; 52. Philipp<br />

Vollenweider, CH, 20.<br />

Nationcup: 1. Niederlande, 1312 Punkte; 2. Großbritannien, 1287;<br />

3. Belgien, <strong>10</strong>82; 4. Deutschland, <strong>10</strong>25; 5. Dänemark, 850; 6. Frankreich,<br />

553; 7. Schweiz, 378; 8. Tschechien, 260.<br />

Yellow Shirt in Trouble • Foto: Guido Barth<br />

Seitenwagen - Arnoldsweiler/D<br />

SUPER RENNTAG<br />

Bei bestem <strong>Motocross</strong>wetter standen 34 Teams an<br />

der Startlinie. Die beste Zeit im Zeittraining fuhren<br />

Frank Mulders und Joey van der Venne.<br />

Jack Etheridge (GB) gewann den ersten Lauf vor Carlo<br />

van Duijnhoven/Siebe van der Putten und Nick<br />

und Glenn Janssens. Die Überraschung von deutscher<br />

Seite waren die Newcomer im internationalen<br />

Seitenwagengeschehen Tim Prümmer/Andreas<br />

Heucken aus Kleinhau. Sie ließen bereits mit der<br />

drittbesten Startzeit aufhorchen und kamen auch<br />

im ersten Lauf gut von der Startmaschine weg. Mit<br />

Rang <strong>10</strong> sicherten sie sich eine gute Ausgangsposition<br />

für den späteren 11. Platz. Pech hatten die<br />

ebenfalls für Deutschland startenden Daniel Gölden/Mario<br />

Ilten. Sie fuhren beim Start in die Absperrung,<br />

stürzten und verloren so eine Runde, ehe<br />

sie dem Feld hinterhereilen konnten. Sie konnten<br />

diese Runde natürlich nicht aufholen und wurden<br />

letztendlich Zweiunddreißigste. Zweitbeste Deutsche<br />

wurden André Knübben/Timo Lange, die auf<br />

Platz 14 den Lauf beendeten. Für das Schweizer<br />

Team holten die in der EM auf Rang 3 liegenden Martin<br />

Krieg/Marius Strauss die Kohlen aus dem Feuer.<br />

Mt einem 12. Rang sicherten sie sich wertvolle<br />

Punkte.<br />

Der zweite Lauf befand sich in der Hand von Nick<br />

und Glenn Janssens. Sie holten den Holeshot und<br />

führten bis zum Ende des Rennens. Etheridge/Grahame<br />

beendeten das Rennen auf dem 2. Platz vor<br />

den Niederländern van Duijnhoven/van der Putten.<br />

Dieses Mal lief es besser für Gölden/Ilten, die bei<br />

der Startdurchfahrt auf Rang 9 lagen. Auch Prümmer/Heucken<br />

hatten einen super Start und kamen<br />

als Siebte an der Jury vorbei. Leider hatten sie dann<br />

Pech und fielen in der zweiten Wertungsrunde bis<br />

auf Rang 31 zurück. Während sich Gölden/Ilten gut<br />

unter den ersten zehn halten konnten, mussten die<br />

anderen Deutschen ihre guten Startplätze an die<br />

Gäste aus dem Ausland abgeben. Gölden/Ilten beendeten<br />

diesen Lauf auf Platz 9. Gerd Franke/Michael<br />

Schmitz fielen von 11 auf 25 zurück und auch<br />

Knübben/Lange hatten Pech und beendeten das<br />

Rennen auf 28, wo sie noch in Gesellschaft von<br />

Prümmer/Heucken waren, die sich auf Rang 27 wiederfanden.<br />

Auch jetzt waren es wieder die Schweizer<br />

Krieg/Strauss, die für ihren 3. Rang in der Gesamtwertung<br />

etwas tun mussten und sich dieses<br />

Mal mit Platz 6 gut in der Rangliste platzierten.<br />

Nach dem dritten Start waren es wieder die Belgier<br />

Corthouts/van der Bulck, die sich als Erste in die<br />

Startkurve einfädelten, gefolgt von den Janssens-<br />

Brüdern, die auch gleich in dieser Runde die Führung<br />

übernahmen. Etheridge/Grahame schoben<br />

sich schnell an Corthouts/van der Bulck vorbei und<br />

verfolgten die beiden Belgier. Sie waren immer auf<br />

Schlagdistanz und konnten in der sechsten Runde<br />

die Führung übernehmen. In Runde 9 waren die<br />

Nick und Glenn Janssens, Scott Grahame/Jack<br />

Etheridge, Carlo van Duijnhoven/Siebe van der Putten,<br />

mit (v.l.) Frank Heinrichs (City Council Düren),<br />

Toni Luysberg (DAMCV), Pat Roberts (Teamleader GB)<br />

Francis Bielen und Willi Jütten (IMBA)<br />

Janssens wieder vorn. In der Schlussphase fuhren<br />

beide Teams Rad an Rad, aber die Engländer behielten<br />

die Nase vorne und holten sich den Laufsieg und<br />

damit auch den Tagessieg. Prümmer/Heucken waren<br />

als Achte wieder gut gestartet, mussten aber im<br />

Verlaufe des Rennens feststellen, dass die internationalen<br />

Früchte doch sehr hoch hängen. Aber mit<br />

ihrer hervorragenden Vorstellung in diesen drei<br />

Läufen (auch wenn es nicht zu einer Platzierung unter<br />

den ersten 15 gereicht hatte) zeigten sie, welches<br />

Potenzial in ihnen steckt und wir können nur<br />

hoffen, dass sie als Nachwuchsteam weiterhin den<br />

deutschen Seitenwagensport bereichern. André<br />

Knübben/Timo Lange waren als Elfte gestartet und<br />

beendeten den Lauf auf Platz <strong>10</strong>. Daniel Gölden<br />

konnte den dritten Start wieder gut platziert vollenden<br />

und lag mit Rang 15 im guten Mittelfeld. In<br />

der Tageswertung wurden Kübben/Lange Sechzehnte<br />

und Gölden/Lange Achtzehnte. Prümmer/<br />

Heucken belegten Platz 23. Der Senior im deutschen<br />

Team, Gerd Franke, mit Michael Schmitz im<br />

Boot, belegte den 28. Platz. Mario und Martin Pieper<br />

fielen im dritten Lauf aus und wurden in der Gesamtwertung<br />

Zweiunddreißigste. Besonderes Pech<br />

hatten Jochen Matzak/Michael Hopf. Michael hatte<br />

sich bereits im Training verletzt und konnte nicht<br />

mehr antreten. Die Schweizer hatten erneut Martin<br />

Krieg/Marius Strauss nach vorne geschickt, die sich<br />

mit Laufrang 6 gut aus der Affäre zogen. Ein super<br />

Renntag mit drei spannenden, aber auch fairen und<br />

sportlichen Wettkämpfen im Seitenwagensport<br />

ging mit der Siegerehrung zu Ende. Die Meisterschaft<br />

der Seitenwagen wird mit dem nächsten Rennen<br />

in Meijel/Niederlande am 13.9.<strong>2015</strong> (nach Redaktionsschluss)<br />

beendet.<br />

• Text: Willi Jütten; Foto: Luc Driesen<br />

IMBA-EM - Seitenwagen - 5. Lauf - Arnoldsweiler/D - 9.8.<strong>2015</strong><br />

Gesamtergebnisse:<br />

Seitenwagen: 1. Jack Etheridge/Scott Grahame, GB; 2. Nick Janssens/<br />

Glenn Janssens, B; 3. Carlo van Duijnhoven/Siebe van der Putten, NL;<br />

4. Julian Veldman/Jorrit van der Putten, NL; 5. Ton van Keulen/Henry<br />

van der Wiel, NL; 6. Christian Corthout/Dennis van den Bulck, B;<br />

7. Martin Krieg/Marius Strauss, CH; 8. Frank Mulders/Joey van der<br />

Venne, NL; 9. David Keane/Paul Horton, GB; <strong>10</strong>. Cor de Laat/Lars de<br />

Laat, NL.<br />

Ferner: 16. André Knübben/Timo Lange, D; 18. Daniel Gölden/Mario<br />

Ilten, D; 19. Mathias Stäger/Sascha Kobel, CH; 22. Werner Pflugshaupt/Johan<br />

Klumpers, CH; 23. Tim Prümmer/Andreas Heucken, D;<br />

25. Fabian Hofmann/Eric Bindschädler, CH; 28. Gerd Franke/Michael<br />

Schmitz, D; 29. Ronny Gloor/Christoph Zürcher, CH; 32. Mario Pieper/Martin<br />

Pieper, D.<br />

Stand (nach 5 von 6 Veranstaltungen): 1. Janssens/Janssens,<br />

778 Punkte; 2. van Duijnhoven/van der Putten, 743; 3. Etheridge/<br />

Grahame, 648; 4. van Keulen/van der Wiel, 636; 5. Krieg/Strauss,<br />

632; 6. Mulders/van der Venne, 577; 7. Patrick Greup/Roy Bijenhof,<br />

NL, 496; 8. Veldman/van der Putten, NL, 464; 9. Keane/Horton, 403;<br />

<strong>10</strong>. Filip op den Beeck/Wim van Roy, B, 401.<br />

Ferner: 13. Hofmann/Bindschädler, 388; 15. Stäger/Kobel, 379;<br />

16. Pflugshaupt/Klumpers, 355; 19. Franke/Schmitz, 273; 24. Kevin<br />

Bitsche/Dave Bertschi, CH, 232; 26. Knübben/Lange, 223;<br />

28. Gloor/Zürcher, 221; 35. Dirk Döhmen/Michael Hopf, D, 87;<br />

37. Ernst Forrer/Cedric Bettschen, CH, 74; 38. Peter Gruber/Pirmin<br />

Hofmeier, D, 74; 39. Gölden/Ilten, 72; 40. Prümmer/Heucken, 59;<br />

42. Pieper/Pieper, 19.<br />

Nationcup: 1. Niederlande, 2017 Punkte; 2. Belgien, 1753;<br />

3. Schweiz, 1532; 4. Großbritannien, 1455; 5. Frankreich, 973;<br />

6. Deutschland, 690.<br />

55<br />

MCE<br />

Oktober '15


MOTOCROSS - ECKERT RACING SCHOOL<br />

<strong>Motocross</strong>urlaub<br />

im Norden Europas<br />

Mit der Eckert Racing School in Dänemark<br />

Das kleine Land, das an der nördlichen Grenze der<br />

Bundesrepublik liegt, bietet perfekte Bedingungen<br />

für eine Kombination aus <strong>Motocross</strong>training und Urlaub.<br />

Nicht grundlos schafften es viele dänische<br />

MX-Piloten bis in die <strong>Motocross</strong>weltmeisterschaft.<br />

Aus den 1990er Jahren bis heute waren dies, um nur<br />

einige Namen zu nennen, Claus Menne Nielsen, Sören<br />

B. Mortensen, Brian Jörgensen, Rasmus Jörgensen,<br />

Stefan Kjer Olsen und im Moment vorne mit dabei<br />

Glen Meier und Mikkel Haarup.<br />

Seit mehr als zwölf Jahren bietet die Sascha Eckert<br />

Racing School diese Trainingsreise an. Die Lehrgän-<br />

ge auf den einzigartigen Naturstrecken mit tiefem<br />

Sand verlangen Material und Fahrer alles ab und somit<br />

herrschen perfekte Bedingungen, um sich über<br />

den Sommer fit zu halten.<br />

Der in der Nähe von Tensfeld aufgewachsene Sandspezialist<br />

Sascha Eckert ist Ex-<strong>Motocross</strong>profi und<br />

dreifacher Deutscher <strong>Enduro</strong>meister und bietet jedem<br />

Fahrer, ob Profi oder Anfänger, Tipps in Bezug<br />

auf Technik und Spurenwahl.<br />

In der Lehrgangswoche wird auf vier bis fünf verschiedenen<br />

<strong>Motocross</strong>strecken trainiert, die maximal<br />

60 Minuten vom Basiscamp in Vester Husby entfernt<br />

liegen. Zusätzlich zum <strong>Motocross</strong>training<br />

bietet das Racing-Camp täglichen Frühsport mit<br />

Radsport, Wald- und Strandlauf, Kraft- und Dehnungsübungen.<br />

Zwischen den Trainingstagen können sich die Familien<br />

in der schönen dänischen Landschaft direkt an<br />

der Nordsee erholen, wo in unmittelbarer Nähe die<br />

Ferienhäuser und Campingplätze liegen.<br />

Auch im Sommer 2016 reist die Racing School wieder<br />

nach Dänemark.<br />

Weitere Infos unter:<br />

www.saschaeckert.de<br />

56<br />

MCE<br />

Oktober '15


HTTP://WWW.WEBKIOSK.MCE-ONLINE.DE<br />

Sonder-<br />

Ausgaben<br />

und Tests<br />

online lesen<br />

MCE digital<br />

Abonnenten können mit ihrer Aboeinwahl ganz bequem am PC oder Handy die aktuelle Ausgabe digital anschauen.<br />

Unter www.mce-online.de/mce71/blaettermagazin anklicken und los geht’s ...<br />

MCE digital free <strong>Version</strong><br />

Für alle, die noch kein Abo haben, gibt es einen Einblick ins digitale Magazin unter www.webkiosk.mce-online.de


ROCKSTAR KIEDROWSKI RACING TEAM<br />

7<br />

Racing ...<br />

Die Saison nähert sich der Endphase und die Kiedrowski-Racing-Piloten<br />

haben in ihren Klassen bereits einige Top-Platzierungen rausgefahren<br />

...<br />

In der Offroadscramble-Meisterschaft führt Marvin Goll klar bei den Junioren,<br />

während Johanna Jähn auf dem 3. Meisterschaftsrang bei den<br />

Ladies liegt. Bei den Sportfahrern der Klasse 1 hat Tom Bahlke sich mittlerweile<br />

bis auf den 4. Platz vorgearbeitet. Carlo Harms hat in der Klasse<br />

2 aktuell den Vizemeistertitel im Visier – Niklas Rathmann folgt auf<br />

Rang 5. Thomas Preuss war bisher nur zweimal am Start, holte dafür<br />

aber auch zwei Siege! Thomas Flatt zeigte bei den Oldies in Sogaard/<br />

Dänemark ebenfalls eine starke Leistung und fuhr auf den 3. Platz.<br />

Beim <strong>Motocross</strong> staunen zurzeit alle über die Entwicklung von Robin<br />

Birkenfeld. Der Junge hat einen großen Schritt nach vorne gemacht und<br />

fährt konstant an der Spitze der MX1- und MX2-Klassen mit. Beim Niedersachsen<br />

Cup in Elstorf holte er trotz starker Konkurrenz den Gesamtsieg<br />

in der Open-Kategorie – weiter so Robin!<br />

Ein absolut sehenswertes Rennen fuhr auch der „Nachwuchs-Styler“<br />

Jannes Wittig bei den 65ern in Steyerberg. Nach Problemen am Start<br />

fuhr er abgeschlagen als Letzter dem Feld hinterher und zeigte ein beeindruckendes<br />

Rennen – mit einer grandiosen Aufholjagd bis auf Platz<br />

2! In Steyerberg hatte aber auch Corinna Wegner bei den Ladies einen<br />

super Tag und finishte erstmals als Siegerin!<br />

Die Firma Kiedrowski Racing Motorcycletrading ist mit mehr als <strong>10</strong>00<br />

Quadratmetern der größte Offroad-Shop in Norddeutschland und bereits<br />

seit einigen Jahren offizieller Honda- und Suzuki-MX-Stützpunkt<br />

für Norddeutschland, Husqvarna Center sowie seit mehr als zehn Jahren<br />

auch Beta- und GasGas-Händler. Im Juni ist mit dem offiziellen Yamaha-MX-Stützpunkt<br />

für Norddeutschland eine weitere starke Marke<br />

hinzugekommen und hier wartet ein fettes Highlight auf euch: Am<br />

Samstag, 26. September könnt ihr auf der Strecke des MSC Munster die<br />

neuen 2016er Yamaha-Modelle testen! Ihr habt exklusiv die Möglichkeit,<br />

im Rahmen der <strong>2015</strong>er MX Pro Tour die neuen <strong>Motocross</strong>-Modelle<br />

auszuprobieren. Es stehen alle Modelle der 2016er MX-Baureihe für<br />

kostenlose Probefahrten bereit. Insgesamt werden 15 Yamahas des Modelljahres<br />

2016 zum kostenlosen Testen angeboten: vier YZ 450 F • vier<br />

YZ 250 F • drei YZ 250 LC • drei YZ 125 • eine YZ 85 ...<br />

Eine Anmeldung zu diesen „öffentlichen“ Probefahrten ist nicht notwendig.<br />

Jeder kann mit seinem eigenen Fahrzeug trainieren und vor Ort<br />

gegen Unterzeichnung eines Yamaha-Haftungsverzichts die 2016er Yamahas<br />

Probe fahren.<br />

Noch ein Highlight wartet auf euch: Sichert euch einen Platz für euren<br />

Traum-Urlaub ... mit Kiedrowski Racing nach Kalifornien zu Halfpro!<br />

Vom <strong>10</strong>. bis zum 21.2.2016 geht es in das Mekka des <strong>Motocross</strong>sports!<br />

Fliegt mit Kiedrowski Racing in die USA, fahrt auf den kalifornischen<br />

Traumstrecken und seht euch nebenbei noch das AMA-Supercross-<br />

Event in San Diego live for Ort an! Bei Interesse einfach anrufen unter<br />

05052 912798 oder Mail an kontakt@kiedrowski-racing.de.<br />

Mit dem Onlineshop www.husky24.de hat die Firma Kiedrowski Racing<br />

eine Plattform geschaffen, auf der alle Husqvarna-Piloten ihre Originalersatzteile<br />

bequem raussuchen und Powerparts sowie Bekleidung bestellen<br />

können. Perfekt für die Kunden ist die Zahlung per PayPal und<br />

der kostenlose Versand innerhalb Deutschlands ab einem Warenwert<br />

von 99,- Euro.<br />

Damit auch du in Zukunft den richtigen Support hast, solltest du die Vorteile<br />

nutzen, die man als Teamfahrer bei der Firma Kiedrowski Racing<br />

hat! Nicht nur die Race-Performance, auch der Bike-Support des Teams<br />

kann sich sehen lassen – so gibt es bei der Firma Kiedrowski Racing<br />

reichlich Sportfahrerprogramme verschiedener Hersteller – und das<br />

nicht nur für Teamfahrer – einfach nachfragen!<br />

Beim Kauf einer neuen <strong>2015</strong>er Suzuki RM-Z 250/450, Yamaha YZ/YZ-<br />

F/WR oder Honda CRF 250/450 beispielsweise gibt es für Sportfahrer<br />

top Konditionen und interessante Sportfahrerpakete. Beta-<strong>Enduro</strong>kunden<br />

erhalten je nach Meisterschaftsniveau neben Ersatzteilbudget und<br />

Fahrershirt das Bike zu absoluten Hammerpreisen. Auch bei den neuen<br />

Husqvarna-Modellen gibt es tollen Support – vor allem für <strong>Enduro</strong>-DM-/<br />

Pokal- und GCC-Fahrer! Ruft an und lasst euch ein spezielles Angebot<br />

machen, Tel. 05052 912798.<br />

Ein besonderer Dank geht schon mal an die Sponsoren des Teams: Helge<br />

Schwark von der Firma HGT Greifer • Christian Keszler von Keszler<br />

Top Brands • Rockstar Energy Drink • BUY MX • Michelin • Castrol<br />

Power1 • P.O.W. Pro-Offroad-Wash (www.pro-offroad-wash.com) • ZAP-<br />

Technix • Silentsport • Ron und Dave vom Foliencenter Hannover und<br />

TRY-IT Stickers, die es mit ihrer Unterstützung ermöglichen, auch optisch<br />

immer professionell aufzutreten!<br />

Ihr wollt auch Teamfahrer werden? Ruft an unter 05052 912798!<br />

Infos zum Team gibt’s hier:<br />

Kiedrowski Racing Motorcycletrading<br />

Hetendorf 13, 29320 Hermannsburg<br />

Tel. 05052 912798<br />

Fax 05052 912896<br />

www.kiedrowski-racing.de • www.buy-mx.de<br />

58<br />

MCE<br />

Oktober '15


1 2<br />

3 4<br />

5<br />

6<br />

1) Vier Starts und vier Siege für Teamchef Sven Kiedrowski<br />

mit der neuen 2016er YZ 450 F<br />

2) Jannes Wittig – tolle Leistung in Steyerberg<br />

3) Johanna Jähn – bisher immer auf dem Podium bei den Ladies<br />

4) Top-Ergebnisse für Robin Birkenfeld!<br />

5) Mit Kiedrowski Racing die neuen 2016er Yamaha-Modelle testen<br />

6) Marvin Goll führt bei den Offroadscramble-Junioren<br />

7) POW = P.O.W. Support bei den Crossfinals


MAXXIS CROSS-COUNTRY MEISTERSCHAFT - RUDOLSTADT<br />

Schalthebelwechsel in Rekordzeit<br />

bei Christian Weiß<br />

Chris Gundermann<br />

auf dem Weg zum Sieg<br />

Top Verpflegung in<br />

Rudolstadt<br />

HART, EXTREM<br />

und HOCHSPANNEND<br />

• 35 Grad Lufttemperatur und mehr<br />

• Über 600 Fahrer<br />

• Über 3000 Offroad-Begeisterte<br />

• Highspeed-Strecke mit GCC-Triple<br />

• Knapp <strong>10</strong>00 Bratwürste und 700 Rostbrätel - Thüri<br />

60<br />

MCE<br />

Oktober '15


nger Art<br />

Die tolle Strecke in<br />

Rudolstadt lockte viele<br />

Teilnehmer an<br />

Der MSC Rudolstadt mit Frontmann Jan Kolbe und<br />

seinem 90 Mann starken Team präsentierte eine außergewöhnlich<br />

gut präparierte Strecke, die auch<br />

nach dem ersten Fahrtag mit zehn Klassen für den<br />

Sonntag einen hervorragenden Zustand aufwies.<br />

Man hatte von Donnerstag auf Freitag ausreichend<br />

Wasser von oben erhalten, sodass die Staubentwicklung<br />

als äußerst gering bezeichnet werden<br />

konnte. Für Essen und Trinken war gesorgt, sodass<br />

die größtenteils in den Schatten oder unter dem<br />

Festzelt zurückgezogenen Zuschauer – bei über<br />

35 Grad – den fünften Lauf zur MAXXIS German<br />

Cross Country Meisterschaft (GCC) genussvoll verfolgen<br />

konnten. „Genussvoll“ ist eher der falsche<br />

Ausdruck, denn es war extrem spannend, abwechslungsreich<br />

und begann schon bei der Vierradfraktion<br />

mit einer interessanten Entwicklung, sodass es<br />

nur die Wenigsten auf den Bänken hielt und dafür<br />

der ein oder andere Sonnenbrand in Kauf genommen<br />

wurde.<br />

In der XC Pro gab es einen altbekannten Gaststarter,<br />

der in der Vergangenheit in der GCC schon mächtig<br />

mitmischte: Chris Gundermann gab sich die Ehre. Er<br />

ist bekannt dafür, sehr schnell und spektakulär unterwegs<br />

zu sein. Beim Start hatten er und Kornel Nemeth<br />

eine weniger gute Phase, da beide das Feld<br />

von hinten aufrollen mussten. Wie immer war Christian<br />

Weiß vorne dabei und konnte in die erste Kurve<br />

als Zweiter hinter Dominik Pleyer einfahren. Pleyer<br />

musste jedoch nach neun Runden vorzeitig die Segel<br />

streichen. Chris Gundermann, Kornel Nemeth,<br />

Kevin Zdon und Christian Weiß ließen es in dieser<br />

Reihenfolge mächtig krachen, als wenn es sich um<br />

ein 20-minütiges <strong>Motocross</strong> handeln würde. Weiß<br />

ging es dann in den folgenden Runden etwas ruhiger<br />

an, denn seine Stärke kommt bekanntlich erst in<br />

der zweiten Rennhälfte. Cory machte Meter um Meter<br />

auf Chris gut, sodass beide ein höllisches Tempo<br />

vorlegten, das Kevin Zdon zu diesem Zeitpunkt<br />

nicht halten konnte oder wollte. Scrubs und Höchstdrehzahlen<br />

bis in den Begrenzer waren ständige<br />

Begleiter der zwei Spitzenpiloten. Doch plötzlich<br />

viel Cory zurück, denn die Kraftstoffversorgung<br />

machte Probleme, sodass der Motor zeitweise nur<br />

noch bis zur mittleren Drehzahl hochdrehte und<br />

dann das Stottern anfing. Doch wer Cory kennt,<br />

weiß, dass er nicht so schnell aufgibt.<br />

Chris, Kevin und Christian setzten sich ab und zogen<br />

auf und davon. Doch plötzlich gab es das nächste<br />

Problem! Weiß verlor seinen Schalthebel und<br />

musste in dem eingelegten Gang volle zwei Runden<br />

absolvieren, bis die Service-Crew das passende Ersatzteil<br />

bereitstellen konnte. Somit waren nur noch<br />

Gundermann auf seiner 450er Yamaha und Zdon auf<br />

seiner 250er Kawasaki unter Hochdruck am Runden<br />

abspulen. Kevin machte Druck, musste dann aber<br />

dem hohen Anfangsspeed etwas Tribut zollen und<br />

fuhr so einen sicheren 2. Platz hinter Chris Gundermann<br />

ein.<br />

Mit diesem Ergebnis konnte sich Zdon in der Meisterschaft<br />

bis auf 2 Punkte an den Erstplatzierten<br />

Weiß heranarbeiten, da Gundermann kein eingeschriebener<br />

Meisterschaftsfahrer ist. Ein hoch<br />

spannendes Duell mit sämtlichen Facetten, die der<br />

GCC-Sport zu bieten hat – es bleibt spannend.<br />

In der XC Expert holte sich erneut Norbert Zsigovits<br />

von der Nemeth-MX-School den Gesamtsieg. Marcel<br />

Reuther machte enorm Druck, konnte jedoch<br />

dem jungen Ungarn nicht die passende Antwort geben,<br />

sodass er mit nur sechs Sekunden Rückstand<br />

mit dem 2. Platz vorliebnehmen musste. Walther<br />

Schneider hatte sich am Vortag etwas zu intensiv<br />

verausgabt – er war Doppelstarter, sodass er am<br />

Sonntag etwas Federn lassen musste. Dennoch<br />

schaffte er es verdient aufs Treppchen, aber mit einem<br />

deutlichen Abstand zur Spitze von über zwei<br />

Minuten. In der Meisterschaft kommt Marcel Reuther<br />

dem Zweitplatzierten Daniel Weiß richtig nahe.<br />

Dagegen hat sich Norbert Zsigovits mit 7 Punkten<br />

ein kleines Polster an der Spitze erarbeitet.<br />

Die XC Quad Pro wurde von Beginn an durch das Duo<br />

Freund/Ristenbieter dominiert. Kevin Ristenbieter<br />

holte sich den Holeshot und führte das Feld mit seinem<br />

sehenswerten Fahrstil an – jeder Turn wurde<br />

mit hohem Kurvenspeed und maximalem Driftwinkel<br />

genommen. Wo war plötzlich Max Freund abgeblieben?<br />

Er hatte mal wieder Pech beim Start und<br />

kam als Letzter aus der ersten Kurve und musste wie<br />

schon üblich eine Aufholjagd mit seinem sehr sauberen<br />

und effizienten Fahrstil einläuten. Die Quadfahrer<br />

ließen auf diesem schnellen Parcours sprichwörtlich<br />

ihre „Muskeln spielen“. Auf dem flüssigen<br />

Feldkurs wurden hohe Spitzengeschwindigkeiten<br />

erzielt, die bislang ihresgleichen suchen. Mittler-<br />

Chris Gundermann fix und<br />

fertig nach seinem Triumph<br />

Kevin Zdon freut sich<br />

über seinen 2. Platz<br />

weile war Max Freund an Kevin Ristenbieter herangefahren<br />

und der Kampf um den Spitzenplatz geriet<br />

so langsam in Wallung. Kevin vorn, dann wieder<br />

Max und umgekehrt und so ging es eine Zeitlang,<br />

bis Ristenbieter plötzlich nicht mehr auftauchte und<br />

Martin Bach auf den 2. Platz vorrückte. Dahinter<br />

reihte sich Michael Holland auf dem 3. Rang ein.<br />

Doch gegen den Speed von Max war mal wieder kein<br />

Kraut gewachsen und er kontrollierte das gesamte<br />

Feld vom 1. Platz aus. Somit ist die XC-Quad-Pro-<br />

Meisterschaft durch den Nuller von Kevin Ristenbieter<br />

wieder völlig offen, denn zusammen mit Max<br />

Freund weisen beide identischen Punktestand auf<br />

und es sind nur noch zwei Rennen zu absolvieren.<br />

XC ATV: Wieder einmal sorgten die großvolumigen<br />

mit Allradfunktion ausgestatteten Donnerbolzen<br />

für ein echtes Spektakel. Zwar waren die zahlreichen<br />

Sprünge nicht ganz so einfach wie für die<br />

Quads, doch dafür ging auf dem schnellen Feldkurs<br />

die Post ab. Teilweise mit eingeschaltetem Allrad<br />

unterwegs, konnten die ATV-Monster ihre Motorleistung<br />

und vor allem das hohe Drehmoment voll<br />

ausschöpfen. In beeindruckender Manier holte sich<br />

Daniel Fischer vor Uldis Freimandis und Christian<br />

Böhnke den Sieg. Jürgen Mohr musste leider mit einem<br />

Schaden an einer Antriebswelle auf dem<br />

3. Platz vorzeitig die Segel streichen.<br />

• Fotos: BABOONS, Sascha Christof<br />

Alle Infos und Ergebnisse unter www.xcc-racing.com<br />

Max Freund hält die<br />

Meisterschaft spannend<br />

Der MDR interviewt<br />

Cory Nemeth<br />

61<br />

MCE<br />

Oktober '15


Kolumne<br />

Davide von Zitzewitz<br />

Hey Leute,<br />

die Sommerpause in der Deutschen<br />

<strong>Enduro</strong>meisterschaft ist vorbei. Bevor<br />

ich jedoch zum DEM-Lauf nach Burg<br />

aufgebrochen bin, hatte ich noch ein interessantes<br />

Filmprojekt zu bewerkstelligen.<br />

Hauke Hensel von „graphication-film“<br />

war zu Besuch in Karlshof<br />

und hat einen Clip über die 2016er<br />

KTM SX-F 250 gedreht. Jeder von<br />

euch, der sich schon einmal mit<br />

dem Thema „Filmdreh“ beschäftigt<br />

haben sollte, weiß, wie anstrengend<br />

ein Drehtag ist. Speziell in<br />

unserem Falle hatten wir nur ein<br />

Zeitfenster von einem Tag und<br />

haben dementsprechend bis in<br />

die Nacht hinein an den verschiedenen<br />

Szenen gearbeitet.<br />

Alles in allem ist ein informativer<br />

Clip über das neue 250er<br />

Moped herausgekommen, in<br />

dem wir auf sämtliche Neuerungen,<br />

insbesondere auf die innovative<br />

Luftgabel eingehen. Zu<br />

finden ist das Video auf dem Youtube<br />

Channel von „graphication“.<br />

Der DEM-Lauf in Burg selbst war mit<br />

Höhen und Tiefen versehen. Als wir<br />

das Fahrerlager erreichten, haben wir<br />

uns zuallererst den beiden Prüfungen gewidmet. Speziell die erste war<br />

nahezu identisch zum Vorjahr und wies nur kleinere Änderungen auf.<br />

Überrascht war ich von der zweiten Sonderprüfung (an der Autobahn),<br />

dort waren sehr viele Abschnitte neu. Diese Prüfung führte über ein Feld,<br />

in die bekannte Sandgrube und später wieder zurück auf ein weiteres Feld.<br />

Die langgezogenen Kurven haben richtig viel Spaß gemacht, doch dazu<br />

gleich.<br />

Der Start in den Samstag verlief ganz nach meinem Geschmack, zumindest bis<br />

zur Hälfte der allerersten Tagesprüfung ;-). Ich war voll motiviert, hatte die Ideallinie<br />

genau getroffen, in einer Kurve klappte mir jedoch etwas unvermittelt das Vorderrad<br />

ein und ich bin über den Lenker abgestiegen. Ich hatte diese Prüfung somit<br />

komplett abgehakt, war aber mit „nur“ zwei Sekunden Rückstand Zweitschnellster<br />

hinter Andi Beier in der Klasse E2! Das wiederum motivierte mich, denn trotz des<br />

Sturzes so glimpflich aus der Prüfung zu gehen, war nicht so schlecht. Tagesprüfung<br />

Nummer 2 stellte sich als minimaler Nachteil für meine 350er gegenüber den 450ern<br />

heraus. Die langgezogenen Sandkurven machen irre viel Spaß, aber die „großen“ Motorräder<br />

beschleunigen, dank des kleinen Leistungsplus, etwas besser aus eben diesen<br />

Kurven heraus. Das Duell zwischen Andi und mir zog sich mit sehr knappen Prüfungszeiten<br />

über den gesamten Tag hinweg. Trotz zweier Prüfungsbestzeiten gegen Ende des Tages,<br />

musste ich mich mit 3,82 Sekunden Rückstand im Ziel geschlagen geben.<br />

Neuer Tag, neues Glück – am Sonntag konnte ich direkt in der ersten Prüfung mit der Klassenbestzeit<br />

starten. Der Tagesverlauf gestaltete sich, wie auch erwartet, ähnlich wie der vorangegangene Samstag. Es<br />

war ein Kampf um jede Zehntelsekunde, wobei das Duell in der letzten Prüfung des Tages entschieden werden<br />

sollte. Meine schnellste Zeit in dieser letzten Prüfung war bis dato 7:20:53 Minuten. Ich musste hier noch<br />

einmal alles geben, um mir den Sieg quasi in letzter Sekunde zu schnappen. Das Kunststück gelang, ich konnte<br />

meine Zeit in dieser Prüfung mit 7:15:39 Minuten deutlich verbessern und so den Tagessieg mit 2:81 Sekunden<br />

Vorsprung einfahren! Für die DEM-Gesamtwertung bedeutete das: Ich habe die E2-Führung bei exakt 11 Punkten<br />

Vorsprung halten können. Eine gute Ausgangsposition zur Halbzeit der Meisterschaft.<br />

Nun folgt jedoch erst einmal die <strong>Enduro</strong>-Mannschaftsweltmeisterschaft „Six Days“ in Košice (Slowakei). Ich bin schon<br />

sehr gespannt auf die Gegebenheiten vor Ort und werde euch natürlich in der kommenden Ausgabe darüber berichten!<br />

Bleibt sauber,<br />

euer Davide #114<br />

62<br />

MCE<br />

Oktober '15<br />

Zurück aus der Sommerpause


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Kolumne<br />

Eddi Hübner<br />

64<br />

MCE<br />

Oktober '15


Motiviert ...<br />

Hallo MCE-Leser,<br />

ich befinde mich gerade auf dem Weg in die Slowakei,<br />

genauer gesagt nach Košice. Die zweitgrößte<br />

Stadt des Landes ist in diesem Jahr Schauplatz der<br />

<strong>Enduro</strong>-Mannschaftsweltmeisterschaft! Wenn ihr<br />

diese Zeilen lest, steht der Sieger sicherlich schon<br />

fest. Momentan freue ich mich richtig auf dieses<br />

Event und bin gespannt, was unser Team dort erwartet.<br />

Wie ihr bestimmt gesehen habt, ist die<br />

Deutsche <strong>Enduro</strong>meisterschaft aus ihrem Dornröschenschlaf<br />

erwacht. Damit meine ich die fünfmonatige<br />

Sommerpause, die durch die Zweitagesveranstaltung<br />

in Burg bei Magdeburg in ihre zweite Saisonhälfte<br />

geht.<br />

Nach meinen WM-Einsätzen gilt es hier für mich,<br />

den Titel in der Klasse E1 zu verteidigen. Um mich<br />

etwas auf den Sandboden einzustellen, habe ich in<br />

der Woche vor Burg noch einmal auf einer Strecke<br />

mit annähernd gleichen Bodenverhältnissen trainiert<br />

und bin zwei Tage vor Veranstaltungsbeginn<br />

angereist. Wie vor jedem Event beginnt alles mit<br />

dem Besichtigen der Strecke und speziell den Sonderprüfungen.<br />

Diese waren ähnlich wie im Vorjahr,<br />

lediglich in der Sonderprüfung 2 direkt an der Autobahn<br />

gab es einige Änderungen. Hinzugekommen<br />

war eine relativ große Ackerfläche, auf der der<br />

Parcours ziemlich schnell gesteckt war. Von vornherein<br />

war mir klar, dass es in der Championatswertung<br />

mit der 250er schwierig werden würde.<br />

Dafür konnten die Piloten der leistungsstärkeren<br />

Klassen ihre Vorteile auf der besagten zweiten Prüfung<br />

einfach zu sehr nutzen. Dennoch startete ich<br />

höchst motiviert in den ersten Fahrtag. Bis auf kleinere<br />

Fehler lief alles rund und ich konnte den Tagessieg<br />

in der E1 mit fast zwei Minuten Vorsprung<br />

einfahren. Etwas bedauerlich ist die geringe Starterzahl<br />

in dieser Klasse – in Burg waren es gerade<br />

einmal sieben E1-Piloten. Meiner Meinung nach<br />

sollten sich die Veranstalter hier dringend etwas<br />

einfallen lassen.<br />

Neben dem ersten lief auch der zweite Tag in Sachen<br />

E1-Wertung ziemlich gut. Ich konnte mir alle<br />

Prüfungsbestzeiten meiner Klasse sichern und habe<br />

so einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung<br />

Titelverteidigung gemacht. Weniger gut lief es, wie<br />

erwartet, in der klassenübergreifenden Championatswertung.<br />

An beiden Tagen blieb mir der<br />

Sprung aufs Podium leider verwehrt und ich beendete<br />

den Tag jeweils auf Rang 4. Ich möchte die Ursache<br />

nicht alleine dem „kleineren“ Motorrad in<br />

die Schuhe schieben, ich habe mir an manchen<br />

Stellen auch selbst im Weg gestanden und mir zu<br />

viel Druck aufgebaut. Es ist schwierig, in der Folge<br />

eines Fehlers und des daraus resultierenden Zeitverlustes<br />

mit der 250er im Sand wieder Boden gutzumachen.<br />

Da genügt der kleinste Rutscher und<br />

der Schwung ist weg, den verlorenen Speed holt<br />

man nicht wieder raus und man ist somit gezwungen,<br />

stets am Limit zu fahren.<br />

Wie auch immer, nun gilt es, sich voll und ganz auf<br />

die Six Days zu konzentrieren und zusammen mit<br />

dem deutschen Team eine gute Performance zu zeigen.<br />

Wie und was in Košice passiert ist, lest ihr in<br />

der nächsten Kolumne.<br />

Bis dahin, euer Eddi #48<br />

65<br />

MCE<br />

Oktober '15


Kolumne<br />

Philipp Müller<br />

Hallo MCE-Leser,<br />

normalerweise katapultiert mich meine Husky nicht<br />

weiter als zirka drei Meter in die Luft. Das letzte motorgetriebene<br />

Gefährt hat mich allerdings weitaus<br />

mehr von einem sicheren Stand auf der Erde getrennt.<br />

Zusammen mit meiner Freundin habe ich<br />

nämlich einen Rundflug unternommen mit einer alten<br />

Propellermaschine. Da ich durchaus sehr motoraffin<br />

bin, war ich sichtlich begeistert, als uns der<br />

großvolumige Saugmotor beim Start entgegenfauchte.<br />

Außerdem war ich erstaunt, wie gut sich Piloten<br />

in puncto Motoren auskennen und ihr Wissen<br />

darüber beim Flug auch nutzen müssen. Bei älteren<br />

kolbengetriebenen Flugzeugen wird die Spritzufuhr<br />

noch manuell reguliert und auf Flughöhe sowie Lufttemperatur<br />

angepasst. Mittels Lambdasonde wird<br />

dann das Gemisch kontrolliert. Jedoch war der Flug<br />

nicht nur aus technischer Sicht ein Erlebnis. Bei zirka<br />

200 km/h und 500 Metern Höhe war unsere Heimat<br />

fast nicht wiederzuerkennen. Durch die andere<br />

Perspektive fallen einem Landschaftsabschnitte<br />

und Orte auf, die man vorher so nie wahrgenommen<br />

hat.<br />

Nicht nur als Sport-, sondern auch als perfekte Ausflugs-<br />

bzw. Reisemethode habe ich das Motorrad<br />

letztes Wochenende wieder erfahren. Gemeinsam<br />

mit meinem Papa und Opa (!) haben wir eine Straßentour<br />

quer durch die fränkische Schweiz unternommen.<br />

Neben einigen Ortschaften und Strecken,<br />

die ich von der <strong>Enduro</strong>-DM her kenne, gibt’s dort<br />

auch viele tolle kleine Straßen, die zum Zweiradfahren<br />

einladen. Trotz Regen am letzten Tag war die Erfahrung,<br />

mit Vater und Großvater ein paar Kilometer<br />

abzuspulen, für mich sehr wertvoll und bleibt wahrscheinlich<br />

vielen verwehrt.<br />

Milde Temperaturen sowie die griffig feuchten Bodenverhältnisse<br />

rufen derzeit regelrecht nach <strong>Enduro</strong>fahren<br />

und so bin ich weiterhin fleißig am Trainieren.<br />

Ich fühle mich immer sicherer auf meiner<br />

Maschine und gefühlsmäßig kommt auch die Geschwindigkeit<br />

so langsam zurück. Ich habe zwar<br />

noch keine Zeiten genommen, jedoch kann ich mich<br />

immer sehr gut an meinem Bruder Max orientieren,<br />

der zurzeit den Junioren-Cup des Pokals anführt.<br />

Obwohl ich ja schon seit einer Weile wieder am Fahren<br />

bin, habe ich noch keine öffentliche MX- oder <strong>Enduro</strong>strecke<br />

besucht. Mit privaten kleinen Strecken<br />

von Bekannten oder einem Kurvenkurs auf einem<br />

Feld, das ich dafür nutzen darf, bin ich bis jetzt noch<br />

ausreichend bedient.<br />

Außerdem organisiere ich zusammen mit meinem<br />

ortsansässigen Verein unser zweijährlich stattfindendes<br />

MX-Event: einen Lauf zur südbayerischen<br />

<strong>Motocross</strong>meisterschaft über zwei Tage. Dazu<br />

schieben wir mitten im Ort eine Strecke mit Whoops,<br />

Tables und weiteren Sprüngen. Das Rennen ist immer<br />

sehr gut besucht und in unserem kleinen Dorf<br />

Schillertswiesen ein großes Spektakel.<br />

Wie alles abgelaufen ist und wie’s beim Trainieren<br />

läuft, erfahrt ihr in der nächsten Ausgabe.<br />

Grüße aus der Gashand,<br />

Philipp<br />

66<br />

MCE<br />

Oktober '15


FACTS<br />

Epstein-<br />

Barr-Virus<br />

bei<br />

Blazusiak<br />

festgestellt<br />

Bei Red-Bull-KTM-Factory-Racing-Pilot<br />

und Superenduro-Spezialist Taddy<br />

Blazusiak wurde nach dem Erzbergrodeo<br />

<strong>2015</strong> das Epstein-Barr-Virus diagnostiziert.<br />

Der Pole wird daher bis<br />

zum Dezember auf alle Wettbewerbe<br />

verzichten. Blazusiak drückte dem Extremendurosport<br />

in den letzten Jahren<br />

seinen Stempel auf. Er gewann<br />

das Erzbergrodeo mehrfach und ist<br />

zudem fünfmaliger AMA-<strong>Enduro</strong>crossmeister.<br />

Er konzentriert sich<br />

jetzt auf die vollständige Genesung,<br />

um für die bevorstehende FIM-Superenduro-Saison,<br />

die am 5. Dezember<br />

in Lodz (Polen) startet, fit zu sein. Damit<br />

verpasst Blazusiak das von ihm<br />

geliebte und ins Leben gerufene Red<br />

Bull 111 Megawatt am 5./6. September<br />

in Polen sowie das Red Bull Sea to<br />

Sky in der Türkei.<br />

• Text: Marco Burkert; Foto: KTM<br />

DEM Burg: Schröter nach<br />

Sommerpause unschlagbar<br />

Die Deutsche <strong>Enduro</strong>meisterschaft fand ihre Fortsetzung in Burg (bei Magdeburg)<br />

nach ihrer fünfmonatigen Sommerpause. Der veranstaltende MSC Burg<br />

hatte die Prüfungen in diesem Jahr etwas erweitert, insbesondere der zweite<br />

Test unweit der Autobahn wurde deutlich ausgebaut und fand im Fahrerlager Zuspruch.<br />

Die schwach besetzte Klasse E1 wurde an beiden Tagen von Vorjahreschampion<br />

Edward Hübner dominiert. Der KTM-Sturm-Pilot konnte sich mühelos<br />

gegen seine Konkurrenten durchsetzen und somit seine DM-Führung weiter<br />

ausbauen. Verletzungsbedingt nicht am Start war Derrick Görner (Husqvarna).<br />

Heiß her ging es in der Klasse E2 zwischen Davide von Zitzewitz (KTM) und Andi<br />

Beier (Husqvarna). Die beiden Kontrahenten sorgten an diesem Wochenende<br />

für das wohl spannendste Duell und lieferten sich einen Kampf um jede Hundertstelsekunde.<br />

Sowohl Beier als auch von Zitzewitz konnten einen Tagessieg<br />

einfahren, damit blieb in der Gesamtwertung alles beim Alten, der KTM-Pilot<br />

führt weiterhin mit 11 Punkten vor Beier.<br />

Unangefochten blieb die Überlegenheit von Dennis Schröter sowohl in der Klasse<br />

E3 als auch im klassenübergreifenden Championat. Schröter dominierte beide<br />

Fahrtage auf seiner 300er Husqvarna nahezu spielerisch und ließ der Konkurrenz<br />

somit keine Chance. Auch Nico Busch dürfte sich in der Juniorenklasse<br />

über einen Doppelerfolg freuen. Das Nachwuchstalent aus dem BvZ-Racing-<br />

Team gewann an beiden Fahrtagen souverän.<br />

• Text: Marco Burkert; Foto: Denis Günther<br />

<strong>Enduro</strong>-DM - 4. + 5. Lauf - Burg - 22./23.8.<strong>2015</strong> - Gesamtergebnisse - 1. Tag - Championat: 1. Dennis Schröter,<br />

Husqvarna; 2. Andreas Beier, Husqvarna; 3. Davide von Zitzewitz, KTM; 4. Edward Hübner, KTM;<br />

5. Christian Weiß, KTM; 6. Björn Feldt, KTM; 7. Marco Neubert, Honda; 8. Jonathan Rosse, CH, Yamaha;<br />

9. Nico Busch, KTM; <strong>10</strong>. Nick Emmrich, Husqvarna.<br />

E1: 1. Edward Hübner, KTM; 2. Jonathan Rosse, CH, Yamaha; 3. Ismo ten Velde, NL, KTM; 4. Daniel Hänel,<br />

Kawasaki; 5. Martin Kradorf, KTM; 6. Sascha Eckert, TM.<br />

E2: 1. Andreas Beier, Husqvarna; 2. Davide von Zitzewitz, KTM; 3. Marco Neubert, Honda; 4. Nick Emmrich,<br />

Husqvarna; 5. Sascha Meyhoff, Beta; 6. Bruno Wächtler, KTM; 7. Nico Rambow, KTM; 8. Kai-Arne Petruck,<br />

Sherco; 9. Christoph Hackel, KTM; <strong>10</strong>. Steffen Haag, KTM.<br />

E3: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Christian Weiß, KTM; 3. Björn Feldt, KTM; 4. Jan Schäfer, KTM; 5. Tilman<br />

Krause, Beta; 6. Paul Roßbach, KTM; 7. Kevin Lindner, Honda; 8. Marc Neumann, KTM; 9. Pascal<br />

Springmann, Beta; <strong>10</strong>. Gerrit Helbig, KTM.<br />

Junioren: 1. Nico Busch, KTM; 2. Yanik Spachmüller, KTM; 3. Yannik Mosch, Sherco; 4. Martin Felix, KTM;<br />

5. Jan Taube, Husqvarna; 6. Georg Streichsbier, Husqvarna; 7. Alexander Gehlert, KTM; 8. Luca Siekmann,<br />

Beta; 9. Max Bindemann, Beta.<br />

2. Tag - Championat: 1. Schröter; 2. von Zitzewitz; 3. Beier; 4. Hübner; 5. Fedt; 6. Weiß; 7. Sascha Meyhoff,<br />

Beta; 8. Emmrich; 9. Rosse; <strong>10</strong>. Neubert.<br />

E1: 1. Hübner; 2. Rosse; 3. ten Velde; 4. Hänel; 5. Kradorf; 6. Eckert; 7. Christian Täufer, GasGas.<br />

E2: 1. von Zitzewitz; 2. Beier; 3. Meyhoff; 4. Emmrich; 5. Neubert; 6. Rambow; 7. Wächtler; 8. Petruck;<br />

9. Hackel; <strong>10</strong>. Haag.<br />

E3: 1. Schröter; 2. Feldt; 3. Weiß; 4. Schäfer; 5. Roßbach; 6. Springmann; 7. Lindner; 8. Helbig; 9. Sirko<br />

Bühnemann, GasGas; <strong>10</strong>. Neumann.<br />

Junioren: 1. Busch; 2. Spachmüller; 3. Mosch; 4. Felix; 5. Taube; 6. Streichsbier; 7. Gehlert.<br />

Bel-Ray Husqvarna Factory Racing<br />

weiter mit Mathias Bellino<br />

Wie Husqvarna Motorcycles bekanntgab, arbeitet das Team auch 2016 und 2017<br />

mit dem Franzosen Mathias Bellino zusammen. Der aktuell Führende in der <strong>Enduro</strong>-WM-Klasse<br />

E3 wird für Husqvarna in der neugeschaffenen <strong>Enduro</strong>GP-Klasse<br />

in der nächsten Saison antreten. <strong>2015</strong> war ein herausragendes Jahr für Bellino.<br />

Der <strong>Enduro</strong>-Juniorenweltmeister des Jahres 2012 kehrte in dieser Saison<br />

nach seiner langen Verletzungspause zurück, wechselte zu den Zweitaktern und<br />

führt das Klassement vor dem Finale in Frankreich mit 24 Punkten an.<br />

Mathias Bellino: „Ich bin wirklich überglücklich, für zwei weitere Jahre mit<br />

Husqvarna arbeiten zu können. Ich fahre in diesem Team seit 2011, als meine <strong>Enduro</strong>karriere<br />

begann. Es bedeutet mir eine Menge, bei Husqvarna zu bleiben. In<br />

den vergangenen fünf Jahren lief alles sehr gut; weiterhin für das Team zu fahren,<br />

war absolut das, was ich tun wollte. Momentan bin ich jedoch zu <strong>10</strong>0 Prozent<br />

darauf fixiert, diese Saison erfolgreich zu beenden. Danach wird es Zeit,<br />

hart mit dem Team zu arbeiten, um bereit für die Saison 2016 zu sein.“<br />

• Text: Marco Burkert; Foto: Husqvarna/Future7Media<br />

67<br />

MCE<br />

Oktober '15


VORSTELLUNG - MITSUBISHI L200 / 2016<br />

68<br />

MCE<br />

Oktober '15


DER NEUE<br />

Mit der fünften Generation des L200 mit frischerer aggressiverer Optik<br />

der Frontpartie mit Bi-Xenon und LED-Tagfahrlichtern startete Mitsubishi<br />

in den Sommer <strong>2015</strong>. Wir durften die Doppelkabinen-Variante schon<br />

einmal Probe fahren. Diese Variante des L200 passt zudem genau zu unserem<br />

Heftspezial Pitbikes, da uns für den Transport der Bikes diesmal<br />

die kurze Ladefläche völlig genügte.<br />

69<br />

MCE<br />

Oktober '15


VORSTELLUNG - MITSUBISHI L200 / 2016<br />

On- und Offroad machte<br />

der neue Mitsubishi<br />

L200 einen wirklich überzeugenden<br />

Job<br />

Im Vergleich zu dem in <strong>Motocross</strong> <strong>Enduro</strong> – 05/<strong>2015</strong> gefahrenem Vorgängermodell<br />

kommt der Neue kantiger daher. Der neu entwickelte 2,4-Liter-Diesel hat eine<br />

Leistung von 181 PS und reduziert nicht nur den CO2-Ausstoß, sondern soll in<br />

Verbindung mit dem neuen Sechsganggetriebe bzw. der von uns gefahrenen<br />

Fünfstufen-Automatik den Wartungsaufwand senken. Die Fünfstufen-Automatik<br />

arbeitet mit einem stärkeren Drehmomentwandler im Gegensatz zum Vorgängermodell,<br />

sodass Drehmomentverluste der Vergangenheit angehören. Überrascht<br />

hat uns auch der für so ein großes Fahrzeug geringe Dieselverbrauch von<br />

gerade einmal 8 bis 9 Litern je nach Einsatzgelände.<br />

Qualität, die<br />

sich auch in der<br />

Bedienfreundlichkeit<br />

des Navigationssystems<br />

und des<br />

Tempomaten widerspiegelt<br />

Der Ladefläche wurde eine Bordwanderhöhung<br />

auf 474 cm spendiert.<br />

Und selbst beim Doppelkabinen-Modell<br />

mit einer Ladelänge von<br />

1520 cm passt richtig was drauf<br />

Beim neuen L 200 wird über ein Smart-<br />

Key-System schlüssellos gestartet<br />

Beim neuen L200 fällt sofort der optisch stark verbesserte Qualitätseindruck<br />

mit all den neuen Assistenzsystemen wie z.B. Spurhaltehelfer oder Berganfahrassistent<br />

auf. Gerade dieser ist im Gelände eine echte Erleichterung, denn er<br />

verhindert beim Anfahren an einer Steigung das nervige Zurückrollen beim Loslassen<br />

des Bremspedals.<br />

Im geräumigen Innenraum, der fünf Personen bequem Platz bietet, bemerkt<br />

man im Vergleich zur vierten Generation die neuen Sitze ebenso deutlich wie<br />

den gestiegenen Komfort durch die Zweizonen-Klimaanlage, eine Rückfahrkamera<br />

oder das Digitalradio an Bord.<br />

Im täglichen Straßenverkehr glänzt der L200 mit einem super Geradeauslauf,<br />

den er zusätzlich mit einer tadellosen Spurtreue in den Kurven kombiniert.<br />

Selbst das Einparken auf den oftmals gerade in Städten engen Parkflächen ist<br />

jetzt mit dem Wendekreis von gerade einmal 11,8 Metern keine wirkliche Herausforderung<br />

mehr. Offroad scheint dem „Neuen“ kein Gelände zu schwierig<br />

zu sein. Das erreicht er nicht zuletzt mit dem „Super Select 4WD-II“, das die serienmäßige<br />

Kombination aus permanentem Allrad mit sperrbarem Mitteldifferential<br />

und Geländeuntersetzung beinhaltet und das auf dem Markt der Pick-up-<br />

Modelle einzig bei Mitsubishi erhältlich ist.<br />

Fazit: Es hat sich viel getan beim L200 und für alle, die Offroad ihr Hobby gefunden<br />

haben, ist der neue Mitsubishi L200 eine echte Option bei Preisen ab<br />

24.790 Euro (zuzüglich Nebenkosten), die ihr bei einer Probefahrt einmal prüfen<br />

solltet. • Text: Uwe Laurisch; Fotos: Marco Burkert<br />

Die Rückfahrkamera<br />

gibt es ab Serie<br />

Bi-Xenon und LED-<br />

Tagfahrlichter<br />

Der neue L200 – ein<br />

Garant für viel Raum im<br />

Alltag und beim Hobby<br />

70<br />

MCE<br />

Oktober '15


AUSSTATTUNGSHIGHLIGHTS FÜR L200 DOPPELKABINE<br />

• 2 Airbags: Fahrer- und Beifahrerairbag (Beifahrerairbag deaktivierbar)<br />

• Antiblockiersystem (ABS) mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD)<br />

• Außenspiegel elektrisch einstell- und beheizbar<br />

• Außenspiegel verchromt<br />

• Elektronische Stabilitätskontrolle (MASC), abschaltbar und Traktionskontrolle (MATC)<br />

• Fahrersitz höhenverstellbar<br />

• Klimaanlage<br />

• Leichtmetallfelgen: 16’’<br />

• Lenkrad und Schaltknäufe in Leder (Leder in Kombination mit hochwertiger Ledernachbildung)<br />

• Nebelscheinwerfer<br />

• Scheibenheber elektrisch, vorn und hinten<br />

• Trittbretter<br />

• Unterfahrschutz vorn, silberfarben<br />

• Zentralverriegelung mit Fernbedienung<br />

(Herstellerangaben: L200 Doppelkabine: Kraftstoffverbrauch, innerorts 9,1 l/<strong>10</strong>0 km, Kraftstoffverbrauch, außerorts 7,0<br />

l/<strong>10</strong>0 km, Kraftstoffverbrauch, kombiniert 7,7 l/<strong>10</strong>0 km, CO2-Emission, kombiniert 204 g/km, Effizienzklasse D )<br />

Der von uns gefahrene 2,4-Liter-Diesel mit<br />

seiner Leistung von 181 PS hat uns begeistert<br />

Dank permanentem Allradantrieb mit<br />

sperrbarem Mitteldifferenzial und Untersetzung<br />

gab es keinerlei Probleme im Gelände<br />

Dank hoher Ladewand und genügend<br />

Verzurrösen ließen sich unsere<br />

Pitbikes sicher transportieren<br />

Auch optisch ist der L200 dank der<br />

härteren Kanten im Vergleich zu seinem<br />

Vorgänger deutlich ansprechender<br />

71<br />

MCE<br />

Oktober '15


BIKE AND PARTS<br />

BMW R 1<strong>10</strong>0 RT, sinusblau, Bj.1996, km 136.000, TÜV 03/2016, tiefergelegt<br />

auf 750 mm Sitzhöhe durch Wilbers-Federbeine mit hydraulischer Federvorspannung<br />

ABE vorhanden, heizbare Griffe, Zylinderschutzbügel<br />

• Radio Clarion Mod.PU-9203A<br />

• Baehr Helmgegensprechanlage Genio AVC 13<br />

• Lenkerhalterung und Touratec Anbauadapter für Navi Garmin ZUMO 660<br />

• Radio,Gegensprechanlage und Navi sind mit den Helmen vernetzt<br />

• Tankrucksack, Koffer und Topcase mit Innentaschen<br />

• BMW-Batterie-Spannungskonstanthalter<br />

• ABUS Sicherheitsschloss<br />

Personenausstattung:<br />

• 2 Schubert Helme S1 „DD“ Power Blue Gr. 54/55 (S) und Gr. 58/59 (L)<br />

mit BMW-Helmsäcken und Zahlenschloss<br />

• 2 Kombis Discovery John Sieger Gr. 38 und Gr. 50 (s. Bild)<br />

• 2 Paar Daytona Goretex Stiefel Gr. 37/38 und Gr. 42/43<br />

Preis: 2750,- Euro<br />

Tel. 06184 52434<br />

Umsatz-Plus durch kontinuierliche Werbung<br />

72<br />

MCE<br />

Oktober '15


Dein Partner für MX und <strong>Enduro</strong> in Ostwestfalen<br />

Salzuflener Str. 185<br />

32602 Vlotho<br />

Tel. +49 (0) 5733 6340<br />

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Das Online-Mag:<br />

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Oktober '15


BIKE AND PARTS<br />

<strong>2015</strong><br />

Das Online-Mag: www.mce-online.de<br />

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MCE<br />

Oktober '15


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durch kontinuierliche<br />

WERBUNG<br />

75<br />

MCE<br />

Oktober '15


NOTIZEN/TERMINE<br />

Die Möglichkeit zur Probefahrt<br />

fand großen Zuspruch<br />

Geschäftsführerin Tao Wang und Außendienstleiter Peter Romanski begrüßen die Gäste<br />

Gelungene Hausmesse in Nürnberg<br />

Unter dem Motto Saxxx in motion hatte die SFM Bikes Distribution GmbH nach<br />

längerer Pause am 1. August ihre Händler wieder einmal nach Nürnberg eingeladen.<br />

Und sie kamen, sahen und staunten. Nach der Neustrukturierung im letzten<br />

Jahr stand die Kontaktpflege zu den Händlern im Mittelpunkt der Veranstaltung.<br />

Die Geschäftsführerin, Frau Tao Wang, stellte die Modellneuheiten, einige Designvorschläge<br />

und das aktuelle Programm persönlich vor. „Einfach, schnell<br />

und effizient“ soll die Zusammenarbeit künftig sein, nachdem sich der Außendienst<br />

aus der Händlerschaft rekrutiert und damit die Interessen des Fachhandels<br />

besser als je zuvor berücksichtigt werden können. Die Möglichkeit zur Probefahrt<br />

mit allen Fahrzeugen wurde reichlich genutzt, es herrschte reger<br />

Verkehr vor und um das Gelände in Nürnberg-Katzwang.<br />

Besonders die neue 125er XTC-S hatte es den Besuchern angetan: „Super Beschleunigung<br />

und tolles Fahrverhalten“ wurde dem Top-Modell bescheinigt.<br />

Dank der starken Optik, den großen Wave-Scheibenbremsen, des voluminösen<br />

Schalldämpfers kommt sie daher wie eine „Große“.<br />

Bewährt und beliebt: Der Retroscooter Bee 2 • Seit Mai neu im Programm – die MadAss E<br />

Auch die MadAss E fand große Beachtung, absolut leise sausten die Fahrer mit<br />

45 km/h an den begeisterten Zuschauern vorbei, die es kaum erwarten konnten,<br />

selbst damit zu fahren. Mit diesem E-Modell unterstreicht SFM die Kompetenz<br />

auf dem E-Bike und Pedelec-Sektor. Hier waren die Modelle Trekking S (Trekking-Pedelec),<br />

City Link (City-Modell mit 20“-Rädern) und Yes (Kids-Bike mit<br />

26“-Rädern für Mädels und Jungs) besonders stark beachtet.<br />

Die jüngst durchgeführte 3-Tages-Testfahrt mit XTC-S und ZZ 125 nach Italien<br />

(1400 Kilometer!) wurde von Toni Giuditta eindrucksvoll präsentiert. Das machte<br />

Lust auf mehr und es darf sicher davon ausgegangen werden, dass solche Ausfahrten<br />

mit breiterer Beteiligung wiederholt werden.<br />

Das alles sorgte für viel Gesprächsstoff, der beim anschließenden Grillfest in geselliger<br />

Runde vertieft wurde. „Das machen wir mal wieder“ versprach Tao<br />

Wang.<br />

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MCE<br />

Oktober '15


SEPTEMBER<br />

19./20.9. DJMV-<strong>Motocross</strong> Gablingen<br />

Deutscher Jugend <strong>Motocross</strong> Verband e.V.<br />

Geschäftsstelle Regina Schäffer, Im Schulfeld 9, 72290 Loßburg<br />

E-Mail: info@djmv.de, www.djmv.de<br />

19./20.9. DMSB-Clubsport-<strong>Motocross</strong> Südwest-Cup Warndt<br />

Jürgen Richter, Tel. 0163 9216570<br />

E-Mail: juergen@mccwarndt.de, www.mccwarndt.de<br />

Infos: Andreas Wack, E-Mail: andreaswack@handshake.de<br />

Tel. 06843 1476, www.südwest-cup.de<br />

26./27.9. DJMV-<strong>Motocross</strong> Walldorf<br />

Deutscher Jugend <strong>Motocross</strong> Verband e.V.<br />

Geschäftsstelle Regina Schäffer, Im Schulfeld 9, 72290 Loßburg<br />

E-Mail: info@djmv.de, www.djmv.de<br />

OKTOBER<br />

3./4.<strong>10</strong>. DAMCV-<strong>Motocross</strong> Kleinhau<br />

Samstag : PW 50 Mini, 50/65, 85 Senioren, MX2 Jugend, Damen,<br />

Senioren, Veteranen, Open, Junioren; Sonntag: 50/85, Twin-Shock<br />

+ Youngtimer, MX2 Junioren , Open Junioren, MX2 National, Open<br />

National, Intern. DAM (MX2/Open), Seitenwagen, IMBA-EM MX2<br />

Veranstalter: MCC Weilerswist, www.MCC-Weilerswist.de<br />

nc-thelenwo6@netcologne.de<br />

3./4.<strong>10</strong>. GCC Bühlertann<br />

MAXXIS Cross Country Meisterschaft<br />

www.xcc-racing.com<br />

<strong>10</strong>.<strong>10</strong>. XCC-Finale Mattighofen/A<br />

MAXXIS Cross Country Meisterschaft<br />

www.xcc-racing.com<br />

17./18.<strong>10</strong>. <strong>Motocross</strong> Hessencup Kaltenholzhausen<br />

Hessencup Veranstaltergemeinschaft<br />

GEO Daten: 50.302388, 8.094994<br />

www.mx-hessencup.de<br />

24.<strong>10</strong>. DJMV-Jahreshauptversammlung und Meisterfeier<br />

Deutscher Jugend <strong>Motocross</strong> Verband e.V.<br />

Geschäftsstelle Regina Schäffer, Im Schulfeld 9, 72290 Loßburg<br />

E-Mail: info@djmv.de, www.djmv.de<br />

31.<strong>10</strong>. <strong>Motocross</strong> Hessencup Meisterfeier Kaltenholzhausen<br />

Hessencup Veranstaltergemeinschaft<br />

www.mx-hessencup.de<br />

77<br />

MCE<br />

Oktober '15


EVENTS<br />

Kings of Xtreme schon im November<br />

Das spektakulärste Motorrad-Event Mitteldeutschlands findet bereits im November<br />

in der Halle 1 auf der Leipziger Messe statt und läutet damit die Supercrosssaison<br />

ein. Bei der bereits siebten Auflage der Veranstaltung wird die<br />

größte Indoor-Strecke Europas präsentiert.<br />

Bereits Anfang November wird es in der Halle 1 auf der Leipziger Messe wieder<br />

spektakulär, wenn drei Tage lang <strong>Motocross</strong>- und <strong>Enduro</strong>maschinen über die<br />

Supercross- und <strong>Enduro</strong>strecke fliegen. Schon zum siebten Mal findet das Kings<br />

of Xtreme statt und läutet mit dem in den November vorverlegten Termin nun offiziell<br />

die deutschsprachige Hallensaison ein.<br />

„Mit dem neuen Termin vom 6. bis 8. November <strong>2015</strong> sind wir dem Wunsch der<br />

großen Teams und Motorradhersteller nachgekommen, die von unserer<br />

Veranstaltung, der Strecke und dem Publikum in der Vergangenheit so<br />

begeistert waren, dass sie das Kings of Xtreme als prestigeträchtige Auftaktveranstaltung<br />

sehen wollten“, freut sich Känguruh Production-Geschäftsführer<br />

Rüdiger Sachse über das Vertrauen der Szene.<br />

Mit dem neuen Termin ist es den Veranstaltern möglich geworden, mit<br />

einer geplanten Grundfläche von 75 x <strong>10</strong>0 Metern die größte Indoor-<strong>Motocross</strong>strecke<br />

Europas realisieren zu können. „Das bedeutet vor allem<br />

mehr Platz für noch mehr spektakuläre Sprünge, spannende Zweikämpfe<br />

und neue Show-Elemente, die die Rennen in unseren verschiedenen<br />

Rennklassen begleiten“, erklärt der sportliche Leiter der Safitar Gmbh,<br />

Sven Macha. So haben bereits etliche Spitzenteams und nationale sowie internationale<br />

Top-Fahrer ihre Teilnahme angekündigt, unter anderem der amtierende<br />

internationale deutsche Supercrossmeister Gregory Aranda aus Frankreich<br />

und Filip Neugebauer aus der Tschechischen Republik, die die beiden<br />

Supercross-Veranstaltungstage der vergangenen Kings-of-Xtreme-Veranstaltung<br />

im Januar <strong>2015</strong> gewinnen konnten. Aber auch der Publikumsliebling von<br />

2014, Florent Richier (F), seine Landsmänner Charles Lefrançois, Thomas Do sowie<br />

die US-Boys Gavin Faith, Ross Johnson und Justin Starling, der Australier<br />

Sam Martin sowie viele weitere Fahrer haben ihr Kommen bereits angekündigt.<br />

Ebenso werden sich die großen Teams wie das Monster Energy Kawasaki Team<br />

Pfeil, Honda Meyer, Sturm, Ihle Racing, Castrol Power Web-1, STC Yamaha, Twenty<br />

Suspension und viele mehr im Fahrerlager präsentieren.<br />

Neu ist auch die Gesamtwertung, es geht dabei um den großen Preis von Leipzig,<br />

für den der Gesamtsieger nach den zwei SX-Tagen eine extra Prämie in Empfang<br />

nehmen wird, was noch weitere internationale Top-Fahrer anlocken dürfte.<br />

Die größere Fläche für die Strecke wird bei den spektakulären Show-Elementen,<br />

die zwischen den Rennen für die Unterhaltung sorgen, ebenfalls für Superlativen<br />

sorgen. So werden wie gewohnt die <strong>Free</strong>style-<strong>Motocross</strong>er mit ihren wahnsinnig<br />

anmutenden und über 20 Meter weiten Tricksprüngen für atemlose Momente<br />

im Publikum sorgen. In ihren Shows werden sie nach zwei Jahren Pause<br />

wieder von einem Schneemobilfahrer unterstützt, der mit seinem 250 Kilogramm<br />

schweren Gefährt einen „Backflip“ in zehn Metern Höhe zeigen wird.<br />

Wie in den Vorjahren wird nach zwei Tagen Supercross-Action die Strecke in der<br />

Nacht zum Sonntag zu einem nicht minder spektakulären <strong>Enduro</strong>cross-Parcours<br />

umgebaut, in dem ein internationales Fahrerfeld über Baumstämme, Steinbrocken,<br />

Traktorreifen, Container und viele andere künstlich errichtete Hindernisse<br />

Rennen auf <strong>Enduro</strong>maschinen ausfahren wird.<br />

Der Australier Sam<br />

Martin war bei der<br />

sechsten Auflage<br />

in Leipzig schnell<br />

unterwegs<br />

Der Ungar Kornel Nemeth<br />

verteidigte seinen Titel des<br />

Gesamtsiegers beim letzten<br />

<strong>Enduro</strong>wettbewerb<br />

„In den letzten beiden Jahren haben wir bei dem nächtlichen Umbau einige Erkenntnisse<br />

gewinnen können, die dafür sorgen werden, dass wir im November<br />

die anspruchsvollste Strecke, die es bisher in der Halle 1 auf der Leipziger Messe<br />

gab, bauen werden“, verspricht Sven Macha auch am dritten Veranstaltungstag<br />

ein weiteres Spektakel. Pyrotechnik, heiße Girls, krachende Musik, Fahrerlager-<br />

Zugang sowie viele Ausstellerstände runden das Programm an allen drei Veranstaltungstagen<br />

ab.<br />

Tages- sowie Kombinations-Tickets gibt es ab 32,60 Euro. Ihr erhaltet sie bei allen<br />

bekannten Vorverkaufsstellen (www.eventim.de) und im Internet unter<br />

www.kaenguruh.de und www.kingsofxtreme.de<br />

Aktuelle Infos zur Veranstaltung gibt es unter www.kingsofxtreme.de sowie<br />

www.facebook.com/KingsOfXtreme.<br />

Kings of Xtreme kurz und knapp: Ort: Leipzig/Messehalle 1 • Supercross, 6. November,<br />

Start 19:00 Uhr; 7. November, Start 18:00 Uhr • <strong>Enduro</strong>cross, 8. November,<br />

Start 14.00 Uhr.<br />

78<br />

MCE<br />

Oktober '15


13. Int. ADAC Sachsen Supercross Chemnitz - 27./28.11.<strong>2015</strong> - Chemnitz Arena<br />

Die “13“ als Glückszahl!?<br />

Man kann ein glühender Fan oder gar Insider sein oder einfach nur Motorsport<br />

ganz allgemein mögen und möchte in der motorsportarmen Winterzeit ein tolles<br />

Event erleben. Da ist Supercross, die gelungene Mischung aus Sport, Action und<br />

Show, genau das Richtige. Alles das gibt es auch am Ende dieses Jahres wieder<br />

in der Chemnitz Arena. Das dann schon 13. Int. ADAC Sachsen Supercross Chemnitz<br />

findet traditionell am letzten Freitag- und Samstagabend im November,<br />

konkret am 27./28.11.<strong>2015</strong>, statt.<br />

Mit Rücksicht auf Berufstätige und Pendler beginnt der motorsportliche Leckerbissen<br />

am ersten Abend um 20:00 Uhr und tags darauf zwei Stunden früher. Einlass<br />

in die Halle sowie ins Fahrerlager ist jeweils zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn.<br />

So kann man in Ruhe und in freudiger Erwartung auf das, was<br />

kommen wird, ein paar Benzingespräche führen und durch die Ausstellung diverser<br />

Anbieter schlendern. Zwei über den weiteren Abend verteilte Pausen mit<br />

anschließenden Showelementen sorgen für zusätzliche Entspannung. Der<br />

Sport kommt aber deswegen keineswegs zu kurz.<br />

Das Chemnitzer Supercross ist auch im Winter <strong>2015</strong>/2016 wieder fester Bestandteil<br />

des ADAC SX Cups, nur dass hier gegenüber den weiteren klassischen<br />

Austragungsorten Stuttgart, München und Dortmund stets das dickste Programm<br />

geboten wird. Während das Starterfeld der beiden Top-Klassen SX1 und<br />

SX2 nahezu identisch ist, bekommt in Chemnitz auch der Nachwuchs eine tolle<br />

Bühne bereitet und eine Chance, sich zu beweisen. Mit den Klassen SX3 (12- bis<br />

16-Jährige mit 85-ccm-Motorrädern), SX4 (9- 12 Jahre, 65 ccm) und SX5 (7 bis <strong>10</strong>,<br />

50 ccm) kam man zuletzt auf 117 Fahrer aus 16 Ländern.<br />

Die führenden Nationen im Supercross sind die USA und Frankreich, doch mit<br />

Jack Brunell in der SX1 und Iker Larranaga in der SX2 sicherten sich im Vorjahr<br />

ein Brite und ein Spanier in Chemnitz die Gesamtsiege in der Chemnitz Arena<br />

und sie dürfen sich seitdem mit den Titeln „König von Chemnitz“ bzw. „Prinz von<br />

Chemnitz“ schmücken. Aus deutscher Sicht darf man sich auf ein Wiedersehen<br />

mit dem zweifachen Deutschen Meister Dennis Ullrich, der vor zwei Jahren die<br />

Halle mit einem Tagessieg rockte, und Dominique Thury freuen. Der Bad Schlemaer,<br />

der 2013 vielumjubelter „Prinz von Chemnitz“ wurde, konnte verletzungsbedingt<br />

Ende letzten Jahres leider nicht aktiv teilnehmen, doch seine Passion ist<br />

Supercross, sodass es ihn am 27. und 28. November sicherlich wieder hinters<br />

Startgatter zieht.<br />

Neu war 2014 eine Art Tunneldurchfahrt, bei der die Supercrosser den Blicken<br />

der Fans kurzzeitig entschwanden, unter einer Tribüne durchfuhren und anschließend<br />

wieder in das mit spektakulären Sprunghügeln gespickte Infield zurückkehrten.<br />

Diese Parcours-Variante kam bei Fahrern und Fans gleichermaßen<br />

gut an, sodass die Vorbereitungen für die <strong>2015</strong>er-Ausgabe in eine ganz ähnliche<br />

Richtung gehen. Nach Beendigung der SX-Kampfhandlungen sorgen, wie in der<br />

Vergangenheit, die <strong>Free</strong>style-<strong>Motocross</strong>er mit atemberaubenden Sprüngen und<br />

artistischen Einlagen unterm Hallendach für den Schluss- und i-Punkt und machen<br />

den Besuch des Supercross Chemnitz endgültig zum unvergesslichen Erlebnis.<br />

Tickets für das 13. Int. ADAC Sachsen Supercross Chemnitz am 27. und 28. November<br />

<strong>2015</strong> gibt es direkt bei der Messe Chemnitz (Messeplatz 1, 09116 Chemnitz),<br />

dem Ticketservice der C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH (Markt<br />

1, 09111 Chemnitz), in allen anderen bekannten Vorverkaufsstellen sowie über<br />

die Ticket-Hotline 0371 38038380 (Ortstarif). Weitere Informationen unter www.<br />

supercross-chemnitz.de<br />

QR_CODE<br />

TICKETHOTLINE:<br />

0371 - 380 38 380 (Mo. – Fr. 9 – 17 Uhr)<br />

www.supercross-chemnitz.de


STANDINGS<br />

MOTOCROSS<br />

WM<br />

(Stand nach 16 von 18 Veranstaltungen<br />

inkl. Assen/NL - 30.8.)<br />

MXGP:<br />

1. Romain Febvre, F, Yamaha 638<br />

2. Gautier Paulin, F, Honda 536<br />

3. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda 499<br />

4. Shaun Simpson, GB, KTM 437<br />

5. Antonio Cairoli, I, KTM 416<br />

6. Max Nagl, D, Husqvarna 414<br />

7. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha 394<br />

8. Glenn Coldenhoff, NL, Suzuki 361<br />

9. Clément Desalle, B, Suzuki 331<br />

<strong>10</strong>. Todd Waters, AUS, Husqvarna 324<br />

Ferner:<br />

25. Angus Heidecke, D, KTM 59<br />

31. Dennis Ullrich, D, Suzuki 23<br />

39. Lukas Neurauter, A, KTM 12<br />

MX2:<br />

1. Tim Gajser, SLO, Honda 518<br />

2. Pauls Jonass, LV, KTM 505<br />

3. Max Anstie, GB, Kawasaki 474<br />

4. Valentin Guillod, CH, Yamaha 446<br />

5. Jeremy Seewer, CH, Suzuki 440<br />

6. Jeffrey Herlings, NL, KTM 423<br />

7. Jordi Tixier, F, Kawasaki 393<br />

8. Julien Lieber, B, Yamaha 391<br />

9. Benoit Paturel, F, Yamaha 320<br />

<strong>10</strong>. Petar Petrov, BG, Kawasaki 301<br />

Ferner:<br />

22. Henry Jacobi, D, KTM <strong>10</strong>4<br />

30. Pascal Rauchenecker, A, KTM 29<br />

34. Brian Hsu, D, Suzuki 13<br />

44. Christopher Valente, CH, Husqvarna 5<br />

(Endstand nach 6 Veranstaltungen<br />

inkl. Loket/CZ - 26.7.)<br />

WMX:<br />

1. Kiara Fontanesi, I, Yamaha 260<br />

2. Livia Lancelot, F, Kawasaki 242<br />

3. Nancy van de Ven, NL, Yamaha 229<br />

4. Amandine Verstappen, B, KTM 176<br />

5. Genette Vaage, N, KTM 150<br />

6. Justine Charroux, F, Yamaha 147<br />

7. Francesca Nocera, I, Suzuki 127<br />

8. Virginie Germond, CH, Suzuki <strong>10</strong>4<br />

9. Madison Brown, AUS, Yamaha 99<br />

<strong>10</strong>. Marianne Veenstra, NL, Husqvarna 92<br />

Ferner:<br />

11. Stephanie Laier, D, KTM 80<br />

16. Larissa Papenmeier, D, Suzuki 52<br />

20. Anne Borchers, D, Suzuki 41<br />

31. Kim Irmgartz, D, Suzuki 14<br />

35. Janina Lehmann, D, KTM 12<br />

37. Sandra Bölkow, D, Husqvarna 8<br />

45. Alexandra Haupt, D, Kawasaki 2<br />

48. Laura Soller, D, KTM 1<br />

(Endstand nach 1 Veranstaltung<br />

in El Molar/E - 19.7.)<br />

Junioren - 65 ccm:<br />

1. Kay Karssemakers, NL, KTM 50<br />

2. Adam Zsolt Kovacs, H, KTM 42<br />

3. Radek Vetrovski, CZ, KTM 37<br />

4. Florian Miot, F, KTM 34<br />

5. Matvey Vopilov, RUS, KTM 34<br />

6. Martin Venhoda, CZ, KTM 29<br />

7. Zakhar Osmolovskiy, RUS, KTM 26<br />

8. Pablo Gutierrez Solis, E, KTM 25<br />

9. Vinnie Guthrie, GB, KTM 22<br />

<strong>10</strong>. Adria Monne Viles, E, KTM 18<br />

Junioren - 85 ccm:<br />

1. Raivo Dankers, NL, KTM 45<br />

2. Brian Strubhart Moreau, F, Kawasaki 43<br />

3. Bastian Boegh Damm, DK, Kawasaki 40<br />

4. Petr Polak, CZ, KTM 32<br />

5. Rick Elzinga, NL, KTM 29<br />

6. René Hofer, A, KTM 28<br />

7. Christopher Mills, GB, KTM 24<br />

8. Rhys Budd, AUS, KTM 23<br />

9. Marcel Stauffer, A, KTM 22<br />

<strong>10</strong>. Emilio Scuteri, I, KTM 21<br />

Junioren - 125 ccm:<br />

1. Maxime Renaux, F, Yamaha 50<br />

2. Conrad Mewse, GB, KTM 44<br />

3. Hunter Lawrence, AUS, KTM 34<br />

4. Ruben Fernandez Garcia, E, KTM 33<br />

5. Mathys Boisrame, F, Yamaha 30<br />

6. Richard Sikyna, SK, KTM 26<br />

7. Miro Sihvonen, FIN, KTM 26<br />

8. Jorge Prado Garcia, E, KTM 25<br />

9. Davide Cislaghi, I, TM 24<br />

<strong>10</strong>. Nathan Renkens, B, KTM 21<br />

(Endstand nach 1 Veranstaltung in Assen/NL<br />

- 30.8.)<br />

Veteranen - VMX:<br />

1. Mats Nilsson, S, Yamaha 45<br />

2. Darryll King, NZ, KTM 44<br />

3. Martin Zerava, CZ, Suzuki 40<br />

4. Klaas Hofstede, NL, Husqvarna 38<br />

5. Leons Kozlovskis, LV, Suzuki 32<br />

6. Brian Wheeler, GB, Yamaha 31<br />

7. Alexander Wiik, FIN, KTM 28<br />

8. Phil Mercer, GB, KTM 25<br />

9. Tjipko Dijkstra, NL, Honda 25<br />

<strong>10</strong>. Heigo Lauren, EST, Yamaha 18<br />

(Stand nach 13 von 15 Veranstaltungen<br />

inkl. Roggenburg/CH - 30.8.)<br />

Seitenwagen:<br />

1. Bax/Stupelis, NL, WSP 581<br />

2. Giraud/Musset, F, WHT-KTM 514<br />

80<br />

MCE<br />

Oktober '15<br />

3. Hendrickx/v.d.Bogaart, B, WSP-Husqv. 501<br />

4. Willemsen/Bax, NL, WSP 436<br />

5. Brown/Chamberlain, GB, WSP 388<br />

6. Hermans/van Gaalen, NL, WSP 320<br />

7. Bürgler/Betschart, CH, VMC-KTM 304<br />

8. Vanluchene/Soenens, B, WSP 297<br />

9. Rozehnal/Rozehnal, CZ, VMC 276<br />

<strong>10</strong>. van Werven jun./Beunk, NL, WSP 241<br />

Ferner:<br />

21. Weiss/Schneider, A, VMC 62<br />

28. Walter/Vonbun, D, VMC 31<br />

29. Richter/Nicke, D, WHT 27<br />

33. Garhammer/Kälin, D, VMC 17<br />

34. Frech/Frech, D/CH, WSP 16<br />

39. Battaglia/Furrer, CH, VMC-KTM 12<br />

40. Cuche/Cuche, CH, VMC-KTM 11<br />

41. Boller/Wälti, CH, WSP-KTM 11<br />

48. Blank/Klooz, D, VMC 4<br />

50. Suter/Schelbert, CH, VMC-KTM 4<br />

54. Prokesch/Hildebrand, D, VMC 2<br />

55. Inderbitzin/Forster, CH, VMC-KTM 1<br />

EM<br />

(Endstand nach 6 Veranstaltungen<br />

inkl. Morso/DK - 6./7.6.)<br />

65 ccm Nordwest:<br />

1. Constantin Piller, D, KTM 220<br />

2. Kay Karssemakers, NL, KTM 205<br />

3. Martin Venhoda, CZ, KTM 189<br />

4. Cato Nickel, D, KTM 176<br />

5. Liam Everts, B, KTM 158<br />

6. Kimi Koskinen, FIN, KTM 152<br />

7. Radek Vetrovski, CZ, KTM 139<br />

8. Matti Jorgensen, DK, KTM 135<br />

9. Sem de Lange, NL, KTM 124<br />

<strong>10</strong>. Dave Kooiker, NL, KTM 123<br />

Ferner:<br />

14. Lukas Fiedler, D, KTM 85<br />

18. Simon Langenfelder, D 44<br />

21. Collin Wohnhas, D, KTM 40<br />

22. Nick Domann, D 31<br />

23. Sebastian Meckl, D, KTM 30<br />

(Endstand nach 6 Veranstaltungen<br />

inkl. Morso/DK - 6./7.6.)<br />

85 ccm Nordwest:<br />

1. Mikkel Haarup, DK, KTM 294<br />

2. Petr Polck, CZ, KTM 223<br />

3. Rick Elzinga, NL, KTM 212<br />

4. Christopher Mills, GB, KTM 178<br />

5. Bastian Boegh Damm, DK, Kawasaki 163<br />

6. Raf Meuwissen, NL, KTM 155<br />

7. Arvid Luning, S, KTM 146<br />

8. Filip Olsson, S, KTM 119<br />

9. Emil Jonrup, S, KTM 112<br />

<strong>10</strong>. Anton Nagy, S, KTM 89<br />

Ferner:<br />

13. Pit Rickert, D, KTM 73<br />

19. Laurenz Falke, D, Husqvarna 40<br />

24. Max Thunecke, D, KTM 26<br />

27. Ben Hess, D, Husqvarna 17<br />

32. Robin Konrad, D, KTM 12<br />

43. Justin Trache, D, KTM 3<br />

(Endstand nach 3 Veranstaltungen<br />

inkl. Stelpe/LV - 27./28.6.) 65 ccm Nordost:<br />

1. Kirill Vorobyov, RUS, KTM 123<br />

2. Edvards Bidzans, LV, KTM <strong>10</strong>1<br />

3. Matvey Vopilov, RUS, KTM <strong>10</strong>0<br />

4. Daniel Valovich, B-RUS, KTM 86<br />

5. Egor Frolov, RUS, KTM 82<br />

6. Romeo Karu, EST, KTM 72<br />

7. Martin Michelis, EST, KTM 68<br />

8. Aleh Makhnou, BG, KTM 68<br />

9. Kiryl Kadorkin, B-RUS, KTM 60<br />

<strong>10</strong>. Stepan Popkov, UKR, Husqvarna 46<br />

(Endstand nach 3 Veranstaltungen<br />

inkl. Stelpe/LV - 27./28.6.) 85 ccm Nordost:<br />

1. Svyatoslav Pronenko, RUS, KTM 130<br />

2. Timur Petrashin, RUS, KTM <strong>10</strong>0<br />

3. Artsiom Sazanovets, BG, KTM 83<br />

4. Meico Vettik, EST, Kawasaki 78<br />

5. Maksim Kraev, RUS, KTM 76<br />

6. Jorgen Talviku, EST, KTM 64<br />

7. Egert Pihlak, EST, KTM 58<br />

8. Oleksandr Chura, UKR, Suzuki 52<br />

9. Allar Pent, EST, KTM 48<br />

<strong>10</strong>. Ralfs Ozolins, LV, Husqvarna 45<br />

(Endstand nach 4 Veranstaltungen<br />

inkl. Globare/SRB - 27./28.6.) 65 ccm Südost:<br />

1. Antonis Sagmalis, GR, KTM 161<br />

2. Dimitar Grozdanov, BG, KTM 155<br />

3. Kristian Ivanov, BG, KTM 117<br />

4. Adam Kovacs, H, KTM <strong>10</strong>0<br />

5. Marius Popovici, RO, KTM 97<br />

6. Hristian Dakov, BG, KTM 95<br />

7. Igor Cuharciuc, MOL, KTM 89<br />

8. Alex Kozhuharov, BG, KTM 76<br />

9. Viktor Neychev, BG, KTM 57<br />

<strong>10</strong>. Viktor Borislavov, BG, KTM 49<br />

(Endstand nach 4 Veranstaltungen<br />

inkl. Globare/SRB - 27./28.6.) 85 ccm Südost:<br />

1. Alex Dimitrov, BG, KTM 186<br />

2. Julian Georgiev, BG, KTM 173<br />

3. Viktor Kasabov, BG, KTM 142<br />

4. Rumen Mirchev, BG, Yamaha 1<strong>10</strong><br />

5. Nikolay Malinov, BG, Kawasaki <strong>10</strong>9<br />

6. Nikola Hranic, KRO, Husqvarna 97<br />

7. Georgi Totev, BG, Yamaha 96<br />

8. Dimitar Petrov, BG, KTM 77<br />

9. Miodrag Stanojevic, SRB, Suzuki 75<br />

<strong>10</strong>. Vili Vasilev, BG, KTM 71<br />

(Endstand nach 4 Veranstaltungen - inkl.<br />

Fernao Joanes/P - 27./28.6.) 65 ccm Südwest:<br />

1. Edgar Canet, E, KTM 144<br />

2. Florian Miot, F, KTM 139<br />

3. Raul Sanchez, E, KTM 139<br />

4. Adria Monne, E, KTM 125<br />

5. Xavier Cazal, F, KTM 121<br />

6. Daniela Guillen, E, KTM 119<br />

7. Quentin Marc Prugniers, F, KTM 113<br />

8. Matteo Luigi Russi, I, KTM 86<br />

9. Tejy Krismann, F, KTM 74<br />

<strong>10</strong>. Rocco Bertin, I, KTM 70<br />

Ferner:<br />

11. Luca Andrich, A, KTM 64<br />

20. Maximilian Ernecker, A, KTM 20<br />

(Endstand nach 4 Veranstaltungen - inkl. Fernao<br />

Joanes/P - 27./28.6.) 85 ccm Südwest:<br />

1. Moreau Brian Strubhart, F, Kawasaki 150<br />

2. Thibault Benistant, F, Husqvarna 134<br />

3. Tom Guyon, F, TM 129<br />

4. Kevin Cristino, I, KTM 117<br />

5. Mattia Capuzzo, I, Husqvarna 112<br />

6. Alessandro Facca, I, KTM 97<br />

7. Maks Mausser, SLO, KTM 93<br />

8. Marcel Stauffer, A, KTM 92<br />

9. Oriol Oliver, E, Kawasaki 92<br />

<strong>10</strong>. Gerard Congost, E, Kawasaki 88<br />

Ferner:<br />

15. René Hofer, A, KTM 44<br />

31. Oskar Reichenpfader, A, KTM 11<br />

Endstand (nach Kegums - 11./12.7.)<br />

65 ccm - Finale:<br />

1. Scott Smulders, NL, KTM 40<br />

2. Kay Karssemakers, NL, KTM 40<br />

3. Martin Venhoda, CZ, KTM 38<br />

4. Matvey Vopilov, RUS, KTM 36<br />

5. Liam Everts, B, KTM 32<br />

6. Radek Vetrovski, CZ, KTM 31<br />

7. Teddy Jondell, S, KTM 27<br />

8. Daniel Valovich, B-RUS, KTM 23<br />

9. Dave Kooiker, NL, KTM 20<br />

<strong>10</strong>. Florian Miot, F, KTM 15<br />

Ferner:<br />

11. Cato Nickel, D, KTM 14<br />

Endstand (nach Kegums - 11./12.7.)<br />

85 ccm - Finale:<br />

1. Ravio Dankers, NL, KTM 47<br />

2. Bastian Boegh Damm, DK, Kawasaki 36<br />

3. Brian van der Klij, NL, Kawasaki/Honda 32<br />

4. Brian Strubhart Moreau, F, Kawasaki 27<br />

5. Arvid Luning, S, KTM 27<br />

6. Petr Polak, CZ, KTM 25<br />

7. Rick Elzinga, NL, KTM 25<br />

8. Raf Meuwissen, NL, Honda 23<br />

9. Marcel Stauffer, A, KTM 21<br />

<strong>10</strong>. Mikkel Haarup, DK, KTM 20<br />

(Endstand nach 9 Veranstaltungen<br />

inkl. Assen/NL - 30.8.)<br />

125 ccm:<br />

1. Jorge Prado Garcia, E, KTM 307<br />

2. Josiah Natzke, NZ, KTM 283<br />

3. Maxime Renaux, F, Yamaha 245<br />

4. Conrad Mewse, GB, KTM 221<br />

5. Miro Sihvonen, FIN, KTM 206<br />

6. Davide Cislaghi, I, TM 167<br />

7. Nathan Renkens, B, KTM 156<br />

8. Glen Meier, DK, KTM 155<br />

9. Mathys Boisrame, F, Yamaha 152<br />

<strong>10</strong>. Stephen Rubini, F, KTM 147<br />

(Endstand nach 8 Veranstaltungen<br />

inkl. Assen/NL - 30.8.)<br />

250 ccm:<br />

1. Nick Kouwenberg, NL, Honda 309<br />

2. Damon Graulus, B, Yamaha 293<br />

3. Adam Sterry, GB, KTM 279<br />

4. Maxime Desprey, F, Kawasaki 277<br />

5. Alvin Östlund, S, Yamaha 216<br />

6. Thomas Kjer Olsen, DK, KTM 193<br />

7. Brian Hsu, D, Suzuki 190<br />

8. Ander Valentin, E, Yamaha 175<br />

9. Simone Zecchina, I, Kawasaki 129<br />

<strong>10</strong>. Lars van Berkel, NL, Kawasaki 127<br />

Ferner:<br />

27. Stefan Ekerold, D, KTM 37<br />

34. Andy Baumgartner, CH, KTM 25<br />

59. Gianluca Ecca, D, Suzuki 5<br />

(Endstand nach 6 Veranstaltungen<br />

inkl. Lommel/B - 2.8.)<br />

300 ccm:<br />

1. Marco Maddii, I, KTM 223<br />

2. Matthew Moffat, GB, Husqvarna 178<br />

3. Dietger Damiaens, B, KTM 178<br />

4. Yentel Martens, B, Husqvarna 164<br />

5. Damon Strydom, GB, KTM 162<br />

6. Mikael Kaipanen, FIN, KTM <strong>10</strong>4<br />

7. Brad Anderson, GB, Yamaha <strong>10</strong>0<br />

8. Joey Smet, B, KTM 98<br />

9. Patrick Vos, NL, KTM 94<br />

<strong>10</strong>. Nicolas Bender CH, Yamaha 93<br />

Ferner:<br />

22. Kilian Auberson, CH, KTM 39<br />

30. Kai Haase, D, Suzuki 23<br />

(Stand nach 6 von 7 Veranstaltungen<br />

inkl. Mladina/KRO - 14.6.)<br />

Open:<br />

1. Petr Bartos, CZ, KTM 200<br />

2. Martin Michek, CZ, KTM 194<br />

3. Petr Michalec, CZ, Honda 180<br />

4. Evgeni Tyletski, B-RUS, KTM 175<br />

5. Nerijus Rukstela, LT, KTM 152<br />

6. Hrvoje Karas, KRO, Yamaha 126<br />

7. Saso Kragelj, SLO, Yamaha 121<br />

8. Marko Leljak, KRO, KTM 111<br />

9. Theo Urbas, SLO, Kawasaki 98<br />

<strong>10</strong>. Jonas Nedved, CZ, KTM 77<br />

Ferner:<br />

48. David Kraus, A, KTM 13<br />

54. Patrick Kainz, A, Husqvarna 7<br />

(Endstand nach 6 Veranstaltungen<br />

inkl. Assen/NL - 30.8.)<br />

150 ccm:<br />

1. Emil Weckmann, FIN, Honda 259<br />

2. Jack Bintcliffe, GB, Honda 249<br />

3. Tim Edberg, S, Honda 212<br />

4. Albin Larsen, S, Honda 198<br />

5. Viking Lindström, S, Honda 197<br />

6. Alexis Collignon, F, Honda 178<br />

7. Hakon Fredriksen N, Honda 123<br />

8. Eric Schwella, D, Honda 122<br />

9. Tatu Junnola, FIN, Honda 112<br />

<strong>10</strong>. Timothé Berry, F, Honda <strong>10</strong>4<br />

Ferner:<br />

20. Pascal Jungmann, D, Honda 29<br />

22. Bennet Schäfer, D, Honda 24<br />

DM<br />

(Endstand nach 8 Veranstaltungen<br />

inkl. Gaildorf - 5./6.9.)<br />

ADAC MX Masters:<br />

1. Glenn Coldenhoff, NL, Suzuki 314<br />

2. Dennis Ullrich, Suzuki 282<br />

3. Jeremy Seewer, CH, Suzuki 280<br />

4. Pascal Rauchenecker, A, KTM 232<br />

5. Angus Heidecke, KTM 209<br />

6. Christian Brockel, KTM 167<br />

7. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki 165<br />

8. Gregory Aranda, F, Kawasaki 147<br />

9. Jeremy Delince, B, Honda 131<br />

<strong>10</strong>. Henry Jacobi, KTM 115<br />

(Endstand nach 8 Veranstaltungen<br />

inkl. Gaildorf - 5./6.9.)<br />

ADAC MX Youngster Cup:<br />

1. Brian Hsu, Suzuki 368<br />

2. Nicholas Adams, GB, KTM 253<br />

3. Arminas Jasikonis, LT, Kawasaki 232<br />

4. Stefan Ekerold, KTM 206<br />

5. Bas Vaessen, NL, Suzuki 176<br />

6. Tom Koch, Suzuki 163<br />

7. Stephan Büttner, Yamaha 144<br />

8. Martin Krc, CZ, KTM 143<br />

9. Nathan Renkens, B, KTM 1<strong>10</strong><br />

<strong>10</strong>. Nichlas Bjerregaard, DK, Yamaha 1<strong>10</strong><br />

Endstand (nach 6 Veranstaltungen<br />

inkl. Gaildorf - 5./6.9.)<br />

ADAC MX Junior Cup:<br />

1. Jeremy Sydow, KTM 239<br />

2. Petr Polak, CZ, KTM 202<br />

3. René Hofer, A, KTM 186<br />

4. Mikkel Haarup, DK, KTM 184<br />

5. Rick Elzinga, NL, KTM 162<br />

6. Eric Schwella, KTM 119<br />

7. Raivo Dankers, NL, KTM 117<br />

8. Lion Florian, KTM 116<br />

9. Laurenz Falke, Husqvarna 87<br />

<strong>10</strong>. Benedikt Gödtner, KTM 75<br />

Stand (nach 5 von 6 Veranstaltungen<br />

inkl. Gerstetten - 2.8.)<br />

MX Open:<br />

1. Christian Brockel, KTM 191<br />

2. Boris Maillard, F, Kawasaki 181<br />

3. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki 180<br />

4. Arminas Jasikonis, LT, Kawasaki 178<br />

5. Lars Reuther, KTM 139<br />

6. Dominique Thury, Kawasaki 133<br />

7. Hannes Volber, KTM 127<br />

8. Jan Uhlig, Kawasaki 127<br />

9. Tim Koch, Suzuki 119<br />

<strong>10</strong>. Chris Gundermann, Yamaha <strong>10</strong>2<br />

Stand (nach 5 von 6 Veranstaltungen<br />

inkl. Vellahn - 12./12.7.)<br />

MX2:<br />

1. Mike Stender, Suzuki 184,5<br />

2. Dominique Thury, Kawasaki 177,0<br />

3. Tim Koch, Suzuki 154,5<br />

4. Stephan Büttner, Yamaha 150,0<br />

5. Tom Koch, Suzuki 137,0<br />

6. Jan Uhlig, Kawasaki 125,5<br />

7. Ron Noffz, KTM 117,0<br />

8. Benjamin Mallon, KTM 95,0<br />

9. Nils Gehrke, Suzuki 95,0<br />

<strong>10</strong>. Franziskus Wünsche, KTM 81,5<br />

Stand (nach 5 von 6 Veranstaltungen<br />

inkl. Reutlingen - 26.7.)<br />

Seitenwagen:<br />

1. Hendrickx/Liepins, B/LV, VMC-KTM 193<br />

2. Bürgler/Betschart, CH, VMC-KTM 188<br />

3. Clohse/Verhagen, B/D, WSP 148<br />

4. Walter/Vonbun, D/A, WSP 133<br />

5. Weiss/Schneider, A, VMC 117<br />

6. Richter/Nicke, WHT-Husaberg <strong>10</strong>7<br />

7. Blank/Klooz, VMC 90<br />

8. Battaglia/Furrer, CH, VMC-KTM 90<br />

9. Cermak/Cermak, CZ, WSP 87<br />

<strong>10</strong>. Frech/Frech, WSP 80<br />

Stand (nach 6 von 7 Veranstaltungen<br />

inkl. Reutlingen - 26.7.)<br />

Quad:<br />

1. Stefan Schreiber, KTM 260<br />

2. Casper Holm, Yamaha 252<br />

3. Alexander Norskov, DK, Yamaha 186<br />

4. David Freidinger, A, Suzuki 153<br />

5. Ingo Ten Vregelaar, NL, Yamaha 151<br />

6. Peter Steegmans, Yamaha 133<br />

7. Joe Maessen, NL, Honda 129<br />

8. Oliver Vandendijk, B, Honda 116<br />

9. Julian Haas, KTM 112<br />

<strong>10</strong>. Zdenek Polacek, CZ, KTM <strong>10</strong>6<br />

Stand (nach 5 von 7 Veranstaltungen<br />

inkl. Schweighausen - 5.7.)<br />

dmsj Deutsche Jugend „Kids“ MX-Meisterschaft<br />

65 ccm:<br />

1. Constantin Piller, KTM <strong>10</strong>0,0<br />

2. Nick Domann, KTM <strong>10</strong>0,0<br />

3. Simon Längenfelder, KTM 87,0<br />

4. Cato Nickel, KTM 81,0<br />

5. Collin Wohnhas, KTM 72,5<br />

6. Sebastian Meckl, KTM 68,5<br />

7. Tim Ksienzyk, KTM 65,5<br />

8. Tom Schettler, KTM 63,0<br />

9. Nick Sellahn, KTM 60,5<br />

<strong>10</strong>. Lukas Fiedler, KTM 59,5


Stand (nach 6 von 7 Veranstaltungen<br />

inkl.Gerstetten - 2.8.)<br />

dmsj Deutsche Jugend „Kids“ MX-Meisterschaft<br />

85 ccm:<br />

1. Jeremy Sydow, KTM 150,0<br />

2. Laurenz Falke, Husqvarna 112,0<br />

3. Marnique Appelt, KTM 90,0<br />

4. Lion Florian, KTM 84,0<br />

5. Kurt-Lennart Spranger, KTM 82,5<br />

6. Ben Kobbelt, KTM 82,5<br />

7. Hannes König, KTM 78,0<br />

8. Max Thunecke, KTM 75,5<br />

9. William Söll, KTM 49,0<br />

<strong>10</strong>. Miko Raditsch, KTM 45,5<br />

Stand (nach 5 von 6 Veranstaltungen<br />

inkl. Torgau - 16.8.)<br />

Pokal MX2:<br />

1. Elias Stapel, KTM 83,0<br />

2. Tom Lange, Suzuki 78,0<br />

3. Danny Neubauer, Kawasaki 63,0<br />

4. Oliver Kaas, Honda 57,5<br />

5. Vincent Peter, KTM 57,5<br />

6. Philipp Kloos, Yamaha 51,5<br />

7. Fabian Pries, Yamaha 48,0<br />

8. Fabian Bittel, Suzuki 44,5<br />

9. Steffen Kaiser, Suzuki 41,5<br />

<strong>10</strong>. Marco König, KTM 37,0<br />

Stand (nach 5 von 6 Veranstaltungen<br />

inkl. Ueckermünde - 9.8.)<br />

Pokal Open:<br />

1. Oliver Wolfgang, Kawasaki <strong>10</strong>2,0<br />

2. Richard Leißner, Kawasaki 73,5<br />

3. Jonas Wolf, Husqvarna 72,5<br />

4. Carsten Stark, Kawasaki 69,5<br />

5. Florian Welzenbach, Husqvarna 46,5<br />

6. Björn Feldt, KTM 46,0<br />

7. Xavier Hess, KTM 43,0<br />

8. Toni Wolff, Kawasaki 38,0<br />

9. Robert Riedel, KTM 35,0<br />

<strong>10</strong>. Lucas Millich, Husqvarna 33,5<br />

Stand (nach 5 von 6 Veranstaltungen<br />

inkl. Reutlingen - 26.7.)<br />

Pokal Seitenwagen:<br />

1. Engelbrecht/Hegewald, WHT-KTM 162<br />

2. Hannuschke/Friedrisszyk, VMC 130<br />

3. Reimann/Meyer, D/CH, WHT 98<br />

4. Kutschke/Schmidt, VMC 96<br />

5. Kuhr/Ebert, WSP 53<br />

6. Hey/Neuschl, WHT 51<br />

7. Koch/Koch, WSP 28<br />

8. Müller/Ritzmann, VMC-Husaberg 18<br />

9. Knübben/Lange, WSP 14<br />

<strong>10</strong>. Winkler/Buschmann, MT H <strong>10</strong><br />

ENDURO<br />

WM<br />

(Stand nach 6 von 7 Veranstaltungen<br />

inkl. St. Hubert/B - 11./12.7.)<br />

E1:<br />

1. Eero Remes, FIN, TM 221<br />

2. Christophe Nambotin, F, KTM 212<br />

3. Daniel McCanney, GB, Husqvarna 157<br />

4. Lorenzo Santolino, E, Sherco 153<br />

5. Marc Bourgeois, F, Yamaha 134<br />

6. Simone Albergoni, I, Kawasaki 123<br />

7. Cristobal Guerrero, E, Yamaha <strong>10</strong>1<br />

8. Gianluca Martini, I, Yamaha 83<br />

9. Edward Hübner, D, KTM 71<br />

<strong>10</strong>. Rudi Moroni, I, Sherco 61<br />

E2:<br />

1. Antoine Meo, F, KTM 228<br />

2. Alex Salvini, I, Honda 191<br />

3. Pierre Alexandre Renet, F, Husqvarna 175<br />

4. Loïc Larrieu, F, Sherco 139<br />

5. Jaume Betriu, E, Husqvarna 137<br />

6. Oriol Mena, E, Beta <strong>10</strong>0<br />

7. Deny Philippaerts, I, Beta 87<br />

8. Nicolo Mori, I, KTM 81<br />

9. Romain Dumontier, F, Yamaha 71<br />

<strong>10</strong>. Victor Guerrero, E, KTM 68<br />

E3:<br />

1. Mathias Bellino, F, Husqvarna 217<br />

2. Matthew Phillips, AUS, KTM 193<br />

3. Matti Seistola, FIN, Sherco 163<br />

4. Aigar Leok, EST, TM 146<br />

5. Luis Correia, P, Beta 121<br />

6. Manuel Monni, I, TM 118<br />

7. Jérémy Joly, F, KTM <strong>10</strong>1<br />

8. Antoine Basset, F, GasGas 91<br />

9. Thomas Oldrati, I, Husqvarna 91<br />

<strong>10</strong>. Jonathan Barragan, E, GasGas 62<br />

EJ:<br />

1. Jamie McCanney, GB, Husqvarna 220<br />

2. Giacomo Redondi, I, Beta 183<br />

3. Steve Holcombe, GB, Beta 166<br />

4. Alessandro Battig, I, Honda 141<br />

5. Luis Oliveira, P, Yamaha 1<strong>10</strong><br />

6. Kirian Mirabet, E, KTM <strong>10</strong>6<br />

7. Davide Soreca, I, Beta 88<br />

8. Diogo Ventura, P, GasGas 86<br />

9. Matteo Bresolin, I, KTM 85<br />

<strong>10</strong>. Jérémy Carpentier, F, Honda 68<br />

Youth Cup 125 ccm:<br />

1. Mikael Persson, S, KTM 186<br />

2. Josep Garcia, E, Husqvarna 162<br />

3. Jack Edmondson, GB, KTM 129<br />

4. Luc Maliges, F, KTM 90<br />

5. Luca Garello, F, Yamaha 88<br />

6. David Abgrall, F, Yamaha 58<br />

7. Valerian Debaud, F, Yamaha 56<br />

8. Mirko Spandre, I, KTM 49<br />

9. Jean Baptiste Nicolot, F, Yamaha 48<br />

<strong>10</strong>. Casany Masramon Sergi, E, GasGas 48<br />

(Stand nach 3 von 4 Veranstaltungen<br />

inkl. St. Hubert/B - 11./12.7.) Women:<br />

1. Laia Sanz, E, KTM 120<br />

2. Jane Daniels, GB, Husqvarna 96<br />

3. Jemma Wilson, AUS, Yamaha 69<br />

4. Jessica Gardiner, AUS, Sherco 66<br />

5. Valérie Roche, F, Beta 60<br />

6. Blandine Dufrene, F, KTM 43<br />

7. Jessica Jonsson, S, Kawasaki 41<br />

8. Samantha Tichet, F, KTM 21<br />

9. Amanda Mastin, USA, Beta 15<br />

DM<br />

(Stand nach 5 von <strong>10</strong> Veranstaltungen<br />

inkl. Burg - 22./23.8.)<br />

Championat:<br />

1. Dennis Schröter, Husqvarna 387<br />

2. Davide von Zitzewitz, KTM 346<br />

3. Edward Hübner, KTM 346<br />

4. Andreas Beier, Husqvarna 333<br />

5. Björn Feldt, KTM 315<br />

6. Christian Weiß, KTM 3<strong>10</strong><br />

7. Sascha Meyhoff, Beta 280<br />

8. Nick Emmrich, Husqvarna 266<br />

9. Jonathan Rosse, Yamaha 262<br />

<strong>10</strong>. Bruno Wächtler, KTM 238<br />

<strong>Enduro</strong>1:<br />

1. Edward Hübner, KTM 125<br />

2. Jonathan Rosse, CH, Yamaha <strong>10</strong>4<br />

3. Daniel Hänel, Kawasaki 94<br />

4. Martin Kradorf, KTM 82<br />

5. Sascha Eckert, TM 79<br />

6. Derrick Görner, Husqvarna 66<br />

7. Christian Täufer, GasGas 41<br />

8. Maik Schubert, KTM 41<br />

9. Sven Marker, KTM 25<br />

<strong>Enduro</strong>2:<br />

1. Andreas Beier, Husqvarna 151<br />

2. Davide von Zitzewitz, KTM 122<br />

3. Sascha Meyhoff, Beta 92<br />

4. Nick Emmrich, Husqvarna 84<br />

5. Marco Neubert, Honda 76<br />

6. Bruno Wächtler, KTM 75<br />

7. Nico Rambow, KTM 59<br />

8. Kai-Arne Petruck, Husqvarna 59<br />

9. Steffen Haag, KTM 52<br />

<strong>10</strong>. Markus Ludwig, GasGas 50<br />

<strong>Enduro</strong>3:<br />

1. Dennis Schröter, Husqvarna 125<br />

2. Björn Feldt, KTM <strong>10</strong>6<br />

3. Christian Weiß, KTM <strong>10</strong>4<br />

4. Paul Roßbach, KTM 85<br />

5. Kevin Lindner, Honda 76<br />

6. Marc Neumann, TM 63<br />

7. Pascal Springmann, Beta 62<br />

8. Sirko Bühnemann, GasGas 59<br />

9. Gerrit Helbig, KTM 58<br />

<strong>10</strong>. Maik Scheffler, Husqvarna 46<br />

Junioren-Pokal:<br />

1. Nico Busch, KTM 119<br />

2. Yanik Spachmüller, KTM 111<br />

3. Yannik Mosch, Sherco 88<br />

4. Felix Martin, KTM 86<br />

5. Georg Streichsbier, Husqvarna 73<br />

6. Alexander Gehlert, KTM 65<br />

7. Philipp Müller, Husqvarna 54<br />

8. Roland Diepold, Husaberg 45<br />

9. Luca Schäfer, Beta 35<br />

<strong>10</strong>. Lars Siekmann, Beta 34<br />

SUPERMOTO<br />

WM<br />

(Stand nach 6 von 7 Veranstaltungen<br />

inkl. Chachagüi/COL - 2.8.)<br />

S1:<br />

1. Thomas Chareyre, F, TM 253<br />

2. Ivan Lazzarini, I, Honda 240<br />

3. Pavel Kejmar, CZ, Husqvarna 211<br />

4. Lukas Höllbacher, A, Husqvarna 206<br />

5. Mauno Hermunen, FIN, TM 188<br />

6. Christian Ravaglia, I, Honda 170<br />

7. Devon Vermeulen, NL, KTM 149<br />

8. Massimiliano Verderosa, I, Honda 140<br />

9. Asseri Kingelin, FIN, Honda 135<br />

<strong>10</strong>. Teo Monticelli, I, Honda 135<br />

EM<br />

(Stand nach 5 von 6 Veranstaltungen<br />

inkl. Catalunya Villena/E - 12.7.)<br />

ES2:<br />

1. Marc Reiner Schmidt, D, TM 247<br />

2. Fabrizio Bartolini, I, Honda 167<br />

3. Diego Monticelli, I, Honda 162<br />

4. Toni Klem, FIN, TM 157<br />

5. Giovanni Bussei, I, TM 150<br />

6. Mattia Martella, I, KTM 144<br />

7. David Gimenez, E, Suzuki 133<br />

8. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 116<br />

9. Lorenzo Lapini, I, Honda 97<br />

<strong>10</strong>. Joan Llados, E, Aprilia 93<br />

Ferner:<br />

19. Philipp Prestel, D/CH, KTM 22<br />

27. Marcel Baumgartner, CH, Husqvarna 14<br />

36. Lucien Reynaud, CH, Husqvarna 6<br />

DM<br />

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen<br />

inkl. Schaafheim - 25./26.7.)<br />

S1:<br />

1. Lukas Höllbacher, A, Husqvarna 238<br />

2. André Plogmann, Suzuki 197<br />

3. Markus Volz, Husqvarna 166<br />

4. Markus Class, Husqvarna 153<br />

5. Michael Herrmann, Suzuki 151<br />

6. Manuel Hagleitner, A, KTM 134<br />

7. Rudolf Bauer, A, KTM 133<br />

8. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 123<br />

9. Philipp Prestel, KTM 116<br />

<strong>10</strong>. Robert Gattinger, A, KTM 115<br />

N2 - DMSB Supermoto-Pokal:<br />

1. Kai Vogt, Suzuki 214<br />

2. Luca Lier, Husqvarna 204<br />

3. Michael Kartenberg, KTM 196<br />

4. Peter Mayerbüchler, KTM 192<br />

5. Peter Banholzer, Yamaha 164<br />

6. Toni Trusch, KTM 132<br />

7. Daniel Dechent, Husqvarna 128<br />

8. Max Banholzer, Yamaha 116<br />

9. Denis Chadrysiak, KTM <strong>10</strong>6<br />

<strong>10</strong>. Sebastian Dechent, Husqvarna 96<br />

P3 - Deutscher Supermoto-Pokal:<br />

1. Maximilian Kofler, A, Husqvarna 214<br />

2. Steffen Hiemer, Yamaha 182<br />

3. Till Goldenstein, Suzuki 176<br />

4. Laura Höllbacher, A, Husqvarna 172<br />

5. Tobias Hiemer, Yamaha 126<br />

6. Tim Crhak, Kawasaki <strong>10</strong>6<br />

7. Andreas Roller, Suzuki <strong>10</strong>4<br />

8. Christian Carl, Suzuki <strong>10</strong>2<br />

9. Tobias Gattermaier, A, KTM 98<br />

<strong>10</strong>. Florian Zilz, Suzuki 94<br />

S3 - ADAC Supermoto Trophy:<br />

1. Nick Seeger, KTM 240<br />

2. Kevin Wüst, Kawasaki 216<br />

3. Kai Riemer, Honda 184<br />

4. Julia Prestel, KTM 174<br />

5. Lucas Geitner, KTM 32<br />

T4 Nord - ADAC Supermoto Trophy<br />

(nach Harzring):<br />

1. Dennis Köchy, TM 122<br />

2. Carolin Wietig, TM 115<br />

3. Alex Breuker, Suzuki <strong>10</strong>3<br />

4. Giovanni Battani, I, Suzuki 86<br />

5. Benjamin Francuz, TM 85<br />

6. Johannes Brenner, Suzuki 77<br />

7. Benjamin Rüffer, Husaberg 77<br />

8. Heiko Stieber, KTM 74<br />

9. Lucas Woller, KTM 68<br />

<strong>10</strong>. Patrick Pady, KTM 65<br />

T4 Süd - ADAC Supermoto Trophy<br />

1. Christof Bartsch, TM 125<br />

2. Sven Kromer, Honda 123<br />

3. Diogo Almeida, P, TM 111<br />

4. Nils Mittrach, Honda 98<br />

5. Tibor Zieres, KTM 96<br />

6. Niko Haubensack, Suzuki 90<br />

7. Carsten Kögel, Husqvarna 80<br />

8. Lukas Kögel, Husqvarna 74<br />

9. Thomas Schlett, Husqvarna 71<br />

<strong>10</strong>. Peter Kriegenhofer 62<br />

Ü40 Supermoto Cup (nach Harzring):<br />

1. Steffen Jung, Suzuki 191<br />

2. Christian Klipfel, KTM 185<br />

3. Phil Gee, GB, TM 118<br />

4. Ingo Ruh, Husqvarna 113<br />

5. Matthias Bremer, Suzuki <strong>10</strong>9<br />

6. Harald Wirtz, Suzuki <strong>10</strong>4<br />

7. Karsten Zimmermann 89<br />

8. Martin Hensellek, TM 80<br />

9. Ernst Welf, Kawasaki 72<br />

<strong>10</strong>. Paul Wijgarts, KTM 69


VORSCHAU<br />

MOTOCROSS ENDURO 11/<strong>2015</strong><br />

SPEZIAL:<br />

Welches ist das beste E2-Motorrad aus dem Hause<br />

Husqvarna: TE 250 - FE 350 - FE 450?<br />

Dauertest: Sherco 250 SE-R<br />

PRÄSENTATION Honda MX-Modelle 2016<br />

MOTOCROSS DMV BRC 2-Takt-Cup Finale Wolfshausen<br />

VERBÄNDE Regionale MX- und <strong>Enduro</strong>-Serien<br />

GCC 6. Lauf in Schefflenz + letzter Lauf in Bühlertann<br />

KOLUMNEN Davide von Zitzewitz • Eddi Hübner • Philipp Müller<br />

MOTOCROSS ENDURO<br />

11/<strong>2015</strong> - NOVEMBER<br />

ERSCHEINT AM 22.<strong>10</strong>.<br />

AN EUREM KIOSK<br />

IMPRESSUM<br />

Ziegler Verlags GmbH<br />

<strong>Motocross</strong> <strong>Enduro</strong><br />

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Ziegler Verlags GmbH<br />

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Gerichtsstand Hanau<br />

Geschäftsführer: Stefan Ziegler<br />

Gesamtanzeigenleitung: Dieter Ziegler<br />

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Akquisition: Nadine Pfeiffer, Uwe Laurisch<br />

Anzeigenpreisliste Nr. 45/15<br />

Bei Anzeigenaufträgen aus dem Ausland<br />

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Redaktionsleiterin:<br />

Brigitte Geyer-Bernhardt<br />

Redaktionsassistentin: Gaby Gasche<br />

Layout: Uwe Laurisch<br />

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Berichterstatter und Fotografen:<br />

Marko Barthel, Marco Burkert,<br />

Uwe Laurisch<br />

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Druck und Verarbeitung:<br />

Brühlsche Universitätsdruckerei<br />

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Vertrieb:<br />

IPS Pressevertrieb GmbH, Meckenheim.<br />

Nachdruck nur mit ausdrücklicher Genehmigung<br />

des Verlages unter voller Quellenangabe.<br />

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Gründen gekürzt werden. Die Zeitschrift<br />

und alle Beiträge sind urheberrechtlich<br />

geschützt. Veröffentlichungen,<br />

auch auszugsweise, nur mit der Genehmigung<br />

der Redaktion. Namentlich gekennzeichnete<br />

Beiträge geben nicht unbedingt<br />

die Meinung der Redaktion wieder.<br />

82<br />

MCE<br />

Oktober '15


www.husqvarna-motorcycles.com<br />

Photo: R. Schedl<br />

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, immer Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!<br />

Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.<br />

NIE WAR ES EINFACHER,<br />

SO SCHNELL ZU SEIN.<br />

In einer Zeit, in der der süßliche Duft der Zweitaktgemische an den Rennstrecken immer seltener wird, ist<br />

Husqvarna Motorcycles besonders stolz darauf, Design, Entwicklung und Innovation seiner Bikes auf eine neue<br />

Entwicklungsstufe zu heben. Die 2016er Generation der Husqvarna 2-Takt <strong>Motocross</strong> Motorräder begeistert<br />

durch eine zeitlose Verbindung alter Werte mit modernster Technik.<br />

Stand 08/15<br />

HUSQVARNA HÄNDLER: 01917 Kamenz, Zweiradtechnik Huke, Tel. 03578/301676 | 02763 Eckartsberg, Zweirad-Donath, Tel. 03583/570915 | 03249 Sonnewalde, <strong>Enduro</strong>sport Sonnewalde GbR,<br />

Tel. 035323/686015 | 04654 Frohburg, Neubert Racing Shop, Tel. 034348/559<strong>10</strong> | 06333 Hettstedt, Moto Cross <strong>Enduro</strong> Shop Böttcher, Tel. 03476/8<strong>10</strong>087 | 06889 Lutherstadt Wittenberg, Teuber<br />

Motorsport Tel. 03491/661229 | 07819 Dreitzsch, Zweirad Pfeil, Tel. 036481/23093 | 09127 Chemnitz, Motorrad Köthe KG, Tel. 0371/267163 | 09405 Zschopau, Team Sturm Zschopau, Tel.<br />

03725/82530 | 12683 Berlin, Christoph Lessing, Tel. 030/52698444 | 14929 Treuenbrietzen, Arco Neumann, Tel. 033748/70251 | 17192 Waren, MX-Treff Zweiradsport, Tel.<br />

03991/182025 | 17291 Prenzlau, Zweirad-Center Kunkel GbR, Tel. 03984/802680 | 19230 Pritzier, MX-Store 96, Tel. 038856/37650 | 26524 Hage, HM-Racing, Tel. 04931/9301115 |<br />

27356 Rotenburg, enduroX Richter, Tel. 04261/6826 | 29320 Hermannsburg, Kiedrowski Racing, Tel. 05052/912798 | 29593 Schwienau, Motorrad Technik Melzingen, Tel. 05822/1399 |<br />

30938 Burgwedel, Dirt Bike Service, Tel. 05084/92300 | 33739 Bielefeld-Jöllenbeck, Bergos Racing, Tel. 05206/70373 | 37284 Bischhausen, Zweirad Wills, Tel. 05658/9238855 |<br />

38112 Braunschweig, e-coplan GbR, Tel. 0531/22501<strong>10</strong>2 | 39<strong>10</strong>8 Magdeburg, Moto Fink, Tel. 0391/7327525 | 46286 Dorsten, Richard Fritsche Zweiradtechnik, Tel. 02369/7419530 |<br />

47546 Kalkar, Twenty Suspension, Tel. 02824/976763 | 49143 Osnabrück, Fahrzeug-Center Schriewer GmbH, Tel. 05402/64280 | 5<strong>10</strong>69 Köln, Moto Rumpf GmbH, Tel. 0221/605686 |<br />

53894 Mechernich, Rasch Racing KG, Tel. 02256/958975 | 57644 Hattert, Motoshop-Vohl, Tel. 02662/4827 | 64347 Griesheim, Fahrzeugbau Nothnagel GmbH, Tel. 06155/83820 |<br />

66839 Schmelz, Bodo Schmidt GmbH & Co. KG, Tel. 06887/90<strong>10</strong>90 | 71364 Winnenden, MPS Zweiradcenter, Tel. 07195/73723 | 73560 Böbingen, MH Motorräder GmbH, Tel. 07173/92321 |<br />

74252 Massenbachhausen, <strong>Enduro</strong> Koch, Tel. 07138/813393 | 74372 Sersheim, MSR-Einspurfahrzeuge GbR, Tel. 07042/840080 | 75393 Ostelsheim, AIO Motorsport, Tel. 07033/4060766 |<br />

78052 VS-Marbach, MXR-Bikes GbR, Tel. 07721/908200 | 80807 München, HSO GmbH, Tel. 089/309053740 | 82435 Bad Bayersoien, Mo-Sport Ammertal, Tel. 08867/9139653 |<br />

83301 Traunreut, Moto-Sport Handels AG, Tel. 08669/8660 | 84051 Essenbach/Oberahrain, Streifeneder Motorrad-Team, Tel. 08703/91777 | 85055 Ingolstadt, Motorradzentrum Ingolstadt,<br />

Tel. 0841/99350800 | 85748 Garching b. München, KawaMotor Motorradvertriebs GmbH, Tel. 089/302080 | 86316 Friedberg-West, Motorräder Schreiz, Tel. 0821/3499752 |<br />

86720 Nördlingen, Motorrad Dürr, Tel. 09081/8050181 | 87616 Marktoberdorf, Motorrad Waldmann, Tel. 08342/899704 | 88074 Meckenbeuren, Bike Store Danckert, Tel. 07542/1290 |<br />

90559 Burgthann, BSN-Racing GbR, Tel. 09183/9029494 | 94469 Deggendorf, RiMoTec, Tel. 0991/299594 | 95666 Mitterteich, TG Motorsport, Tel. 09633/2793 | 96237 Ebersdorf b. Coburg,<br />

Buchholz <strong>Enduro</strong>sport, Tel. 09562/403372 | 97516 Oberschwarzach, Motorrad Welink, Tel. 09382/319<strong>10</strong>71 | 98587 Steinbach-Hallenberg, Motozentrum Haselgrund, Tel. 036847/50687


Foto: R. Schedl<br />

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Die KTM 350 EXC-F hat alles, was man für den <strong>Enduro</strong>-Erfolg<br />

braucht! Sie ist so leicht und agil wie ein 250er 4-Takt-Bike<br />

und bietet gleichzeitig immer genügend Power sowie ein Drehmoment,<br />

das es mit den Wettbewerbern aus der 450er-Klasse<br />

aufnehmen kann. WWW.KTM.COM<br />

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!<br />

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