Motocross Enduro Ausgabe 7/2016

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2017 lässt grüßen
Es ist wieder einmal soweit. Die Technikbegeisterten unter euch können die kommenden Monate kaum erwarten. Wir kennen das, denn auch unsere Redakteure sitzen in den folgenden Wochen auf heißen Kohlen. Warum?, dürfte sich nun der ein oder andere fragen. Nun, diese Frage sei schnell beantwortet. Die neuen Modelle kommen! Der jährliche Hype aller Hersteller hat begonnen und der Run auf die 2017er Modell-Präsentationen ist eingeleitet...

JULI

2016


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EDITORIAL

2017 lässt grüßen

Es ist wieder einmal soweit. Die Technikbegeisterten

unter euch können die kommenden Monate

kaum erwarten. Wir kennen das, denn auch unsere

Redakteure sitzen in den folgenden Wochen auf heißen

Kohlen. Warum?, dürfte sich nun der ein oder

andere fragen. Nun, diese Frage sei schnell beantwortet.

Die neuen Modelle kommen! Der jährliche

Hype aller Hersteller hat begonnen und der Run auf

die 2017er Modell-Präsentationen ist eingeleitet.

KTM präsentierte seine neue EXC-Modellreihe bereits

Mitte Mai der Fachpresse und brachte sogleich

einige Neuheiten an den Start. Leider, und das dürfen

wir an dieser Stelle schon vorwegnehmen, lässt

die Einspritzanlage bei den großen Zweitaktern

noch auf sich warten. Was kann da noch kommen?

Eine durchaus berechtigte Frage, auf die wir selbst

gespannt waren. Neben schon fast obligatorischen

Gewichtseinsparungen hier und da, überraschte

KTM dann doch mit dem ein oder anderen unerwarteten

Gimmick. Man denkt sich immer, was wollen

die Hersteller denn noch alles verändern oder verbessern?

Klar, mehr Leistung bei noch geringerem

Gewicht, das will jeder. Aber irgendwann muss das

Maximum doch erreicht sein, oder etwa nicht? Die

Entwicklungsabteilung der Österreicher hat jedenfalls

wieder einmal ganze Arbeit geleistet, das berichtete

unser Testchef Marko Barthel bereits kurz

nach der Präsentation im spanischen Les Comes.

Was genau die Jungs aus Mattighofen in den neuen

2017er Bikes verbaut haben, teilt euch Marko in

Wort und Bild wenige Seiten weiter mit.

Höchst erfreuliche Nachrichten haben uns auch in

Sachen GasGas-Modelle erreicht. Dank des neuen

Investors Torrot Electric erhielt man grünes Licht

und produziert endlich wieder reinrassige Sportenduros.

Lange war es still um den Motorradhersteller

aus Spanien, denn mit Beginn des Insolvenzverfahrens

folgte der Produktionsstopp im Hause GasGas.

Aber all dies ist nun Vergangenheit, die Bänder rollen

wieder und demzufolge auch die ersten Modelle

des Jahrgangs 2017. Mirko Anders von RMA Racing

stellte uns freundlicherweise die nagelneue Gas-

Gas EC 300 zur Verfügung. Mit diesem Racer bewaffnet,

leiten wir die neue Testsaison ein und haben

die wilde Spanierin durch die Stierkampfarena geführt.

Wenn wir von Investoren, Übernahme und neuen

Modellen sprechen, kommen wir um die Marke

SWM nicht herum. Speedy Working Motors war zu

jener Zeit eine legendäre italienische Motorradmarke

im Endurosport. In der neueren Zeitrechnung ist

diese Marke nur noch wenigen bekannt, das kann,

beziehungsweise soll sich jedoch ändern. Dass

SWM wieder Motorräder baut, ist kein Geheimnis,

wie sich solch ein Bike fährt, allerdings schon. Aber

auch hier können wir Abhilfe schaffen, denn Alexander

Stephan hatte die Ehre, eine RS 650 R im praktischen

Einsatz zu testen.

Natürlich gehen auch die Racing-Freunde unter

euch nicht leer aus, denn in dieser Ausgabe haben

wir neben der Enduro-Weltmeisterschaft in Griechenland

auch die Motocross-Grand-Prix in Italien,

Spanien und Frankreich gepackt. Hinzu gesellt sich

das ADAC MX Masters Möggers und das berühmte

Red Bull Hare Scramble, die Mutter aller heutigen

Extreme-Enduro-Events.

Das Redaktionsteam wünscht euch viel Spaß beim

Lesen.

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MCE

Juli '16


INHALT

Juli 2016

PRÄSENTATION

14 KTM-EXC-Modelle 2017

TESTS

22 SWM RS 650 R

30 GasGas EC 300 Racing 2017

X-TREME-ENDURO

36 Erzberg Rodeo

MOTOCROSS

44 WM: Pietramurata/I

46 WM: Talavera de la Reina/E

48 WM: St. Jean d’Angély/F

50 ADAC MX Masters Möggers

52 ADAC MX Masters Aichwald

54 WM Seitenwagen: Schopfheim/D

56 Verbände

62 Rockstar Kiedrowski Racing Team

CROSS-COUNTRY

64 Triptis

ENDURO

66 WM: Grevena/GR

69 Kolumne Edward Hübner

70 Kolumne Maria Franke

RUBRIKEN

3 Editorial

6 Facts

10 Produkte

42 Poster: Erzberg Rodeo

72 Bike and Parts

76 Notizen/Termine

78 Events/Vorschauen

80 Standings

82 Vorschau August 2016/ Impressum

Die digitale Ausgabe eurer MOTOCROSS ENDURO

könnt ihr als Abonnent uneingeschränkt nutzen,

wenn ihr eure Abonummer und das dazugehörige

Passwort vom Adressaufkleber nutzt

(www.mce-online.de)

Im MOTOCROSS-ENDURO-Webkiosk könnt ihr

ausgewählte Tests online nachlesen

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SEITE 14

KTM-EXC-Modelle 2017


FACTS

Ken Roczen (links) führt die AMA Nationals nach zwei Siegen an, Ryan Dungey (rechts) holte

in Glen Helen den Tagessieg, verletzte sich in Hangtown und fällt mehrere Wochen aus

AMA-MX Hangtown:

Roczen gewinnt Outdoor-Auftakt

Für den Thüringer hätte es beim ersten Lauf der Lucas Oil Pro Motocross Championship

in Hangtown nicht besser laufen können. Sowohl den ersten als auch

den zweiten Lauf konnte Ken Roczen zu seinen Gunsten entscheiden. Der Suzuki-Pilot

präsentierte sich überaus nervenstark und trieb sein Arbeitsgerät energisch

voran. Durchgang 1 war geprägt von einer hektischen Startphase, in der

sich Roczen zunächst unter den Topfünf befand, jedoch schnell nach vorne fahren

konnte. Auch der zweite Lauf gestaltete sich ähnlich. Nachdem Roczen die

Führung innehatte, gab es für ihn kein Halten mehr. Mit einer furiosen Leistung

ließ er seiner Konkurrenz keine Chance und fuhr zum Gesamtsieg. Supercross-

Champion Ryan Dungey fand in Hangtown kein Mittel, um Roczen ernsthaft in

Schwierigkeiten zu bringen. Der KTM-Star musste sich mit zwei 2. Plätzen zufriedengeben.

Zwar kein schlechtes Ergebnis, dennoch dürfte sich der amtierende

Outdoor-Champion mehr erhofft haben. Im Kampf um Gesamtrang 3 fuhr Blake

Baggett im ersten Lauf erstaunlich gut und belegte Platz 3 hinter Dungey. Später

hatte Baggett allerdings Pech und stürzte im zweiten Lauf schwer, konnte das

Rennen zwar noch beenden, musste aber im Anschluss medizinisch behandelt

werden. Die spätere Diagnose: Schlüsselbeinbruch! Damit sollte sich der Auftakt

in Hangtown für das Yoshimura-Suzuki-Team zum Desaster entwickeln.

Denn vorangegangen war ein Crash von James Stewart im ersten Lauf, bei dem

er sich die Schulter ausgekugelt hatte und somit komplett ausgefallen war. Den

letzten Podiumsplatz schnappte sich schließlich Eli Tomac mit einem 4/4-Resultat.

• Text: Marco Burkert; Foto: Suzuki

AMA Nationals - 1. Lauf - Hangtown, Sacramento/CA - 21.5.2016 - Gesamtergebnisse - 450 ccm: 1. Ken

Roczen, D, Suzuki (1/1); 2. Ryan Dungey, KTM (2/2); 3. Eli Tomac, Kawasaki (4/4); 4. Jason Anderson,

Husqvarna (6/3); 5. Trey Canard, Honda (7/5); 6. Cole Seely, Honda (5/10); 7. Justin Barcia, Yamaha (10/6);

8. Marvin Musquin, F, KTM (9/7); 9. Josh Grant, Kawasaki (8/8); 10. Phil Nicoletti, Yamaha (11/9).

250 ccm: 1. Joey Savatgy, Kawasaki (1/1); 2. Alex Martin, Yamaha (8/2); 3. Cooper Webb, Yamaha (4/5);

4. Aaron Plessinger, Yamaha (9/3); 5. Jeremy Martin, Yamaha (3/9); 6. Jessy Nelson, KTM (7/6); 7. Jordon

Smith, Honda (2/16); 8. Austin Forkner, Kawasaki (13/7); 9. Tristan Charboneau, Honda (6/14); 10. Mitchell

Oldenburg, KTM (11/10).

Ferner: 18. Arnaud Tonus, CH, Kawasaki (22/15).

AMA-MX Glen Helen:

Dungey mit Tagessieg –

Roczen verteidigt Red Plate

Der zweite Lauf zur Lucas Oil Pro Motocross Championship versprach schon von

vornherein spannend zu werden. Der Thüringer Ken Roczen reiste nach seinem

Doppelerfolg aus dem Auftakt als Meisterschaftsführender an. Natürlich wollten

seine Konkurrenten hier einen weiteren Erfolg des Suzuki-Piloten unterbinden.

Aus gutem Grund, denn Roczen legte im ersten Lauf eine hervorragende

Performance an den Tag. Der Start lief nicht optimal, davon ließ sich der Suzuki-

Pilot aber nicht beeindrucken. Innerhalb weniger Runden kam es zum Spitzenduell

zwischen Ryan Dungey und Roczen, mit dem besseren Ende für den Thüringer.

Kurz vor Ende der Renndistanz dann der Schock, die Luftgabel an Roczens

Suzuki verlor ihre Dämpfungswirkung. Mit viel Fahrkönnen gelang es Roczen

letztendlich einen respektablen 4. Rang ins Ziel zu retten. „Ich konnte nichts anderes

tun, als den Schaden so gering wie möglich zu halten. Platz 4 ist auf jeden

Fall besser als ein Totalausfall“, so Roczen. Indes gewann Dungey den ersten

Lauf vor seinem Buddy Jason Anderson und Eli Tomac. Sichtlich sauer über die-

sen „verschenkten“ Sieg, revanchierte sich Roczen im zweiten Durchgang mit

einem Start-Ziel-Sieg und fuhr seine Konkurrenten in Grund und Boden. Dungey

fand kein probates Mittel gegen den Suzuki-Piloten und begnügte sich mit Platz

2, im Wissen, damit den Tagessieg in der Tasche zu haben. Roczen verteidigte

trotz seines technischen Problems die Gesamtführung in der Meisterschaft,

auch wenn er nur 2 magere Pünktchen Vorsprung gegenüber Dungey hat.

• Text: Marco Burkert; Foto: KTM/S. Cudby

AMA Nationals - 2. Lauf - Glen Helen, San Bernardino/CA - 28.05.2016 - Gesamtergebnisse - 450 ccm: 1. Ryan

Dungey, KTM (1/2); 2. Ken Roczen, D, Suzuki (4/1); 3. Eli Tomac, Kawasaki (3/3); 4. Jason Anderson,

Husqvarna (2/5); 5. Trey Canard, Honda (7/4); 6. Josh Grant, Kawasaki (6/6); 7. Cole Seely, Honda (5/10);

8. Phil Nicoletti, Yamaha (11/9); 9. Marvin Musquin, F, KTM (9/11); 10. Broc Tickle, Suzuki (8/13).

250 ccm: 1. Alex Martin, Yamaha (2/2); 2. Jeremy Martin, Yamaha (4/1); 3. Cooper Webb, Yamaha (1/4);

4. Austin Forkner, Kawasaki (3/5); 5. Aaron Plessinger, Yamaha (5/6); 6. Jessy Nelson, KTM (13/3); 7. Joey

Savatgy, Kawasaki (9/7); 8. Zach Osborne, Husqvarna (8/8); 9. RJ Hampshire, Honda (6/11); 10. Martin Davalos,

Husqvarna (14/9).

Ferner: 12. Arnaud Tonus, CH, Kawasaki (10/15).

AMA-MX Lakewood:

Roczen mit Doppelsieg –

Dungey fällt verletzt aus

Der Thüringer Ken Roczen dominierte den dritten Lauf zur Lucas Oil Pro Motocross

Championship und konnte sich mit einem Doppelerfolg in der Meisterschaft

ordentlich Lorbeeren verdienen. Roczen konnte schon im ersten Lauf seine

Dominanz unter Beweis stellen, indem er mit einem glasklaren Start-Ziel-

Sieg allen um die Ohren fuhr. Etwas mehr Arbeit hatte das Ausnahmetalent im

zweiten Lauf, denn hier ging Trey Canard als Startsieger hervor, während

„K-Roc“ im Gedränge etwas an Boden verlor. Vollkommen auf Sieg gepolt,

schnappte sich der Suzuki-Pilot binnen weniger Runden die vor ihm fahrenden

Konkurrenten inklusive des zu diesem Zeitpunkt führenden Cole Seely. Mit freier

Bahn nach vorn wuchs sein Vorsprung stetig an, bis Roczen die Ziellinie erneut

als Sieger überquerte. Mit diesem Doppelerfolg gelang es ihm, den Meisterschaftsvorsprung

um 12 Zähler gegenüber Ryan Dungey auszubauen. Letzterer

musste im zweiten Lauf während des Startgetümmels einen Sturz hinnehmen,

der weitreichende Folgen haben sollte. Zunächst konnte Dungey das Rennen

fortsetzen und sich durch das komplette Feld bis auf Platz 4 vorarbeiten,

nachdem er durch den erwähnten Crash weit zurückgefallen war. In der Folgewoche

gab KTM allerdings bekannt, dass sich Dungey bei diesem Unfall einen

Wirbelbruch (C6) zugezogen habe und bis zu acht Wochen ausfällt. Eine bittere

Pille für den hochmotivierten US-Star, der in dieser Zeit mehrere Rennen verpassen

wird. • Marco Burkert

AMA Nationals - 3. Lauf - Thunder Valley, Lakewood/CO - 4.6.2016 - Gesamtergebnisse - 450 ccm: 1. Ken

Roczen, D, Suzuki (1/1); 2. Ryan Dungey, KTM (2/4); 3. Eli Tomac, Kawasaki (5/2); 4. Cole Seely, Honda

(6/3); 5. Trey Canard, Honda (3/6); 6. Josh Grant, Kawasaki (4/7); 7. Justin Barcia, Yamaha (11/8); 8. Matt

Bisceglia, Suzuki (10/10); 9. Christophe Pourcel, F, Husqvarna (8/12); 10. Justin Bogle, Honda (7/13).

Stand (nach 3 von 12 Veranstaltungen): 1. Roczen, 143 Punkte; 2. Dungey, 131; 3. Tomac, 114; 4. Canard, 97;

5. Seely, 89; 6. Grant, 88; 7. Jason Anderson, Husqvarna, 73; 9. Barcia, 62; 10. Broc Tickle, Suzuki, 50.

250 ccm: 1. Joey Savatgy, Kawasaki (2/1); 2. Jeremy Martin, Yamaha (1/3); 3. Alex Martin, Yamaha (8/2);

4. Zach Osborne, Husqvarna (4/6); 5. Cooper Webb, Yamaha (3/8); 6. Martin Davalos, Husqvarna (7/5);

7. Jordon Smith, Honda (5/12); 8. Shane McElrath, KTM (12/7); 9. Austin Forkner, Kawasaki (17/4); 10. Mitchell

Harrison, Yamaha (11/11).

Ferner: 13. Arnaud Tonus, CH, Kawasaki (18/9).

Stand (nach 3 von 12 Veranstaltungen): 1. Savatgy, 123 Punkte; 2. J.Martin, 120; 3. A.Martin, 114; 4. Webb,

110; 5. Aaron Plessinger, Yamaha, 81; 6. Forkner, 80; 7. Osborne, 78; 8. Jessy Nelson, KTM, 65; 9. RJ Hampshire,

Honda, 59; 10. Smith, 52.

Ferner: 17. Tonus, 38.

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Termine SX-WM 2017

7.1. Angel Stadium Anaheim, Kalifornien, USA; 14.1. Petco Park San Diego, Kalifornien,

USA; 21.1. Angel Stadium Anaheim, Kalifornien, USA; 28.1. University of

Phönix Stadium Glendale, Arizona, USA; 4.2. O.co Coliseum Oakland, Kalifornien,

USA; 11.2. AT&T Stadium Arlington, Texas, USA; 18.2. U.S. Bank Stadium

Minneapolis, Minnesota, USA; 25.2. Georgia Dome Atlanta, Georgia, USA; 4.3.

Rogers Centre Toronto, Ontario, Kanada; 11.3. Daytona Speedway Daytona, Florida,

USA; 18.3. Lucas Oil Stadium Indianapolis, Indiana, USA; 25.3. Ford Field

Detroit, Michigan, USA; 1.4. The Dome at America’s Center St. Louis, Missouri,

USA; 8.4. CenturyLink Field Seattle, Washington, USA; 22.4. Rice-Eccles Stadium

Salt Lake City, Utah, USA; 29.4. MetLife Stadium East Rutherford, New Jersey,

USA; 6.5. Sam Boyd Stadium Las Vegas, Nevada, USA.

Marcus Schiffer wird Cheftrainer

der Nationalmannschaft

Nach der Vorstellung des neuen

Teamchefs Wolfgang Thomas gibt es

weitere News im Team der deutschen

Motocross-Nationalmannschaft.

Das Team wird ab sofort von

Marcus Schiffer (28) betreut, der die

Fahrer als Cheftrainer unterstützt.

Zu den Aufgaben des Ex-Team-Weltmeisters

zählen unter anderem die

Fahrstilanalyse und Trainingstipps.

Mit dem gebürtigen Kölner haben

die Piloten des Team Germany einen

sehr erfahrenen Profi an ihrer Seite,

von dessen langjähriger Erfahrung

sie in der Vorbereitung auf das „FIM

Motocross der Nationen“ im italienischen

Maggiora am 24. und 25.

September 2016 umfassend profitieren

können. Teamchef Wolfgang

Thomas zeigte sich über die professionelle

Verstärkung in der deutschen

MX-Nationalmannschaft begeistert

und sagte: „Marcus kann

vor allem den jüngeren Fahrern in

unserem Kader viel Hilfreiches vermitteln.

Im vergangenen Jahr hat er

das Team bereits in Ernée unterstützt

und nun freuen wir uns, dass wir ihn als Cheftrainer für uns gewinnen

konnten. Er ist auf jeden Fall eine große Bereicherung und wird den Jungs natürlich

auch in Maggiora mit Rat und Tat zur Seite stehen.“ Schiffer selbst ist von

2004 bis einschließlich 2013 bei der beliebten Highlight-Veranstaltung als Mitglied

der deutschen Motocross-Nationalmannschaft an den Start gegangen.

2012 wurde der 28-Jährige gemeinsam mit Max Nagl (28) und Ken Roczen (22)

MXoN-Weltmeister und holte damit die begehrte Chamberlain-Trophäe erstmals

nach Deutschland. Vor zwei Jahren nahm die Motocrosskarriere des 28-Jährigen

kurz vor dem Motocross der Nationen im lettischen Kegums ein jähes Ende.

Schiffer war bei der Abschlussveranstaltung des ADAC MX Masters im Talkessel

von Teutschenthal unglücklich gestürzt und nahm seither nicht mehr aktiv an

Prädikatsrennen teil. Der Nordrhein-Westfale, der mittlerweile in Weilerswist

lebt, hatte seine Karriere als Motocrosser vor zwei Jahren beendet und engagiert

sich seitdem in der Nachwuchsförderung. Im vergangenen Jahr hat er seine

Trainerlizenz gemacht. „Es ist ein tolles Gefühl, mein Wissen weiterzugeben und

meine Begeisterung für diesen Sport an die jüngere Generation zu vermitteln“,

so der Ex-Profi. • Text: ADAC; Foto: Steve Bauerschmidt

Brian Hsu schon wieder verletzt

Das Ausnahmetalent Brian Hsu konnte nach einer sechs Monate langen Verletzungspause

beim geplanten Comeback im Rahmen des ADAC MX Masters in

Möggers endlich wieder auf sein Arbeitsgerät steigen. Hsu betrachtete diesen

Lauf als „Versuch“, denn ganz ohne Risiko war der Auftritt schon im Vorfeld

nicht. Seine Handgelenksverletzung sei noch nicht zu 100% ausgeheilt, hieß es.

Trotzdem wollte es der Suzuki-Pilot wissen und schauen, wie weit er kommt.

Den ersten Durchgang beendete Hsu auf Platz 17, der zweite Lauf sollte sich

schnell zum Drama entwickeln. Nach dem Start stürzte Hsu und wurde von mehreren

Piloten touchiert. Das Resultat: Kapselverletzungen an der linken Hand

und ein weiterer Ausfall auf unbestimmte Zeit. Ein herber Rückschlag für den

jungen Deutsch-Taiwanesen. • Text: Marco Burkert; Foto: Steve Bauerschmidt

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Foto: Steve Bauerschmidt

Ken Roczen fährt seit mehr

als 10 Jahren erfolgreich

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FACTS

Suzuki- und KTM-Team in Kleinhau

Das Suzuki-Team um Harry Everts und das KTM-Team um Joël Smets (Foto) bereiteten

sich für den Weltmeisterschaftslauf in Arco (Italien) auf der Motocrossstrecke

des MSC Kleinhau in der Eifel vor. „Die Bahn verfügt über den gleichen Boden

wie die in Arco und auch topografisch herrschen hier ähnliche Situationen“,

so der fünffache Weltmeister Joël Smets weiter. • Text u. Foto: Toni Luysberg

Nancy van de Ven

gewinnt Grand Prix

Nancy van de Ven hatte ein tolles Wochenende

in Frankreich. Mit ihrer Leistung in St. Jean d’Angély

konnte sie bereits ihren zweiten großen Erfolg

in der Damenwertung feiern. Dabei hatte

sie mit Livia Lancelot, Kiara Fontanesi und Larissa

Papenmeier starke Konkurrentinnen und keinesfalls

leichtes Spiel, diesen Grand Prix zu gewinnen.

Im ersten Lauf führte sie zwar fast das

gesamte Rennen und konnte dieses auch gewinnen,

im zweiten Durchgang war es jedoch Livia

Lancelot, die sich durchsetzen konnte. In der

Endabrechnung sollte ihr jedoch das 1/2-Resultat

zu ihrem zweiten Grand-Prix-Sieg genügen.

Zweite wurde Lancelot vor Fontanesi. In der WM-

Wertung führt bei den Damen aktuell die Französin

Livia Lancelot mit 7 Zählern vor van de Ven

und Larissa Papenmeier auf Platz 3.

• Text: Marco Burkert; Foto: Kai-Uwe Sickert

Steffi Laier verletzt

Die erfolgreichste deutsche Motocrossfahrerin

Steffi Laier musste beim Lauf zum DMV-Ladies-

Cup in Spremberg einen herben Rückschlag einstecken.

Die vierfache Weltmeisterin und Tabellenerste

konnte den ersten Wertungslauf in

Spremberg nach Führung von Maria Franke

letztendlich doch noch gewinnen. Die Favoritin

wollte mit dem Start zum zweiten Durchgang alles

perfekt machen und einen Doppelerfolg einfahren,

doch daraus wurde nichts. Laier stürzte

in Führung liegend schwer und brach sich dabei

den rechten Oberarm. Diese Fraktur wurde kurz

darauf operiert, mittlerweile befindet dich die

Heidelbergerin auf dem Weg der Besserung.

Wann sie allerdings wieder auf dem Bike sitzen

wird, ist unklar und stark abhängig vom Heilungsprozess.

Dabei reichten die Pläne der erfolgreichen

KTM-Pilotin bis hin zur Teilnahme

an den Six Days, der Mannschafts- weltmeisterschaft

im Enduro. Hier ist ein Einsatz, zusammen

mit Maria Franke und Heike Petrick, geplant.

Wir drücken die Daumen, dass Steffi bald

wieder gesund und munter zurück auf ihrem

Bike ist. • Text: Marco Burkert; Foto: Kai-Uwe Sickert

Florian Salbrechter gewinnt

Kärcher Rocket Ride

In den letzten Jahren haben sich neben dem eigentlichen Event des Red Bull

Hare Scramble zahlreiche Side Events etabliert. Dazu zählt der Kärcher Rocket

Ride. Ein Steilhangrennen über mehrere Trassen des Erzberges, das mittlerweile

den Beginn der Veranstaltung einläutet. Aus 323 Teilnehmern können sich

48 Fahrer qualifizieren, die im abendlichen Finale den Schnellsten ihrer Gattung

ermitteln. Die Regeln sind einfach, es galt einen 4-teiligen Steinhang mit beherztem

Gasgeben in schnellster Manier zu erklimmen. Der Österreicher Florian

Salbrechter konnte sich 2016 im Superfinale gegen die starke Konkurrenz

durchsetzen und gewann den ersten „Stein“ am Iron Giant. Zweiter wurde Christian

Reisinger vor Chris Perry. • Text und Foto: Marco Burkert

Six Days 2016:

England ohne Steve Holcombe

Steve Holcombe hat sich gegen eine Teilnahme an den 91. Six Days in Navarra,

Spanien entschieden. Demzufolge muss der britische Kader auf ein wichtiges

Mitglied verzichten. Der Fokus des Betafahrers liegt in der restlichen Saison

komplett auf der Enduro Weltmeisterschaft. Hier liegt der junge Brite aussichtsreich

auf Titelkurs in der Klasse E3. Steve Holcombe: „Ich hoffe, die Leute verstehen

das. Es war definitiv keine leichte Entscheidung. Ich habe sehr lange darüber

nachgedacht und ich weiß, es ist die richtige Entscheidung. Vieles hat sich

für mich in den letzten Monaten verändert, sodass die diesjährigen ISDE einfach

nicht mit meinen Plänen oder den Plänen des Beta-Teams zusammenpassen. Ich

habe nie erwartet, dass meine Saison so gut verlaufen würde – ich schulde es

mir, dem gesamten Beta-Werksteam und allen meinen Sponsoren einfach, alles

daran zu setzen, den E3-WM-Titel zu gewinnen. Eine komplette Saison in der Enduro-Weltmeisterschaft

zu fahren sowie die britische Enduromeisterschaft zu

bestreiten, ist extrem zeitaufwändig. Das bedeutet, ich habe einen sehr vollen

Terminkalender und kann mich nicht gesondert auf die Six Days vorbereiten. Ich

bin ein großer Fan der ISDE und habe feste Absichten, in Zukunft auch wieder

dort zu starten.“ • Text: Marco Burkert; Foto: Jonty Edmunts

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MCE

Juli '16


Rückrufaktion für

KTM 1290 Super Adventure

KTM ruft die 1290 Super Adventure der Modelljahre 2015 und 2016 zu einer

Überprüfung und einem Softwareupdate des semiaktiven Federbeins in die

Werkstätten der KTM-Händler.

Bei routinemäßigen Marktbeobachtungen hat KTM festgestellt, dass es am semiaktiven

Federbein der KTM 1290 Super Adventure MJ 2015/2016 zu Undichtigkeiten

am Stecker kommen kann. Dieser Ölverlust kann zu Schäden im Inneren

des Federbeins und damit zu einer Funktionsbeeinträchtigung führen. Im Zuge

dieser Überprüfung auf Undichtigkeit werden alle Dämpfungssteuergeräte

(SCU) der betroffenen Fahrzeuge mit einer neuen Softwareversion für das semiaktive

Federbein bespielt, die den aktuellen Entwicklungsstand darstellt.

Die Kunden betroffener und bereits ausgelieferter Motorräder werden mittels

persönlichem Schreiben von KTM informiert und gebeten, umgehend einen autorisierten

KTM-Händler zwecks Terminvereinbarung zu kontaktieren. Zudem

kann im Bereich „Service“ auf der KTM-Webseite online überprüft werden, ob

das jeweilige Fahrzeug von der Rückrufaktion betroffen ist.

Die Überprüfung sowie das Softwareupdate des semiaktiven Federbeins kann

ausschließlich durch einen autorisierten KTM-Händler erfolgen. Hierbei handelt

es sich um eine kostenfreie Garantieleistung. • Text u. Foto: KTM

Honda erfolgreich

mit Fun&Safety Adventure

Honda Deutschland bietet in Kooperation mit dem ADAC Hessen-Thüringen Offroad-Trainings

für Personen an, die das pure „Adventure“ auf zwei Rädern suchen.

Motorradfahrer können das Fahren im Gelände mit einer gestellten Honda

CRF 1000 L Africa Twin unter professioneller Anleitung trainieren und dabei pures

Offroaden mit Spaß und Sicherheit verknüpfen. Die Teilnehmer schnuppern

erste Abenteuerluft und erfahren, wie die Africa Twin die Reiselust einer ganzen

Generation von Abenteurern entfacht hat. Egal ob Einsteiger, Fortgeschrittene

oder Profis, Interessenten benötigen lediglich einen gültigen Motorradführerschein

der Führerscheinklasse „A“. Die Teilnehmer lernen ausgiebig das Fahren

mit gestellten Honda CRF 1000 L Africa Twins auf losem Untergrund, um bestens

darauf vorbereitet zu sein, wenn aus Asphalt plötzlich unbefestigter Weg wird.

Um abseits befestigter Straßen sicher unterwegs zu sein, sind alle Motorräder

im Testfuhrpark mit bewährtem Reifenmaterial aus dem Hause Metzeler ausgestattet,

der Karoo3 stellt mit seinem exzellenten Offroad-Grip, seiner hohen

Fahrstabilität sowie seinem präzisen und leichtfüßigen Handling die ideale Bereifung

für das selektive Testgelände dar. Das Training wird von erfahrenen

ADAC-Trainern durchgeführt. In kleinen Gruppen von maximal zehn Personen

werden auf dem ADAC-Offroad-Zentrum in Bauschheim verschiedene Übungen

trainiert, damit die Teilnehmer schnell an Sicherheit und Vertrauen im Gelände

gewinnen können. Die ADAC-Trainer besitzen dabei die Fähigkeit, die Teilnehmer

mit Erfahrung, Wissen und Begeisterung durch das Training zu führen.

Das erste Fun&Safety Adventure führte Honda bereits vom 10. bis 12. Mai äußerst

erfolgreich durch. Vollkommen ausgebucht war die Begeisterung für die

nagelneue Africa Twin an jeder Stelle des Trainings zu spüren. Das Offroadgelände

des ADAC in Bauschheim bot perfekte Bedingungen, um verschiedene

Handlingübungen, wie Trainieren des Gleichgewichtssinns, Bremsübungen

oder auch das Fahren in Bergauf- und Bergabpassagen zu üben. Wer es nach einer

Einführung und kleineren Geschicklichkeitstests wissen wollte, der konnte

sogar Runden auf dem eigens angelegten Offroadparcours absolvieren. Diese

Strecke bot vom einfachen bis hin zum höheren Schwierigkeitsgrad alles, was

der Bikerherz begehrt. Über einen Zeitraum von sechs Stunden durfte nach Belieben

getestet und gefachsimpelt werden. Die Teilnehmer zeigten sich begeistert

über die Leistungsfähigkeit der Honda Africa Twin. Die Mehrzahl hatte kaum

oder keinerlei Erfahrungen im Offroadsektor und meisterte die gestellten Aufgaben

trotzdem mit Bravour. Stets ein Thema, die enorme Offroadtauglichkeit der

Africa Twin. Auch Technikbegeisterte kamen voll und ganz auf ihre Kosten, denn

egal zu welchem Thema, die Honda-Crew beantwortete alle Fragen rund um das

Thema Motorrad und Motorradfahren. Wer mehr über das Fun&Safety Adventure

wissen möchte, findet aktuelle Informationen zu Veranstaltungen unter

www.honda.de oder www.fsz-rhein-main.de

• Text: Honda/Marco Burkert; Foto: Marco Burkert

SERVICEADRESSE

Damit WP Performance Systems seinen Service für euch in Zukunft noch besser

ausführen Niederlassung

kann, hat man eine neue Niederlassung in Regensburg/Obertraubling

geschaffen: Regensburg Hier die Adresse und die neue Rufnummer: Für Versand, Bearbeitung

und Am Service: Langwiesenfeld WP Germany GmbH, 8 Niederlassung Regensburg, Am Langwiesfeld

8,

93083 Obertraubling, Tel. 09401 9124390, E-Mail: info@wp-germany.com

Der Firmensitz von WP Germany GmbH bleibt wie gehabt in Ursensollen. Die Niederlassung

in Regensburg ist für den kompletten Ablauf für Versand und auch

Service für euch ab jetzt da. Daher sendet bitte eure Produkte für den Service an

die neue Adresse nach Obertraubling. Es wird sicher am Anfang einiges nicht zu

100% laufen und daher bittet WP euch schon vorab um Entschuldigung, denn

der Umzug ist doch sehr umfangreich.

Die Crew ist in den ersten Tagen telefonisch nicht zu erreichen, daher bittet WP,

dass ihr eure Anliegen per Mail sendet. Mails werden jeden Tag bearbeitet.

3.16 WP Germany GmbH

E-Mail-Adresse: info@wp-germany.com

Neue WP-

Niederlassung

Regensburg in

Obertraubling

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Juli '16


PRODUKTE

SM-SPORT

UFO-Kombat-Evo-Rückenprotektor

Der neue UFO-Kombat-Evo-Rückenprotektor bietet als Weste mit Reißverschluss

im Vergleich zu herkömmlichen Rückenprotektoren einen besseren Komfort und

eine bessere Passform. Die neu entwickelten, stoßabsorbierenden Protektoren

mit Honeycomb-Material (Waben-Form) im Inneren bieten besonders guten

Schutz. Weitere Vorteile sind die uneingeschränkte Bewegungsfreiheit, maximale

Leichtigkeit und beste Anti-Transpiration. Der Rückenprotektor ist waschbar

und in zwei Größen erhältlich. Made in Italy.

Preis: ab 114,20 Euro (inkl. MwSt.)

struiert, dass es den Fahrtwind dennoch fast ungehindert durchlässt, dabei

aber Staub und Schmutz vom Fahrer fernhält.

Apex Air Jacke: Die Apex Air ist eine absolut erstklassige

Touringjacke mit einem bis dato unerreicht

effektiven Belüftungssystem. Großflächige

Karbonite-Mesh-Segmente sorgen für höchsten

Belüftungskomfort. Hinter bzw. über den

Netzeinsätzen liegen Cordura-Stoffbahnen, die

sich mit umlaufenden Reißverschlüssen an drei

Seiten öffnen, nach unten leicht verstauen und

bei Bedarf sofort wieder verschließen lassen

(links und rechts an der Brust und größflächig am

Rücken). Weiterhin verfügt die Apex Air über Belüftungsöffnungen

an den Armen, die sich über

die gesamte Ärmellänge erstrecken und die mittels

Reißverschlüssen geöffnet bzw. individuell

reguliert werden können. Durch diese einmalig

genialen Lösungen wird aus einer hochwertigen

Motorradjacke innerhalb von Sekunden eine voll

durchlüftete Sommerjacke – und umgekehrt! Ausgestattet

mit hochwertigem Leder, erstklassigen

D3O-Protektoren und den gewohnt hohen Komfort-

und Qualitätsstandards von KLIM.

Größen: S bis 3XL; Farben: Grau, Schwarz, Hi-Vis;

UVP: € 679,-

Voyage Air Hose: Schlüssel zum Erfolg sind bei

der Voyage Air Hose großflächige Karbonite-

Mesh-Segmente vorne und hinten an den

Ober- und Unterschenkeln. In Kombination mit

dem hochwertigen 500D-Cordura-Basismaterial

und großzügig dimensionierten Lederapplikationen

aus perforiertem Pittards-Leder an den

Knien sowie komplettiert durch hochwertige

D3O-Protektoren ist die Voyage Air die am besten

durchlüftete Sommerhose, ohne Kompromisse

bei Schutz und Strapazierfähigkeit.

Größen: 30 bis 42, plus Überlängen; Farbe:

Schwarz; UVP: € 419,-, bzw. € 439,-

Induction Jacke: Die Stärken der Induction Jacke

KLIM

Bezugsquelle:

SM-Sport Online-Shop: www.sm-sport.de

Tel. 06621 72346, info@sm-sport.de

facebook.com/SMOffroadSport

Cool Protection!

Gerade die heiße Jahreszeit verführt zu Ausfahrten mit leichter Bekleidung und

dem damit oft verbundenen Verzicht auf effektiven Schutz. Damit begeben sich

Motorradfahrer in einen latenten Gewissenskonflikt, denn alles, was sie an

Komfort gewinnen, bezahlen sie mit einem höheren Verletzungsrisiko. Um genau

diesen Konflikt aufzulösen, hat KLIM eine Serie von Sommer-Produkten mit

extrem effektiver Durchlüftung, ohne jeglichen Kompromiss bei der Sicherheit,

entwickelt.

Die Schlüsseltechnologie, die das ermöglicht, ist das von KLIM eigenständig

entwickelte KLIM Karbonite Mesh. Ein luftdurchlässiges, extrem widerstandsfähiges

Karbon/Nylon-Netzgewebe; abrieb-, reiß- und stichfest, mehr als siebenmal

robuster als alle gängigen Polyester/Mesh-Materialien und es übertrifft

selbst die rigorosen Anforderungen des US-Militärs (US MIL-SPEC). Es ist so kon-

Induction Handschuh: Die optimale Ergänzung für die

warmen Monate des Jahres ist der Induction Handschuh.

Netzeinsätze zwischen den Fingern und perforiertes

Leder sorgen für eine höchst effektive Durchlüftung.

Keramikverstärktes Armortan-Leder von

Pittards an den Handflächen, ein Carbonfaser-Knöchelschutz

und integrierte Poron-XRD-Extreme-Impact-Protektoren

an Fingerknöcheln, Handgelenk

und Handfläche sorgen für höchstmöglichen Schutz.

Größen: S bis 3XL mit kurzer oder langer Stulpe; Farben:

Schwarz, Weiß; UVP: € 155,-, bzw. 195,-

Bezugsquelle:

www.klim.com

www.klim.com/International-Dealers.html

sind ihre Reduziertheit auf

das Wesentliche, das niedrige

Gewicht, der massive Einsatz

von Karbonite Mesh

und die dadurch extrem gute

Durchlüftung. Sie wiegt

inkl. hochwertiger D3O-Protektoren

an Rücken, Schultern

und Ellenbogen weniger

als 2,5 kg (ca. 1,5 kg

ohne Protektoren) und eignet

sich so hervorragend für

Kurzstrecken und den täglichen

Einsatz im Sommer.

Größen: S bis 3XL; Farben:

Grau, Schwarz und Hi-Vis;

UVP: € 439,-, bzw. € 459,-

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Juli '16


KIEDROWSKI

FOX SECA Limited Edition – jetzt zuschlagen!!!

Gerade noch von Ken Roczen bei den AMA Nationals in Glen Helen (USA) getragen

– jetzt schon bei Kiedrowski Racing im Showroom ... Wer noch eine der limitierten

FOX SECA Glen Helen Limidet Edition Combos haben möchte, der sollte

nicht mehr lange warten...

FOX V3 SECA Helm - 449,95 €, FOX AIRLINE SECA Gloves - 39,95 €, FOX SECA Jersey

- 69,95 €, FOX SECA Pants - 199,95 €, FOX INSTINCt Boots - 499,95 €; Package

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bestellen beim größten Offroadshop in Norddeutschland auf mehr als 1000 qm!

ÖHLINS

Neue Merchandise-Kollektion von Öhlins

Öhlins präsentiert seine neue Merchandise-Kollektion für echte Fans der Marke

mit T-Shirts, Polos, Hoodies, Beanies, Basecaps und vielen weiteren Artikeln.

Alle Produkte können Sie entweder bei jedem Öhlinshändler beziehen oder direkt

im Onlineshop von Öhlins DTC unter www.ohlins.eu bestellen.

Bezugsquelle:

Fachhandel

www.ohlins.eu

Bezugsquelle:

Kiedrowski Racing Motorcycletrading

Hetendorf 13, 29320 Hermannsburg

Tel. 05052 912798, Fax 05052 912896

www.kiedrowski-racing.com, kontakt@kiedrowski-racing.com

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Juli '16


PRODUKTE

MOTOREX

Motorex Racing Fork Oil

jetzt mit „3D Response Technology“

Das neue MOTOREX-Racing-Gabelöl eröffnet dank der optimalen Ausgewogenheit

seiner Eigenschaften bislang nicht gekannte Möglichkeiten der Fahrwerksabstimmung.

Zudem ist das Öl nun auch in der für die modernen Telegabeln von

WP Performance Systems vorgeschriebenen Viskosität von 4W verfügbar, die

serienmäßig in KTM- und Husqvarnamotorrädern eingesetzt werden.

Die Anforderungen an Gabelöle sind vielfältig: Neben der optimalen stoß- und

schwingungsdämpfenden Wirkung, die nur hochwertigste Öle selbst unter extremer

Belastung ohne Schaumbildung, Viskositätsänderung und Performance-

Einbußen gewähren, sind auch zuverlässiger Korrosionsschutz und die Schonung

von Dichtungen gefordert. MOTOREX hat mit dem neuen Racing Fork Oil

eine ganze Palette von Gabelölen verschiedener Viskositäten im Programm, die

nicht nur in Bezug auf dieses Anforderungsprofil völlig neue Maßstäbe setzen.

Der MOTOREX-Forschungs- und Entwicklungsabteilung im eidgenössischen

Langenthal ist es durch gezielte Veränderung der Molekularstruktur des Öls gelungen,

dessen für das optimale Feedback eines Fahrwerks verantwortlichen Eigenschaften

in einem ausgewogenen Verhältnis zu optimieren. Durch diese

spezielle Molekularstruktur werden Zug- und Stoßkräfte nicht mehr im „Ziehharmonika“-Verfahren

(zickzack) abgeleitet, sondern auf einer Art „Gitternetzstruktur“

mit mehreren Ebenen. Der dreidimensionale Aufbau der neuen Molekülzusammensetzung

gibt der MOTOREX 3D Response Technology ihren Namen.

Zu den Qualitäten eines Gabelöls gehören erstens möglichst niedrige Reibwerte,

die zum ruckfreien Gleiten der Tauchrohre genauso beitragen wie zum sensiblen

Ansprechen der Gabel durch die Minimierung ihres Losbrechmoments. Von

entscheidender Bedeutung ist zweitens das optimale Luftabscheideverhalten

des Öls, das die Schaumbildung minimiert, die Schaumauflösung beschleunigt

und damit ein Nachlassen der Performance selbst unter widrigsten Bedingungen

verhindert. Drittens sind maximale Temperatur- und Scherstabilität unabdingbar,

wenn das Öl auch unter höchster Belastung keine Schwächen zeigen

soll. Die perfekte Harmonie dieses Dreiklangs sich zum Teil gegenseitig einschränkender

Eigenschaften ist die größte Stärke der MOTOREX 3D Response

Technology.

Darüber hinaus hat das MOTOREX Racing Lab für die modernen Telegabeln von

WP Performance Systems zusätzlich ein Racing Fork Oil mit der von WP vorgeschriebenen

Viskosität von 4W entwickelt. Dieses Hi-Tech-Öl wird den bauartbedingten

Besonderheiten der WP-Gabeln in vollem Umfang gerecht und hilft, deren

volles Potenzial auszuschöpfen.

MOTOREX Racing Fork Oil gibt es damit jetzt in sechs verschiedenen Viskositäten,

die sich durch minimale Viskositätsveränderungen, sprich durch einen hohen

Viskositätsindex auszeichnen: 2,5 W (14,5 cSt), 4 W (16,0 cSt), 5 W (23,0

cSt), 7,5 W (34,5 cSt), 10 W (49,5 cSt) und 15 W (72,0 cSt). Die fein abgestufte Unterteilung

der Viskositätsklassen ermöglicht das exakte Einhalten der Vorgaben

des Gabel- oder Motorradherstellers sowie die individuelle Anpassung der Telegabel

an persönliche Ansprüche. Außerdem bietet sie perfekte Voraussetzungen

für die optimale Abstimmung – sei es im Offroad-Einsatz, auf der Rennstrecke

oder im Straßenverkehr. Das MOTOREX Racing Fork Oil, das für

Upsidedown-Gabeln und für konventionelle Telegabeln gleichermaßen geeignet

ist, führt der gut sortierte Fachhandel in der preisgekrönten Motorex-1-Liter-

Flasche mit dem praktischen Einfüllrüssel zum Preis von 20,90 Euro (UVP).

Bezugsquelle:

Fachhandel

www.motorex.com

24MX

Der Sommer beginnt mit dem 24MX SSV

Es ist wieder Hochsaison für Schnäppchenjäger! Pünktlich zum Sommeranfang

macht 24MX Lust auf Mehr: mit den wahnsinnigen Summer-Sale-Angeboten

kann man ab dem 22. Juni bis zum 31. Juli 2016 bis zu 70% sparen. Quer durch

das umfassende Sortiment warten unglaublich günstige Angebote: Helme, Bekleidung,

Ersatzteile und Zubehör – jetzt ist der richtige Moment, um zuzuschlagen.

Alle Angebote gibt’s nur, solange der Vorrat reicht! Es gilt also schnell zuzugreifen,

bevor es jemand anderes tut! Reinschauen lohnt sich!

Bezugsquelle:

www.24mx.de

Tel. 03222 1090900, info@24mx.de

MULTI-TEC

Carbonschutz für Freeride 250

Dieses schön gemachte dreiteilige Kit ist ab sofort

bei Multi-Tec-Vertrieb.de für 239,- erhältlich.

Den Krümmerschutz gibt es wahlweise für den Serienauspuff

oder die besonders empfehlenswerte

Birne aus dem Hause Scalvini!

Bezugsquelle:

Multi-Tec-Vertrieb.de

JOPA

Raga Replica

Trial Zero Adam Raga 2016 Replica Boots

Sidi präsentiert eine exklusive Nachbildung des Adam-Raga-2016-Trial-Stiefels.

Raga, einer der Spitzenfahrer im Trialsport, hat viele Titel gewonnen und seine

einmaligen Leistungen werden nun mit seinem eigenen Replica-Stiefel gewürdigt.

Der Sidi Trial Zero ist mit Schwarz/Fluo-Leder und fluorfarbenen Schnallen

ausgestattet. Der Stiefel ist aus Lorica und gespaltenem Narbenleder, die das

Bein vor äußerer Hitze schützen. Die Gummisohle bietet maximalen Griff. Der

Raga Replica ist ab Lager lieferbar in den Größen 40 bis 47 und hat einen empfohlenen

Verkaufspreis von 259,95 €.

Technische Daten:

• Außen Kunstleder und Wildleder

• Mit Cambrelle und belüftetem Teflon-Netzfutter

• Fixierte Schienbeinplatte

• Drei Schnallen und speicherbare Riemenregelung

• Anatomische und nicht verformbare starre Fersen

• Gummisohle für eine bessere Bodenhaftung

• Nylon-Innensohle und herausnehmbares Fußbett

Bezugsquelle:

www.jopamx.com


SCOTT

Hustle MX Goggle

Die Schutzbrille des echten Herausforderers – die Hustle ist das Spitzenmodell

für viele Profifahrer. Mit wahlweise transparenter oder verchromter Works-

Scheibe sorgt die NoFog Anti-Fog-Beschichtung für klare, unbehinderte Sicht.

Bei der Hustle mit verchromter Works-Scheibe ist die transparente Scheibe inklusive.

Passform: Regular

Technologien: Dreilagiger Face Foam, widerstandsfähiger Strap mit Silikon

Scheiben-Technologien: SCOTT TruView Works-Scheibe, NoFog Anti-Fog-Beschichtung

Bezugsquelle:

Fachhandel

www.scott-sports.com

F2 CARBON

HELMETS

BRC BROCKHAUSEN

Vergaser-Reparaturkit von ProX

Für viele japanischen Motocross- und Enduro-Bikes sowie ATVs bietet ProX einen

kompletten Reparaturkit für den Vergaser an. In diesem Kit sind sämtliche

Dichtungen und O-Ringe enthalten. Des Weiteren gehören Haupt- und Leerlaufdüsen

sowie die OEM-Düsennadel mit Clip zu diesem Set. Auch ein Schraubensatz

für die Schwimmerkammer und ein Schwimmernadelventil beinhaltet der

ProX-Kit.

Bezugsquelle:

www.brc-racing.de

WWW.ZUPIN.DE / INFO@ZUPIN.DE

PHONE +49 8669 848 110


MODELLE 2017: PRÄSENTATION KTM EXC

Vielen Dank der KTM-Crew für die EXC-Präsentation –

einfach EXZELLENT!

EXZELLENT

Schon eine längere Zeit ist bekannt, dass KTM eine neue EXC-Generation

entwickelt und einige Neuheiten an den Start bringt. Viel wurde vor

der Modellpräsentation gemunkelt: Kommt nun eine Einspritzanlage

bei den großen Zweitaktern oder werden die Modelle ähnlich den Motocrossmotorrädern?

Oder ganz einfach: Was will KTM noch verbessern?

Wir haben schon am Anfang des Jahres unsere Einladung für die Media

Launch der KTM EXC 2017 erhalten und konnten es natürlich nicht abwarten,

bis es nun endlich losging …

• Text/Test: Marko Barthel; Fotos: Sebas Romero, Marco Campelli

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MODELLE 2017: PRÄSENTATION KTM EXC

KTM 300 EXC

KTM 250 EXC-F

Die Präsentation

Wir haben unsere Reisetasche gepackt und sind

aufgebrochen nach Les Comes, einem kleinen Örtchen

in Spanien. Nach gut 8 Stunden Anreise haben

wir es endlich geschafft und checken im modernen

Hotel „Món Sant Benet“ in Sant Fruitós de Bages

ein. Überall sieht man KTM-Reklame, aber noch kein

neues EXC-Modell. Wir müssen also noch bis zur offiziellen

Pressekonferenz, die am Abend beginnt,

warten. Kurz nach 19:00 Uhr ist es dann soweit, die

neue KTM EXC wird enthüllt. Gleich im Anschluss

gibt es eine ausführliche Vorstellung der Neuheiten,

die prall gefüllt ist und über 90 Minuten andauert.

Die Highlights kurz und knapp

• Alle Modelle profitieren von einem deutlichen

Gewichtsverlust von bis zu fünf Kilogramm

• Verbesserte Zentralisierung der Massen

• Jedes Modell erhält ein neues Chassis

• Neue Federelemente: WP XPlor 48 Upside-down-

Gabel und WP Xplor, PDS-Federbein

• Acht neue Motoren

(viermal Zweitakt und viermal Viertakt)

• Alle Viertaktmotoren verfügen über einen Gangsensor,

der die Leistungskurve auf den jeweils

eingelegten Gang und den Untergrund abstimmt

• Die Viertaktmodelle besitzen keinen Kickstarter

mehr, die jedoch nachgerüstet werden kann

• Neues Six-Days-Modell

KTM 125 XC-W

KTM 150 XC-W

KTM 350 EXC-F

KTM 450 EXC-F

Alle Modelle in der Übersicht

(einige Modelle sind mit Powerparts ausgestattet

und sind nicht identisch zum Serienfahrzeug)

Im Modelljahr 2017 ersetzen die neue, speziell für

den Einsatz auf der Rennstrecke ausgelegte 125

XC-W und 150 XC-W die bisherigen 125- und

200-EXC-Modelle. Die beiden traditionellen Zweitaktmodelle

250 EXC und 300 EXC sind ebenfalls

neu und homologiert. Bei den Viertaktern führt KTM

die bestehenden, aber für das neue Modell upgedateten

250-EXC-F- und 350-EXC-F-Modelle fort und

passt den Namen der großvolumigeren 450 EXC-F

und 500 EXC-F-Modelle an die typische Bezeichnung

für Viertakter an.

KTM 250 EXC

KTM 500 EXC-F

Die Details

Jedes Modell erhält nicht nur ein neues Chassis,

sondern auch neue Federelemente wie die WP XPlor

48 Upside-down-Gabel von WP. Das KTM-Forschungs-

und Entwicklungsteam in Mattighofen hat

mit seinen Test- und Werksfahrern sowie in Koope-

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ation mit der KTM-Entwicklungsabteilung in den

USA unermüdlich daran gearbeitet, neue Motoren

zu entwickeln, die durch mehr Leistung, geringeres

Gewicht, bessere Rückmeldung sowie einer kompakteren

Größe und damit wiederum leichterem

Handling beeindrucken. Vom neuen Rahmen und

Bodywork bis hin zu den kleinen neuen Details im

Dashboard der Ready-to-race-Sportenduros, nutzt

KTM modernste Technologie, um sowohl Amateuren

als auch Profis das beste Material zur Verfügung

zu stellen.

Ähnlich wie von der 4-CS-Telegabel bekannt, ist eine Einstellung

der Druckstufe am linken Gabelholm und der

Zugstufe am rechten Gabelholm jeweils von oben möglich.

Die neue Upside-down-Gabel hört auf den Namen WP XPlor

48 USD

Noch mal einfacher und leichter lässt sich der Luftfilter

ganz ohne Werkzeug wechseln

Ein neuer Rahmen für jedes Modell sowie neu entwickelte

Federelemente von WP

Eine neue leichte Lithium-Ionen-Batterie wird verbaut

Das PDS-Federbein vom Typ WP XPlor ist eine völlig neue

Konstruktion. Der Kolbendurchmesser wurde zur Gewichtseinsparung

von 50 auf 46 mm reduziert. Er wurde zudem

um 2,5 mm verkürzt, während der Hub des Federbeins

4 mm kürzer wurde

Neu konstruierte

Kühler mit integriertem

stabilen Kühlerschutz

sind serienmäßig

an Bord

Neue leichtere Fußrasten, die weniger den Schmutz aufnehmen

und für eine bessere Funktionalität sorgen

Ein neuer durchsichtiger

Tank

mit 9,5 Liter Volumen

beim

Zweitakter und

8,5 Liter Volumen

beim Viertakter

MOTORRAD

REIFEN

REIFEN

MAXXCROSS EN

Optimaler Grip

bei höchsten

Belastungen

www.maxxis.de


MODELLE 2017: PRÄSENTATION KTM EXC

Six-Days-Modell

Einen E-Starter besitzt jedes Modell, außer die 125 XC-W

(kann aber nachgerüstet werden, siehe Powerparts)

Der Mappingschalter inklusive Traktionskontrolle ist leider

nur bei den Viertakt-„Six Days“-Modellen serienmäßig

In bester Tradition stehen den legendären EXC-Maschinen auch in der neuen Generation die speziell veredelten Six-Days-

Modelle zur Seite. Erhältlich sowohl mit Zweitakt- als auch Viertakt-Power. Ausgestattet mit etlichen leistungssteigernden

wie nützlichen Technikteilen, toppen die im aufwändigen Sonderdekor „Six Days Spanien“-Bikes die neueste KTM-EXC-Modellfamilie

Powerparts 2017

Neues Bremsscheibendesign an der Hinterradbremse. Um

eine bessere Modulation zu erzielen, wird die Hinterradbremse

nun über einen um 10 mm verlängerten Fußbremshebel

und einen Bremssattel mit kleinerem Kolben betätigt

Alle EXC-Modelle können mit zusätzlich erhältlichen Zubehörteilen aus dem KTM-Powerparts-Katalog modifiziert werden.

Hier ein Beispiel einer KTM EXC 300 Zweitakt

Verbessertes Schutzrohr für die vordere Stahlflex-Bremsleitung

mit integriertem Kanal für Tachokabel

Auf der rechten Seite des Lenkers sitzt ein vulkanisierter

ODI-Griff, auf der linken Seite findet ein Lock-on-Griff von

ODI Platz, der ohne Drähte oder Klebstoff fixiert werden

kann

Eine modifizierte Viertakter mit vielen Zubehörteilen

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Der erste Fahreindruck

KTM EXC 2017 - ZWEITAKTER

Eine neue Zweitakt-Generation von KTM

Allgemeine Eigenschaften

• Überragendes WP-Fahrwerk

bei allen Zweitaktmodellen

• Bessere Sitzposition, mehr Kontrolle

• Gutes Balancegefühl

• Kaum Vibrationen zu spüren

• Neuer Maxxis-Reifen (außer 150 XC-W)

mit erstaunlich guten Fahreigenschaften

(deutlich besser als bei den 2016er Modellen)

125 XC-W

Die kleinste Enduroversion ist auch das handlichste Motorrad.

Es gibt sogar die Möglichkeit, einen elektrischen Anlasser

einzubauen, der im KTM-Zubehörkatalog erhältlich

ist. Der Motor besitzt schon ein gutes Drehmoment und

fährt sich auch im anspruchsvollen Gelände einfach, ohne

übermäßig viel Drehzahlen zu nutzen. Die 125 trägt nun

den Namen XC-W (Cross Country) und nicht mehr EXC. Das

Modell wird auf Grund der neuen Anforderungen nicht homologiert

und kann aber über eine Einzelabnahme dennoch

zugelassen werden.

150 XC-W

Die Steigerung zur 125er ist dieses Modell. Es bietet einen

besseren Leistungsanschluss vom unteren bis in den hohen

Drehzahlbereich. Mehr Drehmoment aus der Kurve heraus

und mehr Leistung gegenüber der kleinen 125er. Das

macht richtig Laune und sollte wohl einen Ersatz zur 200

EXC bieten. Leider ist auch dieses Modell nicht homologiert

und eine Einzelabnahme ist nicht vorgesehen. Das

Modell bietet aber serienmäßig einen E-Starter, der zuverlässig

funktioniert.

250 EXC

Hier kommt ein völlig neuer Motor zum Einsatz, der bisher

auch noch nicht bei den SX-Modellen eingesetzt wurde. Im

Motor wurde der Anlasser integriert, er ist nun nicht mehr

“extern” aufgesetzt. Dieses Motorrad ist mein neuer Zweitaktfavorit

aus dem Hause KTM. Das Modell ist handlich

und spielerisch zu bewegen, der Motor ist spritzig und

dank Mappingschalter auch variabel für verschiedene Bodenverhältnisse

einsetzbar.

300 EXC

Fast identisch zur 250er ist die neue 300 EXC. Jedoch fühlt

sich das Motorrad kräftiger an und damit leider auch etwas

schwerfälliger, obwohl das Gewicht gleich sein sollte. Im

direkten Vergleich der beiden großen Zweitakter ist der

Vorteil nur im etwas kräftigeren Drehmoment zu spüren.

Das macht sich nur im schweren Gelände oder bei anspruchsvollen

Auffahrten bemerkbar.


MODELLE 2017: PRÄSENTATION KTM EXC

KTM EXC 2017 - VIERTAKTER

Eine neue Viertakt-Generation von KTM

Allgemeine Eigenschaften

• Überragendes WP-Fahrwerk

bei allen Viertaktmodellen

• Bessere Sitzposition, mehr Kontrolle

• Hohe Spurtreue

• Traktionskontrolle lässt alle Viertaktmodelle

kontrollierter fahren

• Neuer Maxxis-Reifen mit erstaunlich guten

Fahreigenschaften (deutlich besser

als bei den 2016er Modellen)

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250 EXC-F

Mein Favorit bei der Präsentation ist die kleine Viertakter.

Das Motorrad macht so viel Spaß, ohne das

Gefühl zu haben, hier bin ich überfordert. Der Motor

bietet mittlerweile ein stattliches Drehmoment und

in jedem Bereich genug Leistung, was ausreichend

für jede Sonderprüfung sein sollte. In der Kombination

mit dem neuem Fahrwerk einfach nur geil zu

fahren.

350 EXC-F

Die neue 350er teilt sich die Basis mit der 250 EXC-F.

Ist jedoch mit mehr Leistung bestückt, was aber

dank der neuen Traktionskontrolle und dem vorhandenen

Mappingschalter gut ausgeglichen werden

kann. Das Motorrad bietet ein gutes Verhältnis zwischen

Drehmoment und Drehzahl. Aber muss etwas

weniger Agilität gegenüber der kleinen Viertakter in

Kauf nehmen.

450 EXC-F

Auch hier kommt ein völlig neuer Motor zum Einsatz.

Die 450er ist spurtreu und dank ausgewogener

Leistung sehr gut zu fahren. Die Motorspitzenleistung

wird wohl kaum ein Fahrer ausnutzen, aber

dank des kräftigen Drehmoments sollte man eher


doch im unteren bis mittleren Drehzahlbereich unterwegs sein. Für

mich ist die 450 EXC-F ein sehr gutes Tourenmotorrad, um längere Fahrten

querfeldein zu meistern. Dennoch ist die 450er gegenüber dem

2016er Modell handlicher geworden.

500 EXC-F

Das Motorrad mit der größten Leistung und dem größten Drehmoment

ist die 500er. Ich habe gleich vom Start an die Traktionskontrolle aktiviert

und war überrascht, dass eine 500er so agil und zahm fahren kann.

Jeder Liebhaber der großen Viertakter wird sicher dasselbe fühlen und

sagen. Ein Motorrad, das überall einsetzbar ist und dank der Traktionskontrolle

immer den besten Vortrieb bekommt.

Preise

250 EXC-F 2017 9.445,00 €

250 EXC-F SIX DAYS 2017 10.145,00 €

250 EXC 2017 8.695,00 €

250 EXC SIX-DAYS 2017 9.295,00 €

350 EXC-F 2017 9.595,00 €

350 EXC-F SIX DAYS 2017 10.295,00 €

450 EXC-F 2017 9.695,00 €

450 EXC-F SIX DAYS 2017 10.395,00 €

300 EXC 2017 8.795,00 €

300 EXC SIX-DAYS 2017 9.395,00 €

500 EXC-F 2017 9.995,00 €

500 EXC-F SIX DAYS 2017 10.695,00 €

125 XC-W 2017 7.495,00 €

150 XC-W 2017 7.595,00 €

Weitere Infos unter: www.ktm.com

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TEST: SWM RS 650 R

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Phönix aus Varese

Was kommt dabei raus, wenn italienische Leidenschaft auf chinesisches Investorentum trifft?

Zum Beispiel diese SWM! Ein (Test-)Ausritt auf einem Dirtbike, das es beinahe gar nicht gegeben hätte.

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TEST: SWM RS 650 R

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Im Stand:

Überraschende Renaissance

Einmal neuere Motorradgeschichte

im Schnelldurchgang: Ein ehemaliger

technischer Direktor Husqvarnas

(Ampelio Macchi) sichert sich das Namensrecht

einer legendären, aber

längst „verstorbenen“ italienischen

Enduromarke (SWM), findet in Daxing

Gong (Inhaber der chinesischen

Shineray-Gruppe) einen Investor. Er

„reanimiert“ in Varese das ehemalige

Husqvarna-Werk (nebst einem

Großteil der ehemaligen Belegschaft!),

um dort auf Basis bewährter

Husqvarna-Technologie der letzten

Generation (vor dem Verkauf an KTM)

in leicht abgeänderter Form neue Enduromodelle

unter dem Namen SWM

(steht für Speedy Working Motors) zu

produzieren. Ja, so leicht liest sich

das, war es aber mit Sicherheit gar

nicht. Da war es mit Sicherheit leichter,

auf die noch vorhandene Ex-

Husqvarna-Technologie zurückzugreifen,

dezent auf den Stand der

Zeit zu hieven und mit einer eigenen

optischen Identität (Farben und Formen)

zu versehen. Herausgekommen

ist hierbei unter anderem diese SWM

RS 650 R, deren Gene jeder Kenner

der ehemaligen Modellgeschichte

Husqvarnas sofort dem ehemaligen

Big-Single namens TE 630 zuordnen

kann. Einem Modell, das damals im

Jahr 2011 mit dem Spruch „Racing

Spirit für den Alltag“ beworben wurde.

Nun sieht diese SWM RS 650 R jedoch

etwas weniger nach Racing, dafür

umso mehr nach Alltagstauglichkeit

aus. Technische Zeugen für diese

Behauptung finden sich in erster Linie

bei den leicht reduzierten Federwegen

(vorne von 270 mm auf 210

mm, hinten von 320 mm auf 270

mm), der Bereifung (Pirelli Scorpion

A/T statt Metzeler MCE Karoo), aber

auch bei solchen Details wie Haltegriffen

für die (vorzugsweise) Sozia.

Damit also eine klare Zusage in Richtung

Dualsport, will heißen, Sportmotorräder

mit hohem und vielfältigem

Nutzwert. Die Felgenwahl von

21 Zoll vorne und 18 Zoll hinten ist

hierbei schlau gewählt, öffnet sie

doch den Zugang zu vielfältig bestollten

Gummipneus, die dann bei

Bedarf den Radius ganz erheblich in

Richtung Pampaeinsatz erweitern

helfen. Bei solch einem puristischen

Grundkonzept sind zwar weder überbordende

Serienausstattung noch irgendwelche

Gimmicks zu erwarten,

doch die Abwesenheit von Handprotektoren

und Bodenwanne vermisst

man dann draußen im Gröberen doch

schmerzlich. Aber okay, eigentlich

sollte ich in diesem Zusammenhang

lieber meine verwöhnte Klappe halten,

denn mit einem Verkaufspreis

von 6490 Euro ist diese SWM um satte

800 Euro billiger als die damals eh

schon günstige Husqvarna TE 630…!

Bleibt in diesem Kapitel noch abschließend

eine Anmerkung zur Optik

dieser SWM. Denn jene dürfte

nachhaltig polarisieren, mit ihrer

sehr traditionalistischen Farbgebung

(eben die klassischen SWM-Rennfarben),

aber auch die gewagte Mischung

aus kantigem Bodywork und

geschwungener Doppelauspuffanlage.

Ich persönlich sag’ mal nur „Neo-

Retro-Scramblerlook“ oder so was in

die Richtung. Letztendlich liegt die

Schönheit im Auge des Betrachters

und ich bin im Grunde heilfroh, dass

mit einer neuen „alten“ Enduromarke

wieder ein Stück mehr Vielfalt in

eine Szene mit zuletzt monopolistischen

Tendenzen eingezogen ist.

In Aktion: Town and Country

Draufsetzen und wohlfühlen – diese

Gedanken schießen mir bei der ersten

Sitzprobe spontan durch den

Kopf. Eine angenehm breite Sitzbank

(die sich später dann auch durch

„Dauersitzkomfort“ auszeichnet)

und prima Layout der Bezugspunkte

zwischen Lenker, Fußrasten und

nicht allzu hoher Sitzposition. Summa

summarum vermittelt dies ein gutes

und stets natürliches Kontrollgefühl

– selbst beim endurotypischen

„Stehen in den Rasten“. Einen kleinen

Dämpfer erhält dieser positive

erste Eindruck dann doch noch: Das

Zündschloss ist zu tiefliegend und

beengt eingebaut, um den Zündschlüssel

locker mit Handschuhen im

Schloss zu drehen. Schnell wettgemacht

wird diese eigentlich vom Hersteller

leicht behebbare Detailschwäche

durch den kernigen motorischen

Auftritt. Vollmundig und sonor, aber

dennoch nie störend laut, ballert das

600-Kubikzentimeter-Triebwerk im

Leerlauf los. Die Kupplung lässt sich

schön leicht und mit gutem Feedback

aktivieren, nur das Getriebe erfordert

ein etwas nachdrücklicheres Einlegen

der Gänge. Im untersten Drehzahlbereich

erweist sich diese SWM

dann auch als klassischer Big-Single,

der dort mit geradezu physisch fühlbarer

Rauigkeit loslegt und es

scheinbar kaum erwarten kann, „in

die Touren“ zu kommen. Wobei mit

„Touren“ keinesfalls der obere Drehzahlbereich

gemeint ist, denn schon

gegen Ende des unteren Drehzahlbereichs

beginnt sich so was wie Laufkultur

zu entwickeln und fortan zieht

unser Testproband dann auch bärig

druckvoll durch, bleibt dabei aber

stets vorbildlich gleichmäßig in der

Entfaltung. Erst jenseits von etwa

7000 Umdrehungen/ min. fällt der

Kraftfluss sanft ab, vermag aber

durchaus noch bis gut 8000 Umdrehungen/min.

weiterzudrehen. Insgesamt

ein charaktervolles, aber auch

effektives Triebwerk, das mit diesen

Eigenschaften nicht nur auf kurvigen

Landstraßen genuss- und druckvolles

Herausbeschleunigen ermöglicht,

sondern mit seiner Linearität und damit

überraschungsfreien Dosierbarkeit

auch auf rutschigen Schotterpisten

und überhaupt im Offroadeinsatz

bestens zu überzeugen weiß. Somit

hat unser Testbike nicht nur auf 300

Kilometern Asphalt in Südfrankreich

überzeugt, sondern auch auf gut 150

Kilometern provenzalischer Schotterpisten,

felsigem Terrain und Singletrails.

Limitierend wirkten bei letzterem

selbstredend die Serienbereifung,

der lange Radstand nebst eingeschränktem

Lenkwinkel und natürlich

auch das relativ hohe Gesamtgewicht.

Dennoch, es war absolut verblüffend,

wie weit man mit diesem

Dirtbike in der Pampa kommt und wie

man sich im Verlauf des Tests immer

mehr zutraut. Als alter Crosser und

Endurist traut man ja eigentlich keinem

Motorrad ohne Stollenbereifung…!

Noch ein Wort zu den Werten:

Mit einem durchschnittlichen Testverbrauch

von gerade mal 4,2 l/100

km eignet sich die SWM RS 650 R

durchaus auch für längere Trips und

mit einer (laut Tacho) Spitzengeschwindigkeit

von zirka 165 km/h ist

sie zudem ziemlich flott – zumindest

theoretisch, denn der fehlende Windschutz

lässt bereits Geschwindigkeiten

jenseits von 120 Stundenkilometern

auf Dauer unangenehm auf Kopf

Die RS 650 R in Aktion – quasi die XT 600 der Moderne

und Brust drücken. Ein kurzes Windschild

als Zubehör-Add-On (nebst einer

Gepäckbrücke…) würde die Einsatzbandbreite

dieses Dualsportlers

nochmals merklich erweitern helfen

– nur mal so als Anregung nach Bella

Italia. Apropos Anregung, jener bedarf

es dem Chassis der RS 650 R jedenfalls

kaum, denn dieses Bike

weist eine gekonnt stimmige Balance

zwischen den verschiedenen Parametern

auf. Erstaunlich feinfühlige

und unisono arbeitende Federungskomponenten

bügeln selbst in grobsteinigem

Gelände so ziemlich alles

glatt und die Gabel taucht bei sportivem

Straßeneinsatz (hartes Abbremsen…)

nicht allzu tief ein. Die Nickbewegungen

des Fahrwerks halten sich

also in Grenzen, was sicher nicht nur

der guten Federungsabstimmung geschuldet

ist, sondern auch den leicht


eduzierten Federwegen. Folglich

liegt diese SWM stets satt und bestens

kontrollierbar auf der Piste,

schwingt locker durch Serpentinen

und Großstadtverkehr und folgt

selbst bei Topspeed unbeirrt souverän

der eingeschlagenen Fahrtrichtung.

Die Bremsen halten in diesem

Bezug das Performanceniveau, geben

ein gutes Feedback und bieten

eine sichere Bremsleistung. Lediglich

die vordere Bremsscheibe machte

gelegentlich durch Quietschgeräusche

bei starkem Abbremsen unangenehm

auf sich aufmerksam. Letztendlich

ein vernachlässigbarer

Schönheitsfehler bei einem Dirtbike,

das derart viele Facetten unseres

Sports abzudecken weiß. Ich kann

mir dieses Motorrad sehr gut für jemanden

vorstellen, der nicht nur

werktags damit zur Arbeit fährt, sondern

auch am Wochenende gerne auf

Entdeckungsreise in unbekannte Regionen

und/oder unbekanntes Terrain

geht. Sozusagen ein treuer,

sportiver Begleiter für alle Fälle, die

das Motorradleben so bietet. Eigentlich

bräuchte ich selbst auch mal so

was, nach all den einsatzbegrenzten

„Spezialmotorrädern“, die ich so in

den vergangenen Jahren bei mir rumstehen

hatte …

Fazit: Der Schwabe in dir oder

das Beste kommt zum Schluss

Bentornate SWM! Nicht nur, dass

auch wir uns über die Rückkehr einer

alten Enduromarke freuen, über den

Zuwachs an Diversität in diesem

Marktsegment oder gar dass etliche

ehemalige Angestellte im Vareser

Werk nun wieder eine Arbeit gefunden

haben – nein, wir freuen uns insbesondere

über ein Motorrad, dass

Charakter und Vielfalt, Sinn und

sinnliches Vergnügen bereitet. Irgendwie

erscheint mir diese SWM RS

650 R so was wie die moderne italienische

Reinkarnation der ehemaligen

Yamaha XT 600 zu sein – nur

besser, vor allem abseits allen

Asphalts! Dass dieses gefällige Gesamtpaket

dann für extraschlanke

6490 Euro über „den Tresen“ geht,

halte ich jedoch für die eigentliche

Sensation. Wann wurde eigentlich

mal irgendetwas mit Motor derart billiger?

Das appelliert doch glatt an

den Schwaben in dir und suggeriert,

heimlich – zuschlagen, so lange das

noch geht …

• Text u. Actionpilot: Alexander Stephan

• Fotos: Moira R. Ruthland, Carlo Bagali ni

und Lyndon S.


TEST: SWM RS 650 R

Das könnte besser gehen – Cockpit mit allen wichtigen

Basisfunktionen, aber einem deutlich zu tief angebrachten

Zündschloss

„Phönix aus Varese“ – SWM, die Rückkehr eines alten großen Namens des Endurosports

Neo Retro Style – traditionelle SWM-Farbgebung und Formensprache

im Ex-Husqvarna-Stil

Tradition und Modernität – Triebwerk im klassischen Big-

Single-Stil, aber mit Benzineinspritzung

Stufenmodell – bequeme Sitzbank mit Langzeitkomfort, die zudem mit ihrer Abstufung ein besseres Abstützen gegen den

Fahrtwind ermöglicht

Doppelte Freude – beeindruckende Doppelschalldämpfer,

die trotz satt-sonorem Klang stets auf der (noch) diskreten

Seite bleiben

Big-Single mit Big-Tank – trotz sichtlich ausladendem

Tank/Kühlerbereich, stört dies nur wenig im Einsatz. Die

Sitzposition bleibt grundsätzlich natürlich und vermittelt

ein gutes Kontrollgefühl

Bialbero was – nein, das soll keine Reminiszenz an den legendären

Abarth-Simca 1300 „Bialbero“ sein, sondern bedeutet

ganz einfach „doppelte obenliegende Nockenwelle“

Unvermeidlich – genau diese Kettenführung scheint seit

ewigen Zeiten jedes Modell auszustatten, das die betreffenden

Werkshallen in Varese verlässt

26

MCE

Juli '16

Anti-Bio-Design

– verschließbarer

Tankdeckel

im kantigen Stil

des Hauses

Unten drunter – kein Werkzeugset in Sicht, dafür alles mit

der unvermeidlichen Elektronik vollgestopft


Weiß noch jemand, was ein Vergaser ist – wie (fast) überall,

setzt man auch hier auf elektronische Benzineinspritzung

Gemischte Erfahrungen – gutes Feeling und korrekte

Bremskraft, doch nerviges Quietschen der Bremsscheibe

bei hartem Verzögern

Das geht gut – Marzocchi-USD-Gabel zwar lediglich mit

verstellbarer Zugstufe, aber dennoch überzeugenden Qualitäten

on- und offroad

Das Vermächtnis des Jacques Cousteau – der Luftfilter atmet

durch diesen recht weit oben platzierten Schnorchel.

Wasserdurchfahrt wir kommen …

Vermisstenanzeige – Handprotektoren und Unterfahrschutz

glänzen durch Abwesenheit. Dennoch ein lediglich

kleiner Tribut, gemessen am sehr attraktiven Verkaufspreis

dieser SWM


TEST: SWM RS 650 R

28

MCE

Juli '16


TECHNISCHE DATEN

MOTOR

Bauart

Einzylinder-Viertaktmotor

Bohrung/Hub

100 x 76,4 mm

Hubraum

600 ccm

Verdichtung 12,4:1

Gemischaufbereitung Einspritzung Mikuni Ø 45/

elektronisches

Motormanagement

Starter

Elektrostarter

Kühlung

Wasserkühlung

Ventile

4 D.O.H.C.

Zündkerze

NGK CR8EB

Homologation EURO 3

Leistung

offene Leistung 40 kW

mit 7500 U/min

gedrosselte Leistung

23 kW mit 7500 U/min

Drehmoment

offene Leistung 53,5 Nm

mit 6500 U/min

gedrosselte Leistung

45 Nm mit 3000 U/min .

KRAFTÜBERTRAGUNG/GETRIEBE

Kupplung

hydr. Nasskupplung

Getriebe

klauengeschaltetes

6-Ganggetriebe

Primärübersetzung 32/75 2,343

Sekundärübersetzung 15/42 2,800

FAHRWERK/BREMSEN

Radaufhängung

Vorderrad

Hinterrad

Federweg vorn

Federweg hinten

Räder

USD-Gabel mit einstellbarer

Zugstufe, Ø 45 mm

Federbein, Federvorspannung

sowie Zug- und

Druckstufe (low und high)

einstellbar

210 mm

270 mm

Aluminium-

Speichenräder

Rad/Reifen vorn 1,60 x 21“, 90/90-21“

Golden Tyre

Rad/Reifen hinten 2,15 x 18“, 140/80-18“

Golden Tyre

Bremse vorn

Bremse hinten

MASSE UND GEWICHTE

Radstand

1505 mm

Länge ges.

2280 mm

Breite ges.

820 mm

Höhe ges.

1190 mm

Sitzhöhe (ohne Fahrer) 900 mm

Bodenfreiheit

(ohne Fahrer)

250 mm

Trockengewicht 144 kg

Tankinhalt

12 l

hydraulisch betätigte

Scheibenbremse

Ø 260 mm

hydraulisch betätigte

Scheibenbremse

Ø 220 mm


TEST: GASGAS EC 300 RACING 2017

30

MCE

Juli '16


NEUSTART

Nachdem es im letzten Jahr sehr ruhig um die

Marke GasGas wurde und ein neuer Investor

einstieg, geht es nun mit den ersten Modellen

wieder voran. Nach über acht Monaten Insolvenzverfahren

und Produktionsstopp ist Gas-

Gas Motos S.A. an Torrot Electric verkauft

worden. Damit ist eine Schuldensumme von

über 40 Millionen Euro getilgt und die Zukunft

für GasGas gesichert. Für die Endurofans bedeutet

das, dass es drei 2017er Modelle gibt,

und zwar die EC 200 Racing, die EC 250 Racing

und die EC 300 Racing. Leider keinen Viertakter

und die Änderungen zum 2015er Modell

halten sich in Grenzen. Wir haben uns dennoch

die GasGas EC 300 Racing geschnappt

und sind damit auf unserem Testgelände unterwegs

gewesen. Vielen Dank natürlich an

Mirko Anders von RMA Racing für die Bereitstellungen

des Testmotorrades.

• Text/Testfahrer: Marko Barthel

• Fotos: Marco Burkert

Der neue Inhaber – wer ist Torrot?

Von 1948 bis in die 80er Jahre wurden in Spanien

unter diesem Namen Motorräder und Fahrräder

produziert. 2011 sicherte sich die Firma Carbures

die Namensrechte von Torrot und fing an Elektro-

Fahrzeuge zu entwickeln. Carbures wurde 1999 gegründet

und produziert mit über 1000 Mitarbeitern

in mehreren Standorten weltweit Kohlefaserteile für

die Luftfahrt- (Nasa, Boeing, Airbus) und die Auto-

Industrie (Tesla, BMW).

Highlights

• Einstellbare Auslasssteuerung

• E-Starter und Kickstarter

• V-Force-4-Membransystem

• Verbesserter FMF-Endschalldämpfer

• Optimierte Batterie-Box und neue Position

des Anlasserrelais

• Hidira-Zündung

• Regina-Kette

• Neue Fußrasten für besseren Grip

• Konischer Lenker aus Aluminium

• Weichere Griffgummis

• Galver-Bremsscheiben mit besserer

Bremswirkung

• Nissin-Bremsanlage

• Metzeler-Six-Days-Extreme-Reifen


TEST: GASGAS EC 300 RACING 2017

Im Detail

Strapazierfähige Sitzbank, jedoch ist der Zugang zum Luftfilter

mit einer Mutter gesichert und nicht mit einem

Schnellspannverschluss versehen

Die Batterie ist direkt an der Sitzbank befestigt und ein Kabelschnellverschluss

zur schnellen Trennung der Batterie

ist leider an unserem Modell noch nicht vorhanden. Es soll

aber wohl ein Update dazu geben

Der Zugang zum Luftfilter ist in

Ordnung, aber der Wechsel

dauert etwas

Gegenüber dem 2015er Modell ist nun die Farbe Rot dominanter

und bis auf das Dekor sind kaum Änderungen erkennbar

Hier sehen wir den verbesserten FMF-Endschalldämpfer

Die neuen Fußrasten bieten einen guten Grip

Auf der rechten Motorseite kann die 27er silberne Mutter

geöffnet werden und darunter befindet sich eine Regulierungsschraube

zur Vorspannung der Auslasssteuerung.

(mehr Infos in unserer Anleitung zur Einstellung der Auslasssteuerung)

Der digitale Tacho ist relativ klein und zusätzlich im Cockpit

ist das Zündschloss untergebracht

Der Kickstarter ist nach wie vor vorhanden

Die Schalterarmatur ist etwas gewöhnungsbedürftig. Von

hier aus bedient man das Licht, den Blinker, die Hupe, den

E-Starter und den Ausschalter. Der Kupplungshebel kann

leider nicht ohne Werkzeug im Druckpunkt variiert werden.

Der kleine schwarze Hebel ist für den Choke, der für den

Kaltstart benötigt wird

Die 220-mm-Galver-Bremsscheiben im Wave-Design arbeiten

in Kombination mit einer Nissin-Bremsanlage

Vorne arbeitet eine

48-mm-Marzocchi-

Closed-Cartridge-

Shiver-Gabel mit

Zug- und Druckstufeneinstellung.

Der

Federweg vorn beträgt

305 mm

Excel-Felgen in schwarzem Design und die Metzeler-Six-

Days-Extreme-Reifen (unser Testsieger im FIM-Reifentest)

sind serienmäßig

Der Lenker ist mit einem stabileren konischen Aluminiumrohr

ausgestattet und mit einer zusätzlichen Mittelstrebe

inkl. Lenkerpolster versehen

Als Stoßdämpfer kommt

der Reiger-Mono-Shock mit

verstellbarer Federvorspannung

und Zug- und

Druckstufeneinstellung in

High-/Lowspeed zum Einsatz.

Der Federweg hinten

beträgt 298 mm

An der Marzocchi-Shiver-Gabel kann oben die Federvorspannung

eingestellt werden (über die große silberne

Schraube)

Ein LED-Rücklicht

ist mit an

Bord

Jedes Modell kommt nun serienmäßig mit einem elektrischen

Anlasser

Das Membransystem V-Force 4 kommt zum Einsatz


Der Mappingschalter verfügt über zwei Stufen und ist unter

dem linken Seitenteil, etwas versteckt hinter dem Kühler

untergebracht

Auch vorne kommen Galver-Wave-Bremsscheiben mit einem

Durchmesser von 260 mm zum Einsatz, inkl. 2-Kolben-

Bremssattel von Nissin

Die Regina-Kette gehört zur Markenvielfalt der GasGas EC

300

Die Handschützer sind serienmäßig verbaut und sorgen für

einen guten Schutz vor Schmutz und Steinschlägen

In Sachen Protektoren braucht sich das Modell nicht zu verstecken,

hier der Plastik-Motorschutz

Fahrbericht

Das Top-Modell aus dem Hause GasGas ist die EC

300 Racing mit elektrischem Anlasser. Die meistverkaufte

GasGas-Enduro ist das erste 2017er Motorrad

von dieser Marke, das wir testen möchten.

Auf geht es ins schöne Vogeltal, auf unser Testgelände

vom MC Flöha e.V. Die Detailfotos sind im Kasten

und wir passen die Bedienelemente noch ein

wenig unseren Bedürfnissen an. Dazu gehört, dass

wir die Kupplungsarmatur und die Handbremsarmatur

ein wenig mehr zum Lenkerinneren stellen

und den Fußbremshebel in der Höhe etwas anheben.

Nach der kleinen Einstellungsoptimerung geht

es los und wir starten die 300er einfach mit einem

kurzen Knopfdruck auf den E-Starter. Vorher natürlich

nicht vergessen, den Zündschlüssel in die richtige

Position zu stellen, sonst bewegt sich gar

nichts :-). Die ersten Runden sind schnell gefahren

und der Motor läuft etwas fett, aber dafür gleichmäßig

und mit ausreichend Drehmoment. Fast schon

identisch zum 2015er Modell, fährt sich die aktuelle

EC 300 Racing. Es gibt nach wie vor eine spürbare Vibration

am Lenker und auf den Fußrasten, was aber

irgendwie zum Zweitakter dazugehört.

Wir haben uns die beiden Mappingstufen, einmal

„Sonne“ und einmal „Regen“, etwas näher angeschaut

und der Unterschied ist deutlich. Auf unserer

Teststrecke stehen verschiedene Streckenbedingungen

zur Verfügung und so fahren wir als Erstes in

der Stufe „Sonne“ sämtliche Bereiche ab. In dieser

Mappingeinstellung fährt sich das Motorrad mit einem

kräftigen Drehmoment im unteren Drehzahlbereich

und bei Bedarf beschleunigt man vom mittleren

bis zum oberen Drehzahlbereich mit einer

gleichbleibenden Leistungsentfaltung vorwärts.

Los geht der Fahrtest mit Marko Barthel als Tester

Diese Einstellung deckt einen breiten Bereich ab

und ist wohl für die meisten Piloten die geeignete

Mappingstufe. Wer jedoch etwas weniger Leistung,

besonders im mittleren bis oberen Drehzahlbereich

bevorzugt, der sollte in der Stufe „Regen“ fahren.

Allgemein ist diese Stufe in schwierigen, felsigen

sowie rutschigen Passagen zu empfehlen und auch

auf Sonderprüfungen mit sehr schlammigen Bedingungen

ist das die bessere Wahl. Beim Fahren

macht sich die Regen-Stufe so bemerkbar, dass ab

dem mittleren Drehzahlbereich der Motor langsamer

hochdreht und somit weniger agil die Leistungsabgabe

erfolgt.

Die neuen Fußrasten bieten einen besseren Grip,

was gerade den Sportfahrer erfreuen dürfte. Wir

hatten immer einen festen Stand, ohne dass der

Stiefel unerwartet von der Raste rutscht. In Sachen

Fahrwerksperformance gibt es keine Änderungen

zum Vorgängermodell und es arbeitet ansprechend

und progressiv. Dabei schluckt es die kleinen kurzen

Wellen auf der Strecke gut weg und ein Kicken

am Hinterrad ist nicht spürbar. Somit leisten Reiger-

Stoßdämpfer und Marzocchi-Gabel tadellose Arbeit.

Die Bremse ist durch die Kombination der Galver-

Bremsscheiben mit der Nissin-Bremsanlage etwas

aggressiver geworden, reagiert damit früher, aber

lässt sich dennoch sehr gut bedienen. Das allgemeine

Fahrgefühl ist stabil, besonders bei der Beschleunigung

und bei losem Untergrund, wie Stein

und Geröll. Das Gewicht von über 116 kg (vollgetankt)

ist spürbar und ein schneller Spurwechsel ist

mit mehr Einsatz verbunden. Dennoch ist das Gas-

Gas-Modell auch im extremen Geläuf zu Hause und

bewältigt problemlos das eine oder andere schwierige

Hindernis.

33

MCE

Juli '16


TEST: GASGAS EC 300 RACING 2017

Fazit

Die GasGas EC 300 Racing ist eine Sportenduro mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Motorcharakteristik ist dank der

beiden Mappingstufen an die Bedürfnisse des Piloten anpassbar. Das Fahrwerk mit den Reiger- bzw. Marzocchi-Komponenten

ist gut und zeigt im Test keine Schwächen. Insgesamt eine Sportenduro mit einem breiten Einsatzgebiet für den

Hobbyfahrer

Im unwegsamen Gelände ist das kräftige Drehmoment von

Vorteil

Selbst im extremen Gelände macht die GasGas EC 300 Racing eine gute Figur

Schnell geht’s um die Ecke, die Strecke fahren wir auch gerne

im Sonderprüfungstempo

Anleitung zur Einstellung der Auslasssteuerung

Ausbau und Einstellung

1. Die 27er Mutter an der rechten Motorseite mit einem Schlüssel öffnen und entfernen

2. Die Regulierungsschraube mit einem 2,5-mm-Innensechskantschlüssel halten und die Gegenmutter

mit einem 6-mm-Steckschlüssel lösen

3. Die Schraube festziehen und dann nach den Empfehlungen aus der Tabelle wieder lösen

Montage

1. Die Drehung der Regulierungsschraube mit einem 2,5-mm-Innensechskant halten und die Gegenmutter

mit einem 6-mm-Steckschlüssel festziehen, um das Regulierungssystem zu blockieren

2. Die Position sichern und den Zustand der Kupferdichtung überprüfen, die 27er Mutter aufsetzen

und mit einem maximalen Drehmoment von 25 Nm anziehen

Regulierung Bodenzustand oder Strecke Motorverhalten

1 Drehung ohne Grip (Schnee, Matsch) Leistungsbegrenzung und Begrenzung

der Umdrehungen

1,5 Drehungen wenig Grip (technische Strecke) sanfte Leistungsabgabe

2 Drehungen (Standard) guter Grip (gemischte Strecke) optimal

2,5 Drehungen schnelle Strecke agiler Motor, drehfreudiger

3 Drehungen sehr schnelle Strecke niedriges Drehmoment

bei geringer Drehzahl

und sehr spitzer Leistungsentfaltung

34

MCE

Juli '16


TECHNISCHE DATEN

MOTOR

Motor

Bohrung/Hub

Starter

Zündung

Getriebe

Kupplung

2-Takt-Einzylinder

flüssigkeitsgekühlt

Hubraum 299,3 ccm

72 x 72 mm

E-Starter und Kickstarter

Hidria mit 2 Zündmappings

6-Gang

hydraulisch betätigte Mehrscheiben-Kupplung

im Ölbad

Keihin PKWS 38 mm

Vergaser

Einlasssystem Membran V-Force 4

Endschalldämpfer FMF

Verkleidung stabiler, bruchsicherer

Kunststoff

Rahmen

Chrom-Molybdän-Rahmen

Heckrahmen Aluminium-Rahmen

Schwinge

Aluminium mit progressiver

Umlenkung

Federung vorn Marzocchi-Shiver-Gabel mit

geschlossener Cartridge

48 mm mit verstellbarer

Federvorspannung und Zugund

Druckstufeneinstellung

Federweg vorn

Federung hinten

305 mm

Stoßdämpfer Reiger-Mono-

Shock mit verstellbarer

Federvorspannung und Zugund

Druckstufeneinstellung

in High-/Lowspeed

Federweg hinten 298 mm

Felgen

Excel Aluminium

Felge - Reifen vorne 1,6 x 21 - Metzeler Six Days

Extreme 90/90 bis 21

Felge/Reifen hinten 2,15 x 18 - Metzeler Six Days

Extreme 140/80-18

Bremse vorn

Bremse hinten

260-mm-Galfer-Wavescheibe

2-Kolben-Bremssattel

von Nissin

220-mm-Galfer-Wavescheibe

1-Kolben-Bremssattel

von Nissin

Kraftstoff 9,5 l (2-Taktöl, Gemisch 1:50)

Trockengewicht 107 kg

MASSE

Länge/Breite/Höhe 2200 x 830 x 1260 mm

Radstand

1475 mm

Sitzhöhe

950 mm

PREIS

GasGas EC 300 Racing VP 7990,- €

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X-TREME ENDURO: ERZBERG RODEO / RED BULL HARE SCRAMBLE

Fünffach-Sieger Taddy Blazusiak erreichte

trotz technischer Probleme das Ziel

36

MCE

Juli '16


Graham Jarvis

siegt bei

22. Auflage

King of the

Mountain 2016:

Graham Jarvis

mit einer grandiosen

Leistung

Es ranken sich zahlreiche Legenden um den Eisernen

Giganten mitten im grünen Herzen Österreichs.

Der Erzberg steht nicht nur für jahrhundertelangen

Eisenerzabbau, sondern in unserer modernen Zeit

auch für spektakulären Offroadsport. Erste Sportveranstaltungen

im kleinen Örtchen Eisenerz gab

es in den Jahren 1988 und 1989, damals veranstaltete

man Bergrennen, auch bekannt unter dem Namen

„Europas Pikes-Peak-Rennen“. Der Durchbruch

in Sachen Motorsport sollte aber erst noch

kommen. Im Jahre 1994 dachten sich Karl Katoch

und Andreas Werth, dass es etwas Deftiges in der

eher eintönigen Welt des Endurosports braucht.

Man wollte Mensch und Maschine an die Grenzen

des Machbaren bringen – eine richtig schöne

Schinderei eben. Die beiden Erfinder des heute

weltweit bekanntesten Extreme-Enduro-Spektakels,

hätten damals nicht im Traum daran gedacht,

dass ausgerechnet ihre Idee eine ganz neue Szene

ins Leben rufen würde. Heute wissen wir: Die beiden

Haudegen erkannten die Zeichen der Zeit. Ihrem

Aufruf folgen heuer abertausende offroadsportbegeisterte

Fans. Doch nicht nur Fans, eigentlich

pilgert alles, was Rang und Namen hat, jährlich

an den Iron Gaint. Bei keinem Event tummeln sich

heuer derart viele Spitzenfahrer und alle kennen

nur ein Ziel, den scheinbar unbezwingbaren Berg

innerhalb des gesetzten Zeitlimits von nur 4 Stunden

zu bezwingen. Das Red Bull Hare Scramble ist

aus einer simplen Idee entstanden und gilt heute

als das schwierigste Eintagesevent auf unserem

Planeten. Zahlreiche Stars versuchten in der Vergangenheit

ihr Glück und sind an den hohen Anforderungen

dieses Wettbewerbes gescheitert. Im Übrigen

erwartet den Sieger keinesfalls ein üppiges

Preisgeld, sondern lediglich eine steinerne Trophäe,

die als Erinnerung dient. Was 1995 mit 120

Fahrern begann, kann man im Jahre 2016 kaum

noch in Worte fassen. Mehr als 1500 Teilnehmer aus

40 Nationen belagerten in diesem Jahr den Erzberg,

hinzu kamen noch einmal 45.000 Besucher, 4500

Begleitpersonen, 800 Crewmitglieder, ein 100-

köpfiges Notfallteam, 30 Kamerateams und mehr

als 250 Journalisten.

37

MCE

Juli '16


X-TREME ENDURO: ERZBERG RODEO / RED BULL HARE SCRAMBLE

Ossi Reisinger gewann

2016 den Prolog

Privatier

Paul Bolton

zeigte den

Werksfahrern,

wo der

Frosch die

Locken hat

Die Spannung stieg, als sich am Freitag und Samstag

die Top-Fahrer der Werksteams im Rahmen des

Generali Iron Road Prologs auf den Weg hinauf zum

Gipfel machten. Der Prolog hat nur ein Ziel, die

schnellsten 500 Fahrer aus den über 1500 Teilnehmern

herauszufiltern. In dieser Disziplin darf beherzt

am Gasgriff gedreht werden. Die 13 Kilometer

lange Strecke führt über die breiten Schottertrassen

des Erzberges, in diesem Jahr sorgten verengte

Passagen für zusätzliche Würze. Somit entscheiden

hier nicht zuletzt Fahrtechnik, Linienwahl und ein

gewisser Grad an Wahnsinn über Sieg oder Niederlage.

Spitzengeschwindigkeiten jenseits der 170-

km/h-Marke sind keine Seltenheit und stellen den

ganz besonderen Reiz des Prologs dar. Die Fahrer

haben pro Tag (Freitag und Samstag) nur einen Versuch,

die schnellste Zeit wird gewertet. Das Salz in

der Suppe ist das Wetter, zu warm und zu trocken

bedeutet knochenharten Boden und staubige Verhältnisse.

Regnet es, wird der Prolog zur Rutschpartie

und eine schnelle Zeit ist fast unmöglich. Am

38

MCE

Juli '16

Freitag konnte sich überraschenderweise der Brite

Paul Bolton mit einer Zeit von 12:33:096 Minuten

den Sieg sichern. Bolton zeigte sich selbst etwas

verwundert, war der Prolog in den letzten Jahren

doch eher eine Angelegenheit von Ossi Reisinger!

Letzterer wurde am Freitag Zweiter, revanchierte

sich aber am Samstag bei besseren Bedingungen

und rückte das Ergebnis mit einem Husarenritt

(12:14:723 Minuten) wieder gerade. Seine Zeit sollte

die absolute Bestzeit des gesamten Fahrerfeldes

markieren, damit stand der Sieger auch in dieser

Disziplin fest. Bolton entschied sich am Samstag

gegen einen Start. Er wurde stattdessen an neuralgischen

Streckenpassagen gesichtet, um zu beobachten,

wer von seinen Konkurrenten sich an einer

etwas eigenwilligen Linienwahl versucht. Im Klartext,

wer abkürzt! Mit Erfolg, wie man anhand der

langen Liste disqualifizierter Fahrer (Samstag) sehen

kann. Wie auch immer, den Favoriten sollte die

Zeit vom Freitag genügen. Keiner der Top-Rider befand

sich außerhalb der Top-50! Damit stand alles,

was Rang und Namen hat, am Sonntag in der ersten

Startreihe und nur das war wichtig, zumindest aus

Sicht der Betroffenen.

Die groben Eckdaten für das Hare Scramble lauten:

1 Berg, 25 Checkpoints, 4 Stunden Zeit, 500 Starter

Wem das Hare Scramble kein Begriff ist, dem sei an

dieser Stelle nur schnell erklärt, dass es sich so

ziemlich um das Verrückteste und Härteste handelt,

was man mit einem Enduromotorrad anstellen

kann. Deutlich fahrbarer sollte der 31,8 Kilometer

lange Kurs in 2016 werden, so hatten es die Macher

versprochen. Den Grund dafür lieferte das vorangegangene

Jahr, in dem selbst die Cracks nur mit gegenseitiger

Hilfe ins Ziel kamen. Da diese Art von

Rennen nur wenig Sinn macht, entschärfte man die

Strecke etwas. Mit Abschnitten namens Dreikönig,

Machine, Badewanne, Downtown, Dynamite oder

Lazy Noon erwies sich der 2016er Kurs als sehr anspruchsvoll.

Eine große Rolle sollte das unendlich

lange Steinfeld namens Carl’s Diner darstellen. Diese

neuralgische Stelle wurde schon im Vorfeld als


Alfredo Gomez

verspielte seinen

2. Platz an der

letzten Auffahrt

von Lazy Noon

Billy Bolt schaffte es aus

der 2. Startreihe ins Ziel

Schlüsselstelle genannt und im Gegensatz zu den

Vorjahren nochmals verlängert. Selbst erfahrene

Piloten blieben hier auf der Strecke und mussten

sich dem Berg geschlagen geben. Doch der Reihe

nach. Gestartet wurde wie immer in Reihen zu je

50 Fahrern. In der Nacht vom Samstag auf den Rennsonntag

gab es jede Menge Regen, zusätzliche Würze

also für die 500 qualifizierten Teilnehmer. Als die

erste Reihe auf den Berg losgelassen wurde, kristallisierte

sich Taddy Blazusiak als Führender heraus.

Der fünffache Erzberg-Sieger blieb aber schon an einem

der ersten Hänge stecken, verlor aber nur wenige

Positionen und tauchte kurz darauf bereits wieder

auf Position 2 auf. Was zählt, ist möglichst

schnell vom Startbereich wegzukommen, um sich

von der breiten Masse abzusetzen. Cody Webb sollte

aus dem Startgetümmel schließlich als Spitzenfahrer

hervorgehen. Als es aus dem Talkessel hinausging,

bildete sich die Spitzengruppe um Webb,

Blazusiak, Alfredo Gomez und Wade Young. Doch

Graham Jarvis rollte das Feld von hinten auf und

übernahm noch vor Rennhalbzeit die Führung. Er erreichte

den berüchtigten Abschnitt Carl’s Dinner

noch vor Webb und Gomez. Blazusiak kämpfte indes

mit einem gebrochenen Bremshebel und Kupplungsproblemen,

die ihn in Carl’s Dinner auf den

9. Platz zurück warfen. Jarvis baute seine Führung

konstant aus, legte dabei ein schier unglaubliches

Tempo an den Tag und erreichte die Erzbergarena

schließlich als erster Fahrer nach einer Fahrzeit von

2:18:47 Stunden. Gomez, der eigentlich wie der sichere

Zweite aussah, erlebte kurz vor Schluss sein

persönliches Drama. Er wurde von Webb am letzten

Checkpoint abgefangen. Für den Spanier wurde Lazy

Noon zum absoluten Alptraum, er brauchte unzählige

Versuche, um diese Steilauffahrt zu bewältigen.

US-Boy Webb nutzte seine Chance, schloss

zu Gomez auf und konnte ihn an Lazy Noon überholen.

Kurz nachdem Webb Lazy Noon erklommen hatte,

schaffte es auch Gomez. Damit war das Podium

der 22. Ausgabe des Red Bull Hare Scramble komplett

– Jarvis gewann vor Webb und Gomez. Ebenfalls

ins Ziel schafften es Mario Roman (4.), Billy

Bolt (5.), Wade Young (6.), Paul Bolton (7.), Taddy

Blazusiak (8.) und Phillip Scholz (9.). Eine irrsinnige

Aufholjagd legte dabei Billy Bolt hin. Der 18-jährige

Brite gilt als Nachwuchshoffnung im Hause KTM

und enttäuschte nicht. Aus der zweiten Startreihe

ins Rennen gehend, konnte er 47 (!) Fahrer überholen.

An der letzten Auffahrt gelang es ihm, die festhängenden

Wade Young und Taddy Blazusiak zu

platzieren, eine beeindruckende Leistung!

Nur 9 der 500 für das Red Bull Hare Scramble qualifizierten

Fahrer erreichten die Ziellinie innerhalb

der 4-Stunden-Frist! Ob damit das gesteckte Ziel einer

fahrbareren Strecke erreicht wurde, bleibt wohl

für immer ein Geheimnis. Was die Topstars zur

22. Ausgabe sagen, lest ihr in den folgenden Interviews.

39

MCE

Juli '16


X-TREME ENDURO: ERZBERG RODEO / RED BULL HARE SCRAMBLE

Graham Jarvis: Nach dem letztjährigen Hare Scramble

hat sich jeder gefragt, was die Organisatoren in

diesem Jahr für uns vorbereiten würden. Erzberg ist

immer ein hartes Rennen, aber ich wusste, was ich

zu tun habe. Mein erstes Ziel war, die für mich beste

Zeit im Prolog zu fahren. Dann habe ich einfach versucht,

so gut wie möglich am Start wegzukommen.

Ich hatte einen sehr guten Start, das war ein Vorteil.

Über die schnellen Abschnitte zu Beginn des Hare

Scramble habe ich mir kaum Gedanken gemacht –

ich wollte für die späteren, harten Abschnitte so gut

aufgestellt sein, wie es eben möglich war. An einer

der ersten sehr technischen Auffahrten im Wald

fand ich eine gute Linie und konnte einige andere

Fahrer überholen. Danach habe ich versucht, die

Sache relaxed anzugehen und fokussiert zu bleiben.

In diesem Jahr sind jede Menge gute Jungs gestartet.

Man konnte nicht vorhersagen, wer das Rennen

gewinnen würde. Ich habe dafür viele Jahre hart gearbeitet.

In meinen Augen war Carl’s Diner auf jeden

Fall die Schlüsselstelle. Zum Glück fand ich auch in

diesem Abschnitt eine sehr gute und vor allem

schnelle Linie durch dieses lange Steinfeld. Jetzt bin

ich superglücklich, erneut als Gewinner hier zu stehen,

ich kann meine Gefühle nicht beschreiben!

Cody Webb: Dieses Rennen ist der Wahnsinn. Ich bin hierhergekommen und wollte als erster Amerikaner auf

dem Podium stehen. Es ist ein schier unglaubliches Gefühl, das erreicht zu haben. Ich hatte unterwegs

Krämpfe, Stürze und war besonders in Carl’s Diner total fertig. Teilweise musste ich pausieren weil ich nicht

mehr wusste, wie es weitergeht. Zu Beginn des Rennens lag ich an 1. Position und hatte einen wirklich guten

Speed, den ich aber nicht halten konnte. Graham und Alfredo haben ein unglaubliches Tempo vorgegeben.

Ich hatte Alfredo die ganze Zeit im Visier, ausgerechnet an der letzten Auffahrt kam es dann zum Showdown.

Ich hatte Glück und war schneller oben als er, obwohl ich das kaum für möglich gehalten habe. Dies ist ein so

surreales Gefühl und ich bin einfach so froh, dass KTM mir die Chance gab, hierherzukommen.

Billy Bolts: Bis kurz vor Dynamite lief alles super,

dort ist mir die Kette heruntergesprungen. Die Reparatur

hat mich richtig Zeit gekostet. Mein Betreuer

Julian sagte mir, dass die anderen Probleme am

letzten Checkpoint, Lazy Noon, hätten. Ich sollte

dort noch einmal versuchen, Plätze gutzumachen

und die Auffahrt möglichst in einem Zug schaffen.

Das hat geklappt, ich konnte Taddy und Wade überholen

und in Richtung Ziel fahren.

Alfredo Gomez: Was für ein Rennen. Am Start lief alles super, ich konnte das Rennen von Position 5 aus in Angriff

nehmen und mich noch innerhalb der ersten Auffahrten auf Position 3 verbessern. Nach einem Crash hat

meine Bremse leider nicht mehr richtig funktioniert, zusätzlich hatte ich ein Problem mit meinem Trinkrucksack

und keine Chance, Flüssigkeit zu mir zu nehmen. Trotz dieser Situation habe ich versucht, an Graham

dranzubleiben, was mir nicht gelang. Auf Position 2 liegend erreichte ich die letzte Auffahrt, Lazy Noon, die

mir quasi zum Verhängnis wurde. Ich weiß nicht, was los war, ich habe es immer und immer wieder versucht,

im zweiten Gang, im dritten Gang, mit verschiedenen Linien, irgendwie hat es dann doch geklappt. Leider

war Cody schon oben, aber das macht nichts, ich bin froh, das Ziel erreicht zu haben. Als Finisher am Erzberg

auf dem Podium zu stehen ist ein Riesenerfolg und eine große Ehre für mich.

40

MCE

Juli '16


Paul Bolton: Nach all dem Regen in der Nacht hatte ich bei ein paar rutschigen Waldpassagen richtig Probleme.

Es ist einfach das irrsinnigste Rennen, das ich kenne, und dieses im Ziel zu beenden, kann man kaum in

Worte fassen. Trotz meines Privatteams kann ich mich mit den besten Fahrern messen, das ist stets mein Ansporn.

Mario Roman: Es war ein wirklich hartes Rennen,

aber ich bin sehr zufrieden mit meinem 4. Platz. Ich

bin vor allem zufrieden, weil ich einen guten Rhythmus

gefunden habe und dadurch letztendlich noch

Positionen gutmachen konnte. Speziell in den letzten

Sektionen war es eine knappe Entscheidung zwischen

Wade Young, Taddy Blazusiak und mir, jeder

von uns hätte noch auf den 4. Platz fahren können.

Am letzten Checkpoint, Lazy Noon, gelang es mir,

das gewisse Extra an Energie freizusetzen und die

Auffahrt vor den beiden zu meistern. Damit habe ich

mit diesen 4. Platz gesichert!

Taddy Blazusiak: Nachdem ich Probleme mit Bremse und Kupplung bekam, dachte ich, ehrlich gesagt, das

war’s. Mein Motorrad war quasi unfahrbar, ich habe nur versucht, irgendwie ins Ziel zu kommen. Eigentlich

fing alles so gut an, ich war zwischenzeitlich in Führung und habe dann einen blöden Fehler gemacht. Das ist

Racing, so ist es eben manchmal. Trotzdem im Ziel zu sein, ist nichtsdestotrotz ein gutes Gefühl.

Phillip Scholz: Es war heuer wieder sauknapp. Nach

einem Crash am Start lag ich auf Position 30, konnte

dann zum Glück aufholen. Hatte zwischenzeitlich

aber einen mentalen Durchhänger nach Carl’s Diner.

Meine Betreuer haben mich so gepusht, dass

ich wieder Energie aufbringen konnte, um das letzte

Stück Strecke in Angriff zu nehmen. An Lazy Noon

musste ich alles auf eine Karte setzen, ich hatte nur

einen Versuch, sonst wäre mir die Zeit ausgegangen!

Im Ziel zu sein, macht mich natürlich überglücklich,

da ist es egal, ob 5. oder 9. Platz.

• Texte & Fotos: Marco Burkert

41

MCE

Juli '16


Cody Webb ist der erste

US-Boy auf dem Podium

am Iron Giant


MOTOCROSS-WM: PIETRAMURATA/I

Cairoli holt zweiten GP-Sieg

44

MCE

Juli '16

Tony Cairoli gewann sein Heimrennen mit Bravour


Die Kulisse in Italien

ist einmalig

Romain Febvre hatte

schon bessere Tage

zen und verlor keine Position. Zielstrebig versuchte

er in der letzten Runde noch am drittplatzierten Kevin

Strijbos vorbeizugehen, ohne Erfolg, Gajser

wurde Vierter vor Jeremy van Horebeek.

Nachdem die Stars der MX-Weltmeisterschaft

ihr Gastspiel in Deutschland hinter sich gebracht

hatten, stand eine Woche später bereits

der Grand Prix of Trentino auf dem Programm.

Die nördlich des Gardasees gelegene

Strecke zählt nicht nur landschaftlich zu den

Highlights der Saison. Jedoch vermiesten

starke Regenfälle den Akteuren etwas die

Laune. Alle Zeichen standen auf Schlammschlacht

und das ist bekanntlich nicht jedermanns

Sache. Zum Glück wendete sich das

Blatt zum Guten und am Rennsonntag ließ Petrus

die dringend benötigten Sonnenstrahlen

durchblitzen.

Tim Gajser zeigte einmal mehr, dass ihn schwierige

Bedingungen keineswegs aus der Ruhe bringen und

gewann das Qualifying mit einem lupenreinen

Start-Ziel-Sieg. Der Slowene fuhr auf der höchst anspruchsvollen

Strecke in bekannt spektakulärer

Manier und ließ seinen Konkurrenten nicht den

Hauch einer Chance. Damit hatte sich das Honda-

Ass die optimale Ausgangsposition für den folgenden

Sonntag geschaffen. Doch auch Max Nagl zeigte,

dass er mit derartigen Wetterkapriolen umgehen

kann. Der Deutsche belegte Platz 2 in der Quali und

war damit höchst motiviert für die beiden Wertungsläufe.

Tony Cairoli wollte seinen Grand-Prix-Sieg

aus Teutschenthal natürlich vor heimischem Publikum

wiederholen und hatte mit Platz 3 im Quali-

Race durchaus gute Chancen, diesen eindrucksvollen

Sieg zu wiederholen.

Dass sich Erfahrung eben doch auszahlt, bewies der

kleine Italiener am Sonntag eindrucksvoll. Cairoli

drehte nach dem Fall des Gatters geschickt am Gashahn

und gewann den hitzigen Start zum ersten

Lauf. Hitzig deshalb, weil im Startgedränge gleich

mehrere Piloten, darunter auch Tim Gajser und

Weltmeister Romain Febvre, ins Straucheln kommen.

Cairoli zeigte sich von alldem unbeeindruckt,

waren es halt ein paar Konkurrenten weniger, um

die er sich kümmern musste. Wie auch immer, der

KTM-Star wurde frenetisch gefeiert und schenkte

seinen Fans einen Start-Ziel-Sieg der Extraklasse.

Hinter ihm gelang es Max Nagl, die 2. Position vom

Start weg zu halten, auch wenn zwischenzeitlich

Suzuki-Pilot Kevin Strijbos an sein Hinterrad klopfte.

Die spektakulärsten Rennszenen fabrizierten allerdings

Romain Febvre und Tim Gajser. Febvre hatte

schon nach dem Start mächtig Drouble und

musste von Position 26 aus ins Rennen gehen. Zu

allem Übel rutschte er im späteren Rennverlauf

noch weg und stürzte, erneut zurückgefallen, ging

die Aufholjagd von vorne los. Der amtierende Weltmeister

landete im Ziel trotz dieses Umstandes auf

Position 6! WM-Leader Tim Gajser erging es ähnlich,

nach mäßigem Start stürzte auch der Honda-Pilot.

Gajser klammerte sich allerdings an seiner Honda

fest, um diese nicht ausgehen zu lassen, dank diesem

Kunststück konnte er seine Fahrt rasch fortset-

Für Gajser sollte es im zweiten Durchgang jedoch

noch dicker kommen, denn hier verspielte er einen

sicheren Laufsieg. Nach einem Holeshot ging der

Slowene zunächst in Führung, konnte diese auch

schnell und sicher ausbauen, um zur Rennhalbzeit

alles in den Dreck zu werfen. Mit einem dicken Zeitpolster,

genauer über 6 Sekunden Vorsprung auf Tony

Cairoli, im Gepäck, wollte Gajser zu viel. Übermotiviert

durch eine Kurve fahrend, stieg er prompt

über den Lenker ab. Diesmal dauerte es einige Sekunden

länger, bis er seine Honda wieder in Fahrtrichtung

positioniert hatte. Cairoli sagte danke und

übernahm die Führung, gefolgt von Romain Febvre.

Der Franzose studierte anschließend die Linie des

Italieners genau, fand allerdings kein rechtes Mittel,

um diesen zu passieren. Erst ein Fehler von Cairoli

in der Schlussphase öffnete Febvre die Tür, er

gewann den zweiten Lauf, doch Cairoli holte mit einem

1/2-Resultat den zweiten Grand-Prix-Sieg in

Folge. Was für ein Erfolg vor heimischem Publikum!

Die WM-Führung konnte Gajser mit Schadensbegrenzung

und Platz 4 im zweiten Lauf dennoch halten.

Nach diesem imposanten GP rückte die WM-

Spitze jedoch sehr eng zusammen, denn Gajser

führte hauchdünn mit 4 Zählern vor Febvre und Tony

Cairoli hatte nach seinem sensationellen Doppelerfolg

nur noch 25 Punkte Rückstand zu Gajser.

In der MX2-Klasse wurde der bisher ungeschlagene

Jeffrey Herlings erstmals ernsthaft herausgefordert.

Das hat 2016 noch keiner geschafft! Dylan Ferrandis

konnte den ersten Lauf in Italien zu seinen

Gunsten entscheiden und den Niederländer damit

als bisher einziger MX2-Pilot schlagen. Während

Ferrandis am Startgatter die schnellste Reaktion

zeigte und in Führung ging, kam Herlings weniger

gut weg. Allzu lang dauerte es jedoch nicht, bis der

KTM-Überflieger das Hinterrad von Ferrandis erreicht

hatte, jedoch absolut keinen Weg vorbei am

Kawasaki-Piloten fand. Ferrandis gewann schließlich

denkbar knapp, doch Herlings revanchierte

sich im zweiten Lauf. Etwas angefressen, sollte ein

haushoher Start-Ziel-Sieg genügen, um das gewohnte

Bild wieder herzustellen. In der Grand-Prix-

Wertung stand damit wieder einmal Herlings ganz

oben auf dem Treppchen. Dylan Ferrandis musste

im zweiten Lauf neben Herlings auch dessen Teamkollege

Pauls Jonass den Vortritt lassen und wurde

Dritter. Gesamt jedoch stand Ferrandis mit seinem

1/3-Resultat auf Platz 2, gefolgt von Jonass auf Rang

3. • Text: Marco Burkert; Fotos: Youthstream

Motocross-WM - 8. Lauf - Pietramurata/I - 14./15.5.2016:

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Antonio Cairoli, I, KTM; 2. Romain Febvre, F, Yamaha; 3. Tim

Gajser, SLO, Honda; 4. Kevin Strijbos, B, Suzuki; 5. Max Nagl, D,

Husqvarna; 6. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda; 7. Jeremy van Horebeek,

B, Yamaha; 8. Shaun Simpson, GB, KTM; 9. Tanel Leok, EST,

KTM; 10. Ben Townley, NZ, Suzuki.

Ferner: 13. Valentin Guillod, CH, Yamaha; 24. Angus Heidecke, D,

KTM.

MX2: 1. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 2. Dylan Ferrandis, F, Kawasaki;

3. Pauls Jonass, LV, KTM; 4. Samuele Bernardini, I, TM; 5. Jeremy Seewer,

CH, Suzuki; 6. Benoit Paturel, F, Yamaha; 7. Vsevolod Brylyakov,

RUS, Kawasaki; 8. Aleksandr Tonkov, RUS/NL, Yamaha; 9. Brian Bogers,

NL, KTM; 10. Max Anstie, GB, Husqvarna.

Ferner: 25. Henry Jacobi, D, Honda; 33. Christopher Valente, CH, KTM.

EMX250: 1. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna; 2. Darian Sanayei,

USA, Kawasaki; 3. Jorge Prado Garcia, E, KTM; 4. Nick Kouwenberg,

NL, Honda; 5. Hunter Lawrence, AUS, Kawasaki; 6. Karlis Sabulis, LV,

Yamaha; 7. Anton Gole, S, Husqvarna; 8. Natanael Bres, F, KTM; 9. Bas

Vaessen, NL, Suzuki; 10. Miro Sihvonen, FIN, KTM.

Ferner: 13. Mike Stender, D, Suzuki; 20. Michael Kratzer, A, KTM.

EMX125: 1. Stephen Rubini, F, KTM; 2. Gianluca Facchetti, I, KTM;

3. Jago Geerts, B, KTM; 4. Pierre Goupillon, F, KTM; 5. Roan van de

Moosdijk, NL, Yamaha; 6. Yuri Quarti, I, KTM; 7. Jakub Teresak, CZ,

KTM; 8. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna; 9. Brian Strubhart Moreau, F,

Kawasaki; 10. Isak Gifting, S, KTM.

Ferner: 21. Marcel Stauffer, A, KTM.

Photo:© S. Taglioni

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MOTOCROSS-WM: TALAVERA DE LA REINA/E

Gajser zurück im Geschäft

Die Motocross-WM ist und bleibt spannend

wie kaum zuvor. Beim neunten Stopp der

diesjährigen WM-Saison in Spanien konnte

sich der junge Slowene Tim Gajser nach zuletzt

zwei Doppelerfolgen von Tony Cairoli

beim GP von Teutschenthal und Trentino

durchsetzen. Spanien markierte gleichzeitig

die Halbzeit der Saison, noch ist alles offen,

auch wenn sich Tim Gajser an der WM-Spitze

etabliert hat und seinen Vorsprung zur Konkurrenz

ausbauen konnte.

Das Honda-Ass ließ bereits im Qualifying durchblitzen,

dass er gern wieder einmal ganz oben auf dem

Treppchen Platz nehmen würde. Nachdem Max Nagl

die schnellste Reaktion am Start zeigte und als Führender

um die erste Kurve bog, konterte Gajser wenig

später, als er am Deutschen vorbeizog und dem

sicheren Quali-Sieg entgegenfuhr. Mit mehr als

8 Sekunden Vorsprung überquerte der Slowene die

Ziellinie nach absolvierter Renndistanz vor Max

Nagl, der einen souveränen 2. Rang einfuhr und

sich so in eine gute Ausgangsposition für Sonntag

brachte. Überschattet wurde die Qualifikation allerdings

von einem brutalen Crash, in den auch Tony

Cairoli und Romain Febvre verwickelt waren. Zur Situation:

Shaun Simpson geriet in einer unübersichtlichen

Linkskurve ins Stocken. Der hinter ihm

fahrende Febvre wollte eine Kollision vermeiden,

krachte jedoch ins Heck von Simpsons KTM und beide

kippten um. Just im gleichen Moment knallte

Gautier Paulin mit voller Wucht in den Rücken von

Febvre, der nun komplett eingeklemmt unter seiner

Yamaha lag. Beim Versuch, sich aus dieser Situation

zu befreien, kam auch noch Cairoli von hinten,

der keine Chance hatte auszuweichen und Febvre

über den linken Arm fuhr. Das Quali-Rennen war für

den amtierenden Weltmeister damit gelaufen.

Glücklicherweise kam Febvre verhältnismäßig

glimpflich davon, hatte keine Brüche oder derartige

Verletzungen und konnte das „Worst Case Szenario“

eines Totalausfalls vermeiden. Die Hauptrolle

am Sonntag übernahm jedoch Tim Gajser. Der Ablauf

des ersten Wertungslaufes war ähnlich dem im

Qualifikationsrennen. Max Nagl brillierte am Startgatter

einmal mehr, konnte den Holeshot einfahren

und übernahm die Führung. Dahinter bereits

Gajser, der sich zwei Runden lang anschaute, was

Nagl machte und dann zum Angriff überging. Mit Erfolg,

der Honda-Privatier zog ohne Mühe an der

Werks-Husqvarna von Nagl vorbei und war nicht

mehr zu bremsen. Alle Versuche Nagls, am Hinterrad

von Gajser zu bleiben, scheiterten. Der Slowene

überquerte die Ziellinie mit 7,3 Sekunden Vorsprung

auf den Deutschen. Doch Nagl hatte keinen

Grund, diesen 2. Platz nicht als Erfolg zu sehen,

schließlich waren das 20 wichtige Zähler in der

Meisterschaftswertung. Clement Desalle konnte

mit Platz 3 endlich wieder einmal einen nennenswerten

Erfolg verbuchen. Dem Kawasakifahrer gelang

es, Gautier Paulin und Tony Cairoli in Schach zu

halten.

46

MCE

Juli '16

MXGP-Rookie Tim Gajser feierte seinen fünften GP-Sieg

Aller guten Dinge sind drei, dachte sich Tim Gajser

und legte im zweiten Lauf des Spanien-Grand-Prix

noch einen nach. Wieder gewann Nagl den Holeshot

und wieder konnte Gajser an exakt gleicher Stelle

wie im ersten Lauf am Deutschen vorbeiziehen.

Konsequent und fehlerfrei zog der Slowene anschließend

seine Runden und gewann souverän mit

3,6 Sekunden vor Nagl. „Es war so ein tolles Wochenende“,

schwärmte Gajser. „Ich kann es noch

gar nicht richtig glauben, dass wir zur Halbzeit der

Saison bei jedem Grand Prix auf dem Podium zu finden

waren und dabei fünf Overall-Siege feiern durften!

Es ist ein unglaubliches Gefühl. An diesem Wochenende

haben wir gezeigt, dass wir auf dem

richtigen Weg sind und gute Arbeit leisten. In den

letzten Rennen habe ich einige Anfängerfehler gemacht,

daran haben wir gearbeitet. Dieser Doppelsieg

hier war also das perfekte Comeback und zeigt,

dass sich unsere Arbeit sofort auszahlt. Ich möchte

mich besonders bei meinem Team, meinem Mechaniker

Nico und Ingenieur Roger für die hervorragende

Arbeit an diesem Wochenende bedanken. Zwischen

den Rennen hatten die Jungs viel zu tun und

es ist so ein tolles Gefühl, ihnen das mit guten Ergebnissen

zu danken. Ich vertraue ihnen vollständig,

denn sie leisten hervorragende Arbeit, das Bike

an diesem Wochenende war einfach perfekt.“

Aber auch Max Nagls 2/2-Resultat kann sich sehen

lassen. Nachdem der Weilheimer zuletzt knapp am

Podium vorbeischrammte, kam er in Spanien sehr

gut zurecht und stand zum vierten Mal in der Saison

auf dem Treppchen. „Die Rennen waren ein Riesen-

Booster für das gesamte Team. Ich fühle mich sehr

wohl und bin in bester Verfassung. Beide Starts verliefen

perfekt und auch der Speed in den Rennen

war beeindruckend. In Frankreich greife ich wieder

voll an und peile mein fünftes Podium in dieser Saison

an“, resümierte der Oberbayer. Gautier Paulin

überraschte mit einem starken zweiten Lauf und

das obwohl er sich noch nicht zu 100 Prozent fit

fühlt. Nach seiner Verletzung konnte er bisher nur

wenig Zeit auf dem Motorrad verbringen, umso höher

ist sein 3. Platz in der Tageswertung anzusehen.

Romain Febvre konnte den Spanien-Grand-Prix mit

Gesamtrang 6 noch versöhnlich abschließen. Für

den Yamaha-Star hätte es nach seinem Crash im

Qualifying wesentlich schlimmer kommen können,

so verlor er zwar WM-Punkte, aber bei noch 9 auszutragenden

GP ist noch alles offen. Weniger gut gelaunt

war Tony Cairoli. Der Italiener kam in Spanien

nicht zurecht, landete nach zwei Durchgängen nur

auf Rang 7 und büßte 22 Zähler gegenüber Gajser

ein. Schuld waren ein völlig vermasselter Start und

ein Crash. Was für ein Rückschlag, wenn man bedenkt,

dass der KTM-Star in den vorangegangenen

Rennen ganz oben auf dem Stockerl stand.


Doppelerfolg, dieses Wort verbindet man in der MX2-Kategorie unweigerlich mit

Jeffrey Herlings. Der Niederländer im Dienste des KTM-Werksteams behielt in

Spanien die „weiße Weste“ und gewann beide Wertungsläufe und damit logischerweise

auch die Tageswertung bei den 250ern. Es bleibt dabei: Derzeit ist

einfach kein Fahrer dieser Klasse in der Lage, Herlings das Wasser zu reichen.

Zweiter wurde Yamaha-Pilot Benoit Paturel vor Pauls Jonass. In der WM-Gesamtwertung

liegt Herlings mit 447 Punkten weit in Front. Der Schweizer Jeremy Seewer,

der in Spanien nur Siebter der Tageswertung wurde, folgte mit 325 Zählern

auf Platz 2. Pauls Jonass folgte mit 300 Punkten auf Platz 3 und rückte Seewer

näher.

• Text: Marco Burkert; Fotos: Youthstream

Gewohntes Bild – Herlings ganz oben, diesmal mit Benoit Paturel und Pauls Jonass an

seiner Seite

Motocross-WM - 9. Lauf - Talavera de la Reina - 28./29.5.2016:

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Max Nagl, D, Husqvarna; 3. Gautier Paulin, F, Honda; 4. Clement Desalle,

B, Kawasaki; 5. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda; 6. Romain Febvre, F, Yamaha; 7. Antonio Cairoli, I,

KTM; 8. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha; 9. Valentin Guillod, CH, Yamaha; 10. Shaun Simpson, GB, KTM.

Ferner: 22. Angus Heidecke, D, KTM; 23. Dennis Ullrich, D, KTM.

MX2: 1. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 2. Benoit Paturel, F, Yamaha; 3. Pauls Jonass, LV, KTM; 4. Dylan Ferrandis,

F, Kawasaki; 5. Aleksandr Tonkov, RUS/NL, Yamaha; 6. Brian Bogers, NL, KTM; 7. Jeremy Seewer, CH, Suzuki;

8. Samuele Bernardini, I, TM; 9. Michele Cervellin, I, Honda; 10. Max Anstie, GB, Husqvarna.

Ferner: 25. Henry Jacobi, D, Honda; 32. Christopher Valente, CH, KTM.

EMX250: 1. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna; 2. Jorge Prado Garcia, E, KTM; 3. Anton Gole, S, Husqvarna;

4. Bas Vaessen, NL, Suzuki; 5. Mike Stender, D, Suzuki; 6. Mathys Boisrame, F, Yamaha; 7. Nicolas Dercourt,

F, Kawasaki; 8. Miro Sihvonen, FIN, KTM; 9. Darian Sanayei, USA, Kawasaki; 10. Kevin Wouts, B, KTM.

Ferner: 20. Michael Kratzer, A, KTM; 28. Tom Koch, D, Suzuki.

EMX300: 1. Brad Anderson, GB, Yamaha; 2. Mike Kras, NL, KTM; 3. Yentel Martens, B, Husqvarna; 4. Francisco

Utrilla Antonio, E, Yamaha; 5. Matthew Moffat, GB, KTM; 6. Alonso Sanchez Osuna, E, Yamaha; 7. Aaron

Pipon, GB, Yamaha; 8. Dietger Damiaens, B, KTM; 9. Patrick Vos, NL, KTM; 10. Christian Oliva Galera, E,

Honda.

EMX125: 1. Gianluca Facchetti, I, KTM; 2. Jago Geerts, B, KTM; 3. Pierre Goupillon, F, KTM; 4. Stephen Rubini,

F, KTM; 5. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna; 6. Roan van de Moosdijk, NL, Yamaha; 7. Paolo Lugana, I, TM;

8. Kevin Horgmo, N, KTM, 9. Brian Strubhart Moreau, F, Kawasaki; 10. Zachary Pichon, F, Yamaha.

Ferner: 14. Jeremy Sydow, D, KTM; 19. Maurice Chanton, CH, KTM.

Starke Leistung – Max Nagl landete auf dem 2. Podiumsrang

47

MCE

Juli '16


MOTOCROSS-WM: ST. JEAN D’ANGELY/F

Romain Febvre triumphiert

Der 10. Grand Prix sollte ein Triumph für Weltmeister Romain Febvre werden. Nach einer flauen Phase gelang ihm

auf der 1660 Meter langen Hartbodenstrecke der langersehnte Tagessieg.

Schon das Qualifying im französischen Saint Jean

d’Angély war an spektakulären Szenen kaum zu

überbieten. Tim Gajser stand sich wieder einmal

selbst im Weg und wurde durch einen heftigen

Crash auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Eine gute Startposition für den Sonntag rückte damit

in weite Ferne, diese schnappte sich stattdessen

Evgeny Bobryshev. Der Russe gewann die Quali

vor Romain Febvre und Valentin Guillod. Den Abflug

der Woche legte allerdings Gautier Paulin hin. Bei

seinem Heimrennen verlor er nach einem Bergab-

Sprung die Kontrolle über seine Honda und stieg

über den Lenker ab. Der Sturz war einer der übleren

Sorte, Paulin blieb nach dem Einschlag kurze Zeit

regungslos liegen, konnte die Strecke aber auf eigenen

Beinen verlassen. Ein Start für Sonntag war

nach diesem Horrorcrash ausgeschlossen.

Doch nicht nur für Gautier Paulin, sondern auch für

den amtierenden Weltmeister Romain Febvre war es

der Heim-Grand-Prix. Dementsprechend motiviert

ging der Yamaha-Star ans Werk und bekam es wieder

einmal mit Hauptkonkurrent Tim Gajser zu tun.

Im ersten Lauf gelang es Febvre, früh in Führung zu

gehen, doch Gajser ließ sich nicht lange bitten und

tauchte im letzten Renndrittel am Hinterrad des

Franzosen auf. Die französischen Fans versuchten

ihren Star vergeblich zu pushen. Gajser nutzte eine

schnellere Spur und passierte Febvre mit einem seiner

sehenswerten Scrubs. Im Anschluss gelang es

dem Honda-Piloten, Febvre auf Distanz zu halten

und den Lauf zu gewinnen. Eine bittere Pille für

Febvre, der sich nur knapp geschlagen geben musste.

Im zweiten Lauf drehte Febvre den Spieß

schlichtweg um. Er ging erneut früh in Führung,

48

MCE

Juli '16

diesmal ließ er allerdings nichts anbrennen und

konnte den 1. Platz bis zur Zielflagge halten. Auffällig

war das Verhalten von Gajser, der zwar auf Platz

2 finishte, aber deutlich mehr mit seinem Bike zu

kämpfen hatte. Als Grund nannte er später ein verändertes

Setting am Fahrwerk, das sich eher negativ

bemerkbar machte. „Wir haben in der Pause zwischen

den Läufen etwas am Fahrwerk umgestellt,

das war wohl ein Fehler“, resümierte Gajser. Febvre

hatte indes allen Grund zum Jubeln, denn er konnte

mit seinem 2/1-Resultat den Tagessieg vor heimischem

Publikum einfahren. Weniger erfreulich lief

es bei Tony Cairoli, im ersten Lauf wurde er noch

Dritter und alles schien in Ordnung. Lauf Nummer 2

entwickelte sich zum Desaster, denn schon im

Startgetümmel war der Italiener in einen Crash involviert.

Im Rennverlauf konnte er sich wieder nach

vorn arbeiten, um beim Versuch, an Max Nagl vorbeizugehen,

erneut zu stürzen! Mit Platz 7 konnte

der KTM-Profi noch Schadensbegrenzung in bester

Form betreiben. Apropos Max Nagl, der deutsche

WM-Dauerstarter wurde in der Tageswertung „nur“

auf Platz 8 gewertet. Der Grund hierfür war eine Lebensmittelvergiftung,

die sich Nagl kurz vor dem

Grand Prix zuzog.

Im Gesamtklassement bleibt Romain Febvre mit 24

Zählern Rückstand zum WM-Leader Tim Gajser in direkter

Schlagdistanz. Grobe Fehler kann sich der

Slowene also nicht erlauben. Tony Cairoli liegt nach

wie vor auf Platz 3, gefolgt von Max Nagl, der seinerseits

30 Zähler hinter dem Italiener liegt.

Herlings – wer sonst? Auch beim zehnten Aufeinandertreffen

der MX2-Piloten ging Jeffrey Herlings mit

einem Doppelerfolg als Tagesbester der 250er-Kategorie

hervor. Benoit Paturel konnte seinen

2. Platz aus dem Spanien-Grand-Prix in Frankreich

wiederholen und verwies Jeremy Seewer auf Platz 3.

• Text: Marco Burkert; Fotos: Youthstream

Motocross-WM - 10. Lauf - St. Jean d’Angély/F - 5.6.2016:

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Romain Febvre, F, Yamaha; 2. Tim Gajser, SLO, Honda;

3. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda; 4. Antonio Cairoli, I, KTM; 5. Clement

Desalle, B, Kawasaki; 6. Glenn Coldenhoff, NL, KTM; 7. Valentin

Guillod, CH, Yamaha; 8. Max Nagl, D, Husqvarna; 9. Jordi Tixier, F, Kawasaki;

10. Dennis Ullrich, D, KTM.

Ferner: 32. Alain Schäfer, CH, Honda; 34. Angus Heidecke, D, KTM.

MX2: 1. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 2. Benoit Paturel, F, Yamaha; 3. Jeremy

Seewer, CH, Suzuki; 4. Pauls Jonass, LV, KTM; 5. Dylan Ferrandis,

F, Kawasaki; 6. Aleksandr Tonkov, RUS/NL, Yamaha; 7. Brian Bogers,

NL, KTM; 8. Samuele Bernardini, I, TM; 9. Max Anstie, GB,

Husqvarna; 10. Petar Petrov, BG, Kawasaki.

Ferner: 15. Henry Jacobi, D, Honda; 29. Christopher Valente, CH, KTM.

WMX: 1. Nancy van de Ven, NL, Yamaha; 2. Livia Lancelot, F, Kawasaki;

3. Kiara Fontanesi, I, Honda; 4. Larissa Papenmeier, D, Suzuki;

5. Amandine Verstappen, B, KTM; 6. Joanna Miller, PL, KTM; 7. Justine

Charroux, F, Yamaha; 8. Jessie Joineau, F, Honda; 9. Sara Andersen,

DK, Yamaha; 10. Anne Borchers, D, Suzuki.

Ferner: 17. Kim Irmgartz, D, Suzuki.

EMX250: 1. Darian Sanayei, USA, Kawasaki; 2. Thomas Kjer Olsen,

DK, Husqvarna; 3. Bas Vaessen, NL, Suzuki; 4. Nicolas Dercourt, F, Kawasaki;

5. Jorge Prado Garcia, E, KTM; 6. Anton Gole, S, Husqvarna;

7. Mike Stender, D, Suzuki; 8. Karlis Sabulis, LV, Yamaha; 9. Nick

Triest, B, KTM; 10. Mathys Boisrame, F, Yamaha.

Ferner: 15. Michael Kratzer, A, KTM; 24. Enzo Steffen, CH, Honda;

28. Tom Koch, D, Suzuki; 35. Cyrille Flury, CH, Suzuki.

EMX125: 1. Stephen Rubini, F, KTM; 2. Pierre Goupillon, F, KTM; 3. Jago

Geerts, B, KTM; 4. Zachary Pichon, F, Yamaha; 5. Roan van de

Moosdijk, NL, Yamaha; 6. Andrea Zanotti, RSM, KTM; 7. Kevin Horgmo,

N, KTM; 8. Luca Milec, SLO, Yamaha; 9. Paolo Lugana, I, TM;

10. Brian Strubhart Moreau, F, Kawasaki.

Ferner: 28. Maurice Chanton, CH, KTM; 40. Jeremy Sydow, D, KTM.


Motocross

23./24.04. Fürstlich Drehna www.msc-fuerstlich-drehna.de

21./22.05. Möggers www.mxweekend.at

11./12.06. Aichwald www.motocross-aichwald.de

02./03.07. Bielstein* www.mxmasters-bielstein.de

16./17.07. Tensfeld www.adac.de/sh

20./21.08. Gaildorf www.msc-gaildorf.de

17./18.09. Holzgerlingen www.kfv-kalteneck.de

Weitere Informationen unter: www.adac.de/mx-masters

Termine 2016

*ohne ADAC MX Junior Cup

Laudert GmbH + Co. KG, Bildnachweis: Kawasaki, Suzuki

Unsere Partner:


MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS MÖGGERS

Angus Heidecke: Schneller, als er selbst erwartet hätte

Bas Vaessen: Schnellster bei den 250ern

Rund 12.600 Fans pilgerten an die MX-Strecke,

um Fahrer aus 25 Nationen anzufeuern

50

MCE

Juli '16


Dennis Ullrich: Souveräner Tagessieger

Ulle siegt in Österreich

Nach dem Auftakt in Fürstlich Drehna gab Europas beliebteste Motocrossserie ihr Gastspiel im

österreichischen Möggers. Nach 2006 und 2010 gastierte die Rennserie bereits zum dritten Mal

hier. Die wunderschöne Naturrennstrecke mit einer Länger von 1850 Metern war für alle Akteure

etwas Besonderes. Nicht nur wegen der Kulisse, sondern auch wegen der Streckenbeschaffenheit,

denn hier gab es keine Zeit zum Ausruhen. Auf der Lehmbodenstrecke sucht man vergebens

nach entspannten Passagen oder langen Geraden, stattdessen ist überall höchste Konzentration

gefragt. Mit 14 Sprüngen und dem sehr technischen Charakter war höchste

Spannung garantiert.

Das wurde schon im Qualifying bestätigt. Bei

schönstem Rennwetter kämpften 244 Starter aus

mehr als 25 Ländern um die besten Startplätze für

den Rennsonntag. In der Masters-Klasse konnte

sich WM-Pilot Angus Heidecke in Szene setzen. Er

überzeugte mit einer Zeit von 1:41:363 und sicherte

sich damit die Poleposition für den Rennsonntag.

„Eigentlich ist diese technische Strecke gar nicht so

mein Ding, aber irgendwie bin ich dann doch klargekommen

und habe mich gut zurechtgefunden. Ich

war sogar schneller als der Tabellenführer im ADAC

MX Masters, was mir natürlich schon ein gutes Gefühl

gibt. Allerdings will ich mir jetzt darauf auch

nicht allzu viel einbilden, da eben immer erst am

Sonntag final abgerechnet wird“, so der 25-Jährige.

Insgesamt war es eine knappe Entscheidung zwischen

Heidecke, Thomas Kjer Olsen, Petr Smitka

und seinem Teamkollege Dennis Ullrich, der letztendlich

auf Rang 2 fuhr. „Ich habe heute einfach mal

meinen Kopf ausgeschaltet und habe das Qualifikationstraining

locker genommen. Die Taktik ist ganz

gut aufgegangen und ich hatte richtig viel Spaß auf

der Strecke“, so Ullrich. Der Gesamtführende in der

Masters-Wertung Thomas Kjer Olsen musste sich

hinter seinen Konkurrenten auf Platz 3 einreihen,

was aber kein wesentlicher Nachteil für den folgenden

Tag bedeutete.

Vor rund 12.600 Besuchern wurde es am Sonntag

einmal mehr ernst für die Big Boys. Das Wetter hätte

mit sonnigen 26 Grad nicht besser sein können und

auch Dennis Ullrich war bestens aufgelegt. Im ersten

Durchgang konnte der Finne Harri Kullas den

Holeshot gewinnen, Ullrich befand sich allerdings

in direkter Schlagdistanz und übernahm die Führung

wenige Kurven später. Mit mächtig Druck im

ersten Renndrittel konnte der KTM-Sarholz-Pilot

seinen Vorsprung stetig ausbauen, einzig Teamkollege

Kullas konnte einigermaßen Schritt halten.

Wirklich in Gefahr war Ullrich an der Spitze jedoch

zu keinem Zeitpunkt des ersten Laufs und so war es

reine Formsache, diesen Sieg einzufahren. Kullas

behielt ebenfalls die Nerven und sicherte sich mit

Platz 2 wichtige Punkte. Stark unterwegs auch Dominique

Thury. Der Schneeberger fiel nach dem

Start zwischenzeitlich auf Position 4 zurück, konnte

sich aber wieder vorarbeiten und überquerte die

Ziellinie auf Platz 3. Auch im zweiten Lauf ließ „Ulle“

nichts anbrennen. Diesmal zog er selbst den Holeshot

und war auf dem Wege, einen lupenreinen

Start-Ziel-Sieg einzufahren. Dieses Vorhaben gelang

mit Bravour, denn Ullrich hatte nach absolvierter

Renndistanz mehr als 6 Sekunden Vorsprung auf

den zweitplatzierten Angus Heidecke. „Ich bin sehr

glücklich über die hervorragenden Ergebnisse. Ich

habe in den vergangenen Wochen mein Training

umgestellt und mich viel auf die Technik konzentriert.

Zudem wurde das Bike perfekt auf mich eingestellt,

sodass ich heute optimal mit der Strecke

spielen konnte. Und wie sagt man so schön: Mit

dem Spaß kommt auch der Speed“, freute sich der

Gesamtsieger. Der Qualifikationsschnellste Angus

Heidecke konnte Ullrich zwar in der Startphase folgen,

die entscheidenden Meter um ein Überholmanöver

zu wagen, haben ihm jedoch gefehlt. Harri

Kullas schaffte es auch im zweiten Lauf erneut in die

Top-3 und stand damit auch in der Endabrechnung

hinter Ullrich auf dem Treppchen. Dominique Thury

komplettierte die Tageswertung auf Platz 3 mit seinem

3/5-Resultat.

ADAC MX Youngster Cup

Im ADAC MX Youngster Cup machten am Rennsonntag

gleich zwei Jungs von sich reden. Der Niederländer

Bas Vaessen lieferte sich in Lauf 1 mit dem Belgier

Nathan Renkens einen erbitterten Kampf um

den Podiumsplatz. Doch nachdem beide eine Runde

vor Schluss zu Boden gingen und Vaessen

schneller wieder auf dem Bike saß, gewann dieser

am Ende das erste Rennen. Mit seinem 4. Platz in

Lauf 2 ließ sich der Suzuki-Pilot schließlich als Tagessieger

im ADAC MX Youngster Cup feiern und erklärte:

„Ich bin jetzt schon zum zweiten Mal hier in

Möggers und konnte mich vom letzten ADAC MX

Masters in 2010 noch sehr gut an die schöne Naturkulisse

erinnern. Ich freue mich sehr über meinen

ersten Tagessieg, das Wochenende hätte für mich

nicht besser enden können.“ Gesamtzweiter wurde

der Finne Miro Sihvonen, der 2016 erstmals an der

Rennserie teilnimmt und beim Auftakt in Fürstlich

Drehna mit einem Tagessieg direkt die Tabellenführung

übernahm. Diese hat er nach seiner guten Leistung

in Möggers noch immer inne, vom Zweitplatzierten

Stefan Ekerold trennen ihn derzeit noch

19 Punkte. „Im ersten Rennen hatte ich einen

schlechten Start und bin dann letztendlich nur Siebter

geworden. Das hat mich richtig wütend gemacht

und diesen Ärger habe ich dann im zweiten Rennen

als Antrieb genutzt, sodass ich in Lauf 2 als Erster ins

Ziel kam“, erläuterte der 17-Jährige. Als Tagesdritter

stand der Tscheche Martin Krc auf dem Podium.

ADAC MX Junior Cup

Im ADAC MX Junior Cup verlief es für den Lokalmatadoren

und bisherigen Meisterschaftsführenden Rene

Hofer nicht wie erhofft. Nachdem der 14-Jährige

im ersten Lauf direkt zu Beginn technische Probleme

hatte und aufgrund einer defekten Zündung

nicht mehr weiterfahren konnte, wurde er nach einem

Sieg im zweiten Lauf Sechster in der Gesamtwertung.

Damit kostete ihn der Ausfall im ersten

Rennen auch die Tabellenführung, die sein Konkurrent

Maksim Kraev mit seinem Tagessieg in Möggers

übernahm. „Natürlich ärgert es mich, dass ich

hier in meiner Heimat nicht so punkten konnte, wie

ich wollte. Aber auf der anderen Seite stachelt es

mich auch an, da ich in Aichwald alles daransetzen

werde, mir die Spitzenposition zurückzuholen“,

kommentierte das von MX-Legende Heinz Kinigadner

(56) geförderte Nachwuchstalent. Sein Konkurrent

Kraev zeigte sich hingegen überglücklich über

die Ergebnisse und sagte: „Es macht mich sehr

stolz, dass ich meiner Familie und meinem Team beweisen

konnte, dass ich auch auf hartem Boden,

den ich sonst nicht gewohnt bin, überzeuge. In Bezug

auf die Meisterschaft bedeutet es jetzt aber ein

bisschen mehr Extra-Spannung, da ich mit René Hofer

einen sehr starken Gegner im Nacken habe.“ Gesamtzweiter

wurde der Schweizer Mike Gwerder,

als Dritter ließ sich der Südafrikaner Cameron Dürow

feiern.

• Text: Marco Burkert/ADAC; Fotos: Steve Bauerschmidt

ADAC MX Masters - 2. Lauf - Möggers/A - 21./22.5.2016

Gesamtergebnisse:

ADAC MX Masters: 1. Dennis Ullrich, D, KTM; 2. Harri Kullas, FIN, KTM;

3. Dominique Thury, D, KTM; 4. Angus Heidecke, D, KTM; 5. Arminas

Jasikonis, LT, Kawasaki; 6. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna; 7. Lawrence

Hunter, AUS, Kawasaki; 8. Lukas Neurauter, A, KTM; 9. Mike

Stender, D, Yamaha; 10. Andy Baumgartner, CH, KTM.

MX Youngster Cup: 1. Bas Vaessen, NL, Suzuki; 2. Miro Sihvonen, FIN,

KTM; 3. Martin Krc, CZ, KTM; 4. Michael Sandner, A, KTM; 5. Richard

Sikyna, SK, KTM; 6. Kade Tinkler, CDN, Kawasaki; 7. Stefan Ekerold, D,

Husqvarna; 8. Luca Nijenhuis, NL, Kawasaki; 9. Nathan Renkens, B,

KTM; 10. Glen Meier, DK, KTM.

ADAC MX Junior Cup: 1. Maksim Kraev, RUS, KTM; 2. Mike Gwerder,

CH, Husqvarna; 3. Cameron Durow, ZA, KTM; 4. Maximilian Spies, D,

Husqvarna; 5. Meico Vettik, EST, KTM; 6. René Hofer, A, KTM; 7. Maks

Mausser, SLO, KTM; 8. Constantin Piller, D, KTM; 9. Adam Kovacs, H,

KTM; 10. Laurenz Falke, D, Husqvarna.

51

MCE

Juli '16


MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS AICHWALD

Jeremy Delince siegte bei schwierigsten Bedingungen

Jeremy Delince

holt Tagessieg

Der Starkregen, der beim Qualifikationstraining des ADAC MX Masters

am Samstag überraschenderweise ausblieb, setzte dafür am Rennsonntag

umso heftiger ein. Die Konsequenz: Schlammige Streckenverhältnisse

und ein Rennplan, der aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse

komplett neu organisiert werden musste, sodass am Ende nur noch ein

ADAC-MX-Youngster-Cup-Lauf und ein Rennen in der Masters-Klasse

durchgeführt werden konnten.

Dennis Ullrich musste sich

in Aichwald mit Platz 2

zufriedengeben

Vollen Einsatz zeigte dabei Jeremy Delince aus Belgien

(25 Jahre). Der ADAC-MX-Masters-Pilot lieferte

sich eine spektakuläre Verfolgungsjagd mit Tabellenführer

Dennis Ullrich (22) und konnte das Rennen

am Ende für sich entscheiden. „Ich habe im

Winter in Belgien die ganze Zeit auf Strecken mit

ähnlichen Bodenverhältnissen trainiert und bin es

daher gewohnt, im Matsch zu fahren. Dennoch war

der Track schwer zu bezwingen und ich freue mich,

dass ich hier so punkten konnte. Das ist eine richtige

Genugtuung, da ich hart für meinen Erfolg arbeite“,

erklärte der 25-Jährige.

Sein Konkurrent Dennis Ullrich landete auf dem

2. Platz und setzte damit sein Ziel um, das er sich für

das Rennwochenende in Aichwald gesteckt hatte:

Tabellenführung ausbauen. „Meine Leistung heute

bringt mich in der Meisterschaft nach vorne und daher

bin ich sehr glücklich über Rang 2. Ich habe relativ

am Anfang einen Fahrfehler gemacht und bin mit

dem Vorderreifen weggerutscht. Daher musste ich

zusehen, dass ich dennoch vorne mitmischen konnte.

Das war schon eine Art Glücksspiel heute“, berichtete

der 22-Jährige, der genau wie Max Nagl

beim nächsten GP in England antreten will. Als Dritter

kam der Tscheche Petr Smitka (25) ins Ziel.

Lokalmatador Max Nagl (28) wollte bei den schwierigen

Wetterbedingungen im Hinblick auf seinen

WM-Einsatz am kommenden Wochenende in Eng-

land kein Risiko eingehen und verzichtete auf eine

Teilnahme am wahrhaftigen Matsch-Lauf der Masters-Klasse.

Ähnlich erging es Qualifying-Sieger

Brian Hsu (18), der ebenfalls nicht am Rennsonntag

auf der Strecke zu sehen war.

Dennoch war die Veranstaltung, die von rund

500 Helfern des MSC Eiserne Hand Aichwald e.V.

vorbereitet wurde, sehr gut besucht. Rund 17.000

Zuschauer kamen an diesem Wochenende an die

Strecke „In den Horben“ und trotzten den Wassermassen

in der baden-württembergischen Gemeinde.

52

MCE

Juli '16


Auch die Youngster mussten sich durch den Schlamm kämpfen – hier gewann Cedric Grobben

ADAC MX Youngster Cup

Im ADAC MX Youngster Cup freute sich einer ganz

besonders. Der Belgier Cedric Grobben (21) fuhr

zum ersten Mal in seiner bisherigen MX-Laufbahn

aufs Podium und zeigte sich mächtig stolz über seine

überzeugende Leistung im baden-württembergischen

Aichwald. „Ich bin sehr glücklich und hatte

heute trotz des vielen Regens viel Spaß. Ich mag es,

wenn die Strecke anspruchsvoll ist und man unter

erschwerten Bedingungen fährt. Man kann beispielsweise

nur sehr schwer im Stehen agieren,

weil die Klamotten durch den Schlamm so viel wiegen,

und auch trotz verdreckter Brille eine freie

Sicht zu behalten, ist keine leichte Aufgabe. In den

letzten Jahren habe ich bedingt durch Verletzungen

immer wieder Rückschläge einstecken müssen, daher

finde ich es klasse, dass ich meiner Familie, die

immer als Unterstützung mit zu den Rennen reist,

ein so tolles Ergebnis präsentieren konnte“, so der

Pilot. Zweiter wurde der Slowake Richard Sikyna

(18), als Dritter ließ sich sein Landsmann Tomas Kohut

(17) feiern.

ADAC MX Junior Cup

Für die ADAC-MX-Junior-Cup-Piloten gab es am

Rennsonntag keine Rennen. Die Streckenverhältnisse

ließen es nach den heftigen Regenfällen nicht

mehr zu, dem MX-Nachwuchs mit seinen 85-ccm-

Maschinen eine faire Chance auf der Strecke zu geben,

woraufhin die Läufe der Klasse 3 abgesagt

wurden. Damit müssen sich die jüngsten Fahrer der

beliebtesten Motocross-Rennserie Europas nun einige

Wochen gedulden, bis sie wieder angreifen

können. Der ADAC MX Junior Cup setzt beim nächsten

ADAC MX Masters in Bielstein aus, am 16. und 17.

Juli im norddeutschen Tensfeld sind die Kleinsten

dann wieder mit am Start.

• Text: ADAC; Fotos: Steve Bauerschmidt

ADAC MX Masters - 3. Lauf - Aichwald - 11./12.6.2016

Gesamtergebnisse:

ADAC MX Masters: 1. Jeremy Delince, B, Honda; 2. Dennis Ullrich, D,

KTM; 3. Petr Smitka, CZ, KTM; 4. Dominique Thury, D, KTM; 5. Lukas

Neurauter, A, KTM; 6. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna; 7. Jaromir

Romancik, CZ, Suzuki; 8. Vaclav Kovar, CZ, KTM; 9. Angus Heidecke,

D, KTM; 10. Harri Kullas, FIN, KTM.

MX Youngster Cup: 1. Cedric Grobben, B, KTM; 2. Richard Sikyna, SK,

KTM; 3. Thomas Kohut, SK, KTM; 4. Bas Vaessen, NL, Suzuki; 5. Nathan

Renkens, B, KTM; 6. Roland Edelbacher, A, KTM; 7. Stefan Ekerold,

D, Husqvarna; 8. Miro Sihvonen, FIN, KTM; 9. Simon Jost, SK, Kawasaki;

10. Enzo Steffen, CH, Honda.

53

MCE

Juli '16


MOTOCROSS: WM SEITENWAGEN SCHOPFHEIM

Matschrennen und sich

überschlagende Ereignisse

Trotz blauen Himmels und strahlender Sonne reisten

die Teilnehmer mit ihren Team-LKWs am heißen

Freitag eher mit gemischten Gefühlen an. Der Wetterbericht

verunsicherte viele schon im Voraus,

denn es wurde eine Regenwahrscheinlichkeit von

99 Prozent vorhergesagt.

Leider musste man sich in der Nacht zum Qualifikationssamstag

mit dem Gedanken an ein Matschrennen

abfinden, denn starke Regenfälle fielen in der

Nacht und hielten bis zum Morgengrauen an. Das

Wetter spielte total verrückt. Starke Regenfälle im

Wechsel mit strahlendem Sonnenschein über den

gesamten Samstag beeinträchtigten die Bedingungen

nicht nur auf der Rennstrecke, sondern auch auf

dem Campingplatz und in den Fahrerlagern. So war

alles zur großen Schlammschlacht angerichtet.

Mit Erstaunen musste man feststellen, dass der

MSC Schopfheim mit großer Gelassenheit diesen

widrigen Bedingungen trotzte. Top organisiert wurden

Rennen teilweise ein wenig verschoben, weniger

wichtige freie Trainingseinheiten der nationalen

Rennen zugunsten der Weltmeisterschaft weggelassen

sowie die Rennstrecke mit durchdachten

Wällen und Abläufen von groben Wassermassen befreit.

Qualifikationstag - Gruppe A: Sechsunddreißig Gespanne

traten in den zwei Qualifikationsrennen auf

der matschigen sowie rutschigen Piste an. In der

Gruppe A konnten die Franzosen Valentin Giraud/

Nicolas Musset sich direkt absetzen und sie dominierten

die Spitze mit enormem Vorsprung. Doch

dann überschlugen sich die Ereignisse im wahrsten

Sinne des Wortes. Beim Zweikampf zwischen dem

niederländischen Gespann Daniel Willemsen/Peter

Beunk mit den Engländern Brett Wilkinson/Dan

Chamberlain brach sich der zehnfache Weltmeister

und Fahrer Daniel Willemsen bei der Kollision den

Kiefer mehrfach. Willemsen wurde von einem Rettungshubschrauber

ins Spital gebracht. Das belgische

Gespann Stan Goeyvaerts/Bielen hatte ebenfalls

kein Glück. Sie stürzten etwa zeitgleich mit

Willemsen/Beunk. So wurde das Qualifikationsrennen

der Gruppe A nach etwas mehr als zehn Minuten

abgebrochen und gewertet. Nach gerade einmal

fünf gefahrenen Runden konnten Giraud/Musset

das Rennen für sich entscheiden. Kein anderes

Team erreichte ihre Spitzenrundenzeiten. Zweite

wurden Tomas Cermak/Ondrej Cermak, gefolgt von

Ben Adriaenssen/Lauris Daiders.

Gruppe B: Den Start des Qualifikationsrennens der

Gruppe B konnten Marvin Vanluchene/Haralds

Kurpnieks für sich entscheiden, jedoch nicht halten.

So schossen die Engländer Stuart Brown/Josh

Chamberlain an ihnen vorbei und fuhren allen mit

unschlagbarem Abstand voraus. Brown/Chamberlain

erhielten einen verdienten 1. Platz, Vanluchene/Kurpnieks

wurden Zweiter, Nick Jarvis/Christian

Nilsson Dritter. Es war ein interessanter Anblick,

Vanluchene/Kurpnieks als einziges Gespann auf

der Strecke zu sehen, das einigermaßen sauber

blieb, während alle anderen Gespanne vor dicker

Matschschicht kaum zu erkennen waren.

Etwas Pech hatte der Belgier Jan Hendrickx mit seinem

niederländischen Beifahrer Ben van den Bo-

gaart, denn nach wenigen Runden gab es Probleme

mit der Kraftstoffversorgung und das Motorrad

blieb auf der Strecke stehen. Dies spürte auch das

österreichische Team Benjamin Weiss/Patrick

Schneider, was durch eine leichte Kollision mit dem

liegengebliebenen Motorrad Plätze einbüßte. Hendrickx/van

den Bogaart mussten sich über die Last

Chance noch qualifizieren, was ihnen dann auch gelang.

Unter den deutschen Teams konnten sich Marcel

Faustmann/Andres Haller für den Start am Sonntag

direkt qualifizieren. Joachim Reimann/Philipp Reimann

und Tobias Blank/Michael Klooz qualifizierten

sich glücklicherweise noch beim Last-Chance-

Rennen. Tobias Blank/Klooz hatten zuvor beim

Rennen Probleme mit einer defekten Zündbox und

Probleme mit dem Hinterrad.

Rennsonntag: Der Morgen begann mit starken Regenfällen

und einem Warm-up der Seitenwagen,

wie man es selten sieht, denn nur ein Gespann war

auf der Strecke zu sehen – Giraud/Musset. Es regnete

so stark, dass man nur abwarten konnte, was

am Mittag geschehen würde. Man stellte sich die

Frage: Gibt es einen Wertungslauf, gibt es einen

zweiten? Betrachtete man die Strecke, so glaubte

man kaum daran. Alles stand unter Wasser und war

schlammig.

1. Wertungslauf: Den Start des ersten Wertungslaufs

gewannen Adriaenssen/Daiders vor Vanluchene/Kurpnieks.

Vanluchene/Kurpnieks konnten

aber bereits in der zweiten Runde die Führung übernehmen.

Doch das sollte nicht lange so bleiben,

54

MCE

Juli '16


Es war wieder soweit, der MSC Schopfheim hatte zum Weltmeisterschaftslauf der Seitenwagen geladen. Nach drei Wochen harter Arbeit waren

die Vorbereitungen für ein großes Weltmeisterschaftswochenende in Schopfheim abgeschlossen. Auch konnte der Verein auf eine erfolgreich

ausgeführte Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr zurückblicken, dementsprechend hoch waren die Erwartungen in diesem Jahr.

denn Giraud/Musset fuhren stark und entschlossen

und konnten ihren anfänglichen 3. Platz bereits in

der dritten Runde zur unangefochtenen Führung

ausbauen und den Lauf für sich entscheiden. In der

letzten Runde qualmte das Motorrad von Giraud/

Musset, aber das war von keiner großen Bedeutung.

Kurz vor Ende des ersten Laufs wurde es noch

einmal spannend, denn Adriaenssen/Daiders

konnten sich noch mal an Vanluchene/Kurpnieks

Fersen heften. Es blieb aber bei dem 3. Platz. Blank/

Klooz’ Motorrad streikte bereits in der ersten Runde

und blieb nach dem Start in der ersten Kurve stehen.

Ein anderes Gespann rammte die Jungs und

fuhren Fahrer Tobias Blank in den Fuß. Das Motorrad

streikte und somit war der erste Lauf gelaufen.

Nach dem Rennen schwoll Blanks Fuß an, sodass

ein Start im zweiten Lauf nicht möglich war. Faustmann/Haller

belegten dagegen den 15. Platz und

konnten somit 6 WM-Punkte einfahren.

2. Wertungslauf: Das Wetter spielte mit und der

zweite Wertungslauf startete wie geplant. Doch

dann geschah etwas, womit kaum einer gerechnet

hatte: Die Startanlage machte Probleme und das

Fallgatter stürzte bei wenigen Gespannen zu Boden.

Der Lauf wurde sofort gestoppt und die Startanlage

von den Sportkommissaren unter die Lupe

genommen. Man fragte sich, was nun geschehen

solle, denn die Startanlage löste nicht richtig aus,

aber man wollte den zweiten Wertungslauf nun beginnen.

Es wurde ein klassischer Flaggenstart angeordnet.

Das bedeutet, der Rennstart wird nicht mit

einem fallenden Gatter, sondern mit dem Schwenk

einer Flagge eingeläutet.

Den zweiten Lauf konnten wieder die starken Franzosen

Giraud/Musset für sich entscheiden und sie

fuhren mit 50 Punkten nicht nur den Tagessieg, sondern

auch das Red Plate ein. Zweiter wurde Stuart

Brown, Dritte Adriaenssen/Daiders.

Der aktuelle Weltmeister Etienne Bax mit seinem

Beifahrer und Bruder Robbie Bax hatte nicht so viel

Glück. Das Gespann qualmte verdächtig stark beim

Fahren. Dann geschah es, der Motorblock brach

kurz vor dem Ziel im ersten Lauf, woraufhin sie das

Gespann übers Ziel schoben. Aber auch im zweiten

Lauf hatten sie wieder Pech, was Bax/Bax aktuell einen

9. Platz in der WM-Gesamtwertung brachte.

Hendrickx/van den Boogart, die aus der zweiten

Startreihe ihre Läufe absolvieren mussten, konnten

am Ende doch einen guten 5. Platz in der Tageswertung

belegen.

Von den deutschen Teams konnten erneut nur

Faustmann/Haller punkten. Sie belegten den

14. Platz und bekamen so 7 Zähler auf ihr WM-Konto.

Willemsen/Beunk, die zuvor die Führenden der

Weltmeisterschaft waren, fielen durch ihren Ausfall

von Platz 1 auf 6 des Klassements zurück.

Fazit: Am Ende spielte das Wetter doch mit und die

Sonne lachte zu den Rennen. Die Organisation des

Vereins war in Ordnung und es wurde noch ein schöner

Rennsonntag. Sogar für die im Matsch versunkenen

LKWs und PKWs in den Fahrerlagern standen

Traktoren bereit, die einen nach dem anderen rauszogen.

Man rechnete durch das schlechte Wetter

nicht mit großem Publikumsverkehr, am Ende kamen

doch noch ein paar Fans und jubelten den

Teams zu. • Text u. Fotos: Jürgen Lauer

Motocross-WM - Seitenwagen - 4. Lauf - Schopfheim

11./12.6.2016

Ergebnisse:

WM Seitenwagen - 1. Lauf: 1. Valentin Giraud/Nicolas Musset, F, WHT-

Mefo; 2. Marvin Vanluchene/Haralds Kurpnieks, B, VMC; 3. Ben

Adriaensssen/Lauris Daiders, B, WSP-Husqvarna; 4. Kristof Santermans/Elvijs

Mucenieks, B, WSP-Husqvarna; 5. Tomas Cermak/Ondrej

Cermak, CZ, WSP-Meco; 6. Gert van Werven/Siebe van der Putten,

NL, WSP-KTM; 7. Jan Hendrickx/Ben van den Bogaart, B,

WSP-Husqvarna; 8. Nick Jarvis/Christian Nilsson, GB, WSP-Husqvarna;

9. Brett Wilkinson/Dan Kirwin, GB, WSP; 10. Mike Keuben/Meinrad

Schelbert, NL, VMC-Husaberg.

Ferner: 11. Andy Bürgler/Martin Betschart, CH, WSP-KTM; 15. Marcel

Faustmann/Andres Haller, D, VMC; 16. Benjamin Weiss/Patrick

Schneider, A, VMC; 18. Marco Heinzer/Ruedi Betschart, D/CH; 19. Remo

Inderbitzin/Stefan Forster, CH, VMC-Yamaha; 20. Kevin Battaglia/

Philipp Furrer, CH; 24. Joachim Reimann/Philipp Reimann, D; 29. Tobias

Blank/Michael Klooz, D, VMC.

2. Lauf: 1. Giraud; 2. Brown/Chamberlain, GB; 3. Adriaenssen; 4. Vanluchene;

5. Santermans; 6. Hendrickx; 7. van Werven; 8. Jarvis; 9. Wilkinson;

10. Cermak.

Ferner: 14. Faustmann; 21. Marcus Prokesch/Philipp Hildebrand;

22. Reimann; 25. Heinzer; 26. Inderbitzin; 27. Weiss.

Quad-DM - 1. Lauf: 1. Joe Maessen, NL; 2. Sandy Schulze; 3. Robin

Grieven; 4. Nick van Hout, NL; 5. David Freidinger; 6. Joris Kersten;

7. Julian Haas; 8. Oliver Vandendijck, NL; 9. Dietmar Bazle; 10. Wilhelm

Rudolph.

2. Lauf: 1. Maessen; 2. Grieven; 3. Vandendijck; 4. Kersten; 5. Schulze;

6. Freidinger; 7. Sina Willmann; 8. Haas; 9. Bazle; 10. Rudolph.

BW Pokal - 1. Lauf: 1. Maximilian von Heuß-Blößt; 2. Jonas Wolf; 3. Fabian

Strobel; 4. Manuel Riexinger; 5. Tobias Steiner; 6. Moritz Fehrenbacher;

7. Marco Zehnle; 8. Stefan Kehl; 9. Hans-Ueli Moser;

10. Markus Schmid.

2. Lauf: 1. von Heuß-Blößt; 2. Wolf; 3. Jan Osswald; 4. Julian Leiner;

5. Riexinger; 6. Strobel; 7. Fehrenbacher; 8. Steiner; 9. Kehl; 10. Silas

Muchenberger.

55

MCE

Juli '16


MOTOCROSS - DMV BRC MX 2-TAKT CUP: FISCHBACH + REUTLINGEN

Reutlingen: Cupleader Marco Hummel (237) vor

Christian Herzberg (298), der Gesamtsieger wurde

Die Besten im Südwesten

Gefühlt hat die Saison des DMV BRC MX 2-Takt Cups

2016 gerade erst angefangen. Nachdem das erste

Rennen der Saison am Ostermontag in Langgöns

buchstäblich ins Wasser gefallen war, ging es mit

den Rennen in Frankenthal, Fischbach und Reutlingen

erst richtig los. Eines steht bereits klar und

deutlich fest: Erneut hat sich die Fahrerdichte im gesamten

Feld erhöht und die Rennen scheinen noch

spannender als die Jahre zuvor.

Auf den ersten Blick scheint die aktuelle Punktetabelle

ein altbekanntes Bild darzustellen – Marco

Hummel und Christian Herzberg mit nur 5 Zählern

Unterschied an der Spitze, dicht gefolgt von Patrick

Zipf mit einem Rückstand von 9 Punkten auf Herzberg.

Dahinter allerdings findet man in den gesamten

Topten völlig neue Namen in der 2-Takt-Cup-Family,

allesamt mit nur wenigen Zählern Unterschied

zueinander. So eng es auf der Strecke zugeht, so familiär

verhält es sich im Fahrerlager, wo sich mittlerweile

Fahrer aus allen Ecken Deutschlands treffen.

Aber zurück zum Renngeschehen: Als zweite Saisonstation

galt es, pünktlich zur Pfälzer-Wanderwoche

das idyllisch bei Pirmasens gelegene Fischbach

zu bereisen, um auf der sandigen Anlage möglichst

viele Punkte mitzunehmen. Der MSC Fischbach hatte

unter der Leitung des Zweitaktfans Lutz Gerlach

eine bestens vorbereitete Strecke zu bieten, die

wohl keine Wünsche offenließ. Einen absoluten

Sandspezialisten findet man im aktuellen Fahrerfeld

zwar nicht, wenn man aber Marco Hummels

Qualifikationszeit von 1:40:242 Minuten, mit der er

sich einmal mehr den Maxxis Best Qualified Reifen

sicherte, gegenüber der 1:42:995 Minuten von

Christian Herzberg vergleicht, scheint sich seine

Youngster-Cup-Erfahrung in Form des Rennens in

56

MCE

Juli '16

Drehna auszuzahlen. Die weiteren Startplätze gingen

an Gerrit Knipprath, Daniel Huser und Patrick

Zipf.

Eben diese fünf Piloten bestimmten auch das Bild

des ersten Laufs. Es gab im gesamtem Verlauf des

Rennens mehrere Führungswechsel, jeder hatte die

Führung zeitweise inne, patzte dann aber kurz und

fiel zurück. Auch Kevin Mikus war mit seiner 125er

darin involviert, kam aber nach mehreren Stürzen

letztendlich nur auf dem 10. Rang ins Ziel. Die ersten

fünf Plätze verteilten sich beim Zieleinlauf in exakt

derselben Reihenfolge wie schon in der Qualifikation:

Hummel, Herzberg, Knipprath, Huser und Zipf.

In Lauf 2 bot sich ein ähnliches Bild, allerdings

schien man sich schon zur Rennmitte weitestgehend

über die Positionen geeinigt zu haben. Dementsprechend

sah Marco Hummel die Zielflagge mit

17 Sekunden Vorsprung vor Christian Herzberg, der

wiederum 16 Sekunden vor Huser ins Ziel kam. Huser

hatte den 3. Platz allerdings nach einem Fight

mit Knipprath erst in der letzten Kurve ergattert,

nachdem dieser von einem überrundeten Fahrer

blockiert wurde. Patrick Zipf wurde Fünfter, Mikus

Sechster. Überrascht war man von den Plätzen 7 bis

9: Yannik Spachmüller krönte sich mit zwei 7. Plätzen

zum besten 125er-Fahrer der Tageswertung und

erhielt den „Alex-Daum-Ehrenpreis“. Er sowie auch

die Brüder Georg und Lukas Streichsbier auf den

Plätzen 8 und 9 gehören zu den neuen Namen im

Cup und sind allesamt auch erfolgreich in der Enduro-DM

unterwegs.

Auf dem Podium, das im Rahmen des Südwestcups

immer fünf zu Ehrende vorsieht, trafen sich: Hummel,

Herzberg, Huser, Knipprath und Zipf in eben

dieser Reihenfolge.

Nach dreiwöchiger Pause stand am ersten Juni-Wochenende

das nächste Rennen auf der Anlage des

1. RMC Reutlingen an, wo der Cup bereits 2014 gastierte.

Die Beliebtheit der Strecke spiegelte sich in

den Starterzahlen wieder, die zunächst gegen 50

Meldungen ging. Durch verletzungs- und technisch

bedingte Absagen fand man letztlich noch 40 Fahrer

am Gatter vor. Da in der Woche zuvor heftige Unwetter

über den Südwesten fegten und auch am Morgen

noch leichter Nieselregen herrschte, ging man

allseits von schlammigen Bedingungen aus, zumal

ein Großteil der Strecke gegrubbert worden war.

Spätestens nach der Besichtigungsrunde im freien

Training dürften wohl alle ein breites Grinsen unter

dem Helm gehabt haben: Die Strecke war durch den

1. RMC Reutlingen perfekt vorbereitet worden und

bot rundum besten Grip ohne jeglichen Schlamm,

Staub oder Steine. Nach eigenen Aussagen wurde

im Herbst der gleiche Boden, wie er auch beim Supercross

Stuttgart in der Halle verwendet wird, angeschüttet

und dementsprechend eingearbeitet.

Erneut war es der Konstanzer Marco Hummel, der

diese Bedingungen am besten für sich nutzte und

die Qualifikation gewann. Überraschenderweise

stand er in Reutlingen aber nicht wie gewohnt mit

seiner Waldmann-Husqvarna am Start, sondern

verwendete eine Eigenbau-Alu-Honda CR 250 unter

der Betreuung des Schweizers Arnold Irniger. Der

zweite Startplatz war für Christian Herzberg reserviert,

der gewohnt gelassen an die Sache ranging

und lange Zeit nur wenige Zehntel hinter Hummel

lag, bevor dieser ganz zum Schluss des Zeittrainings

noch einmal nachlegte und knapp eine Sekunde

Vorsprung herausholte. Auf Platz 3 bewies

Manuel Riexinger, der Cup-Gesamtsieger von 2014,

als bester Schwabe, dass er schon einige Rennen


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auf diesem Geläuf gefahren war und verwies Patrick

Zipf mit drei Zehnteln Vorsprung auf den 4. Platz.

Bis hin zum 10. Platz folgten dann etliche Localheros:

Johannes Rehfuß, De-Witt Wolff, Kevin Mikus,

Stefan Wandel, Pierre Mark und Robin Kohfink.

Letzterer zeigte beim Start zum ersten Lauf die beste

Reaktion und sicherte sich mit dem Germerica

Deals-Holeshot-Award die Führung. Patrick Zipf entriss

ihm diese aber schon wenige Meter danach und

setzte sich an die Spitze des Feldes. Im weiteren

Verlauf des Rennens konnte dem Gießener auch

niemand etwas anhaben, weshalb er einen souveränen

Laufsieg nach Hause fuhr. Pierre Mark hielt

sich lange Zeit auf dem 2. Platz und duellierte sich

mit Christian Herzberg. Fast schon gewohnt turbulent

ging es bei Hummel zu. Nach einem Startcrash

kam er lediglich als Siebenunddreißigster aus der

verkürzten Startrunde wieder an der Zeitnahme vorbei.

Nach dem ersten Umlauf immerhin schon als

Neunzehnter, dann als Dreizehnter, bevor er sich

bereits in der vierten Runde der Spitze näherte.

Auch der Streckensprecher war voll und ganz von

der Stärke Hummels und dessen Aufholjagd überzeugt

und ahnte schon einen Showdown zwischen

ihm und Herzberg, wenn nicht sogar noch gegen

Zipf. Beides blieb aus, Herzberg stürzte selbstverschuldet

kurz und verlor dabei den Platz an Hummel,

Zipf war bereits uneinholbar und fehlerfrei unterwegs,

sodass es für Hummel lediglich zum

2. Platz reichte. Allerdings hatte man seitens der

Rennleitung ein „Abkürzen“ im Getümmel der ersten

Runden registriert, wodurch der Überflieger auf

den 11. Rang zurückversetzt wurde. Ähnlich erging

es Kevin Mikus, der im Verlauf des Rennens auf den

4. Rang vorfahren konnte, dessen Auspuff sich aber

löste und dementsprechenden Lärm verursachte.

Auch dies musste im Rahmen des Regelwerks mit

einer Strafe geahndet werden, sodass Mikus als

Dreizehnter gewertet wurde.

Der Zweite Lauf stand völlig im Zeichen des Duells

Herzberg gegen Hummel um die Spitze. Nach Zipfs

GD-Holeshot in dem Lauf, übernahm Herzberg direkt

die weitere Führung, um sich zunächst etwas

Luft zu verschaffen. Auf der bis zu diesem Zeitpunkt

hart gefahrenen Strecke war es für Hummel nicht

ganz einfach, Meter gutzumachen, trotzdem kam er

dem amtierenden Meister Runde um Runde näher

und übernahm die Führung zur Rennhälfte nach einem

spannenden Duell. Herzberg blieb aber trotz

Überrundungen kontinuierlich am Hinterrad des

Youngsters und sah die Zielflagge mit nur 1,5 Sekunden

Rückstand als Zweiter. Lokalmatador Johannes

Rehfuß, 2014 noch Sieger des Rennens in

Reutlingen, kam als Dritter ins Ziel, Zipf wurde Vierter,

Mikus Fünfter.

Durch die Strafversetzungen dauerte die Auswertung

der Tageswertung einige Minuten, bevor die

Reihenfolge für die Siegerehrung klar war. Tagessieger

wurde Herzberg vor Zipf, Rehfuß, Hummel

und Mark.

In der Gesamtwertung wird es nun äußerst spannend,

wenn man bedenkt, dass Hummel die Tabelle

derzeit mit nur 5 Punkten vor Herzberg anführt, allerdings

bei den Rennen in Schkölen und Bielstein

aufgrund von Überschneidungen mit den Rennen

zum Youngster-Cup fehlen wird. Aktuell haben bereits

37 Fahrer Punkte gesammelt, was für die Leistungsdichte

in der laufenden Saison der deutschen

Zweitaktmeisterschaft spricht. Nach dem Rennen in

Reutlingen haben sich gemäß der Überschrift die

Besten zunächst im Südwesten gemessen, bevor es

zu den kommenden Rennen nach Schkölen in Thüringen,

Wolfshausen in Hessen und Bielstein in

NRW geht. • Text: Robin Hannes; Fotos: Leonie Hannes

DMV BRC MX 2-Takt Cup - 2. Lauf - Fischbach - 7./8.5.2016:

Gesamtergebnis:

1. Marco Hummel, Husqvarna; 2. Christian Herzberg, Yamaha; 3. Daniel

Huser, Yamaha; 4. Gerrit Knipprath, KTM; 5. Patrick Zipf,

Husqvarna; 6. Yanik Spachmüller, KTM; 7. Kevin Mikus, Honda; 8. Lukas

Streichsbier, Husqvarna; 9. Thomas Berger, Yamaha; 10. Georg

Streichsbier, KTM.

DMV BRC MX 2-Takt Cup - 2. Lauf - Reutlingen - 4./5.6.2016:

Gesamtergebnis:

1. Christian Herzberg, Yamaha; 2. Patrick Zipf, Husqvarna; 3. Johannes

Rehfuß, Suzuki; 4. Marco Hummel, Husqvarna; 5. Pierre Mark,

KTM; 6. Joseph Ruether, Yamaha; 7. Tobias Piening, Yamaha; 8. Kevin

Mikus, Honda; 9. Georg Streichsbier, KTM; 10. Kevin Keim, KTM.

Stand (nach 3 Veranstaltungen): 1. Hummel, 131 Punkte; 2. Herzberg,

126; 3. Zipf, 117; 4. Mikus, 86; 5. Huser, 78; 6. G.Streichsbier, 71;

7. Ruether, 70; 8. Knipprath, 68; 9. Piening, 66; 10. L.Streichsbier,

52.

Daniel Huser wurde

Gesamtdritter in Fischbach

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MCE

Juli '16


MOTOCROSS: DAMCV KLEINHAU + WISSKIRCHEN

Kleinhau

Top-Bedingungen zum Flutlicht-Wochenende

Die Bedingungen waren fast schon traumhaft, trotzdem stand der Saisonstart

des DAMCV im Rahmen des Flutlicht-Cross-Wochenendes beim MSC Kleinhau

wohl unter einem nicht ganz so guten Stern.

Top Wetter und sommerliche Temperaturen – und das obwohl gut eine Woche

vorher noch Schnee in der Nordeifel lag – eine perfekt präparierte Strecke, riesiges

Zuschauer-Interesse und eine sehr hohe Starterzahl. Geboten wurde in

Kleinhau drei Tage lang Spitzen-Motocross. Doch mehrere schwere Unfälle auf

der Strecke ließen Rennleitung und Vorstand des MSC Kleinhau dann keine andere

Wahl, als die Veranstaltung am Sonntagnachmittag aus zeitlichen und organisatorischen

Gründen vorzeitig zu beenden. Die Entscheidung der Verantwortlichen

stieß sowohl bei Fahrern als auch Zuschauern auf Zustimmung und

großes Verständnis. Schwacher Trost im Nachhinein: Die Verletzten sind auf einem

positiven Weg.

Zum Renngeschehen: Am Flutlicht-Freitag wurde ein einzigartiges Programm

und spektakuläre Rennen mit rund 450 Fahrern aus ganz Europa, eingerahmt

durch ein einzigartiges Feuerwerk, vor tausenden Besuchern ohne nennenswerte

Vorfälle präsentiert. Wie immer hatte das Team des MSC Kleinhau alles perfekt

organisiert, es gab keine nennenswerten Zwischenfälle und trotz dieses

Mammutprogramms wurde der zeitliche Rahmen weitgehend eingehalten. In

der Klasse 1 (Twinshock bis 46 Jahre) fuhr Cross-Legende Laurent Lacasse auf

Platz 1 vor Didier Stommen und Lokalmatador Stefan Senden. Bei den Oldtimern

bis 60 Jahre siegte Herbert Machnitzki auf einer Honda vor Björn Verdoodt aus

Belgien auf einer CZ und Justin Schuyten. Die kompletten Ergebnisse finden Sie

auf der DAMCV-Homepage.

Am Samstag ließ in der Damenklasse der Kleinhauer „Neuzugang“ Emmy

Schepmans mit einem souveränen Sieg aufhorchen, gefolgt von der jungen

Nachwuchsfahrerin Fiona Hoppe. In der Inter-Klasse feierte Marcus Schiffer ein

gelungenes „Comeback“ vor Steve Dosquet und auch Kai Wirtz zeigte nach längerer

Rennpause auf seiner Heimstrecke, was für ein Potenzial in ihm steckt. Dahinter

Niklas Raths und „Altmeister“ Frank Jansen-Teitz. Sehenswert das „Race

of Legends“, zu dem der MSC Kleinhau im Rahmen seines Doppel-Jubiläums

(50-jähriges Bestehen und 100. Rennveranstaltung) 50 Spitzenfahrer aus den

letzten 50 Jahren eingeladen hatte. In wirklich packenden Duellen zeigten die

Nach dem Qualifying war leider Schluss für die National-Open-Fahrer (v.l.): Kenneth Poelmans

(60), Thorsten Pehl (114), Kenny Arts (23), Martin Nosbüsch (891), Peter Wilden (49),

Jürgen Schäfer (500), Michael Knappmann (37), Nino Genso (427), Marc Mirbach (166),

Timo Kremser (41), Joachim Ney (778) und Thomas Frorath (2)

Legenden, was sie noch können. In den Läufen am Freitag siegte Frank Jansen-

Teitz vor Dennis Besser und Michael Förster, gefolgt von Luc Perdieus, Björn

Brzoska und Ansga Kranen. Und weil’s so schön war, traten die Legenden am

Sonntag noch einmal an. Luc Perdieus fuhr die schnellste Zeit vor Dennis Besser,

Sebastian Bauten, Ansga Kranen und Michael Förster. Zum Rennen kam es

dann leider wegen der Unfälle nicht mehr. • Text und Fotos: Guido Barth

Sieger

DAM Inter

MX2/Open:

Marcus

Schiffer

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MCE

Juli '16

Race of Legends: Viel

Spaß beim Identifizieren


DAMCV-Motocross - 1. Lauf - Kleinhau -

6.-8.5.2016

Gesamtergebnisse:

6.5. - Klasse 1 - Twinshock bis 46 Jahre:

1. Laurent Lacasse; 2. Didier Stommen;

3. Stefan Senden; 4. Andreas Feldt; 5. Robin

Westerhoff.

Klasse 2 - Oldtimer pre 65/70 ü 60 Jahre B:

1. Peter Nieuwhof; 2. Hans Breitel; 3. Walter

Senn; 4. Rudi Swinnen; 5. Alain Leberger.

Klasse 2 - Oldtimer pre 65/70 ü 60 Jahre A:

1. Lutz Scheffel; 2. Hans Polsvoort; 3. Lothar

Diwischek; 4. Peter Hentrich; 5. Herman van

Broekhoven.

Klasse 3 - Twinshock über 46 Jahre: 1. Brik

Schelfaut; 2. Daniel Hens; 3. Danny Seels;

4. Kevin Reed; 5. Bernard Robert.

Klasse 4 - Oldtimer pre 65/70 bis 60 Jahre:

1. Herbert Machnitzki; 2. Björn Verdoodt;

3. Justin Schuyten; 4. Jamie Wilkinson; 5. Dany

Nüssli.

Klasse 5 - 4-Takt-Seitenwagen über 55 Jahre:

1. Peter Pitz/Julian Zimmermann; 2. Steve

Cook/George Wolf; 3. Dickie Skinner/Mark

Snell; 4. Karl Renner/Joachim Kurt; 5. Norbert

Degenhardt/Nick Degenhardt.

Klasse 6 - Youngtimer: 1. David Cools;

2. Martijn van der Veen; 3. Jelle Verbruggen;

4. Kristof Peeters; 5. Jeffrey Buitenhuis.

Tageswertung Race of Legends: 1. Frank Jansen-Teitz;

2. Denis Besser; 3. Michael Förster;

4. Luc Perdieus; 5. Bjorn Brzoska.

Klasse 7 - 4-Takt-Seitenwagen bis 55 Jahre:

1. Paul Pelling/Chris Pannell; 2. Shaun Mallows/Colin

Dunkley; 3. Rob Wilkinson/Graham

Ross; 4. Tim Prümmer/Andy Heucken;

5. Phil Rogers/Greg Wernham.

Klasse 8 - Inters: 1. Jonas Salaets; 2. Jelle

Grade; 3. Jordan Hebete; 4. Styn Verstrepen;

5. Greg Smets.

8.5. - Jugend MX2: 1. Pit Rickert; 2. Pablo Zablonier;

3. Nico Wester; 4. Sandro Lorsbach;

5. Kevin Kern.

85 ccm Senioren: 1. Tristan Lohmann; 2. Phil

Niklas Löb; 3. Robin Knuf; 4. Winston Heberer;

5. Tim Schulte.

Junioren Open: 1. Jerone Tesseur; 2. Nico

Tücks; 3. Arno Mary; 4. Dennis Seibel; 5. Jens

Heinisch.

Meisterschaft Junioren Open: 1. Nico Tücks;

2. Jens Heinisch; 3. Frank Baumunk; 4. Mario

Steiner; 5. Niklas Wollgarten.

50/65 ccm: 1. Leopold Lichey; 2. Morris Molitor;

3. Jan Schulte; 4. Joshua de Smets; 5. Devin

Görlitz.

50/65 ccm: 1. Molitor; 2. Lichey; 3. Görlitz;

4. Schulte; 5. de Smets.

50 ccm Mini: 1. Oskar Luis Romberg; 2. Timo

Rose; 3. Luc Bellersheim; 4. Ludwig Lutz;

5. Oliver Jüngling.

Damen: 1. Emmy Schepmans; 2. Fiona Hoppe;

3. Sanne Vounckx; 4. Annika Erpeka;

5. Jolien Vleninckx.

Senioren: 1. Marc Thoussaint; 2. Uwe Jordine;

3. Wilfried Cosler; 4. Thorsten Pehl; 5. Michael

Förster.

Veteranen: 1. Luc Perdieus; 2. Hubert Heck;

3. Thomas Lutz; 4. Thomas Beuer; 5. Michael

Knappmann.

8.5. - Junioren MX2: 1. Silas Weidenfeller;

2. Kevin Kexel; 3. Dennis Vanclee; 4. Lukas

Henn; 5. F.Scory.

50/85 ccm Junioren: 1. Lenn Borutta; 2. Konrad

Fuchs; 3. Philipp Eiserfey; 4. Gustav Lutz;

5. Danny Grommes.

Twinshock/Youngtimer: 1. Christoph Schweitzer;

2. Peter Patzer; 3. Tim Simons; 4. Uwe

Jordine; 5. Thomas Beuer.

National MX2: 1. Steven Hartwig; 2. Jordy

Vanclee; 3. Kevin Herwix; 4. Alexander

Mönch; 5. Jannik Schmitz.

National Open - nur Pflichttraining/Quali:

1. Kenneth Poelmans; 2. Mario Follon; 3. Lasse

Jache; 4. Thomas Frorath; 5. Nino Genso.

Race of Legends - nur Pflichttraining/Quali:

1. Luc Perdieus; 2. Denis Besser; 3. Sebastian

Bauten; 4. Ansga Kranen; 5. Michael Förster.

DAM Inter MX2/Open: 1. Marcus Schiffer;

2. Steve Dosquet; 3. Kai Wirtz; 4. Niklas

Raths; 5. Frank Jansen-Teitz.

Seitenwagen - nur Pflichttraining/Quali:

1. Christian Corhouts/Sven Verbrugge;

2. Daniel Gölden/Mario Ilten; 3. Julian Veldman/Jorrit

van der Putten; 4. Luc Descheemaeker/Olivier

Deveux; 5. Robert Godau.

Das war ein packendes Rennwochenende: Die Strecke beim MSC Wisskirchen

perfekt vorbereitet, die Startgatter voll und spannende Rennen in den einzelnen

Klassen – nur ein paar Grad wärmer hätte es sein dürfen.

Fahrer, Fans und Zuschauer bekamen viel geboten beim zweiten Rennwochenende

des DAMCV auf der Strecke des MSC Wisskirchen in Satzvey am Rosenbusch.

Die eifrigen Helfer des Clubs um den Vorsitzenden Rolf Gölden und den

zweiten Vorsitzenden Sascha Esser hatten die Strecke bestens vorbereitet. Und

was den Club besonders freut: Die Fahrer des MSC Wisskirchen zeigten starke

Auftritte.

Hochspannung in jedem Lauf – gerade in den sehr stark besetzten Klassen – die

relativ enge Rechtskurve nach dem Start. In den meisten Fällen ging es hier rasant

durch und dann im „Formationsflug“ über die ersten beiden Sprünge.

Zwei Startreihen standen am Gatter zum Beispiel bei der Jugend MX2 mit über

40 Fahrern. Den Tagessieg sicherte sich hier Jan Horst vor Sandro Lorsbach und

Youngster Pit Rickert, der den ersten Lauf sogar gewinnen konnte. Packende Duelle

lieferten sich auch die Veteranen, hier fuhr Altmeister Luc Perdieus zwei

Laufsiege nach Hause, dahinter Herbert Machnitzki, Michael Knappmann, Hubert

Heck und Thomas Lutz.

Bei den Damen fuhr die niederländische Gastfahrerin Britt van der Werff zwei

Laufsiege ein, auf Rang 2 folgte Lokalmatadorin Maren Ruiters vor der jungen

Fiona Hoppe, Emmy Schepmans und auf Rang 5 Jessica Steiniger, die auf ihrer

Heimstrecke nach langer Pause wieder ins Renngeschehen eingriff.

In der Inter-Klasse feierte der frühere WM-Fahrer Marcus Schiffer ein gelungenes

„Comeback“ beim DAMCV. In Wisskirchen sah alles nach einer klaren Sache

für „Skip“ aus, doch ein Reifenschaden in Lauf 3 ließ ihn nur noch auf Platz 36

rollen. So ging hier der Inter-Open-Tagessieg an Hendrik Nassheuer vor Niklas

Raths und Marcus Schiffer, dahinter Steve Dosquet und Frank Jansen-Teitz. In

Lauf 3 hatte Pascal Proenen die Führung von Schiffer übernommen, stürzte dann

aber kurz vor Ende, sodass er zurückfiel und ihm in der Tageswertung „nur“

Platz 4 blieb. In der Inter-MX2-Wertung ging der Tagessieg in Wisskirchen an Lukas

Platt vor Christoph Selent, Christian Gerhards, Tim Wirtz und Jan Horst.

Hochspannung auch bei den Gespannen in Satzvey. Da entwickelte sich in allen

Läufen ein spannendes Duell zwischen den Teams Daniel Gölden/Mario Ilten

und dem früheren Vizeweltmeister Luc Descheemaeker mit Olivier Deveux im

„Boot“. Gölden konnte aber seinen Heimvorteil nutzen, schließlich kennt er in

Satzvey auf der Strecke jeden Stein beim Vornamen. Er fuhr zwei knappe Laufsiege

ein vor Descheemaeker/Deveux und Jochen Matzak/Johan Klumpers.

• Text und Fotos: Guido Barth

National Open: Christopher Wies (389),

Robin Puhlmann (880), Marc Buchner (47)

und Sascha Ahrens (14)

Wisskirchen

Spannende Rennen

am Rosenbusch

DAMCV-Motocross - 2. Lauf - Wisskirchen

15./16.5.2016

Gesamtergebnisse:

15.5. - Junioren Open: 1. Jerone Tesseur; 2. Mario Steiner;

3. Dennis Seibel; 4. Nico Tücks; 5. Jens Heinisch.

85 ccm Senioren: 1. Phil Niklas Löb; 2. Robin Knuf;

3. Winston Heberer; 4. Tim Schulte; 5. Carl Ostermann.

50/65 ccm: 1. Leopold Lichey; 2. Morris Molitor; 3. Jan

Schulte; 4. Finn Luca Hommerich; 5. Ben-Lukas Bremser.

50 ccm Mini: 1. Oskar Luis Romberg; 2. Philipp Garcke;

3. Timo Rose; 4. Luc Bellersheim; 5. Oliver Jüngling.

Jugend MX2: 1. Jan Horst; 2. Sandro Lorsbach; 3. Pit Rickert;

4. Dante Nijs; 5. Dennis Wolff.

Senioren: 1. Sven Garcke; 2. Uwe Jordine; 3. Mario Follon;

4. Wilfried Cosler; 5. Berthold Bongartz.

Veteranen: 1. Luc Perdieus; 2. Herbert Machnitzki; 3. Michael

Knappmann; 4. Hubert Heck; 5. Thomas Lutz.

Damen: 1. Britt van der Werff; 2. Maren Ruiters; 3. Fiona

Hoppe; 4. Emmy Schepmans; 5. Jessica Steiniger.

16.5. - Junioren MX2: 1. Kevin Schmitz; 2. Lukas Weber;

3. Lukas Henn; 4. Dirk Masson; 5. Benjamin Unruh.

50/85 ccm Junioren: 1. Lenn Borutta; 2. Falk Winterscheidt;

3. Konrad Fuchs; 4. Danny Grommes; 5. Julius

Höver.

Twinshock: 1. Stephan Thiel; 2. Werner Fassbender;

3. Wilhelm Lutz; 4. Peter Werner; 5. Uwe Jordine.

Youngtimer: 1. Christoph Schweitzer; 2. Peter Patzer;

3. Tim Simons; 4. Fabian Fischer; 5. Kevin Emunds.

National MX2: 1. Jakob Scheulen; 2. Kevin Herwix; 3. Kevin

Fassbender; 4. Steven Hartwig; 5. Jannik Schmitz.

National Open: 1. Jeroen Tesseur; 2. Lasse Jache; 3. Marc

Buchner; 4. Daniel Holst; 5. Mario Follon.

DAM Inter MX2: 1. Lukas Platt; 2. Christoph Selent;

3. Christian Gerhards; 4. Tim Wirtz; 5. Jan Horst.

DAM Inter Open: 1. Frank Jansen-Teitz; 2. Niklas Raths;

3. Hendrik Nassheuer; 4. Pascal Proenen; 5. Robin Goldammer.

Seitenwagen: 1. Daniel Gölden/Mario Ilten; 2. Luc Descheemaeker/Oliver

Deveux; 3. Jochen Matzak/Johan

Klumpers; 4. Hendrik Hartmann/Till Bodtländer; 5. Tim

Prümmer/Pascal Knübben.

Die nächsten DAMCV-Termine:

06./07.08.2016 Arnoldsweiler EM Seitenwgn.

13./14.08.2016 Weilerswist EM Ladies

20./21.08.2016 Ohlenberg EM Open

59

MCE

Juli '16


MOTOCROSS: DJMV Schaafheim + Beuern + Emmingen-Liptingen + Aarbergen

Beim DJMV ging es in den letzten Wochen turbulent

zu. Vier Rennen in sechs Wochen mit unterschiedlichsten

Bedingungen, von hochsommerlichen

Temperaturen bis hin zu sintflutartigen Wolkenbrüchen

während der Rennen.

Am 7./8. Mai trafen sich die Fahrer des DJMV beim

MSCW Schaafheim zum zweiten Rennen der Saison.

Für das dritte Rennen (14./15. Mai) war der DJMV zu

Gast beim Hessencup in Beuern. Danach ging es

erstmalig zum MSC Emmingen-Liptingen am

28./29. Mai, dort mussten leider die meisten Rennen

der Jugend- und Damenklasse am Sonntag wegen

Starkregen abgesagt werden. Der fünfte Lauf

zur Meisterschaft des DJMV durften die Cracks dann

nochmals in Kombination mit dem Hessencup in

Aarbergen (4./5. Juni) austragen.

In der MX50-Klasse führt nach dem fünften Lauf

Max-Werner Breuer noch die Meisterschaftswertung

an. Nachdem aber Aaron Kowatsch und Marco

Stradinger sich an der Spitze heftige Kämpfe um

Platz 1 und 2 lieferten, wird der Abstand immer

knapper.

Paul Metz fuhr in Beuern bei der Kombiveranstaltung

mit dem Hessencup als bester 65er DJMV-Fahrer

die meisten DJMV-Punkte ein und konnte sich so

das Red Plate sichern. Obwohl Henry Obenland, Benedict

Weiß und Leon Stradinger in Aarbergen vor

ihm auf dem Podest landeten, hat Paul noch genügend

Punktevorsprung, um weiterhin mit dem Red

Plate zu fahren.

Momentan kommt keiner bei den 85er Junioren an

Collin Wohnhas heran. Außer dem Rennen in Emmingen

hat er alle Rennen gewonnen. Dort belegte

er den 2. Platz. Somit führt er die Meisterschaft souverän

an. Allerdings geht es auf den nachfolgenden

Plätzen eng her. Cevin Kröner, Nick Wiegand und Jona

Katz liegen nur 29 Punkte auseinander.

Der Dominator in der MX85-Klasse ist eindeutig Lukas

Riedißer. Nur einmal konnte er die maximale

Punktzahl nicht erreichen. Malik Schoch und Nico

Baumgärtner halten jedoch Anschluss. Aber Max

Frey und Valentin Stapel mischen noch kräftig mit

und rücken den beiden Zweit- und Drittplatzierten

immer näher.

Die MX2 Junioren machen es spannend. Auch hier

gibt es mit Henry Schönburg einen unangefochtenen

Spitzenreiter in der Meisterschaftswertung.

Aber um diesen Platz muss er in jedem Rennen gegen

Julian Leiner und Lucas Frey kämpfen. Der Neueinsteiger

in dieser Klasse Ruben Schmid rückt den

drei Führenden aber immer mehr auf die Pelle.

Aufregende Rennen garantieren die Topfünf-Fahrer

der MX2. Noch an der Spitze ist Marco Fleissig. Domenico

Felici, Elias Stapel, Marc Scheu und Eric

Schönburg kämpfen um jeden Platz und Punkt, um

an die Spitzenposition zu kommen.

Roland Diepold und Benedikt Hauck bekamen in

den vergangenen Rennen einige Konkurrenz von

Gastfahrern. So waren die MX1-Rennen nicht mehr

nur auf deren Zwei- bzw. Dreikämpfe mit Nico Joannidis

und Marcel Kaltenbach beschränkt.

In der Damenklasse belegen mit Anna-Lena Weinmann

und Petra Dräger zwei routinierte Pilotinnen

die Plätze 1 und 3. Allerdings rücken mit Nina Baumgärtner

(2.) und Juliane Bihr (4.) zwei junge Fahrerinnen

in die Topvier vor.

Günter Schönburg ist die klare Nummer 1 in der Seniorenklasse.

Um Platz 2 in der Meisterschaftswertung

kämpfen Ralf Lüttger und Rainer Schönecker.

Christian Lehmann und Heinz Bernauer sind auf den

Plätzen 4 und 5 aber nur knapp dahinter.

Detaillierte Informationen und Ergebnisse:

www.djmv.de

• Text: Silke Weiß; Fotos: Irena Schmid u. Annett Pintaric

Startaufstellung der MX2-Junioren

in Emmingen • Foto: Annett Pintaric

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MCE

Juli '16

Turbulenzen


Henry Schönburg in Emmingen MX2-Junioren in Emmingen MX2:

Marco Fleissig

in Emmingen

• Fotos: A.Pintaric

Volles Startgatter: 65er-Start in Aarbergen

Wolkenbruch in Aarbergen • Fotos: Irena Schmid

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MCE

Juli '16


ROCKSTAR KIEDROWSKI RACING TEAM

SUMMERTIME

Die Saison für die Kiedrowski-Racing-Teamfahrer ist in vollem Gange – und egal,

ob Deutscher Motocrosspokal, Offroadscramble, ADAC Motocross Nordcup

oder Niedersachsen-Cup ... überall gab es reichlich Action in den letzten Wochen!

Beim Offroadscramble-Lauf in Plate bei Schwerin waren wieder sehr viele Teamfahrer

am Start – hier die Topten-Ergebnisse: Allen voran war es Teamchef Sven

Kiedrowski himself, der als schnellster Fahrer aller Klassen den Sieg in der Profiklasse

auf seiner Husqvarna FE 450 holte! In der Klasse 1 belegten Marvin Goll

(Husqvarna TC 125) und Tom Bahlke (Husqvarna TE 250) die Plätze 7 und 10 und

Mathis Becker stellte in der Klasse 3 sein Bike auf Platz 9. Lennart Marwede

(Husqvarna TC 125) holte den Sieg in der Jugendklasse und Louis Heins (Suzuki

RM 85) finishte auf Platz 5. Bernd Schulze und Ole Jantzen drehten in der Seniorenklasse

auch gewaltig am Gas und holten die Plätze 4 und 5.

Auf den MX-Strecken ist Jascha Berg (Husqvarna TC 125) wieder sehr stark unterwegs

und der Deutsche Meister 85 ccm von 2014 siegte beim Deutschen Motocross

Pokal MX2 in Torgau auf seiner „Hufo“, was ihm auch gleichzeitig die Führung

in der Meisterschaft einbrachte. Top, Jascha!

Beim Motocross gab es ebenfalls viele richtig gute Ergebnisse – hier die Topfünf-Platzierungen:

Beim Nordcup in Albersdorf holte Jens Zeidler auf seiner neuen Yamaha YZ 250

F den 2. Platz bei den Oldies, Jannes Wittig belegte Platz 3 bei den 65ern, Maik

Ladwig kämpfte sich auf den guten 3. Rang bei den Senioren und Sven Kiedrowski

holte Platz 2 in der Open-Klasse.

Der Nordcup-Lauf in Elstorf zeigte zwei Gesichter – Samstag beste Bedingungen,

bei denen Robin Birkenfeld locker den Sieg bei den Lites auf seiner

Husqvarna FC 250 einfahren konnte, und dann Schlammrennen am Sonntag ...

Martin Scheuch schlitterte auf Platz 4 – gefolgt von Sven Kiedrowski, der sich

nach einem Startcrash vom letzten Platz bis auf Rang 5 vorkämpfen konnte.

Beim Niedersachsen Cup in Börger überraschte Nieke Rudolf bei den Mädels mit

ihrem ersten Podium – sie durfte sich über einen tollen 3. Platz freuen, während

ihr Vater Frank Rudolf ebenfalls den 3. Platz bei den Oldies holte. In Sulingen

konnte Frank dafür mit einem Doppelsieg alles klarmachen und auch Jannes Wittig

dominierte bei den 65ern klar mit einem 1/1-Ergebnis! Nieke Rudolf holte

Platz 5 bei den Mädels und Maik Ladwig finishte auf Platz 5 bei den Senioren.

Alle Teamfahrer können sich schon mal den 30./31. Juli 2016 ganz fett in den Kalender

eintragen, denn dann geht es zum Sommercamp 2016 in den MX-Park

Plate bei Schwerin!

Damit auch du in Zukunft den richtigen Support hast, solltest du die Vorteile nutzen,

die man als Teamfahrer bei der Firma Kiedrowski Racing hat! Nicht nur die

Race-Performance, auch der Bike-Support des Teams kann sich sehen lassen –

so gibt es bei der Firma Kiedrowski Racing reichlich Sportfahrerprogramme verschiedener

Hersteller – und das nicht nur für Teamfahrer – einfach nachfragen!

Beim Kauf einer neuen 2016er Suzuki RM-Z 250/450, Yamaha YZ/YZ-F/WR oder

Honda CRF 250/450 beispielsweise gibt es für Sportfahrer top Konditionen und

interessante Sportfahrerpakete. Beta-Endurokunden erhalten je nach Meisterschaftsniveau

neben Ersatzteilbudget und Fahrershirt das Bike zu absoluten

Hammerpreisen. Auch bei den neuen Husqvarna-Modellen gibt es tollen Support

– vor allem für Enduro-DM-/Pokal-, GCC- und auch Offroadscramble-Fahrer!

Ruft an und lasst euch ein spezielles Angebot machen, Tel. 05052 912798.

Die Firma Kiedrowski Racing Motorcycletrading ist mit mehr als 1000 Quadratmetern

der größte Offroad-Shop in Norddeutschland und bereits seit einigen

Jahren offizieller Honda- und Suzuki-MX-Stützpunkt für Norddeutschland,

Husqvarna Center sowie seit mehr als zehn Jahren auch Beta- und GasGas-

Händler. Im Juni 2015 ist mit dem offiziellen Yamaha-MX-Stützpunkt für Norddeutschland

eine weitere starke Marke hinzugekommen. Mehr Infos unter

www.kiedrowski-racing.de

Mit dem Onlineshop www.husky24.de hat die Firma Kiedrowski Racing eine

Plattform geschaffen, auf der alle Husqvarna-Piloten ihre Originalersatzteile bequem

raussuchen und Powerparts sowie Bekleidung bestellen können. Perfekt

für die Kunden ist die Zahlung per PayPal und der kostenlose Versand innerhalb

Deutschlands ab einem Warenwert von 99,- Euro.

Ein besonderer Dank geht schon mal an die Sponsoren des Teams: Helge

Schwark von der Firma HGT Greifer • Christian Keszler von Keszler Top Brands •

Rockstar Energy Drink • BUY MX • Michelin • Castrol Power1 • P.O.W. Pro-Offroad-Wash

(www.pro-offroad-wash.com) • ZAP-Technix • Silentsport • Ron und

Dave vom Foliencenter Langenhagen und TRY-IT Stickers, die es mit ihrer Unterstützung

ermöglichen, auch optisch immer professionell aufzutreten!

Ihr wollt auch Teamfahrer werden? Ruft an unter 05052 912798!

Infos zum Team gibt’s hier:

Kiedrowski Racing Motorcycletrading

Hetendorf 13, 29320 Hermannsburg

Tel. 05052 912798

Fax 05052 912896

www.kiedrowski-racing.de • www.husky24.de

Alle ab zum Sommercamp!!!

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MCE

Juli '16


Die Kiedrowski-Racing-Fahrer haben wieder reichlich Staub aufgewirbelt – komm auch DU ins Team!!!

Bei den Ladies geht die Performance steil nach oben ...

Jascha Berg: 1. Platz im Deutschen Motocross Pokal MX2

Teamchef Sven Kiedrowski: 1. Platz

im Motocross Nordcup MX1

Lennart Marwede: 1. Platz Offroadscramble-Jugendklasse


MAXXIS CROSS-COUNTRY MEISTERSCHAFT - TRIPTIS

Holeshot-Seriensieger Dominik Pleyer einmal mehr mit de

Buntes Treiben in Triptis

First Heat – hot Fights

Die Cross-Country-Community erwartete beim zweiten Lauf der MAXXIS Cross Country Meisterschaft strahlender Himmel und das erste „Hitzewochenende“

der Rennsaison. Natürlich waren auch die Fights auf der sandigen Strecke ähnlich heiß. Mit Kornel Nemeth war einmal mehr der

Seriendominator der letzten Jahre nicht zu schlagen. Einzig Chris Gundermann konnte zum großen Teil das Tempo des Ungarn mitgehen.

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Juli '16


ten Start

Chris Gundermann landete nach Verletzungspause auf einem guten 2. Platz

Der Veranstalter MSC Triptis hatte im Vorfeld des

Laufes alles dafür getan, dass sich die GCC-Gemeinde

bei ihm wohlfühlt. So war die rund sieben Kilometer

lange Strecke mit ihrem großen Waldanteil

und dem sandigen Geläuf bestens präpariert und

fast schon autobahnähnlich ausgebaut. 90.000 Liter

Wasser wurden der Piste vor dem ersten Start

gegönnt, damit der Staub gebunden wurde. Weitere

60.000 Liter flossen dann im Laufe des ersten Fahrtages.

Bei Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad

stürzten sich an beiden Renntagen über 720 Fahrer/

innen in den Kampf um die begehrten Trophäen.

Immer mehr zu einem Kampf der Altmeister entwickeln

sich die „historischen Klassen“. Bei den

Twinshocks siegte der Altinternationale Konrad

Schneider auf der Yamaha vor Richard Minderlein.

Bei den Youngtimern holte Dirk Peter (KTM Sturm)

den Sieg vor Stefan Groß. Auch die E-Bikes werden

bei der GCC immer beliebter. Hier hieß der Sieger

Tomas Pravada vor Josef Iker, beide auf einer M-XM.

Der 3. Platz ging an den Schweizer Ricardo de Sandre

auf der Quantya.

Am Samstagabend war dann wieder einmal die inzwischen

berüchtigte Karibik-Party angesagt. Iris

und Andreas Haupt, die Macher von Triptis, scheuten

keinen Aufwand, um die heißen Tagestemperaturen

auch noch in die Nacht mitzunehmen. Das Ergebnis:

GCC-Party der Extraklasse und jede Menge

Zweiter Sieg im zweiten Rennen: Kevin Ristenbieter

neuer Fans für den Tourstopp in Triptis. Der Sonntagmorgen

dämmerte bereits, als die letzten Helden

aus dem Festzelt begleitet wurden.

Bei den Quads gab es wenige Stunden später auf

der erneut frisch gewässerten Strecke die altbekannten

Duelle. Allerdings musste nach einem eigentlich

harmlosen Crash, an dem allerdings vier

Fahrzeuge beteiligt waren, das Rennen in der ersten

Runde neu gestartet werden. Kevin Ristenbieter auf

der RMX KTM ging bei dieser Gelegenheit an die

Spitze des Feldes und gab die Führung bis ins Ziel

auch nicht mehr ab. Dahinter sortierten sich mit gehörigem

Respektsabstand Sandy Schulze (Honda)

und Frank Geiling, ebenfalls Honda, ein.

Die Story des Finallaufes ist schnell erzählt. Nach

dem Holeshot von Dominik Pleyer übernahm Chris

Gundermann die Regie für die erste Rennhälfte. Ihm

immer dicht auf den Fersen Kornel Nemeth auf der

TM. Kurz nach der halben Renndistanz machte Cory

den Sack zu und zog an der Yamaha von Gundermann

vorbei. Mit Wahnsinnsrundenzeiten legte er

schnell Abstand zu seinem Verfolger auf die Strecke

und baute diesen bis Rennende auf satte eineinhalb

Minuten aus. Deutlich hinter Gundermann landeten

KTM-Pilot Chris Weiß und Kevin Zdon auf der Kawasaki.

Bei den Advanced hieß der Zieleinlauf Daniel

Hänel vor dem erst 16-jährigen Cross-Country-Talent

Domenico Felici auf seiner Husqvarna.

Triptis erwies sich 2016 erneut als rundes Cross-

Country-Paket und fester Anker der größten europäischen

Motorrad-Rennserie.

Alle Ergebnisse auf: XCC-Racing.com

• Fotos: Angelina Graser

Kornel Nemeth dominierte einmal mehr

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Juli '16


ENDURO-WM: GREVENA/GR

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Juli '16

Matt Phillips, weiterhin Führender der GP-Klasse,

verlor wichtige Punkte


Eero Remes

mit Sensationssieg

Nach einer mehrwöchigen Pause dröhnten in der

Enduro-WM endlich wieder die Motoren. Mit dem

Grand Prix von Griechenland stand die dritte von

acht Stationen auf dem Programm. Für die Akteure

galt es, die völlig neue Strecke im griechischen Grevena

unter die Stollen zu nehmen. Neben dem obligatorischen

Super Test am Freitag, folgten an den

beiden Fahrtagen Samstag und Sonntag allerhand

schwierige Streckenpassagen und auch Sonderprüfungen.

Dabei dürften sich die 91 Teilnehmer angesichts

des regnerischen Wetters wohl gefragt haben,

ob sie wirklich in Griechenland sind!

Der Super Test am Freitag war geprägt von starkem

Regen und der daraus resultierenden Schlammpiste.

Der Parcours stellte sich als höchst technisch heraus

und wurde im Rennverlauf immer schwieriger

zu bewältigen. Nachdem zunächst Loïc Larrieu mit

2:11:41 Minuten die schnellste Zeit innehatte, konnte

Alex Salvini diese mit 2:10:76 unterbieten. Auch

in Griechenland lief es erneut auf das bekannte

Spitzenduell Matthew Phillips gegen Mathias Bellino

hinaus. Während der Franzose einen perfekten

Run hinlegte, unterlief seinem australischen Konkurrenten

gleich zu Beginn ein kleiner Fehler. Somit

gewann Bellino mit einer Sekunde Vorsprung

(2:09:19) auf Phillips (2:10:07). Ein durchaus wichtiger

Erfolg, der dem Husqvarna-Star für die folgenden

Tage einen kleinen Vorteil einbrachte.

Am Samstag war es dann der Finne Eero Remes, der

seinen ersten EnduroGP einfahren konnte. E1-Meister

Remes bewies mit einer herausragenden Leis-

Der Mann des Wochenendes – Eero Remes

vollbrachte eine Glanzleistung

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MCE

Juli '16


ENDURO-WM: GREVENA/GR

tung nicht zum ersten Mal, wie stark die 250er heuer

sind. Nach einer eher mäßigen Anfangsphase konnte

der TM-Werksfahrer am Ende des Tages vier Sonderprüfungen

für sich entscheiden und er eroberte

sich damit den Tagessieg. Kein leichtes Unterfangen,

denn gleich viermal wechselte die Führung in

der GP-Wertung an diesem Tag. Super-Test-Gewinner

Bellino ging als Führender auf die Strecke und

wurde zunächst von Steve Holcombe abgelöst. Der

britische Überflieger leistete sich allerdings, ebenso

wie Bellino, einige Schnitzer und damit rückte

ein GP-Tagessieg für beide in weite Ferne. Profiteur

war WM-Führender Matt Phillips, der nach Bellino

und Holcombe in den Genuss der Tagesführung

kam. Der Australier war auf bestem Weg zum Sieg,

doch gegen den übermächtigen Finnen Remes

konnte er dann doch nichts ausrichten. Dieser zündete

speziell in der letzten Runde den Turbo und

übernahm die Führung nicht zuletzt wegen eines

verrückten Husarenritts im abschließenden Enduro

Test. Er war der einzige Pilot des gesamten Fahrerfeldes,

der hier unter neun Minuten blieb! Diese

Spitzenleistung wurde letztendlich mit dem Tagessieg

belohnt. Remes hatte im Ziel mehr als 13 Sekunden

Vorsprung auf den zweitplatzierten Nathan

Watson herausgefahren. Der ehemalige Motocross-

Pilot Watson blieb über den Tag hinweg äußerst

konstant, leistete sich trotz widriger Bedingungen

kaum Fehler und konnte daher Matt Phillips im letzten

Moment noch auf Rang 3 verweisen. Die Topfünf

komplettierten am Samstag Steve Holcombe und

Johnny Aubert. Weniger erfolgreich ging der Tag für

Mathias Bellino aus, beim Husqvarna-Werkspiloten

war einfach der Wurm drin. Nach groben Fahrfehlern

landete Bellino abschließend auf Platz 9! Am

Sonntag, dem zweiten Fahrtag in Griechenland

überraschte erneut Eero Remes, indem er dort weitermachte,

wo er am Samstag aufgehört hatte. Der

schnelle Finne meißelte auf allen Prüfungen der ersten

Runde die Bestzeit in die Tabelle und übernahm

so in der GP-Wertung von Beginn an die Führung.

Zur Halbzeit bahnte sich bei Remes allerdings ein

technisches Problem an der Gabel seiner TM an. „In

der zweiten Runde hat die Gabel nicht mehr korrekt

gearbeitet. Ich dachte erst, das Fahrwerk fühlt sich

wegen der immer trockener werdenden Strecke anders

an. Aber irgendetwas war gebrochen und ich

befürchtete schon das Schlimmste! Ich habe gepusht,

so hart und so gut es ging, zum Glück hat es

trotz dieses Problems zum Sieg gereicht“, so Remes

im Ziel. Angesichts dieser Tatsache ist die fahrerische

Leistung des Finnen noch höher einzuschätzen,

denn mit einem Defekt am Fahrwerk zu gewinnen,

ist wahrhaft kein einfaches Unterfangen!

Zweiter in der Sonntagswertung wurde ein gut aufgelegter

Johnny Aubert. Im Regen des ersten Fahrtags

noch als Fünfter gewertet, gelang ihm bei abtrocknender

Strecke der Sprung nach vorn. Im

Tagesziel hatte Aubert lediglich 7 Sekunden Rückstand

auf Remes und fuhr damit sein bis dato bestes

Saisonergebnis ein. Im Kampf um den verbleibenden

3. Podiumsplatz, ging es heiß her zwischen

Loïc Larrieu und US-Boy Taylor Robert. Larrieu

musste im ersten Endurotest des Tages einen heftigen

Abflug hinnehmen, bei dem er über 20 Sekunden

verlor. Anschließend war es für den Franzosen

ein hartes Stück Arbeit, Robert auf Abstand zu halten.

Robert kam bis auf 1,57 Sekunden an Larrieu

heran, der Yamaha-Pilot hatte also mächtig Glück,

seinen Vorsprung ins Ziel zu retten. „Für mich war es

alles andere als ein perfekter Tag“, gab Larrieu zu.

„Nachdem ich gestürzt war, musste ich so hart wie

möglich pushen. Der Kurs war echt hart, alles hat

sich angefühlt wie eine einzige tiefe Spurrille“, so

Larrieu weiter. Erstaunlicherweise war von den üblichen

Verdächtigen um Matt Phillips, Mathias Bellino

und Steve Holcombe am zweiten Tag wenig zu sehen.

Schnellster dieses Trios war Phillips mit Platz

5, Holcombe folgte auf Platz 9, während Bellino ei-

nen rabenschwarzen Tag auf Rang 19 (!) beendete.

„Das war wohl einer meiner schlimmsten Grand

Prix“, kommentierte Bellino. „Nach dem schlechten

Ergebnis in Portugal wollte ich in Griechenland gewinnen.

Normalerweise ist es hier trocken und das

hat mich motiviert. Trotz des Regens und des

Schlamms habe ich mich auf dem Motorrad gut gefühlt,

aber ich habe einfach zu viele Fehler gemacht.

Am Samstag waren es zwei oder drei größere Stürze

und auch am Sonntag hatte ich einen heftigen

Crash im Motocross Test“, resümierte der Franzose

weiter. In der WM-Gesamtwertung war dies ein herber

Rückschlag für Bellino, der bis auf Platz 4 zurückgefallen

war. Matt Phillips konnte seine WM-

Führung verteidigen, doch Eero Remes hat mit

seinem ersten Grand-Prix-Sieg einen mächtigen

Sprung nach vorn gemacht. Nach Griechenland lag

der Finne knapp hinter Phillips auf Platz 2. Steve

Holcombe konnte seinen 3. Rang trotz eines durchwachsenen

Wochenendes halten, hatte aber Punkte

zum Führenden verloren.

Mit Blick auf die Klassenwertung dominierte Eero

Remes die E1 ganz klar vor Nathan Watson. Damit

hat Remes bisher jede Runde für sich entschieden

und ist logischerweise die unangefochtene Nummer

1 der ’kleinen’ Klasse. Hinter den beiden konnte

Ivan Cervantes am Samstag erstmals in 2016 aufs

Podium fahren. Am Sonntag war es Kawasaki-Pilot

Gianluca Martini, der sich den 3. Platz der E1-Piloten

schnappte. Aus deutscher Sicht konnte Edward

Hübner nach einem 9. Platz am ersten Tag mit Rang

7 am zweiten Tag sein bisher bestes Saisonergebnis

verzeichnen.

Ivan Cervantes erstmals

auf dem Podium

Enduro-WM - 3. Lauf - Grevena/GR - 21./22.5.2016:

Ergebnisse:

1. Tag - E1: 1. Eero Remes, FIN, TM; 2. Nathan Watson, GB, KTM;

3. Ivan Cervantes, E, KTM; 4. Gianluca Martini, I, Kawasaki; 5. Rudy

Moroni, I, KTM; 6. Jonathan Manzi, I, Husqvarna; 7. Pascal Rauchenecker,

A, Husqvarna; 8. Victor Guerrero, E, KTM; 9. Edward Hübner,

D, Sherco; 10. Daniel McCanney, GB, Husqvarna.

E2: 1. Matthew Phillips, AUS, Sherco; 2. Loïc Larrieu, F, Yamaha;

3. Taylor Robert, USA, KTM; 4. Alex Salvini, I, Beta; 5. Mathias Bellino,

F, Husqvarna; 6. Davide Guarneri, I, Honda; 7. Deny Philippaerts,

I, Beta; 8. Oriol Mena, E, Honda; 9. Ioannis Trigkas, GR, Beta; 10. Gerard

Salavedra Pont, E, KTM.

E3: 1. Steve Holcombe, GB, Beta; 2. Johnny Aubert, F, Beta; 3. Antoine

Basset, F, KTM; 4. Manuel Monni, I, TM; 5. Romain Dumontier, F,

Yamaha; 6. Luis Correia, P, Beta; 7. Jonathan Barragan, E, GasGas;

8. Jaume Betriu, E, KTM; 9. Thomas Oldrati, I, Husqvarna; 10. Nicolo

Mori, I, TM.

EnduroGP: 1. Remes; 2. Watson; 3. Phillips; 4. Holcombe; 5. Aubert;

6. Larrieu; 7. Robert; 8. Salvini; 9. Bellino; 10. Basset.

Ferner: 24. Rauchenecker; 27. Hübner.

In der Klasse E2 ging der Tagessieg am Samstag

noch an Matt Phillips, der über 40 Sekunden Vorsprung

auf Loïc Larrieu herausfahren konnte. Taylor

Robert, der eigentlich mit schlammigen Pisten wenig

am Hut hat, schlug sich erstaunlich gut und beendete

den Tag hinter Larrieu auf Platz 3. Dabei hätte

der KTM-Profi eigentlich locker gewonnen, hätte

er sich nicht eine Zeitstrafe von einer Minute eingefangen!

Besser lief es da am zweiten Tag, auch wenn

sich Robert mit Platz 2 erneut knapp geschlagen geben

musste. Loïc Larrieu war einfach einen Tick

schneller unterwegs als der US-Boy und gewann die

E2 mit knappem Vorsprung. Ein Achtungserfolg für

den Franzosen, der trotz des bereits erwähnten

Sturzes erstmals einen Klassensieg einfuhr.

E2-Leader Matt Phillips belegte am Sonntag ’nur’

den 3. Platz, keinesfalls ein Rückschlag, denn das

Sherco-Ass führt die E2-Gesamtwertung nach wie

vor an.

Die Beta-Truppe um Steve Holcombe und dessen

Teamkollege Johnny Aubert bestimmte das Geschehen

der E3 am ersten Tag souverän. Schlammspezialist

Holcombe gewann knapp vor Aubert, gefolgt

von Antoine Basset. Letzterer verbuchte jedoch bereits

über eine Minute Rückstand auf das Beta-Duo.

Am Sonntag drehte Aubert weiter auf und wurde

seinerseits Tagessieger, während Holcombe im Endurotest

eine unfreiwillige Bodenprobe nahm und

im Anschluss nur Platz 4 erreichte. Stattdessen

trumpfte TM-Rider Manuel Monni auf und belegte

Rang 2. Antoine Basset wurde erneut Dritter und lag

nach Griechenland in der E3-Gesamtwertung punktgleich

mit Johnny Aubert.

• Text: Marco Burkert; Fotos: EnduroABC

EJ: 1. Giacomo Redondi, I, Honda; 2. Davide Soreca, I, Honda; 3. Diogo

Ventura, P, GasGas; 4. Henric Stigell, FIN, TM; 5. Albin Elowson, S,

Husqvarna; 6. Josep Garcia, E, Husqvarna; 7. David Abgrall, F, Yamaha;

8. Oliver Nelson, S, TM; 9. Kevin Olsen, S, Sherco; 10. Joshua

Gotts, GB, TM.

2. Tag - E1: 1. Remes; 2. Watson; 3. Martini; 4.Cervantes; 5. D.Mc

Canney; 6. Rauchenecker; 7. Hübner; 8. Moroni; 9. Manzi; 10. Guerrero.

E2: 1. Larrieu; 2. Robert; 3. Phillips; 4. Salvini; 5. Cristobal Guerrero,

E, Yamaha; 6. Guarneri; 7. Mena; 8. Bellino; 9. Salavedra Pont.

E3: 1. Aubert; 2. Monni; 3. Basset; 4. Holcombe; 5. Barragan; 6. Dumontier;

7. Correia; 8. Betriu; 9. Oldrati; 10. Mirko Gritti, I, Husqvarna.

EnduroGP: 1. Remes; 2. Aubert; 3. Larrieu; 4. Robert; 5. Phillips;

6. Watson; 7. Monni; 8. Basset; 9. Holcombe; 10. Martini.

Ferner: 25. Rauchenecker; 26. Hübner.

EJ: 1. Redondi; 2. Garcia; 3. Soreca; 4. Ventura; 5. Elowson; 9. Stigell;

7. Mirabet; 8. Abgrall; 9. Nelson; 10. Olsen.

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MCE

Juli '16


Kolumne

Eddi Hübner

• Foto:

Claudia Heinrich

Markenwechsel

Hi Leute,

bevor ich zu einem für euch wahrscheinlich überraschenden

Punkt komme, möchte ich zunächst etwas

zum dritten Lauf der Enduro-WM sagen. Dieser

fand in Grevena (Griechenland) statt und war sowohl

für mich als auch für alle anderen Piloten der

WM Neuland. Zwar war ich schon mehrfach in Griechenland

zum Motorradfahren, doch noch nie gab

es einen Grand Prix in dieser Region des Landes,

die im Übrigen wunderschön ist. Als ich mit meinem

Bruder von Berlin per Flugzeug nach Grevena

reiste, haben wir eher mit sonnigem statt Regenwetter

gerechnet. Doch wie schon so oft in dieser

Saison, regnete es genau dort, wo es im Normalfall

nie regnet. So auch bei unserer Ankunft in Grevena,

erst waren es nur leichte Schauer, ab Freitag dann

Dauerregen. Wer mich kennt, der weiß, dass ich

gern bei diesen Bedingungen auf dem Motorrad

sitze und ich war schon gespannt, wie sich die Strecke

anfühlen wird. Obligatorisch der Prolog am

Freitagabend. Ein schöner Parcours, der jedoch

durch den Regen sehr aufgeweicht war. Der griechische

Boden, eine Art Sand-Lehm-Gemisch, erwies

sich als überraschend griffig. So hatte das

Ganze wirklich Spaß gemacht und es blieb zu hoffen,

dass auch am Samstag derartige Bedingungen

vorherrschen würden. So sollte es auch kommen,

der Regen ließ nicht nach und wir kämpften uns

den kompletten Tag im kühlen Nass durch die Sonderprüfungen.

Apropos Sonderprüfungen, diese

hatte der Veranstalter hervorragend präpariert und

schön flüssig abgesteckt. Besonders der Endurotest

bestach mit einer Länge von 14 Minuten (!) und

war dementsprechend anspruchsvoll gestaltet. Leider

musste dieser Test wegen des Regens im Rennverlauf

etwas gekürzt werden, aber nichtsdestotrotz

machte es richtig Freude, dort zu fahren. Einzig

das richtige Feeling zum Motorrad wollte sich

einfach nicht einstellen. Trotz einiger Stürze konnte

ich am Samstag mit Platz 9 unter die Topten der

Klasse E1 fahren.

Am Sonntag stoppte der Regen, der Boden blieb allerdings

trotzdem „schwer“ und war nicht leicht zu

fahren. Trotzdem lief es noch einmal besser als am

Samstag, denn ich konnte den Tag mit Platz 7 in der

Klasse abschließen und mich so noch einmal deutlich

steigern. Rein rechnerisch wäre sogar noch der

6. Platz drin gewesen, aber aufgrund zweier Stürze

und des fehlenden Feelings zum Motorrad blieb mir

dieser verwehrt. Zufrieden mit der Platzierung war

ich dennoch, denn es war mein bisher bestes WM-

Ergebnis und zeigt mir, dass der Weg nach vorn

möglich ist.

Die Jungs von Sherco waren in den letzten Wochen

extrem bemüht, das Bike an meine Wünsche und

Bedürfnisse anzupassen. Leider fiel es mir dennoch

schwer, den richtigen Rhythmus zu finden und

mich ans Limit heranzutasten. Für beide Seiten war

diese Situation enorm schwierig. Eine Lösung war

nicht in Sicht und guter Rat nun teuer, wie man so

schön sagt. Wieder zu Hause angekommen, habe

ich lange überlegt, was zu tun ist, und mich zu einem

für Außenstehende vielleicht radikal wirkenden

Schritt entschieden: Ich werde die weitere Saison

ohne Sherco bestreiten. Diese Entscheidung

bis ins Detail begründen, das möchte ich an dieser

Stelle bewusst nicht tun. Sagen möchte ich allerdings,

dass Sherco sein Möglichstes getan hat und

mich in der Zeit bestens unterstützt hat. Die Jungs

machen einen guten Job und sind alle cool drauf.

Die Entscheidung ist mir deshalb natürlich alles

andere als leicht gefallen, ein so gutes Team zu verlassen.

Doch jeder Rennfahrer möchte persönliche

Erfolge einfahren und das geht nur, wenn man seinen

Rhythmus findet und im Wettbewerb ans Limit

gehen kann. Das war bei mir nicht der Fall und deshalb

bin ich diesen Schritt gegangen. Mitten in der

Saison das Team und die Marke zu wechseln, ist

natürlich ein kompliziertes und aufwändiges Unterfangen.

Nach einigen Gesprächen mit Sponsoren

und der Marke Yamaha stand fest, dass ich mit Nicky

Neubert (Neubert Racing Team) und Yamaha

Deutschland ein neues Team gefunden habe.

Um in der Weltmeisterschaft keinen Lauf zu verpassen,

haben wir in aller Kürze eine Yamaha für die

WM-Stationen Finnland und Schweden abgestimmt.

Die Vorbereitungszeit betrug weniger als

eine Woche, doch ich bin überaus motiviert, mit

dem neuen Arbeitsgerät an den Start zu gehen und

diese Herausforderung in gute Platzierungen umzumünzen.

Nun, wenn ihr diese Zeilen lest, habe ich bereits einige

Rennen bestritten und kann demzufolge in der

nächsten Ausgabe ein erstes Resümee zu diesen

Einsätzen ziehen.

In diesem Sinne, bis dahin,

euer Eddi

69

MCE

Juli '16


KOLUMNE: MARIA FRANKE

Auf in den hohen Norden

Hallo Leute,

der Weg nach Finnland ist nicht gerade kurz, deshalb

habe ich die mir verbleibende Zeit genutzt, um

euch ein paar Zeilen zu schreiben. Die Fahrt nach

Heinola (FIN) hat gerade begonnen und noch liegen

knappe 2000 Kilometer vor mir. Warum das Ganze?

Nein, ich bin nicht etwa auf dem Weg in den Jahresurlaub,

sondern möchte dieses Jahr endlich einmal

an einer Enduro-Weltmeisterschaft teilnehmen und

die ersten beiden Runden, für uns Frauen, finden in

Finnland und Schweden statt. Etwas aufgeregt bin

ich schon, muss ich zugeben. Für mich ist es eine Art

Abenteuer, denn ich bin zum einen noch nie dort gefahren

und kenne zum anderen keine meiner Konkurrentinnen.

Fest stehen dürfte: Das Streckenlayout

ist deutlich anspruchsvoller, als wir es aus der

DEM kennen. Zudem sind die Sonderprüfungen bei

einer WM wesentlich länger und daher auch eine

Spur anstrengender. Zusammengefasst könnte man

also sagen, es dürften komplett neue Erfahrungen

auf mich warten. Ich bin höchst motiviert und schon

echt gespannt, was da alles auf mich zukommen

wird. Wie gesagt, zuerst gilt es, den Grand Prix von

Finnland zu bestreiten und eine Woche später dann

bereits den Grand Prix von Schweden. Volle Rennaktion

innerhalb einer Woche also. Das bedarf einer

guten Vorbereitung und genau damit habe ich mich

in den letzten Wochen beschäftigt. Die Jungs vom

KTM-Team-Sturm veranstalten glücklicherweise

mehrmals im Jahr Trainingseinheiten für uns Teamfahrer.

Eine tolle Sache, denn hier können wir uns

explizit auf bevorstehende Rennen vorbereiten und

an unseren Schwachstellen arbeiten. So auch beim

letzten Training auf dem „Wiesel-Gelände“ zwischen

Frankenberg und Flöha. Wir konnten dort zwei

Sonderprüfungen einfahren und gezielt Zeitfahren

trainieren, des Weiteren stand das Thema „Kurven“

im Mittelpunkt.

Neben dieser Trainingseinheit war ich auch auf der

MX-Strecke unterwegs. Allerdings nicht zum Training,

sondern im Rahmen des DMV MX Ladies Cup.

Ein Rennen ganz nach meinem Geschmack auf der

wunderschönen MX-Strecke in Spremberg. Das Layout

dort ist ziemlich cool, denn es bietet auf einer

Länge von etwa 1800 Metern 14 Sprünge, zahlreiche

Bergauf- und Bergabpassagen und schöne Kurvenkombinationen.

Der Boden ist eine Mischung aus

Lehm und Sand, daher speziell zu fahren. Im Rennverlauf

bin ich zu meiner Überraschung sehr gut zurechtgekommen.

Ich starte auch beim Motocross

mit meinem Enduromotorrad und werde daher natürlich

immer besonders beobachtet. Umso schöner

ist es, wenn dann ein gutes Ergebnis herauskommt.

So auch in Spremberg, wo ich in beiden Wertungsläufen

einen 2. Platz einfahren konnte und somit

auch in der Tageswertung Zweite geworden bin. Leider

wurde speziell der zweite Lauf von einem Crash

überschattet, bei dem sich Steffi Laier schwer verletzte.

An dieser Stelle noch einmal gute Besserung,

werd’ schnell wieder gesund, Steffi!

Das soll es erst einmal gewesen sein. In der nächsten

Ausgabe erwarten euch dann zwei Weltmeisterschaftsläufe!

Bis dahin, eure Maria

70

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Juli '16


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Inhalte: MOTOCROSS und ENDURO Tests der neuen 2016er Offroad - Motorräder -

Produktvorstellungen – Regionale Rennserien –

Kolumnen führender Spitzenpiloten – Spezial und Rubriken – Standings

– Renntermine – Produktvorstellungen


NOTIZEN

6 on top:

Garantieerweiterung

für KTM-SX-

Modelle

Für die direkten Derivate der weltweit

erfolgreichsten Motocross- und Supercrossmotorräder

der in Mattighofen

gefertigten SX-Modellfamilie erweitert

KTM mit Start der Generation

2017 die werksseitigen Garantieleistungen

auf sechs Monate. Die gesamte

Palette profitiert vom letzten Entwicklungsstand

der Bereiche „Motorsport“

und „Serienentwicklung“ und

gibt diesen nun mit den deutlich verbesserten

Service- und Garantieleistungen

direkt an die Kunden der aktuellen

KTM-Motocrossmodelle weiter,

auch mit dem Ziel, optimale Betreuung

für die weltweit riesige Zahl von

KTM-SX-Fahrern bis hin zum Wettbewerbsfahrerlager

zu ermöglichen.

Als Weltmarktführer im Offroadsegment

steht KTM seit jeher für herausragende

Kompetenz in diesem Bereich.

Unzählige Siege und Weltmeisterschaftstitel

in den weltweit wichtigsten

und härtesten Offroadwettbewerben

haben das Know-how eindrucksvoll

bewiesen. Die besten Motocrossfahrer,

wie der seit Kurzem

zweifache AMA-450-Supercrossweltmeister

Ryan Dungey, setzen auf die

Bikes des Offroad-Weltmarktführers.

Die erweiterten Garantieleistungen

gelten für die Zweitakt- und Viertakt-

Motocrossmodelle 125 SX, 150 SX,

250 SX, 250 SX-F, 350 SX-F sowie 450

SX-F des Modelljahres 2017.

Weitere Informationen gibt es bei

jedem offiziellen KTM-Händler und

unter www.ktm.com

Oben: KTM 350 SX-F • Unten und großes Foto: KTM 250 SX • Rechts unten: KTM 450 SX-F

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Juli '16


EVENTS

... dass sich Tier und MX vereinbaren lassen, bestätigt diese

Aufnahme vom Motocrossgelände in Schweighausen

• Foto: Vereinsarchiv

Blick in den Talkessel

am Pflingstberg in

Schweighausen

• Foto:

Endrik Baublies

Begeisterte 2000

Zuschauer alljährlich,

wenn nur das

Wetter mitspielt

• Foto:

Endrik Baublies

Zwei DM-Läufe auf dem Pflingstberg

in Schweighausen

Schuttertal-Schweighausen - rof - Auch zur 43. Motocrossveranstaltung in

Schweighausen wurden dem MSC „Alemannorum“ Schweighausen zwei Deutsche

Meisterschaftsläufe zuerkannt. Organisatorische Vorbereitungen sind

längst gestartet, unterstrich Sportleiter Marco Zehnle. Drei Klassen werden am

10. Juli auf dem Pflingstberg in den 1480 Meter langen Rundkurs starten. Die Anlage

ist für bis zu 40 Fahrer pro Klasse zugelassen, davon werden 24 Teilnehmer

in der ersten Reihe am Startgitter stehen können. Der Massenstart ist somit ein

spektakulärer Nervenkitzel.

In zwei Klassen werden Wertungsläufe zur Deutschen Meisterschaft ausgetragen,

deren offizielle Titel lauten: DMSB Junior Motocross-Meisterschaft MX2

und die dmsj Deutsche Jugend „Kids“ Motocross-Meisterschaft 65 ccm. Nicht

wegzudenken in Schweighausen eine nationale Klasse, Hubraum-offen ausgeschrieben,

von 125 bis 650 Kubik, in der Fahrer aus Baden-Württemberg, insbesondere

aus der Region Südbaden starten und um Wertungspunkte für den BW-

Pokal kämpfen werden. Sonntagvormittag wird zunächst das freie Training ab

8:30 Uhr und das abschließende Pflichttraining bis gegen 12:00 Uhr ausgetragen.

Das Rennprogramm selbst, mit insgesamt sechs Rennen beginnt um 13:00 Uhr

und endet gegen 18:00 Uhr, gefolgt von der Siegerehrung im Festzelt an der

Rennstrecke unterhalb des Pflingstberghofes in Schuttertal-Schweighausen, in

der Ortenau.

Zum Rahmenprogramm gehören am Freitagabend eine Warm-up-Party der

Wohnwagengemeinschaft als Mitveranstalter mit Dance-Acts. Das Jugend-Motocross

wird am Samstag in fünf Klassen mit vermutlich wieder deutlich über

100 Nachwuchsfahrern ausgetragen. Diese Läufe werden zur Landesmeisterschaft

von Baden-Württemberg gewertet. Samstagvormittag findet von 9:00 bis

12:00 Uhr freies Training der Jugendfahrer und ab 13:00 Uhr die Rennen der fünf

Nachwuchsklassen statt. Das letzte Rennen wird gegen 18:00 Uhr beendet sein

und anschließend können die 6- bis 21-jährigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen

bei der Siegerehrung im Festzelt bewundert werden.

Die Eintrittspreise: Der Besuch der Warm-up-Party am Freitag ist frei; Kinder und

Jugendliche haben zum Jugend-Motocross am Samstag freien Eintritt, Erwachsene

zahlen 5,00 € oder kaufen gleich das Eintrittsband für den Sonntag und genießen

den Jugendsport am Samstag kostenlos. Beim DM-Prädikatslauf am

Sonntag sind Kinder bis zu sechs Jahren frei, Schüler und Jugendliche bis zu 15

Jahren zahlen 5€ und Erwachsene 10 €; Parkmöglichkeit ist jeweils inbegriffen.

Weitere Informationen unter www.msc-schweighausen.de

Termin: 8. bis 10. Juli 2016 - 43. Motocross Schweighausen


TERMINE

JUNI

25./26.6. DMV BRC MX 2-Takt Cup Wolfshausen

www.2taktcup.de

25./26.6. DAMCV-Motocross 56472 Hof

Samstag: PW 50 Mini, 50/65, 85 Senioren, MX2 Jugend,

Damen, Senioren, Veteranen, Open Junioren

Sonntag: 85 Junioren, Twin-Shock + Youngtimer, MX2 Junioren,

MX2 National, Open National, Intern. DAM (MX2+Open),

DAM SWG (nur Jahreslizenzen DAMCV)

Veranstalter: MCC Windeck-Hurst, www.mcc-windeck-hurst.de

JULI

2./3.7. ADAC MX Masters Bielstein

www.mxmasters-bielstein.de

www.adac.de/mx-masters

2./3.7. DMV BRC MX 2-Takt Cup Bielstein

www.2taktcup.de

2./3.7. DJMV-Motocross 1. RMC Reutlingen

DJMV Geschäftsstelle, Regina Schäffer, Im Schulfeld 9

72290 Loßburg, Tel. 07446 9556413, Fax 07446 9506854

Mail: info@DJMV.de , www.djmv.de

9.7. 20. Clubsport-Jugend-Motocross Schweighausen Pfingstberg

MSC Schweighausen, e.V. im ADAC, R. Singler,

B.-Stober-Str. 8, 77978 Schuttertal, Fax 07826 7339999

E-Mail: nennung@msc-schweighausen.de, www.alemannorum.de

10.7. 43. ADAC-Motocross Schweighausen Pfingstberg

Motocross DMSB Meisterschaft MX2

Motocross dmsj Deutsche Jugend Meisterschaft 65 ccm

MSC Schweighausen, e.V. im ADAC, R. Singler,

B.-Stober-Str. 8, 77978 Schuttertal, Fax 07826 7339999

E-Mail: nennung@msc-schweighausen.de, www.alemannorum.de

9./10.7. DMSB-Clubsport-Motocross Südwest-Cup Walldorf

Birgit Vogel, Tel. 06227 64435

joachim.69190@web.de, www.msc-walldorf-astoria.de

Infos: Andreas Wack, E-Mail: andreaswack@handshake.de

Tel. 06843 1476, www.südwest-cup.de

16./17.7. ADAC MX Masters Tensfeld

www.adac.de/sh

www.adac.de/mx-masters

23./24.7. XCC Cross Country Meisterschaft Goldbach

www.xcc-racing.com

:+83/4+

4 TAGE

01.-04.08. Kinder & Jugend Sommer-Motocross-Camp auf 2-Strecken

3 TAGE freies Fahren & Training

29.-31.07. 48. EnduroPROjekt Langensteinbach

01.-03.10. 49. EnduroPROjekt Meltewitz

2 TAGE

03.-04.09. Endurotraining auf dem “KTM-ADVENTURE-LAND-SUHL”

10.-11.09. EXTREME-Endurotraining auf dem MELZ-EXTREME Gelände

1 TAG

25.06. Endurotraining

26.06. ENDUROCROSS-Training

02.07. Reiseenduro Lehrgang

03.07. Endurotraining für “Kids”

24.09. Endurotraining

25.09. EXTREME-Endurotraining

08.10. Endurotraining

09.10. EXTREME-Endurotraining


STANDINGS

MOTOCROSS

WM

(Stand nach 10 von 18 Veranstaltungen

inkl. St. Jean d’Angély/F - 4./5.6.)

MXGP:

1. Tim Gajser, SLO, Honda 432

2. Romain Febvre, F, Yamaha 408

3. Antonio Cairoli, I, KTM 372

4. Max Nagl, D, Husqvarna 342

5. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda 333

6. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha 293

7. Shaun Simpson, GB, KTM 210

8. Valentin Guillod, CH, Yamaha 208

9. Kevin Strijbos, B, Suzuki 204

10. Glenn Coldenhoff, NL, KTM 184

Ferner:

25. Dennis Ullrich, D, KTM 23

28. Angus Heidecke, D, KTM 10

MX2:

1. Jeffrey Herlings, NL, KTM 497

2. Jeremy Seewer, CH, Suzuki 363

3. Pauls Jonass, LV, KTM 332

4. Benoit Paturel, F, Yamaha 293

5. Aleksandr Tonkov, RUS, Yamaha 269

6. Petar Petrov, BG, Kawasaki 230

7. Dylan Ferrandis, F, Kawasaki 229

8. Samuele Bernardini, I, TM 228

9. Max Anstie, GB, Husqvarna 227

10. Vsevolod Brylyakov, RUS, Kawasaki 209

Ferner:

19. Henry Jacobi, D, Honda 67

31. Christopher Valente, CH, KTM 20

(Stand nach 4 von 7 Veranstaltungen

inkl. St. Jean d’Angély/F - 4./5.6.)

WMX:

1. Livia Lancelot, F, Kawasaki 179

2. Nancy van de Ven, NL, Yamaha 172

3. Larissa Papenmeier, D, Suzuki 134

4. Amandine Verstappen, B, KTM 122

5. Kiara Fontanesi, I, Honda 107

6. Courtney Duncan, NZ, Yamaha 102

7. Natalie Kane, IRL, KTM 92

8. Anne Borchers, D, Suzuki 80

9. Shana van der Vlist, NL, Yamaha 71

10. Stephanie Laier, D, KTM 69

Ferner:

21. Kim Irmgartz, D, Suzuki 26

25. Virginie Germond, CH, Suzuki 19

(Stand nach 4 von 11 Veranstaltungen

inkl. Schopfheim/D - 12.6.)

Seitenwagen:

1. Giraud/Musset, F, WHT-KTM 150

2. Adriaensssen/Daiders, B, WSP-Husky 147

3. Vanluchene/Kurpnieks, B, VMC 143

4. Brown/Chamberlain, GB, WSP 134

5. Hendrickx/van den Bogaart, B, WSP 129

6. D.Willemsen/Beunk, NL, WSP 122

7. Cermak/Cermak, CZ, WSP-Mega 103

80

MCE

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KTM-Fahrer Jeffrey Herlings dominiert die MX2-WM • Foto: Kai-Uwe Sickert

8. Santermans/Mucenieks, B, WSP 91

9. Bax/Bax, NL, WSP-Yamaha 76

10. Hermans/van Gaalen, NL, VMC 73

Ferner:

18. Bürgler/Betschart, CH, WSP-KTM 33

26. Cuche/Cuche, CH, VMC-KTM 10

31. Weiss/Schneider, A, VMC 7

33. Battaglia/Furrer, CH, WSP-KTM 5

35. Heinzer/Betschart, CH, VMC-KTM 3

36. Blank/Klooz, D, VMC 3

38. Iderbitzin/Forster, CH, VMC-Yamaha 2

EM

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Imatra/FIN - 28./29.5.)

65 ccm Nordwest:

1. Liam Everts, B, KTM 187

2. Ivano van Erp, NL, KTM 174

3. Tomas Pikart, CZ, KTM 136

4. Maximilian Werner, D, KTM 133

5. Yoran Moens, B, KTM 126

6. Adam Maj, CZ, KTM 124

7. Mads Fredsoe, DK, KTM 117

8. Sem de Lange, NL, Kawasaki 109

9. Lucas Coenen, B, KTM 90

10. Julius Mikula, CZ, KTM 89

Ferner:

11. Sebastian Meckl, D, KTM 84

16. Kevin Geiger, D, KTM 50

17. Lino Neumann, D, KTM 49

33. Colin Sarré, D, KTM 13

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Imatra/FIN - 28./29.5.

85 ccm Nordwest:

1. Emil Jonrup, S, KTM 217

2. Matias Vesterinen, FIN, KTM 181

3. Rasmus Pedersen, DK, KTM 147

4. Anton Nagy, S, KTM 141

5. Lewis Hall, GB, Kawasaki 132

6. Noel Nilsson, S, KTM 122

7. Eric Tomas, E, KTM 110

8. Max Palsson, S, KTM 102

9. Magnus Smith, DK, Husqvarna 101

10. Kay Karssemakers, NL, KTM 97

Ferner:

13. Nico Greutmann, CH/D, Husqvarna 81

14. Max Thunecke, D, KTM 68

16. Cato Nickel, D, KTM 44

17. Maximilian Spies, D, Husqvarna 42

24. Constantin Piller, D, KTM 22

31. Simon Langenfelder, D, Husqvarna 12

36. Robin Konrad, D, KTM 6

39. Justin Trache, D, KTM 4

(Stand nach 1 von 4 Veranstaltungen

inkl. Cieszyn/PL - 21./22.5.)

65 ccm Nordost:

1. Eduard Bidzans, LV, KTM 50

2. Kirill Vorobev, RUS, KTM 40

3. Karlis Albers Reisulis, LV, KTM 40

4. Kirils Maslovs, LV, KTM 37

5. Aleksis Araids, LV, KTM 33

6. Makxymilian Chwalik, PL, KTM 30

7. Janis Kubulins, LV, KTM 22

8. Roberts Lusis, LV, KTM 22

9. Ilya Krasnitsky, RUS, KTM 22

10. Aleh Makhnou, B-RUS, KTM 18

(Stand nach 1 von 4 Veranstaltungen

inkl. Cieszyn/PL - 21./22.5.)

85 ccm Nordost:

1. Jorgen Matthias Talviku, EST, KTM 47

2. Allar Pent, EST, KTM 47

3. Patriks Uzuls, LV, KTM 36

4. Egor Frolov, RUS, KTM 31

5. Artsiom Sazanavets, B-RUS, KTM 30

6. Sauna Krists Kristers, LV, KTM 29

7. Kairo Katkosilt, EST, KTM 27

8. Filip Bukowicz, PL, Suzuki 27

9. Anton Dyadiechkin, RUS, KTM 22

10. Daniel Valovich, B-RUS, KTM 21

(Stand nach 4 von 5 Veranstaltungen

inkl. Mladina/KRO - 11./12.6.)

65 ccm Südost:

1. Matija Sterpin, KRO, KTM 158

2. Marius Popovici, RO, KTM 144

3. Laszlo Tecsi, H, KTM 138

4. Aida Cojanu, RO, KTM 127

5. Viktor Borislavov, BG, KTM 100

6. Marios Kanakis, GR, KTM 87

7. Noel Zanocz, H, KTM 78

8. Radostin Mihaylov, BG, KTM 62

9. Zoltan Ordog, RO, KTM 58

10. Hristian Georgiev, BG, KTM 48

(Stand nach 4 von 5 Veranstaltungen

inkl. Mladina/KRO - 11./12.6.)

85 ccm Südost:

1. Nikola Hranic, KRO, Husqvarna 197

2. Antonis Sagmalis, GR, KTM 126

3. Miodrag Stanojevic, RS, Suzuki 104

4. Kristian Ivanov, BG, KTM 97

5. Nikolay Malinov, BG, Kawasaki 89

6. Dimitar Grozdanov, BG, KTM 83

7. Kristof Jakob, H, Husqvarna 82

8. Georgios Kariotis, GR, Yamaha 62

9. Nikolai Timus, MD, KTM 58

10. Viktor Neychev, BG, KTM 56

(Stand nach 3 von 4 Veranstaltungen

inkl. Orehova Vas/SLO - 28./29.5.)

65 ccm Südwest:

1. Matteo Luigi Russi, I, KTM 130

2. Pablo Gutierrez, E, KTM 127

3. Valerio Lata, I, KTM 101

4. Zakhar Osmolovskiy, RUS, KTM 96

5. Daniela Guillen, E, KTM 94

6. Victor Puig, E, KTM 71

7. Simone Pavan, I, KTM 67

8. Alejandro Perez, E, Husqvarna 61

9. Gianni Barbier, F, KTM 56

10. Filippo Farioli, I, KTM 53

Ferner:

23. Maximilian Ernecker, A, KTM 17

25. Mitja Krasniqi, CH, KTM 9

(Stand nach 3 von 4 Veranstaltungen

inkl. Orehova Vas/SLO - 28./29.5.)

85 ccm Südwest:

1. René Hofer, A, KTM 125

2. Maks Mausser, SLO, KTM 120

3. Kevin Cristino, I, Yamaha 119

4. Mattia Capuzzo, I, TM 96

5. Alberto Barcella, I, Husqvarna 91

6. Oriol Oliver, E, Kawasaki 67

7. Eddie Jay Wade, GB, Husqvarna 62

8. Tom Guyon, F, TM 62

9. Guillem Farres, E, Kawasaki 56

10. Alessandro Facca, I, KTM 53

Ferner:

11. Kevin Brumann, CH, Yamaha 52

25. Oskar Reichenpfader, A, KTM 11

32. Joel Elsener, CH, Yamaha 4

37. Luca Diserens, CH, KTM 1

(Stand nach 4 von 8 Veranstaltungen

inkl. St. Jean d’Angély/F - 4./5.6.)

125 ccm 2-Takt:

1. Stephen Rubini, F, KTM 169

2. Jago Geerts, B, KTM 164

3. Pierre Goupillon, F, KTM 136

4. Roan van de Moosdijk, NL, Yamaha 131

5. Gianluca Facchetti, I, KTM 109

6. Zachary Pichon, F, Yamaha 106

7. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna 83

8. Andrea Zanotti, RSM, KTM 77

9. Kevin Horgmo, N, KTM 69

10. Brian Strubhart Moreau, F, Kawasaki 62

Ferner:

21. Marcel Stauffer, A, KTM 21

27. Jeremy Sydow, D, KTM 14

36. Maurice Chanton, CH, KTM 9

(Stand nach 1 von 5 Veranstaltungen

inkl. Teutschenthal/D - 8.5.)

150 ccm 4-Takt (Honda):

1. Hakon Fredriksen, N, Honda 47

2. Emil Weckman, FIN, Honda 47

3. Yago Martinez, E, Honda 36

4. Andrea Adamo, I, Honda 36

5. James Scott, NZ, Honda 30

6. Henry Vesilind, EST, Honda 27

7. Leopold Ambjörnson, S, Honda 27

8. Jorgen-Matthias Talviku, EST, Honda 25

9. Rasmus Moen, S, Honda 24

10. Luis Outeiro, P, Honda 23

Ferner:

11. Pascal Jungmann, D, Honda 17

(Stand nach 6 von 10 Veranstaltungen

inkl. St. Jean d’Angély/F - 4./5.6.)

250 ccm:

1. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna 276

2. Darian Sanayei, USA, Kawasaki 213

3. Bas Vaessen, NL, Suzuki 174

4. Hunter Lawrence, AUS, Kawasaki 167

5. Jorge Prado Garcia, E, KTM 157

6. Kevin Wouts, B, KTM 156

7. Anton Gole, S, Husqvarna 148

8. Nicolas Dercourt, F, Kawasaki 130

9. Miro Shivonen, FIN, KTM 119

10. Nick Kouwenberg, NL, Honda 115

Ferner:

12. Mike Stender, D, Yamaha 87

28. Michael Kratzer, A, KTM 23

40. Stephan Büttner, D, Kawasaki 8

48. Enzo Steffen, CH, Honda 1

(Stand nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Talavera de la Reina/E - 28./29.5.)

300 ccm:

1. Yentel Martens, B, Husqvarna 136

2. Mike Kras, NL, KTM 132

3. Brad Anderson, GB, Yamaha 102

4. Francisco Utrilla Antonio, E, Yamaha 95

5. Matthew Moffat, GB, KTM 86

6. Joshua van der Linden, NL, Yamaha 66

7. Dietger Damiaens, B, KTM 65

8. Mike Vanderstraeten, B, TM 60

9. Aaron Pipon, GB, Yamaha 59

10. Patrick Vos, NL, KTM 56

(Stand nach 5 von 8 Veranstaltungen

inkl. Mladina/KRO - 11./12.6.)

Open:

1. Martin Michek, CZ, KTM 239

2. Petr Bartos, CZ, KTM 199

3. Petr Michalec, CZ, Honda 163

4. Hrvoje Karas, KRO, Yamaha 121

5. Matija Kelava, KRO, KTM 117

6. Ondrej Brendl, CZ, Suzuki 106

7. Dmytro Asmanov, UKR, Kawasaki 101

8. Jakub Hruska, SK, Suzuki 92

9. Theo Urbas, SLO, Kawasaki 77

10. Volodymir Tarasov, UKR, KTM 63

Ferner:

32. Andreas Schmidinger, A, Honda 21

33. Patrik Schrattenecker, A, KTM 18

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Cieszyn/PL - 21./22.5.)

Women’s European Cup:

1. Sara Andersen, DK, Yamaha 64

2. Julie Dalgaard, DK, Honda 63

3. Emelie Dahl, S, Yamaha 56

4. Natalie Kane, IRL, KTM 52


5. Joanna Miller, PL, KTM 45

6. Britt van der Werff, NL, Suzuki 43

7. Caroline Berglund, S, Husqvarna 36

8. Gabriela Seisdedos, E, Kawasaki 36

9. Barbora Lankova, CZ, Suzuki 30

10. Jana Antosova, CZ, KTM 29

Ferner:

12. Anne Borchers, D, Suzuki 27

16. Laura Soller, D, Husqvarna 19

19. Nina Kaas, D, Honda 10

DM

(Stand nach 3 von 7 Veranstaltungen

inkl. Aichwald - 11./12.6.)

ADAC MX Masters:

1. Dennis Ullrich, D, KTM 100

2. Harri Kullas, FIN, KTM 89

3. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna 87

4. Angus Heidecke, D, KTM 80

5. Dominique Thury, D, KTM 79

6. Arminas Jasikonis, LT, Kawasaki 70

7. Christian Brockel, D, KTM 45

8. Mike Stender, Suzuki 43

9. Lukas Neurauter, A, KTM 42

10. Filip Bengtsson, S, Suzuki 40

(Stand nach 3 von 7 Veranstaltungen

inkl. Aichwald - 11./12.6.)

ADAC MX Youngster Cup:

1. Miro Sihvonen, FIN, KTM 102

2. Bas Vaessen, NL, Suzuki 86

3. Stefan Ekerold, D, Husqvarna 84

4. Luca Nijenhuis, NL, Kawasaki 77

5. Nathan Renkens, B, KT 67

6. Martin Krc, CZ, KTM 63

7. Cedric Grobben, B, KTM 57

8. Tomas Kohut, SK, KTM 52

9. Ricard Sikyna, SK, KTM 51

10. Michael Sandner, A, KTM 49

(Stand nach 2 von 6 Veranstaltungen

inkl. Möggers/A - 21./22.5.)

ADAC MX Junior Cup:

1. Maksim Kraev, RUS, KTM 82

2. René Hofer, A, KTM 75

3. Meico Vettik, EST, KTM 69

4. Maximilian Spies, D, Husqvarna 57

5. Cameron Durow, ZA, KTM 54

6. Laurenz Falke, D, Husqvarna 48

7. Matias Vesterinen, FIN, KTM 48

8. Maks Mausser, SLO, KTM 48

9. Nikita Kucherov, RUS, Kawasaki 45

10. Mike Gwerder, CH, Husqvarna 44

Stand (nach 3 von 7 Veranstaltungen

inkl. Reutlingen - 5.6.)

MX Open:

1. Dominique Thury, KTM 120

2. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki 111

3. Arminas Jasikonis, LT, Kawasaki 98

4. Chris Gundermann, Yamaha 97

5. Tim Koch, Suzuki 96

6. Lars Reuther, KTM 94

7. Moritz Schittenhelm, KTM 70

8. Stephan Büttner, Kawasaki 55

9. Nils Gehrke, Suzuki 52

10. Maik Schaller, KTM 51

Stand (nach 2 von 5 Veranstaltungen

inkl. Pflückuff - 29.5.)

Junior MX2:

1. Luca Nijenhuis, NL, Kawasaki 97

2. Ron Noffz, Yamaha 82

3. Stephan Büttner, Yamaha 76

4. Tim Koch, Suzuki 66

5. Jan Jakobson, EST, Kawasaki 57

6. Tobias Linke, Kawasaki 53

7. Nico Koch, KTM 49

8. Arminas Jasikonis, LV, Kawasaki 47

9. Dennis Wiemann, Husqvarna 47

10. Leon Ast, Yamaha 42

Stand (nach 7 von 8 Veranstaltungen

inkl. Reutlingen - 5.6.)

Seitenwagen:

1. Clohse/Verhagen, B/NL, WSP 255

2. Faustmann/Haller, VMC 193

3. Santermans/Mucenieks, B/LV, WSP 186

4. Weiss/Schneider, A, VMC 176

5. Interbitzin/Forster, VMC-Yamaha 162

6. Wilkinson/Kirwin, GB, WSP 160

7. Blank/Klooz, VMC 157

8. Garhammer/Kälin, D/CH, VMC 139

9. D.Willemsen/Beunk, NL, WSP 138

10. Engelbrecht/Hegewald, WHT-KTM 135

Stand (nach 4 von 9 Veranstaltungen

inkl. Reutlingen - 5.6.)

Quad:

1. Joe Maessen, NL, Yamaha 169

2. Julian Haas, KTM 128

3. Casper Holm, DK, Yamaha 102

4. Alexander Norskov, DK, Yamaha 101

5. Joris Kersten, NL, Yamaha 97

6. Davey de Cuyper, B, Yamaha 80

7. Oliver Vandendijk, B, Honda 78

8. David Freidinger, A, Suzuki 77

9. Manfred Zienecker, KTM 70

10. Sandy Schulze, Honda 60

POKAL

Stand (nach 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Tessin - 16.5.)

Open:

1. Franziskus Wünsche, KTM 84,5

2. Dario Dapor, Yamaha 72,0

3. Maximilian von Heuß-Blößt, Honda 54,5

4. Jan Uhlig, Kawasaki 50,0

5. Jonas Wolf, Husqvarna 42,0

6. Hannes Herbst, Suzuki 40,5

7. Christian Hoßfeld, Honda 38,0

8. Frank Dechet, Suzuki 36,5

9. Florian Badstuber, Yamaha 34,0

10. Stefan Badstuber, Yamaha 33,5

Stand (nach 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Pflückuff - 29.5.)

MX2:

1. Jascha Berg, Husqvarna 74,0

2. Luca Lier, Kawasaki 60,5

3. Fabian Pries, Yamaha 56,5

4. Oliver Jacques Sczeponek, KTM 48,5

5. Nico Koch, KTM 47,0

6. André Stumpf, Suzuki 45,5

7. Jasper Dempewolf, Kawasaki 37,5

8. Mathias Linke, Suzuki 37,0

9. Christopher Grunert, KTM 33,0

10. Dominik Bretschneider, Kawasaki 32,0

Stand (nach 7 von 8 Veranstaltungen

inkl. Reutlingen - 5.6.)

Seitenwagen:

1. Ohl/Reinert, WSP 191

2. Hannuschke/Friedrisszyk, VMC 187

3. Hartmann/Bodtländer, WSP 177

4. Hey/Friedrisszyk, WHT 139

5. Kutschke/Schmidt, VMC 124

6. Müller/Ritzmann, VMC-Husaberg 112

7. Kuhr/Ebert, WSP 88

8. Knübben/Godau, WSP 80

9. Winkler/Buschmann, Bastech-KTM 61

10. van Kruijsbergen/Miedl, NL/D,

Bastech-MTH 48

Stand (nach 1 von 6 Veranstaltungen

inkl. Bad Salzungen - 3.4.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“ MX-Meisterschaft

65 ccm:

1. Maximilian Werner, KTM 23,5

2. Kevin Geiger, KTM 19,0

3. Colin Sarre, KTM 19,0

4. Dominic Bilau, KTM 18,0

5. Noel Schmitt, KM 15,5

6. Justin Rock, KTM 14,5

7. Lino Neumann, KTM 14,5

8. Sebastian Meckl, KTM 12,5

9. Eddy Frech, KTM 12,0

10. Kimi Schmitt, KTM 9,5

Stand (nach 1 von 6 Veranstaltungen

inkl. Bad Salzungen - 3.4.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“ MX-Meisterschaft

85 ccm:

1. Maximilian Spies, Husqvarna 22,5

2. Noah Ludwig, KTM 18,5

3. Nico Greutmann, Husqvarna 18,0

4. Cato Nickel, KTM 17,5

5. Paul Bloy, Suzuki 16,5

6. Erik Lange, KTM 15,0

7. John Pascal Gieler, Suzuki 13,5

8. Simon Längenfelder, Husqvarna 13,0

9. Laurenz Falke, Husqvarna 11,0

10. Falko Seifert, Husqvarna 10,5

ENDURO

WM

(Stand nach 4 von 8 Veranstaltungen

inkl. Heinola/FIN - 10.6.)

E1:

1. Eero Remes, FIN, TM 160

2. Nathan Watson, GB, KTM 130

3. Daniel McCanney, GB, Yamaha 89

4. Gianluca Martini, I, Kawasaki 86

5. Ivan Cervantes, E, KTM 82

6. Pascal Rauchenecker, A, Husqvarna 67

7. Victor Guerrero, E, KTM 65

8. Rudy Moroni, I, KTM 65

9. Jamie McCanney, GB, Yamaha 62

10. Mikael Persson, S, Yamaha 25

Ferner:

11. Edward Hübner, D, Yamaha 36

E2:

1. Matthew Phillips, AUS, Sherco 149

2. Mathias Bellino, F, Husqvarna 118

3. Taylor Robert, USA, KTM 112

4. Loïc Larrieu, F, Yamaha 112

5. Alex Salvini, I, Beta 112

6. Cristobal Guerrero, E, Yamaha 73

7. Oriol Mena, E, Honda 69

8. Davide Guarneri, I, Honda 60

9. Deny Philippaerts, I, Beta 53

10. Tommaso Montanari, I, Kawasaki 27

E3:

1. Steve Holcombe, GB, Beta 138

2. Johnny Aubert, F, Beta 131

3. Antoine Basset, F, KTM 124

4. Manuel Monni, I, TM 105

5. Jaume Betriu, E, KTM 92

6. Luis Correia, P, Beta 78

7. Romain Dumontier, F, Yamaha 67

8. Jonathan Barragan, E, Gas Gas 64

9. Thomas Oldrati, I, Husqvarna 54

10. Lorenzo Santolino, E, Sherco 35

EnduroGP:

1. Eero Remes, FIN, TM 125

2. Matthew Phillips, AUS, Sherco 125

3. Steve Holcombe, GB, Beta 98

4. Mathias Bellino, F, Husqvarna 92

5. Nathan Watson, GB, KTM 88

6. Taylor Robert, USA, KTM 79

7. Alex Salvini, I, Beta 75

8. Johnny Aubert, F, Beta 73

9. Loïc Larrieu, F, Yamaha 73

10. Antoine Basset, F, KTM 57

Ferner:

17. Pascal Rauchenecker, A, Husqvarna 10

Junioren

1. Giacomo Redondi, I, Honda 160

2. Albin Elowson, S, Husqvarna 102

3. Josep Garcia, E, Husqvarna 93

4. Diogo Ventura, P, Gas Gas 91

5. Kirian Mirabet, E, Sherco 84

6. Henric Stigell, FIN, TM 77

7. Davide Soreca, I, Honda 68

8. Oliver Nelson, S, TM 64

9. David Abgrall, F, Yamaha 46

10. Mika Barnes, FIN, KTM 38

(Stand nach 1 von 4 Veranstaltungen

inkl. Heinola/FIN - 10.6.)

Women:

1. Jane Daniels, GB, Husqvarna 40

2. Maria Franke, D, KTM 32

3. Laia Sanz, E, KTM 32

4. Sanna Kärkkäinen, FIN, KTM 26

5. Jemma Wilson, AUS, Yamaha 22

6. Martina Reimander, S, KTM 19

7. Jennifer Siekkinen, FIN, KTM 18

8. Emelie Karlsson, S, Yamaha 17

9. Mireia Badia Camprubi, E, Husqvarna 14

10. Emilia Reimander, S, KTM 12

INTER-DM

(Stand nach 1 von 7 Veranstaltungen

inkl. Dahlen - 20.3.)

Championat:

1. Davide von Zitzewitz, KTM 25

2. Dennis Schröter, Husqvarna 22

3. Marco Neubert, KTM 20

4. Andreas Beier, Husqvarna 18

5. Anthony Boissiere, F, Sherco 16

6. Fabien Planet, F, Sherco 15

7. Edward Hübner, Sherco 14

8. Nick Emmrich, Husqvarna 13

9. Jan Schäfer, KTM 12

10. Björn Feldt, KTM 11

Enduro1:

1. Andreas Beier, Husqvarna 25

2. Anthony Boissiere F, Sherco 22

3. Derrick Görner, Husqvarna 20

4. Jonathan Rossé, CH, Yamaha 18

5. Yanik Spachmüller, KTM 16

6. Tilman Krause, KTM 15

7. Maria Franke, KTM 14

8. Eddie Findling, Sherco 13

9. Mike Kunzelmann, KTM 12

10. Maik Schubert, KTM 11

Enduro2:

1. Davide von Zitzewitz, KTM 25

2. Marco Neubert, KTM 22

3. Fabien Planet, F, Sherco 20

4. Edward Hübner, Sherco 18

5. Nick Emmrich, Husqvarna 16

6. Bruno Wächtler, KTM 15

7. Pascal Springmann, Beta 14

8. Martin Kradorf, KTM 13

9. Leonhard Blaack, Beta 12

10. Philipp Liermann, Beta 11

Enduro3:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 25

2. Jan Schäfer, KTM 22

3. Björn Feldt, KTM 20

4. Christian Weiß, KTM 18

5. Paul Roßbach, KTM 16

6. Mark Risse, Beta 15

7. Nico Rambow, KTM 14

8. Kai-Arne Petruck, Sherco 13

9. Marc Neumann, KTM 12

10. Daniel Hänel, KTM 11

Junioren:

1. Jan Allers, KTM 25

2. Lukas Streichsbier, Husqvarna 22

3. Felix Martin, KTM 20

4. Philipp Müller, Husqvarna 18

5. Yannik Mosch, Sherco 16

6. Jan Taube, Husqvarna 15

7. Ole Soltwedel, KTM 14

8. Luca Schäfer, Beta 13

9. Max Bindemann, Husqvarna 12

10. Alexander Gehlert, Husaberg 11

SUPERMOTO

WM

(Stand nach 3 von 7 Veranstaltungen

inkl. Busca/I - 12.6.)

S1:

1. Thomas Chareyre, F, TM 145

2. Marc Reiner Schmidt, D, TM 127

3. Pavel Kejmar, CZ, KTM 120

4. Lukas Höllbacher, A, Husqvarna 116

5. David Gimenez, E, Suzuki 92

6. Jose Luis Hernandez, E, Suzuki 76

7. Lionel Deridder, B, KTM 59

8. Asseri Kingelin, FIN, Aprilia 55

9. Marius Lita, RO, Suzuki 42

10. Sorin Traistaru, RO, Husqvarna 36

EM

(Stand nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Busca/I - 12.6.)

ES2:

1. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 141

2. Milan Sitniansky, CZ, Honda 113

3. Lorenzo Promutico, I, Honda 95

4. Giovanni Bussei, I, TM 87

5. Kevin Fagre, S, Yamaha 87

6. Romain Kaivers, B, KTM 87

7. Diego Monticelli, I, TM 85

8. Joan Llados, E, TM 78

9. John Stambeck, S, Yamaha 76

10. Luca Ciaglia, I, Honda 72

INTER-DM

(Stand nach 2 von 6 Veranstaltungen

inkl. St. Wendel - 21./22.5.)

S1:

1. Lukas Höllbacher, A, Husqvarna 90

2. André Plogmann, Suzuki 84

3. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 75

4. Manuel Hagleitner, A, KTM 74

5. Markus Volz, Husqvarna 62

6. Jan Dominik Deitenbach, Suzuki 56

7. Peter Banholzer, Yamaha 49

8. Andreas Buschberger, A 48

9. Dirk Spaniol, Suzuki 46

10. Markus Class, Husqvarna 42

N2:

1. Max Banholzer, Yamaha 97

2. Bernhard Hitzenberger, A, Yamaha 83

3. Maximilian Kofler, A, Husqvarna 76

4. Markus Larcher, A, KTM 68

5. Till Goldenstein, Suzuki 64

6. Nick Seeger, Husqvarna 60

7. Steffen Hiemer, Yamaha 48

8. Toni Trusch, Raptor 47

9. Joshua Das, NL, Suzuki 46

10. Sebastian Dechent, Husqvarna 41

Pokal - P3:

1. Ralf Ebert, Kawasaki 67

2. Christian Pacher, KTM 67

3. Martin Haase, KTM 65

4. Sven Kromer, Honda 61

5. Rasmus Priergaard, DK, TM 58

6. Kim Adlhart, KTM 55

7. Jan Philipp Berges, TM 47

8. Jonas Geitner, KTM 47

9. Carolin Wietig, TM 46

10. Dominic Lehner, A, TM 42

Trophy - T4-Süd:

1. Christian Reiß, Honda 94

2. Kevin Szalai, F, KTM 79

3. Tobias Wirtherle, Suzuki 71

4. Niko Haubensack, Husqvarna 70

5. Tim Lukas Schröder, Suzuki 67

6. Christopher Robert, Husqvarna 61

7. Tibor Zieres 57

8. Kevin Labenski, KTM 56

9. Wolfgang Deml, Husqvarna 46

10. Steven Prediger, KTM 41

Ü40 - Cup:

1. Steffen Jung, Suzuki 91

2. Eike Moes, TM 84

3. Phil Gee, GB, TM 69

4. Harald Wirtz, Suzuki 64

5. Martin Hensellek 48

6. Ingo Ruh 47

7. Jochen Hahn, KTM 46

8. Paul Wijgaerts 44

9. Peter Fuhrbach, Suzuki 43

10. Welf Ernst, Kawasaki 41

(Stand nach 1 Veranstaltung inkl. Harsewinkel -

16./17.4.)

Trophy - T4-Nord:

1. Patrick Pady, KTM 50

2. André Möhlmann, Yamaha 44

3. Axel Bergfeld, Husqvarna 40

4. Thomas Sasse, KTM 29

5. Johannes Töppel, Husaberg 23

6. Bernd Dehmel 23

7. Uwe Truskowski, KTM 21

8. Toni Dabow, Husaberg 21

9. Oliver Naujocks, KTM 20

10. Heiko Stieber 19

81

MCE

Juli '16


VORSCHAU

MOTOCROSS ENDURO 8/2016

Husqvarna TC 125/2017

Honda Africa Twin

MOTOCROSS WM Matterley Basin/GB + Mantova/I

MX Masters Bielstein

ENDURO WM Heinola/FIN + Enköping/S + Gordexola/E

VERBÄNDE Regionale MX- und Enduro-Serien

GCC Venusberg

MOTOCROSS ENDURO 8/2016 - AUGUST - ERSCHEINT AM 21.07. AN EUREM KIOSK

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Motocross Enduro

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Berichterstatter und Fotografen:

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Gründen gekürzt werden. Die Zeitschrift

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82

MCE

Juli '16


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